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Traktorenlexikon: Massey Ferguson
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JaWa1998
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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| valign="top" | <!--2. Generation-->
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|}
===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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|}
''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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| valign="top" |
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|}
===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
===MF 300===
'''Die MF 300 Serie (1987-1994) ist die Nachfolgeserie der MF 200'''
[[File:Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen.jpg|thumb|Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen]]
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===MF 300 MKII(2. Generation)===
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===MF 300 MKIII (3. Generation)===
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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|}
==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8480}}
===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7614}}
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8650}}
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1740}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1747}}
===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3707 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3708 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3709 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3710 GE,S,F,WF}}
===MF Global Series===
====MF 4700====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4707}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4708}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4709}}
====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4708 M}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4709 M}}
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====MF 5700 Global Dyna4====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5708}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5709}}
====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5710}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5711}}
====MF 6700====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 6712}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 6713}}
===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5709 S}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5711 SL}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5713 SL}}
===MF 6700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6712 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6713 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6714 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6715 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6716 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6718 S}}
===MF 7700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7714}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7715}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7716}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7718}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7719}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7720}}
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===MF 8700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8727}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8730}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8732}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8735}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8737}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.145}}
====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.180}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.190}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.210}}
====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.245}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Aktuelle Serien ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
{{:Traktorenlexikon: Navigation}}
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1086294
2026-05-18T12:06:04Z
JaWa1998
115962
/* MF 4000 Knicklenker */
1086296
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation}}
[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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| valign="top" | <!--2. Generation-->
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|}
===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 465}}
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
'''Die MF 300 Serie (1987-1994) ist die Nachfolgeserie der MF 200'''
[[File:Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen.jpg|thumb|Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen]]
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===MF 300 MKII(2. Generation)===
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===MF 300 MKIII (3. Generation)===
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
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Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3709 V,GE,S,F,WF}}
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.145}}
====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Aktuelle Serien ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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| valign="top" | <!--2. Generation-->
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|}
===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
'''Die MF 300 Serie (1987-1994) ist die Nachfolgeserie der MF 200'''
[[File:Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen.jpg|thumb|Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen]]
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===MF 300 MKII(2. Generation)===
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===MF 300 MKIII (3. Generation)===
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
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Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
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====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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====MF 8S====
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Aktuelle Serien ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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| valign="top" | <!--2. Generation-->
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===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
'''Die MF 300 Serie (1987-1994) ist die Nachfolgeserie der MF 200'''
[[File:Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen.jpg|thumb|Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen]]
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===MF 300 MKII(2. Generation)===
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===MF 300 MKIII (3. Generation)===
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9240}}
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.135}}
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====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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====MF 8S====
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===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Aktuelle Serien ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
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===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
'''Die MF 300 Serie (1987-1994) ist die Nachfolgeserie der MF 200'''
[[File:Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen.jpg|thumb|Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen]]
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===MF 300 MKII(2. Generation)===
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===MF 300 MKIII (3. Generation)===
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9240}}
|}
===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
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====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
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====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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====MF 8S====
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===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Aktuelle Serien ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
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===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
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===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1004}}
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4800}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4840}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4880}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4900}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
|}
===MF 300===
'''Die MF 300 Serie (1987-1994) ist die Nachfolgeserie der MF 200'''
[[File:Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen.jpg|thumb|Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen]]
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 350}}
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===MF 300 MKII(2. Generation)===
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===MF 300 MKIII (3. Generation)===
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.145}}
====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.180}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.190}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.210}}
====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.245}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Typen ab Baujahr 2020 ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 96}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 97}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 122}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 130}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 130 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 135}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 140}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 140 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 175}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 175 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 177}}
|}
'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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|}
===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
'''Die MF 300 Serie (1987-1994) ist die Nachfolgeserie der MF 200'''
[[File:Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen.jpg|thumb|Massey Ferguson 340 mit Agrar TL-209 Ladewagen]]
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====MF 300 MKII(2. Generation)====
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====MF 300 MKIII (3. Generation)====
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6612}}
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1740}}
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4707}}
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6712 S}}
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===MF 7700 S===
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===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
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====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.180}}
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====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Typen ab Baujahr 2020 ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 97}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 174}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 184}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6497}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6499}}
===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7465}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7475}}
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===MF 8400===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8480}}
===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1532}}
Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1540}}
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6612}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6613}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6614}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6615}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6616}}
=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7614}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7615}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7616}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7618}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7620}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7622}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7624}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7626}}
===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8650}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8680}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8690}}
===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1747}}
===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3707 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3708 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3709 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3710 GE,S,F,WF}}
===MF Global Series===
====MF 4700====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4707}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4708}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4709}}
====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4708 M}}
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====MF 5700 Global Dyna4====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5708}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5709}}
====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5710}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5711}}
====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5709 S}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5710 SL}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5713 SL}}
===MF 6700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6712 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6713 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6714 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6715 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6716 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6718 S}}
===MF 7700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7714}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7715}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7718}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7720}}
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===MF 8700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8727}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8730}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8732}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8735}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8737}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.145}}
====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.180}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.190}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.210}}
====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.245}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Typen ab Baujahr 2020 ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
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===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 95}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 97}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 122}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 130}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 130 V}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 140}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 140 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 175}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 175 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 177}}
|}
'''Erweiterte Produktion'''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 135 SUPER}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 145 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 152}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 152 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 165 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 178}}
|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 V/S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 158}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 158 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 168 & MF 168A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 185}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 188 & MF 188A}}
|}
* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 154}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 174}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 184}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1080}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1100}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1130}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1150}}
| valign="top" | <!--2. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1085}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1105}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1135}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1155}}
|}
===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1200}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1250}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1805}}
|}
===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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|}
''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 465}}
|}
===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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|}
===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
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| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 5870 - 8870 (1988-2000)'''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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|}
==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1740}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1747}}
===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3707 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3708 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3709 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3710 GE,S,F,WF}}
===MF Global Series===
====MF 4700====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4707}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4709}}
====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4708 M}}
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====MF 5700 Global Dyna4====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5708}}
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5710}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5711}}
====MF 6700====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 6712}}
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5709 S}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5713 SL}}
===MF 6700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6712 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6713 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6714 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6715 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6716 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6718 S}}
===MF 7700 S===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7716}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7718}}
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===MF 8700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8727}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8730}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8732}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8735}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8737}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.145}}
====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.180}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.190}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.210}}
====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.245}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Typen ab Baujahr 2020 ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
{{:Traktorenlexikon: Navigation}}
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2026-05-18T12:26:05Z
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wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation}}
[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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| valign="top" | <!--2. Generation-->
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|}
===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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| valign="top" |
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307 (1987-1994)===
ist die baugleiche Serie zu Landini 6880 - 9880 (1987-2000)'''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.145}}
====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
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===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Typen ab Baujahr 2020 ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 88}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
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===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
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===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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|}
===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4800}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4900}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
|}
===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 8200===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.125}}
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====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.180}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.190}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.210}}
====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.245}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Typen ab Baujahr 2020 ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[ MF 5S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[ MF 6S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[ MF 7S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
*[[ MF 8S]]
*[[ MF 9S]]
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 154}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 174}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 184}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1080}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1100}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1130}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1150}}
| valign="top" | <!--2. Generation-->
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1155}}
|}
===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1200}}
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 465}}
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 550}}
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6499}}
===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8480}}
===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7614}}
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8650}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8690}}
===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1740}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1747}}
===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3708 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3709 V,GE,S,F,WF}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 3710 GE,S,F,WF}}
===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5708}}
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5710}}
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5709 S}}
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===MF 6700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6712 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6713 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6714 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6715 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6716 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6718 S}}
===MF 7700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7714}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7715}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7716}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7720}}
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===MF 8700 S===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8727}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8730}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8732}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8735}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8737}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
===MF S-Baureihe===
Ab etwa 2021:
====MF 5S====
[[Datei:Massey Ferguson 5S.145.jpg|mini|Massey Ferguson 5S.145]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5S.145}}
====MF 6S====
[[Datei:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|mini|Massey Ferguson 6S.180]]
Folgende Modelle werden mit 4 Zylinder-Motoren angekündigt.
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.180}}
====MF 7S====
Ebenfalls im Angebot die 6 Zylinder Traktoren:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.180}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.190}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.210}}
====MF 8S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.245}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.115}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.125}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
== Typen ab Baujahr 2020 ==
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
===MF 5M===
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
|}
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
{| class="wikitable"
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|}
===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 6S.135}}
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|}
===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
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* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 154}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 174}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 184}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1080}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1130}}
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| valign="top" | <!--2. Generation-->
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1155}}
|}
===MF Knicklenker (kleine Baugröße)===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 465}}
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 550}}
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
*{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
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|}
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
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* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 97}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
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===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
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[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
*{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.145}}
|}
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
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* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 97}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
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===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
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[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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===MF 5700 S===
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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===MF 6700 S===
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===MF 7700 S===
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===MF 8700 S===
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===MF M-Baureihe===
2025 wurden die 5M als kostengünstige Traktoren vorgestellt:
====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.95}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
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|}
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 1740|MF 1700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 3709|MF 3700 V,GE,S,F,WF]]
*MF Global Series:
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 4709|MF 4700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5711|MF 5700]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5709|MF 5700 Global Dyna4]]
[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6713|MF 6700]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 5713 SL|MF 5700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 6718 S|MF 6700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 7726|MF 7700 S]]
*[[Traktorenlexikon: Massey Ferguson MF 8740|MF 8700 S]]
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 7S.155}}
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
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* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 97}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
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===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
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[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 6200===
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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===MF S-Series===
====MF 5700 S====
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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====MF 7700 S====
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====MF 8700 S====
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==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.285}}
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== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
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<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 88}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 97}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 154}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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|}
===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1004}}
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|}
===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4800}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4840}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4900}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
|}
===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
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[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|MF 4255]]
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===MF 4300===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6612}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6613}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6614}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6615}}
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8650}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8680}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8690}}
===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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| valign="top" |
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===MF S-Series===
====MF 5700 S====
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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====MF 6700 S====
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====MF 7700 S====
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====MF 8700 S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8727}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8730}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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|}
===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
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|}
===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.310}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.400}}
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|}
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
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===MF 7400===
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
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===MF 8600===
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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===MF S-Series===
====MF 5700 S====
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====MF 6700 S====
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====MF 7700 S====
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====MF 8700 S====
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8737}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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|}
===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.285}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.310}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.340}}
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|}
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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| valign="top" | <!--2. Generation-->
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1105}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1155}}
|}
===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
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Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
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[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
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Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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===MF S-Series===
====MF 5700 S====
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====MF 6700 S====
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====MF 7700 S====
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7726}}
====MF 8700 S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8727}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8737}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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|}
===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.285}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.310}}
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|}
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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| valign="top" | <!--2. Generation-->
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
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Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
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[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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===MF 8200===
[[File:Le tracteur - Flickr - besopha (2).jpg|thumb|Massey Ferguson 8220]]
Die im Herbst 1998 als direkter Nachfolger der technisch anspruchsvollen Serie 8100 eingeführte MF 8200-Serie (ergänzt durch die ab 2002 produzierten, leistungsoptimierten Xtra-Modelle) repräsentiert das damalige technologische Flaggschiffsegment von Massey Ferguson im Bereich der schweren Sechszylinder-Großtraktoren von 135 bis 260 PS (beziehungsweise bis zu 280 PS in den Spitzenmodellen). Die bis 2003 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Modelle MF 8210, MF 8220, MF 8240, MF 8250, MF 8260, MF 8270 sowie das weltweite Spitzenmodell MF 8280 – wurde als kompromisslose Schwerlast-Systemplattform für den großflächigen Ackerbau, schwere Zugarbeiten und den intensiven Lohnunternehmereinsatz konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Großtraktoren-Plattform war das massiv dimensionierte Guss-Chassis mit einem verlängerten Radstand von bis zu 3,08 Metern bei den Spitzenmodellen, was eine maximale Traktion und Fahrstabilität bei der Handhabung schwerster dreipunktgetragener Anbaugeräte garantierte. Technisch basierte die Baureihe 8200 auf den hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (für die Modelle bis 185 PS) sowie den großvolumigen 8,4-Liter-Motoren von SISU Diesel (Valmet) in den oberen Leistungsklassen ab dem MF 8260, die für ihre extreme Drehmomentreserve unter Volllast bekannt waren. Für die Kraftübertragung sorgte das voll lastschaltbare Powershift-Getriebe (Funk-Triebwerk mit 18x9 Gängen) oder das bewährte, elektrohydraulische Dynashift-Getriebe (32x32), welche beide über das integrierte Autotronic-II- und Datatronic-II-Bordsystem vollautomatisch gesteuert und überwacht werden konnten. Mit dieser Synthese aus skandinavischer und britischer Motorenkompetenz, einem hochentwickelten Elektronikmanagement und einer für damalige Verhältnisse wegweisenden Kabinen-Ergonomie markierte die Serie 8200 den finalen technologischen Meilenstein vor dem Übergang in die stufenlose Ära der Nachfolgereihe MF 8400.
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 8400===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8480}}
===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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| valign="top" |
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===MF S-Series===
====MF 5700 S====
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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====MF 6700 S====
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====MF 7700 S====
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====MF 8700 S====
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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|}
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 96}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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===MF 8200===
[[File:Le tracteur - Flickr - besopha (2).jpg|thumb|Massey Ferguson 8220]]
Die im Herbst 1998 als direkter Nachfolger der technisch anspruchsvollen Serie 8100 eingeführte MF 8200-Serie (ergänzt durch die ab 2002 produzierten, leistungsoptimierten Xtra-Modelle) repräsentiert das damalige technologische Flaggschiffsegment von Massey Ferguson im Bereich der schweren Sechszylinder-Großtraktoren von 135 bis 260 PS (beziehungsweise bis zu 280 PS in den Spitzenmodellen). Die bis 2003 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Modelle MF 8210, MF 8220, MF 8240, MF 8250, MF 8260, MF 8270 sowie das weltweite Spitzenmodell MF 8280 – wurde als kompromisslose Schwerlast-Systemplattform für den großflächigen Ackerbau, schwere Zugarbeiten und den intensiven Lohnunternehmereinsatz konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Großtraktoren-Plattform war das massiv dimensionierte Guss-Chassis mit einem verlängerten Radstand von bis zu 3,08 Metern bei den Spitzenmodellen, was eine maximale Traktion und Fahrstabilität bei der Handhabung schwerster dreipunktgetragener Anbaugeräte garantierte. Technisch basierte die Baureihe 8200 auf den hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (für die Modelle bis 185 PS) sowie den großvolumigen 8,4-Liter-Motoren von SISU Diesel (Valmet) in den oberen Leistungsklassen ab dem MF 8260, die für ihre extreme Drehmomentreserve unter Volllast bekannt waren. Für die Kraftübertragung sorgte das voll lastschaltbare Powershift-Getriebe (Funk-Triebwerk mit 18x9 Gängen) oder das bewährte, elektrohydraulische Dynashift-Getriebe (32x32), welche beide über das integrierte Autotronic-II- und Datatronic-II-Bordsystem vollautomatisch gesteuert und überwacht werden konnten. Mit dieser Synthese aus skandinavischer und britischer Motorenkompetenz, einem hochentwickelten Elektronikmanagement und einer für damalige Verhältnisse wegweisenden Kabinen-Ergonomie markierte die Serie 8200 den finalen technologischen Meilenstein vor dem Übergang in die stufenlose Ära der Nachfolgereihe MF 8400.
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
Die im Jahr 2001 als direkte Weiterentwicklung und finaler Evolutionsschritt der 4200er-Plattform eingeführte MF 4300-Serie repräsentiert die letzte im britischen Traditionswerk gefertigte Generation kompakter und mittelschwerer Universaltraktoren von Massey Ferguson im Leistungssegment von 52 bis 116 PS. Die bis zur Schließung des Werks Coventry im Jahr 2003 produzierte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4315 und MF 4320, die volumenstarken Vierzylinder-Modelle MF 4325, MF 4335, MF 4345 und MF 4355 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4360 und MF 4370 – wurde gezielt als mechanisch fokussierte, zuverlässige Systemplattform für Gemischtbetriebe, Grünlandanwendungen und anspruchsvolle Hofarbeiten optimiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Serie war das im Detail verfeinerte, aerodynamische Haubendesign, das zur Maximierung der Übersichtlichkeit im Frontladereinsatz konsequent als Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) ausgeführt werden konnte. Gepaart wurde diese Geometrie mit einer modernisierten Kabinenumgebung, die durch eine verbesserte Schalldämmung, eine optimierte Anordnung der mechanischen Bedienelemente und ein leistungsstärkeres Belüftungssystem den Langzeitkomfort spürbar steigerte. Technisch basierte die 4300er-Familie auf den bewährten, laufruhigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen der modernisierten 900er- und 1000er-Green-Engine-Serie), die strengere Abgasrichtlinien erfüllten und ein optimiertes Kaltstartverhalten sowie gesteigerte Drehmomentverläufe boten. Der mechanisch dominierte Antriebsstrang vertraute auf die bewährten Getriebevarianten des Vorgängers, wobei das komfortable 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung und das Powershuttle-Wendegetriebe für kupplungsfreie Richtungswechsel in dieser Generation den Standard bildeten. Als letzte Baureihe „Made in Coventry“ verband die Serie 4300 die klassische, elektronikreduzierte Robustheit der britischen Konstruktionsschule mit zeitgemäßem Bedienkomfort, bevor die Produktion dieser Leistungsklasse vollständig in das französische Werk Beauvais zur Nachfolgeserie MF 5400 verlagert wurde.
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===MF 4400===
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Die Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] hergestellt.
===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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===MF S-Series===
====MF 5700 S====
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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====MF 7700 S====
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====MF 8700 S====
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==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
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* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
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===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 154}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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|}
===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1004}}
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|}
===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4800}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4840}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 4900}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
|}
===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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===MF 8200===
[[File:Le tracteur - Flickr - besopha (2).jpg|thumb|Massey Ferguson 8220]]
Die im Herbst 1998 als direkter Nachfolger der technisch anspruchsvollen Serie 8100 eingeführte MF 8200-Serie (ergänzt durch die ab 2002 produzierten, leistungsoptimierten Xtra-Modelle) repräsentiert das damalige technologische Flaggschiffsegment von Massey Ferguson im Bereich der schweren Sechszylinder-Großtraktoren von 135 bis 260 PS (beziehungsweise bis zu 280 PS in den Spitzenmodellen). Die bis 2003 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Modelle MF 8210, MF 8220, MF 8240, MF 8250, MF 8260, MF 8270 sowie das weltweite Spitzenmodell MF 8280 – wurde als kompromisslose Schwerlast-Systemplattform für den großflächigen Ackerbau, schwere Zugarbeiten und den intensiven Lohnunternehmereinsatz konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Großtraktoren-Plattform war das massiv dimensionierte Guss-Chassis mit einem verlängerten Radstand von bis zu 3,08 Metern bei den Spitzenmodellen, was eine maximale Traktion und Fahrstabilität bei der Handhabung schwerster dreipunktgetragener Anbaugeräte garantierte. Technisch basierte die Baureihe 8200 auf den hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (für die Modelle bis 185 PS) sowie den großvolumigen 8,4-Liter-Motoren von SISU Diesel (Valmet) in den oberen Leistungsklassen ab dem MF 8260, die für ihre extreme Drehmomentreserve unter Volllast bekannt waren. Für die Kraftübertragung sorgte das voll lastschaltbare Powershift-Getriebe (Funk-Triebwerk mit 18x9 Gängen) oder das bewährte, elektrohydraulische Dynashift-Getriebe (32x32), welche beide über das integrierte Autotronic-II- und Datatronic-II-Bordsystem vollautomatisch gesteuert und überwacht werden konnten. Mit dieser Synthese aus skandinavischer und britischer Motorenkompetenz, einem hochentwickelten Elektronikmanagement und einer für damalige Verhältnisse wegweisenden Kabinen-Ergonomie markierte die Serie 8200 den finalen technologischen Meilenstein vor dem Übergang in die stufenlose Ära der Nachfolgereihe MF 8400.
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
Die im Jahr 2001 als direkte Weiterentwicklung und finaler Evolutionsschritt der 4200er-Plattform eingeführte MF 4300-Serie repräsentiert die letzte im britischen Traditionswerk gefertigte Generation kompakter und mittelschwerer Universaltraktoren von Massey Ferguson im Leistungssegment von 52 bis 116 PS. Die bis zur Schließung des Werks Coventry im Jahr 2003 produzierte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4315 und MF 4320, die volumenstarken Vierzylinder-Modelle MF 4325, MF 4335, MF 4345 und MF 4355 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4360 und MF 4370 – wurde gezielt als mechanisch fokussierte, zuverlässige Systemplattform für Gemischtbetriebe, Grünlandanwendungen und anspruchsvolle Hofarbeiten optimiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Serie war das im Detail verfeinerte, aerodynamische Haubendesign, das zur Maximierung der Übersichtlichkeit im Frontladereinsatz konsequent als Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) ausgeführt werden konnte. Gepaart wurde diese Geometrie mit einer modernisierten Kabinenumgebung, die durch eine verbesserte Schalldämmung, eine optimierte Anordnung der mechanischen Bedienelemente und ein leistungsstärkeres Belüftungssystem den Langzeitkomfort spürbar steigerte. Technisch basierte die 4300er-Familie auf den bewährten, laufruhigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen der modernisierten 900er- und 1000er-Green-Engine-Serie), die strengere Abgasrichtlinien erfüllten und ein optimiertes Kaltstartverhalten sowie gesteigerte Drehmomentverläufe boten. Der mechanisch dominierte Antriebsstrang vertraute auf die bewährten Getriebevarianten des Vorgängers, wobei das komfortable 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung und das Powershuttle-Wendegetriebe für kupplungsfreie Richtungswechsel in dieser Generation den Standard bildeten. Als letzte Baureihe „Made in Coventry“ verband die Serie 4300 die klassische, elektronikreduzierte Robustheit der britischen Konstruktionsschule mit zeitgemäßem Bedienkomfort, bevor die Produktion dieser Leistungsklasse vollständig in das französische Werk Beauvais zur Nachfolgeserie MF 5400 verlagert wurde.
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===MF 4400===
[[File:Massey Ferguson tractor with logging trailer.jpg|thumb|Massey Ferguson 4455]]
Die im Jahr 2004 als strategische Ergänzung und Nachfolgelinie der kleineren 4300er-Modelle eingeführte MF 4400-Serie repräsentiert eine interessante Besonderheit im Portfolio von Massey Ferguson im unteren mittleren Leistungssegment von 68 bis 101 PS. Die bis 2009 im Rahmen einer industriellen Kooperation mit dem AGCO-Partner [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] im finnischen Werk Suolahti gefertigte Baureihe – umfassend die vier Kernmodelle MF 4435, MF 4445, MF 4455 und das Spitzenmodell MF 4465 – wurde als extrem robuste, rein mechanisch dominierte Systemplattform für den harten Einsatz auf Familien-, Forst- und Nebenerwerbsbetrieben konzipiert. Merkmal dieser Serie war die Adaption skandinavischer Konstruktionsprinzipien auf das traditionelle Massey-Ferguson-Layout, was sich in einer überdurchschnittlich massiven Bauweise und einer exzellenten Bodenfreiheit widerspiegelte. Das markante, kantige Haubendesign ergänzte eine funktionale Kabine, die speziell für den rauen Ganzjahreseinsatz isoliert und mit einer leistungsstarken Heizungs- und Klimaanlage ausgestattet war. Technisch basierte die 4400er-Familie konsequent auf den flüssigkeitsgekühlten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von SISU Diesel (Typen 33 CTA und 44 CTA mit Common-Rail-Einspritzung bzw. mechanischer Einspritzpumpe), die sich durch extreme Langlebigkeit, Kälteresistenz und ein bulliges Drehmomentverhalten auszeichneten. Der Antriebsstrang war kompromisslos auf mechanische Zuverlässigkeit ausgelegt und vertraute auf ein synchronisiertes 12x12- oder 24x24-Mehrganggetriebe mit mechanischer oder elektrohydraulischer Wendeschaltung (Power Shuttle). Mit dieser Synthese aus finnischer Robustheit, bewährter SISU-Motorentechnik und der bewussten Reduzierung auf elektronikfreie, rein mechanische Kernfunktionen bildete die Serie 4400 eine wichtige konzeptionelle Brücke und gilt als einer der direkten konventionellen Vordenker für die spätere globale Welttraktor-Plattform (Global Series).
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===MF 5400===
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|MF 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008) mit Ackerschleppe]]
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. vor 2008) mit Kreiselegge]]
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|MF 7480]]
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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===MF S-Series===
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====MF 8700 S====
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==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
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===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 V/S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 154}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 174}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 184}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1080}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1100}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1130}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1150}}
| valign="top" | <!--2. Generation-->
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1155}}
|}
===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 465}}
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 550}}
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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===MF 8200===
[[File:Le tracteur - Flickr - besopha (2).jpg|thumb|Massey Ferguson 8220]]
Die im Herbst 1998 als direkter Nachfolger der technisch anspruchsvollen Serie 8100 eingeführte MF 8200-Serie (ergänzt durch die ab 2002 produzierten, leistungsoptimierten Xtra-Modelle) repräsentiert das damalige technologische Flaggschiffsegment von Massey Ferguson im Bereich der schweren Sechszylinder-Großtraktoren von 135 bis 260 PS (beziehungsweise bis zu 280 PS in den Spitzenmodellen). Die bis 2003 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Modelle MF 8210, MF 8220, MF 8240, MF 8250, MF 8260, MF 8270 sowie das weltweite Spitzenmodell MF 8280 – wurde als kompromisslose Schwerlast-Systemplattform für den großflächigen Ackerbau, schwere Zugarbeiten und den intensiven Lohnunternehmereinsatz konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Großtraktoren-Plattform war das massiv dimensionierte Guss-Chassis mit einem verlängerten Radstand von bis zu 3,08 Metern bei den Spitzenmodellen, was eine maximale Traktion und Fahrstabilität bei der Handhabung schwerster dreipunktgetragener Anbaugeräte garantierte. Technisch basierte die Baureihe 8200 auf den hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (für die Modelle bis 185 PS) sowie den großvolumigen 8,4-Liter-Motoren von SISU Diesel (Valmet) in den oberen Leistungsklassen ab dem MF 8260, die für ihre extreme Drehmomentreserve unter Volllast bekannt waren. Für die Kraftübertragung sorgte das voll lastschaltbare Powershift-Getriebe (Funk-Triebwerk mit 18x9 Gängen) oder das bewährte, elektrohydraulische Dynashift-Getriebe (32x32), welche beide über das integrierte Autotronic-II- und Datatronic-II-Bordsystem vollautomatisch gesteuert und überwacht werden konnten. Mit dieser Synthese aus skandinavischer und britischer Motorenkompetenz, einem hochentwickelten Elektronikmanagement und einer für damalige Verhältnisse wegweisenden Kabinen-Ergonomie markierte die Serie 8200 den finalen technologischen Meilenstein vor dem Übergang in die stufenlose Ära der Nachfolgereihe MF 8400.
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
Die im Jahr 2001 als direkte Weiterentwicklung und finaler Evolutionsschritt der 4200er-Plattform eingeführte MF 4300-Serie repräsentiert die letzte im britischen Traditionswerk gefertigte Generation kompakter und mittelschwerer Universaltraktoren von Massey Ferguson im Leistungssegment von 52 bis 116 PS. Die bis zur Schließung des Werks Coventry im Jahr 2003 produzierte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4315 und MF 4320, die volumenstarken Vierzylinder-Modelle MF 4325, MF 4335, MF 4345 und MF 4355 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4360 und MF 4370 – wurde gezielt als mechanisch fokussierte, zuverlässige Systemplattform für Gemischtbetriebe, Grünlandanwendungen und anspruchsvolle Hofarbeiten optimiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Serie war das im Detail verfeinerte, aerodynamische Haubendesign, das zur Maximierung der Übersichtlichkeit im Frontladereinsatz konsequent als Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) ausgeführt werden konnte. Gepaart wurde diese Geometrie mit einer modernisierten Kabinenumgebung, die durch eine verbesserte Schalldämmung, eine optimierte Anordnung der mechanischen Bedienelemente und ein leistungsstärkeres Belüftungssystem den Langzeitkomfort spürbar steigerte. Technisch basierte die 4300er-Familie auf den bewährten, laufruhigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen der modernisierten 900er- und 1000er-Green-Engine-Serie), die strengere Abgasrichtlinien erfüllten und ein optimiertes Kaltstartverhalten sowie gesteigerte Drehmomentverläufe boten. Der mechanisch dominierte Antriebsstrang vertraute auf die bewährten Getriebevarianten des Vorgängers, wobei das komfortable 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung und das Powershuttle-Wendegetriebe für kupplungsfreie Richtungswechsel in dieser Generation den Standard bildeten. Als letzte Baureihe „Made in Coventry“ verband die Serie 4300 die klassische, elektronikreduzierte Robustheit der britischen Konstruktionsschule mit zeitgemäßem Bedienkomfort, bevor die Produktion dieser Leistungsklasse vollständig in das französische Werk Beauvais zur Nachfolgeserie MF 5400 verlagert wurde.
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===MF 4400===
[[File:Massey Ferguson tractor with logging trailer.jpg|thumb|Massey Ferguson 4455]]
Die im Jahr 2004 als strategische Ergänzung und Nachfolgelinie der kleineren 4300er-Modelle eingeführte MF 4400-Serie repräsentiert eine interessante Besonderheit im Portfolio von Massey Ferguson im unteren mittleren Leistungssegment von 68 bis 101 PS. Die bis 2009 im Rahmen einer industriellen Kooperation mit dem AGCO-Partner [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] im finnischen Werk Suolahti gefertigte Baureihe – umfassend die vier Kernmodelle MF 4435, MF 4445, MF 4455 und das Spitzenmodell MF 4465 – wurde als extrem robuste, rein mechanisch dominierte Systemplattform für den harten Einsatz auf Familien-, Forst- und Nebenerwerbsbetrieben konzipiert. Merkmal dieser Serie war die Adaption skandinavischer Konstruktionsprinzipien auf das traditionelle Massey-Ferguson-Layout, was sich in einer überdurchschnittlich massiven Bauweise und einer exzellenten Bodenfreiheit widerspiegelte. Das markante, kantige Haubendesign ergänzte eine funktionale Kabine, die speziell für den rauen Ganzjahreseinsatz isoliert und mit einer leistungsstarken Heizungs- und Klimaanlage ausgestattet war. Technisch basierte die 4400er-Familie konsequent auf den flüssigkeitsgekühlten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von SISU Diesel (Typen 33 CTA und 44 CTA mit Common-Rail-Einspritzung bzw. mechanischer Einspritzpumpe), die sich durch extreme Langlebigkeit, Kälteresistenz und ein bulliges Drehmomentverhalten auszeichneten. Der Antriebsstrang war kompromisslos auf mechanische Zuverlässigkeit ausgelegt und vertraute auf ein synchronisiertes 12x12- oder 24x24-Mehrganggetriebe mit mechanischer oder elektrohydraulischer Wendeschaltung (Power Shuttle). Mit dieser Synthese aus finnischer Robustheit, bewährter SISU-Motorentechnik und der bewussten Reduzierung auf elektronikfreie, rein mechanische Kernfunktionen bildete die Serie 4400 eine wichtige konzeptionelle Brücke und gilt als einer der direkten konventionellen Vordenker für die spätere globale Welttraktor-Plattform (Global Series).
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===MF 5400===
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. bis 2008)]]
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|Massey Ferguson 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008)]]
Die im Herbst 2003 als direkter und technologisch tiefgreifend weiterentwickelter Nachfolger der Serien 4300 und 6200 (kleinere Modelle) eingeführte MF 5400-Serie repräsentiert das vielseitige, hocherfolgreiche Volumen- und Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der Drei- und Vierzylinder-Universaltraktoren von 60 bis 145 PS. Die bis 2013 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die populären Modelle MF 5445, MF 5455, MF 5460 sowie die späteren, leistungsstarken Generationen bis zum Spitzenmodell MF 5480 – wurde weltweit als extrem robuster, flexibler Allrounder für Gemischt-, Viehhaltungs- und reine Grünlandbetriebe etabliert.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war die konsequente Integration der markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) in Kombination mit einem extrem stabilen Freisicht-Dach, was die Serie zu einem der führenden und meistverkauften Frontladerschlepper ihrer Epoche machte. Die komplett neu entwickelte Kabine bot zudem einen für diese Leistungsklasse wegweisenden Ergonomie- und Geräuschstandard. Technisch basierte die 5400er-Familie in ihrer ersten Generation auf den bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins, bevor im Zuge von Modellpflegen und strengeren Abgasstufen ab 2008 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und mechanisch beziehungsweise elektronisch gesteuerte Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde durch das hocheffiziente, elektrohydraulische Dyna-4-Getriebe (16x16) definiert, welches über den markanten PowerControl-Hebel links am Lenkrad ein komplett kupplungsfreies Schalten aller vier Gänge und vier Lastschaltstufen sowie den Fahrtrichtungswechsel ermöglichte. Mit dieser Synthese aus intuitiver Bedienung, hoher Hydraulikleistung und mechanischer Langlebigkeit bildete die Serie 5400 über ein Jahrzehnt das Rückgrat der Marke und den direkten technologischen Wegbereiter für die spätere Serie MF 5600.
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===MF 6400===
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===MF 8400===
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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===MF S-Series===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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|}
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
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<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 88}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 95}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 96}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 97}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 122}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 130}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 130 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 135}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 135 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 140}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 140 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 175}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 175 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 177}}
|}
'''Erweiterte Produktion'''
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 135 SUPER}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 145 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 152}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 152 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 165 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 178}}
|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 V/S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 158}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 158 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 168 & MF 168A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 185}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 188 & MF 188A}}
|}
* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 154}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 174}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 184}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1080}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1100}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1130}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1150}}
| valign="top" | <!--2. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1085}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1105}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1135}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1155}}
|}
===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1200}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1250}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1500}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1505}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1800}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1805}}
|}
===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 230}}
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|}
''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 465}}
|}
===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
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[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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===MF 8200===
[[File:Le tracteur - Flickr - besopha (2).jpg|thumb|Massey Ferguson 8220]]
Die im Herbst 1998 als direkter Nachfolger der technisch anspruchsvollen Serie 8100 eingeführte MF 8200-Serie (ergänzt durch die ab 2002 produzierten, leistungsoptimierten Xtra-Modelle) repräsentiert das damalige technologische Flaggschiffsegment von Massey Ferguson im Bereich der schweren Sechszylinder-Großtraktoren von 135 bis 260 PS (beziehungsweise bis zu 280 PS in den Spitzenmodellen). Die bis 2003 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Modelle MF 8210, MF 8220, MF 8240, MF 8250, MF 8260, MF 8270 sowie das weltweite Spitzenmodell MF 8280 – wurde als kompromisslose Schwerlast-Systemplattform für den großflächigen Ackerbau, schwere Zugarbeiten und den intensiven Lohnunternehmereinsatz konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Großtraktoren-Plattform war das massiv dimensionierte Guss-Chassis mit einem verlängerten Radstand von bis zu 3,08 Metern bei den Spitzenmodellen, was eine maximale Traktion und Fahrstabilität bei der Handhabung schwerster dreipunktgetragener Anbaugeräte garantierte. Technisch basierte die Baureihe 8200 auf den hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (für die Modelle bis 185 PS) sowie den großvolumigen 8,4-Liter-Motoren von SISU Diesel (Valmet) in den oberen Leistungsklassen ab dem MF 8260, die für ihre extreme Drehmomentreserve unter Volllast bekannt waren. Für die Kraftübertragung sorgte das voll lastschaltbare Powershift-Getriebe (Funk-Triebwerk mit 18x9 Gängen) oder das bewährte, elektrohydraulische Dynashift-Getriebe (32x32), welche beide über das integrierte Autotronic-II- und Datatronic-II-Bordsystem vollautomatisch gesteuert und überwacht werden konnten. Mit dieser Synthese aus skandinavischer und britischer Motorenkompetenz, einem hochentwickelten Elektronikmanagement und einer für damalige Verhältnisse wegweisenden Kabinen-Ergonomie markierte die Serie 8200 den finalen technologischen Meilenstein vor dem Übergang in die stufenlose Ära der Nachfolgereihe MF 8400.
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
Die im Jahr 2001 als direkte Weiterentwicklung und finaler Evolutionsschritt der 4200er-Plattform eingeführte MF 4300-Serie repräsentiert die letzte im britischen Traditionswerk gefertigte Generation kompakter und mittelschwerer Universaltraktoren von Massey Ferguson im Leistungssegment von 52 bis 116 PS. Die bis zur Schließung des Werks Coventry im Jahr 2003 produzierte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4315 und MF 4320, die volumenstarken Vierzylinder-Modelle MF 4325, MF 4335, MF 4345 und MF 4355 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4360 und MF 4370 – wurde gezielt als mechanisch fokussierte, zuverlässige Systemplattform für Gemischtbetriebe, Grünlandanwendungen und anspruchsvolle Hofarbeiten optimiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Serie war das im Detail verfeinerte, aerodynamische Haubendesign, das zur Maximierung der Übersichtlichkeit im Frontladereinsatz konsequent als Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) ausgeführt werden konnte. Gepaart wurde diese Geometrie mit einer modernisierten Kabinenumgebung, die durch eine verbesserte Schalldämmung, eine optimierte Anordnung der mechanischen Bedienelemente und ein leistungsstärkeres Belüftungssystem den Langzeitkomfort spürbar steigerte. Technisch basierte die 4300er-Familie auf den bewährten, laufruhigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen der modernisierten 900er- und 1000er-Green-Engine-Serie), die strengere Abgasrichtlinien erfüllten und ein optimiertes Kaltstartverhalten sowie gesteigerte Drehmomentverläufe boten. Der mechanisch dominierte Antriebsstrang vertraute auf die bewährten Getriebevarianten des Vorgängers, wobei das komfortable 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung und das Powershuttle-Wendegetriebe für kupplungsfreie Richtungswechsel in dieser Generation den Standard bildeten. Als letzte Baureihe „Made in Coventry“ verband die Serie 4300 die klassische, elektronikreduzierte Robustheit der britischen Konstruktionsschule mit zeitgemäßem Bedienkomfort, bevor die Produktion dieser Leistungsklasse vollständig in das französische Werk Beauvais zur Nachfolgeserie MF 5400 verlagert wurde.
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===MF 4400===
[[File:Massey Ferguson tractor with logging trailer.jpg|thumb|Massey Ferguson 4455]]
Die im Jahr 2004 als strategische Ergänzung und Nachfolgelinie der kleineren 4300er-Modelle eingeführte MF 4400-Serie repräsentiert eine interessante Besonderheit im Portfolio von Massey Ferguson im unteren mittleren Leistungssegment von 68 bis 101 PS. Die bis 2009 im Rahmen einer industriellen Kooperation mit dem AGCO-Partner [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] im finnischen Werk Suolahti gefertigte Baureihe – umfassend die vier Kernmodelle MF 4435, MF 4445, MF 4455 und das Spitzenmodell MF 4465 – wurde als extrem robuste, rein mechanisch dominierte Systemplattform für den harten Einsatz auf Familien-, Forst- und Nebenerwerbsbetrieben konzipiert. Merkmal dieser Serie war die Adaption skandinavischer Konstruktionsprinzipien auf das traditionelle Massey-Ferguson-Layout, was sich in einer überdurchschnittlich massiven Bauweise und einer exzellenten Bodenfreiheit widerspiegelte. Das markante, kantige Haubendesign ergänzte eine funktionale Kabine, die speziell für den rauen Ganzjahreseinsatz isoliert und mit einer leistungsstarken Heizungs- und Klimaanlage ausgestattet war. Technisch basierte die 4400er-Familie konsequent auf den flüssigkeitsgekühlten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von SISU Diesel (Typen 33 CTA und 44 CTA mit Common-Rail-Einspritzung bzw. mechanischer Einspritzpumpe), die sich durch extreme Langlebigkeit, Kälteresistenz und ein bulliges Drehmomentverhalten auszeichneten. Der Antriebsstrang war kompromisslos auf mechanische Zuverlässigkeit ausgelegt und vertraute auf ein synchronisiertes 12x12- oder 24x24-Mehrganggetriebe mit mechanischer oder elektrohydraulischer Wendeschaltung (Power Shuttle). Mit dieser Synthese aus finnischer Robustheit, bewährter SISU-Motorentechnik und der bewussten Reduzierung auf elektronikfreie, rein mechanische Kernfunktionen bildete die Serie 4400 eine wichtige konzeptionelle Brücke und gilt als einer der direkten konventionellen Vordenker für die spätere globale Welttraktor-Plattform (Global Series).
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===MF 5400===
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. bis 2008)]]
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|Massey Ferguson 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008)]]
Die im Herbst 2003 als direkter und technologisch tiefgreifend weiterentwickelter Nachfolger der Serien 4300 und 6200 (kleinere Modelle) eingeführte MF 5400-Serie repräsentiert das vielseitige, hocherfolgreiche Volumen- und Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der Drei- und Vierzylinder-Universaltraktoren von 60 bis 145 PS. Die bis 2013 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die populären Modelle MF 5445, MF 5455, MF 5460 sowie die späteren, leistungsstarken Generationen bis zum Spitzenmodell MF 5480 – wurde weltweit als extrem robuster, flexibler Allrounder für Gemischt-, Viehhaltungs- und reine Grünlandbetriebe etabliert.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war die konsequente Integration der markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) in Kombination mit einem extrem stabilen Freisicht-Dach, was die Serie zu einem der führenden und meistverkauften Frontladerschlepper ihrer Epoche machte. Die komplett neu entwickelte Kabine bot zudem einen für diese Leistungsklasse wegweisenden Ergonomie- und Geräuschstandard. Technisch basierte die 5400er-Familie in ihrer ersten Generation auf den bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins, bevor im Zuge von Modellpflegen und strengeren Abgasstufen ab 2008 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und mechanisch beziehungsweise elektronisch gesteuerte Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde durch das hocheffiziente, elektrohydraulische Dyna-4-Getriebe (16x16) definiert, welches über den markanten PowerControl-Hebel links am Lenkrad ein komplett kupplungsfreies Schalten aller vier Gänge und vier Lastschaltstufen sowie den Fahrtrichtungswechsel ermöglichte. Mit dieser Synthese aus intuitiver Bedienung, hoher Hydraulikleistung und mechanischer Langlebigkeit bildete die Serie 5400 über ein Jahrzehnt das Rückgrat der Marke und den direkten technologischen Wegbereiter für die spätere Serie MF 5600.
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===MF 6400===
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Die im Herbst 2003 parallel zur kleineren Schwesterserie 5400 und als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe 6200 eingeführte MF 6400-Serie repräsentiert das technologische Rückgrat von Massey Ferguson im Segment der leistungsstarken Premium-Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 90 bis 230 PS. Die bis 2012 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend eine enorme Modellvielfalt von den kompakten Vierzylindern wie dem MF 6445 und MF 6455 über die vielseitigen mittleren Sechszylinder MF 6465 und MF 6475 bis hin zu den schweren Ackerbaumaschinen MF 6497 und MF 6499 – wurde als hochproduktive Allround- und Schwerlast-Systemplattform für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, reine Ackerbauer und Lohnunternehmer etabliert. Merkmal dieser extrem erfolgreichen Fahrzeugfamilie war die perfekte Balance aus hoher Hubkraft, exzellenter Gewichtsverteilung und einem überragenden Fahrkomfort, welcher durch die optionale, hydropneumatische Kabinenfederung (Dual Stage) und die gefederte Vorderachse (QuadLink) realisiert wurde. Technisch basierte die 6400er-Reihe in den ersten Baujahren auf den bewährten Vier- und Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (Serie 1100), während in den größeren Modellen sowie im Zuge der späteren Umstellung auf die Stufe-3A-Abgasnorm ab 2006 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und großvolumige Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) mit elektronischem Motormanagement (EEM) Einzug hielten. Der Antriebsstrang wurde durch das teillastschaltbare Dynashift-Getriebe definiert, welches in seiner finalen Ausbaustufe als Dyna-6-Getriebe (24x24) mit sechs Lastschaltstufen ohne Kupplungsbetätigung Maßstäbe in Sachen Wirkungsgrad und Bedienkomfort setzte. Integriert in das wegweisende Elektronikkonzept mit Autotronic-Funktionen und dem optionalen Datatronic 3-Bordcomputer für das herstellerseitige Vorgewendemanagement, bildete die Serie 6400 über fast ein Jahrzehnt den Maßstab für universelle Leistung und den direkten technologischen Vorläufer der späteren Serie MF 6600 und 7600.
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6612}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6613}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6614}}
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8650}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8670}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8680}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8690}}
===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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| valign="top" |
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
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|}
===MF S-Series===
====MF 5700 S====
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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====MF 6700 S====
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====MF 7700 S====
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====MF 8700 S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8727}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8730}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8737}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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|}
===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
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|}
===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.285}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.310}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.340}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.370}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.400}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.425}}
|}
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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===MF 8200===
[[File:Le tracteur - Flickr - besopha (2).jpg|thumb|Massey Ferguson 8220]]
Die im Herbst 1998 als direkter Nachfolger der technisch anspruchsvollen Serie 8100 eingeführte MF 8200-Serie (ergänzt durch die ab 2002 produzierten, leistungsoptimierten Xtra-Modelle) repräsentiert das damalige technologische Flaggschiffsegment von Massey Ferguson im Bereich der schweren Sechszylinder-Großtraktoren von 135 bis 260 PS (beziehungsweise bis zu 280 PS in den Spitzenmodellen). Die bis 2003 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Modelle MF 8210, MF 8220, MF 8240, MF 8250, MF 8260, MF 8270 sowie das weltweite Spitzenmodell MF 8280 – wurde als kompromisslose Schwerlast-Systemplattform für den großflächigen Ackerbau, schwere Zugarbeiten und den intensiven Lohnunternehmereinsatz konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Großtraktoren-Plattform war das massiv dimensionierte Guss-Chassis mit einem verlängerten Radstand von bis zu 3,08 Metern bei den Spitzenmodellen, was eine maximale Traktion und Fahrstabilität bei der Handhabung schwerster dreipunktgetragener Anbaugeräte garantierte. Technisch basierte die Baureihe 8200 auf den hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (für die Modelle bis 185 PS) sowie den großvolumigen 8,4-Liter-Motoren von SISU Diesel (Valmet) in den oberen Leistungsklassen ab dem MF 8260, die für ihre extreme Drehmomentreserve unter Volllast bekannt waren. Für die Kraftübertragung sorgte das voll lastschaltbare Powershift-Getriebe (Funk-Triebwerk mit 18x9 Gängen) oder das bewährte, elektrohydraulische Dynashift-Getriebe (32x32), welche beide über das integrierte Autotronic-II- und Datatronic-II-Bordsystem vollautomatisch gesteuert und überwacht werden konnten. Mit dieser Synthese aus skandinavischer und britischer Motorenkompetenz, einem hochentwickelten Elektronikmanagement und einer für damalige Verhältnisse wegweisenden Kabinen-Ergonomie markierte die Serie 8200 den finalen technologischen Meilenstein vor dem Übergang in die stufenlose Ära der Nachfolgereihe MF 8400.
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
Die im Jahr 2001 als direkte Weiterentwicklung und finaler Evolutionsschritt der 4200er-Plattform eingeführte MF 4300-Serie repräsentiert die letzte im britischen Traditionswerk gefertigte Generation kompakter und mittelschwerer Universaltraktoren von Massey Ferguson im Leistungssegment von 52 bis 116 PS. Die bis zur Schließung des Werks Coventry im Jahr 2003 produzierte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4315 und MF 4320, die volumenstarken Vierzylinder-Modelle MF 4325, MF 4335, MF 4345 und MF 4355 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4360 und MF 4370 – wurde gezielt als mechanisch fokussierte, zuverlässige Systemplattform für Gemischtbetriebe, Grünlandanwendungen und anspruchsvolle Hofarbeiten optimiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Serie war das im Detail verfeinerte, aerodynamische Haubendesign, das zur Maximierung der Übersichtlichkeit im Frontladereinsatz konsequent als Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) ausgeführt werden konnte. Gepaart wurde diese Geometrie mit einer modernisierten Kabinenumgebung, die durch eine verbesserte Schalldämmung, eine optimierte Anordnung der mechanischen Bedienelemente und ein leistungsstärkeres Belüftungssystem den Langzeitkomfort spürbar steigerte. Technisch basierte die 4300er-Familie auf den bewährten, laufruhigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen der modernisierten 900er- und 1000er-Green-Engine-Serie), die strengere Abgasrichtlinien erfüllten und ein optimiertes Kaltstartverhalten sowie gesteigerte Drehmomentverläufe boten. Der mechanisch dominierte Antriebsstrang vertraute auf die bewährten Getriebevarianten des Vorgängers, wobei das komfortable 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung und das Powershuttle-Wendegetriebe für kupplungsfreie Richtungswechsel in dieser Generation den Standard bildeten. Als letzte Baureihe „Made in Coventry“ verband die Serie 4300 die klassische, elektronikreduzierte Robustheit der britischen Konstruktionsschule mit zeitgemäßem Bedienkomfort, bevor die Produktion dieser Leistungsklasse vollständig in das französische Werk Beauvais zur Nachfolgeserie MF 5400 verlagert wurde.
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===MF 4400===
[[File:Massey Ferguson tractor with logging trailer.jpg|thumb|Massey Ferguson 4455]]
Die im Jahr 2004 als strategische Ergänzung und Nachfolgelinie der kleineren 4300er-Modelle eingeführte MF 4400-Serie repräsentiert eine interessante Besonderheit im Portfolio von Massey Ferguson im unteren mittleren Leistungssegment von 68 bis 101 PS. Die bis 2009 im Rahmen einer industriellen Kooperation mit dem AGCO-Partner [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] im finnischen Werk Suolahti gefertigte Baureihe – umfassend die vier Kernmodelle MF 4435, MF 4445, MF 4455 und das Spitzenmodell MF 4465 – wurde als extrem robuste, rein mechanisch dominierte Systemplattform für den harten Einsatz auf Familien-, Forst- und Nebenerwerbsbetrieben konzipiert. Merkmal dieser Serie war die Adaption skandinavischer Konstruktionsprinzipien auf das traditionelle Massey-Ferguson-Layout, was sich in einer überdurchschnittlich massiven Bauweise und einer exzellenten Bodenfreiheit widerspiegelte. Das markante, kantige Haubendesign ergänzte eine funktionale Kabine, die speziell für den rauen Ganzjahreseinsatz isoliert und mit einer leistungsstarken Heizungs- und Klimaanlage ausgestattet war. Technisch basierte die 4400er-Familie konsequent auf den flüssigkeitsgekühlten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von SISU Diesel (Typen 33 CTA und 44 CTA mit Common-Rail-Einspritzung bzw. mechanischer Einspritzpumpe), die sich durch extreme Langlebigkeit, Kälteresistenz und ein bulliges Drehmomentverhalten auszeichneten. Der Antriebsstrang war kompromisslos auf mechanische Zuverlässigkeit ausgelegt und vertraute auf ein synchronisiertes 12x12- oder 24x24-Mehrganggetriebe mit mechanischer oder elektrohydraulischer Wendeschaltung (Power Shuttle). Mit dieser Synthese aus finnischer Robustheit, bewährter SISU-Motorentechnik und der bewussten Reduzierung auf elektronikfreie, rein mechanische Kernfunktionen bildete die Serie 4400 eine wichtige konzeptionelle Brücke und gilt als einer der direkten konventionellen Vordenker für die spätere globale Welttraktor-Plattform (Global Series).
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===MF 5400===
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. bis 2008)]]
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|Massey Ferguson 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008)]]
Die im Herbst 2003 als direkter und technologisch tiefgreifend weiterentwickelter Nachfolger der Serien 4300 und 6200 (kleinere Modelle) eingeführte MF 5400-Serie repräsentiert das vielseitige, hocherfolgreiche Volumen- und Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der Drei- und Vierzylinder-Universaltraktoren von 60 bis 145 PS. Die bis 2013 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die populären Modelle MF 5445, MF 5455, MF 5460 sowie die späteren, leistungsstarken Generationen bis zum Spitzenmodell MF 5480 – wurde weltweit als extrem robuster, flexibler Allrounder für Gemischt-, Viehhaltungs- und reine Grünlandbetriebe etabliert.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war die konsequente Integration der markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) in Kombination mit einem extrem stabilen Freisicht-Dach, was die Serie zu einem der führenden und meistverkauften Frontladerschlepper ihrer Epoche machte. Die komplett neu entwickelte Kabine bot zudem einen für diese Leistungsklasse wegweisenden Ergonomie- und Geräuschstandard. Technisch basierte die 5400er-Familie in ihrer ersten Generation auf den bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins, bevor im Zuge von Modellpflegen und strengeren Abgasstufen ab 2008 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und mechanisch beziehungsweise elektronisch gesteuerte Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde durch das hocheffiziente, elektrohydraulische Dyna-4-Getriebe (16x16) definiert, welches über den markanten PowerControl-Hebel links am Lenkrad ein komplett kupplungsfreies Schalten aller vier Gänge und vier Lastschaltstufen sowie den Fahrtrichtungswechsel ermöglichte. Mit dieser Synthese aus intuitiver Bedienung, hoher Hydraulikleistung und mechanischer Langlebigkeit bildete die Serie 5400 über ein Jahrzehnt das Rückgrat der Marke und den direkten technologischen Wegbereiter für die spätere Serie MF 5600.
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
Die im Herbst 2003 parallel zur kleineren Schwesterserie 5400 und als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe 6200 eingeführte MF 6400-Serie repräsentiert das technologische Rückgrat von Massey Ferguson im Segment der leistungsstarken Premium-Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 90 bis 230 PS. Die bis 2012 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend eine enorme Modellvielfalt von den kompakten Vierzylindern wie dem MF 6445 und MF 6455 über die vielseitigen mittleren Sechszylinder MF 6465 und MF 6475 bis hin zu den schweren Ackerbaumaschinen MF 6497 und MF 6499 – wurde als hochproduktive Allround- und Schwerlast-Systemplattform für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, reine Ackerbauer und Lohnunternehmer etabliert. Merkmal dieser extrem erfolgreichen Fahrzeugfamilie war die perfekte Balance aus hoher Hubkraft, exzellenter Gewichtsverteilung und einem überragenden Fahrkomfort, welcher durch die optionale, hydropneumatische Kabinenfederung (Dual Stage) und die gefederte Vorderachse (QuadLink) realisiert wurde. Technisch basierte die 6400er-Reihe in den ersten Baujahren auf den bewährten Vier- und Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (Serie 1100), während in den größeren Modellen sowie im Zuge der späteren Umstellung auf die Stufe-3A-Abgasnorm ab 2006 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und großvolumige Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) mit elektronischem Motormanagement (EEM) Einzug hielten. Der Antriebsstrang wurde durch das teillastschaltbare Dynashift-Getriebe definiert, welches in seiner finalen Ausbaustufe als Dyna-6-Getriebe (24x24) mit sechs Lastschaltstufen ohne Kupplungsbetätigung Maßstäbe in Sachen Wirkungsgrad und Bedienkomfort setzte. Integriert in das wegweisende Elektronikkonzept mit Autotronic-Funktionen und dem optionalen Datatronic 3-Bordcomputer für das herstellerseitige Vorgewendemanagement, bildete die Serie 6400 über fast ein Jahrzehnt den Maßstab für universelle Leistung und den direkten technologischen Vorläufer der späteren Serie MF 6600 und 7600.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6445}}
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|Massey Ferguson 7480]]
Mit der Baureihe 7400 besetzte Massey Ferguson ab dem Jahr 2003 das strategisch wichtige Segment der stufenlosen Premium-Traktoren im mittleren und oberen Leistungsbereich. Die in Beauvais (Frankreich) gebaute Serie schloss die Lücke zwischen den teil-lastschaltbaren Modellen der Serie 6400 und den schweren Großtraktoren der Serie 8400. Sie bediente Kunden, die maximale Präzision bei Zapfwellen- und Transportarbeiten sowie im schweren Ackerbau forderten. Die Baureihe erstreckte sich über die Bauzeit hinweg von 120 PS im kompakten Vierzylinder MF 7460 bis hin zu 240 PS (bzw. 260 PS Maximalleistung mit Boost) im schweren Sechszylinder-Spitzenmodell MF 7499.
Das Herzstück und die technische Besonderheit dieser Serie war das Dyna-VT-Getriebe. Im Gegensatz zu den kleineren und größeren Schwesterserien gab es bei der 7400er-Reihe keine mechanische Getriebeoption. Das stufenlose Triebwerk, das aus der AGCO-Konzernkooperation stammte (Fendt-Vario-Technologie), wurde von Massey Ferguson mit einer eigenen Software-Abstimmung und dem charakteristischen PowerControl-Hebel links am Lenkrad kombiniert. Dies erlaubte es dem Fahrer, die Fahrgeschwindigkeit völlig unabhängig von der Motordrehzahl zwischen 0 und 50 km/h zu regulieren, was den Wirkungsgrad bei Sonderanwendungen und schweren Zugarbeiten massiv steigerte.
Bei der Motorisierung vollzog die Serie während ihrer neunjährigen Bauzeit einen tiefgreifenden technologischen Wandel, der exakt mit den europäischen Abgasstufen korrespondierte:
* '''Erste Generation (Stufe II):''' Die kleineren Modelle (7465 bis 7480) liefen mit 6,0-Liter-Perkins-Motoren (1106er-Serie), während die größeren Typen (7485 bis 7495) bereits die robusten 6,6- und 7,4-Liter-Motoren von SISU Diesel nutzten.
* '''Zweite Generation (Stufe IIIa ab ca. 2006)''': Einführung der Common-Rail-Einspritzung und elektronischen Motorsteuerung (EEM). Die Perkins-Motoren wuchsen auf 6,6 Liter Hubraum, und das Sisu-Portfolio wurde technologisch modernisiert.
* '''Finale Generation (Stufe IIIb ab 2010)''': Einführung der Spitzenmodelle MF 7497 und MF 7499 mit reinem Sisu-Antrieb und SCR-Katalysatortechnologie (AdBlue).
Die Baureihe zeichnete sich zudem durch ein hochleistungsfähiges geschlossenes Hydrauliksystem (Closed Center) mit einer Standard-Förderleistung von 110 Litern pro Minute (optional 150 l/min) und einer Hubkraft von bis zu 9,3 Tonnen im Heck aus. Gesteuert wurden diese Funktionen über das Datatronic 3-Terminal, das erstmals ein ISOBUS-gestütztes Vorgewendemanagement in dieser Klasse etablierte. Zusammen mit der serienmäßigen Vorderachsfederung QuadLink und der mechanischen oder pneumatischen Kabinenfederung setzte die Serie 7400 neue Maßstäbe im Langzeit-Bedienkomfort, bevor sie 2012 von der Serie MF 7600 abgelöst wurde.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7465}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 7499}}
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===MF 8400===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8450}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8460}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8470}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8480}}
===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
| valign="top" |
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6614}}
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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===MF S-Series===
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====MF 8700 S====
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==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
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{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 95}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
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===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 122}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 130}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 130 V}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 140}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 140 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 165}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 175}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 175 S}}
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|}
'''Erweiterte Produktion'''
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| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 135 SUPER}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 145}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 145 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 152}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 152 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 155}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 165 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 178}}
|}
'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 SUPER}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 133 V/S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 148 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 158}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 158 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 168 & MF 168A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 185}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 188 & MF 188A}}
|}
* {{:Traktorenlexikon: Create|Super Spec Tractors}} '8' line: MF 148, MF 158, MF 168, MF 188
===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
{| class="wikitable"
| valign="top" |
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 154}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 174}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 184}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 194}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1104}}
|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
{| class="wikitable"
| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
| valign="top" | <!--1. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1080}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1100}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1130}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1150}}
| valign="top" | <!--2. Generation-->
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1085}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1105}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1135}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1155}}
|}
===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1200}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1250}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 1805}}
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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|}
''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 465}}
|}
===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 233}}
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 254S}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 274S}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 294S}}
|}
===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 550}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 560}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 595 & 595A}}
|}
===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
[[File:Massey Ferguson 3085.jpg|thumb|Massey Ferguson 3085]]
Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
[[File:MF6190.jpg|thumb|MF6190]]
Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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===MF 8200===
[[File:Le tracteur - Flickr - besopha (2).jpg|thumb|Massey Ferguson 8220]]
Die im Herbst 1998 als direkter Nachfolger der technisch anspruchsvollen Serie 8100 eingeführte MF 8200-Serie (ergänzt durch die ab 2002 produzierten, leistungsoptimierten Xtra-Modelle) repräsentiert das damalige technologische Flaggschiffsegment von Massey Ferguson im Bereich der schweren Sechszylinder-Großtraktoren von 135 bis 260 PS (beziehungsweise bis zu 280 PS in den Spitzenmodellen). Die bis 2003 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Modelle MF 8210, MF 8220, MF 8240, MF 8250, MF 8260, MF 8270 sowie das weltweite Spitzenmodell MF 8280 – wurde als kompromisslose Schwerlast-Systemplattform für den großflächigen Ackerbau, schwere Zugarbeiten und den intensiven Lohnunternehmereinsatz konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Großtraktoren-Plattform war das massiv dimensionierte Guss-Chassis mit einem verlängerten Radstand von bis zu 3,08 Metern bei den Spitzenmodellen, was eine maximale Traktion und Fahrstabilität bei der Handhabung schwerster dreipunktgetragener Anbaugeräte garantierte. Technisch basierte die Baureihe 8200 auf den hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (für die Modelle bis 185 PS) sowie den großvolumigen 8,4-Liter-Motoren von SISU Diesel (Valmet) in den oberen Leistungsklassen ab dem MF 8260, die für ihre extreme Drehmomentreserve unter Volllast bekannt waren. Für die Kraftübertragung sorgte das voll lastschaltbare Powershift-Getriebe (Funk-Triebwerk mit 18x9 Gängen) oder das bewährte, elektrohydraulische Dynashift-Getriebe (32x32), welche beide über das integrierte Autotronic-II- und Datatronic-II-Bordsystem vollautomatisch gesteuert und überwacht werden konnten. Mit dieser Synthese aus skandinavischer und britischer Motorenkompetenz, einem hochentwickelten Elektronikmanagement und einer für damalige Verhältnisse wegweisenden Kabinen-Ergonomie markierte die Serie 8200 den finalen technologischen Meilenstein vor dem Übergang in die stufenlose Ära der Nachfolgereihe MF 8400.
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
Die im Jahr 2001 als direkte Weiterentwicklung und finaler Evolutionsschritt der 4200er-Plattform eingeführte MF 4300-Serie repräsentiert die letzte im britischen Traditionswerk gefertigte Generation kompakter und mittelschwerer Universaltraktoren von Massey Ferguson im Leistungssegment von 52 bis 116 PS. Die bis zur Schließung des Werks Coventry im Jahr 2003 produzierte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4315 und MF 4320, die volumenstarken Vierzylinder-Modelle MF 4325, MF 4335, MF 4345 und MF 4355 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4360 und MF 4370 – wurde gezielt als mechanisch fokussierte, zuverlässige Systemplattform für Gemischtbetriebe, Grünlandanwendungen und anspruchsvolle Hofarbeiten optimiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Serie war das im Detail verfeinerte, aerodynamische Haubendesign, das zur Maximierung der Übersichtlichkeit im Frontladereinsatz konsequent als Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) ausgeführt werden konnte. Gepaart wurde diese Geometrie mit einer modernisierten Kabinenumgebung, die durch eine verbesserte Schalldämmung, eine optimierte Anordnung der mechanischen Bedienelemente und ein leistungsstärkeres Belüftungssystem den Langzeitkomfort spürbar steigerte. Technisch basierte die 4300er-Familie auf den bewährten, laufruhigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen der modernisierten 900er- und 1000er-Green-Engine-Serie), die strengere Abgasrichtlinien erfüllten und ein optimiertes Kaltstartverhalten sowie gesteigerte Drehmomentverläufe boten. Der mechanisch dominierte Antriebsstrang vertraute auf die bewährten Getriebevarianten des Vorgängers, wobei das komfortable 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung und das Powershuttle-Wendegetriebe für kupplungsfreie Richtungswechsel in dieser Generation den Standard bildeten. Als letzte Baureihe „Made in Coventry“ verband die Serie 4300 die klassische, elektronikreduzierte Robustheit der britischen Konstruktionsschule mit zeitgemäßem Bedienkomfort, bevor die Produktion dieser Leistungsklasse vollständig in das französische Werk Beauvais zur Nachfolgeserie MF 5400 verlagert wurde.
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===MF 4400===
[[File:Massey Ferguson tractor with logging trailer.jpg|thumb|Massey Ferguson 4455]]
Die im Jahr 2004 als strategische Ergänzung und Nachfolgelinie der kleineren 4300er-Modelle eingeführte MF 4400-Serie repräsentiert eine interessante Besonderheit im Portfolio von Massey Ferguson im unteren mittleren Leistungssegment von 68 bis 101 PS. Die bis 2009 im Rahmen einer industriellen Kooperation mit dem AGCO-Partner [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] im finnischen Werk Suolahti gefertigte Baureihe – umfassend die vier Kernmodelle MF 4435, MF 4445, MF 4455 und das Spitzenmodell MF 4465 – wurde als extrem robuste, rein mechanisch dominierte Systemplattform für den harten Einsatz auf Familien-, Forst- und Nebenerwerbsbetrieben konzipiert. Merkmal dieser Serie war die Adaption skandinavischer Konstruktionsprinzipien auf das traditionelle Massey-Ferguson-Layout, was sich in einer überdurchschnittlich massiven Bauweise und einer exzellenten Bodenfreiheit widerspiegelte. Das markante, kantige Haubendesign ergänzte eine funktionale Kabine, die speziell für den rauen Ganzjahreseinsatz isoliert und mit einer leistungsstarken Heizungs- und Klimaanlage ausgestattet war. Technisch basierte die 4400er-Familie konsequent auf den flüssigkeitsgekühlten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von SISU Diesel (Typen 33 CTA und 44 CTA mit Common-Rail-Einspritzung bzw. mechanischer Einspritzpumpe), die sich durch extreme Langlebigkeit, Kälteresistenz und ein bulliges Drehmomentverhalten auszeichneten. Der Antriebsstrang war kompromisslos auf mechanische Zuverlässigkeit ausgelegt und vertraute auf ein synchronisiertes 12x12- oder 24x24-Mehrganggetriebe mit mechanischer oder elektrohydraulischer Wendeschaltung (Power Shuttle). Mit dieser Synthese aus finnischer Robustheit, bewährter SISU-Motorentechnik und der bewussten Reduzierung auf elektronikfreie, rein mechanische Kernfunktionen bildete die Serie 4400 eine wichtige konzeptionelle Brücke und gilt als einer der direkten konventionellen Vordenker für die spätere globale Welttraktor-Plattform (Global Series).
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===MF 5400===
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. bis 2008)]]
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|Massey Ferguson 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008)]]
Die im Herbst 2003 als direkter und technologisch tiefgreifend weiterentwickelter Nachfolger der Serien 4300 und 6200 (kleinere Modelle) eingeführte MF 5400-Serie repräsentiert das vielseitige, hocherfolgreiche Volumen- und Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der Drei- und Vierzylinder-Universaltraktoren von 60 bis 145 PS. Die bis 2013 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die populären Modelle MF 5445, MF 5455, MF 5460 sowie die späteren, leistungsstarken Generationen bis zum Spitzenmodell MF 5480 – wurde weltweit als extrem robuster, flexibler Allrounder für Gemischt-, Viehhaltungs- und reine Grünlandbetriebe etabliert.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war die konsequente Integration der markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) in Kombination mit einem extrem stabilen Freisicht-Dach, was die Serie zu einem der führenden und meistverkauften Frontladerschlepper ihrer Epoche machte. Die komplett neu entwickelte Kabine bot zudem einen für diese Leistungsklasse wegweisenden Ergonomie- und Geräuschstandard. Technisch basierte die 5400er-Familie in ihrer ersten Generation auf den bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins, bevor im Zuge von Modellpflegen und strengeren Abgasstufen ab 2008 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und mechanisch beziehungsweise elektronisch gesteuerte Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde durch das hocheffiziente, elektrohydraulische Dyna-4-Getriebe (16x16) definiert, welches über den markanten PowerControl-Hebel links am Lenkrad ein komplett kupplungsfreies Schalten aller vier Gänge und vier Lastschaltstufen sowie den Fahrtrichtungswechsel ermöglichte. Mit dieser Synthese aus intuitiver Bedienung, hoher Hydraulikleistung und mechanischer Langlebigkeit bildete die Serie 5400 über ein Jahrzehnt das Rückgrat der Marke und den direkten technologischen Wegbereiter für die spätere Serie MF 5600.
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===MF 6400===
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Die im Herbst 2003 parallel zur kleineren Schwesterserie 5400 und als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe 6200 eingeführte MF 6400-Serie repräsentiert das technologische Rückgrat von Massey Ferguson im Segment der leistungsstarken Premium-Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 90 bis 230 PS. Die bis 2012 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend eine enorme Modellvielfalt von den kompakten Vierzylindern wie dem MF 6445 und MF 6455 über die vielseitigen mittleren Sechszylinder MF 6465 und MF 6475 bis hin zu den schweren Ackerbaumaschinen MF 6497 und MF 6499 – wurde als hochproduktive Allround- und Schwerlast-Systemplattform für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, reine Ackerbauer und Lohnunternehmer etabliert. Merkmal dieser extrem erfolgreichen Fahrzeugfamilie war die perfekte Balance aus hoher Hubkraft, exzellenter Gewichtsverteilung und einem überragenden Fahrkomfort, welcher durch die optionale, hydropneumatische Kabinenfederung (Dual Stage) und die gefederte Vorderachse (QuadLink) realisiert wurde. Technisch basierte die 6400er-Reihe in den ersten Baujahren auf den bewährten Vier- und Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (Serie 1100), während in den größeren Modellen sowie im Zuge der späteren Umstellung auf die Stufe-3A-Abgasnorm ab 2006 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und großvolumige Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) mit elektronischem Motormanagement (EEM) Einzug hielten. Der Antriebsstrang wurde durch das teillastschaltbare Dynashift-Getriebe definiert, welches in seiner finalen Ausbaustufe als Dyna-6-Getriebe (24x24) mit sechs Lastschaltstufen ohne Kupplungsbetätigung Maßstäbe in Sachen Wirkungsgrad und Bedienkomfort setzte. Integriert in das wegweisende Elektronikkonzept mit Autotronic-Funktionen und dem optionalen Datatronic 3-Bordcomputer für das herstellerseitige Vorgewendemanagement, bildete die Serie 6400 über fast ein Jahrzehnt den Maßstab für universelle Leistung und den direkten technologischen Vorläufer der späteren Serie MF 6600 und 7600.
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|Massey Ferguson 7480]]
Mit der Baureihe 7400 besetzte Massey Ferguson ab dem Jahr 2003 das strategisch wichtige Segment der stufenlosen Premium-Traktoren im mittleren und oberen Leistungsbereich. Die in Beauvais (Frankreich) gebaute Serie schloss die Lücke zwischen den teil-lastschaltbaren Modellen der Serie 6400 und den schweren Großtraktoren der Serie 8400. Sie bediente Kunden, die maximale Präzision bei Zapfwellen- und Transportarbeiten sowie im schweren Ackerbau forderten. Die Baureihe erstreckte sich über die Bauzeit hinweg von 120 PS im kompakten Vierzylinder MF 7460 bis hin zu 240 PS (bzw. 260 PS Maximalleistung mit Boost) im schweren Sechszylinder-Spitzenmodell MF 7499.
Das Herzstück und die technische Besonderheit dieser Serie war das Dyna-VT-Getriebe. Im Gegensatz zu den kleineren und größeren Schwesterserien gab es bei der 7400er-Reihe keine mechanische Getriebeoption. Das stufenlose Triebwerk, das aus der AGCO-Konzernkooperation stammte (Fendt-Vario-Technologie), wurde von Massey Ferguson mit einer eigenen Software-Abstimmung und dem charakteristischen PowerControl-Hebel links am Lenkrad kombiniert. Dies erlaubte es dem Fahrer, die Fahrgeschwindigkeit völlig unabhängig von der Motordrehzahl zwischen 0 und 50 km/h zu regulieren, was den Wirkungsgrad bei Sonderanwendungen und schweren Zugarbeiten massiv steigerte.
Bei der Motorisierung vollzog die Serie während ihrer neunjährigen Bauzeit einen tiefgreifenden technologischen Wandel, der exakt mit den europäischen Abgasstufen korrespondierte:
* '''Erste Generation (Stufe II):''' Die kleineren Modelle (7465 bis 7480) liefen mit 6,0-Liter-Perkins-Motoren (1106er-Serie), während die größeren Typen (7485 bis 7495) bereits die robusten 6,6- und 7,4-Liter-Motoren von SISU Diesel nutzten.
* '''Zweite Generation (Stufe IIIa ab ca. 2006)''': Einführung der Common-Rail-Einspritzung und elektronischen Motorsteuerung (EEM). Die Perkins-Motoren wuchsen auf 6,6 Liter Hubraum, und das Sisu-Portfolio wurde technologisch modernisiert.
* '''Finale Generation (Stufe IIIb ab 2010)''': Einführung der Spitzenmodelle MF 7497 und MF 7499 mit reinem Sisu-Antrieb und SCR-Katalysatortechnologie (AdBlue).
Die Baureihe zeichnete sich zudem durch ein hochleistungsfähiges geschlossenes Hydrauliksystem (Closed Center) mit einer Standard-Förderleistung von 110 Litern pro Minute (optional 150 l/min) und einer Hubkraft von bis zu 9,3 Tonnen im Heck aus. Gesteuert wurden diese Funktionen über das Datatronic 3-Terminal, das erstmals ein ISOBUS-gestütztes Vorgewendemanagement in dieser Klasse etablierte. Zusammen mit der serienmäßigen Vorderachsfederung QuadLink und der mechanischen oder pneumatischen Kabinenfederung setzte die Serie 7400 neue Maßstäbe im Langzeit-Bedienkomfort, bevor sie 2012 von der Serie MF 7600 abgelöst wurde.
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===MF 8400===
[[File:Massey Ferguson 8470 tractor.jpg|thumb|Massey Ferguson 8470]]
Mit der Baureihe 8400 vollzog Massey Ferguson im Spätjahr 2004 den endgültigen Schritt in die stufenlose Ära der schweren Großtraktoren und löste damit die mechanisch bzw. teillastschaltbar angetriebene Vorgängerserie 8200 (Xtra) ab. Die bis 2009 im französischen Werk Beauvais produzierte High-End-Plattform – bestehend aus den fünf Modellen MF 8450, MF 8460, MF 8470, MF 8480 und dem damaligen Flaggschiff MF 8480 Xtra – deckte ein Nennleistungsspektrum von 215 bis 290 PS (nach ISO) ab. Die Serie wurde gezielt für kontinentale Großbetriebe und Lohnunternehmen entwickelt, die eine kompromisslose Kombination aus maximaler Zugkraft und modernster Elektroniksteuerung für den schweren Ackerbau forderten.
Das technische Fundament dieser Baureihe bildete die konsequente Abkehr von Perkins-Motoren in dieser Leistungsklasse. Stattdessen setzten die Ingenieure durchgängig auf die großvolumigen 7,4- und 8,4-Liter-Sechszylindermotoren von SISU Diesel (AGCO Power). Diese Aggregate waren mit einer elektronischen Common-Rail-Einspritzung sowie Vierventiltechnik ausgestattet, was ihnen zu einem enormen Drehmomentanstieg bei niedrigen Drehzahlen verhalf. Um diese Urkraft effizient auf den Boden zu übertragen, wurde die Serie 8400 mit dem stufenlosen Dyna-VT-Getriebe ausgerüstet. Dieses auf der Vario-Technologie von Fendt basierende Triebwerk ermöglichte ein völlig ruckfreies Fahren von 0 bis 50 km/h und trennte die Motordrehzahl komplett von der Vorfahrtsgeschwindigkeit.
Ein markanter Schwerpunkt dieser Generation lag auf der enormen Steigerung des Fahrkomforts und der Bedienungsergonomie. Die Großraumkabine überzeugte durch einen stark reduzierten Innengeräuschpegel und war serienmäßig mit der hydropneumatischen Kabinenfederung Dual Stage sowie der gefederten Vorderachse QuadLink ausgestattet. Über den neu konzipierten Multifunktionshebel in der Armlehne und das optionale Datatronic 3-Terminal ließen sich das hydraulische Management der Steuerventile (mit bis zu 150 l/min Förderleistung) sowie das Vorgewendemanagement präzise programmieren. Die Serie 8400 untermauerte damit den technologischen Führungsanspruch von Massey Ferguson im Großtraktorensegment und legte den Grundstein für die spätere Reihe MF 8600.
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===MF 1500===
Diese Modelle werden von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
Die folgenden 4 Modelle sind 2018 in D im Angebot:
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Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
{| class="wikitable"
| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6612}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6613}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 6614}}
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8650}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8670}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8680}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8690}}
===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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| valign="top" |
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5M.105}}
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|}
===MF S-Series===
====MF 5700 S====
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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====MF 6700 S====
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====MF 7700 S====
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====MF 8700 S====
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8727}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8730}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8737}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 8740}}
==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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|}
===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.205}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.225}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 8S.265}}
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|}
===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.285}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.310}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.340}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.370}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.400}}
{{:Traktorenlexikon: Create|MF 9S.425}}
|}
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
Liste noch unvollständig!
<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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[[File:MF Logo 2022.png|thumb|MF Logo 2022]]
Der Hersteller '''Massey Ferguson''' agiert als globaler Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer) für agrartechnische Nutzfahrzeuge und Arbeitsgeräte innerhalb des AGCO-Konzerns. Das diversifizierte Produktportfolio des Herstellers deckt die vollständige landwirtschaftliche Prozesskette ab: Es umfasst standardisierte Radschlepper vom Kompaktsegment bis zur Großtraktorenklasse mit leistungsverzweigten Getriebestrukturen, mechanisierte Erntemaschinensysteme wie Schüttler- und Axialfluss-Mähdrescher, Hochleistungs-Ballenpressen sowie eine lückenlose Systemkette für die Futterernte und die konservierende Bodenbearbeitung. Ergänzt wird dieses Spektrum durch motorisierte Geräte zur Areal- und Grundstückspflege sowie durch die Integration digitaler Systemarchitekturen für das Precision Agriculture (u. a. ISOBUS-Schnittstellen und telemetriebasierte Flottenmanagementsysteme), wodurch das Unternehmen sowohl die großflächige Agrarproduktion als auch den kommunalen Sektor bedient.
== Geschichte ==
'''1. Ursprünge und Konsolidierung der Gründerunternehmen (1847–1953)'''
[[File:Gråtass-2.JPG|thumb|Ferguson TE20]]
Die Wurzeln des heutigen Herstellers Massey Ferguson (MF) reichen bis in das Jahr 1847 zurück, in dem Daniel Massey die Massey Manufacturing Company in Newcastle (Ontario, Kanada) gründete. Im Jahr 1891 fusionierte dieses Unternehmen mit der von Alanson Harris etablierten A. Harris and Son Implement zur Massey-Harris Company Limited. In der Frühphase der Unternehmensgeschichte agierte Massey-Harris im Traktorensegment primär als Kapitalgesellschaft ohne eigene spezialisierte Produktionsstätten für Schlepper. Stattdessen wurde die Fertigung im Rahmen von Outsourcing-Prozessen als Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) an externe Maschinenbauunternehmen im Raum der Großen Seen vergeben [1].
Parallel dazu entwickelte der britische Ingenieur Harry Ferguson bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Dreipunktaufhängung mit hydraulischer Oberlenkerregelung – ein System, das heute als Standard der landwirtschaftlichen Gerätetechnik gilt. Nach einer gescheiterten Integration in Traktoren von David Brown schloss Ferguson ein informelles Abkommen mit Henry Ford („Handshake Agreement“), wodurch das System ab 1939 im Fordson (u. a. Ford 9N) implementiert wurde. Nach strategischen Differenzen mit Henry Ford II trennte sich Ferguson von Ford und vertrieb ab 1946 hochergonomische und wendige Schlepper über seine eigene Gesellschaft, die Ferguson Ltd., die im Nachkriegsdeutschland und international erhebliche Markterfolge erzielte. Im Jahr 1953 fusionierten Massey-Harris und Ferguson Ltd. zur Massey-Harris-Ferguson Ltd., deren Firmenname 1958 final zu Massey Ferguson verkürzt wurde [1, 2].
'''2. Strategische Allianzen und das „DX-Entwicklungsprogramm“ (1950–1970)'''
[[File:Oldtimer show Eelde 2013 - Massey Ferguson 135.jpg|thumb|Massey Ferguson 135]]
In den 1950er Jahren wies das MF-Produktportfolio im oberen Leistungssegment (ca. 50 bis 60 PS) Lücken auf, die temporär durch den Zukauf und das modellpolitische Badge-Engineering von Fremdfabrikaten – unter anderem von der Minneapolis-Moline Company – kompensiert wurden [2].
Um die technologische Abhängigkeit zu beenden, initiierte der Konzern Anfang der 1960er Jahre das Entwicklungsprogramm Detroit Xperimental (DX). Ziel war die Konstruktion einer standardisierten, modular aufgebauten globalen Traktorenplattform. Zwischen 1960 und 1964 investierte die Entwicklungsabteilung rund eine Million Arbeitsstunden in das Projekt [2]. Die daraus resultierende „MF 100-Serie“ (auch bekannt als „Red Giants“, darunter die Modelle MF 130, 135, 165 und 175) konsolidierte die wirtschaftliche Situation des Herstellers nachhaltig. Insbesondere der ab Ende 1964 produzierte MF 135 gilt aufgrund seiner hohen Produktionszahlen historisch als einer der meistgebauten Traktoren weltweit [2, 3].
'''3. Internationale Kooperationen und Akquisitionen (Landini, Eicher, AGCO)'''
[[File:Massey Ferguson 9S.425 Agritechnica 2025 (DSC04560).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425]]
Zur technologischen Erweiterung im Bereich der Allradantriebe übernahm Massey Ferguson im Jahr 1959 den italienischen Traktorenhersteller Landini zu 100 %. Ab den frühen 1970er Jahren fertigte Landini im Wege der Plattformstrategie baugleiche Traktoren für MF, die sich im Wesentlichen durch die Markenlackierung unterschieden. 1994 veräußerte MF die Mehrheitsanteile an Landini an die italienische Holding ARGO S.p.A., wobei über nachgelagerte Abkommen weiterhin Komponenten- und Modellbündelungen zwischen ARGO und der späteren MF-Muttergesellschaft genutzt wurden [4].
Aufgrund von Restrukturierungen auf dem europäischen Zulieferermarkt beteiligte sich MF zudem von circa 1970 bis 1982 an der deutschen Eicher-Goodis GmbH. Da die Zahnradfabrik Friedrichshafen (ZF) beabsichtigte, die Getriebeproduktion für die Eicher-Baureihen einzustellen, benötigte Eicher sowohl frisches Kapital als auch Zugang zu alternativen Antriebskomponenten. MF wiederum nutzte die Kooperation, um das eigene Vertriebsnetz in Mitteleuropa durch modifizierte Eicher-Modelle im MF-Design zu ergänzen [5].
Im Jahr 1994 wurde die Massey Ferguson Group vollständig durch den US-amerikanischen Agrartechnikkonzern AGCO (Allis-Gleaner Corporation) akquiriert und als Kernmarke in dessen globalen Mehrmarkenkonzern integriert [6].
'''4. Der TAFE-AGCO-Konflikt und die Restrukturierung der Markenrechte (2024–2025)'''
[[File:Mallika Srinivasan.jpg|thumb|Massey Ferguson TAFE 9500 Smart]]
Die indische '''Tractors and Farm Equipment Limited''' (TAFE) kooperierte seit 1960 mit Massey Ferguson und fertigte die Schlepper über Jahrzehnte in Lizenz für den asiatischen Markt. Überdies hielt TAFE einen strategischen Aktienanteil von rund 16,3 % an der AGCO-Corporation. Im April 2024 eskalierte ein wirtschaftlicher Konflikt, nachdem AGCO angekündigt hatte, die bestehenden Markenlizenz- und Lieferverträge mit TAFE einseitig aufzukündigen [7, 8].
Der daraus resultierende Rechtsstreit wurde im Juli 2025 durch einen umfassenden gerichtlichen und kommerziellen Vergleich beigelegt:
* Markenrechte: TAFE wurde zum exklusiven und dauerhaften Eigentümer der Marke Massey Ferguson für die Territorien Indien, Nepal und Bhutan erklärt. Eine periodische Erneuerung der Lizenzverträge mit AGCO entfällt in diesen Ländern dauerhaft. AGCO behält die exklusiven Markenrechte für den Rest der Welt [7, 8].
* Unternehmensverflechtung: AGCO veräußerte seine verbliebene 20,7 %ige Beteiligung an TAFE für 260 Millionen US-Dollar an die indische Konzernmutter Amalgamations Group. TAFE wiederum verbleibt als langfristiger Investor mit maximal 16,3 % an AGCO beteiligt, gab jedoch seinen Sitz im AGCO-Verwaltungsrat auf [7, 8].
* Lieferbeziehungen: Sämtliche operativen Rahmenverträge wurden einvernehmlich beendet, bestehende Lieferverpflichtungen für Komponenten und Ersatzteile werden jedoch geordnet abgewickelt [8].
==Typen bis Baujahr 2000==
Es wurden bzw. werden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
''Die Liste ist noch unvollständig!''
===TE 20===
[[Datei:Hohenheim0001.JPG|thumb|Ferguson TEC 20]]
Der Ferguson TE 20 (Tractor England, 20 hp), auch „Little Grey Fergie“ genannt, gilt als ein strukturprägender Meilenstein der globalen Agrartechnikgeschichte. Der von 1946 bis 1956 in Kooperation mit der Standard Motor Company im Werk Banner Lane (Coventry) in einer Gesamtstückzahl von über 517.000 Einheiten gefertigte Standardschlepper forcierte maßgeblich die weltweite Substitution von Zugtieren durch mechanisierte Antriebe. Das evolutionäre Konstruktionsmerkmal des leichten und hochwendigen Systemschleppers lag in der erstmaligen, großserienmäßigen Integration der patentierten dreipunktgesteuerten Regelhydraulik (Ferguson-System), die eine starre Verbindung zwischen Traktor und Anbaugerät auflöste und stattdessen eine dynamische Gewichtsübertragung zur Traktionsmaximierung realisierte. Über diverse evolutionäre Antriebskonfigurationen – vom initialen Otto-Fremdmotor über Petroleum-Varianten (TVO) bis hin zu hauseigenen Dieselaggregaten – etablierte die TE-20-Plattform das funktionale Layout moderner Standardtraktoren und legte das ökonomische Fundament für die spätere Fusion zur Massey-Harris-Ferguson-Gruppe.
{| class="wikitable"
| valign="top" |
{{:Traktorenlexikon: Create|TE 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-A 20}} (SMC-4-Zylinder-Ottomotor, Bauzeit: 1947–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEB 20}} (Continental Z-120 Ottomotor, Bauzeit: 1946–1948)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEC 20}} (Standard-Ottomotor, Bauzeit: 1948–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TE-D 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEE 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1949–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEF 20}} (Standard-Dieselmotor, Bauzeit: 1951–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEH 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEJ 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1950–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEK 20}} (Vineyard, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEL 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEM 20}} (Vineyard, Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TEP 20}} (Industrial, Ottomotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TER 20}} (TVO = ''Tractor vaporising oil'', Öldampfverbrennung, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TES 20}} (Lampenölmotor, Bauzeit: 1952–1956)
{{:Traktorenlexikon: Create|TET 20}} (Industrial, Dieselmotor, Bauzeit: 1952–1956)
|}
===FE / MF ===
[[Datei:MasseyFerguson FE35 41,5PS 1959.jpg|thumb|FE 35 X (Baujahr 1959)]]
Unter den Typenbezeichnungen FE (Ferguson England) und MF (Massey Ferguson) konsolidierte der Konzern ab Mitte der 1950er Jahre die Standardisierung seiner globalen Traktorenplattformen. Diese Epoche umfasst jene Baureihen, die die technologische Brücke zwischen den leichten Nachkriegsschleppern und der späteren 100er-Serie bildeten: Das Übergangsmodell FE 35 (eingeführt 1956, bekannt als „Goldbauch“ aufgrund der bronzefarbenen Lackierung von Motor und Getriebe), der ab 1957 im Zuge der Markenstraffung umbenannte und rot-grau lackierte MF 35 (sowie dessen Weiterentwicklung MF 35 X) und das ab 1958 für das mittlere Leistungssegment konzipierte Vierzylinder-Modell MF 65.
Konstruktive Kernmerkmale dieser Modellgeneration waren die evolutionäre Verfeinerung der Ferguson-Regelhydraulik durch verbesserte Zugkraft- und Lageregelungen sowie der schrittweise Übergang von Vorkammer-Motoren (Standard-23C-Diesel) zu hocheffizienten Dreizylinder-Dieselmotoren mit Direkteinspritzung (insbesondere der ab 1959 etablierte Perkins AD3.152). Durch die Integration von Doppelkupplungen für eine motorunabhängige Zapfwellenschaltung (Live PTO) und robusten Planetengetrieben in der Hinterachse definierten diese Modelle jene mechanischen Standards, welche das direkte technologische Fundament für die nachfolgende Generation bildeten.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 11}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 25 S/V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 30 V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35/MF 35}} (FE 35 und MF 35)
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|FE 35 Spezial}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 35X V}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 37 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 42 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 50}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 65 Mark II}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 85}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF Super 90}}
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 98}}
|}
===DT===
Unter den Typenbezeichnungen DT (Double Transmission / Doppelachsantrieb) führte Massey Ferguson ab 1963 allradgetriebene Schleppermodelle ein, die im Rahmen einer strategischen Kooperation vollständig vom italienischen Tochterunternehmen [[Traktorenlexikon: Landini| Landini]] im Werk Fabbrico bis 1966 projektiert und gefertigt wurden. Da das hauseigene MF-Produktportfolio zu diesem Zeitpunkt keine adäquaten, serienmäßigen Allradkonzepte für den mitteleuropäischen und alpinen Markt aufwies, schloss diese Co-Produktion – mit Modellen wie dem DT 4500 (Drei-Zylinder-Perkins-Motor mit 45 PS) und dem schweren DT 7000 (Vier-Zylinder-Perkins-Motor mit 65 PS) – eine kritische Lücke im Leistungsspektrum. Technologische Kernmerkmale dieser DT-Plattformen waren die robusten, mechanischen Portal-Allradachsen mit zentralem oder versetztem Antriebswellenverlauf sowie angepasste Synchrongetriebe, die konstruktiv auf den Landini-Pendants basierten. Diese im Wege des Badge-Engineerings weitgehend baugleich übernommenen und lediglich in den MF-Markenfarben lackierten Allradschlepper markieren den Beginn einer jahrzehntelangen Systemintegration, über die Massey Ferguson den technologischen Wandel hin zu traktionsstarken Vierradantrieben in der europäischen Landwirtschaft vollzog.
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* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 4500}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|DT 7000}}
|}
===MF 100 (1966 - ca. 1979)===
[[File:Massey Ferguson MF 135 in Switzerland.jpg|thumb|Massey Ferguson MF 135]]
Die ab Ende 1964 eingeführte MF 100-Baureihe, firmenintern im Rahmen des globalen Entwicklungsprogramms Detroit Xperimental projektiert und markentechnisch als „Red Giants“ tituliert, repräsentiert die ökonomisch und technologisch erfolgreichste Traktorenfamilie in der Geschichte von Massey Ferguson. Die Serie – die ein Leistungsspektrum von leichten Dreizylinder-Modellen wie dem MF 135 bis hin zu schweren Sechszylinder-Schleppern wie dem MF 175 und MF 178 abdeckte – basierte auf einer strikten, modular aufgebauten Plattformstrategie zur Standardisierung von Komponenten im globalen Fertigungsnetzwerk. Konstruktive Kernmerkmale waren die Integration hochentwickelter Perkins-Direkteinspritzer-Dieselmotoren, die Weiterentwicklung der Ferguson-Regelhydraulik durch die Einführung einer exakt justierbaren Druckregelungsfunktion (Pressure Control) für gezogene Geräte sowie das optionale, unter Last schaltbare zweistufige Multi-Power-Getriebe. Mit dem MF 135 als einem der weltweit meistgebauten Standardtraktoren setzten die Modelle dieser Baureihe neue Maßstäbe in Bezug auf Fertigungseffizienz, Ergonomie und Betriebszuverlässigkeit, wodurch sie die internationale Marktführerschaft des Konzerns über mehr als ein Jahrzehnt zementierten.Ein genaues Enddatum der Produktion kann nicht genau festgelegt werden, da der Großteil der klassischen Hauptbaureihen in den westlichen Märkten bis 1975 gefertigt wurden, bevor sie dort sukzessive durch die MF 200-Serie (z. B. MF 235, 265) abgelöst wurden.
Das „Ferguson System ’70“ (oft auch einfach System 70 genannt) war die offizielle Marketing- und Technologiebezeichnung von Massey Ferguson für die fortgeschrittene Generation der Regelhydraulik, die im Zuge der Einführung der MF 100-Serie („Red Giants“) ab Ende 1964 auf den Markt gebracht wurde.
Es handelte sich dabei nicht um ein völlig neues System, sondern um die bis dahin umfassendste Weiterentwicklung des ursprünglichen mechanisch-hydraulischen Ferguson-Systems (der Dreipunktaufhängung). Das Wort „70“ spiegelte die strategische Ausrichtung des Herstellers auf die technologischen Anforderungen der kommenden 1970er Jahre wider.
'''Kernmodelle (1965-1975)'''
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'''Erweiterte Produktion'''
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'''Erweiterte Produktion mit Eicher'''
''Bis auf den 185 waren diese Modelle als [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] der Baureihe 74 zu bekommen.''
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===MF 104 (1973-1983)===
[[File:PikiWiki Israel 10917 Settlements in Israel.jpg|thumb|Massey Ferguson 174]]
Unter den Typenbezeichnungen der MF 104-Baureihe (umfassend die Modelle MF 134 bis MF 194) führte Massey Ferguson ab 1973 eine Familie von Kompakt-, Allrad- und Raupenschleppern ein, die im Rahmen der damaligen Konzernzugehörigkeit vollständig vom italienischen Tochterunternehmen Landini im Werk Fabbrico projektiert und gefertigt wurden. Diese Baureihe basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den technisch identischen Landini-Plattformen der Serien 6500 bis 9500 und wurde über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1973 bis 1983 vertrieben. Konstruktive Kernmerkmale dieser für den europäischen Wein-, Obst- und alpinen Segmentbereich optimierten Traktoren waren ihre mechanisch hochentwickelten Portal-Allradachsen mit exzellentem Lenkeinschlag, synchronisierte Wendegetriebe sowie der Einsatz thermisch stabiler Perkins-Drei- und Vier-Zylinder-Dieselmotoren. Als optisch in den MF-Markenfarben Rot und Grau modifizierte, technisch jedoch rein italienische Systemträger erweiterten die Modelle der 104-Serie das globale MF-Portfolio im Segment der spezialisierten Allrad- und Hangmechanisierung entscheidend.
''baugleich zu Landini Serie 6500 - 9500''
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* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 134C}}
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|}
===Schmalspurtraktoren (bei Ebro gebaute)===
Zu folgendem Modell findet man recht wenige Infos. Im Netz gibt es ein paar Bilder und Infos, wo der 147 als Hinterrad und Allrad-Variante gezeigt wird. Bei einem Bild steht Baujahr 1979. Auf dem Bild einer BDA: Motor Iberica sa - Tractor MF -147 fabrication [[Traktorenlexikon: Ebro|Ebro]]
Schmalspurmodelle mit MF-Technik:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 147/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (1.Generation)===
Schmalspurmodelle mit [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]]-Technik unter der Haube:
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 132 S-A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 139/A}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 142/A}}
===Unter Eicher vertiebene MF-Modelle (2.Generation)===
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 235 S}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1102}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|MF 1132}}
===MF 1000 (1964 - 1979)===
[[File:Priziac 56 Fête de Ty Loctavy 16 et 17 Aout 2015 J.JPG|thumb|Massey Ferguson 1100]]
Die ab 1964 parallel zur 100er-Serie eingeführte MF 1000-Baureihe repräsentiert die technologische Erschließung des oberen Leistungssegments sowie des nordamerikanischen Großflächenmarktes durch Massey Ferguson. Die Serie – angeführt von den in den USA gefertigten Sechszylinder-Großtraktoren MF 1100 und dem aufgeladenen MF 1130 sowie dem 1969 für den europäischen Markt nachgeschobenen Vierzylinder-Modell MF 1080 – brach mit der Tradition reiner Leicht- und Universalschlepper. Spitzenmodelle wie der spektakuläre MF 1150 (und die spätere Evolution MF 1155) brachten mit dem hubraumstarken Perkins-V8-Dieselmotor (Typ V8.540) Leistungen von weit über 140 PS an den Start. Konstruktive Kernmerkmale dieser schweren Plattformen waren hydrostatische Lenksysteme, hydraulisch betätigte Nassscheibenbremsen sowie großdimensionierte Planetenuntersetzungen in den Hinterachsen. Durch die Kombination massiver Gussrahmenstrukturen mit dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Getriebe etablierte die 1000er-Serie die mechanischen Standards für die moderne Großtraktorenfertigung des Konzerns und fungierte als direkter Kontrahent zu den US-amerikanischen Großschleppern jener Ära. Bei der Evolutionsstufe wurde den Modellbezeichnungen als letzte Ziffer anstatt einer 0 eine 5 angehägt. Dabei wurde auch das Design in die neue Formensprache von MF überführt, die ertse Generation orientierte sich noch am dersign der Serie 100.
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| '''1. Generation (1964 - 1972)''' || '''2. Generation (1973 - 1978/79)'''
|-
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===MF 1000 Knicklenker===
[[File:Massey Ferguson MF 1200.jpg|thumb|Massey Ferguson 1200]]
Die in den 1970er Jahren etablierte Knicklenker-Generation der Serien 1200 bis 1805 repräsentiert die Pionierphase und den systematischen Ausbau der allradgetriebenen Großtraktoren-Plattformen von Massey Ferguson für die weltweite Schwerstarbeit. Während der kompaktere MF 1200 ab 1972 im britischen Werk Coventry speziell für europäische Betriebsstrukturen im Segment von 105 PS gefertigt wurde, bedienten die schweren, im US-amerikanischen Werk Brantford produzierten Modelle MF 1500, MF 1800 sowie deren direkte Nachfolger MF 1505 und MF 1805 (bis 1977/1978) das nordamerikanische High-Horsepower-Segment von 180 bis 210 PS.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilien war das zentrale Knickpendelgelenk, das durch den permanenten Allradantrieb bei gleich großen Rädern eine verlustfreie Zugkraftübertragung und hohe Wendigkeit auf schweren Böden garantierte. Technisch unterschieden sich die Linien durch ihre Antriebskonzepte: Der europäisch geprägte MF 1200 nutzte einen aufgeladenen Sechszylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ T6.354), während die amerikanischen Großschlepper der Serien 1500 bis 1805 auf hubraumstarke, flüssigkeitsgekühlte V8-Aggregate von Caterpillar (Typen 3160 bzw. 3208) setzten. Die Kraftübertragung erfolgte über mechanische Gruppenschaltgetriebe, die in den US-Versionen durch ein 12-Gang-Layout und im MF 1200 durch das bewährte Multi-Power-System ergänzt wurden. Ausgestattet mit markanten, kantigen Sicherheitskabinen, bildete diese Baureihengruppe das mechanische Fundament für die großflächige Zugkraftmechanisierung und bereitete den Weg für die späteren Großknicklenker der 4000er-Serie.
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===MF 200===
[[File:Massey Ferguson 240 - geograph.org.uk - 5854488.jpg|thumb|Massey Ferguson 240]]
[[File:Tractor at Babusar Top DSC 1355.jpg|thumb|TAFE Massey Ferguson 240]]
Die ab 1973/1974 weltweit und ab 1975 im europäischen Kernmarkt eingeführte MF 200-Baureihe repräsentiert die wichtigste globale Volumen- und Standardtraktorenfamilie von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 38 bis rund 80 PS. Die in den internationalen Hauptwerken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) sowie in zahlreichen globalen Lizenzwerken über einen außergewöhnlich langen Produktionszeitraum bis in die 1980er und 1990er Jahre hinein gefertigte Serie – umfassend legendäre Volumenmodelle wie den MF 240, MF 265, MF 275 und MF 290 – löste schrittweise die weltweit erfolgreiche Vorgängergeneration der National-Serie (MF 100) ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die technische Kombination aus den bewährten, mechanischen Grundkomponenten der 100er-Serie und einer umfassenden Modernisierung von Bedienung, Sicherheit und Ergonomie. Neben optimierten Fahrerplattformen und modernen, teilweise hydrostatischen Lenksystemen wurden die Modelle im Laufe ihres Produktionszyklus an die verschärften europäischen Sicherheitsrichtlinien angepasst, was sich in der Integration moderner Sturzbügel- und Kabinenstrukturen (wie der Duncan- oder Sirocco-Kabine) widerspiegelte. Technisch basierte die 200er-Familie ausnahmslos auf den hochentwickelten, extrem langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Ausgestattet mit bewährten Getriebevarianten, vom mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe über das synchronisierte 12-Gang-Getriebe bis hin zur bewährten Multi-Power-Lastschaltung, sowie der präzisen Ferguson-Regelhydraulik, etablierte die Serie 200 den weltweiten Standard für zuverlässige, wartungsfreundliche und universell einsetzbare Agrartechnik. Sie wird teilweise heute noch in Lizenz in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern durch den Lizenzhersteller TAFE angeboten.
''Die MF 200 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - ohne Kabine''
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''Der MF 465 ist ein in den Niederlanden gebauter MF 265 mit Kabine''
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===MF 203===
[[File:Massey Ferguson 273A Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 273 A]]
Die im Jahr 1978 parallel zur Schwesterbaureihe 204S eingeführte MF 203-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 233, MF 253 und MF 273 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete Basisvariante im mittleren Leistungssegment der Standardtraktoren, die über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis in die 1980er Jahre hinein im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte auf den robusten, mechanischen Plattformen von Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, kosteneffiziente Alternative für kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf maximale mechanische Einfachheit und Zuverlässigkeit. Im Gegensatz zu den S-Versionen war die 203-Familie primär auf den klassischen Hinterradantrieb sowie ein grundlegendes, mechanisches Getriebelayout ausgelegt, was die Wartungs- und Anschaffungskosten minimierte. Technisch basierte der MF 203 auf dem bewährten, langlebigen Dreizylinder-Dieselmotor von Perkins (Typ AD3.152), der eine verlässliche Leistung im Bereich von rund 45 PS bereitstellte. Kombiniert mit einer rein mechanischen Hubwerksregelung und einer übersichtlichen, ergonomisch funktionalen Fahrerplattform, vereinte dieser Schlepper italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für den universellen täglichen Hof- und Feldeinsatz.
''Die MF 203 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5830 - 8830 (1980-1990)''
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===MF 204 S===
[[File:MF294AS.JPG|thumb|Massey Ferguson 294 A-S]]
[[File:Traktor 1985 Massey Ferguson 274S - pic5.jpg|thumb|Massey Ferguson 274 S]]
Die im Jahr 1978/1979 eingeführte MF 204S-Baureihe repräsentiert ein weiteres strategisches Ergebnis der intensiven Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszeitraum bis in die 1980er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den bewährten Traktoren im niedrigen bis mittleren Leistungssegment von Landini und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt das Segment der kompakten 3- und 4-Zylinder Traktoren unterhalb der auch bei Landini gefertigten Serie 1004.
Konstruktives Kernmerkmal dieser kompakten Systemplattform war ihre extreme Wendigkeit kombiniert mit einem niedrigen Schwerpunkt und einer optimierten mechanischen Achskonstruktion, die wahlweise mit einem robusten Allrad- oder Heckantrieb ausgestattet war. Technisch basierte der MF 204S auf den bewährten, verbrauchsarmen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter der Typ AD3.152 bzw. Aggregate der 3-Zylinder-Reihe), die eine zuverlässige Leistungsentfaltung im Bereich von rund 45 bis 50 PS garantierten. Ausgestattet mit einem mechanischen, eng gestuften Synchrongetriebe und einer leistungsfähigen Heckhydraulik, kombinierte dieser Spezialschlepper die italienische Expertise für kompakte Allradkonzepte mit der global etablierten Motorentechnik des Konzerns, Anforderungen im Pflege- und Hofeinsatz effizient zu bewältigen. Die Modelle gab es wahlweise mit offener Fahrerplattform mit Umsturzbügel, mit Mauser Nachrüstkabine oder integrierter SIAC Sicherheitskabine (nur 274S-294S) von den Modellen der 600er Serie.
''Die MF 204S Serie ist baugleich zu Landini Serie 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 500===
[[File:Mower Vampula 2.jpg|thumb|Massey Ferguson 590]]
Die im Herbst 1975 (für das Modelljahr 1976) eingeführte MF 500-Baureihe repräsentiert einen wegweisenden technologischen Sprung von Massey Ferguson bei der Entwicklung moderner, sicherheitsorientierter Universalschlepper im europäischen Kernsegment. Die primär in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1981/1982 gefertigte Serie – umfassend die erfolgreichen Drei- und Vierzylinder-Volumenmodelle MF 550, MF 565, MF 575 und MF 590 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 595 – löste die legendäre, aber ergonomisch veraltete Serie MF 100 ab.
Konstruktives und historisches Kernmerkmal dieser Baureihe war die fundamentale Abkehr von der klassischen Plattformbauweise mit aufgesetztem Sturzbügel hin zur richtungsweisenden Super-Ex-Sicherheitskabine. Diese als geschlossene, vibrationsisolierte Einheit konzipierte Struktur zeichnete sich durch einen integrierten Umsturzschutz (ROPS), hängende Pedale, eine aerodynamisch geschwungene Frontscheibe und einen drastisch reduzierten Innengeräuschpegel aus, wodurch Massey Ferguson strengste europäische Arbeitsschutzrichtlinien der späten 1970er Jahre erfüllte. Technisch basierte die 500er-Familie auf den bewährten, hocheffizienten Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236 und A4.248). Gekoppelt mit bewährten Getriebeoptionen wie dem unter Last schaltbaren Multi-Power-Triebwerk oder dem mechanischen 8-Gang-Standardgetriebe sowie einer verbesserten Regelhydraulik, etablierte diese Serie die mechanischen und ergonomischen Standards für den modernen, komfortorientierten Schlepperbau des Konzerns.
''Die MF 500 Serie ist die Nachfolgeserie der MF 100 - mit Kabine''
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===MF 600===
[[File:Tractor, Falcarragh - geograph.org.uk - 899838.jpg|thumb|Massey Ferguson 675]]
[[File:12Poblacion Town Proper Alfonso, Cavite 26.jpg|thumb|Massey Ferguson 699 A]]
Die im Jahr 1981/1982 als Nachfolgelinie der 500er-Reihe eingeführte MF 600-Baureihe repräsentiert den Versuch von Massey Ferguson, modernste Ergonomie- und Kabinenstandards im europäischen Universalschlepper-Segment zu etablieren. Die in den Werken Coventry (Großbritannien) und Beauvais (Frankreich) bis 1986 gefertigte Serie – umfassend die Volumenmodelle MF 675, MF 690 sowie die schwereren Vierzylinder MF 698 und MF 699 – zielte primär auf mittlere landwirtschaftliche Gemischtbetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal der Baureihe war die fundamentale Neuentwicklung der Sicherheitskabine in enger Kooperation mit dem italienischen Spezialisten SIAC. Diese zeichnete sich durch einen vollständig ebenen Kabinenboden (Flat Floor), hängende Pedalerien sowie eine drastische Reduktion des inneren Schalldruckpegels aus, was den Fahrkomfort im Vergleich zu den Vorgängerplattformen erheblich steigerte. Technisch basierte die 600er-Familie auf bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen A4.236 und A4.248) und integrierte bewährte Triebwerkskonzepte wie das Multi-Power-Lastschaltgetriebe oder synchronisierte 12V/4R-Schaltgetriebe. Obwohl die Serie aufgrund marktspezifischer Vorbehalte bezüglich des massiven Kabinenaufbaus und des zeitgleich schwierigen ökonomischen Umfelds des Konzerns einen vergleichsweise kurzen Produktionszyklus durchlief, lieferte sie wertvolle mechanische und ergonomische Erkenntnisse für die Entwicklung der legendären Nachfolgeserie 300.
''Die MF 600 Serie ist die baugleiche Serie zu Landini 6550 - 8550 (1978-1987)''
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===MF 2000===
[[File:2017-10-31 (910) Massey Ferguson 2640 in Melk, Austria.jpg|thumb|Massey Ferguson 2640]]
Die ab 1976/1977 (Nordamerika) bzw. 1979 (Europa) eingeführte MF 2000-Baureihe markiert den konsequenten Übergang von Massey Ferguson zu schweren, ergonomisch optimierten Hochleistungstraktoren der modernen Ära. Als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 1080/595 in Europa sowie der großen 1000er-Modelle in den USA konzipiert, bediente die Serie gezielt den steigenden Leistungsbedarf mittel- und großbetrieblicher Agrarstrukturen im kontinuierlichen Produktionszeitraum bis 1987.
Konstruktives und visuelles Kernmerkmal der im französischen Werk Beauvais sowie in den USA gefertigten Plattformen war die radikal neu gestaltete, großflächig verglaste Sicherheitskabine, die durch schlanke Holmprofile, eine integrierte Klimatisierung und eine effiziente Schalldämmung neue Standards im Arbeitsschutz setzte. Technisch basierte die 2000er-Serie – mit Volumenmodellen wie dem MF 2640, MF 2680 und den schweren US-Modellen (darunter die Typen MF 2675 bis MF 2805) – auf robusten Sechs- und Achtzylinder-Dieselmotoren von Perkins und Caterpillar, die ein Leistungsspektrum von 90 bis über 190 PS abdeckten.
[[File:Massey Ferguson MF 2725 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 2725]]
Im Zuge einer umfassenden Produktmodellpflege wurde die Plattform im Jahr 1985 für den europäischen Markt zur Baureihe 2005 (umfassend die Typen MF 2625 bis MF 2725) weiterentwickelt. Diese finale Evolutionsstufe brachte maßgebliche Detailverbesserungen, darunter eine funktionale Kabinenüberarbeitung mit beidseitigem Einstieg (Zweitürer-Konstruktion) sowie eine Optimierung der Getriebe- und Hydrauliksteuerung. Durch die Implementierung dieser synchronisierten Mehrgang-Triebwerke mit Multi-Power-Lastschaltung, leistungsstarker Closed-Center-Hydrauliksysteme sowie optimierter mechanischer Allradachsen legte die gesamte Baureihenfamilie inklusive der 2005-Modifikationen das fundamentale technologische Layout für die nachfolgenden rechnergestützten Traktorengenerationen (wie die Serie 3000/3600) des Konzerns.
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| '''Fertigung in Detroit (USA)''' (1976-1983) || '''Fertigung in Beauvais (Frankreich)''' (1979-1985) || '''Serie 2005 (Europa)''' (1985-1987)
|-
| valign="top" | <!--Fertigung in Detroit (USA) (1976-1983) -->
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| valign="top" | <!--Fertigung in Beauvais (Frankreich) (1979-1985)-->
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| valign="top" | <!--Serie 2005 (1985-1987)-->
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===MF 1004===
[[File:Massey Ferguson 1114 (1).jpg|thumb|Massey Ferguson 1114]]
Die unter der Kennzeichnung MF 1004-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 1004, MF 1004 T, MF 1014, MF 1114 und MF 1134) vertriebene Traktorenfamilie repräsentiert die Ausweitung der strategischen Kooperation zwischen Massey Ferguson und dem italienischen Tochterunternehmen Landini. Die über einen kontinuierlichen Produktionszyklus von 1978 bis 1990 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Allradplattformen von Landini und schloss im europäischen MF-Portfolio die Lücke zwischen den Universalschleppern und den schweren Großtraktoren der Serie 2000.
Technologisches Kernmerkmal dieser Baureihe war der Fokus auf traktionsstarke mechanische Allradachsen und robuste Synchrongetriebe (standardmäßig ausgelegt mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen), die optimal für anspruchsvolle europäische Bodenverhältnisse und schwere Zugarbeiten konzipiert waren. Während das Einstiegsmodell MF 1004 (und die ab 1985 nachgeschobene Turbo-Version 1004 T) von leistungs- und drehmomentstarken Vierzylinder-Perkins-Motoren mit rund 90 PS angetrieben wurde, griffen die größeren Typen der Serie auf hubraumstarke Sechszylinder-Perkins-Dieselaggregate (Typ A6.354) zurück, die ein Leistungsspektrum von bis zu 135 PS abdeckten. Die Kabine stammte bei den Modellen 1004, 1004T und 1014 von der Serie 600, bi den größeren Modellen stammte die Kabine von Landini. Als optisch modifizierte Systemträger in den klassischen MF-Konzernfarben kombinierten diese Schlepper italienische Allradkompetenz mit der bewährten britischen Motorentechnik und sicherten dem Konzern über mehr als ein Jahrzehnt wichtige Marktanteile im oberen mittleren Leistungssegment.
''Die MF 1004 Serie ist baugleich zu Landini Serie 10000 - 14500 (1980-1990)''
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===MF 4000 Knicklenker===
[[File:Tractor at Aswardby - geograph.org.uk - 465318.jpg|thumb|Massey Ferguson 4840]]
Die im Jahr 1978 eingeführte MF 4000-Knicklenker-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 4800 bis MF 5200) repräsentiert die absolute Königsklasse der schweren Großflächenmechanisierung von Massey Ferguson im Segment der allradgetriebenen Systemschlepper von 225 bis 320 PS. Die im US-amerikanischen Werk Brantford (Ontario) bis 1986 gefertigte Serie löste die ältere 1200er- und 1500/1800er-Knicklenker-Generation ab und wurde gezielt für den extremen Zugeinsatz auf nordamerikanischen Großflächen sowie den europäischen Exportmärkten entwickelt.
Konstruktives Kernmerkmal dieser massiven Plattform war die hydraulische Knicklenkung im zentralen Dreh-Pendel-Gelenk, die trotz der enormen Fahrzeugabmessungen eine hohe Wendigkeit und permanente Bodenhaftung aller vier gleich großen Räder garantierte. Technisch basierte die 4000er-Familie im Gegensatz zu den europäischen Standardtraktoren auf hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten V8-Dieselmotoren des amerikanischen Herstellers Cummins (Typen V903), die im Spitzenmodell MF 4880 über eine Turboaufladung und eine enorme Drehmomentreserve für schwerste Bodenbearbeitungsgeräte verfügten. Die Kraftübertragung wurde durch ein mechanisches Synchrongetriebe mit einem unter Last schaltbaren Drei-Stufen-Multiplikator (3-Speed Powershift) realisiert, was insgesamt 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge bereitstellte. Ausgestattet mit einer für damalige Verhältnisse hochentwickelten Komfort-Großraumkabine inklusive Klimaanlage und ergonomischer Bedienkonsole, definierte diese Baureihe das technologische Maximum an mechanischer Zugleistung und Flächenproduktivität des Konzerns von den späten 1970er bis in die frühen 1990er Jahre.
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{{:Traktorenlexikon: Create|MF 5200}} (1989-1993)
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===MF 300===
[[File:Eppingen-Adelshofen - Massey Ferguson MF 390 Turbo - 23.06.2019 14-23-28.jpg|thumb|Massey Ferguson 390T]]
Die im Herbst 1986 als direkter Nachfolger der 200er-Linie eingeführte MF 300-Serie repräsentiert eine der weltweit erfolgreichsten und vielseitigsten Universaltraktoren-Familien von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 100 PS. Die primär im britischen Werk Coventry bis 1997 gefertigte Baureihe – umfassend legendäre Dreizylinder-Modelle wie den MF 350, die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 365, MF 375 und MF 390 sowie das spätere Sechszylinder-Spitzenmodell MF 399 – war als robuste, mechanisch fokussierte Plattform für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die Synthese aus extrem langlebiger, elektronikfreier Mechanik und einem für diese Klasse neu definierten Komfort- und Bedienstandard. Neben der flachen Fahrerplattform etablierte sich vor allem die moderne, schallisolierte Hi-Line-Kabine (später ergänzt durch die niedrigere Lo-Profile-Variante), die durch ergonomische Seitenhebel-Schaltung und hervorragende Rundumsicht den Standard im Kompaktsegment verschob. Technisch basierte die 300er-Familie ausnahmslos auf den bewährten und drehmomentstarken Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152, A4.236, A4.248 und A6.354, später die 1000er-Serie). Der Antriebsstrang zeichnete sich durch eine enorme Varielfalt aus – vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das unter Last schaltbare Multi-Power-Triebwerk bis hin zum hochentwickelten, synchronisierten 12-Gang- (12x12 Synchro Shuttle) oder 24-Gang-Wendegetriebe (Speedshift). Gekoppelt mit der präzisen Ferguson-Regelhydraulik und einer hochbelastbaren Allradachse, entwickelte sich die Serie 300 zum globalen Standard für Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit.
====MF 300 MKI (1. Generation 1986-1988)====
Die erste Generation etablierte die Serie als direkten, modernen Nachfolger der Baureihe 200. Sie war geprägt von rein mechanischen Komponenten und soliden, bewährten Motorenlayouts.
* Antrieb & Motoren: Zum Einsatz kamen die klassischen Perkins-Saugmotoren (wie der A4.236). Die Kraftübertragung erfolgte primär über das bewährte, rein mechanische 8-Gang-Standardgetriebe (8x2) oder das bewährte, hydraulische Multi-Power-Getriebe (12x4).
* Ergonomie: Einführung der ersten Hi-Line-Kabine, die im Vergleich zur Vorgängergeneration einen drastischen Sprung beim Lärmschutz und der Übersicht darstellte, jedoch in der ersten Phase oft noch mit der traditionellen Mittelschaltung kombiniert war.
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====MF 300 MKII (2. Generation 1988-1991)====
Mit der zweiten Generation reagierte Massey Ferguson auf den Bedarf nach mehr Bedienkomfort im täglichen Hof- und Frontladereinsatz, was zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Antriebsstrangs führte.
* Antrieb & Getriebe: Kernmerkmal dieser Phase war die Einführung des komplett synchronisierten 12-Gang-Wendegetriebes (12x12 Synchro Shuttle). Dies ermöglichte den schnellen Richtungswechsel ohne Stillstand und qualifizierte die Serie zum idealen Frontladerschlepper. Die Schalthebel wanderten zugunsten einer freien Plattform komplett auf die rechte Seitenkonsole.
* Modellpflege: Einführung der Lo-Profile-Kabinenvariante mit reduzierter Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten sowie der ersten aufgeladenen Vierzylindermotoren (T4.236) zur Leistungssteigerung bei kompakten Abmessungen.
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====MF 300 MKIII (3. Generation 1991-1997)====
Die finale Generation brachte die technisch ausgereiftesten Modelle hervor, erkennbar an modernisierten Motorengenerationen und einer optischen Anpassung an die größeren Baureihen (wie die Serie 3000).
* Antrieb & Motoren: Umstellung auf die emissionsärmere und drehmomentstärkere Perkins 1000-Serie (z. B. Typ 1004 im MF 390). Das technologische Highlight des Antriebsstrangs war das 24-Gang-Speedshift-Getriebe (24x24), das eine zweistufige, elektrohydraulische Lastschaltung ohne Zugkraftunterbrechung bot.
* Exterieur & Details: Die Modelle erhielten ein leicht modifiziertes Haubendesign mit grauen statt rein schwarzen Gittern, eine verbesserte Quadram-Verbrennungstechnologie in den Motoren für gesteigerte Kraftstoffeffizienz sowie eine nochmals optimierte Kabinenbelüftung und -ergonomie.
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===MF 303===
[[File:Massey Ferguson 383.jpg|thumb|Massey Ferguson 383]]
Die im Jahr 1987 als direktes Schwestermodell zur erfolgreichen Serie 300 eingeführte MF 303-Baureihe (im Verbund mit den Modellen MF 333, MF 353, MF 363, MF 373 und MF 383 als Baureihenfamilie betrachtet) repräsentiert die ökonomisch ausgerichtete, rein mechanische Basislinie im unteren und mittleren Leistungssegment von 45 bis 80 PS. Die bis in die 1990er Jahre hinein im norditalienischen Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings auf den robusten Plattformen des Tochterunternehmens Landini und bot im europäischen Portfolio von Massey Ferguson eine puristische, investitionsgünstige Alternative zu den technisch komplexeren Modellen aus britischer Produktion.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war der konsequente Verzicht auf jegliche Elektronik zugunsten einer maximalen mechanischen Belastbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im täglichen Einsatz. Technisch basierte die 303er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die Typen AD3.152 und A4.236), die für ihre hohe Drehmomentreserve und Effizienz bekannt waren. Der Antriebsstrang wurde durch ein vollmechanisches, eng gestuftes Synchrongetriebe definiert, das wahlweise mit einer robusten Allradachse kombiniert werden konnte. Ausgestattet mit einer funktionalen, übersichtlichen Fahrerplattform oder einer zweckmäßigen Komfortkabine, vereinte diese Serie italienische Fahrwerksmechanik mit britischer Motorenkompetenz für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und Sonderkulturbetriebe.
''Die MF 303 Serie ist baugleich zu Landini Serie 5870 - 8870 (1980-1990)''
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===MF 307===
[[File:MF 377 Bjh 1988 mit Frontlader.jpg|thumb|Massey Ferguson 377]]
Die im Jahr 1987 parallel zur Standard-Serie 300 eingeführte MF 307-Baureihe (umfassend die Kernmodelle MF 377, MF 387, MF 397, das aufgeladene Modell MF 397T sowie das Sechszylinder-Spitzenmodell MF 1007) repräsentiert das obere Segment der Standardtraktoren im mittleren Leistungsbereich von 65 bis rund 95 PS, das über die Kooperation mit dem italienischen Tochterunternehmen Landini realisiert wurde. Die bis 1994 im Werk Fabbrico gefertigte Serie basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf den schweren Triebwerks- und Fahrwerksplattformen der Landini-Modelle 6880 bis 9880 und bediente im europäischen Portfolio von Massey Ferguson gezielt die Nachfrage nach mechanisch dominierten Allradschleppern mit hoher Hub- und Zugkraft.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war das verstärkte Guss-Chassis mit mechanischem Hochleistungshubwerk, das im Vergleich zur britischen Standard-300er-Serie für schwerere Anbaugeräte ausgelegt war, kombiniert mit der markanten SIAC Komfortkabine. Technisch setzte die 307er-Familie auf die bewährten, drehmomentstarken Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter die weit verbreiteten Typen A4.236 und A4.248 sowie den Sechszylinder A6.354 im MF 1007). Der Antriebsstrang war konsequent vollmechanisch aufgebaut und vertraute auf ein synchronisiertes Mehrgang-Schaltgetriebe mit Wendeschaltung, das sich durch hohe mechanische Wirkungsgrade auszeichnete. Damit verband die Serie 307 die robuste, schwere Getriebebauweise aus Fabbrico mit bewährter britischer Motorentechnik für Betriebe, die maximale Zugleistung bei gleichzeitig einfacher Systemtechnik forderten.
''Die MF 307 Serie ist baugleich zu Landini Serie 6880 - 9880 (1987-2000)''
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===MF 3000===
[[File:Massey Ferguson 3050 Traktor.jpg|thumb|Massey Ferguson 3050]]
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Die im Herbst 1986 eingeführte MF 3000-Baureihe (intern als Projekt Autotronic entwickelt) markiert den historisch und technologisch bedeutendsten Meilenstein von Massey Ferguson beim Übergang in das Zeitalter der mikroprozessorgesteuerten Agrartechnik. Die im französischen Werk Beauvais bis 1993 gefertigte Serie – umfassend Volumenmodelle wie den Vierzylinder MF 3060 und den Sechszylinder MF 3080 – revolutionierte die Bedienphilosophie und Systemintegration im mittleren Leistungssegment von 68 bis 107 PS.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal der Baureihe war die weltweite erstmalige Serienimplementierung zweier vernetzter Bordcomputer: Das Autotronic-System übernahm die automatisierte und elektrohydraulische Steuerung sowie Überwachung von Allradantrieb, Differenzialsperren, Zapfwelle und dem zweistufigen Speedshift-Lastschaltgetriebe. Das optionale, höherwertige Datatronic-System fungierte als eines der ersten echten Terminal-Systeme zur präzisen Leistungs- und Schlupfüberwachung, Kraftstoffverbrauchsmessung und Hektarzählung über Rad- und Radarsensoren. Technisch basierte die 3000er-Familie auf hocheffizienten Perkins-Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren und der komplett neu entwickelten, ergonomisch führenden Hi-Line-Komfortkabine mit integrierter Seitenkonsole. Durch diese Symbiose aus robuster Mechanik und digitaler Steuerungselektronik definierte die Baureihe 3000 den technologischen Standard für den modernen Traktorenbau und sicherte dem Konzern die globale Innovationsführerschaft Ende der 1980er Jahre.
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===MF 3100===
[[File:Massey Ferguson 3120.jpg|thumb|Massey Ferguson 3120]]
Die im Jahr 1990 eingeführte MF 3100-Baureihe repräsentiert die unmittelbare evolutionäre Weiterentwicklung der erfolgreichen 3000er-Plattform mit dem strategischen Ziel, die Leistungslücke zwischen der 3000er- und der schweren 3600er-Baureihe zu schließen. Die im französischen Werk Beauvais bis zur Ablösung durch die 6100er-Reihe im Jahr 1995 gefertigte Serie – die der gehobenen Mittelklasse angehörte – startete initial mit dem Modell MF 3115, welches das aus dem Programm genommene Modell MF 3610 ersetzte. Während europaweit auch Varianten mit Heckantrieb vermarktet wurden, stand für den deutschen Markt ausschließlich die traktionsstärkere Allrad-Ausführung zur Verfügung.
Technologisches und konstruktives Kernmerkmal dieser Baureihe war die konsequente Standardisierung des Antriebsstrangs: Der Antrieb erfolgte ausnahmslos durch die leistungs- und drehmomentstarke 1000er-Motorbaureihe von Perkins (Typen 1006-6). Zum Marktstart im Jahr 1990 war die Serie mit einem synchronisierten 16-Gang-Wendegetriebe ausgestattet, welches ab dem Jahr 1992 durch ein hochentwickeltes 32-Gang-Wendegetriebe mit vierstufiger Dynashift-Lastschaltung abgelöst wurde, was die Flexibilität bei schweren Zugarbeiten erheblich steigerte. Gesteuert über die weiterentwickelten Rechnersysteme der Autotronic II und Datatronic II, kombinierten diese Schlepper die bewährte digitale Systemintegration der späten 1980er Jahre mit gesteigerter mechanischer Belastbarkeit und verfeinerten Ergonomiestandards in der bewährten Hi-Line-Komfortkabine.
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=== MF 3600===
[[File:Longstock - Tractor - geograph.org.uk - 2599422.jpg|thumb|Massey Ferguson 3670]]
Die im Herbst 1987 als Flaggschiff-Baureihe eingeführte MF 3600-Serie repräsentiert den Vorstoß von Massey Ferguson in das obere Leistungssegment schwerer Großtraktoren unter konsequenter Nutzung digitaler Steuerungstechnologien. Die im französischen Werk Beauvais bis 1994 gefertigte Serie – umfassend Kernmodelle wie den MF 3630, MF 3650 und das spätere Spitzenmodell MF 3690 – deckte ein Leistungsspektrum von 110 bis 190 PS ab und ersetzte die späten Plattformen der Baureihen 2000 und 2005.
Konstruktives und evolutionäres Kernmerkmal dieser schweren Plattformen war die vollständige Integration der mikroprozessorgesteuerten Elektroniksysteme Autotronic und Datatronic, die parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 3000 implementiert wurden, um komplexe Vorgänge wie das Allrad- und Differenzialmanagement, die Hubwerksregelung sowie die Schlupf- und Verbrauchsmessung vollautomatisch zu überwachen. Technisch basierte die 3600er-Familie auf hubraumstarken Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen A6.354.4 und 1006-6T) sowie im obersten Leistungsbereich auf Aggregaten des finnischen Herstellers Valmet (Typ 612). Der Antriebsstrang wurde im Laufe des Produktionszyklus analog zur technologischen Entwicklung von einem 16-Gang-Wendegetriebe auf das hochentwickelte, vierstufige Dynashift-32-Gang-Getriebe umgestellt. Gekoppelt mit einer massiven Heckhydraulik und der ergonomisch führenden Hi-Line-Großraumkabine, etablierte die Serie 3600 hocheffiziente Standards für die europäische und internationale Großflächenmechanisierung der späten 1980er und frühen 1990er Jahre.
''Die Typenbezeichnung 3600 (1987-1995) wurde von MF ab 2006 für kleinere Traktoren wieder genutzt''
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===MF 6100===
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Die im Jahr 1995 als direkte Nachfolgelinie der Baureihen 3000 und 3100 eingeführte MF 6100-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung und Verfeinerung der elektronisch gesteuerten Universalschlepper-Plattform von Massey Ferguson im mittleren Leistungssegment von 71 bis 130 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Volumenmodelle MF 6140 und MF 6150 sowie die Sechszylinder-Typen MF 6170, MF 6180 und MF 6190 – zielte primär auf moderne, strukturierte Gemischt- und Ackerbaubetriebe ab.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die grundlegende optische und funktionale Überarbeitung des Arbeitsplatzes. Die markant abgerundete Kabine bot durch optimierte Glasflächen eine verbesserte Rundumsicht, hängende Pedale sowie eine neu strukturierte, ergonomische Seitenkonsole zur präziseren Steuerung der Bordhydraulik. Technisch setzte die 6100er-Familie auf hocheffiziente, emissionsoptimierte Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren der Baureihen Perkins 900 und 1000, die eine hocheffektive Drehmomententfaltung garantierten. Der Antriebsstrang wurde serienmäßig durch das bewährte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, welches vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die weiterentwickelten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme der zweiten Generation, kombinierte die Serie 6100 bewährte elektronische Systemintegration mit modernisiertem Fahrkomfort und hoher mechanischer Belastbarkeit.
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===MF 8100===
[[Datei:Manifestation agriculteurs 27 avril 2010 Paris 09.jpg|thumb|MF 8110]]
Die im Jahr 1995 parallel zur kleineren Schwesterbaureihe 6100 eingeführte MF 8100-Serie repräsentiert die schwere Großtraktoren-Generation von Massey Ferguson im oberen Leistungssegment von 135 bis 200 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais bis 1998 gefertigte Baureihe – umfassend die Sechszylinder-Kernmodelle MF 8110 bis MF 8180 – löste die erfolgreiche 3600er-Plattform ab und war gezielt für anspruchsvolle Großbetriebe und Lohnunternehmen konzipiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser schweren Plattform war das massive Chassis, das für höchste Hub- und Zugkräfte bei schweren Bodenbearbeitungsgeräten ausgelegt war, kombiniert mit einer modernisierten, ergonomisch optimierten Großraumkabine. Technisch basierte die 8100er-Familie im unteren Leistungsbereich auf den bewährten Sechszylinder-Turbomotoren von Perkins (Typen 1006-6T), während in den Spitzenmodellen ab dem MF 8140 hubraumstarke, drehmomentfeste Sechszylinder-Dieselaggregate des finnischen Herstellers SISU-Valmet (Typen 612) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde standardmäßig durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe mit elektrohydraulischem Wendegetriebe (Power Shuttle) und 32 Vorwärts- sowie 32 Rückwärtsgängen definiert, das vier Lastschaltstufen ohne Zugkraftunterbrechung bereitstellte. Überwacht durch die verfeinerten Rechnerarchitekturen der Autotronic- und Datatronic-Systeme, kombinierte die Serie 8100 enorme mechanische Robustheit mit präziser digitaler Systemsteuerung für die moderne Großflächenmechanisierung der späten 1990er Jahre.
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===MF 9240===
Der im Jahr 1994 auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt eingeführte MF 9240 repräsentiert das Spitzensegment schwerer Großtraktoren, das im Rahmen der neu formierten AGCO-Allis-Kooperation realisiert wurde. Die im US-amerikanischen Werk Independence (Missouri) gefertigte Maschine basierte im Wege des Badge-Engineerings direkt auf der US-Großtraktorenplattform AGCO White 6215 und diente nach der Übernahme von Massey Ferguson durch den AGCO-Konzern dazu, die enorme Nachfrage nach schweren, elektronikreduzierten Systemschleppern im Bereich von 240 PS – insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern und auf nordamerikanischen Großflächen – schnellstmöglich zu bedienen.
Konstruktives Kernmerkmal dieser imposanten, rund 9 Tonnen schweren US-Plattform war die Auslegung als reiner Ackerschlepper mit langem Radstand, einem massiven Guss-Chassis für höchste Zugkraftübertragung und einer amerikanischen Traktomobil-Komfortkabine mit integrierter rechter Bedienkonsole. Technisch setzte die Baureihe auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotor von Cummins (Typ 6CTA 8.3) mit 8,3 Litern Hubraum, der für seine extreme Drehmomentreserve und mechanische Unverwüstlichkeit bekannt war. Die Kraftübertragung erfolgte über das renommierte, elektronisch gesteuerte Volllastschaltgetriebe des amerikanischen Herstellers Funk (mit 18 Vorwärts- und 9 Rückwärtsgängen), welches Gangwechsel komplett ohne Zugkraftunterbrechung erlaubte. Im klassischen MF-Rot lackiert, kombinierte dieser seltene Großschlepper bewährte amerikanische Antriebskompetenz mit der globalen Vertriebsstruktur des Konzerns für die absolute Schwerstarbeit.
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==Typen ab Baujahr 2000==
===MF 4200===
[[File:Massey Ferguson 4235 bei Därstätten BE.jpg|thumb|Massey Ferguson 4235]]
[[Datei:Massey Ferguson 4255 with forklift.jpg|thumb|Massey Ferguson 4255]]
Die im Jahr 1997 als direkter, tiefgreifend modernisierter Nachfolger der legendären 300er-Linie eingeführte MF 4200-Serie repräsentiert die konsequente Weiterentwicklung der robusteren Universaltraktoren von Massey Ferguson im unteren und mittleren Leistungssegment von 52 bis 110 PS. Die bis 2001 primär im britischen Stammwerk Coventry gefertigte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4215 und MF 4220, die weit verbreiteten Vierzylinder-Volumenmodelle MF 4225, MF 4235, MF 4245 und MF 4255 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4260 und MF 4270 – wurde als extrem vielseitige, mechanisch dominierte Systemplattform für Gemischt- und Viehhaltungsbetriebe weltweit etabliert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Fahrzeugfamilie war das komplett neu gestaltete, aerodynamische Kabinen- und Haubendesign, das wahlweise mit einer markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) kombiniert werden konnte, um die Sichtverhältnisse im Frontladereinsatz drastisch zu verbessern. Gepaart wurde diese Optik mit der geräumigen, ergonomisch optimierten XL-Kabine, die den Bedienkomfort durch eine neu strukturierte Seitenkonsole auf ein neues Niveau hob. Technisch basierte die 4200er-Familie auf den bewährten, langlebigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (darunter Baureihen der 900er- und 1000er-Serie), die sich durch hohe Drehmomentreserven und optimierte Emissionswerte auszeichneten. Der Antriebsstrang bot eine enorme Bandbreite an mechanischen und teilsynchronisierten Optionen: Vom einfachen 8-Gang-Standardgetriebe über das bewährte 12-Gang-Wendegetriebe (12x12 Shuttle) bis hin zum hochentwickelten 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung oder dem Powershuttle-System für kupplungsfreie Richtungswechsel. Mit dieser Synthese aus bewährter mechanischer Robustheit und modernisierter Ergonomie bildete die Serie 4200 die Brücke in das neue Jahrtausend und das Fundament für die späteren Kompaktbaureihen der 5400er-Generation.
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===MF 6200===
[[File:Awaiting the end of the season clean - geograph.org.uk - 609305.jpg|thumb|Massey Ferguson 6290]]
Die im Herbst 1999 als direkter Nachfolger der Serie 6100 eingeführte MF 6200-Serie repräsentiert das technologische Premium-Mittelfeld von Massey Ferguson im Segment der vielseitigen Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 85 bis 135 PS. Die bis 2003 im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Vierzylinder-Modelle MF 6235, MF 6245 und MF 6255 sowie die schweren Sechszylinder-Modelle MF 6260, MF 6265, MF 6270, MF 6280 und das Spitzenmodell MF 6290 – war als leistungsstarke, vollelektronisch gesteuerte Systemplattform für anspruchsvolle landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Generation war die konsequente Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungssysteme in das kompakte Segment, verpackt in ein modernisiertes, ergonomisch optimiertes Kabinenlayout. Technisch basierte die 6200er-Familie auf den bewährten und laufruhigen Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (vorwiegend Typen der 1000er-Serie), die dank optimierter Verbrennungsprozesse hohe Drehmomentanstiege bei moderatem Kraftstoffverbrauch garantierten. Der Antriebsstrang wurde durch das hochentwickelte Dynashift-Getriebe (32x32) definiert, das vier unter Last schaltbare Gänge mit einer elektrohydraulischen Wendeschaltung kombiniert. Ein technologischer Meilenstein dieser Serie war das optionale Autotronic- und Datatronic-System, welches automatisierte Funktionen wie das herstellerseitig abgestimmte Vorgewendemanagement, die automatische Allrad- und Differenzialsperrenschaltung sowie eine umfassende Bordüberwachung ermöglichte. Mit ihrer Synthese aus robuster Mechanik, präziser elektronischer Hubwerksregelung (EHR) und gesteigertem Bedienkomfort bildete die Serie 6200 den direkten Wegbereiter für die spätere Erfolgsbaureihen-Generation der 6400er-Linie.
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===MF 8200===
[[File:Le tracteur - Flickr - besopha (2).jpg|thumb|Massey Ferguson 8220]]
Die im Herbst 1998 als direkter Nachfolger der technisch anspruchsvollen Serie 8100 eingeführte MF 8200-Serie (ergänzt durch die ab 2002 produzierten, leistungsoptimierten Xtra-Modelle) repräsentiert das damalige technologische Flaggschiffsegment von Massey Ferguson im Bereich der schweren Sechszylinder-Großtraktoren von 135 bis 260 PS (beziehungsweise bis zu 280 PS in den Spitzenmodellen). Die bis 2003 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die Modelle MF 8210, MF 8220, MF 8240, MF 8250, MF 8260, MF 8270 sowie das weltweite Spitzenmodell MF 8280 – wurde als kompromisslose Schwerlast-Systemplattform für den großflächigen Ackerbau, schwere Zugarbeiten und den intensiven Lohnunternehmereinsatz konzipiert. Konstruktives Kernmerkmal dieser Großtraktoren-Plattform war das massiv dimensionierte Guss-Chassis mit einem verlängerten Radstand von bis zu 3,08 Metern bei den Spitzenmodellen, was eine maximale Traktion und Fahrstabilität bei der Handhabung schwerster dreipunktgetragener Anbaugeräte garantierte. Technisch basierte die Baureihe 8200 auf den hubraumstarken, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (für die Modelle bis 185 PS) sowie den großvolumigen 8,4-Liter-Motoren von SISU Diesel (Valmet) in den oberen Leistungsklassen ab dem MF 8260, die für ihre extreme Drehmomentreserve unter Volllast bekannt waren. Für die Kraftübertragung sorgte das voll lastschaltbare Powershift-Getriebe (Funk-Triebwerk mit 18x9 Gängen) oder das bewährte, elektrohydraulische Dynashift-Getriebe (32x32), welche beide über das integrierte Autotronic-II- und Datatronic-II-Bordsystem vollautomatisch gesteuert und überwacht werden konnten. Mit dieser Synthese aus skandinavischer und britischer Motorenkompetenz, einem hochentwickelten Elektronikmanagement und einer für damalige Verhältnisse wegweisenden Kabinen-Ergonomie markierte die Serie 8200 den finalen technologischen Meilenstein vor dem Übergang in die stufenlose Ära der Nachfolgereihe MF 8400.
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===MF 4300===
[[File:Massey Ferguson 4335.jpg|thumb|Massey Ferguson 4335]]
Die im Jahr 2001 als direkte Weiterentwicklung und finaler Evolutionsschritt der 4200er-Plattform eingeführte MF 4300-Serie repräsentiert die letzte im britischen Traditionswerk gefertigte Generation kompakter und mittelschwerer Universaltraktoren von Massey Ferguson im Leistungssegment von 52 bis 116 PS. Die bis zur Schließung des Werks Coventry im Jahr 2003 produzierte Baureihe – umfassend die Dreizylinder-Einstiegsmodelle MF 4315 und MF 4320, die volumenstarken Vierzylinder-Modelle MF 4325, MF 4335, MF 4345 und MF 4355 sowie die Sechszylinder-Spitzenmodelle MF 4360 und MF 4370 – wurde gezielt als mechanisch fokussierte, zuverlässige Systemplattform für Gemischtbetriebe, Grünlandanwendungen und anspruchsvolle Hofarbeiten optimiert.
Konstruktives Kernmerkmal dieser Serie war das im Detail verfeinerte, aerodynamische Haubendesign, das zur Maximierung der Übersichtlichkeit im Frontladereinsatz konsequent als Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) ausgeführt werden konnte. Gepaart wurde diese Geometrie mit einer modernisierten Kabinenumgebung, die durch eine verbesserte Schalldämmung, eine optimierte Anordnung der mechanischen Bedienelemente und ein leistungsstärkeres Belüftungssystem den Langzeitkomfort spürbar steigerte. Technisch basierte die 4300er-Familie auf den bewährten, laufruhigen Drei-, Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren von Perkins (Typen der modernisierten 900er- und 1000er-Green-Engine-Serie), die strengere Abgasrichtlinien erfüllten und ein optimiertes Kaltstartverhalten sowie gesteigerte Drehmomentverläufe boten. Der mechanisch dominierte Antriebsstrang vertraute auf die bewährten Getriebevarianten des Vorgängers, wobei das komfortable 24-Gang-Getriebe mit elektrohydraulischer Speedshift-Lastschaltung und das Powershuttle-Wendegetriebe für kupplungsfreie Richtungswechsel in dieser Generation den Standard bildeten. Als letzte Baureihe „Made in Coventry“ verband die Serie 4300 die klassische, elektronikreduzierte Robustheit der britischen Konstruktionsschule mit zeitgemäßem Bedienkomfort, bevor die Produktion dieser Leistungsklasse vollständig in das französische Werk Beauvais zur Nachfolgeserie MF 5400 verlagert wurde.
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===MF 4400===
[[File:Massey Ferguson tractor with logging trailer.jpg|thumb|Massey Ferguson 4455]]
Die im Jahr 2004 als strategische Ergänzung und Nachfolgelinie der kleineren 4300er-Modelle eingeführte MF 4400-Serie repräsentiert eine interessante Besonderheit im Portfolio von Massey Ferguson im unteren mittleren Leistungssegment von 68 bis 101 PS. Die bis 2009 im Rahmen einer industriellen Kooperation mit dem AGCO-Partner [[Traktorenlexikon: Valtra|Valtra]] im finnischen Werk Suolahti gefertigte Baureihe – umfassend die vier Kernmodelle MF 4435, MF 4445, MF 4455 und das Spitzenmodell MF 4465 – wurde als extrem robuste, rein mechanisch dominierte Systemplattform für den harten Einsatz auf Familien-, Forst- und Nebenerwerbsbetrieben konzipiert. Merkmal dieser Serie war die Adaption skandinavischer Konstruktionsprinzipien auf das traditionelle Massey-Ferguson-Layout, was sich in einer überdurchschnittlich massiven Bauweise und einer exzellenten Bodenfreiheit widerspiegelte. Das markante, kantige Haubendesign ergänzte eine funktionale Kabine, die speziell für den rauen Ganzjahreseinsatz isoliert und mit einer leistungsstarken Heizungs- und Klimaanlage ausgestattet war. Technisch basierte die 4400er-Familie konsequent auf den flüssigkeitsgekühlten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von SISU Diesel (Typen 33 CTA und 44 CTA mit Common-Rail-Einspritzung bzw. mechanischer Einspritzpumpe), die sich durch extreme Langlebigkeit, Kälteresistenz und ein bulliges Drehmomentverhalten auszeichneten. Der Antriebsstrang war kompromisslos auf mechanische Zuverlässigkeit ausgelegt und vertraute auf ein synchronisiertes 12x12- oder 24x24-Mehrganggetriebe mit mechanischer oder elektrohydraulischer Wendeschaltung (Power Shuttle). Mit dieser Synthese aus finnischer Robustheit, bewährter SISU-Motorentechnik und der bewussten Reduzierung auf elektronikfreie, rein mechanische Kernfunktionen bildete die Serie 4400 eine wichtige konzeptionelle Brücke und gilt als einer der direkten konventionellen Vordenker für die spätere globale Welttraktor-Plattform (Global Series).
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===MF 5400===
[[File:Massey Ferguson 5455 im Tägermoos.jpg|thumb|Massey Ferguson 5455 (Bj. bis 2008)]]
[[Datei:MF_5445_Dyna4_mit_Ackerschleppe.jpg|thumb|Massey Ferguson 5445 Dyna4 (Bj. ab 2008)]]
Die im Herbst 2003 als direkter und technologisch tiefgreifend weiterentwickelter Nachfolger der Serien 4300 und 6200 (kleinere Modelle) eingeführte MF 5400-Serie repräsentiert das vielseitige, hocherfolgreiche Volumen- und Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der Drei- und Vierzylinder-Universaltraktoren von 60 bis 145 PS. Die bis 2013 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend die populären Modelle MF 5445, MF 5455, MF 5460 sowie die späteren, leistungsstarken Generationen bis zum Spitzenmodell MF 5480 – wurde weltweit als extrem robuster, flexibler Allrounder für Gemischt-, Viehhaltungs- und reine Grünlandbetriebe etabliert.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform war die konsequente Integration der markant abfallenden Freisicht-Motorhaube („Hi-Vis“) in Kombination mit einem extrem stabilen Freisicht-Dach, was die Serie zu einem der führenden und meistverkauften Frontladerschlepper ihrer Epoche machte. Die komplett neu entwickelte Kabine bot zudem einen für diese Leistungsklasse wegweisenden Ergonomie- und Geräuschstandard. Technisch basierte die 5400er-Familie in ihrer ersten Generation auf den bewährten Drei- und Vierzylinder-Dieselmotoren von Perkins, bevor im Zuge von Modellpflegen und strengeren Abgasstufen ab 2008 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und mechanisch beziehungsweise elektronisch gesteuerte Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) zum Einsatz kamen. Der Antriebsstrang wurde durch das hocheffiziente, elektrohydraulische Dyna-4-Getriebe (16x16) definiert, welches über den markanten PowerControl-Hebel links am Lenkrad ein komplett kupplungsfreies Schalten aller vier Gänge und vier Lastschaltstufen sowie den Fahrtrichtungswechsel ermöglichte. Mit dieser Synthese aus intuitiver Bedienung, hoher Hydraulikleistung und mechanischer Langlebigkeit bildete die Serie 5400 über ein Jahrzehnt das Rückgrat der Marke und den direkten technologischen Wegbereiter für die spätere Serie MF 5600.
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===MF 6400===
[[Datei:Massey Ferguson 6490 Dynashift.jpg|thumb|MF 6490 Dynashift]]
Die im Herbst 2003 parallel zur kleineren Schwesterserie 5400 und als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe 6200 eingeführte MF 6400-Serie repräsentiert das technologische Rückgrat von Massey Ferguson im Segment der leistungsstarken Premium-Vier- und Sechszylinder-Standardtraktoren von 90 bis 230 PS. Die bis 2012 im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Baureihe – umfassend eine enorme Modellvielfalt von den kompakten Vierzylindern wie dem MF 6445 und MF 6455 über die vielseitigen mittleren Sechszylinder MF 6465 und MF 6475 bis hin zu den schweren Ackerbaumaschinen MF 6497 und MF 6499 – wurde als hochproduktive Allround- und Schwerlast-Systemplattform für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, reine Ackerbauer und Lohnunternehmer etabliert. Merkmal dieser extrem erfolgreichen Fahrzeugfamilie war die perfekte Balance aus hoher Hubkraft, exzellenter Gewichtsverteilung und einem überragenden Fahrkomfort, welcher durch die optionale, hydropneumatische Kabinenfederung (Dual Stage) und die gefederte Vorderachse (QuadLink) realisiert wurde. Technisch basierte die 6400er-Reihe in den ersten Baujahren auf den bewährten Vier- und Sechszylinder-Turbodieselmotoren von Perkins (Serie 1100), während in den größeren Modellen sowie im Zuge der späteren Umstellung auf die Stufe-3A-Abgasnorm ab 2006 hochmoderne Common-Rail-Triebwerke von Perkins und großvolumige Motoren von SISU Diesel (AGCO Power) mit elektronischem Motormanagement (EEM) Einzug hielten. Der Antriebsstrang wurde durch das teillastschaltbare Dynashift-Getriebe definiert, welches in seiner finalen Ausbaustufe als Dyna-6-Getriebe (24x24) mit sechs Lastschaltstufen ohne Kupplungsbetätigung Maßstäbe in Sachen Wirkungsgrad und Bedienkomfort setzte. Integriert in das wegweisende Elektronikkonzept mit Autotronic-Funktionen und dem optionalen Datatronic 3-Bordcomputer für das herstellerseitige Vorgewendemanagement, bildete die Serie 6400 über fast ein Jahrzehnt den Maßstab für universelle Leistung und den direkten technologischen Vorläufer der späteren Serie MF 6600 und 7600.
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===MF 7400===
[[Datei:Fettercairn Show - geograph.org.uk - 1654853.jpg|thumb|Massey Ferguson 7480]]
Mit der Baureihe 7400 besetzte Massey Ferguson ab dem Jahr 2003 das strategisch wichtige Segment der stufenlosen Premium-Traktoren im mittleren und oberen Leistungsbereich. Die in Beauvais (Frankreich) gebaute Serie schloss die Lücke zwischen den teil-lastschaltbaren Modellen der Serie 6400 und den schweren Großtraktoren der Serie 8400. Sie bediente Kunden, die maximale Präzision bei Zapfwellen- und Transportarbeiten sowie im schweren Ackerbau forderten. Die Baureihe erstreckte sich über die Bauzeit hinweg von 120 PS im kompakten Vierzylinder MF 7460 bis hin zu 240 PS (bzw. 260 PS Maximalleistung mit Boost) im schweren Sechszylinder-Spitzenmodell MF 7499.
Das Herzstück und die technische Besonderheit dieser Serie war das Dyna-VT-Getriebe. Im Gegensatz zu den kleineren und größeren Schwesterserien gab es bei der 7400er-Reihe keine mechanische Getriebeoption. Das stufenlose Triebwerk, das aus der AGCO-Konzernkooperation stammte (Fendt-Vario-Technologie), wurde von Massey Ferguson mit einer eigenen Software-Abstimmung und dem charakteristischen PowerControl-Hebel links am Lenkrad kombiniert. Dies erlaubte es dem Fahrer, die Fahrgeschwindigkeit völlig unabhängig von der Motordrehzahl zwischen 0 und 50 km/h zu regulieren, was den Wirkungsgrad bei Sonderanwendungen und schweren Zugarbeiten massiv steigerte.
Bei der Motorisierung vollzog die Serie während ihrer neunjährigen Bauzeit einen tiefgreifenden technologischen Wandel, der exakt mit den europäischen Abgasstufen korrespondierte:
* '''Erste Generation (Stufe II):''' Die kleineren Modelle (7465 bis 7480) liefen mit 6,0-Liter-Perkins-Motoren (1106er-Serie), während die größeren Typen (7485 bis 7495) bereits die robusten 6,6- und 7,4-Liter-Motoren von SISU Diesel nutzten.
* '''Zweite Generation (Stufe IIIa ab ca. 2006)''': Einführung der Common-Rail-Einspritzung und elektronischen Motorsteuerung (EEM). Die Perkins-Motoren wuchsen auf 6,6 Liter Hubraum, und das Sisu-Portfolio wurde technologisch modernisiert.
* '''Finale Generation (Stufe IIIb ab 2010)''': Einführung der Spitzenmodelle MF 7497 und MF 7499 mit reinem Sisu-Antrieb und SCR-Katalysatortechnologie (AdBlue).
Die Baureihe zeichnete sich zudem durch ein hochleistungsfähiges geschlossenes Hydrauliksystem (Closed Center) mit einer Standard-Förderleistung von 110 Litern pro Minute (optional 150 l/min) und einer Hubkraft von bis zu 9,3 Tonnen im Heck aus. Gesteuert wurden diese Funktionen über das Datatronic 3-Terminal, das erstmals ein ISOBUS-gestütztes Vorgewendemanagement in dieser Klasse etablierte. Zusammen mit der serienmäßigen Vorderachsfederung QuadLink und der mechanischen oder pneumatischen Kabinenfederung setzte die Serie 7400 neue Maßstäbe im Langzeit-Bedienkomfort, bevor sie 2012 von der Serie MF 7600 abgelöst wurde.
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===MF 8400===
[[File:Massey Ferguson 8470 tractor.jpg|thumb|Massey Ferguson 8470]]
Mit der Baureihe 8400 vollzog Massey Ferguson im Spätjahr 2004 den endgültigen Schritt in die stufenlose Ära der schweren Großtraktoren und löste damit die mechanisch bzw. teillastschaltbar angetriebene Vorgängerserie 8200 (Xtra) ab. Die bis 2009 im französischen Werk Beauvais produzierte High-End-Plattform – bestehend aus den fünf Modellen MF 8450, MF 8460, MF 8470, MF 8480 und dem damaligen Flaggschiff MF 8480 Xtra – deckte ein Nennleistungsspektrum von 215 bis 290 PS (nach ISO) ab. Die Serie wurde gezielt für kontinentale Großbetriebe und Lohnunternehmen entwickelt, die eine kompromisslose Kombination aus maximaler Zugkraft und modernster Elektroniksteuerung für den schweren Ackerbau forderten.
Das technische Fundament dieser Baureihe bildete die konsequente Abkehr von Perkins-Motoren in dieser Leistungsklasse. Stattdessen setzten die Ingenieure durchgängig auf die großvolumigen 7,4- und 8,4-Liter-Sechszylindermotoren von SISU Diesel (AGCO Power). Diese Aggregate waren mit einer elektronischen Common-Rail-Einspritzung sowie Vierventiltechnik ausgestattet, was ihnen zu einem enormen Drehmomentanstieg bei niedrigen Drehzahlen verhalf. Um diese Urkraft effizient auf den Boden zu übertragen, wurde die Serie 8400 mit dem stufenlosen Dyna-VT-Getriebe ausgerüstet. Dieses auf der Vario-Technologie von Fendt basierende Triebwerk ermöglichte ein völlig ruckfreies Fahren von 0 bis 50 km/h und trennte die Motordrehzahl komplett von der Vorfahrtsgeschwindigkeit.
Ein markanter Schwerpunkt dieser Generation lag auf der enormen Steigerung des Fahrkomforts und der Bedienungsergonomie. Die Großraumkabine überzeugte durch einen stark reduzierten Innengeräuschpegel und war serienmäßig mit der hydropneumatischen Kabinenfederung Dual Stage sowie der gefederten Vorderachse QuadLink ausgestattet. Über den neu konzipierten Multifunktionshebel in der Armlehne und das optionale Datatronic 3-Terminal ließen sich das hydraulische Management der Steuerventile (mit bis zu 150 l/min Förderleistung) sowie das Vorgewendemanagement präzise programmieren. Die Serie 8400 untermauerte damit den technologischen Führungsanspruch von Massey Ferguson im Großtraktorensegment und legte den Grundstein für die spätere Reihe MF 8600.
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===MF 1500===
Im Jahr 2018 vollzog Massey Ferguson im Zuge der europäischen Abgasstufe V eine tiefgreifende technologische und strukturelle Erneuerung seiner Kompakt- und Kommunaltraktoren-Reihe und brachte die in Kooperation mit dem japanischen Spezialisten [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] gefertigte MF 1500-Serie auf den aktuellen Stand der Technik. Die bis heute im oberen Kompaktsegment erfolgreiche Baureihe – maßgeblich geprägt durch die Volumenmodelle MF 1520 (ca. 20 PS) und MF 1525 (ca. 25 PS) – wurde gezielt als wendige, mechanisch wie hydrostatisch konfigurierbare Systemplattform für den professionellen Ganzjahreseinsatz in Kommunalbetrieben, im Garten- und Landschaftsbau sowie auf anspruchsvollen Privat- und Pferdehöfen konzipiert.
Das konstruktive Fundament dieser modernen Baureihe bilden die extrem laufruhigen, wassergekühlten Dreizylinder-Saugmotoren von Iseki mit indirekter Einspritzung, die sich durch ein spontanes Ansprechverhalten, minimale Vibrationen und eine hohe Kraftstoffeffizienz auszeichnen. Um den unterschiedlichen Anforderungsprofilen im Pflege- und Dienstleistungseinsatz gerecht zu werden, trennten die Ingenieure den Antriebsstrang in zwei maßgeschneiderte Konzepte: Während das mechanische Schaltgetriebe mit sechs Vorwärts- und zwei Rückwärtsgängen eine starre, verlustfreie Kraftübertragung für klassische Zugarbeiten und Bodenbearbeitung garantiert, bietet die Hydrostat-Variante (gekennzeichnet durch das Kürzel H) ein stufenloses Drei-Gruppen-Triebwerk. Letzteres ermöglicht über eine ergonomische Zwei-Pedal-Steuerung einen vollkommen ruckfreien Fahrtrichtungs- und Geschwindigkeitswechsel, was die Präzision bei intensiven Frontlader- oder Mäharbeiten massiv erhöht.
Ein wesentlicher Fokus der ab 2018 produzierten Generation liegt auf der vielseitigen Geräteschnittstelle und dem gesteigerten Bedienerkomfort. Die Traktoren verfügen über ein leistungsfähiges Hydrauliksystem mit separater Lenkungspumpe, eine Heckhubkraft von bis zu 600 Kilogramm sowie eine serienmäßige Heckzapfwelle (540 U/min), die bei den Hydrostat-Modellen um eine Zwischenachszapfwelle für den Betrieb von herstellerseitigen Kombi-Mähwerken ergänzt wird. Ausgeliefert wird die Serie 1500 wahlweise als offene Plattform-Version mit klappbarem Sicherheitsüberrollbügel (ROPS) oder mit einer vollverglasten, schallisolierten Werkskabine, die trotz der kompakten Außenmaße des Schleppers eine hervorragende Rundumsicht und eine moderne Ergonomie bietet.
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'''Diese beiden wurden von den MF 1740 und 1747 abgelöst:'''
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=== MF 3600 A/V/S/F/GE ===
Carraro Agricube-Reihe
Diese Modelle unterscheiden sich wesentlich von den 3600er MF, die ab etwa 1990 gebaut wurden!
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| ab 2007:|| ab 2014:
|-
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|}
Die Modellreihen MF 3600 wurde von Carraro/Agritalia hergestellt und ist bis auf Motor und Design identisch mit [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] Elios/Nexos, [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] 5G und [[Traktorenlexikon: Carraro|Carraro]] Agricube.
===MF 3700===
Die Modelle dieser Baureihe sind seit 2025 erhältlich und stammen von SDF und basieren auf den Modellen Deutz-Fahr Modellen 4E und 5D.
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===MF 5600===
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===MF 6600===
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=== MF 7600 ===
[[Datei:MF_7620_DynaVT.jpg|mini|MF 7620 DynaVT]]
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===MF 8600===
[[Datei:Massey Ferguson MF 8690.jpg|thumb|MF 8690]]
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===MF 1700===
Die 1700er Baureihe wird von [[Traktorenlexikon: Iseki|Iseki]] hergestellt.
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===MF 3700===
Die Spezialisten für Weinanbau, Obstplantagen oder auch die Landwirtschaft in den Bergen. Leistung von 75 bis 105 PS. Wie auch schon die Reihe 3600 (siehe oben) wird dieser Traktor von Carraro/Agritalia für MF produziert.
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===MF Global Series===
====MF 4700====
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====MF 4700 M====
[[Datei:Massey Ferguson M 4708 (2023).jpg|mini|Massey Ferguson 4708 M]]
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====MF 5700 Global Dyna4====
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====MF 5700====
Auch diese Modelle sind auf Wunsch ab 2018 alternativ mit dem MF-Dyna4-Getriebe erhältlich.
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====MF 6700====
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====MF 5M====
[[File:Massey Ferguson 5M.95.jpg|thumb|Massey Ferguson 5M.95]]
Die im Frühjahr 2024 vorgestellte und ab Ende des Jahres im Markt etablierte MF 5M-Baureihe repräsentiert das obere Allround-Segment von Massey Ferguson im Bereich der vielseitigen, mechanisch fokussierten Vierzylinder-Kompakttraktoren von 95 bis 145 PS. Die als direkter Nachfolger der erfolgreichen Baureihe MF 5700 M konzipierte Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 5M.95 bis zum neuen Spitzenmodell MF 5M.145 – schließt im globalen Produktportfolio die strategische Lücke zwischen der Einstiegsserie MF 4700 M und der technologisch komplexeren Premiumserie MF 5S.Konstruktives Kernmerkmal dieser robusten Plattform ist die Kombination aus kompakter Bauweise, hoher Nutzlast und praxisorientierter Funktionalität für Gemischt-, Viehhaltungs- und Sonderbetriebe. Optisch greift die Serie das aktuelle „Neo-Retro“-Familiendesign mit dem markanten grauen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf und bietet zudem die Option einer Freisicht-Dachkabine für optimierte Frontladerarbeiten. Technisch basiert die Baureihe 5M auf den bewährten, flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mittels eines kompakten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems unterhalb der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien erfüllen. Die Kraftübertragung erfolgt standardmäßig über das hocheffiziente, teilautomatisierte Dyna-4-Getriebe (16x16), welches über den bewährten PowerControl-Hebel links am Lenkrad kupplungsfreie Fahrtrichtungs- und Gangwechsel ermöglicht. Ausgestattet mit einer gesteigerten Hydraulikleistung von bis zu 100 Litern pro Minute, einer maximalen Heckhubkraft von 4,3 Tonnen sowie der optionalen Integration von Smart Farming-Systemen wie dem Fieldstar 5-Terminal, verbindet diese Baureihe bewährte mechanische Zuverlässigkeit mit moderner Konnektivität für den wirtschaftlichen Universaleinsatz.
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===MF S-Series===
====MF 5700 S====
[[Datei:MF_5713_SL.jpg|mini|MF 5713 SL]]
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==New-Era Modelle==
Das im Jahr 2020 mit der Vorstellung der Traktorenserie MF 8S offiziell eingeleitete „New Era“-Konzept (Neue Ära) repräsentiert die fundamentalste strategische, konstruktive und digitale Neuausrichtung von Massey Ferguson im 21. Jahrhundert. Es beschreibt den tiefgreifenden Wandel von einer traditionell mechanisch orientierten Landmaschinenmarke hin zu einem Anbieter von vollvernetzten, hochautomatisierten und ergonomisch optimierten Smart-Farming-Systemen in allen Leistungsklassen (von den Kompaktserien 5S und 6S über die Mittelklasse 7S bis zu den Flaggschiffen 8S und 9S).
Diese Epoche der Markengeschichte wird durch drei technologische und gestalterische Säulen definiert:
'''1. Das radikale Protect-U-Konstruktionsprinzip'''
Das optisch wie technisch markanteste Merkmal der großen „New Era“-Plattformen (8S und 9S) ist die vollständige physische Trennung von Motorraum und Fahrerzelle. Durch einen 18 bis 24 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabine werden Hitze, hochfrequente Vibrationen und aerodynamische Geräusche des AGCO-Power-Motors isoliert. Dies ermöglichte die Konstruktion einer der leisesten Kabinen des Marktes (bis zu 62 dB im MF 9S) und optimiert gleichzeitig den Kühlluftstrom für die Stufe-V-Abgasnachbehandlung.
'''2. Das „Neo-Retro“-Design'''
Optisch bricht die „New Era“ mit der runden, fließenden Designsprache der 2000er und 2010er Jahre. Stattdessen setzt Massey Ferguson auf eine kantige, funktionale Ästhetik, die bewusst an die legendären Kabinen- und Haubenformen der Erfolgsbaureihen der 1970er und 1980er Jahre (wie die Serie 2000) erinnert. Visuelles Markenzeichen auf der Motorhaube ist der markante, graue oder silberne Säbelstreifen („Saber Stripe“), der die Markenidentität im AGCO-Konzern scharf abgrenzt.
'''3. Durchgängige Digitalisierung und Konnektivität'''
Technologisch markiert die neue Ära den Verzicht auf analoge Instrumentenbretter im direkten Sichtfeld des Fahrers. Ersetzt wurden diese durch das digitale V-Display an der A-Säule. Die gesamte Maschinensteuerung, das Precision Farming (Spurführung, Teilbreitenschaltung) sowie das Telemetriesystem MF Connect sind standardmäßig in das Datatronic 5-Touchterminal und den ergonomischen Multipad-Fahrhebel auf der Bedienarmlehne integriert. Das Ziel ist eine lückenlose Datenübertragung zwischen Maschine und Hofbüro in Echtzeit, um Betriebsmittel maximal effizient einzusetzen.
===MF 5S===
[[File:Massey Ferguson 5S.145 Dyna-VT Agritechnica 2025 (DSC09527).jpg|thumb|Massey Ferguson 5S.145]]
Die im Spätherbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 5S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, kompakten Vierzylinder-Universaltraktoren im Leistungsbereich von 105 bis 145 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 5S.105 bis zum Spitzenmodell MF 5S.145 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 5700 S ab und etablierte das moderne „Neo-Retro“-Familiendesign des Konzerns im wichtigen Segment der Viehhaltungs-, Grünland- und Gemischtbetriebe. Konstruktives Kernmerkmal dieser extrem wendigen Plattform ist die konsequente Fortführung der legendären Freisicht-Motorhaube, die durch ihre steil abfallende Kontur eine unübertroffene Sicht nach vorne auf den Frontraum und die Anbaugeräte ermöglicht. Zusammen mit einem engen Wendekreis von nur 4,0 Metern und einem Radstand von 2,55 Metern positioniert sich die Baureihe als spezialisierter High-End-Frontladerschlepper. Technisch basiert die Serie 5S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum, die mithilfe des kompakten, an der rechten Kabinenseite platzierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hochgradig automatisierte, teillastschaltbare Dyna-4- (16x16) beziehungsweise Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe. Ausgestattet mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 9,5 Tonnen, einer leistungsstarken Hydraulik sowie optionalen Smart-Farming-Funktionen wie dem Datatronic 5-Touchscreen, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für einen vielseitigen, hochproduktiven Kompaktschlepper.
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===MF 6S===
[[File:Massey Ferguson 6S.180 agra 2024 (DSC02066).jpg|thumb|Massey Ferguson 6S.180]]
Die im Spätsommer 2021 parallel zur größeren Sechszylinder-Schwester eingeführte und ab 2022 im Markt etablierte MF 6S-Baureihe repräsentiert das technologische Premiumsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hochleistungsfähigen Vierzylinder-Standardtraktoren von 135 bis 180 PS (mit Engine Power Management bis zu 200 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 6S.135 bis zum Spitzenmodell MF 6S.180 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 6700 S ab und überträgt das markante „Neo-Retro“-Design sowie die digitalen Innovationen der Großtraktorenplattformen konsequent in die Klasse der kompakten Universalschlepper.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist das Verhältnis aus einem kurzen Radstand von nur 2,67 Metern und einer enormen Hubkraft von bis zu 9,6 Tonnen im Heck. Diese Geometrie garantiert maximale Wendigkeit und einen extrem engen Wendekreis im Frontladereinsatz, gepaart mit der nötigen Stabilität für schwere dreipunktgetragene Anbaugeräte. Technisch basiert die Baureihe 6S auf den flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 4,9 Litern Hubraum, die über das kompakte All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem unter der Kabine die strengen Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Beeinträchtigung der Sichtverhältnisse erfüllen. Für die Kraftübertragung stehen das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe zur Auswahl. Ausgestattet mit der ergonomischen Command Control-Armlehne, dem Multipad-Fahrhebel und dem vollintegrierten Datatronic 5-Touchscreen für Smart-Farming-Anwendungen, definiert diese Serie den aktuellen Standard für einen kompakten, hochvernetzten und wendigen Allrounder im modernen Ackerbau- und Grünlandbetrieb.
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===MF 7S===
[[File:Massey Ferguson MF 7S.190 agra 2022 (DSC05431).jpg|thumb|Massey Ferguson MF 7S.190]]
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe ($24\times24$) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
Die im Spätsommer 2021 vorgestellte und ab 2022 im Markt etablierte MF 7S-Baureihe repräsentiert das technologische Kernsegment von Massey Ferguson im Bereich der modernen, hocheffizienten Sechszylinder-Standardtraktoren von 155 bis 210 PS (mit Engine Power Management bis zu 220 PS). Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die fünf Kernmodelle vom MF 7S.155 bis zum Spitzenmodell MF 7S.190 – löste die erfolgreiche Vorgängerreihe MF 7700 S (Short Frame) ab und überträgt die Designelemente und digitalen Innovationen der größeren 8S-Plattform in die kompaktere und extrem vielseitige Rahmenklasse.Konstruktives Kernmerkmal dieser Plattform ist die Kombination aus einem kompakten Radstand von 2,88 Metern und einer massiven Bauweise, was dem Schlepper ein hervorragendes Leistungsgewicht, hohe Wendigkeit und maximale Traktion bei schweren Zapfwellen- und Zugarbeiten sichert. Optisch greift die Serie das moderne, von der 8S-Reihe inspirierte „Neo-Retro“-Design mit dem markanten silbernen Säbelstreifen auf der Motorhaube auf. Technisch basiert die Baureihe 7S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 6,6 Litern Hubraum, die mittels des wartungsfreien All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Leistungseinbußen erfüllen. Der Antriebsstrang vertraut wahlweise auf das hocheffiziente, teillastschaltbare Dyna-6-Getriebe (24x24) oder das stufenlose Dyna-VT-Getriebe, die beide vollautomatisch gesteuert werden können. Ausgestattet mit der ergonomischen Multipad-Bedienung auf der Armlehne, dem intelligenten Datatronic 5-Touchterminal und umfassenden Precision-Farming-Lösungen, stellt diese Serie das hochflexible, vernetzte Rückgrat für anspruchsvolle Gemischtbetriebe, Ackerbauer und Lohnunternehmer dar.
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===MF 8S===
[[File:Massey Ferguson 8S.225 agra 2024 (DSC02101).jpg|thumb|Massey Ferguson 8S.225]]
Die im Herbst 2020 vorgestellte und ab 2021 im Markt etablierte MF 8S-Baureihe repräsentiert den wegweisenden Beginn einer komplett neuen Konstruktions- und Designphilosophie von Massey Ferguson im Segment der Großtraktoren von 205 bis 305 PS. Die im französischen Hauptwerk Beauvais gefertigte Serie – umfassend die sechs Kernmodelle vom MF 8S.205 bis zum Spitzenmodell MF 8S.305 – löste die erfolgreiche Baureihe MF 7700 S Large Frame ab und fungierte als technologischer Vorreiter für das aktuelle „New Era“-Konzept des AGCO-Konzerns.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser Plattform ist das radikale Protect-U-Design, das in dieser Serie weltweite Premiere feierte. Durch einen markanten, 24 Zentimeter breiten Spalt zwischen der Motorhaube und der neu konzipierten, retro-modernen Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig von den thermischen und akustischen Einflüssen des Motorraums isoliert, was einen extrem niedrigen Geräuschpegel von nur 68 dB zur Folge hat. Das Design ist an die legendären Traktoren der Serie 2000 und 2005 angelehnt und wird von Massey Ferguson als Neo-Retro Design bezeichnet. Technisch basiert die Baureihe 8S auf den flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power (Typ 66 LFTN) mit 7,4 Litern Hubraum, die über ein hochentwickeltes All-in-One-Abgasnachbehandlungssystem die Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne Abgasrückführung erfüllen. Beim Antriebsstrang besteht die Wahl zwischen dem hocheffizienten, im Gruppenbereich doppelkupplungsbasierten Dyna-7- oder Dyna-E-Power-Getriebe sowie dem bewährten, stufenlosen Dyna-VT-Getriebe, die eine verlustfreie Kraftübertragung bei maximaler Kraftstoffeffizienz garantieren. Vollintegriert in die digitale Smart-Farming-Infrastruktur über das Datatronic 5-Touchterminal und das digitale V-Display an der A-Säule, definiert diese Baureihe den modernen Standard für hochvernetzte, ergonomische und effiziente Feld- und Transportarbeiten.
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===MF 9S===
[[File:Massey Ferguson 9S.425 agra 2026 (DSC1000).jpg|thumb|Massey Ferguson 9S.425 Dyna-VT]]
Die Ende 2023 auf der Agritechnica vorgestellte und ab 2024 in die Serienproduktion überführte MF 9S-Baureihe repräsentiert das aktuelle technologische Flaggschiff von Massey Ferguson im High-Horsepower-Segment der modernen Großtraktoren von 285 bis 425 PS. Die im französischen Stammwerk Beauvais gefertigte High-Tech-Serie – umfassend sechs Modelle vom MF 9S.285 bis zum weltweiten Spitzenmodell MF 9S.425 – löste die langjährige Baureihe MF 8700 S ab und führt das mit der Serie 8S begründete „New Era“-Konstruktionskonzept des AGCO-Konzerns in die höchste Leistungsklasse.
Konstruktives und optisches Kernmerkmal dieser modernen Systemplattform ist das radikale Protect-U-Design. Durch einen markanten, 18 Zentimeter breiten Freiraum zwischen der Motorhaube und der Kabinenstruktur wird die Fahrerzelle vollständig vom Motor isoliert, was zu einer drastischen Reduzierung der Vibrationen, einer erstklassigen Thermoisolierung und einem extrem niedrigen Innengeräuschpegel von nur 62 dB führt. Technisch basiert die Baureihe 9S auf den hochentwickelten, flüssigkeitsgekühlten Sechszylinder-Dieselmotoren von AGCO Power mit 8,4 Litern Hubraum, die dank des integrierten All-in-One-Abgasnachbehandlungssystems die strengsten Stufe-V-Emissionsrichtlinien ohne komplexe Rückführungssysteme erfüllen. Der Antriebsstrang wird standardmäßig durch das stufenlose Dyna-VT-Getriebe der neuesten Generation definiert, das im Verbund mit dem elektronischen Motormanagement (EPM) eine verlustfreie, automatische Kraftübertragung bei optimierter Kraftstoffeffizienz garantiert. Ausgestattet mit vollflächiger Smart-Farming-Technologie, wie dem Datatronic 5-Touchterminal, automatischen Wendesystemen (MF AutoTurn) und einer Closed-Center-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 400 Litern pro Minute, setzt diese Baureihe den aktuellen Standard für vernetzte, hochautomatisierte Schwerstarbeit auf internationalen Großbetrieben und im Lohnunternehmereinsatz.
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|}
== Lizenzbauten==
[[Datei:ITM CO MF 285 Massey Ferguson License.JPG|thumb|ITM - MF 285]]
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<span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Ebro|EBRO]] – Motor Iberica SA, Lizenzbauten ab Mitte der 1960er bis in die 1980er
* [[Tractor glossary: Ebro | EBRO]] - Motor Iberica SA, licensed buildings from the mid-1960s to the 1980s
* [[Traktorenlexikon: Eicher|Eicher]] – Mitte der 1970er bis mitte der 1980er wurden MF Traktoren in Eicher Verkleidung vertrieben aber auch umgekehrt wurden Eicher Traktoren in MF Verkleidung vertrieben.</span>
* [[Tractor glossary: Eicher | Eicher]] - Mid-1970s to mid-1980s MF tractors were sold in Eicher disguise but Conversely, Eicher tractors were sold in MF fairing.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: Landini|Landini]] – Anfang der 1970er bis Mitte der 1990er wurden Landini Traktoren in MF Farben vertrieben.</span>
* [[Tractor Glossary: Landini | Landini]] - In the early 1970s to the mid-1990s Landini tractors were marketed in MF colors.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: IMT|IMT]] – Industrija Mašina i Traktora, Belgrad, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], Lizenzbauten bereits in den 1960ern. Früher aber auch unter ITM Industrija Traktora i Mašina bekannt.</span>
* [[Tractor Glossary: IMT | IMT]] - Industrija Mašina i Traktora, Belgrade, [http://www.imt.co.rs www.imt.co.rs], licensed buildings as early as the 1960s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left"></span> Previously also known as ITM Industrija Traktora i Mašina.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: ITM|ITM]] – Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], Lizenzbauten seit Ende der 1970er.</span>
* [[Tractors Glossary: ITM | ITM]] - Iran Tractor Manufacturing Company, [http://www.itm.co.ir www.itm.co.ir], licensed buildings since the late 1970s.</span> <span class="notranslate" onmouseover="_tipon(this)" onmouseout="_tipoff()"><span class="google-src-text" style="direction: ltr; text-align: left">
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.millat.com.pk www.millat.com.pk]
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - AgroAsia Tractors, MF Serie [https://www.agroasiatractors.ae/]
*[[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300 Series https://www.aecotractorparts.com https://www.aecotractors.ae https://www.aecotractors.com
* [[Traktorenlexikon: MTL|MTL]] - Millat Tractors Limited, pakistanischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200,300,400 Series [http://www.agripakgroup.com www.agripakgroup.com]
* [[Traktorenlexikon: Tafe|Tafe]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [http://www.tafe.com www.tafe.com]
* [[Traktorenlexikon: AgroAsia|Agroasia]] – Tractors and Farm Equipment Limited, [www.agroasiatractors.ae/ www.agroasiatractors.ae]
* [[Traktorenlexikon: Tajiran|Tajiran]] – TAJIRAN Company, Produktepalette von ITM, [http://www.tajiran.ir www.tajiran.ir]
* [[Traktorenlexikon: Ursus|Ursus]] - polnischer Traktorenhersteller, Lizenzbau der MF 200 Serie
* [[Traktorenlexikon: Uzel|Uzel]] - Uzel Traktor, türkischer Traktorenhersteller, Lizenzbau ab MF 200 Serie [http://www.uzeltraktor.com www.uzeltraktor.com]
* [[Traktorenlexikon: Veniran|Veniran]] – VENIRAN Tractor, CA, [http://www.veniran.com.ve www.veniran.com.ve], Lizenzbau aus Südamerika
* [[Traktorenlexikon: White|White]] – Lizenzbau aus den USA</span>
== Referenzen ==
<references />
* [1] Pripps, R. N. (2001): The Big Book of Massey Tractors. Voyageur Press. (Historie der Fusionen von Massey-Harris und Ferguson).
* [2] Farmers Guardian (2024): Massey Ferguson's 100 series: Dawn of the Red Giants. Online-Ressource (Abgerufen am 18. Mai 2026). Details zum DX-Entwicklungsprogramm und den kalkulierten 1 Mio. Arbeitsstunden zwischen 1960 und 1964.
* [3] Whitlam, J. (2024): The Massey Ferguson 100 Series at 60! In: Tractor & Machinery Magazine. (Produktionsbedeutung des MF 135).
* [4] Landini S.p.A. (2010): Historie des Herstellers. Offizielle Webseite (Archiviert am 17. November 2010). Beleg zur 100%-Übernahme 1959 und dem Übergang zur ARGO-Gruppe 1994.
* [5] Herrmann, K. (2006): Traktoren in Deutschland: Firmen und Modelle seit 1945. DLG-Verlag. (Details zur wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Eicher und Massey Ferguson).
* [6] AGCO Corp. (2010): Tradition und Meilensteine der 90er Jahre. Offizielle Herstellerberichte (Archiviert am 17. November 2010).
* [7] Garvey, S. / Farmtario (2025): Agco settles legal dispute with TAFE. Pressemitteilung und Analyse vom 9. Juli 2025 zur territorialen Aufteilung der Markenrechte für Indien, Nepal und Bhutan.
* [8] TAFE Ltd. (2025): TAFE and AGCO reach comprehensive settlement covering brand rights, commercials and shareholding. Offizielle Bekanntmachung, Chennai, 1. Juli 2025.
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Ferguson tractors|Ferguson-Traktoren}}
{{Commons|Category:Massey Ferguson tractors|Massey-Ferguson-Traktoren}}
{{Wikipedia1|Massey Ferguson}}
*[http://www.austrodiesel.at/startseite.html Austro Diesel - Massey Ferguson Generalimporteur Österreich]
*[http://www.masseyferguson.com/agco/mf/de/home.htm Massey Ferguson Deutschland]
*[http://www.jarlef.no/Massey_Ferguson/MF_start.htm Massey Ferguson Tractor Series MF 100, MF 500, MF 1000]
*[http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=index&entryid=&USER=user_441029 Das deutsche MF- und Ferguson Forum]
*[http://tractors.wikia.com/wiki/Massey_Ferguson Massey Ferguson Tractors on Wikia.com]
*[http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=fi&tl=en&u=http://www.konedata.net/Traktorit/mf.htm finisches Traktorlexikon übersetzt mit Google Translator]
*[https://www.youtube.com/watch?v=pbzzh0ctrz4 MASSEY FERGUSON - Die Traktoren, die Landwirtschaft weltweit veränderten] 2025, 05:19 Min. (YouTube)
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Traktorenlexikon: Renault
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{{Wikipedia|Renault}}
[[Datei:Gyrobroyage été 2009.jpg|thumb|Renault-Traktor 851]]
'''Renault''' /{{IPA|rəˈno}}/ ist ein französischer Automobilhersteller.
Nach der strategischen Allianz zwischen Renault und Nissan im Jahr 1999 ist Renault/Nissan der fünftgrößte Automobilhersteller der Welt (2003).
== Geschichte von Renault ==
=== Gründung und Anfangsjahre ===
Weihnachten '''1898''' wurde das Unternehmen „Renault Frères“ (Gebrüder Renault) von Louis, Fernand und Marcel Renault gegründet. Louis Renault leitete das Unternehmen von 1898 bis 1944. Neben der Leitung des Unternehmens war er weiterhin als Techniker tätig. Dieses führte über die Jahre zu zahlreichen Patenten, welche die automobile Welt revolutionierten. Beispielhaft seien hier die Kardanwelle, die einzuschraubende Zündkerze oder der Turbokompressor (Turbolader) genannt, Sicherheitsgurt, erster V8-Motor für ein Flugzeug, Trommelbremse...
Die Entwicklung des Familienunternehmens schritt schnell voran, so beschäftigte Renault um '''1900''' schon über 100 Mitarbeiter. Den Durchbruch vom Familienunternehmen zum großen Industriekonzern schaffte Renault im Jahr '''1906''', als ein Pariser Taxiunternehmen 1500 Taxen bei Renault bestellte.
=== Das frühe 20. Jahrhundert ===
Renault begann schon früh mit der Produktion von Nutzfahrzeugen. '''1909''' gab es bereits 3- und 5-Tonner, 1915 eine Zugmaschine mit Allradantrieb und -lenkung.
'''1913''' produzierte Renault über 10.000 Autos pro Jahr. Diese Zahl an Autos reichte fast an die Produktionszahlen von Ford und war in Europa einzigartig.
Durch den Ersten Weltkrieg änderte sich die Produktion. So wurden nun keine Autos mehr hergestellt, sondern militärisches Gerät, Motoren für Panzer und Flugzeuge und Munition. Renault zeichnete sich auch hier durch innovative technische Lösungen aus. So war der Renault FT (siehe Panzer) der erste Panzer mit einem drehbaren Turm und einer selbsttragenden Karosserie.
Ein weiterer Mythos des Weltkrieges wurde das Modell Renault AX, das vornehmlich von Taxifahrern genutzt wurde. Zu Beginn des Krieges konnte die Armee nicht schnell genug die Truppen zur Front bringen. Das übernahmen dann die Pariser Taxifahrer.
=== Die Zeit zwischen den Weltkriegen ===
Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte Renault wieder zur Autoproduktion zurück. Anfänglich wurden wie bei den meisten Automobilherstellern leicht modifizierten Vorkriegsmodellen produziert. Dieser Trend wurde aber nicht lange beibehalten, so expandierte Renault nicht nur bei der Vielzahl seiner Automodelle, sondern wagte sich auch in weiteren Sparten, wie z.B. der Produktion von Bootsmotoren, vor.
'''1919''' steigt Renault in Produktion von Traktoren ein. Auf Basis eines Panzerwagens wird der Traktor HI entwickelt.
'''1929''' wurde der erste Diesel-Lastkraftwagen (LKW) vorgestellt. In den 30er Jahren fanden sie eine große Verbreitung.
Zur Zeit der Weltwirtschaftskrise ging die Produktion in die Richtung von energiesparenden Fahrzeugen. So verbrauchte der Renault 6CV um die 3,7 Liter Treibstoff auf 100 km.
In den '''1930'''er Jahren baute Renault eine Produktionsstätte auf der Seine-Insel Seguin auf. Auf der 70.000 m² großen Insel entstand das größte und modernste Automobilwerk in Europa. Außerhalb der USA war Renault nun in Besitz der längsten Fließbandstraße, welche 1,5 km lang war.
Der Traktor Typ VY, der ab '''1933''' gebaut wurde, war der erste serienmäßge Dieselschlepper in Frankreich.
Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs produzierte Renault überwiegend repräsentative Luxusautomobile.
=== Der Zweite Weltkrieg und danach ===
Während des Zweiten Weltkriegs produzierte Renault Lastwagen für die deutsche Armee, deswegen waren die Produktionswerke Renaults im März '''1942''' Angriffsziele der Alliierten. So kam die Produktion kurzzeitig zum erliegen.
Louis Renault wurde die Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten vorgeworfen und starb '''1944''' im Gefängnis. So wurde am 16. Januar '''1945''' Renault dem französischen Staat übereignet und Pierre Lefaucheux als Generaldirektor eingesetzt.
Ebenfalls '''1945''' wird das Renault-Traktorenwerk in Le Mans eröffnet.
Mit dem Traktormodell '''3040''' wird 1948 ein Schlepper mit hydraulischer Hubwerksregelung, zwei Zapfwellen und verstellbarer Spurweite auf den Markt gebracht.
Die Automobilproduktion beschränkte sich nach dem Zweiten Weltkrieg einzig auf den Renault 4CV (''Crèmeschnittchen'').
'''1956''': Einführung der D-Baureihe bei den Traktoren.
Die Produktion schwerer Lkw übernimmt '''1957''' die mit Latil und Somua gegründete Saviem.
Renault versucht '''1960''' erstmalig, allerdings ohne Erfolg, auf dem deutschen Traktormarkt Fuß zu fassen.
Unter dem Aspekt ein Konzern des Volkes zu sein, setzt Renault in den '''1960er''' Jahren die bezahlte dritte und vierte Urlaubswoche durch. Aus der Produktionssicht bringt diese Zeit Modelle wie den Renault R4 oder den Renault R16 hervor. Schon in dieser Zeit setzte das Unternehmen auf den Export. Damit stand Renault nicht nur in Frankreich an der Spitze der Zulassungen, sondern auch weit vorne in Europa. In der folgenden Zeit wächst Renault unaufhörlich und versucht mit anderen Unternehmen zu kooperieren bzw. durch Firmenaufkäufe weiter zu expandieren.
Durch Aufgabe der Schlepperproduktion bei der Mannesmann-Tochtergesellschaft Porsche-Diesel bietet sich Renault '''1963''' eine neue Chance einen Einstieg in den deutschen Traktorenmarkt zu schaffen. Durch Übernahme des Ersatzteilverkauf für die eingestellten Marken [[Traktorenlexikon: Porsche-Diesel|Porsche-Diesel]], [[Traktorenlexikon: MAN|MAN]] und [[Traktorenlexikon: Normag|Normag]] erhofft man sich auch eine bessere Akzeptanz der eigenen Marke. Auch dieser Versuch bringt nicht den gewünschten Erfolg.
'''1967''' wird dann eine die Renault-Traktoren und Maschinen GmbH gegründet. Der Erfolg bleibt mäßig, erst '''1971''' kann der 10.000ste Renault-Traktor in Deutschland verkauft werden. Mit der Tracto-control stellt Renault eine Unterlenker-Regelhydraulik vor.
Für die Vorderachsen der Allradschlepper stellt Renault '''1974''' das Selbstsperrdifferetial Blocmatic vor. Bei den Lastwagen wird '''1974''' Berliet in den Renault-Konzern integriert.
'''1976''' wird eine Zusammenarbeit mit dem angeschlagenen Erntemaschinenhersteller Rivierre Casalis gestartet. '''1978''' wird dieser dann übernommen.
Berliet schließt sich '''1978''' mit Saviem zusammen, die '''1979''' die Renault Véhicules Industriels (RVI), Bereich Nutzfahrzeuge der Gruppe Renault werden.
=== Ende des 20. Jahrhunderts ===
Bei den Traktoren veränderte sich die standardmäßige rote Farbe ungefähr um '''1980''' in das bekannte Orange-Ocker.
'''1983''' übernimmt die Renault Véhicules Industriels (RVI) Dodge Europe, im selben Jahr wurde der Baureihe G260/290 der Titel "Truck of the Year" verliehen. In Amerika werden unter der Regie von Renault die Modelle R9 und R11 als AMC (American Motors Corporation) Alliance und Encore verkauft. Dabei entsteht ein Cabriolet auf Basis des R9, welches in dieser Form in Deutschland nie verkauft wurde.
Auf Wunsch der französischen Regierung wird '''1984''' mit dem amerikanischen Landmaschinenhersteller IHC über eine Übernahme der französischen Werke verhandelt. Statt der Übernahme wird nur eine Vereinbarung über gemeinsame Einkäufe von Zulieferteilen geschlossen.
Mit Einführung von Ecocontrol kann für den jeweiligen Einsatz des Traktors der wirtschaftlichste Kraftstoffverbrauch ermittelt werden. Auf dieser Basis wird '''1985''' der Bordcomputer A.C.E.T. für Traktoren eingeführt.
'''1985''' kann als das Krisenjahr von Renault angesehen werden. In den vorhergehenden Jahren musste Renault mit dem Rückgang der Produktionszahlen kämpfen. Um aus dieser Krise zu entkommen, wurde die gesamte Kraft auf neue Produkte gesetzt. Sprösslinge dieser intensiven Bemühungen war der Renault 25 und der Espace, der als Begründer der Minivan in Europa angesehen werden kann. Kurze Zeit später gesellte sich noch der Renault 19 dazu und half Renault wieder Gewinn zu machen.
'''1985''' trennen sich die Wege von Automobil- und Landtechniksparte, der Landmaschinensektor wird in die Renault Agriculture S. A. ausgegliedert.
Am '''17. November 1986''' wird der französische Chef von Renault Georges Besse von Terroristen der Gruppe Action Directe erschossen.
'''1987''' war es auch wieder so weit und der Renault-Konzern hatte einen Gewinn von mehreren Milliarden France erwirtschaftet. Renault führt die TZ-Traktor-Kabine ein. Die Kabine bietet durch hydraulische Federung und gute Geräuschdämmung einen hohen Fahrkomfort. Die Erntemaschinensparte von Rivierre Casalis wird an die zur Greenland-Gruppe gehörende Firma Vicon verkauft.
'''1990''' schafft auch Renault Agriculture den Durchbruch. Der Gewinn erhöht sich auf 41 Millionen DM.
'''1994''': Einführung des Tractotronic-Getriebes. Mit [[Traktorenlexikon: Massey Ferguson|Massey Ferguson]] wird die GIMA für gemeinsamen Einkauf und Entwicklung von Traktorkomponenten gegründet. Mit [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] wird ein Abkommen über den Austausch von Traktoren bzw. Motoren abgeschlossen. [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] liefert Motoren für die Ceres Baureihe und bekommt von Renault die Ceres-Traktoren als Baureihe 3000 für das eigene Programm geliefert.
Gestärkt durch die Kooperation mit [[Traktorenlexikon: John Deere|John Deere]] weitet Renault Agriculture seine Aktivitäten in Deutschland durch Übernahme der Pius Degenhart GmbH & Co. KG und weiterer Landmaschinenfachbetriebe aus.
'''1999''' erfolgt mit der Vorstellung der Atles-Baureihe der Einstieg in die Schlepper-Königsklasse über 250 PS
'''2002''' erwarb man 20% der Aktien der indischen [[Traktorenlexikon: ITL|ITL]].
Im Jahre '''2003''' überraschten Renault-Agriculture und [[Traktorenlexikon: Claas|Claas]] die Landtechnik-Branche durch Bekanntgabe der Absicht von Claas bei Renault eine zunächst 50%ige Beteiligung zu erwerben mit der Option für den Rest. Das Renault-Traktoren-Programm wird mit der Zeit komplett auf Claas-Farben umgestellt. Durch die Übernahme verschwindet der Markenname Renault bei Traktoren vom Markt.
==Typen==
Es wurden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
===1919-1939===
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===1940-1945===
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===1946-1954===
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===1956-1961===
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===1962-1966===
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===1967-1971===
Die 2-stelligen Typernummern bis zum 98 R deuten auf Modelle mit Hinterachsantrieb hin. Baugleiche Allradtraktoren waren 3 stellig, wobei die erste Ziffer eine 4 war. Beispiel: 498 R.
[[Datei:Renault 50 (1968).jpg|thumb|Renault 50]]
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===1972-1980===
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[[Datei:2009 08 22 Weelde 192000.jpg|thumb|Renault 751]]
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===1981-1988===
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===1989-1992===
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===1993-2003===
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====Ceres Baureihe====
[[Datei:Santiago, tractorada do 14 de xullo de 2009 04.jpg|thumb|Ceres 95]]
[[Datei:Renault Ceres 320 X.jpg|thumb|Ceres 320 X]]
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====Ares Baureihe====
[[Datei:Renault 546 RX Ares.jpg|miniatur|Renault Ares 546 RX]]
[[Datei:Renault Ares 656 RZ um Kesselbierg, Obeler-103.jpg|miniatur|Renault Ares 656 RZ]]
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{{:Traktorenlexikon: Create|Ares 550 RX/RZ}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|Ares 566 RX/RZ}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|Ares 656 RZ}}
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{{:Traktorenlexikon: Create|Ares 816 RZ}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Ares 826 RZ}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Ares 836 RZ}}
====Ergos Baureihe====
{{:Traktorenlexikon: Create|Ergos 90}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Ergos 100}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Ergos 110}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Ergos 85}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Ergos 95}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Ergos 105}}
====Cergos Baureihe====
{{:Traktorenlexikon: Create|Cergos 330}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Cergos 340}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Cergos 350}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Cergos 335}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Cergos 345}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Cergos 355}}
====Dionis Baureihe====
Weitgehend baugleich mit der Palès Baureihe, optimiert als Dionis für den Weinbau.
Gefertigt von Carraro (Agritalia) in Italien.
{{:Traktorenlexikon: Create|Dionis 110}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Dionis 120}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Dionis 130}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Dionis 140}}
====Fructus Baureihe====
[[Datei:Renault Fructus 120 tractor.jpg|miniatur|Renault Fructus 120]]
Weitgehend baugleich mit der Palès Baureihe, optimiert als Fructus für den Obstbau.
Gefertigt von Carraro (Agritalia) in Italien.
{{:Traktorenlexikon: Create|Fructus 110}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Fructus 120}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Fructus 130}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Fructus 140}}
====Palès Baureihe====
Gefertigt von Carraro (Agritalia) in Italien. Teilweise baugleich mit den zur gleichen Zeit bei Carraro (Agritalia) für andere Traktorhersteller gebauten Traktoren. Z.B. die Valtra 3000er Baureihe.
{{:Traktorenlexikon: Create|Palès 210}} Ab 2004 Palès 220 mit gleicher Renault-Nummer
{{:Traktorenlexikon: Create|Palès 230}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Palès 240}}
====Atles Baureihe====
{{:Traktorenlexikon: Create|Atles 915 RZ}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Atles 925 RZ}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Atles 935 RZ}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Atles 926 RZ}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Atles 936 RZ}}
====Témis Baureihe====
{{:Traktorenlexikon: Create|Témis 550X}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Témis 610X/Z}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Témis 630X/Z}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Témis 650X/Z}}
====Celtis Baureihe====
[[File:Renault Celtis 426 RX in Orange.jpg|thumb|Renault Celtis 426 RX]]
[[File:Renault Celtis 456 RX mit Faucheux Frontlader.jpg|thumb|Renault Celtis 456 RX mit Faucheux Frontlader]]
{{:Traktorenlexikon: Create|Celtis 426 RE}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Celtis 436 RE}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Celtis 446 RE}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Celtis 456 RX}}
==== Multis Baureihe ====
{{:Traktorenlexikon: Create|Multis 106}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Multis 136}}
{{:Traktorenlexikon: Create|Multis 156}}
== Weblinks ==
{{Commons|Category:Renault tractors|Renault-Traktoren}}
* [https://www.tractorbook.de/traktoren/renault/ Technische Daten Renault Traktoren]
* [https://www.youtube.com/watch?v=VO7voROVU4E RENAULT Traktoren: Französische Ingenieurskunst auf dem Acker | Traktor Doku Deutsch] 06:57 Min. (Youtube)
{{:Traktorenlexikon: Navigation}}
b6yx3vytz8yczf8733dau6tj3923p6f
Gitarre: Sechs-Achtel-Takt mit Plektrum
0
31838
1086386
1082171
2026-05-18T20:55:16Z
~2026-29301-84
116203
/* die Plectrum-Variante */ Tippfehler korrigiert
1086386
wikitext
text/x-wiki
<noinclude>
{{:Gitarre/ Navi|Folkdiplom
|<br>
{{:Gitarre: Folkdiplom/ Navi Lektionen}}
|img=Folkdiplom.gif|bg=#D1F2D4|border=#04442B|color=#04442B|px=150}}
</noinclude>
=Lektion 10c<br>6/8el Takt mit Plektrum=
Das nächste Begleitmuster spielt man am besten mit einem Plektrum. Bei dem ersten Schlag auf der "1" wird nur der Basston des entsprechenden Akkordes angeschlagen. Das Plektrum stoppt nach dem ersten Schlag kurz auf der nächsten Saite, bevor man die restlichen Saiten in einem Zug anschlägt. Dieser Schlag wird deutlich langsamer ausgeführt als alle bisherigen Schläge. Dadurch klingt dieser zweite Schlag harfenartig. Als nächstes folgen drei einzelne Abschläge von der unteren E-Saite über die H-Saite zur G-Saite. Obwohl man die Saiten wie eine Treppe aufwärts geht, werden die Schläge am besten als Abschläge ausgeführt. Dadurch ist es erfahrungsgemäß einfacher den richtigen Takt zu halten.
{{clear}}
<div style="float:left;">[[Image:Crd Am.svg|150px]]<br />[[Image:KreisAm.svg|20px]][[Image:Tab 1.svg]][[Image:Tab 2.svg]][[Image:Tab 3.svg]][[Image:Tab 4.svg]][[Image:Tab 5.svg]][[Image:Tab 6.svg]][[Image:Tab spacer.svg]]<br />
[[Image:Tab start.svg]][[Image:Tact a.svg]][[Image:Takt harp.svg]][[Image:Tact e.svg]][[Image:Tact b.svg]][[Image:Tact g.svg]][[Image:Tab end.svg]]
</div>
<div style="float:left;">
[[Image:Crd C.svg|150px]]<br />[[Image:KreisC.svg|20px]][[Image:Tab 1.svg]][[Image:Tab 2.svg]][[Image:Tab 3.svg]][[Image:Tab 4.svg]][[Image:Tab 5.svg]][[Image:Tab 6.svg]][[Image:Tab spacer.svg]]<br />
[[Image:Tab start.svg]][[Image:Tact a.svg]][[Image:Takt harp.svg]][[Image:Tact e.svg]][[Image:Tact b.svg]][[Image:Tact g.svg]][[Image:Tab end.svg]]
</div>
<div style="float:left;">
[[Image:Crd D.svg|150px]]<br />[[Image:KreisD.svg|20px]][[Image:Tab 1.svg]][[Image:Tab 2.svg]][[Image:Tab 3.svg]][[Image:Tab 4.svg]][[Image:Tab 5.svg]][[Image:Tab 6.svg]][[Image:Tab spacer.svg]]<br />
[[Image:Tab start.svg]][[Image:Tact d.svg]][[Image:Takt harp.svg]][[Image:Tact e.svg]][[Image:Tact b.svg]][[Image:Tact g.svg]][[Image:Tab end.svg]]
</div>
<div style="float:left;">
[[Image:Crd F ZMR.svg|150px]]<br />[[Image:KreisF.svg|20px]][[Image:Tab 1.svg]][[Image:Tab 2.svg]][[Image:Tab 3.svg]][[Image:Tab 4.svg]][[Image:Tab 5.svg]][[Image:Tab 6.svg]][[Image:Tab spacer.svg]]<br />
[[Image:Tab start.svg]][[Image:Tact d.svg]][[Image:Takt harp.svg]][[Image:Tact e.svg]][[Image:Tact b.svg]][[Image:Tact g.svg]][[Image:Tab end.svg]]
</div>
<div style="float:left;">
[[Image:Crd E.svg|150px]]<br />[[Image:KreisE.svg|20px]][[Image:Tab 1.svg]][[Image:Tab 2.svg]][[Image:Tab 3.svg]][[Image:Tab 4.svg]][[Image:Tab 5.svg]][[Image:Tab 6.svg]][[Image:Tab spacer.svg]]<br />
[[Image:Tab start.svg]][[Image:Tact ee.svg]][[Image:Takt harp.svg]][[Image:Tact e.svg]][[Image:Tact b.svg]][[Image:Tact g.svg]][[Image:Tab end.svg]]
</div>
<div style="float:left;">
[[Image:Crd E.svg|150px]]<br />[[Image:Kreis EH.svg|20px]][[Image:Tab 1.svg]][[Image:Tab 2.svg]][[Image:Tab 3.svg]][[Image:Tab 4.svg]][[Image:Tab 5.svg]][[Image:Tab 6.svg]][[Image:Tab spacer.svg]]<br />
[[Image:Tab start.svg]][[Image:Tact a.svg]][[Image:Takt harp.svg]][[Image:Tact e.svg]][[Image:Tact b.svg]][[Image:Tact g.svg]][[Image:Tab end.svg]]
</div>
{{clear}}
Hier bei den Beispielen ist beim letzten Akkord, nicht der Grundton des Akkordes gleichzeitig auch der Basston, sondern ein Nebenton des Akkordes. Ohne genau die gesamte Tonleiter und die Slash-Akkorde zu erläutern merke man sich, dass für einen E/H der Akkord E-Dur ganz normal gegriffen wird, aber die zweite Saite von oben als Basston (H) gespielt wird. Das ist die Version, welche den meisten von den Animals im Ohr ist.
=== die Plectrum-Variante ===
[[Image:Plectrumhaltung.svg|75px|left]] Dies hat nichts mit dem Zupfen mit Fingern zu tun. Dir soll jedoch nicht die Plectrum-Variante von House of the Rising Sun vorenthalten werden. Wir lernen auch noch, das gleiche Stück im 6/8el-Takt zu zupfen. Doch die Plektrum-Variante ist wohl die Version, welche den meisten von den Animals im Ohr ist.
<div class="noprint">Höre dir vorher das Original an, denn das Midi gibt die Spieweise nur sehr unbefriedigend wieder.
* {{Youtube-Suche|House+of+the+Rising+Sun+Animals|House of the Rising Sun (Animals)}}
</div>
# Schlage den Basston mit einem Abschlag an und stoppe auf der nächsten Saite. (Du zählst "1".)
# zieht das Plektrum weiter durch, so dass ein harfenartiger Klang entsteht.
# dabei zählst du "2, 3"
# schlage die E-Saite an
# schlage die B-Saite an
# schlage die G-Saite an
Ich empfehle alles mit Abschlägen zu spielen.
;zähle
:<u>'''1'''</u> 2 3 <u>'''4'''</u> 5 6
<!-- KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt. -->
<score sound="1" raw="1">
\version "2.20.0"
\header {
title="House of the Rising Sun"
subtitle="Song im 6/8-Takt (Plektrumvariante)"
encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
%% nachgestelltes arpeggio statt vorangestelltes grace
a,8 <a c' e' >4\arpeggio e'8 c' a | % Am
c8 <g c' e' >4\arpeggio e'8 c' g | % C
d8 <a d' fis'>4\arpeggio fis'8 d' a | % D
f8 <a c' f' >4\arpeggio f'8 c' a | % F
\break
a,8 <a c' e'>4\arpeggio e'8 c' a | % Am
c8 <g c' e'>4\arpeggio e'8 c' g | % C
b,8 <gis b e'>4\arpeggio e'8 b gis | % E/B
e,8 <gis b e'>4\arpeggio e'8 b gis | % E
%% KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt
\break
a,8 <a c' e' >4\arpeggio e'8 c' a | % Am
c8 <g c' e' >4\arpeggio e'8 c' g | % C
d8 <a d' fis'>4\arpeggio fis'8 d' a | % D
f8 <a c' f' >4\arpeggio f'8 c' a | % F
\break
a,8 <a c' e'>4\arpeggio e'8 c' a | % Am
b,8 <gis b e'>4\arpeggio e'8 b gis | % E/B
a,8 <a c' e'>4\arpeggio e'8 c' a | % Am
e,8 <gis b e'>4\arpeggio e'8 b gis | % E
%% KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt
\mark "4x"
}
MidiDiskant = {
%% vorangestellte grace statt nachfolgendes arpeggio
a,8 \grace { a16. c' e'} <a c' e' >4 e'8 c' a | % Am
c8 \grace { g16. c' e'}<g c' e' >4 e'8 c' g | % C
d8 \grace {a16. d' fis' }<a d' fis'>4 fis'8 d' a | % D
f8 \grace { a16. c' f'}<a c' f' >4 f'8 c' a | % F
\break
a,8 \grace { a16. c' e'}<a c' e'>4 e'8 c' a | % Am
c8 \grace {g16. c' e' }<g c' e'>4 e'8 c' g | % C
b,8 \grace {gis16. b e' }<gis b e'>4 e'8 b gis | % E/B
e,8 \grace { gis16. b e'}<gis b e'>4 e'8 b gis | % E
%% KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt
\break
a,8 \grace {a16. c' e' }<a c' e' >4 e'8 c' a | % Am
c8 \grace {g16. c' e' }<g c' e' >4 e'8 c' g | % C
d8 \grace {a16. d' fis' }<a d' fis'>4 fis'8 d' a | % D
f8 \grace {a16. c' f' }<a c' f' >4 f'8 c' a | % F
\break
a,8 \grace { a16. c' e'}<a c' e'>4 e'8 c' a | % Am
b,8 \grace { gis16. b e'}<gis b e'>4 e'8 b gis | % E/B
a,8 \grace {a16. c' e' }<a c' e'>4 e'8 c' a | % Am
e,8 \grace {gis16. b e' }<gis b e'>4 e'8 b gis | % E
%% KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt
\mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
a,2. c d f
a, c b, e,
a, c d f
a, b, a, e,
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
<<
\new ChordNames {
\chordmode {
a2.:m c d f
a:m c e:/b e
%% KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt
a:m c d f
a:m e:/b a:m e
%% KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt
}
}
{
%Noten
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
%Tempo ausblenden
\set Score.tempoHideNote = ##t
\time 6/8
\key a \minor
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
\mergeDifferentlyHeadedOn
\mergeDifferentlyDottedOn
% Noten im Diskant
\Diskant
\\
% Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
% Tabulatur
\new TabStaff {
% 2x Notenhälse bei ½ Noten verwirren.
% \tabFullNotation
\repeat volta 4
<<
% Tabulatur im Diskant
\Diskant
\\
% Tabulatur im Bass
\Bass
>>
}
>>
\layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
<<
\unfoldRepeats {
\new Staff <<
\tempo 4 = 120
\time 6/8
\key c \major
\set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
\clef "G_8" \repeat volta 4
\MidiDiskant
\\
\repeat volta 4
\Bass
>>
}
>>
\midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
indent=0\mm
% DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
line-width=180\mm
oddFooterMarkup=##f
oddHeaderMarkup=##f
% bookTitleMarkup=##f
scoreTitleMarkup=##f
}
</score>
<!-- KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt. -->
;Tipp
Wenn man mit dem Plektrum nicht genau über dem Schalloch anschlägt,
sondern ganz dicht am Steg, dann kann sogar eine klassische Gitarre
ein wenig wie Stahlsaiten klingen. Das sollte man unbedingt mal ausprobieren!
<!-- KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt. -->
Am C D F
|---^0--0-----|---^0--0-----|---^2--2-----|---^1--1------|
|---^1----1---|---^1----1---|---^3----3---|---^1----1----|
|---^2------2-|---^0------0-|---^2------2-|---^2------2--|
|---^2--------|---^2--------|-0-----------|-3------------|
|-0-----------|-3-----------|-------------|--------------|
|-------------|-------------|-------------|--------------|
My mother was a tai-lor She
Am C E/B E
|---^0--0-----|---^0--0-----|---^0--0-----|---^0--0------|
|---^1----1---|---^1----1---|---^0----0---|---^0----0----|
|---^2------2-|---^0------0-|---^1------1-|---^1------1--|
|---^2--------|---^2--------|---^2--------|---^2---------|
|-0-----------|-3-----------|-2-----------|---^2---------|
|-------------|-------------|-------------|-0------------|
sewed my new blue jeans My
Am C D F
|---^0--0-----|---^0--0-----|---^2--2-----|---^1--1------|
|---^1----1---|---^1----1---|---^3----3---|---^1----1----|
|---^2------2-|---^0------0-|---^2------2-|---^2------2--|
|---^2--------|---^2--------|-0-----------|-3------------|
|-0-----------|-3-----------|-------------|--------------|
|-------------|-------------|-------------|--------------|
fa- ther was a gam- blin' man
Am E Am E/B
|---^0--0-----|---^0--0-----|---^0--0-----|---^0--0------|
|---^1----1---|---^0----0---|---^1----1---|---^0----0----|
|---^2------2-|---^1------1-|---^2------2-|---^1------1--|
|---^2--------|---^2--------|---^2--------|---^2---------|
|-0-----------|-------------|-0-----------|-2------------|
|-------------|-0-----------|-------------|--------------|
Down in New Or-leans
<!-- KEIN E7! Der ist im Folkdiplom noch unbekannt. -->
Auch wenn du meinst, dass sich die Plektrum-Variante besser anhören mag, übe später auch noch die Zupfvariante! Es lohnt sich, beide Begleitungen ausprobieren.
Wenn du aufgepasst hast, dann hast du gesehen, dass wieder ein Slash-Akkord dabei ist. E mit B (das englische B ist unser deutsches H) im Bass. Der wurde auch hier eingefügt, weil es sich etwas abwechslungsreicher anhört. Der E-Dur-Akkord wird nicht anders gegriffen, nur schlägt man die zweite und nicht die erste Saite von oben an. Die zweite Saite von oben im zweiten Bund gegriffen ergibt ein H bzw. ein englisches B.
Wie man aber sehen kann, habe ich den Slash-Akkord mal zuerst, und mal an der zweiten Stelle angesetzt. Probiere beide Varianten aus und achte auf den Unterschied. Hinterher nimmt man das, was einem gerade besser gefällt. Es kann sogar sein, dass man von der einen auf die andere Strophe die Varianten wechselt.
== Liedvorschlag ==
# [[Gitarre: Liedbeispiel 10a|House of the Rising Sun]]
{{:Vorlage:Navigation hoch}}
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Traktorenlexikon: Renault TR 30-672
0
38323
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2026-05-18T12:28:06Z
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wikitext
text/x-wiki
{| cellpadding="2" style="float: right; width: 307px; background: #cceeee; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;"
! Logo Hersteller
! Foto
|- style="background: #ffffff; text-align: center;"
| style="width: 145px;" | [[Bild:Coats of arms of None.svg|140px|Logo fehlt]]<!-- Optional: link auf Stadt-Wappenseite im Internet oder ähnliches anhängen. Wappen nur mit Genehmigung der Gemeinde einfügen, siehe Hinweise unter dem Link "Wikipedia:Wappen"! -->
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|-
! colspan="2" | Basisdaten
|- style="background: #ffffff;"
| Hersteller: || Renault
|- style="background: #ffffff;"
| Modellreihe: || PGS
|- style="background: #ffffff;"
| Modell: || TR30-672
|-
! colspan="2" | Motor
|- style="background: #ffffff;"
| Hubraum: || 1.337 cm³
|- style="background: #ffffff;"
| Anzahl Zylinder: || 2
|- style="background: #ffffff;"
| Leistung: || 22 kW / 30 PS
|- style="background: #ffffff;"
| Drehmomentanstieg: || XX %
|-
! colspan="2" | Maße und Abmessungen
|- style="background: #ffffff;"
| Länge: || 2560 mm
|- style="background: #ffffff;"
| Breite: || 1160 mm
|- style="background: #ffffff;"
| Höhe: || 2000 mm
|- style="background: #ffffff;"
| Radstand: || 1100 mm
|- style="background: #ffffff;"
| Spurweite: || 680 - 960 mm
|- style="background: #ffffff;"
| Wenderadius (ohne Lenkbremse): || 1950 mm
|- style="background: #ffffff;"
| Eigengewicht: || 1.120 kg
|-
! colspan="2" | Bauzeit und Stückzahl
|- style="background: #ffffff;"
| Bauzeit: || von 1967 bis 1971
|- style="background: #ffffff;"
| Gesamtstückzahl: || ? Stück
|-
! colspan="2" | Sonstiges
|- style="background: #ffffff;"
| Höchstgeschwindigkeit: || 20 km/h
|- style="background: #ffffff;"
| Standardbereifung (vorn / hinten): || 7.50 - 16 / 7.50 - 16
|}
Dieses Modell, ein Schmalspur-Knicklenker wurde, ebenso wie der TR45-673, in Italien bei [[Traktorenlexikon: PGS|PGS]] produziert.
==Bauart==
Schmalspurschlepper mit Knicklenkung, kugelgelagert
==Motor==
2-Zylinder; 4 Takt Dieselmotor; Luftgekühlt; 30 PS;
1337 ccm Hubraum;
Motortyp: LDA 672;
Hersteller:
Lombardini / Italien
Sitzplätze: 1
==Kupplung==
Einscheibenkupplung Typ Pitteri - F187,2; Betätigung durch Pedal
==Getriebe==
2 Gruppen mit je 3 Vorwärts- und 1 Rückwärtsgang
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Allrad mit Sperre, nur bei Geradeausfahrt nutzbar<br />
Ackergruppe:
1 Gang - 0,79 km/Std;
2 Gang - 1,84 km/Std;
3 Gang - 3,00 km/Std;
1 Rückw. Gang - 1,80 km/Std<br />
Straßengruppe:
4 Gang - 5,40 km/Std;
5 Gang - 12,00 km/Std;
6 Gang - 20,00 km/Std;
2 Rückw. Gang - 12,80 km/Std;
==Zapfwelle==
Zapfwellennormanschluss 660 U/min
==Bremsen==
Betriebsbremse: mechanische Bandbremse wirkend auf die Hinterräder; Betätigung mit Pedale<br />
Feststellbremse: mechanische Bandbremse wirkend auf die Vorderräder;Betätigung mit Bremshebel
==Achsen==
2 Achsen
==Lenkung==
ZF-Spindel-Hydrolenkung Typ7407 über Knickgelenk,<br />
Übertragung der Lenkbewegung über Lenkhebel, Lenkschubstange und Gelenkköpfe
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
Kraftheber: Einfach beaufschlagter Hubzylinder<br />
Hydrauliksystem: Kupplungsunabhängiger Pumpantrieb<br />
Leistung: 40 Liter bei 3000 U/min Motordrehzahl<br />
Arbeitsdruck: ca. 90 bar<br />
mit Mengenverteiler zur Versorgung der hydraulischen Lenkung
==Steuergeräte==
==Elektrische Ausrüstung==
12 V Anlage
==Maße und Abmessungen ==
Länge 2560 mm
Breite: 1160 mm
Höhe: 2000 mm
Spurweite: 680 mm - 960 mm
Radstand: 1100 mm
Bodenfreiheit: ca. 250 mm
Kleinster Wenderadius:1950 mm
mit Lenkbremse .......... mm
ohne Lenkbremse 1950 mm
==Eigengewicht==
1120 Kg
==Bereifung==
7.50 x 16 AS 8PR - vorne;
7.50 x 16 AS 8PR - hinten
==Füllmengen==
Dieseltank: 20 Liter;
Motoröl: 3.3 Liter;
Achsantrieb: 4x3.0 Liter;
Hydraulischer Kraftheber: 8.0 Liter;
Getriebe: 2x 8 Liter
==Verbrauch==
==Kabine==
==Sonstiges==
==Sonderausrüstung==
==Literatur==
==Weblinks==
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[[Kategorie: Traktor ohne Bild|R]]
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Praktikum Anorganische Chemie/ Halogenide
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/* Nachweise mit Silbersalzlösung */
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wikitext
text/x-wiki
{{Wikipedia|Halogenide}}
[[Datei:Nachweisreaktionen einiger Halogenide.webm|mini|Nachweisreaktionen einiger Halogenide]]
=== Halogenide ===
Halogenide sind chemischen Verbindungen der 7. Hauptgruppe des PSE (Halogene) mit der Oxidationszahl -I und kommen in Salzen als einfach negativ geladene Ionen daher.
==== Nachweise mit Silbersalzlösung ====
{{:Praktikum Anorganische Chemie/ Vorlage:Infobox Nachweisreaktion
|Typ=Fällungsreaktion
|pH= <7 salpetersauer
|Indikation=weiße Niederschläge
}}
Die Silbersalze der Halogenide Chlorid, Bromid und Iodid zeichnen sich durch ihre Schwerlöslichkeit aus. Aus salpetersaurer Lösungls dicker („käsiger“) weißer (Chlorid) bzw. gelblicher (Bromid, Iodid) Niederschlag aus.
Zu beachten ist, dass [[Praktikum Anorganische Chemie/ Fluorid|Fluorid]]-Ionen, die ja auch unter die Halogenid-Ionen zählen, keinen Niederschlag mit Silbersalzlösung bilden, da Silberfluorid ein in Wasser gut lösliches Salz ist.
===== Durchführung =====
[[Bild:Halogenidfällung mit Silbernitrat.jpg|thumb|AgX Niederschläge: X = I, Br, Cl; NH<sub>3</sub> Zugabe daneben)]]
Zum Nachweis wird die Probelösung mit Salpetersäure HNO<sub>3</sub> angesäuert und mit etwas Silbernitratlösung AgNO<sub>3</sub> versetzt. Der Niederschlag von Silberchlorid AgCl ist in Ammoniumcarbonatlösung (NH<sub>4</sub>)<sub>2</sub>CO<sub>3</sub> löslich, wobei der Diamminsilber(I)-chlorid-Komplex [Ag(NH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>]Cl entsteht. Der Niederschlag von Silberbromid AgBr löst sich in konzentrierter Ammoniaklösung NH<sub>3 aq</sub>, und der von Silberiodid AgI bleibt zurück.
===== Erklärung =====
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Iodid|Iodid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 1): Ausbildung eines käsig-gelben Niederschlags. Silberiodid ist gänzlich unlöslich in Ammoniakwasser.
:<math>\mathrm{I^- + AgNO_3 \longrightarrow AgI \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Iodid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberiodid und Nitrat-Ionen.</small>
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Bromid|Bromid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 3): Ausbildung eines weiß/gelblichen Niederschlags.
:<math>\mathrm{Br^- + AgNO_3 \longrightarrow AgBr \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Bromid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberbromid und Nitrat-Ionen.</small>
Silberbromid ist in konz. Ammoniakwasser etwas löslich. (Reagenzglas 4)
:<math>\mathrm{AgBr + 2 \ NH_3 \longrightarrow [Ag(NH_3)_2]^+ + Br^-}</math>
:<small>Silberbromid reagiert mit Ammoniakwasser zum löslichen Silberdiammin-Komplexion und Bromid-Ionen.</small>
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Chlorid|Chlorid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 5): Ausbildung eines weißen Niederschlags.
:<math>\mathrm{Cl^- + AgNO_3 \longrightarrow AgCl \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Chlorid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberchlorid und Nitrat-Ionen.</small>
Silberchlorid ist selbst in schwach konz. Ammoniakwasser recht gut löslich. (Reagenzglas 6)
:<math>\mathrm{AgCl + 2 \ NH_3 \longrightarrow [Ag(NH_3)_2]^+ + Cl^-}</math>
:<small>Silberchlorid reagiert mit Ammoniakwasser zum löslichen Silberdiammin-Komplexion und Chlorid-Ionen.</small>
<gallery>
Datei:Silberchlorid.jpg|AgCl (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
Datei:Silberbromid.jpg|AgBr (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
Datei:Silberiodid0.jpg|AgI (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
</gallery>
===== Störung =====
Wenn man das Filtrat mit verdünnter Salpetersäure ansäuert, sollte das störende Ausfallen von Silbercarbonat vor der Zugabe von Silbernitratlösung verhindert werden.
Vor der Analyse sollte eine [[../_Sodaauszug|Sodaauszug]] vorgenommen werden, da z. B. Kupferionen stören, weil eine Kupfer(II)-salzlösung bei Zugabe von Ammoniak aufgrund der Bildung des Amminkomplexes [Cu(NH<sub>3</sub>)<sub>4</sub>]<sup>2+</sup> tiefblau wird.
===== Silberhalogenidfällungen mit Zink unterscheiden =====
Gibt man zu dem in Ammoniak gelösten Silberbromid elementarem Zink (Zn), so wird das Silber reduziert und somit Br<sup>−</sup> in der Lösung freigesetzt. Dieses lässt sich nun mit Chlorwasser über die braune Färbung nachweisen.
Auch der Silberiodid-Niederschlag kann mit Zn reduziert werden, wobei die freiwerdenden Iodid-Ionen in Lösung gehen können. Auch dieses kann durch versetzen mit Chlorwasser nachgewiesen werden (violette Färbung)
{{:Praktikum Anorganische Chemie/ Bromid und Iodid}}
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wikitext
text/x-wiki
{{Wikipedia|Halogenide}}
[[Datei:Nachweisreaktionen einiger Halogenide.webm|mini|Nachweisreaktionen einiger Halogenide]]
=== Halogenide ===
Halogenide sind chemischen Verbindungen der 7. Hauptgruppe des PSE (Halogene) mit der Oxidationszahl -I und kommen in Salzen als einfach negativ geladene Ionen daher.
==== Nachweise mit Silbersalzlösung ====
{{:Praktikum Anorganische Chemie/ Vorlage:Infobox Nachweisreaktion
|Typ=Fällungsreaktion
|pH= <7 salpetersauer
|Indikation=weiße Niederschläge
}}
Die Silbersalze der Halogenide Chlorid, Bromid und Iodid zeichnen sich durch ihre Schwerlöslichkeit aus. Aus salpetersaurer Lösungls dicker („käsiger“) weißer (Chlorid) bzw. gelblicher (Bromid, Iodid) Niederschlag aus.
Zu beachten ist, dass [[Praktikum Anorganische Chemie/ Fluorid|Fluorid]]-Ionen, die ja auch unter die Halogenid-Ionen zählen, keinen Niederschlag mit Silbersalzlösung bilden, da Silberfluorid ein in Wasser gut lösliches Salz ist.
===== Durchführung =====
[[Bild:Halogenidfällung mit Silbernitrat.jpg|thumb|AgX Niederschläge: X = I, Br, Cl; NH<sub>3</sub> Zugabe daneben)]]
Zum Nachweis wird die Probelösung mit Salpetersäure HNO<sub>3</sub> angesäuert und mit etwas Silbernitratlösung AgNO<sub>3</sub> versetzt. Der Niederschlag von Silberchlorid AgCl ist in Ammoniumcarbonatlösung (NH<sub>4</sub>)<sub>2</sub>CO<sub>3</sub> löslich, wobei der Diamminsilber(I)-chlorid-Komplex [Ag(NH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>]Cl entsteht. Der Niederschlag von Silberbromid AgBr löst sich in konzentrierter Ammoniaklösung NH<sub>3 aq</sub>, und der von Silberiodid AgI bleibt zurück.
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Bromid|Bromid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 3): Ausbildung eines weiß/gelblichen Niederschlags.
:<math>\mathrm{Br^- + AgNO_3 \longrightarrow AgBr \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Bromid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberbromid und Nitrat-Ionen.</small>
Silberbromid ist in konz. Ammoniakwasser etwas löslich. (Reagenzglas 4)
:<math>\mathrm{AgBr + 2 \ NH_3 \longrightarrow [Ag(NH_3)_2]^+ + Br^-}</math>
:<small>Silberbromid reagiert mit Ammoniakwasser zum löslichen Silberdiammin-Komplexion und Bromid-Ionen.</small>
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Chlorid|Chlorid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 5): Ausbildung eines weißen Niederschlags.
:<math>\mathrm{Cl^- + AgNO_3 \longrightarrow AgCl \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Chlorid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberchlorid und Nitrat-Ionen.</small>
Silberchlorid ist selbst in schwach konz. Ammoniakwasser recht gut löslich. (Reagenzglas 6)
:<math>\mathrm{AgCl + 2 \ NH_3 \longrightarrow [Ag(NH_3)_2]^+ + Cl^-}</math>
:<small>Silberchlorid reagiert mit Ammoniakwasser zum löslichen Silberdiammin-Komplexion und Chlorid-Ionen.</small>
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Datei:Silberchlorid.jpg|AgCl (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
Datei:Silberbromid.jpg|AgBr (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
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</gallery>
===== Störung =====
Wenn man das Filtrat mit verdünnter Salpetersäure ansäuert, sollte das störende Ausfallen von Silbercarbonat vor der Zugabe von Silbernitratlösung verhindert werden.
Vor der Analyse sollte eine [[../_Sodaauszug|Sodaauszug]] vorgenommen werden, da z. B. Kupferionen stören, weil eine Kupfer(II)-salzlösung bei Zugabe von Ammoniak aufgrund der Bildung des Amminkomplexes [Cu(NH<sub>3</sub>)<sub>4</sub>]<sup>2+</sup> tiefblau wird.
===== Silberhalogenidfällungen mit Zink unterscheiden =====
Gibt man zu dem in Ammoniak gelösten Silberbromid elementarem Zink (Zn), so wird das Silber reduziert und somit Br<sup>−</sup> in der Lösung freigesetzt. Dieses lässt sich nun mit Chlorwasser über die braune Färbung nachweisen.
Auch der Silberiodid-Niederschlag kann mit Zn reduziert werden, wobei die freiwerdenden Iodid-Ionen in Lösung gehen können. Auch dieses kann durch versetzen mit Chlorwasser nachgewiesen werden (violette Färbung)
{{:Praktikum Anorganische Chemie/ Bromid und Iodid}}
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/* Nachweise mit Silbersalzlösung */
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text/x-wiki
{{Wikipedia|Halogenide}}
[[Datei:Nachweisreaktionen einiger Halogenide.webm|mini|Nachweisreaktionen einiger Halogenide]]
==== Nachweise mit Silbersalzlösung ====
{{:Praktikum Anorganische Chemie/ Vorlage:Infobox Nachweisreaktion
|Typ=Fällungsreaktion
|pH= <7 salpetersauer
|Indikation=weiße Niederschläge
}}
Die Silbersalze der Halogenide Chlorid, Bromid und Iodid zeichnen sich durch ihre Schwerlöslichkeit aus. Aus salpetersaurer Lösungls dicker („käsiger“) weißer (Chlorid) bzw. gelblicher (Bromid, Iodid) Niederschlag aus.
Zu beachten ist, dass [[Praktikum Anorganische Chemie/ Fluorid|Fluorid]]-Ionen, die ja auch unter die Halogenid-Ionen zählen, keinen Niederschlag mit Silbersalzlösung bilden, da Silberfluorid ein in Wasser gut lösliches Salz ist.
===== Durchführung =====
[[Bild:Halogenidfällung mit Silbernitrat.jpg|thumb|AgX Niederschläge: X = I, Br, Cl; NH<sub>3</sub> Zugabe daneben)]]
Zum Nachweis wird die Probelösung mit Salpetersäure HNO<sub>3</sub> angesäuert und mit etwas Silbernitratlösung AgNO<sub>3</sub> versetzt. Der Niederschlag von Silberchlorid AgCl ist in Ammoniumcarbonatlösung (NH<sub>4</sub>)<sub>2</sub>CO<sub>3</sub> löslich, wobei der Diamminsilber(I)-chlorid-Komplex [Ag(NH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>]Cl entsteht. Der Niederschlag von Silberbromid AgBr löst sich in konzentrierter Ammoniaklösung NH<sub>3 aq</sub>, und der von Silberiodid AgI bleibt zurück.
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Bromid|Bromid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 3): Ausbildung eines weiß/gelblichen Niederschlags.
:<math>\mathrm{Br^- + AgNO_3 \longrightarrow AgBr \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Bromid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberbromid und Nitrat-Ionen.</small>
Silberbromid ist in konz. Ammoniakwasser etwas löslich. (Reagenzglas 4)
:<math>\mathrm{AgBr + 2 \ NH_3 \longrightarrow [Ag(NH_3)_2]^+ + Br^-}</math>
:<small>Silberbromid reagiert mit Ammoniakwasser zum löslichen Silberdiammin-Komplexion und Bromid-Ionen.</small>
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Chlorid|Chlorid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 5): Ausbildung eines weißen Niederschlags.
:<math>\mathrm{Cl^- + AgNO_3 \longrightarrow AgCl \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Chlorid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberchlorid und Nitrat-Ionen.</small>
Silberchlorid ist selbst in schwach konz. Ammoniakwasser recht gut löslich. (Reagenzglas 6)
:<math>\mathrm{AgCl + 2 \ NH_3 \longrightarrow [Ag(NH_3)_2]^+ + Cl^-}</math>
:<small>Silberchlorid reagiert mit Ammoniakwasser zum löslichen Silberdiammin-Komplexion und Chlorid-Ionen.</small>
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Datei:Silberchlorid.jpg|AgCl (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
Datei:Silberbromid.jpg|AgBr (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
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===== Störung =====
Wenn man das Filtrat mit verdünnter Salpetersäure ansäuert, sollte das störende Ausfallen von Silbercarbonat vor der Zugabe von Silbernitratlösung verhindert werden.
Vor der Analyse sollte eine [[../_Sodaauszug|Sodaauszug]] vorgenommen werden, da z. B. Kupferionen stören, weil eine Kupfer(II)-salzlösung bei Zugabe von Ammoniak aufgrund der Bildung des Amminkomplexes [Cu(NH<sub>3</sub>)<sub>4</sub>]<sup>2+</sup> tiefblau wird.
===== Silberhalogenidfällungen mit Zink unterscheiden =====
Gibt man zu dem in Ammoniak gelösten Silberbromid elementarem Zink (Zn), so wird das Silber reduziert und somit Br<sup>−</sup> in der Lösung freigesetzt. Dieses lässt sich nun mit Chlorwasser über die braune Färbung nachweisen.
Auch der Silberiodid-Niederschlag kann mit Zn reduziert werden, wobei die freiwerdenden Iodid-Ionen in Lösung gehen können. Auch dieses kann durch versetzen mit Chlorwasser nachgewiesen werden (violette Färbung)
{{:Praktikum Anorganische Chemie/ Bromid und Iodid}}
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{{Wikipedia|Halogenide}}
[[Datei:Nachweisreaktionen einiger Halogenide.webm|mini|Nachweisreaktionen einiger Halogenide]]
=== Halogenide ===
Halogenide sind chemischen Verbindungen der 7. Hauptgruppe des PSE (Halogene) mit der Oxidationszahl -I und kommen in Salzen als einfach negativ geladene Ionen daher.
==== Nachweise mit Silbersalzlösung ====
{{:Praktikum Anorganische Chemie/ Vorlage:Infobox Nachweisreaktion
|Typ=Fällungsreaktion
|pH= <7 salpetersauer
|Indikation=weiße Niederschläge
}}
Die Silbersalze der Halogenide Chlorid, Bromid und Iodid zeichnen sich durch ihre Schwerlöslichkeit aus. Aus salpetersaurer Lösung fallen sie als dicker („käsiger“) weißer (Chlorid) bzw. gelblicher (Bromid, Iodid) Niederschlag aus.
Zu beachten ist, dass [[Praktikum Anorganische Chemie/ Fluorid|Fluorid]]-Ionen, die ja auch unter die Halogenid-Ionen zählen, keinen Niederschlag mit Silbersalzlösung bilden, da Silberfluorid ein in Wasser gut lösliches Salz ist.
===== Durchführung =====
[[Bild:Halogenidfällung mit Silbernitrat.jpg|thumb|AgX Niederschläge: X = I, Br, Cl; NH<sub>3</sub> Zugabe daneben)]]
Zum Nachweis wird die Probelösung mit Salpetersäure HNO<sub>3</sub> angesäuert und mit etwas Silbernitratlösung AgNO<sub>3</sub> versetzt. Der Niederschlag von Silberchlorid AgCl ist in Ammoniumcarbonatlösung (NH<sub>4</sub>)<sub>2</sub>CO<sub>3</sub> löslich, wobei der Diamminsilber(I)-chlorid-Komplex [Ag(NH<sub>3</sub>)<sub>2</sub>]Cl entsteht. Der Niederschlag von Silberbromid AgBr löst sich in konzentrierter Ammoniaklösung NH<sub>3 aq</sub>, und der von Silberiodid AgI bleibt zurück.
===== Erklärung =====
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Iodid|Iodid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 1): Ausbildung eines käsig-gelben Niederschlags. Silberiodid ist gänzlich unlöslich in Ammoniakwasser.
:<math>\mathrm{I^- + AgNO_3 \longrightarrow AgI \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Iodid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberiodid und Nitrat-Ionen.</small>
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Bromid|Bromid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 3): Ausbildung eines weiß/gelblichen Niederschlags.
:<math>\mathrm{Br^- + AgNO_3 \longrightarrow AgBr \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Bromid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberbromid und Nitrat-Ionen.</small>
Silberbromid ist in konz. Ammoniakwasser etwas löslich. (Reagenzglas 4)
:<math>\mathrm{AgBr + 2 \ NH_3 \longrightarrow [Ag(NH_3)_2]^+ + Br^-}</math>
:<small>Silberbromid reagiert mit Ammoniakwasser zum löslichen Silberdiammin-Komplexion und Bromid-Ionen.</small>
Bei [[Praktikum Anorganische Chemie/ Chlorid|Chlorid]]-Ionen (siehe Bild Reagenzglas 5): Ausbildung eines weißen Niederschlags.
:<math>\mathrm{Cl^- + AgNO_3 \longrightarrow AgCl \downarrow + NO_3^-}</math>
:<small>Chlorid-Ionen reagieren mit Silbernitrat zu Silberchlorid und Nitrat-Ionen.</small>
Silberchlorid ist selbst in schwach konz. Ammoniakwasser recht gut löslich. (Reagenzglas 6)
:<math>\mathrm{AgCl + 2 \ NH_3 \longrightarrow [Ag(NH_3)_2]^+ + Cl^-}</math>
:<small>Silberchlorid reagiert mit Ammoniakwasser zum löslichen Silberdiammin-Komplexion und Chlorid-Ionen.</small>
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Datei:Silberchlorid.jpg|AgCl (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
Datei:Silberbromid.jpg|AgBr (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
Datei:Silberiodid0.jpg|AgI (links); +NH<sub>3</sub> (rechts)
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===== Störung =====
Wenn man das Filtrat mit verdünnter Salpetersäure ansäuert, sollte das störende Ausfallen von Silbercarbonat vor der Zugabe von Silbernitratlösung verhindert werden.
Vor der Analyse sollte eine [[../_Sodaauszug|Sodaauszug]] vorgenommen werden, da z. B. Kupferionen stören, weil eine Kupfer(II)-salzlösung bei Zugabe von Ammoniak aufgrund der Bildung des Amminkomplexes [Cu(NH<sub>3</sub>)<sub>4</sub>]<sup>2+</sup> tiefblau wird.
===== Silberhalogenidfällungen mit Zink unterscheiden =====
Gibt man zu dem in Ammoniak gelösten Silberbromid elementarem Zink (Zn), so wird das Silber reduziert und somit Br<sup>−</sup> in der Lösung freigesetzt. Dieses lässt sich nun mit Chlorwasser über die braune Färbung nachweisen.
Auch der Silberiodid-Niederschlag kann mit Zn reduziert werden, wobei die freiwerdenden Iodid-Ionen in Lösung gehen können. Auch dieses kann durch versetzen mit Chlorwasser nachgewiesen werden (violette Färbung)
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Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran
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Thirunavukkarasye-Raveendran
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[[File:Hortobagy-ziehbrunnen.jpg|thumb|300 px|Ziehbrunnen in Ungarn (genauer: gémeskút - wörtlich: "Reiher-Brunnen") - heutzutage fast nicht mehr zu sehen in Ungarn]]
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** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 7b|Kurzgeschichten 7 b - ungarisch deutsch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch|Liste einfacher Worte]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 13|Glaukom]] - Glaukom
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 14|das Auge]] - das Auge
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch|Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 20]] - Vorbereitung - weitere Vokabeln
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 19|Charaktereigenschaften und Gefühle ausdrücken]] -
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 1]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lektion 3]]
* ungarische Geschichte:
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 1|Ungarische Geschichte 1 - Abenteuererzeit]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 2|Ungarische Geschichte 2]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 3|Ungarische Geschichte 3]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 4|Ungarische Geschichte 4]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 5|Ungarische Geschichte 5]]
** [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Geschichte 6|Ungarische Geschichte 6]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 1]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 3]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 4]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 5]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 6]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 7]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 8]]
* AB HIER mit konkretem Wort:
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 9]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 10]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 11]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - kurze Sätze Grundwortschatz 12]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/TEMP 21|Vulgärsprache]]
* Die fertigen Beiträge zu verschiedenen Ungarisch-Themen sind jetzt im Lehrbuch [[Ungarisch]] eingearbeitet - auf der Unterseite [[Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch]].
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 0 Inhaltsverzeichnis]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen 1 Vokabular Ungarisch]] - ist ONLINE auf WB
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* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Erwiderungen auf pick-up lines]] (Antworten auf Anmachsprüche)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Philosopie]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Märchen]] - und TEMP Farben und -ekek -etet -akak -okok -u gyalu
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Märchen Teil 2]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Themen Gutachterstil Jura]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/második másik más]] - zweiter második másik más; irgendwer, irgendwo, irgendwie
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* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter]] (Versus - Vorbereitung)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter A-D]] (Versus - Endversion A - D)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter E-G]] (Versus - Endversion E - G)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter H-J]] (Versus - Endversion H - J)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter K-M]] (Versus - Endversion K - M)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter N-Q]] (Versus - Endversion N - Q)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter R-T]] (Versus - Endversion R - T)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ähnliche ungarische Wörter U-X]] (Versus - Endversion U - X)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik Konjugierter Infinitiv]] - jetzt: Partizip
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP24]] - jetzt: Die verschiedenen Arten von ungarischen Verben
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP2]] - jetzt: Possesivpronomen (mein, dein, sein, ...)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP3]] - jetzt: Adverb
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP4]] - jetzt: Hochzeit und Heiraten
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP5]] - jetzt: Umstandswörter (Umstandssuffixe)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Grammatik TEMP6]] - jetzt: -ik-Verben , ikes igek
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Prüfung zum Erwerb der Ungarischen Staatsbürgerschaft]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - ganz kurz Worte|Ungarische Gedichte]] (bereits online: ganz kurz Worte)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Worte mit deutschem oder slawischem Ursprung|Frühgeschichte der Ungarn]] (bereits online: Worte mit deutschem oder slawischem Ursprung)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Buchstaben-Aussprache, Wortbetonung|Luftfahrt Piloten Flugzeug Vokabular VOR ILS RWY]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Zahlen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Namen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Dies und das 1]] (UND: Komparativ Superlativ; sowie: Verkleinerungsform - Diminutiv) (chupa)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Verwandschaft]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Geographische Namen - Welt und Ungarn Ungarisch]] - muss noch übersetzt werden
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch - Biologie]] (und separat: Neujahr Silvester Karte Kleeblatt)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Dialoge]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarische Filme Romane und Theaterstücke]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/nah und fern az und ez itt und ott]] - hier und dort
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Tagesablauf]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Einfache Sätze]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Nützliche Sätze für die Kommunikation mit dem Sprachlehrer|Anfängerthemen]] - Einkaufen und so (Lehrer ist jetzt ohnline in WB);
;Ungarische Grammatik
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Plural]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Infinitiv]] (Suffixe jetzt auf WB)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Zeitformen - Vergangehnheit und Zukunft]] - (ganz unten: Zeiträume
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Verben Ungarisch]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Imperativ Grammatik Ungarisch]] (und ganz unten: Fragen)
;Mixen: Konjunktiv = Konditional
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Konditional]] - Konjunktiv = Konditional - Theorie
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Konjunktiv]] - Konjunktiv = Konditional - Übungen
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Imperativ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Personalpronomen]] - (Demonstrativpronomen ist jetzt online auf WB)
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch unbestimmte und bestimmte Konjugation]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Adjektive und Adverbien]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Possesiv statt Genitiv]] (Zeus 2 - entfalten; Berufe und Berufsbezeichnungen nő Sternchen , Konjugationstabellen Verben; képző - jel - rag )
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Lokalkasus]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Wörterbucheinträge]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Dativ]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Verneinung]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Ungarisch Postpositionen]]
* [[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Häufige Wörter Ungarisch 7|Kurzwörter, o-ö Schreibvarianten]] - z.B. fagyi reptér - falsche Freunde - false friends - ist online in WB
*Wortsuche ungarisch [https://listpages.toolforge.org/listpages.pl?pattern=%25szolg%C3%A1lat&database=huwiktionary]
*Wortsuche deutsch [https://listpages.toolforge.org/listpages.pl?pattern=%25werk&database=dewiktionary]
*Links - ungar. Material Audio: [https://rs.cms.hu-berlin.de/magyar/pages/search.php HU-Berlin]
*ungar Rechtschreibung - Ungar Akad. der Wiss. - MTA - [https://helyesiras.mta.hu/helyesiras/default/akh12#F11_0_0_2]
*Fragen Katalog für Lehrer http://iteslj.org/questions/
* https://sites.google.com/site/tanuljmagyarul20090909/home
* http://verbaliter.de/main/offers/h_offers.htm
* https://ungarisch.wurmweb.at/grammatik/
* https://www.szotar.net/blog/igekotok/
4mzsh3n0626limfi4bpxvgqikzsz8za
Das Mehrkörperproblem in der Astronomie/ Hierarchische Algorithmen/ Problematik des Rechenaufwands
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text/x-wiki
Das entscheidende Maß für die Effizienz der Simulation eines Mehrkörperensembles ist die Anzahl der Rechenschritte, die in Abhängigkeit von der Anzahl <math>N</math> dessen Mitglieder erforderlich sind. In dieser Hinsicht schneiden die bisher erarbeiteten Methoden leider unzureichend ab. Bei Verwendung individueller Zeitschritte müssen, um nur einen einzigen Massenpunkt zu bewegen, die Positionen (und je nach Verfahren auch die Geschwindigkeiten) aller Körper extrapoliert werden. Der Rechenaufwand für einen solchen Vorgang wächst linear mit <math>N</math>. Um die Beschleunigung (und gegebenenfalls auch den Ruck) des gerade betrachteten Objekts an dessen extrapolierter Position zu berechnen, ist die Kenntnis der Abstände (und eventuell auch der Geschwindigkeitsdifferenzen) zu allen anderen Massenpunkten erforderlich. Erneut ist der Aufwand direkt proportional zu <math>N</math>. Da alle <math>N</math> Mitglieder gleichermaßen von diesen Zusammenhängen betroffen sind, gilt insgesamt eine '''Proportionalität zu <math>N^2</math>,''' um die Simulation effektiv um einen Schritt weiter voranzubringen.
Das Ziel der nun vorgestellten Algorithmen besteht darin, stattdessen eine '''Abhängigkeit der Größenordnung <math>N \log(N)</math>''' zu erreichen, was durch eine hierarchische Organisation der Zeitschritte und der räumlichen Verteilung der Körper erreicht werden kann. Je mehr Mitglieder ein System enthält, umso dramatischer fällt der Unterschied zwischen einem Verfahren ohne und mit hierarchischer Struktur aus.
[[File:N Körper System hierarchische Algorithmen Effizienz.png|thumb|none|500px|Abhängigkeit des Rechenaufwands pro Zeitschritt von der Anzahl N der Mitglieder einer Mehrkörpersimulation für einen Algorithmus ohne und mit hierarchischer Organisation. Bei einfachen Verfahren ist der Aufwand proportional zu <math>N^2</math>, bei hierarchischen Methoden hingegen nur zu <math>N \log (N)</math>]]
Für die Plejaden (2100 Sterne) liegt der Aufwand <math>N^2</math> mit einem Standardalgorithmus bei 4410000, mit einem hierarchischen Verfahren dagegen bei <math>N \log (N) = 6977</math>, was einer Verbesserung um einen Faktor 632 entspricht. 47 Tucanae (1 Million Sterne) weist mit einem einfachen Verfahren einen Aufwand von 1 Billion, mit einem hierarchischen Algorithmus dagegen von 6000000 auf - eine Steigerung um etwa den Faktor 167000. Von den Plejaden hin zu 47 Tucanae wächst mit den bisherigen Methoden der Aufwand um einen Faktor 227000, mit einem hierarchischen Algorithmus dagegen nur um einen Faktor 860.
Die Frage der Rechenarbeit ist auch deshalb so drängend, weil nicht nur der Aufwand pro Zeitschritt mit <math>N</math> wächst, sondern auch die für eine Simulation notwendige Anzahl <math>S</math> an Schritten selbst. Wie bereits dargelegt, müssen mit zunehmendem <math>N</math> bei festgehaltener Größe des Ensembles die Plummerradien und damit die minimalen dynamischen Zeiten immer kleiner gehalten werden. Für den Fall, dass auch lokale Besonderheiten berücksichtigt werden sollen, wurde eine Abhängigkeit der Form <math>S \sim N^{3/2}</math> abgeleitet. Ohne eine Verbesserung der Effizienz würde der Aufwand für eine Simulation proportional zu <math>N^2 N^{3/2} = N^{7/2}</math> ansteigen. Selbst mit einem hierarchischen Algorithmus liegt mit einem Aufwand proportional zu <math>N \log(N) N^{3/2} = N^{5/2} \log(N)</math> noch ein enormer Anstieg mit zunehmender Anzahl von Massenpunkten vor.
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Musterentwürfe zum gerichtlichen Mahnverfahren/ Zusatzhinweise zum gerichtlichen Mahnverfahren
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Raimund Barkam
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text/x-wiki
Die hier angegebenen Zusatzhinweise beziehen sich auf das gerichtliche Mahnverfahren und wurden den Büchern "BGB = 79. Auflage 2017" und "ZPO = 57. Auflage 2016" / "ZPO = 58. Auflage 2017" entnommen. Ebenso werden hier mit Unterstützung der genannten Bücher, die hier genannten Paragraphen durch Angabe aktueller Paragraphen geändert oder ergänzt und somit den gesetzgeberischen Regelungen angepasst und vervollständigt. Die Nachfolgend aufgeführten Zusatzhinweise wurden den beiden genannten Büchern entnommen und sollen die Paragraphen mit den Angaben lt. Gesetzestexten ergänzen:
:''' Paragraphen und Text lt. Buch ZPO - Zivilprozessordnung'''
ISBN 978-3-423-53106-1 (dtv) / ISBN 978-3-406-77913-8 (C. H. Beck)
::::::<Font Size="5"> '''1 Zivilprozessordnung'''</Font>
::::::In der Fassung der Bekanntmachung vom Dezember2005<sup>1)</sup>
:::::::(BGB1. I S.3202, ber. 2006 I S. 431 und 2007 I S. 1781)
<Font Size="3">                                                                  '''FNA 310-4'''
zuletzt geänd. durch Art. 14 G zur Modernisierung des notariellen Berufsrechts und zur Änd. weiterer<br>
Vorschriften v. 25.6.2021 (BGB1. I S. 2154)
<Font Size="4">                                                           '''Inhaltsübersicht'''
:::::::'''Buch 1. Allgemeine Vorschriften'''
::::::::: Abschnitt 1. Gerichte
:::::: Titel 1. Sachliche Zuständigkeit der Gerichte und Wertvorschriften
§   1        Sachliche Zuständigkeit<br>
§   2        Bedeutung des Wertes<br>
§   3        Wertfestsetzung nach freiem Ermessen<br>
§   4        Wertberechnung Nebenforderungen<br>
§   5        Mehrere Ansprüche<br>
§   6        Besitz; Sicherstellung; Pfandrecht<br>
§   7        Grunddienstbarkeit<br>
§   8        Pacht- oder Mietverhältnis<br>
§   9        Wiederkehrende Nutzungen oder Leistungen<br>
§   10        (weggefallen)<br>
§   11        Bindende Entscheidung über Unzuständigkeit<br>
:::::: Titel 2. Gerichtsstand
§   12        Allgemeiner Gerichtsstand; Begriff<br>
§   13        Allgemeiner Gerichtsstand des Wohnsitzes<br>
§   14        (weggefallen)<br>
§   15        Allgemeiner Gerichtsstand für exterritoriale Deutsche<br>
§   16        Allgemeiner Gerichtsstand wohnungsloser Personen<br>
§   17        Allgemeiner Gerichtsstand juristischer Personen<br>
§   18        Allgemeiner Gerichtsstand des Fiskus<br>
§   19        Mehrere Gerichtsbezirke am Behördensitz<br>
§   19a      Allgemeiner Gerichtsstand des Insolvenzverwalters<br>
§   19b      Ausschließlicher Gerichtsstand bei restrukturierungsbezogenen Klagen;            Verordnungsermächtigung<br>
§   20        Besonderer Gerichtsstand des Aufenthaltsorts<br>
§   21        Besonderer Gerichtsstand der Niederlassung<br>
§   22        Besonderer Gerichtsstand der Mitgliedschaft<br>
§   23        Besonderer Gerichtsstand des Vermögens und des Gegenstands<br>
§   24        Ausschließlicher dringlicher Gerichtsstand<br>
§   25        Dinglicher Gerichtsstand des Sachzusammenhanges<br>
§   26        Dinglicher Gerichtsstand für persönliche Klagen<br>
§   27        Besonderer Gerichtsstand der Erbschaft<br>
§   28        Erweiterter Gerichtsstand der Erbschaft<br>
§   29        Besonderer Gerichtsstand des Erfüllungsorts<br>
§   29a      Ausschließlicher Gerichtsstand bei Miet- und Pachträumen<br>
§   29b      (weggefallen)<br>
§   29c      Besonderer Gerichtsstand für Haustürgeschäfte<br>
§   30        Besonderer Gerichtsstand bei Beförderungen <br>
§   30a      Gerichtsstand bei Bergungsansprüchen<br>
§   31        Besonderer Gerichtsstand der Vermögensverwaltung<br>
§   32        Besonderer Gerichtsstand der unerlaubten Handlung<br>
§   32a      Ausschließlicher Gerichtsstand der Umwelteinwirkung<br>
§   32b      Ausschließlicher Gerichtsstand bei falschen, irreführenden oder unterlassenen öffentlichen Kapitalmarktinformationen<br>
§   32c      Ausschließlicher Gerichtsstand bei Musterfeststellungsverfahren<br>
§   33        Besonderer Gerichtsstand der Widerlege<br>
§   34        Besonderer Gerichtsstand des Hauptprozesses<br>
§   35        Wahl unter mehreren Gerichtsständen<br>
$   36        Gerichtliche Bestimmung der Zuständigkeit<br>
§   37        Verfahren bei gerichtlicher Bestimmung<br>
:::::: Titel 3. Vereinbarung über die Zuständigkeit der Gerichte
§   38        Zugelassene Gerichtsstandsvereinbarung<br>
§   39        Zuständigkeit infolge regenloser Verhandlung<br>
§   40        Unwirksame und unzulässige Gerichtsstandsvereinbarung<br>
:::::: Titel 4. Ausschließung und Ablehnung der Gerichtspersonen
§   41        Ausschluss von der Ausübung des Richteramtes<br>
§   42        Ablehnung eines Richters<br>
§   43        Verlust des Ablehnungsrechts<br>
§   44        Ablehnungsgesuch<br>
§   45        Entscheidung über das Ablehnungsgesuch<br>
§   46        Entscheidung des Rechtsmittel<br>
§   47        Unaufschiebbare Amtshandlungen<br>
§   48        Selbstablehnung: Ablehnung von Amts wegen<br>
§   49        Urkundsbeamte <br>
::::::: Abschnitt 2. Parteien
:::::: Titel 1. Parteifähigkeit; Prozessfähigkeit
§   50        Parteifähigkeit<br>
§   51        Prozessfähigkeit; gesetzliche Vertretung, Prozessführung<br>
§   52        Umfang der Prozessfähigkeit<br>
'''[bis 31.12.2022:]'''<br>
§   53         Prozessunfähigkeit bei Betreuung oder Pflegeschaft<br>
'''[bis 1.1.2023:]'''<br>
<i>§   53        Prozessfähigkeit bei rechtlicher Betreuung</i><br>
§   54        Besondere Ermächtigung zu Prozesshandlungen<br>
§   55        Prozessfähigkeit von Ausländern<br>
§   56        Prüfung von Amts wegen<br>
§   57        Prozesspfleger<br>
§   58        Prozesspfleger bei herrenlosem Grundstück oder Schiff<br>
:::::: Titel 2. Streitgenossenschaft
§   59        Streitgenossenschaft bei Rechtsgemeinschaft oder Identität des Grundes<br>
§   60        Streitgenossenschaft bei Gleichartigkeit der Ansprüche<br>
§   61        Wirkung der Streitgenossenschaft<br>
§   62        Notwendige Streitgenossenschaft<br>
§   63        Prozessbetrieb; Ladungen<br>
:::::: Titel 3. Beteiligung Dritter am Rechtsstreit
§   64        Hauptintervention<br>
§   65        Aussetzung des Hauptprozesses<br>
§   66        Nebenintervention<br>
§   67        Rechtsstellung des Nebenintervenienten<br>
§   68        Wirkung der Nebenintervention<br>
§   69        Streitgenössische Nebenintervention<br>
§   70        Beitritt des Nebenintervenienten<br>
§   71        Zwischenstreit über Nebenintervention<br>
§   72        Zulässigkeit der Streitverkündung<br>
§   73        Form der Streitverkündung<br>
§   74        Wirkung der Streitverkündung<br>
§   75        Gläubigerstreit<br>
§   76        Urheberbenennung bei Besitz<br>
§   77        Urheberbenennung bei Eigentumsbeeinträchtigung<br>
:::::: Titel 4. Prozessbevollmächtigte und Beistände
§   78        Anwaltsprozess<br>
§   78a     (weggefallen)<br>
§   78b     Notanwalt<br>
§   78c     Auswahl des Rechtsanwalts<br>
§   79        Parteiprozess<br>
§   80        Prozessvollmacht<br>
§   81        Umfang der Prozessvollmacht<br>
§   82        Geltung für Nebenverfahren<br>
§   83        Beschränkung der Prozessvollmacht<br>
§   84        Mehrere Prozessbevollmächtigte<br>
§   85        Wirkung der Prozessvollmacht<br>
§   86        Fortbestand der Prozessvollmacht<br>
§   87        Erlöschen der vollmacht<br>
§   88        Mangel der Vollmacht<br>
§   89        vollmachtloser Vertreter<br>
§   90        Beistand<br>
:::::: Titel 5. Prozesskosten
§   91        Grundsatz und Umsatz der Kostenpflicht<br>
§   91a     Kosten bei Erledigung der Hauptsache<br>
§   92        Kosten bei teilweisen Obsiegen<br>
§   93        Kosten bei sofortigem Anerkenntnis<br>
§   93a     (weggefallen)<br>
§   93b     Kosten bei Räumungsklagen<br>
§   94        Kosten bei übergegangenem Anspruch<br>
§   95        Kosten bei Säumnis oder Verschulden<br>
§   96        Kosten erfolgloser Angriffs- oder Verteidigungsmittel<br>
§   97        Rechtsmittelkosten<br>
§   98        Vergleichskosten<br>
§   99        Anfechtung von Kostenentscheidungen<br>
§ 100        Kosten bei Streitgenossen<br>
§ 101        Kosten einer Nebenintervention<br>
§ 102       (weggefallen)<br>
§ 103        Kostenfestsetzungsgrundlage; Kostenfestsetzungsantrag<br>
§ 104        Kostenfestsetzungsverfahren<br>
§ 105        Vereinfachter Kostenfestsetzungsbeschluss<br>
§ 106        Verteilung nach Quoten<br>
§ 107        Änderung nach Streitwertfestsetzung<br>
:::::: Titel 6. Sicherheitsleistung
§ 108        Art und Höhe der Sicherheit<br>
§ 109        Rückgabe der Sicherheit<br>
§ 110        Prozesskostensicherheit<br>
§ 111        Nachhaltige Prozesskostensicherheit<br>
§ 112        Höhe der Prozesskostensicherheit<br>
§ 113        Fristbestimmung für Prozesskostensicherheit<br>
:::::: Titel 7. Prozesskostenhilfe
§ 114        Voraussetzungen<br>
§ 115        Einsatz von Einkommen und Vermögen<br>
§ 116        Partei kraft Amtes; juristische Person; parteifähige Vereinigung<br>
§ 117        Antrag<br>
§ 118        Bewilligungsverfahren<br>
§ 119        Bewilligung<br>
§ 120        Festsetzung von Zahlungen<br>
§ 120a     Änderung der Bewilligung<br>
§ 121        Beiordnung eines Rechtsanwalts<br>
§ 122        Wirkung der Prozesskostenhilfe<br>
§ 123        Kostenerstattung<br>
§ 124        Aufhebung der Bewilligung<br>
§ 125        Einbeziehung der Kosten<br>
§ 126        Beitreibung der Rechtsanwaltskosten<br>
§ 127        Entscheidungen<br>
::::::: Abschnitt 3. Verfahren
:::::: Titel 1. Mündliche Verhandlung
§ 128        Grundsatz der Mündlichkeit; schriftliches Verfahren<br>
§ 128a      Verhandlung im Wege der Bild- und Tonübertragung<br>
§ 129        Vorbereitende Schriftsätze<br>
§ 129a     Anträge und Erklärungen zu Protokoll<br>
§ 130        Inhalt der Schriftsätze<br>
§ 130a      Elektronisches Dokument<br>
§ 130b      Gerichtliches elektronisches Instrument<br>
§ 130c      Formulare: Verordnungsermächtigung<br>
'''''[ab 1.1.2022:]'''''<br>
§ 130d      ''Nutzungspflicht für Rechtsanwälte und Behörden''<br>
§ 131        Beifügung von Urkunden<br>
§ 132        Fristen für Schriftsätze<br>
§ 133        Abschriften<br>
§ 134        Einsicht von Urkunden<br>
§ 135        Mitteilung von Urkunden unter Rechtsanwälten<br>
§ 136        Prozessleistung durch Vorsitzenden<br>
§ 137        Gang der mündlichen Verhandlung<br>
§ 138        Erklärungspflicht über Tatsachen; Wahrheitspflicht<br>
§ 139        Materielle Prozessleistung<br>
§ 140        Beanstandung von Prozessleistung oder Fragen<br>
§ 141        Anordnung des persönlichen Erscheinens<br>
§ 142        Anordnung der Urkundenvorlegung<br>
§ 143        Anordnung der Aktenübermittlung<br>
§ 144        Augenschein; Sachverständige<br>
§ 145        Prozesstrennung<br>
§ 146        Beschränkung auf einzelne Angriffs- und Verteidigungsmittel<br>
§ 147        Prozessverbindung<br>
§ 148        Aussetzung bei Vortrefflichkeit<br>
§ 149        Aussetzung bei Verdacht einer Straftat<br>
§ 150        Aufhebung von Trennung, Verbindung oder Aussetzung<br>
§ 151        (weggefallen)<br>
§ 152        Aussetzung bei Eheaufhebungsantrag<br>
§ 153        Aussetzung bei Vaterschaftsanfechtungsklage<br>
§ 154        Aussetzung bei Ehe- oder Kindschaftsstreit<br>
§ 155        Aufhebung der Aussetzung bei Verzögerung<br>
§ 156        Wiedereröffnung der Verhandlung<br>
§ 157        Untervertretung in der Verhandlung<br>
§ 158        Entfernung infolge Prozessleitungsanordnung<br>
§ 159        Protokollaufnahme<br>
§ 160        Inhalt des Protokolls<br>
§ 160a      Vorläufige Protokollaufzeichnung<br>
§ 161        Entbehrliche Feststellungen<br>
§ 162        Genehmigung des Protokolls<br>
§ 163        Wiedereröffnung der Verhandlung<br>
§ 164        Protokollberechtigung<br>
§ 165        Beweiskraft des Protokolls<br>
:::::::::Titel 2. Verfahren bei Zustellungen
:::::::Untertitel 1. Zustellungen von Amts wegen
§ 166        Zustellung<br>
§ 167        Rückwirkung der Zustellung<br>
§ 168        Aufgaben der Geschäftsstelle<br>
§ 169        Bescheinigung des Zeitpunktes der Zustellung; Beglaubigung<br>
§ 170        Zustellung an Vertreter<br>
'''''[ab 1.1.2023:]'''''<br>
§ 170a      ''Zustellung bei rechtlicher Betreuung''<br>
§ 171        Zustellung an Bevollmächtigte<br>
§ 172        Zustellung an Prozessbevollmächtigte<br>
§ 173        Zustellung durch Aushändigung an der Amtsstelle<br>
§ 174        Zustellung gegen Empfangsbekenntnis oder automatisierte Eingangsbestätigung<br>
§ 175        Zustellung durch Einschreiben mit Rückschein<br>
§ 176        Zustellungsauftrag<br>
§ 177        Ort der Zustellung<br>
§ 178        Ersatzzustellung in der Wohnung, in Geschäftsräumen oder Einrichtungen<br>
§ 179        Zustellung bei verweigerter Annahme<br>
§ 180        Ersatzzustellung durch Einlegen in den Briefkasten<br>
§ 181        Ersatzzustellung durch Niederlegung<br>
§ 182        Zustellungsurkunde<br>
§ 183        Zustellung im Ausland<br>
§ 184        Zustellungsbevollmächtigter: Zustellung durch Aufgabe zur Post<br>
§ 185        Öffentliche Zustellung<br>
§ 186        Bewilligung und Ausführung der öffentlichen Zustellung<br>
§ 187        Veröffentlichung der Benachrichtigung<br>
§ 188        Zeitpunkt der öffentlichen Zustellung<br>
§ 189        Heilung von Zustellungsmängeln<br>
§ 190        Einheitliche Zustellungsformulare<br>
:::::::Untertitel 2. Zustellungen auf Betreiben der Parteien
§ 191        Zustellung<br>
§ 192        Zustellung durch Gerichtsvollzieher<br>
§ 193        Ausführung der Zustellung<br>
§ 194        Zustellungsauftrag<br>
§ 195        Zustellung von Anwalt zu Anwalt<br>
§§ 195a-213a      weggefallen<br>
:::::::::Titel 3. Ladungen, Termine und Fristen
§ 214        Ladung zum Termin<br>
§ 215        Notwendiger Inhalt der Ladung zur mündlichen Verhandlung<br>
§ 216        Terminbestimmung<br>
§ 217        Ladungsfrist<br>
§ 218        Entbehrlichkeit der Ladung<br>
§ 219        Terminsort<br>
§ 220        Aufruf der Sache; versäumter Termin<br>
§ 221        Fristbeginn<br>
§ 222        Fristberechnung<br>
§ 223        (weggefallen)<br>
§ 224        Fristkürzung: Fristverlängerung<br>
§ 225        Verfahren bei Friständerung<br>
§ 226        Abkürzung von Zwischenfristen<br>
§ 227        Terminsänderung<br>
§ 228        (weggefallen)<br>
§ 229        Terminsänderung<br>
:::::::::Titel 4. Folgen der Versäumnis Rechtsbehelfsbelehrung: Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
§ 230        Allgemeine Versäumungserfolge<br>
§ 231        Keine Androhung: Nachholung der Prozesshandlung<br>
§ 232        Behelfsbelehrung<br>
§ 233        Terminsänderung<br>
§ 234        Wiedereinsetzungsfrist<br>
§ 235        (weggefallen)<br>
§ 236        Wiedereinsetzungsantrag<br>
§ 237        Zuständigkeit für Wiedereinsetzung<br>
§ 238        Wiedereinsetzungsantrag<br>
:::::::::Titel 5. Unterbrechung und Aussetzung des Verfahrens
§ 239        Unterbrechung durch Tod der Partei<br>
§ 240        Unterbrechung durch Insolvenzverfahren<br>
§ 241        Unterbrechung durch Prozessunfähigkeit<br>
§ 242        Unterbrechung durch Nachfolge<br>
§ 243        Aufnahme bei Nachlasspflegschaft und Testamentsvollstreckung<br>
§ 244        Unterbrechung durch Anwaltsverlust<br>
§ 245        Unterbrechung durch Stillstand der Rechtspflege<br>
§ 246        Aussetzung bei Vertretung durch Prozessbevollmächtigten<br>
§ 247        Aussetzung bei abgeschnittenen Verkehr<br>
§ 248        Verfahren bei Aussetzung<br>
§ 249        Wirkung von Unterbrechung und Aussetzung<br>
§ 250        Form von Aufnahme und Anzeige<br>
§ 251        Ruhen des Verfahrens<br>
§ 251a      Säumnis beider Parteien; Entscheidung nach Lage der Akten<br>
§ 252        Rechtsmittel bei Aussetzung<br>
:::::::'''Buch 2. Verfahren im ersten Rechtszug'''
::::::::: Abschnitt 1. Verfahren vor den Landgerichten
:::::::::Titel 1. Verfahren bis zum Urteil
§ 253        Klageschrift<br>
§ 254        Stufenklage<br>
§ 255        Fristbestimmung im Urteil<br>
§ 256        Feststellungsklage<br>
§ 257        Klage auf künftige Zahlung oder Räumung<br>
§ 258        Klage auf wiederkehrende Leistungen<br>
§ 259        Klage wegen Besorgnis nicht rechtzeitigen Leistung<br>
§ 260        Anspruchshäufung<br>
§ 261        Rechtshängigkeit<br>
§ 262        Sonstige Wirkungen der Rechtshängigkeit<br>
§ 263        Klageänderung<br>
§ 264        Keine Klageänderung<br>
§ 265        Veräußerung oder Abtretung der Streitsache<br>
§ 266        Veräußerung eines Grundstücks<br>
§ 267        Vermutete Einwilligung in die Klageänderung<br>
§ 268        Unanfechtbarkeit der Entscheidung<br>
§ 269        Klagerücknahme<br>
§ 270        Zustellung; formlose Mitteilung<br>
§ 271        Zustellung der Klageschrift<br>
§ 272        Bestimmung der Verfahrensweise<br>
§ 273        Vorbereitung des Termins<br>
§ 274        Ladung der Parteien; Einlassungsfrist<br>
§ 275        Früher erster Termin<br>
§ 276        Schriftliches Vorverfahren<br>
§ 277        Klageerwiderung: Replik<br>
§ 278        Gütliche Streitbeilegung, Güterverhandlung, Vergleich<br>
§ 278a      Mediation, außergerichtliche Konfliktbeilegung<br>
§ 279        Mündliche Verhandlung<br>
§ 280        Abgesonderte Verhandlung über Zuverlässigkeit der Klage<br>
§ 281        Verweisung bei Unzuständigkeit<br>
§ 282        Rechtzeitigkeit des Vorbringen<br>
§ 283        Schriftsatzfrist für Erklärungen zur Vorbringen des Gegners<br>
§ 283a      Sicherungsanordnung<br>
§ 284        Schriftsatzfrist für Erklärungen zum Vorbringen des Gegners<br>
§ 285        Verhandlung nach Beweisaufnahme<br>
§ 286        Freie Beweiswürdigung<br>
§ 287        Schadensermittlung; Höhe der Forderung<br>
§ 288        Gerichtliches Geständnis<br>
§ 289        Zusätze beim Geständnis<br>
§ 290        Widerruf des Geständnisses<br>
§ 291        Offenkundige Tatsachen<br>
§ 292        Gesetzliche Vermutungen<br>
§ 292a      (weggefallen)<br>
§ 293        Fremdes Recht; Gewohnheitsrecht; Statuten<br>
§ 294        Glaubhaftmachung<br>
§ 295        Verfahrensrügen<br>
§ 296        Zurückweisung verspäteten Vorbringens<br>
§ 296a      Vorbringen nach Schluss der mündlichen Verhandlung<br>
§ 297        Form der Antragstellung<br>
§ 298        Aktenausdruck<br>
§ 298a      Elektronische Akte; Verordnungsermächtigung<br>
§ 299        Akteneinsicht; Abschriften<br>
§ 299a      Datenträgerarchiv<br>
:::::::::Titel 2. Urteil
§ 300        Endurteil<br>
§ 301        Teilurteil<br>
§ 302        Vorbehaltsurteil<br>
§ 303        Zwischenurteil<br>
§ 304        Zwischenurteil über den Grund<br>
§ 305        Urteil unter Vorbehalt erbrechtlich beschränkter Haftung<br>
§ 305a      Urteil unter Vorbehalt seerechtlich beschränkter Haftung<br>
§ 306        Verzicht<br>
§ 307        Anerkenntnis<br>
§ 308        Bindung an die Parteianträgebr>
§ 309        Erkennende Richter<br>
§ 310        Termin der Urteilsverkündung<br>
§ 311        Form der Urteilsverkündung<br>
§ 312        Anwesenheit der Parteien<br>
§ 313        Form und Inhalt des Urteils<br>
§ 313a      Weglassen von Tatbestand und Entscheidungsgründen<br>
§ 313b      Versäumnis-, Anerkenntnis- und Verzichtsurteil<br>
§ 314        Beweiskraft des Tatbestandes<br>
§ 315        Unterschrift des Richters<br>
§ 316        (weggefallen)<br>
§ 317        Urteilszustellung und -ausfertigung<br>
§ 318        Bindung des Gerichts<br>
§ 319        Berichtigung des Urteils<br>
§ 320        Berichtigung des Tatbestands<br>
§ 321        Ergänzung des Urteils<br>
§ 321a      Abhilfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör<br>
§ 322        Materielle Rechtskraft<br>
§ 323        Abänderung von Urteilen<br>
§ 323a      Abänderung von Vergleichen und Urkunden<br>
§ 323b      Verschärfte Haftung<br>
§ 324        Nachforderungsklage zur Sicherheitsleistung<br>
§ 325        Subjektive Rechtskraftwirkung<br>
§ 325a      Feststellungswirkung des Musterentscheids<br>
§ 326        Rechtskraft bei Nacherbfolge<br>
§ 327        Rechtskraft bei Testamentsvollstreckung<br>
§ 328        Anerkennung ausländischer Urteile-<br>
§ 329        Beschlüsse und Verfügungen<br>
:::::::::Titel 3. Versäumnisurteil
§ 330        Versäumnisurteil gegen den Kläger<br>
§ 331        Versäumnisurteil gegen den Beklagten<br>
§ 331a      Entscheidung nach Aktenlage<br>
§ 332        Begriff des Verhandlungstermins<br>
§ 333        Nichtverhandeln der erscheinenden Partei<br>
§ 334        Unvollständiges Verhandeln<br>
§ 335        Unzulässigkeit einer Versäumniserscheinung<br>
§ 336        Rechtsmittel bei Zurückweisung<br>
§ 337        Vertagung von Amts wegen<br>
§ 338        Einspruch<br>
§ 339        Einspruchsfrist<br>
§ 340        Einspruchsschrift<br>
§ 340a      Zustellung der Einspruchsschrift<br>
§ 341        Einspruchsprüfungbr>
§ 341a      Einspruchstermin<br>
§ 342        Wirkungen des zulässigen Einspruchs<br>
§ 343        Entscheidung nach Einspruch<br>
§ 344        Versäumniskosten<br>
§ 345        Zweites Versäumnisurteil<br>
§ 346        Verzicht und Zurücknahme des Einspruchs<br>
§ 347        Verfahren bei Widerklage und Zwischenstreit<br>
:::::::::Titel 4. Verfahren vor dem Einzelrichter
§ 348        Originärer Einzelrichter<br>
§ 348a      Obligatorischer Einzelrichter<br>
§ 349        Vorsitzender der Kammer für Handelssachen<br>
§ 350        Rechtsmittel<br>
§ 351-354 (weggefallen)<br>
:::::::::Titel 5. Allgemeine Vorschriften über die Beweisaufnahme
§ 355        Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme<br>
§ 356        Beibringungsfrist<br>
§ 357        Parteiöffentlichkeit<br>
§ 357a      (weggefallen)<br>
§ 358        Notwendigkeit eines Beweisschlusses<br>
§ 358a      Beschwerdeschluss und Beweisaufnahme vor mündlicher Verhandlung<br>
§ 359        Inhalt des Beweisschlussses<br>
§ 360        Änderung des Beweisschlusses<br>
§ 361        Beweisaufnahme durch beauftragten Richter<br>
§ 362        Beweisaufnahme durch ersuchten Richter<br>
§ 363        Beweisaufnahme im Ausland<br>
§ 364        Parteimitwirkung bei Beweisaufnahme im Ausland<br>
§ 365        Abgabe durch beauftragten oder ersuchten Richter<br>
§ 366        Zwischenstreit<br>
§ 367        Ausbleiben der Partei<br>
§ 368        Neuer Beweistermin<br>
§ 369        Ausländische Beweisaufnahme<br>
§ 370        Fortsetzung der mündlichen Verhandlung<br>
:::::::::Titel 6. Beweis durch Augenschein
§ 371        Beweis durch Augenschein<br>
§ 371a      Beweiskraft elektronischer Dokumente<br>
§ 371b      Beweiskraft gescannter öffentlicher Urkunden<br>
§ 372        Beweisaufnahme
§ 372a      Untersuchungen zur Feststellung der Abstammung<br>
:::::::::Titel 7. Zeugenbeweis
§ 373        Beweisantritt<br>
§ 374        (weggefallen)<br>
§ 375        Beweisaufnahme durch beauftragten oder ersuchten Richter<br>
§ 376        Vernehmung bei Amtsverschwiegenheit<br>
§ 377        Zeugenladung<br>
§ 378        Aussageerleichternde Unterlagen<br>
§ 379        Auslagenvorschuss<br>
§ 380        Folgen des Ausbleiben des Zeugen<br>
§ 381        Genügende Entschuldigung des Ausbleibens<br>
§ 382        Vernehmung an bestimmten Orten<br>
§ 383        Zeugnisverweigerung aus persönlichen Gründen<br>
§ 384        Zeugnisverweigerung aus sachlichen Gründen<br>
§ 385        Ausnahmen vom Zeugnisverweigerungsrecht<br>
§ 386        Erklärung der Zeugnisverweigerung<br>
§ 387        Zwischenstreit über Zeugnisverweigerung<br>
§ 388        Zwischenstreit über schriftliche Zeugnisverweigerung<br>
§ 389        Zeugnisverweigerung vor beauftragtem oder ersuchtem Richer<br>
§ 390        Folgen der Zeugnisverweigerung<br>
§ 391        Zeugenbeeidigung<br>
§ 392        Nacheid; Eidesnorm<br>
§ 393        Uneidliche Wahrnehmung<br>
§ 394        Einzelvernehmung<br>
§ 395        Wahrheitsermahnung, Vernehmung zur Person<br>
§ 396        Vernehmung zur Sache<br>
§ 397        Fragerecht der Parteien<br>
§ 398        Wiederholte und nachträgliche Vernehmung<br>
§ 399        Verzicht auf Zeugen<br>
§ 400        Befugnisse des mit der Beweisaufnahme betrauten Richters<br>
§ 401        Zeugenentschädigung<br>
:::::: Titel 8. Beweis durch Sachverständige
§ 402        Anwendbarkeit der Vorschriften für Zeugen<br>
§ 403        Beweisantritt<br>
§ 404        Sachverständigenauswahl<br>
§ 404a      Vorläufige Leitung der Tätigkeit des Sachverständigen<br>
§ 405        Auswahl durch den mit der Beweisaufnahme betrauten Richter<br>
§ 406        Ablehnung eines Sachverständigen<br>
§ 407        Pflicht zur Erstattung des Gutachtens<br>
§ 407a      Weitere Pflichten des Sachverständigen<br>
§ 408        Gutachtenverweigerungsrecht<br>
§ 409        Folgen des Ausbleibens oder der Gutachterverweigerung<br>
§ 410        Sachverständigenbeeidigung<br>
§ 411        Schriftliches Gutachten<br>
§ 411a      Verwertung von Sachverständigengutachten aus anderen Verfahren<br>
§ 412        Neues Gutachten<br>
§ 413        Sachverständigenvergütung<br>
§ 414        Sachverständige Zeugen<br>
:::::: Titel 9. Beweis durch Urkunden
§ 415        Beweiskraft öffentliche Urkunden über Erklärungen<br>
§ 416        Beweiskraft von Privaturkunden<br>
§ 417        Beweiskraft öffentlicher Urkunden über amtliche Anordnung, Verfügung oder Entscheidung<br>
§ 418        Beweiskraft öffentlicher Urkunden mit anderem Inhalt<br>
§ 419        Beweiskraft mangelbehafteter Urkunden<br>
§ 420        Vorlegung durch Beweisführer; Beweisantritt<br>
§ 421        Vorlegung durch den Gegner; Beweisantritt<br>
§ 422        Vorlegungspflicht des Gegners nach bürgerlichem Recht<br>
§ 423        Vorlegungspflicht des Gegners bei Bezugnahme<br>
§ 424        Antrag bei Vorlegung durch<br>
§ 425        Anordnung durch Vorlegung durch Gegner<br>
§ 426        Vernehmung des Gegners über den Verbleib<br>
§ 427        Folgen der Nichtvorlegung durch Gegner<br>
§ 428        Vorlegung durch Dritte; Beweisantriss<br>
§ 429        Vorlegungspflicht Dritter
§ 430        Antrag bei Vorlegung durch Dritte<br>
§ 431        Vorlegungsfrist bei Vorlegung durch Dritte<br>
§ 432        Vorlegung durch Behörden oder Beamte: Beweisantritt<br>
§ 433        (weggefallen)<br>
§ 434        Vorlegung vor beauftragtem oder ersuchtem Richter<br>
§ 435        Vorlegung öffentlicher Urkunden in Urschrift oder beglaubigter Abschrift<br>
§ 436        Verzicht nach Vorlegung<br>
§ 437        Echtheit inländischer öffentlicher Urkunden<br>
§ 438        Echtheit ausländischer öffentlicher Urkunden<br>
§ 439        Erklärung über Echtheit von Pribaturkunden<br>
§ 440        Beweis der Echtheit von Pribaturkunden<br>
§ 441        Schriftvergleichung<br>
§ 442        Würdigung der Schriftvergleichung<br>
§ 443        Verwahrung verdächtiger Urkunden<br>
§ 444        Folgen der Bereitung einer Urkunde<br>
:::::: Titel 10. Beweis durch Urkunden
§ 445        Vernehmung des Gegners: Beweisantritt<br>
§ 446        Weigerung des Gegners<br>
§ 447        Vernehmung der Beweispflichtigen Partei auf Antrag<br>
§ 448        Vernehmung von Amts wegen<br>
§ 449        Vernehmung von Streitgenossen<br>
§ 450        Besweisschluss<br>
§ 451        Ausführung der Vernehmung<br>
§ 452        Beeidigung der Partei<br>
§ 453        Beweiswürdigung bei Parteivernehmung <br>
§ 454        Ausbleiben der Partei <br>
§ 455        Prozessunfähige <br>
§§ 456-477 (weggefallen) <br>
:::::: Titel 11. Abnahme von Eiden und Bekräftigungen
§ 478        Eidesleistung in Person <br>
§ 479        Eidesleistung vor beauftragtem oder ersuchtem Richter <br>
§ 480        Eidesbelehrung <br>
§ 481        Eidesleistung: Eidesformel <br>
§ 482        (weggefallen) <br>
§ 483        Eidesleistung sprach- oder hörbehinderter Personen <br>
§ 484        Eidesgleiche Bekräftigung <br>
:::::: Titel 12. Selbständiges Beweisverfahren
§ 485        Zulässigkeit <br>
§ 486        Zuständiges Gericht <br>
§ 487        Inhalt des Antrages <br>
§§ 488,489 (weggefallen) <br>
§ 490        Entscheidung über den Antrag <br>
§ 491        Ladung des Gegners <br>
§ 492        Beweisaufnahme <br>
§ 493        Benutzung im Prozess <br>
§ 494        Unbekannter Gegner <br>
§ 494a      Frist zur Klageerhebung<br>
::::::::: Abschnitt 2. Verfahren vor den Amtsgerichten
§ 495        Anzuwendende Vorschriften <br>
§ 496        Einrichtung von Schriftsätzen; Erklärungen zu Protokoll <br>
§ 497        Ladungen <br>
§ 498        Zustellung des Protokolls über die Klage <br>
§ 499        Belehrungen <br>
§§ 499a-503 (weggefallen) <br>
§ 504        Hinweis bei Unzuständigkeit des Amtsgerichts <br>
§ 505        (weggefallen) <br>
§ 506        Nachträgliche sachliche Unzuständigkeit <br>
§§ 507-509 (weggefallen) <br>
§ 510        Erklärung über Urkunden <br>
§ 510a      Inhalt des Protokolls <br>
§ 510b      Urteil und Vornahme einer Handlung <br>
§ 510c      (weggefallen) <br>
:::::::'''Buch 3. Rechtsmittel'''
:::::::Abschnitt 1. Berufung
§ 511        Standhaftigkeit der Berufung <br>
§ 512        Vorentscheidungen im ersten Rechtszug <br>
§ 513        Berufungsgründe <br>
§ 514        Versäumnisurteile <br>
§ 515        Verzicht auf Berufung <br>
§ 516        Zurücknahme der Berufung <br>
§ 517        Berufungsfrist <br>
§ 518        Berufungsfrist bei Urteilsergänzung <br>
§ 519        Berufungsschrift <br>
§ 520        Berufungsbegründung <br>
§ 521        Zustellung der Berufungsschrift und -begründung <br>
§ 522        Zulässigkeitsprüfung; Zurückweisungsbeschluss <br>
§ 523        Terminsbestimmung <br>
§ 524        Anschlussberufung <br>
§ 525        Allgemeine Verfahrensgrundsätze <br>
§ 526        Entscheidender Richter <br>
§ 527        Vorbereitender Einzelrichter <br>
§ 528        Bindung an die Berufungsanträge <br>
§ 529        Prüfungsumfang des Berufungsgerichts <br>
§ 530        Verspätet vorgebrachte Angriffs- und Verteidigungsmittel <br>
§ 531        Zurückgewiesene und neue Angriffs- und Verteidigungsmittel <br>
§ 532        Rügen der Unzulässigkeit der Klage <br>
§ 533        Klageänderung ; Aufrechtserklärung; Widerlege <br>
§ 534        Verlust des Rügerechts <br>
§ 535        Gerichtliches Geständnis <br>
§ 536        Parteivernehmung <br>
§ 537        Vorläufige Vollstreckbarkeit <br>
§ 538        Zurückweisung <br>
§ 539        Versäumnisverfahren <br>
§ 540        Inhalt des Berufungsurteils <br>
§ 541        Prozessakten <br>
:::::::Abschnitt 2. Revision
§ 542        Standhaftigkeit der Revision <br>
§ 543        Zulassungsrevision <br>
§ 544        Nichtzulassungsbeschwerde <br>
§ 545        Revisionsgründe <br>
§ 546        Begriff der Rechtsverletzung <br>
§ 547        Absolute Revisionsgründe <br>
§ 548        Revisionsfrist <br>
§ 549        Revisionseinlegung <br>
§ 550        Zustellung der Revisionsschrift <br>
§ 551        Revisionsbegründung <br>
§ 552        Zulässigkeitsprüfung <br>
§ 552a      Zurückweisungsbeschluß <br>
§ 553        Terminbestimmung: Einlassungsfrist <br>
§ 554        Anschlußrevision <br>
§ 555        Allgemeine Verfahrensgrundsätze <br>
§ 556        Verlust des Rügerechts <br>
§ 557        Umfang der Revisionsprüfung <br>
§ 558        Vorläufige Vollstreckbarkeit <br>
§ 559        Beschränkte Nachprüfung tatsächlicher Feststellungen <br>
§ 560        Nicht reversible Gesetze <br>
§ 561        Revisionszurückweisung <br>
§ 562        Aufhebung des angefochtenen Urteils <br>
§ 563        Zurückverweisung; eigene Sachentscheidung<br>
§ 564        Keine Begründung der Entscheidung bei Rügen von Verfahrensmängeln <br>
§ 565        Anzuwendende Vorschriften des Berufungsverfahrens <br>
§ 566        Sprungrevision <br>
::::::::: Abschnitt 3. Beschwerde
:::::::: Titel 1. Sofortige Beschwerde
§ 567        Sofortige Beschwerde; Anschlussbeschwerde <br>
§ 568        Originärer Einzelrichter <br>
§ 569        Frist und Form <br>
§ 570        Aufschiebende Wirkung; einstweilige Anordnungen <br>
§ 571        Begründung, Präklusion, Ausnahmen vom Anwaltszwang <br>
§ 572        Gang des Beschwerdeverfahrens <br>
§ 573        Erinnerung <br>
:::::::: Titel 2. Rechtsbeschwerde
§ 574        Rechtsbeschwerde; Anschlussbeschwerde <br>
§ 575        Frist, Form und Begründung der Rechtsbeschwerde <br>
§ 576        Gründe der Rechtsbeschwerde <br>
§ 577        Prüfung und Entscheidung der Rechtsbeschwerde <br>
:::::::'''Buch 4. Wiederaufnahme des Verfahrens'''
§ 578        Arten der Wiederaufnahme <br>
§ 579        Nichtigkeitsklage <br>
§ 580        Restitutionsklage <br>
§ 581        Besondere Voraussetzungen der Restitutionsklage <br>
§ 582        Hilfsnatur der Restitutionsklage <br>
§ 583        Vorentscheidungen <br>
§ 584        Ausschließliche Zuständigkeit für Nichtigkeit- und Restitutionsklagen <br>
§ 585        Allgemeine Verfahrensgrundsätze <br>
§ 586        Klagefrist <br>
§ 587        Klageschrift <br>
§ 588        Inhalt der Klageschrift <br>
§ 589        Zulässigkeitsprüfung <br>
§ 590        Neue Verhandlung <br>
§ 591        Rechtsmittel <br>
:::::::'''Buch 5. Urkunden und Wechselprozess'''
§ 592        Zulässigkeit <br>
§ 593        Klageinhalt; Urkunden <br>
§ 594        (weggefallen) <br>
§ 595        Keine Widerklage; Beweismittel <br>
§ 596        Abstehen vom Urkundenprozess <br>
§ 597        Klageabweisung <br>
§ 598        Zurückweisung von Einwendungen <br>
§ 599        Vorbehaltsurteil <br>
§ 600        Nachverfahren <br>
§ 601        (weggefallen) <br>
§ 602        Wechselprozess <br>
§ 603        Gerichtsstand <br>
§ 604        Klageinhalt; Ladungsfrist <br>
§ 605        Beweisvorschriften <br>
§ 605a      Scheckprozess <br>
:::::::'''Buch 6. Musterfeststellungsverfahren'''
§ 606        Musterfeststellungsklage <br>
§ 607        Bekanntmachung der Musterfeststellungsklage <br>
§ 608        Anmeldung von Ansprüchen oder Rechtsverhältnissen <br>
§ 609        Klageregister; Verordnungsermächtigung <br>
§ 610        Besonderheiten der Musterfeststellungsklage <br>
§ 611        Vergleich <br>
§ 612        Bekanntmachungen zum Musterfeststellungsurteil <br>
§ 613        Bindungswirkung des Musterfeststellungsurteils; Aussetzung <br>
§ 614        Rechtsmittel <br>
§§ 615-687 (weggefallen) <br>
:::::::'''Buch 7. Mahnverfahren'''
§ 688        Zulässigkeit <br>
§ 689        Zuständigkeit; maschinelle Bearbeitung <br>
§ 690        Mahnantrag <br>
§ 691        Zurückweisung des Mahnantrags <br>
§ 692        Mahnbescheid <br>
§ 693        Zurückstellung des Mahnbescheids <br>
§ 694        Widerspruch gegen den Mahnbescheid <br>
§ 695        Mitteilung des Widerspruchs; Abschriften <br>
§ 696        Verfahren nach Widerspruch <br>
§ 697        Einleitung des Streitverfahrens <br>
§ 698        Abgabe des Vefahrens am selben Gericht <br>
§ 699        Vollstreckungsbescheid <br>
§ 700        Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid <br>
§ 701        Wegfall der Wirkung des Mahnbescheids <br>
§ 702        Form von Anträgen und Erkläriungen <br>
§ 703        Kein Nachweis der Vollmacht <br>
§ 703a      Urkunden Wechsel- und Scheckverfahren <br>
§ 703b      Sonderregelungen für maschinelle Bearbeitung <br>
§ 703c      Formulare; Einführung der maschinellen Bearbeitung <br>
§ 703d      Formulare; Antragsgegner ohne allgemeinen inländischen Gerichtsstand <br>
:::::::'''Buch 8. Zwangsvollstreckung'''
::::::::: Abschnitt 1. Allgemeine Vorschriften
§ 704        Vollstreckbare Endurteile <br>
§ 705        Formelle Rechtskraft <br>
§ 706        Rechtskraft- und Notfristzeugnis <br>
§ 707        Einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung <br>
§ 708        Vorläufige Vollstreckbarkeit ohne Sicherheitsleistung <br>
§ 709        Vorläufige Vollstreckbarkeit gegen Sicherheitsleistung <br>
§ 710        Ausnahmen von der Sicherheitsleistung des Gläubigers <br>
§ 711        Abwendungsbefugnis <br>
§ 712        Schutzantrag des Schuldners <br>
§ 713        Unterbleiben von Schuldnerschutzanordnungen <br>
§ 714        Antrag zur vorläufigen Vollstreckbarkeit <br>
§ 715        Rückgabe der Sicherheits <br>
§ 716        Ergänzung des Urteils <br>
§ 717        Wirkungen eines aufhebenden oder abändernden Urteils <br>
§ 718        Vorentscheidung über vorläufige Vollstreckbarkeit <br>
§ 719        Einstweilig Einstellung bei Rechtsmittel und Einspruch <br>
§ 720        Hinterlegung bei Abwendung der Vollstreckung <br>
§ 720a      Sicherungsvollstreckung <br>
§ 721        Räumungsfrist <br>
§ 722        Vollstreckbarkeit ausländischer Urteile <br>
§ 723        Vollstreckungsurteil <br>
§ 724        Vollstreckbare Ausfertigung <br>
§ 725        Vollstreckungsklausel <br>
§ 726        Vollstreckbare Ausfertigung bei bedingten Leistungen <br>
§ 727        Vollstreckbare Ausfertigung für und gegen Rechtsnachfolger <br>
§ 728        Vollstreckbare Ausfertigung bei Nacherbe und Testamentsvollstrecker <br>
§ 729        Vollstreckbare Ausfertigung gegen Vermögens- und Firmenübernehmer <br>
§ 730        Anhörung des Schuldners <br>
§ 731        Klage auf Erteilung der Vollstreckungsklausel <br>
§ 732        Erinnerung gegen Erteilung der Vollstreckungsklausel <br>
§ 733        Weitere vollstreckbare Ausfertigung <br>
§ 734        Vermerk über Ausfertigungserteilung auf der Urteilsschrift <br>
§ 735        Hinterlegung bei Abwendung der Vollstreckung <br>
§ 736        Zwangsvollstreckung gegen BGB-Gesellschaft <br>
§ 737        Zwangsvollstreckung bei Vermögens- oder Erbschaftsnießbrauch <br>
§ 738        Vollstreckbare Ausfertigung gegen Nießbraucher <br>
§ 739        Gewahrsamsvermutung bei Zwangsvollstreckung gegen Ehepartner und Lebensgatten <br>
§ 740        Zwangsvollstreckung in das Gesamtgut <br>
§ 741        Zwangsvollstreckung in das Gesamtgut bei Erwerbsgeschäft <br>
§ 742        Vollstreckbare Ausfertigung bei Gütergemeinschaft während des Rechtsstreits <br>
§ 743        Beendete Gütergemeinschaft <br>
§ 744        Vollstreckbare Ausfertigung bei beendeter Gütergemeinschaft <br>
§ 744a      Zwangsvollstreckung bei Eigentums und Vermögensgemeinschaft <br>
§ 745        Zwangsvollstreckung bei fortgesetzter Gütergemeinschaft <br>
§ 746        (weggefallen) <br>
§ 747        Zwangsvollstreckung in ungeteilten Nachlass <br>
§ 748        Zwangsvollstreckung bei Testamentsvollstrecker <br>
§ 749        Vollstreckbare Ausfertigung für und gegen Testamentsvollstrecker <br>
§ 750        Voraussetzunge der Zwangsvollstreckung <br>
§ 751        Bedingungen für Vollstreckungsbeginn <br>
§ 752        Sicherheitsleistung bei Teilvollstreckung <br>
§ 753        Vollstreckung durch Gerichtsvollzieher; Verordnungsermächtigung <br>
§ 753a      Vollstreckungsnachweis <br>
§ 754        Vollstreckungsauftrag und vollstreckbare Ausfertigung <br>
§ 754a      Vereinfachter Vollstreckungsauftrag bei Vollstreckungsbescheiden <br>
§ 755        Ermittlung des Aufenthaltsorts des Schuldners <br>
§ 756        Zwangsvollstreckung bei Leistung Zug um Zug <br>
§ 757        Übergabe des Titels und Quittung <br>
'''''[ab 1.1.2022:]''''' <br>
§ 757a      Auskunft- und Unterstützungsersuchen <br>
§ 758        Durchsuchung; Gewaltanwendung <br>
§ 759        Zuziehung von Zeugen <br>
§ 760        Akteneinsicht; Aktenabschrift <br>
§ 761        (weggefallen) <br>
§ 762        Protokoll über Vollstreckungshandlungen <br>
§ 763        Aufforderungen und Mitteilungen <br>
§ 764        Vollstreckungsgericht <br>
§ 765        Vollstreckungsgerichtliche Anordnungen bei Leistung Zug um Zug <br>
§ 765a      Vollstreckungsschutz <br>
§ 766        Erinnerung gegen Art und Weise der Zwangsvollstreckung <br>
§ 767        Vollstreckungsabwehrklage <br>
§ 768        Klage gegen Vollstreckungsklausel <br>
§ 769        Einstweilige Anordnungen <br>
§ 770        Einstweilige Anordnungen im Urteil <br>
§ 771        Drittwiderspruchsklage <br>
§ 772        Drittwiderspruchsklage bei Veräußerungsverbot <br>
§ 773        Drittwiderspruchsklage des Nacherben <br>
§ 774        Drittwiderspruchsklage des Ehegatten oder Lebenspartners <br>
§ 775        Einstellung oder Beschränkung der Zwangsvollstreckung <br>
§ 776        Aufhebung von Vollstreckungsmaßregeln <br>
§ 777        Erinnerung bei genügender Sicherung des Gläubigers<br>
§ 778        Zwangsvollstreckung vor Erbschaftsannahme <br>
§ 779        Fortsetzung der Zwangsvollstreckung nach dem Tod des Schuldners <br>
§ 780        Vorbehalt der beschränkten Erbenhaftung <br>
§ 781        Beschränkte Erbenhaftung in der Zwangsvollstreckung <br>
§ 782        Einreden des Erben gegen Nachlassgläubiger <br>
§ 783        Einreden des Erben gegen persönliche Gläubiger <br>
§ 784        Zwangsvollstreckung bei Nachlassverwaltung und Insolvenzverfahren <br>
§ 785        Vollstreckungsabwehrklage des Erben <br>
§ 786        Vollstreckungsabwehrklage bei beschränkter Haftung <br>
§ 786a      See- und binnenschifffahrtsrechtliche Haftungsbeschränkung <br>
§ 787        Zwangsvollstreckung bei herrenlosem Grundstück oder Schiff <br>
§ 788        Kosten der Zwangsvollstreckung <br>
§ 789        Einschreiten von Behörden <br>
§ 790        (weggefallen) <br>
§ 791        (weggefallen) <br>
§ 792        Erteilung von Urkunden an Gläubiger <br>
§ 793        Sofortige Beschwerde <br>
§ 794        Weitere Vollstreckungstitel <br>
§ 794a      Zwangsvollstreckung aus Räumungsverkauf <br>
§ 795        Anwendung der allgemeinen Vorschriften auf die weiteren Vollstreckungstitel<br>
§ 795a      Zwangsvollstreckung aus Kostenfestsetzungsbeschluss <br>
§ 795b      Vollstreckbarerklärung des gerichtlichen Vergleichs <br>
§ 796        Zwangsvollstreckung aus Vollstreckungsbescheiden<br>
§ 796a      Voraussetzungen für die Vollstreckbarerklärung des Anwaltsvergleichs <br>
§ 797        Verfahren bei vollsteckbaren Urkunden<br>
§ 798        Wartefrist <br>
§ 798a      (weggefallen) <br>
§ 799        Vollstreckbare Urkunde bei Rechtsnachfolge <br>
§ 799a      Schadensersatzpflicht bei der Vollstrecking aus Urkunden durch andere Gläubiger <br>
§ 800        Vollstreckbare Urkunde gegen den jeweiligen Grundstückseigentümer <br>
§ 800a      Vollstreckbare Urkunde bei Schiffshypothek <br>
§ 801        Landesrechtliche Vollstreckungstitel <br>
§ 802        Auschließlichkeit der Gerichtsstände <br>
::::::::: Abschnitt 2. Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen
:::::::::::::Titel 1. Allgemeine Vorschriften
§ 802a      Grundsätze der Vollstreckung; Regelbefugnisse des Gerichtsvollziehers <br>
§ 802b      Gütliche Erledigung; Vollstreckungsaufschub bei Zahlungsvereinbarung <br>
§ 802c      Vermögensauskunft des Schuldners <br>
'''''[bis 31.12.2021:]''''' <br>
§ 802d      Erneute Vermögensauskunft <br>
'''''[ab 1.1.2022:]''''' <br>
§ 802e      Zuständigkeit <br>
§ 802f      Verfahren zur Abnahme der Vermögensauskunft <br>
§ 802g      Erzwingungshaft <br>
§ 802h      Unzulässigkeit der Haftvollstreckung <br>
§ 802i      Vermögensauskunft des verhafteten Schuldners <br>
§ 802j      Dauer der Haft; erneute Haft <br>
§ 802k      Zentrale Verwaltung der Vermögensverhzeichnisse <br>
§ 802l      Auskunftsrechte des Gerichtsvollziehers <br>
:::::::::::::Titel 2. Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen
:::::::::::::::::Untertitel 1. Allgemeine Vorschriften
§ 803        Pfändung <br>
§ 804        Pfändungspfandrecht <br>
§ 805        Klage auf Vorzugsweise Befriedigung <br>
§ 806        Keine Gewährleistung der Pfandveräusserung <br>
§ 806a      Mitteilungen und Befragung durch den Gerichtsvollzieher <br>
§ 807        Abnahme der Vermögensauskunft nach Pfandversuch <br>
:::::::::::::Untertitel 2. Zwangsvollstreckung in körperliche Sachen
§ 808        Pfändung beim Schuldner <br>
§ 809        Pfändung beim Gläubiger oder bei Dritten <br>
§ 810        Pfändung ungetrennter Früchte <br>
'''''[ab 31.12.2021:]''''' <br>
§ 811        Unpfändbare Sachen <br>
'''''[ab 1.1.2022:]''''' <br>
§ 811        ''Unpfändbare Sachen und Tiere ''<br>
§ 811a      Austauschpfändung<br>
§ 811b      Vorläufige Austauschpfändung<br>
'''''[ab 31.12.2021:]''''' <br>
§ 811c      Unpfändbarkeit von Haustieren<br>
§ 811d      Vorwegpfändung<br>
§ 812        Pfändung von Hausrat<br>
§ 813        Schätzung<br>
§ 814        Öffentliche Versteigerung<br>
§ 815        Gepfändetes Geld<br>
§ 816        Zeit und Ort der Versteigerung<br>
§ 817        Zuschlag und Ablieferung<br>
§ 817a      Mindestgebot<br>
§ 818        Einstellung der Versteigerungt<br>
§ 819        Wirkung des Erlösempfängers<br>
§ 820        (weggefallen)<br>
§ 821        Verwertung von Werkpapieren<br>
§ 822        Umschreibung von Namenspapieren<br>
§ 823        Außer Kurs gesetzte Inhaberpapiere<br>
§ 824        Pfändung von Hausrat<br>
§ 825        Andere Verwertungsart<br>
§ 826        Anschlussprüfung<br>
§ 827        Verfahren bei mehrfacher Pfändung<br>
:Untertitel 3. Zwangsvollstreckung in Forderungen und anderen Vermögensrechte
§ 828        Zuständigkeit des Vollstreckungsgerichts<br>
§ 829        Pfändung einer Geldforderung<br>
§ 830        Pfändung einer Hypothekenforderung<br>
§ 831        Pfändung indossabler Papiere<br>
§ 832        Pfändungsumfang bei fortlaufenden Bezügen<br>
§ 833        Pfändungsumfang bei Arbeits- oder Diensteinkommen<br>
§ 833a      Pfändungsumfang bei Kontoguthaben<br>
§ 834        Keine Anhörung des Schuldners<br>
§ 835        Überweisung einer Geldforderung<br>
§ 836        Wirkung der Überweisung<br>
§ 837        Überweisung einer Hypothekenforderung<br>
§ 837a      Überweisung einer Schiffshypothekenforderung<br>
§ 838        Einrede des Schuldners bei Faustpfand<br>
§ 839        Überweisung bei Anwendungsbefugnis<br>
§ 840        Erklärungspflicht des Drittschuldners<br>
§ 841        Pflicht zur Streitverkündungs<br>
§ 842        Schadensersatz bei verzögerter Beitreibung<br>
§ 843        Verzicht des Pfandgläubigers<br>
§ 844        Andere Verwendungen<br>
§ 845        Vorpfändung<br>
§ 846        Zwangsvollstreckung in Herausgabeansprüche<br>
§ 847        Herausgabeanspruch auf eine bewegliche Sache<br>
§ 848        Herausgabeanspruch auf eine unbewegliche Sache<br>
§ 849        Keine Überweisung an Zahlungs statt<br>
§ 850        Pfändungsschutz für Arbeitseinkommen<br>
§ 850a      Unpfändbare Bezüge<br>
§ 850b      Bedingt pfändbare Bezüge<br>
§ 850c      Pfändungsgrenzen für Arbeitseinkommen<br>
§ 850d      Pfändbarkeit bei Unterhaltsansprüchen<br>
§ 850e      Berechnung des pfändbaren Arbeitseinkommen<br>
§ 850f       Änderung des unpfändbare Betrages<br>
§ 850g      Änderung der Unpfändbarkeitsvoraussetzungen<br>
§ 850h      Verschleiertes Arbeitseinkommen<br>
§ 850i       Pfändungsschutz für sonstige Einkünfte<br>
'''''[ab 30.11.2021:]''''' <br>
§ 850k       Pfändungsschutzkonto<br>
§ 850l       Anordnung der Unpfändbarkeit von Kontoguthaben auf dem Pfändungsschutzkonto<br>
'''''[ab 01.12.2021:]''''' <br>
§ ''850k''       ''Einrichtung und Beendigung des Pfandschutzkontos''<br>
§ ''850l''       ''Pfändung des Gemeinschaftskontos''<br>
§ 851        Nicht übertragbare Forderungen<br>
§ 851a       Pfändungsschutz für Landwirte<br>
§ 851b       Pfändungsschutz bei Miet- und Pachtzinsen<br>
§ 851c       Pfändungsschutz bei Altersrenten<br>
§ 851d       Pfändungsschutz bei steuerlich gefördertem Altersvorsorgevermögen<br>
§ 852        Beschränkt pfändbare Forderungen<br>
§ 853        Mehrfache Pfändung einer Geldforderung<br>
§ 854        Mehrfache Pfändung eines Anspruchs auf bewegliche Sachen<br>
§ 855        Mehrfache Pfändung eines Anspruchs auf unbewegliche Sachen<br>
§ 855a      Mehrfache Pfändung eines Anspruchs auf ein Schiff<br>
§ 856        Klage bei mehrfacher Pfändung<br>
§ 857        Zwangsvollstreckung in andere Vermögensrechte<br>
§ 858        Zwangsvollstreckung in Schiffspart<br>
§ 859        Pfändung von Gesamthandanteilen<br>
§ 860        Pfändung von Gesamtgutanteilen<br>
§§ 861, 862 (weggefallen)<br>
§ 863        Pfändungsbeschränkungen bei Erbschaftsnutzungen<br>
:::::::::::::Titel 3. Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen<br>
§ 864        Gegenstand der Immobiliarvollstreckung<br>
§ 865        Verhältnis zur Mobiliarvollstreckung<br>
§ 866        Arten der Vollstreckung<br>
§ 867        Zwangshypothek<br>
§ 868        Erwerb der Zwangshypothek durch den Eigentümer<br>
= § 1 (ZPO) Sachliche Zuständigkeit. =
Die sachliche Zuständigkeit der Gerichte wird durch das Gesetz über die Gerichtsverfassung 2) bestimmt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 22 ff.)'''
= § 2 (ZPO) Bedeutung des Wertes. =
Kommt es nach den Vorschriften dieses Gesetztes oder des Gerichtsverfassungsgesetzes 2) auf den Wert des Streitgegenstandes des Beschwerdegegenstandes, der Beschwerde oder der Verurteilung an, so gelten die nachfolgenden Vorschriften. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 22 ff.)'''
= § 3 (ZPO) Wertfestsetzung nach freiem Ermessen. =
Der Wert wird von dem Gericht nach freiem Ermessen festgesetzt; es kann eine beantragte Beweisaufnahme sowie von Amts wegen die Einnahme des Augenscheins und die Begutachtung durch Sachverständige anordnen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 22 ff.)'''
= § 4 (ZPO) Wertberechnung: Nebenforderungen. =
(1) Für die Wertberechnung 3) ist der Zeitpunkt der Einreichung der Klage, in der Rechtsmittelinstanz der Zeitpunkt der Einlegung des Rechtsmittels, bei der Verurteilung der Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Verhandlung, auf die das Urteil ergeht, entscheidend; Früchte, Nutzungen, Zinsen und Kosten bleiben unberücksichtigt, wenn sie als Nebenforderungen geltend gemacht werden. (2) Bei Ansprüchen aus Wechseln im Sinne des Wechselgesetzes sind Zinsen, Kosten und Provision, die außer der Wechselsumme gefordert werden, als Nebenforderungen anzusehen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 22 ff.)'''
= § 5 (ZPO) Mehrere Ansprüche. =
Mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche werden zusammengerechnet; dies gilt nicht für den Gegenstand der Klage und der Widerklage. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 22 ff.)'''
= § 6 (ZPO) Besitz; Sicherstellung; Pfandrecht. =
1 Der Wert wird bestimmt; durch den Wert einer Sache; wenn es auf deren Besitz und durch den Betrag einer Forderung, wenn es auf deren Sicherstellung oder ein Pfandrecht ankommt. 2 Hat der Gegenstand des Pfandrechts einen geringeren Wert, so ist dieser maßgebend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 22 ff.)'''
= § 7 (ZPO) Grunddienstbarkeit. =
Der Wert einer Grunddienstbarkeit wird durch den Wert, den sie für das herrschende Grundstück hat, und wenn der Betrag, um den sich der Wert des dienenden Grundstücks durch die Dienstbarkeit mindert, größer ist, durch diesen Betrag bestimmt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 22 ff.)'''
= § 8 (ZPO) <sup> 1) </sup> Pacht- oder Mietverhältnis. =
Ist das Bestehen oder die Dauer eines Pacht- oder Mietverhältnisses streitig, so ist der Betrag der auf die gesamte streitige Zeit entfallenden Pacht oder Miete und, wenn der 25fache Betrag des einjährigen Entgelts geringer ist, dieser Betrag für die Wertberechnung entscheidend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
= § 9 (ZPO) <sup> 2) </sup> Wiederkehrende Nutzungen oder Leistungen. =
1 Der Wert des Rechts auf wiederkehrende Nutzungen oder Leistungen wird nach dem dreieinhalbfachen Wert des einjährigen Bezuges berechnet. 2 Bei bestimmter Dauer des Bezugsrechts ist der Gesamtbetrag der künftigen Bezüge maßgebend, wenn er der geringere ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
= § 10 (ZPO) (weggefallen) =
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
= § 11 (ZPO) Bindende Entscheidung über Unzuständigkeit =
Ist die Unzuständigkeit eines Gerichts auf Grund der Vorschriften über die sachliche Zuständigkeit der Gerichte rechtskräftig ausgesprochen, so ist diese Entscheidung für das Gericht bindend, bei dem die Sache später anhängig wird. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
:::'''Titel 2. Gerichtsstand'''
= § 12³) (ZPO) Allgemeiner Gerichtsstand; Begriff. =
Das Gericht, bei dem eine Person ihren allgemeinen Gerichtsstand hat, ist für alle gegen sie zu erhebenden Klagen zuständig, sofern nicht für eine klage ein ausschließlicher Gerichtsstand begründet ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
= § 13) (ZPO) Allgemeiner Gerichtsstand des Wohnsitzes. =
Der allgemeine Gerichtsstand einer Person wird durch den Wohnsitz bestimmt '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
= § 14) (ZPO) (weggefallen) =
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
= § 15 (ZPO) Allgemeiner Gerichtsstand für exterritoriale Deutsche =
(1)<sup>1</sup> Deutsche, die das Recht der Exterritorialität genießen, sowie die im Ausland beschäftigten deutschen Angehörigen des öffentlichen Diensts behalten den Gerichtsstand ihres letzten inländischen Wohnsitzes. <sup>2</sup> Wenn sie einen solchen Wohnsitz nicht hatten, habe sie ihren allgemeinen Gerichtsstand beim Amtsgericht Schöneberg in Berlin. (2) Auf Honorarkonsuln ist diese Vorschrift nicht anzuwenden.
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
= § 16 (ZPO) Allgemeiner Gerichtsstand wohnsitzloser Personen =
Der allgemeine Gerichtstand einer Person, die keinen Wohnsitz hat, wird durch den Aufenthaltsort im Inland und, wenn ein solcher nicht bekannt ist, durch den letzten Wohnsitz bestimmt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 23 ff.)'''
= § 17 (ZPO) Allgemeiner Gerichtsstand juristischer Personen =
(1) <sup> 1 </sup> Der allgemeine Gerichtsstand der Gemeinden, der Korporationen sowie derjenigen Gesellschaften, Genossenschaften oder anderen Vereine und derjenigen Stiftungen, Anstalten und Vermögensmassen, die als solche verklagt werden können, wird durch ihren Sitz bestimmt. <sup> 2 </sup> Als Sitz gilt, wenn sich nichts anderes ergibt, der Ort, wo die Verwaltung geführt wird. (2) Gewerkschaften haben den allgemeinen Gerichtstand bei dem Gericht, in dessen Bezirk das Bergwerk liegt, Behörden, wenn sie als solche verklagt werden können, bei dem Gericht ihres Amtssitzes. (3) Neben dem durch die Vorschriften dieses Paragraphen bestimmten Gerichtsstand ist ein durch Statut oder in anderer Weise besonders geregelter Gerichtsstand zulässig. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 24 ff.)'''
= § 18 (ZPO) Allgemeiner Gerichtsstand des Fiskus =
Der allgemeine Gerichtsstand des Fiskus wird durch den Sitz der Behörde bestimmt, die berufen ist, den Fiskus in dem Rechtsstreit zu vertreten. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 24 ff.)'''
= § 19 (ZPO)Mehrere Gerichtsbezirke am Behördensitz =
Ist der Ort, an dem eine Behörde ihren Sitz hat, in mehrere Gerichtsbezirke geteilt, so wird der Bezirk der im Sinne der §§ 17, 18 als Sitz der Behörde gilt, für die Bundesbehörden von dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, im Übrigen von der Landesjustizverwaltung durch allgemeine Anordnung bestimmt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 24 ff.)'''
= § 19 <sub> a </sub> (ZPO) Allgemeiner Gerichtsstand des Insolvenzverwalters. =
Der allgemeine Gerichtsstand eines Isolvenzverwalters für Klagen, die sich auf die Insolvenzmasse beziehen, wird durch den Sitz des Insolvenzgerichts bestimmt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 24 ff.)'''
= § 19 <sub> b </sub> (ZPO) Allgemeiner Gerichtsstand bei restrukturierungsbezogene Klagen; Verordnungsermächtigung. =
(1) Für Klagen, die sich auf Restrukturierungssachen nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -retrukturierungsgesetz beziehen, ist ausschließlich das Gericht zuständig, in dessen Bezirk das für die Restrukturierungssache zuständige Restrukturierungsgericht seinen Sitz hat.
<div style="text-indent: 38px;"> (2) <sup> 1 </sup>Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung die in Absatz 1 genannten Klagen einem Landgericht für die Bezirke mehrerer Oberlandesgerichte zuzuweisen, sofern dies der sachlichen Förderung oder schnelleren Erledigung der Verfahren dienlich ist. <sup>2</sup>Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die Landesjustizverwaltungen übertragen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 24 ff.)'''</div>
= § 20 Besonderer Gerichtsstand des Aufenthaltsorts. =
Wenn Personen an einem Ort unter Verhältnissen, die ihrer Natur nach auf einen Aufenthalt von längerer Dauer hinweisen, insbesondere als Hausgehilfen, Arbeiter, Gewerbehilfen, Studierende, Schüler oder Lehrlinge sich aufhalten, so ist das Gericht des Aufenthaltsortes für alle Klagen zuständig, die gegen dieser Personen wegen vermögensrechtlicher Ansprüche erhoben werden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 24 ff.)'''
= § 21 Besonderer Gerichtsstand der Niederlassung. =
(1) hat jemand zum Betrieb einer Fabrik, einer Handlung oder eines anderen Gewerbes eine Niederlassung, von der aus unmittelbar Geschäfte geschlossen werden, so können gegen ihn alle Klagen, die auf den Geschäftsbetrieb der Niederlassung Bezug haben, bei dem Gericht des Ortes erhoben werden, wo die Niederlassung sich befindet. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 24 ff.)'''
= § 22 Besonderer Gerichtsstand der Mitgliedschaft. =
Das Gericht, bei dem Gemeinden, Korporationen, Gesellschaften, Genossenschaften oder andere Vereine den allgemeinen Gerichtsstand haben, ist für die Klagen zuständig, die von ihnen oder von dem Insolvenzverwalter gegen die Mitglieder als solche oder von den Mitgliedern in dieser Eigenschaft gegeneinander erhoben werden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 25 ff.)'''
= § 23<sup>1)</sup>Besonderer Gerichtsstand des Vermögens und des Gegenstands. =
<sup>1</sup> Für Klagen wegen vermögensrechtlicher Ansprüche gegen eine Person, die im Inland keinen Wohnsitz hat, ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk sich Vermögen derselben oder der mit der Klage in Anspruch genommene Gegenstand befindet. <sup>2</sup> Bei Forderungen gilt als der Ort, wo das Vermögen sich befindet, der Wohnsitz des Schuldners und, wenn für die Forderungen eine Sache zur Sicherheit haftet, auch der Ort, wo die Sache sich befindet. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 25 ff.)'''
= § 23a (aufgehoben) =
= § 24 Ausschließlicher dinglicher Gerichtsstand. =
(1) Für Klagen, durch die das Eigentum, eine dingliche Belastung oder die Freiheit von einer solchen geltend gemacht wird, für Grenzscheidungs-, Teilung- und Besitzklagen ist, sofern es sich um unbewegliche Sachen handelt, das Gericht ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk die Sache belegen ist. (2) Bei den eine Grunddienstbarkeit, eine Reallast oder ein Vorkaufsrecht betreffenden Klagen ist die Lage des dienenden oder belasteten Grundstücks entscheidend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 25 ff.)'''
= § 25 Dinglicher Gerichtsstand des Sachzusammenhanges. =
In dem dinglichen Gerichtsstand kann mit der Klage aus einer Hypothek, Grundschuld oder Rentenschuld die Schuldklage, mit der Klage auf Umschreibung oder Löschung einer Hypothek, Grundschuld oder Rentenschuld die Klage auf Befreiung von der persönlichen Verbindlichkekt mit der Klage auf Anerkennung einer Reallast die Klage auf rückständige Leistungen erhoben werden, wenn die verbundenen Klagen gegen denselben Beklagten gerichtet sind. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 25 ff.)'''
= § 26 Dinglicher Gerichtsstand für persönliche Klagen. =
In dem dinglichen Gerichtsstand können persönliche Klagen, die gegen die Eigentümer oder Besitzer einer unbeweglichen Sache als solche gerichtet werden, sowie Klagen wegen Beschädigung eines Grundstücks oder hinsichtlich der Entschädigung wegen Enteignung eines Grundstücks erhoben werden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 25 ff.)'''
= § 27 Besonderer Gerichtsstand der Erbschaft. =
(1) Kagen, welche die Feststellung des Erbrechts, Ansprüche des Erben gegen einen Erbschaftsbesitzer, Anprüche aus Vermächtnissen oder sonstigen Verfügungen von Todes wegen, Pflichtteilsansprüche oder die Teilung der Erbschaft zum Gegenstand haben, können vor dem Gericht erhoben werden, bei dem er Erblasser zur zeit seines Todes den allgemeinen Gerichtsstand gehabt hat. (2) Ist der Erblasser ein Deutscher und hatte er zur Zeit seines Todes im Inland keinen allgemeinen Gerichtsstand, so können die im Absatz 1 bezeichneten Klagen vor dem Gericht erhoben werden, in dessen Bezirk der Erblasser seinen letzten inländischen Wohnsitz hatte, wenn er einen solchen Wohnsitz nicht hatte, so gilt die Vorschrift des § 15 Abs., 1 Satz 2 entsprechend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 26 ff.)'''
= § 28 Erweiterter Gerichtsstand der Erbschaft. =
In dem Gerichtsstand der Erbschaft können auch Klagen wegen anderer Nachlassverbindlichkeiten erhoben werden, solange sich der Nachlass noch ganz oder teilweise im Bezirk des Gerichts befindet oder die vorhandenen mehreren Erben noch als Gesamtschuldner haften. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 26 ff.)'''
= § 29 Besonderer Gerichtsstand des Erfüllungsorts. =
(1) Für Streitigkeiten aus einem Ertragsverhältnis und über deren Betehen ist das Gericht des Ortes zuständig, an dem die streitige Verpflichtung zu erfüllen ist. (2) Eine Vereinbarung über den Erfüllungsort begründet die Zuständigkeit nur, wenn die Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 26 ff.)'''
= § 29a Ausschließlicher Gerichtstand bei Miet- oder Pachträumen. =
(1) Für Streitigkeiten über Ansprüche aus Miet- oder Pachtverhältnissen über Räume oder über dessen Bestehen solcher Verhältnisse ist das Gericht ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk sich die Räume befinden. (2) Absatz 1 ist nicht anzuwenden, wenn es sich um Wohnraum der in § 549 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs genannten Art handelt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 26 ff.)'''
= § 29b (aufgehoben) =
= § 29c Besonderer Gerichtsstand für Haustürgeschäfte. =
(1)<sup>1</sup>Für Klagen aus außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen (§312b des Bürgerlichen Gesetzbuchs) ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk der Verbraucher zur Zeit der Klageerhebung seinen Wohnsitz, in Ermangelung eines solchen seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. <sup>2</sup> Für Klagen gegen den Verbraucher ist dieses Gericht ausschließlich zuständig. (2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die bei dem Erwerb des Anspruchs oder der Begründung des Rechtsverhältnisses nicht überwiegend im Rahmen ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. (3) § 33 Abs. 2 findet auf Widerklagen der anderen Vertragspartei keine Anwendung. (4) Eine von Absatz 1 abweichende Vereinbarung ist zulässig für den Fall, dass der Verbraucher nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 26 ff.)'''
= § 30 Gerichtsstand bei Beförderungen. =
(1)<sup>1</sup>Für Rechtsstreitigkeiten aus einer Güterbeförderung ist auch das Gericht zuständig, in dessen Bezirk der Ort der Übernahme des Gutes oder der für die Ablieferung des Gutes vorgegebene Ort liegt. <sup>2</sup>Eine Klage gegen den ausführenden Frachtführer oder ausführenden Verfrachter kann auch in dem Gerichtstand des Frachtführers oder Verfrachtete erhoben werden. <sup>3</sup> Eine Klage gegen den Frachtführer oder ausführenden Verfrachter kann auch in dem Gerichtsstand des ausführenden Frachtführers oder ausführenden Verfrachtete erhoben werden. (2)<sup>1</sup> Für Rechtsstreitigkeiten wegen einer Beförderung von Fahrgästen und ihrem Gepäck auf Schiffen ist auch das Gericht zuständig, in dessen Bezirk sich der im Beförderungsvertrag bestimmte Abgangs- oder Bestimmungsort befindet. <sup>2</sup>Eine von Satz 1 abweichende Vereinbarung ist unwirksam, wenn sie vor Eintritt des Ereignisses getroffen wird, das den Tod oder die Körperverletzung des Fahrgasts oder den Verlust, die Beschädigung oder die verspätete Aushändigung des Gepäcks verursacht hat.'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 26 ff.)'''
= § 30a Gerichtsstand bei Bergungsansprüchen. =
Für Klagen wegen Ansprüchen aus Bergung von Schiffen oder sonstigen Vermögensgegenständen in einem Gewässer gegen eine Person, die im Inland keinen Gerichtsstand hat, ist das Gericht zuständig, bei dem der Kläger im Inland seinen allgemeinen Gerichtstand hat. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 27 ff.)'''
= § 31 Besonderer Gerichtstand der Vermögensverwaltung. =
Für Klagen, die aus einer Vermögensverwaltung von dem Geschäftsherrn gegen den Verwalter oder von dem Verwalter gegen den Geschätsherrn erhoben werden, ist das Gericht des Ortes zuständig, wo die Verwaltung geführt ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 276 ff.)'''
= § 32 Besonderer Gerichtsstand der unerlaubten Handlung. =
Für Klagen aus unerlaubten Handlungen ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk die Handlung begangen ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 27 ff.)'''
= § 32a Ausschließlicher Gerichtsstand der Umwelteinwirkung. =
<sup>1</sup>Für Klagen gegen den Inhaber einer im Anhang 1 des Umwelthaftungsgesetzes genannten Anlage, mit denen der Ersatz eines durch eine Umwelteinwirkungverursachten Schadens geltend gemacht wird, ist das Gericht ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk die Umwelteinwirkung von der Anlage ausgegangen ist. <sup>2</sup>Dies gilt nicht, wenn die Anlage im Ausland belegen ist.
= § 32b<sup>1)</sup> Ausschließlicher Gerichtsstand bei falschen, irreführenden oder unterlassenen öffentlichen Kapitalmarktinformationen. =
(1) Für Klagen, in denen 1. ein Schadensersatzanspruch wegen falscher, irreführender oder unterlassener öffentlicher Kapitalmarktinformation, 2. ein Schadensersatzanpruch wegen Verwendung einer falschen oder irreführenden öffentlichen Kapitalmarktinformation oder wegen Unterlassung der gebotenen Aufklärung darüber das eine öffentliche Kapitalmarktinformation falsch oder irreführend ist, oder 3. ein Erfüllunganspruch aus Vertrag, der auf einem Angebot nach dem Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz beruht, geltend gemacht wird, ist das Gericht ausschließlich am Sitz des betroffenen Emittenten, des betroffenen Anbieters von sonstigen Vermögensanlagen oder der Zielgesellschaft zuständig, wenn sich dieser Sitz im Inland befindend und die Klage zumindest auch gegen den Emittenten, den Anbieter oder die Zielgesellschaft gerichtet wird. (2)<sup>1</sup> Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung, die im Absatz 1 genannten Klagen einem Landgericht für die Bezirke mehrerer Landgerichte zuzuweisen, sofern dies der sachlichen Forderung oder schnelleren Erledigung der Verfahren dienlich ist. <sup>2</sup>Die Landesregierungen können diese Ermächtigung auf die Landesjustizverwaltungen übertragen.
: <sup>1)</sup> Beachte hierzu Übergangsvorschrift in § 31 EGZPO (Nr. 1a).
= § 32c Ausschließlicher Gerichtsstand bei Musterfeststellungsverfahren. =
Für Klagen in Musterfeststellungsverfahren nach Buch 6 ist das Gericht des allgemeinen Gerichtsstands des Beklagten ausschließlich zuständig, sofern sich dieser im Inland befindet.
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 28 ff.)'''
= § 33 Besonderer Gerichtsstand der Widerklage. =
(1) Bei dem Gericht der Klage kann eine Widerklage erhoben werden, wenn der Gegenanspruch mit dem in der Klage geltend gemachten Anspruch oder mit den gegen ihn vorgebrachten Verteidigungsmitteln in Zusammenhang steht. (2) Dies gilt nicht, wenn für eine Klage wegen des Gegenanspruchs die Vereinbarung der Zuständigkeit des Gerichts nach § 40 Abs. 2 unzulässig ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 28 ff.)'''
= § 34 Besonderer Gerichtsstand des Hauptprozesses. =
Für Klagen der Prozessbevollmächtigten, der Beistände, der Zustellungsbevollmächtigten und der Gerichtsvollzieher wegen Gebühren und Auslagen ist das Gericht des Hauptrozesses zuständig. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 28 ff.)'''
= § 35 Wahl unter mehreren Gerichtsständen. =
Unter mehreren zuständigen Gerichten hat der Kläger die Wahl. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 28 ff.)'''
= § 35a (aufgehoben) =
= § 36 Gerichtliche Bestimmung der Zuständigkeit.=
(1) Das zuständige Gericht wird durch das im Rechtszug zunächst höhere Gericht bestimmt:1. wenn das an sich zuständige Gericht in einem Einzelnen Fall an der Ausübung des Richteramtes rechtlich oder tatsächlich verhindert ist; 2. wenn es mit Rücksicht auf die Grenzen verschiedener Gerichtsbezirke ungewiss ist, welches Gericht für den Rechtsstreit zuständig sei; 3. wenn mehrere Personen, die bei verschiedenen Gerichten ihren allgemeinen Gerichtsstand haben als Streitgenossen im allgemeinen Gerichtstand verklagt werden sollen und für den Rechtsstreit ein gemeinschaftlicher besonderer Gerichtstand nicht begründet ist; 4. wenn die Klage in den dinglichen Gerichtsstand erhoben werden soll und die Sache in den Bezirken verschiedener Gerichte belegen ist; 5. wenn in einem Rechtsstreit verschiedene Gerichte sich rechtskräftig für zuständig erklärt haben; 6. wenn verschiedene Gerichte, von denen eines für den Rechtsstreit zuständig ist, sich rechtskräftig für unzuständig erklärt haben,
(2) Ist das zunächst höhere gemeinschaftliche Gericht der Bundesgerichtshof, so wird das zuständige Gericht durch das Oberlandesgericht bestimmt, zu dessen Bezirk das zuerst mit der Sache befasste Gericht gehört. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 28 ff.)'''
= § 37 Verfahren bei gerichtlicher Bestimmung. =
(1) Die Entscheidung über das Gesuch um Bestimmung des zuständigen Gerichts ergeht durch Beschluss. (2) Der Beschluss, der das zuständige Gericht bestimmt, ist nicht anfechtbar.
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 29 ff.)'''
:::'''Titel 3. Vereinbarung über die Zuständigkeit des Gerichts'''
= § 38 Zugelassene Gerichtsstandsvereinbarung =
(1) Ein an sich unzuständiges Gericht des ersten Rechtszuges wird durch ausdrückliche oder stillschweigende Vereinbarung der Parteien zuständig, wenn die Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind. (2)<sup>1)</sup> <sup>1</sup> Die Zuständigkeit eines Gerichts des ersten Rechtszuges kann ferner vereinbart werden, wenn mindestens eine der Vertragsparteien keinen allgemeinen Gerichtsstand in Inland hat. <sup>2</sup> Die Vereinbarung muss schriftlich abschlossen oder, falls sie mündlich getroffen wird, schriftlich bestätigt werden.<sup>3</sup>Hat eine der Parteien einen inländischen allgemeinen Gerichtsstand, so kann für das Inland nur ein Gericht gewählt werden, bei dem diese Partei ihren allgemeinen Gerichtstand hat oder ein besonderer Gerichtstand begründet ist.(3) Im Übrigen ist eine Gerichtsstandsvereinbarung nur zulässig, wenn sie ausdrücklich und schriftlich 1. nach dem Entstehen der Streitigkeit oder 2. für den Fall geschlossen wird, das die im Klageweg in Anspruch zu nehmende Partei nach Vertragsschluss ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich dieses Gesetztes verlegt oder ihr Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 29 ff.)'''
= § 39 Zuständigkeit infolge rügeloser Verhandlung. =
<sup>1</sup>Die Zuständigkeit eines Gericht des ersten Rechtszuges wird ferner dadurch begründet, dass der Beklagte, ohne die Unzuständigkeit geltend zu machen, zur Hauptsache mündlich verhandelt. <sup>2</sup>Dies gilt nicht, wenn die Belehrung nach § 504 unterblieben ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 29 ff.)'''
= § 40 Unwirksame und unzulässige Gerichtsstandsvereinbarung. =
(1) Die Vereinbarung hat keine rechtliche Wirkung, wenn sie nicht auf ein bestimmtes Rechtsverhältnis und die aus ihm entspringenden Rechtsstreitigkeiten sich bezieht. (2) Eine Vereinbarung is unzulässig, wenn 1. der Rechtsstreit nichtvermögensrechtliche Ansprüche betrifft, die den Amtsgerichten ohne Rücksicht auf den Wert des Streitgegenstandes zugewiesen sind, oder 2. für de Klage ein ausschließlicher Gerichtsstand begründet ist. <sup>2</sup> In diesen Fällen wird die Zuständigkeit eines Gerichts auch nicht durch rügeloses Verhandeln zur Hauptsache begründet. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 29 ff.)'''
:::'''Titel 4. Ausschließung und Ablehnung der Gerichtspersonen'''
= § 41 Ausschluss von der Ausübung des Richteramtes. =
Ein Richter ist von der Ausübung des Richteramtes kraft Gesetzes ausgeschlossen; 1. in Sachen, in denen er selbst Partei ist oder bei denen er zu einer Partei in dem Verhältnis eines Mitberechtigten, Mitverpflichteten oder Regresspflichtigen steht;2. in Sachen eines Ehegatten, auch wenn die Ehe nicht mehr besteht; 2a. in Sachen seines Lebenspartners, auch wenn die Lebenspartnerschaft nicht mehr besteht. 3. in Sachen einer Person, mit der er in gerader Linie verwandt oder verschwägert, in der Seitenlinie bis zum dritten Grad verwandt oder bis zum zweiten Grad verschwägert ist oder war; 4. in Sachen, in denen er als Prozessbevollmächtigter oder Beistand einer Partei bestellt oder als gesetzlicher Vertreter einer Partei aufzutreten berechtigt ist oder gewesen ist; 5. in Sachen, in denen er als Zeuge oder Sachverständiger vernommen ist; 6. in Sachen, in denen er in einem früheren Rechtszug oder im schiedsrichterlichen Verfahren bei dem Erlass der angefochtenen Entscheidung mitgewirkt hat, sofern er sich nicht um die Tätigkeit eines beauftragten oder ersuchten Richters handelt; 7. in Sachen wegen überlanger Gerichtsverfahren, wenn er in dem beanstandeten Verfahren in einem Rechtszug mitgewirkt hat, auf dessen Dauer der Entschädigungsanspruch gestützt wird; 8. in Sachen, in denen er an einem Meditationsverfahren oder einem anderen Verfahren der außergerichtlichen Konlikbeilegung mitgewirkt hat.
= § 42 Ablehnung eines Richters. =
(1) Ein Richter kann sowohl in den Fällen, in denen er von der Ausübung des Richteramts kraft Gesetzes ausgeschlossen ist, als auch wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden. (2) Wegen Besorgnis der Befangenheit findet die Ablehnung statt, wenn ein Grund vorliegt, der geeignet ist, Misstrauen gegen die Un parteilichkeit eines Richters zu rechtfertigen. (3) Das Ablehnungsrecht steht in jedem Fall beiden Parteien zu. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 29 ff.)'''
= § 43 Verlust des Ablehnungsrechts. =
Eine Partei kann einen Richter wegen Besorgnis der Befangenheit nicht mehr ablehnen, wenn sie sich bei ihm, ohne den ihr bekannten Ablehnungsgrund geltend zu machen, in eine Verhandlung eingelassen oder Anträge gestellt hat. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 31 ff.)'''
= § 44 Ablehnungsgesuch. =
(1) Das Ablehnungsgesuch ist bei dem Gericht, dem der Richter angehört, anzubringen; es kann vor der Geschäftsstelle zu Protokoll erklärt werden. (2)<sup>1</sup>Der Ablehnungsgrund ist glaubhaft zu machen, zur Versicherung an Eides statt darf die Partei nicht zugelassen werden. <sup>2</sup>Zur Glaubhaftmachung kann auf das Zeugnis des abgelehnten Richters Bezug genommen werden. (3) Der abgelehnte Richter hat sich über den Ablehnungsgrund dienstlich zu äußern. (4)<sup>1</sup>Wird ein Richter, bei dem die Partei sich in eine Verhandlung eingelassen oder Anträge gestellt hat, wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt, so ist glaubhaft zu machen, dass der Ablehnungsgrund erst später entstanden oder der Partei bekannt geworden sei.<sup>2</sup>Das Ablehnungsgesuch ist unverzüglich anzubringen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 31 ff.)'''
= § 45 Entscheidung über das Ablehnungsgesuch. =
(1)Über das Ablehnungsgesuch entscheidet das Gericht, dem der Abgelehnte angehört, ohne dessen Mitwirkung. (2)<sup>1</sup>Wird ein Richter beim Amtsgericht abgelehnt, so entscheidet ein anderer Richter des Amtsgerichts über das Gesuch.<sup>2</sup>Einer Entscheidung bedarf es nicht, wenn der abgelehnte Richter das Ablehnungsgesuch für begründet hält. (3)Wird das zur Entscheidung berufene Gericht durch Ausscheiden des abgelehnten Mitglieds beschlussunfähig, so entscheidet das im Rechtszug zunächst höhere Gericht. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 31 ff.)'''
= § 46 Entscheidung und Rechtsmittel. =
(1)Die Entscheidung über das Ablehnungsgesuch ergeht durch Beschluss. (2)Gegen den Beschluss, durch den das Gesuch für begründet erklärt wird findet kein Rechtsmittel, gegen den Beschluss, durch den das Gesuch für unbegründet erklärt wird, findet sofortige Beschwerde statt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 31 ff.)'''
= § 47 Unaufschiebbare Amtshandlungen. =
(1) Ein abgelehnter Richter hat vor Erledigung des Ablehnungsgesuchs nur solche Handlungen vorzunehmen, die keinen Aufschub gestatten. (2)<sup>1</sup>Wird ein Richter während der Verhandlung abgelehnt und würde die Entscheidung über die Ablehnung eine Vertagung der Verhandlung erfordern, so kann der Termin unter Mitwirkung des abgelehnten Richters fortgesetzt werden.<sup>2</sup>Wird die Ablehnung für begründet erklärt, so ist der nach Anbringung des Ablehnungsgesuchs liegende Teil der Verhandlung zu wiederholen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 31 ff.)'''
= § 48 Selbstablehnung: Ablehnung von Amts wegen. =
Das für die Erledigung eines Ablehnungsgesuchs zuständige Gericht hat auch dann zu entscheiden, wenn ein solches Gesuch nicht angebracht ist, ein Richter aber von einem Verhältnis Anzeige macht, das eine Ablehnung rechtfertigen könnte, oder wenn aus anderer Veranlassung Zweifel darüber entstehen, ob ein Richter kraft Gesetzes ausgeschlossen sei. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 31 ff.)'''
= § 49 Urkundsbeamte. =
Die Vorschriften dieses Titels sind auf den Urkundsbeamten der Geschäftsstelle entsprechend anzuwenden; die Entscheidung ergeht durch das Gericht, bei dem er angestellt ist.
:::::::'''Abschnitt 2 Parteien'''
::::'''Titel 1. Parteifähigkeit: Prozessfähigkeit'''
= § 50 Parteifähigkeit. =
(1) Parteifähig ist, wer rechtsfähig ist. (2) Ein Verein, der nicht rechtsfähig ist, kann klagen und verklagt werden; in dem Rechtsstreit hat der Verein die Stellung eines rechtsfähigen Vereins.
= § 51 Prozessfähigkeit; gesetzliche Vertretung; Prozessführung. =
(1) Die Fähigkeit einer Partei, vor Gericht zu stehen, die Vertretung nicht prozessfähiger Parteien durch andere Personen (gesetzliche Vertreter) und die Notwendigkeit einer besonderen Ermächtigung zur Prozessführung bestimmt sich nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts, soweit nicht die nachfolgenden Paragraphen abweichende Vorschriften enthalten. (2) Das Verschulden eines gesetzlichen Vertreters steht dem Verschulden der Partei gleich. (3) Hat eine nicht prozessfähige Partei, die eine volljährige natürliche Person ist, wirksam eine andere natürliche Person schriftlich mit ihrer gerichtlichen Vertretung bevollmächtigt, so steht diese Person einem gesetzlichen Vertreter gleich, wenn die Bevollmächtigung geeignet ist, gemäß '''''[''bis 31.12.2022:'''§ 1896 Abs. 2 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs'']''''' [ab 1.1.2023:''' ''§ 1814 Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs''']''''' die Erforderlichkeit einer Betreuung entfallen zu lassen.
= § 52 Umfang der Prozessfähigkeit. =
(1)<sup>1</sup> Eine Person ist insoweit prozessfähig, als sie sich durch Verträge verpflichten kann
= § 53 Prozessfähigkeit bei Betreuung oder Pflegschaft. =
''[§ 53 bis 31.12.2022:]''
Wird in einem Rechtsstreit eine prozessfähige Person durch einen Betreuer oder Pfleger vertreten, so steht sie für den Rechtsstreit einer nicht prozessfähigen Person gleich.
= § 53 Prozessfähigkeit bei rechtlicher Betreuung. =
''[§ 53 ab 1.1.2023:]''
(2) Bei Personen, für die ein Betreuer bestellt ist, richtet sich die Prozessfähigkeit nach den allgemeinen Vorschriften.(2)<sup>1</sup>Wird ein Betreuer in einem Rechtsstreit durch einen Betreuer vertreten, kann der Betreuer in jeder Lage des Verfahrens gegenüber dem Prozessgericht schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle erklären, dass der Rechtsstreit fortan ausschließlich durch ihn geführt wird (Ausschließlichkeitserklärung).<sup>2</sup>Mit Eingang der Ausschließlichkeitserklärung steht der Betreute für den weiteren Rechtsstreit einer nicht prozessfähigen Person gleich.<sup>3</sup>Der Betreuer kann die Ausschließlichkeitserklärung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zurücknehmen.
= § 53a =
(aufgehoben)
= § 54 Besondere Ermächtigung zu Prozesshandlungen. =
Einzelne Prozesshandlungen, zu denen nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts eine besondere Ermächtigung erforderlich ist, sind ohne sie gültig, wenn die Ermächtigung zur Prozessführung im Allgemeinen erteilt oder die Prozessführung auch ohne eine solche Ermächtigung im Allgemeinen statthaft ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 32 ff.)'''
= § 55 Prozessfähigkeit von Ausländern. =
Ein Ausländer, dem nach dem Recht seines Landes die Prozessfähigkeit mangelt, gilt als prozessfähig, wenn ihm nach dem Recht des Prozessgerichts die Prozessfähigkeit zusteht. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 33 ff.)'''
= § 56 Prüfung von Amts wegen. =
(1) Das Gericht hat den Mangel der Parteifähigkeit, der Prozessfähigkeit, der Legitimation eines gesetzlchen Vetreters und der erforderlichen Ermächtigung zur Prozessführung von Amts wegen zu berücksichtigen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 33 ff.)'''
= § 57 Prozesspfleger. =
(1) Soll eine nicht prozessfähige Partei verklagt werden, die ohne gesetzlichen Vertreter ist, so hat ihr der Vorsitzende des Prozess-Eintritt des gesetzten Vertreters einen besonderen Vertreter zu bestellen.
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 33 ff.)'''
= § 58 Prozesspfleger bei herrenlosem Grundstück oder Schiff. =
(1) Soll ein Recht an einem Grundstück, das von dem bisherigen Eigentümer nach § 928 des Bürgerlichen Gesetzbuchs aufgegeben und von dem Aneignungsberechtigten noch nicht erworben worden ist,im Wege der Klage geltend gemacht werden, so hat der Vorsitzende des Prozessgerichts auf Antrag einen Vertreter zu bestellen, dem bis zur Eintragung eines neuen Eigentümers die Wahrnehmung, der sich aus dem Eigentum ergebenden Rechte und Verpflichtungen im Rechtsstreit obliegt. (2) Absatz 1 gilt entsprechend, wenn im Wege der Klage ein Recht an einem eingetragenen Schiff oder Schiffsbauwerk geltend gemacht werden soll, da von dem bisherigen Eigentümer nach § 7 des Gesetztes über Rechte an eingetragenen Schiffen und Schiffsbauwwerken vom 15. November 1940 (RGB1. IS. 1499) aufgegeben und von Aneignungsberechtigten noch nicht erworben worden ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 33 ff.)'''
:::'''Titel 2. Streitgenossenschaft'''
= § 59 Streitgenossenschaft bei Rechtsgemeinschaft oder Identität des Grundes. =
Mehrere Personen können als Streitgenossen gemeinschaftlich klagen oder verklagt werden, wenn Sie hinsichtlich des Streitgegenstandes in Rechtsgemeinschaft stehen oder wenn sie aus demselben tatsächlichen und rechtlichen Grund berechtigt oder verpflichtet sind.
= § 60 Streitgenossenschaft bei Gleichartigkeit der Ansprüche. =
Mehrere Personen können auch dann als Streitgenossen gemeinschaftlich klagen oder verklagt werden, wenn gleichartige und auf einem im Wesentlichen gleichartigen tatsächlichen und rechtlichen Grund beruhende Ansprüche oder Verpflichtungen. den Gegenstand des Rechtsstreits bilden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 34 ff.)'''
= § 61 Wirkung der Streitgenossenschaft. =
Streitgenossen stehen, soweit nicht aus den Vorschriften des bürgerlichen Rechts oder dieses Gesetzes sich ein anderes egibt, dem Gegner dergestallt als Einzelne <sup>1)</sup> gegenüber, dass die Handlungen des einen Streitgenossen dem anderen weder zum Vorteil noch zum Nachteil gereichen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 34 ff.)'''
= § 62 Notwendige Streitgenossenschaft. =
(1) Kann das streitige Rechtsverhäntlnis allen Streigenossen gegenüber nur einheitlich festgestellt werden oder werden, wenn ein Termin oder eine Frist nur von einzelnen Streitgenosen versäumt wird, die säumigen Steitgenossen als durch die nicht säumigen vertreten angesehen. (2) Die säumigen Streitgenossen ind auch in dem späteren Verfahren zuzuziehen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 34 ff.)'''
= § 63 Prozessbetrieb; Ladungen. =
Das Recht zur Betreibung des Prozesses steht jedem Streitgenossen zu; zu allen Terminen sind sämtliche Streitgenossen zu laden: '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 34 ff.)'''
:::'''Titel 3. Beteiligung Dritter am Rechtsstreit'''
= § 64 Hauptintervention. =
Wer die Sache oder das Recht, worüber zwischen anderen Personen ein Rechtsstreit anhängig geworden ist, ganz oder teilweise für sich in Anspruch nimmt, ist bis zur rechtskräftigen Entscheidung dieses Rechtsstreits berechtigt, seinen Anspruch durch eine gegen beide Parteien gerichtete Klage bei dem Gericht geltend zu machen, vor dem der Rechtsstreit im ersten Rechtszug anhängig wurde. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 34 ff.)'''
= § 65 Aussetzung des Hauptprozesses. =
Der Hauptprozess kann auf Antrag einer Partei bis zur rechtskräfigten Entscheidung über die Hauptintervention ausgesetzt werden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 34 ff.)'''
= § 66 Nebenintervention. =
(1) Wer ein rechtliches Interesse daran hat, dass in einem zwischen anderen Personen anhängigen Rechtsstreit die eine Partei obsiege, kann dieser Partei zum Zwecke ihrer Unterstützung beitreten. (2) Die Nebenintervention kann in jeder Lage des Rechtsstreits bis zur rechtskräftigen Entscheidung auch in Verbindung mit der Einlegung eines Rechtsmittels, erfolgen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 34 ff.)'''
= § 67 Rechtsstellung des Nebenintervenienten. =
<sup>1</sup>Der Nebenintervenient muss den Rechtsstreit in der Lage annehmen, in der er sich zur Zeit seinss Beitritts befindet; er ist berechtigt, Angriffs- und Verteidigungsmittel geltend zu machen und alle Prozeesshanduungen wirksam vorzunehmen, insoweit nicht seine Erklärungen und Handlungen mit Erklärungen und Handlungen der Hauptpartei in Widerspruch stehen. <sup>2</sup>Für ihn gelten die §§ 141 und 278 Absatz 3 entsprechend.
= § 68 Wirkung der Nebenintervention. =
Der Nebenintervenient wird im Verhältnis zu der Hauptpartpartei mit der Behauptung nicht gehört, dass der Rechtsstreit, wie er dem Richter vorgelegt habe, unrichtig entscheiden sei; er wird mit der Behauptung, das die Hauptpartei den Rechtsstreit mangelhaft geführt habe, nur insoweit gehört, als er durchh die Lage des Rechtsstreits zur Zeit seines Beitritts oder durch Erklärungen und Handlungen der Hauptpartei verhindert worden ist, Angriffs- oder Verteidigungsmittel geltend zu machen, oder als Angriffs- oder Verteidigungsmittel, die ihm unbekannt waren, von der Hauptpartei absichtlich oder durch grobes Verschulden nicht geltend gemacht sind.
= § 69 Streitgenössische Nebenintervention. =
Insofern nach den Vorschriften des bürgerliches Rechts die Rechtskraft der in dem Hauptprozess erlassenen Entscheidung auf das Rechtsverhältnis des Nebenintervenienten zu dem Gegner von Wirksamkeit ist, gilt der Nebenintervenient im Sinne des § 61 als Streitgenosse de Hauptpartei.
= § 70 Beitritt des Nebenintervenienten. =
(1) <sup>1</sup> Der Beitritt des Nebenintervenienten erfolgt durch Einreichung eines Schriftsatzes bei dem Prozessgericht und, wenn er mit der Einlegung eines Rechtsmitels verbunden wird, durch Einreichung eines Schriftsatzes bei dem Rechtsmittelgericht. <sup>2</sup> Der Schriftsatz ist beiden Parteien zuzustellen und muss enthalten:<br> 1. die Bezeichnung der Parteien und des Rechtssteireits; <br> 2. die bestimmte Angabe des Interesses, das der Nebenintervenient hat; <br>3. die Erklärung des Beitritts.
:(2) Außerdem gelten die allgemeinen Vorschriften über die vorbereitenden Schriftsätze. ''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 35 ff.)'''
= § 71 Zwischenstreit über Nebenintervention. =
(1)<sup>1</sup> Über den Antrag auf Zurückweisung einer Nebenintervention wird nach mündlicher Verhandlung unter den Parteien und dem Nebenintervenienten entschieden.<sup>2</sup> Der Nebenintervenient ist zuzulassen, wenn er sei Interesse glaubhaft macht.<br> (2) Gegen das Zwischenurteil findet sofortige Beschwerde statt.<br> (3) Solange nicht die Unzulässigkeit der Intervention rechtskräftig ausgesprochen ist, wird der Intervenient im Hauptverfahren zugezogen. ''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 35 ff.)'''
= § 72 Zulässigkeit der Streitverkündigung. =
(1) Eine Partei, die für den Fall des ihr ungünstigen Ausganges des Rechtsstreits einen Anspruch auf Gewährleistung oder Schadloshaltung gegen einen Dritten erheben zu können glaubt oder den Anspruch eines Dritten besorgt, kann bis zur rechtskräftigen Entscheidung des Rechtsstreits dem Dritten gerichtlich den Streit verkünden.<br> (2)<sup>1</sup> Das Gericht und ein vom Gericht ernannter Sachverständiger sind nicht Dritter im Sinne dieser Vorschrift. <sup>2</sup>§73 Satz 2 ist nicht anzuwenden.<br> (3) Der Dritte ist zu einer weiteren Streitverkündung berechtigt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 35 ff.)'''
= § 73 Form der Streitverkündigung. =
<sup>1</sup>Zum Zwecke der Streitverkündung hat die Partei einen Schriftsatz einzureichen, in dem der Grund der Streitverkündung und die Lage des Rechtsstreits anzugeben ist. <sup>2</sup>Der Schriftsatz ist dem Dritten zuzustellen und dem Gegner des Streitverkünders in Abschrift mitzuteilen. <sup>3</sup>Die Streitverkündung wird erst mit der Zustellung an den Dritten wirksam.'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 35 ff.)'''
= § 74 Wirkung der Streitverkündigung. =
(1) Wenn der Dritte dem Streitverkünder beitritt, so bestimmt sich sein Verhältnis zu den Parteien nach den Grundsätzen über die Nebenintervention. <br> (2) Lehnt der Dritte den Beitritt ab oder erklärt er sich nicht, so wird der Rechtsstreit ohne Rücksicht auf ihn fortgesetzt. <br> (3) In allen Fällen dieses Paragraphen sind gegen den Dritten die Vorschriften des § 68 mit der Abweichung anzuwenden, dass statt der Zeit des Beitritts die Zeit entscheidet, zu welcher der Beitritt infolge der Streitverkündung möglich war. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 36 ff.)'''
= § 75 Gläubigerstreit. =
<sup>1</sup>Wird von dem verklagten Schuldner einem Dritten, der die geltend gemachte Forderung für sich in Anspruch nimmt, der Streit verkündet und tritt der Dritte in den Streit ein, so ist der Beklagte, wenn er den Betrag der Forderung zugunsten der streitenden Gläubiger unter Verzicht auf das Recht zur Rücknahme hinterlegt, auf seinen Antrag aus dem Rechtsstreit unter Verurteilung in die durch seinen unbegründeten Widerspruch veranlassten Kosten zu entlassen und der Rechtsstreit über die Berechtigung an der Forderung zwischen den streitenden Gläubigern allein fortzusetzen.<sup>2</sup>Dem Obsiegenden ist der hinterlegte Betrag zuzusprechen und der Unterliegende auch zur Erstattung der dem Beklagten entstandenen, nicht durch dessen unbegründeten Widerspruch veranlassten Kosten, einschließlich der Kosten der Hinterlegung zu verurteilen.
= § 76 Urheberbenennung bei Besitz. =
= § 77 Urheberbenennung bei Eingentumsbeeinträchtigung. =
= § 78 Anwaltsprozess. =
= § 78a =
(weggefallen)
= § 78b Notanwalt. =
(1) Insoweit eine Vertretung durch Anwälte geboten ist, hat das Prozessgericht einer Partei auf ihren Antrag durch Beschluss für den Rechtszug einen Rechtsanwalt zur Wahrnehmung ihrer Rechte beizuordnen, wenn sie einen zu ihrer Vertretung bereiten Rechtsanwalt nicht findet und die Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung nicht mutwillig oder aussichtslos erscheint. (2) Gegen den Beschluss, durch den die Beiordnung eines Rechtsanwalts abgelehnt wird, findet die sofortige Beschwerde statt.
= § 78c Auswahl des Rechtsanwalts. =
= § 79 Parteiprozess. =
= § 80 Prozessvollmacht. =
<sup>1</sup>Die Vollmacht ist schriftlich zu den Gerichtsakten einzureichen. <sup>2</sup>Sie kann nachgereicht werden; hierfür kann das Gericht eine Frist bestimmen.
= § 81 Umfang der Prozessvollmacht. =
= § 82 Geltung für Nebenverfahren. =
Die Vollmacht für den Hauptprozess umfasst die Vollmacht für das eine Hautintervention, einen Arrest oder eine einstweilige Verfügung betreffende Verfahren. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 39 ff.)'''
= § 83 Beschränkung der Prozessvollmacht. =
= § 84 Mehrere Prozessbevollmächtigte. =
= § 85 Wirkung der Prozessvollmacht. =
= § 86 Fortbestand der Prozessvollmacht. =
= § 87 Erlöschen der Vollmacht. =
= § 88 Mangel der Vollmacht. =
= § 89 Vollmachtloser Vertreter. =
= § 90 Beistand. =
::::::::::::: '''Titel 5 Prozesskosten'''
= § 91 Grundsatz und Umfang der Kostenpflicht. =
= § 91a Kosten bei Erledigung der Hauptsache. =
= § 92 Kosten bei teilweisem Obsiegen. =
= § 93 Kosten bei sofortigem Anerkenntnis. =
= § 93a =
(aufgehoben)
= § 93b Kosten bei Räumungsklagen. =
= § 93c, 93d =
= § 94 Kosten bei übergegangenem Anspruch. =
= § 95 Kosten bei Säumnis oder Verschulden. =
= § 96 Kosten erfolgloser Angriff- oder Verteidigungsmittel. =
= § 97 Rechtsmittelkosten. =
= § 98 Vergleichtskosten. =
= § 99 Anfechtung von Kostenentscheidungen. =
= § 100 Kosten bei Streitgenossen. =
= § 101 Kosten einer Nebenintervention. =
= § 102 =
(weggefallen)
= § 103 Kostenfestsetzungsgrundlage: Kostenfestsetzungsantrag. =
= § 104 Kostenfestsetzungsverfahren =
= § 105 Vereinfachter Kostenfestsetzungsbeschluss. =
= § 106 Verteilung nach Quoten. =
= § 107 Änderung nach Streitwertfestsetzung. =
(1)<sup>1</sup> Ergeht nach der Kostenfestsezung eine Entscheidung, durch die der Wert des Streitgegenstandes festgesetzt wird, so ist, falls diese Entscheidung von der Wertberechnung abweicht, die der Kostenfestsetzung zugrunde liegt, auf Antrag die Kostengestsetzung entsprechend abzuändern.<sup>2</sup>Über den Antrag entscheidet das Gericht des ersten Rechtszuges. (2) <sup>1</sup> Der Antrag ist binnen der Frist von einem Monat bei der Geschäftsstelle anzubringen. <sup>2</sup>Die Frist beginnt mit der Zustellung und wenn es einer solchen nicht bedarf, mit der Verkündung des den Wert des Streitgegenstandes festsetzenden Beschlusses. (3) Die Vorschriften des § 104 Abs. 3 sind anzuwenden.'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 45 ff.)'''
= § 115 Einsatz von Einkommen und Vermögen. =
(1) <sup>1</sup>Die Partei hat ihr Einkommen einzusetzen. <sup>2</sup>Zum Einkommen gehören alle Einkünfte in Geld oder Geldwert. <sup>3</sup>Von ihm sin abzusetzen: 1. a) die in §82 Abs. 2 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch<sup>2)</sup>bezeichneten Beträge: '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 46 ff.)'''
= =
<sup>1</sup>Vgl. Art. 220 bis 24 Haager Übereinkommen über den Zivilprozess v. 1.3.1954 (BGB1. 1958 II S 576, 577). Siehe ferner § 11 G über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet v. 25.4.1951 (BGB1 I.S. 269), zuletzt geänd. durch G v. 30.7.2004 (BGB1. I S. 1950) und für Mitglieder der in der Bundesrepublik stationierten ausländischen Truppen. vgl. Art. 31 Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut v. 3.8.1959 (BGB1. 1961 II S. 1218), zuletzt geändert. durch Abk. v. 28.9.1994 (BGB1. II S. 2598).
<sup>2</sup>§ 82 Abs. 2 und 3 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch v. 27.12.2003 (BGB1, I S. 3022, 3023),"(2)<sup>1</sup>Von dem Einkommen sind abzusetzen <br> 1. auf die Einkommen entrichtete Steuern. <br> 2. Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung einschließlich der Beiträge zur Arbeitsförderung. →</br>
(Fortsetzung der Anm. von voriger Seite)<br>
3. Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach #grund und Höhe angemessen sind, sowie geförderte Altersvorsorgeverträge nach § 82 des Einkommensteuergesetzes, soweit sie den Mindeststeigenbetrag nach § 86 des Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten, und <br>4. die mit der Erzielen des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben.<br><sup>2</sup>Erhält eine leistungsberechtigte Person aus einer Tätigkeit Bezüge oder Einnahmen, die nach § 3 Nummer 12,26, 26a oder 26b des Einkommensteuergesetzes steuerfrei sind oder die als Taschengeld Jugendfreiwilligendienstegesetzes gezahlt werden, ist abweichend von Satz 1 Nummer 2 bis 4 und den Absätzen 3 und 6 ein Betrag von bis zu 250 Euro monatlich nicht als Einkommen zu berücksichtigen.<br><sup>3></sup>Soweit ein Betrag nach Satz 2 in Anspruch genommen wird, gelten die Beträge nach Absatz 3 Satz 1 zweiter Halbsatz und nach Absatz 6 Satz 1 zweiter Halbsatz insoweit als ausgeschöpft. <br>(3)<sup>1</sup>Bei der Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist ferner ein Betrag in Höhe von 30 vom Hundert des Einkommens aus selbständiger und nichtselbständiger Tätigkeit der Leistungsberechtigten abzusetzen, höchstens jedoch 50 vom Hundert der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28. <sup>2</sup>Abweichend von Satz 1 ist bei einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder bei einem anderen Leistungsanbieter nach § 60 des Neunten Buches v. 23.12.2016 (BGB1. I S. 3234), zuletzt geändert. durch G. v 16.6.2021 (BGB1. I S. 1810) von dem Entgelt ein Achtel der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 zuzüglich 50 vom Hundert des diesen Betrag übersteigenden Entgelts abzusetzen. <sup>3</sup>Im Übrigen kann in begründeten Fällen ein anderer als in Satz 1 festgelegter Betrag vom Einkommen abgesetzt werden."
Abschnitt 2. Parteien <br><br>
b) bei Parteien, die ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielen, ein Betrag in Höhe von 50 vom Hundert des Regelsatzes für den alleinstehenden oder alleinerziehenden Leistungsberechtigten vom Bund gemäß der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch festgesetzt oder fortgeschrieben worden ist.<br>
2 a.) für die Partei und ihren Ehegatten oder ihren Lebenspartner jeweils ein Betrag in Höhe des um 10 vom Hundert erhöhten Regelsatzes, der für den alleinstehenden oder Alleinerziehenden Leistungsberechtigten vom Bund gemäß der Regelbedarsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch festgesetzt oder fortgeschrieben worden ist;<br>
b) bei weiteren Unterhaltsleistungen auf Grund gesetzlicher Unterhaltspflicht für jede unterhaltsberechtigte Person jeweils ein Betrag in Höhe des um 10 vom Hundert erhöhten Regelsatzes, der für eine Person ihres Alters vom Bund gemäß den Regelbedarfsstufen 3 bis 6 nach der Anlage zu § 28 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch festgesetzt oder fortgeschrieben worden ist;<br>
3. die Kosten der Unterkunft und Heizung, soweit sie nicht in einem auffälligen Missverhältnis zu den Lebensverhältnissen der Partei stehen;<br>
4. Mehrbedarfe nach § 21 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und nach § 30 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch; <br>
5. weitere Beträg, soweit dies mit Rücksicht auf besondere Belastungen angemessen ist; § 1610a dass Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt entsprechend.<br></br>
<sup>4</sup>Maßgeblich sind die Beträge, die zum Zeitpunkt der Bewilligung der Prozesskostenhilfe gelten.<aup>5</sup>Soweit am Wohnsitz der Partei aufgrund einer Neufestsetzung oder jeder Fortschreibung nach § 20 Absatz 2 bis 4 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch höhere Regelsätze gelten, sind diese heranzuziehen. <sup>6</sup>Das Bundesministerium der Justiz und für Verberbraucherschutz gibt bei jeder Neufestsetzung oder jeder Fortschreibung die maßgebenden Beträge nach Satz 3 Nummer 1 Buchstabe b und Nummer 2 und nach Satz 5 im Bundesgesetzblatt bekannt. <sup>'''1)'''</sup> <sup>7</sup>Diese Beträge sind, soweit sie nicht volle Euro ergeben, bis zu 0,49 Euro abzurunden und von 0,50 Euro an aufzurunden. <sup>8</sup>Die Unterhaltsfreibeträge nach Satz 3 Nr. 2 vermindern sich um eigenes Einkommen der Unterhaltsberechtigten Person.<sup>9</sup>Wird eine Geldrente gezahlt, so ist sie anstelle des Freibetrages abzusetzen, soweit dies angemessen ist.
(2)<sup>1</sup>Von dem nach Abzügen verbleibenden Teil des monatlichen Einkommens (einzusetzendes Einkommen) sind Monatsraten in Höhe der Hälfte des einzusetzenden Einkommens festzusetzen; die Monatsraten sind auf volle Euro abzurunden. <sup>2</sup>Beträgt die Höhe einer Monatsrate weniger als 10 Euro, ist von der Festsetzung der Monatsraten abzusehen.<sup>3</sup>Bei einem einzusetzenden Einkommen von mehr als 600 Euro beträgt die Monatsrate 300 Euro zuzüglich des Teils des einzusetzenden Einkommens, der 600 Euro übersteigt.<sup>4</sup>Unabhängig von der Zahl der Rechtszüge sind höchstens 48 Monatsraten aufzubringen. (3)<sup>1</sup>Die Partei hat ihr Vermögen einzusetzen, soweit dies zumutbar ist. <sup>2</sup>§9 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch gilt entsprechend.(4) Prozesskostenhilfe wird nicht bewilligt, wenn die Kosten der Prozessführung der Partei vier Monatsraten und die aus dem Vermögen aufzubringenden Teilbeträge voraussichtlich nicht übersteigen.
= =
{| class="wikitable" style="text-align: center; color: black;"
|
|Freibetrag <br> Bund <br></br>
|Freibetrag in <br>den Land-<br>kreisen Fürs-<br>tenfeldbruck<br>und<br>Starn-<br>berg</br>
|Freibetrag im <br>Landkreis<br>München<br>
|Freibetrag in <br>der Landes-<br>hauptstadt<br>München<br>
|-
|Parteien, die ein Einkommen aus Er-<br> werbtätigkeit erzielen (§ 115 Absatz 1 <br> Satz 3 Nummer 1 Buchstabe b der <br> Zivilprozessordnung)
|223 Euro
|235 Euro
|235 Euro
|234 Euro
|-
|Partei, Ehegatte oder Lebenspartner<br> (§ 115 Absatz 1 Satz 3 Nummer 2 <br> Buchstabe a der Zivilprozessverordnung) </br>
|491 Euro
|516 Euro
|517 Euro
|515 Euro
|-
|Freibetrag der unterhaltsberechtigte Er-<br> wachsene (§ 115 Absatz 1 Satz 3 Num- <br> mer 2 Buchstabe b der Zivilprozessord-<br> nungRegelbedarfsstufe 3) </br>
|393 Euro
|414 Euro
|414 Euro
|411 Euro
|-
|Freibetrag für unterhaltsberechtigte Ju- <br> endliche vom Beginn des 15. bis zur <br> Vollendung des 18. Lebensjahres (§ 115 <br> Absatz 1 Satz 3 Nummer 2 Buchstabe <br> b der Zivilprozessordnung Regelte- <br> darfstufe 4) </br>
|410 Euro
|430 Euro
|432 Euro
|429 Euro
|-
|Freibetrag für unterhaltsberechtigte <br> Kinder vom Beginn des siebten bis zur <br> Vollendung des 14. Lebensjahres (§ 115 <br> Absatz 1 Satz 3 Nummer 2 Buchstabe<br> b der Zivilprozessordnung Regel- <br> darfstufe 5) </br>
|340 Euro
|353 Euro
|359 Euro
|353 Euro
|-
|Freibetrag für unterhaltsberechtigte <br> Kinder bis zur Vollendung des sechsten <br> Lebensjahres (§ 115 Absatz 1 Satz 3<br>Nummer 2 Buchstabe b der Zivilpro- <br> zessordnung Regelbedarfsstufe 6) </br>
|311 Euro
|325 Euro
|328 Euro
|323 Euro"
|-
|}
= § 116 Partei kraft Amtes: juristische Person; parteifähige Vereinigung. =
<sup>1</sup> Prozesskostenhilfe erhalten auf Antrag 1. eine Partei kraft Amtes, wenn die Kosten aus der verwalteten Vermögensmasse nicht aufgebracht werden können und den am Gegenstand des Rechtsstreite wirtschaftlich Beteiligten nicht zuzumuten ist, die Kosten aufzubringen; 2. eine juristische Person oder parteifähige Vereinigung, die im Inland, in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gegründet und dort ansässig ist, wenn die Kosten weder von ihr noch von den am Gegenstand des Rechtsstreits wirtschaftlich Beteiligten aufgebracht werden können und wenn die Unterlassung der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung allgemeinen Interessen zuwiderlaufen würde.
<sup>2</sup>§ 114 Absatz 1 Satz 1 letzter Halbsatz und Absatz 2 ist anzuwenden. <sup>3</sup> Können die Kosten nur zum Teil oder nur in Teilbeträgen aufgebracht werden, so sind die entsprechenden Beträge zu zahlen.
= § 117 Antrag. =
(1)<sup>1</sup>Der Antrag auf Bewilligung der Prozesskostenhilfe ist bei dem Prozessgericht zu stellen; er kann vor der Geschäftsstelle zu Protokoll erklärt werden. <sup>2</sup>In dem Antrag ist das Streitverhältnis unter Angabe der Beweismittel darzustellen. <sup>3</sup>Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Zwangsvollstreckung ist bei dem für die Zwangsvollstreckung zuständigen Gericht zu stellen.<br>(2)<sup>1</sup>Dem Antrag sind eine Erklärung der Partei über ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (Familienverhältnisse, Beruf , Vermögen , Einkommen und Lasten) sowie entsprechende Belege beizufügen. <sup>2</sup>Die Erklärung und die Belege dürfen dem Gegner nur it Zustimmung der Partei zugänglich gemacht werden<sup>1)</sup>es sei denn, der Gegner hat gegen den Antragsteller nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einen Anspruch auf Auskunft über Einkünfte und Vermögen des Antragstellers.<sup>3</sup>Dem Antragsteller ist vor der Übermittlung seiner Erklärung an den Gegner Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.<sup>4</sup>Er ist über die Übermittlung seiner Erklärung zu unterrichten.<br>(3)<sup>1</sup>Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, zur Vereinfachung und Vereinheitlichung des Verfahrens durch Rechtsverordnung
<sup>2)</sup>mit Zustimmung des BundesratesFormulare für die Erklärung einzuführen.<sup>2</sup>die Formulare enthalten nach § 120a Absatz 2 Satz 4 erforderliche Belehrung.<br>(4)Soweit Formulare für die Erklärung eingeführt sind, muss sich die Partei ihrer bedienen.</br>
<sup>1)</sup>Zeichensetzung amtlich.<br>
<sup>2)</sup>Siehe die Prozesskostenhilfeformularverordnung - PKHFV v. 6.1.2014 (BGB1. I S. 34).</br>
= § 118 Bewilligungsverfahren. =
::Text folgt noch.
= § 123 Kostenerstattung. =
Die Bewilligung der Prozesskostenhilfe hat auf die Verpflichtung, die dem Gegner entstandenen Kosten zur erstatten, keinen Einfluß.
= § 125 Einziehung der Kosten. =
(1) Die Gerichtskosten und die Gerichtsvollzieherkosten können von dem Gegner erst eingezogen werden, wenn er rechtskräftig in die Prozesskosten verurteilt ist. (2) Die Gerichtskosten, vo deren Zahlung der Gegner einstweilen befreit ist, sind von ihm einzuziehen, soweit er rechtskräftig in die Prozesskosten verurteilt oder der Rechtsstreit ohne Urteil über die Kosten beendet ist.
= § 140 Beanstanstandung von Prozessleitung oder Fragen. =
Wird eine auf die Sachleitung bezügliche Anordnung des Vorsitzenden oder eine von dem Vorsitzenden oder einem Gerichtsmitglied gestellte Frage von einer bei der Verhandlung beteiligten Person als unzulässig beanstandet, so entscheidet das Gericht
= § 141 Anordnung des persönlichen Erscheinens. =
(1) <sup>1</sup>Das Gericht soll das persönliche Erscheinen beider Parteien anordnen, wenn dies zur Aufklärung des Sachverhalts geboten erscheint. <sup>2</sup>Ist einer Partei wegen großer Entfernung oder aus sonstigem wichtigen Grund die persönliche Wahrnehmung des Termins nicht zuzumuten, so sieht das Gericht von der Anordnung ihres Erscheinens ab. (2)<sup>1</sup>Wird das Erscheinen angeordnet, so ist die Partei von Amts wegen zu laden. <sup>2</sup>Die Ladung ist der Partei selbst mitzuteilen, auch wenn sie einen Prozessbevollmächtigte bestellt hat; der Zustellung bedarf die Ladung nicht.(3)<sup>1</sup>Bleibt die Partei im Termin aus, so kann gegen sie Ordnungsgeld wie gegen einen im Vernehmungstermin nicht erschienen Zeugen festgesetzt werden. <sup>2</sup>Dies gilt nicht, wenn die Partei zur Verhandlung einen Vertreter entsendet, der zur Aufklärung des Tatbestandes in der Lage und zur Abgabe der gebotenen Erklärungen, insbesondere zu einem Vergleichsabschluss ermächtigt ist. <sup>3</sup>Die Partei ist auf die Folgen ihres Ausbleibens in der Ladung hinzuweisen
= § 184 Zustellungsbevollmächtigter; Zustellung durch Aufgabe zur Post. =
::Text folgt noch!
= § 185 Öffentliche Zustellung. =
Die Zustellung kann durch öffentliche Bekanntmachung (öffentliche Zustellung) erfolgen, wenn <br>1. der Aufenthaltsort einer Person unbekannt und eine Zustellung an einen Vertreter oder Zustellungsbevollmächtigten nicht möglich ist,</br> 2. bei juristischen Personen, die zur Anmeldung einer inländischen Geschäftsanschrift zum Handelsregister verpflichtet sind, eine Zustellung weder unter der eingetragenen Anschrift noch unter einer im Handelsregister eingetragenen Anschrift einer für Zustellungen empfangsberichtigten Person oder einer hohen Ermittlungen bekannten anderen inländischen Anschrift möglich ist. <br>3. eine Zustellung im Ausland nicht möglich ist oder keinen Erfolg verspricht oder </br>4. die Zustellung nicht erfolgen kann, weil der Ort der Zustellung die Wohnung einer Person ist, die nach den §§ 18 bis 20 des Gerichtsverfassungsgesetzes <sup>2)</sup> der Gerichtsbarkeit nicht unterliegt.
= § 186 Bewilligung und Ausführung der öffentlichen Zustellung. =
(1)<sup>1</sup>Über die Bewilligung der öffentlichen Zustellung entscheidet das Prozessgericht. <sup>2</sup> Die Entscheidung kann ohne mündliche Verhandlung ergehen.<br>(2)<sup>1</sup> Die öffentlichen Zustellung erfolgt durch Aushang einer Benachrichtigung an der Gerichtstafel oder durch Einstellung in ein elektronisches Informationssystem, das im Gericht öffentlich zugänglich ist <sup>2</sup> Die Benachrichtigung kann zusätzlich in einem von dem Gericht für Bekanntmachungen bestimmten elektronischen Informations- und Kommunikationssystem veröffentlicht werden. <sup>3</sup> Die Benachrichtigung muss erkennen lassen<br>1.die Person für die zugestellt wird.</br>3. das Datum, das Aktenzeichen des Schriftstücks und die Bezeichnung des Prozessgegenstandes sowie <br>4. die Stelle, wo das Schriftstück eingesehen werden kann.</br><sup>4</sup>Die Benachrichtigung muss den Hinweis enthalten, dass ein Schriftstück öffentlich zugestellt wird und Fristen in Gang gesetzt werden können, nach deren Ablauf Rechtsverluste drohen können. <sup>5</sup> Bei der Zustellung einer Ladung muss die Benachrichtigung den Hinweis enthalten, dass das Schrifstück eine Ladung zu einem Termin enthält, dessen Versäumung Rechtsnachteile zur Folgen haben kann.<br>(3)In den Akten ist zu vermerken, wann die Benachrichtigung ausgehängt und wann sie abgenommen wurde.
= § 589 (ZPO) Zulässigkeitsprüfung =
= § 590 (ZPO) Neue Verhandlung =
= § 591 (ZPO) Rechtsmittel =
:'''Buch 5. Urkunden- und Wechselprozess'''
= § 592 (ZPO) Zulässigkeit. =
1 Ein Anspruch, welcher die Zahlung einer bestimmten Geldsumme oder die Leistung einer bestimmten Menge anderer vertretbarer Sachen oder Wertpapiere zum Gegenstand hat, kann im Urkundenprozess geltend gemacht werden, wenn die sämtlichen zur Begründung des Anspruchs erfolgreichen Tatsachen durch Urkunden bewiesen werden können. 2 Als ein Anspruch, welcher die Zahlung einer Geldsumme zum Gegenstand hat, gilt auch der Anspruch aus einer Hypothek, einer Grundschuld, einer Rentenschuld oder einer Schiffshypothek. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 155 ff.)'''
= § 593 (ZPO) Klageinhalt: Urkunden. =
(1) Die Klage muss die Erklärung enthalten, dass im Urkundenprozess geklagt werde. (2) 1 Die Urkunden müssen in Abschrift der Klage oder einem vorbereitenden Schriftsatz beigefügt werden. 2 Im letzteren Fall muss zwischen der Zustellung des Schriftsätze und dem Termin zur mündlichen Verhandlung ein der Einlassungfrist gleicher Zeitraum liegen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 155 ff.)'''
= § 594 (ZPO) (weggefallen) =
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 156 ff.)'''
= § 595 (ZPO) Keine Widerklage; Beweismittel. =
(1) Widerklangen sind nicht statthaft. (2) Als Beweismittel sind bezüglich der Echtheit oder Unechtheit einer Urkunde sowie bezüglich anderer als der im § 592 erwähnten Tatsachen nur Urkunden und Antrag auf Parteivernehmung zulässig. (3) Der Urkundenbeweis kann nur durch Vorlegung der Urkunden angetreten werdenden.
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 156 ff.)'''
= § 596 (ZPO) Abstehen vom Urkundenprozess. =
Der Kläger kann, ohne dass es der Einwilligiung des Beklagten bedarf, bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung von dem Urkundenprozess in der Weise abstehen, dass der Rechtsstreit im ordentlichen Verfahren anhängig bleibt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 156 ff.)'''
= § 597 (ZPO) Klageabweisung =
(1) Insoweit der in der Klage geltend gemachte Anspruch an sich oder infolge einer Einrede des Beklagten als unbegründet sich darstellt, ist der Kläger mit dem Anspruch abzuweisen. (2) Ist der Urkundenprozess unstatthaft, ist insbesondere ein dem Kläger obliegender Beweis nicht mit den im Urkundenprozess zulässigen Beweismitteln angetreten oder mit solchen Beweismitteln nicht vollständig geführt, so wird die Klage als in der gewählten Prozessart unstatthaft abgewiesen, selbst wenn in dem Termin zur mündlichen Verhandlung der Beklagte nicht erschienen ist oder der Klage nur auf Grund von Einwendungen widersprochen hat, die rechtlich unbegründet oder im Urkundenprozess unstatthaft sind. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 157 ff.)'''
= § 598 (ZPO) Zurückweisung von Einwendungen =
Einwendungen des Beklagten sind, wenn der dem Beklagten obliegende Beweis nicht mit den im Urkundenprozess zulässigen Beweismitteln angetreten oder mit solchen Beweismitteln nicht vollständig geführt ist, als im Urkundenprozess unstatthaft zurückzuweisen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 157 ff.)'''
= § 599 (ZPO) Vorbehaltsurteil =
(2) Dem Beklagten, welcher dem geltend gemachten Anspruch widersprochen hat, ist in allen Fällen, in denen er verurteilt wird, die Ausführung seiner Rechte vorzubehalten. (2) Enthält das Urteil keinen Vorbehalt so kann die Ergnuzugn des Urteils nach der Vorschrift des § 321 beantragt werden. (3) Das Urteil, das unter Vorbehalt der Rechte ergeht, ist für die Rechtsmittel und die Zwangsvollstreckung als Endurteil anzusehen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 157 ff.)'''
= § 600 (ZPO) Nachverfahren. =
(1) Wird dem Beklagten die Ausführung seiner Rechte vorbehalten, so bleibt der Rechtsstreit im ordentlichen Verfahren anhängig. (2) Soweit sich in diesem Verfahren ergibt, dass der Anspruch des Klägers unbegründet war, gelten die Vorschriften des § 302 Abs. 4 Satz 2 bis 4. (3) Erscheint in diesem Verfahren eine Partei nicht, so sind die Vorschriften über das Versäumnisurteil entsprechend anzuwenden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 156 ff.)'''
= § 601 (ZPO) (weggefallen) =
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 157 ff.)'''
= § 602 (ZPO) Wechselprozess. =
Werden im Urkundenprozess Ansprüche aus Wechseln im Sinne des Wechselgesetztes geltend gemacht (Wechselprozess), so sind die nachfolgenden besonderen Vorschriften anzuwenden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 157 ff.)'''
::::: '''Buch 6. 1) (aufgehoben)'''
::::: '''§§ 606-687 1) (ZPO) (aufgehoben)'''
::::: '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 157 ff.)'''
= § 603 (ZPO) Gerichtsstand. =
(1) Wechselklagen können sowohl bei dem Gericht des Zahlungsortes als bei dem Gericht angestellt werden, bei dem der Beklagte seinen allgemeinen Gerichtstand hat. (2) Wenn mehrere Wechselverpflichtete gemeinschaftlich verklagt werden, so ist außer dem Gericht des Zahlungsortes das Gericht zuständig, bei dem einer der Beklagten seinen allgemeinen Gerichtstand hat. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 17 ff.)'''
= § 604 (ZPO) Klageinhalt: Ladungsfrist. =
(1) Die Klage muss die Erklärung enthalten, dass im Wechselprozess geklagt werde. (2) <sup>1</sup> Die Ladungsfrist beträgt mindestens 24 Stunden , wenn die Ladung an dem Ort, der Sitz des Prozessgerichts ist, zugestellt wird. <sup>2</sup> In Anwaltsprozessen beträgt sie mindestens drei Tage, wenn die Ladung an einem anderen Ort zugestellt wird, der im Bezirk des Prozessgerichts liegt oder von dem ein Teil zu dessen Bezirk gehört. (3) In den höheren Instanzen beträgt die Ladungsfrist mindestens 24 Stunden, wenn die Zustellung der Berufungs- oder Revisionsschrift oder der Ladung an dem Ort erfolgt, der Sitz des höheren Gerichts ist; mindestens drei Tage, wenn die Zustellung an einem anderen Ort erfolgt, der ganz oder zum Teil in dem Landgerichtsbezirk liegt, in dem das höhere Gericht seinen Sitz hat, mindestens eine Woche, wenn die Zustellung sonst im Inland erfolgt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 157 ff.)'''
= § 605 (ZPO) Beweisvorschriften. =
(1) Soweit es zur Erhaltung des wechselmäßigen Anspruch der rechtzeitigen Protesterhebung nicht bedarf, ist als Beweismittel bezüglich der Verlegung des Wechsels der Antrag auf Parteivernehmung zulässig. (2) Zur Berücksichtigung der Nebenforderung genügt, dass sie glaubhaft gemacht ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 158 ff.)'''
= § 605a (ZPO) Scheckprozess =
Werden im Urkundenprozess Ansprüche aus Schecks im Sinne des Scheckgesetzes geltend gemacht (Scheckprozess), so sind die §§ 602 bis 605 entsprechend anzuwenden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 158 ff.)'''
::::: '''Buch 6.''' 1) (aufgehoben)
= §§ 606-687 1) (ZPO) (aufgehoben) =
::::: '''Buch 7. Mahnverfahren'''
= § 688 (ZPO) Zulässigkeit. =
(1) Wegen eines Anspruchs, der die Zahlung einer bestimmten Geldsumme in Euro zum Gegenstand hat, ist auf Antrag des Antragstellers ein Mahnbescheid zu erlassen. (2) Das Mahnverfahren findet nicht statt: <sup>1.</sup> für Ansprüche eines Unternehmers aus einem Vertrag gemäß den §§ 491 bis 508 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, wenn der gemäß § 492 Abs. 2 des Gesetzbuchs anzugebende effektive Jahreszins den bei Vertragsschluss geltenden '''Basiszinssatz nach § 247''' des Bürgerlichen Gesetzbuchs um mehr als zwölf Prozentpunkt übersteigt; 2. wenn die Geltendmachung des Anspruch von einer noch nicht erbrachten Gegenleistung abhängig ist; 3. wenn die Zustellung des Mahnbescheids durch öffentliche Bekanntmachung erfolgen müsste. (3) Müsste der Mahnbescheid im Ausland zugestellt werden, findet das Mahnverfahren nur statt, soweit das Anerkennungs- und Vollstreckungsausführungsgesetz vom 19. Februar 2001 (BGB1. I S. 288) dies vorsieht. (4) 1 Die Vorschriften der Verordnung (EG) Nr. 1896/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 zur Einführung eines Europäischen Mahnverfahrens bleiben unberührt. 2 Für die Durchführung gelten die §§1087 bis 1096 '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 157 ff.)'''
: '''§ 247 (BGB) 1)2) Basiszinssatz.'''(1) 1 Der Basiszinssatz beträgt 3,62 Prozent3). 2 Er verändert sich zum 1.Januar und 1. Juli eines jeden Jahres um die Prozentpunkte, um welche die Bezugsgröße seit der letzten Veränderung des Basiszinssatzes gestiegen oder gefallen ist. 3 Bezugsgröße ist der Zinssatz für die jüngste Hauptrefinanzierungsoperation der Europäischen Zentralbank vor dem ersten Kalendertag des betreffenden Halbjahrs. '''(Quellinfo = Buch "BGB" S. 47 ff.)'''
: 1) Amtl. Anm.L Diese Vorschrift dient der Umsetzung von Artikel 3 der Richtlinie 2000/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. Juni 2000 zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr (AB1. EG Nr. L 200 S. 35). Punkte 1-2)='''(Quellinfo = Buch "BGB S. 47 ff.)'''
: 2) Beachte hierzu Übergangsvorschrift in Art. 229 § 7 EGBGB (Nr. 2).
: - ab 1.1.2002 '''2,57%''' (Bek. v. 28.12.2001, BAnz. 2002 Nr. 3 S. 98);
: - ab 1.7.2002 '''2,47%''' (Bek. v. 25.06.2002, BAnz. Nr. 118 S. 14538);
: - ab 1.1.2003 '''1,97%''' (Bek. v. 30.12.2002, BAnz. 2003 Nr.2. S. 76);
: - ab 1.7.2003 '''1,22%''' (Bek. v. 24.06.2003, BAnz. Nr. 117 S. 13744);
: - ab 1.1.2004 '''1,14%''' (Bek. v. 30.12.2003, BAnz. Nr. 2 S. 69);
: - ab 1.7.2004 '''1,13%''' (Bek. v. 29.06.2004, BAnz. Nr. 122 S. 14246);
: - ab 1.1.2005 '''1,21%''' (Bek. v. 30.12.2004, BAnz. Nr. 1 S. 6);
: - ab 1.7.2005 '''1,17%''' (Bek. v. 28.06.2005, BAnz. Nr. 122 S. 10041);
: - ab 1.1.2006 '''1,37%''' (Bek. v. 29.12.2005, BAnz. Nr. 1 S. 2);
: - ab 1.7.2006 '''1,95%''' (Bek. v. 27.06.2006, BAnz. Nr. 191 S. 4754);
: - ab 1.1.2007 '''2,70%''' (Bek. v. 28.12.2006, BAnz. Nr. 245 S. 7463);
: - ab 1.7.2007 '''3,19%'''(Bek. v. 28.06.2007, BAnz. Nr. 117 S. 6530);
: - ab 1.1.2008 '''3,32%''' (Bek. v. 28.12.2007, BAnz. Nr. 242 S. 8415);
: - ab 1.7.2008 '''3,19%''' (Bek. v. 24.06.2008, BAnz. 94 Nr. 1 S. 2232);
: - ab 1.1.2009 '''1,62%''' (Bek. v. 30.12.2008, BAnz. 2009 Nr. 1 S. 6);
: - ab 1.7.2009 '''0,12%''' (Bek. v. 30.06.2009, BAnz. Nr. 95 S. 2302);
: - ab 1.1.2010 '''0,12%''' (Bek. v. 29.12.2009, BAnz. Nr. 198 S. 4582);
: - ab 1.7.2010 '''0,12%''' (Bek. v. 29.06.2010, BAnz.Nr. 96 S. 2264);
: - ab 1.1.2011 '''0,12%''' (Bek. v. 28.12.2010, BAnz. Nr. 199 S. 4388);
: - ab 1.7.2011 '''0,37%''' (Bek. v. 30.06.2011, BAnz. Nr. 96 S. 2314);
: - ab 1.1.2012 '''0,12%''' (Bek. v. 27.12.2011, BAnz. Nr. 197 S. 4659);
: - ab 1.7.2012 '''0,12%''' (Bek. v. 26.06.2012, BAnz. AT 28.06.2012 B3);
: - ab 1.1.2013 '''-0,13%''' (Bek. v. 28.12.2012, BAnz. AT 31.12.2012 B8);
: - ab 1.7.2013 '''-0,38%''' (Bek. v. 25.06.2013, BAnz. AT 27.06.2013 B4);
: - ab 1.1.2014 '''-0,63%''' (Bek. v. 30.12.2013, BAnz. AT 31.12.2013 B7);
: - ab 1.7.2014 '''-0,73%''' (Bek. v. 24.06.2014, BAnz. AT 26.06.2014 B5);
: - ab 1.1.2015 '''-0,83%''' (Bek. v. 30.12.2014, BAnz. AT 31.12.2014 B12);
: - ab 1.7.2015 '''-0,83%''' (Bek. v. 30.06.2015, BAnz. AT 01.07.2015 B6);
: - ab 1.1.2016 '''-0,83%''' (Bek. v. 29.12.2015, BAnz. AT 30.12.2015 B8);
: - ab 1.7.2016 '''-0,88%''' (Bek. v. 28.06.2016, BAnz. AT 29.06.2016 B4);
: - ab 1.1.2017 '''-0,88%''' (Bek. v. 27.12.2016, BAnz. AT 29.12.2016 B11); '''(Quellinfo der aufgeführten Angaben zu den entsprechenden Basiszinssätzen = Buch "BGB" S. 48 ff.)'''
(2) Die Deutsche Bundesbank gibt den geltenden Basiszinssatz unverzüglich nach den in Absatz 1 Satz 2 genannten Zeitpunkten im Bundesanzeiger bekannt. '''(Quellinfo = Buch "BGB" S. 48 ff.)'''
= § 689 (ZPO) Zuständigkeit; maschinelle Bearbeitung. =
(1) 1 Das Mahnverfahren wird von den Amtsgerichten durchgeführt. 2) 2 Eine maschinelle Bearbeitung ist zulässig. 3 Bei dieser Bearbeitung sollen Eingänge spätestens an dem Arbeitstag erledigt sein, der dem Tag des Eingangs folgt. 3 Die Akten können elektronisch geführt werden (§298 a9)
(2) 1 Ausschließlich zuständig ist das Amtsgericht, bei dem der Antragsteller seinen allgemeinen Gerichtsstand hat. 2 Hat der Antragsteller im Inland keinen allgemeinen Gerichtsstand, sonst das Amtsgericht Wedding in Berlin ausschlie´loch zuständig. 3. Sätze 1 und 2 gelten auch, soweit in anderen Vorschriften eine andere ausschließliche Zuständigkeit bestimmt ist.
(3) 1) 1 Die Landesregierungen wären ermächtigt, durch Rechtsverordnung Mahnverfahren einem Amtsgericht für die Bezirke mehrerer Amtsgerichte zuzuweisen, wenn dies ihrer schnelleren und rationelleren Erledigung dient. 2 Die Zuweisung kann auf Mahnverfahren beschränkt werden, die maschinell bearbeitet werden. 3 Die Landesregierungen können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die Landesjustizverwaltungen übertragen. 4 Mehrere Länder können die Zuständigkeit eines Amtsgerichts über die Landesgrenzen hinaus vereinbaren. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 158 ff.)'''
= § 690 (ZPO) Mahnantrag. =
(1) Der Antrag muss auf den Erlass eines Mahnbescheids gerichtet sein und enthalten: 1. die Bezeichnung der Parteien, ihrer gesetzlichen Vertreter und der Prozessbevollmächtigten; 2. die Bezeichnung des Gerichts, bei dem der Antrag gestellt wird; 3. die Bezeichnung des Anspruchs unter bestimmter Angabe der verlangten Leistung; Haupt - und Nebenforderungen sind gesondert und einzeln zu bezeichnen. Ansprüche aus Verträgen gemäß den '''§§ 491 bis 508 des Bürgerlichen Gesetzbuchs'''; auch unter Angabe des Datums des Vertragsabschlusses und des gemäß '''§ 492 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs''' anzugebenden effektiven Jahreszinses; 4. die Erklärung, dass der Anspruch nicht von einer Gegenleistung abhängt oder dass die Gegenleistung erbracht ist; 5. die Bezeichnung des Gerichts, das für ein streitiges Verfahren zuständig ist. (2) Der Antrag bedarf der handschriftlichen Unterzeichnung. (3) 1 Der Antrag kann in einer nur maschinell lesbaren Form vermittelt werden, wenn diese dem Gericht für seine maschinelle Bearbeitung geeignet erscheint. 2 Wird der Antrag von einem Rechtsanwalt oder einer registrierten Person nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Rechtsdienstleistungegesetztes gestellt, ist nur diese Form der Antragstellung zulässig. '''[Satz 3 ab 1. 1. 2018:]''' 3 Der Antrag kann unter Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises nach § 18 des Personalausweisgesetztes oder § 78 Absatz 5 des Aufenthaltsgesetztes gestellt werden. 3 '''[Satz 3 bis 31. 12. 2017, Satz 4 ab 1. 1. 2018 :] Der handschriftlichen Unterzeichnung bedarf es nicht, wenn in anderer Weise gewährleistet ist, dass der Antrag nicht ohne den Willen des Antragstellers übermittelt wird. (Quellinfo = Buch "ZPO" S. 158 ff.)'''
:Kapitel 2 Besondere Vorschriften für Verbraucherdarlehensverträge (BGB)
: '''§ 491 1) 2) Verbraucherdarlehensvertrag.'''
: (1) 1 Die Vorschriften dieses Kapitels gelten für Verbraucherdarlehensverträge, soweit nichts anderes bestimmt ist. 2 Verbraucherdarlehensverträge sind Allgemein- Verbraucherdarlehensverträge und Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträge. (2) 1 Allgemein- Verbraucherdarlehensverträge sind entgeltliche Darlehensverträge zwischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer. 2 Keine Allgemein Verbraucherdarlehensverträge sind Verträge, 1 bei denen der Nettodarlehensbetrag (Artikel 247 § 3 Abs 2 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche 1) weniger als 200 Euro beträgt. 2 ei denen sich die Haftung des Darlehensnehmers auf eine dem Darlehensgeber zum Pfand übergebene Sache Beschränkt, 3 .bei denen der Darlehensnehmer das Darlehen binnen drei Monaten zurückzuzahlen hat und nur geringe Kosten vereinbart sind. 4. die von Arbeitgebern mit ihren Arbeitnehmers als Nebenleistung zum Arbeitsvertrag zu einem niedrigeren als dem marktüblichen effektiven Jahreszins (§ 6 der Preisangabenverordnung) abgeschlossen werden und anderen Personen nicht angeboten werden. 5. die nur mit einem begrenzten Personenkreis auf Grund von Rechtsvorschriften in öffentlichem Interesse abgeschlossen werden, wenn im Vertrag für den Darlehensnehmer günstigere als marktübliche Bedingungen und höchstens der marktübliche Sollzinssatz vereinbart sind. 6. bei denen es sich um Immobil- Verbraucherdarlehensverträge gemäß Absatz 3 handelt.
: (3) 1 Immobiliar-Verbraucherdarlehendverträge sind entgeltliche Darlehensverträge wischen einem Unternehmer als Darlehensgeber und einem Verbraucher als Darlehensnehmer, die 1. durch ein Grundpfandrecht oder eine Reallast gesichert sind oder 2. für den Erwerb oder die Erhaltung des Eigentumsrechts an Grundstücken, an bestehenden oder zu errichtenden Gebäuden oder für den Erwerb oder die Erhaltung von grundstücksgleichen Rechten bestimmt sind. 2 Keine Immobiliar-Berbraucherdarlehensverträge sind Verträge gemäß Absatz 2 Satz 2 Nummer 4. 3 Auf Immobiliar-Berbruacherdarlehensverträge gemäß Absatz 2 Satz 2 Nummer 4 ist nur '''§ 491 a Absatz 4''' anwendbar. (4) '''§ 358 Abs. 2''' und 4 sowie die '''§§ 491 a bis 495''' und '''505a bis 505 d''' sind nicht auf Darlehensverträge anzuwenden, die in ein nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung errichtetes gerichtliches Protokoll aufgenommen oder durch einen gerichtlichen Beschluss über das Zustandekommen und den Inhalt eines zweichen den Parteien geschlossenen Vergleichs festgestellt sind, wenn in das Protokoll oder den Beschluss der Sollzinssatz, die bei Abschluss des Vertrags in Rechnung gestellten Kosten des Darlehens sowie die Voraussetzungen aufgenommen worden sind unter denen der Sollzinssatz oder die Kosten angepasst werden können. '''(Quellinfo = Buch "BGB" S. 117 ff.)'''
= § 691 (ZPO) Zurückweisung des Mahnantrags. =
(1) 1 Der Antrag wird zurückgewiesen: 1. wenn er den Vorschriften der §§ 688, 689,690, 703 c Abs. 2 nicht entspricht; 2. wenn der Mahnbescheid nur wegen eines Teiles des Anspruchs nicht erlassen werden kann. 2 Vor der Zurückweisung ist der Antragsteller zu hören. (2) Sollte durch die Zustellung des Mahnbescheids eine Frist gewahrt werden oder die Verjährung neu beginnen oder nach § 204 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gehemmt werden, so tritt die Wirkung mit der Einreichung oder Anbringung des Antrags auf Erlass des Mahnbescheids ein,wenn innerhalb eines Monats seit der Zustellung der Zurückweisung des Antrags Klage eingereicht und diese demnächst zugestellt wird. (3) 1 Gegen die Zurückweisung findet die sofortige Beschwerde statt, wenn der Antrag in einer nur maschinell lesbaren Form übermittelt und mit der Begründung zurückgewiesen worden ist, dass diese Form dem Gericht für seine maschinelle Bearbeitung nicht geeignet erscheine. 2 Im Übrigen sind Entscheidungen nach Absatz 1 unanfechtbar. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 159 ff.)'''
= § 692 (ZPO) Mahnbescheid. =
(1) Der Mahnbescheid enthält: 1. die in § 690 Abs. 1 Nr . 1 bis 5 bezeichneten Erfordernisse des Antrags; 2. den Hinweis, dass das Gericht nicht geprüft hat. ob dem Antragsteller der geltend gemachte Anspruch zusteht; 3. die Aufforderung innerhalb von zwei Wochen seit der Zustellung des Mahnbescheids, soweit der geltend gemachte Anspruch als begründet angesehen wird, die behauptete Schuld nebst den geforderten Zinsen und der dem Betrag nach bezeichneten Kosten zu begleichen oder dem Gericht mitzuteilen, ob und in welchem Umfang dem geltend gemachten Anspruch widersprochen wird. 4 den Hinweis, dass ein dem Mahnbescheid entsprechender Vollstreckungsbescheid ergehen kann, aus dem der Antragsteller die Zwangsvollstreckung betreiben kann falls der Antragsgegner nicht bis zum Fristablauf Widerspruch mit jenem Formular der beigefügten Art erhoben hat; 5. für den Fall, dass Formulare eingeführt sind, den Hinweis, dass der Wirderspruch mit jenem Formular der beigefügten Art erhoben werden soll, das auch bei jedem Amtsgericht erhältlich ist und ausgefüllt werden kann; 6. für den Fall des Widerspruchs, die Ankündigung, an welches Gericht die Sache abgegeben wird, mit dem Hinweis, dass diesem Gericht die Prüfung seiner Zuständigkeit vorbehalten bleibt. (2) An Stelle einer handschriftlichen Unterzeichnung genügt ein entsprechender Stempelabdruck oder eine elektronische Signatur. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 158 ff.)'''
= § 693 (ZPO) Zustellung des Mahnbescheids. =
(1) Der Mahnbescheid wird dem Antragsgegner zugestellt. (2) Die Geschäftsstelle setzt den Antragsteller on der Zustellung des Mahnbescheids in Kenntnis. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 160 ff.)'''
= § 694 (ZPO) Widerspruch gegen den Mahnbescheid. =
(1) Der Antragsgegner kann gegen den Anspruch oder einen Teil des Anspruchs bei dem Gericht, das den Mahnbescheid erlassen hat, schriftlich Widerspruch erheben, solange der Vollstreckungsbescheid nicht verfügt ist. (2) 1 Ein verspäteter Widerspruch wird als Einspruch behandelt. 2 Dies ist dem Antragsgegner, den den Widerspruch erhoben hat, mitzuteilen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 160 ff.)'''
= § 695 (ZPO) Mitteilung des Widerspruchs; Abschriften. =
1 Das Gericht hat den Antragsteller von dem Widerspruch und dem Zeitpunkt seiner Erhebung in Kenntnis zu setzen. 2 Wird das Mahnverfahren nicht maschinell bearbeitet, so soll der Antragsgegner die erforderliche Zahl von Abschriften mit dem Widerspruch einreichen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 160 ff.)'''
= § 696 (ZPO) Verfahren nach Widerspruch. =
(1) 1 Wird rechtzeitig Widerspruch erhoben und beantragt eine Partei die Durchführung des streitigen Verfahrens, so gibt das Gericht, das den Mahnbescheid erlasen hat, den Rechtsstreit von Amts wegen an das Gericht ab, das in dem Mahnbescheid gemäß § 692 Abs. 1 Nr 1 bezeichnet worden ist, wenn die Parteien übereinstimmend die Abgabe an ein anderes Gericht verlangen, an diese. 2 Der Antrag kann in den Antrag auf Erlass des Mahnbescheids aufgenommen werden. 3 Die Abgabe ist den Parteien mitzuteilen; sie ist nicht anfechtbar. 4 Mit Eingang der Akten bei dem Gericht, an das er abgegeben wird, gilt der Rechtstreit als dort anhängig. 5 § 281 Ab. 2 Satz 1 gilt entsprechend. (2) 1 Ist das Mahnverfahren maschinell bearbeitet worden, so tritt, sofern die Akte nicht elektronisch übermittelt wird, an die Stelle der Akten ein maschinell erstellter Aktenausdruck. 2 Für diesen gelten die Vorschriften über die Beweiskraft öffentlicher Urkunden entsprechend. 3 § 298 findet keine Anwendung. (3) Die Streitsache gilt als mit Zustellung des Mahnbescheid rechtshängig geworden, wenn sie alsbald nach de Erhebung des Widerspruch abgegeben wird. (4) 1 Der Antrag auf Durchführung des streitigen Verfahrens kann bis zum Beginn der mündlichen Verhandlung des Antragsgegners zur Hauptsache zurückgenommen werden. 2 Die Zurücknahme kann vor der Geschäftsstelle nicht rechtshängig geworden anzusehen. (5) Das Gericht, an das der Rechtsstreit abgegeben ist, ist hierzu in seiner Zuständigkeit nicht gebunden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 161 ff.)'''
= § 697 (ZPO) Einleitung des Streitverfahrens. =
(1) 1 Die Geschäftsstelle des Gerichts an das die Streitsache abgegeben wird, hat dem Antragsteller unverzüglich aufzugeben, seinem Anspruch binnen zwei Wochen in einer der Klageschrift entsprechende Form zu dd. 2 § 270 Satz 2 gilt entsprechend. (2) 1 Bei Eingang der Anspruchsbegründung ist wie nach Eingang einer Klage weiter zu verfahren. 2 Zur schriftlichen Klageerwiderungen Verfahren. nach § 276 kann auch eine mit der Zustellung der Anspruchsbegründung beginnende Frist gesetzt werden. (3) 1 Geht die Anspruchsbegründung nicht rechtzeitig ein,so wird bis zu ihrem Eingang Termin zur mündlichen mündlichen Verhandlung nur auf Antrag des Antragsgegner bestimmt . 2 Mit der Terminbestimmung setzt der Vorsitzende dem Antragsteller Eine Frist zur Begründung des Anspruchs; § 296 Abs. 1, 4 gilt entsprechend. (4) 1 Der Antragsgegner kann den Widerspruch bis zum Beginn seiner mündlichen Verhandlung zur Hauptsache zurücknehmen, jedoch nicht nach erlass eines Versäumnisurteil s gegen ihn. 2 Die Zurücknahme kann zu Protokoll der Geschäftsstelle erklärt werden. (5) 1 Zur Herstellung eines Urteils in abgekürzter Form nach § 313 b Ansatz 2, § 317 Absatz 6 kann der Mahnbecheid an Stelle der Klageschrift benutzt werden . 2 Ist das Mahnverfahren maschinell bearbeitet worden, so tritt an die Stelle der Klageschrift der maschinell erstellte Aktenausdruck. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 130 ff.)'''
= § 698 (ZPO) Abgabe des Verfahrens am selben Gericht. =
Die Vorschriften über die Abgabe des Verfahrens gelten sinngemäß, wenn Mahnverfahren und streitiges Verfahren bei demselben Gericht durchgeführt werden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 130 ff.)'''
= § 699 (ZPO) Vollstreckungsbescheid. =
(1) 1 Auf der Grundlage des Mahnbescheids erlässt das Gericht auf Antrag einen Vollstreckungsbescheid, wenn der Antragsgegner nicht rechtzeitig Widerspruch erhoben hat. 2 Der Antrag kann nicht vor Ablauf der Widerspruchsfrist gestellt werden; er hat die Erklärung zu enthalten, ob und welche Zahlungen auf den Bescheid geleistet worden sind; '''[bis 31. 12. 2017:''' § 690 Abs. 3 Satz 1 und 3''']''' '''[ab 1. 1. 2018:''' § 690 Abs. 3''']''' gilt entsprechend 3 Ist der Rechtsstreit bereits an ein anderes Gericht abgegeben, so erlässt dieses den Vollstreckungsbescheid. (2) Soweit das Mahnverfahren nicht maschinell bearbeitet wird kann der Vollstreckungsbescheid auf den Mahnbescheid gesetzt werden. (3) 1 In den Vollstreckungsbescheid sind die bisher entstandenen Kosten des Verfahrens aufzunehmen. 2 Der Antragsteller braucht die Kosten nur zu berechnen,, wenn das Mahnverfahren nicht maschinell bearbeitet wird; im Übrigen genügen die zur maschinellen Berechnung erforderlichen Angaben. (4) 1 Der Vollstreckungsbescheid wird dem Antragsgegner von Amts wegen zugestellt, wenn nicht der Antragsteller die Übermittlung an sich zur Zustellung im Parteibetrieb beantragt hat. 2 In diesen Fällen wird der Vollstreckungsbescheid dem Antragsteller zur Zustellung übermittelt; die Geschäftsstelle des Gerichts vermittelt diese Zustellung nicht. 3 Bewilligt das mit dem Mahnverfahren befasste Gericht die öffentliche Zustellung, so wird die Benachrichtigung nach § 186 Abs 2 Satz 2 und an die Gerichtstagel des Gerichts angeheftet oder in das Informationssystem des Gerichts eingestellt, das in dem Mahnbescheid gemäß § 692 Abs 1 Nr. 1 bezeichnet worden ist. (5) Die Belehrung gemäß § 232 ist dem Antragsgegner zusammen mit der Zustellung des Vollsreckungsbescheids schriftlich mitzuteilen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 161 ff.)'''
= § 700 (ZPO) Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid. =
(1) Der Vollstreckungsbescheid steht einem für vorläufig vollstreckbar erklärten Versäumnisurteil gleich. (2) Die Streitsache gilt als mit der Zustellung des Mahnbescheids rechtshängig geworden. (3) 1 Wird Einspruch eingelegt, so gibt das Gericht, das den Vollstreckungsbescheid erlassen hat, den Rechtsstreit von Amts wegen an das Gericht ab, das in dem Mahnbescheid gemäß § 692 Abs. 1 Nr. 1 bezeichnet worden ist, wenn die Parteien übereinstimmend die Abgabe an ein anderes Gericht verlangen, an dieses. 2. §696 Abs. 1 Satz 3 bis 5, Abs2, 5 § 697 Abs. 1, 4, § 698 gelten entsprechend. 3 § 340 Abs. 3 ist nicht anzuwenden. (4) 1 Bei Eingang Teer Anspruchsbegründung ist wie nach Eingang einer Klage weiter zu verfahren wenn der Einspruch nicht als unzulässig verworfen wird. 2 § 276 Abs. 1 Satz 1 3 , Abs. 2 ist nicht anzuwenden. (5) Geht die Anspruchsbegründung innerhalb der von der Geschäftsstelle gesetzten Frist nicht ein und wird der Einspruch auch nicht als unzulässig verworfen, bestimmt der Vorsitzende unverzüglich Termin; § 697 Abs. 3 Satz 2 gilt entsprechend. (6) Der Einspruch darf nach § 345 nur verworfen werden, soweit der Voraussetzungen des § 331 Abs 1,2 erster Halbsatz fr ein Versäumnisurteil vorliegen, wird der Vollstreckungsbescheid aufgeben. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 162 ff.)'''
= § 701 (ZPO) Wegfall der Wirkung des Mahnbescheids. =
1 Ist Widerspruch nicht erhoben und beantragt der Antragsteller den Erlass des Vollstreckungsbescheids nicht binnen einer sechsmonatigen Frist, die mit der Zustellung des Mahnbescheids beginnt, so fällt die Wirkung des Mahnbescheids weg. 2 Dasselbe gilt, wenn der Vollstreckungsbescheid rechtzeitig beantragt ist, der Antrag aber zurückgewiesen wird. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 163 ff.)'''
= § 702 (ZPO) Form von Anträgen und Erklärungen. =
(1) 1 Im Mahnverfahren können die Anträge und Erklärungen vor dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden. 2 Soweit Formulare eingeführt sind, werden diese ausgefüllt; der Urkundsbeamte vermerkt unter Angabe des Gerichts und des Datums, dass er den Antrag oder die Erklärung aufgenommen hat. 3 Auch soweit Formulare nicht eingeführt sind, ist für den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids oder eines Vollsstreckungsbescheids bei dem für das Mahnverfahren zuständigen Gericht die Aufnahme eines Protokolls nicht erforderlich. (2) Der Antrag auf Erlass eines Mahnbesheids oder eines Vollstreckungsbescheids wir dem Antragsgegner nicht mitgeteilt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 163 ff.)'''
= § 703 (ZPO) Kein Nachweis der Vollmacht. =
1 Im Mahnverfahren bedarf es des Nachweises einer Vollmacht nicht. 2 Wer als Bevollmächtigter einen Antrag einreicht oder einen Rechtsbehelf einlegt, hat seine ordnungsgemäße Bevollmächtigung zu versichern. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 163 ff.)'''
= § 703 a (ZPO) Urkunden-, Wechsel- und Scheckmahnverfahren. =
(1) Ist der Antrag des Antragstellers auf den Erlass eines Urkunden- Wechsel- oder Scheckmahnbescheids gerichtet, so wird der Mahnbescheid als Urkunden-, Wechsel- oder Scheckmahnbescheid bezeichnet. (2) Für das Urkunden-, Wechsel- und Scheckmahnverfahren gelten folgende besondere Vorschriften: 1. die Bezeichnung als Urkunden-, Wechsel- oder Scheckmahnbescheid hat die Wirkung, dass die Streitsache, wenn rechtzeitig Widerspruch erhoben wird, im Urkunden-, Wechsel- oder Scheckprozess anhängig wird, 2. die Urkunden sollen in dem Antrag auf Erlass des Mahnbescheids und in dem Mahnbescheid bezeichnet werden; ist die Sache an das Streitgericht abzugeben, so müssen die Urkunden in Urschrift oder in Abschrift der Anspruchsbegründung beigefügt werden; 3. im Mahnverfahren ist nicht zu prüfen, ob die gewählte Prozessart statthaft ist. 4. beschränkt sich der Widerspruch auf den Antrag, dem Beklagten die Ausführung seiner Rechte vorzubehalten, so ist der Vollstreckungsbescheid unter diesen Vorbehalt zu erlassen. Auf das weitere Verfahren ist die Vorschrift des § 600 entsprechend anzuwenden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 163 ff.)'''
= § 703 b (ZPO) Sonderregelungen für maschinelle Bearbeitung. =
(1) Bei maschineller Bearbeitung werden Beschlüsse, Verfügungen, Ausfertigungen und Vollstreckungsklauseln mit dem Gerichtssiegel versehen; einer Unterschrift bedarf es nicht. (2) Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates den Verfahrensablauf zu regeln, soweit dies für eine einheitliche maschinelle Bearbeitung der Mahnverfahren erforderlich ist (Verfahrensablaufplan) '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 163 ff.)'''
= § 703 c (ZPO) Formulare; Einführung der maschinellen Bearbeitung. =
(1) 1 Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung 1) mit Zustimmung des Bundesrates zur Vereinfachung des Mahnverfahrens und zum Schutze der in Anspruch genommenen Partei Formulare einzuführen. 2 Für 1. Mahnverfahren bei Gerichten, die die Verfahren maschinell bearbeiten. 2. Mahnverfahren bei Gerichten, die die Verfahren nicht maschinell bearbeiten. 3. Mahnerfahren, in denen der Mahnbescheid im Ausland zuzustellen ist. 4. Mahnverfahren, in denen der Mahnbescheid nach Artikel 32 des Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut vom 3. August 1959 (BGB1, 1961 II S. 1183, 1218) zuzustellen ist, können unterschiedliche Formulare eingeführt werden. (2) Soweit nach Absatz 1 Formulare für Anträge und Erklärungen der Parteien eingeführt sind, müssen sich die Parteien ihrer bedienen. (3) Die Landesregierungen bestimmen durch Rechtsverordnung den Zeitpunkt, in dem bei einem Amtsgericht maschinelle Bearbeitung der Mahnverfahren eingeführt wird; sie können die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die Landesjustizverwaltungen übertragen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 164 ff.)'''
= § 703 d (ZPO) Antragsgegner ohne allgemeinen inländischen Gerichtsstand. =
(1) Hat der Antragsgegner keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland, so gelten die nachfolgenden besonderen Vorschriften. (2) 1 Zuständig für das Mahnverfahren ist das Amtsgericht, das für das streitige Verfahren zuständig sein würde, wenn die Amtsgerichte im ersten Rechtszug sachlich unbeschränkt zuständig wären. 2 § 689 Abs. 2 gilt entsprechend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 164 ff.)'''
::'''Buch 8. Zwangsvollstreckung'''
: '''Abschnitt 1. Allgemeine Vorschriften'''
= § 704 (ZPO) Vollstreckbare Endurteile. =
Die Zwangsvollstreckung findet statt aus Endurteilen, die rechtskräftig oder für vorläufig vollstreckbar erklärt sind. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 164 ff.)'''
= § 705 (ZPO) Formelle Rechtskraft. =
1 Die Rechtskraft der Urteile tritt vor Ablauf der für die Einlegung des zulässigen Rechtsmittels oder des zulässigen Einspruchs bestimmten Frist nicht ein. 2 Der Einritt der Rechtskraft wird durch rechtzeitige Einlegung des Rechtsmittels oder des Einspruchs gehemmt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 165 ff.)'''
= § 706 (ZPO) Rechtskraft- und Notfristzeugnis. =
(1) Zeugnisse über die Rechtskraft der Urteile sind auf Grund der Prozessakten von der Geschäftsstelle des Gerichts des ersten Rechtszuges und, solange der Rechtsstreit in einem höheren Rechtszug anhängig ist, von der Geschäftsstelle des Gerichts dieses Rechtszuges zu erteilen. (2) 1 Soweit die Erteilung des Zeugnisses davon abhängt, dass gegen das Urteil ein Rechtsmittel nicht eingelegt ist, holt die Geschäftsstelle des Gerichts des ersten Rechtszuges bei der Geschäftsstelle des für das Rechtsmittel zuständigen Gerichts eine Mitteilung in Textform ein, dass bis zum Ablauf der Notfrist eine Rechtsmittelschrift nicht eingereicht sei. 2 Einer Mitteilung durch die Geschäftsstelle des Revisonsgerichts, dass ein Antrag auf Zulassung der Revision nach § 566 nicht eingereicht sei, bedarf es nicht. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 165 ff.)'''
= § 707 (ZPO) Einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung. =
(1) 1 Wird die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand oder eine Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt oder die Rüge nach § 321 a erhoben oder wird der Rechtsstreit nach der Verkündung eines Vorbehaltsurteils fortgesetzt , so kann das Gericht auf Antrag anordnen, dass die Zwangsvollstreckung gegen oder ohne Sicherheitsleistung einstweilen eingestellt werde oder nur gegen Sicherheitsleistung stattfinde und dass die Vollstreckungsmaßregeln gegen Sicherheitsleistung aufzuheben seien. 2 Die Einstellung der Zwangsvollstreckung ohne Sicherheitsleistung ist nur zulässig, wenn glaubhaft gemacht wird, dass der Schuldner zur Sicherheitsleistung nicht in der Lage ist und die Vollstreckung einen nicht zu ersetzenden Nachteil bringen würde. (2) 1 Die Entscheidung ergeht durch Beschluss. 2 Eine Anfechtung des Beschlusses findet nicht statt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 165 ff.)'''
= § 708 (ZPO) Vorläufige Vollstreckbarkeit ohne Sicherheitsleistung. =
Für vorläufig vollstreckbar ohne Sicherheitsleistung sind zu erklären: 1. Urteile, die auf Grund eines Anerkenntnissen oder eines Verzichts ergehen; 2. Versäumnisurteile und Urteile nach Lage der Akten gegen die säumige Partei gemäß § 331 a; 3. Urteile, durch die gemäß § 341 der Einspruch als unzulässig verworfen wird; 4. Urteile, die im Urkunden-, Wechsel- oder Scheckprozess erlassen werden; 5. Urteile, die ein Vorbehaltsurteil, das im Urkunden-, Wechsel- oder Scheckprozess erlassen wurde, für vorbehaltlos erklären; 6. Urteile, durch die Arreste oder einstweilige Verfügungen abgelehnt oder aufgehoben werden 7. Urteile in Streitigkeiten zwischen dem Vermieter und dem Mieter oder Untermieter von Wohnräumen oder anderen Räumen oder zwischen dem Mieder und dem Untermieter solcher Räume wegen Überlassung, Benutzung oder Räumung, wegen Fortsetzung des Mietverhältnisses über Wohnraum auf Grund der §§ 574 bis 574 b des Bürgerlichen Gesetzbuchs sowie wegen Zurückhaltung der von dem Mieter oder dem Untermieter in die Mieträume eingebrachten Sachen; 8. Urteile, die die Verpflichtung aussprechen, Unterhalt, Renten wegen Entziehung einer Unterhaltsforderung oder Renten wegen einer Verletzung des Körpers oder der Gesundheit zu entrichten soweit sich die Verpflichtung auf die Zeit nach der Klageerhebung und auf das ihr vorausgehende letzte Vierteljahr erzieht; 9. Urteile nach §§ 861, 862 des Bürgerlichen Gesetzbuchs auf Wiedereinräumung des Besitzes oder auf Beseitigung oder Unterlassung einer Besitzstörung; 10. Berufungsurteile in vermögensrechtlichen Streitigkeiten. Wird die Berufung durch Urteil oder Beschluss gemäß § 522 Absatz 2 zurückgewiesen., ist auszusprechen dass das angefochtene Urteil ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar ist; 11. andere Urteile in vermögensrechtlichen Streitigkeiten, wenn der Gegenstand der Verurteilung in der Hauptsache 1250 Euro nicht übersteigt oder wenn nur die Entscheidung über die Kosten vollstreckbar ist und eine Vollstreckung im Wert von nicht mehr als 1500 Euro ermöglicht. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 165 ff.)'''
= § 709 (ZPO) Vorläufige Vollstreckbarkeit gegen Sicherheitsleistung. =
1 Andere Urteile sind gegen eine der Höhe nach zu bestimmende Sicherheit für vorläufig vollstreckbar zu erklären. 2 Soweit wegen einer Geldforderung zu vollstrecken ist, genügt es, wenn die Höhe der Sicherheitsleistung in einem bestimmten Verhältnis zur Höhe des jeweils zu vollstreckenden Betrages angegeben wird. 3 Handelt es sich um ein Urteil, das ein Versäumnisurteil aufrechterhält, so ist auszusprechen, dass die Vollstreckung aus dem Versäumnisurteil nur gegen Leistung oder Sicherheit fortgesetzt werden darf. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 166 ff.)'''
= § 710 (ZPO) Ausnahmen von der Sicherheitsleistung des Gläubigers. =
Kann der Gläubiger die Sicherheit nach § 709 nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten leisten, so ist das Urteil auf Antrag auch ohne Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären, wenn die Aussetzung der Vollstreckung dem Gläubiger einen schwer zu ersetzenden oder schwer abzusehenden Nachteil bringen würde oder aus einem sonstigen Grund für den Gläubiger unbillig wäre, insbesondere weil der die Leistung für seine Lebenshaltung oder seine Erwerbstätigkeit dringend benötigt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 166 ff.)'''
= § 711 (ZPO) Abwendungsbefugnis. =
1 In den Fällen des § 708 Nr. 4 bis 11 hat das Gericht auszusprechen, dass der Schuldner die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung abwenden darf, wenn nicht der Gläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit leistet. 2 § 709 Satz 2 gilt entsprechend, für den Schuldner jedoch mit der Maßgabe dass Sicherheit in einem bestimmten Verhältnis zur Höhe des auf Grund des Urteils vollstreckbaren Betrages zu leisten ist. 3 Für den Gläubiger gilt § 710 entsprechend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 166 ff.)'''
= § 712 (ZPO) Schutzantrag des Schuldners. =
(1) 1 Würde die Vollstreckung dem Schuldner einen nicht zu ersetzenden Nachteil bringen, so hat ihm das Gericht auf Antrag zu gestatten, die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung ohne Rücksicht auf eine Sicherheitsleistung des Gläubigers abzuwenden; § 709 Satz 2 gilt in den Fällen des § 709 Satz 1 entsprechend. 2 Ist der Schuldner dazu nicht in der Lage, so ist das Urteil nicht für vorläufig vollstreckbar zu erklären oder die Vollstreckung auf die in § 720a Abs. 1, 2 bezeichneten Maßregeln zu beschränken. (2) 1 Dem Antrag des Schuldners ist nicht zu entsprechen wenn ein überwiegendes Interesse des Gläubigers entgegensteht. 2 In den Fällen des § 708 kann das Gericht anordnen, dass das Urteil nur gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 167 ff.)'''
= § 713 (ZPO) Unterbleiben von Schuldnerschutzanordnungen. =
Die in den §§ 711, 712 zugunsten des Schuldners zugelassenen Anordnungen sollen nicht ergehen, wen die Voraussetzungen, unter denen ein Rechtsmittel gegen das Urteil stattfindet, unzweifelhaft nicht vorliegen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 168 ff.)'''
= § 714 (ZPO) Anträge zur vorläufigen Vollstreckbarkeit. =
(1) Anträge nach den §§ 710, 711 Satz 3, § 712 sind vor Schluss der mündlichen Verhandlung zu stellen, auf die das Urteil ergeht. (2) Die tatsächlichen Voraussetzungen sind glaubhaft zu machen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 168 ff.)'''
= § 715 (ZPO) Rückgabe der Sicherheit. =
(1) 1 Das Gericht, das eine Sicherheitsleistung des Gläubigers angeordnet oder zugelassen hat, ordnet auf Antrag die Rückgabe der Sicherheit an, wenn ein Zeugnis über die Rechtskraft des für vorläufig vollstreckbar erklärten Urteils vorgelegt wird. 2 Ist die Sicherheit durch eine Bürgschaft bewirkt worden, so ordnet das Gericht das Erlöschen der Bürgschaft an. (2) § 109 Abs. 3 gilt entsprechend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 168 ff.)'''
= § 716 (ZPO) Ergänzung des Urteils. =
Ist über die vorläufige Vollstrecktbarkeit nicht entschieden, so sind wegen Ergänzung des Urteils die Vorschriften des § 321 anzuwenden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 168 ff.)'''
= § 717 (ZPO) Wirkungen eines aufhebenden oder abändernden Urteils =
(1) Die vorläufige Vollstreckbarkeit tritt mit der Verkündung eines Urteils, das die Entscheidung In der Hauptsache oder die Vollsteckbarkeitserklärung aufhebt oder abändert, insoweit außer Kraft, als die Aufhebung oder Abänderung ergeht. (2) 1 Wird ein für vorläufig vollstreckbar erklärtes Urteil aufgehoben oder abgeändert, so ist der Kläger zum Ersatz des Schadens verpflichtet, der dem Beklagten durch die Vollstreckung des Urteils oder durch eine zur Abwendung der Vollstreckung gemachte Leistung entstanden ist. 2 Der Beklagte kann den Anspruch auf Schadensersatz in dem anhängigen Rechtsstreit geltend machen, wird der Anspruch geltend gemacht, so ist er als zur Zeit der Zahlung oder Leistung rechtshängig geworden anzusehen. (3) 1 Die Vorschriften des Absatzes 2 sind auf die im § 708 Nr. 10 bezeichneten Berufungsurteile mit Ausnahme der Versäumnisurteile, nicht anzuwenden. 2 Soweit ein solches Urteil aufgehoben oder abgeändert wird, ist der Kläger auf Antrag des Beklagten zur Erstattung des von diesem auf Grund des Urteils Gezahlten oder Geleisteten zu verurteilen. 3 Die Erstattungspflicht des Klägers bestimmt sich nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung. 4. Wird der Antrag gestellt, so ist der Anspruch auf Erstattung als zur Zeit der Zahlung oder Leistung rechtshängig geworden anzusehen: die mit der Rechtsabhängigkeit nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts verbundenen Wirkungen treten mit der Zahlung oder Leistung auch dann ein, wenn der Antrag nicht gestellt wird.'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 168 ff.)'''
= § 718 (ZPO) Vorabentscheidung über vorläufige Vollstreckbarkeit =
(1) In der Berufungsinstanz ist über die vorläufige Vollstreckbarkeit auf Antrag vorab zu verhandeln und zu entscheiden, (2) Eine Anfechtung der in der Berufungsinstanz über die vorläufige Vollstreckbarkeit erlassenen Entscheidung findet nicht statt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 169 ff.)'''
= § 719 (ZPO) Einstweilige Einstellung bei Rechtsmittel und Einspruch. =
(1) 1 Wird gegen ein für vorläufig vollstreckbar erklärtes Urteil der Einspruch oder die Berufung eingelegt, so gelten die Vorschriften des § 707 entsprechend. 2 Die Zwangsvollstreckung aus einem Versäumnisurteil darf nur gegen Sicherheitsleistung eingestellt werden, es sei denn, dass das Versäumnisurteil nicht in gesetzlicher Weise ergangen ist oder sie säumige Partei glaubhaft macht, dass ihr Säumnis unverschuldet war.
(2) 1 Wird Revision gegen ein für vorläufig vollstreckbar erklärtes Urteil eingelegt, so ordnet das Revisionsgericht auf Antrag an, dass die Zwangsvollstreckung einstweilen eingestellt wird, wenn die Vollstreckung dem Schuldner einen nicht zu ersetzenden Nachteil bringen würde und nicht ein überwiegendes Interesse des Gläubigers entgegensteht. 2 Die Parteien haben die tatsächlichen Voraussetzungen glaubhaft zu machen.
(3) Die Entscheidung ergeht per Beschluss. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 169 ff.)'''
= § 720 (ZPO) Hinterlegung bei Abwendung der Vollstreckung. =
Darf der Schuldner nach § 711 Abs. 1 Satz 1 die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung abwenden, so ist gepfändetes Geld oder der Erlös gepfändeter Gegenstände zu hinterlegen.
= § 721 (ZPO) Räumungsfrist. =
.....Text folgt noch!
= § 722 (ZPO) Vollstreckbarkeit ausländischer Urteile. =
.....Text folgt noch!
= § 723 (ZPO) Vollstreckungsurteil. =
.....Text folgt noch!
= § 724 (ZPO) Vollstreckbare Ausfertigung. =
.....Text folgt noch!
= § 725 (ZPO) Vollstreckungsklausel. =
.....Text folgt noch!
= § 726 (ZPO) Vollstreckbare Ausfertigung bei bedingten Leistungen. =
.....Text folgt noch!
= § 727 (ZPO) Vollstreckbare Ausfertigung für und gegen Rechtsnachfolger. =
.....Text folgt noch!
= § 728 (ZPO) Vollstreckbare Ausfertigung bei Nacherbe oder Testamentsvollstrecker. =
.....Text folgt noch!
= § 729 (ZPO) Vollstreckbare Ausfertigung gegen Vermögens- und Firmenübernehmer. =
.....Text folgt noch!
= § 730 (ZPO) Anhörung des Schuldners. =
.....Text folgt noch!
= § 731 (ZPO) Klage auf Erteilung der Vollstreckungsklausel. =
.....Text folgt noch!
= § 755<sup>1)</sup>Ermittlung des Aufenthaltsorts des Schuldners. =
(1) <sup>1</sup> Ist der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenhaltsort des Schuldners nicht bekannt, darf der Gerichtsvollzieher auf Grund des Vollstreckungsauftrags und der Übergabe der vollstreckbaren Ausfertigung zur Ermittlung des Aufenthaltsorts des Schuldners bei der Meldebehörde die gegenwärtigen Anschriften sowie Angaben zur Haupt- und Nebenwohnung des Schuldners erheben.
<sup>2</sup>Der Gerichtsvollzieher darf auch beauftragt werden, die gegenwärtigen Anschriften, den Ort der Hauptniederlassung oder den Sitz des Schuldners zu erheben. Ort der Hauptniederlassung öden den Sitz des Schuldners zu erheben. <br> 1. durch Einsicht in das Handels-, Genossenschaft-, Partnerschafts-, Unternehmens- oder Vereinsregister oder <br> 2. durch Einholung einer Auskunft bei den nach Landesrecht für die Durchführung der Aufgaben nach § 14 Absatz 1 der Gewerbeordnung zuständigen Behörden.
(2)<sup>1</sup>Soweit der Aufenthaltsort des Schuldners nach Absatz 1 nicht zu ermitteln ist, darf der Gerichtsvollzieher <br> 1. zunächst beim Ausländerzentralregisteer die Angaben zur aktenführenden Ausländerbehörde sowie zum Zuzug oder Fortzug des Schuldners und anschließend bei der gemäß der Auskunft aus dem Ausländerzentralregister aktenführenden Ausländerbehörde den Aufenthaltsort des Schuldners. <br> 2. bei den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung '''''[ab 1.1.2022: '' '''''und bei einer berufsständischen Versorgungseinrichtung im Sinne des § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch]'' die dort bekannte derzeitige Anschrift, den derzeitigen oder zukünftigen Aufenthaltsort des Schulders sowie''' <br> '''3. bei dem Kraftfahrt-Bundesamt die Halterdaten nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Straßenverkehrsgesetzes erheben.''' <sup>2</sup>'''Ist der Schuldner Unionsbürger, darf der Gerichtsvollzieher die Daten nach Satz 1 Nummer 1 nur erheben, wenn ihm tatsächliche Anhaltspunkte für die Vermutung der Feststellung des Nichtbestehens oder des Verlusts des Freizügigkeitsrechts vorliegen'''. <sup>3</sup>'''Eine Übermittlungen Daten nach Satz 1 Nummer 1 an den Gerichtsvollzieher ist ausgeschlossen, wenn der Schuldner Unionsbürger ist, für den eine Feststellung des Nichtbestehens oder des Verlusts des Freizügigkeitsrechts nicht vorliegt. '''''[Satz 4 ab 1.1.2022:]''''' <sup>4</sup>Die ''Erhebung nach Satz 1 Nummer 2 bei einer berufsständischen Versorgungseinrichtung darf der Gerichtsvollzieher nurdurchführen, wenn der Gläubiger die berufsständische Versorgungseinrichtung bezeichnet und tatsächliche Anhaltspunkte nennt, die nahelegen, dass der Schuldner Mitglied dieser berufsständischen Versorgungseinrichtung ist.'' <br> (3) Nach Absatz 1 oder Absatz 2 erhobene Daten, die innerhalb der letzten drei Monate bei dem Gerichtsvollzieher eingegangensind, darf dieser auch in einem Zwangsvollstreckungsverfahren eines weiteren Gläubigers gegen denselben Schuldner verarbeiten, wenn die Voraussetzungen für die Datenerhebung auch bei diesem Gläubiger vorliegen.
= § 758 (ZPO) Durchsuchung: Gewaltanwendung. =
(1) Der Gerichtsvollzieher ist befugt, die Wohnung und die Behältnisse des Schuldners zu durchsuchen, soweit der Zweck der Vollstreckung dies erfordert. (2) Er ist befugt, die verschlossenen Haustüren, Zimmertüren und Behältnisse öffnen zu lassen. (3) Er ist, wenn er Widerstand findet, zur Anwendung von Gewalt befugt und kann zu diesem Zweck die Unterstützung der polizeilichen Vollzugsorgane nachsuchen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 177 ff.)'''
= § 758a (ZPO) Richterliche Durchsuchungsanordnung: Vollstreckung zur Unzeit =
(1) 1 Die Wohnung des Schuldners darf ohne dessen Einwilligung nur auf Grund einer Anordnung des Richters bei dem Amtsgericht durchsucht werden, in dessen Bezirk die Durchsuchung erfolgen soll. 2 Dies gilt nicht, wenn die Einholung der Anordnung den Erfolg der Durchsuchung gefährden würde.
(2) Auf die Vollstreckung eines Titels auf Räumung oder Herausgabe von Räumen und auf die Vollstreckung eines Haftbefehls nach § 802g ist Absatz 1 nicht anzuwenden. (3) 1 Willigt der Schuldner in die Durchsuchung ein oder ist eine Anordnung gegen ihn nach Absatz 1 Satz 1 ergangen oder nach Absatz 1 Satz 2 entbehrlich, so haben Personen die Mitgewahrsam an der Wohnung des Schuldner haben, die Durchsuchung zu dulden. 2 Unbillige Härten gegenüber Mitgewahrsamsinhabern sind zu vermeiden. (4) 1 Der Gerichtsvollzieher nimmt eine Vollstreckungshandlung zur Nachtzeit und an Sonn- und Feiertagen nicht vor, wenn dies für den Schuldner und die Mitgewahrsamtsinhaber eine unbillige Härte darstellt oder der zu erwartende Erfolg in einem Missverhältnis zu dem Eingriff steht, in Wohnungen nur auf Grund einer besondreren Anordnung des Richters bei dem Amtsgericht. 2 Die Nachtzeit umfasst die Stunden von 21 bis 6 Uhr. (5) Die Anordnung nach Absatz 1 ist bei der Zwangsvollstreckung vorzuzeigen. (6) 1 Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates Formulare für den Antrag auf Erlass einer richterlichen Durchsungsanordnung nach Absatz 1 einzuführen. 2 Soweit nach Satz 1 Formulare eingeführt sind, muss sich der Antragsteller ihrer bedienen. 3 Für Verfahren bei Gerichten die die Verfahren elektronisch bearbeiten und für Verfahren bei Gerichten, die die Verfahren nichtelektronisch bearbeiten, können unterschiedlichen Formulare eingeführt werden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 177 ff.)'''
= § 759 (ZPO) Zuziehung von Zeugen =
Wird bei einer Vollstreckungshandlung Widerstand geleistet oder ist bei einer in der Wohnung des Schuldners vorzunehmenden Vollstreckungshandlung weder der Schuldner noch ein erwachsener Familienangehöriger, eine in der Familie beschäftigte Person oder ein erwachsener ständiger Mitbewohner anwesend, so hat der Gerichtsvollzieher zwei erwachsener Personen oder einen Gemeinde- oder Polizeibeamten als Zeugen zuzuziehen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 177 ff.)'''
= § 760 (ZPO) Akteneinsicht: Aktenabschrift =
1 Jeder Person, die bei dem Vollstreckungsverfahren beteiligt ist, muss auf Begehren Einsicht der Akten des Gerichtsvollziehers gestattet und Abschrift einzelner Aktenstücke erteilt werden. 2 Werden die Akten des Gerichtsvollziehers elektronisch geführt, erfolgt die Gewährung von Akteneinsicht durch Erteilung von Ausdrucken, durch Übermittlung von elektronischen Dokumenten oder durch Wiedergabe auf einem Bildschirm; dies gilt auch für die nach §§ 885 a Absatz 2 Satz 2 elektronisch gespeicherten Dateien, '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 178 ff.)'''
= § 761 (ZPO) - (weggefallen) =
'''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 178 ff.)'''
= § 762 (ZPO) Protokoll über Vollstreckungshandlungen =
(1) DerGerichtsvollzieher hat über jede Vollstreckungshandlung ein Protokoll aufzunehmen. (2) Das Protokoll muss enthalten: 1. Ort und Zeit der Aufnahmen: 2. den Gegenstand der Vollstreckungshandlung unter kurzer Erwähnung der wesentlichen Vorgänge. 3. die Namen der Personen, mit denen verhandelt ist; 4. die Unterschrift dieser Personen und den Vermerk, dass die Unterzeichnung nach Vorlesung oder Vorlegung zur Durchsicht und nach Genehmigung erfolgt sei: 5. die Unterschrift des Gerichtsvollziehers. (3) Hat einem der unter Nummer 4 bezeichneten Erfordernisse nicht genügt werden können, so ist der Grund anzugeben. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 178 ff.)'''
= § 763 (ZPO) Aufforderungen und Mitteilungen =
(1) 1 Die Aufforderungen und sonstigen Mitteilungen, die zu den Vollstreckungshandlungen gehören, sind von dem Gerichtsvollzieher mündlich zu erlassen und vollständig in das Protokoll aufzunehmen. (2) 1 Kann dies mündlich nicht ausgeführt werden, so hat der Gerichtsvollzieher eine Abschrift des Protokolls zuzustellen oder durch die Post zu übersenden. 2 Es muss im Protokoll vermerkt werden, dass diese Vorschrift befolgt ist. 3 Eine öffentliche Zustellung findet nicht statt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 178 ff.)'''
= § 764 (ZPO) Vollstreckungsgericht =
(1) Die den Gerichten zugewiesene Anordnung von Vollstreckungshandlungen und Mitwirkung bei solchen gehört zur Zuständigkeit der Amtsgerichte als Vollstreckungsgerichte. (2) Als Vollstreckungsgericht ist, sofern nicht das Gesetz ein anderes Amtsgericht bezeichnet, das Amtsgericht anzusehen, in dessen Bezirk das Vollstreckungsverfahren stattfinden soll oder stattgefunden hat. (3) Die Entscheidungen des Vollstreckungsgerichts ergehen durch Beschluss. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 178 ff.)'''
= § 765 (ZPO) Vollstreckungsgerichtliche Anordnungen bei Leistung Zug um Zug. =
1 Hängt die Vollstreckung von einer Zug um Zug zu bewirkenden Leistung des Gläubigers an den Schuldner ab, so darf das Vollstreckungsgericht eine Vollstreckungsmaßregel nur anordnen, wenn 1. der Beweis, dass der Schuldner befriedigt oder im Verzug der Annahme ist, durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden geführt wird und ein Abschrift dieser Urkunden bereits zugestellt ist; der Zustellung bedarf es nicht, wenn bereits der Gerichtsvollzieher die Zwangsvollstreckung nach § 756 Abs. 1 begonnen hatte und der Beweis durch das Protokoll des Gerichtsvollziehers geführt wird; oder
2. der Gerichtsvollzieher eine Vollstreckungsmaßnahme nach § 756 Abs. 2 durchgeführt hat und diese durch das Protokoll des Gerichtsvollziehers nachgewiesen ist. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 178 ff.)'''
= § 765 a (ZPO) Vollstreckungsschutz. =
(1) 1 Auf Antrag des Schuldners kann das Vollstreckungsgericht eine Maßnahme der Zwangsvollstreckung ganz oder teilweise aufheben, untersagen oder einstweilen einstellen, wenn die Maßnahme unter voller Würdigung des Schutzbedürfnisses des Gläubigers eggen ganz besonderer Umstände eine Härte bedeutet, die mit den guten Sitten nicht vereinbar ist. 2 Es ist befugt, die in § 732 Ab. 2 bezeichneten Anordnungen zu erlassen. 3 Betrifft die Maßnahme ein Tier, so hat das Vollstreckungsgericht bei der von ihm vorzunehmenden Abwägung die Verantwortung ges Menschen für das Tier zu berücksichtigen. (2) Eine Maßnahme zur Erwirkung der Herausgabe von Sachen kann der Gerichtsvollzieher bis zur Entscheidung des Vollstreckungsgerichts, jedoch nicht länger als eine Woche aufschieben, wenn ihm die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 glaubhaft gemacht werden und dem Schulter die rechtzeitige Anrufung Tees Vollstreckungsgerichts nicht möglich war. (3) In Räumungssachen ist der Antrag nach Absatz 1 spätestens zwei Wochen vor dem festgesetzten Räumungstermin zu stellen, es sei denn dass die Gründe , auf denen der Antrag beruht, erst nach diesem Zeitpunkt entstanden sind oder der Schuldner ohne sein Verschulden an einer rechtzeitigen Antragstellung gehindert war. (4) Das Vollstreckungsgericht hebt seinen Beschluss auf Antrag auf oder ändert ihn, wenn dies mit Rücksicht auf eine Änderung der Sachlage geboten ist. (5) Die Aufhebung von Vollsrteckungsmaßregeln erfolgt in den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 und des Absatzes 4 erst nach Rechtskraft des Beschlusses. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 179 ff.)'''
= § 766 (ZPO) Erinnerung gegen Art und Weise der Zwangsvollstreckung. =
(1) 1 Über Anträge, Einwendungen und Erinnerungen, welche die Art und Weise der Zwangsvollstreckung oder das vom Gerichtsvollzieher bei ihr zu beobachtende Verfahren betreffen, entscheidet das Vollstreckungsgericht. 2 Es ist befugt, die im § 732 Abs. 2 bezeichenden Anordnungen zu erlassen. (2) Dem Vollstreckungsgericht steht auch die Entscheidung zu, wenn ein Gerichtsvollzieher sich weigert, einen Vollstreckungsauftrag zu übernehmen oder eine Vollstreckungshandlung dem Auftrag gemäß auszuführen, oder wenn wegen der von dem Gerichtsvollzieher in Ansatz gebrachten Kosten Erinnerungen erhoben werden. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 179 ff.)'''
= § 767 (ZPO) Vollstreckungsabwehrklage. =
(1) Einwendungen, die den durch das Urteil festgestellten Anspruch selbst betreffen, sind von dem Schuldner im Wege der Klage bei dem Prozessgericht des ersten Rechtszuges geltend zu machen. (2) sie sind nur insoweit zulässig, als die Gründe auf denen sie beruhen, erst nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung, in der Einwendungen nach den Vorschriften dieses Gesetzes spätestens hätten geltend gemacht werden müssen, entstanden sind und durch Einspruch nicht mehr geltend gemacht werden können. (3) Der Schuidner muss in der von ihm zu erhebenden Klage alle Einwendungen geltend machen, die er zur Zeit der Erhebung der Klage geltend zu machen imstande war. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 180 ff.)'''
= § 768 (ZPO) Klage gegen Vollstreckungsklausel. =
Die Vorschriften des § 767 Abs. 1, 3 gelten entsprechend, wenn in den Fällen des § 726 Abs. 1, der §§ 727 bis 729, 738. 742, 744, des § 749 der Schuldner den bei der Erteilung der Vollstreckungsklausel als beweisen angenommenen Eintritt der Voraussetzung für die Erteilung der Vollstreckungsklausel bestreitet, unbeschadet der Befugnis des Schuldners, in diesen Fällen Einwendungen gegen die Zulässigkeit der Vollstreckungsklausel nach § 732 zu erheben. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 180 ff.)'''
= § 769 (ZPO) Einstweilige Anordnungen. =
(1) 1 Das Prozessgericht kann auf Antrag anordnen, dass bis zum Erlass des Urteils über die in den §§ 767, 768 bezeichneten Einwendungen die Zwangsvollstreckung gegen oder ohne Sicherheitsleistung eingestellt per nur gegen Sicherheitsleistung fortgesetzt werde und das Vollstreckungsmaßregeln gegen Sicherheitsleistung aufzuheben seien. 2 Es setzt eine Sicherheitsleistung für die Einstellung der Zwangsvollstreckung nicht fest, wenn der Schuldner zur Sicherheitsleistung nicht in der Lage ist und die Rechtsverfolgung durch ihn hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet. 3 Die tatsächlichen Behauptungen, die den Antrag begründen, Erfolg bietet. 3 Die tatsächlichen Behauptungen, die den Antrag begründen sind glaubhaft zu machen. (2) 1 In dringenden Fällen kann das Vollstreckungsgericht eine solche Anordnung erlassen, unter Bestimmung einer Frist innerhalb der die Entscheidung des Prozessgerichts beizubringen sei. 2 Nach fruchtlosem Ablauf der Frist wird die Zwangsvollstreckung fortgesetzt. (3) Die Entscheidung über diese Anträge ergeht durch Beschluss. (4) Im Fall der Anhängigkeit einer auf Herabsetzung gerichteten Abänderungsklage gelten die Absätze 1 bis 3 entsprechend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 180 ff.)'''
= § 770 (ZPO) Einstweilige Anordnungen im Urteil. =
<sup>1</sup>Das Prozessgericht kann in dem Urteil, durch das über die Einwendungen entschieden wird, die in dem vorstehendem Paragraphen bezeichneten Anordnungen erlassen oder die bereits erlassenen Anordnungen aufheben, abändern oder bestätigen. <sup>2</sup> Für die Anfechtungen einer solchen Entscheidung gelten die Vorschriften des § 718 entsprechend. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 184 ff.)'''
= § 771 (ZPO) Drittwiderspruchsklage. =
(1) Behauptet ein Dritter, dass ihm an dem Ggenstnd der Zwangsvollstreckung ein die Veräußerung hinderndes Recht zustehe, so ist der Widerspruch gegen die Zwangsvollstreckung im Wege der Klage bei dem Gericht geltend zu machen, in dessen Bezirk die Zwangsvollstreckung erfolgt. (2) Wird die Klage gegen den gläubiger und den Schuldner gerichtet, so sind diese als Streitgenossen anzusehen. (3)<sup>1</sup> Auf die Einstellung der Zwangsvollstreckung und die Aufhebung der bereits getroffenen Vollstreckungmapregeln sin die Vorschriften der §§ 769, 770 entsprechend anzuwenden. <sup>2</sup> Die Aufhebung einer Vollstreckungsmaßregel ist auch ohne Sicherheitsleistung zulässig. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 184 ff.)'''
= § 772 (ZPO) Drittwiderspruchsklage bei Veräußerungsverbot. =
<sup>1</sup>Solange ein Veräußerungsverbot der in den §§ 135,136 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bezeichneten Art besteht, soll der Gegenstand auf den es sich bezieht, wegen eines persönlichen Anspruchs oder auf Grund eines infolge des Verbots unwirksamen Rechts nicht im Wege der Zwangsvollstreckung veräußert oder überwiesen werden. <sup>2</sup>Auf Grund des Veräußerungsverbots kann nach Maßgabe des § 771 Widerspruch erhoben werden.
= § 773 (ZPO) Drittwiderspruchsklage des Nacherben. =
= § 774 (ZPO) Drittwiderspruchsklage des Ehegatten oder Lebenspartners. =
= § 775 (ZPO) Einstellung oder Beschränkung der Zwangsvollstreckung. =
= § 776 (ZPO) Aufhebung von Vollstreckungsmaßregeln. =
= § 777 (ZPO) Erinnerung bei genügender Sicherung des Gläubigers. =
= § 778 (ZPO) Zwangsvollstreckung vor Erbschaftsnahme. =
= § 779 (ZPO) Fortsetzung der Zwangsvollstreckung nach dem Tod des Schuldners. =
= § 780 (ZPO) Vorbehalt der beschränkten Erbenhaftung. =
::'''Titel 2. Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen'''
: '''Untertitel 1. Allgemeine Vorschriften'''
= § 802 <sup>1</sup>(ZPO) Auskunftsrechte des Gerichtsvollziehers. =
= § 803 (ZPO) Pfändung. =
(1) 1 Die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen erfolgt durch Pfändung. 2 Sie darf nicht weiter ausgedehnt werden,als es zur Befriedigung des Gläubigers und zur Deckung der Kosten der Zwangsvollstreckung erforderlich ist. (2) Die Pfändung hat zu unterbleiben, wenn sich von der Verwertung der zu pfändenden Gegenstände ein Überschuss über die Kosten der Zwangsvollstreckung nicht erwarten lässt. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 200 ff.)'''
= § 804 (ZPO) Pfändungsrecht. =
(1) Durch die Pfändung erwirbt der Gläubiger ein Pfandrecht an dem gepfändeten Gegenstande. (2) Das Pfandrecht gewährt dem Gläubiger im Verhältnis zu anderen Gläubigern dieselben Rechte wie ein durch Vertrag erworbenes Faustpfandrecht; es geht Pfand- und Vorzugsrechten vor, die für den Fall eines Insolvenzverfahrens den Faustpfandrechten nicht gleichgestellt sind. 1) (3) Das durch eine frühere Pfändung begründete Pfandrecht geht demjenigen vor, das durch eine spätere Pfändung begründet wird. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 200 ff.)'''
= § 829 a (ZPO) Vereinfachter Vollstreckungsantrag bei Vollstreckungsbescheiden. =
Text folgt noch!
= § 830 (ZPO) Pfändung einer Hypothekenforderung. =
Text folgt noch!
= § 830 a (ZPO) Pfändung einer Schiffshypothekenforderung. =
Text folgt noch!
= § 831 a (ZPO) Pfändung indossabler Papiere. =
Text folgt noch!
= § 832 (ZPO) Pfändungsumfang bei fortlaufenden Bezügen. =
Text folgt noch!
= § 833 (ZPO) Pfändungsumfang bei Arbeits- und Diensteinkommen . =
Text folgt noch!
= § 833 a (ZPO) Pfändungsumfang bei Kontoguthaben. =
Text folgt noch!
= § 834 (ZPO) Keine Anhörung des Schuldners. =
Text folgt noch!
= § 835 a (ZPO) Überweisung einer Geldforderung. =
Text folgt noch!
= § 836 <sup>1</sup> (ZPO) Wirkung der Überweisung. =
Text folgt noch!
= § 837 (ZPO) Überweisung einer Hypothekenforderung. =
Text folgt noch!
= § 837 a (ZPO) Überweisung einer Schiffshypothekenforderung. =
Text folgt noch!
= § 838 (ZPO) Einrede des Schuldners bei Faustpfand. =
Text folgt noch!
= § 839 (ZPO) Überweisung bei Abwendungsbefugnis. =
Text folgt noch!
= § 840 (ZPO) Erklärungspflicht des Drittschuldners. =
Text folgt noch!
= § 841 (ZPO) Pflicht zur Streitverkündung. =
Text folgt noch!
= § 842 (ZPO) Schadenersatz bei verzögerter Beitreibung. =
Text folgt noch!
= § 843 (ZPO) Verzicht des Pfandgläubigers. =
Text folgt noch!
= § 844 (ZPO) Andere Verwertungsart. =
Text folgt noch!
= § 845 <sup>1</sup> (ZPO) Vorpfändung. =
Text folgt noch!
= § 846 (ZPO) Zwangsvollstreckung in Herausgabeansprüche. =
Text folgt noch!
= § 847 (ZPO) Herausgabeanspruch auf eine bewegliche Sache. =
Text folgt noch!
= § 847 a (ZPO) Herausgabeanspruch auf ein Schiff. =
Text folgt noch!
= § 848 (ZPO) Herausgabeanspruch auf eine unbewegliche Sache. =
Text folgt noch!
= § 849 (ZPO) Keine Überweisung an Zahlungs statt. =
Text folgt noch!
= § 850 (ZPO) Pfändungsschutz für Arbeitseinkommen. =
(1) Arbeitseinkommen, das in Geld zahlbar ist, kann nur nach Maßgabe der §§ 850a bis 850i gepfändet werden. (2) Arbeitseinkommen im Sinne dieser Vorschrift sin die Dienst- und Versorgungsbezüge der Beamten, Arbeits- und Dienstlöhne. Ruhegelder und ähnliche nach dem einstweiligen oder dauernden Ausscheiden aus dem Dienst- oder Arbeitsverhältnis gewährte fortlaufende Einkünfte, ferner Hinterblebenenbezüge, soweit sonstige Vergütungen für Dienstleistungen aller Art, die die Erwerbstätigkeit des Schuldners vollständig oder zu einem wesentlichen Teil in Anspruch nehmen. (3) Abeitseinkommen und auchdiefeolgenden Bezüge, soweit sie in Geld zahlbar sind:
:: a) Bezüge, die ein Arbeitnehmer zum Ausgleich für Wettbewerbsbeschränkungen fpr die Zeit nach Beendigung eines inestverhältnisses beanspruchen kann:
:: b) Renten, die auf Grund von Versicherungsunternehmen oder seiner unterhaltsberechtigten Angehörigen eingegangen sind.
(4) Die Pfändung des in Geld zahlbaren Arbeitskommens erfasst alle Vergütungen, die dem Schuldner aus der Arbeits- oder Dienstleistung zustehen, ohne Rücksicht auf ihre Benennung oder Berechnungsart. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 216 ff.)'''
= § 850 a (ZPO) Unpfändbare Bezüge. =
Unpfändbar sind
1. zur Hälfte die für die Leistung von Mehrarbeitsstunden gezahlten Teile des Arbeitsseinkommens; 2. die für die Dauer eines Urlaubs über das Arbeitseinkommen hinaus gewährten Bezüge, Zuwendungen aus Anlass eines besonderen Betriebsereignisses und Treugelder, soweit sie den Rahmen des Üblichen nicht übersteigen; 3. Aufwandsentschädigungen, Auslösungsgelder und sonstige soziale Zulagen für auswärtige Beschäftigungen, das Entgelt für selbstgestelltes Arbeitsmaterial. Gefahrenzulagen, sowie Schmutz und Erschwerniszulagen, soweit diese Bezüge den Rahmen des Üblichen nicht übersteigen; 4. Weihnachtsvergütungen bis zum Betrag der Hälfte des monatlichen Arbeitseinkommens, höchstens aber bis zum Betrag von 500 Euro; 5. Geburtsbeihilfen sowie Beihilfen aus Anlass der Eingehung einer Ehe oder Begründung einer Lebenspartnerschaft, sofern die Vollstreckung wegen anderer als der aus Anlass der Geburt, der Eingebung einer Ehe oder der Begründung einer Lebenspartnerschaft entstandenen Ansprüche betrieben wird; 6. Erziehungsgelder, Studienbeihilfen und ähnliche Bezüge; 7. Sterbe- und Gnadenbezüge aus Arbeits- und Dienstverhältnissen; 8. Blindenzulagen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 217 ff.)'''
= § 850 b (ZPO) Bedingt pfändbare Bezüge. =
Text folgt noch!
= § 850 c<sup>1</sup> (ZPO) Pfändungsgrenzen für Arbeitseinkommen. =
Text folgt noch!
= § 850 d (ZPO) Pfändbarkeit bei Unterhaltsansprüchen. =
Text folgt noch!
= § 850 e<sup>1</sup> (ZPO) Berechnung des pfändbaren Arbeitseinkommens. =
Text folgt noch!
= § 850f (ZPO) Änderung des unpfändbaren Betrages. =
Text folgt noch!
= § 850g (ZPO) Änderung der Unpfändbarkeitsvoraussetzungen. =
Text folgt noch!
= § 886 (ZPO) Herausgabe bei Gewahrsam eines Dritten. =
Befindet sich eine herauszugebende Sache im Gewahrsam eines Dritten, so ist dem Gläubiger auf dessen Antrag der Anspruch des Schuldners auf Herausgabe der Sache nach den Vorschriften zu überweisen, welche die Pfändung und Überweisung einer Geldforderung betreffen. '''(Quellinfo = Buch "ZPO" S. 242 ff.)'''
:::::::'''Abschnitt 6. Schiedsspruch und Beendigung des Verfahrens'''
= § 1051 (ZPO) Anwendbares Recht.=
(1) <sup>1</sup> Das Schiedsgericht hat die Streitigkeit in Übereinstimmung mit den Rechtsvorschriften zu entscheiden, die von den Parteien als auf den Inhalt des Rechtsstreits anwendbar bezeichnet worden sind. <sup>2</sup> Die Bezeichnung des Rechts oder der Rechtsordnung eines bestimmten Staats ist, sofern die Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart haben, als unmittelbare Verweisung auf die Sachvorschriften dieses Staates und nicht auf sein Kollisionsrecht zu verstehen. (2) Haben die Parteien die anwendbaren Rechtsvorschriften nicht bestimmt, so hat das Schiedsgericht das Recht des Staates anzuwenden, mit dem der Gegenstand des Verfahrens die engsten Verbindungen aufweist. (3) <sup>1</sup> Das Schiedsgericht hat dann nach Billigkeit zu entscheiden, wenn die Parteien es ausdrücklich dazu ermächtigt haben. <sup>2</sup> Die Ermächtigung kann bis zur Entscheidung des Schiedsgerichts erteilt werden. (4) In allen Fällen hat das Schiedsgericht in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Vertrages zu entscheiden und dabei bestehende Landesbräuche zu berücksichtigen.
= § 1052 (ZPO) Entscheidung durch ein Schiedsrichterkollegium.=
= § 1053 (ZPO) Vergleich.=
= § 1054 (ZPO) Form und Inhalt des Schiedsspruchs.=
= § 1055 (ZPO) Wirkungen des Schiedsspruchs.=
= § 1056 (ZPO) Beendigung des schiedsrichterlichen Verfahrens.=
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Traktorenlexikon: PGS
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2026-05-18T12:03:39Z
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text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation}}
PGS war ein italienischer Hersteller von Knickschleppern und Transportern. Beide wurden unter eigenem Namen oder auch für andere Anbieter produziert. Z.B. war der Renault TR 30-672 und der TR 45-673 von PGS. Bei den Transportern vertrieb die schweizer Firma Bührer modifizierte PGS Transporter in den 1970er Jahren.
==Geschichte==
==Typen==
Es wurden Schlepper mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
* {{:Traktorenlexikon: Create|Roma ?}} Vertrieb [[Traktorenlexikon: Renault|Renault]] als TR 30-672 (2 Zylinder, ~30PS)
* {{:Traktorenlexikon: Create|Roma ?}} Vertrieb [[Traktorenlexikon: Renault|Renault]] als TR 45-673 (3 Zylinder, ~45PS)
* {{:Traktorenlexikon: Create|Roma 38}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|Roma 55}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|Roma 5000}}
* {{:Traktorenlexikon: Create|Roma 4000}}
Es wurden Transporter mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:
* {{:Traktorenlexikon: Create|4500}} Vertrieb [[Traktorenlexikon: Bührer|Bührer]] als PGS 4500
== Weblinks ==
* https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_tractors_built_by_other_companies#P
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Gödel
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2026-05-18T22:34:14Z
Santiago
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/* Epilog für Skeptiker */ Farbwechsel
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[[Kategorie: Buch]]
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==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist dann mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen’</span> Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, oder für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
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<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 über die ,Wesenseigenschaften‘, im 2. Beweisgang, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik, weil alle relevanten Eigenschaften in GOTT <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
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Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den Gott der Christen“</span>. Diese Abhängigkeit ist bis zur Zeile 10 offensichtlich und logisch korrekt. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt, in der Zeile 11, als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht einfach davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
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;Fußnoten
<references />
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1086388
2026-05-18T22:41:04Z
Santiago
19191
/* Epilog für Skeptiker */ Korrektur
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wikitext
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[[Kategorie: Buch]]
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==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist dann mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘ eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen’</span> Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, oder für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 über die ,Wesenseigenschaften‘, im 2. Beweisgang, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik, weil alle relevanten Eigenschaften in GOTT <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
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Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den Gott der Christen“</span>. Diese Abhängigkeit ist bis zur Zeile 10 offensichtlich und logisch korrekt. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt, in der Zeile 11, als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
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;Fußnoten
<references />
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2026-05-19T10:12:41Z
Santiago
19191
/* Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT */ ::Prämisse:: hinzugefügt
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wikitext
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[[Kategorie: Buch]]
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==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist dann mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘, als <span style="color:#FF6000">„Prämisse“</span>, eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen’</span> Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, oder für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 über die ,Wesenseigenschaften‘, im 2. Beweisgang, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik, weil alle relevanten Eigenschaften in GOTT <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
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Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den Gott der Christen“</span>. Diese Abhängigkeit ist bis zur Zeile 10 offensichtlich und logisch korrekt. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt, in der Zeile 11, als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
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;Fußnoten
<references />
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1086391
2026-05-19T10:13:30Z
Santiago
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/* Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ */
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wikitext
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[[Kategorie: Buch]]
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==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist dann mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘, als <span style="color:#FF6000">„Prämisse“</span>, eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, sowohl in der Definition-3, als auch im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen’</span> Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, oder für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 über die ,Wesenseigenschaften‘, im 2. Beweisgang, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik, weil alle relevanten Eigenschaften in GOTT <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
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Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den Gott der Christen“</span>. Diese Abhängigkeit ist bis zur Zeile 10 offensichtlich und logisch korrekt. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt, in der Zeile 11, als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
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;Fußnoten
<references />
ihlfo6mgtvb07m8zfpktyib4mpd1s4l
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2026-05-19T10:39:28Z
Santiago
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/* Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT */ :: Ressourcen:: hinzugefügt
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wikitext
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[[Kategorie: Buch]]
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==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist dann mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘, als <span style="color:#FF6000">„Prämisse“</span>, eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in den Ressourcen dieses Beweisganges ''':''' in der Definition-3, und im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen’</span> Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, oder für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 über die ,Wesenseigenschaften‘, im 2. Beweisgang, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik, weil alle relevanten Eigenschaften in GOTT <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
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Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den Gott der Christen“</span>. Diese Abhängigkeit ist bis zur Zeile 10 offensichtlich und logisch korrekt. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt, in der Zeile 11, als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
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;Fußnoten
<references />
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1086393
2026-05-19T10:44:22Z
Santiago
19191
/* Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ */
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wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
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==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">(sonst wäre er sicher nicht Erzbischof von Canterbury geworden)</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">(kosmologischen, teleologischen etc.)</span> Gottesbeweis“</span> — obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist dann mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, ohne jede Begrenzung gelten; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die analoge Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese analoge ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den absolute Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, abgestuft, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheiten, d.h. ,analog‘, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig ,analogisch‘ zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum Unendlichen ihrer selbst; und damit ,bezogen‘ auf GOTT, dem absolut Vollkommenen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ — </span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden ,wesentlich analog‘ zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, in sein Kalkül explizit eingeführt und ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span>
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, ,analogisch‘ abgestuft, auf einen ,ultimativen‘ Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativen‘ Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische Unvollkommenheit, die sich in der notwendigen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ benutzt. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <span style="color:#00B000"><small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem absolut Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind dann die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, wie alle Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass die ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10: im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia úsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> als Wissenschaft von GOTT ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gescheite Menschen schon im Judentum, und dann auch im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT ‚möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, d.h. für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der besagt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 11</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E., ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, ed. B.BULDT et al., Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Bd. 1.</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief|11|6|EU}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘, als <span style="color:#FF6000">„Prämisse“</span>, eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, das Wesen, <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, GOTTES <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>”</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein ist kein reales Prädikat“</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚usía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚usía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia úsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,úsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> und auch das <span style="color:#4C58FF">‚'''y'''‘</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">|</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span> »''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, und das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage MOSES ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘ thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm.''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unvernünftig‘, weil die Annahme ''':''' ,''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''‘, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat. <span style="color:#00B000">(Siehe Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, dargestellt mit Term :9:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identitat von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES “</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in den Ressourcen dieses Beweisganges ''':''' in der Definition-3, und im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönender‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur seiner System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur gedachte, Ding, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie sein ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der axiomatischen <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unendliche GOTT ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen’</span> Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass GOTT ,in der Natur der Dinge <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> existiert‘, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (bzw. mit dem Begriff ,GOTT‘ im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (dieser GOTT), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, logisch richtig und sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(Natur)</span> GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. die exklusive Einheit von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und aller Transzendentalien, ist, — nach HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. — Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, oder für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des ,Dreifaltigen‘, bzw. auch auf den inneren Zusammenhang dieser Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül adaptiert.
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{ ◇ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & \text{ □ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term :: [ A ├ B ] ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
\text{ AE ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
\text{ Xx ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
\text{ ¬PX ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
\text{ Instanz(X := Y) ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
\text{ FUB(x := y) ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Variable x in y } \\
\text{ Gx ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ] ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ] ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.“}\\
\text{ KOMM(↔) ::} & \;\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ] :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
\text{ DIST(□∧) ::} & \;\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ] :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;\text{[ A → B, A ├ B ] :: (Modus ponendo ponens), Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ] :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ] :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ] :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig”</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">„Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>”</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ist wesentlich göttlich”</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für den GOTT der Christen, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, steht, dann ist GOTT-Sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> das Wesen dieses GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span> ”</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, ist die offensichtliche Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, werden kontextabhängig interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(AE: Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang ''':'''
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{Xx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv möglich“} & \ & \text{„Es ist denkbar, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich dann sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''in GOTT''«</span>. Die ,Gleichwertigkeit‘, <span style="color:#00B000">(,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller ultimativen Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 über die ,Wesenseigenschaften‘, im 2. Beweisgang, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren Individuum-Variablen. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung der positiven allgemeinen Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine Eigenschafts-Variable durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘ Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik, weil alle relevanten Eigenschaften in GOTT <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert dagegen an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>.
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Korollar-1 behält aber die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist dann nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften“</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt“</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der als GOTT alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' GOTT. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' der GOTT der Christen <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> ,existiert‘ für uns ,notwendig‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im Geltungsbereich der Prämisse Term :01: als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und die <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupten Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über das modale Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als ,modal‘ wahr, bzw. als annehmbar verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> ,modal‘ wahr, bzw. annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind ,wahr‘ und annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL postulierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>.
Der Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, und ,verankert‘ dieses Theorem damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem einen, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen in eins‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem Unendlichen, GOTT.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">„Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt“</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">„Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES“</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">„Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt“</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">„Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT“</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES schon als notwendig gegeben voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' die ,notwendige‘ Existenz GOTTES, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang, und hat nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher auch nicht mehr davon abhängig. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘ ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">»''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen unvollständigen Beweis hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und als widerspruchfrei bewiesenen, Korollar-1 vervollständigt. Dieses Korollar ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalia)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der methodologischen Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, im Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>. Somit ist das Theorem ANSELMS, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ } \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \ (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text { } & \text{Xx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{Xx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' Dieser Beweisgang geht prinzipiell von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden soll. Denn mit der Behauptung der Existenz allein ist es nicht getan. Es muss auch seine Möglichkeit, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür eine Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(das im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; was im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz der ,Transzendentalien‘ in der Welt ist ein allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Falsche und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel für die ,materiale Implikation‘, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' ,''GOTT ist nicht''‘. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' '',Es ist unmöglich, dass GOTT ist''‘. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ eines GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>. Dieser Sachverhalt ist jedoch das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Er verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist — nach KANT — ,kein reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. In GOTT ist ,Sein‘ hingegen ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns — aus Liebe — immer schon ,da‘ ist, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht — sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein: GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt haben, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt, wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL in seiner Bedeutung neben KOPERNIKUS.
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Kurt GÖDEL ist schon deswegen ein Ausnahmelogiker.
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im Gödel-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den Gott der Christen“</span>. Diese Abhängigkeit ist bis zur Zeile 10 offensichtlich und logisch korrekt. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt, in der Zeile 11, als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig sei</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem geht davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig schon existiert, und beweist, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt.
Zusammengefasst heißt das konkret ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u>, weil der Atheismus zu einem Widerspruch führt, und damit falsch ist, an GOTT glauben. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
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;Fußnoten
<references />
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Ing Mathematik: Python
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== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
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== Python installieren ==
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Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
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[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
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>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot \text{e}^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
print(str1)
print(str2)
print(str3)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
Die Zeile
from sympy.abc import t, s
steht alternativ für
t = sympy.symbols("t")
s = sympy.symbols("s")
=Fourier-Reihen=
<math>
f(x)\approx \frac{a_{0}}{2}+\sum_{k=1}^{\infty}\left(a_{k}\cos\left(kx\right)+b_{k}\sin\left(kx\right)\right)
</math>
<math>
a_{k} = \frac{1}{\pi}\int_{-\pi}^{\pi}f(x)\cdot\cos\left(kx\right)\mathrm dx\quad\text{für }k\geq0
</math>
<math>
b_{k} = \frac{1}{\pi}\int_{-\pi}^{\pi}f(x)\cdot\sin\left(kx\right)\mathrm dx\quad\text{für }k\geq1
</math>
Für die Sägezahnfunktion <math>y=x;\, 0 < x < 2\pi</math> sei die Fourierreihe mit einem Python-Programm (unter Mithilfe von sympy) hergeleitet.
Code:
from sympy import fourier_series, pi, symbols, pprint
x = symbols('x')
f = x
s = fourier_series(f, (x, 0, 2*pi))
pprint(s.truncate(n=4))
Ausgabe:
2⋅sin(3⋅x)
-2⋅sin(x) - sin(2⋅x) - ────────── + π
3
Siehe auch [[Ing Mathematik: Fourierreihen]].
Ein komplizierteres Beispiel:
[[Datei:IngMath fourier bsp13.svg | 300px]]
<math>0\le t < T/2\text{:}\quad f(t) = H</math>
<math>T/2 \le t \le T\text{:}\quad f(t) = \frac{2H}{T}\left( t-\frac{T}{2}\right)</math>
Code:
import sympy as sp
H = sp.Symbol('H', positive=True)
T = sp.Symbol('T', positive=True)
t = sp.Symbol('t')
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T/2)),
(2*H/T*(t-T/2), (t > T/2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
Ausgabe:
⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛4⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞ ⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞
H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟
⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ 3⋅H
──────────── - ──────────── + ──────────── + ────────────── + ────────────── + ───
π 2⋅π 3⋅π 2 2 4
π 9⋅π
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide und flake8 =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
2og3ejdxmomn2ogsdq03d7yils5mibt
1086327
1086320
2026-05-18T14:09:46Z
Intruder
1513
/* Style Guide und flake8 */
1086327
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
= Hallo Welt und allgemeine Hinweise =
== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
{{Wikipedia | Python (Programmiersprache)}}
== Python installieren ==
=== MS Windows ===
Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
== Python starten ==
=== MS Windows ===
Das Icon für das Python-Programm doppelklicken. Und schon startet das Programm.
[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot \text{e}^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
print(str1)
print(str2)
print(str3)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
Die Zeile
from sympy.abc import t, s
steht alternativ für
t = sympy.symbols("t")
s = sympy.symbols("s")
=Fourier-Reihen=
<math>
f(x)\approx \frac{a_{0}}{2}+\sum_{k=1}^{\infty}\left(a_{k}\cos\left(kx\right)+b_{k}\sin\left(kx\right)\right)
</math>
<math>
a_{k} = \frac{1}{\pi}\int_{-\pi}^{\pi}f(x)\cdot\cos\left(kx\right)\mathrm dx\quad\text{für }k\geq0
</math>
<math>
b_{k} = \frac{1}{\pi}\int_{-\pi}^{\pi}f(x)\cdot\sin\left(kx\right)\mathrm dx\quad\text{für }k\geq1
</math>
Für die Sägezahnfunktion <math>y=x;\, 0 < x < 2\pi</math> sei die Fourierreihe mit einem Python-Programm (unter Mithilfe von sympy) hergeleitet.
Code:
from sympy import fourier_series, pi, symbols, pprint
x = symbols('x')
f = x
s = fourier_series(f, (x, 0, 2*pi))
pprint(s.truncate(n=4))
Ausgabe:
2⋅sin(3⋅x)
-2⋅sin(x) - sin(2⋅x) - ────────── + π
3
Siehe auch [[Ing Mathematik: Fourierreihen]].
Ein komplizierteres Beispiel:
[[Datei:IngMath fourier bsp13.svg | 300px]]
<math>0\le t < T/2\text{:}\quad f(t) = H</math>
<math>T/2 \le t \le T\text{:}\quad f(t) = \frac{2H}{T}\left( t-\frac{T}{2}\right)</math>
Code:
import sympy as sp
H = sp.Symbol('H', positive=True)
T = sp.Symbol('T', positive=True)
t = sp.Symbol('t')
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T/2)),
(2*H/T*(t-T/2), (t > T/2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
Ausgabe:
⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛4⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞ ⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞
H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟
⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ 3⋅H
──────────── - ──────────── + ──────────── + ────────────── + ────────────── + ───
π 2⋅π 3⋅π 2 2 4
π 9⋅π
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide, flake8 und Black =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
Code formatieren kann man auch mit [https://pypi.org/project/black/ Black]. Z.B. übersetzt <code>black test1.py</code> die Datei <code>test1.py</code>
import sympy as sp
H = sp.Symbol("H", positive=True)
T = sp.Symbol("T", positive=True)
t = sp.Symbol("t")
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T / 2)),
(2 * H / T * (t - T / 2), (t > T / 2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
in
import sympy as sp
H = sp.Symbol("H", positive=True)
T = sp.Symbol("T", positive=True)
t = sp.Symbol("t")
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T / 2)), (2 * H / T * (t - T / 2), (t > T / 2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
Die Programmausgabe ist
reformatted test1.py
All done! ✨ 🍰 ✨
1 file reformatted.
Der Unterschied zwischen Black und Flake8:
* Black ist ein Code-Formatter. Er formatiert Ihren Code um, sodass er im Einklang mit PEP 8 steht.
* Flake8 ein Code-Linter. Flake8 verändert Ihren Code nicht, sondern durchsucht ihn nach potenziellen Fehlern etc.
Am obigen Beispiel sieht man auch, dass flake8 und Black nicht immer einer Meinung sind. Flake8 würde den mit Black formatierten Code bemängeln:
test1.py:8:80: E501 line too long (80 > 79 characters)
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
8ji2eay0tn5dfk3pyyb8560y5rg2gvz
1086328
1086327
2026-05-18T14:36:10Z
Intruder
1513
/* Style Guide, flake8 und Black */
1086328
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
= Hallo Welt und allgemeine Hinweise =
== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
{{Wikipedia | Python (Programmiersprache)}}
== Python installieren ==
=== MS Windows ===
Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
== Python starten ==
=== MS Windows ===
Das Icon für das Python-Programm doppelklicken. Und schon startet das Programm.
[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot \text{e}^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
print(str1)
print(str2)
print(str3)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
Die Zeile
from sympy.abc import t, s
steht alternativ für
t = sympy.symbols("t")
s = sympy.symbols("s")
=Fourier-Reihen=
<math>
f(x)\approx \frac{a_{0}}{2}+\sum_{k=1}^{\infty}\left(a_{k}\cos\left(kx\right)+b_{k}\sin\left(kx\right)\right)
</math>
<math>
a_{k} = \frac{1}{\pi}\int_{-\pi}^{\pi}f(x)\cdot\cos\left(kx\right)\mathrm dx\quad\text{für }k\geq0
</math>
<math>
b_{k} = \frac{1}{\pi}\int_{-\pi}^{\pi}f(x)\cdot\sin\left(kx\right)\mathrm dx\quad\text{für }k\geq1
</math>
Für die Sägezahnfunktion <math>y=x;\, 0 < x < 2\pi</math> sei die Fourierreihe mit einem Python-Programm (unter Mithilfe von sympy) hergeleitet.
Code:
from sympy import fourier_series, pi, symbols, pprint
x = symbols('x')
f = x
s = fourier_series(f, (x, 0, 2*pi))
pprint(s.truncate(n=4))
Ausgabe:
2⋅sin(3⋅x)
-2⋅sin(x) - sin(2⋅x) - ────────── + π
3
Siehe auch [[Ing Mathematik: Fourierreihen]].
Ein komplizierteres Beispiel:
[[Datei:IngMath fourier bsp13.svg | 300px]]
<math>0\le t < T/2\text{:}\quad f(t) = H</math>
<math>T/2 \le t \le T\text{:}\quad f(t) = \frac{2H}{T}\left( t-\frac{T}{2}\right)</math>
Code:
import sympy as sp
H = sp.Symbol('H', positive=True)
T = sp.Symbol('T', positive=True)
t = sp.Symbol('t')
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T/2)),
(2*H/T*(t-T/2), (t > T/2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
Ausgabe:
⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛4⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞ ⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞
H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟
⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ 3⋅H
──────────── - ──────────── + ──────────── + ────────────── + ────────────── + ───
π 2⋅π 3⋅π 2 2 4
π 9⋅π
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide, flake8 und Black =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
Code formatieren kann man auch mit [https://pypi.org/project/black/ Black]. Z.B. übersetzt <code>black test1.py</code> die Datei <code>test1.py</code>
import sympy as sp
H = sp.Symbol("H", positive=True)
T = sp.Symbol("T", positive=True)
t = sp.Symbol("t")
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T / 2)),
(2 * H / T * (t - T / 2), (t > T / 2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
in
import sympy as sp
H = sp.Symbol("H", positive=True)
T = sp.Symbol("T", positive=True)
t = sp.Symbol("t")
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T / 2)), (2 * H / T * (t - T / 2), (t > T / 2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
Die Programmausgabe ist
reformatted test1.py
All done! ✨ 🍰 ✨
1 file reformatted.
Der Unterschied zwischen Black und Flake8:
* Black ist ein Code-Formatter. Er formatiert Ihren Code um, sodass er im Einklang mit PEP 8 steht.
* Flake8 ein Code-Linter. Flake8 verändert Ihren Code nicht, sondern durchsucht ihn nach potenziellen Fehlern etc.
Am obigen Beispiel sieht man auch, dass flake8 und Black nicht immer einer Meinung sind. Flake8 würde standardmäßig den mit Black formatierten Code bemängeln:
test1.py:8:80: E501 line too long (80 > 79 characters)
Diese Diskrepanz kann beseitigt werden. Da 79 Zeichen auf modernen Bildschirmen meist als zu kurz empfunden werden, ist ein Limit von 88 Zeichen (Black-Standard) oder mehr empfehlenswert. Um dies zu implementieren, erstellen Sie in Ihrem Projektverzeichnis eine <code>.flake8</code>-Datei mit dem Inhalt
[flake8]
max-line-length = 88
Und schon tritt ignoriert Flake8 dieses Problem.
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
97fa8hyiclbf0f153qx3cfl3df20qio
1086329
1086328
2026-05-18T14:51:35Z
Intruder
1513
/* Physische und logische Zeilen */
1086329
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_zurückhochvor_buch|
zurücktext=Julia für Ingenieure|
zurücklink=Ing Mathematik: Julia|
hochtext=Gesamtinhaltsverzeichnis|
hochlink=Ing:_Mathematik_für_Ingenieure|
vortext=Landau-Notation|
vorlink=Ing Mathematik: Landau}}
= Hallo Welt und allgemeine Hinweise =
== Was ist Python ==
* Python ist eine universelle höhere Programmiersprache.
* Python ist objektorientiert.
* Python ist Open-Source (Python Software Foundation License).
* Python ist für viele Betriebssysteme erhältlich (z.B. für Linux, MS Windows, macOS).
* Python ist ein Interpreter.
* Python ist durch Module fast beliebig erweiterbar.
* Python als Programmiersprache ist case-sensitive - d.h. Groß- und Kleinschreibung ist relevant bei der Eingabe von Befehlen.
{{Wikipedia | Python (Programmiersprache)}}
== Python installieren ==
=== MS Windows ===
Laden Sie das aktuelle Python-Paket von der Webseite [https://www.python.org/] herunter. Weiter geht es wie bei jedem anderen größeren zu installierenden Programm. Einfach das Installationsprogramm im Explorer doppelklicken und den Anweisungen des Setup-Programmes folgen.
=== Linux ===
Entweder ist Python bereits standardmäßig installiert, ansonsten ist die Installation mittels Paketmanagementsystem einfach möglich. Aber auch die Spyder-Entwicklungsumgebung ([https://www.spyder-ide.org]) bietet einen guten Einstieg mit Python (das gilt auch für MS Windows). Spyder bringt auch schon etliche wichtige Module standardmäßig mit.
== Python starten ==
=== MS Windows ===
Das Icon für das Python-Programm doppelklicken. Und schon startet das Programm.
[[Datei:PythonIng_start1.jpg]]
Python im interaktiven Modus präsentiert sich dann so:
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Alternativ kann das Programm auch über die Eingabeaufforderung oder die PowerShell gestartet werden:
c:\devel\Python>python.exe
Python 3.12.4 (tags/v3.12.4:8e8a4ba, Jun 6 2024, 19:30:16) [MSC v.1940 64 bit (AMD64)] on win32
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
=== Linux ===
Tippen Sie einfach das Wort „python“ (oder unter openSUSE Tumbleweed z.B. auch „python3.11“ oder „python3.13“) in einem Linux-Terminal ein, schließen den Befehl mit der RETURN-Taste ab, und schon startet Python im interaktiven Modus:
Python 3.13.12 (main, Feb 09 2026, 22:37:44) [GCC] on linux
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten Python zwecks Programmausführung zu starten, z. B. den {{W|Shebang}} (<code>#!</code>) am Beginn eines Python-Scripts. Das Script sei als Script.py gespeichert. Dann kann das Script mit ./Script.py ausgeführt werden. Für openSUSE Tumbleweed sei nachfolgend ein lauffähiges "Hallo Welt!"-Script angegeben. Es wird in diesem Script der Python-Interpreter in der Version 3.13 verwendet :
#!/usr/bin/python3.13
print("Hallo Welt!")
Die Berechtigungen zum Ausführen der Datei müssen natürlich noch richtig gesetzt werden, z.B. mittels <code>chmod 777 Script.py</code>.
<small>Oder es wird in einen Pfad verschoben, in dem sich ausführbare Programme generell befinden (<code>echo $PATH</code>). Das Script kann dann wie ein normales Programm ohne weitere Angaben mit Script.py gestartet werden. Alternativ wird nicht das Script an sich verschoben, sondern nur ein symbolischer Link angelegt, z.B. mit <code>ln -s ~/tmp/Script.py ~/.local/bin/Script.py</code>.<code>~/.local/bin</code> sei ein im PATH gelegenes Verzeichnis. Dies sind aber schon Features für fortgeschrittene Linux-Benutzer und werden am Anfang eher selten benötigt.</small>
== Ein paar Worte zur Erklärung ==
Getestet wurden die Beispiele unter den Betriebssystemen
* MS Windows 10 mit der Python-Version 3.12.0 (teilweise auch mit 3.12.2 und 3.13.1; nur die Inhalte die bis spätestens Juli 2025 erstellt wurden)
* MS Windows 11 ab der Python-Version 3.13.4 (nur zum Teil; ab Juli 2025)
* openSUSE Leap 15.6 mit der Python-Version 3.11.12 (Spyder, nur vereinzelt) und zum Teil mit 3.12.11 (ab Juli 2025 bis November 2025).
* openSUSE Tumbleweed ab der Python-Version 3.13.9 (nur vereinzelt, ab November 2025)
An Beliebtheit rangiert Python mit Stand März 2026 mit einem Rating von 21,25% an 1. Stelle vor C und C++ (lt. [https://www.tiobe.com/tiobe-index/ TPCI - TIOBE Programming Community Index]). Lt. [https://innovationgraph.github.com/global-metrics/programming-languages GitHub Top 50 Programming Languages Globally] lag Python im Q3/2025 auf Rang 2, vor TypeScript und hinter JavaScript. Der Name "Python" rührt von der Komikertruppe {{W|Monty Python}} her. Die Icons für Python (z.B. Python selbst, Eric IDE, IDLE) sind aber durch die Python-Schlangenart symbolisiert.
<gallery>
Python-logo-notext.svg|Python-Logo
Guido van Rossum OSCON 2006.jpg|Guido van Rossum (geb. 1956), der Erfinder von Python
</gallery>
== Ein erstes Programm ==
Kommentare werden in Python mit der Raute (#) eingeleitet. Sie werden vom Python-Interpreter ignoriert. Text kann mit der print-Funktion ausgegeben werden. Starten Sie Python und geben sie folgende Anweisungen zeilenweise ein
>>> # Das ist ein Kommentar
>>> print("Hallo Welt!")
Als Ergebnis erhalten Sie
Hallo Welt!
Der Prompt (>>>) ist selbstverständlich nicht einzutippen, sondern wird vom Python-System geliefert.
Strings können in Python entweder in Anführungszeichen (") gesetzt werden oder in Hochkommatas('). In diesem Text wird die erste Variante bevorzugt eingesetzt.
Im Gegensatz zu Julia ist es hier egal, ob zwischen <code>print</code> und der öffnenden Klammer Leerzeichen stehen.
= Python als Taschenrechner =
== Allgemeines ==
Wir wollen 3 * 5 berechnen. Dazu starten wir Python im interaktiven Modus. Geben Sie dann die Formel
>>> 3 * 5
ein, drücken die Taste ENTER/RETURN ({{Taste|↵}}) und erhalten als Ergebnis
15
Auch kompliziertere Ausdrücke sind möglich. Beispielsweise mit Winkelfunktionen, Quadratwurzeln etc. Wir wollen nun den Ausdruck <math>\sin\sqrt{15}</math> berechnen :
>>> import math
>>> math.sin(math.sqrt(15))
-0.6679052983383519
Als erstes wird das math-Modul importiert. Dann wird der mathematische Ausdruck berechnet.
Eine andere Variante, die dasselbe Ergebnis liefert, ist
>>> from math import *
>>> sin(sqrt(15))
-0.6679052983383519
Es wird also aus dem Modul <code>math</code> alles importiert (erkennbar am <code>*</code>). Will man nicht alles importieren, so kann man das auch einschränken:
>>> from math import sin, sqrt
Beenden lässt sich das Python-Programm durch Eingabe von <code>exit()</code> (und natürlich ist zur Bestätigung die RETURN-Taste zu drücken).
== Die Hilfefunktion von Python ==
Bei Eingabe der Anweisung help() springt Python in den Hilfemodus.
Eingabe:
>>> help()
Eingabe:
help> math.sin
Ausgabe:
Help on built-in function sin in math:
math.sin = sin(x, /)
Return the sine of x (measured in radians).
Für die komplette Python-Dokumentation siehe [https://docs.python.org/3/]. Verlassen kann man den Hilfemodus durch das Drücken von STRG-C.
== Aufgaben ==
* Erkunden Sie die Tangensfunktion "tan" mittels Python-Hilfe (vergessen Sie nicht das math-Modul zu importieren und das <code>math.</code> vor <code>tan</code>)
* Berechnen Sie mit Python den Ausdruck <math>\frac{1}{2}\cdot \text{e}^2 \cdot \tan(\pi/3)</math>. Siehe für die Exponentialfunktion im Python-Hilfesystem auch den Befehl <code>math.exp</code>. Alternativ kann auch die Konstante <code>math.e</code> eingesetzt werden. Potenzieren kann man bei Python mit dem **-Operator (z.B. 2**3 = 8). Für <math>\pi</math> gibt es <code>math.pi</code>.
= Python als Scriptsprache =
Häufig wird man aber kompliziertere Anweisungsfolgen verarbeiten müssen. Diese will man normalerweise nicht jedesmal neu eingeben, sondern in einer Datei speichern und diese Datei dann zur Ausführung bringen. Speichern Sie dazu folgenden Code in einer Textdatei, z.B. unter MS Windows als c:\tmp\test1.py
# Das ist ein Kommentar
print("Hallo Welt!")
Python-Dateien werden mit der Dateiendung .py versehen. Achten Sie darauf, dass vor dem print keine Leerzeichen vorhanden sind. Das ist eine Python-Eigenheit. Wie wir später sehen werden, nutzt Python Einrückungen als syntaktisches Mittel, z.B. um bei Schleifen den Schleifenkörper zu kennzeichnen.
Danach bringen Sie die Skriptdatei test1.py (sozusagen das Hauptprogramm) folgendermaßen zur Ausführung:
1) Starten Sie unter MS Windows die Eingabeaufforderung (oder alternativ auch die Windows PowerShell). Das sieht dann etwa so aus:
Microsoft Windows [Version 10.0.19045.3693]
(c) Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
C:\Users\xyz>
: <small>Falls jemand nicht weiß, wie man die Eingabeaufforderung startet: Eine Möglichkeit ist, einfach in der Taskleiste von Windows das "Start"-Symbol ([[Image:Windows_logo_-_2021_(Black).svg|10px]]) mit der rechten Maustaste anklicken. "Ausführen" auswählen (oder alternativ für die PowerShell unter Windows 10 den Eintrag "Windows PowerShell", unter Windows 11 den Eintrag "Terminal"). Im sich öffnenden Dialogfenster gibt man in die "Öffnen"-Zeile das Wort <code>cmd</code> ein und mit "OK" wird das Ganze bestätigt.</small>
2) Wechseln Sie mittels <code>cd c:\tmp</code> in das Verzeichnis c:\tmp
3) Angenommen, Sie haben Python unter dem Pfad <code>c:\devel\Python\</code> installiert. Starten Sie das Programm so (der Prompt <code>c:\tmp></code>ist natürlich nicht mit einzutippen):
c:\tmp>c:\devel\Python\python.exe test1.py
4) Wie erwartet ergibt sich folgende Ausgabe am Bildschirm
Hallo Welt!
Die Vorgehensweise unter Linux ist prinzipiell gleich. Die kleinen Unterschiede, wie z.B. der Slash statt dem Backslash in Pfadangaben, sollten für Linux-Benutzer keine Hürde darstellen.
== Variablen ==
Variablenbezeichner können aus Buchstaben (A-Za-z), Ziffern (0-9) und Underscores (_) bestehen, dürfen aber nicht mit einer Zahl beginnen. Führende Underscores haben u.a. im Kontext mit der Objektorientierten Programmierung eine spezielle Bedeutung und sollten nicht für "normale" Variablenbezeichner verwendet werden.
Gültige Variablenbezeichner wären also:
xyz
x1
_wert
name_anzahl
Es gibt in Python etliche Schlüsselwörter (z.B. for, if oder return). Diese dürfen nicht als eigene Variablenbezeichner verwendet werden. Eine Liste aller Schlüsselwörter liefert das Script
import keyword
print(keyword.kwlist)
<small>Übung: Speichern Sie dieses Script in eine Datei, z.B. in c:\tmp\test1.py. Führen Sie diese Datei aus, um die Liste der Schlüsselwörter auszugeben.</small>
Da Python case-sensitiv ist, repräsentieren folgende Bezeichner verschiedene Variablen:
xyz
XYZ
xYz
Werte werden an Variablen mittels Gleich-Zeichen (=) zugewiesen. Im Folgenden wird der Code immer in der Datei c:\tmp\test1.py gespeichert.
x = 5
y = 10
z = x*y
print(z)
Bringen Sie die Datei test1.py zur Ausführung so erhalten Sie folgende Bildschirmausgabe
50
Sie können auch mehrere Anweisungen in einer Zeile durch Semikolon getrennt schreiben. Dies führt aber zu unübersichtlichem Code.
x = 5; y = 10; z = x*y; print(z)
Ausgabe:
50
Auch aus der Programmiersprache C/C++ oder Java bekannte Konstrukte können Sie verwenden, z.B.
x = 5
# x = x - 2
x -= 2
print(x)
Bildschirmausgabe:
3
Beachten Sie, dass mit dem =-Zeichen eine Wertezuweisung durchgeführt wird. Dies ist nicht äquivalent zum mathematischen =-Zeichen, wie am vorigen Beispiel zu ersehen ist. Den Inkrement-/Dekrementoperator (z.B. x++ oder x--) aus C/C++ oder Java kennt Python aber nicht.
Variablen sind nicht an einen bestimmten Datentyp gebunden, folgendes ist mit Python problemlos möglich:
import math
wert = 10
print(wert)
wert = 35.5
print(wert)
wert = "Hallo"
print(wert)
wert = math.pi
print(wert)
Ausgabe:
10
35.5
Hallo
3.141592653589793
== Physische und logische Zeilen ==
In Python muss eine Anweisung in einer logischen Zeile Platz finden. Wird eine Anweisung aber zu lang für eine Zeile, dann kann sie in mehrere physische Zeilen unterteilt werden. Dies kann einerseits durch einen Backslash am Ende einer Zeile geschehen, z.B.
a = 2 + \
5
Dies stellt eine logische Zeile dar, die in zwei physische Zeilen unterbrochen ist.
Geklammerte Ausdrücke werden automatisch zu einer logischen Zeile verbunden, z.B.
a = (2 +
5)
Achtung: Im ersten Beispiel darf nach dem Backslash nichts mehr stehen, auch kein Kommentar. Dies trifft im zweiten Bespiel nicht zu, hier könnte noch ein Kommentar folgen, z.B.
a = (2 + # Kommentar
5)
Auch für Strings gibt es Möglichkeiten, diese auf mehrere Zeilen aufzuspalten.
# Kurzer String
str1 = "ABC"
# Langer String
str2 = """Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle"""
# Backslash
str3 = "UVW\
XYZ"
# Mit Klammern
str4 = ("Sehr langer Text, der automatisch .............. "
"in einer einzigen Variable zusammengefügt wird."
)
print(str1)
print(str2)
print(str3)
print(str4)
Ausgabe:
ABC
Hallo Welt,
Grüetzi Schwyzer,
Servus an alle
UVWXYZ
Sehr langer Text, der automatisch .............. in einer einzigen Variable zusammengefügt wird.
==Hexadezimale, oktale, binäre und andere Zahlen==
d = 1050 # Dezimalzahl
h = 0xAA2 # Hexadezimalzahl
o = 0o12 # Oktalzahl
b = 0b100001101 # Binärzahl
print(d)
print(h)
print(o)
print(b)
Ausgabe:
1050
2722
10
269
Groß- und Kleinbuchstaben sind in obigen Literalen übrigens egal. So kann man z.B. statt <code>0b1001</code> auch <code>0B1001</code> schreiben (siehe dazu [https://docs.python.org/3/reference/lexical_analysis.html#integer-literals]).
Sie können auch dezimale in hexadezimale Zahlen umwandeln, usw.:
h = hex(1050) # Dezimalzahl -> Hexadezimalzahl
b = bin(1050) # Dezimalzahl -> Binärzahl
o = oct(1050) # Dezimalzahl -> Oktalzahl
print(h)
print(b)
print(o)
Ausgabe:
0x41a
0b10000011010
0o2032
Gegeben sei die Zahl 121 zur Basis 3. Diese soll in eine Dezimalzahl umgewandelt werden. Das kann so geschehen:
z = int("121", 3)
print(z)
Ausgabe:
16
Dass dies richtig ist, davon kann man sich folgendermaßen überzeugen:
<math> 1 \cdot 3^2 + 2 \cdot 3^1 + 1 \cdot 3^0 = 9 + 6+ 1 = 16 </math>
Zahlen übersichtlicher schreiben kann man auch mittels Underscore, z.B.:
print("Eine Million (Variante 1) =", 1000000)
print("Eine Million (Variante 2) =", 1_000_000)
print("Eine Rechnung:", 2_000 * 400_000);
Es ergibt sich bei beiden Varianten die gleiche Ausgabe. Variante 2 ist aber im Sourcecode leichter lesbar, detto die Zahlen in der Rechnung:
Eine Million (Variante 1) = 1000000
Eine Million (Variante 2) = 1000000
Eine Rechnung: 800000000
== Strings und Platzhalter==
Ein paar einfache Beispiele:
print("Hallo {}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:s}" . format("Hugo"))
print("Hallo %s" % "Hugo")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Hallo Hugo
Python-Code (formatted string literals):
str1 = "Hallo"
str2 = "Hugo"
print(f"{str1} {str2}")
Ausgabe:
Hallo Hugo
Komplexere Beispiele:
print("Hallo {} und {}" . format("Hugo", "Mike"))
print("Hallo {name1} und {name2}" . format(name2="Hugo", name1="Mike"))
# Füllzeichen: *
# Bündigkeit: > (=rechts), < (=links), ^ (=zentriert)
# Feldweite: 10
# Typ: s (=String), f (=Gleitkommazahl), d (=Dezimalzahl) etc.
print("Hallo {:*>10s}" . format("Hugo"))
print("Hallo {:*<10s}" . format("Hugo"))
Ausgabe:
Hallo Hugo und Mike
Hallo Mike und Hugo
Hallo ******Hugo
Hallo Hugo******
Python-Code:
str = "Hallo\t%s\t%7.2f\t%10.2e\t%i" % ("Hugo", 12.34567, 34.567, 264)
print(str)
Ausgabe:
Hallo Hugo 12.35 3.46e+01 264
== Unicode ==
Neben den bekannten ASCII-Zeichen lassen sich Zeichen auch mittels Unicode beschreiben. Griechische Buchstaben oder komplexere mathematische Operatoren - all das sollte kein Problem sein. Siehe auch {{W|Unicode}}, {{W|Liste der Unicodeblöcke}} und {{W|Unicodeblock Mathematische Operatoren}}. Im Folgenden werden ein paar Zeichen (Allquantor, Nabla-Operator, Existenzquantor), die man aus der Mathematik kennt, erzeugt.
ch1 = "\N{FOR ALL}"
ch2 = "\N{NABLA}"
ch3 = "\u2203"
print(ch1, ch2, ch3)
Ausgabe:
∀ ∇ ∃
<small>Diese Ausgabe ergibt sich z.B. mit der IDLE-Shell oder mit Cygwin. Beim Ausführen über die Windows-Eingabeaufforderung oder Windows PowerShell unter MS Windows 10 erfolgt keine korrekte Darstellung. IDLE ist die mit Python mitgelieferte IDE ('''I'''ntegrated '''D'''evelopment '''E'''nvironment, Integrierte Entwicklungsumgebung). Gegen Ende dieses Textes wird IDLE kurz beschrieben.
Das Problem mit der Windows Eingabeaufforderung lässt sich aber umgehen. Man muss nur eine Schriftart auswählen, die die Zeichen kennt, z.B. "DejaVu Sans Mono". Dazu klicken Sie einfach bei der Eingabeaufforderung mit der rechten Maustaste oben auf die weiße Leiste und wählen im aufpoppenden Fenster den Menüpunkt "Eigenschaften". Es öffnet sich ein Dialogfenster. Über den Reiter "Schriftart" lässt sich nun die Schriftart einstellen. Unter MS Windows 11 oder openSUSE Leap 15.6 (bash-Konsole) gibt es dieses Problem ohnehin nicht.</small>
== Reguläre Ausdrücke ==
Python kennt auch {{W|Regulärer Ausdruck|reguläre Ausdrücke}}. Dazu gibt es in Python das Modul <code>re</code>. Beipielsweise sollen alle Zahlen (<math>\text{zahl}\in\mathbb{N}_0</math>) in einem String gesucht und ausgegeben werden. Als String sei gegeben: <code>3x Grüße und 100 Kekse.</code> Das Muster (Pattern) ist <code>\d+</code>. <code>\d</code> steht für eine Dezimalziffer 0-9. Das Plus-Zeichen (+) steht symbolisch für ein oder mehrere Zeichen des vorherigen Ausdrucks. Hier also ein oder mehrere Dezimalziffern. Es wird die Funktion <code>findall</code> aus dem Modul <code>re</code>verwendet.
Python-Code:
from re import findall
str = "3x Grüße und 100 Kekse."
pat = "\\d+" # Doppel-Backslashes müssen verwendet werden, sonst gibt Python eine Warnung aus!
# alternativ: pat = r"\d+"
# oder: pat = "[0-9]+"
numb = findall(pat, str)
print(numb)
Ausgabe:
['3', '100']
Python kennt noch viele weitere Möglichkeiten mittels regulärer Ausdrücke zu hantieren. Dies soll hier aber nicht vertieft werden, da das Thema schon ziemlich speziell und komplex ist. Bei Bedarf siehe aber z.B. die Bücher ''Weigend, Seite 380ff'' und ''Ernesti, Kaiser'' [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/28_001.html] oder die Python-Dokumentation [https://docs.python.org/3/library/re.html]. Auch [[Python unter Linux: Reguläre Ausdrücke]] liefert ein umfangreiches und brauchbares Python-2-Kapitel zu den regulären Ausdrücken. Die dort gelisteten Beispiele müssten ggf. vor Verwendung auf Python-3 umgeschrieben werden. <small>Wie macht man das? Dazu siehe z.B. [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/43_001.html], [https://portingguide.readthedocs.io/en/latest/] oder [https://www.digitalocean.com/community/tutorials/how-to-port-python-2-code-to-python-3]</small>
<small>Es gibt auch ein externes Modul ''regex'', das bei Bedarf extra installiert werden muss ([https://pypi.org/project/regex/]). Es bietet zusätzliche Funktionalität und gründlicheren Unicode-Support. Dies sei hier aber nur der Vollständigkeit halber erwähnt.</small>
== Verzweigungen ==
=== if ===
Die IF-Verzweigung ist aus anderen Programmiersprachen bereits bekannt. In Pseudocode lässt sie sich folgendermaßen darstellen:
WENN bedingung TRUE
führe block1 aus
SONST
führe block2 aus
ENDE
In Python gibt es keinen expliziten ENDE-Kennzeichner. Stattdessen wird der Code durch Einrückungen strukturiert. Alles mit der gleichen Einrückungstiefe gehört zum selben Block. Dies zeichnet Python vor anderen Programmiersprachen aus.
Die test1.py-Datei laute also wie folgt:
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
Der else-Zweig wird ausgefuehrt
x ist groesser oder gleich 4
Man achte auch auf die Doppelpunkte in der if- und else-Zeile. Darauf vergisst man gerne, wenn man von anderen Programmiersprachen kommt.
Folgendes wäre in Python ein Fehler (genauer gesagt ein IndentationError).
x = 5
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Auch Nachstehendes würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen (löst aber keine Fehlermeldung aus). Der letzte print-Befehl ist schon außerhalb der IF-ELSE-Verzweigung.
x = 3
if x < 4:
print("x ist kleiner als 4")
else:
print("Der else-Zweig wird ausgefuehrt")
print("x ist groesser oder gleich 4")
Ausgabe:
x ist kleiner als 4
x ist groesser oder gleich 4
Python kennt eine Reihe von Vergleichs- und Verknüpfungsoperatoren:
<, <= ... kleiner (gleich)
>, >= ... größer (gleich)
== ... gleich
!= ... ungleich
is ... identisch
is not ... nicht identisch
and ... AND
or ... OR
not ... NOT
Beispielsweise:
a = 5
b = 9
if a<=10 and b!=7:
print("OK")
else
print("Nicht OK")
Ausgabe:
OK
Der else-Block kann übrigens auch ersatzlos entfallen.
Mehrfache Verzweigungen werden durch das elif-Konstrukt erstellt.
a = 14
if a<=10:
print("<=5")
elif a>11 and a<15:
print("11 bis 15")
elif a>16 and a<20:
print("16 bis 20")
else:
print(">=20")
Ausgabe:
11 bis 15
In Python gibt es auch die Schlüsselwörter <code>True</code> (für wahr) und <code>False</code> (für falsch). Man beachte, dass sie mit Großbuchstaben beginnen. Andere Schreibweisen wären ein Fehler. Sie gehören zum Datentyp <code>bool</code>. Ihnen sind auch die Zahlen <code>1</code> und <code>0</code> zugewiesen.
=== match ===
Ab Python 3.10 gibt es auch die match-Anweisung. Dies ist das Python-Pendant für die switch-Anweisung in anderen Programmiersprachen, geht aber bei näherer Betrachtung weit darüber hinaus. Hier nur ein einfaches Beispiel:
x = "Hello"
match x:
case "Servus" | "Ciao": # or
print("Servus an alle")
case "Grüetzi":
print("Grüetzi Schwyzer")
case _: # other, default, sonstiges ...
print("Hallo Welt")
Ausgabe:
Hallo Welt
Für nähere Details siehe z.B. [https://www.geeksforgeeks.org/python-match-case-statement/], [https://learnpython.com/blog/python-match-case-statement/], [https://docs.python.org/3/tutorial/controlflow.html#match-statements] und das Python Enhancement Proposal (PEP) 636 – Structural Pattern Matching: Tutorial [https://peps.python.org/pep-0636] und dort insbesondere den Anhang A - Quick Intro.
<small><code>match, case, _</code> etc. sind sogenannte ''soft keywords''. Im Gegensatz zu den normalen Schlüsselwörtern dürfen ihnen auch Werte zugewiesen werden. Eine Liste der weichen Schlüsselwörter lässt sich durch <code>keyword.softkwlist</code> erstellen (die Anweisung gibt es seit Python 3.9). Siehe dazu auch [https://stackoverflow.com/questions/65800344/what-are-soft-keywords] und [https://docs.python.org/3/library/keyword.html#keyword.softkwlist].</small>
== Schleifen ==
=== while ===
Die WHILE-Schleife ist kopfgesteuert. Sie funktioniert wie aus anderen Programmiersprachen bekannt.
In Pseudocode:
SOLANGE bedingung TRUE
führe block aus
ENDE
In Python:
x = 0
while x <= 10:
print(x)
x += 1
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
=== for ===
for x in range(6):
print(x*2)
Ausgabe:
0
2
4
6
8
10
Die Schleife läuft von 0 bis 5. Ausgegeben wird jeweils der Wert x*2. Aquivalent kann diese Schleife auch so geschrieben werden:
for x in range(0, 11, 2):
print(x)
Die Ausgabe ist wie oben. Der Startwert sei 0, der Endwert ist 11-1 und die Schrittweite ist 2.
Ein anderes Beispiel sei
for x in "text":
print(x)
Ausgabe:
t
e
x
t
== Schleifen abbrechen ==
=== break ===
<code>break</code> bricht die Schleife ab und setzt mit dem nächsten Befehl außerhalb der Schleife fort.
for var in range(100):
print(var)
if var == 5:
break
Ausgabe:
0
1
2
3
4
5
=== continue ===
<code>continue</code> bricht den aktuellen Schleifendurchlauf ab und setzt mit dem nächsten Schleifendurchlauf fort.
for var in range (11):
if var == 5:
continue
print(var)
Ausgabe:
0
1
2
3
4
6
7
8
9
10
== try - except ==
try:
z1 = 12 / 0
print(z1)
except ZeroDivisionError:
print("Das Ergebnis ist unendlich")
except:
print("Kann nicht berechnet werden!")
print("Bitte die Formel korrigieren!")
Ausgabe:
Das Ergebnis ist unendlich
Es wird versucht, eine Zahl durch Null zu dividieren. Das ist nicht möglich, es wird eine Ausnahme ausgelöst. Das Programm springt daher in den except-ZeroDivisionError-Block und führt die dort gelisteten Anweisungen aus (in unserem Fall eine print-Anweisung). Würden wir dieses Programm ohne try-except ausführen, so ergibt sich aus
z1 = 12 / 0
print(z1)
folgende Fehlermeldung und ein unmittelbarer Programmabbruch
Traceback (most recent call last):
File "C:\tmp\test1.py", line 1, in <module>
z1 = 12 / 0
ZeroDivisionError: division by zero
Mit dem try-except-Mechanismus können also Ausnahmen oder Fehler aufgefangen und behandelt werden. In unserem Beispiel ist das eher trivial, aber bei größeren Programmen kann das durchaus Sinn machen.
== pass ==
Ein leerer Block muss in Python mittels dem Schlüsselwort <code>pass</code> dargestellt werden. Z.B.
x = 2
if x == 1:
print("Wert ist ", x)
else:
pass
Würde man das <code>pass</code> im else-Block weglassen, so würde man eine Fehlermeldung erhalten:
IndentationError: expected an indented block after 'else' statement on line 5
= Funktionen =
== Aufrufen von Funktionen ==
Funktionen sind uns im Rahmen dieses Kurses schon zuhauf begegnet. Sei es die print()-, die math.sin()- oder die hex()-Funktion. All diese Funktionen werden von Python zur Verfügung gestellt, ohne dass man sie explizit programmieren müsste. Aufgerufen werden diese Funktionen, indem man ihren Namen eintippt, gefolgt von runden Klammern. In diesen Klammern können noch Argumente übergeben werden. Auch Rückgabewerte sind möglich.
== Funktionen selber schreiben ==
Funktionen werden mit dem def-Schlüsselwort (man definiert die Funktion) eingeleitet, danach folgt der Funktionsname, danach wiederum runde Klammern, in denen formale Argumente stehen können. Abgeschlossen wird die def-Zeile mit einem Doppelpunkt. Danach folgt der Funktionskörper. Dieser Funktionskörper muss wiederum eingerückt werden (wie von den Verzweigungen und Schleifen bekannt). Aufgerufen wird diese Funktion, indem man ihren Funktionsnamen eingibt, gefolgt von runden Klammern (ggf. mit den aktuellen Parametern). Z.B.
# Funktion definieren
def halloWelt(i):
# i ... beliebige Ganzzahl
print("Hallo " * i, end="")
print("Welt!")
# Funktion aufrufen
halloWelt(3)
Ausgabe:
Hallo Hallo Hallo Welt!
Unterschied zwischen formalen und aktuellen Parametern:
[[Datei:PythonIng_func1.jpg]]
<small>Aktuelle Parameter werden auch Argumente genannt.</small>
Rückgabe von Funktionswerten:
# Funktion definieren
def mathFunc(a, b):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
# Funktion aufrufen
a, b = mathFunc(3, 5)
# Ausgabe der zurückgegebenen Werte
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
Vorgabeparameter, z.B.:
def mathFunc(a=10, b=20):
r1 = a + b
r2 = a * b
return r1, r2
a, b = mathFunc(3, 5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(5)
print(a)
print(b)
a, b = mathFunc(b=6)
print(a)
print(b)
Ausgabe:
8
15
25
100
16
60
== Lambda-Funktionen ==
print((lambda a, b: a*b) (3, 5))
Ausgabe:
15
Eingeleitet wird eine Lambda-Funktion (auch Lambda-Form, Lambda-Operator oder anonyme Funktion genannt) mit dem Schlüsselwort <code>lambda</code>. Es folgen die formalen Argumente, danach ein Doppelpunkt, die Berechnungsvorschrift und ggf. abschliessend in Klammern die aktuellen Parameter.
Man kann einer Lambda-Funktion auch einen Funktionsnamen geben und die Funktion über diesen Namen aufrufen, z.B.
prod = lambda a, b: a*b
print(prod(3, 5))
Als Ausgabe wird wieder die Zahl 15 geliefert.
== Rekursive Funktionen ==
Funktionen können wiederum andere Funktionen aufrufen. Von einem rekursiven Funktionsaufruf spricht man, wenn die aufgerufene Funktion gleich der aufrufenden ist.
def printFunc(i):
if (i >= 5):
return
else:
print("Hallo Welt")
printFunc(i+1)
printFunc(1)
Ausgabe:
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
Hallo Welt
== Funktionsannotationen ==
Python ist sehr flexibel, was Typen angeht. Im Vorhergehenden haben wir generell keine Typangaben gemacht. Will man Typen angeben, so bietet Python das Konzept der Funktionsannotation.
def calcFunc(a:int, b:int) -> int:
return a+b, a*b
r1 = calcFunc(8, 9)
r2 = calcFunc(8.0, 9.0)
print(r1)
print(r2)
Ausgabe:
(17, 72)
(17.0, 72.0)
Jetzt sieht man auf den ersten Blick, welche Typen der Programmierer im Sinn hatte, als er die Funktion erstellte. Das Problem dabei ist nur, dass es Python ziemlich egal ist, welche Typen man in Endeffekt eingibt. Im obigen Beispiel können statt Integer-Typen auch Float-Typen eingegeben werden.
== Variadische Funktionen ==
Python-Code:
def test1(a, *b):
print(a);
for c in b:
print(c);
test1("Hallo", "Welt", "Schweizer", "und alle anderen")
Ausgabe:
Hallo
Welt
Schweizer
und alle anderen
Mit dem Stern (auch als Splat-Operator bezeichnet) in der formalen Parameterliste bei der Funktion <code>test1</code> wird angezeigt, dass eine beliebige Anzahl von Argumenten übergeben wird. <small> Dies entspricht in etwa dem, was in anderen Programmiersprachen (PHP etc.) mittels Ellipse (<code>...</code>) angezeigt wird.</small>
= Tupel, Listen und andere =
[[Datei:Python 3. The standard type hierarchy.png|mini|hochkant=1.7|Datentypen und Strukturen]]
Tupel, Listen und einige andere sind Datenstrukturen oder Sequenzen.
Listen (z.B. eine Einkaufsliste) sind veränderbar (mutable). Ein Tupel kann dagegen nicht verändert werden (immutable). Listen werden beim Anlegen in eckige Klammern eingeschlossen, Tupel in runde Klammern. Beim Tupel können die Klammern auch weggelassen werden. Ein Tupel mit nur einem Element muss mit einem Beistrich abgeschlossen werden. Der Grund ist, dass Python sonst nicht entscheiden kann, ob ein Tupel angelegt werden soll, oder nur ein geklammerter Wert. Nachfolgend werden einige Operationen mit Listen und Tupel dargestellt.
Als Gedächtnisstütze kann man sich den Unterschied zwischen Tupel und Liste ev. so leichter merken:
: T'''u'''pel ... r'''u'''nde Klammern, '''u'''nveränderlich
: L'''i'''ste ... eck'''i'''ge Klammern, veränderl'''i'''ch.
# Liste und Tupel
liste = [1, 2, "Hallo"]
tupel = (1, 2, "Hallo")
# Ausgabe von liste und tupel
print(liste)
print(tupel)
# Ausgabe von Einzelelementen
print(liste[1])
print(tupel[2])
# Element an Liste anhängen und einfügen
liste.append(55)
liste.insert(4, "Welt")
print(liste)
# Element aus Liste entfernen
liste.remove(1)
print(liste)
# einige weitere Beispiele
liste2 = [1,]
tupel2 = 1, 2
tupel3 = (1,)
print(liste2)
print(tupel2)
print(tupel3)
Ausgabe:
[1, 2, 'Hallo']
(1, 2, 'Hallo')
2
Hallo
[1, 2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[2, 'Hallo', 55, 'Welt']
[1]
(1, 2)
(1,)
Zu den Datenstrukturen gehören weiters auch Mengen und Dictionaries. Mengen sind von der Mathematik bekannt, sie sind ungeordnet und es kommen keine mehrfachen Elemente vor. Dictionaries sind durch Schlüssel :Wert-Paare gekennzeichnet. Mengen werden beim Anlegen wie Dictionaries in geschweifte Klammern eingeschlossen.
dict = {"vorname":"Hugo", "nachname":"Meister" }
menge = {1, 1, 3, 4, 4, 4, "Hallo"}
print(dict)
print(menge)
print(dict["vorname"])
Ausgabe:
{'vorname': 'Hugo', 'nachname': 'Meister'}
{1, 3, 4, 'Hallo'}
Hugo
Geschweifte Klammern ohne Inhalt stellen Dictionaries dar und keine Mengen:
di = {}
print(type(di))
Ausgabe:
<class 'dict'>
== List Comprehensions ==
Aus einer Eingabeliste soll eine Ausgabeliste erzeugt werden. Das kann folgendermaßen geschehen.
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x|x\in\ \mathbb{N}, 1\le x < 11\}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11)]
print(lc)
Ausgabe:
[2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20]
Mathematische Schreibweise: <math>lc = \{2x | x \in \mathbb{N}, 1\le x < 11, x \bmod 2 = 0 \}</math>
Python-Code:
lc = [x*2 for x in range(1,11) if x%2 == 0]
print(lc)
Ausgabe:
[4, 8, 12, 16, 20]
Siehe auch {{W|List Comprehension}}.
== Set Comprehensions ==
Dies ist sehr ähnlich wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Es wird aber keine Liste, sondern eine Menge erzeugt.
sc = {x*2 for x in range(1,11)}
print(sc)
Ausgabe:
{2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20}
== Listen zusammenführen - zip() ==
li1 = ["A", "B", "C", "D"]
li2 = [1, 2, 3, 4]
li3 = [5.5, 6.6, 7.7, 8.8]
z = zip(li1, li2, li3)
print(z)
li4 = list(z)
print(li4)
Ausgabe:
<zip object at 0x00000283B6C6AC80>
[('A', 1, 5.5), ('B', 2, 6.6), ('C', 3, 7.7), ('D', 4, 8.8)]
== Generatorausdruck ==
g = (i*2 for i in range(1,11))
print(g)
t = tuple(g)
print(t)
print(t[1:3])
Ausgabe:
<generator object <genexpr> at 0x00000241D2A4A5A0>
(2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, 18, 20)
(4, 6)
== Slicing ==
slice ... Scheibe, Teil, in Scheiben schneiden
Beispiel: Zugriff auf Elemente eines geordneten sequentiellen Objekttyps (Liste, Tupel oder String):
str1 = "Hallo"
# Das erste Element wird mit dem Index 0 angesprochen
# [start (inkl.) : stop (exkl.) : step (default=1)]
str2 = str1[0:2]
# Alternativ auch: str2 = str1[:2]
print(str2)
tup1 = (0,1,2,3)
# Das letzte Element hat auch den Index -1, das vorletzte den Index -2 usw.
tup2 = tup1[-3:-1]
print(tup2)
lst1 = [[1, 5, 10, 20],
[30, 40, 50, 60]]
lst2 = lst1[1][1]
print(lst2)
Ausgabe:
Ha
(1, 2)
40
Beispiel: Umdrehen von Strings
str1 = "Hallo"
str2 = str1[::-1]
print(str2)
Ausgabe:
ollaH
= Objektorientierte Programmierung =
== Eine einfache Klasse ==
[[Datei:PythonIng_uml1.svg | 200px]]
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
fahr = Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die Klasse Fahrzeug wird durch das class-Schlüsselwort eingeleitet. raeder ist ein Klassenattribut und public. __init__ wird bei der Objekterzeugung automatisch aufgerufen. Man achte darauf, dass diese Methode immer mit zwei Unterstrichen eingeleitet und abgeschlossen wird. Instanzattributen wird das Wort self vorangestellt. Wir sehen uns z.B. das Attribut self.__geschwind an. Auch hier werden zwei Unterstriche verwendet. Das bedeutet, dass dieses Attribut private ist. Bei den Methoden wird immer self als erster Parameter angegeben. Beim Aufruf der entsprechenden Funktion wird das self aber nicht berücksichtigt.
== Klassen importieren ==
Häufig ist es sinnvoll und übersichtlicher Klassen in eigenen Dateien zu speichern. Das sind dann eigene Module. Abgespeichert werden Sie mit der Endung py, wie bisher auch praktiziert. Aufgerufen werden Sie mit der import-Anweisung. Dann ist aber nur der Dateiname ohne Endung py zu verwenden. Klarer wird das mit einem Beispiel.
Datei c:\tmp\fahrzeug.py
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
Datei c:\tmp\test1.py
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Fahrzeug(150, 90)
print(fahr.convertGeschw())
Ausgabe:
41.666666666666664
Die üblichen import-Anweisungen lauten wie folgt:
{| {{prettytable}}
! import-Befehl
! Instanz
|-
| import xyz || xyz.Klasse
|-
| import xyz as x || x.Klasse
|-
| from xyz import Klasse || Klasse
|-
| from xyz import * || Klasse
|}
Der Vorteil der ersten beiden import-Anweisungen ist, dass es kaum zu Namenskollisionen kommen kann. Dafür hat man bei den letzten beiden Varianten weniger Tipparbeit.
== Vererbung ==
[[Datei:PythonIng_uml2.svg | 200px]]
Datei fahrzeug.py:
class Fahrzeug:
raeder = 4
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung):
self.__geschwind = geschwindigkeit
self.__leistung = leistung
def setGeschwindigkeit(self, geschwindigkeit): # geschwindigkeit in km/h
self.__geschwind = geschwindigkeit
def setLeistung(self, leistung):
self.__leistung = leistung
def convertGeschw(self):
# geschwindigkeit in m/s rueckgeben
return self.__geschwind / 3.6
class Luftfahrzeug(Fahrzeug):
def __init__(self, geschwindigkeit, leistung, fluegel):
super().__init__(geschwindigkeit, leistung)
self.__flueg = fluegel
def getFlueg(self):
return self.__flueg
Datei test1.py:
import fahrzeug
fahr = fahrzeug.Luftfahrzeug(150, 90, 4)
print(fahr.getFlueg())
Ausgabe:
4
= Grafiken zeichnen =
Für das Zeichnen von Grafiken wird hier das Modul <code>matplotlib</code> verwendet. <code>matplotlib</code> ist ein externes Modul und muss vor der ersten Verwendung installiert werden. Das geht so:
# Starten Sie ein Terminal (bei Windows die Eingabeaufforderung).
# Führen Sie darin folgenden Befehl aus <code>c:\devel\Python\Scripts\pip.exe install matplotlib</code>
pip ist übrigens der Paketmanager von Python ({{W|Pip_(Python)}}).
Optimalerweise installieren wir auch gleich das Modul <code>numpy</code> (Numerical Python). Wir werden es im Folgenden oft benötigen (nicht nur bei den Grafiken). Das funktioniert vom Prinzip her genauso, wie für <code>matplotlib</code> gezeigt.
<small>Verwenden Sie Spyder, so sind diese Schritte nicht nötig. Spyder inkludiert diese Pakete standardmäßig. Unter openSUSE Tumbleweed lassen sich diese Pakete mittels YaST oder zypper installieren.</small>
== 2D ==
=== Graph einer Funktion ===
Es soll die cosh-Funktion im Intervall <math>x\in[-3,3]</math> gezeichnet werden. Der Programmcode lautet in der einfachsten Form:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x)
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh1.jpg]]
Der Code ist quasi selbsterklärend. Das Untermodul pyplot des matplotlib-Moduls und das numpy-Modul werden importiert. x läuft von -3 bis +3. y wird für jeden x-Wert per Formel ausgerechnet. "plt.plot()" ist der Zeichenbefehl. "plt.show" ist notwendig, um das Fenster mit der Grafik anzuzeigen.
Die Schrittweite 0.1 wurde so gewählt, um einen ausreichend glatten Verlauf des Graphen zu gewährleisten. Das ist immer ein Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Ansehnlichkeit. Testen Sie einfach ein paar verschiedene Werte, um ein Gefühl dafür zu zu bekommen. "plt.grid()" zeichnet ein Gitter in die Grafik (kann auch weggelassen werden).
Die Bezeichnungen plt und np könnten auch anders gewählt werden. Es ist aber Konvention, diese so wie hier gezeigt zu wählen.
<small>Mit der im obigen Bild gezeigten Menüleiste kann die dargestellte Grafik nachträglich noch geändert werden (Zoom, Pan, Achsenparameter, Kurvenparameter etc.). Natürlich kann man das alles auch direkt programmieren. Wie das funktioniert wird ansatzweise etwas später gezeigt.</small>
Ein etwas komplexeres Beispiel ist Folgendes:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y = np.cosh(x) + 2**x
plt.plot(x,y)
plt.grid()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_cosh4.png]]
Man beachte, dass im Gegensatz zu Octave und Julia der ominöse Punkt (.) bei 2**x mit Python nicht benötigt wird. Das macht das Programmiererleben etwas einfacher.
=== Graphen mehrerer Funktionen und weiteres ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh2.png]]
Um die Linienstile etwas individueller zu gestalten, ist folgender Programmcode gedacht:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(-3., 3.1, .1)
y1 = np.cosh(x) + 2**x
y2 = np.sin(x) * np.cos(x)
plt.plot(x, y1, label = "cosh(x) + 2**x", lw=5, ls="dotted")
plt.plot(x, y2, label = "sin(x) * cos(x)", lw=3, ls="--")
plt.grid()
plt.title("Funktionsgraphen")
plt.xlabel("x")
plt.ylabel("y")
plt.legend(loc="best")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_cosh3.png]]
=== Funktion in Parameterdarstellung ===
Es soll die archimedische Spirale <math>x = t \cos(t), y = t \sin(t)</math> im Intervall <math>[0, 6\pi[</math> gezeichnet werden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale1.png]]
Diese Darstellung erscheint verzerrt. Will man gleiche Achsenskalierungen, so kann man den plt.axis()-Befehl verwenden.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0., 6*np.pi, .1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.title("Archimedische Spirale")
plt.axis("equal")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_spirale2.png]]
=== Funktion in Polardarstellung ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
fig = plt.figure()
ax = fig.add_subplot(projection="polar")
r = np.arange(0, 1, 0.01)
theta = r**3
line = ax.plot(theta, r)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_polar1.png]]
=== Logarithmische Achsenskalierung ===
==== Semilog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.semilogy()
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_semilog1.png]]
==== LogLog ====
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0., 10, .1)
y = 10**x
plt.plot(x, y)
plt.grid()
plt.loglog()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_loglog1.png]]
=== Gefüllte Fläche ===
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.arange(0, 3, 0.1)
y1 = 3*x - 1
y2 = x**2
plt.plot(x, y1, x, y2, color='black')
plt.fill_between(x, y1, y2, where=y1>=y2)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_gefuellt.png]]
=== Linien, Pfeile, Rechtecke, Kreise und Texte ===
import matplotlib as mpl
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
r = mpl.patches.Rectangle((0, 0), 3, 3, angle=30, fill=False)
c = mpl.patches.Circle((4, 4), 2, fill=False)
ax.add_patch(r)
ax.add_patch(c)
ax.plot([-2, 7], [-2, 0], color="black")
ax.arrow(0, 7, 5, 0, length_includes_head=True, head_width=0.5, head_length=1.5,
color="black")
ax.set_aspect("equal")
plt.axis([-3, 8, -3, 8])
plt.show()
[[Datei:PythonIng_linien_pfeile_etc.png]]
Text kann mit <code>ax.text(x, y, "Text")</code> hinzugefügt werden, bspw.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots()
ax.text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
Oder einfacher auch ohne <code>subplots</code>
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(0.1, 0.1, "Hallo")
plt.text(0.5, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text1.png]]
Auch Sonderzeichen (griechische Buchstaben etc.) können verwendet werden (siehe dazu auch [https://matplotlib.org/stable/users/explain/text/mathtext.html]).
import matplotlib.pyplot as plt
plt.text(.3, .5,
r'$\Omega\ \psi\ \oint\ \nabla\ \dot a\ \frac{a}{b}\ a_b$',
size="20")
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text20.svg]]
Jetzt wird noch gezeigt, wofür <code>subplots</code> sinnvoll eingesetzt werden können.
import matplotlib.pyplot as plt
fig, ax = plt.subplots(nrows=1, ncols=2)
ax[0].text(0.1, 0.1, "Hallo")
ax[1].text(0.1, 0.5, "Welt", size="40", family="cursive", style="italic",
rotation=30.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_text2.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die Strophoide <math>x = \frac{a(t^2-1)}{t^2+1}, y = \frac{at(t^2-1)}{t^2+1}, a = 2, -3 \leq t \leq 3</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_strophoide.jpg]]
* Zeichnen Sie die verschlungene Hypozykloide <math>x = (R-r)\cos t + c\cos\frac{R-r}{r}t, y = (R-r)\sin t - c\sin\frac{R-r}{r}t, c = 3, r = 2, R = 6, -15 \leq t \leq 15</math>. Das Ganze sollte in etwa so aussehen wie folgende Grafik:
[[Datei:octave_hypozykloide.jpg]]
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Linienstile und Farben. Farben können mit dem plt.plot()-Parameter color gewählt werden.
* Testen Sie bei den obigen Übungsaufgaben verschiedene Werte für a, c, r und R.
== 3D ==
=== Räumliche Kurven ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
t = np.arange(0, 6*np.pi, 0.1)
x = t * np.cos(t)
y = t * np.sin(t)
z = t
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_raumkurve1.png]]
=== Flächen ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche1.png]]
Das Ganze in Netzdarstellung läßt sich so programmieren:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.5)
y = np.arange(0, 10, 0.5)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_wireframe(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_fläche2.png]]
Ein etwas komplexeres Beispiel:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0.1, 10, 0.1)
y = np.arange(0.1, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z1 = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
z2 = np.sin(x) + np.log(y)
z3 = x + np.cos(y)
z4 = x**2 - y
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"}, nrows=2, ncols=2)
ax[0][0].plot_surface(x, y, z1)
ax[0][1].plot_surface(x, y, z2)
ax[1][0].plot_surface(x, y, z3)
ax[1][1].plot_surface(x, y, z4)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_subplot1.png]]
Man beachte, dass man die Unterbilder im Bild nach dem Ausführen des Scripts z.B. mit der mittleren Maustaste einzeln drehen, oder über die Einträge in der Menüzeile einzeln bearbeiten kann. Mit ein paar Zeilen Programmtext lässt sich also eine Menge an Funktionalität generieren.
Die Farbgebung lässt sich über <code>colormaps</code> variieren.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap1.png]]
Es gibt eine Menge an Colormaps, z.B. <code>plasma, Greys, Dark2, ocean</code>. Zwecks detaillierterer Infos siehe die matplotlib-Dokumentation. <small>Verwendet man die IDE namens IDLE, so gibt es dort auch die automatische Codevervollständigung. D.h. es werden alle Möglichkeiten (in unserem Fall nach dem Eintippen von <code>cm.</code> alle verfügbaren Colormaps) angezeigt.</small>
Die "edgecolor" und Linienbreite können auch frei gewählt werden:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
from matplotlib import cm
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots(subplot_kw={"projection": "3d"})
ax.plot_surface(x, y, z, cmap = cm.coolwarm, edgecolor="black", linewidth=1.0)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_colormap2.png]]
=== Höhenlinien ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contour(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien1.png]]
Etwas abgewandelt sieht das so aus:
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
hl = ax.contour(x, y, z)
ax.clabel(hl, inline = True)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien2.png]]
Und noch eine Variante sei gezeigt.
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
x = np.arange(0, 10, 0.1)
y = np.arange(0, 10, 0.1)
x, y = np.meshgrid(x, y)
z = np.sin(x) + 3 * np.cos(y)
fig, ax = plt.subplots()
ax.contourf(x, y, z)
plt.show()
[[Datei:PythonIng_höhenlinien3.png]]
=== Aufgaben ===
* Zeichnen Sie die räumliche Kurve <math>x = 2 \cdot \cosh(t)</math>, <math>y = 5 \cdot \sin(t)</math>, <math> z = t^{2} - t</math>, <math>0 \leq t \leq 3\pi</math>.
* Zeichnen Sie die Fläche <math>z = \log(x) + \cos(y)</math>.
== Animationen ==
=== Mit matplotlib ===
Auch mit matplotlib sind Animationen möglich. Das ist ein bisschen komplizierter und wird deshalb hier nur mit einem sehr einfachen Beispiel dargestellt (bei Interesse siehe z.B. auch das [https://matplotlib.org/stable/users/explain/animations/animations.html#animations Animations using Matplotlib-Tutorial]).
import matplotlib.pyplot as plt
import matplotlib.animation as ani
import matplotlib
import numpy as np
def update(frame):
line.set_xdata(x[:frame])
line.set_ydata(y[:frame])
return (line)
fig, ax = plt.subplots()
x = np.arange(0, 10, .1)
y = np.sin(x)
line, = ax.plot(x[0], y[0])
ax.set(xlim=[0, 10], ylim=[-1, 1])
a = ani.FuncAnimation(fig=fig, func=update, frames=100, interval=20)
plt.show()
# Speichere die Animation in einem animierten GIF (optional)
a.save(filename="c:/tmp/PythonIng_anim5.gif", writer="pillow")
[[Datei:PythonIng_anim5.gif]]
Es wird eine Sinuskurve auf den Bildschirm gezeichnet. In der letzten Zeile wird diese Animation in ein animiertes GIF gespeichert. Das ist natürlich optional und kann auch weggelassen werden.
=== Mit VPython ===
Aber auch mit dem Modul VPython lassen sich einfache 3D-Animationen erstellen. VPython ist ein externes Modul, das vorab installiert werden muss. Unter openSUSE Tumbleweed gibt es dzt. kein entsprechendes rpm-Paket. Die übliche Methode der Installation mittels YaST oder zypper ist somit nicht möglich. Auch eine direkte Verwendung von pip führt nur zu einer Fehlermeldung (<code>error: externally-managed-environment</code>). Es empfiehlt sich dort folgende Vorgehensweise:
# Erstelle zuerst eine virtuelle Umgebung, z.B.: <code>python3.11 -m venv ~/tmp/venv1</code>
# Wechsle das Verzeichnis: <code>cd ~/tmp/venv1/bin</code>
# Installiere das entsprechende Paket: <code>./pip install vpython</code>
# Führe das entsprechende Skript aus: <code>./python ~/tmp/test1.py</code>
Aktuell (März 2026) ist dieses Programmpaket lt. der [https://vpython.org/presentation2018/install.html VPython-Homepage] nur für die Python-Versionen 3.8 bis 3.12 verfügbar.
Ein Beispiel zu einer einfachen Animation wird nachfolgend geliefert.
from vpython import *
scene.width = 1200
scene.height = 600
scene.center = vector(20,0,0)
scene.background = color.white
cylinder(pos=vector(0,0,0), axis=vector(20,0,0), radius=5,
color=color.blue)
cone(pos=vector(0,0,0), axis=vector(-10,0,0), radius=5,
color=color.blue)
helix(pos=vector(20,0,0), axis=vector(40,0,0), radius=2,
coils=10, thickness=0.5, color=color.blue)
ball = sphere(pos=vector(20,0,0), color = color.green, radius = 1)
ball.p = vector(0.15, 0, 0)
toc = True
while True:
rate(200)
if(ball.pos.x <= 60 and toc == True):
ball.pos += ball.p
else:
toc = False
ball.pos -= ball.p
if(ball.pos.x <= 20 and toc == False):
toc = True
[[Datei:PythonIng_vpython_anim.JPG]]
Idealerweise öffnet sich beim Ausführen des Scripts ein Browserfenster. Darin wird die programmierte Animation gezeigt (siehe auch den obigen Screenshot). Eine Größenänderung können Sie mit der mittleren Maustaste initiieren. Die Szenerie drehen können Sie mit der rechten Maustaste.
=== Mit VTK ===
Komplexer, aber auch mächtiger als VPython ist die Verwendung von VTK ('''V'''isualization '''T'''ool'''k'''it). Genauer gesagt des Python-Wrappers von VTK. Dieses externe Python-Modul muss vorab installiert werden (z.B. mittels YaST, pip oder in eine virtuelle Umgebung). VTK ist eine Softwarebibliothek zur 3D-Visualisierung und wurde ursprünglich in C++ geschrieben. Verbreitet eingesetzt wird diese Bibliothek in der Wissenschaft und Forschung, z.B.
* in der medizinischen Bildgebung
* für Strömungssimulationen
* für Klimadaten
VTK funktioniert nach dem {{W|Grafikpipeline|Pipeline-Prinzip}}:
Source (Quellen) -> Filter -> Mapper (Senken) -> Actor/Renderer
Daten fließen von den Quellen zu den Senken.
Als einfaches Beispiel wird die Darstellung eines Zylinders gezeigt, der mit den Maustasten gedreht oder in der Größe geändert werden kann:
import vtk
# Zylinder erzeugen
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
# Geometrie in darstellbare Daten umwandeln
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
# Objekt in der Szene
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
# Szene verwalten
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
# Render-Fenster
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
# Maus/Tastatur-Steuerung
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
# Starten
render_window.Render()
interactor.Start()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_VTK_1.png]]
Gleiches Beispiel wie oben, aber mit einer Animationssequenz:
import vtk
import time
cyl = vtk.vtkCylinderSource()
cyl.SetRadius(5.0)
cyl.SetHeight(20.0)
cyl.SetResolution(40)
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(cyl.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderer.AddActor(actor)
render_window = vtk.vtkRenderWindow()
render_window.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(render_window)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
render_window.Render()
time.sleep(0.01)
Das Grafikfenster schließt sich nach Ablauf der Schleife. Das Fenster bleibt geöffnet, wenn Sie am Programmende folgenden Befehl hinschreiben
interactor.Start()
Um den animierten Zylinder grün einzufärben, müssen Sie Folgendes im obigen Programm ergänzen (Farbnamen):
colors = vtk.vtkNamedColors()
actor.GetProperty().SetColor(colors.GetColor3d("Green"))
Als Namen können Sie u.a. die CSS3 Web-Farben verwenden (siehe z.B. [https://wiki.selfhtml.org/wiki/Farbe/Farbangaben] und {{W|Webfarbe#CSS_3}}).
Alternativ funktioniert auch das ({{W|RGB-Farbraum|RGB}}):
actor.GetProperty().SetColor(0.0, 0.6, 0.0)
Wie der Zylinder mit einer Textur versehen wird, zeigt folgendes Programm:
import vtk
import time
cylinder = vtk.vtkCylinderSource()
cylinder.SetResolution(30)
cylinder.SetHeight(3.0)
cylinder.SetRadius(1.0)
cylinder.CappingOn()
texture_coords = vtk.vtkTextureMapToCylinder()
texture_coords.SetInputConnection(cylinder.GetOutputPort())
texture_coords.PreventSeamOn()
reader = vtk.vtkJPEGReader()
reader.SetFileName("PythonIng_textur.jpg")
texture = vtk.vtkTexture()
texture.SetInputConnection(reader.GetOutputPort())
mapper = vtk.vtkPolyDataMapper()
mapper.SetInputConnection(texture_coords.GetOutputPort())
actor = vtk.vtkActor()
actor.SetMapper(mapper)
actor.SetTexture(texture)
renderer = vtk.vtkRenderer()
renderWindow = vtk.vtkRenderWindow()
renderWindow.AddRenderer(renderer)
interactor = vtk.vtkRenderWindowInteractor()
interactor.SetRenderWindow(renderWindow)
renderer.AddActor(actor)
for i in range(360):
actor.RotateZ(1)
actor.RotateY(.5)
renderWindow.Render()
time.sleep(0.01)
interactor.Start()
<gallery>
PythonIng_textur.jpg | Textur-Datei
PythonIng_VTK_2.png | Ausgabe (Screenshot)
</gallery>
Nun aber genug von VTK und der Erstellung von Grafiken, weiter geht es mit mathematischeren Themen.
= Vektoren und Matrizen =
== Zahlenfolgen ==
from numpy import *
start = 0
stop = 10
step = 2
num = 10
r = arange(start, stop, step)
l = linspace(start, stop, num)
print("r = ", r)
print("l = ", l)
Ausgabe:
r = [0 2 4 6 8]
l = [ 0. 1.11111111 2.22222222 3.33333333 4.44444444 5.55555556
6.66666667 7.77777778 8.88888889 10. ]
== Vektoren ==
Vektoren sollten jedem aus der Linearen Algebra bekannt sein.
=== Arrays ===
In Python mit NumPy kann man Vektoren durch die Funktion array erzeugen.
import numpy as np
l1 = (-5, 3, 2)
l2 = (1, 1, 4)
a1 = np.array(l1)
a2 = np.array(l2)
a3 = a1 + a2
a4 = 2 * a2
print(a1)
print(a2)
print(a3)
print(a3[2])
print(a4)
Ausgabe:
[-5 3 2]
[1 1 4]
[-4 4 6]
6
[2 2 8]
=== Zeilen- und Spaltenvektoren ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
print(z)
print(s)
Ausgabe:
[ [-5 3 2] ]
[[1]
[1]
[4]]
=== Skalarprodukt ===
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
skalarprodukt = np.dot(a1, a2)
print(skalarprodukt)
Ausgabe:
6
=== Vektorprodukt ===
<math>a\ast b=\left(\begin{array}{c}
a_{1}\\
a_{2}\\
a_{3}
\end{array}\right)\ast\left(\begin{array}{c}
b_{1}\\
b_{2}\\
b_{3}
\end{array}\right)=\left(\begin{array}{c}
a_{2}b_{3}-a_{3}b_{2}\\
a_{3}b_{1}-a_{1}b_{3}\\
a_{1}b_{2}-a_{2}b_{1}
\end{array}\right)
</math>
Python-Code:
import numpy as np
a1 = np.array((-5, 3, 2))
a2 = np.array((1, 1, 4))
vektorprodukt = np.cross(a1, a2)
print(vektorprodukt)
Ausgabe:
[10 22 -8]
=== Transponierter Vektor ===
import numpy as np
# Zeilenvektor
z = np.array([ [-5, 3, 2] ])
# Spaltenvektor
s = np.array([[1], [1], [4]])
# transponierter Vektor
z_tp = np.transpose(z)
# transponierter Vektor
s_tp = np.transpose(s)
print(z_tp)
print(s_tp)
Ausgabe:
[[-5]
[ 3]
[ 2]]
[ [1 1 4] ]
=== Vektorfelder visualisieren ===
import matplotlib.pyplot as plt
import numpy as np
# Daten generieren
x = np.arange(0, 10, 1)
y = np.arange(0, 10, 1)
X, Y = np.meshgrid(x, y)
U = X * Y
V = Y + X
# Plotten
fig, ax = plt.subplots()
ax.quiver(X, Y, U, V, angles='xy')
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_quiver1.png]]
== Matrizen==
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
print(m1)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
=== Zugriff auf Matrizenelemente ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
# Element aus Zeile 2 und Spalte 3 (Achtung! Index startet bei Null)
print(m1[1,2])
Ausgabe:
6
=== Addition und Subtraktion von Matrizen ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
m2 = np.matrix([[0, 0, 2], [1, 3, 2]])
print(m1 + m2)
print(m1 - m2)
Ausgabe:
[[1 2 5]
[5 8 8]]
[[1 2 1]
[3 2 4]]
=== Transponierte Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 2, 3], [4, 5, 6]])
mt = np.transpose(m)
print(m)
print(mt)
Ausgabe:
[[1 2 3]
[4 5 6]]
[[1 4]
[2 5]
[3 6]]
=== Rang einer Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
rg = np.linalg.matrix_rank(m)
print(rg)
Ausgabe:
2
=== Inverse Matrix ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3], [0, -5]])
mi = np.linalg.inv(m)
print(mi)
Ausgabe:
[[ 1. 0.6]
[-0. -0.2]]
=== Multiplikation von Matrizen (falksches Schema) ===
import numpy as np
m1 = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
m2 = np.matrix([[1, 2], [2, 3], [0, 2]])
print(m1 @ m2)
Ausgabe:
[[ 7 19]
[-10 -13]]
=== Eigenwerte und Eigenvektoren ===
import numpy as np
m = np.matrix([[5, 8], [1, 3]])
D,V = np.linalg.eig(m)
# Eigenwerte
print(D)
# Eigenvektoren
print(V)
Ausgabe:
[7. 1.]
[[ 0.9701425 -0.89442719]
[ 0.24253563 0.4472136 ]]
=== Teilmatrizen ===
import numpy as np
m = np.matrix([[1, 3, 4], [0, -5, 1]])
print("m = ", m)
# Erste Zeile extrahieren
m1 = m[0,:]
print("m1 = ", m1)
# Das Element aus der 1. Zeile und der 2. Spalte extrahieren
m2 = m[0,1]
print("m2 = ", m2)
# Zweite Spalte extrahieren
m3 = m[:, 1]
print("m3 = ", m3)
Ausgabe:
m = [[ 1 3 4]
[ 0 -5 1]]
m1 = [ [1 3 4] ]
m2 = 3
m3 = [[ 3]
[-5]]
=== Spezielle Matrizen ===
==== Nullmatrix ====
import numpy as np
z = np.zeros((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[0. 0.]
[0. 0.]
[0. 0.]]
==== Einheitsmatrix ====
import numpy as np
z = np.eye(3)
print(z)
Ausgabe:
[[1. 0. 0.]
[0. 1. 0.]
[0. 0. 1.]]
==== Matrix mit lauter Einsen ====
import numpy as np
z = np.ones((3, 2))
print(z)
Ausgabe:
[[1. 1.]
[1. 1.]
[1. 1.]]
=== Spärlich besetzte Matrizen ===
Das Thema spärlich besetzter Matrizen wird hier nur kurz angerissen. Nähere Details siehe unter dem Weblink [https://docs.scipy.org/doc/scipy/reference/sparse.html#module-scipy.sparse].
import numpy as np
import scipy
A = scipy.sparse.csr_array(np.eye(5))
print(A)
Ausgabe:
(0, 0) 1.0
(1, 1) 1.0
(2, 2) 1.0
(3, 3) 1.0
(4, 4) 1.0
= Lineare Gleichungssysteme =
Sei <math>Ax = b</math> ein lineares Gleichungssystem. <math>A</math> sei die Koeffizientenmatrix, <math>x</math> der Lösungsvektor und <math>b</math> ein bekannter Vektor.
Beispiel:
import numpy as np
A = np.array([[5, 1], [0, 2]])
b = np.array([1, 2])
x = np.linalg.solve(A, b)
print(x)
Ausgabe:
[0. 1.]
== Aufgabe ==
* Lösen Sie folgendes Gleichungssystem mittels Python (und zur Kontrolle auch händisch):
5x + 6y - 2z = 12
3x - y - 3z = 6
2x + 2y + 4z = 5
= Polynome =
== Ein erstes einfaches Beispiel ==
Gegeben sei das Polynom <math>7x^3+5x^2+1</math>. In Python:
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p)
Ausgabe:
3 2
7 x + 5 x + 1
== Einzelne Polynomwerte berechnen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
print(p(1.5))
Ausgabe:
35.875
== Polynome integrieren und differenzieren ==
import numpy as np
p = np.poly1d([7, 5, 0, 1])
# 1. Ableitung
p1 = p.deriv()
p2 = p.deriv(1)
# 2. Ableitung
p3 = p.deriv(2)
# Integral
p4 = p.integ()
print(p1)
print(p2)
print(p3)
print(p4)
Ausgabe:
2
21 x + 10 x
2
21 x + 10 x
42 x + 10
4 3
1.75 x + 1.667 x + 1 x
== Nullstellen bestimmen ==
import numpy as np
p = np.poly1d([2, 5, 0, 4])
r = np.roots(p)
print(r)
Ausgabe:
[-2.7621427 +0.j 0.13107135+0.84077099j 0.13107135-0.84077099j]
== Aufgaben ==
* Berechnen Sie den Wert für x = 3 des Polynoms <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Differenzieren und integrieren Sie das Polynom <math>y = 2x^4 - 3x^3 - x + 7</math>.
* Berechnen Sie die Nullstellen von <math>y = 7x^5 - 3x^2 + 12</math>.
= Nichtlineare Gleichungen und Gleichungssysteme =
== Nullstellenbestimmung ==
Löse eine beliebige Gleichung f(x) = 0, z.B. <math> f(x) = x^2 - 5\cos(x) - 10 = 0 </math>:
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return x**2 - 5*np.cos(x) - 10
xstart = [-1, 1] # Startwerte
xn = scipy.optimize.root(f, xstart)
print(xn.x)
Ausgabe:
[-2.46813009 2.46813009]
Funktionsgraph:
[[Datei:octave_nichtlin2.jpg]]
== Gleichungssysteme ==
SymPy ist ein externes Modul, das symbolisches Rechnen ('''Sym'''bolic '''Py'''thon) ermöglicht.
Folgende Aufgabe ist dem Buch "Knorrenschild: Numerische Mathematik, Hanser, 2017, Seite 72" entnommen. Zu lösen ist das nichtlineare Gleichungssystem
<math>f_1 = 2x_1 + 4x_2 = 0 </math>
<math>f_2 = 4x_1 + 8x_2^3 = 0</math>
Mit Python ist das so möglich:
import sympy
x1, x2 = sympy.symbols("x1 x2")
f1 = 2*x1 + 4*x2
f2 = 4*x1 + 8*x2**3
s = sympy.solve((f1, f2), x1, x2)
print(s)
Ausgabe:
[(-2, 1), (0, 0), (2, -1)]
Plot:
[[Datei:IngPython_nl_gleichung1.svg|500px]]
= Komplexe Zahlen =
Die imaginäre Einheit wird in Python durch den Buchstaben <code>j</code> symbolisiert. Darstellen kann man eine komplexe Zahl bekannterweise in mehreren Formen:
* Kartesische Darstellung <math>z = \Re(z) + j \cdot \Im(z)</math>
* Polardarstellungen <math>z = r \cdot (\cos(\phi) + j \cdot \sin(\phi)) = r \cdot e^{j\cdot \phi}</math>
Die konjugiert komplexe Zahl ist <math>z^* = \Re(z) - j \cdot \Im(z)</math>
Nachfolgend einige mathematische Operationen mit Python und NumPy.
import numpy as np
z1 = 2 + 5j # kartesische Darstellung
z2 = 3 * np.exp(3j) # Polardarstellung
# Addition
res = z1 + z2
print("z1 + z2 = ", res)
# Multiplikation
res = z1 * z2
print("z1 * z2 = ", res)
# Realteil
res = np.real(z2)
print("Realteil von z2 = ", res)
# Imaginärteil
res = np.imag(z2)
print("Imaginaerteil von z2 = ", res)
# Betrag
res = np.abs(z1)
print("Betrag von z1 = ", res)
# Argument
res = np.angle(z1)
print("Argument von z1 = ", res)
# Konjugiert komplexe Zahl
res = np.conj(z1)
print("Konjugiert komplexe Zahl von z1 = ", res)
Ausgabe:
z1 + z2 = (-0.9699774898013365+5.423360024179601j)
z1 * z2 = (-8.05675510050068-14.003167400647481j)
Realteil von z2 = -2.9699774898013365
Imaginaerteil von z2 = 0.4233600241796016
Betrag von z1 = 5.385164807134504
Argument von z1 = 1.1902899496825317
Konjugiert komplexe Zahl von z1 = (2-5j)
= Interpolation =
import numpy as np
import scipy
import matplotlib.pyplot as plt
# Stützpunkte
xp = np.arange(1, 6)
yp = (0, -5, 2, 7, 6)
ti = np.arange(1, 5, 0.01)
i1 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "linear")
i2 = scipy.interpolate.interp1d(xp, yp, kind = "cubic")
plt.plot(xp, yp, "rx")
plt.plot(xp, i1(xp))
plt.plot(ti, i2(ti))
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_interpol1.png]]
= Differenzialrechnung =
== Numerisches Differenzieren ==
Als Beispiel differenzieren wir <math>y = 5x\sin{x}</math> und stellen das Ganze grafisch dar.
from findiff import Diff
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
x = np.linspace(0, 10, 1000)
f = 5 * x * np.sin(x)
dx = x[1] - x[0]
# Ableitung
d_dx = Diff(0, dx)
df_dx = d_dx(f)
# Grafik
plt.plot(x, f, label = "y")
plt.plot(x, df_dx, label = "y'")
plt.grid()
plt.legend(loc="best")
plt.show()
Ausgabe:
[[Datei:octave_diff1.jpg]]
<small>findiff ist ein externes Modul. Dieses muss installiert werden (z.B. so: ...\Python\Scripts\pip.exe install --upgrade findiff). Für die Vorgehensweise unter openSUSE Tumbleweed siehe das Kapitel VPython, nur dass das Ganze mit einer aktuelleren Python-Version exekutiert wird, z.B. mit Python 3.13. Das im Buch "Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Rheinwerk" verwendete Modul "scipy.misc" ist veraltet (deprecated ... missbilligt). Lt. [https://docs.scipy.org/doc/scipy-1.17.0/dev/roadmap-detailed.html#misc SciPy-Dokumentation für die Version 1.17.0] wurden alle entsprechenden Features schon entfernt.</small>
== Symbolisches Differenzieren ==
Differenzieren Sie die Funktionen <math>f_1(x) = x^2</math> und <math>f_2(x) = \sin(x)\cos\left(\frac{x}{2}\right)</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2;
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
d1 = sympy.diff(f1, x)
d2 = sympy.diff(f2, x)
print(d1)
print(d2)
Ausgabe:
2*x
-0.5*sin(0.5*x)*sin(x) + cos(0.5*x)*cos(x)
== Aufgaben ==
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
* Differenzieren Sie die Funktion <math>y = \frac{\sinh(x)}{(1+x)}</math> und stellen Sie y, sowie y' grafisch am Bildschirm dar.
= Integralrechnung =
== Numerisches Integrieren ==
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{3}x^2 dx</math>.
import scipy
def f(x):
return x**2
i = scipy.integrate.quad(f, 0, 3)
print(i)
Ausgabe:
(9.000000000000002, 9.992007221626411e-14)
Das trifft den exakten Wert 9.0 ziemlich genau.
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} dx</math>.
import scipy
import numpy as np
def f(x):
return 2**(-x)
i = scipy.integrate.quad(f, 0, np.inf)
print(i)
Ausgabe:
(1.4426950408889556, 4.486558477977586e-09)
== Symbolisches Integrieren ==
Berechnen Sie <math>\int x^2 \text{d}x</math> und <math>\int \sin{x}\cos{\frac{x}{2}} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f1 = x**2
f2 = sympy.sin(x) * sympy.cos(x/2.)
i1 = sympy.integrate(f1, x)
i2 = sympy.integrate(f2, x)
print(i1)
print(i2)
Ausgabe:
x**3/3
-0.666666666666667*sin(0.5*x)*sin(x) - 1.33333333333333*cos(0.5*x)*cos(x)
Berechnen Sie das Integral <math>\int_{0}^{\infty} 2^{-x} \text{d}x</math>.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
f = 2**(-x)
i = sympy.integrate(f, (x, 0, sympy.oo))
print(i)
Ausgabe:
1/log(2)
Mit <code>sympy.pprint(i)</code> ließe sich letzere Ausgabe etwas schöner schreiben:
1
──────
log(2)
Man beachtete, <code>log</code> steht hier für den natürlichen Logarithmus <code>ln</code>.
== Aufgaben ==
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = \log(x) + 10x</math> von 1 bis 5.
* Integrieren Sie die Funktion <math>y = x^3</math> von 0 bis 4.
* Integrieren Sie <math>\int x^x(\log (x) + 1)\mathrm dx</math> symbolisch.
= Gewöhnliche Differenzialgleichungen =
== DGL numerisch lösen ==
Für die Lösung von Differenzialgleichungen steht u.a. die Funktion scipy.integrate.solve_ivp() zur Verfügung. Diese Funktion implementiert auch das Runge-Kutta-Verfahren (RK45).
{{Wikipedia | Runge-Kutta-Verfahren}}
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import scipy
import numpy as np
import matplotlib.pyplot as plt
def dy_dx(x, y):
return x**2 + y**3
y0 = [1]
xi = [0, 1]
x = np.arange(0, 1, 0.01)
z = scipy.integrate.solve_ivp(dy_dx, xi, y0, method="RK45", dense_output=True)
y = z.sol(x)
plt.plot(x, y.T)
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_dgl1.png]]
== DGL symbolisch lösen ==
Beispiel <math>y' = x^2 + y^3</math>:
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
print(lsg)
Ausgabe:
[Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 - sqrt(3)*I)/2), Eq(f(x), (-x**2)**(1/3)*(-1 + sqrt(3)*I)/2)]
Mit <code>sympy.pprint</code> (pretty print) lässt sich die Ausgabe etwas übersichtlicher darstellen.
import sympy
x = sympy.symbols("x")
y = sympy.Function("f")(x)
dgl = x**2 + y**3
lsg = sympy.dsolve(dgl, y)
sympy.pprint(lsg)
Ausgabe:
⎡ _____ _____ ⎤
⎢ _____ 3 ╱ 2 3 ╱ 2 ⎥
⎢ 3 ╱ 2 ╲╱ -x ⋅(-1 - √3⋅ⅈ) ╲╱ -x ⋅(-1 + √3⋅ⅈ)⎥
⎢f(x) = ╲╱ -x , f(x) = ────────────────────, f(x) = ────────────────────⎥
⎣ 2 2 ⎦
== Aufgaben ==
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \frac{1}{x\cdot y}</math> mit Python. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>m' = -k\cdot m</math>. Kontrollieren Sie das Ergebnis, indem Sie die DGl händisch lösen.
* Lösen Sie die Differenzialgleichung <math>y' = \sqrt{|y|}</math>.
=Laplace-Transformation=
Laplace-Transformation:
<math>F(s) =\mathcal{L} \left\{f\right\}(s) = \int_{0}^{\infty} f(t) \mathrm e^{-st} \,\mathrm{d}t, \qquad s\in\mathbb{C}
</math>
Inverse Laplace-Transformation:
<math>\mathcal{L}^{-1} \left\{F\right\}(t)
= \frac{1}{2 \pi \mathrm j} \int_{ \gamma - \mathrm j \infty}^{ \gamma + \mathrm j \infty} \mathrm e^{st} F(s)\,\mathrm ds
= \begin{cases}
f(t) & \text{für } t \geq 0 \\
0 & \text{für } t < 0
\end{cases}
</math>
Siehe auch [[Ing_Mathematik:_Laplace-Transformation]]
Code:
import sympy
from sympy.abc import t, s
# Laplace-Transformation der Funktion f(t) = 1 (Heaviside-Fkt.)
f = 1
# alternativ: f = sympy.Heaviside(t)
F = sympy.laplace_transform(f, t, s, noconds=True)
print("Laplace-Transformierte F(s):", F)
# Inverse Laplace-Transformation zurück in den Zeitbereich
f_inv = sympy.inverse_laplace_transform(F, s, t)
print("Inverse Transformation f(t):", f_inv)
Ausgabe:
Laplace-Transformierte F(s): 1/s
Inverse Transformation f(t): Heaviside(t)
Die Zeile
from sympy.abc import t, s
steht alternativ für
t = sympy.symbols("t")
s = sympy.symbols("s")
=Fourier-Reihen=
<math>
f(x)\approx \frac{a_{0}}{2}+\sum_{k=1}^{\infty}\left(a_{k}\cos\left(kx\right)+b_{k}\sin\left(kx\right)\right)
</math>
<math>
a_{k} = \frac{1}{\pi}\int_{-\pi}^{\pi}f(x)\cdot\cos\left(kx\right)\mathrm dx\quad\text{für }k\geq0
</math>
<math>
b_{k} = \frac{1}{\pi}\int_{-\pi}^{\pi}f(x)\cdot\sin\left(kx\right)\mathrm dx\quad\text{für }k\geq1
</math>
Für die Sägezahnfunktion <math>y=x;\, 0 < x < 2\pi</math> sei die Fourierreihe mit einem Python-Programm (unter Mithilfe von sympy) hergeleitet.
Code:
from sympy import fourier_series, pi, symbols, pprint
x = symbols('x')
f = x
s = fourier_series(f, (x, 0, 2*pi))
pprint(s.truncate(n=4))
Ausgabe:
2⋅sin(3⋅x)
-2⋅sin(x) - sin(2⋅x) - ────────── + π
3
Siehe auch [[Ing Mathematik: Fourierreihen]].
Ein komplizierteres Beispiel:
[[Datei:IngMath fourier bsp13.svg | 300px]]
<math>0\le t < T/2\text{:}\quad f(t) = H</math>
<math>T/2 \le t \le T\text{:}\quad f(t) = \frac{2H}{T}\left( t-\frac{T}{2}\right)</math>
Code:
import sympy as sp
H = sp.Symbol('H', positive=True)
T = sp.Symbol('T', positive=True)
t = sp.Symbol('t')
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T/2)),
(2*H/T*(t-T/2), (t > T/2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
Ausgabe:
⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛4⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞ ⎛2⋅π⋅t⎞ ⎛6⋅π⋅t⎞
H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ H⋅sin⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟ 2⋅H⋅cos⎜─────⎟
⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ ⎝ T ⎠ 3⋅H
──────────── - ──────────── + ──────────── + ────────────── + ────────────── + ───
π 2⋅π 3⋅π 2 2 4
π 9⋅π
=Rechnen mit wirklich großen Zahlen=
Bekannt ist, dass Python kaum Einschränkungen beim Wertebereich von Ganzzahlen hat, z.B.
print(10**300)
Ausgabe (gekürzt):
100000000000000000000...00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
Ähnliches geht auch mit Gleitpunktzahlen, z.B. durch die Verwendung des Moduls mpmath:
import mpmath
print(mpmath.mpf(1500.4)**mpmath.mpf(300))
Ausgabe:
7.27975299218612e+952
Anderes Beispiel:
from mpmath import mp, pi
mp.dps = 100
print(pi)
Ausgabe:
3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944592307816406286208998628034825342117068
mpmath kann noch einiges mehr, dazu sei aber auf die entsprechende Dokumentation auf der mpmath-Homepage verwiesen. mpmath ist Bestandteil von SymPy, kann aber auch separat installiert werden.
Aber auch Python selbst besitzt eine Möglichkeit, um mit großen bzw. exakten Gleitpunktzahlen zu rechnen, nämlich das interne Modul decimal. Dieses hat einige Vorteile gegenüber mpmath, aber auch gravierende Nachteile. Diese seien hier nicht detailliert aufgezählt. Grob gesagt hat decimal im Finanzwesen seine Berechtigung. Für wissenschaftliche Anwendungen wird aber mpmath vorzuziehen sein, da es u.a. vielfältige mathematische Funktionen bereit stellt. Nachfolgend ein einfaches Beispiel mit decimal:
import decimal
print("Potenzierung:", decimal.Decimal(1500.4) ** decimal.Decimal(300.0))
print("Einfache Addition:", 0.1 + 0.2)
decimal.getcontext().prec = 50
print("Addition mit decimal:", decimal.Decimal("0.1") + decimal.Decimal("0.2"))
Ausgabe:
Potenzierung: 7.279752992186121551039839134E+952
Einfache Addition: 0.30000000000000004
Addition mit decimal: 0.3
<u>Aufgabe:</u> Recherchieren Sie im Internet die genauen Vor- und Nachteile von decimal und mpmath. Verwenden Sie dazu auch KI (z.B. von Google, chatgpt).
=Regelungstechnische Aufgabenstellungen=
Für regelungstechnische Aufgaben gibt es u.a. das externe Paket <code>control</code>. Hier soll nicht detailliert darauf eingegangen werden. Anhand eines Beispiels soll anschließend nur die Visualisierung in Form eines Bode-Diagramms und der Sprungantwort gezeigt werden. Gegeben sei ein P-Regler mit <math>R = \frac{5}{2}</math> und eine Strecke <math>S= \frac{1}{30s^3+20s^2+10s+1,5}</math>. Gesucht sei vorerst ein Bode-Diagramm für den offenen Regelkreis und das Führungsverhalten.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke # oder: G0 = ct.series(regler, strecke)
Gw = ct.feedback(G0)
ct.bode_plot(G0, label='G0')
ct.bode_plot(Gw, label='Gw')
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode1.svg]]
Nun noch für obiges Beispiel die Sprungantwort. Diese zeigt einige große Überschwinger, d.h. der Regler kann sicher noch optimiert werden.
import numpy as np
import control as ct
import matplotlib.pyplot as plt
zaehler1 = np.array([1.])
nenner1 = np.array([30., 20., 10., 1.5])
strecke = ct.tf(zaehler1, nenner1)
zaehler2 = np.array([5.])
nenner2 = np.array([2.])
regler = ct.tf(zaehler2, nenner2)
G0 = regler*strecke
Gw = ct.feedback(G0)
t, y = ct.step_response(Gw)
plt.plot(t,y)
plt.title('Sprungantwort')
plt.xlabel('t')
plt.ylabel('h(t)')
plt.grid()
plt.show()
[[Datei:PythonIng_bode3.svg]]
Einige weitere wichtige Daten (Phasenreserve, Amplitudenreserve, Durchtrittsfrequenz) lassen sich mittels der <code>control</code>-Funktion <code>margin()</code> ermitteln. Die Ortskurve lässt sich mit der Funktion <code>nyquist_plot()</code> zeichnen. Dies sei hier aber nicht weiter ausgeführt.
==Aufgaben==
* Zeichen Sie mit Python die Ortskurve für obiges Beispiel.
* Was passiert, wenn man die Reglerverstärkung weiter aufdreht (z.B. auf <math>R = \frac{25}{2}</math>)?
* Wie sehen das Bode-Diagramm und die Sprungantwort aus, wenn ein PI-Regler verwendet wird?
= Stereostatik etc. =
Das Modul SymPy bietet einige Möglichkeiten einfache Bauwerke zu berechnen, z.B. Balken oder Fachwerke. Nachfolgend wird ein einfaches Fachwerk berechnet und gezeichnet.
Python-Code:
from sympy.physics.continuum_mechanics.truss import Truss
t = Truss()
# Knoten
t.add_node(("A", -3, 0), ("B", 0, 0), ("C", 4, 0), ("D", 7, 0),
("E", 6, 1.5), ("F", 2, 3), ("G", -2, 1.5))
# Stäbe
t.add_member(("AB","A","B"), ("BC","B","C"), ("CD","C","D"))
t.add_member(("AG","A","G"), ("GB","G","B"), ("GF","G","F"))
t.add_member(("BF","B","F"), ("FC","F","C"), ("CE","C","E"))
t.add_member(("FE","F","E"), ("DE","D","E"))
# Auflager; roller ... Loslager, pinned ... Festlager
t.apply_support(("A","roller"), ("D","pinned"))
# Einwirkende Kräfte
t.apply_load(("G", 5, 270), ("E", 3, 90))
# Berechnung
t.solve()
print("Reaction Forces: ", t.reaction_loads)
print("Internal Forces: ", t.internal_forces)
# Fachwerk zeichnen
p = t.draw()
p.show()
Ausgabe auf der Konsole:
Reaction Forces: {'R_A_y': 4.20000000000000, 'R_D_x': 0, 'R_D_y': -2.20000000000000}
Internal Forces: {'AB': 2.80000000000000, 'BC': 0.333333333333333, 'CD': -1.46666666666667,
'AG': -5.04777178564958, 'GB': -2.05555555555556, 'GF': -1.23413387432364,
'BF': 0.411111111111111*sqrt(13), 'FC': -0.3*sqrt(13), 'CE': 1.50000000000000,
'FE': 0.284800124843917, 'DE': 2.64407093534026}
Zeichnung:
[[File:PythonIng_fachwerk1.svg|300px]]
Details zu diesem Thema siehe z.B. [https://docs.sympy.org/latest/modules/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics] oder [https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/continuum_mechanics/index.html Continuum Mechanics Tutorials]. Auch andere mechanische Probleme werden von SymPy abgehandelt ([https://docs.sympy.org/latest/tutorials/physics/index.html Physics Tutorials]).
== Aufgabe ==
Gegeben sei ein einseitig eingespannter Kragträger. Belastet wird er durch eine Einzellast am Trägerende. Für die Daten siehe folgende ASCII-Skizze:
| 20 kN
//|---> x |
//| V
//|----------------------
//| 10 m |
Elastizitätsmodul E = 2,1*10⁵ N/mm²
Flächenträgheitsmoment I = 0.001 m⁴
Berechnen Sie die Auflagerreaktionen, den Querkraft- und Biegemomentenverlauf, sowie die Verformungen.
Stellen Sie dies mit Hilfe von SymPy graphisch und auch mittels Formeln dar. Verwenden Sie dazu auch pprint (pretty print) aus dem SymPy-Modul. Zwecks Lösungsansatz siehe die oben aufgeführte Seite "Continuum Mechanics Tutorials". Achten Sie auch auf die Einheiten! Kontrollieren Sie das Ganze mittels händischer Rechnung. In dem genannten Tutorial ist von "Singularity Functions" die Rede. Gemeint ist damit in diesem Kontext die {{W|Föppl-Klammer}}.
Einige Python-Programme, vorrangig zu Maschinenelementen, finden sich auf [https://baymp.de/download_python.html BayMP für Python] (Balken, Zahnräder, Stabknickung usw.).
= Stochastik =
Die Stochastik ist ein sehr weites Feld. Hier werden nur einige wenige sehr einfache, aber wichtige Themen angerissen. Python stellt mit den Moduln math und statistics Software zu diesem Zwecke bereit. math und statistics sind bereits im Lieferumfang von Python enthalten. Aber auch mit den externen Modulen NumPy, SciPy und pandas kann man Stochastik in Python betreiben. Dies wird hier aber nicht gemacht.
== Lageparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
m1 = statistics.mean(werte)
m2 = statistics.mode(werte)
m3 = statistics.median(werte)
print("Arithmetischer Mittelwert = ", m1)
print("Modalwert = ", m2)
print("Median = ", m3)
Ausgabe:
Arithmetischer Mittelwert = 3.5
Modalwert = 1
Median = 3.0
== Streuungsparameter ==
import statistics
werte = [1, 3, 4, 4, 1, 7, 9, 1, 2, 3]
s = statistics.stdev(werte)
print("Standardabweichung = ", s)
Ausgabe:
Standardabweichung = 2.6770630673681683
== Kombinatorik ==
import math
n = 7
k = 5
print("n! = ", math.factorial(n))
print("Kombinationen (n über k) = ", math.comb(n, k))
Ausgabe:
n! = 5040
Kombinationen (n über k) = 21
= Ein- und Ausgabe =
== print ==
Die Anweisung print haben wir schon oft verwendet. Hier soll anhand von Beispielen kurz beschrieben werden, was der Befehl print leisten kann.
print("Hallo", "Welt", 1, sep="-")
print("Hallo", end=" ")
print("Welt")
Ausgabe:
Hallo-Welt-1
Hallo Welt
== input ==
a = int(input("Zahl 1: "))
b = int(input("Zahl 2: "))
print("a + b = ", a+b)
Ausgabe (nach Eingabe der beiden Ganzzahlen):
Zahl 1: 4
Zahl 2: 5
a + b = 9
== Aus Dateien lesen ==
Es seinen die datei.txt
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
und test1.py
dat = open("datei.txt", mode = "r")
print(dat.read())
dat.close()
Ausgabe
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Mit dem open()-Befehl wird die Datei datei.txt im Lesemodus geöffnet (r ... read). Mit dem read()-Befehl wird die Datei eingelesen und mittels print ausgegeben.
== In Dateien schreiben ==
dat = open("datei.txt", mode = "a", encoding = "utf-8")
dat.write("Hänge Zeile an\n")
dat.close()
Die Datei datei.txt sieht nach Abarbeitung des obigen Skripts nun so aus
Hallo Welt.
Wie geht es dir?
...
Hänge Zeile an
Es wird die Datei im Schreibmodus geöffnet (a ... append (anhängend), w ... write (überschreibend)).
write() fügt hier also eine Zeile Text am Dateiende ein. close() schließt die Datei wieder.
Das close() kann man sich mit der with-Anweisung auch sparen.
with open("datei.txt", mode="a", encoding="utf-8") as dat:
dat.write("Hänge Zeile an\n")
= Benutzeroberflächen erstellen =
== tkinter ==
{{Wikipedia | Tkinter}}
Python bietet standardmäßig das Modul tkinter zur Programmierung von Benutzeroberflächen. Es müssen also bei der Verwendung von tkinter keine externen Module installiert werden. Hier wird eine (sehr) kurze Einführung in das Erstellen von grafischen Oberflächen mittels tkinter gegeben.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
win.minsize(300, 50)
but = tk.Button(win, text = "Push the button")
but.pack()
win.mainloop()
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui1.jpg]]
Ein etwas komplizierteres Beispiel sei nachfolgend gezeigt. Es sollen zwei Strings miteinander verknüpft und ausgegeben werden.
import tkinter as tk
win = tk.Tk()
win.title("Hallo Welt!")
def on_button_clicked():
str = ent1.get() + ent2.get()
lab2["text"] = str
ent1 = tk.Entry(win)
ent2 = tk.Entry(win)
lab1 = tk.Label(win, text="verknuepfen mit")
lab2 = tk.Label(win, text="")
but = tk.Button(win, text = "=", command=on_button_clicked)
ent1.pack(side="left")
lab1.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
but.pack(side="left")
ent2.pack(side="left")
lab2.pack(side="left")
win.mainloop()
Ausgabe (vor der Eingabe der Teilstrings):
[[Datei:PythonIng_gui2.jpg]]
Ausgabe (nach der Eingabe der Teilstrings und dem Drücken des =-Buttons):
[[Datei:PythonIng_gui3.jpg]]
== curses ==
{{Wikipedia | curses}}
Mit dem curses-Modul lassen sich u.a. TUIs ('''T'''ext '''U'''ser '''I'''nterfaces) erstellen. Ein sehr einfaches Beispiel zur allgemeinen Funktionsweise wird nachstehend geliefert.
import curses
stdscr = curses.initscr()
curses.start_color()
curses.init_pair(1, curses.COLOR_RED, curses.COLOR_WHITE)
stdscr.clear()
stdscr.addstr("Hallo Welt", curses.color_pair(1))
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Als Ausgabe sollte <span style="color:#FF0000;">Hallo Welt</span> (rote Schrift auf weißem Hintergrund) auf dem Terminal/der Konsole erscheinen. Getestet wurde dies mit openSUSE Tumbleweed, Python-Version 3.13.12. Das entsprechende Python-curses-Package muss installiert sein.
Allgemeine Informationen zur Terminal-/Konsolengröße und Cursorposition liefert folgendes Programm:
import curses
stdscr = curses.initscr()
stdscr.addstr(3, 5, "LINES: %d" % curses.LINES)
stdscr.addstr(4, 5, "COLS: %d" % curses.COLS)
(y,x) = stdscr.getyx()
stdscr.addstr(5, 5, "Momentane Cursorposition: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getbegyx()
stdscr.addstr(6, 5, "Koordinatenursprung: [%d, %d]" % (y, x))
(y,x) = stdscr.getmaxyx()
stdscr.addstr(7, 5, "Fenstergröße: [%d, %d]" % (y, x))
stdscr.addstr(11, 2, "Taste drücken -> Ende")
stdscr.refresh()
stdscr.getch()
curses.endwin()
Es sollte sich in etwa folgende Ausgabe ergeben:
LINES: 44
COLS: 110
Momentane Cursorposition: [4, 15]
Koordinatenursprung: [0, 0]
Fenstergröße: [44, 110]
Taste drücken -> Ende
Zur Funktionsweise von curses siehe auch das Wikibook [[ncurses]]. Zum Verständnis sind dort allerdings elementare Kenntnisse in der Programmiersprache C erforderlich.
== Qt ==
{{Wikipedia | Qt (Bibliothek)}}
Auch für das Qt-Framework gibt es eine Anbindung an Python. Nachfolgend ein einfaches Beispiel.
import sys
from PySide6.QtWidgets import QApplication, QLabel
app = QApplication(sys.argv)
label = QLabel("Hallo Welt!")
label.show()
sys.exit(app.exec())
Ausgabe:
[[Datei:PythonIng_gui10.png]]
== Gtk ==
{{Wikipedia | GTK (Programmbibliothek)}}
Eine idente Ausgabe, wie oben für Qt gezeigt, erzeugt z.B. folgendes Gtk-Programm:
import gi
gi.require_version("Gtk", "4.0")
from gi.repository import Gtk
def on_activate(app):
win = Gtk.ApplicationWindow(application=app)
lab = Gtk.Label(label="Hallo Welt!")
win.set_child(lab)
win.present()
app = Gtk.Application()
app.connect('activate', on_activate)
app.run(None)
Auch für die Benutzung von Qt und Gtk müssen die jeweiligen Packages installiert sein. Getestet wurden die entsprechenden Python-Programme nur unter openSUSE Tumbleweed. Wie das GTK-Paket unter MS Windows 11 installiert wird, siehe z.B. [https://www.gtk.org/docs/installations/windows Setting up GTK for Windows].
Damit sei aber das Thema "Benutzeroberflächen erstellen" hier abgeschlossen, da dies schon ein sehr spezielles Aufgabengebiet ist, das eher Informatiker und nicht so sehr Ingenieure anspricht. Bei Bedarf siehe aber ggf. die entsprechenden Links unten in diesem Tutorial. Dort sind weiterführende Informationen zu finden.
= Style Guide, flake8 und Black =
Wie man schönen und richtigen Python-Code schreibt, erfahren Sie in
* [https://peps.python.org/pep-0008/ PEP 8 – Style Guide for Python Code]
Ein Modul, das prüft, ob die Richtlinien im Style Guide eingehalten wurden, ist ''flake8'':
* [https://flake8.pycqa.org/en/latest/ Flake8: Your Tool For Style Guide Enforcement]
Code formatieren kann man auch mit [https://pypi.org/project/black/ Black]. Z.B. übersetzt <code>black test1.py</code> die Datei <code>test1.py</code>
import sympy as sp
H = sp.Symbol("H", positive=True)
T = sp.Symbol("T", positive=True)
t = sp.Symbol("t")
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T / 2)),
(2 * H / T * (t - T / 2), (t > T / 2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
in
import sympy as sp
H = sp.Symbol("H", positive=True)
T = sp.Symbol("T", positive=True)
t = sp.Symbol("t")
f = sp.Piecewise(
(H, (t > 0) & (t < T / 2)), (2 * H / T * (t - T / 2), (t > T / 2) & (t < T))
)
f_series = sp.fourier_series(f, (t, 0, T))
sp.pprint(f_series.truncate(4))
Die Programmausgabe ist
reformatted test1.py
All done! ✨ 🍰 ✨
1 file reformatted.
Der Unterschied zwischen Black und Flake8:
* Black ist ein Code-Formatter. Er formatiert Ihren Code um, sodass er im Einklang mit PEP 8 steht.
* Flake8 ein Code-Linter. Flake8 verändert Ihren Code nicht, sondern durchsucht ihn nach potenziellen Fehlern etc.
Am obigen Beispiel sieht man auch, dass flake8 und Black nicht immer einer Meinung sind. Flake8 würde standardmäßig den mit Black formatierten Code bemängeln:
test1.py:8:80: E501 line too long (80 > 79 characters)
Diese Diskrepanz kann beseitigt werden. Da 79 Zeichen auf modernen Bildschirmen meist als zu kurz empfunden werden, ist ein Limit von 88 Zeichen (Black-Standard) oder mehr empfehlenswert. Um dies zu implementieren, erstellen Sie in Ihrem Projektverzeichnis eine <code>.flake8</code>-Datei mit dem Inhalt
[flake8]
max-line-length = 88
Und schon tritt ignoriert Flake8 dieses Problem.
= Einige Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs)=
Werden Programmtexte größer und umfangreicher, so ist das Arbeiten mit der interaktiven Programmierumgebung bzw. das direkte Ausführen von Python-Skripten mühsam. Man wünscht sich z.B. Hilfen zum Debuggen oder die automatische Code-Vervollständigung. Zu diesem Zweck wurden IDEs (Integrated Development Environments) geschaffen. Von diesen seinen nachfolgend auszugsweise einige kurz beschrieben. Testen Sie einfach aus, welche davon für Sie bzw. für Ihr Python-Projekt geeignet sind.
== IDLE ==
IDLE ist die mit dem Python-Programmpaket mitgelieferte IDE. Der Name leitet sich einerseits ab vom Monty-Python-Mitglied Eric Idle, andererseits steht es als Abkürzung für "'''I'''ntegrated '''D'''evelopment and '''L'''earning '''E'''nvironment. IDLE ist einfach zu bedienen, bietet aber schon einen beachtlichen Leistungsumfang. Nachfolgend wird ein Screenshot zu IDLE geliefert. Rechts ist das Editor-Fenster zu sehen, links die interaktive Programmierumgebung. Um das Beispiel selbst nachvollziehen zu können, starten Sie IDLE. Das geht ähnlich, wie Sie die interaktive Programmierumgebung von Python starten (nur, dass Sie eben das IDLE-Icon doppelklicken und nicht das Python-Icon. Unter Linux geben Sie einfach in einem Terminal <code>idle3.13</code> o. Ä. ein). Weiter geht es mit "File - Open - ...". Die auszuführende Datei auswählen (im konkreten Fall ein "Hallo-Welt"-Programm). Es erscheint das rechte Fenster. Dort "Run - Run Module" auswählen. Und schon wird im linken Fenster "Hallo Welt!" ausgegeben.
[[Datei:PythonIng_idle1.jpg | 600px]]
Siehe auch {{W|IDLE}}.
== PyCharm ==
PyCharm ist ein kommerzielles Produkt. Es gab aber auch eine kostenlose Community Edition. Seit 2025 sind beide Varianten vereint. Für die ersten 30 Tage sind die Pro-Funktionen frei verfügbar, danach nur noch die Kernfunktionalitäten (oder man bezieht kostenpflichtig die Pro-Version). Zu beziehen ist PyCharm unter dem Weblink [https://www.jetbrains.com/pycharm/]. Nachfolgend ein etwas abgewandeltes "Hallo Welt"-Programm, editiert und ausgeführt mit PyCharm.
[[Datei:PyCharm_IDE_2023_screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|PyCharm}}.
== Eric ==
Auch eric ist Open Source und steht unter der GNU General Public License Version 3 oder später. Zu beziehen ist diese Software unter [https://eric-ide.python-projects.org/].
[[Datei:Screenshot_Eric_4.png | 600px]]
Siehe auch {{W|eric (Software)}}.
<small>
Unter openSUSE Tumbleweed sollte sich eric auch mit YaST installieren lassen. Bei mir gibt es aber dann beim Ausführen des eric-Programms eine Fehlermeldung (Stand März 2026):
...
ModuleNotFoundError: No module named 'PyQt6.QtPdfWidgets'
Umgehen kann man dieses Problem aber wieder mit dem Erstellen einer virtuellen Umgebung, in etwa so
python3.13 -m venv ~/tmp/venv1
cd ~/tmp/venv1/bin
./python3.13 -m pip install --upgrade --prefer-binary eric-ide
./eric7_ide
</small>
== PyScripter ==
Vom Funktionsumfang vergleichbar mit den vorherigen IDEs ist PyScripter. Auch PyScripter ist Open Source. Die Projekt-Homepage findet sich auf [https://sourceforge.net/projects/pyscripter/]. PyScripter ist nur für MS Windows verfügbar.
[[Datei:PythonIng_pyscripter1.jpg | 600px]]
== Spyder IDE ==
Spyder enthält bereits eine stabile Python-Version und etliche Module (z.B. matplotlib, numpy, control). Ansonsten kann dieses Softwarepaket vom Funktionsumfang her mit den anderen genannten IDEs locker mithalten. Spyder wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Diese Software findet sich auf [https://www.spyder-ide.org].
[[Datei:Spyder-windows-screenshot.png | 600px]]
Siehe auch {{W|Spyder (Software)}}
== Sonstige ==
Die genannten IDEs sind nicht die Einzigen. Es gibt, um dem Image Pythons als beliebteste Programmiersprache gerecht zu werden, noch einige andere. Sowohl Open Source-Programme als auch kommerzielle Programme sind im Web zu finden, z.B. Thonny oder {{W|Visual Studio Code}}. Braucht man den Umfang von ausgewachsenen IDEs nicht, so kann man auch normale Texteditoren verwenden (z.B. {{W|Geany}} oder {{W|Kate_(Texteditor)|Kate}}).
= Debuggen und Testen =
Das Debuggen und Testen von Programmen sind wichtige Bestandteile der Programmierung. Syntaxfehler lassen sich i.A. leicht beheben. Schwieriger ist das Eingrenzen von logischen Fehlern, die ev. nur in bestimmten Situationen auftreten und keine explizite Fehlermeldung hervorrufen. Das Programm liefert falsche Ergebnisse oder es stürzt aus heiterem Himmel ab. Um das zu verhindern gibt es verschiedene Werkzeuge, die bei der Fehlersuche behilflich sein können. Vorerst siehe aber zwecks Begriffsklärung noch folgende Links:
* {{W|Debuggen}}
* {{W|Debugger}}
* {{W|Softwaretest}}
<gallery>
First Computer Bug, 1947.jpg
Test ganzheitlich.png
V-Modell.svg
</gallery>
== Das Modul pdb ==
Python bringt schon ein Modul zum Debuggen mit. Siehe z.B. [https://docs.python.org/3/library/pdb.html pdb — The Python Debugger].
Komfortabler lässt sich das aber mittels Integrierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) angehen.
== Debuggen mit IDEs ==
Für die IDEs IDLE und Spyder sei kurz auf die entsprechenden Webseiten verwiesen:
* [https://www.cs.uky.edu/~keen/help/debug-tutorial/debug.html Debugging under IDLE].
* [https://docs.spyder-ide.org/current/panes/debugging.html Spyder Debugger]
Dort wird die Vorgehensweise auch mittels Screenshots erläutert.
== assert ==
assert ... behaupten, zusichern ({{W|Assertion (Informatik)}})
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10., 0.)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10., 0.)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 4, in print1
assert y != 0.0
^^^^^^^^
AssertionError
Python-Code:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1("10.", "5.")
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Aber auch bei nachfolgendem Code gibt es eine Fehlermeldung:
def print1(x, y):
assert type(x) == float
assert type(y) == float
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
Traceback (most recent call last):
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 8, in <module>
print1(10, 5)
File "/home/hr/Develop/test1.py", line 2, in print1
assert type(x) == float
^^^^^^^^^^^^^^^^
AssertionError
Damit letzteres funktioniert, kann man den Programmcode so umschreiben:
def print1(x, y):
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
print1(10., 5.)
print1(10, 5)
Ausgabe:
2.0
2.0
Und jetzt fangen wir den <code>AssertionError</code> auf:
def print1(x, y):
try:
assert type(x) == float or type(x) == int
assert type(y) == float or type(y) == int
assert y != 0.0
print(x/y)
except(AssertionError):
print("Hallo")
print1(10., 5.)
print1("10.", "5.")
Ausgabe:
2.0
Hallo
Ich hoffe, es ist wenigstens im Ansatz klar geworden, wofür <code>assert</code> gut sein kann. Ausschalten kann man die <code>assert</code>-Überprüfung übrigens mit dem Python-Schalter <code>-O</code>.
== Doctests ==
Innerhalb eines Docstrings kann die Arbeit im interaktiven Modus simuliert werden. Nach den Promptzeichen (>>>) erfolgen dann bei unserem Beispiel innerhalb des Docstrings simulierte Aufrufe der Funktion <code>print1()</code>. Danach folgen jeweils die Sollresultate. Wird das Modul oder die Datei als Hauptprogramm aufgerufen, so wird die Funktion <code>doctest.testmode()</code> aufgerufen und ein Bericht auf der Konsole ausgegeben. Wird das Modul nicht als Hauptprogramm aufgerufen, sondern importiert, dann wird diese <code>testmod</code>-Funktion nicht aufgerufen. D.h. dieser Code kann sowohl für Testzwecke als auch für den produktiven Einsatz verwendet werden. Das ist auch sinnvoll, weil wenn man Teile der Datei immer löschen bzw. einfügen müsste, so würden sich Fehlerquellen auftun. Das würde den Sinn und Zweck von Doctests konterkarieren.
def print1(x=0., y=1.):
""" Dividiere zwei Zahlen
Autor: Intruder
Datum: 12.08.2025
>>> print1(2., 1.)
2.0
>>> print1(5., 2.)
2.5
>>> print1(5.)
5.0
"""
print(x/y)
if __name__ == "__main__":
import doctest
doctest.testmod(verbose=True)
Ausgabe:
Trying:
print1(2., 1.)
Expecting:
2.0
ok
Trying:
print1(5., 2)
Expecting:
2.5
ok
Trying:
print1(5.)
Expecting:
5.0
ok
1 items had no tests:
__main__
1 items passed all tests:
3 tests in __main__.print1
3 tests in 2 items.
3 passed and 0 failed.
Test passed.
Das gezeigte Beispiel ist so ziemlich das einfachste, das es gibt. Für weiterführende Details siehe z.B.:
* [https://peps.python.org/pep-0257/ PEP 257 – Docstring Conventions]
* [https://docs.python.org/3/library/doctest.html doctest — Test interactive Python examples]
== pytest ==
Siehe zu diesem Thema auch {{W|Modultest}}.
pytest ist ein externes Modul und muss vorab installiert werden, z.B. mittels
pip install -U pytest
pip install -U pytest-html
Python-Code, Datei test1.py:
def add(x, y):
return x + y
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Starten von pytest in der Konsole:
pytest test1.py
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py F [100%]
========================================================= FAILURES ==========================================================
________________________________________________________ test_answer ________________________________________________________
def test_answer():
> assert add(1, 1) == 3
E assert 2 == 3
E + where 2 = add(1, 1)
test1.py:6: AssertionError
================================================== short test summary info ==================================================
FAILED test1.py::test_answer - assert 2 == 3
===================================================== 1 failed in 0.09s =====================================================
Hier erhalten wir einen Fehler, da 1+1 eindeutig ungleich 3 ist. Aber aus irgendeinem Grund wollte der Programmierer oder Tester in diesem Fall, dass dies so ist. Testfälle werden übrigens mit dem Präfix <code>test_</code> eingeleitet.
Python-Code:
def add(x, y):
return x + y + 1
def test_answer():
assert add(1, 1) == 3
Ausgabe:
==================================================== test session starts ====================================================
platform linux -- Python 3.12.11, pytest-8.4.1, pluggy-1.6.0
rootdir: /home/hr/Develop
plugins: anyio-4.10.0, metadata-3.1.1, html-4.1.1
collected 1 item
test1.py . [100%]
===================================================== 1 passed in 0.01s =====================================================
Jetzt ist alles in Ordnung. Weiterführendes siehe z.B.
* [https://docs.pytest.org/en/stable/ pytest: helps you write better programs]
== unittest ==
Auch unittest dient zur Durchführung von Testreihen, ist aber Bestandteil von Python. Hier wird vorerst nicht näher darauf eingegangen. Siehe z.B.
* [https://docs.python.org/3/library/unittest.html unittest — Unit testing framework]
Lt. ''Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, Seite 481'' soll unittest weniger komfortabel als pytest sein.
Einen Vergleich von unittest mit pytest findet man in
* [https://knapsackpro.com/testing_frameworks/difference_between/pytest/vs/unittest pytest vs unittest]
= Ausblick =
Dies war eine kurze Einführung in die Berechnungs- und Darstellungsmöglichkeiten mit Python. Es sollten etliche relevante Themen behandelt, oder zumindest kurz angesprochen worden sein. Wem dieser Text nicht ausreichend ist, der sei auf die entsprechenden weiterführenden Weblinks, Bücher und die Python-Hilfefunktion verwiesen. Python kennt noch viel mehr Befehle, als hier dargestellt wurden. Das Themenspektrum ist auch durch die Einbindung externer Module fast beliebig erweiterbar.
= Weblinks=
== Python allgemein ==
* [https://www.python.org/ Python Homepage]
== Externe mathematische Module ==
* [https://numpy.org/ NumPy]
* [https://numpy.org/doc/stable/user/numpy-for-matlab-users.html NumPy for MATLAB users]
* [https://scipy.org/ SciPy]
* [https://www.sympy.org/en/index.html SymPy]
* [https://pandas.pydata.org/ pandas]
* [https://github.com/maroba/findiff findiff]
* [https://mpmath.org/ mpmath]
== Externe Module für Grafiken ==
* [https://matplotlib.org/ Matplotlib]
* [https://vpython.org/ VPython]
* [https://docs.vtk.org/en/latest/api/python.html VTK]
== Erstellung von User Interfaces ==
* [https://docs.python.org/3/library/tkinter.html tkinter - Python interface to Tcl/Tk]
* [https://docs.python.org/3/library/curses.html curses - Terminal handling for character-cell displays]
* [https://wiki.qt.io/Qt_for_Python Qt for Python]
* [https://www.gtk.org/docs/language-bindings/python GTK and Python]
== Erstellen virtueller Umgebungen ==
* [https://docs.python.org/3/library/venv.html venv - Creation of virtual environments]
== Sonstige ==
* [https://python-control.readthedocs.io/en/stable/ Python Control Systems Library]
* [https://pypi.org/project/regex/ regex - Regular Expressions]
= Bücher =
== Gedruckte Bücher, OpenBooks, Magazine ==
* Diverse: c't Python Lernen, Verstehen, Anwenden; Heise, 2022
* Ernesti, Kaiser: Python3 - das umfassende Handbuch; 5. Aufl., Rheinwerk, [https://openbook.rheinwerk-verlag.de/python/ OpenBook]
* Inden: Python Challenge; dpunkt, 2021, ISBN 978-3-86490-809-5
* Klein: Numerisches Python; 2. Aufl., Hanser, 2023, ISBN 978-3-446-47170-2
* Steinkamp: Der Python-Kurs für Ingenieure und Naturwissenschaftler; Rheinwerk, 2021, ISBN 978-3-8362-7316-9
* Weigend: Python 3 - Das umfassende Praxisbuch; 9. Aufl., mitp, 2022, ISBN 978-3-7475-0544-1
* Woyand: Python für Ingenieure und Naturwissenschaftler; 4. Aufl., Hanser, 2021, ISBN 978-3-446-46483-4
== Andere Wikibooks ==
* [[:en:Subject:Python_programming_language | Englische Wikibooks zum Thema Python]]
* [[Python|Deutschsprachiges Python-Wikibook]] [[Bild:2von10.png|20%]]
* [[Python unter Linux|Python 2.7 unter Linux]] [[Bild:10von10.png|100%]]
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Amateurfunklehrgang – Der Weg zur HB9-Lizenz/ Antennen und Antennenzuleitungen
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Norbertsuter
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== Antennenzuleitung ==
Die Antennenzuleitung verbindet die Sende- oder Empfangsanlage mit der Antenne und transportiert das HF-Signal zwischen beiden. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Impedanzanpassung, um maximale Leistungsübertragung und geringe Stehwellenverhältnisse zu gewährleisten. Hochwertige Zuleitungen minimieren Signalverluste und reduzieren Interferenzen. In die Zuleitung eingebaute Schutzelemente schützen die Geräte vor Überspannungen, z. B. durch Blitze oder atmosphärische Störungen.
=== Grundsätzliche Antennezuleitungen ===
==== Symmetrische und asymmetrische Antennenzuleitung ====
Bei symmetrischen Zuleitungen sind die Leiter im Verhältnis zur Masse oder zum Erdpotential symmetrisch angeordnet. Das bedeutet, dass beide Leiter gleiche elektrische Eigenschaften haben und die elektrischen Signale gleichzeitig und in entgegengesetzter Richtung übertragen. Zweidrahtleitungen (z. B. ausgeführt als sog. Hühnerleiter) sind ein Beispiel für symmetrische Antennenzuleitungen.
Bei der asymmetrischen Zuleitungen gibt es einen Leiter (Innenleiter), der gegenüber einem gemeinsamen Bezugspunkt (Masse oder Erdung) eine unterschiedliche elektrische Eigenschaft aufweist. Asymmetrische Leitungen sind meist als Koaxialkabel ausgeführt, da haben der Innenleiter und Abschirmung unterschiedliche elektrische Potentiale.
==== Der Wellenwiderstand ====
Der Wellenwiderstand, auch Wellenimpedanz, ist ein wichtiger Parameter der Antennenzuleitung und wird in Ohm gemessen. Er bestimmt, wie gut die Leitung Hochfrequenzsignale überträgt. Im Amateurfunkbereich haben asymmetrische Zuleitungen meist 50 Ohm, während symmetrische oft 300 Ohm aufweisen. Der Wellenwiderstand beeinflusst die Impedanzanpassung zwischen Sender/Empfänger und Antenne, was entscheidend für eine effiziente Signalübertragung ist.
==== Verluste und Dämpfung ====
Verluste und Dämpfung in der Antennenzuleitung treten primär wegen dem elektrischem Widerstand und Dielektrizitätsverlusten auf.
Je länger die Zuleitung ist, desto grösser sind die Verluste durch Dämpfungen. Hochwertige Zuleitungen, wenig Verbindungsstellen und eine sorgfältige Installation tragen dazu bei die Verluste und Dämpfungen zu minimieren und die Signalqualität zu verbessern.
Faktoren, die die Dämpfung beeinflussen:
* Kabellänge: Je länger das Kabel, desto grösser die Verluste.
* Frequenz: Höhere Frequenzen führen zu höheren Verlusten.
* Material: Kupfer bietet geringere Verluste als Aluminium. Luft-Dielektrika haben geringere Verluste als feste Dielektrika.
* Qualität der Abschirmung: Eine bessere Abschirmung reduziert Verluste und Störungen.
Vergleichsdaten der am häufigsten verwendeten Kabeltypen im Amateurfunk:
{| class="wikitable"
! Kabeltyp !! Impedanz (Ohm) !! Dämpfung bei 10 MHz (dB/100 m) !! Dämpfung bei 100 MHz (dB/100 m) !! Dämpfung bei 400 MHz (dB/100 m)
|-
| RG-58 || 50 || 12,6 || 22 || 46
|-
| RG-213 || 50 || 4,6 || 14,1 || 30
|-
| LMR-400 || 50 || 1,5 || 4,5 || 9,1
|-
| Aircell 7 || 50 || 1,3 || 4,3 || 9,1
|-
| Ecoflex 10 || 50 || 1,1 || 3,9 || 8,6
|}
==== Verkürzungsfaktor ====
Der Verkürzungsfaktor (auch Verkürzungskoeffizient genannt) ist ein wichtiger Parameter, der in der Hochfrequenztechnik und insbesondere im Amateurfunk beim Bau und Einsatz von Antennen und Koaxialkabeln verwendet wird. Er gibt an, um wie viel sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit einer elektromagnetischen Welle in einem bestimmten Medium (z. B. in einem Koaxialkabel oder in einer Antenne) im Vergleich zur Ausbreitungsgeschwindigkeit im Vakuum verringert.
Die physische Länge einer Antenne ist die tatsächliche Länge des Drahts oder der Struktur, die für die Antenne verwendet wird. Die elektrische Länge hingegen bezieht sich auf die effektive Länge der Antenne aus Sicht des elektrischen Signals. Sie wird durch die elektrischen Eigenschaften der Antenne sowie der Umgebung beeinflusst, in der sie betrieben wird.
Die elektrische Länge einer Antenne wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. So zum Beispiel das Medium, welches die Antenne oder den Leiter umgibt (z. B. Luft, Kunststoff, etc.)
===== Der Verkürzungsfaktor beim Kabel =====
Beim Austausch oder der Dimensionierung von Antennenleitungen, meist Koaxialkabel, kann der Verkürzungsfaktor eine Rolle spielen, insbesondere wenn die Leitung auf eine bestimmte Wellenlänge (z. B. Viertelwellen- oder Halbwellenschleifen) abgestimmt sein soll. Also dann, wenn die Leitung eine definierte elektrische Länge haben muss, um als Impedanztransformator oder zur Phasenanpassung zu fungieren.
Der Verkürzungsfaktor hängt vom Dielektrikum des Mediums ab, in dem sich der Leiter befindet. In einem Koaxialkabel ist es das Dielektrikum zwischen Innen- und Aussenleiter.
Für ein typisches Koaxialkabel mit einem Dielektrikum aus Polyethylen (εr≈2.25) ergibt sich:
<math display="block">k=1/\surd2.25\approx 0.67</math>
Das bedeutet, dass die Wellenlänge in diesem PE-isolierten Koaxialkabel etwa 67 % der Wellenlänge im Vakuum beträgt.
===== Der Verkürzungsfaktor bei nicht isolierten Strahlern =====
Der Verkürzungsfaktor bestimmt die physikalische Länge der Antennenelemente gegenüber der berechneten Länge. Wird der Verkürzungsfaktor nicht beachtet wird das Stehwellenverhältnis schlechter. Der Wert hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel haben dickere Strahler einen tendienziell grösseren Verkürzungsfaktor als dünnere Materialien. Die Ursache ist eine breiteren Verteilung des elektrischen Feldes um den Strahler, dies führt zu einer Verkürzung der Wellenlänge. Weitere, aber in der Praxis vernachlässigbare Einflussfaktoren sind die Materialeigenschaften, die Bauform der Antenne oder Konstruktionsdetails wie Abstand zu Nachbarobjekten und der Höhe über dem Boden. Als Grössenordnung kann ein Verkürzungsfaktor von 0,95 - 0.98 angenommen werden.
== Stecker und Buchsen für HF (und ein bisschen NF) ==
Beim Umgang mit Steckern und Buchsen ist besonders auf die Impedanz zu achten. Typische HF-Stecker wie BNC, N oder PL haben eine Impedanz von 50 Ω und sind für Hochfrequenzsignale geeignet, während Stecker wie RCA oder Klinke nur für NF-Signale (Audio) gedacht sind und für HF nicht geeignet sind.
Auch die Polarität spielt eine Rolle: Der Aussenkontakt eines Steckers dient immer als Masse, der Innenkontakt führt das Signal.
Nicht jeder Stecker eignet sich für alle Frequenzbereiche. So ist der PL-Stecker beispielsweise gut für Kurzwelle geeignet, aber für SHF-Anwendungen nicht geeignet.
Die Mechanik und der Einsatzbereich unterscheiden sich ebenfalls: BNC-Stecker sind schnell steckbar und verwenden einen Bajonettverschluss, N-Stecker sind robust und wetterfest, ideal für Aussenmontagen, während SMA-Stecker sehr klein sind und sich für VHF, UHF und SHF eignen.
=== Belastbarkeit und Spannungsfestigkeit ===
Die Maximale Belastbarkeit bezeichnet den höchsten Strom oder die höchste HF-Leistung, die ein Stecker dauerhaft schadlos übertragen kann. Bei KW können PL-Stecker bis ca. 500 W, N-Stecker bis ca. 200–300 W übertragen. Kleine Stecker wie BNC sind nur für geringe HF-Leistungen im Bereich von einigen Watt bis vielleicht 100 W ausgelegt. SMA-Stecker vertragen nur sehr kleine Leistungen (1–5 W), z. B. bei Handfunkgeräten oder Satellitenfunk.
Kleine Stecker (SMA, BNC) sind für niedrige Spannungen geeignet, grössere HF-Stecker (PL, N) können mit mehrere hundert Volt betrieben werden bevor es zu Überschlägen kommt. Besonders bei hohen Leistungen auf KW ist der Spannungsfestigkeit Beachtung zu schenken.
{| class="wikitable"
!Stecker / Buchse
!Symbol / Kurz
!Frequenzbereich
!Impedanz
!Typischer Einsatz
!Wichtig für Prüfung
|-
|'''BNC'''
|Bajonett
|VHF/UHF, Kurzwelle
|50 Ω
|TRX - Antenne, Messgeräte
|Schnell steckbar, polarisiert, 50 Ω
|-
|'''PL-Stecker / UHF-Stecker'''
|SO-239 (Buchse) / PL-259 (Stecker)
|HF (Kurzwelle)
|50 Ω
|Station - Antenne
|Robust, aussenliegend, nicht für SHF
|-
|'''N-Stecker / N-Buchse'''
|–
|VHF/UHF/SHF
|50 Ω
|Außenmontage, Antennen
|Wetterfest, hohe Frequenz, aussen
|-
|'''SMA / SMB / FME'''
|–
|VHF/UHF/SHF
|50 Ω
|Handfunk, Satellit, Mobil
|Sehr klein, SHF geeignet
|-
|'''Klinke'''
|3,5 mm / 6,3 mm
|NF (Audio)
|–
|Mikrofon, Kopfhörer
|Nicht für HF, Signal = innen, Masse = ausen
|-
|'''RCA / Cinch'''
|–
|NF (Audio)
|–
|Zubehör, NF
|Prüffokus: Audio, keine HF
|-
|'''Buchsen allgemein'''
|–
|–
|–
|Aufnahme Stecker
|Masse ausen, Signal innen, Polarität beachten
|}
== Drahtantennen ==
=== Antennenmaterial für Drahtantennen ===
===== Leitermaterial =====
{| class="wikitable"
| align="center" |'''Material'''
| align="right" |'''Rel. Leitfaehigkeit vs Cu'''
| align="right" |'''R/m (1.0 mm)'''
| align="right" |'''R/m (2.0 mm)'''
| align="center" |'''Korrosionsverhalten'''
| align="center" |'''Mechanik/Anschluss'''
| align="center" |'''Empfehlung 40m'''
|-
| align="left" |Kupfer (Cu)
| align="right" |100%
| align="right" |0.0214 Ω/m
| align="right" |0.00535 Ω/m
| align="left" |gut, oxidschicht elektrisch leitend (bei verzinnen besser)
| align="left" |sehr gut (löten, Klemmen)
| align="left" |Beste Wahl, TX+RX
|-
| align="left" |Verzinnter Kupferdraht
| align="right" |95–100%
| align="right" |~ gleich wie Cu
| align="right" |~ wie Cu
| align="left" |sehr gut (langlebig)
| align="left" |sehr gut (löten, Klemmen)
| align="left" |Beste Wahl, Outdoor
|-
| align="left" |Kupferummantelter Stahl (CCS)
| align="right" |effektiv 60–95% (oberfläche bestimmt)
| align="right" |praktisch wie Cu bei ausreichender Kupferdicke, sonst schlechter
| align="right" |—
| align="left" |aussen kupfer, kern Stahl
| align="left" |mechanisch stark, aber Lote oft schlecht
| align="left" |OK, wenn Kupferplattierung > Tiefe des Skin-Effektes, also deutlich >25µm). Sonst schlechter
|-
| align="left" |Stahl, verzinkt
| align="right" |10–20%
| align="right" |0.127 Ω/m
| align="right" |0.0318 Ω/m
| align="left" |brauchbar, aber Rost an Enden
| align="left" |sehr stark, aber HF-Verluste hoch
| align="left" |Empfang OK, Senden: Leistungsverlust
|-
| align="left" |Aluminium
| align="right" |60–65%
| align="right" |0.0359 Ω/m
| align="right" |0.00898 Ω/m
| align="left" |bildet Oxid (nicht leitend) -> Kontakte problematisch
| align="left" |leicht, schlecht löten, spezielle Klemmtechnik notwendig
| align="left" |OK wenn sauber angeschlossen, sonst aufwändig
|-
| align="left" |Phosphor-Bronze / Messing
| align="right" |20–40%
| align="right" |legierungsabhängig, mittelhoch
| align="right" |mittelhoch
| align="left" |korrosionsbeständig je nach Legierung
| align="left" |mechanisch gut
| align="left" |brauchbar (spannten Drähte), aber schlechter als Cu
|-
| align="left" |Edelstahl
| align="right" |2–5%
| align="right" |0.917 Ω/m
| align="right" |0.229 Ω/m
| align="left" |sehr korrosionsbeständig
| align="left" |mechanisch gut, HF schlecht
| align="left" |nur fuer mechanik, nicht als Antennendraht
|}
Es gibt auch noch Kombidrähte, die aus Kupferlitze und einem Zugfesten Kern (bis hin zu Kevlar) bestehen. Damit lassen sich grosse Strecken überspannen ohne dass sic der Draht unter der Zugraft verlängt Zum Beispiel findet man unter dem Namen dxWire solche Produkte.
Für KW-Antennen ist verzinntes Kupfer – ob massiv oder als Litze – die beste Wahl, da es geringe Verluste aufweist, sich leicht löten lässt und dauerhaft gute Kontakte bietet. Kupferummantelter Stahldraht (CCS) ist mechanisch robuster und bei ausreichender Kupferbeschichtung auch elektrisch brauchbar, verliert aber bei zu dünner Kupferschicht an Effizienz, insbesondere bei hoher Leistung oder langen Antennen. Verzinkter Eisendraht, wie er als Weidezaun verwendet wird, eignet sich für Empfangsantennen gut, verursacht jedoch beim Senden deutliche Verluste und erwärmt sich bei höheren Leistungen spürbar. Aluminium hat ordentliche elektrische Eigenschaften, erfordert jedoch wegen der Oxidbildung besondere Sorgfalt bei Verbindungsstellen (Kontakt), etwa durch geeignete Klemmen und Korrosionsschutz. Materialien wie Edelstahl oder Nichrome sind aufgrund ihres hohen elektrischen Widerstands für HF-Anwendungen ungeeignet.
==== Isolationsmaterial ====
Bei Isolatoren im KW-Bereich spielt nicht nur die reine elektrische Isolation (Durchschlagsfestigkeit) eine Rolle, sondern auch Verluste durch Dielektrika, Wetterbeständigkeit und mechanische Eigenschaften.
Porzellan hat sehr geringe HF-Verluste, hohe Durchschlagsfestigkeit. Es ist auch mechanisch robust, UV- und wetterfest, aber auch schwer und spröde, die Isolatoren können bei Schlag beschädigt werden. Es ist ein Jahrzentelang bewährt und gilt als das klassische Antennenisolatorenmaterial.
Glas hat ebenfalls sehr geringe HF-Verluste. Durch die glatte Oberfläche hat es wenig Schmutzanhaftung, Regen wäscht Schmutz gut ab, aber wie allgemein beannt ist es stossempfindlich und kann bei Bruch splittern. Glas ist optisch unauffällig, aber mechanisch nicht so belastbar wie Porzellan.
Bei Kunststoffen kommt es draufan, was für Material gewählt wird.
* PE/PP ist kostengünstig, wetterfest, hat geringe HF-Verluste, aber versprödet mit der Zeit bei hoher Zuglast und jahrelanger Sonneneinstrahlung.
* Polycarbonat und Nylon ist zäher, bruchfester, aber dir HF-Verluste leicht höher als bei PE.
* PTFE (Teflon) ist hervorragende für den Hochfrequenzeinsatz geeignet. Es praktisch verlustfrei, extrem UV- und temperaturbeständig, mechanisch stabil, aber teuer.
Für dauerhafte Antennen im Freien sind Porzellan- oder hochwertige UV-stabile Kunststoffe (z. B. glasfaserverstärktes Nylon oder PTFE) am zuverlässigsten. Glas isoliert zwar sehr gut, ist aber mechanisch riskanter. Billige, nicht UV-stabilisierte Kunststoffe sollte man nur als Provisorium einsetzen, da sie nach einigen Jahren verspröden und brechen.
=== Langdrahtantenne / Langdraht: ===
==== '''Prinzip und Aufbau''' ====
==== '''Abstrahlcharakteristik''' ====
==== '''Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge''' ====
==== '''Anpassung und Speisung''' ====
==== '''Typische Anwendung''' ====
==== '''Einfluss der Höhe / Umgebung''' ====
=== '''Dipol (Halbwellendipol, Vollwellendipol, Viertelwellendipol):''' ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
=== '''Inverted-V-Dipol:''' ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
=== '''Vertikalantennen (z. B. Viertelwellen-Vertikal):''' ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
== Richtantennen ==
=== Yagi-Uda-Antenne: ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
=== Quad-Antenne: ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
=== Richtscheiben / Parabolantennen: ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
== Spezial- bzw. Funktionsantennen ==
=== Groundplane: ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
=== Loop-Antennen: ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
=== Endgespeiste Antennen (z. B. Random Wire): ===
==== Prinzip und Aufbau ====
==== Abstrahlcharakteristik ====
==== Frequenzabhängigkeit / Resonanzlänge ====
==== Anpassung und Speisung ====
==== Typische Anwendung ====
==== Einfluss der Höhe / Umgebung ====
== Übersicht ==
{| class="wikitable"
!Antennentyp
!Abstrahlcharakteristik
!Speisung / Anpassung
!Typischer Einsatz
!Wichtig für Prüfung
|-
|'''Halbwellendipol'''
|breit, seitlich, Null oben/unten
|Symmetrisch, oft Balun
|Kurzwelle, HF
|Resonanzlänge beachten, symmetrisch
|-
|'''Viertelwellen-Vertikal'''
|rund, horizontale Ebene
|Unsymmetrisch, Erdung/Radials
|2 m/70 cm, VHF/UHF
|Radials wichtig, rundstrahlend
|-
|'''Inverted-V-Dipol'''
|ähnlich Dipol, breiterer Abstrahlwinkel
|Symmetrisch
|Platzsparend, Kurzwelle
|Achse leicht geneigt → breitere Abstrahlung
|-
|'''Langdraht / Endgespeist'''
|länglich, unspezifisch
|Unsymmetrisch, evtl. Tuner
|Kurzwelle, mehrere Bänder
|Tuner nötig, Anpassung kritisch
|-
|'''Yagi-Uda'''
|stark gerichtet, Hauptstrahl + Nebenkeulen
|Unsymmetrisch über Koax
|VHF/UHF, Satelliten
|Gewinn, Richtwirkung, Elemente: Reflektor, Direktoren
|-
|'''Quad-Antenne'''
|stark gerichtet
|Unsymmetrisch über Koax
|VHF/UHF
|Stabiler Gewinn, ähnlich Yagi
|-
|'''Parabolantenne'''
|extrem gerichtet, sehr hoher Gewinn
|Unsymmetrisch, Koax
|Satelliten, SHF
|Fokussierung, nur Richtung wichtig
|-
|'''Groundplane'''
|rund, vertikal
|Unsymmetrisch, Radials
|2 m/70 cm
|Radials entscheidend, rundstrahlend
|-
|'''Magnetic Loop (klein)'''
|teils gerichtet, magnetisches Feld dominiert
|Unsymmetrisch
|beengter Platz, Störungen
|Richtwirkung, Tuner nötig
|-
|'''Resonante Loop (gross)'''
|breitbandiger
|Unsymmetrisch
|Kurzwelle, DX
|Resonanz beachten, effizient
|}
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Ungarisch: Thematischer Grundwortschatz: Lehnwörter/Slawische Lehnwörter
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Thirunavukkarasye-Raveendran
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{{Navigation hoch|
hochtext=Inhaltsverzeichnis: Ungarisch: Thematischer Grundwortschatz|
hochlink=Ungarisch#Thematischer Grundwortschatz}}
;Lehnwörter aus slawischen Sprachen im Ungarischen
:jövevényszó - Lehnwort
:Diese Liste wurde nur unter didaktischen Aspekten erstellt, um Sprachschülern zu helfen, die eine slawische Sprache sprechen.
:Unter streng wissenschaftllichen Gesichtspunkten sind einige Wörter dabei, die aus nichtslawischen Sprachen stammen und nur über die slawischen Sprachen als Vermittler ins Ungarische gelangten. Auch sind einige Wörter dabei, bei denen kein ethymologischer Zusammenhang besteht, die aber dem entsprechenden Wort in den slawischen Sprachen sehr ähnlich klingen.
:Die Sprachgeschichte solcher etymologisch verwandten Wörter ist oft umstritten und nicht letztendlich geklärt.
:tükörszó - "Spiegelwort" (Lehnwort)
:tükör - Spiegel
:tükörforditás - Spiegelübersetzung
::(Beispiele englisch-deutsch: to make a difference - einen Unterschied machen; he was declared dead - er wurde für tot erklärt [das ist falsch, denn gemeint ist etwas anderes: sein Tot wurde festgestellt])
:Auf Spiegelübersetzungen soll hier aber nicht eingegangen werden, sondern nur auf einzelne Wörter.
:tükörszó - Das ist ein Wort oder Ausdruck, der durch die wörtliche Übersetzung eines fremden Wortes oder Ausdrucks entstanden ist.
:Bildungsregeln/Lautgesetze bei der Assimilation von fremden Wörtern in die ungarische Sprache: Der Fachmann spricht von '''Auflösung der Konsonantengruppe im Anlaut''', denn das Ungarische kennt ursprünglich keine Wörter, die mit zwei oder mehr Konsonanten beginnen. Diese Auflösung der Konsonantengruppen wurde auch bei Lehnwörtern angewendet.
:Auch in der deutschen Sprache kommen wir bei "eingewanderten" Wörtern gelegentlich an die Toleranzgrenze unserer Zungenmuskulatur, wenn zu viele Konsonanten hintereinander stehen:
:Die Aussprache von "springt" geht uns leicht über die Zunge.
:Schwerer wird es schon bei "Aleksandr" (die russ. Variante von Alexander), "Dmitr", "Brno" (Stadt: Brünn), Dnepr (Fluss) oder gar "Srpska crkva" (Serbisch: Српска црква = Serbiche Kirche);
:Die Ungarische Sprache hat eine noch viel stärkere "Aversion" gegen Konsonantenhäufungen und löst sie durch Einschub oder Voranstellung eines Vokals meist auf.
:Bei erst kürzlich übernommenen Wörtern unterbleibt diese Auflösung der Konsonantenhäufung aber oft.
:Häufige lautregel: Wenn das ursprüngliche slawische Wort mit zwei Konsonanten hintereinanderstehenden beginnt, dann wird für das ungarische Lehnwort zwischen diese ein Vokal eingeschoben oder (seltener) davorgestellt:
:Beispiele:
:slawisch: '''sm'''et -> ungarisch: '''sz'''e'''m'''ét - Müll
:slawisch: '''kl'''ucs -> ungarisch: '''k'''u'''l'''cs - Schlüssel
:slawisch: '''kl'''ietka -> ungarisch: '''k'''a'''l'''itka - Käfig
:slawisch: '''sk'''ola -> ungarisch: i'''sk'''ola - Schule
:slawisch: '''dv'''or -> ungarisch: u'''dv'''ar - Hof
# ablak - Fenster (Altkirchenslawisch: oblokъ [oblok])
# apáca - Nonne (Bedeutungsverschiebung; ursprünglisch Lateinisch: abbas - Abt; abbātissa - Äbtissin; später: Kirchenslawisch: apaticа - Äbtissin, Nonne; Polnisch: opatka - Äbtissin; Kroatisch/Serbisch: opatija - Kloster, Abtei)
# asztal - Stuhl (Bulgarisch: стол [stol], Slowenisch: stol)
# bab - Bohne (Bulgarisch/Russisch: боб [bob])
# Balaton - der Balaton (urslawisch *bolto = sumpfig, morastig; Russisch: болото [boloto] = Sumpf, Morast; Bulgarisch: блато [blato] = Sumpf; Serbisch/Kroatisch: blato = Schlamm, Morast; Tschechisch: bláto =
Schlamm, Matsch; Slowakisch: blato = Schlamm, Morast; Polnisch: błoto = Schlamm, Morast; auch sumpfiges Gelände) -
("bolatin" - das Wort steht in der Gründungsurkunde für das Kloster Tihany, am Balaton, von 1055, der ältesten erhaltenen vollständigen Urkunde Ungarns. Die Urkunde enthält die ältesten Schriftzeugnisse in ungarischer Sprache und in einer finno-ugrischen Sprache überhaupt.)
# barack - Pfirsisch („őszibarack” = Herbst-Pfirsich; „sárgabarack” = gelbe Aprikose) (Serbisch: бресква [breska], Tschechisch/slowakisch: broskev, Kroatisch: breskva, Polnisch: broskiew)
# bárány - Lamm (Russisch: барань [baran']) (Bedeutungsverschiebung: Hammel, Widder, Schafbock - Bulgarisch: баран [baran], Polnisch: baran)
# barát (1) - Freund (Bedeutungsverschiebung: Bruder - Slowakisch/Kroatisch: brat, Russisch/Bulgarisch: брат [brat], Serbisch: брате [brate])
# barát (2) - Mönch (Klosterbruder, Bruder) (Russisch: брат [brat] = Bruder; Polnisch: brat, Tschechisch: bratr, Bulgarisch: брат [brat])
# bika - Bulle/Stier (Bosnisch: bik, Russisch: бык [byk], Slowenisch: bik)
# bivaly - Büffel (Bulgarisch: бивол [bivol]; Russisch: буйвол [bujvol]; Polnisch: bawół, Serbokroatisch: bivol, Tschechisch: buvol, Slowakisch: byvol; zwar slawisch vermittel, aber ursprünglich aus dem Vulgär-Latein: buvalus/bubalus; das wiederum aus dem Alt-Griechischen: βούβαλος [boúbalos])
# bodnár - Fassbinder, Böttcher (Russisch: бондарь [bondarʹ], Polnisch: bednarz, Slowakisch: bednár, Tschechisch: bednář) (das ungarisch "kádár" ist aber das gebräuchlichere Wort dafür)
# bolha - Floh (Russisch: блоха [blocha], Bulgarisch: бълхата [bălcha])
# borona - Egge (Russisch: борона [borona], Bulgarisch: брана [brana], Tschechisch/Slowakisch: brány; Polnisch. brona)
# borotva - Rasierapparat, (borotvál - rasieren), ("borotva-" - "Rasier-") - (Bedeutungsverschiebung - Bart: Slowakisch/Slowenisch: brada, Bosnisch/Serbisch/Bulgarisch: брада [brada])
# cár - Zar (Kroatisch: car, Bulgarisch/Serbisch: цар [car], Russisch: царь [carʹ])
# cékla - Rote Bete (Kroatisch: cikla, Slowakisch: cvikla, Serbisch: цвекла [cvekla], Bulgarisch: цвекло [cveklo])
# cserép - Dachziegel (Russisch: черепица [čerepica])
# cseresznye - Kirsche (Süßkirsche) (Slowakisch: čerešňa, Bulgarisch: череша [čereša], Polnisch: czereśnia, Russisch: черешня [čerešnja])
# csésze - Tasse (Russisch: чашка [časchka], Bulgarisch: чаша [čascha])
# csoda - Wunder (Bulgarisch/Russisch/Serbisch: чудо [čudo], Kroatisch: čudo, Polnisch: cud)
# csorba - saure Fleischsuppe (Bulgarisch: чорба [čorba], Kroatisch: čorba; ursprünglisch osmansich-türkisch: çorba - Suppe)
# csuka - Hecht (Serbisch: штука [štuka], Kroatisch: štuka, Bulgarisch: щука [štuka], Slowakisch: šťuka, Russisch: щука [ščuka])
# csütörtök - Donnerstag (Kroatisch: četvrtak, Slowakisch: štvrtok, Tschechisch: čtvrtek, Russisch: четверг [četverg], Bulgarisch: четвъртък [četvărtăk], Serbisch: четвртак [četvrtak])
# derék - tapfer, tüchtig, Taille, Lende (ur-slawisch *dobra / *dobrina = „gut, tüchtig, gut gebaut“; *dobrina = „Güte, gute Beschaffenheit, körperliche Tüchtigkeit“; im Altungarischen verschoben zu: „gut gebaut, kräftig, kernige Körpermitte“; schließlich konkretisiert zum Körperteil „Taille/Lende“; „derék ember“ = „ein tüchtiger, ordentlicher Mensch“; Die Bedeutung ist also eine alte Übertragung: „der gute (kräftige) Körperbereich“ → „kräftiger Mensch“ → „Taille“) („dobrina → derék“: Die Entwicklung ist alt und typisch für frühe ungarisch-slawische Kontakte: Anfangskonsonant d- bleibt. Der slawische Stammvokal „o“ wird zu ungarischem „e“. Das Suffix „-ina“ fällt weg / verschmilzt → ungarische Kürzung. „dobr- → der“ - Assimilation und Vokalangleichung. Endung „-ék“ ist eine altungarische Anpassung, typisch bei Substantivierungen.)
# dinnye - Melone (Kroatisch: dinja, Serbisch: диња [dinja], Russisch: дыня [dynja])
# drága - teuer (Russisch: дорогой [dorogoy], Slowenisch: drág, Tschechisch/Slowakisch: drahý)
# dumál - quatschen, labern, schwafeln (Bulgarisch ???
# ebéd - Mittagessen (Tschechisch: oběd, Russisch: обед [obed], Polnisch: obiad, Bulgarisch: обяд [objad])
# ecet - Essig (Slowakisch: ocot, Tschechisch: ocet, Bulgarisch: оцет [ocet] - Italienisch: aceto, - lateinische Wurzeln)
# egres - Stachelbeere (Slowakisch: egreš, Tschechisch: angrešt)
# elgázol - umfahren, überfahren, durchwaten (Bulgarisch: газя; Kroatisch ???)
# deszka - Brett (Slowakisch: doska, Russisch: доска [doska], Bulgarisch: дъска [dăska])
# galamb - Taube (Bulgarisch: гълъб [gălăb], Serbisch: голуб [golub], Russisch: голубь [golubʹ], Serbokroatisch: голуб [golub], Slowakisch: holub)
# gát - Damm, Deich, Sperrwerk (Bedeutungsverschiebung: Russisch: гать [gatʹ] - Bohlenweg im Sumpf, Damm; Polnisch: gaty - Spundwand, Damm; Kroatisch/Serbisch: gat - Kai, Anlegeplatz, Damm)
# gereblye - Rechen (Kroatisch: grabulja, Slowenisch: grablje, Russisch/Ukrainisch: грабли [grabli], Bulgarisch: гребло [greblo])
# gilista - Wurm (Bulgarisch: глист [glist], Polnisch: glista, Tschechisch/Slowakisch: hlíst - in slawischen Sprachen nur für parasitäre Würmer)
# hála - Dank, Dankbarkeit, Erkenntlichkeit (Tschechisch/Slowakisch: chvála - Lob; Polnisch: chwała – Ruhm, Lob, Ehre; Russisch: хвала [chvalá] – Lobpreisung; Kroatisch: hvala – Danke; Slowenisch: hvala – Danke; Bulgarisch: хвала [chvala] – Lob, Dank - gehoben, kirchlich / literarisch)
# hiba - Fehler, Schuld, mangel, Defekt (Tschechisch: chyba - Fehler, Irrtum, Mangel; Slowakisch: chyba - Fehler, Mangel; Polnisch: chyba - wohl, wahrscheinlich, außer - Bedeutungsverschiebung; urslawisch: *xyba - Mangel, Fehler, Abweichung)
# horkol - schnarchen (Tschechisch: chrápat, Slowakisch: chrápanie, Russisch: храпеть [chrapetʹ], Serbisch: хркати [hrkati], Kroatisch: hrkanje,
# iga - Joch (Russich/Bulgarisch: иго [igo])
# ikra - Kaviar (Russisch/Serbisch: икра [ikra], Kroatisch/Slowakisch: ikra)
# iskola - Schule (Kroatisch/Tschechisch: škola, Russisch: школа [škola] - ursprünglich lateinische Wurzel: schola)
# kalitka - Käfig (Slowakisch: klietka, Slowenisch: kletka, Russisch/Bulgarisch: клетка [kletka])
# kapa - Hacke
# kapál - hacken (Boden) (Kroatisch: kopati, Slowakisch: kopať, Tschechisch: kopat, Bulgarisch: копая [kopaja]
# kapor - Dill (Kroatisch: kopar, Slowakisch: kôpor, Bulgarisch: копър [kopăr])
# káposzta - Kohl (Russisch: капуста [kapusta], Slowakisch/Polnisch: kapusta, Kroatisch: kupus, Serbisch: купус [kupus])
# karfiol - Blumenkohl (Kroatisch/Slowakisch: karfiol, Bulgarisch/Serbisch: карфиол [karfiol], Polnisch: kalafior)
# kása - Brei (Russisch/Bulgarisch: каша [kaša], Tschechisch: kaše)
# kasza - Sense (Slowenisch/Slowakisch/Tschechisch/Bosnisch/Polnisch: kosa, Russisch/Bulgarisch: коса [kosa])
# kazán - Kessel (Russisch/Bulgarisch/Serbisch: казан [kazan], Kroatisch: kazan, ursprünglisch aus dem Türkischen übernommen, Türkisch: kazan)
# kémény - Schornstein (Bulgarisch: комин [komin], Russisch: камин [kamin], Tschechisch/Slowakisch: komín) (Das deutsche Wort „Kamin“ kommt zwar aus dem Lateinischen caminus, aber das ungarische kémény ist älter als der deutsche Einfluss.)
# kereszt - Kreuz (Slowakisch/Slowenisch/Kroatisch: kríž, Russisch: крест [krest], Bulgarisch: кръст [krăst])
# keresztény - Christ (Bulgarisch: християнин [christijanin], Kroatisch: kršćanin, Tschechisch: křesťan, Russisch: кристиан [kristian])
# király - König (Bulgarisch: крал [kral] , Kroatisch/Slowenisch: kralj, Serbisch: краљ [kralj], Russisch: король [korolʹ], Tschechisch/Slowakisch: kráľ, Polnisch: król)
# kocsma - Kneipe (Bulgarisch: кръчма [krăčma], Serbisch: крчма [krčma], Slowakisch/Tschechisch: krčma)
# kolbász - Wurst (Tschechisch: klobása, Serbokroatisch: кобасица [kobasica], Russisch: колбаса [kolbasa])
# komló - Hopfen (Altslawisch chomъlъ [chom#l'] = Hopfen; Polnisch: chmiel = Hopfen; Lautverschiebung ch → k: kmiel und ein "o" eingefügt um die Konsonantenhäufung aufzulösen; → komiel →komló; Russisch: хмель [chmelʹ], Tschechisch/Slowakisch: chmel, Bulgarisch: хмел [chmel])
# konyha - Küche (Russisch/Bulgarisch: кухня [kuchnja], Polnisch: kuchnia, Tschechisch: kuchyně, Slowakisch: kuchyňa, Kroatisch: kuhinja)
# kosár - Korb (Bosnisch: koš, Kroatisch: koš oder košara, Tschechisch: košík)
# kovács - Schmied (Kroatisch: kovač, Slowakisch: kováč, Bulgarisch/Serbisch: ковач [kovač])
# kukorica - Mais (Kroatisch: kukuruz, Russisch: кукуруза [kukuruza], Slowenisch: koruza, Tschechisch: kukuřice)
# kulcs - Schlüssel (Kroatisch/Bosnisch: ključ, Russisch/Bulgarisch: ключ [ključ], Serbisch: кључ [ključ])
# kurva - Hure, Prostituierte (Bulgarisch/Serbisch/Ukrainisch: курва [kurva], Polnisch: kurwa, Tschechisch/slowakisch: kurva)
# kutya - Hund (Serbisch/Bulgarisch: куче [kuče], Kroatisch: kuja = Hündin, Ukrainisch: kucsu, Osmaisch: kuçukuçu) - onematopoetisch/lautmalerisch - streng genommen kein slawisches Lehnwort, da im Ungarischen unabhängig vom Slawischen entstanden
# lapát - Schaufel (Kroatisch/Slowakisch: lopata, Serbisch/Bulgarisch/Russisch: лопата [lopata], Polnisch: łopata)
# len - Flachs, Lein (Serbisch: лан [lan], Polnisch/Tschechisch: len, Slowakisch: ľan, Kroatisch: lan, Russisch/Bulgarisch: лен [len])
# mák - Mohn (Bulgarisch/Russisch/Serbisch: мак [mak], Kroatisch: mak, Slowakisch: mak)
# málna - Himbeere (Kroatisch/Slowenisch/Slowakisch: malina, Bulgarisch/Serbisch: малина [malina])
# malom - Mühle (Tschechisch: mlýn, Kroatisch: mlin, Polnisch: młyn, Serbisch: млин [mlin], Bulgarisch: мелница [melniza], Russisch: мельница [mel'niza])
# mecset - Moschee (Russisch: мечеть [mečetʹ], Slowakisch: mešita)
# medve - Bär (Kroatisch: medvjed, Tschechisch: medvěd, Slowakisch: medveď, Russisch: медведь [medvedʹ])
# mér - messen (Russisch: мерить [meritʹ], Bulgarisch: меря [merja], Kroatisch: mjera, tschechisch: změřit)
# mészáros - Fleischer (Kroatisch: mesar, Bulgarisch/Serbisch: месар [mesar], Slowakisch: mäsiar)
# mocsár - Sumpf (Slowakisch: močiar)
# munka - Arbeit (Bedeutungsverschiebung: - Altslawischen mǫka - Mühe, Plage, Qual, schwere Arbeit; heute: Russisch: мука [muka] - Qual, Leiden; Polnisch: męka - Qual, Plage; Tschechisch/Slowakisch: muka - Qual, schwere Mühsal; Bulgarisch: мъка [măka] = Leid, Mühsal) (heute Ungarisch: nicht mehr nur „Mühsal“, sondern allgemein „Arbeit“)
# néma - stumm (Serbokroatisch: нем [nem], Bulgarisch: ням [njam], Russisch: немой [nemo], Slowakisch: nemý)
# német - deutsch (Slowakisch: nemecký, Kroatisch: njemački, Russisch: немецкий [nemeckij])
# ólom - Blei (Polnisch: Ołów, Bulgarisch: олово [olovo])
# orosz - russisch, Russe (Slowakisch: ruský, Kroatisch: ruski, Bulgarisch: руски [ruski])
# pad - Sitzbank (Bedeutungsverschiebung: Russisch/Bulgarisch: под [pod] - unter) (siehe auch: padló)
# padlizsán - Aubergine (Bosnisch: patlidžan, Kroatisch: patlidžan, Russisch: баклажан [baklažan], Bulgarisch: патладжан [patladžan] - ursprünglich arabisch/türkisch)
# padló - Fußboden (Bedeutungsverschiebung: - Altslawisch: podъ = Unterlage, Basis, Boden; - Fußboden: Polnisch: podłoga; Tschechisch: podlaha; Bulgarisch: под[pod]) (siehe auch: pad)
# páfrány - Farn (Bulgarisch/Serbisch: папрат [paprat], Kroatisch: paprat, Slowakisch: papraď, Russisch: папоротник [paporotnik], Polnisch: paproć)
# pálca - Stock, Stab (Slowakisch: palica, Russisch: палка [palka])
# palota - Palast, großer Saal; Russisch: палата [palata] Saal, Kammer, Pavillon; Tschechisch: palác - Palast; Bulgarisch: палата [palata] - Palast, Residenz: Ursprung: lateinisch palātium - der Palatin (einer der sieben Hügel Roms, Sitz des Kaiserpalastes) → von dort „kaiserliche Residenz“. Über byzantinisch-griechisch palation → slawisch palata)
# pamut - Baumwolle (Kroatisch/Bulgarisch: pamuk - aus dem Türkischen: pamuk)
# pap - Pfarrer, Priester (Bulgarisch/Serbisch: поп [pop], Kroatisch: pop; : Kirchenslawisch: попъ [popŭ], eine volkssprachliche Verkürzung von попъ отецъ [pop otec] - Vater Priester; - ursprünglich altgriechisch: παπᾶς [papás] - Vater, Pfarrer)
# paprika - paprika (urgemeinslawisch = die rekonstruierte gemeinsame Vorstufe aller slawischen Sprachen - ca. 1.–7. Jh. n. Chr.: paprъ - Pfeffer; heute: Pfeffer - Polnisch: pieprz, Tschechisch: pepř, Russisch: пе́рец [perec], Bulgarisch: пипе́р [piper]; - Das heutige paprika ist nicht „Pfeffer selbst“, sondern eine frühneuzeitliche südslawische Neubildung zu papr- + -ika = „kleiner Pfeffer“; übertragen auf die neue Chilifrucht aus Amerika. Ab ca. 1500–1550 kam Chili/Paprika über Spanien und Portugal nach Europa - → Italien → Balkan → Osmanisches Reich → Ungarn; Die Osmanischer Kulturraum übernimmt das Wort als Fremdwort; Ungarisch übernahm paprika im 17. Jahrhundert. Im 18.–19. Jh. wird es in Ungarn zum Nationalgewürz. - Das slawische Wort paprika ist eine frühneuzeitliche Neubildung auf slawischer Grundlage.)
# pára - Dampf (Kroatisch: para, Tschechisch: pára, Russisch пар [par], Serbisch/Bulgarisch: пара [para])
# pásztor - Hirte (ursprünglich lateinisch: Hirte; Kroatisch: pastir, Russisch: пасти [pasti], Serbisch: пастир [pastir], Polnisch: pasterz
# patko - Hufeisen (Kroatisch: potkovica, Slowakisch: podkova, Russisch/Bulgarisch: подкова [podkova])
# pelenka - Windel (Kroatisch: pelena, Tschechisch: plenka, Russisch: пелёнка [pelënka], Bulgarisch: пелена [pelena]
# pecsenye - der Braten (Serbokroatisch: печење [pečenje], Bosnisch: pečenje, Tschechisch: pečeně)
# pék - Bäcker (Slowenisch: pék, Kroatisch: pekar, Russisch: пекарь [pekarʹ], Serbisch/Bulgarisch: пекар [pekar])
# péntek - Freitag (Kroatisch: petak, Serbisch: петак [petak], Slowakisch: piatok, Bulgarisch: петък [petăk], Russisch: пятница [pjatniza])
# pince - Keller (Bedeutungsverschiebung: pivnica - Bierkeller, Bierkeller, Gaststube; abgeleitet von pivo = Bier) (Kroatisch: pivnica; Slowakisch: pivnica, Bulgarisch: пивница [pivniza]) (Im Ungarischen wurde aus pivnica → pince - durch Kürzung und Lautanpassung; mit der Bedeutung: allgemein Keller, Lagerraum).
# pisztráng - Forelle (Bulgarisch: пъстърва [păstărva], Kroatisch: pastrva, Serbisch: пастрмка [pastrmka], Slowakisch: [pstruh], Polnisch: pstrąg)
# polc - Regal (Bulgarisch/Serbisch: полица [polica], Russisch: полка [polka], Tschechisch: police, Kroatisch/Slowakisch: polica)
# poloska - Wanze; (auch: Abhörwanz) (Tschechisch: ploštice, Slowakisch: ploštica, Polnisch: pluskwa)
# pulyka - Pute (Bulgarisch: пуйка [pujka]; aus dem osmanisch-türkisch: pulub; evtl. Vermittlung über das Südslawische ins Ungarische)
# puska - Gewehr (Bulgarisch/Serbisch: пушка [puška], Kroatisch: puška, Slowakisch/Tschechisch: puška)
# puszta - verödet, leer (verödert: Bulgarisch/Serbisch: пуст [pust], Polnisch: opuszczony, Kroatisch: pustoš, Tschechisch/Slowakisch: pustý ; - - - ; leer: Russisch: пустой [pustoj], Polnisch: pusty)
# rab - Gefangener (Bedeutungsverschiebung: Sklave - Kroatisch: rob, Russisch: раб [rab], Bulgarisch: роб [rob]) (ungarisch: rabszolga - Sklave [wörtlich: Gefangener-Diener])
# rák - Krebs (Kroatisch/Slowakisch/Tschechisch: rak, Bulgarisch/Russisch/Serbisch: рак [rak],
# répa - Rübe (Serbisch/Russisch: репа [repa], Tschechisch: řepa)
# rizs - Reis (Serbisch: рижа [riža], Kroatisch: riža, Slowakisch: ryža, Russisch: рис [ris])
# raj - Schwarm (Kroatisch/Slowenisch/Tschechisch: roj, Slowakisch: rojiť, Serbisch: рој [roj], Russisch: рой [roj], Bulgarisch: рой [roj], Ponisch: rój)
# rozs - Roggen (Bulgarisch: ръж [răž], Kroatisch: raž, Serbisch: раж [raž], Russisch: рожь [rož'])
# rozsda - Rost (bulgarisch: ръжда [răžda], Polnisch: rdza, Slowakisch: hrdza)
# sapka - Mütze (Russisch/Bulgarisch: шапка [šapka])
# sátor - Zelt (Russisch: шатёр [šatër], Serbisch: шатор [šator] - urspünglich wohl arabisch/türkisch)
# sonka - Schinken (Tschechisch: šunka, Serbisch/Bulgarisch: шунка [šunka])
# szabad - frei (Slowenisch: svoboden, Kroatisch: slobodan, Russisch: свободный [svobodnyj], Bulgarisch: свободен [svoboden])
# szalma - Stroh (Kroatisch: sloma, Bulgarisch: слама [slama], Russisch: солома [soloma])
# szán/szánkó - Schlitten (Polnisch: sanki, Russisch: санки [sanki], Slowakisch: sane, Kroatisch: saonice, Slowakisch: sánky)
# szalonna - Speck (Slowakisch: slanina, Kroatisch: slanina, Bulgarisch. сланина [slanina],
# szappan - Seife (Kroatisch/Bosnisch/bulgarisch: sapun - ursprünglich französisch: savon)
# szemét - Müll (Tschechisch: smetí, Bulgarisch: смет [smet])
# széna - Heu (Slowakisch: seno, Kroatisch: sijeno, Russisch/Bulgarisch/Serbisch: сено [seno])
# szerda - Mittwoch (Bulgarisch: сряда [srjada], Russisch/Serbisch: среда [sreda], Kroatisch: srijeda, Slowakisch: streda, Slowenisch: sreda)
# szikla - Fels (Slowakisch: skala, Russisch/Bulgarisch: скала [skala]
# szikra - Funke (Slowakisch/Kroatisch: iskra, Russisch/Serbisch/Bulgarisch: искра [iskra])
# szilva - Pflaume, Zwetschge (Bulgarisch/Russisch: слива [sliva], Kroatisch: šljiva, Slowakisch: slivka, Sebisch: шљива [šliva])
# szita - Sieb (Kroatisch/Slowenisch/Tschechisch/Slowakisch: sito, Bulgarisch/Russisch/Serbisch: сито [sito])
# szoknya - Rock (Kroatisch: suknja, Serbisch: сукња [suknja], Tschechisch: sukně, slowakisch: sukňa)
# szolga - Diener (Polnisch: sługa, Kroatisch: sluga, Russisch/Bulgarisch/Serbisch: слуга [sluga], Slowakisch: sluha)
# szomszéd - Nachbar (Bulgarisch: съсед [săsed], Kroatisch: susjed, Polnisch: sąsiad, Russisch: сосед [sosed], Slowakisch: sused)
# szuka - Hündin (Russisch: сука [suka])
# tábor - Lager (Tschechisch: tábor, Bulgarisch: табор [tabor])
# takács - Weber (Bulgarisch: тъкач [tăkač], Russich/Serbisch: ткач [tkač], Kroatisch: tkalac, Tschechisch: tkadlec, Polnisch: tkacz)
# takácsműhely - Weberei (wörtlich: Web-Werkstatt; nur der erste Wortteil "takács" ist slawisch; für andere Begriff mit "weben, Gewebe, Webstuhl" wird das rein urungarisches Wort "sző" verwendet)
# tészta - Teig (Kroatisch: tijesto, Bulgarisch/Serbisch/Russisch: тесто [testo], Slowakisch: cesto)
# tiszta - sauber (Kroatisch: čist, Slowakisch: čisté, Russisch: чистый [čisty], Serbisch/Bulgarisch: чист [čist])
# túró - Hüttenkäse (Quark) (Tschechisch/Slowakisch: tvaroh, Kroatisch: tvorog, Russisch: творог [tvorog])
# uborka - Gurke (Slowakisch: uhorka, Tschechisch: okurka)
# udvar - Hof (Russisch/Bulgarisch: двор [dvor], Kroatisch: dvorište, Serbisch: двориште [dvorište], Slowakisch: dvore, Tschechisch: dvůr)
# unoka - Enkel (Serbisch: унук [unuk], Kroatisch: unuk, Bulgarisch: внук [vnuk], Tschechisch/Slowakisch: vnuk, Polnisch: wnuk)
# uzsonna - Zwischenmahlzeit, Vesper, Nachmittagskaffee (Russich: ужин [užin])
# vacsora - Abendessen (Slowakisch/Kroatisch: večera, Serbisch: вечера [večera], Bulgarisch: вечеря [večerja])
# veréb - Spatz (Bulgarisch: врабче [vrabče], Kroatisch: vrabac, Polnisch: wróbel, Russisch: воробей [vorobej], Tschechisch/Slowakisch: vrabec)
# vidra - Otter (Kroatisch/Slowenisch: vidra, Russisch: выдра [vydra], Tschechisch: vydra)
# vihar - Sturm (Tschechisch: vichřice, Slowakisch: víchrica, Polnisch: wicher; - - - ;Bedeutungsverschiebung: Wirbelwind: Kroatisch: vihor - Wirbel: Russisch: вихрь [vichrʹ]; Bulgarisch: вихър [vichăr] = Wirbelwind)
# villa - Gabel (Bulgarisch: вилица [vilica], Kroatisch: vilica, Slowakisch: idlička)
# zálog - Pfand, Unterpfand (Tschechisch: záloha, Kroatisch: zalog, Bulgarisch/Serbisch: залог [zalog])
# zseb - Tasche (Kleidung) (Bulgarisch: джоб [džob], Kroatisch: džep, Serbisch: џеп [džep] - ursprünglich wohl Türkisch: cep)
# zsidó - Jude (Kroatisch: židovska, Slowakisch: žid)
# zsír - Fett (Russisch: жир [žir])
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;Lehnwörter aus slawischen Sprachen im Ungarischen
:jövevényszó - Lehnwort
:Diese Liste wurde nur unter didaktischen Aspekten erstellt, um Sprachschülern zu helfen, die eine slawische Sprache sprechen.
:Unter streng wissenschaftllichen Gesichtspunkten sind einige Wörter dabei, die aus nichtslawischen Sprachen stammen und nur über die slawischen Sprachen als Vermittler ins Ungarische gelangten. Auch sind einige Wörter dabei, bei denen kein ethymologischer Zusammenhang besteht, die aber dem entsprechenden Wort in den slawischen Sprachen sehr ähnlich klingen.
:Die Sprachgeschichte solcher etymologisch verwandten Wörter ist oft umstritten und nicht letztendlich geklärt.
:tükörszó - "Spiegelwort" (Lehnwort)
:tükör - Spiegel
:tükörforditás - Spiegelübersetzung
::(Beispiele englisch-deutsch: to make a difference - einen Unterschied machen; he was declared dead - er wurde für tot erklärt [das ist falsch, denn gemeint ist etwas anderes: sein Tot wurde festgestellt])
:Auf Spiegelübersetzungen soll hier aber nicht eingegangen werden, sondern nur auf einzelne Wörter.
:tükörszó - Das ist ein Wort oder Ausdruck, der durch die wörtliche Übersetzung eines fremden Wortes oder Ausdrucks entstanden ist.
:Bildungsregeln/Lautgesetze bei der Assimilation von fremden Wörtern in die ungarische Sprache: Der Fachmann spricht von '''Auflösung der Konsonantengruppe im Anlaut''', denn das Ungarische kennt ursprünglich keine Wörter, die mit zwei oder mehr Konsonanten beginnen. Diese Auflösung der Konsonantengruppen wurde auch bei Lehnwörtern angewendet.
:Auch in der deutschen Sprache kommen wir bei "eingewanderten" Wörtern gelegentlich an die Toleranzgrenze unserer Zungenmuskulatur, wenn zu viele Konsonanten hintereinander stehen:
:Die Aussprache von "springt" geht uns leicht über die Zunge.
:Schwerer wird es schon bei "Aleksandr" (die russ. Variante von Alexander), "Dmitr", "Brno" (Stadt: Brünn), Dnepr (Fluss) oder gar "Srpska crkva" (Serbisch: Српска црква = Serbiche Kirche);
:Die Ungarische Sprache hat eine noch viel stärkere "Aversion" gegen Konsonantenhäufungen und löst sie durch Einschub oder Voranstellung eines Vokals meist auf.
:Bei erst kürzlich übernommenen Wörtern unterbleibt diese Auflösung der Konsonantenhäufung aber oft.
:Häufige lautregel: Wenn das ursprüngliche slawische Wort mit zwei Konsonanten hintereinanderstehenden beginnt, dann wird für das ungarische Lehnwort zwischen diese ein Vokal eingeschoben oder (seltener) davorgestellt:
:Beispiele:
:slawisch: '''sm'''et -> ungarisch: '''sz'''e'''m'''ét - Müll
:slawisch: '''kl'''ucs -> ungarisch: '''k'''u'''l'''cs - Schlüssel
:slawisch: '''kl'''ietka -> ungarisch: '''k'''a'''l'''itka - Käfig
:slawisch: '''sk'''ola -> ungarisch: i'''sk'''ola - Schule
:slawisch: '''dv'''or -> ungarisch: u'''dv'''ar - Hof
# ablak - Fenster (Altkirchenslawisch: oblokъ [oblok])
# apáca - Nonne (Bedeutungsverschiebung; ursprünglisch Lateinisch: abbas - Abt; abbātissa - Äbtissin; später: Kirchenslawisch: apaticа - Äbtissin, Nonne; Polnisch: opatka - Äbtissin; Kroatisch/Serbisch: opatija - Kloster, Abtei)
# asztal - Stuhl (Bulgarisch: стол [stol], Slowenisch: stol)
# bab - Bohne (Bulgarisch/Russisch: боб [bob])
# Balaton - der Balaton (urslawisch *bolto = sumpfig, morastig; Russisch: болото [boloto] = Sumpf, Morast; Bulgarisch: блато [blato] = Sumpf; Serbisch/Kroatisch: blato = Schlamm, Morast; Tschechisch: bláto = Schlamm, Matsch; Slowakisch: blato = Schlamm, Morast; Polnisch: błoto = Schlamm, Morast; auch sumpfiges Gelände) - ("bolatin" - das Wort steht in der Gründungsurkunde für das Kloster Tihany, am Balaton, von 1055, der ältesten erhaltenen vollständigen Urkunde Ungarns. Die Urkunde enthält die ältesten Schriftzeugnisse in ungarischer Sprache und in einer finno-ugrischen Sprache überhaupt.)
# barack - Pfirsisch („őszibarack” = Herbst-Pfirsich; „sárgabarack” = gelbe Aprikose) (Serbisch: бресква [breska], Tschechisch/slowakisch: broskev, Kroatisch: breskva, Polnisch: broskiew)
# bárány - Lamm (Russisch: барань [baran']) (Bedeutungsverschiebung: Hammel, Widder, Schafbock - Bulgarisch: баран [baran], Polnisch: baran)
# barát (1) - Freund (Bedeutungsverschiebung: Bruder - Slowakisch/Kroatisch: brat, Russisch/Bulgarisch: брат [brat], Serbisch: брате [brate])
# barát (2) - Mönch (Klosterbruder, Bruder) (Russisch: брат [brat] = Bruder; Polnisch: brat, Tschechisch: bratr, Bulgarisch: брат [brat])
# bika - Bulle/Stier (Bosnisch: bik, Russisch: бык [byk], Slowenisch: bik)
# bivaly - Büffel (Bulgarisch: бивол [bivol]; Russisch: буйвол [bujvol]; Polnisch: bawół, Serbokroatisch: bivol, Tschechisch: buvol, Slowakisch: byvol; zwar slawisch vermittel, aber ursprünglich aus dem Vulgär-Latein: buvalus/bubalus; das wiederum aus dem Alt-Griechischen: βούβαλος [boúbalos])
# bodnár - Fassbinder, Böttcher (Russisch: бондарь [bondarʹ], Polnisch: bednarz, Slowakisch: bednár, Tschechisch: bednář) (das ungarisch "kádár" ist aber das gebräuchlichere Wort dafür)
# bolha - Floh (Russisch: блоха [blocha], Bulgarisch: бълхата [bălcha])
# borona - Egge (Russisch: борона [borona], Bulgarisch: брана [brana], Tschechisch/Slowakisch: brány; Polnisch. brona)
# borotva - Rasierapparat, (borotvál - rasieren), ("borotva-" - "Rasier-") - (Bedeutungsverschiebung - Bart: Slowakisch/Slowenisch: brada, Bosnisch/Serbisch/Bulgarisch: брада [brada])
# cár - Zar (Kroatisch: car, Bulgarisch/Serbisch: цар [car], Russisch: царь [carʹ])
# cékla - Rote Bete (Kroatisch: cikla, Slowakisch: cvikla, Serbisch: цвекла [cvekla], Bulgarisch: цвекло [cveklo])
# cserép - Dachziegel (Russisch: черепица [čerepica])
# cseresznye - Kirsche (Süßkirsche) (Slowakisch: čerešňa, Bulgarisch: череша [čereša], Polnisch: czereśnia, Russisch: черешня [čerešnja])
# csésze - Tasse (Russisch: чашка [časchka], Bulgarisch: чаша [čascha])
# csoda - Wunder (Bulgarisch/Russisch/Serbisch: чудо [čudo], Kroatisch: čudo, Polnisch: cud)
# csorba - saure Fleischsuppe (Bulgarisch: чорба [čorba], Kroatisch: čorba; ursprünglisch osmansich-türkisch: çorba - Suppe)
# csuka - Hecht (Serbisch: штука [štuka], Kroatisch: štuka, Bulgarisch: щука [štuka], Slowakisch: šťuka, Russisch: щука [ščuka])
# csütörtök - Donnerstag (Kroatisch: četvrtak, Slowakisch: štvrtok, Tschechisch: čtvrtek, Russisch: четверг [četverg], Bulgarisch: четвъртък [četvărtăk], Serbisch: четвртак [četvrtak])
# derék - tapfer, tüchtig, Taille, Lende (ur-slawisch *dobra / *dobrina = „gut, tüchtig, gut gebaut“; *dobrina = „Güte, gute Beschaffenheit, körperliche Tüchtigkeit“; im Altungarischen verschoben zu: „gut gebaut, kräftig, kernige Körpermitte“; schließlich konkretisiert zum Körperteil „Taille/Lende“; „derék ember“ = „ein tüchtiger, ordentlicher Mensch“; Die Bedeutung ist also eine alte Übertragung: „der gute (kräftige) Körperbereich“ → „kräftiger Mensch“ → „Taille“) („dobrina → derék“: Die Entwicklung ist alt und typisch für frühe ungarisch-slawische Kontakte: Anfangskonsonant d- bleibt. Der slawische Stammvokal „o“ wird zu ungarischem „e“. Das Suffix „-ina“ fällt weg / verschmilzt → ungarische Kürzung. „dobr- → der“ - Assimilation und Vokalangleichung. Endung „-ék“ ist eine altungarische Anpassung, typisch bei Substantivierungen.)
# dinnye - Melone (Kroatisch: dinja, Serbisch: диња [dinja], Russisch: дыня [dynja])
# drága - teuer (Russisch: дорогой [dorogoy], Slowenisch: drág, Tschechisch/Slowakisch: drahý)
# dumál - quatschen, labern, schwafeln (Bulgarisch ???
# ebéd - Mittagessen (Tschechisch: oběd, Russisch: обед [obed], Polnisch: obiad, Bulgarisch: обяд [objad])
# ecet - Essig (Slowakisch: ocot, Tschechisch: ocet, Bulgarisch: оцет [ocet] - Italienisch: aceto, - lateinische Wurzeln)
# egres - Stachelbeere (Slowakisch: egreš, Tschechisch: angrešt)
# elgázol - umfahren, überfahren, durchwaten (Bulgarisch: газя; Kroatisch ???)
# deszka - Brett (Slowakisch: doska, Russisch: доска [doska], Bulgarisch: дъска [dăska])
# galamb - Taube (Bulgarisch: гълъб [gălăb], Serbisch: голуб [golub], Russisch: голубь [golubʹ], Serbokroatisch: голуб [golub], Slowakisch: holub)
# gát - Damm, Deich, Sperrwerk (Bedeutungsverschiebung: Russisch: гать [gatʹ] - Bohlenweg im Sumpf, Damm; Polnisch: gaty - Spundwand, Damm; Kroatisch/Serbisch: gat - Kai, Anlegeplatz, Damm)
# gereblye - Rechen (Kroatisch: grabulja, Slowenisch: grablje, Russisch/Ukrainisch: грабли [grabli], Bulgarisch: гребло [greblo])
# gilista - Wurm (Bulgarisch: глист [glist], Polnisch: glista, Tschechisch/Slowakisch: hlíst - in slawischen Sprachen nur für parasitäre Würmer)
# hála - Dank, Dankbarkeit, Erkenntlichkeit (Tschechisch/Slowakisch: chvála - Lob; Polnisch: chwała – Ruhm, Lob, Ehre; Russisch: хвала [chvalá] – Lobpreisung; Kroatisch: hvala – Danke; Slowenisch: hvala – Danke; Bulgarisch: хвала [chvala] – Lob, Dank - gehoben, kirchlich / literarisch)
# hiba - Fehler, Schuld, mangel, Defekt (Tschechisch: chyba - Fehler, Irrtum, Mangel; Slowakisch: chyba - Fehler, Mangel; Polnisch: chyba - wohl, wahrscheinlich, außer - Bedeutungsverschiebung; urslawisch: *xyba - Mangel, Fehler, Abweichung)
# horkol - schnarchen (Tschechisch: chrápat, Slowakisch: chrápanie, Russisch: храпеть [chrapetʹ], Serbisch: хркати [hrkati], Kroatisch: hrkanje,
# iga - Joch (Russich/Bulgarisch: иго [igo])
# ikra - Kaviar (Russisch/Serbisch: икра [ikra], Kroatisch/Slowakisch: ikra)
# iskola - Schule (Kroatisch/Tschechisch: škola, Russisch: школа [škola] - ursprünglich lateinische Wurzel: schola)
# kalitka - Käfig (Slowakisch: klietka, Slowenisch: kletka, Russisch/Bulgarisch: клетка [kletka])
# kapa - Hacke
# kapál - hacken (Boden) (Kroatisch: kopati, Slowakisch: kopať, Tschechisch: kopat, Bulgarisch: копая [kopaja]
# kapor - Dill (Kroatisch: kopar, Slowakisch: kôpor, Bulgarisch: копър [kopăr])
# káposzta - Kohl (Russisch: капуста [kapusta], Slowakisch/Polnisch: kapusta, Kroatisch: kupus, Serbisch: купус [kupus])
# karfiol - Blumenkohl (Kroatisch/Slowakisch: karfiol, Bulgarisch/Serbisch: карфиол [karfiol], Polnisch: kalafior)
# kása - Brei (Russisch/Bulgarisch: каша [kaša], Tschechisch: kaše)
# kasza - Sense (Slowenisch/Slowakisch/Tschechisch/Bosnisch/Polnisch: kosa, Russisch/Bulgarisch: коса [kosa])
# kazán - Kessel (Russisch/Bulgarisch/Serbisch: казан [kazan], Kroatisch: kazan, ursprünglisch aus dem Türkischen übernommen, Türkisch: kazan)
# kémény - Schornstein (Bulgarisch: комин [komin], Russisch: камин [kamin], Tschechisch/Slowakisch: komín) (Das deutsche Wort „Kamin“ kommt zwar aus dem Lateinischen caminus, aber das ungarische kémény ist älter als der deutsche Einfluss.)
# kereszt - Kreuz (Slowakisch/Slowenisch/Kroatisch: kríž, Russisch: крест [krest], Bulgarisch: кръст [krăst])
# keresztény - Christ (Bulgarisch: християнин [christijanin], Kroatisch: kršćanin, Tschechisch: křesťan, Russisch: кристиан [kristian])
# király - König (Bulgarisch: крал [kral] , Kroatisch/Slowenisch: kralj, Serbisch: краљ [kralj], Russisch: король [korolʹ], Tschechisch/Slowakisch: kráľ, Polnisch: król)
# kocsma - Kneipe (Bulgarisch: кръчма [krăčma], Serbisch: крчма [krčma], Slowakisch/Tschechisch: krčma)
# kolbász - Wurst (Tschechisch: klobása, Serbokroatisch: кобасица [kobasica], Russisch: колбаса [kolbasa])
# komló - Hopfen (Altslawisch chomъlъ [chom#l'] = Hopfen; Polnisch: chmiel = Hopfen; Lautverschiebung ch → k: kmiel und ein "o" eingefügt um die Konsonantenhäufung aufzulösen; → komiel →komló; Russisch: хмель [chmelʹ], Tschechisch/Slowakisch: chmel, Bulgarisch: хмел [chmel])
# konyha - Küche (Russisch/Bulgarisch: кухня [kuchnja], Polnisch: kuchnia, Tschechisch: kuchyně, Slowakisch: kuchyňa, Kroatisch: kuhinja)
# kosár - Korb (Bosnisch: koš, Kroatisch: koš oder košara, Tschechisch: košík)
# kovács - Schmied (Kroatisch: kovač, Slowakisch: kováč, Bulgarisch/Serbisch: ковач [kovač])
# kukorica - Mais (Kroatisch: kukuruz, Russisch: кукуруза [kukuruza], Slowenisch: koruza, Tschechisch: kukuřice)
# kulcs - Schlüssel (Kroatisch/Bosnisch: ključ, Russisch/Bulgarisch: ключ [ključ], Serbisch: кључ [ključ])
# kurva - Hure, Prostituierte (Bulgarisch/Serbisch/Ukrainisch: курва [kurva], Polnisch: kurwa, Tschechisch/slowakisch: kurva)
# kutya - Hund (Serbisch/Bulgarisch: куче [kuče], Kroatisch: kuja = Hündin, Ukrainisch: kucsu, Osmaisch: kuçukuçu) - onematopoetisch/lautmalerisch - streng genommen kein slawisches Lehnwort, da im Ungarischen unabhängig vom Slawischen entstanden
# lapát - Schaufel (Kroatisch/Slowakisch: lopata, Serbisch/Bulgarisch/Russisch: лопата [lopata], Polnisch: łopata)
# len - Flachs, Lein (Serbisch: лан [lan], Polnisch/Tschechisch: len, Slowakisch: ľan, Kroatisch: lan, Russisch/Bulgarisch: лен [len])
# mák - Mohn (Bulgarisch/Russisch/Serbisch: мак [mak], Kroatisch: mak, Slowakisch: mak)
# málna - Himbeere (Kroatisch/Slowenisch/Slowakisch: malina, Bulgarisch/Serbisch: малина [malina])
# malom - Mühle (Tschechisch: mlýn, Kroatisch: mlin, Polnisch: młyn, Serbisch: млин [mlin], Bulgarisch: мелница [melniza], Russisch: мельница [mel'niza])
# mecset - Moschee (Russisch: мечеть [mečetʹ], Slowakisch: mešita)
# medve - Bär (Kroatisch: medvjed, Tschechisch: medvěd, Slowakisch: medveď, Russisch: медведь [medvedʹ])
# mér - messen (Russisch: мерить [meritʹ], Bulgarisch: меря [merja], Kroatisch: mjera, tschechisch: změřit)
# mészáros - Fleischer (Kroatisch: mesar, Bulgarisch/Serbisch: месар [mesar], Slowakisch: mäsiar)
# mocsár - Sumpf (Slowakisch: močiar)
# munka - Arbeit (Bedeutungsverschiebung: - Altslawischen mǫka - Mühe, Plage, Qual, schwere Arbeit; heute: Russisch: мука [muka] - Qual, Leiden; Polnisch: męka - Qual, Plage; Tschechisch/Slowakisch: muka - Qual, schwere Mühsal; Bulgarisch: мъка [măka] = Leid, Mühsal) (heute Ungarisch: nicht mehr nur „Mühsal“, sondern allgemein „Arbeit“)
# néma - stumm (Serbokroatisch: нем [nem], Bulgarisch: ням [njam], Russisch: немой [nemo], Slowakisch: nemý)
# német - deutsch (Slowakisch: nemecký, Kroatisch: njemački, Russisch: немецкий [nemeckij])
# ólom - Blei (Polnisch: Ołów, Bulgarisch: олово [olovo])
# orosz - russisch, Russe (Slowakisch: ruský, Kroatisch: ruski, Bulgarisch: руски [ruski])
# pad - Sitzbank (Bedeutungsverschiebung: Russisch/Bulgarisch: под [pod] - unter) (siehe auch: padló)
# padlizsán - Aubergine (Bosnisch: patlidžan, Kroatisch: patlidžan, Russisch: баклажан [baklažan], Bulgarisch: патладжан [patladžan] - ursprünglich arabisch/türkisch)
# padló - Fußboden (Bedeutungsverschiebung: - Altslawisch: podъ = Unterlage, Basis, Boden; - Fußboden: Polnisch: podłoga; Tschechisch: podlaha; Bulgarisch: под[pod]) (siehe auch: pad)
# páfrány - Farn (Bulgarisch/Serbisch: папрат [paprat], Kroatisch: paprat, Slowakisch: papraď, Russisch: папоротник [paporotnik], Polnisch: paproć)
# pálca - Stock, Stab (Slowakisch: palica, Russisch: палка [palka])
# palota - Palast, großer Saal; Russisch: палата [palata] Saal, Kammer, Pavillon; Tschechisch: palác - Palast; Bulgarisch: палата [palata] - Palast, Residenz: Ursprung: lateinisch palātium - der Palatin (einer der sieben Hügel Roms, Sitz des Kaiserpalastes) → von dort „kaiserliche Residenz“. Über byzantinisch-griechisch palation → slawisch palata)
# pamut - Baumwolle (Kroatisch/Bulgarisch: pamuk - aus dem Türkischen: pamuk)
# pap - Pfarrer, Priester (Bulgarisch/Serbisch: поп [pop], Kroatisch: pop; : Kirchenslawisch: попъ [popŭ], eine volkssprachliche Verkürzung von попъ отецъ [pop otec] - Vater Priester; - ursprünglich altgriechisch: παπᾶς [papás] - Vater, Pfarrer)
# paprika - paprika (urgemeinslawisch = die rekonstruierte gemeinsame Vorstufe aller slawischen Sprachen - ca. 1.–7. Jh. n. Chr.: paprъ - Pfeffer; heute: Pfeffer - Polnisch: pieprz, Tschechisch: pepř, Russisch: пе́рец [perec], Bulgarisch: пипе́р [piper]; - Das heutige paprika ist nicht „Pfeffer selbst“, sondern eine frühneuzeitliche südslawische Neubildung zu papr- + -ika = „kleiner Pfeffer“; übertragen auf die neue Chilifrucht aus Amerika. Ab ca. 1500–1550 kam Chili/Paprika über Spanien und Portugal nach Europa - → Italien → Balkan → Osmanisches Reich → Ungarn; Die Osmanischer Kulturraum übernimmt das Wort als Fremdwort; Ungarisch übernahm paprika im 17. Jahrhundert. Im 18.–19. Jh. wird es in Ungarn zum Nationalgewürz. - Das slawische Wort paprika ist eine frühneuzeitliche Neubildung auf slawischer Grundlage.)
# pára - Dampf (Kroatisch: para, Tschechisch: pára, Russisch пар [par], Serbisch/Bulgarisch: пара [para])
# pásztor - Hirte (ursprünglich lateinisch: Hirte; Kroatisch: pastir, Russisch: пасти [pasti], Serbisch: пастир [pastir], Polnisch: pasterz
# patko - Hufeisen (Kroatisch: potkovica, Slowakisch: podkova, Russisch/Bulgarisch: подкова [podkova])
# pelenka - Windel (Kroatisch: pelena, Tschechisch: plenka, Russisch: пелёнка [pelënka], Bulgarisch: пелена [pelena]
# pecsenye - der Braten (Serbokroatisch: печење [pečenje], Bosnisch: pečenje, Tschechisch: pečeně)
# pék - Bäcker (Slowenisch: pék, Kroatisch: pekar, Russisch: пекарь [pekarʹ], Serbisch/Bulgarisch: пекар [pekar])
# péntek - Freitag (Kroatisch: petak, Serbisch: петак [petak], Slowakisch: piatok, Bulgarisch: петък [petăk], Russisch: пятница [pjatniza])
# pince - Keller (Bedeutungsverschiebung: pivnica - Bierkeller, Bierkeller, Gaststube; abgeleitet von pivo = Bier) (Kroatisch: pivnica; Slowakisch: pivnica, Bulgarisch: пивница [pivniza]) (Im Ungarischen wurde aus pivnica → pince - durch Kürzung und Lautanpassung; mit der Bedeutung: allgemein Keller, Lagerraum).
# pisztráng - Forelle (Bulgarisch: пъстърва [păstărva], Kroatisch: pastrva, Serbisch: пастрмка [pastrmka], Slowakisch: [pstruh], Polnisch: pstrąg)
# polc - Regal (Bulgarisch/Serbisch: полица [polica], Russisch: полка [polka], Tschechisch: police, Kroatisch/Slowakisch: polica)
# poloska - Wanze; (auch: Abhörwanz) (Tschechisch: ploštice, Slowakisch: ploštica, Polnisch: pluskwa)
# pulyka - Pute (Bulgarisch: пуйка [pujka]; aus dem osmanisch-türkisch: pulub; evtl. Vermittlung über das Südslawische ins Ungarische)
# puska - Gewehr (Bulgarisch/Serbisch: пушка [puška], Kroatisch: puška, Slowakisch/Tschechisch: puška)
# puszta - verödet, leer (verödert: Bulgarisch/Serbisch: пуст [pust], Polnisch: opuszczony, Kroatisch: pustoš, Tschechisch/Slowakisch: pustý ; - - - ; leer: Russisch: пустой [pustoj], Polnisch: pusty)
# rab - Gefangener (Bedeutungsverschiebung: Sklave - Kroatisch: rob, Russisch: раб [rab], Bulgarisch: роб [rob]) (ungarisch: rabszolga - Sklave [wörtlich: Gefangener-Diener])
# rák - Krebs (Kroatisch/Slowakisch/Tschechisch: rak, Bulgarisch/Russisch/Serbisch: рак [rak],
# répa - Rübe (Serbisch/Russisch: репа [repa], Tschechisch: řepa)
# rizs - Reis (Serbisch: рижа [riža], Kroatisch: riža, Slowakisch: ryža, Russisch: рис [ris])
# raj - Schwarm (Kroatisch/Slowenisch/Tschechisch: roj, Slowakisch: rojiť, Serbisch: рој [roj], Russisch: рой [roj], Bulgarisch: рой [roj], Ponisch: rój)
# rozs - Roggen (Bulgarisch: ръж [răž], Kroatisch: raž, Serbisch: раж [raž], Russisch: рожь [rož'])
# rozsda - Rost (bulgarisch: ръжда [răžda], Polnisch: rdza, Slowakisch: hrdza)
# sapka - Mütze (Russisch/Bulgarisch: шапка [šapka])
# sátor - Zelt (Russisch: шатёр [šatër], Serbisch: шатор [šator] - urspünglich wohl arabisch/türkisch)
# sonka - Schinken (Tschechisch: šunka, Serbisch/Bulgarisch: шунка [šunka])
# szabad - frei (Slowenisch: svoboden, Kroatisch: slobodan, Russisch: свободный [svobodnyj], Bulgarisch: свободен [svoboden])
# szalma - Stroh (Kroatisch: sloma, Bulgarisch: слама [slama], Russisch: солома [soloma])
# szán/szánkó - Schlitten (Polnisch: sanki, Russisch: санки [sanki], Slowakisch: sane, Kroatisch: saonice, Slowakisch: sánky)
# szalonna - Speck (Slowakisch: slanina, Kroatisch: slanina, Bulgarisch. сланина [slanina],
# szappan - Seife (Kroatisch/Bosnisch/bulgarisch: sapun - ursprünglich französisch: savon)
# szemét - Müll (Tschechisch: smetí, Bulgarisch: смет [smet])
# széna - Heu (Slowakisch: seno, Kroatisch: sijeno, Russisch/Bulgarisch/Serbisch: сено [seno])
# szerda - Mittwoch (Bulgarisch: сряда [srjada], Russisch/Serbisch: среда [sreda], Kroatisch: srijeda, Slowakisch: streda, Slowenisch: sreda)
# szikla - Fels (Slowakisch: skala, Russisch/Bulgarisch: скала [skala]
# szikra - Funke (Slowakisch/Kroatisch: iskra, Russisch/Serbisch/Bulgarisch: искра [iskra])
# szilva - Pflaume, Zwetschge (Bulgarisch/Russisch: слива [sliva], Kroatisch: šljiva, Slowakisch: slivka, Sebisch: шљива [šliva])
# szita - Sieb (Kroatisch/Slowenisch/Tschechisch/Slowakisch: sito, Bulgarisch/Russisch/Serbisch: сито [sito])
# szoknya - Rock (Kroatisch: suknja, Serbisch: сукња [suknja], Tschechisch: sukně, slowakisch: sukňa)
# szolga - Diener (Polnisch: sługa, Kroatisch: sluga, Russisch/Bulgarisch/Serbisch: слуга [sluga], Slowakisch: sluha)
# szomszéd - Nachbar (Bulgarisch: съсед [săsed], Kroatisch: susjed, Polnisch: sąsiad, Russisch: сосед [sosed], Slowakisch: sused)
# szuka - Hündin (Russisch: сука [suka])
# tábor - Lager (Tschechisch: tábor, Bulgarisch: табор [tabor])
# takács - Weber (Bulgarisch: тъкач [tăkač], Russich/Serbisch: ткач [tkač], Kroatisch: tkalac, Tschechisch: tkadlec, Polnisch: tkacz)
# takácsműhely - Weberei (wörtlich: Web-Werkstatt; nur der erste Wortteil "takács" ist slawisch; für andere Begriff mit "weben, Gewebe, Webstuhl" wird das rein urungarisches Wort "sző" verwendet)
# tészta - Teig (Kroatisch: tijesto, Bulgarisch/Serbisch/Russisch: тесто [testo], Slowakisch: cesto)
# tiszta - sauber (Kroatisch: čist, Slowakisch: čisté, Russisch: чистый [čisty], Serbisch/Bulgarisch: чист [čist])
# túró - Hüttenkäse (Quark) (Tschechisch/Slowakisch: tvaroh, Kroatisch: tvorog, Russisch: творог [tvorog])
# uborka - Gurke (Slowakisch: uhorka, Tschechisch: okurka)
# udvar - Hof (Russisch/Bulgarisch: двор [dvor], Kroatisch: dvorište, Serbisch: двориште [dvorište], Slowakisch: dvore, Tschechisch: dvůr)
# unoka - Enkel (Serbisch: унук [unuk], Kroatisch: unuk, Bulgarisch: внук [vnuk], Tschechisch/Slowakisch: vnuk, Polnisch: wnuk)
# uzsonna - Zwischenmahlzeit, Vesper, Nachmittagskaffee (Russich: ужин [užin])
# vacsora - Abendessen (Slowakisch/Kroatisch: večera, Serbisch: вечера [večera], Bulgarisch: вечеря [večerja])
# veréb - Spatz (Bulgarisch: врабче [vrabče], Kroatisch: vrabac, Polnisch: wróbel, Russisch: воробей [vorobej], Tschechisch/Slowakisch: vrabec)
# vidra - Otter (Kroatisch/Slowenisch: vidra, Russisch: выдра [vydra], Tschechisch: vydra)
# vihar - Sturm (Tschechisch: vichřice, Slowakisch: víchrica, Polnisch: wicher; - - - ;Bedeutungsverschiebung: Wirbelwind: Kroatisch: vihor - Wirbel: Russisch: вихрь [vichrʹ]; Bulgarisch: вихър [vichăr] = Wirbelwind)
# villa - Gabel (Bulgarisch: вилица [vilica], Kroatisch: vilica, Slowakisch: idlička)
# zálog - Pfand, Unterpfand (Tschechisch: záloha, Kroatisch: zalog, Bulgarisch/Serbisch: залог [zalog])
# zseb - Tasche (Kleidung) (Bulgarisch: джоб [džob], Kroatisch: džep, Serbisch: џеп [džep] - ursprünglich wohl Türkisch: cep)
# zsidó - Jude (Kroatisch: židovska, Slowakisch: žid)
# zsír - Fett (Russisch: жир [žir])
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Ungarisch/Ungarisch-Grammatik/Kurze ungarische Wörter
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== Lange vs kurze ungarische Wörter (Beispiele) ==
;Lange ungarische Wörter:
:Aufgabe: Lies das laut und langsam vor!
:1. A közlekedési kereszteződésnél mindig óvatosan kell megállni.
:2. A megbízhatatlanság sok problémát okoz a munkahelyen.
:3. A felkészülés a vizsgára hetekig tartott.
:4. A házfelújítás befejezése után mindenki megkönnyebbült.
:5. A szemetetgyűjtő autó minden hétfő reggel megérkezik.
:6. Az útkereszteződésben hosszú sor alakult ki.
:7. A természetvédelem fontosságát nem lehet eléggé hangsúlyozni.
:8. A vízszennyezés elleni küzdelem közös feladatunk.
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!'''<font color="ff00ff"> ungarisch - deutsch </font> '''
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:1. A közlekedési kereszteződésnél mindig óvatosan kell megállni. - An der Straßenkreuzung muss man immer vorsichtig anhalten.
:2. A megbízhatatlanság sok problémát okoz a munkahelyen. - Unzuverlässigkeit verursacht viele Probleme am Arbeitsplatz.
:3. A felkészülés a vizsgára hetekig tartott. - Die Vorbereitung auf die Prüfung dauerte wochenlang.
:4. A házfelújítás befejezése után mindenki megkönnyebbült. - Nach dem Abschluss der Haussanierung waren alle erleichtert.
:5. A szemetetgyűjtő autó minden hétfő reggel megérkezik. - Das Müllsammelfahrzeug kommt jeden Montagmorgen an.
:6. Az útkereszteződésben hosszú sor alakult ki. - An der Straßenkreuzung bildete sich eine lange Schlange.
:7. A természetvédelem fontosságát nem lehet eléggé hangsúlyozni. - Die Bedeutung des Naturschutzes kann man nicht genug betonen.
:8. A vízszennyezés elleni küzdelem közös feladatunk. - Der Kampf gegen die Wasserverschmutzung ist unsere gemeinsame Aufgabe.
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:(Wer dabei an die Ansagerin in Loriots Sketch "Englische Ansage" denken muss, die versucht, die "th"-Namen möglichst genau auszusprechen, der kennt auch ihr verzweifeltes Stöhnen am Ende, als sie immer mehr ins Stottern kommt bis sie schließlich abbricht.)
:1. A tanár hozzáállása megváltozott az új szabályok után.
:2. A munkához való hozzáállás sok mindent elárul az emberről.
:3. A kereszteződésnél türelmes hozzáállásra van szükség.
:4. A szomszéd hozzáállása a közös udvarhoz javult.
:5. A gyerekek hozzáállása a tanuláshoz most komolyabb lett.
:6. A kereszteződésben figyelmetlen hozzáállás balesetet okozhat.
:7. A vezető hozzáállása meghatározza a csapat hangulatát.
:8. A hozzáállásunk a nehéz helyzetekhez mutatja meg az igazi jellemünket.
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!'''<font color="ff00ff"> ungarisch - deutsch </font> '''
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:1. A tanár hozzáállása megváltozott az új szabályok után. - Die Einstellung des Lehrers hat sich nach den neuen Regeln verändert.
:2. A munkához való hozzáállás sok mindent elárul az emberről. - Die Einstellung zur Arbeit verrät viel über den Menschen.
:3. A kereszteződésnél türelmes hozzáállásra van szükség. - An der Kreuzung braucht man eine geduldige Haltung.
:4. A szomszéd hozzáállása a közös udvarhoz javult. - Die Haltung des Nachbarn zum gemeinsamen Hof hat sich verbessert.
:5. A gyerekek hozzáállása a tanuláshoz most komolyabb lett. - Die Einstellung der Kinder zum Lernen ist jetzt ernster geworden.
:6. A kereszteződésben figyelmetlen hozzáállás balesetet okozhat. - Eine unaufmerksame Haltung an der Kreuzung kann einen Unfall verursachen.
:7. A vezető hozzáállása meghatározza a csapat hangulatát. - Die Haltung des Leiters bestimmt die Stimmung des Teams.
:8. A hozzáállásunk a nehéz helyzetekhez mutatja meg az igazi jellemünket. - Unsere Einstellung zu schwierigen Situationen zeigt unseren wahren Charakter.
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;Kurze ungarische Wörter:
:Én is megy.
:Ő ki jön.
:Te lát őt.
:Ő ül le.
:Ő is él.
:Mi is jók.
:Te ne sírj!
:Ki sír még?
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!'''<font color="ff00ff"> ungarisch - deutsch </font> '''
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:Én is megy. – Ich gehe auch.
:Ő ki jön. – Er kommt heraus.
:Te lát őt. – Du siehst ihn.
:Ő ül le. – Er setzt sich.
:Ő is él. – Er lebt auch.
:Mi is jók. – Wir sind auch gut.
:Te ne sírj! – Weine nicht!
:Ki sír még? – Wer weint noch?
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:Én adok sót.
:Te szép lány vagy.
:Jó úr ül ott.
:Lát egy őz.
:Ma ég a ház.
:Egy kis ló fut át.
:Ő ír egy dalt.
:Éj jön, hű a lég.
:Bocs, én kés.
:Ki kér még bort?
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!'''<font color="ff00ff"> ungarisch - deutsch </font> '''
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:Én adok sót. – Ich gebe Salz.
:Te szép lány vagy. – Du bist ein schönes Mädchen.
:Jó úr ül ott. – Ein guter Herr sitzt dort.
:Lát egy őz. – Er sieht ein Reh.
:Ma ég a ház. – Heute brennt das Haus.
:Egy kis ló fut át. – Ein kleines Pferd läuft hinüber.
:Ő ír egy dalt. – Er schreibt ein Lied.
:Éj jön, hű a lég. – Die Nacht kommt, die Luft ist kühl.
:Bocs, én kés. – Sorry, ich bin spät.
:Ki kér még bort? – Wer will noch Wein?
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:Én jó levest főzök.
:Ma este hívsz.
:Ő ül a tónál.
:Kis Bál fut át.
:A lány sír, de szép lány.
:Jó ég, ég a fű!
:Apa ír egy szót.
:Őr áll a hídnál.
:Mi vesz mézet.
:Ti isztok sört.
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!'''<font color="ff00ff"> ungarisch - deutsch </font> '''
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:Én jó levest főzök. = Ich koche eine gute Suppe
:Ma este hívsz. = Du rufst heute Abend an.
:Ő ül a tónál. – Er sitzt am See.
:Kis Bál fut át. – Der kleine Bál läuft hinüber.
:A lány sír, de szép lány. = Das Mädchen weint, aber sie ist ein schönes Mädchen.
:Jó ég, ég a fű! – Mein Gott, das Gras brennt!
:Apa ír egy szót. – Vater schreibt ein Wort.
:Őr áll a hídnál. – Ein Wächter steht an der Brücke.
:Mi vesz mézet. – Wir kaufen Honig.
:Ti isztok sört. – Ihr trinkt Bier.
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:Bocs, én nem lát.
:Te jó, de fél.
:Ő sír, én nem.
:Kis lány ad sót.
:Én vágy rá.
:Jó ég, mi ez?
:Te hív, én megy.
:Ő búj, én vár.
:Látom, ő él még.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<font color="ff00ff"> ungarisch - deutsch </font> '''
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:Bocs, én nem lát. – Entschuldige, ich sehe nichts.
:Te jó, de fél. – Du bist gut, aber ängstlich.
:Ő sír, én nem. – Er weint, ich nicht.
:Kis lány ad sót. – Ein kleines Mädchen gibt Salz.
:Én vágy rá. – Ich sehne mich nach ihm/ihr.
:Jó ég, mi ez? – Mein Gott, was ist das?
:Te hív, én megy. – Du rufst, ich gehe.
:Ő búj, én vár. – Er versteckt sich, ich warte.
:Látom, ő él még. – Ich sehe, er ebt noch.
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== Lange Wörter ==
:Donaudampfschifffahrtsgesellschaft - 34 Buchstaben
:Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän - 42 Buchstaben
:Das längste deutsche Wort hat 64 Buchstaben:
:Konstantinopolitanischedudelsackpfeifenröhrlifabrikantentochter
:Konstantinopolitanische-dudelsackpfeifen-röhrli-fabrikanten-tochter
:Das längste ungarische Wort hat 44 Buchstaben:
:Megszentségteleníthetetlenségeskedéseitekért
:Es bedeutet ungefähr „für dein [Plural] fortgesetztes Verhalten, als ob du nicht entweiht werden könntest“.
:1.)
:Meg'''szent'''ségteleníthetetlenségeskedéseitekért
:szent - heilig
:2.)
:Meg<font color="ff00ff">szentség</font>teleníthetetlenségeskedéseitekért
:<font color="ff00ff">szentség</font> - Heiligkeit
:3.)
:Meg<font color="ff00ff">szentség</font><font color="229922">telen</font>íthetetlenségeskedéseitekért
:<font color="ff00ff">szentség</font><font color="229922">telen</font> - <font color="229922">un</font>heilig
:4.)
:Meg<font color="ff00ff">szentség</font><font color="229922">telen</font><font color="2137bb">ít</font>etetlenségeskedéseitekért
:<font color="ff00ff">szentség</font><font color="229922">telen</font><font color="2137bb">ít</font> - entheiligen
:5.)
:Meg<font color="ff00ff">szentség</font><font color="229922">telen</font><font color="2137bb">ít</font>'''het'''etlenségeskedéseitekért
:<font color="ff00ff">szentség</font><font color="229922">telen</font><font color="2137bb">ít</font>'''het''' - entheiligen können
:6.)
:Meg'''szentségteleníthetetlen'''ségeskedéseitekért
:szentségteleníthetetlen - nicht entheiligbar (nicht entheiligen können)
:7.)
:Megszentségteleníthetetlenségeskedéseitekért
:szentségteleníthetetlenség - die Unentheiligbarkeit
:8.)
:Megszentségteleníthetetlenségeskedéseitekért
:szentségteleníthetetlenséges - unentheiligkeitsartig
:9.)
:Megszentségteleníthetetlenségeskedéseitekért
:szentségteleníthetetlenségeskedik - sich unentheiligkeitsmäßig verhalten (so tun, als wäre man unentheiligbar)
:10.)
:Megszentségteleníthetetlenségeskedéseitekért
:szentségteleníthetetlenségeskedéseitek - eure Unentheiligkeits-Anstellereien
:11.)
:Megszentségteleníthetetlenségeskedéseitek<font color="993300">ért</font>
:„-<font color="993300">ért</font>“ - „wegen/für“
:12.)
:<font color="993300">Meg</font>szentségteleníthetetlenségeskedéseitekért
:„<font color="993300">meg</font>-“ - aspektual, perfektiv: „vollständig machen, völlig ...“
:13.)
:Megszentségteleníthetetlenségeskedéseitekért - „wegen eures Sich-so-verhaltens, als wärt ihr völlig unentheiligbar“.
:14.)
:Meg-szent-ség-telen-ít-het-etlen-ség-es-kedés-eitek-ért
== Zusammengesetzten Substantiven - Komposita ==
:Hier aber soll es um die vielen ganz kurzen ungarischen Wörter gehen.
:Diese eignen sich hervorragend, um sein Vokabular ohne extreme Anstrengungen zu erweitern.
:Die ungarische Sprache hat ungewöhnlich viele dieser kurzen Wörter, die dann wie im Deutschen zu zusammengesetzten Substantiven - Komposita - zusammengestellt werden.
:Diese einsilbigen (und natürlich auch andere mehrsilbige) Wörter werden dann zu langen „Wortungetümen“ zusammengesetzt, was ungarische Texte auf den ersten Blick fast unaussprechlich macht. Das Aneinanderfügen zu zusammengesetzten Substantiven folgt dabei erstaunlicherweise meist der Logik, die wir von deutschen zusammengesetzten Substantiven kennen. Daran kommen dann noch 1-3 Suffixe mit unterschiedlichsten Bedeutungen.
:Gelegentlich handelt es sich auch um logisch zusammengesetzte Wort, um einen ganz anderen Gegenstand zu beschreiben. So in der Art wie wir es aus alten Native-Amerikan-Filmen (früher politische inkorrekt als „Indianerfilme“ bezeichnet) kennen: Feuer-Wasser (für Alkohol), Feuer-Ross (für Lokomotive), Großer Weißer Vater (US-Präsident), Bleichgesicht, Donnerstock. Solche Konstruktionen kennt auch das Ungarische.
:kép - Bild
:fény - Licht, Glanz
:fénykép - Foto (= Lichtbild)
:fényképez - fotografieren
:fényképező - "Fotografier-"
:gép - Maschine, Gerät
:fényképezőgép - Fotoapparat (= Lichtbildmaschine)
:fényképész - Photograph
:tok - Gehäuse, Etui, Kapsel, Futteral, Scheide, Hülse
:fényképezőgéptok - Kameratasche (= Lichtbildmaschinenfutteral)
:Davon können wir jetzt noch den Plural bilden - durch anhängen von „-k“ (bzw. „-ok“ oder „-ek“)
:fényképezőgépek - Fotoapparate
:und dann noch den Akkusativ bilden - durch anhängen von „-t“ (bzw. „-ot“ oder „-et“)
:fényképezőgépeket - (den) Fotoapparaten
:„mit dem Fotoapparat“ dazu - durch anhängen von „-val/-vel“ (im konkreten Fall „-pel“ weil das „v“ von „-vel“ an den vorhergehenden Buchstaben „p“ angepasst wird)
:a fényképezőgéppel - „mit dem Fotoapparat“ (hier ohne Akkusativ, also ohne "t")
:„mit den Fotoapparaten“ (also im Plural)dazu - durch anhängen von „-val/-vel“ (im konkreten Fall „-kel“ weil das „v“ von „-vel“ an den vorhergehenden Buchstaben „k“ angepasst wird)
:fényképezőgépek - Fotoapparate
:a fényképezőgépekkel - „mit den Fotoapparaten“
:lép - treten, schreiten
:lépés - Schritt
:cső - Rohr, Röhre
:lépcső - Treppe (= Schreitrohr)
:fut - laufen, rennen
:futó - Läufer
:sző - weben, spinnen
:szőnyeg - Teppich
:lépcsőfutószőnyeg - Treppenläufer
:út - Reise, Weg, Straße
:levél - Brief
:útlevél - Pass (= Reisebrief)
:fénykép - Lichtbild
:fény - Licht
:kép - Bild
:útlevélfénykép - Passbild
:táv - fern-, tele-, Strecke
:cső - Rohr, Röhre
:távcső - Fernrohr, Fernglas
:mű - Werk (Produkt), Schöpfung, künstlich-
:fog - Zahn
:sor - Reihe, Zeile
:műfogsor - Zahnprothese (Totalprothese) (= künstliche Zahnreihe)
:szár - Bein, Stängel - normalerweise ist "láb = Bein", aber auch "lábszár" ist erlaubt, (alsó lábszár = Unterschenkel)
:kapocs - Klammer, Schnalle, Spange, Schließe
:csont - Knochen
:szárkapocscsont - Wadenbein (= Beinklammer-Knochen) (Lateinisch: Fibula) (Fibula nennt man auch die Gewandnadel [Fibel] mit der seit Jahrtausenden die Kleidung zusammengehalten wird. Am bekanntesten sind die alten Griechen und Römer, die damit ihre Toga zusammengehalten haben. Eine Fibula sieht oft aus wie eine sehr große Sicherheitsnadel.)
== Liste sehr kurzer ungarischer Wörter ==
=== ein Buchstabe ===
# a - der/die/das
# e - ez a
# ő - er/sie
# s (= és) - und
=== zwei Buchstaben ===
:Bei Verben ist hier die für Wörterbucheinträge übliche 3. Person Einzahl (ungarisch: E/3) aufgeführt.
# ad - geben, verkaufen
# ág - Ast
# ál - falsch, unecht
# ám - nun, jedoch, obwohl, aber, doch
# ár - Preis (Kosten), Flut
# ás - graben
# át - hindurch, durch, über
# az - der/die/das
# bő - weit (Kleidung), bauschig, breit, reichlich, ausführlich
# bú - Kummer, Trauer
# de - aber; doch (als Widerspruch)
# ég - Himmel, brennen, verbrennen
# éj - Nacht
# ék - Keil
# él - Leben, leben, Kante, Schneide
# én - ich
# ép - unversehrt, gesund, intakt, heil, unversehrt
# ér - Blutgefäß, Ader, wert sein, taugen, gelten, erreichen, ankommen, berühren
# és - und
# év - Jahr
# fa - Baum, Holz
# fő - kochen, sieden, Hauptsache, Kopf (Haupt)
# fű - Gras
# ha - wenn, falls
# hó - Schnee, Monat
# hő - Wärme, Hitze
# hű - loyal, treu, getreu, aussagefähig
# íj - Bogen (Flitzebogen, Waffen)
# ín - Sehne (am Muskel)
# ír - schreiben, der Ire/die Irin
# is - auch
# ív - Bogen (Krümmung - Mathematik, Gewölbe, Formulat, Packpapier)
# íz - Geschmack, Aroma, Marmelade, Fingerglied
# jó - gut, richtig, recht
# ki - wer
# kő - Stein
# lé - Saft
# ló - Pferd
# lő - schießen
# ma - heute
# mi - was, wir
# mű - Werk, Arbeit, Schöpfung
# ne - nicht
# nő - Frau, wachsen, zunehmen
# ok - Ursache, Grund
# ón - Zinn
# ól - Stall, Hütte
# óv - schützen, beschützen, warnen, behüten
# ők - sie (3. Person Plural)
# öl - Schoß, töten, umbringen, ermorden
# ön - Sie (höfliche Anrede)
# őr - Wächter, Aufsehen
# ős - Ahne, Vorfahre, uralt
# öt - fünf
# öv - Gürtel
# őz - Reh
# rá - drauf, darauf, daran
# rí - weinen
# ró - rügen, einschneiden, einkerben
# se - auch nicht, gar nicht
# sí - Ski
# só - Salz
# te - du
# ti - ihr
# tó - See
# tő - Wurzel, Haarwurzel, Stock (z. B. Weinstock, Rosenstock), (Wort-)Stamm
# tű - Nadel
# új - neu
# út - Straße (Fernstraße). Weg, Fahrt, Reise
# úr - Herr
# ül - sitzen, sich setzen, feiern
# űr - Weltraum, Leere, Vakuum
# üt - schlagen, hauen
# űz - treiben, betreiben, jagen, verfolgen
# vő - Schwiegersohn
=== drei Buchstaben ===
:Bei Verben ist hier die für Wörterbucheinträge übliche 3. Person Einzahl (ungarisch: E/1) aufgeführt.
# ács - Zimmermann
# adó - Steuer (Geld)
# agg - Greis, hochbetagt
# agy - Gehirn
# ágy - Bett
# alá - unter, hinunter
# áld - segnen
# áll - Kinn, stehen, sich hinstellen, standhalten
# alj - Unterteil, Grund, Unterlage
# apa - Vater
# arc - Gesicht, Wange
# árt - schaden
# áru - Ware
# ásó - Spaten
# bab - Bohne
# baj - Unglück, Übel, Leid
# báj - Anmut, Charme
# Bak - Steinbock (Sternzeichen)
# bak - Kutschersitz, Bock
# bal - linke/linker/linkes, die Linke (Faust)
# bán - bereuen, Ban (Titel)
# bár - Bar, obgleich, obwohl, mindestens
# bél - Darm
# bér - Lohn, Miete, Pacht
# bír - besitzen, haben, leiden (ausstehen), vertragen, können, mögen, tragen können, leiden können
# bíz - vertrauen, anvertrauen, überlassen
# bog - Knoten
# bók - Kompliment
# bor - Wein
# bot - Stock, Stab
# bőg - heulen, flennen, brüllen
# bök - stoßen, stechen
# bőr - Haut, Leder
# búg - heulen, brummen, dröhnen, gurren
# búj - vertieft sein
# búr - burisch, Bure
# bús - traurig, niedergeschlagen
# bűn - Sünde
# bűz - Gestank
# cár - Zar
# cég - Firma
# cél - Ziel
# cím - Adresse, Titel
# col - Zoll (Maßeinheit)
# csá - Hott!
# cső - Rohr, Röhre, Schlauch
# dac - Trotz
# dal - Lied, Gesang, Song
# dán - dänisch, Däne
# dél - Mittag, Süden
# dér - Raureif
# díj - Preis, Gebühr, Auszeichnung
# dió - Nuss
# dob - Trommel, werfen, schmeißen
# döf - stoßen, stechen, hineinstechen, erstechen, zustechen
# dog - Dogge (Hund)
# dög - Aas, Töle, Luder, Biest
# dől - fallen, sich neigen, kippen, fließen, strömen, versacken
# dúc - Strebe, Taubenschlag, Pfosten, Drempel
# dug - verstecken, hineinstecken, bumsen (Geschlechtsverkehr)
# dúl - toben, wüten
# dús - reichlich, üppig, wollüstig
# düh - Wut, Zorn, Rage
# edz - trainieren, abhärten, stählen, abschrecken (Metalle)
# egy - eins
# ejt - fallen lassen
# eke - Pflug
# élc - Witz, Bonmot
# élő - lebendig, lebend, live, Lebendige
# elő - hervor
# elv - Prinzip, Grundsatz
# emu - Emu
# epe - Galle, Gallenblase
# épp - gerade, eben
# érc - Erz
# ért - verstehen, sich verstehen, wegen, für
# erő - Kraft, Zwang
# érv - Argument
# eső - Regen
# ész - Verstand, Vernunft, Sinn, Gips
# faj - Art, Rasse, Stamm, Nation
# fáj - es tut weh (nur 3. Person Plural)
# fal - Mauer, Wand
# far - Hintern, Steiß, Heck
# fás - bewaldet, holzig, Baum-, Holz-
# fed - zudecken, bedecken, decken
# fej - Kopf, melken
# fék - Bremse, Zaum
# fel - hinauf
# fél - Hälfte, halb, Angst haben, befürchten
# fém - Metall
# fen - schärfen, wetzen, schleifen
# fér - Platz haben, hineinpassen
# fiú - Junge, Knabe, Sohn
# fix - fix, fest
# fog - Zahn, fangen
# fok - Grad, Stufe (nicht Treppe), Entwicklungszustand
# fon - spinnen
# föl - Sahne, Rahm, Haut (Milch), hinauf
# főz - kochen (Essen zubereiten)
# fúj - blasen, wehen, pusten
# fúr - bohren
# fut - laufen, rennen, fliehen
# fül - Ohr, Henkel
# fűt - heizen, beheizen
# fűz - Weide, schnüren, einfädeln, flechten, zusammenheften, broschieren
# gát - Damm, Barriere, Hindernis
# gaz - Unkraut, niederträchtig
# gáz - Gas
# gém - Reiher, Ziehbrunnenhebel
# gén - Gen
# gép - Maschine
# géz - Mull, Mullbinde
# góc - Krankheitsherd, Herd (Geologie)
# gól - Tor (Tortreffer)
# göb - Knoten
# gőg - Hochmut
# gőz - Dampf
# hab - Schaum
# had - Krieg
# hág - treten, steigen
# haj - Haar, Scheitel
# háj - Fett, Fettgewebe, rohes Schweinschmalz
# hal - Fisch, sterben
# hál - schlafen, übernachten
# hám - Geschirr (Gurtzeug für Tiere), Epithel
# has - Bauch
# hat - sechs, einwirken, wirken
# hát - Rücken, also, auch, dann, schon, na!
# ház - Haus
# heg - Narbe
# héj - Schale, Rinde
# hét - sieben, Woche
# hév - Hitze, Pathos, Eifer, Schwung, Glut, Inbrunst
# híd - Brücke
# híg - dünnflüssig, wässrig
# hím - männlich, Männchen
# hír - Nachricht, Meldung
# hit - Glaube
# hiú - eitel
# hív - rufen, nennen, treu, Anhänger (Fan), der gläubige
# hód - Biber
# hol - wo
# hon - Heimat, Vaterland
# hón - etwas unter dem Arm halten
# hoz - bringen, holen, tragen
# hős - Held, heldenhaft
# húg - die jüngere Schwester; die jüngere Nichte
# húr - Saite, Sehne (am Bogen)
# hús - Fleisch
# húz - ziehen, anziehen
# hűl - abkühlen, sich abkühlen, sich erkälten
# hűs - kühl, erfrischend
# ide - hierher
# idő - Zeit, Wetter
# iga - Joch, Tragejoch
# ige - Verb
# így - so, auf diese Weise
# ily - so eine, solche (Adverb: ilyen)
# ima - Gebet
# íme - siehe da, hier ist ..., das ist ...
# ing - Hemd
# int - winken, nicken, warnen, mahnen, ermahnen, einen Wink geben
# íny - Zahnfleisch
# itt - hier
# izé - Ding, Zeug, Dingsbums
# jár - gehen (zu Fuß), laufen (Maschine)
# jég - Eis (nicht Speiseeis)
# jel - Zeichen, Signal
# jog - Recht, Jura
# jód - Jod
# jól - gut, richtig
# jós - Wahrsager, Prophet
# jön - kommen
# juh - Schaf
# jut - gelangen, hingelangen, kommen, hinfahren, geraten, ausreichen, reichen, bekommen, zufallen, zukommen
# kád - Wanne
# kan - Eber, Keiler, Männchen
# kap - bekommen, überraschen
# kar - Arm, Zustand, Fakultät
# kár - Schaden, schade
# kéj - Lust, Wolllust
# kék - blau
# kel - aufstehen
# kém - Spion, Geheimagent
# ken - schmieren, bestreichen
# kén - Schwefel
# kép - Bild
# kér - bitten, verlangen, fordern, wünschen
# kés - Messer
# kéz - Hand
# kín - Qual, Pein
# kis - klein
# kód - Code
# köb - Kubus, Kubik-
# köd - Nebel
# köp - spucken
# kor - Alter, Zeit
# kór - Krankheit
# kos - Widder; Ramme (Technik)
# kör - Kreis, Runde
# kőr - Herz (Kartenspiel)
# köt - binden, knüpfen, stricken
# köz - Öffentlichkeit, Gemeinsamkeit, Abstand, Zwischenraum, Gasse, Gesamtheit, Allgemeinheit
# kúp - Kegel, Konus, Zäpfchen
# kúr - vögeln, poppen, rammeln
# kút - Brunnen
# láb - Bein
# lap - Blatt, Karte
# láp - Moor, Sumpf
# lát - sehen
# láz - Fieber
# léc - Latte
# lég - Luft
# lék - Loch
# lel - finden
# len - Flachs, Lein
# lép - Milz, schreiten, Bienenwabe
# les - Hinterhalt, Lauer, auflauern, lauern, belauern, lauschen, abgucken
# lét - Sein, Dasein, Existenz, Wesen
# lóg - hängen, schwänzen
# lom - Kram, Gerümpel
# lop - stehlen
# lök - stoßen, schieben, schubsen, stürzen
# lúd - Gans
# lúg - Lauge
# máj - Leber
# mák - Mohn
# mar - brennen, beißen, ätzen
# már - schon, bereits
# más - Kopie, sonstige, anders, andere, etwas anderes
# máz - Glasur
# meg - und, aber, denn, ja
# még - noch, außerdem, erst, sogar
# méh - Biene, Gebärmutter
# mén - Hengst
# mer - etwas wagen, sich trauen, riskieren
# mér - messen, wiegen, schöpfen
# mez - Trikot, Fußballtrikot
# méz - Honig
# míg - solange, solange bis, während, wohingegen, indes
# mód - Art, Weise, Möglichkeit, Maß, Modus, Mittel, Manier, Raum
# moh - Moos
# mór - Maure
# mos - waschen
# műt - operieren
# nád - Schilf
# nap - Tag, Sonne
# nem - nicht, nein, Geschlecht, Gattung
# nép - Volk
# név - Name
# néz - betrachten, ansehen
# nos - nun, also, so, und? , was dann?
# női - weiblich
# nős - verheiratet (nur für Männer)
# nyű - Made
# oda - dorthin
# odú - Grube, Loch, Höhle, Nest
# old - lösen, das Schmelzen
# olt - löschen, (Durst) stillen, impfen
# oly - solch
# óra - Uhr, Stunde
# orr - Nase
# orv - hinterlistig
# óta - seit
# ott - dort
# öcs - jüngere Bruder
# ölt - anziehen, anlegen (Kleidung), fädeln, annehmen (z.B. eine Gestalt), nähen, sticheln
# önt - gießen, schütten
# őrs - Wache, Spähtrupp
# ősz - Herbst, grau
# ősi - urtümlich
# övé - sein, seine, ihr, ihre
# pác - Beize, Schlamassel
# pad - Bank (zum Sitzen)
# pap - Geistlicher
# pár - Paar, ein paar
# pék - Bäcker
# pép - Brei
# per - Prozess, Klage, Rechtsstreit, Streit
# pír - erröten, Röte
# por - Staub, Pulver
# pót - zusätzlich, ergänzend
# póz - Pose
# púp - Buckel, Höcker
# rab - Gefangener, Häftling
# rág - kauen, nagen
# raj - Schwarm (Tiere), Gruppe, Geschwader
# rak - legen, stellen, setzen, bauen
# rák - Krebs
# ráz - rütteln, schütteln
# rég - längst, vor langer Zeit
# rém - schrecklich, Gespenst, Schreckgespenst, Scheusal
# rés - Lücke, Spalt, Schlitz, Riss
# rét - Wiese
# rév - Reede, Hafen
# réz - Kupfer
# rím - Reim
# rom - Ruine, Trümmer
# rőf - Elle (Längeneinheit)
# rög - Erdscholle, Pfropf (Vene), Klumpen, Brocken
# rúd - Stange, Stab
# rúg - treten (einen Fußtritt versetzen), (ein Tor) schießen
# rum - Rum
# rút - hässlich, garstig
# rüh - Räude, Krätze
# sál - Schal
# sár - Kot, Schmutz, Schlamm
# sas - Adler
# sás - Riedgras, Segge
# sav - Säure
# sáv - Bahn, Band, Streifen, Fahrstreifen
# seb - Wunde
# sem - auch nicht
# sík - Ebene, eben, flach
# sín - Schiene (Verband, Eisenbahn)
# síp - Pfeife (Trillerpfeife)
# sír - weinen, Grab
# sok - viel
# som - Kornelkirsche, Dirndl
# sor - Reihe, Zeile
# sós - salzig
# sóz - salzen
# sör - Bier
# sőt - sogar, vielmehr
# súg - flüstern, vorsagen, soufflieren
# sül - braten, gebraten werden, backen, gebacken werden
# sün - Igel
# süt - braten, backen, scheinen (Sonne)
# szó - Wort
# sző - weben
# szú - Borkenkäfer
# tag - Glied, Stück, Mitglied
# tág - weit, breit
# táj - Gegend, Landschaft
# tál - Schüssel
# tan - Lehre (Ausbildung; Wissenschaft)
# táp - Futter, Futtermittel
# tar - kahl, glatzköpfig
# tár - Lager, Sammlung, Magazin (Patronen), weit öffnen
# tat - Heck
# táv - Distanz, Strecke
# tea - Tee
# tej - Milch
# tél - Winter
# tép - reißen, zerreißen, zupfen
# tér - Platz, Gebiet, Raum
# tét - Spieleinsatz
# tíz - zehn
# tok - Behälter, Etui, Kapsel
# tol - schieben, rücken
# tor - Mahl, Schmaus, Freudenmal, Thorax
# tót - Slowake (historisch)
# tök - Kürbis
# töm - füllen, stopfen
# tör - brechen, reiben, streben (sich Mühe geben)
# tőr - Dolch
# tud - wissen, können, kennen
# túl - zu viel, übermäßig, jenseits, außer, darüber hinaus
# túr - wühlen ???
# tus - Dusche, Tusche, Treffer, Kolben (Waffe)
# tűr - dulden, ertragen, hinnehmen, vertragen
# tűz - Feuer, Brand, stechen, brennen, anstecken, aufspießen
# úgy - so, derart, ungefähr, etwa
# ujj - Finger, Ärmel
# úri - herrschaftlich, distinguiert, vornehm
# üde - frisch
# ügy - Angelegenheit, Sache, Affäre
# ürü - Hammel
# üst - Kessel
# vad - Wild, wild
# vád - Anklage, Klage
# vág - schneiden, hacken
# vaj - Butter
# váj - aushöhlen, ausschneiden, bohren, hauen, kratzen
# vak - blind, der Blinde
# vám - Zoll, Zollamt
# van - sein/haben
# var - Schorf, Grind
# vár - Burg, Festung, warten, erwarten
# vas - Eisen
# váz - Gerüst, Skelett
# véd - beschützen, verteidigen
# vég - Ende, Schluss
# vél - meinen, glauben, unterstellen
# vén - sehr alt, steinalt, der Greis, der Alte
# ver - schlagen
# vér - Blut
# vés - kerben, meißeln, gravieren
# vet - werfen, säen
# vét - Fehler machen, verstoßen, begehen, verbrechen, verschulden
# víg - fröhlich, lustig
# vív - fechten, kämpfen
# víz - Wasser
# von - ziehen, schleppen
# zab - Hafer
# zaj - Geräusch
# zár - Türschloss, Sperre, abschließen, sperren
# zöm - das Gros
# zug - Winkel
# zúg - rauschen, summen, brummen, heulen (Sirene)
# zúz - zerschlagen, zerquetschen, zermalmen, schlagen, hauen, zerren, stampfen
# zűr - Krach, Spektakel, Durcheinander
=== drei „Buchstaben“ - aber mit Doppelbuchstaben (Digraphen) ===
:Bei Verben ist hier die für Wörterbucheinträge übliche 3. Person Einzahl (ungarisch: E/1) aufgeführt.
:Wörter mit 3 Buchstaben, bei denen mindestens ein Buchstabe ein Digraph ist.
:Wenn wir die Doppelbuchstaben (Digraphen) als einen Buchstaben zählen, dann kommen wir auf einige weitere sehr kurze, ungarische Wörter.
:Digraph: cs, dz, gy, ly, ny, sz, ty, zs
:Trigraphen sind relativ selten: dzs
:Auch Wörter mit Buchstabendoppelungen werden hier mit aufgeführt. (Beispiel: cikk - Artikel, Ware)
:Von der Aussprache her gesehen handelt es sich um „3 Buchstaben“, so wie bei der vorherigen Liste.
# aszú - Eiswein, Auslese (Wein)
# begy - Kropf
# benn - drinnen
# bocs - Bärenjunges, (Kurzform für) Verzeihung
# bősz - wütend
# chekk - Scheck
# cikk - Artikel, Ware
# cucc - die Siebensachen
# csak - nur, bloß, erst
# csal - betrügen, täuschen
# csap - Wasserhahn, Zapfen, schlagen, hauen
# csáp - Fühler
# csat - Schnalle, Spange
# cseh - tschechisch, Tscheche
# csel - List, Täuschung
# csen - stehlen, mausen, stibitzen
# chikk - Zigarettenstummel, Zigarettenkippe
# csík - Streifen
# csíny - Streich, Ulk
# csíp - zwicken, stechen
# csók - Kuss
# csőd - Konkurs, Bankrott
# csőr - Schnabel
# csősz - Wächter, Feldhüter
# csúcs - Spitze - Gipfel
# csúf - hässlich
# csuk - schließen, einsperren, zuklinken
# csügg - hängen
# disz - Ornament, Verzierung, Schmuck
# ekkő - Schmuckstein (ék = Schmuck; kő = Stein; ausgesprochen wird es aber ohne dazwischen abzusetzen)
# enyv - Leim
# fagy - Frost
# fasz - Penis, Dödel, Schwanz
# fenn - oben, wach, laut (sprechen)
# fény - Glanz, Licht
# finn - finnisch, Finne
# fogy - abnehmen, verbrauchen, schwinden, vermindeern
# forr - sieden, kochen, gären
# függ - hängen
# genny - Eiter
# gúny - Spott, Hohn
# gyám - Vormund, Strebe
# gyár - Fabrik, Werk
# gyász - Trauer
# gyep - Rasen
# gyér - spärlich, knapp, dünn, ärmlich, schwach
# gyík - Eidechse
# gyom - Unkraut
# gyón - beichten
# gyök - Wurzel (Mathematik), Radix
# győz - siegen, gewinnen
# gyúl - sich entzünden
# gyúr - kneten, bearbeiten
# gyűr - zerknittern, zerdrücken, knüllen, knautschen, stopfen
# hagy - lassen, belassen, liegen lassen
# hall - hören, vernehmen, Halle
# hány - wie viel? ; sich übergeben
# hely - Ort, Stelle, Platz
# hisz - glauben
# hogy - dass; wie; auf welche Art;
# hossz - Länge
# húgy - Urin
# hull - fallen
# húsz - zwanzig
# jegy - Zeichen, Eintrittskarte
# kény - Willkür, Eigenmächtigkeit
# kész - fertig, bereit
# kinn - draußen
# kosz - Dreck, Schmutz
# lágy - weich
# lány - Mädchen
# légy - Fliege
# lenn - unten
# lény - Wesen
# lesz - werden
# lőcs - Ding
# lyuk - Loch
# makk - Eichel
# megy - gehen, fahren
# meggy - Sauerkirsche
# mell - Brust, Busen
# mész - Kalk
# moly - Motte
# mukk - Mucks
# nagy - groß
# négy - vier
# nyak - Hals
# nyák - Schleim
# nyal - lecken
# nyál - Speichel
# nyár - Sommer
# nyel - schlucken
# nyél - Stiel, Griff
# nyer - gewinnen
# nyíl - Pfeil
# nyír - schneiden, scheren, Birke
# nyit - öffnen
# nyög - ächzen, stöhnen, wimmern
# nyom - drücken, Spur, Fährte
# olló - Schere
# oszt - teilen
# ölyv - Bussard
# össz - ganz, gesamt
# passz - Pass
# pötty - Tupfen
# rács - Gitter, Rost
# rész - Teil
# rizs - Reis
# rogy - sinken
# rossz - schlecht
# rozs - Roggen
# rúzs - Lippenstift
# rügy - Knospe, Trieb
# sakk - Schach
# segg - Hintern, Arsch
# sikk - der Schick
# sokk - Schock
# súly - Gewicht
# szab - zuschneiden, festsetzen
# szag - Geruch, Duft
# száj - Mund, Maul
# szak - Zeitabschnitt, Periode, Phase, Fachrichtung, Fach
# szál - Faden, Faser
# száll - fliegen, aussteigen
# szám - Zahl, Nummer
# szán - bedauern, bemitleiden, Schlitten
# szar - Scheiße (vulgär) (Kot)
# szár - Stängel, Stiel, Halm, Griff, Rohr
# szász - sächsisch, Sachse
# száz - Hundert
# szebb- schöner
# szed - pflücken, sammeln
# széf - Safe
# szeg - Nagel, schneiden, brechen
# szék - Stuhl, Sitz
# szel - schneiden
# szél - Wind, Rand, Saum
# szem - Auge, Getreidekorn
# szén - Kohle, Kohlenstoff
# szép - schön
# szer - Mittel, Stoff
# szesz - Alkohol
# szét - auseinander, entzwei
# szex - Sex
# szia - hallo! , Tschüss!
# szid - schimpfen
# szíj - Riemen, Gurt, Gürtel
# szil - Ulme (meinest aber: szilfa = Ulmen-[Baum])
# szín - Farbe, Bühne, Oberfläche, Rand
# szír - Syrer, syrisch
# szít – anstacheln, schüren, anfachen
# szív - Herz, saugen
# szól - sagen
# szór - streuen
# szög - Winkel
# szőr - (Körper-)Haar
# szúr - stechen
# szűk - eng, schmal, knapp, begrenzt, gedrängt
# szűz - Jungfrau, unberührt
# tény - Tatsache
# tesz - tun, machen
# tett - Tun, Tat, Handeln, Werk
# toll - Feder (Vogel), Stift
# tőgy - Euter
# túsz - Geisel
# túr - wühlen
# tyúk - Henne
# ugye - eben
# vagy - oder
# vágy - Verlangen, Lust, Sehnsucht, Wunsch
# vall - aussagen, gestehen
# váll - Schulter
# varr - nähen
# vesz - nehmen, kaufen
# vész - Unheil
# vicc - Witz
# visz - bringen
# zacc - Satz, Bodensatz, Kaffeesatz
# zsák - Sack
# zseb - Tasche (an der Kleidung, z. B. Hosentasche)
# szíj - Lasche
# zsír - Fett
# zsúr - Party, Fete
== Test 1 ==
:Der Test beschränkt sich auf die etwas häufigeren Wörter.
:1.)
# á_ _ - Spaten
# b_ b - Bohne
# _ _ l - Ziel
# _ _ m - Adresse, Titel
# _ _ r - Kreis, Runde
# k_ t - binden, knüpfen, stricken
# _ _ r - Lohn, Miete, Pacht
# _ í _ - besitzen, haben, leiden (ausstehen), vertragen
# b_ _ - Haut, Leder
# _ é _ - Firma
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# ásó - Spaten
# bab - Bohne
# cél - Ziel
# cím - Adresse, Titel
# kör - Kreis, Runde
# köt - binden, knüpfen, stricken
# bér - Lohn, Miete, Pacht
# bír - besitzen, haben, leiden (ausstehen), vertragen
# bőr - Haut, Leder
# cég - Firma
|}
:2.)
# c_ ő - Rohr, Röhre, Schlauch
# _ _ c - Trotz
# _ _ l - Lied, Gesang, Song
# d_ _ - Mittag, Süden
# _ é _ - Hand
# _ i _ - klein
# _ _ d - Code
# _ ö _ - Kubus, Kubik-
# _ í _ - Reim
# _ _ d - Stange, Stab
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# cső - Rohr, Röhre, Schlauch
# dac - Trotz
# dal - Lied, Gesang, Song
# dél - Mittag, Süden
# kéz - Hand
# kis - klein
# kód - Code
# köb - Kubus, Kubik-
# rím - Reim
# rúd - Stange, Stab
|}
:3.)
# _ ú _ - treten (einen Fußtritt versetzen), (ein Tor) schießen
# _ ö _ - Bier
# s_ n - Igel
# _ _ t - braten, backen, scheinen (Sonne)
# s_ _ - Wort
# _ é _ - Winter
# _ _ r - Platz, Gebiet
# _ í _ - zehn
# _ o _ - schieben
# _ _ j - Kopf, melken
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# rúg - treten (einen Fußtritt versetzen), (ein Tor) schießen
# sör - Bier
# sün - Igel
# süt - braten, backen, scheinen (Sonne)
# szó - Wort
# tél - Winter
# tér - Platz, Gebiet
# tíz - zehn
# tol - schieben
# fej - Kopf, melken
|}
:4.)
# _ _ k - Bremse, Zaum
# k_ r - bitten, verlangen, fordern, wünschen
# _ e _ - hinauf
# _ é _ - Hälfte, halb, Angst haben, befürchten
# _ é _ - Metall
# f_ _ - Platz haben, hineinpassen
# _ i _ - Junge, Knabe, Sohn
# t_ m - füllen, stopfen
# _ _ r - brechen, reiben
# _ á _ - Burg, Festung, warten, erwarten
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# fék - Bremse, Zaum
# kér - bitten, verlangen, fordern, wünschen
# fel - hinauf
# fél - Hälfte, halb, Angst haben, befürchten
# fém - Metall
# fér - Platz haben, hineinpassen
# fiú - Junge, Knabe, Sohn
# töm - füllen, stopfen
# tör - brechen, reiben
# vár - Burg, Festung, warten, erwarten
|}
:5.)
# v_ s - Eisen
# _é _ - beschützen, verteidigen
# _é_ - Ende, Schluss
# _ o _ - Grad, Stufe (nicht Treppe), Entwicklungszustand
# _ ö _ - Sahne, Rahm, Haut (Milch)
# _ _ z - kochen (Essen zubereiten)
# f_ _ - laufen, rennen, fliehen
# _ _ l - Ohr
# _ u _ - wissen, können, kennen
# _ _ - zu viel, übermäßig, jenseits, außer
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# vas - Eisen
# véd - beschützen, verteidigen
# vég - Ende, Schluss
# fok - Grad, Stufe (nicht Treppe), Entwicklungszustand
# föl - Sahne, Rahm, Haut (Milch)
# főz - kochen (Essen zubereiten)
# fut - laufen, rennen, fliehen
# fül - Ohr
# tud - wissen, können, kennen
# túl - zu viel, übermäßig, jenseits, außer
|}
:6.)
# _ ú _ - wühlen
# _ _ z - Feuer, Brand, stechen, brennen
# _ _ y - so, derart, ungefähr, etwa
# _ _ j - Finger, Ärmel
# ü_ _ - Angelegenheit, Sache, Affäre
# _ _ d - Wild, wild
# _ á _ - Anklage, Klage
# _ _ g - schneiden, hacken
# v_ _ - Butter
# _ a _ - blind, der Blinde
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# túr - wühlen
# tűz - Feuer, Brand, stechen, brennen
# úgy - so, derart, ungefähr, etwa
# ujj - Finger, Ärmel
# ügy - Angelegenheit, Sache, Affäre
# vad - Wild, wild
# vád - Anklage, Klage
# vág - schneiden, hacken
# vaj - Butter
# vak - blind, der Blinde
|}
:7.)
# _ _ m - Zoll, Zollamt
# v_ _ - sein/haben
# _ _ t - heizen, beheizen
# _ű _ - Weide, schnüren, einfädeln, flechten
# g_ t - Damm, Barriere, Hindernis
# g_ _ - Gas
# _ é _ - Maschine
# _ _ z - Mull, Mullbinde
# g_ _ - Tor (Tortreffer)
# _ _ b - Schaum
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# vám - Zoll, Zollamt
# van - sein/haben
# fűt - heizen, beheizen
# fűz - Weide, schnüren, einfädeln, flechten
# gát - Damm, Barriere, Hindernis
# gáz - Gas
# gép - Maschine
# géz - Mull, Mullbinde
# gól - Tor (Tortreffer)
# hab - Schaum
|}
:8.)
# _ a _ - Haar
# h_ l - Fisch, sterben
# _ á _ - schlafen, übernachten
# _ á _ - Geschirr (Gurtzeug für Tiere), Epithel
# h_ _ - Bauch
# _ a _ - sechs
# b_ g - heulen, flennen
# _ _ r - Wein
# _ ö _ - Nebel
# k_ _ - Alter, Zeit
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# haj - Haar
# hal - Fisch, sterben
# hál - schlafen, übernachten
# hám - Geschirr (Gurtzeug für Tiere), Epithel
# has - Bauch
# hat - sechs
# bőg - heulen, flennen
# bor - Wein
# köd - Nebel
# kor - Alter, Zeit
|}
:9.)
# _ ó _ - Krankheit
# _ í _ - Preis, Gebühr, Auszeichnung
# _ _ ó - Nuss
# _ _ b - Trommel, werfen, schmeißen
# d_ c - Strebe
# d_ _ - verstecken, hineinstecken, bumsen (Geschlechtsverkehr)
# _ _ h - Wut
# _ é _ - Bild
# _ d _ - trainieren
# e_ _ - eins
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# kór - Krankheit
# díj - Preis, Gebühr, Auszeichnung
# dió - Nuss
# dob - Trommel, werfen, schmeißen
# dúc - Strebe
# dug - verstecken, hineinstecken, bumsen (Geschlechtsverkehr)
# düh - Wut
# kép - Bild
# edz - trainieren
# egy - eins
|}
:10.)
# _ _ t - fallen lassen
# _ ú _ - Brunnen
# l_ _ - Bein
# _ a v - Blatt, Karte
# _ _ t - sehen
# _ á v - Fieber
# _ _ c - Latte
# _ _ s - Messer
# _ é _ - Luft
# _ _ u - Ware
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# ejt - fallen lassen
# kút - Brunnen
# láb - Bein
# lap - Blatt, Karte
# lát - sehen
# láz - Fieber
# léc - Latte
# kés - Messer
# lég - Luft
# áru - Ware
|}
:11.)
# _ _ j - Unglück
# _ a _ - linke/linker/linkes
# _ á _ - Bar, obgleich, obwohl, mindestens
# b_ l - Darm
# é_ c - Erz
# _ r _ - verstehen
# _ _ ő - Kraft, Zwang
# _ s _ - Regen
# _ _ j - Art, Rasse, Stamm, Nation
# f_ _ - es tut weh (nur 3. Person Plural)
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# baj - Unglück
# bal - linke/linker/linkes
# bár - Bar, obgleich, obwohl, mindestens
# bél - Darm
# érc - Erz
# ért - verstehen
# erő - Kraft, Zwang
# eső - Regen
# faj - Art, Rasse, Stamm, Nation
# fáj - es tut weh (nur 3. Person Plural)
|}
:12.)
# _ a _ - Mauer, Wand
# f_ r - Hintern, Steiß, Heck
# _ _ g - Zahn, fangen
# _ n _ - Zahnfleisch
# i_ _ - hier
# _ á _ - gehen (zu Fuß), laufen (Maschine)
# _ é _ - Eis (nicht Speiseeis)
# _ e _ - Zeichen, Signal
# _ _ g - Recht
# _ ö _ - kommen
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# fal - Mauer, Wand
# far - Hintern, Steiß, Heck
# fog - Zahn, fangen
# íny - Zahnfleisch
# itt - hier
# jár - gehen (zu Fuß), laufen (Maschine)
# jég - Eis (nicht Speiseeis)
# jel - Zeichen, Signal
# jog - Recht
# jön - kommen
|}
:13.)
# _ u _ - Schaf
# a_ó - Steuer (Geld)
# a_ _ - Gehirn
# _ _y - Bett
# _ _ z - betrachten, ansehen
# _ ő _ - weiblich
# o_ _ - dorthin
# _ l _ - löschen
# _ _ t - dort
# ó_ a - Uhr, Stunde
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# juh - Schaf
# adó - Steuer (Geld)
# agy - Gehirn
# ágy - Bett
# néz - betrachten, ansehen
# női - weiblich
# oda - dorthin
# olt - löschen
# ott - dort
# óra - Uhr, Stunde
|}
:14.)
# _ r _ - Nase
# _ n _ - gießen, schütten
# _ _ z - Herbst
# _ t _ - seit
# _ á _ - Gegend, Landschaft
# _ á _ - Schüssel
# _ _ n - Lehre (Ausbildung)
# _ a _ - kahl
# _ á _ - Lager, Sammlung, Magazin, weit öffnen
# t_ _ - Tee
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# orr - Nase
# önt - gießen, schütten
# ősz - Herbst
# óta - seit
# táj - Gegend, Landschaft
# tál - Schüssel
# tan - Lehre (Ausbildung)
# tar - kahl
# tár - Lager, Sammlung, Magazin, weit öffnen
# tea - Tee
|}
:15.)
# _ _ j - Milch
# _ _ d - Bank (zum Sitzen)
# p_ _ - Paar, ein paar
# _ é _ - Bäcker
# _ _ b - Gefangener, Häftling
# _ á _ - kauen, nagen
# _ a _ - Schwarm, Gruppe, Geschwader
# _ a _ - legen, stellen, setzen, bauen
# r_ k - Krebs
# _ _ z - rütteln, schütteln
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# tej - Milch
# pad - Bank (zum Sitzen)
# pár - Paar, ein paar
# pék - Bäcker
# rab - Gefangener, Häftling
# rág - kauen, nagen
# raj - Schwarm, Gruppe, Geschwader
# rak - legen, stellen, setzen, bauen
# rák - Krebs
# ráz - rütteln, schütteln
|}
:16.)
# r_ _ - längst
# _ _ t - Wiese
# í_ y - so, auf diese Weise
# _ _ g - Hemd
# _ _ r - schlagen
# _ é _ - Blut
# _ _ t - werfen, säen
# v_ t - Fehler machen, verstoßen
# v_ _ - Wasser
# _ o _ - ziehen, schleppen
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# rég - längst
# rét - Wiese
# így - so, auf diese Weise
# ing - Hemd
# ver - schlagen
# vér - Blut
# vet - werfen, säen
# vét - Fehler machen, verstoßen
# víz - Wasser
# von - ziehen, schleppen
|}
:17.)
# _ _ b - Hafer
# al_ - unter, hinunter
# _ _ r - wagen, sich trauen
# _ é _ - messen, wiegen, schöpfen
# _ _ z - Honig
# _ _ t - Rücken
# s_ _ - Schal
# _ á _ - Kot, Schmutz, Schlamm
# s_ v - Säure
# _ e _ - Wunde
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# zab - Hafer
# alá - unter, hinunter
# mer - wagen, sich trauen
# mér - messen, wiegen, schöpfen
# méz - Honig
# hát - Rücken
# sál - Schal
# sár - Kot, Schmutz, Schlamm
# sav - Säure
# seb - Wunde
|}
:18.)
# _ _ m - auch nicht
# _ í _ - Schiene (Verband, Eisenbahn)
# _ í _ - Pfeife (Trillerpfeife)
# _ _ r - weinen
# _ a _ - Arm, Zustand, Fakultät
# k_ _ - Schaden, schade
# _ _ k - blau
# _ e _ - aufstehen
# s_ _ - viel
# _ o _ - Reihe, Zeile
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# sem - auch nicht
# sín - Schiene (Verband, Eisenbahn)
# síp - Pfeife (Trillerpfeife)
# sír - weinen
# kar - Arm, Zustand, Fakultät
# kár - Schaden, schade
# kék - blau
# kel - aufstehen
# sok - viel
# sor - Reihe, Zeile
|}
:19.)
# _ á _ - Haus
# h_ _ - Schale, Rinde
# _ é _ - sieben, Woche
# _ _ d - Brücke
# h_ r - Nachricht, Meldung
# _ i _ - Glaube
# h_ _ - eitel
# _ _ v - rufen, nennen, treu, Anhänger (Fan)
# _ ó _ - Biber
# _ o _ - wo
# _ é _ - Name
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# ház - Haus
# héj - Schale, Rinde
# hét - sieben, Woche
# híd - Brücke
# hír - Nachricht, Meldung
# hit - Glaube
# hiú - eitel
# hív - rufen, nennen, treu, Anhänger (Fan)
# hód - Biber
# hol - wo
# név - Name
|}
:20.)
# h_ _ - bringen, holen, tragen
# _ _ s - Held, heldenhaft
# _ ú _ - Saite, Sehne (am Bogen)
# _ ú _ - Fleisch
# _ _ z - ziehen, anziehen
# i_ _ - hierher
# _ á _ - Türschloss, abschließen
# á_l - Kinn, stehen, sich hinstellen, standhalten
# a_ _ - Unterteil, Grund, Rock
# _ _ a - Vater
# _ _ p - Volk
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# hoz - bringen, holen, tragen
# hős - Held, heldenhaft
# húr - Saite, Sehne (am Bogen)
# hús - Fleisch
# húz - ziehen, anziehen
# ide - hierher
# zár - Türschloss, abschließen
# áll - Kinn, stehen, sich hinstellen, standhalten
# alj - Unterteil, Grund, Unterlage
# apa - Vater
# nép - Volk
|}
:21.)
# ar_ - Gesicht
# á_ t - schaden
# j_ t - gelangen, geraten, ausreichen, reichen
# _ _ d - Wanne
# _ a _ - bekommen
# _ é _ - Spion, Geheimagent
# k_ _ - Schwefel
# l_ _ - Milz, treten (schreiten)
# _ _ p - stehlen
# lúd - Gans
# z_ _ - Geräusch
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# arc - Gesicht
# árt - schaden
# jut - gelangen, geraten, ausreichen, reichen
# kád - Wanne
# kap - bekommen
# kém - Spion, Geheimagent
# kén - Schwefel
# lép - Milz, treten (schreiten)
# lop - stehlen
# lúd - Gans
# zaj - Geräusch
|}
:22.)
# _ á _ - Leber
# m_ _ - brennen, beißen, ätzen
# _ _ r - schon, bereits
# _ á _ - Kopie, sonstige, anders, andere, etwas anderes
# _ e _ - und, aber, denn, ja
# _ _ g - noch, außerdem
# _ é _ - Biene
# _ d _ - Zeit, Wetter
# m_ s - waschen
# _ a _ - Tag, Sonne
# n_ _ - nicht, nein, Geschlecht, Gattung
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# máj - Leber
# mar - brennen, beißen, ätzen
# már - schon, bereits
# más - Kopie, sonstige, anders, andere, etwas anderes
# meg - und, aber, denn, ja
# még - noch, außerdem
# méh - Biene
# idő - Zeit, Wetter
# mos - waschen
# nap - Tag, Sonne
# nem - nicht, nein, Geschlecht, Gattung
|}
== Test 2 ==
:1.)
# Steuer (Geld)
# Gehirn
# Bett
# unter, hinunter
# Kinn, stehen, sich hinstellen, standhalten
# Unterteil, Grund, Rock
# Vater
# Gesicht
# schaden
# Ware
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# adó - Steuer (Geld)
# agy - Gehirn
# ágy - Bett
# alá - unter, hinunter
# áll - Kinn, stehen, sich hinstellen, standhalten
# alj - Unterteil, Grund, Rock
# apa - Vater
# arc - Gesicht
# árt - schaden
# áru - Ware
|}
:2.)
# Spaten
# Bohne
# Unglück
# linke/linker/linkes
# Bar, obgleich, obwohl, mindestens
# Darm
# Lohn, Miete, Pacht
# besitzen, haben, leiden (ausstehen), vertragen
# heulen, flennen
# Wein
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# ásó - Spaten
# bab - Bohne
# baj - Unglück
# bal - linke/linker/linkes
# bár - Bar, obgleich, obwohl, mindestens
# bél - Darm
# bér - Lohn, Miete, Pacht
# bír - besitzen, haben, leiden (ausstehen), vertragen
# bőg - heulen, flennen
# bor - Wein
|}
:3.)
# treten (einen Fußtritt versetzen), (ein Tor) schießen
# Schal
# Kot, Schmutz, Schlamm
# Säure
# Wunde
# auch nicht
# Schiene (Verband, Eisenbahn)
# Pfeife (Trillerpfeife)
# weinen
# viel
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# rúg - treten (einen Fußtritt versetzen), (ein Tor) schießen
# sál - Schal
# sár - Kot, Schmutz, Schlamm
# sav - Säure
# seb - Wunde
# sem - auch nicht
# sín - Schiene (Verband, Eisenbahn)
# síp - Pfeife (Trillerpfeife)
# sír - weinen
# sok - viel
|}
:4.)
# Reihe, Zeile
# Bier
# Igel
# Haut, Leder
# Firma
# Ziel
# Adresse, Titel
# Rohr, Röhre, Schlauch
# Trotz
# Lied, Gesang, Song
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# sor - Reihe, Zeile
# sör - Bier
# sün - Igel
# bőr - Haut, Leder
# cég - Firma
# cél - Ziel
# cím - Adresse, Titel
# cső - Rohr, Röhre, Schlauch
# dac - Trotz
# dal - Lied, Gesang, Song
|}
:5.)
# Mittag, Süden
# Preis, Gebühr, Auszeichnung
# Nuss
# Trommel, werfen, schmeißen
# Strebe
# verstecken, hineinstecken, bumsen (Geschlechtsverkehr)
# Wut
# trainieren
# eins
# fallen lassen
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# dél - Mittag, Süden
# díj - Preis, Gebühr, Auszeichnung
# dió - Nuss
# dob - Trommel, werfen, schmeißen
# dúc - Strebe
# dug - verstecken, hineinstecken, bumsen (Geschlechtsverkehr)
# düh - Wut
# edz - trainieren
# egy - eins
# ejt - fallen lassen
|}
:6.)
# Erz
# verstehen
# Kraft, Zwang
# Regen
# Art, Rasse, Stamm, Nation
# es tut weh (nur 3. Person Plural)
# Mauer, Wand
# Hintern, Steiß, Heck
# Kopf, melken
# Bremse, Zaum
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# érc - Erz
# ért - verstehen
# erő - Kraft, Zwang
# eső - Regen
# faj - Art, Rasse, Stamm, Nation
# fáj - es tut weh (nur 3. Person Plural)
# fal - Mauer, Wand
# far - Hintern, Steiß, Heck
# fej - Kopf, melken
# fék - Bremse, Zaum
|}
:7.)
# hinauf
# Hälfte, halb, Angst haben, befürchten
# Metall
# Platz haben, hineinpassen
# Junge, Knabe, Sohn
# Zahn, fangen
# Grad, Stufe (nicht Treppe), Entwicklungszustand
# Sahne, Rahm, Haut (Milch)
# kochen (Essen zubereiten)
# laufen, rennen, fliehen
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# fel - hinauf
# fél - Hälfte, halb, Angst haben, befürchten
# fém - Metall
# fér - Platz haben, hineinpassen
# fiú - Junge, Knabe, Sohn
# fog - Zahn, fangen
# fok - Grad, Stufe (nicht Treppe), Entwicklungszustand
# föl - Sahne, Rahm, Haut (Milch)
# főz - kochen (Essen zubereiten)
# fut - laufen, rennen, fliehen
|}
:8.)
# Ohr
# heizen, beheizen
# Weide, schnüren, einfädeln, flechten
# Damm, Barriere, Hindernis
# Gas
# Maschine
# Mull, Mullbinde
# Tor (Tortreffer)
# Schaum
# Haar
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# fül - Ohr
# fűt - heizen, beheizen
# fűz - Weide, schnüren, einfädeln, flechten
# gát - Damm, Barriere, Hindernis
# gáz - Gas
# gép - Maschine
# géz - Mull, Mullbinde
# gól - Tor (Tortreffer)
# hab - Schaum
# haj - Haar
|}
:9.)
# Fisch, sterben
# schlafen, übernachten
# Geschirr (Gurtzeug für Tiere), Epithel
# Bauch
# sechs
# Rücken
# Haus
# Schale, Rinde
# sieben, Woche
# Brücke
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# hal - Fisch, sterben
# hál - schlafen, übernachten
# hám - Geschirr (Gurtzeug für Tiere), Epithel
# has - Bauch
# hat - sechs
# hát - Rücken
# ház - Haus
# héj - Schale, Rinde
# hét - sieben, Woche
# híd - Brücke
|}
:10.)
# Nachricht, Meldung
# Glaube
# eitel
# rufen, nennen, treu, Anhänger (Fan)
# Biber
# wo
# bringen, holen, tragen
# Held, heldenhaft
# Saite, Sehne (am Bogen)
# Fleisch
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# hír - Nachricht, Meldung
# hit - Glaube
# hiú - eitel
# hív - rufen, nennen, treu, Anhänger (Fan)
# hód - Biber
# hol - wo
# hoz - bringen, holen, tragen
# hős - Held, heldenhaft
# húr - Saite, Sehne (am Bogen)
# hús - Fleisch
|}
:11.)
# ziehen, anziehen
# hierher
# Zeit, Wetter
# so, auf diese Weise
# Hemd
# Zahnfleisch
# hier
# gehen (zu Fuß), laufen (Maschine)
# Eis (nicht Speiseeis)
# Zeichen, Signal
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# húz - ziehen, anziehen
# ide - hierher
# idő - Zeit, Wetter
# így - so, auf diese Weise
# ing - Hemd
# íny - Zahnfleisch
# itt - hier
# jár - gehen (zu Fuß), laufen (Maschine)
# jég - Eis (nicht Speiseeis)
# jel - Zeichen, Signal
|}
:12.)
# Recht
# kommen
# Schaf
# gelangen, geraten, ausreichen, reichen
# Wanne
# bekommen
# Arm, Zustand, Fakultät
# Schaden, schade
# blau
# aufstehen
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# jog - Recht
# jön - kommen
# juh - Schaf
# jut - gelangen, geraten, ausreichen, reichen
# kád - Wanne
# kap - bekommen
# kar - Arm, Zustand, Fakultät
# kár - Schaden, schade
# kék - blau
# kel - aufstehen
|}
:13.)
# Spion, Geheimagent
# Schwefel
# Bild
# bitten, verlangen, fordern, wünschen
# Messer
# Hand
# klein
# Code
# Kubus, Kubik-
# Nebel
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# kém - Spion, Geheimagent
# kén - Schwefel
# kép - Bild
# kér - bitten, verlangen, fordern, wünschen
# kés - Messer
# kéz - Hand
# kis - klein
# kód - Code
# köb - Kubus, Kubik-
# köd - Nebel
|}
:14.)
# Alter, Zeit
# Krankheit
# Kreis, Runde
# binden, knüpfen, stricken
# Brunnen
# Bein
# Blatt, Karte
# sehen
# Fieber
# Latte
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# kor - Alter, Zeit
# kór - Krankheit
# kör - Kreis, Runde
# köt - binden, knüpfen, stricken
# kút - Brunnen
# láb - Bein
# lap - Blatt, Karte
# lát - sehen
# láz - Fieber
# léc - Latte
|}
:15.)
# Luft
# Milz, treten (schreiten)
# stehlen
# Gans
# Leber
# brennen, beißen, ätzen
# schon, bereits
# Kopie, sonstige, anders, andere, etwas anderes
# und, aber, denn, ja
# noch, außerdem
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# lég - Luft
# lép - Milz, treten (schreiten)
# lop - stehlen
# lúd - Gans
# máj - Leber
# mar - brennen, beißen, ätzen
# már - schon, bereits
# más - Kopie, sonstige, anders, andere, etwas anderes
# meg - und, aber, denn, ja
# még - noch, außerdem
|}
:16.)
# Biene
# wagen, sich trauen
# messen, wiegen, schöpfen
# Honig
# Fehler machen, verstoßen
# waschen
# Tag, Sonne
# nicht, nein, Geschlecht, Gattung
# Volk
# Name
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# méh - Biene
# mer - wagen, sich trauen
# mér - messen, wiegen, schöpfen
# méz - Honig
# vét - Fehler machen, verstoßen
# mos - waschen
# nap - Tag, Sonne
# nem - nicht, nein, Geschlecht, Gattung
# nép - Volk
# név - Name
|}
:17.)
# betrachten, ansehen
# weiblich
# dorthin
# löschen
# dort
# Uhr, Stunde
# Nase
# gießen, schütten
# Herbst
# seit
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# néz - betrachten, ansehen
# női - weiblich
# oda - dorthin
# olt - löschen
# ott - dort
# óra - Uhr, Stunde
# orr - Nase
# önt - gießen, schütten
# ősz - Herbst
# óta - seit
|}
:18.)
# Bank (zum Sitzen)
# Paar, ein paar
# Bäcker
# Gefangener, Häftling
# kauen, nagen
# Schwarm, Gruppe, Geschwader
# legen, stellen, setzen, bauen
# Krebs
# Wasser
# rütteln, schütteln
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# pad - Bank (zum Sitzen)
# pár - Paar, ein paar
# pék - Bäcker
# rab - Gefangener, Häftling
# rág - kauen, nagen
# raj - Schwarm, Gruppe, Geschwader
# rak - legen, stellen, setzen, bauen
# rák - Krebs
# víz - Wasser
# ráz - rütteln, schütteln
|}
:19.)
# längst
# Wiese
# Reim
# Stange, Stab
# braten, backen, scheinen (Sonne)
# Wort
# Gegend, Landschaft
# Schüssel
# Lehre (Ausbildung)
# ziehen, schleppen
# werfen, säen
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# rég - längst
# rét - Wiese
# rím - Reim
# rúd - Stange, Stab
# süt - braten, backen, scheinen (Sonne)
# szó - Wort
# táj - Gegend, Landschaft
# tál - Schüssel
# tan - Lehre (Ausbildung)
# von - ziehen, schleppen
# vet - werfen, säen
|}
:20.)
# kahl
# Lager, Sammlung, Magazin, weit öffnen
# Tee
# Milch
# Winter
# Hafer
# Platz, Gebiet
# zehn
# schieben
# füllen, stopfen
# Blut
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# tar - kahl
# tár - Lager, Sammlung, Magazin, weit öffnen
# tea - Tee
# tej - Milch
# tél - Winter
# zab - Hafer
# tér - Platz, Gebiet
# tíz - zehn
# tol - schieben
# töm - füllen, stopfen
# vér - Blut
|}
:21.)
# brechen, reiben
# Türschloss, abschließen
# wissen, können, kennen
# zu viel, übermäßig, jenseits, außer
# wühlen
# Feuer, Brand, stechen, brennen
# so, derart, ungefähr, etwa
# Finger, Ärmel
# Angelegenheit, Sache, Affäre
# Wild, wild
# schlagen
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# tör - brechen, reiben
# zár - Türschloss, abschließen
# tud - wissen, können, kennen
# túl - zu viel, übermäßig, jenseits, außer
# túr - wühlen
# tűz - Feuer, Brand, stechen, brennen
# úgy - so, derart, ungefähr, etwa
# ujj - Finger, Ärmel
# ügy - Angelegenheit, Sache, Affäre
# vad - Wild, wild
# ver - schlagen
|}
:22.)
# Anklage, Klage
# schneiden, hacken
# Geräusch
# Butter
# blind, der Blinde
# Zoll, Zollamt
# sein/haben
# Burg, Festung, warten, erwarten
# Eisen
# beschützen, verteidigen
# Ende, Schluss
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<font color="ff00ff">Lösung</font> '''
|-
|
# vád - Anklage, Klage
# vág - schneiden, hacken
# zaj - Geräusch
# vaj - Butter
# vak - blind, der Blinde
# vám - Zoll, Zollamt
# van - sein/haben
# vár - Burg, Festung, warten, erwarten
# vas - Eisen
# véd - beschützen, verteidigen
# vég - Ende, Schluss
|}
eox6xt4gghyq7vsmvc9joofxy2nee2u
Diskussion:Ungarisch: Thematischer Grundwortschatz: Lehnwörter/Slawische Lehnwörter
1
122201
1086331
1086286
2026-05-18T15:44:28Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* Balaton */
1086331
wikitext
text/x-wiki
== Wortvorschlag ==
[[hu:wikt:hiba|hiba]] - Fehler (Tschechisch, Slowakisch: [[cs:wikt:chyba|chyba]]) --- wäre das auch ein Kandidat? --lg [[Benutzer:English Ultra|English Ultra]] 15:46, 20. Jan. 2026 (CET)
:Ja, Treffer. Danke! - Arcanum / Magyar etimológiai szótár: Dort steht zu hiba ausdrücklich: „Szláv eredetű szó“, also „slawisches Wort“, mit Vergleichsformen slowenisch hiba und slowakisch chyba in der Bedeutung „Mangel, Fehler, Irrtum“. - https://www.arcanum.com/hu/online-kiadvanyok/Lexikonok-magyar-etimologiai-szotar-F14D3/h-F2416/hiba-F2565/?utm_source=chatgpt.com - urslawisch *xyba „Mangel, Fehler, Abweichung“ - altes slawisches Lehnwort - Polnisch: https://pl.wikisource.org/wiki/S%C5%82ownik_etymologiczny_j%C4%99zyka_polskiego/chyba - Bei polnisch chyba ist die Bedeutungsentwicklung interessant: Brückners polnisches etymologisches Wörterbuch nennt ältere Bedeutungen wie „brak“ = Mangel und „wada“ = Fehler/Defekt; später wurde daraus im Polnischen stärker eine Partikel mit Bedeutungen wie „wohl, wahrscheinlich, außer“. - Das ist so nur mit Kenntnissen der ostslawischen und südslawischen Sprachen nicht zu erkennen. Habe ich nach getragen. --[[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran|Thirunavukkarasye-Raveendran]] 13:11, 18. Mai 2026 (CEST)
== Balaton ==
russ: blato; https://hu.wikipedia.org/wiki/Sz%C3%B3rv%C3%A1nyeml%C3%A9k ; bolatin (szláv eredetű szó, jelentése: mocsaras) → Balaton - Nun in der Liste eingearbeitet. --[[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran|Thirunavukkarasye-Raveendran]] 17:44, 18. Mai 2026 (CEST)
b433kq9yho2e29pnzkuyxsi9b7hu813
Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran/Kurzgeschichten 5b
2
122595
1086332
1086229
2026-05-18T15:51:23Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
47852
/* 92 */
1086332
wikitext
text/x-wiki
== 93 ==
=== 1 ===
:Minden reggel
:1. Ninának van egy kis kioszkja a pályaudvaron.
:2. Mindennap reggel hatkor nyit ki.
:3. Kohl úr minden reggel jön.
:4. Mindig a Neustaedter Zeitungot veszi meg.
:5. Fizet, és azt mondja: „Köszönöm, Nina.”
:6. Nina azt mondja: „Szívesen, Kohl úr.”
:7. Ez minden.
:8. Kohl úr 73 éves.
:9. Mindig barna dzsekit visel.
:10. Nina három éve ismeri őt.
:11. Nem beszélnek sokat.
:12. Ez nem probléma.
:13. Két héttel ezelőtt Kohl úr nem jött.
:14. Nina félretette neki az újságot.
:15. Másnap sem jött.
:16. Nina kidobta az újságot.
:17. De a következő reggelen megint félretett egy újságot.
:18. Ezt most mindennap megteszi.
:19. Tulajdonképpen miért?
:20. Nem tudja.
:21. A kolléganője, Hanna megkérdezi: „Kinek van az újság?”
:22. Nina azt mondja: „Egy vevőnek.”
:23. Hanna megkérdezi: „Melyiknek?”
:24. Nina azt mondja: „Annak, aki barna dzsekit hord.”
:25. Hanna bólint.
:26. Ő is ismeri.
:27. A második héten Nina megnézte a vevőlistát.
:28. Kohl urat Werner Kohlnak hívják, és a Hauptstraße 12-ben lakik.
:29. Ez nincs messze a pályaudvartól.
:30. Werner Kohl.
:31. Nina újra becsukta a listát.
:32. Hétfőn egy új vevő jön.
:33. Ő is vesz egy újságot.
:34. De a sportújságot veszi meg, nem a Neustaedter Zeitungot.
:35. Nem mond semmit, és gyorsan újra elmegy.
:36. Nina mosolyog.
:37. Ő nem mosolyog vissza.
:38. Ez mindegy.
:39. A nap végén a Neustaedter Zeitung még mindig ott fekszik.
:40. Nina elteszi.
:41. Egy rövid pillanatra szomorú, de ezt nem mondja ki.
:42. Másnap reggel megint félretesz egy újságot.
:43. Ez most már az ő szokása, nem az övé.
:44. Ezt gondolja egy pillanatra, aztán folytatja a munkát.
:45. Este Nina elmegy a Hauptstraße 12 mellett.
:46. Nem direkt csinálja.
:47. Egyszerűen ezen az utcán megy haza.
:48. A földszinten, egy ablak mögött világosság ég.
:49. Nina rövid időre megáll.
:50. Aztán továbbmegy.
:51. Nem tudja, hogy az az ő ablaka-e.
:52. Nem tud sokat róla.
:53. Csak ennyit: barna dzseki, Neustaedter Zeitung, „Köszönöm, Nina.”
:54. Ez kevés.
:55. De azért valami.
:56. Másnap reggel Nina hatkor nyitja ki a kioszkot.
:57. A Neustaedter Zeitung készen ott fekszik.
:58. Kohl úr nem jön.
:59. Hanna megkérdezi: „Ma megint nincs neki újság?”
:60. Nina azt mondja: „De igen.”
:61. Félreteszi az újságot.
:62. Hanna megrázza a fejét, de nem rosszindulatúan.
:63. Hét óra van.
:64. Az első vonat elindul.
:65. Kohl úr nincs rajta.
:66. A kioszk nyitva van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Minden reggel - Jeden Morgen
:1. Ninának van egy kis kioszkja a pályaudvaron. - Nina hat einen kleinen Kiosk am Bahnhof.
:2. Mindennap reggel hatkor nyit ki. - Sie öffnet jeden Tag um sechs Uhr früh.
:3. Kohl úr minden reggel jön. - Herr Kohl kommt jeden Morgen.
:4. Mindig a Neustaedter Zeitungot veszi meg. - Er kauft immer die Neustaedter Zeitung.
:5. Fizet, és azt mondja: „Köszönöm, Nina.” - Er bezahlt und sagt: „Danke, Nina."
:6. Nina azt mondja: „Szívesen, Kohl úr.” - Nina sagt: „Bitte, Herr Kohl."
:7. Ez minden. - Das ist alles.
:8. Kohl úr 73 éves. - Herr Kohl ist 73 Jahre alt.
:9. Mindig barna dzsekit visel. - Er trägt immer eine braune Jacke.
:10. Nina három éve ismeri őt. - Nina kennt ihn seit drei Jahren.
:11. Nem beszélnek sokat. - Sie reden nicht viel.
:12. Ez nem probléma. - Das ist kein Problem.
:13. Két héttel ezelőtt Kohl úr nem jött. - Vor zwei Wochen ist Herr Kohl nicht gekommen.
:14. Nina félretette neki az újságot. - Nina hat die Zeitung für ihn zurückgelegt.
:15. Másnap sem jött. - Am nächsten Tag ist er auch nicht gekommen.
:16. Nina kidobta az újságot. - Die Zeitung hat Nina weggeworfen.
:17. De a következő reggelen megint félretett egy újságot. - Aber am nächsten Morgen hat sie wieder eine Zeitung zurückgelegt.
:18. Ezt most mindennap megteszi. - Das macht sie jetzt jeden Tag.
:19. Tulajdonképpen miért? - Warum eigentlich?
:20. Nem tudja. - Sie weiß es nicht.
:21. A kolléganője, Hanna megkérdezi: „Kinek van az újság?” - Ihre Kollegin Hanna fragt: „Für wen ist die Zeitung?"
:22. Nina azt mondja: „Egy vevőnek.” - Nina sagt: „Für einen Kunden."
:23. Hanna megkérdezi: „Melyiknek?” - Hanna fragt: „Welchen?"
:24. Nina azt mondja: „Annak, aki barna dzsekit hord.” - Nina sagt: „Den mit der braunen Jacke."
:25. Hanna bólint. - Hanna nickt.
:26. Ő is ismeri. - Sie kennt ihn auch.
:27. A második héten Nina megnézte a vevőlistát. - In der zweiten Woche hat Nina die Kundenliste angeschaut.
:28. Kohl urat Werner Kohlnak hívják, és a Hauptstraße 12-ben lakik. - Herr Kohl heißt Werner Kohl und wohnt in der Hauptstraße 12.
:29. Ez nincs messze a pályaudvartól. - Das ist nicht weit vom Bahnhof.
:30. Werner Kohl. - Werner Kohl.
:31. Nina újra becsukta a listát. - Nina hat die Liste wieder zugeklappt.
:32. Hétfőn egy új vevő jön. - Am Montag kommt ein neuer Kunde.
:33. Ő is vesz egy újságot. - Er kauft auch eine Zeitung.
:34. De a sportújságot veszi meg, nem a Neustaedter Zeitungot. - Aber er kauft die Sportzeitung, nicht die Neustaedter Zeitung.
:35. Nem mond semmit, és gyorsan újra elmegy. - Er sagt nichts und geht schnell wieder.
:36. Nina mosolyog. - Nina lächelt.
:37. Ő nem mosolyog vissza. - Er lächelt nicht zurück.
:38. Ez mindegy. - Das ist egal.
:39. A nap végén a Neustaedter Zeitung még mindig ott fekszik. - Am Ende des Tages liegt die Neustaedter Zeitung noch da.
:40. Nina elteszi. - Nina legt sie weg.
:41. Egy rövid pillanatra szomorú, de ezt nem mondja ki. - Sie ist kurz traurig, aber sie sagt das nicht.
:42. Másnap reggel megint félretesz egy újságot. - Am nächsten Morgen legt sie wieder eine Zeitung zurück.
:43. Ez most már az ő szokása, nem az övé. - Das ist jetzt ihre Gewohnheit, nicht seine.
:44. Ezt gondolja egy pillanatra, aztán folytatja a munkát. - Das denkt sie kurz und macht dann weiter.
:45. Este Nina elmegy a Hauptstraße 12 mellett. - Am Abend geht Nina an der Hauptstraße 12 vorbei.
:46. Nem direkt csinálja. - Das macht sie nicht extra.
:47. Egyszerűen ezen az utcán megy haza. - Sie geht einfach diese Straße nach Hause.
:48. A földszinten, egy ablak mögött világosság ég. - Hinter einem Fenster im Erdgeschoss brennt Licht.
:49. Nina rövid időre megáll. - Nina bleibt kurz stehen.
:50. Aztán továbbmegy. - Dann geht sie weiter.
:51. Nem tudja, hogy az az ő ablaka-e. - Sie weiß nicht, ob das sein Fenster ist.
:52. Nem tud sokat róla. - Sie weiß nicht viel über ihn.
:53. Csak ennyit: barna dzseki, Neustaedter Zeitung, „Köszönöm, Nina.” - Nur: braune Jacke, Neustaedter Zeitung, „Danke, Nina."
:54. Ez kevés. - Das ist wenig.
:55. De azért valami. - Aber es ist auch etwas.
:56. Másnap reggel Nina hatkor nyitja ki a kioszkot. - Am nächsten Morgen öffnet Nina den Kiosk um sechs.
:57. A Neustaedter Zeitung készen ott fekszik. - Die Neustaedter Zeitung liegt bereit.
:58. Kohl úr nem jön. - Herr Kohl kommt nicht.
:59. Hanna megkérdezi: „Ma megint nincs neki újság?” - Hanna fragt: „Heute wieder keine Zeitung für ihn?"
:60. Nina azt mondja: „De igen.” - Nina sagt: „Doch."
:61. Félreteszi az újságot. - Sie legt die Zeitung auf die Seite.
:62. Hanna megrázza a fejét, de nem rosszindulatúan. - Hanna schüttelt den Kopf, aber nicht böse.
:63. Hét óra van. - Es ist sieben Uhr.
:64. Az első vonat elindul. - Der erste Zug fährt ab.
:65. Kohl úr nincs rajta. - Herr Kohl ist nicht dabei.
:66. A kioszk nyitva van. - Der Kiosk ist offen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jeden Morgen
:1. Nina hat einen kleinen Kiosk am Bahnhof.
:2. Sie öffnet jeden Tag um sechs Uhr früh.
:3. Herr Kohl kommt jeden Morgen.
:4. Er kauft immer die Neustaedter Zeitung.
:5. Er bezahlt und sagt: „Danke, Nina."
:6. Nina sagt: „Bitte, Herr Kohl."
:7. Das ist alles.
:8. Herr Kohl ist 73 Jahre alt.
:9. Er trägt immer eine braune Jacke.
:10. Nina kennt ihn seit drei Jahren.
:11. Sie reden nicht viel.
:12. Das ist kein Problem.
:13. Vor zwei Wochen ist Herr Kohl nicht gekommen.
:14. Nina hat die Zeitung für ihn zurückgelegt.
:15. Am nächsten Tag ist er auch nicht gekommen.
:16. Die Zeitung hat Nina weggeworfen.
:17. Aber am nächsten Morgen hat sie wieder eine Zeitung zurückgelegt.
:18. Das macht sie jetzt jeden Tag.
:19. Warum eigentlich?
:20. Sie weiß es nicht.
:21. Ihre Kollegin Hanna fragt: „Für wen ist die Zeitung?"
:22. Nina sagt: „Für einen Kunden."
:23. Hanna fragt: „Welchen?"
:24. Nina sagt: „Den mit der braunen Jacke."
:25. Hanna nickt.
:26. Sie kennt ihn auch.
:27. In der zweiten Woche hat Nina die Kundenliste angeschaut.
:28. Herr Kohl heißt Werner Kohl und wohnt in der Hauptstraße 12.
:29. Das ist nicht weit vom Bahnhof.
:30. Werner Kohl.
:31. Nina hat die Liste wieder zugeklappt.
:32. Am Montag kommt ein neuer Kunde.
:33. Er kauft auch eine Zeitung.
:34. Aber er kauft die Sportzeitung, nicht die Neustaedter Zeitung.
:35. Er sagt nichts und geht schnell wieder.
:36. Nina lächelt.
:37. Er lächelt nicht zurück.
:38. Das ist egal.
:39. Am Ende des Tages liegt die Neustaedter Zeitung noch da.
:40. Nina legt sie weg.
:41. Sie ist kurz traurig, aber sie sagt das nicht.
:42. Am nächsten Morgen legt sie wieder eine Zeitung zurück.
:43. Das ist jetzt ihre Gewohnheit, nicht seine.
:44. Das denkt sie kurz und macht dann weiter.
:45. Am Abend geht Nina an der Hauptstraße 12 vorbei.
:46. Das macht sie nicht extra.
:47. Sie geht einfach diese Straße nach Hause.
:48. Hinter einem Fenster im Erdgeschoss brennt Licht.
:49. Nina bleibt kurz stehen.
:50. Dann geht sie weiter.
:51. Sie weiß nicht, ob das sein Fenster ist.
:52. Sie weiß nicht viel über ihn.
:53. Nur: braune Jacke, Neustaedter Zeitung, „Danke, Nina."
:54. Das ist wenig.
:55. Aber es ist auch etwas.
:56. Am nächsten Morgen öffnet Nina den Kiosk um sechs.
:57. Die Neustaedter Zeitung liegt bereit.
:58. Herr Kohl kommt nicht.
:59. Hanna fragt: „Heute wieder keine Zeitung für ihn?"
:60. Nina sagt: „Doch."
:61. Sie legt die Zeitung auf die Seite.
:62. Hanna schüttelt den Kopf, aber nicht böse.
:63. Es ist sieben Uhr.
:64. Der erste Zug fährt ab.
:65. Herr Kohl ist nicht dabei.
:66. Der Kiosk ist offen.
|}
=== 2 ===
:A zsemle
:1. Monikának van egy kis péksége Gröbmingben.
:2. Minden reggel hat órakor nyit.
:3. Zimmermann úr mindig hétkor jön.
:4. Két zsemlét és egy kávét vesz.
:5. Ezt már négy éve így csinálja.
:6. Leül az ablak melletti kis asztalhoz.
:7. Nem olvas újságot, csak egyszerűen kinéz.
:8. Fél óra múlva megint elmegy.
:9. Monika tudja a nevét, mert van törzsvásárlói kártyája.
:10. De nem beszél sokat vele.
:11. Ő sem.
:12. Így jó ez.
:13. Tíz nappal ezelőtt Zimmermann úr nem jött.
:14. Monika azt gondolta: talán tovább alszik.
:15. Másnap reggel sem volt ott.
:16. A két zsemléjét már kivette a polcról, de aztán visszatette őket.
:17. A harmadik reggelen félretette neki a zsemléket.
:18. Egy kis cédulát tett melléjük: „Fenntartva.”
:19. A kollégája, Felix megkérdezte, kinek.
:20. Monika azt mondta: „Egy törzsvendégnek.”
:21. Felix bólintott, és nem kérdezett tovább.
:22. Az ötödik reggelen Monika már nem tartotta fenn a zsemléket.
:23. Különben a többi vevő veszi meg őket.
:24. De hét órakor még mindig az ajtóra néz.
:25. Ezt Felix is észreveszi.
:26. De nem mond semmit.
:27. A Zimmermann úr nélküli második héten Monika előkereste a törzsvásárlói kártyáját.
:28. Karl Zimmermannnak hívják, és a Bachgasse 4-ben lakik.
:29. Ezt már tudta, de most el is olvasta.
:30. Karl Zimmermann.
:31. A kártyát visszatette a fiókba.
:32. Egy hétfőn egy fiatal férfi két zsemlét és egy kávét rendelt.
:33. Ő is leült a kis asztalhoz.
:34. De a telefonját nézte.
:35. Monika odavitte neki a kávét, és azt gondolta: ez nem ugyanaz.
:36. Aztán magában azt gondolta: persze hogy nem.
:37. Nem is kell, hogy ugyanaz legyen.
:38. A nap végén Felix megtisztította a kávégépet.
:39. Monika letörölte a pultot.
:40. Keveset beszéltek, mint mindig.
:41. Amikor Felix elment, Monika röviden a Bachgasse 4-re gondolt.
:42. Röviden elmehetne arra, de ilyet nem tesz csak úgy az ember.
:43. Az ember nem megy el egy vevőhöz otthonra.
:44. Az furcsa lenne.
:45. Vagy nem?
:46. Másnap reggel Monika hatkor kinyitotta a pékséget.
:47. Hétkor az ajtó zárva volt.
:48. Nyolckor is.
:49. Zimmermann úr nem jött.
:50. A rövid szünetében a törzshelyén ivott meg egy kávét.
:51. Ilyet még soha nem csinált.
:52. A hely meleg volt, mert besütött a nap.
:53. Ennyi volt az egész.
:54. Este megkérdezte Felixtől, hogy ismeri-e a Bachgassét.
:55. Felix azt mondta: „Az a templom mögött van, nem?”
:56. Monika azt mondta: „Igen, stimmt.”
:57. Többet nem.
:58. A következő reggel megint normális reggel volt.
:59. Két zsemle és egy kávé valakinek.
:60. Talán ugyanannak, talán nem.
:61. A pékség hatkor nyitva van.
:62. Zimmermann úr nem volt ott.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A zsemle - Die Semmel
:1. Monikának van egy kis péksége Gröbmingben. - Monika hat eine kleine Bäckerei in Gröbming.
:2. Minden reggel hat órakor nyit. - Sie öffnet jeden Morgen um sechs Uhr.
:3. Zimmermann úr mindig hétkor jön. - Herr Zimmermann kommt immer um sieben.
:4. Két zsemlét és egy kávét vesz. - Er kauft zwei Semmeln und einen Kaffee.
:5. Ezt már négy éve így csinálja. - Das macht er seit vier Jahren.
:6. Leül az ablak melletti kis asztalhoz. - Er setzt sich an den kleinen Tisch beim Fenster.
:7. Nem olvas újságot, csak egyszerűen kinéz. - Er liest keine Zeitung und schaut einfach raus.
:8. Fél óra múlva megint elmegy. - Nach einer halben Stunde geht er wieder.
:9. Monika tudja a nevét, mert van törzsvásárlói kártyája. - Monika kennt seinen Namen, denn er hat eine Kundenkarte.
:10. De nem beszél sokat vele. - Aber sie redet nicht viel mit ihm.
:11. Ő sem. - Er auch nicht.
:12. Így jó ez. - Das passt so.
:13. Tíz nappal ezelőtt Zimmermann úr nem jött. - Vor zehn Tagen ist Herr Zimmermann nicht gekommen.
:14. Monika azt gondolta: talán tovább alszik. - Monika hat gedacht: Er schläft vielleicht länger.
:15. Másnap reggel sem volt ott. - Am nächsten Morgen war er auch nicht da.
:16. A két zsemléjét már kivette a polcról, de aztán visszatette őket. - Sie hatte seine zwei Semmeln schon aus dem Regal genommen, aber dann hat sie sie wieder zurückgelegt.
:17. A harmadik reggelen félretette neki a zsemléket. - Am dritten Morgen hat sie die Semmeln für ihn zur Seite gelegt.
:18. Egy kis cédulát tett melléjük: „Fenntartva.” - Sie hat einen kleinen Zettel dazugelegt: „Reserviert."
:19. A kollégája, Felix megkérdezte, kinek. - Ihr Kollege Felix hat gefragt, für wen.
:20. Monika azt mondta: „Egy törzsvendégnek.” - Monika hat gesagt: „Für einen Stammkunden."
:21. Felix bólintott, és nem kérdezett tovább. - Felix hat genickt und nichts weiter gefragt.
:22. Az ötödik reggelen Monika már nem tartotta fenn a zsemléket. - Am fünften Morgen hat Monika die Semmeln nicht mehr reserviert.
:23. Különben a többi vevő veszi meg őket. - Die anderen Kunden kaufen sie sonst.
:24. De hét órakor még mindig az ajtóra néz. - Aber sie schaut immer noch um sieben Uhr auf die Tür.
:25. Ezt Felix is észreveszi. - Das merkt Felix auch.
:26. De nem mond semmit. - Er sagt aber nichts.
:27. A Zimmermann úr nélküli második héten Monika előkereste a törzsvásárlói kártyáját. - In der zweiten Woche ohne Herrn Zimmermann hat Monika seine Kundenkarte rausgesucht.
:28. Karl Zimmermannnak hívják, és a Bachgasse 4-ben lakik. - Er heißt Karl Zimmermann und wohnt in der Bachgasse 4.
:29. Ezt már tudta, de most el is olvasta. - Das wusste sie schon, aber jetzt hat sie es gelesen.
:30. Karl Zimmermann. - Karl Zimmermann.
:31. A kártyát visszatette a fiókba. - Sie hat die Karte wieder in die Schublade gelegt.
:32. Egy hétfőn egy fiatal férfi két zsemlét és egy kávét rendelt. - An einem Montag hat ein junger Mann zwei Semmeln und einen Kaffee bestellt.
:33. Ő is leült a kis asztalhoz. - Er hat sich auch an den kleinen Tisch gesetzt.
:34. De a telefonját nézte. - Aber er hat auf sein Handy geschaut.
:35. Monika odavitte neki a kávét, és azt gondolta: ez nem ugyanaz. - Monika hat ihm den Kaffee gebracht und gedacht: Das ist nicht dasselbe.
:36. Aztán magában azt gondolta: persze hogy nem. - Dann hat sie sich selbst gedacht: Natürlich nicht.
:37. Nem is kell, hogy ugyanaz legyen. - Das muss auch nicht dasselbe sein.
:38. A nap végén Felix megtisztította a kávégépet. - Am Ende des Tages hat Felix die Kaffeemaschine gereinigt.
:39. Monika letörölte a pultot. - Monika hat die Theke abgewischt.
:40. Keveset beszéltek, mint mindig. - Sie haben wenig geredet, wie immer.
:41. Amikor Felix elment, Monika röviden a Bachgasse 4-re gondolt. - Als Felix gegangen ist, hat Monika kurz an die Bachgasse 4 gedacht.
:42. Röviden elmehetne arra, de ilyet nem tesz csak úgy az ember. - Sie kann kurz dort vorbeigehen, aber das macht man nicht einfach so.
:43. Az ember nem megy el egy vevőhöz otthonra. - Man geht nicht zu einem Kunden nach Hause.
:44. Az furcsa lenne. - Das wäre seltsam.
:45. Vagy nem? - Oder?
:46. Másnap reggel Monika hatkor kinyitotta a pékséget. - Am nächsten Morgen hat Monika die Bäckerei um sechs geöffnet.
:47. Hétkor az ajtó zárva volt. - Um sieben war die Tür zu.
:48. Nyolckor is. - Um acht auch.
:49. Zimmermann úr nem jött. - Herr Zimmermann ist nicht gekommen.
:50. A rövid szünetében a törzshelyén ivott meg egy kávét. - In ihrer kurzen Pause hat sie an seinem Stammplatz einen Kaffee getrunken.
:51. Ilyet még soha nem csinált. - Das hat sie noch nie gemacht.
:52. A hely meleg volt, mert besütött a nap. - Der Platz war warm, denn die Sonne hat reingeschienen.
:53. Ennyi volt az egész. - Das war alles.
:54. Este megkérdezte Felixtől, hogy ismeri-e a Bachgassét. - Am Abend hat sie Felix gefragt, ob er die Bachgasse kennt.
:55. Felix azt mondta: „Az a templom mögött van, nem?” - Felix hat gesagt: „Die ist doch hinter der Kirche, oder?"
:56. Monika azt mondta: „Igen, stimmt.” - Monika hat gesagt: „Ja, stimmt."
:57. Többet nem. - Mehr nicht.
:58. A következő reggel megint normális reggel volt. - Der nächste Morgen war wieder ein normaler Morgen.
:59. Két zsemle és egy kávé valakinek. - Zwei Semmeln und ein Kaffee für jemanden.
:60. Talán ugyanannak, talán nem. - Vielleicht für denselben, vielleicht nicht.
:61. A pékség hatkor nyitva van. - Die Bäckerei ist um sechs geöffnet.
:62. Zimmermann úr nem volt ott. - Herr Zimmermann war nicht da.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Semmel
:1. Monika hat eine kleine Bäckerei in Gröbming.
:2. Sie öffnet jeden Morgen um sechs Uhr.
:3. Herr Zimmermann kommt immer um sieben.
:4. Er kauft zwei Semmeln und einen Kaffee.
:5. Das macht er seit vier Jahren.
:6. Er setzt sich an den kleinen Tisch beim Fenster.
:7. Er liest keine Zeitung und schaut einfach raus.
:8. Nach einer halben Stunde geht er wieder.
:9. Monika kennt seinen Namen, denn er hat eine Kundenkarte.
:10. Aber sie redet nicht viel mit ihm.
:11. Er auch nicht.
:12. Das passt so.
:13. Vor zehn Tagen ist Herr Zimmermann nicht gekommen.
:14. Monika hat gedacht: Er schläft vielleicht länger.
:15. Am nächsten Morgen war er auch nicht da.
:16. Sie hatte seine zwei Semmeln schon aus dem Regal genommen, aber dann hat sie sie wieder zurückgelegt.
:17. Am dritten Morgen hat sie die Semmeln für ihn zur Seite gelegt.
:18. Sie hat einen kleinen Zettel dazugelegt: „Reserviert."
:19. Ihr Kollege Felix hat gefragt, für wen.
:20. Monika hat gesagt: „Für einen Stammkunden."
:21. Felix hat genickt und nichts weiter gefragt.
:22. Am fünften Morgen hat Monika die Semmeln nicht mehr reserviert.
:23. Die anderen Kunden kaufen sie sonst.
:24. Aber sie schaut immer noch um sieben Uhr auf die Tür.
:25. Das merkt Felix auch.
:26. Er sagt aber nichts.
:27. In der zweiten Woche ohne Herrn Zimmermann hat Monika seine Kundenkarte rausgesucht.
:28. Er heißt Karl Zimmermann und wohnt in der Bachgasse 4.
:29. Das wusste sie schon, aber jetzt hat sie es gelesen.
:30. Karl Zimmermann.
:31. Sie hat die Karte wieder in die Schublade gelegt.
:32. An einem Montag hat ein junger Mann zwei Semmeln und einen Kaffee bestellt.
:33. Er hat sich auch an den kleinen Tisch gesetzt.
:34. Aber er hat auf sein Handy geschaut.
:35. Monika hat ihm den Kaffee gebracht und gedacht: Das ist nicht dasselbe.
:36. Dann hat sie sich selbst gedacht: Natürlich nicht.
:37. Das muss auch nicht dasselbe sein.
:38. Am Ende des Tages hat Felix die Kaffeemaschine gereinigt.
:39. Monika hat die Theke abgewischt.
:40. Sie haben wenig geredet, wie immer.
:41. Als Felix gegangen ist, hat Monika kurz an die Bachgasse 4 gedacht.
:42. Sie kann kurz dort vorbeigehen, aber das macht man nicht einfach so.
:43. Man geht nicht zu einem Kunden nach Hause.
:44. Das wäre seltsam.
:45. Oder?
:46. Am nächsten Morgen hat Monika die Bäckerei um sechs geöffnet.
:47. Um sieben war die Tür zu.
:48. Um acht auch.
:49. Herr Zimmermann ist nicht gekommen.
:50. In ihrer kurzen Pause hat sie an seinem Stammplatz einen Kaffee getrunken.
:51. Das hat sie noch nie gemacht.
:52. Der Platz war warm, denn die Sonne hat reingeschienen.
:53. Das war alles.
:54. Am Abend hat sie Felix gefragt, ob er die Bachgasse kennt.
:55. Felix hat gesagt: „Die ist doch hinter der Kirche, oder?"
:56. Monika hat gesagt: „Ja, stimmt."
:57. Mehr nicht.
:58. Der nächste Morgen war wieder ein normaler Morgen.
:59. Zwei Semmeln und ein Kaffee für jemanden.
:60. Vielleicht für denselben, vielleicht nicht.
:61. Die Bäckerei ist um sechs geöffnet.
:62. Herr Zimmermann war nicht da.
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=== 3 ===
:Az üres tábla
:1. Thomas Bachner negyvenkét éves, és nyolc éve vezeti a waldkirchi sakk-klubot.
:2. Nem különösebben jó sakkozó, de megbízható.
:3. Ez fontosabb, mondják az idősebb tagok.
:4. Minden kedd este fél nyolckor Pfister úr megérkezett az egyesületi helyiségbe.
:5. A kabátját balról a második akasztóra akasztotta, és leült a harmadik asztalhoz.
:6. Pfister úr hetvenkét éves volt, és negyven éve sakkozott.
:7. Bárki ellen játszott, aki leült vele szemben, és ritkán veszített.
:8. Thomas három év alatt egyetlenegyszer sem nyert ellene.
:9. Ez nem volt kínos számára, mert Pfister úr valóban jól játszott.
:10. Pfister úr játék közben keveset beszélt.
:11. Néha azt mondta: „Ez hiba volt” – és ezzel a saját hibájára gondolt.
:12. Egyszer a játszma után megkérdezte, kér-e Thomas teát, és Thomas igent mondott.
:13. Ez volt a leghosszabb beszélgetés közöttük.
:14. Három héttel ezelőtt Pfister úr nem jött.
:15. Thomas ennek ellenére felállította a sakktáblát, mert ezt tette minden kedden.
:16. Fél kilencig várt, aztán elpakolta a figurákat.
:17. A következő kedden Pfister úr helye megint üres volt.
:18. Thomas arra gondolt, talán beteg.
:19. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 2 hét – ok ismeretlen.”
:20. Ez volt az ő módja arra, hogy a tisztázatlanságokkal bánjon.
:21. A harmadik héten megint felállította a táblát.
:22. Úgy állította fel a figurákat, ahogy az utolsó játszmában a hetedik lépés után álltak.
:23. Ezt még fejből tudta.
:24. Aztán ott ült, és nézte a táblát.
:25. Tíz perc múlva mindent megint elpakolt, anélkül hogy egy szót szólt volna.
:26. A kollégája, Rainer látta ezt, és megkérdezte: „Pfister miatt?”
:27. Thomas azt mondta: „Csak kipróbáltam valamit.”
:28. Rainer ezt nem hitte el, de annyiban hagyta.
:29. Thomasnak nem volt meg Pfister úr címe.
:30. Három év alatt soha nem kérdezett rá.
:31. Az egyesületben volt egy taglista, és az egy mappában feküdt a szekrényben.
:32. Thomas nem nyitotta ki a mappát.
:33. Röviden elgondolkodott rajta, aztán visszatolta.
:34. Tulajdonképpen miért nem?
:35. Nem tudott olyan választ, amelyet szívesen kimondott volna magának.
:36. Hazafelé Thomas elment a régi iskola mellett, ahol gyerekként tanult.
:37. Az iskola most orvosi központ volt.
:38. Arra gondolt: Minden megmarad, amíg már nem marad meg.
:39. Ez nem volt különösebben okos gondolat, de illett a helyzethez.
:40. Otthon kenyeret evett sajttal, és egy ideig kinézett az ablakon.
:41. Nem rakott fel sakkot.
:42. A következő kedden Thomas helyreigazította a harmadik asztalt, letörölte a lapját, és felállította a táblát.
:43. Rendesen felállította a figurákat: fehér balra, fekete jobbra.
:44. Pfister úr nem jött.
:45. Negyed kilenckor Rainer leült, és megkérdezte: „Szabad?”
:46. Thomas azt mondta: „Persze.”
:47. Játszottak egy partit, amelyet Thomas harminc lépés után megnyert.
:48. Ilyet ebben a teremben még soha nem sikerült elérnie senki ellen.
:49. Nem volt jó érzés.
:50. Rainer azt mondta: „Jól játszottál.”
:51. Thomas elpakolta a figurákat.
:52. Aztán összecsukta a táblát, és betette a szekrénybe.
:53. A tábla régi fatábla volt, amely Pfister úré volt.
:54. Azért állt az egyesületi helyiségben, mert Pfister úr évekkel korábban magával hozta.
:55. Thomas bezárta a szekrényt.
:56. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 4 hét.”
:57. Aztán áthúzta a sort.
:58. Rainer felvette a kabátját, és azt mondta: „Szia.”
:59. Thomas válaszolt: „A jövő hétig.”
:60. Lekapcsolta a villanyt.
:61. A szekrényben ott állt a tábla.
:62. Az akasztó, amelyen Pfister úr kabátja lógott, üres volt.
:63. Thomas hazament.
:64. Teljesen átlagos kedd este volt.
:65. Éppen ez volt benne a legrosszabb.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az üres tábla - Das leere Brett
:1. Thomas Bachner negyvenkét éves, és nyolc éve vezeti a waldkirchi sakk-klubot. - Thomas Bachner ist 42 Jahre alt und leitet den Schachklub Waldkirch seit acht Jahren.
:2. Nem különösebben jó sakkozó, de megbízható. - Er ist kein besonders guter Schachspieler, aber er ist zuverlässig.
:3. Ez fontosabb, mondják az idősebb tagok. - Das ist wichtiger, sagen die älteren Mitglieder.
:4. Minden kedd este fél nyolckor Pfister úr megérkezett az egyesületi helyiségbe. - Jeden Dienstagabend um halb acht kam Herr Pfister in den Vereinsraum.
:5. A kabátját balról a második akasztóra akasztotta, és leült a harmadik asztalhoz. - Er hängte seinen Mantel an den zweiten Haken von links und setzte sich an Tisch drei.
:6. Pfister úr hetvenkét éves volt, és negyven éve sakkozott. - Herr Pfister war 72 Jahre alt und spielte seit vierzig Jahren Schach.
:7. Bárki ellen játszott, aki leült vele szemben, és ritkán veszített. - Er spielte gegen jeden, der sich hinsetzte, und er verlor selten.
:8. Thomas három év alatt egyetlenegyszer sem nyert ellene. - Thomas hatte gegen ihn in drei Jahren kein einziges Mal gewonnen.
:9. Ez nem volt kínos számára, mert Pfister úr valóban jól játszott. - Das war ihm nicht peinlich, denn Herr Pfister spielte wirklich gut.
:10. Pfister úr játék közben keveset beszélt. - Herr Pfister sprach wenig während des Spiels.
:11. Néha azt mondta: „Ez hiba volt” – és ezzel a saját hibájára gondolt. - Manchmal sagte er „Das war ein Fehler" – und meinte damit seinen eigenen.
:12. Egyszer a játszma után megkérdezte, kér-e Thomas teát, és Thomas igent mondott. - Einmal hatte er nach dem Spiel gefragt, ob Thomas Tee möchte, und Thomas hatte ja gesagt.
:13. Ez volt a leghosszabb beszélgetés közöttük. - Das war das längste Gespräch zwischen ihnen.
:14. Három héttel ezelőtt Pfister úr nem jött. - Vor drei Wochen kam Herr Pfister nicht.
:15. Thomas ennek ellenére felállította a sakktáblát, mert ezt tette minden kedden. - Thomas baute das Schachbrett trotzdem auf, weil er das jeden Dienstag tat.
:16. Fél kilencig várt, aztán elpakolta a figurákat. - Er wartete bis halb neun, dann räumte er die Figuren weg.
:17. A következő kedden Pfister úr helye megint üres volt. - Am nächsten Dienstag war Herr Pfisters Platz wieder leer.
:18. Thomas arra gondolt, talán beteg. - Thomas dachte, er ist vielleicht krank.
:19. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 2 hét – ok ismeretlen.” - Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 2 Wochen – Grund unbekannt."
:20. Ez volt az ő módja arra, hogy a tisztázatlanságokkal bánjon. - Das war seine Art, mit Unklarheiten umzugehen.
:21. A harmadik héten megint felállította a táblát. - In der dritten Woche stellte er das Brett wieder auf.
:22. Úgy állította fel a figurákat, ahogy az utolsó játszmában a hetedik lépés után álltak. - Er stellte die Figuren so hin, wie sie in der letzten Partie nach dem siebten Zug gestanden hatten.
:23. Ezt még fejből tudta. - Er wusste das noch auswendig.
:24. Aztán ott ült, és nézte a táblát. - Dann saß er da und schaute auf das Brett.
:25. Tíz perc múlva mindent megint elpakolt, anélkül hogy egy szót szólt volna. - Nach zehn Minuten räumte er alles wieder weg, ohne ein Wort zu sagen.
:26. A kollégája, Rainer látta ezt, és megkérdezte: „Pfister miatt?” - Sein Kollege Rainer sah es und fragte: „Wegen Pfister?"
:27. Thomas azt mondta: „Csak kipróbáltam valamit.” - Thomas sagte: „Hab nur was getestet."
:28. Rainer ezt nem hitte el, de annyiban hagyta. - Das glaubte Rainer nicht, aber er ließ es so stehen.
:29. Thomasnak nem volt meg Pfister úr címe. - Thomas hatte die Adresse von Herrn Pfister nicht.
:30. Három év alatt soha nem kérdezett rá. - Er hatte in drei Jahren nie danach gefragt.
:31. Az egyesületben volt egy taglista, és az egy mappában feküdt a szekrényben. - Im Verein gab es eine Mitgliederliste, und die lag in einem Ordner im Schrank.
:32. Thomas nem nyitotta ki a mappát. - Thomas öffnete den Ordner nicht.
:33. Röviden elgondolkodott rajta, aztán visszatolta. - Er überlegte es kurz, dann schob er ihn wieder rein.
:34. Tulajdonképpen miért nem? - Warum eigentlich nicht?
:35. Nem tudott olyan választ, amelyet szívesen kimondott volna magának. - Er wusste keine Antwort, die er sich hätte sagen wollen.
:36. Hazafelé Thomas elment a régi iskola mellett, ahol gyerekként tanult. - Auf dem Heimweg ging Thomas an der alten Schule vorbei, wo er als Kind gelernt hatte.
:37. Az iskola most orvosi központ volt. - Die Schule war jetzt ein Ärztezentrum.
:38. Arra gondolt: Minden megmarad, amíg már nem marad meg. - Er dachte: Alles bleibt, bis es nicht mehr bleibt.
:39. Ez nem volt különösebben okos gondolat, de illett a helyzethez. - Das war kein besonders kluger Gedanke, aber er passte.
:40. Otthon kenyeret evett sajttal, és egy ideig kinézett az ablakon. - Zu Hause aß er Brot mit Käse und schaute eine Weile aus dem Fenster.
:41. Nem rakott fel sakkot. - Er stellte kein Schach auf.
:42. A következő kedden Thomas helyreigazította a harmadik asztalt, letörölte a lapját, és felállította a táblát. - Am nächsten Dienstag rückte Thomas Tisch drei zurecht, wischte die Platte ab und stellte das Brett auf.
:43. Rendesen felállította a figurákat: fehér balra, fekete jobbra. - Er baute die Figuren ordentlich auf: Weiß links, Schwarz rechts.
:44. Pfister úr nem jött. - Herr Pfister kam nicht.
:45. Negyed kilenckor Rainer leült, és megkérdezte: „Szabad?” - Um Viertel nach acht setzte sich Rainer hin und fragte: „Darf ich?"
:46. Thomas azt mondta: „Persze.” - Thomas sagte: „Klar."
:47. Játszottak egy partit, amelyet Thomas harminc lépés után megnyert. - Sie spielten eine Partie, die Thomas nach dreißig Zügen gewann.
:48. Ilyet ebben a teremben még soha nem sikerült elérnie senki ellen. - Das hatte er noch nie gegen jemanden in diesem Raum geschafft.
:49. Nem volt jó érzés. - Es war kein gutes Gefühl.
:50. Rainer azt mondta: „Jól játszottál.” - Rainer sagte: „Gut gespielt."
:51. Thomas elpakolta a figurákat. - Thomas räumte die Figuren weg.
:52. Aztán összecsukta a táblát, és betette a szekrénybe. - Dann klappte er das Brett zusammen und legte es in den Schrank.
:53. A tábla régi fatábla volt, amely Pfister úré volt. - Das Brett war ein altes Holzbrett, das Herrn Pfister gehörte.
:54. Azért állt az egyesületi helyiségben, mert Pfister úr évekkel korábban magával hozta. - Es stand im Vereinsraum, weil Herr Pfister es vor Jahren mitgebracht hatte.
:55. Thomas bezárta a szekrényt. - Thomas schloss den Schrank.
:56. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 4 hét.” - Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 4 Wochen."
:57. Aztán áthúzta a sort. - Dann strich er die Zeile durch.
:58. Rainer felvette a kabátját, és azt mondta: „Szia.” - Rainer zog seinen Mantel an und sagte: „Tschüss."
:59. Thomas válaszolt: „A jövő hétig.” - Thomas antwortete: „Bis nächste Woche."
:60. Lekapcsolta a villanyt. - Er löschte das Licht.
:61. A szekrényben ott állt a tábla. - Im Schrank stand das Brett.
:62. Az akasztó, amelyen Pfister úr kabátja lógott, üres volt. - Der Haken, an dem Herr Pfisters Mantel gehangen hatte, war leer.
:63. Thomas hazament. - Thomas ging nach Hause.
:64. Teljesen átlagos kedd este volt. - Es war ein ganz normaler Dienstagabend.
:65. Éppen ez volt benne a legrosszabb. - Das war das Schlimmste daran.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das leere Brett
:1. Thomas Bachner ist 42 Jahre alt und leitet den Schachklub Waldkirch seit acht Jahren.
:2. Er ist kein besonders guter Schachspieler, aber er ist zuverlässig.
:3. Das ist wichtiger, sagen die älteren Mitglieder.
:4. Jeden Dienstagabend um halb acht kam Herr Pfister in den Vereinsraum.
:5. Er hängte seinen Mantel an den zweiten Haken von links und setzte sich an Tisch drei.
:6. Herr Pfister war 72 Jahre alt und spielte seit vierzig Jahren Schach.
:7. Er spielte gegen jeden, der sich hinsetzte, und er verlor selten.
:8. Thomas hatte gegen ihn in drei Jahren kein einziges Mal gewonnen.
:9. Das war ihm nicht peinlich, denn Herr Pfister spielte wirklich gut.
:10. Herr Pfister sprach wenig während des Spiels.
:11. Manchmal sagte er „Das war ein Fehler" – und meinte damit seinen eigenen.
:12. Einmal hatte er nach dem Spiel gefragt, ob Thomas Tee möchte, und Thomas hatte ja gesagt.
:13. Das war das längste Gespräch zwischen ihnen.
:14. Vor drei Wochen kam Herr Pfister nicht.
:15. Thomas baute das Schachbrett trotzdem auf, weil er das jeden Dienstag tat.
:16. Er wartete bis halb neun, dann räumte er die Figuren weg.
:17. Am nächsten Dienstag war Herr Pfisters Platz wieder leer.
:18. Thomas dachte, er ist vielleicht krank.
:19. Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 2 Wochen – Grund unbekannt."
:20. Das war seine Art, mit Unklarheiten umzugehen.
:21. In der dritten Woche stellte er das Brett wieder auf.
:22. Er stellte die Figuren so hin, wie sie in der letzten Partie nach dem siebten Zug gestanden hatten.
:23. Er wusste das noch auswendig.
:24. Dann saß er da und schaute auf das Brett.
:25. Nach zehn Minuten räumte er alles wieder weg, ohne ein Wort zu sagen.
:26. Sein Kollege Rainer sah es und fragte: „Wegen Pfister?"
:27. Thomas sagte: „Hab nur was getestet."
:28. Das glaubte Rainer nicht, aber er ließ es so stehen.
:29. Thomas hatte die Adresse von Herrn Pfister nicht.
:30. Er hatte in drei Jahren nie danach gefragt.
:31. Im Verein gab es eine Mitgliederliste, und die lag in einem Ordner im Schrank.
:32. Thomas öffnete den Ordner nicht.
:33. Er überlegte es kurz, dann schob er ihn wieder rein.
:34. Warum eigentlich nicht?
:35. Er wusste keine Antwort, die er sich hätte sagen wollen.
:36. Auf dem Heimweg ging Thomas an der alten Schule vorbei, wo er als Kind gelernt hatte.
:37. Die Schule war jetzt ein Ärztezentrum.
:38. Er dachte: Alles bleibt, bis es nicht mehr bleibt.
:39. Das war kein besonders kluger Gedanke, aber er passte.
:40. Zu Hause aß er Brot mit Käse und schaute eine Weile aus dem Fenster.
:41. Er stellte kein Schach auf.
:42. Am nächsten Dienstag rückte Thomas Tisch drei zurecht, wischte die Platte ab und stellte das Brett auf.
:43. Er baute die Figuren ordentlich auf: Weiß links, Schwarz rechts.
:44. Herr Pfister kam nicht.
:45. Um Viertel nach acht setzte sich Rainer hin und fragte: „Darf ich?"
:46. Thomas sagte: „Klar."
:47. Sie spielten eine Partie, die Thomas nach dreißig Zügen gewann.
:48. Das hatte er noch nie gegen jemanden in diesem Raum geschafft.
:49. Es war kein gutes Gefühl.
:50. Rainer sagte: „Gut gespielt."
:51. Thomas räumte die Figuren weg.
:52. Dann klappte er das Brett zusammen und legte es in den Schrank.
:53. Das Brett war ein altes Holzbrett, das Herrn Pfister gehörte.
:54. Es stand im Vereinsraum, weil Herr Pfister es vor Jahren mitgebracht hatte.
:55. Thomas schloss den Schrank.
:56. Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 4 Wochen."
:57. Dann strich er die Zeile durch.
:58. Rainer zog seinen Mantel an und sagte: „Tschüss."
:59. Thomas antwortete: „Bis nächste Woche."
:60. Er löschte das Licht.
:61. Im Schrank stand das Brett.
:62. Der Haken, an dem Herr Pfisters Mantel gehangen hatte, war leer.
:63. Thomas ging nach Hause.
:64. Es war ein ganz normaler Dienstagabend.
:65. Das war das Schlimmste daran.
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=== 4 ===
:A szabad asztal
:1. Minden szerda délelőtt belépett egy világosszürke fedórás úr a tübingeni Schlossberg kávézóba, és leült a hetes asztalhoz, a Neckar-front felőli ablak mellé.
:2. Susanne Kettler tizenkét éve vezette a kávézót, és jobban ismerte a szokását, mint sok törzsvendég nevét.
:3. Mindig egy nagy tejeskávét és egy pohár szénsavmentes vizet rendelt.
:4. Aztán kivette a napilapot a tartóból, és az elejétől a végéig elolvasta.
:5. Érkezéskor és távozáskor mondott egy-egy rövid szót, de többet soha.
:6. A borravaló minden alkalommal egy euró húsz volt, az asztalra téve.
:7. Öt éve volt törzsvendég, mindig szerdán, mindig ugyanabban az időben.
:8. Susanne rászokott, hogy az érkezése előtt a napilapot a hetes asztalra tegye.
:9. Benny, az alkalmazottja, ugyanezt tette, amikor Susanne a raktárban volt.
:10. Ezt soha nem beszélték meg.
:11. Egyszerűen csak így alakult.
:12. Némely szokások ismétlésből születnek, nem megállapodásból.
:13. Egy november közepei szerdán nem jött el.
:14. Az újság majdnem délig ott feküdt a hetes asztalon, aztán Susanne szótlanul elrakta.
:15. A következő szerdán megint odatette az újságot, és újra hiába várt.
:16. A hetes asztal nem sokkal dél utánig üres maradt, amikor egy idősebb hölgy elfoglalta a helyet, és kamillateát rendelt.
:17. Susanne udvariasan kiszolgálta, majd utána leszedte az asztalt.
:18. Közben nem gondolt rá – akkor még azt sem tudta, hogyan hívják.
:19. A nélküle eltelt második héten Susanne reggel és délután is letörölte a hetes asztalt, noha senki sem ült ott.
:20. Benny észrevette, de nem kérdezett semmit.
:21. A harmadik héten Susanne újra megrendelte a napilapot, amelyet két évvel korábban lemondott, mert alig olvasta valaki.
:22. Amikor Benny megkérdezte, miért, azt mondta, hogy a vendégek mostanában megint többet akarnak olvasni.
:23. Benny ezt nem hitte el neki, de nem szólt semmit.
:24. A harmadik szerda nélküli délelőttön Susanne egy csendes órában maga ült le a hetes asztalhoz, és ott itta meg a kávéját, amit tizenkét év alatt még soha nem tett.
:25. A Neckarra nézett, amely szürkén és egyenletesen húzódott el az ablak mögött.
:26. Ennek az asztalnak olyan csendje volt, amilyen a többinek nem.
:27. Nem az üresség csendje volt, hanem egy olyan emberé, aki jól tudott hallgatni anélkül, hogy a beszélgetés véget ért volna.
:28. Susanne ezt csak most vette észre, amikor a hely üres volt.
:29. Öt perc múlva felállt, mert megszólalt a szállítmány csengője.
:30. Délután elővette a törzsvendégkártyát a fiókból.
:31. Werner Büchelnek hívták, születésnapja decemberben volt, cím nem volt bejegyezve.
:32. Susanne visszatolta a kártyát.
:33. Werner Büchel.
:34. Öt éven át szolgálta ki ezt a férfit anélkül, hogy ismerte volna.
:35. Akkor ez helyesnek érződött.
:36. Most tudta, hogy mulasztás volt, még ha nem is tudta volna megmagyarázni, pontosan miből állt.
:37. Ha valaki Werner Büchelről kérdezte volna, csak ennyit tudott volna mondani: világosszürke fedóra, tejeskávé, egy euró húsz borravaló.
:38. Ez volt az egyetlen, amije volt.
:39. Este röviden elgondolkodott azon, vajon lehetett volna-e írni neki, de nem volt címe, és nem volt egyetlen mondata sem, amely ezt igazolta volna.
:40. A következő szerdán Susanne nyolckor kinyitotta a kávézót, letette az újságot a hetes asztalra, és bemelegítette a kávégépet.
:41. Tíz perccel tizenegy előtt egy fiatal férfi lépett be a kávézóba, és megkérdezte, szabad-e az ablak melletti hely.
:42. Susanne azt mondta: „Igen”, és gondolkodás nélkül odatette mellé a pohár vizet.
:43. A férfi megkérdezte, miért van már ott a víz, mire ő azt felelte: „Itt így szokás.”
:44. Ez igaz is volt, meg nem is.
:45. A férfi zöld teát rendelt, kinyitott egy laptopot, és nem olvasott újságot.
:46. Nem hagyott borravalót, és távozáskor köszönt.
:47. Minden rendben volt.
:48. Az esti rendrakáskor Susanne a hetes asztalt törölte le utoljára, noha a megszokott útvonalán az volt az első.
:49. Benny felvette a kabátját, és megkérdezte: „Ma itt volt?”
:50. Susanne azt mondta: „Nem.”
:51. Benny azt mondta: „Akkor hát nem”, és elment.
:52. Susanne lezárta a kasszát, és lekapcsolta a villanyt.
:53. Odakint elhúzott a Neckar.
:54. Röviden megállt az ajtó előtt.
:55. Az újság holnap megint ott lesz.
:56. A hetes asztal holnap megint szabad lesz.
:57. És az azt követő szerdán is, és az azt követőn is.
:58. Susanne öt éven át számolta együtt egy idegen ritmusát anélkül, hogy tudta volna.
:59. Csak a hiánya mondta ezt el neki.
:60. Némely dolgok csak az eltűnésükben mutatkoznak meg.
:61. Bezárta az ajtót.
:62. Szerda elmúlt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A szabad asztal - Der freie Tisch
:1. Minden szerda délelőtt belépett egy világosszürke fedórás úr a tübingeni Schlossberg kávézóba, és leült a hetes asztalhoz, a Neckar-front felőli ablak mellé. - Jeden Mittwochvormittag betrat ein Herr mit einem hellgrauen Fedora das Café Schlossberg in Tübingen und setzte sich an Tisch sieben, den Fensterplatz zur Neckarfront.
:2. Susanne Kettler tizenkét éve vezette a kávézót, és jobban ismerte a szokását, mint sok törzsvendég nevét. - Susanne Kettler führte das Café seit zwölf Jahren und kannte seine Gewohnheit besser als die Namen vieler Stammgäste.
:3. Mindig egy nagy tejeskávét és egy pohár szénsavmentes vizet rendelt. - Er bestellte stets einen großen Milchkaffee und ein Glas stilles Wasser.
:4. Aztán kivette a napilapot a tartóból, és az elejétől a végéig elolvasta. - Dann holte er die Tageszeitung aus der Ablage und las sie von vorne bis hinten.
:5. Érkezéskor és távozáskor mondott egy-egy rövid szót, de többet soha. - Er sprach beim Kommen und Gehen ein kurzes Wort, aber mehr nie.
:6. A borravaló minden alkalommal egy euró húsz volt, az asztalra téve. - Das Trinkgeld betrug jedes Mal ein Euro zwanzig, auf den Tisch gelegt.
:7. Öt éve volt törzsvendég, mindig szerdán, mindig ugyanabban az időben. - Er war seit fünf Jahren Stammgast, immer mittwochs, immer zur selben Zeit.
:8. Susanne rászokott, hogy az érkezése előtt a napilapot a hetes asztalra tegye. - Susanne hatte sich angewöhnt, die Zeitung vor seiner Ankunft auf Tisch sieben zu legen.
:9. Benny, az alkalmazottja, ugyanezt tette, amikor Susanne a raktárban volt. - Benny, ihr Mitarbeiter, tat dasselbe, wenn Susanne im Lager war.
:10. Ezt soha nem beszélték meg. - Sie hatten das nie besprochen.
:11. Egyszerűen csak így alakult. - Es hatte sich einfach so ergeben.
:12. Némely szokások ismétlésből születnek, nem megállapodásból. - Manche Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung, nicht durch Absprache.
:13. Egy november közepei szerdán nem jött el. - Eines Mittwochs Mitte November kam er nicht.
:14. Az újság majdnem délig ott feküdt a hetes asztalon, aztán Susanne szótlanul elrakta. - Die Zeitung lag bis kurz vor zwölf auf Tisch sieben, dann räumte Susanne sie wortlos weg.
:15. A következő szerdán megint odatette az újságot, és újra hiába várt. - Am nächsten Mittwoch legte sie die Zeitung wieder dorthin und wartete erneut vergebens.
:16. A hetes asztal nem sokkal dél utánig üres maradt, amikor egy idősebb hölgy elfoglalta a helyet, és kamillateát rendelt. - Tisch sieben blieb leer bis kurz nach Mittag, als eine ältere Dame den Platz einnahm und Kamillentee bestellte.
:17. Susanne udvariasan kiszolgálta, majd utána leszedte az asztalt. - Susanne bediente sie höflich und räumte danach ab.
:18. Közben nem gondolt rá – akkor még azt sem tudta, hogyan hívják. - Sie dachte dabei nicht an ihn – sie wusste damals noch nicht einmal, wie er hieß.
:19. A nélküle eltelt második héten Susanne reggel és délután is letörölte a hetes asztalt, noha senki sem ült ott. - In der zweiten Woche ohne ihn wischte Susanne Tisch sieben morgens und nachmittags, obwohl niemand dort saß.
:20. Benny észrevette, de nem kérdezett semmit. - Benny bemerkte es und fragte nicht.
:21. A harmadik héten Susanne újra megrendelte a napilapot, amelyet két évvel korábban lemondott, mert alig olvasta valaki. - In der dritten Woche bestellte Susanne die Tageszeitung neu, die sie vor zwei Jahren abbestellt hatte, weil kaum jemand sie las.
:22. Amikor Benny megkérdezte, miért, azt mondta, hogy a vendégek mostanában megint többet akarnak olvasni. - Als Benny fragte warum, sagte sie, die Gäste würden in letzter Zeit wieder mehr lesen wollen.
:23. Benny ezt nem hitte el neki, de nem szólt semmit. - Benny glaubte ihr das nicht, sagte aber nichts.
:24. A harmadik szerda nélküli délelőttön Susanne egy csendes órában maga ült le a hetes asztalhoz, és ott itta meg a kávéját, amit tizenkét év alatt még soha nem tett. - Am dritten mittwochlosen Vormittag setzte Susanne sich in einer ruhigen Stunde selbst an Tisch sieben und trank dort ihren Kaffee, was sie in zwölf Jahren noch nie getan hatte.
:25. A Neckarra nézett, amely szürkén és egyenletesen húzódott el az ablak mögött. - Sie sah auf den Neckar, der grau und gleichmäßig hinter der Scheibe vorbeizog.
:26. Ennek az asztalnak olyan csendje volt, amilyen a többinek nem. - Dieser Tisch hatte eine Stille, die die anderen nicht hatten.
:27. Nem az üresség csendje volt, hanem egy olyan emberé, aki jól tudott hallgatni anélkül, hogy a beszélgetés véget ért volna. - Es war nicht die Stille des Leerseins, sondern die eines Menschen, der gut schweigen konnte, ohne dass das Gespräch aufgehört hätte.
:28. Susanne ezt csak most vette észre, amikor a hely üres volt. - Susanne hatte das erst jetzt bemerkt, da der Platz leer war.
:29. Öt perc múlva felállt, mert megszólalt a szállítmány csengője. - Nach fünf Minuten stand sie auf, weil eine Lieferung klingelte.
:30. Délután elővette a törzsvendégkártyát a fiókból. - Am Nachmittag holte sie die Stammkarte aus der Schublade.
:31. Werner Büchelnek hívták, születésnapja decemberben volt, cím nem volt bejegyezve. - Er hieß Werner Büchel, Geburtstag Dezember, Adresse nicht eingetragen.
:32. Susanne visszatolta a kártyát. - Susanne schob die Karte zurück.
:33. Werner Büchel. - Werner Büchel.
:34. Öt éven át szolgálta ki ezt a férfit anélkül, hogy ismerte volna. - Fünf Jahre hatte sie diesen Mann bedient, ohne ihn zu kennen.
:35. Akkor ez helyesnek érződött. - Das hatte sich damals richtig angefühlt.
:36. Most tudta, hogy mulasztás volt, még ha nem is tudta volna megmagyarázni, pontosan miből állt. - Jetzt wusste sie, dass es ein Versäumnis gewesen war, auch wenn sie nicht hätte erklären können, woraus genau.
:37. Ha valaki Werner Büchelről kérdezte volna, csak ennyit tudott volna mondani: világosszürke fedóra, tejeskávé, egy euró húsz borravaló. - Hätte jemand sie nach Werner Büchel gefragt, hätte sie nur sagen können: hellgrauer Fedora, Milchkaffee, ein Euro zwanzig Trinkgeld.
:38. Ez volt az egyetlen, amije volt. - Das war das Einzige, was sie hatte.
:39. Este röviden elgondolkodott azon, vajon lehetett volna-e írni neki, de nem volt címe, és nem volt egyetlen mondata sem, amely ezt igazolta volna. - Am Abend überlegte sie kurz, ob man ihm hätte schreiben können, aber sie hatte keine Adresse und keinen Satz, der das gerechtfertigt hätte.
:40. A következő szerdán Susanne nyolckor kinyitotta a kávézót, letette az újságot a hetes asztalra, és bemelegítette a kávégépet. - Am nächsten Mittwoch öffnete Susanne das Café um acht, legte die Zeitung auf Tisch sieben und machte die Kaffeemaschine warm.
:41. Tíz perccel tizenegy előtt egy fiatal férfi lépett be a kávézóba, és megkérdezte, szabad-e az ablak melletti hely. - Um zehn vor elf betrat ein junger Mann das Café und fragte, ob der Fensterplatz frei sei.
:42. Susanne azt mondta: „Igen”, és gondolkodás nélkül odatette mellé a pohár vizet. - Susanne sagte „Ja" und stellte, ohne nachzudenken, das Glas Wasser dazu.
:43. A férfi megkérdezte, miért van már ott a víz, mire ő azt felelte: „Itt így szokás.” - Er fragte, warum das Wasser schon da sei, und sie antwortete: „Macht man hier so."
:44. Ez igaz is volt, meg nem is. - Das stimmte und stimmte nicht.
:45. A férfi zöld teát rendelt, kinyitott egy laptopot, és nem olvasott újságot. - Er bestellte grünen Tee, öffnete einen Laptop und las keine Zeitung.
:46. Nem hagyott borravalót, és távozáskor köszönt. - Er ließ kein Trinkgeld und grüßte beim Gehen.
:47. Minden rendben volt. - Alles war in Ordnung.
:48. Az esti rendrakáskor Susanne a hetes asztalt törölte le utoljára, noha a megszokott útvonalán az volt az első. - Beim Abendaufräumen wischte Susanne Tisch sieben als letzten, obwohl er der erste in ihrer normalen Route war.
:49. Benny felvette a kabátját, és megkérdezte: „Ma itt volt?” - Benny zog den Mantel an und fragte: „War er heute da?"
:50. Susanne azt mondta: „Nem.” - Susanne sagte: „Nein."
:51. Benny azt mondta: „Akkor hát nem”, és elment. - Benny sagte: „Dann halt nicht" und ging.
:52. Susanne lezárta a kasszát, és lekapcsolta a villanyt. - Susanne räumte die Kasse ab und schaltete das Licht aus.
:53. Odakint elhúzott a Neckar. - Draußen zog der Neckar vorbei.
:54. Röviden megállt az ajtó előtt. - Sie blieb kurz vor der Tür stehen.
:55. Az újság holnap megint ott lesz. - Die Zeitung war morgen wieder da.
:56. A hetes asztal holnap megint szabad lesz. - Tisch sieben war morgen wieder frei.
:57. És az azt követő szerdán is, és az azt követőn is. - Und der Mittwoch danach, und der danach.
:58. Susanne öt éven át számolta együtt egy idegen ritmusát anélkül, hogy tudta volna. - Susanne hatte fünf Jahre lang einen fremden Rhythmus mitgezählt, ohne es zu wissen.
:59. Csak a hiánya mondta ezt el neki. - Erst sein Fehlen hatte ihr das gesagt.
:60. Némely dolgok csak az eltűnésükben mutatkoznak meg. - Manche Dinge zeigen sich nur im Wegfall.
:61. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:62. Szerda elmúlt. - Mittwoch war vorbei.
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:Der freie Tisch
:1. Jeden Mittwochvormittag betrat ein Herr mit einem hellgrauen Fedora das Café Schlossberg in Tübingen und setzte sich an Tisch sieben, den Fensterplatz zur Neckarfront.
:2. Susanne Kettler führte das Café seit zwölf Jahren und kannte seine Gewohnheit besser als die Namen vieler Stammgäste.
:3. Er bestellte stets einen großen Milchkaffee und ein Glas stilles Wasser.
:4. Dann holte er die Tageszeitung aus der Ablage und las sie von vorne bis hinten.
:5. Er sprach beim Kommen und Gehen ein kurzes Wort, aber mehr nie.
:6. Das Trinkgeld betrug jedes Mal ein Euro zwanzig, auf den Tisch gelegt.
:7. Er war seit fünf Jahren Stammgast, immer mittwochs, immer zur selben Zeit.
:8. Susanne hatte sich angewöhnt, die Zeitung vor seiner Ankunft auf Tisch sieben zu legen.
:9. Benny, ihr Mitarbeiter, tat dasselbe, wenn Susanne im Lager war.
:10. Sie hatten das nie besprochen.
:11. Es hatte sich einfach so ergeben.
:12. Manche Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung, nicht durch Absprache.
:13. Eines Mittwochs Mitte November kam er nicht.
:14. Die Zeitung lag bis kurz vor zwölf auf Tisch sieben, dann räumte Susanne sie wortlos weg.
:15. Am nächsten Mittwoch legte sie die Zeitung wieder dorthin und wartete erneut vergebens.
:16. Tisch sieben blieb leer bis kurz nach Mittag, als eine ältere Dame den Platz einnahm und Kamillentee bestellte.
:17. Susanne bediente sie höflich und räumte danach ab.
:18. Sie dachte dabei nicht an ihn – sie wusste damals noch nicht einmal, wie er hieß.
:19. In der zweiten Woche ohne ihn wischte Susanne Tisch sieben morgens und nachmittags, obwohl niemand dort saß.
:20. Benny bemerkte es und fragte nicht.
:21. In der dritten Woche bestellte Susanne die Tageszeitung neu, die sie vor zwei Jahren abbestellt hatte, weil kaum jemand sie las.
:22. Als Benny fragte warum, sagte sie, die Gäste würden in letzter Zeit wieder mehr lesen wollen.
:23. Benny glaubte ihr das nicht, sagte aber nichts.
:24. Am dritten mittwochlosen Vormittag setzte Susanne sich in einer ruhigen Stunde selbst an Tisch sieben und trank dort ihren Kaffee, was sie in zwölf Jahren noch nie getan hatte.
:25. Sie sah auf den Neckar, der grau und gleichmäßig hinter der Scheibe vorbeizog.
:26. Dieser Tisch hatte eine Stille, die die anderen nicht hatten.
:27. Es war nicht die Stille des Leerseins, sondern die eines Menschen, der gut schweigen konnte, ohne dass das Gespräch aufgehört hätte.
:28. Susanne hatte das erst jetzt bemerkt, da der Platz leer war.
:29. Nach fünf Minuten stand sie auf, weil eine Lieferung klingelte.
:30. Am Nachmittag holte sie die Stammkarte aus der Schublade.
:31. Er hieß Werner Büchel, Geburtstag Dezember, Adresse nicht eingetragen.
:32. Susanne schob die Karte zurück.
:33. Werner Büchel.
:34. Fünf Jahre hatte sie diesen Mann bedient, ohne ihn zu kennen.
:35. Das hatte sich damals richtig angefühlt.
:36. Jetzt wusste sie, dass es ein Versäumnis gewesen war, auch wenn sie nicht hätte erklären können, woraus genau.
:37. Hätte jemand sie nach Werner Büchel gefragt, hätte sie nur sagen können: hellgrauer Fedora, Milchkaffee, ein Euro zwanzig Trinkgeld.
:38. Das war das Einzige, was sie hatte.
:39. Am Abend überlegte sie kurz, ob man ihm hätte schreiben können, aber sie hatte keine Adresse und keinen Satz, der das gerechtfertigt hätte.
:40. Am nächsten Mittwoch öffnete Susanne das Café um acht, legte die Zeitung auf Tisch sieben und machte die Kaffeemaschine warm.
:41. Um zehn vor elf betrat ein junger Mann das Café und fragte, ob der Fensterplatz frei sei.
:42. Susanne sagte „Ja" und stellte, ohne nachzudenken, das Glas Wasser dazu.
:43. Er fragte, warum das Wasser schon da sei, und sie antwortete: „Macht man hier so."
:44. Das stimmte und stimmte nicht.
:45. Er bestellte grünen Tee, öffnete einen Laptop und las keine Zeitung.
:46. Er ließ kein Trinkgeld und grüßte beim Gehen.
:47. Alles war in Ordnung.
:48. Beim Abendaufräumen wischte Susanne Tisch sieben als letzten, obwohl er der erste in ihrer normalen Route war.
:49. Benny zog den Mantel an und fragte: „War er heute da?"
:50. Susanne sagte: „Nein."
:51. Benny sagte: „Dann halt nicht" und ging.
:52. Susanne räumte die Kasse ab und schaltete das Licht aus.
:53. Draußen zog der Neckar vorbei.
:54. Sie blieb kurz vor der Tür stehen.
:55. Die Zeitung war morgen wieder da.
:56. Tisch sieben war morgen wieder frei.
:57. Und der Mittwoch danach, und der danach.
:58. Susanne hatte fünf Jahre lang einen fremden Rhythmus mitgezählt, ohne es zu wissen.
:59. Erst sein Fehlen hatte ihr das gesagt.
:60. Manche Dinge zeigen sich nur im Wegfall.
:61. Sie schloss die Tür.
:62. Mittwoch war vorbei.
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=== 5 ===
:Non finito
:1. Havonta kétszer, egy pénteki napon egy frankfurti úr lépett be az apátsági könyvtár kézirattárába, és Dr. Elise Ranner elolvashatta volna a nevét a kérőlapon – négy éven át nem tette meg.
:2. Ez a körülmény nem tűnt fel neki, amíg a férfi rendszeresen megjelent.
:3. Mindig a KR-Ms-073b jelzetet kérte ki: egy befejezetlen zongoraversenyt a korai tizennyolcadik századból, amelynek szerzője mindmáig azonosítatlan maradt.
:4. Kopott szürke tweedkabátot viselt, amelynek bal hajtókáját Elise tíz méterről is felismerte.
:5. Nem írt jegyzeteket.
:6. Az ablaknál ült, felnyitotta a mappát, és olyan figyelemmel nézte az oldalakat, amely Elise-t kevésbé kutatómunkára, mint inkább egy csendes, magántermészetű beszélgetésre emlékeztette – valakivel, aki nem válaszolt.
:7. Néha felállt, az ablakhoz lépett, és kinézett az apátsági kertbe.
:8. Aztán visszatért.
:9. Soha semmit nem kért, ami nem állt a kérőlapon.
:10. Elise egyszer mérte az időt: ritkán volt rövidebb másfél óránál, soha nem hosszabb kettőnél.
:11. Egyszer távozáskor azt mondta: „Köszönöm”, anélkül hogy megfordult volna, ő pedig azt felelte: „Szívesen”, anélkül hogy felnézett volna.
:12. Ez volt ezeknek a termeknek a természete.
:13. Októberben nem jelent meg.
:14. Elise nem jegyezte fel az eltérést – de észrevette azzal a pontossággal, amellyel az ember egy halk elmaradást észrevesz anélkül, hogy felemelné a fejét.
:15. A második és a harmadik péntek sem hozta el őt.
:16. Anélkül, hogy eldöntötte volna, elkezdte csütörtökönként felhozni a kéziratmappát a raktárból, és a pult mögötti lerakóra tenni.
:17. Ez ellentmondott a belső eljárási kézikönyvnek.
:18. Amikor ez feltűnt neki, visszatolta a mappát, és azt mondta magának, hogy ez nem jelent semmit.
:19. A következő csütörtökön újra elővette.
:20. Egy hétfőn Elise kinyitotta az irattári fiókot az elmúlt négy év kérőlapjaival, és megkereste a férfi bejegyzését.
:21. Ruprecht Vollnak hívták.
:22. Elolvasta a nevet, visszatette a nyomtatványt, és becsukta a fiókot anélkül, hogy bármit feljegyzett volna magának.
:23. Egy hétköznapi név egy hétköznapi ember számára, aki négy éven át magától értetődő volt számára.
:24. A név nem változtatta meg a férfi feltűnésmentességét.
:25. Most Ruprecht Vollnak hívták, és még mindig távol volt.
:26. Ugyanazon az estén megnyitotta a mappa digitalizált változatát, és a hetedik oldalhoz lapozott – ahhoz az egyetlen szakaszhoz, amelyet a kérőlap adatai szerint valaha is kért.
:27. Egy adagio volt, amely hirtelen megszakadt.
:28. Alatta más kézírással, alig megfejthetően ez állt: „Non finito.”
:29. Nem befejezve.
:30. Elise sokáig ült a képernyő előtt.
:31. Nem Ruprecht Vollra gondolt, hanem a széljegyzetre, amelyet valaki más hagyott hátra – mintha a befejezetlenség megállapítás volna, nem bűn.
:32. Hazafelé megállt a Krems fölötti hídon, és nézte a vizet, amelynek ebben az évszakban olyan színe volt, amely egyik levéltári fogalmának sem felelt meg.
:33. Sok megnevezést ismert a papír állapotára: töredékes, károsodott, hiányos, elveszett.
:34. Arra, amit éppen érzett, nem volt egy sem.
:35. Otthon megmelegített egy levest, és állva ette meg, amit csak akkor tett, amikor elfelejtett leülni.
:36. Aztán Scarlattit játszott – nem örömből, hanem mert a kezei ismerték, és közben békén hagyták a fejét.
:37. Húsz perc után abbahagyta.
:38. A kérdés, amelyet négy éven át nem tett fel, most úgy ült a csendben, mint egy félmondat, amelyből hiányzik a második rész.
:39. A kézirattárban a kutatók kérdeztek, a személyzet pedig válaszolt – nem fordítva.
:40. Ez volt a rend.
:41. Ez volt a helyes.
:42. Ez egy ketrec volt.
:43. Nem azért, mert valaki bezárta volna, hanem mert a rend olyan pontosan illett rá, hogy nem vette észre, mikor csapódott be az ajtó.
:44. A következő pénteken pontosan kilenckor kinyitotta a könyvtárat.
:45. A kéziratmappa a raktárban feküdt, szabályosan besorolva, gerince egy vonalban.
:46. Fél tizenegykor valaki kikérte a KR-Ms-073b-t: egy müncheni zenetudósnő, aki az egész délelőttöt jegyzeteléssel töltötte, és időnként halkan maga elé mormolt.
:47. Elise kiadta a mappát, igazolta az átvételt, és mosolygott.
:48. Minden működött.
:49. Délben a fiatal nő visszaadta a mappát, és megkérdezte, hogy a zeneszerzőt időközben azonosították-e.
:50. Elise így válaszolt: „Jelenlegi ismereteink szerint nem.”
:51. A fiatal nő bólintott, és elment.
:52. Elise betolta a mappát a polcra.
:53. Mondhatta volna, hogy egy frankfurti úr négy éven át tanulmányozta a hetedik oldalt anélkül, hogy választ hagyott volna maga után.
:54. Ez nem lett volna levéltári tájékoztatás.
:55. De valami lett volna.
:56. Hallgatott.
:57. Hazafelé megint megállt a Krems fölötti hídon.
:58. A víznek ugyanaz a színe volt, mint az előző héten.
:59. Ez a péntek elmúlt.
:60. Nem volt tweedkabát.
:61. Nem volt Frankfurt.
:62. Nem volt Non finito.
:63. Csak a következő csütörtök, amikor majd ügyelni fog arra, hogy ne tegye ki a mappát.
:64. És az azt követő péntek, amikor senki sem jönne.
:65. És a rend, amely mindkettőt szabályosan elkönyvelné.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Non finito - Non finito
:1. Havonta kétszer, egy pénteki napon egy frankfurti úr lépett be az apátsági könyvtár kézirattárába, és Dr. Elise Ranner elolvashatta volna a nevét a kérőlapon – négy éven át nem tette meg. - Zweimal im Monat trat an einem Freitag ein Herr aus Frankfurt in die Handschriftenabteilung der Stiftsbibliothek, und Dr. Elise Ranner hätte seinen Namen auf dem Bestellformular nachlesen können – sie hatte es vier Jahre lang nicht getan.
:2. Ez a körülmény nem tűnt fel neki, amíg a férfi rendszeresen megjelent. - Dieser Umstand war ihr nicht aufgefallen, solange er regelmäßig erschien.
:3. Mindig a KR-Ms-073b jelzetet kérte ki: egy befejezetlen zongoraversenyt a korai tizennyolcadik századból, amelynek szerzője mindmáig azonosítatlan maradt. - Er bestellte stets Signatur KR-Ms-073b: ein unvollständiges Klavierkonzert aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert, dessen Komponist bis heute unidentifiziert geblieben war.
:4. Kopott szürke tweedkabátot viselt, amelynek bal hajtókáját Elise tíz méterről is felismerte. - Er trug einen Tweedmantel in abgenutztem Grau, dessen linkes Revers Elise auf zehn Meter erkannte.
:5. Nem írt jegyzeteket. - Er schrieb keine Notizen.
:6. Az ablaknál ült, felnyitotta a mappát, és olyan figyelemmel nézte az oldalakat, amely Elise-t kevésbé kutatómunkára, mint inkább egy csendes, magántermészetű beszélgetésre emlékeztette – valakivel, aki nem válaszolt. - Er saß am Fenster, schlug die Mappe auf und betrachtete die Seiten mit einer Aufmerksamkeit, die Elise weniger an Forschungsarbeit als an ein stilles, privates Gespräch erinnerte – mit jemandem, der nicht antwortete.
:7. Néha felállt, az ablakhoz lépett, és kinézett az apátsági kertbe. - Manchmal stand er auf, trat ans Fenster und sah in den Stiftsgarten.
:8. Aztán visszatért. - Dann kehrte er zurück.
:9. Soha semmit nem kért, ami nem állt a kérőlapon. - Er hatte nie etwas verlangt, was nicht auf dem Bestellformular stand.
:10. Elise egyszer mérte az időt: ritkán volt rövidebb másfél óránál, soha nem hosszabb kettőnél. - Elise hatte einmal die Zeit gemessen: selten kürzer als eineinhalb Stunden, nie länger als zwei.
:11. Egyszer távozáskor azt mondta: „Köszönöm”, anélkül hogy megfordult volna, ő pedig azt felelte: „Szívesen”, anélkül hogy felnézett volna. - Einmal hatte er beim Gehen „Danke" gesagt, ohne sich umzudrehen, und sie hatte „Bitte" geantwortet, ohne aufzublicken.
:12. Ez volt ezeknek a termeknek a természete. - Das war die Natur dieser Räume.
:13. Októberben nem jelent meg. - Im Oktober erschien er nicht.
:14. Elise nem jegyezte fel az eltérést – de észrevette azzal a pontossággal, amellyel az ember egy halk elmaradást észrevesz anélkül, hogy felemelné a fejét. - Elise vermerkte die Abweichung nicht – aber sie bemerkte sie mit der Genauigkeit, mit der man ein leises Ausbleiben bemerkt, ohne den Kopf zu heben.
:15. A második és a harmadik péntek sem hozta el őt. - Auch der zweite und der dritte Freitag brachten ihn nicht.
:16. Anélkül, hogy eldöntötte volna, elkezdte csütörtökönként felhozni a kéziratmappát a raktárból, és a pult mögötti lerakóra tenni. - Ohne es zu entscheiden, hatte sie begonnen, die Handschriftenmappe donnerstags aus dem Magazin zu holen und auf die Ablage hinter dem Schalter zu legen.
:17. Ez ellentmondott a belső eljárási kézikönyvnek. - Das widersprach dem internen Verfahrenshandbuch.
:18. Amikor ez feltűnt neki, visszatolta a mappát, és azt mondta magának, hogy ez nem jelent semmit. - Als ihr das auffiel, schob sie die Mappe zurück und sagte sich, es bedeute nichts.
:19. A következő csütörtökön újra elővette. - Am nächsten Donnerstag holte sie sie erneut heraus.
:20. Egy hétfőn Elise kinyitotta az irattári fiókot az elmúlt négy év kérőlapjaival, és megkereste a férfi bejegyzését. - An einem Montag öffnete Elise die Archivschublade mit den Bestellformularen der letzten vier Jahre und suchte nach seinem Eintrag.
:21. Ruprecht Vollnak hívták. - Er hieß Ruprecht Voll.
:22. Elolvasta a nevet, visszatette a nyomtatványt, és becsukta a fiókot anélkül, hogy bármit feljegyzett volna magának. - Sie las den Namen, legte das Formular zurück und schloss die Schublade, ohne sich etwas zu notieren.
:23. Egy hétköznapi név egy hétköznapi ember számára, aki négy éven át magától értetődő volt számára. - Ein gewöhnlicher Name für einen gewöhnlichen Menschen, der ihr vier Jahre lang selbstverständlich gewesen war.
:24. A név nem változtatta meg a férfi feltűnésmentességét. - Der Name hatte die Unauffälligkeit des Mannes nicht verändert.
:25. Most Ruprecht Vollnak hívták, és még mindig távol volt. - Er hieß jetzt Ruprecht Voll und war immer noch fort.
:26. Ugyanazon az estén megnyitotta a mappa digitalizált változatát, és a hetedik oldalhoz lapozott – ahhoz az egyetlen szakaszhoz, amelyet a kérőlap adatai szerint valaha is kért. - Am selben Abend rief sie die Digitalisierung der Mappe auf und blätterte zur siebten Seite – dem einzigen Abschnitt, den er laut Formularangaben je angefordert hatte.
:27. Egy adagio volt, amely hirtelen megszakadt. - Es war ein Adagio, das unvermittelt abbrach.
:28. Alatta más kézírással, alig megfejthetően ez állt: „Non finito.” - Darunter stand in einer anderen Handschrift, kaum entzifferbar: „Non finito."
:29. Nem befejezve. - Nicht beendet.
:30. Elise sokáig ült a képernyő előtt. - Elise saß lange vor dem Bildschirm.
:31. Nem Ruprecht Vollra gondolt, hanem a széljegyzetre, amelyet valaki más hagyott hátra – mintha a befejezetlenség megállapítás volna, nem bűn. - Sie dachte nicht an Ruprecht Voll, sondern an die Randnotiz, die jemand anderes hinterlassen hatte – als wäre das Unfertige ein Befund, keine Schuld.
:32. Hazafelé megállt a Krems fölötti hídon, és nézte a vizet, amelynek ebben az évszakban olyan színe volt, amely egyik levéltári fogalmának sem felelt meg. - Auf dem Heimweg blieb sie an der Brücke über die Krems stehen und sah auf das Wasser, das in dieser Jahreszeit eine Farbe hatte, die keinem ihrer Archivbegriffe entsprach.
:33. Sok megnevezést ismert a papír állapotára: töredékes, károsodott, hiányos, elveszett. - Sie kannte viele Bezeichnungen für den Zustand von Papier: fragmentarisch, degradiert, unvollständig, verloren.
:34. Arra, amit éppen érzett, nem volt egy sem. - Für das, was sie gerade empfand, hatte sie keine.
:35. Otthon megmelegített egy levest, és állva ette meg, amit csak akkor tett, amikor elfelejtett leülni. - Zu Hause erwärmte sie eine Suppe und aß sie stehend, was sie nur tat, wenn sie vergessen hatte, sich zu setzen.
:36. Aztán Scarlattit játszott – nem örömből, hanem mert a kezei ismerték, és közben békén hagyták a fejét. - Dann spielte sie Scarlatti – nicht aus Freude, sondern weil die Hände es kannten und den Kopf dabei in Ruhe ließen.
:37. Húsz perc után abbahagyta. - Nach zwanzig Minuten hörte sie auf.
:38. A kérdés, amelyet négy éven át nem tett fel, most úgy ült a csendben, mint egy félmondat, amelyből hiányzik a második rész. - Die Frage, die sie vier Jahre lang nicht gestellt hatte, saß jetzt in der Stille wie ein Halbsatz, dem der zweite fehlt.
:39. A kézirattárban a kutatók kérdeztek, a személyzet pedig válaszolt – nem fordítva. - In der Handschriftenabteilung fragten die Forschenden, und das Personal antwortete – nicht umgekehrt.
:40. Ez volt a rend. - Das war die Ordnung.
:41. Ez volt a helyes. - Das war korrekt.
:42. Ez egy ketrec volt. - Das war ein Käfig.
:43. Nem azért, mert valaki bezárta volna, hanem mert a rend olyan pontosan illett rá, hogy nem vette észre, mikor csapódott be az ajtó. - Nicht weil jemand sie eingesperrt hätte, sondern weil die Ordnung so präzise passte, dass sie nicht gemerkt hatte, wann die Tür zugefallen war.
:44. A következő pénteken pontosan kilenckor kinyitotta a könyvtárat. - Am nächsten Freitag öffnete sie die Bibliothek pünktlich um neun.
:45. A kéziratmappa a raktárban feküdt, szabályosan besorolva, gerince egy vonalban. - Die Handschriftenmappe lag im Magazin, korrekt eingeordnet, Rücken bündig.
:46. Fél tizenegykor valaki kikérte a KR-Ms-073b-t: egy müncheni zenetudósnő, aki az egész délelőttöt jegyzeteléssel töltötte, és időnként halkan maga elé mormolt. - Um halb elf bestellte jemand KR-Ms-073b: eine Musikwissenschaftlerin aus München, die sich den ganzen Vormittag Notizen machte und gelegentlich leise vor sich hin murmelte.
:47. Elise kiadta a mappát, igazolta az átvételt, és mosolygott. - Elise händigte die Mappe aus, quittierte und lächelte.
:48. Minden működött. - Alles funktionierte.
:49. Délben a fiatal nő visszaadta a mappát, és megkérdezte, hogy a zeneszerzőt időközben azonosították-e. - Um Mittag gab die junge Frau die Mappe zurück und fragte, ob der Komponist inzwischen identifiziert worden sei.
:50. Elise így válaszolt: „Jelenlegi ismereteink szerint nem.” - Elise antwortete: „Nicht nach unserem Kenntnisstand."
:51. A fiatal nő bólintott, és elment. - Die junge Frau nickte und ging.
:52. Elise betolta a mappát a polcra. - Elise schob die Mappe ins Regal.
:53. Mondhatta volna, hogy egy frankfurti úr négy éven át tanulmányozta a hetedik oldalt anélkül, hogy választ hagyott volna maga után. - Sie hätte sagen können, dass ein Herr aus Frankfurt die siebte Seite vier Jahre lang studiert hatte, ohne eine Antwort zu hinterlassen.
:54. Ez nem lett volna levéltári tájékoztatás. - Das wäre keine Archivauskunft gewesen.
:55. De valami lett volna. - Aber es wäre etwas gewesen.
:56. Hallgatott. - Sie schwieg.
:57. Hazafelé megint megállt a Krems fölötti hídon. - An der Brücke über die Krems blieb sie auf dem Heimweg wieder stehen.
:58. A víznek ugyanaz a színe volt, mint az előző héten. - Das Wasser hatte dieselbe Farbe wie in der Woche davor.
:59. Ez a péntek elmúlt. - Dieser Freitag war vorbei.
:60. Nem volt tweedkabát. - Kein Tweedmantel.
:61. Nem volt Frankfurt. - Kein Frankfurt.
:62. Nem volt Non finito. - Kein Non finito.
:63. Csak a következő csütörtök, amikor majd ügyelni fog arra, hogy ne tegye ki a mappát. - Nur der nächste Donnerstag, an dem sie darauf achten würde, die Mappe nicht herauszulegen.
:64. És az azt követő péntek, amikor senki sem jönne. - Und der Freitag danach, an dem niemand käme.
:65. És a rend, amely mindkettőt szabályosan elkönyvelné. - Und die Ordnung, die beides korrekt verbuchen würde.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Non finito
:1. Zweimal im Monat trat an einem Freitag ein Herr aus Frankfurt in die Handschriftenabteilung der Stiftsbibliothek, und Dr. Elise Ranner hätte seinen Namen auf dem Bestellformular nachlesen können – sie hatte es vier Jahre lang nicht getan.
:2. Dieser Umstand war ihr nicht aufgefallen, solange er regelmäßig erschien.
:3. Er bestellte stets Signatur KR-Ms-073b: ein unvollständiges Klavierkonzert aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert, dessen Komponist bis heute unidentifiziert geblieben war.
:4. Er trug einen Tweedmantel in abgenutztem Grau, dessen linkes Revers Elise auf zehn Meter erkannte.
:5. Er schrieb keine Notizen.
:6. Er saß am Fenster, schlug die Mappe auf und betrachtete die Seiten mit einer Aufmerksamkeit, die Elise weniger an Forschungsarbeit als an ein stilles, privates Gespräch erinnerte – mit jemandem, der nicht antwortete.
:7. Manchmal stand er auf, trat ans Fenster und sah in den Stiftsgarten.
:8. Dann kehrte er zurück.
:9. Er hatte nie etwas verlangt, was nicht auf dem Bestellformular stand.
:10. Elise hatte einmal die Zeit gemessen: selten kürzer als eineinhalb Stunden, nie länger als zwei.
:11. Einmal hatte er beim Gehen „Danke" gesagt, ohne sich umzudrehen, und sie hatte „Bitte" geantwortet, ohne aufzublicken.
:12. Das war die Natur dieser Räume.
:13. Im Oktober erschien er nicht.
:14. Elise vermerkte die Abweichung nicht – aber sie bemerkte sie mit der Genauigkeit, mit der man ein leises Ausbleiben bemerkt, ohne den Kopf zu heben.
:15. Auch der zweite und der dritte Freitag brachten ihn nicht.
:16. Ohne es zu entscheiden, hatte sie begonnen, die Handschriftenmappe donnerstags aus dem Magazin zu holen und auf die Ablage hinter dem Schalter zu legen.
:17. Das widersprach dem internen Verfahrenshandbuch.
:18. Als ihr das auffiel, schob sie die Mappe zurück und sagte sich, es bedeute nichts.
:19. Am nächsten Donnerstag holte sie sie erneut heraus.
:20. An einem Montag öffnete Elise die Archivschublade mit den Bestellformularen der letzten vier Jahre und suchte nach seinem Eintrag.
:21. Er hieß Ruprecht Voll.
:22. Sie las den Namen, legte das Formular zurück und schloss die Schublade, ohne sich etwas zu notieren.
:23. Ein gewöhnlicher Name für einen gewöhnlichen Menschen, der ihr vier Jahre lang selbstverständlich gewesen war.
:24. Der Name hatte die Unauffälligkeit des Mannes nicht verändert.
:25. Er hieß jetzt Ruprecht Voll und war immer noch fort.
:26. Am selben Abend rief sie die Digitalisierung der Mappe auf und blätterte zur siebten Seite – dem einzigen Abschnitt, den er laut Formularangaben je angefordert hatte.
:27. Es war ein Adagio, das unvermittelt abbrach.
:28. Darunter stand in einer anderen Handschrift, kaum entzifferbar: „Non finito."
:29. Nicht beendet.
:30. Elise saß lange vor dem Bildschirm.
:31. Sie dachte nicht an Ruprecht Voll, sondern an die Randnotiz, die jemand anderes hinterlassen hatte – als wäre das Unfertige ein Befund, keine Schuld.
:32. Auf dem Heimweg blieb sie an der Brücke über die Krems stehen und sah auf das Wasser, das in dieser Jahreszeit eine Farbe hatte, die keinem ihrer Archivbegriffe entsprach.
:33. Sie kannte viele Bezeichnungen für den Zustand von Papier: fragmentarisch, degradiert, unvollständig, verloren.
:34. Für das, was sie gerade empfand, hatte sie keine.
:35. Zu Hause erwärmte sie eine Suppe und aß sie stehend, was sie nur tat, wenn sie vergessen hatte, sich zu setzen.
:36. Dann spielte sie Scarlatti – nicht aus Freude, sondern weil die Hände es kannten und den Kopf dabei in Ruhe ließen.
:37. Nach zwanzig Minuten hörte sie auf.
:38. Die Frage, die sie vier Jahre lang nicht gestellt hatte, saß jetzt in der Stille wie ein Halbsatz, dem der zweite fehlt.
:39. In der Handschriftenabteilung fragten die Forschenden, und das Personal antwortete – nicht umgekehrt.
:40. Das war die Ordnung.
:41. Das war korrekt.
:42. Das war ein Käfig.
:43. Nicht weil jemand sie eingesperrt hätte, sondern weil die Ordnung so präzise passte, dass sie nicht gemerkt hatte, wann die Tür zugefallen war.
:44. Am nächsten Freitag öffnete sie die Bibliothek pünktlich um neun.
:45. Die Handschriftenmappe lag im Magazin, korrekt eingeordnet, Rücken bündig.
:46. Um halb elf bestellte jemand KR-Ms-073b: eine Musikwissenschaftlerin aus München, die sich den ganzen Vormittag Notizen machte und gelegentlich leise vor sich hin murmelte.
:47. Elise händigte die Mappe aus, quittierte und lächelte.
:48. Alles funktionierte.
:49. Um Mittag gab die junge Frau die Mappe zurück und fragte, ob der Komponist inzwischen identifiziert worden sei.
:50. Elise antwortete: „Nicht nach unserem Kenntnisstand."
:51. Die junge Frau nickte und ging.
:52. Elise schob die Mappe ins Regal.
:53. Sie hätte sagen können, dass ein Herr aus Frankfurt die siebte Seite vier Jahre lang studiert hatte, ohne eine Antwort zu hinterlassen.
:54. Das wäre keine Archivauskunft gewesen.
:55. Aber es wäre etwas gewesen.
:56. Sie schwieg.
:57. An der Brücke über die Krems blieb sie auf dem Heimweg wieder stehen.
:58. Das Wasser hatte dieselbe Farbe wie in der Woche davor.
:59. Dieser Freitag war vorbei.
:60. Kein Tweedmantel.
:61. Kein Frankfurt.
:62. Kein Non finito.
:63. Nur der nächste Donnerstag, an dem sie darauf achten würde, die Mappe nicht herauszulegen.
:64. Und der Freitag danach, an dem niemand käme.
:65. Und die Ordnung, die beides korrekt verbuchen würde.
|}
== 94 ==
=== 1 ===
:A pecsét
:1. Mia T. negyvennyolc éves.
:2. A hamburgi repülőtéren dolgozik.
:3. A munkája az útlevél-ellenőrzés.
:4. Ezt már tíz éve csinálja.
:5. Mia minden reggel korán érkezik az irodába.
:6. Felveszi a kesztyűjét, és aztán ellenőrzi a pecsétet.
:7. Mindig először egy próbalapot pecsétel le.
:8. A tintának egyenletesnek kell lennie.
:9. Hat órakor megnyitja a határt.
:10. Mia készen áll.
:11. Az első utasok 6:10-kor érkeznek.
:12. Mia minden útlevelet kézbe vesz, és megnézi a fényképet.
:13. Ellenőrzi a dátumot, és aztán pecsétel.
:14. „Jó reggelt” – mondja minden utasnak.
:15. Ezt sokszor mondja egy nap.
:16. Közben nem gondolkodik sokat.
:17. A reggel nyugodt.
:18. Csütörtökön délután nyugodt a helyzet.
:19. Fél négy van.
:20. A következő utas fiatal.
:21. Világos haja és kék szeme van.
:22. Mia elveszi az útlevelét.
:23. Az útlevél német útlevél.
:24. Kinyitja az útlevelet, és megnézi a fényképet.
:25. Az arc fiatal, de ő ismeri.
:26. A világos haj, a kék szemek – ez Leon.
:27. Leon.
:28. A fia tizenkilenc éves.
:29. Mia hat éve nem látta őt.
:30. Az apjánál él Brémában, és Mia tudja ezt.
:31. Mia felnéz.
:32. Leon a telefonjára néz.
:33. Nem látta meg Miát.
:34. Mia felemeli a pecsétet.
:35. Rányomja az útlevél oldalára.
:36. „Üdvözlöm Németországban” – mondja.
:37. Leon elveszi az útlevelet, és elmegy.
:38. Nem mond semmit.
:39. Nem fordul meg.
:40. Mia a pecsétre néz.
:41. A dátum ott áll: március 3.
:42. „A következőt, kérem” – mondja.
:43. A műszak 18:00 órakor ér véget.
:44. Mia busszal megy haza.
:45. Stellingenben lakik, egyedül egy kis lakásban.
:46. Rizst főzött magának zöldséggel.
:47. Az asztalnál evett.
:48. Ezután a kanapén ül.
:49. A telefon előtte fekszik.
:50. Ismeri Leon apjának a számát.
:51. De nem hívja fel.
:52. Ír egy SMS-t: „Ma láttam Leont.”
:53. Elküldi az SMS-t.
:54. Nem érkezik válasz.
:55. Mia elmosogatja az edényeket.
:56. Korán lefekszik.
:57. Nem alszik el azonnal.
:58. Másnap reggel Mia korán érkezik.
:59. Odakint még sötét van.
:60. Felveszi a kesztyűjét.
:61. A pecsét a helyén van.
:62. Lepecsételi a próbalapot.
:63. A tinta egyenletes.
:64. Hat órakor megnyílik a határ.
:65. Megérkezik az első utas.
:66. Mia elveszi az útlevelét, és pecsétel.
:67. „Jó reggelt” – mondja.
:68. A férfi bólint.
:69. Továbbmegy.
:70. Mia a kijelzőtáblára néz.
:71. Következő érkezés: Bréma, 6:55, C kapu.
:72. Előveszi a kulacsát.
:73. A víz hideg.
:74. Iszik egy kortyot.
:75. „A következőt, kérem.”
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A pecsét - Der Stempel
:1. Mia T. negyvennyolc éves. - Mia T. ist 48 Jahre alt.
:2. A hamburgi repülőtéren dolgozik. - Sie arbeitet am Flughafen Hamburg.
:3. A munkája az útlevél-ellenőrzés. - Ihre Arbeit ist die Passkontrolle.
:4. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht sie schon seit zehn Jahren.
:5. Mia minden reggel korán érkezik az irodába. - Jeden Morgen kommt Mia früh ins Büro.
:6. Felveszi a kesztyűjét, és aztán ellenőrzi a pecsétet. - Sie zieht ihre Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:7. Mindig először egy próbalapot pecsétel le. - Sie stempelt immer zuerst ein Probeblatt.
:8. A tintának egyenletesnek kell lennie. - Die Tinte muss gleichmäßig sein.
:9. Hat órakor megnyitja a határt. - Um 6:00 Uhr öffnet sie die Grenze.
:10. Mia készen áll. - Mia ist bereit.
:11. Az első utasok 6:10-kor érkeznek. - Die ersten Reisenden kommen um 6:10 Uhr.
:12. Mia minden útlevelet kézbe vesz, és megnézi a fényképet. - Mia nimmt jeden Pass und schaut das Foto an.
:13. Ellenőrzi a dátumot, és aztán pecsétel. - Sie prüft das Datum und stempelt dann.
:14. „Jó reggelt” – mondja minden utasnak. - „Guten Morgen", sagt sie zu jedem Reisenden.
:15. Ezt sokszor mondja egy nap. - Das sagt sie viele Male am Tag.
:16. Közben nem gondolkodik sokat. - Sie denkt dabei nicht viel.
:17. A reggel nyugodt. - Der Morgen ist ruhig.
:18. Csütörtökön délután nyugodt a helyzet. - Am Donnerstag ist es ruhig am Nachmittag.
:19. Fél négy van. - Es ist 15:30 Uhr.
:20. A következő utas fiatal. - Der nächste Reisende ist jung.
:21. Világos haja és kék szeme van. - Er hat helle Haare und blaue Augen.
:22. Mia elveszi az útlevelét. - Mia nimmt seinen Pass.
:23. Az útlevél német útlevél. - Der Pass ist ein deutscher Reisepass.
:24. Kinyitja az útlevelet, és megnézi a fényképet. - Sie öffnet den Pass und schaut das Foto an.
:25. Az arc fiatal, de ő ismeri. - Das Gesicht ist jung, aber sie kennt es.
:26. A világos haj, a kék szemek – ez Leon. - Die hellen Haare, die blauen Augen – das ist Leon.
:27. Leon. - Leon.
:28. A fia tizenkilenc éves. - Ihr Sohn ist 19 Jahre alt.
:29. Mia hat éve nem látta őt. - Mia hat ihn seit sechs Jahren nicht gesehen.
:30. Az apjánál él Brémában, és Mia tudja ezt. - Er lebt bei seinem Vater in Bremen, und Mia weiß das.
:31. Mia felnéz. - Mia schaut auf.
:32. Leon a telefonjára néz. - Leon schaut auf sein Handy.
:33. Nem látta meg Miát. - Er hat Mia nicht gesehen.
:34. Mia felemeli a pecsétet. - Mia hebt den Stempel.
:35. Rányomja az útlevél oldalára. - Sie drückt ihn auf die Passseite.
:36. „Üdvözlöm Németországban” – mondja. - „Willkommen in Deutschland", sagt sie.
:37. Leon elveszi az útlevelet, és elmegy. - Leon nimmt den Pass und geht.
:38. Nem mond semmit. - Er sagt nichts.
:39. Nem fordul meg. - Er dreht sich nicht um.
:40. Mia a pecsétre néz. - Mia schaut auf den Stempel.
:41. A dátum ott áll: március 3. - Das Datum steht da: 3. März.
:42. „A következőt, kérem” – mondja. - „Nächster, bitte", sagt sie.
:43. A műszak 18:00 órakor ér véget. - Die Schicht ist um 18:00 Uhr zu Ende.
:44. Mia busszal megy haza. - Mia fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Stellingenben lakik, egyedül egy kis lakásban. - Sie wohnt in Stellingen, allein in einer kleinen Wohnung.
:46. Rizst főzött magának zöldséggel. - Sie hat sich Reis mit Gemüse gekocht.
:47. Az asztalnál evett. - Sie hat am Tisch gegessen.
:48. Ezután a kanapén ül. - Danach sitzt sie auf dem Sofa.
:49. A telefon előtte fekszik. - Das Telefon liegt vor ihr.
:50. Ismeri Leon apjának a számát. - Sie kennt die Nummer von Leons Vater.
:51. De nem hívja fel. - Aber sie ruft nicht an.
:52. Ír egy SMS-t: „Ma láttam Leont.” - Sie schreibt eine SMS: „Ich habe Leon heute gesehen."
:53. Elküldi az SMS-t. - Sie schickt die SMS ab.
:54. Nem érkezik válasz. - Keine Antwort kommt.
:55. Mia elmosogatja az edényeket. - Mia spült das Geschirr.
:56. Korán lefekszik. - Sie geht früh ins Bett.
:57. Nem alszik el azonnal. - Sie schläft nicht sofort.
:58. Másnap reggel Mia korán érkezik. - Am nächsten Morgen kommt Mia früh an.
:59. Odakint még sötét van. - Es ist noch dunkel draußen.
:60. Felveszi a kesztyűjét. - Sie zieht ihre Handschuhe an.
:61. A pecsét a helyén van. - Der Stempel liegt an seinem Platz.
:62. Lepecsételi a próbalapot. - Sie stempelt das Probeblatt.
:63. A tinta egyenletes. - Die Tinte ist gleichmäßig.
:64. Hat órakor megnyílik a határ. - Um 6:00 Uhr öffnet die Grenze.
:65. Megérkezik az első utas. - Der erste Reisende kommt.
:66. Mia elveszi az útlevelét, és pecsétel. - Mia nimmt seinen Pass und stempelt.
:67. „Jó reggelt” – mondja. - „Guten Morgen", sagt sie.
:68. A férfi bólint. - Der Mann nickt.
:69. Továbbmegy. - Er geht weiter.
:70. Mia a kijelzőtáblára néz. - Mia schaut auf die Anzeigetafel.
:71. Következő érkezés: Bréma, 6:55, C kapu. - Nächste Ankunft: Bremen, 6:55, Gate C.
:72. Előveszi a kulacsát. - Sie holt ihre Wasserflasche.
:73. A víz hideg. - Das Wasser ist kalt.
:74. Iszik egy kortyot. - Sie trinkt einen Schluck.
:75. „A következőt, kérem.” - „Nächster, bitte."
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Stempel
:1. Mia T. ist 48 Jahre alt.
:2. Sie arbeitet am Flughafen Hamburg.
:3. Ihre Arbeit ist die Passkontrolle.
:4. Das macht sie schon seit zehn Jahren.
:5. Jeden Morgen kommt Mia früh ins Büro.
:6. Sie zieht ihre Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:7. Sie stempelt immer zuerst ein Probeblatt.
:8. Die Tinte muss gleichmäßig sein.
:9. Um 6:00 Uhr öffnet sie die Grenze.
:10. Mia ist bereit.
:11. Die ersten Reisenden kommen um 6:10 Uhr.
:12. Mia nimmt jeden Pass und schaut das Foto an.
:13. Sie prüft das Datum und stempelt dann.
:14. „Guten Morgen", sagt sie zu jedem Reisenden.
:15. Das sagt sie viele Male am Tag.
:16. Sie denkt dabei nicht viel.
:17. Der Morgen ist ruhig.
:18. Am Donnerstag ist es ruhig am Nachmittag.
:19. Es ist 15:30 Uhr.
:20. Der nächste Reisende ist jung.
:21. Er hat helle Haare und blaue Augen.
:22. Mia nimmt seinen Pass.
:23. Der Pass ist ein deutscher Reisepass.
:24. Sie öffnet den Pass und schaut das Foto an.
:25. Das Gesicht ist jung, aber sie kennt es.
:26. Die hellen Haare, die blauen Augen – das ist Leon.
:27. Leon.
:28. Ihr Sohn ist 19 Jahre alt.
:29. Mia hat ihn seit sechs Jahren nicht gesehen.
:30. Er lebt bei seinem Vater in Bremen, und Mia weiß das.
:31. Mia schaut auf.
:32. Leon schaut auf sein Handy.
:33. Er hat Mia nicht gesehen.
:34. Mia hebt den Stempel.
:35. Sie drückt ihn auf die Passseite.
:36. „Willkommen in Deutschland", sagt sie.
:37. Leon nimmt den Pass und geht.
:38. Er sagt nichts.
:39. Er dreht sich nicht um.
:40. Mia schaut auf den Stempel.
:41. Das Datum steht da: 3. März.
:42. „Nächster, bitte", sagt sie.
:43. Die Schicht ist um 18:00 Uhr zu Ende.
:44. Mia fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie wohnt in Stellingen, allein in einer kleinen Wohnung.
:46. Sie hat sich Reis mit Gemüse gekocht.
:47. Sie hat am Tisch gegessen.
:48. Danach sitzt sie auf dem Sofa.
:49. Das Telefon liegt vor ihr.
:50. Sie kennt die Nummer von Leons Vater.
:51. Aber sie ruft nicht an.
:52. Sie schreibt eine SMS: „Ich habe Leon heute gesehen."
:53. Sie schickt die SMS ab.
:54. Keine Antwort kommt.
:55. Mia spült das Geschirr.
:56. Sie geht früh ins Bett.
:57. Sie schläft nicht sofort.
:58. Am nächsten Morgen kommt Mia früh an.
:59. Es ist noch dunkel draußen.
:60. Sie zieht ihre Handschuhe an.
:61. Der Stempel liegt an seinem Platz.
:62. Sie stempelt das Probeblatt.
:63. Die Tinte ist gleichmäßig.
:64. Um 6:00 Uhr öffnet die Grenze.
:65. Der erste Reisende kommt.
:66. Mia nimmt seinen Pass und stempelt.
:67. „Guten Morgen", sagt sie.
:68. Der Mann nickt.
:69. Er geht weiter.
:70. Mia schaut auf die Anzeigetafel.
:71. Nächste Ankunft: Bremen, 6:55, Gate C.
:72. Sie holt ihre Wasserflasche.
:73. Das Wasser ist kalt.
:74. Sie trinkt einen Schluck.
:75. „Nächster, bitte."
|}
=== 2 ===
:A pecsét
:1. Karl R. 53 éves, és a bécsi repülőtéren dolgozik.
:2. Ott minden nap útleveleket ellenőriz a határon.
:3. Ezt a munkát már tizenegy éve végzi.
:4. Minden reggel 6:00 órakor érkezik meg az ellenőrzőfülkéjébe.
:5. Felhúzza a kesztyűjét, aztán ellenőrzi a pecsétet.
:6. Mindig először egy próbalapot pecsétel le, hogy a tinta egyenletes legyen.
:7. Mindennek készen kell lennie, mielőtt a határ 6:30-kor megnyílik.
:8. Karl készen áll.
:9. Az utasok egymás után érkeznek, és leteszik az útlevelüket a pultra.
:10. Karl elvesz minden útlevelet, megnézi a fényképet, és ellenőrzi a dátumot.
:11. Aztán pecsétel, és azt mondja: „Jó reggelt” vagy „A következőt kérem.”
:12. Ezeket a szavakat mondja egész nap, mert ez a munkája.
:13. Közben már nem gondolkodik rajta.
:14. A délelőtt gyorsan és nyugodtan telik el.
:15. Szerda délután nyugalom van a határon.
:16. Nem sokkal 14 óra után van, és a váróterület majdnem üres.
:17. A következő utas fiatal, talán 21 vagy 22 éves.
:18. Sötét haja van, és nagy hátizsákot visel a hátán.
:19. Karl elveszi az útlevelét, és kinyitja.
:20. Német útlevél, és a fénykép öt évvel ezelőtti.
:21. Karl megnézi a fényképet, aztán megáll egy pillanatra.
:22. Az arc fiatal, de nagyon jól ismeri.
:23. A szemek, az orr, az anyajegy a bal arcán – mindent ismer.
:24. Tobias.
:25. Karl hét éve nem látta a fiát.
:26. Tobias akkor az anyjával Münchenbe ment, mert a válás nagyon nehéz volt.
:27. Karl felnéz az útlevélből, és ránéz a fiatal férfira.
:28. Tobias a telefonját nézi, és nem veszi észre Karlt.
:29. Karl felemeli a pecsétet, és erősen rányomja az útlevél oldalára.
:30. „Üdvözlöm Ausztriában” – mondja nyugodtan.
:31. Tobias elveszi az útlevelet, beteszi a zsebébe, és továbbmegy.
:32. Egy szót sem szól, és nem fordul vissza.
:33. Karl ránéz a pecsétre az útlevélben.
:34. A dátum tisztán áll ott: október 9.
:35. „A következőt kérem” – mondja.
:36. A műszak 17:00 órakor véget ér, és Karl metróval hazamegy.
:37. Floridsdorfban lakik, egyedül, egy kicsi, csendes lakásban.
:38. Készített magának kenyeret és sajtot, de keveset evett.
:39. Utána az asztalnál ült, és a telefonját nézte.
:40. Az anyja Grazban lakik, de gyakran telefonálnak egymással.
:41. Karl felhívta a számát.
:42. A telefon háromszor csengett, aztán felvette.
:43. „Karl? Minden rendben van?”
:44. Karl lassan azt mondta: „Ma láttam Tobiast.”
:45. „Átment az én ellenőrzőfülkémen.”
:46. Az anyja sokáig nem mondott semmit.
:47. Aztán megkérdezte: „Felismert téged?”
:48. Karl azt felelte: „Nem. A telefonját nézte.”
:49. „Ó, Karl” – mondta az anyja.
:50. Karl letette, és utána elmosogatta az edényeket.
:51. Korán lefeküdt, de sokáig nem tudott elaludni.
:52. Másnap reggel még sötét van, amikor Karl megérkezik.
:53. Bemegy a fülkéjébe, és felhúzza a kesztyűt.
:54. A pecsét a helyén fekszik a pulton.
:55. Lepecsételi a próbalapot, és a tinta egyenletes.
:56. 6:30-kor újra megnyílik a határ.
:57. Az első utas egy idősebb nő bőrönddel.
:58. Karl elveszi az útlevelét, ellenőrzi, és lepecsételi.
:59. „Jó reggelt” – mondja.
:60. A nő bólint, és továbbmegy.
:61. Karl ránéz a falon lévő kijelzőtáblára.
:62. Következő érkezés: München, 7:05, B kapu.
:63. Elveszi a termoszát, és iszik egy korty teát.
:64. A tea meleg.
:65. Visszateszi a kannát.
:66. „A következőt kérem.”
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A pecsét - Der Stempel
:1. Karl R. 53 éves, és a bécsi repülőtéren dolgozik. - Karl R. ist 53 Jahre alt und arbeitet am Flughafen Wien.
:2. Ott minden nap útleveleket ellenőriz a határon. - Er kontrolliert dort jeden Tag Pässe an der Grenze.
:3. Ezt a munkát már tizenegy éve végzi. - Diese Arbeit macht er schon seit elf Jahren.
:4. Minden reggel 6:00 órakor érkezik meg az ellenőrzőfülkéjébe. - Jeden Morgen kommt er um 6:00 Uhr in seine Kontrollkabine.
:5. Felhúzza a kesztyűjét, aztán ellenőrzi a pecsétet. - Er zieht seine Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:6. Mindig először egy próbalapot pecsétel le, hogy a tinta egyenletes legyen. - Er stempelt immer zuerst ein Probeblatt, damit die Tinte gleichmäßig ist.
:7. Mindennek készen kell lennie, mielőtt a határ 6:30-kor megnyílik. - Alles muss fertig sein, bevor die Grenze um 6:30 Uhr öffnet.
:8. Karl készen áll. - Karl ist bereit.
:9. Az utasok egymás után érkeznek, és leteszik az útlevelüket a pultra. - Die Reisenden kommen nacheinander und legen ihre Pässe auf den Tresen.
:10. Karl elvesz minden útlevelet, megnézi a fényképet, és ellenőrzi a dátumot. - Karl nimmt jeden Pass, schaut das Foto an und prüft das Datum.
:11. Aztán pecsétel, és azt mondja: „Jó reggelt” vagy „A következőt kérem.” - Dann stempelt er und sagt: „Guten Morgen" oder „Nächster, bitte."
:12. Ezeket a szavakat mondja egész nap, mert ez a munkája. - Diese Worte sagt er den ganzen Tag, denn das ist seine Arbeit.
:13. Közben már nem gondolkodik rajta. - Er denkt dabei nicht mehr nach.
:14. A délelőtt gyorsan és nyugodtan telik el. - Der Morgen vergeht schnell und ruhig.
:15. Szerda délután nyugalom van a határon. - Am Mittwochnachmittag ist es ruhig an der Grenze.
:16. Nem sokkal 14 óra után van, és a váróterület majdnem üres. - Es ist kurz nach 14 Uhr, und der Wartebereich ist fast leer.
:17. A következő utas fiatal, talán 21 vagy 22 éves. - Der nächste Reisende ist jung, vielleicht 21 oder 22 Jahre alt.
:18. Sötét haja van, és nagy hátizsákot visel a hátán. - Er hat dunkle Haare und trägt einen großen Rucksack auf dem Rücken.
:19. Karl elveszi az útlevelét, és kinyitja. - Karl nimmt seinen Pass und öffnet ihn.
:20. Német útlevél, és a fénykép öt évvel ezelőtti. - Es ist ein deutscher Reisepass, und das Foto ist fünf Jahre alt.
:21. Karl megnézi a fényképet, aztán megáll egy pillanatra. - Karl schaut das Foto an, und dann hält er inne.
:22. Az arc fiatal, de nagyon jól ismeri. - Das Gesicht ist jung, aber er kennt es sehr gut.
:23. A szemek, az orr, az anyajegy a bal arcán – mindent ismer. - Die Augen, die Nase, das Muttermal auf der linken Wange – er kennt alles.
:24. Tobias. - Tobias.
:25. Karl hét éve nem látta a fiát. - Karl hat seinen Sohn seit sieben Jahren nicht gesehen.
:26. Tobias akkor az anyjával Münchenbe ment, mert a válás nagyon nehéz volt. - Tobias ist damals mit seiner Mutter nach München gegangen, weil die Scheidung sehr schwer war.
:27. Karl felnéz az útlevélből, és ránéz a fiatal férfira. - Karl schaut vom Pass auf und schaut den jungen Mann an.
:28. Tobias a telefonját nézi, és nem veszi észre Karlt. - Tobias schaut auf sein Handy und bemerkt Karl nicht.
:29. Karl felemeli a pecsétet, és erősen rányomja az útlevél oldalára. - Karl hebt den Stempel und drückt ihn fest auf die Passseite.
:30. „Üdvözlöm Ausztriában” – mondja nyugodtan. - „Willkommen in Österreich", sagt er ruhig.
:31. Tobias elveszi az útlevelet, beteszi a zsebébe, és továbbmegy. - Tobias nimmt den Pass, steckt ihn in die Tasche und geht weiter.
:32. Egy szót sem szól, és nem fordul vissza. - Er sagt kein Wort und dreht sich nicht um.
:33. Karl ránéz a pecsétre az útlevélben. - Karl schaut auf den Stempel im Pass.
:34. A dátum tisztán áll ott: október 9. - Das Datum steht klar da: 9. Oktober.
:35. „A következőt kérem” – mondja. - „Nächster, bitte", sagt er.
:36. A műszak 17:00 órakor véget ér, és Karl metróval hazamegy. - Die Schicht endet um 17:00 Uhr, und Karl fährt mit der U-Bahn nach Hause.
:37. Floridsdorfban lakik, egyedül, egy kicsi, csendes lakásban. - Er wohnt in Floridsdorf, allein in einer kleinen, ruhigen Wohnung.
:38. Készített magának kenyeret és sajtot, de keveset evett. - Er hat sich Brot und Käse gemacht, aber er hat wenig gegessen.
:39. Utána az asztalnál ült, és a telefonját nézte. - Danach hat er am Tisch gesessen und auf sein Telefon geschaut.
:40. Az anyja Grazban lakik, de gyakran telefonálnak egymással. - Seine Mutter wohnt in Graz, aber sie telefonieren oft miteinander.
:41. Karl felhívta a számát. - Karl hat ihre Nummer gewählt.
:42. A telefon háromszor csengett, aztán felvette. - Das Telefon hat dreimal geklingelt, dann hat sie abgehoben.
:43. „Karl? Minden rendben van?” - „Karl? Ist alles gut?"
:44. Karl lassan azt mondta: „Ma láttam Tobiast.” - Karl hat langsam gesagt: „Ich habe heute Tobias gesehen."
:45. „Átment az én ellenőrzőfülkémen.” - „Er ist durch meine Kontrollkabine gegangen."
:46. Az anyja sokáig nem mondott semmit. - Seine Mutter hat lange nichts gesagt.
:47. Aztán megkérdezte: „Felismert téged?” - Dann hat sie gefragt: „Hat er dich erkannt?"
:48. Karl azt felelte: „Nem. A telefonját nézte.” - Karl hat geantwortet: „Nein. Er hat auf sein Handy geschaut."
:49. „Ó, Karl” – mondta az anyja. - „Ach, Karl", hat seine Mutter gesagt.
:50. Karl letette, és utána elmosogatta az edényeket. - Karl hat aufgelegt und danach das Geschirr gespült.
:51. Korán lefeküdt, de sokáig nem tudott elaludni. - Er ist früh ins Bett gegangen, aber er hat lange nicht schlafen können.
:52. Másnap reggel még sötét van, amikor Karl megérkezik. - Am nächsten Morgen ist es noch dunkel, als Karl ankommt.
:53. Bemegy a fülkéjébe, és felhúzza a kesztyűt. - Er geht in seine Kabine und zieht die Handschuhe an.
:54. A pecsét a helyén fekszik a pulton. - Der Stempel liegt an seinem Platz auf dem Tresen.
:55. Lepecsételi a próbalapot, és a tinta egyenletes. - Er stempelt das Probeblatt, und die Tinte ist gleichmäßig.
:56. 6:30-kor újra megnyílik a határ. - Um 6:30 Uhr öffnet die Grenze wieder.
:57. Az első utas egy idősebb nő bőrönddel. - Der erste Reisende ist eine ältere Frau mit Koffer.
:58. Karl elveszi az útlevelét, ellenőrzi, és lepecsételi. - Karl nimmt ihren Pass, prüft ihn und stempelt.
:59. „Jó reggelt” – mondja. - „Guten Morgen", sagt er.
:60. A nő bólint, és továbbmegy. - Die Frau nickt und geht weiter.
:61. Karl ránéz a falon lévő kijelzőtáblára. - Karl schaut auf die Anzeigetafel an der Wand.
:62. Következő érkezés: München, 7:05, B kapu. - Nächste Ankunft: München, 7:05, Gate B.
:63. Elveszi a termoszát, és iszik egy korty teát. - Er nimmt seine Thermoskanne und trinkt einen Schluck Tee.
:64. A tea meleg. - Der Tee ist warm.
:65. Visszateszi a kannát. - Er stellt die Kanne wieder hin.
:66. „A következőt kérem.” - „Nächster, bitte."
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Stempel
:1. Karl R. ist 53 Jahre alt und arbeitet am Flughafen Wien.
:2. Er kontrolliert dort jeden Tag Pässe an der Grenze.
:3. Diese Arbeit macht er schon seit elf Jahren.
:4. Jeden Morgen kommt er um 6:00 Uhr in seine Kontrollkabine.
:5. Er zieht seine Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:6. Er stempelt immer zuerst ein Probeblatt, damit die Tinte gleichmäßig ist.
:7. Alles muss fertig sein, bevor die Grenze um 6:30 Uhr öffnet.
:8. Karl ist bereit.
:9. Die Reisenden kommen nacheinander und legen ihre Pässe auf den Tresen.
:10. Karl nimmt jeden Pass, schaut das Foto an und prüft das Datum.
:11. Dann stempelt er und sagt: „Guten Morgen" oder „Nächster, bitte."
:12. Diese Worte sagt er den ganzen Tag, denn das ist seine Arbeit.
:13. Er denkt dabei nicht mehr nach.
:14. Der Morgen vergeht schnell und ruhig.
:15. Am Mittwochnachmittag ist es ruhig an der Grenze.
:16. Es ist kurz nach 14 Uhr, und der Wartebereich ist fast leer.
:17. Der nächste Reisende ist jung, vielleicht 21 oder 22 Jahre alt.
:18. Er hat dunkle Haare und trägt einen großen Rucksack auf dem Rücken.
:19. Karl nimmt seinen Pass und öffnet ihn.
:20. Es ist ein deutscher Reisepass, und das Foto ist fünf Jahre alt.
:21. Karl schaut das Foto an, und dann hält er inne.
:22. Das Gesicht ist jung, aber er kennt es sehr gut.
:23. Die Augen, die Nase, das Muttermal auf der linken Wange – er kennt alles.
:24. Tobias.
:25. Karl hat seinen Sohn seit sieben Jahren nicht gesehen.
:26. Tobias ist damals mit seiner Mutter nach München gegangen, weil die Scheidung sehr schwer war.
:27. Karl schaut vom Pass auf und schaut den jungen Mann an.
:28. Tobias schaut auf sein Handy und bemerkt Karl nicht.
:29. Karl hebt den Stempel und drückt ihn fest auf die Passseite.
:30. „Willkommen in Österreich", sagt er ruhig.
:31. Tobias nimmt den Pass, steckt ihn in die Tasche und geht weiter.
:32. Er sagt kein Wort und dreht sich nicht um.
:33. Karl schaut auf den Stempel im Pass.
:34. Das Datum steht klar da: 9. Oktober.
:35. „Nächster, bitte", sagt er.
:36. Die Schicht endet um 17:00 Uhr, und Karl fährt mit der U-Bahn nach Hause.
:37. Er wohnt in Floridsdorf, allein in einer kleinen, ruhigen Wohnung.
:38. Er hat sich Brot und Käse gemacht, aber er hat wenig gegessen.
:39. Danach hat er am Tisch gesessen und auf sein Telefon geschaut.
:40. Seine Mutter wohnt in Graz, aber sie telefonieren oft miteinander.
:41. Karl hat ihre Nummer gewählt.
:42. Das Telefon hat dreimal geklingelt, dann hat sie abgehoben.
:43. „Karl? Ist alles gut?"
:44. Karl hat langsam gesagt: „Ich habe heute Tobias gesehen."
:45. „Er ist durch meine Kontrollkabine gegangen."
:46. Seine Mutter hat lange nichts gesagt.
:47. Dann hat sie gefragt: „Hat er dich erkannt?"
:48. Karl hat geantwortet: „Nein. Er hat auf sein Handy geschaut."
:49. „Ach, Karl", hat seine Mutter gesagt.
:50. Karl hat aufgelegt und danach das Geschirr gespült.
:51. Er ist früh ins Bett gegangen, aber er hat lange nicht schlafen können.
:52. Am nächsten Morgen ist es noch dunkel, als Karl ankommt.
:53. Er geht in seine Kabine und zieht die Handschuhe an.
:54. Der Stempel liegt an seinem Platz auf dem Tresen.
:55. Er stempelt das Probeblatt, und die Tinte ist gleichmäßig.
:56. Um 6:30 Uhr öffnet die Grenze wieder.
:57. Der erste Reisende ist eine ältere Frau mit Koffer.
:58. Karl nimmt ihren Pass, prüft ihn und stempelt.
:59. „Guten Morgen", sagt er.
:60. Die Frau nickt und geht weiter.
:61. Karl schaut auf die Anzeigetafel an der Wand.
:62. Nächste Ankunft: München, 7:05, Gate B.
:63. Er nimmt seine Thermoskanne und trinkt einen Schluck Tee.
:64. Der Tee ist warm.
:65. Er stellt die Kanne wieder hin.
:66. „Nächster, bitte."
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=== 3 ===
:Petra M.
:1. Petra M. 51 éves.
:2. Tizenhárom éve dolgozik a frankfurti repülőtér határellenőrzésén.
:3. Minden reggel 5:20-kor érkezik, még mielőtt a kolléganői megérkeznének.
:4. Felakasztja a kabátját a kabin mögötti kampóra.
:5. Aztán felhúzza a kék szolgálati kesztyűt.
:6. A pecsét mindig az asztal jobb oldalán fekszik.
:7. Ez a szokása, és a szokások biztonságot adnak neki.
:8. Lebélyegez egy próbalapot, hogy a tinta egyenletesen fogjon.
:9. Mindennek rendben kell lennie, mielőtt az első gép leszáll.
:10. 6:10-kor megnyílik a határsáv.
:11. Az utasok egyenként jöttek, némelyik álmosan, némelyik türelmetlenül.
:12. Petra minden útlevelet úgy nézett meg, mintha az volna a nap első útlevele.
:13. Összehasonlította a fényképet az arccal, ellenőrizte a dátumot, pecsételt.
:14. „Jó reggelt.” – „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.”
:15. Ezeket a mondatokat műszakonként százszor mondta el.
:16. A délelőtt nyugodtan telt.
:17. Kedden délután, röviddel 15 óra után, a határ szinte üres volt.
:18. A következő utas fiatal volt, körülbelül huszonöt éves.
:19. Hátizsákot viselt, és a telefonjára nézett.
:20. Petra átvette az útlevelet.
:21. A füzet sötétvörös volt – osztrák útlevél.
:22. Kinyitotta annál az oldalnál, ahol a fénykép volt.
:23. Rövid haj, keskeny arc, egy kis anyajegy a jobb halántékon.
:24. Ismerte ezt az anyajegyet.
:25. A keze egy pillanatra mozdulatlan maradt.
:26. Philipp.
:27. A fia huszonöt éves volt, és kilenc éve nem látta.
:28. Utoljára a bírósági tárgyaláson látta, amikor az apjával ment el.
:29. Felnézett.
:30. Philipp a telefonján gépelt.
:31. Nem nézett fel.
:32. Petra felemelte a pecsétet.
:33. Rányomta az oldalra – erősen, egyenletesen, habozás nélkül.
:34. „Üdvözlöm Németországban” – mondta, mint bárki másnak.
:35. Philipp elvette az útlevelet, eltette, továbbment.
:36. Nem fordult vissza.
:37. Petra a pecsétlenyomatot bámulta.
:38. A dátum világosan állt rajta: április 17.
:39. Aztán odaszólt: „A következőt kérem.”
:40. A műszak 18:00 órakor ért véget.
:41. Petra az S-Bahnnal Sachsenhausenbe ment, ahol a válás óta egyedül élt.
:42. A lakás kicsi volt, de rendezett.
:43. Megmelegített magának egy levest, mert túl fáradt volt bármi többhöz.
:44. Evés után az asztalnál ült, és a telefonját nézte.
:45. A nővére, Brigitte számát még fejből tudta.
:46. Brigitte régebben néha meglátogatta Philippet, mielőtt ez is abbamaradt volna.
:47. Petra tárcsázta a számot.
:48. Kétszer kicsöngött.
:49. Aztán Brigitte beleszólt: „Halló?”
:50. Petra azt mondta: „Ma átment az ellenőrzésemen.”
:51. Brigitte sokáig nem mondott semmit.
:52. Aztán halkan megkérdezte: „Beszéltetek?”
:53. „Nem. Nem ismert fel.”
:54. Petra letette a telefont az asztalra.
:55. Felállt, elmosogatta a levesestálat, betette a polcra.
:56. Aztán lefeküdt, mert másnap reggel 5:20-kor megint csörögni fog az ébresztő.
:57. Sokáig ébren feküdt.
:58. Másnap reggel még sötét volt, amikor megérkezett.
:59. A kabát a kampón lógott.
:60. A kék kesztyűk jól ültek.
:61. A pecsét az asztal jobb oldalán feküdt.
:62. Lebélyegezte a próbalapot: dátum, időpont, sor.
:63. Minden pontosan állt.
:64. 6:10-kor a határsáv újra megnyílt.
:65. Az első utas egy nő volt két kisgyerekkel.
:66. Petra átvette az útleveleket, ellenőrizte a fényképeket, pecsételt.
:67. „Jó reggelt.”
:68. A nő elmosolyodott, és köszönetet mondott.
:69. Petra bólintott.
:70. Kint az indulási táblán új érkezés jelent meg: Bécs, 6:52, D kapu.
:71. Petra kinyitotta a termoszát.
:72. A kávé még meleg volt.
:73. Ivott egy kortyot.
:74. Aztán a flakont újra letette, egyenesen.
:75. „A következőt kérem.”
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Petra M. - Petra M.
:1. Petra M. 51 éves. - Petra M. ist 51 Jahre alt.
:2. Tizenhárom éve dolgozik a frankfurti repülőtér határellenőrzésén. - Sie arbeitet seit dreizehn Jahren bei der Grenzkontrolle am Flughafen Frankfurt.
:3. Minden reggel 5:20-kor érkezik, még mielőtt a kolléganői megérkeznének. - Jeden Morgen kommt sie um 5:20 Uhr an, noch bevor ihre Kolleginnen eintreffen.
:4. Felakasztja a kabátját a kabin mögötti kampóra. - Sie hängt ihre Jacke auf den Haken hinter der Kabine.
:5. Aztán felhúzza a kék szolgálati kesztyűt. - Dann zieht sie die blauen Diensthandschuhe an.
:6. A pecsét mindig az asztal jobb oldalán fekszik. - Der Stempel liegt immer auf der rechten Seite des Tisches.
:7. Ez a szokása, és a szokások biztonságot adnak neki. - Das ist ihre Gewohnheit, und Gewohnheiten geben ihr Sicherheit.
:8. Lebélyegez egy próbalapot, hogy a tinta egyenletesen fogjon. - Sie stempelt einen Probebogen, damit die Tinte gleichmäßig sitzt.
:9. Mindennek rendben kell lennie, mielőtt az első gép leszáll. - Alles muss stimmen, bevor die erste Maschine landet.
:10. 6:10-kor megnyílik a határsáv. - Um 6:10 öffnet die Grenzspur.
:11. Az utasok egyenként jöttek, némelyik álmosan, némelyik türelmetlenül. - Die Reisenden kamen einzeln, manche schläfrig, manche ungeduldig.
:12. Petra minden útlevelet úgy nézett meg, mintha az volna a nap első útlevele. - Petra schaute jeden Pass an, als wäre er der erste des Tages.
:13. Összehasonlította a fényképet az arccal, ellenőrizte a dátumot, pecsételt. - Sie verglich das Foto mit dem Gesicht, prüfte das Datum, stempelte.
:14. „Jó reggelt.” – „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.” - „Guten Morgen." – „Schönen Aufenthalt." – „Nächster, bitte."
:15. Ezeket a mondatokat műszakonként százszor mondta el. - Diese Sätze sagte sie hundert Mal pro Schicht.
:16. A délelőtt nyugodtan telt. - Der Vormittag verging ruhig.
:17. Kedden délután, röviddel 15 óra után, a határ szinte üres volt. - Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, war die Grenze fast leer.
:18. A következő utas fiatal volt, körülbelül huszonöt éves. - Der nächste Reisende war jung, ungefähr 25.
:19. Hátizsákot viselt, és a telefonjára nézett. - Er trug einen Rucksack und schaute auf sein Handy.
:20. Petra átvette az útlevelet. - Petra nahm den Pass entgegen.
:21. A füzet sötétvörös volt – osztrák útlevél. - Das Heft war dunkelrot – österreichischer Reisepass.
:22. Kinyitotta annál az oldalnál, ahol a fénykép volt. - Sie schlug die Seite mit dem Foto auf.
:23. Rövid haj, keskeny arc, egy kis anyajegy a jobb halántékon. - Kurze Haare, ein schmales Gesicht, ein kleines Muttermal an der rechten Schläfe.
:24. Ismerte ezt az anyajegyet. - Sie kannte dieses Muttermal.
:25. A keze egy pillanatra mozdulatlan maradt. - Ihre Hand blieb kurz still.
:26. Philipp. - Philipp.
:27. A fia huszonöt éves volt, és kilenc éve nem látta. - Ihr Sohn war 25 Jahre alt, und sie hatte ihn seit neun Jahren nicht gesehen.
:28. Utoljára a bírósági tárgyaláson látta, amikor az apjával ment el. - Das letzte Mal war bei der Gerichtsverhandlung, als er mit seinem Vater mitgegangen ist.
:29. Felnézett. - Sie schaute hoch.
:30. Philipp a telefonján gépelt. - Philipp tippte auf seinem Handy.
:31. Nem nézett fel. - Er schaute nicht auf.
:32. Petra felemelte a pecsétet. - Petra hob den Stempel.
:33. Rányomta az oldalra – erősen, egyenletesen, habozás nélkül. - Sie drückte ihn auf die Seite – fest, gleichmäßig, ohne zu zögern.
:34. „Üdvözlöm Németországban” – mondta, mint bárki másnak. - „Willkommen in Deutschland", sagte sie, wie zu jedem anderen auch.
:35. Philipp elvette az útlevelet, eltette, továbbment. - Philipp nahm den Pass, steckte ihn ein, ging weiter.
:36. Nem fordult vissza. - Er drehte sich nicht um.
:37. Petra a pecsétlenyomatot bámulta. - Petra starrte auf den Stempelabdruck.
:38. A dátum világosan állt rajta: április 17. - Das Datum stand klar darauf: 17. April.
:39. Aztán odaszólt: „A következőt kérem.” - Dann rief sie: „Nächster, bitte."
:40. A műszak 18:00 órakor ért véget. - Die Schicht endete um 18:00 Uhr.
:41. Petra az S-Bahnnal Sachsenhausenbe ment, ahol a válás óta egyedül élt. - Petra fuhr mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo sie seit der Scheidung allein lebte.
:42. A lakás kicsi volt, de rendezett. - Die Wohnung war klein, aber ordentlich.
:43. Megmelegített magának egy levest, mert túl fáradt volt bármi többhöz. - Sie wärmte sich eine Suppe auf, weil sie zu müde war für mehr.
:44. Evés után az asztalnál ült, és a telefonját nézte. - Nach dem Essen saß sie am Tisch und schaute auf ihr Telefon.
:45. A nővére, Brigitte számát még fejből tudta. - Sie kannte die Nummer ihrer Schwester Brigitte noch auswendig.
:46. Brigitte régebben néha meglátogatta Philippet, mielőtt ez is abbamaradt volna. - Brigitte hatte früher Philipp manchmal besucht, bevor auch das aufgehört hatte.
:47. Petra tárcsázta a számot. - Petra wählte die Nummer.
:48. Kétszer kicsöngött. - Es klingelte zweimal.
:49. Aztán Brigitte beleszólt: „Halló?” - Dann meldete sich Brigitte: „Hallo?"
:50. Petra azt mondta: „Ma átment az ellenőrzésemen.” - Petra sagte: „Er ist heute durch meine Kontrolle gegangen."
:51. Brigitte sokáig nem mondott semmit. - Brigitte sagte lange nichts.
:52. Aztán halkan megkérdezte: „Beszéltetek?” - Dann fragte sie leise: „Habt ihr gesprochen?"
:53. „Nem. Nem ismert fel.” - „Nein. Er hat mich nicht erkannt."
:54. Petra letette a telefont az asztalra. - Petra legte das Telefon auf den Tisch.
:55. Felállt, elmosogatta a levesestálat, betette a polcra. - Sie stand auf, spülte die Suppenschüssel, stellte sie ins Regal.
:56. Aztán lefeküdt, mert másnap reggel 5:20-kor megint csörögni fog az ébresztő. - Dann ging sie ins Bett, weil morgen wieder um 5:20 der Wecker klingeln würde.
:57. Sokáig ébren feküdt. - Sie lag lange wach.
:58. Másnap reggel még sötét volt, amikor megérkezett. - Am nächsten Morgen war es noch dunkel, als sie ankam.
:59. A kabát a kampón lógott. - Die Jacke hing am Haken.
:60. A kék kesztyűk jól ültek. - Die blauen Handschuhe saßen.
:61. A pecsét az asztal jobb oldalán feküdt. - Der Stempel lag auf der rechten Seite.
:62. Lebélyegezte a próbalapot: dátum, időpont, sor. - Sie stempelte den Probebogen: Datum, Uhrzeit, Linie.
:63. Minden pontosan állt. - Alles saß.
:64. 6:10-kor a határsáv újra megnyílt. - Um 6:10 öffnete die Grenzspur wieder.
:65. Az első utas egy nő volt két kisgyerekkel. - Der erste Reisende war eine Frau mit zwei kleinen Kindern.
:66. Petra átvette az útleveleket, ellenőrizte a fényképeket, pecsételt. - Petra nahm die Pässe entgegen, prüfte die Fotos, stempelte.
:67. „Jó reggelt.” - „Guten Morgen."
:68. A nő elmosolyodott, és köszönetet mondott. - Die Frau lächelte und sagte Danke.
:69. Petra bólintott. - Petra nickte.
:70. Kint az indulási táblán új érkezés jelent meg: Bécs, 6:52, D kapu. - Auf der Anzeigetafel draußen erschien eine neue Ankunft: Wien, 6:52, Gate D.
:71. Petra kinyitotta a termoszát. - Petra öffnete ihre Thermosflasche.
:72. A kávé még meleg volt. - Der Kaffee war noch warm.
:73. Ivott egy kortyot. - Sie trank einen Schluck.
:74. Aztán a flakont újra letette, egyenesen. - Dann legte sie die Flasche wieder hin, gerade.
:75. „A következőt kérem.” - „Nächster, bitte."
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Petra M.
:1. Petra M. ist 51 Jahre alt.
:2. Sie arbeitet seit dreizehn Jahren bei der Grenzkontrolle am Flughafen Frankfurt.
:3. Jeden Morgen kommt sie um 5:20 Uhr an, noch bevor ihre Kolleginnen eintreffen.
:4. Sie hängt ihre Jacke auf den Haken hinter der Kabine.
:5. Dann zieht sie die blauen Diensthandschuhe an.
:6. Der Stempel liegt immer auf der rechten Seite des Tisches.
:7. Das ist ihre Gewohnheit, und Gewohnheiten geben ihr Sicherheit.
:8. Sie stempelt einen Probebogen, damit die Tinte gleichmäßig sitzt.
:9. Alles muss stimmen, bevor die erste Maschine landet.
:10. Um 6:10 öffnet die Grenzspur.
:11. Die Reisenden kamen einzeln, manche schläfrig, manche ungeduldig.
:12. Petra schaute jeden Pass an, als wäre er der erste des Tages.
:13. Sie verglich das Foto mit dem Gesicht, prüfte das Datum, stempelte.
:14. „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.” - „Guten Morgen." – „Schönen Aufenthalt." – „Nächster, bitte."
:15. Diese Sätze sagte sie hundert Mal pro Schicht.
:16. Der Vormittag verging ruhig.
:17. Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, war die Grenze fast leer.
:18. Der nächste Reisende war jung, ungefähr 25.
:19. Er trug einen Rucksack und schaute auf sein Handy.
:20. Petra nahm den Pass entgegen.
:21. Das Heft war dunkelrot – österreichischer Reisepass.
:22. Sie schlug die Seite mit dem Foto auf.
:23. Kurze Haare, ein schmales Gesicht, ein kleines Muttermal an der rechten Schläfe.
:24. Sie kannte dieses Muttermal.
:25. Ihre Hand blieb kurz still.
:26. Philipp.
:27. Ihr Sohn war 25 Jahre alt, und sie hatte ihn seit neun Jahren nicht gesehen.
:28. Das letzte Mal war bei der Gerichtsverhandlung, als er mit seinem Vater mitgegangen ist.
:29. Sie schaute hoch.
:30. Philipp tippte auf seinem Handy.
:31. Er schaute nicht auf.
:32. Petra hob den Stempel.
:33. Sie drückte ihn auf die Seite – fest, gleichmäßig, ohne zu zögern.
:34. „Willkommen in Deutschland", sagte sie, wie zu jedem anderen auch.
:35. Philipp nahm den Pass, steckte ihn ein, ging weiter.
:36. Er drehte sich nicht um.
:37. Petra starrte auf den Stempelabdruck.
:38. Das Datum stand klar darauf: 17. April.
:39. Dann rief sie: „Nächster, bitte."
:40. Die Schicht endete um 18:00 Uhr.
:41. Petra fuhr mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo sie seit der Scheidung allein lebte.
:42. Die Wohnung war klein, aber ordentlich.
:43. Sie wärmte sich eine Suppe auf, weil sie zu müde war für mehr.
:44. Nach dem Essen saß sie am Tisch und schaute auf ihr Telefon.
:45. Sie kannte die Nummer ihrer Schwester Brigitte noch auswendig.
:46. Brigitte hatte früher Philipp manchmal besucht, bevor auch das aufgehört hatte.
:47. Petra wählte die Nummer.
:48. Es klingelte zweimal.
:49. Dann meldete sich Brigitte: „Hallo?"
:50. Petra sagte: „Er ist heute durch meine Kontrolle gegangen."
:51. Brigitte sagte lange nichts.
:52. Dann fragte sie leise: „Habt ihr gesprochen?"
:53. „Nein. Er hat mich nicht erkannt."
:54. Petra legte das Telefon auf den Tisch.
:55. Sie stand auf, spülte die Suppenschüssel, stellte sie ins Regal.
:56. Dann ging sie ins Bett, weil morgen wieder um 5:20 der Wecker klingeln würde.
:57. Sie lag lange wach.
:58. Am nächsten Morgen war es noch dunkel, als sie ankam.
:59. Die Jacke hing am Haken.
:60. Die blauen Handschuhe saßen.
:61. Der Stempel lag auf der rechten Seite.
:62. Sie stempelte den Probebogen: Datum, Uhrzeit, Linie.
:63. Alles saß.
:64. Um 6:10 öffnete die Grenzspur wieder.
:65. Der erste Reisende war eine Frau mit zwei kleinen Kindern.
:66. Petra nahm die Pässe entgegen, prüfte die Fotos, stempelte.
:67. „Guten Morgen."
:68. Die Frau lächelte und sagte Danke.
:69. Petra nickte.
:70. Auf der Anzeigetafel draußen erschien eine neue Ankunft: Wien, 6:52, Gate D.
:71. Petra öffnete ihre Thermosflasche.
:72. Der Kaffee war noch warm.
:73. Sie trank einen Schluck.
:74. Dann legte sie die Flasche wieder hin, gerade.
:75. „Nächster, bitte."
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=== 4 ===
:A második akasztó
:1. Thomas R. tizennégy éve határőr a frankfurti repülőtéren.
:2. A B csarnokban, a 3-as ellenőrzőponton dolgozik, és olyan jól ismeri a helyét, hogy csukott szemmel is megtalálná.
:3. Minden reggel húsz perccel korábban érkezik, mint szükséges lenne.
:4. A kabátját a második akasztóra teszi, nem az elsőre, mert az első lötyög.
:5. Ellenőrzi a szkennert, egy kendővel megtisztítja az üvegfelületet, majd a kendőt pontosan összehajtva visszateszi.
:6. Egy papírlapon ellenőrzi a bélyegzőlenyomatot, és megnézi a dátumot és az időt.
:7. Aztán leül, és várja az első utast.
:8. A kollégák tudják, hogy ebben az időben nem szabad megszólítani.
:9. Neki így kezdődik a nap.
:10. És ez az ő módja arra is, hogy ne gondoljon arra, ami ezen a helyiségen kívül történik.
:11. Péntek, október 18., nem sokkal 17 óra előtt.
:12. A nap utolsó nagy hulláma a távolsági gépek területéről érkezik.
:13. Thomas nyolc órája dolgozik, de a mozdulatai még mindig pontosak.
:14. Egyik utas a másik után.
:15. Aztán megáll egy pillanatra.
:16. Egy fiatal férfi német útlevelet tesz a pultra – és Thomas felismeri a kezeket.
:17. Ismeri ezeket a kezeket, mert egyszer már tartotta őket, kicsik és melegek voltak, amikor a gyerek még nem tudott járni.
:18. Thomas kinyitja az útlevelet, és meglátja a fényképet.
:19. Nico.
:20. A fénykép hároméves, de a tekintet ugyanaz: egyenesen előre néz, kíváncsiság nélkül, mintha a világ már ismert volna.
:21. Thomas felnéz.
:22. A fia átnéz a kabin üvegén, valahová máshová.
:23. Thomas a bal kezét laposan a pultra teszi, hogy megszűnjön a remegés.
:24. Rányomja a bélyegzőt.
:25. „Üdvözlöm Frankfurtban” – mondja.
:26. A hangja nem törik meg.
:27. Nico elveszi az útlevelet, egyszer bólint, és elmegy.
:28. Thomas az útlevélben lévő lenyomatra néz.
:29. Tiszta.
:30. Felemeli a tekintetét.
:31. Még harminc utas, becsüli meg.
:32. Ledolgozza őket.
:33. A szolgálat 18:15-kor ér véget.
:34. Thomas S-Bahnnal megy Sachsenhausenbe, ahol a válás óta egy kétszobás lakása van.
:35. A lakás csendes, bár a rádió többnyire szól.
:36. Ma este nem kapcsolja be.
:37. Leül a konyhaasztalhoz, amelyen egy üres jegyzetfüzet fekszik.
:38. Hónapokkal ezelőtt vette, mert azt gondolta, elkezd majd írni.
:39. Eddig nem nyitotta ki.
:40. Ma este kinyitja, és egy ideig a kezében tartja a golyóstollat.
:41. Aztán leír egy mondatot: „Nico ma itt volt.”
:42. Ránéz a mondatra.
:43. Becsukja a füzetet.
:44. Arra gondol, hogy felhívja Miriamot, de nem teszi meg, mert nem tudja, mit mondjon.
:45. Odamegy az ablakhoz.
:46. Lent az utcán szokásos esti forgalom van.
:47. Egy ideig nézi, aztán megfordul.
:48. Rizst főz, némi zöldséggel megeszi, majd elpakol.
:49. 22 órakor lefekszik, bár nem alszik.
:50. Másnap reggel ismét húsz perccel korábban érkezik.
:51. A kabátját a második akasztóra teszi.
:52. Megtisztítja a szkenner üvegfelületét.
:53. A kendőt ezután pontosan összehajtva visszateszi.
:54. Petra kolléganője röviden benéz: „Már megint ilyen korán?”
:55. Thomas válaszol: „Különben a szkenner nem indul el tisztán.”
:56. Petra bólint, és elmegy.
:57. Thomas leül.
:58. Kinyitja a fiókot, és előveszi a bélyegzőhöz való póttintát.
:59. Kicseréli, bár a régi még jó lenne.
:60. Első érkezés: Bécs, 6:05, B csarnok.
:61. A kezét a pultra teszi.
:62. Vár.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A második akasztó - Der zweite Haken
:1. Thomas R. tizennégy éve határőr a frankfurti repülőtéren. - Thomas R. ist seit vierzehn Jahren Grenzbeamter am Frankfurter Flughafen.
:2. A B csarnokban, a 3-as ellenőrzőponton dolgozik, és olyan jól ismeri a helyét, hogy csukott szemmel is megtalálná. - Er arbeitet in Halle B, Kontrollpunkt 3, und er kennt seinen Platz so gut, dass er ihn auch mit geschlossenen Augen finden würde.
:3. Minden reggel húsz perccel korábban érkezik, mint szükséges lenne. - Jeden Morgen kommt er zwanzig Minuten früher als nötig.
:4. A kabátját a második akasztóra teszi, nem az elsőre, mert az első lötyög. - Er hängt den Mantel an den zweiten Haken, nicht den ersten, weil der erste wackelt.
:5. Ellenőrzi a szkennert, egy kendővel megtisztítja az üvegfelületet, majd a kendőt pontosan összehajtva visszateszi. - Er überprüft den Scanner, reinigt das Glasfeld mit einem Tuch und legt das Tuch danach genau gefaltet zurück.
:6. Egy papírlapon ellenőrzi a bélyegzőlenyomatot, és megnézi a dátumot és az időt. - Er prüft den Stempelabdruck auf einem Blatt Papier und kontrolliert Datum und Uhrzeit.
:7. Aztán leül, és várja az első utast. - Dann setzt er sich und wartet auf den ersten Reisenden.
:8. A kollégák tudják, hogy ebben az időben nem szabad megszólítani. - Die Kollegen wissen, dass man ihn in dieser Zeit nicht anspricht.
:9. Neki így kezdődik a nap. - Das ist seine Art, den Tag zu beginnen.
:10. És ez az ő módja arra is, hogy ne gondoljon arra, ami ezen a helyiségen kívül történik. - Es ist auch seine Art, nicht an das zu denken, was außerhalb dieses Raums passiert.
:11. Péntek, október 18., nem sokkal 17 óra előtt. - Freitag, 18. Oktober, kurz vor 17 Uhr.
:12. A nap utolsó nagy hulláma a távolsági gépek területéről érkezik. - Die letzte große Welle des Tages kommt aus dem Bereich der Langstreckenmaschinen.
:13. Thomas nyolc órája dolgozik, de a mozdulatai még mindig pontosak. - Thomas arbeitet seit acht Stunden, aber seine Bewegungen sind noch präzise.
:14. Egyik utas a másik után. - Ein Reisender nach dem anderen.
:15. Aztán megáll egy pillanatra. - Dann hält er inne.
:16. Egy fiatal férfi német útlevelet tesz a pultra – és Thomas felismeri a kezeket. - Ein junger Mann legt einen deutschen Pass auf den Tresen – und Thomas erkennt die Hände.
:17. Ismeri ezeket a kezeket, mert egyszer már tartotta őket, kicsik és melegek voltak, amikor a gyerek még nem tudott járni. - Er kennt diese Hände, weil er sie einmal gehalten hat, klein und warm, als das Kind noch nicht laufen konnte.
:18. Thomas kinyitja az útlevelet, és meglátja a fényképet. - Thomas öffnet den Pass und sieht das Foto.
:19. Nico. - Nico.
:20. A fénykép hároméves, de a tekintet ugyanaz: egyenesen előre néz, kíváncsiság nélkül, mintha a világ már ismert volna. - Das Foto ist drei Jahre alt, aber der Blick ist derselbe: geradeaus, ohne Neugier, als wäre die Welt schon bekannt.
:21. Thomas felnéz. - Thomas schaut auf.
:22. A fia átnéz a kabin üvegén, valahová máshová. - Sein Sohn schaut durch die Kabinenscheibe hindurch, irgendwohin.
:23. Thomas a bal kezét laposan a pultra teszi, hogy megszűnjön a remegés. - Thomas legt die linke Hand flach auf den Tresen, damit das Zittern aufhört.
:24. Rányomja a bélyegzőt. - Er drückt den Stempel.
:25. „Üdvözlöm Frankfurtban” – mondja. - „Willkommen in Frankfurt", sagt er.
:26. A hangja nem törik meg. - Seine Stimme bricht nicht.
:27. Nico elveszi az útlevelet, egyszer bólint, és elmegy. - Nico nimmt den Pass, nickt einmal, geht.
:28. Thomas az útlevélben lévő lenyomatra néz. - Thomas schaut auf den Abdruck im Pass.
:29. Tiszta. - Er ist sauber.
:30. Felemeli a tekintetét. - Er hebt den Blick.
:31. Még harminc utas, becsüli meg. - Noch dreißig Reisende, schätzt er.
:32. Ledolgozza őket. - Er arbeitet sie ab.
:33. A szolgálat 18:15-kor ér véget. - Der Dienst endet um 18:15 Uhr.
:34. Thomas S-Bahnnal megy Sachsenhausenbe, ahol a válás óta egy kétszobás lakása van. - Thomas fährt mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo er seit der Scheidung eine Zweizimmerwohnung hat.
:35. A lakás csendes, bár a rádió többnyire szól. - Die Wohnung ist ruhig, obwohl das Radio meistens läuft.
:36. Ma este nem kapcsolja be. - Er stellt es heute Abend nicht an.
:37. Leül a konyhaasztalhoz, amelyen egy üres jegyzetfüzet fekszik. - Er setzt sich an den Küchentisch, auf dem ein leeres Notizheft liegt.
:38. Hónapokkal ezelőtt vette, mert azt gondolta, elkezd majd írni. - Er hat es vor Monaten gekauft, weil er dachte, er würde anfangen zu schreiben.
:39. Eddig nem nyitotta ki. - Er hat es bisher nicht aufgeschlagen.
:40. Ma este kinyitja, és egy ideig a kezében tartja a golyóstollat. - Heute Abend öffnet er es und hält den Kugelschreiber eine Weile in der Hand.
:41. Aztán leír egy mondatot: „Nico ma itt volt.” - Dann schreibt er einen Satz: „Nico war heute hier."
:42. Ránéz a mondatra. - Er schaut auf den Satz.
:43. Becsukja a füzetet. - Er schließt das Heft.
:44. Arra gondol, hogy felhívja Miriamot, de nem teszi meg, mert nem tudja, mit mondjon. - Er denkt daran, Miriam anzurufen, aber er tut es nicht, weil er nicht weiß, was er sagen soll.
:45. Odamegy az ablakhoz. - Er geht ans Fenster.
:46. Lent az utcán szokásos esti forgalom van. - Unten auf der Straße ist normaler Abendverkehr.
:47. Egy ideig nézi, aztán megfordul. - Er schaut eine Weile zu, dann dreht er sich um.
:48. Rizst főz, némi zöldséggel megeszi, majd elpakol. - Er kocht Reis, isst ihn mit etwas Gemüse und räumt danach ab.
:49. 22 órakor lefekszik, bár nem alszik. - Er geht um 22 Uhr ins Bett, obwohl er nicht schläft.
:50. Másnap reggel ismét húsz perccel korábban érkezik. - Am nächsten Morgen kommt er wieder zwanzig Minuten früher.
:51. A kabátját a második akasztóra teszi. - Er hängt den Mantel an den zweiten Haken.
:52. Megtisztítja a szkenner üvegfelületét. - Er reinigt das Glasfeld des Scanners.
:53. A kendőt ezután pontosan összehajtva visszateszi. - Das Tuch legt er danach genau gefaltet zurück.
:54. Petra kolléganője röviden benéz: „Már megint ilyen korán?” - Kollegin Petra schaut kurz herein: „Schon wieder so früh?"
:55. Thomas válaszol: „Különben a szkenner nem indul el tisztán.” - Thomas antwortet: „Der Scanner läuft sonst nicht sauber an."
:56. Petra bólint, és elmegy. - Petra nickt und geht.
:57. Thomas leül. - Thomas setzt sich.
:58. Kinyitja a fiókot, és előveszi a bélyegzőhöz való póttintát. - Er öffnet die Schublade und holt die Ersatztinte für den Stempel heraus.
:59. Kicseréli, bár a régi még jó lenne. - Er wechselt sie, obwohl die alte noch gut wäre.
:60. Első érkezés: Bécs, 6:05, B csarnok. - Erste Ankunft: Wien, 6:05, Halle B.
:61. A kezét a pultra teszi. - Er legt die Hände auf den Tresen.
:62. Vár. - Er wartet.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der zweite Haken
:1. Thomas R. ist seit vierzehn Jahren Grenzbeamter am Frankfurter Flughafen.
:2. Er arbeitet in Halle B, Kontrollpunkt 3, und er kennt seinen Platz so gut, dass er ihn auch mit geschlossenen Augen finden würde.
:3. Jeden Morgen kommt er zwanzig Minuten früher als nötig.
:4. Er hängt den Mantel an den zweiten Haken, nicht den ersten, weil der erste wackelt.
:5. Er überprüft den Scanner, reinigt das Glasfeld mit einem Tuch und legt das Tuch danach genau gefaltet zurück.
:6. Er prüft den Stempelabdruck auf einem Blatt Papier und kontrolliert Datum und Uhrzeit.
:7. Dann setzt er sich und wartet auf den ersten Reisenden.
:8. Die Kollegen wissen, dass man ihn in dieser Zeit nicht anspricht.
:9. Das ist seine Art, den Tag zu beginnen.
:10. Es ist auch seine Art, nicht an das zu denken, was außerhalb dieses Raums passiert.
:11. Freitag, 18. Oktober, kurz vor 17 Uhr.
:12. Die letzte große Welle des Tages kommt aus dem Bereich der Langstreckenmaschinen.
:13. Thomas arbeitet seit acht Stunden, aber seine Bewegungen sind noch präzise.
:14. Ein Reisender nach dem anderen.
:15. Dann hält er inne.
:16. Ein junger Mann legt einen deutschen Pass auf den Tresen – und Thomas erkennt die Hände.
:17. Er kennt diese Hände, weil er sie einmal gehalten hat, klein und warm, als das Kind noch nicht laufen konnte.
:18. Thomas öffnet den Pass und sieht das Foto.
:19. Nico.
:20. Das Foto ist drei Jahre alt, aber der Blick ist derselbe: geradeaus, ohne Neugier, als wäre die Welt schon bekannt.
:21. Thomas schaut auf.
:22. Sein Sohn schaut durch die Kabinenscheibe hindurch, irgendwohin.
:23. Thomas legt die linke Hand flach auf den Tresen, damit das Zittern aufhört.
:24. Er drückt den Stempel.
:25. „Willkommen in Frankfurt", sagt er.
:26. Seine Stimme bricht nicht.
:27. Nico nimmt den Pass, nickt einmal, geht.
:28. Thomas schaut auf den Abdruck im Pass.
:29. Er ist sauber.
:30. Er hebt den Blick.
:31. Noch dreißig Reisende, schätzt er.
:32. Er arbeitet sie ab.
:33. Der Dienst endet um 18:15 Uhr.
:34. Thomas fährt mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo er seit der Scheidung eine Zweizimmerwohnung hat.
:35. Die Wohnung ist ruhig, obwohl das Radio meistens läuft.
:36. Er stellt es heute Abend nicht an.
:37. Er setzt sich an den Küchentisch, auf dem ein leeres Notizheft liegt.
:38. Er hat es vor Monaten gekauft, weil er dachte, er würde anfangen zu schreiben.
:39. Er hat es bisher nicht aufgeschlagen.
:40. Heute Abend öffnet er es und hält den Kugelschreiber eine Weile in der Hand.
:41. Dann schreibt er einen Satz: „Nico war heute hier."
:42. Er schaut auf den Satz.
:43. Er schließt das Heft.
:44. Er denkt daran, Miriam anzurufen, aber er tut es nicht, weil er nicht weiß, was er sagen soll.
:45. Er geht ans Fenster.
:46. Unten auf der Straße ist normaler Abendverkehr.
:47. Er schaut eine Weile zu, dann dreht er sich um.
:48. Er kocht Reis, isst ihn mit etwas Gemüse und räumt danach ab.
:49. Er geht um 22 Uhr ins Bett, obwohl er nicht schläft.
:50. Am nächsten Morgen kommt er wieder zwanzig Minuten früher.
:51. Er hängt den Mantel an den zweiten Haken.
:52. Er reinigt das Glasfeld des Scanners.
:53. Das Tuch legt er danach genau gefaltet zurück.
:54. Kollegin Petra schaut kurz herein: „Schon wieder so früh?"
:55. Thomas antwortet: „Der Scanner läuft sonst nicht sauber an."
:56. Petra nickt und geht.
:57. Thomas setzt sich.
:58. Er öffnet die Schublade und holt die Ersatztinte für den Stempel heraus.
:59. Er wechselt sie, obwohl die alte noch gut wäre.
:60. Erste Ankunft: Wien, 6:05, Halle B.
:61. Er legt die Hände auf den Tresen.
:62. Er wartet.
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=== 5 ===
:A pecsét
:1. Werner K., negyvenkilenc éves, olyan pontosan ismeri munkája ritmusát, hogy azt már alig érzékeli ritmusként.
:2. Tizennyolc év útlevél-ellenőrzés úgy formálta őt, ahogy a víz a követ – csendesen, drámai vágás nélkül, olyan eredménnyel, amely csak távolabbról rajzolódik ki.
:3. 5:20-kor belép a müncheni repülőtér 2-es termináljába.
:4. Lesimítja a latexkesztyűket, egyszer rányomja a pecsétet a próbapapírra, és ellenőrzi a lenyomatot.
:5. Dátum, időpont, a vonalak pontossága – minden a helyén van.
:6. A termoszt balra teszi, mert jobbra áll a szkenner, olyan sorrend ez, amelyet évekkel ezelőtt egyszer meghatározott, anélkül hogy azóta valaha újragondolta volna.
:7. Sonja kolléganője elhalad mellette, és biccent neki; ő röviden felemeli a kezét, anélkül hogy felnézne.
:8. Ez nem ellenszenvből fakadó hallgatás.
:9. Annak az embernek a koncentrációja ez, aki tudja, hogy az a figyelem, amelyet itt tanúsít, az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely még megmaradt neki.
:10. Szerda, március 12., 11:47.
:11. A Hamburgból huszonkét perces késéssel érkezett gép most egyszerre zúdítja utasait az ellenőrző folyosóra.
:12. Werner gyorsan dolgozik: fénykép, arc, dátum, pecsét.
:13. Aztán valaki egy német útlevelet nyújt át a pult fölött.
:14. Werner kinyitja, és a keze abbahagyja a mozgást.
:15. A fénykép egy arcot mutat, amelyet ismer – egy arcot, amelynek körvonalait hat év alatt sem tudta elfelejteni, noha soha nem próbált emlékezni rájuk.
:16. Az arccsontok.
:17. Az egyenes orr.
:18. Az anyajegy közvetlenül a bal fül alatt, amelyet még mindig el tud képzelni, mert egyszer megérintette a hüvelykujjával, amikor a fia még kicsi volt.
:19. Felix.
:20. Werner felnéz, és amit lát, az egy fiatal férfi, aki mindkét hüvelykujjával egy mobiltelefonon gépel, teljesen távol, teljesen ezen a kabinon, ezen a repülőtéren, ezen a találkozáson kívül.
:21. Ha Felix egy pillanatig tétovázott volna, vagy véletlenül felnézett volna, talán valami lehetséges lett volna.
:22. Nem néz fel.
:23. Werner felemeli a pecsétet.
:24. Lassan kifújja a levegőt, hogy semmi se legyen hallható belőle.
:25. Rányomja.
:26. „Belépés engedélyezve”, mondja, és a hangja úgy cseng, mintha ugyanezt az imént Felix poggyászának mondta volna.
:27. Felix elveszi az útlevelet, és a dzsekije zsebébe dugja.
:28. Werner elengedi, anélkül hogy egy szót szólna.
:29. Werner a friss lenyomatra néz – a dátum ott áll, hibátlanul, mint bármelyik másik útlevélben.
:30. „Következőt, kérem.”
:31. A hátralévő négy óra úgy telik el, ahogy a szolgálati idők mindig eltelnek, ha az ember nem figyel rájuk: észrevétlenül és túl gyorsan.
:32. Werner kitölti a jegyzőkönyveket, elpakolja a pecsétpárnát, lehúzza a kesztyűket.
:33. Senkivel sem beszél.
:34. Nincs mit mondani.
:35. 20:15-kor a sendlingi lakásában ül.
:36. A lakás nem rendetlen, de nem lakják – ez az a különbség, amely időnként feltűnik neki, ha a szükségesnél tovább marad állva egy szobában.
:37. Tárcsázza Claudia számát, amelyet soha nem mentett el, mert fejből tudja, és valamikor megesküdött magának, hogy egy napon el fogja felejteni.
:38. Négy csöngés.
:39. A hangposta.
:40. Leteszi.
:41. Csendben ül.
:42. Aztán még egyszer tárcsáz.
:43. Ugyanaz a hang, ugyanaz az üzenet, amelyet hat év alatt egyszer sem hallott megváltozni.
:44. Megvárja, amíg megszólal a jelzés, aztán úgy beszél a készülékbe, mintha egy álmos hivatalnoknak diktálna le egy leletet.
:45. „Átjutott.”
:46. „Jól néz ki.”
:47. „Csak ezt akartam mondani.”
:48. Leteszi.
:49. Nem tudja, Claudia meg fogja-e hallgatni az üzenetet.
:50. Nem tudja, Felix egyáltalán tudja-e, hol dolgozik az apja – és ha Felix tudná is, ezzel semmit sem nyernének, és semmi sem volna megmagyarázva.
:51. Tésztát főz paradicsomszósszal, a konyhaasztalnál eszik, anélkül hogy bekapcsolná a rádiót.
:52. Elöblíti a tányért.
:53. Az ablak egy belső udvarra néz, ahol nem ég fény.
:54. Másnap reggel 5:20-kor belép az ellenőrzési területre.
:55. A pecsétpárnát előző este újra átitatta, mert tudta, hogy különben a korai lenyomat túl halvány lenne – és a túl halvány lenyomat olyan lenyomat, amelyet kétségbe lehet vonni.
:56. Rányomja a pecsétet a próbapapírra.
:57. A lenyomat a helyén van.
:58. Úgy ül, ahogy mindig ül.
:59. Bauer kolléga megkopogtatja a kabinfalat.
:60. „Minden rendben?”
:61. Werner biccent.
:62. „A pecsétre lassan ráférne egy új szín”, mondja.
:63. Bauer úgy biccent, mintha ez válasz volna egy kérdésre, amelyet nem tett fel, és elmegy.
:64. Werner az indulási-érkezési táblára néz.
:65. Következő érkezés: Berlin, 6:40, 2-es terminál, D kapu.
:66. Kinyitja a termoszt.
:67. A kávé még forró.
:68. Iszik.
:69. Vár.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A pecsét - Der Stempel
:1. Werner K., negyvenkilenc éves, olyan pontosan ismeri munkája ritmusát, hogy azt már alig érzékeli ritmusként. - Werner K., neunundvierzig Jahre alt, kennt den Rhythmus seiner Arbeit so genau, dass er ihn kaum noch als Rhythmus wahrnimmt.
:2. Tizennyolc év útlevél-ellenőrzés úgy formálta őt, ahogy a víz a követ – csendesen, drámai vágás nélkül, olyan eredménnyel, amely csak távolabbról rajzolódik ki. - Achtzehn Jahre Passkontrolle haben ihn geformt wie Wasser den Stein – still, ohne dramatischen Schnitt, mit einem Ergebnis, das sich erst aus der Distanz abzeichnet.
:3. 5:20-kor belép a müncheni repülőtér 2-es termináljába. - Um 5:20 Uhr betritt er Terminal 2 des Flughafens München.
:4. Lesimítja a latexkesztyűket, egyszer rányomja a pecsétet a próbapapírra, és ellenőrzi a lenyomatot. - Er zieht die Latexhandschuhe glatt, drückt den Stempel einmal auf das Testpapier und prüft den Abdruck.
:5. Dátum, időpont, a vonalak pontossága – minden a helyén van. - Datum, Uhrzeit, Liniengenauigkeit – alles sitzt.
:6. A termoszt balra teszi, mert jobbra áll a szkenner, olyan sorrend ez, amelyet évekkel ezelőtt egyszer meghatározott, anélkül hogy azóta valaha újragondolta volna. - Die Thermoskanne stellt er links, weil rechts der Scanner steht, eine Reihenfolge, die er vor Jahren einmal festgelegt hat, ohne sie seitdem je neu zu überdenken.
:7. Sonja kolléganője elhalad mellette, és biccent neki; ő röviden felemeli a kezét, anélkül hogy felnézne. - Kollegin Sonja kommt vorbei und nickt ihm zu; er hebt kurz die Hand, ohne aufzublicken.
:8. Ez nem ellenszenvből fakadó hallgatás. - Das ist kein Schweigen aus Abneigung.
:9. Annak az embernek a koncentrációja ez, aki tudja, hogy az a figyelem, amelyet itt tanúsít, az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely még megmaradt neki. - Es ist die Konzentration dessen, der weiß, dass die Aufmerksamkeit, die er hier aufbringt, die einzige Form von Kontrolle ist, die er noch hat.
:10. Szerda, március 12., 11:47. - Mittwoch, 12. März, 11:47 Uhr.
:11. A Hamburgból huszonkét perces késéssel érkezett gép most egyszerre zúdítja utasait az ellenőrző folyosóra. - Die aus Hamburg mit zweiundzwanzig Minuten Verspätung angekommene Maschine schickt ihre Passagiere jetzt geballt durch den Kontrollkorridor.
:12. Werner gyorsan dolgozik: fénykép, arc, dátum, pecsét. - Werner arbeitet schnell: Foto, Gesicht, Datum, Stempel.
:13. Aztán valaki egy német útlevelet nyújt át a pult fölött. - Dann reicht jemand einen deutschen Reisepass über den Tresen.
:14. Werner kinyitja, és a keze abbahagyja a mozgást. - Werner schlägt ihn auf, und seine Hand hört auf, sich zu bewegen.
:15. A fénykép egy arcot mutat, amelyet ismer – egy arcot, amelynek körvonalait hat év alatt sem tudta elfelejteni, noha soha nem próbált emlékezni rájuk. - Das Foto zeigt ein Gesicht, das er kennt – ein Gesicht, dessen Konturen er in sechs Jahren nicht hat vergessen können, obwohl er nie versucht hat, sie zu erinnern.
:16. Az arccsontok. - Die Wangenknochen.
:17. Az egyenes orr. - Die gerade Nase.
:18. Az anyajegy közvetlenül a bal fül alatt, amelyet még mindig el tud képzelni, mert egyszer megérintette a hüvelykujjával, amikor a fia még kicsi volt. - Das Muttermal knapp unterhalb des linken Ohrs, das er sich noch vorstellen kann, weil er es einmal mit dem Daumen berührt hatte, als sein Sohn noch klein war.
:19. Felix. - Felix.
:20. Werner felnéz, és amit lát, az egy fiatal férfi, aki mindkét hüvelykujjával egy mobiltelefonon gépel, teljesen távol, teljesen ezen a kabinon, ezen a repülőtéren, ezen a találkozáson kívül. - Werner blickt auf, und was er sieht, ist ein junger Mann, der mit beiden Daumen auf ein Handy tippt, vollständig abwesend, vollständig jenseits dieser Kabine, dieses Flughafens, dieser Begegnung.
:21. Ha Felix egy pillanatig tétovázott volna, vagy véletlenül felnézett volna, talán valami lehetséges lett volna. - Hätte Felix einen Moment gezögert oder zufällig aufgeblickt, wäre vielleicht irgendetwas möglich gewesen.
:22. Nem néz fel. - Er blickt nicht auf.
:23. Werner felemeli a pecsétet. - Werner hebt den Stempel.
:24. Lassan kifújja a levegőt, hogy semmi se legyen hallható belőle. - Er atmet aus, langsam, damit nichts davon zu hören ist.
:25. Rányomja. - Er drückt ab.
:26. „Belépés engedélyezve”, mondja, és a hangja úgy cseng, mintha ugyanezt az imént Felix poggyászának mondta volna. - „Einreise genehmigt", sagt er, und seine Stimme klingt, als hätte er dasselbe gerade dem Gepäck vor Felix gesagt.
:27. Felix elveszi az útlevelet, és a dzsekije zsebébe dugja. - Felix nimmt den Pass und steckt ihn in die Jackentasche.
:28. Werner elengedi, anélkül hogy egy szót szólna. - Werner lässt ihn gehen, ohne ein Wort zu sagen.
:29. Werner a friss lenyomatra néz – a dátum ott áll, hibátlanul, mint bármelyik másik útlevélben. - Werner schaut auf den frischen Abdruck – das Datum steht da, tadellos, wie auf jedem anderen Pass.
:30. „Következőt, kérem.” - „Nächster, bitte."
:31. A hátralévő négy óra úgy telik el, ahogy a szolgálati idők mindig eltelnek, ha az ember nem figyel rájuk: észrevétlenül és túl gyorsan. - Die verbleibenden vier Stunden verstreichen, wie Dienstzeiten immer verstreichen, wenn man nicht auf sie achtet: unmerklich und zu schnell.
:32. Werner kitölti a jegyzőkönyveket, elpakolja a pecsétpárnát, lehúzza a kesztyűket. - Werner füllt die Protokolle aus, räumt das Stempelkissen ein, zieht die Handschuhe aus.
:33. Senkivel sem beszél. - Er spricht mit niemandem.
:34. Nincs mit mondani. - Es gibt nichts zu sagen.
:35. 20:15-kor a sendlingi lakásában ül. - Um 20:15 Uhr sitzt er in seiner Wohnung in Sendling.
:36. A lakás nem rendetlen, de nem lakják – ez az a különbség, amely időnként feltűnik neki, ha a szükségesnél tovább marad állva egy szobában. - Die Wohnung ist nicht unordentlich, aber sie ist nicht bewohnt – das ist der Unterschied, der ihm gelegentlich auffällt, wenn er länger als nötig in einem Zimmer stehenbleibt.
:37. Tárcsázza Claudia számát, amelyet soha nem mentett el, mert fejből tudja, és valamikor megesküdött magának, hogy egy napon el fogja felejteni. - Er wählt Claudias Nummer, die er nie gespeichert hat, weil er sie auswendig kennt und sich irgendwann geschworen hatte, sie eines Tages zu vergessen.
:38. Négy csöngés. - Vier Freizeichen.
:39. A hangposta. - Die Mailbox.
:40. Leteszi. - Er legt auf.
:41. Csendben ül. - Er sitzt still.
:42. Aztán még egyszer tárcsáz. - Dann wählt er noch einmal.
:43. Ugyanaz a hang, ugyanaz az üzenet, amelyet hat év alatt egyszer sem hallott megváltozni. - Dieselbe Stimme, dieselbe Ansage, die er in sechs Jahren nicht hat ändern hören.
:44. Megvárja, amíg megszólal a jelzés, aztán úgy beszél a készülékbe, mintha egy álmos hivatalnoknak diktálna le egy leletet. - Er wartet, bis der Ton kommt, und spricht dann in das Gerät, als würde er einem schläfrigen Beamten einen Befund diktieren.
:45. „Átjutott.” - „Er ist durchgekommen."
:46. „Jól néz ki.” - „Er sieht gut aus."
:47. „Csak ezt akartam mondani.” - „Ich wollte das nur sagen."
:48. Leteszi. - Er legt auf.
:49. Nem tudja, Claudia meg fogja-e hallgatni az üzenetet. - Er weiß nicht, ob Claudia die Nachricht abhören wird.
:50. Nem tudja, Felix egyáltalán tudja-e, hol dolgozik az apja – és ha Felix tudná is, ezzel semmit sem nyernének, és semmi sem volna megmagyarázva. - Er weiß nicht, ob Felix überhaupt weiß, wo sein Vater arbeitet – und wüsste Felix es, wäre damit nichts gewonnen und nichts erklärt.
:51. Tésztát főz paradicsomszósszal, a konyhaasztalnál eszik, anélkül hogy bekapcsolná a rádiót. - Er kocht Nudeln mit Tomatensauce, isst am Küchentisch, ohne das Radio einzuschalten.
:52. Elöblíti a tányért. - Er spült den Teller ab.
:53. Az ablak egy belső udvarra néz, ahol nem ég fény. - Das Fenster zeigt auf einen Innenhof, in dem kein Licht brennt.
:54. Másnap reggel 5:20-kor belép az ellenőrzési területre. - Am nächsten Morgen betritt er den Kontrollbereich um 5:20 Uhr.
:55. A pecsétpárnát előző este újra átitatta, mert tudta, hogy különben a korai lenyomat túl halvány lenne – és a túl halvány lenyomat olyan lenyomat, amelyet kétségbe lehet vonni. - Das Stempelkissen hat er am Vorabend neu getränkt, weil er wusste, dass der frühe Abdruck sonst zu hell ausfiele – und ein zu heller Abdruck ist ein Abdruck, den man anzweifeln kann.
:56. Rányomja a pecsétet a próbapapírra. - Er drückt den Stempel auf das Testpapier.
:57. A lenyomat a helyén van. - Der Abdruck sitzt.
:58. Úgy ül, ahogy mindig ül. - Er sitzt, wie er immer sitzt.
:59. Bauer kolléga megkopogtatja a kabinfalat. - Kollege Bauer klopft an die Kabinenwand.
:60. „Minden rendben?” - „Alles okay?"
:61. Werner biccent. - Werner nickt.
:62. „A pecsétre lassan ráférne egy új szín”, mondja. - „Der Stempel könnte bald eine neue Farbe gebrauchen", sagt er.
:63. Bauer úgy biccent, mintha ez válasz volna egy kérdésre, amelyet nem tett fel, és elmegy. - Bauer nickt, als wäre das eine Antwort auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, und geht.
:64. Werner az indulási-érkezési táblára néz. - Werner schaut auf die Anzeigetafel.
:65. Következő érkezés: Berlin, 6:40, 2-es terminál, D kapu. - Nächste Ankunft: Berlin, 6:40, Terminal 2, Gate D.
:66. Kinyitja a termoszt. - Er öffnet die Thermoskanne.
:67. A kávé még forró. - Der Kaffee ist noch heiß.
:68. Iszik. - Er trinkt.
:69. Vár. - Er wartet.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Stempel
:1. Werner K., neunundvierzig Jahre alt, kennt den Rhythmus seiner Arbeit so genau, dass er ihn kaum noch als Rhythmus wahrnimmt.
:2. Achtzehn Jahre Passkontrolle haben ihn geformt wie Wasser den Stein – still, ohne dramatischen Schnitt, mit einem Ergebnis, das sich erst aus der Distanz abzeichnet.
:3. Um 5:20 Uhr betritt er Terminal 2 des Flughafens München.
:4. Er zieht die Latexhandschuhe glatt, drückt den Stempel einmal auf das Testpapier und prüft den Abdruck.
:5. Datum, Uhrzeit, Liniengenauigkeit – alles sitzt.
:6. Die Thermoskanne stellt er links, weil rechts der Scanner steht, eine Reihenfolge, die er vor Jahren einmal festgelegt hat, ohne sie seitdem je neu zu überdenken.
:7. Kollegin Sonja kommt vorbei und nickt ihm zu; er hebt kurz die Hand, ohne aufzublicken.
:8. Das ist kein Schweigen aus Abneigung.
:9. Es ist die Konzentration dessen, der weiß, dass die Aufmerksamkeit, die er hier aufbringt, die einzige Form von Kontrolle ist, die er noch hat.
:10. Mittwoch, 12. März, 11:47 Uhr.
:11. Die aus Hamburg mit zweiundzwanzig Minuten Verspätung angekommene Maschine schickt ihre Passagiere jetzt geballt durch den Kontrollkorridor.
:12. Werner arbeitet schnell: Foto, Gesicht, Datum, Stempel.
:13. Dann reicht jemand einen deutschen Reisepass über den Tresen.
:14. Werner schlägt ihn auf, und seine Hand hört auf, sich zu bewegen.
:15. Das Foto zeigt ein Gesicht, das er kennt – ein Gesicht, dessen Konturen er in sechs Jahren nicht hat vergessen können, obwohl er nie versucht hat, sie zu erinnern.
:16. Die Wangenknochen.
:17. Die gerade Nase.
:18. Das Muttermal knapp unterhalb des linken Ohrs, das er sich noch vorstellen kann, weil er es einmal mit dem Daumen berührt hatte, als sein Sohn noch klein war.
:19. Felix.
:20. Werner blickt auf, und was er sieht, ist ein junger Mann, der mit beiden Daumen auf ein Handy tippt, vollständig abwesend, vollständig jenseits dieser Kabine, dieses Flughafens, dieser Begegnung.
:21. Hätte Felix einen Moment gezögert oder zufällig aufgeblickt, wäre vielleicht irgendetwas möglich gewesen.
:22. Er blickt nicht auf.
:23. Werner hebt den Stempel.
:24. Er atmet aus, langsam, damit nichts davon zu hören ist.
:25. Er drückt ab.
:26. „Einreise genehmigt", sagt er, und seine Stimme klingt, als hätte er dasselbe gerade dem Gepäck vor Felix gesagt.
:27. Felix nimmt den Pass und steckt ihn in die Jackentasche.
:28. Werner lässt ihn gehen, ohne ein Wort zu sagen.
:29. Werner schaut auf den frischen Abdruck – das Datum steht da, tadellos, wie auf jedem anderen Pass.
:30. „Nächster, bitte."
:31. Die verbleibenden vier Stunden verstreichen, wie Dienstzeiten immer verstreichen, wenn man nicht auf sie achtet: unmerklich und zu schnell.
:32. Werner füllt die Protokolle aus, räumt das Stempelkissen ein, zieht die Handschuhe aus.
:33. Er spricht mit niemandem.
:34. Es gibt nichts zu sagen.
:35. Um 20:15 Uhr sitzt er in seiner Wohnung in Sendling.
:36. Die Wohnung ist nicht unordentlich, aber sie ist nicht bewohnt – das ist der Unterschied, der ihm gelegentlich auffällt, wenn er länger als nötig in einem Zimmer stehenbleibt.
:37. Er wählt Claudias Nummer, die er nie gespeichert hat, weil er sie auswendig kennt und sich irgendwann geschworen hatte, sie eines Tages zu vergessen.
:38. Vier Freizeichen.
:39. Die Mailbox.
:40. Er legt auf.
:41. Er sitzt still.
:42. Dann wählt er noch einmal.
:43. Dieselbe Stimme, dieselbe Ansage, die er in sechs Jahren nicht hat ändern hören.
:44. Er wartet, bis der Ton kommt, und spricht dann in das Gerät, als würde er einem schläfrigen Beamten einen Befund diktieren.
:45. „Er ist durchgekommen."
:46. „Er sieht gut aus."
:47. „Ich wollte das nur sagen."
:48. Er legt auf.
:49. Er weiß nicht, ob Claudia die Nachricht abhören wird.
:50. Er weiß nicht, ob Felix überhaupt weiß, wo sein Vater arbeitet – und wüsste Felix es, wäre damit nichts gewonnen und nichts erklärt.
:51. Er kocht Nudeln mit Tomatensauce, isst am Küchentisch, ohne das Radio einzuschalten.
:52. Er spült den Teller ab.
:53. Das Fenster zeigt auf einen Innenhof, in dem kein Licht brennt.
:54. Am nächsten Morgen betritt er den Kontrollbereich um 5:20 Uhr.
:55. Das Stempelkissen hat er am Vorabend neu getränkt, weil er wusste, dass der frühe Abdruck sonst zu hell ausfiele – und ein zu heller Abdruck ist ein Abdruck, den man anzweifeln kann.
:56. Er drückt den Stempel auf das Testpapier.
:57. Der Abdruck sitzt.
:58. Er sitzt, wie er immer sitzt.
:59. Kollege Bauer klopft an die Kabinenwand.
:60. „Alles okay?"
:61. Werner nickt.
:62. „Der Stempel könnte bald eine neue Farbe gebrauchen", sagt er.
:63. Bauer nickt, als wäre das eine Antwort auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, und geht.
:64. Werner schaut auf die Anzeigetafel.
:65. Nächste Ankunft: Berlin, 6:40, Terminal 2, Gate D.
:66. Er öffnet die Thermoskanne.
:67. Der Kaffee ist noch heiß.
:68. Er trinkt.
:69. Er wartet.
== 95 ==
1
:A műhely
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe.
:2. A műhely kicsi.
:3. Most már az övé.
:4. Régebben az apjáé volt.
:5. Az apja meghalt.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt.
:7. A műhelyben hideg van.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt.
:9. Meglátja a fűrészt.
:10. A fűrész a fal mellett áll.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt.
:12. Erik még nem használta.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik.
:14. Az apja elkezdte vágni.
:15. Még nincs kész.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja.
:17. Erik erre még emlékszik.
:18. Kávét főz.
:19. Megissza a kávét.
:20. Meleg.
:21. Kint hó fekszik.
:22. Odakint nagyon hideg van.
:23. Erik a fára néz.
:24. A fűrészre néz.
:25. Nem csinál semmit.
:26. Még több kávét iszik.
:27. A falon egy cédula lóg.
:28. Az apja írta a cédulát.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.”
:30. Erik elolvassa a cédulát.
:31. Minden reggel elolvassa.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő.
:33. Egy régi deszkát csiszol.
:34. A deszka már sima.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell.
:36. A deszka még simább lesz.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik.
:38. Kolbászt tett rá.
:39. Állva eszik.
:40. Az ablakon át látja a tavat.
:41. A tó be van fagyva.
:42. A hó a jégen fekszik.
:43. Minden fehér.
:44. „Szép”, mondja halkan.
:45. Aztán tovább eszik.
:46. Délután odamegy a fűrészhez.
:47. Megérinti.
:48. A fém hideg.
:49. Megnyomja a gombot.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt.
:53. Újra csend van.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához.
:55. Megérinti.
:56. Sima, jó fa.
:57. Az apja jól választotta ki.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:59. Hazamegy.
:60. Már sötét van.
:61. Lassan megy.
:62. Otthon levest eszik.
:63. Leül az asztalhoz.
:64. Az apjára gondol.
:65. A fűrészre gondol.
:66. A fára gondol.
:67. „Holnap”, mondja.
:68. Feláll, és lefekszik aludni.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe.
:70. Felkapcsolja a villanyt.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik.
:73. Minden olyan, mint tegnap.
:74. Kávét főz.
:75. Vár.
:76. Nem tudja.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A műhely - Die Werkstatt
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe. - Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. A műhely kicsi. - Die Werkstatt ist klein.
:3. Most már az övé. - Sie gehört jetzt ihm.
:4. Régebben az apjáé volt. - Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Az apja meghalt. - Sein Vater ist gestorben.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt. - Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. A műhelyben hideg van. - In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt. - Erik macht das Licht an.
:9. Meglátja a fűrészt. - Er sieht die Säge.
:10. A fűrész a fal mellett áll. - Die Säge steht an der Wand.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt. - Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik még nem használta. - Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik. - Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Az apja elkezdte vágni. - Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Még nincs kész. - Es ist noch nicht fertig.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja. - „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik erre még emlékszik. - Erik weiß das noch.
:18. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:19. Megissza a kávét. - Er trinkt den Kaffee.
:20. Meleg. - Er ist warm.
:21. Kint hó fekszik. - Draußen liegt Schnee.
:22. Odakint nagyon hideg van. - Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik a fára néz. - Erik schaut auf das Holz.
:24. A fűrészre néz. - Er schaut auf die Säge.
:25. Nem csinál semmit. - Er macht nichts.
:26. Még több kávét iszik. - Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. A falon egy cédula lóg. - An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Az apja írta a cédulát. - Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.” - Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik elolvassa a cédulát. - Erik liest den Zettel.
:31. Minden reggel elolvassa. - Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő. - Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Egy régi deszkát csiszol. - Er schleift ein altes Brett.
:34. A deszka már sima. - Das Brett ist schon glatt.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell. - Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. A deszka még simább lesz. - Das Brett wird noch glatter.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik. - Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Kolbászt tett rá. - Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Állva eszik. - Er steht und isst.
:40. Az ablakon át látja a tavat. - Durch das Fenster sieht er den See.
:41. A tó be van fagyva. - Der See ist zugefroren.
:42. A hó a jégen fekszik. - Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Minden fehér. - Es ist alles weiß.
:44. „Szép”, mondja halkan. - „Schön", sagt er leise.
:45. Aztán tovább eszik. - Dann isst er weiter.
:46. Délután odamegy a fűrészhez. - Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Megérinti. - Er fasst sie an.
:48. A fém hideg. - Das Metall ist kalt.
:49. Megnyomja a gombot. - Er drückt den Knopf.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki. - Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen. - Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt. - Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Újra csend van. - Es ist wieder still.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához. - Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Megérinti. - Er berührt es.
:56. Sima, jó fa. - Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Az apja jól választotta ki. - Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:60. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:61. Lassan megy. - Er geht langsam.
:62. Otthon levest eszik. - Zu Hause isst er Suppe.
:63. Leül az asztalhoz. - Er setzt sich an den Tisch.
:64. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:65. A fűrészre gondol. - Er denkt an die Säge.
:66. A fára gondol. - Er denkt an das Holz.
:67. „Holnap”, mondja. - „Morgen", sagt er.
:68. Feláll, és lefekszik aludni. - Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe. - Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Felkapcsolja a villanyt. - Er macht das Licht an.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll. - Die Säge steht noch an der Wand.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik. - Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Minden olyan, mint tegnap. - Alles ist wie gestern.
:74. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:75. Vár. - Er wartet.
:76. Nem tudja. - Er weiß es nicht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Werkstatt
:1. Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein.
:3. Sie gehört jetzt ihm.
:4. Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Sein Vater ist gestorben.
:6. Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik macht das Licht an.
:9. Er sieht die Säge.
:10. Die Säge steht an der Wand.
:11. Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Es ist noch nicht fertig.
:16. „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik weiß das noch.
:18. Er macht Kaffee.
:19. Er trinkt den Kaffee.
:20. Er ist warm.
:21. Draußen liegt Schnee.
:22. Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik schaut auf das Holz.
:24. Er schaut auf die Säge.
:25. Er macht nichts.
:26. Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik liest den Zettel.
:31. Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Er schleift ein altes Brett.
:34. Das Brett ist schon glatt.
:35. Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. Das Brett wird noch glatter.
:37. Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Er steht und isst.
:40. Durch das Fenster sieht er den See.
:41. Der See ist zugefroren.
:42. Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Es ist alles weiß.
:44. „Schön", sagt er leise.
:45. Dann isst er weiter.
:46. Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Er fasst sie an.
:48. Das Metall ist kalt.
:49. Er drückt den Knopf.
:50. Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Es ist wieder still.
:54. Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Er berührt es.
:56. Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Er geht nach Hause.
:60. Es ist schon dunkel.
:61. Er geht langsam.
:62. Zu Hause isst er Suppe.
:63. Er setzt sich an den Tisch.
:64. Er denkt an seinen Vater.
:65. Er denkt an die Säge.
:66. Er denkt an das Holz.
:67. „Morgen", sagt er.
:68. Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Er macht das Licht an.
:71. Die Säge steht noch an der Wand.
:72. Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Alles ist wie gestern.
:74. Er macht Kaffee.
:75. Er wartet.
:76. Er weiß es nicht.
|}
=== 2 ===
:A műhely
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik.
:3. December van, és hideg van.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt.
:5. Most egyedül dolgozik.
:6. Az apja októberben halt meg.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet.
:10. Ezt mondta neki az apja.
:11. „Le kell festened a hajót”
:12. Olaf igent mondott.
:13. De még nem kezdte el.
:14. A műhely falán van egy tábla.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát.
:17. Még nem törölte le az írást.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik.
:19. Október óta ott fekszik.
:20. Olaf még nem használta.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz.
:22. A víz szürke.
:23. A szélén jég van.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben.
:26. Vár.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi.
:30. Lassan dolgozik.
:31. Nem gondolkodik sokat.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret.
:33. A munkapadnál áll, és eszik.
:34. Nincs asztal a műhelyben.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.”
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton.
:37. Ma nem nevet.
:38. Az apjára gondol.
:39. Délután jön egy kis napfény.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik.
:41. Olaf látja ezt, és megáll.
:42. Szereti ezt.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet.
:45. Erősen tartja.
:46. Ránéz kint a halászhajóra.
:47. Újra leteszi az ecsetet.
:48. Még nem.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:50. Hazamegy.
:51. Már sötét van.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben.
:53. Lassan megy.
:54. Otthon leveszi a kabátját.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van.
:58. A hajóra gondol.
:59. Az apjára gondol.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.”
:61. Ezt már régóta gondolja.
:62. De még hisz benne.
:63. Ez fontos.
:64. Korán lefekszik.
:65. Jól alszik.
:66. Holnap reggel újra felkel.
:67. Újra elmegy a műhelybe.
:68. Az ecset az asztalon fekszik.
:69. A hajó a kikötőben fekszik.
:70. Minden olyan, mint mindig.
:71. Ez így jó.
:72. Vagy talán nem.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A műhely - Die Werkstatt
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van. - Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik. - Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. December van, és hideg van. - Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt. - Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Most egyedül dolgozik. - Jetzt arbeitet er allein.
:6. Az apja októberben halt meg. - Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik. - Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement. - Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet. - Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Ezt mondta neki az apja. - Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Le kell festened a hajót” - mondta az apja. - „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf igent mondott. - Olaf hat ja gesagt.
:13. De még nem kezdte el. - Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. A műhely falán van egy tábla. - An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”. - Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát. - Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Még nem törölte le az írást. - Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik. - Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Október óta ott fekszik. - Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf még nem használta. - Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz. - Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. A víz szürke. - Das Wasser ist grau.
:23. A szélén jég van. - Am Rand liegt Eis.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen. - Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben. - Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Vár. - Es wartet.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz. - Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket. - Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi. - Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Lassan dolgozik. - Er arbeitet langsam.
:31. Nem gondolkodik sokat. - Er denkt nicht viel nach.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret. - Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. A munkapadnál áll, és eszik. - Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Nincs asztal a műhelyben. - Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.” - Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton. - Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Ma nem nevet. - Heute lacht er nicht.
:38. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:39. Délután jön egy kis napfény. - Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik. - Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf látja ezt, és megáll. - Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Szereti ezt. - Er mag das.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit. - Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet. - Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Erősen tartja. - Er hält ihn fest.
:46. Ránéz kint a halászhajóra. - Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Újra leteszi az ecsetet. - Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Még nem. - Noch nicht.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:51. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben. - Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Lassan megy. - Er geht langsam.
:54. Otthon leveszi a kabátját. - Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz. - Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon. - Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van. - Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. A hajóra gondol. - Er denkt an das Boot.
:59. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.” - Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Ezt már régóta gondolja. - Das denkt er schon lange.
:62. De még hisz benne. - Aber er glaubt es noch.
:63. Ez fontos. - Das ist wichtig.
:64. Korán lefekszik. - Er geht früh ins Bett.
:65. Jól alszik. - Er schläft gut.
:66. Holnap reggel újra felkel. - Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Újra elmegy a műhelybe. - Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Az ecset az asztalon fekszik. - Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. A hajó a kikötőben fekszik. - Das Boot liegt im Hafen.
:70. Minden olyan, mint mindig. - Alles ist wie immer.
:71. Ez így jó. - Das ist gut so.
:72. Vagy talán nem. - Oder vielleicht nicht.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die Werkstatt
:1. Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Jetzt arbeitet er allein.
:6. Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf hat ja gesagt.
:13. Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. Das Wasser ist grau.
:23. Am Rand liegt Eis.
:24. Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Es wartet.
:27. Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Er arbeitet langsam.
:31. Er denkt nicht viel nach.
:32. Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Heute lacht er nicht.
:38. Er denkt an seinen Vater.
:39. Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Er mag das.
:43. Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Er hält ihn fest.
:46. Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Noch nicht.
:49. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Er geht nach Hause.
:51. Es ist schon dunkel.
:52. Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Er geht langsam.
:54. Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. Er denkt an das Boot.
:59. Er denkt an seinen Vater.
:60. Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Das denkt er schon lange.
:62. Aber er glaubt es noch.
:63. Das ist wichtig.
:64. Er geht früh ins Bett.
:65. Er schläft gut.
:66. Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. Das Boot liegt im Hafen.
:70. Alles ist wie immer.
:71. Das ist gut so.
:72. Oder vielleicht nicht.
|}
=== 3 ===
:A csónak
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be.
:5. Ennek ellenére hideg volt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani.
:8. Soha nem fejezte be.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét.
:10. A gőz felszállt.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.”
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát.
:16. Még soha nem pipálta ki.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé.
:18. De nem csinálta meg.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte.
:22. Még nem volt itt az ideje.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot.
:28. Odakint még mindig sötét volt.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás.
:31. Nem fordult meg.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott.
:35. Az ablakon át látta az öblöt.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.”
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta.
:44. És egy kicsit nem.
:45. Délután világosabb lett.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette.
:55. Négy körül rendet rakott.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót.
:60. Odakint már megint sötét volt.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt.
:63. Szerette ezt a hangot.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét.
:68. Hideg volt.
:69. Mégis megitta.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit.
:71. A csónakra gondolt.
:72. Az apjára gondolt.
:73. Nem valami különösre – csak úgy.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel.
:76. De a szó helyesnek érződött.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A csónak - Das Boot.
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett. - Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt. - Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra. - Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be. - Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Ennek ellenére hideg volt. - Trotzdem war es kalt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel. - Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani. - Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Soha nem fejezte be. - Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét. - Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. A gőz felszállt. - Der Dampf stieg auf.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával. - An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie. - Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde. - Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.” - Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát. - Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Még soha nem pipálta ki. - Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé. - „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. De nem csinálta meg. - Aber er machte es nicht.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett. - Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta. - Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte. - Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Még nem volt itt az ideje. - Es war noch nicht Zeit.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta. - Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket. - Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott. - Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott. - Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot. - Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Odakint még mindig sötét volt. - Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben. - Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás. - Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Nem fordult meg. - Er drehte sich nicht um.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét. - Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat. - Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott. - Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Az ablakon át látta az öblöt. - Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt. - Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött. - Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta. - „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett. - Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát. - Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.” - An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek. - Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta. - Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. És egy kicsit nem. - Und ein bisschen nicht.
:45. Délután világosabb lett. - Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra. - Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt. - Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette. - Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig. - „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra. - Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat. - Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte. - Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat. - Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette. - Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Négy körül rendet rakott. - Gegen vier räumte er auf.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére. - Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette. - Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta. - Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót. - Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Odakint már megint sötét volt. - Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt. - Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt. - Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Szerette ezt a hangot. - Er mochte dieses Geräusch.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította. - Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette. - Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni. - Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét. - Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Hideg volt. - Er war kalt.
:69. Mégis megitta. - Er trank ihn trotzdem.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit. - Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. A csónakra gondolt. - Er dachte an das Boot.
:72. Az apjára gondolt. - Er dachte an seinen Vater.
:73. Nem valami különösre – csak úgy. - Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt. - „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel. - Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. De a szó helyesnek érződött. - Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Boot.
:1. Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Trotzdem war es kalt.
:6. Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. Der Dampf stieg auf.
:11. An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. Aber er machte es nicht.
:19. Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Es war noch nicht Zeit.
:23. Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Er drehte sich nicht um.
:32. Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. Und ein bisschen nicht.
:45. Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Gegen vier räumte er auf.
:56. Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Er mochte dieses Geräusch.
:64. Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Er war kalt.
:69. Er trank ihn trotzdem.
:70. Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. Er dachte an das Boot.
:72. Er dachte an seinen Vater.
:73. Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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=== 4 ===
:A letakart szalagfűrész
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt.
:5. Maga sem tudta, miért.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok.
:11. Petter értett a fakeretekhez.
:12. Ez nem volt probléma.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét.
:17. Jó fa.
:18. Száraz fa.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani.
:23. Petter tudta.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve.
:39. A méretek stimmeltek.
:40. A kötések jól voltak kigondolva.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen.
:51. Egy ideig hallgatta.
:52. Aztán újra kikapcsolta.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e.
:54. Valószínűleg igen.
:55. Valószínűleg nem is.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul.
:65. Az egyháztanácsra gondolt.
:66. A sarokban lévő fára gondolt.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi.
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:A letakart szalagfűrész - Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig. - Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt. - Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák. - Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt. - Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Maga sem tudta, miért. - Er wusste selbst nicht, warum.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést. - Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett. - Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik. - Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez. - An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok. - Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter értett a fakeretekhez. - Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Ez nem volt probléma. - Das war kein Problem.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi. - Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra. - Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt. - Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét. - Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Jó fa. - Gutes Holz.
:18. Száraz fa. - Trockenes Holz.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen. - Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva. - Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól. - Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani. - Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter tudta. - Petter wusste es.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt. - Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett. - Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte. - Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála. - Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt. - Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.” - Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor. - Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez. - Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket. - Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt. - Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet. - Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte. - Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt. - Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt. - Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve. - Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. A méretek stimmeltek. - Die Maße stimmten.
:40. A kötések jól voltak kigondolva. - Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna. - Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja. - Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban. - Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett. - Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen. - Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte. - Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat. - Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva. - Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot. - Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen. - Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Egy ideig hallgatta. - Er hörte eine Weile zu.
:52. Aztán újra kikapcsolta. - Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e. - Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:55. Valószínűleg nem is. - Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe. - Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig. - Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna. - So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta. - Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett. - Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve. - Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett. - Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük. - Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul. - Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Az egyháztanácsra gondolt. - Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. A sarokban lévő fára gondolt. - Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt. - Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta. - Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül. - Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt. - Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra. - Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon. - Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban. - Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen. - Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni. - Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi. - Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Er wusste selbst nicht, warum.
:6. Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Das war kein Problem.
:13. Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Gutes Holz.
:18. Trockenes Holz.
:19. Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter wusste es.
:24. Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. Die Maße stimmten.
:40. Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Er hörte eine Weile zu.
:52. Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Wahrscheinlich schon.
:55. Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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=== 5 ===
:Torben és a jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni.
:2. Hagytam sikítani.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett.
:4. Torben semminek sem nevezte.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén.
:8. Torben odanézett.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt.
:10. Ez legalább fizetve volt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt.
:13. Nem – ez nem volt igaz.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben.
:15. Torben letette a reszelőt.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.”
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.”
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz.
:21. Nem kérdezte meg.
:22. Már nem is kérdezhette meg.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott.
:24. Szerette az esőt a bádogon.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt.
:32. Négyujjnyi.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte.
:34. Vagy több.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:50. Aztán visszatette.
:51. Még nem.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta.
:58. Valószínűleg igen.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani.
:60. A ház felé vezető úton megint esett.
:61. Az öböl már nem volt látható.
:62. Azt gondolta: holnap.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet.
:66. Hidegen itta meg.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé.
:68. Ott ült, amíg besötétedett.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot.
:73. Még nem.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Torben és a jolle - Torben und die Jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni. - Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Hagytam sikítani. - Er ließ sie schreien.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett. - Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben semminek sem nevezte. - Torben nannte es gar nichts.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki. - Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú. - Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén. - Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben odanézett. - Torben sah hin.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt. - Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Ez legalább fizetve volt. - Das war wenigstens bezahlt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt. - Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt. - Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nem – ez nem volt igaz. - Nein – das stimmte nicht.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben. - Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben letette a reszelőt. - Torben legte die Feile ab.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket. - Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget. - Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.” - Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.” - Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz. - Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Nem kérdezte meg. - Er hatte nicht gefragt.
:22. Már nem is kérdezhette meg. - Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott. - Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Szerette az esőt a bádogon. - Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja. - Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg. - Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva. - Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott. - Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt. - Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást. - Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt. - Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Négyujjnyi. - Vier Fingerbreit.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte. - Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Vagy több. - Oder mehr.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna. - Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott. - Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül. - Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki. - Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek. - Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért. - Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva. - Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt. - Die Bucht lag blank und still.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon. - Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg. - Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek. - Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit. - Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt. - Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára. - Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Aztán visszatette. - Dann legte er ihn zurück.
:51. Még nem. - Noch nicht.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta. - Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el. - Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt. - Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb. - Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta. - Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta. - Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani. - Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. A ház felé vezető úton megint esett. - Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Az öböl már nem volt látható. - Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Azt gondolta: holnap. - Er dachte: Morgen.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított. - Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz. - Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet. - Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Hidegen itta meg. - Er trank ihn kalt.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé. - In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Ott ült, amíg besötétedett. - Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje. - Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert. - Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra. - Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot. - Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Még nem. - Noch nicht.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
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:Torben und die Jolle
:1. Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Er ließ sie schreien.
:3. Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben nannte es gar nichts.
:5. Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben sah hin.
:9. Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Das war wenigstens bezahlt.
:11. Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nein – das stimmte nicht.
:14. Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben legte die Feile ab.
:16. Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Er hatte nicht gefragt.
:22. Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Vier Fingerbreit.
:33. Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Oder mehr.
:35. Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Die Bucht lag blank und still.
:43. Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Dann legte er ihn zurück.
:51. Noch nicht.
:52. Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Wahrscheinlich schon.
:59. Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Er dachte: Morgen.
:63. Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Er trank ihn kalt.
:67. In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Noch nicht.
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== 96 ==
=== 1 ===
:Osztályterem négy
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít.
:2. Délután háromkor kezd.
:3. A gyerekek akkor már elmentek.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található.
:6. Anna négy éve dolgozik itt.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló.
:8. A 4a osztályba járt.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg.
:10. Nyolcéves volt.
:11. Súlyos betegsége volt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt.
:14. Most már nem sír.
:15. Dolgozik.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel.
:19. A víz tisztítószerszagú.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja.
:23. Ez az utolsó helyisége.
:24. Ez volt Tim osztályterme.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját.
:26. A terem nem nagy.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne.
:28. A falak világossárgák.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ.
:30. Anna leteszi a vödröt.
:31. Leül egy székre.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki.
:34. Anna erre a helyre néz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának.
:37. Néhány percig ott ül.
:38. Nem mond semmit.
:39. Timre gondol.
:40. Aztán Anna feláll.
:41. Fogja a felmosót.
:42. Felmossa a padlót.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.”
:46. „Szia” – mondja Vera.
:47. Anna int.
:48. Egyedül dolgozik tovább.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van.
:50. Mindent tisztára takarított.
:51. Kiüríti a vödröt.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe.
:53. Aztán felveszi a kabátját.
:54. A kabát zöld.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron.
:56. Még világos van.
:57. Néhány levél fekszik a földön.
:58. Anna hazamegy.
:59. Az út tíz percig tart.
:60. Otthon teát készít.
:61. Az asztalnál ül és iszik.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről.
:63. Tim nevet a fényképen.
:64. Piros póló van rajta.
:65. Anna nézi a fényképet.
:66. Holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Osztályterem négy - Klassenraum vier
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít. - Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Délután háromkor kezd. - Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. A gyerekek akkor már elmentek. - Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park. - Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található. - Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna négy éve dolgozik itt. - Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló. - Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. A 4a osztályba járt. - Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg. - Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Nyolcéves volt. - Er war acht Jahre alt.
:11. Súlyos betegsége volt. - Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt. - Das war sehr schlimm.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt. - Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Most már nem sír. - Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Dolgozik. - Sie arbeitet.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja. - Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek. - Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel. - Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. A víz tisztítószerszagú. - Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét. - Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez. - Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja. - Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Ez az utolsó helyisége. - Das ist ihr letzter Raum.
:24. Ez volt Tim osztályterme. - Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját. - Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. A terem nem nagy. - Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne. - Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. A falak világossárgák. - Die Wände sind hellgelb.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ. - Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna leteszi a vödröt. - Anna stellt den Eimer ab.
:31. Leül egy székre. - Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült. - Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki. - Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna erre a helyre néz. - Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet. - Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának. - Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Néhány percig ott ül. - Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:39. Timre gondol. - Sie denkt an Tim.
:40. Aztán Anna feláll. - Dann steht Anna auf.
:41. Fogja a felmosót. - Sie nimmt den Mopp.
:42. Felmossa a padlót. - Sie putzt den Boden.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön. - Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera. - „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.” - „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Szia” – mondja Vera. - „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna int. - Anna winkt.
:48. Egyedül dolgozik tovább. - Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van. - Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Mindent tisztára takarított. - Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Kiüríti a vödröt. - Sie leert den Eimer aus.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe. - Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Aztán felveszi a kabátját. - Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. A kabát zöld. - Die Jacke ist grün.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron. - Anna geht durch den Schulhof.
:56. Még világos van. - Es ist noch hell.
:57. Néhány levél fekszik a földön. - Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna hazamegy. - Anna geht nach Hause.
:59. Az út tíz percig tart. - Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Otthon teát készít. - Zu Hause macht sie Tee.
:61. Az asztalnál ül és iszik. - Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről. - Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim nevet a fényképen. - Tim lacht auf dem Foto.
:64. Piros póló van rajta. - Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna nézi a fényképet. - Anna schaut das Foto an.
:66. Holnap újra eljön. - Morgen kommt sie wieder.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Klassenraum vier
:1. Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Er war acht Jahre alt.
:11. Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Das war sehr schlimm.
:13. Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Sie arbeitet.
:16. Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Das ist ihr letzter Raum.
:24. Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. Die Wände sind hellgelb.
:29. Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna stellt den Eimer ab.
:31. Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Sie sagt nichts.
:39. Sie denkt an Tim.
:40. Dann steht Anna auf.
:41. Sie nimmt den Mopp.
:42. Sie putzt den Boden.
:43. Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna winkt.
:48. Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Sie leert den Eimer aus.
:52. Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. Die Jacke ist grün.
:55. Anna geht durch den Schulhof.
:56. Es ist noch hell.
:57. Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna geht nach Hause.
:59. Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Zu Hause macht sie Tee.
:61. Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim lacht auf dem Foto.
:64. Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna schaut das Foto an.
:66. Morgen kommt sie wieder.
|}
=== 2 ===
:Zimmer tizenöt
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége.
:5. Az idősek otthonának három emelete van.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik.
:7. Ott volt Karl, a férje.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát.
:11. Ez nagyon fájt neki.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában.
:15. Elvállalta az állást.
:16. Senki sem kérdezte, miért.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után.
:22. Lassan és gondosan dolgozik.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?”
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.”
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe.
:37. Három percig ül.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat.
:39. Csend van.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.”
:44. Birgit röviden ránéz.
:45. „Jól van?”
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt.
:51. Most felveszi a kabátját.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át.
:54. Odakint hideg van és sötét.
:55. Az utca majdnem üres.
:56. Egy busz elhalad mellette.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog.
:58. Az út tizenöt percig tart.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta.
:62. Petra röviden ránéz.
:63. Aztán lefekszik.
:64. Néha gyorsan elalszik.
:65. Néha sokáig ébren fekszik.
:66. De holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zimmer tizenöt - Zimmer fünfzehn
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik. - Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be. - Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja. - Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége. - Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Az idősek otthonának három emelete van. - Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik. - Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Ott volt Karl, a férje. - Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg. - Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni. - Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát. - Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Ez nagyon fájt neki. - Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá. - Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott. - Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában. - Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Elvállalta az állást. - Sie hat die Stelle genommen.
:16. Senki sem kérdezte, miért. - Niemand hat gefragt warum.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel. - Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad. - Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak. - Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van. - Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után. - Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Lassan és gondosan dolgozik. - Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll. - Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne. - Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van. - Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja. - Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt. - Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot. - Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt. - Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?” - Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.” - Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel. - Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra. - Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba. - Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll. - Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe. - Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Három percig ül. - Sie sitzt drei Minuten.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat. - Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Csend van. - Es ist still.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót. - Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér. - Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi. - „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.” - „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit röviden ránéz. - Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Jól van?” - „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra. - „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy. - Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót. - Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van. - Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt. - Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Most felveszi a kabátját. - Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi. - Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át. - Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Odakint hideg van és sötét. - Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Az utca majdnem üres. - Die Straße ist fast leer.
:56. Egy busz elhalad mellette. - Ein Bus fährt vorbei.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog. - Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Az út tizenöt percig tart. - Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig. - Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon. - Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta. - Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra röviden ránéz. - Petra schaut es kurz an.
:63. Aztán lefekszik. - Dann geht sie ins Bett.
:64. Néha gyorsan elalszik. - Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Néha sokáig ébren fekszik. - Manchmal liegt sie lange wach.
:66. De holnap újra eljön. - Aber morgen kommt sie wieder.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
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:Zimmer fünfzehn
:1. Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Sie hat die Stelle genommen.
:16. Niemand hat gefragt warum.
:17. Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Sie sitzt drei Minuten.
:38. Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Es ist still.
:40. Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Die Straße ist fast leer.
:56. Ein Bus fährt vorbei.
:57. Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra schaut es kurz an.
:63. Dann geht sie ins Bett.
:64. Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Manchmal liegt sie lange wach.
:66. Aber morgen kommt sie wieder.
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=== 3 ===
:A sportcsarnok
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás.
:10. Nem csak ezért.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon.
:15. Egy októberi szerda volt.
:16. Lena szíve megállt.
:17. Még csak tizenhat éves volt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg.
:22. A régi már nem törölt jól.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül.
:24. Nincs szüksége közben zenére.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra.
:30. A padlót nézi.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül.
:32. Egyszerűen csak néz.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment.
:36. Öt percig ülve marad a padon.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza.
:39. Aztán tovább töröl.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?”
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.”
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította.
:51. Tizenegyre elkészül.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba.
:53. A víz zúgva folyik le.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot.
:59. De tudja, hol van.
:60. Felveszi a kabátját.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul.
:64. Odakint halkan esik az eső.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében.
:66. Kemal hazamegy.
:67. Az út gyalog húsz percig tart.
:68. Minden este végigmegy rajta.
:69. Ma Lena nevetésére gondol.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta.
:71. Ez furcsa, gondolja.
:72. De így van.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A sportcsarnok - Die Sporthalle
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához. - Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből. - Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van. - Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka. - Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat. - Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban. - Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát. - Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt. - Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás. - Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nem csak ezért. - Nicht nur deshalb.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után. - Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához. - Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte. - Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon. - Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Egy októberi szerda volt. - Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Lena szíve megállt. - Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Még csak tizenhat éves volt. - Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített. - Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el. - Kemal hat das nie vergessen.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót. - Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg. - Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. A régi már nem törölt jól. - Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül. - Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Nincs szüksége közben zenére. - Er braucht keine Musik dabei.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja. - Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl. - Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett. - Hier war Lena, als sie fiel.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen. - Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra. - Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. A padlót nézi. - Er schaut auf den Boden.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül. - Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Egyszerűen csak néz. - Er schaut einfach.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett. - Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő. - „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment. - Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Öt percig ülve marad a padon. - Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot. - Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza. - Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Aztán tovább töröl. - Dann wischt er weiter.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón. - Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből. - Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet. - „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal. - „Ja", sagt Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?” - „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.” - „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót. - Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább. - Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből. - Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat. - Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította. - Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Tizenegyre elkészül. - Um elf ist er fertig.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba. - Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. A víz zúgva folyik le. - Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe. - Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt. - Dann schaltet er das Licht aus.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég. - In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz. - Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot. - Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. De tudja, hol van. - Aber er weiß, wo er ist.
:60. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre. - Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni. - Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul. - Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Odakint halkan esik az eső. - Draußen regnet es leise.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében. - Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal hazamegy. - Kemal geht nach Hause.
:67. Az út gyalog húsz percig tart. - Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Minden este végigmegy rajta. - Er geht ihn jeden Abend.
:69. Ma Lena nevetésére gondol. - Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta. - Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Ez furcsa, gondolja. - Das ist seltsam, denkt er.
:72. De így van. - Aber es stimmt.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Sporthalle
:1. Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nicht nur deshalb.
:11. Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal hat das nie vergessen.
:20. Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Er braucht keine Musik dabei.
:25. Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Hier war Lena, als sie fiel.
:28. Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. Er schaut auf den Boden.
:31. Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Er schaut einfach.
:33. Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Dann wischt er weiter.
:40. Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Ja", sagt Kemal.
:44. „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Um elf ist er fertig.
:52. Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Dann schaltet er das Licht aus.
:56. In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. Aber er weiß, wo er ist.
:60. Er zieht seine Jacke an.
:61. Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Draußen regnet es leise.
:65. Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal geht nach Hause.
:67. Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Er geht ihn jeden Abend.
:69. Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Das ist seltsam, denkt er.
:72. Aber es stimmt.
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=== 4 ===
:A terem
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka.
:5. Egyszerűen így van.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége.
:14. De nem állt fel többé.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben.
:18. Aztán abbahagyta.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült.
:28. Három percre, nem tovább.
:29. Az ülés nem volt rituálé.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki.
:34. Még mindig hitt benne.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt.
:39. „Mára kész?”, kérdezte.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett.
:42. „Jól néz ki a padló.”
:43. „Rendben van”, mondta Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba.
:46. Aztán egyedül volt.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt.
:51. A víz zúgva folyt le.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta.
:60. Ennek ellenére lassan ment.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e.
:64. Természetesen eljön.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz.
:66. Befordult a saját utcájába.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt.
:69. Meleg volt és fölösleges.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba.
:71. Égve hagyta a villanyt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
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:A terem - Der Saal
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek. - Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset. - Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi. - Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka. - Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Egyszerűen így van. - Es ist einfach so.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak. - Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép. - Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót. - Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart. - Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére. - Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén. - Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot. - Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége. - Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. De nem állt fel többé. - Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy. - Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt. - Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben. - Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Aztán abbahagyta. - Dann hörte er auf damit.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból. - Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia. - Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért. - Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe. - Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken. - Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították. - Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában. - Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának. - Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült. - Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Három percre, nem tovább. - Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Az ülés nem volt rituálé. - Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki. - Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban. - Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette. - Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki. - Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Még mindig hitt benne. - Er glaubte es noch.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban. - Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait. - Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt. - Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Mára kész?”, kérdezte. - „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas. - „Fast", sagte Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett. - Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Jól néz ki a padló.” - „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Rendben van”, mondta Thomas. - „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment. - Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba. - Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Aztán egyedül volt. - Dann war er allein.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt. - Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat. - Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon. - Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt. - Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. A víz zúgva folyt le. - Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette. - Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott. - Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot. - Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben. - Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta. - Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött. - Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott. - Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta. - Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Ennek ellenére lassan ment. - Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett. - In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve. - Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e. - Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Természetesen eljön. - Natürlich würde er kommen.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz. - Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Befordult a saját utcájába. - Er bog in seine Straße ein.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított. - Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt. - Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Meleg volt és fölösleges. - Es war warm und unnötig.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba. - Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Égve hagyta a villanyt. - Er ließ das Licht brennen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Saal
:1. Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Es ist einfach so.
:6. Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Dann hörte er auf damit.
:19. Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Er glaubte es noch.
:35. Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Fast", sagte Thomas.
:41. Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Dann war er allein.
:47. Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Natürlich würde er kommen.
:65. Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Er bog in seine Straße ein.
:67. Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Es war warm und unnötig.
:70. Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Er ließ das Licht brennen.
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=== 5 ===
:Tizennegyedik sorozat
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik.
:4. Már nem visel kesztyűt.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve.
:15. Marta nem volt ott.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna.
:18. „Nem szenvedett” – mondta.
:19. Marta ezt soha nem hitte el.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett.
:31. Nem tartotta meg.
:32. Öt perc.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne.
:41. „Mi történt?”
:42. „Egy részeg.”
:43. „Rendőrség?”
:44. „Igen” – mondja Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött.
:64. Nem néz oda.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:Tizennegyedik sorozat - Reihe vierzehn
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt. - Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet. - Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik. - Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Már nem visel kesztyűt. - Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna. - Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart. - Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként. - Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia. - Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul. - Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul. - Marta steht nie lange still.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki. - Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél. - Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült. - Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve. - Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta nem volt ott. - Marta war nicht dabei.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton. - Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna. - Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Nem szenvedett” – mondta. - „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta ezt soha nem hitte el. - Marta hat das nie geglaubt.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni. - Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől. - Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni. - Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik. - Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban. - Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta. - Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre. - Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta. - Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy. - Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami. - Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett. - Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Nem tartotta meg. - Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Öt perc. - Fünf Minuten.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt. - Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy. - Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad. - Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül. - Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró. - Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának. - Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos. - Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne. - „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Mi történt?” - „Was denn?"
:42. „Egy részeg.” - „Betrunkener."
:43. „Rendőrség?” - „Polizei?"
:44. „Igen” – mondja Radek. - „Ja", sagt Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi. - Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét. - Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket. - Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba. - Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga. - Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz. - Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés. - Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja. - Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel. - An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve. - Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel. - Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe. - Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik. - Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem. - Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna. - Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben. - An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar. - Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé. - Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött. - Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Nem néz oda. - Sie schaut nicht hin.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük. - Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Reihe vierzehn
:1. Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta steht nie lange still.
:11. Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta war nicht dabei.
:16. Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta hat das nie geglaubt.
:20. Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Fünf Minuten.
:33. Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Was denn?"
:42. „Betrunkener."
:43. „Polizei?"
:44. „Ja", sagt Radek.
:45. Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Sie schaut nicht hin.
:65. Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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== 97 ==
=== 1 ===
:A tűz a kertben
:1. Toni visszatér a faluba.
:2. Régóta nem látta a falut.
:3. El akarja adni a régi házat.
:4. A ház a nagyanyjáé.
:5. A nagyanyja meghalt.
:6. A ház előtt egy nő áll.
:7. Fekete haja van.
:8. Elena a neve.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni.
:12. Elena elmegy.
:13. Toni utána néz.
:14. Este Toni a ház előtt ül.
:15. Forróság van.
:16. A nap lemegy.
:17. Aztán Elena visszatér.
:18. „Sajnálom”, mondja.
:19. Toni nem mond semmit.
:20. Elena leül mellé.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet.
:22. Együtt isznak.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni.
:25. „És aztán megint elmész?”
:26. „Igen.”
:27. Csend van.
:28. Elena ránéz.
:29. Aztán megcsókolja.
:30. Toni meglepődik.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni.
:33. De Elena marad.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben.
:35. A fák nagyok és öregek.
:36. Elena ételt hoz.
:37. Toni bort hoz.
:38. Beszélgetnek és nevetnek.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?”
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?”
:41. „Nem.”
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena.
:44. „Régi. Semmi.”
:45. Elena fogja a kezét.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben.
:47. Az ég kék.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok.
:49. De nem mondja ki.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez.
:51. Az ablakhoz megy.
:52. A kert ég.
:53. Toni kiszalad.
:54. Meglátja Elena apját.
:55. A férfi a tűz előtt áll.
:56. Nem tesz semmit.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni.
:58. Elena is kijön.
:59. Nem mond semmit.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni.
:61. Elena nem néz rá.
:62. Toni megérti.
:63. Visszamegy a házba.
:64. Összepakolja a bőröndjét.
:65. Gyorsan megy.
:66. Elena az ajtóban áll.
:67. „Maradj”, mondja.
:68. „Nem”, mondja Toni.
:69. Ránéz.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt.
:71. Kimegy.
:72. Elindul az autóval.
:73. A tükörben látja a tüzet.
:74. Nem néz vissza.
:75. Rómában néha Elenára gondol.
:76. Nem ír neki.
:77. Ő sem ír.
:78. A kert eltűnt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A tűz a kertben - Das Feuer im Garten
:1. Toni visszatér a faluba. - Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Régóta nem látta a falut. - Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. El akarja adni a régi házat. - Er will das alte Haus verkaufen.
:4. A ház a nagyanyjáé. - Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. A nagyanyja meghalt. - Seine Großmutter ist tot.
:6. A ház előtt egy nő áll. - Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Fekete haja van. - Sie hat schwarze Haare.
:8. Elena a neve. - Ihr Name ist Elena.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni. - „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena. - „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni. - „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena elmegy. - Elena geht weg.
:13. Toni utána néz. - Toni schaut ihr nach.
:14. Este Toni a ház előtt ül. - Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Forróság van. - Es ist heiß.
:16. A nap lemegy. - Die Sonne geht unter.
:17. Aztán Elena visszatér. - Dann kommt Elena zurück.
:18. „Sajnálom”, mondja. - „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni nem mond semmit. - Toni sagt nichts.
:20. Elena leül mellé. - Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet. - Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Együtt isznak. - Sie trinken zusammen.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena. - „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni. - „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „És aztán megint elmész?” - „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Igen.” - „Ja."
:27. Csend van. - Es ist still.
:28. Elena ránéz. - Elena schaut ihn an.
:29. Aztán megcsókolja. - Dann küsst sie ihn.
:30. Toni meglepődik. - Toni ist überrascht.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena. - „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni. - „Vielleicht", sagt Toni.
:33. De Elena marad. - Aber sie bleibt.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben. - Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. A fák nagyok és öregek. - Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena ételt hoz. - Elena bringt Essen.
:37. Toni bort hoz. - Toni bringt Wein.
:38. Beszélgetnek és nevetnek. - Sie reden und lachen.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?” - Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?” - „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nem.” - „Nein."
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén. - Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena. - „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Régi. Semmi.” - „Alt. Nichts."
:45. Elena fogja a kezét. - Elena hält seine Hand.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben. - Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Az ég kék. - Der Himmel ist blau.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok. - Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. De nem mondja ki. - Aber er sagt es nicht.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez. - In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Az ablakhoz megy. - Er geht zum Fenster.
:52. A kert ég. - Der Garten brennt.
:53. Toni kiszalad. - Toni läuft hinaus.
:54. Meglátja Elena apját. - Er sieht Elenas Vater.
:55. A férfi a tűz előtt áll. - Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Nem tesz semmit. - Er macht nichts.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni. - „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena is kijön. - Elena kommt auch raus.
:59. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni. - „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena nem néz rá. - Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni megérti. - Toni versteht.
:63. Visszamegy a házba. - Er geht zurück ins Haus.
:64. Összepakolja a bőröndjét. - Er packt seinen Koffer.
:65. Gyorsan megy. - Es geht schnell.
:66. Elena az ajtóban áll. - Elena steht in der Tür.
:67. „Maradj”, mondja. - „Bleib", sagt sie.
:68. „Nem”, mondja Toni. - „Nein", sagt Toni.
:69. Ránéz. - Er schaut sie an.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt. - Dann nimmt er den Koffer.
:71. Kimegy. - Er geht raus.
:72. Elindul az autóval. - Er fährt los.
:73. A tükörben látja a tüzet. - Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Nem néz vissza. - Er schaut nicht zurück.
:75. Rómában néha Elenára gondol. - In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Nem ír neki. - Er schreibt ihr nicht.
:77. Ő sem ír. - Sie schreibt auch nicht.
:78. A kert eltűnt. - Der Garten ist weg.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Feuer im Garten
:1. Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. Er will das alte Haus verkaufen.
:4. Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. Seine Großmutter ist tot.
:6. Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Sie hat schwarze Haare.
:8. Ihr Name ist Elena.
:9. „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena geht weg.
:13. Toni schaut ihr nach.
:14. Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Es ist heiß.
:16. Die Sonne geht unter.
:17. Dann kommt Elena zurück.
:18. „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni sagt nichts.
:20. Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Sie trinken zusammen.
:23. „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Ja."
:27. Es ist still.
:28. Elena schaut ihn an.
:29. Dann küsst sie ihn.
:30. Toni ist überrascht.
:31. „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Vielleicht", sagt Toni.
:33. Aber sie bleibt.
:34. Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena bringt Essen.
:37. Toni bringt Wein.
:38. Sie reden und lachen.
:39. Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nein."
:42. Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Alt. Nichts."
:45. Elena hält seine Hand.
:46. Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Der Himmel ist blau.
:48. Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. Aber er sagt es nicht.
:50. In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Er geht zum Fenster.
:52. Der Garten brennt.
:53. Toni läuft hinaus.
:54. Er sieht Elenas Vater.
:55. Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Er macht nichts.
:57. „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena kommt auch raus.
:59. Sie sagt nichts.
:60. „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni versteht.
:63. Er geht zurück ins Haus.
:64. Er packt seinen Koffer.
:65. Es geht schnell.
:66. Elena steht in der Tür.
:67. „Bleib", sagt sie.
:68. „Nein", sagt Toni.
:69. Er schaut sie an.
:70. Dann nimmt er den Koffer.
:71. Er geht raus.
:72. Er fährt los.
:73. Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Er schaut nicht zurück.
:75. In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Er schreibt ihr nicht.
:77. Sie schreibt auch nicht.
:78. Der Garten ist weg.
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=== 2 ===
:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország)
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat.
:2. Hét éve nem látta már a házat.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment.
:12. Nico nem futott utána.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek.
:15. Aztán lépéseket hallott.
:16. Giulia megint ott volt.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.”
:22. „És a liget?”
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.”
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit.
:25. Nagyon nagy csend volt.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia.
:28. „Talán”, válaszolta Nico.
:29. De Giulia nem ment el.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt.
:32. Együtt ettek és beszélgettek.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget.
:36. „Mi ez?”, kérdezte.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.”
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.”
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat.
:46. Nico kiszaladt.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt.
:48. Balta volt a kezében.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból.
:51. Nem mondott semmit.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico.
:53. Giulia nem válaszolt.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre.
:55. Akkor mindent megértett.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:57. Ez nem tartott sokáig.
:58. Giulia az ajtóban állt.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico.
:61. Röviden ránézett.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult.
:63. Giulia nem mozdult.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat.
:65. Nem nézett vissza.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország) - Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat. - Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Hét éve nem látta már a házat. - Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett. - Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt. - Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt. - Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico. - „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány. - „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek. - Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt. - Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico. - „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment. - „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico nem futott utána. - Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon. - Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek. - Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Aztán lépéseket hallott. - Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia megint ott volt. - Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico. - „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki. - Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.” - „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „És a liget?” - „Und der Hain?"
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.” - „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit. - Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Nagyon nagy csend volt. - Es war sehr still.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult. - Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia. - „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Talán”, válaszolta Nico. - „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. De Giulia nem ment el. - Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak. - Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt. - Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Együtt ettek és beszélgettek. - Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico. - „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia. - „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget. - Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Mi ez?”, kérdezte. - „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.” - „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt. - Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg. - Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.” - Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico. - „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt. - Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott. - In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat. - Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico kiszaladt. - Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt. - Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Balta volt a kezében. - Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico. - „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból. - Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Nem mondott semmit. - Sie hat nichts gesagt.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico. - „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia nem válaszolt. - Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre. - Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Akkor mindent megértett. - Dann hat er alles verstanden.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Ez nem tartott sokáig. - Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia az ajtóban állt. - Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta. - „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico. - „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Röviden ránézett. - Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult. - Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia nem mozdult. - Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat. - Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Nem nézett vissza. - Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól. - In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának. - Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket. - Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről. - Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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:Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „Und der Hain?"
:23. „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Es war sehr still.
:26. Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Sie hat nichts gesagt.
:52. „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Dann hat er alles verstanden.
:56. Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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=== 3 ===
:Maratea szőlőskertje
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?”
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.”
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta.
:10. Sofia megvonta a vállát.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett.
:29. „Ez hiba volt”, mondta.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?”
:37. „Nincs. És neked?”
:38. „Nincs.”
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.”
:42. „Melyik kerítéstől?”
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.”
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt.
:47. De maradt.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű.
:51. A szőlőskert égett.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia.
:58. „Ez az én földem!”
:59. „Már nincs ott semmi.”
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt.
:63. „Maradj még egy éjszakát.”
:64. „Nem.”
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Maratea szőlőskertje - Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát. - Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben. - Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt. - Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott. - Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna. - „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?” - Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.” - „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta. - Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta. - „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia megvonta a vállát. - Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton. - Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta. - Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott. - Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak. - Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton. - Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva. - Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő. - „Warst du aber", antwortete er.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna. - Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie. - Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták. - Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia. - „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan. - „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent. - Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt. - Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb. - Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit. - Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett. - Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Ez hiba volt”, mondta. - „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő. - „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra. - Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett. - Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket. - Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott. - Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat. - Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?” - Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nincs. És neked?” - „Nein. Und du?"
:38. „Nincs.” - „Nein."
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak. - Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén. - Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.” - „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Melyik kerítéstől?” - „Welcher Zaun?"
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.” - „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá. - Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük. - Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt. - Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. De maradt. - Aber er blieb.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt. - In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét. - Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű. - Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. A szőlőskert égett. - Das Weinfeld brannte.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni. - Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék. - Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul. - Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco. - „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg. - Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia. - „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Ez az én földem!” - „Das ist mein Land!"
:59. „Már nincs ott semmi.” - „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített. - Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt. - Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Maradj még egy éjszakát.” - „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nem.” - „Nein."
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit. - Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort. - Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet. - Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart. - Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül. - Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt. - In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt. - Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának. - Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla. - Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Warst du aber", antwortete er.
:19. Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nein. Und du?"
:38. „Nein."
:39. Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Welcher Zaun?"
:43. „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. Aber er blieb.
:48. In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. Das Weinfeld brannte.
:52. Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Das ist mein Land!"
:59. „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nein."
:65. Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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=== 4 ===
:Tortolì tengere
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte.
:6. A nő nem nézett fel.
:7. „Dolgozom.”
:8. „Ez az apám csónakja.”
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját.
:11. Nyelt egyet.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?”
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.”
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.”
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.”
:24. „Mindenkinek van lehetősége.”
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte.
:28. Visszaadta neki az üveget.
:29. „Nem.”
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná.
:32. Nem húzódott vissza.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta.
:34. Aztán visszacsókolta.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia.
:40. „Már nem tudom pontosan.”
:41. Ránézett, mosoly nélkül.
:42. „Ezt elhiszem neked.”
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tortolì tengere - Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat. - Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte. - Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt. - Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna. - Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte. - „Was machst du hier?", fragte er.
:6. A nő nem nézett fel. - Sie sah nicht auf.
:7. „Dolgozom.” - „Ich arbeite."
:8. „Ez az apám csónakja.” - „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös. - Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját. - „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Nyelt egyet. - Er schluckte.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?” - „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.” - „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása. - Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték. - Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna. - Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna. - Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt. - Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt. - Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta. - „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.” - „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében. - Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.” - „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Mindenkinek van lehetősége.” - „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz. - Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben. - Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte. - „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Visszaadta neki az üveget. - Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nem.” - „Nein."
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja. - Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná. - Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Nem húzódott vissza. - Sie wich nicht zurück.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta. - „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Aztán visszacsókolta. - Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni. - Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt. - Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre. - Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük. - Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia. - „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Már nem tudom pontosan.” - „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Ránézett, mosoly nélkül. - Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Ezt elhiszem neked.” - „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Was machst du hier?", fragte er.
:6. Sie sah nicht auf.
:7. „Ich arbeite."
:8. „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Er schluckte.
:12. „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nein."
:30. Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Sie wich nicht zurück.
:33. „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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=== 5 ===
:Az ispica-i mandulák (Szicília)
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.”
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.”
:11. Luca nem válaszolt.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „Hogy eladjam a házat.”
:22. „És aztán?”
:23. Luca még egyszer ivott.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna.
:29. A lány hagyta.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt.
:37. A lány először nevetett igazán.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.”
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?”
:42. „Nem akarom tudni.”
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.”
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett.
:45. „És te – te mit mondtál?”
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet.
:47. „Semmit.”
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel.
:55. Nem állt Luca és az apja közé.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca.
:57. Senki sem válaszolt.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt.
:61. „Maradj holnapig.”
:62. „Túl sokáig maradtam.”
:63. Nem csókolta meg.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá.
:65. Aztán elhajtott.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe.
:67. Nem állt meg.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az ispica-i mandulák (Szicília) - Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta. - Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott. - Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek. - Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt. - Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt. - Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso. - Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet. - „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.” - „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni. - Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.” - „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Luca nem válaszolt. - Er antwortete nicht.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni. - Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna. - Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni. - In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta. - Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna. - Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem. - Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben. - Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle. - Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Hogy eladjam a házat.” - „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „És aztán?” - „Und dann?"
:23. Luca még egyszer ivott. - Er trank noch einmal.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott. - Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül. - Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót. - Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő. - Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna. - Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. A lány hagyta. - Sie ließ es zu.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni. - Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát. - Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta. - Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek. - Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el. - Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges. - Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt. - Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. A lány először nevetett igazán. - Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.” - „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt. - Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult. - An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?” - „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Nem akarom tudni.” - „Ich will es nicht wissen."
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.” - „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett. - Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „És te – te mit mondtál?” - „Und du – was hast du gesagt?"
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet. - Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Semmit.” - „Gar nichts."
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta. - Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie. - Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt. - In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt. - Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga. - Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás. - Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel. - Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Nem állt Luca és az apja közé. - Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca. - „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Senki sem válaszolt. - Niemand antwortete.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának. - Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített. - Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt. - Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Maradj holnapig.” - „Bleib bis morgen."
:62. „Túl sokáig maradtam.” - „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Nem csókolta meg. - Er küsste sie nicht.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá. - Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe. - Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Nem állt meg. - Er hielt nicht an.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba. - In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia. - Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt. - Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna. - Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával. - Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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:Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Er antwortete nicht.
:12. Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „Und dann?"
:23. Er trank noch einmal.
:24. Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. Sie ließ es zu.
:30. Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Ich will es nicht wissen."
:43. „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „Und du – was hast du gesagt?"
:46. Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Gar nichts."
:48. Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Niemand antwortete.
:58. Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Bleib bis morgen."
:62. „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Er küsste sie nicht.
:64. Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Dann fuhr er.
:66. Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Er hielt nicht an.
:68. In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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== 98 ==
=== 1 ===
:Az almák
:1. Anna a kertben áll.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket.
:3. A fa nagy és öreg.
:4. Josef ültette ezt a fát.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt.
:6. Anna most egyedül dolgozik.
:7. Ma Karl jön.
:8. Karl Josef öccse.
:9. Tegnap telefonált.
:10. Segíteni akar.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála.
:13. „Szia, Anna” – mondja.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő.
:15. Anna örül, hogy itt van.
:16. De ezt nem mondja ki.
:17. Karl megnézi a fát.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja.
:19. „Igen” – mondja Anna.
:20. Ad neki egy kosarat.
:21. Együtt dolgoznak.
:22. Karl magas és erős.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat.
:24. Anna az alsókat szedi.
:25. Ma meleg van.
:26. Süt a nap, és forróság van.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát.
:30. „Tudom” – mondja halkan.
:31. Aztán tovább dolgoznak.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak.
:33. Annánál kenyér és sajt van.
:34. Leülnek a fa alá.
:35. Jólesik az árnyékban lenni.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna.
:38. Karl bólint.
:39. Esznek, és keveset beszélnek.
:40. Ez így rendben van.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak.
:42. Karl mindet beviszi a házba.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl.
:45. Anna kávét főzött.
:46. Együtt kávéznak a konyhában.
:47. Karl körülnéz.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg.
:49. Karl nem mond semmit.
:50. Anna sem.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.”
:52. Anna a kávéjára néz.
:53. „Tudom” – mondja.
:54. Csend lesz.
:55. Karl feláll.
:56. „Most mennem kell” – mondja.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.”
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz.
:62. Együtt esznek az asztalnál.
:63. Jó érzés.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről.
:65. Anna egyszer nevet.
:66. Ez nem gyakran fordul elő.
:67. Másnap reggel Karl elutazik.
:68. Anna a ház előtt áll.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.”
:71. Elhajt.
:72. Anna utána néz.
:73. Aztán bemegy a kertbe.
:74. A fa még mindig ott áll.
:75. Leszed egy almát.
:76. Piros és édes.
:77. Josefra gondol.
:78. És Karlra.
:79. Aztán tovább dolgozik.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:Az almák - Die Äpfel
:1. Anna a kertben áll. - Anna steht im Garten.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket. - Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. A fa nagy és öreg. - Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef ültette ezt a fát. - Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt. - Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna most egyedül dolgozik. - Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Ma Karl jön. - Heute kommt Karl.
:8. Karl Josef öccse. - Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Tegnap telefonált. - Er hat gestern angerufen.
:10. Segíteni akar. - Er will helfen.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg. - Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála. - Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Szia, Anna” – mondja. - „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő. - „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna örül, hogy itt van. - Anna ist froh, dass er da ist.
:16. De ezt nem mondja ki. - Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl megnézi a fát. - Karl schaut den Baum an.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja. - „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Igen” – mondja Anna. - „Ja", sagt Anna.
:20. Ad neki egy kosarat. - Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Együtt dolgoznak. - Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl magas és erős. - Karl ist groß und stark.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat. - Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna az alsókat szedi. - Anna pflückt die unteren.
:25. Ma meleg van. - Es ist warm heute.
:26. Süt a nap, és forróság van. - Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik. - Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna. - „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát. - Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Tudom” – mondja halkan. - „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Aztán tovább dolgoznak. - Dann arbeiten sie weiter.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak. - Um zwölf machen sie Pause.
:33. Annánál kenyér és sajt van. - Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Leülnek a fa alá. - Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Jólesik az árnyékban lenni. - Es ist schön im Schatten.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl. - „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna. - „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl bólint. - Karl nickt.
:39. Esznek, és keveset beszélnek. - Sie essen und reden wenig.
:40. Ez így rendben van. - Das ist in Ordnung.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak. - Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl mindet beviszi a házba. - Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna. - „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl. - „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna kávét főzött. - Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Együtt kávéznak a konyhában. - Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl körülnéz. - Karl schaut sich um.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg. - Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl nem mond semmit. - Karl sagt nichts.
:50. Anna sem. - Anna auch nicht.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.” - Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna a kávéjára néz. - Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Tudom” – mondja. - „Ich weiß", sagt sie.
:54. Csend lesz. - Es wird still.
:55. Karl feláll. - Karl steht auf.
:56. „Most mennem kell” – mondja. - „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna. - „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.” - „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna. - „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl. - „Gern", sagt Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz. - Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Együtt esznek az asztalnál. - Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Jó érzés. - Es ist schön.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről. - Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna egyszer nevet. - Anna lacht einmal.
:66. Ez nem gyakran fordul elő. - Das passiert nicht oft.
:67. Másnap reggel Karl elutazik. - Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna a ház előtt áll. - Anna steht vor dem Haus.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja. - „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.” - „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Elhajt. - Er fährt ab.
:72. Anna utána néz. - Anna schaut ihm nach.
:73. Aztán bemegy a kertbe. - Dann geht sie in den Garten.
:74. A fa még mindig ott áll. - Der Baum steht noch da.
:75. Leszed egy almát. - Sie pflückt einen Apfel.
:76. Piros és édes. - Er ist rot und süß.
:77. Josefra gondol. - Sie denkt an Josef.
:78. És Karlra. - Und an Karl.
:79. Aztán tovább dolgozik. - Dann arbeitet sie weiter.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Äpfel
:1. Anna steht im Garten.
:2. Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Heute kommt Karl.
:8. Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Er hat gestern angerufen.
:10. Er will helfen.
:11. Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna ist froh, dass er da ist.
:16. Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl schaut den Baum an.
:18. „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Ja", sagt Anna.
:20. Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl ist groß und stark.
:23. Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna pflückt die unteren.
:25. Es ist warm heute.
:26. Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Dann arbeiten sie weiter.
:32. Um zwölf machen sie Pause.
:33. Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Es ist schön im Schatten.
:36. „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl nickt.
:39. Sie essen und reden wenig.
:40. Das ist in Ordnung.
:41. Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl schaut sich um.
:48. Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl sagt nichts.
:50. Anna auch nicht.
:51. Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Ich weiß", sagt sie.
:54. Es wird still.
:55. Karl steht auf.
:56. „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Gern", sagt Karl.
:61. Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Es ist schön.
:64. Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna lacht einmal.
:66. Das passiert nicht oft.
:67. Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna steht vor dem Haus.
:69. „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Er fährt ab.
:72. Anna schaut ihm nach.
:73. Dann geht sie in den Garten.
:74. Der Baum steht noch da.
:75. Sie pflückt einen Apfel.
:76. Er ist rot und süß.
:77. Sie denkt an Josef.
:78. Und an Karl.
:79. Dann arbeitet sie weiter.
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=== 2 ===
:A kikötőben
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást.
:4. Fritz halott volt.
:5. Szívrohamot kapott.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel.
:9. A temetés óta nem látták egymást.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma.
:11. „Szia, Inge”, mondta.
:12. „Szia”, mondta a nő.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna.
:17. Werner leült mellé.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte.
:19. Inge röviden elgondolkodott.
:20. „Ha akarsz”, mondta.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek.
:23. Ez így jó volt.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.”
:29. Inge egy ideig hallgatott.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.”
:31. Werner röviden felnevetett.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta.
:33. Öt órára elkészült a munka.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához.
:39. Inge levest és kenyeret készített.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett.
:45. Evés után kint ültek.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt.
:50. Werner tíz óráig maradt.
:51. Aztán elköszönt.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge.
:54. Werner az ajtóban állt.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki.
:56. Inge ezt észrevette.
:57. „Gyere újra”, mondta.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.”
:60. Werner bólintott.
:61. Elment.
:62. Inge utána nézett.
:63. Aztán becsukta az ajtót.
:64. Elmosogatta a tányérokat.
:65. Fritzre gondolt.
:66. És Wernerre is.
:67. Ez új volt.
:68. Korán lefeküdt aludni.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott.
:70. A kikötő csendes volt.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kikötőben - Am Hafen
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott. - Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt. - Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást. - Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz halott volt. - Fritz war tot.
:5. Szívrohamot kapott. - Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt. - Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg. - Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel. - Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. A temetés óta nem látták egymást. - Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma. - Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Szia, Inge”, mondta. - „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Szia”, mondta a nő. - „Hallo", sagte sie.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog. - Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner. - „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge. - „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna. - Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner leült mellé. - Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte. - „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge röviden elgondolkodott. - Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Ha akarsz”, mondta. - „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt. - Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek. - Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Ez így jó volt. - Das war gut so.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából. - Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte. - „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge. - „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték. - Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.” - Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge egy ideig hallgatott. - Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.” - Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner röviden felnevetett. - Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta. - Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Öt órára elkészült a munka. - Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett. - Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat. - Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge. - „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner. - „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához. - Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge levest és kenyeret készített. - Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte. - Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta. - „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge. - „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre. - Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett. - Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Evés után kint ültek. - Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt. - Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről. - Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit. - Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt. - Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner tíz óráig maradt. - Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Aztán elköszönt. - Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta. - „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge. - „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner az ajtóban állt. - Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki. - Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge ezt észrevette. - Inge hat das gemerkt.
:57. „Gyere újra”, mondta. - „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner. - „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.” - „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner bólintott. - Werner hat genickt.
:61. Elment. - Er ist gegangen.
:62. Inge utána nézett. - Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Aztán becsukta az ajtót. - Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Elmosogatta a tányérokat. - Sie hat die Teller gespült.
:65. Fritzre gondolt. - Sie hat an Fritz gedacht.
:66. És Wernerre is. - Und auch an Werner.
:67. Ez új volt. - Das war neu.
:68. Korán lefeküdt aludni. - Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott. - Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. A kikötő csendes volt. - Der Hafen war still.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt. - Das Meer war grau und ruhig.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Am Hafen
:1. Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz war tot.
:5. Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Hallo", sagte sie.
:13. Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Das war gut so.
:24. Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge hat das gemerkt.
:57. „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner hat genickt.
:61. Er ist gegangen.
:62. Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Sie hat die Teller gespült.
:65. Sie hat an Fritz gedacht.
:66. Und auch an Werner.
:67. Das war neu.
:68. Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. Der Hafen war still.
:71. Das Meer war grau und ruhig.
|}
=== 3 ===
:A levendulamező
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden.
:24. Sylvie megállt, és ránézett.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie.
:30. „Tudom”, mondta ő.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.”
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.”
:48. Sylvie ezt megértette.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött.
:52. Sylvie nem húzódott el.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie.
:55. „Tudom.”
:56. Még három napig maradt.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.”
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult.
:66. „Telefonálok”, mondta.
:67. „Jó”, mondta Sylvie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve.
:72. Most Jean-Paul is benne volt.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A levendulamező - Das Lavendelfeld
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba. - Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon. - Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül. - Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta. - Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel. - Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt. - Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek. - Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál. - „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát. - „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában. - Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e. - Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie. - „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő. - „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül. - Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre. - Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött. - Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát. - Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt. - Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig. - Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit. - Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta. - Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként. - Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden. - „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie megállt, és ránézett. - Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta. - „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna. - Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve. - Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet. - Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie. - „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Tudom”, mondta ő. - „Ich weiß", sagte er.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra. - Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret. - Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen. - Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e. - Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie. - „Immer", sagte Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett. - Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után. - „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie. - „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.” - „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak. - Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba. - Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított. - Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn. - Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla. - Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna. - „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal. - Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.” - Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie ezt megértette. - Sylvie verstand das.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt. - Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon. - Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött. - Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie nem húzódott el. - Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul. - „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie. - „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Tudom.” - „Ich weiß."
:56. Még három napig maradt. - Er blieb noch drei Tage.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott. - Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt. - Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit. - Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.” - Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt. - Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte. - „Willst du das?", fragte er.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie. - „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment. - Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult. - Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Telefonálok”, mondta. - „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Jó”, mondta Sylvie. - „Gut", sagte sie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban. - Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel. - Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette. - Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve. - Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Most Jean-Paul is benne volt. - Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire. - Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Lavendelfeld
:1. Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Ich weiß", sagte er.
:31. Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Immer", sagte Sylvie.
:36. Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie verstand das.
:49. Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Ich weiß."
:56. Er blieb noch drei Tage.
:57. Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Willst du das?", fragte er.
:63. „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Gut", sagte sie.
:68. Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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=== 4 ===
:A mecklenburgi méhész
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez.
:4. Ő nem.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták.
:19. Jochen tudta, mit csinál.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.”
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.”
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára.
:45. Hanne nem húzódott el.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen.
:48. Hanne bólintott.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.”
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.”
:51. Maradt.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.”
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé.
:57. „Hanne.”
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.”
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni.
:61. Aztán elhajtott.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet.
:65. A méhek dolgoztak.
:66. Ők mindig.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat.
:68. A munka várt.
:69. A nyár még nem ért véget.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mecklenburgi méhész - Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték. - Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát. - Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez. - Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Ő nem. - Sie nicht.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen. - An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot. - Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni. - Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól. - „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta. - „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést. - Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta. - Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek. - Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket. - Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne. - „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen. - „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta. - Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott. - Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták. - Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen tudta, mit csinál. - Jochen wusste, was er tat.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna. - Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette. - Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit. - Sie sagte nichts dazu.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével. - Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14. - Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan. - „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.” - „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük. - Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert. - Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból. - Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt. - Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett. - Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne. - „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.” - „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta. - Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon. - Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek. - Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna. - Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne. - „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt. - Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt. - Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő. - Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta. - „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna. - Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára. - Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Hanne nem húzódott el. - Sie zog sich nicht zurück.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen. - Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen. - „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne bólintott. - Hanne nickte.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.” - Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.” - „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Maradt. - Er blieb.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött. - Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon. - Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott. - Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.” - „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé. - Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne.” - „Hanne."
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.” - „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött. - Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni. - In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját. - Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz. - Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet. - Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. A méhek dolgoztak. - Die Bienen arbeiteten.
:66. Ők mindig. - Sie immer.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat. - Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. A munka várt. - Die Arbeit wartete.
:69. A nyár még nem ért véget. - Der Sommer war noch nicht vorbei.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Sie nicht.
:5. An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen wusste, was er tat.
:20. Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Sie sagte nichts dazu.
:23. Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Sie zog sich nicht zurück.
:46. Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne nickte.
:49. Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Er blieb.
:52. Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne."
:58. „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Dann fuhr er.
:62. Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. Die Bienen arbeiteten.
:66. Sie immer.
:67. Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. Die Arbeit wartete.
:69. Der Sommer war noch nicht vorbei.
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=== 5 ===
:Az alentejói paratölgyek
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb.
:9. „Nem fogsz találni.”
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.”
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott.
:19. Egyikük sem szólt.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.”
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?”
:39. Manuel sokáig hallgatott.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal.
:41. Vera nem húzta el a kezét.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna.
:44. Egyikük sem mondott semmit.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni.
:46. Ez nem árulás volt.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel.
:48. Reggel Manuel korán felkelt.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait.
:50. Az ágyban maradt.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve.
:52. Nem várt rá.
:53. Ez így volt helyes.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna.
:55. „Nem is kértelek rá.”
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban.
:57. „Vera.”
:58. „Menj”, mondta Vera.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál.
:61. Elment.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett.
:64. Aztán kiment a földre.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett.
:67. Manuel is.
:68. Ez volt az új.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az alentejói paratölgyek - Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket. - Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is. - Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni. - Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel. - Im August kam Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott. - Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez. - Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt. - „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb. - Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Nem fogsz találni.” - „Du wirst keinen finden."
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.” - „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe. - Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne. - Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt. - Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek. - Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre. - Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el. - Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené. - Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott. - Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Egyikük sem szólt. - Keiner sprach.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit. - Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna. - Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség. - Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát. - Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás. - Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre. - Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett. - Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt. - Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom. - Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét. - Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel. - „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.” - „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna. - Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén. - Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt. - Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit. - Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr. - Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni. - Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?” - Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel sokáig hallgatott. - Manuel schwieg lange.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal. - Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera nem húzta el a kezét. - Vera entzog sie nicht.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén. - Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna. - Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Egyikük sem mondott semmit. - Keiner sagte etwas.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni. - Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Ez nem árulás volt. - Es war nicht Verrat.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel. - Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Reggel Manuel korán felkelt. - Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait. - Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Az ágyban maradt. - Sie blieb im Bett.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve. - Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Nem várt rá. - Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Ez így volt helyes. - Das war richtig.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna. - „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Nem is kértelek rá.” - „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban. - Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera.” - „Vera."
:58. „Menj”, mondta Vera. - „Fahr", sagte sie.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még. - Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál. - Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Elment. - Er ging.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett. - Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett. - Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Aztán kiment a földre. - Dann ging sie aufs Feld.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig. - Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett. - Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel is. - Manuel auch.
:68. Ez volt az új. - Das war das Neue.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki. - Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül. - Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni. - Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna. - Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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:Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Im August kam Manuel.
:5. Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Du wirst keinen finden."
:10. „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Keiner sprach.
:20. Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel schwieg lange.
:40. Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera entzog sie nicht.
:42. Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Keiner sagte etwas.
:45. Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Es war nicht Verrat.
:47. Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Sie blieb im Bett.
:51. Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Das war richtig.
:54. „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera."
:58. „Fahr", sagte sie.
:59. Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Er ging.
:62. Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Dann ging sie aufs Feld.
:65. Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel auch.
:68. Das war das Neue.
:69. Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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== 99 ==
=== 1 ===
:A bőrönd
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát.
:5. Kiszáll az autóból.
:6. Odakint nagyon meleg van.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll.
:8. Hosszú fekete haja van.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra.
:10. „A ház az apámé”, mondja.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet.
:12. Ez már nagyon régen volt.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő.
:15. Megfordul, és elmegy.
:16. Leone sokáig néz utána.
:17. A ház öreg, és por szaga van.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot.
:19. Leül a régi konyha padlójára.
:20. Régóta nem élt már itt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta.
:22. Este valaki kopog az ajtón.
:23. Fiora az, egy üveg borral.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót.
:26. Együtt leülnek az udvaron.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora.
:30. „Sajnálom.”
:31. Megfogja a kezét, és hallgat.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba.
:39. De még nem akar menni.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone.
:42. Még néhány napig marad.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik.
:44. Leone kinéz az ablakon.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud.
:47. A föld szélén egy öregember áll.
:48. A férfi csak a tüzet nézi.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit.
:50. Ez Fiora apja.
:51. Fiora is mellette áll.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud.
:54. De senki sem válaszol.
:55. Leone visszamegy a házba.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét.
:57. Aztán Fiora is bejön.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.”
:61. Fiora többé egy szót sem szól.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára.
:64. Beindítja az autót, és elindul.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt.
:66. Mögötte narancssárga az ég.
:67. A tűz még mindig ég.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót.
:69. Egész éjjel vezet.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba.
:71. Felakasztja a kabátját.
:72. A kabáton hamu van.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A bőrönd - Der Koffer
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába. - Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut. - Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik. - Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát. - Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Kiszáll az autóból. - Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Odakint nagyon meleg van. - Es ist sehr heiß draußen.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll. - Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Hosszú fekete haja van. - Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra. - Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „A ház az apámé”, mondja. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet. - Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Ez már nagyon régen volt. - Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt. - Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő. - „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Megfordul, és elmegy. - Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone sokáig néz utána. - Leone schaut ihr lange nach.
:17. A ház öreg, és por szaga van. - Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot. - Leone macht alle Fenster auf.
:19. Leül a régi konyha padlójára. - Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Régóta nem élt már itt. - Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta. - Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Este valaki kopog az ajtón. - Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Fiora az, egy üveg borral. - Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja. - „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót. - Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Együtt leülnek az udvaron. - Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik. - Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone. - „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora. - „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Sajnálom.” - „Es tut mir leid."
:31. Megfogja a kezét, és hallgat. - Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez. - Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok. - Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora. - „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone. - „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek. - Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól. - Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba. - Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. De még nem akar menni. - Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este. - „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone. - „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Még néhány napig marad. - Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik. - Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone kinéz az ablakon. - Leone schaut aus dem Fenster.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek. - Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud. - Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. A föld szélén egy öregember áll. - Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. A férfi csak a tüzet nézi. - Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit. - Er tut gar nichts dagegen.
:50. Ez Fiora apja. - Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora is mellette áll. - Fiora steht auch daneben.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit. - Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud. - Leone ruft so laut er kann.
:54. De senki sem válaszol. - Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone visszamegy a házba. - Leone geht zurück ins Haus.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét. - Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Aztán Fiora is bejön. - Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja. - „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone. - „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.” - „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora többé egy szót sem szól. - Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz. - Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára. - Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Beindítja az autót, és elindul. - Er startet das Auto und fährt los.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt. - Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Mögötte narancssárga az ég. - Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. A tűz még mindig ég. - Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót. - Leone macht kein Radio an.
:69. Egész éjjel vezet. - Er fährt die ganze Nacht.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba. - Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Felakasztja a kabátját. - Er hängt seinen Mantel auf.
:72. A kabáton hamu van. - Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut. - Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét. - Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát. - Er hat sie auch nicht angerufen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Der Koffer
:1. Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Es ist sehr heiß draußen.
:7. Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone schaut ihr lange nach.
:17. Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone macht alle Fenster auf.
:19. Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Es tut mir leid."
:31. Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone schaut aus dem Fenster.
:45. Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Er tut gar nichts dagegen.
:50. Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora steht auch daneben.
:52. Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone ruft so laut er kann.
:54. Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone geht zurück ins Haus.
:56. Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Er startet das Auto und fährt los.
:65. Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone macht kein Radio an.
:69. Er fährt die ganze Nacht.
:70. Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Er hängt seinen Mantel auf.
:72. Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Er hat sie auch nicht angerufen.
|}
=== 2 ===
:A hamu
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra.
:18. Este valaki kopogott az ajtón.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el.
:28. Másnap a parton találkoztak.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara.
:33. „Még nem tudom”, mondta.
:34. De másnap még ott maradt.
:35. A második napon együtt főztek.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.”
:39. A csónak még mindig az apjáé volt.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját.
:62. A kabátja szövetén hamu volt.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hamu - Die Asche
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában. - Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában. - Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát. - Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába. - Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott. - Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt. - Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta. - „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte. - Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot. - Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el. - Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő. - „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment. - Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon. - Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt. - Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett. - Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben. - Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra. - Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Este valaki kopogott az ajtón. - Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében. - Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta. - „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte. - Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak. - Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico. - „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara. - „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá. - „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított. - Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el. - Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Másnap a parton találkoztak. - Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek. - Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra. - Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni. - Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara. - „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Még nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. De másnap még ott maradt. - Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. A második napon együtt főztek. - Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére. - Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt. - Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.” - Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. A csónak még mindig az apjáé volt. - Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra. - Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett. - An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett. - Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott. - Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte. - Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott. - Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult. - Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött. - Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan. - „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta. - „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit. - Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba. - Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára. - Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult. - Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt. - Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett. - Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem. - Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig. - Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját. - In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. A kabátja szövetén hamu volt. - Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel. - Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben. - Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Asche
:1. Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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=== 3 ===
:A visszatérés
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő.
:14. „Sofia vagyok.”
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?”
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ.
:36. „Már nem tudom”, mondta.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia.
:58. Hitt neki.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban.
:65. Nem porolta le.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A visszatérés - Die Rückkehr
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában. - Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban. - Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton. - Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba. - Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal. - Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá. - Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit. - Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül. - „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon. - Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet. - Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan. - Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő. - „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Sofia vagyok.” - „Ich bin Sofia."
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna. - Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte. - Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta. - Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva. - Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot. - Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt. - Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén. - Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán. - Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta. - „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő. - „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal. - Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött. - Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra. - Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna. - Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan. - Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak. - Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett. - Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta. - Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett. - Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?” - Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ. - Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Már nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan. - „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra. - Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki. - Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben. - Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget. - Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára. - Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral. - Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta. - Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna. - Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult. - Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat. - Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt. - Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást. - Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos. - „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta. - Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta. - „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő. - „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte. - Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia. - „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Hitt neki. - Er glaubte ihr.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta. - Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna. - Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll. - Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől. - Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt. - Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban. - Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Nem porolta le. - Er hat sie nicht weggeklopft.
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:Die Rückkehr
:1. Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Ich bin Sofia."
:15. Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Er glaubte ihr.
:59. Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Er hat sie nicht weggeklopft.
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=== 4 ===
:Az utolsó szombat
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna.
:6. „Kávét?”, kérdezte.
:7. „Inkább ne”, mondta.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.”
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.”
:15. Sandra beleegyezett.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.”
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.”
:20. Egymásra néztek.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?”
:36. „Igen”, mondta Marco.
:37. „Még emlékszem.”
:38. Az évet nem mondta ki hangosan.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt.
:40. Elfelejtette, hogy eltette.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta.
:42. Letette a dobozt az asztalra.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott.
:45. „Biztos lennél ebben?”
:46. „Igen”, mondta Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra.
:51. Marco bólintott.
:52. „Nekem is jobban megfelel.”
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani.
:54. Sandra segített neki a nehézzel.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.”
:59. Marco röviden nevetett.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.”
:64. „Megfelel.”
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz.
:66. Sandra az ablakból nézett utána.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó.
:72. Bezárta az ajtót.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó szombat - Der letzte Samstag
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná. - Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit. - Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték. - Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón. - Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna. - Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kávét?”, kérdezte. - „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Inkább ne”, mondta. - „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.” - „Fangen wir einfach an."
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi. - Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva. - Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak. - Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott. - Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco. - „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.” - „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra beleegyezett. - Sandra stimmte zu.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával. - Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra. - „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.” - „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.” - „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Egymásra néztek. - Sie sahen sich an.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni. - Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna. - Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak. - Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés. - Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla. - Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották. - Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre. - Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta. - Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött. - Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte. - „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet. - Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult. - Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben. - Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra. - „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?” - „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Igen”, mondta Marco. - „Ja", sagte Marco.
:37. „Még emlékszem.” - „Ich weiß es noch."
:38. Az évet nem mondta ki hangosan. - Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt. - Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Elfelejtette, hogy eltette. - Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta. - Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Letette a dobozt az asztalra. - Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra. - „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott. - Marco überlegte kurz.
:45. „Biztos lennél ebben?” - „Wärst du sicher damit?"
:46. „Igen”, mondta Sandra. - „Ja", sagte Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe. - Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt. - Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott. - Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra. - „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco bólintott. - Marco nickte.
:52. „Nekem is jobban megfelel.” - „Passt mir auch besser."
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani. - Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra segített neki a nehézzel. - Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni. - Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco. - „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról. - „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.” - „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco röviden nevetett. - Marco lachte kurz.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten. - Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak. - An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco. - „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.” - „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Megfelel.” - „Passt."
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz. - Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra az ablakból nézett utána. - Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját. - Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva. - Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni. - Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba. - Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó. - Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően. - Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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:Der letzte Samstag
:1. Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Fangen wir einfach an."
:9. Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra stimmte zu.
:16. Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Sie sahen sich an.
:21. Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Ja", sagte Marco.
:37. „Ich weiß es noch."
:38. Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco überlegte kurz.
:45. „Wärst du sicher damit?"
:46. „Ja", sagte Sandra.
:47. Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco nickte.
:52. „Passt mir auch besser."
:53. Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco lachte kurz.
:60. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Passt."
:65. Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Sie schloss die Tür.
:73. Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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=== 5 ===
:A számvetés
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz.
:3. Thomas pontosan érkezett.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.”
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket.
:13. Az első döntések könnyűek voltak.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?”
:18. Röviden elgondolkodott.
:19. „Fogalmam sincs.”
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott.
:23. Nem vitatkoztak.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve.
:27. Megfordította.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:32. „Marta.”
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá.
:34. Thomas felemelte a fotót.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot.
:39. Marta hagyta.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket.
:44. Marta megrázta a fejét.
:45. „Hagyd őket itt.”
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.”
:47. „Tudom.”
:48. A félig kiürített polcra nézett.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.”
:50. Thomas röviden felnevetett.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt.
:55. Egyikük sem vette fel.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte.
:57. A folyosón megállt.
:58. „Az állólámpa.”
:59. „Mi van vele?”
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.”
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá.
:62. „Most nem.”
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába.
:71. A fotó maradt.
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:A számvetés - Die Inventur
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott. - Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz. - Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas pontosan érkezett. - Thomas kam pünktlich.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást. - Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna. - Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk. - Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené. - „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott. - Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott. - Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta. - „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.” - „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket. - Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Az első döntések könnyűek voltak. - Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt. - Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult. - Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna. - „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?” - „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Röviden elgondolkodott. - Er überlegte kurz.
:19. „Fogalmam sincs.” - „Keine Ahnung."
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették. - Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott. - Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott. - Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Nem vitatkoztak. - Sie stritten nicht.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje. - Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni. - Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve. - Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Megfordította. - Er drehte es um.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett. - Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog. - Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni. - Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta.” - „Marta."
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá. - Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Thomas felemelte a fotót. - Er hielt das Foto hoch.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé. - Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta. - „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja. - Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot. - Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Marta hagyta. - Sie ließ es zu.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna. - Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották. - Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére. - Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket. - Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta megrázta a fejét. - Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Hagyd őket itt.” - „Lass sie hier."
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.” - „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Tudom.” - „Ich weiß."
:48. A félig kiürített polcra nézett. - Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.” - „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas röviden felnevetett. - Thomas lachte kurz.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki. - Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta. - Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette. - Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt. - Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Egyikük sem vette fel. - Keiner hob es auf.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte. - Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. A folyosón megállt. - Im Flur blieb er stehen.
:58. „Az állólámpa.” - „Die Stehlampe."
:59. „Mi van vele?” - „Was ist damit?"
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.” - „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá. - Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Most nem.” - „Diesmal nicht."
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott. - Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit. - Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával. - Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon. - Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni. - Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora. - Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette. - Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába. - Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. A fotó maradt. - Das Foto blieb.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Inventur
:1. Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas kam pünktlich.
:4. Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Er überlegte kurz.
:19. „Keine Ahnung."
:20. Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Sie stritten nicht.
:24. Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Er drehte es um.
:28. Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta."
:33. Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Er hielt das Foto hoch.
:35. Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Sie ließ es zu.
:40. Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Lass sie hier."
:46. „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Ich weiß."
:48. Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas lachte kurz.
:51. Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Keiner hob es auf.
:56. Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. Im Flur blieb er stehen.
:58. „Die Stehlampe."
:59. „Was ist damit?"
:60. „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Diesmal nicht."
:63. Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. Das Foto blieb.
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== 100 ==
=== 1 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Dann sieht sie die Tasse.
:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
|}
=== 2 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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=== 3 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
|}
=== 4 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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2026-05-18T15:52:34Z
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wikitext
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== 94 ==
=== 1 ===
:A pecsét
:1. Mia T. negyvennyolc éves.
:2. A hamburgi repülőtéren dolgozik.
:3. A munkája az útlevél-ellenőrzés.
:4. Ezt már tíz éve csinálja.
:5. Mia minden reggel korán érkezik az irodába.
:6. Felveszi a kesztyűjét, és aztán ellenőrzi a pecsétet.
:7. Mindig először egy próbalapot pecsétel le.
:8. A tintának egyenletesnek kell lennie.
:9. Hat órakor megnyitja a határt.
:10. Mia készen áll.
:11. Az első utasok 6:10-kor érkeznek.
:12. Mia minden útlevelet kézbe vesz, és megnézi a fényképet.
:13. Ellenőrzi a dátumot, és aztán pecsétel.
:14. „Jó reggelt” – mondja minden utasnak.
:15. Ezt sokszor mondja egy nap.
:16. Közben nem gondolkodik sokat.
:17. A reggel nyugodt.
:18. Csütörtökön délután nyugodt a helyzet.
:19. Fél négy van.
:20. A következő utas fiatal.
:21. Világos haja és kék szeme van.
:22. Mia elveszi az útlevelét.
:23. Az útlevél német útlevél.
:24. Kinyitja az útlevelet, és megnézi a fényképet.
:25. Az arc fiatal, de ő ismeri.
:26. A világos haj, a kék szemek – ez Leon.
:27. Leon.
:28. A fia tizenkilenc éves.
:29. Mia hat éve nem látta őt.
:30. Az apjánál él Brémában, és Mia tudja ezt.
:31. Mia felnéz.
:32. Leon a telefonjára néz.
:33. Nem látta meg Miát.
:34. Mia felemeli a pecsétet.
:35. Rányomja az útlevél oldalára.
:36. „Üdvözlöm Németországban” – mondja.
:37. Leon elveszi az útlevelet, és elmegy.
:38. Nem mond semmit.
:39. Nem fordul meg.
:40. Mia a pecsétre néz.
:41. A dátum ott áll: március 3.
:42. „A következőt, kérem” – mondja.
:43. A műszak 18:00 órakor ér véget.
:44. Mia busszal megy haza.
:45. Stellingenben lakik, egyedül egy kis lakásban.
:46. Rizst főzött magának zöldséggel.
:47. Az asztalnál evett.
:48. Ezután a kanapén ül.
:49. A telefon előtte fekszik.
:50. Ismeri Leon apjának a számát.
:51. De nem hívja fel.
:52. Ír egy SMS-t: „Ma láttam Leont.”
:53. Elküldi az SMS-t.
:54. Nem érkezik válasz.
:55. Mia elmosogatja az edényeket.
:56. Korán lefekszik.
:57. Nem alszik el azonnal.
:58. Másnap reggel Mia korán érkezik.
:59. Odakint még sötét van.
:60. Felveszi a kesztyűjét.
:61. A pecsét a helyén van.
:62. Lepecsételi a próbalapot.
:63. A tinta egyenletes.
:64. Hat órakor megnyílik a határ.
:65. Megérkezik az első utas.
:66. Mia elveszi az útlevelét, és pecsétel.
:67. „Jó reggelt” – mondja.
:68. A férfi bólint.
:69. Továbbmegy.
:70. Mia a kijelzőtáblára néz.
:71. Következő érkezés: Bréma, 6:55, C kapu.
:72. Előveszi a kulacsát.
:73. A víz hideg.
:74. Iszik egy kortyot.
:75. „A következőt, kérem.”
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A pecsét - Der Stempel
:1. Mia T. negyvennyolc éves. - Mia T. ist 48 Jahre alt.
:2. A hamburgi repülőtéren dolgozik. - Sie arbeitet am Flughafen Hamburg.
:3. A munkája az útlevél-ellenőrzés. - Ihre Arbeit ist die Passkontrolle.
:4. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht sie schon seit zehn Jahren.
:5. Mia minden reggel korán érkezik az irodába. - Jeden Morgen kommt Mia früh ins Büro.
:6. Felveszi a kesztyűjét, és aztán ellenőrzi a pecsétet. - Sie zieht ihre Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:7. Mindig először egy próbalapot pecsétel le. - Sie stempelt immer zuerst ein Probeblatt.
:8. A tintának egyenletesnek kell lennie. - Die Tinte muss gleichmäßig sein.
:9. Hat órakor megnyitja a határt. - Um 6:00 Uhr öffnet sie die Grenze.
:10. Mia készen áll. - Mia ist bereit.
:11. Az első utasok 6:10-kor érkeznek. - Die ersten Reisenden kommen um 6:10 Uhr.
:12. Mia minden útlevelet kézbe vesz, és megnézi a fényképet. - Mia nimmt jeden Pass und schaut das Foto an.
:13. Ellenőrzi a dátumot, és aztán pecsétel. - Sie prüft das Datum und stempelt dann.
:14. „Jó reggelt” – mondja minden utasnak. - „Guten Morgen", sagt sie zu jedem Reisenden.
:15. Ezt sokszor mondja egy nap. - Das sagt sie viele Male am Tag.
:16. Közben nem gondolkodik sokat. - Sie denkt dabei nicht viel.
:17. A reggel nyugodt. - Der Morgen ist ruhig.
:18. Csütörtökön délután nyugodt a helyzet. - Am Donnerstag ist es ruhig am Nachmittag.
:19. Fél négy van. - Es ist 15:30 Uhr.
:20. A következő utas fiatal. - Der nächste Reisende ist jung.
:21. Világos haja és kék szeme van. - Er hat helle Haare und blaue Augen.
:22. Mia elveszi az útlevelét. - Mia nimmt seinen Pass.
:23. Az útlevél német útlevél. - Der Pass ist ein deutscher Reisepass.
:24. Kinyitja az útlevelet, és megnézi a fényképet. - Sie öffnet den Pass und schaut das Foto an.
:25. Az arc fiatal, de ő ismeri. - Das Gesicht ist jung, aber sie kennt es.
:26. A világos haj, a kék szemek – ez Leon. - Die hellen Haare, die blauen Augen – das ist Leon.
:27. Leon. - Leon.
:28. A fia tizenkilenc éves. - Ihr Sohn ist 19 Jahre alt.
:29. Mia hat éve nem látta őt. - Mia hat ihn seit sechs Jahren nicht gesehen.
:30. Az apjánál él Brémában, és Mia tudja ezt. - Er lebt bei seinem Vater in Bremen, und Mia weiß das.
:31. Mia felnéz. - Mia schaut auf.
:32. Leon a telefonjára néz. - Leon schaut auf sein Handy.
:33. Nem látta meg Miát. - Er hat Mia nicht gesehen.
:34. Mia felemeli a pecsétet. - Mia hebt den Stempel.
:35. Rányomja az útlevél oldalára. - Sie drückt ihn auf die Passseite.
:36. „Üdvözlöm Németországban” – mondja. - „Willkommen in Deutschland", sagt sie.
:37. Leon elveszi az útlevelet, és elmegy. - Leon nimmt den Pass und geht.
:38. Nem mond semmit. - Er sagt nichts.
:39. Nem fordul meg. - Er dreht sich nicht um.
:40. Mia a pecsétre néz. - Mia schaut auf den Stempel.
:41. A dátum ott áll: március 3. - Das Datum steht da: 3. März.
:42. „A következőt, kérem” – mondja. - „Nächster, bitte", sagt sie.
:43. A műszak 18:00 órakor ér véget. - Die Schicht ist um 18:00 Uhr zu Ende.
:44. Mia busszal megy haza. - Mia fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Stellingenben lakik, egyedül egy kis lakásban. - Sie wohnt in Stellingen, allein in einer kleinen Wohnung.
:46. Rizst főzött magának zöldséggel. - Sie hat sich Reis mit Gemüse gekocht.
:47. Az asztalnál evett. - Sie hat am Tisch gegessen.
:48. Ezután a kanapén ül. - Danach sitzt sie auf dem Sofa.
:49. A telefon előtte fekszik. - Das Telefon liegt vor ihr.
:50. Ismeri Leon apjának a számát. - Sie kennt die Nummer von Leons Vater.
:51. De nem hívja fel. - Aber sie ruft nicht an.
:52. Ír egy SMS-t: „Ma láttam Leont.” - Sie schreibt eine SMS: „Ich habe Leon heute gesehen."
:53. Elküldi az SMS-t. - Sie schickt die SMS ab.
:54. Nem érkezik válasz. - Keine Antwort kommt.
:55. Mia elmosogatja az edényeket. - Mia spült das Geschirr.
:56. Korán lefekszik. - Sie geht früh ins Bett.
:57. Nem alszik el azonnal. - Sie schläft nicht sofort.
:58. Másnap reggel Mia korán érkezik. - Am nächsten Morgen kommt Mia früh an.
:59. Odakint még sötét van. - Es ist noch dunkel draußen.
:60. Felveszi a kesztyűjét. - Sie zieht ihre Handschuhe an.
:61. A pecsét a helyén van. - Der Stempel liegt an seinem Platz.
:62. Lepecsételi a próbalapot. - Sie stempelt das Probeblatt.
:63. A tinta egyenletes. - Die Tinte ist gleichmäßig.
:64. Hat órakor megnyílik a határ. - Um 6:00 Uhr öffnet die Grenze.
:65. Megérkezik az első utas. - Der erste Reisende kommt.
:66. Mia elveszi az útlevelét, és pecsétel. - Mia nimmt seinen Pass und stempelt.
:67. „Jó reggelt” – mondja. - „Guten Morgen", sagt sie.
:68. A férfi bólint. - Der Mann nickt.
:69. Továbbmegy. - Er geht weiter.
:70. Mia a kijelzőtáblára néz. - Mia schaut auf die Anzeigetafel.
:71. Következő érkezés: Bréma, 6:55, C kapu. - Nächste Ankunft: Bremen, 6:55, Gate C.
:72. Előveszi a kulacsát. - Sie holt ihre Wasserflasche.
:73. A víz hideg. - Das Wasser ist kalt.
:74. Iszik egy kortyot. - Sie trinkt einen Schluck.
:75. „A következőt, kérem.” - „Nächster, bitte."
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Der Stempel
:1. Mia T. ist 48 Jahre alt.
:2. Sie arbeitet am Flughafen Hamburg.
:3. Ihre Arbeit ist die Passkontrolle.
:4. Das macht sie schon seit zehn Jahren.
:5. Jeden Morgen kommt Mia früh ins Büro.
:6. Sie zieht ihre Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:7. Sie stempelt immer zuerst ein Probeblatt.
:8. Die Tinte muss gleichmäßig sein.
:9. Um 6:00 Uhr öffnet sie die Grenze.
:10. Mia ist bereit.
:11. Die ersten Reisenden kommen um 6:10 Uhr.
:12. Mia nimmt jeden Pass und schaut das Foto an.
:13. Sie prüft das Datum und stempelt dann.
:14. „Guten Morgen", sagt sie zu jedem Reisenden.
:15. Das sagt sie viele Male am Tag.
:16. Sie denkt dabei nicht viel.
:17. Der Morgen ist ruhig.
:18. Am Donnerstag ist es ruhig am Nachmittag.
:19. Es ist 15:30 Uhr.
:20. Der nächste Reisende ist jung.
:21. Er hat helle Haare und blaue Augen.
:22. Mia nimmt seinen Pass.
:23. Der Pass ist ein deutscher Reisepass.
:24. Sie öffnet den Pass und schaut das Foto an.
:25. Das Gesicht ist jung, aber sie kennt es.
:26. Die hellen Haare, die blauen Augen – das ist Leon.
:27. Leon.
:28. Ihr Sohn ist 19 Jahre alt.
:29. Mia hat ihn seit sechs Jahren nicht gesehen.
:30. Er lebt bei seinem Vater in Bremen, und Mia weiß das.
:31. Mia schaut auf.
:32. Leon schaut auf sein Handy.
:33. Er hat Mia nicht gesehen.
:34. Mia hebt den Stempel.
:35. Sie drückt ihn auf die Passseite.
:36. „Willkommen in Deutschland", sagt sie.
:37. Leon nimmt den Pass und geht.
:38. Er sagt nichts.
:39. Er dreht sich nicht um.
:40. Mia schaut auf den Stempel.
:41. Das Datum steht da: 3. März.
:42. „Nächster, bitte", sagt sie.
:43. Die Schicht ist um 18:00 Uhr zu Ende.
:44. Mia fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie wohnt in Stellingen, allein in einer kleinen Wohnung.
:46. Sie hat sich Reis mit Gemüse gekocht.
:47. Sie hat am Tisch gegessen.
:48. Danach sitzt sie auf dem Sofa.
:49. Das Telefon liegt vor ihr.
:50. Sie kennt die Nummer von Leons Vater.
:51. Aber sie ruft nicht an.
:52. Sie schreibt eine SMS: „Ich habe Leon heute gesehen."
:53. Sie schickt die SMS ab.
:54. Keine Antwort kommt.
:55. Mia spült das Geschirr.
:56. Sie geht früh ins Bett.
:57. Sie schläft nicht sofort.
:58. Am nächsten Morgen kommt Mia früh an.
:59. Es ist noch dunkel draußen.
:60. Sie zieht ihre Handschuhe an.
:61. Der Stempel liegt an seinem Platz.
:62. Sie stempelt das Probeblatt.
:63. Die Tinte ist gleichmäßig.
:64. Um 6:00 Uhr öffnet die Grenze.
:65. Der erste Reisende kommt.
:66. Mia nimmt seinen Pass und stempelt.
:67. „Guten Morgen", sagt sie.
:68. Der Mann nickt.
:69. Er geht weiter.
:70. Mia schaut auf die Anzeigetafel.
:71. Nächste Ankunft: Bremen, 6:55, Gate C.
:72. Sie holt ihre Wasserflasche.
:73. Das Wasser ist kalt.
:74. Sie trinkt einen Schluck.
:75. „Nächster, bitte."
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=== 2 ===
:A pecsét
:1. Karl R. 53 éves, és a bécsi repülőtéren dolgozik.
:2. Ott minden nap útleveleket ellenőriz a határon.
:3. Ezt a munkát már tizenegy éve végzi.
:4. Minden reggel 6:00 órakor érkezik meg az ellenőrzőfülkéjébe.
:5. Felhúzza a kesztyűjét, aztán ellenőrzi a pecsétet.
:6. Mindig először egy próbalapot pecsétel le, hogy a tinta egyenletes legyen.
:7. Mindennek készen kell lennie, mielőtt a határ 6:30-kor megnyílik.
:8. Karl készen áll.
:9. Az utasok egymás után érkeznek, és leteszik az útlevelüket a pultra.
:10. Karl elvesz minden útlevelet, megnézi a fényképet, és ellenőrzi a dátumot.
:11. Aztán pecsétel, és azt mondja: „Jó reggelt” vagy „A következőt kérem.”
:12. Ezeket a szavakat mondja egész nap, mert ez a munkája.
:13. Közben már nem gondolkodik rajta.
:14. A délelőtt gyorsan és nyugodtan telik el.
:15. Szerda délután nyugalom van a határon.
:16. Nem sokkal 14 óra után van, és a váróterület majdnem üres.
:17. A következő utas fiatal, talán 21 vagy 22 éves.
:18. Sötét haja van, és nagy hátizsákot visel a hátán.
:19. Karl elveszi az útlevelét, és kinyitja.
:20. Német útlevél, és a fénykép öt évvel ezelőtti.
:21. Karl megnézi a fényképet, aztán megáll egy pillanatra.
:22. Az arc fiatal, de nagyon jól ismeri.
:23. A szemek, az orr, az anyajegy a bal arcán – mindent ismer.
:24. Tobias.
:25. Karl hét éve nem látta a fiát.
:26. Tobias akkor az anyjával Münchenbe ment, mert a válás nagyon nehéz volt.
:27. Karl felnéz az útlevélből, és ránéz a fiatal férfira.
:28. Tobias a telefonját nézi, és nem veszi észre Karlt.
:29. Karl felemeli a pecsétet, és erősen rányomja az útlevél oldalára.
:30. „Üdvözlöm Ausztriában” – mondja nyugodtan.
:31. Tobias elveszi az útlevelet, beteszi a zsebébe, és továbbmegy.
:32. Egy szót sem szól, és nem fordul vissza.
:33. Karl ránéz a pecsétre az útlevélben.
:34. A dátum tisztán áll ott: október 9.
:35. „A következőt kérem” – mondja.
:36. A műszak 17:00 órakor véget ér, és Karl metróval hazamegy.
:37. Floridsdorfban lakik, egyedül, egy kicsi, csendes lakásban.
:38. Készített magának kenyeret és sajtot, de keveset evett.
:39. Utána az asztalnál ült, és a telefonját nézte.
:40. Az anyja Grazban lakik, de gyakran telefonálnak egymással.
:41. Karl felhívta a számát.
:42. A telefon háromszor csengett, aztán felvette.
:43. „Karl? Minden rendben van?”
:44. Karl lassan azt mondta: „Ma láttam Tobiast.”
:45. „Átment az én ellenőrzőfülkémen.”
:46. Az anyja sokáig nem mondott semmit.
:47. Aztán megkérdezte: „Felismert téged?”
:48. Karl azt felelte: „Nem. A telefonját nézte.”
:49. „Ó, Karl” – mondta az anyja.
:50. Karl letette, és utána elmosogatta az edényeket.
:51. Korán lefeküdt, de sokáig nem tudott elaludni.
:52. Másnap reggel még sötét van, amikor Karl megérkezik.
:53. Bemegy a fülkéjébe, és felhúzza a kesztyűt.
:54. A pecsét a helyén fekszik a pulton.
:55. Lepecsételi a próbalapot, és a tinta egyenletes.
:56. 6:30-kor újra megnyílik a határ.
:57. Az első utas egy idősebb nő bőrönddel.
:58. Karl elveszi az útlevelét, ellenőrzi, és lepecsételi.
:59. „Jó reggelt” – mondja.
:60. A nő bólint, és továbbmegy.
:61. Karl ránéz a falon lévő kijelzőtáblára.
:62. Következő érkezés: München, 7:05, B kapu.
:63. Elveszi a termoszát, és iszik egy korty teát.
:64. A tea meleg.
:65. Visszateszi a kannát.
:66. „A következőt kérem.”
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A pecsét - Der Stempel
:1. Karl R. 53 éves, és a bécsi repülőtéren dolgozik. - Karl R. ist 53 Jahre alt und arbeitet am Flughafen Wien.
:2. Ott minden nap útleveleket ellenőriz a határon. - Er kontrolliert dort jeden Tag Pässe an der Grenze.
:3. Ezt a munkát már tizenegy éve végzi. - Diese Arbeit macht er schon seit elf Jahren.
:4. Minden reggel 6:00 órakor érkezik meg az ellenőrzőfülkéjébe. - Jeden Morgen kommt er um 6:00 Uhr in seine Kontrollkabine.
:5. Felhúzza a kesztyűjét, aztán ellenőrzi a pecsétet. - Er zieht seine Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:6. Mindig először egy próbalapot pecsétel le, hogy a tinta egyenletes legyen. - Er stempelt immer zuerst ein Probeblatt, damit die Tinte gleichmäßig ist.
:7. Mindennek készen kell lennie, mielőtt a határ 6:30-kor megnyílik. - Alles muss fertig sein, bevor die Grenze um 6:30 Uhr öffnet.
:8. Karl készen áll. - Karl ist bereit.
:9. Az utasok egymás után érkeznek, és leteszik az útlevelüket a pultra. - Die Reisenden kommen nacheinander und legen ihre Pässe auf den Tresen.
:10. Karl elvesz minden útlevelet, megnézi a fényképet, és ellenőrzi a dátumot. - Karl nimmt jeden Pass, schaut das Foto an und prüft das Datum.
:11. Aztán pecsétel, és azt mondja: „Jó reggelt” vagy „A következőt kérem.” - Dann stempelt er und sagt: „Guten Morgen" oder „Nächster, bitte."
:12. Ezeket a szavakat mondja egész nap, mert ez a munkája. - Diese Worte sagt er den ganzen Tag, denn das ist seine Arbeit.
:13. Közben már nem gondolkodik rajta. - Er denkt dabei nicht mehr nach.
:14. A délelőtt gyorsan és nyugodtan telik el. - Der Morgen vergeht schnell und ruhig.
:15. Szerda délután nyugalom van a határon. - Am Mittwochnachmittag ist es ruhig an der Grenze.
:16. Nem sokkal 14 óra után van, és a váróterület majdnem üres. - Es ist kurz nach 14 Uhr, und der Wartebereich ist fast leer.
:17. A következő utas fiatal, talán 21 vagy 22 éves. - Der nächste Reisende ist jung, vielleicht 21 oder 22 Jahre alt.
:18. Sötét haja van, és nagy hátizsákot visel a hátán. - Er hat dunkle Haare und trägt einen großen Rucksack auf dem Rücken.
:19. Karl elveszi az útlevelét, és kinyitja. - Karl nimmt seinen Pass und öffnet ihn.
:20. Német útlevél, és a fénykép öt évvel ezelőtti. - Es ist ein deutscher Reisepass, und das Foto ist fünf Jahre alt.
:21. Karl megnézi a fényképet, aztán megáll egy pillanatra. - Karl schaut das Foto an, und dann hält er inne.
:22. Az arc fiatal, de nagyon jól ismeri. - Das Gesicht ist jung, aber er kennt es sehr gut.
:23. A szemek, az orr, az anyajegy a bal arcán – mindent ismer. - Die Augen, die Nase, das Muttermal auf der linken Wange – er kennt alles.
:24. Tobias. - Tobias.
:25. Karl hét éve nem látta a fiát. - Karl hat seinen Sohn seit sieben Jahren nicht gesehen.
:26. Tobias akkor az anyjával Münchenbe ment, mert a válás nagyon nehéz volt. - Tobias ist damals mit seiner Mutter nach München gegangen, weil die Scheidung sehr schwer war.
:27. Karl felnéz az útlevélből, és ránéz a fiatal férfira. - Karl schaut vom Pass auf und schaut den jungen Mann an.
:28. Tobias a telefonját nézi, és nem veszi észre Karlt. - Tobias schaut auf sein Handy und bemerkt Karl nicht.
:29. Karl felemeli a pecsétet, és erősen rányomja az útlevél oldalára. - Karl hebt den Stempel und drückt ihn fest auf die Passseite.
:30. „Üdvözlöm Ausztriában” – mondja nyugodtan. - „Willkommen in Österreich", sagt er ruhig.
:31. Tobias elveszi az útlevelet, beteszi a zsebébe, és továbbmegy. - Tobias nimmt den Pass, steckt ihn in die Tasche und geht weiter.
:32. Egy szót sem szól, és nem fordul vissza. - Er sagt kein Wort und dreht sich nicht um.
:33. Karl ránéz a pecsétre az útlevélben. - Karl schaut auf den Stempel im Pass.
:34. A dátum tisztán áll ott: október 9. - Das Datum steht klar da: 9. Oktober.
:35. „A következőt kérem” – mondja. - „Nächster, bitte", sagt er.
:36. A műszak 17:00 órakor véget ér, és Karl metróval hazamegy. - Die Schicht endet um 17:00 Uhr, und Karl fährt mit der U-Bahn nach Hause.
:37. Floridsdorfban lakik, egyedül, egy kicsi, csendes lakásban. - Er wohnt in Floridsdorf, allein in einer kleinen, ruhigen Wohnung.
:38. Készített magának kenyeret és sajtot, de keveset evett. - Er hat sich Brot und Käse gemacht, aber er hat wenig gegessen.
:39. Utána az asztalnál ült, és a telefonját nézte. - Danach hat er am Tisch gesessen und auf sein Telefon geschaut.
:40. Az anyja Grazban lakik, de gyakran telefonálnak egymással. - Seine Mutter wohnt in Graz, aber sie telefonieren oft miteinander.
:41. Karl felhívta a számát. - Karl hat ihre Nummer gewählt.
:42. A telefon háromszor csengett, aztán felvette. - Das Telefon hat dreimal geklingelt, dann hat sie abgehoben.
:43. „Karl? Minden rendben van?” - „Karl? Ist alles gut?"
:44. Karl lassan azt mondta: „Ma láttam Tobiast.” - Karl hat langsam gesagt: „Ich habe heute Tobias gesehen."
:45. „Átment az én ellenőrzőfülkémen.” - „Er ist durch meine Kontrollkabine gegangen."
:46. Az anyja sokáig nem mondott semmit. - Seine Mutter hat lange nichts gesagt.
:47. Aztán megkérdezte: „Felismert téged?” - Dann hat sie gefragt: „Hat er dich erkannt?"
:48. Karl azt felelte: „Nem. A telefonját nézte.” - Karl hat geantwortet: „Nein. Er hat auf sein Handy geschaut."
:49. „Ó, Karl” – mondta az anyja. - „Ach, Karl", hat seine Mutter gesagt.
:50. Karl letette, és utána elmosogatta az edényeket. - Karl hat aufgelegt und danach das Geschirr gespült.
:51. Korán lefeküdt, de sokáig nem tudott elaludni. - Er ist früh ins Bett gegangen, aber er hat lange nicht schlafen können.
:52. Másnap reggel még sötét van, amikor Karl megérkezik. - Am nächsten Morgen ist es noch dunkel, als Karl ankommt.
:53. Bemegy a fülkéjébe, és felhúzza a kesztyűt. - Er geht in seine Kabine und zieht die Handschuhe an.
:54. A pecsét a helyén fekszik a pulton. - Der Stempel liegt an seinem Platz auf dem Tresen.
:55. Lepecsételi a próbalapot, és a tinta egyenletes. - Er stempelt das Probeblatt, und die Tinte ist gleichmäßig.
:56. 6:30-kor újra megnyílik a határ. - Um 6:30 Uhr öffnet die Grenze wieder.
:57. Az első utas egy idősebb nő bőrönddel. - Der erste Reisende ist eine ältere Frau mit Koffer.
:58. Karl elveszi az útlevelét, ellenőrzi, és lepecsételi. - Karl nimmt ihren Pass, prüft ihn und stempelt.
:59. „Jó reggelt” – mondja. - „Guten Morgen", sagt er.
:60. A nő bólint, és továbbmegy. - Die Frau nickt und geht weiter.
:61. Karl ránéz a falon lévő kijelzőtáblára. - Karl schaut auf die Anzeigetafel an der Wand.
:62. Következő érkezés: München, 7:05, B kapu. - Nächste Ankunft: München, 7:05, Gate B.
:63. Elveszi a termoszát, és iszik egy korty teát. - Er nimmt seine Thermoskanne und trinkt einen Schluck Tee.
:64. A tea meleg. - Der Tee ist warm.
:65. Visszateszi a kannát. - Er stellt die Kanne wieder hin.
:66. „A következőt kérem.” - „Nächster, bitte."
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:Der Stempel
:1. Karl R. ist 53 Jahre alt und arbeitet am Flughafen Wien.
:2. Er kontrolliert dort jeden Tag Pässe an der Grenze.
:3. Diese Arbeit macht er schon seit elf Jahren.
:4. Jeden Morgen kommt er um 6:00 Uhr in seine Kontrollkabine.
:5. Er zieht seine Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:6. Er stempelt immer zuerst ein Probeblatt, damit die Tinte gleichmäßig ist.
:7. Alles muss fertig sein, bevor die Grenze um 6:30 Uhr öffnet.
:8. Karl ist bereit.
:9. Die Reisenden kommen nacheinander und legen ihre Pässe auf den Tresen.
:10. Karl nimmt jeden Pass, schaut das Foto an und prüft das Datum.
:11. Dann stempelt er und sagt: „Guten Morgen" oder „Nächster, bitte."
:12. Diese Worte sagt er den ganzen Tag, denn das ist seine Arbeit.
:13. Er denkt dabei nicht mehr nach.
:14. Der Morgen vergeht schnell und ruhig.
:15. Am Mittwochnachmittag ist es ruhig an der Grenze.
:16. Es ist kurz nach 14 Uhr, und der Wartebereich ist fast leer.
:17. Der nächste Reisende ist jung, vielleicht 21 oder 22 Jahre alt.
:18. Er hat dunkle Haare und trägt einen großen Rucksack auf dem Rücken.
:19. Karl nimmt seinen Pass und öffnet ihn.
:20. Es ist ein deutscher Reisepass, und das Foto ist fünf Jahre alt.
:21. Karl schaut das Foto an, und dann hält er inne.
:22. Das Gesicht ist jung, aber er kennt es sehr gut.
:23. Die Augen, die Nase, das Muttermal auf der linken Wange – er kennt alles.
:24. Tobias.
:25. Karl hat seinen Sohn seit sieben Jahren nicht gesehen.
:26. Tobias ist damals mit seiner Mutter nach München gegangen, weil die Scheidung sehr schwer war.
:27. Karl schaut vom Pass auf und schaut den jungen Mann an.
:28. Tobias schaut auf sein Handy und bemerkt Karl nicht.
:29. Karl hebt den Stempel und drückt ihn fest auf die Passseite.
:30. „Willkommen in Österreich", sagt er ruhig.
:31. Tobias nimmt den Pass, steckt ihn in die Tasche und geht weiter.
:32. Er sagt kein Wort und dreht sich nicht um.
:33. Karl schaut auf den Stempel im Pass.
:34. Das Datum steht klar da: 9. Oktober.
:35. „Nächster, bitte", sagt er.
:36. Die Schicht endet um 17:00 Uhr, und Karl fährt mit der U-Bahn nach Hause.
:37. Er wohnt in Floridsdorf, allein in einer kleinen, ruhigen Wohnung.
:38. Er hat sich Brot und Käse gemacht, aber er hat wenig gegessen.
:39. Danach hat er am Tisch gesessen und auf sein Telefon geschaut.
:40. Seine Mutter wohnt in Graz, aber sie telefonieren oft miteinander.
:41. Karl hat ihre Nummer gewählt.
:42. Das Telefon hat dreimal geklingelt, dann hat sie abgehoben.
:43. „Karl? Ist alles gut?"
:44. Karl hat langsam gesagt: „Ich habe heute Tobias gesehen."
:45. „Er ist durch meine Kontrollkabine gegangen."
:46. Seine Mutter hat lange nichts gesagt.
:47. Dann hat sie gefragt: „Hat er dich erkannt?"
:48. Karl hat geantwortet: „Nein. Er hat auf sein Handy geschaut."
:49. „Ach, Karl", hat seine Mutter gesagt.
:50. Karl hat aufgelegt und danach das Geschirr gespült.
:51. Er ist früh ins Bett gegangen, aber er hat lange nicht schlafen können.
:52. Am nächsten Morgen ist es noch dunkel, als Karl ankommt.
:53. Er geht in seine Kabine und zieht die Handschuhe an.
:54. Der Stempel liegt an seinem Platz auf dem Tresen.
:55. Er stempelt das Probeblatt, und die Tinte ist gleichmäßig.
:56. Um 6:30 Uhr öffnet die Grenze wieder.
:57. Der erste Reisende ist eine ältere Frau mit Koffer.
:58. Karl nimmt ihren Pass, prüft ihn und stempelt.
:59. „Guten Morgen", sagt er.
:60. Die Frau nickt und geht weiter.
:61. Karl schaut auf die Anzeigetafel an der Wand.
:62. Nächste Ankunft: München, 7:05, Gate B.
:63. Er nimmt seine Thermoskanne und trinkt einen Schluck Tee.
:64. Der Tee ist warm.
:65. Er stellt die Kanne wieder hin.
:66. „Nächster, bitte."
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=== 3 ===
:Petra M.
:1. Petra M. 51 éves.
:2. Tizenhárom éve dolgozik a frankfurti repülőtér határellenőrzésén.
:3. Minden reggel 5:20-kor érkezik, még mielőtt a kolléganői megérkeznének.
:4. Felakasztja a kabátját a kabin mögötti kampóra.
:5. Aztán felhúzza a kék szolgálati kesztyűt.
:6. A pecsét mindig az asztal jobb oldalán fekszik.
:7. Ez a szokása, és a szokások biztonságot adnak neki.
:8. Lebélyegez egy próbalapot, hogy a tinta egyenletesen fogjon.
:9. Mindennek rendben kell lennie, mielőtt az első gép leszáll.
:10. 6:10-kor megnyílik a határsáv.
:11. Az utasok egyenként jöttek, némelyik álmosan, némelyik türelmetlenül.
:12. Petra minden útlevelet úgy nézett meg, mintha az volna a nap első útlevele.
:13. Összehasonlította a fényképet az arccal, ellenőrizte a dátumot, pecsételt.
:14. „Jó reggelt.” – „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.”
:15. Ezeket a mondatokat műszakonként százszor mondta el.
:16. A délelőtt nyugodtan telt.
:17. Kedden délután, röviddel 15 óra után, a határ szinte üres volt.
:18. A következő utas fiatal volt, körülbelül huszonöt éves.
:19. Hátizsákot viselt, és a telefonjára nézett.
:20. Petra átvette az útlevelet.
:21. A füzet sötétvörös volt – osztrák útlevél.
:22. Kinyitotta annál az oldalnál, ahol a fénykép volt.
:23. Rövid haj, keskeny arc, egy kis anyajegy a jobb halántékon.
:24. Ismerte ezt az anyajegyet.
:25. A keze egy pillanatra mozdulatlan maradt.
:26. Philipp.
:27. A fia huszonöt éves volt, és kilenc éve nem látta.
:28. Utoljára a bírósági tárgyaláson látta, amikor az apjával ment el.
:29. Felnézett.
:30. Philipp a telefonján gépelt.
:31. Nem nézett fel.
:32. Petra felemelte a pecsétet.
:33. Rányomta az oldalra – erősen, egyenletesen, habozás nélkül.
:34. „Üdvözlöm Németországban” – mondta, mint bárki másnak.
:35. Philipp elvette az útlevelet, eltette, továbbment.
:36. Nem fordult vissza.
:37. Petra a pecsétlenyomatot bámulta.
:38. A dátum világosan állt rajta: április 17.
:39. Aztán odaszólt: „A következőt kérem.”
:40. A műszak 18:00 órakor ért véget.
:41. Petra az S-Bahnnal Sachsenhausenbe ment, ahol a válás óta egyedül élt.
:42. A lakás kicsi volt, de rendezett.
:43. Megmelegített magának egy levest, mert túl fáradt volt bármi többhöz.
:44. Evés után az asztalnál ült, és a telefonját nézte.
:45. A nővére, Brigitte számát még fejből tudta.
:46. Brigitte régebben néha meglátogatta Philippet, mielőtt ez is abbamaradt volna.
:47. Petra tárcsázta a számot.
:48. Kétszer kicsöngött.
:49. Aztán Brigitte beleszólt: „Halló?”
:50. Petra azt mondta: „Ma átment az ellenőrzésemen.”
:51. Brigitte sokáig nem mondott semmit.
:52. Aztán halkan megkérdezte: „Beszéltetek?”
:53. „Nem. Nem ismert fel.”
:54. Petra letette a telefont az asztalra.
:55. Felállt, elmosogatta a levesestálat, betette a polcra.
:56. Aztán lefeküdt, mert másnap reggel 5:20-kor megint csörögni fog az ébresztő.
:57. Sokáig ébren feküdt.
:58. Másnap reggel még sötét volt, amikor megérkezett.
:59. A kabát a kampón lógott.
:60. A kék kesztyűk jól ültek.
:61. A pecsét az asztal jobb oldalán feküdt.
:62. Lebélyegezte a próbalapot: dátum, időpont, sor.
:63. Minden pontosan állt.
:64. 6:10-kor a határsáv újra megnyílt.
:65. Az első utas egy nő volt két kisgyerekkel.
:66. Petra átvette az útleveleket, ellenőrizte a fényképeket, pecsételt.
:67. „Jó reggelt.”
:68. A nő elmosolyodott, és köszönetet mondott.
:69. Petra bólintott.
:70. Kint az indulási táblán új érkezés jelent meg: Bécs, 6:52, D kapu.
:71. Petra kinyitotta a termoszát.
:72. A kávé még meleg volt.
:73. Ivott egy kortyot.
:74. Aztán a flakont újra letette, egyenesen.
:75. „A következőt kérem.”
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Petra M. - Petra M.
:1. Petra M. 51 éves. - Petra M. ist 51 Jahre alt.
:2. Tizenhárom éve dolgozik a frankfurti repülőtér határellenőrzésén. - Sie arbeitet seit dreizehn Jahren bei der Grenzkontrolle am Flughafen Frankfurt.
:3. Minden reggel 5:20-kor érkezik, még mielőtt a kolléganői megérkeznének. - Jeden Morgen kommt sie um 5:20 Uhr an, noch bevor ihre Kolleginnen eintreffen.
:4. Felakasztja a kabátját a kabin mögötti kampóra. - Sie hängt ihre Jacke auf den Haken hinter der Kabine.
:5. Aztán felhúzza a kék szolgálati kesztyűt. - Dann zieht sie die blauen Diensthandschuhe an.
:6. A pecsét mindig az asztal jobb oldalán fekszik. - Der Stempel liegt immer auf der rechten Seite des Tisches.
:7. Ez a szokása, és a szokások biztonságot adnak neki. - Das ist ihre Gewohnheit, und Gewohnheiten geben ihr Sicherheit.
:8. Lebélyegez egy próbalapot, hogy a tinta egyenletesen fogjon. - Sie stempelt einen Probebogen, damit die Tinte gleichmäßig sitzt.
:9. Mindennek rendben kell lennie, mielőtt az első gép leszáll. - Alles muss stimmen, bevor die erste Maschine landet.
:10. 6:10-kor megnyílik a határsáv. - Um 6:10 öffnet die Grenzspur.
:11. Az utasok egyenként jöttek, némelyik álmosan, némelyik türelmetlenül. - Die Reisenden kamen einzeln, manche schläfrig, manche ungeduldig.
:12. Petra minden útlevelet úgy nézett meg, mintha az volna a nap első útlevele. - Petra schaute jeden Pass an, als wäre er der erste des Tages.
:13. Összehasonlította a fényképet az arccal, ellenőrizte a dátumot, pecsételt. - Sie verglich das Foto mit dem Gesicht, prüfte das Datum, stempelte.
:14. „Jó reggelt.” – „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.” - „Guten Morgen." – „Schönen Aufenthalt." – „Nächster, bitte."
:15. Ezeket a mondatokat műszakonként százszor mondta el. - Diese Sätze sagte sie hundert Mal pro Schicht.
:16. A délelőtt nyugodtan telt. - Der Vormittag verging ruhig.
:17. Kedden délután, röviddel 15 óra után, a határ szinte üres volt. - Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, war die Grenze fast leer.
:18. A következő utas fiatal volt, körülbelül huszonöt éves. - Der nächste Reisende war jung, ungefähr 25.
:19. Hátizsákot viselt, és a telefonjára nézett. - Er trug einen Rucksack und schaute auf sein Handy.
:20. Petra átvette az útlevelet. - Petra nahm den Pass entgegen.
:21. A füzet sötétvörös volt – osztrák útlevél. - Das Heft war dunkelrot – österreichischer Reisepass.
:22. Kinyitotta annál az oldalnál, ahol a fénykép volt. - Sie schlug die Seite mit dem Foto auf.
:23. Rövid haj, keskeny arc, egy kis anyajegy a jobb halántékon. - Kurze Haare, ein schmales Gesicht, ein kleines Muttermal an der rechten Schläfe.
:24. Ismerte ezt az anyajegyet. - Sie kannte dieses Muttermal.
:25. A keze egy pillanatra mozdulatlan maradt. - Ihre Hand blieb kurz still.
:26. Philipp. - Philipp.
:27. A fia huszonöt éves volt, és kilenc éve nem látta. - Ihr Sohn war 25 Jahre alt, und sie hatte ihn seit neun Jahren nicht gesehen.
:28. Utoljára a bírósági tárgyaláson látta, amikor az apjával ment el. - Das letzte Mal war bei der Gerichtsverhandlung, als er mit seinem Vater mitgegangen ist.
:29. Felnézett. - Sie schaute hoch.
:30. Philipp a telefonján gépelt. - Philipp tippte auf seinem Handy.
:31. Nem nézett fel. - Er schaute nicht auf.
:32. Petra felemelte a pecsétet. - Petra hob den Stempel.
:33. Rányomta az oldalra – erősen, egyenletesen, habozás nélkül. - Sie drückte ihn auf die Seite – fest, gleichmäßig, ohne zu zögern.
:34. „Üdvözlöm Németországban” – mondta, mint bárki másnak. - „Willkommen in Deutschland", sagte sie, wie zu jedem anderen auch.
:35. Philipp elvette az útlevelet, eltette, továbbment. - Philipp nahm den Pass, steckte ihn ein, ging weiter.
:36. Nem fordult vissza. - Er drehte sich nicht um.
:37. Petra a pecsétlenyomatot bámulta. - Petra starrte auf den Stempelabdruck.
:38. A dátum világosan állt rajta: április 17. - Das Datum stand klar darauf: 17. April.
:39. Aztán odaszólt: „A következőt kérem.” - Dann rief sie: „Nächster, bitte."
:40. A műszak 18:00 órakor ért véget. - Die Schicht endete um 18:00 Uhr.
:41. Petra az S-Bahnnal Sachsenhausenbe ment, ahol a válás óta egyedül élt. - Petra fuhr mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo sie seit der Scheidung allein lebte.
:42. A lakás kicsi volt, de rendezett. - Die Wohnung war klein, aber ordentlich.
:43. Megmelegített magának egy levest, mert túl fáradt volt bármi többhöz. - Sie wärmte sich eine Suppe auf, weil sie zu müde war für mehr.
:44. Evés után az asztalnál ült, és a telefonját nézte. - Nach dem Essen saß sie am Tisch und schaute auf ihr Telefon.
:45. A nővére, Brigitte számát még fejből tudta. - Sie kannte die Nummer ihrer Schwester Brigitte noch auswendig.
:46. Brigitte régebben néha meglátogatta Philippet, mielőtt ez is abbamaradt volna. - Brigitte hatte früher Philipp manchmal besucht, bevor auch das aufgehört hatte.
:47. Petra tárcsázta a számot. - Petra wählte die Nummer.
:48. Kétszer kicsöngött. - Es klingelte zweimal.
:49. Aztán Brigitte beleszólt: „Halló?” - Dann meldete sich Brigitte: „Hallo?"
:50. Petra azt mondta: „Ma átment az ellenőrzésemen.” - Petra sagte: „Er ist heute durch meine Kontrolle gegangen."
:51. Brigitte sokáig nem mondott semmit. - Brigitte sagte lange nichts.
:52. Aztán halkan megkérdezte: „Beszéltetek?” - Dann fragte sie leise: „Habt ihr gesprochen?"
:53. „Nem. Nem ismert fel.” - „Nein. Er hat mich nicht erkannt."
:54. Petra letette a telefont az asztalra. - Petra legte das Telefon auf den Tisch.
:55. Felállt, elmosogatta a levesestálat, betette a polcra. - Sie stand auf, spülte die Suppenschüssel, stellte sie ins Regal.
:56. Aztán lefeküdt, mert másnap reggel 5:20-kor megint csörögni fog az ébresztő. - Dann ging sie ins Bett, weil morgen wieder um 5:20 der Wecker klingeln würde.
:57. Sokáig ébren feküdt. - Sie lag lange wach.
:58. Másnap reggel még sötét volt, amikor megérkezett. - Am nächsten Morgen war es noch dunkel, als sie ankam.
:59. A kabát a kampón lógott. - Die Jacke hing am Haken.
:60. A kék kesztyűk jól ültek. - Die blauen Handschuhe saßen.
:61. A pecsét az asztal jobb oldalán feküdt. - Der Stempel lag auf der rechten Seite.
:62. Lebélyegezte a próbalapot: dátum, időpont, sor. - Sie stempelte den Probebogen: Datum, Uhrzeit, Linie.
:63. Minden pontosan állt. - Alles saß.
:64. 6:10-kor a határsáv újra megnyílt. - Um 6:10 öffnete die Grenzspur wieder.
:65. Az első utas egy nő volt két kisgyerekkel. - Der erste Reisende war eine Frau mit zwei kleinen Kindern.
:66. Petra átvette az útleveleket, ellenőrizte a fényképeket, pecsételt. - Petra nahm die Pässe entgegen, prüfte die Fotos, stempelte.
:67. „Jó reggelt.” - „Guten Morgen."
:68. A nő elmosolyodott, és köszönetet mondott. - Die Frau lächelte und sagte Danke.
:69. Petra bólintott. - Petra nickte.
:70. Kint az indulási táblán új érkezés jelent meg: Bécs, 6:52, D kapu. - Auf der Anzeigetafel draußen erschien eine neue Ankunft: Wien, 6:52, Gate D.
:71. Petra kinyitotta a termoszát. - Petra öffnete ihre Thermosflasche.
:72. A kávé még meleg volt. - Der Kaffee war noch warm.
:73. Ivott egy kortyot. - Sie trank einen Schluck.
:74. Aztán a flakont újra letette, egyenesen. - Dann legte sie die Flasche wieder hin, gerade.
:75. „A következőt kérem.” - „Nächster, bitte."
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Petra M.
:1. Petra M. ist 51 Jahre alt.
:2. Sie arbeitet seit dreizehn Jahren bei der Grenzkontrolle am Flughafen Frankfurt.
:3. Jeden Morgen kommt sie um 5:20 Uhr an, noch bevor ihre Kolleginnen eintreffen.
:4. Sie hängt ihre Jacke auf den Haken hinter der Kabine.
:5. Dann zieht sie die blauen Diensthandschuhe an.
:6. Der Stempel liegt immer auf der rechten Seite des Tisches.
:7. Das ist ihre Gewohnheit, und Gewohnheiten geben ihr Sicherheit.
:8. Sie stempelt einen Probebogen, damit die Tinte gleichmäßig sitzt.
:9. Alles muss stimmen, bevor die erste Maschine landet.
:10. Um 6:10 öffnet die Grenzspur.
:11. Die Reisenden kamen einzeln, manche schläfrig, manche ungeduldig.
:12. Petra schaute jeden Pass an, als wäre er der erste des Tages.
:13. Sie verglich das Foto mit dem Gesicht, prüfte das Datum, stempelte.
:14. „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.” - „Guten Morgen." – „Schönen Aufenthalt." – „Nächster, bitte."
:15. Diese Sätze sagte sie hundert Mal pro Schicht.
:16. Der Vormittag verging ruhig.
:17. Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, war die Grenze fast leer.
:18. Der nächste Reisende war jung, ungefähr 25.
:19. Er trug einen Rucksack und schaute auf sein Handy.
:20. Petra nahm den Pass entgegen.
:21. Das Heft war dunkelrot – österreichischer Reisepass.
:22. Sie schlug die Seite mit dem Foto auf.
:23. Kurze Haare, ein schmales Gesicht, ein kleines Muttermal an der rechten Schläfe.
:24. Sie kannte dieses Muttermal.
:25. Ihre Hand blieb kurz still.
:26. Philipp.
:27. Ihr Sohn war 25 Jahre alt, und sie hatte ihn seit neun Jahren nicht gesehen.
:28. Das letzte Mal war bei der Gerichtsverhandlung, als er mit seinem Vater mitgegangen ist.
:29. Sie schaute hoch.
:30. Philipp tippte auf seinem Handy.
:31. Er schaute nicht auf.
:32. Petra hob den Stempel.
:33. Sie drückte ihn auf die Seite – fest, gleichmäßig, ohne zu zögern.
:34. „Willkommen in Deutschland", sagte sie, wie zu jedem anderen auch.
:35. Philipp nahm den Pass, steckte ihn ein, ging weiter.
:36. Er drehte sich nicht um.
:37. Petra starrte auf den Stempelabdruck.
:38. Das Datum stand klar darauf: 17. April.
:39. Dann rief sie: „Nächster, bitte."
:40. Die Schicht endete um 18:00 Uhr.
:41. Petra fuhr mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo sie seit der Scheidung allein lebte.
:42. Die Wohnung war klein, aber ordentlich.
:43. Sie wärmte sich eine Suppe auf, weil sie zu müde war für mehr.
:44. Nach dem Essen saß sie am Tisch und schaute auf ihr Telefon.
:45. Sie kannte die Nummer ihrer Schwester Brigitte noch auswendig.
:46. Brigitte hatte früher Philipp manchmal besucht, bevor auch das aufgehört hatte.
:47. Petra wählte die Nummer.
:48. Es klingelte zweimal.
:49. Dann meldete sich Brigitte: „Hallo?"
:50. Petra sagte: „Er ist heute durch meine Kontrolle gegangen."
:51. Brigitte sagte lange nichts.
:52. Dann fragte sie leise: „Habt ihr gesprochen?"
:53. „Nein. Er hat mich nicht erkannt."
:54. Petra legte das Telefon auf den Tisch.
:55. Sie stand auf, spülte die Suppenschüssel, stellte sie ins Regal.
:56. Dann ging sie ins Bett, weil morgen wieder um 5:20 der Wecker klingeln würde.
:57. Sie lag lange wach.
:58. Am nächsten Morgen war es noch dunkel, als sie ankam.
:59. Die Jacke hing am Haken.
:60. Die blauen Handschuhe saßen.
:61. Der Stempel lag auf der rechten Seite.
:62. Sie stempelte den Probebogen: Datum, Uhrzeit, Linie.
:63. Alles saß.
:64. Um 6:10 öffnete die Grenzspur wieder.
:65. Der erste Reisende war eine Frau mit zwei kleinen Kindern.
:66. Petra nahm die Pässe entgegen, prüfte die Fotos, stempelte.
:67. „Guten Morgen."
:68. Die Frau lächelte und sagte Danke.
:69. Petra nickte.
:70. Auf der Anzeigetafel draußen erschien eine neue Ankunft: Wien, 6:52, Gate D.
:71. Petra öffnete ihre Thermosflasche.
:72. Der Kaffee war noch warm.
:73. Sie trank einen Schluck.
:74. Dann legte sie die Flasche wieder hin, gerade.
:75. „Nächster, bitte."
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=== 4 ===
:A második akasztó
:1. Thomas R. tizennégy éve határőr a frankfurti repülőtéren.
:2. A B csarnokban, a 3-as ellenőrzőponton dolgozik, és olyan jól ismeri a helyét, hogy csukott szemmel is megtalálná.
:3. Minden reggel húsz perccel korábban érkezik, mint szükséges lenne.
:4. A kabátját a második akasztóra teszi, nem az elsőre, mert az első lötyög.
:5. Ellenőrzi a szkennert, egy kendővel megtisztítja az üvegfelületet, majd a kendőt pontosan összehajtva visszateszi.
:6. Egy papírlapon ellenőrzi a bélyegzőlenyomatot, és megnézi a dátumot és az időt.
:7. Aztán leül, és várja az első utast.
:8. A kollégák tudják, hogy ebben az időben nem szabad megszólítani.
:9. Neki így kezdődik a nap.
:10. És ez az ő módja arra is, hogy ne gondoljon arra, ami ezen a helyiségen kívül történik.
:11. Péntek, október 18., nem sokkal 17 óra előtt.
:12. A nap utolsó nagy hulláma a távolsági gépek területéről érkezik.
:13. Thomas nyolc órája dolgozik, de a mozdulatai még mindig pontosak.
:14. Egyik utas a másik után.
:15. Aztán megáll egy pillanatra.
:16. Egy fiatal férfi német útlevelet tesz a pultra – és Thomas felismeri a kezeket.
:17. Ismeri ezeket a kezeket, mert egyszer már tartotta őket, kicsik és melegek voltak, amikor a gyerek még nem tudott járni.
:18. Thomas kinyitja az útlevelet, és meglátja a fényképet.
:19. Nico.
:20. A fénykép hároméves, de a tekintet ugyanaz: egyenesen előre néz, kíváncsiság nélkül, mintha a világ már ismert volna.
:21. Thomas felnéz.
:22. A fia átnéz a kabin üvegén, valahová máshová.
:23. Thomas a bal kezét laposan a pultra teszi, hogy megszűnjön a remegés.
:24. Rányomja a bélyegzőt.
:25. „Üdvözlöm Frankfurtban” – mondja.
:26. A hangja nem törik meg.
:27. Nico elveszi az útlevelet, egyszer bólint, és elmegy.
:28. Thomas az útlevélben lévő lenyomatra néz.
:29. Tiszta.
:30. Felemeli a tekintetét.
:31. Még harminc utas, becsüli meg.
:32. Ledolgozza őket.
:33. A szolgálat 18:15-kor ér véget.
:34. Thomas S-Bahnnal megy Sachsenhausenbe, ahol a válás óta egy kétszobás lakása van.
:35. A lakás csendes, bár a rádió többnyire szól.
:36. Ma este nem kapcsolja be.
:37. Leül a konyhaasztalhoz, amelyen egy üres jegyzetfüzet fekszik.
:38. Hónapokkal ezelőtt vette, mert azt gondolta, elkezd majd írni.
:39. Eddig nem nyitotta ki.
:40. Ma este kinyitja, és egy ideig a kezében tartja a golyóstollat.
:41. Aztán leír egy mondatot: „Nico ma itt volt.”
:42. Ránéz a mondatra.
:43. Becsukja a füzetet.
:44. Arra gondol, hogy felhívja Miriamot, de nem teszi meg, mert nem tudja, mit mondjon.
:45. Odamegy az ablakhoz.
:46. Lent az utcán szokásos esti forgalom van.
:47. Egy ideig nézi, aztán megfordul.
:48. Rizst főz, némi zöldséggel megeszi, majd elpakol.
:49. 22 órakor lefekszik, bár nem alszik.
:50. Másnap reggel ismét húsz perccel korábban érkezik.
:51. A kabátját a második akasztóra teszi.
:52. Megtisztítja a szkenner üvegfelületét.
:53. A kendőt ezután pontosan összehajtva visszateszi.
:54. Petra kolléganője röviden benéz: „Már megint ilyen korán?”
:55. Thomas válaszol: „Különben a szkenner nem indul el tisztán.”
:56. Petra bólint, és elmegy.
:57. Thomas leül.
:58. Kinyitja a fiókot, és előveszi a bélyegzőhöz való póttintát.
:59. Kicseréli, bár a régi még jó lenne.
:60. Első érkezés: Bécs, 6:05, B csarnok.
:61. A kezét a pultra teszi.
:62. Vár.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A második akasztó - Der zweite Haken
:1. Thomas R. tizennégy éve határőr a frankfurti repülőtéren. - Thomas R. ist seit vierzehn Jahren Grenzbeamter am Frankfurter Flughafen.
:2. A B csarnokban, a 3-as ellenőrzőponton dolgozik, és olyan jól ismeri a helyét, hogy csukott szemmel is megtalálná. - Er arbeitet in Halle B, Kontrollpunkt 3, und er kennt seinen Platz so gut, dass er ihn auch mit geschlossenen Augen finden würde.
:3. Minden reggel húsz perccel korábban érkezik, mint szükséges lenne. - Jeden Morgen kommt er zwanzig Minuten früher als nötig.
:4. A kabátját a második akasztóra teszi, nem az elsőre, mert az első lötyög. - Er hängt den Mantel an den zweiten Haken, nicht den ersten, weil der erste wackelt.
:5. Ellenőrzi a szkennert, egy kendővel megtisztítja az üvegfelületet, majd a kendőt pontosan összehajtva visszateszi. - Er überprüft den Scanner, reinigt das Glasfeld mit einem Tuch und legt das Tuch danach genau gefaltet zurück.
:6. Egy papírlapon ellenőrzi a bélyegzőlenyomatot, és megnézi a dátumot és az időt. - Er prüft den Stempelabdruck auf einem Blatt Papier und kontrolliert Datum und Uhrzeit.
:7. Aztán leül, és várja az első utast. - Dann setzt er sich und wartet auf den ersten Reisenden.
:8. A kollégák tudják, hogy ebben az időben nem szabad megszólítani. - Die Kollegen wissen, dass man ihn in dieser Zeit nicht anspricht.
:9. Neki így kezdődik a nap. - Das ist seine Art, den Tag zu beginnen.
:10. És ez az ő módja arra is, hogy ne gondoljon arra, ami ezen a helyiségen kívül történik. - Es ist auch seine Art, nicht an das zu denken, was außerhalb dieses Raums passiert.
:11. Péntek, október 18., nem sokkal 17 óra előtt. - Freitag, 18. Oktober, kurz vor 17 Uhr.
:12. A nap utolsó nagy hulláma a távolsági gépek területéről érkezik. - Die letzte große Welle des Tages kommt aus dem Bereich der Langstreckenmaschinen.
:13. Thomas nyolc órája dolgozik, de a mozdulatai még mindig pontosak. - Thomas arbeitet seit acht Stunden, aber seine Bewegungen sind noch präzise.
:14. Egyik utas a másik után. - Ein Reisender nach dem anderen.
:15. Aztán megáll egy pillanatra. - Dann hält er inne.
:16. Egy fiatal férfi német útlevelet tesz a pultra – és Thomas felismeri a kezeket. - Ein junger Mann legt einen deutschen Pass auf den Tresen – und Thomas erkennt die Hände.
:17. Ismeri ezeket a kezeket, mert egyszer már tartotta őket, kicsik és melegek voltak, amikor a gyerek még nem tudott járni. - Er kennt diese Hände, weil er sie einmal gehalten hat, klein und warm, als das Kind noch nicht laufen konnte.
:18. Thomas kinyitja az útlevelet, és meglátja a fényképet. - Thomas öffnet den Pass und sieht das Foto.
:19. Nico. - Nico.
:20. A fénykép hároméves, de a tekintet ugyanaz: egyenesen előre néz, kíváncsiság nélkül, mintha a világ már ismert volna. - Das Foto ist drei Jahre alt, aber der Blick ist derselbe: geradeaus, ohne Neugier, als wäre die Welt schon bekannt.
:21. Thomas felnéz. - Thomas schaut auf.
:22. A fia átnéz a kabin üvegén, valahová máshová. - Sein Sohn schaut durch die Kabinenscheibe hindurch, irgendwohin.
:23. Thomas a bal kezét laposan a pultra teszi, hogy megszűnjön a remegés. - Thomas legt die linke Hand flach auf den Tresen, damit das Zittern aufhört.
:24. Rányomja a bélyegzőt. - Er drückt den Stempel.
:25. „Üdvözlöm Frankfurtban” – mondja. - „Willkommen in Frankfurt", sagt er.
:26. A hangja nem törik meg. - Seine Stimme bricht nicht.
:27. Nico elveszi az útlevelet, egyszer bólint, és elmegy. - Nico nimmt den Pass, nickt einmal, geht.
:28. Thomas az útlevélben lévő lenyomatra néz. - Thomas schaut auf den Abdruck im Pass.
:29. Tiszta. - Er ist sauber.
:30. Felemeli a tekintetét. - Er hebt den Blick.
:31. Még harminc utas, becsüli meg. - Noch dreißig Reisende, schätzt er.
:32. Ledolgozza őket. - Er arbeitet sie ab.
:33. A szolgálat 18:15-kor ér véget. - Der Dienst endet um 18:15 Uhr.
:34. Thomas S-Bahnnal megy Sachsenhausenbe, ahol a válás óta egy kétszobás lakása van. - Thomas fährt mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo er seit der Scheidung eine Zweizimmerwohnung hat.
:35. A lakás csendes, bár a rádió többnyire szól. - Die Wohnung ist ruhig, obwohl das Radio meistens läuft.
:36. Ma este nem kapcsolja be. - Er stellt es heute Abend nicht an.
:37. Leül a konyhaasztalhoz, amelyen egy üres jegyzetfüzet fekszik. - Er setzt sich an den Küchentisch, auf dem ein leeres Notizheft liegt.
:38. Hónapokkal ezelőtt vette, mert azt gondolta, elkezd majd írni. - Er hat es vor Monaten gekauft, weil er dachte, er würde anfangen zu schreiben.
:39. Eddig nem nyitotta ki. - Er hat es bisher nicht aufgeschlagen.
:40. Ma este kinyitja, és egy ideig a kezében tartja a golyóstollat. - Heute Abend öffnet er es und hält den Kugelschreiber eine Weile in der Hand.
:41. Aztán leír egy mondatot: „Nico ma itt volt.” - Dann schreibt er einen Satz: „Nico war heute hier."
:42. Ránéz a mondatra. - Er schaut auf den Satz.
:43. Becsukja a füzetet. - Er schließt das Heft.
:44. Arra gondol, hogy felhívja Miriamot, de nem teszi meg, mert nem tudja, mit mondjon. - Er denkt daran, Miriam anzurufen, aber er tut es nicht, weil er nicht weiß, was er sagen soll.
:45. Odamegy az ablakhoz. - Er geht ans Fenster.
:46. Lent az utcán szokásos esti forgalom van. - Unten auf der Straße ist normaler Abendverkehr.
:47. Egy ideig nézi, aztán megfordul. - Er schaut eine Weile zu, dann dreht er sich um.
:48. Rizst főz, némi zöldséggel megeszi, majd elpakol. - Er kocht Reis, isst ihn mit etwas Gemüse und räumt danach ab.
:49. 22 órakor lefekszik, bár nem alszik. - Er geht um 22 Uhr ins Bett, obwohl er nicht schläft.
:50. Másnap reggel ismét húsz perccel korábban érkezik. - Am nächsten Morgen kommt er wieder zwanzig Minuten früher.
:51. A kabátját a második akasztóra teszi. - Er hängt den Mantel an den zweiten Haken.
:52. Megtisztítja a szkenner üvegfelületét. - Er reinigt das Glasfeld des Scanners.
:53. A kendőt ezután pontosan összehajtva visszateszi. - Das Tuch legt er danach genau gefaltet zurück.
:54. Petra kolléganője röviden benéz: „Már megint ilyen korán?” - Kollegin Petra schaut kurz herein: „Schon wieder so früh?"
:55. Thomas válaszol: „Különben a szkenner nem indul el tisztán.” - Thomas antwortet: „Der Scanner läuft sonst nicht sauber an."
:56. Petra bólint, és elmegy. - Petra nickt und geht.
:57. Thomas leül. - Thomas setzt sich.
:58. Kinyitja a fiókot, és előveszi a bélyegzőhöz való póttintát. - Er öffnet die Schublade und holt die Ersatztinte für den Stempel heraus.
:59. Kicseréli, bár a régi még jó lenne. - Er wechselt sie, obwohl die alte noch gut wäre.
:60. Első érkezés: Bécs, 6:05, B csarnok. - Erste Ankunft: Wien, 6:05, Halle B.
:61. A kezét a pultra teszi. - Er legt die Hände auf den Tresen.
:62. Vár. - Er wartet.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der zweite Haken
:1. Thomas R. ist seit vierzehn Jahren Grenzbeamter am Frankfurter Flughafen.
:2. Er arbeitet in Halle B, Kontrollpunkt 3, und er kennt seinen Platz so gut, dass er ihn auch mit geschlossenen Augen finden würde.
:3. Jeden Morgen kommt er zwanzig Minuten früher als nötig.
:4. Er hängt den Mantel an den zweiten Haken, nicht den ersten, weil der erste wackelt.
:5. Er überprüft den Scanner, reinigt das Glasfeld mit einem Tuch und legt das Tuch danach genau gefaltet zurück.
:6. Er prüft den Stempelabdruck auf einem Blatt Papier und kontrolliert Datum und Uhrzeit.
:7. Dann setzt er sich und wartet auf den ersten Reisenden.
:8. Die Kollegen wissen, dass man ihn in dieser Zeit nicht anspricht.
:9. Das ist seine Art, den Tag zu beginnen.
:10. Es ist auch seine Art, nicht an das zu denken, was außerhalb dieses Raums passiert.
:11. Freitag, 18. Oktober, kurz vor 17 Uhr.
:12. Die letzte große Welle des Tages kommt aus dem Bereich der Langstreckenmaschinen.
:13. Thomas arbeitet seit acht Stunden, aber seine Bewegungen sind noch präzise.
:14. Ein Reisender nach dem anderen.
:15. Dann hält er inne.
:16. Ein junger Mann legt einen deutschen Pass auf den Tresen – und Thomas erkennt die Hände.
:17. Er kennt diese Hände, weil er sie einmal gehalten hat, klein und warm, als das Kind noch nicht laufen konnte.
:18. Thomas öffnet den Pass und sieht das Foto.
:19. Nico.
:20. Das Foto ist drei Jahre alt, aber der Blick ist derselbe: geradeaus, ohne Neugier, als wäre die Welt schon bekannt.
:21. Thomas schaut auf.
:22. Sein Sohn schaut durch die Kabinenscheibe hindurch, irgendwohin.
:23. Thomas legt die linke Hand flach auf den Tresen, damit das Zittern aufhört.
:24. Er drückt den Stempel.
:25. „Willkommen in Frankfurt", sagt er.
:26. Seine Stimme bricht nicht.
:27. Nico nimmt den Pass, nickt einmal, geht.
:28. Thomas schaut auf den Abdruck im Pass.
:29. Er ist sauber.
:30. Er hebt den Blick.
:31. Noch dreißig Reisende, schätzt er.
:32. Er arbeitet sie ab.
:33. Der Dienst endet um 18:15 Uhr.
:34. Thomas fährt mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo er seit der Scheidung eine Zweizimmerwohnung hat.
:35. Die Wohnung ist ruhig, obwohl das Radio meistens läuft.
:36. Er stellt es heute Abend nicht an.
:37. Er setzt sich an den Küchentisch, auf dem ein leeres Notizheft liegt.
:38. Er hat es vor Monaten gekauft, weil er dachte, er würde anfangen zu schreiben.
:39. Er hat es bisher nicht aufgeschlagen.
:40. Heute Abend öffnet er es und hält den Kugelschreiber eine Weile in der Hand.
:41. Dann schreibt er einen Satz: „Nico war heute hier."
:42. Er schaut auf den Satz.
:43. Er schließt das Heft.
:44. Er denkt daran, Miriam anzurufen, aber er tut es nicht, weil er nicht weiß, was er sagen soll.
:45. Er geht ans Fenster.
:46. Unten auf der Straße ist normaler Abendverkehr.
:47. Er schaut eine Weile zu, dann dreht er sich um.
:48. Er kocht Reis, isst ihn mit etwas Gemüse und räumt danach ab.
:49. Er geht um 22 Uhr ins Bett, obwohl er nicht schläft.
:50. Am nächsten Morgen kommt er wieder zwanzig Minuten früher.
:51. Er hängt den Mantel an den zweiten Haken.
:52. Er reinigt das Glasfeld des Scanners.
:53. Das Tuch legt er danach genau gefaltet zurück.
:54. Kollegin Petra schaut kurz herein: „Schon wieder so früh?"
:55. Thomas antwortet: „Der Scanner läuft sonst nicht sauber an."
:56. Petra nickt und geht.
:57. Thomas setzt sich.
:58. Er öffnet die Schublade und holt die Ersatztinte für den Stempel heraus.
:59. Er wechselt sie, obwohl die alte noch gut wäre.
:60. Erste Ankunft: Wien, 6:05, Halle B.
:61. Er legt die Hände auf den Tresen.
:62. Er wartet.
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=== 5 ===
:A pecsét
:1. Werner K., negyvenkilenc éves, olyan pontosan ismeri munkája ritmusát, hogy azt már alig érzékeli ritmusként.
:2. Tizennyolc év útlevél-ellenőrzés úgy formálta őt, ahogy a víz a követ – csendesen, drámai vágás nélkül, olyan eredménnyel, amely csak távolabbról rajzolódik ki.
:3. 5:20-kor belép a müncheni repülőtér 2-es termináljába.
:4. Lesimítja a latexkesztyűket, egyszer rányomja a pecsétet a próbapapírra, és ellenőrzi a lenyomatot.
:5. Dátum, időpont, a vonalak pontossága – minden a helyén van.
:6. A termoszt balra teszi, mert jobbra áll a szkenner, olyan sorrend ez, amelyet évekkel ezelőtt egyszer meghatározott, anélkül hogy azóta valaha újragondolta volna.
:7. Sonja kolléganője elhalad mellette, és biccent neki; ő röviden felemeli a kezét, anélkül hogy felnézne.
:8. Ez nem ellenszenvből fakadó hallgatás.
:9. Annak az embernek a koncentrációja ez, aki tudja, hogy az a figyelem, amelyet itt tanúsít, az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely még megmaradt neki.
:10. Szerda, március 12., 11:47.
:11. A Hamburgból huszonkét perces késéssel érkezett gép most egyszerre zúdítja utasait az ellenőrző folyosóra.
:12. Werner gyorsan dolgozik: fénykép, arc, dátum, pecsét.
:13. Aztán valaki egy német útlevelet nyújt át a pult fölött.
:14. Werner kinyitja, és a keze abbahagyja a mozgást.
:15. A fénykép egy arcot mutat, amelyet ismer – egy arcot, amelynek körvonalait hat év alatt sem tudta elfelejteni, noha soha nem próbált emlékezni rájuk.
:16. Az arccsontok.
:17. Az egyenes orr.
:18. Az anyajegy közvetlenül a bal fül alatt, amelyet még mindig el tud képzelni, mert egyszer megérintette a hüvelykujjával, amikor a fia még kicsi volt.
:19. Felix.
:20. Werner felnéz, és amit lát, az egy fiatal férfi, aki mindkét hüvelykujjával egy mobiltelefonon gépel, teljesen távol, teljesen ezen a kabinon, ezen a repülőtéren, ezen a találkozáson kívül.
:21. Ha Felix egy pillanatig tétovázott volna, vagy véletlenül felnézett volna, talán valami lehetséges lett volna.
:22. Nem néz fel.
:23. Werner felemeli a pecsétet.
:24. Lassan kifújja a levegőt, hogy semmi se legyen hallható belőle.
:25. Rányomja.
:26. „Belépés engedélyezve”, mondja, és a hangja úgy cseng, mintha ugyanezt az imént Felix poggyászának mondta volna.
:27. Felix elveszi az útlevelet, és a dzsekije zsebébe dugja.
:28. Werner elengedi, anélkül hogy egy szót szólna.
:29. Werner a friss lenyomatra néz – a dátum ott áll, hibátlanul, mint bármelyik másik útlevélben.
:30. „Következőt, kérem.”
:31. A hátralévő négy óra úgy telik el, ahogy a szolgálati idők mindig eltelnek, ha az ember nem figyel rájuk: észrevétlenül és túl gyorsan.
:32. Werner kitölti a jegyzőkönyveket, elpakolja a pecsétpárnát, lehúzza a kesztyűket.
:33. Senkivel sem beszél.
:34. Nincs mit mondani.
:35. 20:15-kor a sendlingi lakásában ül.
:36. A lakás nem rendetlen, de nem lakják – ez az a különbség, amely időnként feltűnik neki, ha a szükségesnél tovább marad állva egy szobában.
:37. Tárcsázza Claudia számát, amelyet soha nem mentett el, mert fejből tudja, és valamikor megesküdött magának, hogy egy napon el fogja felejteni.
:38. Négy csöngés.
:39. A hangposta.
:40. Leteszi.
:41. Csendben ül.
:42. Aztán még egyszer tárcsáz.
:43. Ugyanaz a hang, ugyanaz az üzenet, amelyet hat év alatt egyszer sem hallott megváltozni.
:44. Megvárja, amíg megszólal a jelzés, aztán úgy beszél a készülékbe, mintha egy álmos hivatalnoknak diktálna le egy leletet.
:45. „Átjutott.”
:46. „Jól néz ki.”
:47. „Csak ezt akartam mondani.”
:48. Leteszi.
:49. Nem tudja, Claudia meg fogja-e hallgatni az üzenetet.
:50. Nem tudja, Felix egyáltalán tudja-e, hol dolgozik az apja – és ha Felix tudná is, ezzel semmit sem nyernének, és semmi sem volna megmagyarázva.
:51. Tésztát főz paradicsomszósszal, a konyhaasztalnál eszik, anélkül hogy bekapcsolná a rádiót.
:52. Elöblíti a tányért.
:53. Az ablak egy belső udvarra néz, ahol nem ég fény.
:54. Másnap reggel 5:20-kor belép az ellenőrzési területre.
:55. A pecsétpárnát előző este újra átitatta, mert tudta, hogy különben a korai lenyomat túl halvány lenne – és a túl halvány lenyomat olyan lenyomat, amelyet kétségbe lehet vonni.
:56. Rányomja a pecsétet a próbapapírra.
:57. A lenyomat a helyén van.
:58. Úgy ül, ahogy mindig ül.
:59. Bauer kolléga megkopogtatja a kabinfalat.
:60. „Minden rendben?”
:61. Werner biccent.
:62. „A pecsétre lassan ráférne egy új szín”, mondja.
:63. Bauer úgy biccent, mintha ez válasz volna egy kérdésre, amelyet nem tett fel, és elmegy.
:64. Werner az indulási-érkezési táblára néz.
:65. Következő érkezés: Berlin, 6:40, 2-es terminál, D kapu.
:66. Kinyitja a termoszt.
:67. A kávé még forró.
:68. Iszik.
:69. Vár.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A pecsét - Der Stempel
:1. Werner K., negyvenkilenc éves, olyan pontosan ismeri munkája ritmusát, hogy azt már alig érzékeli ritmusként. - Werner K., neunundvierzig Jahre alt, kennt den Rhythmus seiner Arbeit so genau, dass er ihn kaum noch als Rhythmus wahrnimmt.
:2. Tizennyolc év útlevél-ellenőrzés úgy formálta őt, ahogy a víz a követ – csendesen, drámai vágás nélkül, olyan eredménnyel, amely csak távolabbról rajzolódik ki. - Achtzehn Jahre Passkontrolle haben ihn geformt wie Wasser den Stein – still, ohne dramatischen Schnitt, mit einem Ergebnis, das sich erst aus der Distanz abzeichnet.
:3. 5:20-kor belép a müncheni repülőtér 2-es termináljába. - Um 5:20 Uhr betritt er Terminal 2 des Flughafens München.
:4. Lesimítja a latexkesztyűket, egyszer rányomja a pecsétet a próbapapírra, és ellenőrzi a lenyomatot. - Er zieht die Latexhandschuhe glatt, drückt den Stempel einmal auf das Testpapier und prüft den Abdruck.
:5. Dátum, időpont, a vonalak pontossága – minden a helyén van. - Datum, Uhrzeit, Liniengenauigkeit – alles sitzt.
:6. A termoszt balra teszi, mert jobbra áll a szkenner, olyan sorrend ez, amelyet évekkel ezelőtt egyszer meghatározott, anélkül hogy azóta valaha újragondolta volna. - Die Thermoskanne stellt er links, weil rechts der Scanner steht, eine Reihenfolge, die er vor Jahren einmal festgelegt hat, ohne sie seitdem je neu zu überdenken.
:7. Sonja kolléganője elhalad mellette, és biccent neki; ő röviden felemeli a kezét, anélkül hogy felnézne. - Kollegin Sonja kommt vorbei und nickt ihm zu; er hebt kurz die Hand, ohne aufzublicken.
:8. Ez nem ellenszenvből fakadó hallgatás. - Das ist kein Schweigen aus Abneigung.
:9. Annak az embernek a koncentrációja ez, aki tudja, hogy az a figyelem, amelyet itt tanúsít, az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely még megmaradt neki. - Es ist die Konzentration dessen, der weiß, dass die Aufmerksamkeit, die er hier aufbringt, die einzige Form von Kontrolle ist, die er noch hat.
:10. Szerda, március 12., 11:47. - Mittwoch, 12. März, 11:47 Uhr.
:11. A Hamburgból huszonkét perces késéssel érkezett gép most egyszerre zúdítja utasait az ellenőrző folyosóra. - Die aus Hamburg mit zweiundzwanzig Minuten Verspätung angekommene Maschine schickt ihre Passagiere jetzt geballt durch den Kontrollkorridor.
:12. Werner gyorsan dolgozik: fénykép, arc, dátum, pecsét. - Werner arbeitet schnell: Foto, Gesicht, Datum, Stempel.
:13. Aztán valaki egy német útlevelet nyújt át a pult fölött. - Dann reicht jemand einen deutschen Reisepass über den Tresen.
:14. Werner kinyitja, és a keze abbahagyja a mozgást. - Werner schlägt ihn auf, und seine Hand hört auf, sich zu bewegen.
:15. A fénykép egy arcot mutat, amelyet ismer – egy arcot, amelynek körvonalait hat év alatt sem tudta elfelejteni, noha soha nem próbált emlékezni rájuk. - Das Foto zeigt ein Gesicht, das er kennt – ein Gesicht, dessen Konturen er in sechs Jahren nicht hat vergessen können, obwohl er nie versucht hat, sie zu erinnern.
:16. Az arccsontok. - Die Wangenknochen.
:17. Az egyenes orr. - Die gerade Nase.
:18. Az anyajegy közvetlenül a bal fül alatt, amelyet még mindig el tud képzelni, mert egyszer megérintette a hüvelykujjával, amikor a fia még kicsi volt. - Das Muttermal knapp unterhalb des linken Ohrs, das er sich noch vorstellen kann, weil er es einmal mit dem Daumen berührt hatte, als sein Sohn noch klein war.
:19. Felix. - Felix.
:20. Werner felnéz, és amit lát, az egy fiatal férfi, aki mindkét hüvelykujjával egy mobiltelefonon gépel, teljesen távol, teljesen ezen a kabinon, ezen a repülőtéren, ezen a találkozáson kívül. - Werner blickt auf, und was er sieht, ist ein junger Mann, der mit beiden Daumen auf ein Handy tippt, vollständig abwesend, vollständig jenseits dieser Kabine, dieses Flughafens, dieser Begegnung.
:21. Ha Felix egy pillanatig tétovázott volna, vagy véletlenül felnézett volna, talán valami lehetséges lett volna. - Hätte Felix einen Moment gezögert oder zufällig aufgeblickt, wäre vielleicht irgendetwas möglich gewesen.
:22. Nem néz fel. - Er blickt nicht auf.
:23. Werner felemeli a pecsétet. - Werner hebt den Stempel.
:24. Lassan kifújja a levegőt, hogy semmi se legyen hallható belőle. - Er atmet aus, langsam, damit nichts davon zu hören ist.
:25. Rányomja. - Er drückt ab.
:26. „Belépés engedélyezve”, mondja, és a hangja úgy cseng, mintha ugyanezt az imént Felix poggyászának mondta volna. - „Einreise genehmigt", sagt er, und seine Stimme klingt, als hätte er dasselbe gerade dem Gepäck vor Felix gesagt.
:27. Felix elveszi az útlevelet, és a dzsekije zsebébe dugja. - Felix nimmt den Pass und steckt ihn in die Jackentasche.
:28. Werner elengedi, anélkül hogy egy szót szólna. - Werner lässt ihn gehen, ohne ein Wort zu sagen.
:29. Werner a friss lenyomatra néz – a dátum ott áll, hibátlanul, mint bármelyik másik útlevélben. - Werner schaut auf den frischen Abdruck – das Datum steht da, tadellos, wie auf jedem anderen Pass.
:30. „Következőt, kérem.” - „Nächster, bitte."
:31. A hátralévő négy óra úgy telik el, ahogy a szolgálati idők mindig eltelnek, ha az ember nem figyel rájuk: észrevétlenül és túl gyorsan. - Die verbleibenden vier Stunden verstreichen, wie Dienstzeiten immer verstreichen, wenn man nicht auf sie achtet: unmerklich und zu schnell.
:32. Werner kitölti a jegyzőkönyveket, elpakolja a pecsétpárnát, lehúzza a kesztyűket. - Werner füllt die Protokolle aus, räumt das Stempelkissen ein, zieht die Handschuhe aus.
:33. Senkivel sem beszél. - Er spricht mit niemandem.
:34. Nincs mit mondani. - Es gibt nichts zu sagen.
:35. 20:15-kor a sendlingi lakásában ül. - Um 20:15 Uhr sitzt er in seiner Wohnung in Sendling.
:36. A lakás nem rendetlen, de nem lakják – ez az a különbség, amely időnként feltűnik neki, ha a szükségesnél tovább marad állva egy szobában. - Die Wohnung ist nicht unordentlich, aber sie ist nicht bewohnt – das ist der Unterschied, der ihm gelegentlich auffällt, wenn er länger als nötig in einem Zimmer stehenbleibt.
:37. Tárcsázza Claudia számát, amelyet soha nem mentett el, mert fejből tudja, és valamikor megesküdött magának, hogy egy napon el fogja felejteni. - Er wählt Claudias Nummer, die er nie gespeichert hat, weil er sie auswendig kennt und sich irgendwann geschworen hatte, sie eines Tages zu vergessen.
:38. Négy csöngés. - Vier Freizeichen.
:39. A hangposta. - Die Mailbox.
:40. Leteszi. - Er legt auf.
:41. Csendben ül. - Er sitzt still.
:42. Aztán még egyszer tárcsáz. - Dann wählt er noch einmal.
:43. Ugyanaz a hang, ugyanaz az üzenet, amelyet hat év alatt egyszer sem hallott megváltozni. - Dieselbe Stimme, dieselbe Ansage, die er in sechs Jahren nicht hat ändern hören.
:44. Megvárja, amíg megszólal a jelzés, aztán úgy beszél a készülékbe, mintha egy álmos hivatalnoknak diktálna le egy leletet. - Er wartet, bis der Ton kommt, und spricht dann in das Gerät, als würde er einem schläfrigen Beamten einen Befund diktieren.
:45. „Átjutott.” - „Er ist durchgekommen."
:46. „Jól néz ki.” - „Er sieht gut aus."
:47. „Csak ezt akartam mondani.” - „Ich wollte das nur sagen."
:48. Leteszi. - Er legt auf.
:49. Nem tudja, Claudia meg fogja-e hallgatni az üzenetet. - Er weiß nicht, ob Claudia die Nachricht abhören wird.
:50. Nem tudja, Felix egyáltalán tudja-e, hol dolgozik az apja – és ha Felix tudná is, ezzel semmit sem nyernének, és semmi sem volna megmagyarázva. - Er weiß nicht, ob Felix überhaupt weiß, wo sein Vater arbeitet – und wüsste Felix es, wäre damit nichts gewonnen und nichts erklärt.
:51. Tésztát főz paradicsomszósszal, a konyhaasztalnál eszik, anélkül hogy bekapcsolná a rádiót. - Er kocht Nudeln mit Tomatensauce, isst am Küchentisch, ohne das Radio einzuschalten.
:52. Elöblíti a tányért. - Er spült den Teller ab.
:53. Az ablak egy belső udvarra néz, ahol nem ég fény. - Das Fenster zeigt auf einen Innenhof, in dem kein Licht brennt.
:54. Másnap reggel 5:20-kor belép az ellenőrzési területre. - Am nächsten Morgen betritt er den Kontrollbereich um 5:20 Uhr.
:55. A pecsétpárnát előző este újra átitatta, mert tudta, hogy különben a korai lenyomat túl halvány lenne – és a túl halvány lenyomat olyan lenyomat, amelyet kétségbe lehet vonni. - Das Stempelkissen hat er am Vorabend neu getränkt, weil er wusste, dass der frühe Abdruck sonst zu hell ausfiele – und ein zu heller Abdruck ist ein Abdruck, den man anzweifeln kann.
:56. Rányomja a pecsétet a próbapapírra. - Er drückt den Stempel auf das Testpapier.
:57. A lenyomat a helyén van. - Der Abdruck sitzt.
:58. Úgy ül, ahogy mindig ül. - Er sitzt, wie er immer sitzt.
:59. Bauer kolléga megkopogtatja a kabinfalat. - Kollege Bauer klopft an die Kabinenwand.
:60. „Minden rendben?” - „Alles okay?"
:61. Werner biccent. - Werner nickt.
:62. „A pecsétre lassan ráférne egy új szín”, mondja. - „Der Stempel könnte bald eine neue Farbe gebrauchen", sagt er.
:63. Bauer úgy biccent, mintha ez válasz volna egy kérdésre, amelyet nem tett fel, és elmegy. - Bauer nickt, als wäre das eine Antwort auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, und geht.
:64. Werner az indulási-érkezési táblára néz. - Werner schaut auf die Anzeigetafel.
:65. Következő érkezés: Berlin, 6:40, 2-es terminál, D kapu. - Nächste Ankunft: Berlin, 6:40, Terminal 2, Gate D.
:66. Kinyitja a termoszt. - Er öffnet die Thermoskanne.
:67. A kávé még forró. - Der Kaffee ist noch heiß.
:68. Iszik. - Er trinkt.
:69. Vár. - Er wartet.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Stempel
:1. Werner K., neunundvierzig Jahre alt, kennt den Rhythmus seiner Arbeit so genau, dass er ihn kaum noch als Rhythmus wahrnimmt.
:2. Achtzehn Jahre Passkontrolle haben ihn geformt wie Wasser den Stein – still, ohne dramatischen Schnitt, mit einem Ergebnis, das sich erst aus der Distanz abzeichnet.
:3. Um 5:20 Uhr betritt er Terminal 2 des Flughafens München.
:4. Er zieht die Latexhandschuhe glatt, drückt den Stempel einmal auf das Testpapier und prüft den Abdruck.
:5. Datum, Uhrzeit, Liniengenauigkeit – alles sitzt.
:6. Die Thermoskanne stellt er links, weil rechts der Scanner steht, eine Reihenfolge, die er vor Jahren einmal festgelegt hat, ohne sie seitdem je neu zu überdenken.
:7. Kollegin Sonja kommt vorbei und nickt ihm zu; er hebt kurz die Hand, ohne aufzublicken.
:8. Das ist kein Schweigen aus Abneigung.
:9. Es ist die Konzentration dessen, der weiß, dass die Aufmerksamkeit, die er hier aufbringt, die einzige Form von Kontrolle ist, die er noch hat.
:10. Mittwoch, 12. März, 11:47 Uhr.
:11. Die aus Hamburg mit zweiundzwanzig Minuten Verspätung angekommene Maschine schickt ihre Passagiere jetzt geballt durch den Kontrollkorridor.
:12. Werner arbeitet schnell: Foto, Gesicht, Datum, Stempel.
:13. Dann reicht jemand einen deutschen Reisepass über den Tresen.
:14. Werner schlägt ihn auf, und seine Hand hört auf, sich zu bewegen.
:15. Das Foto zeigt ein Gesicht, das er kennt – ein Gesicht, dessen Konturen er in sechs Jahren nicht hat vergessen können, obwohl er nie versucht hat, sie zu erinnern.
:16. Die Wangenknochen.
:17. Die gerade Nase.
:18. Das Muttermal knapp unterhalb des linken Ohrs, das er sich noch vorstellen kann, weil er es einmal mit dem Daumen berührt hatte, als sein Sohn noch klein war.
:19. Felix.
:20. Werner blickt auf, und was er sieht, ist ein junger Mann, der mit beiden Daumen auf ein Handy tippt, vollständig abwesend, vollständig jenseits dieser Kabine, dieses Flughafens, dieser Begegnung.
:21. Hätte Felix einen Moment gezögert oder zufällig aufgeblickt, wäre vielleicht irgendetwas möglich gewesen.
:22. Er blickt nicht auf.
:23. Werner hebt den Stempel.
:24. Er atmet aus, langsam, damit nichts davon zu hören ist.
:25. Er drückt ab.
:26. „Einreise genehmigt", sagt er, und seine Stimme klingt, als hätte er dasselbe gerade dem Gepäck vor Felix gesagt.
:27. Felix nimmt den Pass und steckt ihn in die Jackentasche.
:28. Werner lässt ihn gehen, ohne ein Wort zu sagen.
:29. Werner schaut auf den frischen Abdruck – das Datum steht da, tadellos, wie auf jedem anderen Pass.
:30. „Nächster, bitte."
:31. Die verbleibenden vier Stunden verstreichen, wie Dienstzeiten immer verstreichen, wenn man nicht auf sie achtet: unmerklich und zu schnell.
:32. Werner füllt die Protokolle aus, räumt das Stempelkissen ein, zieht die Handschuhe aus.
:33. Er spricht mit niemandem.
:34. Es gibt nichts zu sagen.
:35. Um 20:15 Uhr sitzt er in seiner Wohnung in Sendling.
:36. Die Wohnung ist nicht unordentlich, aber sie ist nicht bewohnt – das ist der Unterschied, der ihm gelegentlich auffällt, wenn er länger als nötig in einem Zimmer stehenbleibt.
:37. Er wählt Claudias Nummer, die er nie gespeichert hat, weil er sie auswendig kennt und sich irgendwann geschworen hatte, sie eines Tages zu vergessen.
:38. Vier Freizeichen.
:39. Die Mailbox.
:40. Er legt auf.
:41. Er sitzt still.
:42. Dann wählt er noch einmal.
:43. Dieselbe Stimme, dieselbe Ansage, die er in sechs Jahren nicht hat ändern hören.
:44. Er wartet, bis der Ton kommt, und spricht dann in das Gerät, als würde er einem schläfrigen Beamten einen Befund diktieren.
:45. „Er ist durchgekommen."
:46. „Er sieht gut aus."
:47. „Ich wollte das nur sagen."
:48. Er legt auf.
:49. Er weiß nicht, ob Claudia die Nachricht abhören wird.
:50. Er weiß nicht, ob Felix überhaupt weiß, wo sein Vater arbeitet – und wüsste Felix es, wäre damit nichts gewonnen und nichts erklärt.
:51. Er kocht Nudeln mit Tomatensauce, isst am Küchentisch, ohne das Radio einzuschalten.
:52. Er spült den Teller ab.
:53. Das Fenster zeigt auf einen Innenhof, in dem kein Licht brennt.
:54. Am nächsten Morgen betritt er den Kontrollbereich um 5:20 Uhr.
:55. Das Stempelkissen hat er am Vorabend neu getränkt, weil er wusste, dass der frühe Abdruck sonst zu hell ausfiele – und ein zu heller Abdruck ist ein Abdruck, den man anzweifeln kann.
:56. Er drückt den Stempel auf das Testpapier.
:57. Der Abdruck sitzt.
:58. Er sitzt, wie er immer sitzt.
:59. Kollege Bauer klopft an die Kabinenwand.
:60. „Alles okay?"
:61. Werner nickt.
:62. „Der Stempel könnte bald eine neue Farbe gebrauchen", sagt er.
:63. Bauer nickt, als wäre das eine Antwort auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, und geht.
:64. Werner schaut auf die Anzeigetafel.
:65. Nächste Ankunft: Berlin, 6:40, Terminal 2, Gate D.
:66. Er öffnet die Thermoskanne.
:67. Der Kaffee ist noch heiß.
:68. Er trinkt.
:69. Er wartet.
== 95 ==
1
:A műhely
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe.
:2. A műhely kicsi.
:3. Most már az övé.
:4. Régebben az apjáé volt.
:5. Az apja meghalt.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt.
:7. A műhelyben hideg van.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt.
:9. Meglátja a fűrészt.
:10. A fűrész a fal mellett áll.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt.
:12. Erik még nem használta.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik.
:14. Az apja elkezdte vágni.
:15. Még nincs kész.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja.
:17. Erik erre még emlékszik.
:18. Kávét főz.
:19. Megissza a kávét.
:20. Meleg.
:21. Kint hó fekszik.
:22. Odakint nagyon hideg van.
:23. Erik a fára néz.
:24. A fűrészre néz.
:25. Nem csinál semmit.
:26. Még több kávét iszik.
:27. A falon egy cédula lóg.
:28. Az apja írta a cédulát.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.”
:30. Erik elolvassa a cédulát.
:31. Minden reggel elolvassa.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő.
:33. Egy régi deszkát csiszol.
:34. A deszka már sima.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell.
:36. A deszka még simább lesz.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik.
:38. Kolbászt tett rá.
:39. Állva eszik.
:40. Az ablakon át látja a tavat.
:41. A tó be van fagyva.
:42. A hó a jégen fekszik.
:43. Minden fehér.
:44. „Szép”, mondja halkan.
:45. Aztán tovább eszik.
:46. Délután odamegy a fűrészhez.
:47. Megérinti.
:48. A fém hideg.
:49. Megnyomja a gombot.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt.
:53. Újra csend van.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához.
:55. Megérinti.
:56. Sima, jó fa.
:57. Az apja jól választotta ki.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:59. Hazamegy.
:60. Már sötét van.
:61. Lassan megy.
:62. Otthon levest eszik.
:63. Leül az asztalhoz.
:64. Az apjára gondol.
:65. A fűrészre gondol.
:66. A fára gondol.
:67. „Holnap”, mondja.
:68. Feláll, és lefekszik aludni.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe.
:70. Felkapcsolja a villanyt.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik.
:73. Minden olyan, mint tegnap.
:74. Kávét főz.
:75. Vár.
:76. Nem tudja.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
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:A műhely - Die Werkstatt
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe. - Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. A műhely kicsi. - Die Werkstatt ist klein.
:3. Most már az övé. - Sie gehört jetzt ihm.
:4. Régebben az apjáé volt. - Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Az apja meghalt. - Sein Vater ist gestorben.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt. - Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. A műhelyben hideg van. - In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt. - Erik macht das Licht an.
:9. Meglátja a fűrészt. - Er sieht die Säge.
:10. A fűrész a fal mellett áll. - Die Säge steht an der Wand.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt. - Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik még nem használta. - Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik. - Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Az apja elkezdte vágni. - Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Még nincs kész. - Es ist noch nicht fertig.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja. - „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik erre még emlékszik. - Erik weiß das noch.
:18. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:19. Megissza a kávét. - Er trinkt den Kaffee.
:20. Meleg. - Er ist warm.
:21. Kint hó fekszik. - Draußen liegt Schnee.
:22. Odakint nagyon hideg van. - Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik a fára néz. - Erik schaut auf das Holz.
:24. A fűrészre néz. - Er schaut auf die Säge.
:25. Nem csinál semmit. - Er macht nichts.
:26. Még több kávét iszik. - Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. A falon egy cédula lóg. - An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Az apja írta a cédulát. - Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.” - Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik elolvassa a cédulát. - Erik liest den Zettel.
:31. Minden reggel elolvassa. - Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő. - Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Egy régi deszkát csiszol. - Er schleift ein altes Brett.
:34. A deszka már sima. - Das Brett ist schon glatt.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell. - Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. A deszka még simább lesz. - Das Brett wird noch glatter.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik. - Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Kolbászt tett rá. - Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Állva eszik. - Er steht und isst.
:40. Az ablakon át látja a tavat. - Durch das Fenster sieht er den See.
:41. A tó be van fagyva. - Der See ist zugefroren.
:42. A hó a jégen fekszik. - Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Minden fehér. - Es ist alles weiß.
:44. „Szép”, mondja halkan. - „Schön", sagt er leise.
:45. Aztán tovább eszik. - Dann isst er weiter.
:46. Délután odamegy a fűrészhez. - Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Megérinti. - Er fasst sie an.
:48. A fém hideg. - Das Metall ist kalt.
:49. Megnyomja a gombot. - Er drückt den Knopf.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki. - Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen. - Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt. - Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Újra csend van. - Es ist wieder still.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához. - Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Megérinti. - Er berührt es.
:56. Sima, jó fa. - Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Az apja jól választotta ki. - Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:60. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:61. Lassan megy. - Er geht langsam.
:62. Otthon levest eszik. - Zu Hause isst er Suppe.
:63. Leül az asztalhoz. - Er setzt sich an den Tisch.
:64. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:65. A fűrészre gondol. - Er denkt an die Säge.
:66. A fára gondol. - Er denkt an das Holz.
:67. „Holnap”, mondja. - „Morgen", sagt er.
:68. Feláll, és lefekszik aludni. - Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe. - Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Felkapcsolja a villanyt. - Er macht das Licht an.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll. - Die Säge steht noch an der Wand.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik. - Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Minden olyan, mint tegnap. - Alles ist wie gestern.
:74. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:75. Vár. - Er wartet.
:76. Nem tudja. - Er weiß es nicht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Werkstatt
:1. Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein.
:3. Sie gehört jetzt ihm.
:4. Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Sein Vater ist gestorben.
:6. Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik macht das Licht an.
:9. Er sieht die Säge.
:10. Die Säge steht an der Wand.
:11. Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Es ist noch nicht fertig.
:16. „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik weiß das noch.
:18. Er macht Kaffee.
:19. Er trinkt den Kaffee.
:20. Er ist warm.
:21. Draußen liegt Schnee.
:22. Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik schaut auf das Holz.
:24. Er schaut auf die Säge.
:25. Er macht nichts.
:26. Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik liest den Zettel.
:31. Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Er schleift ein altes Brett.
:34. Das Brett ist schon glatt.
:35. Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. Das Brett wird noch glatter.
:37. Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Er steht und isst.
:40. Durch das Fenster sieht er den See.
:41. Der See ist zugefroren.
:42. Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Es ist alles weiß.
:44. „Schön", sagt er leise.
:45. Dann isst er weiter.
:46. Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Er fasst sie an.
:48. Das Metall ist kalt.
:49. Er drückt den Knopf.
:50. Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Es ist wieder still.
:54. Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Er berührt es.
:56. Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Er geht nach Hause.
:60. Es ist schon dunkel.
:61. Er geht langsam.
:62. Zu Hause isst er Suppe.
:63. Er setzt sich an den Tisch.
:64. Er denkt an seinen Vater.
:65. Er denkt an die Säge.
:66. Er denkt an das Holz.
:67. „Morgen", sagt er.
:68. Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Er macht das Licht an.
:71. Die Säge steht noch an der Wand.
:72. Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Alles ist wie gestern.
:74. Er macht Kaffee.
:75. Er wartet.
:76. Er weiß es nicht.
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=== 2 ===
:A műhely
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik.
:3. December van, és hideg van.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt.
:5. Most egyedül dolgozik.
:6. Az apja októberben halt meg.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet.
:10. Ezt mondta neki az apja.
:11. „Le kell festened a hajót”
:12. Olaf igent mondott.
:13. De még nem kezdte el.
:14. A műhely falán van egy tábla.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát.
:17. Még nem törölte le az írást.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik.
:19. Október óta ott fekszik.
:20. Olaf még nem használta.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz.
:22. A víz szürke.
:23. A szélén jég van.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben.
:26. Vár.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi.
:30. Lassan dolgozik.
:31. Nem gondolkodik sokat.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret.
:33. A munkapadnál áll, és eszik.
:34. Nincs asztal a műhelyben.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.”
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton.
:37. Ma nem nevet.
:38. Az apjára gondol.
:39. Délután jön egy kis napfény.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik.
:41. Olaf látja ezt, és megáll.
:42. Szereti ezt.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet.
:45. Erősen tartja.
:46. Ránéz kint a halászhajóra.
:47. Újra leteszi az ecsetet.
:48. Még nem.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:50. Hazamegy.
:51. Már sötét van.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben.
:53. Lassan megy.
:54. Otthon leveszi a kabátját.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van.
:58. A hajóra gondol.
:59. Az apjára gondol.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.”
:61. Ezt már régóta gondolja.
:62. De még hisz benne.
:63. Ez fontos.
:64. Korán lefekszik.
:65. Jól alszik.
:66. Holnap reggel újra felkel.
:67. Újra elmegy a műhelybe.
:68. Az ecset az asztalon fekszik.
:69. A hajó a kikötőben fekszik.
:70. Minden olyan, mint mindig.
:71. Ez így jó.
:72. Vagy talán nem.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A műhely - Die Werkstatt
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van. - Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik. - Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. December van, és hideg van. - Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt. - Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Most egyedül dolgozik. - Jetzt arbeitet er allein.
:6. Az apja októberben halt meg. - Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik. - Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement. - Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet. - Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Ezt mondta neki az apja. - Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Le kell festened a hajót” - mondta az apja. - „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf igent mondott. - Olaf hat ja gesagt.
:13. De még nem kezdte el. - Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. A műhely falán van egy tábla. - An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”. - Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát. - Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Még nem törölte le az írást. - Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik. - Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Október óta ott fekszik. - Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf még nem használta. - Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz. - Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. A víz szürke. - Das Wasser ist grau.
:23. A szélén jég van. - Am Rand liegt Eis.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen. - Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben. - Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Vár. - Es wartet.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz. - Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket. - Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi. - Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Lassan dolgozik. - Er arbeitet langsam.
:31. Nem gondolkodik sokat. - Er denkt nicht viel nach.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret. - Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. A munkapadnál áll, és eszik. - Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Nincs asztal a műhelyben. - Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.” - Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton. - Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Ma nem nevet. - Heute lacht er nicht.
:38. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:39. Délután jön egy kis napfény. - Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik. - Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf látja ezt, és megáll. - Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Szereti ezt. - Er mag das.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit. - Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet. - Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Erősen tartja. - Er hält ihn fest.
:46. Ránéz kint a halászhajóra. - Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Újra leteszi az ecsetet. - Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Még nem. - Noch nicht.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:51. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben. - Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Lassan megy. - Er geht langsam.
:54. Otthon leveszi a kabátját. - Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz. - Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon. - Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van. - Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. A hajóra gondol. - Er denkt an das Boot.
:59. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.” - Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Ezt már régóta gondolja. - Das denkt er schon lange.
:62. De még hisz benne. - Aber er glaubt es noch.
:63. Ez fontos. - Das ist wichtig.
:64. Korán lefekszik. - Er geht früh ins Bett.
:65. Jól alszik. - Er schläft gut.
:66. Holnap reggel újra felkel. - Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Újra elmegy a műhelybe. - Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Az ecset az asztalon fekszik. - Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. A hajó a kikötőben fekszik. - Das Boot liegt im Hafen.
:70. Minden olyan, mint mindig. - Alles ist wie immer.
:71. Ez így jó. - Das ist gut so.
:72. Vagy talán nem. - Oder vielleicht nicht.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Werkstatt
:1. Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Jetzt arbeitet er allein.
:6. Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf hat ja gesagt.
:13. Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. Das Wasser ist grau.
:23. Am Rand liegt Eis.
:24. Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Es wartet.
:27. Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Er arbeitet langsam.
:31. Er denkt nicht viel nach.
:32. Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Heute lacht er nicht.
:38. Er denkt an seinen Vater.
:39. Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Er mag das.
:43. Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Er hält ihn fest.
:46. Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Noch nicht.
:49. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Er geht nach Hause.
:51. Es ist schon dunkel.
:52. Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Er geht langsam.
:54. Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. Er denkt an das Boot.
:59. Er denkt an seinen Vater.
:60. Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Das denkt er schon lange.
:62. Aber er glaubt es noch.
:63. Das ist wichtig.
:64. Er geht früh ins Bett.
:65. Er schläft gut.
:66. Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. Das Boot liegt im Hafen.
:70. Alles ist wie immer.
:71. Das ist gut so.
:72. Oder vielleicht nicht.
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=== 3 ===
:A csónak
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be.
:5. Ennek ellenére hideg volt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani.
:8. Soha nem fejezte be.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét.
:10. A gőz felszállt.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.”
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát.
:16. Még soha nem pipálta ki.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé.
:18. De nem csinálta meg.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte.
:22. Még nem volt itt az ideje.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot.
:28. Odakint még mindig sötét volt.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás.
:31. Nem fordult meg.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott.
:35. Az ablakon át látta az öblöt.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.”
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta.
:44. És egy kicsit nem.
:45. Délután világosabb lett.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette.
:55. Négy körül rendet rakott.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót.
:60. Odakint már megint sötét volt.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt.
:63. Szerette ezt a hangot.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét.
:68. Hideg volt.
:69. Mégis megitta.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit.
:71. A csónakra gondolt.
:72. Az apjára gondolt.
:73. Nem valami különösre – csak úgy.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel.
:76. De a szó helyesnek érződött.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csónak - Das Boot.
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett. - Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt. - Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra. - Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be. - Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Ennek ellenére hideg volt. - Trotzdem war es kalt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel. - Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani. - Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Soha nem fejezte be. - Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét. - Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. A gőz felszállt. - Der Dampf stieg auf.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával. - An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie. - Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde. - Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.” - Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát. - Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Még soha nem pipálta ki. - Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé. - „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. De nem csinálta meg. - Aber er machte es nicht.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett. - Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta. - Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte. - Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Még nem volt itt az ideje. - Es war noch nicht Zeit.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta. - Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket. - Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott. - Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott. - Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot. - Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Odakint még mindig sötét volt. - Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben. - Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás. - Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Nem fordult meg. - Er drehte sich nicht um.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét. - Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat. - Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott. - Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Az ablakon át látta az öblöt. - Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt. - Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött. - Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta. - „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett. - Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát. - Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.” - An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek. - Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta. - Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. És egy kicsit nem. - Und ein bisschen nicht.
:45. Délután világosabb lett. - Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra. - Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt. - Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette. - Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig. - „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra. - Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat. - Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte. - Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat. - Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette. - Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Négy körül rendet rakott. - Gegen vier räumte er auf.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére. - Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette. - Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta. - Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót. - Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Odakint már megint sötét volt. - Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt. - Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt. - Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Szerette ezt a hangot. - Er mochte dieses Geräusch.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította. - Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette. - Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni. - Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét. - Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Hideg volt. - Er war kalt.
:69. Mégis megitta. - Er trank ihn trotzdem.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit. - Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. A csónakra gondolt. - Er dachte an das Boot.
:72. Az apjára gondolt. - Er dachte an seinen Vater.
:73. Nem valami különösre – csak úgy. - Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt. - „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel. - Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. De a szó helyesnek érződött. - Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Boot.
:1. Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Trotzdem war es kalt.
:6. Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. Der Dampf stieg auf.
:11. An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. Aber er machte es nicht.
:19. Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Es war noch nicht Zeit.
:23. Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Er drehte sich nicht um.
:32. Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. Und ein bisschen nicht.
:45. Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Gegen vier räumte er auf.
:56. Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Er mochte dieses Geräusch.
:64. Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Er war kalt.
:69. Er trank ihn trotzdem.
:70. Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. Er dachte an das Boot.
:72. Er dachte an seinen Vater.
:73. Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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=== 4 ===
:A letakart szalagfűrész
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt.
:5. Maga sem tudta, miért.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok.
:11. Petter értett a fakeretekhez.
:12. Ez nem volt probléma.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét.
:17. Jó fa.
:18. Száraz fa.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani.
:23. Petter tudta.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve.
:39. A méretek stimmeltek.
:40. A kötések jól voltak kigondolva.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen.
:51. Egy ideig hallgatta.
:52. Aztán újra kikapcsolta.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e.
:54. Valószínűleg igen.
:55. Valószínűleg nem is.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul.
:65. Az egyháztanácsra gondolt.
:66. A sarokban lévő fára gondolt.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A letakart szalagfűrész - Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig. - Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt. - Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák. - Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt. - Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Maga sem tudta, miért. - Er wusste selbst nicht, warum.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést. - Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett. - Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik. - Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez. - An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok. - Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter értett a fakeretekhez. - Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Ez nem volt probléma. - Das war kein Problem.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi. - Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra. - Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt. - Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét. - Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Jó fa. - Gutes Holz.
:18. Száraz fa. - Trockenes Holz.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen. - Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva. - Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól. - Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani. - Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter tudta. - Petter wusste es.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt. - Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett. - Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte. - Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála. - Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt. - Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.” - Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor. - Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez. - Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket. - Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt. - Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet. - Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte. - Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt. - Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt. - Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve. - Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. A méretek stimmeltek. - Die Maße stimmten.
:40. A kötések jól voltak kigondolva. - Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna. - Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja. - Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban. - Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett. - Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen. - Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte. - Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat. - Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva. - Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot. - Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen. - Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Egy ideig hallgatta. - Er hörte eine Weile zu.
:52. Aztán újra kikapcsolta. - Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e. - Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:55. Valószínűleg nem is. - Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe. - Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig. - Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna. - So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta. - Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett. - Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve. - Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett. - Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük. - Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul. - Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Az egyháztanácsra gondolt. - Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. A sarokban lévő fára gondolt. - Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt. - Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta. - Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül. - Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt. - Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra. - Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon. - Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban. - Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen. - Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni. - Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi. - Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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:Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Er wusste selbst nicht, warum.
:6. Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Das war kein Problem.
:13. Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Gutes Holz.
:18. Trockenes Holz.
:19. Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter wusste es.
:24. Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. Die Maße stimmten.
:40. Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Er hörte eine Weile zu.
:52. Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Wahrscheinlich schon.
:55. Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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=== 5 ===
:Torben és a jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni.
:2. Hagytam sikítani.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett.
:4. Torben semminek sem nevezte.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén.
:8. Torben odanézett.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt.
:10. Ez legalább fizetve volt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt.
:13. Nem – ez nem volt igaz.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben.
:15. Torben letette a reszelőt.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.”
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.”
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz.
:21. Nem kérdezte meg.
:22. Már nem is kérdezhette meg.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott.
:24. Szerette az esőt a bádogon.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt.
:32. Négyujjnyi.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte.
:34. Vagy több.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:50. Aztán visszatette.
:51. Még nem.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta.
:58. Valószínűleg igen.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani.
:60. A ház felé vezető úton megint esett.
:61. Az öböl már nem volt látható.
:62. Azt gondolta: holnap.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet.
:66. Hidegen itta meg.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé.
:68. Ott ült, amíg besötétedett.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot.
:73. Még nem.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Torben és a jolle - Torben und die Jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni. - Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Hagytam sikítani. - Er ließ sie schreien.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett. - Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben semminek sem nevezte. - Torben nannte es gar nichts.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki. - Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú. - Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén. - Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben odanézett. - Torben sah hin.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt. - Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Ez legalább fizetve volt. - Das war wenigstens bezahlt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt. - Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt. - Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nem – ez nem volt igaz. - Nein – das stimmte nicht.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben. - Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben letette a reszelőt. - Torben legte die Feile ab.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket. - Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget. - Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.” - Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.” - Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz. - Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Nem kérdezte meg. - Er hatte nicht gefragt.
:22. Már nem is kérdezhette meg. - Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott. - Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Szerette az esőt a bádogon. - Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja. - Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg. - Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva. - Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott. - Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt. - Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást. - Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt. - Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Négyujjnyi. - Vier Fingerbreit.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte. - Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Vagy több. - Oder mehr.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna. - Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott. - Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül. - Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki. - Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek. - Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért. - Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva. - Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt. - Die Bucht lag blank und still.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon. - Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg. - Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek. - Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit. - Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt. - Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára. - Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Aztán visszatette. - Dann legte er ihn zurück.
:51. Még nem. - Noch nicht.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta. - Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el. - Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt. - Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb. - Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta. - Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta. - Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani. - Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. A ház felé vezető úton megint esett. - Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Az öböl már nem volt látható. - Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Azt gondolta: holnap. - Er dachte: Morgen.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított. - Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz. - Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet. - Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Hidegen itta meg. - Er trank ihn kalt.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé. - In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Ott ült, amíg besötétedett. - Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje. - Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert. - Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra. - Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot. - Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Még nem. - Noch nicht.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Torben und die Jolle
:1. Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Er ließ sie schreien.
:3. Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben nannte es gar nichts.
:5. Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben sah hin.
:9. Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Das war wenigstens bezahlt.
:11. Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nein – das stimmte nicht.
:14. Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben legte die Feile ab.
:16. Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Er hatte nicht gefragt.
:22. Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Vier Fingerbreit.
:33. Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Oder mehr.
:35. Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Die Bucht lag blank und still.
:43. Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Dann legte er ihn zurück.
:51. Noch nicht.
:52. Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Wahrscheinlich schon.
:59. Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Er dachte: Morgen.
:63. Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Er trank ihn kalt.
:67. In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Noch nicht.
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== 96 ==
=== 1 ===
:Osztályterem négy
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít.
:2. Délután háromkor kezd.
:3. A gyerekek akkor már elmentek.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található.
:6. Anna négy éve dolgozik itt.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló.
:8. A 4a osztályba járt.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg.
:10. Nyolcéves volt.
:11. Súlyos betegsége volt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt.
:14. Most már nem sír.
:15. Dolgozik.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel.
:19. A víz tisztítószerszagú.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja.
:23. Ez az utolsó helyisége.
:24. Ez volt Tim osztályterme.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját.
:26. A terem nem nagy.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne.
:28. A falak világossárgák.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ.
:30. Anna leteszi a vödröt.
:31. Leül egy székre.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki.
:34. Anna erre a helyre néz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának.
:37. Néhány percig ott ül.
:38. Nem mond semmit.
:39. Timre gondol.
:40. Aztán Anna feláll.
:41. Fogja a felmosót.
:42. Felmossa a padlót.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.”
:46. „Szia” – mondja Vera.
:47. Anna int.
:48. Egyedül dolgozik tovább.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van.
:50. Mindent tisztára takarított.
:51. Kiüríti a vödröt.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe.
:53. Aztán felveszi a kabátját.
:54. A kabát zöld.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron.
:56. Még világos van.
:57. Néhány levél fekszik a földön.
:58. Anna hazamegy.
:59. Az út tíz percig tart.
:60. Otthon teát készít.
:61. Az asztalnál ül és iszik.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről.
:63. Tim nevet a fényképen.
:64. Piros póló van rajta.
:65. Anna nézi a fényképet.
:66. Holnap újra eljön.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Osztályterem négy - Klassenraum vier
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít. - Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Délután háromkor kezd. - Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. A gyerekek akkor már elmentek. - Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park. - Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található. - Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna négy éve dolgozik itt. - Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló. - Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. A 4a osztályba járt. - Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg. - Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Nyolcéves volt. - Er war acht Jahre alt.
:11. Súlyos betegsége volt. - Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt. - Das war sehr schlimm.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt. - Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Most már nem sír. - Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Dolgozik. - Sie arbeitet.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja. - Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek. - Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel. - Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. A víz tisztítószerszagú. - Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét. - Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez. - Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja. - Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Ez az utolsó helyisége. - Das ist ihr letzter Raum.
:24. Ez volt Tim osztályterme. - Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját. - Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. A terem nem nagy. - Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne. - Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. A falak világossárgák. - Die Wände sind hellgelb.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ. - Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna leteszi a vödröt. - Anna stellt den Eimer ab.
:31. Leül egy székre. - Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült. - Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki. - Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna erre a helyre néz. - Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet. - Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának. - Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Néhány percig ott ül. - Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:39. Timre gondol. - Sie denkt an Tim.
:40. Aztán Anna feláll. - Dann steht Anna auf.
:41. Fogja a felmosót. - Sie nimmt den Mopp.
:42. Felmossa a padlót. - Sie putzt den Boden.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön. - Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera. - „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.” - „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Szia” – mondja Vera. - „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna int. - Anna winkt.
:48. Egyedül dolgozik tovább. - Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van. - Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Mindent tisztára takarított. - Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Kiüríti a vödröt. - Sie leert den Eimer aus.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe. - Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Aztán felveszi a kabátját. - Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. A kabát zöld. - Die Jacke ist grün.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron. - Anna geht durch den Schulhof.
:56. Még világos van. - Es ist noch hell.
:57. Néhány levél fekszik a földön. - Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna hazamegy. - Anna geht nach Hause.
:59. Az út tíz percig tart. - Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Otthon teát készít. - Zu Hause macht sie Tee.
:61. Az asztalnál ül és iszik. - Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről. - Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim nevet a fényképen. - Tim lacht auf dem Foto.
:64. Piros póló van rajta. - Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna nézi a fényképet. - Anna schaut das Foto an.
:66. Holnap újra eljön. - Morgen kommt sie wieder.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Klassenraum vier
:1. Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Er war acht Jahre alt.
:11. Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Das war sehr schlimm.
:13. Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Sie arbeitet.
:16. Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Das ist ihr letzter Raum.
:24. Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. Die Wände sind hellgelb.
:29. Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna stellt den Eimer ab.
:31. Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Sie sagt nichts.
:39. Sie denkt an Tim.
:40. Dann steht Anna auf.
:41. Sie nimmt den Mopp.
:42. Sie putzt den Boden.
:43. Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna winkt.
:48. Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Sie leert den Eimer aus.
:52. Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. Die Jacke ist grün.
:55. Anna geht durch den Schulhof.
:56. Es ist noch hell.
:57. Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna geht nach Hause.
:59. Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Zu Hause macht sie Tee.
:61. Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim lacht auf dem Foto.
:64. Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna schaut das Foto an.
:66. Morgen kommt sie wieder.
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=== 2 ===
:Zimmer tizenöt
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége.
:5. Az idősek otthonának három emelete van.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik.
:7. Ott volt Karl, a férje.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát.
:11. Ez nagyon fájt neki.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában.
:15. Elvállalta az állást.
:16. Senki sem kérdezte, miért.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után.
:22. Lassan és gondosan dolgozik.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?”
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.”
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe.
:37. Három percig ül.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat.
:39. Csend van.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.”
:44. Birgit röviden ránéz.
:45. „Jól van?”
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt.
:51. Most felveszi a kabátját.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át.
:54. Odakint hideg van és sötét.
:55. Az utca majdnem üres.
:56. Egy busz elhalad mellette.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog.
:58. Az út tizenöt percig tart.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta.
:62. Petra röviden ránéz.
:63. Aztán lefekszik.
:64. Néha gyorsan elalszik.
:65. Néha sokáig ébren fekszik.
:66. De holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Zimmer tizenöt - Zimmer fünfzehn
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik. - Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be. - Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja. - Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége. - Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Az idősek otthonának három emelete van. - Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik. - Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Ott volt Karl, a férje. - Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg. - Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni. - Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát. - Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Ez nagyon fájt neki. - Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá. - Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott. - Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában. - Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Elvállalta az állást. - Sie hat die Stelle genommen.
:16. Senki sem kérdezte, miért. - Niemand hat gefragt warum.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel. - Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad. - Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak. - Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van. - Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után. - Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Lassan és gondosan dolgozik. - Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll. - Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne. - Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van. - Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja. - Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt. - Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot. - Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt. - Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?” - Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.” - Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel. - Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra. - Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba. - Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll. - Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe. - Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Három percig ül. - Sie sitzt drei Minuten.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat. - Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Csend van. - Es ist still.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót. - Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér. - Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi. - „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.” - „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit röviden ránéz. - Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Jól van?” - „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra. - „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy. - Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót. - Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van. - Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt. - Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Most felveszi a kabátját. - Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi. - Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át. - Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Odakint hideg van és sötét. - Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Az utca majdnem üres. - Die Straße ist fast leer.
:56. Egy busz elhalad mellette. - Ein Bus fährt vorbei.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog. - Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Az út tizenöt percig tart. - Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig. - Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon. - Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta. - Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra röviden ránéz. - Petra schaut es kurz an.
:63. Aztán lefekszik. - Dann geht sie ins Bett.
:64. Néha gyorsan elalszik. - Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Néha sokáig ébren fekszik. - Manchmal liegt sie lange wach.
:66. De holnap újra eljön. - Aber morgen kommt sie wieder.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Zimmer fünfzehn
:1. Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Sie hat die Stelle genommen.
:16. Niemand hat gefragt warum.
:17. Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Sie sitzt drei Minuten.
:38. Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Es ist still.
:40. Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Die Straße ist fast leer.
:56. Ein Bus fährt vorbei.
:57. Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra schaut es kurz an.
:63. Dann geht sie ins Bett.
:64. Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Manchmal liegt sie lange wach.
:66. Aber morgen kommt sie wieder.
|}
=== 3 ===
:A sportcsarnok
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás.
:10. Nem csak ezért.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon.
:15. Egy októberi szerda volt.
:16. Lena szíve megállt.
:17. Még csak tizenhat éves volt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg.
:22. A régi már nem törölt jól.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül.
:24. Nincs szüksége közben zenére.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra.
:30. A padlót nézi.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül.
:32. Egyszerűen csak néz.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment.
:36. Öt percig ülve marad a padon.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza.
:39. Aztán tovább töröl.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?”
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.”
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította.
:51. Tizenegyre elkészül.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba.
:53. A víz zúgva folyik le.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot.
:59. De tudja, hol van.
:60. Felveszi a kabátját.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul.
:64. Odakint halkan esik az eső.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében.
:66. Kemal hazamegy.
:67. Az út gyalog húsz percig tart.
:68. Minden este végigmegy rajta.
:69. Ma Lena nevetésére gondol.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta.
:71. Ez furcsa, gondolja.
:72. De így van.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A sportcsarnok - Die Sporthalle
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához. - Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből. - Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van. - Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka. - Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat. - Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban. - Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát. - Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt. - Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás. - Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nem csak ezért. - Nicht nur deshalb.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után. - Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához. - Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte. - Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon. - Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Egy októberi szerda volt. - Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Lena szíve megállt. - Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Még csak tizenhat éves volt. - Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített. - Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el. - Kemal hat das nie vergessen.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót. - Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg. - Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. A régi már nem törölt jól. - Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül. - Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Nincs szüksége közben zenére. - Er braucht keine Musik dabei.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja. - Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl. - Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett. - Hier war Lena, als sie fiel.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen. - Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra. - Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. A padlót nézi. - Er schaut auf den Boden.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül. - Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Egyszerűen csak néz. - Er schaut einfach.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett. - Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő. - „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment. - Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Öt percig ülve marad a padon. - Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot. - Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza. - Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Aztán tovább töröl. - Dann wischt er weiter.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón. - Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből. - Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet. - „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal. - „Ja", sagt Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?” - „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.” - „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót. - Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább. - Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből. - Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat. - Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította. - Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Tizenegyre elkészül. - Um elf ist er fertig.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba. - Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. A víz zúgva folyik le. - Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe. - Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt. - Dann schaltet er das Licht aus.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég. - In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz. - Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot. - Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. De tudja, hol van. - Aber er weiß, wo er ist.
:60. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre. - Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni. - Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul. - Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Odakint halkan esik az eső. - Draußen regnet es leise.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében. - Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal hazamegy. - Kemal geht nach Hause.
:67. Az út gyalog húsz percig tart. - Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Minden este végigmegy rajta. - Er geht ihn jeden Abend.
:69. Ma Lena nevetésére gondol. - Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta. - Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Ez furcsa, gondolja. - Das ist seltsam, denkt er.
:72. De így van. - Aber es stimmt.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Sporthalle
:1. Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nicht nur deshalb.
:11. Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal hat das nie vergessen.
:20. Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Er braucht keine Musik dabei.
:25. Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Hier war Lena, als sie fiel.
:28. Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. Er schaut auf den Boden.
:31. Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Er schaut einfach.
:33. Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Dann wischt er weiter.
:40. Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Ja", sagt Kemal.
:44. „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Um elf ist er fertig.
:52. Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Dann schaltet er das Licht aus.
:56. In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. Aber er weiß, wo er ist.
:60. Er zieht seine Jacke an.
:61. Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Draußen regnet es leise.
:65. Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal geht nach Hause.
:67. Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Er geht ihn jeden Abend.
:69. Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Das ist seltsam, denkt er.
:72. Aber es stimmt.
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=== 4 ===
:A terem
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka.
:5. Egyszerűen így van.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége.
:14. De nem állt fel többé.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben.
:18. Aztán abbahagyta.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült.
:28. Három percre, nem tovább.
:29. Az ülés nem volt rituálé.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki.
:34. Még mindig hitt benne.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt.
:39. „Mára kész?”, kérdezte.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett.
:42. „Jól néz ki a padló.”
:43. „Rendben van”, mondta Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba.
:46. Aztán egyedül volt.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt.
:51. A víz zúgva folyt le.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta.
:60. Ennek ellenére lassan ment.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e.
:64. Természetesen eljön.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz.
:66. Befordult a saját utcájába.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt.
:69. Meleg volt és fölösleges.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba.
:71. Égve hagyta a villanyt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A terem - Der Saal
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek. - Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset. - Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi. - Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka. - Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Egyszerűen így van. - Es ist einfach so.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak. - Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép. - Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót. - Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart. - Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére. - Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén. - Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot. - Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége. - Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. De nem állt fel többé. - Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy. - Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt. - Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben. - Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Aztán abbahagyta. - Dann hörte er auf damit.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból. - Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia. - Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért. - Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe. - Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken. - Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították. - Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában. - Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának. - Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült. - Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Három percre, nem tovább. - Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Az ülés nem volt rituálé. - Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki. - Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban. - Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette. - Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki. - Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Még mindig hitt benne. - Er glaubte es noch.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban. - Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait. - Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt. - Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Mára kész?”, kérdezte. - „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas. - „Fast", sagte Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett. - Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Jól néz ki a padló.” - „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Rendben van”, mondta Thomas. - „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment. - Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba. - Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Aztán egyedül volt. - Dann war er allein.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt. - Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat. - Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon. - Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt. - Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. A víz zúgva folyt le. - Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette. - Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott. - Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot. - Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben. - Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta. - Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött. - Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott. - Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta. - Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Ennek ellenére lassan ment. - Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett. - In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve. - Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e. - Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Természetesen eljön. - Natürlich würde er kommen.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz. - Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Befordult a saját utcájába. - Er bog in seine Straße ein.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított. - Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt. - Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Meleg volt és fölösleges. - Es war warm und unnötig.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba. - Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Égve hagyta a villanyt. - Er ließ das Licht brennen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Saal
:1. Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Es ist einfach so.
:6. Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Dann hörte er auf damit.
:19. Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Er glaubte es noch.
:35. Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Fast", sagte Thomas.
:41. Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Dann war er allein.
:47. Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Natürlich würde er kommen.
:65. Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Er bog in seine Straße ein.
:67. Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Es war warm und unnötig.
:70. Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Er ließ das Licht brennen.
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=== 5 ===
:Tizennegyedik sorozat
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik.
:4. Már nem visel kesztyűt.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve.
:15. Marta nem volt ott.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna.
:18. „Nem szenvedett” – mondta.
:19. Marta ezt soha nem hitte el.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett.
:31. Nem tartotta meg.
:32. Öt perc.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne.
:41. „Mi történt?”
:42. „Egy részeg.”
:43. „Rendőrség?”
:44. „Igen” – mondja Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött.
:64. Nem néz oda.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tizennegyedik sorozat - Reihe vierzehn
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt. - Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet. - Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik. - Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Már nem visel kesztyűt. - Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna. - Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart. - Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként. - Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia. - Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul. - Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul. - Marta steht nie lange still.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki. - Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél. - Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült. - Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve. - Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta nem volt ott. - Marta war nicht dabei.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton. - Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna. - Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Nem szenvedett” – mondta. - „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta ezt soha nem hitte el. - Marta hat das nie geglaubt.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni. - Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől. - Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni. - Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik. - Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban. - Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta. - Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre. - Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta. - Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy. - Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami. - Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett. - Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Nem tartotta meg. - Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Öt perc. - Fünf Minuten.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt. - Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy. - Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad. - Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül. - Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró. - Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának. - Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos. - Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne. - „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Mi történt?” - „Was denn?"
:42. „Egy részeg.” - „Betrunkener."
:43. „Rendőrség?” - „Polizei?"
:44. „Igen” – mondja Radek. - „Ja", sagt Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi. - Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét. - Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket. - Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba. - Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga. - Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz. - Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés. - Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja. - Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel. - An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve. - Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel. - Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe. - Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik. - Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem. - Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna. - Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben. - An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar. - Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé. - Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött. - Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Nem néz oda. - Sie schaut nicht hin.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük. - Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Reihe vierzehn
:1. Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta steht nie lange still.
:11. Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta war nicht dabei.
:16. Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta hat das nie geglaubt.
:20. Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Fünf Minuten.
:33. Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Was denn?"
:42. „Betrunkener."
:43. „Polizei?"
:44. „Ja", sagt Radek.
:45. Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Sie schaut nicht hin.
:65. Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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== 97 ==
=== 1 ===
:A tűz a kertben
:1. Toni visszatér a faluba.
:2. Régóta nem látta a falut.
:3. El akarja adni a régi házat.
:4. A ház a nagyanyjáé.
:5. A nagyanyja meghalt.
:6. A ház előtt egy nő áll.
:7. Fekete haja van.
:8. Elena a neve.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni.
:12. Elena elmegy.
:13. Toni utána néz.
:14. Este Toni a ház előtt ül.
:15. Forróság van.
:16. A nap lemegy.
:17. Aztán Elena visszatér.
:18. „Sajnálom”, mondja.
:19. Toni nem mond semmit.
:20. Elena leül mellé.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet.
:22. Együtt isznak.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni.
:25. „És aztán megint elmész?”
:26. „Igen.”
:27. Csend van.
:28. Elena ránéz.
:29. Aztán megcsókolja.
:30. Toni meglepődik.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni.
:33. De Elena marad.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben.
:35. A fák nagyok és öregek.
:36. Elena ételt hoz.
:37. Toni bort hoz.
:38. Beszélgetnek és nevetnek.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?”
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?”
:41. „Nem.”
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena.
:44. „Régi. Semmi.”
:45. Elena fogja a kezét.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben.
:47. Az ég kék.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok.
:49. De nem mondja ki.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez.
:51. Az ablakhoz megy.
:52. A kert ég.
:53. Toni kiszalad.
:54. Meglátja Elena apját.
:55. A férfi a tűz előtt áll.
:56. Nem tesz semmit.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni.
:58. Elena is kijön.
:59. Nem mond semmit.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni.
:61. Elena nem néz rá.
:62. Toni megérti.
:63. Visszamegy a házba.
:64. Összepakolja a bőröndjét.
:65. Gyorsan megy.
:66. Elena az ajtóban áll.
:67. „Maradj”, mondja.
:68. „Nem”, mondja Toni.
:69. Ránéz.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt.
:71. Kimegy.
:72. Elindul az autóval.
:73. A tükörben látja a tüzet.
:74. Nem néz vissza.
:75. Rómában néha Elenára gondol.
:76. Nem ír neki.
:77. Ő sem ír.
:78. A kert eltűnt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A tűz a kertben - Das Feuer im Garten
:1. Toni visszatér a faluba. - Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Régóta nem látta a falut. - Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. El akarja adni a régi házat. - Er will das alte Haus verkaufen.
:4. A ház a nagyanyjáé. - Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. A nagyanyja meghalt. - Seine Großmutter ist tot.
:6. A ház előtt egy nő áll. - Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Fekete haja van. - Sie hat schwarze Haare.
:8. Elena a neve. - Ihr Name ist Elena.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni. - „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena. - „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni. - „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena elmegy. - Elena geht weg.
:13. Toni utána néz. - Toni schaut ihr nach.
:14. Este Toni a ház előtt ül. - Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Forróság van. - Es ist heiß.
:16. A nap lemegy. - Die Sonne geht unter.
:17. Aztán Elena visszatér. - Dann kommt Elena zurück.
:18. „Sajnálom”, mondja. - „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni nem mond semmit. - Toni sagt nichts.
:20. Elena leül mellé. - Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet. - Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Együtt isznak. - Sie trinken zusammen.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena. - „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni. - „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „És aztán megint elmész?” - „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Igen.” - „Ja."
:27. Csend van. - Es ist still.
:28. Elena ránéz. - Elena schaut ihn an.
:29. Aztán megcsókolja. - Dann küsst sie ihn.
:30. Toni meglepődik. - Toni ist überrascht.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena. - „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni. - „Vielleicht", sagt Toni.
:33. De Elena marad. - Aber sie bleibt.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben. - Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. A fák nagyok és öregek. - Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena ételt hoz. - Elena bringt Essen.
:37. Toni bort hoz. - Toni bringt Wein.
:38. Beszélgetnek és nevetnek. - Sie reden und lachen.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?” - Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?” - „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nem.” - „Nein."
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén. - Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena. - „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Régi. Semmi.” - „Alt. Nichts."
:45. Elena fogja a kezét. - Elena hält seine Hand.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben. - Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Az ég kék. - Der Himmel ist blau.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok. - Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. De nem mondja ki. - Aber er sagt es nicht.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez. - In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Az ablakhoz megy. - Er geht zum Fenster.
:52. A kert ég. - Der Garten brennt.
:53. Toni kiszalad. - Toni läuft hinaus.
:54. Meglátja Elena apját. - Er sieht Elenas Vater.
:55. A férfi a tűz előtt áll. - Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Nem tesz semmit. - Er macht nichts.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni. - „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena is kijön. - Elena kommt auch raus.
:59. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni. - „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena nem néz rá. - Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni megérti. - Toni versteht.
:63. Visszamegy a házba. - Er geht zurück ins Haus.
:64. Összepakolja a bőröndjét. - Er packt seinen Koffer.
:65. Gyorsan megy. - Es geht schnell.
:66. Elena az ajtóban áll. - Elena steht in der Tür.
:67. „Maradj”, mondja. - „Bleib", sagt sie.
:68. „Nem”, mondja Toni. - „Nein", sagt Toni.
:69. Ránéz. - Er schaut sie an.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt. - Dann nimmt er den Koffer.
:71. Kimegy. - Er geht raus.
:72. Elindul az autóval. - Er fährt los.
:73. A tükörben látja a tüzet. - Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Nem néz vissza. - Er schaut nicht zurück.
:75. Rómában néha Elenára gondol. - In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Nem ír neki. - Er schreibt ihr nicht.
:77. Ő sem ír. - Sie schreibt auch nicht.
:78. A kert eltűnt. - Der Garten ist weg.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Das Feuer im Garten
:1. Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. Er will das alte Haus verkaufen.
:4. Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. Seine Großmutter ist tot.
:6. Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Sie hat schwarze Haare.
:8. Ihr Name ist Elena.
:9. „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena geht weg.
:13. Toni schaut ihr nach.
:14. Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Es ist heiß.
:16. Die Sonne geht unter.
:17. Dann kommt Elena zurück.
:18. „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni sagt nichts.
:20. Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Sie trinken zusammen.
:23. „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Ja."
:27. Es ist still.
:28. Elena schaut ihn an.
:29. Dann küsst sie ihn.
:30. Toni ist überrascht.
:31. „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Vielleicht", sagt Toni.
:33. Aber sie bleibt.
:34. Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena bringt Essen.
:37. Toni bringt Wein.
:38. Sie reden und lachen.
:39. Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nein."
:42. Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Alt. Nichts."
:45. Elena hält seine Hand.
:46. Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Der Himmel ist blau.
:48. Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. Aber er sagt es nicht.
:50. In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Er geht zum Fenster.
:52. Der Garten brennt.
:53. Toni läuft hinaus.
:54. Er sieht Elenas Vater.
:55. Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Er macht nichts.
:57. „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena kommt auch raus.
:59. Sie sagt nichts.
:60. „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni versteht.
:63. Er geht zurück ins Haus.
:64. Er packt seinen Koffer.
:65. Es geht schnell.
:66. Elena steht in der Tür.
:67. „Bleib", sagt sie.
:68. „Nein", sagt Toni.
:69. Er schaut sie an.
:70. Dann nimmt er den Koffer.
:71. Er geht raus.
:72. Er fährt los.
:73. Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Er schaut nicht zurück.
:75. In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Er schreibt ihr nicht.
:77. Sie schreibt auch nicht.
:78. Der Garten ist weg.
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=== 2 ===
:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország)
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat.
:2. Hét éve nem látta már a házat.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment.
:12. Nico nem futott utána.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek.
:15. Aztán lépéseket hallott.
:16. Giulia megint ott volt.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.”
:22. „És a liget?”
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.”
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit.
:25. Nagyon nagy csend volt.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia.
:28. „Talán”, válaszolta Nico.
:29. De Giulia nem ment el.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt.
:32. Együtt ettek és beszélgettek.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget.
:36. „Mi ez?”, kérdezte.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.”
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.”
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat.
:46. Nico kiszaladt.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt.
:48. Balta volt a kezében.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból.
:51. Nem mondott semmit.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico.
:53. Giulia nem válaszolt.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre.
:55. Akkor mindent megértett.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:57. Ez nem tartott sokáig.
:58. Giulia az ajtóban állt.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico.
:61. Röviden ránézett.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult.
:63. Giulia nem mozdult.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat.
:65. Nem nézett vissza.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország) - Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat. - Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Hét éve nem látta már a házat. - Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett. - Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt. - Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt. - Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico. - „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány. - „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek. - Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt. - Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico. - „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment. - „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico nem futott utána. - Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon. - Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek. - Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Aztán lépéseket hallott. - Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia megint ott volt. - Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico. - „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki. - Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.” - „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „És a liget?” - „Und der Hain?"
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.” - „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit. - Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Nagyon nagy csend volt. - Es war sehr still.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult. - Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia. - „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Talán”, válaszolta Nico. - „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. De Giulia nem ment el. - Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak. - Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt. - Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Együtt ettek és beszélgettek. - Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico. - „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia. - „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget. - Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Mi ez?”, kérdezte. - „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.” - „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt. - Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg. - Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.” - Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico. - „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt. - Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott. - In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat. - Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico kiszaladt. - Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt. - Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Balta volt a kezében. - Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico. - „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból. - Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Nem mondott semmit. - Sie hat nichts gesagt.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico. - „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia nem válaszolt. - Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre. - Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Akkor mindent megértett. - Dann hat er alles verstanden.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Ez nem tartott sokáig. - Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia az ajtóban állt. - Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta. - „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico. - „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Röviden ránézett. - Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult. - Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia nem mozdult. - Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat. - Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Nem nézett vissza. - Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól. - In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának. - Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket. - Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről. - Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „Und der Hain?"
:23. „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Es war sehr still.
:26. Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Sie hat nichts gesagt.
:52. „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Dann hat er alles verstanden.
:56. Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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=== 3 ===
:Maratea szőlőskertje
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?”
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.”
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta.
:10. Sofia megvonta a vállát.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett.
:29. „Ez hiba volt”, mondta.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?”
:37. „Nincs. És neked?”
:38. „Nincs.”
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.”
:42. „Melyik kerítéstől?”
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.”
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt.
:47. De maradt.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű.
:51. A szőlőskert égett.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia.
:58. „Ez az én földem!”
:59. „Már nincs ott semmi.”
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt.
:63. „Maradj még egy éjszakát.”
:64. „Nem.”
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla.
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:Maratea szőlőskertje - Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát. - Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben. - Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt. - Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott. - Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna. - „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?” - Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.” - „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta. - Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta. - „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia megvonta a vállát. - Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton. - Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta. - Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott. - Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak. - Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton. - Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva. - Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő. - „Warst du aber", antwortete er.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna. - Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie. - Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták. - Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia. - „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan. - „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent. - Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt. - Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb. - Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit. - Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett. - Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Ez hiba volt”, mondta. - „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő. - „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra. - Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett. - Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket. - Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott. - Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat. - Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?” - Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nincs. És neked?” - „Nein. Und du?"
:38. „Nincs.” - „Nein."
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak. - Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén. - Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.” - „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Melyik kerítéstől?” - „Welcher Zaun?"
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.” - „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá. - Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük. - Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt. - Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. De maradt. - Aber er blieb.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt. - In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét. - Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű. - Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. A szőlőskert égett. - Das Weinfeld brannte.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni. - Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék. - Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul. - Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco. - „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg. - Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia. - „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Ez az én földem!” - „Das ist mein Land!"
:59. „Már nincs ott semmi.” - „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített. - Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt. - Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Maradj még egy éjszakát.” - „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nem.” - „Nein."
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit. - Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort. - Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet. - Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart. - Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül. - Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt. - In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt. - Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának. - Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla. - Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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:Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Warst du aber", antwortete er.
:19. Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nein. Und du?"
:38. „Nein."
:39. Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Welcher Zaun?"
:43. „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. Aber er blieb.
:48. In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. Das Weinfeld brannte.
:52. Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Das ist mein Land!"
:59. „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nein."
:65. Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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=== 4 ===
:Tortolì tengere
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte.
:6. A nő nem nézett fel.
:7. „Dolgozom.”
:8. „Ez az apám csónakja.”
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját.
:11. Nyelt egyet.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?”
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.”
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.”
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.”
:24. „Mindenkinek van lehetősége.”
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte.
:28. Visszaadta neki az üveget.
:29. „Nem.”
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná.
:32. Nem húzódott vissza.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta.
:34. Aztán visszacsókolta.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia.
:40. „Már nem tudom pontosan.”
:41. Ránézett, mosoly nélkül.
:42. „Ezt elhiszem neked.”
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tortolì tengere - Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat. - Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte. - Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt. - Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna. - Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte. - „Was machst du hier?", fragte er.
:6. A nő nem nézett fel. - Sie sah nicht auf.
:7. „Dolgozom.” - „Ich arbeite."
:8. „Ez az apám csónakja.” - „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös. - Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját. - „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Nyelt egyet. - Er schluckte.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?” - „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.” - „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása. - Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték. - Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna. - Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna. - Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt. - Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt. - Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta. - „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.” - „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében. - Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.” - „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Mindenkinek van lehetősége.” - „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz. - Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben. - Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte. - „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Visszaadta neki az üveget. - Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nem.” - „Nein."
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja. - Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná. - Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Nem húzódott vissza. - Sie wich nicht zurück.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta. - „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Aztán visszacsókolta. - Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni. - Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt. - Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre. - Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük. - Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia. - „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Már nem tudom pontosan.” - „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Ránézett, mosoly nélkül. - Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Ezt elhiszem neked.” - „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Was machst du hier?", fragte er.
:6. Sie sah nicht auf.
:7. „Ich arbeite."
:8. „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Er schluckte.
:12. „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nein."
:30. Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Sie wich nicht zurück.
:33. „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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=== 5 ===
:Az ispica-i mandulák (Szicília)
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.”
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.”
:11. Luca nem válaszolt.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „Hogy eladjam a házat.”
:22. „És aztán?”
:23. Luca még egyszer ivott.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna.
:29. A lány hagyta.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt.
:37. A lány először nevetett igazán.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.”
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?”
:42. „Nem akarom tudni.”
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.”
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett.
:45. „És te – te mit mondtál?”
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet.
:47. „Semmit.”
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel.
:55. Nem állt Luca és az apja közé.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca.
:57. Senki sem válaszolt.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt.
:61. „Maradj holnapig.”
:62. „Túl sokáig maradtam.”
:63. Nem csókolta meg.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá.
:65. Aztán elhajtott.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe.
:67. Nem állt meg.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az ispica-i mandulák (Szicília) - Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta. - Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott. - Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek. - Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt. - Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt. - Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso. - Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet. - „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.” - „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni. - Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.” - „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Luca nem válaszolt. - Er antwortete nicht.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni. - Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna. - Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni. - In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta. - Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna. - Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem. - Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben. - Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle. - Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Hogy eladjam a házat.” - „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „És aztán?” - „Und dann?"
:23. Luca még egyszer ivott. - Er trank noch einmal.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott. - Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül. - Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót. - Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő. - Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna. - Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. A lány hagyta. - Sie ließ es zu.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni. - Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát. - Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta. - Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek. - Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el. - Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges. - Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt. - Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. A lány először nevetett igazán. - Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.” - „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt. - Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult. - An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?” - „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Nem akarom tudni.” - „Ich will es nicht wissen."
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.” - „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett. - Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „És te – te mit mondtál?” - „Und du – was hast du gesagt?"
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet. - Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Semmit.” - „Gar nichts."
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta. - Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie. - Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt. - In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt. - Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga. - Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás. - Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel. - Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Nem állt Luca és az apja közé. - Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca. - „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Senki sem válaszolt. - Niemand antwortete.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának. - Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített. - Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt. - Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Maradj holnapig.” - „Bleib bis morgen."
:62. „Túl sokáig maradtam.” - „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Nem csókolta meg. - Er küsste sie nicht.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá. - Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe. - Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Nem állt meg. - Er hielt nicht an.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba. - In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia. - Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt. - Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna. - Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával. - Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Er antwortete nicht.
:12. Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „Und dann?"
:23. Er trank noch einmal.
:24. Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. Sie ließ es zu.
:30. Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Ich will es nicht wissen."
:43. „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „Und du – was hast du gesagt?"
:46. Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Gar nichts."
:48. Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Niemand antwortete.
:58. Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Bleib bis morgen."
:62. „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Er küsste sie nicht.
:64. Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Dann fuhr er.
:66. Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Er hielt nicht an.
:68. In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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== 98 ==
=== 1 ===
:Az almák
:1. Anna a kertben áll.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket.
:3. A fa nagy és öreg.
:4. Josef ültette ezt a fát.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt.
:6. Anna most egyedül dolgozik.
:7. Ma Karl jön.
:8. Karl Josef öccse.
:9. Tegnap telefonált.
:10. Segíteni akar.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála.
:13. „Szia, Anna” – mondja.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő.
:15. Anna örül, hogy itt van.
:16. De ezt nem mondja ki.
:17. Karl megnézi a fát.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja.
:19. „Igen” – mondja Anna.
:20. Ad neki egy kosarat.
:21. Együtt dolgoznak.
:22. Karl magas és erős.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat.
:24. Anna az alsókat szedi.
:25. Ma meleg van.
:26. Süt a nap, és forróság van.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát.
:30. „Tudom” – mondja halkan.
:31. Aztán tovább dolgoznak.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak.
:33. Annánál kenyér és sajt van.
:34. Leülnek a fa alá.
:35. Jólesik az árnyékban lenni.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna.
:38. Karl bólint.
:39. Esznek, és keveset beszélnek.
:40. Ez így rendben van.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak.
:42. Karl mindet beviszi a házba.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl.
:45. Anna kávét főzött.
:46. Együtt kávéznak a konyhában.
:47. Karl körülnéz.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg.
:49. Karl nem mond semmit.
:50. Anna sem.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.”
:52. Anna a kávéjára néz.
:53. „Tudom” – mondja.
:54. Csend lesz.
:55. Karl feláll.
:56. „Most mennem kell” – mondja.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.”
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz.
:62. Együtt esznek az asztalnál.
:63. Jó érzés.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről.
:65. Anna egyszer nevet.
:66. Ez nem gyakran fordul elő.
:67. Másnap reggel Karl elutazik.
:68. Anna a ház előtt áll.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.”
:71. Elhajt.
:72. Anna utána néz.
:73. Aztán bemegy a kertbe.
:74. A fa még mindig ott áll.
:75. Leszed egy almát.
:76. Piros és édes.
:77. Josefra gondol.
:78. És Karlra.
:79. Aztán tovább dolgozik.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:Az almák - Die Äpfel
:1. Anna a kertben áll. - Anna steht im Garten.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket. - Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. A fa nagy és öreg. - Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef ültette ezt a fát. - Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt. - Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna most egyedül dolgozik. - Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Ma Karl jön. - Heute kommt Karl.
:8. Karl Josef öccse. - Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Tegnap telefonált. - Er hat gestern angerufen.
:10. Segíteni akar. - Er will helfen.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg. - Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála. - Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Szia, Anna” – mondja. - „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő. - „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna örül, hogy itt van. - Anna ist froh, dass er da ist.
:16. De ezt nem mondja ki. - Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl megnézi a fát. - Karl schaut den Baum an.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja. - „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Igen” – mondja Anna. - „Ja", sagt Anna.
:20. Ad neki egy kosarat. - Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Együtt dolgoznak. - Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl magas és erős. - Karl ist groß und stark.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat. - Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna az alsókat szedi. - Anna pflückt die unteren.
:25. Ma meleg van. - Es ist warm heute.
:26. Süt a nap, és forróság van. - Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik. - Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna. - „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát. - Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Tudom” – mondja halkan. - „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Aztán tovább dolgoznak. - Dann arbeiten sie weiter.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak. - Um zwölf machen sie Pause.
:33. Annánál kenyér és sajt van. - Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Leülnek a fa alá. - Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Jólesik az árnyékban lenni. - Es ist schön im Schatten.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl. - „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna. - „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl bólint. - Karl nickt.
:39. Esznek, és keveset beszélnek. - Sie essen und reden wenig.
:40. Ez így rendben van. - Das ist in Ordnung.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak. - Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl mindet beviszi a házba. - Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna. - „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl. - „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna kávét főzött. - Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Együtt kávéznak a konyhában. - Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl körülnéz. - Karl schaut sich um.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg. - Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl nem mond semmit. - Karl sagt nichts.
:50. Anna sem. - Anna auch nicht.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.” - Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna a kávéjára néz. - Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Tudom” – mondja. - „Ich weiß", sagt sie.
:54. Csend lesz. - Es wird still.
:55. Karl feláll. - Karl steht auf.
:56. „Most mennem kell” – mondja. - „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna. - „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.” - „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna. - „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl. - „Gern", sagt Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz. - Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Együtt esznek az asztalnál. - Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Jó érzés. - Es ist schön.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről. - Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna egyszer nevet. - Anna lacht einmal.
:66. Ez nem gyakran fordul elő. - Das passiert nicht oft.
:67. Másnap reggel Karl elutazik. - Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna a ház előtt áll. - Anna steht vor dem Haus.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja. - „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.” - „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Elhajt. - Er fährt ab.
:72. Anna utána néz. - Anna schaut ihm nach.
:73. Aztán bemegy a kertbe. - Dann geht sie in den Garten.
:74. A fa még mindig ott áll. - Der Baum steht noch da.
:75. Leszed egy almát. - Sie pflückt einen Apfel.
:76. Piros és édes. - Er ist rot und süß.
:77. Josefra gondol. - Sie denkt an Josef.
:78. És Karlra. - Und an Karl.
:79. Aztán tovább dolgozik. - Dann arbeitet sie weiter.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Äpfel
:1. Anna steht im Garten.
:2. Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Heute kommt Karl.
:8. Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Er hat gestern angerufen.
:10. Er will helfen.
:11. Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna ist froh, dass er da ist.
:16. Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl schaut den Baum an.
:18. „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Ja", sagt Anna.
:20. Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl ist groß und stark.
:23. Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna pflückt die unteren.
:25. Es ist warm heute.
:26. Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Dann arbeiten sie weiter.
:32. Um zwölf machen sie Pause.
:33. Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Es ist schön im Schatten.
:36. „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl nickt.
:39. Sie essen und reden wenig.
:40. Das ist in Ordnung.
:41. Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl schaut sich um.
:48. Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl sagt nichts.
:50. Anna auch nicht.
:51. Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Ich weiß", sagt sie.
:54. Es wird still.
:55. Karl steht auf.
:56. „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Gern", sagt Karl.
:61. Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Es ist schön.
:64. Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna lacht einmal.
:66. Das passiert nicht oft.
:67. Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna steht vor dem Haus.
:69. „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Er fährt ab.
:72. Anna schaut ihm nach.
:73. Dann geht sie in den Garten.
:74. Der Baum steht noch da.
:75. Sie pflückt einen Apfel.
:76. Er ist rot und süß.
:77. Sie denkt an Josef.
:78. Und an Karl.
:79. Dann arbeitet sie weiter.
|}
=== 2 ===
:A kikötőben
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást.
:4. Fritz halott volt.
:5. Szívrohamot kapott.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel.
:9. A temetés óta nem látták egymást.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma.
:11. „Szia, Inge”, mondta.
:12. „Szia”, mondta a nő.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna.
:17. Werner leült mellé.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte.
:19. Inge röviden elgondolkodott.
:20. „Ha akarsz”, mondta.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek.
:23. Ez így jó volt.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.”
:29. Inge egy ideig hallgatott.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.”
:31. Werner röviden felnevetett.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta.
:33. Öt órára elkészült a munka.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához.
:39. Inge levest és kenyeret készített.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett.
:45. Evés után kint ültek.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt.
:50. Werner tíz óráig maradt.
:51. Aztán elköszönt.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge.
:54. Werner az ajtóban állt.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki.
:56. Inge ezt észrevette.
:57. „Gyere újra”, mondta.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.”
:60. Werner bólintott.
:61. Elment.
:62. Inge utána nézett.
:63. Aztán becsukta az ajtót.
:64. Elmosogatta a tányérokat.
:65. Fritzre gondolt.
:66. És Wernerre is.
:67. Ez új volt.
:68. Korán lefeküdt aludni.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott.
:70. A kikötő csendes volt.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kikötőben - Am Hafen
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott. - Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt. - Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást. - Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz halott volt. - Fritz war tot.
:5. Szívrohamot kapott. - Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt. - Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg. - Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel. - Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. A temetés óta nem látták egymást. - Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma. - Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Szia, Inge”, mondta. - „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Szia”, mondta a nő. - „Hallo", sagte sie.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog. - Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner. - „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge. - „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna. - Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner leült mellé. - Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte. - „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge röviden elgondolkodott. - Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Ha akarsz”, mondta. - „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt. - Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek. - Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Ez így jó volt. - Das war gut so.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából. - Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte. - „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge. - „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték. - Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.” - Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge egy ideig hallgatott. - Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.” - Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner röviden felnevetett. - Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta. - Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Öt órára elkészült a munka. - Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett. - Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat. - Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge. - „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner. - „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához. - Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge levest és kenyeret készített. - Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte. - Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta. - „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge. - „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre. - Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett. - Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Evés után kint ültek. - Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt. - Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről. - Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit. - Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt. - Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner tíz óráig maradt. - Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Aztán elköszönt. - Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta. - „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge. - „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner az ajtóban állt. - Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki. - Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge ezt észrevette. - Inge hat das gemerkt.
:57. „Gyere újra”, mondta. - „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner. - „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.” - „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner bólintott. - Werner hat genickt.
:61. Elment. - Er ist gegangen.
:62. Inge utána nézett. - Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Aztán becsukta az ajtót. - Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Elmosogatta a tányérokat. - Sie hat die Teller gespült.
:65. Fritzre gondolt. - Sie hat an Fritz gedacht.
:66. És Wernerre is. - Und auch an Werner.
:67. Ez új volt. - Das war neu.
:68. Korán lefeküdt aludni. - Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott. - Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. A kikötő csendes volt. - Der Hafen war still.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt. - Das Meer war grau und ruhig.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Am Hafen
:1. Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz war tot.
:5. Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Hallo", sagte sie.
:13. Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Das war gut so.
:24. Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge hat das gemerkt.
:57. „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner hat genickt.
:61. Er ist gegangen.
:62. Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Sie hat die Teller gespült.
:65. Sie hat an Fritz gedacht.
:66. Und auch an Werner.
:67. Das war neu.
:68. Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. Der Hafen war still.
:71. Das Meer war grau und ruhig.
|}
=== 3 ===
:A levendulamező
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden.
:24. Sylvie megállt, és ránézett.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie.
:30. „Tudom”, mondta ő.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.”
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.”
:48. Sylvie ezt megértette.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött.
:52. Sylvie nem húzódott el.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie.
:55. „Tudom.”
:56. Még három napig maradt.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.”
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult.
:66. „Telefonálok”, mondta.
:67. „Jó”, mondta Sylvie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve.
:72. Most Jean-Paul is benne volt.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A levendulamező - Das Lavendelfeld
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba. - Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon. - Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül. - Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta. - Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel. - Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt. - Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek. - Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál. - „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát. - „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában. - Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e. - Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie. - „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő. - „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül. - Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre. - Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött. - Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát. - Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt. - Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig. - Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit. - Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta. - Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként. - Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden. - „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie megállt, és ránézett. - Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta. - „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna. - Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve. - Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet. - Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie. - „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Tudom”, mondta ő. - „Ich weiß", sagte er.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra. - Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret. - Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen. - Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e. - Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie. - „Immer", sagte Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett. - Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után. - „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie. - „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.” - „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak. - Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba. - Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított. - Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn. - Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla. - Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna. - „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal. - Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.” - Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie ezt megértette. - Sylvie verstand das.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt. - Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon. - Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött. - Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie nem húzódott el. - Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul. - „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie. - „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Tudom.” - „Ich weiß."
:56. Még három napig maradt. - Er blieb noch drei Tage.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott. - Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt. - Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit. - Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.” - Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt. - Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte. - „Willst du das?", fragte er.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie. - „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment. - Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult. - Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Telefonálok”, mondta. - „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Jó”, mondta Sylvie. - „Gut", sagte sie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban. - Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel. - Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette. - Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve. - Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Most Jean-Paul is benne volt. - Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire. - Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Lavendelfeld
:1. Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Ich weiß", sagte er.
:31. Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Immer", sagte Sylvie.
:36. Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie verstand das.
:49. Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Ich weiß."
:56. Er blieb noch drei Tage.
:57. Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Willst du das?", fragte er.
:63. „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Gut", sagte sie.
:68. Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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=== 4 ===
:A mecklenburgi méhész
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez.
:4. Ő nem.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták.
:19. Jochen tudta, mit csinál.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.”
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.”
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára.
:45. Hanne nem húzódott el.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen.
:48. Hanne bólintott.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.”
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.”
:51. Maradt.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.”
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé.
:57. „Hanne.”
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.”
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni.
:61. Aztán elhajtott.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet.
:65. A méhek dolgoztak.
:66. Ők mindig.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat.
:68. A munka várt.
:69. A nyár még nem ért véget.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mecklenburgi méhész - Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték. - Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát. - Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez. - Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Ő nem. - Sie nicht.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen. - An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot. - Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni. - Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól. - „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta. - „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést. - Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta. - Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek. - Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket. - Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne. - „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen. - „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta. - Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott. - Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták. - Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen tudta, mit csinál. - Jochen wusste, was er tat.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna. - Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette. - Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit. - Sie sagte nichts dazu.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével. - Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14. - Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan. - „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.” - „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük. - Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert. - Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból. - Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt. - Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett. - Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne. - „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.” - „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta. - Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon. - Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek. - Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna. - Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne. - „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt. - Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt. - Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő. - Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta. - „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna. - Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára. - Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Hanne nem húzódott el. - Sie zog sich nicht zurück.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen. - Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen. - „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne bólintott. - Hanne nickte.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.” - Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.” - „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Maradt. - Er blieb.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött. - Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon. - Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott. - Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.” - „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé. - Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne.” - „Hanne."
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.” - „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött. - Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni. - In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját. - Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz. - Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet. - Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. A méhek dolgoztak. - Die Bienen arbeiteten.
:66. Ők mindig. - Sie immer.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat. - Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. A munka várt. - Die Arbeit wartete.
:69. A nyár még nem ért véget. - Der Sommer war noch nicht vorbei.
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:Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Sie nicht.
:5. An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen wusste, was er tat.
:20. Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Sie sagte nichts dazu.
:23. Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Sie zog sich nicht zurück.
:46. Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne nickte.
:49. Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Er blieb.
:52. Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne."
:58. „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Dann fuhr er.
:62. Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. Die Bienen arbeiteten.
:66. Sie immer.
:67. Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. Die Arbeit wartete.
:69. Der Sommer war noch nicht vorbei.
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=== 5 ===
:Az alentejói paratölgyek
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb.
:9. „Nem fogsz találni.”
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.”
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott.
:19. Egyikük sem szólt.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.”
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?”
:39. Manuel sokáig hallgatott.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal.
:41. Vera nem húzta el a kezét.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna.
:44. Egyikük sem mondott semmit.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni.
:46. Ez nem árulás volt.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel.
:48. Reggel Manuel korán felkelt.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait.
:50. Az ágyban maradt.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve.
:52. Nem várt rá.
:53. Ez így volt helyes.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna.
:55. „Nem is kértelek rá.”
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban.
:57. „Vera.”
:58. „Menj”, mondta Vera.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál.
:61. Elment.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett.
:64. Aztán kiment a földre.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett.
:67. Manuel is.
:68. Ez volt az új.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az alentejói paratölgyek - Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket. - Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is. - Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni. - Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel. - Im August kam Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott. - Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez. - Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt. - „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb. - Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Nem fogsz találni.” - „Du wirst keinen finden."
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.” - „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe. - Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne. - Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt. - Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek. - Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre. - Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el. - Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené. - Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott. - Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Egyikük sem szólt. - Keiner sprach.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit. - Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna. - Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség. - Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát. - Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás. - Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre. - Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett. - Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt. - Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom. - Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét. - Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel. - „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.” - „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna. - Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén. - Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt. - Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit. - Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr. - Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni. - Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?” - Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel sokáig hallgatott. - Manuel schwieg lange.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal. - Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera nem húzta el a kezét. - Vera entzog sie nicht.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén. - Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna. - Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Egyikük sem mondott semmit. - Keiner sagte etwas.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni. - Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Ez nem árulás volt. - Es war nicht Verrat.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel. - Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Reggel Manuel korán felkelt. - Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait. - Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Az ágyban maradt. - Sie blieb im Bett.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve. - Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Nem várt rá. - Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Ez így volt helyes. - Das war richtig.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna. - „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Nem is kértelek rá.” - „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban. - Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera.” - „Vera."
:58. „Menj”, mondta Vera. - „Fahr", sagte sie.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még. - Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál. - Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Elment. - Er ging.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett. - Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett. - Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Aztán kiment a földre. - Dann ging sie aufs Feld.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig. - Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett. - Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel is. - Manuel auch.
:68. Ez volt az új. - Das war das Neue.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki. - Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül. - Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni. - Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna. - Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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:Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Im August kam Manuel.
:5. Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Du wirst keinen finden."
:10. „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Keiner sprach.
:20. Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel schwieg lange.
:40. Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera entzog sie nicht.
:42. Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Keiner sagte etwas.
:45. Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Es war nicht Verrat.
:47. Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Sie blieb im Bett.
:51. Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Das war richtig.
:54. „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera."
:58. „Fahr", sagte sie.
:59. Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Er ging.
:62. Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Dann ging sie aufs Feld.
:65. Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel auch.
:68. Das war das Neue.
:69. Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
|}
== 99 ==
=== 1 ===
:A bőrönd
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát.
:5. Kiszáll az autóból.
:6. Odakint nagyon meleg van.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll.
:8. Hosszú fekete haja van.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra.
:10. „A ház az apámé”, mondja.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet.
:12. Ez már nagyon régen volt.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő.
:15. Megfordul, és elmegy.
:16. Leone sokáig néz utána.
:17. A ház öreg, és por szaga van.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot.
:19. Leül a régi konyha padlójára.
:20. Régóta nem élt már itt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta.
:22. Este valaki kopog az ajtón.
:23. Fiora az, egy üveg borral.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót.
:26. Együtt leülnek az udvaron.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora.
:30. „Sajnálom.”
:31. Megfogja a kezét, és hallgat.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba.
:39. De még nem akar menni.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone.
:42. Még néhány napig marad.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik.
:44. Leone kinéz az ablakon.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud.
:47. A föld szélén egy öregember áll.
:48. A férfi csak a tüzet nézi.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit.
:50. Ez Fiora apja.
:51. Fiora is mellette áll.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud.
:54. De senki sem válaszol.
:55. Leone visszamegy a házba.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét.
:57. Aztán Fiora is bejön.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.”
:61. Fiora többé egy szót sem szól.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára.
:64. Beindítja az autót, és elindul.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt.
:66. Mögötte narancssárga az ég.
:67. A tűz még mindig ég.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót.
:69. Egész éjjel vezet.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba.
:71. Felakasztja a kabátját.
:72. A kabáton hamu van.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A bőrönd - Der Koffer
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába. - Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut. - Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik. - Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát. - Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Kiszáll az autóból. - Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Odakint nagyon meleg van. - Es ist sehr heiß draußen.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll. - Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Hosszú fekete haja van. - Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra. - Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „A ház az apámé”, mondja. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet. - Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Ez már nagyon régen volt. - Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt. - Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő. - „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Megfordul, és elmegy. - Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone sokáig néz utána. - Leone schaut ihr lange nach.
:17. A ház öreg, és por szaga van. - Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot. - Leone macht alle Fenster auf.
:19. Leül a régi konyha padlójára. - Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Régóta nem élt már itt. - Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta. - Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Este valaki kopog az ajtón. - Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Fiora az, egy üveg borral. - Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja. - „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót. - Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Együtt leülnek az udvaron. - Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik. - Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone. - „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora. - „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Sajnálom.” - „Es tut mir leid."
:31. Megfogja a kezét, és hallgat. - Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez. - Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok. - Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora. - „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone. - „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek. - Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól. - Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba. - Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. De még nem akar menni. - Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este. - „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone. - „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Még néhány napig marad. - Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik. - Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone kinéz az ablakon. - Leone schaut aus dem Fenster.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek. - Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud. - Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. A föld szélén egy öregember áll. - Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. A férfi csak a tüzet nézi. - Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit. - Er tut gar nichts dagegen.
:50. Ez Fiora apja. - Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora is mellette áll. - Fiora steht auch daneben.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit. - Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud. - Leone ruft so laut er kann.
:54. De senki sem válaszol. - Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone visszamegy a házba. - Leone geht zurück ins Haus.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét. - Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Aztán Fiora is bejön. - Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja. - „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone. - „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.” - „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora többé egy szót sem szól. - Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz. - Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára. - Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Beindítja az autót, és elindul. - Er startet das Auto und fährt los.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt. - Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Mögötte narancssárga az ég. - Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. A tűz még mindig ég. - Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót. - Leone macht kein Radio an.
:69. Egész éjjel vezet. - Er fährt die ganze Nacht.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba. - Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Felakasztja a kabátját. - Er hängt seinen Mantel auf.
:72. A kabáton hamu van. - Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut. - Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét. - Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát. - Er hat sie auch nicht angerufen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Der Koffer
:1. Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Es ist sehr heiß draußen.
:7. Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone schaut ihr lange nach.
:17. Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone macht alle Fenster auf.
:19. Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Es tut mir leid."
:31. Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone schaut aus dem Fenster.
:45. Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Er tut gar nichts dagegen.
:50. Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora steht auch daneben.
:52. Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone ruft so laut er kann.
:54. Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone geht zurück ins Haus.
:56. Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Er startet das Auto und fährt los.
:65. Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone macht kein Radio an.
:69. Er fährt die ganze Nacht.
:70. Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Er hängt seinen Mantel auf.
:72. Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Er hat sie auch nicht angerufen.
|}
=== 2 ===
:A hamu
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra.
:18. Este valaki kopogott az ajtón.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el.
:28. Másnap a parton találkoztak.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara.
:33. „Még nem tudom”, mondta.
:34. De másnap még ott maradt.
:35. A második napon együtt főztek.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.”
:39. A csónak még mindig az apjáé volt.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját.
:62. A kabátja szövetén hamu volt.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hamu - Die Asche
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában. - Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában. - Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát. - Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába. - Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott. - Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt. - Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta. - „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte. - Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot. - Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el. - Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő. - „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment. - Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon. - Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt. - Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett. - Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben. - Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra. - Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Este valaki kopogott az ajtón. - Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében. - Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta. - „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte. - Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak. - Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico. - „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara. - „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá. - „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított. - Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el. - Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Másnap a parton találkoztak. - Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek. - Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra. - Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni. - Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara. - „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Még nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. De másnap még ott maradt. - Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. A második napon együtt főztek. - Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére. - Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt. - Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.” - Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. A csónak még mindig az apjáé volt. - Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra. - Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett. - An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett. - Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott. - Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte. - Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott. - Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult. - Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött. - Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan. - „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta. - „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit. - Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba. - Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára. - Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult. - Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt. - Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett. - Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem. - Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig. - Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját. - In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. A kabátja szövetén hamu volt. - Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel. - Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben. - Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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:Die Asche
:1. Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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=== 3 ===
:A visszatérés
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő.
:14. „Sofia vagyok.”
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?”
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ.
:36. „Már nem tudom”, mondta.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia.
:58. Hitt neki.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban.
:65. Nem porolta le.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A visszatérés - Die Rückkehr
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában. - Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban. - Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton. - Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba. - Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal. - Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá. - Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit. - Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül. - „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon. - Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet. - Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan. - Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő. - „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Sofia vagyok.” - „Ich bin Sofia."
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna. - Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte. - Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta. - Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva. - Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot. - Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt. - Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén. - Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán. - Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta. - „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő. - „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal. - Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött. - Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra. - Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna. - Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan. - Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak. - Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett. - Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta. - Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett. - Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?” - Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ. - Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Már nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan. - „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra. - Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki. - Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben. - Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget. - Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára. - Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral. - Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta. - Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna. - Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult. - Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat. - Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt. - Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást. - Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos. - „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta. - Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta. - „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő. - „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte. - Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia. - „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Hitt neki. - Er glaubte ihr.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta. - Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna. - Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll. - Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől. - Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt. - Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban. - Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Nem porolta le. - Er hat sie nicht weggeklopft.
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:Die Rückkehr
:1. Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Ich bin Sofia."
:15. Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Er glaubte ihr.
:59. Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Er hat sie nicht weggeklopft.
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=== 4 ===
:Az utolsó szombat
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna.
:6. „Kávét?”, kérdezte.
:7. „Inkább ne”, mondta.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.”
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.”
:15. Sandra beleegyezett.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.”
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.”
:20. Egymásra néztek.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?”
:36. „Igen”, mondta Marco.
:37. „Még emlékszem.”
:38. Az évet nem mondta ki hangosan.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt.
:40. Elfelejtette, hogy eltette.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta.
:42. Letette a dobozt az asztalra.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott.
:45. „Biztos lennél ebben?”
:46. „Igen”, mondta Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra.
:51. Marco bólintott.
:52. „Nekem is jobban megfelel.”
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani.
:54. Sandra segített neki a nehézzel.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.”
:59. Marco röviden nevetett.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.”
:64. „Megfelel.”
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz.
:66. Sandra az ablakból nézett utána.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó.
:72. Bezárta az ajtót.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó szombat - Der letzte Samstag
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná. - Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit. - Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték. - Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón. - Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna. - Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kávét?”, kérdezte. - „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Inkább ne”, mondta. - „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.” - „Fangen wir einfach an."
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi. - Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva. - Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak. - Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott. - Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco. - „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.” - „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra beleegyezett. - Sandra stimmte zu.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával. - Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra. - „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.” - „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.” - „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Egymásra néztek. - Sie sahen sich an.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni. - Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna. - Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak. - Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés. - Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla. - Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották. - Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre. - Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta. - Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött. - Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte. - „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet. - Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult. - Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben. - Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra. - „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?” - „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Igen”, mondta Marco. - „Ja", sagte Marco.
:37. „Még emlékszem.” - „Ich weiß es noch."
:38. Az évet nem mondta ki hangosan. - Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt. - Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Elfelejtette, hogy eltette. - Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta. - Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Letette a dobozt az asztalra. - Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra. - „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott. - Marco überlegte kurz.
:45. „Biztos lennél ebben?” - „Wärst du sicher damit?"
:46. „Igen”, mondta Sandra. - „Ja", sagte Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe. - Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt. - Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott. - Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra. - „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco bólintott. - Marco nickte.
:52. „Nekem is jobban megfelel.” - „Passt mir auch besser."
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani. - Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra segített neki a nehézzel. - Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni. - Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco. - „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról. - „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.” - „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco röviden nevetett. - Marco lachte kurz.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten. - Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak. - An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco. - „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.” - „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Megfelel.” - „Passt."
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz. - Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra az ablakból nézett utána. - Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját. - Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva. - Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni. - Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba. - Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó. - Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően. - Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Samstag
:1. Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Fangen wir einfach an."
:9. Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra stimmte zu.
:16. Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Sie sahen sich an.
:21. Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Ja", sagte Marco.
:37. „Ich weiß es noch."
:38. Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco überlegte kurz.
:45. „Wärst du sicher damit?"
:46. „Ja", sagte Sandra.
:47. Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco nickte.
:52. „Passt mir auch besser."
:53. Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco lachte kurz.
:60. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Passt."
:65. Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Sie schloss die Tür.
:73. Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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=== 5 ===
:A számvetés
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz.
:3. Thomas pontosan érkezett.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.”
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket.
:13. Az első döntések könnyűek voltak.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?”
:18. Röviden elgondolkodott.
:19. „Fogalmam sincs.”
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott.
:23. Nem vitatkoztak.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve.
:27. Megfordította.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:32. „Marta.”
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá.
:34. Thomas felemelte a fotót.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot.
:39. Marta hagyta.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket.
:44. Marta megrázta a fejét.
:45. „Hagyd őket itt.”
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.”
:47. „Tudom.”
:48. A félig kiürített polcra nézett.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.”
:50. Thomas röviden felnevetett.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt.
:55. Egyikük sem vette fel.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte.
:57. A folyosón megállt.
:58. „Az állólámpa.”
:59. „Mi van vele?”
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.”
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá.
:62. „Most nem.”
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába.
:71. A fotó maradt.
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:A számvetés - Die Inventur
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott. - Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz. - Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas pontosan érkezett. - Thomas kam pünktlich.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást. - Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna. - Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk. - Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené. - „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott. - Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott. - Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta. - „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.” - „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket. - Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Az első döntések könnyűek voltak. - Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt. - Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult. - Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna. - „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?” - „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Röviden elgondolkodott. - Er überlegte kurz.
:19. „Fogalmam sincs.” - „Keine Ahnung."
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették. - Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott. - Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott. - Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Nem vitatkoztak. - Sie stritten nicht.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje. - Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni. - Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve. - Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Megfordította. - Er drehte es um.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett. - Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog. - Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni. - Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta.” - „Marta."
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá. - Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Thomas felemelte a fotót. - Er hielt das Foto hoch.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé. - Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta. - „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja. - Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot. - Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Marta hagyta. - Sie ließ es zu.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna. - Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották. - Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére. - Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket. - Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta megrázta a fejét. - Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Hagyd őket itt.” - „Lass sie hier."
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.” - „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Tudom.” - „Ich weiß."
:48. A félig kiürített polcra nézett. - Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.” - „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas röviden felnevetett. - Thomas lachte kurz.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki. - Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta. - Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette. - Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt. - Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Egyikük sem vette fel. - Keiner hob es auf.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte. - Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. A folyosón megállt. - Im Flur blieb er stehen.
:58. „Az állólámpa.” - „Die Stehlampe."
:59. „Mi van vele?” - „Was ist damit?"
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.” - „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá. - Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Most nem.” - „Diesmal nicht."
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott. - Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit. - Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával. - Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon. - Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni. - Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora. - Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette. - Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába. - Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. A fotó maradt. - Das Foto blieb.
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:Die Inventur
:1. Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas kam pünktlich.
:4. Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Er überlegte kurz.
:19. „Keine Ahnung."
:20. Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Sie stritten nicht.
:24. Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Er drehte es um.
:28. Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta."
:33. Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Er hielt das Foto hoch.
:35. Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Sie ließ es zu.
:40. Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Lass sie hier."
:46. „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Ich weiß."
:48. Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas lachte kurz.
:51. Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Keiner hob es auf.
:56. Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. Im Flur blieb er stehen.
:58. „Die Stehlampe."
:59. „Was ist damit?"
:60. „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Diesmal nicht."
:63. Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. Das Foto blieb.
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== 100 ==
=== 1 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Dann sieht sie die Tasse.
:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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=== 2 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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=== 3 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
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=== 4 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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wikitext
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== 95 ==
1
:A műhely
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe.
:2. A műhely kicsi.
:3. Most már az övé.
:4. Régebben az apjáé volt.
:5. Az apja meghalt.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt.
:7. A műhelyben hideg van.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt.
:9. Meglátja a fűrészt.
:10. A fűrész a fal mellett áll.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt.
:12. Erik még nem használta.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik.
:14. Az apja elkezdte vágni.
:15. Még nincs kész.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja.
:17. Erik erre még emlékszik.
:18. Kávét főz.
:19. Megissza a kávét.
:20. Meleg.
:21. Kint hó fekszik.
:22. Odakint nagyon hideg van.
:23. Erik a fára néz.
:24. A fűrészre néz.
:25. Nem csinál semmit.
:26. Még több kávét iszik.
:27. A falon egy cédula lóg.
:28. Az apja írta a cédulát.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.”
:30. Erik elolvassa a cédulát.
:31. Minden reggel elolvassa.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő.
:33. Egy régi deszkát csiszol.
:34. A deszka már sima.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell.
:36. A deszka még simább lesz.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik.
:38. Kolbászt tett rá.
:39. Állva eszik.
:40. Az ablakon át látja a tavat.
:41. A tó be van fagyva.
:42. A hó a jégen fekszik.
:43. Minden fehér.
:44. „Szép”, mondja halkan.
:45. Aztán tovább eszik.
:46. Délután odamegy a fűrészhez.
:47. Megérinti.
:48. A fém hideg.
:49. Megnyomja a gombot.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt.
:53. Újra csend van.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához.
:55. Megérinti.
:56. Sima, jó fa.
:57. Az apja jól választotta ki.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:59. Hazamegy.
:60. Már sötét van.
:61. Lassan megy.
:62. Otthon levest eszik.
:63. Leül az asztalhoz.
:64. Az apjára gondol.
:65. A fűrészre gondol.
:66. A fára gondol.
:67. „Holnap”, mondja.
:68. Feláll, és lefekszik aludni.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe.
:70. Felkapcsolja a villanyt.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik.
:73. Minden olyan, mint tegnap.
:74. Kávét főz.
:75. Vár.
:76. Nem tudja.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A műhely - Die Werkstatt
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe. - Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. A műhely kicsi. - Die Werkstatt ist klein.
:3. Most már az övé. - Sie gehört jetzt ihm.
:4. Régebben az apjáé volt. - Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Az apja meghalt. - Sein Vater ist gestorben.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt. - Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. A műhelyben hideg van. - In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt. - Erik macht das Licht an.
:9. Meglátja a fűrészt. - Er sieht die Säge.
:10. A fűrész a fal mellett áll. - Die Säge steht an der Wand.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt. - Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik még nem használta. - Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik. - Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Az apja elkezdte vágni. - Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Még nincs kész. - Es ist noch nicht fertig.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja. - „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik erre még emlékszik. - Erik weiß das noch.
:18. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:19. Megissza a kávét. - Er trinkt den Kaffee.
:20. Meleg. - Er ist warm.
:21. Kint hó fekszik. - Draußen liegt Schnee.
:22. Odakint nagyon hideg van. - Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik a fára néz. - Erik schaut auf das Holz.
:24. A fűrészre néz. - Er schaut auf die Säge.
:25. Nem csinál semmit. - Er macht nichts.
:26. Még több kávét iszik. - Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. A falon egy cédula lóg. - An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Az apja írta a cédulát. - Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.” - Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik elolvassa a cédulát. - Erik liest den Zettel.
:31. Minden reggel elolvassa. - Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő. - Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Egy régi deszkát csiszol. - Er schleift ein altes Brett.
:34. A deszka már sima. - Das Brett ist schon glatt.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell. - Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. A deszka még simább lesz. - Das Brett wird noch glatter.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik. - Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Kolbászt tett rá. - Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Állva eszik. - Er steht und isst.
:40. Az ablakon át látja a tavat. - Durch das Fenster sieht er den See.
:41. A tó be van fagyva. - Der See ist zugefroren.
:42. A hó a jégen fekszik. - Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Minden fehér. - Es ist alles weiß.
:44. „Szép”, mondja halkan. - „Schön", sagt er leise.
:45. Aztán tovább eszik. - Dann isst er weiter.
:46. Délután odamegy a fűrészhez. - Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Megérinti. - Er fasst sie an.
:48. A fém hideg. - Das Metall ist kalt.
:49. Megnyomja a gombot. - Er drückt den Knopf.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki. - Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen. - Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt. - Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Újra csend van. - Es ist wieder still.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához. - Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Megérinti. - Er berührt es.
:56. Sima, jó fa. - Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Az apja jól választotta ki. - Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:60. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:61. Lassan megy. - Er geht langsam.
:62. Otthon levest eszik. - Zu Hause isst er Suppe.
:63. Leül az asztalhoz. - Er setzt sich an den Tisch.
:64. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:65. A fűrészre gondol. - Er denkt an die Säge.
:66. A fára gondol. - Er denkt an das Holz.
:67. „Holnap”, mondja. - „Morgen", sagt er.
:68. Feláll, és lefekszik aludni. - Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe. - Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Felkapcsolja a villanyt. - Er macht das Licht an.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll. - Die Säge steht noch an der Wand.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik. - Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Minden olyan, mint tegnap. - Alles ist wie gestern.
:74. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:75. Vár. - Er wartet.
:76. Nem tudja. - Er weiß es nicht.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die Werkstatt
:1. Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein.
:3. Sie gehört jetzt ihm.
:4. Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Sein Vater ist gestorben.
:6. Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik macht das Licht an.
:9. Er sieht die Säge.
:10. Die Säge steht an der Wand.
:11. Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Es ist noch nicht fertig.
:16. „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik weiß das noch.
:18. Er macht Kaffee.
:19. Er trinkt den Kaffee.
:20. Er ist warm.
:21. Draußen liegt Schnee.
:22. Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik schaut auf das Holz.
:24. Er schaut auf die Säge.
:25. Er macht nichts.
:26. Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik liest den Zettel.
:31. Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Er schleift ein altes Brett.
:34. Das Brett ist schon glatt.
:35. Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. Das Brett wird noch glatter.
:37. Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Er steht und isst.
:40. Durch das Fenster sieht er den See.
:41. Der See ist zugefroren.
:42. Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Es ist alles weiß.
:44. „Schön", sagt er leise.
:45. Dann isst er weiter.
:46. Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Er fasst sie an.
:48. Das Metall ist kalt.
:49. Er drückt den Knopf.
:50. Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Es ist wieder still.
:54. Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Er berührt es.
:56. Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Er geht nach Hause.
:60. Es ist schon dunkel.
:61. Er geht langsam.
:62. Zu Hause isst er Suppe.
:63. Er setzt sich an den Tisch.
:64. Er denkt an seinen Vater.
:65. Er denkt an die Säge.
:66. Er denkt an das Holz.
:67. „Morgen", sagt er.
:68. Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Er macht das Licht an.
:71. Die Säge steht noch an der Wand.
:72. Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Alles ist wie gestern.
:74. Er macht Kaffee.
:75. Er wartet.
:76. Er weiß es nicht.
|}
=== 2 ===
:A műhely
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik.
:3. December van, és hideg van.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt.
:5. Most egyedül dolgozik.
:6. Az apja októberben halt meg.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet.
:10. Ezt mondta neki az apja.
:11. „Le kell festened a hajót”
:12. Olaf igent mondott.
:13. De még nem kezdte el.
:14. A műhely falán van egy tábla.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát.
:17. Még nem törölte le az írást.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik.
:19. Október óta ott fekszik.
:20. Olaf még nem használta.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz.
:22. A víz szürke.
:23. A szélén jég van.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben.
:26. Vár.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi.
:30. Lassan dolgozik.
:31. Nem gondolkodik sokat.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret.
:33. A munkapadnál áll, és eszik.
:34. Nincs asztal a műhelyben.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.”
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton.
:37. Ma nem nevet.
:38. Az apjára gondol.
:39. Délután jön egy kis napfény.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik.
:41. Olaf látja ezt, és megáll.
:42. Szereti ezt.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet.
:45. Erősen tartja.
:46. Ránéz kint a halászhajóra.
:47. Újra leteszi az ecsetet.
:48. Még nem.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:50. Hazamegy.
:51. Már sötét van.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben.
:53. Lassan megy.
:54. Otthon leveszi a kabátját.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van.
:58. A hajóra gondol.
:59. Az apjára gondol.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.”
:61. Ezt már régóta gondolja.
:62. De még hisz benne.
:63. Ez fontos.
:64. Korán lefekszik.
:65. Jól alszik.
:66. Holnap reggel újra felkel.
:67. Újra elmegy a műhelybe.
:68. Az ecset az asztalon fekszik.
:69. A hajó a kikötőben fekszik.
:70. Minden olyan, mint mindig.
:71. Ez így jó.
:72. Vagy talán nem.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A műhely - Die Werkstatt
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van. - Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik. - Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. December van, és hideg van. - Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt. - Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Most egyedül dolgozik. - Jetzt arbeitet er allein.
:6. Az apja októberben halt meg. - Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik. - Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement. - Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet. - Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Ezt mondta neki az apja. - Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Le kell festened a hajót” - mondta az apja. - „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf igent mondott. - Olaf hat ja gesagt.
:13. De még nem kezdte el. - Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. A műhely falán van egy tábla. - An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”. - Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát. - Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Még nem törölte le az írást. - Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik. - Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Október óta ott fekszik. - Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf még nem használta. - Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz. - Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. A víz szürke. - Das Wasser ist grau.
:23. A szélén jég van. - Am Rand liegt Eis.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen. - Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben. - Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Vár. - Es wartet.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz. - Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket. - Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi. - Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Lassan dolgozik. - Er arbeitet langsam.
:31. Nem gondolkodik sokat. - Er denkt nicht viel nach.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret. - Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. A munkapadnál áll, és eszik. - Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Nincs asztal a műhelyben. - Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.” - Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton. - Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Ma nem nevet. - Heute lacht er nicht.
:38. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:39. Délután jön egy kis napfény. - Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik. - Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf látja ezt, és megáll. - Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Szereti ezt. - Er mag das.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit. - Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet. - Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Erősen tartja. - Er hält ihn fest.
:46. Ránéz kint a halászhajóra. - Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Újra leteszi az ecsetet. - Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Még nem. - Noch nicht.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:51. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben. - Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Lassan megy. - Er geht langsam.
:54. Otthon leveszi a kabátját. - Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz. - Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon. - Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van. - Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. A hajóra gondol. - Er denkt an das Boot.
:59. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.” - Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Ezt már régóta gondolja. - Das denkt er schon lange.
:62. De még hisz benne. - Aber er glaubt es noch.
:63. Ez fontos. - Das ist wichtig.
:64. Korán lefekszik. - Er geht früh ins Bett.
:65. Jól alszik. - Er schläft gut.
:66. Holnap reggel újra felkel. - Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Újra elmegy a műhelybe. - Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Az ecset az asztalon fekszik. - Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. A hajó a kikötőben fekszik. - Das Boot liegt im Hafen.
:70. Minden olyan, mint mindig. - Alles ist wie immer.
:71. Ez így jó. - Das ist gut so.
:72. Vagy talán nem. - Oder vielleicht nicht.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die Werkstatt
:1. Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Jetzt arbeitet er allein.
:6. Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf hat ja gesagt.
:13. Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. Das Wasser ist grau.
:23. Am Rand liegt Eis.
:24. Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Es wartet.
:27. Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Er arbeitet langsam.
:31. Er denkt nicht viel nach.
:32. Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Heute lacht er nicht.
:38. Er denkt an seinen Vater.
:39. Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Er mag das.
:43. Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Er hält ihn fest.
:46. Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Noch nicht.
:49. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Er geht nach Hause.
:51. Es ist schon dunkel.
:52. Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Er geht langsam.
:54. Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. Er denkt an das Boot.
:59. Er denkt an seinen Vater.
:60. Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Das denkt er schon lange.
:62. Aber er glaubt es noch.
:63. Das ist wichtig.
:64. Er geht früh ins Bett.
:65. Er schläft gut.
:66. Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. Das Boot liegt im Hafen.
:70. Alles ist wie immer.
:71. Das ist gut so.
:72. Oder vielleicht nicht.
|}
=== 3 ===
:A csónak
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be.
:5. Ennek ellenére hideg volt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani.
:8. Soha nem fejezte be.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét.
:10. A gőz felszállt.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.”
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát.
:16. Még soha nem pipálta ki.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé.
:18. De nem csinálta meg.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte.
:22. Még nem volt itt az ideje.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot.
:28. Odakint még mindig sötét volt.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás.
:31. Nem fordult meg.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott.
:35. Az ablakon át látta az öblöt.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.”
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta.
:44. És egy kicsit nem.
:45. Délután világosabb lett.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette.
:55. Négy körül rendet rakott.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót.
:60. Odakint már megint sötét volt.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt.
:63. Szerette ezt a hangot.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét.
:68. Hideg volt.
:69. Mégis megitta.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit.
:71. A csónakra gondolt.
:72. Az apjára gondolt.
:73. Nem valami különösre – csak úgy.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel.
:76. De a szó helyesnek érződött.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
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:A csónak - Das Boot.
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett. - Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt. - Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra. - Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be. - Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Ennek ellenére hideg volt. - Trotzdem war es kalt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel. - Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani. - Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Soha nem fejezte be. - Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét. - Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. A gőz felszállt. - Der Dampf stieg auf.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával. - An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie. - Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde. - Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.” - Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát. - Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Még soha nem pipálta ki. - Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé. - „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. De nem csinálta meg. - Aber er machte es nicht.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett. - Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta. - Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte. - Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Még nem volt itt az ideje. - Es war noch nicht Zeit.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta. - Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket. - Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott. - Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott. - Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot. - Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Odakint még mindig sötét volt. - Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben. - Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás. - Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Nem fordult meg. - Er drehte sich nicht um.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét. - Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat. - Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott. - Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Az ablakon át látta az öblöt. - Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt. - Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött. - Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta. - „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett. - Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát. - Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.” - An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek. - Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta. - Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. És egy kicsit nem. - Und ein bisschen nicht.
:45. Délután világosabb lett. - Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra. - Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt. - Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette. - Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig. - „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra. - Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat. - Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte. - Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat. - Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette. - Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Négy körül rendet rakott. - Gegen vier räumte er auf.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére. - Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette. - Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta. - Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót. - Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Odakint már megint sötét volt. - Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt. - Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt. - Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Szerette ezt a hangot. - Er mochte dieses Geräusch.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította. - Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette. - Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni. - Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét. - Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Hideg volt. - Er war kalt.
:69. Mégis megitta. - Er trank ihn trotzdem.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit. - Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. A csónakra gondolt. - Er dachte an das Boot.
:72. Az apjára gondolt. - Er dachte an seinen Vater.
:73. Nem valami különösre – csak úgy. - Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt. - „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel. - Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. De a szó helyesnek érződött. - Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Boot.
:1. Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Trotzdem war es kalt.
:6. Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. Der Dampf stieg auf.
:11. An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. Aber er machte es nicht.
:19. Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Es war noch nicht Zeit.
:23. Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Er drehte sich nicht um.
:32. Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. Und ein bisschen nicht.
:45. Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Gegen vier räumte er auf.
:56. Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Er mochte dieses Geräusch.
:64. Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Er war kalt.
:69. Er trank ihn trotzdem.
:70. Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. Er dachte an das Boot.
:72. Er dachte an seinen Vater.
:73. Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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=== 4 ===
:A letakart szalagfűrész
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt.
:5. Maga sem tudta, miért.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok.
:11. Petter értett a fakeretekhez.
:12. Ez nem volt probléma.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét.
:17. Jó fa.
:18. Száraz fa.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani.
:23. Petter tudta.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve.
:39. A méretek stimmeltek.
:40. A kötések jól voltak kigondolva.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen.
:51. Egy ideig hallgatta.
:52. Aztán újra kikapcsolta.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e.
:54. Valószínűleg igen.
:55. Valószínűleg nem is.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul.
:65. Az egyháztanácsra gondolt.
:66. A sarokban lévő fára gondolt.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A letakart szalagfűrész - Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig. - Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt. - Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák. - Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt. - Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Maga sem tudta, miért. - Er wusste selbst nicht, warum.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést. - Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett. - Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik. - Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez. - An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok. - Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter értett a fakeretekhez. - Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Ez nem volt probléma. - Das war kein Problem.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi. - Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra. - Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt. - Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét. - Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Jó fa. - Gutes Holz.
:18. Száraz fa. - Trockenes Holz.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen. - Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva. - Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól. - Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani. - Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter tudta. - Petter wusste es.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt. - Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett. - Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte. - Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála. - Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt. - Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.” - Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor. - Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez. - Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket. - Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt. - Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet. - Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte. - Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt. - Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt. - Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve. - Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. A méretek stimmeltek. - Die Maße stimmten.
:40. A kötések jól voltak kigondolva. - Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna. - Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja. - Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban. - Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett. - Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen. - Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte. - Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat. - Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva. - Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot. - Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen. - Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Egy ideig hallgatta. - Er hörte eine Weile zu.
:52. Aztán újra kikapcsolta. - Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e. - Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:55. Valószínűleg nem is. - Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe. - Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig. - Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna. - So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta. - Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett. - Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve. - Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett. - Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük. - Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul. - Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Az egyháztanácsra gondolt. - Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. A sarokban lévő fára gondolt. - Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt. - Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta. - Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül. - Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt. - Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra. - Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon. - Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban. - Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen. - Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni. - Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi. - Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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:Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Er wusste selbst nicht, warum.
:6. Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Das war kein Problem.
:13. Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Gutes Holz.
:18. Trockenes Holz.
:19. Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter wusste es.
:24. Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. Die Maße stimmten.
:40. Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Er hörte eine Weile zu.
:52. Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Wahrscheinlich schon.
:55. Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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=== 5 ===
:Torben és a jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni.
:2. Hagytam sikítani.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett.
:4. Torben semminek sem nevezte.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén.
:8. Torben odanézett.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt.
:10. Ez legalább fizetve volt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt.
:13. Nem – ez nem volt igaz.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben.
:15. Torben letette a reszelőt.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.”
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.”
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz.
:21. Nem kérdezte meg.
:22. Már nem is kérdezhette meg.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott.
:24. Szerette az esőt a bádogon.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt.
:32. Négyujjnyi.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte.
:34. Vagy több.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:50. Aztán visszatette.
:51. Még nem.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta.
:58. Valószínűleg igen.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani.
:60. A ház felé vezető úton megint esett.
:61. Az öböl már nem volt látható.
:62. Azt gondolta: holnap.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet.
:66. Hidegen itta meg.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé.
:68. Ott ült, amíg besötétedett.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot.
:73. Még nem.
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:Torben és a jolle - Torben und die Jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni. - Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Hagytam sikítani. - Er ließ sie schreien.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett. - Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben semminek sem nevezte. - Torben nannte es gar nichts.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki. - Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú. - Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén. - Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben odanézett. - Torben sah hin.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt. - Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Ez legalább fizetve volt. - Das war wenigstens bezahlt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt. - Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt. - Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nem – ez nem volt igaz. - Nein – das stimmte nicht.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben. - Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben letette a reszelőt. - Torben legte die Feile ab.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket. - Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget. - Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.” - Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.” - Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz. - Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Nem kérdezte meg. - Er hatte nicht gefragt.
:22. Már nem is kérdezhette meg. - Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott. - Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Szerette az esőt a bádogon. - Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja. - Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg. - Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva. - Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott. - Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt. - Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást. - Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt. - Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Négyujjnyi. - Vier Fingerbreit.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte. - Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Vagy több. - Oder mehr.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna. - Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott. - Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül. - Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki. - Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek. - Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért. - Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva. - Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt. - Die Bucht lag blank und still.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon. - Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg. - Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek. - Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit. - Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt. - Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára. - Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Aztán visszatette. - Dann legte er ihn zurück.
:51. Még nem. - Noch nicht.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta. - Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el. - Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt. - Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb. - Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta. - Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta. - Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani. - Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. A ház felé vezető úton megint esett. - Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Az öböl már nem volt látható. - Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Azt gondolta: holnap. - Er dachte: Morgen.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított. - Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz. - Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet. - Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Hidegen itta meg. - Er trank ihn kalt.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé. - In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Ott ült, amíg besötétedett. - Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje. - Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert. - Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra. - Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot. - Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Még nem. - Noch nicht.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Torben und die Jolle
:1. Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Er ließ sie schreien.
:3. Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben nannte es gar nichts.
:5. Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben sah hin.
:9. Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Das war wenigstens bezahlt.
:11. Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nein – das stimmte nicht.
:14. Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben legte die Feile ab.
:16. Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Er hatte nicht gefragt.
:22. Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Vier Fingerbreit.
:33. Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Oder mehr.
:35. Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Die Bucht lag blank und still.
:43. Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Dann legte er ihn zurück.
:51. Noch nicht.
:52. Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Wahrscheinlich schon.
:59. Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Er dachte: Morgen.
:63. Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Er trank ihn kalt.
:67. In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Noch nicht.
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== 96 ==
=== 1 ===
:Osztályterem négy
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít.
:2. Délután háromkor kezd.
:3. A gyerekek akkor már elmentek.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található.
:6. Anna négy éve dolgozik itt.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló.
:8. A 4a osztályba járt.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg.
:10. Nyolcéves volt.
:11. Súlyos betegsége volt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt.
:14. Most már nem sír.
:15. Dolgozik.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel.
:19. A víz tisztítószerszagú.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja.
:23. Ez az utolsó helyisége.
:24. Ez volt Tim osztályterme.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját.
:26. A terem nem nagy.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne.
:28. A falak világossárgák.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ.
:30. Anna leteszi a vödröt.
:31. Leül egy székre.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki.
:34. Anna erre a helyre néz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának.
:37. Néhány percig ott ül.
:38. Nem mond semmit.
:39. Timre gondol.
:40. Aztán Anna feláll.
:41. Fogja a felmosót.
:42. Felmossa a padlót.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.”
:46. „Szia” – mondja Vera.
:47. Anna int.
:48. Egyedül dolgozik tovább.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van.
:50. Mindent tisztára takarított.
:51. Kiüríti a vödröt.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe.
:53. Aztán felveszi a kabátját.
:54. A kabát zöld.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron.
:56. Még világos van.
:57. Néhány levél fekszik a földön.
:58. Anna hazamegy.
:59. Az út tíz percig tart.
:60. Otthon teát készít.
:61. Az asztalnál ül és iszik.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről.
:63. Tim nevet a fényképen.
:64. Piros póló van rajta.
:65. Anna nézi a fényképet.
:66. Holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Osztályterem négy - Klassenraum vier
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít. - Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Délután háromkor kezd. - Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. A gyerekek akkor már elmentek. - Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park. - Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található. - Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna négy éve dolgozik itt. - Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló. - Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. A 4a osztályba járt. - Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg. - Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Nyolcéves volt. - Er war acht Jahre alt.
:11. Súlyos betegsége volt. - Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt. - Das war sehr schlimm.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt. - Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Most már nem sír. - Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Dolgozik. - Sie arbeitet.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja. - Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek. - Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel. - Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. A víz tisztítószerszagú. - Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét. - Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez. - Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja. - Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Ez az utolsó helyisége. - Das ist ihr letzter Raum.
:24. Ez volt Tim osztályterme. - Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját. - Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. A terem nem nagy. - Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne. - Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. A falak világossárgák. - Die Wände sind hellgelb.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ. - Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna leteszi a vödröt. - Anna stellt den Eimer ab.
:31. Leül egy székre. - Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült. - Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki. - Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna erre a helyre néz. - Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet. - Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának. - Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Néhány percig ott ül. - Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:39. Timre gondol. - Sie denkt an Tim.
:40. Aztán Anna feláll. - Dann steht Anna auf.
:41. Fogja a felmosót. - Sie nimmt den Mopp.
:42. Felmossa a padlót. - Sie putzt den Boden.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön. - Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera. - „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.” - „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Szia” – mondja Vera. - „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna int. - Anna winkt.
:48. Egyedül dolgozik tovább. - Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van. - Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Mindent tisztára takarított. - Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Kiüríti a vödröt. - Sie leert den Eimer aus.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe. - Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Aztán felveszi a kabátját. - Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. A kabát zöld. - Die Jacke ist grün.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron. - Anna geht durch den Schulhof.
:56. Még világos van. - Es ist noch hell.
:57. Néhány levél fekszik a földön. - Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna hazamegy. - Anna geht nach Hause.
:59. Az út tíz percig tart. - Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Otthon teát készít. - Zu Hause macht sie Tee.
:61. Az asztalnál ül és iszik. - Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről. - Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim nevet a fényképen. - Tim lacht auf dem Foto.
:64. Piros póló van rajta. - Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna nézi a fényképet. - Anna schaut das Foto an.
:66. Holnap újra eljön. - Morgen kommt sie wieder.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Klassenraum vier
:1. Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Er war acht Jahre alt.
:11. Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Das war sehr schlimm.
:13. Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Sie arbeitet.
:16. Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Das ist ihr letzter Raum.
:24. Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. Die Wände sind hellgelb.
:29. Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna stellt den Eimer ab.
:31. Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Sie sagt nichts.
:39. Sie denkt an Tim.
:40. Dann steht Anna auf.
:41. Sie nimmt den Mopp.
:42. Sie putzt den Boden.
:43. Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna winkt.
:48. Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Sie leert den Eimer aus.
:52. Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. Die Jacke ist grün.
:55. Anna geht durch den Schulhof.
:56. Es ist noch hell.
:57. Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna geht nach Hause.
:59. Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Zu Hause macht sie Tee.
:61. Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim lacht auf dem Foto.
:64. Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna schaut das Foto an.
:66. Morgen kommt sie wieder.
|}
=== 2 ===
:Zimmer tizenöt
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége.
:5. Az idősek otthonának három emelete van.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik.
:7. Ott volt Karl, a férje.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát.
:11. Ez nagyon fájt neki.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában.
:15. Elvállalta az állást.
:16. Senki sem kérdezte, miért.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után.
:22. Lassan és gondosan dolgozik.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?”
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.”
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe.
:37. Három percig ül.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat.
:39. Csend van.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.”
:44. Birgit röviden ránéz.
:45. „Jól van?”
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt.
:51. Most felveszi a kabátját.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át.
:54. Odakint hideg van és sötét.
:55. Az utca majdnem üres.
:56. Egy busz elhalad mellette.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog.
:58. Az út tizenöt percig tart.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta.
:62. Petra röviden ránéz.
:63. Aztán lefekszik.
:64. Néha gyorsan elalszik.
:65. Néha sokáig ébren fekszik.
:66. De holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Zimmer tizenöt - Zimmer fünfzehn
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik. - Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be. - Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja. - Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége. - Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Az idősek otthonának három emelete van. - Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik. - Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Ott volt Karl, a férje. - Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg. - Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni. - Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát. - Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Ez nagyon fájt neki. - Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá. - Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott. - Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában. - Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Elvállalta az állást. - Sie hat die Stelle genommen.
:16. Senki sem kérdezte, miért. - Niemand hat gefragt warum.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel. - Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad. - Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak. - Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van. - Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után. - Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Lassan és gondosan dolgozik. - Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll. - Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne. - Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van. - Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja. - Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt. - Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot. - Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt. - Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?” - Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.” - Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel. - Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra. - Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba. - Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll. - Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe. - Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Három percig ül. - Sie sitzt drei Minuten.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat. - Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Csend van. - Es ist still.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót. - Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér. - Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi. - „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.” - „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit röviden ránéz. - Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Jól van?” - „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra. - „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy. - Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót. - Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van. - Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt. - Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Most felveszi a kabátját. - Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi. - Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át. - Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Odakint hideg van és sötét. - Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Az utca majdnem üres. - Die Straße ist fast leer.
:56. Egy busz elhalad mellette. - Ein Bus fährt vorbei.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog. - Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Az út tizenöt percig tart. - Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig. - Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon. - Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta. - Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra röviden ránéz. - Petra schaut es kurz an.
:63. Aztán lefekszik. - Dann geht sie ins Bett.
:64. Néha gyorsan elalszik. - Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Néha sokáig ébren fekszik. - Manchmal liegt sie lange wach.
:66. De holnap újra eljön. - Aber morgen kommt sie wieder.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Zimmer fünfzehn
:1. Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Sie hat die Stelle genommen.
:16. Niemand hat gefragt warum.
:17. Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Sie sitzt drei Minuten.
:38. Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Es ist still.
:40. Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Die Straße ist fast leer.
:56. Ein Bus fährt vorbei.
:57. Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra schaut es kurz an.
:63. Dann geht sie ins Bett.
:64. Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Manchmal liegt sie lange wach.
:66. Aber morgen kommt sie wieder.
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=== 3 ===
:A sportcsarnok
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás.
:10. Nem csak ezért.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon.
:15. Egy októberi szerda volt.
:16. Lena szíve megállt.
:17. Még csak tizenhat éves volt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg.
:22. A régi már nem törölt jól.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül.
:24. Nincs szüksége közben zenére.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra.
:30. A padlót nézi.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül.
:32. Egyszerűen csak néz.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment.
:36. Öt percig ülve marad a padon.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza.
:39. Aztán tovább töröl.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?”
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.”
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította.
:51. Tizenegyre elkészül.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba.
:53. A víz zúgva folyik le.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot.
:59. De tudja, hol van.
:60. Felveszi a kabátját.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul.
:64. Odakint halkan esik az eső.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében.
:66. Kemal hazamegy.
:67. Az út gyalog húsz percig tart.
:68. Minden este végigmegy rajta.
:69. Ma Lena nevetésére gondol.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta.
:71. Ez furcsa, gondolja.
:72. De így van.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A sportcsarnok - Die Sporthalle
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához. - Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből. - Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van. - Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka. - Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat. - Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban. - Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát. - Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt. - Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás. - Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nem csak ezért. - Nicht nur deshalb.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után. - Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához. - Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte. - Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon. - Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Egy októberi szerda volt. - Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Lena szíve megállt. - Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Még csak tizenhat éves volt. - Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített. - Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el. - Kemal hat das nie vergessen.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót. - Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg. - Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. A régi már nem törölt jól. - Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül. - Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Nincs szüksége közben zenére. - Er braucht keine Musik dabei.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja. - Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl. - Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett. - Hier war Lena, als sie fiel.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen. - Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra. - Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. A padlót nézi. - Er schaut auf den Boden.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül. - Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Egyszerűen csak néz. - Er schaut einfach.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett. - Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő. - „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment. - Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Öt percig ülve marad a padon. - Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot. - Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza. - Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Aztán tovább töröl. - Dann wischt er weiter.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón. - Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből. - Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet. - „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal. - „Ja", sagt Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?” - „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.” - „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót. - Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább. - Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből. - Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat. - Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította. - Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Tizenegyre elkészül. - Um elf ist er fertig.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba. - Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. A víz zúgva folyik le. - Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe. - Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt. - Dann schaltet er das Licht aus.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég. - In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz. - Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot. - Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. De tudja, hol van. - Aber er weiß, wo er ist.
:60. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre. - Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni. - Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul. - Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Odakint halkan esik az eső. - Draußen regnet es leise.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében. - Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal hazamegy. - Kemal geht nach Hause.
:67. Az út gyalog húsz percig tart. - Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Minden este végigmegy rajta. - Er geht ihn jeden Abend.
:69. Ma Lena nevetésére gondol. - Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta. - Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Ez furcsa, gondolja. - Das ist seltsam, denkt er.
:72. De így van. - Aber es stimmt.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Sporthalle
:1. Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nicht nur deshalb.
:11. Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal hat das nie vergessen.
:20. Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Er braucht keine Musik dabei.
:25. Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Hier war Lena, als sie fiel.
:28. Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. Er schaut auf den Boden.
:31. Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Er schaut einfach.
:33. Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Dann wischt er weiter.
:40. Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Ja", sagt Kemal.
:44. „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Um elf ist er fertig.
:52. Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Dann schaltet er das Licht aus.
:56. In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. Aber er weiß, wo er ist.
:60. Er zieht seine Jacke an.
:61. Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Draußen regnet es leise.
:65. Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal geht nach Hause.
:67. Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Er geht ihn jeden Abend.
:69. Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Das ist seltsam, denkt er.
:72. Aber es stimmt.
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=== 4 ===
:A terem
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka.
:5. Egyszerűen így van.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége.
:14. De nem állt fel többé.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben.
:18. Aztán abbahagyta.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült.
:28. Három percre, nem tovább.
:29. Az ülés nem volt rituálé.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki.
:34. Még mindig hitt benne.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt.
:39. „Mára kész?”, kérdezte.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett.
:42. „Jól néz ki a padló.”
:43. „Rendben van”, mondta Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba.
:46. Aztán egyedül volt.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt.
:51. A víz zúgva folyt le.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta.
:60. Ennek ellenére lassan ment.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e.
:64. Természetesen eljön.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz.
:66. Befordult a saját utcájába.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt.
:69. Meleg volt és fölösleges.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba.
:71. Égve hagyta a villanyt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A terem - Der Saal
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek. - Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset. - Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi. - Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka. - Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Egyszerűen így van. - Es ist einfach so.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak. - Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép. - Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót. - Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart. - Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére. - Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén. - Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot. - Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége. - Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. De nem állt fel többé. - Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy. - Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt. - Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben. - Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Aztán abbahagyta. - Dann hörte er auf damit.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból. - Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia. - Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért. - Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe. - Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken. - Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították. - Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában. - Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának. - Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült. - Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Három percre, nem tovább. - Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Az ülés nem volt rituálé. - Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki. - Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban. - Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette. - Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki. - Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Még mindig hitt benne. - Er glaubte es noch.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban. - Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait. - Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt. - Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Mára kész?”, kérdezte. - „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas. - „Fast", sagte Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett. - Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Jól néz ki a padló.” - „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Rendben van”, mondta Thomas. - „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment. - Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba. - Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Aztán egyedül volt. - Dann war er allein.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt. - Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat. - Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon. - Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt. - Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. A víz zúgva folyt le. - Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette. - Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott. - Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot. - Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben. - Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta. - Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött. - Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott. - Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta. - Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Ennek ellenére lassan ment. - Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett. - In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve. - Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e. - Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Természetesen eljön. - Natürlich würde er kommen.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz. - Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Befordult a saját utcájába. - Er bog in seine Straße ein.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított. - Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt. - Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Meleg volt és fölösleges. - Es war warm und unnötig.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba. - Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Égve hagyta a villanyt. - Er ließ das Licht brennen.
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:Der Saal
:1. Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Es ist einfach so.
:6. Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Dann hörte er auf damit.
:19. Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Er glaubte es noch.
:35. Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Fast", sagte Thomas.
:41. Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Dann war er allein.
:47. Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Natürlich würde er kommen.
:65. Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Er bog in seine Straße ein.
:67. Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Es war warm und unnötig.
:70. Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Er ließ das Licht brennen.
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=== 5 ===
:Tizennegyedik sorozat
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik.
:4. Már nem visel kesztyűt.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve.
:15. Marta nem volt ott.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna.
:18. „Nem szenvedett” – mondta.
:19. Marta ezt soha nem hitte el.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett.
:31. Nem tartotta meg.
:32. Öt perc.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne.
:41. „Mi történt?”
:42. „Egy részeg.”
:43. „Rendőrség?”
:44. „Igen” – mondja Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött.
:64. Nem néz oda.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tizennegyedik sorozat - Reihe vierzehn
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt. - Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet. - Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik. - Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Már nem visel kesztyűt. - Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna. - Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart. - Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként. - Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia. - Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul. - Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul. - Marta steht nie lange still.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki. - Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél. - Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült. - Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve. - Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta nem volt ott. - Marta war nicht dabei.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton. - Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna. - Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Nem szenvedett” – mondta. - „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta ezt soha nem hitte el. - Marta hat das nie geglaubt.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni. - Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől. - Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni. - Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik. - Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban. - Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta. - Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre. - Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta. - Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy. - Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami. - Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett. - Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Nem tartotta meg. - Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Öt perc. - Fünf Minuten.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt. - Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy. - Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad. - Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül. - Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró. - Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának. - Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos. - Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne. - „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Mi történt?” - „Was denn?"
:42. „Egy részeg.” - „Betrunkener."
:43. „Rendőrség?” - „Polizei?"
:44. „Igen” – mondja Radek. - „Ja", sagt Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi. - Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét. - Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket. - Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba. - Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga. - Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz. - Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés. - Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja. - Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel. - An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve. - Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel. - Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe. - Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik. - Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem. - Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna. - Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben. - An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar. - Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé. - Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött. - Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Nem néz oda. - Sie schaut nicht hin.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük. - Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Reihe vierzehn
:1. Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta steht nie lange still.
:11. Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta war nicht dabei.
:16. Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta hat das nie geglaubt.
:20. Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Fünf Minuten.
:33. Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Was denn?"
:42. „Betrunkener."
:43. „Polizei?"
:44. „Ja", sagt Radek.
:45. Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Sie schaut nicht hin.
:65. Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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== 97 ==
=== 1 ===
:A tűz a kertben
:1. Toni visszatér a faluba.
:2. Régóta nem látta a falut.
:3. El akarja adni a régi házat.
:4. A ház a nagyanyjáé.
:5. A nagyanyja meghalt.
:6. A ház előtt egy nő áll.
:7. Fekete haja van.
:8. Elena a neve.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni.
:12. Elena elmegy.
:13. Toni utána néz.
:14. Este Toni a ház előtt ül.
:15. Forróság van.
:16. A nap lemegy.
:17. Aztán Elena visszatér.
:18. „Sajnálom”, mondja.
:19. Toni nem mond semmit.
:20. Elena leül mellé.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet.
:22. Együtt isznak.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni.
:25. „És aztán megint elmész?”
:26. „Igen.”
:27. Csend van.
:28. Elena ránéz.
:29. Aztán megcsókolja.
:30. Toni meglepődik.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni.
:33. De Elena marad.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben.
:35. A fák nagyok és öregek.
:36. Elena ételt hoz.
:37. Toni bort hoz.
:38. Beszélgetnek és nevetnek.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?”
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?”
:41. „Nem.”
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena.
:44. „Régi. Semmi.”
:45. Elena fogja a kezét.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben.
:47. Az ég kék.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok.
:49. De nem mondja ki.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez.
:51. Az ablakhoz megy.
:52. A kert ég.
:53. Toni kiszalad.
:54. Meglátja Elena apját.
:55. A férfi a tűz előtt áll.
:56. Nem tesz semmit.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni.
:58. Elena is kijön.
:59. Nem mond semmit.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni.
:61. Elena nem néz rá.
:62. Toni megérti.
:63. Visszamegy a házba.
:64. Összepakolja a bőröndjét.
:65. Gyorsan megy.
:66. Elena az ajtóban áll.
:67. „Maradj”, mondja.
:68. „Nem”, mondja Toni.
:69. Ránéz.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt.
:71. Kimegy.
:72. Elindul az autóval.
:73. A tükörben látja a tüzet.
:74. Nem néz vissza.
:75. Rómában néha Elenára gondol.
:76. Nem ír neki.
:77. Ő sem ír.
:78. A kert eltűnt.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A tűz a kertben - Das Feuer im Garten
:1. Toni visszatér a faluba. - Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Régóta nem látta a falut. - Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. El akarja adni a régi házat. - Er will das alte Haus verkaufen.
:4. A ház a nagyanyjáé. - Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. A nagyanyja meghalt. - Seine Großmutter ist tot.
:6. A ház előtt egy nő áll. - Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Fekete haja van. - Sie hat schwarze Haare.
:8. Elena a neve. - Ihr Name ist Elena.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni. - „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena. - „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni. - „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena elmegy. - Elena geht weg.
:13. Toni utána néz. - Toni schaut ihr nach.
:14. Este Toni a ház előtt ül. - Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Forróság van. - Es ist heiß.
:16. A nap lemegy. - Die Sonne geht unter.
:17. Aztán Elena visszatér. - Dann kommt Elena zurück.
:18. „Sajnálom”, mondja. - „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni nem mond semmit. - Toni sagt nichts.
:20. Elena leül mellé. - Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet. - Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Együtt isznak. - Sie trinken zusammen.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena. - „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni. - „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „És aztán megint elmész?” - „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Igen.” - „Ja."
:27. Csend van. - Es ist still.
:28. Elena ránéz. - Elena schaut ihn an.
:29. Aztán megcsókolja. - Dann küsst sie ihn.
:30. Toni meglepődik. - Toni ist überrascht.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena. - „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni. - „Vielleicht", sagt Toni.
:33. De Elena marad. - Aber sie bleibt.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben. - Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. A fák nagyok és öregek. - Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena ételt hoz. - Elena bringt Essen.
:37. Toni bort hoz. - Toni bringt Wein.
:38. Beszélgetnek és nevetnek. - Sie reden und lachen.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?” - Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?” - „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nem.” - „Nein."
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén. - Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena. - „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Régi. Semmi.” - „Alt. Nichts."
:45. Elena fogja a kezét. - Elena hält seine Hand.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben. - Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Az ég kék. - Der Himmel ist blau.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok. - Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. De nem mondja ki. - Aber er sagt es nicht.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez. - In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Az ablakhoz megy. - Er geht zum Fenster.
:52. A kert ég. - Der Garten brennt.
:53. Toni kiszalad. - Toni läuft hinaus.
:54. Meglátja Elena apját. - Er sieht Elenas Vater.
:55. A férfi a tűz előtt áll. - Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Nem tesz semmit. - Er macht nichts.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni. - „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena is kijön. - Elena kommt auch raus.
:59. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni. - „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena nem néz rá. - Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni megérti. - Toni versteht.
:63. Visszamegy a házba. - Er geht zurück ins Haus.
:64. Összepakolja a bőröndjét. - Er packt seinen Koffer.
:65. Gyorsan megy. - Es geht schnell.
:66. Elena az ajtóban áll. - Elena steht in der Tür.
:67. „Maradj”, mondja. - „Bleib", sagt sie.
:68. „Nem”, mondja Toni. - „Nein", sagt Toni.
:69. Ránéz. - Er schaut sie an.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt. - Dann nimmt er den Koffer.
:71. Kimegy. - Er geht raus.
:72. Elindul az autóval. - Er fährt los.
:73. A tükörben látja a tüzet. - Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Nem néz vissza. - Er schaut nicht zurück.
:75. Rómában néha Elenára gondol. - In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Nem ír neki. - Er schreibt ihr nicht.
:77. Ő sem ír. - Sie schreibt auch nicht.
:78. A kert eltűnt. - Der Garten ist weg.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Feuer im Garten
:1. Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. Er will das alte Haus verkaufen.
:4. Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. Seine Großmutter ist tot.
:6. Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Sie hat schwarze Haare.
:8. Ihr Name ist Elena.
:9. „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena geht weg.
:13. Toni schaut ihr nach.
:14. Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Es ist heiß.
:16. Die Sonne geht unter.
:17. Dann kommt Elena zurück.
:18. „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni sagt nichts.
:20. Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Sie trinken zusammen.
:23. „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Ja."
:27. Es ist still.
:28. Elena schaut ihn an.
:29. Dann küsst sie ihn.
:30. Toni ist überrascht.
:31. „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Vielleicht", sagt Toni.
:33. Aber sie bleibt.
:34. Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena bringt Essen.
:37. Toni bringt Wein.
:38. Sie reden und lachen.
:39. Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nein."
:42. Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Alt. Nichts."
:45. Elena hält seine Hand.
:46. Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Der Himmel ist blau.
:48. Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. Aber er sagt es nicht.
:50. In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Er geht zum Fenster.
:52. Der Garten brennt.
:53. Toni läuft hinaus.
:54. Er sieht Elenas Vater.
:55. Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Er macht nichts.
:57. „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena kommt auch raus.
:59. Sie sagt nichts.
:60. „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni versteht.
:63. Er geht zurück ins Haus.
:64. Er packt seinen Koffer.
:65. Es geht schnell.
:66. Elena steht in der Tür.
:67. „Bleib", sagt sie.
:68. „Nein", sagt Toni.
:69. Er schaut sie an.
:70. Dann nimmt er den Koffer.
:71. Er geht raus.
:72. Er fährt los.
:73. Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Er schaut nicht zurück.
:75. In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Er schreibt ihr nicht.
:77. Sie schreibt auch nicht.
:78. Der Garten ist weg.
|}
=== 2 ===
:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország)
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat.
:2. Hét éve nem látta már a házat.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment.
:12. Nico nem futott utána.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek.
:15. Aztán lépéseket hallott.
:16. Giulia megint ott volt.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.”
:22. „És a liget?”
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.”
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit.
:25. Nagyon nagy csend volt.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia.
:28. „Talán”, válaszolta Nico.
:29. De Giulia nem ment el.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt.
:32. Együtt ettek és beszélgettek.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget.
:36. „Mi ez?”, kérdezte.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.”
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.”
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat.
:46. Nico kiszaladt.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt.
:48. Balta volt a kezében.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból.
:51. Nem mondott semmit.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico.
:53. Giulia nem válaszolt.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre.
:55. Akkor mindent megértett.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:57. Ez nem tartott sokáig.
:58. Giulia az ajtóban állt.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico.
:61. Röviden ránézett.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult.
:63. Giulia nem mozdult.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat.
:65. Nem nézett vissza.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország) - Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat. - Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Hét éve nem látta már a házat. - Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett. - Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt. - Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt. - Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico. - „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány. - „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek. - Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt. - Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico. - „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment. - „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico nem futott utána. - Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon. - Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek. - Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Aztán lépéseket hallott. - Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia megint ott volt. - Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico. - „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki. - Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.” - „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „És a liget?” - „Und der Hain?"
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.” - „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit. - Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Nagyon nagy csend volt. - Es war sehr still.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult. - Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia. - „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Talán”, válaszolta Nico. - „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. De Giulia nem ment el. - Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak. - Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt. - Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Együtt ettek és beszélgettek. - Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico. - „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia. - „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget. - Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Mi ez?”, kérdezte. - „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.” - „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt. - Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg. - Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.” - Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico. - „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt. - Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott. - In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat. - Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico kiszaladt. - Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt. - Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Balta volt a kezében. - Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico. - „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból. - Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Nem mondott semmit. - Sie hat nichts gesagt.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico. - „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia nem válaszolt. - Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre. - Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Akkor mindent megértett. - Dann hat er alles verstanden.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Ez nem tartott sokáig. - Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia az ajtóban állt. - Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta. - „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico. - „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Röviden ránézett. - Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult. - Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia nem mozdult. - Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat. - Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Nem nézett vissza. - Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól. - In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának. - Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket. - Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről. - Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „Und der Hain?"
:23. „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Es war sehr still.
:26. Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Sie hat nichts gesagt.
:52. „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Dann hat er alles verstanden.
:56. Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
|}
=== 3 ===
:Maratea szőlőskertje
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?”
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.”
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta.
:10. Sofia megvonta a vállát.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett.
:29. „Ez hiba volt”, mondta.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?”
:37. „Nincs. És neked?”
:38. „Nincs.”
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.”
:42. „Melyik kerítéstől?”
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.”
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt.
:47. De maradt.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű.
:51. A szőlőskert égett.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia.
:58. „Ez az én földem!”
:59. „Már nincs ott semmi.”
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt.
:63. „Maradj még egy éjszakát.”
:64. „Nem.”
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Maratea szőlőskertje - Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát. - Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben. - Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt. - Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott. - Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna. - „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?” - Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.” - „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta. - Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta. - „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia megvonta a vállát. - Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton. - Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta. - Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott. - Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak. - Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton. - Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva. - Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő. - „Warst du aber", antwortete er.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna. - Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie. - Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták. - Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia. - „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan. - „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent. - Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt. - Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb. - Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit. - Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett. - Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Ez hiba volt”, mondta. - „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő. - „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra. - Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett. - Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket. - Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott. - Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat. - Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?” - Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nincs. És neked?” - „Nein. Und du?"
:38. „Nincs.” - „Nein."
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak. - Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén. - Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.” - „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Melyik kerítéstől?” - „Welcher Zaun?"
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.” - „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá. - Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük. - Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt. - Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. De maradt. - Aber er blieb.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt. - In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét. - Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű. - Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. A szőlőskert égett. - Das Weinfeld brannte.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni. - Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék. - Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul. - Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco. - „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg. - Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia. - „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Ez az én földem!” - „Das ist mein Land!"
:59. „Már nincs ott semmi.” - „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített. - Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt. - Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Maradj még egy éjszakát.” - „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nem.” - „Nein."
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit. - Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort. - Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet. - Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart. - Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül. - Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt. - In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt. - Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának. - Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla. - Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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:Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Warst du aber", antwortete er.
:19. Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nein. Und du?"
:38. „Nein."
:39. Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Welcher Zaun?"
:43. „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. Aber er blieb.
:48. In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. Das Weinfeld brannte.
:52. Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Das ist mein Land!"
:59. „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nein."
:65. Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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=== 4 ===
:Tortolì tengere
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte.
:6. A nő nem nézett fel.
:7. „Dolgozom.”
:8. „Ez az apám csónakja.”
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját.
:11. Nyelt egyet.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?”
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.”
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.”
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.”
:24. „Mindenkinek van lehetősége.”
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte.
:28. Visszaadta neki az üveget.
:29. „Nem.”
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná.
:32. Nem húzódott vissza.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta.
:34. Aztán visszacsókolta.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia.
:40. „Már nem tudom pontosan.”
:41. Ránézett, mosoly nélkül.
:42. „Ezt elhiszem neked.”
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tortolì tengere - Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat. - Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte. - Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt. - Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna. - Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte. - „Was machst du hier?", fragte er.
:6. A nő nem nézett fel. - Sie sah nicht auf.
:7. „Dolgozom.” - „Ich arbeite."
:8. „Ez az apám csónakja.” - „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös. - Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját. - „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Nyelt egyet. - Er schluckte.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?” - „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.” - „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása. - Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték. - Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna. - Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna. - Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt. - Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt. - Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta. - „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.” - „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében. - Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.” - „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Mindenkinek van lehetősége.” - „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz. - Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben. - Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte. - „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Visszaadta neki az üveget. - Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nem.” - „Nein."
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja. - Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná. - Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Nem húzódott vissza. - Sie wich nicht zurück.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta. - „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Aztán visszacsókolta. - Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni. - Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt. - Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre. - Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük. - Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia. - „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Már nem tudom pontosan.” - „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Ránézett, mosoly nélkül. - Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Ezt elhiszem neked.” - „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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:Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Was machst du hier?", fragte er.
:6. Sie sah nicht auf.
:7. „Ich arbeite."
:8. „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Er schluckte.
:12. „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nein."
:30. Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Sie wich nicht zurück.
:33. „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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=== 5 ===
:Az ispica-i mandulák (Szicília)
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.”
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.”
:11. Luca nem válaszolt.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „Hogy eladjam a házat.”
:22. „És aztán?”
:23. Luca még egyszer ivott.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna.
:29. A lány hagyta.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt.
:37. A lány először nevetett igazán.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.”
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?”
:42. „Nem akarom tudni.”
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.”
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett.
:45. „És te – te mit mondtál?”
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet.
:47. „Semmit.”
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel.
:55. Nem állt Luca és az apja közé.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca.
:57. Senki sem válaszolt.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt.
:61. „Maradj holnapig.”
:62. „Túl sokáig maradtam.”
:63. Nem csókolta meg.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá.
:65. Aztán elhajtott.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe.
:67. Nem állt meg.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az ispica-i mandulák (Szicília) - Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta. - Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott. - Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek. - Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt. - Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt. - Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso. - Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet. - „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.” - „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni. - Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.” - „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Luca nem válaszolt. - Er antwortete nicht.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni. - Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna. - Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni. - In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta. - Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna. - Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem. - Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben. - Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle. - Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Hogy eladjam a házat.” - „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „És aztán?” - „Und dann?"
:23. Luca még egyszer ivott. - Er trank noch einmal.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott. - Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül. - Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót. - Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő. - Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna. - Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. A lány hagyta. - Sie ließ es zu.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni. - Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát. - Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta. - Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek. - Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el. - Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges. - Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt. - Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. A lány először nevetett igazán. - Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.” - „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt. - Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult. - An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?” - „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Nem akarom tudni.” - „Ich will es nicht wissen."
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.” - „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett. - Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „És te – te mit mondtál?” - „Und du – was hast du gesagt?"
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet. - Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Semmit.” - „Gar nichts."
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta. - Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie. - Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt. - In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt. - Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga. - Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás. - Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel. - Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Nem állt Luca és az apja közé. - Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca. - „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Senki sem válaszolt. - Niemand antwortete.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának. - Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített. - Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt. - Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Maradj holnapig.” - „Bleib bis morgen."
:62. „Túl sokáig maradtam.” - „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Nem csókolta meg. - Er küsste sie nicht.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá. - Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe. - Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Nem állt meg. - Er hielt nicht an.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba. - In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia. - Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt. - Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna. - Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával. - Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Er antwortete nicht.
:12. Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „Und dann?"
:23. Er trank noch einmal.
:24. Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. Sie ließ es zu.
:30. Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Ich will es nicht wissen."
:43. „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „Und du – was hast du gesagt?"
:46. Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Gar nichts."
:48. Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Niemand antwortete.
:58. Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Bleib bis morgen."
:62. „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Er küsste sie nicht.
:64. Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Dann fuhr er.
:66. Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Er hielt nicht an.
:68. In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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== 98 ==
=== 1 ===
:Az almák
:1. Anna a kertben áll.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket.
:3. A fa nagy és öreg.
:4. Josef ültette ezt a fát.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt.
:6. Anna most egyedül dolgozik.
:7. Ma Karl jön.
:8. Karl Josef öccse.
:9. Tegnap telefonált.
:10. Segíteni akar.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála.
:13. „Szia, Anna” – mondja.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő.
:15. Anna örül, hogy itt van.
:16. De ezt nem mondja ki.
:17. Karl megnézi a fát.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja.
:19. „Igen” – mondja Anna.
:20. Ad neki egy kosarat.
:21. Együtt dolgoznak.
:22. Karl magas és erős.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat.
:24. Anna az alsókat szedi.
:25. Ma meleg van.
:26. Süt a nap, és forróság van.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát.
:30. „Tudom” – mondja halkan.
:31. Aztán tovább dolgoznak.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak.
:33. Annánál kenyér és sajt van.
:34. Leülnek a fa alá.
:35. Jólesik az árnyékban lenni.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna.
:38. Karl bólint.
:39. Esznek, és keveset beszélnek.
:40. Ez így rendben van.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak.
:42. Karl mindet beviszi a házba.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl.
:45. Anna kávét főzött.
:46. Együtt kávéznak a konyhában.
:47. Karl körülnéz.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg.
:49. Karl nem mond semmit.
:50. Anna sem.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.”
:52. Anna a kávéjára néz.
:53. „Tudom” – mondja.
:54. Csend lesz.
:55. Karl feláll.
:56. „Most mennem kell” – mondja.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.”
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz.
:62. Együtt esznek az asztalnál.
:63. Jó érzés.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről.
:65. Anna egyszer nevet.
:66. Ez nem gyakran fordul elő.
:67. Másnap reggel Karl elutazik.
:68. Anna a ház előtt áll.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.”
:71. Elhajt.
:72. Anna utána néz.
:73. Aztán bemegy a kertbe.
:74. A fa még mindig ott áll.
:75. Leszed egy almát.
:76. Piros és édes.
:77. Josefra gondol.
:78. És Karlra.
:79. Aztán tovább dolgozik.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az almák - Die Äpfel
:1. Anna a kertben áll. - Anna steht im Garten.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket. - Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. A fa nagy és öreg. - Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef ültette ezt a fát. - Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt. - Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna most egyedül dolgozik. - Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Ma Karl jön. - Heute kommt Karl.
:8. Karl Josef öccse. - Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Tegnap telefonált. - Er hat gestern angerufen.
:10. Segíteni akar. - Er will helfen.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg. - Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála. - Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Szia, Anna” – mondja. - „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő. - „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna örül, hogy itt van. - Anna ist froh, dass er da ist.
:16. De ezt nem mondja ki. - Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl megnézi a fát. - Karl schaut den Baum an.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja. - „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Igen” – mondja Anna. - „Ja", sagt Anna.
:20. Ad neki egy kosarat. - Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Együtt dolgoznak. - Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl magas és erős. - Karl ist groß und stark.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat. - Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna az alsókat szedi. - Anna pflückt die unteren.
:25. Ma meleg van. - Es ist warm heute.
:26. Süt a nap, és forróság van. - Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik. - Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna. - „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát. - Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Tudom” – mondja halkan. - „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Aztán tovább dolgoznak. - Dann arbeiten sie weiter.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak. - Um zwölf machen sie Pause.
:33. Annánál kenyér és sajt van. - Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Leülnek a fa alá. - Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Jólesik az árnyékban lenni. - Es ist schön im Schatten.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl. - „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna. - „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl bólint. - Karl nickt.
:39. Esznek, és keveset beszélnek. - Sie essen und reden wenig.
:40. Ez így rendben van. - Das ist in Ordnung.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak. - Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl mindet beviszi a házba. - Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna. - „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl. - „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna kávét főzött. - Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Együtt kávéznak a konyhában. - Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl körülnéz. - Karl schaut sich um.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg. - Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl nem mond semmit. - Karl sagt nichts.
:50. Anna sem. - Anna auch nicht.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.” - Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna a kávéjára néz. - Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Tudom” – mondja. - „Ich weiß", sagt sie.
:54. Csend lesz. - Es wird still.
:55. Karl feláll. - Karl steht auf.
:56. „Most mennem kell” – mondja. - „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna. - „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.” - „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna. - „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl. - „Gern", sagt Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz. - Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Együtt esznek az asztalnál. - Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Jó érzés. - Es ist schön.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről. - Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna egyszer nevet. - Anna lacht einmal.
:66. Ez nem gyakran fordul elő. - Das passiert nicht oft.
:67. Másnap reggel Karl elutazik. - Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna a ház előtt áll. - Anna steht vor dem Haus.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja. - „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.” - „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Elhajt. - Er fährt ab.
:72. Anna utána néz. - Anna schaut ihm nach.
:73. Aztán bemegy a kertbe. - Dann geht sie in den Garten.
:74. A fa még mindig ott áll. - Der Baum steht noch da.
:75. Leszed egy almát. - Sie pflückt einen Apfel.
:76. Piros és édes. - Er ist rot und süß.
:77. Josefra gondol. - Sie denkt an Josef.
:78. És Karlra. - Und an Karl.
:79. Aztán tovább dolgozik. - Dann arbeitet sie weiter.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Äpfel
:1. Anna steht im Garten.
:2. Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Heute kommt Karl.
:8. Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Er hat gestern angerufen.
:10. Er will helfen.
:11. Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna ist froh, dass er da ist.
:16. Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl schaut den Baum an.
:18. „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Ja", sagt Anna.
:20. Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl ist groß und stark.
:23. Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna pflückt die unteren.
:25. Es ist warm heute.
:26. Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Dann arbeiten sie weiter.
:32. Um zwölf machen sie Pause.
:33. Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Es ist schön im Schatten.
:36. „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl nickt.
:39. Sie essen und reden wenig.
:40. Das ist in Ordnung.
:41. Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl schaut sich um.
:48. Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl sagt nichts.
:50. Anna auch nicht.
:51. Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Ich weiß", sagt sie.
:54. Es wird still.
:55. Karl steht auf.
:56. „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Gern", sagt Karl.
:61. Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Es ist schön.
:64. Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna lacht einmal.
:66. Das passiert nicht oft.
:67. Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna steht vor dem Haus.
:69. „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Er fährt ab.
:72. Anna schaut ihm nach.
:73. Dann geht sie in den Garten.
:74. Der Baum steht noch da.
:75. Sie pflückt einen Apfel.
:76. Er ist rot und süß.
:77. Sie denkt an Josef.
:78. Und an Karl.
:79. Dann arbeitet sie weiter.
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=== 2 ===
:A kikötőben
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást.
:4. Fritz halott volt.
:5. Szívrohamot kapott.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel.
:9. A temetés óta nem látták egymást.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma.
:11. „Szia, Inge”, mondta.
:12. „Szia”, mondta a nő.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna.
:17. Werner leült mellé.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte.
:19. Inge röviden elgondolkodott.
:20. „Ha akarsz”, mondta.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek.
:23. Ez így jó volt.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.”
:29. Inge egy ideig hallgatott.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.”
:31. Werner röviden felnevetett.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta.
:33. Öt órára elkészült a munka.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához.
:39. Inge levest és kenyeret készített.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett.
:45. Evés után kint ültek.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt.
:50. Werner tíz óráig maradt.
:51. Aztán elköszönt.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge.
:54. Werner az ajtóban állt.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki.
:56. Inge ezt észrevette.
:57. „Gyere újra”, mondta.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.”
:60. Werner bólintott.
:61. Elment.
:62. Inge utána nézett.
:63. Aztán becsukta az ajtót.
:64. Elmosogatta a tányérokat.
:65. Fritzre gondolt.
:66. És Wernerre is.
:67. Ez új volt.
:68. Korán lefeküdt aludni.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott.
:70. A kikötő csendes volt.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kikötőben - Am Hafen
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott. - Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt. - Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást. - Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz halott volt. - Fritz war tot.
:5. Szívrohamot kapott. - Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt. - Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg. - Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel. - Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. A temetés óta nem látták egymást. - Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma. - Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Szia, Inge”, mondta. - „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Szia”, mondta a nő. - „Hallo", sagte sie.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog. - Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner. - „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge. - „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna. - Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner leült mellé. - Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte. - „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge röviden elgondolkodott. - Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Ha akarsz”, mondta. - „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt. - Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek. - Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Ez így jó volt. - Das war gut so.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából. - Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte. - „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge. - „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték. - Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.” - Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge egy ideig hallgatott. - Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.” - Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner röviden felnevetett. - Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta. - Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Öt órára elkészült a munka. - Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett. - Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat. - Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge. - „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner. - „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához. - Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge levest és kenyeret készített. - Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte. - Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta. - „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge. - „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre. - Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett. - Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Evés után kint ültek. - Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt. - Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről. - Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit. - Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt. - Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner tíz óráig maradt. - Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Aztán elköszönt. - Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta. - „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge. - „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner az ajtóban állt. - Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki. - Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge ezt észrevette. - Inge hat das gemerkt.
:57. „Gyere újra”, mondta. - „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner. - „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.” - „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner bólintott. - Werner hat genickt.
:61. Elment. - Er ist gegangen.
:62. Inge utána nézett. - Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Aztán becsukta az ajtót. - Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Elmosogatta a tányérokat. - Sie hat die Teller gespült.
:65. Fritzre gondolt. - Sie hat an Fritz gedacht.
:66. És Wernerre is. - Und auch an Werner.
:67. Ez új volt. - Das war neu.
:68. Korán lefeküdt aludni. - Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott. - Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. A kikötő csendes volt. - Der Hafen war still.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt. - Das Meer war grau und ruhig.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Am Hafen
:1. Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz war tot.
:5. Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Hallo", sagte sie.
:13. Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Das war gut so.
:24. Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge hat das gemerkt.
:57. „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner hat genickt.
:61. Er ist gegangen.
:62. Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Sie hat die Teller gespült.
:65. Sie hat an Fritz gedacht.
:66. Und auch an Werner.
:67. Das war neu.
:68. Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. Der Hafen war still.
:71. Das Meer war grau und ruhig.
|}
=== 3 ===
:A levendulamező
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden.
:24. Sylvie megállt, és ránézett.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie.
:30. „Tudom”, mondta ő.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.”
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.”
:48. Sylvie ezt megértette.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött.
:52. Sylvie nem húzódott el.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie.
:55. „Tudom.”
:56. Még három napig maradt.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.”
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult.
:66. „Telefonálok”, mondta.
:67. „Jó”, mondta Sylvie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve.
:72. Most Jean-Paul is benne volt.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A levendulamező - Das Lavendelfeld
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba. - Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon. - Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül. - Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta. - Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel. - Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt. - Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek. - Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál. - „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát. - „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában. - Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e. - Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie. - „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő. - „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül. - Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre. - Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött. - Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát. - Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt. - Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig. - Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit. - Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta. - Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként. - Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden. - „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie megállt, és ránézett. - Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta. - „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna. - Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve. - Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet. - Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie. - „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Tudom”, mondta ő. - „Ich weiß", sagte er.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra. - Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret. - Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen. - Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e. - Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie. - „Immer", sagte Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett. - Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után. - „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie. - „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.” - „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak. - Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba. - Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított. - Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn. - Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla. - Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna. - „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal. - Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.” - Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie ezt megértette. - Sylvie verstand das.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt. - Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon. - Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött. - Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie nem húzódott el. - Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul. - „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie. - „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Tudom.” - „Ich weiß."
:56. Még három napig maradt. - Er blieb noch drei Tage.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott. - Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt. - Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit. - Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.” - Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt. - Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte. - „Willst du das?", fragte er.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie. - „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment. - Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult. - Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Telefonálok”, mondta. - „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Jó”, mondta Sylvie. - „Gut", sagte sie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban. - Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel. - Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette. - Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve. - Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Most Jean-Paul is benne volt. - Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire. - Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Lavendelfeld
:1. Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Ich weiß", sagte er.
:31. Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Immer", sagte Sylvie.
:36. Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie verstand das.
:49. Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Ich weiß."
:56. Er blieb noch drei Tage.
:57. Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Willst du das?", fragte er.
:63. „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Gut", sagte sie.
:68. Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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=== 4 ===
:A mecklenburgi méhész
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez.
:4. Ő nem.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták.
:19. Jochen tudta, mit csinál.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.”
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.”
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára.
:45. Hanne nem húzódott el.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen.
:48. Hanne bólintott.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.”
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.”
:51. Maradt.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.”
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé.
:57. „Hanne.”
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.”
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni.
:61. Aztán elhajtott.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet.
:65. A méhek dolgoztak.
:66. Ők mindig.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat.
:68. A munka várt.
:69. A nyár még nem ért véget.
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:A mecklenburgi méhész - Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték. - Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát. - Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez. - Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Ő nem. - Sie nicht.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen. - An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot. - Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni. - Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól. - „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta. - „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést. - Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta. - Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek. - Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket. - Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne. - „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen. - „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta. - Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott. - Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták. - Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen tudta, mit csinál. - Jochen wusste, was er tat.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna. - Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette. - Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit. - Sie sagte nichts dazu.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével. - Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14. - Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan. - „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.” - „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük. - Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert. - Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból. - Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt. - Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett. - Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne. - „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.” - „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta. - Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon. - Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek. - Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna. - Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne. - „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt. - Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt. - Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő. - Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta. - „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna. - Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára. - Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Hanne nem húzódott el. - Sie zog sich nicht zurück.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen. - Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen. - „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne bólintott. - Hanne nickte.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.” - Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.” - „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Maradt. - Er blieb.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött. - Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon. - Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott. - Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.” - „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé. - Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne.” - „Hanne."
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.” - „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött. - Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni. - In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját. - Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz. - Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet. - Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. A méhek dolgoztak. - Die Bienen arbeiteten.
:66. Ők mindig. - Sie immer.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat. - Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. A munka várt. - Die Arbeit wartete.
:69. A nyár még nem ért véget. - Der Sommer war noch nicht vorbei.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Sie nicht.
:5. An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen wusste, was er tat.
:20. Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Sie sagte nichts dazu.
:23. Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Sie zog sich nicht zurück.
:46. Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne nickte.
:49. Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Er blieb.
:52. Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne."
:58. „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Dann fuhr er.
:62. Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. Die Bienen arbeiteten.
:66. Sie immer.
:67. Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. Die Arbeit wartete.
:69. Der Sommer war noch nicht vorbei.
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:Az alentejói paratölgyek
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb.
:9. „Nem fogsz találni.”
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.”
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott.
:19. Egyikük sem szólt.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.”
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?”
:39. Manuel sokáig hallgatott.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal.
:41. Vera nem húzta el a kezét.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna.
:44. Egyikük sem mondott semmit.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni.
:46. Ez nem árulás volt.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel.
:48. Reggel Manuel korán felkelt.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait.
:50. Az ágyban maradt.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve.
:52. Nem várt rá.
:53. Ez így volt helyes.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna.
:55. „Nem is kértelek rá.”
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban.
:57. „Vera.”
:58. „Menj”, mondta Vera.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál.
:61. Elment.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett.
:64. Aztán kiment a földre.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett.
:67. Manuel is.
:68. Ez volt az új.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az alentejói paratölgyek - Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket. - Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is. - Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni. - Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel. - Im August kam Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott. - Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez. - Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt. - „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb. - Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Nem fogsz találni.” - „Du wirst keinen finden."
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.” - „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe. - Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne. - Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt. - Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek. - Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre. - Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el. - Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené. - Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott. - Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Egyikük sem szólt. - Keiner sprach.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit. - Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna. - Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség. - Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát. - Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás. - Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre. - Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett. - Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt. - Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom. - Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét. - Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel. - „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.” - „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna. - Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén. - Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt. - Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit. - Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr. - Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni. - Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?” - Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel sokáig hallgatott. - Manuel schwieg lange.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal. - Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera nem húzta el a kezét. - Vera entzog sie nicht.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén. - Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna. - Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Egyikük sem mondott semmit. - Keiner sagte etwas.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni. - Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Ez nem árulás volt. - Es war nicht Verrat.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel. - Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Reggel Manuel korán felkelt. - Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait. - Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Az ágyban maradt. - Sie blieb im Bett.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve. - Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Nem várt rá. - Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Ez így volt helyes. - Das war richtig.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna. - „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Nem is kértelek rá.” - „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban. - Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera.” - „Vera."
:58. „Menj”, mondta Vera. - „Fahr", sagte sie.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még. - Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál. - Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Elment. - Er ging.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett. - Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett. - Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Aztán kiment a földre. - Dann ging sie aufs Feld.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig. - Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett. - Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel is. - Manuel auch.
:68. Ez volt az új. - Das war das Neue.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki. - Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül. - Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni. - Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna. - Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Im August kam Manuel.
:5. Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Du wirst keinen finden."
:10. „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Keiner sprach.
:20. Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel schwieg lange.
:40. Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera entzog sie nicht.
:42. Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Keiner sagte etwas.
:45. Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Es war nicht Verrat.
:47. Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Sie blieb im Bett.
:51. Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Das war richtig.
:54. „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera."
:58. „Fahr", sagte sie.
:59. Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Er ging.
:62. Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Dann ging sie aufs Feld.
:65. Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel auch.
:68. Das war das Neue.
:69. Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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== 99 ==
=== 1 ===
:A bőrönd
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát.
:5. Kiszáll az autóból.
:6. Odakint nagyon meleg van.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll.
:8. Hosszú fekete haja van.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra.
:10. „A ház az apámé”, mondja.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet.
:12. Ez már nagyon régen volt.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő.
:15. Megfordul, és elmegy.
:16. Leone sokáig néz utána.
:17. A ház öreg, és por szaga van.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot.
:19. Leül a régi konyha padlójára.
:20. Régóta nem élt már itt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta.
:22. Este valaki kopog az ajtón.
:23. Fiora az, egy üveg borral.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót.
:26. Együtt leülnek az udvaron.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora.
:30. „Sajnálom.”
:31. Megfogja a kezét, és hallgat.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba.
:39. De még nem akar menni.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone.
:42. Még néhány napig marad.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik.
:44. Leone kinéz az ablakon.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud.
:47. A föld szélén egy öregember áll.
:48. A férfi csak a tüzet nézi.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit.
:50. Ez Fiora apja.
:51. Fiora is mellette áll.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud.
:54. De senki sem válaszol.
:55. Leone visszamegy a házba.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét.
:57. Aztán Fiora is bejön.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.”
:61. Fiora többé egy szót sem szól.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára.
:64. Beindítja az autót, és elindul.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt.
:66. Mögötte narancssárga az ég.
:67. A tűz még mindig ég.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót.
:69. Egész éjjel vezet.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba.
:71. Felakasztja a kabátját.
:72. A kabáton hamu van.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A bőrönd - Der Koffer
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába. - Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut. - Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik. - Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát. - Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Kiszáll az autóból. - Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Odakint nagyon meleg van. - Es ist sehr heiß draußen.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll. - Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Hosszú fekete haja van. - Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra. - Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „A ház az apámé”, mondja. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet. - Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Ez már nagyon régen volt. - Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt. - Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő. - „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Megfordul, és elmegy. - Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone sokáig néz utána. - Leone schaut ihr lange nach.
:17. A ház öreg, és por szaga van. - Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot. - Leone macht alle Fenster auf.
:19. Leül a régi konyha padlójára. - Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Régóta nem élt már itt. - Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta. - Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Este valaki kopog az ajtón. - Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Fiora az, egy üveg borral. - Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja. - „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót. - Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Együtt leülnek az udvaron. - Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik. - Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone. - „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora. - „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Sajnálom.” - „Es tut mir leid."
:31. Megfogja a kezét, és hallgat. - Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez. - Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok. - Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora. - „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone. - „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek. - Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól. - Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba. - Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. De még nem akar menni. - Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este. - „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone. - „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Még néhány napig marad. - Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik. - Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone kinéz az ablakon. - Leone schaut aus dem Fenster.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek. - Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud. - Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. A föld szélén egy öregember áll. - Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. A férfi csak a tüzet nézi. - Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit. - Er tut gar nichts dagegen.
:50. Ez Fiora apja. - Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora is mellette áll. - Fiora steht auch daneben.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit. - Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud. - Leone ruft so laut er kann.
:54. De senki sem válaszol. - Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone visszamegy a házba. - Leone geht zurück ins Haus.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét. - Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Aztán Fiora is bejön. - Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja. - „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone. - „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.” - „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora többé egy szót sem szól. - Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz. - Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára. - Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Beindítja az autót, és elindul. - Er startet das Auto und fährt los.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt. - Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Mögötte narancssárga az ég. - Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. A tűz még mindig ég. - Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót. - Leone macht kein Radio an.
:69. Egész éjjel vezet. - Er fährt die ganze Nacht.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba. - Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Felakasztja a kabátját. - Er hängt seinen Mantel auf.
:72. A kabáton hamu van. - Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut. - Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét. - Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát. - Er hat sie auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Koffer
:1. Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Es ist sehr heiß draußen.
:7. Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone schaut ihr lange nach.
:17. Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone macht alle Fenster auf.
:19. Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Es tut mir leid."
:31. Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone schaut aus dem Fenster.
:45. Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Er tut gar nichts dagegen.
:50. Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora steht auch daneben.
:52. Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone ruft so laut er kann.
:54. Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone geht zurück ins Haus.
:56. Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Er startet das Auto und fährt los.
:65. Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone macht kein Radio an.
:69. Er fährt die ganze Nacht.
:70. Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Er hängt seinen Mantel auf.
:72. Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Er hat sie auch nicht angerufen.
|}
=== 2 ===
:A hamu
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra.
:18. Este valaki kopogott az ajtón.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el.
:28. Másnap a parton találkoztak.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara.
:33. „Még nem tudom”, mondta.
:34. De másnap még ott maradt.
:35. A második napon együtt főztek.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.”
:39. A csónak még mindig az apjáé volt.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját.
:62. A kabátja szövetén hamu volt.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hamu - Die Asche
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában. - Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában. - Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát. - Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába. - Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott. - Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt. - Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta. - „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte. - Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot. - Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el. - Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő. - „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment. - Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon. - Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt. - Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett. - Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben. - Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra. - Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Este valaki kopogott az ajtón. - Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében. - Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta. - „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte. - Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak. - Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico. - „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara. - „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá. - „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított. - Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el. - Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Másnap a parton találkoztak. - Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek. - Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra. - Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni. - Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara. - „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Még nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. De másnap még ott maradt. - Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. A második napon együtt főztek. - Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére. - Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt. - Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.” - Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. A csónak még mindig az apjáé volt. - Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra. - Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett. - An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett. - Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott. - Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte. - Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott. - Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult. - Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött. - Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan. - „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta. - „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit. - Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba. - Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára. - Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult. - Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt. - Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett. - Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem. - Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig. - Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját. - In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. A kabátja szövetén hamu volt. - Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel. - Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben. - Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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:Die Asche
:1. Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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=== 3 ===
:A visszatérés
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő.
:14. „Sofia vagyok.”
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?”
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ.
:36. „Már nem tudom”, mondta.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia.
:58. Hitt neki.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban.
:65. Nem porolta le.
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:A visszatérés - Die Rückkehr
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában. - Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban. - Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton. - Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba. - Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal. - Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá. - Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit. - Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül. - „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon. - Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet. - Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan. - Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő. - „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Sofia vagyok.” - „Ich bin Sofia."
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna. - Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte. - Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta. - Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva. - Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot. - Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt. - Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén. - Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán. - Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta. - „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő. - „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal. - Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött. - Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra. - Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna. - Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan. - Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak. - Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett. - Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta. - Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett. - Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?” - Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ. - Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Már nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan. - „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra. - Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki. - Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben. - Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget. - Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára. - Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral. - Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta. - Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna. - Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult. - Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat. - Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt. - Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást. - Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos. - „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta. - Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta. - „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő. - „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte. - Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia. - „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Hitt neki. - Er glaubte ihr.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta. - Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna. - Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll. - Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől. - Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt. - Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban. - Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Nem porolta le. - Er hat sie nicht weggeklopft.
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:Die Rückkehr
:1. Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Ich bin Sofia."
:15. Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Er glaubte ihr.
:59. Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Er hat sie nicht weggeklopft.
|}
=== 4 ===
:Az utolsó szombat
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna.
:6. „Kávét?”, kérdezte.
:7. „Inkább ne”, mondta.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.”
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.”
:15. Sandra beleegyezett.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.”
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.”
:20. Egymásra néztek.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?”
:36. „Igen”, mondta Marco.
:37. „Még emlékszem.”
:38. Az évet nem mondta ki hangosan.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt.
:40. Elfelejtette, hogy eltette.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta.
:42. Letette a dobozt az asztalra.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott.
:45. „Biztos lennél ebben?”
:46. „Igen”, mondta Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra.
:51. Marco bólintott.
:52. „Nekem is jobban megfelel.”
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani.
:54. Sandra segített neki a nehézzel.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.”
:59. Marco röviden nevetett.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.”
:64. „Megfelel.”
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz.
:66. Sandra az ablakból nézett utána.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó.
:72. Bezárta az ajtót.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó szombat - Der letzte Samstag
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná. - Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit. - Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték. - Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón. - Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna. - Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kávét?”, kérdezte. - „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Inkább ne”, mondta. - „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.” - „Fangen wir einfach an."
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi. - Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva. - Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak. - Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott. - Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco. - „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.” - „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra beleegyezett. - Sandra stimmte zu.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával. - Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra. - „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.” - „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.” - „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Egymásra néztek. - Sie sahen sich an.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni. - Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna. - Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak. - Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés. - Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla. - Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották. - Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre. - Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta. - Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött. - Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte. - „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet. - Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult. - Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben. - Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra. - „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?” - „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Igen”, mondta Marco. - „Ja", sagte Marco.
:37. „Még emlékszem.” - „Ich weiß es noch."
:38. Az évet nem mondta ki hangosan. - Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt. - Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Elfelejtette, hogy eltette. - Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta. - Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Letette a dobozt az asztalra. - Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra. - „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott. - Marco überlegte kurz.
:45. „Biztos lennél ebben?” - „Wärst du sicher damit?"
:46. „Igen”, mondta Sandra. - „Ja", sagte Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe. - Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt. - Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott. - Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra. - „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco bólintott. - Marco nickte.
:52. „Nekem is jobban megfelel.” - „Passt mir auch besser."
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani. - Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra segített neki a nehézzel. - Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni. - Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco. - „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról. - „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.” - „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco röviden nevetett. - Marco lachte kurz.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten. - Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak. - An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco. - „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.” - „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Megfelel.” - „Passt."
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz. - Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra az ablakból nézett utána. - Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját. - Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva. - Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni. - Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba. - Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó. - Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően. - Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Samstag
:1. Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Fangen wir einfach an."
:9. Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra stimmte zu.
:16. Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Sie sahen sich an.
:21. Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Ja", sagte Marco.
:37. „Ich weiß es noch."
:38. Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco überlegte kurz.
:45. „Wärst du sicher damit?"
:46. „Ja", sagte Sandra.
:47. Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco nickte.
:52. „Passt mir auch besser."
:53. Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco lachte kurz.
:60. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Passt."
:65. Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Sie schloss die Tür.
:73. Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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=== 5 ===
:A számvetés
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz.
:3. Thomas pontosan érkezett.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.”
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket.
:13. Az első döntések könnyűek voltak.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?”
:18. Röviden elgondolkodott.
:19. „Fogalmam sincs.”
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott.
:23. Nem vitatkoztak.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve.
:27. Megfordította.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:32. „Marta.”
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá.
:34. Thomas felemelte a fotót.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot.
:39. Marta hagyta.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket.
:44. Marta megrázta a fejét.
:45. „Hagyd őket itt.”
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.”
:47. „Tudom.”
:48. A félig kiürített polcra nézett.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.”
:50. Thomas röviden felnevetett.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt.
:55. Egyikük sem vette fel.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte.
:57. A folyosón megállt.
:58. „Az állólámpa.”
:59. „Mi van vele?”
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.”
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá.
:62. „Most nem.”
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába.
:71. A fotó maradt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A számvetés - Die Inventur
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott. - Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz. - Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas pontosan érkezett. - Thomas kam pünktlich.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást. - Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna. - Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk. - Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené. - „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott. - Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott. - Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta. - „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.” - „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket. - Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Az első döntések könnyűek voltak. - Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt. - Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult. - Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna. - „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?” - „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Röviden elgondolkodott. - Er überlegte kurz.
:19. „Fogalmam sincs.” - „Keine Ahnung."
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették. - Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott. - Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott. - Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Nem vitatkoztak. - Sie stritten nicht.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje. - Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni. - Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve. - Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Megfordította. - Er drehte es um.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett. - Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog. - Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni. - Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta.” - „Marta."
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá. - Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Thomas felemelte a fotót. - Er hielt das Foto hoch.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé. - Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta. - „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja. - Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot. - Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Marta hagyta. - Sie ließ es zu.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna. - Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották. - Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére. - Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket. - Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta megrázta a fejét. - Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Hagyd őket itt.” - „Lass sie hier."
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.” - „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Tudom.” - „Ich weiß."
:48. A félig kiürített polcra nézett. - Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.” - „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas röviden felnevetett. - Thomas lachte kurz.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki. - Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta. - Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette. - Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt. - Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Egyikük sem vette fel. - Keiner hob es auf.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte. - Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. A folyosón megállt. - Im Flur blieb er stehen.
:58. „Az állólámpa.” - „Die Stehlampe."
:59. „Mi van vele?” - „Was ist damit?"
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.” - „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá. - Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Most nem.” - „Diesmal nicht."
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott. - Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit. - Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával. - Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon. - Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni. - Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora. - Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette. - Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába. - Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. A fotó maradt. - Das Foto blieb.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Inventur
:1. Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas kam pünktlich.
:4. Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Er überlegte kurz.
:19. „Keine Ahnung."
:20. Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Sie stritten nicht.
:24. Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Er drehte es um.
:28. Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta."
:33. Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Er hielt das Foto hoch.
:35. Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Sie ließ es zu.
:40. Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Lass sie hier."
:46. „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Ich weiß."
:48. Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas lachte kurz.
:51. Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Keiner hob es auf.
:56. Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. Im Flur blieb er stehen.
:58. „Die Stehlampe."
:59. „Was ist damit?"
:60. „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Diesmal nicht."
:63. Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. Das Foto blieb.
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== 100 ==
=== 1 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Dann sieht sie die Tasse.
:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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=== 2 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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=== 3 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
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=== 4 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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2026-05-18T15:55:51Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
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wikitext
text/x-wiki
== 96 ==
=== 1 ===
:Osztályterem négy
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít.
:2. Délután háromkor kezd.
:3. A gyerekek akkor már elmentek.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található.
:6. Anna négy éve dolgozik itt.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló.
:8. A 4a osztályba járt.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg.
:10. Nyolcéves volt.
:11. Súlyos betegsége volt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt.
:14. Most már nem sír.
:15. Dolgozik.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel.
:19. A víz tisztítószerszagú.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja.
:23. Ez az utolsó helyisége.
:24. Ez volt Tim osztályterme.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját.
:26. A terem nem nagy.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne.
:28. A falak világossárgák.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ.
:30. Anna leteszi a vödröt.
:31. Leül egy székre.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki.
:34. Anna erre a helyre néz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának.
:37. Néhány percig ott ül.
:38. Nem mond semmit.
:39. Timre gondol.
:40. Aztán Anna feláll.
:41. Fogja a felmosót.
:42. Felmossa a padlót.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.”
:46. „Szia” – mondja Vera.
:47. Anna int.
:48. Egyedül dolgozik tovább.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van.
:50. Mindent tisztára takarított.
:51. Kiüríti a vödröt.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe.
:53. Aztán felveszi a kabátját.
:54. A kabát zöld.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron.
:56. Még világos van.
:57. Néhány levél fekszik a földön.
:58. Anna hazamegy.
:59. Az út tíz percig tart.
:60. Otthon teát készít.
:61. Az asztalnál ül és iszik.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről.
:63. Tim nevet a fényképen.
:64. Piros póló van rajta.
:65. Anna nézi a fényképet.
:66. Holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:Osztályterem négy - Klassenraum vier
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít. - Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Délután háromkor kezd. - Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. A gyerekek akkor már elmentek. - Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park. - Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található. - Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna négy éve dolgozik itt. - Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló. - Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. A 4a osztályba járt. - Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg. - Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Nyolcéves volt. - Er war acht Jahre alt.
:11. Súlyos betegsége volt. - Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt. - Das war sehr schlimm.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt. - Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Most már nem sír. - Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Dolgozik. - Sie arbeitet.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja. - Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek. - Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel. - Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. A víz tisztítószerszagú. - Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét. - Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez. - Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja. - Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Ez az utolsó helyisége. - Das ist ihr letzter Raum.
:24. Ez volt Tim osztályterme. - Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját. - Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. A terem nem nagy. - Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne. - Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. A falak világossárgák. - Die Wände sind hellgelb.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ. - Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna leteszi a vödröt. - Anna stellt den Eimer ab.
:31. Leül egy székre. - Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült. - Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki. - Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna erre a helyre néz. - Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet. - Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának. - Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Néhány percig ott ül. - Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:39. Timre gondol. - Sie denkt an Tim.
:40. Aztán Anna feláll. - Dann steht Anna auf.
:41. Fogja a felmosót. - Sie nimmt den Mopp.
:42. Felmossa a padlót. - Sie putzt den Boden.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön. - Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera. - „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.” - „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Szia” – mondja Vera. - „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna int. - Anna winkt.
:48. Egyedül dolgozik tovább. - Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van. - Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Mindent tisztára takarított. - Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Kiüríti a vödröt. - Sie leert den Eimer aus.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe. - Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Aztán felveszi a kabátját. - Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. A kabát zöld. - Die Jacke ist grün.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron. - Anna geht durch den Schulhof.
:56. Még világos van. - Es ist noch hell.
:57. Néhány levél fekszik a földön. - Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna hazamegy. - Anna geht nach Hause.
:59. Az út tíz percig tart. - Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Otthon teát készít. - Zu Hause macht sie Tee.
:61. Az asztalnál ül és iszik. - Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről. - Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim nevet a fényképen. - Tim lacht auf dem Foto.
:64. Piros póló van rajta. - Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna nézi a fényképet. - Anna schaut das Foto an.
:66. Holnap újra eljön. - Morgen kommt sie wieder.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Klassenraum vier
:1. Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Er war acht Jahre alt.
:11. Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Das war sehr schlimm.
:13. Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Sie arbeitet.
:16. Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Das ist ihr letzter Raum.
:24. Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. Die Wände sind hellgelb.
:29. Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna stellt den Eimer ab.
:31. Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Sie sagt nichts.
:39. Sie denkt an Tim.
:40. Dann steht Anna auf.
:41. Sie nimmt den Mopp.
:42. Sie putzt den Boden.
:43. Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna winkt.
:48. Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Sie leert den Eimer aus.
:52. Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. Die Jacke ist grün.
:55. Anna geht durch den Schulhof.
:56. Es ist noch hell.
:57. Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna geht nach Hause.
:59. Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Zu Hause macht sie Tee.
:61. Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim lacht auf dem Foto.
:64. Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna schaut das Foto an.
:66. Morgen kommt sie wieder.
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=== 2 ===
:Zimmer tizenöt
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége.
:5. Az idősek otthonának három emelete van.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik.
:7. Ott volt Karl, a férje.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát.
:11. Ez nagyon fájt neki.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában.
:15. Elvállalta az állást.
:16. Senki sem kérdezte, miért.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után.
:22. Lassan és gondosan dolgozik.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?”
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.”
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe.
:37. Három percig ül.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat.
:39. Csend van.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.”
:44. Birgit röviden ránéz.
:45. „Jól van?”
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt.
:51. Most felveszi a kabátját.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át.
:54. Odakint hideg van és sötét.
:55. Az utca majdnem üres.
:56. Egy busz elhalad mellette.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog.
:58. Az út tizenöt percig tart.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta.
:62. Petra röviden ránéz.
:63. Aztán lefekszik.
:64. Néha gyorsan elalszik.
:65. Néha sokáig ébren fekszik.
:66. De holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:Zimmer tizenöt - Zimmer fünfzehn
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik. - Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be. - Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja. - Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége. - Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Az idősek otthonának három emelete van. - Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik. - Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Ott volt Karl, a férje. - Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg. - Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni. - Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát. - Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Ez nagyon fájt neki. - Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá. - Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott. - Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában. - Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Elvállalta az állást. - Sie hat die Stelle genommen.
:16. Senki sem kérdezte, miért. - Niemand hat gefragt warum.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel. - Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad. - Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak. - Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van. - Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után. - Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Lassan és gondosan dolgozik. - Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll. - Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne. - Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van. - Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja. - Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt. - Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot. - Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt. - Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?” - Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.” - Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel. - Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra. - Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba. - Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll. - Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe. - Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Három percig ül. - Sie sitzt drei Minuten.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat. - Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Csend van. - Es ist still.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót. - Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér. - Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi. - „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.” - „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit röviden ránéz. - Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Jól van?” - „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra. - „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy. - Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót. - Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van. - Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt. - Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Most felveszi a kabátját. - Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi. - Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át. - Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Odakint hideg van és sötét. - Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Az utca majdnem üres. - Die Straße ist fast leer.
:56. Egy busz elhalad mellette. - Ein Bus fährt vorbei.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog. - Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Az út tizenöt percig tart. - Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig. - Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon. - Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta. - Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra röviden ránéz. - Petra schaut es kurz an.
:63. Aztán lefekszik. - Dann geht sie ins Bett.
:64. Néha gyorsan elalszik. - Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Néha sokáig ébren fekszik. - Manchmal liegt sie lange wach.
:66. De holnap újra eljön. - Aber morgen kommt sie wieder.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Zimmer fünfzehn
:1. Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Sie hat die Stelle genommen.
:16. Niemand hat gefragt warum.
:17. Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Sie sitzt drei Minuten.
:38. Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Es ist still.
:40. Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Die Straße ist fast leer.
:56. Ein Bus fährt vorbei.
:57. Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra schaut es kurz an.
:63. Dann geht sie ins Bett.
:64. Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Manchmal liegt sie lange wach.
:66. Aber morgen kommt sie wieder.
|}
=== 3 ===
:A sportcsarnok
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás.
:10. Nem csak ezért.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon.
:15. Egy októberi szerda volt.
:16. Lena szíve megállt.
:17. Még csak tizenhat éves volt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg.
:22. A régi már nem törölt jól.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül.
:24. Nincs szüksége közben zenére.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra.
:30. A padlót nézi.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül.
:32. Egyszerűen csak néz.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment.
:36. Öt percig ülve marad a padon.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza.
:39. Aztán tovább töröl.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?”
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.”
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította.
:51. Tizenegyre elkészül.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba.
:53. A víz zúgva folyik le.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot.
:59. De tudja, hol van.
:60. Felveszi a kabátját.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul.
:64. Odakint halkan esik az eső.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében.
:66. Kemal hazamegy.
:67. Az út gyalog húsz percig tart.
:68. Minden este végigmegy rajta.
:69. Ma Lena nevetésére gondol.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta.
:71. Ez furcsa, gondolja.
:72. De így van.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A sportcsarnok - Die Sporthalle
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához. - Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből. - Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van. - Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka. - Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat. - Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban. - Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát. - Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt. - Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás. - Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nem csak ezért. - Nicht nur deshalb.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után. - Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához. - Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte. - Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon. - Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Egy októberi szerda volt. - Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Lena szíve megállt. - Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Még csak tizenhat éves volt. - Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített. - Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el. - Kemal hat das nie vergessen.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót. - Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg. - Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. A régi már nem törölt jól. - Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül. - Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Nincs szüksége közben zenére. - Er braucht keine Musik dabei.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja. - Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl. - Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett. - Hier war Lena, als sie fiel.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen. - Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra. - Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. A padlót nézi. - Er schaut auf den Boden.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül. - Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Egyszerűen csak néz. - Er schaut einfach.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett. - Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő. - „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment. - Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Öt percig ülve marad a padon. - Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot. - Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza. - Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Aztán tovább töröl. - Dann wischt er weiter.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón. - Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből. - Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet. - „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal. - „Ja", sagt Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?” - „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.” - „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót. - Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább. - Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből. - Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat. - Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította. - Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Tizenegyre elkészül. - Um elf ist er fertig.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba. - Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. A víz zúgva folyik le. - Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe. - Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt. - Dann schaltet er das Licht aus.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég. - In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz. - Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot. - Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. De tudja, hol van. - Aber er weiß, wo er ist.
:60. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre. - Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni. - Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul. - Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Odakint halkan esik az eső. - Draußen regnet es leise.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében. - Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal hazamegy. - Kemal geht nach Hause.
:67. Az út gyalog húsz percig tart. - Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Minden este végigmegy rajta. - Er geht ihn jeden Abend.
:69. Ma Lena nevetésére gondol. - Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta. - Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Ez furcsa, gondolja. - Das ist seltsam, denkt er.
:72. De így van. - Aber es stimmt.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
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:Die Sporthalle
:1. Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nicht nur deshalb.
:11. Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal hat das nie vergessen.
:20. Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Er braucht keine Musik dabei.
:25. Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Hier war Lena, als sie fiel.
:28. Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. Er schaut auf den Boden.
:31. Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Er schaut einfach.
:33. Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Dann wischt er weiter.
:40. Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Ja", sagt Kemal.
:44. „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Um elf ist er fertig.
:52. Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Dann schaltet er das Licht aus.
:56. In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. Aber er weiß, wo er ist.
:60. Er zieht seine Jacke an.
:61. Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Draußen regnet es leise.
:65. Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal geht nach Hause.
:67. Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Er geht ihn jeden Abend.
:69. Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Das ist seltsam, denkt er.
:72. Aber es stimmt.
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=== 4 ===
:A terem
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka.
:5. Egyszerűen így van.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége.
:14. De nem állt fel többé.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben.
:18. Aztán abbahagyta.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült.
:28. Három percre, nem tovább.
:29. Az ülés nem volt rituálé.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki.
:34. Még mindig hitt benne.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt.
:39. „Mára kész?”, kérdezte.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett.
:42. „Jól néz ki a padló.”
:43. „Rendben van”, mondta Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba.
:46. Aztán egyedül volt.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt.
:51. A víz zúgva folyt le.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta.
:60. Ennek ellenére lassan ment.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e.
:64. Természetesen eljön.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz.
:66. Befordult a saját utcájába.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt.
:69. Meleg volt és fölösleges.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba.
:71. Égve hagyta a villanyt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A terem - Der Saal
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek. - Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset. - Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi. - Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka. - Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Egyszerűen így van. - Es ist einfach so.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak. - Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép. - Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót. - Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart. - Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére. - Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén. - Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot. - Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége. - Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. De nem állt fel többé. - Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy. - Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt. - Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben. - Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Aztán abbahagyta. - Dann hörte er auf damit.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból. - Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia. - Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért. - Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe. - Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken. - Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították. - Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában. - Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának. - Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült. - Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Három percre, nem tovább. - Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Az ülés nem volt rituálé. - Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki. - Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban. - Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette. - Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki. - Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Még mindig hitt benne. - Er glaubte es noch.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban. - Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait. - Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt. - Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Mára kész?”, kérdezte. - „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas. - „Fast", sagte Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett. - Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Jól néz ki a padló.” - „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Rendben van”, mondta Thomas. - „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment. - Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba. - Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Aztán egyedül volt. - Dann war er allein.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt. - Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat. - Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon. - Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt. - Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. A víz zúgva folyt le. - Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette. - Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott. - Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot. - Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben. - Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta. - Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött. - Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott. - Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta. - Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Ennek ellenére lassan ment. - Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett. - In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve. - Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e. - Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Természetesen eljön. - Natürlich würde er kommen.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz. - Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Befordult a saját utcájába. - Er bog in seine Straße ein.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított. - Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt. - Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Meleg volt és fölösleges. - Es war warm und unnötig.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba. - Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Égve hagyta a villanyt. - Er ließ das Licht brennen.
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:Der Saal
:1. Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Es ist einfach so.
:6. Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Dann hörte er auf damit.
:19. Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Er glaubte es noch.
:35. Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Fast", sagte Thomas.
:41. Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Dann war er allein.
:47. Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Natürlich würde er kommen.
:65. Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Er bog in seine Straße ein.
:67. Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Es war warm und unnötig.
:70. Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Er ließ das Licht brennen.
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=== 5 ===
:Tizennegyedik sorozat
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik.
:4. Már nem visel kesztyűt.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve.
:15. Marta nem volt ott.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna.
:18. „Nem szenvedett” – mondta.
:19. Marta ezt soha nem hitte el.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett.
:31. Nem tartotta meg.
:32. Öt perc.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne.
:41. „Mi történt?”
:42. „Egy részeg.”
:43. „Rendőrség?”
:44. „Igen” – mondja Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött.
:64. Nem néz oda.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tizennegyedik sorozat - Reihe vierzehn
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt. - Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet. - Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik. - Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Már nem visel kesztyűt. - Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna. - Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart. - Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként. - Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia. - Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul. - Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul. - Marta steht nie lange still.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki. - Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél. - Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült. - Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve. - Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta nem volt ott. - Marta war nicht dabei.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton. - Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna. - Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Nem szenvedett” – mondta. - „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta ezt soha nem hitte el. - Marta hat das nie geglaubt.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni. - Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől. - Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni. - Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik. - Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban. - Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta. - Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre. - Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta. - Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy. - Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami. - Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett. - Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Nem tartotta meg. - Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Öt perc. - Fünf Minuten.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt. - Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy. - Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad. - Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül. - Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró. - Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának. - Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos. - Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne. - „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Mi történt?” - „Was denn?"
:42. „Egy részeg.” - „Betrunkener."
:43. „Rendőrség?” - „Polizei?"
:44. „Igen” – mondja Radek. - „Ja", sagt Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi. - Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét. - Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket. - Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba. - Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga. - Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz. - Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés. - Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja. - Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel. - An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve. - Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel. - Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe. - Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik. - Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem. - Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna. - Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben. - An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar. - Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé. - Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött. - Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Nem néz oda. - Sie schaut nicht hin.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük. - Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Reihe vierzehn
:1. Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta steht nie lange still.
:11. Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta war nicht dabei.
:16. Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta hat das nie geglaubt.
:20. Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Fünf Minuten.
:33. Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Was denn?"
:42. „Betrunkener."
:43. „Polizei?"
:44. „Ja", sagt Radek.
:45. Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Sie schaut nicht hin.
:65. Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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== 97 ==
=== 1 ===
:A tűz a kertben
:1. Toni visszatér a faluba.
:2. Régóta nem látta a falut.
:3. El akarja adni a régi házat.
:4. A ház a nagyanyjáé.
:5. A nagyanyja meghalt.
:6. A ház előtt egy nő áll.
:7. Fekete haja van.
:8. Elena a neve.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni.
:12. Elena elmegy.
:13. Toni utána néz.
:14. Este Toni a ház előtt ül.
:15. Forróság van.
:16. A nap lemegy.
:17. Aztán Elena visszatér.
:18. „Sajnálom”, mondja.
:19. Toni nem mond semmit.
:20. Elena leül mellé.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet.
:22. Együtt isznak.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni.
:25. „És aztán megint elmész?”
:26. „Igen.”
:27. Csend van.
:28. Elena ránéz.
:29. Aztán megcsókolja.
:30. Toni meglepődik.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni.
:33. De Elena marad.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben.
:35. A fák nagyok és öregek.
:36. Elena ételt hoz.
:37. Toni bort hoz.
:38. Beszélgetnek és nevetnek.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?”
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?”
:41. „Nem.”
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena.
:44. „Régi. Semmi.”
:45. Elena fogja a kezét.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben.
:47. Az ég kék.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok.
:49. De nem mondja ki.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez.
:51. Az ablakhoz megy.
:52. A kert ég.
:53. Toni kiszalad.
:54. Meglátja Elena apját.
:55. A férfi a tűz előtt áll.
:56. Nem tesz semmit.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni.
:58. Elena is kijön.
:59. Nem mond semmit.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni.
:61. Elena nem néz rá.
:62. Toni megérti.
:63. Visszamegy a házba.
:64. Összepakolja a bőröndjét.
:65. Gyorsan megy.
:66. Elena az ajtóban áll.
:67. „Maradj”, mondja.
:68. „Nem”, mondja Toni.
:69. Ránéz.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt.
:71. Kimegy.
:72. Elindul az autóval.
:73. A tükörben látja a tüzet.
:74. Nem néz vissza.
:75. Rómában néha Elenára gondol.
:76. Nem ír neki.
:77. Ő sem ír.
:78. A kert eltűnt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A tűz a kertben - Das Feuer im Garten
:1. Toni visszatér a faluba. - Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Régóta nem látta a falut. - Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. El akarja adni a régi házat. - Er will das alte Haus verkaufen.
:4. A ház a nagyanyjáé. - Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. A nagyanyja meghalt. - Seine Großmutter ist tot.
:6. A ház előtt egy nő áll. - Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Fekete haja van. - Sie hat schwarze Haare.
:8. Elena a neve. - Ihr Name ist Elena.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni. - „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena. - „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni. - „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena elmegy. - Elena geht weg.
:13. Toni utána néz. - Toni schaut ihr nach.
:14. Este Toni a ház előtt ül. - Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Forróság van. - Es ist heiß.
:16. A nap lemegy. - Die Sonne geht unter.
:17. Aztán Elena visszatér. - Dann kommt Elena zurück.
:18. „Sajnálom”, mondja. - „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni nem mond semmit. - Toni sagt nichts.
:20. Elena leül mellé. - Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet. - Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Együtt isznak. - Sie trinken zusammen.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena. - „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni. - „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „És aztán megint elmész?” - „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Igen.” - „Ja."
:27. Csend van. - Es ist still.
:28. Elena ránéz. - Elena schaut ihn an.
:29. Aztán megcsókolja. - Dann küsst sie ihn.
:30. Toni meglepődik. - Toni ist überrascht.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena. - „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni. - „Vielleicht", sagt Toni.
:33. De Elena marad. - Aber sie bleibt.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben. - Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. A fák nagyok és öregek. - Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena ételt hoz. - Elena bringt Essen.
:37. Toni bort hoz. - Toni bringt Wein.
:38. Beszélgetnek és nevetnek. - Sie reden und lachen.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?” - Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?” - „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nem.” - „Nein."
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén. - Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena. - „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Régi. Semmi.” - „Alt. Nichts."
:45. Elena fogja a kezét. - Elena hält seine Hand.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben. - Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Az ég kék. - Der Himmel ist blau.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok. - Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. De nem mondja ki. - Aber er sagt es nicht.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez. - In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Az ablakhoz megy. - Er geht zum Fenster.
:52. A kert ég. - Der Garten brennt.
:53. Toni kiszalad. - Toni läuft hinaus.
:54. Meglátja Elena apját. - Er sieht Elenas Vater.
:55. A férfi a tűz előtt áll. - Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Nem tesz semmit. - Er macht nichts.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni. - „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena is kijön. - Elena kommt auch raus.
:59. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni. - „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena nem néz rá. - Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni megérti. - Toni versteht.
:63. Visszamegy a házba. - Er geht zurück ins Haus.
:64. Összepakolja a bőröndjét. - Er packt seinen Koffer.
:65. Gyorsan megy. - Es geht schnell.
:66. Elena az ajtóban áll. - Elena steht in der Tür.
:67. „Maradj”, mondja. - „Bleib", sagt sie.
:68. „Nem”, mondja Toni. - „Nein", sagt Toni.
:69. Ránéz. - Er schaut sie an.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt. - Dann nimmt er den Koffer.
:71. Kimegy. - Er geht raus.
:72. Elindul az autóval. - Er fährt los.
:73. A tükörben látja a tüzet. - Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Nem néz vissza. - Er schaut nicht zurück.
:75. Rómában néha Elenára gondol. - In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Nem ír neki. - Er schreibt ihr nicht.
:77. Ő sem ír. - Sie schreibt auch nicht.
:78. A kert eltűnt. - Der Garten ist weg.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Das Feuer im Garten
:1. Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. Er will das alte Haus verkaufen.
:4. Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. Seine Großmutter ist tot.
:6. Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Sie hat schwarze Haare.
:8. Ihr Name ist Elena.
:9. „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena geht weg.
:13. Toni schaut ihr nach.
:14. Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Es ist heiß.
:16. Die Sonne geht unter.
:17. Dann kommt Elena zurück.
:18. „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni sagt nichts.
:20. Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Sie trinken zusammen.
:23. „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Ja."
:27. Es ist still.
:28. Elena schaut ihn an.
:29. Dann küsst sie ihn.
:30. Toni ist überrascht.
:31. „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Vielleicht", sagt Toni.
:33. Aber sie bleibt.
:34. Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena bringt Essen.
:37. Toni bringt Wein.
:38. Sie reden und lachen.
:39. Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nein."
:42. Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Alt. Nichts."
:45. Elena hält seine Hand.
:46. Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Der Himmel ist blau.
:48. Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. Aber er sagt es nicht.
:50. In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Er geht zum Fenster.
:52. Der Garten brennt.
:53. Toni läuft hinaus.
:54. Er sieht Elenas Vater.
:55. Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Er macht nichts.
:57. „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena kommt auch raus.
:59. Sie sagt nichts.
:60. „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni versteht.
:63. Er geht zurück ins Haus.
:64. Er packt seinen Koffer.
:65. Es geht schnell.
:66. Elena steht in der Tür.
:67. „Bleib", sagt sie.
:68. „Nein", sagt Toni.
:69. Er schaut sie an.
:70. Dann nimmt er den Koffer.
:71. Er geht raus.
:72. Er fährt los.
:73. Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Er schaut nicht zurück.
:75. In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Er schreibt ihr nicht.
:77. Sie schreibt auch nicht.
:78. Der Garten ist weg.
|}
=== 2 ===
:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország)
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat.
:2. Hét éve nem látta már a házat.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment.
:12. Nico nem futott utána.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek.
:15. Aztán lépéseket hallott.
:16. Giulia megint ott volt.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.”
:22. „És a liget?”
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.”
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit.
:25. Nagyon nagy csend volt.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia.
:28. „Talán”, válaszolta Nico.
:29. De Giulia nem ment el.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt.
:32. Együtt ettek és beszélgettek.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget.
:36. „Mi ez?”, kérdezte.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.”
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.”
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat.
:46. Nico kiszaladt.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt.
:48. Balta volt a kezében.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból.
:51. Nem mondott semmit.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico.
:53. Giulia nem válaszolt.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre.
:55. Akkor mindent megértett.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:57. Ez nem tartott sokáig.
:58. Giulia az ajtóban állt.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico.
:61. Röviden ránézett.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult.
:63. Giulia nem mozdult.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat.
:65. Nem nézett vissza.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország) - Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat. - Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Hét éve nem látta már a házat. - Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett. - Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt. - Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt. - Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico. - „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány. - „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek. - Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt. - Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico. - „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment. - „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico nem futott utána. - Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon. - Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek. - Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Aztán lépéseket hallott. - Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia megint ott volt. - Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico. - „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki. - Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.” - „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „És a liget?” - „Und der Hain?"
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.” - „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit. - Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Nagyon nagy csend volt. - Es war sehr still.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult. - Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia. - „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Talán”, válaszolta Nico. - „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. De Giulia nem ment el. - Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak. - Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt. - Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Együtt ettek és beszélgettek. - Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico. - „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia. - „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget. - Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Mi ez?”, kérdezte. - „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.” - „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt. - Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg. - Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.” - Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico. - „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt. - Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott. - In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat. - Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico kiszaladt. - Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt. - Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Balta volt a kezében. - Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico. - „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból. - Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Nem mondott semmit. - Sie hat nichts gesagt.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico. - „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia nem válaszolt. - Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre. - Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Akkor mindent megértett. - Dann hat er alles verstanden.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Ez nem tartott sokáig. - Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia az ajtóban állt. - Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta. - „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico. - „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Röviden ránézett. - Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult. - Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia nem mozdult. - Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat. - Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Nem nézett vissza. - Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól. - In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának. - Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket. - Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről. - Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „Und der Hain?"
:23. „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Es war sehr still.
:26. Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Sie hat nichts gesagt.
:52. „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Dann hat er alles verstanden.
:56. Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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=== 3 ===
:Maratea szőlőskertje
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?”
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.”
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta.
:10. Sofia megvonta a vállát.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett.
:29. „Ez hiba volt”, mondta.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?”
:37. „Nincs. És neked?”
:38. „Nincs.”
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.”
:42. „Melyik kerítéstől?”
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.”
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt.
:47. De maradt.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű.
:51. A szőlőskert égett.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia.
:58. „Ez az én földem!”
:59. „Már nincs ott semmi.”
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt.
:63. „Maradj még egy éjszakát.”
:64. „Nem.”
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Maratea szőlőskertje - Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát. - Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben. - Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt. - Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott. - Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna. - „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?” - Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.” - „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta. - Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta. - „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia megvonta a vállát. - Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton. - Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta. - Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott. - Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak. - Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton. - Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva. - Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő. - „Warst du aber", antwortete er.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna. - Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie. - Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták. - Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia. - „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan. - „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent. - Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt. - Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb. - Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit. - Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett. - Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Ez hiba volt”, mondta. - „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő. - „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra. - Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett. - Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket. - Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott. - Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat. - Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?” - Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nincs. És neked?” - „Nein. Und du?"
:38. „Nincs.” - „Nein."
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak. - Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén. - Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.” - „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Melyik kerítéstől?” - „Welcher Zaun?"
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.” - „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá. - Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük. - Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt. - Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. De maradt. - Aber er blieb.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt. - In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét. - Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű. - Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. A szőlőskert égett. - Das Weinfeld brannte.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni. - Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék. - Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul. - Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco. - „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg. - Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia. - „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Ez az én földem!” - „Das ist mein Land!"
:59. „Már nincs ott semmi.” - „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített. - Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt. - Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Maradj még egy éjszakát.” - „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nem.” - „Nein."
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit. - Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort. - Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet. - Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart. - Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül. - Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt. - In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt. - Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának. - Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla. - Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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:Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Warst du aber", antwortete er.
:19. Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nein. Und du?"
:38. „Nein."
:39. Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Welcher Zaun?"
:43. „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. Aber er blieb.
:48. In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. Das Weinfeld brannte.
:52. Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Das ist mein Land!"
:59. „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nein."
:65. Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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=== 4 ===
:Tortolì tengere
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte.
:6. A nő nem nézett fel.
:7. „Dolgozom.”
:8. „Ez az apám csónakja.”
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját.
:11. Nyelt egyet.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?”
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.”
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.”
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.”
:24. „Mindenkinek van lehetősége.”
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte.
:28. Visszaadta neki az üveget.
:29. „Nem.”
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná.
:32. Nem húzódott vissza.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta.
:34. Aztán visszacsókolta.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia.
:40. „Már nem tudom pontosan.”
:41. Ránézett, mosoly nélkül.
:42. „Ezt elhiszem neked.”
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr
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:Tortolì tengere - Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat. - Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte. - Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt. - Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna. - Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte. - „Was machst du hier?", fragte er.
:6. A nő nem nézett fel. - Sie sah nicht auf.
:7. „Dolgozom.” - „Ich arbeite."
:8. „Ez az apám csónakja.” - „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös. - Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját. - „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Nyelt egyet. - Er schluckte.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?” - „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.” - „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása. - Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték. - Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna. - Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna. - Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt. - Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt. - Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta. - „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.” - „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében. - Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.” - „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Mindenkinek van lehetősége.” - „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz. - Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben. - Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte. - „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Visszaadta neki az üveget. - Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nem.” - „Nein."
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja. - Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná. - Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Nem húzódott vissza. - Sie wich nicht zurück.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta. - „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Aztán visszacsókolta. - Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni. - Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt. - Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre. - Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük. - Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia. - „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Már nem tudom pontosan.” - „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Ránézett, mosoly nélkül. - Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Ezt elhiszem neked.” - „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Was machst du hier?", fragte er.
:6. Sie sah nicht auf.
:7. „Ich arbeite."
:8. „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Er schluckte.
:12. „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nein."
:30. Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Sie wich nicht zurück.
:33. „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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=== 5 ===
:Az ispica-i mandulák (Szicília)
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.”
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.”
:11. Luca nem válaszolt.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „Hogy eladjam a házat.”
:22. „És aztán?”
:23. Luca még egyszer ivott.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna.
:29. A lány hagyta.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt.
:37. A lány először nevetett igazán.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.”
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?”
:42. „Nem akarom tudni.”
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.”
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett.
:45. „És te – te mit mondtál?”
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet.
:47. „Semmit.”
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel.
:55. Nem állt Luca és az apja közé.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca.
:57. Senki sem válaszolt.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt.
:61. „Maradj holnapig.”
:62. „Túl sokáig maradtam.”
:63. Nem csókolta meg.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá.
:65. Aztán elhajtott.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe.
:67. Nem állt meg.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával.
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:Az ispica-i mandulák (Szicília) - Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta. - Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott. - Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek. - Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt. - Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt. - Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso. - Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet. - „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.” - „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni. - Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.” - „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Luca nem válaszolt. - Er antwortete nicht.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni. - Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna. - Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni. - In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta. - Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna. - Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem. - Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben. - Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle. - Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Hogy eladjam a házat.” - „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „És aztán?” - „Und dann?"
:23. Luca még egyszer ivott. - Er trank noch einmal.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott. - Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül. - Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót. - Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő. - Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna. - Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. A lány hagyta. - Sie ließ es zu.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni. - Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát. - Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta. - Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek. - Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el. - Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges. - Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt. - Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. A lány először nevetett igazán. - Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.” - „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt. - Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult. - An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?” - „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Nem akarom tudni.” - „Ich will es nicht wissen."
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.” - „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett. - Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „És te – te mit mondtál?” - „Und du – was hast du gesagt?"
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet. - Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Semmit.” - „Gar nichts."
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta. - Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie. - Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt. - In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt. - Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga. - Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás. - Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel. - Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Nem állt Luca és az apja közé. - Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca. - „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Senki sem válaszolt. - Niemand antwortete.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának. - Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített. - Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt. - Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Maradj holnapig.” - „Bleib bis morgen."
:62. „Túl sokáig maradtam.” - „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Nem csókolta meg. - Er küsste sie nicht.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá. - Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe. - Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Nem állt meg. - Er hielt nicht an.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba. - In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia. - Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt. - Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna. - Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával. - Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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:Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Er antwortete nicht.
:12. Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „Und dann?"
:23. Er trank noch einmal.
:24. Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. Sie ließ es zu.
:30. Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Ich will es nicht wissen."
:43. „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „Und du – was hast du gesagt?"
:46. Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Gar nichts."
:48. Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Niemand antwortete.
:58. Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Bleib bis morgen."
:62. „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Er küsste sie nicht.
:64. Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Dann fuhr er.
:66. Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Er hielt nicht an.
:68. In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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== 98 ==
=== 1 ===
:Az almák
:1. Anna a kertben áll.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket.
:3. A fa nagy és öreg.
:4. Josef ültette ezt a fát.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt.
:6. Anna most egyedül dolgozik.
:7. Ma Karl jön.
:8. Karl Josef öccse.
:9. Tegnap telefonált.
:10. Segíteni akar.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála.
:13. „Szia, Anna” – mondja.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő.
:15. Anna örül, hogy itt van.
:16. De ezt nem mondja ki.
:17. Karl megnézi a fát.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja.
:19. „Igen” – mondja Anna.
:20. Ad neki egy kosarat.
:21. Együtt dolgoznak.
:22. Karl magas és erős.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat.
:24. Anna az alsókat szedi.
:25. Ma meleg van.
:26. Süt a nap, és forróság van.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát.
:30. „Tudom” – mondja halkan.
:31. Aztán tovább dolgoznak.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak.
:33. Annánál kenyér és sajt van.
:34. Leülnek a fa alá.
:35. Jólesik az árnyékban lenni.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna.
:38. Karl bólint.
:39. Esznek, és keveset beszélnek.
:40. Ez így rendben van.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak.
:42. Karl mindet beviszi a házba.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl.
:45. Anna kávét főzött.
:46. Együtt kávéznak a konyhában.
:47. Karl körülnéz.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg.
:49. Karl nem mond semmit.
:50. Anna sem.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.”
:52. Anna a kávéjára néz.
:53. „Tudom” – mondja.
:54. Csend lesz.
:55. Karl feláll.
:56. „Most mennem kell” – mondja.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.”
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz.
:62. Együtt esznek az asztalnál.
:63. Jó érzés.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről.
:65. Anna egyszer nevet.
:66. Ez nem gyakran fordul elő.
:67. Másnap reggel Karl elutazik.
:68. Anna a ház előtt áll.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.”
:71. Elhajt.
:72. Anna utána néz.
:73. Aztán bemegy a kertbe.
:74. A fa még mindig ott áll.
:75. Leszed egy almát.
:76. Piros és édes.
:77. Josefra gondol.
:78. És Karlra.
:79. Aztán tovább dolgozik.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:Az almák - Die Äpfel
:1. Anna a kertben áll. - Anna steht im Garten.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket. - Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. A fa nagy és öreg. - Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef ültette ezt a fát. - Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt. - Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna most egyedül dolgozik. - Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Ma Karl jön. - Heute kommt Karl.
:8. Karl Josef öccse. - Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Tegnap telefonált. - Er hat gestern angerufen.
:10. Segíteni akar. - Er will helfen.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg. - Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála. - Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Szia, Anna” – mondja. - „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő. - „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna örül, hogy itt van. - Anna ist froh, dass er da ist.
:16. De ezt nem mondja ki. - Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl megnézi a fát. - Karl schaut den Baum an.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja. - „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Igen” – mondja Anna. - „Ja", sagt Anna.
:20. Ad neki egy kosarat. - Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Együtt dolgoznak. - Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl magas és erős. - Karl ist groß und stark.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat. - Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna az alsókat szedi. - Anna pflückt die unteren.
:25. Ma meleg van. - Es ist warm heute.
:26. Süt a nap, és forróság van. - Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik. - Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna. - „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát. - Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Tudom” – mondja halkan. - „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Aztán tovább dolgoznak. - Dann arbeiten sie weiter.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak. - Um zwölf machen sie Pause.
:33. Annánál kenyér és sajt van. - Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Leülnek a fa alá. - Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Jólesik az árnyékban lenni. - Es ist schön im Schatten.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl. - „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna. - „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl bólint. - Karl nickt.
:39. Esznek, és keveset beszélnek. - Sie essen und reden wenig.
:40. Ez így rendben van. - Das ist in Ordnung.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak. - Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl mindet beviszi a házba. - Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna. - „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl. - „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna kávét főzött. - Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Együtt kávéznak a konyhában. - Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl körülnéz. - Karl schaut sich um.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg. - Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl nem mond semmit. - Karl sagt nichts.
:50. Anna sem. - Anna auch nicht.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.” - Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna a kávéjára néz. - Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Tudom” – mondja. - „Ich weiß", sagt sie.
:54. Csend lesz. - Es wird still.
:55. Karl feláll. - Karl steht auf.
:56. „Most mennem kell” – mondja. - „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna. - „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.” - „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna. - „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl. - „Gern", sagt Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz. - Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Együtt esznek az asztalnál. - Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Jó érzés. - Es ist schön.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről. - Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna egyszer nevet. - Anna lacht einmal.
:66. Ez nem gyakran fordul elő. - Das passiert nicht oft.
:67. Másnap reggel Karl elutazik. - Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna a ház előtt áll. - Anna steht vor dem Haus.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja. - „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.” - „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Elhajt. - Er fährt ab.
:72. Anna utána néz. - Anna schaut ihm nach.
:73. Aztán bemegy a kertbe. - Dann geht sie in den Garten.
:74. A fa még mindig ott áll. - Der Baum steht noch da.
:75. Leszed egy almát. - Sie pflückt einen Apfel.
:76. Piros és édes. - Er ist rot und süß.
:77. Josefra gondol. - Sie denkt an Josef.
:78. És Karlra. - Und an Karl.
:79. Aztán tovább dolgozik. - Dann arbeitet sie weiter.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Äpfel
:1. Anna steht im Garten.
:2. Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Heute kommt Karl.
:8. Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Er hat gestern angerufen.
:10. Er will helfen.
:11. Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna ist froh, dass er da ist.
:16. Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl schaut den Baum an.
:18. „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Ja", sagt Anna.
:20. Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl ist groß und stark.
:23. Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna pflückt die unteren.
:25. Es ist warm heute.
:26. Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Dann arbeiten sie weiter.
:32. Um zwölf machen sie Pause.
:33. Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Es ist schön im Schatten.
:36. „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl nickt.
:39. Sie essen und reden wenig.
:40. Das ist in Ordnung.
:41. Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl schaut sich um.
:48. Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl sagt nichts.
:50. Anna auch nicht.
:51. Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Ich weiß", sagt sie.
:54. Es wird still.
:55. Karl steht auf.
:56. „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Gern", sagt Karl.
:61. Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Es ist schön.
:64. Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna lacht einmal.
:66. Das passiert nicht oft.
:67. Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna steht vor dem Haus.
:69. „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Er fährt ab.
:72. Anna schaut ihm nach.
:73. Dann geht sie in den Garten.
:74. Der Baum steht noch da.
:75. Sie pflückt einen Apfel.
:76. Er ist rot und süß.
:77. Sie denkt an Josef.
:78. Und an Karl.
:79. Dann arbeitet sie weiter.
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=== 2 ===
:A kikötőben
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást.
:4. Fritz halott volt.
:5. Szívrohamot kapott.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel.
:9. A temetés óta nem látták egymást.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma.
:11. „Szia, Inge”, mondta.
:12. „Szia”, mondta a nő.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna.
:17. Werner leült mellé.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte.
:19. Inge röviden elgondolkodott.
:20. „Ha akarsz”, mondta.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek.
:23. Ez így jó volt.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.”
:29. Inge egy ideig hallgatott.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.”
:31. Werner röviden felnevetett.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta.
:33. Öt órára elkészült a munka.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához.
:39. Inge levest és kenyeret készített.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett.
:45. Evés után kint ültek.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt.
:50. Werner tíz óráig maradt.
:51. Aztán elköszönt.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge.
:54. Werner az ajtóban állt.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki.
:56. Inge ezt észrevette.
:57. „Gyere újra”, mondta.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.”
:60. Werner bólintott.
:61. Elment.
:62. Inge utána nézett.
:63. Aztán becsukta az ajtót.
:64. Elmosogatta a tányérokat.
:65. Fritzre gondolt.
:66. És Wernerre is.
:67. Ez új volt.
:68. Korán lefeküdt aludni.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott.
:70. A kikötő csendes volt.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kikötőben - Am Hafen
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott. - Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt. - Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást. - Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz halott volt. - Fritz war tot.
:5. Szívrohamot kapott. - Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt. - Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg. - Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel. - Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. A temetés óta nem látták egymást. - Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma. - Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Szia, Inge”, mondta. - „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Szia”, mondta a nő. - „Hallo", sagte sie.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog. - Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner. - „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge. - „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna. - Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner leült mellé. - Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte. - „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge röviden elgondolkodott. - Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Ha akarsz”, mondta. - „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt. - Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek. - Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Ez így jó volt. - Das war gut so.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából. - Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte. - „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge. - „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték. - Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.” - Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge egy ideig hallgatott. - Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.” - Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner röviden felnevetett. - Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta. - Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Öt órára elkészült a munka. - Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett. - Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat. - Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge. - „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner. - „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához. - Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge levest és kenyeret készített. - Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte. - Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta. - „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge. - „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre. - Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett. - Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Evés után kint ültek. - Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt. - Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről. - Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit. - Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt. - Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner tíz óráig maradt. - Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Aztán elköszönt. - Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta. - „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge. - „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner az ajtóban állt. - Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki. - Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge ezt észrevette. - Inge hat das gemerkt.
:57. „Gyere újra”, mondta. - „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner. - „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.” - „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner bólintott. - Werner hat genickt.
:61. Elment. - Er ist gegangen.
:62. Inge utána nézett. - Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Aztán becsukta az ajtót. - Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Elmosogatta a tányérokat. - Sie hat die Teller gespült.
:65. Fritzre gondolt. - Sie hat an Fritz gedacht.
:66. És Wernerre is. - Und auch an Werner.
:67. Ez új volt. - Das war neu.
:68. Korán lefeküdt aludni. - Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott. - Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. A kikötő csendes volt. - Der Hafen war still.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt. - Das Meer war grau und ruhig.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Am Hafen
:1. Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz war tot.
:5. Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Hallo", sagte sie.
:13. Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Das war gut so.
:24. Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge hat das gemerkt.
:57. „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner hat genickt.
:61. Er ist gegangen.
:62. Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Sie hat die Teller gespült.
:65. Sie hat an Fritz gedacht.
:66. Und auch an Werner.
:67. Das war neu.
:68. Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. Der Hafen war still.
:71. Das Meer war grau und ruhig.
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=== 3 ===
:A levendulamező
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden.
:24. Sylvie megállt, és ránézett.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie.
:30. „Tudom”, mondta ő.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.”
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.”
:48. Sylvie ezt megértette.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött.
:52. Sylvie nem húzódott el.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie.
:55. „Tudom.”
:56. Még három napig maradt.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.”
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult.
:66. „Telefonálok”, mondta.
:67. „Jó”, mondta Sylvie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve.
:72. Most Jean-Paul is benne volt.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A levendulamező - Das Lavendelfeld
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba. - Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon. - Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül. - Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta. - Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel. - Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt. - Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek. - Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál. - „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát. - „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában. - Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e. - Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie. - „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő. - „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül. - Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre. - Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött. - Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát. - Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt. - Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig. - Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit. - Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta. - Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként. - Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden. - „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie megállt, és ránézett. - Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta. - „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna. - Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve. - Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet. - Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie. - „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Tudom”, mondta ő. - „Ich weiß", sagte er.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra. - Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret. - Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen. - Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e. - Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie. - „Immer", sagte Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett. - Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után. - „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie. - „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.” - „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak. - Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba. - Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított. - Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn. - Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla. - Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna. - „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal. - Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.” - Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie ezt megértette. - Sylvie verstand das.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt. - Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon. - Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött. - Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie nem húzódott el. - Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul. - „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie. - „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Tudom.” - „Ich weiß."
:56. Még három napig maradt. - Er blieb noch drei Tage.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott. - Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt. - Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit. - Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.” - Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt. - Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte. - „Willst du das?", fragte er.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie. - „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment. - Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult. - Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Telefonálok”, mondta. - „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Jó”, mondta Sylvie. - „Gut", sagte sie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban. - Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel. - Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette. - Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve. - Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Most Jean-Paul is benne volt. - Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire. - Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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:Das Lavendelfeld
:1. Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Ich weiß", sagte er.
:31. Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Immer", sagte Sylvie.
:36. Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie verstand das.
:49. Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Ich weiß."
:56. Er blieb noch drei Tage.
:57. Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Willst du das?", fragte er.
:63. „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Gut", sagte sie.
:68. Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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=== 4 ===
:A mecklenburgi méhész
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez.
:4. Ő nem.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták.
:19. Jochen tudta, mit csinál.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.”
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.”
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára.
:45. Hanne nem húzódott el.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen.
:48. Hanne bólintott.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.”
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.”
:51. Maradt.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.”
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé.
:57. „Hanne.”
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.”
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni.
:61. Aztán elhajtott.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet.
:65. A méhek dolgoztak.
:66. Ők mindig.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat.
:68. A munka várt.
:69. A nyár még nem ért véget.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mecklenburgi méhész - Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték. - Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát. - Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez. - Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Ő nem. - Sie nicht.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen. - An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot. - Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni. - Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól. - „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta. - „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést. - Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta. - Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek. - Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket. - Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne. - „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen. - „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta. - Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott. - Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták. - Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen tudta, mit csinál. - Jochen wusste, was er tat.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna. - Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette. - Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit. - Sie sagte nichts dazu.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével. - Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14. - Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan. - „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.” - „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük. - Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert. - Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból. - Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt. - Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett. - Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne. - „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.” - „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta. - Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon. - Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek. - Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna. - Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne. - „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt. - Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt. - Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő. - Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta. - „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna. - Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára. - Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Hanne nem húzódott el. - Sie zog sich nicht zurück.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen. - Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen. - „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne bólintott. - Hanne nickte.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.” - Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.” - „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Maradt. - Er blieb.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött. - Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon. - Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott. - Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.” - „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé. - Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne.” - „Hanne."
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.” - „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött. - Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni. - In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját. - Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz. - Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet. - Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. A méhek dolgoztak. - Die Bienen arbeiteten.
:66. Ők mindig. - Sie immer.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat. - Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. A munka várt. - Die Arbeit wartete.
:69. A nyár még nem ért véget. - Der Sommer war noch nicht vorbei.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Sie nicht.
:5. An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen wusste, was er tat.
:20. Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Sie sagte nichts dazu.
:23. Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Sie zog sich nicht zurück.
:46. Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne nickte.
:49. Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Er blieb.
:52. Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne."
:58. „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Dann fuhr er.
:62. Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. Die Bienen arbeiteten.
:66. Sie immer.
:67. Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. Die Arbeit wartete.
:69. Der Sommer war noch nicht vorbei.
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=== 5 ===
:Az alentejói paratölgyek
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb.
:9. „Nem fogsz találni.”
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.”
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott.
:19. Egyikük sem szólt.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.”
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?”
:39. Manuel sokáig hallgatott.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal.
:41. Vera nem húzta el a kezét.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna.
:44. Egyikük sem mondott semmit.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni.
:46. Ez nem árulás volt.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel.
:48. Reggel Manuel korán felkelt.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait.
:50. Az ágyban maradt.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve.
:52. Nem várt rá.
:53. Ez így volt helyes.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna.
:55. „Nem is kértelek rá.”
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban.
:57. „Vera.”
:58. „Menj”, mondta Vera.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál.
:61. Elment.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett.
:64. Aztán kiment a földre.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett.
:67. Manuel is.
:68. Ez volt az új.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az alentejói paratölgyek - Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket. - Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is. - Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni. - Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel. - Im August kam Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott. - Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez. - Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt. - „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb. - Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Nem fogsz találni.” - „Du wirst keinen finden."
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.” - „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe. - Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne. - Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt. - Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek. - Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre. - Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el. - Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené. - Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott. - Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Egyikük sem szólt. - Keiner sprach.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit. - Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna. - Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség. - Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát. - Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás. - Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre. - Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett. - Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt. - Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom. - Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét. - Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel. - „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.” - „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna. - Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén. - Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt. - Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit. - Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr. - Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni. - Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?” - Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel sokáig hallgatott. - Manuel schwieg lange.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal. - Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera nem húzta el a kezét. - Vera entzog sie nicht.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén. - Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna. - Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Egyikük sem mondott semmit. - Keiner sagte etwas.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni. - Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Ez nem árulás volt. - Es war nicht Verrat.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel. - Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Reggel Manuel korán felkelt. - Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait. - Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Az ágyban maradt. - Sie blieb im Bett.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve. - Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Nem várt rá. - Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Ez így volt helyes. - Das war richtig.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna. - „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Nem is kértelek rá.” - „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban. - Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera.” - „Vera."
:58. „Menj”, mondta Vera. - „Fahr", sagte sie.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még. - Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál. - Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Elment. - Er ging.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett. - Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett. - Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Aztán kiment a földre. - Dann ging sie aufs Feld.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig. - Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett. - Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel is. - Manuel auch.
:68. Ez volt az új. - Das war das Neue.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki. - Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül. - Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni. - Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna. - Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Im August kam Manuel.
:5. Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Du wirst keinen finden."
:10. „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Keiner sprach.
:20. Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel schwieg lange.
:40. Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera entzog sie nicht.
:42. Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Keiner sagte etwas.
:45. Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Es war nicht Verrat.
:47. Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Sie blieb im Bett.
:51. Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Das war richtig.
:54. „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera."
:58. „Fahr", sagte sie.
:59. Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Er ging.
:62. Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Dann ging sie aufs Feld.
:65. Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel auch.
:68. Das war das Neue.
:69. Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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== 99 ==
=== 1 ===
:A bőrönd
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát.
:5. Kiszáll az autóból.
:6. Odakint nagyon meleg van.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll.
:8. Hosszú fekete haja van.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra.
:10. „A ház az apámé”, mondja.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet.
:12. Ez már nagyon régen volt.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő.
:15. Megfordul, és elmegy.
:16. Leone sokáig néz utána.
:17. A ház öreg, és por szaga van.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot.
:19. Leül a régi konyha padlójára.
:20. Régóta nem élt már itt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta.
:22. Este valaki kopog az ajtón.
:23. Fiora az, egy üveg borral.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót.
:26. Együtt leülnek az udvaron.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora.
:30. „Sajnálom.”
:31. Megfogja a kezét, és hallgat.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba.
:39. De még nem akar menni.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone.
:42. Még néhány napig marad.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik.
:44. Leone kinéz az ablakon.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud.
:47. A föld szélén egy öregember áll.
:48. A férfi csak a tüzet nézi.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit.
:50. Ez Fiora apja.
:51. Fiora is mellette áll.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud.
:54. De senki sem válaszol.
:55. Leone visszamegy a házba.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét.
:57. Aztán Fiora is bejön.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.”
:61. Fiora többé egy szót sem szól.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára.
:64. Beindítja az autót, és elindul.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt.
:66. Mögötte narancssárga az ég.
:67. A tűz még mindig ég.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót.
:69. Egész éjjel vezet.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba.
:71. Felakasztja a kabátját.
:72. A kabáton hamu van.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A bőrönd - Der Koffer
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába. - Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut. - Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik. - Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát. - Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Kiszáll az autóból. - Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Odakint nagyon meleg van. - Es ist sehr heiß draußen.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll. - Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Hosszú fekete haja van. - Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra. - Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „A ház az apámé”, mondja. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet. - Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Ez már nagyon régen volt. - Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt. - Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő. - „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Megfordul, és elmegy. - Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone sokáig néz utána. - Leone schaut ihr lange nach.
:17. A ház öreg, és por szaga van. - Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot. - Leone macht alle Fenster auf.
:19. Leül a régi konyha padlójára. - Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Régóta nem élt már itt. - Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta. - Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Este valaki kopog az ajtón. - Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Fiora az, egy üveg borral. - Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja. - „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót. - Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Együtt leülnek az udvaron. - Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik. - Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone. - „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora. - „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Sajnálom.” - „Es tut mir leid."
:31. Megfogja a kezét, és hallgat. - Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez. - Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok. - Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora. - „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone. - „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek. - Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól. - Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba. - Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. De még nem akar menni. - Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este. - „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone. - „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Még néhány napig marad. - Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik. - Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone kinéz az ablakon. - Leone schaut aus dem Fenster.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek. - Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud. - Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. A föld szélén egy öregember áll. - Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. A férfi csak a tüzet nézi. - Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit. - Er tut gar nichts dagegen.
:50. Ez Fiora apja. - Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora is mellette áll. - Fiora steht auch daneben.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit. - Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud. - Leone ruft so laut er kann.
:54. De senki sem válaszol. - Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone visszamegy a házba. - Leone geht zurück ins Haus.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét. - Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Aztán Fiora is bejön. - Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja. - „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone. - „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.” - „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora többé egy szót sem szól. - Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz. - Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára. - Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Beindítja az autót, és elindul. - Er startet das Auto und fährt los.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt. - Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Mögötte narancssárga az ég. - Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. A tűz még mindig ég. - Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót. - Leone macht kein Radio an.
:69. Egész éjjel vezet. - Er fährt die ganze Nacht.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba. - Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Felakasztja a kabátját. - Er hängt seinen Mantel auf.
:72. A kabáton hamu van. - Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut. - Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét. - Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát. - Er hat sie auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Koffer
:1. Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Es ist sehr heiß draußen.
:7. Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone schaut ihr lange nach.
:17. Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone macht alle Fenster auf.
:19. Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Es tut mir leid."
:31. Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone schaut aus dem Fenster.
:45. Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Er tut gar nichts dagegen.
:50. Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora steht auch daneben.
:52. Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone ruft so laut er kann.
:54. Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone geht zurück ins Haus.
:56. Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Er startet das Auto und fährt los.
:65. Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone macht kein Radio an.
:69. Er fährt die ganze Nacht.
:70. Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Er hängt seinen Mantel auf.
:72. Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Er hat sie auch nicht angerufen.
|}
=== 2 ===
:A hamu
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra.
:18. Este valaki kopogott az ajtón.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el.
:28. Másnap a parton találkoztak.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara.
:33. „Még nem tudom”, mondta.
:34. De másnap még ott maradt.
:35. A második napon együtt főztek.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.”
:39. A csónak még mindig az apjáé volt.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját.
:62. A kabátja szövetén hamu volt.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hamu - Die Asche
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában. - Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában. - Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát. - Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába. - Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott. - Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt. - Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta. - „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte. - Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot. - Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el. - Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő. - „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment. - Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon. - Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt. - Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett. - Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben. - Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra. - Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Este valaki kopogott az ajtón. - Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében. - Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta. - „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte. - Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak. - Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico. - „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara. - „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá. - „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított. - Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el. - Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Másnap a parton találkoztak. - Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek. - Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra. - Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni. - Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara. - „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Még nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. De másnap még ott maradt. - Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. A második napon együtt főztek. - Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére. - Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt. - Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.” - Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. A csónak még mindig az apjáé volt. - Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra. - Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett. - An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett. - Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott. - Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte. - Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott. - Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult. - Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött. - Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan. - „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta. - „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit. - Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba. - Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára. - Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult. - Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt. - Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett. - Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem. - Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig. - Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját. - In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. A kabátja szövetén hamu volt. - Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel. - Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben. - Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Asche
:1. Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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=== 3 ===
:A visszatérés
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő.
:14. „Sofia vagyok.”
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?”
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ.
:36. „Már nem tudom”, mondta.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia.
:58. Hitt neki.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban.
:65. Nem porolta le.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A visszatérés - Die Rückkehr
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában. - Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban. - Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton. - Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba. - Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal. - Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá. - Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit. - Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül. - „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon. - Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet. - Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan. - Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő. - „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Sofia vagyok.” - „Ich bin Sofia."
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna. - Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte. - Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta. - Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva. - Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot. - Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt. - Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén. - Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán. - Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta. - „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő. - „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal. - Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött. - Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra. - Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna. - Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan. - Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak. - Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett. - Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta. - Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett. - Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?” - Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ. - Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Már nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan. - „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra. - Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki. - Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben. - Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget. - Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára. - Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral. - Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta. - Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna. - Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult. - Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat. - Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt. - Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást. - Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos. - „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta. - Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta. - „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő. - „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte. - Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia. - „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Hitt neki. - Er glaubte ihr.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta. - Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna. - Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll. - Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől. - Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt. - Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban. - Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Nem porolta le. - Er hat sie nicht weggeklopft.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Rückkehr
:1. Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Ich bin Sofia."
:15. Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Er glaubte ihr.
:59. Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Er hat sie nicht weggeklopft.
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=== 4 ===
:Az utolsó szombat
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna.
:6. „Kávét?”, kérdezte.
:7. „Inkább ne”, mondta.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.”
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.”
:15. Sandra beleegyezett.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.”
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.”
:20. Egymásra néztek.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?”
:36. „Igen”, mondta Marco.
:37. „Még emlékszem.”
:38. Az évet nem mondta ki hangosan.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt.
:40. Elfelejtette, hogy eltette.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta.
:42. Letette a dobozt az asztalra.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott.
:45. „Biztos lennél ebben?”
:46. „Igen”, mondta Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra.
:51. Marco bólintott.
:52. „Nekem is jobban megfelel.”
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani.
:54. Sandra segített neki a nehézzel.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.”
:59. Marco röviden nevetett.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.”
:64. „Megfelel.”
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz.
:66. Sandra az ablakból nézett utána.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó.
:72. Bezárta az ajtót.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó szombat - Der letzte Samstag
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná. - Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit. - Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték. - Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón. - Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna. - Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kávét?”, kérdezte. - „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Inkább ne”, mondta. - „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.” - „Fangen wir einfach an."
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi. - Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva. - Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak. - Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott. - Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco. - „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.” - „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra beleegyezett. - Sandra stimmte zu.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával. - Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra. - „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.” - „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.” - „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Egymásra néztek. - Sie sahen sich an.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni. - Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna. - Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak. - Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés. - Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla. - Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották. - Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre. - Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta. - Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött. - Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte. - „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet. - Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult. - Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben. - Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra. - „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?” - „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Igen”, mondta Marco. - „Ja", sagte Marco.
:37. „Még emlékszem.” - „Ich weiß es noch."
:38. Az évet nem mondta ki hangosan. - Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt. - Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Elfelejtette, hogy eltette. - Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta. - Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Letette a dobozt az asztalra. - Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra. - „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott. - Marco überlegte kurz.
:45. „Biztos lennél ebben?” - „Wärst du sicher damit?"
:46. „Igen”, mondta Sandra. - „Ja", sagte Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe. - Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt. - Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott. - Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra. - „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco bólintott. - Marco nickte.
:52. „Nekem is jobban megfelel.” - „Passt mir auch besser."
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani. - Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra segített neki a nehézzel. - Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni. - Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco. - „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról. - „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.” - „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco röviden nevetett. - Marco lachte kurz.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten. - Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak. - An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco. - „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.” - „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Megfelel.” - „Passt."
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz. - Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra az ablakból nézett utána. - Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját. - Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva. - Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni. - Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba. - Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó. - Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően. - Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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:Der letzte Samstag
:1. Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Fangen wir einfach an."
:9. Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra stimmte zu.
:16. Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Sie sahen sich an.
:21. Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Ja", sagte Marco.
:37. „Ich weiß es noch."
:38. Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco überlegte kurz.
:45. „Wärst du sicher damit?"
:46. „Ja", sagte Sandra.
:47. Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco nickte.
:52. „Passt mir auch besser."
:53. Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco lachte kurz.
:60. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Passt."
:65. Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Sie schloss die Tür.
:73. Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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=== 5 ===
:A számvetés
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz.
:3. Thomas pontosan érkezett.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.”
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket.
:13. Az első döntések könnyűek voltak.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?”
:18. Röviden elgondolkodott.
:19. „Fogalmam sincs.”
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott.
:23. Nem vitatkoztak.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve.
:27. Megfordította.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:32. „Marta.”
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá.
:34. Thomas felemelte a fotót.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot.
:39. Marta hagyta.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket.
:44. Marta megrázta a fejét.
:45. „Hagyd őket itt.”
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.”
:47. „Tudom.”
:48. A félig kiürített polcra nézett.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.”
:50. Thomas röviden felnevetett.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt.
:55. Egyikük sem vette fel.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte.
:57. A folyosón megállt.
:58. „Az állólámpa.”
:59. „Mi van vele?”
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.”
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá.
:62. „Most nem.”
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába.
:71. A fotó maradt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A számvetés - Die Inventur
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott. - Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz. - Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas pontosan érkezett. - Thomas kam pünktlich.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást. - Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna. - Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk. - Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené. - „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott. - Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott. - Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta. - „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.” - „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket. - Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Az első döntések könnyűek voltak. - Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt. - Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult. - Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna. - „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?” - „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Röviden elgondolkodott. - Er überlegte kurz.
:19. „Fogalmam sincs.” - „Keine Ahnung."
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették. - Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott. - Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott. - Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Nem vitatkoztak. - Sie stritten nicht.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje. - Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni. - Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve. - Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Megfordította. - Er drehte es um.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett. - Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog. - Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni. - Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta.” - „Marta."
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá. - Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Thomas felemelte a fotót. - Er hielt das Foto hoch.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé. - Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta. - „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja. - Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot. - Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Marta hagyta. - Sie ließ es zu.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna. - Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották. - Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére. - Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket. - Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta megrázta a fejét. - Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Hagyd őket itt.” - „Lass sie hier."
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.” - „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Tudom.” - „Ich weiß."
:48. A félig kiürített polcra nézett. - Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.” - „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas röviden felnevetett. - Thomas lachte kurz.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki. - Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta. - Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette. - Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt. - Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Egyikük sem vette fel. - Keiner hob es auf.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte. - Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. A folyosón megállt. - Im Flur blieb er stehen.
:58. „Az állólámpa.” - „Die Stehlampe."
:59. „Mi van vele?” - „Was ist damit?"
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.” - „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá. - Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Most nem.” - „Diesmal nicht."
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott. - Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit. - Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával. - Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon. - Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni. - Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora. - Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette. - Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába. - Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. A fotó maradt. - Das Foto blieb.
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:Die Inventur
:1. Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas kam pünktlich.
:4. Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Er überlegte kurz.
:19. „Keine Ahnung."
:20. Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Sie stritten nicht.
:24. Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Er drehte es um.
:28. Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta."
:33. Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Er hielt das Foto hoch.
:35. Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Sie ließ es zu.
:40. Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Lass sie hier."
:46. „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Ich weiß."
:48. Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas lachte kurz.
:51. Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Keiner hob es auf.
:56. Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. Im Flur blieb er stehen.
:58. „Die Stehlampe."
:59. „Was ist damit?"
:60. „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Diesmal nicht."
:63. Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. Das Foto blieb.
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== 100 ==
=== 1 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Dann sieht sie die Tasse.
:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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=== 2 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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=== 3 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
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=== 4 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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2026-05-18T15:58:42Z
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wikitext
text/x-wiki
== 97 ==
=== 1 ===
:A tűz a kertben
:1. Toni visszatér a faluba.
:2. Régóta nem látta a falut.
:3. El akarja adni a régi házat.
:4. A ház a nagyanyjáé.
:5. A nagyanyja meghalt.
:6. A ház előtt egy nő áll.
:7. Fekete haja van.
:8. Elena a neve.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni.
:12. Elena elmegy.
:13. Toni utána néz.
:14. Este Toni a ház előtt ül.
:15. Forróság van.
:16. A nap lemegy.
:17. Aztán Elena visszatér.
:18. „Sajnálom”, mondja.
:19. Toni nem mond semmit.
:20. Elena leül mellé.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet.
:22. Együtt isznak.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni.
:25. „És aztán megint elmész?”
:26. „Igen.”
:27. Csend van.
:28. Elena ránéz.
:29. Aztán megcsókolja.
:30. Toni meglepődik.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni.
:33. De Elena marad.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben.
:35. A fák nagyok és öregek.
:36. Elena ételt hoz.
:37. Toni bort hoz.
:38. Beszélgetnek és nevetnek.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?”
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?”
:41. „Nem.”
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena.
:44. „Régi. Semmi.”
:45. Elena fogja a kezét.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben.
:47. Az ég kék.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok.
:49. De nem mondja ki.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez.
:51. Az ablakhoz megy.
:52. A kert ég.
:53. Toni kiszalad.
:54. Meglátja Elena apját.
:55. A férfi a tűz előtt áll.
:56. Nem tesz semmit.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni.
:58. Elena is kijön.
:59. Nem mond semmit.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni.
:61. Elena nem néz rá.
:62. Toni megérti.
:63. Visszamegy a házba.
:64. Összepakolja a bőröndjét.
:65. Gyorsan megy.
:66. Elena az ajtóban áll.
:67. „Maradj”, mondja.
:68. „Nem”, mondja Toni.
:69. Ránéz.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt.
:71. Kimegy.
:72. Elindul az autóval.
:73. A tükörben látja a tüzet.
:74. Nem néz vissza.
:75. Rómában néha Elenára gondol.
:76. Nem ír neki.
:77. Ő sem ír.
:78. A kert eltűnt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A tűz a kertben - Das Feuer im Garten
:1. Toni visszatér a faluba. - Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Régóta nem látta a falut. - Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. El akarja adni a régi házat. - Er will das alte Haus verkaufen.
:4. A ház a nagyanyjáé. - Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. A nagyanyja meghalt. - Seine Großmutter ist tot.
:6. A ház előtt egy nő áll. - Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Fekete haja van. - Sie hat schwarze Haare.
:8. Elena a neve. - Ihr Name ist Elena.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni. - „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena. - „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni. - „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena elmegy. - Elena geht weg.
:13. Toni utána néz. - Toni schaut ihr nach.
:14. Este Toni a ház előtt ül. - Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Forróság van. - Es ist heiß.
:16. A nap lemegy. - Die Sonne geht unter.
:17. Aztán Elena visszatér. - Dann kommt Elena zurück.
:18. „Sajnálom”, mondja. - „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni nem mond semmit. - Toni sagt nichts.
:20. Elena leül mellé. - Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet. - Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Együtt isznak. - Sie trinken zusammen.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena. - „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni. - „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „És aztán megint elmész?” - „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Igen.” - „Ja."
:27. Csend van. - Es ist still.
:28. Elena ránéz. - Elena schaut ihn an.
:29. Aztán megcsókolja. - Dann küsst sie ihn.
:30. Toni meglepődik. - Toni ist überrascht.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena. - „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni. - „Vielleicht", sagt Toni.
:33. De Elena marad. - Aber sie bleibt.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben. - Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. A fák nagyok és öregek. - Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena ételt hoz. - Elena bringt Essen.
:37. Toni bort hoz. - Toni bringt Wein.
:38. Beszélgetnek és nevetnek. - Sie reden und lachen.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?” - Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?” - „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nem.” - „Nein."
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén. - Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena. - „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Régi. Semmi.” - „Alt. Nichts."
:45. Elena fogja a kezét. - Elena hält seine Hand.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben. - Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Az ég kék. - Der Himmel ist blau.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok. - Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. De nem mondja ki. - Aber er sagt es nicht.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez. - In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Az ablakhoz megy. - Er geht zum Fenster.
:52. A kert ég. - Der Garten brennt.
:53. Toni kiszalad. - Toni läuft hinaus.
:54. Meglátja Elena apját. - Er sieht Elenas Vater.
:55. A férfi a tűz előtt áll. - Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Nem tesz semmit. - Er macht nichts.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni. - „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena is kijön. - Elena kommt auch raus.
:59. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni. - „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena nem néz rá. - Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni megérti. - Toni versteht.
:63. Visszamegy a házba. - Er geht zurück ins Haus.
:64. Összepakolja a bőröndjét. - Er packt seinen Koffer.
:65. Gyorsan megy. - Es geht schnell.
:66. Elena az ajtóban áll. - Elena steht in der Tür.
:67. „Maradj”, mondja. - „Bleib", sagt sie.
:68. „Nem”, mondja Toni. - „Nein", sagt Toni.
:69. Ránéz. - Er schaut sie an.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt. - Dann nimmt er den Koffer.
:71. Kimegy. - Er geht raus.
:72. Elindul az autóval. - Er fährt los.
:73. A tükörben látja a tüzet. - Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Nem néz vissza. - Er schaut nicht zurück.
:75. Rómában néha Elenára gondol. - In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Nem ír neki. - Er schreibt ihr nicht.
:77. Ő sem ír. - Sie schreibt auch nicht.
:78. A kert eltűnt. - Der Garten ist weg.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Das Feuer im Garten
:1. Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. Er will das alte Haus verkaufen.
:4. Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. Seine Großmutter ist tot.
:6. Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Sie hat schwarze Haare.
:8. Ihr Name ist Elena.
:9. „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena geht weg.
:13. Toni schaut ihr nach.
:14. Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Es ist heiß.
:16. Die Sonne geht unter.
:17. Dann kommt Elena zurück.
:18. „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni sagt nichts.
:20. Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Sie trinken zusammen.
:23. „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Ja."
:27. Es ist still.
:28. Elena schaut ihn an.
:29. Dann küsst sie ihn.
:30. Toni ist überrascht.
:31. „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Vielleicht", sagt Toni.
:33. Aber sie bleibt.
:34. Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena bringt Essen.
:37. Toni bringt Wein.
:38. Sie reden und lachen.
:39. Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nein."
:42. Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Alt. Nichts."
:45. Elena hält seine Hand.
:46. Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Der Himmel ist blau.
:48. Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. Aber er sagt es nicht.
:50. In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Er geht zum Fenster.
:52. Der Garten brennt.
:53. Toni läuft hinaus.
:54. Er sieht Elenas Vater.
:55. Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Er macht nichts.
:57. „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena kommt auch raus.
:59. Sie sagt nichts.
:60. „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni versteht.
:63. Er geht zurück ins Haus.
:64. Er packt seinen Koffer.
:65. Es geht schnell.
:66. Elena steht in der Tür.
:67. „Bleib", sagt sie.
:68. „Nein", sagt Toni.
:69. Er schaut sie an.
:70. Dann nimmt er den Koffer.
:71. Er geht raus.
:72. Er fährt los.
:73. Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Er schaut nicht zurück.
:75. In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Er schreibt ihr nicht.
:77. Sie schreibt auch nicht.
:78. Der Garten ist weg.
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=== 2 ===
:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország)
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat.
:2. Hét éve nem látta már a házat.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment.
:12. Nico nem futott utána.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek.
:15. Aztán lépéseket hallott.
:16. Giulia megint ott volt.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.”
:22. „És a liget?”
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.”
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit.
:25. Nagyon nagy csend volt.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia.
:28. „Talán”, válaszolta Nico.
:29. De Giulia nem ment el.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt.
:32. Együtt ettek és beszélgettek.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget.
:36. „Mi ez?”, kérdezte.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.”
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.”
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat.
:46. Nico kiszaladt.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt.
:48. Balta volt a kezében.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból.
:51. Nem mondott semmit.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico.
:53. Giulia nem válaszolt.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre.
:55. Akkor mindent megértett.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:57. Ez nem tartott sokáig.
:58. Giulia az ajtóban állt.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico.
:61. Röviden ránézett.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult.
:63. Giulia nem mozdult.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat.
:65. Nem nézett vissza.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország) - Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat. - Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Hét éve nem látta már a házat. - Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett. - Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt. - Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt. - Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico. - „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány. - „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek. - Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt. - Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico. - „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment. - „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico nem futott utána. - Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon. - Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek. - Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Aztán lépéseket hallott. - Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia megint ott volt. - Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico. - „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki. - Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.” - „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „És a liget?” - „Und der Hain?"
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.” - „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit. - Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Nagyon nagy csend volt. - Es war sehr still.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult. - Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia. - „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Talán”, válaszolta Nico. - „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. De Giulia nem ment el. - Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak. - Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt. - Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Együtt ettek és beszélgettek. - Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico. - „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia. - „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget. - Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Mi ez?”, kérdezte. - „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.” - „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt. - Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg. - Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.” - Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico. - „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt. - Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott. - In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat. - Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico kiszaladt. - Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt. - Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Balta volt a kezében. - Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico. - „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból. - Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Nem mondott semmit. - Sie hat nichts gesagt.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico. - „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia nem válaszolt. - Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre. - Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Akkor mindent megértett. - Dann hat er alles verstanden.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Ez nem tartott sokáig. - Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia az ajtóban állt. - Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta. - „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico. - „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Röviden ránézett. - Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult. - Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia nem mozdult. - Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat. - Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Nem nézett vissza. - Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól. - In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának. - Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket. - Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről. - Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „Und der Hain?"
:23. „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Es war sehr still.
:26. Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Sie hat nichts gesagt.
:52. „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Dann hat er alles verstanden.
:56. Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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=== 3 ===
:Maratea szőlőskertje
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?”
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.”
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta.
:10. Sofia megvonta a vállát.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett.
:29. „Ez hiba volt”, mondta.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?”
:37. „Nincs. És neked?”
:38. „Nincs.”
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.”
:42. „Melyik kerítéstől?”
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.”
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt.
:47. De maradt.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű.
:51. A szőlőskert égett.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia.
:58. „Ez az én földem!”
:59. „Már nincs ott semmi.”
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt.
:63. „Maradj még egy éjszakát.”
:64. „Nem.”
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Maratea szőlőskertje - Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát. - Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben. - Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt. - Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott. - Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna. - „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?” - Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.” - „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta. - Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta. - „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia megvonta a vállát. - Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton. - Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta. - Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott. - Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak. - Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton. - Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva. - Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő. - „Warst du aber", antwortete er.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna. - Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie. - Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták. - Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia. - „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan. - „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent. - Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt. - Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb. - Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit. - Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett. - Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Ez hiba volt”, mondta. - „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő. - „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra. - Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett. - Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket. - Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott. - Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat. - Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?” - Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nincs. És neked?” - „Nein. Und du?"
:38. „Nincs.” - „Nein."
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak. - Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén. - Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.” - „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Melyik kerítéstől?” - „Welcher Zaun?"
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.” - „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá. - Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük. - Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt. - Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. De maradt. - Aber er blieb.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt. - In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét. - Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű. - Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. A szőlőskert égett. - Das Weinfeld brannte.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni. - Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék. - Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul. - Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco. - „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg. - Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia. - „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Ez az én földem!” - „Das ist mein Land!"
:59. „Már nincs ott semmi.” - „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített. - Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt. - Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Maradj még egy éjszakát.” - „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nem.” - „Nein."
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit. - Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort. - Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet. - Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart. - Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül. - Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt. - In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt. - Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának. - Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla. - Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Warst du aber", antwortete er.
:19. Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nein. Und du?"
:38. „Nein."
:39. Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Welcher Zaun?"
:43. „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. Aber er blieb.
:48. In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. Das Weinfeld brannte.
:52. Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Das ist mein Land!"
:59. „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nein."
:65. Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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=== 4 ===
:Tortolì tengere
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte.
:6. A nő nem nézett fel.
:7. „Dolgozom.”
:8. „Ez az apám csónakja.”
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját.
:11. Nyelt egyet.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?”
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.”
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.”
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.”
:24. „Mindenkinek van lehetősége.”
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte.
:28. Visszaadta neki az üveget.
:29. „Nem.”
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná.
:32. Nem húzódott vissza.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta.
:34. Aztán visszacsókolta.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia.
:40. „Már nem tudom pontosan.”
:41. Ránézett, mosoly nélkül.
:42. „Ezt elhiszem neked.”
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tortolì tengere - Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat. - Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte. - Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt. - Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna. - Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte. - „Was machst du hier?", fragte er.
:6. A nő nem nézett fel. - Sie sah nicht auf.
:7. „Dolgozom.” - „Ich arbeite."
:8. „Ez az apám csónakja.” - „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös. - Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját. - „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Nyelt egyet. - Er schluckte.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?” - „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.” - „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása. - Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték. - Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna. - Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna. - Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt. - Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt. - Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta. - „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.” - „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében. - Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.” - „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Mindenkinek van lehetősége.” - „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz. - Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben. - Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte. - „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Visszaadta neki az üveget. - Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nem.” - „Nein."
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja. - Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná. - Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Nem húzódott vissza. - Sie wich nicht zurück.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta. - „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Aztán visszacsókolta. - Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni. - Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt. - Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre. - Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük. - Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia. - „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Már nem tudom pontosan.” - „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Ránézett, mosoly nélkül. - Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Ezt elhiszem neked.” - „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Was machst du hier?", fragte er.
:6. Sie sah nicht auf.
:7. „Ich arbeite."
:8. „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Er schluckte.
:12. „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nein."
:30. Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Sie wich nicht zurück.
:33. „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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=== 5 ===
:Az ispica-i mandulák (Szicília)
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.”
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.”
:11. Luca nem válaszolt.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „Hogy eladjam a házat.”
:22. „És aztán?”
:23. Luca még egyszer ivott.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna.
:29. A lány hagyta.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt.
:37. A lány először nevetett igazán.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.”
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?”
:42. „Nem akarom tudni.”
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.”
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett.
:45. „És te – te mit mondtál?”
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet.
:47. „Semmit.”
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel.
:55. Nem állt Luca és az apja közé.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca.
:57. Senki sem válaszolt.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt.
:61. „Maradj holnapig.”
:62. „Túl sokáig maradtam.”
:63. Nem csókolta meg.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá.
:65. Aztán elhajtott.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe.
:67. Nem állt meg.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az ispica-i mandulák (Szicília) - Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta. - Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott. - Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek. - Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt. - Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt. - Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso. - Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet. - „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.” - „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni. - Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.” - „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Luca nem válaszolt. - Er antwortete nicht.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni. - Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna. - Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni. - In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta. - Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna. - Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem. - Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben. - Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle. - Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Hogy eladjam a házat.” - „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „És aztán?” - „Und dann?"
:23. Luca még egyszer ivott. - Er trank noch einmal.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott. - Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül. - Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót. - Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő. - Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna. - Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. A lány hagyta. - Sie ließ es zu.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni. - Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát. - Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta. - Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek. - Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el. - Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges. - Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt. - Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. A lány először nevetett igazán. - Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.” - „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt. - Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult. - An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?” - „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Nem akarom tudni.” - „Ich will es nicht wissen."
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.” - „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett. - Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „És te – te mit mondtál?” - „Und du – was hast du gesagt?"
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet. - Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Semmit.” - „Gar nichts."
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta. - Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie. - Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt. - In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt. - Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga. - Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás. - Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel. - Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Nem állt Luca és az apja közé. - Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca. - „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Senki sem válaszolt. - Niemand antwortete.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának. - Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített. - Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt. - Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Maradj holnapig.” - „Bleib bis morgen."
:62. „Túl sokáig maradtam.” - „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Nem csókolta meg. - Er küsste sie nicht.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá. - Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe. - Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Nem állt meg. - Er hielt nicht an.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba. - In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia. - Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt. - Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna. - Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával. - Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Er antwortete nicht.
:12. Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „Und dann?"
:23. Er trank noch einmal.
:24. Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. Sie ließ es zu.
:30. Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Ich will es nicht wissen."
:43. „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „Und du – was hast du gesagt?"
:46. Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Gar nichts."
:48. Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Niemand antwortete.
:58. Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Bleib bis morgen."
:62. „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Er küsste sie nicht.
:64. Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Dann fuhr er.
:66. Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Er hielt nicht an.
:68. In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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== 98 ==
=== 1 ===
:Az almák
:1. Anna a kertben áll.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket.
:3. A fa nagy és öreg.
:4. Josef ültette ezt a fát.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt.
:6. Anna most egyedül dolgozik.
:7. Ma Karl jön.
:8. Karl Josef öccse.
:9. Tegnap telefonált.
:10. Segíteni akar.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála.
:13. „Szia, Anna” – mondja.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő.
:15. Anna örül, hogy itt van.
:16. De ezt nem mondja ki.
:17. Karl megnézi a fát.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja.
:19. „Igen” – mondja Anna.
:20. Ad neki egy kosarat.
:21. Együtt dolgoznak.
:22. Karl magas és erős.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat.
:24. Anna az alsókat szedi.
:25. Ma meleg van.
:26. Süt a nap, és forróság van.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát.
:30. „Tudom” – mondja halkan.
:31. Aztán tovább dolgoznak.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak.
:33. Annánál kenyér és sajt van.
:34. Leülnek a fa alá.
:35. Jólesik az árnyékban lenni.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna.
:38. Karl bólint.
:39. Esznek, és keveset beszélnek.
:40. Ez így rendben van.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak.
:42. Karl mindet beviszi a házba.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl.
:45. Anna kávét főzött.
:46. Együtt kávéznak a konyhában.
:47. Karl körülnéz.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg.
:49. Karl nem mond semmit.
:50. Anna sem.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.”
:52. Anna a kávéjára néz.
:53. „Tudom” – mondja.
:54. Csend lesz.
:55. Karl feláll.
:56. „Most mennem kell” – mondja.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.”
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz.
:62. Együtt esznek az asztalnál.
:63. Jó érzés.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről.
:65. Anna egyszer nevet.
:66. Ez nem gyakran fordul elő.
:67. Másnap reggel Karl elutazik.
:68. Anna a ház előtt áll.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.”
:71. Elhajt.
:72. Anna utána néz.
:73. Aztán bemegy a kertbe.
:74. A fa még mindig ott áll.
:75. Leszed egy almát.
:76. Piros és édes.
:77. Josefra gondol.
:78. És Karlra.
:79. Aztán tovább dolgozik.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az almák - Die Äpfel
:1. Anna a kertben áll. - Anna steht im Garten.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket. - Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. A fa nagy és öreg. - Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef ültette ezt a fát. - Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt. - Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna most egyedül dolgozik. - Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Ma Karl jön. - Heute kommt Karl.
:8. Karl Josef öccse. - Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Tegnap telefonált. - Er hat gestern angerufen.
:10. Segíteni akar. - Er will helfen.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg. - Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála. - Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Szia, Anna” – mondja. - „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő. - „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna örül, hogy itt van. - Anna ist froh, dass er da ist.
:16. De ezt nem mondja ki. - Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl megnézi a fát. - Karl schaut den Baum an.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja. - „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Igen” – mondja Anna. - „Ja", sagt Anna.
:20. Ad neki egy kosarat. - Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Együtt dolgoznak. - Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl magas és erős. - Karl ist groß und stark.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat. - Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna az alsókat szedi. - Anna pflückt die unteren.
:25. Ma meleg van. - Es ist warm heute.
:26. Süt a nap, és forróság van. - Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik. - Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna. - „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát. - Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Tudom” – mondja halkan. - „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Aztán tovább dolgoznak. - Dann arbeiten sie weiter.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak. - Um zwölf machen sie Pause.
:33. Annánál kenyér és sajt van. - Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Leülnek a fa alá. - Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Jólesik az árnyékban lenni. - Es ist schön im Schatten.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl. - „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna. - „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl bólint. - Karl nickt.
:39. Esznek, és keveset beszélnek. - Sie essen und reden wenig.
:40. Ez így rendben van. - Das ist in Ordnung.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak. - Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl mindet beviszi a házba. - Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna. - „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl. - „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna kávét főzött. - Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Együtt kávéznak a konyhában. - Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl körülnéz. - Karl schaut sich um.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg. - Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl nem mond semmit. - Karl sagt nichts.
:50. Anna sem. - Anna auch nicht.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.” - Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna a kávéjára néz. - Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Tudom” – mondja. - „Ich weiß", sagt sie.
:54. Csend lesz. - Es wird still.
:55. Karl feláll. - Karl steht auf.
:56. „Most mennem kell” – mondja. - „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna. - „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.” - „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna. - „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl. - „Gern", sagt Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz. - Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Együtt esznek az asztalnál. - Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Jó érzés. - Es ist schön.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről. - Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna egyszer nevet. - Anna lacht einmal.
:66. Ez nem gyakran fordul elő. - Das passiert nicht oft.
:67. Másnap reggel Karl elutazik. - Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna a ház előtt áll. - Anna steht vor dem Haus.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja. - „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.” - „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Elhajt. - Er fährt ab.
:72. Anna utána néz. - Anna schaut ihm nach.
:73. Aztán bemegy a kertbe. - Dann geht sie in den Garten.
:74. A fa még mindig ott áll. - Der Baum steht noch da.
:75. Leszed egy almát. - Sie pflückt einen Apfel.
:76. Piros és édes. - Er ist rot und süß.
:77. Josefra gondol. - Sie denkt an Josef.
:78. És Karlra. - Und an Karl.
:79. Aztán tovább dolgozik. - Dann arbeitet sie weiter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Äpfel
:1. Anna steht im Garten.
:2. Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Heute kommt Karl.
:8. Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Er hat gestern angerufen.
:10. Er will helfen.
:11. Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna ist froh, dass er da ist.
:16. Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl schaut den Baum an.
:18. „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Ja", sagt Anna.
:20. Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl ist groß und stark.
:23. Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna pflückt die unteren.
:25. Es ist warm heute.
:26. Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Dann arbeiten sie weiter.
:32. Um zwölf machen sie Pause.
:33. Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Es ist schön im Schatten.
:36. „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl nickt.
:39. Sie essen und reden wenig.
:40. Das ist in Ordnung.
:41. Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl schaut sich um.
:48. Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl sagt nichts.
:50. Anna auch nicht.
:51. Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Ich weiß", sagt sie.
:54. Es wird still.
:55. Karl steht auf.
:56. „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Gern", sagt Karl.
:61. Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Es ist schön.
:64. Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna lacht einmal.
:66. Das passiert nicht oft.
:67. Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna steht vor dem Haus.
:69. „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Er fährt ab.
:72. Anna schaut ihm nach.
:73. Dann geht sie in den Garten.
:74. Der Baum steht noch da.
:75. Sie pflückt einen Apfel.
:76. Er ist rot und süß.
:77. Sie denkt an Josef.
:78. Und an Karl.
:79. Dann arbeitet sie weiter.
|}
=== 2 ===
:A kikötőben
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást.
:4. Fritz halott volt.
:5. Szívrohamot kapott.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel.
:9. A temetés óta nem látták egymást.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma.
:11. „Szia, Inge”, mondta.
:12. „Szia”, mondta a nő.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna.
:17. Werner leült mellé.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte.
:19. Inge röviden elgondolkodott.
:20. „Ha akarsz”, mondta.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek.
:23. Ez így jó volt.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.”
:29. Inge egy ideig hallgatott.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.”
:31. Werner röviden felnevetett.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta.
:33. Öt órára elkészült a munka.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához.
:39. Inge levest és kenyeret készített.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett.
:45. Evés után kint ültek.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt.
:50. Werner tíz óráig maradt.
:51. Aztán elköszönt.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge.
:54. Werner az ajtóban állt.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki.
:56. Inge ezt észrevette.
:57. „Gyere újra”, mondta.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.”
:60. Werner bólintott.
:61. Elment.
:62. Inge utána nézett.
:63. Aztán becsukta az ajtót.
:64. Elmosogatta a tányérokat.
:65. Fritzre gondolt.
:66. És Wernerre is.
:67. Ez új volt.
:68. Korán lefeküdt aludni.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott.
:70. A kikötő csendes volt.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kikötőben - Am Hafen
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott. - Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt. - Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást. - Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz halott volt. - Fritz war tot.
:5. Szívrohamot kapott. - Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt. - Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg. - Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel. - Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. A temetés óta nem látták egymást. - Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma. - Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Szia, Inge”, mondta. - „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Szia”, mondta a nő. - „Hallo", sagte sie.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog. - Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner. - „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge. - „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna. - Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner leült mellé. - Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte. - „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge röviden elgondolkodott. - Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Ha akarsz”, mondta. - „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt. - Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek. - Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Ez így jó volt. - Das war gut so.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából. - Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte. - „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge. - „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték. - Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.” - Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge egy ideig hallgatott. - Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.” - Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner röviden felnevetett. - Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta. - Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Öt órára elkészült a munka. - Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett. - Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat. - Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge. - „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner. - „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához. - Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge levest és kenyeret készített. - Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte. - Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta. - „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge. - „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre. - Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett. - Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Evés után kint ültek. - Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt. - Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről. - Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit. - Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt. - Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner tíz óráig maradt. - Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Aztán elköszönt. - Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta. - „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge. - „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner az ajtóban állt. - Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki. - Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge ezt észrevette. - Inge hat das gemerkt.
:57. „Gyere újra”, mondta. - „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner. - „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.” - „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner bólintott. - Werner hat genickt.
:61. Elment. - Er ist gegangen.
:62. Inge utána nézett. - Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Aztán becsukta az ajtót. - Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Elmosogatta a tányérokat. - Sie hat die Teller gespült.
:65. Fritzre gondolt. - Sie hat an Fritz gedacht.
:66. És Wernerre is. - Und auch an Werner.
:67. Ez új volt. - Das war neu.
:68. Korán lefeküdt aludni. - Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott. - Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. A kikötő csendes volt. - Der Hafen war still.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt. - Das Meer war grau und ruhig.
|}
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Am Hafen
:1. Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz war tot.
:5. Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Hallo", sagte sie.
:13. Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Das war gut so.
:24. Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge hat das gemerkt.
:57. „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner hat genickt.
:61. Er ist gegangen.
:62. Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Sie hat die Teller gespült.
:65. Sie hat an Fritz gedacht.
:66. Und auch an Werner.
:67. Das war neu.
:68. Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. Der Hafen war still.
:71. Das Meer war grau und ruhig.
|}
=== 3 ===
:A levendulamező
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden.
:24. Sylvie megállt, és ránézett.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie.
:30. „Tudom”, mondta ő.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.”
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.”
:48. Sylvie ezt megértette.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött.
:52. Sylvie nem húzódott el.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie.
:55. „Tudom.”
:56. Még három napig maradt.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.”
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult.
:66. „Telefonálok”, mondta.
:67. „Jó”, mondta Sylvie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve.
:72. Most Jean-Paul is benne volt.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A levendulamező - Das Lavendelfeld
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba. - Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon. - Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül. - Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta. - Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel. - Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt. - Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek. - Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál. - „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát. - „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában. - Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e. - Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie. - „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő. - „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül. - Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre. - Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött. - Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát. - Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt. - Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig. - Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit. - Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta. - Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként. - Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden. - „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie megállt, és ránézett. - Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta. - „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna. - Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve. - Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet. - Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie. - „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Tudom”, mondta ő. - „Ich weiß", sagte er.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra. - Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret. - Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen. - Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e. - Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie. - „Immer", sagte Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett. - Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után. - „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie. - „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.” - „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak. - Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba. - Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított. - Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn. - Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla. - Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna. - „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal. - Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.” - Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie ezt megértette. - Sylvie verstand das.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt. - Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon. - Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött. - Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie nem húzódott el. - Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul. - „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie. - „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Tudom.” - „Ich weiß."
:56. Még három napig maradt. - Er blieb noch drei Tage.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott. - Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt. - Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit. - Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.” - Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt. - Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte. - „Willst du das?", fragte er.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie. - „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment. - Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult. - Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Telefonálok”, mondta. - „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Jó”, mondta Sylvie. - „Gut", sagte sie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban. - Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel. - Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette. - Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve. - Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Most Jean-Paul is benne volt. - Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire. - Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Lavendelfeld
:1. Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Ich weiß", sagte er.
:31. Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Immer", sagte Sylvie.
:36. Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie verstand das.
:49. Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Ich weiß."
:56. Er blieb noch drei Tage.
:57. Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Willst du das?", fragte er.
:63. „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Gut", sagte sie.
:68. Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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=== 4 ===
:A mecklenburgi méhész
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez.
:4. Ő nem.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták.
:19. Jochen tudta, mit csinál.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.”
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.”
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára.
:45. Hanne nem húzódott el.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen.
:48. Hanne bólintott.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.”
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.”
:51. Maradt.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.”
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé.
:57. „Hanne.”
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.”
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni.
:61. Aztán elhajtott.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet.
:65. A méhek dolgoztak.
:66. Ők mindig.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat.
:68. A munka várt.
:69. A nyár még nem ért véget.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mecklenburgi méhész - Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték. - Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát. - Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez. - Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Ő nem. - Sie nicht.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen. - An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot. - Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni. - Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól. - „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta. - „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést. - Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta. - Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek. - Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket. - Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne. - „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen. - „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta. - Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott. - Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták. - Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen tudta, mit csinál. - Jochen wusste, was er tat.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna. - Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette. - Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit. - Sie sagte nichts dazu.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével. - Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14. - Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan. - „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.” - „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük. - Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert. - Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból. - Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt. - Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett. - Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne. - „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.” - „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta. - Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon. - Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek. - Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna. - Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne. - „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt. - Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt. - Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő. - Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta. - „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna. - Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára. - Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Hanne nem húzódott el. - Sie zog sich nicht zurück.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen. - Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen. - „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne bólintott. - Hanne nickte.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.” - Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.” - „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Maradt. - Er blieb.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött. - Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon. - Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott. - Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.” - „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé. - Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne.” - „Hanne."
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.” - „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött. - Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni. - In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját. - Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz. - Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet. - Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. A méhek dolgoztak. - Die Bienen arbeiteten.
:66. Ők mindig. - Sie immer.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat. - Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. A munka várt. - Die Arbeit wartete.
:69. A nyár még nem ért véget. - Der Sommer war noch nicht vorbei.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Sie nicht.
:5. An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen wusste, was er tat.
:20. Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Sie sagte nichts dazu.
:23. Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Sie zog sich nicht zurück.
:46. Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne nickte.
:49. Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Er blieb.
:52. Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne."
:58. „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Dann fuhr er.
:62. Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. Die Bienen arbeiteten.
:66. Sie immer.
:67. Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. Die Arbeit wartete.
:69. Der Sommer war noch nicht vorbei.
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=== 5 ===
:Az alentejói paratölgyek
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb.
:9. „Nem fogsz találni.”
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.”
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott.
:19. Egyikük sem szólt.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.”
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?”
:39. Manuel sokáig hallgatott.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal.
:41. Vera nem húzta el a kezét.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna.
:44. Egyikük sem mondott semmit.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni.
:46. Ez nem árulás volt.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel.
:48. Reggel Manuel korán felkelt.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait.
:50. Az ágyban maradt.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve.
:52. Nem várt rá.
:53. Ez így volt helyes.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna.
:55. „Nem is kértelek rá.”
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban.
:57. „Vera.”
:58. „Menj”, mondta Vera.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál.
:61. Elment.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett.
:64. Aztán kiment a földre.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett.
:67. Manuel is.
:68. Ez volt az új.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az alentejói paratölgyek - Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket. - Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is. - Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni. - Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel. - Im August kam Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott. - Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez. - Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt. - „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb. - Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Nem fogsz találni.” - „Du wirst keinen finden."
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.” - „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe. - Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne. - Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt. - Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek. - Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre. - Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el. - Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené. - Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott. - Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Egyikük sem szólt. - Keiner sprach.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit. - Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna. - Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség. - Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát. - Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás. - Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre. - Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett. - Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt. - Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom. - Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét. - Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel. - „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.” - „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna. - Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén. - Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt. - Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit. - Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr. - Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni. - Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?” - Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel sokáig hallgatott. - Manuel schwieg lange.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal. - Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera nem húzta el a kezét. - Vera entzog sie nicht.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén. - Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna. - Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Egyikük sem mondott semmit. - Keiner sagte etwas.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni. - Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Ez nem árulás volt. - Es war nicht Verrat.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel. - Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Reggel Manuel korán felkelt. - Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait. - Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Az ágyban maradt. - Sie blieb im Bett.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve. - Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Nem várt rá. - Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Ez így volt helyes. - Das war richtig.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna. - „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Nem is kértelek rá.” - „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban. - Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera.” - „Vera."
:58. „Menj”, mondta Vera. - „Fahr", sagte sie.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még. - Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál. - Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Elment. - Er ging.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett. - Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett. - Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Aztán kiment a földre. - Dann ging sie aufs Feld.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig. - Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett. - Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel is. - Manuel auch.
:68. Ez volt az új. - Das war das Neue.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki. - Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül. - Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni. - Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna. - Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Im August kam Manuel.
:5. Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Du wirst keinen finden."
:10. „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Keiner sprach.
:20. Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel schwieg lange.
:40. Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera entzog sie nicht.
:42. Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Keiner sagte etwas.
:45. Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Es war nicht Verrat.
:47. Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Sie blieb im Bett.
:51. Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Das war richtig.
:54. „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera."
:58. „Fahr", sagte sie.
:59. Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Er ging.
:62. Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Dann ging sie aufs Feld.
:65. Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel auch.
:68. Das war das Neue.
:69. Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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== 99 ==
=== 1 ===
:A bőrönd
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát.
:5. Kiszáll az autóból.
:6. Odakint nagyon meleg van.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll.
:8. Hosszú fekete haja van.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra.
:10. „A ház az apámé”, mondja.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet.
:12. Ez már nagyon régen volt.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő.
:15. Megfordul, és elmegy.
:16. Leone sokáig néz utána.
:17. A ház öreg, és por szaga van.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot.
:19. Leül a régi konyha padlójára.
:20. Régóta nem élt már itt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta.
:22. Este valaki kopog az ajtón.
:23. Fiora az, egy üveg borral.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót.
:26. Együtt leülnek az udvaron.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora.
:30. „Sajnálom.”
:31. Megfogja a kezét, és hallgat.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba.
:39. De még nem akar menni.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone.
:42. Még néhány napig marad.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik.
:44. Leone kinéz az ablakon.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud.
:47. A föld szélén egy öregember áll.
:48. A férfi csak a tüzet nézi.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit.
:50. Ez Fiora apja.
:51. Fiora is mellette áll.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud.
:54. De senki sem válaszol.
:55. Leone visszamegy a házba.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét.
:57. Aztán Fiora is bejön.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.”
:61. Fiora többé egy szót sem szól.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára.
:64. Beindítja az autót, és elindul.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt.
:66. Mögötte narancssárga az ég.
:67. A tűz még mindig ég.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót.
:69. Egész éjjel vezet.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba.
:71. Felakasztja a kabátját.
:72. A kabáton hamu van.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A bőrönd - Der Koffer
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába. - Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut. - Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik. - Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát. - Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Kiszáll az autóból. - Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Odakint nagyon meleg van. - Es ist sehr heiß draußen.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll. - Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Hosszú fekete haja van. - Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra. - Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „A ház az apámé”, mondja. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet. - Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Ez már nagyon régen volt. - Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt. - Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő. - „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Megfordul, és elmegy. - Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone sokáig néz utána. - Leone schaut ihr lange nach.
:17. A ház öreg, és por szaga van. - Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot. - Leone macht alle Fenster auf.
:19. Leül a régi konyha padlójára. - Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Régóta nem élt már itt. - Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta. - Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Este valaki kopog az ajtón. - Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Fiora az, egy üveg borral. - Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja. - „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót. - Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Együtt leülnek az udvaron. - Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik. - Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone. - „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora. - „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Sajnálom.” - „Es tut mir leid."
:31. Megfogja a kezét, és hallgat. - Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez. - Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok. - Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora. - „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone. - „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek. - Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól. - Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba. - Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. De még nem akar menni. - Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este. - „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone. - „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Még néhány napig marad. - Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik. - Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone kinéz az ablakon. - Leone schaut aus dem Fenster.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek. - Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud. - Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. A föld szélén egy öregember áll. - Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. A férfi csak a tüzet nézi. - Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit. - Er tut gar nichts dagegen.
:50. Ez Fiora apja. - Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora is mellette áll. - Fiora steht auch daneben.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit. - Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud. - Leone ruft so laut er kann.
:54. De senki sem válaszol. - Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone visszamegy a házba. - Leone geht zurück ins Haus.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét. - Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Aztán Fiora is bejön. - Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja. - „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone. - „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.” - „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora többé egy szót sem szól. - Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz. - Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára. - Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Beindítja az autót, és elindul. - Er startet das Auto und fährt los.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt. - Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Mögötte narancssárga az ég. - Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. A tűz még mindig ég. - Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót. - Leone macht kein Radio an.
:69. Egész éjjel vezet. - Er fährt die ganze Nacht.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba. - Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Felakasztja a kabátját. - Er hängt seinen Mantel auf.
:72. A kabáton hamu van. - Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut. - Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét. - Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát. - Er hat sie auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Koffer
:1. Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Es ist sehr heiß draußen.
:7. Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone schaut ihr lange nach.
:17. Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone macht alle Fenster auf.
:19. Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Es tut mir leid."
:31. Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone schaut aus dem Fenster.
:45. Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Er tut gar nichts dagegen.
:50. Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora steht auch daneben.
:52. Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone ruft so laut er kann.
:54. Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone geht zurück ins Haus.
:56. Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Er startet das Auto und fährt los.
:65. Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone macht kein Radio an.
:69. Er fährt die ganze Nacht.
:70. Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Er hängt seinen Mantel auf.
:72. Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Er hat sie auch nicht angerufen.
|}
=== 2 ===
:A hamu
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra.
:18. Este valaki kopogott az ajtón.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el.
:28. Másnap a parton találkoztak.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara.
:33. „Még nem tudom”, mondta.
:34. De másnap még ott maradt.
:35. A második napon együtt főztek.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.”
:39. A csónak még mindig az apjáé volt.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját.
:62. A kabátja szövetén hamu volt.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hamu - Die Asche
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában. - Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában. - Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát. - Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába. - Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott. - Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt. - Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta. - „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte. - Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot. - Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el. - Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő. - „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment. - Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon. - Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt. - Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett. - Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben. - Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra. - Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Este valaki kopogott az ajtón. - Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében. - Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta. - „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte. - Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak. - Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico. - „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara. - „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá. - „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított. - Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el. - Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Másnap a parton találkoztak. - Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek. - Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra. - Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni. - Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara. - „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Még nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. De másnap még ott maradt. - Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. A második napon együtt főztek. - Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére. - Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt. - Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.” - Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. A csónak még mindig az apjáé volt. - Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra. - Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett. - An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett. - Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott. - Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte. - Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott. - Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult. - Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött. - Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan. - „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta. - „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit. - Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba. - Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára. - Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult. - Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt. - Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett. - Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem. - Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig. - Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját. - In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. A kabátja szövetén hamu volt. - Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel. - Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben. - Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Asche
:1. Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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=== 3 ===
:A visszatérés
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő.
:14. „Sofia vagyok.”
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?”
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ.
:36. „Már nem tudom”, mondta.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia.
:58. Hitt neki.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban.
:65. Nem porolta le.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A visszatérés - Die Rückkehr
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában. - Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban. - Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton. - Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba. - Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal. - Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá. - Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit. - Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül. - „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon. - Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet. - Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan. - Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő. - „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Sofia vagyok.” - „Ich bin Sofia."
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna. - Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte. - Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta. - Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva. - Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot. - Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt. - Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén. - Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán. - Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta. - „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő. - „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal. - Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött. - Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra. - Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna. - Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan. - Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak. - Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett. - Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta. - Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett. - Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?” - Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ. - Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Már nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan. - „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra. - Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki. - Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben. - Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget. - Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára. - Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral. - Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta. - Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna. - Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult. - Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat. - Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt. - Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást. - Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos. - „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta. - Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta. - „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő. - „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte. - Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia. - „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Hitt neki. - Er glaubte ihr.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta. - Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna. - Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll. - Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől. - Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt. - Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban. - Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Nem porolta le. - Er hat sie nicht weggeklopft.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Rückkehr
:1. Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Ich bin Sofia."
:15. Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Er glaubte ihr.
:59. Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Er hat sie nicht weggeklopft.
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=== 4 ===
:Az utolsó szombat
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna.
:6. „Kávét?”, kérdezte.
:7. „Inkább ne”, mondta.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.”
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.”
:15. Sandra beleegyezett.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.”
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.”
:20. Egymásra néztek.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?”
:36. „Igen”, mondta Marco.
:37. „Még emlékszem.”
:38. Az évet nem mondta ki hangosan.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt.
:40. Elfelejtette, hogy eltette.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta.
:42. Letette a dobozt az asztalra.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott.
:45. „Biztos lennél ebben?”
:46. „Igen”, mondta Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra.
:51. Marco bólintott.
:52. „Nekem is jobban megfelel.”
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani.
:54. Sandra segített neki a nehézzel.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.”
:59. Marco röviden nevetett.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.”
:64. „Megfelel.”
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz.
:66. Sandra az ablakból nézett utána.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó.
:72. Bezárta az ajtót.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó szombat - Der letzte Samstag
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná. - Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit. - Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték. - Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón. - Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna. - Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kávét?”, kérdezte. - „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Inkább ne”, mondta. - „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.” - „Fangen wir einfach an."
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi. - Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva. - Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak. - Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott. - Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco. - „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.” - „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra beleegyezett. - Sandra stimmte zu.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával. - Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra. - „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.” - „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.” - „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Egymásra néztek. - Sie sahen sich an.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni. - Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna. - Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak. - Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés. - Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla. - Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották. - Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre. - Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta. - Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött. - Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte. - „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet. - Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult. - Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben. - Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra. - „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?” - „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Igen”, mondta Marco. - „Ja", sagte Marco.
:37. „Még emlékszem.” - „Ich weiß es noch."
:38. Az évet nem mondta ki hangosan. - Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt. - Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Elfelejtette, hogy eltette. - Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta. - Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Letette a dobozt az asztalra. - Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra. - „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott. - Marco überlegte kurz.
:45. „Biztos lennél ebben?” - „Wärst du sicher damit?"
:46. „Igen”, mondta Sandra. - „Ja", sagte Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe. - Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt. - Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott. - Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra. - „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco bólintott. - Marco nickte.
:52. „Nekem is jobban megfelel.” - „Passt mir auch besser."
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani. - Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra segített neki a nehézzel. - Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni. - Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco. - „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról. - „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.” - „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco röviden nevetett. - Marco lachte kurz.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten. - Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak. - An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco. - „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.” - „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Megfelel.” - „Passt."
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz. - Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra az ablakból nézett utána. - Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját. - Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva. - Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni. - Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba. - Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó. - Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően. - Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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:Der letzte Samstag
:1. Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Fangen wir einfach an."
:9. Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra stimmte zu.
:16. Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Sie sahen sich an.
:21. Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Ja", sagte Marco.
:37. „Ich weiß es noch."
:38. Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco überlegte kurz.
:45. „Wärst du sicher damit?"
:46. „Ja", sagte Sandra.
:47. Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco nickte.
:52. „Passt mir auch besser."
:53. Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco lachte kurz.
:60. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Passt."
:65. Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Sie schloss die Tür.
:73. Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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=== 5 ===
:A számvetés
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz.
:3. Thomas pontosan érkezett.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.”
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket.
:13. Az első döntések könnyűek voltak.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?”
:18. Röviden elgondolkodott.
:19. „Fogalmam sincs.”
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott.
:23. Nem vitatkoztak.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve.
:27. Megfordította.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:32. „Marta.”
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá.
:34. Thomas felemelte a fotót.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot.
:39. Marta hagyta.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket.
:44. Marta megrázta a fejét.
:45. „Hagyd őket itt.”
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.”
:47. „Tudom.”
:48. A félig kiürített polcra nézett.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.”
:50. Thomas röviden felnevetett.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt.
:55. Egyikük sem vette fel.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte.
:57. A folyosón megállt.
:58. „Az állólámpa.”
:59. „Mi van vele?”
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.”
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá.
:62. „Most nem.”
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába.
:71. A fotó maradt.
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:A számvetés - Die Inventur
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott. - Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz. - Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas pontosan érkezett. - Thomas kam pünktlich.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást. - Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna. - Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk. - Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené. - „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott. - Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott. - Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta. - „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.” - „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket. - Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Az első döntések könnyűek voltak. - Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt. - Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult. - Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna. - „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?” - „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Röviden elgondolkodott. - Er überlegte kurz.
:19. „Fogalmam sincs.” - „Keine Ahnung."
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették. - Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott. - Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott. - Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Nem vitatkoztak. - Sie stritten nicht.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje. - Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni. - Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve. - Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Megfordította. - Er drehte es um.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett. - Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog. - Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni. - Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta.” - „Marta."
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá. - Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Thomas felemelte a fotót. - Er hielt das Foto hoch.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé. - Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta. - „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja. - Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot. - Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Marta hagyta. - Sie ließ es zu.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna. - Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották. - Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére. - Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket. - Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta megrázta a fejét. - Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Hagyd őket itt.” - „Lass sie hier."
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.” - „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Tudom.” - „Ich weiß."
:48. A félig kiürített polcra nézett. - Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.” - „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas röviden felnevetett. - Thomas lachte kurz.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki. - Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta. - Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette. - Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt. - Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Egyikük sem vette fel. - Keiner hob es auf.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte. - Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. A folyosón megállt. - Im Flur blieb er stehen.
:58. „Az állólámpa.” - „Die Stehlampe."
:59. „Mi van vele?” - „Was ist damit?"
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.” - „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá. - Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Most nem.” - „Diesmal nicht."
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott. - Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit. - Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával. - Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon. - Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni. - Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora. - Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette. - Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába. - Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. A fotó maradt. - Das Foto blieb.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Inventur
:1. Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas kam pünktlich.
:4. Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Er überlegte kurz.
:19. „Keine Ahnung."
:20. Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Sie stritten nicht.
:24. Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Er drehte es um.
:28. Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta."
:33. Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Er hielt das Foto hoch.
:35. Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Sie ließ es zu.
:40. Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Lass sie hier."
:46. „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Ich weiß."
:48. Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas lachte kurz.
:51. Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Keiner hob es auf.
:56. Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. Im Flur blieb er stehen.
:58. „Die Stehlampe."
:59. „Was ist damit?"
:60. „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Diesmal nicht."
:63. Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. Das Foto blieb.
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== 100 ==
=== 1 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Dann sieht sie die Tasse.
:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
|}
=== 2 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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=== 3 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
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=== 4 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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== 98 ==
=== 1 ===
:Az almák
:1. Anna a kertben áll.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket.
:3. A fa nagy és öreg.
:4. Josef ültette ezt a fát.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt.
:6. Anna most egyedül dolgozik.
:7. Ma Karl jön.
:8. Karl Josef öccse.
:9. Tegnap telefonált.
:10. Segíteni akar.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála.
:13. „Szia, Anna” – mondja.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő.
:15. Anna örül, hogy itt van.
:16. De ezt nem mondja ki.
:17. Karl megnézi a fát.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja.
:19. „Igen” – mondja Anna.
:20. Ad neki egy kosarat.
:21. Együtt dolgoznak.
:22. Karl magas és erős.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat.
:24. Anna az alsókat szedi.
:25. Ma meleg van.
:26. Süt a nap, és forróság van.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát.
:30. „Tudom” – mondja halkan.
:31. Aztán tovább dolgoznak.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak.
:33. Annánál kenyér és sajt van.
:34. Leülnek a fa alá.
:35. Jólesik az árnyékban lenni.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna.
:38. Karl bólint.
:39. Esznek, és keveset beszélnek.
:40. Ez így rendben van.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak.
:42. Karl mindet beviszi a házba.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl.
:45. Anna kávét főzött.
:46. Együtt kávéznak a konyhában.
:47. Karl körülnéz.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg.
:49. Karl nem mond semmit.
:50. Anna sem.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.”
:52. Anna a kávéjára néz.
:53. „Tudom” – mondja.
:54. Csend lesz.
:55. Karl feláll.
:56. „Most mennem kell” – mondja.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.”
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz.
:62. Együtt esznek az asztalnál.
:63. Jó érzés.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről.
:65. Anna egyszer nevet.
:66. Ez nem gyakran fordul elő.
:67. Másnap reggel Karl elutazik.
:68. Anna a ház előtt áll.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.”
:71. Elhajt.
:72. Anna utána néz.
:73. Aztán bemegy a kertbe.
:74. A fa még mindig ott áll.
:75. Leszed egy almát.
:76. Piros és édes.
:77. Josefra gondol.
:78. És Karlra.
:79. Aztán tovább dolgozik.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:Az almák - Die Äpfel
:1. Anna a kertben áll. - Anna steht im Garten.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket. - Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. A fa nagy és öreg. - Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef ültette ezt a fát. - Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt. - Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna most egyedül dolgozik. - Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Ma Karl jön. - Heute kommt Karl.
:8. Karl Josef öccse. - Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Tegnap telefonált. - Er hat gestern angerufen.
:10. Segíteni akar. - Er will helfen.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg. - Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála. - Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Szia, Anna” – mondja. - „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő. - „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna örül, hogy itt van. - Anna ist froh, dass er da ist.
:16. De ezt nem mondja ki. - Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl megnézi a fát. - Karl schaut den Baum an.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja. - „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Igen” – mondja Anna. - „Ja", sagt Anna.
:20. Ad neki egy kosarat. - Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Együtt dolgoznak. - Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl magas és erős. - Karl ist groß und stark.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat. - Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna az alsókat szedi. - Anna pflückt die unteren.
:25. Ma meleg van. - Es ist warm heute.
:26. Süt a nap, és forróság van. - Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik. - Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna. - „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát. - Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Tudom” – mondja halkan. - „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Aztán tovább dolgoznak. - Dann arbeiten sie weiter.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak. - Um zwölf machen sie Pause.
:33. Annánál kenyér és sajt van. - Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Leülnek a fa alá. - Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Jólesik az árnyékban lenni. - Es ist schön im Schatten.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl. - „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna. - „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl bólint. - Karl nickt.
:39. Esznek, és keveset beszélnek. - Sie essen und reden wenig.
:40. Ez így rendben van. - Das ist in Ordnung.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak. - Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl mindet beviszi a házba. - Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna. - „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl. - „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna kávét főzött. - Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Együtt kávéznak a konyhában. - Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl körülnéz. - Karl schaut sich um.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg. - Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl nem mond semmit. - Karl sagt nichts.
:50. Anna sem. - Anna auch nicht.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.” - Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna a kávéjára néz. - Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Tudom” – mondja. - „Ich weiß", sagt sie.
:54. Csend lesz. - Es wird still.
:55. Karl feláll. - Karl steht auf.
:56. „Most mennem kell” – mondja. - „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna. - „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.” - „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna. - „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl. - „Gern", sagt Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz. - Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Együtt esznek az asztalnál. - Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Jó érzés. - Es ist schön.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről. - Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna egyszer nevet. - Anna lacht einmal.
:66. Ez nem gyakran fordul elő. - Das passiert nicht oft.
:67. Másnap reggel Karl elutazik. - Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna a ház előtt áll. - Anna steht vor dem Haus.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja. - „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.” - „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Elhajt. - Er fährt ab.
:72. Anna utána néz. - Anna schaut ihm nach.
:73. Aztán bemegy a kertbe. - Dann geht sie in den Garten.
:74. A fa még mindig ott áll. - Der Baum steht noch da.
:75. Leszed egy almát. - Sie pflückt einen Apfel.
:76. Piros és édes. - Er ist rot und süß.
:77. Josefra gondol. - Sie denkt an Josef.
:78. És Karlra. - Und an Karl.
:79. Aztán tovább dolgozik. - Dann arbeitet sie weiter.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Äpfel
:1. Anna steht im Garten.
:2. Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Heute kommt Karl.
:8. Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Er hat gestern angerufen.
:10. Er will helfen.
:11. Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna ist froh, dass er da ist.
:16. Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl schaut den Baum an.
:18. „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Ja", sagt Anna.
:20. Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl ist groß und stark.
:23. Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna pflückt die unteren.
:25. Es ist warm heute.
:26. Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Dann arbeiten sie weiter.
:32. Um zwölf machen sie Pause.
:33. Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Es ist schön im Schatten.
:36. „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl nickt.
:39. Sie essen und reden wenig.
:40. Das ist in Ordnung.
:41. Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl schaut sich um.
:48. Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl sagt nichts.
:50. Anna auch nicht.
:51. Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Ich weiß", sagt sie.
:54. Es wird still.
:55. Karl steht auf.
:56. „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Gern", sagt Karl.
:61. Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Es ist schön.
:64. Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna lacht einmal.
:66. Das passiert nicht oft.
:67. Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna steht vor dem Haus.
:69. „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Er fährt ab.
:72. Anna schaut ihm nach.
:73. Dann geht sie in den Garten.
:74. Der Baum steht noch da.
:75. Sie pflückt einen Apfel.
:76. Er ist rot und süß.
:77. Sie denkt an Josef.
:78. Und an Karl.
:79. Dann arbeitet sie weiter.
|}
=== 2 ===
:A kikötőben
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást.
:4. Fritz halott volt.
:5. Szívrohamot kapott.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel.
:9. A temetés óta nem látták egymást.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma.
:11. „Szia, Inge”, mondta.
:12. „Szia”, mondta a nő.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna.
:17. Werner leült mellé.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte.
:19. Inge röviden elgondolkodott.
:20. „Ha akarsz”, mondta.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek.
:23. Ez így jó volt.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.”
:29. Inge egy ideig hallgatott.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.”
:31. Werner röviden felnevetett.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta.
:33. Öt órára elkészült a munka.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához.
:39. Inge levest és kenyeret készített.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett.
:45. Evés után kint ültek.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt.
:50. Werner tíz óráig maradt.
:51. Aztán elköszönt.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge.
:54. Werner az ajtóban állt.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki.
:56. Inge ezt észrevette.
:57. „Gyere újra”, mondta.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.”
:60. Werner bólintott.
:61. Elment.
:62. Inge utána nézett.
:63. Aztán becsukta az ajtót.
:64. Elmosogatta a tányérokat.
:65. Fritzre gondolt.
:66. És Wernerre is.
:67. Ez új volt.
:68. Korán lefeküdt aludni.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott.
:70. A kikötő csendes volt.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A kikötőben - Am Hafen
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott. - Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt. - Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást. - Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz halott volt. - Fritz war tot.
:5. Szívrohamot kapott. - Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt. - Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg. - Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel. - Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. A temetés óta nem látták egymást. - Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma. - Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Szia, Inge”, mondta. - „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Szia”, mondta a nő. - „Hallo", sagte sie.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog. - Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner. - „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge. - „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna. - Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner leült mellé. - Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte. - „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge röviden elgondolkodott. - Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Ha akarsz”, mondta. - „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt. - Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek. - Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Ez így jó volt. - Das war gut so.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából. - Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte. - „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge. - „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték. - Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.” - Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge egy ideig hallgatott. - Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.” - Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner röviden felnevetett. - Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta. - Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Öt órára elkészült a munka. - Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett. - Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat. - Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge. - „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner. - „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához. - Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge levest és kenyeret készített. - Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte. - Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta. - „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge. - „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre. - Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett. - Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Evés után kint ültek. - Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt. - Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről. - Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit. - Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt. - Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner tíz óráig maradt. - Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Aztán elköszönt. - Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta. - „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge. - „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner az ajtóban állt. - Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki. - Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge ezt észrevette. - Inge hat das gemerkt.
:57. „Gyere újra”, mondta. - „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner. - „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.” - „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner bólintott. - Werner hat genickt.
:61. Elment. - Er ist gegangen.
:62. Inge utána nézett. - Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Aztán becsukta az ajtót. - Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Elmosogatta a tányérokat. - Sie hat die Teller gespült.
:65. Fritzre gondolt. - Sie hat an Fritz gedacht.
:66. És Wernerre is. - Und auch an Werner.
:67. Ez új volt. - Das war neu.
:68. Korán lefeküdt aludni. - Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott. - Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. A kikötő csendes volt. - Der Hafen war still.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt. - Das Meer war grau und ruhig.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Am Hafen
:1. Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz war tot.
:5. Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Hallo", sagte sie.
:13. Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Das war gut so.
:24. Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge hat das gemerkt.
:57. „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner hat genickt.
:61. Er ist gegangen.
:62. Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Sie hat die Teller gespült.
:65. Sie hat an Fritz gedacht.
:66. Und auch an Werner.
:67. Das war neu.
:68. Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. Der Hafen war still.
:71. Das Meer war grau und ruhig.
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=== 3 ===
:A levendulamező
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden.
:24. Sylvie megállt, és ránézett.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie.
:30. „Tudom”, mondta ő.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.”
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.”
:48. Sylvie ezt megértette.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött.
:52. Sylvie nem húzódott el.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie.
:55. „Tudom.”
:56. Még három napig maradt.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.”
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult.
:66. „Telefonálok”, mondta.
:67. „Jó”, mondta Sylvie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve.
:72. Most Jean-Paul is benne volt.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A levendulamező - Das Lavendelfeld
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba. - Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon. - Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül. - Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta. - Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel. - Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt. - Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek. - Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál. - „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát. - „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában. - Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e. - Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie. - „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő. - „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül. - Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre. - Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött. - Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát. - Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt. - Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig. - Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit. - Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta. - Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként. - Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden. - „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie megállt, és ránézett. - Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta. - „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna. - Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve. - Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet. - Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie. - „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Tudom”, mondta ő. - „Ich weiß", sagte er.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra. - Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret. - Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen. - Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e. - Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie. - „Immer", sagte Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett. - Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után. - „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie. - „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.” - „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak. - Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba. - Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított. - Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn. - Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla. - Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna. - „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal. - Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.” - Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie ezt megértette. - Sylvie verstand das.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt. - Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon. - Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött. - Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie nem húzódott el. - Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul. - „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie. - „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Tudom.” - „Ich weiß."
:56. Még három napig maradt. - Er blieb noch drei Tage.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott. - Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt. - Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit. - Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.” - Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt. - Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte. - „Willst du das?", fragte er.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie. - „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment. - Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult. - Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Telefonálok”, mondta. - „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Jó”, mondta Sylvie. - „Gut", sagte sie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban. - Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel. - Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette. - Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve. - Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Most Jean-Paul is benne volt. - Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire. - Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Lavendelfeld
:1. Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Ich weiß", sagte er.
:31. Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Immer", sagte Sylvie.
:36. Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie verstand das.
:49. Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Ich weiß."
:56. Er blieb noch drei Tage.
:57. Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Willst du das?", fragte er.
:63. „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Gut", sagte sie.
:68. Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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=== 4 ===
:A mecklenburgi méhész
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez.
:4. Ő nem.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták.
:19. Jochen tudta, mit csinál.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.”
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.”
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára.
:45. Hanne nem húzódott el.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen.
:48. Hanne bólintott.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.”
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.”
:51. Maradt.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.”
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé.
:57. „Hanne.”
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.”
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni.
:61. Aztán elhajtott.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet.
:65. A méhek dolgoztak.
:66. Ők mindig.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat.
:68. A munka várt.
:69. A nyár még nem ért véget.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mecklenburgi méhész - Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték. - Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát. - Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez. - Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Ő nem. - Sie nicht.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen. - An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot. - Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni. - Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól. - „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta. - „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést. - Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta. - Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek. - Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket. - Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne. - „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen. - „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta. - Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott. - Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták. - Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen tudta, mit csinál. - Jochen wusste, was er tat.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna. - Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette. - Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit. - Sie sagte nichts dazu.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével. - Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14. - Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan. - „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.” - „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük. - Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert. - Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból. - Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt. - Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett. - Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne. - „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.” - „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta. - Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon. - Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek. - Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna. - Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne. - „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt. - Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt. - Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő. - Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta. - „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna. - Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára. - Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Hanne nem húzódott el. - Sie zog sich nicht zurück.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen. - Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen. - „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne bólintott. - Hanne nickte.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.” - Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.” - „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Maradt. - Er blieb.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött. - Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon. - Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott. - Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.” - „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé. - Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne.” - „Hanne."
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.” - „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött. - Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni. - In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját. - Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz. - Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet. - Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. A méhek dolgoztak. - Die Bienen arbeiteten.
:66. Ők mindig. - Sie immer.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat. - Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. A munka várt. - Die Arbeit wartete.
:69. A nyár még nem ért véget. - Der Sommer war noch nicht vorbei.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Sie nicht.
:5. An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen wusste, was er tat.
:20. Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Sie sagte nichts dazu.
:23. Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Sie zog sich nicht zurück.
:46. Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne nickte.
:49. Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Er blieb.
:52. Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne."
:58. „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Dann fuhr er.
:62. Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. Die Bienen arbeiteten.
:66. Sie immer.
:67. Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. Die Arbeit wartete.
:69. Der Sommer war noch nicht vorbei.
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=== 5 ===
:Az alentejói paratölgyek
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb.
:9. „Nem fogsz találni.”
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.”
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott.
:19. Egyikük sem szólt.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.”
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?”
:39. Manuel sokáig hallgatott.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal.
:41. Vera nem húzta el a kezét.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna.
:44. Egyikük sem mondott semmit.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni.
:46. Ez nem árulás volt.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel.
:48. Reggel Manuel korán felkelt.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait.
:50. Az ágyban maradt.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve.
:52. Nem várt rá.
:53. Ez így volt helyes.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna.
:55. „Nem is kértelek rá.”
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban.
:57. „Vera.”
:58. „Menj”, mondta Vera.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál.
:61. Elment.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett.
:64. Aztán kiment a földre.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett.
:67. Manuel is.
:68. Ez volt az új.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az alentejói paratölgyek - Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket. - Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is. - Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni. - Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel. - Im August kam Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott. - Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez. - Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt. - „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb. - Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Nem fogsz találni.” - „Du wirst keinen finden."
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.” - „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe. - Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne. - Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt. - Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek. - Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre. - Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el. - Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené. - Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott. - Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Egyikük sem szólt. - Keiner sprach.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit. - Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna. - Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség. - Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát. - Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás. - Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre. - Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett. - Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt. - Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom. - Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét. - Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel. - „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.” - „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna. - Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén. - Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt. - Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit. - Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr. - Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni. - Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?” - Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel sokáig hallgatott. - Manuel schwieg lange.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal. - Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera nem húzta el a kezét. - Vera entzog sie nicht.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén. - Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna. - Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Egyikük sem mondott semmit. - Keiner sagte etwas.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni. - Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Ez nem árulás volt. - Es war nicht Verrat.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel. - Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Reggel Manuel korán felkelt. - Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait. - Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Az ágyban maradt. - Sie blieb im Bett.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve. - Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Nem várt rá. - Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Ez így volt helyes. - Das war richtig.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna. - „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Nem is kértelek rá.” - „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban. - Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera.” - „Vera."
:58. „Menj”, mondta Vera. - „Fahr", sagte sie.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még. - Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál. - Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Elment. - Er ging.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett. - Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett. - Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Aztán kiment a földre. - Dann ging sie aufs Feld.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig. - Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett. - Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel is. - Manuel auch.
:68. Ez volt az új. - Das war das Neue.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki. - Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül. - Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni. - Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna. - Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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:Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Im August kam Manuel.
:5. Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Du wirst keinen finden."
:10. „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Keiner sprach.
:20. Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel schwieg lange.
:40. Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera entzog sie nicht.
:42. Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Keiner sagte etwas.
:45. Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Es war nicht Verrat.
:47. Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Sie blieb im Bett.
:51. Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Das war richtig.
:54. „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera."
:58. „Fahr", sagte sie.
:59. Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Er ging.
:62. Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Dann ging sie aufs Feld.
:65. Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel auch.
:68. Das war das Neue.
:69. Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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== 99 ==
=== 1 ===
:A bőrönd
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát.
:5. Kiszáll az autóból.
:6. Odakint nagyon meleg van.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll.
:8. Hosszú fekete haja van.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra.
:10. „A ház az apámé”, mondja.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet.
:12. Ez már nagyon régen volt.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő.
:15. Megfordul, és elmegy.
:16. Leone sokáig néz utána.
:17. A ház öreg, és por szaga van.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot.
:19. Leül a régi konyha padlójára.
:20. Régóta nem élt már itt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta.
:22. Este valaki kopog az ajtón.
:23. Fiora az, egy üveg borral.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót.
:26. Együtt leülnek az udvaron.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora.
:30. „Sajnálom.”
:31. Megfogja a kezét, és hallgat.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba.
:39. De még nem akar menni.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone.
:42. Még néhány napig marad.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik.
:44. Leone kinéz az ablakon.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud.
:47. A föld szélén egy öregember áll.
:48. A férfi csak a tüzet nézi.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit.
:50. Ez Fiora apja.
:51. Fiora is mellette áll.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud.
:54. De senki sem válaszol.
:55. Leone visszamegy a házba.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét.
:57. Aztán Fiora is bejön.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.”
:61. Fiora többé egy szót sem szól.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára.
:64. Beindítja az autót, és elindul.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt.
:66. Mögötte narancssárga az ég.
:67. A tűz még mindig ég.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót.
:69. Egész éjjel vezet.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba.
:71. Felakasztja a kabátját.
:72. A kabáton hamu van.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A bőrönd - Der Koffer
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába. - Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut. - Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik. - Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát. - Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Kiszáll az autóból. - Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Odakint nagyon meleg van. - Es ist sehr heiß draußen.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll. - Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Hosszú fekete haja van. - Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra. - Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „A ház az apámé”, mondja. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet. - Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Ez már nagyon régen volt. - Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt. - Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő. - „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Megfordul, és elmegy. - Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone sokáig néz utána. - Leone schaut ihr lange nach.
:17. A ház öreg, és por szaga van. - Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot. - Leone macht alle Fenster auf.
:19. Leül a régi konyha padlójára. - Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Régóta nem élt már itt. - Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta. - Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Este valaki kopog az ajtón. - Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Fiora az, egy üveg borral. - Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja. - „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót. - Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Együtt leülnek az udvaron. - Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik. - Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone. - „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora. - „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Sajnálom.” - „Es tut mir leid."
:31. Megfogja a kezét, és hallgat. - Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez. - Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok. - Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora. - „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone. - „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek. - Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól. - Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba. - Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. De még nem akar menni. - Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este. - „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone. - „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Még néhány napig marad. - Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik. - Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone kinéz az ablakon. - Leone schaut aus dem Fenster.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek. - Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud. - Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. A föld szélén egy öregember áll. - Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. A férfi csak a tüzet nézi. - Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit. - Er tut gar nichts dagegen.
:50. Ez Fiora apja. - Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora is mellette áll. - Fiora steht auch daneben.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit. - Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud. - Leone ruft so laut er kann.
:54. De senki sem válaszol. - Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone visszamegy a házba. - Leone geht zurück ins Haus.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét. - Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Aztán Fiora is bejön. - Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja. - „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone. - „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.” - „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora többé egy szót sem szól. - Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz. - Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára. - Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Beindítja az autót, és elindul. - Er startet das Auto und fährt los.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt. - Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Mögötte narancssárga az ég. - Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. A tűz még mindig ég. - Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót. - Leone macht kein Radio an.
:69. Egész éjjel vezet. - Er fährt die ganze Nacht.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba. - Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Felakasztja a kabátját. - Er hängt seinen Mantel auf.
:72. A kabáton hamu van. - Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut. - Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét. - Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát. - Er hat sie auch nicht angerufen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Koffer
:1. Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Es ist sehr heiß draußen.
:7. Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone schaut ihr lange nach.
:17. Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone macht alle Fenster auf.
:19. Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Es tut mir leid."
:31. Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone schaut aus dem Fenster.
:45. Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Er tut gar nichts dagegen.
:50. Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora steht auch daneben.
:52. Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone ruft so laut er kann.
:54. Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone geht zurück ins Haus.
:56. Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Er startet das Auto und fährt los.
:65. Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone macht kein Radio an.
:69. Er fährt die ganze Nacht.
:70. Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Er hängt seinen Mantel auf.
:72. Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Er hat sie auch nicht angerufen.
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=== 2 ===
:A hamu
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra.
:18. Este valaki kopogott az ajtón.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el.
:28. Másnap a parton találkoztak.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara.
:33. „Még nem tudom”, mondta.
:34. De másnap még ott maradt.
:35. A második napon együtt főztek.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.”
:39. A csónak még mindig az apjáé volt.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját.
:62. A kabátja szövetén hamu volt.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hamu - Die Asche
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában. - Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában. - Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát. - Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába. - Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott. - Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt. - Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta. - „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte. - Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot. - Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el. - Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő. - „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment. - Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon. - Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt. - Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett. - Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben. - Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra. - Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Este valaki kopogott az ajtón. - Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében. - Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta. - „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte. - Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak. - Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico. - „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara. - „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá. - „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított. - Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el. - Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Másnap a parton találkoztak. - Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek. - Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra. - Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni. - Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara. - „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Még nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. De másnap még ott maradt. - Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. A második napon együtt főztek. - Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére. - Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt. - Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.” - Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. A csónak még mindig az apjáé volt. - Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra. - Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett. - An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett. - Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott. - Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte. - Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott. - Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult. - Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött. - Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan. - „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta. - „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit. - Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba. - Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára. - Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult. - Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt. - Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett. - Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem. - Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig. - Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját. - In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. A kabátja szövetén hamu volt. - Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel. - Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben. - Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Asche
:1. Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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=== 3 ===
:A visszatérés
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő.
:14. „Sofia vagyok.”
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?”
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ.
:36. „Már nem tudom”, mondta.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia.
:58. Hitt neki.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban.
:65. Nem porolta le.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A visszatérés - Die Rückkehr
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában. - Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban. - Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton. - Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba. - Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal. - Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá. - Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit. - Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül. - „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon. - Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet. - Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan. - Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő. - „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Sofia vagyok.” - „Ich bin Sofia."
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna. - Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte. - Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta. - Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva. - Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot. - Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt. - Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén. - Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán. - Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta. - „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő. - „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal. - Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött. - Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra. - Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna. - Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan. - Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak. - Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett. - Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta. - Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett. - Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?” - Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ. - Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Már nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan. - „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra. - Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki. - Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben. - Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget. - Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára. - Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral. - Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta. - Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna. - Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult. - Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat. - Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt. - Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást. - Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos. - „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta. - Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta. - „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő. - „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte. - Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia. - „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Hitt neki. - Er glaubte ihr.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta. - Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna. - Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll. - Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől. - Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt. - Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban. - Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Nem porolta le. - Er hat sie nicht weggeklopft.
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:Die Rückkehr
:1. Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Ich bin Sofia."
:15. Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Er glaubte ihr.
:59. Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Er hat sie nicht weggeklopft.
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=== 4 ===
:Az utolsó szombat
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna.
:6. „Kávét?”, kérdezte.
:7. „Inkább ne”, mondta.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.”
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.”
:15. Sandra beleegyezett.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.”
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.”
:20. Egymásra néztek.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?”
:36. „Igen”, mondta Marco.
:37. „Még emlékszem.”
:38. Az évet nem mondta ki hangosan.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt.
:40. Elfelejtette, hogy eltette.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta.
:42. Letette a dobozt az asztalra.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott.
:45. „Biztos lennél ebben?”
:46. „Igen”, mondta Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra.
:51. Marco bólintott.
:52. „Nekem is jobban megfelel.”
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani.
:54. Sandra segített neki a nehézzel.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.”
:59. Marco röviden nevetett.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.”
:64. „Megfelel.”
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz.
:66. Sandra az ablakból nézett utána.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó.
:72. Bezárta az ajtót.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó szombat - Der letzte Samstag
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná. - Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit. - Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték. - Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón. - Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna. - Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kávét?”, kérdezte. - „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Inkább ne”, mondta. - „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.” - „Fangen wir einfach an."
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi. - Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva. - Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak. - Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott. - Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco. - „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.” - „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra beleegyezett. - Sandra stimmte zu.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával. - Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra. - „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.” - „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.” - „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Egymásra néztek. - Sie sahen sich an.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni. - Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna. - Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak. - Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés. - Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla. - Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották. - Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre. - Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta. - Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött. - Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte. - „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet. - Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult. - Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben. - Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra. - „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?” - „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Igen”, mondta Marco. - „Ja", sagte Marco.
:37. „Még emlékszem.” - „Ich weiß es noch."
:38. Az évet nem mondta ki hangosan. - Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt. - Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Elfelejtette, hogy eltette. - Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta. - Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Letette a dobozt az asztalra. - Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra. - „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott. - Marco überlegte kurz.
:45. „Biztos lennél ebben?” - „Wärst du sicher damit?"
:46. „Igen”, mondta Sandra. - „Ja", sagte Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe. - Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt. - Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott. - Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra. - „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco bólintott. - Marco nickte.
:52. „Nekem is jobban megfelel.” - „Passt mir auch besser."
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani. - Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra segített neki a nehézzel. - Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni. - Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco. - „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról. - „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.” - „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco röviden nevetett. - Marco lachte kurz.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten. - Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak. - An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco. - „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.” - „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Megfelel.” - „Passt."
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz. - Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra az ablakból nézett utána. - Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját. - Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva. - Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni. - Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba. - Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó. - Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően. - Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Samstag
:1. Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Fangen wir einfach an."
:9. Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra stimmte zu.
:16. Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Sie sahen sich an.
:21. Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Ja", sagte Marco.
:37. „Ich weiß es noch."
:38. Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco überlegte kurz.
:45. „Wärst du sicher damit?"
:46. „Ja", sagte Sandra.
:47. Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco nickte.
:52. „Passt mir auch besser."
:53. Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco lachte kurz.
:60. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Passt."
:65. Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Sie schloss die Tür.
:73. Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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=== 5 ===
:A számvetés
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz.
:3. Thomas pontosan érkezett.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.”
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket.
:13. Az első döntések könnyűek voltak.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?”
:18. Röviden elgondolkodott.
:19. „Fogalmam sincs.”
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott.
:23. Nem vitatkoztak.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve.
:27. Megfordította.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:32. „Marta.”
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá.
:34. Thomas felemelte a fotót.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot.
:39. Marta hagyta.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket.
:44. Marta megrázta a fejét.
:45. „Hagyd őket itt.”
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.”
:47. „Tudom.”
:48. A félig kiürített polcra nézett.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.”
:50. Thomas röviden felnevetett.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt.
:55. Egyikük sem vette fel.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte.
:57. A folyosón megállt.
:58. „Az állólámpa.”
:59. „Mi van vele?”
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.”
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá.
:62. „Most nem.”
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába.
:71. A fotó maradt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A számvetés - Die Inventur
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott. - Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz. - Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas pontosan érkezett. - Thomas kam pünktlich.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást. - Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna. - Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk. - Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené. - „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott. - Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott. - Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta. - „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.” - „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket. - Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Az első döntések könnyűek voltak. - Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt. - Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult. - Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna. - „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?” - „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Röviden elgondolkodott. - Er überlegte kurz.
:19. „Fogalmam sincs.” - „Keine Ahnung."
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették. - Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott. - Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott. - Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Nem vitatkoztak. - Sie stritten nicht.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje. - Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni. - Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve. - Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Megfordította. - Er drehte es um.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett. - Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog. - Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni. - Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta.” - „Marta."
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá. - Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Thomas felemelte a fotót. - Er hielt das Foto hoch.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé. - Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta. - „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja. - Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot. - Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Marta hagyta. - Sie ließ es zu.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna. - Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották. - Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére. - Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket. - Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta megrázta a fejét. - Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Hagyd őket itt.” - „Lass sie hier."
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.” - „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Tudom.” - „Ich weiß."
:48. A félig kiürített polcra nézett. - Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.” - „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas röviden felnevetett. - Thomas lachte kurz.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki. - Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta. - Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette. - Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt. - Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Egyikük sem vette fel. - Keiner hob es auf.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte. - Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. A folyosón megállt. - Im Flur blieb er stehen.
:58. „Az állólámpa.” - „Die Stehlampe."
:59. „Mi van vele?” - „Was ist damit?"
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.” - „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá. - Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Most nem.” - „Diesmal nicht."
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott. - Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit. - Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával. - Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon. - Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni. - Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora. - Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette. - Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába. - Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. A fotó maradt. - Das Foto blieb.
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:Die Inventur
:1. Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas kam pünktlich.
:4. Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Er überlegte kurz.
:19. „Keine Ahnung."
:20. Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Sie stritten nicht.
:24. Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Er drehte es um.
:28. Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta."
:33. Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Er hielt das Foto hoch.
:35. Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Sie ließ es zu.
:40. Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Lass sie hier."
:46. „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Ich weiß."
:48. Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas lachte kurz.
:51. Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Keiner hob es auf.
:56. Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. Im Flur blieb er stehen.
:58. „Die Stehlampe."
:59. „Was ist damit?"
:60. „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Diesmal nicht."
:63. Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. Das Foto blieb.
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== 100 ==
=== 1 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Dann sieht sie die Tasse.
:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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=== 2 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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|
:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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=== 3 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
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=== 4 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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== 99 ==
=== 1 ===
:A bőrönd
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát.
:5. Kiszáll az autóból.
:6. Odakint nagyon meleg van.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll.
:8. Hosszú fekete haja van.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra.
:10. „A ház az apámé”, mondja.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet.
:12. Ez már nagyon régen volt.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő.
:15. Megfordul, és elmegy.
:16. Leone sokáig néz utána.
:17. A ház öreg, és por szaga van.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot.
:19. Leül a régi konyha padlójára.
:20. Régóta nem élt már itt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta.
:22. Este valaki kopog az ajtón.
:23. Fiora az, egy üveg borral.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót.
:26. Együtt leülnek az udvaron.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora.
:30. „Sajnálom.”
:31. Megfogja a kezét, és hallgat.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba.
:39. De még nem akar menni.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone.
:42. Még néhány napig marad.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik.
:44. Leone kinéz az ablakon.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud.
:47. A föld szélén egy öregember áll.
:48. A férfi csak a tüzet nézi.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit.
:50. Ez Fiora apja.
:51. Fiora is mellette áll.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud.
:54. De senki sem válaszol.
:55. Leone visszamegy a házba.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét.
:57. Aztán Fiora is bejön.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.”
:61. Fiora többé egy szót sem szól.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára.
:64. Beindítja az autót, és elindul.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt.
:66. Mögötte narancssárga az ég.
:67. A tűz még mindig ég.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót.
:69. Egész éjjel vezet.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba.
:71. Felakasztja a kabátját.
:72. A kabáton hamu van.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A bőrönd - Der Koffer
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába. - Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut. - Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik. - Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát. - Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Kiszáll az autóból. - Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Odakint nagyon meleg van. - Es ist sehr heiß draußen.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll. - Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Hosszú fekete haja van. - Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra. - Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „A ház az apámé”, mondja. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet. - Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Ez már nagyon régen volt. - Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt. - Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő. - „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Megfordul, és elmegy. - Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone sokáig néz utána. - Leone schaut ihr lange nach.
:17. A ház öreg, és por szaga van. - Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot. - Leone macht alle Fenster auf.
:19. Leül a régi konyha padlójára. - Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Régóta nem élt már itt. - Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta. - Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Este valaki kopog az ajtón. - Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Fiora az, egy üveg borral. - Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja. - „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót. - Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Együtt leülnek az udvaron. - Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik. - Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone. - „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora. - „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Sajnálom.” - „Es tut mir leid."
:31. Megfogja a kezét, és hallgat. - Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez. - Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok. - Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora. - „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone. - „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek. - Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól. - Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba. - Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. De még nem akar menni. - Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este. - „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone. - „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Még néhány napig marad. - Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik. - Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone kinéz az ablakon. - Leone schaut aus dem Fenster.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek. - Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud. - Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. A föld szélén egy öregember áll. - Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. A férfi csak a tüzet nézi. - Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit. - Er tut gar nichts dagegen.
:50. Ez Fiora apja. - Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora is mellette áll. - Fiora steht auch daneben.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit. - Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud. - Leone ruft so laut er kann.
:54. De senki sem válaszol. - Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone visszamegy a házba. - Leone geht zurück ins Haus.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét. - Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Aztán Fiora is bejön. - Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja. - „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone. - „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.” - „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora többé egy szót sem szól. - Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz. - Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára. - Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Beindítja az autót, és elindul. - Er startet das Auto und fährt los.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt. - Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Mögötte narancssárga az ég. - Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. A tűz még mindig ég. - Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót. - Leone macht kein Radio an.
:69. Egész éjjel vezet. - Er fährt die ganze Nacht.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba. - Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Felakasztja a kabátját. - Er hängt seinen Mantel auf.
:72. A kabáton hamu van. - Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut. - Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét. - Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát. - Er hat sie auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Der Koffer
:1. Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Es ist sehr heiß draußen.
:7. Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone schaut ihr lange nach.
:17. Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone macht alle Fenster auf.
:19. Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Es tut mir leid."
:31. Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone schaut aus dem Fenster.
:45. Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Er tut gar nichts dagegen.
:50. Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora steht auch daneben.
:52. Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone ruft so laut er kann.
:54. Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone geht zurück ins Haus.
:56. Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Er startet das Auto und fährt los.
:65. Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone macht kein Radio an.
:69. Er fährt die ganze Nacht.
:70. Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Er hängt seinen Mantel auf.
:72. Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Er hat sie auch nicht angerufen.
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=== 2 ===
:A hamu
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra.
:18. Este valaki kopogott az ajtón.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el.
:28. Másnap a parton találkoztak.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara.
:33. „Még nem tudom”, mondta.
:34. De másnap még ott maradt.
:35. A második napon együtt főztek.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.”
:39. A csónak még mindig az apjáé volt.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját.
:62. A kabátja szövetén hamu volt.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hamu - Die Asche
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában. - Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában. - Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát. - Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába. - Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott. - Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt. - Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta. - „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte. - Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot. - Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el. - Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő. - „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment. - Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon. - Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt. - Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett. - Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben. - Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra. - Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Este valaki kopogott az ajtón. - Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében. - Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta. - „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte. - Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak. - Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico. - „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara. - „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá. - „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított. - Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el. - Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Másnap a parton találkoztak. - Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek. - Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra. - Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni. - Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara. - „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Még nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. De másnap még ott maradt. - Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. A második napon együtt főztek. - Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére. - Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt. - Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.” - Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. A csónak még mindig az apjáé volt. - Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra. - Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett. - An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett. - Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott. - Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte. - Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott. - Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult. - Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött. - Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan. - „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta. - „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit. - Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba. - Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára. - Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult. - Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt. - Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett. - Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem. - Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig. - Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját. - In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. A kabátja szövetén hamu volt. - Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel. - Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben. - Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Asche
:1. Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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=== 3 ===
:A visszatérés
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő.
:14. „Sofia vagyok.”
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?”
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ.
:36. „Már nem tudom”, mondta.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia.
:58. Hitt neki.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban.
:65. Nem porolta le.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A visszatérés - Die Rückkehr
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában. - Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban. - Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton. - Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba. - Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal. - Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá. - Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit. - Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül. - „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon. - Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet. - Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan. - Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő. - „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Sofia vagyok.” - „Ich bin Sofia."
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna. - Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte. - Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta. - Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva. - Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot. - Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt. - Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén. - Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán. - Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta. - „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő. - „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal. - Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött. - Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra. - Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna. - Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan. - Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak. - Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett. - Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta. - Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett. - Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?” - Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ. - Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Már nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan. - „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra. - Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki. - Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben. - Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget. - Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára. - Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral. - Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta. - Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna. - Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult. - Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat. - Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt. - Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást. - Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos. - „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta. - Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta. - „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő. - „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte. - Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia. - „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Hitt neki. - Er glaubte ihr.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta. - Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna. - Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll. - Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől. - Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt. - Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban. - Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Nem porolta le. - Er hat sie nicht weggeklopft.
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:Die Rückkehr
:1. Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Ich bin Sofia."
:15. Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Er glaubte ihr.
:59. Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Er hat sie nicht weggeklopft.
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=== 4 ===
:Az utolsó szombat
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna.
:6. „Kávét?”, kérdezte.
:7. „Inkább ne”, mondta.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.”
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.”
:15. Sandra beleegyezett.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.”
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.”
:20. Egymásra néztek.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?”
:36. „Igen”, mondta Marco.
:37. „Még emlékszem.”
:38. Az évet nem mondta ki hangosan.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt.
:40. Elfelejtette, hogy eltette.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta.
:42. Letette a dobozt az asztalra.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott.
:45. „Biztos lennél ebben?”
:46. „Igen”, mondta Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra.
:51. Marco bólintott.
:52. „Nekem is jobban megfelel.”
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani.
:54. Sandra segített neki a nehézzel.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.”
:59. Marco röviden nevetett.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.”
:64. „Megfelel.”
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz.
:66. Sandra az ablakból nézett utána.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó.
:72. Bezárta az ajtót.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó szombat - Der letzte Samstag
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná. - Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit. - Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték. - Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón. - Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna. - Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kávét?”, kérdezte. - „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Inkább ne”, mondta. - „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.” - „Fangen wir einfach an."
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi. - Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva. - Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak. - Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott. - Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco. - „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.” - „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra beleegyezett. - Sandra stimmte zu.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával. - Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra. - „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.” - „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.” - „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Egymásra néztek. - Sie sahen sich an.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni. - Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna. - Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak. - Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés. - Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla. - Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották. - Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre. - Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta. - Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött. - Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte. - „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet. - Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult. - Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben. - Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra. - „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?” - „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Igen”, mondta Marco. - „Ja", sagte Marco.
:37. „Még emlékszem.” - „Ich weiß es noch."
:38. Az évet nem mondta ki hangosan. - Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt. - Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Elfelejtette, hogy eltette. - Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta. - Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Letette a dobozt az asztalra. - Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra. - „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott. - Marco überlegte kurz.
:45. „Biztos lennél ebben?” - „Wärst du sicher damit?"
:46. „Igen”, mondta Sandra. - „Ja", sagte Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe. - Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt. - Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott. - Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra. - „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco bólintott. - Marco nickte.
:52. „Nekem is jobban megfelel.” - „Passt mir auch besser."
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani. - Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra segített neki a nehézzel. - Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni. - Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco. - „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról. - „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.” - „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco röviden nevetett. - Marco lachte kurz.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten. - Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak. - An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco. - „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.” - „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Megfelel.” - „Passt."
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz. - Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra az ablakból nézett utána. - Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját. - Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva. - Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni. - Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba. - Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó. - Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően. - Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Samstag
:1. Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Fangen wir einfach an."
:9. Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra stimmte zu.
:16. Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Sie sahen sich an.
:21. Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Ja", sagte Marco.
:37. „Ich weiß es noch."
:38. Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco überlegte kurz.
:45. „Wärst du sicher damit?"
:46. „Ja", sagte Sandra.
:47. Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco nickte.
:52. „Passt mir auch besser."
:53. Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco lachte kurz.
:60. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Passt."
:65. Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Sie schloss die Tür.
:73. Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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=== 5 ===
:A számvetés
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz.
:3. Thomas pontosan érkezett.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.”
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket.
:13. Az első döntések könnyűek voltak.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?”
:18. Röviden elgondolkodott.
:19. „Fogalmam sincs.”
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott.
:23. Nem vitatkoztak.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve.
:27. Megfordította.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:32. „Marta.”
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá.
:34. Thomas felemelte a fotót.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot.
:39. Marta hagyta.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket.
:44. Marta megrázta a fejét.
:45. „Hagyd őket itt.”
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.”
:47. „Tudom.”
:48. A félig kiürített polcra nézett.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.”
:50. Thomas röviden felnevetett.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt.
:55. Egyikük sem vette fel.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte.
:57. A folyosón megállt.
:58. „Az állólámpa.”
:59. „Mi van vele?”
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.”
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá.
:62. „Most nem.”
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába.
:71. A fotó maradt.
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:A számvetés - Die Inventur
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott. - Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz. - Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas pontosan érkezett. - Thomas kam pünktlich.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást. - Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna. - Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk. - Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené. - „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott. - Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott. - Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta. - „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.” - „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket. - Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Az első döntések könnyűek voltak. - Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt. - Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult. - Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna. - „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?” - „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Röviden elgondolkodott. - Er überlegte kurz.
:19. „Fogalmam sincs.” - „Keine Ahnung."
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették. - Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott. - Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott. - Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Nem vitatkoztak. - Sie stritten nicht.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje. - Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni. - Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve. - Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Megfordította. - Er drehte es um.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett. - Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog. - Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni. - Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta.” - „Marta."
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá. - Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Thomas felemelte a fotót. - Er hielt das Foto hoch.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé. - Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta. - „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja. - Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot. - Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Marta hagyta. - Sie ließ es zu.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna. - Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották. - Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére. - Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket. - Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta megrázta a fejét. - Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Hagyd őket itt.” - „Lass sie hier."
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.” - „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Tudom.” - „Ich weiß."
:48. A félig kiürített polcra nézett. - Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.” - „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas röviden felnevetett. - Thomas lachte kurz.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki. - Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta. - Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette. - Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt. - Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Egyikük sem vette fel. - Keiner hob es auf.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte. - Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. A folyosón megállt. - Im Flur blieb er stehen.
:58. „Az állólámpa.” - „Die Stehlampe."
:59. „Mi van vele?” - „Was ist damit?"
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.” - „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá. - Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Most nem.” - „Diesmal nicht."
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott. - Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit. - Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával. - Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon. - Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni. - Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora. - Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette. - Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába. - Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. A fotó maradt. - Das Foto blieb.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Inventur
:1. Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas kam pünktlich.
:4. Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Er überlegte kurz.
:19. „Keine Ahnung."
:20. Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Sie stritten nicht.
:24. Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Er drehte es um.
:28. Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta."
:33. Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Er hielt das Foto hoch.
:35. Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Sie ließ es zu.
:40. Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Lass sie hier."
:46. „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Ich weiß."
:48. Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas lachte kurz.
:51. Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Keiner hob es auf.
:56. Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. Im Flur blieb er stehen.
:58. „Die Stehlampe."
:59. „Was ist damit?"
:60. „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Diesmal nicht."
:63. Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. Das Foto blieb.
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== 100 ==
=== 1 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Dann sieht sie die Tasse.
:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
|}
=== 2 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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=== 3 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
|}
=== 4 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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== 100 ==
=== 1 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Dann sieht sie die Tasse.
:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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=== 2 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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=== 3 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
|}
=== 4 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
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:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
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:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 1
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=== 1 ===
:Egyszer a válás nem ér véget – csak halkabb lesz.
:1. Pécs ezen az októberi délutánon olyan ég alatt feküdt, amely nem tudta eldönteni, felhős akar-e lenni vagy sem, és ennek a határozatlanságnak köszönhette a város azt a fényt, amely a Belváros homlokzatait piszkos-arany villódzásba vonta, amit a turisták fényképeztek, a helyiek pedig már észre sem vettek.
:2. Ádám tizenhárom éves volt, túl idős a parkhoz és túl fiatal a kávézóhoz, ezért mint mindig, valahol a kettő között kötött ki – a Széchenyi-park szélén álló falon, lógó lábakkal, maga mellett az iskolatáskájával, mintha ott felejtette volna.
:3. A kutyája, Zsivány, egy magas lábú, szürke-fehér keverék volt, kissé sunyi arckifejezéssel, amely teljesen méltó volt a nevéhez; már eltűnt a bokrok között, és csak időnkénti zörgés alapján lehetett bemérni.
:4. Ádám elővette a telefonját, harminc másodpercig bámulta, majd visszatette – ez a mozdulat kevésbé unalmat fejezett ki, mint valamiféle begyakorolt önkontrollt.
:5. Az iskola ma azzal a hírrel engedte el, hogy a dél-magyarországi oszmán uralomról írt fogalmazása ugyan történelmileg szilárd, de „stilárisan kevéssé ambiciózus” volt, és ez az ítélet jobban foglalkoztatta, mint amennyire be akarta vallani.
:6. Az apja, Gábor, aki restaurátorként dolgozott a székesegyháznál, egyszer elmagyarázta neki, hogy Pécsnek azért van olyan sok rétege, mert egyik korszak sem törölte el teljesen az előzőt, hanem csak felülírta – rómaiak a törökök alatt, törökök a Habsburgok alatt, Habsburgok a szocialisták alatt, szocialisták az alatt, ami most következett.
:7. Ádám néha arra gondolt, hogy ez az emberekre is igaz, és nem volt biztos benne, hogy ez vigasztaló vagy nyugtalanító gondolat-e.
:8. Zsivány előbukkant a bokorból, a szájában egy ággal, amelyet egy talált tárgyak osztályán dolgozó ügyintéző komolyságával helyezett Ádám lába elé.
:9. Ádám gondolkodás nélkül eldobta, Zsivány habozás nélkül visszahozta, és ezt a szertartást már annyiszor megismételték, hogy kevésbé tűnt játéknak, mint közös szokásnak, amelyet egyikük sem kérdőjelezett meg többé.
:10. A park másik vége felől közeledett Nóra, akit Ádám a párhuzamos osztályból ismert, és akinek megvolt az a ritka tulajdonsága, hogy kényelmetlen kérdéseket tudott feltenni anélkül, hogy az ember kihallgatáson érezte volna magát.
:11. Mellette Betyár futott, egy kompakt, fekete kan kutya fehér mellfolttal, amely mérete ellenére olyan csendesen lépett, mint egy állat, amely megtanulta, hogyan kapcsolja be és ki a figyelmet szükség szerint.
:12. Zsivány és Betyár régi ismerősök tüntető közönyével hagyták figyelmen kívül egymást.
:13. Nóra leült a falra, nem közvetlenül Ádám mellé, de elég közel ahhoz, hogy egy beszélgetés kézenfekvő legyen.
:14. Azt mondta, az apja ma reggelinél elmagyarázta neki, hogy Pécs haldokló város, amit ő kevésbé elemzésnek, inkább az önsajnálat egyik formájának értett.
:15. Ádám azt felelte, az ő apja az ellenkezőjét mondja, és nem tudja, hogy ez optimizmus-e vagy szakmai vakság.
:16. Nóra röviden felnevetett, és ez a nevetés kevésbé vidámságot, inkább egyetértést jelzett.
:17. A városról beszéltek olyan gyerekek távolságtartó szakértelmével, akik olyan helyen nőnek fel, amelyről a felnőttek állandóan diagnózisokat állítanak fel, anélkül hogy valaha terápiát javasolnának.
:18. Pécsnek megvoltak a virágkorai – a középkori királyok alatt, röviden és ellentmondásosan az oszmánok alatt, majd újra a tizenkilencedik században Zsolnayval és a szénnel –, és ezeknek a korszakoknak mindegyike nyomokat hagyott maga után, amelyeket meg lehetett érinteni, meg lehetett látogatni, de lakni bennük nem lehetett.
:19. Ami maradt, az egy város volt, amely a saját történelméből élt, mint egy nyugdíjas a megtakarításaiból: méltósággal, de azzal a csendes tudattal, hogy a tőke véges.
:20. Betyár laposan lefeküdt a földre, és olyan intenzitással figyelt egy feketerigót, mint egy lény, amely tudja, hogy cselekedni nem éri meg, de a figyelmet mégis meg kell adnia.
:21. Zsivány feladta az ágat, és most Nóra hátizsákját szaglászta olyan kitartással, amelyet Nóra kommentált, de nem akadályozott meg.
:22. Egy kocogó futott el mellettük, fülhallgatóval, egyenes tekintettel, teljesen lezárva a környezete elől.
:23. Ádám figyelte, és arra gondolt, hogy a láthatatlanság a nyilvános térben tanult készség, amelyet ő maga soha nem sajátított el egészen.
:24. Nóra megkérdezte, Ádám tervezi-e, hogy átmegy az első kerületi gimnáziumba, ahol jövő tavasszal tartják a tehetséges diákok felvételi vizsgáit.
:25. Ádám azt mondta, az anyja ezt akarja, az apja elvontnak tartja a gondolatot, ő maga pedig úgy érzi, hogy a döntés már megszületett anélkül, hogy ő hozta volna meg.
:26. Nóra bólintott, mintha ez olyan tapasztalat volna, amely nem igényel további megjegyzést.
:27. A beszélgetés az iskoláról a zenére siklott, a zenéről egy filmre, amelyet mindketten láttak, de különbözőképpen értelmeztek, és ez az eltérés nem feszültséget keltett, hanem termékeny súrlódást, amely mindkettőjüket arra késztette, hogy olyan álláspontokat fogalmazzanak meg, amelyeket korábban nem gondoltak végig ilyen tisztán.
:28. Amikor a fény megdőlt, és a park felvette esti jellegét – kevesebb gyerek, több sétáló az olyan emberek nyugodt elszántságával, akik egy napot maguk mögött akarnak tudni –, szinte egyszerre álltak fel.
:29. Nóra rövid pórázra fogta Betyárt, aki ezt tiltakozás nélkül elfogadta.
:30. Zsivány már Ádám mellett ült, és olyan kutyatekintettel nézett rá, amely nem követeli a hazatérést, de félreérthetetlenül bejelenti.
:31. A Rákóczi út felé vezető kereszteződésnél váltak el, és Ádám megállapította, hogy nem tudja, Nórát barátjának nevezné-e, ami kevésbé a rokonszenv kérdése volt, mint terminológiai bizonytalanság, amely többet árult el róla, mint szerette volna.
:32. Hazafelé a Király utcán vett a sarki kis élelmiszerboltban egy joghurtot, nem azért, mert éhes volt, hanem hogy meghosszabbítsa azt a mozgást, amely megkönnyítette a gondolkodást.
:33. Zsivány a bal oldalán ment póráz nélkül, ami szigorúan véve tilos volt, és ami ebben az utcában évek óta senkit sem zavart.
:34. A ház meleg volt, és annak a gulyásnak az illata lengte be, amelyet Ádám anyja, Enikő minden hónap első szerdáján főzött; ez a rendszeresség kevésbé volt rituálé, mint a struktúra állítása a mindennapok rendetlenségével szemben.
:35. Gábor a konyhaasztalnál ült, és valamit rajzolt a jegyzetfüzetébe, valószínűleg egy homlokzatrészletet, amelyet napközben vett észre a székesegyháznál, és még nem tudott hová tenni.
:36. Ádám felakasztotta a hátizsákját és a kabátját, majd leült anélkül, hogy félbeszakította volna az apját.
:37. Enikő elé tett egy tányért annak az embernek a csendes hatékonyságával, aki tudja, hogy a gondoskodáshoz nincs szükség szavakra.
:38. Hárman ettek az olyan család kellemes csendjében, amely eléggé ismeri egymást ahhoz, hogy ne kelljen kitöltenie a hallgatást.
:39. Zsivány a radiátor alatt feküdt, mélyen és egyenletesen lélegzett, mintha az estét már kipipálta volna.
:40. Ádám még egyszer a tanárnője ítéletére gondolt, és elhatározta, hogy nem védekezően reagál rá, hanem a következő fogalmazást úgy írja meg, hogy a stiláris ambíció és a történelmi tartalom ne kizárják, hanem feltételezzék egymást.
:41. Szerény elhatározás volt, de valódi, és ez egyelőre elég volt.
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:Egyszer a válás nem ér véget – csak halkabb lesz. - Irgendwann hört das Werden nicht auf – es wird nur leiser.
:1. Pécs ezen az októberi délutánon olyan ég alatt feküdt, amely nem tudta eldönteni, felhős akar-e lenni vagy sem, és ennek a határozatlanságnak köszönhette a város azt a fényt, amely a Belváros homlokzatait piszkos-arany villódzásba vonta, amit a turisták fényképeztek, a helyiek pedig már észre sem vettek. - Pécs lag an diesem Oktobernachmittag unter einem Himmel, der nicht entscheiden konnte, ob er bewölkt sein wollte oder nicht, und dieser Unentschlossenheit verdankte die Stadt ein Licht, das die Fassaden der Belváros in ein schmutzig-goldenes Flackern tauchte, das Touristen fotografierten und Einheimische nicht mehr wahrnahmen.
:2. Ádám tizenhárom éves volt, túl idős a parkhoz és túl fiatal a kávézóhoz, ezért mint mindig, valahol a kettő között kötött ki – a Széchenyi-park szélén álló falon, lógó lábakkal, maga mellett az iskolatáskájával, mintha ott felejtette volna. - Ádám war dreizehn, zu alt für den Park und zu jung für das Café, also landete er wie immer dazwischen – auf der Mauer am Rand des Széchenyi-Parks, die Beine baumelnd, den Schulrucksack neben sich, als hätte er ihn dort vergessen.
:3. A kutyája, Zsivány, egy magas lábú, szürke-fehér keverék volt, kissé sunyi arckifejezéssel, amely teljesen méltó volt a nevéhez; már eltűnt a bokrok között, és csak időnkénti zörgés alapján lehetett bemérni. - Sein Hund Zsivány, ein hochbeiniger, grau-weißer Keverék mit einem leicht verschlagenen Gesichtsausdruck, der seinem Namen alle Ehre machte, hatte sich bereits in den Büschen verloren und war nur noch an gelegentlichem Rascheln zu orten.
:4. Ádám elővette a telefonját, harminc másodpercig bámulta, majd visszatette – ez a mozdulat kevésbé unalmat fejezett ki, mint valamiféle begyakorolt önkontrollt. - Ádám zog sein Handy heraus, starrte dreißig Sekunden darauf, steckte es wieder ein – eine Geste, die weniger Langeweile ausdrückte als eine Art routinierter Selbstkontrolle.
:5. Az iskola ma azzal a hírrel engedte el, hogy a dél-magyarországi oszmán uralomról írt fogalmazása ugyan történelmileg szilárd, de „stilárisan kevéssé ambiciózus” volt, és ez az ítélet jobban foglalkoztatta, mint amennyire be akarta vallani. - Die Schule hatte ihn heute mit der Nachricht entlassen, dass sein Aufsatz über die osmanische Herrschaft in Südungarn zwar historisch solide, aber „stilistisch wenig ambitioniert" gewesen sei, ein Urteil, das ihn mehr beschäftigte als er zugeben wollte.
:6. Az apja, Gábor, aki restaurátorként dolgozott a székesegyháznál, egyszer elmagyarázta neki, hogy Pécsnek azért van olyan sok rétege, mert egyik korszak sem törölte el teljesen az előzőt, hanem csak felülírta – rómaiak a törökök alatt, törökök a Habsburgok alatt, Habsburgok a szocialisták alatt, szocialisták az alatt, ami most következett. - Sein Vater Gábor, Restaurator an der Dóm-Kirche, hatte ihm einmal erklärt, dass Pécs deshalb so viele Schichten habe, weil jede Epoche die vorherige nicht vollständig ausgelöscht, sondern nur überschrieben habe – Römer unter Türken unter Habsburgern unter Sozialisten unter dem, was jetzt kam.
:7. Ádám néha arra gondolt, hogy ez az emberekre is igaz, és nem volt biztos benne, hogy ez vigasztaló vagy nyugtalanító gondolat-e. - Ádám dachte manchmal, das gelte auch für Menschen, und war sich nicht sicher, ob das ein tröstlicher oder ein beunruhigender Gedanke war.
:8. Zsivány előbukkant a bokorból, a szájában egy ággal, amelyet egy talált tárgyak osztályán dolgozó ügyintéző komolyságával helyezett Ádám lába elé. - Zsivány tauchte aus dem Gebüsch auf, einen Ast im Maul, den er mit der Ernsthaftigkeit eines Fundbüromitarbeiters zu Ádáms Füßen deponierte.
:9. Ádám gondolkodás nélkül eldobta, Zsivány habozás nélkül visszahozta, és ezt a szertartást már annyiszor megismételték, hogy kevésbé tűnt játéknak, mint közös szokásnak, amelyet egyikük sem kérdőjelezett meg többé. - Ádám warf ihn, ohne nachzudenken, Zsivány holte ihn, ohne zu zögern, und dieses Ritual hatten sie so oft wiederholt, dass es inzwischen weniger nach Spiel aussah als nach einer geteilten Gewohnheit, die keiner von beiden mehr hinterfragte.
:10. A park másik vége felől közeledett Nóra, akit Ádám a párhuzamos osztályból ismert, és akinek megvolt az a ritka tulajdonsága, hogy kényelmetlen kérdéseket tudott feltenni anélkül, hogy az ember kihallgatáson érezte volna magát. - Vom anderen Ende des Parks näherte sich Nóra, die Ádám aus der Parallelklasse kannte und die die seltene Eigenschaft besaß, unbequeme Fragen zu stellen, ohne dabei das Gefühl zu erzeugen, verhört zu werden.
:11. Mellette Betyár futott, egy kompakt, fekete kan kutya fehér mellfolttal, amely mérete ellenére olyan csendesen lépett, mint egy állat, amely megtanulta, hogyan kapcsolja be és ki a figyelmet szükség szerint. - Neben ihr lief Betyár, ein kompakter, schwarzer Rüde mit weißer Brustblesse, der trotz seiner Größe leise auftrat wie ein Tier, das gelernt hatte, Aufmerksamkeit nach Bedarf ein- und auszuschalten.
:12. Zsivány és Betyár régi ismerősök tüntető közönyével hagyták figyelmen kívül egymást. - Zsivány und Betyár ignorierten einander mit der demonstrativen Gleichgültigkeit alter Bekannter.
:13. Nóra leült a falra, nem közvetlenül Ádám mellé, de elég közel ahhoz, hogy egy beszélgetés kézenfekvő legyen. - Nóra setzte sich auf die Mauer, nicht direkt neben Ádám, aber nah genug, dass ein Gespräch nahelag.
:14. Azt mondta, az apja ma reggelinél elmagyarázta neki, hogy Pécs haldokló város, amit ő kevésbé elemzésnek, inkább az önsajnálat egyik formájának értett. - Sie sagte, ihr Vater habe ihr heute Morgen beim Frühstück erklärt, Pécs sei eine sterbende Stadt, was sie weniger als Analyse denn als eine Form von Selbstmitleid verstanden habe.
:15. Ádám azt felelte, az ő apja az ellenkezőjét mondja, és nem tudja, hogy ez optimizmus-e vagy szakmai vakság. - Ádám erwiderte, sein Vater sage das Gegenteil, und er wisse nicht, ob das Optimismus sei oder Betriebsblindheit.
:16. Nóra röviden felnevetett, és ez a nevetés kevésbé vidámságot, inkább egyetértést jelzett. - Nóra lachte kurz auf, ein Lachen, das weniger Heiterkeit signalisierte als Einverständnis.
:17. A városról beszéltek olyan gyerekek távolságtartó szakértelmével, akik olyan helyen nőnek fel, amelyről a felnőttek állandóan diagnózisokat állítanak fel, anélkül hogy valaha terápiát javasolnának. - Sie sprachen über die Stadt mit dem distanzierten Sachverstand von Kindern, die in einem Ort aufwachsen, über den Erwachsene ständig Diagnosen stellen, ohne je eine Therapie vorzuschlagen.
:18. Pécsnek megvoltak a virágkorai – a középkori királyok alatt, röviden és ellentmondásosan az oszmánok alatt, majd újra a tizenkilencedik században Zsolnayval és a szénnel –, és ezeknek a korszakoknak mindegyike nyomokat hagyott maga után, amelyeket meg lehetett érinteni, meg lehetett látogatni, de lakni bennük nem lehetett. - Pécs hatte seine Blütezeiten gehabt – unter den Königen des Mittelalters, kurz und widersprüchlich unter den Osmanen, dann wieder im neunzehnten Jahrhundert mit Zsolnay und der Kohle – und jede dieser Epochen hatte Spuren hinterlassen, die man berühren, besuchen, aber nicht bewohnen konnte.
:19. Ami maradt, az egy város volt, amely a saját történelméből élt, mint egy nyugdíjas a megtakarításaiból: méltósággal, de azzal a csendes tudattal, hogy a tőke véges. - Was blieb, war eine Stadt, die von ihrer eigenen Geschichte lebte wie ein Rentner von Ersparnissen: würdevoll, aber mit dem stillen Bewusstsein, dass die Substanz endlich war.
:20. Betyár laposan lefeküdt a földre, és olyan intenzitással figyelt egy feketerigót, mint egy lény, amely tudja, hogy cselekedni nem éri meg, de a figyelmet mégis meg kell adnia. - Betyár legte sich flach auf den Boden und beobachtete eine Amsel mit der Intensität eines Wesens, das weiß, dass Handeln sich nicht lohnt, aber Aufmerksamkeit dennoch schuldet.
:21. Zsivány feladta az ágat, és most Nóra hátizsákját szaglászta olyan kitartással, amelyet Nóra kommentált, de nem akadályozott meg. - Zsivány hatte den Ast aufgegeben und beschnupperte jetzt Nóras Rucksack mit einer Ausdauer, die Nóra kommentierte, ohne einzugreifen.
:22. Egy kocogó futott el mellettük, fülhallgatóval, egyenes tekintettel, teljesen lezárva a környezete elől. - Ein Jogger lief vorbei, Kopfhörer in, Blick geradeaus, vollständig versiegelt gegen die Umgebung.
:23. Ádám figyelte, és arra gondolt, hogy a láthatatlanság a nyilvános térben tanult készség, amelyet ő maga soha nem sajátított el egészen. - Ádám beobachtete ihn und dachte, dass Unsichtbarkeit im öffentlichen Raum eine erlernte Fertigkeit war, die er selbst nie ganz beherrscht hatte.
:24. Nóra megkérdezte, Ádám tervezi-e, hogy átmegy az első kerületi gimnáziumba, ahol jövő tavasszal tartják a tehetséges diákok felvételi vizsgáit. - Nóra fragte, ob Ádám vorhabe, auf das Gymnasium im ersten Bezirk zu wechseln, wo die Aufnahmeprüfungen für begabte Schüler im nächsten Frühjahr stattfänden.
:25. Ádám azt mondta, az anyja ezt akarja, az apja elvontnak tartja a gondolatot, ő maga pedig úgy érzi, hogy a döntés már megszületett anélkül, hogy ő hozta volna meg. - Ádám sagte, seine Mutter wolle das, sein Vater finde den Gedanken abstrakt, und er selbst habe das Gefühl, dass die Entscheidung bereits gefallen sei, ohne dass er sie getroffen habe.
:26. Nóra bólintott, mintha ez olyan tapasztalat volna, amely nem igényel további megjegyzést. - Nóra nickte, als wäre das eine Erfahrung, die keine weiteren Kommentare erforderte.
:27. A beszélgetés az iskoláról a zenére siklott, a zenéről egy filmre, amelyet mindketten láttak, de különbözőképpen értelmeztek, és ez az eltérés nem feszültséget keltett, hanem termékeny súrlódást, amely mindkettőjüket arra késztette, hogy olyan álláspontokat fogalmazzanak meg, amelyeket korábban nem gondoltak végig ilyen tisztán. - Das Gespräch glitt von der Schule zu Musik, von Musik zu einem Film, den beide gesehen und unterschiedlich gelesen hatten, und diese Divergenz erzeugte keine Spannung, sondern ein produktives Reiben, das beide dazu brachte, Positionen zu formulieren, die sie vorher nicht so klar gedacht hatten.
:28. Amikor a fény megdőlt, és a park felvette esti jellegét – kevesebb gyerek, több sétáló az olyan emberek nyugodt elszántságával, akik egy napot maguk mögött akarnak tudni –, szinte egyszerre álltak fel. - Als das Licht kippte und der Park seinen Abendcharakter annahm – weniger Kinder, mehr Spaziergänger mit der ruhigen Entschlossenheit von Menschen, die einen Tag hinter sich bringen –, standen sie fast gleichzeitig auf.
:29. Nóra rövid pórázra fogta Betyárt, aki ezt tiltakozás nélkül elfogadta. - Nóra zog Betyár an die kurze Leine, der das ohne Protest akzeptierte.
:30. Zsivány már Ádám mellett ült, és olyan kutyatekintettel nézett rá, amely nem követeli a hazatérést, de félreérthetetlenül bejelenti. - Zsivány saß bereits neben Ádám und sah ihn an mit dem Ausdruck eines Hundes, der die Heimkehr nicht einfordert, aber unmissverständlich ankündigt.
:31. A Rákóczi út felé vezető kereszteződésnél váltak el, és Ádám megállapította, hogy nem tudja, Nórát barátjának nevezné-e, ami kevésbé a rokonszenv kérdése volt, mint terminológiai bizonytalanság, amely többet árult el róla, mint szerette volna. - Sie trennten sich an der Kreuzung zur Rákóczi út, und Ádám stellte fest, dass er nicht wusste, ob er Nóra als Freundin bezeichnen würde, was weniger eine Frage der Zuneigung war als eine terminologische Unsicherheit, die ihn mehr verriet als er beabsichtigte.
:32. Hazafelé a Király utcán vett a sarki kis élelmiszerboltban egy joghurtot, nem azért, mert éhes volt, hanem hogy meghosszabbítsa azt a mozgást, amely megkönnyítette a gondolkodást. - Auf dem Heimweg durch die Király utca kaufte er beim kleinen Lebensmittelladen an der Ecke einen Joghurt, nicht weil er Hunger hatte, sondern um die Bewegung zu verlängern, die das Nachdenken erleichterte.
:33. Zsivány a bal oldalán ment póráz nélkül, ami szigorúan véve tilos volt, és ami ebben az utcában évek óta senkit sem zavart. - Zsivány lief an seiner linken Seite, ohne Leine, was streng genommen verboten war und was in dieser Gasse seit Jahren niemanden zu stören schien.
:34. A ház meleg volt, és annak a gulyásnak az illata lengte be, amelyet Ádám anyja, Enikő minden hónap első szerdáján főzött; ez a rendszeresség kevésbé volt rituálé, mint a struktúra állítása a mindennapok rendetlenségével szemben. - Das Haus war warm und roch nach dem Gulyás, den Ádáms Mutter Enikő jeden ersten Mittwoch im Monat kochte, einer Regelmäßigkeit, die weniger Ritual war als Behauptung von Struktur gegen die Unordnung des Alltags.
:35. Gábor a konyhaasztalnál ült, és valamit rajzolt a jegyzetfüzetébe, valószínűleg egy homlokzatrészletet, amelyet napközben vett észre a székesegyháznál, és még nem tudott hová tenni. - Gábor saß am Küchentisch und zeichnete etwas in sein Notizbuch, wahrscheinlich ein Fassadendetail, das er tagsüber an der Dóm bemerkt und noch nicht eingeordnet hatte.
:36. Ádám felakasztotta a hátizsákját és a kabátját, majd leült anélkül, hogy félbeszakította volna az apját. - Ádám hängte Rucksack und Jacke auf und setzte sich, ohne den Vater zu unterbrechen.
:37. Enikő elé tett egy tányért annak az embernek a csendes hatékonyságával, aki tudja, hogy a gondoskodáshoz nincs szükség szavakra. - Enikő stellte ihm einen Teller hin mit der schweigsamen Effizienz von jemandem, der weiß, dass Fürsorge keine Worte braucht.
:38. Hárman ettek az olyan család kellemes csendjében, amely eléggé ismeri egymást ahhoz, hogy ne kelljen kitöltenie a hallgatást. - Sie aßen zu dritt mit dem angenehmen Schweigen einer Familie, die sich genug kennt, um Stille nicht füllen zu müssen.
:39. Zsivány a radiátor alatt feküdt, mélyen és egyenletesen lélegzett, mintha az estét már kipipálta volna. - Zsivány lag unter dem Heizkörper und atmete tief und regelmäßig, als hätte er den Abend bereits abgehakt.
:40. Ádám még egyszer a tanárnője ítéletére gondolt, és elhatározta, hogy nem védekezően reagál rá, hanem a következő fogalmazást úgy írja meg, hogy a stiláris ambíció és a történelmi tartalom ne kizárják, hanem feltételezzék egymást. - Ádám dachte noch einmal an das Urteil seiner Lehrerin und beschloss, nicht defensiv darauf zu reagieren, sondern den nächsten Aufsatz so zu schreiben, dass stilistische Ambition und historische Substanz einander nicht ausschlossen, sondern bedingten.
:41. Szerény elhatározás volt, de valódi, és ez egyelőre elég volt. - Es war ein bescheidener Entschluss, aber er war echt, und das reichte für den Moment.
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:Irgendwann hört das Werden nicht auf – es wird nur leiser.
:1. Pécs lag an diesem Oktobernachmittag unter einem Himmel, der nicht entscheiden konnte, ob er bewölkt sein wollte oder nicht, und dieser Unentschlossenheit verdankte die Stadt ein Licht, das die Fassaden der Belváros in ein schmutzig-goldenes Flackern tauchte, das Touristen fotografierten und Einheimische nicht mehr wahrnahmen.
:2. Ádám tizenhárom éves volt, túl idős a parkhoz és túl fiatal a kávézóhoz, ezért mint mindig, valahol a kettő között kötött ki – a Széchenyi-park szélén álló falon, lógó lábakkal, maga mellett az iskolatáskájával, mintha ott felejtette volna. - Ádám war dreizehn, zu alt für den Park und zu jung für das Café, also landete er wie immer dazwischen – auf der Mauer am Rand des Széchenyi-Parks, die Beine baumelnd, den Schulrucksack neben sich, als hätte er ihn dort vergessen.
:3. Sein Hund Zsivány, ein hochbeiniger, grau-weißer Keverék mit einem leicht verschlagenen Gesichtsausdruck, der seinem Namen alle Ehre machte, hatte sich bereits in den Büschen verloren und war nur noch an gelegentlichem Rascheln zu orten.
:4. Ádám elővette a telefonját, harminc másodpercig bámulta, majd visszatette – ez a mozdulat kevésbé unalmat fejezett ki, mint valamiféle begyakorolt önkontrollt. - Ádám zog sein Handy heraus, starrte dreißig Sekunden darauf, steckte es wieder ein – eine Geste, die weniger Langeweile ausdrückte als eine Art routinierter Selbstkontrolle.
:5. Die Schule hatte ihn heute mit der Nachricht entlassen, dass sein Aufsatz über die osmanische Herrschaft in Südungarn zwar historisch solide, aber „stilistisch wenig ambitioniert" gewesen sei, ein Urteil, das ihn mehr beschäftigte als er zugeben wollte.
:6. Sein Vater Gábor, Restaurator an der Dóm-Kirche, hatte ihm einmal erklärt, dass Pécs deshalb so viele Schichten habe, weil jede Epoche die vorherige nicht vollständig ausgelöscht, sondern nur überschrieben habe – Römer unter Türken unter Habsburgern unter Sozialisten unter dem, was jetzt kam.
:7. Ádám néha arra gondolt, hogy ez az emberekre is igaz, és nem volt biztos benne, hogy ez vigasztaló vagy nyugtalanító gondolat-e. - Ádám dachte manchmal, das gelte auch für Menschen, und war sich nicht sicher, ob das ein tröstlicher oder ein beunruhigender Gedanke war.
:8. Zsivány tauchte aus dem Gebüsch auf, einen Ast im Maul, den er mit der Ernsthaftigkeit eines Fundbüromitarbeiters zu Ádáms Füßen deponierte.
:9. Ádám gondolkodás nélkül eldobta, Zsivány habozás nélkül visszahozta, és ezt a szertartást már annyiszor megismételték, hogy kevésbé tűnt játéknak, mint közös szokásnak, amelyet egyikük sem kérdőjelezett meg többé. - Ádám warf ihn, ohne nachzudenken, Zsivány holte ihn, ohne zu zögern, und dieses Ritual hatten sie so oft wiederholt, dass es inzwischen weniger nach Spiel aussah als nach einer geteilten Gewohnheit, die keiner von beiden mehr hinterfragte.
:10. Vom anderen Ende des Parks näherte sich Nóra, die Ádám aus der Parallelklasse kannte und die die seltene Eigenschaft besaß, unbequeme Fragen zu stellen, ohne dabei das Gefühl zu erzeugen, verhört zu werden.
:11. Neben ihr lief Betyár, ein kompakter, schwarzer Rüde mit weißer Brustblesse, der trotz seiner Größe leise auftrat wie ein Tier, das gelernt hatte, Aufmerksamkeit nach Bedarf ein- und auszuschalten.
:12. Zsivány und Betyár ignorierten einander mit der demonstrativen Gleichgültigkeit alter Bekannter.
:13. Nóra setzte sich auf die Mauer, nicht direkt neben Ádám, aber nah genug, dass ein Gespräch nahelag.
:14. Sie sagte, ihr Vater habe ihr heute Morgen beim Frühstück erklärt, Pécs sei eine sterbende Stadt, was sie weniger als Analyse denn als eine Form von Selbstmitleid verstanden habe.
:15. Ádám azt felelte, az ő apja az ellenkezőjét mondja, és nem tudja, hogy ez optimizmus-e vagy szakmai vakság. - Ádám erwiderte, sein Vater sage das Gegenteil, und er wisse nicht, ob das Optimismus sei oder Betriebsblindheit.
:16. Nóra lachte kurz auf, ein Lachen, das weniger Heiterkeit signalisierte als Einverständnis.
:17. Sie sprachen über die Stadt mit dem distanzierten Sachverstand von Kindern, die in einem Ort aufwachsen, über den Erwachsene ständig Diagnosen stellen, ohne je eine Therapie vorzuschlagen.
:18. Pécs hatte seine Blütezeiten gehabt – unter den Königen des Mittelalters, kurz und widersprüchlich unter den Osmanen, dann wieder im neunzehnten Jahrhundert mit Zsolnay und der Kohle – und jede dieser Epochen hatte Spuren hinterlassen, die man berühren, besuchen, aber nicht bewohnen konnte.
:19. Was blieb, war eine Stadt, die von ihrer eigenen Geschichte lebte wie ein Rentner von Ersparnissen: würdevoll, aber mit dem stillen Bewusstsein, dass die Substanz endlich war.
:20. Betyár legte sich flach auf den Boden und beobachtete eine Amsel mit der Intensität eines Wesens, das weiß, dass Handeln sich nicht lohnt, aber Aufmerksamkeit dennoch schuldet.
:21. Zsivány hatte den Ast aufgegeben und beschnupperte jetzt Nóras Rucksack mit einer Ausdauer, die Nóra kommentierte, ohne einzugreifen.
:22. Ein Jogger lief vorbei, Kopfhörer in, Blick geradeaus, vollständig versiegelt gegen die Umgebung.
:23. Ádám figyelte, és arra gondolt, hogy a láthatatlanság a nyilvános térben tanult készség, amelyet ő maga soha nem sajátított el egészen. - Ádám beobachtete ihn und dachte, dass Unsichtbarkeit im öffentlichen Raum eine erlernte Fertigkeit war, die er selbst nie ganz beherrscht hatte.
:24. Nóra fragte, ob Ádám vorhabe, auf das Gymnasium im ersten Bezirk zu wechseln, wo die Aufnahmeprüfungen für begabte Schüler im nächsten Frühjahr stattfänden.
:25. Ádám azt mondta, az anyja ezt akarja, az apja elvontnak tartja a gondolatot, ő maga pedig úgy érzi, hogy a döntés már megszületett anélkül, hogy ő hozta volna meg. - Ádám sagte, seine Mutter wolle das, sein Vater finde den Gedanken abstrakt, und er selbst habe das Gefühl, dass die Entscheidung bereits gefallen sei, ohne dass er sie getroffen habe.
:26. Nóra nickte, als wäre das eine Erfahrung, die keine weiteren Kommentare erforderte.
:27. Das Gespräch glitt von der Schule zu Musik, von Musik zu einem Film, den beide gesehen und unterschiedlich gelesen hatten, und diese Divergenz erzeugte keine Spannung, sondern ein produktives Reiben, das beide dazu brachte, Positionen zu formulieren, die sie vorher nicht so klar gedacht hatten.
:28. Als das Licht kippte und der Park seinen Abendcharakter annahm – weniger Kinder, mehr Spaziergänger mit der ruhigen Entschlossenheit von Menschen, die einen Tag hinter sich bringen –, standen sie fast gleichzeitig auf.
:29. Nóra zog Betyár an die kurze Leine, der das ohne Protest akzeptierte.
:30. Zsivány saß bereits neben Ádám und sah ihn an mit dem Ausdruck eines Hundes, der die Heimkehr nicht einfordert, aber unmissverständlich ankündigt.
:31. Sie trennten sich an der Kreuzung zur Rákóczi út, und Ádám stellte fest, dass er nicht wusste, ob er Nóra als Freundin bezeichnen würde, was weniger eine Frage der Zuneigung war als eine terminologische Unsicherheit, die ihn mehr verriet als er beabsichtigte.
:32. Auf dem Heimweg durch die Király utca kaufte er beim kleinen Lebensmittelladen an der Ecke einen Joghurt, nicht weil er Hunger hatte, sondern um die Bewegung zu verlängern, die das Nachdenken erleichterte.
:33. Zsivány lief an seiner linken Seite, ohne Leine, was streng genommen verboten war und was in dieser Gasse seit Jahren niemanden zu stören schien.
:34. Das Haus war warm und roch nach dem Gulyás, den Ádáms Mutter Enikő jeden ersten Mittwoch im Monat kochte, einer Regelmäßigkeit, die weniger Ritual war als Behauptung von Struktur gegen die Unordnung des Alltags.
:35. Gábor saß am Küchentisch und zeichnete etwas in sein Notizbuch, wahrscheinlich ein Fassadendetail, das er tagsüber an der Dóm bemerkt und noch nicht eingeordnet hatte.
:36. Ádám felakasztotta a hátizsákját és a kabátját, majd leült anélkül, hogy félbeszakította volna az apját. - Ádám hängte Rucksack und Jacke auf und setzte sich, ohne den Vater zu unterbrechen.
:37. Enikő stellte ihm einen Teller hin mit der schweigsamen Effizienz von jemandem, der weiß, dass Fürsorge keine Worte braucht.
:38. Sie aßen zu dritt mit dem angenehmen Schweigen einer Familie, die sich genug kennt, um Stille nicht füllen zu müssen.
:39. Zsivány lag unter dem Heizkörper und atmete tief und regelmäßig, als hätte er den Abend bereits abgehakt.
:40. Ádám még egyszer a tanárnője ítéletére gondolt, és elhatározta, hogy nem védekezően reagál rá, hanem a következő fogalmazást úgy írja meg, hogy a stiláris ambíció és a történelmi tartalom ne kizárják, hanem feltételezzék egymást. - Ádám dachte noch einmal an das Urteil seiner Lehrerin und beschloss, nicht defensiv darauf zu reagieren, sondern den nächsten Aufsatz so zu schreiben, dass stilistische Ambition und historische Substanz einander nicht ausschlossen, sondern bedingten.
:41. Es war ein bescheidener Entschluss, aber er war echt, und das reichte für den Moment.
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:A balatonföldvári ház Bence történeteiben évek óta a lehetőségek valamiféle mitologikus helyeként létezett, és a valóság – Kádár-kori fűrészporos tapéta, túl kevés munkafelületű konyha, kerti székek, amelyekre csak bizonyos elszántsággal lehetett leülni – semmit sem vont le ebből a mitológiából, mert a nosztalgia köztudottan immunis a szemmel látható tényekre.
:1. Réka tette be az időpontot a csoportba, mert tudta, hogy Bence soha nem tenné meg, Ádám elvből nem kezdeményez időpontokat, Nóra pedig hónapok óta csak hangüzenetekkel válaszolt, amelyek úgy hangzottak, mintha közben valami mást is csinálna – amit többnyire tényleg csinált.
:2. Mindenki gyorsan igent mondott, azzal a reflexszerű készséggel, amely kevésbé lelkesedést fejez ki, mint azt a kollektív képtelenséget, hogy nemet mondjanak valamire, amit tulajdonképpen kívánnak, de amiről nem biztosak, hogy még valóban akarják-e, vagy csak az emlékét.
:3. Bence érkezett elsőként, a házigazda magától értetődőségével tájékozódott, aki valójában nem is volt házigazda, és kiválasztotta a legjobb szobát annak az embernek az elfogulatlanságával, akinek eszébe sem jutna, hogy ez olyan döntés lehet, amely másokat is érint.
:4. A többiek érkezése abban a sajátos hangnemben zajlott, amely akkor alakul ki, amikor emberek, akik valaha jól ismerték egymást, hosszabb idő után újra találkoznak: túl hangos az igazi nyugalomhoz, túl bizalmas az igazi izgatottsághoz, egy középregiszter, amely folytonosságot állít, miközben ugyanakkor előfeltételezi is azt.
:5. A bennfentes vicc jött, ahogy mindig jött, és betöltötte jelzőfunkcióját – még ugyanazok vagyunk, emlékszünk, összetartozunk –, de a jel ezúttal olyan késéssel érkezett meg, amely elég kicsi volt ahhoz, hogy figyelmen kívül hagyják, és elég nagy ahhoz, hogy megmaradjon bennük.
:6. A teraszon, kilátással egy tóra, amely az alkonyatban a víz puszta fogalmává redukálódott, a beszélgetések azoknak a társalgásoknak a sima felszínével futottak, amelyeket minden résztvevő aktívan mozgásban tart, mert az alternatíva – az a csend, amely akkor keletkezik, amikor abbahagyják az erőlködést – túl sokat árulna el a dolgok állapotáról.
:7. A szünetek mégis jöttek, először rövid lélegzetvételekként a beszélgetésben, aztán hosszabb szakaszokként, amelyekben az ember a vizet nézte, vagy a borospoharat vizsgálta, vagy nem vette elő a telefonját, mert tudta, hogy nem veszi elő, és ez az önfegyelem volt az egyetlen dolog, amely fölött abban a pillanatban valóban kontrollja volt.
:8. Vacsoránál Réka főzött, nem azért, mert szeretett főzni, hanem mert a főzés a jelenlét olyan formája, amely nem igényel magyarázatot, és mert egy konyhában mindig van mit csinálni, ha az asztalnál zajló beszélgetés olyan irányokba sodródik, amelyekbe az ember nem akar követni.
:9. Bence azzal az emberrel az energiájával hozta fel a horvátországi témát, aki meg van győződve arról, hogy a lelkesedés ragályos, és nem akarja tudomásul venni, hogy a ragály fogékonyságot feltételez, amelyet ő már nem ellenőrzött.
:10. Rijekáról beszélt, az akkori nyaralóházról, tengeri estékről rossz borral és jó beszélgetésekkel, és a hangjában annyira leplezetlen volt a vágyakozás ezután az idő után, hogy már majdnem kellemetlen volt hallgatni, nem azért, mert a vágy hamis volt, hanem mert igényt tartalmazott, amelyet a többiek nem tudtak teljesíteni, és amelyet Bence nem fogalmazott meg, mert maga sem ismerte fel.
:11. Ádám ellenvetése pontos és tárgyilagos volt, és éppen ezért az ellenvetés teljes súlyát hordozta, anélkül az enyhítés nélkül, amelyet az érzelmesség néha nyújt – megnevezte az anyagi helyzetét anélkül, hogy elmagyarázta volna, ami okosabb volt és sértőbb, mert nem hagyott teret annak a beszélgetésnek, amely alatta húzódott.
:12. Réka ügyvédi hatékonysággal vonta ki magát, amikor a bizonytalanságot használta válaszként, olyan technikát, amely tárgyalásokon működik, barátságokban pedig azt hagyja maga után, amit maga után hagy.
:13. Bence, aki érezte, hogy kicsúszik a kezéből a beszélgetés fölötti kontroll, abba az üzemmódba váltott, amelyet mindannyian ismertek nála, és amelyet senki sem szeretett: olyan módon lett laza, amely lazaságot utánzott anélkül, hogy érezte volna, spontaneitásról, könnyedségről és az életről beszélt, amelyet élni kell, és minél meggyőzőbbnek hangzott, annál világosabb lett, hogy saját magát akarja meggyőzni.
:14. Ádám válasza a spontaneitásról mint privilégiumról nem támadás volt, mégis annak érkezett meg, és az utána következő csendnek olyan sajátos sűrűsége volt, amely akkor keletkezik, amikor valami igazat mondtak ki, ami ettől még semmit sem tesz jobbá.
:15. Nóra mindezt olyan figyelemmel figyelte, amelyet kifelé hallgatásnak álcázott, és amit figyelt, nemcsak a vita volt, hanem a csoport geometriája – hogyan foglalja el mindenki a helyét, hogyan aktiválódnak a régi minták reflexként, hogyan játszik ő maga órák óta egy olyan figurát, amely fiatalabb, kevésbé kritikus és alkalmazkodóbb, egy figurát, amely régen nem volt figura, mert közte és e szerep között egykor nem létezett távolság.
:16. Felállt, mondott valamit a friss levegőről, és senki sem tartotta vissza, amit helyesnek talált, mert mindenkinek szüksége volt egy szünetre, ő mégis regisztrálta.
:17. Odakint hideg volt, a magyar ősz száraz, tiszta hidegével, amely nem kínál vigaszt, de kompromisszumokat sem ismer.
:18. Az ablakon át látta Bencét és Rékát, akik közben halkan beszéltek egymással, fejüket kissé egymás felé fordítva, és ez a kép – két ember egy fényből álló négyszögben, egy olyan éjszaka háttere előtt, amelyet ők nem láttak – olyan gondtalanságot hordozott, amely előző este nem volt jelen, amikor mindenki figyelte őket.
:19. Felismerte, amit látott: embereket, akik azért lazulnak el, mert senki sem figyeli őket, és az ebből következő felismerés nem volt keserű, inkább tárgyilagos, egy diagnózis hűvös minőségével – hogy a csoport mint olyan olyan társadalmi konstrukció, amely energiát fogyaszt, míg az azt alkotó kétfős kapcsolatok valami mások, talán valódibbak, vagy legalábbis kevésbé mesterkéltek.
:20. Azon tűnődött, akar-e odatartozni, és hogy maga az akarás-e már a probléma.
:21. Addig állt ott, amíg a hideg erősebb nem lett a kérdésnél.
:22. Az éjszaka esemény nélkül telt el, ami saját állításformáinak egyike volt.
:23. Reggelinél a csoportban az a sajátos megkönnyebbülés volt jelen, amely túléltté vált feszültségek után keletkezik, nem azért, mert bármi megoldódott volna, hanem mert az idő továbbment, és az idő továbbmenése mindig kis feloldozásként hat.
:24. Réka zsemlét hozott, Bence kávét főzött, Ádám a telefonjával ült ott, majd letette, amikor észrevette, hogy figyelik, egy mozdulat, amely senkit sem tévesztett meg, és mindenkit elégedetté tett.
:25. A csomagolás koordinálatlanul kezdődött és koordináltan ért véget, mert az indulásoknak saját logisztikájuk van, amely összehozza azokat az embereket, akik az imént még távol voltak egymástól.
:26. A ház előtt megtörténtek az ölelések, és nem voltak megjátszottak, amit fontos rögzíteni: a szeretet valódi volt, a történet valódi volt, a sajnálat valódi volt, és mégis, vagy éppen ezért, valódi volt a rés is, az a rés, amely aközött húzódott, amik ezek az emberek egykor egymásnak voltak, és amik most még lehettek egymásnak; egy rés, amelyet egyetlen hétvége sem zár be, és amelynek megnevezéséhez a búcsú pillanatában senkiben sem volt meg sem a bátorság, sem a kegyetlenség.
:27. Bence még Nóra után kiáltott, amikor az már az autónál állt: „Legközelebb hosszabb ideig maradunk!”
:28. Nóra megfordult és mosolygott, és a mosoly valódi volt, és a válasz valódi volt, és mindketten tudták, hogy a mögötte álló ígéret azoknak a szándékoknak a kategóriájába tartozik, amelyek jó szándékúak és következmény nélküliek maradnak, nem rosszindulatból, hanem mert az élet olyan irányokba húz, amelyek erősebbek a jó szándéknál.
:29. Az M7-esen Pécs felé Nóra a teraszon álló billegő székekre gondolt, és arra, hogy senki sem említette őket, mert az ember elfogadja a billegő székeket, ha elég sokáig ül rajtuk – és hogy talán ez volt a legpontosabb képe annak, ami ez a hétvége volt: nem kudarc, nem siker, hanem egyszerűen igaz.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A balatonföldvári ház Bence történeteiben évek óta a lehetőségek valamiféle mitologikus helyeként létezett, és a valóság – Kádár-kori fűrészporos tapéta, túl kevés munkafelületű konyha, kerti székek, amelyekre csak bizonyos elszántsággal lehetett leülni – semmit sem vont le ebből a mitológiából, mert a nosztalgia köztudottan immunis a szemmel látható tényekre. - Das Haus in Balatonföldvár existierte in Bences Erzählungen seit Jahren als eine Art mythologischer Ort der Möglichkeiten, und die Realität – Raufasertapete aus der Ära Kádár, eine Küche mit zu wenig Arbeitsfläche, Gartenstühle, die man mit einer gewissen Entschlossenheit besitzen musste, um sich auf sie zu setzen – tat dieser Mythologie keinen Abbruch, weil Nostalgie bekanntlich immun ist gegen Augenschein.
:1. Réka tette be az időpontot a csoportba, mert tudta, hogy Bence soha nem tenné meg, Ádám elvből nem kezdeményez időpontokat, Nóra pedig hónapok óta csak hangüzenetekkel válaszolt, amelyek úgy hangzottak, mintha közben valami mást is csinálna – amit többnyire tényleg csinált. - Réka hatte den Termin in die Gruppe gestellt, weil sie wusste, dass Bence es nie täte und Ádám grundsätzlich keine Termine initiierte und Nóra seit Monaten auf Nachrichten nur noch mit Sprachnachrichten antwortete, die klangen, als würde sie gleichzeitig etwas anderes tun – was sie meistens tat.
:2. Mindenki gyorsan igent mondott, azzal a reflexszerű készséggel, amely kevésbé lelkesedést fejez ki, mint azt a kollektív képtelenséget, hogy nemet mondjanak valamire, amit tulajdonképpen kívánnak, de amiről nem biztosak, hogy még valóban akarják-e, vagy csak az emlékét. - Alle hatten schnell zugesagt, mit jener reflexhaften Bereitschaft, die weniger Begeisterung ausdrückt als die kollektive Unfähigkeit, Nein zu sagen zu etwas, das man sich eigentlich wünscht, von dem man aber nicht sicher ist, ob man es noch wirklich will oder nur die Erinnerung daran.
:3. Bence érkezett elsőként, a házigazda magától értetődőségével tájékozódott, aki valójában nem is volt házigazda, és kiválasztotta a legjobb szobát annak az embernek az elfogulatlanságával, akinek eszébe sem jutna, hogy ez olyan döntés lehet, amely másokat is érint. - Bence traf als Erster ein, orientierte sich mit der Selbstverständlichkeit des Gastgebers, der er nicht war, und wählte das beste Zimmer mit der Unbefangenheit von jemandem, dem es nie in den Sinn käme, dass das eine Entscheidung sein könnte, die andere betrifft.
:4. A többiek érkezése abban a sajátos hangnemben zajlott, amely akkor alakul ki, amikor emberek, akik valaha jól ismerték egymást, hosszabb idő után újra találkoznak: túl hangos az igazi nyugalomhoz, túl bizalmas az igazi izgatottsághoz, egy középregiszter, amely folytonosságot állít, miközben ugyanakkor előfeltételezi is azt. - Die Ankunft der anderen verlief in jener eigentümlichen Tonlage, die sich einstellt, wenn Menschen, die sich gut kannten, sich nach längerer Zeit wiedersehen: zu laut für echte Gelassenheit, zu vertraut für echte Aufregung, ein Mittelton, der Kontinuität behauptet, während er sie gleichzeitig voraussetzt.
:5. A bennfentes vicc jött, ahogy mindig jött, és betöltötte jelzőfunkcióját – még ugyanazok vagyunk, emlékszünk, összetartozunk –, de a jel ezúttal olyan késéssel érkezett meg, amely elég kicsi volt ahhoz, hogy figyelmen kívül hagyják, és elég nagy ahhoz, hogy megmaradjon bennük. - Der Insider-Witz kam, wie er immer kam, und erfüllte seine Funktion als Signal – wir sind noch dieselben, wir erinnern uns, wir gehören zusammen –, aber das Signal kam diesmal mit einer Verzögerung an, die klein genug war, um ignoriert zu werden, und groß genug, um registriert zu bleiben.
:6. A teraszon, kilátással egy tóra, amely az alkonyatban a víz puszta fogalmává redukálódott, a beszélgetések azoknak a társalgásoknak a sima felszínével futottak, amelyeket minden résztvevő aktívan mozgásban tart, mert az alternatíva – az a csend, amely akkor keletkezik, amikor abbahagyják az erőlködést – túl sokat árulna el a dolgok állapotáról. - Auf der Terrasse, mit Blick auf einen See, der sich in der Abenddämmerung zu einem bloßen Konzept von Wasser reduzierte, liefen die Gespräche mit der geschmeidigen Oberfläche von Unterhaltungen, die von allen Beteiligten aktiv am Laufen gehalten werden, weil die Alternative – das Schweigen, das entsteht, wenn man aufhört, sich anzustrengen – zu viel über den Zustand der Dinge verraten würde.
:7. A szünetek mégis jöttek, először rövid lélegzetvételekként a beszélgetésben, aztán hosszabb szakaszokként, amelyekben az ember a vizet nézte, vagy a borospoharat vizsgálta, vagy nem vette elő a telefonját, mert tudta, hogy nem veszi elő, és ez az önfegyelem volt az egyetlen dolog, amely fölött abban a pillanatban valóban kontrollja volt. - Die Pausen kamen trotzdem, erst als kurze Atemzüge im Gespräch, dann als längere Strecken, in denen man aufs Wasser schaute oder das Weinglas betrachtete oder sein Handy nicht herauszog, weil man wusste, dass man es nicht herauszieht, und diese Selbstdisziplin das Einzige war, worüber man in diesem Moment wirklich Kontrolle hatte.
:8. Vacsoránál Réka főzött, nem azért, mert szeretett főzni, hanem mert a főzés a jelenlét olyan formája, amely nem igényel magyarázatot, és mert egy konyhában mindig van mit csinálni, ha az asztalnál zajló beszélgetés olyan irányokba sodródik, amelyekbe az ember nem akar követni. - Beim Abendessen kochte Réka, nicht weil sie kochen mochte, sondern weil Kochen eine Form von Anwesenheit ist, die keine Erklärung erfordert, und weil es in einer Küche immer etwas zu tun gibt, wenn das Gespräch am Tisch in Richtungen driftet, in die man nicht folgen möchte.
:9. Bence azzal az emberrel az energiájával hozta fel a horvátországi témát, aki meg van győződve arról, hogy a lelkesedés ragályos, és nem akarja tudomásul venni, hogy a ragály fogékonyságot feltételez, amelyet ő már nem ellenőrzött. - Bence brachte das Kroatien-Thema mit der Energie eines Menschen auf, der überzeugt ist, dass Begeisterung ansteckend ist und der nicht wahrhaben will, dass Ansteckung Empfänglichkeit voraussetzt, die er nicht mehr überprüft hatte.
:10. Rijekáról beszélt, az akkori nyaralóházról, tengeri estékről rossz borral és jó beszélgetésekkel, és a hangjában annyira leplezetlen volt a vágyakozás ezután az idő után, hogy már majdnem kellemetlen volt hallgatni, nem azért, mert a vágy hamis volt, hanem mert igényt tartalmazott, amelyet a többiek nem tudtak teljesíteni, és amelyet Bence nem fogalmazott meg, mert maga sem ismerte fel. - Er sprach über Rijeka, über das Ferienhaus damals, über Abende am Meer mit schlechtem Wein und guten Gesprächen, und in seiner Stimme war die Sehnsucht nach dieser Zeit so unverhüllt, dass es beinahe unangenehm war zuzuhören, nicht weil die Sehnsucht falsch war, sondern weil sie einen Anspruch enthielt, den die anderen nicht erfüllen konnten und den Bence nicht formulierte, weil er ihn selbst nicht erkannte.
:11. Ádám ellenvetése pontos és tárgyilagos volt, és éppen ezért az ellenvetés teljes súlyát hordozta, anélkül az enyhítés nélkül, amelyet az érzelmesség néha nyújt – megnevezte az anyagi helyzetét anélkül, hogy elmagyarázta volna, ami okosabb volt és sértőbb, mert nem hagyott teret annak a beszélgetésnek, amely alatta húzódott. - Ádáms Einwand war präzise und sachlich und trug deswegen das volle Gewicht des Einwands, ohne die Abschwächung, die Emotionalität manchmal bietet – er nannte seine finanzielle Situation, ohne sie zu erklären, was klüger war und verletzender, weil es keinen Raum ließ für das Gespräch, das darunter lag.
:12. Réka ügyvédi hatékonysággal vonta ki magát, amikor a bizonytalanságot használta válaszként, olyan technikát, amely tárgyalásokon működik, barátságokban pedig azt hagyja maga után, amit maga után hagy. - Réka entzog sich mit anwaltlicher Effizienz, indem sie Ungewissheit als Antwort einsetzte, eine Technik, die in Verhandlungen funktioniert und in Freundschaften hinterlässt, was sie hinterlässt.
:13. Bence, aki érezte, hogy kicsúszik a kezéből a beszélgetés fölötti kontroll, abba az üzemmódba váltott, amelyet mindannyian ismertek nála, és amelyet senki sem szeretett: olyan módon lett laza, amely lazaságot utánzott anélkül, hogy érezte volna, spontaneitásról, könnyedségről és az életről beszélt, amelyet élni kell, és minél meggyőzőbbnek hangzott, annál világosabb lett, hogy saját magát akarja meggyőzni. - Bence, der spürte, dass ihm die Kontrolle über das Gespräch entglitt, wechselte in jenen Modus, den alle an ihm kannten und den niemand mochte: er wurde locker auf eine Art, die Lockerheit imitierte, ohne sie zu empfinden, redete über Spontaneität und Leichtigkeit und das Leben, das man leben solle, und je überzeugter er klang, desto deutlicher wurde, dass er sich selbst überzeugen wollte.
:14. Ádám válasza a spontaneitásról mint privilégiumról nem támadás volt, mégis annak érkezett meg, és az utána következő csendnek olyan sajátos sűrűsége volt, amely akkor keletkezik, amikor valami igazat mondtak ki, ami ettől még semmit sem tesz jobbá. - Ádáms Replik über Spontaneität als Privileg war kein Angriff, aber sie landete als einer, und das Schweigen danach hatte jene eigentümliche Dichte, die entsteht, wenn etwas Wahres gesagt wurde, das trotzdem nichts besser macht.
:15. Nóra mindezt olyan figyelemmel figyelte, amelyet kifelé hallgatásnak álcázott, és amit figyelt, nemcsak a vita volt, hanem a csoport geometriája – hogyan foglalja el mindenki a helyét, hogyan aktiválódnak a régi minták reflexként, hogyan játszik ő maga órák óta egy olyan figurát, amely fiatalabb, kevésbé kritikus és alkalmazkodóbb, egy figurát, amely régen nem volt figura, mert közte és e szerep között egykor nem létezett távolság. - Nóra beobachtete das alles mit einer Aufmerksamkeit, die sie nach außen hin als Zuhören tarnte, und was sie beobachtete, war nicht nur der Streit, sondern die Geometrie der Gruppe – wie jeder seinen Platz einnahm, wie die alten Muster aktiviert wurden wie Reflexe, wie sie selbst seit Stunden eine Figur spielte, die jünger war und unkritischer und gefälliger, eine Figur, die früher keine Figur gewesen war, weil der Abstand zwischen ihr und dieser Rolle einmal nicht existiert hatte.
:16. Felállt, mondott valamit a friss levegőről, és senki sem tartotta vissza, amit helyesnek talált, mert mindenkinek szüksége volt egy szünetre, ő mégis regisztrálta. - Sie stand auf, sagte etwas über frische Luft, und niemand hielt sie auf, was sie richtig fanden, weil alle eine Pause brauchten, und was sie trotzdem registrierte.
:17. Odakint hideg volt, a magyar ősz száraz, tiszta hidegével, amely nem kínál vigaszt, de kompromisszumokat sem ismer. - Draußen war es kalt mit dem trockenen, klaren Kälte des ungarischen Herbstes, die keinen Trost anbietet, aber auch keine Kompromisse kennt.
:18. Az ablakon át látta Bencét és Rékát, akik közben halkan beszéltek egymással, fejüket kissé egymás felé fordítva, és ez a kép – két ember egy fényből álló négyszögben, egy olyan éjszaka háttere előtt, amelyet ők nem láttak – olyan gondtalanságot hordozott, amely előző este nem volt jelen, amikor mindenki figyelte őket. - Durch das Fenster sah sie Bence und Réka, die inzwischen leise miteinander redeten, die Köpfe ein wenig einander zugewandt, und dieses Bild – zwei Menschen in einem Lichtrechteck, vor dem Hintergrund einer Nacht, die sie nicht sah – hatte eine Unbekümmertheit, die am Abend zuvor nicht da gewesen war, als alle zugeschaut hatten.
:19. Felismerte, amit látott: embereket, akik azért lazulnak el, mert senki sem figyeli őket, és az ebből következő felismerés nem volt keserű, inkább tárgyilagos, egy diagnózis hűvös minőségével – hogy a csoport mint olyan olyan társadalmi konstrukció, amely energiát fogyaszt, míg az azt alkotó kétfős kapcsolatok valami mások, talán valódibbak, vagy legalábbis kevésbé mesterkéltek. - Sie erkannte, was sie sah: Menschen, die sich entspannen, weil niemand zuschaut, und die Erkenntnis, die daraus folgte, war nicht bitter, eher sachlich, mit der kühlen Qualität einer Diagnose – dass die Gruppe als solche eine soziale Konstruktion war, die Energie verbrauchte, während die Zweierbeziehungen, die sie bildeten, etwas anderes waren, etwas Echteres vielleicht, oder zumindest Ungekünstelteres.
:20. Azon tűnődött, akar-e odatartozni, és hogy maga az akarás-e már a probléma. - Sie fragte sich, ob sie dazugehören wollte und ob das Wollen selbst schon das Problem war.
:21. Addig állt ott, amíg a hideg erősebb nem lett a kérdésnél. - Sie blieb stehen, bis die Kälte stärker wurde als die Frage.
:22. Az éjszaka esemény nélkül telt el, ami saját állításformáinak egyike volt. - Die Nacht verlief ohne Vorkommnis, was eine seiner eigenen Formen von Aussage war.
:23. Reggelinél a csoportban az a sajátos megkönnyebbülés volt jelen, amely túléltté vált feszültségek után keletkezik, nem azért, mert bármi megoldódott volna, hanem mert az idő továbbment, és az idő továbbmenése mindig kis feloldozásként hat. - Beim Frühstück hatte die Gruppe jene eigentümliche Erleichterung, die nach überstandenen Spannungen entsteht, nicht weil etwas gelöst worden wäre, sondern weil die Zeit weitergegangen war und das Weitergehen der Zeit immer wie eine kleine Absolution wirkt.
:24. Réka zsemlét hozott, Bence kávét főzött, Ádám a telefonjával ült ott, majd letette, amikor észrevette, hogy figyelik, egy mozdulat, amely senkit sem tévesztett meg, és mindenkit elégedetté tett. - Réka hatte Brötchen mitgebracht, Bence machte Kaffee, Ádám saß mit dem Handy da und legte es weg, als er bemerkte, dass er beobachtet wurde, eine Geste, die niemanden täuschte und alle zufriedenstellte.
:25. A csomagolás koordinálatlanul kezdődött és koordináltan ért véget, mert az indulásoknak saját logisztikájuk van, amely összehozza azokat az embereket, akik az imént még távol voltak egymástól. - Das Packen begann unkoordiniert und endete koordiniert, weil Abreisen eine eigene Logistik haben, die Menschen zusammenbringt, die gerade noch auseinander waren.
:26. A ház előtt megtörténtek az ölelések, és nem voltak megjátszottak, amit fontos rögzíteni: a szeretet valódi volt, a történet valódi volt, a sajnálat valódi volt, és mégis, vagy éppen ezért, valódi volt a rés is, az a rés, amely aközött húzódott, amik ezek az emberek egykor egymásnak voltak, és amik most még lehettek egymásnak; egy rés, amelyet egyetlen hétvége sem zár be, és amelynek megnevezéséhez a búcsú pillanatában senkiben sem volt meg sem a bátorság, sem a kegyetlenség. - Vor dem Haus fanden die Umarmungen statt, und sie waren nicht gespielt, was wichtig ist festzuhalten: die Zuneigung war real, die Geschichte war real, das Bedauern war real, und trotzdem oder gerade deswegen war die Lücke real, jene Lücke zwischen dem, was diese Menschen füreinander gewesen waren, und dem, was sie jetzt noch sein konnten, eine Lücke, die kein Wochenende schließt und die zu benennen im Moment der Verabschiedung niemand den Mut oder die Grausamkeit aufbrachte.
:27. Bence még Nóra után kiáltott, amikor az már az autónál állt: „Legközelebb hosszabb ideig maradunk!” - Bence rief Nóra noch nach, als sie bereits beim Auto stand: „Beim nächsten Mal bleiben wir länger!"
:28. Nóra megfordult és mosolygott, és a mosoly valódi volt, és a válasz valódi volt, és mindketten tudták, hogy a mögötte álló ígéret azoknak a szándékoknak a kategóriájába tartozik, amelyek jó szándékúak és következmény nélküliek maradnak, nem rosszindulatból, hanem mert az élet olyan irányokba húz, amelyek erősebbek a jó szándéknál. - Sie drehte sich um und lächelte, und das Lächeln war echt, und die Antwort war echt, und beide wussten, dass das Versprechen dahinter in jener Kategorie von Absichten lebte, die gut gemeint sind und folgenlos bleiben, nicht aus Böswilligkeit, sondern weil das Leben in Richtungen zieht, die stärker sind als gute Absichten.
:29. Az M7-esen Pécs felé Nóra a teraszon álló billegő székekre gondolt, és arra, hogy senki sem említette őket, mert az ember elfogadja a billegő székeket, ha elég sokáig ül rajtuk – és hogy talán ez volt a legpontosabb képe annak, ami ez a hétvége volt: nem kudarc, nem siker, hanem egyszerűen igaz. - Auf der M7 Richtung Pécs dachte Nóra an die wackelnden Stühle auf der Terrasse und daran, dass niemand sie erwähnt hatte, weil man wackelnde Stühle akzeptiert, wenn man lange genug sitzt – und dass das vielleicht das präziseste Bild für das war, was dieses Wochenende gewesen war: nicht gescheitert, nicht gelungen, sondern einfach wahr.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Haus in Balatonföldvár existierte in Bences Erzählungen seit Jahren als eine Art mythologischer Ort der Möglichkeiten, und die Realität – Raufasertapete aus der Ära Kádár, eine Küche mit zu wenig Arbeitsfläche, Gartenstühle, die man mit einer gewissen Entschlossenheit besitzen musste, um sich auf sie zu setzen – tat dieser Mythologie keinen Abbruch, weil Nostalgie bekanntlich immun ist gegen Augenschein.
:1. Réka hatte den Termin in die Gruppe gestellt, weil sie wusste, dass Bence es nie täte und Ádám grundsätzlich keine Termine initiierte und Nóra seit Monaten auf Nachrichten nur noch mit Sprachnachrichten antwortete, die klangen, als würde sie gleichzeitig etwas anderes tun – was sie meistens tat.
:2. Alle hatten schnell zugesagt, mit jener reflexhaften Bereitschaft, die weniger Begeisterung ausdrückt als die kollektive Unfähigkeit, Nein zu sagen zu etwas, das man sich eigentlich wünscht, von dem man aber nicht sicher ist, ob man es noch wirklich will oder nur die Erinnerung daran.
:3. Bence traf als Erster ein, orientierte sich mit der Selbstverständlichkeit des Gastgebers, der er nicht war, und wählte das beste Zimmer mit der Unbefangenheit von jemandem, dem es nie in den Sinn käme, dass das eine Entscheidung sein könnte, die andere betrifft.
:4. Die Ankunft der anderen verlief in jener eigentümlichen Tonlage, die sich einstellt, wenn Menschen, die sich gut kannten, sich nach längerer Zeit wiedersehen: zu laut für echte Gelassenheit, zu vertraut für echte Aufregung, ein Mittelton, der Kontinuität behauptet, während er sie gleichzeitig voraussetzt.
:5. Der Insider-Witz kam, wie er immer kam, und erfüllte seine Funktion als Signal – wir sind noch dieselben, wir erinnern uns, wir gehören zusammen –, aber das Signal kam diesmal mit einer Verzögerung an, die klein genug war, um ignoriert zu werden, und groß genug, um registriert zu bleiben.
:6. Auf der Terrasse, mit Blick auf einen See, der sich in der Abenddämmerung zu einem bloßen Konzept von Wasser reduzierte, liefen die Gespräche mit der geschmeidigen Oberfläche von Unterhaltungen, die von allen Beteiligten aktiv am Laufen gehalten werden, weil die Alternative – das Schweigen, das entsteht, wenn man aufhört, sich anzustrengen – zu viel über den Zustand der Dinge verraten würde.
:7. Die Pausen kamen trotzdem, erst als kurze Atemzüge im Gespräch, dann als längere Strecken, in denen man aufs Wasser schaute oder das Weinglas betrachtete oder sein Handy nicht herauszog, weil man wusste, dass man es nicht herauszieht, und diese Selbstdisziplin das Einzige war, worüber man in diesem Moment wirklich Kontrolle hatte.
:8. Beim Abendessen kochte Réka, nicht weil sie kochen mochte, sondern weil Kochen eine Form von Anwesenheit ist, die keine Erklärung erfordert, und weil es in einer Küche immer etwas zu tun gibt, wenn das Gespräch am Tisch in Richtungen driftet, in die man nicht folgen möchte.
:9. Bence brachte das Kroatien-Thema mit der Energie eines Menschen auf, der überzeugt ist, dass Begeisterung ansteckend ist und der nicht wahrhaben will, dass Ansteckung Empfänglichkeit voraussetzt, die er nicht mehr überprüft hatte.
:10. Er sprach über Rijeka, über das Ferienhaus damals, über Abende am Meer mit schlechtem Wein und guten Gesprächen, und in seiner Stimme war die Sehnsucht nach dieser Zeit so unverhüllt, dass es beinahe unangenehm war zuzuhören, nicht weil die Sehnsucht falsch war, sondern weil sie einen Anspruch enthielt, den die anderen nicht erfüllen konnten und den Bence nicht formulierte, weil er ihn selbst nicht erkannte.
:11. Ádám ellenvetése pontos és tárgyilagos volt, és éppen ezért az ellenvetés teljes súlyát hordozta, anélkül az enyhítés nélkül, amelyet az érzelmesség néha nyújt – megnevezte az anyagi helyzetét anélkül, hogy elmagyarázta volna, ami okosabb volt és sértőbb, mert nem hagyott teret annak a beszélgetésnek, amely alatta húzódott. - Ádáms Einwand war präzise und sachlich und trug deswegen das volle Gewicht des Einwands, ohne die Abschwächung, die Emotionalität manchmal bietet – er nannte seine finanzielle Situation, ohne sie zu erklären, was klüger war und verletzender, weil es keinen Raum ließ für das Gespräch, das darunter lag.
:12. Réka entzog sich mit anwaltlicher Effizienz, indem sie Ungewissheit als Antwort einsetzte, eine Technik, die in Verhandlungen funktioniert und in Freundschaften hinterlässt, was sie hinterlässt.
:13. Bence, der spürte, dass ihm die Kontrolle über das Gespräch entglitt, wechselte in jenen Modus, den alle an ihm kannten und den niemand mochte: er wurde locker auf eine Art, die Lockerheit imitierte, ohne sie zu empfinden, redete über Spontaneität und Leichtigkeit und das Leben, das man leben solle, und je überzeugter er klang, desto deutlicher wurde, dass er sich selbst überzeugen wollte.
:14. Ádám válasza a spontaneitásról mint privilégiumról nem támadás volt, mégis annak érkezett meg, és az utána következő csendnek olyan sajátos sűrűsége volt, amely akkor keletkezik, amikor valami igazat mondtak ki, ami ettől még semmit sem tesz jobbá. - Ádáms Replik über Spontaneität als Privileg war kein Angriff, aber sie landete als einer, und das Schweigen danach hatte jene eigentümliche Dichte, die entsteht, wenn etwas Wahres gesagt wurde, das trotzdem nichts besser macht.
:15. Nóra beobachtete das alles mit einer Aufmerksamkeit, die sie nach außen hin als Zuhören tarnte, und was sie beobachtete, war nicht nur der Streit, sondern die Geometrie der Gruppe – wie jeder seinen Platz einnahm, wie die alten Muster aktiviert wurden wie Reflexe, wie sie selbst seit Stunden eine Figur spielte, die jünger war und unkritischer und gefälliger, eine Figur, die früher keine Figur gewesen war, weil der Abstand zwischen ihr und dieser Rolle einmal nicht existiert hatte.
:16. Sie stand auf, sagte etwas über frische Luft, und niemand hielt sie auf, was sie richtig fanden, weil alle eine Pause brauchten, und was sie trotzdem registrierte.
:17. Draußen war es kalt mit dem trockenen, klaren Kälte des ungarischen Herbstes, die keinen Trost anbietet, aber auch keine Kompromisse kennt.
:18. Durch das Fenster sah sie Bence und Réka, die inzwischen leise miteinander redeten, die Köpfe ein wenig einander zugewandt, und dieses Bild – zwei Menschen in einem Lichtrechteck, vor dem Hintergrund einer Nacht, die sie nicht sah – hatte eine Unbekümmertheit, die am Abend zuvor nicht da gewesen war, als alle zugeschaut hatten.
:19. Sie erkannte, was sie sah: Menschen, die sich entspannen, weil niemand zuschaut, und die Erkenntnis, die daraus folgte, war nicht bitter, eher sachlich, mit der kühlen Qualität einer Diagnose – dass die Gruppe als solche eine soziale Konstruktion war, die Energie verbrauchte, während die Zweierbeziehungen, die sie bildeten, etwas anderes waren, etwas Echteres vielleicht, oder zumindest Ungekünstelteres.
:20. Sie fragte sich, ob sie dazugehören wollte und ob das Wollen selbst schon das Problem war.
:21. Sie blieb stehen, bis die Kälte stärker wurde als die Frage.
:22. Die Nacht verlief ohne Vorkommnis, was eine seiner eigenen Formen von Aussage war.
:23. Beim Frühstück hatte die Gruppe jene eigentümliche Erleichterung, die nach überstandenen Spannungen entsteht, nicht weil etwas gelöst worden wäre, sondern weil die Zeit weitergegangen war und das Weitergehen der Zeit immer wie eine kleine Absolution wirkt.
:24. Réka hatte Brötchen mitgebracht, Bence machte Kaffee, Ádám saß mit dem Handy da und legte es weg, als er bemerkte, dass er beobachtet wurde, eine Geste, die niemanden täuschte und alle zufriedenstellte.
:25. Das Packen begann unkoordiniert und endete koordiniert, weil Abreisen eine eigene Logistik haben, die Menschen zusammenbringt, die gerade noch auseinander waren.
:26. Vor dem Haus fanden die Umarmungen statt, und sie waren nicht gespielt, was wichtig ist festzuhalten: die Zuneigung war real, die Geschichte war real, das Bedauern war real, und trotzdem oder gerade deswegen war die Lücke real, jene Lücke zwischen dem, was diese Menschen füreinander gewesen waren, und dem, was sie jetzt noch sein konnten, eine Lücke, die kein Wochenende schließt und die zu benennen im Moment der Verabschiedung niemand den Mut oder die Grausamkeit aufbrachte.
:27. Bence rief Nóra noch nach, als sie bereits beim Auto stand: „Beim nächsten Mal bleiben wir länger!"
:28. Sie drehte sich um und lächelte, und das Lächeln war echt, und die Antwort war echt, und beide wussten, dass das Versprechen dahinter in jener Kategorie von Absichten lebte, die gut gemeint sind und folgenlos bleiben, nicht aus Böswilligkeit, sondern weil das Leben in Richtungen zieht, die stärker sind als gute Absichten.
:29. Auf der M7 Richtung Pécs dachte Nóra an die wackelnden Stühle auf der Terrasse und daran, dass niemand sie erwähnt hatte, weil man wackelnde Stühle akzeptiert, wenn man lange genug sitzt – und dass das vielleicht das präziseste Bild für das war, was dieses Wochenende gewesen war: nicht gescheitert, nicht gelungen, sondern einfach wahr.
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=== 3 ===
:Elena a Gerbeaud-ban az asztalát azzal a pragmatikus ragaszkodással választotta ki, amelyet az ember olyan helyek iránt fejleszt ki, amelyek nem támasztanak érzelmi igényeket – az oszlop mögötti konnektor, a rövid hajú pincérnő, aki kihozta az italokat és eltűnt, az ablakfront, amely úgy keretezte az utcát, mint egy képernyőt, amelyen mások élete semleges háttérzajként működött, részvételre való felszólítás nélkül.
:1. Három éve dolgozott szabadúszó grafikusként, ami azt jelentette, hogy elég jó volt ahhoz, hogy legyenek megbízásai, és túl kevéssé volt határozott ahhoz, hogy megfelelően megfizessék értük; ez a kombináció a produktív kimerültség állandó állapotában nyilvánult meg, amelyet normalitásként belsővé tett, mert az összehasonlítási állapot már túl messze volt ahhoz, hogy mérceként szolgáljon.
:2. A telefon fél tizenegykor kezdte, és Elena olyan ember megosztott figyelmével olvasta Zsófi üzeneteit, aki egyszerre két feladatot végez, és egyikben sincs egészen jelen; ez a munkának veszteség volt, Zsófinak pedig – bár Elena ezt így nem fogalmazta volna meg – olyan őszinteség, amelyet a barátság nem bírt el.
:3. Zsófi és Márk szakítottak, megint, és Elena jobban ismerte ezt a szakítást, mint a saját utolsóját, mert Zsófi minden egyes ismétlésnél teljesen belerántotta őt, minden réteggel, minden előzménnyel, minden árnyalattal, amelyet egy kapcsolat üledékként összegyűjt, Elena pedig minden alkalommal bólogatva és gépelve hallgatta, anélkül hogy megkérdezte volna, mikor kérdezi meg valaki őt, hogy ő hogy van.
:4. Begépelte azt a választ, amelyet a helyzet megkövetelt, pontosan, melegen és teljesen felcserélhetően az előző alkalmak válaszaival, és ebben a felcserélhetőségben volt valami, amit ezen a reggelen először bizonyos hidegséggel nézett, nem Zsófival, hanem önmagával szemben: azt a kérdést, hogy az olyan gondoskodás, amelynek már nincs saját tartalma, még gondoskodás-e, vagy már valamiféle automata.
:5. A szomszéd asztalnál két nő ült, akiket Elena hatvanöt körülinek becsült, azoknak az embereknek a laza csendjével, akik valamikor maguk mögött hagyták a csend kitöltésének szükségességét, és Elena nem magát a csendet figyelte meg rajtuk, hanem az erőfeszítés hiányát – egyikük sem teljesített semmit a másikért, és mégis, vagy éppen ezért, volt közöttük valami, amit Elena valódi jelenlétként azonosított, a társaság ritka minőségeként, amelyet nem fogyasztanak el.
:6. A kontraszt a saját helyzetével olyan nyilvánvaló volt, hogy egy pillanatra félrenézett, mielőtt megengedte volna magának: hogy évek óta úgy fektetett barátságokba, mint egy számlára, amelyről csak kivesznek, nem a többiek rosszindulatából, hanem mert soha nem jelezte, hogy ez számla, és nem ajándék.
:7. Letette a telefont egy olyan kis döntés elszántságával, amelynek nincs szüksége nézőkre, és három órán át olyan koncentrációval dolgozott, amely megmutatta neki, mennyi kapacitást hagyott általában máshol.
:8. A hétórás találkozót Zsófival nem mondta le, mert a lemondás olyan magyarázatot igényelt volna, amelyet még nem tudott megfogalmazni, és mert egy része tudni akarta, milyen érzés másnak lenni, mint máskor – nem kísérletként, hanem önmagának feltett komoly kérdésként.
:9. Zsófi annak az embernek a kinetikus energiájával érkezett, aki egész nap erre a beszélgetésre készült, leült, beszélni kezdett, Elena pedig hallgatta, de ezúttal nem kapcsolta be a belső fordítót, amely Zsófi szavait automatikusan cselekvési lehetőségekké alakította.
:10. Ehelyett a szerkezetet hallotta, és a szerkezet ugyanaz volt, mint mindig: Zsófi az igazságtalanság középpontjában, a külvilág mint inkoherens szereplő, Elena mint csendes tanú, akinek az a feladata, hogy egyetértéssel megszilárdítsa az elbeszélést.
:11. Amikor Zsófi tanácsot kért, Elena azt mondta, hogy nincs neki, és ahogy ezt mondta – nyugodtan, bocsánatkérés nélkül, a reflexszerű lágyítás nélkül, amelyet máskor használt –, rövid csendet hozott létre, amely minőségileg más volt, mint azok a szünetek, amelyek akkor keletkeznek, amikor valaki gondolkodik.
:12. Ami ezután következett, nem vita volt, hanem a beszélgetés hatalmi geometriájának újrakalibrálása, amelyet Zsófi támadásként olvasott, mert egy olyan rendszer bármilyen megváltozása, amelyből az ember hasznot húz, először támadásnak érződik, még akkor is, ha nem az.
:13. A hidegség vádja annak az érvnek a pontosságával érkezett, amely önmagát cáfolhatatlannak tartja, Elena pedig meghallotta, elfogadta annak, ami volt – fájdalom szemrehányás formájában –, és mégsem mondott ellent, mert megértette, hogy ez az ellentmondás visszavitte volna abba a szerepbe, amelyből éppen ki akart lépni.
:14. Azzal a nyugodt véglegességgel fizetett, amely annak az embernek a sajátja, aki egy döntést már teljesen meghozott, mielőtt a test végrehajtja, mondott valami semlegeset, ami igaz volt, és közben semmit sem magyarázott meg, majd elment.
:15. Budapest a nagyváros közömbös nagylelkűségével fogadta be, amely senkinek sem tartozik semmivel, és éppen ezért tehermentesít.
:16. Repülő üzemmódba kapcsolta a telefonját, nem szimbólumként, hanem olyan cselekedetként, amelynek önmagában volt értéke, függetlenül attól, hogy jelentett-e valamit vagy sem.
:17. A rossz lelkiismeret jelen volt, egy olyan tünet makacs testi jelenlétével, amelyet az ember ismer, amelynek az okát ismeri, és amelyet mégsem tud egyszerűen leállítani, de ezúttal nem volt meg benne az a sűrűség, amelyre szüksége lett volna ahhoz, hogy minden mást elfedjen.
:18. Lassan ment, anélkül hogy szükségét érezte volna az út lerövidítésének vagy meghosszabbításának, és a szomszéd asztalnál ülő két nőre gondolt, a csendjükre, amely nem támasztott követelést, és azon tűnődött, hogy amit ma tett, az az első lépés-e az ilyenfajta jelenlét felé, vagy csak az első lépés el a régitől, és hogy a különbségnek ebben a pillanatban van-e egyáltalán jelentősége.
:19. A válasz, amelyhez útközben nem jutott el egészen, talán így hangzott volna: most még nem, de egyszer majd, ami kevés, és néha elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Elena a Gerbeaud-ban az asztalát azzal a pragmatikus ragaszkodással választotta ki, amelyet az ember olyan helyek iránt fejleszt ki, amelyek nem támasztanak érzelmi igényeket – az oszlop mögötti konnektor, a rövid hajú pincérnő, aki kihozta az italokat és eltűnt, az ablakfront, amely úgy keretezte az utcát, mint egy képernyőt, amelyen mások élete semleges háttérzajként működött, részvételre való felszólítás nélkül. - Elena hatte ihren Tisch im Gerbeaud mit der pragmatischen Zuneigung ausgewählt, die man Orten gegenüber entwickelt, die keine emotionalen Ansprüche stellen – die Steckdose hinter der Säule, die Kellnerin mit dem kurzen Haar, die Getränke brachte und verschwand, die Fensterfront, die die Straße wie einen Bildschirm rahmte, auf dem das Leben anderer als neutrales Hintergrundrauschen funktionierte, ohne Aufforderung zur Beteiligung.
:1. Három éve dolgozott szabadúszó grafikusként, ami azt jelentette, hogy elég jó volt ahhoz, hogy legyenek megbízásai, és túl kevéssé volt határozott ahhoz, hogy megfelelően megfizessék értük; ez a kombináció a produktív kimerültség állandó állapotában nyilvánult meg, amelyet normalitásként belsővé tett, mert az összehasonlítási állapot már túl messze volt ahhoz, hogy mérceként szolgáljon. - Sie arbeitete seit drei Jahren als Grafikdesignerin auf freier Basis, was bedeutete, dass sie gut genug war, um Aufträge zu haben, und zu wenig durchsetzungsfähig, um für sie angemessen bezahlt zu werden, eine Kombination, die sich in einem permanenten Zustand produktiver Erschöpfung äußerte, den sie als Normalzustand internalisiert hatte, weil der Vergleichszustand zu weit zurücklag, um als Maßstab zu taugen.
:2. A telefon fél tizenegykor kezdte, és Elena olyan ember megosztott figyelmével olvasta Zsófi üzeneteit, aki egyszerre két feladatot végez, és egyikben sincs egészen jelen; ez a munkának veszteség volt, Zsófinak pedig – bár Elena ezt így nem fogalmazta volna meg – olyan őszinteség, amelyet a barátság nem bírt el. - Das Handy begann um halb elf, und Elena las Zsófis Nachrichten mit der geteilten Aufmerksamkeit einer Person, die zwei Aufgaben gleichzeitig erledigt und bei keiner ganz anwesend ist, was für die Arbeit ein Verlust war und für Zsófi, ohne dass Elena das so formuliert hätte, eine Ehrlichkeit, die die Freundschaft nicht aushielt.
:3. Zsófi és Márk szakítottak, megint, és Elena jobban ismerte ezt a szakítást, mint a saját utolsóját, mert Zsófi minden egyes ismétlésnél teljesen belerántotta őt, minden réteggel, minden előzménnyel, minden árnyalattal, amelyet egy kapcsolat üledékként összegyűjt, Elena pedig minden alkalommal bólogatva és gépelve hallgatta, anélkül hogy megkérdezte volna, mikor kérdezi meg valaki őt, hogy ő hogy van. - Zsófi und Márk hatten sich getrennt, wieder, und Elena kannte diese Trennung besser als ihre eigene letzte, weil Zsófi sie bei jeder Iteration vollständig mit hineingezogen hatte, mit allen Schichten, allen Vorgeschichten, allen Nuancen, die eine Beziehung ansammelt wie Sediment, und Elena hatte jedesmal nickend und tippend zugehört, ohne zu fragen, wann jemand sie fragen würde, wie es ihr ging.
:4. Begépelte azt a választ, amelyet a helyzet megkövetelt, pontosan, melegen és teljesen felcserélhetően az előző alkalmak válaszaival, és ebben a felcserélhetőségben volt valami, amit ezen a reggelen először bizonyos hidegséggel nézett, nem Zsófival, hanem önmagával szemben: azt a kérdést, hogy az olyan gondoskodás, amelynek már nincs saját tartalma, még gondoskodás-e, vagy már valamiféle automata. - Sie tippte die Antwort, die die Situation erforderte, präzise und warm und vollkommen austauschbar mit den Antworten der letzten Male, und in dieser Austauschbarkeit lag etwas, das sie an diesem Morgen zum ersten Mal mit einer gewissen Kälte betrachtete, nicht Zsófi gegenüber, sondern sich selbst gegenüber: die Frage, ob Fürsorge, die keine eigene Substanz mehr hat, noch Fürsorge ist oder bereits eine Form von Automat.
:5. A szomszéd asztalnál két nő ült, akiket Elena hatvanöt körülinek becsült, azoknak az embereknek a laza csendjével, akik valamikor maguk mögött hagyták a csend kitöltésének szükségességét, és Elena nem magát a csendet figyelte meg rajtuk, hanem az erőfeszítés hiányát – egyikük sem teljesített semmit a másikért, és mégis, vagy éppen ezért, volt közöttük valami, amit Elena valódi jelenlétként azonosított, a társaság ritka minőségeként, amelyet nem fogyasztanak el. - Am Nebentisch saßen zwei Frauen in einem Alter, das Elena auf Mitte sechzig schätzte, mit dem entspannten Schweigen von Menschen, die die Notwendigkeit, Stille zu füllen, irgendwann hinter sich gelassen haben, und was Elena an ihnen beobachtete, war nicht die Stille selbst, sondern die Abwesenheit von Anstrengung – keine der beiden leistete etwas für die andere, und trotzdem oder gerade deswegen war zwischen ihnen etwas, das Elena als echte Anwesenheit identifizierte, die seltene Qualität von Gesellschaft, die nicht konsumiert wird.
:6. A kontraszt a saját helyzetével olyan nyilvánvaló volt, hogy egy pillanatra félrenézett, mielőtt megengedte volna magának: hogy évek óta úgy fektetett barátságokba, mint egy számlára, amelyről csak kivesznek, nem a többiek rosszindulatából, hanem mert soha nem jelezte, hogy ez számla, és nem ajándék. - Der Kontrast zu ihrer eigenen Situation war so offensichtlich, dass sie ihn einen Moment lang wegschauen ließ, bevor sie ihn zuließ: dass sie seit Jahren in Freundschaften investiert hatte wie in ein Konto, von dem nur abgehoben wurde, nicht aus Bosheit der anderen, sondern weil sie nie signalisiert hatte, dass es ein Konto war und kein Geschenk.
:7. Letette a telefont egy olyan kis döntés elszántságával, amelynek nincs szüksége nézőkre, és három órán át olyan koncentrációval dolgozott, amely megmutatta neki, mennyi kapacitást hagyott általában máshol. - Sie legte das Handy weg mit der Entschlossenheit einer kleinen Entscheidung, die keine Zuschauer braucht, und arbeitete drei Stunden mit einer Konzentration, die ihr bewies, wie viel Kapazität sie normalerweise woanders ließ.
:8. A hétórás találkozót Zsófival nem mondta le, mert a lemondás olyan magyarázatot igényelt volna, amelyet még nem tudott megfogalmazni, és mert egy része tudni akarta, milyen érzés másnak lenni, mint máskor – nem kísérletként, hanem önmagának feltett komoly kérdésként. - Das Treffen mit Zsófi um sieben hatte sie nicht abgesagt, weil Absagen eine Art von Erklärung erfordert hätte, die sie noch nicht formulieren konnte, und weil ein Teil von ihr wissen wollte, wie es sich anfühlte, anders zu sein als sonst – nicht als Experiment, sondern als ernsthafte Frage an sich selbst.
:9. Zsófi annak az embernek a kinetikus energiájával érkezett, aki egész nap erre a beszélgetésre készült, leült, beszélni kezdett, Elena pedig hallgatta, de ezúttal nem kapcsolta be a belső fordítót, amely Zsófi szavait automatikusan cselekvési lehetőségekké alakította. - Zsófi kam mit der kinetischen Energie von jemandem, der den ganzen Tag auf dieses Gespräch hingearbeitet hat, setzte sich, begann zu reden, und Elena hörte zu, aber diesmal ohne den inneren Übersetzer einzuschalten, der Zsófis Worte automatisch in Handlungsoptionen verwandelte.
:10. Ehelyett a szerkezetet hallotta, és a szerkezet ugyanaz volt, mint mindig: Zsófi az igazságtalanság középpontjában, a külvilág mint inkoherens szereplő, Elena mint csendes tanú, akinek az a feladata, hogy egyetértéssel megszilárdítsa az elbeszélést. - Sie hörte stattdessen die Struktur, und die Struktur war dieselbe wie immer: Zsófi im Zentrum des Unrechts, die Außenwelt als inkohärenter Akteur, Elena als stiller Zeuge, dessen Aufgabe darin bestand, die Erzählung durch Zustimmung zu konsolidieren.
:11. Amikor Zsófi tanácsot kért, Elena azt mondta, hogy nincs neki, és ahogy ezt mondta – nyugodtan, bocsánatkérés nélkül, a reflexszerű lágyítás nélkül, amelyet máskor használt –, rövid csendet hozott létre, amely minőségileg más volt, mint azok a szünetek, amelyek akkor keletkeznek, amikor valaki gondolkodik. - Als Zsófi nach einem Rat fragte, sagte Elena, sie habe keinen, und die Art, wie sie es sagte – ruhig, ohne Entschuldigung, ohne die reflexhafte Weichzeichnung, die sie sonst einsetzte – erzeugte eine kurze Stille, die qualitativ anders war als die Pausen, die entstehen, wenn jemand nachdenkt.
:12. Ami ezután következett, nem vita volt, hanem a beszélgetés hatalmi geometriájának újrakalibrálása, amelyet Zsófi támadásként olvasott, mert egy olyan rendszer bármilyen megváltozása, amelyből az ember hasznot húz, először támadásnak érződik, még akkor is, ha nem az. - Was folgte, war kein Streit, sondern eine Neukalibrierung der Machtgeometrie des Gesprächs, die Zsófi als Angriff las, weil jede Veränderung eines Systems, von dem man profitiert, sich zunächst wie Angriff anfühlt, auch wenn sie das nicht ist.
:13. A hidegség vádja annak az érvnek a pontosságával érkezett, amely önmagát cáfolhatatlannak tartja, Elena pedig meghallotta, elfogadta annak, ami volt – fájdalom szemrehányás formájában –, és mégsem mondott ellent, mert megértette, hogy ez az ellentmondás visszavitte volna abba a szerepbe, amelyből éppen ki akart lépni. - Der Vorwurf der Kälte kam mit der Präzision eines Arguments, das sich selbst für unwidersprechbar hält, und Elena hörte ihn, ließ ihn gelten als das, was er war – Schmerz in Vorwurfsform – und widersprach trotzdem nicht, weil sie verstanden hatte, dass dieser Widerspruch sie zurück in die Rolle gebracht hätte, aus der sie gerade herauswollte.
:14. Azzal a nyugodt véglegességgel fizetett, amely annak az embernek a sajátja, aki egy döntést már teljesen meghozott, mielőtt a test végrehajtja, mondott valami semlegeset, ami igaz volt, és közben semmit sem magyarázott meg, majd elment. - Sie zahlte mit der ruhigen Endgültigkeit von jemandem, der eine Entscheidung bereits vollständig getroffen hat, bevor der Körper sie ausführt, sagte etwas Neutrales, das stimmte und gleichzeitig nichts erklärte, und ging.
:15. Budapest a nagyváros közömbös nagylelkűségével fogadta be, amely senkinek sem tartozik semmivel, és éppen ezért tehermentesít. - Budapest nahm sie auf mit der gleichgültigen Großzügigkeit der Großstadt, die niemandem etwas schuldet und gerade deswegen entlastet.
:16. Repülő üzemmódba kapcsolta a telefonját, nem szimbólumként, hanem olyan cselekedetként, amelynek önmagában volt értéke, függetlenül attól, hogy jelentett-e valamit vagy sem. - Sie schaltete das Handy in den Flugmodus, nicht als Symbol, sondern als Handlung, die ihren eigenen Wert hatte, unabhängig davon, was sie bedeutete oder nicht bedeutete.
:17. A rossz lelkiismeret jelen volt, egy olyan tünet makacs testi jelenlétével, amelyet az ember ismer, amelynek az okát ismeri, és amelyet mégsem tud egyszerűen leállítani, de ezúttal nem volt meg benne az a sűrűség, amelyre szüksége lett volna ahhoz, hogy minden mást elfedjen. - Das schlechte Gewissen war anwesend, mit der beharrlichen Körperlichkeit eines Symptoms, das man kennt und dessen Ursache man kennt und das man trotzdem nicht einfach abstellen kann, aber es hatte diesmal nicht die Konsistenz, die es brauchte, um alles andere zu überlagern.
:18. Lassan ment, anélkül hogy szükségét érezte volna az út lerövidítésének vagy meghosszabbításának, és a szomszéd asztalnál ülő két nőre gondolt, a csendjükre, amely nem támasztott követelést, és azon tűnődött, hogy amit ma tett, az az első lépés-e az ilyenfajta jelenlét felé, vagy csak az első lépés el a régitől, és hogy a különbségnek ebben a pillanatban van-e egyáltalán jelentősége. - Sie ging langsam, ohne das Bedürfnis, die Strecke zu kürzen oder zu verlängern, und dachte an die zwei Frauen am Nebentisch, an ihr Schweigen, das keine Forderung gestellt hatte, und sie fragte sich, ob das, was sie heute getan hatte, der erste Schritt in Richtung dieser Art von Anwesenheit war oder nur der erste Schritt weg von der alten, und ob der Unterschied im Moment überhaupt eine Rolle spielte.
:19. A válasz, amelyhez útközben nem jutott el egészen, talán így hangzott volna: most még nem, de egyszer majd, ami kevés, és néha elég. - Die Antwort, zu der sie unterwegs nicht ganz vordrang, hätte vielleicht gelautet: nicht jetzt, aber irgendwann, was wenig ist und manchmal genug.
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:Elena hatte ihren Tisch im Gerbeaud mit der pragmatischen Zuneigung ausgewählt, die man Orten gegenüber entwickelt, die keine emotionalen Ansprüche stellen – die Steckdose hinter der Säule, die Kellnerin mit dem kurzen Haar, die Getränke brachte und verschwand, die Fensterfront, die die Straße wie einen Bildschirm rahmte, auf dem das Leben anderer als neutrales Hintergrundrauschen funktionierte, ohne Aufforderung zur Beteiligung.
:1. Sie arbeitete seit drei Jahren als Grafikdesignerin auf freier Basis, was bedeutete, dass sie gut genug war, um Aufträge zu haben, und zu wenig durchsetzungsfähig, um für sie angemessen bezahlt zu werden, eine Kombination, die sich in einem permanenten Zustand produktiver Erschöpfung äußerte, den sie als Normalzustand internalisiert hatte, weil der Vergleichszustand zu weit zurücklag, um als Maßstab zu taugen.
:2. Das Handy begann um halb elf, und Elena las Zsófis Nachrichten mit der geteilten Aufmerksamkeit einer Person, die zwei Aufgaben gleichzeitig erledigt und bei keiner ganz anwesend ist, was für die Arbeit ein Verlust war und für Zsófi, ohne dass Elena das so formuliert hätte, eine Ehrlichkeit, die die Freundschaft nicht aushielt.
:3. Zsófi und Márk hatten sich getrennt, wieder, und Elena kannte diese Trennung besser als ihre eigene letzte, weil Zsófi sie bei jeder Iteration vollständig mit hineingezogen hatte, mit allen Schichten, allen Vorgeschichten, allen Nuancen, die eine Beziehung ansammelt wie Sediment, und Elena hatte jedesmal nickend und tippend zugehört, ohne zu fragen, wann jemand sie fragen würde, wie es ihr ging.
:4. Sie tippte die Antwort, die die Situation erforderte, präzise und warm und vollkommen austauschbar mit den Antworten der letzten Male, und in dieser Austauschbarkeit lag etwas, das sie an diesem Morgen zum ersten Mal mit einer gewissen Kälte betrachtete, nicht Zsófi gegenüber, sondern sich selbst gegenüber: die Frage, ob Fürsorge, die keine eigene Substanz mehr hat, noch Fürsorge ist oder bereits eine Form von Automat.
:5. Am Nebentisch saßen zwei Frauen in einem Alter, das Elena auf Mitte sechzig schätzte, mit dem entspannten Schweigen von Menschen, die die Notwendigkeit, Stille zu füllen, irgendwann hinter sich gelassen haben, und was Elena an ihnen beobachtete, war nicht die Stille selbst, sondern die Abwesenheit von Anstrengung – keine der beiden leistete etwas für die andere, und trotzdem oder gerade deswegen war zwischen ihnen etwas, das Elena als echte Anwesenheit identifizierte, die seltene Qualität von Gesellschaft, die nicht konsumiert wird.
:6. Der Kontrast zu ihrer eigenen Situation war so offensichtlich, dass sie ihn einen Moment lang wegschauen ließ, bevor sie ihn zuließ: dass sie seit Jahren in Freundschaften investiert hatte wie in ein Konto, von dem nur abgehoben wurde, nicht aus Bosheit der anderen, sondern weil sie nie signalisiert hatte, dass es ein Konto war und kein Geschenk.
:7. Sie legte das Handy weg mit der Entschlossenheit einer kleinen Entscheidung, die keine Zuschauer braucht, und arbeitete drei Stunden mit einer Konzentration, die ihr bewies, wie viel Kapazität sie normalerweise woanders ließ.
:8. Das Treffen mit Zsófi um sieben hatte sie nicht abgesagt, weil Absagen eine Art von Erklärung erfordert hätte, die sie noch nicht formulieren konnte, und weil ein Teil von ihr wissen wollte, wie es sich anfühlte, anders zu sein als sonst – nicht als Experiment, sondern als ernsthafte Frage an sich selbst.
:9. Zsófi kam mit der kinetischen Energie von jemandem, der den ganzen Tag auf dieses Gespräch hingearbeitet hat, setzte sich, begann zu reden, und Elena hörte zu, aber diesmal ohne den inneren Übersetzer einzuschalten, der Zsófis Worte automatisch in Handlungsoptionen verwandelte.
:10. Sie hörte stattdessen die Struktur, und die Struktur war dieselbe wie immer: Zsófi im Zentrum des Unrechts, die Außenwelt als inkohärenter Akteur, Elena als stiller Zeuge, dessen Aufgabe darin bestand, die Erzählung durch Zustimmung zu konsolidieren.
:11. Als Zsófi nach einem Rat fragte, sagte Elena, sie habe keinen, und die Art, wie sie es sagte – ruhig, ohne Entschuldigung, ohne die reflexhafte Weichzeichnung, die sie sonst einsetzte – erzeugte eine kurze Stille, die qualitativ anders war als die Pausen, die entstehen, wenn jemand nachdenkt.
:12. Was folgte, war kein Streit, sondern eine Neukalibrierung der Machtgeometrie des Gesprächs, die Zsófi als Angriff las, weil jede Veränderung eines Systems, von dem man profitiert, sich zunächst wie Angriff anfühlt, auch wenn sie das nicht ist.
:13. Der Vorwurf der Kälte kam mit der Präzision eines Arguments, das sich selbst für unwidersprechbar hält, und Elena hörte ihn, ließ ihn gelten als das, was er war – Schmerz in Vorwurfsform – und widersprach trotzdem nicht, weil sie verstanden hatte, dass dieser Widerspruch sie zurück in die Rolle gebracht hätte, aus der sie gerade herauswollte.
:14. Sie zahlte mit der ruhigen Endgültigkeit von jemandem, der eine Entscheidung bereits vollständig getroffen hat, bevor der Körper sie ausführt, sagte etwas Neutrales, das stimmte und gleichzeitig nichts erklärte, und ging.
:15. Budapest nahm sie auf mit der gleichgültigen Großzügigkeit der Großstadt, die niemandem etwas schuldet und gerade deswegen entlastet.
:16. Sie schaltete das Handy in den Flugmodus, nicht als Symbol, sondern als Handlung, die ihren eigenen Wert hatte, unabhängig davon, was sie bedeutete oder nicht bedeutete.
:17. Das schlechte Gewissen war anwesend, mit der beharrlichen Körperlichkeit eines Symptoms, das man kennt und dessen Ursache man kennt und das man trotzdem nicht einfach abstellen kann, aber es hatte diesmal nicht die Konsistenz, die es brauchte, um alles andere zu überlagern.
:18. Sie ging langsam, ohne das Bedürfnis, die Strecke zu kürzen oder zu verlängern, und dachte an die zwei Frauen am Nebentisch, an ihr Schweigen, das keine Forderung gestellt hatte, und sie fragte sich, ob das, was sie heute getan hatte, der erste Schritt in Richtung dieser Art von Anwesenheit war oder nur der erste Schritt weg von der alten, und ob der Unterschied im Moment überhaupt eine Rolle spielte.
:19. Die Antwort, zu der sie unterwegs nicht ganz vordrang, hätte vielleicht gelautet: nicht jetzt, aber irgendwann, was wenig ist und manchmal genug.
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=== 4 ===
:A kilencedik kerületi lakás egy olyan életrajz anyagi jegyzőkönyve volt, amely elmaradt a saját elvárásai mögött – nem drámaian, nem egyetlen kudarc pillanatával, hanem egy folyamat hangtalan folytonosságával, amelyet az ember nem vesz észre, mert naponta túl közel van hozzá ahhoz, hogy felismerje az irányt.
:1. Jonas két éve költözött be azzal az önmagának tett ígérettel, hogy ez csak átmeneti, azzal a sajátos vigasszal, amelyet az ember akkor ad magának, amikor elfogad valamit, amit nem akar, és amelynek az a funkciója, hogy elhalassza azokat a döntéseket, amelyeket még nem tud vagy még nem akar meghozni, miközben a kettő közötti különbség az idővel egyre elmosódik.
:2. A bútorok olcsók és rendezettek voltak, a falak üresek egyetlen nyomat kivételével, amelyet beköltözéskor tett fel, mert az üres falak átmenetet sugallnak, ő pedig megérkezésnek akart látszani, és a lámpa állt a komódon mint az egyetlen tárgy, amely valódi döntést képviselt – nem a lakhatásról, hanem a lakhatás képéről.
:3. Fél hétkor kezdte az előkészületeket, amelyeket nem nevezett előkészületnek, mert a megnevezés olyan tudatosságot hozott volna létre, amely megzavarta volna a folyamatot: a lámpa a képbe, a laptop kissé balra, a szék eltolva, amíg a látható háttér azt a történetet nem mesélte el, amelyet maga a lakás nem – egy életet kontúrral, ízléssel, csendes szuverenitással.
:4. Leült, ellenőrizte magát a kamera előnézetében, finoman igazította az arckifejezését annak a valakinek a gyakorlott könnyedségével, aki ezt már elégszer megtette ahhoz, hogy ne érzékelje igazításként, és a kapcsolat felépülésére várt egy olyan színész nyugalmával, aki a szerepet már annyira régóta játssza, hogy a felkészülés megszűnt felkészülés lenni.
:5. A hívás a megszokott topográfiában zajlott: Erzsébet kérdései, aki a gondoskodást információgyűjtésként gyakorolta, és Jonas válaszai, amelyek ott voltak igazak, ahol igazak voltak, és ott kitaláltak, ahol kitaláltak voltak, anélkül hogy a határ kívülről látható lett volna.
:6. Az előléptetés történetként teljes volt: dátum, beszélgetőpartner, új feladatok, egy kolléga reakciója, amelyet Jonas annyiszor végiggondolt, hogy emlékké vált.
:7. Tibor kérdése a konkrét projektről nem ellenőrzést követelt, hanem tartalmat, és a tartalom volt az, ami Jonas verziójában a legkevésbé volt stabil, mert ismétléssel nem lehet előállítani.
:8. A válasza formában erős volt és tartalmában üres, és Tibor rövid bólintása azt jelezte, hogy észrevette, amit nem mondott ki.
:9. A telefon rezgett, reklám, és Jonas gyorsan nyúlt érte, majd egy munkahelyi vészhelyzetet állított elő, amely számára különbség volt a hazugsághoz képest, bár ténylegesen nem volt az.
:10. Az elszakított kapcsolatban ült, és a saját kameraképe nézett vissza rá, a lámpával a háttérben, és a kép idegensége egy pillanatra láthatóvá vált számára.
:11. Megnyitotta az Instagramot, és a saját bejegyzéseit nézte, mintha a saját maga által létrehozott élet konzisztenciáját ellenőrizné, amely valóban konzisztens volt, de már nem volt teljesen lakható számára.
:12. A képernyőn lévő Jonas és a kanapén ülő Jonas közötti különbség nem volt új, de ezen az estén élesebbé vált, mert a szülők még jelen voltak mint tükrök.
:13. Nem kudarcot látott, hanem valami diffúzabbat: egy élet körvonalát, amely kifelé működik, befelé pedig már nem termel ellenállást.
:14. Megnyitotta a chatet Bencével, írt egy nyers, igaz mondatot, majd törölte, mert ez a mondat nemcsak információ lett volna, hanem újradefiniálás is.
:15. Leoltotta a villanyt, és a lámpát ott hagyta, mert az elrakása egy beismerés lett volna.
:16. Lefeküdt, tudva, hogy az alvás a leghatékonyabb módja egy túl sokat látott este lezárásának.
:17. A sötétben elkezdte a következő történetváltozat felépítését, mert az elméje oda ment, ahol hasznosnak érezte magát, és ez nem az igazság volt, hanem annak jobb megjelenítése.
:18. A lámpa a sötétben állt, rossz helyen, senkinek, mint egy jel, amelyet senki nem helyezett el, mégis ott volt.
:19. Ez volt talán a legpontosabb leírás: hogy Jonas életében a legbeszédesebb nem az volt, amit tett, hanem az, amit állni hagyott.
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:A kilencedik kerületi lakás egy olyan életrajz anyagi jegyzőkönyve volt, amely elmaradt a saját elvárásai mögött – nem drámaian, nem egyetlen kudarc pillanatával, hanem egy folyamat hangtalan folytonosságával, amelyet az ember nem vesz észre, mert naponta túl közel van hozzá ahhoz, hogy felismerje az irányt. - Die Wohnung im neunten Bezirk war das materielle Protokoll einer Biografie, die hinter ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben war – nicht dramatisch, nicht mit einem einzelnen Moment des Scheiterns, sondern mit der lautlosen Kontinuität eines Prozesses, den man nicht bemerkt, weil man täglich zu nah dran ist, um die Richtung zu erkennen.
:1. Jonas két éve költözött be azzal az önmagának tett ígérettel, hogy ez csak átmeneti, azzal a sajátos vigasszal, amelyet az ember akkor ad magának, amikor elfogad valamit, amit nem akar, és amelynek az a funkciója, hogy elhalassza azokat a döntéseket, amelyeket még nem tud vagy még nem akar meghozni, miközben a kettő közötti különbség az idővel egyre elmosódik. - Jonas hatte sie vor zwei Jahren bezogen mit dem Selbstversprechen der Vorläufigkeit, jenem spezifischen Trost, den man sich gibt, wenn man etwas akzeptiert, das man nicht will, und der seine Funktion darin hat, Entscheidungen aufzuschieben, die man noch nicht treffen kann oder noch nicht treffen will, wobei der Unterschied zwischen beidem mit der Zeit immer unklarer wird.
:2. A bútorok olcsók és rendezettek voltak, a falak üresek egyetlen nyomat kivételével, amelyet beköltözéskor tett fel, mert az üres falak átmenetet sugallnak, ő pedig megérkezésnek akart látszani, és a lámpa állt a komódon mint az egyetlen tárgy, amely valódi döntést képviselt – nem a lakhatásról, hanem a lakhatás képéről. - Die Möbel waren günstig und ordentlich, die Wände leer bis auf einen Druck, den er beim Einzug aufgehängt hatte, weil leere Wände nach Übergang aussehen und er nach Ankommen aussehen wollte, und die Lampe stand auf dem Sideboard als das einzige Objekt im Raum, das eine echte Entscheidung repräsentierte – nicht für das Wohnen, sondern für das Bild des Wohnens.
:3. Fél hétkor kezdte az előkészületeket, amelyeket nem nevezett előkészületnek, mert a megnevezés olyan tudatosságot hozott volna létre, amely megzavarta volna a folyamatot: a lámpa a képbe, a laptop kissé balra, a szék eltolva, amíg a látható háttér azt a történetet nem mesélte el, amelyet maga a lakás nem – egy életet kontúrral, ízléssel, csendes szuverenitással. - Er begann um halb sieben mit den Vorbereitungen, die er nicht Vorbereitungen nannte, weil das Benennen eine Bewusstheit erzeugt hätte, die den Vorgang gestört hätte: die Lampe in den Bildausschnitt, der Laptop leicht nach links, der Stuhl gerückt, bis der sichtbare Hintergrund die Geschichte erzählte, die die Wohnung selbst verweigerte – ein Leben mit Kontur, mit Geschmack, mit der stillen Souveränität eines Menschen, dessen Äußeres und Inneres übereinstimmen.
:4. Leült, ellenőrizte magát a kamera előnézetében, finoman igazította az arckifejezését annak a valakinek a gyakorlott könnyedségével, aki ezt már elégszer megtette ahhoz, hogy ne érzékelje igazításként, és a kapcsolat felépülésére várt egy olyan színész nyugalmával, aki a szerepet már annyira régóta játssza, hogy a felkészülés megszűnt felkészülés lenni. - Er saß, prüfte sich in der kleinen Kameravorschau, justierte den Ausdruck mit der geübten Beiläufigkeit von jemandem, der das oft genug getan hat, um es nicht mehr als Justierung wahrzunehmen, und wartete auf den Verbindungsaufbau mit der Ruhe eines Schauspielers, der die Rolle so lange spielt, dass die Vorbereitung aufgehört hat, Vorbereitung zu sein.
:5. A hívás a megszokott topográfiában zajlott: Erzsébet kérdései, aki a gondoskodást információgyűjtésként gyakorolta, és Jonas válaszai, amelyek ott voltak igazak, ahol igazak voltak, és ott kitaláltak, ahol kitaláltak voltak, anélkül hogy a határ kívülről látható lett volna. - Der Call verlief in seiner vertrauten Topografie: die Fragen seiner Mutter Erzsébet, die Fürsorge als Informationserhebung betrieb, und die Antworten von Jonas, die stimmten wo sie stimmten und erfunden waren wo sie erfunden waren, ohne dass die Grenze nach außen sichtbar wurde.
:6. Az előléptetés történetként teljes volt: dátum, beszélgetőpartner, új feladatok, egy kolléga reakciója, amelyet Jonas annyiszor végiggondolt, hogy emlékké vált. - Die Beförderung existierte als Geschichte vollständig: Datum, Gesprächspartner, neue Zuständigkeiten, eine Anekdote über die Reaktion eines Kollegen, die Jonas so oft im Kopf durchgegangen war, dass sie die Qualität einer Erinnerung angenommen hatte.
:7. Tibor kérdése a konkrét projektről nem ellenőrzést követelt, hanem tartalmat, és a tartalom volt az, ami Jonas verziójában a legkevésbé volt stabil, mert ismétléssel nem lehet előállítani. - Tibors Frage nach dem konkreten Projekt forderte keine Überprüfung, aber sie forderte Substanz, und Substanz war das, was in Jonas' Version der Dinge am wenigsten belastbar war.
:8. A válasza formában erős volt és tartalmában üres, és Tibor rövid bólintása azt jelezte, hogy észrevette, amit nem mondott ki. - Seine Antwort hatte Form und keine Füllung, und er sah in Tibors kurzem Nicken jene spezifische väterliche Reaktion, die Jonas als schlimmer empfand als Widerspruch.
:9. A telefon rezgett, reklám, és Jonas gyorsan nyúlt érte, majd egy munkahelyi vészhelyzetet állított elő, amely számára különbség volt a hazugsághoz képest, bár ténylegesen nem volt az. - Das Handy vibrierte, Werbung, und Jonas griff danach und produzierte den beruflichen Notfall, was für ihn ein Unterschied war, objektiv keiner.
:10. Az elszakított kapcsolatban ült, és a saját kameraképe nézett vissza rá, a lámpával a háttérben, és a kép idegensége egy pillanatra láthatóvá vált számára. - Er saß in der abgebrochenen Verbindung, das Bild seiner Eltern ersetzt durch seinen eigenen Kameraausschnitt, und die Fremdheit dieses Bildes wurde kurz sichtbar.
:11. Megnyitotta az Instagramot, és a saját bejegyzéseit nézte, mintha a saját maga által létrehozott élet konzisztenciáját ellenőrizné, amely valóban konzisztens volt, de már nem volt teljesen lakható számára. - Er öffnete Instagram und scrollte durch seine eigenen Posts, und was er fand, war konsistent, aber nicht mehr vollständig bewohnbar.
:12. A képernyőn lévő Jonas és a kanapén ülő Jonas közötti különbség nem volt új, de ezen az estén élesebbé vált, mert a szülők még jelen voltak mint tükrök. - Die Diskrepanz zwischen dem Instagram-Jonas und dem Sofa-Jonas war nicht neu, aber sie hatte an diesem Abend eine Schärfe.
:13. Nem kudarcot látott, hanem valami diffúzabbat: egy élet körvonalát, amely kifelé működik, befelé pedig már nem termel ellenállást. - Er sah nicht Scheitern, sondern etwas Diffuseres: die Kontur eines Lebens, das nach außen funktioniert und nach innen keinen Widerstand mehr erzeugt.
:14. Megnyitotta a chatet Bencével, írt egy nyers, igaz mondatot, majd törölte, mert ez a mondat nemcsak információ lett volna, hanem újradefiniálás is. - Er öffnete den Chat mit Bence, schrieb einen wahren Satz und löschte ihn, weil er mehr als Information gewesen wäre.
:15. Leoltotta a villanyt, és a lámpát ott hagyta, mert az elrakása egy beismerés lett volna. - Er schaltete das Licht aus und ließ die Lampe stehen, weil ihr Wegstellen ein Eingeständnis gewesen wäre.
:16. Lefeküdt, tudva, hogy az alvás a leghatékonyabb módja egy túl sokat látott este lezárásának. - Er ging ins Bett, wissend, dass Schlaf die effizienteste Methode ist, einen solchen Abend zu beenden.
:17. A sötétben elkezdte a következő történetváltozat felépítését, mert az elméje oda ment, ahol hasznosnak érezte magát, és ez nem az igazság volt, hanem annak jobb megjelenítése. - Im Dunkeln begann er, die nächste Version der Geschichte zu konstruieren, weil sein Verstand dorthin ging, wo er sich nützlich fühlte.
:18. A lámpa a sötétben állt, rossz helyen, senkinek, mint egy jel, amelyet senki nem helyezett el, mégis ott volt. - Die Lampe stand im Dunkeln am falschen Ort, für niemanden, wie ein Symbol, das niemand gesetzt hatte.
:19. Ez volt talán a legpontosabb leírás: hogy Jonas életében a legbeszédesebb nem az volt, amit tett, hanem az, amit állni hagyott. - Das war vielleicht die genaueste Beschreibung: dass das Bezeichnendste an Jonas' Leben nicht das war, was er tat, sondern das, was er stehen ließ.
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:Die Wohnung im neunten Bezirk war das materielle Protokoll einer Biografie, die hinter ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben war – nicht dramatisch, nicht mit einem einzelnen Moment des Scheiterns, sondern mit der lautlosen Kontinuität eines Prozesses, den man nicht bemerkt, weil man täglich zu nah dran ist, um die Richtung zu erkennen.
:1. Jonas hatte sie vor zwei Jahren bezogen mit dem Selbstversprechen der Vorläufigkeit, jenem spezifischen Trost, den man sich gibt, wenn man etwas akzeptiert, das man nicht will, und der seine Funktion darin hat, Entscheidungen aufzuschieben, die man noch nicht treffen kann oder noch nicht treffen will, wobei der Unterschied zwischen beidem mit der Zeit immer unklarer wird.
:2. Die Möbel waren günstig und ordentlich, die Wände leer bis auf einen Druck, den er beim Einzug aufgehängt hatte, weil leere Wände nach Übergang aussehen und er nach Ankommen aussehen wollte, und die Lampe stand auf dem Sideboard als das einzige Objekt im Raum, das eine echte Entscheidung repräsentierte – nicht für das Wohnen, sondern für das Bild des Wohnens.
:3. Er begann um halb sieben mit den Vorbereitungen, die er nicht Vorbereitungen nannte, weil das Benennen eine Bewusstheit erzeugt hätte, die den Vorgang gestört hätte: die Lampe in den Bildausschnitt, der Laptop leicht nach links, der Stuhl gerückt, bis der sichtbare Hintergrund die Geschichte erzählte, die die Wohnung selbst verweigerte – ein Leben mit Kontur, mit Geschmack, mit der stillen Souveränität eines Menschen, dessen Äußeres und Inneres übereinstimmen.
:4. Er saß, prüfte sich in der kleinen Kameravorschau, justierte den Ausdruck mit der geübten Beiläufigkeit von jemandem, der das oft genug getan hat, um es nicht mehr als Justierung wahrzunehmen, und wartete auf den Verbindungsaufbau mit der Ruhe eines Schauspielers, der die Rolle so lange spielt, dass die Vorbereitung aufgehört hat, Vorbereitung zu sein.
:5. Der Call verlief in seiner vertrauten Topografie: die Fragen seiner Mutter Erzsébet, die Fürsorge als Informationserhebung betrieb, und die Antworten von Jonas, die stimmten wo sie stimmten und erfunden waren wo sie erfunden waren, ohne dass die Grenze nach außen sichtbar wurde.
:6. Die Beförderung existierte als Geschichte vollständig: Datum, Gesprächspartner, neue Zuständigkeiten, eine Anekdote über die Reaktion eines Kollegen, die Jonas so oft im Kopf durchgegangen war, dass sie die Qualität einer Erinnerung angenommen hatte.
:7. Tibors Frage nach dem konkreten Projekt forderte keine Überprüfung, aber sie forderte Substanz, und Substanz war das, was in Jonas' Version der Dinge am wenigsten belastbar war.
:8. Seine Antwort hatte Form und keine Füllung, und er sah in Tibors kurzem Nicken jene spezifische väterliche Reaktion, die Jonas als schlimmer empfand als Widerspruch.
:9. Das Handy vibrierte, Werbung, und Jonas griff danach und produzierte den beruflichen Notfall, was für ihn ein Unterschied war, objektiv keiner.
:10. Er saß in der abgebrochenen Verbindung, das Bild seiner Eltern ersetzt durch seinen eigenen Kameraausschnitt, und die Fremdheit dieses Bildes wurde kurz sichtbar.
:11. Er öffnete Instagram und scrollte durch seine eigenen Posts, und was er fand, war konsistent, aber nicht mehr vollständig bewohnbar.
:12. Die Diskrepanz zwischen dem Instagram-Jonas und dem Sofa-Jonas war nicht neu, aber sie hatte an diesem Abend eine Schärfe.
:13. Er sah nicht Scheitern, sondern etwas Diffuseres: die Kontur eines Lebens, das nach außen funktioniert und nach innen keinen Widerstand mehr erzeugt.
:14. Er öffnete den Chat mit Bence, schrieb einen wahren Satz und löschte ihn, weil er mehr als Information gewesen wäre.
:15. Er schaltete das Licht aus und ließ die Lampe stehen, weil ihr Wegstellen ein Eingeständnis gewesen wäre.
:16. Er ging ins Bett, wissend, dass Schlaf die effizienteste Methode ist, einen solchen Abend zu beenden.
:17. Im Dunkeln begann er, die nächste Version der Geschichte zu konstruieren, weil sein Verstand dorthin ging, wo er sich nützlich fühlte.
:18. Die Lampe stand im Dunkeln am falschen Ort, für niemanden, wie ein Symbol, das niemand gesetzt hatte.
:19. Das war vielleicht die genaueste Beschreibung: dass das Bezeichnendste an Jonas' Leben nicht das war, was er tat, sondern das, was er stehen ließ.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 2
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2026-05-18T16:23:51Z
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:Az utazásnak olyan zökkenőmentes minősége volt, amelyet Anna kapcsolatuk első éveiben harmóniának tartott, és amelyet időközben, anélkül hogy ezt valaha kimondottan végiggondolta volna, valami másnak érzett, amire még nem volt nyelve, mert a nyelv távolságot feltételez, a távolság pedig egy külső nézőpontot, amelyet olyan régóta nem foglalt el, hogy már elfelejtette, hol volt.
:1. Bálint vezetett, kiválasztotta a zenét, meghatározta a szüneteket, és az útvonalat annak a férfinak a szakértő magától értetődésével kommentálta, aki számára a kompetencia és a kontroll nem két különböző dolog, hanem egy és ugyanaz, amely a világnézetében kölcsönösen igazolja egymást.
:2. Anna az anyósülésen ült, és kinézett az ablakon, nem passzívan, nem lemondóan, hanem annak az embernek az aktív csendjével, aki megtanulta, hogy az anyósülés olyan hely, ahol nem várnak állásfoglalást, ami eleinte megkönnyebbülés volt, az évek során azonban valami mássá vált, amire a megkönnyebbülés már rossz szó volt.
:3. A nyaraló jó volt, ezt nem lehetett vitatni, és Bálint ezt annak a férfinak a nyugodt elégedettségével állapította meg, aki döntéseket hoz, és a valóságtól elvárja, hogy megerősítse őket.
:4. Anna ezt olyan mintaként ismerte, amelyet soha nem kérdőjelezett meg, mert a megkérdőjelezés vitakészséget feltételez, a vita pedig következmények vállalását, és a következményeket mindig drágábbnak tartotta, mint az együttjátszás árát, ami olyan kalkuláció volt, amely sokáig működött, és amelynek alapját csak most kezdte ellenőrizni.
:5. Bálint feltette a zenét, azt a lejátszási listát, amelyet mindig feltett, amikor jól érezte magát, és az érkezési rutin olyan pontossággal kapcsolódott össze, mint valami, amit olyan sokszor ismételtek, hogy már nem tartalmazott tudatos döntéseket.
:6. Anna ezt, önmagát is beleértve, új és kellemetlen világossággal figyelte: hogy a súrlódásmentesség nem bizonyít egyetértést, hanem néha csak azt, hogy az egyik fél teljesen átvette a másik ritmusát, ami kívülről ugyanúgy néz ki, belülről azonban nem.
:7. A jegyzetfüzet az oldalzsebben feküdt, szürkén és jelentéktelenül, és Anna megállt a tárggyal a kezében, azzal a lassú tudatosulással, amely úgy áll be, mint amikor az ember mintát ismer fel valamiben, amit sokáig véletlennek tartott.
:8. Ez nem ijedtség volt, nem drámai értelemben vett felismerés, hanem annak csendes beakadása, ami már régóta igaz volt, és most megszűnt engedni, hogy letagadják.
:9. Pontosan emlékezett arra az estére, Bálint hangnemére, és a saját reakciójára, amely nem reakció volt, hanem elkerülés, az „ez nem elég fontos” józanságába öltöztetve.
:10. Most minden más, ugyanolyan szerkezetű estére gondolt, amelyet soha nem számolt össze, mert a számolás összeget eredményez, az összegek pedig értékelést igényelnek, az értékelések pedig döntést arról, hogy az ember mit kezd az eredménnyel.
:11. Az összeg most ott volt anélkül, hogy kiszámolta volna, mert az ilyen felismerést nem kiszámítják, hanem beáll, amikor az ember elég sokáig nem néz félre.
:12. Amit látott, nem Bálint bűne volt egyszerű értelemben, hanem annak az évekig tartó együttműködésnek a pontos eredménye, amely az ő mindent formálni akaró hajlama és Anna formálódni engedő hajlama között jött létre.
:13. Ez nem vád volt, hanem diagnózis, és a diagnózisoknak nincs moráljuk, csak leletük.
:14. Vacsoránál Bálint mindkettőjüknek rendelt, és Anna szakmai helyzetéről beszélt annak az embernek a meggyőző részletességével, aki a tanácsot szeretetnek tartja, és aki soha nem vette észre, hogy az a szeretet, amely nem tesz fel kérdést, valójában nem érdeklődik a válasz iránt.
:15. Anna hallgatta, majd azt mondta, hogy ő ezt másképp látja, olyan nyugalommal, amely nem erőltetett volt, hanem annak az embernek a nyugalma, aki kimond valamit, amit már rég kimondhatott volna, és tudja, hogy most már nincs értelme nem kimondani.
:16. Bálint reakciója abban a sorrendben zajlott, amelyet Anna ismert: irritáció, aztán magyarázat, aztán a türelmes oktatás, amelyet ő világosságnak tartott, és amelynek egyirányú szerkezete volt: egy irány, nincs visszacsatolás, nincs valódi hallás, csak várakozás arra a szünetre, amelyben a saját állítás folytatható.
:17. Anna nem szakította félbe, mert a félbeszakítás eszkaláció lett volna, ő pedig nem eszkalációt akart, hanem leltárt, pontosat és teljeset.
:18. El is végezte ezt a leltárt, nyugodt hangon, remegés nélkül, felsorolva, mi tűnt el három év alatt, nem vádként, hanem jegyzőkönyvként, saját fokozatos eltűnésének jegyzőkönyveként, tárgyról tárgyra, szokásról szokásra, kedvtelésről kedvtelésre.
:19. Úgy beszélt, mint egy építész, aki olyan állományt vesz fel tárgyilagos pontossággal, amely már nem felel meg a tervezett állapotnak.
:20. Bálint azt mondta, hogy dramatizál, ami annak az embernek az őszinte válasza volt, akinek hiányzik a mércéje, nem rosszindulatból, hanem mert soha nem nézett ebbe az irányba, mert senki nem késztette rá, és mert Anna, amíg hallgatott, minden okot elvett tőle, hogy ezt megtegye.
:21. Ez nem mentette fel őt, de nem is jelentett teljes bűnrészességet Anna részéről, hanem azt a kényelmetlen igazságot, hogy a kapcsolatok azokat a struktúrákat hozzák létre, amelyeket mindkét fél megenged.
:22. Anna nem mondott többet, mert minden elhangzott, és az utána következő csend más minőségű volt, mint az előtte lévő csend: nem az elkerülés csendje, hanem valami kimondott dolog csendje, amely most ott állt a térben, anélkül hogy bárki tudta volna, mit kezdjen vele.
:23. Az éjszakát ugyanabban az ágyban töltötték, olyan emberek testi közelségével, akik ugyanazt a teret osztják meg, és olyan emberek belső távolságával, akik között áll valami, amit nem lehet elaltatni.
:24. Anna ébren feküdt, és nem az egész kapcsolatra gondolt, mert az egész túl nagy volt egy idegen ágyban töltött éjszakához, hanem egyes dolgokra, konkrétan és rendezhetően.
:25. Könyvekre, lemezekre, a kis kerámiatálra, amelyet a nagyanyja adott neki, és amely Bálint íróasztalán állt, mert szépnek találta, anélkül hogy tudta volna, honnan származik.
:26. A reggelnek azoknak a reggeleknek a hűvös tárgyilagossága volt, amelyek olyan éjszakák után jönnek, amikor valami eldőlt anélkül, hogy döntés született volna.
:27. Mindketten a saját kávéjukkal ültek az asztal saját oldalán, Bálint a telefonjával, Anna pedig az ablak előtti hegyekkel, amelyek olyanok voltak, mint a hegyek mindig: közömbösek, állandók, és teljesen érintetlenek attól, amit az emberek a közelükben megértenek vagy nem értenek meg.
:28. Fejben rendszerezte, mi tartozik hozzá, olyan pontossággal, amely meglepte, mert azt jelentette, hogy mindvégig tudta.
:29. A tudás és a cselekvés két különböző dolog, amelyek néha messze vannak egymástól, néha pedig, ha az ember elég sokáig vár, hirtelen egybeesnek, bejelentés nélkül, dráma nélkül, egyszerűen annak józan készségeként, hogy az ember elvegye, ami az övé, és a többit otthagyja.
:30. Bálint megkérdezte, mikor akarnak indulni.
:31. Anna azt mondta, hamarosan, megitta az utolsó korty kávét, és még egyszer a hegyekre nézett, tudatosan és csendben, saját magáért, anélkül hogy magyarázta volna, mert nem volt mit magyarázni, csak valamit megtenni, ami kicsi volt, és mégis úgy érződött, mint az első lépés vissza ahhoz, ami ő maga volt.
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:Az utazásnak olyan zökkenőmentes minősége volt, amelyet Anna kapcsolatuk első éveiben harmóniának tartott, és amelyet időközben, anélkül hogy ezt valaha kimondottan végiggondolta volna, valami másnak érzett, amire még nem volt nyelve, mert a nyelv távolságot feltételez, a távolság pedig egy külső nézőpontot, amelyet olyan régóta nem foglalt el, hogy már elfelejtette, hol volt. - Die Anreise hatte jene reibungslose Qualität gehabt, die Anna in den ersten Jahren ihrer Beziehung für Harmonie gehalten hatte und die sie inzwischen, ohne dass sie das je explizit gedacht hatte, als etwas anderes empfand, für das sie noch keine Sprache hatte, weil Sprache Distanz voraussetzt und Distanz einen Standpunkt außerhalb, und den hatte sie so lange nicht eingenommen, dass sie vergessen hatte, wo er gewesen war.
:1. Bálint vezetett, kiválasztotta a zenét, meghatározta a szüneteket, és az útvonalat annak a férfinak a szakértő magától értetődésével kommentálta, aki számára a kompetencia és a kontroll nem két különböző dolog, hanem egy és ugyanaz, amely a világnézetében kölcsönösen igazolja egymást. - Bálint hatte gefahren, die Musik gewählt, die Pausen bestimmt, die Route kommentiert mit der sachkundigen Selbstverständlichkeit eines Mannes, für den Kompetenz und Kontrolle nicht zwei verschiedene Dinge sind, sondern ein und dasselbe, das sich in seiner Weltsicht wechselseitig legitimiert.
:2. Anna az anyósülésen ült, és kinézett az ablakon, nem passzívan, nem lemondóan, hanem annak az embernek az aktív csendjével, aki megtanulta, hogy az anyósülés olyan hely, ahol nem várnak állásfoglalást, ami eleinte megkönnyebbülés volt, az évek során azonban valami mássá vált, amire a megkönnyebbülés már rossz szó volt. - Anna hatte auf dem Beifahrersitz gesessen und aus dem Fenster geschaut, nicht passiv, nicht resigniert, sondern mit der aktiven Stille von jemandem, der gelernt hat, dass der Beifahrersitz ein Ort ist, an dem keine Stellungnahme erwartet wird, was zunächst Erleichterung gewesen war und über die Jahre etwas anderes geworden war, für das Erleichterung das falsche Wort war.
:3. A nyaraló jó volt, ezt nem lehetett vitatni, és Bálint ezt annak a férfinak a nyugodt elégedettségével állapította meg, aki döntéseket hoz, és a valóságtól elvárja, hogy megerősítse őket. - Die Ferienwohnung war gut, das ließ sich nicht bestreiten, und Bálint hatte das festgestellt mit der ruhigen Befriedigung eines Mannes, der Entscheidungen trifft und von der Realität erwartet, dass sie bestätigt.
:4. Anna ezt olyan mintaként ismerte, amelyet soha nem kérdőjelezett meg, mert a megkérdőjelezés vitakészséget feltételez, a vita pedig következmények vállalását, és a következményeket mindig drágábbnak tartotta, mint az együttjátszás árát, ami olyan kalkuláció volt, amely sokáig működött, és amelynek alapját csak most kezdte ellenőrizni. - Anna kannte das als ein Muster, das sie nie herausgefordert hatte, weil Herausfordern eine Bereitschaft zur Auseinandersetzung voraussetzt und Auseinandersetzungen eine Bereitschaft zu Konsequenzen, und die Konsequenzen hatte sie immer für teurer gehalten als den Preis des Mitspielens, was eine Kalkulation war, die lange gestimmt hatte und deren Grundlage sie erst jetzt zu überprüfen begann.
:5. Bálint feltette a zenét, azt a lejátszási listát, amelyet mindig feltett, amikor jól érezte magát, és az érkezési rutin olyan pontossággal kapcsolódott össze, mint valami, amit olyan sokszor ismételtek, hogy már nem tartalmazott tudatos döntéseket. - Er legte Musik auf, die Playlist, die er immer auflegte, wenn er sich wohl fühlte, und die Ankunftsroutine griff ineinander mit der Präzision von etwas, das so oft wiederholt worden war, dass es keine bewussten Entscheidungen mehr enthielt.
:6. Anna ezt, önmagát is beleértve, új és kellemetlen világossággal figyelte: hogy a súrlódásmentesség nem bizonyít egyetértést, hanem néha csak azt, hogy az egyik fél teljesen átvette a másik ritmusát, ami kívülről ugyanúgy néz ki, belülről azonban nem. - Anna beobachtete das, sich selbst eingeschlossen, mit einer neuen und unbehaglichen Klarheit: dass Reibungslosigkeit keine Übereinstimmung beweist, sondern manchmal nur die vollständige Übernahme eines Rhythmus durch eine Seite, was sich von außen gleich aussieht und von innen nicht.
:7. A jegyzetfüzet az oldalzsebben feküdt, szürkén és jelentéktelenül, és Anna megállt a tárggyal a kezében, azzal a lassú tudatosulással, amely úgy áll be, mint amikor az ember mintát ismer fel valamiben, amit sokáig véletlennek tartott. - Das Notizbuch lag in der Seitentasche, grau und unspektakulär, und Anna blieb stehen mit dem Gegenstand in der Hand und dem langsamen Bewusstsein, das sich einstellte wie das Erkennen eines Musters in etwas, das man lange als zufällig betrachtet hatte.
:8. Ez nem ijedtség volt, nem drámai értelemben vett felismerés, hanem annak csendes beakadása, ami már régóta igaz volt, és most megszűnt engedni, hogy letagadják. - Nicht Erschrecken, nicht Erkenntnis im dramatischen Sinn, sondern das stille Einrasten von etwas, das schon lange wahr gewesen war und jetzt aufgehört hatte, sich verleugnen zu lassen.
:9. Pontosan emlékezett arra az estére, Bálint hangnemére, és a saját reakciójára, amely nem reakció volt, hanem elkerülés, az „ez nem elég fontos” józanságába öltöztetve. - Sie erinnerte sich an den Abend präzise, an Bálints Tonfall, an ihre Reaktion, die keine Reaktion gewesen war, sondern eine Vermeidung, gekleidet in die Vernunft des Es-ist-nicht-wichtig-genug.
:10. Most minden más, ugyanolyan szerkezetű estére gondolt, amelyet soha nem számolt össze, mert a számolás összeget eredményez, az összegek pedig értékelést igényelnek, az értékelések pedig döntést arról, hogy az ember mit kezd az eredménnyel. - Sie dachte jetzt an alle anderen Abende derselben Struktur, die sie nie gezählt hatte, weil das Zählen eine Summe ergibt, und Summen eine Bewertung erfordern, und Bewertungen eine Entscheidung über das, was man mit dem Ergebnis tut.
:11. Az összeg most ott volt anélkül, hogy kiszámolta volna, mert az ilyen felismerést nem kiszámítják, hanem beáll, amikor az ember elég sokáig nem néz félre. - Die Summe war jetzt da, ohne dass sie sie berechnet hatte, weil Erkenntnis dieser Art nicht berechnet wird, sondern sich einstellt, wenn man lange genug aufgehört hat, wegzuschauen.
:12. Amit látott, nem Bálint bűne volt egyszerű értelemben, hanem annak az évekig tartó együttműködésnek a pontos eredménye, amely az ő mindent formálni akaró hajlama és Anna formálódni engedő hajlama között jött létre. - Was sie sah, war nicht Bálints Schuld in einem einfachen Sinn, sondern das präzise Ergebnis einer jahrelangen Kooperation zwischen seiner Neigung, alles zu gestalten, und ihrer Neigung, gestaltet zu werden.
:13. Ez nem vád volt, hanem diagnózis, és a diagnózisoknak nincs moráljuk, csak leletük. - Das war kein Vorwurf, sondern eine Diagnose, und Diagnosen haben keine Moral, nur Befunde.
:14. Vacsoránál Bálint mindkettőjüknek rendelt, és Anna szakmai helyzetéről beszélt annak az embernek a meggyőző részletességével, aki a tanácsot szeretetnek tartja, és aki soha nem vette észre, hogy az a szeretet, amely nem tesz fel kérdést, valójában nem érdeklődik a válasz iránt. - Beim Abendessen bestellte er für beide, sprach über ihre berufliche Situation mit der überzeugten Ausführlichkeit von jemandem, der Rat für Zuneigung hält und der nie bemerkt hat, dass Zuneigung, die keine Frage stellt, in Wirklichkeit kein Interesse an der Antwort hat.
:15. Anna hallgatta, majd azt mondta, hogy ő ezt másképp látja, olyan nyugalommal, amely nem erőltetett volt, hanem annak az embernek a nyugalma, aki kimond valamit, amit már rég kimondhatott volna, és tudja, hogy most már nincs értelme nem kimondani. - Anna hörte zu, und sagte dann, dass sie das anders sehe, mit einer Ruhe, die keine erzwungene war, sondern die Ruhe von jemandem, der etwas sagt, das er schon lange hätte sagen können, und der weiß, dass es jetzt keinen Sinn mehr macht, es nicht zu sagen.
:16. Bálint reakciója abban a sorrendben zajlott, amelyet Anna ismert: irritáció, aztán magyarázat, aztán a türelmes oktatás, amelyet ő világosságnak tartott, és amelynek egyirányú szerkezete volt: egy irány, nincs visszacsatolás, nincs valódi hallás, csak várakozás arra a szünetre, amelyben a saját állítás folytatható. - Bálints Reaktion verlief in der Sequenz, die sie kannte: Irritation, dann Erklärung, dann die geduldige Belehrung, die er für Klarheit hielt und die die Struktur einer Einbahnstraße hatte, eine Richtung, keine Rückkopplung, kein echtes Hören, nur das Warten auf die Pause, in der die eigene Aussage fortgesetzt werden konnte.
:17. Anna nem szakította félbe, mert a félbeszakítás eszkaláció lett volna, ő pedig nem eszkalációt akart, hanem leltárt, pontosat és teljeset. - Anna unterbrach ihn nicht, weil Unterbrechen eine Eskalation gewesen wäre und sie keine Eskalation wollte, sondern eine Bestandsaufnahme, präzise und vollständig.
:18. El is végezte ezt a leltárt, nyugodt hangon, remegés nélkül, felsorolva, mi tűnt el három év alatt, nem vádként, hanem jegyzőkönyvként, saját fokozatos eltűnésének jegyzőkönyveként, tárgyról tárgyra, szokásról szokásra, kedvtelésről kedvtelésre. - Sie machte sie, in ruhigem Ton und ohne Zittern, zählte auf, was in drei Jahren weggegangen war, nicht als Anklage, sondern als Protokoll, das Protokoll ihres eigenen schrittweisen Verschwindens, Gegenstand für Gegenstand, Gewohnheit für Gewohnheit, Vorliebe für Vorliebe.
:19. Úgy beszélt, mint egy építész, aki olyan állományt vesz fel tárgyilagos pontossággal, amely már nem felel meg a tervezett állapotnak. - Sie sprach mit der sachlichen Genauigkeit einer Architektin, die einen Bestand aufnimmt, der nicht mehr dem geplanten Zustand entspricht.
:20. Bálint azt mondta, hogy dramatizál, ami annak az embernek az őszinte válasza volt, akinek hiányzik a mércéje, nem rosszindulatból, hanem mert soha nem nézett ebbe az irányba, mert senki nem késztette rá, és mert Anna, amíg hallgatott, minden okot elvett tőle, hogy ezt megtegye. - Bálint sagte, sie dramatisiere, was die ehrliche Antwort eines Menschen war, dem der Maßstab fehlt, nicht aus Böswilligkeit, sondern weil er nie in dieser Richtung geschaut hatte, weil niemand ihn je dazu gebracht hatte, und weil Anna, solange sie geschwiegen hatte, ihm jeden Grund genommen hatte, es zu tun.
:21. Ez nem mentette fel őt, de nem is jelentett teljes bűnrészességet Anna részéről, hanem azt a kényelmetlen igazságot, hogy a kapcsolatok azokat a struktúrákat hozzák létre, amelyeket mindkét fél megenged. - Das war keine Entlastung für ihn, aber auch keine vollständige Schuldzuweisung an sie, sondern die unbequeme Wahrheit, dass Beziehungen die Strukturen produzieren, die beide Seiten zulassen.
:22. Anna nem mondott többet, mert minden elhangzott, és az utána következő csend más minőségű volt, mint az előtte lévő csend: nem az elkerülés csendje, hanem valami kimondott dolog csendje, amely most ott állt a térben, anélkül hogy bárki tudta volna, mit kezdjen vele. - Sie sagte nichts mehr, weil alles gesagt war, und das Schweigen danach hatte eine andere Qualität als das Schweigen davor, nicht die Stille der Vermeidung, sondern die Stille von etwas, das ausgesprochen wurde und jetzt im Raum stand, ohne dass jemand wusste, wohin damit.
:23. Az éjszakát ugyanabban az ágyban töltötték, olyan emberek testi közelségével, akik ugyanazt a teret osztják meg, és olyan emberek belső távolságával, akik között áll valami, amit nem lehet elaltatni. - Die Nacht verbrachten sie im selben Bett, mit der körperlichen Nähe von Menschen, die denselben Raum teilen, und der inneren Distanz von Menschen, zwischen denen etwas steht, das sich nicht schlafen lässt.
:24. Anna ébren feküdt, és nem az egész kapcsolatra gondolt, mert az egész túl nagy volt egy idegen ágyban töltött éjszakához, hanem egyes dolgokra, konkrétan és rendezhetően. - Anna lag wach und dachte nicht an die Beziehung als Ganzes, weil das Ganze zu groß war für eine Nacht in einem fremden Bett, sondern an einzelne Dinge, konkret und sortierbar.
:25. Könyvekre, lemezekre, a kis kerámiatálra, amelyet a nagyanyja adott neki, és amely Bálint íróasztalán állt, mert szépnek találta, anélkül hogy tudta volna, honnan származik. - An Bücher, Platten, die kleine Keramikschale, die ihre Großmutter ihr gegeben hatte und die auf Bálints Schreibtisch stand, weil er sie schön fand, ohne zu wissen, woher sie kam.
:26. A reggelnek azoknak a reggeleknek a hűvös tárgyilagossága volt, amelyek olyan éjszakák után jönnek, amikor valami eldőlt anélkül, hogy döntés született volna. - Der Morgen hatte die kühle Sachlichkeit von Morgenstunden nach Nächten, in denen etwas entschieden wurde, ohne dass eine Entscheidung gefallen ist.
:27. Mindketten a saját kávéjukkal ültek az asztal saját oldalán, Bálint a telefonjával, Anna pedig az ablak előtti hegyekkel, amelyek olyanok voltak, mint a hegyek mindig: közömbösek, állandók, és teljesen érintetlenek attól, amit az emberek a közelükben megértenek vagy nem értenek meg. - Jeder saß mit seinem Kaffee auf seiner Seite des Tisches, Bálint mit dem Handy, Anna mit den Bergen vor dem Fenster, die so aussahen wie Berge immer aussehen, gleichgültig und beständig und vollkommen unberührt von dem, was Menschen in ihrer Nähe begreifen oder nicht begreifen.
:28. Fejben rendszerezte, mi tartozik hozzá, olyan pontossággal, amely meglepte, mert azt jelentette, hogy mindvégig tudta. - Sie sortierte im Kopf, was ihr gehörte, mit einer Präzision, die sie überraschte, weil sie bedeutete, dass sie es die ganze Zeit gewusst hatte.
:29. A tudás és a cselekvés két különböző dolog, amelyek néha messze vannak egymástól, néha pedig, ha az ember elég sokáig vár, hirtelen egybeesnek, bejelentés nélkül, dráma nélkül, egyszerűen annak józan készségeként, hogy az ember elvegye, ami az övé, és a többit otthagyja. - Wissen und Handeln sind zwei verschiedene Dinge, die manchmal weit auseinanderliegen und manchmal, wenn man lange genug gewartet hat, auf einmal zusammenfallen, ohne Ankündigung, ohne Drama, einfach als die nüchterne Bereitschaft, das zu nehmen, was einem gehört, und den Rest zu lassen.
:30. Bálint megkérdezte, mikor akarnak indulni. - Bálint fragte, wann sie fahren wollten.
:31. Anna azt mondta, hamarosan, megitta az utolsó korty kávét, és még egyszer a hegyekre nézett, tudatosan és csendben, saját magáért, anélkül hogy magyarázta volna, mert nem volt mit magyarázni, csak valamit megtenni, ami kicsi volt, és mégis úgy érződött, mint az első lépés vissza ahhoz, ami ő maga volt. - Anna sagte bald, trank den letzten Schluck Kaffee, und schaute noch einmal auf die Berge, bewusst und still, für sich, ohne es zu erklären, weil es nichts zu erklären gab, nur etwas zu tun, das klein war und trotzdem anfühlte wie ein erster Schritt zurück zu etwas, das sie selbst war.
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:Die Anreise hatte jene reibungslose Qualität gehabt, die Anna in den ersten Jahren ihrer Beziehung für Harmonie gehalten hatte und die sie inzwischen, ohne dass sie das je explizit gedacht hatte, als etwas anderes empfand, für das sie noch keine Sprache hatte, weil Sprache Distanz voraussetzt und Distanz einen Standpunkt außerhalb, und den hatte sie so lange nicht eingenommen, dass sie vergessen hatte, wo er gewesen war.
:1. Bálint hatte gefahren, die Musik gewählt, die Pausen bestimmt, die Route kommentiert mit der sachkundigen Selbstverständlichkeit eines Mannes, für den Kompetenz und Kontrolle nicht zwei verschiedene Dinge sind, sondern ein und dasselbe, das sich in seiner Weltsicht wechselseitig legitimiert.
:2. Anna hatte auf dem Beifahrersitz gesessen und aus dem Fenster geschaut, nicht passiv, nicht resigniert, sondern mit der aktiven Stille von jemandem, der gelernt hat, dass der Beifahrersitz ein Ort ist, an dem keine Stellungnahme erwartet wird, was zunächst Erleichterung gewesen war und über die Jahre etwas anderes geworden war, für das Erleichterung das falsche Wort war.
:3. Die Ferienwohnung war gut, das ließ sich nicht bestreiten, und Bálint hatte das festgestellt mit der ruhigen Befriedigung eines Mannes, der Entscheidungen trifft und von der Realität erwartet, dass sie bestätigt.
:4. Anna kannte das als ein Muster, das sie nie herausgefordert hatte, weil Herausfordern eine Bereitschaft zur Auseinandersetzung voraussetzt und Auseinandersetzungen eine Bereitschaft zu Konsequenzen, und die Konsequenzen hatte sie immer für teurer gehalten als den Preis des Mitspielens, was eine Kalkulation war, die lange gestimmt hatte und deren Grundlage sie erst jetzt zu überprüfen begann.
:5. Er legte Musik auf, die Playlist, die er immer auflegte, wenn er sich wohl fühlte, und die Ankunftsroutine griff ineinander mit der Präzision von etwas, das so oft wiederholt worden war, dass es keine bewussten Entscheidungen mehr enthielt.
:6. Anna beobachtete das, sich selbst eingeschlossen, mit einer neuen und unbehaglichen Klarheit: dass Reibungslosigkeit keine Übereinstimmung beweist, sondern manchmal nur die vollständige Übernahme eines Rhythmus durch eine Seite, was sich von außen gleich aussieht und von innen nicht.
:7. Das Notizbuch lag in der Seitentasche, grau und unspektakulär, und Anna blieb stehen mit dem Gegenstand in der Hand und dem langsamen Bewusstsein, das sich einstellte wie das Erkennen eines Musters in etwas, das man lange als zufällig betrachtet hatte.
:8. Nicht Erschrecken, nicht Erkenntnis im dramatischen Sinn, sondern das stille Einrasten von etwas, das schon lange wahr gewesen war und jetzt aufgehört hatte, sich verleugnen zu lassen.
:9. Sie erinnerte sich an den Abend präzise, an Bálints Tonfall, an ihre Reaktion, die keine Reaktion gewesen war, sondern eine Vermeidung, gekleidet in die Vernunft des Es-ist-nicht-wichtig-genug.
:10. Sie dachte jetzt an alle anderen Abende derselben Struktur, die sie nie gezählt hatte, weil das Zählen eine Summe ergibt, und Summen eine Bewertung erfordern, und Bewertungen eine Entscheidung über das, was man mit dem Ergebnis tut.
:11. Die Summe war jetzt da, ohne dass sie sie berechnet hatte, weil Erkenntnis dieser Art nicht berechnet wird, sondern sich einstellt, wenn man lange genug aufgehört hat, wegzuschauen.
:12. Was sie sah, war nicht Bálints Schuld in einem einfachen Sinn, sondern das präzise Ergebnis einer jahrelangen Kooperation zwischen seiner Neigung, alles zu gestalten, und ihrer Neigung, gestaltet zu werden.
:13. Das war kein Vorwurf, sondern eine Diagnose, und Diagnosen haben keine Moral, nur Befunde.
:14. Beim Abendessen bestellte er für beide, sprach über ihre berufliche Situation mit der überzeugten Ausführlichkeit von jemandem, der Rat für Zuneigung hält und der nie bemerkt hat, dass Zuneigung, die keine Frage stellt, in Wirklichkeit kein Interesse an der Antwort hat.
:15. Anna hörte zu, und sagte dann, dass sie das anders sehe, mit einer Ruhe, die keine erzwungene war, sondern die Ruhe von jemandem, der etwas sagt, das er schon lange hätte sagen können, und der weiß, dass es jetzt keinen Sinn mehr macht, es nicht zu sagen.
:16. Bálints Reaktion verlief in der Sequenz, die sie kannte: Irritation, dann Erklärung, dann die geduldige Belehrung, die er für Klarheit hielt und die die Struktur einer Einbahnstraße hatte, eine Richtung, keine Rückkopplung, kein echtes Hören, nur das Warten auf die Pause, in der die eigene Aussage fortgesetzt werden konnte.
:17. Anna unterbrach ihn nicht, weil Unterbrechen eine Eskalation gewesen wäre und sie keine Eskalation wollte, sondern eine Bestandsaufnahme, präzise und vollständig.
:18. Sie machte sie, in ruhigem Ton und ohne Zittern, zählte auf, was in drei Jahren weggegangen war, nicht als Anklage, sondern als Protokoll, das Protokoll ihres eigenen schrittweisen Verschwindens, Gegenstand für Gegenstand, Gewohnheit für Gewohnheit, Vorliebe für Vorliebe.
:19. Sie sprach mit der sachlichen Genauigkeit einer Architektin, die einen Bestand aufnimmt, der nicht mehr dem geplanten Zustand entspricht.
:20. Bálint sagte, sie dramatisiere, was die ehrliche Antwort eines Menschen war, dem der Maßstab fehlt, nicht aus Böswilligkeit, sondern weil er nie in dieser Richtung geschaut hatte, weil niemand ihn je dazu gebracht hatte, und weil Anna, solange sie geschwiegen hatte, ihm jeden Grund genommen hatte, es zu tun.
:21. Das war keine Entlastung für ihn, aber auch keine vollständige Schuldzuweisung an sie, sondern die unbequeme Wahrheit, dass Beziehungen die Strukturen produzieren, die beide Seiten zulassen.
:22. Sie sagte nichts mehr, weil alles gesagt war, und das Schweigen danach hatte eine andere Qualität als das Schweigen davor, nicht die Stille der Vermeidung, sondern die Stille von etwas, das ausgesprochen wurde und jetzt im Raum stand, ohne dass jemand wusste, wohin damit.
:23. Die Nacht verbrachten sie im selben Bett, mit der körperlichen Nähe von Menschen, die denselben Raum teilen, und der inneren Distanz von Menschen, zwischen denen etwas steht, das sich nicht schlafen lässt.
:24. Anna lag wach und dachte nicht an die Beziehung als Ganzes, weil das Ganze zu groß war für eine Nacht in einem fremden Bett, sondern an einzelne Dinge, konkret und sortierbar.
:25. An Bücher, Platten, die kleine Keramikschale, die ihre Großmutter ihr gegeben hatte und die auf Bálints Schreibtisch stand, weil er sie schön fand, ohne zu wissen, woher sie kam.
:26. Der Morgen hatte die kühle Sachlichkeit von Morgenstunden nach Nächten, in denen etwas entschieden wurde, ohne dass eine Entscheidung gefallen ist.
:27. Jeder saß mit seinem Kaffee auf seiner Seite des Tisches, Bálint mit dem Handy, Anna mit den Bergen vor dem Fenster, die so aussahen wie Berge immer aussehen, gleichgültig und beständig und vollkommen unberührt von dem, was Menschen in ihrer Nähe begreifen oder nicht begreifen.
:28. Sie sortierte im Kopf, was ihr gehörte, mit einer Präzision, die sie überraschte, weil sie bedeutete, dass sie es die ganze Zeit gewusst hatte.
:29. Wissen und Handeln sind zwei verschiedene Dinge, die manchmal weit auseinanderliegen und manchmal, wenn man lange genug gewartet hat, auf einmal zusammenfallen, ohne Ankündigung, ohne Drama, einfach als die nüchterne Bereitschaft, das zu nehmen, was einem gehört, und den Rest zu lassen.
:30. Bálint fragte, wann sie fahren wollten.
:31. Anna sagte bald, trank den letzten Schluck Kaffee, und schaute noch einmal auf die Berge, bewusst und still, für sich, ohne es zu erklären, weil es nichts zu erklären gab, nur etwas zu tun, das klein war und trotzdem anfühlte wie ein erster Schritt zurück zu etwas, das sie selbst war.
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=== 2 ===
:Tíz év közös élet
:1. Tíz év közös élet után Markus és Elena olyan infrastruktúrát hagytak maguk mögött, amely annyira teljesen működött, hogy maga a működőképessége vált vakfolttá: az ember nem veszi észre, ami zökkenőmentesen működik, mert a zökkenőmentesség nem kelt figyelmet, és a figyelem az, ami életben tartja a kapcsolatokat, nem pusztán a szeretet, nem a közös történet, hanem a mindennapi készség arra, hogy újra ránézzünk arra, amit megosztunk, mintha nem lenne magától értetődő, egy készség, amelyet mindketten valamikor megszüntettek anélkül, hogy időpontot tűztek volna ki rá.
:2. A sorház megszűnt hely lenni, és környezetté vált, mint a különbség egy olyan keret között, amelyet észlelünk, és egy olyan között, amely annyira régóta van ott, hogy beleolvad a falba, és Markus ebben a megszokás vakságával mozgott, ami nem közöny, hanem annak észrevétlenebb változata: a teljes kérdésnélküliség azzal kapcsolatban, ami nap mint nap jelen van.
:3. A pince ezen a szombaton nem döntés volt, hanem az alternatívák hiányának következménye, amely maga is a vágyak hiányának következménye volt, amit Markus nem ismert fel problémaként, mert felhagyott azzal, hogy különbséget tegyen aközött, hogy nincsenek tervei és aközött, hogy nem akar terveket készíteni.
:4. A doboz hordozta mindazon dolgok néma életrajzát, amelyeket beköltözéskor nem csomagolnak ki, mert egy költözés mindig egy ideiglenességi állapotot hoz létre, amelyben bizonyos döntéseket elhalasztanak, és aztán ezek addig maradnak úgy, amíg az ideiglenesség tartóssá nem válik, és a kicsomagolás már nem cselekvés lenne, hanem beismerés – hogy az idő eltelt, hogy nem néztünk bele, hogy ami benne van, talán már nem illik ahhoz, amivé közben váltunk.
:5. A jegyzetfüzet Eléna korábbi kézírását viselte, nyitottabbat és kevésbé kontrolláltat, mint a mostani, annak az energiájával, aki azért ír, mert a gondolkodásnak helyre van szüksége, és a benne lévő rajzok olyan minőséget hordoztak, amelyet Markus már nem talált meg Eléna aktuális munkájában, nem azért, mert rosszabb lett volna, hanem mert az aktuális munka más követelményeket támaszt, mint az, ami akkor jön létre, amikor még senki nem támaszt követelményeket, és ez a különbség olyan nagy és olyan csendes volt, hogy Markus sokáig ült a pince padlóján, mielőtt újra felment volna.
:6. A jegyzetfüzetet Eléna tányérja mellé tette, mert nem tudta, hogyan kell szavakkal kezdeni, amikor annak, amit mondani akar, még nincs nyelve, és mert azt remélte, hogy a tárgy átvesz valamit, amit ő maga nem tud hordozni, ami egy olyan remény volt, amely utólag többet mondott az ő saját állapotáról, mint a helyzetről.
:7. Eléna reakciója nem az a nosztalgia volt, amit várt, és nem az a harag, amitől tartott, hanem valami pontosabb és nehezebb: annak a védekező hűvössége, aki egy ablakot kap valamire, amit ő maga zárt le, és ebben a megnyitásban nem gondoskodást, hanem beavatkozást lát, ami Markus szándéka nem volt, és mégis megfelelt Eléna megélésének, ami az est lényegét már a kezdete előtt összefoglalta.
:8. A vita, amely ezután következett, kimerült tárgyilagossággal zajlott, olyan emberek között, akik túlságosan jól ismerik egymást ahhoz, hogy valóban megsebezzék egymást, és túlságosan távol vannak egymástól ahhoz, hogy valóban elérjék egymást, egy olyan kombináció, amely nem katarzist hoz létre, hanem egy helyzet józan felmérését, amelynek körvonalait mindketten már régóta ismerték, és amelyet most csak kimondtak, mert a jegyzetfüzet ott feküdt az asztalon, és a hallgatás súlyosabb lett volna, mint a beszéd.
:9. Megállapították, nem vádként, inkább közös megfigyelésként, amelyet egyikük sem akart megtenni, hogy az elmúlt évek beszélgetései koordinációs beszélgetések szerkezetét követték, időpontok, bevásárlás, nyaralás, a közös élet apró adminisztratív aktusai, és hogy ami ezek alatt volt, nem tűnt el, hanem le lett állítva, csendben, mindkettejük által, megbeszélés nélkül, mert a leállítás könnyebb volt, mint a folytatás, és a könnyebb a mindennapokban mindig győz, ha nem figyelünk.
:10. A csend, amely ezután a szobában maradt, saját textúrával bírt, nehezebb volt a szokásos csendnél, mert nem a szavak hiánya volt, hanem minden kimondott szó súlya, amely már sehová nem tudott menni, és az evőeszközök a tányérokon, az eső az ablakon és a konyhalámpa fénye mind olyan tárgyiassággal bírtak, mint azok a dolgok, amelyek megmaradnak, amikor a beszélgetés elhal.
:11. Később a nappaliban ültek, mindketten a kanapé egyik végén, abban a távolságban, amely úgy alakult ki, hogy egyikük sem választotta, és Eléna a jegyzetfüzetet tartotta, nem úgy, mintha olvasná, hanem mintha a tárgyat tartaná, és végül azt mondta, hogy nem grafikus akart lenni, hanem illusztrátor, és hogy ez nem megbánás, de nem is szabad döntés volt, hanem sok apró döntés eredménye, amelyek együtt egy irányt adtak anélkül, hogy valaha is választott volna irányt, ami talán a legpontosabb volt, amit valaha magáról mondott, és amit Markus azzal a csendes megdöbbenéssel hallott, amely akkor keletkezik, amikor valamit megtudunk valakiről, akivel tíz évig éltünk, és ami megmutatja, milyen nagy felületet fed le az ismerősség anélkül, hogy megérintené.
:12. Markus törölte a következő hét időpontjait, egyiket a másik után, annak a gondosságával, aki tudja, hogy a gesztus szimbolikus, és mégis végrehajtja, mert a szimbólumok néha az egyetlenek, amelyek pótolják a nyelvet, amikor a nyelv nem elég, és Eléna nézte őt anélkül, hogy megkérdezte volna, mit jelent ez, ami talán azt jelentette, hogy tudta, vagy hogy már nem akart kérdezni, és Markus nem tudta, melyik a kettő közül, ami a legpontosabb kifejezése volt annak, ahol éppen tartottak: két ember, akik ugyanazt a helyet lakják, és elkezdenek őszinték lenni a köztük lévő távolságról, anélkül, hogy tudnák, az őszinteség önmagában bezár-e egy távolságot, vagy néha csak láthatóvá teszi.
:13. Együtt lapozták végig a jegyzetfüzetet, annak az óvatos figyelmével, akik valami törékenyet tartanak a kezükben, és az eső nem állt el, és nem foglaltak utazást, és a következő hét üres volt, és hogy ez mit jelent, még nem volt eldöntve, ami talán a legőszintébb módja annak, ahogyan egy ilyen este véget érhet: nem feloldással, hanem a feloldás lehetőségével, amelynek még nincs neve, de térre van szüksége, és amelynek ők, hosszú évek óta először, teret adtak.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tíz év közös élet - Zehn Jahre gemeinsames Leben.
:1. Tíz év közös élet után Markus és Elena olyan infrastruktúrát hagytak maguk mögött, amely annyira teljesen működött, hogy maga a működőképessége vált vakfolttá: az ember nem veszi észre, ami zökkenőmentesen működik, mert a zökkenőmentesség nem kelt figyelmet, és a figyelem az, ami életben tartja a kapcsolatokat, nem pusztán a szeretet, nem a közös történet, hanem a mindennapi készség arra, hogy újra ránézzünk arra, amit megosztunk, mintha nem lenne magától értetődő, egy készség, amelyet mindketten valamikor megszüntettek anélkül, hogy időpontot tűztek volna ki rá. - Zehn Jahre gemeinsamen Lebens hatten Markus und Elena eine Infrastruktur hinterlassen, die so vollständig funktionierte, dass ihre Funktionsfähigkeit selbst zum blinden Fleck geworden war: man bemerkt nicht, was reibungslos läuft, weil Reibungslosigkeit keine Aufmerksamkeit erzeugt, und Aufmerksamkeit ist das, was Beziehungen am Leben hält, nicht Zuneigung allein, nicht gemeinsame Geschichte, sondern die tägliche Bereitschaft, das, was man teilt, noch einmal anzuschauen, als wäre es nicht selbstverständlich, eine Bereitschaft, die beide irgendwann eingestellt hatten, ohne einen Termin dafür gehabt zu haben.
:2. A sorház megszűnt hely lenni, és környezetté vált, mint a különbség egy olyan keret között, amelyet észlelünk, és egy olyan között, amely annyira régóta van ott, hogy beleolvad a falba, és Markus ebben a megszokás vakságával mozgott, ami nem közöny, hanem annak észrevétlenebb változata: a teljes kérdésnélküliség azzal kapcsolatban, ami nap mint nap jelen van. - Das Reihenhaus hatte aufgehört, ein Ort zu sein, und war zu einer Umgebung geworden, dem Unterschied zwischen einem Rahmen, den man wahrnimmt, und einem, der so lange da ist, dass er mit der Wand verschmilzt, und Markus bewegte sich darin mit der Blindheit des Gewohnten, die keine Gleichgültigkeit ist, sondern ihre unauffälligere Variante: die vollständige Abwesenheit von Fragen an das, was täglich da ist.
:3. A pince ezen a szombaton nem döntés volt, hanem az alternatívák hiányának következménye, amely maga is a vágyak hiányának következménye volt, amit Markus nem ismert fel problémaként, mert felhagyott azzal, hogy különbséget tegyen aközött, hogy nincsenek tervei és aközött, hogy nem akar terveket készíteni. - Der Keller war an diesem Samstag keine Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis einer Abwesenheit von Alternativen, die ihrerseits das Ergebnis einer Abwesenheit von Wünschen war, was Markus nicht als Problem erkannte, weil er aufgehört hatte, den Unterschied zwischen keinen Plänen haben und keine Pläne machen wollen als einen zu behandeln.
:4. A doboz hordozta mindazon dolgok néma életrajzát, amelyeket beköltözéskor nem csomagolnak ki, mert egy költözés mindig egy ideiglenességi állapotot hoz létre, amelyben bizonyos döntéseket elhalasztanak, és aztán ezek addig maradnak úgy, amíg az ideiglenesség tartóssá nem válik, és a kicsomagolás már nem cselekvés lenne, hanem beismerés – hogy az idő eltelt, hogy nem néztünk bele, hogy ami benne van, talán már nem illik ahhoz, amivé közben váltunk. - Die Kiste trug die stumme Biografie aller Dinge, die beim Einzug nicht ausgepackt werden, weil ein Einzug immer einen Zustand der Vorläufigkeit erzeugt, in dem man bestimmte Entscheidungen vertagt, und die dann so lange stehen, bis die Vorläufigkeit zur Dauerhaftigkeit geworden ist und das Auspacken keine Handlung mehr wäre, sondern ein Eingeständnis – dass die Zeit vergangen ist, dass man nicht nachgeschaut hat, dass das, was drin ist, vielleicht nicht mehr passt zu dem, was man inzwischen ist.
:5. A jegyzetfüzet Eléna korábbi kézírását viselte, nyitottabbat és kevésbé kontrolláltat, mint a mostani, annak az energiájával, aki azért ír, mert a gondolkodásnak helyre van szüksége, és a benne lévő rajzok olyan minőséget hordoztak, amelyet Markus már nem talált meg Eléna aktuális munkájában, nem azért, mert rosszabb lett volna, hanem mert az aktuális munka más követelményeket támaszt, mint az, ami akkor jön létre, amikor még senki nem támaszt követelményeket, és ez a különbség olyan nagy és olyan csendes volt, hogy Markus sokáig ült a pince padlóján, mielőtt újra felment volna. - Das Notizbuch hatte die Handschrift von Elenas früherer Handschrift, offener und weniger kontrolliert als die heutige, mit der Energie von jemandem, der schreibt, weil das Denken einen Ort braucht, und die Zeichnungen darin hatten eine Qualität, die Markus bei Elenas aktueller Arbeit nicht mehr fand, nicht weil sie schlechter geworden war, sondern weil aktuelle Arbeit andere Anforderungen stellt als das, was entsteht, wenn noch niemand Anforderungen stellt, und dieser Unterschied war so groß und so still, dass Markus lange auf dem Kellerboden saß, bevor er wieder nach oben ging.
:6. A jegyzetfüzetet Eléna tányérja mellé tette, mert nem tudta, hogyan kell szavakkal kezdeni, amikor annak, amit mondani akar, még nincs nyelve, és mert azt remélte, hogy a tárgy átvesz valamit, amit ő maga nem tud hordozni, ami egy olyan remény volt, amely utólag többet mondott az ő saját állapotáról, mint a helyzetről. - Er legte das Notizbuch neben Elenas Teller, weil er nicht wusste, wie man mit Worten anfängt, wenn das, was man sagen will, noch keine Sprache hat, und weil er hoffte, dass der Gegenstand etwas übernehmen würde, das er selbst nicht tragen konnte, was eine Hoffnung war, die ihn im Nachhinein mehr über seinen eigenen Zustand informierte als über die Situation.
:7. Eléna reakciója nem az a nosztalgia volt, amit várt, és nem az a harag, amitől tartott, hanem valami pontosabb és nehezebb: annak a védekező hűvössége, aki egy ablakot kap valamire, amit ő maga zárt le, és ebben a megnyitásban nem gondoskodást, hanem beavatkozást lát, ami Markus szándéka nem volt, és mégis megfelelt Eléna megélésének, ami az est lényegét már a kezdete előtt összefoglalta. - Elenas Reaktion war keine Nostalgie gewesen, die er erwartet hatte, und keine Wut, die er befürchtet hatte, sondern etwas Präziseres und Schwierigeres: die defensive Kühle von jemandem, der ein Fenster in etwas empfängt, das er selbst verschlossen hatte, und der in diesem Öffnen nicht Fürsorge sieht, sondern Eingriff, was Markus' Absicht nicht gewesen war und Elenas Erleben trotzdem stimmte, was den Kern des Abends zusammenfasste, bevor er begonnen hatte.
:8. A vita, amely ezután következett, kimerült tárgyilagossággal zajlott, olyan emberek között, akik túlságosan jól ismerik egymást ahhoz, hogy valóban megsebezzék egymást, és túlságosan távol vannak egymástól ahhoz, hogy valóban elérjék egymást, egy olyan kombináció, amely nem katarzist hoz létre, hanem egy helyzet józan felmérését, amelynek körvonalait mindketten már régóta ismerték, és amelyet most csak kimondtak, mert a jegyzetfüzet ott feküdt az asztalon, és a hallgatás súlyosabb lett volna, mint a beszéd. - Der Streit, der folgte, hatte die erschöpfte Sachlichkeit von Auseinandersetzungen zwischen Menschen, die zu gut miteinander kennen, um sich wirklich zu verletzen, und zu weit voneinander entfernt, um sich wirklich zu erreichen, eine Kombination, die keine Katharsis erzeugt, sondern die nüchterne Bestandsaufnahme einer Lage, deren Konturen beide schon länger kannten und die jetzt nur ausgesprochen wurden, weil das Notizbuch auf dem Tisch lag und das Schweigen schwerer wog als das Reden.
:9. Megállapították, nem vádként, inkább közös megfigyelésként, amelyet egyikük sem akart megtenni, hogy az elmúlt évek beszélgetései koordinációs beszélgetések szerkezetét követték, időpontok, bevásárlás, nyaralás, a közös élet apró adminisztratív aktusai, és hogy ami ezek alatt volt, nem tűnt el, hanem le lett állítva, csendben, mindkettejük által, megbeszélés nélkül, mert a leállítás könnyebb volt, mint a folytatás, és a könnyebb a mindennapokban mindig győz, ha nem figyelünk. - Sie stellten fest, nicht als Vorwurf, eher als gemeinsame Beobachtung, die keiner von beiden hatte machen wollen, dass ihre Gespräche der letzten Jahre die Struktur von Koordinationsgesprächen hatten, Termine, Einkauf, Urlaub, die kleinen Verwaltungsakte des gemeinsamen Lebens, und dass alles, was darunter lag, nicht verschwunden war, sondern eingestellt worden war, still, von beiden, ohne Absprache, weil das Einstellen leichter war als das Weiterführen, und weil leichter im Alltag immer gewinnt, wenn man nicht aufpasst.
:10. A csend, amely ezután a szobában maradt, saját textúrával bírt, nehezebb volt a szokásos csendnél, mert nem a szavak hiánya volt, hanem minden kimondott szó súlya, amely már sehová nem tudott menni, és az evőeszközök a tányérokon, az eső az ablakon és a konyhalámpa fénye mind olyan tárgyiassággal bírtak, mint azok a dolgok, amelyek megmaradnak, amikor a beszélgetés elhal. - Die Stille, die nach diesem Gespräch im Raum blieb, hatte eine eigene Textur, schwerer als normale Stille, weil sie nicht die Abwesenheit von Worten war, sondern das Gewicht aller Worte, die gesagt worden waren und jetzt nirgendwo hin konnten, und das Besteck auf den Tellern und der Regen am Fenster und das Licht der Küchenlampe hatten die Körperlichkeit von Dingen, die bleiben, wenn das Gespräch verhallt.
:11. Később a nappaliban ültek, mindketten a kanapé egyik végén, abban a távolságban, amely úgy alakult ki, hogy egyikük sem választotta, és Eléna a jegyzetfüzetet tartotta, nem úgy, mintha olvasná, hanem mintha a tárgyat tartaná, és végül azt mondta, hogy nem grafikus akart lenni, hanem illusztrátor, és hogy ez nem megbánás, de nem is szabad döntés volt, hanem sok apró döntés eredménye, amelyek együtt egy irányt adtak anélkül, hogy valaha is választott volna irányt, ami talán a legpontosabb volt, amit valaha magáról mondott, és amit Markus azzal a csendes megdöbbenéssel hallott, amely akkor keletkezik, amikor valamit megtudunk valakiről, akivel tíz évig éltünk, és ami megmutatja, milyen nagy felületet fed le az ismerősség anélkül, hogy megérintené. - Sie saßen später im Wohnzimmer, jeder an seinem Ende des Sofas, in dem Abstand, der sich eingestellt hatte ohne dass einer ihn gewählt hatte, und Elena hielt das Notizbuch, nicht als würde sie darin lesen, sondern als würde sie den Gegenstand halten, und sagte schließlich, dass sie nicht Grafikdesignerin hatte werden wollen, sondern Illustratorin, und dass das kein Bedauern sei, aber auch keine freie Entscheidung gewesen sei, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen, die zusammen eine Richtung ergeben hatten, ohne dass sie je eine Richtung gewählt hatte, was vielleicht das Präziseste war, was sie je über sich gesagt hatte, und was Markus mit dem stillen Erschrecken hörte, das entsteht, wenn man etwas über einen Menschen erfährt, mit dem man zehn Jahre gelebt hat, und das einem zeigt, wie viel Fläche Vertrautheit bedeckt, ohne sie zu berühren.
:12. Markus törölte a következő hét időpontjait, egyiket a másik után, annak a gondosságával, aki tudja, hogy a gesztus szimbolikus, és mégis végrehajtja, mert a szimbólumok néha az egyetlenek, amelyek pótolják a nyelvet, amikor a nyelv nem elég, és Eléna nézte őt anélkül, hogy megkérdezte volna, mit jelent ez, ami talán azt jelentette, hogy tudta, vagy hogy már nem akart kérdezni, és Markus nem tudta, melyik a kettő közül, ami a legpontosabb kifejezése volt annak, ahol éppen tartottak: két ember, akik ugyanazt a helyet lakják, és elkezdenek őszinték lenni a köztük lévő távolságról, anélkül, hogy tudnák, az őszinteség önmagában bezár-e egy távolságot, vagy néha csak láthatóvá teszi. - Markus löschte die Termine der nächsten Woche, einen nach dem anderen, mit der Sorgfalt von jemandem, der weiß, dass die Geste symbolisch ist und sie trotzdem vornimmt, weil Symbole manchmal das Einzige sind, das Sprache ersetzt, wenn Sprache nicht reicht, und Elena schaute zu, ohne zu fragen, was das bedeuten sollte, was vielleicht bedeutete, dass sie es wusste, oder dass sie nicht mehr fragen wollte, und Markus wusste nicht, welches von beiden, was der genaueste Ausdruck dessen war, wo sie gerade waren: zwei Menschen, die denselben Ort bewohnten und begannen, ehrlich zu sein über die Entfernung zwischen ihnen, ohne zu wissen, ob Ehrlichkeit allein eine Entfernung schließt, oder ob sie sie manchmal erst sichtbar macht.
:13. Együtt lapozták végig a jegyzetfüzetet, annak az óvatos figyelmével, akik valami törékenyet tartanak a kezükben, és az eső nem állt el, és nem foglaltak utazást, és a következő hét üres volt, és hogy ez mit jelent, még nem volt eldöntve, ami talán a legőszintébb módja annak, ahogyan egy ilyen este véget érhet: nem feloldással, hanem a feloldás lehetőségével, amelynek még nincs neve, de térre van szüksége, és amelynek ők, hosszú évek óta először, teret adtak. - Sie blätterten das Notizbuch zusammen durch, mit der vorsichtigen Aufmerksamkeit von Menschen, die etwas in den Händen halten, das zerbrechlich ist, und der Regen hörte nicht auf, und sie buchten keine Reise, und die nächste Woche war leer, und was das bedeutete, war noch nicht entschieden, was vielleicht das Ehrlichste war, womit ein Abend dieser Art enden kann: nicht mit Auflösung, sondern mit der Möglichkeit von Auflösung, die noch keinen Namen hat, aber Raum braucht, und für die sie, zum ersten Mal seit Jahren, den Raum gelassen hatten.
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:Zehn Jahre gemeinsames Leben
:1. Zehn Jahre gemeinsamen Lebens hatten Markus und Elena eine Infrastruktur hinterlassen, die so vollständig funktionierte, dass ihre Funktionsfähigkeit selbst zum blinden Fleck geworden war: man bemerkt nicht, was reibungslos läuft, weil Reibungslosigkeit keine Aufmerksamkeit erzeugt, und Aufmerksamkeit ist das, was Beziehungen am Leben hält, nicht Zuneigung allein, nicht gemeinsame Geschichte, sondern die tägliche Bereitschaft, das, was man teilt, noch einmal anzuschauen, als wäre es nicht selbstverständlich, eine Bereitschaft, die beide irgendwann eingestellt hatten, ohne einen Termin dafür gehabt zu haben.
:2. Das Reihenhaus hatte aufgehört, ein Ort zu sein, und war zu einer Umgebung geworden, dem Unterschied zwischen einem Rahmen, den man wahrnimmt, und einem, der so lange da ist, dass er mit der Wand verschmilzt, und Markus bewegte sich darin mit der Blindheit des Gewohnten, die keine Gleichgültigkeit ist, sondern ihre unauffälligere Variante: die vollständige Abwesenheit von Fragen an das, was täglich da ist.
:3. Der Keller war an diesem Samstag keine Entscheidung gewesen, sondern das Ergebnis einer Abwesenheit von Alternativen, die ihrerseits das Ergebnis einer Abwesenheit von Wünschen war, was Markus nicht als Problem erkannte, weil er aufgehört hatte, den Unterschied zwischen keinen Plänen haben und keine Pläne machen wollen als einen zu behandeln.
:4. Die Kiste trug die stumme Biografie aller Dinge, die beim Einzug nicht ausgepackt werden, weil ein Einzug immer einen Zustand der Vorläufigkeit erzeugt, in dem man bestimmte Entscheidungen vertagt, und die dann so lange stehen, bis die Vorläufigkeit zur Dauerhaftigkeit geworden ist und das Auspacken keine Handlung mehr wäre, sondern ein Eingeständnis – dass die Zeit vergangen ist, dass man nicht nachgeschaut hat, dass das, was drin ist, vielleicht nicht mehr passt zu dem, was man inzwischen ist.
:5. Das Notizbuch hatte die Handschrift von Elenas früherer Handschrift, offener und weniger kontrolliert als die heutige, mit der Energie von jemandem, der schreibt, weil das Denken einen Ort braucht, und die Zeichnungen darin hatten eine Qualität, die Markus bei Elenas aktueller Arbeit nicht mehr fand, nicht weil sie schlechter geworden war, sondern weil aktuelle Arbeit andere Anforderungen stellt als das, was entsteht, wenn noch niemand Anforderungen stellt, und dieser Unterschied war so groß und so still, dass Markus lange auf dem Kellerboden saß, bevor er wieder nach oben ging.
:6. Er legte das Notizbuch neben Elenas Teller, weil er nicht wusste, wie man mit Worten anfängt, wenn das, was man sagen will, noch keine Sprache hat, und weil er hoffte, dass der Gegenstand etwas übernehmen würde, das er selbst nicht tragen konnte, was eine Hoffnung war, die ihn im Nachhinein mehr über seinen eigenen Zustand informierte als über die Situation.
:7. Elenas Reaktion war keine Nostalgie gewesen, die er erwartet hatte, und keine Wut, die er befürchtet hatte, sondern etwas Präziseres und Schwierigeres: die defensive Kühle von jemandem, der ein Fenster in etwas empfängt, das er selbst verschlossen hatte, und der in diesem Öffnen nicht Fürsorge sieht, sondern Eingriff, was Markus' Absicht nicht gewesen war und Elenas Erleben trotzdem stimmte, was den Kern des Abends zusammenfasste, bevor er begonnen hatte.
:8. Der Streit, der folgte, hatte die erschöpfte Sachlichkeit von Auseinandersetzungen zwischen Menschen, die zu gut miteinander kennen, um sich wirklich zu verletzen, und zu weit voneinander entfernt, um sich wirklich zu erreichen, eine Kombination, die keine Katharsis erzeugt, sondern die nüchterne Bestandsaufnahme einer Lage, deren Konturen beide schon länger kannten und die jetzt nur ausgesprochen wurden, weil das Notizbuch auf dem Tisch lag und das Schweigen schwerer wog als das Reden.
:9. Sie stellten fest, nicht als Vorwurf, eher als gemeinsame Beobachtung, die keiner von beiden hatte machen wollen, dass ihre Gespräche der letzten Jahre die Struktur von Koordinationsgesprächen hatten, Termine, Einkauf, Urlaub, die kleinen Verwaltungsakte des gemeinsamen Lebens, und dass alles, was darunter lag, nicht verschwunden war, sondern eingestellt worden war, still, von beiden, ohne Absprache, weil das Einstellen leichter war als das Weiterführen, und weil leichter im Alltag immer gewinnt, wenn man nicht aufpasst.
:10. Die Stille, die nach diesem Gespräch im Raum blieb, hatte eine eigene Textur, schwerer als normale Stille, weil sie nicht die Abwesenheit von Worten war, sondern das Gewicht aller Worte, die gesagt worden waren und jetzt nirgendwo hin konnten, und das Besteck auf den Tellern und der Regen am Fenster und das Licht der Küchenlampe hatten die Körperlichkeit von Dingen, die bleiben, wenn das Gespräch verhallt.
:11. Sie saßen später im Wohnzimmer, jeder an seinem Ende des Sofas, in dem Abstand, der sich eingestellt hatte ohne dass einer ihn gewählt hatte, und Elena hielt das Notizbuch, nicht als würde sie darin lesen, sondern als würde sie den Gegenstand halten, und sagte schließlich, dass sie nicht Grafikdesignerin hatte werden wollen, sondern Illustratorin, und dass das kein Bedauern sei, aber auch keine freie Entscheidung gewesen sei, sondern das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen, die zusammen eine Richtung ergeben hatten, ohne dass sie je eine Richtung gewählt hatte, was vielleicht das Präziseste war, was sie je über sich gesagt hatte, und was Markus mit dem stillen Erschrecken hörte, das entsteht, wenn man etwas über einen Menschen erfährt, mit dem man zehn Jahre gelebt hat, und das einem zeigt, wie viel Fläche Vertrautheit bedeckt, ohne sie zu berühren.
:12. Markus löschte die Termine der nächsten Woche, einen nach dem anderen, mit der Sorgfalt von jemandem, der weiß, dass die Geste symbolisch ist und sie trotzdem vornimmt, weil Symbole manchmal das Einzige sind, das Sprache ersetzt, wenn Sprache nicht reicht, und Elena schaute zu, ohne zu fragen, was das bedeuten sollte, was vielleicht bedeutete, dass sie es wusste, oder dass sie nicht mehr fragen wollte, und Markus wusste nicht, welches von beiden, was der genaueste Ausdruck dessen war, wo sie gerade waren: zwei Menschen, die denselben Ort bewohnten und begannen, ehrlich zu sein über die Entfernung zwischen ihnen, ohne zu wissen, ob Ehrlichkeit allein eine Entfernung schließt, oder ob sie sie manchmal erst sichtbar macht.
:13. Sie blätterten das Notizbuch zusammen durch, mit der vorsichtigen Aufmerksamkeit von Menschen, die etwas in den Händen halten, das zerbrechlich ist, und der Regen hörte nicht auf, und sie buchten keine Reise, und die nächste Woche war leer, und was das bedeutete, war noch nicht entschieden, was vielleicht das Ehrlichste war, womit ein Abend dieser Art enden kann: nicht mit Auflösung, sondern mit der Möglichkeit von Auflösung, die noch keinen Namen hat, aber Raum braucht, und für die sie, zum ersten Mal seit Jahren, den Raum gelassen hatten.
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=== 3 ===
:Kezelhetőség és jelentőség.
:1. Markus rendszereket épített, mert a rendszerek beváltják az uralhatóság ígéretét, amelyre szüksége volt, mióta elég idős volt ahhoz, hogy megértse az alternatívát.
:2. Az alternatíva a káosz volt, és a káosztól félt, bár ezt soha nem gondolta végig ezen a nyelven.
:3. Azok az emberek, akik rendszereket építenek, a félelmeiket gyakran kompetenciákká fordítják, amelyek kívülről erénynek látszanak.
:4. Belülről ezek a kompetenciák az egyetlen lehetőségnek tűnnek, amellyel a világot távol lehet tartani.
:5. A színkódolt kategóriákkal működő naptáralkalmazás, a háztartási kiadások Excel-táblái és az a szokás, hogy döntéseket hozott, mielőtt sürgetővé váltak volna, mind módszer volt.
:6. Nem kényszer volt, bár a kettő közötti különbség kisebb, mint amilyennek látszik.
:7. Ha a módszer ennyire teljessé válik, megszűnik eszköz lenni, és céllá kezd válni.
:8. Ilyenkor az ember már nem kérdezi, mire való az ellenőrzés, mert maga az ellenőrzés lett a válasz.
:9. Elena beilleszkedett ebbe a rendszerbe, vagy Markus illeszkedett bele az övébe, vagy együtt hoztak létre egy infrastruktúrát, amely mindkettőjüket szolgálta.
:10. Ez az infrastruktúra senkié sem volt, ami sokáig nem jelentett problémát, mert az infrastruktúrának nincs szüksége tulajdonosra ahhoz, hogy működjön.
:11. A működés elég sokáig nem probléma ahhoz, hogy észrevegyék, amíg egyszer már nem elég.
:12. Ez nem pillanat, hanem folyamat, amely akkorra már lezárult, amikor az ember felfedezi.
:13. A pince volt az utolsó elintézetlen mező egy olyan életben, amely különben nem ismert elintézetlen mezőket.
:14. Markus ezen a szombaton olyan eltökéltséggel látott neki, mint aki azért végez el egy feladatot, mert az szerepel a listán.
:15. Nem azért tette, mert tudni akarta, mit fog találni, és ez volt a döntő különbség, amelyet csak utólag ismert fel.
:16. Az Elena nevével ellátott doboz úgy nézett ki, mint valami, amit nem elfelejtettek, hanem elhalasztottak.
:17. Ez annak a sajátos halogatásnak a fajtája volt, amely akkor keletkezik, amikor az ember nem akar valamit kinyitni.
:18. Közben az ember nem vallja be magának, hogy nem akarja kinyitni, mert a beismerés olyan kérdést teremtene, amelyre nem akar választ kapni.
:19. A vázlatfüzet nem háztartási holmi volt és nem archívum, hanem dokumentum, abban az értelemben, hogy tanúsította azt, ami volt.
:20. A tanúsított dolog már megszűnt létezni, és Markus lassan lapozta az oldalakat, amelyek egy ismeretlen Elenát mutattak.
:21. Nem azért nem ismerte, mert rejtve lett volna, hanem mert ő soha nem volt azon a helyen, ahonnan látni lehetett volna.
:22. Ez a közös idejük előtti Elena volt, önmagának az a változata, amely még nem tudta, mit fog vele tenni az élet.
:23. Azt sem tudta még, mit fog megengedni az életnek, hogy az csináljon belőle.
:24. A rajzok olyan dolgok minőségét hordozták, amelyek akkor születnek, amikor valaki még hiszi, hogy amit elképzel, valósággá is válhat.
:25. Házak voltak bennük, amelyek inkább gondolatok voltak, mint épületek, és izlandi tájak egy olyan fénnyel, amelyet Markus soha nem látott.
:26. A jegyzetek kézírása nyitottabb volt, mint a mai, mintha a kéz akkor még nem tanulta volna meg uralni magát.
:27. Ezt olvashatta volna metaforaként, de megfigyelésként olvasta, mert a metaforák értelmezési készséget igényelnek.
:28. Ez a készség azon a délutánon még nem volt meg benne.
:29. Amit lapozás közben érzett, nem féltékenység volt egy olyan múltra, amely előtte feküdt.
:30. Inkább valami nehezebben megnevezhető dolog volt: értetlenség afölött, hogyan történt az átmenet.
:31. Az átmenet a könyvben lévő személytől ahhoz a személyhez vezetett, aki ma este csendben fog vele enni.
:32. Nem tudta, jelen volt-e ennél az átmenetnél, és ha igen, mit látott, illetve mit nem látott.
:33. Ha pedig nem volt jelen, akkor ez azt mondott valamit arról, hogyan volt jelen abban az életben, amelyet a sajátjának tartott.
:34. Vacsoránál olyan mozdulattal tette a könyvet az asztalra, mint aki nem talál más belépőt.
:35. Azt remélte, hogy a tárgy elvégzi azt a munkát, amelyre ő maga nem képes, mert hiányzott belőle a nyelv.
:36. Ez pontosabb volt, mint azt mondani, hogy hiányzott belőle a bátorság, mert valóban a nyelv hiányzott.
:37. Nem voltak szavai valamire, amit érzett, de nem értett, és amit meg akart érteni.
:38. Azt sem tudta, elbírná-e a választ, ha megkapná.
:39. Elena hűvös arckifejezéssel nézte a könyvet, mint aki a saját múltjából néz valamit, amely egy korábbi élet tárgya.
:40. Ehhez a tárgyhoz genealogikus kapcsolata volt, de élő kapcsolata már nem.
:41. Azt mondta, ez régen volt, olyan hangon, mint egy ajtó, amelyet be kellene zárni.
:42. Markus nyitva tartotta ezt az ajtót, nem bátorságból, hanem annak a férfinak a kimerültségéből, aki mindig hagyta becsukódni az ajtókat.
:43. Ezúttal már nem volt ereje ezt folytatni.
:44. A következő beszélgetés józan leltárnak hatott, amelyben nem volt kiabálás, könny vagy drámai árulásfeltárás.
:45. Nem kudarcról szólt látványosan, hanem annak pontos és kimerült felsorolásáról, ami hiányzott.
:46. Arról beszéltek, hogy mi hiányzott és mióta, és arról is, amit mindketten abbahagytak megbeszélés nélkül.
:47. Az abbahagyás könnyebb, mint a folytatás, és a könnyebb a mindennapokban mindig győz, ha az ember nem figyel.
:48. Elena azt mondta, hatékonyak, súrlódási pontok nélkül, és nélkülözik azt a ráfordítást, amely a kapcsolatokat többnyire kíséri.
:49. Megkérdezte, nem ezt akarja-e az ember, és a kérdésnek az a sajátos pontossága volt, amely technikailag igaz állításokra jellemző.
:50. Mégis elment a lényegi kérdés mellett, mert a lényegi kérdés nem az, vannak-e problémák.
:51. A lényegi kérdés az, akar-e még valamit az ember, és az „akarni” volt az a szó, amelyet kapcsolatukban a legrégebben nem használtak.
:52. Elena annak nyugodt tárgyilagosságával vallotta be, aki valamit már régóta tud, és most először mondja ki.
:53. Néha azt kívánta, Markus kövessen el egy hibát, egy igazit, nem azért, mert meg akarta büntetni.
:54. Azért kívánta ezt, mert egy hiba a jelenlét jele volna, valakié, aki annyira jelen van, hogy akár mellé is találhat.
:55. Markus ezt hallva megértette, hogy a helyzetében nem az volt a legrosszabb, amit rosszul tett.
:56. A legrosszabb az volt, hogy olyan teljesen helyesen működött, hogy közben megszűnt jelen lenni.
:57. Ez nem ellentmondás volt, hanem a legpontosabb leírása.
:58. Később egyedül ült a kanapén, miközben Elena elpakolta az étel maradékát.
:59. Elena annak mechanikus biztonságával dolgozott, aki tudja, hogyan kell elvégezni a dolgokat.
:60. Markus hallotta a konyhából a zajokat, a csörgést, a nyitást és a hűtő zümmögését.
:61. A zümmögés megmaradt, amikor már minden más elhallgatott.
:62. Arra gondolt, hogy talán ez a zümmögés a ház legőszintébb hangja, mert nincs szándéka.
:63. Nem volt más jelentése, csak a funkciója, és a jelentés nélküli funkció volt az az állapot, amelyet ő és Elena évek óta megosztottak.
:64. Ezt soha nem nevezték így.
:65. Lehunyta a szemét, és a zümmögés ott volt, egyenletesen és megszakítás nélkül.
:66. Egy működő ház hangja volt, miközben Markus a fél hetes ébresztőre, a kávéra, a jó reggeltre és az e-mailekre gondolt.
:67. Arra gondolt, hogy mindez igaz lesz, de az igazság és a jelentés két különböző dolog.
:68. A kettő közötti távolság volt az a tér, amelyben ő és Elena évek óta éltek, anélkül hogy valaha felmérték volna.
:69. Most már ismerte ezt a teret, ami nem megkönnyebbülés volt, hanem az őszinteség egy fajtája.
:70. Ezt jobbnak tartotta az alternatívánál, még ha még nem is tudta, mit kezdjen ezzel az őszinteséggel.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Kezelhetőség és jelentőség. - Beherrschbarkeit und Bedeutung.
:1. Markus rendszereket épített, mert a rendszerek beváltják az uralhatóság ígéretét, amelyre szüksége volt, mióta elég idős volt ahhoz, hogy megértse az alternatívát. - Markus baute Systeme, weil Systeme das Versprechen der Beherrschbarkeit einlösen, die er brauchte, seit er alt genug war, um die Alternative zu verstehen.
:2. Az alternatíva a káosz volt, és a káosztól félt, bár ezt soha nem gondolta végig ezen a nyelven. - Die Alternative war das Chaos, vor dem er sich fürchtete, obwohl er es nie in dieser Sprache dachte.
:3. Azok az emberek, akik rendszereket építenek, a félelmeiket gyakran kompetenciákká fordítják, amelyek kívülről erénynek látszanak. - Menschen, die Systeme bauen, übersetzen ihre Ängste oft in Kompetenzen, die nach außen wie Tugenden aussehen.
:4. Belülről ezek a kompetenciák az egyetlen lehetőségnek tűnnek, amellyel a világot távol lehet tartani. - Nach innen wirken diese Kompetenzen wie die einzige Möglichkeit, mit der man die Welt auf Abstand halten kann.
:5. A színkódolt kategóriákkal működő naptáralkalmazás, a háztartási kiadások Excel-táblái és az a szokás, hogy döntéseket hozott, mielőtt sürgetővé váltak volna, mind módszer volt. - Die Kalender-App mit den farbcodierten Kategorien, die Excel-Tabellen für Haushaltsausgaben und die Gewohnheit, Entscheidungen zu treffen, bevor sie drängend wurden, waren alle Methode.
:6. Nem kényszer volt, bár a kettő közötti különbség kisebb, mint amilyennek látszik. - Es war kein Zwang, obwohl der Unterschied zwischen beidem kleiner ist, als er erscheint.
:7. Ha a módszer ennyire teljessé válik, megszűnik eszköz lenni, és céllá kezd válni. - Wenn die Methode so vollständig wird, hört sie auf, Mittel zu sein, und beginnt, Ziel zu werden.
:8. Ilyenkor az ember már nem kérdezi, mire való az ellenőrzés, mert maga az ellenőrzés lett a válasz. - Dann fragt man nicht mehr, wozu man kontrolliert, weil die Kontrolle selbst die Antwort geworden ist.
:9. Elena beilleszkedett ebbe a rendszerbe, vagy Markus illeszkedett bele az övébe, vagy együtt hoztak létre egy infrastruktúrát, amely mindkettőjüket szolgálta. - Elena hatte sich in dieses System eingefügt, oder Markus hatte sich in ihres eingefügt, oder sie hatten gemeinsam eine Infrastruktur errichtet, die beiden diente.
:10. Ez az infrastruktúra senkié sem volt, ami sokáig nem jelentett problémát, mert az infrastruktúrának nincs szüksége tulajdonosra ahhoz, hogy működjön. - Diese Infrastruktur gehörte niemandem, was lange kein Problem war, weil Infrastruktur keinen Eigentümer braucht, um zu funktionieren.
:11. A működés elég sokáig nem probléma ahhoz, hogy észrevegyék, amíg egyszer már nem elég. - Funktionieren ist lange genug kein Problem, um bemerkt zu werden, bis es irgendwann nicht mehr genug ist.
:12. Ez nem pillanat, hanem folyamat, amely akkorra már lezárult, amikor az ember felfedezi. - Das ist kein Moment, sondern ein Prozess, der abgeschlossen ist, wenn man ihn entdeckt.
:13. A pince volt az utolsó elintézetlen mező egy olyan életben, amely különben nem ismert elintézetlen mezőket. - Der Keller war das letzte unerledigte Feld in einem Leben, das sonst keine unerledigten Felder kannte.
:14. Markus ezen a szombaton olyan eltökéltséggel látott neki, mint aki azért végez el egy feladatot, mert az szerepel a listán. - Markus ging ihn an diesem Samstag mit der Entschlossenheit von jemandem an, der eine Aufgabe erledigt, weil sie auf der Liste steht.
:15. Nem azért tette, mert tudni akarta, mit fog találni, és ez volt a döntő különbség, amelyet csak utólag ismert fel. - Er tat es nicht, weil er wissen wollte, was er finden würde, und das war der entscheidende Unterschied, den er erst im Nachhinein erkannte.
:16. Az Elena nevével ellátott doboz úgy nézett ki, mint valami, amit nem elfelejtettek, hanem elhalasztottak. - Die Kiste mit Elenas Namen sah aus wie etwas, das nicht vergessen, sondern aufgeschoben worden war.
:17. Ez annak a sajátos halogatásnak a fajtája volt, amely akkor keletkezik, amikor az ember nem akar valamit kinyitni. - Das war jene besondere Art des Aufschiebens, die entsteht, wenn man etwas nicht öffnen will.
:18. Közben az ember nem vallja be magának, hogy nem akarja kinyitni, mert a beismerés olyan kérdést teremtene, amelyre nem akar választ kapni. - Dabei gesteht man sich nicht ein, dass man es nicht öffnen will, weil das Eingeständnis eine Frage erzeugen würde, auf die man keine Antwort haben möchte.
:19. A vázlatfüzet nem háztartási holmi volt és nem archívum, hanem dokumentum, abban az értelemben, hogy tanúsította azt, ami volt. - Das Skizzenbuch war kein Hausrat und kein Archiv, sondern ein Dokument in dem Sinn, dass es bezeugte, was gewesen war.
:20. A tanúsított dolog már megszűnt létezni, és Markus lassan lapozta az oldalakat, amelyek egy ismeretlen Elenát mutattak. - Das Bezeugte hatte aufgehört zu sein, und Markus blätterte langsam durch Seiten, die eine Elena zeigten, die er nicht kannte.
:21. Nem azért nem ismerte, mert rejtve lett volna, hanem mert ő soha nem volt azon a helyen, ahonnan látni lehetett volna. - Er kannte sie nicht, weil sie verborgen gewesen wäre, sondern weil er nie an dem Ort gewesen war, von dem aus man sie hätte sehen können.
:22. Ez a közös idejük előtti Elena volt, önmagának az a változata, amely még nem tudta, mit fog vele tenni az élet. - Es war die Elena vor ihrer gemeinsamen Zeit, die Version ihrer selbst, die noch nicht wusste, was das Leben aus ihr machen würde.
:23. Azt sem tudta még, mit fog megengedni az életnek, hogy az csináljon belőle. - Sie wusste auch noch nicht, was sie zulassen würde, dass das Leben aus ihr macht.
:24. A rajzok olyan dolgok minőségét hordozták, amelyek akkor születnek, amikor valaki még hiszi, hogy amit elképzel, valósággá is válhat. - Die Zeichnungen hatten die Qualität von Dingen, die entstehen, wenn jemand noch glaubt, dass das, was er sich vorstellt, auch werden kann.
:25. Házak voltak bennük, amelyek inkább gondolatok voltak, mint épületek, és izlandi tájak egy olyan fénnyel, amelyet Markus soha nem látott. - Es gab Häuser darin, die mehr Gedanken als Gebäude waren, und isländische Landschaften mit einem Licht, das Markus nie gesehen hatte.
:26. A jegyzetek kézírása nyitottabb volt, mint a mai, mintha a kéz akkor még nem tanulta volna meg uralni magát. - Die Notizen hatten eine Handschrift, die offener war als die heutige, als hätte die Hand damals noch nicht gelernt, sich zu beherrschen.
:27. Ezt olvashatta volna metaforaként, de megfigyelésként olvasta, mert a metaforák értelmezési készséget igényelnek. - Er hätte das als Metapher lesen können, las es aber als Beobachtung, weil Metaphern eine Bereitschaft zur Deutung erfordern.
:28. Ez a készség azon a délutánon még nem volt meg benne. - Diese Bereitschaft hatte er an diesem Nachmittag noch nicht.
:29. Amit lapozás közben érzett, nem féltékenység volt egy olyan múltra, amely előtte feküdt. - Was er beim Blättern spürte, war keine Eifersucht auf eine Vergangenheit, die vor ihm lag.
:30. Inkább valami nehezebben megnevezhető dolog volt: értetlenség afölött, hogyan történt az átmenet. - Es war eher etwas schwerer Benennbares: das Unverständnis darüber, wie dieser Übergang stattgefunden hatte.
:31. Az átmenet a könyvben lévő személytől ahhoz a személyhez vezetett, aki ma este csendben fog vele enni. - Der Übergang führte von der Person in diesem Buch zu der Person, die heute Abend schweigend mit ihm essen würde.
:32. Nem tudta, jelen volt-e ennél az átmenetnél, és ha igen, mit látott, illetve mit nem látott. - Er wusste nicht, ob er dabei gewesen war, und wenn ja, was er gesehen und nicht gesehen hatte.
:33. Ha pedig nem volt jelen, akkor ez azt mondott valamit arról, hogyan volt jelen abban az életben, amelyet a sajátjának tartott. - Wenn er nicht dabei gewesen war, sagte das etwas darüber, wie er in einem Leben anwesend war, das er für sein eigenes hielt.
:34. Vacsoránál olyan mozdulattal tette a könyvet az asztalra, mint aki nem talál más belépőt. - Beim Abendessen legte er das Buch mit der Geste von jemandem auf den Tisch, der keinen anderen Einstieg findet.
:35. Azt remélte, hogy a tárgy elvégzi azt a munkát, amelyre ő maga nem képes, mert hiányzott belőle a nyelv. - Er hoffte, dass der Gegenstand die Arbeit übernehmen würde, die er selbst nicht leisten konnte, weil ihm die Sprache fehlte.
:36. Ez pontosabb volt, mint azt mondani, hogy hiányzott belőle a bátorság, mert valóban a nyelv hiányzott. - Das war präziser, als zu sagen, ihm habe der Mut gefehlt, weil wirklich die Sprache fehlte.
:37. Nem voltak szavai valamire, amit érzett, de nem értett, és amit meg akart érteni. - Ihm fehlten die Worte für etwas, das er spürte, aber nicht verstand, und das er verstehen wollte.
:38. Azt sem tudta, elbírná-e a választ, ha megkapná. - Er wusste auch nicht, ob er die Antwort aushielte, wenn er sie bekäme.
:39. Elena hűvös arckifejezéssel nézte a könyvet, mint aki a saját múltjából néz valamit, amely egy korábbi élet tárgya. - Elena betrachtete das Buch mit kühlem Ausdruck, als sähe sie etwas aus der eigenen Vergangenheit, das ein Objekt aus einem früheren Leben war.
:40. Ehhez a tárgyhoz genealogikus kapcsolata volt, de élő kapcsolata már nem. - Zu diesem Objekt hatte sie eine genealogische Verbindung, aber keine lebendige mehr.
:41. Azt mondta, ez régen volt, olyan hangon, mint egy ajtó, amelyet be kellene zárni. - Sie sagte, das sei lange her, in einem Ton wie eine Tür, die geschlossen werden sollte.
:42. Markus nyitva tartotta ezt az ajtót, nem bátorságból, hanem annak a férfinak a kimerültségéből, aki mindig hagyta becsukódni az ajtókat. - Markus hielt diese Tür offen, nicht aus Mut, sondern aus der Erschöpfung eines Mannes, der die Türen immer hatte zugehen lassen.
:43. Ezúttal már nem volt ereje ezt folytatni. - Diesmal hatte er nicht mehr die Energie, das fortzusetzen.
:44. A következő beszélgetés józan leltárnak hatott, amelyben nem volt kiabálás, könny vagy drámai árulásfeltárás. - Das folgende Gespräch hatte die nüchterne Qualität einer Inventur, in der es kein Schreien, keine Tränen und kein dramatisches Aufdecken von Verrat gab.
:45. Nem kudarcról szólt látványosan, hanem annak pontos és kimerült felsorolásáról, ami hiányzott. - Es ging nicht sichtbar um Versagen, sondern um die präzise und erschöpfte Aufzählung dessen, was gefehlt hatte.
:46. Arról beszéltek, hogy mi hiányzott és mióta, és arról is, amit mindketten abbahagytak megbeszélés nélkül. - Sie sprachen darüber, was gefehlt hatte und wie lange, und auch über das, was beide ohne Absprache eingestellt hatten.
:47. Az abbahagyás könnyebb, mint a folytatás, és a könnyebb a mindennapokban mindig győz, ha az ember nem figyel. - Einstellen ist leichter als Weitermachen, und das Leichtere gewinnt im Alltag immer, wenn man nicht aufpasst.
:48. Elena azt mondta, hatékonyak, súrlódási pontok nélkül, és nélkülözik azt a ráfordítást, amely a kapcsolatokat többnyire kíséri. - Elena sagte, sie seien effizient, ohne Reibungspunkte und ohne den Aufwand, der Beziehungen meistens begleitet.
:49. Megkérdezte, nem ezt akarja-e az ember, és a kérdésnek az a sajátos pontossága volt, amely technikailag igaz állításokra jellemző. - Sie fragte, ob das nicht das sei, was man wolle, und die Frage hatte jene besondere Präzision, die Aussagen haben, die technisch stimmen.
:50. Mégis elment a lényegi kérdés mellett, mert a lényegi kérdés nem az, vannak-e problémák. - Trotzdem ging sie an der eigentlichen Frage vorbei, weil die eigentliche Frage nicht ist, ob man Probleme hat.
:51. A lényegi kérdés az, akar-e még valamit az ember, és az „akarni” volt az a szó, amelyet kapcsolatukban a legrégebben nem használtak. - Die eigentliche Frage ist, ob man noch etwas will, und „wollen“ war das Wort, das in ihrer Beziehung am längsten nicht benutzt worden war.
:52. Elena annak nyugodt tárgyilagosságával vallotta be, aki valamit már régóta tud, és most először mondja ki. - Elena gestand es mit der ruhigen Sachlichkeit von jemandem, der etwas schon lange weiß und es jetzt zum ersten Mal ausspricht.
:53. Néha azt kívánta, Markus kövessen el egy hibát, egy igazit, nem azért, mert meg akarta büntetni. - Manchmal wünschte sie sich, Markus würde einen echten Fehler machen, nicht weil sie ihn bestrafen wollte.
:54. Azért kívánta ezt, mert egy hiba a jelenlét jele volna, valakié, aki annyira jelen van, hogy akár mellé is találhat. - Sie wünschte es sich, weil ein Fehler ein Zeichen von Präsenz wäre, von jemandem, der so sehr da ist, dass er auch danebentreffen kann.
:55. Markus ezt hallva megértette, hogy a helyzetében nem az volt a legrosszabb, amit rosszul tett. - Markus hörte das und verstand, dass das Schlimmste an seiner Situation nicht war, was er falsch gemacht hatte.
:56. A legrosszabb az volt, hogy olyan teljesen helyesen működött, hogy közben megszűnt jelen lenni. - Das Schlimmste war, dass er so vollständig richtig funktioniert hatte, dass er aufgehört hatte, anwesend zu sein.
:57. Ez nem ellentmondás volt, hanem a legpontosabb leírása. - Das war kein Widerspruch, sondern seine genaueste Beschreibung.
:58. Később egyedül ült a kanapén, miközben Elena elpakolta az étel maradékát. - Später saß er allein auf dem Sofa, während Elena die Reste des Essens wegräumte.
:59. Elena annak mechanikus biztonságával dolgozott, aki tudja, hogyan kell elvégezni a dolgokat. - Elena arbeitete mit der mechanischen Sicherheit von jemandem, der weiß, wie man Dinge erledigt.
:60. Markus hallotta a konyhából a zajokat, a csörgést, a nyitást és a hűtő zümmögését. - Markus hörte die Geräusche aus der Küche, das Klappern, das Öffnen und das Summen des Kühlschranks.
:61. A zümmögés megmaradt, amikor már minden más elhallgatott. - Das Summen blieb, als alles andere aufgehört hatte.
:62. Arra gondolt, hogy talán ez a zümmögés a ház legőszintébb hangja, mert nincs szándéka. - Er dachte, dass dieses Summen vielleicht das ehrlichste Geräusch im Haus war, weil es keine Absicht hatte.
:63. Nem volt más jelentése, csak a funkciója, és a jelentés nélküli funkció volt az az állapot, amelyet ő és Elena évek óta megosztottak. - Es hatte keine Bedeutung außer seiner Funktion, und Funktion ohne Bedeutung war der Zustand, den er und Elena seit Jahren teilten.
:64. Ezt soha nem nevezték így. - Sie hatten es nie so genannt.
:65. Lehunyta a szemét, és a zümmögés ott volt, egyenletesen és megszakítás nélkül. - Er schloss die Augen, und das Summen war da, gleichmäßig und ohne Unterlass.
:66. Egy működő ház hangja volt, miközben Markus a fél hetes ébresztőre, a kávéra, a jó reggeltre és az e-mailekre gondolt. - Es war das Geräusch eines Hauses, das funktioniert, während Markus an den Wecker um halb sieben, den Kaffee, den guten Morgen und die E-Mails dachte.
:67. Arra gondolt, hogy mindez igaz lesz, de az igazság és a jelentés két különböző dolog. - Er dachte, dass all das stimmen würde, aber dass Stimmen und Bedeuten zwei verschiedene Dinge sind.
:68. A kettő közötti távolság volt az a tér, amelyben ő és Elena évek óta éltek, anélkül hogy valaha felmérték volna. - Der Abstand zwischen beidem war der Raum, in dem er und Elena seit Jahren lebten, ohne ihn je vermessen zu haben.
:69. Most már ismerte ezt a teret, ami nem megkönnyebbülés volt, hanem az őszinteség egy fajtája. - Jetzt kannte er diesen Raum, was keine Erleichterung war, sondern eine Art von Ehrlichkeit.
:70. Ezt jobbnak tartotta az alternatívánál, még ha még nem is tudta, mit kezdjen ezzel az őszinteséggel. - Diese hielt er für besser als die Alternative, auch wenn er noch nicht wusste, was er mit dieser Ehrlichkeit tun sollte.
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:Beherrschbarkeit und Bedeutung.
:1. Markus baute Systeme, weil Systeme das Versprechen der Beherrschbarkeit einlösen, die er brauchte, seit er alt genug war, um die Alternative zu verstehen.
:2. Die Alternative war das Chaos, vor dem er sich fürchtete, obwohl er es nie in dieser Sprache dachte.
:3. Menschen, die Systeme bauen, übersetzen ihre Ängste oft in Kompetenzen, die nach außen wie Tugenden aussehen.
:4. Nach innen wirken diese Kompetenzen wie die einzige Möglichkeit, mit der man die Welt auf Abstand halten kann.
:5. Die Kalender-App mit den farbcodierten Kategorien, die Excel-Tabellen für Haushaltsausgaben und die Gewohnheit, Entscheidungen zu treffen, bevor sie drängend wurden, waren alle Methode.
:6. Es war kein Zwang, obwohl der Unterschied zwischen beidem kleiner ist, als er erscheint.
:7. Wenn die Methode so vollständig wird, hört sie auf, Mittel zu sein, und beginnt, Ziel zu werden.
:8. Dann fragt man nicht mehr, wozu man kontrolliert, weil die Kontrolle selbst die Antwort geworden ist.
:9. Elena hatte sich in dieses System eingefügt, oder Markus hatte sich in ihres eingefügt, oder sie hatten gemeinsam eine Infrastruktur errichtet, die beiden diente.
:10. Diese Infrastruktur gehörte niemandem, was lange kein Problem war, weil Infrastruktur keinen Eigentümer braucht, um zu funktionieren.
:11. Funktionieren ist lange genug kein Problem, um bemerkt zu werden, bis es irgendwann nicht mehr genug ist.
:12. Das ist kein Moment, sondern ein Prozess, der abgeschlossen ist, wenn man ihn entdeckt.
:13. Der Keller war das letzte unerledigte Feld in einem Leben, das sonst keine unerledigten Felder kannte.
:14. Markus ging ihn an diesem Samstag mit der Entschlossenheit von jemandem an, der eine Aufgabe erledigt, weil sie auf der Liste steht.
:15. Er tat es nicht, weil er wissen wollte, was er finden würde, und das war der entscheidende Unterschied, den er erst im Nachhinein erkannte.
:16. Die Kiste mit Elenas Namen sah aus wie etwas, das nicht vergessen, sondern aufgeschoben worden war.
:17. Das war jene besondere Art des Aufschiebens, die entsteht, wenn man etwas nicht öffnen will.
:18. Dabei gesteht man sich nicht ein, dass man es nicht öffnen will, weil das Eingeständnis eine Frage erzeugen würde, auf die man keine Antwort haben möchte.
:19. Das Skizzenbuch war kein Hausrat und kein Archiv, sondern ein Dokument in dem Sinn, dass es bezeugte, was gewesen war.
:20. Das Bezeugte hatte aufgehört zu sein, und Markus blätterte langsam durch Seiten, die eine Elena zeigten, die er nicht kannte.
:21. Er kannte sie nicht, weil sie verborgen gewesen wäre, sondern weil er nie an dem Ort gewesen war, von dem aus man sie hätte sehen können.
:22. Es war die Elena vor ihrer gemeinsamen Zeit, die Version ihrer selbst, die noch nicht wusste, was das Leben aus ihr machen würde.
:23. Sie wusste auch noch nicht, was sie zulassen würde, dass das Leben aus ihr macht.
:24. Die Zeichnungen hatten die Qualität von Dingen, die entstehen, wenn jemand noch glaubt, dass das, was er sich vorstellt, auch werden kann.
:25. Es gab Häuser darin, die mehr Gedanken als Gebäude waren, und isländische Landschaften mit einem Licht, das Markus nie gesehen hatte.
:26. Die Notizen hatten eine Handschrift, die offener war als die heutige, als hätte die Hand damals noch nicht gelernt, sich zu beherrschen.
:27. Er hätte das als Metapher lesen können, las es aber als Beobachtung, weil Metaphern eine Bereitschaft zur Deutung erfordern.
:28. Diese Bereitschaft hatte er an diesem Nachmittag noch nicht.
:29. Was er beim Blättern spürte, war keine Eifersucht auf eine Vergangenheit, die vor ihm lag.
:30. Es war eher etwas schwerer Benennbares: das Unverständnis darüber, wie dieser Übergang stattgefunden hatte.
:31. Der Übergang führte von der Person in diesem Buch zu der Person, die heute Abend schweigend mit ihm essen würde.
:32. Er wusste nicht, ob er dabei gewesen war, und wenn ja, was er gesehen und nicht gesehen hatte.
:33. Wenn er nicht dabei gewesen war, sagte das etwas darüber, wie er in einem Leben anwesend war, das er für sein eigenes hielt.
:34. Beim Abendessen legte er das Buch mit der Geste von jemandem auf den Tisch, der keinen anderen Einstieg findet.
:35. Er hoffte, dass der Gegenstand die Arbeit übernehmen würde, die er selbst nicht leisten konnte, weil ihm die Sprache fehlte.
:36. Das war präziser, als zu sagen, ihm habe der Mut gefehlt, weil wirklich die Sprache fehlte.
:37. Ihm fehlten die Worte für etwas, das er spürte, aber nicht verstand, und das er verstehen wollte.
:38. Er wusste auch nicht, ob er die Antwort aushielte, wenn er sie bekäme.
:39. Elena betrachtete das Buch mit kühlem Ausdruck, als sähe sie etwas aus der eigenen Vergangenheit, das ein Objekt aus einem früheren Leben war.
:40. Zu diesem Objekt hatte sie eine genealogische Verbindung, aber keine lebendige mehr.
:41. Sie sagte, das sei lange her, in einem Ton wie eine Tür, die geschlossen werden sollte.
:42. Markus hielt diese Tür offen, nicht aus Mut, sondern aus der Erschöpfung eines Mannes, der die Türen immer hatte zugehen lassen.
:43. Diesmal hatte er nicht mehr die Energie, das fortzusetzen.
:44. Das folgende Gespräch hatte die nüchterne Qualität einer Inventur, in der es kein Schreien, keine Tränen und kein dramatisches Aufdecken von Verrat gab.
:45. Es ging nicht sichtbar um Versagen, sondern um die präzise und erschöpfte Aufzählung dessen, was gefehlt hatte.
:46. Sie sprachen darüber, was gefehlt hatte und wie lange, und auch über das, was beide ohne Absprache eingestellt hatten.
:47. Einstellen ist leichter als Weitermachen, und das Leichtere gewinnt im Alltag immer, wenn man nicht aufpasst.
:48. Elena sagte, sie seien effizient, ohne Reibungspunkte und ohne den Aufwand, der Beziehungen meistens begleitet.
:49. Sie fragte, ob das nicht das sei, was man wolle, und die Frage hatte jene besondere Präzision, die Aussagen haben, die technisch stimmen.
:50. Trotzdem ging sie an der eigentlichen Frage vorbei, weil die eigentliche Frage nicht ist, ob man Probleme hat.
:51. Die eigentliche Frage ist, ob man noch etwas will, und „wollen“ war das Wort, das in ihrer Beziehung am längsten nicht benutzt worden war.
:52. Elena gestand es mit der ruhigen Sachlichkeit von jemandem, der etwas schon lange weiß und es jetzt zum ersten Mal ausspricht.
:53. Manchmal wünschte sie sich, Markus würde einen echten Fehler machen, nicht weil sie ihn bestrafen wollte.
:54. Sie wünschte es sich, weil ein Fehler ein Zeichen von Präsenz wäre, von jemandem, der so sehr da ist, dass er auch danebentreffen kann.
:55. Markus hörte das und verstand, dass das Schlimmste an seiner Situation nicht war, was er falsch gemacht hatte.
:56. Das Schlimmste war, dass er so vollständig richtig funktioniert hatte, dass er aufgehört hatte, anwesend zu sein.
:57. Das war kein Widerspruch, sondern seine genaueste Beschreibung.
:58. Später saß er allein auf dem Sofa, während Elena die Reste des Essens wegräumte.
:59. Elena arbeitete mit der mechanischen Sicherheit von jemandem, der weiß, wie man Dinge erledigt.
:60. Markus hörte die Geräusche aus der Küche, das Klappern, das Öffnen und das Summen des Kühlschranks.
:61. Das Summen blieb, als alles andere aufgehört hatte.
:62. Er dachte, dass dieses Summen vielleicht das ehrlichste Geräusch im Haus war, weil es keine Absicht hatte.
:63. Es hatte keine Bedeutung außer seiner Funktion, und Funktion ohne Bedeutung war der Zustand, den er und Elena seit Jahren teilten.
:64. Sie hatten es nie so genannt.
:65. Er schloss die Augen, und das Summen war da, gleichmäßig und ohne Unterlass.
:66. Es war das Geräusch eines Hauses, das funktioniert, während Markus an den Wecker um halb sieben, den Kaffee, den guten Morgen und die E-Mails dachte.
:67. Er dachte, dass all das stimmen würde, aber dass Stimmen und Bedeuten zwei verschiedene Dinge sind.
:68. Der Abstand zwischen beidem war der Raum, in dem er und Elena seit Jahren lebten, ohne ihn je vermessen zu haben.
:69. Jetzt kannte er diesen Raum, was keine Erleichterung war, sondern eine Art von Ehrlichkeit.
:70. Diese hielt er für besser als die Alternative, auch wenn er noch nicht wusste, was er mit dieser Ehrlichkeit tun sollte.
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=== 5 ===
:Állapot és felismerés.
:1. Tíz év közös élet Markus-t a fennálló állapot szakértőjévé tette, mert megtanulta, hogyan vannak a dolgok, és abbahagyta annak kérdezését, hogyan lehetnének.
:2. Ez a kérdés nyugtalanságot keltett volna, ami megingatja a meglévőt, és Markus inkább a stabilitáshoz ragaszkodott, nem szenvedélyből, hanem megszokásból.
:3. Annyira hozzászokott a rendszerhez, hogy azt a valósággal azonosította, mert nem különböztette meg a kettőt.
:4. A mindennapok mechanizmussá váltak, mert minden ismétlődött és önfenntartóvá lett, anélkül hogy bárki irányította volna.
:5. Ez a működés átterjedt a kapcsolatra és azokra a kérdésekre is, amelyeket fel lehetett volna tenni, de senki nem tette fel őket.
:6. A vitalitás fokozatosan megszűnt, és senki nem tudta megmondani, mikor történt ez.
:7. Elena ebbe a rendszerbe került, vagy beleegyezett, vagy közösen hozták létre, és így senki nem lett felelős érte.
:8. Ez kényelmes volt, de egyben kegyetlen is, mert a felelőtlenség nem ad lehetőséget változásra.
:9. A pince volt az utolsó elintézetlen feladat, és Markus módszeresen foglalkozott vele, mert ezt tartotta kompetenciának.
:10. Valójában ez kontroll volt, mert a rendetlenség emlékeztette arra, amit nem tud irányítani.
:11. A doboz nem elfelejtett volt, hanem félretett, mert nem akarták megnézni, mi van benne.
:12. Markus kinyitotta, mert ez a funkciója volt, de nem gondolt arra, hogy a funkció és a jelentés különböznek.
:13. A vázlatfüzet élő bizonyíték volt egy korábbi állapotra, amely már nem létezett.
:14. A rajzok energiája azt mutatta, hogy Elena valaha hitt a képzelet és a valóság kapcsolatában.
:15. A Reykjavíkba szóló jegy és a levél tanúsította azokat a terveket, amelyek soha nem valósultak meg.
:16. Markus felismerte, hogy ezek a dolgok nem neki szóltak, mert soha nem volt az a személy, akinek Elena ilyeneket mondott volna.
:17. A pince padlóján ülve rájött, hogy ő tartotta fenn ezt az állapotot, nem rosszindulatból, hanem megszokásból.
:18. A rend szeretetét gondoskodásnak hitte, anélkül hogy különbséget tett volna a kettő között.
:19. Este szó nélkül tolta a könyvet Elena felé, mert nem volt más eszköze.
:20. Elena felismerte, és egyszerre érezte a közelséget és a távolságot, ami kellemetlen, de őszinte érzés volt.
:21. A beszélgetés tárgyilagos volt, mert mindketten ezt tanulták, és így beszéltek a kapcsolatukról is.
:22. Úgy tekintettek rá, mint egy projektre, amely nem érte el a céljait, mert a célokat nem változtatták meg.
:23. Elena azt mondta, Markus nem feleségül vette, hanem integrálta, és ez pontos leírás volt.
:24. Markus nem válaszolt, mert nem volt ereje vitatkozni, és mert sejtette, hogy ez igaz.
:25. Megpróbálta megérinteni, de Elena automatikusan elkerülte, ami többet mondott, mint bármely szó.
:26. Markus visszahúzta a kezét, és rájött, hogy a reflexek mutatják meg a valódi állapotot.
:27. A nappali sötét volt, és a kinti fény csíkokban tört be, miközben Markus kérdezett, mert nem bírta a csendet.
:28. Elena azt mondta, nem tudja, van-e még alapjuk, ami nyitva hagyta a kérdést.
:29. Lefeküdtek, egymásnak háttal, és a ház zajai töltötték ki a csendet.
:30. Markus a jövőre gondolt, amely ugyanúgy fog folytatódni, és felismerte, hogy ez is egy döntés.
:31. Ez a döntés nem volt kimondva, de mégis meghatározta az életüket.
:32. A szemét lehunyta, és elfogadta az állapotot, mert nem maradt más lehetőség.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Állapot és felismerés. - Zustand und Erkenntnis.
:1. Tíz év közös élet Markus-t a fennálló állapot szakértőjévé tette, mert megtanulta, hogyan vannak a dolgok, és abbahagyta annak kérdezését, hogyan lehetnének. - Zehn Jahre gemeinsamen Lebens hatten Markus zu einem Experten des Bestehenden gemacht, weil er wusste, wie die Dinge sind, und aufgehört hatte zu fragen, wie sie sein könnten.
:2. Ez a kérdés nyugtalanságot keltett volna, ami megingatja a meglévőt, és Markus inkább a stabilitáshoz ragaszkodott, nem szenvedélyből, hanem megszokásból. - Diese Frage hätte Unruhe erzeugt, die das Bestehende destabilisiert, und Markus hielt am Bestehenden fest, nicht aus Leidenschaft, sondern aus Gewohnheit.
:3. Annyira hozzászokott a rendszerhez, hogy azt a valósággal azonosította, mert nem különböztette meg a kettőt. - Er hatte so lange in einem System gelebt, dass er es für die Wirklichkeit hielt, weil er keinen Unterschied mehr machte.
:4. A mindennapok mechanizmussá váltak, mert minden ismétlődött és önfenntartóvá lett, anélkül hogy bárki irányította volna. - Der Alltag wurde zu einem Mechanismus, weil sich alles wiederholte und sich selbst erhielt, ohne dass jemand eingreifen musste.
:5. Ez a működés átterjedt a kapcsolatra és azokra a kérdésekre is, amelyeket fel lehetett volna tenni, de senki nem tette fel őket. - Diese Selbstverständlichkeit übertrug sich auf die Beziehung und auf Fragen, die man hätte stellen können, die aber niemand stellte.
:6. A vitalitás fokozatosan megszűnt, és senki nem tudta megmondani, mikor történt ez. - Die Lebendigkeit wurde irgendwann eingestellt, ohne dass jemand das Datum kannte.
:7. Elena ebbe a rendszerbe került, vagy beleegyezett, vagy közösen hozták létre, és így senki nem lett felelős érte. - Elena wurde in dieses System eingebaut, oder ließ sich einbauen, oder beide konstruierten es gemeinsam, sodass niemand verantwortlich war.
:8. Ez kényelmes volt, de egyben kegyetlen is, mert a felelőtlenség nem ad lehetőséget változásra. - Das war bequem, aber auch grausam, weil Verantwortungslosigkeit keinen Ansatzpunkt für Veränderung bietet.
:9. A pince volt az utolsó elintézetlen feladat, és Markus módszeresen foglalkozott vele, mert ezt tartotta kompetenciának. - Der Keller war das letzte unerledigte Feld, und Markus ging ihn methodisch an, weil er das für Kompetenz hielt.
:10. Valójában ez kontroll volt, mert a rendetlenség emlékeztette arra, amit nem tud irányítani. - In Wirklichkeit war es Kontrolle, weil Unordnung ihn an das erinnerte, was er nicht kontrollieren kann.
:11. A doboz nem elfelejtett volt, hanem félretett, mert nem akarták megnézni, mi van benne. - Die Kiste war nicht vergessen, sondern weggelegt, weil man nicht hineinsehen wollte.
:12. Markus kinyitotta, mert ez a funkciója volt, de nem gondolt arra, hogy a funkció és a jelentés különböznek. - Markus öffnete sie, weil das seine Funktion war, ohne zu bedenken, dass Funktion und Bedeutung verschieden sind.
:13. A vázlatfüzet élő bizonyíték volt egy korábbi állapotra, amely már nem létezett. - Das Skizzenbuch war ein lebendiges Zeugnis eines Zustands, der nicht mehr existierte.
:14. A rajzok energiája azt mutatta, hogy Elena valaha hitt a képzelet és a valóság kapcsolatában. - Die Zeichnungen zeigten, dass Elena einmal an die Verbindung zwischen Vorstellung und Wirklichkeit geglaubt hatte.
:15. A Reykjavíkba szóló jegy és a levél tanúsította azokat a terveket, amelyek soha nem valósultak meg. - Das Ticket nach Reykjavik und der Brief bezeugten Pläne, die nie umgesetzt wurden.
:16. Markus felismerte, hogy ezek a dolgok nem neki szóltak, mert soha nem volt az a személy, akinek Elena ilyeneket mondott volna. - Markus erkannte, dass diese Dinge nicht für ihn bestimmt waren, weil er nie derjenige gewesen war, dem Elena so etwas gesagt hätte.
:17. A pince padlóján ülve rájött, hogy ő tartotta fenn ezt az állapotot, nem rosszindulatból, hanem megszokásból. - Auf dem Kellerboden sitzend erkannte er, dass er diesen Zustand aufrechterhalten hatte, nicht aus Absicht, sondern aus Gewohnheit.
:18. A rend szeretetét gondoskodásnak hitte, anélkül hogy különbséget tett volna a kettő között. - Er hatte seine Ordnungsliebe für Fürsorge gehalten, ohne zwischen beiden zu unterscheiden.
:19. Este szó nélkül tolta a könyvet Elena felé, mert nem volt más eszköze. - Am Abend schob er das Buch ohne Worte zu Elena, weil er kein anderes Mittel hatte.
:20. Elena felismerte, és egyszerre érezte a közelséget és a távolságot, ami kellemetlen, de őszinte érzés volt. - Elena erkannte es und spürte gleichzeitig Nähe und Distanz, was unangenehm, aber ehrlich war.
:21. A beszélgetés tárgyilagos volt, mert mindketten ezt tanulták, és így beszéltek a kapcsolatukról is. - Das Gespräch war sachlich, weil beide das gelernt hatten, und so sprachen sie auch über ihre Beziehung.
:22. Úgy tekintettek rá, mint egy projektre, amely nem érte el a céljait, mert a célokat nem változtatták meg. - Sie betrachteten sie wie ein Projekt, das seine Ziele verfehlt hatte, weil die Ziele nie angepasst wurden.
:23. Elena azt mondta, Markus nem feleségül vette, hanem integrálta, és ez pontos leírás volt. - Elena sagte, Markus habe sie nicht geheiratet, sondern integriert, was eine präzise Beschreibung war.
:24. Markus nem válaszolt, mert nem volt ereje vitatkozni, és mert sejtette, hogy ez igaz. - Markus widersprach nicht, weil ihm die Energie fehlte und weil er ahnte, dass es stimmte.
:25. Megpróbálta megérinteni, de Elena automatikusan elkerülte, ami többet mondott, mint bármely szó. - Er versuchte, sie zu berühren, aber Elena wich automatisch aus, was mehr sagte als jedes Wort.
:26. Markus visszahúzta a kezét, és rájött, hogy a reflexek mutatják meg a valódi állapotot. - Markus zog die Hand zurück und erkannte, dass Reflexe den Zustand am ehrlichsten zeigen.
:27. A nappali sötét volt, és a kinti fény csíkokban tört be, miközben Markus kérdezett, mert nem bírta a csendet. - Das Wohnzimmer war dunkel, und das Licht fiel in Streifen herein, während Markus fragte, weil er die Stille nicht mehr aushielt.
:28. Elena azt mondta, nem tudja, van-e még alapjuk, ami nyitva hagyta a kérdést. - Elena sagte, sie wisse nicht, ob sie noch die Grundlage hätten, was die Frage offen ließ.
:29. Lefeküdtek, egymásnak háttal, és a ház zajai töltötték ki a csendet. - Sie gingen ins Bett, Rücken an Rücken, und die Geräusche des Hauses füllten die Stille.
:30. Markus a jövőre gondolt, amely ugyanúgy fog folytatódni, és felismerte, hogy ez is egy döntés. - Markus dachte an die Zukunft, die genauso weitergehen würde, und erkannte, dass auch das eine Entscheidung war.
:31. Ez a döntés nem volt kimondva, de mégis meghatározta az életüket. - Diese Entscheidung war nicht ausgesprochen, bestimmte aber ihr Leben.
:32. A szemét lehunyta, és elfogadta az állapotot, mert nem maradt más lehetőség. - Er schloss die Augen und akzeptierte den Zustand, weil keine andere Möglichkeit blieb.
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:Zustand und Erkenntnis.
:1. Zehn Jahre gemeinsamen Lebens hatten Markus zu einem Experten des Bestehenden gemacht, weil er wusste, wie die Dinge sind, und aufgehört hatte zu fragen, wie sie sein könnten.
:2. Diese Frage hätte Unruhe erzeugt, die das Bestehende destabilisiert, und Markus hielt am Bestehenden fest, nicht aus Leidenschaft, sondern aus Gewohnheit.
:3. Er hatte so lange in einem System gelebt, dass er es für die Wirklichkeit hielt, weil er keinen Unterschied mehr machte.
:4. Der Alltag wurde zu einem Mechanismus, weil sich alles wiederholte und sich selbst erhielt, ohne dass jemand eingreifen musste.
:5. Diese Selbstverständlichkeit übertrug sich auf die Beziehung und auf Fragen, die man hätte stellen können, die aber niemand stellte.
:6. Die Lebendigkeit wurde irgendwann eingestellt, ohne dass jemand das Datum kannte.
:7. Elena wurde in dieses System eingebaut, oder ließ sich einbauen, oder beide konstruierten es gemeinsam, sodass niemand verantwortlich war.
:8. Das war bequem, aber auch grausam, weil Verantwortungslosigkeit keinen Ansatzpunkt für Veränderung bietet.
:9. Der Keller war das letzte unerledigte Feld, und Markus ging ihn methodisch an, weil er das für Kompetenz hielt.
:10. In Wirklichkeit war es Kontrolle, weil Unordnung ihn an das erinnerte, was er nicht kontrollieren kann.
:11. Die Kiste war nicht vergessen, sondern weggelegt, weil man nicht hineinsehen wollte.
:12. Markus öffnete sie, weil das seine Funktion war, ohne zu bedenken, dass Funktion und Bedeutung verschieden sind.
:13. Das Skizzenbuch war ein lebendiges Zeugnis eines Zustands, der nicht mehr existierte.
:14. Die Zeichnungen zeigten, dass Elena einmal an die Verbindung zwischen Vorstellung und Wirklichkeit geglaubt hatte.
:15. Das Ticket nach Reykjavik und der Brief bezeugten Pläne, die nie umgesetzt wurden.
:16. Markus erkannte, dass diese Dinge nicht für ihn bestimmt waren, weil er nie derjenige gewesen war, dem Elena so etwas gesagt hätte.
:17. Auf dem Kellerboden sitzend erkannte er, dass er diesen Zustand aufrechterhalten hatte, nicht aus Absicht, sondern aus Gewohnheit.
:18. Er hatte seine Ordnungsliebe für Fürsorge gehalten, ohne zwischen beiden zu unterscheiden.
:19. Am Abend schob er das Buch ohne Worte zu Elena, weil er kein anderes Mittel hatte.
:20. Elena erkannte es und spürte gleichzeitig Nähe und Distanz, was unangenehm, aber ehrlich war.
:21. Das Gespräch war sachlich, weil beide das gelernt hatten, und so sprachen sie auch über ihre Beziehung.
:22. Sie betrachteten sie wie ein Projekt, das seine Ziele verfehlt hatte, weil die Ziele nie angepasst wurden.
:23. Elena sagte, Markus habe sie nicht geheiratet, sondern integriert, was eine präzise Beschreibung war.
:24. Markus widersprach nicht, weil ihm die Energie fehlte und weil er ahnte, dass es stimmte.
:25. Er versuchte, sie zu berühren, aber Elena wich automatisch aus, was mehr sagte als jedes Wort.
:26. Markus zog die Hand zurück und erkannte, dass Reflexe den Zustand am ehrlichsten zeigen.
:27. Das Wohnzimmer war dunkel, und das Licht fiel in Streifen herein, während Markus fragte, weil er die Stille nicht mehr aushielt.
:28. Elena sagte, sie wisse nicht, ob sie noch die Grundlage hätten, was die Frage offen ließ.
:29. Sie gingen ins Bett, Rücken an Rücken, und die Geräusche des Hauses füllten die Stille.
:30. Markus dachte an die Zukunft, die genauso weitergehen würde, und erkannte, dass auch das eine Entscheidung war.
:31. Diese Entscheidung war nicht ausgesprochen, bestimmte aber ihr Leben.
:32. Er schloss die Augen und akzeptierte den Zustand, weil keine andere Möglichkeit blieb.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 3
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2026-05-18T16:25:52Z
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=== 1 ===
:A kimondatlan örökség Győrben.
:1. A győri ház némán várt rájuk, mert az ilyen helyek nem sietnek, mivel nem halnak meg.
:2. Anna és Peter egy novemberi szombaton érkeztek, bőröndökkel és dobozokkal.
:3. Hallgatólagosan úgy döntöttek, hogy egymás mellett működnek, és nem kérnek egymástól.
:4. Ez a kapcsolatuk alapelve lett az évek során.
:5. Nem volt veszekedésük, és nem volt egyetlen fordulópont sem.
:6. Csak lassan csökkent a jelenlétük egymás életében.
:7. A távolság végül természetessé vált.
:8. Ez ugyanoda vezetett, mint egy szakadás, csak fájdalom nélkül.
:9. A ház levendula és régi fa illatát árasztotta.
:10. Anna az ajtóban megállt, mert a teste időt kért.
:11. Peter már dolgozott, tárgyilagos hatékonysággal.
:12. A munka elterelte a figyelmét az érzéseiről.
:13. Ez volt a módszere a kontroll hiányának kezelésére.
:14. Szavak nélkül osztották fel a szobákat.
:15. Külön dolgoztak, halk zajok között.
:16. A szünet a konyhaasztalnál nehéz csendet hozott.
:17. Ez a csend nem volt kényelmes, hanem tűrt.
:18. A beszélgetéshez hiányzott a nyelvük.
:19. Az asztalról szóló kérdés valójában másról szólt.
:20. Egyikük sem akarta, de elengedni sem tudták.
:21. Ez a jelentéssel teli tárgyak problémája.
:22. Peter délután egy kis fadobozt talált a szekrényben.
:23. A doboz nehezen nyílt, mintha ellenállna.
:24. Levelek voltak benne az anyjuk kézírásával.
:25. Peter olvasni kezdett, és közben megértette a jelentőségét.
:26. Tudta, hogy ez megváltoztatja őt.
:27. Annát hívta, mert ezt nem akarta egyedül átélni.
:28. A levél egyszerű és közvetlen volt.
:29. Az anyjuk aggódott, hiányolta és szerette őket.
:30. Nem tudta ezt szóban kimondani.
:31. Ezért írta le, bár nem küldte el.
:32. A leveleket későn, de mégis időben olvasták el.
:33. Ez a kettősség az élet része volt.
:34. Az ágyon ülve olvasták őket egymás után.
:35. Az apának írt levelek nyugodtabbak voltak.
:36. Ott az anyjuk önmagához közelebb volt.
:37. Peter felismerte magát ebben a hallgatásban.
:38. Anna is így érzett.
:39. Ez egy rövid, de valódi felismerés volt.
:40. Nem ígértek változást, csak megértést.
:41. Este együtt ettek a konyhában.
:42. Egyszerű ételt ettek, kenyeret és sajtot.
:43. Apró emlékek tértek vissza.
:44. A beszélgetés könnyebb lett.
:45. Kevésbé védték magukat egymással szemben.
:46. Búcsúzáskor Peter azt mondta, jelentkezik.
:47. Most ez a mondat valódi szándéknak tűnt.
:48. Anna elvitte a leveleket Budapestre.
:49. Nem tudták, mit kezdjenek velük.
:50. Ezek a levelek soha nem érkeztek meg, mégis eljutottak hozzájuk.
:51. Néha a dolgok későn érkeznek, de még időben.
:52. Az anyjuk már nem láthatta ezt.
:53. De a szavai mégis hatottak.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kimondatlan örökség Győrben. - Das unausgesprochene Erbe in Győr.
:1. A győri ház némán várt rájuk, mert az ilyen helyek nem sietnek, mivel nem halnak meg. - Das Haus in Győr hatte still auf sie gewartet, weil solche Orte keine Eile kennen, da sie nicht sterben.
:2. Anna és Peter egy novemberi szombaton érkeztek, bőröndökkel és dobozokkal. - Anna und Peter kamen an einem Samstag im November mit Koffern und Kisten an.
:3. Hallgatólagosan úgy döntöttek, hogy egymás mellett működnek, és nem kérnek egymástól. - Sie entschieden unausgesprochen, nebeneinander zu funktionieren und nichts voneinander zu verlangen.
:4. Ez a kapcsolatuk alapelve lett az évek során. - Das war im Laufe der Jahre das Grundprinzip ihrer Beziehung geworden.
:5. Nem volt veszekedésük, és nem volt egyetlen fordulópont sem. - Sie hatten sich nie gestritten und es gab keinen Wendepunkt.
:6. Csak lassan csökkent a jelenlétük egymás életében. - Nur ihre gegenseitige Präsenz nahm langsam ab.
:7. A távolság végül természetessé vált. - Die Distanz wurde schließlich normal.
:8. Ez ugyanoda vezetett, mint egy szakadás, csak fájdalom nélkül. - Das führte zum gleichen Ergebnis wie ein Bruch, nur ohne Schmerz.
:9. A ház levendula és régi fa illatát árasztotta. - Das Haus roch nach Lavendel und altem Holz.
:10. Anna az ajtóban megállt, mert a teste időt kért. - Anna blieb in der Tür stehen, weil ihr Körper Zeit brauchte.
:11. Peter már dolgozott, tárgyilagos hatékonysággal. - Peter hatte bereits mit sachlicher Effizienz begonnen.
:12. A munka elterelte a figyelmét az érzéseiről. - Die Arbeit lenkte ihn von seinen Gefühlen ab.
:13. Ez volt a módszere a kontroll hiányának kezelésére. - Das war seine Methode, mit Kontrollverlust umzugehen.
:14. Szavak nélkül osztották fel a szobákat. - Sie teilten die Zimmer ohne Worte auf.
:15. Külön dolgoztak, halk zajok között. - Sie arbeiteten getrennt in gedämpfter Geräuschkulisse.
:16. A szünet a konyhaasztalnál nehéz csendet hozott. - Die Pause am Küchentisch brachte eine schwere Stille.
:17. Ez a csend nem volt kényelmes, hanem tűrt. - Diese Stille war nicht bequem, sondern ausgehalten.
:18. A beszélgetéshez hiányzott a nyelvük. - Für ein Gespräch fehlte ihnen die Sprache.
:19. Az asztalról szóló kérdés valójában másról szólt. - Die Frage nach dem Tisch war eigentlich eine andere Frage.
:20. Egyikük sem akarta, de elengedni sem tudták. - Keiner wollte ihn, aber keiner konnte ihn loslassen.
:21. Ez a jelentéssel teli tárgyak problémája. - Das ist das Problem von bedeutungsvollen Gegenständen.
:22. Peter délután egy kis fadobozt talált a szekrényben. - Am Nachmittag fand Peter eine kleine Holzkiste im Schrank.
:23. A doboz nehezen nyílt, mintha ellenállna. - Die Kiste ließ sich schwer öffnen, als würde sie sich wehren.
:24. Levelek voltak benne az anyjuk kézírásával. - Darin waren Briefe in der Handschrift der Mutter.
:25. Peter olvasni kezdett, és közben megértette a jelentőségét. - Peter begann zu lesen und verstand dabei die Bedeutung.
:26. Tudta, hogy ez megváltoztatja őt. - Er wusste, dass es ihn verändern würde.
:27. Annát hívta, mert ezt nem akarta egyedül átélni. - Er rief Anna, weil er das nicht allein erleben wollte.
:28. A levél egyszerű és közvetlen volt. - Der Brief war einfach und direkt.
:29. Az anyjuk aggódott, hiányolta és szerette őket. - Die Mutter sorgte sich, vermisste und liebte sie.
:30. Nem tudta ezt szóban kimondani. - Sie konnte es nicht aussprechen.
:31. Ezért írta le, bár nem küldte el. - Deshalb schrieb sie es auf, schickte es aber nicht ab.
:32. A leveleket későn, de mégis időben olvasták el. - Sie lasen die Briefe spät und doch rechtzeitig.
:33. Ez a kettősség az élet része volt. - Dieser Widerspruch gehörte zum Leben.
:34. Az ágyon ülve olvasták őket egymás után. - Sie saßen auf dem Bett und lasen sie nacheinander.
:35. Az apának írt levelek nyugodtabbak voltak. - Die Briefe an den Vater waren ruhiger.
:36. Ott az anyjuk önmagához közelebb volt. - Dort war die Mutter mehr sie selbst.
:37. Peter felismerte magát ebben a hallgatásban. - Peter erkannte sich in diesem Schweigen wieder.
:38. Anna is így érzett. - Anna fühlte dasselbe.
:39. Ez egy rövid, de valódi felismerés volt. - Es war eine kurze, aber echte Erkenntnis.
:40. Nem ígértek változást, csak megértést. - Sie versprachen keine Veränderung, nur Verständnis.
:41. Este együtt ettek a konyhában. - Am Abend aßen sie zusammen in der Küche.
:42. Egyszerű ételt ettek, kenyeret és sajtot. - Sie aßen einfach Brot und Käse.
:43. Apró emlékek tértek vissza. - Kleine Erinnerungen kamen zurück.
:44. A beszélgetés könnyebb lett. - Das Gespräch wurde leichter.
:45. Kevésbé védték magukat egymással szemben. - Sie schützten sich weniger voreinander.
:46. Búcsúzáskor Peter azt mondta, jelentkezik. - Beim Abschied sagte Peter, er melde sich.
:47. Most ez a mondat valódi szándéknak tűnt. - Diesmal klang es wie eine echte Absicht.
:48. Anna elvitte a leveleket Budapestre. - Anna nahm die Briefe mit nach Budapest.
:49. Nem tudták, mit kezdjenek velük. - Sie wussten nicht, was sie damit tun sollten.
:50. Ezek a levelek soha nem érkeztek meg, mégis eljutottak hozzájuk. - Diese Briefe kamen nie an und erreichten sie dennoch.
:51. Néha a dolgok későn érkeznek, de még időben. - Manchmal kommen Dinge spät, aber noch rechtzeitig.
:52. Az anyjuk már nem láthatta ezt. - Die Mutter konnte es nicht mehr sehen.
:53. De a szavai mégis hatottak. - Aber ihre Worte wirkten dennoch.
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:Das unausgesprochene Erbe in Győr.
:1. Das Haus in Győr hatte still auf sie gewartet, weil solche Orte keine Eile kennen, da sie nicht sterben.
:2. Anna und Peter kamen an einem Samstag im November mit Koffern und Kisten an.
:3. Sie entschieden unausgesprochen, nebeneinander zu funktionieren und nichts voneinander zu verlangen.
:4. Das war im Laufe der Jahre das Grundprinzip ihrer Beziehung geworden.
:5. Sie hatten sich nie gestritten und es gab keinen Wendepunkt.
:6. Nur ihre gegenseitige Präsenz nahm langsam ab.
:7. Die Distanz wurde schließlich normal.
:8. Das führte zum gleichen Ergebnis wie ein Bruch, nur ohne Schmerz.
:9. Das Haus roch nach Lavendel und altem Holz.
:10. Anna blieb in der Tür stehen, weil ihr Körper Zeit brauchte.
:11. Peter hatte bereits mit sachlicher Effizienz begonnen.
:12. Die Arbeit lenkte ihn von seinen Gefühlen ab.
:13. Das war seine Methode, mit Kontrollverlust umzugehen.
:14. Sie teilten die Zimmer ohne Worte auf.
:15. Sie arbeiteten getrennt in gedämpfter Geräuschkulisse.
:16. Die Pause am Küchentisch brachte eine schwere Stille.
:17. Diese Stille war nicht bequem, sondern ausgehalten.
:18. Für ein Gespräch fehlte ihnen die Sprache.
:19. Die Frage nach dem Tisch war eigentlich eine andere Frage.
:20. Keiner wollte ihn, aber keiner konnte ihn loslassen.
:21. Das ist das Problem von bedeutungsvollen Gegenständen.
:22. Am Nachmittag fand Peter eine kleine Holzkiste im Schrank.
:23. Die Kiste ließ sich schwer öffnen, als würde sie sich wehren.
:24. Darin waren Briefe in der Handschrift der Mutter.
:25. Peter begann zu lesen und verstand dabei die Bedeutung.
:26. Er wusste, dass es ihn verändern würde.
:27. Er rief Anna, weil er das nicht allein erleben wollte.
:28. Der Brief war einfach und direkt.
:29. Die Mutter sorgte sich, vermisste und liebte sie.
:30. Sie konnte es nicht aussprechen.
:31. Deshalb schrieb sie es auf, schickte es aber nicht ab.
:32. Sie lasen die Briefe spät und doch rechtzeitig.
:33. Dieser Widerspruch gehörte zum Leben.
:34. Sie saßen auf dem Bett und lasen sie nacheinander.
:35. Die Briefe an den Vater waren ruhiger.
:36. Dort war die Mutter mehr sie selbst.
:37. Peter erkannte sich in diesem Schweigen wieder.
:38. Anna fühlte dasselbe.
:39. Es war eine kurze, aber echte Erkenntnis.
:40. Sie versprachen keine Veränderung, nur Verständnis.
:41. Am Abend aßen sie zusammen in der Küche.
:42. Sie aßen einfach Brot und Käse.
:43. Kleine Erinnerungen kamen zurück.
:44. Das Gespräch wurde leichter.
:45. Sie schützten sich weniger voreinander.
:46. Beim Abschied sagte Peter, er melde sich.
:47. Diesmal klang es wie eine echte Absicht.
:48. Anna nahm die Briefe mit nach Budapest.
:49. Sie wussten nicht, was sie damit tun sollten.
:50. Diese Briefe kamen nie an und erreichten sie dennoch.
:51. Manchmal kommen Dinge spät, aber noch rechtzeitig.
:52. Die Mutter konnte es nicht mehr sehen.
:53. Aber ihre Worte wirkten dennoch.
|}
=== 2 ===
:Egy döntött nyugalom negyvenegy évesen.
:1. Éva tudatosan készült a születésnapjára úgy, hogy semmit sem tervezett.
:2. A nem cselekvés ebben az esetben döntés volt.
:3. Ez ellentmondásosnak tűnik, de nem az.
:4. A világ tele van programokkal és elvárásokkal.
:5. Egy napot üresen hagyni készség.
:6. Ezt csak hosszú gyakorlás után tanulja meg az ember.
:7. A tavalyi születésnap adta az összehasonlítás alapját.
:8. Akkor minden „jól sikerült”.
:9. Mégis hiányzott valami.
:10. A nap kívülről az övé volt, belülről nem.
:11. Egy szerepet játszott, amit ismert.
:12. Szerette ezt a szerepet, de nem azonosult vele.
:13. Idén ezt el akarta kerülni.
:14. Ébresztő nélkül ébredt fel.
:15. A teste döntött az időpontról.
:16. Ez különbözött a hétköznapi ébredéstől.
:17. Felmerült benne a kérdés, miért nem teszi ezt gyakrabban.
:18. Tudta a választ, de nem élt eszerint.
:19. Tudta, hogy ma van a születésnapja.
:20. Nem várt semmit a naptól.
:21. Ez nem hiány volt.
:22. Inkább egy stabil állapot.
:23. A kávé az ablaknál különösen jelentős volt.
:24. Teljes figyelemmel volt jelen.
:25. Ez nem a kávé minőségéről szólt.
:26. Hanem a jelenlétről.
:27. Három üzenetet kapott.
:28. Az arányuk megnevettette.
:29. Röviden és őszintén válaszolt.
:30. Nem dramatizálta a gesztust.
:31. Délelőtt a piacra ment.
:32. Nem keresett semmi konkrétat.
:33. Ezért mindent észrevett.
:34. Egy kis tortát vett magának.
:35. Nem adott magyarázatot.
:36. Az anonimitást előnynek látta.
:37. Délután olvasott.
:38. A könyvbe fokozatosan merült bele.
:39. Ez koncentráció volt, nem menekülés.
:40. Az olvasás visszavezette önmagához.
:41. Az anyja felhívta, mint mindig.
:42. A hívás természetes volt.
:43. Az anyja szomorúnak nevezte az egyedüllétet.
:44. Éva ezt nem így látta.
:45. A különbséget elfogadták.
:46. Ez a kapcsolat érett formája volt.
:47. Este főzött és egyedül evett.
:48. Nem kellett viselkednie senki előtt.
:49. Ez teljes jelenlétet adott.
:50. A gyertya a tortán égett.
:51. Nem gondolt kívánságra.
:52. Nem érzett hiányt.
:53. A nap teljes volt a maga módján.
:54. A folytonosság megnyugtatta.
:55. A különlegesség hiánya nem volt probléma.
:56. Inkább érték lett.
:57. Korán lefeküdt.
:58. Nyitott ablaknál aludt.
:59. A város zaja állandó maradt.
:60. Ez most pontosan megfelelő volt.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Egy döntött nyugalom negyvenegy évesen. - Eine entschiedene Ruhe mit einundvierzig.
:1. Éva tudatosan készült a születésnapjára úgy, hogy semmit sem tervezett. - Éva bereitete ihren Geburtstag bewusst vor, indem sie nichts plante.
:2. A nem cselekvés ebben az esetben döntés volt. - Das Nichtstun war in diesem Fall eine Entscheidung.
:3. Ez ellentmondásosnak tűnik, de nem az. - Das wirkt widersprüchlich, ist es aber nicht.
:4. A világ tele van programokkal és elvárásokkal. - Die Welt ist voller Programme und Erwartungen.
:5. Egy napot üresen hagyni készség. - Einen Tag leer zu lassen ist eine Fähigkeit.
:6. Ezt csak hosszú gyakorlás után tanulja meg az ember. - Man lernt das erst nach längerer Übung.
:7. A tavalyi születésnap adta az összehasonlítás alapját. - Der Geburtstag im letzten Jahr lieferte den Vergleich.
:8. Akkor minden „jól sikerült”. - Damals war alles „gelungen“.
:9. Mégis hiányzott valami. - Trotzdem fehlte etwas.
:10. A nap kívülről az övé volt, belülről nem. - Der Tag gehörte ihr äußerlich, innerlich nicht.
:11. Egy szerepet játszott, amit ismert. - Sie spielte eine Rolle, die sie kannte.
:12. Szerette ezt a szerepet, de nem azonosult vele. - Sie mochte diese Rolle, identifizierte sich aber nicht mit ihr.
:13. Idén ezt el akarta kerülni. - Dieses Jahr wollte sie das vermeiden.
:14. Ébresztő nélkül ébredt fel. - Sie wachte ohne Wecker auf.
:15. A teste döntött az időpontról. - Ihr Körper entschied über den Zeitpunkt.
:16. Ez különbözött a hétköznapi ébredéstől. - Das unterschied sich vom gewohnten Aufwachen.
:17. Felmerült benne a kérdés, miért nem teszi ezt gyakrabban. - Sie fragte sich, warum sie das nicht öfter tut.
:18. Tudta a választ, de nem élt eszerint. - Sie kannte die Antwort, lebte aber nicht danach.
:19. Tudta, hogy ma van a születésnapja. - Sie wusste, dass heute ihr Geburtstag war.
:20. Nem várt semmit a naptól. - Sie erwartete nichts vom Tag.
:21. Ez nem hiány volt. - Das war kein Mangel.
:22. Inkább egy stabil állapot. - Eher ein stabiler Zustand.
:23. A kávé az ablaknál különösen jelentős volt. - Der Kaffee am Fenster hatte besondere Bedeutung.
:24. Teljes figyelemmel volt jelen. - Sie war vollständig präsent.
:25. Ez nem a kávé minőségéről szólt. - Es ging nicht um die Qualität des Kaffees.
:26. Hanem a jelenlétről. - Sondern um Präsenz.
:27. Három üzenetet kapott. - Sie erhielt drei Nachrichten.
:28. Az arányuk megnevettette. - Ihr Verhältnis brachte sie zum Lachen.
:29. Röviden és őszintén válaszolt. - Sie antwortete kurz und ehrlich.
:30. Nem dramatizálta a gesztust. - Sie dramatisierte die Geste nicht.
:31. Délelőtt a piacra ment. - Am Vormittag ging sie zum Markt.
:32. Nem keresett semmi konkrétat. - Sie suchte nichts Konkretes.
:33. Ezért mindent észrevett. - Deshalb nahm sie alles wahr.
:34. Egy kis tortát vett magának. - Sie kaufte sich eine kleine Torte.
:35. Nem adott magyarázatot. - Sie gab keine Erklärung.
:36. Az anonimitást előnynek látta. - Sie sah Anonymität als Vorteil.
:37. Délután olvasott. - Am Nachmittag las sie.
:38. A könyvbe fokozatosan merült bele. - Sie vertiefte sich schrittweise in das Buch.
:39. Ez koncentráció volt, nem menekülés. - Das war Konzentration, kein Ausweichen.
:40. Az olvasás visszavezette önmagához. - Das Lesen führte sie zu sich zurück.
:41. Az anyja felhívta, mint mindig. - Ihre Mutter rief an, wie immer.
:42. A hívás természetes volt. - Der Anruf war selbstverständlich.
:43. Az anyja szomorúnak nevezte az egyedüllétet. - Die Mutter nannte das Alleinsein traurig.
:44. Éva ezt nem így látta. - Éva sah das anders.
:45. A különbséget elfogadták. - Sie akzeptierten den Unterschied.
:46. Ez a kapcsolat érett formája volt. - Das war eine reife Form der Beziehung.
:47. Este főzött és egyedül evett. - Am Abend kochte sie und aß allein.
:48. Nem kellett viselkednie senki előtt. - Sie musste sich vor niemandem verhalten.
:49. Ez teljes jelenlétet adott. - Das ermöglichte vollständige Präsenz.
:50. A gyertya a tortán égett. - Die Kerze auf der Torte brannte.
:51. Nem gondolt kívánságra. - Sie dachte an keinen Wunsch.
:52. Nem érzett hiányt. - Sie empfand keinen Mangel.
:53. A nap teljes volt a maga módján. - Der Tag war auf seine Weise vollständig.
:54. A folytonosság megnyugtatta. - Kontinuität beruhigte sie.
:55. A különlegesség hiánya nem volt probléma. - Das Fehlen von Besonderem war kein Problem.
:56. Inkább érték lett. - Es wurde eher zu einem Wert.
:57. Korán lefeküdt. - Sie ging früh ins Bett.
:58. Nyitott ablaknál aludt. - Sie schlief bei offenem Fenster.
:59. A város zaja állandó maradt. - Die Geräusche der Stadt blieben konstant.
:60. Ez most pontosan megfelelő volt. - Das war genau richtig.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Eine entschiedene Ruhe mit einundvierzig.
:1. Éva tudatosan készült a születésnapjára úgy, hogy semmit sem tervezett. - Éva bereitete ihren Geburtstag bewusst vor, indem sie nichts plante.
:2. Das Nichtstun war in diesem Fall eine Entscheidung.
:3. Das wirkt widersprüchlich, ist es aber nicht.
:4. Die Welt ist voller Programme und Erwartungen.
:5. Einen Tag leer zu lassen ist eine Fähigkeit.
:6. Man lernt das erst nach längerer Übung.
:7. Der Geburtstag im letzten Jahr lieferte den Vergleich.
:8. Damals war alles „gelungen“.
:9. Trotzdem fehlte etwas.
:10. Der Tag gehörte ihr äußerlich, innerlich nicht.
:11. Sie spielte eine Rolle, die sie kannte.
:12. Sie mochte diese Rolle, identifizierte sich aber nicht mit ihr.
:13. Dieses Jahr wollte sie das vermeiden.
:14. Sie wachte ohne Wecker auf.
:15. Ihr Körper entschied über den Zeitpunkt.
:16. Das unterschied sich vom gewohnten Aufwachen.
:17. Sie fragte sich, warum sie das nicht öfter tut.
:18. Sie kannte die Antwort, lebte aber nicht danach.
:19. Sie wusste, dass heute ihr Geburtstag war.
:20. Sie erwartete nichts vom Tag.
:21. Das war kein Mangel.
:22. Eher ein stabiler Zustand.
:23. Der Kaffee am Fenster hatte besondere Bedeutung.
:24. Sie war vollständig präsent.
:25. Es ging nicht um die Qualität des Kaffees.
:26. Sondern um Präsenz.
:27. Sie erhielt drei Nachrichten.
:28. Ihr Verhältnis brachte sie zum Lachen.
:29. Sie antwortete kurz und ehrlich.
:30. Sie dramatisierte die Geste nicht.
:31. Am Vormittag ging sie zum Markt.
:32. Sie suchte nichts Konkretes.
:33. Deshalb nahm sie alles wahr.
:34. Sie kaufte sich eine kleine Torte.
:35. Sie gab keine Erklärung.
:36. Sie sah Anonymität als Vorteil.
:37. Am Nachmittag las sie.
:38. Sie vertiefte sich schrittweise in das Buch.
:39. Das war Konzentration, kein Ausweichen.
:40. Das Lesen führte sie zu sich zurück.
:41. Ihre Mutter rief an, wie immer.
:42. Der Anruf war selbstverständlich.
:43. Die Mutter nannte das Alleinsein traurig.
:44. Éva ezt nem így látta. - Éva sah das anders.
:45. Sie akzeptierten den Unterschied.
:46. Das war eine reife Form der Beziehung.
:47. Am Abend kochte sie und aß allein.
:48. Sie musste sich vor niemandem verhalten.
:49. Das ermöglichte vollständige Präsenz.
:50. Die Kerze auf der Torte brannte.
:51. Sie dachte an keinen Wunsch.
:52. Sie empfand keinen Mangel.
:53. Der Tag war auf seine Weise vollständig.
:54. Kontinuität beruhigte sie.
:55. Das Fehlen von Besonderem war kein Problem.
:56. Es wurde eher zu einem Wert.
:57. Sie ging früh ins Bett.
:58. Sie schlief bei offenem Fenster.
:59. Die Geräusche der Stadt blieben konstant.
:60. Das war genau richtig.
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=== 3 ===
:Az érkezés, amit nem neveztek nevén.
:1. István harmincöt éven át minden reggel ugyanazt az utat járta.
:2. Nem azért, mert nem volt más választása.
:3. Hanem mert a választás identitássá vált.
:4. Fiatalon ez a különbség kicsi.
:5. Később egyre nagyobb lesz.
:6. Az emberek egész életükben ingadoznak e kettő között.
:7. A műhely már nem csak hely volt.
:8. A személyisége része lett.
:9. A régi gyalu a falon emlékeztetett valamire.
:10. Nem a használata volt fontos.
:11. Hanem amit képviselt.
:12. A tudás átadása kézről kézre.
:13. A munka lassan több lett, mint munka.
:14. Nem volt rá pontos szó.
:15. Aznap egy asztalt készített.
:16. Egy családnak, akiket nem ismert.
:17. Ez nem számított.
:18. A fa nem igényel élettörténetet.
:19. Az asztal jó lesz attól függetlenül.
:20. Ez a mesterség egyik csendes törvénye.
:21. A munka ritmusa természetes volt.
:22. A tudás a testében élt.
:23. Nem kellett irányítani.
:24. Ez az állapot ritka.
:25. Egyszerre birtokolni és benne lenni.
:26. Péter délben jött.
:27. Aggódva kérdezett.
:28. Nem értette az apját.
:29. Más nyelvet beszéltek.
:30. István csak annyit mondott, szereti a munkát.
:31. Ez kevés volt, de igaz.
:32. A kérdés nyitva maradt.
:33. Nem zavarta, hanem megnyitotta.
:34. Munka közben magára figyelt.
:35. Eszébe jutott minden, amit készített.
:36. A tárgyak mások életében élnek tovább.
:37. Ez nem hiány volt.
:38. Inkább méltóság.
:39. A jó munka önmagát tartja fenn.
:40. A maradás volt a lényeg.
:41. A fa asztallá válik és megmarad.
:42. Ez egy csendes értelem.
:43. A nő délután lépett be.
:44. Figyelmesen nézett körül.
:45. Azt mondta, látszik a szeretet.
:46. István hallgatott egy pillanatig.
:47. A mondat ismerős volt.
:48. Mégis most hangzott el először.
:49. Azt mondta: igen.
:50. Most már teljesen értette.
:51. A nő elment.
:52. István körbenézett a műhelyben.
:53. Új figyelemmel nézett.
:54. A megszokott új lett.
:55. Este kimondta otthon is.
:56. Azt mondta, szereti a munkáját.
:57. Erzsébet már tudta.
:58. Mindig tudta.
:59. Nem volt benne vád.
:60. Csak egy közös felismerés.
:61. A szeretet nem a hiányok hiánya.
:62. Hanem az együttélés velük.
:63. Vacsoráztak együtt.
:64. Az este egyszerre volt szokásos és más.
:65. István az ágyban a kezét szagolta.
:66. A fa illata most valóban az övé volt.
:67. Ez nem diadal volt.
:68. Inkább egy csendes megérkezés.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az érkezés, amit nem neveztek nevén. - Die Ankunft, die keinen Namen hatte.
:1. István harmincöt éven át minden reggel ugyanazt az utat járta. - István war fünfunddreißig Jahre lang jeden Morgen denselben Weg gegangen.
:2. Nem azért, mert nem volt más választása. - Nicht weil er keine andere Wahl hatte.
:3. Hanem mert a választás identitássá vált. - Sondern weil die Wahl zur Identität geworden war.
:4. Fiatalon ez a különbség kicsi. - In der Jugend ist dieser Unterschied klein.
:5. Később egyre nagyobb lesz. - Später wird er größer.
:6. Az emberek egész életükben ingadoznak e kettő között. - Menschen pendeln ihr ganzes Leben zwischen beidem.
:7. A műhely már nem csak hely volt. - Die Werkstatt war kein bloßer Ort mehr.
:8. A személyisége része lett. - Sie wurde Teil seiner Person.
:9. A régi gyalu a falon emlékeztetett valamire. - Der alte Hobel an der Wand erinnerte an etwas.
:10. Nem a használata volt fontos. - Nicht seine Funktion war wichtig.
:11. Hanem amit képviselt. - Sondern was er bedeutete.
:12. A tudás átadása kézről kézre. - Die Weitergabe von Wissen von Hand zu Hand.
:13. A munka lassan több lett, mint munka. - Die Arbeit wurde mehr als Arbeit.
:14. Nem volt rá pontos szó. - Es gab kein genaues Wort dafür.
:15. Aznap egy asztalt készített. - An diesem Tag baute er einen Tisch.
:16. Egy családnak, akiket nem ismert. - Für eine Familie, die er nicht kannte.
:17. Ez nem számított. - Das spielte keine Rolle.
:18. A fa nem igényel élettörténetet. - Holz braucht keine Biografie.
:19. Az asztal jó lesz attól függetlenül. - Der Tisch wird unabhängig davon gut.
:20. Ez a mesterség egyik csendes törvénye. - Das ist eine stille Regel des Handwerks.
:21. A munka ritmusa természetes volt. - Der Arbeitsrhythmus war natürlich.
:22. A tudás a testében élt. - Das Wissen lebte in seinem Körper.
:23. Nem kellett irányítani. - Es musste nicht gesteuert werden.
:24. Ez az állapot ritka. - Dieser Zustand ist selten.
:25. Egyszerre birtokolni és benne lenni. - Etwas zu beherrschen und zugleich darin zu sein.
:26. Péter délben jött. - Péter kam am Mittag.
:27. Aggódva kérdezett. - Er fragte mit Sorge.
:28. Nem értette az apját. - Er verstand seinen Vater nicht.
:29. Más nyelvet beszéltek. - Sie sprachen verschiedene Sprachen.
:30. István csak annyit mondott, szereti a munkát. - István sagte nur, er möge seine Arbeit.
:31. Ez kevés volt, de igaz. - Das war wenig, aber wahr.
:32. A kérdés nyitva maradt. - Die Frage blieb offen.
:33. Nem zavarta, hanem megnyitotta. - Sie störte ihn nicht, sie öffnete etwas.
:34. Munka közben magára figyelt. - Während der Arbeit richtete er Aufmerksamkeit auf sich.
:35. Eszébe jutott minden, amit készített. - Ihm fiel alles ein, was er geschaffen hatte.
:36. A tárgyak mások életében élnek tovább. - Die Dinge leben im Leben anderer weiter.
:37. Ez nem hiány volt. - Das war kein Mangel.
:38. Inkább méltóság. - Eher Würde.
:39. A jó munka önmagát tartja fenn. - Gute Arbeit trägt sich selbst.
:40. A maradás volt a lényeg. - Das Bleiben war der Kern.
:41. A fa asztallá válik és megmarad. - Holz wird zum Tisch und bleibt.
:42. Ez egy csendes értelem. - Das ist ein stiller Sinn.
:43. A nő délután lépett be. - Am Nachmittag trat eine Frau ein.
:44. Figyelmesen nézett körül. - Sie sah sich aufmerksam um.
:45. Azt mondta, látszik a szeretet. - Sie sagte, man sehe die Liebe darin.
:46. István hallgatott egy pillanatig. - István schwieg einen Moment.
:47. A mondat ismerős volt. - Der Satz war ihm vertraut.
:48. Mégis most hangzott el először. - Und doch wurde er jetzt erstmals ausgesprochen.
:49. Azt mondta: igen. - Er sagte: ja.
:50. Most már teljesen értette. - Jetzt verstand er es vollständig.
:51. A nő elment. - Die Frau ging.
:52. István körbenézett a műhelyben. - István sah sich in der Werkstatt um.
:53. Új figyelemmel nézett. - Mit neuer Aufmerksamkeit.
:54. A megszokott új lett. - Das Gewohnte wurde neu.
:55. Este kimondta otthon is. - Am Abend sprach er es auch zu Hause aus.
:56. Azt mondta, szereti a munkáját. - Er sagte, er liebe seine Arbeit.
:57. Erzsébet már tudta. - Erzsébet wusste es längst.
:58. Mindig tudta. - Sie hatte es immer gewusst.
:59. Nem volt benne vád. - Es lag kein Vorwurf darin.
:60. Csak egy közös felismerés. - Nur eine gemeinsame Erkenntnis.
:61. A szeretet nem a hiányok hiánya. - Liebe ist nicht die Abwesenheit von Lücken.
:62. Hanem az együttélés velük. - Sondern das Leben mit ihnen.
:63. Vacsoráztak együtt. - Sie aßen zusammen.
:64. Az este egyszerre volt szokásos és más. - Der Abend war zugleich gewöhnlich und anders.
:65. István az ágyban a kezét szagolta. - Im Bett roch István an seinen Händen.
:66. A fa illata most valóban az övé volt. - Der Holzgeruch gehörte ihm nun wirklich.
:67. Ez nem diadal volt. - Das war kein Triumph.
:68. Inkább egy csendes megérkezés. - Eher eine stille Ankunft.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Ankunft, die keinen Namen hatte.
:1. István war fünfunddreißig Jahre lang jeden Morgen denselben Weg gegangen.
:2. Nicht weil er keine andere Wahl hatte.
:3. Sondern weil die Wahl zur Identität geworden war.
:4. In der Jugend ist dieser Unterschied klein.
:5. Später wird er größer.
:6. Menschen pendeln ihr ganzes Leben zwischen beidem.
:7. Die Werkstatt war kein bloßer Ort mehr.
:8. Sie wurde Teil seiner Person.
:9. Der alte Hobel an der Wand erinnerte an etwas.
:10. Nicht seine Funktion war wichtig.
:11. Sondern was er bedeutete.
:12. Die Weitergabe von Wissen von Hand zu Hand.
:13. Die Arbeit wurde mehr als Arbeit.
:14. Es gab kein genaues Wort dafür.
:15. An diesem Tag baute er einen Tisch.
:16. Für eine Familie, die er nicht kannte.
:17. Das spielte keine Rolle.
:18. Holz braucht keine Biografie.
:19. Der Tisch wird unabhängig davon gut.
:20. Das ist eine stille Regel des Handwerks.
:21. Der Arbeitsrhythmus war natürlich.
:22. Das Wissen lebte in seinem Körper.
:23. Es musste nicht gesteuert werden.
:24. Dieser Zustand ist selten.
:25. Etwas zu beherrschen und zugleich darin zu sein.
:26. Péter kam am Mittag.
:27. Er fragte mit Sorge.
:28. Er verstand seinen Vater nicht.
:29. Sie sprachen verschiedene Sprachen.
:30. István sagte nur, er möge seine Arbeit.
:31. Das war wenig, aber wahr.
:32. Die Frage blieb offen.
:33. Sie störte ihn nicht, sie öffnete etwas.
:34. Während der Arbeit richtete er Aufmerksamkeit auf sich.
:35. Ihm fiel alles ein, was er geschaffen hatte.
:36. Die Dinge leben im Leben anderer weiter.
:37. Das war kein Mangel.
:38. Eher Würde.
:39. Gute Arbeit trägt sich selbst.
:40. Das Bleiben war der Kern.
:41. Holz wird zum Tisch und bleibt.
:42. Das ist ein stiller Sinn.
:43. Am Nachmittag trat eine Frau ein.
:44. Sie sah sich aufmerksam um.
:45. Sie sagte, man sehe die Liebe darin.
:46. István schwieg einen Moment.
:47. Der Satz war ihm vertraut.
:48. Und doch wurde er jetzt erstmals ausgesprochen.
:49. Er sagte: ja.
:50. Jetzt verstand er es vollständig.
:51. Die Frau ging.
:52. István sah sich in der Werkstatt um.
:53. Mit neuer Aufmerksamkeit.
:54. Das Gewohnte wurde neu.
:55. Am Abend sprach er es auch zu Hause aus.
:56. Er sagte, er liebe seine Arbeit.
:57. Erzsébet wusste es längst.
:58. Sie hatte es immer gewusst.
:59. Es lag kein Vorwurf darin.
:60. Nur eine gemeinsame Erkenntnis.
:61. Liebe ist nicht die Abwesenheit von Lücken.
:62. Sondern das Leben mit ihnen.
:63. Sie aßen zusammen.
:64. Der Abend war zugleich gewöhnlich und anders.
:65. Im Bett roch István an seinen Händen.
:66. Der Holzgeruch gehörte ihm nun wirklich.
:67. Das war kein Triumph.
:68. Eher eine stille Ankunft.
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=== 4 ===
:Kata érkezése a Keletibe és egy találkozás története.
:1. Kata tíz perccel kettő előtt érkezett a Keletibe.
:2. Pontosan érkezett, ahogy mindig.
:3. Számára a késés nem volt lehetőség.
:4. Nem félelemből kerülte.
:5. Mély viszonya volt az időhöz.
:6. Ez a viszony annyira hozzá tartozott, hogy már nem is volt külön tulajdonság.
:7. A személyisége részévé vált.
:8. Olyan természetes volt, hogy észre sem vette.
:9. Csak akkor tűnt fel, ha valaki ennek az ellenkezője volt.
:10. Ilyenkor azon gondolkodott, hogyan lehetséges ez.
:11. A peron tárgyilagos közönnyel működött.
:12. Áthaladásra készült, nem tartózkodásra.
:13. Nem ismert senkit.
:14. Ezért mindenkinek ugyanaz volt.
:15. Kata a kijelzőre nézett.
:16. Nyugodt várakozással tette.
:17. Pontos volt, ezért a világtól is ezt várta.
:18. A világ ezt rendszeresen nem teljesítette.
:19. Ezt tudni lehetett volna.
:20. Mégsem adta fel ezt az elvárást.
:21. Az ilyen elvárások nem tapasztalatból származnak.
:22. Inkább a jellemből fakadnak.
:23. A kijelzőn az állt, hogy késés.
:24. Nem volt időmegjelölés.
:25. Ez rosszabb volt, mint egy konkrét szám.
:26. Egy szám határt ad.
:27. A hiánya viszont nyitva hagyja a képzeletet.
:28. Ez több energiát igényel.
:29. Nem enged reakciót.
:30. Csak várakozást.
:31. Leült.
:32. Eldöntötte, hogy várni fog.
:33. A peront figyelte.
:34. Nyitott figyelemmel nézett körül.
:35. Nem keresett semmit konkrétan.
:36. Ezért mindent észrevett.
:37. Embereket a táskáikkal.
:38. Arcokat és történeteket.
:39. Olyan történeteket, amelyeket nem ismert.
:40. Ez nem volt veszteség.
:41. Ez a városi élet enyhén melankolikus állapota.
:42. Sok ember veszi körül az embert.
:43. Mégsem tudunk róluk semmit.
:44. Húsz perccel később egy férfi ült le.
:45. A pad másik oldalára ült.
:46. Nagy utazótáskája volt.
:47. Már felmérte a helyzetet.
:48. Tudta, hogy ez nem változtat semmin.
:49. Ez a legjózanabb reakció.
:50. Nem pazarol energiát a felháborodásra.
:51. A kijelzőre nézett.
:52. Ugyanazzal a tekintettel, mint Kata.
:53. Kata ezt észrevette.
:54. Csendesen szórakoztatta a felismerés.
:55. Felismerte a saját gondolatát egy idegenben.
:56. Egy idő után megszólalt.
:57. Megkérdezte, hogy Pécsre utazik-e.
:58. Tétovázott egy kicsit.
:59. Felmérte a helyzetet.
:60. Úgy döntött, hogy kérdez.
:61. Kata igent mondott.
:62. Ő is igent mondott.
:63. A neve Bence volt.
:64. Ezt magától mondta el.
:65. Ez egyszerű nyitottság volt.
:66. Nem hívta fel magára a figyelmet.
:67. Ezért őszintébbnek hatott.
:68. Bence a pénztárhoz ment.
:69. Megkérdezte a késést.
:70. Információt akart.
:71. Nem akart csak várni.
:72. Visszatért.
:73. Azt mondta, legalább egy óra lesz.
:74. Műszaki probléma volt a pályán.
:75. Semleges hangon mondta.
:76. Ez segít a rossz hírek elfogadásában.
:77. A beszélgetés magától alakult.
:78. Nem volt célja.
:79. Az érdeklődés vezette.
:80. Nem csak felszínes dolgokról beszéltek.
:81. A lényeg érdekelte őket.
:82. Bence építész volt.
:83. Egy évtizede Budapesten dolgozott.
:84. Konferenciára utazott.
:85. Kata tanárnő volt.
:86. Matematikát tanított.
:87. A hetedik kerületben lakott.
:88. Az anyjához utazott.
:89. Majdnem szomszédok voltak.
:90. Ez meglepte őket.
:91. A világ sűrűségére gondoltak.
:92. Sok embert nem ismerünk.
:93. Pedig ismerhetnénk őket.
:94. Ez egyszerre veszteség és lehetőség.
:95. Beszéltek a munkájukról.
:96. Valódi érdeklődéssel tették.
:97. Bence szerint az építészet problémamegoldás.
:98. Kata az óráira gondolt.
:99. Arra, amikor egy gyerek megért valamit.
:100. Bence bólintott.
:101. A szerkezet ugyanaz volt.
:102. Bence kávét hozott.
:103. Kata tétovázott.
:104. Nem bizalmatlanságból.
:105. Inkább bizonytalanságból.
:106. Elfogadta a kávét.
:107. A gesztus fontosabb volt.
:108. A kávé jó illatú volt.
:109. Az idő telt.
:110. Nem figyeltek rá.
:111. Megérkezett a bemondás.
:112. A vonat befutott.
:113. Felálltak.
:114. Elfelejtették, hogy vége lesz.
:115. Elköszöntek egymástól.
:116. Rövid kézfogással.
:117. Tudták, hogy nem találkoznak újra.
:118. Kata az ablaknál ült.
:119. A peront nézte.
:120. Az hátrafelé mozdult.
:121. Bencére gondolt.
:122. A vonat haladt.
:123. Zöld mezők mellett.
:124. Kis falvak között.
:125. Az esti ég alatt.
:126. Kata az ablaknak támasztotta a fejét.
:127. Elengedte a napot.
:128. Többet kapott, mint várt.
:129. Nem tudta pontosan, mit.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Kata érkezése a Keletibe és egy találkozás története. - Katas Ankunft am Keleti und die Geschichte einer Begegnung.
:1. Kata tíz perccel kettő előtt érkezett a Keletibe. - Kata kam um zehn vor zwei am Keleti an.
:2. Pontosan érkezett, ahogy mindig. - Sie kam pünktlich, wie immer.
:3. Számára a késés nem volt lehetőség. - Für sie war Zu-spät-kommen keine Option.
:4. Nem félelemből kerülte. - Sie vermied es nicht aus Angst.
:5. Mély viszonya volt az időhöz. - Sie hatte ein tiefes Verhältnis zur Zeit.
:6. Ez a viszony annyira hozzá tartozott, hogy már nem is volt külön tulajdonság. - Dieses Verhältnis gehörte so sehr zu ihr, dass es keine Eigenschaft mehr war.
:7. A személyisége részévé vált. - Es war Teil ihrer Struktur geworden.
:8. Olyan természetes volt, hogy észre sem vette. - Es war so selbstverständlich, dass sie es nicht bemerkte.
:9. Csak akkor tűnt fel, ha valaki ennek az ellenkezője volt. - Erst wenn jemand das Gegenteil war, fiel es auf.
:10. Ilyenkor azon gondolkodott, hogyan lehetséges ez. - Dann fragte sie sich, wie das möglich ist.
:11. A peron tárgyilagos közönnyel működött. - Der Bahnsteig hatte eine sachliche Gleichgültigkeit.
:12. Áthaladásra készült, nem tartózkodásra. - Er war für Durchgang gebaut, nicht für Aufenthalt.
:13. Nem ismert senkit. - Er kannte niemanden.
:14. Ezért mindenkinek ugyanaz volt. - Deshalb war er für alle gleich.
:15. Kata a kijelzőre nézett. - Kata blickte auf die Anzeigetafel.
:16. Nyugodt várakozással tette. - Sie tat es mit ruhiger Erwartung.
:17. Pontos volt, ezért a világtól is ezt várta. - Sie war pünktlich und erwartete das auch von der Welt.
:18. A világ ezt rendszeresen nem teljesítette. - Die Welt erfüllte das regelmäßig nicht.
:19. Ezt tudni lehetett volna. - Man hätte das wissen können.
:20. Mégsem adta fel ezt az elvárást. - Trotzdem gab sie diese Erwartung nicht auf.
:21. Az ilyen elvárások nem tapasztalatból származnak. - Solche Erwartungen beruhen nicht auf Erfahrung.
:22. Inkább a jellemből fakadnak. - Sie entstehen eher aus dem Charakter.
:23. A kijelzőn az állt, hogy késés. - Auf der Anzeigetafel stand Verspätung.
:24. Nem volt időmegjelölés. - Es gab keine Zeitangabe.
:25. Ez rosszabb volt, mint egy konkrét szám. - Das war schlechter als eine konkrete Zahl.
:26. Egy szám határt ad. - Eine Zahl setzt eine Grenze.
:27. A hiánya viszont nyitva hagyja a képzeletet. - Ihr Fehlen lässt die Vorstellung offen.
:28. Ez több energiát igényel. - Das verbraucht mehr Energie.
:29. Nem enged reakciót. - Es erlaubt keine Reaktion.
:30. Csak várakozást. - Nur Warten.
:31. Leült. - Sie setzte sich.
:32. Eldöntötte, hogy várni fog. - Sie entschied, dass sie warten würde.
:33. A peront figyelte. - Sie beobachtete den Bahnsteig.
:34. Nyitott figyelemmel nézett körül. - Sie blickte mit offener Aufmerksamkeit umher.
:35. Nem keresett semmit konkrétan. - Sie suchte nichts Bestimmtes.
:36. Ezért mindent észrevett. - Deshalb bemerkte sie alles.
:37. Embereket a táskáikkal. - Menschen mit ihren Taschen.
:38. Arcokat és történeteket. - Gesichter und Geschichten.
:39. Olyan történeteket, amelyeket nem ismert. - Geschichten, die sie nicht kannte.
:40. Ez nem volt veszteség. - Das war kein Verlust.
:41. Ez a városi élet enyhén melankolikus állapota. - Das ist der leicht melancholische Zustand des Stadtlebens.
:42. Sok ember veszi körül az embert. - Man ist von vielen Menschen umgeben.
:43. Mégsem tudunk róluk semmit. - Trotzdem weiß man nichts über sie.
:44. Húsz perccel később egy férfi ült le. - Zwanzig Minuten später setzte sich ein Mann.
:45. A pad másik oldalára ült. - Er setzte sich auf die andere Seite der Bank.
:46. Nagy utazótáskája volt. - Er hatte eine große Reisetasche.
:47. Már felmérte a helyzetet. - Er hatte die Situation bereits eingeschätzt.
:48. Tudta, hogy ez nem változtat semmin. - Er wusste, dass das nichts ändert.
:49. Ez a legjózanabb reakció. - Das ist die nüchternste Reaktion.
:50. Nem pazarol energiát a felháborodásra. - Sie verschwendet keine Energie auf Empörung.
:51. A kijelzőre nézett. - Er sah auf die Anzeige.
:52. Ugyanazzal a tekintettel, mint Kata. - Mit demselben Blick wie Kata.
:53. Kata ezt észrevette. - Kata bemerkte das.
:54. Csendesen szórakoztatta a felismerés. - Die Erkenntnis amüsierte sie still.
:55. Felismerte a saját gondolatát egy idegenben. - Sie erkannte ihren eigenen Gedanken in einem Fremden.
:56. Egy idő után megszólalt. - Nach einer Weile sprach er.
:57. Megkérdezte, hogy Pécsre utazik-e. - Er fragte, ob sie nach Pécs fahre.
:58. Tétovázott egy kicsit. - Er zögerte leicht.
:59. Felmérte a helyzetet. - Er schätzte die Situation ein.
:60. Úgy döntött, hogy kérdez. - Er entschied sich zu fragen.
:61. Kata igent mondott. - Kata sagte ja.
:62. Ő is igent mondott. - Er sagte ebenfalls ja.
:63. A neve Bence volt. - Sein Name war Bence.
:64. Ezt magától mondta el. - Er sagte es von sich aus.
:65. Ez egyszerű nyitottság volt. - Das war eine einfache Offenheit.
:66. Nem hívta fel magára a figyelmet. - Sie zog keine Aufmerksamkeit auf sich.
:67. Ezért őszintébbnek hatott. - Deshalb wirkte sie echter.
:68. Bence a pénztárhoz ment. - Bence ging zum Schalter.
:69. Megkérdezte a késést. - Er fragte nach der Verspätung.
:70. Információt akart. - Er wollte Informationen.
:71. Nem akart csak várni. - Er wollte nicht nur warten.
:72. Visszatért. - Er kam zurück.
:73. Azt mondta, legalább egy óra lesz. - Er sagte, es werde mindestens eine Stunde dauern.
:74. Műszaki probléma volt a pályán. - Es gab ein technisches Problem auf der Strecke.
:75. Semleges hangon mondta. - Er sagte es in neutralem Ton.
:76. Ez segít a rossz hírek elfogadásában. - Das hilft, schlechte Nachrichten zu akzeptieren.
:77. A beszélgetés magától alakult. - Das Gespräch entwickelte sich von selbst.
:78. Nem volt célja. - Es hatte kein Ziel.
:79. Az érdeklődés vezette. - Es wurde vom Interesse geführt.
:80. Nem csak felszínes dolgokról beszéltek. - Sie sprachen nicht nur über Oberflächliches.
:81. A lényeg érdekelte őket. - Sie interessierten sich für das Wesentliche.
:82. Bence építész volt. - Bence war Architekt.
:83. Egy évtizede Budapesten dolgozott. - Er arbeitete seit einem Jahrzehnt in Budapest.
:84. Konferenciára utazott. - Er fuhr zu einer Konferenz.
:85. Kata tanárnő volt. - Kata war Lehrerin.
:86. Matematikát tanított. - Sie unterrichtete Mathematik.
:87. A hetedik kerületben lakott. - Sie wohnte im siebten Bezirk.
:88. Az anyjához utazott. - Sie fuhr zu ihrer Mutter.
:89. Majdnem szomszédok voltak. - Sie waren fast Nachbarn.
:90. Ez meglepte őket. - Das überraschte sie.
:91. A világ sűrűségére gondoltak. - Sie dachten an die Dichte der Welt.
:92. Sok embert nem ismerünk. - Man kennt viele Menschen nicht.
:93. Pedig ismerhetnénk őket. - Dabei könnte man sie kennen.
:94. Ez egyszerre veszteség és lehetőség. - Das ist zugleich Verlust und Möglichkeit.
:95. Beszéltek a munkájukról. - Sie sprachen über ihre Arbeit.
:96. Valódi érdeklődéssel tették. - Sie taten es mit echtem Interesse.
:97. Bence szerint az építészet problémamegoldás. - Für Bence ist Architektur Problemlösung.
:98. Kata az óráira gondolt. - Kata dachte an ihren Unterricht.
:99. Arra, amikor egy gyerek megért valamit. - An den Moment, wenn ein Kind etwas versteht.
:100. Bence bólintott. - Bence nickte.
:101. A szerkezet ugyanaz volt. - Die Struktur war dieselbe.
:102. Bence kávét hozott. - Bence holte Kaffee.
:103. Kata tétovázott. - Kata zögerte.
:104. Nem bizalmatlanságból. - Nicht aus Misstrauen.
:105. Inkább bizonytalanságból. - Eher aus Unsicherheit.
:106. Elfogadta a kávét. - Sie nahm den Kaffee an.
:107. A gesztus fontosabb volt. - Die Geste war wichtiger.
:108. A kávé jó illatú volt. - Der Kaffee roch gut.
:109. Az idő telt. - Die Zeit verging.
:110. Nem figyeltek rá. - Sie achteten nicht darauf.
:111. Megérkezett a bemondás. - Die Ansage kam.
:112. A vonat befutott. - Der Zug fuhr ein.
:113. Felálltak. - Sie standen auf.
:114. Elfelejtették, hogy vége lesz. - Sie hatten vergessen, dass es endet.
:115. Elköszöntek egymástól. - Sie verabschiedeten sich.
:116. Rövid kézfogással. - Mit einem kurzen Händedruck.
:117. Tudták, hogy nem találkoznak újra. - Sie wussten, dass sie sich nicht wiedersehen.
:118. Kata az ablaknál ült. - Kata saß am Fenster.
:119. A peront nézte. - Sie sah auf den Bahnsteig.
:120. Az hátrafelé mozdult. - Er bewegte sich nach hinten.
:121. Bencére gondolt. - Sie dachte an Bence.
:122. A vonat haladt. - Der Zug fuhr weiter.
:123. Zöld mezők mellett. - Vorbei an grünen Feldern.
:124. Kis falvak között. - Zwischen kleinen Dörfern.
:125. Az esti ég alatt. - Unter dem Abendhimmel.
:126. Kata az ablaknak támasztotta a fejét. - Kata lehnte den Kopf ans Fenster.
:127. Elengedte a napot. - Sie ließ den Tag hinter sich.
:128. Többet kapott, mint várt. - Sie hatte mehr bekommen, als sie erwartet hatte.
:129. Nem tudta pontosan, mit. - Sie wusste nicht genau, was.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Katas Ankunft am Keleti und die Geschichte einer Begegnung.
:1. Kata kam um zehn vor zwei am Keleti an.
:2. Sie kam pünktlich, wie immer.
:3. Für sie war Zu-spät-kommen keine Option.
:4. Sie vermied es nicht aus Angst.
:5. Sie hatte ein tiefes Verhältnis zur Zeit.
:6. Dieses Verhältnis gehörte so sehr zu ihr, dass es keine Eigenschaft mehr war.
:7. Es war Teil ihrer Struktur geworden.
:8. Es war so selbstverständlich, dass sie es nicht bemerkte.
:9. Erst wenn jemand das Gegenteil war, fiel es auf.
:10. Dann fragte sie sich, wie das möglich ist.
:11. Der Bahnsteig hatte eine sachliche Gleichgültigkeit.
:12. Er war für Durchgang gebaut, nicht für Aufenthalt.
:13. Er kannte niemanden.
:14. Deshalb war er für alle gleich.
:15. Kata blickte auf die Anzeigetafel.
:16. Sie tat es mit ruhiger Erwartung.
:17. Sie war pünktlich und erwartete das auch von der Welt.
:18. Die Welt erfüllte das regelmäßig nicht.
:19. Man hätte das wissen können.
:20. Trotzdem gab sie diese Erwartung nicht auf.
:21. Solche Erwartungen beruhen nicht auf Erfahrung.
:22. Sie entstehen eher aus dem Charakter.
:23. Auf der Anzeigetafel stand Verspätung.
:24. Es gab keine Zeitangabe.
:25. Das war schlechter als eine konkrete Zahl.
:26. Eine Zahl setzt eine Grenze.
:27. Ihr Fehlen lässt die Vorstellung offen.
:28. Das verbraucht mehr Energie.
:29. Es erlaubt keine Reaktion.
:30. Nur Warten.
:31. Sie setzte sich.
:32. Sie entschied, dass sie warten würde.
:33. Sie beobachtete den Bahnsteig.
:34. Sie blickte mit offener Aufmerksamkeit umher.
:35. Sie suchte nichts Bestimmtes.
:36. Deshalb bemerkte sie alles.
:37. Menschen mit ihren Taschen.
:38. Gesichter und Geschichten.
:39. Geschichten, die sie nicht kannte.
:40. Das war kein Verlust.
:41. Das ist der leicht melancholische Zustand des Stadtlebens.
:42. Man ist von vielen Menschen umgeben.
:43. Trotzdem weiß man nichts über sie.
:44. Zwanzig Minuten später setzte sich ein Mann.
:45. Er setzte sich auf die andere Seite der Bank.
:46. Er hatte eine große Reisetasche.
:47. Er hatte die Situation bereits eingeschätzt.
:48. Er wusste, dass das nichts ändert.
:49. Das ist die nüchternste Reaktion.
:50. Sie verschwendet keine Energie auf Empörung.
:51. Er sah auf die Anzeige.
:52. Mit demselben Blick wie Kata.
:53. Kata bemerkte das.
:54. Die Erkenntnis amüsierte sie still.
:55. Sie erkannte ihren eigenen Gedanken in einem Fremden.
:56. Nach einer Weile sprach er.
:57. Er fragte, ob sie nach Pécs fahre.
:58. Er zögerte leicht.
:59. Er schätzte die Situation ein.
:60. Er entschied sich zu fragen.
:61. Kata sagte ja.
:62. Er sagte ebenfalls ja.
:63. Sein Name war Bence.
:64. Er sagte es von sich aus.
:65. Das war eine einfache Offenheit.
:66. Sie zog keine Aufmerksamkeit auf sich.
:67. Deshalb wirkte sie echter.
:68. Bence ging zum Schalter.
:69. Er fragte nach der Verspätung.
:70. Er wollte Informationen.
:71. Er wollte nicht nur warten.
:72. Er kam zurück.
:73. Er sagte, es werde mindestens eine Stunde dauern.
:74. Es gab ein technisches Problem auf der Strecke.
:75. Er sagte es in neutralem Ton.
:76. Das hilft, schlechte Nachrichten zu akzeptieren.
:77. Das Gespräch entwickelte sich von selbst.
:78. Es hatte kein Ziel.
:79. Es wurde vom Interesse geführt.
:80. Sie sprachen nicht nur über Oberflächliches.
:81. Sie interessierten sich für das Wesentliche.
:82. Bence war Architekt.
:83. Er arbeitete seit einem Jahrzehnt in Budapest.
:84. Er fuhr zu einer Konferenz.
:85. Kata war Lehrerin.
:86. Sie unterrichtete Mathematik.
:87. Sie wohnte im siebten Bezirk.
:88. Sie fuhr zu ihrer Mutter.
:89. Sie waren fast Nachbarn.
:90. Das überraschte sie.
:91. Sie dachten an die Dichte der Welt.
:92. Man kennt viele Menschen nicht.
:93. Dabei könnte man sie kennen.
:94. Das ist zugleich Verlust und Möglichkeit.
:95. Sie sprachen über ihre Arbeit.
:96. Sie taten es mit echtem Interesse.
:97. Für Bence ist Architektur Problemlösung.
:98. Kata dachte an ihren Unterricht.
:99. An den Moment, wenn ein Kind etwas versteht.
:100. Bence nickte.
:101. Die Struktur war dieselbe.
:102. Bence holte Kaffee.
:103. Kata zögerte.
:104. Nicht aus Misstrauen.
:105. Eher aus Unsicherheit.
:106. Sie nahm den Kaffee an.
:107. Die Geste war wichtiger.
:108. Der Kaffee roch gut.
:109. Die Zeit verging.
:110. Sie achteten nicht darauf.
:111. Die Ansage kam.
:112. Der Zug fuhr ein.
:113. Sie standen auf.
:114. Sie hatten vergessen, dass es endet.
:115. Sie verabschiedeten sich.
:116. Mit einem kurzen Händedruck.
:117. Sie wussten, dass sie sich nicht wiedersehen.
:118. Kata saß am Fenster.
:119. Sie sah auf den Bahnsteig.
:120. Er bewegte sich nach hinten.
:121. Sie dachte an Bence.
:122. Der Zug fuhr weiter.
:123. Vorbei an grünen Feldern.
:124. Zwischen kleinen Dörfern.
:125. Unter dem Abendhimmel.
:126. Kata lehnte den Kopf ans Fenster.
:127. Sie ließ den Tag hinter sich.
:128. Sie hatte mehr bekommen, als sie erwartet hatte.
:129. Sie wusste nicht genau, was.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 4
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2026-05-18T16:26:45Z
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=== 1 ===
:Léa és Áron Pécsen.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát.
:35. Nem szakította meg a csendeket.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon.
:47. A város körülötte volt, mint mindig.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség.
:53. Három hetet teljesként megélni.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Léa és Áron Pécsen. - Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa kétszer hagyta el Pécset, és kétszer tért vissza, amit lehetett volna kudarcként értelmezni, vagy úgy, ahogy valójában volt: lassú felismerésként arról, hogy bizonyos városok nem díszletek, hanem lényeg. - Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Nem egyszerűen helyek, ahol az élet történik, hanem az élet részei, amelyek összefonódnak azzal, akik vagyunk. - Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Az ember ott válik azzá, ami, és ezt a helyet magában hordozza, akárhol is él később. - Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Ez lehet teher vagy horgony, attól függően, hogyan tekintünk rá. - Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Léa restaurátorként dolgozott a Zsolnay Kulturális Központban, ahol sérült tárgyakkal foglalkozott nap mint nap. - Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. A munkája türelmet és pontosságot igényelt, valamint hitet abban, hogy a dolgok helyreállíthatók. - Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Ez nemcsak módszer volt, hanem világszemlélet is. - Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Ez magyarázta, hogy miért volt olyan, amilyen: türelmes a fontos dolgokkal, és türelmetlen azokkal, amelyek nem számítanak. - Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. A raktárban mutatkozott be röviden és pontosan. - Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa ezt először hidegségnek érezte. - Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Később rájött, hogy ez inkább tiszta közvetlenség volt. - Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Olyan közvetlenség, amely tiszteleten alapul. - Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Egymás mellett dolgoztak, mert a projekt ezt kívánta. - Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa figyelni kezdte, hogyan látja Áron a világot. - Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Ő a fényt és a pillanatot látta, míg Léa az anyagot és a történetet. - Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Ez a két nézőpont találkozott ugyanabban a tárgyban. - Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Ez a találkozás fontosabb lett számára, mint a szavak. - Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. A beszélgetéseik eleinte szakmaiak voltak, majd lassan megváltoztak. - Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. A változás olyan finom volt, hogy csak utólag lehetett felismerni. - Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa ezt egy este értette meg, amikor Áron már elment. - Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. A hely csendesebb volt nélküle, bár ő nem volt hangos. - Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Jelenlétének minősége hiányként maradt utána. - Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Ez a felismerés egyszerre volt váratlan és világos. - Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. Egy novemberi délutánon Áron lefényképezte őt, miközben egy cserépdarabot tartott. - An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Léa nem tudta, hogy fényképezik. - Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Amikor észrevette, azt mondta, nem szeret fényképezkedni. - Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa nem kérdezte meg, mit jelent ez a gesztus. - Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Néhány gesztus pontosabb marad, ha nem kérdezünk rájuk. - Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. A péntek esti vacsora a Király utcában spontán alakult. - Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Az ilyen esték gyakran jobbak, mert nincs bennük elvárás. - Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. A beszélgetés töltötte ki a teret. - Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Nem szakította meg a csendeket. - Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Megértette, hogy a csend a gondolkodás része. - Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Az étterem előtt megálltak a hideg novemberi levegőben. - Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa azt mondta, hogy ezt tudja. - Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Mindketten elhallgattak egy pillanatra. - Beide schwiegen einen Moment.
:41. A kimondatlan dolgok erősebbek voltak, mint a kimondottak. - Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Ez nem volt hagyományos vallomás, de mégis az volt. - Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Azt jelentette, hogy valami létezik, amit nem akarnak elnevezni. - Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Néha a megnevezés lezár, és ezt egyikük sem akarta. - Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa hazafelé sétált az ismerős utcákon. - Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. A város körülötte volt, mint mindig. - Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Arra gondolt, hogy a következő három hét más lesz. - Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. A korlátozott idő mindig más minőséget ad. - Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Tudatosabbá és törékenyebbé teszi a pillanatokat. - Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa úgy érezte, ez talán egy meghívás. - Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Nem ígéret volt, hanem lehetőség. - Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Három hetet teljesként megélni. - Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Függetlenül attól, mi jön utána. - Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Mert az idő csak akkor teljes, ha önmagáért éljük meg. - Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
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:Léa und Áron in Pécs.
:1. Léa hatte Pécs zweimal verlassen und war zweimal zurückgekommen, was man als Scheitern lesen konnte oder als das, was es war: die langsame Erkenntnis, dass bestimmte Städte nicht Kulisse sind, sondern Substanz.
:2. Sie sind nicht nur Orte, an denen das Leben stattfindet, sondern Teil des Lebens selbst, untrennbar davon, wer man ist.
:3. Man wird dort zu dem, was man ist, und trägt diesen Ort in sich, auch wenn man woanders ist.
:4. Es kann zusätzliches Gewicht sein oder ein Anker, je nachdem, wie man es liest.
:5. Sie arbeitete als Restauratorin im Zsolnay-Kulturzentrum und verbrachte ihre Tage mit beschädigten Dingen.
:6. Ihre Arbeit erforderte Geduld, Präzision und den Glauben, dass der ursprüngliche Zustand wieder erreichbar ist.
:7. Das war nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung zur Welt.
:8. Das erklärte, warum sie so war, wie sie war: geduldig mit Dingen, die es verdienen, und ohne Geduld für andere.
:9. Áron októberben érkezett egy dokumentációs projektre. - Áron kam im Oktober für ein Dokumentationsprojekt.
:10. Er stellte sich im Depot kurz und präzise vor.
:11. Léa empfand das zunächst als Kälte.
:12. Später erkannte sie, dass es eher eine Form von Direktheit war.
:13. Eine Direktheit, die Respekt durch Klarheit ausdrückt.
:14. Sie arbeiteten nebeneinander, weil das Projekt es erforderte.
:15. Léa begann zu beobachten, wie Áron die Dinge sah.
:16. Er sah Licht und Moment, während sie Struktur und Geschichte sah.
:17. Diese beiden Sichtweisen überlappten sich im selben Objekt.
:18. Diese Überlappung war für sie wichtiger als Worte.
:19. Ihre Gespräche begannen sachlich und wurden allmählich zu etwas anderem.
:20. Die Veränderung war so unmerklich, dass man sie erst im Nachhinein datieren konnte.
:21. Léa bemerkte das an einem Abend, als Áron gegangen war.
:22. Der Raum war stiller ohne ihn, obwohl er nie laut gewesen war.
:23. Seine Anwesenheit hatte eine Qualität, die als Abwesenheit zurückblieb.
:24. Diese Erkenntnis war zugleich überraschend und klar.
:25. An einem Novembernachmittag fotografierte Áron sie, als sie eine Scherbe hielt.
:26. Sie wusste nicht, dass er fotografierte.
:27. Als sie es bemerkte, sagte sie, dass sie es nicht mag, fotografiert zu werden.
:28. Áron törölte a képet anélkül, hogy megmutatta volna. - Áron löschte das Foto, ohne es ihr zu zeigen.
:29. Léa fragte nicht, was diese Geste bedeutete.
:30. Manche Gesten sind präziser, wenn man sie nicht hinterfragt.
:31. Der Freitagabend im Restaurant in der Királyutca war ungeplant.
:32. Solche Abende sind oft besser, weil sie keine Erwartungen haben.
:33. Das Gespräch füllte den Raum.
:34. Áron figyelmesen hallgatta Léát. - Áron hörte Léa aufmerksam zu.
:35. Er unterbrach ihre Pausen nicht.
:36. Er verstand, dass Pausen Teil des Denkens sind.
:37. Vor dem Restaurant standen sie kurz in der kalten Novemberluft.
:38. Áron azt mondta, hogy három hét múlva visszamegy Budapestre. - Áron sagte, dass er in drei Wochen nach Budapest zurückkehrt.
:39. Léa sagte, dass sie das weiß.
:40. Beide schwiegen einen Moment.
:41. Das Ungesagte war präsenter als das Gesagte.
:42. Áron azt mondta, hogy három hét még idő. - Áron sagte, dass drei Wochen noch Zeit sind.
:43. Es war keine klassische Liebeserklärung und doch eine.
:44. Es bedeutete, dass etwas da war, das sie nicht benennen wollten.
:45. Benennen erzeugt manchmal Abschluss, und das wollte keiner.
:46. Léa ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:47. Die Stadt lag um sie herum, wie immer.
:48. Sie dachte, dass die nächsten drei Wochen anders sein werden.
:49. Begrenzte Zeit hat eine eigene Qualität.
:50. Sie macht die Zeit bewusster und zugleich zerbrechlicher.
:51. Léa empfand es als eine Einladung.
:52. Es war kein Versprechen, sondern eine Möglichkeit.
:53. Drei Wochen als vollständig zu erleben.
:54. Unabhängig davon, was danach kommt.
:55. Denn Zeit ist nur vollständig, wenn man sie nicht als Mittel benutzt.
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=== 2 ===
:Zsolt új kezdete.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Zsolt új kezdete. - Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt nem élte meg meglepetésként a felmondást, mert a jelek hónapok óta ott voltak, a rövidebbé váló megbeszélésekben és az elmaradó megrendelésekben, valamint abban, ahogyan az ügyvezető végigment a csarnokon anélkül, hogy felnézett volna. - Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Tudta, mi fog történni, anélkül hogy teljesen tudta volna, mert az ilyen tudás gyakran csak részben érkezik meg az emberhez. - Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Egy része tudta, a másik része pedig visszatartotta, mert a teljes felismerés cselekvést igényelt volna, amire még nem volt kész. - Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. A levél két napig a konyhaasztalon feküdt, és Katalin nem kommentálta, ami az ő erőssége volt. - Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Teret hagyott neki anélkül, hogy eltávolodott volna, jelen volt anélkül, hogy nyomást gyakorolt volna. - Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsoltnak szüksége volt erre a térre, kedden, szerdán, és csütörtökön, amikor végül kinyitotta a levelet. - Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. A türelem addig tartott, amíg nehezebbé nem vált, mint maga a helyzet. - Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Villanyszerelő volt, tizenkét éve ugyanabban a cégben, és nemcsak azt tudta, mit csinál, hanem azt is, miért működik. - Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Ez különbséget jelentett a végrehajtás és a megértés között, és a megértés az maradt, amit nem lehetett elvenni tőle. - Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Az első időszak olyan volt, amilyet várt, nem az ügyintézés miatt, hanem mert eltűnt a mindennapok szerkezete. - Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. A nap túl nagy lett, és a szabadság érzése hamar nehézzé vált. - Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Elkezdte megjavítani a lakás dolgait, a régóta halogatott feladatokat. - Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. A konnektor, a biztosíték és a lámpa mind sorra kerültek. - Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Ezeknek a munkáknak világos eleje és vége volt, ami megnyugtatta. - Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábor kérdése a lépcsőházban nem tűnt fordulópontnak, hanem egy kis lehetőségnek. - Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt elfogadta, mert jobb volt egy irány, mint a semmi. - Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Megjavította a hibát, és elfogadta a pénzt, amit Gábor adott neki. - Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nem az összeg miatt, hanem mert ez a lépés formát adott valaminek, amit még nem tudott megnevezni. - Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. A dolgok ezután természetesen fejlődtek, mert a feltételek adottak voltak. - Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. A szomszédok kérdeztek, Zsolt dolgozott, és a munka közvetlen volt. - Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Feladat, eredmény és hálás ember, közvetítők nélkül. - Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Elmondta Katalinnak az ötletét, nem engedélykérésként, hanem tájékoztatásként. - Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin a számokról kérdezett, mert tudta, hogy számok nélkül az ötletek csak vágyak. - Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. A számokkal az ötlet tervvé válik. - Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. A vállalkozás bejelentése egyszerű és tárgyilagos volt. - Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt kitöltötte a papírokat, mint szükséges lépéseket, nem akadályokat. - Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Amikor elküldte, nem érzett drámát, csak nyugodt tudatosságot. - Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Tudta, hogy nem a papír a fontos, hanem ami utána következik. - Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Az első hivatalos munka három napig tartott, és pontosan elkészült. - Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Amikor kiállította az első számlát, rövid ideig a kezében tartotta. - Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nem azért, mert csodálta, hanem mert fel kellett fognia a jelentését. - Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Ez nem valaminek a vége volt, hanem egy kezdet. - Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Hazament, és a konyhában Katalin várta. - Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Azt mondta, jól ment, és Katalin kávét készített. - Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Együtt ittak, és ez volt az este, amikor egy új fejezet elkezdődött. - Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Nem volt benne nagy felismerés, csak az egyszerű kezdet, amely akkor történik, amikor az ember nem vár tovább a megfelelő pillanatra. - Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
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:Zsolts neuer Anfang.
:1. Zsolt hatte die Kündigung nicht als Überraschung erlebt, weil die Zeichen seit Monaten da gewesen waren, in den kürzer werdenden Meetings und den ausbleibenden Aufträgen sowie in der Art, wie der Geschäftsführer durch die Halle gegangen war.
:2. Er wusste, was kommen würde, ohne es vollständig zu wissen, weil dieses Wissen oft nur teilweise ankommt.
:3. Ein Teil von ihm wusste es, während ein anderer Teil verhinderte, dass es vollständig ankommt, weil vollständiges Ankommen eine Reaktion erfordert hätte.
:4. Der Brief lag zwei Tage auf dem Küchentisch, und Katalin sagte nichts, was ihre Stärke war.
:5. Sie ließ ihm Raum, ohne sich zurückzuziehen, und war präsent, ohne zu drängen.
:6. Zsolt brauchte diesen Raum, am Dienstag, am Mittwoch und am Donnerstag, als er den Brief öffnete.
:7. Geduld hielt so lange an, bis sie schwerer wurde als das, worauf sie sich bezog.
:8. Er war Elektriker und hatte zwölf Jahre im selben Betrieb gearbeitet, wobei er nicht nur wusste, was er tut, sondern auch warum es funktioniert.
:9. Das machte den Unterschied zwischen Ausführen und Verstehen aus, und das Verstehen blieb, auch nach der Kündigung.
:10. Die erste Phase war wie erwartet, nicht wegen der Bürokratie, sondern wegen der fehlenden Struktur des Tages.
:11. Der Tag wurde zu groß, und die anfängliche Freiheit wurde schnell zur Last.
:12. Er begann, die lange aufgeschobenen Dinge in der Wohnung zu reparieren.
:13. Steckdose, Sicherungskasten und Licht wurden nach und nach repariert.
:14. Diese Arbeiten hatten einen klaren Anfang und ein klares Ende, was ihm gut tat.
:15. Gábors Frage im Treppenhaus war kein Wendepunkt, sondern eine kleine Öffnung.
:16. Zsolt nahm sie an, weil eine Richtung besser ist als keine.
:17. Er reparierte das Problem und nahm das Geld an, das Gábor ihm gab.
:18. Nicht wegen des Betrags, sondern weil das Annehmen etwas formalisierte, das er noch nicht benennen konnte.
:19. Danach entwickelten sich die Dinge organisch, weil die Bedingungen stimmten.
:20. Die Nachbarn fragten, Zsolt arbeitete, und die Arbeit war direkt.
:21. Aufgabe, Ergebnis und ein dankbarer Mensch, ohne Umweg.
:22. Er sagte Katalin von der Idee, nicht als Bitte, sondern als Mitteilung.
:23. Katalin fragte nach Zahlen, weil sie wusste, dass Ideen ohne Zahlen nur Wünsche sind.
:24. Mit Zahlen wird eine Idee zum Plan.
:25. Die Gewerbeanmeldung war sachlich und nüchtern.
:26. Zsolt erledigte die Formulare als notwendige Stationen, nicht als Hindernisse.
:27. Als er sie abschickte, empfand er keinen Aufbruch, sondern ruhiges Bewusstsein.
:28. Er wusste, dass nicht das Formular wichtig ist, sondern was danach kommt.
:29. Der erste offizielle Auftrag dauerte drei Tage und wurde sauber abgeschlossen.
:30. Als er die erste Rechnung ausstellte, hielt er sie kurz in der Hand.
:31. Nicht, weil er sie bewunderte, sondern um zu begreifen, was sie bedeutete.
:32. Es war kein Abschluss, sondern ein Anfang.
:33. Er fuhr nach Hause, wo Katalin in der Küche saß.
:34. Er sagte, es sei gut gelaufen, und Katalin machte Kaffee.
:35. Sie tranken zusammen, und das war der Abend, an dem ein neues Kapitel begann.
:36. Es gab keine große Erkenntnis, sondern nur den Anfang, der entsteht, wenn man aufhört, auf den richtigen Moment zu warten.
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=== 3 ===
:Sára elindulása.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem egy olyan időszak alatt, amely utólag döntésként volt olvasható.
:2. Belülről azonban valami másként élte meg.
:3. Mint egy súly lassú elmozdulását, amely egyszer csak átbillen, anélkül hogy pontosan meg lehetne nevezni azt a pillanatot, amikor a billenés elkezdődött.
:4. Mert az ilyen döntések nem egyetlen indulatból születnek.
:5. Hanem olyan pillanatok felhalmozódásából, amelyek külön-külön jelentéktelennek tűnnek.
:6. Együtt azonban irányt adnak, amelyen az ember vagy elindul, vagy nem indul el.
:7. És amelyeknél a nem indulás egy idő után megszűnik döntésnek lenni, és sorssá kezd válni.
:8. Sára grafikát tanult, annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar.
:9. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett.
:10. Ez valódi ok volt, valódi következményekkel.
:11. Aztán ez az ok egyszer csak megszűnt oknak lenni, és állapottá vált.
:12. Olyan állapottá, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg.
:13. Mert a megkérdőjelezés olyan energiát igényel, amelyet az ember már arra fordított, hogy megbirkózzon ezzel az állapottal.
:14. És amely azután már nincs meg.
:15. Ez az a mechanizmus, amely által sok élet olyan irányokban megy tovább, amelyeket senki sem választott.
:16. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, nehezen megnevezhető minősége volt.
:17. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana.
:18. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan.
:19. Hanem annak az embernek a csendes értelmében, aki rossz helyen van.
:20. És aki ezt tudja.
:21. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni.
:22. Ez az a pillanat, amikor a változás már nem választhatónak látszik, hanem szükségesnek.
:23. Ez nem kellemes pillanat, de világos.
:24. A kedd, amikor számokat gépelt, és hirtelen meglátta, mit fog még látni, ha semmi sem változik, nem volt különleges kedd.
:25. Éppen ez volt a döntő.
:26. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége különleges alkalomra.
:27. Egyszerűen ott volt.
:28. Az igaz dolgok hívatlan világosságával, amelyek már nem hagyják, hogy letagadják őket.
:29. És amelyeket ebben a pillanatban már csak ki kellett mondania.
:30. Ezt meg is tette, először önmagának, aztán a főnökének.
:31. Annak az embernek a tárgyilagos nyugalmával, aki egy olyan mondatot mond ki, amelyet már rég végiggondolt.
:32. Budapest volt a kézenfekvő választás.
:33. Kibérelte a hetedik kerületi lakást, amely túl kicsi volt és túl zajos.
:34. Annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételek és a munka két különböző kategória.
:35. Ezeket külön kell tartani, ha az ember nem akarja az egyiket a másiktól függővé tenni.
:36. Ezt könnyebb kimondani, mint megtenni.
:37. Az első hetekben ezt naponta újra megtanulta, mielőtt magatartássá vált volna.
:38. Két műszakban dolgozott.
:39. A saját projektnek, a verseskötetsorozat újratervezésének, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, azon az estén olyan minősége volt, mint valaminek, ami végre megtörténik.
:40. Nem azért, mert a feltételek javultak volna.
:41. Hanem mert abbahagyta, hogy jobb feltételekre várjon.
:42. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt.
:43. Mert a várakozás és a cselekvés ugyanazon külső körülmények között különböző belső állapotokat hoz létre.
:44. És a belső állapot számít, amikor a külső körülmények nehezek.
:45. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni.
:46. És amelyek mégis sebeznek.
:47. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg.
:48. Sára ezekben a hetekben kifejlesztett magában egy készséget, amely korábban nem volt meg benne.
:49. Azt a készséget, hogy egy elutasítás után tovább tudjon dolgozni.
:50. Nem azért, mert már nem érezte az elutasításokat.
:51. Hanem mert megértette, hogy az érzés és a folytatás nem egymással versengő reakciók.
:52. Hanem egymást követők.
:53. És hogy nem az a kérdés, eltalál-e valami.
:54. Hanem az, mennyi időre van szüksége az embernek, amíg újra elkezdi.
:55. A konferencia drága volt.
:56. Sára mégis megvette a jegyet annak az embernek a józan elszántságával, aki megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, amellyel az ember vagy rendelkezik, vagy nem.
:57. Hanem aktív döntés.
:58. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan lehetőségekbe fektet, amelyeknek a kimenetele bizonytalan.
:59. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely oda vezet, ahová az ember el akar jutni.
:60. Varga Bálint a terem szélén állt annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki eleget látott ahhoz, hogy már ne lepődjön meg.
:61. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig nézte.
:62. Ez alatt minden ismerős érv végigment a fején.
:63. Az elutasítás valószínűsége, a megszégyenülés lehetősége, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt.
:64. Aztán odament.
:65. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna.
:66. Hanem mert megértette, hogy ezek az érvek mindig ott lesznek.
:67. Hogy nem oldódnak fel, hanem az ember mégis cselekszik.
:68. Ez a különbség aközött, aki arra vár, hogy a félelem eltűnjön, és aközött, aki cselekszik, bár a félelem ott van.
:69. És a különbség nem a félelemben rejlik, hanem abban, mit kezd vele az ember.
:70. Megmutatta neki a projektet annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített.
:71. Nem azért, mert nem voltak kétségei.
:72. Hanem mert megtanulta egyszerre hordozni a kétséget és a biztonságot.
:73. Ez az önbizalom érettebb formája.
:74. Nem a bizonytalanság hiánya, hanem a képesség arra, hogy az ember mégis cselekedjen.
:75. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz.
:76. Ez ritkább, mint az ember gondolná.
:77. Azt mondta, érdekes.
:78. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat.
:79. Sára ezt megértette, mert megtanult hangokat olvasni.
:80. Az e-mail, amelyet elküldött, közvetlen volt, és hiányoztak belőle azok a kicsinyítések, amelyekkel korábban a saját munkáját bemutatta volna.
:81. A mentegetőzések, a feltételes módok, az engedélykérés burkolt formái.
:82. Ezeket korábban udvariasságnak értette.
:83. Valójában azonban az önalávetés egyik formái voltak.
:84. Erről Budapesten, azokban a hónapokban leszoktatta magát.
:85. Nem azért, mert ezt valaki megmondta neki.
:86. Hanem mert megértette, hogy senki nem ad teret annak, aki maga nem tart rá igényt.
:87. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett.
:88. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával.
:89. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet.
:90. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott.
:91. Mert a kezdetek nem megérkezések, hanem pontok, ahonnan az ember továbbmegy.
:92. És mert a továbbmenés volt az, amit az elmúlt hónapokban mindennél jobban megtanult.
:93. És ezt tette most is, amikor felnyitotta a laptopot, és dolgozni kezdett, mielőtt a kávé kihűlt volna.
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:Sára elindulása. Saras Aufbruch.
:1. Sára nem egyetlen reggelen hozta meg a döntést, hanem egy olyan időszak alatt, amely utólag döntésként volt olvasható. - Sára hatte die Entscheidung nicht an einem Morgen getroffen, sondern über einen Zeitraum, der sich im Nachhinein wie eine Entscheidung lesen ließ.
:2. Belülről azonban valami másként élte meg. - Aber von innen war es wie etwas anderes erlebt worden.
:3. Mint egy súly lassú elmozdulását, amely egyszer csak átbillen, anélkül hogy pontosan meg lehetne nevezni azt a pillanatot, amikor a billenés elkezdődött. - Wie das langsame Verschieben eines Gewichts, das irgendwann kippt, ohne dass man den genauen Moment benennen könnte, an dem das Kippen begann.
:4. Mert az ilyen döntések nem egyetlen indulatból születnek. - Weil Entscheidungen dieser Art nicht aus einem Impuls entstehen.
:5. Hanem olyan pillanatok felhalmozódásából, amelyek külön-külön jelentéktelennek tűnnek. - Sondern aus der Akkumulation von Momenten, die jeder für sich bedeutungslos erscheinen.
:6. Együtt azonban irányt adnak, amelyen az ember vagy elindul, vagy nem indul el. - Die zusammen aber eine Richtung ergeben, die man entweder geht oder nicht geht.
:7. És amelyeknél a nem indulás egy idő után megszűnik döntésnek lenni, és sorssá kezd válni. - Und bei denen das Nicht-gehen irgendwann aufhört, eine Entscheidung zu sein, und anfängt, ein Schicksal zu werden.
:8. Sára grafikát tanult, annak az embernek a meggyőződésével, aki tudja, mit akar. - Sie hatte Grafik studiert, mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:9. Utána visszatért a faluba, mert az anyja megbetegedett. - Danach war sie zurückgekehrt in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war.
:10. Ez valódi ok volt, valódi következményekkel. - Das war ein echter Grund gewesen, der echte Implikationen hatte.
:11. Aztán ez az ok egyszer csak megszűnt oknak lenni, és állapottá vált. - Und der irgendwann aufgehört hatte, ein Grund zu sein, und ein Zustand geworden war.
:12. Olyan állapottá, amelyet az ember már nem kérdőjelez meg. - Zu einem Zustand, den man nicht mehr hinterfragt.
:13. Mert a megkérdőjelezés olyan energiát igényel, amelyet az ember már arra fordított, hogy megbirkózzon ezzel az állapottal. - Weil das Hinterfragen eine Energie erfordert, die man aufgewendet hat, um den Zustand zu bewältigen.
:14. És amely azután már nincs meg. - Und die danach nicht mehr da ist.
:15. Ez az a mechanizmus, amely által sok élet olyan irányokban megy tovább, amelyeket senki sem választott. - Das ist der Mechanismus, durch den viele Leben in Richtungen weitergehen, die niemand gewählt hat.
:16. Az irodában töltött három évnek az elmúló idő egyenletes, nehezen megnevezhető minősége volt. - Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, schwer benennbare Qualität von Zeit, die vergeht.
:17. Olyan időé, amely elmúlik, anélkül hogy számítana. - Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:18. Nem a drámai értelemben volt boldogtalan. - Nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:19. Hanem annak az embernek a csendes értelmében, aki rossz helyen van. - Sondern unglücklich in dem stillen Sinne von jemandem, der an der falschen Stelle ist.
:20. És aki ezt tudja. - Und der das weiß.
:21. És aki ezt a tudást olyan sokáig kezeli, amíg a kezelés megszűnik stratégiának lenni, és maga kezd a problémává válni. - Und der das Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:22. Ez az a pillanat, amikor a változás már nem választhatónak látszik, hanem szükségesnek. - Das ist der Moment, an dem Veränderung nicht mehr optional erscheint, sondern notwendig.
:23. Ez nem kellemes pillanat, de világos. - Das ist kein angenehmer Moment, aber ein klarer.
:24. A kedd, amikor számokat gépelt, és hirtelen meglátta, mit fog még látni, ha semmi sem változik, nem volt különleges kedd. - Der Dienstag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich sah, was sie noch sehen würde, wenn nichts sich änderte, war kein besonderer Dienstag.
:25. Éppen ez volt a döntő. - Das war das Entscheidende.
:26. Hogy a felismerésnek nem volt szüksége különleges alkalomra. - Dass die Erkenntnis keinen besonderen Anlass brauchte.
:27. Egyszerűen ott volt. - Sondern einfach da war.
:28. Az igaz dolgok hívatlan világosságával, amelyek már nem hagyják, hogy letagadják őket. - Mit der uneingeladenen Klarheit von Dingen, die wahr sind und die aufgehört haben, sich verleugnen zu lassen.
:29. És amelyeket ebben a pillanatban már csak ki kellett mondania. - Und die in diesem Moment von ihr nur noch ausgesprochen werden mussten.
:30. Ezt meg is tette, először önmagának, aztán a főnökének. - Das tat sie, zuerst sich selbst und dann ihrem Chef.
:31. Annak az embernek a tárgyilagos nyugalmával, aki egy olyan mondatot mond ki, amelyet már rég végiggondolt. - Mit der sachlichen Ruhe von jemandem, der einen Satz sagt, der längst gedacht war.
:32. Budapest volt a kézenfekvő választás. - Budapest war das Offensichtliche.
:33. Kibérelte a hetedik kerületi lakást, amely túl kicsi volt és túl zajos. - Sie mietete die Wohnung im siebten Bezirk, die zu klein war und zu laut.
:34. Annak az embernek a gyakorlatias józanságával élt benne, aki megértette, hogy a feltételek és a munka két különböző kategória. - Sie lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen und Arbeit zwei verschiedene Kategorien sind.
:35. Ezeket külön kell tartani, ha az ember nem akarja az egyiket a másiktól függővé tenni. - Die man auseinanderhalten muss, wenn man die eine nicht von der anderen abhängig machen will.
:36. Ezt könnyebb kimondani, mint megtenni. - Das ist leichter gesagt als getan.
:37. Az első hetekben ezt naponta újra megtanulta, mielőtt magatartássá vált volna. - Das lernte sie in den ersten Wochen täglich neu, bevor es zur Haltung wurde.
:38. Két műszakban dolgozott. - Sie arbeitete in zwei Schichten.
:39. A saját projektnek, a verseskötetsorozat újratervezésének, amelyet már az egyetem óta magával hordozott, azon az estén olyan minősége volt, mint valaminek, ami végre megtörténik. - Das eigene Projekt, das Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, hatte an diesem Abend die Qualität von etwas, das endlich passiert.
:40. Nem azért, mert a feltételek javultak volna. - Nicht weil die Bedingungen sich verbessert hatten.
:41. Hanem mert abbahagyta, hogy jobb feltételekre várjon. - Sondern weil sie aufgehört hatte, auf bessere Bedingungen zu warten.
:42. Az eredmény ugyanaz volt, mégis alapvetően más érzés volt. - Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:43. Mert a várakozás és a cselekvés ugyanazon külső körülmények között különböző belső állapotokat hoz létre. - Weil Warten und Handeln unter denselben äußeren Umständen verschiedene innere Zustände erzeugen.
:44. És a belső állapot számít, amikor a külső körülmények nehezek. - Und der innere Zustand ist das, was zählt, wenn die äußeren Umstände schwierig sind.
:45. Az elutasításoknak azoknak az e-maileknek a személytelen pontossága volt, amelyeknek nem áll szándékukban sebezni. - Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben zu verletzen.
:46. És amelyek mégis sebeznek. - Und die trotzdem verletzen.
:47. Mert az elutasítás mindig személyesen ér célba, bármilyen személytelenül fogalmazzák is meg. - Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:48. Sára ezekben a hetekben kifejlesztett magában egy készséget, amely korábban nem volt meg benne. - Sára entwickelte in diesen Wochen eine Fertigkeit, die sie vorher nicht gehabt hatte.
:49. Azt a készséget, hogy egy elutasítás után tovább tudjon dolgozni. - Die Fertigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten.
:50. Nem azért, mert már nem érezte az elutasításokat. - Nicht weil sie aufgehört hatte, Absagen zu spüren.
:51. Hanem mert megértette, hogy az érzés és a folytatás nem egymással versengő reakciók. - Sondern weil sie verstand, dass das Spüren und das Weitermachen keine konkurrierenden Reaktionen sind.
:52. Hanem egymást követők. - Sondern nacheinanderfolgende.
:53. És hogy nem az a kérdés, eltalál-e valami. - Und dass die Frage nicht ist, ob man trifft.
:54. Hanem az, mennyi időre van szüksége az embernek, amíg újra elkezdi. - Sondern wie lange man braucht, bis man wieder anfängt.
:55. A konferencia drága volt. - Die Konferenz war teuer.
:56. Sára mégis megvette a jegyet annak az embernek a józan elszántságával, aki megértette, hogy a láthatóság nem passzív tulajdonság, amellyel az ember vagy rendelkezik, vagy nem. - Sie kaufte das Ticket mit der nüchternen Entschlossenheit von jemandem, der begriffen hat, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, die man hat oder nicht hat.
:57. Hanem aktív döntés. - Sondern eine aktive Entscheidung.
:58. Ez néha azt jelenti, hogy az ember olyan lehetőségekbe fektet, amelyeknek a kimenetele bizonytalan. - Die manchmal bedeutet, in Gelegenheiten zu investieren, deren Ausgang ungewiss ist.
:59. Ez nem kényelmes számítás, de néha ez az egyetlen, amely oda vezet, ahová az ember el akar jutni. - Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die zu dem führt, was man will.
:60. Varga Bálint a terem szélén állt annak az embernek a nyugodt arckifejezésével, aki eleget látott ahhoz, hogy már ne lepődjön meg. - Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug gesehen hat, um nicht mehr überrascht zu werden.
:61. Sára húsz méterre állt tőle, és harminc másodpercig nézte. - Sára stand zwanzig Meter entfernt und betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:62. Ez alatt minden ismerős érv végigment a fején. - In diesen dreißig Sekunden gingen alle vertrauten Argumente durch ihren Kopf.
:63. Az elutasítás valószínűsége, a megszégyenülés lehetősége, és az a tény, hogy a férfi elfoglaltnak tűnt. - Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit der Blamage, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:64. Aztán odament. - Dann ging sie.
:65. Nem azért, mert az ellene szóló érvek gyengébbek lettek volna. - Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:66. Hanem mert megértette, hogy ezek az érvek mindig ott lesznek. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass diese Argumente immer da sein würden.
:67. Hogy nem oldódnak fel, hanem az ember mégis cselekszik. - Dass sie sich nicht auflösen, sondern dass man trotzdem handelt.
:68. Ez a különbség aközött, aki arra vár, hogy a félelem eltűnjön, és aközött, aki cselekszik, bár a félelem ott van. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der wartet, bis die Angst weg ist, und jemandem, der handelt, obwohl sie da ist.
:69. És a különbség nem a félelemben rejlik, hanem abban, mit kezd vele az ember. - Und der Unterschied liegt nicht in der Angst, sondern in dem, was man mit ihr macht.
:70. Megmutatta neki a projektet annak az embernek a nyugodt biztonságával, aki tudja, mit készített. - Sie zeigte ihm das Projekt mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat.
:71. Nem azért, mert nem voltak kétségei. - Nicht weil sie keine Zweifel hatte.
:72. Hanem mert megtanulta egyszerre hordozni a kétséget és a biztonságot. - Sondern weil sie gelernt hatte, Zweifel und Sicherheit gleichzeitig zu tragen.
:73. Ez az önbizalom érettebb formája. - Das ist die reifere Form von Selbstvertrauen.
:74. Nem a bizonytalanság hiánya, hanem a képesség arra, hogy az ember mégis cselekedjen. - Nicht die Abwesenheit von Unsicherheit, sondern die Fähigkeit, trotzdem zu handeln.
:75. Varga annak az embernek az összpontosított csendjével nézte, aki valóban néz. - Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:76. Ez ritkább, mint az ember gondolná. - Das ist seltener, als man denkt.
:77. Azt mondta, érdekes. - Er sagte, das sei interessant.
:78. Annak a férfinak a hangján, akinél ez a szó értékelés, nem üres fordulat. - Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:79. Sára ezt megértette, mert megtanult hangokat olvasni. - Das verstand Sára, weil sie gelernt hatte, Töne zu lesen.
:80. Az e-mail, amelyet elküldött, közvetlen volt, és hiányoztak belőle azok a kicsinyítések, amelyekkel korábban a saját munkáját bemutatta volna. - Die E-Mail, die sie schickte, war direkt und ohne die Verkleinerungen, mit denen sie früher ihre eigene Arbeit präsentiert hätte.
:81. A mentegetőzések, a feltételes módok, az engedélykérés burkolt formái. - Die Entschuldigungen, die Konjunktive, die impliziten Bitten um Erlaubnis.
:82. Ezeket korábban udvariasságnak értette. - Die hatte sie als Höflichkeit verstanden.
:83. Valójában azonban az önalávetés egyik formái voltak. - In Wirklichkeit waren sie aber eine Form von Selbstunterwerfung gewesen.
:84. Erről Budapesten, azokban a hónapokban leszoktatta magát. - Die hatte sie sich abgewöhnt in den Monaten in Budapest.
:85. Nem azért, mert ezt valaki megmondta neki. - Nicht weil jemand ihr das gesagt hatte.
:86. Hanem mert megértette, hogy senki nem ad teret annak, aki maga nem tart rá igényt. - Sondern weil sie verstanden hatte, dass niemand einem Raum gibt, den man nicht selbst beansprucht.
:87. A válasz négy nappal később érkezett: egy próbafeladat, konkrét és fizetett. - Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:88. Sára a kávézó ablak melletti asztalánál olvasta, körülötte a város zajával. - Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:89. Arra gondolt, hogy ez nem diadal, hanem kezdet. - Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:90. Ez volt a legőszintébb gondolat, amelyet erről a pillanatról gondolhatott. - Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:91. Mert a kezdetek nem megérkezések, hanem pontok, ahonnan az ember továbbmegy. - Weil Anfänge keine Ankünfte sind, sondern Punkte, von denen aus man weitermacht.
:92. És mert a továbbmenés volt az, amit az elmúlt hónapokban mindennél jobban megtanult. - Und weil das Weitermachen das war, was sie gelernt hatte, in den letzten Monaten, besser als alles andere.
:93. És ezt tette most is, amikor felnyitotta a laptopot, és dolgozni kezdett, mielőtt a kávé kihűlt volna. - Und das tat sie jetzt, indem sie den Laptop aufschlug und anfing zu arbeiten, bevor der Kaffee kalt war.
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:Saras Aufbruch.
:1. Sára hatte die Entscheidung nicht an einem Morgen getroffen, sondern über einen Zeitraum, der sich im Nachhinein wie eine Entscheidung lesen ließ.
:2. Aber von innen war es wie etwas anderes erlebt worden.
:3. Wie das langsame Verschieben eines Gewichts, das irgendwann kippt, ohne dass man den genauen Moment benennen könnte, an dem das Kippen begann.
:4. Weil Entscheidungen dieser Art nicht aus einem Impuls entstehen.
:5. Sondern aus der Akkumulation von Momenten, die jeder für sich bedeutungslos erscheinen.
:6. Die zusammen aber eine Richtung ergeben, die man entweder geht oder nicht geht.
:7. Und bei denen das Nicht-gehen irgendwann aufhört, eine Entscheidung zu sein, und anfängt, ein Schicksal zu werden.
:8. Sie hatte Grafik studiert, mit der Überzeugung von jemandem, der weiß, was er will.
:9. Danach war sie zurückgekehrt in das Dorf, weil ihre Mutter krank geworden war.
:10. Das war ein echter Grund gewesen, der echte Implikationen hatte.
:11. Und der irgendwann aufgehört hatte, ein Grund zu sein, und ein Zustand geworden war.
:12. Zu einem Zustand, den man nicht mehr hinterfragt.
:13. Weil das Hinterfragen eine Energie erfordert, die man aufgewendet hat, um den Zustand zu bewältigen.
:14. Und die danach nicht mehr da ist.
:15. Das ist der Mechanismus, durch den viele Leben in Richtungen weitergehen, die niemand gewählt hat.
:16. Die drei Jahre im Büro hatten die gleichmäßige, schwer benennbare Qualität von Zeit, die vergeht.
:17. Von Zeit, die vergeht, ohne zu zählen.
:18. Nicht unglücklich im dramatischen Sinne.
:19. Sondern unglücklich in dem stillen Sinne von jemandem, der an der falschen Stelle ist.
:20. Und der das weiß.
:21. Und der das Wissen so lange verwaltet, bis Verwalten aufhört, eine Strategie zu sein, und anfängt, das Problem selbst zu werden.
:22. Das ist der Moment, an dem Veränderung nicht mehr optional erscheint, sondern notwendig.
:23. Das ist kein angenehmer Moment, aber ein klarer.
:24. Der Dienstag, an dem sie die Zahlen tippte und plötzlich sah, was sie noch sehen würde, wenn nichts sich änderte, war kein besonderer Dienstag.
:25. Das war das Entscheidende.
:26. Dass die Erkenntnis keinen besonderen Anlass brauchte.
:27. Sondern einfach da war.
:28. Mit der uneingeladenen Klarheit von Dingen, die wahr sind und die aufgehört haben, sich verleugnen zu lassen.
:29. Und die in diesem Moment von ihr nur noch ausgesprochen werden mussten.
:30. Das tat sie, zuerst sich selbst und dann ihrem Chef.
:31. Mit der sachlichen Ruhe von jemandem, der einen Satz sagt, der längst gedacht war.
:32. Budapest war das Offensichtliche.
:33. Sie mietete die Wohnung im siebten Bezirk, die zu klein war und zu laut.
:34. Sie lebte darin mit der pragmatischen Nüchternheit von jemandem, der verstanden hat, dass Bedingungen und Arbeit zwei verschiedene Kategorien sind.
:35. Die man auseinanderhalten muss, wenn man die eine nicht von der anderen abhängig machen will.
:36. Das ist leichter gesagt als getan.
:37. Das lernte sie in den ersten Wochen täglich neu, bevor es zur Haltung wurde.
:38. Sie arbeitete in zwei Schichten.
:39. Das eigene Projekt, das Redesign für die Lyrikreihe, das sie seit dem Studium mit sich trug, hatte an diesem Abend die Qualität von etwas, das endlich passiert.
:40. Nicht weil die Bedingungen sich verbessert hatten.
:41. Sondern weil sie aufgehört hatte, auf bessere Bedingungen zu warten.
:42. Das hatte dasselbe Ergebnis und fühlte sich grundlegend anders an.
:43. Weil Warten und Handeln unter denselben äußeren Umständen verschiedene innere Zustände erzeugen.
:44. Und der innere Zustand ist das, was zählt, wenn die äußeren Umstände schwierig sind.
:45. Die Absagen hatten die unpersönliche Präzision von E-Mails, die keine Absicht haben zu verletzen.
:46. Und die trotzdem verletzen.
:47. Weil Ablehnung immer persönlich landet, egal wie unpersönlich sie formuliert ist.
:48. Sára entwickelte in diesen Wochen eine Fertigkeit, die sie vorher nicht gehabt hatte.
:49. Die Fertigkeit, nach einer Ablehnung weiterzuarbeiten.
:50. Nicht weil sie aufgehört hatte, Absagen zu spüren.
:51. Sondern weil sie verstand, dass das Spüren und das Weitermachen keine konkurrierenden Reaktionen sind.
:52. Sondern nacheinanderfolgende.
:53. Und dass die Frage nicht ist, ob man trifft.
:54. Sondern wie lange man braucht, bis man wieder anfängt.
:55. Die Konferenz war teuer.
:56. Sie kaufte das Ticket mit der nüchternen Entschlossenheit von jemandem, der begriffen hat, dass Sichtbarkeit keine passive Eigenschaft ist, die man hat oder nicht hat.
:57. Sondern eine aktive Entscheidung.
:58. Die manchmal bedeutet, in Gelegenheiten zu investieren, deren Ausgang ungewiss ist.
:59. Das ist keine komfortable Kalkulation, aber manchmal die einzige, die zu dem führt, was man will.
:60. Bálint Varga stand am Rand des Raumes mit dem ruhigen Ausdruck von jemandem, der genug gesehen hat, um nicht mehr überrascht zu werden.
:61. Sára stand zwanzig Meter entfernt und betrachtete ihn dreißig Sekunden lang.
:62. In diesen dreißig Sekunden gingen alle vertrauten Argumente durch ihren Kopf.
:63. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung, die Möglichkeit der Blamage, die Tatsache, dass er beschäftigt wirkte.
:64. Dann ging sie.
:65. Nicht weil die Argumente dagegen schwächer geworden wären.
:66. Sondern weil sie verstanden hatte, dass diese Argumente immer da sein würden.
:67. Dass sie sich nicht auflösen, sondern dass man trotzdem handelt.
:68. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der wartet, bis die Angst weg ist, und jemandem, der handelt, obwohl sie da ist.
:69. Und der Unterschied liegt nicht in der Angst, sondern in dem, was man mit ihr macht.
:70. Sie zeigte ihm das Projekt mit der ruhigen Sicherheit von jemandem, der weiß, was er gemacht hat.
:71. Nicht weil sie keine Zweifel hatte.
:72. Sondern weil sie gelernt hatte, Zweifel und Sicherheit gleichzeitig zu tragen.
:73. Das ist die reifere Form von Selbstvertrauen.
:74. Nicht die Abwesenheit von Unsicherheit, sondern die Fähigkeit, trotzdem zu handeln.
:75. Varga schaute mit der konzentrierten Stille von jemandem, der wirklich schaut.
:76. Das ist seltener, als man denkt.
:77. Er sagte, das sei interessant.
:78. Mit dem Tonfall eines Mannes, für den das Wort eine Bewertung ist und keine Floskel.
:79. Das verstand Sára, weil sie gelernt hatte, Töne zu lesen.
:80. Die E-Mail, die sie schickte, war direkt und ohne die Verkleinerungen, mit denen sie früher ihre eigene Arbeit präsentiert hätte.
:81. Die Entschuldigungen, die Konjunktive, die impliziten Bitten um Erlaubnis.
:82. Die hatte sie als Höflichkeit verstanden.
:83. In Wirklichkeit waren sie aber eine Form von Selbstunterwerfung gewesen.
:84. Die hatte sie sich abgewöhnt in den Monaten in Budapest.
:85. Nicht weil jemand ihr das gesagt hatte.
:86. Sondern weil sie verstanden hatte, dass niemand einem Raum gibt, den man nicht selbst beansprucht.
:87. Die Antwort kam vier Tage später, ein Probeprojekt, konkret und bezahlt.
:88. Sára las sie am Fenstertisch des Cafés, mit dem Lärm der Stadt um sich herum.
:89. Sie dachte, dass das kein Triumph war, sondern ein Anfang.
:90. Das war das Ehrlichste, das sie über diesen Moment denken konnte.
:91. Weil Anfänge keine Ankünfte sind, sondern Punkte, von denen aus man weitermacht.
:92. Und weil das Weitermachen das war, was sie gelernt hatte, in den letzten Monaten, besser als alles andere.
:93. Und das tat sie jetzt, indem sie den Laptop aufschlug und anfing zu arbeiten, bevor der Kaffee kalt war.
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=== 4 ===
:Klára péksége.
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött.
:2. De nem abban az értelemben, amely számít, ha az ember őszinte.
:3. A sütés volt a másik dolog.
:4. A hétvégi sütés Budapesten.
:5. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt, mint egy érv, amelyet figyelmen kívül hagyott.
:6. A figyelmen kívül hagyás nem megoldás, csak eltolás.
:7. Az eltolások pedig egyszer véget érnek, többnyire kérés nélkül.
:8. Az egri hirdetést kétszer olvasta el, és lefényképezte.
:9. Anélkül hogy pontosan tudta volna, miért.
:10. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja.
:11. Egyedül utazott Egerbe.
:12. Megnézte a poros, üres pékséget.
:13. Nem a romot látta benne, hanem a mögötte lévő lehetőséget.
:14. Ez képesség, nem naivitás.
:15. Elválasztani egy hely állapotát a benne rejlő lehetőségtől.
:16. Még aznap aláírta a szerződést.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás.
:18. Az első hetek olyan vizsgát jelentettek, amelyet senki sem tűzött ki.
:19. Hajnali háromkor kelés, nem stimmelő receptek, egy kemence saját akarattal.
:20. A szomszédok azzal a szelíd kétkedéssel néztek be az ablakon, amelyet a kisvárosok tartogatnak az újnak, mielőtt elfogadják.
:21. Klára hagyta ott állni a kétkedést.
:22. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot, amelyet az ember vagy oszt, vagy nem.
:23. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt.
:24. Amikor stimmelt, Klára azonnal tudta.
:25. Bizonyos dolgok önmagukat magyarázzák, ha helyesek.
:26. Ez az a pillanat, amely felé az ember dolgozik.
:27. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt.
:28. Aztán megtelt, egyre hosszabb sorral, anélkül hogy Klára ezért bármi különöset tett volna.
:29. A jó kenyérnek egy kisvárosban nincs szüksége reklámra.
:30. Csak türelemre és az első vevőre, aki beszél róla.
:31. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó.
:32. Túlzás nélkül, anélkül hogy a kedvességet taktikaként használta volna.
:33. Ez többet jelentett neki, mint a sor.
:34. Mert a mesterség felől érkező elismerés olyan valuta, amely nem inflálódik el.
:35. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon.
:36. A friss kenyér illata ott volt a levegőben.
:37. A vevők jöttek.
:38. Klára a pult mögött állt, és tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia.
:39. Ez nem probléma volt.
:40. Hanem pontosan az a fajta jövő, amelyet keresett: nyitott, követelő, az övé.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Klára péksége. - Kláras Bäckerei
:1. Klára mögött tíz év iroda volt, és a munka működött. - Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. De nem abban az értelemben, amely számít, ha az ember őszinte. - Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:3. A sütés volt a másik dolog. - Das Backen war das andere.
:4. A hétvégi sütés Budapesten. - Das Wochenendbacken in Budapest.
:5. Az illat, amely hétfő reggel még mindig ott volt, mint egy érv, amelyet figyelmen kívül hagyott. - Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war, wie ein Argument, das sie ignorierte.
:6. A figyelmen kívül hagyás nem megoldás, csak eltolás. - Ignorieren ist keine Lösung, nur eine Verschiebung.
:7. Az eltolások pedig egyszer véget érnek, többnyire kérés nélkül. - Und Verschiebungen enden irgendwann, meistens ungefragt.
:8. Az egri hirdetést kétszer olvasta el, és lefényképezte. - Die Anzeige in Eger las sie zweimal und fotografierte sie.
:9. Anélkül hogy pontosan tudta volna, miért. - Ohne genau zu wissen, warum.
:10. Ez többnyire azt jelenti, hogy az ember mégis tudja. - Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:11. Egyedül utazott Egerbe. - Sie fuhr allein nach Eger.
:12. Megnézte a poros, üres pékséget. - Sie schaute sich die staubige, leere Bäckerei an.
:13. Nem a romot látta benne, hanem a mögötte lévő lehetőséget. - Sie sah nicht die Ruine, sondern die Möglichkeit dahinter.
:14. Ez képesség, nem naivitás. - Das ist eine Fähigkeit, keine Naivität.
:15. Elválasztani egy hely állapotát a benne rejlő lehetőségtől. - Den Zustand eines Ortes von seinem Potenzial zu trennen.
:16. Még aznap aláírta a szerződést. - Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Mert tudta, hogy a hosszú gondolkodás bizonyos döntéseknél maga a probléma, nem a megoldás. - Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Az első hetek olyan vizsgát jelentettek, amelyet senki sem tűzött ki. - Die ersten Wochen waren eine Prüfung, die niemand angesetzt hatte.
:19. Hajnali háromkor kelés, nem stimmelő receptek, egy kemence saját akarattal. - Aufstehen um drei, Rezepte, die nicht stimmten, ein Ofen mit Eigensinn.
:20. A szomszédok azzal a szelíd kétkedéssel néztek be az ablakon, amelyet a kisvárosok tartogatnak az újnak, mielőtt elfogadják. - Die Nachbarn schauten durch das Fenster mit jener milden Skepsis, die kleine Städte für Neues bereithalten, bevor sie es akzeptieren.
:21. Klára hagyta ott állni a kétkedést. - Klára ließ die Skepsis stehen.
:22. Mert mások kétkedése nem érv, hanem állapot, amelyet az ember vagy oszt, vagy nem. - Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand, den man entweder teilt oder nicht.
:23. A fűszeres rozskenyér három hét próbálkozás eredménye volt. - Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:24. Amikor stimmelt, Klára azonnal tudta. - Als es stimmte, wusste sie das sofort.
:25. Bizonyos dolgok önmagukat magyarázzák, ha helyesek. - Manche Dinge erklären sich selbst, wenn sie richtig sind.
:26. Ez az a pillanat, amely felé az ember dolgozik. - Und das ist der Moment, auf den man hinarbeitet.
:27. A városi ünnepen a stand eleinte csendes volt. - Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:28. Aztán megtelt, egyre hosszabb sorral, anélkül hogy Klára ezért bármi különöset tett volna. - Dann voll, mit einer Schlange, die länger wurde, ohne dass sie dafür etwas tat.
:29. A jó kenyérnek egy kisvárosban nincs szüksége reklámra. - Gutes Brot in einer Kleinstadt braucht keine Werbung.
:30. Csak türelemre és az első vevőre, aki beszél róla. - Nur Geduld und den ersten Kunden, der redet.
:31. Az este végén az idős férfi, aki korábban maga is pék volt, azt mondta, Klára kenyere valóban jó. - Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:32. Túlzás nélkül, anélkül hogy a kedvességet taktikaként használta volna. - Ohne Übertreibung, ohne Freundlichkeit als Taktik.
:33. Ez többet jelentett neki, mint a sor. - Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:34. Mert a mesterség felől érkező elismerés olyan valuta, amely nem inflálódik el. - Weil Anerkennung vom Handwerk eine Währung ist, die nicht inflationiert.
:35. Másnap reggel a nap besütött a tiszta ablakokon. - Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:36. A friss kenyér illata ott volt a levegőben. - Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:37. A vevők jöttek. - Die Kunden kamen.
:38. Klára a pult mögött állt, és tudta, hogy még nagyon sokat kell tanulnia. - Klára stand hinter dem Tresen und wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:39. Ez nem probléma volt. - Das war kein Problem.
:40. Hanem pontosan az a fajta jövő, amelyet keresett: nyitott, követelő, az övé. - Sondern genau die Art von Zukunft, die sie gesucht hatte: offen, fordernd, ihr gehörend.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Kláras Bäckerei
:1. Klára hatte zehn Jahre Büro hinter sich, und die Arbeit hatte funktioniert.
:2. Aber nicht in dem Sinne, der zählt, wenn man ehrlich ist.
:3. Das Backen war das andere.
:4. Das Wochenendbacken in Budapest.
:5. Der Geruch, der am Montagmorgen noch da war, wie ein Argument, das sie ignorierte.
:6. Ignorieren ist keine Lösung, nur eine Verschiebung.
:7. Und Verschiebungen enden irgendwann, meistens ungefragt.
:8. Die Anzeige in Eger las sie zweimal und fotografierte sie.
:9. Ohne genau zu wissen, warum.
:10. Was meistens bedeutet, dass man es doch weiß.
:11. Sie fuhr allein nach Eger.
:12. Sie schaute sich die staubige, leere Bäckerei an.
:13. Sie sah nicht die Ruine, sondern die Möglichkeit dahinter.
:14. Das ist eine Fähigkeit, keine Naivität.
:15. Den Zustand eines Ortes von seinem Potenzial zu trennen.
:16. Sie unterschrieb noch am selben Tag.
:17. Weil sie wusste, dass langes Nachdenken bei manchen Entscheidungen das Problem ist, nicht die Lösung.
:18. Die ersten Wochen waren eine Prüfung, die niemand angesetzt hatte.
:19. Aufstehen um drei, Rezepte, die nicht stimmten, ein Ofen mit Eigensinn.
:20. Die Nachbarn schauten durch das Fenster mit jener milden Skepsis, die kleine Städte für Neues bereithalten, bevor sie es akzeptieren.
:21. Klára ließ die Skepsis stehen.
:22. Weil Skepsis anderer kein Argument ist, sondern ein Zustand, den man entweder teilt oder nicht.
:23. Das Roggenbrot mit Kräutern war das Ergebnis von drei Wochen Ausprobieren.
:24. Als es stimmte, wusste sie das sofort.
:25. Manche Dinge erklären sich selbst, wenn sie richtig sind.
:26. Und das ist der Moment, auf den man hinarbeitet.
:27. Beim Stadtfest war der Stand zunächst ruhig.
:28. Dann voll, mit einer Schlange, die länger wurde, ohne dass sie dafür etwas tat.
:29. Gutes Brot in einer Kleinstadt braucht keine Werbung.
:30. Nur Geduld und den ersten Kunden, der redet.
:31. Der alte Mann am Ende des Abends, selbst früher Bäcker, sagte, ihr Brot sei wirklich gut.
:32. Ohne Übertreibung, ohne Freundlichkeit als Taktik.
:33. Das bedeutete ihr mehr als die Schlange.
:34. Weil Anerkennung vom Handwerk eine Währung ist, die nicht inflationiert.
:35. Am nächsten Morgen schien die Sonne durch die sauberen Fenster.
:36. Der Geruch von frischem Brot lag in der Luft.
:37. Die Kunden kamen.
:38. Klára stand hinter dem Tresen und wusste, dass sie noch sehr viel zu lernen hatte.
:39. Das war kein Problem.
:40. Sondern genau die Art von Zukunft, die sie gesucht hatte: offen, fordernd, ihr gehörend.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 5
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2026-05-18T16:28:47Z
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=== 1 ===
:Ami javítható.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik.
:10. Ő azonban állapotként értette.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte.
:23. Mert a tető mindig először jön.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség.
:29. Testibb, és közben tisztább.
:30. Mert látható oka van.
:31. És ez az ok növekszik.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott.
:34. Nem perfekcionizmusból.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani.
:38. Mert nem takarít meg időt.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt.
:43. Nem tanácstalanságból.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel.
:52. A megerősítés három napig tartott.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban.
:59. Sok év után először.
:60. A szoba meleg és világos volt.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt.
:62. Lakott hely.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett.
:64. A verandán ült, és kávét ivott.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített.
:72. A lista minden pontjára.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Ami javítható. - Was reparierbar ist.
:1. Ferenc azért vette meg a házat, mert javíthatónak tartotta. - Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Ezt rajta kívül senki sem gondolta így. - Was niemand sonst tat.
:3. Ez nem érv volt a vásárlás ellen, hanem mellette. - Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Mert amit mások alábecsülnek, az többnyire olcsóbb, és többnyire lehetséges. - Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Ha az ember kész elvégezni azt a munkát, amelyet mások nem akarnak elvégezni. - Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. A háznak azoknak a helyeknek a néma életrajza volt, amelyekben már nem lakik senki. - Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. A lyukas tetővel, a halott vezetékekkel, a nedves falakkal. - Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. És azzal a sajátos csenddel, amely akkor keletkezik, amikor egy hely kiesik az emberek életéből. - Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Ezt a csendet egyesek fenyegetésként értik. - Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Ő azonban állapotként értette. - Und die er als Zustand las.
:11. Ez a különbség aközött, aki azt látja, mi egy hely, és aközött, aki azt látja, mivé válhat. - Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. A szomszédok gyorsan és barátságosan elmondták a véleményüket. - Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. A kettő együtt a közöny egyik formája volt, amely önmagát gondoskodásnak tartja. - Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc meghallgatta őket, és nem mondott semmit. - Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Mert megértette, hogy mások véleménye arról, amit csinál, nem releváns input. - Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Amíg ő tudja, mit csinál. - Solange er weiß, was er tut.
:17. És mert az ellentmondás ilyen pillanatokban energiába kerül, amelyre neki a házhoz volt szüksége. - Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Az első reggelén listát készített, módszeresen és értékelés nélkül. - Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Mert a túl korai értékelés megbénítja a cselekvést. - Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. És mert a probléma teljessége nem érv az elkezdés ellen, hanem a feladat leírása. - Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. A feladaté, amelyet az ember vagy elfogad, vagy nem. - Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Területekre osztotta a listát, dátumokat rendelt hozzá, és a tetővel kezdte. - Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Mert a tető mindig először jön. - Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Ez olyan elemi logika, amely nem megmagyarázza magát, hanem végbemegy. - Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Ez volt az első lépés egy módszer felé. - Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Ezt a módszert a következő hónapokban olyan teljesen belsővé tette, hogy megszűnt módszernek lenni, és magatartássá vált. - Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Az első heteknek annak a munkának a nyers minősége volt, amelyhez az ember nincs hozzászokva. - Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Olyan kimerültséggel, amely más, mint az irodai kimerültség. - Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Testibb, és közben tisztább. - Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Mert látható oka van. - Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. És ez az ok növekszik. - Und der wächst.
:32. Ez elviselhetővé teszi a kimerültséget, ha nem egyenesen kielégítővé. - Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Rövidítések nélkül dolgozott. - Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nem perfekcionizmusból. - Nicht aus Perfektionismus.
:35. Hanem abból a tudásból, hogy az építésben a rövidítések adósságok. - Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Olyan adósságok, amelyeket az ember később kamatokkal fizet vissza. - Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. És mert felhagyott azzal a hittel, hogy lépések kihagyásával időt lehet megtakarítani. - Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Mert nem takarít meg időt. - Weil es das nicht tut.
:39. Csak a munkát tolja át egy kedvezőtlenebb jövőbe. - Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. A korhadt gerenda volt az a pillanat, amelyet az ember nem tervez meg, és amelyre mégis fel kell készülnie. - Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. Egy kedd délelőttön, hat hét után. - An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc egy ideig előtte állt. - Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nem tanácstalanságból. - Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Hanem a probléma iránti tiszteletből. - Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Mert egy megoldás minősége attól a megértéstől függ, amely megelőzi. - Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. A megértéshez pedig néha szünet kell. - Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Bement a városba, beszélt a szakemberrel, félbeszakítás nélkül hallgatta, és feltette a megfelelő kérdéseket. - Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Aztán olyan tervvel tért vissza, amely jobb volt az eredetinél. - Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Ez a visszaesések paradoxona, ha az ember információként kezeli őket. - Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Néha jobb eredményekhez vezetnek, mint a súrlódásmentes előrehaladás. - Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Mert olyan kérdéseket kényszerítenek ki, amelyeket az ember különben nem tett volna fel. - Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. A megerősítés három napig tartott. - Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. A végén erősebb volt, mint a gerenda, amelyet pótolt. - Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Ez jobban elégedetté tette, mint bármi, ami ellenállás nélkül ment. - Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Mert a nehézségekből születő megoldásoknak más anyaguk van. - Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Olyan, amelyet az ember érez, még ha megnevezni nem is tudja. - Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. A nyár meghozta a falakat, a kora ősz az ablakokat. - Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. Egy szeptemberi estén felkapcsolta a villanyt a nappaliban. - An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Sok év után először. - Das erste Mal seit Jahren.
:60. A szoba meleg és világos volt. - Das Zimmer war warm und hell.
:61. Úgy nézett ki, mint ami most már volt. - Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Lakott hely. - Ein bewohnter Ort.
:63. Ez egyszerű megállapítás, és egyben a legteljesebb, amelyet a házról tehetett. - Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. A verandán ült, és kávét ivott. - Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. A szomszédasszony, aki a bontásra számított, elment mellette. - Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Azt mondta, ez most igazán szépnek látszik. - Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Olyan hangon, amely úgy hangzott, mintha valóban komolyan gondolná. - Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc ezt tudomásul vette, de nem kommentálta. - Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Mert bizonyos megerősítések erősebben hatnak, ha az ember elfogadja őket, anélkül hogy válaszolna rájuk. - Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. És mert a hallgatás ebben a pillanatban pontosabb volt minden szónál. - Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Arra a listára gondolt, amelyet az első reggelen készített. - Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. A lista minden pontjára. - An jeden Punkt darauf.
:73. És arra, hogy minden pont el volt intézve. - Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Ez nem hősies gondolat volt, hanem tárgyilagos. - Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. A jól eső tárgyilagos gondolatok többnyire a legőszintébbek. - Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Mert nincs szükségük túlzásra ahhoz, hogy azt jelentsék, amit jelentenek. - Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Was reparierbar ist.
:1. Ferenc hatte das Haus gekauft, weil er es für reparierbar hielt.
:2. Was niemand sonst tat.
:3. Das war kein Argument gegen den Kauf gewesen, sondern eines dafür.
:4. Weil Dinge, die andere unterschätzen, meistens günstiger sind und meistens möglich.
:5. Wenn man bereit ist, die Arbeit zu tun, die andere nicht tun wollen.
:6. Das Haus hatte die stumme Biografie aller Orte, die aufgehört haben, bewohnt zu sein.
:7. Mit dem durchlöcherten Dach, den toten Leitungen, den feuchten Wänden.
:8. Und mit der spezifischen Stille, die entsteht, wenn ein Ort aus dem Leben von Menschen herausfällt.
:9. Eine Stille, die manche als Bedrohung lesen.
:10. Und die er als Zustand las.
:11. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der sieht, was ein Ort ist, und jemandem, der sieht, was er werden kann.
:12. Die Nachbarn hatten ihre Meinungen schnell und freundlich geäußert.
:13. Beides zusammen war eine Form von Gleichgültigkeit, die sich selbst für Fürsorge hält.
:14. Ferenc hatte zugehört und nichts gesagt.
:15. Weil er verstanden hatte, dass die Meinungen anderer über das, was er tut, kein relevanter Input sind.
:16. Solange er weiß, was er tut.
:17. Und weil Widerspruch in solchen Momenten Energie kostet, die er für das Haus brauchte.
:18. Er machte eine Liste an seinem ersten Morgen, methodisch und ohne Wertung.
:19. Weil Wertung zu früh das Handeln lähmt.
:20. Und weil die Vollständigkeit des Problems kein Argument gegen das Angehen ist, sondern eine Beschreibung der Aufgabe.
:21. Der Aufgabe, die man entweder annimmt oder nicht.
:22. Er teilte die Liste in Bereiche auf, setzte Daten, und begann mit dem Dach.
:23. Weil das Dach immer zuerst kommt.
:24. Das ist eine Logik, die so elementar ist, dass sie sich nicht erklärt, sondern vollzieht.
:25. Das war der erste Schritt zu einer Methode.
:26. Die er in den folgenden Monaten so vollständig internalisierte, dass sie aufhörte, Methode zu sein, und Haltung wurde.
:27. Die ersten Wochen hatten die raue Qualität von Arbeit, die man nicht gewohnt ist.
:28. Mit einer Erschöpfung, die sich anders anfühlt als Büroerschöpfung.
:29. Körperlicher und gleichzeitig sauberer.
:30. Weil sie einen Grund hat, der sichtbar ist.
:31. Und der wächst.
:32. Das macht Erschöpfung erträglich, wenn nicht sogar befriedigend.
:33. Er arbeitete ohne Abkürzungen.
:34. Nicht aus Perfektionismus.
:35. Sondern aus dem Wissen, dass Abkürzungen beim Bauen Schulden sind.
:36. Die man später mit Zinsen zurückzahlt.
:37. Und weil er aufgehört hatte zu glauben, dass das Überspringen von Schritten Zeit spart.
:38. Weil es das nicht tut.
:39. Es verschiebt die Arbeit nur in eine ungünstigere Zukunft.
:40. Der morsche Balken war der Moment, den man nicht plant und auf den man trotzdem vorbereitet sein muss.
:41. An einem Dienstagvormittag nach sechs Wochen.
:42. Ferenc stand eine Weile davor.
:43. Nicht aus Ratlosigkeit.
:44. Sondern aus Respekt vor dem Problem.
:45. Weil die Qualität einer Lösung von der Qualität des Verstehens abhängt, das ihr vorausgeht.
:46. Und Verstehen braucht manchmal eine Pause.
:47. Er fuhr in die Stadt, sprach mit dem Fachmann, hörte zu ohne zu unterbrechen, stellte die richtigen Fragen.
:48. Und kam zurück mit einem Plan, der besser war als das Original.
:49. Das ist das Paradox von Rückschlägen, wenn man sie als Information behandelt.
:50. Dass sie manchmal zu besseren Ergebnissen führen als das reibungslose Fortschreiten.
:51. Weil sie Fragen erzwingen, die man sonst nicht gestellt hätte.
:52. Die Verstärkung dauerte drei Tage.
:53. Und war am Ende stärker als der Balken, den sie ersetzte.
:54. Das stellte ihn mehr zufrieden als alles, was ohne Widerstand gelaufen war.
:55. Weil Lösungen, die aus Schwierigkeiten entstehen, eine andere Substanz haben.
:56. Eine, die man spürt, auch wenn man sie nicht benennen kann.
:57. Der Sommer brachte die Wände, der frühe Herbst die Fenster.
:58. An einem Abend im September machte er das Licht im Wohnzimmer an.
:59. Das erste Mal seit Jahren.
:60. Das Zimmer war warm und hell.
:61. Und sah aus wie das, was es jetzt war.
:62. Ein bewohnter Ort.
:63. Das ist eine simple Feststellung und gleichzeitig die vollständigste, die er über das Haus machen konnte.
:64. Er saß auf der Veranda und trank seinen Kaffee.
:65. Die Nachbarin, die den Abriss erwartet hatte, ging vorbei.
:66. Und sagte, das sehe jetzt wirklich schön aus.
:67. Mit einem Tonfall, der so klang, als würde sie es wirklich meinen.
:68. Ferenc registrierte das und kommentierte es nicht.
:69. Weil manche Bestätigungen stärker wirken, wenn man sie annimmt, ohne darauf zu antworten.
:70. Und weil das Schweigen in diesem Moment präziser war als jedes Wort.
:71. Er dachte an die Liste, die er am ersten Morgen gemacht hatte.
:72. An jeden Punkt darauf.
:73. Und daran, dass jeder Punkt erledigt war.
:74. Das war kein heroischer Gedanke, sondern ein sachlicher.
:75. Sachliche Gedanken, die sich gut anfühlen, sind meistens die ehrlichsten.
:76. Weil sie keine Überhöhung brauchen, um zu bedeuten, was sie bedeuten.
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=== 2 ===
:Hartmut háza Illinois-ban.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le.
:47. Ez fizikailag más élmény.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot.
:50. Pontosan elmagyarázta neki.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett.
:74. A garázsban három autó fért el.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre.
:89. A closing két órán át tartott.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Hartmut háza Illinois-ban. - Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Bergert március elején helyezték át Chicagóba. - Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Egy közepes méretű gépgyártó csoport európai vezetőjeként érkezett, amelynek észak-amerikai központja Schaumburgban volt. - Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Ez Chicago térségében a kevésbé csillogó címek egyike, de a hatékonyabbak közé tartozik. - Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Autópályakapcsolattal, húsz percre a repülőtértől, és egy olyan város pragmatikus jellegével, amely nem tesz úgy, mintha több volna annál, ami. - Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. A cég az első három hónapra bérelt neki egy bútorozott villát Barrington Hillsben. - Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Ebben benne volt az a hallgatólagos kijelentés, hogy egy ilyen szintű menedzsertől elvárják, hogy bizonyos környezetben lakjon. - Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut ezt értette és elfogadta. - Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Akkor is, ha magánemberként más véleménye volt arról, mennyire szükséges két embernek hat hálószoba. - Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. A három hónap időt adott neki arra, hogy megértse a környéket. - Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Amit megértett, mindenekelőtt az volt, hogy az illinoisi házak annyira alapvetően különböznek a német házaktól, hogy a ház szó valójában két különböző dolgot jelöl. - Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Ezeket csak a funkció kapcsolja össze, nem az anyaguk. - Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. A relocation managere egy nyugodt férfi volt, Billnek hívták. - Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. A cégnek dolgozott, és az volt az egyetlen feladata, hogy az odaköltöző menedzsereket úgy vezesse végig az amerikai ingatlanpiacon, hogy ne kövessenek el a cég számára kínos hibákat. - Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill már az elején világossá tette Hartmut számára, hogy el kell felejtenie mindazt, amit az épületszerkezetről tudni vélt. - Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Az ilyen árkategóriájú amerikai házak favázszerkezettel épülnek, mondta Bill, nem téglából vagy betonból. - Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Ez azt jelenti, hogy gyorsan fel lehet őket építeni, jól lehet őket szigetelni, és jól lehet őket felújítani is. - Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. De azt is jelenti, hogy másként öregszenek, mint a német házak. - Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. És hogy egy harmincéves illinoisi ház más minőségi kategória, mint egy harmincéves bajorországi ház. - Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut akkor értette meg először igazán, mit jelent ez, amikor megnézte az invernessi házat. - Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Egy jól karbantartott colonial volt, csendes zsákutcában. - Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Papíron és a fényképeken meggyőzőnek tűnt. - Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Húsz perc után azonban enyhe rossz érzéssel nézte, amelyet először nem tudott megnevezni. - Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Amit látott, az egy kerítés nélküli ház volt. - Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Ez a környéken megszokott volt, mert az amerikai elővárosi kultúra hagyományosan figyelmen kívül hagyja a szomszédos telkek közötti határokat. - Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Ez vagy nyitottságot fejez ki, vagy a magánszféra iránti közönyt, attól függően, hogyan olvassa az ember. - Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut először az utóbbiként olvasta. - Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill elmagyarázta, hogy az ország ezen részén a kerítések a Homeowner Association szabályain múlnak. - Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Sok HOA tiltja a kerítéseket, vagy korlátozza a magasságukat és az anyagukat. - Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut ezt az első olyan pillanatok egyikeként jegyezte meg, amikor megértette, hogy Amerikában a magántulajdont olyan kollektív szabályok korlátozzák, amelyek Németországban így nem léteznek. - Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Riasztórendszer minden ilyen árkategóriájú házban volt. - Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill ezt magától értetődőnek nevezte. - Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut viszont jelként olvasta, amelyet nem akart figyelmen kívül hagyni. - Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Megkérdezte a környék bűnözési mutatóit. - Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill erre megmutatta neki az irányítószám nyilvános statisztikáit. - Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nem azért, mert Inverness problémás lett volna. - Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Hanem mert Bill tudta, hogy egy olyan embernek, mint Hartmut, adatokra van szüksége ahhoz, hogy komolyan vegyen egy állítást. - Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Az invernessi ház ablakai dupla üvegezésűek voltak. - Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Ez Németországban szabvány, de nem golyóálló. - Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut ezt nem követelte meg, és Bill sem ajánlotta. - Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Mert ezen a környéken ez sem nem szokásos, sem nem szükséges. - Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. De az a tény, hogy Hartmut feltette a kérdést, mondott valamit arról a háttérről, amelyből érkezett. - Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. A fűtés lepte meg Hartmutot a legjobban. - Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nem azért, mert rossz volt, hanem mert más rendszer volt. - Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, vagyis csatornákon keresztüli légfűtés, amely meleg vagy hideg levegőt fúj minden helyiségbe. - Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Ez hatékony, de Hartmut a német viszonyokból nem ismerte. - Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. Németországban a radiátorok a falakon vannak, és sugárzó hőt adnak le. - In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Ez fizikailag más élmény. - Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Megkérdezte Billt az előnyökről és hátrányokról. - Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill szerette az ilyen kérdéseket, mert azt mutatták, hogy valaki valóban érteni akarja a dolgot. - Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Pontosan elmagyarázta neki. - Er erklärte es präzise.
:51. A Forced Air egyenletes hőmérsékletet jelent minden helyiségben, gyors felfűtést és nyáron egyszerű légkondicionálást ugyanazon a rendszeren keresztül. - Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Ugyanakkor száraz levegőt, por szétterítését a csatornákon keresztül, ha nem tisztítják őket, és egy zajt is jelent. - Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Ezt az ember vagy hamar nem hallja többé, vagy soha nem felejti el. - Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Az invernessi ház konyhája az volt, amit az amerikai maklerek Chef's Kitchennek neveznek. - Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Gránit munkalapokkal, rozsdamentes acél készülékekkel, egy német ruhásszekrény méretű hűtőszekrénnyel és középen egy konyhaszigettel. - Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Ezen akár keresztelőt is lehetett volna tartani. - Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmut felesége, Elke, aki a második megtekintésre vele ment, mindezt olyan arckifejezéssel nézte, mint aki le van nyűgözve, és közben azt kérdezi magában, mire való ez. - Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Münchenben lakókonyhájuk volt, pragmatikus és kompakt, amelyben jól lehetett főzni. - Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Amit itt látott, az kevésbé konyha volt, inkább kijelentés a konyhákról. - Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Ez Amerikában gyakoribb, mint az ember gondolná. - Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Egy funkció megrendezése, nem maga a funkció. - Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke megkérdezte, hogy a hűtőszekrény a házhoz tartozik-e. - Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Német viszonyokból tudta, hogy a készülékek néha nem részei az adásvételnek. - Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill elmagyarázta, hogy Amerikában az appliances általában az adásvétel részei. - Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Ez az amerikai ingatlanpiac egyik kellemes meglepetése. - Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. A mosókonyhában három készülék állt: washer, dryer és egy második hűtőszekrény italoknak. - Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut ezt annak az embernek a tárgyilagos csodálkozásával vette tudomásul, aki Németországban egy mosógéppel és egy szárítógéppel élt. - Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. És aki most megértette, hogy Amerikában a tér mást jelent, mint Németországban. - Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Mert rendelkezésre áll, és használják anélkül, hogy a használatát igazolni kellene. - Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. A mennyezetek magasak voltak, három méteresek vagy még magasabbak. - Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Ez olyan nyitottságot adott a háznak, amely tetszett Hartmutnak. - Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Ugyanakkor azt is jelentette, hogy nagyobb légtömeget kell fűteni, ami energiába kerül. - Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Bill ezt elismerte, amikor Hartmut rákérdezett. - Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. A garázsban három autó fért el. - Die Garage fasste drei Autos.
:75. Egy olyan környéken, ahol tömegközlekedés gyakorlatilag nem volt, ez nem túlzás volt, hanem matematika. - In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Két autó két embernek, plusz hely mindannak, ami Németországban a pincében tárolódik. - Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Mert az ilyen típusú amerikai házakban pince ugyan van, de lakótérként nincs kiépítve. - Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. A környék biztonsága nem elvont téma volt, hanem konkrét szolgáltatás. - Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Inverness községben magánbiztonsági szolgálat járőrözött az utcákon. - Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Ezt lehetett úgy értelmezni, hogy a lakók szükségesnek tartják. - Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Vagy úgy, hogy megengedik maguknak azt a kényelmet, amelyet az állami rendőrség ilyen sűrűségben nem nyújt. - Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill azt mondta, mindkettő igaz. - Bill sagte, es sei beides.
:83. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet adhatott. - Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut megvette az invernessi házat. - Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Egy Bill által koordinált szakértői vizsgálat után. - Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Egy olyan tárgyalás után, amelyet az ügyvédje vezetett. - Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Illinois-ban ugyanis az ügyvédek kötelezőek a closing során. - Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Ezt azon kevés pillanatok egyikeként élte meg, amikor az amerikai rendszer a vártnál jobban hasonlított a németre. - Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. A closing két órán át tartott. - Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Több dokumentumot írt alá, mint bármelyik német ingatlanvásárlásnál. - Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. De német értelemben vett közjegyző nélkül. - Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Mert ezt a funkciót a Title Company veszi át. - Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Ez működik, és ő mégis furcsának találta. - Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Fél éve lakott a házban, mire abbahagyta a különbségek észrevételét. - Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Ez nem azt jelentette, hogy a különbségek eltűntek. - Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Hanem azt, hogy megtanult egy másik rendszerben élni. - Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Talán ez a legjobb, amit a megszokásról mondani lehet. - Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nem az, hogy az ember az újat jobbnak tartja. - Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Hanem az, hogy felhagyott azzal, hogy a régivel mérje. - Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Hartmuts Haus in Illinois.
:1. Hartmut Berger war Anfang März nach Chicago versetzt worden.
:2. Als Europachef einer mittelständischen Maschinenbaugruppe, die ihre Nordamerika-Zentrale in Schaumburg hatte.
:3. Das ist eine der weniger glamourösen Adressen im Großraum Chicago, aber eine der effizienteren.
:4. Mit Autobahnanschluss, Flughafen in zwanzig Minuten, und dem pragmatischen Charakter einer Stadt, die nicht vorgibt, mehr zu sein, als sie ist.
:5. Die Firma hatte ihm für die ersten drei Monate eine möblierte Villa in Barrington Hills gemietet.
:6. Das enthielt die stillschweigende Aussage, dass man von einem Manager auf dieser Ebene erwartete, in einem bestimmten Umfeld zu wohnen.
:7. Hartmut verstand und akzeptierte das.
:8. Auch wenn er privat eine andere Meinung über die Notwendigkeit von sechs Schlafzimmern für zwei Personen hatte.
:9. Die drei Monate hatten ihm Zeit gegeben, die Gegend zu verstehen.
:10. Was er verstand, war vor allem, dass Häuser in Illinois sich von Häusern in Deutschland so grundlegend unterschieden, dass der Begriff Haus eigentlich zwei verschiedene Dinge bezeichnete.
:11. Verbunden nur durch die Funktion, nicht durch die Substanz.
:12. Sein Relocation Manager war ein ruhiger Mann namens Bill.
:13. Er arbeitete für die Firma, und seine einzige Aufgabe war es, zugezogene Manager durch den amerikanischen Immobilienmarkt zu führen, ohne dass sie Fehler machten, die die Firma peinlich berühren würden.
:14. Bill hatte Hartmut von Anfang an klar gemacht, dass er das, was er über Bausubstanz zu wissen glaubte, vergessen sollte.
:15. Amerikanische Häuser in diesem Preissegment, sagte Bill, sind aus Holzrahmen gebaut, nicht aus Ziegel oder Beton.
:16. Das bedeutet, dass sie sich schnell bauen lassen, gut dämmen lassen, und sich auch gut renovieren lassen.
:17. Aber es bedeutet auch, dass sie anders altern als deutsche Häuser.
:18. Und dass ein dreißig Jahre altes Haus in Illinois eine andere Qualitätskategorie ist als ein dreißig Jahre altes Haus in Bayern.
:19. Hartmut hatte das erste Mal wirklich verstanden, was das bedeutet, als er das Haus in Inverness besichtigte.
:20. Es war ein gut gepflegtes Colonial in einer ruhigen Cul-de-Sac.
:21. Es sah auf dem Papier und auf dem Foto überzeugend aus.
:22. Nach zwanzig Minuten betrachtete er es mit einem leichten Unbehagen, das er zunächst nicht benennen konnte.
:23. Was er sah, war ein Haus ohne Zaun.
:24. Das war in der Gegend Standard, weil amerikanische Suburban-Kultur Grenzen zwischen Nachbargrundstücken traditionell ignoriert.
:25. Das drückt entweder Offenheit aus oder Gleichgültigkeit gegenüber Privatheit, je nachdem, wie man es liest.
:26. Hartmut las es zunächst als Letztes.
:27. Bill erklärte, dass Zäune in this part of the country eine Frage der Homeowner Association sind.
:28. Viele HOAs verbieten Zäune oder beschränken sie auf Höhe und Material.
:29. Hartmut registrierte das als einen der ersten Momente, in dem er verstand, dass privates Eigentum in Amerika durch kollektive Regeln eingeschränkt ist, die in Deutschland so nicht existieren.
:30. Die Alarmanlage war bei jedem Haus in dieser Preisklasse vorhanden.
:31. Bill beschrieb das als selbstverständlich.
:32. Hartmut las es als Signal, das er nicht ignorieren wollte.
:33. Er fragte nach der Crime Rate der Gegend.
:34. Bill beantwortete das, indem er ihm die öffentlichen Statistiken für den Zip Code zeigte.
:35. Nicht weil Inverness ein Problem hatte.
:36. Sondern weil Bill wusste, dass ein Mann wie Hartmut Daten braucht, um eine Aussage ernst zu nehmen.
:37. Die Fenster im Haus in Inverness waren doppelt verglast.
:38. Das ist in Deutschland Standard, aber nicht schusssicher.
:39. Hartmut hatte das nicht verlangt und Bill empfahl es auch nicht.
:40. Weil das in dieser Gegend weder üblich noch notwendig war.
:41. Aber die Tatsache, dass Hartmut die Frage gestellt hatte, sagte etwas über den Hintergrund aus, aus dem er kam.
:42. Die Heizung war das, was Hartmut am meisten überraschte.
:43. Nicht weil sie schlecht war, sondern weil sie ein anderes System war.
:44. Forced Air, Umlufterwärmung durch Kanäle, die warme oder kalte Luft in jeden Raum blasen.
:45. Das ist effizient und Hartmut kannte es aus deutschen Verhältnissen nicht.
:46. In Deutschland sitzen Heizkörper an Wänden und strahlen Wärme ab.
:47. Das ist ein physikalisch anderes Erlebnis.
:48. Er fragte Bill nach den Vor- und Nachteilen.
:49. Bill mochte solche Fragen, weil sie zeigten, dass jemand wirklich verstehen wollte.
:50. Er erklärte es präzise.
:51. Forced Air heißt gleichmäßige Temperatur in allen Räumen, schnelles Aufheizen, einfache Klimaanlage im Sommer durch dasselbe System.
:52. Aber auch trockene Luft, Staubverteilung durch die Kanäle, wenn sie nicht gereinigt werden, und ein Geräusch.
:53. Das hört man entweder schnell nicht mehr oder vergisst es nie.
:54. Die Küche im Inverness-Haus war das, was amerikanische Makler als Chef's Kitchen bezeichnen.
:55. Mit Granitplatten, Edelstahlgeräten, einem Kühlschrank von der Größe eines deutschen Kleiderschranks und einem Island in der Mitte.
:56. Auf dem man hätte eine Taufe feiern können.
:57. Hartmuts Frau Elke, die zum zweiten Besichtigungstermin mitgekommen war, betrachtete das alles mit dem Ausdruck von jemandem, der beeindruckt ist und sich gleichzeitig fragt, wofür.
:58. Sie hatten in München eine Wohnküche gehabt, pragmatisch und kompakt, in der man gut kochen konnte.
:59. Was sie hier sah, war weniger eine Küche als eine Aussage über Küchen.
:60. Das kommt in Amerika häufiger vor als man denkt.
:61. Die Inszenierung einer Funktion statt die Funktion selbst.
:62. Elke fragte, ob der Kühlschrank zum Haus gehöre.
:63. Weil sie aus deutschen Verhältnissen wusste, dass Geräte manchmal nicht Teil des Kaufs sind.
:64. Bill erklärte, dass in Amerika Appliances in der Regel mitverkauft werden.
:65. Das ist eine der angenehmen Überraschungen des amerikanischen Immobilienmarkts.
:66. Die Waschküche hatte drei Geräte, Washer, Dryer, und ein zweites Kühlschrankgerät für Getränke.
:67. Hartmut registrierte das mit der sachlichen Verwunderung eines Mannes, der in Deutschland mit einer Waschmaschine und einem Trockner gelebt hatte.
:68. Und der jetzt verstand, dass Fläche in Amerika eine andere Bedeutung hat als in Deutschland.
:69. Weil sie vorhanden ist und weil sie genutzt wird, ohne dass man die Nutzung rechtfertigen muss.
:70. Die Decken waren hoch, drei Meter oder mehr.
:71. Das gab dem Haus eine Offenheit, die Hartmut mochte.
:72. Gleichzeitig bedeutete es, dass das Heizen einer größeren Luftmenge Energie kostet.
:73. Das räumte Bill ein, als Hartmut fragte.
:74. Die Garage fasste drei Autos.
:75. In einer Gegend mit öffentlichem Nahverkehr, den es hier nicht gab, war das keine Übertreibung, sondern Mathematik.
:76. Zwei Autos für zwei Personen plus Platz für das, was in deutschen Kellern lagert.
:77. Weil Keller in amerikanischen Häusern dieser Bauart zwar vorhanden, aber als Wohnraum nicht ausgebaut sind.
:78. Die Sicherheit der Gegend war kein abstraktes Thema, sondern ein konkretes Angebot.
:79. Die Gemeinde in Inverness hatte einen privaten Sicherheitsdienst, der die Straßen patrouillierte.
:80. Das konnte man als Zeichen interpretieren, dass die Bewohner es für nötig hielten.
:81. Oder als Zeichen, dass sie sich den Komfort leisteten, den öffentliche Polizei nicht in dieser Dichte erbringt.
:82. Bill sagte, es sei beides.
:83. Das war die ehrlichste Antwort, die er geben konnte.
:84. Hartmut kaufte das Haus in Inverness.
:85. Nach einem Gutachten, das Bill koordiniert hatte.
:86. Nach einer Verhandlung, die sein Anwalt geführt hatte.
:87. Weil in Illinois Anwälte beim Closing obligatorisch sind.
:88. Das erlebte er als einen der wenigen Momente, in dem das amerikanische System dem deutschen ähnlicher war als erwartet.
:89. Das Closing dauerte zwei Stunden.
:90. Er unterschrieb mehr Dokumente als bei jedem deutschen Immobilienkauf.
:91. Aber ohne Notar im deutschen Sinne.
:92. Weil die Title Company diese Funktion übernimmt.
:93. Das funktioniert und er fand es trotzdem seltsam.
:94. Er lebte ein halbes Jahr im Haus, bevor er aufgehört hatte, die Unterschiede zu bemerken.
:95. Das bedeutete nicht, dass die Unterschiede verschwunden waren.
:96. Sondern dass er gelernt hatte, in einem anderen System zu leben.
:97. Das ist vielleicht das Beste, was man über Eingewöhnung sagen kann.
:98. Nicht dass man das Neue für das Bessere hält.
:99. Sondern dass man aufgehört hat, es am Alten zu messen.
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=== 3 ===
:Ami még nincs eldöntve.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Ami még nincs eldöntve. - Was noch nicht entschieden ist.
:1. Ivan beletörődött abba, hogy Permben él, annak az embernek a sajátos beletörődésével, aki már nem tesz különbséget döntés és egy másik lehetőség hiánya között. - Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. A különbség idővel túl kicsivé vált ahhoz, hogy fenn lehessen tartani, és maga a fenntartás is energiát igényelt, amelyet másra használt, anélkül hogy pontosan tudta volna, mire. - Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. A városnak azoknak a helyeknek a minősége volt, amelyek önmaguknak elegendők, nem az önelégültség pozitív értelmében, hanem annak a semleges értelmében, ami nem keres alkalmat arra, hogy igazolja magát. - Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Ivan megtanult ebben élni, úgy, ahogy az ember olyan éghajlatban él, amelyet nem választott, és amelyet mégis ismer, egészen addig, amíg már nem érzékeli. - Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Az első hó egy kedd reggelen érkezett, annak a dolognak a csendes alaposságával, amelynek nincs szüksége engedélyre. - Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Ivan az ablaknál ült, és teát ivott, amely az ő közreműködése nélkül hűlt ki, miközben olyan nyitott figyelemmel nézte a havat, mint akinek éppen nincs más feladata. - Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Ez ritkábban fordult elő, mint néha gondolta. - Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Felöltözött, és elment az állomásra, nem céllal, hanem azzal az impulzussal, amely akkor keletkezik, amikor az ülés már nem jobb, mint a menés. - Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Gyenge impulzus volt, de működött, és az állomás volt az egyetlen hely a városban, ahol a mozgásnak természetes igazolása volt. - Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Ott az érkezés és az indulás bele volt építve az építészetbe, akkor is, ha éppen egyik sem történt. - Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. A peronnak olyan hűvös csendje volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek valamire várnak, ami még nincs ott. - Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. A hó a sínekre hullott, és nem tett különbséget aközött, ami a vonatoknak készült, és aközött, ami az embereknek. - Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Ivan állt, és abba az irányba nézett, ahonnan a vonat jönne, ha jönne, abba az irányba, amely mindig ugyanaz, akkor is, ha a vonat időt hagy magának. - Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. A nő a peron másik végén elég mozdulatlan volt ahhoz, hogy először a háttér részének tűnjön. - Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Amikor megfordult, Ivannak szüksége volt egy másodpercre, mert tíz év úgy változtatja meg az ember arcát, hogy abban nincs dráma, csak halk eltolódás. - Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Ezt az eltolódást előbb le kell fordítani, mielőtt az ember megérti, mit lát. - Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Kimondta Katja nevét, Katja pedig kimondta az övét, és ez volt a viszontlátás, pontosan és túláradás nélkül. - Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Mindketten elég idősek voltak ahhoz, hogy tudják: a túláradás többnyire valamit elrejt, és annak, ami összekötötte őket, nem volt szüksége megrendezésre. - Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Katja megkérdezte, hogy a vonatra vár-e, annak az embernek a hangján, aki olyan kérdést tesz fel, amely egyben nyitás is. - Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Ivan azt mondta, igen, ami nem volt hamis, mert várt valamire, és a vonat éppen olyan jó válasz volt erre a várakozásra, mint bármely más. - Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Beszélgettek, annak az óvatos gondosságával, ahogy olyan emberek beszélnek, akik hosszú idő után látják egymást újra. - Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Tudták, hogy a beszélgetésnek van felszíne és mélysége, és még nem tudták, milyen mélyre akarnak menni. - Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Ezért először a felszínen maradtak, ami nem gyávaság volt, hanem tisztelet az iránt, ami alatta van. - Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. A vonat nem jött, amit a kijelző az elektronikus rendszerek tárgyilagos közönyével közölt. - Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Olyan rendszerek közönyével, amelyek rossz híreket közvetítenek bocsánatkérés nélkül. - Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Maradtak, anélkül hogy megbeszélték volna, mert a maradás nem olyan döntés volt, amelyet ki kellett mondani. - Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Inkább olyan döntés volt, amely magától adódott, amikor az elmenés oka eltűnt, a maradás oka pedig még nem volt megnevezve, de már érezhető volt. - Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja azt mondta, emlékszik arra az utolsó novemberre, amelyet itt töltött, Ivan pedig azt mondta, ő is. - Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Annak az embernek a rövid, őszinte hangján mondta, aki megerősít egy emléket anélkül, hogy pontosítaná, mert a pontosítás megváltoztatná az emléket. - Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Mindketten tudták, mire gondolnak, és bizonyos dolgok világosabbak maradnak, ha az ember nem mondja ki őket. - Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. A hó tovább hullott, sietség és szándék nélkül, annak egyenletes kitartásával, aminek nincs véleménye arról, ami alatta van. - Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Ivan Katja mellett állt a peronon, és a vonat nem jött. - Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. A közöttük lévő csendnek nem az üresség minősége volt, hanem valami olyané, ami még nincs eldöntve. - Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Ez talán ugyanaz, mint a lehetőség, ha az ember kész így nevezni. - Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Was noch nicht entschieden ist.
:1. Iwan hatte sich damit abgefunden, in Perm zu leben, mit der spezifischen Abgefundenheit von jemandem, der aufgehört hat zu unterscheiden zwischen einer Entscheidung und dem Fehlen einer anderen.
:2. Weil der Unterschied irgendwann zu klein geworden war, um ihn aufrechtzuerhalten, und weil das Aufrechterhalten selbst eine Energie erfordert, die er für anderes brauchte, ohne genau zu wissen, wofür.
:3. Die Stadt hatte die Qualität von Orten, die sich selbst genug sind, nicht im positiven Sinne von Selbstgenügsamkeit, sondern im neutralen Sinne von etwas, das keinen Anlass sucht, sich zu rechtfertigen.
:4. Iwan hatte gelernt, darin zu leben, wie man in einem Klima lebt, das man nicht gewählt hat und das man trotzdem kennt, bis es aufhört, wahrgenommen zu werden.
:5. Der erste Schnee kam an einem Dienstagmorgen mit der stillen Gründlichkeit von etwas, das keine Erlaubnis braucht.
:6. Iwan saß am Fenster, trank Tee, der kalt geworden war ohne sein Zutun, und schaute dem Schnee zu mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der gerade keine andere Aufgabe hat.
:7. Was seltener vorkam, als er manchmal dachte.
:8. Er zog sich an und ging zum Bahnhof, nicht mit einem Ziel, sondern mit dem Impuls, der entsteht, wenn Sitzen aufgehört hat, besser zu sein als Gehen.
:9. Es war ein schwacher Impuls, aber ein funktionierender, und der Bahnhof war der einzige Ort in der Stadt, an dem Bewegung eine natürliche Rechtfertigung hatte.
:10. Dort waren das Ankommen und das Abfahren in die Architektur eingebaut, auch wenn beides gerade nicht stattfand.
:11. Der Bahnsteig hatte die kühle Stille von Orten, die auf etwas warten, das noch nicht da ist.
:12. Der Schnee fiel auf die Gleise und machte keinen Unterschied zwischen dem, was für Züge gedacht war, und dem, was für Menschen.
:13. Iwan stand und schaute in die Richtung, aus der der Zug kommen würde, wenn er käme, was eine Richtung ist, die immer dieselbe ist, auch wenn der Zug sich Zeit lässt.
:14. Die Frau am anderen Ende des Bahnsteigs war still genug, um zunächst Teil des Hintergrunds zu sein.
:15. Als sie sich umdrehte, brauchte Iwan eine Sekunde, weil zehn Jahre das Gesicht eines Menschen verändern auf eine Art, die keine Dramatik hat, sondern nur eine leise Verschiebung.
:16. Die man erst übersetzen muss, bevor man versteht, was man sieht.
:17. Er sagte ihren Namen, und sie sagte seinen, und das war das Wiedersehen, präzise und ohne Überschwang.
:18. Weil beide alt genug waren, um zu wissen, dass Überschwang meistens etwas verbirgt, und weil das, was sie miteinander verband, keine Inszenierung brauchte.
:19. Sie fragte, ob er auf den Zug warte, mit dem Tonfall von jemandem, der eine Frage stellt, die auch eine Eröffnung ist.
:20. Er sagte ja, was nicht falsch war, weil er auf etwas wartete, und der Zug war eine so gute Antwort auf dieses Warten wie jede andere.
:21. Sie sprachen, mit der vorsichtigen Sorgfalt von Menschen, die sich nach langer Zeit wiedersehen.
:22. Sie wussten, dass das Gespräch eine Oberfläche hat und eine Tiefe, und sie wussten noch nicht, wie weit sie in die Tiefe wollten.
:23. Deswegen blieben sie zunächst auf der Oberfläche, was keine Feigheit ist, sondern Respekt vor dem, was darunter liegt.
:24. Der Zug kam nicht, was das Display mit der sachlichen Gleichgültigkeit von Systemen mitteilte.
:25. Von Systemen, die schlechte Nachrichten ohne Entschuldigung übermitteln.
:26. Sie blieben, ohne das zu besprechen, weil das Bleiben keine Entscheidung war, die gesagt werden musste.
:27. Sondern eine, die sich ergab, wenn der Grund zum Gehen wegfiel und der Grund zum Bleiben noch nicht benannt, aber spürbar war.
:28. Katja sagte, sie erinnere sich an den letzten November, den sie hier verbracht hatte, und Iwan sagte, er auch.
:29. Mit dem kurzen, ehrlichen Ton von jemandem, der eine Erinnerung bestätigt, ohne zu spezifizieren, weil das Spezifizieren die Erinnerung verändern würde.
:30. Sie beide wussten, was gemeint war, und manches bleibt klarer, wenn man es nicht ausspricht.
:31. Der Schnee fiel weiter, ohne Eile und ohne Absicht, mit der gleichmäßigen Beharrlichkeit von etwas, das keine Meinung hat über das, was darunter liegt.
:32. Iwan stand neben Katja auf dem Bahnsteig, und der Zug kam nicht.
:33. Die Stille, die zwischen ihnen war, hatte nicht die Qualität von Leere, sondern von etwas, das noch nicht entschieden ist.
:34. Das ist vielleicht dasselbe wie Möglichkeit, wenn man bereit ist, es so zu nennen.
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=== 4 ===
:A régi barátságok ideje.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek.
:35. És ez néha elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A régi barátságok ideje. - Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri húsz éve lakott egyedül a negyedik emeleti lakásban, annak az embernek a nyugodt magától értetődésével, akinek egy állapotot már nem kell kommentálnia, mert annyira teljesen az élete részévé vált, hogy megszűnt észrevenni. - Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Ez nem veszteség volt, hanem a megszokás legmélyebb formája, és a megszokás néha a legőszintébb dolog, amit egy életformáról mondani lehet, mert már nincs szüksége igazolásra. - Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. A könyvespolcok ugyanazokon a falakon álltak, mint a hetvenes évek óta, ugyanazokkal a könyvekkel, amelyeknek a többségét elolvasta, és amelyekre még emlékezett, amit elegendőnek tartott. - Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Néha, amikor meglátott egy címet, nem a tartalom emléke tért vissza, hanem az olvasás állapota, a hely és az idő, valamint az az ember, aki akkor volt, ami a jelenlét saját formája. - Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Ez a jelenlét nem igényel ismétlést ahhoz, hogy valódi legyen. - Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Az októberi eső olyasmivé változtatta a várost, ami csendesebb volt a megszokott állapotánál, üres járdákkal és a nedves utca fényével. - Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri az ablaknál ült, és ezt a megváltozott képet olyan ember nyitott figyelmével nézte, aki nem keres semmit, ami feltétele annak, hogy az ember azt lássa, ami ott van. - Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. És hogy ne változtassa azonnal valami mássá. - Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena bejelentés nélkül csengetett, ami az ő szokása volt, és amit Dmitri régebben néha zavarónak talált, most viszont a régi barátságok egyik csalhatatlan jelének tekintett. - Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Ez a protokolltól való szabadság akkor jön létre, amikor két ember elég hosszú ideig élt egymás mellett ahhoz, hogy a forma már ne helyettesítse a funkciót. - Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. És a forma már csak akkor jelenik meg, amikor valóban szükség van rá. - Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Jelena magával hozta az utca hidegét, Dmitri segített neki a kabáttal, majd friss teát készített, mert a régi kihűlt anélkül, hogy észrevette volna. - Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Leültek a szoba közepén álló kerek asztalhoz, amely egy embernek túl nagy volt, kettőnek viszont pontosan megfelelő, amit Dmitri néha gondolt, de soha nem mondott ki. - Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Mert bizonyos megfigyelések azáltal őrzik meg az értéküket, hogy az ember megtartja őket magának. - Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Beszéltek az esőről és Volkov úrról, a második emeleti szomszédról, aki az előző héten halt meg, nyugodtan és anélkül a színpadias súly nélkül, amelyet a halálnak néha adnak. - Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hosszú életet élt végig, ami a legjobb lezárás, amelyet egy élet kaphat, és a gyász meg a tisztelet nem zárják ki egymást, hanem néha ugyanaz a csendes gesztus. - Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena elmesélte, hogy néha segített neki bevásárolni, amit Dmitri nem tudott, és ez a nem tudás annak a felfedezésnek a sajátos minőségét hordozta, amelyet hosszú idő után teszünk valakiről. - Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Olyan emberekről, akikről azt hisszük, ismerjük őket; ilyenkor a kép nem kijavul, hanem kiegészül, és megmutatja, hogy az emberek összetettebbek a róluk vezetett változatainknál. - Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Akkor is így van ez, ha ezek a változatok jók. - Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. A beszélgetéseik a mindennapok konkrét anyagából épültek, anélkül hogy mélyebbre akartak volna menni, amit egyesek felszínességnek tartanak. - Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. Valójában azonban ez annak a barátságnak a jele, amelynek már nem kell bizonyítania a mélységét, mert már bizonyított, és ezért könnyű lehet anélkül, hogy sekély volna. - In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Ez a különbség aközött a barátság között, amely még akar valamit, és aközött, amely már az, ami. - Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena megkérdezte, olvas-e még, ő azt mondta, néha, Jelena pedig azt, hogy kevesebbet, mint régen, és ebben a rövid váltásban több volt, mint sok hosszabb beszélgetésben. - Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Mert a régi barátok megtanulták, hogy a rövidség nem rövidítés, hanem lepárlás, azoknak az éveknek az eredménye, amelyekben a fölösleges eltűnt, és csak az maradt, ami tart. - Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Amikor Jelena felvette a kabátját, Dmitri azt mondta neki, jöjjön hamarosan újra, ő pedig azt mondta, igen, csináljuk így, dátum nélkül. - Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Régi barátságoknál ez a legmegbízhatóbb forma, mert megállapodás helyett bizalmon alapul, és az ilyen bizalomnak olyan anyaga van, amelyet semmilyen naptár nem pótolhat. - Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Abban mutatkozik meg, hogy az ember tudja: a másik komolyan gondolja, anélkül hogy bizonyítania kellene. - Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Az ajtó azzal a halk, ismerős hanggal csukódott be, amellyel az ember sokszor hallotta már becsukódni, és Dmitri hallotta Jelena lépteit a lépcsőn. - Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Hallotta őket, amíg fel nem oldódtak a ház csendjében, és akkor a lakás újra csendes lett, de ez már a beszélgetés utáni csend volt. - Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Ennek más volt a textúrája, mint az előtte lévő csendnek: melegebb és lakottabb, mert a beszélgetések hagynak maguk után valamit, aminek nincs szava, de érezhető. - Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Megitta a hideg teáját, Jelena félig teli csészéjét nézte, és arra gondolt, hogy a régi barátságoknak olyan minőségük van, amelyet nem lehet előállítani, mert idő kell hozzá. - Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Az idő az egyetlen dolog, amelyet nem lehet utánozni, ami megnyugtató gondolat, ha az embernek elég volt belőle ahhoz, hogy valamit kezdjen vele. - Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Felkapcsolta a villanyt, a lakás világosabb lett, az eső tovább hullott, egyenletesen és szándék nélkül. - Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Az este elkezdődött azoknak az estéknek a csendes megbízhatóságával, amelyek nem adnak ígéretet és nem mondanak ítéletet, hanem egyszerűen megérkeznek. - Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. És ez néha elég. - Was manchmal genug ist.
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:Die Zeit alter Freundschaften.
:1. Dmitri hatte die Wohnung im vierten Stock seit zwanzig Jahren allein bewohnt, mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den ein Zustand aufgehört hat, kommentiert zu werden, weil er so vollständig Teil des Lebens geworden ist, dass er aufgehört hat, wahrgenommen zu werden.
:2. Das war kein Verlust, sondern die tiefste Form von Eingewöhnung, und Eingewöhnung ist manchmal das Ehrlichste, was man über eine Lebensform sagen kann, weil sie keine Rechtfertigung mehr braucht.
:3. Die Bücherregale standen an denselben Wänden wie seit den siebziger Jahren, mit denselben Büchern, von denen er die meisten gelesen hatte und an die er sich erinnerte, was er für ausreichend hielt.
:4. Manchmal, wenn er einen Titel sah, kam die Erinnerung nicht an den Inhalt, sondern an den Zustand des Lesens, an den Ort und die Zeit und die Person, die er damals gewesen war, was eine eigene Form von Gegenwart ist.
:5. Diese Gegenwart braucht keine Wiederholung, um wirklich zu sein.
:6. Der Oktoberregen hatte die Stadt in etwas verwandelt, das ruhiger war als sein Normalzustand, mit den leeren Bürgersteigen und dem Glanz der nassen Straße.
:7. Dmitri saß am Fenster und schaute auf dieses veränderte Bild mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht, was die Voraussetzung ist dafür, zu sehen, was da ist.
:8. Ohne es sofort in etwas anderes zu verwandeln.
:9. Jelena klingelte ohne Ankündigung, was ihre Art war und was Dmitri früher manchmal störend gefunden hatte und was er jetzt als eines der untrüglichen Zeichen betrachtete, die alte Freundschaften von jüngeren unterscheiden.
:10. Diese Freiheit vom Protokoll entsteht, wenn zwei Menschen so lange genug miteinander gelebt haben, dass die Form aufgehört hat, die Funktion zu ersetzen.
:11. Und die Form erscheint nur noch dann, wenn sie wirklich gebraucht wird.
:12. Sie brachte die Kälte der Straße mit, er half ihr mit dem Mantel, machte neuen Tee, weil der alte kalt geworden war ohne sein Bemerken.
:13. Sie setzten sich an den runden Tisch, der für eine Person zu groß und für zwei genau richtig war, was Dmitri manchmal dachte und nie sagte.
:14. Weil manche Beobachtungen ihren Wert dadurch behalten, dass man sie für sich behält.
:15. Sie sprachen über den Regen, über Herrn Volkov, den Nachbarn aus dem zweiten Stock, der letzte Woche gestorben war, ruhig und ohne die performative Schwere, die dem Tod manchmal gegeben wird.
:16. Volkov hatte ein langes Leben vollständig gelebt, was der beste Abschluss ist, den ein Leben haben kann, und Trauer und Respekt schließen sich nicht aus, sondern sind manchmal dieselbe stille Geste.
:17. Jelena erzählte, dass sie ihm manchmal beim Einkaufen geholfen hatte, was Dmitri nicht gewusst hatte, und dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die spezifische Qualität von Entdeckungen, die man nach langer Zeit über Menschen macht.
:18. Über Menschen, die man zu kennen glaubt; eine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern ergänzt, und die zeigt, dass Menschen komplexer sind als die Versionen, die wir von ihnen führen.
:19. Auch wenn die Versionen gut sind.
:20. Die Gespräche, die sie führten, waren aus dem konkreten Material des Alltags, ohne die Ambition, tiefer zu gehen, was manche für Oberflächlichkeit halten.
:21. In Wirklichkeit ist es das Zeichen einer Freundschaft, die keine Tiefe mehr beweisen muss, weil sie bewiesen ist, und die deswegen leicht sein kann, ohne flach zu sein.
:22. Das ist der Unterschied zwischen einer Freundschaft, die noch etwas will, und einer, die bereits ist, was sie ist.
:23. Jelena fragte, ob er noch lese, er sagte manchmal, sie sagte weniger als früher, und in diesem kurzen Austausch lag mehr als in vielen längeren Gesprächen.
:24. Weil alte Freunde gelernt haben, dass Kürze keine Verkürzung ist, sondern Destillation, das Ergebnis von Jahren, in denen das Unnötige weggelassen wurde, bis das blieb, was trägt.
:25. Als sie ihren Mantel nahm, sagte er, sie solle bald wiederkommen, und sie sagte ja, machen wir das, ohne Datum.
:26. Bei alten Freundschaften ist das das Verlässlichste, weil es auf Vertrauen basiert statt auf Vereinbarung, und weil Vertrauen dieser Art eine Substanz hat, die kein Kalender ersetzen kann.
:27. Sie zeigt sich darin, dass man weiß, der andere meint es, ohne dass er es beweisen muss.
:28. Die Tür schloss sich mit dem leisen, vertrauten Geräusch einer Tür, die man oft schließen gehört hat, und er hörte ihre Schritte auf der Treppe.
:29. Er hörte sie, bis sie sich in der Stille des Hauses auflösten, und dann war die Wohnung wieder still, aber mit der Stille nach einem Gespräch.
:30. Sie hatte eine andere Textur als die Stille davor, wärmer und bewohnter, weil Gespräche etwas hinterlassen, das keine Worte hat, aber spürbar ist.
:31. Er trank seinen kalten Tee, schaute auf Jelenas halbvolle Tasse, und dachte, dass alte Freundschaften eine Qualität haben, die nicht hergestellt werden kann, weil sie Zeit braucht.
:32. Zeit ist das Einzige, das man nicht nachmachen kann, was ein beruhigender Gedanke ist, wenn man genug davon hatte, um etwas daraus zu machen.
:33. Er machte das Licht an, die Wohnung wurde heller, der Regen fiel weiter, gleichmäßig und ohne Absicht.
:34. Der Abend begann mit der stillen Verlässlichkeit von Abenden, die kein Versprechen geben und kein Urteil, sondern einfach kommen.
:35. Was manchmal genug ist.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 6
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2026-05-18T16:29:06Z
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=== 1 ===
:A letakart zongora
:1. Veronika nem azért takarta le a zongorát, mert abbahagyta a játékot, hanem fordítva: azért hagyta abba a játékot, mert letakarta.
:2. Ez szőrszálhasogatásnak hangzik, valójában azonban ez lett volna a legpontosabb mondat, amelyet az elmúlt négy évről mondhatott volna, ha valaki megkérdezi.
:3. De senki sem kérdezte, mert a körülötte élő emberek megtanulták nem említeni a zongorát, ahogyan az ember nem említ olyan dolgokat, amelyekről valaki nyilvánvalóan nem akar beszélni.
:4. Az alkalom nem volt drámai, és talán éppen ez volt benne a legnehezebb: nem egy félresikerült koncert, nem a kudarc pillanata, csak egy este, amikor leült a zongorához, rátette a kezét a billentyűkre, és észrevette, hogy a zene nem jön.
:5. Nem technikai okokból nem jött, hanem valami más miatt, amit nem tudott megnevezni, és ez a nem-jövés nem hamisnak érződött, hanem semlegesnek.
:6. Ez rosszabb volt, mert a semlegesség nem kiindulópont a visszatéréshez.
:7. A bátyja, Mihail, a lányával érkezett, ami szokatlan volt, mert Mihail rendszerint egyedül jött, és mert a lánya, Eszter, hétéves volt, és olyan fajta gyerek, aki mindent kommentál, amit lát.
:8. Eszter azonnal odament a letakart zongorához, és megkérdezte, mi van alatta.
:9. Veronika azt mondta, egy zongora, Eszter pedig megkérdezte, miért van letakarva.
:10. Veronika azt mondta, hogy ne porosodjon, ami olyan válasz volt, amelyet Eszter egy olyan gyerek kritikus tekintetével nézett, aki tudja, ha egy magyarázat nem igaz, de még nem tudja, miért.
:11. Mihail leült, és beszélgettek, miközben Eszter a lakásban mozgott azoknak a gyerekeknek az oldott kíváncsiságával, akik nem félnek idegen helyiségektől.
:12. Veronika a szeme sarkából figyelte őt, mert Eszter úgy látta a lakást, ahogyan Veronika már évek óta nem látta: helyként, amelyben dolgok vannak, nem pedig egy állapot leltáraként.
:13. Eszter egy idő után visszatért a zongorához, és rátette az egyik kezét a takaróra, nem azért, hogy lehúzza, hanem olyan tapogatózó figyelemmel, amellyel valaki olyasmit érez, amit még nem ért.
:14. Azt kérdezte, megnézheti-e egyszer.
:15. Veronika a takaróra nézett, Mihail pedig nem szólt semmit, mert ez volt az ő módja annak, hogy teret hagyjon anélkül, hogy sürgetne.
:16. Veronika felállt, nem azért, mert döntött, hanem mert a döntés magában a mozdulatban volt, és lehúzta a takarót.
:17. A zongora egy régi Bösendorfer volt, sötét és teljes, Eszter pedig olyan ember arckifejezésével nézte, aki lát valamit, aminek nem ismeri az értékét, mégis érzi azt.
:18. Ez néha az érzékelés legtisztább formája, mert kategóriák nélkül is boldogul.
:19. Eszter megkérdezte, lenyomhat-e egy billentyűt, Veronika pedig azt mondta, igen.
:20. Eszter lassan, a mutatóujjával lenyomott egy billentyűt, és a hang megszólalt, majd ott maradt a szobában, valaminek a teljességével, ami sokáig várt.
:21. Amikor végre megérkezik, megmutatja, hogy a várakozás nem változtatta meg.
:22. Veronika leült a zongoraszékre, nem azért, mert játszani akart, hanem mert a zongoraszék volt a megfelelő hely, ha az ember valaki mellett ül, aki lenyom egy billentyűt.
:23. Eszter lenyomott még egyet, aztán még egyet, Veronika pedig rátette a saját kezét a billentyűkre, nem Eszter keze mellé, hanem azokba a résekbe, amelyek Eszter hangjai között nyíltak.
:24. Ami létrejött, az nem darab volt, de nem is véletlen, hanem valami a kettő között.
:25. Mihail nézte őket, olyan ember csendes figyelmével, aki lát valamit, amit nem akar félbeszakítani.
:26. Veronika játszott, nem sokat, de valóban, és a zene jött, nem a régi teljességgel, hanem egy másik minőséggel.
:27. Annak a minőségével, ami azért tér vissza, mert hívják, nem azért, mert megparancsolták neki.
:28. Amikor Mihail és Eszter később elmentek, Eszter azt mondta, hogy a zongora nagyon szép.
:29. Ezt a gyerekek tárgyilagos meggyőződésével mondta, akik a dolgokat a kontextusra való tekintet nélkül ítélik meg.
:30. Veronika azt mondta, köszönöm, és ez volt a megfelelő szó.
:31. Egyedül maradt, a zongora nyitva állt, a takaró a földön hevert, ő pedig még egyszer leült, mert akarta.
:32. Ez más kiindulóhelyzet volt, mint az, amelyben négy éven át élt, és lassan, közönség nélkül játszott, senkinek sem, csak a szobának és önmagának.
:33. Ez néha a legőszintébb közönség.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A letakart zongora - Das zugedeckte Klavier
:1. Veronika nem azért takarta le a zongorát, mert abbahagyta a játékot, hanem fordítva: azért hagyta abba a játékot, mert letakarta. - Veronika hatte das Klavier nicht zugedeckt, weil sie aufgehört hatte zu spielen, sondern umgekehrt: Sie hatte aufgehört zu spielen, weil sie es zugedeckt hatte.
:2. Ez szőrszálhasogatásnak hangzik, valójában azonban ez lett volna a legpontosabb mondat, amelyet az elmúlt négy évről mondhatott volna, ha valaki megkérdezi. - Das klingt wie eine Haarspalterei, in Wirklichkeit aber wäre es der präziseste Satz gewesen, den sie über die letzten vier Jahre hätte sagen können, wenn jemand gefragt hätte.
:3. De senki sem kérdezte, mert a körülötte élő emberek megtanulták nem említeni a zongorát, ahogyan az ember nem említ olyan dolgokat, amelyekről valaki nyilvánvalóan nem akar beszélni. - Was niemand tat, weil die Menschen um sie herum gelernt hatten, das Klavier nicht zu erwähnen, wie man Dinge nicht erwähnt, über die jemand offensichtlich nicht sprechen will.
:4. Az alkalom nem volt drámai, és talán éppen ez volt benne a legnehezebb: nem egy félresikerült koncert, nem a kudarc pillanata, csak egy este, amikor leült a zongorához, rátette a kezét a billentyűkre, és észrevette, hogy a zene nem jön. - Der Anlass war nicht dramatisch gewesen, was vielleicht das Schwierigste daran war: kein Konzert, das schief ging, kein Moment des Versagens, nur ein Abend, an dem sie sich an den Flügel gesetzt und die Hände auf die Tasten gelegt hatte und bemerkt hatte, dass die Musik nicht kam.
:5. Nem technikai okokból nem jött, hanem valami más miatt, amit nem tudott megnevezni, és ez a nem-jövés nem hamisnak érződött, hanem semlegesnek. - Sie kam nicht aus technischen Gründen nicht, sondern aus einem anderen Grund, den sie nicht benennen konnte, und dieses Nicht-Kommen hatte sich nicht falsch angefühlt, sondern neutral.
:6. Ez rosszabb volt, mert a semlegesség nem kiindulópont a visszatéréshez. - Das war schlimmer, weil Neutralität kein Ausgangspunkt für Rückkehr ist.
:7. A bátyja, Mihail, a lányával érkezett, ami szokatlan volt, mert Mihail rendszerint egyedül jött, és mert a lánya, Eszter, hétéves volt, és olyan fajta gyerek, aki mindent kommentál, amit lát. - Ihr Bruder Mihail kam mit seiner Tochter, was ungewöhnlich war, weil Mihail normalerweise allein kam und weil die Tochter, Eszter, sieben Jahre alt und von der Art war, die alles kommentiert, was sie sieht.
:8. Eszter azonnal odament a letakart zongorához, és megkérdezte, mi van alatta. - Eszter ging sofort auf das zugedeckte Klavier zu und fragte, was darunter sei.
:9. Veronika azt mondta, egy zongora, Eszter pedig megkérdezte, miért van letakarva. - Veronika sagte, ein Klavier, und Eszter fragte, warum es zugedeckt sei.
:10. Veronika azt mondta, hogy ne porosodjon, ami olyan válasz volt, amelyet Eszter egy olyan gyerek kritikus tekintetével nézett, aki tudja, ha egy magyarázat nem igaz, de még nem tudja, miért. - Veronika sagte, damit es nicht staubt, was eine Antwort war, die Eszter mit dem kritischen Blick eines Kindes betrachtete, das weiß, wenn eine Erklärung nicht stimmt, aber noch nicht weiß, warum.
:11. Mihail leült, és beszélgettek, miközben Eszter a lakásban mozgott azoknak a gyerekeknek az oldott kíváncsiságával, akik nem félnek idegen helyiségektől. - Mihail setzte sich, und sie sprachen, während Eszter sich in der Wohnung bewegte mit der entspannten Neugier von Kindern, die keine Scheu vor fremden Räumen haben.
:12. Veronika a szeme sarkából figyelte őt, mert Eszter úgy látta a lakást, ahogyan Veronika már évek óta nem látta: helyként, amelyben dolgok vannak, nem pedig egy állapot leltáraként. - Veronika beobachtete sie aus dem Augenwinkel, weil Eszter die Wohnung sah, wie Veronika sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte: als Ort mit Dingen darin, nicht als Inventar eines Zustands.
:13. Eszter egy idő után visszatért a zongorához, és rátette az egyik kezét a takaróra, nem azért, hogy lehúzza, hanem olyan tapogatózó figyelemmel, amellyel valaki olyasmit érez, amit még nem ért. - Eszter kam nach einer Weile zurück zum Klavier und legte eine Hand auf die Decke, nicht um sie wegzuziehen, sondern mit der tastenden Aufmerksamkeit von jemandem, der etwas spürt, das er noch nicht versteht.
:14. Azt kérdezte, megnézheti-e egyszer. - Sie fragte, ob sie mal sehen dürfe.
:15. Veronika a takaróra nézett, Mihail pedig nem szólt semmit, mert ez volt az ő módja annak, hogy teret hagyjon anélkül, hogy sürgetne. - Veronika schaute auf die Decke, und Mihail sagte nichts, was seine Art war, Raum zu lassen ohne zu drängen.
:16. Veronika felállt, nem azért, mert döntött, hanem mert a döntés magában a mozdulatban volt, és lehúzta a takarót. - Veronika stand auf, nicht weil sie entschieden hatte, sondern weil die Entscheidung sich in der Bewegung befand, und zog die Decke weg.
:17. A zongora egy régi Bösendorfer volt, sötét és teljes, Eszter pedig olyan ember arckifejezésével nézte, aki lát valamit, aminek nem ismeri az értékét, mégis érzi azt. - Das Klavier war ein altes Bösendorfer, dunkel und vollständig, und Eszter betrachtete es mit dem Ausdruck von jemandem, der etwas sieht, dessen Wert er nicht kennt und den er trotzdem spürt.
:18. Ez néha az érzékelés legtisztább formája, mert kategóriák nélkül is boldogul. - Das ist manchmal die reinste Form von Wahrnehmung, weil sie ohne Kategorien auskommt.
:19. Eszter megkérdezte, lenyomhat-e egy billentyűt, Veronika pedig azt mondta, igen. - Eszter fragte, ob sie eine Taste drücken dürfe, und Veronika sagte ja.
:20. Eszter lassan, a mutatóujjával lenyomott egy billentyűt, és a hang megszólalt, majd ott maradt a szobában, valaminek a teljességével, ami sokáig várt. - Eszter drückte eine Taste, langsam, mit dem Zeigefinger, und der Ton kam und blieb im Raum, mit der Vollständigkeit von etwas, das lange gewartet hat.
:21. Amikor végre megérkezik, megmutatja, hogy a várakozás nem változtatta meg. - Wenn es endlich kommt, zeigt es, dass das Warten es nicht verändert hat.
:22. Veronika leült a zongoraszékre, nem azért, mert játszani akart, hanem mert a zongoraszék volt a megfelelő hely, ha az ember valaki mellett ül, aki lenyom egy billentyűt. - Veronika setzte sich auf den Hocker, nicht weil sie spielen wollte, sondern weil der Hocker der richtige Platz war, wenn man neben jemandem sitzt, der eine Taste drückt.
:23. Eszter lenyomott még egyet, aztán még egyet, Veronika pedig rátette a saját kezét a billentyűkre, nem Eszter keze mellé, hanem azokba a résekbe, amelyek Eszter hangjai között nyíltak. - Eszter drückte noch eine, und dann noch eine, und Veronika legte ihre eigenen Hände auf die Tasten, nicht neben Eszters Hände, sondern in die Lücken zwischen den Tönen, die Eszter spielte.
:24. Ami létrejött, az nem darab volt, de nem is véletlen, hanem valami a kettő között. - Was entstand, war kein Stück, aber auch kein Zufall, sondern etwas dazwischen.
:25. Mihail nézte őket, olyan ember csendes figyelmével, aki lát valamit, amit nem akar félbeszakítani. - Mihail schaute zu, mit der stillen Aufmerksamkeit von jemandem, der etwas sieht, das er nicht unterbrechen will.
:26. Veronika játszott, nem sokat, de valóban, és a zene jött, nem a régi teljességgel, hanem egy másik minőséggel. - Veronika spielte, nicht viel, aber echt, und die Musik kam, nicht mit der Vollständigkeit von früher, aber mit einer anderen Qualität.
:27. Annak a minőségével, ami azért tér vissza, mert hívják, nem azért, mert megparancsolták neki. - Mit der Qualität von etwas, das zurückkehrt, weil es gerufen wird, nicht weil man es befohlen hat.
:28. Amikor Mihail és Eszter később elmentek, Eszter azt mondta, hogy a zongora nagyon szép. - Als Mihail und Eszter später gingen, sagte Eszter, das Klavier sei sehr schön.
:29. Ezt a gyerekek tárgyilagos meggyőződésével mondta, akik a dolgokat a kontextusra való tekintet nélkül ítélik meg. - Sie sagte es mit der sachlichen Überzeugung von Kindern, die Dinge beurteilen, ohne Rücksicht auf den Kontext.
:30. Veronika azt mondta, köszönöm, és ez volt a megfelelő szó. - Veronika sagte danke, und das war das richtige Wort.
:31. Egyedül maradt, a zongora nyitva állt, a takaró a földön hevert, ő pedig még egyszer leült, mert akarta. - Sie blieb allein, das Klavier offen, die Decke auf dem Boden, und setzte sich noch einmal, weil sie wollte.
:32. Ez más kiindulóhelyzet volt, mint az, amelyben négy éven át élt, és lassan, közönség nélkül játszott, senkinek sem, csak a szobának és önmagának. - Das war eine andere Ausgangslage als die, die sie vier Jahre lang gehabt hatte, und sie spielte, langsam und ohne Publikum, für niemanden außer dem Raum und sich selbst.
:33. Ez néha a legőszintébb közönség. - Das ist manchmal das ehrlichste Publikum.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das zugedeckte Klavier
:1. Veronika hatte das Klavier nicht zugedeckt, weil sie aufgehört hatte zu spielen, sondern umgekehrt: Sie hatte aufgehört zu spielen, weil sie es zugedeckt hatte.
:2. Das klingt wie eine Haarspalterei, in Wirklichkeit aber wäre es der präziseste Satz gewesen, den sie über die letzten vier Jahre hätte sagen können, wenn jemand gefragt hätte.
:3. Was niemand tat, weil die Menschen um sie herum gelernt hatten, das Klavier nicht zu erwähnen, wie man Dinge nicht erwähnt, über die jemand offensichtlich nicht sprechen will.
:4. Der Anlass war nicht dramatisch gewesen, was vielleicht das Schwierigste daran war: kein Konzert, das schief ging, kein Moment des Versagens, nur ein Abend, an dem sie sich an den Flügel gesetzt und die Hände auf die Tasten gelegt hatte und bemerkt hatte, dass die Musik nicht kam.
:5. Sie kam nicht aus technischen Gründen nicht, sondern aus einem anderen Grund, den sie nicht benennen konnte, und dieses Nicht-Kommen hatte sich nicht falsch angefühlt, sondern neutral.
:6. Das war schlimmer, weil Neutralität kein Ausgangspunkt für Rückkehr ist.
:7. Ihr Bruder Mihail kam mit seiner Tochter, was ungewöhnlich war, weil Mihail normalerweise allein kam und weil die Tochter, Eszter, sieben Jahre alt und von der Art war, die alles kommentiert, was sie sieht.
:8. Eszter ging sofort auf das zugedeckte Klavier zu und fragte, was darunter sei.
:9. Veronika sagte, ein Klavier, und Eszter fragte, warum es zugedeckt sei.
:10. Veronika sagte, damit es nicht staubt, was eine Antwort war, die Eszter mit dem kritischen Blick eines Kindes betrachtete, das weiß, wenn eine Erklärung nicht stimmt, aber noch nicht weiß, warum.
:11. Mihail setzte sich, und sie sprachen, während Eszter sich in der Wohnung bewegte mit der entspannten Neugier von Kindern, die keine Scheu vor fremden Räumen haben.
:12. Veronika beobachtete sie aus dem Augenwinkel, weil Eszter die Wohnung sah, wie Veronika sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte: als Ort mit Dingen darin, nicht als Inventar eines Zustands.
:13. Eszter kam nach einer Weile zurück zum Klavier und legte eine Hand auf die Decke, nicht um sie wegzuziehen, sondern mit der tastenden Aufmerksamkeit von jemandem, der etwas spürt, das er noch nicht versteht.
:14. Sie fragte, ob sie mal sehen dürfe.
:15. Veronika schaute auf die Decke, und Mihail sagte nichts, was seine Art war, Raum zu lassen ohne zu drängen.
:16. Veronika stand auf, nicht weil sie entschieden hatte, sondern weil die Entscheidung sich in der Bewegung befand, und zog die Decke weg.
:17. Das Klavier war ein altes Bösendorfer, dunkel und vollständig, und Eszter betrachtete es mit dem Ausdruck von jemandem, der etwas sieht, dessen Wert er nicht kennt und den er trotzdem spürt.
:18. Das ist manchmal die reinste Form von Wahrnehmung, weil sie ohne Kategorien auskommt.
:19. Eszter fragte, ob sie eine Taste drücken dürfe, und Veronika sagte ja.
:20. Eszter drückte eine Taste, langsam, mit dem Zeigefinger, und der Ton kam und blieb im Raum, mit der Vollständigkeit von etwas, das lange gewartet hat.
:21. Wenn es endlich kommt, zeigt es, dass das Warten es nicht verändert hat.
:22. Veronika setzte sich auf den Hocker, nicht weil sie spielen wollte, sondern weil der Hocker der richtige Platz war, wenn man neben jemandem sitzt, der eine Taste drückt.
:23. Eszter drückte noch eine, und dann noch eine, und Veronika legte ihre eigenen Hände auf die Tasten, nicht neben Eszters Hände, sondern in die Lücken zwischen den Tönen, die Eszter spielte.
:24. Was entstand, war kein Stück, aber auch kein Zufall, sondern etwas dazwischen.
:25. Mihail schaute zu, mit der stillen Aufmerksamkeit von jemandem, der etwas sieht, das er nicht unterbrechen will.
:26. Veronika spielte, nicht viel, aber echt, und die Musik kam, nicht mit der Vollständigkeit von früher, aber mit einer anderen Qualität.
:27. Mit der Qualität von etwas, das zurückkehrt, weil es gerufen wird, nicht weil man es befohlen hat.
:28. Als Mihail und Eszter später gingen, sagte Eszter, das Klavier sei sehr schön.
:29. Sie sagte es mit der sachlichen Überzeugung von Kindern, die Dinge beurteilen, ohne Rücksicht auf den Kontext.
:30. Veronika sagte danke, und das war das richtige Wort.
:31. Sie blieb allein, das Klavier offen, die Decke auf dem Boden, und setzte sich noch einmal, weil sie wollte.
:32. Das war eine andere Ausgangslage als die, die sie vier Jahre lang gehabt hatte, und sie spielte, langsam und ohne Publikum, für niemanden außer dem Raum und sich selbst.
:33. Das ist manchmal das ehrlichste Publikum.
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=== 2 ===
:Irina.
:1. Irina az apjától örökölte a révállomást.
:2. Ez azt jelentette, hogy nemcsak a folyót örökölte, hanem a kompot és a kis kunyhót is.
:3. A kunyhót a kályhával, amely télen soha nem lett elég meleg.
:4. De örökölte azt a módot is, ahogyan az apja belakta ennek a helynek a csendjét.
:5. Ezt a nyugodt, izgalom nélküli jelenlétet egy folyónál, amely nyáron dolgozott, télen pedig várt.
:6. Irina nem tudta, hogy ilyesmit is lehet örökölni.
:7. Egy tartást.
:8. Egészen addig, amíg észrevette, hogy megvan benne.
:9. Négy évvel ezelőtt tért vissza, az apja halála után.
:10. Egy városból, ahol építész volt.
:11. Ez azt jelentette, hogy olyan tereket tervezett, amelyek másokhoz tartoztak.
:12. Ezt sokáig kielégítő munkának tartotta.
:13. És egy idő után elkezdte annak is látni, ami szintén volt.
:14. Olyan ember munkájának, aki nagyon jó abban, hogy mások elképzeléseinek szolgálatába állítsa magát.
:15. Abban az évben korán jött a tél.
:16. A folyó gyorsan befagyott, gyorsabban a szokásosnál.
:17. E vidék éghajlatának kíméletlen hatékonyságával.
:18. Ez az éghajlat nem veszi figyelembe a terveket, és az érzéseket sem.
:19. Irina ezt a természet egyik őszintébb tulajdonságának tartotta.
:20. A komp a parton feküdt.
:21. Irina a téli napokat azokkal a dolgokkal töltötte, amelyeket télen a folyónál el kell végezni.
:22. A karbantartási munkákkal, amelyekre nyáron nincs idő.
:23. Az olvasással, amelynek nyáron nincs csendje.
:24. És a gondolkodással, amelynek nyáron nincs mélysége.
:25. Mert a mélység lassúságot igényel, a lassúság pedig időt.
:26. A nő, aki egy januári reggelen a hófúvásból érkezett, negyvenes évei közepén járt.
:27. Olyan táskát vitt, amely túl nehéz volt egy rövid úthoz.
:28. Irina ezt regisztrálta, de nem kommentálta.
:29. Mert a táskák súlya néha mond valamit egy utazás céljáról.
:30. Néha pedig csak arról, hogy valaki képtelen eldönteni, mire van szüksége.
:31. Verának hívták.
:32. Megkérdezte az utat a folyón át, a túloldali faluba.
:33. Annak az embernek a nyugodt eltökéltségével kérdezte, aki döntést hozott.
:34. Irina behívta a kunyhóba.
:35. Nem azért, mert fel akarta tartóztatni.
:36. Hanem mert tartozott neki azzal a teával, amellyel az ember tartozik valakinek, aki januárban a hófúvásból érkezik.
:37. Beszélgettek az útról, a jégről és a túloldali faluról.
:38. Vera azt mondta, ott él valaki, akit meg kell ismernie.
:39. Ez olyan megfogalmazás volt, amely feltűnt Irinának.
:40. Nem azért, mert hazugságnak hangzott.
:41. Hanem mert pontosabb volt, mint azok a megszokott megfogalmazások, amelyeket az emberek használnak, amikor olyanokról beszélnek, akikhez elutaznak.
:42. Olyan ember megfogalmazása volt, aki még nem tudja, mit fog találni.
:43. De tudja, hogy keresnie kell.
:44. Irina úgy ismerte a folyót, annak az embernek a sajátos ismeretével, aki egyszerre lakja be hivatásként és tájként.
:45. Ismerte azokat a helyeket, ahol a jég tartott.
:46. És azokat a helyeket, ahol engedett.
:47. Ez olyan tudás volt, amely nem könyvekből jön, hanem telekből.
:48. Felajánlotta, hogy elkíséri Verát.
:49. Nem azért, mert muszáj volt, hanem mert akarta.
:50. Ez különbség volt, amelyet ő maga is észrevett, és amely meglepte.
:51. Átmentek a jégen.
:52. Irina ment elöl a bottal.
:53. A köztük lévő csend két olyan ember csendje volt, akiknek feladatuk van.
:54. És akik értik, hogy a csend a megfelelő nyelv egy olyan feladathoz, amely figyelmet követel.
:55. A jég tartott, ahogy Irina tudta.
:56. Mert indulás előtt megvizsgálta.
:57. Mert az ellenőrzés nélküli ismeret nem tudás, hanem feltételezés.
:58. A túloldalon ott állt a falu a hóban, kicsin és csendesen.
:59. Vera olyan tekintettel nézte, mint aki olyasmit keres, amit nem tud leírni.
:60. Mert nem tudja, hogyan néz ki.
:61. Csak azt tudja, hogy ott van.
:62. Ez néha a legőszintébb kiindulópont egy kereséshez.
:63. Elbúcsúztak egymástól.
:64. Röviden és érzelgősség nélkül.
:65. Mert az érzelgősség rossz helyen áll, amikor valaki éppen megérkezik, és még nem tudja, mi vár rá.
:66. Irina visszament a jégen.
:67. Előtte a saját nyomai voltak, amelyeket a szél már kezdett újra behordani hóval.
:68. Megérkezett a kunyhóba, tüzet rakott, és leült az ablakhoz.
:69. Nem gondolt arra, mit fog Vera a túloldalon találni.
:70. Nem azért, mert nem érdekelte.
:71. Hanem mert Verának joga volt a saját felfedezéséhez.
:72. Kommentár és megfigyelés nélkül.
:73. Ez a legkevesebb, amit adhatunk valakinek, aki keres.
:74. A folyó ott feküdt a két part között, szürkén, csendesen és türelemmel telve.
:75. Irina arra gondolt, hogy egyszer, talán tavasszal, amikor a jég feltört, és a komp újra járt, elkezdi majd elkészíteni a vázlatokat.
:76. Azokat a vázlatokat, amelyeket ősz óta magával hordott.
:77. Vázlatokat egy folyóparti házhoz.
:78. Nem valaki másnak, hanem saját magának.
:79. Ez újfajta munka lenne.
:80. Az egyetlen olyan, amelynél az ember a végén tudja, hogy a tér stimmel-e, mert ő maga él benne.
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:Irina.
:1. Irina az apjától örökölte a révállomást. - Irina hatte die Fährstation von ihrem Vater geerbt.
:2. Ez azt jelentette, hogy nemcsak a folyót örökölte, hanem a kompot és a kis kunyhót is. - Das bedeutete, dass sie nicht nur den Fluss geerbt hatte, sondern auch die Fähre und die kleine Hütte.
:3. A kunyhót a kályhával, amely télen soha nem lett elég meleg. - Die Hütte mit dem Ofen, der im Winter nie warm genug wurde.
:4. De örökölte azt a módot is, ahogyan az apja belakta ennek a helynek a csendjét. - Sondern auch die Art, mit der ihr Vater die Stille des Ortes bewohnt hatte.
:5. Ezt a nyugodt, izgalom nélküli jelenlétet egy folyónál, amely nyáron dolgozott, télen pedig várt. - Diese ruhige, unaufgeregte Anwesenheit an einem Fluss, der im Sommer arbeitete und im Winter wartete.
:6. Irina nem tudta, hogy ilyesmit is lehet örökölni. - Irina hatte nicht gewusst, dass man auch das erben kann.
:7. Egy tartást. - Eine Haltung.
:8. Egészen addig, amíg észrevette, hogy megvan benne. - Bis sie merkte, dass sie sie hatte.
:9. Négy évvel ezelőtt tért vissza, az apja halála után. - Sie war vor vier Jahren zurückgekommen, nach dem Tod des Vaters.
:10. Egy városból, ahol építész volt. - Von einer Stadt, in der sie Architektin gewesen war.
:11. Ez azt jelentette, hogy olyan tereket tervezett, amelyek másokhoz tartoztak. - Das hatte bedeutet, dass sie Räume entwarf, die anderen gehörten.
:12. Ezt sokáig kielégítő munkának tartotta. - Das hatte sie lange für eine befriedigende Arbeit gehalten.
:13. És egy idő után elkezdte annak is látni, ami szintén volt. - Und sie begann irgendwann, sie auch als das zu sehen, was sie auch war.
:14. Olyan ember munkájának, aki nagyon jó abban, hogy mások elképzeléseinek szolgálatába állítsa magát. - Als die Arbeit von jemandem, der sehr gut darin ist, sich in den Dienst der Vorstellungen anderer zu stellen.
:15. Abban az évben korán jött a tél. - Der Winter war früh gekommen in diesem Jahr.
:16. A folyó gyorsan befagyott, gyorsabban a szokásosnál. - Der Fluss hatte sich schnell zugefroren, schneller als üblich.
:17. E vidék éghajlatának kíméletlen hatékonyságával. - Mit der rücksichtslosen Effizienz des Klimas in dieser Gegend.
:18. Ez az éghajlat nem veszi figyelembe a terveket, és az érzéseket sem. - Dieses Klima nimmt keine Rücksicht auf Pläne und keine auf Gefühle.
:19. Irina ezt a természet egyik őszintébb tulajdonságának tartotta. - Das betrachtete Irina als eine der ehrlicheren Eigenschaften der Natur.
:20. A komp a parton feküdt. - Die Fähre lag am Ufer.
:21. Irina a téli napokat azokkal a dolgokkal töltötte, amelyeket télen a folyónál el kell végezni. - Irina verbrachte die Wintertage mit den Dingen, die am Fluss im Winter getan werden müssen.
:22. A karbantartási munkákkal, amelyekre nyáron nincs idő. - Mit den Wartungsarbeiten, die im Sommer keine Zeit haben.
:23. Az olvasással, amelynek nyáron nincs csendje. - Mit dem Lesen, das im Sommer keine Stille hat.
:24. És a gondolkodással, amelynek nyáron nincs mélysége. - Und mit dem Denken, das im Sommer keine Tiefe hat.
:25. Mert a mélység lassúságot igényel, a lassúság pedig időt. - Weil Tiefe Langsamkeit braucht und Langsamkeit Zeit.
:26. A nő, aki egy januári reggelen a hófúvásból érkezett, negyvenes évei közepén járt. - Die Frau, die an einem Januarmorgen aus dem Schneetreiben kam, war Mitte vierzig.
:27. Olyan táskát vitt, amely túl nehéz volt egy rövid úthoz. - Sie trug eine Tasche, die zu schwer für eine kurze Reise war.
:28. Irina ezt regisztrálta, de nem kommentálta. - Irina registrierte das, ohne es zu kommentieren.
:29. Mert a táskák súlya néha mond valamit egy utazás céljáról. - Weil Gewicht in Taschen manchmal etwas über den Zweck einer Reise sagt.
:30. Néha pedig csak arról, hogy valaki képtelen eldönteni, mire van szüksége. - Und manchmal nur über die Unfähigkeit, zu entscheiden, was man braucht.
:31. Verának hívták. - Sie hieß Vera.
:32. Megkérdezte az utat a folyón át, a túloldali faluba. - Sie fragte nach dem Weg über den Fluss zum Dorf auf der anderen Seite.
:33. Annak az embernek a nyugodt eltökéltségével kérdezte, aki döntést hozott. - Mit der ruhigen Entschlossenheit von jemandem, der eine Entscheidung getroffen hat.
:34. Irina behívta a kunyhóba. - Irina lud sie in die Hütte ein.
:35. Nem azért, mert fel akarta tartóztatni. - Nicht weil sie sie aufhalten wollte.
:36. Hanem mert tartozott neki azzal a teával, amellyel az ember tartozik valakinek, aki januárban a hófúvásból érkezik. - Sondern weil sie ihr den Tee schuldete, den man jemandem schuldet, der im Januar aus dem Schneetreiben kommt.
:37. Beszélgettek az útról, a jégről és a túloldali faluról. - Sie sprachen über den Weg und das Eis und das Dorf auf der anderen Seite.
:38. Vera azt mondta, ott él valaki, akit meg kell ismernie. - Vera sagte, dort lebe jemand, den sie kennen musste.
:39. Ez olyan megfogalmazás volt, amely feltűnt Irinának. - Das war eine Formulierung, die Irina auffiel.
:40. Nem azért, mert hazugságnak hangzott. - Nicht weil sie gelogen klang.
:41. Hanem mert pontosabb volt, mint azok a megszokott megfogalmazások, amelyeket az emberek használnak, amikor olyanokról beszélnek, akikhez elutaznak. - Sondern weil sie präziser war als die üblichen Formulierungen, die Menschen benutzen, wenn sie über Menschen sprechen, zu denen sie fahren.
:42. Olyan ember megfogalmazása volt, aki még nem tudja, mit fog találni. - Es war die Formulierung von jemandem, der noch nicht weiß, was er finden wird.
:43. De tudja, hogy keresnie kell. - Aber weiß, dass er suchen muss.
:44. Irina úgy ismerte a folyót, annak az embernek a sajátos ismeretével, aki egyszerre lakja be hivatásként és tájként. - Irina kannte den Fluss mit der spezifischen Kenntnis von jemandem, der ihn als Beruf und als Landschaft gleichzeitig bewohnt.
:45. Ismerte azokat a helyeket, ahol a jég tartott. - Sie kannte die Stellen, wo das Eis trug.
:46. És azokat a helyeket, ahol engedett. - Und die Stellen, wo es nachgab.
:47. Ez olyan tudás volt, amely nem könyvekből jön, hanem telekből. - Das war ein Wissen, das nicht aus Büchern kommt, sondern aus Wintern.
:48. Felajánlotta, hogy elkíséri Verát. - Sie bot an, Vera zu begleiten.
:49. Nem azért, mert muszáj volt, hanem mert akarta. - Nicht weil sie musste, sondern weil sie wollte.
:50. Ez különbség volt, amelyet ő maga is észrevett, és amely meglepte. - Das war ein Unterschied, den sie selbst bemerkte und der sie überraschte.
:51. Átmentek a jégen. - Sie gingen über das Eis.
:52. Irina ment elöl a bottal. - Irina ging voran mit dem Stock.
:53. A köztük lévő csend két olyan ember csendje volt, akiknek feladatuk van. - Das Schweigen zwischen ihnen war das Schweigen von zwei Menschen, die eine Aufgabe haben.
:54. És akik értik, hogy a csend a megfelelő nyelv egy olyan feladathoz, amely figyelmet követel. - Und die verstehen, dass Schweigen die richtige Sprache für eine Aufgabe ist, die Aufmerksamkeit erfordert.
:55. A jég tartott, ahogy Irina tudta. - Das Eis trug, wie Irina gewusst hatte.
:56. Mert indulás előtt megvizsgálta. - Weil sie es getestet hatte, bevor sie gegangen waren.
:57. Mert az ellenőrzés nélküli ismeret nem tudás, hanem feltételezés. - Weil Kenntnis ohne Überprüfung kein Wissen ist, sondern Annahme.
:58. A túloldalon ott állt a falu a hóban, kicsin és csendesen. - Auf der anderen Seite stand das Dorf im Schnee, klein und still.
:59. Vera olyan tekintettel nézte, mint aki olyasmit keres, amit nem tud leírni. - Vera schaute darauf mit dem Blick von jemandem, der etwas sucht, das er nicht beschreiben kann.
:60. Mert nem tudja, hogyan néz ki. - Weil er nicht weiß, wie es aussieht.
:61. Csak azt tudja, hogy ott van. - Nur, dass es da ist.
:62. Ez néha a legőszintébb kiindulópont egy kereséshez. - Das ist manchmal der ehrlichste Ausgangspunkt für eine Suche.
:63. Elbúcsúztak egymástól. - Sie verabschiedeten sich.
:64. Röviden és érzelgősség nélkül. - Kurz und ohne Sentimentalität.
:65. Mert az érzelgősség rossz helyen áll, amikor valaki éppen megérkezik, és még nem tudja, mi vár rá. - Weil Sentimentalität am falschen Ort steht, wenn jemand gerade ankommt und noch nicht weiß, was ihn erwartet.
:66. Irina visszament a jégen. - Irina ging zurück über das Eis.
:67. Előtte a saját nyomai voltak, amelyeket a szél már kezdett újra behordani hóval. - Ihre eigenen Spuren lagen vor ihr, die im Wind schon wieder zuzuwehen begannen.
:68. Megérkezett a kunyhóba, tüzet rakott, és leült az ablakhoz. - Sie kam in die Hütte, machte Feuer, und setzte sich ans Fenster.
:69. Nem gondolt arra, mit fog Vera a túloldalon találni. - Sie dachte nicht daran, was Vera auf der anderen Seite finden würde.
:70. Nem azért, mert nem érdekelte. - Nicht weil es sie nicht interessierte.
:71. Hanem mert Verának joga volt a saját felfedezéséhez. - Sondern weil Vera das Recht auf ihre eigene Entdeckung hatte.
:72. Kommentár és megfigyelés nélkül. - Unkommentiert und unbeobachtet.
:73. Ez a legkevesebb, amit adhatunk valakinek, aki keres. - Das ist das Mindeste, was man jemandem geben kann, der sucht.
:74. A folyó ott feküdt a két part között, szürkén, csendesen és türelemmel telve. - Der Fluss lag zwischen den Ufern, grau und still und voller Geduld.
:75. Irina arra gondolt, hogy egyszer, talán tavasszal, amikor a jég feltört, és a komp újra járt, elkezdi majd elkészíteni a vázlatokat. - Irina dachte, dass sie irgendwann, vielleicht im Frühling, wenn das Eis aufgebrochen war und die Fähre wieder fuhr, anfangen würde, die Skizzen zu machen.
:76. Azokat a vázlatokat, amelyeket ősz óta magával hordott. - Die Skizzen, die sie seit dem Herbst mit sich trug.
:77. Vázlatokat egy folyóparti házhoz. - Skizzen für ein Haus am Fluss.
:78. Nem valaki másnak, hanem saját magának. - Nicht für jemand anderen, sondern für sich.
:79. Ez újfajta munka lenne. - Das wäre eine neue Art von Arbeit.
:80. Az egyetlen olyan, amelynél az ember a végén tudja, hogy a tér stimmel-e, mert ő maga él benne. - Die einzige, bei der man am Ende weiß, ob der Raum stimmt, weil man selbst darin lebt.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Irina.
:1. Irina hatte die Fährstation von ihrem Vater geerbt.
:2. Das bedeutete, dass sie nicht nur den Fluss geerbt hatte, sondern auch die Fähre und die kleine Hütte.
:3. Die Hütte mit dem Ofen, der im Winter nie warm genug wurde.
:4. Sondern auch die Art, mit der ihr Vater die Stille des Ortes bewohnt hatte.
:5. Diese ruhige, unaufgeregte Anwesenheit an einem Fluss, der im Sommer arbeitete und im Winter wartete.
:6. Irina hatte nicht gewusst, dass man auch das erben kann.
:7. Eine Haltung.
:8. Bis sie merkte, dass sie sie hatte.
:9. Sie war vor vier Jahren zurückgekommen, nach dem Tod des Vaters.
:10. Von einer Stadt, in der sie Architektin gewesen war.
:11. Das hatte bedeutet, dass sie Räume entwarf, die anderen gehörten.
:12. Das hatte sie lange für eine befriedigende Arbeit gehalten.
:13. Und sie begann irgendwann, sie auch als das zu sehen, was sie auch war.
:14. Als die Arbeit von jemandem, der sehr gut darin ist, sich in den Dienst der Vorstellungen anderer zu stellen.
:15. Der Winter war früh gekommen in diesem Jahr.
:16. Der Fluss hatte sich schnell zugefroren, schneller als üblich.
:17. Mit der rücksichtslosen Effizienz des Klimas in dieser Gegend.
:18. Dieses Klima nimmt keine Rücksicht auf Pläne und keine auf Gefühle.
:19. Das betrachtete Irina als eine der ehrlicheren Eigenschaften der Natur.
:20. Die Fähre lag am Ufer.
:21. Irina verbrachte die Wintertage mit den Dingen, die am Fluss im Winter getan werden müssen.
:22. Mit den Wartungsarbeiten, die im Sommer keine Zeit haben.
:23. Mit dem Lesen, das im Sommer keine Stille hat.
:24. Und mit dem Denken, das im Sommer keine Tiefe hat.
:25. Weil Tiefe Langsamkeit braucht und Langsamkeit Zeit.
:26. Die Frau, die an einem Januarmorgen aus dem Schneetreiben kam, war Mitte vierzig.
:27. Sie trug eine Tasche, die zu schwer für eine kurze Reise war.
:28. Irina registrierte das, ohne es zu kommentieren.
:29. Weil Gewicht in Taschen manchmal etwas über den Zweck einer Reise sagt.
:30. Und manchmal nur über die Unfähigkeit, zu entscheiden, was man braucht.
:31. Sie hieß Vera.
:32. Sie fragte nach dem Weg über den Fluss zum Dorf auf der anderen Seite.
:33. Mit der ruhigen Entschlossenheit von jemandem, der eine Entscheidung getroffen hat.
:34. Irina lud sie in die Hütte ein.
:35. Nicht weil sie sie aufhalten wollte.
:36. Sondern weil sie ihr den Tee schuldete, den man jemandem schuldet, der im Januar aus dem Schneetreiben kommt.
:37. Sie sprachen über den Weg und das Eis und das Dorf auf der anderen Seite.
:38. Vera sagte, dort lebe jemand, den sie kennen musste.
:39. Das war eine Formulierung, die Irina auffiel.
:40. Nicht weil sie gelogen klang.
:41. Sondern weil sie präziser war als die üblichen Formulierungen, die Menschen benutzen, wenn sie über Menschen sprechen, zu denen sie fahren.
:42. Es war die Formulierung von jemandem, der noch nicht weiß, was er finden wird.
:43. Aber weiß, dass er suchen muss.
:44. Irina kannte den Fluss mit der spezifischen Kenntnis von jemandem, der ihn als Beruf und als Landschaft gleichzeitig bewohnt.
:45. Sie kannte die Stellen, wo das Eis trug.
:46. Und die Stellen, wo es nachgab.
:47. Das war ein Wissen, das nicht aus Büchern kommt, sondern aus Wintern.
:48. Sie bot an, Vera zu begleiten.
:49. Nicht weil sie musste, sondern weil sie wollte.
:50. Das war ein Unterschied, den sie selbst bemerkte und der sie überraschte.
:51. Sie gingen über das Eis.
:52. Irina ging voran mit dem Stock.
:53. Das Schweigen zwischen ihnen war das Schweigen von zwei Menschen, die eine Aufgabe haben.
:54. Und die verstehen, dass Schweigen die richtige Sprache für eine Aufgabe ist, die Aufmerksamkeit erfordert.
:55. Das Eis trug, wie Irina gewusst hatte.
:56. Weil sie es getestet hatte, bevor sie gegangen waren.
:57. Weil Kenntnis ohne Überprüfung kein Wissen ist, sondern Annahme.
:58. Auf der anderen Seite stand das Dorf im Schnee, klein und still.
:59. Vera schaute darauf mit dem Blick von jemandem, der etwas sucht, das er nicht beschreiben kann.
:60. Weil er nicht weiß, wie es aussieht.
:61. Nur, dass es da ist.
:62. Das ist manchmal der ehrlichste Ausgangspunkt für eine Suche.
:63. Sie verabschiedeten sich.
:64. Kurz und ohne Sentimentalität.
:65. Weil Sentimentalität am falschen Ort steht, wenn jemand gerade ankommt und noch nicht weiß, was ihn erwartet.
:66. Irina ging zurück über das Eis.
:67. Ihre eigenen Spuren lagen vor ihr, die im Wind schon wieder zuzuwehen begannen.
:68. Sie kam in die Hütte, machte Feuer, und setzte sich ans Fenster.
:69. Sie dachte nicht daran, was Vera auf der anderen Seite finden würde.
:70. Nicht weil es sie nicht interessierte.
:71. Sondern weil Vera das Recht auf ihre eigene Entdeckung hatte.
:72. Unkommentiert und unbeobachtet.
:73. Das ist das Mindeste, was man jemandem geben kann, der sucht.
:74. Der Fluss lag zwischen den Ufern, grau und still und voller Geduld.
:75. Irina dachte, dass sie irgendwann, vielleicht im Frühling, wenn das Eis aufgebrochen war und die Fähre wieder fuhr, anfangen würde, die Skizzen zu machen.
:76. Die Skizzen, die sie seit dem Herbst mit sich trug.
:77. Skizzen für ein Haus am Fluss.
:78. Nicht für jemand anderen, sondern für sich.
:79. Das wäre eine neue Art von Arbeit.
:80. Die einzige, bei der man am Ende weiß, ob der Raum stimmt, weil man selbst darin lebt.
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=== 3 ===
:Boris.
:1. Boris háromszor halasztotta el az utazást, és közben nem hazudott önmagának.
:2. Ez volt a legkevesebb, amivel önmagának tartozott.
:3. Mert az önhazugság ilyen helyzetekben a kényelem legdrágább formája, amelyet az ember megengedhet magának.
:4. Az elmúlt években pedig eleget fizetett a kényelemért ahhoz, hogy tudja, mibe kerül.
:5. A halasztás nem gyávaság volt.
:6. Hanem annak az embernek az őszinte reakciója, aki megértette, hogy még nem áll készen.
:7. És aki megértette, hogy a készenlét nem olyan állapot, amelyet ki lehet kényszeríteni.
:8. Hanem olyan állapot, amely beáll, ha az ember megadja neki azt az időt, amelyre szüksége van.
:9. Ez olyan türelmet követel, amelyet Boris évek alatt dolgozott ki magának.
:10. Nem erényként, hanem szükségszerűségként.
:11. A dácsa három évig állt üresen.
:12. Az üresség pedig olyan dolgok minőségét vette fel, amelyek várnak.
:13. Nem valakire, hanem egyszerűen csak várnak.
:14. Az a fajta várakozás volt, amelynek nincs elvárása, és ezért csalódást sem ismer.
:15. Boris ezt érkezésekor vigasztalónak érezte.
:16. Bár nem tudta volna megmondani, pontosan miben állt a vigasz.
:17. Vonattal ment, aztán busszal, aztán gyalog az utolsó kilométeren.
:18. A teste olyan módon emlékezett az útra, ahogyan az értelem nem tud.
:19. Mert a testi emlékek nem képeket hoznak létre, hanem érzeteket.
:20. Az emelkedőt, a fenyők illatát és lépéseinek hangját az úton, amely harminc éve ugyanaz volt.
:21. A ház végrehajtotta azt a lassú átalakulást, amelyet az emberek nélküli házak végrehajtanak.
:22. Nem drámai értelemben vett pusztulás volt ez, hanem visszahúzódás.
:23. Újratárgyalás az épület és a természet között.
:24. Ez emberek távollétében mindig a természet javára dől el.
:25. Boris ezt annak tekintette, ami volt.
:26. Természetes folyamatnak, amely nem tartalmazott ítéletet.
:27. Olyan ember figyelmével ment végig a szobákon, akinek nincs napirendje.
:28. Ez a legnyitottabb módja annak, hogy az ember olyan tereken menjen át, amelyeket ismer, és ugyanakkor már nem ismer.
:29. Mert a hosszú ideig üresen álló terek megváltoznak.
:30. Nem a szerkezetükben, hanem a hőmérsékletükben.
:31. Abban, amit visszatartanak, és abban, amit kiengednek.
:32. A kis szobában álló sakktábla úgy őrizte meg a játszmát, mint egy dokumentum.
:33. Változatlanul a por alatt.
:34. Azoknak a dolgoknak a sajátos méltóságával, amelyeket már nem használnak, de nem szűntek meg létezni.
:35. Boris ezt nézte a leghosszabban.
:36. Nem érzelgősségből.
:37. Hanem mert a befejezetlen játszma kifejezett valamit, amit még nem értett egészen.
:38. És ezért tovább nézte, amíg megértette.
:39. Azt, hogy a befejezetlen nem vereség.
:40. Hanem néha a legőszintébb forma, amelyet egy dolog felvehet.
:41. A kezébe vette a királyt, amelyet az apja a bicskával faragott.
:42. Annak az embernek a gondosságával faragta, aki a kézműves munkát nem termelésként értette, hanem beszélgetésként az anyaggal.
:43. Boris olyan tudatossággal tartotta, amely túlment a puszta tartáson.
:44. Mert bizonyos tárgyakat hordozni kell, mielőtt az ember eldöntheti, mit kezd velük.
:45. És mert ez a döntés csak akkor válik világossá, amikor a kéz már ismeri a súlyt.
:46. Pjotr azzal a csendes magától értetődőséggel jött a kerítéshez, mint akinek a visszatéréshez való jogát az évek jelenléte érdemelte ki.
:47. Boris apjáról beszélt annak az embernek a hangján, aki emlékeket oszt meg.
:48. Nem azért, mert meg akar szabadulni tőlük.
:49. Hanem mert tudja, hogy a megosztott emlékek tartósabbak, mint a megőrzöttek.
:50. Ez régi felismerés, amely mégis minden alkalommal újra igaz.
:51. Pjotr azt mondta, reméli, hogy olyan valaki veszi meg a házat, aki lakja.
:52. Boris azt mondta, ő is ezt reméli.
:53. És ezt azon a sajátos módon gondolta komolyan, ahogyan az ember olyasmit gondol komolyan, amit csak a kimondás által ért meg teljesen.
:54. Azt a reményt, hogy egy ház, amely harminc éven át teret adott a családjának, másvalakinek is lehetőséget ad ugyanerre.
:55. Ez nem érzelgősség volt, hanem meggyőződés a házak rendeltetéséről.
:56. A közjegyzőnél olyan ember nyugalmával hajtotta végre a formális aktust, aki nem meghoz egy döntést, hanem végrehajtja azt.
:57. Ez könnyebb, és bizonyos értelemben őszintébb.
:58. Mert a valódi döntés korábban született meg.
:59. Abban a pillanatban, amikor megértette, hogy a tartás néha a nem-elengedni-tudás egyik formája.
:60. És hogy a nem-elengedni-tudás nem a hűség jele, hanem a félelemé.
:61. A vonaton a kezében tartotta a királyt, és a mellette elsuhanó tájat nézte.
:62. A késő ősz színeivel, amelyek pontosak és romantika nélkül szépek voltak.
:63. Arra gondolt, hogy az apja jól faragott.
:64. Ez teljes gondolat volt, amelynek nem volt szüksége kiegészítésre, és nem is kapott ilyet.
:65. Mert bizonyos gondolatok ismerik a saját határukat.
:66. És mert ennek a határnak a tiszteletben tartása néha a pontosság utolsó és legnehezebb formája, amelyet az ember gyakorolhat.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Boris.
:1. Boris háromszor halasztotta el az utazást, és közben nem hazudott önmagának. - Boris hatte die Reise dreimal verschoben, und er hatte sich dabei nicht belogen.
:2. Ez volt a legkevesebb, amivel önmagának tartozott. - Das war das Mindeste, das er sich schuldete.
:3. Mert az önhazugság ilyen helyzetekben a kényelem legdrágább formája, amelyet az ember megengedhet magának. - Weil Selbstlügen in solchen Situationen die teuerste Form von Bequemlichkeit sind, die man sich leisten kann.
:4. Az elmúlt években pedig eleget fizetett a kényelemért ahhoz, hogy tudja, mibe kerül. - Und er hatte in den letzten Jahren genug für Bequemlichkeit bezahlt, um zu wissen, was sie kostet.
:5. A halasztás nem gyávaság volt. - Das Verschieben war keine Feigheit gewesen.
:6. Hanem annak az embernek az őszinte reakciója, aki megértette, hogy még nem áll készen. - Sondern die ehrliche Reaktion von jemandem, der verstand, dass er noch nicht bereit war.
:7. És aki megértette, hogy a készenlét nem olyan állapot, amelyet ki lehet kényszeríteni. - Und der verstand, dass Bereit-sein kein Zustand ist, den man erzwingt.
:8. Hanem olyan állapot, amely beáll, ha az ember megadja neki azt az időt, amelyre szüksége van. - Sondern einer, der sich einstellt, wenn man ihm die Zeit lässt, die er braucht.
:9. Ez olyan türelmet követel, amelyet Boris évek alatt dolgozott ki magának. - Das erfordert eine Geduld, die Boris sich über Jahre erarbeitet hatte.
:10. Nem erényként, hanem szükségszerűségként. - Nicht als Tugend, sondern als Notwendigkeit.
:11. A dácsa három évig állt üresen. - Die Datscha hatte drei Jahre leer gestanden.
:12. Az üresség pedig olyan dolgok minőségét vette fel, amelyek várnak. - Die Leere hatte die Qualität von Dingen angenommen, die warten.
:13. Nem valakire, hanem egyszerűen csak várnak. - Nicht auf jemanden, sondern einfach.
:14. Az a fajta várakozás volt, amelynek nincs elvárása, és ezért csalódást sem ismer. - Die Art von Warten, die keine Erwartung hat und deswegen auch keine Enttäuschung kennt.
:15. Boris ezt érkezésekor vigasztalónak érezte. - Boris empfand das bei seiner Ankunft als tröstlich.
:16. Bár nem tudta volna megmondani, pontosan miben állt a vigasz. - Obwohl er nicht hätte sagen können, worin genau der Trost bestand.
:17. Vonattal ment, aztán busszal, aztán gyalog az utolsó kilométeren. - Er fuhr mit dem Zug und dann mit dem Bus und dann zu Fuß den letzten Kilometer.
:18. A teste olyan módon emlékezett az útra, ahogyan az értelem nem tud. - Der Körper erinnerte sich an die Strecke auf eine Art, die der Verstand nicht kann.
:19. Mert a testi emlékek nem képeket hoznak létre, hanem érzeteket. - Weil Körpererinnerungen keine Bilder produzieren, sondern Empfindungen.
:20. Az emelkedőt, a fenyők illatát és lépéseinek hangját az úton, amely harminc éve ugyanaz volt. - Die Steigung und der Geruch der Kiefern und das Geräusch seiner Schritte auf dem Weg, der seit dreißig Jahren derselbe war.
:21. A ház végrehajtotta azt a lassú átalakulást, amelyet az emberek nélküli házak végrehajtanak. - Das Haus hatte die langsame Verwandlung vollzogen, die Häuser ohne Menschen vollziehen.
:22. Nem drámai értelemben vett pusztulás volt ez, hanem visszahúzódás. - Nicht Verfall im dramatischen Sinne, sondern Rückzug.
:23. Újratárgyalás az épület és a természet között. - Eine Neuverhandlung zwischen dem Gebäude und der Natur.
:24. Ez emberek távollétében mindig a természet javára dől el. - Die geht in Abwesenheit von Menschen immer zugunsten der Natur aus.
:25. Boris ezt annak tekintette, ami volt. - Boris betrachtete das als das, was es war.
:26. Természetes folyamatnak, amely nem tartalmazott ítéletet. - Einen natürlichen Prozess, der kein Urteil enthielt.
:27. Olyan ember figyelmével ment végig a szobákon, akinek nincs napirendje. - Er ging durch die Zimmer mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der keine Agenda hat.
:28. Ez a legnyitottabb módja annak, hogy az ember olyan tereken menjen át, amelyeket ismer, és ugyanakkor már nem ismer. - Das ist die offenste Art, durch Räume zu gehen, die man kennt und gleichzeitig nicht mehr kennt.
:29. Mert a hosszú ideig üresen álló terek megváltoznak. - Weil Räume, die lange leer stehen, sich verändern.
:30. Nem a szerkezetükben, hanem a hőmérsékletükben. - Nicht in ihrer Struktur, sondern in ihrer Temperatur.
:31. Abban, amit visszatartanak, és abban, amit kiengednek. - In dem, was sie zurückhalten und was sie freigeben.
:32. A kis szobában álló sakktábla úgy őrizte meg a játszmát, mint egy dokumentum. - Der Schachtisch im kleinen Zimmer hatte die Partie aufbewahrt wie ein Dokument.
:33. Változatlanul a por alatt. - Unverändert unter dem Staub.
:34. Azoknak a dolgoknak a sajátos méltóságával, amelyeket már nem használnak, de nem szűntek meg létezni. - Mit der spezifischen Würde von Dingen, die aufgehört haben, benutzt zu werden, aber nicht aufgehört haben, zu sein.
:35. Boris ezt nézte a leghosszabban. - Das betrachtete Boris am längsten.
:36. Nem érzelgősségből. - Nicht aus Sentimentalität.
:37. Hanem mert a befejezetlen játszma kifejezett valamit, amit még nem értett egészen. - Sondern weil die unbeendete Partie etwas ausdrückte, das er noch nicht ganz verstand.
:38. És ezért tovább nézte, amíg megértette. - Und das er deshalb länger anschaute, bis er es verstand.
:39. Azt, hogy a befejezetlen nem vereség. - Dass das Unvollendete keine Niederlage ist.
:40. Hanem néha a legőszintébb forma, amelyet egy dolog felvehet. - Sondern manchmal die ehrlichste Form, die eine Sache annehmen kann.
:41. A kezébe vette a királyt, amelyet az apja a bicskával faragott. - Er nahm den König in die Hand, den sein Vater mit dem Taschenmesser geschnitzt hatte.
:42. Annak az embernek a gondosságával faragta, aki a kézműves munkát nem termelésként értette, hanem beszélgetésként az anyaggal. - Mit der Sorgfalt von jemandem, der handwerkliche Arbeit nicht als Produktion verstand, sondern als Gespräch mit dem Material.
:43. Boris olyan tudatossággal tartotta, amely túlment a puszta tartáson. - Er hielt ihn mit einer Bewusstheit, die über das bloße Halten hinausging.
:44. Mert bizonyos tárgyakat hordozni kell, mielőtt az ember eldöntheti, mit kezd velük. - Weil manche Gegenstände getragen werden müssen, bevor man entscheiden kann, was man mit ihnen tut.
:45. És mert ez a döntés csak akkor válik világossá, amikor a kéz már ismeri a súlyt. - Und weil diese Entscheidung erst klar wird, wenn die Hände das Gewicht kennen.
:46. Pjotr azzal a csendes magától értetődőséggel jött a kerítéshez, mint akinek a visszatéréshez való jogát az évek jelenléte érdemelte ki. - Pjotr kam zum Zaun mit der stillen Selbstverständlichkeit von jemandem, dem das Recht auf diese Rückkehr durch Jahre der Anwesenheit verdient worden ist.
:47. Boris apjáról beszélt annak az embernek a hangján, aki emlékeket oszt meg. - Er sprach über Boriss Vater mit dem Tonfall von jemandem, der Erinnerungen teilt.
:48. Nem azért, mert meg akar szabadulni tőlük. - Nicht weil er sie loswerden will.
:49. Hanem mert tudja, hogy a megosztott emlékek tartósabbak, mint a megőrzöttek. - Sondern weil er weiß, dass geteilte Erinnerungen dauerhafter sind als bewahrte.
:50. Ez régi felismerés, amely mégis minden alkalommal újra igaz. - Das ist eine alte Erkenntnis, die trotzdem jedes Mal neu stimmt.
:51. Pjotr azt mondta, reméli, hogy olyan valaki veszi meg a házat, aki lakja. - Pjotr sagte, er hoffe, dass jemand das Haus kaufe, der es bewohne.
:52. Boris azt mondta, ő is ezt reméli. - Boris sagte, er auch.
:53. És ezt azon a sajátos módon gondolta komolyan, ahogyan az ember olyasmit gondol komolyan, amit csak a kimondás által ért meg teljesen. - Und meinte das auf die spezifische Art, mit der man etwas meint, das man erst durch das Aussprechen vollständig versteht.
:54. Azt a reményt, hogy egy ház, amely harminc éven át teret adott a családjának, másvalakinek is lehetőséget ad ugyanerre. - Die Hoffnung, dass ein Haus, das seiner Familie dreißig Jahre lang Raum gegeben hatte, einem anderen die Möglichkeit gibt, dasselbe zu erfahren.
:55. Ez nem érzelgősség volt, hanem meggyőződés a házak rendeltetéséről. - Das war keine Sentimentalität, sondern eine Überzeugung über den Zweck von Häusern.
:56. A közjegyzőnél olyan ember nyugalmával hajtotta végre a formális aktust, aki nem meghoz egy döntést, hanem végrehajtja azt. - Beim Notar vollzog er den formellen Akt mit der Ruhe von jemandem, der eine Entscheidung nicht trifft, sondern ausführt.
:57. Ez könnyebb, és bizonyos értelemben őszintébb. - Das ist leichter und in gewissem Sinne ehrlicher.
:58. Mert a valódi döntés korábban született meg. - Weil die eigentliche Entscheidung früher getroffen worden war.
:59. Abban a pillanatban, amikor megértette, hogy a tartás néha a nem-elengedni-tudás egyik formája. - In dem Moment, als er verstanden hatte, dass Halten manchmal eine Form von Nicht-loslassen-können ist.
:60. És hogy a nem-elengedni-tudás nem a hűség jele, hanem a félelemé. - Und dass Nicht-loslassen-können kein Zeichen von Treue ist, sondern von Angst.
:61. A vonaton a kezében tartotta a királyt, és a mellette elsuhanó tájat nézte. - Im Zug hielt er den König in der Hand und schaute auf das Land, das an ihm vorbeifuhr.
:62. A késő ősz színeivel, amelyek pontosak és romantika nélkül szépek voltak. - Mit den Farben des späten Herbstes, die präzise und ohne Romantik schön waren.
:63. Arra gondolt, hogy az apja jól faragott. - Er dachte, dass sein Vater gut geschnitzt hatte.
:64. Ez teljes gondolat volt, amelynek nem volt szüksége kiegészítésre, és nem is kapott ilyet. - Das war ein vollständiger Gedanke, der keine Ergänzung brauchte und keine bekam.
:65. Mert bizonyos gondolatok ismerik a saját határukat. - Weil manche Gedanken ihre eigene Grenze kennen.
:66. És mert ennek a határnak a tiszteletben tartása néha a pontosság utolsó és legnehezebb formája, amelyet az ember gyakorolhat. - Und weil das Respektieren dieser Grenze manchmal die letzte und schwierigste Form von Präzision ist, die ein Mensch üben kann.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Boris.
:1. Boris hatte die Reise dreimal verschoben, und er hatte sich dabei nicht belogen.
:2. Das war das Mindeste, das er sich schuldete.
:3. Weil Selbstlügen in solchen Situationen die teuerste Form von Bequemlichkeit sind, die man sich leisten kann.
:4. Und er hatte in den letzten Jahren genug für Bequemlichkeit bezahlt, um zu wissen, was sie kostet.
:5. Das Verschieben war keine Feigheit gewesen.
:6. Sondern die ehrliche Reaktion von jemandem, der verstand, dass er noch nicht bereit war.
:7. Und der verstand, dass Bereit-sein kein Zustand ist, den man erzwingt.
:8. Sondern einer, der sich einstellt, wenn man ihm die Zeit lässt, die er braucht.
:9. Das erfordert eine Geduld, die Boris sich über Jahre erarbeitet hatte.
:10. Nicht als Tugend, sondern als Notwendigkeit.
:11. Die Datscha hatte drei Jahre leer gestanden.
:12. Die Leere hatte die Qualität von Dingen angenommen, die warten.
:13. Nicht auf jemanden, sondern einfach.
:14. Die Art von Warten, die keine Erwartung hat und deswegen auch keine Enttäuschung kennt.
:15. Boris empfand das bei seiner Ankunft als tröstlich.
:16. Obwohl er nicht hätte sagen können, worin genau der Trost bestand.
:17. Er fuhr mit dem Zug und dann mit dem Bus und dann zu Fuß den letzten Kilometer.
:18. Der Körper erinnerte sich an die Strecke auf eine Art, die der Verstand nicht kann.
:19. Weil Körpererinnerungen keine Bilder produzieren, sondern Empfindungen.
:20. Die Steigung und der Geruch der Kiefern und das Geräusch seiner Schritte auf dem Weg, der seit dreißig Jahren derselbe war.
:21. Das Haus hatte die langsame Verwandlung vollzogen, die Häuser ohne Menschen vollziehen.
:22. Nicht Verfall im dramatischen Sinne, sondern Rückzug.
:23. Eine Neuverhandlung zwischen dem Gebäude und der Natur.
:24. Die geht in Abwesenheit von Menschen immer zugunsten der Natur aus.
:25. Boris betrachtete das als das, was es war.
:26. Einen natürlichen Prozess, der kein Urteil enthielt.
:27. Er ging durch die Zimmer mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der keine Agenda hat.
:28. Das ist die offenste Art, durch Räume zu gehen, die man kennt und gleichzeitig nicht mehr kennt.
:29. Weil Räume, die lange leer stehen, sich verändern.
:30. Nicht in ihrer Struktur, sondern in ihrer Temperatur.
:31. In dem, was sie zurückhalten und was sie freigeben.
:32. Der Schachtisch im kleinen Zimmer hatte die Partie aufbewahrt wie ein Dokument.
:33. Unverändert unter dem Staub.
:34. Mit der spezifischen Würde von Dingen, die aufgehört haben, benutzt zu werden, aber nicht aufgehört haben, zu sein.
:35. Das betrachtete Boris am längsten.
:36. Nicht aus Sentimentalität.
:37. Sondern weil die unbeendete Partie etwas ausdrückte, das er noch nicht ganz verstand.
:38. Und das er deshalb länger anschaute, bis er es verstand.
:39. Dass das Unvollendete keine Niederlage ist.
:40. Sondern manchmal die ehrlichste Form, die eine Sache annehmen kann.
:41. Er nahm den König in die Hand, den sein Vater mit dem Taschenmesser geschnitzt hatte.
:42. Mit der Sorgfalt von jemandem, der handwerkliche Arbeit nicht als Produktion verstand, sondern als Gespräch mit dem Material.
:43. Er hielt ihn mit einer Bewusstheit, die über das bloße Halten hinausging.
:44. Weil manche Gegenstände getragen werden müssen, bevor man entscheiden kann, was man mit ihnen tut.
:45. Und weil diese Entscheidung erst klar wird, wenn die Hände das Gewicht kennen.
:46. Pjotr kam zum Zaun mit der stillen Selbstverständlichkeit von jemandem, dem das Recht auf diese Rückkehr durch Jahre der Anwesenheit verdient worden ist.
:47. Er sprach über Boriss Vater mit dem Tonfall von jemandem, der Erinnerungen teilt.
:48. Nicht weil er sie loswerden will.
:49. Sondern weil er weiß, dass geteilte Erinnerungen dauerhafter sind als bewahrte.
:50. Das ist eine alte Erkenntnis, die trotzdem jedes Mal neu stimmt.
:51. Pjotr sagte, er hoffe, dass jemand das Haus kaufe, der es bewohne.
:52. Boris sagte, er auch.
:53. Und meinte das auf die spezifische Art, mit der man etwas meint, das man erst durch das Aussprechen vollständig versteht.
:54. Die Hoffnung, dass ein Haus, das seiner Familie dreißig Jahre lang Raum gegeben hatte, einem anderen die Möglichkeit gibt, dasselbe zu erfahren.
:55. Das war keine Sentimentalität, sondern eine Überzeugung über den Zweck von Häusern.
:56. Beim Notar vollzog er den formellen Akt mit der Ruhe von jemandem, der eine Entscheidung nicht trifft, sondern ausführt.
:57. Das ist leichter und in gewissem Sinne ehrlicher.
:58. Weil die eigentliche Entscheidung früher getroffen worden war.
:59. In dem Moment, als er verstanden hatte, dass Halten manchmal eine Form von Nicht-loslassen-können ist.
:60. Und dass Nicht-loslassen-können kein Zeichen von Treue ist, sondern von Angst.
:61. Im Zug hielt er den König in der Hand und schaute auf das Land, das an ihm vorbeifuhr.
:62. Mit den Farben des späten Herbstes, die präzise und ohne Romantik schön waren.
:63. Er dachte, dass sein Vater gut geschnitzt hatte.
:64. Das war ein vollständiger Gedanke, der keine Ergänzung brauchte und keine bekam.
:65. Weil manche Gedanken ihre eigene Grenze kennen.
:66. Und weil das Respektieren dieser Grenze manchmal die letzte und schwierigste Form von Präzision ist, die ein Mensch üben kann.
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=== 4 ===
:Nikolai.
:1. Nikolai már tizennégy éve dolgozott éjszakai műszakban, nem azért, mert jobban szerette az éjszakát, ami kézenfekvő magyarázat lett volna, de hamis.
:2. Hanem azért, mert az éjszaka olyannak mutatta a várost, amilyen akkor volt, amikor senki sem nézte, és mert a munkájában megtalálta ezt az igazságot a városokról.
:3. Azt, hogy éjszaka abbahagyják a viselkedést, és egyszerűen csak ott vannak, amit ő a legőszintébb ajánlatnak tartott, amelyet egy hely egy embernek tehet.
:4. A vonal olyan alapossággal írta bele magát az életébe, ahogyan azok a dolgok teszik, amelyeket az ember olyan sokáig csinál, hogy megszűnnek tevékenység lenni.
:5. És elkezdenek identitássá válni, ami nem figyelmeztetés volt, hanem megfigyelés, Nikolai pedig annak tekintette, ami volt, anélkül hogy értékelte volna.
:6. Mert az ilyen értékelések többnyire túl későn érkeznek ahhoz, hogy hasznosak legyenek.
:7. Aznap este korán kezdett havazni, a novemberi hó egyenletes eltökéltségével, amely nem kérdezi meg, hogy alkalmas-e az időpont.
:8. A város pedig átváltozott abba a sajátos csendbe, amely akkor keletkezik, amikor hó esik.
:9. Olyan csenddé, amely nem a hang hiánya, hanem annak elnyelése, ami fizikai jelenség, és ugyanakkor több is annál.
:10. A nő, aki a harmadik megállónál felszállt, olyan ember arcát viselte, aki megtanulta nem mutatni a kimerültségét.
:11. Ez többnyire azt jelenti, hogy a kimerültség elég mély ahhoz, hogy a mutatása már megszűnjön.
:12. Ezt a határt Nikolai ismerte, nem a saját ilyen fajta kimerültségéből, hanem azoknak az utasoknak az arcából, akiket tizennégy éve olvasott úgy, ahogy más emberek könyveket olvasnak.
:13. Vezetett, és a visszapillantó tükörbe nézett, nem kíváncsiságból, hanem annak az embernek a csendes figyelmével, aki a mögötte lévő teret is a felelősségi köréhez tartozónak érti.
:14. A nő hátul ült, és kinézett az ablakon a hóra, amely elsiklott az üveg mellett.
:15. Nikolai arra gondolt, hogy vannak bizonyos tekintetek, amelyek nem kifelé irányulnak, hanem az ablakon keresztül befelé.
:16. Ez más irány, de ugyanazt a tartást követeli meg.
:17. A bólintás, mielőtt a nő leszállt, olyan ember bólintása volt, aki tudja, mit jelent az éjszakai műszak, mert neki magának is van ilyen.
:18. És aki tudja, hogy ez a tudás olyan kapcsolat, amelyhez nincs szükség történetre, közös emlékekre vagy szavakra.
:19. Csak annak kölcsönös felismerésére van szükség, hogy a másik is ébren van, amikor mások alszanak.
:20. Ez az emberi kapcsolat egyik legredukáltabb, és éppen ezért egyik legtisztább formája.
:21. Nikolai visszabólintott, az ajtó becsukódott, ő pedig továbbhajtott a fehér utcákon, el a lámpák mellett.
:22. A lámpák fénye a havon olyan meleget hozott létre, amelynek semmi köze nem volt a hőmérséklethez.
:23. Arra gondolt, hogy bizonyos pillanatoknak nincs szükségük jelentésre ahhoz, hogy számítsanak.
:24. Hogy a számítás néha egyszerűbb, mint a jelentés, és hogy ezt csak tizennégy évnyi éjszaka után értette meg.
:25. A kocsiszínnek megvolt azoknak a helyeknek a csendes megbízhatósága, amelyeket egy funkcióra építettek.
:26. Olyan teljesen testesítik meg ezt a funkciót, hogy a funkció és a hely megszűnik két külön dolog lenni.
:27. Nikolai olyan ember otthonosságával ment végig a villamosok között, aki olyan jól ismer egy helyet, hogy sötétben is megtalálja.
:28. És ezt valóban meg is tudta tenni.
:29. Hazament a hóban, a kora reggel szürke fényében, amely sem nappal nem volt, sem éjszaka.
:30. Hanem az a köztes idő, amelyet a saját időszakának tekintett, az az idő, amely senki másé nem volt.
:31. Mert az éjszaka már véget ért, a nappal pedig még nem kezdődött el, és ebben az időben a város az övé volt olyan értelemben, amely nem birtoklás volt, hanem látás.
:32. Teát készített, leült az ablakhoz, és nézte, ahogy a város felébred.
:33. Nézte a pékeket, a korán járó embereket és az első autókat.
:34. Arra gondolt, hogy a várost minden fázisában ismeri: alvóként, ébredőként, ébren lévőként és újra elalvóként.
:35. Ez a kép olyan teljessége volt, amelyet nem tartott magától értetődőnek.
:36. Mert tudta, hogy a legtöbb ember csak egy részletet lát, és ezt a részletet az egésznek tartja.
:37. Ez nem hiba, hanem korlátozás.
:38. Lefeküdt, és a város olyan hangokat adott ki, amelyek nem zavarták, mert ismerte őket.
:39. Annak az embernek a nyugodt tudatával aludt el, aki megtette a maga részét.
:40. Ez nem hősi érzés volt, hanem igaz.
:41. Az igaz érzések pedig többnyire azok, amelyek megtartanak, még akkor is, ha nem mesélnek olyan történeteket, amelyeket az ember másoknak elmondana.
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:Nikolai.
:1. Nikolai már tizennégy éve dolgozott éjszakai műszakban, nem azért, mert jobban szerette az éjszakát, ami kézenfekvő magyarázat lett volna, de hamis. - Nikolai hatte seit vierzehn Jahren die Nachtschicht gefahren, nicht weil er die Nacht bevorzugte, was die naheliegende Erklärung war und die falsche.
:2. Hanem azért, mert az éjszaka olyannak mutatta a várost, amilyen akkor volt, amikor senki sem nézte, és mert a munkájában megtalálta ezt az igazságot a városokról. - Sondern weil die Nacht die Stadt zeigte, wie sie war, wenn niemand zuschaute, und weil er in seiner Arbeit diese Wahrheit über Städte gefunden hatte.
:3. Azt, hogy éjszaka abbahagyják a viselkedést, és egyszerűen csak ott vannak, amit ő a legőszintébb ajánlatnak tartott, amelyet egy hely egy embernek tehet. - Dass sie nachts aufhören, sich zu benehmen, und einfach da sind, was er als das ehrlichste Angebot betrachtete, das ein Ort einem Menschen machen kann.
:4. A vonal olyan alapossággal írta bele magát az életébe, ahogyan azok a dolgok teszik, amelyeket az ember olyan sokáig csinál, hogy megszűnnek tevékenység lenni. - Die Linie hatte sich in sein Leben eingeschrieben mit der Gründlichkeit von Dingen, die man so lange tut, dass sie aufhören, Tätigkeit zu sein.
:5. És elkezdenek identitássá válni, ami nem figyelmeztetés volt, hanem megfigyelés, Nikolai pedig annak tekintette, ami volt, anélkül hogy értékelte volna. - Und beginnen, Identität zu werden, was keine Warnung war, sondern eine Beobachtung, und Nikolai betrachtete sie als das, was sie war, ohne sie zu bewerten.
:6. Mert az ilyen értékelések többnyire túl későn érkeznek ahhoz, hogy hasznosak legyenek. - Weil Bewertungen dieser Art meistens zu spät kommen, um nützlich zu sein.
:7. Aznap este korán kezdett havazni, a novemberi hó egyenletes eltökéltségével, amely nem kérdezi meg, hogy alkalmas-e az időpont. - Der Schnee hatte an diesem Abend früh begonnen, mit der gleichmäßigen Entschlossenheit des Novemberschnees, der nicht fragt, ob der Zeitpunkt passt.
:8. A város pedig átváltozott abba a sajátos csendbe, amely akkor keletkezik, amikor hó esik. - Und die Stadt hatte sich in jene spezifische Stille verwandelt, die entsteht, wenn Schnee fällt.
:9. Olyan csenddé, amely nem a hang hiánya, hanem annak elnyelése, ami fizikai jelenség, és ugyanakkor több is annál. - Eine Stille, die nicht Abwesenheit von Geräusch ist, sondern deren Absorption, was ein physikalisches Phänomen ist und gleichzeitig mehr.
:10. A nő, aki a harmadik megállónál felszállt, olyan ember arcát viselte, aki megtanulta nem mutatni a kimerültségét. - Die Frau, die an der dritten Haltestelle einstieg, hatte das Gesicht von jemandem, der gelernt hat, Erschöpfung nicht zu zeigen.
:11. Ez többnyire azt jelenti, hogy a kimerültség elég mély ahhoz, hogy a mutatása már megszűnjön. - Das bedeutet meistens, dass die Erschöpfung tief genug ist, um das Zeigen aufgehört zu haben.
:12. Ezt a határt Nikolai ismerte, nem a saját ilyen fajta kimerültségéből, hanem azoknak az utasoknak az arcából, akiket tizennégy éve olvasott úgy, ahogy más emberek könyveket olvasnak. - Diese Grenze kannte Nikolai, nicht aus eigener Erfahrung mit dieser Art von Erschöpfung, sondern aus den Gesichtern der Fahrgäste, die er seit vierzehn Jahren las wie andere Menschen Bücher lesen.
:13. Vezetett, és a visszapillantó tükörbe nézett, nem kíváncsiságból, hanem annak az embernek a csendes figyelmével, aki a mögötte lévő teret is a felelősségi köréhez tartozónak érti. - Er fuhr und schaute im Rückspiegel, nicht aus Neugierde, sondern mit der stillen Aufmerksamkeit von jemandem, der den Raum hinter sich als Teil seines Verantwortungsbereichs versteht.
:14. A nő hátul ült, és kinézett az ablakon a hóra, amely elsiklott az üveg mellett. - Die Frau saß hinten und schaute aus dem Fenster auf den Schnee, der an der Scheibe vorbeiglitt.
:15. Nikolai arra gondolt, hogy vannak bizonyos tekintetek, amelyek nem kifelé irányulnak, hanem az ablakon keresztül befelé. - Nikolai dachte, dass es bestimmte Blicke gibt, die sich nicht nach draußen richten, sondern durch das Fenster hindurch nach innen.
:16. Ez más irány, de ugyanazt a tartást követeli meg. - Das ist eine andere Richtung, die aber dieselbe Haltung erfordert.
:17. A bólintás, mielőtt a nő leszállt, olyan ember bólintása volt, aki tudja, mit jelent az éjszakai műszak, mert neki magának is van ilyen. - Das Nicken, bevor sie ausstieg, war das Nicken von jemandem, der weiß, was Nachtschicht bedeutet, weil sie selbst eine hat.
:18. És aki tudja, hogy ez a tudás olyan kapcsolat, amelyhez nincs szükség történetre, közös emlékekre vagy szavakra. - Und das diese Kenntnis eine Verbindung ist, die keine Geschichte braucht, keine gemeinsamen Erinnerungen, keine Worte.
:19. Csak annak kölcsönös felismerésére van szükség, hogy a másik is ébren van, amikor mások alszanak. - Nur das gegenseitige Erkennen von jemandem, der auch wach ist, wenn andere schlafen.
:20. Ez az emberi kapcsolat egyik legredukáltabb, és éppen ezért egyik legtisztább formája. - Das ist eine der reduziertesten und deswegen klarsten Formen menschlicher Verbindung.
:21. Nikolai visszabólintott, az ajtó becsukódott, ő pedig továbbhajtott a fehér utcákon, el a lámpák mellett. - Nikolai nickte zurück, und die Tür schloss sich, und er fuhr weiter, durch die weißen Straßen, an den Laternen vorbei.
:22. A lámpák fénye a havon olyan meleget hozott létre, amelynek semmi köze nem volt a hőmérséklethez. - Deren Licht auf dem Schnee die Wärme produzierte, die mit der Temperatur nichts zu tun hatte.
:23. Arra gondolt, hogy bizonyos pillanatoknak nincs szükségük jelentésre ahhoz, hogy számítsanak. - Er dachte, dass manche Momente keine Bedeutung brauchen, um zu zählen.
:24. Hogy a számítás néha egyszerűbb, mint a jelentés, és hogy ezt csak tizennégy évnyi éjszaka után értette meg. - Dass das Zählen manchmal einfacher ist als das Bedeuten, und dass er das erst durch vierzehn Nächte verstanden hatte.
:25. A kocsiszínnek megvolt azoknak a helyeknek a csendes megbízhatósága, amelyeket egy funkcióra építettek. - Das Depot hatte die stille Verlässlichkeit von Orten, die für eine Funktion gebaut wurden.
:26. Olyan teljesen testesítik meg ezt a funkciót, hogy a funkció és a hely megszűnik két külön dolog lenni. - Und die diese Funktion so vollständig verkörpern, dass die Funktion und der Ort aufgehört haben, zwei verschiedene Dinge zu sein.
:27. Nikolai olyan ember otthonosságával ment végig a villamosok között, aki olyan jól ismer egy helyet, hogy sötétben is megtalálja. - Nikolai ging zwischen den Bahnen durch mit der Vertrautheit von jemandem, der einen Ort so gut kennt, dass er ihn im Dunkeln findet.
:28. És ezt valóban meg is tudta tenni. - Was er tatsächlich konnte.
:29. Hazament a hóban, a kora reggel szürke fényében, amely sem nappal nem volt, sem éjszaka. - Er ging nach Hause durch den Schnee, im grauen Licht des frühen Morgens, das weder Tag noch Nacht war.
:30. Hanem az a köztes idő, amelyet a saját időszakának tekintett, az az idő, amely senki másé nem volt. - Sondern das Dazwischen, das er als seinen Zeitraum betrachtete, die Zeit, die niemandem sonst gehörte.
:31. Mert az éjszaka már véget ért, a nappal pedig még nem kezdődött el, és ebben az időben a város az övé volt olyan értelemben, amely nem birtoklás volt, hanem látás. - Weil die Nacht aufgehört hatte und der Tag noch nicht begonnen hatte, und in dieser Zeit gehörte die Stadt ihm in einem Sinne, der kein Besitzen war, sondern ein Sehen.
:32. Teát készített, leült az ablakhoz, és nézte, ahogy a város felébred. - Er machte Tee, saß am Fenster, und schaute der Stadt zu, wie sie aufwachte.
:33. Nézte a pékeket, a korán járó embereket és az első autókat. - Die Bäcker und die frühen Gänger und die ersten Autos.
:34. Arra gondolt, hogy a várost minden fázisában ismeri: alvóként, ébredőként, ébren lévőként és újra elalvóként. - Er dachte, dass er sie in allen ihren Phasen kannte, schlafend und erwachend und wach und wieder einschlafend.
:35. Ez a kép olyan teljessége volt, amelyet nem tartott magától értetődőnek. - Das war eine Vollständigkeit des Bildes, die er nicht für selbstverständlich hielt.
:36. Mert tudta, hogy a legtöbb ember csak egy részletet lát, és ezt a részletet az egésznek tartja. - Weil er wusste, dass die meisten Menschen nur einen Ausschnitt sehen und diesen Ausschnitt für das Ganze halten.
:37. Ez nem hiba, hanem korlátozás. - Das ist kein Fehler, aber eine Begrenzung.
:38. Lefeküdt, és a város olyan hangokat adott ki, amelyek nem zavarták, mert ismerte őket. - Er legte sich ins Bett, und die Stadt machte Geräusche, die ihn nicht störten, weil er sie kannte.
:39. Annak az embernek a nyugodt tudatával aludt el, aki megtette a maga részét. - Er schlief ein mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der seinen Teil getan hat.
:40. Ez nem hősi érzés volt, hanem igaz. - Das war keine heroische Empfindung, aber eine wahre.
:41. Az igaz érzések pedig többnyire azok, amelyek megtartanak, még akkor is, ha nem mesélnek olyan történeteket, amelyeket az ember másoknak elmondana. - Und wahre Empfindungen sind meistens die, die tragen, auch wenn sie keine Geschichten erzählen, die man anderen erzählen würde.
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:Nikolai.
:1. Nikolai hatte seit vierzehn Jahren die Nachtschicht gefahren, nicht weil er die Nacht bevorzugte, was die naheliegende Erklärung war und die falsche.
:2. Sondern weil die Nacht die Stadt zeigte, wie sie war, wenn niemand zuschaute, und weil er in seiner Arbeit diese Wahrheit über Städte gefunden hatte.
:3. Dass sie nachts aufhören, sich zu benehmen, und einfach da sind, was er als das ehrlichste Angebot betrachtete, das ein Ort einem Menschen machen kann.
:4. Die Linie hatte sich in sein Leben eingeschrieben mit der Gründlichkeit von Dingen, die man so lange tut, dass sie aufhören, Tätigkeit zu sein.
:5. Und beginnen, Identität zu werden, was keine Warnung war, sondern eine Beobachtung, und Nikolai betrachtete sie als das, was sie war, ohne sie zu bewerten.
:6. Weil Bewertungen dieser Art meistens zu spät kommen, um nützlich zu sein.
:7. Der Schnee hatte an diesem Abend früh begonnen, mit der gleichmäßigen Entschlossenheit des Novemberschnees, der nicht fragt, ob der Zeitpunkt passt.
:8. Und die Stadt hatte sich in jene spezifische Stille verwandelt, die entsteht, wenn Schnee fällt.
:9. Eine Stille, die nicht Abwesenheit von Geräusch ist, sondern deren Absorption, was ein physikalisches Phänomen ist und gleichzeitig mehr.
:10. Die Frau, die an der dritten Haltestelle einstieg, hatte das Gesicht von jemandem, der gelernt hat, Erschöpfung nicht zu zeigen.
:11. Das bedeutet meistens, dass die Erschöpfung tief genug ist, um das Zeigen aufgehört zu haben.
:12. Diese Grenze kannte Nikolai, nicht aus eigener Erfahrung mit dieser Art von Erschöpfung, sondern aus den Gesichtern der Fahrgäste, die er seit vierzehn Jahren las wie andere Menschen Bücher lesen.
:13. Er fuhr und schaute im Rückspiegel, nicht aus Neugierde, sondern mit der stillen Aufmerksamkeit von jemandem, der den Raum hinter sich als Teil seines Verantwortungsbereichs versteht.
:14. Die Frau saß hinten und schaute aus dem Fenster auf den Schnee, der an der Scheibe vorbeiglitt.
:15. Nikolai dachte, dass es bestimmte Blicke gibt, die sich nicht nach draußen richten, sondern durch das Fenster hindurch nach innen.
:16. Das ist eine andere Richtung, die aber dieselbe Haltung erfordert.
:17. Das Nicken, bevor sie ausstieg, war das Nicken von jemandem, der weiß, was Nachtschicht bedeutet, weil sie selbst eine hat.
:18. Und das diese Kenntnis eine Verbindung ist, die keine Geschichte braucht, keine gemeinsamen Erinnerungen, keine Worte.
:19. Nur das gegenseitige Erkennen von jemandem, der auch wach ist, wenn andere schlafen.
:20. Das ist eine der reduziertesten und deswegen klarsten Formen menschlicher Verbindung.
:21. Nikolai nickte zurück, und die Tür schloss sich, und er fuhr weiter, durch die weißen Straßen, an den Laternen vorbei.
:22. Deren Licht auf dem Schnee die Wärme produzierte, die mit der Temperatur nichts zu tun hatte.
:23. Er dachte, dass manche Momente keine Bedeutung brauchen, um zu zählen.
:24. Dass das Zählen manchmal einfacher ist als das Bedeuten, und dass er das erst durch vierzehn Nächte verstanden hatte.
:25. Das Depot hatte die stille Verlässlichkeit von Orten, die für eine Funktion gebaut wurden.
:26. Und die diese Funktion so vollständig verkörpern, dass die Funktion und der Ort aufgehört haben, zwei verschiedene Dinge zu sein.
:27. Nikolai ging zwischen den Bahnen durch mit der Vertrautheit von jemandem, der einen Ort so gut kennt, dass er ihn im Dunkeln findet.
:28. Was er tatsächlich konnte.
:29. Er ging nach Hause durch den Schnee, im grauen Licht des frühen Morgens, das weder Tag noch Nacht war.
:30. Sondern das Dazwischen, das er als seinen Zeitraum betrachtete, die Zeit, die niemandem sonst gehörte.
:31. Weil die Nacht aufgehört hatte und der Tag noch nicht begonnen hatte, und in dieser Zeit gehörte die Stadt ihm in einem Sinne, der kein Besitzen war, sondern ein Sehen.
:32. Er machte Tee, saß am Fenster, und schaute der Stadt zu, wie sie aufwachte.
:33. Die Bäcker und die frühen Gänger und die ersten Autos.
:34. Er dachte, dass er sie in allen ihren Phasen kannte, schlafend und erwachend und wach und wieder einschlafend.
:35. Das war eine Vollständigkeit des Bildes, die er nicht für selbstverständlich hielt.
:36. Weil er wusste, dass die meisten Menschen nur einen Ausschnitt sehen und diesen Ausschnitt für das Ganze halten.
:37. Das ist kein Fehler, aber eine Begrenzung.
:38. Er legte sich ins Bett, und die Stadt machte Geräusche, die ihn nicht störten, weil er sie kannte.
:39. Er schlief ein mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der seinen Teil getan hat.
:40. Das war keine heroische Empfindung, aber eine wahre.
:41. Und wahre Empfindungen sind meistens die, die tragen, auch wenn sie keine Geschichten erzählen, die man anderen erzählen würde.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 7
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2026-05-18T16:29:50Z
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=== 1 ===
:Fjodor.
:1. Fjodor hatvanegy éves.
:2. Egy kis kunyhóban lakik, amely az erdő szélén áll.
:3. Tél van, hó fekszik mindenütt, és nagyon nagy a csend.
:4. Fjodor korán kel, tüzet rak a kályhában, a tűz pedig felmelegíti a kunyhót.
:5. Teát készít, és az ablaknál issza meg, miközben odakint az erdő fehéren áll, amit szépnek lát.
:6. Reggeli után kimegy, mert fát kell hasítania, ezért fogja a fejszét, és fát vág.
:7. A fejsze hangot ad az erdőben, a fa lehull, Fjodor pedig tovább vágja.
:8. Egy óra múlva már elég fája van, ezért beviszi a fát a kunyhóba, és rendesen felrakja.
:9. Ez jó, mert most sok napra elegendő fája van.
:10. Délben levest főz, amely meleg és jó.
:11. Megterít, leül, és eszik, a leves pedig jóízű.
:12. Odakint enyhén havazik, Fjodor kinéz az ablakon, és a régi időkre gondol.
:13. Régebben a felesége is itt volt, és gyakran főzött levest.
:14. Hiányzik neki, de tovább él, mert ilyen az élet.
:15. Délután kopognak, Fjodor ajtót nyit, és a szomszédja áll ott.
:16. Pawelnek hívják, idős, vastag kabátot visel, és azt mondja: „Jó napot, Fjodor.”
:17. Fjodor azt mondja: „Jó napot, Pawel. Gyere be.”
:18. Pawel bemegy és leül, Fjodor pedig teát készít.
:19. Együtt teáznak, és Pawel azt mondja, hogy nála a tető gondot okoz.
:20. Fjodor azt feleli, hogy a hó idén nehéz, Pawel pedig bólint.
:21. A télről, a hóról és a fáról beszélnek, mert ezek télen fontos dolgok.
:22. Egy óra múlva Pawel elmegy, és azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:23. Fjodor azt mondja: „Gyere vissza hamar.”
:24. Pawel elmegy, Fjodor pedig újra egyedül marad, de ez rendben van.
:25. Több fát tesz a tűzre, és a kunyhó melegebb lesz.
:26. Este Fjodor a kályha mellett ül, a tűz szépen ég, ő pedig még egy teát iszik, és a tűzbe néz.
:27. Arra gondol, milyen volt a nap, a fára, a levesre és Pawelre, és arra, hogy ez jó nap volt.
:28. Nyugodt nap volt, hétköznapi nap volt, és ez jó.
:29. Holnap ugyanazt fogja csinálni, és holnapután is, mert ez az ő élete, és békében van vele.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Fjodor.
:1. Fjodor hatvanegy éves. - Fjodor ist 61 Jahre alt.
:2. Egy kis kunyhóban lakik, amely az erdő szélén áll. - Er wohnt in einer kleinen Hütte. Die Hütte steht am Waldrand.
:3. Tél van, hó fekszik mindenütt, és nagyon nagy a csend. - Es ist Winter. Überall liegt Schnee. Es ist sehr still.
:4. Fjodor korán kel, tüzet rak a kályhában, a tűz pedig felmelegíti a kunyhót. - Fjodor steht früh auf. Er macht Feuer im Ofen. Das Feuer wärmt die Hütte.
:5. Teát készít, és az ablaknál issza meg, miközben odakint az erdő fehéren áll, amit szépnek lát. - Er macht Tee. Er trinkt den Tee am Fenster. Draußen ist der Wald weiß. Das ist schön.
:6. Reggeli után kimegy, mert fát kell hasítania, ezért fogja a fejszét, és fát vág. - Nach dem Frühstück geht er raus. Er muss Holz hacken. Er nimmt die Axt. Er hackt Holz.
:7. A fejsze hangot ad az erdőben, a fa lehull, Fjodor pedig tovább vágja. - Die Axt macht Geräusche im Wald. Das Holz fällt. Fjodor hackt weiter.
:8. Egy óra múlva már elég fája van, ezért beviszi a fát a kunyhóba, és rendesen felrakja. - Nach einer Stunde hat er genug Holz. Er trägt das Holz in die Hütte. Er stapelt es ordentlich.
:9. Ez jó, mert most sok napra elegendő fája van. - Das ist gut. Jetzt hat er Holz für viele Tage.
:10. Délben levest főz, amely meleg és jó. - Am Mittag kocht er Suppe. Die Suppe ist warm und gut.
:11. Megterít, leül, és eszik, a leves pedig jóízű. - Er deckt den Tisch. Er setzt sich. Er isst. Die Suppe schmeckt gut.
:12. Odakint enyhén havazik, Fjodor kinéz az ablakon, és a régi időkre gondol. - Draußen schneit es leicht. Fjodor schaut aus dem Fenster. Er denkt an früher.
:13. Régebben a felesége is itt volt, és gyakran főzött levest. - Früher war seine Frau hier. Sie hat oft Suppe gekocht.
:14. Hiányzik neki, de tovább él, mert ilyen az élet. - Er vermisst sie. Aber er lebt weiter. Das ist das Leben.
:15. Délután kopognak, Fjodor ajtót nyit, és a szomszédja áll ott. - Am Nachmittag klopft es. Fjodor öffnet die Tür. Es ist sein Nachbar.
:16. Pawelnek hívják, idős, vastag kabátot visel, és azt mondja: „Jó napot, Fjodor.” - Er heißt Pawel. Pawel ist alt. Er trägt einen dicken Mantel. Er sagt: „Guten Tag, Fjodor."
:17. Fjodor azt mondja: „Jó napot, Pawel. Gyere be.” - Fjodor sagt: „Guten Tag, Pawel. Komm rein."
:18. Pawel bemegy és leül, Fjodor pedig teát készít. - Pawel kommt rein. Er setzt sich. Fjodor macht Tee.
:19. Együtt teáznak, és Pawel azt mondja, hogy nála a tető gondot okoz. - Sie trinken Tee zusammen. Pawel sagt: „Das Dach bei mir macht Probleme."
:20. Fjodor azt feleli, hogy a hó idén nehéz, Pawel pedig bólint. - Fjodor sagt: „Der Schnee ist schwer dieses Jahr." Pawel nickt.
:21. A télről, a hóról és a fáról beszélnek, mert ezek télen fontos dolgok. - Sie reden über den Winter. Über den Schnee. Über das Holz. Das sind wichtige Dinge im Winter.
:22. Egy óra múlva Pawel elmegy, és azt mondja: „Köszönöm a teát.” - Nach einer Stunde geht Pawel. Er sagt: „Danke für den Tee."
:23. Fjodor azt mondja: „Gyere vissza hamar.” - Fjodor sagt: „Komm bald wieder."
:24. Pawel elmegy, Fjodor pedig újra egyedül marad, de ez rendben van. - Pawel geht. Fjodor ist wieder allein. Aber das ist in Ordnung.
:25. Több fát tesz a tűzre, és a kunyhó melegebb lesz. - Er macht mehr Holz ins Feuer. Die Hütte wird wärmer.
:26. Este Fjodor a kályha mellett ül, a tűz szépen ég, ő pedig még egy teát iszik, és a tűzbe néz. - Am Abend sitzt Fjodor am Ofen. Das Feuer brennt schön. Er trinkt noch einen Tee. Er schaut ins Feuer.
:27. Arra gondol, milyen volt a nap, a fára, a levesre és Pawelre, és arra, hogy ez jó nap volt. - Er denkt an den Tag. Das Holz. Die Suppe. Pawel. Das war ein guter Tag.
:28. Nyugodt nap volt, hétköznapi nap volt, és ez jó. - Ein ruhiger Tag. Ein normaler Tag. Und das ist gut.
:29. Holnap ugyanazt fogja csinálni, és holnapután is, mert ez az ő élete, és békében van vele. - Morgen macht er dasselbe. Und übermorgen auch. Das ist sein Leben. Und er ist damit in Frieden.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Fjodor.
:1. Fjodor ist 61 Jahre alt.
:2. Er wohnt in einer kleinen Hütte. Die Hütte steht am Waldrand.
:3. Es ist Winter. Überall liegt Schnee. Es ist sehr still.
:4. Fjodor steht früh auf. Er macht Feuer im Ofen. Das Feuer wärmt die Hütte.
:5. Er macht Tee. Er trinkt den Tee am Fenster. Draußen ist der Wald weiß. Das ist schön.
:6. Nach dem Frühstück geht er raus. Er muss Holz hacken. Er nimmt die Axt. Er hackt Holz.
:7. Die Axt macht Geräusche im Wald. Das Holz fällt. Fjodor hackt weiter.
:8. Nach einer Stunde hat er genug Holz. Er trägt das Holz in die Hütte. Er stapelt es ordentlich.
:9. Das ist gut. Jetzt hat er Holz für viele Tage.
:10. Am Mittag kocht er Suppe. Die Suppe ist warm und gut.
:11. Er deckt den Tisch. Er setzt sich. Er isst. Die Suppe schmeckt gut.
:12. Draußen schneit es leicht. Fjodor schaut aus dem Fenster. Er denkt an früher.
:13. Früher war seine Frau hier. Sie hat oft Suppe gekocht.
:14. Er vermisst sie. Aber er lebt weiter. Das ist das Leben.
:15. Am Nachmittag klopft es. Fjodor öffnet die Tür. Es ist sein Nachbar.
:16. Er heißt Pawel. Pawel ist alt. Er trägt einen dicken Mantel. Er sagt: „Guten Tag, Fjodor."
:17. Fjodor sagt: „Guten Tag, Pawel. Komm rein."
:18. Pawel kommt rein. Er setzt sich. Fjodor macht Tee.
:19. Sie trinken Tee zusammen. Pawel sagt: „Das Dach bei mir macht Probleme."
:20. Fjodor sagt: „Der Schnee ist schwer dieses Jahr." Pawel nickt.
:21. Sie reden über den Winter. Über den Schnee. Über das Holz. Das sind wichtige Dinge im Winter.
:22. Nach einer Stunde geht Pawel. Er sagt: „Danke für den Tee."
:23. Fjodor sagt: „Komm bald wieder."
:24. Pawel geht. Fjodor ist wieder allein. Aber das ist in Ordnung.
:25. Er macht mehr Holz ins Feuer. Die Hütte wird wärmer.
:26. Am Abend sitzt Fjodor am Ofen. Das Feuer brennt schön. Er trinkt noch einen Tee. Er schaut ins Feuer.
:27. Er denkt an den Tag. Das Holz. Die Suppe. Pawel. Das war ein guter Tag.
:28. Ein ruhiger Tag. Ein normaler Tag. Und das ist gut.
:29. Morgen macht er dasselbe. Und übermorgen auch. Das ist sein Leben. Und er ist damit in Frieden.
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=== 2 ===
:A váltónál álló ember
:1. Sergei harminc éven át dolgozott a váltónál, és ez a harminc év megszűnt idő lenni, és valami mássá vált, olyan textúrává, amilyen az életnek volt, egyfajta sűrűséggé, amely akkor keletkezik, amikor az ember elég sokáig van egy helyen ahhoz, hogy a hely megszűnjön díszlet lenni, és elkezdjen anyaggá válni, ami nem költői gondolat volt, hanem valaminek a leírása, amit Sergei megtapasztalt, anélkül hogy valaha is így fogalmazta volna meg.
:2. Már felhagyott azzal, hogy a távolságot távolságként érzékelje, ami azt a folyamatot írja le, amelynek során az ember valóban belakik egy helyet, nem a megérkezést és nem azt a döntést, hogy marad, hanem annak a kérdésnek a lassú eltűnését, hogy vajon máshol kellene-e lennie, ennek a kérdésnek a kialvását a jelenlét felhalmozódása révén, míg a jelen nehezebbé nem válik minden elképzelhető lehetőségnél.
:3. A munka nem abból merítette az értelmét, hogy valaki megérkezett vagy maradt, vagy észrevette, hogy valaki ott van, hanem abból, hogy valaki biztonságosan továbbhaladt, ami az értelem olyan fajtája, amelynek nincs szüksége megerősítésre, mert magában a dologban rejlik, és nem a szemlélő tekintetében, Sergei pedig ezt tartotta a megbízhatóbb fajtának, és ez olyan meggyőződés volt, amely harminc évig kitartott.
:4. Maria esténként varrt, és teát készített, amikor ő bejött, ők pedig olyan emberek pontosságával beszéltek, akik harminc évet éltek együtt, és megtanulták, hogy a nyelv nem töltőanyag, hanem eszköz, amelyet akkor használ az ember, amikor szükség van rá, és amelyet letesz, amikor a hallgatás mondja ki azt, amit ki kell mondani, ami olyan különbség, amelyet nem lehet tanítani, csak megtanulni, idő által.
:5. Az éjszakai vonat nyugat felől érkezett annak az egyenletes pontosságával, amit nem érdekel azoknak az embereknek a lelkiállapota, akik a vasútvonalak mellett állnak, amit Sergei nem közönyként értelmezett, hanem olyan rendszerek tulajdonságaként, amelyek nagyobbak azoknál az embereknél, akik kiszolgálják őket, olyan tulajdonságként, amelyet tisztelt, mert a tisztelet az iránt, ami nagyobb nálunk, az őszinteség egyik formája.
:6. A peronon állt, és nézte a fényeket, amelyek a sötétségből jöttek, és elhúztak mellette, gyorsan, fényesen és teljesen érintetlenül attól az embertől, aki ott állt, ami nem magányos kép volt, hanem pontos, mert a vonatok nem a vasúti őrök miatt állnak meg, hanem az utasok miatt, és mert a tények elfogadása nem vereség, hanem néha kiindulópontja a béke egy olyan fajtájának, amely nem enged meg magának illúziókat.
:7. A moraj megmaradt, aztán visszatért a csend, ennek a tájnak a csendje, amely nem hiány volt, hanem saját anyaggal rendelkező állapot, és amely olyan alapvetően különbözik a városi csendtől, mint ahogy két egymást ismerő ember hallgatása különbözik két olyan ember hallgatásától, akik nem tudnak mit mondani egymásnak, mert az egyik nyugalom, a másik üresség, a nyugalom és az üresség pedig ugyanúgy néz ki, mégis teljesen különböző.
:8. Sergei visszaállította a váltót, és bement, a tea meleg volt, a lámpa az asztalra vetette a fényét, ő pedig leült annak az embernek az érzésével, aki egy nap végén ott van, ahol lennie kell, ami nem diadalmas érzés volt, hanem teljes, a teljesség pedig néha több, mint a diadal, mert a diadal véget ér, a teljesség viszont megmarad.
:9. Néha a vonatokban ülő emberekre gondolt, a megvilágított ablakokon át látott arcokra, amelyek sehová sem tartoztak és mindenhová tartoztak, és azon tűnődött, milyen lehet meg akarni érkezni, nem abból a vágyakozásból, amit nem birtokolt, hanem annak az embernek a nyugodt kíváncsiságával, aki megtalálta a saját válaszát, és érdekesnek találja mások válaszait, mert megértette, hogy ugyanarra a kérdésre adott különböző válaszok nem jelentik azt, hogy valamelyikük téves.
:10. Reggel korán felkelt, tüzet rakott, teát ivott az ablaknál, és a sínekre nézett, amelyek az első fényben csillogtak, annak az embernek a nyitott figyelmével, aki semmit sem keres, és ezért képes meglátni azt, ami ott van, és ami ott volt, az az első fény volt a síneken, mögöttük az erdő, mögötte pedig a horizont, minden teljesen és ígéret nélkül, ami néha ugyanaz, mint az elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A váltónál álló ember - Der Mann an der Weiche.
:1. Sergei harminc éven át dolgozott a váltónál, és ez a harminc év megszűnt idő lenni, és valami mássá vált, olyan textúrává, amilyen az életnek volt, egyfajta sűrűséggé, amely akkor keletkezik, amikor az ember elég sokáig van egy helyen ahhoz, hogy a hely megszűnjön díszlet lenni, és elkezdjen anyaggá válni, ami nem költői gondolat volt, hanem valaminek a leírása, amit Sergei megtapasztalt, anélkül hogy valaha is így fogalmazta volna meg. - Sergei hatte dreißig Jahre lang an der Weiche gearbeitet, und die dreißig Jahre hatten aufgehört, Zeit zu sein, und waren etwas anderes geworden, eine Textur, die das Leben hatte, eine Art von Dichte, die entsteht, wenn man lang genug an einem Ort ist, dass der Ort aufgehört hat, Kulisse zu sein, und angefangen hat, Substanz zu sein, was kein poetischer Gedanke war, sondern eine Beschreibung von etwas, das Sergei erfahren hatte, ohne es je so formuliert zu haben.
:2. Már felhagyott azzal, hogy a távolságot távolságként érzékelje, ami azt a folyamatot írja le, amelynek során az ember valóban belakik egy helyet, nem a megérkezést és nem azt a döntést, hogy marad, hanem annak a kérdésnek a lassú eltűnését, hogy vajon máshol kellene-e lennie, ennek a kérdésnek a kialvását a jelenlét felhalmozódása révén, míg a jelen nehezebbé nem válik minden elképzelhető lehetőségnél. - Er hatte aufgehört, die Entfernung als Entfernung zu empfinden, was den Prozess beschreibt, durch den ein Mensch einen Ort wirklich bewohnt, nicht die Ankunft und nicht die Entscheidung, zu bleiben, sondern das langsame Verschwinden der Frage, ob man woanders sein sollte, das Erlöschen dieser Frage durch Akkumulation von Gegenwart, bis die Gegenwart schwerer wiegt als jede Möglichkeit, die man sich vorstellen könnte.
:3. A munka nem abból merítette az értelmét, hogy valaki megérkezett vagy maradt, vagy észrevette, hogy valaki ott van, hanem abból, hogy valaki biztonságosan továbbhaladt, ami az értelem olyan fajtája, amelynek nincs szüksége megerősítésre, mert magában a dologban rejlik, és nem a szemlélő tekintetében, Sergei pedig ezt tartotta a megbízhatóbb fajtának, és ez olyan meggyőződés volt, amely harminc évig kitartott. - Die Arbeit hatte ihren Sinn nicht daraus gezogen, dass jemand ankam oder blieb oder bemerkte, dass jemand da war, sondern daraus, dass jemand sicher weiterfuhr, was eine Art von Sinn ist, die keine Bestätigung braucht, weil sie in der Sache selbst liegt und nicht im Auge des Betrachters, was Sergei für die verlässlichere Art hielt, was eine Überzeugung war, die dreißig Jahre gehalten hatte.
:4. Maria esténként varrt, és teát készített, amikor ő bejött, ők pedig olyan emberek pontosságával beszéltek, akik harminc évet éltek együtt, és megtanulták, hogy a nyelv nem töltőanyag, hanem eszköz, amelyet akkor használ az ember, amikor szükség van rá, és amelyet letesz, amikor a hallgatás mondja ki azt, amit ki kell mondani, ami olyan különbség, amelyet nem lehet tanítani, csak megtanulni, idő által. - Maria nähte abends und machte Tee, wenn er reinkam, und sie sprachen mit der Präzision von Menschen, die dreißig Jahre gemeinsam gelebt haben und die gelernt haben, dass Sprache kein Füllmaterial ist, sondern ein Werkzeug, das man benutzt, wenn es gebraucht wird, und das man weglegt, wenn das Schweigen das sagt, was gesagt werden muss, was ein Unterschied ist, den man nicht lehren kann, sondern nur lernen, durch Zeit.
:5. Az éjszakai vonat nyugat felől érkezett annak az egyenletes pontosságával, amit nem érdekel azoknak az embereknek a lelkiállapota, akik a vasútvonalak mellett állnak, amit Sergei nem közönyként értelmezett, hanem olyan rendszerek tulajdonságaként, amelyek nagyobbak azoknál az embereknél, akik kiszolgálják őket, olyan tulajdonságként, amelyet tisztelt, mert a tisztelet az iránt, ami nagyobb nálunk, az őszinteség egyik formája. - Der Nachtzug kam aus dem Westen mit der gleichmäßigen Pünktlichkeit von etwas, das sich nicht um die Befindlichkeiten der Menschen schert, die an den Strecken stehen, was Sergei nicht als Gleichgültigkeit interpretierte, sondern als die Eigenschaft von Systemen, die größer sind als die Menschen, die sie bedienen, eine Eigenschaft, die er respektierte, weil Respekt vor dem, was größer ist, eine Form von Ehrlichkeit ist.
:6. A peronon állt, és nézte a fényeket, amelyek a sötétségből jöttek, és elhúztak mellette, gyorsan, fényesen és teljesen érintetlenül attól az embertől, aki ott állt, ami nem magányos kép volt, hanem pontos, mert a vonatok nem a vasúti őrök miatt állnak meg, hanem az utasok miatt, és mert a tények elfogadása nem vereség, hanem néha kiindulópontja a béke egy olyan fajtájának, amely nem enged meg magának illúziókat. - Er stand auf dem Bahnsteig und schaute die Lichter an, die aus der Dunkelheit kamen und an ihm vorbeizogen, schnell und hell und vollständig unberührt von dem Mann, der dastand, was kein einsames Bild war, sondern ein akkurates, weil Züge nicht für Bahnwärter halten, sondern für Reisende, und weil das Akzeptieren von Tatsachen keine Niederlage ist, sondern manchmal der Ausgangspunkt für eine Art von Frieden, die sich keine Illusionen leistet.
:7. A moraj megmaradt, aztán visszatért a csend, ennek a tájnak a csendje, amely nem hiány volt, hanem saját anyaggal rendelkező állapot, és amely olyan alapvetően különbözik a városi csendtől, mint ahogy két egymást ismerő ember hallgatása különbözik két olyan ember hallgatásától, akik nem tudnak mit mondani egymásnak, mert az egyik nyugalom, a másik üresség, a nyugalom és az üresség pedig ugyanúgy néz ki, mégis teljesen különböző. - Das Grollen blieb, und dann kam die Stille zurück, die Stille dieser Landschaft, die keine Abwesenheit war, sondern ein Zustand mit eigener Substanz, der sich von städtischer Stille so grundlegend unterscheidet wie das Schweigen zwischen zwei Menschen, die sich kennen, von dem zwischen zwei Menschen, die sich nichts zu sagen wissen, weil das eine Ruhe ist und das andere Leere, und Ruhe und Leere sehen gleich aus und sind vollständig verschieden.
:8. Sergei visszaállította a váltót, és bement, a tea meleg volt, a lámpa az asztalra vetette a fényét, ő pedig leült annak az embernek az érzésével, aki egy nap végén ott van, ahol lennie kell, ami nem diadalmas érzés volt, hanem teljes, a teljesség pedig néha több, mint a diadal, mert a diadal véget ér, a teljesség viszont megmarad. - Sergei stellte die Weiche zurück und ging rein, und der Tee war warm und die Lampe warf ihr Licht auf den Tisch, und er setzte sich mit dem Gefühl von jemandem, der am Ende eines Tages dort ist, wo er sein soll, was keine triumphale Empfindung war, aber eine vollständige, und Vollständigkeit ist manchmal mehr als Triumph, weil Triumph endet und Vollständigkeit bleibt.
:9. Néha a vonatokban ülő emberekre gondolt, a megvilágított ablakokon át látott arcokra, amelyek sehová sem tartoztak és mindenhová tartoztak, és azon tűnődött, milyen lehet meg akarni érkezni, nem abból a vágyakozásból, amit nem birtokolt, hanem annak az embernek a nyugodt kíváncsiságával, aki megtalálta a saját válaszát, és érdekesnek találja mások válaszait, mert megértette, hogy ugyanarra a kérdésre adott különböző válaszok nem jelentik azt, hogy valamelyikük téves. - Er dachte manchmal an die Menschen in den Zügen, an die Gesichter durch die beleuchteten Fenster, die nirgendwo hingehörten und überall hingehörten, und er fragte sich, wie es war, ankommen zu wollen, nicht aus Wehmut über das, was er nicht hatte, sondern mit der ruhigen Neugier von jemandem, der seine eigene Antwort gefunden hat und der die Antworten anderer interessant findet, weil er verstanden hatte, dass verschiedene Antworten auf dieselbe Frage nicht bedeuten, dass eine davon falsch ist.
:10. Reggel korán felkelt, tüzet rakott, teát ivott az ablaknál, és a sínekre nézett, amelyek az első fényben csillogtak, annak az embernek a nyitott figyelmével, aki semmit sem keres, és ezért képes meglátni azt, ami ott van, és ami ott volt, az az első fény volt a síneken, mögöttük az erdő, mögötte pedig a horizont, minden teljesen és ígéret nélkül, ami néha ugyanaz, mint az elég. - Am Morgen stand er früh auf, machte Feuer, trank Tee am Fenster, und schaute auf die Gleise, die im ersten Licht glänzten, mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist, und was da war, war das erste Licht auf den Schienen und der Wald dahinter und der Horizont dahinter, alles vollständig und ohne Versprechen, was manchmal dasselbe ist wie genug.
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:Der Mann an der Weiche.
:1. Sergei hatte dreißig Jahre lang an der Weiche gearbeitet, und die dreißig Jahre hatten aufgehört, Zeit zu sein, und waren etwas anderes geworden, eine Textur, die das Leben hatte, eine Art von Dichte, die entsteht, wenn man lang genug an einem Ort ist, dass der Ort aufgehört hat, Kulisse zu sein, und angefangen hat, Substanz zu sein, was kein poetischer Gedanke war, sondern eine Beschreibung von etwas, das Sergei erfahren hatte, ohne es je so formuliert zu haben.
:2. Er hatte aufgehört, die Entfernung als Entfernung zu empfinden, was den Prozess beschreibt, durch den ein Mensch einen Ort wirklich bewohnt, nicht die Ankunft und nicht die Entscheidung, zu bleiben, sondern das langsame Verschwinden der Frage, ob man woanders sein sollte, das Erlöschen dieser Frage durch Akkumulation von Gegenwart, bis die Gegenwart schwerer wiegt als jede Möglichkeit, die man sich vorstellen könnte.
:3. Die Arbeit hatte ihren Sinn nicht daraus gezogen, dass jemand ankam oder blieb oder bemerkte, dass jemand da war, sondern daraus, dass jemand sicher weiterfuhr, was eine Art von Sinn ist, die keine Bestätigung braucht, weil sie in der Sache selbst liegt und nicht im Auge des Betrachters, was Sergei für die verlässlichere Art hielt, was eine Überzeugung war, die dreißig Jahre gehalten hatte.
:4. Maria nähte abends und machte Tee, wenn er reinkam, und sie sprachen mit der Präzision von Menschen, die dreißig Jahre gemeinsam gelebt haben und die gelernt haben, dass Sprache kein Füllmaterial ist, sondern ein Werkzeug, das man benutzt, wenn es gebraucht wird, und das man weglegt, wenn das Schweigen das sagt, was gesagt werden muss, was ein Unterschied ist, den man nicht lehren kann, sondern nur lernen, durch Zeit.
:5. Der Nachtzug kam aus dem Westen mit der gleichmäßigen Pünktlichkeit von etwas, das sich nicht um die Befindlichkeiten der Menschen schert, die an den Strecken stehen, was Sergei nicht als Gleichgültigkeit interpretierte, sondern als die Eigenschaft von Systemen, die größer sind als die Menschen, die sie bedienen, eine Eigenschaft, die er respektierte, weil Respekt vor dem, was größer ist, eine Form von Ehrlichkeit ist.
:6. Er stand auf dem Bahnsteig und schaute die Lichter an, die aus der Dunkelheit kamen und an ihm vorbeizogen, schnell und hell und vollständig unberührt von dem Mann, der dastand, was kein einsames Bild war, sondern ein akkurates, weil Züge nicht für Bahnwärter halten, sondern für Reisende, und weil das Akzeptieren von Tatsachen keine Niederlage ist, sondern manchmal der Ausgangspunkt für eine Art von Frieden, die sich keine Illusionen leistet.
:7. Das Grollen blieb, und dann kam die Stille zurück, die Stille dieser Landschaft, die keine Abwesenheit war, sondern ein Zustand mit eigener Substanz, der sich von städtischer Stille so grundlegend unterscheidet wie das Schweigen zwischen zwei Menschen, die sich kennen, von dem zwischen zwei Menschen, die sich nichts zu sagen wissen, weil das eine Ruhe ist und das andere Leere, und Ruhe und Leere sehen gleich aus und sind vollständig verschieden.
:8. Sergei stellte die Weiche zurück und ging rein, und der Tee war warm und die Lampe warf ihr Licht auf den Tisch, und er setzte sich mit dem Gefühl von jemandem, der am Ende eines Tages dort ist, wo er sein soll, was keine triumphale Empfindung war, aber eine vollständige, und Vollständigkeit ist manchmal mehr als Triumph, weil Triumph endet und Vollständigkeit bleibt.
:9. Er dachte manchmal an die Menschen in den Zügen, an die Gesichter durch die beleuchteten Fenster, die nirgendwo hingehörten und überall hingehörten, und er fragte sich, wie es war, ankommen zu wollen, nicht aus Wehmut über das, was er nicht hatte, sondern mit der ruhigen Neugier von jemandem, der seine eigene Antwort gefunden hat und der die Antworten anderer interessant findet, weil er verstanden hatte, dass verschiedene Antworten auf dieselbe Frage nicht bedeuten, dass eine davon falsch ist.
:10. Am Morgen stand er früh auf, machte Feuer, trank Tee am Fenster, und schaute auf die Gleise, die im ersten Licht glänzten, mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist, und was da war, war das erste Licht auf den Schienen und der Wald dahinter und der Horizont dahinter, alles vollständig und ohne Versprechen, was manchmal dasselbe ist wie genug.
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=== 3 ===
:A megerősítés
:1. Iwan tizenöt éven át dolgozott ugyanabban az irodában, ami azt jelentette, hogy tizenöt éven át ugyanannál az íróasztalnál ült, ugyanazzal a bélyegzővel, ugyanazzal a küldönccel, ugyanazokkal a nyomtatványokkal, és hogy ez az állandóság megszűnt egyhangúság lenni, és valami mássá vált, amit nem kellett megneveznie, mert azok a dolgok, amelyeket az ember nem nevez meg, néha stabilabbak maradnak, mint azok, amelyeket megnevez.
:2. Az irodának olyan tárgyilagos következetessége volt, mint azoknak a tereknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a működőképességnél, a neoncsővel, amely néha villogott, az aktákkal teli polcokkal és a szürke íróasztallal, amely olyan teljesen hozzátartozott ahhoz, amit Iwan csinált, hogy megszűnt tárgy lenni, és a folyamat részévé vált.
:3. Bélyegzett, és a mozdulatnak olyan minősége volt, mint valaminek, ami elég mélyen belement a testbe ahhoz, hogy megszűnjön döntés lenni, ami nem az üresség leírása volt, hanem a pontosságé, mert a pontosság akkor keletkezik, amikor a mozdulatokat olyan sokszor ismételték, hogy a szándék és a végrehajtás közötti ellenállás eltűnt.
:4. A küldönc naponta kétszer jött, letette, amit hozott, elvitte, amit vinnie kellett, és nem beszéltek, amit Iwan az érintkezés őszinte formájának tartott, annak a formának, amely azt mondja, ami, és nem állít semmit, ami nem.
:5. Délelőtt felállt, és az ajtóhoz ment, nem azért, mert el akart menni, hanem mert a test néha mozgást követel, és kinézett a folyosóra, amely hosszú és szürke volt, olyan ajtókkal, amelyek mind ugyanúgy néztek ki, és észrevette, hogy a folyosó és az iroda ugyanazt a nyelvet beszéli, ami nem nyugtalanító megfigyelés volt, hanem következetes.
:6. Visszatért, és tovább bélyegzett, mert a nyomtatványok vártak, és mert várakoztatni őket nem volt megoldás, ami egyszerű logika volt, és a helyes.
:7. Este, amikor a többi iroda elsötétült, és az épület csendesebb lett, előkészítette a bélyegzőt a következő reggelre, rendesen letette a nyomtatványokat, és annak az embernek a nyugodt tudatával vette fel a kabátját, aki tudja, hogy holnap a munka ott lesz, és hogy ő is ott lesz, és hogy ez az a fajta megbízhatóság, amelyre egy napot fel lehet építeni.
:8. Hazament a szürke folyosón és a szürke lépcsőkön át, odakint pedig ott volt a város, amelynek megvolt a maga logikája, Iwan pedig annak az embernek a nyugodt lépteivel ment keresztül rajta, aki ismeri a helyét, ami nem korlátozó leírás volt, hanem felszabadító, mert a saját hely ismerete egy hosszú keresés vége, még akkor is, ha ezt a legtöbb ember csak akkor érti meg, amikor már abbahagyta a keresést.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A megerősítés - Die Bestätigung.
:1. Iwan tizenöt éven át dolgozott ugyanabban az irodában, ami azt jelentette, hogy tizenöt éven át ugyanannál az íróasztalnál ült, ugyanazzal a bélyegzővel, ugyanazzal a küldönccel, ugyanazokkal a nyomtatványokkal, és hogy ez az állandóság megszűnt egyhangúság lenni, és valami mássá vált, amit nem kellett megneveznie, mert azok a dolgok, amelyeket az ember nem nevez meg, néha stabilabbak maradnak, mint azok, amelyeket megnevez. - Iwan hatte fünfzehn Jahre in demselben Büro gearbeitet, was bedeutete, dass er fünfzehn Jahre lang an demselben Schreibtisch gesessen hatte, mit demselben Stempel, demselben Boten, denselben Formularen, und dass diese Konstanz aufgehört hatte, Monotonie zu sein, und etwas anderes geworden war, das er nicht benennen musste, weil Dinge, die man nicht benennt, manchmal stabiler bleiben als Dinge, die man benennt.
:2. Az irodának olyan tárgyilagos következetessége volt, mint azoknak a tereknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a működőképességnél, a neoncsővel, amely néha villogott, az aktákkal teli polcokkal és a szürke íróasztallal, amely olyan teljesen hozzátartozott ahhoz, amit Iwan csinált, hogy megszűnt tárgy lenni, és a folyamat részévé vált. - Das Büro hatte die sachliche Konsequenz von Räumen, die nie den Anspruch gestellt hatten, mehr zu sein als funktional, mit der Neonröhre, die manchmal flackerte, und den Regalen voller Akten, und dem grauen Schreibtisch, der so vollständig zu dem gehörte, was er tat, dass er aufgehört hatte, ein Objekt zu sein, und Teil des Ablaufs geworden war.
:3. Bélyegzett, és a mozdulatnak olyan minősége volt, mint valaminek, ami elég mélyen belement a testbe ahhoz, hogy megszűnjön döntés lenni, ami nem az üresség leírása volt, hanem a pontosságé, mert a pontosság akkor keletkezik, amikor a mozdulatokat olyan sokszor ismételték, hogy a szándék és a végrehajtás közötti ellenállás eltűnt. - Er stempelte, und die Bewegung hatte die Qualität von etwas, das tief genug in den Körper eingegangen war, um aufgehört zu haben, Entscheidung zu sein, was keine Beschreibung von Leere war, sondern von Präzision, weil Präzision entsteht, wenn Bewegungen so oft wiederholt wurden, dass der Widerstand zwischen Absicht und Ausführung verschwunden ist.
:4. A küldönc naponta kétszer jött, letette, amit hozott, elvitte, amit vinnie kellett, és nem beszéltek, amit Iwan az érintkezés őszinte formájának tartott, annak a formának, amely azt mondja, ami, és nem állít semmit, ami nem. - Der Bote kam zweimal täglich, legte ab, nahm mit, und sie sprachen nicht, was Iwan für eine ehrliche Form der Interaktion hielt, die Form, die sagt, was sie ist, und nichts behauptet, was sie nicht ist.
:5. Délelőtt felállt, és az ajtóhoz ment, nem azért, mert el akart menni, hanem mert a test néha mozgást követel, és kinézett a folyosóra, amely hosszú és szürke volt, olyan ajtókkal, amelyek mind ugyanúgy néztek ki, és észrevette, hogy a folyosó és az iroda ugyanazt a nyelvet beszéli, ami nem nyugtalanító megfigyelés volt, hanem következetes. - Am Vormittag stand er auf und ging zur Tür, nicht weil er fort wollte, sondern weil der Körper manchmal Bewegung verlangt, und schaute auf den Flur, der lang und grau war mit den Türen, die alle gleich aussahen, und bemerkte, dass der Flur und das Büro dieselbe Sprache sprachen, was keine beunruhigende Beobachtung war, sondern eine konsistente.
:6. Visszatért, és tovább bélyegzett, mert a nyomtatványok vártak, és mert várakoztatni őket nem volt megoldás, ami egyszerű logika volt, és a helyes. - Er kehrte zurück und stempelte weiter, weil die Formulare warteten und weil Wartenlassen keine Lösung war, was eine einfache Logik ist und die richtige.
:7. Este, amikor a többi iroda elsötétült, és az épület csendesebb lett, előkészítette a bélyegzőt a következő reggelre, rendesen letette a nyomtatványokat, és annak az embernek a nyugodt tudatával vette fel a kabátját, aki tudja, hogy holnap a munka ott lesz, és hogy ő is ott lesz, és hogy ez az a fajta megbízhatóság, amelyre egy napot fel lehet építeni. - Am Abend, als die anderen Büros dunkel wurden und das Gebäude stiller, bereitete er den Stempel für den nächsten Morgen vor, legte die Formulare ordentlich hin, und zog seinen Mantel an mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der weiß, dass morgen die Arbeit da sein wird, und dass er da sein wird, und dass das die Art von Verlässlichkeit ist, auf der ein Tag gebaut werden kann.
:8. Hazament a szürke folyosón és a szürke lépcsőkön át, odakint pedig ott volt a város, amelynek megvolt a maga logikája, Iwan pedig annak az embernek a nyugodt lépteivel ment keresztül rajta, aki ismeri a helyét, ami nem korlátozó leírás volt, hanem felszabadító, mert a saját hely ismerete egy hosszú keresés vége, még akkor is, ha ezt a legtöbb ember csak akkor érti meg, amikor már abbahagyta a keresést. - Er ging nach Hause durch den grauen Flur und die grauen Treppen, und draußen war die Stadt, die ihre eigene Logik hatte, und Iwan ging durch sie hindurch mit dem ruhigen Schritt von jemandem, der seinen Platz kennt, was keine einschränkende Beschreibung war, sondern eine befreiende, weil das Kennen des eigenen Platzes das Ende einer langen Suche ist, auch wenn die meisten Menschen das erst verstehen, wenn sie aufgehört haben zu suchen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Bestätigung.
:1. Iwan hatte fünfzehn Jahre in demselben Büro gearbeitet, was bedeutete, dass er fünfzehn Jahre lang an demselben Schreibtisch gesessen hatte, mit demselben Stempel, demselben Boten, denselben Formularen, und dass diese Konstanz aufgehört hatte, Monotonie zu sein, und etwas anderes geworden war, das er nicht benennen musste, weil Dinge, die man nicht benennt, manchmal stabiler bleiben als Dinge, die man benennt.
:2. Das Büro hatte die sachliche Konsequenz von Räumen, die nie den Anspruch gestellt hatten, mehr zu sein als funktional, mit der Neonröhre, die manchmal flackerte, und den Regalen voller Akten, und dem grauen Schreibtisch, der so vollständig zu dem gehörte, was er tat, dass er aufgehört hatte, ein Objekt zu sein, und Teil des Ablaufs geworden war.
:3. Er stempelte, und die Bewegung hatte die Qualität von etwas, das tief genug in den Körper eingegangen war, um aufgehört zu haben, Entscheidung zu sein, was keine Beschreibung von Leere war, sondern von Präzision, weil Präzision entsteht, wenn Bewegungen so oft wiederholt wurden, dass der Widerstand zwischen Absicht und Ausführung verschwunden ist.
:4. Der Bote kam zweimal täglich, legte ab, nahm mit, und sie sprachen nicht, was Iwan für eine ehrliche Form der Interaktion hielt, die Form, die sagt, was sie ist, und nichts behauptet, was sie nicht ist.
:5. Am Vormittag stand er auf und ging zur Tür, nicht weil er fort wollte, sondern weil der Körper manchmal Bewegung verlangt, und schaute auf den Flur, der lang und grau war mit den Türen, die alle gleich aussahen, und bemerkte, dass der Flur und das Büro dieselbe Sprache sprachen, was keine beunruhigende Beobachtung war, sondern eine konsistente.
:6. Er kehrte zurück und stempelte weiter, weil die Formulare warteten und weil Wartenlassen keine Lösung war, was eine einfache Logik ist und die richtige.
:7. Am Abend, als die anderen Büros dunkel wurden und das Gebäude stiller, bereitete er den Stempel für den nächsten Morgen vor, legte die Formulare ordentlich hin, und zog seinen Mantel an mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der weiß, dass morgen die Arbeit da sein wird, und dass er da sein wird, und dass das die Art von Verlässlichkeit ist, auf der ein Tag gebaut werden kann.
:8. Er ging nach Hause durch den grauen Flur und die grauen Treppen, und draußen war die Stadt, die ihre eigene Logik hatte, und Iwan ging durch sie hindurch mit dem ruhigen Schritt von jemandem, der seinen Platz kennt, was keine einschränkende Beschreibung war, sondern eine befreiende, weil das Kennen des eigenen Platzes das Ende einer langen Suche ist, auch wenn die meisten Menschen das erst verstehen, wenn sie aufgehört haben zu suchen.
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=== 4 ===
:A megerősítés
:1. Iwan tizenöt éven át dolgozott ugyanabban az irodában, és ez a tizenöt év olyan idő minőségét vette fel, amely megszűnt folyamat lenni, és elkezdett állaggá válni, ami olyan különbség, amelyet csak belülről ért meg az ember, mert kívülről a kettő ugyanúgy néz ki, a mozgó idő és az az idő, amely leülepedett, ahogy az üledék leülepszik anélkül, hogy megszűnne a folyó része lenni.
:2. Az irodának olyan tárgyilagos következetessége volt, mint azoknak a tereknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a saját funkciójuknál, amit Iwan nem korlátozásként olvasott, hanem az őszinteség olyan formájaként, amelyet értékelt, mert azok a terek, amelyek nem ígérnek többet annál, amit tartani tudnak, megbízhatóbbak azoknál, amelyek hangulatot teremtenek, hogy elrejtsék azt, amik.
:3. Bélyegzett, és a mozdulatnak olyan minősége volt, mint valaminek, ami olyan mélyen ment bele a testbe, hogy a szándék és a végrehajtás közötti határ eltűnt, amit a praxis filozófiáiban mesterségbeli tudásnak neveznek, Iwan pedig az ismétlés eredményének tekintett, mert a mesterségbeli tudás túl nagy szó volt arra, amit ő csinált, az ismétlés pedig pontosabb.
:4. A küldönc naponta kétszer jött, letette, amit hozott, elvitte, amit vinni kellett, és nem beszéltek, amit Iwan az érintkezés legőszintébb formájának tartott, nem azért, mert nem értékelte az emberi kapcsolatot, hanem mert ez az érintkezés az volt, ami volt, és nem tartott igényt semmire, ami nem volt, ami ritkaság egy olyan életben, amelyet állítások szőnek át.
:5. Délelőtt felállt, odament az ajtóhoz, és kinézett a folyosóra, amely hosszú és szürke volt, és észrevette, ahogyan ugyanazt a nyelvet beszélte, mint az iroda, nem azért, mert az épületet börtönként olvasta, hanem mert észrevette a következetességet, egy olyan rendszer koherenciáját, amely tudja, mi az, és ezt az önismeretet minden felületébe beírta, amit ő az integritás egyik formájának tartott, amellyel bizonyos rendszerek rendelkeznek, sok más pedig nem.
:6. Visszatért, és tovább bélyegzett, mert a nyomtatványok vártak, és mert azoknak a nyomtatványoknak, amelyek várnak, nincs véleményük arról, hogy az ember várakoztatja őket, ami a legtürelmesebb partnerekké teszi őket, akiket az ember egy irodában kaphat, ami könnyű gondolat volt és teljes.
:7. Este, amikor az épület csendesebb lett, előkészítette a bélyegzőt a következő reggelre annak az embernek a gondosságával, aki megértette, hogy az előkészítés nem kötelesség, hanem a következő nap iránti tisztelet egyik formája, mert a következő nap még nincs itt, és ezért nincs saját hangja, és mert azoknak a dolgoknak, amelyeknek nincs saját hangjuk, szükségük van annak a közbenjárására, aki jelen van.
:8. Felvette a kabátját, és elindult a folyosón, a lépcsőkön és a városon át annak az embernek a lépteivel, aki ismeri a helyét, ami nem a korlátozottságról szóló állítás volt, hanem az elhelyezkedésről, az elhelyezkedés pedig egy hosszú folyamat eredménye, amely azzal kezdődik, hogy az ember keres, és azzal ér véget, hogy felhagyott a kereséssel, nem azért, mert feladta, hanem mert megtalálta azt, amit amikor megtörténik, nem drámainak érez, hanem egyszerűen egy olyan mozgás végének, amely elérte a természetes lezárását.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A megerősítés - Die Bestätigung.
:1. Iwan tizenöt éven át dolgozott ugyanabban az irodában, és ez a tizenöt év olyan idő minőségét vette fel, amely megszűnt folyamat lenni, és elkezdett állaggá válni, ami olyan különbség, amelyet csak belülről ért meg az ember, mert kívülről a kettő ugyanúgy néz ki, a mozgó idő és az az idő, amely leülepedett, ahogy az üledék leülepszik anélkül, hogy megszűnne a folyó része lenni. - Iwan hatte fünfzehn Jahre in demselben Büro gearbeitet, und die fünfzehn Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, Verlauf zu sein, und angefangen hat, Beschaffenheit zu sein, was ein Unterschied ist, den man nur von innen versteht, weil von außen beides gleich aussieht, die sich bewegende Zeit und die, die sich gesetzt hat, wie Sediment sich setzt, ohne aufzuhören, Teil des Flusses zu sein.
:2. Az irodának olyan tárgyilagos következetessége volt, mint azoknak a tereknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a saját funkciójuknál, amit Iwan nem korlátozásként olvasott, hanem az őszinteség olyan formájaként, amelyet értékelt, mert azok a terek, amelyek nem ígérnek többet annál, amit tartani tudnak, megbízhatóbbak azoknál, amelyek hangulatot teremtenek, hogy elrejtsék azt, amik. - Das Büro hatte die sachliche Konsequenz von Räumen, die nie den Anspruch gestellt hatten, mehr zu sein als ihre Funktion, was Iwan nicht als Einschränkung las, sondern als eine Form von Ehrlichkeit, die er schätzte, weil Räume, die nicht mehr versprechen als sie halten, verlässlicher sind als solche, die Atmosphäre erzeugen, um das zu verbergen, was sie sind.
:3. Bélyegzett, és a mozdulatnak olyan minősége volt, mint valaminek, ami olyan mélyen ment bele a testbe, hogy a szándék és a végrehajtás közötti határ eltűnt, amit a praxis filozófiáiban mesterségbeli tudásnak neveznek, Iwan pedig az ismétlés eredményének tekintett, mert a mesterségbeli tudás túl nagy szó volt arra, amit ő csinált, az ismétlés pedig pontosabb. - Er stempelte, und die Bewegung hatte die Qualität von etwas, das so tief in den Körper eingegangen war, dass die Grenze zwischen Absicht und Ausführung verschwunden war, was in Philosophien der Praxis als Meisterschaft bezeichnet wird und was Iwan als das Ergebnis von Wiederholung betrachtete, weil Meisterschaft ein zu großes Wort war für das, was er tat, und Wiederholung das präzisere.
:4. A küldönc naponta kétszer jött, letette, amit hozott, elvitte, amit vinni kellett, és nem beszéltek, amit Iwan az érintkezés legőszintébb formájának tartott, nem azért, mert nem értékelte az emberi kapcsolatot, hanem mert ez az érintkezés az volt, ami volt, és nem tartott igényt semmire, ami nem volt, ami ritkaság egy olyan életben, amelyet állítások szőnek át. - Der Bote kam zweimal täglich, legte ab, nahm mit, und sie sprachen nicht, was Iwan für die ehrlichste Form der Interaktion hielt, nicht weil er menschliche Verbindung nicht schätzte, sondern weil diese Interaktion das war, was sie war, und nichts beanspruchte, was sie nicht war, was eine Seltenheit ist in einem Leben, das von Behauptungen durchzogen ist.
:5. Délelőtt felállt, odament az ajtóhoz, és kinézett a folyosóra, amely hosszú és szürke volt, és észrevette, ahogyan ugyanazt a nyelvet beszélte, mint az iroda, nem azért, mert az épületet börtönként olvasta, hanem mert észrevette a következetességet, egy olyan rendszer koherenciáját, amely tudja, mi az, és ezt az önismeretet minden felületébe beírta, amit ő az integritás egyik formájának tartott, amellyel bizonyos rendszerek rendelkeznek, sok más pedig nem. - Am Vormittag stand er auf und ging zur Tür, und schaute auf den Flur, der lang und grau war, und bemerkte, wie er dieselbe Sprache sprach wie das Büro, nicht weil er das Gebäude als Gefängnis las, sondern weil er die Konsistenz bemerkte, die Kohärenz eines Systems, das weiß, was es ist, und das diese Selbstkenntnis in jede Oberfläche eingeschrieben hat, was er für eine Form von Integrität hielt, die manche Systeme haben und viele nicht.
:6. Visszatért, és tovább bélyegzett, mert a nyomtatványok vártak, és mert azoknak a nyomtatványoknak, amelyek várnak, nincs véleményük arról, hogy az ember várakoztatja őket, ami a legtürelmesebb partnerekké teszi őket, akiket az ember egy irodában kaphat, ami könnyű gondolat volt és teljes. - Er kehrte zurück und stempelte weiter, weil die Formulare warteten, und weil Formulare, die warten, keine Meinung dazu haben, dass man sie warten lässt, was sie zu den geduldigsten Partnern macht, die man in einem Büro haben kann, was ein leichter Gedanke war und ein vollständiger.
:7. Este, amikor az épület csendesebb lett, előkészítette a bélyegzőt a következő reggelre annak az embernek a gondosságával, aki megértette, hogy az előkészítés nem kötelesség, hanem a következő nap iránti tisztelet egyik formája, mert a következő nap még nincs itt, és ezért nincs saját hangja, és mert azoknak a dolgoknak, amelyeknek nincs saját hangjuk, szükségük van annak a közbenjárására, aki jelen van. - Am Abend, als das Gebäude stiller wurde, bereitete er den Stempel für den nächsten Morgen vor, mit der Sorgfalt von jemandem, der verstanden hatte, dass Vorbereitung keine Pflicht ist, sondern eine Form von Respekt vor dem nächsten Tag, weil der nächste Tag noch nicht da ist und deswegen keine eigene Stimme hat, und weil Dinge, die keine eigene Stimme haben, die Fürsprache von jemandem brauchen, der da ist.
:8. Felvette a kabátját, és elindult a folyosón, a lépcsőkön és a városon át annak az embernek a lépteivel, aki ismeri a helyét, ami nem a korlátozottságról szóló állítás volt, hanem az elhelyezkedésről, az elhelyezkedés pedig egy hosszú folyamat eredménye, amely azzal kezdődik, hogy az ember keres, és azzal ér véget, hogy felhagyott a kereséssel, nem azért, mert feladta, hanem mert megtalálta azt, amit amikor megtörténik, nem drámainak érez, hanem egyszerűen egy olyan mozgás végének, amely elérte a természetes lezárását. - Er zog seinen Mantel an und ging, durch den Flur und die Treppen und die Stadt, mit dem Schritt von jemandem, der seinen Platz kennt, was keine Aussage über Beschränkung war, sondern über Verortung, und Verortung ist das Ergebnis eines langen Prozesses, der damit beginnt, dass man sucht, und damit endet, dass man aufgehört hat zu suchen, nicht weil man aufgegeben hat, sondern weil man gefunden hat, was sich nicht dramatisch anfühlt, wenn es passiert, sondern einfach wie das Ende einer Bewegung, die ihren natürlichen Abschluss erreicht hat.
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:Die Bestätigung.
:1. Iwan hatte fünfzehn Jahre in demselben Büro gearbeitet, und die fünfzehn Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, Verlauf zu sein, und angefangen hat, Beschaffenheit zu sein, was ein Unterschied ist, den man nur von innen versteht, weil von außen beides gleich aussieht, die sich bewegende Zeit und die, die sich gesetzt hat, wie Sediment sich setzt, ohne aufzuhören, Teil des Flusses zu sein.
:2. Das Büro hatte die sachliche Konsequenz von Räumen, die nie den Anspruch gestellt hatten, mehr zu sein als ihre Funktion, was Iwan nicht als Einschränkung las, sondern als eine Form von Ehrlichkeit, die er schätzte, weil Räume, die nicht mehr versprechen als sie halten, verlässlicher sind als solche, die Atmosphäre erzeugen, um das zu verbergen, was sie sind.
:3. Er stempelte, und die Bewegung hatte die Qualität von etwas, das so tief in den Körper eingegangen war, dass die Grenze zwischen Absicht und Ausführung verschwunden war, was in Philosophien der Praxis als Meisterschaft bezeichnet wird und was Iwan als das Ergebnis von Wiederholung betrachtete, weil Meisterschaft ein zu großes Wort war für das, was er tat, und Wiederholung das präzisere.
:4. Der Bote kam zweimal täglich, legte ab, nahm mit, und sie sprachen nicht, was Iwan für die ehrlichste Form der Interaktion hielt, nicht weil er menschliche Verbindung nicht schätzte, sondern weil diese Interaktion das war, was sie war, und nichts beanspruchte, was sie nicht war, was eine Seltenheit ist in einem Leben, das von Behauptungen durchzogen ist.
:5. Am Vormittag stand er auf und ging zur Tür, und schaute auf den Flur, der lang und grau war, und bemerkte, wie er dieselbe Sprache sprach wie das Büro, nicht weil er das Gebäude als Gefängnis las, sondern weil er die Konsistenz bemerkte, die Kohärenz eines Systems, das weiß, was es ist, und das diese Selbstkenntnis in jede Oberfläche eingeschrieben hat, was er für eine Form von Integrität hielt, die manche Systeme haben und viele nicht.
:6. Er kehrte zurück und stempelte weiter, weil die Formulare warteten, und weil Formulare, die warten, keine Meinung dazu haben, dass man sie warten lässt, was sie zu den geduldigsten Partnern macht, die man in einem Büro haben kann, was ein leichter Gedanke war und ein vollständiger.
:7. Am Abend, als das Gebäude stiller wurde, bereitete er den Stempel für den nächsten Morgen vor, mit der Sorgfalt von jemandem, der verstanden hatte, dass Vorbereitung keine Pflicht ist, sondern eine Form von Respekt vor dem nächsten Tag, weil der nächste Tag noch nicht da ist und deswegen keine eigene Stimme hat, und weil Dinge, die keine eigene Stimme haben, die Fürsprache von jemandem brauchen, der da ist.
:8. Er zog seinen Mantel an und ging, durch den Flur und die Treppen und die Stadt, mit dem Schritt von jemandem, der seinen Platz kennt, was keine Aussage über Beschränkung war, sondern über Verortung, und Verortung ist das Ergebnis eines langen Prozesses, der damit beginnt, dass man sucht, und damit endet, dass man aufgehört hat zu suchen, nicht weil man aufgegeben hat, sondern weil man gefunden hat, was sich nicht dramatisch anfühlt, wenn es passiert, sondern einfach wie das Ende einer Bewegung, die ihren natürlichen Abschluss erreicht hat.
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=== 5 ===
:A hiány leltára
:1. Benedek egy hatóságon keresztül kapta az állást, azoknak a folyamatoknak a személytelen hatékonyságával, amelyek senkit sem ismernek, és ezért mindenki számára egyformák, amit ő nem közönyként olvasott, hanem a kedvencek nélküli rendszerek sajátos igazságosságaként, olyan igazságosságként, amely hideg, és éppen ezért megbízhatóbb annál, amely meleg, mert a meleg igazságosságnak érzései vannak, az érzések pedig kivételeket hoznak létre.
:2. A feladatot egyszerű volt leírni, de nehezebb volt végiggondolni: naponta leltárba venni egy üres raktárcsarnokot, ami azt jelentette, hogy tárgyak hiányát kellett beírni egy olyan nyomtatványba, amelyet senki sem olvasott, és amelynek nem voltak következményei, amit Benedek már azelőtt tudott, hogy elkezdte volna, és amit megengedett magának tudni anélkül, hogy érvként használta volna a tevékenység ellen, mert az olyan tevékenységek elleni érvek, amelyeket az ember mégis gyakorol, olyan energiát fogyasztanak, amelyet jobb magára a gyakorlásra fordítani.
:3. A csarnoknak megvolt azoknak a tereknek a sajátos csendje, amelyek túl nagyok ahhoz, hogy valóban csendesek legyenek, olyan csendje, amelynek teste és súlya van, Benedek pedig az első héten még hallotta lépéseinek visszhangját, a második héten azonban már nem, és ez volt az a pillanat, amikor a tér megszűnt tárgy lenni, és elkezdett kontextussá válni, ami csendes átmenet, amely nem jelenti be magát, és ezért csak utólag válik felismerhetővé.
:4. Olyan ember nyugodt pontosságával töltötte ki a nyomtatványt, aki megértette, hogy a végrehajtás minősége független a tartalomtól, hogy a gondosságnak nincs szüksége anyagra ahhoz, hogy gondosság legyen, és hogy az, ahogyan az ember valamit csinál, többet mond róla, mint az, amit csinál, ami olyan meggyőződés volt, amelyet nem filozófiai mondatként fogalmazott meg, hanem annak az embernek a megélt logikájaként, aki nem akarta a saját jellemét a feladat jelentőségétől függővé tenni.
:5. Zoltán néha benézett, annak az embernek a laza mellékességével, akinek szünetre van szüksége, és ürügyre is hozzá, és megkérdezte, van-e ma valami új, ami olyan kérdés volt, amely ismerte a saját válaszát, és amelyet mégis feltettek, mert a kérdés feltevésének a választól függetlenül volt funkciója, a kapcsolat funkciója, annak rövid bizonyítéka, hogy két ember ugyanabban a negyedben tölti az idejét, és ezt tudják egymásról.
:6. Benedek azt mondta, hogy nincs, Zoltán pedig röviden nevetett, és ez volt a beszélgetésük, amelynek nem volt mélysége, mégis volt benne valami, aminek van mélysége: annak a megbízhatósága, ami mindig ugyanaz marad, ami a bizalom sajátos formája, amelynek nincs szüksége történetre, csak ismétlésre.
:7. Egy keddi napon a nyomtatvány közepén megállt, és annak az embernek a távolságával szemlélte azt, amit csinált, aki rövid időre kilépett a végrehajtásból, hogy lássa, mit hajt végre, és arra gondolt, hogy három hónapja ugyanazt az ürességet dokumentálja, ami megfigyelés volt, nem panasz, mert a panaszkodás csalódott elvárást feltételez, neki pedig nem voltak elvárásai, amikor elfogadta az állást, ami néha a lehető legőszintébb kiindulóhelyzet.
:8. Tovább írt, mert a nyomtatvány még nem volt kész, ami a legegyszerűbb és egyben a legteljesebb ok arra, hogy az ember folytasson valamit: a befejezetlenség, amely a saját feloldását követeli, függetlenül attól, hogy az, amit teljessé tesznek, jelentős-e, mert a teljesség a maga jelentését hordozza.
:9. Amikor bezárta az ajtót, hallotta a zár száraz kattanását, amelyet szeretett, mert olyan hang volt, amely azt mondta, amit mondott, értelmezés és az átértelmezés lehetősége nélkül, olyan befejezés, amely befejezésnek érződött, ami ritkább, mint gondolnánk, mert a legtöbb befejezés megszakításnak érződik.
:10. Hazament a régi ipari negyeden át, amelynek az esti fényben olyan méltósága volt, amelyet nem kiérdemelt, hanem amely ráhullott azáltal, hogy felhagyott eredeti céljának betöltésével, ami a hanyatlás egyik különös ajándéka, hogy néha feltárja azt, ami a funkció alatt volt, és hogy a feltárt dolog néha szebb, mint az, ami befedte.
:11. Arra gondolt, hogy holnap a nyomtatvány megint üres lesz, és hogy ő megint ki fogja tölteni, és hogy ez a következő nap teljes leírása, nem kielégítő, de igaz, az igaz leírások pedig megőrzik az értéküket akkor is, amikor a kielégítőbbeket már régen elfelejtették.
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:A hiány leltára - Das Inventar der Abwesenheit.
:1. Benedek egy hatóságon keresztül kapta az állást, azoknak a folyamatoknak a személytelen hatékonyságával, amelyek senkit sem ismernek, és ezért mindenki számára egyformák, amit ő nem közönyként olvasott, hanem a kedvencek nélküli rendszerek sajátos igazságosságaként, olyan igazságosságként, amely hideg, és éppen ezért megbízhatóbb annál, amely meleg, mert a meleg igazságosságnak érzései vannak, az érzések pedig kivételeket hoznak létre. - Benedek hatte die Stelle über eine Behörde bekommen, mit der unpersönlichen Effizienz von Prozessen, die niemanden kennen und die deswegen für alle gleich sind, was er nicht als Gleichgültigkeit las, sondern als die spezifische Gerechtigkeit von Systemen ohne Vorlieben, eine Gerechtigkeit, die kalt ist und deswegen zuverlässiger als die, die warm ist, weil warme Gerechtigkeit Gefühle hat und Gefühle Ausnahmen produzieren.
:2. A feladatot egyszerű volt leírni, de nehezebb volt végiggondolni: naponta leltárba venni egy üres raktárcsarnokot, ami azt jelentette, hogy tárgyak hiányát kellett beírni egy olyan nyomtatványba, amelyet senki sem olvasott, és amelynek nem voltak következményei, amit Benedek már azelőtt tudott, hogy elkezdte volna, és amit megengedett magának tudni anélkül, hogy érvként használta volna a tevékenység ellen, mert az olyan tevékenységek elleni érvek, amelyeket az ember mégis gyakorol, olyan energiát fogyasztanak, amelyet jobb magára a gyakorlásra fordítani. - Die Aufgabe war einfach zu beschreiben und schwieriger zu denken: eine leere Lagerhalle täglich zu inventarisieren, was bedeutete, die Abwesenheit von Gegenständen in ein Formular einzutragen, das niemand las und das keine Konsequenzen hatte, was Benedek gewusst hatte, bevor er angefangen hatte, und was er sich erlaubt hatte zu wissen, ohne es als Argument gegen die Tätigkeit zu benutzen, weil Argumente gegen Tätigkeiten, die man trotzdem ausübt, eine Energie verbrauchen, die man besser für das Ausüben verwendet.
:3. A csarnoknak megvolt azoknak a tereknek a sajátos csendje, amelyek túl nagyok ahhoz, hogy valóban csendesek legyenek, olyan csendje, amelynek teste és súlya van, Benedek pedig az első héten még hallotta lépéseinek visszhangját, a második héten azonban már nem, és ez volt az a pillanat, amikor a tér megszűnt tárgy lenni, és elkezdett kontextussá válni, ami csendes átmenet, amely nem jelenti be magát, és ezért csak utólag válik felismerhetővé. - Die Halle hatte das spezifische Schweigen von Räumen, die zu groß sind, um wirklich still zu sein, eine Stille, die Körper hat und Gewicht, und Benedek hatte das Echo seiner Schritte in der ersten Woche gehört und in der zweiten nicht mehr, was der Moment gewesen war, in dem der Raum aufgehört hatte, Objekt zu sein, und angefangen hatte, Kontext zu sein, was ein stiller Übergang ist, der sich nicht ankündigt und der deswegen erst im Nachhinein erkennbar wird.
:4. Olyan ember nyugodt pontosságával töltötte ki a nyomtatványt, aki megértette, hogy a végrehajtás minősége független a tartalomtól, hogy a gondosságnak nincs szüksége anyagra ahhoz, hogy gondosság legyen, és hogy az, ahogyan az ember valamit csinál, többet mond róla, mint az, amit csinál, ami olyan meggyőződés volt, amelyet nem filozófiai mondatként fogalmazott meg, hanem annak az embernek a megélt logikájaként, aki nem akarta a saját jellemét a feladat jelentőségétől függővé tenni. - Er füllte das Formular aus mit der ruhigen Präzision von jemandem, der verstanden hatte, dass die Qualität einer Ausführung vom Inhalt unabhängig ist, dass Sorgfalt kein Material braucht, um Sorgfalt zu sein, und dass die Art, wie man etwas tut, mehr über einen sagt als was man tut, was eine Überzeugung war, die er nicht als philosophischen Satz formuliert hatte, sondern als die gelebte Logik von jemandem, der seinen Charakter nicht von der Bedeutung der Aufgabe abhängig machen wollte.
:5. Zoltán néha benézett, annak az embernek a laza mellékességével, akinek szünetre van szüksége, és ürügyre is hozzá, és megkérdezte, van-e ma valami új, ami olyan kérdés volt, amely ismerte a saját válaszát, és amelyet mégis feltettek, mert a kérdés feltevésének a választól függetlenül volt funkciója, a kapcsolat funkciója, annak rövid bizonyítéka, hogy két ember ugyanabban a negyedben tölti az idejét, és ezt tudják egymásról. - Zoltán kam manchmal vorbei, mit der lockeren Beiläufigkeit von jemandem, der eine Pause braucht und einen Vorwand dafür, und fragte, ob es heute etwas Neues gebe, was eine Frage war, die ihre eigene Antwort kannte und die trotzdem gestellt wurde, weil das Stellen der Frage eine Funktion hatte, unabhängig von der Antwort, die Funktion des Kontakts, des kurzen Beweises, dass zwei Menschen im selben Viertel ihre Zeit verbrachten und das voneinander wussten.
:6. Benedek azt mondta, hogy nincs, Zoltán pedig röviden nevetett, és ez volt a beszélgetésük, amelynek nem volt mélysége, mégis volt benne valami, aminek van mélysége: annak a megbízhatósága, ami mindig ugyanaz marad, ami a bizalom sajátos formája, amelynek nincs szüksége történetre, csak ismétlésre. - Benedek sagte nein, und Zoltán lachte kurz, und das war ihr Gespräch, das keine Tiefe hatte und das trotzdem etwas hatte, das Tiefe hat, die Verlässlichkeit von etwas, das immer gleich bleibt, was eine eigene Form von Vertrauen ist, die keine Geschichte braucht, sondern nur Wiederholung.
:7. Egy keddi napon a nyomtatvány közepén megállt, és annak az embernek a távolságával szemlélte azt, amit csinált, aki rövid időre kilépett a végrehajtásból, hogy lássa, mit hajt végre, és arra gondolt, hogy három hónapja ugyanazt az ürességet dokumentálja, ami megfigyelés volt, nem panasz, mert a panaszkodás csalódott elvárást feltételez, neki pedig nem voltak elvárásai, amikor elfogadta az állást, ami néha a lehető legőszintébb kiindulóhelyzet. - An einem Dienstag hielt er inne, in der Mitte des Formulars, und betrachtete das, was er tat, mit der Distanz von jemandem, der kurz aus dem Ausführen herausgetreten ist, um zu sehen, was er ausführt, und dachte, dass er seit drei Monaten dieselbe Leere dokumentierte, was eine Beobachtung war und keine Klage, weil Klagen eine enttäuschte Erwartung voraussetzen, und er hatte keine Erwartungen gehabt, als er die Stelle angenommen hatte, was manchmal die ehrlichste Ausgangslage ist, die man haben kann.
:8. Tovább írt, mert a nyomtatvány még nem volt kész, ami a legegyszerűbb és egyben a legteljesebb ok arra, hogy az ember folytasson valamit: a befejezetlenség, amely a saját feloldását követeli, függetlenül attól, hogy az, amit teljessé tesznek, jelentős-e, mert a teljesség a maga jelentését hordozza. - Er schrieb weiter, weil das Formular noch nicht fertig war, was der einfachste und gleichzeitig vollständigste Grund ist, etwas fortzusetzen, die Unvollständigkeit, die nach ihrer eigenen Auflösung verlangt, unabhängig davon, ob das, was vervollständigt wird, bedeutsam ist, weil Vollständigkeit ihre eigene Bedeutung trägt.
:9. Amikor bezárta az ajtót, hallotta a zár száraz kattanását, amelyet szeretett, mert olyan hang volt, amely azt mondta, amit mondott, értelmezés és az átértelmezés lehetősége nélkül, olyan befejezés, amely befejezésnek érződött, ami ritkább, mint gondolnánk, mert a legtöbb befejezés megszakításnak érződik. - Als er die Tür abschloss, hörte er das trockene Klicken des Schlosses, das er mochte, weil es ein Geräusch war, das sagte, was es sagte, ohne Auslegung und ohne Möglichkeit zur Umdeutung, ein Ende, das sich wie ein Ende anfühlte, was seltener ist, als man denkt, weil die meisten Enden sich anfühlen wie Unterbrechungen.
:10. Hazament a régi ipari negyeden át, amelynek az esti fényben olyan méltósága volt, amelyet nem kiérdemelt, hanem amely ráhullott azáltal, hogy felhagyott eredeti céljának betöltésével, ami a hanyatlás egyik különös ajándéka, hogy néha feltárja azt, ami a funkció alatt volt, és hogy a feltárt dolog néha szebb, mint az, ami befedte. - Er ging nach Hause durch das alte Industrieviertel, das im Abendlicht eine Würde hatte, die es sich nicht erarbeitet hatte, sondern die ihm zugefallen war durch das Aufhören, seinen ursprünglichen Zweck zu erfüllen, was eine der seltsamen Gaben des Verfalls ist, dass er manchmal das freilegt, was unter der Funktion lag, und dass das Freigelegte manchmal schöner ist als das, was es bedeckt hatte.
:11. Arra gondolt, hogy holnap a nyomtatvány megint üres lesz, és hogy ő megint ki fogja tölteni, és hogy ez a következő nap teljes leírása, nem kielégítő, de igaz, az igaz leírások pedig megőrzik az értéküket akkor is, amikor a kielégítőbbeket már régen elfelejtették. - Er dachte, dass morgen das Formular wieder leer sein würde, und dass er es wieder ausfüllen würde, und dass das eine vollständige Beschreibung des nächsten Tages war, nicht eine befriedigende, aber eine wahre, und wahre Beschreibungen behalten ihren Wert, auch wenn die befriedigenden längst vergessen sind.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Inventar der Abwesenheit.
:1. Benedek hatte die Stelle über eine Behörde bekommen, mit der unpersönlichen Effizienz von Prozessen, die niemanden kennen und die deswegen für alle gleich sind, was er nicht als Gleichgültigkeit las, sondern als die spezifische Gerechtigkeit von Systemen ohne Vorlieben, eine Gerechtigkeit, die kalt ist und deswegen zuverlässiger als die, die warm ist, weil warme Gerechtigkeit Gefühle hat und Gefühle Ausnahmen produzieren.
:2. Die Aufgabe war einfach zu beschreiben und schwieriger zu denken: eine leere Lagerhalle täglich zu inventarisieren, was bedeutete, die Abwesenheit von Gegenständen in ein Formular einzutragen, das niemand las und das keine Konsequenzen hatte, was Benedek gewusst hatte, bevor er angefangen hatte, und was er sich erlaubt hatte zu wissen, ohne es als Argument gegen die Tätigkeit zu benutzen, weil Argumente gegen Tätigkeiten, die man trotzdem ausübt, eine Energie verbrauchen, die man besser für das Ausüben verwendet.
:3. Die Halle hatte das spezifische Schweigen von Räumen, die zu groß sind, um wirklich still zu sein, eine Stille, die Körper hat und Gewicht, und Benedek hatte das Echo seiner Schritte in der ersten Woche gehört und in der zweiten nicht mehr, was der Moment gewesen war, in dem der Raum aufgehört hatte, Objekt zu sein, und angefangen hatte, Kontext zu sein, was ein stiller Übergang ist, der sich nicht ankündigt und der deswegen erst im Nachhinein erkennbar wird.
:4. Er füllte das Formular aus mit der ruhigen Präzision von jemandem, der verstanden hatte, dass die Qualität einer Ausführung vom Inhalt unabhängig ist, dass Sorgfalt kein Material braucht, um Sorgfalt zu sein, und dass die Art, wie man etwas tut, mehr über einen sagt als was man tut, was eine Überzeugung war, die er nicht als philosophischen Satz formuliert hatte, sondern als die gelebte Logik von jemandem, der seinen Charakter nicht von der Bedeutung der Aufgabe abhängig machen wollte.
:5. Zoltán kam manchmal vorbei, mit der lockeren Beiläufigkeit von jemandem, der eine Pause braucht und einen Vorwand dafür, und fragte, ob es heute etwas Neues gebe, was eine Frage war, die ihre eigene Antwort kannte und die trotzdem gestellt wurde, weil das Stellen der Frage eine Funktion hatte, unabhängig von der Antwort, die Funktion des Kontakts, des kurzen Beweises, dass zwei Menschen im selben Viertel ihre Zeit verbrachten und das voneinander wussten.
:6. Benedek sagte nein, und Zoltán lachte kurz, und das war ihr Gespräch, das keine Tiefe hatte und das trotzdem etwas hatte, das Tiefe hat, die Verlässlichkeit von etwas, das immer gleich bleibt, was eine eigene Form von Vertrauen ist, die keine Geschichte braucht, sondern nur Wiederholung.
:7. An einem Dienstag hielt er inne, in der Mitte des Formulars, und betrachtete das, was er tat, mit der Distanz von jemandem, der kurz aus dem Ausführen herausgetreten ist, um zu sehen, was er ausführt, und dachte, dass er seit drei Monaten dieselbe Leere dokumentierte, was eine Beobachtung war und keine Klage, weil Klagen eine enttäuschte Erwartung voraussetzen, und er hatte keine Erwartungen gehabt, als er die Stelle angenommen hatte, was manchmal die ehrlichste Ausgangslage ist, die man haben kann.
:8. Er schrieb weiter, weil das Formular noch nicht fertig war, was der einfachste und gleichzeitig vollständigste Grund ist, etwas fortzusetzen, die Unvollständigkeit, die nach ihrer eigenen Auflösung verlangt, unabhängig davon, ob das, was vervollständigt wird, bedeutsam ist, weil Vollständigkeit ihre eigene Bedeutung trägt.
:9. Als er die Tür abschloss, hörte er das trockene Klicken des Schlosses, das er mochte, weil es ein Geräusch war, das sagte, was es sagte, ohne Auslegung und ohne Möglichkeit zur Umdeutung, ein Ende, das sich wie ein Ende anfühlte, was seltener ist, als man denkt, weil die meisten Enden sich anfühlen wie Unterbrechungen.
:10. Er ging nach Hause durch das alte Industrieviertel, das im Abendlicht eine Würde hatte, die es sich nicht erarbeitet hatte, sondern die ihm zugefallen war durch das Aufhören, seinen ursprünglichen Zweck zu erfüllen, was eine der seltsamen Gaben des Verfalls ist, dass er manchmal das freilegt, was unter der Funktion lag, und dass das Freigelegte manchmal schöner ist als das, was es bedeckt hatte.
:11. Er dachte, dass morgen das Formular wieder leer sein würde, und dass er es wieder ausfüllen würde, und dass das eine vollständige Beschreibung des nächsten Tages war, nicht eine befriedigende, aber eine wahre, und wahre Beschreibungen behalten ihren Wert, auch wenn die befriedigenden längst vergessen sind.
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=== 6 ===
:A mutatók nélküli szoba
:1. Tomáš a váróteremben ült, anélkül hogy tudta volna, mióta ül már ott, ami kevésbé zavarta, mint az a kérdés, hogy miért nem zavarja, egy kérdés, amelyet röviden szemügyre vett, aztán félretett, mert azokat a kérdéseket, amelyek nem hoznak létre válaszokat, többnyire jobb félretenni, mint továbbgondolni, nem azért, mert jelentéktelenek, hanem mert a továbbgondolás bizonyos esetekben már nem gondolkodás, hanem körben forgás, a körben forgás pedig nem produktív formája a mozgásnak.
:2. Nem volt időpontja, ami azt jelentette, hogy nem kellett várnia, ugyanakkor oka sem volt arra, hogy ne várjon, ami olyan helyzetet hozott létre, amely formailag nem különbözött a várakozástól, de más belső szerkezete volt, inkább a maradás szerkezete, mint a várakozásé, ami finomabb és bizonyos értelemben szabadabb, mert a várakozás valamire mutat, ami még nincs ott, míg a maradás annál van, ami már ott van.
:3. A szobának olyan tárgyilagos teljessége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a saját céljuknál, azzal a szürkeséggel, amely nem tett kijelentést, hanem egyszerűen csak ott volt, és az órával, amelynek nem voltak mutatói, és amely ezért nem hozott létre kötelezettségeket, ami néha a legkellemesebb dolog, amit egy óra tehet: a teljes tartózkodás az idő zsarnokságától, amely barátságosan úgy néz ki, mint egy óra, és ezért nem hiányzik, hanem egyszerűen csendes.
:4. Az ajtó kinyílt és becsukódott anélkül, hogy bárki belépett vagy kiment volna, Tomáš pedig felhagyott azzal, hogy jelentést keressen benne, mert megtanulta, amit az ajtó tanított, hogy nem minden, ami mozog, mutat valamire, és hogy ennek a ténynek az elfogadása a szabadság egyik formája, amelyet az ember csak akkor ért meg, amikor már felhagyott azzal, hogy mindenből jelet csináljon.
:5. A kezére nézett, amely a térdén feküdt, azoknak a dolgoknak a sajátos idegenségével, amelyeket az ember néz, anélkül hogy használná őket, mert a használat ismerősséget hoz létre, a szemlélés pedig távolságot, a saját kéztől való távolság pedig az egyik legfurcsább formája annak a távolságnak, amellyel az ember rendelkezhet, mert tudja, hogy a keze hozzá tartozik, és mert ez a tudás nem megszünteti az idegenséget, hanem pontosabbá teszi, mivel a saját iránti idegenség más minőségű, mint a másik iránti idegenség.
:6. Az idős asszony kötött, annak az embernek az egyenletes hangjával, aki annyira teljesen belsővé tett egy tevékenységet, hogy az már nem igényel figyelmet, és ebben a hangban volt valami, amit Tomáš nem akart megnevezni, mert a megnevezés néha valaminek a vége, ami jobb, ha megnevezetlen marad.
:7. A hangszóró bemondott egy nevet, az újságos férfi elment, a szoba pedig ugyanaz maradt, ami a szobák legmegbízhatóbb tulajdonsága, ez a közöny mindazzal szemben, ami bennük történik, amely nem hidegség, hanem az állandóság egyik formája, amely nem támaszt igényeket, és ezért csalódásokat sem ismer.
:8. Tomáš várt annak az embernek a nyugodt készenlétével, aki megértette, hogy a várakozás nem passzív tartás, ha az ember választja, mert a választás tevékenység, ő pedig azt választotta, hogy ül, ami azt jelentette, hogy az ülés az ő döntése volt, nem pedig a feltétele, ami olyan különbséget jelentett, amelyet kívülről nem látni, de belülről érezni: a különbséget aközött, amit az ember tesz, és aközött, ami történik vele, azt a legkeskenyebb és legfontosabb határt, amely egy emberi életben létezik.
:9. A fény sötétebb lett, odakint pedig még világos volt, Tomáš ült, és a csendnek olyan minősége volt, mint valaminek, ami nem vár és nem sürget, hanem egyszerűen az, ami, ami néha pontosan az, amire az embernek szüksége van ahhoz, hogy megértse, már ott van, ahol lennie kell.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mutatók nélküli szoba - Das Zimmer ohne Zeiger.
:1. Tomáš a váróteremben ült, anélkül hogy tudta volna, mióta ül már ott, ami kevésbé zavarta, mint az a kérdés, hogy miért nem zavarja, egy kérdés, amelyet röviden szemügyre vett, aztán félretett, mert azokat a kérdéseket, amelyek nem hoznak létre válaszokat, többnyire jobb félretenni, mint továbbgondolni, nem azért, mert jelentéktelenek, hanem mert a továbbgondolás bizonyos esetekben már nem gondolkodás, hanem körben forgás, a körben forgás pedig nem produktív formája a mozgásnak. - Tomáš saß in dem Wartezimmer, ohne zu wissen, wie lange er schon dort saß, was ihn weniger störte als die Frage, warum es ihn nicht störte, eine Frage, die er kurz betrachtete und dann weglegte, weil Fragen, die keine Antworten produzieren, meistens besser weggelegt als weitergedacht werden, nicht weil sie unwichtig sind, sondern weil das Weiterdenken in manchen Fällen kein Denken mehr ist, sondern ein Drehen, und Drehen ist keine produktive Form von Bewegung.
:2. Nem volt időpontja, ami azt jelentette, hogy nem kellett várnia, ugyanakkor oka sem volt arra, hogy ne várjon, ami olyan helyzetet hozott létre, amely formailag nem különbözött a várakozástól, de más belső szerkezete volt, inkább a maradás szerkezete, mint a várakozásé, ami finomabb és bizonyos értelemben szabadabb, mert a várakozás valamire mutat, ami még nincs ott, míg a maradás annál van, ami már ott van. - Er hatte keinen Termin, was bedeutete, dass er nicht warten musste, und gleichzeitig keinen Grund hatte, nicht zu warten, was eine Situation produzierte, die sich formal nicht vom Warten unterschied, aber eine andere innere Struktur hatte, die Struktur des Bleibens statt des Wartens, was subtiler ist und in gewissem Sinne freier, weil Warten auf etwas zeigt, das noch nicht da ist, während Bleiben bei dem ist, was schon da ist.
:3. A szobának olyan tárgyilagos teljessége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a saját céljuknál, azzal a szürkeséggel, amely nem tett kijelentést, hanem egyszerűen csak ott volt, és az órával, amelynek nem voltak mutatói, és amely ezért nem hozott létre kötelezettségeket, ami néha a legkellemesebb dolog, amit egy óra tehet: a teljes tartózkodás az idő zsarnokságától, amely barátságosan úgy néz ki, mint egy óra, és ezért nem hiányzik, hanem egyszerűen csendes. - Das Zimmer hatte die sachliche Vollständigkeit von Orten, die nie den Anspruch gestellt haben, mehr zu sein als ihr Zweck, mit dem Grau, das keine Aussage machte, sondern einfach da war, und der Uhr, die keine Zeiger hatte und die deswegen keine Verpflichtungen erzeugte, was manchmal das Angenehmste ist, was eine Uhr tun kann, die vollständige Enthaltung von der Tyrannei der Zeit, die freundlicherweise so aussieht wie eine Uhr und deswegen nicht fehlt, sondern einfach still ist.
:4. Az ajtó kinyílt és becsukódott anélkül, hogy bárki belépett vagy kiment volna, Tomáš pedig felhagyott azzal, hogy jelentést keressen benne, mert megtanulta, amit az ajtó tanított, hogy nem minden, ami mozog, mutat valamire, és hogy ennek a ténynek az elfogadása a szabadság egyik formája, amelyet az ember csak akkor ért meg, amikor már felhagyott azzal, hogy mindenből jelet csináljon. - Die Tür ging auf und zu, ohne dass jemand eintrat oder herausging, und Tomáš hatte aufgehört, darin eine Bedeutung zu suchen, weil er gelernt hatte, was die Tür lehrte, dass nicht alles, was sich bewegt, auf etwas zeigt, und dass das Akzeptieren dieser Tatsache eine Form von Freiheit ist, die man erst versteht, wenn man aufgehört hat, aus allem ein Signal zu machen.
:5. A kezére nézett, amely a térdén feküdt, azoknak a dolgoknak a sajátos idegenségével, amelyeket az ember néz, anélkül hogy használná őket, mert a használat ismerősséget hoz létre, a szemlélés pedig távolságot, a saját kéztől való távolság pedig az egyik legfurcsább formája annak a távolságnak, amellyel az ember rendelkezhet, mert tudja, hogy a keze hozzá tartozik, és mert ez a tudás nem megszünteti az idegenséget, hanem pontosabbá teszi, mivel a saját iránti idegenség más minőségű, mint a másik iránti idegenség. - Er schaute auf seine Hände, die auf den Knien lagen, mit der spezifischen Fremdheit von Dingen, die man betrachtet, ohne sie zu benutzen, weil Benutzen Vertrautheit erzeugt und Betrachten Distanz, und Distanz von den eigenen Händen ist eine der seltsamsten Formen von Distanz, die man haben kann, weil man weiß, dass sie einem gehören, und weil dieses Wissen die Fremdheit nicht aufhebt, sondern präzisiert, weil Fremdheit gegenüber dem Eigenen eine andere Qualität hat als Fremdheit gegenüber dem Anderen.
:6. Az idős asszony kötött, annak az embernek az egyenletes hangjával, aki annyira teljesen belsővé tett egy tevékenységet, hogy az már nem igényel figyelmet, és ebben a hangban volt valami, amit Tomáš nem akart megnevezni, mert a megnevezés néha valaminek a vége, ami jobb, ha megnevezetlen marad. - Die alte Frau strickte, mit dem gleichmäßigen Geräusch von jemandem, der eine Tätigkeit so vollständig verinnerlicht hat, dass sie aufgehört hat, Aufmerksamkeit zu erfordern, und in diesem Geräusch war etwas, das Tomáš nicht benennen wollte, weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das besser bleibt, wenn es unbenannt ist.
:7. A hangszóró bemondott egy nevet, az újságos férfi elment, a szoba pedig ugyanaz maradt, ami a szobák legmegbízhatóbb tulajdonsága, ez a közöny mindazzal szemben, ami bennük történik, amely nem hidegség, hanem az állandóság egyik formája, amely nem támaszt igényeket, és ezért csalódásokat sem ismer. - Der Lautsprecher rief einen Namen, und der Mann mit der Zeitung ging, und das Zimmer blieb dasselbe, was die verlässlichste Eigenschaft von Zimmern ist, diese Gleichgültigkeit gegenüber dem, was in ihnen passiert, die keine Kälte ist, sondern eine Form von Beständigkeit, die keine Ansprüche stellt und deswegen keine Enttäuschungen kennt.
:8. Tomáš várt annak az embernek a nyugodt készenlétével, aki megértette, hogy a várakozás nem passzív tartás, ha az ember választja, mert a választás tevékenység, ő pedig azt választotta, hogy ül, ami azt jelentette, hogy az ülés az ő döntése volt, nem pedig a feltétele, ami olyan különbséget jelentett, amelyet kívülről nem látni, de belülről érezni: a különbséget aközött, amit az ember tesz, és aközött, ami történik vele, azt a legkeskenyebb és legfontosabb határt, amely egy emberi életben létezik. - Tomáš wartete, mit der ruhigen Bereitschaft von jemandem, der verstanden hatte, dass Warten keine passive Haltung ist, wenn man sie wählt, weil Wählen eine Aktivität ist, und er hatte gewählt zu sitzen, was bedeutete, dass das Sitzen seine Entscheidung war und nicht seine Bedingung, was einen Unterschied machte, den man von außen nicht sieht, aber von innen fühlt, die Differenz zwischen dem, was man tut, und dem, was mit einem passiert, die schmalste und wichtigste Grenze, die es in einem menschlichen Leben gibt.
:9. A fény sötétebb lett, odakint pedig még világos volt, Tomáš ült, és a csendnek olyan minősége volt, mint valaminek, ami nem vár és nem sürget, hanem egyszerűen az, ami, ami néha pontosan az, amire az embernek szüksége van ahhoz, hogy megértse, már ott van, ahol lennie kell. - Das Licht wurde dunkler, und draußen war es noch hell, und Tomáš saß, und die Stille hatte die Qualität von etwas, das nicht wartet und nicht drängt, sondern einfach ist, was es ist, was manchmal genau das ist, was man braucht, um zu verstehen, dass man bereits dort ist, wo man sein muss.
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:Das Zimmer ohne Zeiger.
:1. Tomáš saß in dem Wartezimmer, ohne zu wissen, wie lange er schon dort saß, was ihn weniger störte als die Frage, warum es ihn nicht störte, eine Frage, die er kurz betrachtete und dann weglegte, weil Fragen, die keine Antworten produzieren, meistens besser weggelegt als weitergedacht werden, nicht weil sie unwichtig sind, sondern weil das Weiterdenken in manchen Fällen kein Denken mehr ist, sondern ein Drehen, und Drehen ist keine produktive Form von Bewegung.
:2. Er hatte keinen Termin, was bedeutete, dass er nicht warten musste, und gleichzeitig keinen Grund hatte, nicht zu warten, was eine Situation produzierte, die sich formal nicht vom Warten unterschied, aber eine andere innere Struktur hatte, die Struktur des Bleibens statt des Wartens, was subtiler ist und in gewissem Sinne freier, weil Warten auf etwas zeigt, das noch nicht da ist, während Bleiben bei dem ist, was schon da ist.
:3. Das Zimmer hatte die sachliche Vollständigkeit von Orten, die nie den Anspruch gestellt haben, mehr zu sein als ihr Zweck, mit dem Grau, das keine Aussage machte, sondern einfach da war, und der Uhr, die keine Zeiger hatte und die deswegen keine Verpflichtungen erzeugte, was manchmal das Angenehmste ist, was eine Uhr tun kann, die vollständige Enthaltung von der Tyrannei der Zeit, die freundlicherweise so aussieht wie eine Uhr und deswegen nicht fehlt, sondern einfach still ist.
:4. Die Tür ging auf und zu, ohne dass jemand eintrat oder herausging, und Tomáš hatte aufgehört, darin eine Bedeutung zu suchen, weil er gelernt hatte, was die Tür lehrte, dass nicht alles, was sich bewegt, auf etwas zeigt, und dass das Akzeptieren dieser Tatsache eine Form von Freiheit ist, die man erst versteht, wenn man aufgehört hat, aus allem ein Signal zu machen.
:5. Er schaute auf seine Hände, die auf den Knien lagen, mit der spezifischen Fremdheit von Dingen, die man betrachtet, ohne sie zu benutzen, weil Benutzen Vertrautheit erzeugt und Betrachten Distanz, und Distanz von den eigenen Händen ist eine der seltsamsten Formen von Distanz, die man haben kann, weil man weiß, dass sie einem gehören, und weil dieses Wissen die Fremdheit nicht aufhebt, sondern präzisiert, weil Fremdheit gegenüber dem Eigenen eine andere Qualität hat als Fremdheit gegenüber dem Anderen.
:6. Die alte Frau strickte, mit dem gleichmäßigen Geräusch von jemandem, der eine Tätigkeit so vollständig verinnerlicht hat, dass sie aufgehört hat, Aufmerksamkeit zu erfordern, und in diesem Geräusch war etwas, das Tomáš nicht benennen wollte, weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das besser bleibt, wenn es unbenannt ist.
:7. Der Lautsprecher rief einen Namen, und der Mann mit der Zeitung ging, und das Zimmer blieb dasselbe, was die verlässlichste Eigenschaft von Zimmern ist, diese Gleichgültigkeit gegenüber dem, was in ihnen passiert, die keine Kälte ist, sondern eine Form von Beständigkeit, die keine Ansprüche stellt und deswegen keine Enttäuschungen kennt.
:8. Tomáš wartete, mit der ruhigen Bereitschaft von jemandem, der verstanden hatte, dass Warten keine passive Haltung ist, wenn man sie wählt, weil Wählen eine Aktivität ist, und er hatte gewählt zu sitzen, was bedeutete, dass das Sitzen seine Entscheidung war und nicht seine Bedingung, was einen Unterschied machte, den man von außen nicht sieht, aber von innen fühlt, die Differenz zwischen dem, was man tut, und dem, was mit einem passiert, die schmalste und wichtigste Grenze, die es in einem menschlichen Leben gibt.
:9. Das Licht wurde dunkler, und draußen war es noch hell, und Tomáš saß, und die Stille hatte die Qualität von etwas, das nicht wartet und nicht drängt, sondern einfach ist, was es ist, was manchmal genau das ist, was man braucht, um zu verstehen, dass man bereits dort ist, wo man sein muss.
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=== 1 ===
:Fjodor.
:1. Fjodor hatvanegy éves.
:2. Egy kis kunyhóban lakik, amely az erdő szélén áll.
:3. Tél van, hó fekszik mindenütt, és nagyon nagy a csend.
:4. Fjodor korán kel, tüzet rak a kályhában, a tűz pedig felmelegíti a kunyhót.
:5. Teát készít, és az ablaknál issza meg, miközben odakint az erdő fehéren áll, amit szépnek lát.
:6. Reggeli után kimegy, mert fát kell hasítania, ezért fogja a fejszét, és fát vág.
:7. A fejsze hangot ad az erdőben, a fa lehull, Fjodor pedig tovább vágja.
:8. Egy óra múlva már elég fája van, ezért beviszi a fát a kunyhóba, és rendesen felrakja.
:9. Ez jó, mert most sok napra elegendő fája van.
:10. Délben levest főz, amely meleg és jó.
:11. Megterít, leül, és eszik, a leves pedig jóízű.
:12. Odakint enyhén havazik, Fjodor kinéz az ablakon, és a régi időkre gondol.
:13. Régebben a felesége is itt volt, és gyakran főzött levest.
:14. Hiányzik neki, de tovább él, mert ilyen az élet.
:15. Délután kopognak, Fjodor ajtót nyit, és a szomszédja áll ott.
:16. Pawelnek hívják, idős, vastag kabátot visel, és azt mondja: „Jó napot, Fjodor.”
:17. Fjodor azt mondja: „Jó napot, Pawel. Gyere be.”
:18. Pawel bemegy és leül, Fjodor pedig teát készít.
:19. Együtt teáznak, és Pawel azt mondja, hogy nála a tető gondot okoz.
:20. Fjodor azt feleli, hogy a hó idén nehéz, Pawel pedig bólint.
:21. A télről, a hóról és a fáról beszélnek, mert ezek télen fontos dolgok.
:22. Egy óra múlva Pawel elmegy, és azt mondja: „Köszönöm a teát.”
:23. Fjodor azt mondja: „Gyere vissza hamar.”
:24. Pawel elmegy, Fjodor pedig újra egyedül marad, de ez rendben van.
:25. Több fát tesz a tűzre, és a kunyhó melegebb lesz.
:26. Este Fjodor a kályha mellett ül, a tűz szépen ég, ő pedig még egy teát iszik, és a tűzbe néz.
:27. Arra gondol, milyen volt a nap, a fára, a levesre és Pawelre, és arra, hogy ez jó nap volt.
:28. Nyugodt nap volt, hétköznapi nap volt, és ez jó.
:29. Holnap ugyanazt fogja csinálni, és holnapután is, mert ez az ő élete, és békében van vele.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Fjodor.
:1. Fjodor hatvanegy éves. - Fjodor ist 61 Jahre alt.
:2. Egy kis kunyhóban lakik, amely az erdő szélén áll. - Er wohnt in einer kleinen Hütte. Die Hütte steht am Waldrand.
:3. Tél van, hó fekszik mindenütt, és nagyon nagy a csend. - Es ist Winter. Überall liegt Schnee. Es ist sehr still.
:4. Fjodor korán kel, tüzet rak a kályhában, a tűz pedig felmelegíti a kunyhót. - Fjodor steht früh auf. Er macht Feuer im Ofen. Das Feuer wärmt die Hütte.
:5. Teát készít, és az ablaknál issza meg, miközben odakint az erdő fehéren áll, amit szépnek lát. - Er macht Tee. Er trinkt den Tee am Fenster. Draußen ist der Wald weiß. Das ist schön.
:6. Reggeli után kimegy, mert fát kell hasítania, ezért fogja a fejszét, és fát vág. - Nach dem Frühstück geht er raus. Er muss Holz hacken. Er nimmt die Axt. Er hackt Holz.
:7. A fejsze hangot ad az erdőben, a fa lehull, Fjodor pedig tovább vágja. - Die Axt macht Geräusche im Wald. Das Holz fällt. Fjodor hackt weiter.
:8. Egy óra múlva már elég fája van, ezért beviszi a fát a kunyhóba, és rendesen felrakja. - Nach einer Stunde hat er genug Holz. Er trägt das Holz in die Hütte. Er stapelt es ordentlich.
:9. Ez jó, mert most sok napra elegendő fája van. - Das ist gut. Jetzt hat er Holz für viele Tage.
:10. Délben levest főz, amely meleg és jó. - Am Mittag kocht er Suppe. Die Suppe ist warm und gut.
:11. Megterít, leül, és eszik, a leves pedig jóízű. - Er deckt den Tisch. Er setzt sich. Er isst. Die Suppe schmeckt gut.
:12. Odakint enyhén havazik, Fjodor kinéz az ablakon, és a régi időkre gondol. - Draußen schneit es leicht. Fjodor schaut aus dem Fenster. Er denkt an früher.
:13. Régebben a felesége is itt volt, és gyakran főzött levest. - Früher war seine Frau hier. Sie hat oft Suppe gekocht.
:14. Hiányzik neki, de tovább él, mert ilyen az élet. - Er vermisst sie. Aber er lebt weiter. Das ist das Leben.
:15. Délután kopognak, Fjodor ajtót nyit, és a szomszédja áll ott. - Am Nachmittag klopft es. Fjodor öffnet die Tür. Es ist sein Nachbar.
:16. Pawelnek hívják, idős, vastag kabátot visel, és azt mondja: „Jó napot, Fjodor.” - Er heißt Pawel. Pawel ist alt. Er trägt einen dicken Mantel. Er sagt: „Guten Tag, Fjodor."
:17. Fjodor azt mondja: „Jó napot, Pawel. Gyere be.” - Fjodor sagt: „Guten Tag, Pawel. Komm rein."
:18. Pawel bemegy és leül, Fjodor pedig teát készít. - Pawel kommt rein. Er setzt sich. Fjodor macht Tee.
:19. Együtt teáznak, és Pawel azt mondja, hogy nála a tető gondot okoz. - Sie trinken Tee zusammen. Pawel sagt: „Das Dach bei mir macht Probleme."
:20. Fjodor azt feleli, hogy a hó idén nehéz, Pawel pedig bólint. - Fjodor sagt: „Der Schnee ist schwer dieses Jahr." Pawel nickt.
:21. A télről, a hóról és a fáról beszélnek, mert ezek télen fontos dolgok. - Sie reden über den Winter. Über den Schnee. Über das Holz. Das sind wichtige Dinge im Winter.
:22. Egy óra múlva Pawel elmegy, és azt mondja: „Köszönöm a teát.” - Nach einer Stunde geht Pawel. Er sagt: „Danke für den Tee."
:23. Fjodor azt mondja: „Gyere vissza hamar.” - Fjodor sagt: „Komm bald wieder."
:24. Pawel elmegy, Fjodor pedig újra egyedül marad, de ez rendben van. - Pawel geht. Fjodor ist wieder allein. Aber das ist in Ordnung.
:25. Több fát tesz a tűzre, és a kunyhó melegebb lesz. - Er macht mehr Holz ins Feuer. Die Hütte wird wärmer.
:26. Este Fjodor a kályha mellett ül, a tűz szépen ég, ő pedig még egy teát iszik, és a tűzbe néz. - Am Abend sitzt Fjodor am Ofen. Das Feuer brennt schön. Er trinkt noch einen Tee. Er schaut ins Feuer.
:27. Arra gondol, milyen volt a nap, a fára, a levesre és Pawelre, és arra, hogy ez jó nap volt. - Er denkt an den Tag. Das Holz. Die Suppe. Pawel. Das war ein guter Tag.
:28. Nyugodt nap volt, hétköznapi nap volt, és ez jó. - Ein ruhiger Tag. Ein normaler Tag. Und das ist gut.
:29. Holnap ugyanazt fogja csinálni, és holnapután is, mert ez az ő élete, és békében van vele. - Morgen macht er dasselbe. Und übermorgen auch. Das ist sein Leben. Und er ist damit in Frieden.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Fjodor.
:1. Fjodor ist 61 Jahre alt.
:2. Er wohnt in einer kleinen Hütte. Die Hütte steht am Waldrand.
:3. Es ist Winter. Überall liegt Schnee. Es ist sehr still.
:4. Fjodor steht früh auf. Er macht Feuer im Ofen. Das Feuer wärmt die Hütte.
:5. Er macht Tee. Er trinkt den Tee am Fenster. Draußen ist der Wald weiß. Das ist schön.
:6. Nach dem Frühstück geht er raus. Er muss Holz hacken. Er nimmt die Axt. Er hackt Holz.
:7. Die Axt macht Geräusche im Wald. Das Holz fällt. Fjodor hackt weiter.
:8. Nach einer Stunde hat er genug Holz. Er trägt das Holz in die Hütte. Er stapelt es ordentlich.
:9. Das ist gut. Jetzt hat er Holz für viele Tage.
:10. Am Mittag kocht er Suppe. Die Suppe ist warm und gut.
:11. Er deckt den Tisch. Er setzt sich. Er isst. Die Suppe schmeckt gut.
:12. Draußen schneit es leicht. Fjodor schaut aus dem Fenster. Er denkt an früher.
:13. Früher war seine Frau hier. Sie hat oft Suppe gekocht.
:14. Er vermisst sie. Aber er lebt weiter. Das ist das Leben.
:15. Am Nachmittag klopft es. Fjodor öffnet die Tür. Es ist sein Nachbar.
:16. Er heißt Pawel. Pawel ist alt. Er trägt einen dicken Mantel. Er sagt: „Guten Tag, Fjodor."
:17. Fjodor sagt: „Guten Tag, Pawel. Komm rein."
:18. Pawel kommt rein. Er setzt sich. Fjodor macht Tee.
:19. Sie trinken Tee zusammen. Pawel sagt: „Das Dach bei mir macht Probleme."
:20. Fjodor sagt: „Der Schnee ist schwer dieses Jahr." Pawel nickt.
:21. Sie reden über den Winter. Über den Schnee. Über das Holz. Das sind wichtige Dinge im Winter.
:22. Nach einer Stunde geht Pawel. Er sagt: „Danke für den Tee."
:23. Fjodor sagt: „Komm bald wieder."
:24. Pawel geht. Fjodor ist wieder allein. Aber das ist in Ordnung.
:25. Er macht mehr Holz ins Feuer. Die Hütte wird wärmer.
:26. Am Abend sitzt Fjodor am Ofen. Das Feuer brennt schön. Er trinkt noch einen Tee. Er schaut ins Feuer.
:27. Er denkt an den Tag. Das Holz. Die Suppe. Pawel. Das war ein guter Tag.
:28. Ein ruhiger Tag. Ein normaler Tag. Und das ist gut.
:29. Morgen macht er dasselbe. Und übermorgen auch. Das ist sein Leben. Und er ist damit in Frieden.
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=== 2 ===
:A váltónál álló ember
:1. Sergei harminc éven át dolgozott a váltónál, és ez a harminc év megszűnt idő lenni, és valami mássá vált, olyan textúrává, amilyen az életnek volt, egyfajta sűrűséggé, amely akkor keletkezik, amikor az ember elég sokáig van egy helyen ahhoz, hogy a hely megszűnjön díszlet lenni, és elkezdjen anyaggá válni, ami nem költői gondolat volt, hanem valaminek a leírása, amit Sergei megtapasztalt, anélkül hogy valaha is így fogalmazta volna meg.
:2. Már felhagyott azzal, hogy a távolságot távolságként érzékelje, ami azt a folyamatot írja le, amelynek során az ember valóban belakik egy helyet, nem a megérkezést és nem azt a döntést, hogy marad, hanem annak a kérdésnek a lassú eltűnését, hogy vajon máshol kellene-e lennie, ennek a kérdésnek a kialvását a jelenlét felhalmozódása révén, míg a jelen nehezebbé nem válik minden elképzelhető lehetőségnél.
:3. A munka nem abból merítette az értelmét, hogy valaki megérkezett vagy maradt, vagy észrevette, hogy valaki ott van, hanem abból, hogy valaki biztonságosan továbbhaladt, ami az értelem olyan fajtája, amelynek nincs szüksége megerősítésre, mert magában a dologban rejlik, és nem a szemlélő tekintetében, Sergei pedig ezt tartotta a megbízhatóbb fajtának, és ez olyan meggyőződés volt, amely harminc évig kitartott.
:4. Maria esténként varrt, és teát készített, amikor ő bejött, ők pedig olyan emberek pontosságával beszéltek, akik harminc évet éltek együtt, és megtanulták, hogy a nyelv nem töltőanyag, hanem eszköz, amelyet akkor használ az ember, amikor szükség van rá, és amelyet letesz, amikor a hallgatás mondja ki azt, amit ki kell mondani, ami olyan különbség, amelyet nem lehet tanítani, csak megtanulni, idő által.
:5. Az éjszakai vonat nyugat felől érkezett annak az egyenletes pontosságával, amit nem érdekel azoknak az embereknek a lelkiállapota, akik a vasútvonalak mellett állnak, amit Sergei nem közönyként értelmezett, hanem olyan rendszerek tulajdonságaként, amelyek nagyobbak azoknál az embereknél, akik kiszolgálják őket, olyan tulajdonságként, amelyet tisztelt, mert a tisztelet az iránt, ami nagyobb nálunk, az őszinteség egyik formája.
:6. A peronon állt, és nézte a fényeket, amelyek a sötétségből jöttek, és elhúztak mellette, gyorsan, fényesen és teljesen érintetlenül attól az embertől, aki ott állt, ami nem magányos kép volt, hanem pontos, mert a vonatok nem a vasúti őrök miatt állnak meg, hanem az utasok miatt, és mert a tények elfogadása nem vereség, hanem néha kiindulópontja a béke egy olyan fajtájának, amely nem enged meg magának illúziókat.
:7. A moraj megmaradt, aztán visszatért a csend, ennek a tájnak a csendje, amely nem hiány volt, hanem saját anyaggal rendelkező állapot, és amely olyan alapvetően különbözik a városi csendtől, mint ahogy két egymást ismerő ember hallgatása különbözik két olyan ember hallgatásától, akik nem tudnak mit mondani egymásnak, mert az egyik nyugalom, a másik üresség, a nyugalom és az üresség pedig ugyanúgy néz ki, mégis teljesen különböző.
:8. Sergei visszaállította a váltót, és bement, a tea meleg volt, a lámpa az asztalra vetette a fényét, ő pedig leült annak az embernek az érzésével, aki egy nap végén ott van, ahol lennie kell, ami nem diadalmas érzés volt, hanem teljes, a teljesség pedig néha több, mint a diadal, mert a diadal véget ér, a teljesség viszont megmarad.
:9. Néha a vonatokban ülő emberekre gondolt, a megvilágított ablakokon át látott arcokra, amelyek sehová sem tartoztak és mindenhová tartoztak, és azon tűnődött, milyen lehet meg akarni érkezni, nem abból a vágyakozásból, amit nem birtokolt, hanem annak az embernek a nyugodt kíváncsiságával, aki megtalálta a saját válaszát, és érdekesnek találja mások válaszait, mert megértette, hogy ugyanarra a kérdésre adott különböző válaszok nem jelentik azt, hogy valamelyikük téves.
:10. Reggel korán felkelt, tüzet rakott, teát ivott az ablaknál, és a sínekre nézett, amelyek az első fényben csillogtak, annak az embernek a nyitott figyelmével, aki semmit sem keres, és ezért képes meglátni azt, ami ott van, és ami ott volt, az az első fény volt a síneken, mögöttük az erdő, mögötte pedig a horizont, minden teljesen és ígéret nélkül, ami néha ugyanaz, mint az elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A váltónál álló ember - Der Mann an der Weiche.
:1. Sergei harminc éven át dolgozott a váltónál, és ez a harminc év megszűnt idő lenni, és valami mássá vált, olyan textúrává, amilyen az életnek volt, egyfajta sűrűséggé, amely akkor keletkezik, amikor az ember elég sokáig van egy helyen ahhoz, hogy a hely megszűnjön díszlet lenni, és elkezdjen anyaggá válni, ami nem költői gondolat volt, hanem valaminek a leírása, amit Sergei megtapasztalt, anélkül hogy valaha is így fogalmazta volna meg. - Sergei hatte dreißig Jahre lang an der Weiche gearbeitet, und die dreißig Jahre hatten aufgehört, Zeit zu sein, und waren etwas anderes geworden, eine Textur, die das Leben hatte, eine Art von Dichte, die entsteht, wenn man lang genug an einem Ort ist, dass der Ort aufgehört hat, Kulisse zu sein, und angefangen hat, Substanz zu sein, was kein poetischer Gedanke war, sondern eine Beschreibung von etwas, das Sergei erfahren hatte, ohne es je so formuliert zu haben.
:2. Már felhagyott azzal, hogy a távolságot távolságként érzékelje, ami azt a folyamatot írja le, amelynek során az ember valóban belakik egy helyet, nem a megérkezést és nem azt a döntést, hogy marad, hanem annak a kérdésnek a lassú eltűnését, hogy vajon máshol kellene-e lennie, ennek a kérdésnek a kialvását a jelenlét felhalmozódása révén, míg a jelen nehezebbé nem válik minden elképzelhető lehetőségnél. - Er hatte aufgehört, die Entfernung als Entfernung zu empfinden, was den Prozess beschreibt, durch den ein Mensch einen Ort wirklich bewohnt, nicht die Ankunft und nicht die Entscheidung, zu bleiben, sondern das langsame Verschwinden der Frage, ob man woanders sein sollte, das Erlöschen dieser Frage durch Akkumulation von Gegenwart, bis die Gegenwart schwerer wiegt als jede Möglichkeit, die man sich vorstellen könnte.
:3. A munka nem abból merítette az értelmét, hogy valaki megérkezett vagy maradt, vagy észrevette, hogy valaki ott van, hanem abból, hogy valaki biztonságosan továbbhaladt, ami az értelem olyan fajtája, amelynek nincs szüksége megerősítésre, mert magában a dologban rejlik, és nem a szemlélő tekintetében, Sergei pedig ezt tartotta a megbízhatóbb fajtának, és ez olyan meggyőződés volt, amely harminc évig kitartott. - Die Arbeit hatte ihren Sinn nicht daraus gezogen, dass jemand ankam oder blieb oder bemerkte, dass jemand da war, sondern daraus, dass jemand sicher weiterfuhr, was eine Art von Sinn ist, die keine Bestätigung braucht, weil sie in der Sache selbst liegt und nicht im Auge des Betrachters, was Sergei für die verlässlichere Art hielt, was eine Überzeugung war, die dreißig Jahre gehalten hatte.
:4. Maria esténként varrt, és teát készített, amikor ő bejött, ők pedig olyan emberek pontosságával beszéltek, akik harminc évet éltek együtt, és megtanulták, hogy a nyelv nem töltőanyag, hanem eszköz, amelyet akkor használ az ember, amikor szükség van rá, és amelyet letesz, amikor a hallgatás mondja ki azt, amit ki kell mondani, ami olyan különbség, amelyet nem lehet tanítani, csak megtanulni, idő által. - Maria nähte abends und machte Tee, wenn er reinkam, und sie sprachen mit der Präzision von Menschen, die dreißig Jahre gemeinsam gelebt haben und die gelernt haben, dass Sprache kein Füllmaterial ist, sondern ein Werkzeug, das man benutzt, wenn es gebraucht wird, und das man weglegt, wenn das Schweigen das sagt, was gesagt werden muss, was ein Unterschied ist, den man nicht lehren kann, sondern nur lernen, durch Zeit.
:5. Az éjszakai vonat nyugat felől érkezett annak az egyenletes pontosságával, amit nem érdekel azoknak az embereknek a lelkiállapota, akik a vasútvonalak mellett állnak, amit Sergei nem közönyként értelmezett, hanem olyan rendszerek tulajdonságaként, amelyek nagyobbak azoknál az embereknél, akik kiszolgálják őket, olyan tulajdonságként, amelyet tisztelt, mert a tisztelet az iránt, ami nagyobb nálunk, az őszinteség egyik formája. - Der Nachtzug kam aus dem Westen mit der gleichmäßigen Pünktlichkeit von etwas, das sich nicht um die Befindlichkeiten der Menschen schert, die an den Strecken stehen, was Sergei nicht als Gleichgültigkeit interpretierte, sondern als die Eigenschaft von Systemen, die größer sind als die Menschen, die sie bedienen, eine Eigenschaft, die er respektierte, weil Respekt vor dem, was größer ist, eine Form von Ehrlichkeit ist.
:6. A peronon állt, és nézte a fényeket, amelyek a sötétségből jöttek, és elhúztak mellette, gyorsan, fényesen és teljesen érintetlenül attól az embertől, aki ott állt, ami nem magányos kép volt, hanem pontos, mert a vonatok nem a vasúti őrök miatt állnak meg, hanem az utasok miatt, és mert a tények elfogadása nem vereség, hanem néha kiindulópontja a béke egy olyan fajtájának, amely nem enged meg magának illúziókat. - Er stand auf dem Bahnsteig und schaute die Lichter an, die aus der Dunkelheit kamen und an ihm vorbeizogen, schnell und hell und vollständig unberührt von dem Mann, der dastand, was kein einsames Bild war, sondern ein akkurates, weil Züge nicht für Bahnwärter halten, sondern für Reisende, und weil das Akzeptieren von Tatsachen keine Niederlage ist, sondern manchmal der Ausgangspunkt für eine Art von Frieden, die sich keine Illusionen leistet.
:7. A moraj megmaradt, aztán visszatért a csend, ennek a tájnak a csendje, amely nem hiány volt, hanem saját anyaggal rendelkező állapot, és amely olyan alapvetően különbözik a városi csendtől, mint ahogy két egymást ismerő ember hallgatása különbözik két olyan ember hallgatásától, akik nem tudnak mit mondani egymásnak, mert az egyik nyugalom, a másik üresség, a nyugalom és az üresség pedig ugyanúgy néz ki, mégis teljesen különböző. - Das Grollen blieb, und dann kam die Stille zurück, die Stille dieser Landschaft, die keine Abwesenheit war, sondern ein Zustand mit eigener Substanz, der sich von städtischer Stille so grundlegend unterscheidet wie das Schweigen zwischen zwei Menschen, die sich kennen, von dem zwischen zwei Menschen, die sich nichts zu sagen wissen, weil das eine Ruhe ist und das andere Leere, und Ruhe und Leere sehen gleich aus und sind vollständig verschieden.
:8. Sergei visszaállította a váltót, és bement, a tea meleg volt, a lámpa az asztalra vetette a fényét, ő pedig leült annak az embernek az érzésével, aki egy nap végén ott van, ahol lennie kell, ami nem diadalmas érzés volt, hanem teljes, a teljesség pedig néha több, mint a diadal, mert a diadal véget ér, a teljesség viszont megmarad. - Sergei stellte die Weiche zurück und ging rein, und der Tee war warm und die Lampe warf ihr Licht auf den Tisch, und er setzte sich mit dem Gefühl von jemandem, der am Ende eines Tages dort ist, wo er sein soll, was keine triumphale Empfindung war, aber eine vollständige, und Vollständigkeit ist manchmal mehr als Triumph, weil Triumph endet und Vollständigkeit bleibt.
:9. Néha a vonatokban ülő emberekre gondolt, a megvilágított ablakokon át látott arcokra, amelyek sehová sem tartoztak és mindenhová tartoztak, és azon tűnődött, milyen lehet meg akarni érkezni, nem abból a vágyakozásból, amit nem birtokolt, hanem annak az embernek a nyugodt kíváncsiságával, aki megtalálta a saját válaszát, és érdekesnek találja mások válaszait, mert megértette, hogy ugyanarra a kérdésre adott különböző válaszok nem jelentik azt, hogy valamelyikük téves. - Er dachte manchmal an die Menschen in den Zügen, an die Gesichter durch die beleuchteten Fenster, die nirgendwo hingehörten und überall hingehörten, und er fragte sich, wie es war, ankommen zu wollen, nicht aus Wehmut über das, was er nicht hatte, sondern mit der ruhigen Neugier von jemandem, der seine eigene Antwort gefunden hat und der die Antworten anderer interessant findet, weil er verstanden hatte, dass verschiedene Antworten auf dieselbe Frage nicht bedeuten, dass eine davon falsch ist.
:10. Reggel korán felkelt, tüzet rakott, teát ivott az ablaknál, és a sínekre nézett, amelyek az első fényben csillogtak, annak az embernek a nyitott figyelmével, aki semmit sem keres, és ezért képes meglátni azt, ami ott van, és ami ott volt, az az első fény volt a síneken, mögöttük az erdő, mögötte pedig a horizont, minden teljesen és ígéret nélkül, ami néha ugyanaz, mint az elég. - Am Morgen stand er früh auf, machte Feuer, trank Tee am Fenster, und schaute auf die Gleise, die im ersten Licht glänzten, mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist, und was da war, war das erste Licht auf den Schienen und der Wald dahinter und der Horizont dahinter, alles vollständig und ohne Versprechen, was manchmal dasselbe ist wie genug.
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:Der Mann an der Weiche.
:1. Sergei hatte dreißig Jahre lang an der Weiche gearbeitet, und die dreißig Jahre hatten aufgehört, Zeit zu sein, und waren etwas anderes geworden, eine Textur, die das Leben hatte, eine Art von Dichte, die entsteht, wenn man lang genug an einem Ort ist, dass der Ort aufgehört hat, Kulisse zu sein, und angefangen hat, Substanz zu sein, was kein poetischer Gedanke war, sondern eine Beschreibung von etwas, das Sergei erfahren hatte, ohne es je so formuliert zu haben.
:2. Er hatte aufgehört, die Entfernung als Entfernung zu empfinden, was den Prozess beschreibt, durch den ein Mensch einen Ort wirklich bewohnt, nicht die Ankunft und nicht die Entscheidung, zu bleiben, sondern das langsame Verschwinden der Frage, ob man woanders sein sollte, das Erlöschen dieser Frage durch Akkumulation von Gegenwart, bis die Gegenwart schwerer wiegt als jede Möglichkeit, die man sich vorstellen könnte.
:3. Die Arbeit hatte ihren Sinn nicht daraus gezogen, dass jemand ankam oder blieb oder bemerkte, dass jemand da war, sondern daraus, dass jemand sicher weiterfuhr, was eine Art von Sinn ist, die keine Bestätigung braucht, weil sie in der Sache selbst liegt und nicht im Auge des Betrachters, was Sergei für die verlässlichere Art hielt, was eine Überzeugung war, die dreißig Jahre gehalten hatte.
:4. Maria nähte abends und machte Tee, wenn er reinkam, und sie sprachen mit der Präzision von Menschen, die dreißig Jahre gemeinsam gelebt haben und die gelernt haben, dass Sprache kein Füllmaterial ist, sondern ein Werkzeug, das man benutzt, wenn es gebraucht wird, und das man weglegt, wenn das Schweigen das sagt, was gesagt werden muss, was ein Unterschied ist, den man nicht lehren kann, sondern nur lernen, durch Zeit.
:5. Der Nachtzug kam aus dem Westen mit der gleichmäßigen Pünktlichkeit von etwas, das sich nicht um die Befindlichkeiten der Menschen schert, die an den Strecken stehen, was Sergei nicht als Gleichgültigkeit interpretierte, sondern als die Eigenschaft von Systemen, die größer sind als die Menschen, die sie bedienen, eine Eigenschaft, die er respektierte, weil Respekt vor dem, was größer ist, eine Form von Ehrlichkeit ist.
:6. Er stand auf dem Bahnsteig und schaute die Lichter an, die aus der Dunkelheit kamen und an ihm vorbeizogen, schnell und hell und vollständig unberührt von dem Mann, der dastand, was kein einsames Bild war, sondern ein akkurates, weil Züge nicht für Bahnwärter halten, sondern für Reisende, und weil das Akzeptieren von Tatsachen keine Niederlage ist, sondern manchmal der Ausgangspunkt für eine Art von Frieden, die sich keine Illusionen leistet.
:7. Das Grollen blieb, und dann kam die Stille zurück, die Stille dieser Landschaft, die keine Abwesenheit war, sondern ein Zustand mit eigener Substanz, der sich von städtischer Stille so grundlegend unterscheidet wie das Schweigen zwischen zwei Menschen, die sich kennen, von dem zwischen zwei Menschen, die sich nichts zu sagen wissen, weil das eine Ruhe ist und das andere Leere, und Ruhe und Leere sehen gleich aus und sind vollständig verschieden.
:8. Sergei stellte die Weiche zurück und ging rein, und der Tee war warm und die Lampe warf ihr Licht auf den Tisch, und er setzte sich mit dem Gefühl von jemandem, der am Ende eines Tages dort ist, wo er sein soll, was keine triumphale Empfindung war, aber eine vollständige, und Vollständigkeit ist manchmal mehr als Triumph, weil Triumph endet und Vollständigkeit bleibt.
:9. Er dachte manchmal an die Menschen in den Zügen, an die Gesichter durch die beleuchteten Fenster, die nirgendwo hingehörten und überall hingehörten, und er fragte sich, wie es war, ankommen zu wollen, nicht aus Wehmut über das, was er nicht hatte, sondern mit der ruhigen Neugier von jemandem, der seine eigene Antwort gefunden hat und der die Antworten anderer interessant findet, weil er verstanden hatte, dass verschiedene Antworten auf dieselbe Frage nicht bedeuten, dass eine davon falsch ist.
:10. Am Morgen stand er früh auf, machte Feuer, trank Tee am Fenster, und schaute auf die Gleise, die im ersten Licht glänzten, mit der offenen Aufmerksamkeit von jemandem, der nichts sucht und deswegen sehen kann, was da ist, und was da war, war das erste Licht auf den Schienen und der Wald dahinter und der Horizont dahinter, alles vollständig und ohne Versprechen, was manchmal dasselbe ist wie genug.
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=== 3 ===
:A megerősítés
:1. Iwan tizenöt éven át dolgozott ugyanabban az irodában, ami azt jelentette, hogy tizenöt éven át ugyanannál az íróasztalnál ült, ugyanazzal a bélyegzővel, ugyanazzal a küldönccel, ugyanazokkal a nyomtatványokkal, és hogy ez az állandóság megszűnt egyhangúság lenni, és valami mássá vált, amit nem kellett megneveznie, mert azok a dolgok, amelyeket az ember nem nevez meg, néha stabilabbak maradnak, mint azok, amelyeket megnevez.
:2. Az irodának olyan tárgyilagos következetessége volt, mint azoknak a tereknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a működőképességnél, a neoncsővel, amely néha villogott, az aktákkal teli polcokkal és a szürke íróasztallal, amely olyan teljesen hozzátartozott ahhoz, amit Iwan csinált, hogy megszűnt tárgy lenni, és a folyamat részévé vált.
:3. Bélyegzett, és a mozdulatnak olyan minősége volt, mint valaminek, ami elég mélyen belement a testbe ahhoz, hogy megszűnjön döntés lenni, ami nem az üresség leírása volt, hanem a pontosságé, mert a pontosság akkor keletkezik, amikor a mozdulatokat olyan sokszor ismételték, hogy a szándék és a végrehajtás közötti ellenállás eltűnt.
:4. A küldönc naponta kétszer jött, letette, amit hozott, elvitte, amit vinnie kellett, és nem beszéltek, amit Iwan az érintkezés őszinte formájának tartott, annak a formának, amely azt mondja, ami, és nem állít semmit, ami nem.
:5. Délelőtt felállt, és az ajtóhoz ment, nem azért, mert el akart menni, hanem mert a test néha mozgást követel, és kinézett a folyosóra, amely hosszú és szürke volt, olyan ajtókkal, amelyek mind ugyanúgy néztek ki, és észrevette, hogy a folyosó és az iroda ugyanazt a nyelvet beszéli, ami nem nyugtalanító megfigyelés volt, hanem következetes.
:6. Visszatért, és tovább bélyegzett, mert a nyomtatványok vártak, és mert várakoztatni őket nem volt megoldás, ami egyszerű logika volt, és a helyes.
:7. Este, amikor a többi iroda elsötétült, és az épület csendesebb lett, előkészítette a bélyegzőt a következő reggelre, rendesen letette a nyomtatványokat, és annak az embernek a nyugodt tudatával vette fel a kabátját, aki tudja, hogy holnap a munka ott lesz, és hogy ő is ott lesz, és hogy ez az a fajta megbízhatóság, amelyre egy napot fel lehet építeni.
:8. Hazament a szürke folyosón és a szürke lépcsőkön át, odakint pedig ott volt a város, amelynek megvolt a maga logikája, Iwan pedig annak az embernek a nyugodt lépteivel ment keresztül rajta, aki ismeri a helyét, ami nem korlátozó leírás volt, hanem felszabadító, mert a saját hely ismerete egy hosszú keresés vége, még akkor is, ha ezt a legtöbb ember csak akkor érti meg, amikor már abbahagyta a keresést.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A megerősítés - Die Bestätigung.
:1. Iwan tizenöt éven át dolgozott ugyanabban az irodában, ami azt jelentette, hogy tizenöt éven át ugyanannál az íróasztalnál ült, ugyanazzal a bélyegzővel, ugyanazzal a küldönccel, ugyanazokkal a nyomtatványokkal, és hogy ez az állandóság megszűnt egyhangúság lenni, és valami mássá vált, amit nem kellett megneveznie, mert azok a dolgok, amelyeket az ember nem nevez meg, néha stabilabbak maradnak, mint azok, amelyeket megnevez. - Iwan hatte fünfzehn Jahre in demselben Büro gearbeitet, was bedeutete, dass er fünfzehn Jahre lang an demselben Schreibtisch gesessen hatte, mit demselben Stempel, demselben Boten, denselben Formularen, und dass diese Konstanz aufgehört hatte, Monotonie zu sein, und etwas anderes geworden war, das er nicht benennen musste, weil Dinge, die man nicht benennt, manchmal stabiler bleiben als Dinge, die man benennt.
:2. Az irodának olyan tárgyilagos következetessége volt, mint azoknak a tereknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a működőképességnél, a neoncsővel, amely néha villogott, az aktákkal teli polcokkal és a szürke íróasztallal, amely olyan teljesen hozzátartozott ahhoz, amit Iwan csinált, hogy megszűnt tárgy lenni, és a folyamat részévé vált. - Das Büro hatte die sachliche Konsequenz von Räumen, die nie den Anspruch gestellt hatten, mehr zu sein als funktional, mit der Neonröhre, die manchmal flackerte, und den Regalen voller Akten, und dem grauen Schreibtisch, der so vollständig zu dem gehörte, was er tat, dass er aufgehört hatte, ein Objekt zu sein, und Teil des Ablaufs geworden war.
:3. Bélyegzett, és a mozdulatnak olyan minősége volt, mint valaminek, ami elég mélyen belement a testbe ahhoz, hogy megszűnjön döntés lenni, ami nem az üresség leírása volt, hanem a pontosságé, mert a pontosság akkor keletkezik, amikor a mozdulatokat olyan sokszor ismételték, hogy a szándék és a végrehajtás közötti ellenállás eltűnt. - Er stempelte, und die Bewegung hatte die Qualität von etwas, das tief genug in den Körper eingegangen war, um aufgehört zu haben, Entscheidung zu sein, was keine Beschreibung von Leere war, sondern von Präzision, weil Präzision entsteht, wenn Bewegungen so oft wiederholt wurden, dass der Widerstand zwischen Absicht und Ausführung verschwunden ist.
:4. A küldönc naponta kétszer jött, letette, amit hozott, elvitte, amit vinnie kellett, és nem beszéltek, amit Iwan az érintkezés őszinte formájának tartott, annak a formának, amely azt mondja, ami, és nem állít semmit, ami nem. - Der Bote kam zweimal täglich, legte ab, nahm mit, und sie sprachen nicht, was Iwan für eine ehrliche Form der Interaktion hielt, die Form, die sagt, was sie ist, und nichts behauptet, was sie nicht ist.
:5. Délelőtt felállt, és az ajtóhoz ment, nem azért, mert el akart menni, hanem mert a test néha mozgást követel, és kinézett a folyosóra, amely hosszú és szürke volt, olyan ajtókkal, amelyek mind ugyanúgy néztek ki, és észrevette, hogy a folyosó és az iroda ugyanazt a nyelvet beszéli, ami nem nyugtalanító megfigyelés volt, hanem következetes. - Am Vormittag stand er auf und ging zur Tür, nicht weil er fort wollte, sondern weil der Körper manchmal Bewegung verlangt, und schaute auf den Flur, der lang und grau war mit den Türen, die alle gleich aussahen, und bemerkte, dass der Flur und das Büro dieselbe Sprache sprachen, was keine beunruhigende Beobachtung war, sondern eine konsistente.
:6. Visszatért, és tovább bélyegzett, mert a nyomtatványok vártak, és mert várakoztatni őket nem volt megoldás, ami egyszerű logika volt, és a helyes. - Er kehrte zurück und stempelte weiter, weil die Formulare warteten und weil Wartenlassen keine Lösung war, was eine einfache Logik ist und die richtige.
:7. Este, amikor a többi iroda elsötétült, és az épület csendesebb lett, előkészítette a bélyegzőt a következő reggelre, rendesen letette a nyomtatványokat, és annak az embernek a nyugodt tudatával vette fel a kabátját, aki tudja, hogy holnap a munka ott lesz, és hogy ő is ott lesz, és hogy ez az a fajta megbízhatóság, amelyre egy napot fel lehet építeni. - Am Abend, als die anderen Büros dunkel wurden und das Gebäude stiller, bereitete er den Stempel für den nächsten Morgen vor, legte die Formulare ordentlich hin, und zog seinen Mantel an mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der weiß, dass morgen die Arbeit da sein wird, und dass er da sein wird, und dass das die Art von Verlässlichkeit ist, auf der ein Tag gebaut werden kann.
:8. Hazament a szürke folyosón és a szürke lépcsőkön át, odakint pedig ott volt a város, amelynek megvolt a maga logikája, Iwan pedig annak az embernek a nyugodt lépteivel ment keresztül rajta, aki ismeri a helyét, ami nem korlátozó leírás volt, hanem felszabadító, mert a saját hely ismerete egy hosszú keresés vége, még akkor is, ha ezt a legtöbb ember csak akkor érti meg, amikor már abbahagyta a keresést. - Er ging nach Hause durch den grauen Flur und die grauen Treppen, und draußen war die Stadt, die ihre eigene Logik hatte, und Iwan ging durch sie hindurch mit dem ruhigen Schritt von jemandem, der seinen Platz kennt, was keine einschränkende Beschreibung war, sondern eine befreiende, weil das Kennen des eigenen Platzes das Ende einer langen Suche ist, auch wenn die meisten Menschen das erst verstehen, wenn sie aufgehört haben zu suchen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Bestätigung.
:1. Iwan hatte fünfzehn Jahre in demselben Büro gearbeitet, was bedeutete, dass er fünfzehn Jahre lang an demselben Schreibtisch gesessen hatte, mit demselben Stempel, demselben Boten, denselben Formularen, und dass diese Konstanz aufgehört hatte, Monotonie zu sein, und etwas anderes geworden war, das er nicht benennen musste, weil Dinge, die man nicht benennt, manchmal stabiler bleiben als Dinge, die man benennt.
:2. Das Büro hatte die sachliche Konsequenz von Räumen, die nie den Anspruch gestellt hatten, mehr zu sein als funktional, mit der Neonröhre, die manchmal flackerte, und den Regalen voller Akten, und dem grauen Schreibtisch, der so vollständig zu dem gehörte, was er tat, dass er aufgehört hatte, ein Objekt zu sein, und Teil des Ablaufs geworden war.
:3. Er stempelte, und die Bewegung hatte die Qualität von etwas, das tief genug in den Körper eingegangen war, um aufgehört zu haben, Entscheidung zu sein, was keine Beschreibung von Leere war, sondern von Präzision, weil Präzision entsteht, wenn Bewegungen so oft wiederholt wurden, dass der Widerstand zwischen Absicht und Ausführung verschwunden ist.
:4. Der Bote kam zweimal täglich, legte ab, nahm mit, und sie sprachen nicht, was Iwan für eine ehrliche Form der Interaktion hielt, die Form, die sagt, was sie ist, und nichts behauptet, was sie nicht ist.
:5. Am Vormittag stand er auf und ging zur Tür, nicht weil er fort wollte, sondern weil der Körper manchmal Bewegung verlangt, und schaute auf den Flur, der lang und grau war mit den Türen, die alle gleich aussahen, und bemerkte, dass der Flur und das Büro dieselbe Sprache sprachen, was keine beunruhigende Beobachtung war, sondern eine konsistente.
:6. Er kehrte zurück und stempelte weiter, weil die Formulare warteten und weil Wartenlassen keine Lösung war, was eine einfache Logik ist und die richtige.
:7. Am Abend, als die anderen Büros dunkel wurden und das Gebäude stiller, bereitete er den Stempel für den nächsten Morgen vor, legte die Formulare ordentlich hin, und zog seinen Mantel an mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der weiß, dass morgen die Arbeit da sein wird, und dass er da sein wird, und dass das die Art von Verlässlichkeit ist, auf der ein Tag gebaut werden kann.
:8. Er ging nach Hause durch den grauen Flur und die grauen Treppen, und draußen war die Stadt, die ihre eigene Logik hatte, und Iwan ging durch sie hindurch mit dem ruhigen Schritt von jemandem, der seinen Platz kennt, was keine einschränkende Beschreibung war, sondern eine befreiende, weil das Kennen des eigenen Platzes das Ende einer langen Suche ist, auch wenn die meisten Menschen das erst verstehen, wenn sie aufgehört haben zu suchen.
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=== 4 ===
:A megerősítés
:1. Iwan tizenöt éven át dolgozott ugyanabban az irodában, és ez a tizenöt év olyan idő minőségét vette fel, amely megszűnt folyamat lenni, és elkezdett állaggá válni, ami olyan különbség, amelyet csak belülről ért meg az ember, mert kívülről a kettő ugyanúgy néz ki, a mozgó idő és az az idő, amely leülepedett, ahogy az üledék leülepszik anélkül, hogy megszűnne a folyó része lenni.
:2. Az irodának olyan tárgyilagos következetessége volt, mint azoknak a tereknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a saját funkciójuknál, amit Iwan nem korlátozásként olvasott, hanem az őszinteség olyan formájaként, amelyet értékelt, mert azok a terek, amelyek nem ígérnek többet annál, amit tartani tudnak, megbízhatóbbak azoknál, amelyek hangulatot teremtenek, hogy elrejtsék azt, amik.
:3. Bélyegzett, és a mozdulatnak olyan minősége volt, mint valaminek, ami olyan mélyen ment bele a testbe, hogy a szándék és a végrehajtás közötti határ eltűnt, amit a praxis filozófiáiban mesterségbeli tudásnak neveznek, Iwan pedig az ismétlés eredményének tekintett, mert a mesterségbeli tudás túl nagy szó volt arra, amit ő csinált, az ismétlés pedig pontosabb.
:4. A küldönc naponta kétszer jött, letette, amit hozott, elvitte, amit vinni kellett, és nem beszéltek, amit Iwan az érintkezés legőszintébb formájának tartott, nem azért, mert nem értékelte az emberi kapcsolatot, hanem mert ez az érintkezés az volt, ami volt, és nem tartott igényt semmire, ami nem volt, ami ritkaság egy olyan életben, amelyet állítások szőnek át.
:5. Délelőtt felállt, odament az ajtóhoz, és kinézett a folyosóra, amely hosszú és szürke volt, és észrevette, ahogyan ugyanazt a nyelvet beszélte, mint az iroda, nem azért, mert az épületet börtönként olvasta, hanem mert észrevette a következetességet, egy olyan rendszer koherenciáját, amely tudja, mi az, és ezt az önismeretet minden felületébe beírta, amit ő az integritás egyik formájának tartott, amellyel bizonyos rendszerek rendelkeznek, sok más pedig nem.
:6. Visszatért, és tovább bélyegzett, mert a nyomtatványok vártak, és mert azoknak a nyomtatványoknak, amelyek várnak, nincs véleményük arról, hogy az ember várakoztatja őket, ami a legtürelmesebb partnerekké teszi őket, akiket az ember egy irodában kaphat, ami könnyű gondolat volt és teljes.
:7. Este, amikor az épület csendesebb lett, előkészítette a bélyegzőt a következő reggelre annak az embernek a gondosságával, aki megértette, hogy az előkészítés nem kötelesség, hanem a következő nap iránti tisztelet egyik formája, mert a következő nap még nincs itt, és ezért nincs saját hangja, és mert azoknak a dolgoknak, amelyeknek nincs saját hangjuk, szükségük van annak a közbenjárására, aki jelen van.
:8. Felvette a kabátját, és elindult a folyosón, a lépcsőkön és a városon át annak az embernek a lépteivel, aki ismeri a helyét, ami nem a korlátozottságról szóló állítás volt, hanem az elhelyezkedésről, az elhelyezkedés pedig egy hosszú folyamat eredménye, amely azzal kezdődik, hogy az ember keres, és azzal ér véget, hogy felhagyott a kereséssel, nem azért, mert feladta, hanem mert megtalálta azt, amit amikor megtörténik, nem drámainak érez, hanem egyszerűen egy olyan mozgás végének, amely elérte a természetes lezárását.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A megerősítés - Die Bestätigung.
:1. Iwan tizenöt éven át dolgozott ugyanabban az irodában, és ez a tizenöt év olyan idő minőségét vette fel, amely megszűnt folyamat lenni, és elkezdett állaggá válni, ami olyan különbség, amelyet csak belülről ért meg az ember, mert kívülről a kettő ugyanúgy néz ki, a mozgó idő és az az idő, amely leülepedett, ahogy az üledék leülepszik anélkül, hogy megszűnne a folyó része lenni. - Iwan hatte fünfzehn Jahre in demselben Büro gearbeitet, und die fünfzehn Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, Verlauf zu sein, und angefangen hat, Beschaffenheit zu sein, was ein Unterschied ist, den man nur von innen versteht, weil von außen beides gleich aussieht, die sich bewegende Zeit und die, die sich gesetzt hat, wie Sediment sich setzt, ohne aufzuhören, Teil des Flusses zu sein.
:2. Az irodának olyan tárgyilagos következetessége volt, mint azoknak a tereknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a saját funkciójuknál, amit Iwan nem korlátozásként olvasott, hanem az őszinteség olyan formájaként, amelyet értékelt, mert azok a terek, amelyek nem ígérnek többet annál, amit tartani tudnak, megbízhatóbbak azoknál, amelyek hangulatot teremtenek, hogy elrejtsék azt, amik. - Das Büro hatte die sachliche Konsequenz von Räumen, die nie den Anspruch gestellt hatten, mehr zu sein als ihre Funktion, was Iwan nicht als Einschränkung las, sondern als eine Form von Ehrlichkeit, die er schätzte, weil Räume, die nicht mehr versprechen als sie halten, verlässlicher sind als solche, die Atmosphäre erzeugen, um das zu verbergen, was sie sind.
:3. Bélyegzett, és a mozdulatnak olyan minősége volt, mint valaminek, ami olyan mélyen ment bele a testbe, hogy a szándék és a végrehajtás közötti határ eltűnt, amit a praxis filozófiáiban mesterségbeli tudásnak neveznek, Iwan pedig az ismétlés eredményének tekintett, mert a mesterségbeli tudás túl nagy szó volt arra, amit ő csinált, az ismétlés pedig pontosabb. - Er stempelte, und die Bewegung hatte die Qualität von etwas, das so tief in den Körper eingegangen war, dass die Grenze zwischen Absicht und Ausführung verschwunden war, was in Philosophien der Praxis als Meisterschaft bezeichnet wird und was Iwan als das Ergebnis von Wiederholung betrachtete, weil Meisterschaft ein zu großes Wort war für das, was er tat, und Wiederholung das präzisere.
:4. A küldönc naponta kétszer jött, letette, amit hozott, elvitte, amit vinni kellett, és nem beszéltek, amit Iwan az érintkezés legőszintébb formájának tartott, nem azért, mert nem értékelte az emberi kapcsolatot, hanem mert ez az érintkezés az volt, ami volt, és nem tartott igényt semmire, ami nem volt, ami ritkaság egy olyan életben, amelyet állítások szőnek át. - Der Bote kam zweimal täglich, legte ab, nahm mit, und sie sprachen nicht, was Iwan für die ehrlichste Form der Interaktion hielt, nicht weil er menschliche Verbindung nicht schätzte, sondern weil diese Interaktion das war, was sie war, und nichts beanspruchte, was sie nicht war, was eine Seltenheit ist in einem Leben, das von Behauptungen durchzogen ist.
:5. Délelőtt felállt, odament az ajtóhoz, és kinézett a folyosóra, amely hosszú és szürke volt, és észrevette, ahogyan ugyanazt a nyelvet beszélte, mint az iroda, nem azért, mert az épületet börtönként olvasta, hanem mert észrevette a következetességet, egy olyan rendszer koherenciáját, amely tudja, mi az, és ezt az önismeretet minden felületébe beírta, amit ő az integritás egyik formájának tartott, amellyel bizonyos rendszerek rendelkeznek, sok más pedig nem. - Am Vormittag stand er auf und ging zur Tür, und schaute auf den Flur, der lang und grau war, und bemerkte, wie er dieselbe Sprache sprach wie das Büro, nicht weil er das Gebäude als Gefängnis las, sondern weil er die Konsistenz bemerkte, die Kohärenz eines Systems, das weiß, was es ist, und das diese Selbstkenntnis in jede Oberfläche eingeschrieben hat, was er für eine Form von Integrität hielt, die manche Systeme haben und viele nicht.
:6. Visszatért, és tovább bélyegzett, mert a nyomtatványok vártak, és mert azoknak a nyomtatványoknak, amelyek várnak, nincs véleményük arról, hogy az ember várakoztatja őket, ami a legtürelmesebb partnerekké teszi őket, akiket az ember egy irodában kaphat, ami könnyű gondolat volt és teljes. - Er kehrte zurück und stempelte weiter, weil die Formulare warteten, und weil Formulare, die warten, keine Meinung dazu haben, dass man sie warten lässt, was sie zu den geduldigsten Partnern macht, die man in einem Büro haben kann, was ein leichter Gedanke war und ein vollständiger.
:7. Este, amikor az épület csendesebb lett, előkészítette a bélyegzőt a következő reggelre annak az embernek a gondosságával, aki megértette, hogy az előkészítés nem kötelesség, hanem a következő nap iránti tisztelet egyik formája, mert a következő nap még nincs itt, és ezért nincs saját hangja, és mert azoknak a dolgoknak, amelyeknek nincs saját hangjuk, szükségük van annak a közbenjárására, aki jelen van. - Am Abend, als das Gebäude stiller wurde, bereitete er den Stempel für den nächsten Morgen vor, mit der Sorgfalt von jemandem, der verstanden hatte, dass Vorbereitung keine Pflicht ist, sondern eine Form von Respekt vor dem nächsten Tag, weil der nächste Tag noch nicht da ist und deswegen keine eigene Stimme hat, und weil Dinge, die keine eigene Stimme haben, die Fürsprache von jemandem brauchen, der da ist.
:8. Felvette a kabátját, és elindult a folyosón, a lépcsőkön és a városon át annak az embernek a lépteivel, aki ismeri a helyét, ami nem a korlátozottságról szóló állítás volt, hanem az elhelyezkedésről, az elhelyezkedés pedig egy hosszú folyamat eredménye, amely azzal kezdődik, hogy az ember keres, és azzal ér véget, hogy felhagyott a kereséssel, nem azért, mert feladta, hanem mert megtalálta azt, amit amikor megtörténik, nem drámainak érez, hanem egyszerűen egy olyan mozgás végének, amely elérte a természetes lezárását. - Er zog seinen Mantel an und ging, durch den Flur und die Treppen und die Stadt, mit dem Schritt von jemandem, der seinen Platz kennt, was keine Aussage über Beschränkung war, sondern über Verortung, und Verortung ist das Ergebnis eines langen Prozesses, der damit beginnt, dass man sucht, und damit endet, dass man aufgehört hat zu suchen, nicht weil man aufgegeben hat, sondern weil man gefunden hat, was sich nicht dramatisch anfühlt, wenn es passiert, sondern einfach wie das Ende einer Bewegung, die ihren natürlichen Abschluss erreicht hat.
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:Die Bestätigung.
:1. Iwan hatte fünfzehn Jahre in demselben Büro gearbeitet, und die fünfzehn Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, Verlauf zu sein, und angefangen hat, Beschaffenheit zu sein, was ein Unterschied ist, den man nur von innen versteht, weil von außen beides gleich aussieht, die sich bewegende Zeit und die, die sich gesetzt hat, wie Sediment sich setzt, ohne aufzuhören, Teil des Flusses zu sein.
:2. Das Büro hatte die sachliche Konsequenz von Räumen, die nie den Anspruch gestellt hatten, mehr zu sein als ihre Funktion, was Iwan nicht als Einschränkung las, sondern als eine Form von Ehrlichkeit, die er schätzte, weil Räume, die nicht mehr versprechen als sie halten, verlässlicher sind als solche, die Atmosphäre erzeugen, um das zu verbergen, was sie sind.
:3. Er stempelte, und die Bewegung hatte die Qualität von etwas, das so tief in den Körper eingegangen war, dass die Grenze zwischen Absicht und Ausführung verschwunden war, was in Philosophien der Praxis als Meisterschaft bezeichnet wird und was Iwan als das Ergebnis von Wiederholung betrachtete, weil Meisterschaft ein zu großes Wort war für das, was er tat, und Wiederholung das präzisere.
:4. Der Bote kam zweimal täglich, legte ab, nahm mit, und sie sprachen nicht, was Iwan für die ehrlichste Form der Interaktion hielt, nicht weil er menschliche Verbindung nicht schätzte, sondern weil diese Interaktion das war, was sie war, und nichts beanspruchte, was sie nicht war, was eine Seltenheit ist in einem Leben, das von Behauptungen durchzogen ist.
:5. Am Vormittag stand er auf und ging zur Tür, und schaute auf den Flur, der lang und grau war, und bemerkte, wie er dieselbe Sprache sprach wie das Büro, nicht weil er das Gebäude als Gefängnis las, sondern weil er die Konsistenz bemerkte, die Kohärenz eines Systems, das weiß, was es ist, und das diese Selbstkenntnis in jede Oberfläche eingeschrieben hat, was er für eine Form von Integrität hielt, die manche Systeme haben und viele nicht.
:6. Er kehrte zurück und stempelte weiter, weil die Formulare warteten, und weil Formulare, die warten, keine Meinung dazu haben, dass man sie warten lässt, was sie zu den geduldigsten Partnern macht, die man in einem Büro haben kann, was ein leichter Gedanke war und ein vollständiger.
:7. Am Abend, als das Gebäude stiller wurde, bereitete er den Stempel für den nächsten Morgen vor, mit der Sorgfalt von jemandem, der verstanden hatte, dass Vorbereitung keine Pflicht ist, sondern eine Form von Respekt vor dem nächsten Tag, weil der nächste Tag noch nicht da ist und deswegen keine eigene Stimme hat, und weil Dinge, die keine eigene Stimme haben, die Fürsprache von jemandem brauchen, der da ist.
:8. Er zog seinen Mantel an und ging, durch den Flur und die Treppen und die Stadt, mit dem Schritt von jemandem, der seinen Platz kennt, was keine Aussage über Beschränkung war, sondern über Verortung, und Verortung ist das Ergebnis eines langen Prozesses, der damit beginnt, dass man sucht, und damit endet, dass man aufgehört hat zu suchen, nicht weil man aufgegeben hat, sondern weil man gefunden hat, was sich nicht dramatisch anfühlt, wenn es passiert, sondern einfach wie das Ende einer Bewegung, die ihren natürlichen Abschluss erreicht hat.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 8
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2026-05-18T16:33:42Z
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=== 1 ===
:A fehér papír.
:1. Ondřej két évvel ezelőtt fogadta el az állást a levéltárban, annak az embernek a csendes magától értetődőségével, akinél az elérhetőség és az alkalmasság egybeesett.
:2. Ez nem lelkesedés volt, és nem is beletörődés, hanem egy olyan pillanat eredménye.
:3. Ebben a pillanatban arra a kérdésre, hogy mit akar az ember csinálni, és arra a kérdésre, hogy mi érhető el, ugyanaz volt a válasz.
:4. Ez ritkábban történik meg, mint az ember gondolná, és ezért nem szabad alábecsülni.
:5. A levéltárnak olyan helyek minősége volt, amelyek már annyira teljesen azzá váltak, amik, hogy tulajdonságaik megszűntek tulajdonságok lenni.
:6. Ezek a tulajdonságok szubsztanciává váltak: a régi papír szaga például már nem igényelt érzékelést.
:7. Egyszerűen ott volt, ahogy a falak is ott voltak.
:8. És ott volt a csend, amely nem a zaj hiánya volt, hanem valaminek a jelenléte, amire nincs jobb szó, mint a nyugalom.
:9. A tevékenységet egyszerű volt leírni, ami néha annak a jele, hogy nehéz megérteni.
:10. Betűket eltávolítani papírról, folyadékkal és ecsettel, gondosan, hogy a papír ne szakadjon el.
:11. Ez volt az egyetlen technikai követelmény, amely számított.
:12. Ondřej ezt annak az embernek a pontos figyelmével tartotta be, aki megértette, hogy a kivitelezés minősége független a feladat tartalmától.
:13. Ez olyan meggyőződés volt, amelyet nem filozófiai mondatként fogalmazott meg.
:14. Hanem megélt logikaként, amely naponta bizonyított.
:15. Figyelte, ahogy a betűk szétfolynak, annak az embernek a tárgyilagos figyelmével, aki olyan jól ismer egy folyamatot, hogy az ismeret már nem igényel megfigyelést.
:16. Az ismeret bizalmassággá vált, ami nem közöny, hanem annak érettebb nővére.
:17. Az a minőség, amely akkor keletkezik, amikor a bizalmasság és a tisztelet egybeesik.
:18. A telefon néha megszólalt, Ondřej pedig hallotta, és tovább dolgozott.
:19. Nem azért, mert közömbös volt a világ iránt, hanem mert a világos határok az integritás egyik formáját jelentik.
:20. Ez az integritás nem igényel mérlegelést, mert a mérlegelés azt feltételezi, hogy a határ alkuképes.
:21. Ez a határ pedig nem volt az.
:22. Az ebédszünetben egy kis jegyzetfüzetben rögzítette a fényt, az aznapi fényt, úgy, ahogy volt, nem úgy, ahogy mindig van.
:23. Mert a fény volt az egyetlen, ami naponta változott.
:24. És mert szüksége volt valamire, amit ő maga dokumentált, ellentétben azzal, amit mások számára törölt.
:25. Ez olyan különbség volt, amelynek fontosságát nem akarta megmagyarázni.
:26. Mert a magyarázatok néha annak a végét jelentik, amit leírnak.
:27. A nap végén a fehér lapok előtte feküdtek, betűk és tartalom nélkül, a teljes lehetőség állapotában.
:28. Ez a teljes lehetőség mégsem lehetőség, mert az üres papírnak nincs jövője, csak egy jövő lehetősége.
:29. Ez olyan különbség, amelyet az ember érez, még ha nem is fogalmazza meg.
:30. Röviden nézte a fehér lapokat, mert a fehér lapoknak olyan csendjük van, amilyen a teleírt lapoknak nincs.
:31. Ez a csend nem hordoz jelentést, és éppen ezért olyan módon teljes, ahogyan a jelentés soha nem engedi a teljességet.
:32. Ez nem a jelentés kritikája volt, hanem megfigyelés a teljességről.
:33. Rendet rakott, kimosta az ecsetet, lekapcsolta a villanyt, és hazament a városon át.
:34. A város közben végezte a maga esti sürgés-forgását.
:35. Ondřej arra gondolt, hogy holnap új papírok jönnek majd.
:36. Ez nem nyugtalanító kilátás volt, hanem megbízható.
:37. Megtanulta, hogy a megbízható kilátásoknak sajátos békéjük van.
:38. Nem a várt dolog öröme ez, hanem az ismert dolog nyugalma.
:39. És ez néha ugyanaz, mint az, hogy elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A fehér papír. - Das weiße Papier.
:1. Ondřej két évvel ezelőtt fogadta el az állást a levéltárban, annak az embernek a csendes magától értetődőségével, akinél az elérhetőség és az alkalmasság egybeesett. - Ondřej hatte die Stelle im Archiv vor zwei Jahren angenommen, mit der stillen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Verfügbarkeit und Eignung zusammengefallen waren.
:2. Ez nem lelkesedés volt, és nem is beletörődés, hanem egy olyan pillanat eredménye. - Das war keine Begeisterung und keine Resignation, sondern das Ergebnis eines Moments.
:3. Ebben a pillanatban arra a kérdésre, hogy mit akar az ember csinálni, és arra a kérdésre, hogy mi érhető el, ugyanaz volt a válasz. - In diesem Moment hatten die Frage, was man tun will, und die Frage, was verfügbar ist, dieselbe Antwort.
:4. Ez ritkábban történik meg, mint az ember gondolná, és ezért nem szabad alábecsülni. - Das passiert seltener, als man denkt, und deswegen sollte man es nicht unterschätzen.
:5. A levéltárnak olyan helyek minősége volt, amelyek már annyira teljesen azzá váltak, amik, hogy tulajdonságaik megszűntek tulajdonságok lenni. - Das Archiv hatte die Qualität von Orten, die so vollständig zu dem geworden sind, was sie sind, dass ihre Eigenschaften aufgehört haben, Eigenschaften zu sein.
:6. Ezek a tulajdonságok szubsztanciává váltak: a régi papír szaga például már nem igényelt érzékelést. - Diese Eigenschaften waren Substanz geworden: der Geruch nach altem Papier etwa erforderte keine Wahrnehmung mehr.
:7. Egyszerűen ott volt, ahogy a falak is ott voltak. - Er war einfach da, wie die Wände da waren.
:8. És ott volt a csend, amely nem a zaj hiánya volt, hanem valaminek a jelenléte, amire nincs jobb szó, mint a nyugalom. - Und da war die Stille, die keine Abwesenheit von Lärm war, sondern die Anwesenheit von etwas, für das es kein besseres Wort gibt als Ruhe.
:9. A tevékenységet egyszerű volt leírni, ami néha annak a jele, hogy nehéz megérteni. - Die Tätigkeit war einfach zu beschreiben, was manchmal ein Zeichen dafür ist, dass sie schwer zu verstehen ist.
:10. Betűket eltávolítani papírról, folyadékkal és ecsettel, gondosan, hogy a papír ne szakadjon el. - Buchstaben von Papier entfernen, mit Flüssigkeit und Pinsel, sorgfältig, damit das Papier nicht reißt.
:11. Ez volt az egyetlen technikai követelmény, amely számított. - Das war die einzige technische Anforderung, die zählte.
:12. Ondřej ezt annak az embernek a pontos figyelmével tartotta be, aki megértette, hogy a kivitelezés minősége független a feladat tartalmától. - Ondřej hielt sie ein mit der präzisen Aufmerksamkeit von jemandem, der verstanden hat, dass die Qualität einer Ausführung vom Inhalt der Aufgabe unabhängig ist.
:13. Ez olyan meggyőződés volt, amelyet nem filozófiai mondatként fogalmazott meg. - Das war eine Überzeugung, die er nicht als philosophischen Satz formuliert hatte.
:14. Hanem megélt logikaként, amely naponta bizonyított. - Sondern als gelebte Logik, die sich täglich bewährt hatte.
:15. Figyelte, ahogy a betűk szétfolynak, annak az embernek a tárgyilagos figyelmével, aki olyan jól ismer egy folyamatot, hogy az ismeret már nem igényel megfigyelést. - Er beobachtete, wie die Buchstaben zerflossen, mit der sachlichen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Prozess so gut kennt, dass das Kennen aufgehört hat, Beobachtung zu erfordern.
:16. Az ismeret bizalmassággá vált, ami nem közöny, hanem annak érettebb nővére. - Das Kennen ist Vertrautheit geworden, was nicht Gleichgültigkeit ist, sondern ihre reifere Schwester.
:17. Az a minőség, amely akkor keletkezik, amikor a bizalmasság és a tisztelet egybeesik. - Die Qualität, die entsteht, wenn Vertrautheit und Respekt zusammenfallen.
:18. A telefon néha megszólalt, Ondřej pedig hallotta, és tovább dolgozott. - Das Telefon klingelte manchmal, und Ondřej hörte es und arbeitete weiter.
:19. Nem azért, mert közömbös volt a világ iránt, hanem mert a világos határok az integritás egyik formáját jelentik. - Nicht weil er gleichgültig gegenüber der Welt war, sondern weil klare Grenzen eine Form von Integrität sind.
:20. Ez az integritás nem igényel mérlegelést, mert a mérlegelés azt feltételezi, hogy a határ alkuképes. - Diese Integrität braucht keine Abwägung, weil Abwägung impliziert, dass die Grenze verhandelbar ist.
:21. Ez a határ pedig nem volt az. - Und diese Grenze war es nicht.
:22. Az ebédszünetben egy kis jegyzetfüzetben rögzítette a fényt, az aznapi fényt, úgy, ahogy volt, nem úgy, ahogy mindig van. - In der Mittagspause dokumentierte er das Licht in einem kleinen Notizbuch, das Licht an diesem Tag, wie es war, nicht wie es immer ist.
:23. Mert a fény volt az egyetlen, ami naponta változott. - Weil das Licht das Einzige war, das sich täglich veränderte.
:24. És mert szüksége volt valamire, amit ő maga dokumentált, ellentétben azzal, amit mások számára törölt. - Und weil er etwas brauchte, das er selbst dokumentierte, im Unterschied zu dem, was er für andere tilgte.
:25. Ez olyan különbség volt, amelynek fontosságát nem akarta megmagyarázni. - Das war ein Unterschied, dessen Wichtigkeit er nicht erklären wollte.
:26. Mert a magyarázatok néha annak a végét jelentik, amit leírnak. - Weil Erklärungen manchmal das Ende von dem sind, was sie beschreiben.
:27. A nap végén a fehér lapok előtte feküdtek, betűk és tartalom nélkül, a teljes lehetőség állapotában. - Am Ende des Tages lagen die weißen Blätter vor ihm, ohne Buchstaben, ohne Inhalt, im Zustand vollständiger Möglichkeit.
:28. Ez a teljes lehetőség mégsem lehetőség, mert az üres papírnak nincs jövője, csak egy jövő lehetősége. - Diese vollständige Möglichkeit ist aber keine Möglichkeit, weil unbeschriebenes Papier keine Zukunft hat, sondern nur das Potenzial einer Zukunft.
:29. Ez olyan különbség, amelyet az ember érez, még ha nem is fogalmazza meg. - Das ist ein Unterschied, den man fühlt, auch wenn man ihn nicht formuliert.
:30. Röviden nézte a fehér lapokat, mert a fehér lapoknak olyan csendjük van, amilyen a teleírt lapoknak nincs. - Er betrachtete die weißen Blätter kurz, weil weiße Blätter eine Stille haben, die beschriebene nicht haben.
:31. Ez a csend nem hordoz jelentést, és éppen ezért olyan módon teljes, ahogyan a jelentés soha nem engedi a teljességet. - Diese Stille trägt keine Bedeutung und ist deswegen auf eine Art vollständig, die Bedeutung nie vollständig sein lässt.
:32. Ez nem a jelentés kritikája volt, hanem megfigyelés a teljességről. - Das war keine Kritik an Bedeutung, sondern eine Beobachtung über Vollständigkeit.
:33. Rendet rakott, kimosta az ecsetet, lekapcsolta a villanyt, és hazament a városon át. - Er räumte auf, wusch den Pinsel, machte das Licht aus, und ging nach Hause durch die Stadt.
:34. A város közben végezte a maga esti sürgés-forgását. - Die Stadt vollzog währenddessen ihre Abendgeschäftigkeit.
:35. Ondřej arra gondolt, hogy holnap új papírok jönnek majd. - Ondřej dachte, dass morgen neue Papiere kommen würden.
:36. Ez nem nyugtalanító kilátás volt, hanem megbízható. - Das war keine beunruhigende Aussicht, sondern eine verlässliche.
:37. Megtanulta, hogy a megbízható kilátásoknak sajátos békéjük van. - Er hatte gelernt, dass verlässliche Aussichten eine eigene Art von Frieden haben.
:38. Nem a várt dolog öröme ez, hanem az ismert dolog nyugalma. - Das ist nicht die Freude des Erwarteten, sondern die Ruhe des Gewussten.
:39. És ez néha ugyanaz, mint az, hogy elég. - Und das ist manchmal dasselbe wie genug.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das weiße Papier.
:1. Ondřej hatte die Stelle im Archiv vor zwei Jahren angenommen, mit der stillen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Verfügbarkeit und Eignung zusammengefallen waren.
:2. Das war keine Begeisterung und keine Resignation, sondern das Ergebnis eines Moments.
:3. In diesem Moment hatten die Frage, was man tun will, und die Frage, was verfügbar ist, dieselbe Antwort.
:4. Das passiert seltener, als man denkt, und deswegen sollte man es nicht unterschätzen.
:5. Das Archiv hatte die Qualität von Orten, die so vollständig zu dem geworden sind, was sie sind, dass ihre Eigenschaften aufgehört haben, Eigenschaften zu sein.
:6. Diese Eigenschaften waren Substanz geworden: der Geruch nach altem Papier etwa erforderte keine Wahrnehmung mehr.
:7. Er war einfach da, wie die Wände da waren.
:8. Und da war die Stille, die keine Abwesenheit von Lärm war, sondern die Anwesenheit von etwas, für das es kein besseres Wort gibt als Ruhe.
:9. Die Tätigkeit war einfach zu beschreiben, was manchmal ein Zeichen dafür ist, dass sie schwer zu verstehen ist.
:10. Buchstaben von Papier entfernen, mit Flüssigkeit und Pinsel, sorgfältig, damit das Papier nicht reißt.
:11. Das war die einzige technische Anforderung, die zählte.
:12. Ondřej hielt sie ein mit der präzisen Aufmerksamkeit von jemandem, der verstanden hat, dass die Qualität einer Ausführung vom Inhalt der Aufgabe unabhängig ist.
:13. Das war eine Überzeugung, die er nicht als philosophischen Satz formuliert hatte.
:14. Sondern als gelebte Logik, die sich täglich bewährt hatte.
:15. Er beobachtete, wie die Buchstaben zerflossen, mit der sachlichen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Prozess so gut kennt, dass das Kennen aufgehört hat, Beobachtung zu erfordern.
:16. Das Kennen ist Vertrautheit geworden, was nicht Gleichgültigkeit ist, sondern ihre reifere Schwester.
:17. Die Qualität, die entsteht, wenn Vertrautheit und Respekt zusammenfallen.
:18. Das Telefon klingelte manchmal, und Ondřej hörte es und arbeitete weiter.
:19. Nicht weil er gleichgültig gegenüber der Welt war, sondern weil klare Grenzen eine Form von Integrität sind.
:20. Diese Integrität braucht keine Abwägung, weil Abwägung impliziert, dass die Grenze verhandelbar ist.
:21. Und diese Grenze war es nicht.
:22. In der Mittagspause dokumentierte er das Licht in einem kleinen Notizbuch, das Licht an diesem Tag, wie es war, nicht wie es immer ist.
:23. Weil das Licht das Einzige war, das sich täglich veränderte.
:24. Und weil er etwas brauchte, das er selbst dokumentierte, im Unterschied zu dem, was er für andere tilgte.
:25. Das war ein Unterschied, dessen Wichtigkeit er nicht erklären wollte.
:26. Weil Erklärungen manchmal das Ende von dem sind, was sie beschreiben.
:27. Am Ende des Tages lagen die weißen Blätter vor ihm, ohne Buchstaben, ohne Inhalt, im Zustand vollständiger Möglichkeit.
:28. Diese vollständige Möglichkeit ist aber keine Möglichkeit, weil unbeschriebenes Papier keine Zukunft hat, sondern nur das Potenzial einer Zukunft.
:29. Das ist ein Unterschied, den man fühlt, auch wenn man ihn nicht formuliert.
:30. Er betrachtete die weißen Blätter kurz, weil weiße Blätter eine Stille haben, die beschriebene nicht haben.
:31. Diese Stille trägt keine Bedeutung und ist deswegen auf eine Art vollständig, die Bedeutung nie vollständig sein lässt.
:32. Das war keine Kritik an Bedeutung, sondern eine Beobachtung über Vollständigkeit.
:33. Er räumte auf, wusch den Pinsel, machte das Licht aus, und ging nach Hause durch die Stadt.
:34. Die Stadt vollzog währenddessen ihre Abendgeschäftigkeit.
:35. Ondřej dachte, dass morgen neue Papiere kommen würden.
:36. Das war keine beunruhigende Aussicht, sondern eine verlässliche.
:37. Er hatte gelernt, dass verlässliche Aussichten eine eigene Art von Frieden haben.
:38. Das ist nicht die Freude des Erwarteten, sondern die Ruhe des Gewussten.
:39. Und das ist manchmal dasselbe wie genug.
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=== 2 ===
:A keret.
:1. Benedikt hét évvel ezelőtt fogadta el az állást, annak az embernek a csendes magától értetődőségével, akinél az elérhetőség és az alkalmasság egyetlen pillanatban egybeesett.
:2. Ez nem hősi kezdet volt, és nem is beletörődő, hanem egy olyan helyzet eredménye, amely nem követelt nagy döntéseket.
:3. Mert a nagy döntéseket többnyire olyan helyzetek előzik meg, amelyek kikényszerítik őket, ez a helyzet pedig ezt nem tette.
:4. Benedikt nem tehetetlenségből tartotta meg az állást, bár a tehetetlenség őszintébb magyarázat lett volna, mint a legtöbb.
:5. Hanem annak lassú felismerése révén, hogy a működő dolgoknak olyan minőségük van, amelyet az ember csak akkor ért meg, amikor már nem méri őket más dolgokhoz.
:6. Mert a mérés olyan energiát használ el, amelyet különben a végrehajtásra fordíthatna.
:7. Minden reggel ugyanazzal a gondossággal kötötte be a cipőjét, mert korán megtanulta, hogy az határozza meg egy tevékenység minőségét, ahogyan az ember elkezdi.
:8. Nem az, hogy mit tesz az ember, hanem az, hogyan kezd hozzá.
:9. Ez olyan meggyőződés volt, amelyet soha nem fogalmazott meg meggyőződésként.
:10. Mert azok a meggyőződések, amelyeket az ember megfogalmaz, elkezdenek viták tárgyává válni, ezt pedig nem kellett megvitatni.
:11. A folyosó üres volt, ahogy hét éve üres volt.
:12. Benedikt annak az embernek a nyugodt figyelmével ment végig rajta, aki nem számít arra, hogy talál valamit, és mégis néz.
:13. Mert megértette, hogy az elvárás és a figyelem két különböző dolog, amelyeket külön kell tartani, ha az ember jól akar dolgozni.
:14. Mert az elvárás torzítja az érzékelést, a figyelem pedig megnyitja.
:15. Minden métert feljegyzett, mert a jegyzetfüzet a jelenlétének bizonyítéka volt.
:16. A jelenlét bizonyítéka különböztette meg a tevékenységet a puszta mozgástól.
:17. Ez olyan különbség, amelyet kívülről nem látni, belülről azonban világosan érezni.
:18. Mert a dokumentáció nélküli mozgás eltűnik, a dokumentált mozgás viszont megmarad.
:19. Akkor is megmarad, ha az, ami megmarad, egy polcon áll, és senki sem olvassa.
:20. A folyosó végén álló kis asztalnál írta meg a jelentést, olyan kézírással, amely hét év alatt nyugodtabbá vált.
:21. A kézírás kevésbé személyes lett, amit Benedikt nem veszteségként értelmezett, hanem az ismétlés természetes eredményeként.
:22. Így szűnnek meg a dolgok, amelyeket az ember elég sokáig csinál, kifejezésnek lenni, és így kezdenek végrehajtássá válni.
:23. Ez nem leereszkedés, hanem elmozdulás, amely néha a tudás mélyebb formája.
:24. Tudta, hogy a jelentéseket nem olvassák el, és ez nem zavarta.
:25. Mert elválasztotta a jelentés funkcióját az olvasás funkciójától.
:26. Ez az elválasztás lehetővé tette számára, hogy a jelentést ugyanazzal a gondossággal írja meg, amelyet a cipője bekötésére fordított.
:27. Mert a gondosságnak nincs szüksége nézőkre ahhoz, hogy gondosság legyen.
:28. Talán ez volt a legfontosabb dolog, amelyet hét év alatt megtanult.
:29. Visszament a folyosón, bezárta az ajtót, és leült.
:30. A szobában lévő csend ugyanolyan volt, mint a folyosó csendje.
:31. Ez nem nyugtalanító megfigyelés volt, hanem következetes.
:32. A következetesség azoknak a rendszereknek a tulajdonsága, amelyek tudják, mik ők.
:33. Ez olyan tulajdonság volt, amelyet Benedikt értékelt az életében.
:34. Azt értékelte, ahogyan a részek összeillettek, még akkor is, ha együtt kevés eredményt adtak.
:35. Ezt teljes leírásnak tartotta, nem kielégítőnek, de igaznak.
:36. Az igaz leírásoknak pedig megvan az az előnyük, hogy megmaradnak, amikor a kielégítőek már rég elhalványultak.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A keret. - Der Rahmen.
:1. Benedikt hét évvel ezelőtt fogadta el az állást, annak az embernek a csendes magától értetődőségével, akinél az elérhetőség és az alkalmasság egyetlen pillanatban egybeesett. - Benedikt hatte die Stelle vor sieben Jahren angenommen, mit der stillen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Verfügbarkeit und Eignung in einem Moment zusammengefallen waren.
:2. Ez nem hősi kezdet volt, és nem is beletörődő, hanem egy olyan helyzet eredménye, amely nem követelt nagy döntéseket. - Das war kein heroischer Beginn und kein resignierter, sondern das Ergebnis einer Situation, die keine großen Entscheidungen verlangt hatte.
:3. Mert a nagy döntéseket többnyire olyan helyzetek előzik meg, amelyek kikényszerítik őket, ez a helyzet pedig ezt nem tette. - Weil großen Entscheidungen meistens Situationen vorausgehen, die sie erzwingen, und diese Situation hatte das nicht getan.
:4. Benedikt nem tehetetlenségből tartotta meg az állást, bár a tehetetlenség őszintébb magyarázat lett volna, mint a legtöbb. - Er hatte die Stelle nicht durch Trägheit behalten, obwohl Trägheit eine ehrlichere Erklärung gewesen wäre als die meisten.
:5. Hanem annak lassú felismerése révén, hogy a működő dolgoknak olyan minőségük van, amelyet az ember csak akkor ért meg, amikor már nem méri őket más dolgokhoz. - Sondern durch die langsame Erkenntnis, dass funktionierende Dinge eine Qualität haben, die man erst dann versteht, wenn man aufgehört hat, sie gegen andere Dinge zu messen.
:6. Mert a mérés olyan energiát használ el, amelyet különben a végrehajtásra fordíthatna. - Weil das Messen eine Energie verbraucht, die man sonst für das Ausführen hätte.
:7. Minden reggel ugyanazzal a gondossággal kötötte be a cipőjét, mert korán megtanulta, hogy az határozza meg egy tevékenység minőségét, ahogyan az ember elkezdi. - Er band seine Schuhe jeden Morgen mit derselben Sorgfalt, weil er früh gelernt hatte, dass die Art, wie man eine Tätigkeit beginnt, ihre Qualität bestimmt.
:8. Nem az, hogy mit tesz az ember, hanem az, hogyan kezd hozzá. - Nicht was man tut, sondern wie man anfängt.
:9. Ez olyan meggyőződés volt, amelyet soha nem fogalmazott meg meggyőződésként. - Das war eine Überzeugung, die er nie als Überzeugung formuliert hatte.
:10. Mert azok a meggyőződések, amelyeket az ember megfogalmaz, elkezdenek viták tárgyává válni, ezt pedig nem kellett megvitatni. - Weil Überzeugungen, die man formuliert, anfangen, diskutiert zu werden, und diese sollte nicht diskutiert werden.
:11. A folyosó üres volt, ahogy hét éve üres volt. - Der Flur war leer, wie er seit sieben Jahren leer gewesen war.
:12. Benedikt annak az embernek a nyugodt figyelmével ment végig rajta, aki nem számít arra, hogy talál valamit, és mégis néz. - Benedikt ging ihn ab mit der ruhigen Aufmerksamkeit von jemandem, der nicht erwartet, etwas zu finden, und der trotzdem schaut.
:13. Mert megértette, hogy az elvárás és a figyelem két különböző dolog, amelyeket külön kell tartani, ha az ember jól akar dolgozni. - Weil er verstanden hatte, dass Erwartung und Aufmerksamkeit zwei verschiedene Dinge sind, die man auseinanderhält, wenn man gut arbeiten will.
:14. Mert az elvárás torzítja az érzékelést, a figyelem pedig megnyitja. - Weil Erwartung die Wahrnehmung verzerrt und Aufmerksamkeit sie öffnet.
:15. Minden métert feljegyzett, mert a jegyzetfüzet a jelenlétének bizonyítéka volt. - Er notierte jeden Meter, weil das Notizbuch der Beweis seiner Anwesenheit war.
:16. A jelenlét bizonyítéka különböztette meg a tevékenységet a puszta mozgástól. - Der Beweis der Anwesenheit war das, was die Tätigkeit von der bloßen Bewegung unterschied.
:17. Ez olyan különbség, amelyet kívülről nem látni, belülről azonban világosan érezni. - Das ist ein Unterschied, den man von außen nicht sieht, aber von innen deutlich fühlt.
:18. Mert a dokumentáció nélküli mozgás eltűnik, a dokumentált mozgás viszont megmarad. - Weil Bewegung ohne Dokumentation verschwindet und Bewegung mit Dokumentation bleibt.
:19. Akkor is megmarad, ha az, ami megmarad, egy polcon áll, és senki sem olvassa. - Auch wenn das, was bleibt, in einem Regal steht und nicht gelesen wird.
:20. A folyosó végén álló kis asztalnál írta meg a jelentést, olyan kézírással, amely hét év alatt nyugodtabbá vált. - Am kleinen Tisch am Ende des Flurs schrieb er den Bericht mit einer Handschrift, die über sieben Jahre ruhiger geworden war.
:21. A kézírás kevésbé személyes lett, amit Benedikt nem veszteségként értelmezett, hanem az ismétlés természetes eredményeként. - Die Handschrift war weniger persönlich geworden, was er nicht als Verlust las, sondern als das natürliche Ergebnis von Wiederholung.
:22. Így szűnnek meg a dolgok, amelyeket az ember elég sokáig csinál, kifejezésnek lenni, és így kezdenek végrehajtássá válni. - So hören Dinge, die man lange genug tut, auf, Ausdruck zu sein, und fangen an, Ausführung zu sein.
:23. Ez nem leereszkedés, hanem elmozdulás, amely néha a tudás mélyebb formája. - Das ist kein Abstieg, sondern eine Verschiebung, die manchmal die tiefere Form von Können ist.
:24. Tudta, hogy a jelentéseket nem olvassák el, és ez nem zavarta. - Er wusste, dass die Berichte nicht gelesen wurden, was ihn nicht störte.
:25. Mert elválasztotta a jelentés funkcióját az olvasás funkciójától. - Weil er die Funktion des Berichts von der Funktion des Lesens getrennt hatte.
:26. Ez az elválasztás lehetővé tette számára, hogy a jelentést ugyanazzal a gondossággal írja meg, amelyet a cipője bekötésére fordított. - Diese Trennung erlaubte ihm, den Bericht mit derselben Sorgfalt zu schreiben, die er beim Binden der Schuhe aufwendete.
:27. Mert a gondosságnak nincs szüksége nézőkre ahhoz, hogy gondosság legyen. - Weil Sorgfalt keine Zuschauer braucht, um Sorgfalt zu sein.
:28. Talán ez volt a legfontosabb dolog, amelyet hét év alatt megtanult. - Das war vielleicht das Wichtigste, das er in sieben Jahren gelernt hatte.
:29. Visszament a folyosón, bezárta az ajtót, és leült. - Er ging zurück durch den Flur, schloss die Tür, setzte sich.
:30. A szobában lévő csend ugyanolyan volt, mint a folyosó csendje. - Die Stille im Raum war dieselbe wie die Stille im Flur.
:31. Ez nem nyugtalanító megfigyelés volt, hanem következetes. - Das war keine beunruhigende Beobachtung, sondern eine konsistente.
:32. A következetesség azoknak a rendszereknek a tulajdonsága, amelyek tudják, mik ők. - Konsistenz ist die Eigenschaft von Systemen, die wissen, was sie sind.
:33. Ez olyan tulajdonság volt, amelyet Benedikt értékelt az életében. - Das war eine Eigenschaft, die er an seinem Leben schätzte.
:34. Azt értékelte, ahogyan a részek összeillettek, még akkor is, ha együtt kevés eredményt adtak. - Er schätzte die Art, wie die Teile zusammenfielen, auch wenn sie zusammen wenig ergaben.
:35. Ezt teljes leírásnak tartotta, nem kielégítőnek, de igaznak. - Das hielt er für eine vollständige Beschreibung, nicht eine befriedigende, aber eine wahre.
:36. Az igaz leírásoknak pedig megvan az az előnyük, hogy megmaradnak, amikor a kielégítőek már rég elhalványultak. - Und wahre Beschreibungen haben den Vorzug, dass sie bleiben, auch wenn die befriedigenden längst verblasst sind.
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:Der Rahmen.
:1. Benedikt hatte die Stelle vor sieben Jahren angenommen, mit der stillen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Verfügbarkeit und Eignung in einem Moment zusammengefallen waren.
:2. Das war kein heroischer Beginn und kein resignierter, sondern das Ergebnis einer Situation, die keine großen Entscheidungen verlangt hatte.
:3. Weil großen Entscheidungen meistens Situationen vorausgehen, die sie erzwingen, und diese Situation hatte das nicht getan.
:4. Er hatte die Stelle nicht durch Trägheit behalten, obwohl Trägheit eine ehrlichere Erklärung gewesen wäre als die meisten.
:5. Sondern durch die langsame Erkenntnis, dass funktionierende Dinge eine Qualität haben, die man erst dann versteht, wenn man aufgehört hat, sie gegen andere Dinge zu messen.
:6. Weil das Messen eine Energie verbraucht, die man sonst für das Ausführen hätte.
:7. Er band seine Schuhe jeden Morgen mit derselben Sorgfalt, weil er früh gelernt hatte, dass die Art, wie man eine Tätigkeit beginnt, ihre Qualität bestimmt.
:8. Nicht was man tut, sondern wie man anfängt.
:9. Das war eine Überzeugung, die er nie als Überzeugung formuliert hatte.
:10. Weil Überzeugungen, die man formuliert, anfangen, diskutiert zu werden, und diese sollte nicht diskutiert werden.
:11. Der Flur war leer, wie er seit sieben Jahren leer gewesen war.
:12. Benedikt ging ihn ab mit der ruhigen Aufmerksamkeit von jemandem, der nicht erwartet, etwas zu finden, und der trotzdem schaut.
:13. Weil er verstanden hatte, dass Erwartung und Aufmerksamkeit zwei verschiedene Dinge sind, die man auseinanderhält, wenn man gut arbeiten will.
:14. Weil Erwartung die Wahrnehmung verzerrt und Aufmerksamkeit sie öffnet.
:15. Er notierte jeden Meter, weil das Notizbuch der Beweis seiner Anwesenheit war.
:16. Der Beweis der Anwesenheit war das, was die Tätigkeit von der bloßen Bewegung unterschied.
:17. Das ist ein Unterschied, den man von außen nicht sieht, aber von innen deutlich fühlt.
:18. Weil Bewegung ohne Dokumentation verschwindet und Bewegung mit Dokumentation bleibt.
:19. Auch wenn das, was bleibt, in einem Regal steht und nicht gelesen wird.
:20. Am kleinen Tisch am Ende des Flurs schrieb er den Bericht mit einer Handschrift, die über sieben Jahre ruhiger geworden war.
:21. Die Handschrift war weniger persönlich geworden, was er nicht als Verlust las, sondern als das natürliche Ergebnis von Wiederholung.
:22. So hören Dinge, die man lange genug tut, auf, Ausdruck zu sein, und fangen an, Ausführung zu sein.
:23. Das ist kein Abstieg, sondern eine Verschiebung, die manchmal die tiefere Form von Können ist.
:24. Er wusste, dass die Berichte nicht gelesen wurden, was ihn nicht störte.
:25. Weil er die Funktion des Berichts von der Funktion des Lesens getrennt hatte.
:26. Diese Trennung erlaubte ihm, den Bericht mit derselben Sorgfalt zu schreiben, die er beim Binden der Schuhe aufwendete.
:27. Weil Sorgfalt keine Zuschauer braucht, um Sorgfalt zu sein.
:28. Das war vielleicht das Wichtigste, das er in sieben Jahren gelernt hatte.
:29. Er ging zurück durch den Flur, schloss die Tür, setzte sich.
:30. Die Stille im Raum war dieselbe wie die Stille im Flur.
:31. Das war keine beunruhigende Beobachtung, sondern eine konsistente.
:32. Konsistenz ist die Eigenschaft von Systemen, die wissen, was sie sind.
:33. Das war eine Eigenschaft, die er an seinem Leben schätzte.
:34. Er schätzte die Art, wie die Teile zusammenfielen, auch wenn sie zusammen wenig ergaben.
:35. Das hielt er für eine vollständige Beschreibung, nicht eine befriedigende, aber eine wahre.
:36. Und wahre Beschreibungen haben den Vorzug, dass sie bleiben, auch wenn die befriedigenden längst verblasst sind.
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=== 3 ===
:A nullállás.
:1. Jakub három évvel ezelőtt fogadta el az állást, és ez a három év olyan idő minőségét vette fel, amelyet már nem mérnek.
:2. Mert a mérés összehasonlítást feltételez, Jakub pedig felhagyott azzal, hogy saját állapotát más állapotokkal hasonlítsa össze.
:3. Ez nem feladás volt, hanem egy hosszú, hallgatólagos önmagával folytatott beszélgetés eredménye.
:4. Ez a beszélgetés arra a következtetésre jutott, hogy az összehasonlítások többnyire kevesebbet mondanak magáról a dologról, mint annak nyugtalanságáról, aki összehasonlít.
:5. A szoba ablaktalan volt, és ez a tény olyan tények minőségét vette fel, amelyeket már nem érzékelnek.
:6. Mert olyan teljesen a kontextus részévé vált, hogy megszűnt kontextus lenni, és szubsztanciává vált.
:7. Ez az a pillanat, amikor egy hely megszűnik hely lenni, és olyan feltétellé kezd válni, amely alatt az ember létezik.
:8. Ez csendes átmenet, amely nem jelenti be magát.
:9. A mutató a legkisebb rázkódásra is kilengett, Jakub pedig korrigált.
:10. Olyan mozdulatok pontosságával tette ezt, amelyeket olyan gyakran ismételtek, hogy eltűnt a határ szándék és kivitelezés között.
:11. Egyesek ezt a tudatosság elvesztéseként olvassák, Jakub viszont annak tekintette, ami volt.
:12. A tudás áthelyeződött a fejből a kezekbe.
:13. Ez olyan áthelyeződés, amely sebességet nyer, és kontrollt ad le.
:14. Az ő tevékenységében ez nem volt probléma, mert az a kontroll, amelyet leadott, éppen az volt, amelyre nem volt szüksége.
:15. A mutató visszatért középre, és Jakub ezt öröm nélkül vette tudomásul.
:16. Mert a közép az elvárt állapot volt, nem pedig siker.
:17. Ez a különbség egy olyan tevékenység között, amely kivételeket hárít el, és egy olyan között, amely normálállapotokat hoz létre.
:18. A normálállapotokat pedig nem ünneplik, ami a legfontosabb és leginkább alábecsült tulajdonságuk.
:19. Mert az ünneplés hiánya annak a jele, hogy valami működik.
:20. Egy kedden Jakub elengedte a kereket, egy olyan indíttatásból, amelyet nem értett teljesen.
:21. A mutató kilengett, és a szobában semmi sem változott meg.
:22. Nem volt zaj, nem volt remegés, csak a mutató mozgott.
:23. Ez olyan információ volt, amelyet tudomásul vett, és amely több gondolkodnivalót adott neki, mint várta.
:24. Mert feltette azt a kérdést, amelyet ő maga soha nem tett fel magának.
:25. Nem azt, hogy a tevékenységének vannak-e következményei, mert ezt tudta.
:26. Hanem azt, hogy milyen természetűek ezek a következmények.
:27. Ez másik kérdés volt, és olyan, amelyre nem tudott válaszolni.
:28. Ez nem akadályozta meg abban, hogy tovább dolgozzon, de egy kicsit másképp gondolkodtatta.
:29. Újra megfogta a kereket, mert a kilengő mutató állapota kellemetlenebb volt, mint a korrigált mutatóé.
:30. Ez nem filozófiai indoklás volt, hanem teljes.
:31. Mert a teljes indoklásoknak nincs szükségük filozófiára.
:32. És mert megértette, hogy a különbség egy értelmes tevékenység és egy olyan tevékenység között, amelyet azért végez, mert az elmaradása kellemetlenebb lenne, mint a végrehajtása, kevésbé fontos, mint amilyennek látszik.
:33. Mert mindkettő ugyanazt a mozgást hozza létre.
:34. Tovább forgatta a kereket a kezével, amely ismerte a kerék formáját.
:35. Időnként a keddi kísérletre gondolt, nem megbánással vagy nyugtalansággal.
:36. Hanem annak az embernek a tárgyilagos kíváncsiságával, aki megfigyelt valamit, amit még nem tud teljesen besorolni.
:37. Ez néha valaminek a kezdete, néha pedig egyszerűen egy megfigyelés, amely megmarad, anélkül hogy bármihez vezetne.
:38. Ez is az eredmény egyik formája.
:39. Este hazament, kinyújtóztatta az ujjait, és beírta a kísérletet a kis jegyzetfüzetbe.
:40. Ezt a füzetet nem a munkához vezette, hanem saját magának.
:41. Mert megtanulta, hogy bizonyos dolgokat rögzíteni kell, nem azért, hogy megértse őket.
:42. Hanem azért, hogy ne veszítse el őket, mielőtt alkalma lenne megérteni őket.
:43. Ez az alkalom néha eljön, néha nem.
:44. De mindig feltételezi, hogy a dolog még ott van.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A nullállás. - Die Nullstellung.
:1. Jakub három évvel ezelőtt fogadta el az állást, és ez a három év olyan idő minőségét vette fel, amelyet már nem mérnek. - Jakub hatte die Stelle vor drei Jahren angenommen, und die drei Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, gemessen zu werden.
:2. Mert a mérés összehasonlítást feltételez, Jakub pedig felhagyott azzal, hogy saját állapotát más állapotokkal hasonlítsa össze. - Weil das Messen einen Vergleich voraussetzt, und Jakub hatte aufgehört, seinen Zustand mit anderen Zuständen zu vergleichen.
:3. Ez nem feladás volt, hanem egy hosszú, hallgatólagos önmagával folytatott beszélgetés eredménye. - Das war kein Aufgeben, sondern das Ergebnis eines langen, stillschweigenden Gesprächs mit sich selbst.
:4. Ez a beszélgetés arra a következtetésre jutott, hogy az összehasonlítások többnyire kevesebbet mondanak magáról a dologról, mint annak nyugtalanságáról, aki összehasonlít. - Dieses Gespräch war zu dem Schluss gekommen, dass Vergleiche meistens weniger über die Sache sagen als über die Unruhe desjenigen, der vergleicht.
:5. A szoba ablaktalan volt, és ez a tény olyan tények minőségét vette fel, amelyeket már nem érzékelnek. - Der Raum war fensterlos, und diese Tatsache hatte die Qualität von Tatsachen angenommen, die aufgehört haben, wahrgenommen zu werden.
:6. Mert olyan teljesen a kontextus részévé vált, hogy megszűnt kontextus lenni, és szubsztanciává vált. - Weil sie so vollständig Teil des Kontexts geworden ist, dass sie aufgehört hat, Kontext zu sein, und Substanz geworden ist.
:7. Ez az a pillanat, amikor egy hely megszűnik hely lenni, és olyan feltétellé kezd válni, amely alatt az ember létezik. - Das ist der Moment, in dem ein Ort aufhört, ein Ort zu sein, und anfängt, eine Bedingung zu sein, unter der man sich befindet.
:8. Ez csendes átmenet, amely nem jelenti be magát. - Das ist ein stiller Übergang, der sich nicht ankündigt.
:9. A mutató a legkisebb rázkódásra is kilengett, Jakub pedig korrigált. - Die Nadel schlug aus bei der kleinsten Erschütterung, und Jakub korrigierte.
:10. Olyan mozdulatok pontosságával tette ezt, amelyeket olyan gyakran ismételtek, hogy eltűnt a határ szándék és kivitelezés között. - Er tat das mit der Präzision von Bewegungen, die so oft wiederholt worden waren, dass die Grenze zwischen Absicht und Ausführung verschwunden war.
:11. Egyesek ezt a tudatosság elvesztéseként olvassák, Jakub viszont annak tekintette, ami volt. - Manche lesen das als Verlust an Bewusstsein, Jakub aber betrachtete es als das, was es war.
:12. A tudás áthelyeződött a fejből a kezekbe. - Es war die Verlagerung von Können aus dem Kopf in die Hände.
:13. Ez olyan áthelyeződés, amely sebességet nyer, és kontrollt ad le. - Das ist eine Verlagerung, die Geschwindigkeit gewinnt und Kontrolle abgibt.
:14. Az ő tevékenységében ez nem volt probléma, mert az a kontroll, amelyet leadott, éppen az volt, amelyre nem volt szüksége. - In seiner Tätigkeit war das kein Problem, weil die Kontrolle, die er abgab, die war, die er nicht brauchte.
:15. A mutató visszatért középre, és Jakub ezt öröm nélkül vette tudomásul. - Die Nadel kehrte zur Mitte zurück, und er registrierte das ohne Freude.
:16. Mert a közép az elvárt állapot volt, nem pedig siker. - Weil die Mitte der erwartete Zustand war und kein Erfolg.
:17. Ez a különbség egy olyan tevékenység között, amely kivételeket hárít el, és egy olyan között, amely normálállapotokat hoz létre. - Das ist der Unterschied zwischen einer Tätigkeit, die Ausnahmen behebt, und einer, die Normalzustände produziert.
:18. A normálállapotokat pedig nem ünneplik, ami a legfontosabb és leginkább alábecsült tulajdonságuk. - Normalzustände werden nicht gefeiert, was ihre wichtigste und am meisten unterschätzte Eigenschaft ist.
:19. Mert az ünneplés hiánya annak a jele, hogy valami működik. - Weil das Fehlen von Feier das Zeichen dafür ist, dass etwas funktioniert.
:20. Egy kedden Jakub elengedte a kereket, egy olyan indíttatásból, amelyet nem értett teljesen. - An einem Dienstag ließ Jakub das Rad los, aus einem Impuls, den er nicht vollständig verstand.
:21. A mutató kilengett, és a szobában semmi sem változott meg. - Die Nadel schlug aus, und nichts im Raum veränderte sich.
:22. Nem volt zaj, nem volt remegés, csak a mutató mozgott. - Kein Geräusch, kein Beben, nur die Nadel bewegte sich.
:23. Ez olyan információ volt, amelyet tudomásul vett, és amely több gondolkodnivalót adott neki, mint várta. - Das war eine Information, die er registrierte und die ihm mehr zu denken gab als erwartet.
:24. Mert feltette azt a kérdést, amelyet ő maga soha nem tett fel magának. - Weil sie die Frage stellte, die er sich nie gestellt hatte.
:25. Nem azt, hogy a tevékenységének vannak-e következményei, mert ezt tudta. - Nicht ob seine Tätigkeit Konsequenzen hatte, das wusste er.
:26. Hanem azt, hogy milyen természetűek ezek a következmények. - Sondern welcher Art die Konsequenzen waren.
:27. Ez másik kérdés volt, és olyan, amelyre nem tudott válaszolni. - Das war eine andere Frage und eine, die er nicht beantworten konnte.
:28. Ez nem akadályozta meg abban, hogy tovább dolgozzon, de egy kicsit másképp gondolkodtatta. - Das hörte ihn nicht auf zu arbeiten, ließ ihn aber ein wenig anders denken.
:29. Újra megfogta a kereket, mert a kilengő mutató állapota kellemetlenebb volt, mint a korrigált mutatóé. - Er nahm das Rad wieder, weil der Zustand der ausschlagenden Nadel unangenehmer war als der der korrigierten.
:30. Ez nem filozófiai indoklás volt, hanem teljes. - Das war keine philosophische Begründung, aber eine vollständige.
:31. Mert a teljes indoklásoknak nincs szükségük filozófiára. - Weil vollständige Begründungen keine Philosophie brauchen.
:32. És mert megértette, hogy a különbség egy értelmes tevékenység és egy olyan tevékenység között, amelyet azért végez, mert az elmaradása kellemetlenebb lenne, mint a végrehajtása, kevésbé fontos, mint amilyennek látszik. - Und weil er verstanden hatte, dass die Unterscheidung zwischen einer Tätigkeit, die Sinn hat, und einer, die er ausübt, weil ihr Ausbleiben unangenehmer wäre als ihr Vollzug, weniger wichtig ist, als sie zu sein scheint.
:33. Mert mindkettő ugyanazt a mozgást hozza létre. - Weil beides dieselbe Bewegung produziert.
:34. Tovább forgatta a kereket a kezével, amely ismerte a kerék formáját. - Er drehte weiter, mit den Händen, die die Form des Rades kannten.
:35. Időnként a keddi kísérletre gondolt, nem megbánással vagy nyugtalansággal. - Er dachte gelegentlich an das Experiment des Dienstags, nicht mit Bedauern oder Beunruhigung.
:36. Hanem annak az embernek a tárgyilagos kíváncsiságával, aki megfigyelt valamit, amit még nem tud teljesen besorolni. - Sondern mit der sachlichen Neugier von jemandem, der etwas beobachtet hat, das er noch nicht vollständig einordnen kann.
:37. Ez néha valaminek a kezdete, néha pedig egyszerűen egy megfigyelés, amely megmarad, anélkül hogy bármihez vezetne. - Das ist manchmal der Anfang von etwas und manchmal einfach eine Beobachtung, die bleibt, ohne zu etwas zu führen.
:38. Ez is az eredmény egyik formája. - Auch das ist eine Form von Ergebnis.
:39. Este hazament, kinyújtóztatta az ujjait, és beírta a kísérletet a kis jegyzetfüzetbe. - Am Abend ging er nach Hause, streckte die Finger, und trug das Experiment in das kleine Notizbuch ein.
:40. Ezt a füzetet nem a munkához vezette, hanem saját magának. - Dieses Notizbuch führte er nicht für die Arbeit, sondern für sich.
:41. Mert megtanulta, hogy bizonyos dolgokat rögzíteni kell, nem azért, hogy megértse őket. - Weil er gelernt hatte, dass manche Dinge festgehalten werden müssen, nicht um sie zu verstehen.
:42. Hanem azért, hogy ne veszítse el őket, mielőtt alkalma lenne megérteni őket. - Sondern um sie nicht zu verlieren, bevor man die Gelegenheit hatte, sie zu verstehen.
:43. Ez az alkalom néha eljön, néha nem. - Diese Gelegenheit kommt manchmal und manchmal nicht.
:44. De mindig feltételezi, hogy a dolog még ott van. - Aber sie setzt immer voraus, dass das Ding noch da ist.
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:Die Nullstellung.
:1. Jakub hatte die Stelle vor drei Jahren angenommen, und die drei Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, gemessen zu werden.
:2. Weil das Messen einen Vergleich voraussetzt, und Jakub hatte aufgehört, seinen Zustand mit anderen Zuständen zu vergleichen.
:3. Das war kein Aufgeben, sondern das Ergebnis eines langen, stillschweigenden Gesprächs mit sich selbst.
:4. Dieses Gespräch war zu dem Schluss gekommen, dass Vergleiche meistens weniger über die Sache sagen als über die Unruhe desjenigen, der vergleicht.
:5. Der Raum war fensterlos, und diese Tatsache hatte die Qualität von Tatsachen angenommen, die aufgehört haben, wahrgenommen zu werden.
:6. Weil sie so vollständig Teil des Kontexts geworden ist, dass sie aufgehört hat, Kontext zu sein, und Substanz geworden ist.
:7. Das ist der Moment, in dem ein Ort aufhört, ein Ort zu sein, und anfängt, eine Bedingung zu sein, unter der man sich befindet.
:8. Das ist ein stiller Übergang, der sich nicht ankündigt.
:9. Die Nadel schlug aus bei der kleinsten Erschütterung, und Jakub korrigierte.
:10. Er tat das mit der Präzision von Bewegungen, die so oft wiederholt worden waren, dass die Grenze zwischen Absicht und Ausführung verschwunden war.
:11. Manche lesen das als Verlust an Bewusstsein, Jakub aber betrachtete es als das, was es war.
:12. Es war die Verlagerung von Können aus dem Kopf in die Hände.
:13. Das ist eine Verlagerung, die Geschwindigkeit gewinnt und Kontrolle abgibt.
:14. In seiner Tätigkeit war das kein Problem, weil die Kontrolle, die er abgab, die war, die er nicht brauchte.
:15. Die Nadel kehrte zur Mitte zurück, und er registrierte das ohne Freude.
:16. Weil die Mitte der erwartete Zustand war und kein Erfolg.
:17. Das ist der Unterschied zwischen einer Tätigkeit, die Ausnahmen behebt, und einer, die Normalzustände produziert.
:18. Normalzustände werden nicht gefeiert, was ihre wichtigste und am meisten unterschätzte Eigenschaft ist.
:19. Weil das Fehlen von Feier das Zeichen dafür ist, dass etwas funktioniert.
:20. An einem Dienstag ließ Jakub das Rad los, aus einem Impuls, den er nicht vollständig verstand.
:21. Die Nadel schlug aus, und nichts im Raum veränderte sich.
:22. Kein Geräusch, kein Beben, nur die Nadel bewegte sich.
:23. Das war eine Information, die er registrierte und die ihm mehr zu denken gab als erwartet.
:24. Weil sie die Frage stellte, die er sich nie gestellt hatte.
:25. Nicht ob seine Tätigkeit Konsequenzen hatte, das wusste er.
:26. Sondern welcher Art die Konsequenzen waren.
:27. Das war eine andere Frage und eine, die er nicht beantworten konnte.
:28. Das hörte ihn nicht auf zu arbeiten, ließ ihn aber ein wenig anders denken.
:29. Er nahm das Rad wieder, weil der Zustand der ausschlagenden Nadel unangenehmer war als der der korrigierten.
:30. Das war keine philosophische Begründung, aber eine vollständige.
:31. Weil vollständige Begründungen keine Philosophie brauchen.
:32. Und weil er verstanden hatte, dass die Unterscheidung zwischen einer Tätigkeit, die Sinn hat, und einer, die er ausübt, weil ihr Ausbleiben unangenehmer wäre als ihr Vollzug, weniger wichtig ist, als sie zu sein scheint.
:33. Weil beides dieselbe Bewegung produziert.
:34. Er drehte weiter, mit den Händen, die die Form des Rades kannten.
:35. Er dachte gelegentlich an das Experiment des Dienstags, nicht mit Bedauern oder Beunruhigung.
:36. Sondern mit der sachlichen Neugier von jemandem, der etwas beobachtet hat, das er noch nicht vollständig einordnen kann.
:37. Das ist manchmal der Anfang von etwas und manchmal einfach eine Beobachtung, die bleibt, ohne zu etwas zu führen.
:38. Auch das ist eine Form von Ergebnis.
:39. Am Abend ging er nach Hause, streckte die Finger, und trug das Experiment in das kleine Notizbuch ein.
:40. Dieses Notizbuch führte er nicht für die Arbeit, sondern für sich.
:41. Weil er gelernt hatte, dass manche Dinge festgehalten werden müssen, nicht um sie zu verstehen.
:42. Sondern um sie nicht zu verlieren, bevor man die Gelegenheit hatte, sie zu verstehen.
:43. Diese Gelegenheit kommt manchmal und manchmal nicht.
:44. Aber sie setzt immer voraus, dass das Ding noch da ist.
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=== 4 ===
:A vákuum mint tartalom.
:1. Tomáš négy évvel ezelőtt fogadta el az állást, és ez a négy év olyan idő minőségét vette fel, amely megszűnt folyamat lenni.
:2. Elkezdett inkább állapottá válni, ami olyan különbség, amely csak belülről mutatkozik meg, mert kívülről mindkettő ugyanúgy néz ki.
:3. A mozgó idő és az idő, amely már leülepedett, kívülről egyformának látszik, és talán ez a legpontosabb mondat belső és külső viszonyáról.
:4. A tevékenységet egyszerűen le lehetett írni, de nehezebb volt igazolni, ezért Tomáš ritkán magyarázta el.
:5. Nem azért, mert kerülte a magyarázatot, hanem mert megtanulta, hogy a több kérdést keltő magyarázatok energiát fogyasztanak.
:6. Ezt az energiát jobb a végrehajtásra fordítani, ami pragmatikus meggyőződés volt, és naponta igazolódott.
:7. Bekapcsolta a mikrofont, betette a fehér lapot az írógépbe, és annak egyenletes pontosságával kezdett dolgozni, aki ismer egy módszert.
:8. És követi is a módszert, mert egy módszer követése az integritás egyik formája, amelynek nincs szüksége nézőkre vagy indoklásra.
:9. Csak arra a készségre van szüksége, hogy az ember megtegye, amit meg kell tenni, ami egyszerűbben hangzik, mint amilyen valójában.
:10. Mert a legtöbb ember a készséget a meggyőződéstől teszi függővé, a meggyőződést a jelentéstől, a jelentést pedig a következménytől.
:11. Ez olyan függőségi lánc volt, amelyet Tomáš egy idő után megszakított, mert a lánc nehezebb lett, mint maga a tevékenység.
:12. A mikrofon hallgatott, és amit hallott, az csend volt, Tomáš pedig ezt gépelte le percről percre.
:13. Az írógép zajokat adott ki, amelyek az egyetlen zajok voltak a szobában, amit eleinte iróniának érzékelt.
:14. A csend jegyzőkönyvezésének tevékenysége maga hozott létre zajokat, de ezt most már nem így érzékelte.
:15. Mert az irónia távolságot igényel, amely neki már nem volt meg, és mert ami mindig jelen van, megszűnik tulajdonság lenni.
:16. Az ilyen dolgok annak a feltételrendszernek a részévé válnak, amely alatt az ember éppen létezik.
:17. Egy csütörtökön megállt, és megnézte a számsorokkal teli lapot, amelyek mind ugyanazt a tartalmat hordozták.
:18. Röviden elgondolkodott azon a kérdésen, amelyet ritkán tett fel magának: nem azon, hogy van-e értelme a munkának.
:19. Hanem azon, hogy milyen természetű lenne ez az értelem, ha létezne, ami más kérdés volt, és olyan, amelyre nem tudott válaszolni.
:20. Ez nem akadályozta meg abban, hogy tovább dolgozzon, de egy pillanatra másképp nézett, mintha kilépett volna a végrehajtásból.
:21. Annak az embernek a figyelmével nézett, aki röviden látni akarja, mit is hajt végre.
:22. Tovább gépelt, mert a lap még nem volt tele, ami a legegyszerűbb ok arra, hogy az ember folytasson egy tevékenységet.
:23. Néha ez a legteljesebb ok is, mert a befejezetlenség olyan felszólítás, amelynek nincs szüksége értelmezésre.
:24. A nap végén rátette a lapot a halomra, amely négy év alatt olyan magasságot ért el, amely munkájának egyetlen anyagi hagyatéka volt.
:25. Röviden megnézte, nem büszkeséggel és nem közönnyel, hanem annak tárgyilagos elismerésével, aki érti, hogy négy év munkának szubsztanciája van.
:26. Akkor is, ha ez a szubsztancia olyan papírból áll, amelyet senki sem olvas, mert a szubsztancia és az érték két külön kategória.
:27. Ezeket külön kell tartani ahhoz, hogy az ember megmaradjon egy olyan tevékenységben, amelynek az egyik megvan, a másik viszont nincs.
:28. Hazament a hangos városon át, amely éppen a maga estéjét végezte, és a lapot nem vitte magával.
:29. Mert a lap a halomhoz tartozott, a halom pedig a szobához, ami világos határ volt.
:30. A világos határok teszik lehetővé a munkát, mert elválasztják azt, ami a munka, attól, ami nem az.
:31. Arra gondolt, hogy holnap újra bekapcsolják majd a mikrofont, és ez volt a legmegbízhatóbb állítás, amelyet a következő napról tehetett.
:32. Úgy találta, hogy a megbízható állításoknak olyan minőségük van, amely nem öröm és nem lelkesedés.
:33. Hanem annak az embernek a nyugodt bizonyossága, aki tudja, mi következik, és néha csak ezt kell tudni ahhoz, hogy nyugodtan aludjon.
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:A vákuum mint tartalom. - Das Vakuum als Inhalt.
:1. Tomáš négy évvel ezelőtt fogadta el az állást, és ez a négy év olyan idő minőségét vette fel, amely megszűnt folyamat lenni. - Tomáš hatte die Stelle vor vier Jahren angenommen, und die vier Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, Verlauf zu sein.
:2. Elkezdett inkább állapottá válni, ami olyan különbség, amely csak belülről mutatkozik meg, mert kívülről mindkettő ugyanúgy néz ki. - Sie hatte angefangen, Beschaffenheit zu sein, was ein Unterschied ist, der sich nur von innen zeigt, weil von außen beides gleich aussieht.
:3. A mozgó idő és az idő, amely már leülepedett, kívülről egyformának látszik, és talán ez a legpontosabb mondat belső és külső viszonyáról. - Die sich bewegende Zeit und die, die sich gesetzt hat, sehen gleich aus, was vielleicht der präziseste Satz über das Verhältnis von Innen und Außen ist.
:4. A tevékenységet egyszerűen le lehetett írni, de nehezebb volt igazolni, ezért Tomáš ritkán magyarázta el. - Die Tätigkeit ließ sich einfach beschreiben und schwerer rechtfertigen, was bedeutete, dass Tomáš sie selten erklärte.
:5. Nem azért, mert kerülte a magyarázatot, hanem mert megtanulta, hogy a több kérdést keltő magyarázatok energiát fogyasztanak. - Nicht weil er die Erklärung scheute, sondern weil er gelernt hatte, dass Erklärungen, die mehr Fragen erzeugen, Energie verbrauchen.
:6. Ezt az energiát jobb a végrehajtásra fordítani, ami pragmatikus meggyőződés volt, és naponta igazolódott. - Diese Energie verwendet man besser für das Ausführen, was eine pragmatische Überzeugung war und eine, die sich täglich bestätigte.
:7. Bekapcsolta a mikrofont, betette a fehér lapot az írógépbe, és annak egyenletes pontosságával kezdett dolgozni, aki ismer egy módszert. - Er schaltete das Mikrofon ein, legte das weiße Blatt in die Schreibmaschine, und begann mit der gleichmäßigen Präzision von jemandem, der eine Methode kennt.
:8. És követi is a módszert, mert egy módszer követése az integritás egyik formája, amelynek nincs szüksége nézőkre vagy indoklásra. - Und der ihr folgt, weil das Folgen einer Methode eine Form von Integrität ist, die keine Zuschauer braucht und keine Begründung.
:9. Csak arra a készségre van szüksége, hogy az ember megtegye, amit meg kell tenni, ami egyszerűbben hangzik, mint amilyen valójában. - Sie braucht nur die Bereitschaft, zu tun, was getan werden soll, was einfacher klingt als es ist.
:10. Mert a legtöbb ember a készséget a meggyőződéstől teszi függővé, a meggyőződést a jelentéstől, a jelentést pedig a következménytől. - Weil die meisten Menschen Bereitschaft von Überzeugung abhängig machen, Überzeugung von Bedeutung und Bedeutung von Konsequenz.
:11. Ez olyan függőségi lánc volt, amelyet Tomáš egy idő után megszakított, mert a lánc nehezebb lett, mint maga a tevékenység. - Das war eine Kette von Abhängigkeiten, die Tomáš irgendwann unterbrochen hatte, weil die Kette schwerer wurde als die Tätigkeit selbst.
:12. A mikrofon hallgatott, és amit hallott, az csend volt, Tomáš pedig ezt gépelte le percről percre. - Das Mikrofon hörte, und was es hörte, war Stille, was Tomáš tippte, Minute für Minute.
:13. Az írógép zajokat adott ki, amelyek az egyetlen zajok voltak a szobában, amit eleinte iróniának érzékelt. - Die Schreibmaschine machte Geräusche, die das einzige Geräusch im Raum waren, was er anfangs als Ironie wahrgenommen hatte.
:14. A csend jegyzőkönyvezésének tevékenysége maga hozott létre zajokat, de ezt most már nem így érzékelte. - Die Tätigkeit des Protokollierens von Stille erzeugte selbst Geräusche, doch jetzt nahm er es nicht mehr so wahr.
:15. Mert az irónia távolságot igényel, amely neki már nem volt meg, és mert ami mindig jelen van, megszűnik tulajdonság lenni. - Weil Ironie eine Distanz erfordert, die er nicht mehr hatte, und weil Dinge, die immer da sind, aufhören, Eigenschaften zu sein.
:16. Az ilyen dolgok annak a feltételrendszernek a részévé válnak, amely alatt az ember éppen létezik. - Solche Dinge werden Teil der Bedingungen, unter denen man sich befindet.
:17. Egy csütörtökön megállt, és megnézte a számsorokkal teli lapot, amelyek mind ugyanazt a tartalmat hordozták. - An einem Donnerstag hielt er inne und betrachtete das Blatt mit den Zahlenreihen, alle mit demselben Inhalt.
:18. Röviden elgondolkodott azon a kérdésen, amelyet ritkán tett fel magának: nem azon, hogy van-e értelme a munkának. - Er dachte kurz über die Frage nach, die er sich selten stellte: nicht ob die Arbeit sinnvoll war.
:19. Hanem azon, hogy milyen természetű lenne ez az értelem, ha létezne, ami más kérdés volt, és olyan, amelyre nem tudott válaszolni. - Sondern welcher Art der Sinn wäre, wenn er vorhanden wäre, was eine andere Frage ist und eine, die er nicht beantworten konnte.
:20. Ez nem akadályozta meg abban, hogy tovább dolgozzon, de egy pillanatra másképp nézett, mintha kilépett volna a végrehajtásból. - Das hielt ihn nicht davon ab, weiterzuarbeiten, ließ ihn aber einen Moment anders schauen, als wäre er aus der Ausführung herausgetreten.
:21. Annak az embernek a figyelmével nézett, aki röviden látni akarja, mit is hajt végre. - Er schaute mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der kurz sehen will, was er ausführt.
:22. Tovább gépelt, mert a lap még nem volt tele, ami a legegyszerűbb ok arra, hogy az ember folytasson egy tevékenységet. - Er tippte weiter, weil das Blatt noch nicht voll war, was der einfachste Grund ist, eine Tätigkeit fortzusetzen.
:23. Néha ez a legteljesebb ok is, mert a befejezetlenség olyan felszólítás, amelynek nincs szüksége értelmezésre. - Manchmal ist es auch der vollständigste, weil Unvollständigkeit eine Aufforderung ist, die keine Interpretation braucht.
:24. A nap végén rátette a lapot a halomra, amely négy év alatt olyan magasságot ért el, amely munkájának egyetlen anyagi hagyatéka volt. - Am Ende des Tages legte er das Blatt auf den Stapel, der in vier Jahren eine Höhe erreicht hatte, die die einzige materielle Hinterlassenschaft seiner Arbeit war.
:25. Röviden megnézte, nem büszkeséggel és nem közönnyel, hanem annak tárgyilagos elismerésével, aki érti, hogy négy év munkának szubsztanciája van. - Er betrachtete ihn kurz, nicht mit Stolz und nicht mit Gleichgültigkeit, sondern mit der sachlichen Anerkennung, dass vier Jahre Arbeit Substanz haben.
:26. Akkor is, ha ez a szubsztancia olyan papírból áll, amelyet senki sem olvas, mert a szubsztancia és az érték két külön kategória. - Auch wenn diese Substanz aus Papier besteht, das niemand liest, weil Substanz und Wert zwei verschiedene Kategorien sind.
:27. Ezeket külön kell tartani ahhoz, hogy az ember megmaradjon egy olyan tevékenységben, amelynek az egyik megvan, a másik viszont nincs. - Man muss sie auseinanderhalten, um in einer Tätigkeit zu bleiben, die eine hat und nicht das andere.
:28. Hazament a hangos városon át, amely éppen a maga estéjét végezte, és a lapot nem vitte magával. - Er ging nach Hause durch die laute Stadt, die ihren Abend vollzog, und trug das Blatt nicht mit sich.
:29. Mert a lap a halomhoz tartozott, a halom pedig a szobához, ami világos határ volt. - Weil das Blatt dem Stapel gehörte und der Stapel dem Raum, was eine klare Grenze war.
:30. A világos határok teszik lehetővé a munkát, mert elválasztják azt, ami a munka, attól, ami nem az. - Klare Grenzen machen Arbeit möglich, indem sie das, was die Arbeit ist, von dem trennen, was sie nicht ist.
:31. Arra gondolt, hogy holnap újra bekapcsolják majd a mikrofont, és ez volt a legmegbízhatóbb állítás, amelyet a következő napról tehetett. - Er dachte, dass morgen das Mikrofon wieder eingeschaltet werden würde, was die verlässlichste Aussage war, die er über den nächsten Tag treffen konnte.
:32. Úgy találta, hogy a megbízható állításoknak olyan minőségük van, amely nem öröm és nem lelkesedés. - Er fand, dass verlässliche Aussagen eine Qualität haben, die keine Freude ist und keine Begeisterung.
:33. Hanem annak az embernek a nyugodt bizonyossága, aki tudja, mi következik, és néha csak ezt kell tudni ahhoz, hogy nyugodtan aludjon. - Sondern die ruhige Gewissheit von jemandem, der weiß, was kommt, was manchmal das Einzige ist, was man wissen muss, um ruhig schlafen zu können.
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:Das Vakuum als Inhalt.
:1. Tomáš hatte die Stelle vor vier Jahren angenommen, und die vier Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, Verlauf zu sein.
:2. Sie hatte angefangen, Beschaffenheit zu sein, was ein Unterschied ist, der sich nur von innen zeigt, weil von außen beides gleich aussieht.
:3. Die sich bewegende Zeit und die, die sich gesetzt hat, sehen gleich aus, was vielleicht der präziseste Satz über das Verhältnis von Innen und Außen ist.
:4. Die Tätigkeit ließ sich einfach beschreiben und schwerer rechtfertigen, was bedeutete, dass Tomáš sie selten erklärte.
:5. Nicht weil er die Erklärung scheute, sondern weil er gelernt hatte, dass Erklärungen, die mehr Fragen erzeugen, Energie verbrauchen.
:6. Diese Energie verwendet man besser für das Ausführen, was eine pragmatische Überzeugung war und eine, die sich täglich bestätigte.
:7. Er schaltete das Mikrofon ein, legte das weiße Blatt in die Schreibmaschine, und begann mit der gleichmäßigen Präzision von jemandem, der eine Methode kennt.
:8. Und der ihr folgt, weil das Folgen einer Methode eine Form von Integrität ist, die keine Zuschauer braucht und keine Begründung.
:9. Sie braucht nur die Bereitschaft, zu tun, was getan werden soll, was einfacher klingt als es ist.
:10. Weil die meisten Menschen Bereitschaft von Überzeugung abhängig machen, Überzeugung von Bedeutung und Bedeutung von Konsequenz.
:11. Das war eine Kette von Abhängigkeiten, die Tomáš irgendwann unterbrochen hatte, weil die Kette schwerer wurde als die Tätigkeit selbst.
:12. Das Mikrofon hörte, und was es hörte, war Stille, was Tomáš tippte, Minute für Minute.
:13. Die Schreibmaschine machte Geräusche, die das einzige Geräusch im Raum waren, was er anfangs als Ironie wahrgenommen hatte.
:14. Die Tätigkeit des Protokollierens von Stille erzeugte selbst Geräusche, doch jetzt nahm er es nicht mehr so wahr.
:15. Weil Ironie eine Distanz erfordert, die er nicht mehr hatte, und weil Dinge, die immer da sind, aufhören, Eigenschaften zu sein.
:16. Solche Dinge werden Teil der Bedingungen, unter denen man sich befindet.
:17. An einem Donnerstag hielt er inne und betrachtete das Blatt mit den Zahlenreihen, alle mit demselben Inhalt.
:18. Er dachte kurz über die Frage nach, die er sich selten stellte: nicht ob die Arbeit sinnvoll war.
:19. Sondern welcher Art der Sinn wäre, wenn er vorhanden wäre, was eine andere Frage ist und eine, die er nicht beantworten konnte.
:20. Das hielt ihn nicht davon ab, weiterzuarbeiten, ließ ihn aber einen Moment anders schauen, als wäre er aus der Ausführung herausgetreten.
:21. Er schaute mit der Aufmerksamkeit von jemandem, der kurz sehen will, was er ausführt.
:22. Er tippte weiter, weil das Blatt noch nicht voll war, was der einfachste Grund ist, eine Tätigkeit fortzusetzen.
:23. Manchmal ist es auch der vollständigste, weil Unvollständigkeit eine Aufforderung ist, die keine Interpretation braucht.
:24. Am Ende des Tages legte er das Blatt auf den Stapel, der in vier Jahren eine Höhe erreicht hatte, die die einzige materielle Hinterlassenschaft seiner Arbeit war.
:25. Er betrachtete ihn kurz, nicht mit Stolz und nicht mit Gleichgültigkeit, sondern mit der sachlichen Anerkennung, dass vier Jahre Arbeit Substanz haben.
:26. Auch wenn diese Substanz aus Papier besteht, das niemand liest, weil Substanz und Wert zwei verschiedene Kategorien sind.
:27. Man muss sie auseinanderhalten, um in einer Tätigkeit zu bleiben, die eine hat und nicht das andere.
:28. Er ging nach Hause durch die laute Stadt, die ihren Abend vollzog, und trug das Blatt nicht mit sich.
:29. Weil das Blatt dem Stapel gehörte und der Stapel dem Raum, was eine klare Grenze war.
:30. Klare Grenzen machen Arbeit möglich, indem sie das, was die Arbeit ist, von dem trennen, was sie nicht ist.
:31. Er dachte, dass morgen das Mikrofon wieder eingeschaltet werden würde, was die verlässlichste Aussage war, die er über den nächsten Tag treffen konnte.
:32. Er fand, dass verlässliche Aussagen eine Qualität haben, die keine Freude ist und keine Begeisterung.
:33. Sondern die ruhige Gewissheit von jemandem, der weiß, was kommt, was manchmal das Einzige ist, was man wissen muss, um ruhig schlafen zu können.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 9
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2026-05-18T16:30:53Z
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=== 1 ===
:Az állapot a felmondás után.
:1. Eszter azért küldte el az e-mailt, mert azon a csütörtök délutánon a kimerültség erősebb volt a félelemnél.
:2. Ez nem hősi leírás, de a legőszintébb, mert a bátornak nevezett döntések többnyire olyan állapotból születnek.
:3. Egy olyan állapotból, amelyben az alternatíva elviselhetetlenebbé vált, mint a kockázat.
:4. Ez nem klasszikus értelemben vett bátorság, hanem a mérlegelés kimerülése, amely egyszer csak megszűnik.
:5. Eszter a „Elküldve” szóra meredt, annak sajátos csendjével, aki olyasmit tett, ami véglegesnek érződik.
:6. Még azelőtt érezte véglegesnek, hogy megértette volna, mit jelent a véglegesség.
:7. Aztán lehajtotta a laptopot, és felállt anélkül, hogy bármit összepakolt volna.
:8. Mert az összepakolás szándékot jelzett volna, neki pedig nem volt más szándéka, csak az, hogy ne legyen tovább ott.
:9. A metró másnak érződött, az érzékelésnek azzal az élességével, amely akkor keletkezik, ha az ember visszavonhatatlan dolgot tett.
:10. Ez az élesség nem a tisztasághoz kapcsolódott, hanem annak fokozott jelenlétéhez, aki egyszerre engedett el védelmet és zártságot.
:11. Mindkettő igaz volt, de akkor még nem lehetett őket szétválasztani.
:12. Otthon a nyitott hűtő előtt állt, és az eufóriából a pánikba való átmenetnek sajátos csendje volt.
:13. Olyan csend volt ez, amely megvárja, amíg megszűnik az elterelés, aztán egyszerűen ott van.
:14. Azoknak a tényeknek az elkerülhetetlenségével volt ott, amelyeket már nem lehet figyelmen kívül hagyni.
:15. Mert eltűnt az a szerkezet, amely korábban figyelmen kívül hagyhatóvá tette őket.
:16. Zsófi megérkezett, és Eszter már a beszélgetés kezdete előtt tudta, milyen lesz.
:17. Ismerte Zsófit, és tudta, hogy Zsófi a biztonság lencséjén keresztül nézi a világot.
:18. Ez nem gyengeség volt, hanem olyan tartás, amelynek saját ára volt.
:19. Ezt az árat Zsófi megfizette, Eszter pedig eddig szintén fizette, de éppen most hagyta abba.
:20. Ez nem arról szólt, melyik ár a helyes, hanem arról, hogy az embernek ismernie kell az árat.
:21. Zsófi kérdései rossz kérdések voltak, nem azért, mert tárgyilag tévesek lettek volna.
:22. Hanem mert olyan keretből jöttek, amely a döntést megoldandó problémaként határozta meg.
:23. Eszter viszont a döntést egy probléma végének tekintette, és ez nem ugyanaz.
:24. Ennek elmagyarázása védekezéssé vált, amelyet nem akart folytatni.
:25. Mert a védekezés energiába kerül, neki pedig éppen nem volt ilyen energiája.
:26. Gábor a trafiknál állt annak az embernek az arcával, aki alszik.
:27. Korábban, az irodai években, feltehetően nem aludt így.
:28. Eszter majdnem nem ismerte fel, mert az elevenség nem volt olyan kategória, amelyben ő Gábort elraktározta.
:29. És mert a külseje feletti meglepetés maga is mondott valamit arról az állapotról, amelyből ismerte.
:30. Elmondta neki, mit tett, mert ő volt azon kevesek egyike, akik előtt nem volt szükség magyarázatra.
:31. Nem azért, mert biztosan megértette volna, hanem mert ismerte azt a tapasztalatot, amelyből Eszter beszélt.
:32. A megértés és a tapasztalat ismerete két külön dolog, és a második néha többet ad, mint az első.
:33. Gábor megbánásról szóló mondata olyan mondat volt, amelyet az ember meghall, és amely azonnal a neki szánt helyre kerül.
:34. Mert nem mond újat, hanem megnevez valamit, amit az ember már tudott, de ezért még nem tudott megfogalmazni.
:35. Ez a különbség a tudás és a tudás nyelve között, és ez az emberi gondolkodás egyik makacs rése.
:36. Különböző irányokba mentek tovább, Eszter pedig még egy pillanatig a trafiknál állt.
:37. A cigaretta a kezében volt, a mondat pedig a fejében, és hagyta, hogy mindkettő az legyen, ami.
:38. Hagyta a mondatot, az éjszakát, a kimerültséget és a megkönnyebbülést is.
:39. Nem próbálta őket egymással szemben mérlegelni, mert a mérlegeléshez olyan energia kell, amely most nem volt meg benne.
:40. És mert bizonyos esték jobbak, ha az ember egyszerűen végigmegy rajtuk, anélkül hogy tudná, merre tart.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állapot a felmondás után. - Der Stand nach der Kündigung.
:1. Eszter azért küldte el az e-mailt, mert azon a csütörtök délutánon a kimerültség erősebb volt a félelemnél. - Eszter hatte die E-Mail abgeschickt, weil die Erschöpfung an diesem Donnerstagnachmittag schwerer gewogen hatte als die Angst.
:2. Ez nem hősi leírás, de a legőszintébb, mert a bátornak nevezett döntések többnyire olyan állapotból születnek. - Das ist keine heroische Beschreibung, aber die ehrlichste, weil Entscheidungen, die mutig genannt werden, meistens aus einem Zustand getroffen werden.
:3. Egy olyan állapotból, amelyben az alternatíva elviselhetetlenebbé vált, mint a kockázat. - Aus einem Zustand, in dem die Alternative unerträglicher geworden ist als das Risiko.
:4. Ez nem klasszikus értelemben vett bátorság, hanem a mérlegelés kimerülése, amely egyszer csak megszűnik. - Das ist kein Mut im klassischen Sinne, sondern die Erschöpfung des Abwägens, die irgendwann aufhört.
:5. Eszter a „Elküldve” szóra meredt, annak sajátos csendjével, aki olyasmit tett, ami véglegesnek érződik. - Sie hatte auf das Wort „Gesendet” gestarrt, mit der spezifischen Stille von jemandem, der etwas getan hat, das sich endgültig anfühlt.
:6. Még azelőtt érezte véglegesnek, hogy megértette volna, mit jelent a véglegesség. - Es fühlte sich endgültig an, bevor sie verstanden hatte, was Endgültigkeit bedeutet.
:7. Aztán lehajtotta a laptopot, és felállt anélkül, hogy bármit összepakolt volna. - Dann hatte sie den Laptop zugeklappt und war aufgestanden, ohne etwas einzupacken.
:8. Mert az összepakolás szándékot jelzett volna, neki pedig nem volt más szándéka, csak az, hogy ne legyen tovább ott. - Weil das Einpacken eine Absicht signalisiert hätte, und sie hatte keine Absicht außer der, nicht länger da zu sein.
:9. A metró másnak érződött, az érzékelésnek azzal az élességével, amely akkor keletkezik, ha az ember visszavonhatatlan dolgot tett. - Die U-Bahn hatte sich anders angefühlt, mit der Schärfe der Wahrnehmung, die entsteht, wenn man etwas getan hat, das nicht mehr rückgängig zu machen ist.
:10. Ez az élesség nem a tisztasághoz kapcsolódott, hanem annak fokozott jelenlétéhez, aki egyszerre engedett el védelmet és zártságot. - Diese Schärfe hatte nichts mit Klarheit zu tun, sondern mit der erhöhten Präsenz von jemandem, der Schutz und Einschluss zugleich losgelassen hat.
:11. Mindkettő igaz volt, de akkor még nem lehetett őket szétválasztani. - Beides war der Fall, und es ließ sich noch nicht auseinanderhalten.
:12. Otthon a nyitott hűtő előtt állt, és az eufóriából a pánikba való átmenetnek sajátos csendje volt. - Zu Hause stand sie vor dem offenen Kühlschrank, und der Übergang von der Euphorie zur Panik hatte eine eigene Stille.
:13. Olyan csend volt ez, amely megvárja, amíg megszűnik az elterelés, aztán egyszerűen ott van. - Es war die Stille von etwas, das wartet, bis die Ablenkung aufgehört hat, und dann einfach da ist.
:14. Azoknak a tényeknek az elkerülhetetlenségével volt ott, amelyeket már nem lehet figyelmen kívül hagyni. - Sie war da mit der Unvermeidlichkeit von Tatsachen, die man nicht weiterhin ignorieren kann.
:15. Mert eltűnt az a szerkezet, amely korábban figyelmen kívül hagyhatóvá tette őket. - Denn die Struktur, die sie ignorierbar gemacht hatte, war weggefallen.
:16. Zsófi megérkezett, és Eszter már a beszélgetés kezdete előtt tudta, milyen lesz. - Zsófi kam, und Eszter hatte schon vor Beginn gewusst, wie das Gespräch werden würde.
:17. Ismerte Zsófit, és tudta, hogy Zsófi a biztonság lencséjén keresztül nézi a világot. - Sie kannte Zsófi und wusste, dass Zsófi die Welt durch die Linse der Sicherheit betrachtete.
:18. Ez nem gyengeség volt, hanem olyan tartás, amelynek saját ára volt. - Das war keine Schwäche, sondern eine Haltung, die ihren eigenen Preis hatte.
:19. Ezt az árat Zsófi megfizette, Eszter pedig eddig szintén fizette, de éppen most hagyta abba. - Diesen Preis bezahlte Zsófi, und Eszter hatte ihn bis heute ebenfalls bezahlt, aber gerade aufgehört, ihn zu bezahlen.
:20. Ez nem arról szólt, melyik ár a helyes, hanem arról, hogy az embernek ismernie kell az árat. - Das war keine Aussage darüber, welcher Preis der richtige war, sondern darüber, dass man den Preis kennen muss.
:21. Zsófi kérdései rossz kérdések voltak, nem azért, mert tárgyilag tévesek lettek volna. - Zsófis Fragen waren die falschen Fragen, nicht weil sie sachlich falsch gewesen wären.
:22. Hanem mert olyan keretből jöttek, amely a döntést megoldandó problémaként határozta meg. - Sondern weil sie aus einem Rahmen kamen, der die Entscheidung als Problem definierte, das gelöst werden musste.
:23. Eszter viszont a döntést egy probléma végének tekintette, és ez nem ugyanaz. - Eszter betrachtete die Entscheidung dagegen als das Ende eines Problems, und das ist nicht dasselbe.
:24. Ennek elmagyarázása védekezéssé vált, amelyet nem akart folytatni. - Der Versuch, das zu erklären, war zu einer Verteidigung geworden, die sie nicht führen wollte.
:25. Mert a védekezés energiába kerül, neki pedig éppen nem volt ilyen energiája. - Weil Verteidigung Energie kostet, die sie gerade nicht hatte.
:26. Gábor a trafiknál állt annak az embernek az arcával, aki alszik. - Gábor stand am Kiosk mit dem Gesicht von jemandem, der schläft.
:27. Korábban, az irodai években, feltehetően nem aludt így. - Früher, in den Jahren des Büros, hatte er vermutlich nicht so geschlafen.
:28. Eszter majdnem nem ismerte fel, mert az elevenség nem volt olyan kategória, amelyben ő Gábort elraktározta. - Eszter hatte ihn fast nicht erkannt, weil Lebendigkeit keine Kategorie war, in der sie ihn gespeichert hatte.
:29. És mert a külseje feletti meglepetés maga is mondott valamit arról az állapotról, amelyből ismerte. - Und weil die Überraschung über sein Aussehen selbst etwas über den Zustand sagte, aus dem heraus sie ihn kannte.
:30. Elmondta neki, mit tett, mert ő volt azon kevesek egyike, akik előtt nem volt szükség magyarázatra. - Sie erzählte ihm, was sie getan hatte, weil er einer der wenigen war, denen gegenüber keine Erklärung nötig war.
:31. Nem azért, mert biztosan megértette volna, hanem mert ismerte azt a tapasztalatot, amelyből Eszter beszélt. - Nicht weil er sie sicher verstehen würde, sondern weil er die Erfahrung kannte, aus der heraus Eszter sprach.
:32. A megértés és a tapasztalat ismerete két külön dolog, és a második néha többet ad, mint az első. - Verständnis und Kenntnis der Erfahrung sind zwei verschiedene Dinge, und das Zweite gibt manchmal mehr als das Erste.
:33. Gábor megbánásról szóló mondata olyan mondat volt, amelyet az ember meghall, és amely azonnal a neki szánt helyre kerül. - Sein Satz über das Bereuen war ein Satz, den man hört und der sofort an dem Ort sitzt, für den er bestimmt ist.
:34. Mert nem mond újat, hanem megnevez valamit, amit az ember már tudott, de ezért még nem tudott megfogalmazni. - Weil er nichts Neues sagt, sondern etwas benennt, das man schon wusste und deswegen noch nicht hatte formulieren können.
:35. Ez a különbség a tudás és a tudás nyelve között, és ez az emberi gondolkodás egyik makacs rése. - Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Sprache für das Wissen, eine der hartnäckigsten Lücken im menschlichen Denken.
:36. Különböző irányokba mentek tovább, Eszter pedig még egy pillanatig a trafiknál állt. - Sie gingen in verschiedene Richtungen, und Eszter stand noch einen Moment am Kiosk.
:37. A cigaretta a kezében volt, a mondat pedig a fejében, és hagyta, hogy mindkettő az legyen, ami. - Sie hatte die Zigaretten in der Hand und den Satz im Kopf, und sie ließ beides sein, was es war.
:38. Hagyta a mondatot, az éjszakát, a kimerültséget és a megkönnyebbülést is. - Sie ließ den Satz, die Nacht, die Erschöpfung und die Erleichterung sein, was sie waren.
:39. Nem próbálta őket egymással szemben mérlegelni, mert a mérlegeléshez olyan energia kell, amely most nem volt meg benne. - Sie versuchte nicht, sie gegeneinander aufzuwiegen, weil Aufwiegen Energie erfordert, die sie gerade nicht hatte.
:40. És mert bizonyos esték jobbak, ha az ember egyszerűen végigmegy rajtuk, anélkül hogy tudná, merre tart. - Und manche Abende sind besser, wenn man sie einfach geht, ohne zu wissen, wohin.
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:Der Stand nach der Kündigung.
:1. Eszter hatte die E-Mail abgeschickt, weil die Erschöpfung an diesem Donnerstagnachmittag schwerer gewogen hatte als die Angst.
:2. Das ist keine heroische Beschreibung, aber die ehrlichste, weil Entscheidungen, die mutig genannt werden, meistens aus einem Zustand getroffen werden.
:3. Aus einem Zustand, in dem die Alternative unerträglicher geworden ist als das Risiko.
:4. Das ist kein Mut im klassischen Sinne, sondern die Erschöpfung des Abwägens, die irgendwann aufhört.
:5. Sie hatte auf das Wort „Gesendet” gestarrt, mit der spezifischen Stille von jemandem, der etwas getan hat, das sich endgültig anfühlt.
:6. Es fühlte sich endgültig an, bevor sie verstanden hatte, was Endgültigkeit bedeutet.
:7. Dann hatte sie den Laptop zugeklappt und war aufgestanden, ohne etwas einzupacken.
:8. Weil das Einpacken eine Absicht signalisiert hätte, und sie hatte keine Absicht außer der, nicht länger da zu sein.
:9. Die U-Bahn hatte sich anders angefühlt, mit der Schärfe der Wahrnehmung, die entsteht, wenn man etwas getan hat, das nicht mehr rückgängig zu machen ist.
:10. Diese Schärfe hatte nichts mit Klarheit zu tun, sondern mit der erhöhten Präsenz von jemandem, der Schutz und Einschluss zugleich losgelassen hat.
:11. Beides war der Fall, und es ließ sich noch nicht auseinanderhalten.
:12. Zu Hause stand sie vor dem offenen Kühlschrank, und der Übergang von der Euphorie zur Panik hatte eine eigene Stille.
:13. Es war die Stille von etwas, das wartet, bis die Ablenkung aufgehört hat, und dann einfach da ist.
:14. Sie war da mit der Unvermeidlichkeit von Tatsachen, die man nicht weiterhin ignorieren kann.
:15. Denn die Struktur, die sie ignorierbar gemacht hatte, war weggefallen.
:16. Zsófi kam, und Eszter hatte schon vor Beginn gewusst, wie das Gespräch werden würde.
:17. Sie kannte Zsófi und wusste, dass Zsófi die Welt durch die Linse der Sicherheit betrachtete.
:18. Das war keine Schwäche, sondern eine Haltung, die ihren eigenen Preis hatte.
:19. Diesen Preis bezahlte Zsófi, und Eszter hatte ihn bis heute ebenfalls bezahlt, aber gerade aufgehört, ihn zu bezahlen.
:20. Das war keine Aussage darüber, welcher Preis der richtige war, sondern darüber, dass man den Preis kennen muss.
:21. Zsófis Fragen waren die falschen Fragen, nicht weil sie sachlich falsch gewesen wären.
:22. Sondern weil sie aus einem Rahmen kamen, der die Entscheidung als Problem definierte, das gelöst werden musste.
:23. Eszter betrachtete die Entscheidung dagegen als das Ende eines Problems, und das ist nicht dasselbe.
:24. Der Versuch, das zu erklären, war zu einer Verteidigung geworden, die sie nicht führen wollte.
:25. Weil Verteidigung Energie kostet, die sie gerade nicht hatte.
:26. Gábor stand am Kiosk mit dem Gesicht von jemandem, der schläft.
:27. Früher, in den Jahren des Büros, hatte er vermutlich nicht so geschlafen.
:28. Eszter hatte ihn fast nicht erkannt, weil Lebendigkeit keine Kategorie war, in der sie ihn gespeichert hatte.
:29. Und weil die Überraschung über sein Aussehen selbst etwas über den Zustand sagte, aus dem heraus sie ihn kannte.
:30. Sie erzählte ihm, was sie getan hatte, weil er einer der wenigen war, denen gegenüber keine Erklärung nötig war.
:31. Nicht weil er sie sicher verstehen würde, sondern weil er die Erfahrung kannte, aus der heraus Eszter sprach.
:32. Verständnis und Kenntnis der Erfahrung sind zwei verschiedene Dinge, und das Zweite gibt manchmal mehr als das Erste.
:33. Sein Satz über das Bereuen war ein Satz, den man hört und der sofort an dem Ort sitzt, für den er bestimmt ist.
:34. Weil er nichts Neues sagt, sondern etwas benennt, das man schon wusste und deswegen noch nicht hatte formulieren können.
:35. Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Sprache für das Wissen, eine der hartnäckigsten Lücken im menschlichen Denken.
:36. Sie gingen in verschiedene Richtungen, und Eszter stand noch einen Moment am Kiosk.
:37. Sie hatte die Zigaretten in der Hand und den Satz im Kopf, und sie ließ beides sein, was es war.
:38. Sie ließ den Satz, die Nacht, die Erschöpfung und die Erleichterung sein, was sie waren.
:39. Sie versuchte nicht, sie gegeneinander aufzuwiegen, weil Aufwiegen Energie erfordert, die sie gerade nicht hatte.
:40. Und manche Abende sind besser, wenn man sie einfach geht, ohne zu wissen, wohin.
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=== 2 ===
:A terasz.
:1. Dániel azonnal észlelte a változást, annak tárgyilagos elkerülhetetlenségével, akinek a hivatása rendszerek eltéréseinek felismerése volt.
:2. Réka pedig olyan rendszer volt, amelyet ismert: a hangerejét, a nevetését és öleléseinek sajátos hosszát.
:3. Ezek az ölelések általában túl hosszúak voltak, olyan módon, amelyet Dániel szeretett, ma viszont csak érintések voltak.
:4. Ehhez nem értelmezés kellett, hanem csak készség arra, hogy észrevegye azt, ami ott volt.
:5. Ennek ellenére egész este próbálkozott azokkal a beszélgetésekkel, amelyek senkit sem érdekeltek, de mégis betöltötték a céljukat.
:6. Ezek a beszélgetések áthidalták azt a csendet, amelyet nem akart megnevezni, mert tudta, hogy a megnevezés következményt követel.
:7. Az ilyen következmények voltak azok, amelyeket évek óta került, annak csendes hatékonyságával, aki teljesen belsővé tett egy stratégiát.
:8. Olyan teljesen, hogy már nem érzékelte stratégiaként, ami talán a legveszélyesebb formája annak, ha az embernek gyengesége van.
:9. A minta ismerős volt számára, és le tudta volna írni: képes volt a kényelmetlen dolgokat addig kerülni, amíg eltűntek.
:10. Vagy addig, amíg valaki más szóba nem hozta őket, ami olyan stratégia volt, amely működött, amíg egyszer már nem működött.
:11. Azon az estén úgy érezte, hogy ez a stratégia éppen most szűnt meg működni, bár nem tudta volna megmondani, miért éppen most.
:12. Amikor Réka vacsora után kiment a teraszra, Dániel az ablakon át figyelte őt.
:13. A figyelés rosszabb volt, mint bármelyik beszélgetés, amelyet le kellett volna folytatnia, mert láthatóvá tette kerülésének passzivitását.
:14. Ezt már nem tudta félretolni, és az az alternatíva, hogy bemenjen és úgy tegyen, mintha semmi sem volna, most először rossznak érződött.
:15. Olyan módon érződött rossznak, amelyet semmilyen megszokás nem tudott felülírni.
:16. Kiment terv nélkül, mellé állt, és a közöttük lévő csendnek olyan sajátos minősége volt, amely nem nyugalom.
:17. Felgyülemlett energia volt, amelynek előbb vagy utóbb formát kellett öltenie.
:18. Dániel érezte, hogy el kell döntenie, ő lesz-e az, aki ezt a formát meghatározza, vagy megint megvárja, amíg más teszi meg.
:19. A kérdés, amelyet feltett, nem volt stratégiai, mert a stratégiai kérdéseknek van előkészítésük, neki pedig nem volt előkészítése.
:20. Csak az a pillanat volt, amikor a hallgatás kimerültsége nagyobb lett, mint a választól való félelem.
:21. Ez nem volt bátorság, de néha ugyanazt az eredményt hozza létre, mint a bátorság.
:22. Ez talán azt jelenti, hogy a kettő közötti különbség kevésbé fontos, mint a cselekvés és a nem cselekvés közötti különbség.
:23. Réka válasza nem vád volt, pedig az is lehetett volna, és talán joga is lett volna annak lennie.
:24. Inkább emlék volt, amely tükörként működött: az öt évvel korábbi buli, a telefonhívás, és Dániel akkor elégségesnek tartott okai.
:25. Ott volt az út hazafelé is, amelyet Réka egyedül tett meg, késő éjszaka, valódi félelemben.
:26. Miközben beszélt, Dániel tudta, hogy minden igazolás, amelyet megfogalmazna, elvétené a lényeget.
:27. A lényeg nem maga az éjszaka volt, hanem az, amit az éjszaka képviselt: a minta, amelyet ismert, és amelyet mégis megismételt.
:28. Az a készség, hogy másokért viselt felelősséget éppen akkor utasítsa el, amikor az kényelmetlenné válik.
:29. Ez nem egyszeri kudarc volt, hanem jellemvonás, amelyet soha nem akart bevallani magának.
:30. Mert a bevallás azt jelentette volna, hogy változtatnia kell rajta.
:31. Az igazolások elhaltak az ajkán, nem azért, mert nem lettek volna neki, hanem mert abban a pillanatban megértette, hogy rossz válaszok lennének.
:32. Rossz válaszok lettek volna a helyes kérdésre, és ezek kimondása lett volna az egyetlen dolog, amely még rosszabbá tehette volna a helyzetet.
:33. Azt mondta, hogy Rékának igaza van, és hogy sajnálja, annak az embernek a hangján, aki tudja, hogy ez nem elég.
:34. De nincs nála jobb válasz, ami néha a legőszintébb pozíció, nem a legkielégítőbb, hanem az igaz.
:35. Az igaz pozícióknak pedig megvan az az előnyük, hogy nem fogyasztanak energiát a fenntartásukhoz.
:36. Réka hosszan nézte őt, annak tekintetével, aki repedést lát egy falon, de még nem tudja, reményt jelent-e vagy összeomlást.
:37. Aztán egy szó nélkül bement, mert bizonyos pillanatok nem viselik el a szavakat.
:38. A szavak utólag szétrombolták volna a csend minőségét, amely abban a pillanatban az egyetlen helyes dolog volt.
:39. Dániel a teraszon maradt, hallgatta a tücsköket, és arra gondolt, hogy a mostani csend más, mint a korábbi.
:40. Nem könnyebb volt, hanem őszintébb, és ezt előrelépésnek tartotta, az elsőnek öt év óta.
:41. Ez egyszerre könnyítette meg és rémítette meg, mert az öt évig tartó előrelépések azt is megmutatják, mennyi idő telt el.
:42. Másnap reggel még nehéz volt közöttük a levegő, de ez valami valódi dolog nehézsége volt.
:43. Valami valódi, még ha nehéz is, jobb, mint valaminek a könnyűsége, amit figyelmen kívül hagynak.
:44. Mert a figyelmen kívül hagyott dolgok nem tűnnek el, hanem növekednek, amit Dániel most már tudott.
:45. Talán már régebb óta tudta, de ez most már nem számított, azon kívül, hogy tudta: tudja.
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:A terasz. - Die Terrasse.
:1. Dániel azonnal észlelte a változást, annak tárgyilagos elkerülhetetlenségével, akinek a hivatása rendszerek eltéréseinek felismerése volt. - Dániel hatte die Veränderung sofort registriert, mit der sachlichen Unausweichlichkeit von jemandem, dessen Beruf darin besteht, Abweichungen von Systemen zu erkennen.
:2. Réka pedig olyan rendszer volt, amelyet ismert: a hangerejét, a nevetését és öleléseinek sajátos hosszát. - Und Réka war ein System, das er kannte: ihre Lautstärke, ihr Lachen und die spezifische Länge ihrer Umarmungen.
:3. Ezek az ölelések általában túl hosszúak voltak, olyan módon, amelyet Dániel szeretett, ma viszont csak érintések voltak. - Diese Umarmungen waren normalerweise zu lang, auf eine Art, die Dániel mochte, und heute waren sie nur eine Berührung.
:4. Ehhez nem értelmezés kellett, hanem csak készség arra, hogy észrevegye azt, ami ott volt. - Das brauchte keine Interpretation, sondern nur die Bereitschaft, das zu registrieren, was da war.
:5. Ennek ellenére egész este próbálkozott azokkal a beszélgetésekkel, amelyek senkit sem érdekeltek, de mégis betöltötték a céljukat. - Er hatte es trotzdem den ganzen Abend versucht, mit den Gesprächen, die niemanden interessierten und die trotzdem ihren Zweck erfüllten.
:6. Ezek a beszélgetések áthidalták azt a csendet, amelyet nem akart megnevezni, mert tudta, hogy a megnevezés következményt követel. - Diese Gespräche überbrückten die Stille, die er nicht benennen wollte, weil er wusste, dass Benennen eine Konsequenz erfordert.
:7. Az ilyen következmények voltak azok, amelyeket évek óta került, annak csendes hatékonyságával, aki teljesen belsővé tett egy stratégiát. - Konsequenzen dieser Art waren das, was er seit Jahren vermied, mit der stillen Effizienz von jemandem, der eine Strategie vollständig internalisiert hat.
:8. Olyan teljesen, hogy már nem érzékelte stratégiaként, ami talán a legveszélyesebb formája annak, ha az embernek gyengesége van. - So vollständig, dass er aufgehört hat, sie als Strategie wahrzunehmen, was vielleicht die gefährlichste Form ist, eine Schwäche zu haben.
:9. A minta ismerős volt számára, és le tudta volna írni: képes volt a kényelmetlen dolgokat addig kerülni, amíg eltűntek. - Das Muster war ihm bekannt, und er hätte es beschreiben können: die Fähigkeit, unbequeme Dinge so lange zu umgehen, bis sie verschwanden.
:10. Vagy addig, amíg valaki más szóba nem hozta őket, ami olyan stratégia volt, amely működött, amíg egyszer már nem működött. - Oder bis jemand anderes sie ansprach, was eine Strategie war, die funktionierte, bis sie nicht mehr funktionierte.
:11. Azon az estén úgy érezte, hogy ez a stratégia éppen most szűnt meg működni, bár nem tudta volna megmondani, miért éppen most. - An diesem Abend hatte er das Gefühl, dass diese Strategie gerade aufgehört hatte zu funktionieren, ohne sagen zu können, warum genau jetzt.
:12. Amikor Réka vacsora után kiment a teraszra, Dániel az ablakon át figyelte őt. - Als Réka nach dem Essen auf die Terrasse gegangen war, hatte Dániel sie durch das Fenster beobachtet.
:13. A figyelés rosszabb volt, mint bármelyik beszélgetés, amelyet le kellett volna folytatnia, mert láthatóvá tette kerülésének passzivitását. - Das Beobachten war schlechter gewesen als jedes Gespräch, das er hätte führen müssen, weil es die Passivität seines Vermeidens sichtbar machte.
:14. Ezt már nem tudta félretolni, és az az alternatíva, hogy bemenjen és úgy tegyen, mintha semmi sem volna, most először rossznak érződött. - Das konnte er nicht mehr wegschieben, und die Alternative, hineinzugehen und so zu tun, als wäre nichts, fühlte sich zum ersten Mal falsch an.
:15. Olyan módon érződött rossznak, amelyet semmilyen megszokás nem tudott felülírni. - Es fühlte sich auf eine Weise falsch an, die keine Angewohnheit mehr überstimmen konnte.
:16. Kiment terv nélkül, mellé állt, és a közöttük lévő csendnek olyan sajátos minősége volt, amely nem nyugalom. - Er war ohne Plan hinausgegangen, hatte neben ihr gestanden, und die Stille zwischen ihnen hatte eine spezifische Qualität, die keine Ruhe war.
:17. Felgyülemlett energia volt, amelynek előbb vagy utóbb formát kellett öltenie. - Sie war aufgestaute Energie, die früher oder später eine Form annehmen musste.
:18. Dániel érezte, hogy el kell döntenie, ő lesz-e az, aki ezt a formát meghatározza, vagy megint megvárja, amíg más teszi meg. - Dániel spürte, dass er entscheiden musste, ob er diese Form bestimmen würde oder wieder warten würde, bis jemand anderes es tat.
:19. A kérdés, amelyet feltett, nem volt stratégiai, mert a stratégiai kérdéseknek van előkészítésük, neki pedig nem volt előkészítése. - Die Frage, die er gestellt hatte, war nicht strategisch, weil strategische Fragen eine Vorbereitung haben, und er hatte keine Vorbereitung.
:20. Csak az a pillanat volt, amikor a hallgatás kimerültsége nagyobb lett, mint a választól való félelem. - Es gab nur den Moment, in dem die Erschöpfung des Schweigens größer war als die Angst vor der Antwort.
:21. Ez nem volt bátorság, de néha ugyanazt az eredményt hozza létre, mint a bátorság. - Das war keine Tapferkeit, aber manchmal produziert es dasselbe Ergebnis wie Tapferkeit.
:22. Ez talán azt jelenti, hogy a kettő közötti különbség kevésbé fontos, mint a cselekvés és a nem cselekvés közötti különbség. - Das bedeutet vielleicht, dass der Unterschied zwischen beidem weniger wichtig ist als der Unterschied zwischen Handeln und Nicht-Handeln.
:23. Réka válasza nem vád volt, pedig az is lehetett volna, és talán joga is lett volna annak lennie. - Rékas Antwort war keine Anklage, obwohl sie das hätte sein können und vielleicht das Recht gehabt hätte, es zu sein.
:24. Inkább emlék volt, amely tükörként működött: az öt évvel korábbi buli, a telefonhívás, és Dániel akkor elégségesnek tartott okai. - Es war eher eine Erinnerung, die wie ein Spiegel funktionierte: die Party vor fünf Jahren, der Anruf und Dániels damals ausreichend scheinende Gründe.
:25. Ott volt az út hazafelé is, amelyet Réka egyedül tett meg, késő éjszaka, valódi félelemben. - Dazu gehörte auch der Heimweg, den Réka allein gegangen war, spät nachts, mit realer Angst.
:26. Miközben beszélt, Dániel tudta, hogy minden igazolás, amelyet megfogalmazna, elvétené a lényeget. - Während sie sprach, wusste Dániel, dass jede Rechtfertigung, die er formulieren würde, das Eigentliche verfehlen würde.
:27. A lényeg nem maga az éjszaka volt, hanem az, amit az éjszaka képviselt: a minta, amelyet ismert, és amelyet mégis megismételt. - Das Eigentliche war nicht die Nacht selbst, sondern das, was sie repräsentierte: das Muster, das er kannte und trotzdem wiederholt hatte.
:28. Az a készség, hogy másokért viselt felelősséget éppen akkor utasítsa el, amikor az kényelmetlenné válik. - Die Bereitschaft, Verantwortung für andere gerade dann abzulehnen, wenn sie unbequem wird.
:29. Ez nem egyszeri kudarc volt, hanem jellemvonás, amelyet soha nem akart bevallani magának. - Das war kein einzelnes Versagen, sondern eine Charaktereigenschaft, die er sich nie hatte eingestehen wollen.
:30. Mert a bevallás azt jelentette volna, hogy változtatnia kell rajta. - Denn Eingestehen hätte bedeutet, sie ändern zu müssen.
:31. Az igazolások elhaltak az ajkán, nem azért, mert nem lettek volna neki, hanem mert abban a pillanatban megértette, hogy rossz válaszok lennének. - Die Rechtfertigungen starben ihm auf den Lippen, nicht weil er keine gehabt hätte, sondern weil er in diesem Moment verstand, dass sie falsche Antworten wären.
:32. Rossz válaszok lettek volna a helyes kérdésre, és ezek kimondása lett volna az egyetlen dolog, amely még rosszabbá tehette volna a helyzetet. - Sie wären falsche Antworten auf die richtige Frage gewesen, und ihr Aussprechen hätte die Situation nur noch schlechter machen können.
:33. Azt mondta, hogy Rékának igaza van, és hogy sajnálja, annak az embernek a hangján, aki tudja, hogy ez nem elég. - Er sagte, Réka habe recht, und es tue ihm leid, mit der Stimme von jemandem, der weiß, dass das nicht ausreicht.
:34. De nincs nála jobb válasz, ami néha a legőszintébb pozíció, nem a legkielégítőbb, hanem az igaz. - Aber er hatte nichts Besseres, was manchmal die ehrlichste Position ist, nicht die befriedigendste, sondern die wahre.
:35. Az igaz pozícióknak pedig megvan az az előnyük, hogy nem fogyasztanak energiát a fenntartásukhoz. - Wahre Positionen haben den Vorzug, dass sie keine Energie verbrauchen, um aufrechterhalten zu werden.
:36. Réka hosszan nézte őt, annak tekintetével, aki repedést lát egy falon, de még nem tudja, reményt jelent-e vagy összeomlást. - Réka schaute ihn lange an, mit dem Blick von jemandem, der einen Riss in einer Mauer sieht und noch nicht weiß, ob er Hoffnung bedeutet oder Einsturz.
:37. Aztán egy szó nélkül bement, mert bizonyos pillanatok nem viselik el a szavakat. - Dann ging sie ohne ein Wort hinein, weil manche Momente keine Worte vertragen.
:38. A szavak utólag szétrombolták volna a csend minőségét, amely abban a pillanatban az egyetlen helyes dolog volt. - Worte hätten danach die Qualität des Schweigens zerstört, die in diesem Moment das Einzige war, das stimmte.
:39. Dániel a teraszon maradt, hallgatta a tücsköket, és arra gondolt, hogy a mostani csend más, mint a korábbi. - Dániel blieb auf der Terrasse, hörte die Grillen und dachte, dass das Schweigen jetzt anders war als das vorherige.
:40. Nem könnyebb volt, hanem őszintébb, és ezt előrelépésnek tartotta, az elsőnek öt év óta. - Es war nicht leichter, sondern ehrlicher, und er hielt das für einen Fortschritt, den ersten seit fünf Jahren.
:41. Ez egyszerre könnyítette meg és rémítette meg, mert az öt évig tartó előrelépések azt is megmutatják, mennyi idő telt el. - Das erleichterte und erschreckte ihn zugleich, weil Fortschritte, die fünf Jahre brauchen, auch zeigen, wie viel Zeit vergangen ist.
:42. Másnap reggel még nehéz volt közöttük a levegő, de ez valami valódi dolog nehézsége volt. - Am nächsten Morgen war die Luft zwischen ihnen noch schwer, aber es war die Schwere von etwas Echtem.
:43. Valami valódi, még ha nehéz is, jobb, mint valaminek a könnyűsége, amit figyelmen kívül hagynak. - Etwas Echtes, auch wenn es schwer ist, ist besser als die Leichtigkeit von etwas, das ignoriert wird.
:44. Mert a figyelmen kívül hagyott dolgok nem tűnnek el, hanem növekednek, amit Dániel most már tudott. - Denn ignorierte Dinge verschwinden nicht, sondern wachsen, was Dániel jetzt wusste.
:45. Talán már régebb óta tudta, de ez most már nem számított, azon kívül, hogy tudta: tudja. - Vielleicht hatte er es schon länger gewusst, aber das machte jetzt keinen Unterschied mehr, außer dass er wusste, dass er es wusste.
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:Die Terrasse.
:1. Dániel hatte die Veränderung sofort registriert, mit der sachlichen Unausweichlichkeit von jemandem, dessen Beruf darin besteht, Abweichungen von Systemen zu erkennen.
:2. Und Réka war ein System, das er kannte: ihre Lautstärke, ihr Lachen und die spezifische Länge ihrer Umarmungen.
:3. Diese Umarmungen waren normalerweise zu lang, auf eine Art, die Dániel mochte, und heute waren sie nur eine Berührung.
:4. Das brauchte keine Interpretation, sondern nur die Bereitschaft, das zu registrieren, was da war.
:5. Er hatte es trotzdem den ganzen Abend versucht, mit den Gesprächen, die niemanden interessierten und die trotzdem ihren Zweck erfüllten.
:6. Diese Gespräche überbrückten die Stille, die er nicht benennen wollte, weil er wusste, dass Benennen eine Konsequenz erfordert.
:7. Konsequenzen dieser Art waren das, was er seit Jahren vermied, mit der stillen Effizienz von jemandem, der eine Strategie vollständig internalisiert hat.
:8. So vollständig, dass er aufgehört hat, sie als Strategie wahrzunehmen, was vielleicht die gefährlichste Form ist, eine Schwäche zu haben.
:9. Das Muster war ihm bekannt, und er hätte es beschreiben können: die Fähigkeit, unbequeme Dinge so lange zu umgehen, bis sie verschwanden.
:10. Oder bis jemand anderes sie ansprach, was eine Strategie war, die funktionierte, bis sie nicht mehr funktionierte.
:11. An diesem Abend hatte er das Gefühl, dass diese Strategie gerade aufgehört hatte zu funktionieren, ohne sagen zu können, warum genau jetzt.
:12. Als Réka nach dem Essen auf die Terrasse gegangen war, hatte Dániel sie durch das Fenster beobachtet.
:13. Das Beobachten war schlechter gewesen als jedes Gespräch, das er hätte führen müssen, weil es die Passivität seines Vermeidens sichtbar machte.
:14. Das konnte er nicht mehr wegschieben, und die Alternative, hineinzugehen und so zu tun, als wäre nichts, fühlte sich zum ersten Mal falsch an.
:15. Es fühlte sich auf eine Weise falsch an, die keine Angewohnheit mehr überstimmen konnte.
:16. Er war ohne Plan hinausgegangen, hatte neben ihr gestanden, und die Stille zwischen ihnen hatte eine spezifische Qualität, die keine Ruhe war.
:17. Sie war aufgestaute Energie, die früher oder später eine Form annehmen musste.
:18. Dániel spürte, dass er entscheiden musste, ob er diese Form bestimmen würde oder wieder warten würde, bis jemand anderes es tat.
:19. Die Frage, die er gestellt hatte, war nicht strategisch, weil strategische Fragen eine Vorbereitung haben, und er hatte keine Vorbereitung.
:20. Es gab nur den Moment, in dem die Erschöpfung des Schweigens größer war als die Angst vor der Antwort.
:21. Das war keine Tapferkeit, aber manchmal produziert es dasselbe Ergebnis wie Tapferkeit.
:22. Das bedeutet vielleicht, dass der Unterschied zwischen beidem weniger wichtig ist als der Unterschied zwischen Handeln und Nicht-Handeln.
:23. Rékas Antwort war keine Anklage, obwohl sie das hätte sein können und vielleicht das Recht gehabt hätte, es zu sein.
:24. Es war eher eine Erinnerung, die wie ein Spiegel funktionierte: die Party vor fünf Jahren, der Anruf und Dániels damals ausreichend scheinende Gründe.
:25. Dazu gehörte auch der Heimweg, den Réka allein gegangen war, spät nachts, mit realer Angst.
:26. Während sie sprach, wusste Dániel, dass jede Rechtfertigung, die er formulieren würde, das Eigentliche verfehlen würde.
:27. Das Eigentliche war nicht die Nacht selbst, sondern das, was sie repräsentierte: das Muster, das er kannte und trotzdem wiederholt hatte.
:28. Die Bereitschaft, Verantwortung für andere gerade dann abzulehnen, wenn sie unbequem wird.
:29. Das war kein einzelnes Versagen, sondern eine Charaktereigenschaft, die er sich nie hatte eingestehen wollen.
:30. Denn Eingestehen hätte bedeutet, sie ändern zu müssen.
:31. Die Rechtfertigungen starben ihm auf den Lippen, nicht weil er keine gehabt hätte, sondern weil er in diesem Moment verstand, dass sie falsche Antworten wären.
:32. Sie wären falsche Antworten auf die richtige Frage gewesen, und ihr Aussprechen hätte die Situation nur noch schlechter machen können.
:33. Er sagte, Réka habe recht, und es tue ihm leid, mit der Stimme von jemandem, der weiß, dass das nicht ausreicht.
:34. Aber er hatte nichts Besseres, was manchmal die ehrlichste Position ist, nicht die befriedigendste, sondern die wahre.
:35. Wahre Positionen haben den Vorzug, dass sie keine Energie verbrauchen, um aufrechterhalten zu werden.
:36. Réka schaute ihn lange an, mit dem Blick von jemandem, der einen Riss in einer Mauer sieht und noch nicht weiß, ob er Hoffnung bedeutet oder Einsturz.
:37. Dann ging sie ohne ein Wort hinein, weil manche Momente keine Worte vertragen.
:38. Worte hätten danach die Qualität des Schweigens zerstört, die in diesem Moment das Einzige war, das stimmte.
:39. Dániel blieb auf der Terrasse, hörte die Grillen und dachte, dass das Schweigen jetzt anders war als das vorherige.
:40. Es war nicht leichter, sondern ehrlicher, und er hielt das für einen Fortschritt, den ersten seit fünf Jahren.
:41. Das erleichterte und erschreckte ihn zugleich, weil Fortschritte, die fünf Jahre brauchen, auch zeigen, wie viel Zeit vergangen ist.
:42. Am nächsten Morgen war die Luft zwischen ihnen noch schwer, aber es war die Schwere von etwas Echtem.
:43. Etwas Echtes, auch wenn es schwer ist, ist besser als die Leichtigkeit von etwas, das ignoriert wird.
:44. Denn ignorierte Dinge verschwinden nicht, sondern wachsen, was Dániel jetzt wusste.
:45. Vielleicht hatte er es schon länger gewusst, aber das machte jetzt keinen Unterschied mehr, außer dass er wusste, dass er es wusste.
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=== 3 ===
:A lakás ételszagú.
:1. A lakás ételszagú, amikor Jonas kinyitja az ajtót, és ebben az ismerős szagban valami elszomorítja.
:2. Nem tudja megmondani, miért.
:3. Clara a konyhában áll, egy fazékban kever valamit, és megfordul, amikor meghallja őt.
:4. A mosolya megjelenik, de egy pillanattal túl későn, mint válasz egy kérdésre, amelyet az ember már elfelejtett.
:5. Jonas leteszi a táskáját, és arcon csókolja Clarát.
:6. A bőre meleg, de az érintés a felszínen marad.
:7. Azt gondolja: Ezt csak képzelem.
:8. Aztán azt gondolja: Ezt már túl régóta csinálom.
:9. Esznek, elpakolnak, aztán leülnek a nappaliban.
:10. A beszélgetés az ismert pályákon halad: munka, hétköznapok, egy megjegyzés a szomszédokról.
:11. Jonas jól tud ilyen estéket úgy alakítani, hogy közben valójában nincs jelen.
:12. Ezt mindig a hatékonyság egyik formájának tartotta.
:13. Fél tíz körül kimennek a teraszra, és a nehéz nyári levegő nedves kendőként borul mindenre.
:14. A tücskök hangosak, szinte tolakodóak.
:15. Jonas újratölti a borát, és észreveszi, hogy Clara alig nyúlt a poharához.
:16. Clara kissé felhúzott térddel ül a széken, és a kert sötétjébe néz.
:17. Vannak pillanatok, amikor Jonas így nézi őt, és úgy érzi, mintha üvegen át látná.
:18. Azt mondja: „Mire gondolsz?”
:19. Clara azt mondja: „Semmi különösre.”
:20. Jonas azt mondja: „Ne hazudj nekem.”
:21. Nyugodtabban hangzik, mint várta, szinte gyengéden.
:22. Clara lassan felé fordítja a fejét.
:23. Aztán azt mondja: „Az öt évvel ezelőtti nyárra.”
:24. Jonas azonnal tudja, mire gondol, de vár.
:25. „Anyám akkor kapta meg éppen a diagnózist”
:26. „Teljesen össze voltam omlva, és küldtem neked egy üzenetet.”
:27. Rövid szünetet tart.
:28. „Azt válaszoltad: Később felhívlak. Aztán nem hívtál fel.”
:29. Jonas olyan élességgel emlékszik erre az estére, amely meglepi.
:30. Fáradt volt, és azt mondta magának, hogy ez várhat másnapig.
:31. Másnap reggel úgy írt neki, mintha semmi sem történt volna.
:32. Clara nem kérdezett rá, ő pedig ezt annak jeleként értelmezte, hogy már jobban van.
:33. Most, öt évvel később, megérti, hogy Clara egyszerűen felhagyott azzal, hogy várjon valamit.
:34. „Ez nem kivétel volt”
:35. „Mindig ezt csinálod, amikor igazán számít.”
:36. „Jelen vagy, amíg minden könnyű.”
:37. Jonas tiltakozni akar, de a tiltakozás nem formálódik mondattá.
:38. Helyette olyan pillanatok hosszú sora formálódik meg benne, amelyekben elegánsan kivonta magát.
:39. Ezt soha nem magyarázta magának gyávaságként, inkább temperamentumként, stílusként.
:40. Clara nevén nevezi, és a név illik rá.
:41. „Nem tudom, hogy ezt valaha meg tudod-e változtatni”
:42. „De szükségem van arra, hogy tudd, mit tettél.”
:43. Jonas hosszú szünet után azt mondja: „Tudom.”
:44. „Régebb óta tudom, mint amióta beismertem.”
:45. Clara egyszer, röviden bólint.
:46. Nem nyúl Jonas keze után, és Jonas sem nyújtja ki a sajátját.
:47. A tücskök tovább ciripelnek, teljesen érintetlenül.
:48. Egy idő után Clara bemegy a házba, további szó nélkül.
:49. Jonas ülve marad, és lassan kiissza a borát.
:50. Nem megoldásokra gondol, nem bocsánatkérésekre, és nem arra, hogyan igazítsa majd helyre a beszélgetést reggelinél.
:51. Csak azt gondolja: Ez valóságos volt.
:52. Ez új.
:53. Másnap reggel Clara már fel van öltözve, amikor Jonas felkel.
:54. Jó reggelt kíván, és kávét tesz elé.
:55. Minden olyannak tűnik, mint mindig, és mégsem az.
:56. Amikor Clara induláskor röviden megáll az ajtóban, megfordul, mintha mondani akarna valamit.
:57. Aztán mégsem mondja ki.
:58. De elég hosszan néz rá ahhoz, hogy számítson.
:59. Jonas állja a tekintetét, anélkül hogy félrenézne.
:60. Ez nem kibékülés és nem ígéret.
:61. Csak az első pillanat évek óta, amikor egyikük sem tesz úgy, mintha minden rendben lenne.
:62. És talán éppen ebben rejlik egy kezdet.
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:A lakás ételszagú. - Die Wohnung riecht nach Essen.
:1. A lakás ételszagú, amikor Jonas kinyitja az ajtót, és ebben az ismerős szagban valami elszomorítja. - Die Wohnung riecht nach Essen, als Jonas die Tür aufschließt, und irgendetwas an diesem vertrauten Geruch macht ihn traurig.
:2. Nem tudja megmondani, miért. - Er kann nicht sagen warum.
:3. Clara a konyhában áll, egy fazékban kever valamit, és megfordul, amikor meghallja őt. - Clara steht in der Küche und rührt in einem Topf, und sie dreht sich um, als sie ihn hört.
:4. A mosolya megjelenik, de egy pillanattal túl későn, mint válasz egy kérdésre, amelyet az ember már elfelejtett. - Ihr Lächeln kommt, aber einen Moment zu spät, wie eine Antwort auf eine Frage, die man schon vergessen hat.
:5. Jonas leteszi a táskáját, és arcon csókolja Clarát. - Jonas stellt seine Tasche ab und küsst sie auf die Wange.
:6. A bőre meleg, de az érintés a felszínen marad. - Ihre Haut ist warm, aber der Kontakt bleibt an der Oberfläche.
:7. Azt gondolja: Ezt csak képzelem. - Er denkt: Das bilde ich mir ein.
:8. Aztán azt gondolja: Ezt már túl régóta csinálom. - Und dann denkt er: Das tue ich schon zu lange.
:9. Esznek, elpakolnak, aztán leülnek a nappaliban. - Sie essen, sie räumen auf, sie setzen sich ins Wohnzimmer.
:10. A beszélgetés az ismert pályákon halad: munka, hétköznapok, egy megjegyzés a szomszédokról. - Das Gespräch läuft in den bekannten Bahnen: Arbeit, Alltag, ein Kommentar über die Nachbarn.
:11. Jonas jól tud ilyen estéket úgy alakítani, hogy közben valójában nincs jelen. - Jonas ist gut darin, solche Abende zu gestalten, ohne wirklich anwesend zu sein.
:12. Ezt mindig a hatékonyság egyik formájának tartotta. - Er hat das immer für eine Form von Effizienz gehalten.
:13. Fél tíz körül kimennek a teraszra, és a nehéz nyári levegő nedves kendőként borul mindenre. - Gegen halb zehn gehen sie auf die Terrasse, und die schwere Sommerluft liegt über allem wie ein nasses Tuch.
:14. A tücskök hangosak, szinte tolakodóak. - Die Grillen sind laut, fast aufdringlich.
:15. Jonas újratölti a borát, és észreveszi, hogy Clara alig nyúlt a poharához. - Jonas schenkt sich Wein nach und bemerkt, dass Clara ihr Glas kaum angerührt hat.
:16. Clara kissé felhúzott térddel ül a széken, és a kert sötétjébe néz. - Sie sitzt mit leicht angezogenen Knien auf dem Stuhl und schaut in die Dunkelheit des Gartens.
:17. Vannak pillanatok, amikor Jonas így nézi őt, és úgy érzi, mintha üvegen át látná. - Es gibt Momente, in denen Jonas sie so anschaut und das Gefühl hat, sie durch Glas zu sehen.
:18. Azt mondja: „Mire gondolsz?” - Er sagt: „Woran denkst du?"
:19. Clara azt mondja: „Semmi különösre.” - Clara sagt: „An nichts Bestimmtes."
:20. Jonas azt mondja: „Ne hazudj nekem.” - Jonas sagt: „Lüg mich nicht an."
:21. Nyugodtabban hangzik, mint várta, szinte gyengéden. - Es kommt ruhiger heraus, als er erwartet hat, fast sanft.
:22. Clara lassan felé fordítja a fejét. - Clara dreht langsam den Kopf zu ihm.
:23. Aztán azt mondja: „Az öt évvel ezelőtti nyárra.” - Dann sagt sie: „An den Sommer vor fünf Jahren."
:24. Jonas azonnal tudja, mire gondol, de vár. - Jonas weiß sofort, was sie meint, aber er wartet.
:25. „Anyám akkor kapta meg éppen a diagnózist” - mondja Clara. - „Meine Mutter hatte gerade die Diagnose bekommen", sagt Clara.
:26. „Teljesen össze voltam omlva, és küldtem neked egy üzenetet.” - „Ich war völlig aufgelöst und habe dir eine Nachricht geschickt."
:27. Rövid szünetet tart. - Sie macht eine Pause.
:28. „Azt válaszoltad: Később felhívlak. Aztán nem hívtál fel.” - „Du hast geantwortet: Ich rufe später an. Und dann hast du nicht angerufen."
:29. Jonas olyan élességgel emlékszik erre az estére, amely meglepi. - Jonas erinnert sich an diesen Abend mit einer Schärfe, die ihn überrascht.
:30. Fáradt volt, és azt mondta magának, hogy ez várhat másnapig. - Er war müde gewesen, hatte sich gesagt, dass es bis zum nächsten Tag warten könnte.
:31. Másnap reggel úgy írt neki, mintha semmi sem történt volna. - Am nächsten Morgen hatte er ihr geschrieben, als wäre nichts gewesen.
:32. Clara nem kérdezett rá, ő pedig ezt annak jeleként értelmezte, hogy már jobban van. - Clara hatte nicht nachgehakt, und er hatte das als Zeichen gedeutet, dass es ihr wieder besserging.
:33. Most, öt évvel később, megérti, hogy Clara egyszerűen felhagyott azzal, hogy várjon valamit. - Jetzt, fünf Jahre später, versteht er, dass sie einfach aufgehört hatte zu erwarten.
:34. „Ez nem kivétel volt” - mondja Clara, és a hangja feltűnően egyenletes. - „Das war keine Ausnahme", sagt Clara, und ihre Stimme ist bemerkenswert gleichmäßig.
:35. „Mindig ezt csinálod, amikor igazán számít.” - „Du machst das immer dann, wenn es wirklich zählt."
:36. „Jelen vagy, amíg minden könnyű.” - „Du bist präsent, solange alles leicht ist."
:37. Jonas tiltakozni akar, de a tiltakozás nem formálódik mondattá. - Jonas will widersprechen, aber der Widerspruch formt sich nicht zu einem Satz.
:38. Helyette olyan pillanatok hosszú sora formálódik meg benne, amelyekben elegánsan kivonta magát. - Was sich stattdessen formt, ist eine lange Reihe von Momenten, in denen er sich elegant herausgezogen hat.
:39. Ezt soha nem magyarázta magának gyávaságként, inkább temperamentumként, stílusként. - Er hat sich das nie als Feigheit erklärt, eher als Temperament, als Stil.
:40. Clara nevén nevezi, és a név illik rá. - Clara nennt es beim Namen, und der Name passt.
:41. „Nem tudom, hogy ezt valaha meg tudod-e változtatni” - mondja. - „Ich weiß nicht, ob du das jemals ändern kannst", sagt sie.
:42. „De szükségem van arra, hogy tudd, mit tettél.” - „Aber ich brauche, dass du weißt, was du getan hast."
:43. Jonas hosszú szünet után azt mondja: „Tudom.” - Jonas sagt nach einer langen Pause: „Ich weiß es."
:44. „Régebb óta tudom, mint amióta beismertem.” - „Ich weiß es schon länger, als ich zugegeben habe."
:45. Clara egyszer, röviden bólint. - Clara nickt, einmal, kurz.
:46. Nem nyúl Jonas keze után, és Jonas sem nyújtja ki a sajátját. - Sie greift nicht nach seiner Hand, und er streckt die seine nicht aus.
:47. A tücskök tovább ciripelnek, teljesen érintetlenül. - Die Grillen zirpen weiter, vollkommen unbeeindruckt.
:48. Egy idő után Clara bemegy a házba, további szó nélkül. - Nach einer Weile geht Clara ins Haus, ohne ein weiteres Wort.
:49. Jonas ülve marad, és lassan kiissza a borát. - Jonas bleibt sitzen und trinkt seinen Wein langsam aus.
:50. Nem megoldásokra gondol, nem bocsánatkérésekre, és nem arra, hogyan igazítsa majd helyre a beszélgetést reggelinél. - Er denkt nicht an Lösungen, nicht an Entschuldigungen, nicht daran, wie er das Gespräch beim Frühstück wieder geraderücken könnte.
:51. Csak azt gondolja: Ez valóságos volt. - Er denkt nur: Das war real.
:52. Ez új. - Das ist neu.
:53. Másnap reggel Clara már fel van öltözve, amikor Jonas felkel. - Am nächsten Morgen ist Clara schon angezogen, als er aufsteht.
:54. Jó reggelt kíván, és kávét tesz elé. - Sie sagt guten Morgen und stellt ihm Kaffee hin.
:55. Minden olyannak tűnik, mint mindig, és mégsem az. - Alles wirkt wie immer, und ist es doch nicht.
:56. Amikor Clara induláskor röviden megáll az ajtóban, megfordul, mintha mondani akarna valamit. - Beim Rausgehen bleibt sie kurz in der Tür stehen, dreht sich um, als ob sie etwas sagen wollte.
:57. Aztán mégsem mondja ki. - Dann sagt sie es nicht.
:58. De elég hosszan néz rá ahhoz, hogy számítson. - Aber sie schaut ihn an, lange genug, dass es zählt.
:59. Jonas állja a tekintetét, anélkül hogy félrenézne. - Jonas hält ihrem Blick stand, ohne wegzusehen.
:60. Ez nem kibékülés és nem ígéret. - Es ist keine Versöhnung und kein Versprechen.
:61. Csak az első pillanat évek óta, amikor egyikük sem tesz úgy, mintha minden rendben lenne. - Es ist nur der erste Moment seit Jahren, in dem keiner von beiden so tut, als wäre alles in Ordnung.
:62. És talán éppen ebben rejlik egy kezdet. - Und genau darin liegt, vielleicht, ein Anfang.
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:Die Wohnung riecht nach Essen.
:1. Die Wohnung riecht nach Essen, als Jonas die Tür aufschließt, und irgendetwas an diesem vertrauten Geruch macht ihn traurig.
:2. Er kann nicht sagen warum.
:3. Clara steht in der Küche und rührt in einem Topf, und sie dreht sich um, als sie ihn hört.
:4. Ihr Lächeln kommt, aber einen Moment zu spät, wie eine Antwort auf eine Frage, die man schon vergessen hat.
:5. Jonas stellt seine Tasche ab und küsst sie auf die Wange.
:6. Ihre Haut ist warm, aber der Kontakt bleibt an der Oberfläche.
:7. Er denkt: Das bilde ich mir ein.
:8. Und dann denkt er: Das tue ich schon zu lange.
:9. Sie essen, sie räumen auf, sie setzen sich ins Wohnzimmer.
:10. Das Gespräch läuft in den bekannten Bahnen: Arbeit, Alltag, ein Kommentar über die Nachbarn.
:11. Jonas ist gut darin, solche Abende zu gestalten, ohne wirklich anwesend zu sein.
:12. Er hat das immer für eine Form von Effizienz gehalten.
:13. Gegen halb zehn gehen sie auf die Terrasse, und die schwere Sommerluft liegt über allem wie ein nasses Tuch.
:14. Die Grillen sind laut, fast aufdringlich.
:15. Jonas schenkt sich Wein nach und bemerkt, dass Clara ihr Glas kaum angerührt hat.
:16. Sie sitzt mit leicht angezogenen Knien auf dem Stuhl und schaut in die Dunkelheit des Gartens.
:17. Es gibt Momente, in denen Jonas sie so anschaut und das Gefühl hat, sie durch Glas zu sehen.
:18. Er sagt: „Woran denkst du?"
:19. Clara sagt: „An nichts Bestimmtes."
:20. Jonas sagt: „Lüg mich nicht an."
:21. Es kommt ruhiger heraus, als er erwartet hat, fast sanft.
:22. Clara dreht langsam den Kopf zu ihm.
:23. Dann sagt sie: „An den Sommer vor fünf Jahren."
:24. Jonas weiß sofort, was sie meint, aber er wartet.
:25. „Meine Mutter hatte gerade die Diagnose bekommen", sagt Clara.
:26. „Ich war völlig aufgelöst und habe dir eine Nachricht geschickt."
:27. Sie macht eine Pause.
:28. „Du hast geantwortet: Ich rufe später an. Und dann hast du nicht angerufen."
:29. Jonas erinnert sich an diesen Abend mit einer Schärfe, die ihn überrascht.
:30. Er war müde gewesen, hatte sich gesagt, dass es bis zum nächsten Tag warten könnte.
:31. Am nächsten Morgen hatte er ihr geschrieben, als wäre nichts gewesen.
:32. Clara hatte nicht nachgehakt, und er hatte das als Zeichen gedeutet, dass es ihr wieder besserging.
:33. Jetzt, fünf Jahre später, versteht er, dass sie einfach aufgehört hatte zu erwarten.
:34. „Das war keine Ausnahme", sagt Clara, und ihre Stimme ist bemerkenswert gleichmäßig.
:35. „Du machst das immer dann, wenn es wirklich zählt."
:36. „Du bist präsent, solange alles leicht ist."
:37. Jonas will widersprechen, aber der Widerspruch formt sich nicht zu einem Satz.
:38. Was sich stattdessen formt, ist eine lange Reihe von Momenten, in denen er sich elegant herausgezogen hat.
:39. Er hat sich das nie als Feigheit erklärt, eher als Temperament, als Stil.
:40. Clara nennt es beim Namen, und der Name passt.
:41. „Ich weiß nicht, ob du das jemals ändern kannst", sagt sie.
:42. „Aber ich brauche, dass du weißt, was du getan hast."
:43. Jonas sagt nach einer langen Pause: „Ich weiß es."
:44. „Ich weiß es schon länger, als ich zugegeben habe."
:45. Clara nickt, einmal, kurz.
:46. Sie greift nicht nach seiner Hand, und er streckt die seine nicht aus.
:47. Die Grillen zirpen weiter, vollkommen unbeeindruckt.
:48. Nach einer Weile geht Clara ins Haus, ohne ein weiteres Wort.
:49. Jonas bleibt sitzen und trinkt seinen Wein langsam aus.
:50. Er denkt nicht an Lösungen, nicht an Entschuldigungen, nicht daran, wie er das Gespräch beim Frühstück wieder geraderücken könnte.
:51. Er denkt nur: Das war real.
:52. Das ist neu.
:53. Am nächsten Morgen ist Clara schon angezogen, als er aufsteht.
:54. Sie sagt guten Morgen und stellt ihm Kaffee hin.
:55. Alles wirkt wie immer, und ist es doch nicht.
:56. Beim Rausgehen bleibt sie kurz in der Tür stehen, dreht sich um, als ob sie etwas sagen wollte.
:57. Dann sagt sie es nicht.
:58. Aber sie schaut ihn an, lange genug, dass es zählt.
:59. Jonas hält ihrem Blick stand, ohne wegzusehen.
:60. Es ist keine Versöhnung und kein Versprechen.
:61. Es ist nur der erste Moment seit Jahren, in dem keiner von beiden so tut, als wäre alles in Ordnung.
:62. Und genau darin liegt, vielleicht, ein Anfang.
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=== 4 ===
:Thomas és Katharina.
:1. Thomas azon az estén úgy ér haza, mint bármelyik másikon, felakasztja a kulcsot a kampóra, és közben észreveszi, hogy ezt a mozdulatot talán tízezerszer megtette.
:2. Anélkül tette meg újra és újra, hogy valaha igazán érzékelte volna.
:3. Katharina a nappaliban ül, az ölében egy nyitott könyvvel, amelyet nyilvánvalóan nem olvas.
:4. Felnéz, amikor Thomas belép, és az arca olyasmit csinál, ami hasonlít egy mosolyra, anélkül hogy az volna.
:5. Thomas ezt annak a férfinak a mellékes pontosságával veszi tudomásul, aki megtanulta az ilyen jeleket azonnal osztályozni.
:6. És ugyanilyen gyorsan félre is tenni őket.
:7. Megkérdezi, milyen volt a napja.
:8. Katharina azt mondja: jó, és a tiéd?
:9. Thomas azt mondja: az enyém is jó.
:10. A beszélgetés úgy zajlik le, mint egy jegyzőkönyv, amelyet mindketten kívülről ismernek.
:11. És amelynek tartalma már egyik felet sem érdekli.
:12. Vacsora közben a beszélgetés valamivel élénkebb, de Thomas alatta olyan feszültséget érez, amelyet nem lehet megnevezni.
:13. Olyan atmoszferikus alulnyomás ez, amely a beszélgetési szüneteket egy kicsit túl hosszúvá teszi.
:14. Több bort iszik, mint általában.
:15. Később, amikor a teraszon ülnek, és a tücskök a sötétben közönyös koncertjüket adják, Thomas arra gondol, hogy most felállhatna és lefeküdhetne.
:16. Katharina pedig semmit sem mondana rá.
:17. Ez a tulajdonképpeni információ.
:18. Ehelyett azt mondja: „Valami ma más.”
:19. Ez nem kérdés.
:20. Katharina lassan forgatja a borospoharat a kezében.
:21. Azt mondja: „Valamire gondolok, amire régóta nem gondoltam.”
:22. Thomas vár.
:23. Nem jó a várakozásban, de megtanulta legalább úgy tenni, mintha az lenne.
:24. „Öt évvel ezelőtt”
:25. Thomas azonnal tudja, mire gondol, olyan pontossággal, amely meglepi.
:26. Mintha ez az emlék mindig közvetlenül a felszín alatt feküdt volna, és csak a megfelelő hívószóra várt volna.
:27. Katharina bátyjának súlyos balesete volt.
:28. Katharina egyedül volt otthon, reszketett, és felhívta Thomast.
:29. Thomas egy vernisszázson volt, kollégákkal, a saját közegében.
:30. A beszélgetést másnap reggelre halasztotta.
:31. Nem azért, mert rossz ember volt, hanem mert abban a pillanatban úgy döntött, hogy az ő ottani jelenléte sürgősebb, mint Katharina itteni szüksége.
:32. Nem ezekkel a szavakkal mondta ezt magának.
:33. De pontosan ez volt az.
:34. „Azon az éjszakán megértettem”
:35. „Nem azért, mert nem szeretsz.”
:36. „Hanem mert nem bírod elviselni a nehezet anélkül, hogy azonnal távolságba menekülnél.”
:37. Thomas tiltakozni akar, hogy ez túl messzire megy, és hogy Katharina egyetlen estéből jellemére vonatkozó ítéletet formál.
:38. De az ellenvetés megdermed, mert abban a pillanatban, amikor meg akarja fogalmazni, már tudja, hogy csak önvédelemből gondolja.
:39. Intelligens ember, és ebben a pillanatban éppen ez a legnagyobb problémája.
:40. Mindig kimagyarázta magát, és mindig elég jó volt hozzá, hogy saját magának is elhiggye.
:41. „Igazad van”
:42. Katharina úgy néz rá, mintha valami mást várt volna.
:43. „Nem csak az az éjszaka miatt”
:44. „Egész életemben ápoltam a hozzáférhetetlenség egy bizonyos formáját, és erőként adtam el magamnak.”
:45. Katharina nem mond semmit.
:46. A tücskök ciripelnek.
:47. „Ez nem jelenti azt, hogy tudom, hogyan változtassak rajta”
:48. „De abbahagyom, hogy úgy tegyek, mintha ez nem minta volna.”
:49. Katharina leteszi a poharát, és feláll.
:50. Röviden a vállára teszi a kezét, melegség és békülési gesztus nélkül.
:51. Inkább úgy, mint aki megérint egy tárgyat, hogy megbizonyosodjon róla, valóságos.
:52. Aztán bemegy a házba.
:53. Thomas ülve marad, és hallgatja a tücsköket, amelyeket ennek a beszélgetésnek a lefolyása láthatóan nem érdekel.
:54. Nem arra gondol, mit fog holnap mondani.
:55. Arra gondol, mit nem tett meg ma éjjel először.
:56. Nem ment el, nem relativizált, és nem fogalmazta át addig a dolgokat, amíg elviselhetőbbnek nem érződtek.
:57. Másnap reggel nehéz, mozdulatlan levegő fekszik a lakás fölött.
:58. Katharina korán felkelt, és kávét főzött.
:59. Nem beszél sokat.
:60. Thomas sem.
:61. De amikor induláskor elmegy mellette, egy pillanatra megáll.
:62. Azt mondja: „Komolyan gondolom.”
:63. Katharina ránéz.
:64. A tekintete nem meleg, nem hideg, és nem megbocsátó.
:65. Figyelmes.
:66. Ez több, mint amire Thomas számított.
:67. Elhagyja a lakást, és magával viszi ennek a tekintetnek a súlyát.
:68. És kivételesen nem ejti el.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Thomas és Katharina. - Thomas und Katharina.
:1. Thomas azon az estén úgy ér haza, mint bármelyik másikon, felakasztja a kulcsot a kampóra, és közben észreveszi, hogy ezt a mozdulatot talán tízezerszer megtette. - Thomas kommt an diesem Abend nach Hause wie an jedem anderen, hängt den Schlüssel an den Haken und bemerkt dabei, dass er diesen Handgriff vermutlich zehntausend Mal gemacht hat.
:2. Anélkül tette meg újra és újra, hogy valaha igazán érzékelte volna. - Er hat ihn immer wieder gemacht, ohne ihn je wirklich wahrzunehmen.
:3. Katharina a nappaliban ül, az ölében egy nyitott könyvvel, amelyet nyilvánvalóan nem olvas. - Katharina sitzt im Wohnzimmer, ein aufgeschlagenes Buch auf dem Schoß, das sie offensichtlich nicht liest.
:4. Felnéz, amikor Thomas belép, és az arca olyasmit csinál, ami hasonlít egy mosolyra, anélkül hogy az volna. - Sie schaut auf, als er hereinkommt, und ihr Gesicht macht etwas, das einem Lächeln ähnelt, ohne es zu sein.
:5. Thomas ezt annak a férfinak a mellékes pontosságával veszi tudomásul, aki megtanulta az ilyen jeleket azonnal osztályozni. - Thomas registriert das mit der beiläufigen Genauigkeit eines Mannes, der gelernt hat, solche Signale sofort zu klassifizieren.
:6. És ugyanilyen gyorsan félre is tenni őket. - Und ebenso sofort abzulegen.
:7. Megkérdezi, milyen volt a napja. - Er fragt, wie ihr Tag war.
:8. Katharina azt mondja: jó, és a tiéd? - Sie sagt: gut, du?
:9. Thomas azt mondja: az enyém is jó. - Er sagt: auch gut.
:10. A beszélgetés úgy zajlik le, mint egy jegyzőkönyv, amelyet mindketten kívülről ismernek. - Das Gespräch läuft ab wie ein Protokoll, das beide auswendig kennen.
:11. És amelynek tartalma már egyik felet sem érdekli. - Und dessen Inhalt keine der beiden Parteien mehr interessiert.
:12. Vacsora közben a beszélgetés valamivel élénkebb, de Thomas alatta olyan feszültséget érez, amelyet nem lehet megnevezni. - Beim Abendessen ist die Unterhaltung etwas lebendiger, aber Thomas spürt darunter eine Spannung, die sich nicht benennen lässt.
:13. Olyan atmoszferikus alulnyomás ez, amely a beszélgetési szüneteket egy kicsit túl hosszúvá teszi. - Es ist eine Art atmosphärischer Unterdruck, der Gesprächspausen etwas zu lang werden lässt.
:14. Több bort iszik, mint általában. - Er trinkt mehr Wein als gewöhnlich.
:15. Később, amikor a teraszon ülnek, és a tücskök a sötétben közönyös koncertjüket adják, Thomas arra gondol, hogy most felállhatna és lefeküdhetne. - Später, als sie auf der Terrasse sitzen und die Grillen in der Dunkelheit ihr gleichgültiges Konzert geben, denkt Thomas, dass er jetzt aufstehen und ins Bett gehen könnte.
:16. Katharina pedig semmit sem mondana rá. - Und Katharina würde nichts dazu sagen.
:17. Ez a tulajdonképpeni információ. - Das ist die eigentliche Information.
:18. Ehelyett azt mondja: „Valami ma más.” - Stattdessen sagt er: „Irgendetwas ist heute anders."
:19. Ez nem kérdés. - Es ist keine Frage.
:20. Katharina lassan forgatja a borospoharat a kezében. - Katharina dreht das Weinglas langsam in den Händen.
:21. Azt mondja: „Valamire gondolok, amire régóta nem gondoltam.” - Sie sagt: „Ich denke an etwas, das ich seit langer Zeit nicht mehr gedacht habe."
:22. Thomas vár. - Thomas wartet.
:23. Nem jó a várakozásban, de megtanulta legalább úgy tenni, mintha az lenne. - Er ist nicht gut im Warten, aber er hat gelernt, es wenigstens so aussehen zu lassen.
:24. „Öt évvel ezelőtt” - mondja Katharina -, „azon az éjszakán, amikor megkaptam a hívást Bécsből.” - „Vor fünf Jahren", sagt Katharina, „in der Nacht, in der ich den Anruf aus Wien bekommen habe."
:25. Thomas azonnal tudja, mire gondol, olyan pontossággal, amely meglepi. - Thomas weiß sofort, was sie meint, mit einer Präzision, die ihn überrascht.
:26. Mintha ez az emlék mindig közvetlenül a felszín alatt feküdt volna, és csak a megfelelő hívószóra várt volna. - Als hätte diese Erinnerung immer direkt unter der Oberfläche gelegen und nur auf das richtige Stichwort gewartet.
:27. Katharina bátyjának súlyos balesete volt. - Katharinas Bruder hatte einen schweren Unfall gehabt.
:28. Katharina egyedül volt otthon, reszketett, és felhívta Thomast. - Sie war allein zu Hause gewesen, hatte gezittert und ihn angerufen.
:29. Thomas egy vernisszázson volt, kollégákkal, a saját közegében. - Er war auf einer Vernissage gewesen, mit Kollegen, in seinem Element.
:30. A beszélgetést másnap reggelre halasztotta. - Er hatte das Gespräch auf den nächsten Morgen vertagt.
:31. Nem azért, mert rossz ember volt, hanem mert abban a pillanatban úgy döntött, hogy az ő ottani jelenléte sürgősebb, mint Katharina itteni szüksége. - Nicht weil er ein schlechter Mensch war, sondern weil er in dem Moment entschieden hatte, dass seine Anwesenheit dort dringender war als ihre Bedürftigkeit hier.
:32. Nem ezekkel a szavakkal mondta ezt magának. - Er hatte es sich nicht in diesen Worten gesagt.
:33. De pontosan ez volt az. - Aber genau das war es gewesen.
:34. „Azon az éjszakán megértettem” - mondja Katharina -, „hogy te alapvetően máshol vagy, amikor igazán számít.” - „Ich habe in dieser Nacht verstanden", sagt Katharina, „dass du grundsätzlich woanders bist, wenn es darauf ankommt."
:35. „Nem azért, mert nem szeretsz.” - „Nicht weil du mich nicht liebst."
:36. „Hanem mert nem bírod elviselni a nehezet anélkül, hogy azonnal távolságba menekülnél.” - „Sondern weil du Schwere nicht ertragen kannst, ohne dich sofort in Distanz zu retten."
:37. Thomas tiltakozni akar, hogy ez túl messzire megy, és hogy Katharina egyetlen estéből jellemére vonatkozó ítéletet formál. - Thomas will einwenden, dass das zu weit geht, dass sie aus einem Abend ein Charakterurteil macht.
:38. De az ellenvetés megdermed, mert abban a pillanatban, amikor meg akarja fogalmazni, már tudja, hogy csak önvédelemből gondolja. - Aber der Einwand erstarrt, weil er in dem Moment, in dem er ihn formulieren will, bereits weiß, dass er ihn nur denkt, um sich zu schützen.
:39. Intelligens ember, és ebben a pillanatban éppen ez a legnagyobb problémája. - Er ist ein intelligenter Mensch, und das ist in diesem Moment sein größtes Problem.
:40. Mindig kimagyarázta magát, és mindig elég jó volt hozzá, hogy saját magának is elhiggye. - Er hat sich immer rausgeredet, und er war immer gut genug, um es sich selbst zu glauben.
:41. „Igazad van” - mondja. - „Du hast recht", sagt er.
:42. Katharina úgy néz rá, mintha valami mást várt volna. - Katharina schaut ihn an, als hätte sie etwas anderes erwartet.
:43. „Nem csak az az éjszaka miatt” - folytatja Thomas. - „Nicht nur wegen dieser Nacht", sagt er weiter.
:44. „Egész életemben ápoltam a hozzáférhetetlenség egy bizonyos formáját, és erőként adtam el magamnak.” - „Ich habe mein ganzes Leben eine bestimmte Form von Unerreichbarkeit gepflegt und sie mir als Stärke verkauft."
:45. Katharina nem mond semmit. - Katharina sagt nichts.
:46. A tücskök ciripelnek. - Die Grillen zirpen.
:47. „Ez nem jelenti azt, hogy tudom, hogyan változtassak rajta” - mondja Thomas. - „Das heißt nicht, dass ich weiß, wie ich das ändere", sagt Thomas.
:48. „De abbahagyom, hogy úgy tegyek, mintha ez nem minta volna.” - „Aber ich höre auf, so zu tun, als wäre es kein Muster."
:49. Katharina leteszi a poharát, és feláll. - Katharina stellt ihr Glas ab und steht auf.
:50. Röviden a vállára teszi a kezét, melegség és békülési gesztus nélkül. - Sie legt ihm kurz die Hand auf die Schulter, ohne Wärme, ohne Geste der Versöhnung.
:51. Inkább úgy, mint aki megérint egy tárgyat, hogy megbizonyosodjon róla, valóságos. - Eher wie jemand, der einen Gegenstand berührt, um sich zu vergewissern, dass er real ist.
:52. Aztán bemegy a házba. - Dann geht sie ins Haus.
:53. Thomas ülve marad, és hallgatja a tücsköket, amelyeket ennek a beszélgetésnek a lefolyása láthatóan nem érdekel. - Thomas bleibt sitzen und lauscht den Grillen, die sich um den Verlauf dieses Gesprächs erkennbar nicht scheren.
:54. Nem arra gondol, mit fog holnap mondani. - Er denkt nicht daran, was er morgen sagen wird.
:55. Arra gondol, mit nem tett meg ma éjjel először. - Er denkt daran, was er heute Nacht zum ersten Mal nicht getan hat.
:56. Nem ment el, nem relativizált, és nem fogalmazta át addig a dolgokat, amíg elviselhetőbbnek nem érződtek. - Er ist nicht weggegangen, hat nicht relativiert und die Dinge nicht so lange umformuliert, bis sie sich erträglicher anfühlten.
:57. Másnap reggel nehéz, mozdulatlan levegő fekszik a lakás fölött. - Am nächsten Morgen liegt eine schwere, unbewegliche Luft über der Wohnung.
:58. Katharina korán felkelt, és kávét főzött. - Katharina ist früh aufgestanden und hat Kaffee gemacht.
:59. Nem beszél sokat. - Sie redet nicht viel.
:60. Thomas sem. - Thomas auch nicht.
:61. De amikor induláskor elmegy mellette, egy pillanatra megáll. - Aber als er beim Rausgehen an ihr vorbeigeht, bleibt er einen Moment stehen.
:62. Azt mondja: „Komolyan gondolom.” - Er sagt: „Ich meine es ernst."
:63. Katharina ránéz. - Katharina schaut ihn an.
:64. A tekintete nem meleg, nem hideg, és nem megbocsátó. - Ihr Blick ist nicht warm, nicht kalt, nicht verzeihend.
:65. Figyelmes. - Er ist aufmerksam.
:66. Ez több, mint amire Thomas számított. - Das ist mehr, als Thomas erwartet hatte.
:67. Elhagyja a lakást, és magával viszi ennek a tekintetnek a súlyát. - Er verlässt die Wohnung und trägt das Gewicht dieses Blicks mit sich.
:68. És kivételesen nem ejti el. - Und lässt es, ausnahmsweise, nicht fallen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Thomas und Katharina.
:1. Thomas kommt an diesem Abend nach Hause wie an jedem anderen, hängt den Schlüssel an den Haken und bemerkt dabei, dass er diesen Handgriff vermutlich zehntausend Mal gemacht hat.
:2. Er hat ihn immer wieder gemacht, ohne ihn je wirklich wahrzunehmen.
:3. Katharina sitzt im Wohnzimmer, ein aufgeschlagenes Buch auf dem Schoß, das sie offensichtlich nicht liest.
:4. Sie schaut auf, als er hereinkommt, und ihr Gesicht macht etwas, das einem Lächeln ähnelt, ohne es zu sein.
:5. Thomas registriert das mit der beiläufigen Genauigkeit eines Mannes, der gelernt hat, solche Signale sofort zu klassifizieren.
:6. Und ebenso sofort abzulegen.
:7. Er fragt, wie ihr Tag war.
:8. Sie sagt: gut, du?
:9. Er sagt: auch gut.
:10. Das Gespräch läuft ab wie ein Protokoll, das beide auswendig kennen.
:11. Und dessen Inhalt keine der beiden Parteien mehr interessiert.
:12. Beim Abendessen ist die Unterhaltung etwas lebendiger, aber Thomas spürt darunter eine Spannung, die sich nicht benennen lässt.
:13. Es ist eine Art atmosphärischer Unterdruck, der Gesprächspausen etwas zu lang werden lässt.
:14. Er trinkt mehr Wein als gewöhnlich.
:15. Später, als sie auf der Terrasse sitzen und die Grillen in der Dunkelheit ihr gleichgültiges Konzert geben, denkt Thomas, dass er jetzt aufstehen und ins Bett gehen könnte.
:16. Und Katharina würde nichts dazu sagen.
:17. Das ist die eigentliche Information.
:18. Stattdessen sagt er: „Irgendetwas ist heute anders."
:19. Es ist keine Frage.
:20. Katharina dreht das Weinglas langsam in den Händen.
:21. Sie sagt: „Ich denke an etwas, das ich seit langer Zeit nicht mehr gedacht habe."
:22. Thomas wartet.
:23. Er ist nicht gut im Warten, aber er hat gelernt, es wenigstens so aussehen zu lassen.
:24. „Vor fünf Jahren", sagt Katharina, „in der Nacht, in der ich den Anruf aus Wien bekommen habe."
:25. Thomas weiß sofort, was sie meint, mit einer Präzision, die ihn überrascht.
:26. Als hätte diese Erinnerung immer direkt unter der Oberfläche gelegen und nur auf das richtige Stichwort gewartet.
:27. Katharinas Bruder hatte einen schweren Unfall gehabt.
:28. Sie war allein zu Hause gewesen, hatte gezittert und ihn angerufen.
:29. Er war auf einer Vernissage gewesen, mit Kollegen, in seinem Element.
:30. Er hatte das Gespräch auf den nächsten Morgen vertagt.
:31. Nicht weil er ein schlechter Mensch war, sondern weil er in dem Moment entschieden hatte, dass seine Anwesenheit dort dringender war als ihre Bedürftigkeit hier.
:32. Er hatte es sich nicht in diesen Worten gesagt.
:33. Aber genau das war es gewesen.
:34. „Ich habe in dieser Nacht verstanden", sagt Katharina, „dass du grundsätzlich woanders bist, wenn es darauf ankommt."
:35. „Nicht weil du mich nicht liebst."
:36. „Sondern weil du Schwere nicht ertragen kannst, ohne dich sofort in Distanz zu retten."
:37. Thomas will einwenden, dass das zu weit geht, dass sie aus einem Abend ein Charakterurteil macht.
:38. Aber der Einwand erstarrt, weil er in dem Moment, in dem er ihn formulieren will, bereits weiß, dass er ihn nur denkt, um sich zu schützen.
:39. Er ist ein intelligenter Mensch, und das ist in diesem Moment sein größtes Problem.
:40. Er hat sich immer rausgeredet, und er war immer gut genug, um es sich selbst zu glauben.
:41. „Du hast recht", sagt er.
:42. Katharina schaut ihn an, als hätte sie etwas anderes erwartet.
:43. „Nicht nur wegen dieser Nacht", sagt er weiter.
:44. „Ich habe mein ganzes Leben eine bestimmte Form von Unerreichbarkeit gepflegt und sie mir als Stärke verkauft."
:45. Katharina sagt nichts.
:46. Die Grillen zirpen.
:47. „Das heißt nicht, dass ich weiß, wie ich das ändere", sagt Thomas.
:48. „Aber ich höre auf, so zu tun, als wäre es kein Muster."
:49. Katharina stellt ihr Glas ab und steht auf.
:50. Sie legt ihm kurz die Hand auf die Schulter, ohne Wärme, ohne Geste der Versöhnung.
:51. Eher wie jemand, der einen Gegenstand berührt, um sich zu vergewissern, dass er real ist.
:52. Dann geht sie ins Haus.
:53. Thomas bleibt sitzen und lauscht den Grillen, die sich um den Verlauf dieses Gesprächs erkennbar nicht scheren.
:54. Er denkt nicht daran, was er morgen sagen wird.
:55. Er denkt daran, was er heute Nacht zum ersten Mal nicht getan hat.
:56. Er ist nicht weggegangen, hat nicht relativiert und die Dinge nicht so lange umformuliert, bis sie sich erträglicher anfühlten.
:57. Am nächsten Morgen liegt eine schwere, unbewegliche Luft über der Wohnung.
:58. Katharina ist früh aufgestanden und hat Kaffee gemacht.
:59. Sie redet nicht viel.
:60. Thomas auch nicht.
:61. Aber als er beim Rausgehen an ihr vorbeigeht, bleibt er einen Moment stehen.
:62. Er sagt: „Ich meine es ernst."
:63. Katharina schaut ihn an.
:64. Ihr Blick ist nicht warm, nicht kalt, nicht verzeihend.
:65. Er ist aufmerksam.
:66. Das ist mehr, als Thomas erwartet hatte.
:67. Er verlässt die Wohnung und trägt das Gewicht dieses Blicks mit sich.
:68. Und lässt es, ausnahmsweise, nicht fallen.
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=== 5 ===
:Egy délután
:1. Jean egy esőcsepp útját követte az ablaküvegen, amely lustán átfúrta magát a kisebb cseppeken, és közben tömeget nyert, anélkül hogy irányt nyert volna.
:2. A kávé legalább egy órája hideg volt.
:3. A sütemény, amelyet valamikor egy futó szándék túláradásában rendelt, érintetlenül feküdt a tányéron, mellette a villa egy olyan tárgy demonstratív haszontalanságában, amely már feladta rendeltetését.
:4. A pincér hosszú, egyforma ívekben törölte a pultot, anélkül hogy felnézett volna, mintha Jean a berendezés része volna, akit már nem kellett külön figyelembe venni.
:5. Ez nem volt kellemetlen.
:6. Odakint az utca olyan eső alatt feküdt, amely sem elég erős nem volt ahhoz, hogy drámai legyen, sem elég gyenge ahhoz, hogy elálljon: vélemény nélküli eső.
:7. Jean nem gondolt semmi meghatározottra, ami annyiban különbözött a gondolkodástól, hogy semmiféle erőfeszítést nem igényelt, és semmiféle eredményt nem hozott létre.
:8. Kétszer vette fel a telefonját, és kétszer tette le újra, mindkét alkalommal ugyanazzal az eredménnyel, vagyis semmivel.
:9. Aztán megérkezett Anne.
:10. Habozás nélkül Jean asztalához ment, kérdés nélkül odahúzott magának egy széket, és annak az embernek a magától értetődőségével ült le, aki tudja, hogy az elutasítás komolyan nem jöhetne számításba.
:11. „Jean”, mondta, miközben levette a kabátját, úgy, ahogy az ember egy elhasznált tárgyat a nevén nevez, semlegesen és hangsúly nélkül, puszta címkeként.
:12. Jean azt mondta: „Anne.”
:13. Ez üdvözlésnek teljesen elegendő volt.
:14. A pincérnő hozott Anne-nak egy kávét, amelyet nem rendelt, vagy talán rendelt is, Jean nem vette észre.
:15. Anne röviden szemügyre vette az érintetlen süteményt, de nem szólt róla semmit, amit Jean az értelmessége kis bizonyítékaként könyvelt el.
:16. Beszélni kezdtek, úgy, ahogy az ember akkor beszél, amikor a tartalmat már előre jelentéktelennek minősítette, és csupán a forma játszik még szerény szerepet.
:17. Anne azt mondta, fontolgatta, hogy októberben Lisszabonba utazik, de aztán hagyta az egészet.
:18. „Értelmetlen”, mondta, és ezzel nem Lisszabonra gondolt, hanem általában a nyaralásokra, erre az elképzelésre, amely szerint a helyváltoztatások valamiféle belső újrarendeződést idéznek elő, amelyet otthon nem sikerül elérni.
:19. Jean egyetértett, meggyőződés nélkül, de ellentmondás nélkül is.
:20. Beszéltek a negyedről, amelynek hanyatlása az utóbbi években azzal a közönyös következetességgel ment végbe, amely a hanyatlási folyamatokat jellemzi: egyik üzlet zárt be a másik után, újak rövid időre kinyitottak, majd megint bezártak, a homlokzatok fakóbbak lettek, a bérleti díjak mégis emelkedtek.
:21. „Mintha valaki elhatározta volna, hogy elpusztítja, de lelkesedés nélkül”, mondta Anne.
:22. Jean ezt pontosnak találta.
:23. A beszélgetés azon a saját frekvencián mozgott, amely akkor keletkezik, amikor két ember hasonlóan keveset vár egymástól, és ezt az elvárást kölcsönösen honorálja.
:24. Semmi próbálkozás, hogy tessenek egymásnak.
:25. Semmi próbálkozás, hogy hatást tegyenek egymásra.
:26. Csak megfigyelések szűkszavú cseréje, amelyeket mindketten amúgy is már megtettek.
:27. Odakint az eső állandó maradt.
:28. Anne mindkét kezével körbefogta a csészéjét, és Jeanra nézett, nem kutatóan, nem hívogatóan, egyszerűen közvetlenül.
:29. „Még mindig abban az utcában laksz?”, kérdezte.
:30. „Igen.”
:31. Kiitta.
:32. Jean fizetett, Anne pedig hagyta, hogy ez megtörténjen, anélkül hogy kommentálta volna a gesztust, vagy egy köszönömmel nagyobb jelentőséget adott volna neki, mint amekkora volt.
:33. Odakint a levegő nedves beton és a csatornázás enyhén rothadt leheletének szagát hordozta, amely esőben mindig erősebben észrevehetővé válik.
:34. Egymás mellett mentek, beszéd nélkül.
:35. A hallgatás nem volt zavart, csupán gazdaságos volt.
:36. A lakás olyan volt, amilyen volt, ami azt jelentette: nem volt rendbe rakva, de nem is volt elhanyagolt, egyszerűen lakott volt olyan módon, amely nem kalkulált tekintettel a látogatókra.
:37. Anne lerúgta a cipőjét, és nem hagyta, hogy bármi tovább elterelje a figyelmét.
:38. A hálószoba félhomályban feküdt; a reluxák keskeny fénycsíkokat vetettek a falra és az ágytakaróra, azt a fakó, rácsszerű mintát, amely a szobáknak valami átmeneti dolog kifejezését adja.
:39. Ami következett, néma volt, és a hatékonyság tulajdonságával bírt: két test, amely valamiféle megállapodásra jutott egymással, anélkül hogy szavakra szükség lett volna hozzá, vagy hogy azok hasznosak lettek volna.
:40. Valahol a falban egy vízvezeték zümmögött, egyenletesen és szünet nélkül, a ház mechanikus életjeleként.
:41. Utána egymás mellett feküdtek, és levegőhöz jutottak.
:42. Jean a mennyezetet bámulta, ahol a vakolat repedései hiányos mintát alkottak, amelyet csak akkor ismert fel mintának az ember, ha hajlandó volt nagyon nagyvonalú lenni.
:43. Ő erre nem volt hajlandó.
:44. Hallotta Anne lélegzetvételeit, amelyek egy idő után megváltoztak, nyugodtabbak lettek, aztán megszűntek terhelni az ágyat.
:45. Felállt.
:46. Jean hallotta, ahogy a félhomályban a ruhái után nyúl, azokkal a halk, pontos mozdulatokkal, amelyek olyan emberre jellemzők, aki egy másik ember felébresztését alapvetően fölöslegesnek tartja.
:47. Nem nyitotta ki a szemét.
:48. Hallotta a lépteit a folyosó irányába.
:49. Ott egy pillanatig csend volt.
:50. Elképzelte, ahogy a tompa, enyhén bepárásodott tükör előtt áll, és begombolja a blúzát, annak az embernek az összpontosított közönyével, aki a saját tükörképét puszta működésellenőrzésként fogja fel.
:51. Aztán meghallotta a lakásajtót.
:52. A zár fémes bekattanását.
:53. Csend.
:54. Jean kinyitotta a szemét.
:55. A reluxák még mindig közönyös csíkjaikat rajzolták a mennyezetre.
:56. A vízvezeték zümmögött.
:57. Nem gondolt Anne-ra, nem arra, hogy most az utcán megy-e lefelé, vagy gondol-e valamire, vagy egyáltalán gondol-e valamire.
:58. Ezek a kérdések nem érdekelték, mert nem igényeltek olyan válaszokat, amelyek bármit is megváltoztattak volna.
:59. Arról sem gondolkodott, mi volt ez a délután, hogy kudarcot jelentett-e, vagy a kudarc hiányát, vagy egyszerűen semmit, ami osztályozásra szorult volna.
:60. A gondolat, amely végül felbukkant, nem volt gondolat a szó tulajdonképpeni értelmében, inkább egy meglévő tény nyugodt leolvasása: hogy az élet így nézve aligha éri meg a fáradságot, és hogy ez volt a legtisztább gondolat, amelyet hetek óta gondolt.
:61. Közben sem megbánást, sem megkönnyebbülést nem érzett.
:62. Éppen mindkettő elmaradása volt az egyetlen dolog, ami azon a délutánon valamennyire pontosan sikerültnek tűnt számára.
:63. Odakint még esett az eső.
:64. Jean a takarót a mellkasáig húzta, a karjait oldalt leengedte, és becsukta a szemét.
:65. A csendnek olyan textúrája volt, amelyet ismert, és amely nem zavarta.
:66. Olyan módon volt üres, amely már nem kívánt feltöltést.
:67. Ez nem vigasz volt, de nem is a vigasz ellentéte.
:68. Egyszerűen az volt, ami maradt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Egy délután - Ein Nachmittag
:1. Jean egy esőcsepp útját követte az ablaküvegen, amely lustán átfúrta magát a kisebb cseppeken, és közben tömeget nyert, anélkül hogy irányt nyert volna. - Jean verfolgte den Weg eines Regentropfens an der Fensterscheibe, der sich träge durch kleinere Tropfen hindurchwühlte und dabei an Masse gewann, ohne an Richtung zu gewinnen.
:2. A kávé legalább egy órája hideg volt. - Der Kaffee war seit mindestens einer Stunde kalt.
:3. A sütemény, amelyet valamikor egy futó szándék túláradásában rendelt, érintetlenül feküdt a tányéron, mellette a villa egy olyan tárgy demonstratív haszontalanságában, amely már feladta rendeltetését. - Der Kuchen, den er irgendwann im Überschwang einer flüchtigen Absicht bestellt hatte, lag unberührt auf dem Teller, die Gabel daneben in der demonstrativen Nutzlosigkeit eines Gegenstandes, der seinen Verwendungszweck bereits aufgegeben hatte.
:4. A pincér hosszú, egyforma ívekben törölte a pultot, anélkül hogy felnézett volna, mintha Jean a berendezés része volna, akit már nem kellett külön figyelembe venni. - Der Kellner wischte in langen, gleichförmigen Bögen über den Tresen, ohne aufzusehen, als sei Jean ein Teil der Einrichtung, den man nicht mehr gesondert berücksichtigen musste.
:5. Ez nem volt kellemetlen. - Das war nicht unangenehm.
:6. Odakint az utca olyan eső alatt feküdt, amely sem elég erős nem volt ahhoz, hogy drámai legyen, sem elég gyenge ahhoz, hogy elálljon: vélemény nélküli eső. - Draußen lag die Straße unter einem Regen, der weder stark genug war, um dramatisch zu sein, noch schwach genug, um aufzuhören: ein Regen ohne Meinungen.
:7. Jean nem gondolt semmi meghatározottra, ami annyiban különbözött a gondolkodástól, hogy semmiféle erőfeszítést nem igényelt, és semmiféle eredményt nem hozott létre. - Jean dachte an nichts Bestimmtes, was sich von Denken insofern unterschied, als es keinerlei Anstrengung erforderte und keinerlei Ergebnis produzierte.
:8. Kétszer vette fel a telefonját, és kétszer tette le újra, mindkét alkalommal ugyanazzal az eredménnyel, vagyis semmivel. - Er hatte das Handy zweimal aufgehoben und zweimal weggelegt, bei beiden Malen mit dem gleichen Ergebnis, nämlich keinem.
:9. Aztán megérkezett Anne. - Dann kam Anne.
:10. Habozás nélkül Jean asztalához ment, kérdés nélkül odahúzott magának egy széket, és annak az embernek a magától értetődőségével ült le, aki tudja, hogy az elutasítás komolyan nem jöhetne számításba. - Sie kam ohne Zögern auf seinen Tisch zu, zog sich einen Stuhl heran, ohne zu fragen, und setzte sich mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, der weiß, dass eine Ablehnung nicht ernsthaft in Betracht käme.
:11. „Jean”, mondta, miközben levette a kabátját, úgy, ahogy az ember egy elhasznált tárgyat a nevén nevez, semlegesen és hangsúly nélkül, puszta címkeként. - „Jean", sagte sie, als sie die Jacke auszog, wie man einen abgenutzten Gegenstand beim Namen nennt, neutral und ohne Betonung, ein bloßes Label.
:12. Jean azt mondta: „Anne.” - Jean sagte: „Anne."
:13. Ez üdvözlésnek teljesen elegendő volt. - Das genügte als Begrüßung vollkommen.
:14. A pincérnő hozott Anne-nak egy kávét, amelyet nem rendelt, vagy talán rendelt is, Jean nem vette észre. - Die Kellnerin brachte Anne einen Kaffee, den sie nicht bestellt hatte, oder hatte sie bestellt, Jean hatte es nicht mitbekommen.
:15. Anne röviden szemügyre vette az érintetlen süteményt, de nem szólt róla semmit, amit Jean az értelmessége kis bizonyítékaként könyvelt el. - Anne betrachtete kurz den unberührten Kuchen, sagte jedoch nichts dazu, was Jean als kleinen Beweis ihrer Vernunft verbuchte.
:16. Beszélni kezdtek, úgy, ahogy az ember akkor beszél, amikor a tartalmat már előre jelentéktelennek minősítette, és csupán a forma játszik még szerény szerepet. - Sie begannen zu reden, auf die Art, wie man redet, wenn der Inhalt schon im Voraus als unwichtig klassifiziert wurde und lediglich die Form noch eine bescheidene Rolle spielt.
:17. Anne azt mondta, fontolgatta, hogy októberben Lisszabonba utazik, de aztán hagyta az egészet. - Anne sagte, sie habe überlegt, im Oktober nach Lissabon zu fahren, es dann aber gelassen.
:18. „Értelmetlen”, mondta, és ezzel nem Lisszabonra gondolt, hanem általában a nyaralásokra, erre az elképzelésre, amely szerint a helyváltoztatások valamiféle belső újrarendeződést idéznek elő, amelyet otthon nem sikerül elérni. - „Sinnlos", sagte sie, und meinte damit nicht Lissabon, sondern Urlaube im Allgemeinen, dieses Konzept, wonach Ortsveränderungen eine Art innere Neuordnung herbeiführen sollen, die man zu Hause nicht hinbekommt.
:19. Jean egyetértett, meggyőződés nélkül, de ellentmondás nélkül is. - Jean stimmte zu, ohne Überzeugung, aber auch ohne Widerspruch.
:20. Beszéltek a negyedről, amelynek hanyatlása az utóbbi években azzal a közönyös következetességgel ment végbe, amely a hanyatlási folyamatokat jellemzi: egyik üzlet zárt be a másik után, újak rövid időre kinyitottak, majd megint bezártak, a homlokzatok fakóbbak lettek, a bérleti díjak mégis emelkedtek. - Sie redeten über das Viertel, dessen Verfall sich in den letzten Jahren mit der gleichmütigen Konsequenz vollzogen hatte, die Verfallsprozesse kennzeichnet: ein Laden nach dem anderen schloss, neue öffneten kurz und schlossen wieder, die Fassaden wurden matter, die Mieten stiegen trotzdem.
:21. „Mintha valaki elhatározta volna, hogy elpusztítja, de lelkesedés nélkül”, mondta Anne. - „Als hätte jemand beschlossen, es zu zerstören, aber ohne Enthusiasmus", sagte Anne.
:22. Jean ezt pontosnak találta. - Jean fand das präzise.
:23. A beszélgetés azon a saját frekvencián mozgott, amely akkor keletkezik, amikor két ember hasonlóan keveset vár egymástól, és ezt az elvárást kölcsönösen honorálja. - Das Gespräch bewegte sich in jener Eigenfrequenz, die entsteht, wenn zwei Menschen ähnlich wenig voneinander erwarten und diese Erwartung gegenseitig honorieren.
:24. Semmi próbálkozás, hogy tessenek egymásnak. - Kein Versuch, zu gefallen.
:25. Semmi próbálkozás, hogy hatást tegyenek egymásra. - Kein Versuch, zu imponieren.
:26. Csak megfigyelések szűkszavú cseréje, amelyeket mindketten amúgy is már megtettek. - Nur der knappe Austausch von Beobachtungen, die beide ohnehin schon gemacht hatten.
:27. Odakint az eső állandó maradt. - Draußen blieb der Regen konstant.
:28. Anne mindkét kezével körbefogta a csészéjét, és Jeanra nézett, nem kutatóan, nem hívogatóan, egyszerűen közvetlenül. - Anne umschloss ihre Tasse mit beiden Händen und schaute Jean an, nicht forschend, nicht einladend, einfach direkt.
:29. „Még mindig abban az utcában laksz?”, kérdezte. - „Wohnst du noch in der Straße?", fragte sie.
:30. „Igen.” - „Ja."
:31. Kiitta. - Sie trank aus.
:32. Jean fizetett, Anne pedig hagyta, hogy ez megtörténjen, anélkül hogy kommentálta volna a gesztust, vagy egy köszönömmel nagyobb jelentőséget adott volna neki, mint amekkora volt. - Jean zahlte, Anne ließ es geschehen, ohne die Geste zu kommentieren oder ihr durch ein Dankeschön mehr Bedeutung zu verleihen, als sie hatte.
:33. Odakint a levegő nedves beton és a csatornázás enyhén rothadt leheletének szagát hordozta, amely esőben mindig erősebben észrevehetővé válik. - Draußen roch die Luft nach nassem Beton und dem leicht fauligen Hauch der Kanalisation, der sich im Regen immer stärker bemerkbar macht.
:34. Egymás mellett mentek, beszéd nélkül. - Sie gingen nebeneinander, ohne zu reden.
:35. A hallgatás nem volt zavart, csupán gazdaságos volt. - Das Schweigen war nicht verlegen, es war lediglich ökonomisch.
:36. A lakás olyan volt, amilyen volt, ami azt jelentette: nem volt rendbe rakva, de nem is volt elhanyagolt, egyszerűen lakott volt olyan módon, amely nem kalkulált tekintettel a látogatókra. - Die Wohnung war so, wie sie war, was bedeutete: nicht aufgeräumt, aber nicht verwahrlost, einfach bewohnt auf eine Art, die keine Rücksicht auf Besucher einkalkulierte.
:37. Anne lerúgta a cipőjét, és nem hagyta, hogy bármi tovább elterelje a figyelmét. - Anne streifte die Schuhe ab und ließ sich nicht weiter ablenken.
:38. A hálószoba félhomályban feküdt; a reluxák keskeny fénycsíkokat vetettek a falra és az ágytakaróra, azt a fakó, rácsszerű mintát, amely a szobáknak valami átmeneti dolog kifejezését adja. - Das Schlafzimmer lag im Halbdunkel; die Jalousien warfen schmale Lichtstreifen auf die Wand und die Bettdecke, dieses fahle, gitterartige Muster, das Räumen den Ausdruck von etwas Vorübergehendem gibt.
:39. Ami következett, néma volt, és a hatékonyság tulajdonságával bírt: két test, amely valamiféle megállapodásra jutott egymással, anélkül hogy szavakra szükség lett volna hozzá, vagy hogy azok hasznosak lettek volna. - Was folgte, war schweigsam und hatte die Eigenschaft des Effizienten: zwei Körper, die miteinander eine Art Einigung erzielten, ohne dass Worte dafür nötig gewesen wären oder hilfreich gewesen wären.
:40. Valahol a falban egy vízvezeték zümmögött, egyenletesen és szünet nélkül, a ház mechanikus életjeleként. - Irgendwo in der Wand summte eine Wasserleitung, gleichmäßig und ohne Pause, ein mechanisches Lebenszeichen des Hauses.
:41. Utána egymás mellett feküdtek, és levegőhöz jutottak. - Danach lagen sie nebeneinander und kamen zu Atem.
:42. Jean a mennyezetet bámulta, ahol a vakolat repedései hiányos mintát alkottak, amelyet csak akkor ismert fel mintának az ember, ha hajlandó volt nagyon nagyvonalú lenni. - Jean starrte an die Decke, wo die Risse im Gips ein unvollständiges Muster bildeten, das man nur dann als Muster erkannte, wenn man bereit war, sehr großzügig zu sein.
:43. Ő erre nem volt hajlandó. - Er war dazu nicht bereit.
:44. Hallotta Anne lélegzetvételeit, amelyek egy idő után megváltoztak, nyugodtabbak lettek, aztán megszűntek terhelni az ágyat. - Er hörte Annes Atemzüge, die sich nach einer Weile veränderten, ruhiger wurden, dann aufhörten, das Bett zu belasten.
:45. Felállt. - Sie stand auf.
:46. Jean hallotta, ahogy a félhomályban a ruhái után nyúl, azokkal a halk, pontos mozdulatokkal, amelyek olyan emberre jellemzők, aki egy másik ember felébresztését alapvetően fölöslegesnek tartja. - Jean hörte sie im Halbdunkel nach ihrer Kleidung greifen, die leisen, präzisen Bewegungen von jemandem, der das Aufwecken eines anderen grundsätzlich als überflüssig betrachtet.
:47. Nem nyitotta ki a szemét. - Er öffnete die Augen nicht.
:48. Hallotta a lépteit a folyosó irányába. - Er hörte ihre Schritte in Richtung Korridor.
:49. Ott egy pillanatig csend volt. - Dort war es einen Moment still.
:50. Elképzelte, ahogy a tompa, enyhén bepárásodott tükör előtt áll, és begombolja a blúzát, annak az embernek az összpontosított közönyével, aki a saját tükörképét puszta működésellenőrzésként fogja fel. - Er stellte sich vor, wie sie vor dem stumpfen, leicht beschlagenen Spiegel stand und die Bluse zuknöpfte, mit dem konzentrierten Gleichmut von jemandem, der die eigene Spiegelung als bloße Funktionsprüfung begreift.
:51. Aztán meghallotta a lakásajtót. - Dann hörte er die Wohnungstür.
:52. A zár fémes bekattanását. - Das metallische Einschnappen des Schlosses.
:53. Csend. - Stille.
:54. Jean kinyitotta a szemét. - Jean öffnete die Augen.
:55. A reluxák még mindig közönyös csíkjaikat rajzolták a mennyezetre. - Die Jalousien zeichneten noch immer ihre gleichgültigen Streifen an die Decke.
:56. A vízvezeték zümmögött. - Die Wasserleitung summte.
:57. Nem gondolt Anne-ra, nem arra, hogy most az utcán megy-e lefelé, vagy gondol-e valamire, vagy egyáltalán gondol-e valamire. - Er dachte nicht an Anne, nicht daran, ob sie jetzt die Straße hinunterging oder ob sie an etwas dachte oder ob sie überhaupt an etwas dachte.
:58. Ezek a kérdések nem érdekelték, mert nem igényeltek olyan válaszokat, amelyek bármit is megváltoztattak volna. - Diese Fragen interessierten ihn nicht, weil sie keine Antworten erforderten, die irgendetwas verändert hätten.
:59. Arról sem gondolkodott, mi volt ez a délután, hogy kudarcot jelentett-e, vagy a kudarc hiányát, vagy egyszerűen semmit, ami osztályozásra szorult volna. - Er dachte auch nicht darüber nach, was der Nachmittag gewesen war, ob er ein Scheitern darstellte oder eine Abwesenheit von Scheitern oder schlicht nichts, das einer Klassifikation bedurfte.
:60. A gondolat, amely végül felbukkant, nem volt gondolat a szó tulajdonképpeni értelmében, inkább egy meglévő tény nyugodt leolvasása: hogy az élet így nézve aligha éri meg a fáradságot, és hogy ez volt a legtisztább gondolat, amelyet hetek óta gondolt. - Der Gedanke, der schließlich auftauchte, war kein Gedanke im eigentlichen Sinne, eher ein ruhiges Ablesen einer vorhandenen Tatsache: dass das Leben, so betrachtet, kaum der Mühe wert war, und dass dies der klarste Gedanke war, den er seit Wochen gehabt hatte.
:61. Közben sem megbánást, sem megkönnyebbülést nem érzett. - Er empfand dabei weder Bedauern noch Erleichterung.
:62. Éppen mindkettő elmaradása volt az egyetlen dolog, ami azon a délutánon valamennyire pontosan sikerültnek tűnt számára. - Genau dieses Ausbleiben beider war das Einzige, was ihm an dem Nachmittag als halbwegs präzise gelungen erschien.
:63. Odakint még esett az eső. - Draußen regnete es noch.
:64. Jean a takarót a mellkasáig húzta, a karjait oldalt leengedte, és becsukta a szemét. - Jean zog die Bettdecke bis zur Brust, ließ die Arme seitlich fallen und schloss die Augen.
:65. A csendnek olyan textúrája volt, amelyet ismert, és amely nem zavarta. - Die Stille hatte eine Textur, die er kannte und die ihn nicht störte.
:66. Olyan módon volt üres, amely már nem kívánt feltöltést. - Sie war leer auf eine Weise, die keine Auffüllung mehr verlangte.
:67. Ez nem vigasz volt, de nem is a vigasz ellentéte. - Das war kein Trost, aber es war auch kein Gegenteil von Trost.
:68. Egyszerűen az volt, ami maradt. - Es war einfach das, was blieb.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Ein Nachmittag
:1. Jean verfolgte den Weg eines Regentropfens an der Fensterscheibe, der sich träge durch kleinere Tropfen hindurchwühlte und dabei an Masse gewann, ohne an Richtung zu gewinnen.
:2. Der Kaffee war seit mindestens einer Stunde kalt.
:3. Der Kuchen, den er irgendwann im Überschwang einer flüchtigen Absicht bestellt hatte, lag unberührt auf dem Teller, die Gabel daneben in der demonstrativen Nutzlosigkeit eines Gegenstandes, der seinen Verwendungszweck bereits aufgegeben hatte.
:4. Der Kellner wischte in langen, gleichförmigen Bögen über den Tresen, ohne aufzusehen, als sei Jean ein Teil der Einrichtung, den man nicht mehr gesondert berücksichtigen musste.
:5. Das war nicht unangenehm.
:6. Draußen lag die Straße unter einem Regen, der weder stark genug war, um dramatisch zu sein, noch schwach genug, um aufzuhören: ein Regen ohne Meinungen.
:7. Jean dachte an nichts Bestimmtes, was sich von Denken insofern unterschied, als es keinerlei Anstrengung erforderte und keinerlei Ergebnis produzierte.
:8. Er hatte das Handy zweimal aufgehoben und zweimal weggelegt, bei beiden Malen mit dem gleichen Ergebnis, nämlich keinem.
:9. Dann kam Anne.
:10. Sie kam ohne Zögern auf seinen Tisch zu, zog sich einen Stuhl heran, ohne zu fragen, und setzte sich mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, der weiß, dass eine Ablehnung nicht ernsthaft in Betracht käme.
:11. „Jean", sagte sie, als sie die Jacke auszog, wie man einen abgenutzten Gegenstand beim Namen nennt, neutral und ohne Betonung, ein bloßes Label.
:12. Jean sagte: „Anne."
:13. Das genügte als Begrüßung vollkommen.
:14. Die Kellnerin brachte Anne einen Kaffee, den sie nicht bestellt hatte, oder hatte sie bestellt, Jean hatte es nicht mitbekommen.
:15. Anne betrachtete kurz den unberührten Kuchen, sagte jedoch nichts dazu, was Jean als kleinen Beweis ihrer Vernunft verbuchte.
:16. Sie begannen zu reden, auf die Art, wie man redet, wenn der Inhalt schon im Voraus als unwichtig klassifiziert wurde und lediglich die Form noch eine bescheidene Rolle spielt.
:17. Anne sagte, sie habe überlegt, im Oktober nach Lissabon zu fahren, es dann aber gelassen.
:18. „Sinnlos", sagte sie, und meinte damit nicht Lissabon, sondern Urlaube im Allgemeinen, dieses Konzept, wonach Ortsveränderungen eine Art innere Neuordnung herbeiführen sollen, die man zu Hause nicht hinbekommt.
:19. Jean stimmte zu, ohne Überzeugung, aber auch ohne Widerspruch.
:20. Sie redeten über das Viertel, dessen Verfall sich in den letzten Jahren mit der gleichmütigen Konsequenz vollzogen hatte, die Verfallsprozesse kennzeichnet: ein Laden nach dem anderen schloss, neue öffneten kurz und schlossen wieder, die Fassaden wurden matter, die Mieten stiegen trotzdem.
:21. „Als hätte jemand beschlossen, es zu zerstören, aber ohne Enthusiasmus", sagte Anne.
:22. Jean fand das präzise.
:23. Das Gespräch bewegte sich in jener Eigenfrequenz, die entsteht, wenn zwei Menschen ähnlich wenig voneinander erwarten und diese Erwartung gegenseitig honorieren.
:24. Kein Versuch, zu gefallen.
:25. Kein Versuch, zu imponieren.
:26. Nur der knappe Austausch von Beobachtungen, die beide ohnehin schon gemacht hatten.
:27. Draußen blieb der Regen konstant.
:28. Anne umschloss ihre Tasse mit beiden Händen und schaute Jean an, nicht forschend, nicht einladend, einfach direkt.
:29. „Wohnst du noch in der Straße?", fragte sie.
:30. „Ja."
:31. Sie trank aus.
:32. Jean zahlte, Anne ließ es geschehen, ohne die Geste zu kommentieren oder ihr durch ein Dankeschön mehr Bedeutung zu verleihen, als sie hatte.
:33. Draußen roch die Luft nach nassem Beton und dem leicht fauligen Hauch der Kanalisation, der sich im Regen immer stärker bemerkbar macht.
:34. Sie gingen nebeneinander, ohne zu reden.
:35. Das Schweigen war nicht verlegen, es war lediglich ökonomisch.
:36. Die Wohnung war so, wie sie war, was bedeutete: nicht aufgeräumt, aber nicht verwahrlost, einfach bewohnt auf eine Art, die keine Rücksicht auf Besucher einkalkulierte.
:37. Anne streifte die Schuhe ab und ließ sich nicht weiter ablenken.
:38. Das Schlafzimmer lag im Halbdunkel; die Jalousien warfen schmale Lichtstreifen auf die Wand und die Bettdecke, dieses fahle, gitterartige Muster, das Räumen den Ausdruck von etwas Vorübergehendem gibt.
:39. Was folgte, war schweigsam und hatte die Eigenschaft des Effizienten: zwei Körper, die miteinander eine Art Einigung erzielten, ohne dass Worte dafür nötig gewesen wären oder hilfreich gewesen wären.
:40. Irgendwo in der Wand summte eine Wasserleitung, gleichmäßig und ohne Pause, ein mechanisches Lebenszeichen des Hauses.
:41. Danach lagen sie nebeneinander und kamen zu Atem.
:42. Jean starrte an die Decke, wo die Risse im Gips ein unvollständiges Muster bildeten, das man nur dann als Muster erkannte, wenn man bereit war, sehr großzügig zu sein.
:43. Er war dazu nicht bereit.
:44. Er hörte Annes Atemzüge, die sich nach einer Weile veränderten, ruhiger wurden, dann aufhörten, das Bett zu belasten.
:45. Sie stand auf.
:46. Jean hörte sie im Halbdunkel nach ihrer Kleidung greifen, die leisen, präzisen Bewegungen von jemandem, der das Aufwecken eines anderen grundsätzlich als überflüssig betrachtet.
:47. Er öffnete die Augen nicht.
:48. Er hörte ihre Schritte in Richtung Korridor.
:49. Dort war es einen Moment still.
:50. Er stellte sich vor, wie sie vor dem stumpfen, leicht beschlagenen Spiegel stand und die Bluse zuknöpfte, mit dem konzentrierten Gleichmut von jemandem, der die eigene Spiegelung als bloße Funktionsprüfung begreift.
:51. Dann hörte er die Wohnungstür.
:52. Das metallische Einschnappen des Schlosses.
:53. Stille.
:54. Jean öffnete die Augen.
:55. Die Jalousien zeichneten noch immer ihre gleichgültigen Streifen an die Decke.
:56. Die Wasserleitung summte.
:57. Er dachte nicht an Anne, nicht daran, ob sie jetzt die Straße hinunterging oder ob sie an etwas dachte oder ob sie überhaupt an etwas dachte.
:58. Diese Fragen interessierten ihn nicht, weil sie keine Antworten erforderten, die irgendetwas verändert hätten.
:59. Er dachte auch nicht darüber nach, was der Nachmittag gewesen war, ob er ein Scheitern darstellte oder eine Abwesenheit von Scheitern oder schlicht nichts, das einer Klassifikation bedurfte.
:60. Der Gedanke, der schließlich auftauchte, war kein Gedanke im eigentlichen Sinne, eher ein ruhiges Ablesen einer vorhandenen Tatsache: dass das Leben, so betrachtet, kaum der Mühe wert war, und dass dies der klarste Gedanke war, den er seit Wochen gehabt hatte.
:61. Er empfand dabei weder Bedauern noch Erleichterung.
:62. Genau dieses Ausbleiben beider war das Einzige, was ihm an dem Nachmittag als halbwegs präzise gelungen erschien.
:63. Draußen regnete es noch.
:64. Jean zog die Bettdecke bis zur Brust, ließ die Arme seitlich fallen und schloss die Augen.
:65. Die Stille hatte eine Textur, die er kannte und die ihn nicht störte.
:66. Sie war leer auf eine Weise, die keine Auffüllung mehr verlangte.
:67. Das war kein Trost, aber es war auch kein Gegenteil von Trost.
:68. Es war einfach das, was blieb.
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=== 6 ===
:Szerelem, nagyjából
:1. Marc elérte azt a kort, amikor az ember már felhagy azzal, hogy a saját életét ideiglenesnek tekintse, és amikor ez a felismerés sem fel nem szabadít, sem le nem sújt, hanem egyszerűen újabb környezeti vonásként illeszkedik bele abba az általános képbe, amelyet az ember önmagáról hord, mint egy ruhát, amelyet már nem választ, mert már ez az egyetlen elérhető.
:2. Negyvenkét éves volt, egy biztosítónál dolgozott, nyolc éve ugyanabban a lakásban lakott, és ezeknek a számoknak a szimmetriája olykor feltűnt neki, anélkül hogy bármit is tudott volna kezdeni vele.
:3. Az utolsó kapcsolata három évvel korábban volt.
:4. Úgy gondolt rá, mint egy betegségre, amelyen az ember túlesett, anélkül hogy igazán értené, miben is betegedett meg tulajdonképpen: két ember tartós félreértésére, akik ugyanazt a szót használták, és teljesen különböző dolgokat értettek rajta, míg a szó végül engedett ennek az eltérésnek a súlya alatt.
:5. Ezt nem hiányolta.
:6. Valami mást hiányolt, amit nem tudott pontosan megnevezni, és amit ezért képzelgésnek tartott.
:7. Nathalie októberben költözött be az alatta lévő emeletre, annak az embernek a tétova lelkesedésével, aki lehetségesnek tart egy újrakezdést, noha ismeri az ilyen vállalkozások eddigi mérlegét.
:8. Marc a lépcsőn találkozott vele, segített neki egy polccal, amelynek szerelési útmutatója a felhasználóval szembeni szokásos ellenségességet mutatta, majd kávét ivott nála, a még el nem rendezett könyvek és a diszperziós festék friss szaga között, amely Marcban mindig azt a benyomást keltette, hogy valaki megpróbál egy múltat átfesteni.
:9. A szokásos lágyító szűrők nélkül beszélt, amelyekkel az emberek a kijelentéseiket a lehetséges elutasítás ellen impregnálják.
:10. Azt mondta, azért ment el Lyonból, mert azt hitte, a probléma Lyonban van, és időközben megértette, hogy a probléma benne van, ami ugyan nem oldja meg a problémát, de legalább lokalizálja.
:11. Marc ezt figyelemre méltóan őszintének találta, és nem mondott semmit, ami ezt az őszinteséget megmérgezhette volna.
:12. Ami a következő hetekben kialakult, kivonta magát a kapcsolatok szokásos taxonómiája alól, amelyben minden szakasznak neve és funkciója van, és bizonyos pontokon bizonyos beszélgetéseket kell lefolytatni, amelyek valójában tárgyalások, érzelemcserének álcázva.
:13. Ilyen pontok nem voltak.
:14. Úgy töltöttek időt egymással, hogy ez két ember ugyanabban a házban való jelenlétéből és bizonyos kölcsönös elviselhetőségből szinte kényszerítően következett, anélkül hogy bárkinek ki kellett volna mondania, hogy így akarja.
:15. Egy péntek este Nathalie vörösborral jelent meg, és azzal az egyszerű megállapítással, hogy nincs kedve egyedül ülni.
:16. Marcnak sem volt kedve egyedül ülni, amit elegendő alapnak tartott.
:17. Itak.
:18. A beszélgetés a második pohárral elvesztette az irányát, nem azért, mert a gondolatok homályosabbá váltak, hanem mert elpárolgott annak szükségessége, hogy a gondolatokat egyáltalán mondatokká alakítsák.
:19. Ami következett, abban megvolt az a nyugodt testiség, amely Marcot korábban csalódással töltötte volna el, mert azt várta, hogy az intimitásnak olyasminek kell lennie, ami meghaladja a hétköznapokat, és időközben megértette, hogy maga ez az elvárás volt a probléma, nem az intimitás.
:20. Közeli volt, szerepjáték nélküli, és mellékességében őszintébb, mint a korábbi évek összes túlfűtött pillanata, amelyekben mindkét résztvevő annyira eltökélten akart átélni valamit, hogy elfelejtettek egyszerűen jelen lenni.
:21. Ezután Marc hallgatta, ahogy az eső a reluxákon dolgozik, és nem gondolt semmire, aminek nyelvre lett volna szüksége.
:22. Ez új volt.
:23. Vagy talán régi volt, olyan régi, hogy elfelejtette.
:24. Az ezutáni heteknek nem volt architektúrájuk.
:25. Néha lefeküdtek egymással, néha nem.
:26. Néha együtt ettek, néha nem.
:27. Találkoztak a lépcsőházban, és olyan mondatokat váltottak egymással, amelyeknek a funkciója nem az információtartalomban, hanem magában a csere puszta tényében állt.
:28. Marc korábban azt hitte, hogy a kapcsolatok a meghatározatlanságukon buknak el, és időközben lehetségesnek tartotta, hogy éppen ezen maradnak életben, mert a meghatározás mindig egyben körülhatárolás is, a körülhatárolások pedig mindig okokat is szolgáltatnak arra, miért túl kicsi az, amit körülhatároltak.
:29. Egy este Nathalie azt mondta: „Azt hiszem, tényleg kedvellek.”
:30. A hit kötőszavát meghagyta állni, mert a mondat legtisztességesebb partikulumának tartotta.
:31. Azokat az érzéseket, amelyek teljesen biztosak voltak önmagukban, mindig halk bizalmatlansággal szemlélte, mintha a kétely hiánya kevésbé az erő jele volna, mint inkább a pontosság hiányáé.
:32. „Én is téged”, mondta.
:33. Közben többre gondolt: Nathalie sajátos hazugságmódjára, vagyis arra, hogy egyáltalán nem hazudik; arra, ahogyan hallgat, anélkül hogy a hallgatásnak üzenetet kellene hordoznia; arra, ahogyan ránéz, mintha valóban őt látná, és nem azt a képet, amelyet egy hozzá hasonló emberről alkotott magának.
:34. De mindezt nyelvvé alakítani azt jelentette volna, hogy kisebbé teszi, és Marc elég idős volt ahhoz, hogy tudja, mikor kell abbahagyni a beszédet.
:35. Odakint a november mélyebb és hidegebb lett.
:36. Marc akkor is a lépcsőt használta, amikor a liftet már megjavították, mert az öt emeletet azon kevés mindennapi helyzet egyikeként becsülte, amelyekben senki sem várt tőle semmit.
:37. Felfelé menet Nathalie-ra gondolt, nem azzal a vágyakozó súllyal, amelyet a szó általában magában hord, hanem nyugodt figyelemmel, ahogyan az ember olyasmire gondol, amije van, és amelynek birtoklását nem kell naponta vággyal igazolnia.
:38. Tudta, hogy ez múlandó.
:39. Minden múlandó volt.
:40. De a múlandóság nem érv volt a jelen ellen, csupán annak kontextusa.
:41. És ebben a kontextusban, ebben a házban, ebben a novemberben az, ami közte és Nathalie között volt, teljesen elegendő volt.
:42. Nem azért, mert minden volt.
:43. Hanem azért, mert az volt, ami ténylegesen létezett.
:44. Marc szerint ez volt az egyetlen mérce, amely hosszú távon bevált.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Szerelem, nagyjából - Liebe, ungefähr
:1. Marc elérte azt a kort, amikor az ember már felhagy azzal, hogy a saját életét ideiglenesnek tekintse, és amikor ez a felismerés sem fel nem szabadít, sem le nem sújt, hanem egyszerűen újabb környezeti vonásként illeszkedik bele abba az általános képbe, amelyet az ember önmagáról hord, mint egy ruhát, amelyet már nem választ, mert már ez az egyetlen elérhető. - Marc hatte das Alter erreicht, in dem man aufgehört hat, das eigene Leben als vorläufig zu betrachten, und in dem diese Einsicht weder befreit noch niederschmettert, sondern sich schlicht als weiterer Umgebungszug in das allgemeine Bild einfügt, das man von sich selbst trägt wie eine Kleidung, die man nicht mehr wählt, weil sie bereits die einzig verfügbare ist.
:2. Negyvenkét éves volt, egy biztosítónál dolgozott, nyolc éve ugyanabban a lakásban lakott, és ezeknek a számoknak a szimmetriája olykor feltűnt neki, anélkül hogy bármit is tudott volna kezdeni vele. - Er war zweiundvierzig, arbeitete in einer Versicherung, wohnte seit acht Jahren in derselben Wohnung, und die Symmetrie dieser Zahlen fiel ihm bisweilen auf, ohne dass er irgendwas damit anzufangen wusste.
:3. Az utolsó kapcsolata három évvel korábban volt. - Die letzte Beziehung lag drei Jahre zurück.
:4. Úgy gondolt rá, mint egy betegségre, amelyen az ember túlesett, anélkül hogy igazán értené, miben is betegedett meg tulajdonképpen: két ember tartós félreértésére, akik ugyanazt a szót használták, és teljesen különböző dolgokat értettek rajta, míg a szó végül engedett ennek az eltérésnek a súlya alatt. - Er dachte daran wie an eine Krankheit, die man überstanden hatte, ohne recht zu verstehen, woran man eigentlich erkrankt gewesen war: dieses anhaltende Missverständnis zweier Menschen, die dasselbe Wort benutzten und damit vollständig verschiedene Dinge meinten, bis das Wort unter dem Gewicht dieser Diskrepanz nachgegeben hatte.
:5. Ezt nem hiányolta. - Er vermisste das nicht.
:6. Valami mást hiányolt, amit nem tudott pontosan megnevezni, és amit ezért képzelgésnek tartott. - Er vermisste etwas anderes, das er nicht genau benennen konnte und das er deshalb für Einbildung hielt.
:7. Nathalie októberben költözött be az alatta lévő emeletre, annak az embernek a tétova lelkesedésével, aki lehetségesnek tart egy újrakezdést, noha ismeri az ilyen vállalkozások eddigi mérlegét. - Nathalie zog im Oktober in das Stockwerk unter seinem ein, mit dem zögernden Enthusiasmus von jemandem, der einen Neuanfang für möglich hält, obwohl er die bisherige Bilanz solcher Vorhaben kennt.
:8. Marc a lépcsőn találkozott vele, segített neki egy polccal, amelynek szerelési útmutatója a felhasználóval szembeni szokásos ellenségességet mutatta, majd kávét ivott nála, a még el nem rendezett könyvek és a diszperziós festék friss szaga között, amely Marcban mindig azt a benyomást keltette, hogy valaki megpróbál egy múltat átfesteni. - Marc begegnete ihr auf der Treppe, half ihr mit einem Regal, dessen Montageanleitung die übliche Feindseligkeit gegenüber dem Benutzer an den Tag legte, und trank danach Kaffee bei ihr, zwischen noch nicht eingeräumten Büchern und dem frischen Geruch von Dispersionsfarbe, der ihm immer den Eindruck gibt, dass jemand versucht, eine Vergangenheit zu übertünchen.
:9. A szokásos lágyító szűrők nélkül beszélt, amelyekkel az emberek a kijelentéseiket a lehetséges elutasítás ellen impregnálják. - Sie redete ohne die üblichen Weichzeichner, mit denen Menschen ihre Aussagen gegen mögliche Ablehnung imprägnieren.
:10. Azt mondta, azért ment el Lyonból, mert azt hitte, a probléma Lyonban van, és időközben megértette, hogy a probléma benne van, ami ugyan nem oldja meg a problémát, de legalább lokalizálja. - Sie sagte, sie sei aus Lyon weggegangen, weil sie geglaubt habe, das Problem liege an Lyon, und habe inzwischen verstanden, dass das Problem an ihr lag, was das Problem nicht löse, aber zumindest lokalisiere.
:11. Marc ezt figyelemre méltóan őszintének találta, és nem mondott semmit, ami ezt az őszinteséget megmérgezhette volna. - Marc fand das bemerkenswert ehrlich und sagte nichts, was diese Ehrlichkeit hätte vergiften können.
:12. Ami a következő hetekben kialakult, kivonta magát a kapcsolatok szokásos taxonómiája alól, amelyben minden szakasznak neve és funkciója van, és bizonyos pontokon bizonyos beszélgetéseket kell lefolytatni, amelyek valójában tárgyalások, érzelemcserének álcázva. - Was sich in den folgenden Wochen entwickelte, entzog sich der üblichen Taxonomie von Beziehungen, in der jede Phase einen Namen und eine Funktion hat und man an bestimmten Punkten bestimmte Gespräche zu führen hat, die eigentlich Verhandlungen sind, verkleidet als Gefühlsaustausch.
:13. Ilyen pontok nem voltak. - Es gab keinen dieser Punkte.
:14. Úgy töltöttek időt egymással, hogy ez két ember ugyanabban a házban való jelenlétéből és bizonyos kölcsönös elviselhetőségből szinte kényszerítően következett, anélkül hogy bárkinek ki kellett volna mondania, hogy így akarja. - Sie verbrachten Zeit miteinander auf eine Weise, die sich aus dem Vorhandensein zweier Menschen im selben Haus und einer gewissen gegenseitigen Duldbarkeit fast zwingend ergab, ohne dass jemand hätte sagen müssen, dass er es so wollte.
:15. Egy péntek este Nathalie vörösborral jelent meg, és azzal az egyszerű megállapítással, hogy nincs kedve egyedül ülni. - An einem Freitagabend erschien Nathalie mit Rotwein und dem schlichten Befund, sie habe keine Lust, alleine zu sitzen.
:16. Marcnak sem volt kedve egyedül ülni, amit elegendő alapnak tartott. - Marc hatte auch keine Lust, alleine zu sitzen, was er für eine hinreichende Grundlage hielt.
:17. Itak. - Sie tranken.
:18. A beszélgetés a második pohárral elvesztette az irányát, nem azért, mert a gondolatok homályosabbá váltak, hanem mert elpárolgott annak szükségessége, hogy a gondolatokat egyáltalán mondatokká alakítsák. - Das Gespräch verlor mit dem zweiten Glas seine Richtung, nicht weil die Gedanken unschärfer wurden, sondern weil die Notwendigkeit, Gedanken überhaupt in Sätze zu überführen, sich verflüchtigte.
:19. Ami következett, abban megvolt az a nyugodt testiség, amely Marcot korábban csalódással töltötte volna el, mert azt várta, hogy az intimitásnak olyasminek kell lennie, ami meghaladja a hétköznapokat, és időközben megértette, hogy maga ez az elvárás volt a probléma, nem az intimitás. - Was folgte, hatte jene ruhige Körperlichkeit, die Marc früher enttäuscht hätte, weil er erwartet hatte, dass Intimität etwas sein müsste, das den Alltag transzendiert, und inzwischen verstand, dass diese Erwartung selbst das Problem gewesen war, nicht die Intimität.
:20. Közeli volt, szerepjáték nélküli, és mellékességében őszintébb, mint a korábbi évek összes túlfűtött pillanata, amelyekben mindkét résztvevő annyira eltökélten akart átélni valamit, hogy elfelejtettek egyszerűen jelen lenni. - Es war nah und ohne Aufführung und in seiner Beiläufigkeit ehrlicher als all die aufgeladenen Momente früherer Jahre, in denen beide Beteiligten so entschlossen gewesen waren, etwas zu erleben, dass sie vergessen hatten, einfach da zu sein.
:21. Ezután Marc hallgatta, ahogy az eső a reluxákon dolgozik, és nem gondolt semmire, aminek nyelvre lett volna szüksége. - Danach hörte Marc den Regen an den Jalousien arbeiten und dachte an nichts, was einer Sprache bedurft hätte.
:22. Ez új volt. - Das war neu.
:23. Vagy talán régi volt, olyan régi, hogy elfelejtette. - Oder vielleicht war es alt, so alt, dass er es vergessen hatte.
:24. Az ezutáni heteknek nem volt architektúrájuk. - Die Wochen danach hatten keine Architektur.
:25. Néha lefeküdtek egymással, néha nem. - Sie schliefen miteinander manchmal, manchmal nicht.
:26. Néha együtt ettek, néha nem. - Sie aßen manchmal zusammen, manchmal nicht.
:27. Találkoztak a lépcsőházban, és olyan mondatokat váltottak egymással, amelyeknek a funkciója nem az információtartalomban, hanem magában a csere puszta tényében állt. - Sie begegneten sich im Treppenhaus und tauschten Sätze aus, die ihre Funktion nicht im Informationsgehalt, sondern in der bloßen Tatsache des Austauschs hatten.
:28. Marc korábban azt hitte, hogy a kapcsolatok a meghatározatlanságukon buknak el, és időközben lehetségesnek tartotta, hogy éppen ezen maradnak életben, mert a meghatározás mindig egyben körülhatárolás is, a körülhatárolások pedig mindig okokat is szolgáltatnak arra, miért túl kicsi az, amit körülhatároltak. - Marc hatte früher geglaubt, dass Beziehungen an ihrer Undefiniertheit scheitern, und hielt es inzwischen für möglich, dass sie genau daran überleben, weil die Definition immer auch eine Eingrenzung ist und Eingrenzungen immer auch Gründe liefern, warum das Eingegrenzte zu klein ist.
:29. Egy este Nathalie azt mondta: „Azt hiszem, tényleg kedvellek.” - Eines Abends sagte Nathalie: „Ich glaube, ich mag dich wirklich."
:30. A hit kötőszavát meghagyta állni, mert a mondat legtisztességesebb partikulumának tartotta. - Die Konjunktion des Glaubens ließ er stehen, weil er sie für die redlichste Partikel des Satzes hielt.
:31. Azokat az érzéseket, amelyek teljesen biztosak voltak önmagukban, mindig halk bizalmatlansággal szemlélte, mintha a kétely hiánya kevésbé az erő jele volna, mint inkább a pontosság hiányáé. - Gefühle, die ihrer selbst vollständig sicher waren, hatte er immer mit einem leisen Misstrauen betrachtet, als sei die Abwesenheit von Zweifel weniger ein Zeichen von Stärke als von mangelnder Genauigkeit.
:32. „Én is téged”, mondta. - „Ich dich auch", sagte er.
:33. Közben többre gondolt: Nathalie sajátos hazugságmódjára, vagyis arra, hogy egyáltalán nem hazudik; arra, ahogyan hallgat, anélkül hogy a hallgatásnak üzenetet kellene hordoznia; arra, ahogyan ránéz, mintha valóban őt látná, és nem azt a képet, amelyet egy hozzá hasonló emberről alkotott magának. - Er dachte dabei an mehr, an die spezifische Art, wie Nathalie log, nämlich gar nicht, an die Art, wie sie schwieg, ohne dass das Schweigen eine Botschaft transportieren musste, an die Art, wie sie ihn ansah, als sähe sie tatsächlich ihn und nicht das Bild, das sie sich von jemandem wie ihm gemacht hatte.
:34. De mindezt nyelvvé alakítani azt jelentette volna, hogy kisebbé teszi, és Marc elég idős volt ahhoz, hogy tudja, mikor kell abbahagyni a beszédet. - Aber das alles in Sprache zu überführen hätte bedeutet, es zu verkleinern, und Marc war alt genug, um zu wissen, wann man aufhören sollte zu reden.
:35. Odakint a november mélyebb és hidegebb lett. - Draußen wurde der November tiefer und kälter.
:36. Marc akkor is a lépcsőt használta, amikor a liftet már megjavították, mert az öt emeletet azon kevés mindennapi helyzet egyikeként becsülte, amelyekben senki sem várt tőle semmit. - Marc benutzte die Treppe, auch nachdem der Aufzug repariert worden war, weil er die fünf Stockwerke als eine der wenigen täglichen Situationen schätzte, in denen niemand etwas von ihm erwartete.
:37. Felfelé menet Nathalie-ra gondolt, nem azzal a vágyakozó súllyal, amelyet a szó általában magában hord, hanem nyugodt figyelemmel, ahogyan az ember olyasmire gondol, amije van, és amelynek birtoklását nem kell naponta vággyal igazolnia. - Er dachte auf dem Weg nach oben an Nathalie, nicht mit dem sehnsüchtigen Gewicht, das das Wort normalerweise impliziert, sondern mit einer ruhigen Aufmerksamkeit, wie man an etwas denkt, das man hat und dessen Besitz man nicht täglich durch Begehren bestätigen muss.
:38. Tudta, hogy ez múlandó. - Er wusste, dass das vergänglich war.
:39. Minden múlandó volt. - Alles war vergänglich.
:40. De a múlandóság nem érv volt a jelen ellen, csupán annak kontextusa. - Aber Vergänglichkeit war kein Argument gegen Gegenwart, sie war lediglich deren Kontext.
:41. És ebben a kontextusban, ebben a házban, ebben a novemberben az, ami közte és Nathalie között volt, teljesen elegendő volt. - Und in diesem Kontext, in diesem Haus, in diesem November, reichte das, was zwischen ihm und Nathalie war, vollständig aus.
:42. Nem azért, mert minden volt. - Nicht weil es alles war.
:43. Hanem azért, mert az volt, ami ténylegesen létezett. - Sondern weil es das war, was tatsächlich existierte.
:44. Marc szerint ez volt az egyetlen mérce, amely hosszú távon bevált. - Das, fand Marc, war der einzige Maßstab, der sich auf Dauer bewährt hatte.
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:Liebe, ungefähr
:1. Marc hatte das Alter erreicht, in dem man aufgehört hat, das eigene Leben als vorläufig zu betrachten, und in dem diese Einsicht weder befreit noch niederschmettert, sondern sich schlicht als weiterer Umgebungszug in das allgemeine Bild einfügt, das man von sich selbst trägt wie eine Kleidung, die man nicht mehr wählt, weil sie bereits die einzig verfügbare ist.
:2. Er war zweiundvierzig, arbeitete in einer Versicherung, wohnte seit acht Jahren in derselben Wohnung, und die Symmetrie dieser Zahlen fiel ihm bisweilen auf, ohne dass er irgendwas damit anzufangen wusste.
:3. Die letzte Beziehung lag drei Jahre zurück.
:4. Er dachte daran wie an eine Krankheit, die man überstanden hatte, ohne recht zu verstehen, woran man eigentlich erkrankt gewesen war: dieses anhaltende Missverständnis zweier Menschen, die dasselbe Wort benutzten und damit vollständig verschiedene Dinge meinten, bis das Wort unter dem Gewicht dieser Diskrepanz nachgegeben hatte.
:5. Er vermisste das nicht.
:6. Er vermisste etwas anderes, das er nicht genau benennen konnte und das er deshalb für Einbildung hielt.
:7. Nathalie zog im Oktober in das Stockwerk unter seinem ein, mit dem zögernden Enthusiasmus von jemandem, der einen Neuanfang für möglich hält, obwohl er die bisherige Bilanz solcher Vorhaben kennt.
:8. Marc begegnete ihr auf der Treppe, half ihr mit einem Regal, dessen Montageanleitung die übliche Feindseligkeit gegenüber dem Benutzer an den Tag legte, und trank danach Kaffee bei ihr, zwischen noch nicht eingeräumten Büchern und dem frischen Geruch von Dispersionsfarbe, der ihm immer den Eindruck gibt, dass jemand versucht, eine Vergangenheit zu übertünchen.
:9. Sie redete ohne die üblichen Weichzeichner, mit denen Menschen ihre Aussagen gegen mögliche Ablehnung imprägnieren.
:10. Sie sagte, sie sei aus Lyon weggegangen, weil sie geglaubt habe, das Problem liege an Lyon, und habe inzwischen verstanden, dass das Problem an ihr lag, was das Problem nicht löse, aber zumindest lokalisiere.
:11. Marc fand das bemerkenswert ehrlich und sagte nichts, was diese Ehrlichkeit hätte vergiften können.
:12. Was sich in den folgenden Wochen entwickelte, entzog sich der üblichen Taxonomie von Beziehungen, in der jede Phase einen Namen und eine Funktion hat und man an bestimmten Punkten bestimmte Gespräche zu führen hat, die eigentlich Verhandlungen sind, verkleidet als Gefühlsaustausch.
:13. Es gab keinen dieser Punkte.
:14. Sie verbrachten Zeit miteinander auf eine Weise, die sich aus dem Vorhandensein zweier Menschen im selben Haus und einer gewissen gegenseitigen Duldbarkeit fast zwingend ergab, ohne dass jemand hätte sagen müssen, dass er es so wollte.
:15. An einem Freitagabend erschien Nathalie mit Rotwein und dem schlichten Befund, sie habe keine Lust, alleine zu sitzen.
:16. Marc hatte auch keine Lust, alleine zu sitzen, was er für eine hinreichende Grundlage hielt.
:17. Sie tranken.
:18. Das Gespräch verlor mit dem zweiten Glas seine Richtung, nicht weil die Gedanken unschärfer wurden, sondern weil die Notwendigkeit, Gedanken überhaupt in Sätze zu überführen, sich verflüchtigte.
:19. Was folgte, hatte jene ruhige Körperlichkeit, die Marc früher enttäuscht hätte, weil er erwartet hatte, dass Intimität etwas sein müsste, das den Alltag transzendiert, und inzwischen verstand, dass diese Erwartung selbst das Problem gewesen war, nicht die Intimität.
:20. Es war nah und ohne Aufführung und in seiner Beiläufigkeit ehrlicher als all die aufgeladenen Momente früherer Jahre, in denen beide Beteiligten so entschlossen gewesen waren, etwas zu erleben, dass sie vergessen hatten, einfach da zu sein.
:21. Danach hörte Marc den Regen an den Jalousien arbeiten und dachte an nichts, was einer Sprache bedurft hätte.
:22. Das war neu.
:23. Oder vielleicht war es alt, so alt, dass er es vergessen hatte.
:24. Die Wochen danach hatten keine Architektur.
:25. Sie schliefen miteinander manchmal, manchmal nicht.
:26. Sie aßen manchmal zusammen, manchmal nicht.
:27. Sie begegneten sich im Treppenhaus und tauschten Sätze aus, die ihre Funktion nicht im Informationsgehalt, sondern in der bloßen Tatsache des Austauschs hatten.
:28. Marc hatte früher geglaubt, dass Beziehungen an ihrer Undefiniertheit scheitern, und hielt es inzwischen für möglich, dass sie genau daran überleben, weil die Definition immer auch eine Eingrenzung ist und Eingrenzungen immer auch Gründe liefern, warum das Eingegrenzte zu klein ist.
:29. Eines Abends sagte Nathalie: „Ich glaube, ich mag dich wirklich."
:30. Die Konjunktion des Glaubens ließ er stehen, weil er sie für die redlichste Partikel des Satzes hielt.
:31. Gefühle, die ihrer selbst vollständig sicher waren, hatte er immer mit einem leisen Misstrauen betrachtet, als sei die Abwesenheit von Zweifel weniger ein Zeichen von Stärke als von mangelnder Genauigkeit.
:32. „Ich dich auch", sagte er.
:33. Er dachte dabei an mehr, an die spezifische Art, wie Nathalie log, nämlich gar nicht, an die Art, wie sie schwieg, ohne dass das Schweigen eine Botschaft transportieren musste, an die Art, wie sie ihn ansah, als sähe sie tatsächlich ihn und nicht das Bild, das sie sich von jemandem wie ihm gemacht hatte.
:34. Aber das alles in Sprache zu überführen hätte bedeutet, es zu verkleinern, und Marc war alt genug, um zu wissen, wann man aufhören sollte zu reden.
:35. Draußen wurde der November tiefer und kälter.
:36. Marc benutzte die Treppe, auch nachdem der Aufzug repariert worden war, weil er die fünf Stockwerke als eine der wenigen täglichen Situationen schätzte, in denen niemand etwas von ihm erwartete.
:37. Er dachte auf dem Weg nach oben an Nathalie, nicht mit dem sehnsüchtigen Gewicht, das das Wort normalerweise impliziert, sondern mit einer ruhigen Aufmerksamkeit, wie man an etwas denkt, das man hat und dessen Besitz man nicht täglich durch Begehren bestätigen muss.
:38. Er wusste, dass das vergänglich war.
:39. Alles war vergänglich.
:40. Aber Vergänglichkeit war kein Argument gegen Gegenwart, sie war lediglich deren Kontext.
:41. Und in diesem Kontext, in diesem Haus, in diesem November, reichte das, was zwischen ihm und Nathalie war, vollständig aus.
:42. Nicht weil es alles war.
:43. Sondern weil es das war, was tatsächlich existierte.
:44. Das, fand Marc, war der einzige Maßstab, der sich auf Dauer bewährt hatte.
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=== 1 ===
:Az állapot a felmondás után.
:1. Eszter azért küldte el az e-mailt, mert azon a csütörtök délutánon a kimerültség erősebb volt a félelemnél.
:2. Ez nem hősi leírás, de a legőszintébb, mert a bátornak nevezett döntések többnyire olyan állapotból születnek.
:3. Egy olyan állapotból, amelyben az alternatíva elviselhetetlenebbé vált, mint a kockázat.
:4. Ez nem klasszikus értelemben vett bátorság, hanem a mérlegelés kimerülése, amely egyszer csak megszűnik.
:5. Eszter a „Elküldve” szóra meredt, annak sajátos csendjével, aki olyasmit tett, ami véglegesnek érződik.
:6. Még azelőtt érezte véglegesnek, hogy megértette volna, mit jelent a véglegesség.
:7. Aztán lehajtotta a laptopot, és felállt anélkül, hogy bármit összepakolt volna.
:8. Mert az összepakolás szándékot jelzett volna, neki pedig nem volt más szándéka, csak az, hogy ne legyen tovább ott.
:9. A metró másnak érződött, az érzékelésnek azzal az élességével, amely akkor keletkezik, ha az ember visszavonhatatlan dolgot tett.
:10. Ez az élesség nem a tisztasághoz kapcsolódott, hanem annak fokozott jelenlétéhez, aki egyszerre engedett el védelmet és zártságot.
:11. Mindkettő igaz volt, de akkor még nem lehetett őket szétválasztani.
:12. Otthon a nyitott hűtő előtt állt, és az eufóriából a pánikba való átmenetnek sajátos csendje volt.
:13. Olyan csend volt ez, amely megvárja, amíg megszűnik az elterelés, aztán egyszerűen ott van.
:14. Azoknak a tényeknek az elkerülhetetlenségével volt ott, amelyeket már nem lehet figyelmen kívül hagyni.
:15. Mert eltűnt az a szerkezet, amely korábban figyelmen kívül hagyhatóvá tette őket.
:16. Zsófi megérkezett, és Eszter már a beszélgetés kezdete előtt tudta, milyen lesz.
:17. Ismerte Zsófit, és tudta, hogy Zsófi a biztonság lencséjén keresztül nézi a világot.
:18. Ez nem gyengeség volt, hanem olyan tartás, amelynek saját ára volt.
:19. Ezt az árat Zsófi megfizette, Eszter pedig eddig szintén fizette, de éppen most hagyta abba.
:20. Ez nem arról szólt, melyik ár a helyes, hanem arról, hogy az embernek ismernie kell az árat.
:21. Zsófi kérdései rossz kérdések voltak, nem azért, mert tárgyilag tévesek lettek volna.
:22. Hanem mert olyan keretből jöttek, amely a döntést megoldandó problémaként határozta meg.
:23. Eszter viszont a döntést egy probléma végének tekintette, és ez nem ugyanaz.
:24. Ennek elmagyarázása védekezéssé vált, amelyet nem akart folytatni.
:25. Mert a védekezés energiába kerül, neki pedig éppen nem volt ilyen energiája.
:26. Gábor a trafiknál állt annak az embernek az arcával, aki alszik.
:27. Korábban, az irodai években, feltehetően nem aludt így.
:28. Eszter majdnem nem ismerte fel, mert az elevenség nem volt olyan kategória, amelyben ő Gábort elraktározta.
:29. És mert a külseje feletti meglepetés maga is mondott valamit arról az állapotról, amelyből ismerte.
:30. Elmondta neki, mit tett, mert ő volt azon kevesek egyike, akik előtt nem volt szükség magyarázatra.
:31. Nem azért, mert biztosan megértette volna, hanem mert ismerte azt a tapasztalatot, amelyből Eszter beszélt.
:32. A megértés és a tapasztalat ismerete két külön dolog, és a második néha többet ad, mint az első.
:33. Gábor megbánásról szóló mondata olyan mondat volt, amelyet az ember meghall, és amely azonnal a neki szánt helyre kerül.
:34. Mert nem mond újat, hanem megnevez valamit, amit az ember már tudott, de ezért még nem tudott megfogalmazni.
:35. Ez a különbség a tudás és a tudás nyelve között, és ez az emberi gondolkodás egyik makacs rése.
:36. Különböző irányokba mentek tovább, Eszter pedig még egy pillanatig a trafiknál állt.
:37. A cigaretta a kezében volt, a mondat pedig a fejében, és hagyta, hogy mindkettő az legyen, ami.
:38. Hagyta a mondatot, az éjszakát, a kimerültséget és a megkönnyebbülést is.
:39. Nem próbálta őket egymással szemben mérlegelni, mert a mérlegeléshez olyan energia kell, amely most nem volt meg benne.
:40. És mert bizonyos esték jobbak, ha az ember egyszerűen végigmegy rajtuk, anélkül hogy tudná, merre tart.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állapot a felmondás után. - Der Stand nach der Kündigung.
:1. Eszter azért küldte el az e-mailt, mert azon a csütörtök délutánon a kimerültség erősebb volt a félelemnél. - Eszter hatte die E-Mail abgeschickt, weil die Erschöpfung an diesem Donnerstagnachmittag schwerer gewogen hatte als die Angst.
:2. Ez nem hősi leírás, de a legőszintébb, mert a bátornak nevezett döntések többnyire olyan állapotból születnek. - Das ist keine heroische Beschreibung, aber die ehrlichste, weil Entscheidungen, die mutig genannt werden, meistens aus einem Zustand getroffen werden.
:3. Egy olyan állapotból, amelyben az alternatíva elviselhetetlenebbé vált, mint a kockázat. - Aus einem Zustand, in dem die Alternative unerträglicher geworden ist als das Risiko.
:4. Ez nem klasszikus értelemben vett bátorság, hanem a mérlegelés kimerülése, amely egyszer csak megszűnik. - Das ist kein Mut im klassischen Sinne, sondern die Erschöpfung des Abwägens, die irgendwann aufhört.
:5. Eszter a „Elküldve” szóra meredt, annak sajátos csendjével, aki olyasmit tett, ami véglegesnek érződik. - Sie hatte auf das Wort „Gesendet” gestarrt, mit der spezifischen Stille von jemandem, der etwas getan hat, das sich endgültig anfühlt.
:6. Még azelőtt érezte véglegesnek, hogy megértette volna, mit jelent a véglegesség. - Es fühlte sich endgültig an, bevor sie verstanden hatte, was Endgültigkeit bedeutet.
:7. Aztán lehajtotta a laptopot, és felállt anélkül, hogy bármit összepakolt volna. - Dann hatte sie den Laptop zugeklappt und war aufgestanden, ohne etwas einzupacken.
:8. Mert az összepakolás szándékot jelzett volna, neki pedig nem volt más szándéka, csak az, hogy ne legyen tovább ott. - Weil das Einpacken eine Absicht signalisiert hätte, und sie hatte keine Absicht außer der, nicht länger da zu sein.
:9. A metró másnak érződött, az érzékelésnek azzal az élességével, amely akkor keletkezik, ha az ember visszavonhatatlan dolgot tett. - Die U-Bahn hatte sich anders angefühlt, mit der Schärfe der Wahrnehmung, die entsteht, wenn man etwas getan hat, das nicht mehr rückgängig zu machen ist.
:10. Ez az élesség nem a tisztasághoz kapcsolódott, hanem annak fokozott jelenlétéhez, aki egyszerre engedett el védelmet és zártságot. - Diese Schärfe hatte nichts mit Klarheit zu tun, sondern mit der erhöhten Präsenz von jemandem, der Schutz und Einschluss zugleich losgelassen hat.
:11. Mindkettő igaz volt, de akkor még nem lehetett őket szétválasztani. - Beides war der Fall, und es ließ sich noch nicht auseinanderhalten.
:12. Otthon a nyitott hűtő előtt állt, és az eufóriából a pánikba való átmenetnek sajátos csendje volt. - Zu Hause stand sie vor dem offenen Kühlschrank, und der Übergang von der Euphorie zur Panik hatte eine eigene Stille.
:13. Olyan csend volt ez, amely megvárja, amíg megszűnik az elterelés, aztán egyszerűen ott van. - Es war die Stille von etwas, das wartet, bis die Ablenkung aufgehört hat, und dann einfach da ist.
:14. Azoknak a tényeknek az elkerülhetetlenségével volt ott, amelyeket már nem lehet figyelmen kívül hagyni. - Sie war da mit der Unvermeidlichkeit von Tatsachen, die man nicht weiterhin ignorieren kann.
:15. Mert eltűnt az a szerkezet, amely korábban figyelmen kívül hagyhatóvá tette őket. - Denn die Struktur, die sie ignorierbar gemacht hatte, war weggefallen.
:16. Zsófi megérkezett, és Eszter már a beszélgetés kezdete előtt tudta, milyen lesz. - Zsófi kam, und Eszter hatte schon vor Beginn gewusst, wie das Gespräch werden würde.
:17. Ismerte Zsófit, és tudta, hogy Zsófi a biztonság lencséjén keresztül nézi a világot. - Sie kannte Zsófi und wusste, dass Zsófi die Welt durch die Linse der Sicherheit betrachtete.
:18. Ez nem gyengeség volt, hanem olyan tartás, amelynek saját ára volt. - Das war keine Schwäche, sondern eine Haltung, die ihren eigenen Preis hatte.
:19. Ezt az árat Zsófi megfizette, Eszter pedig eddig szintén fizette, de éppen most hagyta abba. - Diesen Preis bezahlte Zsófi, und Eszter hatte ihn bis heute ebenfalls bezahlt, aber gerade aufgehört, ihn zu bezahlen.
:20. Ez nem arról szólt, melyik ár a helyes, hanem arról, hogy az embernek ismernie kell az árat. - Das war keine Aussage darüber, welcher Preis der richtige war, sondern darüber, dass man den Preis kennen muss.
:21. Zsófi kérdései rossz kérdések voltak, nem azért, mert tárgyilag tévesek lettek volna. - Zsófis Fragen waren die falschen Fragen, nicht weil sie sachlich falsch gewesen wären.
:22. Hanem mert olyan keretből jöttek, amely a döntést megoldandó problémaként határozta meg. - Sondern weil sie aus einem Rahmen kamen, der die Entscheidung als Problem definierte, das gelöst werden musste.
:23. Eszter viszont a döntést egy probléma végének tekintette, és ez nem ugyanaz. - Eszter betrachtete die Entscheidung dagegen als das Ende eines Problems, und das ist nicht dasselbe.
:24. Ennek elmagyarázása védekezéssé vált, amelyet nem akart folytatni. - Der Versuch, das zu erklären, war zu einer Verteidigung geworden, die sie nicht führen wollte.
:25. Mert a védekezés energiába kerül, neki pedig éppen nem volt ilyen energiája. - Weil Verteidigung Energie kostet, die sie gerade nicht hatte.
:26. Gábor a trafiknál állt annak az embernek az arcával, aki alszik. - Gábor stand am Kiosk mit dem Gesicht von jemandem, der schläft.
:27. Korábban, az irodai években, feltehetően nem aludt így. - Früher, in den Jahren des Büros, hatte er vermutlich nicht so geschlafen.
:28. Eszter majdnem nem ismerte fel, mert az elevenség nem volt olyan kategória, amelyben ő Gábort elraktározta. - Eszter hatte ihn fast nicht erkannt, weil Lebendigkeit keine Kategorie war, in der sie ihn gespeichert hatte.
:29. És mert a külseje feletti meglepetés maga is mondott valamit arról az állapotról, amelyből ismerte. - Und weil die Überraschung über sein Aussehen selbst etwas über den Zustand sagte, aus dem heraus sie ihn kannte.
:30. Elmondta neki, mit tett, mert ő volt azon kevesek egyike, akik előtt nem volt szükség magyarázatra. - Sie erzählte ihm, was sie getan hatte, weil er einer der wenigen war, denen gegenüber keine Erklärung nötig war.
:31. Nem azért, mert biztosan megértette volna, hanem mert ismerte azt a tapasztalatot, amelyből Eszter beszélt. - Nicht weil er sie sicher verstehen würde, sondern weil er die Erfahrung kannte, aus der heraus Eszter sprach.
:32. A megértés és a tapasztalat ismerete két külön dolog, és a második néha többet ad, mint az első. - Verständnis und Kenntnis der Erfahrung sind zwei verschiedene Dinge, und das Zweite gibt manchmal mehr als das Erste.
:33. Gábor megbánásról szóló mondata olyan mondat volt, amelyet az ember meghall, és amely azonnal a neki szánt helyre kerül. - Sein Satz über das Bereuen war ein Satz, den man hört und der sofort an dem Ort sitzt, für den er bestimmt ist.
:34. Mert nem mond újat, hanem megnevez valamit, amit az ember már tudott, de ezért még nem tudott megfogalmazni. - Weil er nichts Neues sagt, sondern etwas benennt, das man schon wusste und deswegen noch nicht hatte formulieren können.
:35. Ez a különbség a tudás és a tudás nyelve között, és ez az emberi gondolkodás egyik makacs rése. - Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Sprache für das Wissen, eine der hartnäckigsten Lücken im menschlichen Denken.
:36. Különböző irányokba mentek tovább, Eszter pedig még egy pillanatig a trafiknál állt. - Sie gingen in verschiedene Richtungen, und Eszter stand noch einen Moment am Kiosk.
:37. A cigaretta a kezében volt, a mondat pedig a fejében, és hagyta, hogy mindkettő az legyen, ami. - Sie hatte die Zigaretten in der Hand und den Satz im Kopf, und sie ließ beides sein, was es war.
:38. Hagyta a mondatot, az éjszakát, a kimerültséget és a megkönnyebbülést is. - Sie ließ den Satz, die Nacht, die Erschöpfung und die Erleichterung sein, was sie waren.
:39. Nem próbálta őket egymással szemben mérlegelni, mert a mérlegeléshez olyan energia kell, amely most nem volt meg benne. - Sie versuchte nicht, sie gegeneinander aufzuwiegen, weil Aufwiegen Energie erfordert, die sie gerade nicht hatte.
:40. És mert bizonyos esték jobbak, ha az ember egyszerűen végigmegy rajtuk, anélkül hogy tudná, merre tart. - Und manche Abende sind besser, wenn man sie einfach geht, ohne zu wissen, wohin.
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:Der Stand nach der Kündigung.
:1. Eszter hatte die E-Mail abgeschickt, weil die Erschöpfung an diesem Donnerstagnachmittag schwerer gewogen hatte als die Angst.
:2. Das ist keine heroische Beschreibung, aber die ehrlichste, weil Entscheidungen, die mutig genannt werden, meistens aus einem Zustand getroffen werden.
:3. Aus einem Zustand, in dem die Alternative unerträglicher geworden ist als das Risiko.
:4. Das ist kein Mut im klassischen Sinne, sondern die Erschöpfung des Abwägens, die irgendwann aufhört.
:5. Sie hatte auf das Wort „Gesendet” gestarrt, mit der spezifischen Stille von jemandem, der etwas getan hat, das sich endgültig anfühlt.
:6. Es fühlte sich endgültig an, bevor sie verstanden hatte, was Endgültigkeit bedeutet.
:7. Dann hatte sie den Laptop zugeklappt und war aufgestanden, ohne etwas einzupacken.
:8. Weil das Einpacken eine Absicht signalisiert hätte, und sie hatte keine Absicht außer der, nicht länger da zu sein.
:9. Die U-Bahn hatte sich anders angefühlt, mit der Schärfe der Wahrnehmung, die entsteht, wenn man etwas getan hat, das nicht mehr rückgängig zu machen ist.
:10. Diese Schärfe hatte nichts mit Klarheit zu tun, sondern mit der erhöhten Präsenz von jemandem, der Schutz und Einschluss zugleich losgelassen hat.
:11. Beides war der Fall, und es ließ sich noch nicht auseinanderhalten.
:12. Zu Hause stand sie vor dem offenen Kühlschrank, und der Übergang von der Euphorie zur Panik hatte eine eigene Stille.
:13. Es war die Stille von etwas, das wartet, bis die Ablenkung aufgehört hat, und dann einfach da ist.
:14. Sie war da mit der Unvermeidlichkeit von Tatsachen, die man nicht weiterhin ignorieren kann.
:15. Denn die Struktur, die sie ignorierbar gemacht hatte, war weggefallen.
:16. Zsófi kam, und Eszter hatte schon vor Beginn gewusst, wie das Gespräch werden würde.
:17. Sie kannte Zsófi und wusste, dass Zsófi die Welt durch die Linse der Sicherheit betrachtete.
:18. Das war keine Schwäche, sondern eine Haltung, die ihren eigenen Preis hatte.
:19. Diesen Preis bezahlte Zsófi, und Eszter hatte ihn bis heute ebenfalls bezahlt, aber gerade aufgehört, ihn zu bezahlen.
:20. Das war keine Aussage darüber, welcher Preis der richtige war, sondern darüber, dass man den Preis kennen muss.
:21. Zsófis Fragen waren die falschen Fragen, nicht weil sie sachlich falsch gewesen wären.
:22. Sondern weil sie aus einem Rahmen kamen, der die Entscheidung als Problem definierte, das gelöst werden musste.
:23. Eszter betrachtete die Entscheidung dagegen als das Ende eines Problems, und das ist nicht dasselbe.
:24. Der Versuch, das zu erklären, war zu einer Verteidigung geworden, die sie nicht führen wollte.
:25. Weil Verteidigung Energie kostet, die sie gerade nicht hatte.
:26. Gábor stand am Kiosk mit dem Gesicht von jemandem, der schläft.
:27. Früher, in den Jahren des Büros, hatte er vermutlich nicht so geschlafen.
:28. Eszter hatte ihn fast nicht erkannt, weil Lebendigkeit keine Kategorie war, in der sie ihn gespeichert hatte.
:29. Und weil die Überraschung über sein Aussehen selbst etwas über den Zustand sagte, aus dem heraus sie ihn kannte.
:30. Sie erzählte ihm, was sie getan hatte, weil er einer der wenigen war, denen gegenüber keine Erklärung nötig war.
:31. Nicht weil er sie sicher verstehen würde, sondern weil er die Erfahrung kannte, aus der heraus Eszter sprach.
:32. Verständnis und Kenntnis der Erfahrung sind zwei verschiedene Dinge, und das Zweite gibt manchmal mehr als das Erste.
:33. Sein Satz über das Bereuen war ein Satz, den man hört und der sofort an dem Ort sitzt, für den er bestimmt ist.
:34. Weil er nichts Neues sagt, sondern etwas benennt, das man schon wusste und deswegen noch nicht hatte formulieren können.
:35. Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Sprache für das Wissen, eine der hartnäckigsten Lücken im menschlichen Denken.
:36. Sie gingen in verschiedene Richtungen, und Eszter stand noch einen Moment am Kiosk.
:37. Sie hatte die Zigaretten in der Hand und den Satz im Kopf, und sie ließ beides sein, was es war.
:38. Sie ließ den Satz, die Nacht, die Erschöpfung und die Erleichterung sein, was sie waren.
:39. Sie versuchte nicht, sie gegeneinander aufzuwiegen, weil Aufwiegen Energie erfordert, die sie gerade nicht hatte.
:40. Und manche Abende sind besser, wenn man sie einfach geht, ohne zu wissen, wohin.
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=== 2 ===
:A terasz.
:1. Dániel azonnal észlelte a változást, annak tárgyilagos elkerülhetetlenségével, akinek a hivatása rendszerek eltéréseinek felismerése volt.
:2. Réka pedig olyan rendszer volt, amelyet ismert: a hangerejét, a nevetését és öleléseinek sajátos hosszát.
:3. Ezek az ölelések általában túl hosszúak voltak, olyan módon, amelyet Dániel szeretett, ma viszont csak érintések voltak.
:4. Ehhez nem értelmezés kellett, hanem csak készség arra, hogy észrevegye azt, ami ott volt.
:5. Ennek ellenére egész este próbálkozott azokkal a beszélgetésekkel, amelyek senkit sem érdekeltek, de mégis betöltötték a céljukat.
:6. Ezek a beszélgetések áthidalták azt a csendet, amelyet nem akart megnevezni, mert tudta, hogy a megnevezés következményt követel.
:7. Az ilyen következmények voltak azok, amelyeket évek óta került, annak csendes hatékonyságával, aki teljesen belsővé tett egy stratégiát.
:8. Olyan teljesen, hogy már nem érzékelte stratégiaként, ami talán a legveszélyesebb formája annak, ha az embernek gyengesége van.
:9. A minta ismerős volt számára, és le tudta volna írni: képes volt a kényelmetlen dolgokat addig kerülni, amíg eltűntek.
:10. Vagy addig, amíg valaki más szóba nem hozta őket, ami olyan stratégia volt, amely működött, amíg egyszer már nem működött.
:11. Azon az estén úgy érezte, hogy ez a stratégia éppen most szűnt meg működni, bár nem tudta volna megmondani, miért éppen most.
:12. Amikor Réka vacsora után kiment a teraszra, Dániel az ablakon át figyelte őt.
:13. A figyelés rosszabb volt, mint bármelyik beszélgetés, amelyet le kellett volna folytatnia, mert láthatóvá tette kerülésének passzivitását.
:14. Ezt már nem tudta félretolni, és az az alternatíva, hogy bemenjen és úgy tegyen, mintha semmi sem volna, most először rossznak érződött.
:15. Olyan módon érződött rossznak, amelyet semmilyen megszokás nem tudott felülírni.
:16. Kiment terv nélkül, mellé állt, és a közöttük lévő csendnek olyan sajátos minősége volt, amely nem nyugalom.
:17. Felgyülemlett energia volt, amelynek előbb vagy utóbb formát kellett öltenie.
:18. Dániel érezte, hogy el kell döntenie, ő lesz-e az, aki ezt a formát meghatározza, vagy megint megvárja, amíg más teszi meg.
:19. A kérdés, amelyet feltett, nem volt stratégiai, mert a stratégiai kérdéseknek van előkészítésük, neki pedig nem volt előkészítése.
:20. Csak az a pillanat volt, amikor a hallgatás kimerültsége nagyobb lett, mint a választól való félelem.
:21. Ez nem volt bátorság, de néha ugyanazt az eredményt hozza létre, mint a bátorság.
:22. Ez talán azt jelenti, hogy a kettő közötti különbség kevésbé fontos, mint a cselekvés és a nem cselekvés közötti különbség.
:23. Réka válasza nem vád volt, pedig az is lehetett volna, és talán joga is lett volna annak lennie.
:24. Inkább emlék volt, amely tükörként működött: az öt évvel korábbi buli, a telefonhívás, és Dániel akkor elégségesnek tartott okai.
:25. Ott volt az út hazafelé is, amelyet Réka egyedül tett meg, késő éjszaka, valódi félelemben.
:26. Miközben beszélt, Dániel tudta, hogy minden igazolás, amelyet megfogalmazna, elvétené a lényeget.
:27. A lényeg nem maga az éjszaka volt, hanem az, amit az éjszaka képviselt: a minta, amelyet ismert, és amelyet mégis megismételt.
:28. Az a készség, hogy másokért viselt felelősséget éppen akkor utasítsa el, amikor az kényelmetlenné válik.
:29. Ez nem egyszeri kudarc volt, hanem jellemvonás, amelyet soha nem akart bevallani magának.
:30. Mert a bevallás azt jelentette volna, hogy változtatnia kell rajta.
:31. Az igazolások elhaltak az ajkán, nem azért, mert nem lettek volna neki, hanem mert abban a pillanatban megértette, hogy rossz válaszok lennének.
:32. Rossz válaszok lettek volna a helyes kérdésre, és ezek kimondása lett volna az egyetlen dolog, amely még rosszabbá tehette volna a helyzetet.
:33. Azt mondta, hogy Rékának igaza van, és hogy sajnálja, annak az embernek a hangján, aki tudja, hogy ez nem elég.
:34. De nincs nála jobb válasz, ami néha a legőszintébb pozíció, nem a legkielégítőbb, hanem az igaz.
:35. Az igaz pozícióknak pedig megvan az az előnyük, hogy nem fogyasztanak energiát a fenntartásukhoz.
:36. Réka hosszan nézte őt, annak tekintetével, aki repedést lát egy falon, de még nem tudja, reményt jelent-e vagy összeomlást.
:37. Aztán egy szó nélkül bement, mert bizonyos pillanatok nem viselik el a szavakat.
:38. A szavak utólag szétrombolták volna a csend minőségét, amely abban a pillanatban az egyetlen helyes dolog volt.
:39. Dániel a teraszon maradt, hallgatta a tücsköket, és arra gondolt, hogy a mostani csend más, mint a korábbi.
:40. Nem könnyebb volt, hanem őszintébb, és ezt előrelépésnek tartotta, az elsőnek öt év óta.
:41. Ez egyszerre könnyítette meg és rémítette meg, mert az öt évig tartó előrelépések azt is megmutatják, mennyi idő telt el.
:42. Másnap reggel még nehéz volt közöttük a levegő, de ez valami valódi dolog nehézsége volt.
:43. Valami valódi, még ha nehéz is, jobb, mint valaminek a könnyűsége, amit figyelmen kívül hagynak.
:44. Mert a figyelmen kívül hagyott dolgok nem tűnnek el, hanem növekednek, amit Dániel most már tudott.
:45. Talán már régebb óta tudta, de ez most már nem számított, azon kívül, hogy tudta: tudja.
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:A terasz. - Die Terrasse.
:1. Dániel azonnal észlelte a változást, annak tárgyilagos elkerülhetetlenségével, akinek a hivatása rendszerek eltéréseinek felismerése volt. - Dániel hatte die Veränderung sofort registriert, mit der sachlichen Unausweichlichkeit von jemandem, dessen Beruf darin besteht, Abweichungen von Systemen zu erkennen.
:2. Réka pedig olyan rendszer volt, amelyet ismert: a hangerejét, a nevetését és öleléseinek sajátos hosszát. - Und Réka war ein System, das er kannte: ihre Lautstärke, ihr Lachen und die spezifische Länge ihrer Umarmungen.
:3. Ezek az ölelések általában túl hosszúak voltak, olyan módon, amelyet Dániel szeretett, ma viszont csak érintések voltak. - Diese Umarmungen waren normalerweise zu lang, auf eine Art, die Dániel mochte, und heute waren sie nur eine Berührung.
:4. Ehhez nem értelmezés kellett, hanem csak készség arra, hogy észrevegye azt, ami ott volt. - Das brauchte keine Interpretation, sondern nur die Bereitschaft, das zu registrieren, was da war.
:5. Ennek ellenére egész este próbálkozott azokkal a beszélgetésekkel, amelyek senkit sem érdekeltek, de mégis betöltötték a céljukat. - Er hatte es trotzdem den ganzen Abend versucht, mit den Gesprächen, die niemanden interessierten und die trotzdem ihren Zweck erfüllten.
:6. Ezek a beszélgetések áthidalták azt a csendet, amelyet nem akart megnevezni, mert tudta, hogy a megnevezés következményt követel. - Diese Gespräche überbrückten die Stille, die er nicht benennen wollte, weil er wusste, dass Benennen eine Konsequenz erfordert.
:7. Az ilyen következmények voltak azok, amelyeket évek óta került, annak csendes hatékonyságával, aki teljesen belsővé tett egy stratégiát. - Konsequenzen dieser Art waren das, was er seit Jahren vermied, mit der stillen Effizienz von jemandem, der eine Strategie vollständig internalisiert hat.
:8. Olyan teljesen, hogy már nem érzékelte stratégiaként, ami talán a legveszélyesebb formája annak, ha az embernek gyengesége van. - So vollständig, dass er aufgehört hat, sie als Strategie wahrzunehmen, was vielleicht die gefährlichste Form ist, eine Schwäche zu haben.
:9. A minta ismerős volt számára, és le tudta volna írni: képes volt a kényelmetlen dolgokat addig kerülni, amíg eltűntek. - Das Muster war ihm bekannt, und er hätte es beschreiben können: die Fähigkeit, unbequeme Dinge so lange zu umgehen, bis sie verschwanden.
:10. Vagy addig, amíg valaki más szóba nem hozta őket, ami olyan stratégia volt, amely működött, amíg egyszer már nem működött. - Oder bis jemand anderes sie ansprach, was eine Strategie war, die funktionierte, bis sie nicht mehr funktionierte.
:11. Azon az estén úgy érezte, hogy ez a stratégia éppen most szűnt meg működni, bár nem tudta volna megmondani, miért éppen most. - An diesem Abend hatte er das Gefühl, dass diese Strategie gerade aufgehört hatte zu funktionieren, ohne sagen zu können, warum genau jetzt.
:12. Amikor Réka vacsora után kiment a teraszra, Dániel az ablakon át figyelte őt. - Als Réka nach dem Essen auf die Terrasse gegangen war, hatte Dániel sie durch das Fenster beobachtet.
:13. A figyelés rosszabb volt, mint bármelyik beszélgetés, amelyet le kellett volna folytatnia, mert láthatóvá tette kerülésének passzivitását. - Das Beobachten war schlechter gewesen als jedes Gespräch, das er hätte führen müssen, weil es die Passivität seines Vermeidens sichtbar machte.
:14. Ezt már nem tudta félretolni, és az az alternatíva, hogy bemenjen és úgy tegyen, mintha semmi sem volna, most először rossznak érződött. - Das konnte er nicht mehr wegschieben, und die Alternative, hineinzugehen und so zu tun, als wäre nichts, fühlte sich zum ersten Mal falsch an.
:15. Olyan módon érződött rossznak, amelyet semmilyen megszokás nem tudott felülírni. - Es fühlte sich auf eine Weise falsch an, die keine Angewohnheit mehr überstimmen konnte.
:16. Kiment terv nélkül, mellé állt, és a közöttük lévő csendnek olyan sajátos minősége volt, amely nem nyugalom. - Er war ohne Plan hinausgegangen, hatte neben ihr gestanden, und die Stille zwischen ihnen hatte eine spezifische Qualität, die keine Ruhe war.
:17. Felgyülemlett energia volt, amelynek előbb vagy utóbb formát kellett öltenie. - Sie war aufgestaute Energie, die früher oder später eine Form annehmen musste.
:18. Dániel érezte, hogy el kell döntenie, ő lesz-e az, aki ezt a formát meghatározza, vagy megint megvárja, amíg más teszi meg. - Dániel spürte, dass er entscheiden musste, ob er diese Form bestimmen würde oder wieder warten würde, bis jemand anderes es tat.
:19. A kérdés, amelyet feltett, nem volt stratégiai, mert a stratégiai kérdéseknek van előkészítésük, neki pedig nem volt előkészítése. - Die Frage, die er gestellt hatte, war nicht strategisch, weil strategische Fragen eine Vorbereitung haben, und er hatte keine Vorbereitung.
:20. Csak az a pillanat volt, amikor a hallgatás kimerültsége nagyobb lett, mint a választól való félelem. - Es gab nur den Moment, in dem die Erschöpfung des Schweigens größer war als die Angst vor der Antwort.
:21. Ez nem volt bátorság, de néha ugyanazt az eredményt hozza létre, mint a bátorság. - Das war keine Tapferkeit, aber manchmal produziert es dasselbe Ergebnis wie Tapferkeit.
:22. Ez talán azt jelenti, hogy a kettő közötti különbség kevésbé fontos, mint a cselekvés és a nem cselekvés közötti különbség. - Das bedeutet vielleicht, dass der Unterschied zwischen beidem weniger wichtig ist als der Unterschied zwischen Handeln und Nicht-Handeln.
:23. Réka válasza nem vád volt, pedig az is lehetett volna, és talán joga is lett volna annak lennie. - Rékas Antwort war keine Anklage, obwohl sie das hätte sein können und vielleicht das Recht gehabt hätte, es zu sein.
:24. Inkább emlék volt, amely tükörként működött: az öt évvel korábbi buli, a telefonhívás, és Dániel akkor elégségesnek tartott okai. - Es war eher eine Erinnerung, die wie ein Spiegel funktionierte: die Party vor fünf Jahren, der Anruf und Dániels damals ausreichend scheinende Gründe.
:25. Ott volt az út hazafelé is, amelyet Réka egyedül tett meg, késő éjszaka, valódi félelemben. - Dazu gehörte auch der Heimweg, den Réka allein gegangen war, spät nachts, mit realer Angst.
:26. Miközben beszélt, Dániel tudta, hogy minden igazolás, amelyet megfogalmazna, elvétené a lényeget. - Während sie sprach, wusste Dániel, dass jede Rechtfertigung, die er formulieren würde, das Eigentliche verfehlen würde.
:27. A lényeg nem maga az éjszaka volt, hanem az, amit az éjszaka képviselt: a minta, amelyet ismert, és amelyet mégis megismételt. - Das Eigentliche war nicht die Nacht selbst, sondern das, was sie repräsentierte: das Muster, das er kannte und trotzdem wiederholt hatte.
:28. Az a készség, hogy másokért viselt felelősséget éppen akkor utasítsa el, amikor az kényelmetlenné válik. - Die Bereitschaft, Verantwortung für andere gerade dann abzulehnen, wenn sie unbequem wird.
:29. Ez nem egyszeri kudarc volt, hanem jellemvonás, amelyet soha nem akart bevallani magának. - Das war kein einzelnes Versagen, sondern eine Charaktereigenschaft, die er sich nie hatte eingestehen wollen.
:30. Mert a bevallás azt jelentette volna, hogy változtatnia kell rajta. - Denn Eingestehen hätte bedeutet, sie ändern zu müssen.
:31. Az igazolások elhaltak az ajkán, nem azért, mert nem lettek volna neki, hanem mert abban a pillanatban megértette, hogy rossz válaszok lennének. - Die Rechtfertigungen starben ihm auf den Lippen, nicht weil er keine gehabt hätte, sondern weil er in diesem Moment verstand, dass sie falsche Antworten wären.
:32. Rossz válaszok lettek volna a helyes kérdésre, és ezek kimondása lett volna az egyetlen dolog, amely még rosszabbá tehette volna a helyzetet. - Sie wären falsche Antworten auf die richtige Frage gewesen, und ihr Aussprechen hätte die Situation nur noch schlechter machen können.
:33. Azt mondta, hogy Rékának igaza van, és hogy sajnálja, annak az embernek a hangján, aki tudja, hogy ez nem elég. - Er sagte, Réka habe recht, und es tue ihm leid, mit der Stimme von jemandem, der weiß, dass das nicht ausreicht.
:34. De nincs nála jobb válasz, ami néha a legőszintébb pozíció, nem a legkielégítőbb, hanem az igaz. - Aber er hatte nichts Besseres, was manchmal die ehrlichste Position ist, nicht die befriedigendste, sondern die wahre.
:35. Az igaz pozícióknak pedig megvan az az előnyük, hogy nem fogyasztanak energiát a fenntartásukhoz. - Wahre Positionen haben den Vorzug, dass sie keine Energie verbrauchen, um aufrechterhalten zu werden.
:36. Réka hosszan nézte őt, annak tekintetével, aki repedést lát egy falon, de még nem tudja, reményt jelent-e vagy összeomlást. - Réka schaute ihn lange an, mit dem Blick von jemandem, der einen Riss in einer Mauer sieht und noch nicht weiß, ob er Hoffnung bedeutet oder Einsturz.
:37. Aztán egy szó nélkül bement, mert bizonyos pillanatok nem viselik el a szavakat. - Dann ging sie ohne ein Wort hinein, weil manche Momente keine Worte vertragen.
:38. A szavak utólag szétrombolták volna a csend minőségét, amely abban a pillanatban az egyetlen helyes dolog volt. - Worte hätten danach die Qualität des Schweigens zerstört, die in diesem Moment das Einzige war, das stimmte.
:39. Dániel a teraszon maradt, hallgatta a tücsköket, és arra gondolt, hogy a mostani csend más, mint a korábbi. - Dániel blieb auf der Terrasse, hörte die Grillen und dachte, dass das Schweigen jetzt anders war als das vorherige.
:40. Nem könnyebb volt, hanem őszintébb, és ezt előrelépésnek tartotta, az elsőnek öt év óta. - Es war nicht leichter, sondern ehrlicher, und er hielt das für einen Fortschritt, den ersten seit fünf Jahren.
:41. Ez egyszerre könnyítette meg és rémítette meg, mert az öt évig tartó előrelépések azt is megmutatják, mennyi idő telt el. - Das erleichterte und erschreckte ihn zugleich, weil Fortschritte, die fünf Jahre brauchen, auch zeigen, wie viel Zeit vergangen ist.
:42. Másnap reggel még nehéz volt közöttük a levegő, de ez valami valódi dolog nehézsége volt. - Am nächsten Morgen war die Luft zwischen ihnen noch schwer, aber es war die Schwere von etwas Echtem.
:43. Valami valódi, még ha nehéz is, jobb, mint valaminek a könnyűsége, amit figyelmen kívül hagynak. - Etwas Echtes, auch wenn es schwer ist, ist besser als die Leichtigkeit von etwas, das ignoriert wird.
:44. Mert a figyelmen kívül hagyott dolgok nem tűnnek el, hanem növekednek, amit Dániel most már tudott. - Denn ignorierte Dinge verschwinden nicht, sondern wachsen, was Dániel jetzt wusste.
:45. Talán már régebb óta tudta, de ez most már nem számított, azon kívül, hogy tudta: tudja. - Vielleicht hatte er es schon länger gewusst, aber das machte jetzt keinen Unterschied mehr, außer dass er wusste, dass er es wusste.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Terrasse.
:1. Dániel hatte die Veränderung sofort registriert, mit der sachlichen Unausweichlichkeit von jemandem, dessen Beruf darin besteht, Abweichungen von Systemen zu erkennen.
:2. Und Réka war ein System, das er kannte: ihre Lautstärke, ihr Lachen und die spezifische Länge ihrer Umarmungen.
:3. Diese Umarmungen waren normalerweise zu lang, auf eine Art, die Dániel mochte, und heute waren sie nur eine Berührung.
:4. Das brauchte keine Interpretation, sondern nur die Bereitschaft, das zu registrieren, was da war.
:5. Er hatte es trotzdem den ganzen Abend versucht, mit den Gesprächen, die niemanden interessierten und die trotzdem ihren Zweck erfüllten.
:6. Diese Gespräche überbrückten die Stille, die er nicht benennen wollte, weil er wusste, dass Benennen eine Konsequenz erfordert.
:7. Konsequenzen dieser Art waren das, was er seit Jahren vermied, mit der stillen Effizienz von jemandem, der eine Strategie vollständig internalisiert hat.
:8. So vollständig, dass er aufgehört hat, sie als Strategie wahrzunehmen, was vielleicht die gefährlichste Form ist, eine Schwäche zu haben.
:9. Das Muster war ihm bekannt, und er hätte es beschreiben können: die Fähigkeit, unbequeme Dinge so lange zu umgehen, bis sie verschwanden.
:10. Oder bis jemand anderes sie ansprach, was eine Strategie war, die funktionierte, bis sie nicht mehr funktionierte.
:11. An diesem Abend hatte er das Gefühl, dass diese Strategie gerade aufgehört hatte zu funktionieren, ohne sagen zu können, warum genau jetzt.
:12. Als Réka nach dem Essen auf die Terrasse gegangen war, hatte Dániel sie durch das Fenster beobachtet.
:13. Das Beobachten war schlechter gewesen als jedes Gespräch, das er hätte führen müssen, weil es die Passivität seines Vermeidens sichtbar machte.
:14. Das konnte er nicht mehr wegschieben, und die Alternative, hineinzugehen und so zu tun, als wäre nichts, fühlte sich zum ersten Mal falsch an.
:15. Es fühlte sich auf eine Weise falsch an, die keine Angewohnheit mehr überstimmen konnte.
:16. Er war ohne Plan hinausgegangen, hatte neben ihr gestanden, und die Stille zwischen ihnen hatte eine spezifische Qualität, die keine Ruhe war.
:17. Sie war aufgestaute Energie, die früher oder später eine Form annehmen musste.
:18. Dániel spürte, dass er entscheiden musste, ob er diese Form bestimmen würde oder wieder warten würde, bis jemand anderes es tat.
:19. Die Frage, die er gestellt hatte, war nicht strategisch, weil strategische Fragen eine Vorbereitung haben, und er hatte keine Vorbereitung.
:20. Es gab nur den Moment, in dem die Erschöpfung des Schweigens größer war als die Angst vor der Antwort.
:21. Das war keine Tapferkeit, aber manchmal produziert es dasselbe Ergebnis wie Tapferkeit.
:22. Das bedeutet vielleicht, dass der Unterschied zwischen beidem weniger wichtig ist als der Unterschied zwischen Handeln und Nicht-Handeln.
:23. Rékas Antwort war keine Anklage, obwohl sie das hätte sein können und vielleicht das Recht gehabt hätte, es zu sein.
:24. Es war eher eine Erinnerung, die wie ein Spiegel funktionierte: die Party vor fünf Jahren, der Anruf und Dániels damals ausreichend scheinende Gründe.
:25. Dazu gehörte auch der Heimweg, den Réka allein gegangen war, spät nachts, mit realer Angst.
:26. Während sie sprach, wusste Dániel, dass jede Rechtfertigung, die er formulieren würde, das Eigentliche verfehlen würde.
:27. Das Eigentliche war nicht die Nacht selbst, sondern das, was sie repräsentierte: das Muster, das er kannte und trotzdem wiederholt hatte.
:28. Die Bereitschaft, Verantwortung für andere gerade dann abzulehnen, wenn sie unbequem wird.
:29. Das war kein einzelnes Versagen, sondern eine Charaktereigenschaft, die er sich nie hatte eingestehen wollen.
:30. Denn Eingestehen hätte bedeutet, sie ändern zu müssen.
:31. Die Rechtfertigungen starben ihm auf den Lippen, nicht weil er keine gehabt hätte, sondern weil er in diesem Moment verstand, dass sie falsche Antworten wären.
:32. Sie wären falsche Antworten auf die richtige Frage gewesen, und ihr Aussprechen hätte die Situation nur noch schlechter machen können.
:33. Er sagte, Réka habe recht, und es tue ihm leid, mit der Stimme von jemandem, der weiß, dass das nicht ausreicht.
:34. Aber er hatte nichts Besseres, was manchmal die ehrlichste Position ist, nicht die befriedigendste, sondern die wahre.
:35. Wahre Positionen haben den Vorzug, dass sie keine Energie verbrauchen, um aufrechterhalten zu werden.
:36. Réka schaute ihn lange an, mit dem Blick von jemandem, der einen Riss in einer Mauer sieht und noch nicht weiß, ob er Hoffnung bedeutet oder Einsturz.
:37. Dann ging sie ohne ein Wort hinein, weil manche Momente keine Worte vertragen.
:38. Worte hätten danach die Qualität des Schweigens zerstört, die in diesem Moment das Einzige war, das stimmte.
:39. Dániel blieb auf der Terrasse, hörte die Grillen und dachte, dass das Schweigen jetzt anders war als das vorherige.
:40. Es war nicht leichter, sondern ehrlicher, und er hielt das für einen Fortschritt, den ersten seit fünf Jahren.
:41. Das erleichterte und erschreckte ihn zugleich, weil Fortschritte, die fünf Jahre brauchen, auch zeigen, wie viel Zeit vergangen ist.
:42. Am nächsten Morgen war die Luft zwischen ihnen noch schwer, aber es war die Schwere von etwas Echtem.
:43. Etwas Echtes, auch wenn es schwer ist, ist besser als die Leichtigkeit von etwas, das ignoriert wird.
:44. Denn ignorierte Dinge verschwinden nicht, sondern wachsen, was Dániel jetzt wusste.
:45. Vielleicht hatte er es schon länger gewusst, aber das machte jetzt keinen Unterschied mehr, außer dass er wusste, dass er es wusste.
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=== 3 ===
:A lakás ételszagú.
:1. A lakás ételszagú, amikor Jonas kinyitja az ajtót, és ebben az ismerős szagban valami elszomorítja.
:2. Nem tudja megmondani, miért.
:3. Clara a konyhában áll, egy fazékban kever valamit, és megfordul, amikor meghallja őt.
:4. A mosolya megjelenik, de egy pillanattal túl későn, mint válasz egy kérdésre, amelyet az ember már elfelejtett.
:5. Jonas leteszi a táskáját, és arcon csókolja Clarát.
:6. A bőre meleg, de az érintés a felszínen marad.
:7. Azt gondolja: Ezt csak képzelem.
:8. Aztán azt gondolja: Ezt már túl régóta csinálom.
:9. Esznek, elpakolnak, aztán leülnek a nappaliban.
:10. A beszélgetés az ismert pályákon halad: munka, hétköznapok, egy megjegyzés a szomszédokról.
:11. Jonas jól tud ilyen estéket úgy alakítani, hogy közben valójában nincs jelen.
:12. Ezt mindig a hatékonyság egyik formájának tartotta.
:13. Fél tíz körül kimennek a teraszra, és a nehéz nyári levegő nedves kendőként borul mindenre.
:14. A tücskök hangosak, szinte tolakodóak.
:15. Jonas újratölti a borát, és észreveszi, hogy Clara alig nyúlt a poharához.
:16. Clara kissé felhúzott térddel ül a széken, és a kert sötétjébe néz.
:17. Vannak pillanatok, amikor Jonas így nézi őt, és úgy érzi, mintha üvegen át látná.
:18. Azt mondja: „Mire gondolsz?”
:19. Clara azt mondja: „Semmi különösre.”
:20. Jonas azt mondja: „Ne hazudj nekem.”
:21. Nyugodtabban hangzik, mint várta, szinte gyengéden.
:22. Clara lassan felé fordítja a fejét.
:23. Aztán azt mondja: „Az öt évvel ezelőtti nyárra.”
:24. Jonas azonnal tudja, mire gondol, de vár.
:25. „Anyám akkor kapta meg éppen a diagnózist”
:26. „Teljesen össze voltam omlva, és küldtem neked egy üzenetet.”
:27. Rövid szünetet tart.
:28. „Azt válaszoltad: Később felhívlak. Aztán nem hívtál fel.”
:29. Jonas olyan élességgel emlékszik erre az estére, amely meglepi.
:30. Fáradt volt, és azt mondta magának, hogy ez várhat másnapig.
:31. Másnap reggel úgy írt neki, mintha semmi sem történt volna.
:32. Clara nem kérdezett rá, ő pedig ezt annak jeleként értelmezte, hogy már jobban van.
:33. Most, öt évvel később, megérti, hogy Clara egyszerűen felhagyott azzal, hogy várjon valamit.
:34. „Ez nem kivétel volt”
:35. „Mindig ezt csinálod, amikor igazán számít.”
:36. „Jelen vagy, amíg minden könnyű.”
:37. Jonas tiltakozni akar, de a tiltakozás nem formálódik mondattá.
:38. Helyette olyan pillanatok hosszú sora formálódik meg benne, amelyekben elegánsan kivonta magát.
:39. Ezt soha nem magyarázta magának gyávaságként, inkább temperamentumként, stílusként.
:40. Clara nevén nevezi, és a név illik rá.
:41. „Nem tudom, hogy ezt valaha meg tudod-e változtatni”
:42. „De szükségem van arra, hogy tudd, mit tettél.”
:43. Jonas hosszú szünet után azt mondja: „Tudom.”
:44. „Régebb óta tudom, mint amióta beismertem.”
:45. Clara egyszer, röviden bólint.
:46. Nem nyúl Jonas keze után, és Jonas sem nyújtja ki a sajátját.
:47. A tücskök tovább ciripelnek, teljesen érintetlenül.
:48. Egy idő után Clara bemegy a házba, további szó nélkül.
:49. Jonas ülve marad, és lassan kiissza a borát.
:50. Nem megoldásokra gondol, nem bocsánatkérésekre, és nem arra, hogyan igazítsa majd helyre a beszélgetést reggelinél.
:51. Csak azt gondolja: Ez valóságos volt.
:52. Ez új.
:53. Másnap reggel Clara már fel van öltözve, amikor Jonas felkel.
:54. Jó reggelt kíván, és kávét tesz elé.
:55. Minden olyannak tűnik, mint mindig, és mégsem az.
:56. Amikor Clara induláskor röviden megáll az ajtóban, megfordul, mintha mondani akarna valamit.
:57. Aztán mégsem mondja ki.
:58. De elég hosszan néz rá ahhoz, hogy számítson.
:59. Jonas állja a tekintetét, anélkül hogy félrenézne.
:60. Ez nem kibékülés és nem ígéret.
:61. Csak az első pillanat évek óta, amikor egyikük sem tesz úgy, mintha minden rendben lenne.
:62. És talán éppen ebben rejlik egy kezdet.
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:A lakás ételszagú. - Die Wohnung riecht nach Essen.
:1. A lakás ételszagú, amikor Jonas kinyitja az ajtót, és ebben az ismerős szagban valami elszomorítja. - Die Wohnung riecht nach Essen, als Jonas die Tür aufschließt, und irgendetwas an diesem vertrauten Geruch macht ihn traurig.
:2. Nem tudja megmondani, miért. - Er kann nicht sagen warum.
:3. Clara a konyhában áll, egy fazékban kever valamit, és megfordul, amikor meghallja őt. - Clara steht in der Küche und rührt in einem Topf, und sie dreht sich um, als sie ihn hört.
:4. A mosolya megjelenik, de egy pillanattal túl későn, mint válasz egy kérdésre, amelyet az ember már elfelejtett. - Ihr Lächeln kommt, aber einen Moment zu spät, wie eine Antwort auf eine Frage, die man schon vergessen hat.
:5. Jonas leteszi a táskáját, és arcon csókolja Clarát. - Jonas stellt seine Tasche ab und küsst sie auf die Wange.
:6. A bőre meleg, de az érintés a felszínen marad. - Ihre Haut ist warm, aber der Kontakt bleibt an der Oberfläche.
:7. Azt gondolja: Ezt csak képzelem. - Er denkt: Das bilde ich mir ein.
:8. Aztán azt gondolja: Ezt már túl régóta csinálom. - Und dann denkt er: Das tue ich schon zu lange.
:9. Esznek, elpakolnak, aztán leülnek a nappaliban. - Sie essen, sie räumen auf, sie setzen sich ins Wohnzimmer.
:10. A beszélgetés az ismert pályákon halad: munka, hétköznapok, egy megjegyzés a szomszédokról. - Das Gespräch läuft in den bekannten Bahnen: Arbeit, Alltag, ein Kommentar über die Nachbarn.
:11. Jonas jól tud ilyen estéket úgy alakítani, hogy közben valójában nincs jelen. - Jonas ist gut darin, solche Abende zu gestalten, ohne wirklich anwesend zu sein.
:12. Ezt mindig a hatékonyság egyik formájának tartotta. - Er hat das immer für eine Form von Effizienz gehalten.
:13. Fél tíz körül kimennek a teraszra, és a nehéz nyári levegő nedves kendőként borul mindenre. - Gegen halb zehn gehen sie auf die Terrasse, und die schwere Sommerluft liegt über allem wie ein nasses Tuch.
:14. A tücskök hangosak, szinte tolakodóak. - Die Grillen sind laut, fast aufdringlich.
:15. Jonas újratölti a borát, és észreveszi, hogy Clara alig nyúlt a poharához. - Jonas schenkt sich Wein nach und bemerkt, dass Clara ihr Glas kaum angerührt hat.
:16. Clara kissé felhúzott térddel ül a széken, és a kert sötétjébe néz. - Sie sitzt mit leicht angezogenen Knien auf dem Stuhl und schaut in die Dunkelheit des Gartens.
:17. Vannak pillanatok, amikor Jonas így nézi őt, és úgy érzi, mintha üvegen át látná. - Es gibt Momente, in denen Jonas sie so anschaut und das Gefühl hat, sie durch Glas zu sehen.
:18. Azt mondja: „Mire gondolsz?” - Er sagt: „Woran denkst du?"
:19. Clara azt mondja: „Semmi különösre.” - Clara sagt: „An nichts Bestimmtes."
:20. Jonas azt mondja: „Ne hazudj nekem.” - Jonas sagt: „Lüg mich nicht an."
:21. Nyugodtabban hangzik, mint várta, szinte gyengéden. - Es kommt ruhiger heraus, als er erwartet hat, fast sanft.
:22. Clara lassan felé fordítja a fejét. - Clara dreht langsam den Kopf zu ihm.
:23. Aztán azt mondja: „Az öt évvel ezelőtti nyárra.” - Dann sagt sie: „An den Sommer vor fünf Jahren."
:24. Jonas azonnal tudja, mire gondol, de vár. - Jonas weiß sofort, was sie meint, aber er wartet.
:25. „Anyám akkor kapta meg éppen a diagnózist” - mondja Clara. - „Meine Mutter hatte gerade die Diagnose bekommen", sagt Clara.
:26. „Teljesen össze voltam omlva, és küldtem neked egy üzenetet.” - „Ich war völlig aufgelöst und habe dir eine Nachricht geschickt."
:27. Rövid szünetet tart. - Sie macht eine Pause.
:28. „Azt válaszoltad: Később felhívlak. Aztán nem hívtál fel.” - „Du hast geantwortet: Ich rufe später an. Und dann hast du nicht angerufen."
:29. Jonas olyan élességgel emlékszik erre az estére, amely meglepi. - Jonas erinnert sich an diesen Abend mit einer Schärfe, die ihn überrascht.
:30. Fáradt volt, és azt mondta magának, hogy ez várhat másnapig. - Er war müde gewesen, hatte sich gesagt, dass es bis zum nächsten Tag warten könnte.
:31. Másnap reggel úgy írt neki, mintha semmi sem történt volna. - Am nächsten Morgen hatte er ihr geschrieben, als wäre nichts gewesen.
:32. Clara nem kérdezett rá, ő pedig ezt annak jeleként értelmezte, hogy már jobban van. - Clara hatte nicht nachgehakt, und er hatte das als Zeichen gedeutet, dass es ihr wieder besserging.
:33. Most, öt évvel később, megérti, hogy Clara egyszerűen felhagyott azzal, hogy várjon valamit. - Jetzt, fünf Jahre später, versteht er, dass sie einfach aufgehört hatte zu erwarten.
:34. „Ez nem kivétel volt” - mondja Clara, és a hangja feltűnően egyenletes. - „Das war keine Ausnahme", sagt Clara, und ihre Stimme ist bemerkenswert gleichmäßig.
:35. „Mindig ezt csinálod, amikor igazán számít.” - „Du machst das immer dann, wenn es wirklich zählt."
:36. „Jelen vagy, amíg minden könnyű.” - „Du bist präsent, solange alles leicht ist."
:37. Jonas tiltakozni akar, de a tiltakozás nem formálódik mondattá. - Jonas will widersprechen, aber der Widerspruch formt sich nicht zu einem Satz.
:38. Helyette olyan pillanatok hosszú sora formálódik meg benne, amelyekben elegánsan kivonta magát. - Was sich stattdessen formt, ist eine lange Reihe von Momenten, in denen er sich elegant herausgezogen hat.
:39. Ezt soha nem magyarázta magának gyávaságként, inkább temperamentumként, stílusként. - Er hat sich das nie als Feigheit erklärt, eher als Temperament, als Stil.
:40. Clara nevén nevezi, és a név illik rá. - Clara nennt es beim Namen, und der Name passt.
:41. „Nem tudom, hogy ezt valaha meg tudod-e változtatni” - mondja. - „Ich weiß nicht, ob du das jemals ändern kannst", sagt sie.
:42. „De szükségem van arra, hogy tudd, mit tettél.” - „Aber ich brauche, dass du weißt, was du getan hast."
:43. Jonas hosszú szünet után azt mondja: „Tudom.” - Jonas sagt nach einer langen Pause: „Ich weiß es."
:44. „Régebb óta tudom, mint amióta beismertem.” - „Ich weiß es schon länger, als ich zugegeben habe."
:45. Clara egyszer, röviden bólint. - Clara nickt, einmal, kurz.
:46. Nem nyúl Jonas keze után, és Jonas sem nyújtja ki a sajátját. - Sie greift nicht nach seiner Hand, und er streckt die seine nicht aus.
:47. A tücskök tovább ciripelnek, teljesen érintetlenül. - Die Grillen zirpen weiter, vollkommen unbeeindruckt.
:48. Egy idő után Clara bemegy a házba, további szó nélkül. - Nach einer Weile geht Clara ins Haus, ohne ein weiteres Wort.
:49. Jonas ülve marad, és lassan kiissza a borát. - Jonas bleibt sitzen und trinkt seinen Wein langsam aus.
:50. Nem megoldásokra gondol, nem bocsánatkérésekre, és nem arra, hogyan igazítsa majd helyre a beszélgetést reggelinél. - Er denkt nicht an Lösungen, nicht an Entschuldigungen, nicht daran, wie er das Gespräch beim Frühstück wieder geraderücken könnte.
:51. Csak azt gondolja: Ez valóságos volt. - Er denkt nur: Das war real.
:52. Ez új. - Das ist neu.
:53. Másnap reggel Clara már fel van öltözve, amikor Jonas felkel. - Am nächsten Morgen ist Clara schon angezogen, als er aufsteht.
:54. Jó reggelt kíván, és kávét tesz elé. - Sie sagt guten Morgen und stellt ihm Kaffee hin.
:55. Minden olyannak tűnik, mint mindig, és mégsem az. - Alles wirkt wie immer, und ist es doch nicht.
:56. Amikor Clara induláskor röviden megáll az ajtóban, megfordul, mintha mondani akarna valamit. - Beim Rausgehen bleibt sie kurz in der Tür stehen, dreht sich um, als ob sie etwas sagen wollte.
:57. Aztán mégsem mondja ki. - Dann sagt sie es nicht.
:58. De elég hosszan néz rá ahhoz, hogy számítson. - Aber sie schaut ihn an, lange genug, dass es zählt.
:59. Jonas állja a tekintetét, anélkül hogy félrenézne. - Jonas hält ihrem Blick stand, ohne wegzusehen.
:60. Ez nem kibékülés és nem ígéret. - Es ist keine Versöhnung und kein Versprechen.
:61. Csak az első pillanat évek óta, amikor egyikük sem tesz úgy, mintha minden rendben lenne. - Es ist nur der erste Moment seit Jahren, in dem keiner von beiden so tut, als wäre alles in Ordnung.
:62. És talán éppen ebben rejlik egy kezdet. - Und genau darin liegt, vielleicht, ein Anfang.
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:Die Wohnung riecht nach Essen.
:1. Die Wohnung riecht nach Essen, als Jonas die Tür aufschließt, und irgendetwas an diesem vertrauten Geruch macht ihn traurig.
:2. Er kann nicht sagen warum.
:3. Clara steht in der Küche und rührt in einem Topf, und sie dreht sich um, als sie ihn hört.
:4. Ihr Lächeln kommt, aber einen Moment zu spät, wie eine Antwort auf eine Frage, die man schon vergessen hat.
:5. Jonas stellt seine Tasche ab und küsst sie auf die Wange.
:6. Ihre Haut ist warm, aber der Kontakt bleibt an der Oberfläche.
:7. Er denkt: Das bilde ich mir ein.
:8. Und dann denkt er: Das tue ich schon zu lange.
:9. Sie essen, sie räumen auf, sie setzen sich ins Wohnzimmer.
:10. Das Gespräch läuft in den bekannten Bahnen: Arbeit, Alltag, ein Kommentar über die Nachbarn.
:11. Jonas ist gut darin, solche Abende zu gestalten, ohne wirklich anwesend zu sein.
:12. Er hat das immer für eine Form von Effizienz gehalten.
:13. Gegen halb zehn gehen sie auf die Terrasse, und die schwere Sommerluft liegt über allem wie ein nasses Tuch.
:14. Die Grillen sind laut, fast aufdringlich.
:15. Jonas schenkt sich Wein nach und bemerkt, dass Clara ihr Glas kaum angerührt hat.
:16. Sie sitzt mit leicht angezogenen Knien auf dem Stuhl und schaut in die Dunkelheit des Gartens.
:17. Es gibt Momente, in denen Jonas sie so anschaut und das Gefühl hat, sie durch Glas zu sehen.
:18. Er sagt: „Woran denkst du?"
:19. Clara sagt: „An nichts Bestimmtes."
:20. Jonas sagt: „Lüg mich nicht an."
:21. Es kommt ruhiger heraus, als er erwartet hat, fast sanft.
:22. Clara dreht langsam den Kopf zu ihm.
:23. Dann sagt sie: „An den Sommer vor fünf Jahren."
:24. Jonas weiß sofort, was sie meint, aber er wartet.
:25. „Meine Mutter hatte gerade die Diagnose bekommen", sagt Clara.
:26. „Ich war völlig aufgelöst und habe dir eine Nachricht geschickt."
:27. Sie macht eine Pause.
:28. „Du hast geantwortet: Ich rufe später an. Und dann hast du nicht angerufen."
:29. Jonas erinnert sich an diesen Abend mit einer Schärfe, die ihn überrascht.
:30. Er war müde gewesen, hatte sich gesagt, dass es bis zum nächsten Tag warten könnte.
:31. Am nächsten Morgen hatte er ihr geschrieben, als wäre nichts gewesen.
:32. Clara hatte nicht nachgehakt, und er hatte das als Zeichen gedeutet, dass es ihr wieder besserging.
:33. Jetzt, fünf Jahre später, versteht er, dass sie einfach aufgehört hatte zu erwarten.
:34. „Das war keine Ausnahme", sagt Clara, und ihre Stimme ist bemerkenswert gleichmäßig.
:35. „Du machst das immer dann, wenn es wirklich zählt."
:36. „Du bist präsent, solange alles leicht ist."
:37. Jonas will widersprechen, aber der Widerspruch formt sich nicht zu einem Satz.
:38. Was sich stattdessen formt, ist eine lange Reihe von Momenten, in denen er sich elegant herausgezogen hat.
:39. Er hat sich das nie als Feigheit erklärt, eher als Temperament, als Stil.
:40. Clara nennt es beim Namen, und der Name passt.
:41. „Ich weiß nicht, ob du das jemals ändern kannst", sagt sie.
:42. „Aber ich brauche, dass du weißt, was du getan hast."
:43. Jonas sagt nach einer langen Pause: „Ich weiß es."
:44. „Ich weiß es schon länger, als ich zugegeben habe."
:45. Clara nickt, einmal, kurz.
:46. Sie greift nicht nach seiner Hand, und er streckt die seine nicht aus.
:47. Die Grillen zirpen weiter, vollkommen unbeeindruckt.
:48. Nach einer Weile geht Clara ins Haus, ohne ein weiteres Wort.
:49. Jonas bleibt sitzen und trinkt seinen Wein langsam aus.
:50. Er denkt nicht an Lösungen, nicht an Entschuldigungen, nicht daran, wie er das Gespräch beim Frühstück wieder geraderücken könnte.
:51. Er denkt nur: Das war real.
:52. Das ist neu.
:53. Am nächsten Morgen ist Clara schon angezogen, als er aufsteht.
:54. Sie sagt guten Morgen und stellt ihm Kaffee hin.
:55. Alles wirkt wie immer, und ist es doch nicht.
:56. Beim Rausgehen bleibt sie kurz in der Tür stehen, dreht sich um, als ob sie etwas sagen wollte.
:57. Dann sagt sie es nicht.
:58. Aber sie schaut ihn an, lange genug, dass es zählt.
:59. Jonas hält ihrem Blick stand, ohne wegzusehen.
:60. Es ist keine Versöhnung und kein Versprechen.
:61. Es ist nur der erste Moment seit Jahren, in dem keiner von beiden so tut, als wäre alles in Ordnung.
:62. Und genau darin liegt, vielleicht, ein Anfang.
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=== 4 ===
:Thomas és Katharina.
:1. Thomas azon az estén úgy ér haza, mint bármelyik másikon, felakasztja a kulcsot a kampóra, és közben észreveszi, hogy ezt a mozdulatot talán tízezerszer megtette.
:2. Anélkül tette meg újra és újra, hogy valaha igazán érzékelte volna.
:3. Katharina a nappaliban ül, az ölében egy nyitott könyvvel, amelyet nyilvánvalóan nem olvas.
:4. Felnéz, amikor Thomas belép, és az arca olyasmit csinál, ami hasonlít egy mosolyra, anélkül hogy az volna.
:5. Thomas ezt annak a férfinak a mellékes pontosságával veszi tudomásul, aki megtanulta az ilyen jeleket azonnal osztályozni.
:6. És ugyanilyen gyorsan félre is tenni őket.
:7. Megkérdezi, milyen volt a napja.
:8. Katharina azt mondja: jó, és a tiéd?
:9. Thomas azt mondja: az enyém is jó.
:10. A beszélgetés úgy zajlik le, mint egy jegyzőkönyv, amelyet mindketten kívülről ismernek.
:11. És amelynek tartalma már egyik felet sem érdekli.
:12. Vacsora közben a beszélgetés valamivel élénkebb, de Thomas alatta olyan feszültséget érez, amelyet nem lehet megnevezni.
:13. Olyan atmoszferikus alulnyomás ez, amely a beszélgetési szüneteket egy kicsit túl hosszúvá teszi.
:14. Több bort iszik, mint általában.
:15. Később, amikor a teraszon ülnek, és a tücskök a sötétben közönyös koncertjüket adják, Thomas arra gondol, hogy most felállhatna és lefeküdhetne.
:16. Katharina pedig semmit sem mondana rá.
:17. Ez a tulajdonképpeni információ.
:18. Ehelyett azt mondja: „Valami ma más.”
:19. Ez nem kérdés.
:20. Katharina lassan forgatja a borospoharat a kezében.
:21. Azt mondja: „Valamire gondolok, amire régóta nem gondoltam.”
:22. Thomas vár.
:23. Nem jó a várakozásban, de megtanulta legalább úgy tenni, mintha az lenne.
:24. „Öt évvel ezelőtt”
:25. Thomas azonnal tudja, mire gondol, olyan pontossággal, amely meglepi.
:26. Mintha ez az emlék mindig közvetlenül a felszín alatt feküdt volna, és csak a megfelelő hívószóra várt volna.
:27. Katharina bátyjának súlyos balesete volt.
:28. Katharina egyedül volt otthon, reszketett, és felhívta Thomast.
:29. Thomas egy vernisszázson volt, kollégákkal, a saját közegében.
:30. A beszélgetést másnap reggelre halasztotta.
:31. Nem azért, mert rossz ember volt, hanem mert abban a pillanatban úgy döntött, hogy az ő ottani jelenléte sürgősebb, mint Katharina itteni szüksége.
:32. Nem ezekkel a szavakkal mondta ezt magának.
:33. De pontosan ez volt az.
:34. „Azon az éjszakán megértettem”
:35. „Nem azért, mert nem szeretsz.”
:36. „Hanem mert nem bírod elviselni a nehezet anélkül, hogy azonnal távolságba menekülnél.”
:37. Thomas tiltakozni akar, hogy ez túl messzire megy, és hogy Katharina egyetlen estéből jellemére vonatkozó ítéletet formál.
:38. De az ellenvetés megdermed, mert abban a pillanatban, amikor meg akarja fogalmazni, már tudja, hogy csak önvédelemből gondolja.
:39. Intelligens ember, és ebben a pillanatban éppen ez a legnagyobb problémája.
:40. Mindig kimagyarázta magát, és mindig elég jó volt hozzá, hogy saját magának is elhiggye.
:41. „Igazad van”
:42. Katharina úgy néz rá, mintha valami mást várt volna.
:43. „Nem csak az az éjszaka miatt”
:44. „Egész életemben ápoltam a hozzáférhetetlenség egy bizonyos formáját, és erőként adtam el magamnak.”
:45. Katharina nem mond semmit.
:46. A tücskök ciripelnek.
:47. „Ez nem jelenti azt, hogy tudom, hogyan változtassak rajta”
:48. „De abbahagyom, hogy úgy tegyek, mintha ez nem minta volna.”
:49. Katharina leteszi a poharát, és feláll.
:50. Röviden a vállára teszi a kezét, melegség és békülési gesztus nélkül.
:51. Inkább úgy, mint aki megérint egy tárgyat, hogy megbizonyosodjon róla, valóságos.
:52. Aztán bemegy a házba.
:53. Thomas ülve marad, és hallgatja a tücsköket, amelyeket ennek a beszélgetésnek a lefolyása láthatóan nem érdekel.
:54. Nem arra gondol, mit fog holnap mondani.
:55. Arra gondol, mit nem tett meg ma éjjel először.
:56. Nem ment el, nem relativizált, és nem fogalmazta át addig a dolgokat, amíg elviselhetőbbnek nem érződtek.
:57. Másnap reggel nehéz, mozdulatlan levegő fekszik a lakás fölött.
:58. Katharina korán felkelt, és kávét főzött.
:59. Nem beszél sokat.
:60. Thomas sem.
:61. De amikor induláskor elmegy mellette, egy pillanatra megáll.
:62. Azt mondja: „Komolyan gondolom.”
:63. Katharina ránéz.
:64. A tekintete nem meleg, nem hideg, és nem megbocsátó.
:65. Figyelmes.
:66. Ez több, mint amire Thomas számított.
:67. Elhagyja a lakást, és magával viszi ennek a tekintetnek a súlyát.
:68. És kivételesen nem ejti el.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Thomas és Katharina. - Thomas und Katharina.
:1. Thomas azon az estén úgy ér haza, mint bármelyik másikon, felakasztja a kulcsot a kampóra, és közben észreveszi, hogy ezt a mozdulatot talán tízezerszer megtette. - Thomas kommt an diesem Abend nach Hause wie an jedem anderen, hängt den Schlüssel an den Haken und bemerkt dabei, dass er diesen Handgriff vermutlich zehntausend Mal gemacht hat.
:2. Anélkül tette meg újra és újra, hogy valaha igazán érzékelte volna. - Er hat ihn immer wieder gemacht, ohne ihn je wirklich wahrzunehmen.
:3. Katharina a nappaliban ül, az ölében egy nyitott könyvvel, amelyet nyilvánvalóan nem olvas. - Katharina sitzt im Wohnzimmer, ein aufgeschlagenes Buch auf dem Schoß, das sie offensichtlich nicht liest.
:4. Felnéz, amikor Thomas belép, és az arca olyasmit csinál, ami hasonlít egy mosolyra, anélkül hogy az volna. - Sie schaut auf, als er hereinkommt, und ihr Gesicht macht etwas, das einem Lächeln ähnelt, ohne es zu sein.
:5. Thomas ezt annak a férfinak a mellékes pontosságával veszi tudomásul, aki megtanulta az ilyen jeleket azonnal osztályozni. - Thomas registriert das mit der beiläufigen Genauigkeit eines Mannes, der gelernt hat, solche Signale sofort zu klassifizieren.
:6. És ugyanilyen gyorsan félre is tenni őket. - Und ebenso sofort abzulegen.
:7. Megkérdezi, milyen volt a napja. - Er fragt, wie ihr Tag war.
:8. Katharina azt mondja: jó, és a tiéd? - Sie sagt: gut, du?
:9. Thomas azt mondja: az enyém is jó. - Er sagt: auch gut.
:10. A beszélgetés úgy zajlik le, mint egy jegyzőkönyv, amelyet mindketten kívülről ismernek. - Das Gespräch läuft ab wie ein Protokoll, das beide auswendig kennen.
:11. És amelynek tartalma már egyik felet sem érdekli. - Und dessen Inhalt keine der beiden Parteien mehr interessiert.
:12. Vacsora közben a beszélgetés valamivel élénkebb, de Thomas alatta olyan feszültséget érez, amelyet nem lehet megnevezni. - Beim Abendessen ist die Unterhaltung etwas lebendiger, aber Thomas spürt darunter eine Spannung, die sich nicht benennen lässt.
:13. Olyan atmoszferikus alulnyomás ez, amely a beszélgetési szüneteket egy kicsit túl hosszúvá teszi. - Es ist eine Art atmosphärischer Unterdruck, der Gesprächspausen etwas zu lang werden lässt.
:14. Több bort iszik, mint általában. - Er trinkt mehr Wein als gewöhnlich.
:15. Később, amikor a teraszon ülnek, és a tücskök a sötétben közönyös koncertjüket adják, Thomas arra gondol, hogy most felállhatna és lefeküdhetne. - Später, als sie auf der Terrasse sitzen und die Grillen in der Dunkelheit ihr gleichgültiges Konzert geben, denkt Thomas, dass er jetzt aufstehen und ins Bett gehen könnte.
:16. Katharina pedig semmit sem mondana rá. - Und Katharina würde nichts dazu sagen.
:17. Ez a tulajdonképpeni információ. - Das ist die eigentliche Information.
:18. Ehelyett azt mondja: „Valami ma más.” - Stattdessen sagt er: „Irgendetwas ist heute anders."
:19. Ez nem kérdés. - Es ist keine Frage.
:20. Katharina lassan forgatja a borospoharat a kezében. - Katharina dreht das Weinglas langsam in den Händen.
:21. Azt mondja: „Valamire gondolok, amire régóta nem gondoltam.” - Sie sagt: „Ich denke an etwas, das ich seit langer Zeit nicht mehr gedacht habe."
:22. Thomas vár. - Thomas wartet.
:23. Nem jó a várakozásban, de megtanulta legalább úgy tenni, mintha az lenne. - Er ist nicht gut im Warten, aber er hat gelernt, es wenigstens so aussehen zu lassen.
:24. „Öt évvel ezelőtt” - mondja Katharina -, „azon az éjszakán, amikor megkaptam a hívást Bécsből.” - „Vor fünf Jahren", sagt Katharina, „in der Nacht, in der ich den Anruf aus Wien bekommen habe."
:25. Thomas azonnal tudja, mire gondol, olyan pontossággal, amely meglepi. - Thomas weiß sofort, was sie meint, mit einer Präzision, die ihn überrascht.
:26. Mintha ez az emlék mindig közvetlenül a felszín alatt feküdt volna, és csak a megfelelő hívószóra várt volna. - Als hätte diese Erinnerung immer direkt unter der Oberfläche gelegen und nur auf das richtige Stichwort gewartet.
:27. Katharina bátyjának súlyos balesete volt. - Katharinas Bruder hatte einen schweren Unfall gehabt.
:28. Katharina egyedül volt otthon, reszketett, és felhívta Thomast. - Sie war allein zu Hause gewesen, hatte gezittert und ihn angerufen.
:29. Thomas egy vernisszázson volt, kollégákkal, a saját közegében. - Er war auf einer Vernissage gewesen, mit Kollegen, in seinem Element.
:30. A beszélgetést másnap reggelre halasztotta. - Er hatte das Gespräch auf den nächsten Morgen vertagt.
:31. Nem azért, mert rossz ember volt, hanem mert abban a pillanatban úgy döntött, hogy az ő ottani jelenléte sürgősebb, mint Katharina itteni szüksége. - Nicht weil er ein schlechter Mensch war, sondern weil er in dem Moment entschieden hatte, dass seine Anwesenheit dort dringender war als ihre Bedürftigkeit hier.
:32. Nem ezekkel a szavakkal mondta ezt magának. - Er hatte es sich nicht in diesen Worten gesagt.
:33. De pontosan ez volt az. - Aber genau das war es gewesen.
:34. „Azon az éjszakán megértettem” - mondja Katharina -, „hogy te alapvetően máshol vagy, amikor igazán számít.” - „Ich habe in dieser Nacht verstanden", sagt Katharina, „dass du grundsätzlich woanders bist, wenn es darauf ankommt."
:35. „Nem azért, mert nem szeretsz.” - „Nicht weil du mich nicht liebst."
:36. „Hanem mert nem bírod elviselni a nehezet anélkül, hogy azonnal távolságba menekülnél.” - „Sondern weil du Schwere nicht ertragen kannst, ohne dich sofort in Distanz zu retten."
:37. Thomas tiltakozni akar, hogy ez túl messzire megy, és hogy Katharina egyetlen estéből jellemére vonatkozó ítéletet formál. - Thomas will einwenden, dass das zu weit geht, dass sie aus einem Abend ein Charakterurteil macht.
:38. De az ellenvetés megdermed, mert abban a pillanatban, amikor meg akarja fogalmazni, már tudja, hogy csak önvédelemből gondolja. - Aber der Einwand erstarrt, weil er in dem Moment, in dem er ihn formulieren will, bereits weiß, dass er ihn nur denkt, um sich zu schützen.
:39. Intelligens ember, és ebben a pillanatban éppen ez a legnagyobb problémája. - Er ist ein intelligenter Mensch, und das ist in diesem Moment sein größtes Problem.
:40. Mindig kimagyarázta magát, és mindig elég jó volt hozzá, hogy saját magának is elhiggye. - Er hat sich immer rausgeredet, und er war immer gut genug, um es sich selbst zu glauben.
:41. „Igazad van” - mondja. - „Du hast recht", sagt er.
:42. Katharina úgy néz rá, mintha valami mást várt volna. - Katharina schaut ihn an, als hätte sie etwas anderes erwartet.
:43. „Nem csak az az éjszaka miatt” - folytatja Thomas. - „Nicht nur wegen dieser Nacht", sagt er weiter.
:44. „Egész életemben ápoltam a hozzáférhetetlenség egy bizonyos formáját, és erőként adtam el magamnak.” - „Ich habe mein ganzes Leben eine bestimmte Form von Unerreichbarkeit gepflegt und sie mir als Stärke verkauft."
:45. Katharina nem mond semmit. - Katharina sagt nichts.
:46. A tücskök ciripelnek. - Die Grillen zirpen.
:47. „Ez nem jelenti azt, hogy tudom, hogyan változtassak rajta” - mondja Thomas. - „Das heißt nicht, dass ich weiß, wie ich das ändere", sagt Thomas.
:48. „De abbahagyom, hogy úgy tegyek, mintha ez nem minta volna.” - „Aber ich höre auf, so zu tun, als wäre es kein Muster."
:49. Katharina leteszi a poharát, és feláll. - Katharina stellt ihr Glas ab und steht auf.
:50. Röviden a vállára teszi a kezét, melegség és békülési gesztus nélkül. - Sie legt ihm kurz die Hand auf die Schulter, ohne Wärme, ohne Geste der Versöhnung.
:51. Inkább úgy, mint aki megérint egy tárgyat, hogy megbizonyosodjon róla, valóságos. - Eher wie jemand, der einen Gegenstand berührt, um sich zu vergewissern, dass er real ist.
:52. Aztán bemegy a házba. - Dann geht sie ins Haus.
:53. Thomas ülve marad, és hallgatja a tücsköket, amelyeket ennek a beszélgetésnek a lefolyása láthatóan nem érdekel. - Thomas bleibt sitzen und lauscht den Grillen, die sich um den Verlauf dieses Gesprächs erkennbar nicht scheren.
:54. Nem arra gondol, mit fog holnap mondani. - Er denkt nicht daran, was er morgen sagen wird.
:55. Arra gondol, mit nem tett meg ma éjjel először. - Er denkt daran, was er heute Nacht zum ersten Mal nicht getan hat.
:56. Nem ment el, nem relativizált, és nem fogalmazta át addig a dolgokat, amíg elviselhetőbbnek nem érződtek. - Er ist nicht weggegangen, hat nicht relativiert und die Dinge nicht so lange umformuliert, bis sie sich erträglicher anfühlten.
:57. Másnap reggel nehéz, mozdulatlan levegő fekszik a lakás fölött. - Am nächsten Morgen liegt eine schwere, unbewegliche Luft über der Wohnung.
:58. Katharina korán felkelt, és kávét főzött. - Katharina ist früh aufgestanden und hat Kaffee gemacht.
:59. Nem beszél sokat. - Sie redet nicht viel.
:60. Thomas sem. - Thomas auch nicht.
:61. De amikor induláskor elmegy mellette, egy pillanatra megáll. - Aber als er beim Rausgehen an ihr vorbeigeht, bleibt er einen Moment stehen.
:62. Azt mondja: „Komolyan gondolom.” - Er sagt: „Ich meine es ernst."
:63. Katharina ránéz. - Katharina schaut ihn an.
:64. A tekintete nem meleg, nem hideg, és nem megbocsátó. - Ihr Blick ist nicht warm, nicht kalt, nicht verzeihend.
:65. Figyelmes. - Er ist aufmerksam.
:66. Ez több, mint amire Thomas számított. - Das ist mehr, als Thomas erwartet hatte.
:67. Elhagyja a lakást, és magával viszi ennek a tekintetnek a súlyát. - Er verlässt die Wohnung und trägt das Gewicht dieses Blicks mit sich.
:68. És kivételesen nem ejti el. - Und lässt es, ausnahmsweise, nicht fallen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Thomas und Katharina.
:1. Thomas kommt an diesem Abend nach Hause wie an jedem anderen, hängt den Schlüssel an den Haken und bemerkt dabei, dass er diesen Handgriff vermutlich zehntausend Mal gemacht hat.
:2. Er hat ihn immer wieder gemacht, ohne ihn je wirklich wahrzunehmen.
:3. Katharina sitzt im Wohnzimmer, ein aufgeschlagenes Buch auf dem Schoß, das sie offensichtlich nicht liest.
:4. Sie schaut auf, als er hereinkommt, und ihr Gesicht macht etwas, das einem Lächeln ähnelt, ohne es zu sein.
:5. Thomas registriert das mit der beiläufigen Genauigkeit eines Mannes, der gelernt hat, solche Signale sofort zu klassifizieren.
:6. Und ebenso sofort abzulegen.
:7. Er fragt, wie ihr Tag war.
:8. Sie sagt: gut, du?
:9. Er sagt: auch gut.
:10. Das Gespräch läuft ab wie ein Protokoll, das beide auswendig kennen.
:11. Und dessen Inhalt keine der beiden Parteien mehr interessiert.
:12. Beim Abendessen ist die Unterhaltung etwas lebendiger, aber Thomas spürt darunter eine Spannung, die sich nicht benennen lässt.
:13. Es ist eine Art atmosphärischer Unterdruck, der Gesprächspausen etwas zu lang werden lässt.
:14. Er trinkt mehr Wein als gewöhnlich.
:15. Später, als sie auf der Terrasse sitzen und die Grillen in der Dunkelheit ihr gleichgültiges Konzert geben, denkt Thomas, dass er jetzt aufstehen und ins Bett gehen könnte.
:16. Und Katharina würde nichts dazu sagen.
:17. Das ist die eigentliche Information.
:18. Stattdessen sagt er: „Irgendetwas ist heute anders."
:19. Es ist keine Frage.
:20. Katharina dreht das Weinglas langsam in den Händen.
:21. Sie sagt: „Ich denke an etwas, das ich seit langer Zeit nicht mehr gedacht habe."
:22. Thomas wartet.
:23. Er ist nicht gut im Warten, aber er hat gelernt, es wenigstens so aussehen zu lassen.
:24. „Vor fünf Jahren", sagt Katharina, „in der Nacht, in der ich den Anruf aus Wien bekommen habe."
:25. Thomas weiß sofort, was sie meint, mit einer Präzision, die ihn überrascht.
:26. Als hätte diese Erinnerung immer direkt unter der Oberfläche gelegen und nur auf das richtige Stichwort gewartet.
:27. Katharinas Bruder hatte einen schweren Unfall gehabt.
:28. Sie war allein zu Hause gewesen, hatte gezittert und ihn angerufen.
:29. Er war auf einer Vernissage gewesen, mit Kollegen, in seinem Element.
:30. Er hatte das Gespräch auf den nächsten Morgen vertagt.
:31. Nicht weil er ein schlechter Mensch war, sondern weil er in dem Moment entschieden hatte, dass seine Anwesenheit dort dringender war als ihre Bedürftigkeit hier.
:32. Er hatte es sich nicht in diesen Worten gesagt.
:33. Aber genau das war es gewesen.
:34. „Ich habe in dieser Nacht verstanden", sagt Katharina, „dass du grundsätzlich woanders bist, wenn es darauf ankommt."
:35. „Nicht weil du mich nicht liebst."
:36. „Sondern weil du Schwere nicht ertragen kannst, ohne dich sofort in Distanz zu retten."
:37. Thomas will einwenden, dass das zu weit geht, dass sie aus einem Abend ein Charakterurteil macht.
:38. Aber der Einwand erstarrt, weil er in dem Moment, in dem er ihn formulieren will, bereits weiß, dass er ihn nur denkt, um sich zu schützen.
:39. Er ist ein intelligenter Mensch, und das ist in diesem Moment sein größtes Problem.
:40. Er hat sich immer rausgeredet, und er war immer gut genug, um es sich selbst zu glauben.
:41. „Du hast recht", sagt er.
:42. Katharina schaut ihn an, als hätte sie etwas anderes erwartet.
:43. „Nicht nur wegen dieser Nacht", sagt er weiter.
:44. „Ich habe mein ganzes Leben eine bestimmte Form von Unerreichbarkeit gepflegt und sie mir als Stärke verkauft."
:45. Katharina sagt nichts.
:46. Die Grillen zirpen.
:47. „Das heißt nicht, dass ich weiß, wie ich das ändere", sagt Thomas.
:48. „Aber ich höre auf, so zu tun, als wäre es kein Muster."
:49. Katharina stellt ihr Glas ab und steht auf.
:50. Sie legt ihm kurz die Hand auf die Schulter, ohne Wärme, ohne Geste der Versöhnung.
:51. Eher wie jemand, der einen Gegenstand berührt, um sich zu vergewissern, dass er real ist.
:52. Dann geht sie ins Haus.
:53. Thomas bleibt sitzen und lauscht den Grillen, die sich um den Verlauf dieses Gesprächs erkennbar nicht scheren.
:54. Er denkt nicht daran, was er morgen sagen wird.
:55. Er denkt daran, was er heute Nacht zum ersten Mal nicht getan hat.
:56. Er ist nicht weggegangen, hat nicht relativiert und die Dinge nicht so lange umformuliert, bis sie sich erträglicher anfühlten.
:57. Am nächsten Morgen liegt eine schwere, unbewegliche Luft über der Wohnung.
:58. Katharina ist früh aufgestanden und hat Kaffee gemacht.
:59. Sie redet nicht viel.
:60. Thomas auch nicht.
:61. Aber als er beim Rausgehen an ihr vorbeigeht, bleibt er einen Moment stehen.
:62. Er sagt: „Ich meine es ernst."
:63. Katharina schaut ihn an.
:64. Ihr Blick ist nicht warm, nicht kalt, nicht verzeihend.
:65. Er ist aufmerksam.
:66. Das ist mehr, als Thomas erwartet hatte.
:67. Er verlässt die Wohnung und trägt das Gewicht dieses Blicks mit sich.
:68. Und lässt es, ausnahmsweise, nicht fallen.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 10
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2026-05-18T16:35:00Z
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=== 1 ===
:Az ünnepség
:1. Isabelle egy idő után felhagyott azzal, hogy számolja, hányszor tette meg ezt az utat, nem azért, mert a szám jelentéktelenné vált volna, hanem mert a számolás a távolság egy olyan formáját feltételezte, amelyet soha nem tudott teljesen létrehozni, és éppen ennek a távolságnak a hiánya volt az, ami ezeket az utazásokat olyan sajátosan kimerítővé tette: az ember nem idegenekhez utazott, de nem is haza, hanem egy olyan állapotba, amely egyszerre volt mindkettő, és egyik sem teljesen.
:2. Huszonnyolc éves volt, egy kis galériában dolgozott Párizsban, egy kétszobás lakásban élt a tizenegyedik kerületben, és az az élet, amelyet két év alatt ott felépített magának, olyan könnyedséggel bírt, amelyet csak akkor vett igazán észre, amikor néhány órára elhagyta.
:3. A vonat fél tizenegykor állt meg, és az anyja a peronon várta annak az asszonynak az arckifejezésével, aki már reggel óta erre a pillanatra dolgozott, amit Isabelle szeretet és halk megrökönyödés keverékével regisztrált, mert ő maga soha nem fektetett ennyi energiát emberek várásába.
:4. A nagyszülők házáig tartó rövid úton az anyja a nagynéni új konyhájáról mesélt, egy témáról, amely láthatóan hónapok óta uralta a családi levelezést, és amely Isabelle-t olyan teljesen hidegen hagyta, hogy azon tűnődött, vajon ez a közöny a szabadság jele-e, vagy egy olyan veszteségé, amelyet még nem tudott pontosan megnevezni.
:5. A ház úgy szagolt, ahogy mindig is szagolt: a nagyanya nehéz parfümjétől, sült hústól és padlóviasztól, attól a sajátos melegségből és csendből álló keveréktől, amelyet régi, jól karbantartott házak hoznak létre, ha évtizedeken át ugyanazokkal az emberekkel töltik meg őket, akik ugyanazokat a szokásokat követik.
:6. Isabelle hagyta, hogy a szag úgy boruljon rá, mint valami, amit nem lehet elhárítani, és nem is akar elhárítani az ember, jóllehet tudja, hogy meg fogja változtatni, legalább a nap időtartamára.
:7. A nagybácsi a nappaliban ült, a borospohár már a kezében, és az új autóról mesélt annak az embernek a teljes meggyőződésével, akinek még soha nem jutott eszébe, hogy a szobában talán nem mindenki osztja ugyanazt a lelkesedést, amit Isabelle a legboldogabb pillanataiban irigyelt tőle.
:8. Az apja az ablaknál állt.
:9. Ezeken az összejöveteleken mindig az ablaknál állt, és olyan figyelemmel nézte a kertet, amely az évek során semmit sem veszített, Isabelle pedig sokáig tartott, mire megértette, hogy ez a testtartás nem gondolkodás volt, hanem annak az ellenkezője: a gondolkodás tudatos felfüggesztése, menekülés a látványba, amelyet az apja az egyetlen olyan távollétformaként engedett meg magának, amely ebben a házban társadalmilag elfogadható volt.
:10. Isabelle mellé lépett, és ő is röviden a kertbe nézett.
:11. Az apja nem mondott semmit, ő sem mondott semmit, és ebben olyan megértés rejlett, amely pontosabb volt, mint a nap legtöbb beszélgetése.
:12. Az asztalnál az ebéd annak rituális megbízhatóságával bontakozott ki, aminek az értelme nem az evésben rejlik, hanem magában az ismétlésben, abban a csendes kollektív egyetértésben, hogy ez az asztal és ezek az emberek és ez a mártás, amely harminc éve változatlan, olyasmit képviselnek, amit érdemes évente kétszer létrehozni.
:13. Isabelle evett, hallgatott, és olyan figyelemmel figyelte családja arcait, amelyet ő maga néha hidegnek tartott, pedig valójában a hidegség ellentéte volt: a nézés egy olyan formája, amely akkor jön létre, amikor valakit olyan jól ismer az ember, hogy már felhagyott azzal, hogy a saját elvárásain keresztül lássa, és elkezdi olyannak látni, amilyen.
:14. A nagynénit, aki az új konyhájáról beszélt annak az embernek a hangján, aki egy életművet ír le.
:15. A nagybácsit, aki az autójáról átváltott a szomszédjára, anélkül hogy az átmenet bárkinek is feltűnt volna.
:16. Saraht, a tizenhét évest, aki az asztal alatt tartotta a telefonját annak a nemzedéknek a nyugodt elszántságával, amely számára az asztal mint kommunikációs központ már rég idegenné vált.
:17. A nagyapát, aki evett, ivott, és időnként mosolygott, címzett nélküli mosollyal, amely Isabelle-ben mindig azt a benyomást keltette, hogy olyan helyen tartózkodik, ahová a többieknek nincs bejárásuk, és ezzel teljesen elégedett.
:18. A nagynéni Párizsról kérdezte.
:19. Jó, mondta Isabelle.
:20. A nagynéni megkérdezte, van-e valaki.
:21. Nincs, mondta Isabelle.
:22. A nagynéni azt mondta, az még eljön, azzal a szelíd, megingathatatlan meggyőződéssel, amely abból indul ki, hogy az egyedüllét átmeneti állapot, hiba, amelyet az idő kijavít, nem pedig az élet egy lehetséges formája, amelyet az ember választhatott.
:23. Isabelle mosolygott, és arra gondolt, hogy ezt nem rója fel a nagynéninek, mert a nagynéni egy olyan univerzumból beszélt, amelyben ez a meggyőződés igaz volt, és hogy ez az univerzum éppolyan valóságos volt, mint az övé, csak teljesen másként volt berendezve.
:24. A kávé és az almás sütemény után, amely olyan pontossággal volt túl édes, mint egy dolog, amely soha nem lesz másmilyen, letelepedtek a nappaliban, és valaki bekapcsolta a televíziót, a délután pedig nyúlni kezdett azon a sajátos módon, amely a családi délutánokat jellemzi: az idő puhábbá válik, a beszélgetések álmosabbá, a szünetek hosszabbá, és egyszer csak felhagy az ember azzal, hogy várja, történik valami, mert megértette, hogy a nemtörténés a tulajdonképpeni tartalom.
:25. Isabelle felállt, és azt mondta, rövid időre friss levegőre van szüksége.
:26. Az októberi kertnek olyan kijózanodott csendje volt, mint valaminek, ami túl van a szezonján, és már nem tesz erőfeszítéseket.
:27. Isabelle az almafa alá állt, amelynek gyümölcseit senki sem szedte le, és amely ezért minden évben ugyanazokat a gyümölcsöket hozta, és ugyanazt a rothadó termést hagyta maga után, a cél nélküli bőség kicsi, tökéletes képeként.
:28. Rágyújtott egy cigarettára.
:29. Bent a kivilágított ablakon át látta családja sziluettjeit: a nagybácsit, aki beszélt, az apját, aki ült, a nagymamát, aki eltűnt a konyhában, hogy rendet rakjon, mert a rendrakás volt a jelenlétének módja.
:30. A képben volt valami idegen és valami mélyen ismerős, Isabelle pedig ott állt közötte, a kertben, a hidegben, és tudta, hogy ez a köztes állás nem átmeneti helyzet, hanem az ő tulajdonképpeni helyzete.
:31. Szerette ezeket az embereket azzal a nyugodt magától értetődőséggel, amely akkor keletkezik, amikor a szeretet elég régi ahhoz, hogy meglegyen lelkesedés nélkül is, és ez nem csökkenés volt, hanem érés, még ha néha mindkettőnek érződött is.
:32. Amit kevésbé tudott biztosan, az az volt, vajon valaha megszűnik-e érezni, hogy az itt beszélt nyelv olyan nyelv, amelyet ért, anélkül hogy egészen beszélné, mint egy idegen nyelvet, amelyet az ember gyerekkorában megtanult, és azóta elveszített a mindennapi használatból.
:33. Végigszívta a cigarettát.
:34. A hideg átdolgozta magát a kabát anyagán.
:35. Öt óra körül elbúcsúzott.
:36. A nagymama tovább tartotta őt, mint szükséges lett volna, Isabelle pedig hagyta, hogy tartsák, mert a nagyanyai tartás olyan nyelv volt, amelyet teljesen értett, és amelynek nem kellett fordítás.
:37. A nagyapa azt mondta: „Vigyázz magadra.”
:38. A hangja olyan emberé volt, aki tudja, hogy ez a mondat nem elég, de azt is tudja, hogy a több nem volna jobb.
:39. Az anyja búcsúzáskor azt mondta: „Karácsonykor találkozunk”, enyhe nyomatékkal a szón, mintha biztosítani akarná, hogy ez nem kérdés.
:40. A vonaton Isabelle az ablaknál ült, és figyelte, ahogy a táj feloldódik a sötétségben, úgyhogy csak elszórt fények maradtak, tanyák, települések, utcai lámpák, amelyek röviden fellobbantak, majd eltűntek.
:41. A nagyapára gondolt, és az ő címzett nélküli mosolyára.
:42. Az apjára gondolt az ablaknál.
:43. Arra gondolt, hogy két hónap múlva vissza fog jönni, és akkor karácsony lesz, és hogy a karácsony ugyanez, csak több gyertyával és az érzés iránti fokozott elvárással, amely az érzést többnyire aláássa.
:44. Mindezt keserűség és szentimentalizmus nélkül gondolta, azzal a világos, enyhén fáradt szeretettel, amelyet az ember olyan dolgok iránt fejleszt ki, amelyeket ismer és elfogad, anélkül hogy valaha teljesen választotta volna őket.
:45. A vonat gyorsabb lett.
:46. Párizs úgy közeledett, ahogyan azok a dolgok közelednek, amelyeknek az ember örült, anélkül hogy tudatában lett volna annak, hogy örült nekik: hirtelen és elkerülhetetlenül.
:47. Isabelle az ablaküvegnek támasztotta a fejét.
:48. Az üveg hűvös volt.
:49. Odakint az éjszaka egyenletes és csendes volt.
:50. Becsukta a szemét, nem alváshoz, hanem a rövid, szükséges abbamaradáshoz, amelyre az embernek néha szüksége van, amikor az egyik életből a másikba vált, és közben egy pillanatig csak utas, eredet és érkezés nélkül.
:51. Isabelle szerint ez volt az egész nap legőszintébb pillanata.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az ünnepség - Die Feier
:1. Isabelle egy idő után felhagyott azzal, hogy számolja, hányszor tette meg ezt az utat, nem azért, mert a szám jelentéktelenné vált volna, hanem mert a számolás a távolság egy olyan formáját feltételezte, amelyet soha nem tudott teljesen létrehozni, és éppen ennek a távolságnak a hiánya volt az, ami ezeket az utazásokat olyan sajátosan kimerítővé tette: az ember nem idegenekhez utazott, de nem is haza, hanem egy olyan állapotba, amely egyszerre volt mindkettő, és egyik sem teljesen. - Isabelle hatte irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft sie diese Strecke gefahren war, nicht weil die Zahl bedeutungslos geworden wäre, sondern weil das Zählen eine Form von Distanz voraussetzte, die sie nie vollständig herzustellen vermocht hatte, und das Fehlen dieser Distanz war genau das, was diese Fahrten so eigentümlich erschöpfend machte: man fuhr nicht zu Fremden, und man fuhr auch nicht nach Hause, sondern in einen Zustand, der beides gleichzeitig war und keines von beidem vollständig.
:2. Huszonnyolc éves volt, egy kis galériában dolgozott Párizsban, egy kétszobás lakásban élt a tizenegyedik kerületben, és az az élet, amelyet két év alatt ott felépített magának, olyan könnyedséggel bírt, amelyet csak akkor vett igazán észre, amikor néhány órára elhagyta. - Sie war achtundzwanzig, arbeitete in einer kleinen Galerie in Paris, lebte in einer Zweizimmerwohnung im elften Arrondissement, und das Leben, das sie sich in zwei Jahren dort aufgebaut hatte, besaß eine Leichtigkeit, die sie nur dann wirklich wahrnahm, wenn sie es für einige Stunden verließ.
:3. A vonat fél tizenegykor állt meg, és az anyja a peronon várta annak az asszonynak az arckifejezésével, aki már reggel óta erre a pillanatra dolgozott, amit Isabelle szeretet és halk megrökönyödés keverékével regisztrált, mert ő maga soha nem fektetett ennyi energiát emberek várásába. - Der Zug hielt um halb elf, und ihre Mutter wartete auf dem Bahnsteig mit dem Ausdruck einer Frau, die bereits seit dem Morgen auf diesen Moment hingearbeitet hatte, was Isabelle mit einer Mischung aus Zuneigung und leisem Erschrecken registrierte, weil sie selbst nie so viel Energie in das Erwarten von Menschen investiert hatte.
:4. A nagyszülők házáig tartó rövid úton az anyja a nagynéni új konyhájáról mesélt, egy témáról, amely láthatóan hónapok óta uralta a családi levelezést, és amely Isabelle-t olyan teljesen hidegen hagyta, hogy azon tűnődött, vajon ez a közöny a szabadság jele-e, vagy egy olyan veszteségé, amelyet még nem tudott pontosan megnevezni. - Auf der kurzen Fahrt zum Haus der Großeltern erzählte die Mutter von der neuen Küche der Tante, einem Thema, das offenbar seit Monaten die Familienkorrespondenz dominierte und das Isabelle so vollständig gleichgültig ließ, dass sie sich fragte, ob diese Gleichgültigkeit ein Zeichen von Freiheit oder von einem Verlust war, den sie noch nicht genau benennen konnte.
:5. A ház úgy szagolt, ahogy mindig is szagolt: a nagyanya nehéz parfümjétől, sült hústól és padlóviasztól, attól a sajátos melegségből és csendből álló keveréktől, amelyet régi, jól karbantartott házak hoznak létre, ha évtizedeken át ugyanazokkal az emberekkel töltik meg őket, akik ugyanazokat a szokásokat követik. - Das Haus roch, wie es immer gerochen hatte: nach dem schweren Parfüm der Großmutter, nach Braten und Bohnerwachs, nach jenem spezifischen Gemisch aus Wärme und Stille, das alte, gut gepflegte Häuser erzeugen, wenn man sie über Jahrzehnte mit denselben Menschen füllt, die denselben Gewohnheiten folgen.
:6. Isabelle hagyta, hogy a szag úgy boruljon rá, mint valami, amit nem lehet elhárítani, és nem is akar elhárítani az ember, jóllehet tudja, hogy meg fogja változtatni, legalább a nap időtartamára. - Isabelle ließ den Geruch über sich kommen wie etwas, das man nicht abwehren kann und auch nicht abwehren möchte, obwohl man weiß, dass er einen verändern wird, zumindest für die Dauer des Tages.
:7. A nagybácsi a nappaliban ült, a borospohár már a kezében, és az új autóról mesélt annak az embernek a teljes meggyőződésével, akinek még soha nem jutott eszébe, hogy a szobában talán nem mindenki osztja ugyanazt a lelkesedést, amit Isabelle a legboldogabb pillanataiban irigyelt tőle. - Der Onkel saß im Wohnzimmer, das Weinglas bereits in der Hand, und erzählte vom neuen Auto mit der vollständigen Überzeugung von jemandem, der nie auf den Gedanken gekommen ist, dass nicht alle im Raum dieselbe Begeisterung teilen könnten, was Isabelle in seinen glücklichsten Momenten um ihn beneidete.
:8. Az apja az ablaknál állt. - Ihr Vater stand am Fenster.
:9. Ezeken az összejöveteleken mindig az ablaknál állt, és olyan figyelemmel nézte a kertet, amely az évek során semmit sem veszített, Isabelle pedig sokáig tartott, mire megértette, hogy ez a testtartás nem gondolkodás volt, hanem annak az ellenkezője: a gondolkodás tudatos felfüggesztése, menekülés a látványba, amelyet az apja az egyetlen olyan távollétformaként engedett meg magának, amely ebben a házban társadalmilag elfogadható volt. - Er stand immer am Fenster bei diesen Zusammenkünften, schaute in den Garten mit einer Aufmerksamkeit, die über die Jahre nichts verloren hatte, und Isabelle hatte lange gebraucht zu verstehen, dass diese Haltung kein Nachdenken war, sondern das Gegenteil davon: ein bewusstes Aussetzen des Denkens, eine Flucht in das Visuelle, die er sich als einzige Form der Abwesenheit erlaubte, die in diesem Haus sozial akzeptabel war.
:10. Isabelle mellé lépett, és ő is röviden a kertbe nézett. - Sie trat neben ihn und schaute ebenfalls kurz in den Garten.
:11. Az apja nem mondott semmit, ő sem mondott semmit, és ebben olyan megértés rejlett, amely pontosabb volt, mint a nap legtöbb beszélgetése. - Er sagte nichts, sie sagte nichts, und darin lag eine Verständigung, die präziser war als die meisten Gespräche des Tages.
:12. Az asztalnál az ebéd annak rituális megbízhatóságával bontakozott ki, aminek az értelme nem az evésben rejlik, hanem magában az ismétlésben, abban a csendes kollektív egyetértésben, hogy ez az asztal és ezek az emberek és ez a mártás, amely harminc éve változatlan, olyasmit képviselnek, amit érdemes évente kétszer létrehozni. - Am Tisch entfaltete sich das Mittagessen mit der rituellen Verlässlichkeit von etwas, das seinen Sinn nicht im Essen hat, sondern in der Wiederholung als solcher, in dem stillen kollektiven Einverständnis, dass dieser Tisch und diese Menschen und diese Soße, die seit dreißig Jahren unverändert war, etwas darstellen, das es wert ist, zweimal im Jahr herzustellen.
:13. Isabelle evett, hallgatott, és olyan figyelemmel figyelte családja arcait, amelyet ő maga néha hidegnek tartott, pedig valójában a hidegség ellentéte volt: a nézés egy olyan formája, amely akkor jön létre, amikor valakit olyan jól ismer az ember, hogy már felhagyott azzal, hogy a saját elvárásain keresztül lássa, és elkezdi olyannak látni, amilyen. - Isabelle aß und hörte zu und beobachtete die Gesichter ihrer Familie mit einer Aufmerksamkeit, die sie selbst manchmal für kalt hielt, die aber in Wirklichkeit das Gegenteil von Kälte war: eine Form des Schauens, die entsteht, wenn man jemanden so gut kennt, dass man aufgehört hat, ihn durch die eigenen Erwartungen zu sehen, und anfängt, ihn so zu sehen, wie er ist.
:14. A nagynénit, aki az új konyhájáról beszélt annak az embernek a hangján, aki egy életművet ír le. - Die Tante, die von ihrer neuen Küche redete mit dem Ton von jemandem, der eine Lebensleistung beschreibt.
:15. A nagybácsit, aki az autójáról átváltott a szomszédjára, anélkül hogy az átmenet bárkinek is feltűnt volna. - Der Onkel, der von seinem Auto zu seinem Nachbarn gewechselt hatte, ohne dass der Übergang irgendjemandem aufgefallen war.
:16. Saraht, a tizenhét évest, aki az asztal alatt tartotta a telefonját annak a nemzedéknek a nyugodt elszántságával, amely számára az asztal mint kommunikációs központ már rég idegenné vált. - Sarah, siebzehn, die ihr Handy unter dem Tisch hielt mit der ruhigen Entschlossenheit einer Generation, der der Tisch als Kommunikationszentrum längst fremd geworden war.
:17. A nagyapát, aki evett, ivott, és időnként mosolygott, címzett nélküli mosollyal, amely Isabelle-ben mindig azt a benyomást keltette, hogy olyan helyen tartózkodik, ahová a többieknek nincs bejárásuk, és ezzel teljesen elégedett. - Der Großvater, der aß und trank und gelegentlich lächelte, ein Lächeln ohne Adressaten, das Isabelle immer den Eindruck gab, er befinde sich an einem Ort, zu dem die anderen keinen Zugang hatten, und sei damit vollkommen einverstanden.
:18. A nagynéni Párizsról kérdezte. - Die Tante fragte nach Paris.
:19. Jó, mondta Isabelle. - Gut, sagte Isabelle.
:20. A nagynéni megkérdezte, van-e valaki. - Die Tante fragte, ob es jemanden gebe.
:21. Nincs, mondta Isabelle. - Nein, sagte Isabelle.
:22. A nagynéni azt mondta, az még eljön, azzal a szelíd, megingathatatlan meggyőződéssel, amely abból indul ki, hogy az egyedüllét átmeneti állapot, hiba, amelyet az idő kijavít, nem pedig az élet egy lehetséges formája, amelyet az ember választhatott. - Die Tante sagte, das komme noch, mit jener milden, unerschütterlichen Überzeugung, die davon ausgeht, dass das Alleinsein ein vorübergehender Zustand ist, ein Fehler, den die Zeit korrigiert, keine mögliche Form des Lebens, die man gewählt haben könnte.
:23. Isabelle mosolygott, és arra gondolt, hogy ezt nem rója fel a nagynéninek, mert a nagynéni egy olyan univerzumból beszélt, amelyben ez a meggyőződés igaz volt, és hogy ez az univerzum éppolyan valóságos volt, mint az övé, csak teljesen másként volt berendezve. - Isabelle lächelte und dachte, dass sie der Tante das nicht verübelte, weil die Tante aus einem Universum sprach, in dem diese Überzeugung stimmte, und dass dieses Universum genauso real war wie ihres, nur vollständig anders möbliert.
:24. A kávé és az almás sütemény után, amely olyan pontossággal volt túl édes, mint egy dolog, amely soha nem lesz másmilyen, letelepedtek a nappaliban, és valaki bekapcsolta a televíziót, a délután pedig nyúlni kezdett azon a sajátos módon, amely a családi délutánokat jellemzi: az idő puhábbá válik, a beszélgetések álmosabbá, a szünetek hosszabbá, és egyszer csak felhagy az ember azzal, hogy várja, történik valami, mert megértette, hogy a nemtörténés a tulajdonképpeni tartalom. - Nach dem Kaffee und dem Apfelkuchen, der zu süß war mit der Präzision eines Dings, das nie anders sein wird, ließ man sich im Wohnzimmer nieder, und jemand schaltete den Fernseher ein, und der Nachmittag begann sich zu dehnen auf jene spezifische Art, die Familiennachmittage kennzeichnet: die Zeit wird weicher, die Gespräche schläfriger, die Pausen länger, und irgendwann hört man auf, darauf zu warten, dass etwas passiert, weil man verstanden hat, dass das Nichtspassieren der eigentliche Inhalt ist.
:25. Isabelle felállt, és azt mondta, rövid időre friss levegőre van szüksége. - Isabelle stand auf und sagte, sie brauche kurz frische Luft.
:26. Az októberi kertnek olyan kijózanodott csendje volt, mint valaminek, ami túl van a szezonján, és már nem tesz erőfeszítéseket. - Der Garten im Oktober hatte die ernüchterte Stille von etwas, das seine Saison hinter sich hat und keine Anstrengungen mehr unternimmt.
:27. Isabelle az almafa alá állt, amelynek gyümölcseit senki sem szedte le, és amely ezért minden évben ugyanazokat a gyümölcsöket hozta, és ugyanazt a rothadó termést hagyta maga után, a cél nélküli bőség kicsi, tökéletes képeként. - Isabelle stellte sich unter den Apfelbaum, dessen Früchte niemand erntete und der deshalb jedes Jahr dieselben Früchte trug und dieselbe verrottende Ernte hinterließ, ein kleines, perfektes Bild von Überfluss ohne Zweck.
:28. Rágyújtott egy cigarettára. - Sie zündete sich eine Zigarette an.
:29. Bent a kivilágított ablakon át látta családja sziluettjeit: a nagybácsit, aki beszélt, az apját, aki ült, a nagymamát, aki eltűnt a konyhában, hogy rendet rakjon, mert a rendrakás volt a jelenlétének módja. - Drinnen sah sie durch das erleuchtete Fenster die Silhouetten ihrer Familie: den Onkel, der redete, ihren Vater, der saß, die Großmutter, die in der Küche verschwunden war, um aufzuräumen, weil Aufräumen ihre Art war, anwesend zu sein.
:30. A képben volt valami idegen és valami mélyen ismerős, Isabelle pedig ott állt közötte, a kertben, a hidegben, és tudta, hogy ez a köztes állás nem átmeneti helyzet, hanem az ő tulajdonképpeni helyzete. - Das Bild hatte etwas Fremdes und etwas tief Vertrautes, und Isabelle stand dazwischen, im Garten, im Kalten, und wusste, dass dieses Dazwischenstehen keine vorübergehende Position war, sondern ihre eigentliche.
:31. Szerette ezeket az embereket azzal a nyugodt magától értetődőséggel, amely akkor keletkezik, amikor a szeretet elég régi ahhoz, hogy meglegyen lelkesedés nélkül is, és ez nem csökkenés volt, hanem érés, még ha néha mindkettőnek érződött is. - Sie liebte diese Menschen mit der ruhigen Selbstverständlichkeit, die entsteht, wenn die Liebe alt genug ist, um ohne Begeisterung auszukommen, und das war keine Verminderung, sondern eine Reifung, auch wenn es sich manchmal wie beides anfühlte.
:32. Amit kevésbé tudott biztosan, az az volt, vajon valaha megszűnik-e érezni, hogy az itt beszélt nyelv olyan nyelv, amelyet ért, anélkül hogy egészen beszélné, mint egy idegen nyelvet, amelyet az ember gyerekkorában megtanult, és azóta elveszített a mindennapi használatból. - Was sie weniger sicher wusste, war, ob sie jemals aufhören würde zu spüren, dass die Sprache, die hier gesprochen wurde, eine war, die sie verstand, ohne sie ganz zu sprechen, wie eine Fremdsprache, die man in der Kindheit gelernt und seitdem aus dem täglichen Gebrauch verloren hat.
:33. Végigszívta a cigarettát. - Sie rauchte die Zigarette zu Ende.
:34. A hideg átdolgozta magát a kabát anyagán. - Die Kälte arbeitete sich durch den Stoff der Jacke.
:35. Öt óra körül elbúcsúzott. - Gegen fünf verabschiedete sie sich.
:36. A nagymama tovább tartotta őt, mint szükséges lett volna, Isabelle pedig hagyta, hogy tartsák, mert a nagyanyai tartás olyan nyelv volt, amelyet teljesen értett, és amelynek nem kellett fordítás. - Die Großmutter hielt sie länger als nötig, und Isabelle ließ sich halten, weil das Halten der Großmutter eine Sprache war, die sie vollständig verstand und die keine Übersetzung brauchte.
:37. A nagyapa azt mondta: „Vigyázz magadra.” - Der Großvater sagte: „Pass auf dich auf."
:38. A hangja olyan emberé volt, aki tudja, hogy ez a mondat nem elég, de azt is tudja, hogy a több nem volna jobb. - Sein Ton war der eines Mannes, der weiß, dass dieser Satz nicht ausreicht, aber auch weiß, dass mehr nicht besser wäre.
:39. Az anyja búcsúzáskor azt mondta: „Karácsonykor találkozunk”, enyhe nyomatékkal a szón, mintha biztosítani akarná, hogy ez nem kérdés. - Die Mutter sagte beim Abschied: „Bis Weihnachten", mit einem leichten Nachdruck auf dem Wort, als wolle sie sicherstellen, dass es keine Frage war.
:40. A vonaton Isabelle az ablaknál ült, és figyelte, ahogy a táj feloldódik a sötétségben, úgyhogy csak elszórt fények maradtak, tanyák, települések, utcai lámpák, amelyek röviden fellobbantak, majd eltűntek. - Im Zug saß Isabelle am Fenster und beobachtete, wie die Landschaft sich in der Dunkelheit auflöste, sodass nur noch vereinzelte Lichter blieben, Gehöfte, Ortschaften, Straßenlaternen, die kurz aufflammten und verschwanden.
:41. A nagyapára gondolt, és az ő címzett nélküli mosolyára. - Sie dachte an den Großvater und sein Lächeln ohne Adressaten.
:42. Az apjára gondolt az ablaknál. - Sie dachte an ihren Vater am Fenster.
:43. Arra gondolt, hogy két hónap múlva vissza fog jönni, és akkor karácsony lesz, és hogy a karácsony ugyanez, csak több gyertyával és az érzés iránti fokozott elvárással, amely az érzést többnyire aláássa. - Sie dachte daran, dass sie in zwei Monaten wiederkommen würde, und dass dann Weihnachten sein würde, und dass Weihnachten dasselbe war, nur mit mehr Kerzen und einer erhöhten Erwartung an das Gefühl, die das Gefühl meistens untergrub.
:44. Mindezt keserűség és szentimentalizmus nélkül gondolta, azzal a világos, enyhén fáradt szeretettel, amelyet az ember olyan dolgok iránt fejleszt ki, amelyeket ismer és elfogad, anélkül hogy valaha teljesen választotta volna őket. - Sie dachte das alles ohne Bitterkeit und ohne Sentimentalität, mit jener klaren, leicht müden Zuneigung, die man für Dinge entwickelt, die man kennt und annimmt, ohne sie je vollständig gewählt zu haben.
:45. A vonat gyorsabb lett. - Der Zug wurde schneller.
:46. Párizs úgy közeledett, ahogyan azok a dolgok közelednek, amelyeknek az ember örült, anélkül hogy tudatában lett volna annak, hogy örült nekik: hirtelen és elkerülhetetlenül. - Paris näherte sich in der Art, in der Dinge nahen, auf die man sich gefreut hat, ohne sich bewusst zu sein, dass man sich gefreut hat: plötzlich und unvermeidlich.
:47. Isabelle az ablaküvegnek támasztotta a fejét. - Isabelle lehnte den Kopf gegen die Scheibe.
:48. Az üveg hűvös volt. - Das Glas war kühl.
:49. Odakint az éjszaka egyenletes és csendes volt. - Draußen war die Nacht gleichmäßig und still.
:50. Becsukta a szemét, nem alváshoz, hanem a rövid, szükséges abbamaradáshoz, amelyre az embernek néha szüksége van, amikor az egyik életből a másikba vált, és közben egy pillanatig csak utas, eredet és érkezés nélkül. - Sie schloss die Augen, nicht zum Schlafen, sondern zum kurzen, notwendigen Aufhören, das man manchmal braucht, wenn man von einem Leben in das andere wechselt und dazwischen einen Moment lang nur Fahrgast ist, ohne Herkunft und ohne Ankunft.
:51. Isabelle szerint ez volt az egész nap legőszintébb pillanata. - Das war, fand Isabelle, der ehrlichste Moment des ganzen Tages.
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:Die Feier
:1. Isabelle hatte irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft sie diese Strecke gefahren war, nicht weil die Zahl bedeutungslos geworden wäre, sondern weil das Zählen eine Form von Distanz voraussetzte, die sie nie vollständig herzustellen vermocht hatte, und das Fehlen dieser Distanz war genau das, was diese Fahrten so eigentümlich erschöpfend machte: man fuhr nicht zu Fremden, und man fuhr auch nicht nach Hause, sondern in einen Zustand, der beides gleichzeitig war und keines von beidem vollständig.
:2. Sie war achtundzwanzig, arbeitete in einer kleinen Galerie in Paris, lebte in einer Zweizimmerwohnung im elften Arrondissement, und das Leben, das sie sich in zwei Jahren dort aufgebaut hatte, besaß eine Leichtigkeit, die sie nur dann wirklich wahrnahm, wenn sie es für einige Stunden verließ.
:3. Der Zug hielt um halb elf, und ihre Mutter wartete auf dem Bahnsteig mit dem Ausdruck einer Frau, die bereits seit dem Morgen auf diesen Moment hingearbeitet hatte, was Isabelle mit einer Mischung aus Zuneigung und leisem Erschrecken registrierte, weil sie selbst nie so viel Energie in das Erwarten von Menschen investiert hatte.
:4. Auf der kurzen Fahrt zum Haus der Großeltern erzählte die Mutter von der neuen Küche der Tante, einem Thema, das offenbar seit Monaten die Familienkorrespondenz dominierte und das Isabelle so vollständig gleichgültig ließ, dass sie sich fragte, ob diese Gleichgültigkeit ein Zeichen von Freiheit oder von einem Verlust war, den sie noch nicht genau benennen konnte.
:5. Das Haus roch, wie es immer gerochen hatte: nach dem schweren Parfüm der Großmutter, nach Braten und Bohnerwachs, nach jenem spezifischen Gemisch aus Wärme und Stille, das alte, gut gepflegte Häuser erzeugen, wenn man sie über Jahrzehnte mit denselben Menschen füllt, die denselben Gewohnheiten folgen.
:6. Isabelle ließ den Geruch über sich kommen wie etwas, das man nicht abwehren kann und auch nicht abwehren möchte, obwohl man weiß, dass er einen verändern wird, zumindest für die Dauer des Tages.
:7. Der Onkel saß im Wohnzimmer, das Weinglas bereits in der Hand, und erzählte vom neuen Auto mit der vollständigen Überzeugung von jemandem, der nie auf den Gedanken gekommen ist, dass nicht alle im Raum dieselbe Begeisterung teilen könnten, was Isabelle in seinen glücklichsten Momenten um ihn beneidete.
:8. Ihr Vater stand am Fenster.
:9. Er stand immer am Fenster bei diesen Zusammenkünften, schaute in den Garten mit einer Aufmerksamkeit, die über die Jahre nichts verloren hatte, und Isabelle hatte lange gebraucht zu verstehen, dass diese Haltung kein Nachdenken war, sondern das Gegenteil davon: ein bewusstes Aussetzen des Denkens, eine Flucht in das Visuelle, die er sich als einzige Form der Abwesenheit erlaubte, die in diesem Haus sozial akzeptabel war.
:10. Sie trat neben ihn und schaute ebenfalls kurz in den Garten.
:11. Er sagte nichts, sie sagte nichts, und darin lag eine Verständigung, die präziser war als die meisten Gespräche des Tages.
:12. Am Tisch entfaltete sich das Mittagessen mit der rituellen Verlässlichkeit von etwas, das seinen Sinn nicht im Essen hat, sondern in der Wiederholung als solcher, in dem stillen kollektiven Einverständnis, dass dieser Tisch und diese Menschen und diese Soße, die seit dreißig Jahren unverändert war, etwas darstellen, das es wert ist, zweimal im Jahr herzustellen.
:13. Isabelle aß und hörte zu und beobachtete die Gesichter ihrer Familie mit einer Aufmerksamkeit, die sie selbst manchmal für kalt hielt, die aber in Wirklichkeit das Gegenteil von Kälte war: eine Form des Schauens, die entsteht, wenn man jemanden so gut kennt, dass man aufgehört hat, ihn durch die eigenen Erwartungen zu sehen, und anfängt, ihn so zu sehen, wie er ist.
:14. Die Tante, die von ihrer neuen Küche redete mit dem Ton von jemandem, der eine Lebensleistung beschreibt.
:15. Der Onkel, der von seinem Auto zu seinem Nachbarn gewechselt hatte, ohne dass der Übergang irgendjemandem aufgefallen war.
:16. Sarah, siebzehn, die ihr Handy unter dem Tisch hielt mit der ruhigen Entschlossenheit einer Generation, der der Tisch als Kommunikationszentrum längst fremd geworden war.
:17. Der Großvater, der aß und trank und gelegentlich lächelte, ein Lächeln ohne Adressaten, das Isabelle immer den Eindruck gab, er befinde sich an einem Ort, zu dem die anderen keinen Zugang hatten, und sei damit vollkommen einverstanden.
:18. Die Tante fragte nach Paris.
:19. Gut, sagte Isabelle.
:20. Die Tante fragte, ob es jemanden gebe.
:21. Nein, sagte Isabelle.
:22. Die Tante sagte, das komme noch, mit jener milden, unerschütterlichen Überzeugung, die davon ausgeht, dass das Alleinsein ein vorübergehender Zustand ist, ein Fehler, den die Zeit korrigiert, keine mögliche Form des Lebens, die man gewählt haben könnte.
:23. Isabelle lächelte und dachte, dass sie der Tante das nicht verübelte, weil die Tante aus einem Universum sprach, in dem diese Überzeugung stimmte, und dass dieses Universum genauso real war wie ihres, nur vollständig anders möbliert.
:24. Nach dem Kaffee und dem Apfelkuchen, der zu süß war mit der Präzision eines Dings, das nie anders sein wird, ließ man sich im Wohnzimmer nieder, und jemand schaltete den Fernseher ein, und der Nachmittag begann sich zu dehnen auf jene spezifische Art, die Familiennachmittage kennzeichnet: die Zeit wird weicher, die Gespräche schläfriger, die Pausen länger, und irgendwann hört man auf, darauf zu warten, dass etwas passiert, weil man verstanden hat, dass das Nichtspassieren der eigentliche Inhalt ist.
:25. Isabelle stand auf und sagte, sie brauche kurz frische Luft.
:26. Der Garten im Oktober hatte die ernüchterte Stille von etwas, das seine Saison hinter sich hat und keine Anstrengungen mehr unternimmt.
:27. Isabelle stellte sich unter den Apfelbaum, dessen Früchte niemand erntete und der deshalb jedes Jahr dieselben Früchte trug und dieselbe verrottende Ernte hinterließ, ein kleines, perfektes Bild von Überfluss ohne Zweck.
:28. Sie zündete sich eine Zigarette an.
:29. Drinnen sah sie durch das erleuchtete Fenster die Silhouetten ihrer Familie: den Onkel, der redete, ihren Vater, der saß, die Großmutter, die in der Küche verschwunden war, um aufzuräumen, weil Aufräumen ihre Art war, anwesend zu sein.
:30. Das Bild hatte etwas Fremdes und etwas tief Vertrautes, und Isabelle stand dazwischen, im Garten, im Kalten, und wusste, dass dieses Dazwischenstehen keine vorübergehende Position war, sondern ihre eigentliche.
:31. Sie liebte diese Menschen mit der ruhigen Selbstverständlichkeit, die entsteht, wenn die Liebe alt genug ist, um ohne Begeisterung auszukommen, und das war keine Verminderung, sondern eine Reifung, auch wenn es sich manchmal wie beides anfühlte.
:32. Was sie weniger sicher wusste, war, ob sie jemals aufhören würde zu spüren, dass die Sprache, die hier gesprochen wurde, eine war, die sie verstand, ohne sie ganz zu sprechen, wie eine Fremdsprache, die man in der Kindheit gelernt und seitdem aus dem täglichen Gebrauch verloren hat.
:33. Sie rauchte die Zigarette zu Ende.
:34. Die Kälte arbeitete sich durch den Stoff der Jacke.
:35. Gegen fünf verabschiedete sie sich.
:36. Die Großmutter hielt sie länger als nötig, und Isabelle ließ sich halten, weil das Halten der Großmutter eine Sprache war, die sie vollständig verstand und die keine Übersetzung brauchte.
:37. Der Großvater sagte: „Pass auf dich auf."
:38. Sein Ton war der eines Mannes, der weiß, dass dieser Satz nicht ausreicht, aber auch weiß, dass mehr nicht besser wäre.
:39. Die Mutter sagte beim Abschied: „Bis Weihnachten", mit einem leichten Nachdruck auf dem Wort, als wolle sie sicherstellen, dass es keine Frage war.
:40. Im Zug saß Isabelle am Fenster und beobachtete, wie die Landschaft sich in der Dunkelheit auflöste, sodass nur noch vereinzelte Lichter blieben, Gehöfte, Ortschaften, Straßenlaternen, die kurz aufflammten und verschwanden.
:41. Sie dachte an den Großvater und sein Lächeln ohne Adressaten.
:42. Sie dachte an ihren Vater am Fenster.
:43. Sie dachte daran, dass sie in zwei Monaten wiederkommen würde, und dass dann Weihnachten sein würde, und dass Weihnachten dasselbe war, nur mit mehr Kerzen und einer erhöhten Erwartung an das Gefühl, die das Gefühl meistens untergrub.
:44. Sie dachte das alles ohne Bitterkeit und ohne Sentimentalität, mit jener klaren, leicht müden Zuneigung, die man für Dinge entwickelt, die man kennt und annimmt, ohne sie je vollständig gewählt zu haben.
:45. Der Zug wurde schneller.
:46. Paris näherte sich in der Art, in der Dinge nahen, auf die man sich gefreut hat, ohne sich bewusst zu sein, dass man sich gefreut hat: plötzlich und unvermeidlich.
:47. Isabelle lehnte den Kopf gegen die Scheibe.
:48. Das Glas war kühl.
:49. Draußen war die Nacht gleichmäßig und still.
:50. Sie schloss die Augen, nicht zum Schlafen, sondern zum kurzen, notwendigen Aufhören, das man manchmal braucht, wenn man von einem Leben in das andere wechselt und dazwischen einen Moment lang nur Fahrgast ist, ohne Herkunft und ohne Ankunft.
:51. Das war, fand Isabelle, der ehrlichste Moment des ganzen Tages.
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=== 2 ===
:Miért?
:1. Martin negyvenkét éves volt, biológiaprofesszor egy közepes méretű egyetemen, két gyerek apja, tizennégy éve férj, és egy teljesen hétköznapi februári kedd estén kezdett el mindent megkérdőjelezni, ami a „miért” szóval kezdődött.
:2. A papuccsal kezdődött.
:3. Mint minden este, az ajtónál vette le őket, és miközben levette őket, azon tűnődött, miért hord az ember papucsot, noha a padló nem hűti le jobban a lábat, mint amennyire a papucs melegen tartja, és a válasz, amely eszébe jutott, az volt, hogy a papucsnak nem hőszigetelő, hanem szimbolikus funkciója van: kijelöli a határt kint és bent között, az élet között, amelyet az ember visz, és az élet között, amely az övé, és ez a határ annyira fontos, hogy naponta rituálisan bejárja az ember, kétszer, ugyanazokkal a mozdulatokkal, mintha valamiféle ima volna.
:4. Amitől a papucsok nem lettek érdekesebbek.
:5. A felesége, Clara, a konyhában állt és főzött, Martin pedig azon tűnődött, miért főz mindig ő, noha ő maga is képes volna főzni, és az őszinte válasz az volt, hogy ő soha nem kezdett el főzni, mert Clara már elkezdett főzni, mielőtt a kérdés egyáltalán felmerült volna, és hogy a kérdés azért nem merült fel soha, mert mindketten hallgatólagosan abból indultak ki, hogy a jelenlegi állapot a természetes állapot, ami természetesen nem volt az, hanem csupán egy olyan állapot, amely elég korán rögzült ahhoz, hogy természetesnek lehessen tartani.
:6. A fia, a tizenegy éves Jonas, a konyhaasztalnál ült, és házi feladatot csinált annak mély meggyőződésével, aki tudja, hogy meg kell csinálnia, anélkül hogy valaha megértette volna, miért.
:7. Martin megkérdezte tőle: „Tudod, miért csinálsz házi feladatot?”
:8. Jonas felnézett.
:9. „Mert különben rossz jegyet kapok.”
:10. „Miért rossz a rossz jegy?”
:11. Jonas úgy nézett rá, mint egy ember, akinek olyan kérdést tesznek fel, amelyet ő már megválaszoltnak hitt.
:12. „Mert akkor rossz lesz a bizonyítvány.”
:13. „Miért kell jónak lennie a bizonyítványnak?”
:14. „Hogy jó munkám legyen.”
:15. „Miért akarsz jó munkát?”
:16. Jonas letette a tollat.
:17. „Apa”, mondta, „most meg kell csinálnom a házit.”
:18. Martin szerint ez volt az este legértelmesebb válasza.
:19. Clara szólt, hogy kész az étel, Martin leült az asztalhoz, a nyolcéves lánya, Lara, kijött a szobájából, és ő is leült, és együtt ettek, ahogy minden este tették, mert a vacsora intézmény volt, mozdíthatatlan, mint a papucs, Martin pedig azon tűnődött, miért esznek együtt a családok, noha maga az étel a közös evéstől sem jobb, sem táplálóbb nem lesz, és a válasz természetesen az volt, hogy nem az evésről van szó, hanem az együtt ülésről, a jelenlét napi rituáléjáról, amely megerősíti, hogy az ember még ott van, még ugyanaz a család, még ugyanazt a papucsot hordja, és még ugyanazt a szószt önti ugyanarra a tésztára, mint tegnap, tegnapelőtt és egy évvel ezelőtt.
:20. Lara megkérdezte, miért hívják a tésztát tésztának.
:21. Senki sem tudta.
:22. Clara azt mondta, utána lehet nézni.
:23. Senki sem nézett utána.
:24. Miért nem?
:25. Mert nincs jelentősége, miért hívják a tésztát tésztának, és mert az ember ezt abban a pillanatban tudja, amikor felteszi a kérdést, és mert az utána nem nézés ezért nem lustaság, hanem csendes megegyezés arról, mely kérdések érdemelnek választ, és melyek válaszolják meg önmagukat azáltal, hogy az ember felhagy a feltevésükkel.
:26. Evés után Martin a kanapén ült, és egy kromoszómamutációkról szóló szakfolyóiratot olvasott, és azon tűnődött, miért olvassa, noha húsz éve ismeri a témát, és a folyóirat semmit sem tartalmazott, ami még igazán meglephette volna, és az őszinte válasz az volt, hogy a szakfolyóirat olvasásának ugyanaz a funkciója volt, mint a vakbélnek az evolúcióban: maradvány volt egy olyan időből, amikor még szükséges volt, és senki sem szüntette meg, mert a megszüntetés döntést igényelt volna, az ilyen döntéseket pedig, amelyek sem nem javítanak, sem nem rontanak semmin, hanem csupán befejeznek valamit, többnyire nem hozzák meg.
:27. Miért vitatkoznak házaspárok a hálószoba hőmérsékletén, noha mindketten tudják, hogy a vita soha nem vezet tartós megoldáshoz?
:28. Mert nem a hőmérséklet az igazi téma, hanem egy rendelkezésre álló tárgy, amelyre rá lehet vetíteni az együttélés általános feszültségét, amely túl diffúz ahhoz, hogy közvetlenül szóba hozzák, és túl valóságos ahhoz, hogy figyelmen kívül hagyják, és mert kielégítőbb tizenkilenc vagy huszonegy fokról vitatkozni, mint valamiről, aminek nincs termosztátja.
:29. Martin és Clara ritkán vitatkoztak.
:30. Ez vagy a harmónia jele volt, vagy annak jele, hogy mindketten felhagytak azzal az elvárással, hogy a vita bármit is megváltoztatna, és Martin őszintén szólva nem tudta, melyik igaz a kettő közül, és jellemzőnek találta, hogy ezt tizennégy év után sem tudja.
:31. Miért mossa meg az ember minden reggel a haját, noha a haja estére megint olyan lesz, mint mosás előtt reggel volt?
:32. Mert a tisztaság társadalmi kategória, nem biológiai, mert a testnek nincs szüksége a mosásra, de a társadalom elvárja, és mert a társadalom elvárása valóságosabb, mint a legtöbb biológiai szükségszerűség, amit Martin az egyik leglenyűgözőbb mondatnak tartott, amely valaha eszébe jutott, és amelyet másnap reggel használni fog az előadásán, olyan hallgatók előtt, akik le fogják írni anélkül, hogy megkérdeznék, miért.
:33. Jonas bejött a nappaliba, és megkérdezte, játszhat-e még fél órát.
:34. Martin igent mondott.
:35. Miért?
:36. Mert a nem semmi különbséget nem tett volna, kivéve egy elégedetlen gyereket, és mert a fél óra egy olyan világban, amely néhány milliárd év múlva a táguló Napban ég el, olyan rövidségű volt, amely minden ellenvetést tárgytalanná tett.
:37. Jonas eltűnt a tablettel.
:38. Lara már aludt.
:39. Clara lefeküdt a kanapé másik oldalára, és a könyvébe nézett, Martin pedig röviden ránézett, és arra gondolt, hogy nem tudja, miért vette feleségül, abban az értelemben, hogy ismerte a történetet, ismerte az eseményeket, ismerte a pillanatokat, de a tulajdonképpeni okot, az utolsó, tovább már vissza nem vezethető okot nem ismerte, ami valószínűleg azt jelentette, hogy nem létezett, vagy olyan mélyen feküdt, hogy semmilyen introspekciós módszer nem fogja valaha elérni.
:40. Ezt sem nyugtalanítónak, sem vigasztalónak nem találta.
:41. Egyszerűen így volt.
:42. Clara röviden felnézett, és röviden elmosolyodott, annak az embernek a takarékos, ismerős mosolyával, akinek már nem kell kommentálnia a másik jelenlétét, mert az magától értetődik.
:43. Martin visszamosolygott.
:44. Miért mosolyognak egymásra emberek, noha nem cserélnek új információt?
:45. Mert nem az információ az egyetlen dolog, amit ki lehet cserélni.
:46. Martin úgy gondolta, talán ez volt az egész este egyetlen válasza, amely nem hozott létre újabb kérdést.
:47. Félretette a szakfolyóiratot.
:48. Odakint csend volt.
:49. A papucsok az ajtónál álltak.
:50. Minden pontosan olyan volt, mint tegnap volt, és holnap lesz.
:51. Miért?
:52. Mert ez volt az élet, ez a csendes, makacs ismétlése olyan gesztusoknak, amelyeket az ember nem választott, és nem tud levetni, és mert ebben az ismétlésben, ha elég sokáig nézte az ember, volt valami, ami nem értelem volt, de annyira hasonlított az értelemre, hogy az ember felhagyott a különbség keresésével.
:53. Martin felállt, lekapcsolta a villanyt a nappaliban, és bement a hálószobába.
:54. Húsz fokra állította a fűtést.
:55. Clara a tizenkilencet részesítené előnyben.
:56. Ezt tudta.
:57. Húszon hagyta.
:58. Miért?
:59. Fogalma sincs.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Miért? - Warum?
:1. Martin negyvenkét éves volt, biológiaprofesszor egy közepes méretű egyetemen, két gyerek apja, tizennégy éve férj, és egy teljesen hétköznapi februári kedd estén kezdett el mindent megkérdőjelezni, ami a „miért” szóval kezdődött. - Martin war zweiundvierzig Jahre alt, Biologieprofessor an einer mittelgroßen Universität, Vater von zwei Kindern, Ehemann seit vierzehn Jahren, und er hatte an einem ganz gewöhnlichen Dienstagabend im Februar damit begonnen, alles in Frage zu stellen, was mit dem Satz anfing: warum.
:2. A papuccsal kezdődött. - Es hatte mit den Hausschuhen begonnen.
:3. Mint minden este, az ajtónál vette le őket, és miközben levette őket, azon tűnődött, miért hord az ember papucsot, noha a padló nem hűti le jobban a lábat, mint amennyire a papucs melegen tartja, és a válasz, amely eszébe jutott, az volt, hogy a papucsnak nem hőszigetelő, hanem szimbolikus funkciója van: kijelöli a határt kint és bent között, az élet között, amelyet az ember visz, és az élet között, amely az övé, és ez a határ annyira fontos, hogy naponta rituálisan bejárja az ember, kétszer, ugyanazokkal a mozdulatokkal, mintha valamiféle ima volna. - Er hatte sie, wie jeden Abend, an der Wohnungstür ausgezogen, und während er sie auszog, hatte er sich gefragt, warum der Mensch Hausschuhe trägt, obwohl der Boden die Füße nicht kälter macht als die Hausschuhe sie warm halten, und die Antwort, die ihm einfiel, war, dass Hausschuhe keine thermische, sondern eine symbolische Funktion haben: sie markieren die Grenze zwischen draußen und drinnen, zwischen dem Leben, das man führt, und dem Leben, das man hat, und diese Grenze ist so wichtig, dass man sie täglich rituell begeht, zweimal, mit denselben Bewegungen, als sei das eine Art Gebet.
:4. Amitől a papucsok nem lettek érdekesebbek. - Was die Hausschuhe nicht interessanter machte.
:5. A felesége, Clara, a konyhában állt és főzött, Martin pedig azon tűnődött, miért főz mindig ő, noha ő maga is képes volna főzni, és az őszinte válasz az volt, hogy ő soha nem kezdett el főzni, mert Clara már elkezdett főzni, mielőtt a kérdés egyáltalán felmerült volna, és hogy a kérdés azért nem merült fel soha, mert mindketten hallgatólagosan abból indultak ki, hogy a jelenlegi állapot a természetes állapot, ami természetesen nem volt az, hanem csupán egy olyan állapot, amely elég korán rögzült ahhoz, hogy természetesnek lehessen tartani. - Seine Frau Clara stand in der Küche und kochte, und Martin fragte sich, warum sie immer kochte, obwohl er durchaus in der Lage war zu kochen, und die ehrliche Antwort war, dass er nie angefangen hatte zu kochen, weil Clara bereits angefangen hatte zu kochen, bevor die Frage je gestellt worden war, und dass die Frage deshalb nie gestellt wurde, weil beide stillschweigend davon ausgegangen waren, dass der aktuelle Zustand der natürliche Zustand sei, was er selbstverständlich nicht war, sondern lediglich ein Zustand, der sich früh genug festgesetzt hatte, um für natürlich gehalten werden zu können.
:6. A fia, a tizenegy éves Jonas, a konyhaasztalnál ült, és házi feladatot csinált annak mély meggyőződésével, aki tudja, hogy meg kell csinálnia, anélkül hogy valaha megértette volna, miért. - Sein Sohn Jonas, elf Jahre alt, saß am Küchentisch und machte Hausaufgaben mit der tiefen Überzeugung von jemandem, der weiß, dass er sie machen muss, ohne je verstanden zu haben, warum.
:7. Martin megkérdezte tőle: „Tudod, miért csinálsz házi feladatot?” - Martin fragte ihn: „Weißt du, warum du Hausaufgaben machst?"
:8. Jonas felnézett. - Jonas schaute auf.
:9. „Mert különben rossz jegyet kapok.” - „Weil ich sonst eine schlechte Note kriege."
:10. „Miért rossz a rossz jegy?” - „Warum ist eine schlechte Note schlecht?"
:11. Jonas úgy nézett rá, mint egy ember, akinek olyan kérdést tesznek fel, amelyet ő már megválaszoltnak hitt. - Jonas schaute ihn an mit dem Ausdruck eines Menschen, dem eine Frage gestellt wird, die er für bereits beantwortet hielt.
:12. „Mert akkor rossz lesz a bizonyítvány.” - „Weil dann das Zeugnis schlecht wird."
:13. „Miért kell jónak lennie a bizonyítványnak?” - „Warum soll das Zeugnis gut sein?"
:14. „Hogy jó munkám legyen.” - „Damit ich einen guten Beruf bekomme."
:15. „Miért akarsz jó munkát?” - „Warum willst du einen guten Beruf?"
:16. Jonas letette a tollat. - Jonas legte den Stift hin.
:17. „Apa”, mondta, „most meg kell csinálnom a házit.” - „Papa", sagte er, „ich muss jetzt die Hausaufgaben machen."
:18. Martin szerint ez volt az este legértelmesebb válasza. - Das war, fand Martin, die vernünftigste Antwort des Abends.
:19. Clara szólt, hogy kész az étel, Martin leült az asztalhoz, a nyolcéves lánya, Lara, kijött a szobájából, és ő is leült, és együtt ettek, ahogy minden este tették, mert a vacsora intézmény volt, mozdíthatatlan, mint a papucs, Martin pedig azon tűnődött, miért esznek együtt a családok, noha maga az étel a közös evéstől sem jobb, sem táplálóbb nem lesz, és a válasz természetesen az volt, hogy nem az evésről van szó, hanem az együtt ülésről, a jelenlét napi rituáléjáról, amely megerősíti, hogy az ember még ott van, még ugyanaz a család, még ugyanazt a papucsot hordja, és még ugyanazt a szószt önti ugyanarra a tésztára, mint tegnap, tegnapelőtt és egy évvel ezelőtt. - Clara rief, dass das Essen fertig sei, und Martin setzte sich an den Tisch, und seine Tochter Lara, acht Jahre alt, kam aus ihrem Zimmer und setzte sich ebenfalls, und sie aßen zusammen, was sie jeden Abend taten, weil das Abendessen eine Institution war, unverrückbar wie die Hausschuhe, und Martin fragte sich, warum Familien zusammen essen, obwohl das Essen selbst durch gemeinsames Essen weder besser noch nahrhafter wird, und die Antwort war natürlich, dass es nicht ums Essen geht, sondern um das Zusammensitzen, um das tägliche Ritual der Anwesenheit, das bestätigt, dass man noch da ist und noch dieselbe Familie ist und noch dieselben Hausschuhe trägt und noch dieselbe Soße über dieselben Nudeln gießt wie gestern und vorgestern und vor einem Jahr.
:20. Lara megkérdezte, miért hívják a tésztát tésztának. - Lara fragte, warum Nudeln Nudeln heißen.
:21. Senki sem tudta. - Niemand wusste es.
:22. Clara azt mondta, utána lehet nézni. - Clara sagte, man könne es nachschlagen.
:23. Senki sem nézett utána. - Niemand schlug es nach.
:24. Miért nem? - Warum nicht?
:25. Mert nincs jelentősége, miért hívják a tésztát tésztának, és mert az ember ezt abban a pillanatban tudja, amikor felteszi a kérdést, és mert az utána nem nézés ezért nem lustaság, hanem csendes megegyezés arról, mely kérdések érdemelnek választ, és melyek válaszolják meg önmagukat azáltal, hogy az ember felhagy a feltevésükkel. - Weil es keine Rolle spielt, warum Nudeln Nudeln heißen, und weil man das in dem Moment weiß, in dem man die Frage stellt, und weil das Nichtnachschlagen deshalb keine Faulheit ist, sondern eine stille Übereinkunft darüber, welche Fragen eine Antwort verdienen und welche sich selbst beantworten, indem man aufhört, sie zu stellen.
:26. Evés után Martin a kanapén ült, és egy kromoszómamutációkról szóló szakfolyóiratot olvasott, és azon tűnődött, miért olvassa, noha húsz éve ismeri a témát, és a folyóirat semmit sem tartalmazott, ami még igazán meglephette volna, és az őszinte válasz az volt, hogy a szakfolyóirat olvasásának ugyanaz a funkciója volt, mint a vakbélnek az evolúcióban: maradvány volt egy olyan időből, amikor még szükséges volt, és senki sem szüntette meg, mert a megszüntetés döntést igényelt volna, az ilyen döntéseket pedig, amelyek sem nem javítanak, sem nem rontanak semmin, hanem csupán befejeznek valamit, többnyire nem hozzák meg. - Nach dem Essen saß Martin auf dem Sofa und las eine Fachzeitschrift über Chromosomenmutationen, und er fragte sich, warum er das las, obwohl er das Thema seit zwanzig Jahren kannte und die Zeitschrift nichts enthielt, das ihn noch wirklich überraschte, und die ehrliche Antwort war, dass das Lesen der Fachzeitschrift die Funktion hatte, die der Blinddarm in der Evolution hatte: es war ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der es noch notwendig gewesen war, und niemand hatte es abgeschafft, weil das Abschaffen eine Entscheidung erfordert hätte, und Entscheidungen dieser Art, die nichts verbessern und nichts verschlechtern, sondern lediglich etwas beenden, werden meistens nicht getroffen.
:27. Miért vitatkoznak házaspárok a hálószoba hőmérsékletén, noha mindketten tudják, hogy a vita soha nem vezet tartós megoldáshoz? - Warum streiten Ehepaare über die Temperatur im Schlafzimmer, obwohl beide wissen, dass der Streit nie zu einer dauerhaften Lösung führt?
:28. Mert nem a hőmérséklet az igazi téma, hanem egy rendelkezésre álló tárgy, amelyre rá lehet vetíteni az együttélés általános feszültségét, amely túl diffúz ahhoz, hogy közvetlenül szóba hozzák, és túl valóságos ahhoz, hogy figyelmen kívül hagyják, és mert kielégítőbb tizenkilenc vagy huszonegy fokról vitatkozni, mint valamiről, aminek nincs termosztátja. - Weil die Temperatur nicht das eigentliche Thema ist, sondern ein verfügbarer Gegenstand, auf den man die allgemeine Spannung des Zusammenlebens projizieren kann, die zu diffus ist, um sie direkt anzusprechen, und zu real, um sie zu ignorieren, und weil es befriedigender ist, über neunzehn oder einundzwanzig Grad zu streiten, als über etwas, das keinen Thermostaten hat.
:29. Martin és Clara ritkán vitatkoztak. - Martin und Clara stritten selten.
:30. Ez vagy a harmónia jele volt, vagy annak jele, hogy mindketten felhagytak azzal az elvárással, hogy a vita bármit is megváltoztatna, és Martin őszintén szólva nem tudta, melyik igaz a kettő közül, és jellemzőnek találta, hogy ezt tizennégy év után sem tudja. - Das war entweder ein Zeichen von Harmonie oder ein Zeichen davon, dass beide aufgehört hatten zu erwarten, dass Streiten irgendetwas verändern würde, und Martin wusste ehrlich gesagt nicht, welches von beidem stimmte, und er fand es bezeichnend, dass er das nach vierzehn Jahren nicht wusste.
:31. Miért mossa meg az ember minden reggel a haját, noha a haja estére megint olyan lesz, mint mosás előtt reggel volt? - Warum wäscht der Mensch sich jeden Morgen die Haare, obwohl die Haare am Abend wieder so sind wie am Morgen vor dem Waschen?
:32. Mert a tisztaság társadalmi kategória, nem biológiai, mert a testnek nincs szüksége a mosásra, de a társadalom elvárja, és mert a társadalom elvárása valóságosabb, mint a legtöbb biológiai szükségszerűség, amit Martin az egyik leglenyűgözőbb mondatnak tartott, amely valaha eszébe jutott, és amelyet másnap reggel használni fog az előadásán, olyan hallgatók előtt, akik le fogják írni anélkül, hogy megkérdeznék, miért. - Weil Sauberkeit eine soziale Kategorie ist, keine biologische, weil der Körper das Waschen nicht braucht, aber die Gesellschaft es erwartet, und weil das Erwarten der Gesellschaft realer ist als die meisten biologischen Notwendigkeiten, was Martin für einen der faszinierendsten Sätze hielt, die ihm je eingefallen waren, und den er am nächsten Morgen in der Vorlesung verwenden würde, vor Studierenden, die ihn aufschreiben würden, ohne zu fragen, warum.
:33. Jonas bejött a nappaliba, és megkérdezte, játszhat-e még fél órát. - Jonas kam ins Wohnzimmer und fragte, ob er noch eine halbe Stunde spielen dürfe.
:34. Martin igent mondott. - Martin sagte ja.
:35. Miért? - Warum?
:36. Mert a nem semmi különbséget nem tett volna, kivéve egy elégedetlen gyereket, és mert a fél óra egy olyan világban, amely néhány milliárd év múlva a táguló Napban ég el, olyan rövidségű volt, amely minden ellenvetést tárgytalanná tett. - Weil nein keinen Unterschied gemacht hätte außer einem unzufriedenen Kind, und weil die halbe Stunde in einer Welt, die in einigen Milliarden Jahren in der expandierenden Sonne verglüht, von einer Kürze war, die jeden Einwand gegenstandslos machte.
:37. Jonas eltűnt a tablettel. - Jonas verschwand mit dem Tablet.
:38. Lara már aludt. - Lara schlief bereits.
:39. Clara lefeküdt a kanapé másik oldalára, és a könyvébe nézett, Martin pedig röviden ránézett, és arra gondolt, hogy nem tudja, miért vette feleségül, abban az értelemben, hogy ismerte a történetet, ismerte az eseményeket, ismerte a pillanatokat, de a tulajdonképpeni okot, az utolsó, tovább már vissza nem vezethető okot nem ismerte, ami valószínűleg azt jelentette, hogy nem létezett, vagy olyan mélyen feküdt, hogy semmilyen introspekciós módszer nem fogja valaha elérni. - Clara legte sich auf die andere Seite des Sofas und schaute in ihr Buch, und Martin schaute sie kurz an und dachte, dass er nicht wusste, warum er sie geheiratet hatte, im Sinne von: er kannte die Geschichte, er kannte die Ereignisse, er kannte die Momente, aber den eigentlichen Grund, den letzten, nicht weiter rückführbaren Grund, kannte er nicht, was vermutlich bedeutete, dass es ihn nicht gab oder dass er so tief lag, dass keine Introspektionsmethode ihn je erreichen würde.
:40. Ezt sem nyugtalanítónak, sem vigasztalónak nem találta. - Das fand er weder beunruhigend noch tröstlich.
:41. Egyszerűen így volt. - Es war einfach so.
:42. Clara röviden felnézett, és röviden elmosolyodott, annak az embernek a takarékos, ismerős mosolyával, akinek már nem kell kommentálnia a másik jelenlétét, mert az magától értetődik. - Clara schaute kurz auf und lächelte kurz, das sparsame, vertraute Lächeln von jemandem, der die Anwesenheit des anderen nicht mehr kommentieren muss, weil sie sich von selbst versteht.
:43. Martin visszamosolygott. - Martin lächelte zurück.
:44. Miért mosolyognak egymásra emberek, noha nem cserélnek új információt? - Warum lächeln Menschen einander an, obwohl keine neue Information ausgetauscht wird?
:45. Mert nem az információ az egyetlen dolog, amit ki lehet cserélni. - Weil Information nicht das Einzige ist, was ausgetauscht werden kann.
:46. Martin úgy gondolta, talán ez volt az egész este egyetlen válasza, amely nem hozott létre újabb kérdést. - Das war, dachte Martin, vielleicht die einzige Antwort des ganzen Abends, die keine Folgefrage erzeugte.
:47. Félretette a szakfolyóiratot. - Er legte die Fachzeitschrift weg.
:48. Odakint csend volt. - Draußen war es still.
:49. A papucsok az ajtónál álltak. - Die Hausschuhe standen an der Tür.
:50. Minden pontosan olyan volt, mint tegnap volt, és holnap lesz. - Alles war genau so, wie es gestern gewesen war und morgen sein würde.
:51. Miért? - Warum?
:52. Mert ez volt az élet, ez a csendes, makacs ismétlése olyan gesztusoknak, amelyeket az ember nem választott, és nem tud levetni, és mert ebben az ismétlésben, ha elég sokáig nézte az ember, volt valami, ami nem értelem volt, de annyira hasonlított az értelemre, hogy az ember felhagyott a különbség keresésével. - Weil das das Leben war, dieses ruhige, beharrliche Wiederholen von Gesten, die man nicht gewählt hat und nicht ablegen kann, und weil in dieser Wiederholung, wenn man lange genug hinsah, etwas war, das nicht Sinn war, aber dem Sinn so ähnlich sah, dass man aufhörte, den Unterschied zu suchen.
:53. Martin felállt, lekapcsolta a villanyt a nappaliban, és bement a hálószobába. - Martin stand auf, machte das Licht im Wohnzimmer aus und ging ins Schlafzimmer.
:54. Húsz fokra állította a fűtést. - Er stellte die Heizung auf zwanzig Grad.
:55. Clara a tizenkilencet részesítené előnyben. - Clara würde neunzehn bevorzugen.
:56. Ezt tudta. - Das wusste er.
:57. Húszon hagyta. - Er ließ sie auf zwanzig.
:58. Miért? - Warum?
:59. Fogalma sincs. - Keine Ahnung.
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:Warum?
:1. Martin war zweiundvierzig Jahre alt, Biologieprofessor an einer mittelgroßen Universität, Vater von zwei Kindern, Ehemann seit vierzehn Jahren, und er hatte an einem ganz gewöhnlichen Dienstagabend im Februar damit begonnen, alles in Frage zu stellen, was mit dem Satz anfing: warum.
:2. Es hatte mit den Hausschuhen begonnen.
:3. Er hatte sie, wie jeden Abend, an der Wohnungstür ausgezogen, und während er sie auszog, hatte er sich gefragt, warum der Mensch Hausschuhe trägt, obwohl der Boden die Füße nicht kälter macht als die Hausschuhe sie warm halten, und die Antwort, die ihm einfiel, war, dass Hausschuhe keine thermische, sondern eine symbolische Funktion haben: sie markieren die Grenze zwischen draußen und drinnen, zwischen dem Leben, das man führt, und dem Leben, das man hat, und diese Grenze ist so wichtig, dass man sie täglich rituell begeht, zweimal, mit denselben Bewegungen, als sei das eine Art Gebet.
:4. Was die Hausschuhe nicht interessanter machte.
:5. Seine Frau Clara stand in der Küche und kochte, und Martin fragte sich, warum sie immer kochte, obwohl er durchaus in der Lage war zu kochen, und die ehrliche Antwort war, dass er nie angefangen hatte zu kochen, weil Clara bereits angefangen hatte zu kochen, bevor die Frage je gestellt worden war, und dass die Frage deshalb nie gestellt wurde, weil beide stillschweigend davon ausgegangen waren, dass der aktuelle Zustand der natürliche Zustand sei, was er selbstverständlich nicht war, sondern lediglich ein Zustand, der sich früh genug festgesetzt hatte, um für natürlich gehalten werden zu können.
:6. Sein Sohn Jonas, elf Jahre alt, saß am Küchentisch und machte Hausaufgaben mit der tiefen Überzeugung von jemandem, der weiß, dass er sie machen muss, ohne je verstanden zu haben, warum.
:7. Martin fragte ihn: „Weißt du, warum du Hausaufgaben machst?"
:8. Jonas schaute auf.
:9. „Weil ich sonst eine schlechte Note kriege."
:10. „Warum ist eine schlechte Note schlecht?"
:11. Jonas schaute ihn an mit dem Ausdruck eines Menschen, dem eine Frage gestellt wird, die er für bereits beantwortet hielt.
:12. „Weil dann das Zeugnis schlecht wird."
:13. „Warum soll das Zeugnis gut sein?"
:14. „Damit ich einen guten Beruf bekomme."
:15. „Warum willst du einen guten Beruf?"
:16. Jonas legte den Stift hin.
:17. „Papa", sagte er, „ich muss jetzt die Hausaufgaben machen."
:18. Das war, fand Martin, die vernünftigste Antwort des Abends.
:19. Clara rief, dass das Essen fertig sei, und Martin setzte sich an den Tisch, und seine Tochter Lara, acht Jahre alt, kam aus ihrem Zimmer und setzte sich ebenfalls, und sie aßen zusammen, was sie jeden Abend taten, weil das Abendessen eine Institution war, unverrückbar wie die Hausschuhe, und Martin fragte sich, warum Familien zusammen essen, obwohl das Essen selbst durch gemeinsames Essen weder besser noch nahrhafter wird, und die Antwort war natürlich, dass es nicht ums Essen geht, sondern um das Zusammensitzen, um das tägliche Ritual der Anwesenheit, das bestätigt, dass man noch da ist und noch dieselbe Familie ist und noch dieselben Hausschuhe trägt und noch dieselbe Soße über dieselben Nudeln gießt wie gestern und vorgestern und vor einem Jahr.
:20. Lara fragte, warum Nudeln Nudeln heißen.
:21. Niemand wusste es.
:22. Clara sagte, man könne es nachschlagen.
:23. Niemand schlug es nach.
:24. Warum nicht?
:25. Weil es keine Rolle spielt, warum Nudeln Nudeln heißen, und weil man das in dem Moment weiß, in dem man die Frage stellt, und weil das Nichtnachschlagen deshalb keine Faulheit ist, sondern eine stille Übereinkunft darüber, welche Fragen eine Antwort verdienen und welche sich selbst beantworten, indem man aufhört, sie zu stellen.
:26. Nach dem Essen saß Martin auf dem Sofa und las eine Fachzeitschrift über Chromosomenmutationen, und er fragte sich, warum er das las, obwohl er das Thema seit zwanzig Jahren kannte und die Zeitschrift nichts enthielt, das ihn noch wirklich überraschte, und die ehrliche Antwort war, dass das Lesen der Fachzeitschrift die Funktion hatte, die der Blinddarm in der Evolution hatte: es war ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der es noch notwendig gewesen war, und niemand hatte es abgeschafft, weil das Abschaffen eine Entscheidung erfordert hätte, und Entscheidungen dieser Art, die nichts verbessern und nichts verschlechtern, sondern lediglich etwas beenden, werden meistens nicht getroffen.
:27. Warum streiten Ehepaare über die Temperatur im Schlafzimmer, obwohl beide wissen, dass der Streit nie zu einer dauerhaften Lösung führt?
:28. Weil die Temperatur nicht das eigentliche Thema ist, sondern ein verfügbarer Gegenstand, auf den man die allgemeine Spannung des Zusammenlebens projizieren kann, die zu diffus ist, um sie direkt anzusprechen, und zu real, um sie zu ignorieren, und weil es befriedigender ist, über neunzehn oder einundzwanzig Grad zu streiten, als über etwas, das keinen Thermostaten hat.
:29. Martin und Clara stritten selten.
:30. Das war entweder ein Zeichen von Harmonie oder ein Zeichen davon, dass beide aufgehört hatten zu erwarten, dass Streiten irgendetwas verändern würde, und Martin wusste ehrlich gesagt nicht, welches von beidem stimmte, und er fand es bezeichnend, dass er das nach vierzehn Jahren nicht wusste.
:31. Warum wäscht der Mensch sich jeden Morgen die Haare, obwohl die Haare am Abend wieder so sind wie am Morgen vor dem Waschen?
:32. Weil Sauberkeit eine soziale Kategorie ist, keine biologische, weil der Körper das Waschen nicht braucht, aber die Gesellschaft es erwartet, und weil das Erwarten der Gesellschaft realer ist als die meisten biologischen Notwendigkeiten, was Martin für einen der faszinierendsten Sätze hielt, die ihm je eingefallen waren, und den er am nächsten Morgen in der Vorlesung verwenden würde, vor Studierenden, die ihn aufschreiben würden, ohne zu fragen, warum.
:33. Jonas kam ins Wohnzimmer und fragte, ob er noch eine halbe Stunde spielen dürfe.
:34. Martin sagte ja.
:35. Warum?
:36. Weil nein keinen Unterschied gemacht hätte außer einem unzufriedenen Kind, und weil die halbe Stunde in einer Welt, die in einigen Milliarden Jahren in der expandierenden Sonne verglüht, von einer Kürze war, die jeden Einwand gegenstandslos machte.
:37. Jonas verschwand mit dem Tablet.
:38. Lara schlief bereits.
:39. Clara legte sich auf die andere Seite des Sofas und schaute in ihr Buch, und Martin schaute sie kurz an und dachte, dass er nicht wusste, warum er sie geheiratet hatte, im Sinne von: er kannte die Geschichte, er kannte die Ereignisse, er kannte die Momente, aber den eigentlichen Grund, den letzten, nicht weiter rückführbaren Grund, kannte er nicht, was vermutlich bedeutete, dass es ihn nicht gab oder dass er so tief lag, dass keine Introspektionsmethode ihn je erreichen würde.
:40. Das fand er weder beunruhigend noch tröstlich.
:41. Es war einfach so.
:42. Clara schaute kurz auf und lächelte kurz, das sparsame, vertraute Lächeln von jemandem, der die Anwesenheit des anderen nicht mehr kommentieren muss, weil sie sich von selbst versteht.
:43. Martin lächelte zurück.
:44. Warum lächeln Menschen einander an, obwohl keine neue Information ausgetauscht wird?
:45. Weil Information nicht das Einzige ist, was ausgetauscht werden kann.
:46. Das war, dachte Martin, vielleicht die einzige Antwort des ganzen Abends, die keine Folgefrage erzeugte.
:47. Er legte die Fachzeitschrift weg.
:48. Draußen war es still.
:49. Die Hausschuhe standen an der Tür.
:50. Alles war genau so, wie es gestern gewesen war und morgen sein würde.
:51. Warum?
:52. Weil das das Leben war, dieses ruhige, beharrliche Wiederholen von Gesten, die man nicht gewählt hat und nicht ablegen kann, und weil in dieser Wiederholung, wenn man lange genug hinsah, etwas war, das nicht Sinn war, aber dem Sinn so ähnlich sah, dass man aufhörte, den Unterschied zu suchen.
:53. Martin stand auf, machte das Licht im Wohnzimmer aus und ging ins Schlafzimmer.
:54. Er stellte die Heizung auf zwanzig Grad.
:55. Clara würde neunzehn bevorzugen.
:56. Das wusste er.
:57. Er ließ sie auf zwanzig.
:58. Warum?
:59. Keine Ahnung.
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=== 3 ===
:A barátságos férfi
:1. Vannak olyan csendfajták, amelyeket az ember hall, és vannak olyan csendfajták, amelyeket az ember érez, Ray Kowalski pedig tizennégy év alatt megtanulta felismerni a különbséget, ami néhányszor megmentette az életét, cserébe viszont tartósan tönkretette az alvását, de ez olyan csere volt, amelyet alternatívák híján elfogadott.
:2. Az a csend, amely azon a csütörtök reggelen betöltötte az irodát, amikor belépett, a második fajta volt.
:3. Valaki járt ott.
:4. Semmi sem hiányzott.
:5. Semmi sem mozdult el.
:6. De a levegőben volt egy enyhe idegenség, amelyet logikával nem lehetett leírni, és amelyre Raynek korábbi éveiben nem voltak szavai, mostanra viszont egyszerűen annak nevezte, ami volt: valakinek a nyoma, aki nagyon jó abban, hogy ne hagyjon nyomokat, és aki pontosan tudta, hogy a nyomok hiánya maga is üzenet.
:7. Kávét főzött, leült az íróasztalhoz, és fél kilenckor megszólalt a telefon.
:8. A hang férfihang volt, kellemes, annak az embernek a gondosan begyakorolt melegségével, aki a telefont a meggyőzés eszközeként érti.
:9. Azt mondta, Thomas Gale-nek hívják, ügyvéd, és egy olyan ügyfelet képvisel, akinek Ray diszkrét segítségére van szüksége egy kényes ügyben.
:10. Ray megkérdezte, miért egy ügyvéd hív az ügyfele helyett, ahelyett hogy maga az ügyfél hívna.
:11. Gale azt mondta, az ügyfél értékeli a távolságot.
:12. Ray azt mondta, ezt a legtöbb ember is így teszi, aki hozzá jön, és ez még soha nem volt jó jel.
:13. Gale annak a kontrollált módján nevetett, ahogyan azok az emberek nevetnek, akik akkor nevetnek, amikor stratégiailag célszerűnek tartják, és találkozót kért.
:14. Egy olyan vendéglőben találkoztak, amely túl drága volt a negyedéhez, és túl magabiztos a konyhájához képest, azoknak a helyeknek egyikében, amelyek az ár és a minőség közötti aránytalanságból valamiféle identitást csináltak.
:15. Gale pontosan olyan volt, amilyennek a hangja bejelentette: közepes termetű, középkorú, egy olyan férfi arcával, aki olyan intenzíven gyakorolta a semlegességet, hogy az lett az egyetlen valódi arckifejezése.
:16. Vizet rendelt, amit Ray annak az embernek a leleplező gesztusának tartott, aki demonstrálni akarja, hogy nincs szüksége semmire.
:17. Az ügyfél, mondta Gale, Victor Sandsnak hívják, és éppen egy jelentős üzleti tranzakció lezárása előtt áll, amelyhez bizonyos dokumentumokra van szüksége, amelyek jelenleg egy másik fél birtokában vannak.
:18. Ray megkérdezte, miért nem a szokásos jogi utakon kérik ki ezeket a dokumentumokat.
:19. Gale azt mondta, a másik fél nem az a fajta fél, amely jogi utakra reagál.
:20. Ray megkérdezte, milyen fajta fél.
:21. Gale azt mondta: „Az a fajta, amelyet ön ismer.”
:22. Ez nem volt válasz, de elég volt ahhoz, hogy megértse: Gale abból indul ki, hogy Ray már ismeri az összefüggést, ami azt jelentette, hogy Gale vagy többet tudott Rayről, mint amennyit Ray megfelelőnek tartott, vagy úgy tett, mintha így volna, ami mindkét esetben figyelmeztetés volt.
:23. Ray megkérdezte a másik fél nevét.
:24. Gale megnevezett egy nevet: Daniel Farrow.
:25. Ray személyesen nem ismerte Daniel Farrow-t, de ismerte a nevét azokból a beszélgetésekből, amelyeket bizonyos bárokban folytat az ember, amikor mindkét fél biztos benne, hogy senki sem hallgatózik, és ezekben a beszélgetésekben Farrow-t többnyire olyan dolgokkal kapcsolatban említették, amelyeket rendesen öltözött emberek rendes irodákban, rendes világítás alatt nem szoktak hangosan kimondani.
:26. Azt mondta, átgondolja.
:27. Gale letett egy borítékot az asztalra.
:28. Ray nem nyitotta ki.
:29. Ott hagyta feküdni, amíg Gale el nem ment, és csak azután nyitotta ki.
:30. A tartalma elég bőkezű volt ahhoz, hogy válaszként működjön anélkül, hogy válasz lett volna.
:31. Ray hazament, ami azt jelentette: visszament az irodába, mert a kettő ugyanaz volt, és egy órán át az ablaknál ült egy pohár bourbonnel, amelyet nem ivott meg, és gondolkodott.
:32. Thomas Gale nem volt rossz hazudozó.
:33. Jó hazudozó volt, ami rosszabb volt, mert a jó hazudozók nem követnek el felismerhető hibákat, hanem csupán egy olyan összképet hoznak létre, amely koherens, amíg az ember el nem kezdi szemügyre venni az egyes részeket.
:34. Az az egyes rész, amely Rayt zavarta, a következő volt: ha Victor Sandsnak törvényes ügye volt, nem volt szüksége magándetektívre.
:35. És ha az ügye nem volt törvényes, akkor olyan magándetektívre volt szüksége, aki vagy nem kérdez, vagy rossz kérdéseket tesz fel.
:36. Ray mindig kérdezett.
:37. És többnyire a helyes kérdéseket tette fel, ami a múltban népszerűtlenné tette őt olyan körökben, ahol a népszerűtlenségnek konkrét, testi mellékíze lehetett.
:38. Felhívott egy kapcsolatot, aki évek óta a város peremterületein működött, ahol az információ és az áru közötti határok annyira átjárhatóvá váltak, hogy már senki sem tudta pontosan megmondani, melyik oldalon áll.
:39. A kapcsolatot Merce-nek hívták, és annak az embernek a szárazon pragmatikus világlátásával bírt, aki elég sokáig túlélte ahhoz, hogy felhagyjon a túlélésről való gondolkodással.
:40. Merce azt mondta, Daniel Farrow körülbelül egy éve van a városban, eredetileg keletről jött, és az ügyletei olyan fajtájúak, amelyeket nem lehet ingatlanban vagy pénzügyekben összefoglalni, mert az túl szűken gondolkodna.
:41. Ray megkérdezte, mi volna túl tágan gondolva.
:42. Merce röviden hallgatott.
:43. Aztán azt mondta: „Minden, amit mozgatni lehet, és aminek ára van.”
:44. „Emberek?”
:45. „Többek között.”
:46. Ray letette.
:47. Csendben ült.
:48. Olyan csendben, amelyet az ember hall.
:49. Visszahívta Gale-t, és azt mondta, nem vállalja el a megbízást.
:50. Gale nem hangzott meglepettnek, ami azt jelentette, hogy nem volt meglepve, ami azt jelentette, hogy ezt a hívást várták, ami azt jelentette, hogy mindaz, ami eddig történt, egy olyan dolog előkészítésének része volt, amely még nem történt meg.
:51. Ez volt az a pillanat, amikor Ray megértette, hogy az ügy már az övé, akár elvállalta, akár nem.
:52. Ennek bizonyítéka másnap reggel érkezett egy fiatal nő formájában, aki az irodája előtti lépcsőn ült, amikor megérkezett, annak az embernek a tömör, befelé forduló arckifejezésével, aki nagyon sokáig nagyon nyugodt maradt, mert a nyugodtnak maradás volt az egyetlen rendelkezésre álló stratégia.
:53. Nina volt a neve.
:54. Vezetéknév nélkül.
:55. Azt mondta, Thomas Gale adta meg neki ezt a címet.
:56. Azt mondta, segítségre van szüksége, hogy megtaláljon valakit.
:57. Ray ránézett.
:58. A húszas évei közepén járt, és olyan szeme volt, mint annak, aki már nem fordít energiát arra, hogy bármit is elrejtsen, mert az elrejtés olyan erőt igényel, amelyre máshol van szükség.
:59. „Kit keres?” kérdezte Ray.
:60. „A húgomat”, mondta Nina.
:61. „Mióta tűnt el?”
:62. „Három hete.”
:63. „Értesítette a rendőrséget?”
:64. Nina olyan tekintettel nézett rá, amely nem elutasítás volt, hanem valami pontosabb: egy olyan ember nyugodt, kimerült tudása, aki erre a kérdésre már olyan sokszor válaszolt, hogy az megszűnt valóságosnak hangzani.
:65. „A rendőrség”, mondta, „azt mondta, hogy a húgom önként ment el.”
:66. Ray kinyitotta az iroda ajtaját.
:67. „Jöjjön be”, mondta.
:68. Kávét főzött, mert nem tudta, mi mást tehetne, és mert a kávé ilyen pillanatokban kevésbé a vendégszeretet gesztusa volt, mint inkább lehetőség arra, hogy lefoglalja a kezét, miközben azon gondolkodik, éppen hibát készül-e elkövetni.
:69. Nina megitta a kávét, és mesélni kezdett.
:70. A húgát Leának hívták, huszonkét éves volt, három hónapja vállalt egy munkát, amelyet egy ügynökségen keresztül közvetítettek neki, rendezvényterületen kínáltak munkát, és eleinte rendszeresen elérhető volt, aztán kevésbé, végül egyáltalán nem.
:71. Az utolsó életjel egy szöveges üzenet volt, amelyben az állt, hogy jól van, távolságra van szüksége, amit Nina olyan üzenetnek tartott, amelyet Lea nem szabad akaratából írt, mert Leának soha nem volt szüksége távolságra, és soha nem írt Ninának úgy, mint ez az üzenet.
:72. Ray megkérdezte az ügynökség nevét.
:73. Nina megnevezte.
:74. Ray leírta.
:75. Megkérdezte, mond-e neki valamit Daniel Farrow neve.
:76. Nina megrázta a fejét.
:77. Aztán elakadt.
:78. „De igen”, mondta lassan.
:79. „Lea egyszer említette ezt a nevet.”
:80. „Mikor?”
:81. „Nem sokkal azután, hogy elkezdett dolgozni.”
:82. „Milyen összefüggésben?”
:83. Nina elgondolkodott.
:84. „Azt mondta: ez a Farrow nagyon barátságos férfi.”
:85. Úgy mondta, hogy Ray hallotta, mi rezeg benne: hogy Lea nem dicséretnek szánta a mondatot, hanem az ellenkezőjének, valaki tömörített figyelmeztetésének, aki megtanulta, hogy a nagyon barátságos férfiak többnyire az okai annak, hogy óvatosnak kell lenni.
:86. Ray az előtte lévő üres lapot nézte.
:87. A borítékra gondolt, amelyet az asztalon hagyott feküdni.
:88. Gale kontrollált mosolyára gondolt.
:89. Merce-re gondolt, aki azt mondta: minden, amit mozgatni lehet, és aminek ára van.
:90. Az irodára gondolt, amelynek olyan szaga volt, mint valakinek, aki nem hagy nyomot, és arra a csendre, amely a telefoncsörgés után másnak érződött, mint előtte, mintha a Gale-lel folytatott beszélgetés valamit megváltoztatott volna a szobában, amit már nem lehetett visszaváltoztatni.
:91. Ninára nézett.
:92. Nina annak az embernek a csendes makacsságával állta a tekintetét, akinek már nincs mit veszítenie a reményen kívül, és az az utolsó, mert az ember tudja, hogy ha az elmegy, a többi már nem tart sokáig.
:93. „Mondok önnek valamit”, mondta Ray.
:94. „Amit mondani fog, azt valószínűleg nem fogom szeretni.”
:95. „Nem.”
:96. „Mondja mégis.”
:97. „Ez az ügy”, mondta Ray, „egy olyan férfihoz vezet, akihez a rendőrség nem nyúl, és akit azok az emberek, akik ismerik, nem említenek hangosan.”
:98. „Tudom.”
:99. „Akkor azt is tudja, hogy ez nem kellemes irány.”
:100. „Tudom, hol van a húgom”, mondta Nina.
:101. „Ez a kellemetlen irány.”
:102. Ray kinézett az ablakon.
:103. Odakint a város a reggeli hőségben feküdt, és ugyanúgy nézett ki, mint mindig, amit Ray a városok egyik nagy hazugságának tartott: hogy úgy néznek ki, mintha minden normális volna, miközben odalent, a nem látható rétegekben történnek azok a dolgok, amelyek különbséget tesznek aközött, ami egy város, és aközött, aminek mutatja magát.
:104. Felvette a lapot, ráírt egy nevet és egy címet, összehajtotta, és a zsebébe tette.
:105. Aztán Ninára nézett.
:106. „Menjen haza”, mondta.
:107. „Várjon ott.”
:108. „Elvállalja az ügyet?”
:109. Ray felállt, és levette a kabátját a fogasról.
:110. „Tegnap reggel óta az enyém az ügy”, mondta.
:111. Az irodában hagyta őt, lement a lifttel, kilépett a reggeli hőségbe, és egy pillanatra megállt a járdán.
:112. Arra gondolt, hogy egy szobában a legbarátságosabb férfi nagyon gyakran az, akitől a leginkább óvakodni kell, mert a barátságosság, amely nem okból fakad, többnyire elrejt egyet, és mert azok az okok, amelyeket az emberek elrejtenek, többnyire az egyetlenek, amelyek számítanak.
:113. Elindult.
:114. A nap már túl magasan és túl forrón állt egy olyan férfi számára, aki túl keveset aludt és túl sokat tudott.
:115. De ez volt a szakma.
:116. És a szakma nem várt jobb időjárásra.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A barátságos férfi - Der freundliche Mann
:1. Vannak olyan csendfajták, amelyeket az ember hall, és vannak olyan csendfajták, amelyeket az ember érez, Ray Kowalski pedig tizennégy év alatt megtanulta felismerni a különbséget, ami néhányszor megmentette az életét, cserébe viszont tartósan tönkretette az alvását, de ez olyan csere volt, amelyet alternatívák híján elfogadott. - Es gibt Arten von Stille, die man hört, und es gibt Arten von Stille, die man spürt, und Ray Kowalski hatte in vierzehn Jahren gelernt, den Unterschied zu erkennen, was ihm das Leben einige Male gerettet hatte und ihm das Schlafen dafür dauerhaft verdorben hatte, aber das war ein Tausch, den er in Ermangelung von Alternativen akzeptiert hatte.
:2. Az a csend, amely azon a csütörtök reggelen betöltötte az irodát, amikor belépett, a második fajta volt. - Die Stille, die das Büro füllte, als er an jenem Donnerstagmorgen hereinkam, war die zweite Art.
:3. Valaki járt ott. - Jemand war dagewesen.
:4. Semmi sem hiányzott. - Nichts fehlte.
:5. Semmi sem mozdult el. - Nichts war verschoben.
:6. De a levegőben volt egy enyhe idegenség, amelyet logikával nem lehetett leírni, és amelyre Raynek korábbi éveiben nem voltak szavai, mostanra viszont egyszerűen annak nevezte, ami volt: valakinek a nyoma, aki nagyon jó abban, hogy ne hagyjon nyomokat, és aki pontosan tudta, hogy a nyomok hiánya maga is üzenet. - Aber die Luft hatte eine leichte Fremdheit, die sich nicht mit Logik beschreiben ließ und für die Ray in früheren Jahren keine Worte gehabt hatte und die er inzwischen einfach als das bezeichnete, was sie war: die Spur von jemandem, der sehr gut darin war, keine Spuren zu hinterlassen, und der genau wusste, dass das Fehlen von Spuren selbst eine Botschaft ist.
:7. Kávét főzött, leült az íróasztalhoz, és fél kilenckor megszólalt a telefon. - Er machte Kaffee, setzte sich an den Schreibtisch, und um halb neun klingelte das Telefon.
:8. A hang férfihang volt, kellemes, annak az embernek a gondosan begyakorolt melegségével, aki a telefont a meggyőzés eszközeként érti. - Die Stimme war männlich, angenehm, mit der sorgsam eingeübten Wärme von jemandem, der das Telefon als Instrument der Überzeugung versteht.
:9. Azt mondta, Thomas Gale-nek hívják, ügyvéd, és egy olyan ügyfelet képvisel, akinek Ray diszkrét segítségére van szüksége egy kényes ügyben. - Er sagte, er heiße Thomas Gale, er sei Anwalt, und er vertrete einen Mandanten, der Rays diskrete Hilfe in einer delikaten Angelegenheit benötige.
:10. Ray megkérdezte, miért egy ügyvéd hív az ügyfele helyett, ahelyett hogy maga az ügyfél hívna. - Ray fragte, warum ein Anwalt für seinen Mandanten anrief, anstatt dass der Mandant selbst anrief.
:11. Gale azt mondta, az ügyfél értékeli a távolságot. - Gale sagte, der Mandant schätze Distanz.
:12. Ray azt mondta, ezt a legtöbb ember is így teszi, aki hozzá jön, és ez még soha nem volt jó jel. - Ray sagte, das täten die meisten Leute, die zu ihm kamen, und das sei noch nie ein gutes Zeichen gewesen.
:13. Gale annak a kontrollált módján nevetett, ahogyan azok az emberek nevetnek, akik akkor nevetnek, amikor stratégiailag célszerűnek tartják, és találkozót kért. - Gale lachte auf die kontrollierte Art von Menschen, die lachen, wenn sie es für strategisch halten, und bat um ein Treffen.
:14. Egy olyan vendéglőben találkoztak, amely túl drága volt a negyedéhez, és túl magabiztos a konyhájához képest, azoknak a helyeknek egyikében, amelyek az ár és a minőség közötti aránytalanságból valamiféle identitást csináltak. - Sie trafen sich in einem Lokal, das zu teuer für sein Viertel und zu selbstbewusst für seine Küche war, einem jener Orte, die aus der Diskrepanz zwischen Preis und Qualität eine Art Identität gemacht hatten.
:15. Gale pontosan olyan volt, amilyennek a hangja bejelentette: közepes termetű, középkorú, egy olyan férfi arcával, aki olyan intenzíven gyakorolta a semlegességet, hogy az lett az egyetlen valódi arckifejezése. - Gale war genau so, wie seine Stimme ihn angekündigt hatte: mittelgroß, mittelalt, mit dem Gesicht eines Mannes, der das Neutralsein so intensiv geübt hat, dass es sein einziger wirklicher Ausdruck geworden ist.
:16. Vizet rendelt, amit Ray annak az embernek a leleplező gesztusának tartott, aki demonstrálni akarja, hogy nincs szüksége semmire. - Er bestellte Wasser, was Ray für die entlarvende Geste von jemandem hielt, der demonstrieren will, dass er nichts braucht.
:17. Az ügyfél, mondta Gale, Victor Sandsnak hívják, és éppen egy jelentős üzleti tranzakció lezárása előtt áll, amelyhez bizonyos dokumentumokra van szüksége, amelyek jelenleg egy másik fél birtokában vannak. - Der Mandant, sagte Gale, heiße Victor Sands und sei im Begriff, eine bedeutende Geschäftstransaktion abzuschließen, die bestimmte Dokumente erfordere, die sich derzeit im Besitz einer anderen Partei befänden.
:18. Ray megkérdezte, miért nem a szokásos jogi utakon kérik ki ezeket a dokumentumokat. - Ray fragte, warum man diese Dokumente nicht über die üblichen rechtlichen Wege anfordere.
:19. Gale azt mondta, a másik fél nem az a fajta fél, amely jogi utakra reagál. - Gale sagte, die andere Partei sei nicht die Art von Partei, die auf rechtliche Wege reagiere.
:20. Ray megkérdezte, milyen fajta fél. - Ray fragte, was für eine Art Partei sie sei.
:21. Gale azt mondta: „Az a fajta, amelyet ön ismer.” - Gale sagte: „Die Art, die Sie kennen."
:22. Ez nem volt válasz, de elég volt ahhoz, hogy megértse: Gale abból indul ki, hogy Ray már ismeri az összefüggést, ami azt jelentette, hogy Gale vagy többet tudott Rayről, mint amennyit Ray megfelelőnek tartott, vagy úgy tett, mintha így volna, ami mindkét esetben figyelmeztetés volt. - Das war keine Antwort, aber es war genug, um zu verstehen, dass Gale davon ausging, dass Ray den Kontext bereits kannte, was bedeutete, dass Gale entweder mehr über Ray wusste, als Ray für angemessen hielt, oder dass er so tat, als ob, was in beiden Fällen eine Warnung war.
:23. Ray megkérdezte a másik fél nevét. - Ray fragte nach dem Namen der anderen Partei.
:24. Gale megnevezett egy nevet: Daniel Farrow. - Gale nannte einen Namen: Daniel Farrow.
:25. Ray személyesen nem ismerte Daniel Farrow-t, de ismerte a nevét azokból a beszélgetésekből, amelyeket bizonyos bárokban folytat az ember, amikor mindkét fél biztos benne, hogy senki sem hallgatózik, és ezekben a beszélgetésekben Farrow-t többnyire olyan dolgokkal kapcsolatban említették, amelyeket rendesen öltözött emberek rendes irodákban, rendes világítás alatt nem szoktak hangosan kimondani. - Ray kannte Daniel Farrow nicht persönlich, aber er kannte seinen Namen aus der Art von Gesprächen, die man in bestimmten Bars führt, wenn beide Seiten sicher sind, dass niemand zuhört, und in diesen Gesprächen wurde Farrow meistens im Zusammenhang mit Dingen erwähnt, die ordentlich gekleidete Menschen in ordentlichen Büros unter ordentlichen Beleuchtungen nicht laut auszusprechen pflegten.
:26. Azt mondta, átgondolja. - Er sagte, er werde es sich überlegen.
:27. Gale letett egy borítékot az asztalra. - Gale legte einen Umschlag auf den Tisch.
:28. Ray nem nyitotta ki. - Ray öffnete ihn nicht.
:29. Ott hagyta feküdni, amíg Gale el nem ment, és csak azután nyitotta ki. - Er ließ ihn liegen, bis Gale gegangen war, und öffnete ihn dann.
:30. A tartalma elég bőkezű volt ahhoz, hogy válaszként működjön anélkül, hogy válasz lett volna. - Der Inhalt war großzügig genug, um als Antwort zu funktionieren, ohne eine zu sein.
:31. Ray hazament, ami azt jelentette: visszament az irodába, mert a kettő ugyanaz volt, és egy órán át az ablaknál ült egy pohár bourbonnel, amelyet nem ivott meg, és gondolkodott. - Ray fuhr nach Hause, was bedeutete: er fuhr ins Büro, weil beides dasselbe war, und saß eine Stunde lang am Fenster mit einem Glas Bourbon, den er nicht trank, und dachte nach.
:32. Thomas Gale nem volt rossz hazudozó. - Thomas Gale war kein schlechter Lügner.
:33. Jó hazudozó volt, ami rosszabb volt, mert a jó hazudozók nem követnek el felismerhető hibákat, hanem csupán egy olyan összképet hoznak létre, amely koherens, amíg az ember el nem kezdi szemügyre venni az egyes részeket. - Er war ein guter Lügner, was schlimmer war, weil gute Lügner keine erkennbaren Fehler machen, sondern lediglich ein Gesamtbild erzeugen, das stimmig ist, solange man nicht anfängt, die Einzelteile zu betrachten.
:34. Az az egyes rész, amely Rayt zavarta, a következő volt: ha Victor Sandsnak törvényes ügye volt, nem volt szüksége magándetektívre. - Das Einzelteil, das Ray störte, war das Folgende: Wenn Victor Sands ein legitimes Anliegen hatte, brauchte er keinen Privatdetektiv.
:35. És ha az ügye nem volt törvényes, akkor olyan magándetektívre volt szüksége, aki vagy nem kérdez, vagy rossz kérdéseket tesz fel. - Und wenn sein Anliegen nicht legitim war, brauchte er einen Privatdetektiv, der entweder nicht fragte oder die falschen Fragen stellte.
:36. Ray mindig kérdezett. - Ray fragte immer.
:37. És többnyire a helyes kérdéseket tette fel, ami a múltban népszerűtlenné tette őt olyan körökben, ahol a népszerűtlenségnek konkrét, testi mellékíze lehetett. - Und er stellte meistens die richtigen Fragen, was ihn in der Vergangenheit unbeliebt gemacht hatte, in Kreisen, in denen Unbeliebtheit einen konkreten, körperlichen Beigeschmack haben konnte.
:38. Felhívott egy kapcsolatot, aki évek óta a város peremterületein működött, ahol az információ és az áru közötti határok annyira átjárhatóvá váltak, hogy már senki sem tudta pontosan megmondani, melyik oldalon áll. - Er rief einen Kontakt an, der seit Jahren in den Randbereichen der Stadt operierte, wo die Grenzen zwischen Information und Ware so durchlässig geworden waren, dass niemand mehr genau sagen konnte, auf welcher Seite er stand.
:39. A kapcsolatot Merce-nek hívták, és annak az embernek a szárazon pragmatikus világlátásával bírt, aki elég sokáig túlélte ahhoz, hogy felhagyjon a túlélésről való gondolkodással. - Der Kontakt hieß Merce und hatte die trocken-pragmatische Weltsicht von jemandem, der lange genug überlebt hatte, um aufgehört zu haben, über das Überleben nachzudenken.
:40. Merce azt mondta, Daniel Farrow körülbelül egy éve van a városban, eredetileg keletről jött, és az ügyletei olyan fajtájúak, amelyeket nem lehet ingatlanban vagy pénzügyekben összefoglalni, mert az túl szűken gondolkodna. - Merce sagte, Daniel Farrow sei seit etwa einem Jahr in der Stadt, dass er ursprünglich aus dem Osten komme, und dass die Geschäfte, die er betreibe, die Art seien, die man nicht in Immobilien oder Finanzen zusammenfassen könne, weil das zu eng gedacht sei.
:41. Ray megkérdezte, mi volna túl tágan gondolva. - Ray fragte, was zu weit gedacht wäre.
:42. Merce röviden hallgatott. - Merce schwieg kurz.
:43. Aztán azt mondta: „Minden, amit mozgatni lehet, és aminek ára van.” - Dann sagte er: „Alles, was bewegt werden kann und einen Preis hat."
:44. „Emberek?” - „Menschen?"
:45. „Többek között.” - „Unter anderem."
:46. Ray letette. - Ray legte auf.
:47. Csendben ült. - Er saß still.
:48. Olyan csendben, amelyet az ember hall. - Die Art Stille, die man hört.
:49. Visszahívta Gale-t, és azt mondta, nem vállalja el a megbízást. - Er rief Gale zurück und sagte, er nehme den Auftrag nicht an.
:50. Gale nem hangzott meglepettnek, ami azt jelentette, hogy nem volt meglepve, ami azt jelentette, hogy ezt a hívást várták, ami azt jelentette, hogy mindaz, ami eddig történt, egy olyan dolog előkészítésének része volt, amely még nem történt meg. - Gale klang nicht überrascht, was bedeutete, dass er nicht überrascht war, was bedeutete, dass dieser Anruf erwartet worden war, was bedeutete, dass alles, was bisher geschehen war, Teil einer Vorbereitung auf etwas war, das noch nicht geschehen war.
:51. Ez volt az a pillanat, amikor Ray megértette, hogy az ügy már az övé, akár elvállalta, akár nem. - Das war der Moment, in dem Ray verstand, dass er den Fall bereits hatte, egal ob er ihn angenommen hatte oder nicht.
:52. Ennek bizonyítéka másnap reggel érkezett egy fiatal nő formájában, aki az irodája előtti lépcsőn ült, amikor megérkezett, annak az embernek a tömör, befelé forduló arckifejezésével, aki nagyon sokáig nagyon nyugodt maradt, mert a nyugodtnak maradás volt az egyetlen rendelkezésre álló stratégia. - Der Beweis dafür kam am nächsten Morgen in Form einer jungen Frau, die auf der Treppe vor seinem Büro saß, als er ankam, mit dem kompakten, nach innen gerichteten Ausdruck von jemandem, der sehr lange sehr ruhig geblieben ist, weil Ruhigbleiben die einzige verfügbare Strategie gewesen war.
:53. Nina volt a neve. - Sie hieß Nina.
:54. Vezetéknév nélkül. - Keinen Nachnamen.
:55. Azt mondta, Thomas Gale adta meg neki ezt a címet. - Sie sagte, Thomas Gale habe ihr diese Adresse gegeben.
:56. Azt mondta, segítségre van szüksége, hogy megtaláljon valakit. - Sie sagte, sie brauche Hilfe, um jemanden zu finden.
:57. Ray ránézett. - Ray schaute sie an.
:58. A húszas évei közepén járt, és olyan szeme volt, mint annak, aki már nem fordít energiát arra, hogy bármit is elrejtsen, mert az elrejtés olyan erőt igényel, amelyre máshol van szükség. - Sie war Mitte zwanzig, und sie hatte die Augen von jemandem, der keine Energie mehr dafür aufwendet, irgendetwas zu verbergen, weil Verbergen Kraft kostet, die anderswo gebraucht wird.
:59. „Kit keres?” kérdezte Ray. - „Wen suchen Sie?", fragte Ray.
:60. „A húgomat”, mondta Nina. - „Meine Schwester", sagte Nina.
:61. „Mióta tűnt el?” - „Wie lange ist sie weg?"
:62. „Három hete.” - „Drei Wochen."
:63. „Értesítette a rendőrséget?” - „Haben Sie die Polizei informiert?"
:64. Nina olyan tekintettel nézett rá, amely nem elutasítás volt, hanem valami pontosabb: egy olyan ember nyugodt, kimerült tudása, aki erre a kérdésre már olyan sokszor válaszolt, hogy az megszűnt valóságosnak hangzani. - Nina schaute ihn an mit einem Blick, der nicht Ablehnung war, sondern etwas Präziseres: die ruhige, erschöpfte Kenntnis eines Menschen, der diese Frage bereits so oft beantwortet hat, dass sie aufgehört hat, real zu klingen.
:65. „A rendőrség”, mondta, „azt mondta, hogy a húgom önként ment el.” - „Die Polizei", sagte sie, „hat mir gesagt, meine Schwester sei freiwillig gegangen."
:66. Ray kinyitotta az iroda ajtaját. - Ray öffnete die Bürotür.
:67. „Jöjjön be”, mondta. - „Kommen Sie rein", sagte er.
:68. Kávét főzött, mert nem tudta, mi mást tehetne, és mert a kávé ilyen pillanatokban kevésbé a vendégszeretet gesztusa volt, mint inkább lehetőség arra, hogy lefoglalja a kezét, miközben azon gondolkodik, éppen hibát készül-e elkövetni. - Er machte Kaffee, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte, und weil Kaffee in solchen Momenten weniger eine Geste der Gastlichkeit war als eine Möglichkeit, die Hände zu beschäftigen, während man darüber nachdachte, ob man im Begriff war, einen Fehler zu machen.
:69. Nina megitta a kávét, és mesélni kezdett. - Nina trank den Kaffee und erzählte.
:70. A húgát Leának hívták, huszonkét éves volt, három hónapja vállalt egy munkát, amelyet egy ügynökségen keresztül közvetítettek neki, rendezvényterületen kínáltak munkát, és eleinte rendszeresen elérhető volt, aztán kevésbé, végül egyáltalán nem. - Die Schwester hieß Lea, war zweiundzwanzig, hatte vor drei Monaten einen Job angenommen, der ihr über eine Agentur vermittelt worden war, die Arbeit im Veranstaltungsbereich anbot, und war zunächst regelmäßig erreichbar gewesen, dann weniger, dann gar nicht mehr.
:71. Az utolsó életjel egy szöveges üzenet volt, amelyben az állt, hogy jól van, távolságra van szüksége, amit Nina olyan üzenetnek tartott, amelyet Lea nem szabad akaratából írt, mert Leának soha nem volt szüksége távolságra, és soha nem írt Ninának úgy, mint ez az üzenet. - Das letzte Lebenszeichen war eine Textnachricht, in der stand, es gehe ihr gut, sie brauche Abstand, was Nina für eine Nachricht hielt, die Lea nicht aus freiem Willen geschrieben hatte, weil Lea nie Abstand gebraucht hatte und Nina nie so geschrieben hatte wie diese Textnachricht.
:72. Ray megkérdezte az ügynökség nevét. - Ray fragte nach dem Namen der Agentur.
:73. Nina megnevezte. - Nina nannte ihn.
:74. Ray leírta. - Ray schrieb ihn auf.
:75. Megkérdezte, mond-e neki valamit Daniel Farrow neve. - Er fragte, ob der Name Daniel Farrow ihr etwas sage.
:76. Nina megrázta a fejét. - Nina schüttelte den Kopf.
:77. Aztán elakadt. - Dann hielt sie inne.
:78. „De igen”, mondta lassan. - „Doch", sagte sie langsam.
:79. „Lea egyszer említette ezt a nevet.” - „Lea hat den Namen einmal erwähnt."
:80. „Mikor?” - „Wann?"
:81. „Nem sokkal azután, hogy elkezdett dolgozni.” - „Kurz nachdem sie angefangen hatte zu arbeiten."
:82. „Milyen összefüggésben?” - „In welchem Zusammenhang?"
:83. Nina elgondolkodott. - Nina dachte nach.
:84. „Azt mondta: ez a Farrow nagyon barátságos férfi.” - „Sie hat gesagt: Dieser Farrow ist ein sehr freundlicher Mann."
:85. Úgy mondta, hogy Ray hallotta, mi rezeg benne: hogy Lea nem dicséretnek szánta a mondatot, hanem az ellenkezőjének, valaki tömörített figyelmeztetésének, aki megtanulta, hogy a nagyon barátságos férfiak többnyire az okai annak, hogy óvatosnak kell lenni. - Sie sagte es so, dass Ray hörte, was darin mitschwang: dass Lea den Satz nicht als Lob gemeint hatte, sondern als das Gegenteil, als die komprimierte Warnung von jemandem, der gelernt hat, dass sehr freundliche Männer meistens der Grund sind, warum man vorsichtig sein sollte.
:86. Ray az előtte lévő üres lapot nézte. - Ray betrachtete das leere Blatt vor sich.
:87. A borítékra gondolt, amelyet az asztalon hagyott feküdni. - Er dachte an den Umschlag, den er auf dem Tisch hatte liegen lassen.
:88. Gale kontrollált mosolyára gondolt. - Er dachte an Gales kontrolliertes Lächeln.
:89. Merce-re gondolt, aki azt mondta: minden, amit mozgatni lehet, és aminek ára van. - Er dachte an Merce, der gesagt hatte: alles, was bewegt werden kann und einen Preis hat.
:90. Az irodára gondolt, amelynek olyan szaga volt, mint valakinek, aki nem hagy nyomot, és arra a csendre, amely a telefoncsörgés után másnak érződött, mint előtte, mintha a Gale-lel folytatott beszélgetés valamit megváltoztatott volna a szobában, amit már nem lehetett visszaváltoztatni. - Er dachte an das Büro, das nach jemandem gerochen hatte, der keine Spuren hinterließ, und an die Stille, die sich nach dem Klingeln des Telefons anders angefühlt hatte als vorher, als hätte das Gespräch mit Gale etwas im Raum verändert, das nicht mehr zurückzuändern war.
:91. Ninára nézett. - Er schaute Nina an.
:92. Nina annak az embernek a csendes makacsságával állta a tekintetét, akinek már nincs mit veszítenie a reményen kívül, és az az utolsó, mert az ember tudja, hogy ha az elmegy, a többi már nem tart sokáig. - Sie hielt seinen Blick mit der stillen Hartnäckigkeit von jemandem, der nichts mehr zu verlieren hat außer der Hoffnung, und die ist die letzte, weil man weiß, dass wenn diese geht, der Rest nicht lange dauert.
:93. „Mondok önnek valamit”, mondta Ray. - „Ich werde Ihnen etwas sagen", sagte Ray.
:94. „Amit mondani fog, azt valószínűleg nem fogom szeretni.” - „Was Sie mir sagen werden, werde ich wahrscheinlich nicht mögen."
:95. „Nem.” - „Nein."
:96. „Mondja mégis.” - „Sagen Sie es trotzdem."
:97. „Ez az ügy”, mondta Ray, „egy olyan férfihoz vezet, akihez a rendőrség nem nyúl, és akit azok az emberek, akik ismerik, nem említenek hangosan.” - „Dieser Fall", sagte Ray, „führt zu einem Mann, den die Polizei nicht anfasst und den die Leute, die ihn kennen, nicht laut erwähnen."
:98. „Tudom.” - „Ich weiß."
:99. „Akkor azt is tudja, hogy ez nem kellemes irány.” - „Dann wissen Sie auch, dass das keine angenehme Richtung ist."
:100. „Tudom, hol van a húgom”, mondta Nina. - „Ich weiß, wo meine Schwester ist", sagte Nina.
:101. „Ez a kellemetlen irány.” - „Das ist die unangenehme Richtung."
:102. Ray kinézett az ablakon. - Ray schaute aus dem Fenster.
:103. Odakint a város a reggeli hőségben feküdt, és ugyanúgy nézett ki, mint mindig, amit Ray a városok egyik nagy hazugságának tartott: hogy úgy néznek ki, mintha minden normális volna, miközben odalent, a nem látható rétegekben történnek azok a dolgok, amelyek különbséget tesznek aközött, ami egy város, és aközött, aminek mutatja magát. - Die Stadt lag draußen in der Morgenhitze und sah genauso aus wie immer, was er für eine der großen Lügen der Städte hielt: dass sie aussehen als wäre alles normal, während unten drin, in den Schichten, die man nicht sieht, die Dinge passieren, die den Unterschied machen zwischen dem, was eine Stadt ist, und dem, was sie zu sein vorgibt.
:104. Felvette a lapot, ráírt egy nevet és egy címet, összehajtotta, és a zsebébe tette. - Er nahm das Blatt, schrieb einen Namen und eine Adresse auf, faltete es, steckte es in die Tasche.
:105. Aztán Ninára nézett. - Dann schaute er Nina an.
:106. „Menjen haza”, mondta. - „Gehen Sie nach Hause", sagte er.
:107. „Várjon ott.” - „Warten Sie dort."
:108. „Elvállalja az ügyet?” - „Sie nehmen den Fall?"
:109. Ray felállt, és levette a kabátját a fogasról. - Ray stand auf und nahm seine Jacke vom Haken.
:110. „Tegnap reggel óta az enyém az ügy”, mondta. - „Ich habe den Fall", sagte er, „seit gestern Morgen."
:111. Az irodában hagyta őt, lement a lifttel, kilépett a reggeli hőségbe, és egy pillanatra megállt a járdán. - Er ließ sie im Büro, fuhr den Aufzug nach unten, trat in die Hitze des Morgens und blieb einen Moment auf dem Gehweg stehen.
:112. Arra gondolt, hogy egy szobában a legbarátságosabb férfi nagyon gyakran az, akitől a leginkább óvakodni kell, mert a barátságosság, amely nem okból fakad, többnyire elrejt egyet, és mert azok az okok, amelyeket az emberek elrejtenek, többnyire az egyetlenek, amelyek számítanak. - Er dachte daran, dass der freundlichste Mann in einem Raum sehr oft derjenige ist, vor dem man sich am meisten hüten sollte, weil Freundlichkeit, die nicht aus einem Grund entsteht, meistens einen verbirgt, und weil die Gründe, die Menschen verbergen, meistens die einzigen sind, die zählen.
:113. Elindult. - Er ging.
:114. A nap már túl magasan és túl forrón állt egy olyan férfi számára, aki túl keveset aludt és túl sokat tudott. - Die Sonne stand bereits zu hoch und zu heiß für einen Mann, der zu wenig geschlafen hatte und zu viel wusste.
:115. De ez volt a szakma. - Aber das war der Beruf.
:116. És a szakma nem várt jobb időjárásra. - Und der Beruf wartete nicht auf besseres Wetter.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der freundliche Mann
:1. Es gibt Arten von Stille, die man hört, und es gibt Arten von Stille, die man spürt, und Ray Kowalski hatte in vierzehn Jahren gelernt, den Unterschied zu erkennen, was ihm das Leben einige Male gerettet hatte und ihm das Schlafen dafür dauerhaft verdorben hatte, aber das war ein Tausch, den er in Ermangelung von Alternativen akzeptiert hatte.
:2. Die Stille, die das Büro füllte, als er an jenem Donnerstagmorgen hereinkam, war die zweite Art.
:3. Jemand war dagewesen.
:4. Nichts fehlte.
:5. Nichts war verschoben.
:6. Aber die Luft hatte eine leichte Fremdheit, die sich nicht mit Logik beschreiben ließ und für die Ray in früheren Jahren keine Worte gehabt hatte und die er inzwischen einfach als das bezeichnete, was sie war: die Spur von jemandem, der sehr gut darin war, keine Spuren zu hinterlassen, und der genau wusste, dass das Fehlen von Spuren selbst eine Botschaft ist.
:7. Er machte Kaffee, setzte sich an den Schreibtisch, und um halb neun klingelte das Telefon.
:8. Die Stimme war männlich, angenehm, mit der sorgsam eingeübten Wärme von jemandem, der das Telefon als Instrument der Überzeugung versteht.
:9. Er sagte, er heiße Thomas Gale, er sei Anwalt, und er vertrete einen Mandanten, der Rays diskrete Hilfe in einer delikaten Angelegenheit benötige.
:10. Ray fragte, warum ein Anwalt für seinen Mandanten anrief, anstatt dass der Mandant selbst anrief.
:11. Gale sagte, der Mandant schätze Distanz.
:12. Ray sagte, das täten die meisten Leute, die zu ihm kamen, und das sei noch nie ein gutes Zeichen gewesen.
:13. Gale lachte auf die kontrollierte Art von Menschen, die lachen, wenn sie es für strategisch halten, und bat um ein Treffen.
:14. Sie trafen sich in einem Lokal, das zu teuer für sein Viertel und zu selbstbewusst für seine Küche war, einem jener Orte, die aus der Diskrepanz zwischen Preis und Qualität eine Art Identität gemacht hatten.
:15. Gale war genau so, wie seine Stimme ihn angekündigt hatte: mittelgroß, mittelalt, mit dem Gesicht eines Mannes, der das Neutralsein so intensiv geübt hat, dass es sein einziger wirklicher Ausdruck geworden ist.
:16. Er bestellte Wasser, was Ray für die entlarvende Geste von jemandem hielt, der demonstrieren will, dass er nichts braucht.
:17. Der Mandant, sagte Gale, heiße Victor Sands und sei im Begriff, eine bedeutende Geschäftstransaktion abzuschließen, die bestimmte Dokumente erfordere, die sich derzeit im Besitz einer anderen Partei befänden.
:18. Ray fragte, warum man diese Dokumente nicht über die üblichen rechtlichen Wege anfordere.
:19. Gale sagte, die andere Partei sei nicht die Art von Partei, die auf rechtliche Wege reagiere.
:20. Ray fragte, was für eine Art Partei sie sei.
:21. Gale sagte: „Die Art, die Sie kennen."
:22. Das war keine Antwort, aber es war genug, um zu verstehen, dass Gale davon ausging, dass Ray den Kontext bereits kannte, was bedeutete, dass Gale entweder mehr über Ray wusste, als Ray für angemessen hielt, oder dass er so tat, als ob, was in beiden Fällen eine Warnung war.
:23. Ray fragte nach dem Namen der anderen Partei.
:24. Gale nannte einen Namen: Daniel Farrow.
:25. Ray kannte Daniel Farrow nicht persönlich, aber er kannte seinen Namen aus der Art von Gesprächen, die man in bestimmten Bars führt, wenn beide Seiten sicher sind, dass niemand zuhört, und in diesen Gesprächen wurde Farrow meistens im Zusammenhang mit Dingen erwähnt, die ordentlich gekleidete Menschen in ordentlichen Büros unter ordentlichen Beleuchtungen nicht laut auszusprechen pflegten.
:26. Er sagte, er werde es sich überlegen.
:27. Gale legte einen Umschlag auf den Tisch.
:28. Ray öffnete ihn nicht.
:29. Er ließ ihn liegen, bis Gale gegangen war, und öffnete ihn dann.
:30. Der Inhalt war großzügig genug, um als Antwort zu funktionieren, ohne eine zu sein.
:31. Ray fuhr nach Hause, was bedeutete: er fuhr ins Büro, weil beides dasselbe war, und saß eine Stunde lang am Fenster mit einem Glas Bourbon, den er nicht trank, und dachte nach.
:32. Thomas Gale war kein schlechter Lügner.
:33. Er war ein guter Lügner, was schlimmer war, weil gute Lügner keine erkennbaren Fehler machen, sondern lediglich ein Gesamtbild erzeugen, das stimmig ist, solange man nicht anfängt, die Einzelteile zu betrachten.
:34. Das Einzelteil, das Ray störte, war das Folgende: Wenn Victor Sands ein legitimes Anliegen hatte, brauchte er keinen Privatdetektiv.
:35. Und wenn sein Anliegen nicht legitim war, brauchte er einen Privatdetektiv, der entweder nicht fragte oder die falschen Fragen stellte.
:36. Ray fragte immer.
:37. Und er stellte meistens die richtigen Fragen, was ihn in der Vergangenheit unbeliebt gemacht hatte, in Kreisen, in denen Unbeliebtheit einen konkreten, körperlichen Beigeschmack haben konnte.
:38. Er rief einen Kontakt an, der seit Jahren in den Randbereichen der Stadt operierte, wo die Grenzen zwischen Information und Ware so durchlässig geworden waren, dass niemand mehr genau sagen konnte, auf welcher Seite er stand.
:39. Der Kontakt hieß Merce und hatte die trocken-pragmatische Weltsicht von jemandem, der lange genug überlebt hatte, um aufgehört zu haben, über das Überleben nachzudenken.
:40. Merce sagte, Daniel Farrow sei seit etwa einem Jahr in der Stadt, dass er ursprünglich aus dem Osten komme, und dass die Geschäfte, die er betreibe, die Art seien, die man nicht in Immobilien oder Finanzen zusammenfassen könne, weil das zu eng gedacht sei.
:41. Ray fragte, was zu weit gedacht wäre.
:42. Merce schwieg kurz.
:43. Dann sagte er: „Alles, was bewegt werden kann und einen Preis hat."
:44. „Menschen?"
:45. „Unter anderem."
:46. Ray legte auf.
:47. Er saß still.
:48. Die Art Stille, die man hört.
:49. Er rief Gale zurück und sagte, er nehme den Auftrag nicht an.
:50. Gale klang nicht überrascht, was bedeutete, dass er nicht überrascht war, was bedeutete, dass dieser Anruf erwartet worden war, was bedeutete, dass alles, was bisher geschehen war, Teil einer Vorbereitung auf etwas war, das noch nicht geschehen war.
:51. Das war der Moment, in dem Ray verstand, dass er den Fall bereits hatte, egal ob er ihn angenommen hatte oder nicht.
:52. Der Beweis dafür kam am nächsten Morgen in Form einer jungen Frau, die auf der Treppe vor seinem Büro saß, als er ankam, mit dem kompakten, nach innen gerichteten Ausdruck von jemandem, der sehr lange sehr ruhig geblieben ist, weil Ruhigbleiben die einzige verfügbare Strategie gewesen war.
:53. Sie hieß Nina.
:54. Keinen Nachnamen.
:55. Sie sagte, Thomas Gale habe ihr diese Adresse gegeben.
:56. Sie sagte, sie brauche Hilfe, um jemanden zu finden.
:57. Ray schaute sie an.
:58. Sie war Mitte zwanzig, und sie hatte die Augen von jemandem, der keine Energie mehr dafür aufwendet, irgendetwas zu verbergen, weil Verbergen Kraft kostet, die anderswo gebraucht wird.
:59. „Wen suchen Sie?", fragte Ray.
:60. „Meine Schwester", sagte Nina.
:61. „Wie lange ist sie weg?"
:62. „Drei Wochen."
:63. „Haben Sie die Polizei informiert?"
:64. Nina schaute ihn an mit einem Blick, der nicht Ablehnung war, sondern etwas Präziseres: die ruhige, erschöpfte Kenntnis eines Menschen, der diese Frage bereits so oft beantwortet hat, dass sie aufgehört hat, real zu klingen.
:65. „Die Polizei", sagte sie, „hat mir gesagt, meine Schwester sei freiwillig gegangen."
:66. Ray öffnete die Bürotür.
:67. „Kommen Sie rein", sagte er.
:68. Er machte Kaffee, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte, und weil Kaffee in solchen Momenten weniger eine Geste der Gastlichkeit war als eine Möglichkeit, die Hände zu beschäftigen, während man darüber nachdachte, ob man im Begriff war, einen Fehler zu machen.
:69. Nina trank den Kaffee und erzählte.
:70. Die Schwester hieß Lea, war zweiundzwanzig, hatte vor drei Monaten einen Job angenommen, der ihr über eine Agentur vermittelt worden war, die Arbeit im Veranstaltungsbereich anbot, und war zunächst regelmäßig erreichbar gewesen, dann weniger, dann gar nicht mehr.
:71. Das letzte Lebenszeichen war eine Textnachricht, in der stand, es gehe ihr gut, sie brauche Abstand, was Nina für eine Nachricht hielt, die Lea nicht aus freiem Willen geschrieben hatte, weil Lea nie Abstand gebraucht hatte und Nina nie so geschrieben hatte wie diese Textnachricht.
:72. Ray fragte nach dem Namen der Agentur.
:73. Nina nannte ihn.
:74. Ray schrieb ihn auf.
:75. Er fragte, ob der Name Daniel Farrow ihr etwas sage.
:76. Nina schüttelte den Kopf.
:77. Dann hielt sie inne.
:78. „Doch", sagte sie langsam.
:79. „Lea hat den Namen einmal erwähnt."
:80. „Wann?"
:81. „Kurz nachdem sie angefangen hatte zu arbeiten."
:82. „In welchem Zusammenhang?"
:83. Nina dachte nach.
:84. „Sie hat gesagt: Dieser Farrow ist ein sehr freundlicher Mann."
:85. Sie sagte es so, dass Ray hörte, was darin mitschwang: dass Lea den Satz nicht als Lob gemeint hatte, sondern als das Gegenteil, als die komprimierte Warnung von jemandem, der gelernt hat, dass sehr freundliche Männer meistens der Grund sind, warum man vorsichtig sein sollte.
:86. Ray betrachtete das leere Blatt vor sich.
:87. Er dachte an den Umschlag, den er auf dem Tisch hatte liegen lassen.
:88. Er dachte an Gales kontrolliertes Lächeln.
:89. Er dachte an Merce, der gesagt hatte: alles, was bewegt werden kann und einen Preis hat.
:90. Er dachte an das Büro, das nach jemandem gerochen hatte, der keine Spuren hinterließ, und an die Stille, die sich nach dem Klingeln des Telefons anders angefühlt hatte als vorher, als hätte das Gespräch mit Gale etwas im Raum verändert, das nicht mehr zurückzuändern war.
:91. Er schaute Nina an.
:92. Sie hielt seinen Blick mit der stillen Hartnäckigkeit von jemandem, der nichts mehr zu verlieren hat außer der Hoffnung, und die ist die letzte, weil man weiß, dass wenn diese geht, der Rest nicht lange dauert.
:93. „Ich werde Ihnen etwas sagen", sagte Ray.
:94. „Was Sie mir sagen werden, werde ich wahrscheinlich nicht mögen."
:95. „Nein."
:96. „Sagen Sie es trotzdem."
:97. „Dieser Fall", sagte Ray, „führt zu einem Mann, den die Polizei nicht anfasst und den die Leute, die ihn kennen, nicht laut erwähnen."
:98. „Ich weiß."
:99. „Dann wissen Sie auch, dass das keine angenehme Richtung ist."
:100. „Ich weiß, wo meine Schwester ist", sagte Nina.
:101. „Das ist die unangenehme Richtung."
:102. Ray schaute aus dem Fenster.
:103. Die Stadt lag draußen in der Morgenhitze und sah genauso aus wie immer, was er für eine der großen Lügen der Städte hielt: dass sie aussehen als wäre alles normal, während unten drin, in den Schichten, die man nicht sieht, die Dinge passieren, die den Unterschied machen zwischen dem, was eine Stadt ist, und dem, was sie zu sein vorgibt.
:104. Er nahm das Blatt, schrieb einen Namen und eine Adresse auf, faltete es, steckte es in die Tasche.
:105. Dann schaute er Nina an.
:106. „Gehen Sie nach Hause", sagte er.
:107. „Warten Sie dort."
:108. „Sie nehmen den Fall?"
:109. Ray stand auf und nahm seine Jacke vom Haken.
:110. „Ich habe den Fall", sagte er, „seit gestern Morgen."
:111. Er ließ sie im Büro, fuhr den Aufzug nach unten, trat in die Hitze des Morgens und blieb einen Moment auf dem Gehweg stehen.
:112. Er dachte daran, dass der freundlichste Mann in einem Raum sehr oft derjenige ist, vor dem man sich am meisten hüten sollte, weil Freundlichkeit, die nicht aus einem Grund entsteht, meistens einen verbirgt, und weil die Gründe, die Menschen verbergen, meistens die einzigen sind, die zählen.
:113. Er ging.
:114. Die Sonne stand bereits zu hoch und zu heiß für einen Mann, der zu wenig geschlafen hatte und zu viel wusste.
:115. Aber das war der Beruf.
:116. Und der Beruf wartete nicht auf besseres Wetter.
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=== 4 ===
:A rés
:1. A hírszerző munkában van egy fogalom, amely egyetlen hivatalos kiképzési kézikönyvben sem szerepel, mert azok az emberek, akik használják, nem írnak kézikönyveket, és így hangzik: a rés aközött, amit az ember tud, és aközött, amit tudnia kell ahhoz, hogy túléljen.
:2. Ennek a résnek nincs állandó mérete.
:3. Növekszik, többnyire éjszaka, többnyire akkor, amikor az ember azt hiszi, ellenőrzése alatt tartja.
:4. Claire Sorel ezt megtanulta, nem kézikönyvből, hanem kilenc évvel korábban egy brüsszeli pincében, és a bal kezén lévő heg minden reggel emlékeztette arra, hogy az ilyen réseknek konkrét, fizikai következményeik vannak, ha az ember túl sokáig túl kevés figyelmet szentel nekik.
:5. Negyvenéves volt, egy szövetségi szolgálat jelhírszerzési osztályát vezette, amelynek szerkezetét szándékosan úgy alakították ki, hogy egyik részt vevő nemzet se tudja pontosan, mennyivel járulnak hozzá a többiek, ami akadályozta a hatékonyságot és megnehezítette a kompromittálódást; ez olyan csere volt, amelyet az alapító nemzedék ésszerűnek tartott, Sorel pedig a több rossz lehetőség közül a legkisebbnek.
:6. A férfit, aki azon a kedd estén belépett az irodájába, Erik Strandnak hívták, svéd volt, a műszaki elemzőosztálynak dolgozott, és három éve nem mutatott olyan arckifejezést, amelyet értelmezni lehetett volna, ami Sorel szerint vagy azt jelentette, hogy semmit sem érez, vagy azt, hogy nagyon pontosan tudja, mit válthat ki ebben a munkában az érzelmek kimutatása.
:7. Letett egy nyomtatott lapot az asztalára.
:8. Hét sor kód volt rajta, beágyazva egy hosszabb adatfolyamba, sárga jelöléssel egy tizenhat jegyű hexadecimális érték körül, amelyre Sorel egyszer ránézett, és azonnal megértette, hogy az este, amelyet tervezett, már nem fog megtörténni, ahogy a következő két vagy három este sem.
:9. „Mikor?”, kérdezte.
:10. „Az első bizonyíték ötvenhét órával ezelőtti”, mondta Strand.
:11. „Miért csak most?”
:12. „Mert egy olyan adatfolyamba volt beágyazva, amely hivatalosan lekapcsoltnak számít.”
:13. Sorel hátradőlt.
:14. Egy hivatalosan lekapcsolt adatfolyam, amely mégis adatokat szállított, két dolog egyikét jelentette: vagy valaki nem hajtotta végre teljesen a lekapcsolást, ami technikai hanyagság volna, vagy valaki szándékosan hagyta hiányosan a lekapcsolást, ami valami más volna, lényegesen rosszabb, mégpedig annak a rossznak a fajtája, amelyet egy ilyen szerkezetű hivatalban bizonyos gondossággal kellett kezelni, mert mindenki, akinek az ember közli, ezzel a probléma részévé válik, akár bűnös, akár nem.
:15. Megkérdezte: „Ki tud még róla?”
:16. „Senki.”
:17. „Ki kapcsolta le akkoriban a rendszert?”
:18. Strand egy második lapot tett az asztalra.
:19. Három névből álló lista volt.
:20. Sorel elolvasta a három nevet, és érezte, ahogy a rés, amelyről azt hitte, hogy ismeri, halkan és pontosan kitágul.
:21. A három név egyike olyasvalakié volt, aki tizennyolc hónapja már nem volt aktív, hanem azt tette, amit az ő szakmájukban átmeneti státusznak neveztek, ami valójában azt jelentette, hogy még nem engedték ki teljesen, mert még nem voltak biztosak benne, hogy bíznak-e benne, vagy csak még nem tudták bizonyítani az ellenkezőjét.
:22. Ez a különbség jelentős volt.
:23. És pontosan olyan különbség volt, amely egy zárójelentés lábjegyzetébe kerül, és ott évekig olvasatlanul fekszik, amíg egy technikus egy gyengén megvilágított irodában sárga jelölést nem tesz hét sor kódra.
:24. Megkérdezte Strandot, visszakövette-e a rendszert.
:25. Azt mondta, ameddig lehetséges volt.
:26. A jel egy északkelet-ukrajnai relay-csomóponton keresztül hagyja el az infrastruktúrát, ami földrajzilag összhangban van egy keletebbi eredettel, de azzal is összhangban van, hogy valaki pontosan ezt akarja színlelni.
:27. Sorel megkérdezte: „A jel aktív vagy passzív?”
:28. „Passzív.”
:29. „Csak fogad?”
:30. „Igen.”
:31. „Mit fogad?”
:32. Strand habozott, ami az első felismerhető jele volt valaminek, amit egy kevésbé kontrollált embernél kényelmetlenségnek neveztek volna.
:33. „Routingadatokat”, mondta.
:34. „A belső kommunikációs hálózatunkból.”
:35. Sorel felállt, és az ablakhoz ment, amit mindig akkor tett, amikor időre volt szüksége, amely valójában nem állt rendelkezésére.
:36. Odakint a város alkonyatban volt, közönyösen és önmagáról megfeledkezve, az a szokásos városi amnézia, amely lehetővé teszi a városoknak, hogy történetet történetre rétegezzenek anélkül, hogy az alsót valaha teljesen feldolgoznák.
:37. A routingadatok nem voltak a legrosszabb, amit egy passzív vevő lehallgathatott, de távolról sem voltak ártalmatlanok, mert a routingadatok leképezték a hálózat szerkezetét, a csomópontok közötti kapcsolatokat, az időbeli mintázatokat, és ezekből az adatokból egy hozzáértő elemző olyan következtetéseket vonhatott le, amelyeknek egyetlen tartalomra sem volt szükségük ahhoz, hogy operatív szempontból veszélyessé váljanak.
:38. Olyan volt ez, mintha az ember nem a beszélgetéseket hallgatná le, hanem azoknak az embereknek a mozgását, akik a beszélgetéseket folytatják, ami bizonyos tekintetben hasznosabb volt, mert a beszélgetések hazudhattak, a mozgások viszont csak korlátozottan.
:39. Megfordult.
:40. „Szükségem van a rendszer teljes aktivitástörténetére a hivatalos lekapcsolása óta.”
:41. „Az hivatalosan nem létezik.”
:42. „Tudom, hogy hivatalosan nem létezik”, mondta Sorel.
:43. „A nem hivatalosat szeretném.”
:44. Strand bólintott, és elment.
:45. Sorel egyedül maradt, és az íróasztalán lévő két lapot nézte.
:46. A listán szereplő névre gondolt, az átmeneti státuszban lévő férfi nevére, és arra gondolt, hogy ismeri őt, nem jól, de évek óta, eligazításokról, régi közös műveletekből, abból a sajátos fajta szakmai ismeretségből, amely akkor alakul ki, ha az ember elég sokáig működik ugyanabban a láthatatlan világban.
:47. Ez volt a probléma a belső kompromittálódásokkal: arra kényszerítették az embert, hogy olyan kategóriákat használjon, amelyeket a rendszer nem önmagára talált ki: árulás, bűn, szándék; olyan kategóriákat, amelyeknek a felderítő munka nyelvében mindig fenntartással kellett járniuk, mert az ebben a munkában rendelkezésre álló bizonyítékok ritkán bírtak azzal a minőséggel, amelyet ilyen súlyú kategóriák megérdemeltek volna.
:48. Felhívott egy számot, amely egyetlen jegyzékben sem szerepelt, és három percig beszélt, tárgyszerűen és kerülők nélkül.
:49. A vonal másik végén lévő személy nem tett fel kérdéseket, ami vagy azt jelentette, hogy mindent értett, vagy azt, hogy már tudta, miről van szó, és mindkettő kellemetlen volt, különböző okokból.
:50. A beszélgetés eredménye az volt, hogy ettől kezdve csendes megfigyelés indult az átmeneti státuszú férfi ellen, ami azt jelentette, hogy ő nem tudott róla, hogy fut, és hogy azoknak az embereknek a köre, akik tudtak róla, tudatosan kisebb maradt azoknak a listájánál, akiknek tudniuk kellett volna róla, mert a túl nagyra növő listák túl szivárgóvá válnak, és a szivárgás ebben a szakaszban az egyetlen lehetőség végét jelentette arra, hogy ténylegesen kiderítsék, mi történik itt.
:51. Strand egy USB-kulccsal tért vissza.
:52. Letette az asztalra.
:53. „Tizennyolc hónapnyi aktivitás”, mondta.
:54. „Egy olyan rendszerben, amely hivatalosan húsz hónapja le van kapcsolva.”
:55. Sorel a pendrive-ra nézett.
:56. Tizennyolc hónap.
:57. Két hónappal a hivatalos lekapcsolás után valaki elkezdte használni a rendszert, vagy valaki soha nem hagyta abba a használatát, és a két lehetőség közötti különbség egy opportunista behatoló és valaki között volt, aki belülről irányította a lekapcsolást, hogy olyan hozzáférést kapjon, amely aktív üzemben nem lett volna lehetséges.
:58. A második összetettebb volt, bennfentes tudást igényelt, a lekapcsoláson túlmutató tervezést igényelt, azt az akaratot igényelte, hogy valaki hosszú pozíciót vegyen fel, ami olyan professzionális paramétereket határozott meg, amelyek ismét szűkítették a szóba jöhető szereplők körét, de nem annyira, hogy kényelmetlenné ne maradjon.
:59. Bedugta a pendrive-ot, és azt mondta Strandnak, menjen haza, és senkivel ne beszéljen az éjszakai beszélgetésről; ezt azzal a kiegészítéssel toldotta meg, hogy ha valaki kérdezné, egy kalibrációs problémán dolgozott a routingarchitektúrában, egy technikai hétköznapi problémán, amely mindenki számára, aki nem tudta, mi volt valójában, teljesen érdektelennek hangzott.
:60. Strand azt mondta: „És ha olyasvalaki kérdez, aki tudja, mi ez valójában?”
:61. Sorel ránézett.
:62. „Akkor”, mondta, „pontosan ez az információ az, amelyre most szükségünk van.”
:63. Strand megértette, és elment.
:64. Sorel leült, közelebb húzta a széket a képernyőhöz, és olvasni kezdett: tizennyolc hónapnyi adatot, amelyek hivatalosan nem léteztek, egy rendszerben, amely hivatalosan le volt kapcsolva, egy földrajzilag többértelmű relay-csomóponton keresztül, egy ismeretlen szereplőtől, ismert lehetőségekkel.
:65. Odakint sötétebb lett a város.
:66. A rés aközött, amit tudott, és aközött, amit tudnia kellett, meghatározható méretet kapott, ami nem volt előrelépés, de annak a kezdete volt.
:67. Többnyire így kezdődtek ezek a dolgok.
:68. Nem bizonyossággal.
:69. Hanem a saját nemtudás pontos feltérképezésével, amely megelőzte annak kitöltését, ha az embernek volt szerencséje, hogy legyen rá ideje.
:70. Olvasni kezdett.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A rés - Die Lücke
:1. A hírszerző munkában van egy fogalom, amely egyetlen hivatalos kiképzési kézikönyvben sem szerepel, mert azok az emberek, akik használják, nem írnak kézikönyveket, és így hangzik: a rés aközött, amit az ember tud, és aközött, amit tudnia kell ahhoz, hogy túléljen. - Es gibt in der Geheimdienstarbeit einen Begriff, der in keinem offiziellen Ausbildungshandbuch steht, weil die Leute, die ihn verwenden, keine Handbücher schreiben, und der lautet: die Lücke zwischen dem, was man weiß, und dem, was man wissen muss, um zu überleben.
:2. Ennek a résnek nincs állandó mérete. - Diese Lücke hat keine konstante Größe.
:3. Növekszik, többnyire éjszaka, többnyire akkor, amikor az ember azt hiszi, ellenőrzése alatt tartja. - Sie wächst, meistens nachts, meistens dann, wenn man glaubt, sie unter Kontrolle zu haben.
:4. Claire Sorel ezt megtanulta, nem kézikönyvből, hanem kilenc évvel korábban egy brüsszeli pincében, és a bal kezén lévő heg minden reggel emlékeztette arra, hogy az ilyen réseknek konkrét, fizikai következményeik vannak, ha az ember túl sokáig túl kevés figyelmet szentel nekik. - Claire Sorel hatte das gelernt, nicht aus einem Handbuch, sondern in einem Keller in Brüssel vor neun Jahren, und die Narbe an ihrer linken Hand erinnerte sie jeden Morgen daran, dass Lücken dieser Art konkrete, physische Konsequenzen haben, wenn man ihnen zu lange zu wenig Aufmerksamkeit schenkt.
:5. Negyvenéves volt, egy szövetségi szolgálat jelhírszerzési osztályát vezette, amelynek szerkezetét szándékosan úgy alakították ki, hogy egyik részt vevő nemzet se tudja pontosan, mennyivel járulnak hozzá a többiek, ami akadályozta a hatékonyságot és megnehezítette a kompromittálódást; ez olyan csere volt, amelyet az alapító nemzedék ésszerűnek tartott, Sorel pedig a több rossz lehetőség közül a legkisebbnek. - Sie war vierzig, leitete die Abteilung für Signalaufklärung bei einem Verbunddienst, dessen Struktur absichtlich so gestaltet war, dass keine der beteiligten Nationen genau wusste, wie viel die anderen beitrugen, was Effizienz verhinderte und Kompromittierung erschwerte, ein Tausch, den die Gründergeneration für vernünftig gehalten hatte und den Sorel für das kleinste unter mehreren üblen Optionen hielt.
:6. A férfit, aki azon a kedd estén belépett az irodájába, Erik Strandnak hívták, svéd volt, a műszaki elemzőosztálynak dolgozott, és három éve nem mutatott olyan arckifejezést, amelyet értelmezni lehetett volna, ami Sorel szerint vagy azt jelentette, hogy semmit sem érez, vagy azt, hogy nagyon pontosan tudja, mit válthat ki ebben a munkában az érzelmek kimutatása. - Der Mann, der an diesem Dienstagabend in ihr Büro kam, hieß Erik Strand, war Schwede, arbeitete für die technische Analyseabteilung, und hatte seit drei Jahren keinen Gesichtsausdruck gezeigt, den man hätte deuten können, was Sorel zufolge entweder bedeutete, dass er nichts fühlte oder dass er sehr genau wusste, was das Zeigen von Gefühlen in dieser Arbeit auslösen konnte.
:7. Letett egy nyomtatott lapot az asztalára. - Er legte einen Ausdruck auf ihren Tisch.
:8. Hét sor kód volt rajta, beágyazva egy hosszabb adatfolyamba, sárga jelöléssel egy tizenhat jegyű hexadecimális érték körül, amelyre Sorel egyszer ránézett, és azonnal megértette, hogy az este, amelyet tervezett, már nem fog megtörténni, ahogy a következő két vagy három este sem. - Sieben Zeilen Code, eingebettet in einen längeren Datenstrom, mit einer gelben Markierung um einen sechzehnstelligen Hexadezimalwert, den Sorel ein Mal ansah und von dem sie auf Anhieb verstand, dass der Abend, den sie geplant hatte, nicht mehr stattfinden würde, genauso wenig wie die folgenden zwei oder drei Abende.
:9. „Mikor?”, kérdezte. - „Wann?", fragte sie.
:10. „Az első bizonyíték ötvenhét órával ezelőtti”, mondta Strand. - „Der erste Nachweis ist von vor siebenundfünfzig Stunden", sagte Strand.
:11. „Miért csak most?” - „Warum erst jetzt?"
:12. „Mert egy olyan adatfolyamba volt beágyazva, amely hivatalosan lekapcsoltnak számít.” - „Weil er in einem Datenstrom eingebettet war, der offiziell als abgeschaltet gilt."
:13. Sorel hátradőlt. - Sorel lehnte sich zurück.
:14. Egy hivatalosan lekapcsolt adatfolyam, amely mégis adatokat szállított, két dolog egyikét jelentette: vagy valaki nem hajtotta végre teljesen a lekapcsolást, ami technikai hanyagság volna, vagy valaki szándékosan hagyta hiányosan a lekapcsolást, ami valami más volna, lényegesen rosszabb, mégpedig annak a rossznak a fajtája, amelyet egy ilyen szerkezetű hivatalban bizonyos gondossággal kellett kezelni, mert mindenki, akinek az ember közli, ezzel a probléma részévé válik, akár bűnös, akár nem. - Ein Datenstrom, der offiziell abgeschaltet war, aber noch Daten transportierte, bedeutete eines von zwei Dingen: entweder hatte jemand die Abschaltung nicht vollständig durchgeführt, was technische Nachlässigkeit wäre, oder jemand hatte die Abschaltung absichtlich unvollständig gelassen, was etwas anderes wäre, erheblich Schlimmeres, und zwar die Art von Schlechtem, das man in einer Behörde dieser Struktur mit einer bestimmten Sorgfalt behandeln musste, weil jeder, dem man es mitteilte, damit zum Teil des Problems wurde, ob schuldig oder nicht.
:15. Megkérdezte: „Ki tud még róla?” - Sie fragte: „Wer weiß noch davon?"
:16. „Senki.” - „Niemand."
:17. „Ki kapcsolta le akkoriban a rendszert?” - „Wer hat das System damals abgeschaltet?"
:18. Strand egy második lapot tett az asztalra. - Strand legte ein zweites Blatt auf den Tisch.
:19. Három névből álló lista volt. - Eine Liste von drei Namen.
:20. Sorel elolvasta a három nevet, és érezte, ahogy a rés, amelyről azt hitte, hogy ismeri, halkan és pontosan kitágul. - Sorel las die drei Namen und spürte, wie die Lücke, von der sie gedacht hatte, dass sie sie kannte, sich leise und präzise ausweitete.
:21. A három név egyike olyasvalakié volt, aki tizennyolc hónapja már nem volt aktív, hanem azt tette, amit az ő szakmájukban átmeneti státusznak neveztek, ami valójában azt jelentette, hogy még nem engedték ki teljesen, mert még nem voltak biztosak benne, hogy bíznak-e benne, vagy csak még nem tudták bizonyítani az ellenkezőjét. - Einer der drei Namen war der von jemandem, der seit achtzehn Monaten nicht mehr aktiv war, sondern das tat, was in ihrer Branche als Übergangsstatus bezeichnet wurde, was in Wirklichkeit bedeutete, dass man ihn noch nicht vollständig hinausgelassen hatte, weil man noch nicht sicher war, ob man ihm traute oder ob man nur noch nicht das Gegenteil beweisen konnte.
:22. Ez a különbség jelentős volt. - Dieser Unterschied war erheblich.
:23. És pontosan olyan különbség volt, amely egy zárójelentés lábjegyzetébe kerül, és ott évekig olvasatlanul fekszik, amíg egy technikus egy gyengén megvilágított irodában sárga jelölést nem tesz hét sor kódra. - Und er war genau die Art von Unterschied, der in der Fußnote eines Abschlussberichts landet und dort jahrelang ungelesen liegt, bis ein Techniker in einem schwach beleuchteten Büro eine gelbe Markierung in sieben Zeilen Code macht.
:24. Megkérdezte Strandot, visszakövette-e a rendszert. - Sie fragte Strand, ob er das System rückverfolgt hatte.
:25. Azt mondta, ameddig lehetséges volt. - Er sagte, so weit es möglich sei.
:26. A jel egy északkelet-ukrajnai relay-csomóponton keresztül hagyja el az infrastruktúrát, ami földrajzilag összhangban van egy keletebbi eredettel, de azzal is összhangban van, hogy valaki pontosan ezt akarja színlelni. - Das Signal verlasse die Infrastruktur über einen Relay-Knoten in der Nordostukraine, was geographisch konsistent sei mit einer Herkunft weiter östlich, aber auch konsistent mit jemandem, der genau das vortäuschen wolle.
:27. Sorel megkérdezte: „A jel aktív vagy passzív?” - Sorel fragte: „Ist das Signal aktiv oder passiv?"
:28. „Passzív.” - „Passiv."
:29. „Csak fogad?” - „Es empfängt nur?"
:30. „Igen.” - „Ja."
:31. „Mit fogad?” - „Was empfängt es?"
:32. Strand habozott, ami az első felismerhető jele volt valaminek, amit egy kevésbé kontrollált embernél kényelmetlenségnek neveztek volna. - Strand zögerte, was das erste erkennbare Zeichen von etwas war, das man in einem weniger kontrollierten Menschen als Unbehagen bezeichnet hätte.
:33. „Routingadatokat”, mondta. - „Routingdaten", sagte er.
:34. „A belső kommunikációs hálózatunkból.” - „Aus unserem internen Kommunikationsnetz."
:35. Sorel felállt, és az ablakhoz ment, amit mindig akkor tett, amikor időre volt szüksége, amely valójában nem állt rendelkezésére. - Sorel stand auf und ging zum Fenster, was sie immer tat, wenn sie Zeit brauchte, die sie eigentlich nicht hatte.
:36. Odakint a város alkonyatban volt, közönyösen és önmagáról megfeledkezve, az a szokásos városi amnézia, amely lehetővé teszi a városoknak, hogy történetet történetre rétegezzenek anélkül, hogy az alsót valaha teljesen feldolgoznák. - Draußen war die Stadt in der Abenddämmerung, gleichgültig und selbstvergessen, die übliche urbane Amnesie, die es Städten erlaubt, Geschichte über Geschichte zu schichten, ohne die untere je vollständig aufzuarbeiten.
:37. A routingadatok nem voltak a legrosszabb, amit egy passzív vevő lehallgathatott, de távolról sem voltak ártalmatlanok, mert a routingadatok leképezték a hálózat szerkezetét, a csomópontok közötti kapcsolatokat, az időbeli mintázatokat, és ezekből az adatokból egy hozzáértő elemző olyan következtetéseket vonhatott le, amelyeknek egyetlen tartalomra sem volt szükségük ahhoz, hogy operatív szempontból veszélyessé váljanak. - Routingdaten waren nicht das Schlimmste, was ein passiver Empfänger abgreifen konnte, aber sie waren weit davon entfernt, harmlos zu sein, weil Routingdaten die Struktur des Netzes abbildeten, die Verbindungen zwischen Knoten, die zeitlichen Muster, und aus diesen Daten konnte ein fähiger Analyst Schlüsse ziehen, die keinen einzigen Inhalt benötigten, um operativ gefährlich zu werden.
:38. Olyan volt ez, mintha az ember nem a beszélgetéseket hallgatná le, hanem azoknak az embereknek a mozgását, akik a beszélgetéseket folytatják, ami bizonyos tekintetben hasznosabb volt, mert a beszélgetések hazudhattak, a mozgások viszont csak korlátozottan. - Es war, als würde man nicht die Gespräche belauschen, sondern die Bewegungen der Menschen, die die Gespräche führten, was in mancher Hinsicht nützlicher war, weil Gespräche lügen konnten und Bewegungen nur begrenzt.
:39. Megfordult. - Sie drehte sich um.
:40. „Szükségem van a rendszer teljes aktivitástörténetére a hivatalos lekapcsolása óta.” - „Ich brauche die vollständige Aktivitätshistorie des Systems seit seiner offiziellen Abschaltung."
:41. „Az hivatalosan nem létezik.” - „Die existiert offiziell nicht."
:42. „Tudom, hogy hivatalosan nem létezik”, mondta Sorel. - „Ich weiß, dass sie offiziell nicht existiert", sagte Sorel.
:43. „A nem hivatalosat szeretném.” - „Ich möchte die inoffizielle."
:44. Strand bólintott, és elment. - Strand nickte und ging.
:45. Sorel egyedül maradt, és az íróasztalán lévő két lapot nézte. - Sorel blieb allein und betrachtete die zwei Blätter auf ihrem Schreibtisch.
:46. A listán szereplő névre gondolt, az átmeneti státuszban lévő férfi nevére, és arra gondolt, hogy ismeri őt, nem jól, de évek óta, eligazításokról, régi közös műveletekből, abból a sajátos fajta szakmai ismeretségből, amely akkor alakul ki, ha az ember elég sokáig működik ugyanabban a láthatatlan világban. - Sie dachte an den Namen auf der Liste, den Namen des Mannes im Übergangsstatus, und sie dachte daran, dass sie ihn kannte, nicht gut, aber seit Jahren, aus Briefings, aus gemeinsamen Operationen vor langer Zeit, aus dem spezifischen Typ von beruflicher Bekanntschaft, die entsteht, wenn man lange genug in derselben unsichtbaren Welt operiert.
:47. Ez volt a probléma a belső kompromittálódásokkal: arra kényszerítették az embert, hogy olyan kategóriákat használjon, amelyeket a rendszer nem önmagára talált ki: árulás, bűn, szándék; olyan kategóriákat, amelyeknek a felderítő munka nyelvében mindig fenntartással kellett járniuk, mert az ebben a munkában rendelkezésre álló bizonyítékok ritkán bírtak azzal a minőséggel, amelyet ilyen súlyú kategóriák megérdemeltek volna. - Das war das Problem mit internen Kompromittierungen: sie verlangten von einem, Kategorien zu benutzen, die das System nicht für sich selbst vorgesehen hatte, Verrat, Schuld, Absicht, Kategorien, die in der Sprache der Aufklärungsarbeit immer mit einem Vorbehalt kommen mussten, weil die Beweise, die in dieser Arbeit verfügbar waren, selten die Qualität hatten, die Kategorien dieser Schwere verdienten.
:48. Felhívott egy számot, amely egyetlen jegyzékben sem szerepelt, és három percig beszélt, tárgyszerűen és kerülők nélkül. - Sie rief eine Nummer an, die auf keinem Verzeichnis stand, und sprach drei Minuten lang, sachlich und ohne Umwege.
:49. A vonal másik végén lévő személy nem tett fel kérdéseket, ami vagy azt jelentette, hogy mindent értett, vagy azt, hogy már tudta, miről van szó, és mindkettő kellemetlen volt, különböző okokból. - Die Person auf der anderen Seite stellte keine Fragen, was entweder bedeutete, dass sie alles verstand oder dass sie bereits wusste, worum es ging, und beides war unangenehm aus verschiedenen Gründen.
:50. A beszélgetés eredménye az volt, hogy ettől kezdve csendes megfigyelés indult az átmeneti státuszú férfi ellen, ami azt jelentette, hogy ő nem tudott róla, hogy fut, és hogy azoknak az embereknek a köre, akik tudtak róla, tudatosan kisebb maradt azoknak a listájánál, akiknek tudniuk kellett volna róla, mert a túl nagyra növő listák túl szivárgóvá válnak, és a szivárgás ebben a szakaszban az egyetlen lehetőség végét jelentette arra, hogy ténylegesen kiderítsék, mi történik itt. - Das Ergebnis des Gesprächs war, dass ab sofort eine stille Überwachung des Übergangsstatus-Mannes lief, was bedeutete, dass er nicht wusste, dass sie lief, und dass der Kreis der Menschen, die davon wussten, bewusst kleiner blieb als die Liste der Menschen, die davon wissen sollten, weil Listen, die zu groß werden, zu undicht werden, und Undichtigkeit in diesem Stadium das Ende der einzigen Möglichkeit bedeutete, tatsächlich herauszufinden, was hier geschah.
:51. Strand egy USB-kulccsal tért vissza. - Strand kam mit einem USB-Stick zurück.
:52. Letette az asztalra. - Er legte ihn auf den Tisch.
:53. „Tizennyolc hónapnyi aktivitás”, mondta. - „Achtzehn Monate Aktivität", sagte er.
:54. „Egy olyan rendszerben, amely hivatalosan húsz hónapja le van kapcsolva.” - „In einem System, das offiziell seit zwanzig Monaten abgeschaltet ist."
:55. Sorel a pendrive-ra nézett. - Sorel schaute den Stick an.
:56. Tizennyolc hónap. - Achtzehn Monate.
:57. Két hónappal a hivatalos lekapcsolás után valaki elkezdte használni a rendszert, vagy valaki soha nem hagyta abba a használatát, és a két lehetőség közötti különbség egy opportunista behatoló és valaki között volt, aki belülről irányította a lekapcsolást, hogy olyan hozzáférést kapjon, amely aktív üzemben nem lett volna lehetséges. - Zwei Monate nach der offiziellen Abschaltung hatte jemand angefangen, das System zu nutzen, oder jemand hatte nie aufgehört, es zu nutzen, und der Unterschied zwischen diesen beiden Optionen war der Unterschied zwischen einem opportunistischen Eindringling und jemandem, der die Abschaltung von innen heraus gesteuert hatte, um Zugang zu erhalten, der im aktiven Betrieb nicht möglich gewesen wäre.
:58. A második összetettebb volt, bennfentes tudást igényelt, a lekapcsoláson túlmutató tervezést igényelt, azt az akaratot igényelte, hogy valaki hosszú pozíciót vegyen fel, ami olyan professzionális paramétereket határozott meg, amelyek ismét szűkítették a szóba jöhető szereplők körét, de nem annyira, hogy kényelmetlenné ne maradjon. - Das zweite war komplexer, erforderte Insiderwissen, erforderte Planung über die Abschaltung hinaus, erforderte den Willen, eine lange Position einzunehmen, was professionelle Parameter definierte, die wiederum den Kreis der infrage kommenden Akteure einengten, aber ihn nicht so weit einengten, dass er aufhörte, unbequem zu sein.
:59. Bedugta a pendrive-ot, és azt mondta Strandnak, menjen haza, és senkivel ne beszéljen az éjszakai beszélgetésről; ezt azzal a kiegészítéssel toldotta meg, hogy ha valaki kérdezné, egy kalibrációs problémán dolgozott a routingarchitektúrában, egy technikai hétköznapi problémán, amely mindenki számára, aki nem tudta, mi volt valójában, teljesen érdektelennek hangzott. - Sie steckte den Stick ein und sagte zu Strand, er solle nach Hause gehen und mit niemandem über das Gespräch dieser Nacht reden, was sie ergänzte mit dem Zusatz, dass er, falls jemand fragte, an einem Kalibrierungsproblem in der Routingarchitektur gearbeitet hatte, einem technischen Alltagsproblem, das für jeden, der nicht wusste, was es wirklich war, vollständig uninteressant klang.
:60. Strand azt mondta: „És ha olyasvalaki kérdez, aki tudja, mi ez valójában?” - Strand sagte: „Und wenn mich jemand fragt, der weiß, was es wirklich ist?"
:61. Sorel ránézett. - Sorel schaute ihn an.
:62. „Akkor”, mondta, „pontosan ez az információ az, amelyre most szükségünk van.” - „Dann", sagte sie, „ist das die Information, die wir gerade brauchen."
:63. Strand megértette, és elment. - Strand verstand und ging.
:64. Sorel leült, közelebb húzta a széket a képernyőhöz, és olvasni kezdett: tizennyolc hónapnyi adatot, amelyek hivatalosan nem léteztek, egy rendszerben, amely hivatalosan le volt kapcsolva, egy földrajzilag többértelmű relay-csomóponton keresztül, egy ismeretlen szereplőtől, ismert lehetőségekkel. - Sorel setzte sich, schob den Stuhl näher an den Bildschirm, und begann zu lesen, achtzehn Monate Daten, die offiziell nicht existierten, in einem System, das offiziell abgeschaltet war, über einen Relay-Knoten, der geographisch vieldeutig war, von einem unbekannten Akteur mit bekannten Möglichkeiten.
:65. Odakint sötétebb lett a város. - Draußen wurde die Stadt dunkler.
:66. A rés aközött, amit tudott, és aközött, amit tudnia kellett, meghatározható méretet kapott, ami nem volt előrelépés, de annak a kezdete volt. - Die Lücke zwischen dem, was sie wusste, und dem, was sie wissen musste, hatte eine bestimmbare Größe bekommen, was kein Fortschritt war, aber der Anfang davon.
:67. Többnyire így kezdődtek ezek a dolgok. - Das war meistens, wie diese Dinge begannen.
:68. Nem bizonyossággal. - Nicht mit Gewissheit.
:69. Hanem a saját nemtudás pontos feltérképezésével, amely megelőzte annak kitöltését, ha az embernek volt szerencséje, hogy legyen rá ideje. - Sondern mit der präzisen Kartierung des eigenen Unwissens, die vorausging, sie aufzufüllen, wenn man das Glück hatte, dafür Zeit zu haben.
:70. Olvasni kezdett. - Sie begann zu lesen.
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:Die Lücke
:1. Es gibt in der Geheimdienstarbeit einen Begriff, der in keinem offiziellen Ausbildungshandbuch steht, weil die Leute, die ihn verwenden, keine Handbücher schreiben, und der lautet: die Lücke zwischen dem, was man weiß, und dem, was man wissen muss, um zu überleben.
:2. Diese Lücke hat keine konstante Größe.
:3. Sie wächst, meistens nachts, meistens dann, wenn man glaubt, sie unter Kontrolle zu haben.
:4. Claire Sorel hatte das gelernt, nicht aus einem Handbuch, sondern in einem Keller in Brüssel vor neun Jahren, und die Narbe an ihrer linken Hand erinnerte sie jeden Morgen daran, dass Lücken dieser Art konkrete, physische Konsequenzen haben, wenn man ihnen zu lange zu wenig Aufmerksamkeit schenkt.
:5. Sie war vierzig, leitete die Abteilung für Signalaufklärung bei einem Verbunddienst, dessen Struktur absichtlich so gestaltet war, dass keine der beteiligten Nationen genau wusste, wie viel die anderen beitrugen, was Effizienz verhinderte und Kompromittierung erschwerte, ein Tausch, den die Gründergeneration für vernünftig gehalten hatte und den Sorel für das kleinste unter mehreren üblen Optionen hielt.
:6. Der Mann, der an diesem Dienstagabend in ihr Büro kam, hieß Erik Strand, war Schwede, arbeitete für die technische Analyseabteilung, und hatte seit drei Jahren keinen Gesichtsausdruck gezeigt, den man hätte deuten können, was Sorel zufolge entweder bedeutete, dass er nichts fühlte oder dass er sehr genau wusste, was das Zeigen von Gefühlen in dieser Arbeit auslösen konnte.
:7. Er legte einen Ausdruck auf ihren Tisch.
:8. Sieben Zeilen Code, eingebettet in einen längeren Datenstrom, mit einer gelben Markierung um einen sechzehnstelligen Hexadezimalwert, den Sorel ein Mal ansah und von dem sie auf Anhieb verstand, dass der Abend, den sie geplant hatte, nicht mehr stattfinden würde, genauso wenig wie die folgenden zwei oder drei Abende.
:9. „Wann?", fragte sie.
:10. „Der erste Nachweis ist von vor siebenundfünfzig Stunden", sagte Strand.
:11. „Warum erst jetzt?"
:12. „Weil er in einem Datenstrom eingebettet war, der offiziell als abgeschaltet gilt."
:13. Sorel lehnte sich zurück.
:14. Ein Datenstrom, der offiziell abgeschaltet war, aber noch Daten transportierte, bedeutete eines von zwei Dingen: entweder hatte jemand die Abschaltung nicht vollständig durchgeführt, was technische Nachlässigkeit wäre, oder jemand hatte die Abschaltung absichtlich unvollständig gelassen, was etwas anderes wäre, erheblich Schlimmeres, und zwar die Art von Schlechtem, das man in einer Behörde dieser Struktur mit einer bestimmten Sorgfalt behandeln musste, weil jeder, dem man es mitteilte, damit zum Teil des Problems wurde, ob schuldig oder nicht.
:15. Sie fragte: „Wer weiß noch davon?"
:16. „Niemand."
:17. „Wer hat das System damals abgeschaltet?"
:18. Strand legte ein zweites Blatt auf den Tisch.
:19. Eine Liste von drei Namen.
:20. Sorel las die drei Namen und spürte, wie die Lücke, von der sie gedacht hatte, dass sie sie kannte, sich leise und präzise ausweitete.
:21. Einer der drei Namen war der von jemandem, der seit achtzehn Monaten nicht mehr aktiv war, sondern das tat, was in ihrer Branche als Übergangsstatus bezeichnet wurde, was in Wirklichkeit bedeutete, dass man ihn noch nicht vollständig hinausgelassen hatte, weil man noch nicht sicher war, ob man ihm traute oder ob man nur noch nicht das Gegenteil beweisen konnte.
:22. Dieser Unterschied war erheblich.
:23. Und er war genau die Art von Unterschied, der in der Fußnote eines Abschlussberichts landet und dort jahrelang ungelesen liegt, bis ein Techniker in einem schwach beleuchteten Büro eine gelbe Markierung in sieben Zeilen Code macht.
:24. Sie fragte Strand, ob er das System rückverfolgt hatte.
:25. Er sagte, so weit es möglich sei.
:26. Das Signal verlasse die Infrastruktur über einen Relay-Knoten in der Nordostukraine, was geographisch konsistent sei mit einer Herkunft weiter östlich, aber auch konsistent mit jemandem, der genau das vortäuschen wolle.
:27. Sorel fragte: „Ist das Signal aktiv oder passiv?"
:28. „Passiv."
:29. „Es empfängt nur?"
:30. „Ja."
:31. „Was empfängt es?"
:32. Strand zögerte, was das erste erkennbare Zeichen von etwas war, das man in einem weniger kontrollierten Menschen als Unbehagen bezeichnet hätte.
:33. „Routingdaten", sagte er.
:34. „Aus unserem internen Kommunikationsnetz."
:35. Sorel stand auf und ging zum Fenster, was sie immer tat, wenn sie Zeit brauchte, die sie eigentlich nicht hatte.
:36. Draußen war die Stadt in der Abenddämmerung, gleichgültig und selbstvergessen, die übliche urbane Amnesie, die es Städten erlaubt, Geschichte über Geschichte zu schichten, ohne die untere je vollständig aufzuarbeiten.
:37. Routingdaten waren nicht das Schlimmste, was ein passiver Empfänger abgreifen konnte, aber sie waren weit davon entfernt, harmlos zu sein, weil Routingdaten die Struktur des Netzes abbildeten, die Verbindungen zwischen Knoten, die zeitlichen Muster, und aus diesen Daten konnte ein fähiger Analyst Schlüsse ziehen, die keinen einzigen Inhalt benötigten, um operativ gefährlich zu werden.
:38. Es war, als würde man nicht die Gespräche belauschen, sondern die Bewegungen der Menschen, die die Gespräche führten, was in mancher Hinsicht nützlicher war, weil Gespräche lügen konnten und Bewegungen nur begrenzt.
:39. Sie drehte sich um.
:40. „Ich brauche die vollständige Aktivitätshistorie des Systems seit seiner offiziellen Abschaltung."
:41. „Die existiert offiziell nicht."
:42. „Ich weiß, dass sie offiziell nicht existiert", sagte Sorel.
:43. „Ich möchte die inoffizielle."
:44. Strand nickte und ging.
:45. Sorel blieb allein und betrachtete die zwei Blätter auf ihrem Schreibtisch.
:46. Sie dachte an den Namen auf der Liste, den Namen des Mannes im Übergangsstatus, und sie dachte daran, dass sie ihn kannte, nicht gut, aber seit Jahren, aus Briefings, aus gemeinsamen Operationen vor langer Zeit, aus dem spezifischen Typ von beruflicher Bekanntschaft, die entsteht, wenn man lange genug in derselben unsichtbaren Welt operiert.
:47. Das war das Problem mit internen Kompromittierungen: sie verlangten von einem, Kategorien zu benutzen, die das System nicht für sich selbst vorgesehen hatte, Verrat, Schuld, Absicht, Kategorien, die in der Sprache der Aufklärungsarbeit immer mit einem Vorbehalt kommen mussten, weil die Beweise, die in dieser Arbeit verfügbar waren, selten die Qualität hatten, die Kategorien dieser Schwere verdienten.
:48. Sie rief eine Nummer an, die auf keinem Verzeichnis stand, und sprach drei Minuten lang, sachlich und ohne Umwege.
:49. Die Person auf der anderen Seite stellte keine Fragen, was entweder bedeutete, dass sie alles verstand oder dass sie bereits wusste, worum es ging, und beides war unangenehm aus verschiedenen Gründen.
:50. Das Ergebnis des Gesprächs war, dass ab sofort eine stille Überwachung des Übergangsstatus-Mannes lief, was bedeutete, dass er nicht wusste, dass sie lief, und dass der Kreis der Menschen, die davon wussten, bewusst kleiner blieb als die Liste der Menschen, die davon wissen sollten, weil Listen, die zu groß werden, zu undicht werden, und Undichtigkeit in diesem Stadium das Ende der einzigen Möglichkeit bedeutete, tatsächlich herauszufinden, was hier geschah.
:51. Strand kam mit einem USB-Stick zurück.
:52. Er legte ihn auf den Tisch.
:53. „Achtzehn Monate Aktivität", sagte er.
:54. „In einem System, das offiziell seit zwanzig Monaten abgeschaltet ist."
:55. Sorel schaute den Stick an.
:56. Achtzehn Monate.
:57. Zwei Monate nach der offiziellen Abschaltung hatte jemand angefangen, das System zu nutzen, oder jemand hatte nie aufgehört, es zu nutzen, und der Unterschied zwischen diesen beiden Optionen war der Unterschied zwischen einem opportunistischen Eindringling und jemandem, der die Abschaltung von innen heraus gesteuert hatte, um Zugang zu erhalten, der im aktiven Betrieb nicht möglich gewesen wäre.
:58. Das zweite war komplexer, erforderte Insiderwissen, erforderte Planung über die Abschaltung hinaus, erforderte den Willen, eine lange Position einzunehmen, was professionelle Parameter definierte, die wiederum den Kreis der infrage kommenden Akteure einengten, aber ihn nicht so weit einengten, dass er aufhörte, unbequem zu sein.
:59. Sie steckte den Stick ein und sagte zu Strand, er solle nach Hause gehen und mit niemandem über das Gespräch dieser Nacht reden, was sie ergänzte mit dem Zusatz, dass er, falls jemand fragte, an einem Kalibrierungsproblem in der Routingarchitektur gearbeitet hatte, einem technischen Alltagsproblem, das für jeden, der nicht wusste, was es wirklich war, vollständig uninteressant klang.
:60. Strand sagte: „Und wenn mich jemand fragt, der weiß, was es wirklich ist?"
:61. Sorel schaute ihn an.
:62. „Dann", sagte sie, „ist das die Information, die wir gerade brauchen."
:63. Strand verstand und ging.
:64. Sorel setzte sich, schob den Stuhl näher an den Bildschirm, und begann zu lesen, achtzehn Monate Daten, die offiziell nicht existierten, in einem System, das offiziell abgeschaltet war, über einen Relay-Knoten, der geographisch vieldeutig war, von einem unbekannten Akteur mit bekannten Möglichkeiten.
:65. Draußen wurde die Stadt dunkler.
:66. Die Lücke zwischen dem, was sie wusste, und dem, was sie wissen musste, hatte eine bestimmbare Größe bekommen, was kein Fortschritt war, aber der Anfang davon.
:67. Das war meistens, wie diese Dinge begannen.
:68. Nicht mit Gewissheit.
:69. Sondern mit der präzisen Kartierung des eigenen Unwissens, die vorausging, sie aufzufüllen, wenn man das Glück hatte, dafür Zeit zu haben.
:70. Sie begann zu lesen.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 11
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2026-05-18T16:36:56Z
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=== 1 ===
:Egy este Egerben
:1. Ahogy Katalin később a nővérének elmagyarázta, nem rossz este volt, hanem olyan este, amelynek megvolt az a tulajdonsága, hogy szüntelenül újra feltalálta magát, mielőtt az ember hozzászokhatott volna az éppen aktuális formájához, ami összességében olyan hatást keltett, amelyet alig lehetett megkülönböztetni a kimerültségtől és a derűtől.
:2. Pedig olyan ésszerűen kezdődött.
:3. Levente, aki foglalkozása szerint geológus volt, és saját bevallása szerint közepesen beszédes, két héttel korábban írt neki egy könyvesboltban: kézzel, egy letépett pénztárblokkon, amit Katalin jó jelnek tartott, mert spontaneitást bizonyított, ugyanakkor elegendő önuralmat is ahhoz, hogy az írás olvasható maradjon.
:4. Azt javasolta, hogy Egerben találkozzanak, mindkettőjüknek semleges helyen, kétórás vonatútra a saját városuktól, amit Katalin a napi hangulatától függően vagy romantikusnak, vagy túlzásnak talált.
:5. A Dobó étterem mellett döntöttek, amelynek létezését mindketten egymástól függetlenül kigooglizták, és egybehangzóan úgy ítélték meg, hogy olyan helynek látszik, ahol az ember lefolytathat egy első beszélgetést anélkül, hogy a környezet szórakozásra kényszerítené.
:6. Ez volt a terv.
:7. A valóság azzal kezdődött, hogy Katalin az egri vonatról leszállva megállapította, hogy a telefonja három százalékon áll, ami azt jelentette, hogy vagy fejből kell tudnia Levente számát, vagy bíznia kell a találkozóban, és Levente számát nem tudta fejből.
:8. Bízott a találkozóban, és elsietett az étteremhez.
:9. Levente már ott volt, amit abból ismert fel, hogy ő volt az egyetlen ember a bejáratnál, aki úgy tett, mintha nyugodtan a telefonját nézné, közben azonban húsz másodpercenként az ajtó felé pillantott.
:10. Első konkrét benyomása róla az volt, hogy olyan ember, akinek az arca nyugalmi állapotban komolyabbnak hatott, mint ahogy az neki nyilvánvalóan kényelmes volt.
:11. „Azt hittem, nem jössz”, mondta.
:12. „Három százalék akkumulátorom volt, és nem volt meg a számod.”
:13. „Ez vagy nagyon bizakodó, vagy nagyon könnyelmű.”
:14. „Még nem tudom, melyik”, mondta Katalin.
:15. Leültek, és az este felvette az első formáját: a jó formát, amelyben két ember megállapítja, hogy a beszélgetésnek nincs szüksége tartószerkezetre, mert saját hajtóerőből működik.
:16. Levente elmagyarázta neki, miért hazudnak a kőzetek: nem metaforikusan, hanem szó szerint, mert a rétegformációk szokásos értelmezését újra meg újra aláássák olyan leletek, amelyek egy lerakódás feltételezett korát évezredekkel eltolják.
:17. Katalin, aki kulturális antropológus volt, és így hozzászokott ahhoz, hogy instabil igazságokkal dolgozzon, azonnal értette, mire gondol, és elmesélte neki a saját tudományágából vett párját: hogy az etnográfiai források gyakran nem azt írják le, amit egy társadalom tett, hanem azt, amit hitt, hogy tesz, és hogy ez a különbség néha nagyobb, mint maga a társadalom.
:18. Levente hallgatta, és többször megrázta a fejét, de nem elutasítóan, hanem azon a módon, ahogy az ember nonverbálisan jelzi, hogy egy gondolat éppen kissé átépítette a saját gondolati architektúráját.
:19. Ez volt az este első formájának vége.
:20. A második forma a borral kezdődött.
:21. Nem azért, mert a bor rossz lett volna: valójában kiváló volt, egy Egri Bikavér, amely nem a neve távoli kliséjét teljesítette, hanem differenciált, valóban megbeszélésre érdemes dolog volt.
:22. Hanem azért, mert Katalin rendeléskor a rossz palackra mutatott, és ezt csak az első kortynál vette észre.
:23. A rossz palack két árkategóriával drágább volt.
:24. Katalin azzal a tárgyilagossággal tájékoztatta Leventét, amelyet a helyzethez megfelelőnek tartott.
:25. Levente egy pillanatig hallgatott.
:26. „Írd le pontosabban a hibát.”
:27. „A balról másodikra akartam mutatni, de a harmadikra mutattam.”
:28. „És a harmadik ez itt.”
:29. „Igen.”
:30. „Jó.”
:31. „Nagyon jó.”
:32. „Akkor”, mondta Levente, „lehetséges, hogy nem is hiba volt.”
:33. Ez geológiai gondolkodásmód volt: az utólagosat keretezni tulajdonképpeninek, és Katalin nem találta egészen őszintének, de elég bájosnak ahhoz, hogy ne mondjon ellent.
:34. Az este harmadik formája a pincérrel kezdődött.
:35. A pincér jelentős saját kezdeményezéssel rendelkező fiatalember volt, aki nyilvánvalóan úgy döntött, hogy az asztal különleges gondoskodást igényel, és körülbelül négypercenként megjelent, hogy megkérdezze, minden rendben van-e, vizet töltsön, noha a poharak tele voltak, ajánljon egy olyan ételt, amelyet már megrendeltek, és egyszer felismerhető ok nélkül megálljon, és kinézzen az ablakon.
:36. Levente és Katalin mindketten tovább beszéltek, mintha a pincér nem létezne, de kialakítottak egy finom párhuzamos tudatosságot a megjelenési ritmusairól, amely időnként váltott pillantásokban nyilvánult meg.
:37. Ezek a pillantások, ezt Katalin észrevette, voltak közöttük az első olyan kommunikációs eszközök, amelyeknek nem volt szükségük nyelvre.
:38. Ez, ha az ember ilyen dolgokat térképez fel, fejlődés volt.
:39. A desszertnél, amelyet Katalin rendelt, Levente elutasított, aztán mégis evett a tányérjáról, amit Katalin jelként értékelt, anélkül hogy rendszerbe sorolta volna, megkérdezte tőle, mi számít a szakmájában sikeres terepmunkának.
:40. Katalin röviden elgondolkodott.
:41. „Ha az ember a végén olyan kérdésekkel tér vissza, amelyeket korábban nem tudott feltenni.”
:42. „Nem válaszokkal?”
:43. „Válaszai mindig vannak az embernek. A kérdés az, hogy a megfelelő kérdésekre válaszolnak-e.”
:44. Levente hallgatott, de ez nem üres hallgatás volt.
:45. „A geológiában azt mondjuk: a profil nem hazudik, az értelmező hazudik.”
:46. „Ez ugyanaz.”
:47. „Igen”, mondta Levente, „ez ugyanaz.”
:48. Ezután, ahogy Katalin később nevezte, körülbelül húsz perc következett, amelyben a beszélgetés olyan jelleget öltött, amelyet nehéz leírni anélkül, hogy olyan szókincsbe csúsznánk, amelyet ő maga pontatlannak tartott.
:49. Nem flört volt technikai értelemben, nem határok vagy jelek felismerhető tapogatása.
:50. Inkább kölcsönös figyelem állapota volt, amely látszólag önmagának is elég volt, és nem igényelt semmilyen szándékot.
:51. Megjelent a pincér, és megkérdezte, minden rendben van-e.
:52. Mindketten egyszerre mondták, hogy igen.
:53. A pincér bólintott, és látható elégedettséggel eltűnt.
:54. Odakint időközben besötétedett, és az óváros felvette azt a minőséget, amelyet a középkori építészet éjszaka néha létrehoz: múlt és jelen egyidejűségét, amelyen nappal turistákkal osztozik az ember, éjjel viszont megtarthat magának.
:55. Elindultak a Várhegy felé, nem azért, mert tervezték, hanem mert így adódott az irány, és egy ideig fent álltak, és a fényeket nézték.
:56. „Mikor megy a vonatod?”, kérdezte Levente.
:57. „Huszonkettő huszonháromkor.”
:58. „Az enyém huszonkettő negyvenkor.”
:59. „Még van időnk.”
:60. „Még van időnk”, ismételte Levente, de önálló megállapításként, nem visszhangként.
:61. Amit a Várhegyen mondtak, Katalin nem adta tovább a nővérének.
:62. Nem titkolózásból, hanem mert kivonta magát az összefoglaló újraelbeszélés alól, mert bizonyos kőzetformációkhoz és bizonyos etnográfiai leletekhez hasonlóan az értelme csak eredetiben létezett, és fordításban elkerülhetetlenül olyanná vált volna, ami nem volt.
:63. A vonaton, visszafelé, a telefonját időközben egy konnektorból feltöltve, egyetlen üzenetet írt a nővérének.
:64. Nem töltötte tele a poharamat, amikor még félig tele volt.
:65. A nővére visszaírt: És?
:66. Katalin ezt írta: Egy geológustól ez figyelemre méltó.
:67. A nővére ezt írta: Ezt nem értem.
:68. Katalin az ablaknak támasztotta a fejét, és a sötétségbe nézett.
:69. Bizonyos válaszok, gondolta, nem olyan kérdésekre adott válaszok, amelyeket mások fel tudnak tenni.
:70. Ez antropológiai alapelv volt.
:71. Ma este valami más is volt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Egy este Egerben - Ein Abend in Eger
:1. Ahogy Katalin később a nővérének elmagyarázta, nem rossz este volt, hanem olyan este, amelynek megvolt az a tulajdonsága, hogy szüntelenül újra feltalálta magát, mielőtt az ember hozzászokhatott volna az éppen aktuális formájához, ami összességében olyan hatást keltett, amelyet alig lehetett megkülönböztetni a kimerültségtől és a derűtől. - Es war, wie Katalin hinterher ihrer Schwester erklärte, kein schlechter Abend gewesen, sondern ein Abend, der die Eigenschaft besessen hatte, sich unaufhörlich neu zu erfinden, bevor man sich an seine jeweils aktuelle Form gewöhnt hatte, was in der Summe einen Effekt erzeugte, der zwischen Erschöpfung und Heiterkeit kaum zu unterscheiden war.
:2. Pedig olyan ésszerűen kezdődött. - Dabei hatte es so vernünftig begonnen.
:3. Levente, aki foglalkozása szerint geológus volt, és saját bevallása szerint közepesen beszédes, két héttel korábban írt neki egy könyvesboltban: kézzel, egy letépett pénztárblokkon, amit Katalin jó jelnek tartott, mert spontaneitást bizonyított, ugyanakkor elegendő önuralmat is ahhoz, hogy az írás olvasható maradjon. - Levente, Geologe von Beruf und nach eigenem Bekunden von mittelmäßiger Gesprächigkeit, hatte ihr vor zwei Wochen in einem Buchladen geschrieben – handschriftlich, auf einem abgerissenen Kassenzettel, was Katalin für ein gutes Zeichen gehalten hatte, weil es Spontaneität bewies und gleichzeitig ausreichend Beherrschung, um die Handschrift lesbar zu halten.
:4. Azt javasolta, hogy Egerben találkozzanak, mindkettőjüknek semleges helyen, kétórás vonatútra a saját városuktól, amit Katalin a napi hangulatától függően vagy romantikusnak, vagy túlzásnak talált. - Er hatte vorgeschlagen, sich in Eger zu treffen, neutral für beide, zwei Stunden Bahn von ihren jeweiligen Städten, was Katalin entweder romantisch oder übertrieben fand, je nach Tagesform.
:5. A Dobó étterem mellett döntöttek, amelynek létezését mindketten egymástól függetlenül kigooglizták, és egybehangzóan úgy ítélték meg, hogy olyan helynek látszik, ahol az ember lefolytathat egy első beszélgetést anélkül, hogy a környezet szórakozásra kényszerítené. - Sie hatten sich für das Dobó-Restaurant entschieden, über dessen Existenz beide unabhängig gegoogelt und übereinstimmend befunden hatten, dass es aussah wie ein Ort, an dem man ein erstes Gespräch führen konnte, ohne von der Umgebung dazu genötigt zu werden, Spaß zu haben.
:6. Ez volt a terv. - Das war die Planung.
:7. A valóság azzal kezdődött, hogy Katalin az egri vonatról leszállva megállapította, hogy a telefonja három százalékon áll, ami azt jelentette, hogy vagy fejből kell tudnia Levente számát, vagy bíznia kell a találkozóban, és Levente számát nem tudta fejből. - Die Wirklichkeit begann damit, dass Katalin beim Aussteigen aus dem Zug in Eger feststellte, dass ihr Telefon auf drei Prozent Akku stand, was bedeutete, dass sie entweder Leventes Nummer auswendig wissen oder auf das Treffen vertrauen musste, und dass sie Leventes Nummer nicht auswendig wusste.
:8. Bízott a találkozóban, és elsietett az étteremhez. - Sie vertraute auf das Treffen und lief zum Restaurant.
:9. Levente már ott volt, amit abból ismert fel, hogy ő volt az egyetlen ember a bejáratnál, aki úgy tett, mintha nyugodtan a telefonját nézné, közben azonban húsz másodpercenként az ajtó felé pillantott. - Levente war bereits da, was sie daran erkannte, dass er der einzige Mensch im Eingangsbereich war, der so tat, als schaue er entspannt auf sein Telefon, dabei aber alle zwanzig Sekunden zur Tür blickte.
:10. Első konkrét benyomása róla az volt, hogy olyan ember, akinek az arca nyugalmi állapotban komolyabbnak hatott, mint ahogy az neki nyilvánvalóan kényelmes volt. - Er war, das war ihr erster konkreter Eindruck, jemand, dessen Gesicht im Ruhezustand ernster wirkte als es ihm offensichtlich behagte.
:11. „Azt hittem, nem jössz”, mondta. - "Ich dachte, du kommst nicht", sagte er.
:12. „Három százalék akkumulátorom volt, és nem volt meg a számod.” - "Ich hatte drei Prozent Akku und keine Nummer."
:13. „Ez vagy nagyon bizakodó, vagy nagyon könnyelmű.” - "Das ist entweder sehr vertrauensvoll oder sehr leichtsinnig."
:14. „Még nem tudom, melyik”, mondta Katalin. - "Ich weiß noch nicht welches", sagte Katalin.
:15. Leültek, és az este felvette az első formáját: a jó formát, amelyben két ember megállapítja, hogy a beszélgetésnek nincs szüksége tartószerkezetre, mert saját hajtóerőből működik. - Sie setzten sich, und der Abend nahm seine erste Form an: die gute Form, in der zwei Menschen feststellen, dass das Gespräch keine Stützkonstruktion braucht, weil es aus eigenem Antrieb läuft.
:16. Levente elmagyarázta neki, miért hazudnak a kőzetek: nem metaforikusan, hanem szó szerint, mert a rétegformációk szokásos értelmezését újra meg újra aláássák olyan leletek, amelyek egy lerakódás feltételezett korát évezredekkel eltolják. - Levente erklärte ihr, warum Gesteine lügen – nicht metaphorisch, sondern buchstäblich, weil die gängige Interpretation von Schichtformationen immer wieder von Befunden unterlaufen wird, die das angenommene Alter einer Ablagerung um Jahrtausende verschieben.
:17. Katalin, aki kulturális antropológus volt, és így hozzászokott ahhoz, hogy instabil igazságokkal dolgozzon, azonnal értette, mire gondol, és elmesélte neki a saját tudományágából vett párját: hogy az etnográfiai források gyakran nem azt írják le, amit egy társadalom tett, hanem azt, amit hitt, hogy tesz, és hogy ez a különbség néha nagyobb, mint maga a társadalom. - Katalin, die Kulturanthropologin war und also gewohnt, mit instabilen Wahrheiten zu arbeiten, verstand sofort, was er meinte, und erzählte ihm das Gegenstück aus ihrer Disziplin: dass ethnografische Quellen oft nicht das beschreiben, was eine Gesellschaft tat, sondern was sie glaubte zu tun, und dass dieser Unterschied manchmal größer ist als die Gesellschaft selbst.
:18. Levente hallgatta, és többször megrázta a fejét, de nem elutasítóan, hanem azon a módon, ahogy az ember nonverbálisan jelzi, hogy egy gondolat éppen kissé átépítette a saját gondolati architektúráját. - Levente hörte zu und schüttelte mehrmals den Kopf, aber nicht ablehnend, sondern auf jene Art, in der man nonverbal anzeigt, dass eine Idee die eigene Gedankenarchitektur gerade leicht umgebaut hat.
:19. Ez volt az este első formájának vége. - Das war das Ende der ersten Form des Abends.
:20. A második forma a borral kezdődött. - Die zweite Form begann mit dem Wein.
:21. Nem azért, mert a bor rossz lett volna: valójában kiváló volt, egy Egri Bikavér, amely nem a neve távoli kliséjét teljesítette, hanem differenciált, valóban megbeszélésre érdemes dolog volt. - Nicht weil der Wein schlecht gewesen wäre – er war tatsächlich ausgezeichnet, ein Egri Bikavér, der nicht das entfernte Klischee seines Namens erfüllte, sondern ein differenziertes, tatsächlich diskutableres Ding war.
:22. Hanem azért, mert Katalin rendeléskor a rossz palackra mutatott, és ezt csak az első kortynál vette észre. - Sondern weil Katalin bei der Bestellung die falsche Flasche gezeigt hatte und das erst beim ersten Schluck bemerkte.
:23. A rossz palack két árkategóriával drágább volt. - Die falsche Flasche war zwei Preisstufen teurer.
:24. Katalin azzal a tárgyilagossággal tájékoztatta Leventét, amelyet a helyzethez megfelelőnek tartott. - Sie informierte Levente mit der Sachlichkeit, die sie für die Situation angemessen hielt.
:25. Levente egy pillanatig hallgatott. - Levente schwieg einen Moment.
:26. „Írd le pontosabban a hibát.” - "Beschreib mir den Fehler genauer."
:27. „A balról másodikra akartam mutatni, de a harmadikra mutattam.” - "Ich wollte den zweiten von links zeigen, habe den dritten gezeigt."
:28. „És a harmadik ez itt.” - "Und der dritte ist der hier."
:29. „Igen.” - "Ja."
:30. „Jó.” - "Er ist gut."
:31. „Nagyon jó.” - "Er ist sehr gut."
:32. „Akkor”, mondta Levente, „lehetséges, hogy nem is hiba volt.” - "Dann", sagte Levente, "war es möglicherweise kein Fehler."
:33. Ez geológiai gondolkodásmód volt: az utólagosat keretezni tulajdonképpeninek, és Katalin nem találta egészen őszintének, de elég bájosnak ahhoz, hogy ne mondjon ellent. - Das war eine geologische Denkweise – das Nachträgliche als das Eigentliche rahmen – und Katalin fand es nicht ganz ehrlich, aber charmant genug, um nicht widersprochen zu werden.
:34. Az este harmadik formája a pincérrel kezdődött. - Die dritte Form des Abends begann mit dem Kellner.
:35. A pincér jelentős saját kezdeményezéssel rendelkező fiatalember volt, aki nyilvánvalóan úgy döntött, hogy az asztal különleges gondoskodást igényel, és körülbelül négypercenként megjelent, hogy megkérdezze, minden rendben van-e, vizet töltsön, noha a poharak tele voltak, ajánljon egy olyan ételt, amelyet már megrendeltek, és egyszer felismerhető ok nélkül megálljon, és kinézzen az ablakon. - Der Kellner war ein junger Mann von erheblicher Eigeninitiative, der offensichtlich entschieden hatte, dass der Tisch einer besonderen Betreuung bedurfte, und der in Abständen von ungefähr vier Minuten erschien, um zu fragen, ob alles in Ordnung sei, Wasser nachzugießen, obwohl die Gläser voll waren, eine Speise zu empfehlen, die bereits bestellt worden war, und einmal ohne erkennbaren Grund stehenzubleiben und auf das Fenster zu schauen.
:36. Levente és Katalin mindketten tovább beszéltek, mintha a pincér nem létezne, de kialakítottak egy finom párhuzamos tudatosságot a megjelenési ritmusairól, amely időnként váltott pillantásokban nyilvánult meg. - Levente und Katalin sprachen beide weiter, als existiere der Kellner nicht, entwickelten aber ein feines paralleles Bewusstsein für seine Erscheinungsrhythmen, das sich in gelegentlich ausgetauschten Blicken manifestierte.
:37. Ezek a pillantások, ezt Katalin észrevette, voltak közöttük az első olyan kommunikációs eszközök, amelyeknek nem volt szükségük nyelvre. - Diese Blicke – das bemerkte Katalin – waren das erste Kommunikationsmittel zwischen ihnen, das keine Sprache brauchte.
:38. Ez, ha az ember ilyen dolgokat térképez fel, fejlődés volt. - Das war, wenn man solche Dinge kartografierte, eine Entwicklung.
:39. A desszertnél, amelyet Katalin rendelt, Levente elutasított, aztán mégis evett a tányérjáról, amit Katalin jelként értékelt, anélkül hogy rendszerbe sorolta volna, megkérdezte tőle, mi számít a szakmájában sikeres terepmunkának. - Beim Nachtisch – Katalin hatte bestellt, Levente hatte abgelehnt, dann aber von ihrem Teller gegessen, was sie als Zeichen bewertete, ohne es in ein System einzuordnen – fragte er sie, was in ihrem Fach als gelungene Feldforschung gelte.
:40. Katalin röviden elgondolkodott. - Sie dachte kurz nach.
:41. „Ha az ember a végén olyan kérdésekkel tér vissza, amelyeket korábban nem tudott feltenni.” - "Wenn man am Ende mit Fragen zurückkommt, die man vorher nicht hatte stellen können."
:42. „Nem válaszokkal?” - "Nicht mit Antworten?"
:43. „Válaszai mindig vannak az embernek. A kérdés az, hogy a megfelelő kérdésekre válaszolnak-e.” - "Antworten hat man immer. Die Frage ist, ob sie auf die richtigen Fragen antworten."
:44. Levente hallgatott, de ez nem üres hallgatás volt. - Levente schwieg, aber es war kein leeres Schweigen.
:45. „A geológiában azt mondjuk: a profil nem hazudik, az értelmező hazudik.” - "In der Geologie sagen wir: Das Profil lügt nicht, der Interpret lügt."
:46. „Ez ugyanaz.” - "Das ist dasselbe."
:47. „Igen”, mondta Levente, „ez ugyanaz.” - "Ja", sagte Levente, "das ist dasselbe."
:48. Ezután, ahogy Katalin később nevezte, körülbelül húsz perc következett, amelyben a beszélgetés olyan jelleget öltött, amelyet nehéz leírni anélkül, hogy olyan szókincsbe csúsznánk, amelyet ő maga pontatlannak tartott. - Es folgten, wie Katalin es später nannte, ungefähr zwanzig Minuten, in denen das Gespräch einen Charakter annahm, der schwer zu beschreiben ist, ohne in Vokabular zu verfallen, das sie selbst für ungenau hielt.
:49. Nem flört volt technikai értelemben, nem határok vagy jelek felismerhető tapogatása. - Es war kein Flirten im technischen Sinne, kein erkennbares Abtasten von Grenzen oder Signalen.
:50. Inkább kölcsönös figyelem állapota volt, amely látszólag önmagának is elég volt, és nem igényelt semmilyen szándékot. - Es war eher ein Zustand wechselseitiger Aufmerksamkeit, die sich selbst zu genügen schien und keiner Absicht bedurfte.
:51. Megjelent a pincér, és megkérdezte, minden rendben van-e. - Der Kellner erschien und fragte, ob alles in Ordnung sei.
:52. Mindketten egyszerre mondták, hogy igen. - Beide sagten gleichzeitig ja.
:53. A pincér bólintott, és látható elégedettséggel eltűnt. - Der Kellner nickte und verschwand, sichtlich zufrieden.
:54. Odakint időközben besötétedett, és az óváros felvette azt a minőséget, amelyet a középkori építészet éjszaka néha létrehoz: múlt és jelen egyidejűségét, amelyen nappal turistákkal osztozik az ember, éjjel viszont megtarthat magának. - Draußen war es inzwischen dunkel, und die Altstadt hatte jene Qualität angenommen, die mittelalterliche Architektur bei Nacht manchmal erzeugt – eine Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart, die man tagsüber mit Touristen teilt und nachts für sich hat.
:55. Elindultak a Várhegy felé, nem azért, mert tervezték, hanem mert így adódott az irány, és egy ideig fent álltak, és a fényeket nézték. - Sie gingen zum Burgberg, nicht weil sie es geplant hatten, sondern weil die Richtung sich ergab, und standen eine Weile oben und schauten auf die Lichter.
:56. „Mikor megy a vonatod?”, kérdezte Levente. - "Wohin fährt dein Zug?", fragte Levente.
:57. „Huszonkettő huszonháromkor.” - "Zweiundzwanzig Uhr dreiundzwanzig."
:58. „Az enyém huszonkettő negyvenkor.” - "Meiner um zweiundzwanzig Uhr vierzig."
:59. „Még van időnk.” - "Wir haben noch Zeit."
:60. „Még van időnk”, ismételte Levente, de önálló megállapításként, nem visszhangként. - "Wir haben noch Zeit", wiederholte Levente, aber als eigenständige Feststellung, nicht als Echo.
:61. Amit a Várhegyen mondtak, Katalin nem adta tovább a nővérének. - Was auf dem Burgberg gesprochen wurde, trug Katalin ihrer Schwester nicht weiter.
:62. Nem titkolózásból, hanem mert kivonta magát az összefoglaló újraelbeszélés alól, mert bizonyos kőzetformációkhoz és bizonyos etnográfiai leletekhez hasonlóan az értelme csak eredetiben létezett, és fordításban elkerülhetetlenül olyanná vált volna, ami nem volt. - Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil es sich einer zusammenfassenden Nacherzählung entzog – weil es, wie bestimmte Gesteinsformationen und bestimmte ethnografische Befunde, seinen Sinn nur im Original besaß und in der Übersetzung unweigerlich wurde, was es nicht gewesen war.
:63. A vonaton, visszafelé, a telefonját időközben egy konnektorból feltöltve, egyetlen üzenetet írt a nővérének. - Im Zug, auf der Rückfahrt, mit dem Telefon inzwischen an einer Steckdose aufgeladen, schrieb sie ihrer Schwester eine einzige Nachricht.
:64. Nem töltötte tele a poharamat, amikor még félig tele volt. - Er hat mein Glas nicht vollgegossen, als es noch halb voll war.
:65. A nővére visszaírt: És? - Die Schwester antwortete: Und?
:66. Katalin ezt írta: Egy geológustól ez figyelemre méltó. - Katalin schrieb: Für einen Geologen ist das bemerkenswert.
:67. A nővére ezt írta: Ezt nem értem. - Die Schwester schrieb: Das verstehe ich nicht.
:68. Katalin az ablaknak támasztotta a fejét, és a sötétségbe nézett. - Katalin lehnte den Kopf ans Fenster und schaute in die Dunkelheit.
:69. Bizonyos válaszok, gondolta, nem olyan kérdésekre adott válaszok, amelyeket mások fel tudnak tenni. - Manche Antworten, dachte sie, sind keine auf Fragen, die andere stellen können.
:70. Ez antropológiai alapelv volt. - Das war ein anthropologischer Grundsatz.
:71. Ma este valami más is volt. - Es war heute Abend auch etwas anderes gewesen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Ein Abend in Eger
:1. Es war, wie Katalin hinterher ihrer Schwester erklärte, kein schlechter Abend gewesen, sondern ein Abend, der die Eigenschaft besessen hatte, sich unaufhörlich neu zu erfinden, bevor man sich an seine jeweils aktuelle Form gewöhnt hatte, was in der Summe einen Effekt erzeugte, der zwischen Erschöpfung und Heiterkeit kaum zu unterscheiden war.
:2. Dabei hatte es so vernünftig begonnen.
:3. Levente, Geologe von Beruf und nach eigenem Bekunden von mittelmäßiger Gesprächigkeit, hatte ihr vor zwei Wochen in einem Buchladen geschrieben – handschriftlich, auf einem abgerissenen Kassenzettel, was Katalin für ein gutes Zeichen gehalten hatte, weil es Spontaneität bewies und gleichzeitig ausreichend Beherrschung, um die Handschrift lesbar zu halten.
:4. Er hatte vorgeschlagen, sich in Eger zu treffen, neutral für beide, zwei Stunden Bahn von ihren jeweiligen Städten, was Katalin entweder romantisch oder übertrieben fand, je nach Tagesform.
:5. Sie hatten sich für das Dobó-Restaurant entschieden, über dessen Existenz beide unabhängig gegoogelt und übereinstimmend befunden hatten, dass es aussah wie ein Ort, an dem man ein erstes Gespräch führen konnte, ohne von der Umgebung dazu genötigt zu werden, Spaß zu haben.
:6. Das war die Planung.
:7. Die Wirklichkeit begann damit, dass Katalin beim Aussteigen aus dem Zug in Eger feststellte, dass ihr Telefon auf drei Prozent Akku stand, was bedeutete, dass sie entweder Leventes Nummer auswendig wissen oder auf das Treffen vertrauen musste, und dass sie Leventes Nummer nicht auswendig wusste.
:8. Sie vertraute auf das Treffen und lief zum Restaurant.
:9. Levente war bereits da, was sie daran erkannte, dass er der einzige Mensch im Eingangsbereich war, der so tat, als schaue er entspannt auf sein Telefon, dabei aber alle zwanzig Sekunden zur Tür blickte.
:10. Er war, das war ihr erster konkreter Eindruck, jemand, dessen Gesicht im Ruhezustand ernster wirkte als es ihm offensichtlich behagte.
:11. "Ich dachte, du kommst nicht", sagte er.
:12. "Ich hatte drei Prozent Akku und keine Nummer."
:13. "Das ist entweder sehr vertrauensvoll oder sehr leichtsinnig."
:14. "Ich weiß noch nicht welches", sagte Katalin.
:15. Sie setzten sich, und der Abend nahm seine erste Form an: die gute Form, in der zwei Menschen feststellen, dass das Gespräch keine Stützkonstruktion braucht, weil es aus eigenem Antrieb läuft.
:16. Levente erklärte ihr, warum Gesteine lügen – nicht metaphorisch, sondern buchstäblich, weil die gängige Interpretation von Schichtformationen immer wieder von Befunden unterlaufen wird, die das angenommene Alter einer Ablagerung um Jahrtausende verschieben.
:17. Katalin, die Kulturanthropologin war und also gewohnt, mit instabilen Wahrheiten zu arbeiten, verstand sofort, was er meinte, und erzählte ihm das Gegenstück aus ihrer Disziplin: dass ethnografische Quellen oft nicht das beschreiben, was eine Gesellschaft tat, sondern was sie glaubte zu tun, und dass dieser Unterschied manchmal größer ist als die Gesellschaft selbst.
:18. Levente hörte zu und schüttelte mehrmals den Kopf, aber nicht ablehnend, sondern auf jene Art, in der man nonverbal anzeigt, dass eine Idee die eigene Gedankenarchitektur gerade leicht umgebaut hat.
:19. Das war das Ende der ersten Form des Abends.
:20. Die zweite Form begann mit dem Wein.
:21. Nicht weil der Wein schlecht gewesen wäre – er war tatsächlich ausgezeichnet, ein Egri Bikavér, der nicht das entfernte Klischee seines Namens erfüllte, sondern ein differenziertes, tatsächlich diskutableres Ding war.
:22. Sondern weil Katalin bei der Bestellung die falsche Flasche gezeigt hatte und das erst beim ersten Schluck bemerkte.
:23. Die falsche Flasche war zwei Preisstufen teurer.
:24. Sie informierte Levente mit der Sachlichkeit, die sie für die Situation angemessen hielt.
:25. Levente schwieg einen Moment.
:26. "Beschreib mir den Fehler genauer."
:27. "Ich wollte den zweiten von links zeigen, habe den dritten gezeigt."
:28. "Und der dritte ist der hier."
:29. "Ja."
:30. "Er ist gut."
:31. "Er ist sehr gut."
:32. "Dann", sagte Levente, "war es möglicherweise kein Fehler."
:33. Das war eine geologische Denkweise – das Nachträgliche als das Eigentliche rahmen – und Katalin fand es nicht ganz ehrlich, aber charmant genug, um nicht widersprochen zu werden.
:34. Die dritte Form des Abends begann mit dem Kellner.
:35. Der Kellner war ein junger Mann von erheblicher Eigeninitiative, der offensichtlich entschieden hatte, dass der Tisch einer besonderen Betreuung bedurfte, und der in Abständen von ungefähr vier Minuten erschien, um zu fragen, ob alles in Ordnung sei, Wasser nachzugießen, obwohl die Gläser voll waren, eine Speise zu empfehlen, die bereits bestellt worden war, und einmal ohne erkennbaren Grund stehenzubleiben und auf das Fenster zu schauen.
:36. Levente und Katalin sprachen beide weiter, als existiere der Kellner nicht, entwickelten aber ein feines paralleles Bewusstsein für seine Erscheinungsrhythmen, das sich in gelegentlich ausgetauschten Blicken manifestierte.
:37. Diese Blicke – das bemerkte Katalin – waren das erste Kommunikationsmittel zwischen ihnen, das keine Sprache brauchte.
:38. Das war, wenn man solche Dinge kartografierte, eine Entwicklung.
:39. Beim Nachtisch – Katalin hatte bestellt, Levente hatte abgelehnt, dann aber von ihrem Teller gegessen, was sie als Zeichen bewertete, ohne es in ein System einzuordnen – fragte er sie, was in ihrem Fach als gelungene Feldforschung gelte.
:40. Sie dachte kurz nach.
:41. "Wenn man am Ende mit Fragen zurückkommt, die man vorher nicht hatte stellen können."
:42. "Nicht mit Antworten?"
:43. "Antworten hat man immer. Die Frage ist, ob sie auf die richtigen Fragen antworten."
:44. Levente schwieg, aber es war kein leeres Schweigen.
:45. "In der Geologie sagen wir: Das Profil lügt nicht, der Interpret lügt."
:46. "Das ist dasselbe."
:47. "Ja", sagte Levente, "das ist dasselbe."
:48. Es folgten, wie Katalin es später nannte, ungefähr zwanzig Minuten, in denen das Gespräch einen Charakter annahm, der schwer zu beschreiben ist, ohne in Vokabular zu verfallen, das sie selbst für ungenau hielt.
:49. Es war kein Flirten im technischen Sinne, kein erkennbares Abtasten von Grenzen oder Signalen.
:50. Es war eher ein Zustand wechselseitiger Aufmerksamkeit, die sich selbst zu genügen schien und keiner Absicht bedurfte.
:51. Der Kellner erschien und fragte, ob alles in Ordnung sei.
:52. Beide sagten gleichzeitig ja.
:53. Der Kellner nickte und verschwand, sichtlich zufrieden.
:54. Draußen war es inzwischen dunkel, und die Altstadt hatte jene Qualität angenommen, die mittelalterliche Architektur bei Nacht manchmal erzeugt – eine Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart, die man tagsüber mit Touristen teilt und nachts für sich hat.
:55. Sie gingen zum Burgberg, nicht weil sie es geplant hatten, sondern weil die Richtung sich ergab, und standen eine Weile oben und schauten auf die Lichter.
:56. "Wohin fährt dein Zug?", fragte Levente.
:57. "Zweiundzwanzig Uhr dreiundzwanzig."
:58. "Meiner um zweiundzwanzig Uhr vierzig."
:59. "Wir haben noch Zeit."
:60. "Wir haben noch Zeit", wiederholte Levente, aber als eigenständige Feststellung, nicht als Echo.
:61. Was auf dem Burgberg gesprochen wurde, trug Katalin ihrer Schwester nicht weiter.
:62. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil es sich einer zusammenfassenden Nacherzählung entzog – weil es, wie bestimmte Gesteinsformationen und bestimmte ethnografische Befunde, seinen Sinn nur im Original besaß und in der Übersetzung unweigerlich wurde, was es nicht gewesen war.
:63. Im Zug, auf der Rückfahrt, mit dem Telefon inzwischen an einer Steckdose aufgeladen, schrieb sie ihrer Schwester eine einzige Nachricht.
:64. Er hat mein Glas nicht vollgegossen, als es noch halb voll war.
:65. Die Schwester antwortete: Und?
:66. Katalin schrieb: Für einen Geologen ist das bemerkenswert.
:67. Die Schwester schrieb: Das verstehe ich nicht.
:68. Katalin lehnte den Kopf ans Fenster und schaute in die Dunkelheit.
:69. Manche Antworten, dachte sie, sind keine auf Fragen, die andere stellen können.
:70. Das war ein anthropologischer Grundsatz.
:71. Es war heute Abend auch etwas anderes gewesen.
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=== 2 ===
:A hiányzó könyv
:1. A kihallgatás három órán át tartott, és Rieke felügyelő egyetlen használható eredményre sem jutott.
:2. Nem azért, mert a tanú hallgatott
:3. Ez volt a probléma.
:4. Aki túl sokat magyaráz, annak van mit elrejtenie, és aki ügyesen teszi, magában a magyarázatban rejti el.
:5. Frederike Saal, harminckét éves hamburgi fordító, mindenre tudott választ adni.
:6. A rossz kérdésekre.
:7. Rieke elengedte, és helyette Marta Seeliget hívta fel.
:8. Seelig nem volt rendőr, nem volt címe és irodája sem
:9. „A halott”, mondta Rieke bevezetés nélkül, „Albrecht Norden volt, hetvenéves, volt államtitkár, tegnap reggel találták meg a könyvtárában, Lübeckben.”
:10. „A halál oka?”
:11. „Hivatalosan szívelégtelenség. Nem hivatalosan kétségeink vannak.”
:12. „Miféle kétségek?”
:13. „Ezt akkor mondom el, ha itt vagy.”
:14. Seelig délután érkezett, tizenkét percig szó nélkül szemlélte a megtalálás helyét, aztán a könyvkatalógust kérte.
:15. „A micsodát?”, mondta az asszisztens.
:16. „Norden bibliofil volt. Az ilyen férfiak katalógust vezetnek.”
:17. A második íróasztalfiókban találták meg: egy bőrkötésű füzetet, kézzel írva, megjelenési év szerint rendezve.
:18. Seelig visszafelé lapozott, amíg meg nem találta, amit keresett.
:19. „Itt hiányzik egy könyv”, mondta.
:20. „Ennek százféle oka lehet”, mondta Rieke.
:21. „Igen. De ezek közül csak egy magyarázza meg, miért friss a rés a polcon.”
:22. A környező köteteken egyenletes porréteg volt
:23. A hiányzó könyvet csak nemrég távolították el, valaki olyan, aki tudta, mit keres.
:24. A katalógus magánnyomtatványként tartotta nyilván, 1953-ból, kiadó megjelölése nélkül: Feljegyzések a protektorátus közigazgatás-történetéhez.
:25. Olyan cím volt ez, amely ártatlannak hangzott, de nem volt az.
:26. Seelig kívülről ismerte az összefüggést
:27. „Ki tudta, hogy Norden birtokában van ez a könyv?”, kérdezte.
:28. „Ezt majd ki kell derítenünk.”
:29. „Vagy kiderítjük, ki akarta megszerezni, mielőtt meghalt.”
:30. Frederike Saal, a fordító, az elmúlt négy hónapban háromszor látogatta meg Nordent.
:31. Azt magyarázta, hogy egy irodalmi fordítási projekthez végzett kutatásokról van szó.
:32. Norden könyvtárában nem voltak szépirodalmi művek.
:33. Ennek Riekének korábban fel kellett volna tűnnie.
:34. Seelig másnap reggel újra beszélt Saallal, ezúttal nem a kihallgatószobában, hanem egy kávézóban a főpályaudvar közelében.
:35. Nem volt jegyzőkönyv, nem volt mikrofon, nem állt felügyelő az ajtónál.
:36. Saal érezhetően oldottabb volt
:37. „Ön valakinek dolgozott”, mondta Seelig, és kijelentésként hagyta ott, nem kérdésként.
:38. Saal a kávéját kavargatta.
:39. „Szövegeket fordítok. Ez a foglalkozásom.”
:40. „Jelentéseket is fordít. Gyanítom, ez az igazi foglalkozása.”
:41. „Nem értem, mire gondol.”
:42. „De érti.”
:43. Hosszú szünet következett, amelyben Seelig semmi mást nem tett, csak nézte őt.
:44. „Nem ismertem őt személyesen”, mondta végül Saal.
:45. „A férfit, aki megbízott engem.”
:46. „De a nevét ismeri.”
:47. Saal letette a kanalat.
:48. „Ha megmondom önnek ezt a nevet, garanciákra van szükségem.”
:49. „Ezt nem adhatom meg önnek. Nem vagyok ügyész.”
:50. „Akkor ennek a beszélgetésnek nincs értelme.”
:51. Seelig bólintott, kiitta a teáját, és felállt.
:52. Az ajtónál még egyszer megfordult.
:53. „A könyv, amelyet elvitt a könyvtárból
:54. Saal megdermedt.
:55. „Én semmit sem vittem el.”
:56. „Nem, ez igaz. Ön átadta. De ez jogilag nem sokat változtat.”
:57. Seelig elhagyta a kávézót, és felhívta Riekét.
:58. „Saal közvetítő. Túl sokat tud ahhoz, hogy tanú legyen, és túl keveset ahhoz, hogy tettes legyen.”
:59. „Ki áll mögötte?”
:60. „Valaki, akinek évtizedek óta érdeke, hogy bizonyos NS-kori közigazgatási folyamatokat ne lehessen teljesen rekonstruálni.”
:61. „Ez nem szűkíti le különösebben a listát.”
:62. „De igen. Mert olyan valakit feltételez, aki még él, még van befolyása, és Norden tulajdonát már évekkel ezelőtt ismerte.”
:63. Rieke egy pillanatig hallgatott.
:64. „Westerburgra gondolsz.”
:65. Clemens Westerburg, nyolcvanhét éves, nyugalmazott minisztériumi tanácsos, egy Travemünde melletti villában élt.
:66. Nordennel együtt tanult, egy ideig barátja volt, és a nyolcvanas évek óta minden kapcsolatot megszakított vele.
:67. Az emberek ritkán szakítanak meg kapcsolatokat ok nélkül.
:68. Seelig másnap reggel bejelentés nélkül Travemündébe utazott.
:69. Az ügyvéd, aki ajtót nyitott neki, nyilvánvalóan fel volt készítve.
:70. „Westerburg úr nem fogad látogatókat.”
:71. „Én nem látogató vagyok. Hanem szükségszerűség.”
:72. „Ez nem jogilag elismert státusz.”
:73. „Még nem.”
:74. Átadott az ügyvédnek egy kézzel írt jegyzetet két mondattal, amelyeket erre a célra fogalmazott meg.
:75. Négy perccel később beengedték.
:76. Westerburg a télikertben ült, nehéz takaróba burkolózva, és a tengert nézte.
:77. Kisebb volt, mint várta, és éberebb.
:78. „Ön megölte Albrechtet”, mondta Seelig, anélkül hogy leült volna.
:79. „Súlyos vád.”
:80. „Nem állítom. Csak tesztelem, hogyan reagál.”
:81. Westerburg elmosolyodott
:82. „Albrecht nem akarta eladni a könyvet. Sem nekem, sem senki másnak.”
:83. „Mert tudta, mi áll benne.”
:84. „Mert azzal fenyegetőzött, hogy nyilvánosságra hozza. Évtizedes hallgatás után. Röviddel a halála előtt rossz lelkiismeretet növeszteni
:85. „És az ön megbízása Saalnak?”
:86. „Az volt, hogy szerezze meg a könyvet. Semmi több.”
:87. „Semmi több”, ismételte Seelig.
:88. „Albrecht szíve beteg volt. Ezt mindketten tudtuk.”
:89. „És ön rásegített.”
:90. Westerburg nem vette le a tekintetét a tengerről.
:91. „Bizonyítsa be.”
:92. Seelig kinyitotta a táskáját, és egy egyszerű USB-meghajtót tett az asztalra mellé.
:93. „A könyvet digitalizálták, mielőtt Saal elvitte. Norden unokájánál van az egyik másolat. Riekénél a másik.”
:94. Westerburg szemügyre vette a meghajtót.
:95. „Ez nem változtat semmin.”
:96. „Mindent megváltoztat. Mert a tartalom holnapután egy berlini történész kezében lesz, aki nem fog hallgatni.”
:97. Nagyon hosszú csend következett.
:98. Odakint mozgott a víz.
:99. „Küldje ide a felügyelőjét”, mondta végül Westerburg.
:100. „Várni fogok.”
:101. Seelig elhagyta a villát, és felhívta Riekét.
:102. Csak egy címet mondott.
:103. A visszaút csendje olyan volt, amilyen akkor keletkezik, amikor valami túl sokáig feltorlódott végre utat talál magának
:104. Ennek egyelőre elégnek kellett lennie.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hiányzó könyv - Das fehlende Buch
:1. A kihallgatás három órán át tartott, és Rieke felügyelő egyetlen használható eredményre sem jutott. - Das Verhör hatte drei Stunden gedauert, und Inspektor Rieke war zu keinem einzigen verwertbaren Ergebnis gekommen.
:2. Nem azért, mert a tanú hallgatott – épp ellenkezőleg, szünet nélkül beszélt. - Nicht weil die Zeugin schwieg – im Gegenteil, sie redete pausenlos.
:3. Ez volt a probléma. - Das war das Problem.
:4. Aki túl sokat magyaráz, annak van mit elrejtenie, és aki ügyesen teszi, magában a magyarázatban rejti el. - Wer zu viel erklärt, hat etwas zu verbergen, und wer es geschickt tut, verbirgt es in der Erklärung selbst.
:5. Frederike Saal, harminckét éves hamburgi fordító, mindenre tudott választ adni. - Frederike Saal, zweiunddreißig Jahre, Übersetzerin aus Hamburg, hatte auf alles eine Antwort.
:6. A rossz kérdésekre. - Auf die falschen Fragen.
:7. Rieke elengedte, és helyette Marta Seeliget hívta fel. - Rieke ließ sie gehen und rief stattdessen Marta Seelig an.
:8. Seelig nem volt rendőr, nem volt címe és irodája sem – csak egy telefonja, nagyon jó emlékezete és az a szokása, hogy meglátott dolgokat, amelyek másoknak elkerülték a figyelmét. - Seelig war keine Polizistin, hatte keinen Titel und kein Büro – nur ein Telefon, ein sehr gutes Gedächtnis und die Gewohnheit, Dinge zu sehen, die anderen entgingen.
:9. „A halott”, mondta Rieke bevezetés nélkül, „Albrecht Norden volt, hetvenéves, volt államtitkár, tegnap reggel találták meg a könyvtárában, Lübeckben.” - "Der Tote", sagte Rieke ohne Einleitung, "hieß Albrecht Norden, siebzig Jahre, ehemaliger Staatssekretär, gefunden gestern früh in seiner Bibliothek in Lübeck."
:10. „A halál oka?” - "Todesursache?"
:11. „Hivatalosan szívelégtelenség. Nem hivatalosan kétségeink vannak.” - "Offiziell Herzversagen. Inoffiziell haben wir Zweifel."
:12. „Miféle kétségek?” - "Welche Art von Zweifel?"
:13. „Ezt akkor mondom el, ha itt vagy.” - "Das sage ich dir, wenn du hier bist."
:14. Seelig délután érkezett, tizenkét percig szó nélkül szemlélte a megtalálás helyét, aztán a könyvkatalógust kérte. - Seelig kam am Nachmittag, betrachtete den Fundort zwölf Minuten ohne ein Wort, und fragte dann nach dem Bücherkatalog.
:15. „A micsodát?”, mondta az asszisztens. - "Einem was?", sagte der Assistent.
:16. „Norden bibliofil volt. Az ilyen férfiak katalógust vezetnek.” - "Norden war Bibliophiler. Männer wie er führen Kataloge."
:17. A második íróasztalfiókban találták meg: egy bőrkötésű füzetet, kézzel írva, megjelenési év szerint rendezve. - Sie fanden ihn im zweiten Schreibtischschubfach: ein ledernes Heft, handgeschrieben, geordnet nach Erscheinungsjahr.
:18. Seelig visszafelé lapozott, amíg meg nem találta, amit keresett. - Seelig blätterte rückwärts, bis sie das fand, was sie suchte.
:19. „Itt hiányzik egy könyv”, mondta. - "Hier fehlt ein Buch", sagte sie.
:20. „Ennek százféle oka lehet”, mondta Rieke. - "Das können Hunderte Gründe haben", sagte Rieke.
:21. „Igen. De ezek közül csak egy magyarázza meg, miért friss a rés a polcon.” - "Ja. Aber nur einer davon erklärt, warum die Lücke im Regal frisch ist."
:22. A környező köteteken egyenletes porréteg volt – a résben nem. - Die umgebenden Bände hatten eine gleichmäßige Staubschicht – die Lücke nicht.
:23. A hiányzó könyvet csak nemrég távolították el, valaki olyan, aki tudta, mit keres. - Das fehlende Buch war erst kürzlich entfernt worden, von jemandem, der wusste, wonach er suchte.
:24. A katalógus magánnyomtatványként tartotta nyilván, 1953-ból, kiadó megjelölése nélkül: Feljegyzések a protektorátus közigazgatás-történetéhez. - Der Katalog verzeichnete es als Privatdruck, 1953, ohne Verlagsangabe: Aufzeichnungen zur Verwaltungsgeschichte des Protektorats.
:25. Olyan cím volt ez, amely ártatlannak hangzott, de nem volt az. - Ein Titel, der unschuldig klang und es nicht war.
:26. Seelig kívülről ismerte az összefüggést – nem könyvekből, hanem mert húsz évvel korábban interjút készített egy férfival, aki éppen ezt az időszakot kutatta, majd visszavonta a kéziratát. - Seelig kannte den Kontext aus dem Effeff – nicht aus Büchern, sondern weil sie zwanzig Jahre früher einen Mann interviewt hatte, der über genau diese Periode geforscht und sein Manuskript dann zurückgezogen hatte.
:27. „Ki tudta, hogy Norden birtokában van ez a könyv?”, kérdezte. - "Wer wusste, dass Norden dieses Buch besaß?", fragte sie.
:28. „Ezt majd ki kell derítenünk.” - "Das werden wir herausfinden müssen."
:29. „Vagy kiderítjük, ki akarta megszerezni, mielőtt meghalt.” - "Oder wir finden heraus, wer es haben wollte, bevor er starb."
:30. Frederike Saal, a fordító, az elmúlt négy hónapban háromszor látogatta meg Nordent. - Frederike Saal, die Übersetzerin, hatte Norden dreimal in den letzten vier Monaten besucht.
:31. Azt magyarázta, hogy egy irodalmi fordítási projekthez végzett kutatásokról van szó. - Sie hatte erklärt, es handle sich um Recherchen zu einem literarischen Übersetzungsprojekt.
:32. Norden könyvtárában nem voltak szépirodalmi művek. - Norden hatte keine belletristischen Werke in seiner Bibliothek.
:33. Ennek Riekének korábban fel kellett volna tűnnie. - Das hätte Rieke früher auffallen sollen.
:34. Seelig másnap reggel újra beszélt Saallal, ezúttal nem a kihallgatószobában, hanem egy kávézóban a főpályaudvar közelében. - Seelig sprach am folgenden Morgen noch einmal mit Saal, diesmal nicht im Verhörraum, sondern in einem Café nahe dem Hauptbahnhof.
:35. Nem volt jegyzőkönyv, nem volt mikrofon, nem állt felügyelő az ajtónál. - Keine Protokolle, kein Mikrofon, kein Inspektor an der Tür.
:36. Saal érezhetően oldottabb volt – ez hiba, amelyet emberek akkor követnek el, amikor az informalitást összetévesztik az ártalmatlansággal. - Saal war spürbar entspannter – ein Fehler, den Menschen machen, wenn sie Informalität mit Ungefährlichkeit verwechseln.
:37. „Ön valakinek dolgozott”, mondta Seelig, és kijelentésként hagyta ott, nem kérdésként. - "Sie haben für jemanden gearbeitet", sagte Seelig und ließ es als Feststellung stehen, nicht als Frage.
:38. Saal a kávéját kavargatta. - Saal rührte in ihrem Kaffee.
:39. „Szövegeket fordítok. Ez a foglalkozásom.” - "Ich übersetze Texte. Das ist mein Beruf."
:40. „Jelentéseket is fordít. Gyanítom, ez az igazi foglalkozása.” - "Sie übersetzen auch Bedeutungen. Das ist Ihr eigentlicher Beruf, vermute ich."
:41. „Nem értem, mire gondol.” - "Ich verstehe nicht, was Sie meinen."
:42. „De érti.” - "Doch."
:43. Hosszú szünet következett, amelyben Seelig semmi mást nem tett, csak nézte őt. - Eine lange Pause, in der Seelig nichts tat außer sie anzusehen.
:44. „Nem ismertem őt személyesen”, mondta végül Saal. - "Ich kannte ihn nicht persönlich", sagte Saal schließlich.
:45. „A férfit, aki megbízott engem.” - "Den Mann, der mich beauftragt hat."
:46. „De a nevét ismeri.” - "Aber Sie kennen seinen Namen."
:47. Saal letette a kanalat. - Saal legte den Löffel ab.
:48. „Ha megmondom önnek ezt a nevet, garanciákra van szükségem.” - "Wenn ich Ihnen diesen Namen nenne, brauche ich Garantien."
:49. „Ezt nem adhatom meg önnek. Nem vagyok ügyész.” - "Das kann ich Ihnen nicht geben. Ich bin keine Staatsanwältin."
:50. „Akkor ennek a beszélgetésnek nincs értelme.” - "Dann hat dieses Gespräch keinen Sinn."
:51. Seelig bólintott, kiitta a teáját, és felállt. - Seelig nickte, trank ihren Tee aus und stand auf.
:52. Az ajtónál még egyszer megfordult. - An der Tür drehte sie sich noch einmal um.
:53. „A könyv, amelyet elvitt a könyvtárból – remélem, a megfelelő volt.” - "Das Buch, das Sie aus der Bibliothek mitgenommen haben – ich hoffe, es war das richtige."
:54. Saal megdermedt. - Saal erstarrte.
:55. „Én semmit sem vittem el.” - "Ich habe nichts mitgenommen."
:56. „Nem, ez igaz. Ön átadta. De ez jogilag nem sokat változtat.” - "Nein, das stimmt. Sie haben es übergeben. Aber das ändert rechtlich nicht viel."
:57. Seelig elhagyta a kávézót, és felhívta Riekét. - Seelig verließ das Café und rief Rieke an.
:58. „Saal közvetítő. Túl sokat tud ahhoz, hogy tanú legyen, és túl keveset ahhoz, hogy tettes legyen.” - "Saal ist eine Mittelsperson. Sie weiß zu viel für eine Zeugin und zu wenig für eine Täterin."
:59. „Ki áll mögötte?” - "Wer steht hinter ihr?"
:60. „Valaki, akinek évtizedek óta érdeke, hogy bizonyos NS-kori közigazgatási folyamatokat ne lehessen teljesen rekonstruálni.” - "Jemand, der seit Jahrzehnten ein Interesse daran hat, dass bestimmte Verwaltungsvorgänge aus der NS-Zeit nicht vollständig rekonstruiert werden können."
:61. „Ez nem szűkíti le különösebben a listát.” - "Das verengt die Liste nicht gerade."
:62. „De igen. Mert olyan valakit feltételez, aki még él, még van befolyása, és Norden tulajdonát már évekkel ezelőtt ismerte.” - "Doch. Weil es jemanden voraussetzt, der noch lebt, noch Einfluss hat und Nordens Besitz schon vor Jahren kannte."
:63. Rieke egy pillanatig hallgatott. - Rieke schwieg einen Moment.
:64. „Westerburgra gondolsz.” - "Du denkst an Westerburg."
:65. Clemens Westerburg, nyolcvanhét éves, nyugalmazott minisztériumi tanácsos, egy Travemünde melletti villában élt. - Clemens Westerburg, siebenundachtzig, pensionierter Ministerialrat, lebte in einer Villa bei Travemünde.
:66. Nordennel együtt tanult, egy ideig barátja volt, és a nyolcvanas évek óta minden kapcsolatot megszakított vele. - Er hatte mit Norden studiert, war mit ihm zeitweise befreundet gewesen und hatte sich seit den Achtzigern jeglichem Kontakt entzogen.
:67. Az emberek ritkán szakítanak meg kapcsolatokat ok nélkül. - Menschen, die Kontakte abbrechen, tun es selten ohne Grund.
:68. Seelig másnap reggel bejelentés nélkül Travemündébe utazott. - Seelig fuhr am nächsten Morgen nach Travemünde, unangemeldet.
:69. Az ügyvéd, aki ajtót nyitott neki, nyilvánvalóan fel volt készítve. - Der Anwalt, der ihr öffnete, war offensichtlich vorbereitet worden.
:70. „Westerburg úr nem fogad látogatókat.” - "Herr Westerburg empfängt keine Besucher."
:71. „Én nem látogató vagyok. Hanem szükségszerűség.” - "Ich bin kein Besuch. Ich bin eine Notwendigkeit."
:72. „Ez nem jogilag elismert státusz.” - "Das ist kein rechtlich anerkannter Status."
:73. „Még nem.” - "Noch nicht."
:74. Átadott az ügyvédnek egy kézzel írt jegyzetet két mondattal, amelyeket erre a célra fogalmazott meg. - Sie übergab dem Anwalt eine handschriftliche Notiz mit zwei Sätzen, die sie für diesen Zweck formuliert hatte.
:75. Négy perccel később beengedték. - Vier Minuten später wurde sie eingelassen.
:76. Westerburg a télikertben ült, nehéz takaróba burkolózva, és a tengert nézte. - Westerburg saß im Wintergarten, eingehüllt in eine schwere Decke, und sah das Meer an.
:77. Kisebb volt, mint várta, és éberebb. - Er war kleiner, als sie erwartet hatte, und wacher.
:78. „Ön megölte Albrechtet”, mondta Seelig, anélkül hogy leült volna. - "Sie haben Albrecht umgebracht", sagte Seelig, ohne zu setzen.
:79. „Súlyos vád.” - "Eine schwere Anschuldigung."
:80. „Nem állítom. Csak tesztelem, hogyan reagál.” - "Ich behaupte es nicht. Ich teste, wie Sie reagieren."
:81. Westerburg elmosolyodott – nem barátságosan, de őszintén. - Westerburg lächelte – nicht freundlich, aber ehrlich.
:82. „Albrecht nem akarta eladni a könyvet. Sem nekem, sem senki másnak.” - "Albrecht hat das Buch nicht verkaufen wollen. Nicht an mich, nicht an sonst jemanden."
:83. „Mert tudta, mi áll benne.” - "Weil er wusste, was darin stand."
:84. „Mert azzal fenyegetőzött, hogy nyilvánosságra hozza. Évtizedes hallgatás után. Röviddel a halála előtt rossz lelkiismeretet növeszteni – ez nagyon polgári gyengeség.” - "Weil er damit drohte, es zu veröffentlichen. Nach Jahrzehnten des Schweigens. Kurz vor seinem Tod ein schlechtes Gewissen zu entwickeln – das ist eine sehr bürgerliche Schwäche."
:85. „És az ön megbízása Saalnak?” - "Und Ihr Auftrag an Saal?"
:86. „Az volt, hogy szerezze meg a könyvet. Semmi több.” - "War das Buch zu beschaffen. Nicht mehr."
:87. „Semmi több”, ismételte Seelig. - "Nicht mehr", wiederholte Seelig.
:88. „Albrecht szíve beteg volt. Ezt mindketten tudtuk.” - "Albrechts Herz war krank. Das wussten wir beide."
:89. „És ön rásegített.” - "Und Sie haben nachgeholfen."
:90. Westerburg nem vette le a tekintetét a tengerről. - Westerburg wandte den Blick nicht vom Meer.
:91. „Bizonyítsa be.” - "Beweisen Sie das."
:92. Seelig kinyitotta a táskáját, és egy egyszerű USB-meghajtót tett az asztalra mellé. - Seelig öffnete ihre Tasche und legte ein schlichtes USB-Laufwerk auf den Tisch neben ihn.
:93. „A könyvet digitalizálták, mielőtt Saal elvitte. Norden unokájánál van az egyik másolat. Riekénél a másik.” - "Das Buch wurde digitalisiert, bevor Saal es abgeholt hat. Nordens Enkelin hat die Kopie. Rieke hat die andere."
:94. Westerburg szemügyre vette a meghajtót. - Westerburg betrachtete das Laufwerk.
:95. „Ez nem változtat semmin.” - "Das ändert nichts."
:96. „Mindent megváltoztat. Mert a tartalom holnapután egy berlini történész kezében lesz, aki nem fog hallgatni.” - "Es ändert alles. Weil der Inhalt übermorgen einem Historiker in Berlin vorliegen wird, der nicht schweigen wird."
:97. Nagyon hosszú csend következett. - Eine sehr lange Stille.
:98. Odakint mozgott a víz. - Draußen bewegte sich das Wasser.
:99. „Küldje ide a felügyelőjét”, mondta végül Westerburg. - "Schicken Sie Ihren Inspektor", sagte Westerburg schließlich.
:100. „Várni fogok.” - "Ich werde warten."
:101. Seelig elhagyta a villát, és felhívta Riekét. - Seelig verließ die Villa und rief Rieke an.
:102. Csak egy címet mondott. - Sie sagte nur eine Adresse.
:103. A visszaút csendje olyan volt, amilyen akkor keletkezik, amikor valami túl sokáig feltorlódott végre utat talál magának – nem feloldást, de irányt. - Die Stille auf der Rückfahrt war die Art, die entsteht, wenn etwas zu lange Aufgestautes seinen Weg gefunden hat – nicht Auflösung, aber Richtung.
:104. Ennek egyelőre elégnek kellett lennie. - Das musste für jetzt genügen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das fehlende Buch
:1. Das Verhör hatte drei Stunden gedauert, und Inspektor Rieke war zu keinem einzigen verwertbaren Ergebnis gekommen.
:2. Nicht weil die Zeugin schwieg – im Gegenteil, sie redete pausenlos.
:3. Das war das Problem.
:4. Wer zu viel erklärt, hat etwas zu verbergen, und wer es geschickt tut, verbirgt es in der Erklärung selbst.
:5. Frederike Saal, zweiunddreißig Jahre, Übersetzerin aus Hamburg, hatte auf alles eine Antwort.
:6. Auf die falschen Fragen.
:7. Rieke ließ sie gehen und rief stattdessen Marta Seelig an.
:8. Seelig war keine Polizistin, hatte keinen Titel und kein Büro – nur ein Telefon, ein sehr gutes Gedächtnis und die Gewohnheit, Dinge zu sehen, die anderen entgingen.
:9. "Der Tote", sagte Rieke ohne Einleitung, "hieß Albrecht Norden, siebzig Jahre, ehemaliger Staatssekretär, gefunden gestern früh in seiner Bibliothek in Lübeck."
:10. "Todesursache?"
:11. "Offiziell Herzversagen. Inoffiziell haben wir Zweifel."
:12. "Welche Art von Zweifel?"
:13. "Das sage ich dir, wenn du hier bist."
:14. Seelig kam am Nachmittag, betrachtete den Fundort zwölf Minuten ohne ein Wort, und fragte dann nach dem Bücherkatalog.
:15. "Einem was?", sagte der Assistent.
:16. "Norden war Bibliophiler. Männer wie er führen Kataloge."
:17. Sie fanden ihn im zweiten Schreibtischschubfach: ein ledernes Heft, handgeschrieben, geordnet nach Erscheinungsjahr.
:18. Seelig blätterte rückwärts, bis sie das fand, was sie suchte.
:19. "Hier fehlt ein Buch", sagte sie.
:20. "Das können Hunderte Gründe haben", sagte Rieke.
:21. "Ja. Aber nur einer davon erklärt, warum die Lücke im Regal frisch ist."
:22. Die umgebenden Bände hatten eine gleichmäßige Staubschicht – die Lücke nicht.
:23. Das fehlende Buch war erst kürzlich entfernt worden, von jemandem, der wusste, wonach er suchte.
:24. Der Katalog verzeichnete es als Privatdruck, 1953, ohne Verlagsangabe: Aufzeichnungen zur Verwaltungsgeschichte des Protektorats.
:25. Ein Titel, der unschuldig klang und es nicht war.
:26. Seelig kannte den Kontext aus dem Effeff – nicht aus Büchern, sondern weil sie zwanzig Jahre früher einen Mann interviewt hatte, der über genau diese Periode geforscht und sein Manuskript dann zurückgezogen hatte.
:27. "Wer wusste, dass Norden dieses Buch besaß?", fragte sie.
:28. "Das werden wir herausfinden müssen."
:29. "Oder wir finden heraus, wer es haben wollte, bevor er starb."
:30. Frederike Saal, die Übersetzerin, hatte Norden dreimal in den letzten vier Monaten besucht.
:31. Sie hatte erklärt, es handle sich um Recherchen zu einem literarischen Übersetzungsprojekt.
:32. Norden hatte keine belletristischen Werke in seiner Bibliothek.
:33. Das hätte Rieke früher auffallen sollen.
:34. Seelig sprach am folgenden Morgen noch einmal mit Saal, diesmal nicht im Verhörraum, sondern in einem Café nahe dem Hauptbahnhof.
:35. Keine Protokolle, kein Mikrofon, kein Inspektor an der Tür.
:36. Saal war spürbar entspannter – ein Fehler, den Menschen machen, wenn sie Informalität mit Ungefährlichkeit verwechseln.
:37. "Sie haben für jemanden gearbeitet", sagte Seelig und ließ es als Feststellung stehen, nicht als Frage.
:38. Saal rührte in ihrem Kaffee.
:39. "Ich übersetze Texte. Das ist mein Beruf."
:40. "Sie übersetzen auch Bedeutungen. Das ist Ihr eigentlicher Beruf, vermute ich."
:41. "Ich verstehe nicht, was Sie meinen."
:42. "Doch."
:43. Eine lange Pause, in der Seelig nichts tat außer sie anzusehen.
:44. "Ich kannte ihn nicht persönlich", sagte Saal schließlich.
:45. "Den Mann, der mich beauftragt hat."
:46. "Aber Sie kennen seinen Namen."
:47. Saal legte den Löffel ab.
:48. "Wenn ich Ihnen diesen Namen nenne, brauche ich Garantien."
:49. "Das kann ich Ihnen nicht geben. Ich bin keine Staatsanwältin."
:50. "Dann hat dieses Gespräch keinen Sinn."
:51. Seelig nickte, trank ihren Tee aus und stand auf.
:52. An der Tür drehte sie sich noch einmal um.
:53. "Das Buch, das Sie aus der Bibliothek mitgenommen haben – ich hoffe, es war das richtige."
:54. Saal erstarrte.
:55. "Ich habe nichts mitgenommen."
:56. "Nein, das stimmt. Sie haben es übergeben. Aber das ändert rechtlich nicht viel."
:57. Seelig verließ das Café und rief Rieke an.
:58. "Saal ist eine Mittelsperson. Sie weiß zu viel für eine Zeugin und zu wenig für eine Täterin."
:59. "Wer steht hinter ihr?"
:60. "Jemand, der seit Jahrzehnten ein Interesse daran hat, dass bestimmte Verwaltungsvorgänge aus der NS-Zeit nicht vollständig rekonstruiert werden können."
:61. "Das verengt die Liste nicht gerade."
:62. "Doch. Weil es jemanden voraussetzt, der noch lebt, noch Einfluss hat und Nordens Besitz schon vor Jahren kannte."
:63. Rieke schwieg einen Moment.
:64. "Du denkst an Westerburg."
:65. Clemens Westerburg, siebenundachtzig, pensionierter Ministerialrat, lebte in einer Villa bei Travemünde.
:66. Er hatte mit Norden studiert, war mit ihm zeitweise befreundet gewesen und hatte sich seit den Achtzigern jeglichem Kontakt entzogen.
:67. Menschen, die Kontakte abbrechen, tun es selten ohne Grund.
:68. Seelig fuhr am nächsten Morgen nach Travemünde, unangemeldet.
:69. Der Anwalt, der ihr öffnete, war offensichtlich vorbereitet worden.
:70. "Herr Westerburg empfängt keine Besucher."
:71. "Ich bin kein Besuch. Ich bin eine Notwendigkeit."
:72. "Das ist kein rechtlich anerkannter Status."
:73. "Noch nicht."
:74. Sie übergab dem Anwalt eine handschriftliche Notiz mit zwei Sätzen, die sie für diesen Zweck formuliert hatte.
:75. Vier Minuten später wurde sie eingelassen.
:76. Westerburg saß im Wintergarten, eingehüllt in eine schwere Decke, und sah das Meer an.
:77. Er war kleiner, als sie erwartet hatte, und wacher.
:78. "Sie haben Albrecht umgebracht", sagte Seelig, ohne zu setzen.
:79. "Eine schwere Anschuldigung."
:80. "Ich behaupte es nicht. Ich teste, wie Sie reagieren."
:81. Westerburg lächelte – nicht freundlich, aber ehrlich.
:82. "Albrecht hat das Buch nicht verkaufen wollen. Nicht an mich, nicht an sonst jemanden."
:83. "Weil er wusste, was darin stand."
:84. "Weil er damit drohte, es zu veröffentlichen. Nach Jahrzehnten des Schweigens. Kurz vor seinem Tod ein schlechtes Gewissen zu entwickeln – das ist eine sehr bürgerliche Schwäche."
:85. "Und Ihr Auftrag an Saal?"
:86. "War das Buch zu beschaffen. Nicht mehr."
:87. "Nicht mehr", wiederholte Seelig.
:88. "Albrechts Herz war krank. Das wussten wir beide."
:89. "Und Sie haben nachgeholfen."
:90. Westerburg wandte den Blick nicht vom Meer.
:91. "Beweisen Sie das."
:92. Seelig öffnete ihre Tasche und legte ein schlichtes USB-Laufwerk auf den Tisch neben ihn.
:93. "Das Buch wurde digitalisiert, bevor Saal es abgeholt hat. Nordens Enkelin hat die Kopie. Rieke hat die andere."
:94. Westerburg betrachtete das Laufwerk.
:95. "Das ändert nichts."
:96. "Es ändert alles. Weil der Inhalt übermorgen einem Historiker in Berlin vorliegen wird, der nicht schweigen wird."
:97. Eine sehr lange Stille.
:98. Draußen bewegte sich das Wasser.
:99. "Schicken Sie Ihren Inspektor", sagte Westerburg schließlich.
:100. "Ich werde warten."
:101. Seelig verließ die Villa und rief Rieke an.
:102. Sie sagte nur eine Adresse.
:103. Die Stille auf der Rückfahrt war die Art, die entsteht, wenn etwas zu lange Aufgestautes seinen Weg gefunden hat – nicht Auflösung, aber Richtung.
:104. Das musste für jetzt genügen.
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=== 3 ===
:A késői csattanó
:1. Eleonore Kastner halálhíre egy keddi napon jutott el Vera Solm bűnügyi tanácsoshoz, amikor a levegő még az előző nap szagát hordozta.
:2. Kastner olyan nő volt, akiről az ember nem feltételezett volna ellenségeket – ami, mint Solm tapasztalatból tudta, rendszerint azt jelentette, hogy az ember nem ismerte elég jól.
:3. A walkenriedi udvarház, egy késő neoklasszicista épület túl sok ablakkal és túl kevés fénnyel a belső terekben, a régi pénzviszonyok ápolt hidegségével fogadta őt.
:4. Eleonore Kastner a teraszon ült, amikor meghalt, kezeit az ölében tartva, tekintetét az elvadult rózsakertre szegezve, mintha elhatározta volna, hogy udvariasan fogadja a halált.
:5. A hatósági orvos előzetesen szívelégtelenséget állapított meg.
:6. Solm kételyt állapított meg.
:7. A házközösség, amely a halál időpontjában a birtokon tartózkodott, olyan személyekből állt, akiknek jelenléte kivétel nélkül a „családi kötelezettség” fogalmával volt indokolható – ami azt jelentette, hogy más okokból voltak ott.
:8. A legidősebb fiú, Benedikt Kastner kezelte az örökséget, rosszul, ahogy azt az elmúlt üzleti évek bizonyították.
:9. A lánya, Friederike Solbach, férjezett, háromgyermekes, krónikusan alulfinanszírozott, hetente látogatta az anyját, és közben rendszeresen áthidaló kölcsönöket kért, amelyeket soha nem fizetett vissza.
:10. Aztán ott volt Clemens Rüth, az anyai ági unokaöcs, művészettörténész és alkalmi ivó, aki évek óta az egyik vendéglakásban élt anélkül, hogy valaha is lakbért fizetett volna érte.
:11. És végül Hannelore Bergkamp, az ápolónő, nyolc hónapja a házban, képzett, hallgatag, és Eleonore gyógyszeres szekrényének kulcsával a birtokában.
:12. Solm, mint mindig, a helyiséggel kezdte, nem az emberekkel.
:13. A terasz keleti fekvésű volt, délután árnyékban.
:14. A tea a kerti asztalon kihűlt, de nem itták ki.
:15. A csésze mellett egy kis üvegcse állt egy vényköteles szívglikozid címkéjével – szabályosan adagolva halálos szempontból ártalmatlan, háromszoros adagban már nem.
:16. Az üvegcse háromnegyedig ki volt ürítve.
:17. Az egész hónapra előírt szükséglet ennek egynegyedét indokolta volna.
:18. Solm lefoglaltatta az üvegcsét, és a kihallgatások felé fordult, amelyeket nem nevezett így, mert régi házakban az emberek nem szívesen hallják ezt a szót.
:19. Benedikt Kastner az apja dolgozószobájában fogadta őt, amelyet nyilvánvalóan már magáévá tett, még mielőtt az anyja kihűlt volna.
:20. Kimerültségről beszélt, felelősségről, egy szívről, amely évek óta nem működött rendesen.
:21. „Melyik szívről?” kérdezte Solm.
:22. „Az anyjáéról, vagy a vállalatéról?”
:23. Nem válaszolt azonnal, ami elég válasz volt.
:24. Friederike Solbach sírt, de Solmnak feltűnt, hogy a könnyeknek láthatóan nincs összefüggésük a kimondott mondatokkal.
:25. A történettől függetlenül sírtak, mint egy háttérzaj.
:26. „Anyám soha nem bocsátotta meg nekem, hogy ahhoz mentem férjhez, akihez férjhez mentem.”
:27. Ez régi történet volt, és a régi történeteknek, tudta Solm, néha nagyon késői csattanójuk van.
:28. Clemens Rüth egy könyvespolcnak támaszkodott, és tüntetően lazának hatott.
:29. Saját állítása szerint Eleonorét utoljára reggel látta, a reggelinél, jó hangulatban, kiváló egészségben.
:30. „Gyakran volt az?” kérdezte Solm.
:31. „Jó hangulatban?”
:32. Rüth keskenyen elmosolyodott.
:33. „Inkább ritkán.”
:34. Hannelore Bergkamp pontosan és díszítések nélkül beszélt.
:35. A gyógyszereket minden reggel előkészítette, egy feliratozott heti adagolóban.
:36. Az adagoló még a szobában feküdt.
:37. A csütörtöki rekesz üres volt.
:38. Ma kedd volt.
:39. Vagy Eleonore két napon át előre bevette a tablettákat, ami ellentmondott a természetének, ahogy Bergkamp tárgyilagosan megállapította, vagy valaki újratöltötte az adagolót – túl sokkal.
:40. Solm betekintést kért a konyhai protokollba: kinek mikor volt hozzáférése a gyógyszerekhez.
:41. Bergkamp minden vasárnap este előkészítette az adagolót.
:42. Vasárnap este Bergkamp nem volt egyedül a házban.
:43. Benedikt ott éjszakázott.
:44. Friederike körülbelül húsz óráig maradt.
:45. Clemens Rüth amúgy is a házban élt.
:46. Solm kiértékeltette Eleonore telefonját.
:47. Volt egy szokatlan hívás az előző péntekről, harminc percig tartott, egy bécsi számról.
:48. A szám egy közjegyzőhöz tartozott.
:49. Solm felhívta.
:50. A közjegyző megerősítette a beszélgetést, és némi habozás után annak tartalmát is.
:51. Eleonore Kastner megváltoztatta a végrendeletét.
:52. Nem a család javára, hanem egy kulturális javak megőrzésével foglalkozó közhasznú alapítvány javára.
:53. Clemens Rüth tudott erről.
:54. A nő elmondta neki – szombat este, az utolsó közös vacsoránál.
:55. Solm újra feltette Rüthnek a vasárnap estére vonatkozó kérdést.
:56. Ezúttal kevésbé volt laza.
:57. Megerősítette, hogy a konyhában volt.
:58. Teát készített magának.
:59. Az adagolóhoz nem nyúlt.
:60. Solm várt.
:61. „Az adagolóhoz nem nyúlt” ismételte, „de az üvegcséhez igen.”
:62. A férfi ránézett.
:63. „Az üvegcse az asztalon állt” mondta.
:64. „Honnan tudja ezt?” kérdezte Solm.
:65. „Az adagolót és az üvegcsét nem együtt tárolják.”
:66. A gyógyszeres szekrény zárva volt.
:67. Bergkampnál volt az egyetlen kulcs.
:68. Kivéve a hét egyetlen napján, vasárnap este, amikor előkészítette az adagolót, és a szekrényt rövid időre felügyelet nélkül hagyta.
:69. Rüth nem a szekrényből vette ki az üvegcsét.
:70. Beleürítette az adagolóba, a cukortartóból vett kanállal, három napra előre.
:71. Arra számított, hogy Bergkamp nem veszi észre, hogy Eleonore nem veszi észre, hogy a hatás fokozatosan és feltűnés nélkül áll be.
:72. Olyan szívelégtelenségre számított, amelyet senki sem fog megkérdőjelezni.
:73. Egy idős női test, egy ismert betegség, egy hihető vég.
:74. Majdnem igaza lett.
:75. Solm alkonyatkor visszahajtott a városba.
:76. Az út menti gesztenyefák hosszú árnyékokat vetettek, és arra gondolt, hogy a kapzsiságnak és a félelemnek ugyanaz a kézírása van, csak különböző indítékai.
:77. Rüthnek semmije sem volt azon kívül, amit Eleonore adott neki.
:78. Amikor azzal fenyegetett, hogy ezt is visszaveszi, a férfi az egyetlen megoldást választotta, amelyet ismert.
:79. Az a gyenge pont azokban az emberekben, akik egész életükben másoktól függenek, gondolta Solm, nem maga a függőség.
:80. Hanem az elképzelés, hogy jogot szereztek rá.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A késői csattanó - Die späte Pointe
:1. Eleonore Kastner halálhíre egy keddi napon jutott el Vera Solm bűnügyi tanácsoshoz, amikor a levegő még az előző nap szagát hordozta. - Die Nachricht vom Tod Eleonore Kastners erreichte Kriminalrätin Vera Solm an einem Dienstag, an dem die Luft noch nach dem Vortag roch.
:2. Kastner olyan nő volt, akiről az ember nem feltételezett volna ellenségeket – ami, mint Solm tapasztalatból tudta, rendszerint azt jelentette, hogy az ember nem ismerte elég jól. - Kastner war eine Frau gewesen, der man keine Feinde zugetraut hätte – was, wie Solm aus Erfahrung wusste, in der Regel bedeutete, dass man sie nicht gut genug gekannt hatte.
:3. A walkenriedi udvarház, egy késő neoklasszicista épület túl sok ablakkal és túl kevés fénnyel a belső terekben, a régi pénzviszonyok ápolt hidegségével fogadta őt. - Das Herrenhaus Walkenried, ein spätneoklassizistischer Bau mit zu vielen Fenstern und zu wenig Licht in den Innenräumen, empfing sie mit der gepflegten Kälte alter Geldverhältnisse.
:4. Eleonore Kastner a teraszon ült, amikor meghalt, kezeit az ölében tartva, tekintetét az elvadult rózsakertre szegezve, mintha elhatározta volna, hogy udvariasan fogadja a halált. - Eleonore Kastner hatte auf der Terrasse gesessen, als sie starb, die Hände im Schoß, den Blick auf den verwilderten Rosengarten gerichtet, als hätte sie beschlossen, den Tod höflich zu empfangen.
:5. A hatósági orvos előzetesen szívelégtelenséget állapított meg. - Der Amtsarzt hatte vorläufig auf Herzversagen erkannt.
:6. Solm kételyt állapított meg. - Solm erkannte auf Skepsis.
:7. A házközösség, amely a halál időpontjában a birtokon tartózkodott, olyan személyekből állt, akiknek jelenléte kivétel nélkül a „családi kötelezettség” fogalmával volt indokolható – ami azt jelentette, hogy más okokból voltak ott. - Die Hausgemeinschaft, die sich zum Zeitpunkt des Todes im Anwesen befunden hatte, setzte sich aus Personen zusammen, deren Anwesenheit sich sämtlich mit dem Begriff „familiäre Verpflichtung" begründen ließ – was bedeutete, dass sie aus anderen Gründen dort gewesen waren.
:8. A legidősebb fiú, Benedikt Kastner kezelte az örökséget, rosszul, ahogy azt az elmúlt üzleti évek bizonyították. - Ältester Sohn Benedikt Kastner hatte das Erbe verwaltet, schlecht, wie die zurückliegenden Geschäftsjahre belegten.
:9. A lánya, Friederike Solbach, férjezett, háromgyermekes, krónikusan alulfinanszírozott, hetente látogatta az anyját, és közben rendszeresen áthidaló kölcsönöket kért, amelyeket soha nem fizetett vissza. - Tochter Friederike Solbach, verheiratet, drei Kinder, chronisch unterfinanziert, hatte die Mutter wöchentlich besucht und dabei regelmäßig um Überbrückungsdarlehen gebeten, die nie zurückgezahlt wurden.
:10. Aztán ott volt Clemens Rüth, az anyai ági unokaöcs, művészettörténész és alkalmi ivó, aki évek óta az egyik vendéglakásban élt anélkül, hogy valaha is lakbért fizetett volna érte. - Dann war da Clemens Rüth, der Neffe mütterlicherseits, Kunsthistoriker und Gelegenheitstrinker, der seit Jahren in einer der Gästewohnungen lebte, ohne dafür je Miete entrichtet zu haben.
:11. És végül Hannelore Bergkamp, az ápolónő, nyolc hónapja a házban, képzett, hallgatag, és Eleonore gyógyszeres szekrényének kulcsával a birtokában. - Und schließlich Hannelore Bergkamp, die Pflegerin, seit acht Monaten im Haus, ausgebildet, schweigsam, und im Besitz eines Schlüssels zu Eleonores Medikamentenschrank.
:12. Solm, mint mindig, a helyiséggel kezdte, nem az emberekkel. - Solm begann, wie immer, mit dem Raum und nicht mit den Menschen.
:13. A terasz keleti fekvésű volt, délután árnyékban. - Die Terrasse war östlich ausgerichtet, nachmittags im Schatten.
:14. A tea a kerti asztalon kihűlt, de nem itták ki. - Der Tee auf dem Gartentisch war erkaltet, aber nicht ausgetrunken.
:15. A csésze mellett egy kis üvegcse állt egy vényköteles szívglikozid címkéjével – szabályosan adagolva halálos szempontból ártalmatlan, háromszoros adagban már nem. - Neben der Tasse stand ein kleines Fläschchen mit dem Etikett eines verschreibungspflichtigen Herzglykosids – regulär dosiert tödlich unbedenklich, in dreifacher Dosis nicht.
:16. Az üvegcse háromnegyedig ki volt ürítve. - Das Fläschchen war zu drei Vierteln geleert.
:17. Az egész hónapra előírt szükséglet ennek egynegyedét indokolta volna. - Der verschriebene Bedarf für den gesamten Monat hätte ein Viertel davon gerechtfertigt.
:18. Solm lefoglaltatta az üvegcsét, és a kihallgatások felé fordult, amelyeket nem nevezett így, mert régi házakban az emberek nem szívesen hallják ezt a szót. - Solm ließ das Fläschchen sicherstellen und wandte sich den Verhören zu, die sie nicht so nannte, weil Menschen in alten Häusern das Wort ungern hören.
:19. Benedikt Kastner az apja dolgozószobájában fogadta őt, amelyet nyilvánvalóan már magáévá tett, még mielőtt az anyja kihűlt volna. - Benedikt Kastner empfing sie im Arbeitszimmer seines Vaters, das er offenbar für sich vereinnahmt hatte, noch bevor die Mutter kalt war.
:20. Kimerültségről beszélt, felelősségről, egy szívről, amely évek óta nem működött rendesen. - Er sprach von Erschöpfung, von Verantwortung, von einem Herzen, das seit Jahren nicht mehr richtig funktioniert habe.
:21. „Melyik szívről?” kérdezte Solm. - „Welches Herz?", fragte Solm.
:22. „Az anyjáéról, vagy a vállalatéról?” - „Das ihrer Mutter, oder das des Unternehmens?"
:23. Nem válaszolt azonnal, ami elég válasz volt. - Er antwortete nicht sofort, was Antwort genug war.
:24. Friederike Solbach sírt, de Solmnak feltűnt, hogy a könnyeknek láthatóan nincs összefüggésük a kimondott mondatokkal. - Friederike Solbach weinte, aber Solm fiel auf, dass die Tränen keinen Zusammenhang mit den gesprochenen Sätzen zu haben schienen.
:25. A történettől függetlenül sírtak, mint egy háttérzaj. - Sie weinten unabhängig von der Erzählung, wie ein Hintergrundgeräusch.
:26. „Anyám soha nem bocsátotta meg nekem, hogy ahhoz mentem férjhez, akihez férjhez mentem.” - „Meine Mutter hat mir nie verziehen, dass ich geheiratet habe, wen ich geheiratet habe."
:27. Ez régi történet volt, és a régi történeteknek, tudta Solm, néha nagyon késői csattanójuk van. - Das war eine alte Geschichte, und alte Geschichten, das wusste Solm, haben manchmal eine sehr späte Pointe.
:28. Clemens Rüth egy könyvespolcnak támaszkodott, és tüntetően lazának hatott. - Clemens Rüth lehnte an einem Bücherregal und wirkte demonstrativ entspannt.
:29. Saját állítása szerint Eleonorét utoljára reggel látta, a reggelinél, jó hangulatban, kiváló egészségben. - Er hatte Eleonore, nach eigenem Bekunden, zuletzt am Morgen gesehen, beim Frühstück, guter Stimmung, bester Gesundheit.
:30. „Gyakran volt az?” kérdezte Solm. - „War sie das oft?" fragte Solm.
:31. „Jó hangulatban?” - „In guter Stimmung?"
:32. Rüth keskenyen elmosolyodott. - Rüth lächelte schmal.
:33. „Inkább ritkán.” - „Eher selten."
:34. Hannelore Bergkamp pontosan és díszítések nélkül beszélt. - Hannelore Bergkamp sprach präzise und ohne Ausschmückungen.
:35. A gyógyszereket minden reggel előkészítette, egy feliratozott heti adagolóban. - Sie hatte die Medikamente jeden Morgen vorbereitet, in einer beschrifteten Wochendosette.
:36. Az adagoló még a szobában feküdt. - Die Dosette lag noch im Zimmer.
:37. A csütörtöki rekesz üres volt. - Donnerstag war leer.
:38. Ma kedd volt. - Heute war Dienstag.
:39. Vagy Eleonore két napon át előre bevette a tablettákat, ami ellentmondott a természetének, ahogy Bergkamp tárgyilagosan megállapította, vagy valaki újratöltötte az adagolót – túl sokkal. - Entweder Eleonore hatte zwei Tage lang die Tabletten auf Vorrat genommen, was ihrer Natur widersprach, wie Bergkamp sachlich feststellte, oder jemand hatte die Dosette nachgefüllt – mit zu viel.
:40. Solm betekintést kért a konyhai protokollba: kinek mikor volt hozzáférése a gyógyszerekhez. - Solm ließ das Küchenprotokoll einsehen: wer hatte wann Zugang zu den Medikamenten gehabt.
:41. Bergkamp minden vasárnap este előkészítette az adagolót. - Bergkamp hatte die Dosette jeden Sonntagabend vorbereitet.
:42. Vasárnap este Bergkamp nem volt egyedül a házban. - Am Sonntagabend war Bergkamp nicht allein im Haus gewesen.
:43. Benedikt ott éjszakázott. - Benedikt hatte übernachtet.
:44. Friederike körülbelül húsz óráig maradt. - Friederike war bis gegen zwanzig Uhr geblieben.
:45. Clemens Rüth amúgy is a házban élt. - Clemens Rüth lebte ohnehin im Haus.
:46. Solm kiértékeltette Eleonore telefonját. - Solm ließ Eleonores Telefon auswerten.
:47. Volt egy szokatlan hívás az előző péntekről, harminc percig tartott, egy bécsi számról. - Es gab einen ungewöhnlichen Anruf vom vergangenen Freitag, dreißig Minuten lang, von einer Wiener Nummer.
:48. A szám egy közjegyzőhöz tartozott. - Die Nummer gehörte einem Notar.
:49. Solm felhívta. - Solm rief an.
:50. A közjegyző megerősítette a beszélgetést, és némi habozás után annak tartalmát is. - Der Notar bestätigte das Gespräch, und nach einigem Zögern auch dessen Inhalt.
:51. Eleonore Kastner megváltoztatta a végrendeletét. - Eleonore Kastner hatte ihr Testament geändert.
:52. Nem a család javára, hanem egy kulturális javak megőrzésével foglalkozó közhasznú alapítvány javára. - Nicht zugunsten der Familie, sondern zugunsten einer gemeinnützigen Stiftung für Kulturguterhalt.
:53. Clemens Rüth tudott erről. - Clemens Rüth hatte das gewusst.
:54. A nő elmondta neki – szombat este, az utolsó közös vacsoránál. - Sie hatte es ihm gesagt – am Samstagabend, beim letzten gemeinsamen Abendessen.
:55. Solm újra feltette Rüthnek a vasárnap estére vonatkozó kérdést. - Solm stellte Rüth erneut die Frage nach dem Sonntagabend.
:56. Ezúttal kevésbé volt laza. - Diesmal war er weniger entspannt.
:57. Megerősítette, hogy a konyhában volt. - Er bestätigte, in der Küche gewesen zu sein.
:58. Teát készített magának. - Er habe sich einen Tee gemacht.
:59. Az adagolóhoz nem nyúlt. - Er habe die Dosette nicht berührt.
:60. Solm várt. - Solm wartete.
:61. „Az adagolóhoz nem nyúlt” ismételte, „de az üvegcséhez igen.” - „Sie haben die Dosette nicht berührt", wiederholte sie, „aber das Fläschchen."
:62. A férfi ránézett. - Er sah sie an.
:63. „Az üvegcse az asztalon állt” mondta. - „Das Fläschchen stand auf dem Tisch", sagte er.
:64. „Honnan tudja ezt?” kérdezte Solm. - „Wie wissen Sie das?" fragte Solm.
:65. „Az adagolót és az üvegcsét nem együtt tárolják.” - „Die Dosette und das Fläschchen werden nicht zusammen aufbewahrt."
:66. A gyógyszeres szekrény zárva volt. - Der Medikamentenschrank war verschlossen.
:67. Bergkampnál volt az egyetlen kulcs. - Bergkamp hatte den einzigen Schlüssel.
:68. Kivéve a hét egyetlen napján, vasárnap este, amikor előkészítette az adagolót, és a szekrényt rövid időre felügyelet nélkül hagyta. - Außer an einem Tag in der Woche, Sonntagabend, wenn sie die Dosette vorbereitete und den Schrank kurz unbeaufsichtigt ließ.
:69. Rüth nem a szekrényből vette ki az üvegcsét. - Rüth hatte das Fläschchen nicht aus dem Schrank geholt.
:70. Beleürítette az adagolóba, a cukortartóból vett kanállal, három napra előre. - Er hatte es in die Dosette geleert, mit dem Löffel aus der Zuckerdose, drei Tage im Voraus.
:71. Arra számított, hogy Bergkamp nem veszi észre, hogy Eleonore nem veszi észre, hogy a hatás fokozatosan és feltűnés nélkül áll be. - Er hatte darauf gesetzt, dass Bergkamp es nicht bemerkt, dass Eleonore es nicht merkt, dass die Wirkung allmählich und unspektakulär eintritt.
:72. Olyan szívelégtelenségre számított, amelyet senki sem fog megkérdőjelezni. - Er hatte auf ein Herzversagen gesetzt, das niemand hinterfragen würde.
:73. Egy idős női test, egy ismert betegség, egy hihető vég. - Ein alter Frauenkörper, ein bekanntes Leiden, ein plausibles Ende.
:74. Majdnem igaza lett. - Er hatte fast recht gehabt.
:75. Solm alkonyatkor visszahajtott a városba. - Solm fuhr bei einbrechender Dunkelheit zurück in die Stadt.
:76. Az út menti gesztenyefák hosszú árnyékokat vetettek, és arra gondolt, hogy a kapzsiságnak és a félelemnek ugyanaz a kézírása van, csak különböző indítékai. - Die Kastanien am Wegrand warfen lange Schatten, und sie dachte, dass Gier und Angst dieselbe Handschrift haben, nur unterschiedliche Motive.
:77. Rüthnek semmije sem volt azon kívül, amit Eleonore adott neki. - Rüth hatte nichts besessen außer dem, was Eleonore ihm gegeben hatte.
:78. Amikor azzal fenyegetett, hogy ezt is visszaveszi, a férfi az egyetlen megoldást választotta, amelyet ismert. - Als sie drohte, auch das zurückzunehmen, hatte er die einzige Lösung gewählt, die er kannte.
:79. Az a gyenge pont azokban az emberekben, akik egész életükben másoktól függenek, gondolta Solm, nem maga a függőség. - Das Schwache an Menschen, die ihr ganzes Leben von anderen abhängen, dachte Solm, ist nicht die Abhängigkeit selbst.
:80. Hanem az elképzelés, hogy jogot szereztek rá. - Es ist die Vorstellung, dass man einen Anspruch darauf erworben hat.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die späte Pointe
:1. Die Nachricht vom Tod Eleonore Kastners erreichte Kriminalrätin Vera Solm an einem Dienstag, an dem die Luft noch nach dem Vortag roch.
:2. Kastner war eine Frau gewesen, der man keine Feinde zugetraut hätte – was, wie Solm aus Erfahrung wusste, in der Regel bedeutete, dass man sie nicht gut genug gekannt hatte.
:3. Das Herrenhaus Walkenried, ein spätneoklassizistischer Bau mit zu vielen Fenstern und zu wenig Licht in den Innenräumen, empfing sie mit der gepflegten Kälte alter Geldverhältnisse.
:4. Eleonore Kastner hatte auf der Terrasse gesessen, als sie starb, die Hände im Schoß, den Blick auf den verwilderten Rosengarten gerichtet, als hätte sie beschlossen, den Tod höflich zu empfangen.
:5. Der Amtsarzt hatte vorläufig auf Herzversagen erkannt.
:6. Solm erkannte auf Skepsis.
:7. Die Hausgemeinschaft, die sich zum Zeitpunkt des Todes im Anwesen befunden hatte, setzte sich aus Personen zusammen, deren Anwesenheit sich sämtlich mit dem Begriff „familiäre Verpflichtung" begründen ließ – was bedeutete, dass sie aus anderen Gründen dort gewesen waren.
:8. Ältester Sohn Benedikt Kastner hatte das Erbe verwaltet, schlecht, wie die zurückliegenden Geschäftsjahre belegten.
:9. Tochter Friederike Solbach, verheiratet, drei Kinder, chronisch unterfinanziert, hatte die Mutter wöchentlich besucht und dabei regelmäßig um Überbrückungsdarlehen gebeten, die nie zurückgezahlt wurden.
:10. Dann war da Clemens Rüth, der Neffe mütterlicherseits, Kunsthistoriker und Gelegenheitstrinker, der seit Jahren in einer der Gästewohnungen lebte, ohne dafür je Miete entrichtet zu haben.
:11. Und schließlich Hannelore Bergkamp, die Pflegerin, seit acht Monaten im Haus, ausgebildet, schweigsam, und im Besitz eines Schlüssels zu Eleonores Medikamentenschrank.
:12. Solm begann, wie immer, mit dem Raum und nicht mit den Menschen.
:13. Die Terrasse war östlich ausgerichtet, nachmittags im Schatten.
:14. Der Tee auf dem Gartentisch war erkaltet, aber nicht ausgetrunken.
:15. Neben der Tasse stand ein kleines Fläschchen mit dem Etikett eines verschreibungspflichtigen Herzglykosids – regulär dosiert tödlich unbedenklich, in dreifacher Dosis nicht.
:16. Das Fläschchen war zu drei Vierteln geleert.
:17. Der verschriebene Bedarf für den gesamten Monat hätte ein Viertel davon gerechtfertigt.
:18. Solm ließ das Fläschchen sicherstellen und wandte sich den Verhören zu, die sie nicht so nannte, weil Menschen in alten Häusern das Wort ungern hören.
:19. Benedikt Kastner empfing sie im Arbeitszimmer seines Vaters, das er offenbar für sich vereinnahmt hatte, noch bevor die Mutter kalt war.
:20. Er sprach von Erschöpfung, von Verantwortung, von einem Herzen, das seit Jahren nicht mehr richtig funktioniert habe.
:21. „Welches Herz?", fragte Solm.
:22. „Das ihrer Mutter, oder das des Unternehmens?"
:23. Er antwortete nicht sofort, was Antwort genug war.
:24. Friederike Solbach weinte, aber Solm fiel auf, dass die Tränen keinen Zusammenhang mit den gesprochenen Sätzen zu haben schienen.
:25. Sie weinten unabhängig von der Erzählung, wie ein Hintergrundgeräusch.
:26. „Meine Mutter hat mir nie verziehen, dass ich geheiratet habe, wen ich geheiratet habe."
:27. Das war eine alte Geschichte, und alte Geschichten, das wusste Solm, haben manchmal eine sehr späte Pointe.
:28. Clemens Rüth lehnte an einem Bücherregal und wirkte demonstrativ entspannt.
:29. Er hatte Eleonore, nach eigenem Bekunden, zuletzt am Morgen gesehen, beim Frühstück, guter Stimmung, bester Gesundheit.
:30. „War sie das oft?" fragte Solm.
:31. „In guter Stimmung?"
:32. Rüth lächelte schmal.
:33. „Eher selten."
:34. Hannelore Bergkamp sprach präzise und ohne Ausschmückungen.
:35. Sie hatte die Medikamente jeden Morgen vorbereitet, in einer beschrifteten Wochendosette.
:36. Die Dosette lag noch im Zimmer.
:37. Donnerstag war leer.
:38. Heute war Dienstag.
:39. Entweder Eleonore hatte zwei Tage lang die Tabletten auf Vorrat genommen, was ihrer Natur widersprach, wie Bergkamp sachlich feststellte, oder jemand hatte die Dosette nachgefüllt – mit zu viel.
:40. Solm ließ das Küchenprotokoll einsehen: wer hatte wann Zugang zu den Medikamenten gehabt.
:41. Bergkamp hatte die Dosette jeden Sonntagabend vorbereitet.
:42. Am Sonntagabend war Bergkamp nicht allein im Haus gewesen.
:43. Benedikt hatte übernachtet.
:44. Friederike war bis gegen zwanzig Uhr geblieben.
:45. Clemens Rüth lebte ohnehin im Haus.
:46. Solm ließ Eleonores Telefon auswerten.
:47. Es gab einen ungewöhnlichen Anruf vom vergangenen Freitag, dreißig Minuten lang, von einer Wiener Nummer.
:48. Die Nummer gehörte einem Notar.
:49. Solm rief an.
:50. Der Notar bestätigte das Gespräch, und nach einigem Zögern auch dessen Inhalt.
:51. Eleonore Kastner hatte ihr Testament geändert.
:52. Nicht zugunsten der Familie, sondern zugunsten einer gemeinnützigen Stiftung für Kulturguterhalt.
:53. Clemens Rüth hatte das gewusst.
:54. Sie hatte es ihm gesagt – am Samstagabend, beim letzten gemeinsamen Abendessen.
:55. Solm stellte Rüth erneut die Frage nach dem Sonntagabend.
:56. Diesmal war er weniger entspannt.
:57. Er bestätigte, in der Küche gewesen zu sein.
:58. Er habe sich einen Tee gemacht.
:59. Er habe die Dosette nicht berührt.
:60. Solm wartete.
:61. „Sie haben die Dosette nicht berührt", wiederholte sie, „aber das Fläschchen."
:62. Er sah sie an.
:63. „Das Fläschchen stand auf dem Tisch", sagte er.
:64. „Wie wissen Sie das?" fragte Solm.
:65. „Die Dosette und das Fläschchen werden nicht zusammen aufbewahrt."
:66. Der Medikamentenschrank war verschlossen.
:67. Bergkamp hatte den einzigen Schlüssel.
:68. Außer an einem Tag in der Woche, Sonntagabend, wenn sie die Dosette vorbereitete und den Schrank kurz unbeaufsichtigt ließ.
:69. Rüth hatte das Fläschchen nicht aus dem Schrank geholt.
:70. Er hatte es in die Dosette geleert, mit dem Löffel aus der Zuckerdose, drei Tage im Voraus.
:71. Er hatte darauf gesetzt, dass Bergkamp es nicht bemerkt, dass Eleonore es nicht merkt, dass die Wirkung allmählich und unspektakulär eintritt.
:72. Er hatte auf ein Herzversagen gesetzt, das niemand hinterfragen würde.
:73. Ein alter Frauenkörper, ein bekanntes Leiden, ein plausibles Ende.
:74. Er hatte fast recht gehabt.
:75. Solm fuhr bei einbrechender Dunkelheit zurück in die Stadt.
:76. Die Kastanien am Wegrand warfen lange Schatten, und sie dachte, dass Gier und Angst dieselbe Handschrift haben, nur unterschiedliche Motive.
:77. Rüth hatte nichts besessen außer dem, was Eleonore ihm gegeben hatte.
:78. Als sie drohte, auch das zurückzunehmen, hatte er die einzige Lösung gewählt, die er kannte.
:79. Das Schwache an Menschen, die ihr ganzes Leben von anderen abhängen, dachte Solm, ist nicht die Abhängigkeit selbst.
:80. Es ist die Vorstellung, dass man einen Anspruch darauf erworben hat.
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=== 4 ===
:Az első iskolanap
:1. Az ébresztőóra megszólal, és észreveszem, hogy úgy vártam ezt a pillanatot, mint egy ítéletet, amelyet már rég meghoztak, és már csak fel kellett olvasni.
:2. Az éjszaka elnyúlt, mint valami, ami nem kiutat keres, hanem csak haladékot.
:3. Olyan pontossággal kelek fel, mint valaki, aki begyakorolta a folyamatot, anélkül hogy valaha is gyakorolta volna.
:4. A fürdőszobában a fény egyszer megrebben, mielőtt eldönti, hogy égni fog, és ez a rövid bizonytalansági pillanat ismerősebbnek érződik, mint minden, ami utána következik.
:5. Anyám annak az embernek a csendes hatékonyságával mozog a konyhában, aki azért gyakorol gondoskodást, hogy ne kelljen beszélnie.
:6. A reggeli készen áll, mint egy érv, amelyet nem akarok megcáfolni.
:7. Eszem, mert az evés olyan cselekvés, amely nem feltételez belső állapotot.
:8. Olyan csendben hagyjuk el a házat, amely nem üres, hanem sűrű, pereméig tele mindazzal, amit mindketten tudunk, és egyikünk sem akar megérinteni.
:9. Az utca olyan közönnyel fogad minket, amely majdnem vigasztaló lenne, ha nem érződne annyira szándékosnak.
:10. A tetők fölötti ég olyan színű, mint az exponálatlan fotópapír, olyan üresség, amely nem tűr semmiféle vetítést.
:11. Az iskolaépület olyan elkerülhetetlenséggel bukkan fel, mint egy következtetés, amelyhez már minden premissza adott volt, jóval azelőtt, hogy én ismertem volna őket.
:12. Homlokzata a háború utáni építészet tárgyilagosságát viseli, egy olyan esztétikát, amely a funkciót a vigasz fölé helyezi, és ezzel egy bizonyos világhoz való viszonyt fogalmaz meg.
:13. A bejárat előtt olyan tömeg gyűlt össze, amely a magánfélelem és a nyilvános rítus közötti átmenetet tárgyalja ki.
:14. Szülők állnak túl széles mosolyokkal, gyerekek túl egyenes háttal, mindannyian önmaguk olyan változatát játsszák, amely erre az alkalomra alkalmas.
:15. Olyan érzéssel figyelem az előadást, amelyet később előresiető nosztalgiaként fogok azonosítani, ezt a különös megállást valami bejárata előtt, amit nem lehet visszavonni.
:16. Egy tanárnő a határőr begyakorolt nyugalmával választja el a gyerekeket a szülőktől, akinek barátságossága munkaruházat.
:17. A folyosó elnyel minket.
:18. Olyan sajátos középületszaga van, amely nem egyetlen anyagból áll, hanem az emberi jelenlét hosszú üledékéből, amely évtizedek alatt halmozódott fel a linóleumban és a falfestékben.
:19. A folyosó végén lévő osztályterem úgy fekszik ott, mint egy mondat, amelynek pontját már kitették.
:20. A világosság egyenletes és kemény, neoncsövek fénye, amely nem hoz létre árnyékokat, és ezzel mélységeket sem enged meg, sem visszavonulási tereket a szem számára.
:21. Olyan mellékességgel választok helyet, mint valaki, aki úgy tesz, mintha mindegy volna, bár nem az.
:22. A többi gyerek olyan magától értetődően illeszkedik be, ami vagy közönyt jelent, vagy a disszociáció egy formáját, amelyet ebben a korban még nem tudok megnevezni, de felismerem.
:23. A tanárnő olyan szavakkal nyitja meg az órát, amelyek információt közvetítenek, és ugyanakkor távolságot teremtenek, egy olyan pedagógiai technikával, amely a struktúra általi kontrollra épít.
:24. Azzal a kettéhasadt figyelemmel hallgatok, amely a tudat egyik részét a felszínnek tartja fenn, a másikat pedig annak, ami alatta rezeg.
:25. A nevem a szájában úgy hangzik, mint egy olyan nyelv szava, amelyet ugyan beszélek, de nem érzek a sajátomnak.
:26. Válaszolok, ő kipipálja, a folyamat befejeződik.
:27. A jobbomon ülő gyerek azonnal és habozás nélkül írni kezd, mintha soha nem lett volna olyan pillanat, amikor az írás még nem kezdődött el.
:28. Kinyitom a füzetemet, és az érintetlen oldalt azzal a tisztelettel szemlélem, amellyel olyan dolgok felé fordul az ember, amelyeket mindjárt visszavonhatatlanul megváltoztat.
:29. A tanárnő magyaráz valamit az órarendről, és ennek a magyarázatnak a szerkezetét pontosabban hallom, mint a tartalmát.
:30. A hangjának az intézményes észszerűség hanghordozása van, amely nem meggyőzni akar, hanem keretbe foglalni.
:31. Az ablakon át egy hársfa ágát látom, amely nem mozdul, teljesen mozdulatlan a fehér ég alatt, mintha ma ő is úgy döntött volna, hogy nem dönt semmiről.
:32. A szünet úgy érkezik, mint rendszerhiba egy egyébként súrlódásmentes folyamatban.
:33. Az udvaron perceken belül társadalmi struktúrák jönnek létre, amelyek olyan szabályokon alapulnak, amelyek sehol sincsenek kodifikálva, és éppen ezért olyan keménységgel érvényesek, amelyet egyetlen írott törvény sem ér el.
:34. Olyan éberséggel mozgok ezen a téren keresztül, mint valaki, aki egy idegen országot térképez fel, amelynek nyelvét nem beszéli.
:35. Egy lány közeledik hozzám, feltesz egy kérdést, válaszolok, elmegy.
:36. A beszélgetés nem hagy nyomot, sem benne, úgy tűnik, sem bennem, bár még sokáig a fülemben őrzöm.
:37. A falnak támaszkodom, amelynek hidege áthatol a kabáton, makacsul és pontosan, mint egy érv, amelyet nem lehet megcáfolni.
:38. Amikor csengetnek, visszatérek, nem azért, mert muszáj, hanem mert az alternatíva nem alternatíva.
:39. A délután úgy terül rá a délelőttre, mint ugyanabból az anyagból készült második, könnyebb takaró.
:40. A tanítás tartalmai elérnek hozzám, feldolgozódnak, eltárolódnak, de sehol sem találnak olyasmire, ami megnyílna.
:41. Olyan tökéletességgel működöm, amely senkit sem nyugtalanít, engem sem, ami talán a legnyugtalanítóbb része ennek.
:42. Nem sokkal a vége előtt a tanárnő feltesz egy kérdést, amely az én irányomba tart.
:43. Helyesen válaszolok, ő egy bólintással erősíti meg, amelyben nincs melegség, de hidegség sincs, csak egy tranzakció semleges nyugtázása.
:44. Ez a legtisztességesebb mosoly, amelyet valaha kaptam, és ez egy kissé megrémít.
:45. Anyám a kapunál áll egy olyan arccal, amelyről le tudom olvasni az energiát, amennyibe került, hogy így tartsa.
:46. Letette azt a kérdést, amelyet fel szeretne tenni, mint egy kabátot, és hálás vagyok neki ezért a csendes fegyelemért.
:47. Hazamegyünk, és a távolság közöttünk kisebb, mint reggel, anélkül hogy bármelyikünk döntött volna erről.
:48. Az utca most a nap másik oldalán fekszik, és ez a topográfiai különbség az egyetlen, amelyet igazán érzek.
:49. Otthon leteszem az iskolatáskát, és megállok, a szoba közepén, és arra várok, hogy az, ami felgyülemlett, valahol kisüljön.
:50. Nem sül ki.
:51. Megmarad, leülepszik, az üledék részévé válik.
:52. Odakint olyan tárgyilagossággal kezd esni az eső, amely jól áll ennek a napnak.
:53. Leülök az ablakhoz, nem azért, hogy gondolkodjam, hanem hogy megszakítsam a gondolkodást.
:54. Az eső olyan ritmusban éri az ablaküveget, amelynek nincs üzenete.
:55. Ez ebben a pillanatban elég.
:56. Holnap korábban fogok felkelni, jobban fogom ismerni az utat, felismerem majd az arcokat.
:57. Kompetensebb leszek mindenben, ami számít, és ugyanannyira egyedül abban, ami nem számszerűsíthető.
:58. Ez nem vigasz, de ez az igazság, és az igazsággal lehet dolgozni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az első iskolanap - Der erste Schultag
:1. Az ébresztőóra megszólal, és észreveszem, hogy úgy vártam ezt a pillanatot, mint egy ítéletet, amelyet már rég meghoztak, és már csak fel kellett olvasni. - Der Wecker klingelt, und ich merke, dass ich auf diesen Moment gewartet habe wie auf ein Urteil, das längst gefällt war und nur noch verlesen werden musste.
:2. Az éjszaka elnyúlt, mint valami, ami nem kiutat keres, hanem csak haladékot. - Die Nacht hatte sich hingestreckt wie etwas, das keinen Ausgang sucht, sondern nur Aufschub.
:3. Olyan pontossággal kelek fel, mint valaki, aki begyakorolta a folyamatot, anélkül hogy valaha is gyakorolta volna. - Ich stehe auf mit der Präzision von jemandem, der den Ablauf geprobt hat, ohne je geprobt zu haben.
:4. A fürdőszobában a fény egyszer megrebben, mielőtt eldönti, hogy égni fog, és ez a rövid bizonytalansági pillanat ismerősebbnek érződik, mint minden, ami utána következik. - Das Licht im Badezimmer flackert einmal, bevor es sich entscheidet zu brennen, und dieser kurze Augenblick der Unentschlossenheit fühlt sich vertrauter an als alles, was danach kommt.
:5. Anyám annak az embernek a csendes hatékonyságával mozog a konyhában, aki azért gyakorol gondoskodást, hogy ne kelljen beszélnie. - Meine Mutter bewegt sich durch die Küche mit der stillen Effizienz einer Person, die Fürsorge ausübt, um nicht sprechen zu müssen.
:6. A reggeli készen áll, mint egy érv, amelyet nem akarok megcáfolni. - Das Frühstück steht bereit wie ein Argument, das ich nicht entkräften will.
:7. Eszem, mert az evés olyan cselekvés, amely nem feltételez belső állapotot. - Ich esse, weil Essen eine Handlung ist, die keinen inneren Zustand voraussetzt.
:8. Olyan csendben hagyjuk el a házat, amely nem üres, hanem sűrű, pereméig tele mindazzal, amit mindketten tudunk, és egyikünk sem akar megérinteni. - Wir verlassen das Haus in einem Schweigen, das nicht leer ist, sondern dicht, randvoll mit allem, was beide wissen und keiner anrühren will.
:9. Az utca olyan közönnyel fogad minket, amely majdnem vigasztaló lenne, ha nem érződne annyira szándékosnak. - Die Straße empfängt uns mit einer Gleichgültigkeit, die fast tröstlich wäre, wenn sie sich nicht so sehr nach Absicht anfühlte.
:10. A tetők fölötti ég olyan színű, mint az exponálatlan fotópapír, olyan üresség, amely nem tűr semmiféle vetítést. - Der Himmel über den Dächern hat die Farbe von unbelichtetem Fotopapier, eine Leere, die keine Projektion duldet.
:11. Az iskolaépület olyan elkerülhetetlenséggel bukkan fel, mint egy következtetés, amelyhez már minden premissza adott volt, jóval azelőtt, hogy én ismertem volna őket. - Das Schulgebäude taucht auf mit der Unausweichlichkeit einer Schlussfolgerung, zu der alle Prämissen schon gestellt waren, lange bevor ich sie kannte.
:12. Homlokzata a háború utáni építészet tárgyilagosságát viseli, egy olyan esztétikát, amely a funkciót a vigasz fölé helyezi, és ezzel egy bizonyos világhoz való viszonyt fogalmaz meg. - Seine Fassade trägt die Sachlichkeit der Nachkriegsarchitektur, eine Ästhetik, die Funktion über Trost stellt und damit eine bestimmte Haltung zur Welt artikuliert.
:13. A bejárat előtt olyan tömeg gyűlt össze, amely a magánfélelem és a nyilvános rítus közötti átmenetet tárgyalja ki. - Vor dem Eingang hat sich eine Menge versammelt, die den Übergang zwischen privater Angst und öffentlichem Ritual verhandelt.
:14. Szülők állnak túl széles mosolyokkal, gyerekek túl egyenes háttal, mindannyian önmaguk olyan változatát játsszák, amely erre az alkalomra alkalmas. - Eltern stehen mit zu breiten Lächeln, Kinder mit zu geraden Rücken, alle spielen eine Version ihrer selbst, die für diesen Anlass taugt.
:15. Olyan érzéssel figyelem az előadást, amelyet később előresiető nosztalgiaként fogok azonosítani, ezt a különös megállást valami bejárata előtt, amit nem lehet visszavonni. - Ich beobachte das Schauspiel mit einem Gefühl, das ich später als vorauseilende Nostalgie identifizieren werde, dieses merkwürdige Innehalten vor dem Eingang in etwas, das man nicht zurücknehmen kann.
:16. Egy tanárnő a határőr begyakorolt nyugalmával választja el a gyerekeket a szülőktől, akinek barátságossága munkaruházat. - Eine Lehrerin trennt Kinder von Eltern mit der geübten Ruhe einer Grenzbeamtin, deren Freundlichkeit Berufskleidung ist.
:17. A folyosó elnyel minket. - Der Flur schluckt uns.
:18. Olyan sajátos középületszaga van, amely nem egyetlen anyagból áll, hanem az emberi jelenlét hosszú üledékéből, amely évtizedek alatt halmozódott fel a linóleumban és a falfestékben. - Er hat jenen spezifischen Geruch öffentlicher Gebäude, der aus keiner einzelnen Substanz besteht, sondern aus dem langen Sediment menschlicher Anwesenheit, akkumuliert über Jahrzehnte in Linoleum und Wandfarbe.
:19. A folyosó végén lévő osztályterem úgy fekszik ott, mint egy mondat, amelynek pontját már kitették. - Das Klassenzimmer am Ende des Ganges liegt da wie ein Satz, dessen Punkt bereits gesetzt ist.
:20. A világosság egyenletes és kemény, neoncsövek fénye, amely nem hoz létre árnyékokat, és ezzel mélységeket sem enged meg, sem visszavonulási tereket a szem számára. - Die Helligkeit ist gleichmäßig und hart, das Licht von Neonröhren, das keine Schatten produziert und damit auch keine Tiefen zulässt, keine Rückzugsräume für das Auge.
:21. Olyan mellékességgel választok helyet, mint valaki, aki úgy tesz, mintha mindegy volna, bár nem az. - Ich wähle einen Platz mit der Beiläufigkeit von jemandem, der so tut, als wäre es gleichgültig, obwohl es das nicht ist.
:22. A többi gyerek olyan magától értetődően illeszkedik be, ami vagy közönyt jelent, vagy a disszociáció egy formáját, amelyet ebben a korban még nem tudok megnevezni, de felismerem. - Die anderen Kinder ordnen sich mit einer Selbstverständlichkeit ein, die entweder Gleichmut bedeutet oder eine Form von Dissoziation, die ich in diesem Alter noch nicht benennen kann, die ich aber erkenne.
:23. A tanárnő olyan szavakkal nyitja meg az órát, amelyek információt közvetítenek, és ugyanakkor távolságot teremtenek, egy olyan pedagógiai technikával, amely a struktúra általi kontrollra épít. - Die Lehrerin öffnet die Stunde mit Worten, die Information transportieren und gleichzeitig Distanz erzeugen, eine pädagogische Technik, die auf Kontrolle durch Struktur setzt.
:24. Azzal a kettéhasadt figyelemmel hallgatok, amely a tudat egyik részét a felszínnek tartja fenn, a másikat pedig annak, ami alatta rezeg. - Ich höre zu mit jener gespaltenen Aufmerksamkeit, die einen Teil des Bewusstseins für die Oberfläche reserviert und den anderen für das, was darunter vibriert.
:25. A nevem a szájában úgy hangzik, mint egy olyan nyelv szava, amelyet ugyan beszélek, de nem érzek a sajátomnak. - Mein Name klingt in ihrem Mund wie ein Wort aus einer Sprache, die ich zwar spreche, aber nicht als meine empfinde.
:26. Válaszolok, ő kipipálja, a folyamat befejeződik. - Ich antworte, sie hakt ab, der Vorgang ist beendet.
:27. A jobbomon ülő gyerek azonnal és habozás nélkül írni kezd, mintha soha nem lett volna olyan pillanat, amikor az írás még nem kezdődött el. - Das Kind zu meiner Rechten schreibt sofort und ohne Zögern, als hätte es nie einen Moment gegeben, in dem das Schreiben noch nicht begonnen hatte.
:28. Kinyitom a füzetemet, és az érintetlen oldalt azzal a tisztelettel szemlélem, amellyel olyan dolgok felé fordul az ember, amelyeket mindjárt visszavonhatatlanul megváltoztat. - Ich schlage mein Heft auf und betrachte die unberührte Seite mit dem Respekt, den man Dingen entgegenbringt, die man gleich unwiederbringlich verändern wird.
:29. A tanárnő magyaráz valamit az órarendről, és ennek a magyarázatnak a szerkezetét pontosabban hallom, mint a tartalmát. - Die Lehrerin erklärt etwas über den Stundenplan, und ich höre die Struktur dieser Erklärung genauer als ihren Inhalt.
:30. A hangjának az intézményes észszerűség hanghordozása van, amely nem meggyőzni akar, hanem keretbe foglalni. - Ihre Stimme hat den Tonfall institutioneller Vernunft, der nicht überzeugen will, sondern einrahmen.
:31. Az ablakon át egy hársfa ágát látom, amely nem mozdul, teljesen mozdulatlan a fehér ég alatt, mintha ma ő is úgy döntött volna, hogy nem dönt semmiről. - Durch das Fenster sehe ich den Ast einer Linde, der sich nicht bewegt, vollkommen still unter dem weißen Himmel, als hätte auch er beschlossen, heute nichts zu entscheiden.
:32. A szünet úgy érkezik, mint rendszerhiba egy egyébként súrlódásmentes folyamatban. - Die Pause kommt wie ein Systemfehler in einem ansonsten reibungslosen Ablauf.
:33. Az udvaron perceken belül társadalmi struktúrák jönnek létre, amelyek olyan szabályokon alapulnak, amelyek sehol sincsenek kodifikálva, és éppen ezért olyan keménységgel érvényesek, amelyet egyetlen írott törvény sem ér el. - Auf dem Hof entstehen innerhalb von Minuten soziale Strukturen, die auf Regeln basieren, die nirgendwo kodifiziert sind und gerade deshalb mit einer Härte gelten, die kein geschriebenes Gesetz erreicht.
:34. Olyan éberséggel mozgok ezen a téren keresztül, mint valaki, aki egy idegen országot térképez fel, amelynek nyelvét nem beszéli. - Ich bewege mich durch diesen Raum mit der Wachheit von jemandem, der ein fremdes Land kartiert, dessen Sprache er nicht spricht.
:35. Egy lány közeledik hozzám, feltesz egy kérdést, válaszolok, elmegy. - Ein Mädchen nähert sich mir, stellt eine Frage, ich antworte, sie geht.
:36. A beszélgetés nem hagy nyomot, sem benne, úgy tűnik, sem bennem, bár még sokáig a fülemben őrzöm. - Das Gespräch hinterlässt keine Spur, weder bei ihr, wie es scheint, noch bei mir, obwohl ich es noch lange im Ohr behalte.
:37. A falnak támaszkodom, amelynek hidege áthatol a kabáton, makacsul és pontosan, mint egy érv, amelyet nem lehet megcáfolni. - Ich lehne mich gegen die Mauer, deren Kälte durch die Jacke dringt, hartnäckig und präzise, wie ein Argument, das man nicht widerlegen kann.
:38. Amikor csengetnek, visszatérek, nem azért, mert muszáj, hanem mert az alternatíva nem alternatíva. - Als es klingelt, kehre ich zurück, nicht weil ich muss, sondern weil die Alternative keine ist.
:39. A délután úgy terül rá a délelőttre, mint ugyanabból az anyagból készült második, könnyebb takaró. - Der Nachmittag legt sich über den Morgen wie eine zweite, leichtere Decke aus demselben Stoff.
:40. A tanítás tartalmai elérnek hozzám, feldolgozódnak, eltárolódnak, de sehol sem találnak olyasmire, ami megnyílna. - Die Inhalte des Unterrichts erreichen mich, werden verarbeitet, abgelegt, aber sie treffen nirgends auf etwas, das sich öffnet.
:41. Olyan tökéletességgel működöm, amely senkit sem nyugtalanít, engem sem, ami talán a legnyugtalanítóbb része ennek. - Ich funktioniere mit einer Perfektion, die niemanden beunruhigt, auch mich nicht, was vielleicht der beunruhigendste Aspekt daran ist.
:42. Nem sokkal a vége előtt a tanárnő feltesz egy kérdést, amely az én irányomba tart. - Kurz vor dem Ende stellt die Lehrerin eine Frage, die in meine Richtung tendiert.
:43. Helyesen válaszolok, ő egy bólintással erősíti meg, amelyben nincs melegség, de hidegség sincs, csak egy tranzakció semleges nyugtázása. - Ich antworte korrekt, sie bestätigt das mit einem Nicken, das keine Wärme enthält, aber auch keine Kälte, nur das neutrale Quittieren einer Transaktion.
:44. Ez a legtisztességesebb mosoly, amelyet valaha kaptam, és ez egy kissé megrémít. - Es ist das fairste Lächeln, das ich je bekommen habe, und das erschreckt mich ein wenig.
:45. Anyám a kapunál áll egy olyan arccal, amelyről le tudom olvasni az energiát, amennyibe került, hogy így tartsa. - Meine Mutter steht am Tor mit einem Gesicht, in dem ich die Energie ablesen kann, die es gekostet hat, es so zu halten.
:46. Letette azt a kérdést, amelyet fel szeretne tenni, mint egy kabátot, és hálás vagyok neki ezért a csendes fegyelemért. - Sie hat die Frage, die sie stellen möchte, abgelegt wie einen Mantel, und ich bin ihr dankbar für diese stille Disziplin.
:47. Hazamegyünk, és a távolság közöttünk kisebb, mint reggel, anélkül hogy bármelyikünk döntött volna erről. - Wir gehen nach Hause, und der Abstand zwischen uns ist kleiner als am Morgen, ohne dass einer von uns eine Entscheidung dazu getroffen hätte.
:48. Az utca most a nap másik oldalán fekszik, és ez a topográfiai különbség az egyetlen, amelyet igazán érzek. - Die Straße liegt jetzt auf der anderen Seite des Tages, und dieser topografische Unterschied ist der einzige, den ich wirklich spüre.
:49. Otthon leteszem az iskolatáskát, és megállok, a szoba közepén, és arra várok, hogy az, ami felgyülemlett, valahol kisüljön. - Zuhause stelle ich den Ranzen ab und bleibe stehen, mitten im Zimmer, und warte darauf, dass das, was sich angestaut hat, sich irgendwo entlädt.
:50. Nem sül ki. - Es entlädt sich nicht.
:51. Megmarad, leülepszik, az üledék részévé válik. - Es bleibt, setzt sich ab, wird zu einem Teil des Sediments.
:52. Odakint olyan tárgyilagossággal kezd esni az eső, amely jól áll ennek a napnak. - Draußen beginnt es zu regnen mit einer Sachlichkeit, die dem Tag gut steht.
:53. Leülök az ablakhoz, nem azért, hogy gondolkodjam, hanem hogy megszakítsam a gondolkodást. - Ich setze mich ans Fenster, nicht um zu denken, sondern um das Denken zu unterbrechen.
:54. Az eső olyan ritmusban éri az ablaküveget, amelynek nincs üzenete. - Der Regen trifft das Fensterglas in einem Rhythmus, der keine Botschaft hat.
:55. Ez ebben a pillanatban elég. - Das ist, in diesem Moment, genug.
:56. Holnap korábban fogok felkelni, jobban fogom ismerni az utat, felismerem majd az arcokat. - Morgen werde ich früher aufstehen, den Weg besser kennen, die Gesichter wiedererkennen.
:57. Kompetensebb leszek mindenben, ami számít, és ugyanannyira egyedül abban, ami nem számszerűsíthető. - Ich werde kompetenter sein in allem, was zählt, und genauso allein in dem, was nicht zählbar ist.
:58. Ez nem vigasz, de ez az igazság, és az igazsággal lehet dolgozni. - Das ist kein Trost, aber es ist die Wahrheit, und mit der Wahrheit lässt sich arbeiten.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der erste Schultag
:1. Der Wecker klingelt, und ich merke, dass ich auf diesen Moment gewartet habe wie auf ein Urteil, das längst gefällt war und nur noch verlesen werden musste.
:2. Die Nacht hatte sich hingestreckt wie etwas, das keinen Ausgang sucht, sondern nur Aufschub.
:3. Ich stehe auf mit der Präzision von jemandem, der den Ablauf geprobt hat, ohne je geprobt zu haben.
:4. Das Licht im Badezimmer flackert einmal, bevor es sich entscheidet zu brennen, und dieser kurze Augenblick der Unentschlossenheit fühlt sich vertrauter an als alles, was danach kommt.
:5. Meine Mutter bewegt sich durch die Küche mit der stillen Effizienz einer Person, die Fürsorge ausübt, um nicht sprechen zu müssen.
:6. Das Frühstück steht bereit wie ein Argument, das ich nicht entkräften will.
:7. Ich esse, weil Essen eine Handlung ist, die keinen inneren Zustand voraussetzt.
:8. Wir verlassen das Haus in einem Schweigen, das nicht leer ist, sondern dicht, randvoll mit allem, was beide wissen und keiner anrühren will.
:9. Die Straße empfängt uns mit einer Gleichgültigkeit, die fast tröstlich wäre, wenn sie sich nicht so sehr nach Absicht anfühlte.
:10. Der Himmel über den Dächern hat die Farbe von unbelichtetem Fotopapier, eine Leere, die keine Projektion duldet.
:11. Das Schulgebäude taucht auf mit der Unausweichlichkeit einer Schlussfolgerung, zu der alle Prämissen schon gestellt waren, lange bevor ich sie kannte.
:12. Seine Fassade trägt die Sachlichkeit der Nachkriegsarchitektur, eine Ästhetik, die Funktion über Trost stellt und damit eine bestimmte Haltung zur Welt artikuliert.
:13. Vor dem Eingang hat sich eine Menge versammelt, die den Übergang zwischen privater Angst und öffentlichem Ritual verhandelt.
:14. Eltern stehen mit zu breiten Lächeln, Kinder mit zu geraden Rücken, alle spielen eine Version ihrer selbst, die für diesen Anlass taugt.
:15. Ich beobachte das Schauspiel mit einem Gefühl, das ich später als vorauseilende Nostalgie identifizieren werde, dieses merkwürdige Innehalten vor dem Eingang in etwas, das man nicht zurücknehmen kann.
:16. Eine Lehrerin trennt Kinder von Eltern mit der geübten Ruhe einer Grenzbeamtin, deren Freundlichkeit Berufskleidung ist.
:17. Der Flur schluckt uns.
:18. Er hat jenen spezifischen Geruch öffentlicher Gebäude, der aus keiner einzelnen Substanz besteht, sondern aus dem langen Sediment menschlicher Anwesenheit, akkumuliert über Jahrzehnte in Linoleum und Wandfarbe.
:19. Das Klassenzimmer am Ende des Ganges liegt da wie ein Satz, dessen Punkt bereits gesetzt ist.
:20. Die Helligkeit ist gleichmäßig und hart, das Licht von Neonröhren, das keine Schatten produziert und damit auch keine Tiefen zulässt, keine Rückzugsräume für das Auge.
:21. Ich wähle einen Platz mit der Beiläufigkeit von jemandem, der so tut, als wäre es gleichgültig, obwohl es das nicht ist.
:22. Die anderen Kinder ordnen sich mit einer Selbstverständlichkeit ein, die entweder Gleichmut bedeutet oder eine Form von Dissoziation, die ich in diesem Alter noch nicht benennen kann, die ich aber erkenne.
:23. Die Lehrerin öffnet die Stunde mit Worten, die Information transportieren und gleichzeitig Distanz erzeugen, eine pädagogische Technik, die auf Kontrolle durch Struktur setzt.
:24. Ich höre zu mit jener gespaltenen Aufmerksamkeit, die einen Teil des Bewusstseins für die Oberfläche reserviert und den anderen für das, was darunter vibriert.
:25. Mein Name klingt in ihrem Mund wie ein Wort aus einer Sprache, die ich zwar spreche, aber nicht als meine empfinde.
:26. Ich antworte, sie hakt ab, der Vorgang ist beendet.
:27. Das Kind zu meiner Rechten schreibt sofort und ohne Zögern, als hätte es nie einen Moment gegeben, in dem das Schreiben noch nicht begonnen hatte.
:28. Ich schlage mein Heft auf und betrachte die unberührte Seite mit dem Respekt, den man Dingen entgegenbringt, die man gleich unwiederbringlich verändern wird.
:29. Die Lehrerin erklärt etwas über den Stundenplan, und ich höre die Struktur dieser Erklärung genauer als ihren Inhalt.
:30. Ihre Stimme hat den Tonfall institutioneller Vernunft, der nicht überzeugen will, sondern einrahmen.
:31. Durch das Fenster sehe ich den Ast einer Linde, der sich nicht bewegt, vollkommen still unter dem weißen Himmel, als hätte auch er beschlossen, heute nichts zu entscheiden.
:32. Die Pause kommt wie ein Systemfehler in einem ansonsten reibungslosen Ablauf.
:33. Auf dem Hof entstehen innerhalb von Minuten soziale Strukturen, die auf Regeln basieren, die nirgendwo kodifiziert sind und gerade deshalb mit einer Härte gelten, die kein geschriebenes Gesetz erreicht.
:34. Ich bewege mich durch diesen Raum mit der Wachheit von jemandem, der ein fremdes Land kartiert, dessen Sprache er nicht spricht.
:35. Ein Mädchen nähert sich mir, stellt eine Frage, ich antworte, sie geht.
:36. Das Gespräch hinterlässt keine Spur, weder bei ihr, wie es scheint, noch bei mir, obwohl ich es noch lange im Ohr behalte.
:37. Ich lehne mich gegen die Mauer, deren Kälte durch die Jacke dringt, hartnäckig und präzise, wie ein Argument, das man nicht widerlegen kann.
:38. Als es klingelt, kehre ich zurück, nicht weil ich muss, sondern weil die Alternative keine ist.
:39. Der Nachmittag legt sich über den Morgen wie eine zweite, leichtere Decke aus demselben Stoff.
:40. Die Inhalte des Unterrichts erreichen mich, werden verarbeitet, abgelegt, aber sie treffen nirgends auf etwas, das sich öffnet.
:41. Ich funktioniere mit einer Perfektion, die niemanden beunruhigt, auch mich nicht, was vielleicht der beunruhigendste Aspekt daran ist.
:42. Kurz vor dem Ende stellt die Lehrerin eine Frage, die in meine Richtung tendiert.
:43. Ich antworte korrekt, sie bestätigt das mit einem Nicken, das keine Wärme enthält, aber auch keine Kälte, nur das neutrale Quittieren einer Transaktion.
:44. Es ist das fairste Lächeln, das ich je bekommen habe, und das erschreckt mich ein wenig.
:45. Meine Mutter steht am Tor mit einem Gesicht, in dem ich die Energie ablesen kann, die es gekostet hat, es so zu halten.
:46. Sie hat die Frage, die sie stellen möchte, abgelegt wie einen Mantel, und ich bin ihr dankbar für diese stille Disziplin.
:47. Wir gehen nach Hause, und der Abstand zwischen uns ist kleiner als am Morgen, ohne dass einer von uns eine Entscheidung dazu getroffen hätte.
:48. Die Straße liegt jetzt auf der anderen Seite des Tages, und dieser topografische Unterschied ist der einzige, den ich wirklich spüre.
:49. Zuhause stelle ich den Ranzen ab und bleibe stehen, mitten im Zimmer, und warte darauf, dass das, was sich angestaut hat, sich irgendwo entlädt.
:50. Es entlädt sich nicht.
:51. Es bleibt, setzt sich ab, wird zu einem Teil des Sediments.
:52. Draußen beginnt es zu regnen mit einer Sachlichkeit, die dem Tag gut steht.
:53. Ich setze mich ans Fenster, nicht um zu denken, sondern um das Denken zu unterbrechen.
:54. Der Regen trifft das Fensterglas in einem Rhythmus, der keine Botschaft hat.
:55. Das ist, in diesem Moment, genug.
:56. Morgen werde ich früher aufstehen, den Weg besser kennen, die Gesichter wiedererkennen.
:57. Ich werde kompetenter sein in allem, was zählt, und genauso allein in dem, was nicht zählbar ist.
:58. Das ist kein Trost, aber es ist die Wahrheit, und mit der Wahrheit lässt sich arbeiten.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 12
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2026-05-18T16:38:02Z
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=== 1 ===
:A busz késik
:1. Háromnegyed hatkor László a „Fő tér” megállóban áll, és egy férfi sztoikus közönyével fogadja a szemerkélő esőt.
:2. Ennek a férfinak az időjárás apró viszontagságai már régóta semmit sem bizonyítanak.
:3. A kapucni ősz óta hiányzik.
:4. Egy pragmatikus elszántság pillanatában vágták le, amelyet azóta sem nem bán, sem nem védelmez.
:5. A Csepelre tartó busz az idő saját filozófiáját ápolja.
:6. Ez a filozófia valahol az intézményi hanyagság és minden érintett csendes egyetértése között helyezkedik el, miszerint a pontosság konvenció, nem pedig kötelezettség.
:7. László ezt a filozófiát nyolc év alatt teljesen bensővé tette.
:8. Így teszi az ember bensővé azokat a dolgokat, amelyek ellen egyszer csak felhagyott a küzdelemmel.
:9. Erzsébet a nonstop bolt irányából materializálódik.
:10. Nejlonzacskó van a kezében, és az éjszaka eseményei már a nyelve hegyén vannak.
:11. Beszélni kezd, még mielőtt a köztük lévő távolság tulajdonképpen lehetővé tenné a társalgást.
:12. László ebben felismer egy minőséget, amelyet a maga módján értékel.
:13. „János tegnap kicsavarta az égőt a foglalatból”, mondja, „mert azt állította, hogy villog a fény.
:14. Pedig évek óta ő maga villog, de ezt nem mondom meg neki.”
:15. „Aztán három órán át ült a sötétben.
:16. Amikor megkérdeztem tőle, mit csinál ott, azt mondta: gondolkodom.”
:17. László egy olyan férfi finom adagolásával bólint, aki megtanulta szimulálni a részvétet anélkül, hogy elpazarolná.
:18. Ugyanakkor tudja, hogy a szimuláció és a valóság közötti különbség hosszú gyakorlás mellett elmosódik.
:19. Erzsébetnek nincs szüksége visszhangra.
:20. Jelenlétre van szüksége, és azt ő megbízhatóan szállítja.
:21. Amíg a beszédfolyama nem szakad meg, a reggelnek szerkezete van.
:22. A szerkezet a legkevesebb, amit az ember egy reggeltől elvárhat.
:23. A busz végül tizenhat perc késéssel jelenik meg, bepárásodva és nyögve.
:24. László egy olyan férfi rutinos mozdulatával száll fel, akinek ez a tett már semmiféle várakozást nem hordoz.
:25. A törzshelye a hátsó ablaknál szabad.
:26. Maga az ablak, mint mindig, megtagadja a teljes záródást, és László egy fél szívvel tett kísérlet után enged, mert némely ellenállásoknak megvan a maguk jogosultsága.
:27. A város elcsúszik mellette nedves homlokzatokból, lehúzott redőnyökből és járdákból álló megszokott textúrájában.
:28. Ezeken a járdákon elszórt alakok járnak a mindenkori kötelességeik után, anélkül, hogy tudomást vennének egymásról.
:29. A kiégett gyárnál – amely üres állhatatosságában régóta reggeli útjainak rögzített koordinátapontjává vált – a busz felismerhető ok nélkül lelassít.
:30. László egy férfi futó érdeklődésével szemléli a megfeketedett falakat.
:31. Ez a férfi tudja, hogy holnap újra látni fogja ezt a látványt, ami a mait viszonylagossá teszi.
:32. Mögötte két nyugdíjas szenvedélyes vitát folytat pápai utazási útvonalakról.
:33. Ez a szenvedély Lászlót rövid időre olyan emberekre gondoltatja, akik valódi konfliktusaikat helyettesítő témákon vívják meg.
:34. Benyúl a kabátzsebébe, megtalálja az üveget, és egy férfi mellékes titkosságával iszik egy kortyot.
:35. Ez a férfi nem titkolózik, csupán senkit sem hív meg.
:36. A feje a hideg üvegnek dől, a szemei lecsukódnak.
:37. Néhány megálló időtartamára László olyan állapotban létezik, amely sem nem alvás, sem nem ébrenlét, hanem az a köztes birodalom, amelyben az embernek a legkevésbé kell saját magával törődnie.
:38. Az ebédszünet egy euróraklapon zajlik.
:39. Egy kolbászos zsemle társaságában zajlik, amelynek szárazsága saját elbeszélő minőséggel bír.
:40. Béla, a kolléga, olyan férfi magától értetődőségével ül le mellé, akinek eszébe sem jutna, hogy alkalmatlan pillanatban érkezhet.
:41. Aztán kibontja egy lottónyeremény történetét, amely sógornője kecskeméti harmadfokú unokatestvérét érinti.
:42. László hallgatja, és egy csendes mellékgondolatban kiszámolja, hogy változatlan bér és minimális havi félretétel mellett tizenkilenc év múlva vehetne egy új télikabátot.
:43. Ez akkor érvényes, ha addig nem lesz rá szüksége.
:44. Ennek a kalkulációnak az eredménye nevetést vált ki belőle.
:45. Rövid és ellenőrizetlen, és ezzel valódibbnak hangzik mindennél, amit egész nap mondani fog.
:46. Béla vele nevet, szolidaritásból vagy reflexből.
:47. Ez ugyanarra fut ki.
:48. A délutánnak nehéz szövetek tulajdonsága van.
:49. Megnyúlik, és nem enged.
:50. László dobozokat mozgat olyan pozíciók között, amelyek lényegileg nem különböznek egymástól.
:51. Olyan kávét iszik, amelynek a tartály íze van, és olyan áruk szállítóleveleit írja alá, amelyek rendeltetési helye nem foglalkoztatja.
:52. Fél hatkor elhagyja a csarnokot.
:53. Az esti levegő olyan hideggel fogadja, amelyet kontrasztként, nem pedig kellemetlenségként regisztrál.
:54. A visszaút a busszal tovább tart, mint az odaút.
:55. Ezt számítással nem lehet megindokolni.
:56. Leül a panelház előtti betonlépcsőre, az üveg karnyújtásnyi távolságban.
:57. Az udvart nézi, amely a korai sötétségben elveszíti körvonalait, és ettől nem néz ki rosszabbul.
:58. János a járólapok mentén érkezik egy férfi kontrollált tántorgásával.
:59. Ez a férfi tudatában van a határainak, és azokon belül operál.
:60. Meglátja Lászlót, meglátja az üveget, és leül.
:61. Közöttük azonnal az a fajta csend keletkezik, amely nem kíván kitöltést.
:62. A harmadik emeletről harmonikaszó szűrődik le.
:63. Az intonációban nagyvonalúan értelmezett, de olyan elszántsággal adják elő, amely minden kézműves kifogást lefegyverez.
:64. A dallam ismert, az előadás személyes.
:65. Az eredményben van valami, amit László nem nevezne meg, ha megkérdeznék.
:66. János olyan mozdulattal veszi el az üveget, amely nem kér engedélyt.
:67. Közöttük az egyetértésnek az a típusa létezik, amely nem artikulálódik gesztusokban.
:68. Iszik, megáll egy pillanatra, mintha valamilyen formában mérleget készítene a pillanatról.
:69. Aztán visszaadja az üveget.
:70. „Holnap is lesz nap”, mondja végül, olyan férfi hangján, aki tudja, hogy ez nem különösebben eredeti mondat.
:71. Mégis helyesnek tartja.
:72. László bólint.
:73. Ebben a bólintásban sem egyetértés, sem ellentmondás nincs, hanem egy olyan tény elismerése, amely eddig minden egyes esetben igaznak bizonyult.
:74. A harmonika tovább játszik, az eső újra rákezd.
:75. Az éjszaka olyan valaminek a nyugalmával borul az udvarra, ami holnap vissza fog térni, és ezt tudja.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A busz késik - Der Bus verspätet sich
:1. Háromnegyed hatkor László a „Fő tér” megállóban áll, és egy férfi sztoikus közönyével fogadja a szemerkélő esőt. - Um Viertel vor sechs steht László an der Haltestelle „Fő tér“ und empfängt den Nieselregen mit der stoischen Indifferenz eines Mannes.
:2. Ennek a férfinak az időjárás apró viszontagságai már régóta semmit sem bizonyítanak. - Diesem Mann beweisen die kleinen Unbilden des Wetters schon längst nichts mehr.
:3. A kapucni ősz óta hiányzik. - Die Kapuze fehlt seit dem Herbst.
:4. Egy pragmatikus elszántság pillanatában vágták le, amelyet azóta sem nem bán, sem nem védelmez. - Sie wurde abgetrennt in einem Moment pragmatischer Entschlossenheit, den er inzwischen weder bereut noch verteidigt.
:5. A Csepelre tartó busz az idő saját filozófiáját ápolja. - Der Bus nach Csepel pflegt eine eigene Philosophie der Zeit.
:6. Ez a filozófia valahol az intézményi hanyagság és minden érintett csendes egyetértése között helyezkedik el, miszerint a pontosság konvenció, nem pedig kötelezettség. - Diese Philosophie ist irgendwo angesiedelt zwischen institutioneller Nachlässigkeit und dem stillen Einverständnis aller Beteiligten, dass Pünktlichkeit eine Konvention ist, keine Verpflichtung.
:7. László ezt a filozófiát nyolc év alatt teljesen bensővé tette. - László hat diese Philosophie in acht Jahren vollständig verinnerlicht.
:8. Így teszi az ember bensővé azokat a dolgokat, amelyek ellen egyszer csak felhagyott a küzdelemmel. - So verinnerlicht man Dinge, gegen die man irgendwann aufgehört hat anzukämpfen.
:9. Erzsébet a nonstop bolt irányából materializálódik. - Erzsébet materialisiert sich aus der Richtung des 24-Stunden-Ladens.
:10. Nejlonzacskó van a kezében, és az éjszaka eseményei már a nyelve hegyén vannak. - Sie hat eine Plastiktüte in der Hand und die Ereignisse der Nacht bereits auf der Zunge.
:11. Beszélni kezd, még mielőtt a köztük lévő távolság tulajdonképpen lehetővé tenné a társalgást. - Sie beginnt zu reden, bevor der Abstand zwischen ihnen die Konversation eigentlich erlaubt.
:12. László ebben felismer egy minőséget, amelyet a maga módján értékel. - László erkennt darin eine Qualität, die er, auf seine Art, schätzt.
:13. „János tegnap kicsavarta az égőt a foglalatból”, mondja, „mert azt állította, hogy villog a fény. - „János hat gestern die Glühbirne aus der Fassung gedreht“, sagt sie, „weil er meinte, das Licht würde flackern.
:14. Pedig évek óta ő maga villog, de ezt nem mondom meg neki.” - Dabei flackert er selbst seit Jahren, aber das sage ich ihm nicht.“
:15. „Aztán három órán át ült a sötétben. - „Drei Stunden saß er dann im Dunkeln.
:16. Amikor megkérdeztem tőle, mit csinál ott, azt mondta: gondolkodom.” - Als ich ihn fragte, was er da macht, sagte er: Nachdenken.“
:17. László egy olyan férfi finom adagolásával bólint, aki megtanulta szimulálni a részvétet anélkül, hogy elpazarolná. - László nickt mit der feinen Dosierung eines Mannes, der gelernt hat, Anteilnahme zu simulieren, ohne sie zu verschwenden.
:18. Ugyanakkor tudja, hogy a szimuláció és a valóság közötti különbség hosszú gyakorlás mellett elmosódik. - Gleichzeitig weiß er, dass der Unterschied zwischen Simulation und Wirklichkeit bei langer Übung verschwimmt.
:19. Erzsébetnek nincs szüksége visszhangra. - Erzsébet braucht keine Resonanz.
:20. Jelenlétre van szüksége, és azt ő megbízhatóan szállítja. - Sie braucht Gegenwart, und die liefert er verlässlich.
:21. Amíg a beszédfolyama nem szakad meg, a reggelnek szerkezete van. - Solange ihr Redestrom nicht abbricht, ist der Morgen strukturiert.
:22. A szerkezet a legkevesebb, amit az ember egy reggeltől elvárhat. - Struktur ist das Mindeste, was man von einem Morgen verlangen kann.
:23. A busz végül tizenhat perc késéssel jelenik meg, bepárásodva és nyögve. - Der Bus erscheint schließlich mit sechzehn Minuten Verspätung, beschlagen und ächzend.
:24. László egy olyan férfi rutinos mozdulatával száll fel, akinek ez a tett már semmiféle várakozást nem hordoz. - László steigt ein mit der routinierten Bewegung eines Mannes, für den dieser Akt keine Erwartungen mehr transportiert.
:25. A törzshelye a hátsó ablaknál szabad. - Sein Stammplatz am hinteren Fenster ist frei.
:26. Maga az ablak, mint mindig, megtagadja a teljes záródást, és László egy fél szívvel tett kísérlet után enged, mert némely ellenállásoknak megvan a maguk jogosultsága. - Das Fenster selbst verweigert wie immer den vollständigen Schluss, und László gibt nach einem halbherzigen Versuch nach, weil manche Widerstände ihre eigene Berechtigung haben.
:27. A város elcsúszik mellette nedves homlokzatokból, lehúzott redőnyökből és járdákból álló megszokott textúrájában. - Die Stadt gleitet vorbei in ihrer gewohnten Textur aus nassen Fassaden, geschlossenen Rollläden und Gehsteigen.
:28. Ezeken a járdákon elszórt alakok járnak a mindenkori kötelességeik után, anélkül, hogy tudomást vennének egymásról. - Auf diesen Gehsteigen gehen vereinzelte Gestalten ihren jeweiligen Pflichten nach, ohne einander zur Kenntnis zu nehmen.
:29. A kiégett gyárnál – amely üres állhatatosságában régóta reggeli útjainak rögzített koordinátapontjává vált – a busz felismerhető ok nélkül lelassít. - An der ausgebrannten Fabrik – die in ihrer leeren Beharrlichkeit längst zum fixen Koordinatenpunkt seiner Morgenfahrten geworden ist – verlangsamt der Bus ohne erkennbaren Anlass.
:30. László egy férfi futó érdeklődésével szemléli a megfeketedett falakat. - László betrachtet die geschwärzten Mauern mit dem flüchtigen Interesse eines Mannes.
:31. Ez a férfi tudja, hogy holnap újra látni fogja ezt a látványt, ami a mait viszonylagossá teszi. - Dieser Mann weiß, dass er diesen Anblick morgen wieder haben wird, was den heutigen relativiert.
:32. Mögötte két nyugdíjas szenvedélyes vitát folytat pápai utazási útvonalakról. - Hinter ihm führen zwei Rentner eine Debatte über päpstliche Reiserouten mit einer Inbrunst.
:33. Ez a szenvedély Lászlót rövid időre olyan emberekre gondoltatja, akik valódi konfliktusaikat helyettesítő témákon vívják meg. - Diese Inbrunst lässt László kurz an Menschen denken, die ihre eigentlichen Konflikte an Stellvertreterthemen austragen.
:34. Benyúl a kabátzsebébe, megtalálja az üveget, és egy férfi mellékes titkosságával iszik egy kortyot. - Er greift in die Jackentasche, findet die Flasche und trinkt einen Schluck in der beiläufigen Heimlichkeit eines Mannes.
:35. Ez a férfi nem titkolózik, csupán senkit sem hív meg. - Dieser Mann verheimlicht nicht, sondern lädt lediglich niemanden ein.
:36. A feje a hideg üvegnek dől, a szemei lecsukódnak. - Der Kopf lehnt gegen das kalte Glas, die Augen schließen sich.
:37. Néhány megálló időtartamára László olyan állapotban létezik, amely sem nem alvás, sem nem ébrenlét, hanem az a köztes birodalom, amelyben az embernek a legkevésbé kell saját magával törődnie. - Für die Dauer einiger Haltestellen existiert László in einem Zustand, der weder Schlaf noch Wachheit ist, sondern das Zwischenreich, in dem man sich am wenigsten um sich selbst kümmern muss.
:38. Az ebédszünet egy euróraklapon zajlik. - Die Mittagspause findet auf einer Europalette statt.
:39. Egy kolbászos zsemle társaságában zajlik, amelynek szárazsága saját elbeszélő minőséggel bír. - Sie findet in der Gesellschaft einer Wurstsemmel statt, deren Trockenheit eine eigene erzählerische Qualität besitzt.
:40. Béla, a kolléga, olyan férfi magától értetődőségével ül le mellé, akinek eszébe sem jutna, hogy alkalmatlan pillanatban érkezhet. - Béla, der Kollege, setzt sich mit der Selbstverständlichkeit eines Mannes dazu, der nie auf die Idee käme, er könnte ungelegen kommen.
:41. Aztán kibontja egy lottónyeremény történetét, amely sógornője kecskeméti harmadfokú unokatestvérét érinti. - Dann entfaltet er die Geschichte eines Lottogewinns, der einen Cousin dritten Grades seiner Schwägerin in Kecskemét betrifft.
:42. László hallgatja, és egy csendes mellékgondolatban kiszámolja, hogy változatlan bér és minimális havi félretétel mellett tizenkilenc év múlva vehetne egy új télikabátot. - László hört zu und berechnet in einem stillen Nebengedanken, dass er bei gleichbleibendem Lohn und minimaler monatlicher Rücklage in neunzehn Jahren einen neuen Wintermantel kaufen könnte.
:43. Ez akkor érvényes, ha addig nem lesz rá szüksége. - Das gilt, sofern er bis dahin keinen braucht.
:44. Ennek a kalkulációnak az eredménye nevetést vált ki belőle. - Das Ergebnis dieser Kalkulation erzeugt in ihm ein Lachen.
:45. Rövid és ellenőrizetlen, és ezzel valódibbnak hangzik mindennél, amit egész nap mondani fog. - Es ist kurz und unkontrolliert und klingt damit echter als alles, was er den ganzen Tag über sagen wird.
:46. Béla vele nevet, szolidaritásból vagy reflexből. - Béla lacht mit, aus Solidarität oder Reflex.
:47. Ez ugyanarra fut ki. - Das läuft auf dasselbe hinaus.
:48. A délutánnak nehéz szövetek tulajdonsága van. - Der Nachmittag hat die Eigenschaft schwerer Stoffe.
:49. Megnyúlik, és nem enged. - Er dehnt sich und gibt nicht nach.
:50. László dobozokat mozgat olyan pozíciók között, amelyek lényegileg nem különböznek egymástól. - László bewegt Kartons zwischen Positionen, die sich nicht wesentlich voneinander unterscheiden.
:51. Olyan kávét iszik, amelynek a tartály íze van, és olyan áruk szállítóleveleit írja alá, amelyek rendeltetési helye nem foglalkoztatja. - Er trinkt Kaffee, der nach dem Behälter schmeckt, und unterschreibt Lieferscheine für Waren, deren Bestimmungsort ihn nicht beschäftigt.
:52. Fél hatkor elhagyja a csarnokot. - Um halb sechs verlässt er die Halle.
:53. Az esti levegő olyan hideggel fogadja, amelyet kontrasztként, nem pedig kellemetlenségként regisztrál. - Die Abendluft empfängt ihn mit einer Kälte, die er als Kontrast und nicht als Unannehmlichkeit registriert.
:54. A visszaút a busszal tovább tart, mint az odaút. - Der Rückweg im Bus dauert länger als der Hinweg.
:55. Ezt számítással nem lehet megindokolni. - Das lässt sich rechnerisch nicht begründen.
:56. Leül a panelház előtti betonlépcsőre, az üveg karnyújtásnyi távolságban. - Er setzt sich auf die Betontreppe vor dem Plattenbau, die Flasche im Handbereich.
:57. Az udvart nézi, amely a korai sötétségben elveszíti körvonalait, és ettől nem néz ki rosszabbul. - Er schaut auf den Hof, der in der frühen Dunkelheit seine Konturen verliert und dadurch nicht schlechter aussieht.
:58. János a járólapok mentén érkezik egy férfi kontrollált tántorgásával. - János kommt die Gehwegplatten entlang mit dem kontrollierten Taumeln eines Mannes.
:59. Ez a férfi tudatában van a határainak, és azokon belül operál. - Dieser Mann ist sich seiner Grenzen bewusst und operiert innerhalb ihrer.
:60. Meglátja Lászlót, meglátja az üveget, és leül. - Er sieht László, sieht die Flasche und setzt sich.
:61. Közöttük azonnal az a fajta csend keletkezik, amely nem kíván kitöltést. - Zwischen ihnen entsteht sofort jene Art von Schweigen, die keine Füllung verlangt.
:62. A harmadik emeletről harmonikaszó szűrődik le. - Aus dem dritten Stock dringt Akkordeonmusik herab.
:63. Az intonációban nagyvonalúan értelmezett, de olyan elszántsággal adják elő, amely minden kézműves kifogást lefegyverez. - Sie ist in der Intonation großzügig interpretiert, aber mit einer Entschlossenheit vorgetragen, die jeden handwerklichen Einwand entwaffnet.
:64. A dallam ismert, az előadás személyes. - Die Melodie ist bekannt, der Vortrag ist persönlich.
:65. Az eredményben van valami, amit László nem nevezne meg, ha megkérdeznék. - Das Ergebnis hat etwas, das László nicht benennen würde, wenn man ihn fragte.
:66. János olyan mozdulattal veszi el az üveget, amely nem kér engedélyt. - János nimmt die Flasche mit einer Bewegung, die keine Genehmigung einholt.
:67. Közöttük az egyetértésnek az a típusa létezik, amely nem artikulálódik gesztusokban. - Zwischen ihnen existiert dieser Typ von Einverständnis, der sich nicht in Gesten artikuliert.
:68. Iszik, megáll egy pillanatra, mintha valamilyen formában mérleget készítene a pillanatról. - Er trinkt, hält inne, als würde er den Moment in irgendeiner Form bilanzieren.
:69. Aztán visszaadja az üveget. - Dann gibt er die Flasche zurück.
:70. „Holnap is lesz nap”, mondja végül, olyan férfi hangján, aki tudja, hogy ez nem különösebben eredeti mondat. - „Morgen ist auch ein Tag“, sagt er schließlich, mit der Stimme eines Mannes, der weiß, dass das kein besonders origineller Satz ist.
:71. Mégis helyesnek tartja. - Er hält ihn trotzdem für richtig.
:72. László bólint. - László nickt.
:73. Ebben a bólintásban sem egyetértés, sem ellentmondás nincs, hanem egy olyan tény elismerése, amely eddig minden egyes esetben igaznak bizonyult. - In diesem Nicken steckt weder Zustimmung noch Widerspruch, sondern die Anerkennung einer Tatsache, die sich bisher in jedem einzelnen Fall bewahrheitet hat.
:74. A harmonika tovább játszik, az eső újra rákezd. - Das Akkordeon spielt weiter, der Regen setzt erneut ein.
:75. Az éjszaka olyan valaminek a nyugalmával borul az udvarra, ami holnap vissza fog térni, és ezt tudja. - Die Nacht legt sich über den Hof mit der Gelassenheit von etwas, das morgen wiederkommen wird und das weiß.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Bus verspätet sich
:1. Um Viertel vor sechs steht László an der Haltestelle „Fő tér“ und empfängt den Nieselregen mit der stoischen Indifferenz eines Mannes.
:2. Diesem Mann beweisen die kleinen Unbilden des Wetters schon längst nichts mehr.
:3. Die Kapuze fehlt seit dem Herbst.
:4. Sie wurde abgetrennt in einem Moment pragmatischer Entschlossenheit, den er inzwischen weder bereut noch verteidigt.
:5. Der Bus nach Csepel pflegt eine eigene Philosophie der Zeit.
:6. Diese Philosophie ist irgendwo angesiedelt zwischen institutioneller Nachlässigkeit und dem stillen Einverständnis aller Beteiligten, dass Pünktlichkeit eine Konvention ist, keine Verpflichtung.
:7. László hat diese Philosophie in acht Jahren vollständig verinnerlicht.
:8. So verinnerlicht man Dinge, gegen die man irgendwann aufgehört hat anzukämpfen.
:9. Erzsébet materialisiert sich aus der Richtung des 24-Stunden-Ladens.
:10. Sie hat eine Plastiktüte in der Hand und die Ereignisse der Nacht bereits auf der Zunge.
:11. Sie beginnt zu reden, bevor der Abstand zwischen ihnen die Konversation eigentlich erlaubt.
:12. László erkennt darin eine Qualität, die er, auf seine Art, schätzt.
:13. „János hat gestern die Glühbirne aus der Fassung gedreht“, sagt sie, „weil er meinte, das Licht würde flackern.
:14. Dabei flackert er selbst seit Jahren, aber das sage ich ihm nicht.“
:15. „Drei Stunden saß er dann im Dunkeln.
:16. Als ich ihn fragte, was er da macht, sagte er: Nachdenken.“
:17. László nickt mit der feinen Dosierung eines Mannes, der gelernt hat, Anteilnahme zu simulieren, ohne sie zu verschwenden.
:18. Gleichzeitig weiß er, dass der Unterschied zwischen Simulation und Wirklichkeit bei langer Übung verschwimmt.
:19. Erzsébet braucht keine Resonanz.
:20. Sie braucht Gegenwart, und die liefert er verlässlich.
:21. Solange ihr Redestrom nicht abbricht, ist der Morgen strukturiert.
:22. Struktur ist das Mindeste, was man von einem Morgen verlangen kann.
:23. Der Bus erscheint schließlich mit sechzehn Minuten Verspätung, beschlagen und ächzend.
:24. László steigt ein mit der routinierten Bewegung eines Mannes, für den dieser Akt keine Erwartungen mehr transportiert.
:25. Sein Stammplatz am hinteren Fenster ist frei.
:26. Das Fenster selbst verweigert wie immer den vollständigen Schluss, und László gibt nach einem halbherzigen Versuch nach, weil manche Widerstände ihre eigene Berechtigung haben.
:27. Die Stadt gleitet vorbei in ihrer gewohnten Textur aus nassen Fassaden, geschlossenen Rollläden und Gehsteigen.
:28. Auf diesen Gehsteigen gehen vereinzelte Gestalten ihren jeweiligen Pflichten nach, ohne einander zur Kenntnis zu nehmen.
:29. An der ausgebrannten Fabrik – die in ihrer leeren Beharrlichkeit längst zum fixen Koordinatenpunkt seiner Morgenfahrten geworden ist – verlangsamt der Bus ohne erkennbaren Anlass.
:30. László betrachtet die geschwärzten Mauern mit dem flüchtigen Interesse eines Mannes.
:31. Dieser Mann weiß, dass er diesen Anblick morgen wieder haben wird, was den heutigen relativiert.
:32. Hinter ihm führen zwei Rentner eine Debatte über päpstliche Reiserouten mit einer Inbrunst.
:33. Diese Inbrunst lässt László kurz an Menschen denken, die ihre eigentlichen Konflikte an Stellvertreterthemen austragen.
:34. Er greift in die Jackentasche, findet die Flasche und trinkt einen Schluck in der beiläufigen Heimlichkeit eines Mannes.
:35. Dieser Mann verheimlicht nicht, sondern lädt lediglich niemanden ein.
:36. Der Kopf lehnt gegen das kalte Glas, die Augen schließen sich.
:37. Für die Dauer einiger Haltestellen existiert László in einem Zustand, der weder Schlaf noch Wachheit ist, sondern das Zwischenreich, in dem man sich am wenigsten um sich selbst kümmern muss.
:38. Die Mittagspause findet auf einer Europalette statt.
:39. Sie findet in der Gesellschaft einer Wurstsemmel statt, deren Trockenheit eine eigene erzählerische Qualität besitzt.
:40. Béla, der Kollege, setzt sich mit der Selbstverständlichkeit eines Mannes dazu, der nie auf die Idee käme, er könnte ungelegen kommen.
:41. Dann entfaltet er die Geschichte eines Lottogewinns, der einen Cousin dritten Grades seiner Schwägerin in Kecskemét betrifft.
:42. László hört zu und berechnet in einem stillen Nebengedanken, dass er bei gleichbleibendem Lohn und minimaler monatlicher Rücklage in neunzehn Jahren einen neuen Wintermantel kaufen könnte.
:43. Das gilt, sofern er bis dahin keinen braucht.
:44. Das Ergebnis dieser Kalkulation erzeugt in ihm ein Lachen.
:45. Es ist kurz und unkontrolliert und klingt damit echter als alles, was er den ganzen Tag über sagen wird.
:46. Béla lacht mit, aus Solidarität oder Reflex.
:47. Das läuft auf dasselbe hinaus.
:48. Der Nachmittag hat die Eigenschaft schwerer Stoffe.
:49. Er dehnt sich und gibt nicht nach.
:50. László bewegt Kartons zwischen Positionen, die sich nicht wesentlich voneinander unterscheiden.
:51. Er trinkt Kaffee, der nach dem Behälter schmeckt, und unterschreibt Lieferscheine für Waren, deren Bestimmungsort ihn nicht beschäftigt.
:52. Um halb sechs verlässt er die Halle.
:53. Die Abendluft empfängt ihn mit einer Kälte, die er als Kontrast und nicht als Unannehmlichkeit registriert.
:54. Der Rückweg im Bus dauert länger als der Hinweg.
:55. Das lässt sich rechnerisch nicht begründen.
:56. Er setzt sich auf die Betontreppe vor dem Plattenbau, die Flasche im Handbereich.
:57. Er schaut auf den Hof, der in der frühen Dunkelheit seine Konturen verliert und dadurch nicht schlechter aussieht.
:58. János kommt die Gehwegplatten entlang mit dem kontrollierten Taumeln eines Mannes.
:59. Dieser Mann ist sich seiner Grenzen bewusst und operiert innerhalb ihrer.
:60. Er sieht László, sieht die Flasche und setzt sich.
:61. Zwischen ihnen entsteht sofort jene Art von Schweigen, die keine Füllung verlangt.
:62. Aus dem dritten Stock dringt Akkordeonmusik herab.
:63. Sie ist in der Intonation großzügig interpretiert, aber mit einer Entschlossenheit vorgetragen, die jeden handwerklichen Einwand entwaffnet.
:64. Die Melodie ist bekannt, der Vortrag ist persönlich.
:65. Das Ergebnis hat etwas, das László nicht benennen würde, wenn man ihn fragte.
:66. János nimmt die Flasche mit einer Bewegung, die keine Genehmigung einholt.
:67. Zwischen ihnen existiert dieser Typ von Einverständnis, der sich nicht in Gesten artikuliert.
:68. Er trinkt, hält inne, als würde er den Moment in irgendeiner Form bilanzieren.
:69. Dann gibt er die Flasche zurück.
:70. „Morgen ist auch ein Tag“, sagt er schließlich, mit der Stimme eines Mannes, der weiß, dass das kein besonders origineller Satz ist.
:71. Er hält ihn trotzdem für richtig.
:72. László nickt.
:73. In diesem Nicken steckt weder Zustimmung noch Widerspruch, sondern die Anerkennung einer Tatsache, die sich bisher in jedem einzelnen Fall bewahrheitet hat.
:74. Das Akkordeon spielt weiter, der Regen setzt erneut ein.
:75. Die Nacht legt sich über den Hof mit der Gelassenheit von etwas, das morgen wiederkommen wird und das weiß.
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=== 2 ===
:A lakás
:1. A kulcs azzal az ismerős ellenállással fordul el, amelyet Márta három évnyi heti látogatás alatt sem koptatott le egészen.
:2. Azon tűnődik, vajon a záraknak van-e emlékezetük, vagy ez csak olyan kivetítés, amelyet az ember akkor végez, amikor szüksége van rá.
:3. Gábor belép, még mielőtt ő félreállt volna, maga mögött olyan határozottsággal húzza be az ajtót a zárba, amelynek valószínűleg ő maga sincs tudatában.
:4. Aztán ott áll az előszoba közepén, és körülnéz annak az embernek a kissé döbbent arckifejezésével, aki nem számított arra, hogy a hiány ennyi helyet foglal el.
:5. Két napja érkezett Berlinből, egy hátizsákkal és azzal a kimondatlan megállapodással, hogy egy hét elég lesz.
:6. Hogy pontosan mire, azt egyikük sem tisztázta.
:7. Az előszoba szaga az, amire az emlékezetnek a legkevésbé van szüksége: nem kiváltó ok, hanem megérkezés.
:8. Olyan érzés, mintha az ember belépne egy textúrába, amelyről elfelejtette, hogy ismeri.
:9. Hét üres vállfa lóg a fogason, egyenletesen elosztva, szinte mintha odaállították volna őket.
:10. Márta soha nem kapott magyarázatot az anyjától erre a sajátosságra.
:11. A kérdés most jut eszébe, mint azoknak az apró hézagoknak az egyike, amelyeket az ember éveken át nem vesz észre, és amelyek hirtelen, amikor már nem lehetséges válasz, óriásinak hatnak.
:12. A telefon a szekrényes íróasztalon még be van kötve.
:13. Olyan készülék ez egy olyan időből, amikor az ember nem dobta ki a telefonokat, mert működtek, és ez még mindig működik.
:14. Csak hiányzik belőle az ember, aki a magáénak értette.
:15. Egyikük sem érinti meg.
:16. A konyhában kezdik, ami éppannyira praktikus, mint amennyire kitérés.
:17. Mindketten tudják ezt, és egyikük sem mondja ki.
:18. A kamrafiók a szokásos ellenállását tanúsítja, a harmadik húzásnál hirtelen rugózik fel, és úgy engedi szabadon a tartalmát, mint egy levéltár, amelynek vezetésével senki sem bízta meg.
:19. Előkerülnek lejárt fűszerek, egy üvegcse ételfesték olyan rózsaszínben, amelynek a világ egyetlen konyhájában sem lett volna rendeltetése, három konzerv savanyú káposzta 1998-as felirattal – akciósan vette, ezt Gábornak nem nehéz elképzelnie –, és egészen hátul, minden mögött egy befőttesüveg, rajta címke az anyjuk apró, egyenletes kézírásával.
:20. „Savanyú uborka. 2011. szeptember.”
:21. Gábor úgy tartja az üveget, hogy a fény áthulljon a zavaros üvegen.
:22. Azt mondja, ezt egészen biztosan nem eszi meg az ember.
:23. Márta azt mondja, a befőtt nem joghurt.
:24. Ha az üveg zár, akkor az üveg zár.
:25. Olyan vita ez, amelyet meggyőződés nélkül folytatnak, mintha maga a véleménykülönbség volna a cél.
:26. Közös ritmus ez, amelyet fenn lehet tartani, amíg az ember nem néz a másik arcába.
:27. Végül Gábor kinyitja az üveget.
:28. A kapor, a fokhagyma és a nyár egy bizonyos fajtájának szaga úgy száll feléjük, mint egy kommentár.
:29. Az uborkák túlérettek, túl sósak, és olyan idő ízét hordozzák, amelyet egyikük sem birtokol teljesen.
:30. Megeszik az egész üveget, ujjal, a mosogató fölött, anélkül hogy beszélnének arról, mit jelent ez, vagy jelent-e egyáltalán valamit.
:31. A hálószobában a csend olyan módon sűrűsödik össze, amelyet Márta nehezen tudna leírni, de azonnal érzékel.
:32. Nem az üresség hallgatása ez, hanem valami olyasminek a hallgatása, ami abbahagyta a beszédet.
:33. Az ágy még áll, és holnap elviszik.
:34. Márta letérdel mellé, félig alaposságból, félig egy olyan ösztönzésből, amelyet nem nevez meg.
:35. A karton egészen hátul fekszik, a falhoz tolva.
:36. Úgy hat, mintha nem elfelejtették volna, hanem tudatosan tartották volna elérhetetlen helyen.
:37. A csomagkötöző zsineg száraz reccsenéssel szakad el, amikor kibontja.
:38. Ami alatta van, nem lepi meg, és mégis megrendíti.
:39. Levelek ezek, gondosan kötegekbe rendezve egy olyan rendszer szerint, amelyet Márta nem ért, megsárgult papíron.
:40. Gumiszalagokkal vannak összefogva, amelyek érintésre különálló repedéseikre bomlanak szét.
:41. A kézírás az anyjáé, de fiatalabb, sürgetőbb.
:42. Még nem védi az az egyenletesség, amelyet Márta az anyja kézírásaként ismer.
:43. A címzett minden borítékon egyszerűen így szerepel: Béla.
:44. Nincs vezetéknév, nincs cím, mintha a posta olyan távolságra lett volna szánva, amely nem földrajzi.
:45. Márta széthajt egy levelet, és nem olvassa végig.
:46. Csak egyetlen mondatot olvas el, az elsőt, amely összeszorítja a torkát, nem a gyásztól, hanem az idegenségtől, amelyet magában hordoz: „Béla, ha kinyitod ezt a levelet, talán már Szegeden leszek.”
:47. Gábor kiveszi a levelet a kezéből, végigolvassa, és olyan gondossággal teszi vissza a kartonba, amelyet különben semmire sem fordít.
:48. Aztán újra körbeköti a zsineget a kartonon, noha holnap úgyis mindent kidobnak.
:49. Ez olyan gesztus, amelyet Márta annak ért, ami.
:50. Ideiglenes tisztelet valami iránt, amit az ember nem tud besorolni, és ezért nem akar elhamarkodva elítélni.
:51. Hogy ki volt Béla, nem fogják megtudni.
:52. Az anya soha nem említette őt, az apa másvalaki volt.
:53. A hallgatás, amely mindkettejüket körülveszi, időközben olyan öreg, hogy már saját körvonalai sincsenek.
:54. Gábor rágyújt egy cigarettára anélkül, hogy megkérdezné.
:55. Márta kinyitja az ablakot anélkül, hogy megjegyzést fűzne hozzá.
:56. Ez a leghallgatólagosabb egyetértés, amelyre képesek.
:57. A költöztetők másnap reggel nyolckor érkeznek, és olyan emberek begyakorolt hatékonyságával dolgoznak, akik túl sok lakást ürítettek már ki ahhoz, hogy még gondoljanak is közben valamire.
:58. Fél tizenkettőre végeznek.
:59. Visszamaradnak a világos téglalapok a falakon, pontos negatívjai azoknak a képeknek, amelyek harminc éven át ott függtek.
:60. Tizenegy lenyomatai ezek egy múltnak, amelyről Márta most megállapítja, hogy a legtöbb kép tartalmára már nem tud visszaemlékezni.
:61. Gábor megszámolja őket.
:62. Azt mondja: „tizenegy”, mintha ez információ volna.
:63. Márta teát főz a kis kempingfőzőn, amelyet magával hozott.
:64. Két csészébe önti, amelyeknek nincs közös eredetük: az egyik kifakult levendulamintás, a másikon egy bécsi hotel logója van, amely valószínűleg már nem létezik.
:65. A tea túl híg, és már majdnem hideg.
:66. De ad valamit a kezüknek, amit tarthatnak, és ez ebben a pillanatban többet ér, mint a hőmérséklet.
:67. A csupasz parkettán ülnek, háttal a falnak, tizenegy fényfolttól és attól a csendtől körülvéve, amely akkor keletkezik, amikor egy helyet már nem lakik ember.
:68. Gábor végül, egy olyan szünet után, amely elég hosszú ahhoz, hogy már ne tűnjön habozásnak, azt mondja: „Sosem volt igazán boldog, ugye? Nem itt.”
:69. Nem kérdés ez, és Márta mégis válaszol rá.
:70. Van benne valami, ami tiltakozik az ellen, hogy az anyját egyetlen mondatra redukálják: „De. Csakhogy a boldogságának kevés köze volt ehhez a lakáshoz.”
:71. Gábor ránéz.
:72. Bólint, egyszer, olyan lassúsággal, amely meggyőződésnek látszik.
:73. Ennél többet erről nem lehet mondani.
:74. Vagy annyira sokat lehet mondani, hogy az ugyanoda vezet.
:75. Márta elmossa a csészéket az utolsó hideg vízsugár alatt, a kabátbélésébe törli őket, és elteszi.
:76. Még egyszer végigmennek az összes helyiségen, az előszobán, a konyhán, a hálószobán, a kis fürdőszobán, ahol a csempékben ott van az évek óta meglévő hajszálrepedés, amelyet soha nem javítottak ki.
:77. Lassan és módszeresen mennek, mintha egy helyiséget valami olyasmi után vizsgálnának át, ami nem tárgy.
:78. Talán ez az: annak ellenőrzése, hogy el lehet-e menni.
:79. Márta bezárja a lakásajtót.
:80. A kulcs ezúttal ellenállás nélkül fordul el, és ő tudja, hogy ezt nem fogja elfelejteni.
:81. Lemennek a lépcsőn az udvarra, ahol áll egy hársfa, amely régen mindig ott volt.
:82. Most teljes virágzásban áll, olyan magától értetődőséggel, amelyet Márta egy pillanatra maga ellen érez.
:83. Gábor a sarki kioszkban vesz két sört, fizet, nem várja meg a visszajárót, és továbbadja az üvegeket.
:84. Egymás mellett támaszkodnak a ház falának, isznak, és nem koccintanak.
:85. Nincs mit ünnepelni, és nincs mit meggyászolni.
:86. Ebből semmit sem lehetne gesztusba foglalni anélkül, hogy hamissá ne válna.
:87. Az anyjuktól egy másik napon búcsúztak el, egy másik helyiségben, virágokkal és szavakkal.
:88. Olyan szavak voltak ezek, amelyeket ilyen pillanatokban mond az ember, és amelyek mégis igazak.
:89. Ez itt valami más: egy hely lezárása, amely az embere nélkül megszűnt helynek lenni.
:90. Tovább létezik falként, parkettaként, zárként, anélkül hogy ez még jelentene valamit.
:91. Gábor megissza az üvege felét, azt mondja, fél hatkor indul a vonata, és leteszi az üveget a földre.
:92. Márta bólint.
:93. Röviden felemelik a kezüket, ha ezt még lehet intésnek nevezni.
:94. Gábor balra megy.
:95. Márta jobbra megy.
:96. A hársfa mindkét irányba virágzik.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A lakás - Die Wohnung
:1. A kulcs azzal az ismerős ellenállással fordul el, amelyet Márta három évnyi heti látogatás alatt sem koptatott le egészen. - Der Schlüssel dreht sich mit diesem vertrauten Widerstand, den Márta in drei Jahren wöchentlicher Besuche nie ganz abgeschliffen hat.
:2. Azon tűnődik, vajon a záraknak van-e emlékezetük, vagy ez csak olyan kivetítés, amelyet az ember akkor végez, amikor szüksége van rá. - Sie fragt sich, ob Schlösser ein Gedächtnis besitzen oder ob das nur eine Projektion ist, die man vornimmt, wenn man es braucht.
:3. Gábor belép, még mielőtt ő félreállt volna, maga mögött olyan határozottsággal húzza be az ajtót a zárba, amelynek valószínűleg ő maga sincs tudatában. - Gábor tritt ein, noch bevor sie zur Seite getreten ist, zieht die Tür hinter sich ins Schloss mit einer Entschlossenheit, die ihm selbst wahrscheinlich nicht bewusst ist.
:4. Aztán ott áll az előszoba közepén, és körülnéz annak az embernek a kissé döbbent arckifejezésével, aki nem számított arra, hogy a hiány ennyi helyet foglal el. - Dann steht er mitten im Flur und schaut sich um mit dem leicht fassungslosen Gesichtsausdruck von jemandem, der nicht erwartet hatte, dass Abwesenheit so viel Raum einnimmt.
:5. Két napja érkezett Berlinből, egy hátizsákkal és azzal a kimondatlan megállapodással, hogy egy hét elég lesz. - Er ist vor zwei Tagen aus Berlin angereist, mit einem Rucksack und dem unausgesprochenen Arrangement, dass eine Woche ausreicht.
:6. Hogy pontosan mire, azt egyikük sem tisztázta. - Für was genau, hat keiner von beiden präzisiert.
:7. Az előszoba szaga az, amire az emlékezetnek a legkevésbé van szüksége: nem kiváltó ok, hanem megérkezés. - Der Geruch des Flurs ist das, was Erinnerung am wenigsten braucht: kein Auslöser, sondern Ankunft.
:8. Olyan érzés, mintha az ember belépne egy textúrába, amelyről elfelejtette, hogy ismeri. - Es ist das Gefühl, in eine Textur einzutreten, die man vergessen hatte, zu kennen.
:9. Hét üres vállfa lóg a fogason, egyenletesen elosztva, szinte mintha odaállították volna őket. - Sieben leere Kleiderbügel hängen an der Garderobe, gleichmäßig verteilt, fast wie hingestellt.
:10. Márta soha nem kapott magyarázatot az anyjától erre a sajátosságra. - Márta hat ihrer Mutter diese Eigenart nie erklärt bekommen.
:11. A kérdés most jut eszébe, mint azoknak az apró hézagoknak az egyike, amelyeket az ember éveken át nem vesz észre, és amelyek hirtelen, amikor már nem lehetséges válasz, óriásinak hatnak. - Die Frage fällt ihr jetzt ein als eine jener kleinen Lücken, die man jahrelang übersieht und die plötzlich, wenn keine Antwort mehr möglich ist, enorm wirken.
:12. A telefon a szekrényes íróasztalon még be van kötve. - Das Telefon auf dem Sekretär ist noch angeschlossen.
:13. Olyan készülék ez egy olyan időből, amikor az ember nem dobta ki a telefonokat, mert működtek, és ez még mindig működik. - Es ist ein Gerät aus einer Zeit, in der man Telefone nicht wegwarf, weil sie funktionierten, und es funktioniert noch immer.
:14. Csak hiányzik belőle az ember, aki a magáénak értette. - Nur fehlt ihm der Mensch, der es als sein verstand.
:15. Egyikük sem érinti meg. - Keiner von beiden berührt es.
:16. A konyhában kezdik, ami éppannyira praktikus, mint amennyire kitérés. - Sie beginnen in der Küche, was sowohl praktisch als auch ein Ausweichen ist.
:17. Mindketten tudják ezt, és egyikük sem mondja ki. - Beide wissen das, und keiner sagt es.
:18. A kamrafiók a szokásos ellenállását tanúsítja, a harmadik húzásnál hirtelen rugózik fel, és úgy engedi szabadon a tartalmát, mint egy levéltár, amelynek vezetésével senki sem bízta meg. - Die Vorratsschublade bietet ihren üblichen Widerstand, federt beim dritten Zug ruckartig auf und entlässt ihren Inhalt wie ein Archiv, das niemand beauftragt hat zu führen.
:19. Előkerülnek lejárt fűszerek, egy üvegcse ételfesték olyan rózsaszínben, amelynek a világ egyetlen konyhájában sem lett volna rendeltetése, három konzerv savanyú káposzta 1998-as felirattal – akciósan vette, ezt Gábornak nem nehéz elképzelnie –, és egészen hátul, minden mögött egy befőttesüveg, rajta címke az anyjuk apró, egyenletes kézírásával. - Zum Vorschein kommen abgelaufene Gewürze, ein Fläschchen Lebensmittelfarbe in einem Rosa, das in keiner Küche dieser Welt einen Verwendungszweck gehabt hätte, drei Dosen Sauerkraut mit dem Aufdruck 1998 – gekauft im Angebot, hat Gábor keine Mühe sich vorzustellen – und ganz hinten, hinter allem, ein Einmachglas mit einer Etikette in der kleinen, gleichmäßigen Handschrift ihrer Mutter.
:20. „Savanyú uborka. 2011. szeptember.” - „Saure Gurken. September 2011."
:21. Gábor úgy tartja az üveget, hogy a fény áthulljon a zavaros üvegen. - Gábor hält das Glas so, dass das Licht durch das trübe Glas fällt.
:22. Azt mondja, ezt egészen biztosan nem eszi meg az ember. - Er sagt, man esse das definitiv nicht mehr.
:23. Márta azt mondja, a befőtt nem joghurt. - Márta sagt, Eingemachtes sei kein Joghurt.
:24. Ha az üveg zár, akkor az üveg zár. - Wenn das Glas dicht sei, sei das Glas dicht.
:25. Olyan vita ez, amelyet meggyőződés nélkül folytatnak, mintha maga a véleménykülönbség volna a cél. - Es ist ein Streit, den sie ohne Überzeugung führen, als wäre die Meinungsverschiedenheit selbst das Ziel.
:26. Közös ritmus ez, amelyet fenn lehet tartani, amíg az ember nem néz a másik arcába. - Es ist ein gemeinsamer Rhythmus, den man aufrechterhalten kann, solange man sich nicht ins Gesicht schaut.
:27. Végül Gábor kinyitja az üveget. - Schließlich öffnet Gábor das Glas.
:28. A kapor, a fokhagyma és a nyár egy bizonyos fajtájának szaga úgy száll feléjük, mint egy kommentár. - Der Geruch von Dill, Knoblauch und einer bestimmten Art von Sommer steigt ihnen entgegen wie ein Kommentar.
:29. Az uborkák túlérettek, túl sósak, és olyan idő ízét hordozzák, amelyet egyikük sem birtokol teljesen. - Die Gurken sind überreif, zu salzig, und sie schmecken nach einer Zeit, die keiner von beiden vollständig besitzt.
:30. Megeszik az egész üveget, ujjal, a mosogató fölött, anélkül hogy beszélnének arról, mit jelent ez, vagy jelent-e egyáltalán valamit. - Sie essen das ganze Glas, mit den Fingern, über der Spüle, ohne darüber zu reden, was das bedeutet oder ob es etwas bedeutet.
:31. A hálószobában a csend olyan módon sűrűsödik össze, amelyet Márta nehezen tudna leírni, de azonnal érzékel. - Im Schlafzimmer verdichtet sich die Stille auf eine Weise, die Márta schwer beschreiben könnte, aber sofort wahrnimmt.
:32. Nem az üresség hallgatása ez, hanem valami olyasminek a hallgatása, ami abbahagyta a beszédet. - Es ist nicht das Schweigen von Leere, sondern das Schweigen von etwas, das aufgehört hat zu sprechen.
:33. Az ágy még áll, és holnap elviszik. - Das Bett steht noch und wird morgen abgeholt.
:34. Márta letérdel mellé, félig alaposságból, félig egy olyan ösztönzésből, amelyet nem nevez meg. - Márta kniet sich daneben, halb aus Gründlichkeit, halb aus einem Impuls, den sie nicht benennt.
:35. A karton egészen hátul fekszik, a falhoz tolva. - Der Karton liegt ganz hinten, gegen die Wand geschoben.
:36. Úgy hat, mintha nem elfelejtették volna, hanem tudatosan tartották volna elérhetetlen helyen. - Es wirkt, als wäre er nicht vergessen worden, sondern bewusst außer Reichweite gehalten.
:37. A csomagkötöző zsineg száraz reccsenéssel szakad el, amikor kibontja. - Die Paketschnur reißt beim Lösen mit einem trockenen Knacken.
:38. Ami alatta van, nem lepi meg, és mégis megrendíti. - Was sich darunter befindet, überrascht sie nicht und erschüttert sie trotzdem.
:39. Levelek ezek, gondosan kötegekbe rendezve egy olyan rendszer szerint, amelyet Márta nem ért, megsárgult papíron. - Es sind Briefe, sorgfältig gebündelt nach einer Systematik, die Márta nicht versteht, auf vergilbtem Papier.
:40. Gumiszalagokkal vannak összefogva, amelyek érintésre különálló repedéseikre bomlanak szét. - Sie sind mit Gummibändern gebündelt, die sich beim Anfassen in ihre einzelnen Risse auflösen.
:41. A kézírás az anyjáé, de fiatalabb, sürgetőbb. - Die Handschrift ist die ihrer Mutter, aber jünger, drängender.
:42. Még nem védi az az egyenletesség, amelyet Márta az anyja kézírásaként ismer. - Sie ist noch ungeschützt von der Gleichmäßigkeit, die Márta als die Handschrift ihrer Mutter kennt.
:43. A címzett minden borítékon egyszerűen így szerepel: Béla. - Der Empfänger auf jedem Umschlag heißt einfach: Béla.
:44. Nincs vezetéknév, nincs cím, mintha a posta olyan távolságra lett volna szánva, amely nem földrajzi. - Kein Nachname, keine Adresse, als wäre die Post für eine Entfernung gedacht gewesen, die keine geographische ist.
:45. Márta széthajt egy levelet, és nem olvassa végig. - Márta entfaltet einen Brief und liest ihn nicht ganz.
:46. Csak egyetlen mondatot olvas el, az elsőt, amely összeszorítja a torkát, nem a gyásztól, hanem az idegenségtől, amelyet magában hordoz: „Béla, ha kinyitod ezt a levelet, talán már Szegeden leszek.” - Sie liest nur einen Satz, den ersten, der ihr die Kehle zuschnürt, nicht vor Trauer, sondern vor der Fremdheit, die er enthält: „Béla, wenn du diesen Brief öffnest, bin ich vielleicht schon in Szeged."
:47. Gábor kiveszi a levelet a kezéből, végigolvassa, és olyan gondossággal teszi vissza a kartonba, amelyet különben semmire sem fordít. - Gábor nimmt ihr den Brief aus der Hand, liest ihn zu Ende und legt ihn mit einer Sorgfalt zurück in den Karton, die er sonst für nichts aufwendet.
:48. Aztán újra körbeköti a zsineget a kartonon, noha holnap úgyis mindent kidobnak. - Dann bindet er die Schnur wieder um den Karton, obwohl sie sowieso morgen alles wegwerfen werden.
:49. Ez olyan gesztus, amelyet Márta annak ért, ami. - Das ist eine Geste, die Márta als das versteht, was es ist.
:50. Ideiglenes tisztelet valami iránt, amit az ember nem tud besorolni, és ezért nem akar elhamarkodva elítélni. - Es ist ein provisorischer Respekt gegenüber etwas, das man nicht einordnen kann und daher nicht vorschnell aburteilen möchte.
:51. Hogy ki volt Béla, nem fogják megtudni. - Wer Béla war, werden sie nicht erfahren.
:52. Az anya soha nem említette őt, az apa másvalaki volt. - Die Mutter hat ihn nie erwähnt, der Vater war ein anderer.
:53. A hallgatás, amely mindkettejüket körülveszi, időközben olyan öreg, hogy már saját körvonalai sincsenek. - Das Schweigen, das beide umgibt, ist inzwischen so alt, dass es selbst keine Konturen mehr hat.
:54. Gábor rágyújt egy cigarettára anélkül, hogy megkérdezné. - Gábor zündet sich eine Zigarette an, ohne zu fragen.
:55. Márta kinyitja az ablakot anélkül, hogy megjegyzést fűzne hozzá. - Márta öffnet das Fenster, ohne zu kommentieren.
:56. Ez a leghallgatólagosabb egyetértés, amelyre képesek. - Es ist das stillschweigendste Einverständnis, zu dem sie fähig sind.
:57. A költöztetők másnap reggel nyolckor érkeznek, és olyan emberek begyakorolt hatékonyságával dolgoznak, akik túl sok lakást ürítettek már ki ahhoz, hogy még gondoljanak is közben valamire. - Die Möbelpacker kommen am nächsten Morgen um acht, arbeiten mit der routinierten Effizienz von Menschen, die zu viele Wohnungen ausgeräumt haben, um sich noch etwas dabei zu denken.
:58. Fél tizenkettőre végeznek. - Um elf Uhr dreißig sind sie fertig.
:59. Visszamaradnak a világos téglalapok a falakon, pontos negatívjai azoknak a képeknek, amelyek harminc éven át ott függtek. - Zurück bleiben die hellen Rechtecke an den Wänden, exakte Negative der Bilder, die dreißig Jahre lang gehangen haben.
:60. Tizenegy lenyomatai ezek egy múltnak, amelyről Márta most megállapítja, hogy a legtöbb kép tartalmára már nem tud visszaemlékezni. - Es sind elf Abdrücke einer Vergangenheit, von der Márta jetzt feststellt, dass sie sich an den Inhalt der meisten dieser Bilder nicht mehr erinnern kann.
:61. Gábor megszámolja őket. - Gábor zählt sie.
:62. Azt mondja: „tizenegy”, mintha ez információ volna. - Er sagt „elf", als wäre das eine Information.
:63. Márta teát főz a kis kempingfőzőn, amelyet magával hozott. - Márta kocht Tee auf dem kleinen Campingkocher, den sie mitgebracht hat.
:64. Két csészébe önti, amelyeknek nincs közös eredetük: az egyik kifakult levendulamintás, a másikon egy bécsi hotel logója van, amely valószínűleg már nem létezik. - Sie gießt ihn in zwei Tassen ein, die keiner gemeinsamen Herkunft sind: eine mit einem verblassten Lavendelaufdruck, eine mit dem Logo eines Hotels in Wien, das vermutlich nicht mehr existiert.
:65. A tea túl híg, és már majdnem hideg. - Der Tee ist zu dünn und schon fast kalt.
:66. De ad valamit a kezüknek, amit tarthatnak, és ez ebben a pillanatban többet ér, mint a hőmérséklet. - Aber er gibt ihren Händen etwas zu halten, und das ist im Augenblick mehr wert als Temperatur.
:67. A csupasz parkettán ülnek, háttal a falnak, tizenegy fényfolttól és attól a csendtől körülvéve, amely akkor keletkezik, amikor egy helyet már nem lakik ember. - Sie sitzen auf dem nackten Parkett, Rücken gegen die Wand, umgeben von elf Lichtflecken und der Stille, die entsteht, wenn ein Ort aufgehört hat, von einem Menschen bewohnt zu werden.
:68. Gábor végül, egy olyan szünet után, amely elég hosszú ahhoz, hogy már ne tűnjön habozásnak, azt mondja: „Sosem volt igazán boldog, ugye? Nem itt.” - Gábor sagt schließlich, nach einer Pause, die lang genug ist, um kein Zögern mehr zu sein: „Sie war nie wirklich glücklich, oder? Nicht hier."
:69. Nem kérdés ez, és Márta mégis válaszol rá. - Es ist keine Frage, und Márta beantwortet sie trotzdem.
:70. Van benne valami, ami tiltakozik az ellen, hogy az anyját egyetlen mondatra redukálják: „De. Csakhogy a boldogságának kevés köze volt ehhez a lakáshoz.” - In ihr gibt es etwas, das sich dagegen sperrt, dass die Mutter auf einen Satz reduziert wird: „Doch. Aber ihr Glück hatte mit dieser Wohnung wenig zu tun."
:71. Gábor ránéz. - Gábor schaut sie an.
:72. Bólint, egyszer, olyan lassúsággal, amely meggyőződésnek látszik. - Er nickt, einmal, mit einer Langsamkeit, die nach Überzeugung aussieht.
:73. Ennél többet erről nem lehet mondani. - Mehr lässt sich dazu nicht sagen.
:74. Vagy annyira sokat lehet mondani, hogy az ugyanoda vezet. - Oder es lässt sich so viel sagen, dass es auf dasselbe hinausläuft.
:75. Márta elmossa a csészéket az utolsó hideg vízsugár alatt, a kabátbélésébe törli őket, és elteszi. - Márta spült die Tassen unter dem letzten kalten Wasserstrahl ab, trocknet sie an ihrem Jackenfutter und steckt sie ein.
:76. Még egyszer végigmennek az összes helyiségen, az előszobán, a konyhán, a hálószobán, a kis fürdőszobán, ahol a csempékben ott van az évek óta meglévő hajszálrepedés, amelyet soha nem javítottak ki. - Sie gehen noch einmal durch alle Zimmer, Flur, Küche, Schlafzimmer, das kleine Bad mit dem Haarriss in den Fliesen, der seit Jahren da ist und nie repariert wurde.
:77. Lassan és módszeresen mennek, mintha egy helyiséget valami olyasmi után vizsgálnának át, ami nem tárgy. - Sie gehen langsam und methodisch, als würden sie einen Raum auf etwas hin überprüfen, das kein Gegenstand ist.
:78. Talán ez az: annak ellenőrzése, hogy el lehet-e menni. - Vielleicht ist es das: die Überprüfung, ob man gehen kann.
:79. Márta bezárja a lakásajtót. - Márta schließt die Wohnungstür ab.
:80. A kulcs ezúttal ellenállás nélkül fordul el, és ő tudja, hogy ezt nem fogja elfelejteni. - Der Schlüssel dreht sich diesmal ohne Widerstand, und sie weiß, dass sie das nicht vergessen wird.
:81. Lemennek a lépcsőn az udvarra, ahol áll egy hársfa, amely régen mindig ott volt. - Sie gehen die Treppe hinunter in den Hof, wo eine Linde steht, die früher immer da war.
:82. Most teljes virágzásban áll, olyan magától értetődőséggel, amelyet Márta egy pillanatra maga ellen érez. - Jetzt steht sie in voller Blüte mit einer Selbstverständlichkeit, die Márta kurz gegen sich hat.
:83. Gábor a sarki kioszkban vesz két sört, fizet, nem várja meg a visszajárót, és továbbadja az üvegeket. - Gábor kauft am Kiosk an der Ecke zwei Bier, zahlt, wartet das Wechselgeld nicht ab und gibt die Flaschen weiter.
:84. Egymás mellett támaszkodnak a ház falának, isznak, és nem koccintanak. - Sie lehnen nebeneinander an der Hauswand, trinken und stoßen nicht an.
:85. Nincs mit ünnepelni, és nincs mit meggyászolni. - Es gibt nichts zu feiern und nichts zu betrauern.
:86. Ebből semmit sem lehetne gesztusba foglalni anélkül, hogy hamissá ne válna. - Nichts davon ließe sich in eine Geste fassen, ohne falsch zu werden.
:87. Az anyjuktól egy másik napon búcsúztak el, egy másik helyiségben, virágokkal és szavakkal. - Die Mutter haben sie an einem anderen Tag verabschiedet, in einem anderen Raum, mit Blumen und Worten.
:88. Olyan szavak voltak ezek, amelyeket ilyen pillanatokban mond az ember, és amelyek mégis igazak. - Es waren Worte, die man in solchen Momenten sagt und die trotzdem stimmen.
:89. Ez itt valami más: egy hely lezárása, amely az embere nélkül megszűnt helynek lenni. - Das hier ist etwas anderes: der Abschluss eines Ortes, der ohne seinen Menschen aufgehört hat, ein Ort zu sein.
:90. Tovább létezik falként, parkettaként, zárként, anélkül hogy ez még jelentene valamit. - Er existiert weiter als Wand, Parkett, Schloss, ohne dass das noch etwas bedeutet.
:91. Gábor megissza az üvege felét, azt mondja, fél hatkor indul a vonata, és leteszi az üveget a földre. - Gábor trinkt die Hälfte seiner Flasche, sagt, sein Zug geht um halb sechs, und stellt die Flasche auf den Boden.
:92. Márta bólint. - Márta nickt.
:93. Röviden felemelik a kezüket, ha ezt még lehet intésnek nevezni. - Sie heben kurz die Hand, wenn man das noch Winken nennen will.
:94. Gábor balra megy. - Gábor geht nach links.
:95. Márta jobbra megy. - Márta geht nach rechts.
:96. A hársfa mindkét irányba virágzik. - Die Linde blüht in beide Richtungen.
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:Die Wohnung
:1. Der Schlüssel dreht sich mit diesem vertrauten Widerstand, den Márta in drei Jahren wöchentlicher Besuche nie ganz abgeschliffen hat.
:2. Sie fragt sich, ob Schlösser ein Gedächtnis besitzen oder ob das nur eine Projektion ist, die man vornimmt, wenn man es braucht.
:3. Gábor tritt ein, noch bevor sie zur Seite getreten ist, zieht die Tür hinter sich ins Schloss mit einer Entschlossenheit, die ihm selbst wahrscheinlich nicht bewusst ist.
:4. Dann steht er mitten im Flur und schaut sich um mit dem leicht fassungslosen Gesichtsausdruck von jemandem, der nicht erwartet hatte, dass Abwesenheit so viel Raum einnimmt.
:5. Er ist vor zwei Tagen aus Berlin angereist, mit einem Rucksack und dem unausgesprochenen Arrangement, dass eine Woche ausreicht.
:6. Für was genau, hat keiner von beiden präzisiert.
:7. Der Geruch des Flurs ist das, was Erinnerung am wenigsten braucht: kein Auslöser, sondern Ankunft.
:8. Es ist das Gefühl, in eine Textur einzutreten, die man vergessen hatte, zu kennen.
:9. Sieben leere Kleiderbügel hängen an der Garderobe, gleichmäßig verteilt, fast wie hingestellt.
:10. Márta hat ihrer Mutter diese Eigenart nie erklärt bekommen.
:11. Die Frage fällt ihr jetzt ein als eine jener kleinen Lücken, die man jahrelang übersieht und die plötzlich, wenn keine Antwort mehr möglich ist, enorm wirken.
:12. Das Telefon auf dem Sekretär ist noch angeschlossen.
:13. Es ist ein Gerät aus einer Zeit, in der man Telefone nicht wegwarf, weil sie funktionierten, und es funktioniert noch immer.
:14. Nur fehlt ihm der Mensch, der es als sein verstand.
:15. Keiner von beiden berührt es.
:16. Sie beginnen in der Küche, was sowohl praktisch als auch ein Ausweichen ist.
:17. Beide wissen das, und keiner sagt es.
:18. Die Vorratsschublade bietet ihren üblichen Widerstand, federt beim dritten Zug ruckartig auf und entlässt ihren Inhalt wie ein Archiv, das niemand beauftragt hat zu führen.
:19. Zum Vorschein kommen abgelaufene Gewürze, ein Fläschchen Lebensmittelfarbe in einem Rosa, das in keiner Küche dieser Welt einen Verwendungszweck gehabt hätte, drei Dosen Sauerkraut mit dem Aufdruck 1998 – gekauft im Angebot, hat Gábor keine Mühe sich vorzustellen – und ganz hinten, hinter allem, ein Einmachglas mit einer Etikette in der kleinen, gleichmäßigen Handschrift ihrer Mutter.
:20. „Saure Gurken. September 2011."
:21. Gábor hält das Glas so, dass das Licht durch das trübe Glas fällt.
:22. Er sagt, man esse das definitiv nicht mehr.
:23. Márta sagt, Eingemachtes sei kein Joghurt.
:24. Wenn das Glas dicht sei, sei das Glas dicht.
:25. Es ist ein Streit, den sie ohne Überzeugung führen, als wäre die Meinungsverschiedenheit selbst das Ziel.
:26. Es ist ein gemeinsamer Rhythmus, den man aufrechterhalten kann, solange man sich nicht ins Gesicht schaut.
:27. Schließlich öffnet Gábor das Glas.
:28. Der Geruch von Dill, Knoblauch und einer bestimmten Art von Sommer steigt ihnen entgegen wie ein Kommentar.
:29. Die Gurken sind überreif, zu salzig, und sie schmecken nach einer Zeit, die keiner von beiden vollständig besitzt.
:30. Sie essen das ganze Glas, mit den Fingern, über der Spüle, ohne darüber zu reden, was das bedeutet oder ob es etwas bedeutet.
:31. Im Schlafzimmer verdichtet sich die Stille auf eine Weise, die Márta schwer beschreiben könnte, aber sofort wahrnimmt.
:32. Es ist nicht das Schweigen von Leere, sondern das Schweigen von etwas, das aufgehört hat zu sprechen.
:33. Das Bett steht noch und wird morgen abgeholt.
:34. Márta kniet sich daneben, halb aus Gründlichkeit, halb aus einem Impuls, den sie nicht benennt.
:35. Der Karton liegt ganz hinten, gegen die Wand geschoben.
:36. Es wirkt, als wäre er nicht vergessen worden, sondern bewusst außer Reichweite gehalten.
:37. Die Paketschnur reißt beim Lösen mit einem trockenen Knacken.
:38. Was sich darunter befindet, überrascht sie nicht und erschüttert sie trotzdem.
:39. Es sind Briefe, sorgfältig gebündelt nach einer Systematik, die Márta nicht versteht, auf vergilbtem Papier.
:40. Sie sind mit Gummibändern gebündelt, die sich beim Anfassen in ihre einzelnen Risse auflösen.
:41. Die Handschrift ist die ihrer Mutter, aber jünger, drängender.
:42. Sie ist noch ungeschützt von der Gleichmäßigkeit, die Márta als die Handschrift ihrer Mutter kennt.
:43. Der Empfänger auf jedem Umschlag heißt einfach: Béla.
:44. Kein Nachname, keine Adresse, als wäre die Post für eine Entfernung gedacht gewesen, die keine geographische ist.
:45. Márta entfaltet einen Brief und liest ihn nicht ganz.
:46. Sie liest nur einen Satz, den ersten, der ihr die Kehle zuschnürt, nicht vor Trauer, sondern vor der Fremdheit, die er enthält: „Béla, wenn du diesen Brief öffnest, bin ich vielleicht schon in Szeged."
:47. Gábor nimmt ihr den Brief aus der Hand, liest ihn zu Ende und legt ihn mit einer Sorgfalt zurück in den Karton, die er sonst für nichts aufwendet.
:48. Dann bindet er die Schnur wieder um den Karton, obwohl sie sowieso morgen alles wegwerfen werden.
:49. Das ist eine Geste, die Márta als das versteht, was es ist.
:50. Es ist ein provisorischer Respekt gegenüber etwas, das man nicht einordnen kann und daher nicht vorschnell aburteilen möchte.
:51. Wer Béla war, werden sie nicht erfahren.
:52. Die Mutter hat ihn nie erwähnt, der Vater war ein anderer.
:53. Das Schweigen, das beide umgibt, ist inzwischen so alt, dass es selbst keine Konturen mehr hat.
:54. Gábor zündet sich eine Zigarette an, ohne zu fragen.
:55. Márta öffnet das Fenster, ohne zu kommentieren.
:56. Es ist das stillschweigendste Einverständnis, zu dem sie fähig sind.
:57. Die Möbelpacker kommen am nächsten Morgen um acht, arbeiten mit der routinierten Effizienz von Menschen, die zu viele Wohnungen ausgeräumt haben, um sich noch etwas dabei zu denken.
:58. Um elf Uhr dreißig sind sie fertig.
:59. Zurück bleiben die hellen Rechtecke an den Wänden, exakte Negative der Bilder, die dreißig Jahre lang gehangen haben.
:60. Es sind elf Abdrücke einer Vergangenheit, von der Márta jetzt feststellt, dass sie sich an den Inhalt der meisten dieser Bilder nicht mehr erinnern kann.
:61. Gábor zählt sie.
:62. Er sagt „elf", als wäre das eine Information.
:63. Márta kocht Tee auf dem kleinen Campingkocher, den sie mitgebracht hat.
:64. Sie gießt ihn in zwei Tassen ein, die keiner gemeinsamen Herkunft sind: eine mit einem verblassten Lavendelaufdruck, eine mit dem Logo eines Hotels in Wien, das vermutlich nicht mehr existiert.
:65. Der Tee ist zu dünn und schon fast kalt.
:66. Aber er gibt ihren Händen etwas zu halten, und das ist im Augenblick mehr wert als Temperatur.
:67. Sie sitzen auf dem nackten Parkett, Rücken gegen die Wand, umgeben von elf Lichtflecken und der Stille, die entsteht, wenn ein Ort aufgehört hat, von einem Menschen bewohnt zu werden.
:68. Gábor sagt schließlich, nach einer Pause, die lang genug ist, um kein Zögern mehr zu sein: „Sie war nie wirklich glücklich, oder? Nicht hier."
:69. Es ist keine Frage, und Márta beantwortet sie trotzdem.
:70. In ihr gibt es etwas, das sich dagegen sperrt, dass die Mutter auf einen Satz reduziert wird: „Doch. Aber ihr Glück hatte mit dieser Wohnung wenig zu tun."
:71. Gábor schaut sie an.
:72. Er nickt, einmal, mit einer Langsamkeit, die nach Überzeugung aussieht.
:73. Mehr lässt sich dazu nicht sagen.
:74. Oder es lässt sich so viel sagen, dass es auf dasselbe hinausläuft.
:75. Márta spült die Tassen unter dem letzten kalten Wasserstrahl ab, trocknet sie an ihrem Jackenfutter und steckt sie ein.
:76. Sie gehen noch einmal durch alle Zimmer, Flur, Küche, Schlafzimmer, das kleine Bad mit dem Haarriss in den Fliesen, der seit Jahren da ist und nie repariert wurde.
:77. Sie gehen langsam und methodisch, als würden sie einen Raum auf etwas hin überprüfen, das kein Gegenstand ist.
:78. Vielleicht ist es das: die Überprüfung, ob man gehen kann.
:79. Márta schließt die Wohnungstür ab.
:80. Der Schlüssel dreht sich diesmal ohne Widerstand, und sie weiß, dass sie das nicht vergessen wird.
:81. Sie gehen die Treppe hinunter in den Hof, wo eine Linde steht, die früher immer da war.
:82. Jetzt steht sie in voller Blüte mit einer Selbstverständlichkeit, die Márta kurz gegen sich hat.
:83. Gábor kauft am Kiosk an der Ecke zwei Bier, zahlt, wartet das Wechselgeld nicht ab und gibt die Flaschen weiter.
:84. Sie lehnen nebeneinander an der Hauswand, trinken und stoßen nicht an.
:85. Es gibt nichts zu feiern und nichts zu betrauern.
:86. Nichts davon ließe sich in eine Geste fassen, ohne falsch zu werden.
:87. Die Mutter haben sie an einem anderen Tag verabschiedet, in einem anderen Raum, mit Blumen und Worten.
:88. Es waren Worte, die man in solchen Momenten sagt und die trotzdem stimmen.
:89. Das hier ist etwas anderes: der Abschluss eines Ortes, der ohne seinen Menschen aufgehört hat, ein Ort zu sein.
:90. Er existiert weiter als Wand, Parkett, Schloss, ohne dass das noch etwas bedeutet.
:91. Gábor trinkt die Hälfte seiner Flasche, sagt, sein Zug geht um halb sechs, und stellt die Flasche auf den Boden.
:92. Márta nickt.
:93. Sie heben kurz die Hand, wenn man das noch Winken nennen will.
:94. Gábor geht nach links.
:95. Márta geht nach rechts.
:96. Die Linde blüht in beide Richtungen.
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=== 3 ===
:Visszatérés a templomkertbe
:1. Yuki, amikor felszállt a buszra, még azt beszélte be magának, hogy gyakorlati látogatásról van szó, azoknak a szükséges elintéznivalóknak egyikéről, amelyeket az ember túl sokáig halogat, míg maga a halogatás is kijelentéssé válik.
:2. Ezért nem kellene semmiféle szentimentális várakozást táplálnia, amely később megszégyenítené.
:3. Ez a meggyőződés addig a pillanatig tartott, amikor a város mögötte ritkulni kezdett, a homlokzatok öregebbek lettek, és a házak közötti távolságok nagyobbak.
:4. Közben azon kapta magát, hogy lelassította a légzését, egészen magától, mint egy test, amely ismeri a helyet, még ha az értelem még húzódozik is.
:5. A templomkert kapuja mállott sugi-fából készült, amelyet az eső és a fagy évtizedei olyan színné alakítottak, amely se nem barna, se nem szürke volt.
:6. Valahol abban a színtelen zónában helyezkedett el, ahol az anyagok felhagynak azzal, hogy az idővel szemben tartsák magukat, és elkezdenek hozzá csatlakozni.
:7. Feltolta, gondolkodás nélkül levette a cipőjét, és egymás mellé állította őket a küszöbnél.
:8. Ebben a kis cselekedetben több visszatérés rejlett, mint mindenben, amit az odaúton elképzelt magának.
:9. Az út kövei magukba szívták az éjszakai esőt, és most hűvös önelégültséggel csillogtak.
:10. A fugák közötti moha annyira átázott, hogy minden lépésnél enyhén összenyomódott a talpa alatt, aztán újra kitágult, mintha a kert lélegezne.
:11. Yuki lassan ment, nem áhítatból, hanem mert a teste magától lassult le, minél közelebb ért a tóhoz.
:12. Olyan volt, mintha ott valamiféle gravitáció volna, amely csak rá vonatkozik, és amelynek nincs fizikai megfelelője.
:13. Amit ott talált, az az volt is, meg nem is az, amire számított: a tó még ott volt, a kövek még ott voltak, a hely körvonalai egyeztek azzal a belső térképpel, amelyet mindvégig magával hordozott.
:14. De a szubsztanciája megváltozott, vagy talán nem is megváltozott, hanem csak feltárult, megszabadítva mindattól, amit a nagymamája köré épített.
:15. A víz sötétzöld volt és átlátszatlan, nem zavaros az elhanyagoltság értelmében.
:16. Sűrű öntörvényűsége volt egy olyan helynek, amely felhagyott azzal, hogy látogatókhoz igazodjon, és visszatért a saját logikájába.
:17. A pontyokat, amelyek narancsvörös háta régebben ígéretekként emelkedett a felszínre, mihelyt árnyék vetült a vízre, nem lehetett látni.
:18. Ennek a mozgásnak a hiánya valami lezártat adott a tónak, ami úgy különbözött a csendtől, mint egy ponttal végződő mondat attól, amelynek elveszett a vége.
:19. Egyetlen levél sodródott a felszínen, félig átázva.
:20. Lassú forgó mozgása nem követett semmiféle felismerhető áramlatot, hanem mintha önmagából fakadt volna, céltalanul, és mégis olyan pontossággal, amely Yukit nem eresztette.
:21. Leguggolt a kőperemhez, és saját tükörképét nézte a sötét vízben.
:22. A víz egy olyan arcot adott vissza neki, amely lágyabb volt annál, mint amit a tükörből ismert, pontatlanabb, de ettől nem kevésbé igaz, inkább úgy, mintha a víz nem azt az arcot mutatná, amelyet a világ felé fordított, hanem azt, amely megmaradt, amikor a odafordulás erőfeszítése megszűnt.
:23. Egy bambuszvödör halk, ritmikus kaparása a nedves kövön felnézésre késztette, anélkül hogy megijedt volna.
:24. A hang a helyhez tartozott, annak textúrájához, nem idegen testként, hanem olyan elemként, amelyet csak elfelejtett vele együtt gondolni.
:25. Egy öregember haladt át a benőtt sövények között, olyan gazdaságos mozdulatokkal, hogy az ember először lassúságnak hihette őket.
:26. Aztán megértette az ember, hogy ennek az ellenkezőjéről van szó, minden fölösleges gesztus teljes eltávolításáról, amelyet az öregség néha létrehoz, ha kedvezően alakul.
:27. Nao, ahogy Yuki gyermekkori emlékeiből ismerte, anélkül hogy biztos lett volna benne, valóban ismeri-e őt, vagy csak egy öregember képét ismeri egy kertben, azzal a nem ítélkező komolysággal nézett rá, amely valakié, aki megtanulta megkülönböztetni a jelenlétet a fontosságtól.
:28. Bólintott, anélkül hogy megszakította volna az útját.
:29. Végül leült a fapadra, mellé támasztotta a seprűt, és a kezét a térdére tette.
:30. Yuki odament a padhoz, és leült a másik végére, és ami kettejük között kialakult, az nem bizalmasság volt, de nem is idegenség, hanem valami ritkább, ami akkor jön létre, ha két embert ugyanahhoz a helyhez ugyanaz a veszteség köt, és mindketten tudják, hogy erről beszélni semmit sem tenne hozzá.
:31. Egy szitakötő materializálódott a tó fölött, és megállt a levegőben azzal a szinte provokatív könnyedséggel, amely ezeket az állatokat jellemzi.
:32. Olyan volt, mintha a súlytalanság volna a normális állapota, és minden más létforma kivétel, aztán leszállt egy tavirózsa kiszáradt szárára, amely úgy állt ki a vízből, mint egy szándék maradványa.
:33. Nao végighúzta hüvelykujját a pad támlájának repedezett felületén.
:34. Nem volt világos, tudatában van-e a mozdulatnak, jelent-e neki valamit, vagy egyszerűen csak egyike azoknak a testi szokásoknak, amelyek évek alatt bevésődnek, míg megszűnnek cselekvésnek lenni, és második természetté válnak, megkülönböztethetetlenül attól, amit a test akkor tesz, amikor egyszerűen csak van.
:35. Yuki figyelte a kezét, és a nagymamája kezére gondolt, amelynek szintén megvolt ez a minősége, nyugodt volt szándék nélkül, tevékeny cél nélkül.
:36. Közben megértette, hogy amit a nagymamájában olyan sokáig nem tudott megnevezni, nem jellemvonás volt, hanem gyakorlat, a világhoz való viszonyulás egy módja, amelyet nem megtanul az ember, hanem megszerez, ha elég sokáig marad egy helyen, és felhagy azzal, hogy vele szemben érvényesítse magát.
:37. Az eső minden előjel nélkül kezdődött, egy fizikai folyamat csendes eltökéltségével, amelynek nincs szüksége figyelemre ahhoz, hogy megtörténjen.
:38. Néhány másodpercen belül teljesen megváltoztatta a kert hangkulisszáját, maga alá temette a ciripelést, csöpögést és susogást, és egy egyenletes, mindent átfogó zúgással helyettesítette, amely már nem hagyott teret más érzékelésnek.
:39. Mindketten a teaházhoz mentek, Nao a szokott mozgásgazdaságosságával, Yuki szorosan mögötte.
:40. A messze túlnyúló cseréptető, amelynek cserepei olyan öregek voltak, hogy a rajtuk növő moha ugyanolyan sűrűségű volt, mint alattuk a földön, olyan szárazsággal fogadta őket, amely a hirtelen eső után szinte testileg érzékelhető volt.
:41. Innen nézve a kert úgy festett, mint önmaga képe.
:42. Az eső lágyra mosta a körvonalait, és közben olyan lényegiségben tárta fel, amelyet a derült napok jó fénye inkább elfedett, mint megmutatott.
:43. A tető szélén lévő bambuszjáték az összegyűlt vizet szabályos, megszakított sugárban vezette egy mohával borított kőre.
:44. Ez a kő olyan sok éve fogadta ugyanazt a vizet, hogy úgy vette magába, mint egy nyelvet, amelyet az ember nem beszél, de ért, és a felületén lévő moha olyan sűrű és olyan sötétzöld volt, hogy úgy nézett ki, mint valami élő, amely úgy döntött, csendben marad.
:45. Nao lehunyta a szemét, és a tartóoszlopnak dőlt, nem kimerültségből, hanem egy olyan ember nyugalmával, aki komolyan veszi a hallgatózást.
:46. Yuki mellette állt, és hagyta, hogy az eső átvegye a gondolkodást, hagyta, hogy a cserepeken doboló egyenletes zaj ne leigázza, hanem feloldja a gondolatokat, és közben olyasmit érzett, amit az első pillanatban szomorúságnak hitt, míg fel nem ismerte, hogy annak hiánya az, vagy pontosabban: hogy a szomorúság és a csend néha olyan közel kerül egymáshoz, hogy összetéveszthetők, ha az ember nem figyel.
:47. A könyvesboltra gondolt, azokra a vevőkre, akik azzal a zavart, félig bevallott kívánsággal jöttek hozzá, hogy találjanak egy könyvet, amely megmagyarázza nekik, mi zajlik bennük.
:48. Arra a csendes, évek alatt növekedett meggyőződésre gondolt, hogy a könyvek erre nem képesek, hogy valami mást tudnak, valami szomszédosat, de azt, amit ez a kert most adott neki, azt egyetlen szöveg sem tudta adni, azt csak egy hely tudta adni, amely elég sok távolléten ment keresztül ahhoz, hogy azzá váljon, ami mindig is volt.
:49. Amikor az eső elállt, ugyanolyan mellékesen történt, ahogy dolgok akkor érnek véget, amikor senki sem figyelte őket.
:50. A fény, amely ezután beesett, az a fény volt, amely Japánban néha az eső után van, az a szórt, egyenletesen eloszló fény, amely nem vet árnyékot, és amelytől minden szín egy árnyalattal mélyebbé, telítettebbé válik, mintha az eső nemcsak a felületeket mosta volna le, hanem magukat a színeket is megújította volna.
:51. A kőfalon lévő moha olyan zölden ragyogott, hogy Yukit megütötte.
:52. Ismerte ezt a zöldet, mert az emlékezet zöldje volt, nem az a zöld, amelyet elraktározott, hanem az a zöld, amely maguknak az emlékeknek volt, az a kissé valószerűtlen telítettség, amellyel az emlékezet megőrzi azokat a dolgokat, amelyeket az ember nem akar elfelejteni.
:53. Felállt, és olyan őszinteséggel hajolt meg Nao előtt, amely már nem gesztus volt, hanem az egyetlen megfelelő testi kifejezése valaminek, aminek nem volt nyelvi formája.
:54. Nao kinyitotta a szemét, és olyan ember tekintetével nézett rá, akitől az idő annyit elvett, hogy felhagyott azzal, hogy az elvételt veszteségként könyvelje el, és aki ezért kapott valamit, amit nem lehet megvásárolni, megtanulni vagy megmagyarázni.
:55. Azt mondta, olyan nyugodt hangon, hogy alig ért túl az eső utózengésén: A pontyok az iszapban fekszenek, ezt teszik minden télen, várják a tavaszt, és mindig visszatérnek.
:56. Yuki hallotta ezeket a szavakat, és állva hagyta őket, anélkül hogy kommentálta vagy elmélyítette volna.
:57. Tudta, hogy minden szava kisebbé tette volna az öregember szavait.
:58. A kapunál felvette a cipőjét, felhúzta, és visszaindult a sikátoron, anélkül hogy hátrafordult volna.
:59. A hátra nem fordulás nem hidegség volt, hanem a tisztelet egyik formája a pillanat teljessége iránt, amelyet az ember elpusztít, ha még egyszer ránéz, mielőtt leülepedett volna.
:60. Mögötte Nao a padon maradt, tekintetét a csendes vízre szegezve.
:61. A kert köré zárult annak nyugodt magától értetődőségével, ami nem vár, mert nem szűnt meg.
:62. Yuki a megállóhoz ment, és észrevette, hogy amit három évig halogatott, nem búcsú volt, hanem megérkezés.
:63. A kettő néha ugyanaz, ha az ember elég időt hagy magának arra, hogy feladja a különbséget.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Visszatérés a templomkertbe - Rückkehr in den Tempelgarten
:1. Yuki, amikor felszállt a buszra, még azt beszélte be magának, hogy gyakorlati látogatásról van szó, azoknak a szükséges elintéznivalóknak egyikéről, amelyeket az ember túl sokáig halogat, míg maga a halogatás is kijelentéssé válik. - Yuki hatte sich, als sie in den Bus stieg, noch eingeredet, dass es sich um einen praktischen Besuch handelte, um eine jener notwendigen Erledigungen, die man zu lange aufschiebt, bis das Aufschieben selbst zur Aussage wird.
:2. Ezért nem kellene semmiféle szentimentális várakozást táplálnia, amely később megszégyenítené. - Deshalb müsse sie keine sentimentalen Erwartungen hegen, die sie hinterher beschämen würden.
:3. Ez a meggyőződés addig a pillanatig tartott, amikor a város mögötte ritkulni kezdett, a homlokzatok öregebbek lettek, és a házak közötti távolságok nagyobbak. - Diese Überzeugung hielt bis zu dem Moment, in dem die Stadt hinter ihr dünner wurde, die Fassaden älter und die Abstände zwischen den Häusern größer.
:4. Közben azon kapta magát, hogy lelassította a légzését, egészen magától, mint egy test, amely ismeri a helyet, még ha az értelem még húzódozik is. - Dabei ertappte sie sich, dass sie die Atemfrequenz gesenkt hatte, ganz von allein, wie ein Körper, der den Ort kennt, auch wenn der Verstand sich noch drückt.
:5. A templomkert kapuja mállott sugi-fából készült, amelyet az eső és a fagy évtizedei olyan színné alakítottak, amely se nem barna, se nem szürke volt. - Das Tor zum Tempelgarten war aus verwittertem Sugi-Holz, das sich durch Jahrzehnte des Regens und Frost in eine Färbung verwandelt hatte, die weder braun noch grau war.
:6. Valahol abban a színtelen zónában helyezkedett el, ahol az anyagok felhagynak azzal, hogy az idővel szemben tartsák magukat, és elkezdenek hozzá csatlakozni. - Es lag irgendwo in jener farblosen Zone, in der Materialien aufhören, sich gegen die Zeit zu behaupten, und anfangen, ihr beizutreten.
:7. Feltolta, gondolkodás nélkül levette a cipőjét, és egymás mellé állította őket a küszöbnél. - Sie schob es auf, zog ohne nachzudenken die Schuhe aus und stellte sie nebeneinander an die Schwelle.
:8. Ebben a kis cselekedetben több visszatérés rejlett, mint mindenben, amit az odaúton elképzelt magának. - In diesem kleinen Akt steckte mehr Rückkehr als in allem, was sie sich auf der Hinfahrt vorgestellt hatte.
:9. Az út kövei magukba szívták az éjszakai esőt, és most hűvös önelégültséggel csillogtak. - Die Steine des Weges hatten den Nachtregen in sich aufgenommen und glänzten jetzt mit einer kühlen Selbstgenügsamkeit.
:10. A fugák közötti moha annyira átázott, hogy minden lépésnél enyhén összenyomódott a talpa alatt, aztán újra kitágult, mintha a kert lélegezne. - Das Moos zwischen den Fugen war so durchtränkt, dass es sich bei jedem Schritt leicht unter der Fußsohle zusammendrückte und dann wieder ausdehnte, als atme der Garten.
:11. Yuki lassan ment, nem áhítatból, hanem mert a teste magától lassult le, minél közelebb ért a tóhoz. - Yuki ging langsam, nicht aus Ehrfurcht, sondern weil ihr Körper von sich aus langsamer wurde, je näher sie dem Teich kam.
:12. Olyan volt, mintha ott valamiféle gravitáció volna, amely csak rá vonatkozik, és amelynek nincs fizikai megfelelője. - Es war, als gäbe es dort eine Schwerkraft, die nur für sie galt und die keine physikalische Entsprechung hatte.
:13. Amit ott talált, az az volt is, meg nem is az, amire számított: a tó még ott volt, a kövek még ott voltak, a hely körvonalai egyeztek azzal a belső térképpel, amelyet mindvégig magával hordozott. - Was sie vorfand, war und war nicht das, was sie erwartet hatte: Der Teich war noch da, die Steine waren noch da, die Umrisse des Ortes stimmten mit der inneren Karte überein, die sie die ganze Zeit mitgetragen hatte.
:14. De a szubsztanciája megváltozott, vagy talán nem is megváltozott, hanem csak feltárult, megszabadítva mindattól, amit a nagymamája köré épített. - Aber die Substanz hatte sich verändert, oder vielleicht war sie nicht verändert, sondern nur offenbart worden, von allem befreit, was ihr die Großmutter um sie herum gebaut hatte.
:15. A víz sötétzöld volt és átlátszatlan, nem zavaros az elhanyagoltság értelmében. - Das Wasser war dunkelgrün und undurchsichtig, nicht trüb im Sinne von Vernachlässigung.
:16. Sűrű öntörvényűsége volt egy olyan helynek, amely felhagyott azzal, hogy látogatókhoz igazodjon, és visszatért a saját logikájába. - Es hatte die dichte Eigengesetzlichkeit eines Orts, der aufgehört hat, sich für Besucher einzurichten, und in die eigene Logik zurückgekehrt ist.
:17. A pontyokat, amelyek narancsvörös háta régebben ígéretekként emelkedett a felszínre, mihelyt árnyék vetült a vízre, nem lehetett látni. - Die Karpfen, deren orangerote Rücken früher wie Versprechungen an die Oberfläche gestiegen waren, sobald sich ein Schatten über das Wasser legte, waren nicht zu sehen.
:18. Ennek a mozgásnak a hiánya valami lezártat adott a tónak, ami úgy különbözött a csendtől, mint egy ponttal végződő mondat attól, amelynek elveszett a vége. - Das Fehlen dieser Bewegung gab dem Teich etwas Abgeschlossenes, das sich von Stille unterschied wie ein Satz mit Punkt von einem, dem das Ende abhandengekommen ist.
:19. Egyetlen levél sodródott a felszínen, félig átázva. - Ein einzelnes Blatt trieb auf der Oberfläche, halb durchweicht.
:20. Lassú forgó mozgása nem követett semmiféle felismerhető áramlatot, hanem mintha önmagából fakadt volna, céltalanul, és mégis olyan pontossággal, amely Yukit nem eresztette. - Seine langsame Drehbewegung folgte keiner erkennbaren Strömung, sondern schien aus sich selbst heraus zu entstehen, zwecklos und dabei von einer Präzision, die Yuki nicht losließ.
:21. Leguggolt a kőperemhez, és saját tükörképét nézte a sötét vízben. - Sie hockte sich an die Steinkante und betrachtete ihr eigenes Spiegelbild in dem dunklen Wasser.
:22. A víz egy olyan arcot adott vissza neki, amely lágyabb volt annál, mint amit a tükörből ismert, pontatlanabb, de ettől nem kevésbé igaz, inkább úgy, mintha a víz nem azt az arcot mutatná, amelyet a világ felé fordított, hanem azt, amely megmaradt, amikor a odafordulás erőfeszítése megszűnt. - Das Wasser gab ihr ein Gesicht zurück, das weicher war als das, was sie aus dem Spiegel kannte, ungenauer, aber deswegen nicht weniger wahr, eher so, als zeige das Wasser nicht das Gesicht, das sie der Welt zuwandte, sondern das, das übrig blieb, wenn die Anstrengung des Zuwandens aufgehört hatte.
:23. Egy bambuszvödör halk, ritmikus kaparása a nedves kövön felnézésre késztette, anélkül hogy megijedt volna. - Das leise, rhythmische Schaben eines Bambusbuckets auf nassem Stein ließ sie aufblicken, ohne dass sie erschrak.
:24. A hang a helyhez tartozott, annak textúrájához, nem idegen testként, hanem olyan elemként, amelyet csak elfelejtett vele együtt gondolni. - Der Laut gehörte zu dem Ort, zu seiner Textur, nicht wie ein Fremdkörper, sondern wie ein Element, das sie nur vergessen hatte mitzudenken.
:25. Egy öregember haladt át a benőtt sövények között, olyan gazdaságos mozdulatokkal, hogy az ember először lassúságnak hihette őket. - Ein alter Mann arbeitete sich zwischen den überwucherten Hecken durch, mit Bewegungen, die so ökonomisch waren, dass man sie zunächst für Langsamkeit halten konnte.
:26. Aztán megértette az ember, hogy ennek az ellenkezőjéről van szó, minden fölösleges gesztus teljes eltávolításáról, amelyet az öregség néha létrehoz, ha kedvezően alakul. - Dann verstand man, dass es sich um das Gegenteil handelte, um eine vollständige Beseitigung aller überflüssigen Gesten, die das Alter manchmal hervorbringt, wenn es günstig verläuft.
:27. Nao, ahogy Yuki gyermekkori emlékeiből ismerte, anélkül hogy biztos lett volna benne, valóban ismeri-e őt, vagy csak egy öregember képét ismeri egy kertben, azzal a nem ítélkező komolysággal nézett rá, amely valakié, aki megtanulta megkülönböztetni a jelenlétet a fontosságtól. - Nao, wie Yuki ihn aus Kindheitserinnerungen kannte, ohne sicher zu sein, ob sie ihn wirklich kannte oder ob sie nur das Bild eines alten Mannes in einem Garten kannte, sah sie an mit dem nicht wertenden Ernst von jemandem, der gelernt hat, Anwesenheit von Wichtigkeit zu unterscheiden.
:28. Bólintott, anélkül hogy megszakította volna az útját. - Er nickte, ohne seinen Weg zu unterbrechen.
:29. Végül leült a fapadra, mellé támasztotta a seprűt, és a kezét a térdére tette. - Er setzte sich schließlich auf die Holzbank, lehnte den Besen daneben und legte die Hände auf die Knie.
:30. Yuki odament a padhoz, és leült a másik végére, és ami kettejük között kialakult, az nem bizalmasság volt, de nem is idegenség, hanem valami ritkább, ami akkor jön létre, ha két embert ugyanahhoz a helyhez ugyanaz a veszteség köt, és mindketten tudják, hogy erről beszélni semmit sem tenne hozzá. - Yuki ging zu der Bank und setzte sich ans andere Ende, und was sich zwischen ihnen einstellte, war keine Vertrautheit, aber auch keine Fremdheit, sondern etwas Selteneres, das sich ergibt, wenn zwei Menschen an denselben Ort durch denselben Verlust gebunden sind und beide wissen, dass darüber zu sprechen nichts hinzufügen würde.
:31. Egy szitakötő materializálódott a tó fölött, és megállt a levegőben azzal a szinte provokatív könnyedséggel, amely ezeket az állatokat jellemzi. - Eine Libelle materialisierte sich über dem Teich und hielt in der Luft mit jener fast provokanten Mühelosigkeit inne, die diese Tiere auszeichnet.
:32. Olyan volt, mintha a súlytalanság volna a normális állapota, és minden más létforma kivétel, aztán leszállt egy tavirózsa kiszáradt szárára, amely úgy állt ki a vízből, mint egy szándék maradványa. - Es war, als sei Schwerelosigkeit ihr Normalzustand und jede andere Form der Existenz eine Ausnahme, und dann setzte sie sich auf den vertrockneten Schaft einer Seerose, die aus dem Wasser ragte wie die Reste einer Absicht.
:33. Nao végighúzta hüvelykujját a pad támlájának repedezett felületén. - Nao strich mit dem Daumen über die rissige Oberfläche der Banklehne.
:34. Nem volt világos, tudatában van-e a mozdulatnak, jelent-e neki valamit, vagy egyszerűen csak egyike azoknak a testi szokásoknak, amelyek évek alatt bevésődnek, míg megszűnnek cselekvésnek lenni, és második természetté válnak, megkülönböztethetetlenül attól, amit a test akkor tesz, amikor egyszerűen csak van. - Es war nicht klar, ob er sich der Bewegung bewusst war, ob sie ihm etwas bedeutete oder ob sie schlicht eine dieser körperlichen Gewohnheiten war, die sich über Jahre einschleifen, bis sie aufgehört haben, Handlung zu sein, und zur zweiten Natur geworden sind, ununterscheidbar von dem, was der Körper tut, wenn er einfach nur ist.
:35. Yuki figyelte a kezét, és a nagymamája kezére gondolt, amelynek szintén megvolt ez a minősége, nyugodt volt szándék nélkül, tevékeny cél nélkül. - Yuki beobachtete seine Hand und dachte an die Hände ihrer Großmutter, die auch diese Qualität gehabt hatten, ruhig ohne Absicht, tätig ohne Ziel.
:36. Közben megértette, hogy amit a nagymamájában olyan sokáig nem tudott megnevezni, nem jellemvonás volt, hanem gyakorlat, a világhoz való viszonyulás egy módja, amelyet nem megtanul az ember, hanem megszerez, ha elég sokáig marad egy helyen, és felhagy azzal, hogy vele szemben érvényesítse magát. - Dabei verstand sie, dass das, was sie an der Großmutter so lange nicht hatte benennen können, kein Wesensmerkmal gewesen war, sondern eine Praxis, eine Art, sich zur Welt zu verhalten, die man nicht lernt, sondern erwirbt, wenn man lange genug an einem Ort bleibt und aufhört, sich gegen ihn zu behaupten.
:37. Az eső minden előjel nélkül kezdődött, egy fizikai folyamat csendes eltökéltségével, amelynek nincs szüksége figyelemre ahhoz, hogy megtörténjen. - Der Regen begann ohne jede Vorankündigung, mit der stillen Entschlossenheit eines physikalischen Vorgangs, der keine Aufmerksamkeit braucht, um stattzufinden.
:38. Néhány másodpercen belül teljesen megváltoztatta a kert hangkulisszáját, maga alá temette a ciripelést, csöpögést és susogást, és egy egyenletes, mindent átfogó zúgással helyettesítette, amely már nem hagyott teret más érzékelésnek. - Innerhalb weniger Sekunden hatte er die Geräuschkulisse des Gartens vollständig verändert, hatte das Zirpen und Tropfen und Rascheln unter sich begraben und durch ein gleichmäßiges, alles umfassendes Rauschen ersetzt, das keinen Raum mehr ließ für andere Wahrnehmung.
:39. Mindketten a teaházhoz mentek, Nao a szokott mozgásgazdaságosságával, Yuki szorosan mögötte. - Sie gingen beide zum Teehaus, Nao mit seiner gewohnten Ökonomie der Bewegung, Yuki dicht hinter ihm.
:40. A messze túlnyúló cseréptető, amelynek cserepei olyan öregek voltak, hogy a rajtuk növő moha ugyanolyan sűrűségű volt, mint alattuk a földön, olyan szárazsággal fogadta őket, amely a hirtelen eső után szinte testileg érzékelhető volt. - Das weit überhängende Dach aus Ziegeln, die so alt waren, dass das Moos auf ihnen die gleiche Dichte hatte wie auf dem Boden darunter, empfing sie mit einer Trockenheit, die nach dem plötzlichen Regen fast körperlich spürbar war.
:41. Innen nézve a kert úgy festett, mint önmaga képe. - Von hier aus sah der Garten aus wie ein Bild von sich selbst.
:42. Az eső lágyra mosta a körvonalait, és közben olyan lényegiségben tárta fel, amelyet a derült napok jó fénye inkább elfedett, mint megmutatott. - Durch den Regen waren seine Konturen weichgezeichnet, und dabei war er in einer Art Wesentlichkeit freigelegt, die das gute Licht an klaren Tagen eher verdeckte als enthüllte.
:43. A tető szélén lévő bambuszjáték az összegyűlt vizet szabályos, megszakított sugárban vezette egy mohával borított kőre. - Das Bambusspiel am Rand des Daches leitete das gesammelte Wasser in einem regelmäßigen, unterbrochenen Strahl auf einen moosbedeckten Stein.
:44. Ez a kő olyan sok éve fogadta ugyanazt a vizet, hogy úgy vette magába, mint egy nyelvet, amelyet az ember nem beszél, de ért, és a felületén lévő moha olyan sűrű és olyan sötétzöld volt, hogy úgy nézett ki, mint valami élő, amely úgy döntött, csendben marad. - Dieser Stein hatte seit so vielen Jahren dasselbe Wasser empfangen, dass er es aufgenommen hatte wie eine Sprache, die man nicht spricht, aber versteht, und das Moos auf seiner Oberfläche war so dicht und so dunkelgrün, dass er aussah wie etwas Lebendes, das sich entschieden hat, still zu sein.
:45. Nao lehunyta a szemét, és a tartóoszlopnak dőlt, nem kimerültségből, hanem egy olyan ember nyugalmával, aki komolyan veszi a hallgatózást. - Nao schloss die Augen und lehnte sich gegen den Pfosten, nicht aus Erschöpfung, sondern mit der Ruhe eines Menschen, der mit dem Zuhören Ernst macht.
:46. Yuki mellette állt, és hagyta, hogy az eső átvegye a gondolkodást, hagyta, hogy a cserepeken doboló egyenletes zaj ne leigázza, hanem feloldja a gondolatokat, és közben olyasmit érzett, amit az első pillanatban szomorúságnak hitt, míg fel nem ismerte, hogy annak hiánya az, vagy pontosabban: hogy a szomorúság és a csend néha olyan közel kerül egymáshoz, hogy összetéveszthetők, ha az ember nem figyel. - Yuki stand neben ihm und ließ zu, dass der Regen das Denken übernahm, ließ zu, dass der gleichmäßige Lärm auf den Ziegeln die Gedanken nicht unterwarf, sondern auflöste, und spürte dabei etwas, das sie im ersten Moment für Traurigkeit hielt, bis sie erkannte, dass es deren Abwesenheit war, oder genauer: dass Traurigkeit und Stille sich manchmal so nahe kommen, dass man sie verwechseln kann, wenn man nicht aufpasst.
:47. A könyvesboltra gondolt, azokra a vevőkre, akik azzal a zavart, félig bevallott kívánsággal jöttek hozzá, hogy találjanak egy könyvet, amely megmagyarázza nekik, mi zajlik bennük. - Sie dachte an die Buchhandlung, an die Kunden, die zu ihr kamen mit dem verlegenen, halb eingestandenen Wunsch, ein Buch zu finden, das ihnen erklären würde, was in ihnen vorging.
:48. Arra a csendes, évek alatt növekedett meggyőződésre gondolt, hogy a könyvek erre nem képesek, hogy valami mást tudnak, valami szomszédosat, de azt, amit ez a kert most adott neki, azt egyetlen szöveg sem tudta adni, azt csak egy hely tudta adni, amely elég sok távolléten ment keresztül ahhoz, hogy azzá váljon, ami mindig is volt. - Sie dachte an die stille, über die Jahre gewachsene Überzeugung, dass Bücher das nicht können, dass sie etwas anderes können, etwas Benachbartes, aber das, was dieser Garten ihr gerade gab, das konnte kein Text geben, das konnte nur ein Ort geben, der durch genug Abwesenheit gegangen war, um das zu werden, was er immer gewesen war.
:49. Amikor az eső elállt, ugyanolyan mellékesen történt, ahogy dolgok akkor érnek véget, amikor senki sem figyelte őket. - Als der Regen aufhörte, geschah es mit derselben Beiläufigkeit, mit der Dinge aufhören, wenn niemand zugeschaut hat.
:50. A fény, amely ezután beesett, az a fény volt, amely Japánban néha az eső után van, az a szórt, egyenletesen eloszló fény, amely nem vet árnyékot, és amelytől minden szín egy árnyalattal mélyebbé, telítettebbé válik, mintha az eső nemcsak a felületeket mosta volna le, hanem magukat a színeket is megújította volna. - Das Licht, das danach einfiel, war das Licht, das Japan nach dem Regen manchmal hat, jenes diffuse, gleichmäßig verteilte Licht, das keine Schatten wirft und das bewirkt, dass alle Farben um eine Nuance tiefer werden, gesättigter, als hätte der Regen nicht nur die Oberflächen gewaschen, sondern die Farben selbst erneuert.
:51. A kőfalon lévő moha olyan zölden ragyogott, hogy Yukit megütötte. - Das Moos auf der Steinmauer leuchtete in einem Grün, das Yuki traf.
:52. Ismerte ezt a zöldet, mert az emlékezet zöldje volt, nem az a zöld, amelyet elraktározott, hanem az a zöld, amely maguknak az emlékeknek volt, az a kissé valószerűtlen telítettség, amellyel az emlékezet megőrzi azokat a dolgokat, amelyeket az ember nem akar elfelejteni. - Sie kannte dieses Grün, weil es das Grün der Erinnerung war, nicht das Grün, das sie gespeichert hatte, sondern das Grün, das die Erinnerungen selbst hatten, jene leicht unwirkliche Sättigung, mit der das Gedächtnis Dinge bewahrt, die man nicht vergessen will.
:53. Felállt, és olyan őszinteséggel hajolt meg Nao előtt, amely már nem gesztus volt, hanem az egyetlen megfelelő testi kifejezése valaminek, aminek nem volt nyelvi formája. - Sie stand auf und verbeugte sich vor Nao mit einer Aufrichtigkeit, die keine Geste mehr war, sondern der einzige angemessene körperliche Ausdruck für etwas, das keine sprachliche Form hatte.
:54. Nao kinyitotta a szemét, és olyan ember tekintetével nézett rá, akitől az idő annyit elvett, hogy felhagyott azzal, hogy az elvételt veszteségként könyvelje el, és aki ezért kapott valamit, amit nem lehet megvásárolni, megtanulni vagy megmagyarázni. - Nao öffnete die Augen und sah sie an mit dem Blick eines Menschen, dem die Zeit so viel genommen hat, dass er aufgehört hat, das Nehmen als Verlust zu verbuchen, und der dafür etwas bekommen hat, das man nicht kaufen und nicht lernen und nicht erklären kann.
:55. Azt mondta, olyan nyugodt hangon, hogy alig ért túl az eső utózengésén: A pontyok az iszapban fekszenek, ezt teszik minden télen, várják a tavaszt, és mindig visszatérnek. - Er sagte, die Stimme so ruhig, dass sie kaum über das Nachklingen des Regens reichte: Die Karpfen liegen im Schlamm, das machen sie jeden Winter, sie warten auf den Frühling, und sie kommen immer wieder.
:56. Yuki hallotta ezeket a szavakat, és állva hagyta őket, anélkül hogy kommentálta vagy elmélyítette volna. - Yuki hörte diese Worte und ließ sie stehen, ohne sie zu kommentieren oder zu vertiefen.
:57. Tudta, hogy minden szava kisebbé tette volna az öregember szavait. - Sie wusste, dass jedes Wort von ihr die Worte des alten Mannes kleiner gemacht hätte.
:58. A kapunál felvette a cipőjét, felhúzta, és visszaindult a sikátoron, anélkül hogy hátrafordult volna. - Sie nahm die Schuhe am Tor, zog sie an und schritt die Gasse zurück, ohne sich umzudrehen.
:59. A hátra nem fordulás nem hidegség volt, hanem a tisztelet egyik formája a pillanat teljessége iránt, amelyet az ember elpusztít, ha még egyszer ránéz, mielőtt leülepedett volna. - Das Nicht-Umdrehen war keine Kälte, sondern eine Form von Respekt vor der Vollständigkeit des Augenblicks, den man zerstört, wenn man ihn noch einmal anschaut, bevor er sich gesetzt hat.
:60. Mögötte Nao a padon maradt, tekintetét a csendes vízre szegezve. - Hinter ihr blieb Nao auf der Bank, den Blick auf das stille Wasser gerichtet.
:61. A kert köré zárult annak nyugodt magától értetődőségével, ami nem vár, mert nem szűnt meg. - Der Garten schloss sich um ihn mit der gelassenen Selbstverständlichkeit von etwas, das nicht wartet, weil es nicht aufgehört hat.
:62. Yuki a megállóhoz ment, és észrevette, hogy amit három évig halogatott, nem búcsú volt, hanem megérkezés. - Yuki ging zur Haltestelle und merkte, dass das, was sie drei Jahre aufgeschoben hatte, kein Abschied gewesen war, sondern eine Ankunft.
:63. A kettő néha ugyanaz, ha az ember elég időt hagy magának arra, hogy feladja a különbséget. - Beides ist manchmal dasselbe, wenn man sich genug Zeit lässt, um den Unterschied aufzugeben.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Rückkehr in den Tempelgarten
:1. Yuki hatte sich, als sie in den Bus stieg, noch eingeredet, dass es sich um einen praktischen Besuch handelte, um eine jener notwendigen Erledigungen, die man zu lange aufschiebt, bis das Aufschieben selbst zur Aussage wird.
:2. Deshalb müsse sie keine sentimentalen Erwartungen hegen, die sie hinterher beschämen würden.
:3. Diese Überzeugung hielt bis zu dem Moment, in dem die Stadt hinter ihr dünner wurde, die Fassaden älter und die Abstände zwischen den Häusern größer.
:4. Dabei ertappte sie sich, dass sie die Atemfrequenz gesenkt hatte, ganz von allein, wie ein Körper, der den Ort kennt, auch wenn der Verstand sich noch drückt.
:5. Das Tor zum Tempelgarten war aus verwittertem Sugi-Holz, das sich durch Jahrzehnte des Regens und Frost in eine Färbung verwandelt hatte, die weder braun noch grau war.
:6. Es lag irgendwo in jener farblosen Zone, in der Materialien aufhören, sich gegen die Zeit zu behaupten, und anfangen, ihr beizutreten.
:7. Sie schob es auf, zog ohne nachzudenken die Schuhe aus und stellte sie nebeneinander an die Schwelle.
:8. In diesem kleinen Akt steckte mehr Rückkehr als in allem, was sie sich auf der Hinfahrt vorgestellt hatte.
:9. Die Steine des Weges hatten den Nachtregen in sich aufgenommen und glänzten jetzt mit einer kühlen Selbstgenügsamkeit.
:10. Das Moos zwischen den Fugen war so durchtränkt, dass es sich bei jedem Schritt leicht unter der Fußsohle zusammendrückte und dann wieder ausdehnte, als atme der Garten.
:11. Yuki ging langsam, nicht aus Ehrfurcht, sondern weil ihr Körper von sich aus langsamer wurde, je näher sie dem Teich kam.
:12. Es war, als gäbe es dort eine Schwerkraft, die nur für sie galt und die keine physikalische Entsprechung hatte.
:13. Was sie vorfand, war und war nicht das, was sie erwartet hatte: Der Teich war noch da, die Steine waren noch da, die Umrisse des Ortes stimmten mit der inneren Karte überein, die sie die ganze Zeit mitgetragen hatte.
:14. Aber die Substanz hatte sich verändert, oder vielleicht war sie nicht verändert, sondern nur offenbart worden, von allem befreit, was ihr die Großmutter um sie herum gebaut hatte.
:15. Das Wasser war dunkelgrün und undurchsichtig, nicht trüb im Sinne von Vernachlässigung.
:16. Es hatte die dichte Eigengesetzlichkeit eines Orts, der aufgehört hat, sich für Besucher einzurichten, und in die eigene Logik zurückgekehrt ist.
:17. Die Karpfen, deren orangerote Rücken früher wie Versprechungen an die Oberfläche gestiegen waren, sobald sich ein Schatten über das Wasser legte, waren nicht zu sehen.
:18. Das Fehlen dieser Bewegung gab dem Teich etwas Abgeschlossenes, das sich von Stille unterschied wie ein Satz mit Punkt von einem, dem das Ende abhandengekommen ist.
:19. Ein einzelnes Blatt trieb auf der Oberfläche, halb durchweicht.
:20. Seine langsame Drehbewegung folgte keiner erkennbaren Strömung, sondern schien aus sich selbst heraus zu entstehen, zwecklos und dabei von einer Präzision, die Yuki nicht losließ.
:21. Sie hockte sich an die Steinkante und betrachtete ihr eigenes Spiegelbild in dem dunklen Wasser.
:22. Das Wasser gab ihr ein Gesicht zurück, das weicher war als das, was sie aus dem Spiegel kannte, ungenauer, aber deswegen nicht weniger wahr, eher so, als zeige das Wasser nicht das Gesicht, das sie der Welt zuwandte, sondern das, das übrig blieb, wenn die Anstrengung des Zuwandens aufgehört hatte.
:23. Das leise, rhythmische Schaben eines Bambusbuckets auf nassem Stein ließ sie aufblicken, ohne dass sie erschrak.
:24. Der Laut gehörte zu dem Ort, zu seiner Textur, nicht wie ein Fremdkörper, sondern wie ein Element, das sie nur vergessen hatte mitzudenken.
:25. Ein alter Mann arbeitete sich zwischen den überwucherten Hecken durch, mit Bewegungen, die so ökonomisch waren, dass man sie zunächst für Langsamkeit halten konnte.
:26. Dann verstand man, dass es sich um das Gegenteil handelte, um eine vollständige Beseitigung aller überflüssigen Gesten, die das Alter manchmal hervorbringt, wenn es günstig verläuft.
:27. Nao, wie Yuki ihn aus Kindheitserinnerungen kannte, ohne sicher zu sein, ob sie ihn wirklich kannte oder ob sie nur das Bild eines alten Mannes in einem Garten kannte, sah sie an mit dem nicht wertenden Ernst von jemandem, der gelernt hat, Anwesenheit von Wichtigkeit zu unterscheiden.
:28. Er nickte, ohne seinen Weg zu unterbrechen.
:29. Er setzte sich schließlich auf die Holzbank, lehnte den Besen daneben und legte die Hände auf die Knie.
:30. Yuki ging zu der Bank und setzte sich ans andere Ende, und was sich zwischen ihnen einstellte, war keine Vertrautheit, aber auch keine Fremdheit, sondern etwas Selteneres, das sich ergibt, wenn zwei Menschen an denselben Ort durch denselben Verlust gebunden sind und beide wissen, dass darüber zu sprechen nichts hinzufügen würde.
:31. Eine Libelle materialisierte sich über dem Teich und hielt in der Luft mit jener fast provokanten Mühelosigkeit inne, die diese Tiere auszeichnet.
:32. Es war, als sei Schwerelosigkeit ihr Normalzustand und jede andere Form der Existenz eine Ausnahme, und dann setzte sie sich auf den vertrockneten Schaft einer Seerose, die aus dem Wasser ragte wie die Reste einer Absicht.
:33. Nao strich mit dem Daumen über die rissige Oberfläche der Banklehne.
:34. Es war nicht klar, ob er sich der Bewegung bewusst war, ob sie ihm etwas bedeutete oder ob sie schlicht eine dieser körperlichen Gewohnheiten war, die sich über Jahre einschleifen, bis sie aufgehört haben, Handlung zu sein, und zur zweiten Natur geworden sind, ununterscheidbar von dem, was der Körper tut, wenn er einfach nur ist.
:35. Yuki beobachtete seine Hand und dachte an die Hände ihrer Großmutter, die auch diese Qualität gehabt hatten, ruhig ohne Absicht, tätig ohne Ziel.
:36. Dabei verstand sie, dass das, was sie an der Großmutter so lange nicht hatte benennen können, kein Wesensmerkmal gewesen war, sondern eine Praxis, eine Art, sich zur Welt zu verhalten, die man nicht lernt, sondern erwirbt, wenn man lange genug an einem Ort bleibt und aufhört, sich gegen ihn zu behaupten.
:37. Der Regen begann ohne jede Vorankündigung, mit der stillen Entschlossenheit eines physikalischen Vorgangs, der keine Aufmerksamkeit braucht, um stattzufinden.
:38. Innerhalb weniger Sekunden hatte er die Geräuschkulisse des Gartens vollständig verändert, hatte das Zirpen und Tropfen und Rascheln unter sich begraben und durch ein gleichmäßiges, alles umfassendes Rauschen ersetzt, das keinen Raum mehr ließ für andere Wahrnehmung.
:39. Sie gingen beide zum Teehaus, Nao mit seiner gewohnten Ökonomie der Bewegung, Yuki dicht hinter ihm.
:40. Das weit überhängende Dach aus Ziegeln, die so alt waren, dass das Moos auf ihnen die gleiche Dichte hatte wie auf dem Boden darunter, empfing sie mit einer Trockenheit, die nach dem plötzlichen Regen fast körperlich spürbar war.
:41. Von hier aus sah der Garten aus wie ein Bild von sich selbst.
:42. Durch den Regen waren seine Konturen weichgezeichnet, und dabei war er in einer Art Wesentlichkeit freigelegt, die das gute Licht an klaren Tagen eher verdeckte als enthüllte.
:43. Das Bambusspiel am Rand des Daches leitete das gesammelte Wasser in einem regelmäßigen, unterbrochenen Strahl auf einen moosbedeckten Stein.
:44. Dieser Stein hatte seit so vielen Jahren dasselbe Wasser empfangen, dass er es aufgenommen hatte wie eine Sprache, die man nicht spricht, aber versteht, und das Moos auf seiner Oberfläche war so dicht und so dunkelgrün, dass er aussah wie etwas Lebendes, das sich entschieden hat, still zu sein.
:45. Nao schloss die Augen und lehnte sich gegen den Pfosten, nicht aus Erschöpfung, sondern mit der Ruhe eines Menschen, der mit dem Zuhören Ernst macht.
:46. Yuki stand neben ihm und ließ zu, dass der Regen das Denken übernahm, ließ zu, dass der gleichmäßige Lärm auf den Ziegeln die Gedanken nicht unterwarf, sondern auflöste, und spürte dabei etwas, das sie im ersten Moment für Traurigkeit hielt, bis sie erkannte, dass es deren Abwesenheit war, oder genauer: dass Traurigkeit und Stille sich manchmal so nahe kommen, dass man sie verwechseln kann, wenn man nicht aufpasst.
:47. Sie dachte an die Buchhandlung, an die Kunden, die zu ihr kamen mit dem verlegenen, halb eingestandenen Wunsch, ein Buch zu finden, das ihnen erklären würde, was in ihnen vorging.
:48. Sie dachte an die stille, über die Jahre gewachsene Überzeugung, dass Bücher das nicht können, dass sie etwas anderes können, etwas Benachbartes, aber das, was dieser Garten ihr gerade gab, das konnte kein Text geben, das konnte nur ein Ort geben, der durch genug Abwesenheit gegangen war, um das zu werden, was er immer gewesen war.
:49. Als der Regen aufhörte, geschah es mit derselben Beiläufigkeit, mit der Dinge aufhören, wenn niemand zugeschaut hat.
:50. Das Licht, das danach einfiel, war das Licht, das Japan nach dem Regen manchmal hat, jenes diffuse, gleichmäßig verteilte Licht, das keine Schatten wirft und das bewirkt, dass alle Farben um eine Nuance tiefer werden, gesättigter, als hätte der Regen nicht nur die Oberflächen gewaschen, sondern die Farben selbst erneuert.
:51. Das Moos auf der Steinmauer leuchtete in einem Grün, das Yuki traf.
:52. Sie kannte dieses Grün, weil es das Grün der Erinnerung war, nicht das Grün, das sie gespeichert hatte, sondern das Grün, das die Erinnerungen selbst hatten, jene leicht unwirkliche Sättigung, mit der das Gedächtnis Dinge bewahrt, die man nicht vergessen will.
:53. Sie stand auf und verbeugte sich vor Nao mit einer Aufrichtigkeit, die keine Geste mehr war, sondern der einzige angemessene körperliche Ausdruck für etwas, das keine sprachliche Form hatte.
:54. Nao öffnete die Augen und sah sie an mit dem Blick eines Menschen, dem die Zeit so viel genommen hat, dass er aufgehört hat, das Nehmen als Verlust zu verbuchen, und der dafür etwas bekommen hat, das man nicht kaufen und nicht lernen und nicht erklären kann.
:55. Er sagte, die Stimme so ruhig, dass sie kaum über das Nachklingen des Regens reichte: Die Karpfen liegen im Schlamm, das machen sie jeden Winter, sie warten auf den Frühling, und sie kommen immer wieder.
:56. Yuki hörte diese Worte und ließ sie stehen, ohne sie zu kommentieren oder zu vertiefen.
:57. Sie wusste, dass jedes Wort von ihr die Worte des alten Mannes kleiner gemacht hätte.
:58. Sie nahm die Schuhe am Tor, zog sie an und schritt die Gasse zurück, ohne sich umzudrehen.
:59. Das Nicht-Umdrehen war keine Kälte, sondern eine Form von Respekt vor der Vollständigkeit des Augenblicks, den man zerstört, wenn man ihn noch einmal anschaut, bevor er sich gesetzt hat.
:60. Hinter ihr blieb Nao auf der Bank, den Blick auf das stille Wasser gerichtet.
:61. Der Garten schloss sich um ihn mit der gelassenen Selbstverständlichkeit von etwas, das nicht wartet, weil es nicht aufgehört hat.
:62. Yuki ging zur Haltestelle und merkte, dass das, was sie drei Jahre aufgeschoben hatte, kein Abschied gewesen war, sondern eine Ankunft.
:63. Beides ist manchmal dasselbe, wenn man sich genug Zeit lässt, um den Unterschied aufzugeben.
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=== 4 ===
:A kombini késői műszakja
:1. A késői műszak abban a kombiniben, amelynek hideg neonfénye Hanát három éve minden este magába fogadja, majd újra kiköpi, mint egy vélemény nélküli mechanizmus, tizenegykor ér véget.
:2. De a külső világítás lekapcsolása és aközött a pillanat között eltelt idő, amikor maga mögött becsukja lakása ajtaját, ahhoz a különös senkiföldjéhez tartozik, amelyet sem munkaidőként, sem szabadidőként nem lehet igénybe venni, és amelyet ezért egyszerűen nem számol.
:3. Tokió éjfélkor nem csendes hely, de közömbös.
:4. Ez a közömbösség – az a mód, ahogy a város sem észre nem veszi, sem nem hiányolja őt – Hana számára a hónapok során valami vigasztalóan semlegessé vált, ahogyan az ember hozzászokik egy krónikus fájdalomhoz, nem azért, mert elviselhetővé lett, hanem mert már nem képes meglepni.
:5. A lakásban leveszi a cipőjét, és a mozdulat, amellyel Ryo fekete sportcipőjét mellé állítja, olyan teljesen beépült az este menetébe, hogy csak néhány másodperc múlva veszi észre, hogy megtette.
:6. Ez az a kicsi, automatikus gesztus, amellyel helyreállít egy rendet, amely már rég nem rend többé.
:7. Hat hónapja ment el, és a lakás nem sebként viseli a hiányát, hanem lenyomatként.
:8. Olyasmi ez, aminek valaha alakja volt, és most már csak ennek az alaknak a körvonalát mutatja, belenyomódva a mindennapokba, mint valami puha anyagba.
:9. Nem kapcsol villanyt, nem számításból, hanem mert a sárgás négyszög, amelyet a hűtőszekrény az ajtó résén át a padlóra vetít, rég átvette a tájékozódás szerepét.
:10. Ráadásul ebben a lakásban ebben az órában a világosság olyan volna, mint egy kérdés, amelyre az ember nem tartozik válasszal.
:11. A készülék ősrégi, zúgásában ott van az a jellegzetes tisztátalanság, amely akkor keletkezik, amikor egy gépet a tervezett élettartamán túl működtetnek.
:12. Olyan hang ez, amely nem egyenletes, hanem lüktet, megszakítja önmagát, majd újra felveszi, mintha belső párbeszédet folytatna, amelynek tartalmát nem lehet ismerni, de mégis meg lehet érteni.
:13. A fürdőszobában az esti rituálé azzal az alvajáróan pontos módon zajlik le, amelyet a cselekvések akkor vesznek fel, ha túl gyakran és túl reflektálatlanul ismételték őket.
:14. A kéz megtalálja a fogkefét anélkül, hogy a szemeknek segíteniük kellene, de először a másikat találja meg – a kéket, Ryóét –, és olyan reflexszel zárul rá, amely régebbi annál a döntésnél, hogy ellenőrzése alá vonja.
:15. A sörték hónapok óta használatlanok, és ennek megfelelően merevek, és éppen ez a merevség, ez a tétlenségről szóló tanúság az, ami Hanát visszatartja.
:16. Nem gyászban teszi ezt, vagy nem csak gyászban, hanem abban a bonyolultabb állapotban, amelyben az ember egy tárgyat néz, és tudja, hogy valamit tennie kellene, ugyanakkor tudja, hogy nem fogja megtenni, és mindkettőt egyszerre hagyja igaznak lenni.
:17. Visszateszi a kefét, megmossa a fogát, és egy pillantás nélkül a tükörbe elhagyja a fürdőszobát.
:18. Vannak éjszakák, amikor a saját arc arcátlanság volna, nem felvilágosítás.
:19. A hűtőszekrény kinyílik, és a benne lévő fény a lakás legjózanabb, legőszintébb fénye.
:20. Semmit nem szépít meg, megvilágít mindent, ami ott van, és szűkösségével világossá teszi, milyen kevés ez: a fél citrom a folpackjában, kicsi emlékműve annak az elhatározásnak, hogy a dolgokat ne hagyjuk megromlani; a tofudarab, amely saját zavaros áztatóvizében talán már átlépte a még fogyasztható és a már feladott közötti határt, anélkül hogy Hana pontosan tudná, éppen melyik oldalon van; a két doboz sör, hidegen és bontatlanul, amelyeket minden este kézbe vesz, és minden este visszatesz, egy olyan rituáléban, amelynek időközben több köze van az időérzékhez, mint a szomjúsághoz.
:21. Egészen hátul, az alsó polc félig sötét sarkában áll a kis kartondoboz a cseresznyékkel, amelyek éjszakáról éjszakára puhábbá válnak, anélkül hogy végérvényesen megromlanának.
:22. Olyan, mintha egy döntésre várnának, amely soha nem születik meg.
:23. Hana kivesz egyet, hüvelyk- és mutatóujja között forgatja, és röviden tanulmányozza a sötétvörös felszínt, a kis horpadásokat és egyenetlenségeket, mintha olyan információt tartalmazna, amely pontos szemléléssel feltárható volna.
:24. Aztán lassan megeszi a cseresznyét, állva, a hűtőszekrény fénye az arcára irányul, mint egy színpad reflektorfénye, amelyen hónapok óta nem volt előadás.
:25. A magot az ablakpárkányhoz viszi, és a többihez teszi, amelyek ott gyűltek össze, mint egy könyvelés bizonylatai, amelynek jelentősége csak abban áll, hogy az ember vezeti.
:26. Tizenkettő van, talán tizenhárom, és a pontos szám már nem érdekli, mert a számolás olyan következményt követelne, amelyhez nincs kedve.
:27. Odakint az utca a nátriumgőzlámpák narancsszínű félhomálya alatt fekszik, egy magányos kerékpár ferdén támaszkodik egy korlátnak, mintha felhagyott volna azzal, hogy bárhová is el akarjon jutni.
:28. A távolban – alig hallhatóan, de félreismerhetetlenül – éjszakai vonat halad át a városon, mély, hosszan kitartott sóhajként, amely néhány másodperc alatt feloldódik, és semmit nem hagy hátra, csak annak felismerését, hogy ott volt.
:29. Hana az ablaknál áll, homloka csaknem az üvegen.
:30. Az üveg hidegét kellemesen konkrét dologként érzékeli egy olyan éjszakában, amely különben elmosódottságban oldódott fel.
:31. Aztán visszamegy, elveszi az egyik sörösdobozt, két kézzel tartja, és vár.
:32. Nem tudja, mire vár, talán egy olyan mozdulatra, amely elég erős volna ahhoz, hogy kinyissa a dobozt, és mivel ez a mozdulat elmarad, visszateszi a helyére, annak az embernek a csendes pontosságával, aki megtanulta, hogy a rendet és a dermedtséget időnként nem lehet megkülönböztetni egymástól.
:33. A hűtőszekrény kattanása, amikor az ajtó záródik, olyan mélyen be van írva Hana érzékelésébe.
:34. A hiánya úgy ébresztené fel, mint egy hirtelen fájdalom.
:35. Lesüllyed a padlóra, hátát az ágykeretnek támasztja, és hallgatja a zúgást, amely nem betölti, hanem kibéleli a lakást.
:36. Olyan, mint egy zajból készült tapéta, amely minden felületet beborít, és megakadályozza, hogy az alatta lévő csend bejusson.
:37. Nem gondol Ryóra, vagy úgy gondol rá, ahogyan azt mondhatná az ember, hogy nem gondol rá.
:38. Közvetetten gondol rá, azokon a tárgyakon keresztül, amelyeket hátrahagyott, azokon az üres helyeken keresztül, amelyeket az este meneteiben hagyott maga után, azon az érzésen keresztül, hogy a lakás bizonyos számú emberre van kialakítva, és ezt a számot még nem igazították hozzá a valósághoz.
:39. Kevéssel négy után a zúgás olyan hirtelenséggel szűnik meg, amely mindig kis sokknak hat, noha számít rá.
:40. Tudja, hogy a termosztát kikapcsol és újra bekapcsol, és hogy ez a folyamat teljesen banális, és semmi jelentése nincs azon kívül, amelyet ő adott neki.
:41. A csend öt vagy hat másodpercében – egy olyan csendben, amely abban különbözik a közönséges csendtől, hogy nem üres, hanem feltöltött – Hana visszatartja a lélegzetét, és olyan összpontosítással vár, amely nappal soha nem jut el hozzá.
:42. Amikor a zúgás visszatér, megbízhatóan, mint mindig, ahogyan megbízható volt mindazokon az éjszakákon, kifújja a levegőt, és magára húzza a takarót.
:43. A fogkefe a pohárban áll, és az, hogy ott áll, sem nem mulasztás, sem nem gyengédség.
:44. Ez az önmagával kötött hallgatólagos megállapodás, hogy bizonyos dolgok addig maradhatnak változatlanok, amíg az ember még nem gyűjtötte össze az erőt a változtatáshoz.
:45. A cipők az előszobában állnak, és a cseresznyék holnap puhábbak lesznek, és a hűtőszekrény zúgni fog, ahogyan mindig is zúgott.
:46. Hana becsukja majd a szemét, és tudni fogja, hogy ez egyelőre elég – nem elégedettségként, hanem olyan tényként, amelyet az ember tudomásul vesz, mert az alternatíva, hogy ne vegye tudomásul, több erőbe kerülne, mint amennyit egyetlen éjszaka rendelkezésre tud bocsátani.
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:A kombini késői műszakja - Die Spätschicht im Kombini
:1. A késői műszak abban a kombiniben, amelynek hideg neonfénye Hanát három éve minden este magába fogadja, majd újra kiköpi, mint egy vélemény nélküli mechanizmus, tizenegykor ér véget. - Die Spätschicht in dem Kombini, dessen kaltes Neonlicht Hana seit drei Jahren jeden Abend aufnimmt und wieder ausspuckt wie ein Mechanismus ohne Meinung, endet um elf.
:2. De a külső világítás lekapcsolása és aközött a pillanat között eltelt idő, amikor maga mögött becsukja lakása ajtaját, ahhoz a különös senkiföldjéhez tartozik, amelyet sem munkaidőként, sem szabadidőként nem lehet igénybe venni, és amelyet ezért egyszerűen nem számol. - Aber die Zeit zwischen dem Abschalten der Außenbeleuchtung und dem Moment, in dem sie die Tür ihrer Wohnung hinter sich schließt, gehört zu jenem merkwürdigen Niemandsland, das sich weder als Arbeitszeit noch als Freizeit beanspruchen lässt und das sie deshalb einfach nicht zählt.
:3. Tokió éjfélkor nem csendes hely, de közömbös. - Tokio um Mitternacht ist kein stiller Ort, aber es ist ein gleichgültiger.
:4. Ez a közömbösség – az a mód, ahogy a város sem észre nem veszi, sem nem hiányolja őt – Hana számára a hónapok során valami vigasztalóan semlegessé vált, ahogyan az ember hozzászokik egy krónikus fájdalomhoz, nem azért, mert elviselhetővé lett, hanem mert már nem képes meglepni. - Diese Gleichgültigkeit – die Art, wie die Stadt sie weder bemerkt noch vermisst – hat für Hana im Laufe der Monate etwas tröstlich Neutrales angenommen, so wie man sich an einen chronischen Schmerz gewöhnt, nicht weil er erträglich geworden ist, sondern weil er aufgehört hat, einen zu überraschen.
:5. A lakásban leveszi a cipőjét, és a mozdulat, amellyel Ryo fekete sportcipőjét mellé állítja, olyan teljesen beépült az este menetébe, hogy csak néhány másodperc múlva veszi észre, hogy megtette. - In der Wohnung zieht sie die Schuhe aus, und die Bewegung, mit der sie Ryos schwarze Sneakers danebenstellt, ist so vollständig in den Ablauf des Abends eingebettet, dass sie erst nach einigen Sekunden bemerkt, dass sie es getan hat.
:6. Ez az a kicsi, automatikus gesztus, amellyel helyreállít egy rendet, amely már rég nem rend többé. - Es ist diese kleine, automatische Geste der Wiederherstellung einer Ordnung, die längst keine mehr ist.
:7. Hat hónapja ment el, és a lakás nem sebként viseli a hiányát, hanem lenyomatként. - Er ist seit sechs Monaten weg, und die Wohnung trägt seine Abwesenheit nicht wie eine Wunde, sondern wie ein Abdruck.
:8. Olyasmi ez, aminek valaha alakja volt, és most már csak ennek az alaknak a körvonalát mutatja, belenyomódva a mindennapokba, mint valami puha anyagba. - Es ist etwas, das einmal Gestalt hatte und jetzt nur noch die Kontur dieser Gestalt zeigt, eingedrückt in den Alltag wie in weiches Material.
:9. Nem kapcsol villanyt, nem számításból, hanem mert a sárgás négyszög, amelyet a hűtőszekrény az ajtó résén át a padlóra vetít, rég átvette a tájékozódás szerepét. - Sie lässt das Licht aus, nicht aus Kalkül, sondern weil das gelbliche Rechteck, das der Kühlschrank durch den Türspalt auf den Boden projiziert, längst die Funktion einer Orientierung übernommen hat.
:10. Ráadásul ebben a lakásban ebben az órában a világosság olyan volna, mint egy kérdés, amelyre az ember nem tartozik válasszal. - Außerdem würde Helligkeit in dieser Wohnung zu dieser Stunde sich anfühlen wie eine Frage, auf die man keine Antwort schuldet.
:11. A készülék ősrégi, zúgásában ott van az a jellegzetes tisztátalanság, amely akkor keletkezik, amikor egy gépet a tervezett élettartamán túl működtetnek. - Das Gerät ist uralt, sein Brummen hat jene charakteristische Unreinheit, die entsteht, wenn eine Maschine über ihre vorgesehene Lebensdauer hinaus betrieben wird.
:12. Olyan hang ez, amely nem egyenletes, hanem lüktet, megszakítja önmagát, majd újra felveszi, mintha belső párbeszédet folytatna, amelynek tartalmát nem lehet ismerni, de mégis meg lehet érteni. - Es ist ein Ton, der nicht gleichmäßig ist, sondern pulsiert, sich selbst unterbricht und wieder aufnimmt, als führte er einen inneren Dialog, dessen Inhalt man nicht kennen, aber trotzdem verstehen kann.
:13. A fürdőszobában az esti rituálé azzal az alvajáróan pontos módon zajlik le, amelyet a cselekvések akkor vesznek fel, ha túl gyakran és túl reflektálatlanul ismételték őket. - Im Bad vollzieht sich das abendliche Ritual in jener somnambul präzisen Art, die Handlungen annehmen, wenn sie zu oft und zu unreflektiert wiederholt worden sind.
:14. A kéz megtalálja a fogkefét anélkül, hogy a szemeknek segíteniük kellene, de először a másikat találja meg – a kéket, Ryóét –, és olyan reflexszel zárul rá, amely régebbi annál a döntésnél, hogy ellenőrzése alá vonja. - Die Hand findet die Zahnbürste, ohne dass die Augen nachhelfen müssen, aber sie findet zuerst die andere – die blaue, Ryos – und schließt sich um sie mit einem Reflex, der älter ist als die Entscheidung, ihn zu kontrollieren.
:15. A sörték hónapok óta használatlanok, és ennek megfelelően merevek, és éppen ez a merevség, ez a tétlenségről szóló tanúság az, ami Hanát visszatartja. - Die Borsten sind seit Monaten unbenutzt und entsprechend starr, und es ist gerade diese Starrheit, dieses Zeugnis der Untätigkeit, das Hana festhält.
:16. Nem gyászban teszi ezt, vagy nem csak gyászban, hanem abban a bonyolultabb állapotban, amelyben az ember egy tárgyat néz, és tudja, hogy valamit tennie kellene, ugyanakkor tudja, hogy nem fogja megtenni, és mindkettőt egyszerre hagyja igaznak lenni. - Sie tut es nicht in Trauer, oder nicht nur in Trauer, sondern in jenem komplizierteren Zustand, in dem man einen Gegenstand betrachtet und weiß, dass man etwas tun müsste, und gleichzeitig weiß, dass man es nicht tun wird, und beides gleichzeitig wahr sein lässt.
:17. Visszateszi a kefét, megmossa a fogát, és egy pillantás nélkül a tükörbe elhagyja a fürdőszobát. - Sie legt die Bürste zurück, putzt sich die Zähne und verlässt das Bad ohne einen Blick in den Spiegel.
:18. Vannak éjszakák, amikor a saját arc arcátlanság volna, nem felvilágosítás. - Es gibt Nächte, in denen das eigene Gesicht eine Zumutung wäre, keine Auskunft.
:19. A hűtőszekrény kinyílik, és a benne lévő fény a lakás legjózanabb, legőszintébb fénye. - Der Kühlschrank öffnet sich, und das Licht darin ist das nüchternste, ehrlichste Licht der Wohnung.
:20. Semmit nem szépít meg, megvilágít mindent, ami ott van, és szűkösségével világossá teszi, milyen kevés ez: a fél citrom a folpackjában, kicsi emlékműve annak az elhatározásnak, hogy a dolgokat ne hagyjuk megromlani; a tofudarab, amely saját zavaros áztatóvizében talán már átlépte a még fogyasztható és a már feladott közötti határt, anélkül hogy Hana pontosan tudná, éppen melyik oldalon van; a két doboz sör, hidegen és bontatlanul, amelyeket minden este kézbe vesz, és minden este visszatesz, egy olyan rituáléban, amelynek időközben több köze van az időérzékhez, mint a szomjúsághoz. - Es beschönigt nichts, beleuchtet alles, was da ist, und macht durch seine Kargheit deutlich, wie wenig das ist: die halbe Zitrone in ihrer Klarsichtfolie, ein kleines Denkmal an den Vorsatz, Dinge nicht verfallen zu lassen; das Tofustück, das in seinem eigenen getrübten Aufgusswasser die Grenze zwischen noch genießbar und bereits aufgegeben überschritten haben könnte, ohne dass Hana genau wüsste, auf welcher Seite es sich gerade befindet; die beiden Dosen Bier, kalt und ungeöffnet, die sie jeden Abend in die Hand nimmt und jeden Abend zurückstellt, in einem Ritual, das inzwischen mehr mit Zeitgefühl zu tun hat als mit Durst.
:21. Egészen hátul, az alsó polc félig sötét sarkában áll a kis kartondoboz a cseresznyékkel, amelyek éjszakáról éjszakára puhábbá válnak, anélkül hogy végérvényesen megromlanának. - Ganz hinten, im halbdunklen Winkel des untersten Fachs, steht die kleine Pappschachtel mit den Kirschen, die von Nacht zu Nacht weicher werden, ohne endgültig schlecht zu werden.
:22. Olyan, mintha egy döntésre várnának, amely soha nem születik meg. - Es ist, als würden sie auf eine Entscheidung warten, die nie fällt.
:23. Hana kivesz egyet, hüvelyk- és mutatóujja között forgatja, és röviden tanulmányozza a sötétvörös felszínt, a kis horpadásokat és egyenetlenségeket, mintha olyan információt tartalmazna, amely pontos szemléléssel feltárható volna. - Hana nimmt eine heraus, dreht sie zwischen Daumen und Zeigefinger und studiert kurz die dunkelrote Oberfläche, die kleinen Dellen und Unebenheiten, als enthielte sie eine Information, die sich bei genauer Betrachtung erschließen ließe.
:24. Aztán lassan megeszi a cseresznyét, állva, a hűtőszekrény fénye az arcára irányul, mint egy színpad reflektorfénye, amelyen hónapok óta nem volt előadás. - Dann isst sie die Kirsche langsam, stehend, das Kühlschranklicht auf ihr Gesicht gerichtet wie das Scheinwerferlicht einer Bühne, auf der seit Monaten keine Vorstellung mehr stattgefunden hat.
:25. A magot az ablakpárkányhoz viszi, és a többihez teszi, amelyek ott gyűltek össze, mint egy könyvelés bizonylatai, amelynek jelentősége csak abban áll, hogy az ember vezeti. - Den Kern trägt sie zur Fensterbank und legt ihn zu den anderen, die sich dort angesammelt haben wie die Belege einer Buchhaltung, deren Bedeutung nur darin besteht, dass man sie führt.
:26. Tizenkettő van, talán tizenhárom, és a pontos szám már nem érdekli, mert a számolás olyan következményt követelne, amelyhez nincs kedve. - Es sind zwölf, vielleicht dreizehn, und die genaue Zahl interessiert sie nicht mehr, weil das Zählen eine Konsequenz verlangen würde, auf die sie keine Lust hat.
:27. Odakint az utca a nátriumgőzlámpák narancsszínű félhomálya alatt fekszik, egy magányos kerékpár ferdén támaszkodik egy korlátnak, mintha felhagyott volna azzal, hogy bárhová is el akarjon jutni. - Draußen liegt die Straße unter dem orangefarbenen Halbdunkel der Natriumdampflampen, ein einzelnes Fahrrad lehnt schräg an einem Geländer, als hätte es aufgehört, irgendwohin gelangen zu wollen.
:28. A távolban – alig hallhatóan, de félreismerhetetlenül – éjszakai vonat halad át a városon, mély, hosszan kitartott sóhajként, amely néhány másodperc alatt feloldódik, és semmit nem hagy hátra, csak annak felismerését, hogy ott volt. - In der Ferne – kaum hörbar, aber unverkennbar – fährt ein Nachtzug durch die Stadt, ein tiefes, anhaltendes Seufzen, das sich in wenigen Sekunden auflöst und nichts zurücklässt als die Erkenntnis, dass es da war.
:29. Hana az ablaknál áll, homloka csaknem az üvegen. - Hana steht am Fenster, die Stirn beinahe an der Scheibe.
:30. Az üveg hidegét kellemesen konkrét dologként érzékeli egy olyan éjszakában, amely különben elmosódottságban oldódott fel. - Sie spürt die Kälte des Glases als etwas angenehm Konkretes in einer Nacht, die sich sonst in Unschärfe aufgelöst hat.
:31. Aztán visszamegy, elveszi az egyik sörösdobozt, két kézzel tartja, és vár. - Dann geht sie zurück, nimmt eine der Biersdosen, hält sie mit beiden Händen und wartet.
:32. Nem tudja, mire vár, talán egy olyan mozdulatra, amely elég erős volna ahhoz, hogy kinyissa a dobozt, és mivel ez a mozdulat elmarad, visszateszi a helyére, annak az embernek a csendes pontosságával, aki megtanulta, hogy a rendet és a dermedtséget időnként nem lehet megkülönböztetni egymástól. - Sie weiß nicht, worauf sie wartet, vielleicht auf eine Regung, die stark genug wäre, um die Dose zu öffnen, und stellt sie, da diese Regung ausbleibt, wieder an ihren Platz zurück, mit der stillen Exaktheit eines Menschen, der gelernt hat, dass Ordnung und Erstarrung sich gelegentlich nicht unterscheiden lassen.
:33. A hűtőszekrény kattanása, amikor az ajtó záródik, olyan mélyen be van írva Hana érzékelésébe. - Das Klicken des Kühlschranks, als die Tür ins Schloss fällt, ist so tief in Hanas Wahrnehmung eingeschrieben.
:34. A hiánya úgy ébresztené fel, mint egy hirtelen fájdalom. - Sein Fehlen würde sie aufwecken wie ein plötzlicher Schmerz.
:35. Lesüllyed a padlóra, hátát az ágykeretnek támasztja, és hallgatja a zúgást, amely nem betölti, hanem kibéleli a lakást. - Sie lässt sich auf den Boden sinken, den Rücken an das Bettgestell gelehnt, und lauscht dem Brummen, das die Wohnung nicht füllt, sondern auskleidet.
:36. Olyan, mint egy zajból készült tapéta, amely minden felületet beborít, és megakadályozza, hogy az alatta lévő csend bejusson. - Es ist wie eine Tapete aus Geräusch, die alle Oberflächen bedeckt und verhindert, dass die Stille darunter sich Zutritt verschafft.
:37. Nem gondol Ryóra, vagy úgy gondol rá, ahogyan azt mondhatná az ember, hogy nem gondol rá. - Sie denkt nicht an Ryo, oder sie denkt an ihn auf jene Art, bei der man sagen könnte, man denke nicht an ihn.
:38. Közvetetten gondol rá, azokon a tárgyakon keresztül, amelyeket hátrahagyott, azokon az üres helyeken keresztül, amelyeket az este meneteiben hagyott maga után, azon az érzésen keresztül, hogy a lakás bizonyos számú emberre van kialakítva, és ezt a számot még nem igazították hozzá a valósághoz. - Sie denkt indirekt an ihn, durch die Objekte, die er hinterlassen hat, durch die Leerstellen, die er in den Abläufen des Abends hinterlassen hat, durch das Gefühl, dass die Wohnung auf eine bestimmte Anzahl von Menschen ausgelegt ist und dass diese Zahl noch nicht angepasst worden ist.
:39. Kevéssel négy után a zúgás olyan hirtelenséggel szűnik meg, amely mindig kis sokknak hat, noha számít rá. - Um kurz nach vier hört das Brummen mit einer Abruptheit auf, die immer wie ein kleiner Schock wirkt, obwohl sie es erwartet.
:40. Tudja, hogy a termosztát kikapcsol és újra bekapcsol, és hogy ez a folyamat teljesen banális, és semmi jelentése nincs azon kívül, amelyet ő adott neki. - Sie weiß, dass das Thermostat sich abschaltet und wieder einschaltet und dass dieser Vorgang vollkommen banal ist und keine Bedeutung hat außer jener, die sie ihm gegeben hat.
:41. A csend öt vagy hat másodpercében – egy olyan csendben, amely abban különbözik a közönséges csendtől, hogy nem üres, hanem feltöltött – Hana visszatartja a lélegzetét, és olyan összpontosítással vár, amely nappal soha nem jut el hozzá. - In den fünf oder sechs Sekunden der Stille – einer Stille, die sich von der gewöhnlichen Stille dadurch unterscheidet, dass sie nicht leer, sondern aufgeladen ist – hält Hana den Atem an und wartet mit einer Konzentration, die tagsüber nie zu ihr kommt.
:42. Amikor a zúgás visszatér, megbízhatóan, mint mindig, ahogyan megbízható volt mindazokon az éjszakákon, kifújja a levegőt, és magára húzza a takarót. - Als das Brummen zurückkehrt, verlässlich wie immer, wie es verlässlich gewesen ist in all den Nächten, atmet sie aus und zieht die Decke über sich.
:43. A fogkefe a pohárban áll, és az, hogy ott áll, sem nem mulasztás, sem nem gyengédség. - Die Zahnbürste steht im Becher, und dass sie dort steht, ist weder Versäumnis noch Zuneigung.
:44. Ez az önmagával kötött hallgatólagos megállapodás, hogy bizonyos dolgok addig maradhatnak változatlanok, amíg az ember még nem gyűjtötte össze az erőt a változtatáshoz. - Es ist die stillschweigende Vereinbarung mit sich selbst, dass manche Dinge so lange unveränderlich bleiben dürfen, wie man die Kraft für die Veränderung noch nicht aufgebracht hat.
:45. A cipők az előszobában állnak, és a cseresznyék holnap puhábbak lesznek, és a hűtőszekrény zúgni fog, ahogyan mindig is zúgott. - Die Schuhe stehen im Flur, und die Kirschen werden morgen weicher sein, und der Kühlschrank wird summen, wie er immer gesummt hat.
:46. Hana becsukja majd a szemét, és tudni fogja, hogy ez egyelőre elég – nem elégedettségként, hanem olyan tényként, amelyet az ember tudomásul vesz, mert az alternatíva, hogy ne vegye tudomásul, több erőbe kerülne, mint amennyit egyetlen éjszaka rendelkezésre tud bocsátani. - Hana wird die Augen schließen und wissen, dass das vorerst genug ist – nicht als Zufriedenheit, sondern als Tatsache, die man hinnimmt, weil die Alternative, sie nicht hinzunehmen, mehr Kraft kosten würde, als eine einzige Nacht bereitstellen kann.
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:Die Spätschicht im Kombini
:1. Die Spätschicht in dem Kombini, dessen kaltes Neonlicht Hana seit drei Jahren jeden Abend aufnimmt und wieder ausspuckt wie ein Mechanismus ohne Meinung, endet um elf.
:2. Aber die Zeit zwischen dem Abschalten der Außenbeleuchtung und dem Moment, in dem sie die Tür ihrer Wohnung hinter sich schließt, gehört zu jenem merkwürdigen Niemandsland, das sich weder als Arbeitszeit noch als Freizeit beanspruchen lässt und das sie deshalb einfach nicht zählt.
:3. Tokio um Mitternacht ist kein stiller Ort, aber es ist ein gleichgültiger.
:4. Diese Gleichgültigkeit – die Art, wie die Stadt sie weder bemerkt noch vermisst – hat für Hana im Laufe der Monate etwas tröstlich Neutrales angenommen, so wie man sich an einen chronischen Schmerz gewöhnt, nicht weil er erträglich geworden ist, sondern weil er aufgehört hat, einen zu überraschen.
:5. In der Wohnung zieht sie die Schuhe aus, und die Bewegung, mit der sie Ryos schwarze Sneakers danebenstellt, ist so vollständig in den Ablauf des Abends eingebettet, dass sie erst nach einigen Sekunden bemerkt, dass sie es getan hat.
:6. Es ist diese kleine, automatische Geste der Wiederherstellung einer Ordnung, die längst keine mehr ist.
:7. Er ist seit sechs Monaten weg, und die Wohnung trägt seine Abwesenheit nicht wie eine Wunde, sondern wie ein Abdruck.
:8. Es ist etwas, das einmal Gestalt hatte und jetzt nur noch die Kontur dieser Gestalt zeigt, eingedrückt in den Alltag wie in weiches Material.
:9. Sie lässt das Licht aus, nicht aus Kalkül, sondern weil das gelbliche Rechteck, das der Kühlschrank durch den Türspalt auf den Boden projiziert, längst die Funktion einer Orientierung übernommen hat.
:10. Außerdem würde Helligkeit in dieser Wohnung zu dieser Stunde sich anfühlen wie eine Frage, auf die man keine Antwort schuldet.
:11. Das Gerät ist uralt, sein Brummen hat jene charakteristische Unreinheit, die entsteht, wenn eine Maschine über ihre vorgesehene Lebensdauer hinaus betrieben wird.
:12. Es ist ein Ton, der nicht gleichmäßig ist, sondern pulsiert, sich selbst unterbricht und wieder aufnimmt, als führte er einen inneren Dialog, dessen Inhalt man nicht kennen, aber trotzdem verstehen kann.
:13. Im Bad vollzieht sich das abendliche Ritual in jener somnambul präzisen Art, die Handlungen annehmen, wenn sie zu oft und zu unreflektiert wiederholt worden sind.
:14. Die Hand findet die Zahnbürste, ohne dass die Augen nachhelfen müssen, aber sie findet zuerst die andere – die blaue, Ryos – und schließt sich um sie mit einem Reflex, der älter ist als die Entscheidung, ihn zu kontrollieren.
:15. Die Borsten sind seit Monaten unbenutzt und entsprechend starr, und es ist gerade diese Starrheit, dieses Zeugnis der Untätigkeit, das Hana festhält.
:16. Sie tut es nicht in Trauer, oder nicht nur in Trauer, sondern in jenem komplizierteren Zustand, in dem man einen Gegenstand betrachtet und weiß, dass man etwas tun müsste, und gleichzeitig weiß, dass man es nicht tun wird, und beides gleichzeitig wahr sein lässt.
:17. Sie legt die Bürste zurück, putzt sich die Zähne und verlässt das Bad ohne einen Blick in den Spiegel.
:18. Es gibt Nächte, in denen das eigene Gesicht eine Zumutung wäre, keine Auskunft.
:19. Der Kühlschrank öffnet sich, und das Licht darin ist das nüchternste, ehrlichste Licht der Wohnung.
:20. Es beschönigt nichts, beleuchtet alles, was da ist, und macht durch seine Kargheit deutlich, wie wenig das ist: die halbe Zitrone in ihrer Klarsichtfolie, ein kleines Denkmal an den Vorsatz, Dinge nicht verfallen zu lassen; das Tofustück, das in seinem eigenen getrübten Aufgusswasser die Grenze zwischen noch genießbar und bereits aufgegeben überschritten haben könnte, ohne dass Hana genau wüsste, auf welcher Seite es sich gerade befindet; die beiden Dosen Bier, kalt und ungeöffnet, die sie jeden Abend in die Hand nimmt und jeden Abend zurückstellt, in einem Ritual, das inzwischen mehr mit Zeitgefühl zu tun hat als mit Durst.
:21. Ganz hinten, im halbdunklen Winkel des untersten Fachs, steht die kleine Pappschachtel mit den Kirschen, die von Nacht zu Nacht weicher werden, ohne endgültig schlecht zu werden.
:22. Es ist, als würden sie auf eine Entscheidung warten, die nie fällt.
:23. Hana nimmt eine heraus, dreht sie zwischen Daumen und Zeigefinger und studiert kurz die dunkelrote Oberfläche, die kleinen Dellen und Unebenheiten, als enthielte sie eine Information, die sich bei genauer Betrachtung erschließen ließe.
:24. Dann isst sie die Kirsche langsam, stehend, das Kühlschranklicht auf ihr Gesicht gerichtet wie das Scheinwerferlicht einer Bühne, auf der seit Monaten keine Vorstellung mehr stattgefunden hat.
:25. Den Kern trägt sie zur Fensterbank und legt ihn zu den anderen, die sich dort angesammelt haben wie die Belege einer Buchhaltung, deren Bedeutung nur darin besteht, dass man sie führt.
:26. Es sind zwölf, vielleicht dreizehn, und die genaue Zahl interessiert sie nicht mehr, weil das Zählen eine Konsequenz verlangen würde, auf die sie keine Lust hat.
:27. Draußen liegt die Straße unter dem orangefarbenen Halbdunkel der Natriumdampflampen, ein einzelnes Fahrrad lehnt schräg an einem Geländer, als hätte es aufgehört, irgendwohin gelangen zu wollen.
:28. In der Ferne – kaum hörbar, aber unverkennbar – fährt ein Nachtzug durch die Stadt, ein tiefes, anhaltendes Seufzen, das sich in wenigen Sekunden auflöst und nichts zurücklässt als die Erkenntnis, dass es da war.
:29. Hana steht am Fenster, die Stirn beinahe an der Scheibe.
:30. Sie spürt die Kälte des Glases als etwas angenehm Konkretes in einer Nacht, die sich sonst in Unschärfe aufgelöst hat.
:31. Dann geht sie zurück, nimmt eine der Biersdosen, hält sie mit beiden Händen und wartet.
:32. Sie weiß nicht, worauf sie wartet, vielleicht auf eine Regung, die stark genug wäre, um die Dose zu öffnen, und stellt sie, da diese Regung ausbleibt, wieder an ihren Platz zurück, mit der stillen Exaktheit eines Menschen, der gelernt hat, dass Ordnung und Erstarrung sich gelegentlich nicht unterscheiden lassen.
:33. Das Klicken des Kühlschranks, als die Tür ins Schloss fällt, ist so tief in Hanas Wahrnehmung eingeschrieben.
:34. Sein Fehlen würde sie aufwecken wie ein plötzlicher Schmerz.
:35. Sie lässt sich auf den Boden sinken, den Rücken an das Bettgestell gelehnt, und lauscht dem Brummen, das die Wohnung nicht füllt, sondern auskleidet.
:36. Es ist wie eine Tapete aus Geräusch, die alle Oberflächen bedeckt und verhindert, dass die Stille darunter sich Zutritt verschafft.
:37. Sie denkt nicht an Ryo, oder sie denkt an ihn auf jene Art, bei der man sagen könnte, man denke nicht an ihn.
:38. Sie denkt indirekt an ihn, durch die Objekte, die er hinterlassen hat, durch die Leerstellen, die er in den Abläufen des Abends hinterlassen hat, durch das Gefühl, dass die Wohnung auf eine bestimmte Anzahl von Menschen ausgelegt ist und dass diese Zahl noch nicht angepasst worden ist.
:39. Um kurz nach vier hört das Brummen mit einer Abruptheit auf, die immer wie ein kleiner Schock wirkt, obwohl sie es erwartet.
:40. Sie weiß, dass das Thermostat sich abschaltet und wieder einschaltet und dass dieser Vorgang vollkommen banal ist und keine Bedeutung hat außer jener, die sie ihm gegeben hat.
:41. In den fünf oder sechs Sekunden der Stille – einer Stille, die sich von der gewöhnlichen Stille dadurch unterscheidet, dass sie nicht leer, sondern aufgeladen ist – hält Hana den Atem an und wartet mit einer Konzentration, die tagsüber nie zu ihr kommt.
:42. Als das Brummen zurückkehrt, verlässlich wie immer, wie es verlässlich gewesen ist in all den Nächten, atmet sie aus und zieht die Decke über sich.
:43. Die Zahnbürste steht im Becher, und dass sie dort steht, ist weder Versäumnis noch Zuneigung.
:44. Es ist die stillschweigende Vereinbarung mit sich selbst, dass manche Dinge so lange unveränderlich bleiben dürfen, wie man die Kraft für die Veränderung noch nicht aufgebracht hat.
:45. Die Schuhe stehen im Flur, und die Kirschen werden morgen weicher sein, und der Kühlschrank wird summen, wie er immer gesummt hat.
:46. Hana wird die Augen schließen und wissen, dass das vorerst genug ist – nicht als Zufriedenheit, sondern als Tatsache, die man hinnimmt, weil die Alternative, sie nicht hinzunehmen, mehr Kraft kosten würde, als eine einzige Nacht bereitstellen kann.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 13
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2026-05-18T16:36:20Z
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=== 1 ===
:A horgászbot
:1. Az eső még azelőtt ered el, hogy a várost valóban maguk mögött hagyták volna, eleinte puszta csepergésként a szélvédőn, amelyet az ember figyelmen kívül hagyhatna, ha akarna.
:2. Néhány percen belül azzá az egyenletes, súlyos dobolássá sűrűsödik, amely teljesen birtokba veszi a régi Volvo belső terét, és a beszélgetés minden formáját nem megakadályozza ugyan, de fölöslegessé teszi – ami ebben az esetben ugyanarra megy ki.
:3. Kari úgy vezet, ahogy mindig vezet, amikor valami nincs rendben: két kézzel a kormányon, hátát kissé előredöntve.
:4. Tekintete olyan intenzitással szegeződik az útra, amely inkább menekülésnek látszik, mint összpontosításnak, bár a kettő közötti határ, ha az ember őszinte, amúgy is elmosódik.
:5. Jon hátratolta az ülését, és fejét a fejtámlának vetette, nem aludt, de nem is volt igazán ébren abban az értelemben, hogy jelen lett volna.
:6. Tekintete a kinti tájra irányul, amely úgy húz el mellettük, mint valami, amit az ember már ismer, és ezért már nem is lát igazán – nedves mezők, szürke nyírfák, az ég olyan alacsonyan és egyformán, mintha elhatározta volna, hogy ezen a napon nem tesz különösebb erőfeszítést.
:7. Az ablaktörlő olyan ritmusban dolgozik, amely minimálisan eltolódik az eső ritmusához képest, és ez azt a sajátos befejezetlenségérzetet kelti, amely valahol az észlelés és az ideg között telepszik meg, anélkül, hogy valaha is valódi zavarrá nőné ki magát.
:8. Minden harmadik törlésnél a gumi rövid, magas nyikorgó hangot ad ki, amelyet Kari már rég nem hall, Jon pedig egyfajta tompa közönnyel vesz tudomásul, mintha valaki más életének egyik részlete volna.
:9. Amikor résnyire leengedi az ablakot, és beengedi a hideg vidéki levegőt, Kari anélkül, hogy ránézne vagy bármit mondana, a leggyorsabb fokozatra állítja az ablaktörlő kapcsolóját.
:10. Ebben, mint sok apró cselekvésben olyan testvérek között, akik ismerik egymást anélkül, hogy igazán ismernék egymást, egy egész történet rejlik közösen lakott gyermekkori évekről és a felnőtté válás lassú, feltartóztathatatlan sodródásáról, amely mindenkit a maga irányába hajt.
:11. Apjuk három hete halt meg, és ennek a mondatnak még mindig megvan az a zavarba ejtő minősége, hogy egyszerre közvetlen és valószerűtlen, amilyen minden végleges tény, mielőtt az ember valóban kapcsolatba kerül vele.
:12. A mondat létezik, pontosan és lezártan, valahol kettejükön kívül, és vár annak türelmével, ami megengedheti magának, hogy várjon.
:13. Kari az elmúlt három évben elkísérte az anyját annak hosszú haldoklásán keresztül, és közben ritkábban látogatta az apját, mint szerette volna.
:14. Ez a hiány nem bűntudatként él benne, hanem tompa, alig lokalizálható fájdalomként, amelyet nem lehet megnevezni, és talán éppen ezért nem is oldódik fel.
:15. Jon egy évtizede Bergenben él, évente kétszer jön haza egy hosszú hétvégére, és éveken át próbálta a távolságot rendszerességgel ellensúlyozni.
:16. Mélyen belül tudja, hogy ez nem működött, és talán nem is működhet, mert bizonyos dolgoknál nincs értelmes megfelelés gyakoriság és közelség között.
:17. Ma van az utolsó alkalom, ezt már az idefelé tartó vonatúton megmondta magának.
:18. Annak a csendes eltökéltségével mondta ezt magának, aki olyan döntést hoz, amelyet nem akar visszavonni, még mielőtt megadhatná magának erre az alkalmat.
:19. A kavicsos út a fészerhez az állandó esőtől felázott, a pocsolyák olyan szélesek és zavarosak, hogy Kari lépésben vezet.
:20. A Volvo minden egyenetlenségnél halkan nyög, mintha neki is volna véleménye minderről, amelyet azonban megtart magának.
:21. A fészer egy enyhe kanyar mögött bukkan fel, félig elrejtve három öreg nyírfa mögött, amelyeknek törzse feketén fénylik a nedvességtől, ágaik pedig úgy csapkodnak a szélben, mint valami, ami nem tud megnyugodni.
:22. A hullámlemez tető sötét és foltos, a fa homlokzat pedig az előrehaladott mállásnak abban az állapotában van, amelyet már nem pusztulásnak kell nevezni, hanem olyan dolgok természetes halmazállapotának, amelyek régóta senkit sem érdekelnek.
:23. Jon még azelőtt kiszáll, hogy a motort leállították volna, Kari pedig hallja, ahogy belerúg az ajtóba – egyszer, kétszer.
:24. Aztán az öreg fa nyikorgó, vonakodó kinyílása jelzi neki, hogy az ellenállást leküzdötték, ideiglenesen és erőszakkal, mint oly sok mindent ebben a családban.
:25. A belülről áradó szag nem metafora és nem emlék, mielőtt aztán mégis azzá válik: nedves, kemény fa, motorok régi olaja, amelyeken már régóta nem dolgozott senki.
:26. Mélyen alatta, kitartóan és eltörölhetetlenül, mint kommentár minden máshoz, ott van az apa ismerős dohányszaga, amely beette magát a fa pórusaiba, és ott is marad majd, sokkal az utolsó látogatás után, sokkal az utolsó lélegzet után.
:27. Kari átlép a küszöbön, és megáll, nem sokáig, de egy olyan pillanatra, amely észreveteti magát.
:28. A testnek néha szüksége van valamiféle zsilipre aközött, ami odakint van, és aközött, ami odabent vár.
:29. A bal oldali falon egy mentőmellény lóg, amelynek narancsszínét több évtized fénye halvány, mentegetőző sárgává fakította, a hevederek ernyedtek és porhanyósak, mintha csak azért tartanának még össze, mert nincs senki, aki szétszedné őket.
:30. Alatta két 45-ös gumicsizma áll, kiszáradt sár rétegével bélelve, amely annak az utolsó útszakasznak a negatívját rajzolja ki, amelyet valaki bennük megtett, valahol, valamikor, egy világban, amely most már nem érhető el.
:31. Egy polcon, amely kissé előredől, és évek óta vár egy javításra, amelyet már senki sem fog elvégezni, egy 2019-es falinaptár fekszik, márciusnál kinyitva.
:32. Ott két bejegyzés áll az apa szűk, szögletes kézírásával, amelyet Kari úgy olvas, hogy nem olvassa, és amelyek röviden felvillannak benne, mint valami, amit felismert az ember, majd azonnal újra eltűnnek.
:33. Jon a fészer közepén áll, és nem mozdul, csak lassan forgatja a fejét, mintha megpróbálna emlékezni valamire, amit soha nem tudott, vagy talán soha nem is akart tudni.
:34. Az eső a hullámlemez tetőn olyan kitartó és egyenletes, hogy kevésbé érződik hangnak, mint inkább a világ olyan állapotának, amely elől nem lehet kitérni, és amely ellen értelmetlen volna harcolni.
:35. A horgászbot a hátsó falon lóg két rozsdás szögen, szinte mellékesen, szinte úgy, mint valami, amit a helyiség berendezésekor elfelejtettek, és később már nem tettek el.
:36. A hely, amelyet elfoglalt, már hozzá tartozott.
:37. Jon meglátja, és felé indul annak lassú határozottságával, aki nem tudja, mit fog tenni, ha odaér.
:38. Mégis szükségesnek tartja, hogy odamenjen.
:39. Két kézzel veszi le a szögekről, óvatosan és sietség nélkül.
:40. Maga elé tartja olyan távolságban, amely sem közeli, sem távoli, és amely a horgászbotot valamiféle lebegésbe helyezi aközött, ami, és aközött, amit ebben a pillanatban jelent, vagy jelenthetne.
:41. A zsinór többszörösen önmaga köré tekeredett, a horog barna a rozsdától, a markolat két helyen simára és kopottra dörzsölődött ott, ahol egy kéz sok éven át tartotta.
:42. Nem az ő keze volt, de olyan kéz, amelyet ismert, amelynek gesztusait ismerte, anélkül, hogy valaha is egészen megértette volna, mi rejlett e gesztusok mögött.
:43. Kari oldalról figyeli őt, mozdulatlanul.
:44. Ebben a figyelésben nincs együttérzés és nincs távolság, hanem valami a kettő között, aminek nincs neve, és talán éppen ezért ez a legőszintébb, amit ebben a helyiségben egymásért fel tudnak mutatni.
:45. Végül odamegy hozzá, kérdezés nélkül kiveszi a kezéből a horgászbotot, és maga tartja egy darabig.
:46. Tenyerében érzi a szinte súlytalan súlyt, egy olyan tárgy súlyát, amelynek jelentése nehezebb, mint az anyaga, aztán visszaadja, mert semmi mást nem tud kezdeni vele, és nem is akar semmi mást.
:47. „Ezt nem visszük magunkkal” – mondja.
:48. Ez sem döntésnek, sem javaslatnak nem hangzik, hanem valami nyugodt kimondásának, ami már régen eldőlt, mielőtt beléptek volna a fészerbe, talán még mielőtt egyáltalán ideindultak volna.
:49. Jon a kis ablak alatti mállott munkapadra teszi a horgászbotot, és egy lépést hátralép.
:50. Ezután egyikük sem néz rá még egyszer, ahogy az ember már nem néz rá olyan dolgokra, amelyekről olyan döntést hozott, amelyet nem akar megbánni.
:51. Úgy hagyják el a fészert, hogy semmit nem visznek magukkal és semmit nem változtatnak meg: a naptár a polcon, a gumicsizma a földön, a benzineskanna a sarokban, a mentőmellény a falon marad.
:52. Minden azon a helyen áll, ahová valaki tette, aki e dolgok elhelyezésekor talán már sejtette, hogy nem fog visszatérni, és ezt a sejtést talán nem szomorúságként élte meg, hanem valamiféle csendes megegyezésként azzal, ami elkerülhetetlen.
:53. Odakint, a fészer előtt az eső ferdén és gyengülés nélkül zuhog rájuk, ők pedig benne állnak, nem menedéket keresve, és nem is közönyösen vele szemben, hanem egyszerűen benne.
:54. Úgy állnak benne, ahogy az ember valamiben áll, ami nagyobb nála, és amit ezért békén hagy.
:55. Jon bezárja a lakatot, röviden megforgatja, hogy megbizonyosodjon róla, majd elengedi.
:56. Olyan véglegességgel engedi el, amely nincs megrendezve, és éppen ezért súlyosabb.
:57. Kari zárt öklében tartja a kulcsot, egy kis, elnehezült fémdarabot, amely ebben a pillanatban egy egész hely súlyát hordozza, ahová most már nem fognak belépni.
:58. A fjordra néz, amelynek felszínét az eső szüntelenül újrarendeződő körök mintázatává változtatja, amelyek átfedik egymást, feloldódnak és újra keletkeznek, szünet nélkül, szándék nélkül.
:59. Aztán meglendíti a karját, és hosszú, szinte hanyag ívben a part fölött a vízbe hajítja a kulcsot.
:60. A kulcs megfordul a nedves levegőben, olyan hanggal esik a vízbe, amely alig hallható, és mégis tisztán kiválik minden másból, a kialakuló kis kört pedig azonnal utolérik és feloldják az eső körei, mintha a víznek nem volna ideje külön bánásmódra, és semmi oka nem volna a kulcsot másként fogadni, mint bármi mást.
:61. Kari nem nézi meg, hol süllyedt el.
:62. Megfordul, és elindul.
:63. Jon követi, egyikük sem beszél az autóig vezető úton.
:64. Az autó az esőben vár rájuk, mint valami, ami megtanult várni, mert nem volt más választása.
:65. Ezúttal Jon veszi át a vezetést, és kérdezés nélkül beül a volán mögé.
:66. Kari ezt egy kicsi, szinte észrevehetetlen bólintással nyugtázza, amely többet mond egy köszönömnél.
:67. Halántékát a hideg üvegnek támasztja, félig lehunyja a szemét, és a motor beindul.
:68. Az ablaktörlő újra szolgálatba áll, ugyanaz a nyikorgás, ugyanaz a kissé eltolódott ütem, mintha nem lett volna megszakítás, vagy mintha lett volna, de semmit sem változtatott volna azon, ami előtte volt, és ami most továbbmegy – ami talán a legőszintébb, amit erről a napról és erről a két emberről mondani lehet.
:69. Az előttük fekvő út üres és nedves, és visszavezet egy olyan világba, amelyben ez a fészer már nem fordul elő, amelyben egy horgászbot fekszik egy munkapadon, és senki sem jön, hogy elvigye.
:70. Ebben a világban egy naptár 2019 márciusánál marad kinyitva, amíg maga a papír fel nem oldódik.
:71. Egyikük sem mondja ki, mi volt ez a nap, nem azért, mert hiányoznak a szavak.
:72. Vannak dolgok, amelyeket az ember megsért, ha megnevezi őket, és ezt mindketten tudják, anélkül, hogy valaha beszéltek volna róla.
:73. Mennek tovább, az eső nem áll el, és mögöttük a fészer eltűnik a kanyarban, a távolságban és életük maradékában.
:74. A fészer mégis megmarad az életükben, nem olyan emlékként, amelyet előhív az ember, hanem valami mélyebbként és állandóbbként: annak csendes, feloldhatatlan bizonyosságaként, hogy vannak helyek, amelyeket az ember nem hagy el, akkor sem, ha nem tér vissza.
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:A horgászbot - Die Angel
:1. Az eső még azelőtt ered el, hogy a várost valóban maguk mögött hagyták volna, eleinte puszta csepergésként a szélvédőn, amelyet az ember figyelmen kívül hagyhatna, ha akarna. - Der Regen setzt ein, noch bevor sie die Stadt wirklich hinter sich gelassen haben, zunächst als bloßes Tröpfeln gegen die Windschutzscheibe, das man ignorieren könnte, wenn man wollte.
:2. Néhány percen belül azzá az egyenletes, súlyos dobolássá sűrűsödik, amely teljesen birtokba veszi a régi Volvo belső terét, és a beszélgetés minden formáját nem megakadályozza ugyan, de fölöslegessé teszi – ami ebben az esetben ugyanarra megy ki. - Binnen weniger Minuten verdichtet es sich zu jenem gleichmäßigen, schweren Trommeln, das den Innenraum des alten Volvo vollständig in Beschlag nimmt und jede Form von Gespräch nicht verhindert, aber überflüssig macht – was, in diesem Fall, auf dasselbe hinausläuft.
:3. Kari úgy vezet, ahogy mindig vezet, amikor valami nincs rendben: két kézzel a kormányon, hátát kissé előredöntve. - Kari fährt, wie sie immer fährt, wenn etwas nicht stimmt: beide Hände am Steuer, der Rücken leicht nach vorne geneigt.
:4. Tekintete olyan intenzitással szegeződik az útra, amely inkább menekülésnek látszik, mint összpontosításnak, bár a kettő közötti határ, ha az ember őszinte, amúgy is elmosódik. - Ihr Blick ist auf die Straße gerichtet mit einer Intensität, die mehr nach Flucht aussieht als nach Konzentration, obwohl die Grenze zwischen beidem, wenn man ehrlich ist, ohnehin fließend ist.
:5. Jon hátratolta az ülését, és fejét a fejtámlának vetette, nem aludt, de nem is volt igazán ébren abban az értelemben, hogy jelen lett volna. - Jon hat seinen Sitz zurückgeschoben und den Kopf gegen die Kopfstütze gelegt, nicht schlafend, aber auch nicht wirklich wach im Sinne von anwesend.
:6. Tekintete a kinti tájra irányul, amely úgy húz el mellettük, mint valami, amit az ember már ismer, és ezért már nem is lát igazán – nedves mezők, szürke nyírfák, az ég olyan alacsonyan és egyformán, mintha elhatározta volna, hogy ezen a napon nem tesz különösebb erőfeszítést. - Sein Blick ist auf die Landschaft gerichtet, die draußen vorbeizieht wie etwas, das man schon kennt und deshalb nicht mehr wirklich sieht – nasse Felder, graue Birken, der Himmel so niedrig und gleichförmig, als hätte er beschlossen, sich an diesem Tag keine besondere Mühe zu geben.
:7. Az ablaktörlő olyan ritmusban dolgozik, amely minimálisan eltolódik az eső ritmusához képest, és ez azt a sajátos befejezetlenségérzetet kelti, amely valahol az észlelés és az ideg között telepszik meg, anélkül, hogy valaha is valódi zavarrá nőné ki magát. - Der Scheibenwischer arbeitet in einem Rhythmus, der minimal versetzt ist zum Rhythmus des Regens, und das erzeugt jenes eigentümliche Gefühl von Unvollständigkeit, das sich irgendwo zwischen Wahrnehmung und Nerv einquartiert, ohne sich jemals zu einer echten Störung auszuwachsen.
:8. Minden harmadik törlésnél a gumi rövid, magas nyikorgó hangot ad ki, amelyet Kari már rég nem hall, Jon pedig egyfajta tompa közönnyel vesz tudomásul, mintha valaki más életének egyik részlete volna. - Bei jedem dritten Durchgang gibt das Gummi ein kurzes, hohes Quietschen von sich, das Kari längst nicht mehr hört und das Jon mit einer Art stumpfer Gleichgültigkeit registriert, als wäre es ein Detail aus dem Leben eines anderen.
:9. Amikor résnyire leengedi az ablakot, és beengedi a hideg vidéki levegőt, Kari anélkül, hogy ránézne vagy bármit mondana, a leggyorsabb fokozatra állítja az ablaktörlő kapcsolóját. - Als er das Fenster einen Spalt öffnet und die kalte Landluft hereinkommen lässt, dreht Kari den Wischerschalter auf die schnellste Stufe, ohne ihn anzuschauen, ohne etwas zu sagen.
:10. Ebben, mint sok apró cselekvésben olyan testvérek között, akik ismerik egymást anélkül, hogy igazán ismernék egymást, egy egész történet rejlik közösen lakott gyermekkori évekről és a felnőtté válás lassú, feltartóztathatatlan sodródásáról, amely mindenkit a maga irányába hajt. - Darin steckt, wie in vielen kleinen Handlungen zwischen Geschwistern, die sich kennen, ohne sich wirklich zu kennen, eine ganze Geschichte über gemeinsam bewohnte Kindheitsjahre und die langsame, unaufhaltsame Drift der Erwachsenenwerdung, die jeden in eine eigene Richtung treibt.
:11. Apjuk három hete halt meg, és ennek a mondatnak még mindig megvan az a zavarba ejtő minősége, hogy egyszerre közvetlen és valószerűtlen, amilyen minden végleges tény, mielőtt az ember valóban kapcsolatba kerül vele. - Ihr Vater ist vor drei Wochen gestorben, und dieser Satz hat noch immer jene verwirrende Qualität des Unmittelbaren und gleichzeitig Unwirklichen, die alle definitiven Tatsachen haben, bevor man wirklich mit ihnen in Berührung gekommen ist.
:12. A mondat létezik, pontosan és lezártan, valahol kettejükön kívül, és vár annak türelmével, ami megengedheti magának, hogy várjon. - Der Satz existiert, präzise und abgeschlossen, irgendwo außerhalb von beiden, und wartet mit der Geduld von etwas, das es sich leisten kann zu warten.
:13. Kari az elmúlt három évben elkísérte az anyját annak hosszú haldoklásán keresztül, és közben ritkábban látogatta az apját, mint szerette volna. - Kari hat in den letzten drei Jahren die Mutter durch deren langes Sterben begleitet und den Vater dabei seltener besucht, als sie wollte.
:14. Ez a hiány nem bűntudatként él benne, hanem tompa, alig lokalizálható fájdalomként, amelyet nem lehet megnevezni, és talán éppen ezért nem is oldódik fel. - Diese Lücke liegt in ihr nicht als Schuldgefühl, sondern als ein stumpfer, kaum lokalisierbarer Schmerz, der sich nicht benennen lässt und sich vielleicht auch deshalb nicht auflöst.
:15. Jon egy évtizede Bergenben él, évente kétszer jön haza egy hosszú hétvégére, és éveken át próbálta a távolságot rendszerességgel ellensúlyozni. - Jon ist seit einem Jahrzehnt in Bergen, kommt zweimal im Jahr für ein langes Wochenende und hat über Jahre hinweg versucht, die Distanz durch Regelmäßigkeit zu kompensieren.
:16. Mélyen belül tudja, hogy ez nem működött, és talán nem is működhet, mert bizonyos dolgoknál nincs értelmes megfelelés gyakoriság és közelség között. - Er weiß tief in sich, dass das nicht funktioniert hat und vielleicht auch nicht funktionieren kann, weil es bei manchen Dingen keine sinnvolle Entsprechung zwischen Häufigkeit und Nähe gibt.
:17. Ma van az utolsó alkalom, ezt már az idefelé tartó vonatúton megmondta magának. - Heute ist das letzte Mal, das hat er sich bereits auf der Bahnfahrt hierher gesagt.
:18. Annak a csendes eltökéltségével mondta ezt magának, aki olyan döntést hoz, amelyet nem akar visszavonni, még mielőtt megadhatná magának erre az alkalmat. - Er hat es sich mit der stillen Bestimmtheit von jemandem gesagt, der eine Entscheidung trifft, die er nicht rückgängig machen will, bevor er sich die Gelegenheit dazu nehmen kann.
:19. A kavicsos út a fészerhez az állandó esőtől felázott, a pocsolyák olyan szélesek és zavarosak, hogy Kari lépésben vezet. - Der Schotterweg zum Schuppen ist vom anhaltenden Regen aufgeweicht, die Pfützen so breit und trüb, dass Kari im Schritttempo fährt.
:20. A Volvo minden egyenetlenségnél halkan nyög, mintha neki is volna véleménye minderről, amelyet azonban megtart magának. - Der Volvo stöhnt bei jeder Unebenheit leise, als hätte auch er eine Meinung zu alledem, die er allerdings für sich behält.
:21. A fészer egy enyhe kanyar mögött bukkan fel, félig elrejtve három öreg nyírfa mögött, amelyeknek törzse feketén fénylik a nedvességtől, ágaik pedig úgy csapkodnak a szélben, mint valami, ami nem tud megnyugodni. - Der Schuppen taucht hinter einer sanften Biegung auf, halb verborgen hinter drei alten Birken, deren Stämme schwarz vor Nässe glänzen und deren Äste im Wind schlagen wie etwas, das sich nicht beruhigen kann.
:22. A hullámlemez tető sötét és foltos, a fa homlokzat pedig az előrehaladott mállásnak abban az állapotában van, amelyet már nem pusztulásnak kell nevezni, hanem olyan dolgok természetes halmazállapotának, amelyek régóta senkit sem érdekelnek. - Das Wellblechdach ist dunkel und gefleckt, die Holzfassade in jenem Zustand fortgeschrittener Verwitterung, der nicht mehr als Verfall zu bezeichnen ist, sondern als der natürliche Aggregatzustand von Dingen, die seit Langem niemanden mehr interessieren.
:23. Jon még azelőtt kiszáll, hogy a motort leállították volna, Kari pedig hallja, ahogy belerúg az ajtóba – egyszer, kétszer. - Jon steigt aus, noch bevor der Motor abgestellt ist, und Kari hört ihn gegen die Tür treten – einmal, zweimal.
:24. Aztán az öreg fa nyikorgó, vonakodó kinyílása jelzi neki, hogy az ellenállást leküzdötték, ideiglenesen és erőszakkal, mint oly sok mindent ebben a családban. - Dann signalisiert ihr das knarrende, widerstrebende Aufgehen des alten Holzes, dass der Widerstand überwunden ist, vorläufig und mit Gewalt, wie so vieles in dieser Familie.
:25. A belülről áradó szag nem metafora és nem emlék, mielőtt aztán mégis azzá válik: nedves, kemény fa, motorok régi olaja, amelyeken már régóta nem dolgozott senki. - Der Geruch, der aus dem Inneren kommt, ist keine Metapher und keine Erinnerung, bevor er es dann doch ist: feuchtes, hartes Holz, das alte Öl von Motoren, an denen schon lange niemand mehr gearbeitet hat.
:26. Mélyen alatta, kitartóan és eltörölhetetlenül, mint kommentár minden máshoz, ott van az apa ismerős dohányszaga, amely beette magát a fa pórusaiba, és ott is marad majd, sokkal az utolsó látogatás után, sokkal az utolsó lélegzet után. - Tief darunter liegt, beharrlich und unverwischbar wie ein Kommentar zu allem anderen, der vertraute Tabakgeruch des Vaters, der sich in die Poren des Holzes gefressen hat und dort bleiben wird, lange nach dem letzten Besuch, lange nach dem letzten Atemzug.
:27. Kari átlép a küszöbön, és megáll, nem sokáig, de egy olyan pillanatra, amely észreveteti magát. - Kari tritt über die Schwelle und hält inne, nicht lange, aber einen Moment, der sich bemerkbar macht.
:28. A testnek néha szüksége van valamiféle zsilipre aközött, ami odakint van, és aközött, ami odabent vár. - Der Körper braucht manchmal eine Art Schleuse zwischen dem, was draußen ist, und dem, was drinnen wartet.
:29. A bal oldali falon egy mentőmellény lóg, amelynek narancsszínét több évtized fénye halvány, mentegetőző sárgává fakította, a hevederek ernyedtek és porhanyósak, mintha csak azért tartanának még össze, mert nincs senki, aki szétszedné őket. - An der linken Wand hängt eine Schwimmweste, deren Orange das Licht mehrerer Jahrzehnte zu einem blassen, entschuldigenden Gelbton ausgebleicht hat, die Gurte schlaff und mürbe, als hielten sie nur noch zusammen, weil es niemanden gibt, der sie auseinandernehmen würde.
:30. Alatta két 45-ös gumicsizma áll, kiszáradt sár rétegével bélelve, amely annak az utolsó útszakasznak a negatívját rajzolja ki, amelyet valaki bennük megtett, valahol, valamikor, egy világban, amely most már nem érhető el. - Darunter stehen zwei Gummistiefel der Größe 45, ausgekleidet mit einer Schicht getrockneten Schlamms, die das Negativ der letzten Wegstrecke abbildet, die jemand in ihnen zurückgelegt hat, irgendwo, irgendwann, in einer Welt, die jetzt nicht mehr erreichbar ist.
:31. Egy polcon, amely kissé előredől, és évek óta vár egy javításra, amelyet már senki sem fog elvégezni, egy 2019-es falinaptár fekszik, márciusnál kinyitva. - Auf einem Regal, das leicht nach vorne geneigt ist und seit Jahren auf eine Reparatur wartet, die niemand mehr vornehmen wird, liegt ein Wandkalender von 2019, aufgeschlagen auf dem März.
:32. Ott két bejegyzés áll az apa szűk, szögletes kézírásával, amelyet Kari úgy olvas, hogy nem olvassa, és amelyek röviden felvillannak benne, mint valami, amit felismert az ember, majd azonnal újra eltűnnek. - Dort stehen zwei Einträge in der engen, eckigen Handschrift des Vaters, die Kari liest, ohne sie zu lesen, die kurz in ihr aufleuchten wie etwas, das man erkannt hat, und sofort wieder verschwinden.
:33. Jon a fészer közepén áll, és nem mozdul, csak lassan forgatja a fejét, mintha megpróbálna emlékezni valamire, amit soha nem tudott, vagy talán soha nem is akart tudni. - Jon steht in der Mitte des Schuppens und bewegt sich nicht, dreht nur langsam den Kopf, als würde er versuchen, sich an etwas zu erinnern, das er nie gewusst hat oder vielleicht nie wissen wollte.
:34. Az eső a hullámlemez tetőn olyan kitartó és egyenletes, hogy kevésbé érződik hangnak, mint inkább a világ olyan állapotának, amely elől nem lehet kitérni, és amely ellen értelmetlen volna harcolni. - Der Regen auf dem Wellblechdach ist so anhaltend und gleichmäßig, dass er sich weniger wie ein Geräusch anfühlt als wie ein Zustand der Welt, dem man sich nicht entziehen kann und gegen den zu kämpfen sinnlos wäre.
:35. A horgászbot a hátsó falon lóg két rozsdás szögen, szinte mellékesen, szinte úgy, mint valami, amit a helyiség berendezésekor elfelejtettek, és később már nem tettek el. - Die Angel hängt an zwei verrosteten Nägeln an der hinteren Wand, fast beiläufig, fast wie etwas, das man bei der Einrichtung des Raumes vergessen hat und später nicht mehr weggeräumt hat.
:36. A hely, amelyet elfoglalt, már hozzá tartozott. - Der Ort, den sie eingenommen hatte, gehörte bereits ihr.
:37. Jon meglátja, és felé indul annak lassú határozottságával, aki nem tudja, mit fog tenni, ha odaér. - Jon sieht sie und geht auf sie zu mit der langsamen Bestimmtheit von jemandem, der nicht weiß, was er tun wird, wenn er angekommen ist.
:38. Mégis szükségesnek tartja, hogy odamenjen. - Er hält es dennoch für notwendig hinzugehen.
:39. Két kézzel veszi le a szögekről, óvatosan és sietség nélkül. - Er nimmt sie mit beiden Händen von den Nägeln, behutsam und ohne Eile.
:40. Maga elé tartja olyan távolságban, amely sem közeli, sem távoli, és amely a horgászbotot valamiféle lebegésbe helyezi aközött, ami, és aközött, amit ebben a pillanatban jelent, vagy jelenthetne. - Er hält sie vor sich in einem Abstand, der weder nah noch fern ist und der die Angel in eine Art Schwebe versetzt zwischen dem, was sie ist, und dem, was sie in diesem Moment bedeutet oder bedeuten könnte.
:41. A zsinór többszörösen önmaga köré tekeredett, a horog barna a rozsdától, a markolat két helyen simára és kopottra dörzsölődött ott, ahol egy kéz sok éven át tartotta. - Die Schnur ist mehrfach um sich selbst gewickelt, der Haken braun vor Rost, der Griff an zwei Stellen blank und abgewetzt, dort, wo eine Hand ihn über viele Jahre gehalten hat.
:42. Nem az ő keze volt, de olyan kéz, amelyet ismert, amelynek gesztusait ismerte, anélkül, hogy valaha is egészen megértette volna, mi rejlett e gesztusok mögött. - Es war nicht seine Hand, aber eine Hand, die er kannte, deren Gesten er kannte, ohne je ganz verstanden zu haben, was sich hinter diesen Gesten verbarg.
:43. Kari oldalról figyeli őt, mozdulatlanul. - Kari beobachtet ihn von der Seite, ohne sich zu bewegen.
:44. Ebben a figyelésben nincs együttérzés és nincs távolság, hanem valami a kettő között, aminek nincs neve, és talán éppen ezért ez a legőszintébb, amit ebben a helyiségben egymásért fel tudnak mutatni. - In dieser Beobachtung liegt kein Mitgefühl und keine Distanz, sondern etwas dazwischen, das keinen Namen hat und vielleicht deshalb das Ehrlichste ist, was sie in diesem Raum füreinander aufbringen können.
:45. Végül odamegy hozzá, kérdezés nélkül kiveszi a kezéből a horgászbotot, és maga tartja egy darabig. - Sie geht schließlich zu ihm, nimmt ihm die Angel aus den Händen, ohne zu fragen, und hält sie selbst einen Moment lang.
:46. Tenyerében érzi a szinte súlytalan súlyt, egy olyan tárgy súlyát, amelynek jelentése nehezebb, mint az anyaga, aztán visszaadja, mert semmi mást nem tud kezdeni vele, és nem is akar semmi mást. - Sie spürt das fast gewichtslose Gewicht in den Handflächen, das Gewicht eines Gegenstands, dessen Bedeutung schwerer ist als seine Substanz, und gibt sie dann zurück, weil sie nichts anderes damit anfangen kann und auch nichts anderes will.
:47. „Ezt nem visszük magunkkal” – mondja. - „Den nehmen wir nicht mit", sagt sie.
:48. Ez sem döntésnek, sem javaslatnak nem hangzik, hanem valami nyugodt kimondásának, ami már régen eldőlt, mielőtt beléptek volna a fészerbe, talán még mielőtt egyáltalán ideindultak volna. - Es klingt weder wie eine Entscheidung noch wie ein Vorschlag, sondern wie das ruhige Aussprechen von etwas, das längst feststand, bevor sie den Schuppen betreten haben, möglicherweise bevor sie überhaupt hergefahren sind.
:49. Jon a kis ablak alatti mállott munkapadra teszi a horgászbotot, és egy lépést hátralép. - Jon legt die Angel auf die verwitterte Werkbank unter dem kleinen Fenster und tritt einen Schritt zurück.
:50. Ezután egyikük sem néz rá még egyszer, ahogy az ember már nem néz rá olyan dolgokra, amelyekről olyan döntést hozott, amelyet nem akar megbánni. - Keiner von beiden sieht sie danach noch einmal an, so wie man Dinge nicht mehr ansieht, über die man eine Entscheidung getroffen hat, die man nicht bereuen will.
:51. Úgy hagyják el a fészert, hogy semmit nem visznek magukkal és semmit nem változtatnak meg: a naptár a polcon, a gumicsizma a földön, a benzineskanna a sarokban, a mentőmellény a falon marad. - Sie verlassen den Schuppen ohne etwas mitzunehmen und ohne etwas zu verändern, den Kalender auf dem Regal, die Gummistiefel auf dem Boden, den Benzinkanister in der Ecke, die Schwimmweste an der Wand.
:52. Minden azon a helyen áll, ahová valaki tette, aki e dolgok elhelyezésekor talán már sejtette, hogy nem fog visszatérni, és ezt a sejtést talán nem szomorúságként élte meg, hanem valamiféle csendes megegyezésként azzal, ami elkerülhetetlen. - Alles steht an dem Platz, an den es gestellt wurde von jemandem, der beim Stellen dieser Dinge vielleicht schon ahnte, dass er nicht zurückkommen würde, und der diese Ahnung vielleicht nicht als Traurigkeit empfunden hat, sondern als eine Art stiller Übereinkunft mit dem, was unvermeidlich ist.
:53. Odakint, a fészer előtt az eső ferdén és gyengülés nélkül zuhog rájuk, ők pedig benne állnak, nem menedéket keresve, és nem is közönyösen vele szemben, hanem egyszerűen benne. - Draußen vor dem Schuppen fällt der Regen schräg und ohne Abschwächung auf sie herab, und sie stehen darin, weder suchend nach Schutz noch gleichgültig dagegen, sondern einfach darin.
:54. Úgy állnak benne, ahogy az ember valamiben áll, ami nagyobb nála, és amit ezért békén hagy. - Sie stehen darin, wie man in etwas steht, das größer ist als man selbst und das man deshalb in Ruhe lässt.
:55. Jon bezárja a lakatot, röviden megforgatja, hogy megbizonyosodjon róla, majd elengedi. - Jon schließt das Vorhängeschloss, dreht kurz daran, um sicherzugehen, und lässt es dann los.
:56. Olyan véglegességgel engedi el, amely nincs megrendezve, és éppen ezért súlyosabb. - Er lässt es mit einer Endgültigkeit los, die nicht inszeniert ist und gerade deshalb schwerer wiegt.
:57. Kari zárt öklében tartja a kulcsot, egy kis, elnehezült fémdarabot, amely ebben a pillanatban egy egész hely súlyát hordozza, ahová most már nem fognak belépni. - Kari hält den Schlüssel in der geschlossenen Faust, ein kleines, schwer gewordenes Stück Metall, das in diesem Moment das ganze Gewicht eines Ortes trägt, den sie nun nicht mehr betreten werden.
:58. A fjordra néz, amelynek felszínét az eső szüntelenül újrarendeződő körök mintázatává változtatja, amelyek átfedik egymást, feloldódnak és újra keletkeznek, szünet nélkül, szándék nélkül. - Sie schaut auf den Fjord, dessen Oberfläche der Regen in ein ständig sich neuordnendes Muster aus Kreisen verwandelt, die sich überlappen und auflösen und neu entstehen, ohne Pause, ohne Absicht.
:59. Aztán meglendíti a karját, és hosszú, szinte hanyag ívben a part fölött a vízbe hajítja a kulcsot. - Dann holt sie aus und wirft den Schlüssel in einem langen, fast lässigen Bogen über das Ufer.
:60. A kulcs megfordul a nedves levegőben, olyan hanggal esik a vízbe, amely alig hallható, és mégis tisztán kiválik minden másból, a kialakuló kis kört pedig azonnal utolérik és feloldják az eső körei, mintha a víznek nem volna ideje külön bánásmódra, és semmi oka nem volna a kulcsot másként fogadni, mint bármi mást. - Er dreht sich in der feuchten Luft, fällt ins Wasser mit einem Laut, der kaum zu hören ist und sich dennoch klar abhebt von allem anderen, und der kleine Kreis, der sich bildet, wird sofort von den Regenkreisen eingeholt und aufgelöst, als hätte das Wasser keine Zeit für Sonderbehandlung und keinen Grund, den Schlüssel anders zu empfangen als alles andere.
:61. Kari nem nézi meg, hol süllyedt el. - Kari schaut nicht nach, wo er versunken ist.
:62. Megfordul, és elindul. - Sie dreht sich um und geht.
:63. Jon követi, egyikük sem beszél az autóig vezető úton. - Jon folgt ihr, keiner von beiden spricht auf dem Weg zum Auto.
:64. Az autó az esőben vár rájuk, mint valami, ami megtanult várni, mert nem volt más választása. - Das Auto wartet im Regen auf sie wie etwas, das gelernt hat zu warten, weil es keine andere Wahl hatte.
:65. Ezúttal Jon veszi át a vezetést, és kérdezés nélkül beül a volán mögé. - Jon übernimmt diesmal das Steuer und setzt sich, ohne zu fragen, ans Steuer.
:66. Kari ezt egy kicsi, szinte észrevehetetlen bólintással nyugtázza, amely többet mond egy köszönömnél. - Kari quittiert das mit einem kleinen, fast unmerklichen Nicken, das mehr sagt als ein Dankeschön.
:67. Halántékát a hideg üvegnek támasztja, félig lehunyja a szemét, és a motor beindul. - Sie lehnt die Schläfe gegen die kalte Scheibe, schließt die Augen halb, und der Motor springt an.
:68. Az ablaktörlő újra szolgálatba áll, ugyanaz a nyikorgás, ugyanaz a kissé eltolódott ütem, mintha nem lett volna megszakítás, vagy mintha lett volna, de semmit sem változtatott volna azon, ami előtte volt, és ami most továbbmegy – ami talán a legőszintébb, amit erről a napról és erről a két emberről mondani lehet. - Der Scheibenwischer nimmt seinen Dienst wieder auf, dasselbe Quietschen, derselbe leicht verschobene Takt, als wäre die Unterbrechung nicht gewesen oder als wäre sie gewesen und hätte nichts geändert an dem, was vorher war und was jetzt weitergeht – was vielleicht das Ehrlichste ist, was man über diesen Tag und über diese beiden Menschen sagen kann.
:69. Az előttük fekvő út üres és nedves, és visszavezet egy olyan világba, amelyben ez a fészer már nem fordul elő, amelyben egy horgászbot fekszik egy munkapadon, és senki sem jön, hogy elvigye. - Die Straße vor ihnen ist leer und nass und führt zurück in eine Welt, in der dieser Schuppen nicht mehr vorkommt, in der eine Angel auf einer Werkbank liegt und niemand kommt, sie zu holen.
:70. Ebben a világban egy naptár 2019 márciusánál marad kinyitva, amíg maga a papír fel nem oldódik. - In dieser Welt bleibt ein Kalender auf dem März 2019 aufgeschlagen, bis das Papier selbst sich auflöst.
:71. Egyikük sem mondja ki, mi volt ez a nap, nem azért, mert hiányoznak a szavak. - Keiner von beiden sagt, was dieser Tag war, nicht weil die Worte fehlen.
:72. Vannak dolgok, amelyeket az ember megsért, ha megnevezi őket, és ezt mindketten tudják, anélkül, hogy valaha beszéltek volna róla. - Es gibt Dinge, die man beschädigt, wenn man sie benennt, und beide wissen das, ohne jemals darüber gesprochen zu haben.
:73. Mennek tovább, az eső nem áll el, és mögöttük a fészer eltűnik a kanyarban, a távolságban és életük maradékában. - Sie fahren, und der Regen hört nicht auf, und hinter ihnen verschwindet der Schuppen in der Kurve und in der Entfernung und im Rest ihres Lebens.
:74. A fészer mégis megmarad az életükben, nem olyan emlékként, amelyet előhív az ember, hanem valami mélyebbként és állandóbbként: annak csendes, feloldhatatlan bizonyosságaként, hogy vannak helyek, amelyeket az ember nem hagy el, akkor sem, ha nem tér vissza. - Der Schuppen wird dennoch in ihrem Leben bleiben, nicht als Erinnerung, die man aufruft, sondern als etwas Tieferes und Beständigeres: als die stille, unauflösliche Gewissheit, dass es Orte gibt, die man nicht verlässt, auch wenn man nicht zurückkommt.
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:Die Angel
:1. Der Regen setzt ein, noch bevor sie die Stadt wirklich hinter sich gelassen haben, zunächst als bloßes Tröpfeln gegen die Windschutzscheibe, das man ignorieren könnte, wenn man wollte.
:2. Binnen weniger Minuten verdichtet es sich zu jenem gleichmäßigen, schweren Trommeln, das den Innenraum des alten Volvo vollständig in Beschlag nimmt und jede Form von Gespräch nicht verhindert, aber überflüssig macht – was, in diesem Fall, auf dasselbe hinausläuft.
:3. Kari fährt, wie sie immer fährt, wenn etwas nicht stimmt: beide Hände am Steuer, der Rücken leicht nach vorne geneigt.
:4. Ihr Blick ist auf die Straße gerichtet mit einer Intensität, die mehr nach Flucht aussieht als nach Konzentration, obwohl die Grenze zwischen beidem, wenn man ehrlich ist, ohnehin fließend ist.
:5. Jon hat seinen Sitz zurückgeschoben und den Kopf gegen die Kopfstütze gelegt, nicht schlafend, aber auch nicht wirklich wach im Sinne von anwesend.
:6. Sein Blick ist auf die Landschaft gerichtet, die draußen vorbeizieht wie etwas, das man schon kennt und deshalb nicht mehr wirklich sieht – nasse Felder, graue Birken, der Himmel so niedrig und gleichförmig, als hätte er beschlossen, sich an diesem Tag keine besondere Mühe zu geben.
:7. Der Scheibenwischer arbeitet in einem Rhythmus, der minimal versetzt ist zum Rhythmus des Regens, und das erzeugt jenes eigentümliche Gefühl von Unvollständigkeit, das sich irgendwo zwischen Wahrnehmung und Nerv einquartiert, ohne sich jemals zu einer echten Störung auszuwachsen.
:8. Bei jedem dritten Durchgang gibt das Gummi ein kurzes, hohes Quietschen von sich, das Kari längst nicht mehr hört und das Jon mit einer Art stumpfer Gleichgültigkeit registriert, als wäre es ein Detail aus dem Leben eines anderen.
:9. Als er das Fenster einen Spalt öffnet und die kalte Landluft hereinkommen lässt, dreht Kari den Wischerschalter auf die schnellste Stufe, ohne ihn anzuschauen, ohne etwas zu sagen.
:10. Darin steckt, wie in vielen kleinen Handlungen zwischen Geschwistern, die sich kennen, ohne sich wirklich zu kennen, eine ganze Geschichte über gemeinsam bewohnte Kindheitsjahre und die langsame, unaufhaltsame Drift der Erwachsenenwerdung, die jeden in eine eigene Richtung treibt.
:11. Ihr Vater ist vor drei Wochen gestorben, und dieser Satz hat noch immer jene verwirrende Qualität des Unmittelbaren und gleichzeitig Unwirklichen, die alle definitiven Tatsachen haben, bevor man wirklich mit ihnen in Berührung gekommen ist.
:12. Der Satz existiert, präzise und abgeschlossen, irgendwo außerhalb von beiden, und wartet mit der Geduld von etwas, das es sich leisten kann zu warten.
:13. Kari hat in den letzten drei Jahren die Mutter durch deren langes Sterben begleitet und den Vater dabei seltener besucht, als sie wollte.
:14. Diese Lücke liegt in ihr nicht als Schuldgefühl, sondern als ein stumpfer, kaum lokalisierbarer Schmerz, der sich nicht benennen lässt und sich vielleicht auch deshalb nicht auflöst.
:15. Jon ist seit einem Jahrzehnt in Bergen, kommt zweimal im Jahr für ein langes Wochenende und hat über Jahre hinweg versucht, die Distanz durch Regelmäßigkeit zu kompensieren.
:16. Er weiß tief in sich, dass das nicht funktioniert hat und vielleicht auch nicht funktionieren kann, weil es bei manchen Dingen keine sinnvolle Entsprechung zwischen Häufigkeit und Nähe gibt.
:17. Heute ist das letzte Mal, das hat er sich bereits auf der Bahnfahrt hierher gesagt.
:18. Er hat es sich mit der stillen Bestimmtheit von jemandem gesagt, der eine Entscheidung trifft, die er nicht rückgängig machen will, bevor er sich die Gelegenheit dazu nehmen kann.
:19. Der Schotterweg zum Schuppen ist vom anhaltenden Regen aufgeweicht, die Pfützen so breit und trüb, dass Kari im Schritttempo fährt.
:20. Der Volvo stöhnt bei jeder Unebenheit leise, als hätte auch er eine Meinung zu alledem, die er allerdings für sich behält.
:21. Der Schuppen taucht hinter einer sanften Biegung auf, halb verborgen hinter drei alten Birken, deren Stämme schwarz vor Nässe glänzen und deren Äste im Wind schlagen wie etwas, das sich nicht beruhigen kann.
:22. Das Wellblechdach ist dunkel und gefleckt, die Holzfassade in jenem Zustand fortgeschrittener Verwitterung, der nicht mehr als Verfall zu bezeichnen ist, sondern als der natürliche Aggregatzustand von Dingen, die seit Langem niemanden mehr interessieren.
:23. Jon steigt aus, noch bevor der Motor abgestellt ist, und Kari hört ihn gegen die Tür treten – einmal, zweimal.
:24. Dann signalisiert ihr das knarrende, widerstrebende Aufgehen des alten Holzes, dass der Widerstand überwunden ist, vorläufig und mit Gewalt, wie so vieles in dieser Familie.
:25. Der Geruch, der aus dem Inneren kommt, ist keine Metapher und keine Erinnerung, bevor er es dann doch ist: feuchtes, hartes Holz, das alte Öl von Motoren, an denen schon lange niemand mehr gearbeitet hat.
:26. Tief darunter liegt, beharrlich und unverwischbar wie ein Kommentar zu allem anderen, der vertraute Tabakgeruch des Vaters, der sich in die Poren des Holzes gefressen hat und dort bleiben wird, lange nach dem letzten Besuch, lange nach dem letzten Atemzug.
:27. Kari tritt über die Schwelle und hält inne, nicht lange, aber einen Moment, der sich bemerkbar macht.
:28. Der Körper braucht manchmal eine Art Schleuse zwischen dem, was draußen ist, und dem, was drinnen wartet.
:29. An der linken Wand hängt eine Schwimmweste, deren Orange das Licht mehrerer Jahrzehnte zu einem blassen, entschuldigenden Gelbton ausgebleicht hat, die Gurte schlaff und mürbe, als hielten sie nur noch zusammen, weil es niemanden gibt, der sie auseinandernehmen würde.
:30. Darunter stehen zwei Gummistiefel der Größe 45, ausgekleidet mit einer Schicht getrockneten Schlamms, die das Negativ der letzten Wegstrecke abbildet, die jemand in ihnen zurückgelegt hat, irgendwo, irgendwann, in einer Welt, die jetzt nicht mehr erreichbar ist.
:31. Auf einem Regal, das leicht nach vorne geneigt ist und seit Jahren auf eine Reparatur wartet, die niemand mehr vornehmen wird, liegt ein Wandkalender von 2019, aufgeschlagen auf dem März.
:32. Dort stehen zwei Einträge in der engen, eckigen Handschrift des Vaters, die Kari liest, ohne sie zu lesen, die kurz in ihr aufleuchten wie etwas, das man erkannt hat, und sofort wieder verschwinden.
:33. Jon steht in der Mitte des Schuppens und bewegt sich nicht, dreht nur langsam den Kopf, als würde er versuchen, sich an etwas zu erinnern, das er nie gewusst hat oder vielleicht nie wissen wollte.
:34. Der Regen auf dem Wellblechdach ist so anhaltend und gleichmäßig, dass er sich weniger wie ein Geräusch anfühlt als wie ein Zustand der Welt, dem man sich nicht entziehen kann und gegen den zu kämpfen sinnlos wäre.
:35. Die Angel hängt an zwei verrosteten Nägeln an der hinteren Wand, fast beiläufig, fast wie etwas, das man bei der Einrichtung des Raumes vergessen hat und später nicht mehr weggeräumt hat.
:36. Der Ort, den sie eingenommen hatte, gehörte bereits ihr.
:37. Jon sieht sie und geht auf sie zu mit der langsamen Bestimmtheit von jemandem, der nicht weiß, was er tun wird, wenn er angekommen ist.
:38. Er hält es dennoch für notwendig hinzugehen.
:39. Er nimmt sie mit beiden Händen von den Nägeln, behutsam und ohne Eile.
:40. Er hält sie vor sich in einem Abstand, der weder nah noch fern ist und der die Angel in eine Art Schwebe versetzt zwischen dem, was sie ist, und dem, was sie in diesem Moment bedeutet oder bedeuten könnte.
:41. Die Schnur ist mehrfach um sich selbst gewickelt, der Haken braun vor Rost, der Griff an zwei Stellen blank und abgewetzt, dort, wo eine Hand ihn über viele Jahre gehalten hat.
:42. Es war nicht seine Hand, aber eine Hand, die er kannte, deren Gesten er kannte, ohne je ganz verstanden zu haben, was sich hinter diesen Gesten verbarg.
:43. Kari beobachtet ihn von der Seite, ohne sich zu bewegen.
:44. In dieser Beobachtung liegt kein Mitgefühl und keine Distanz, sondern etwas dazwischen, das keinen Namen hat und vielleicht deshalb das Ehrlichste ist, was sie in diesem Raum füreinander aufbringen können.
:45. Sie geht schließlich zu ihm, nimmt ihm die Angel aus den Händen, ohne zu fragen, und hält sie selbst einen Moment lang.
:46. Sie spürt das fast gewichtslose Gewicht in den Handflächen, das Gewicht eines Gegenstands, dessen Bedeutung schwerer ist als seine Substanz, und gibt sie dann zurück, weil sie nichts anderes damit anfangen kann und auch nichts anderes will.
:47. „Den nehmen wir nicht mit", sagt sie.
:48. Es klingt weder wie eine Entscheidung noch wie ein Vorschlag, sondern wie das ruhige Aussprechen von etwas, das längst feststand, bevor sie den Schuppen betreten haben, möglicherweise bevor sie überhaupt hergefahren sind.
:49. Jon legt die Angel auf die verwitterte Werkbank unter dem kleinen Fenster und tritt einen Schritt zurück.
:50. Keiner von beiden sieht sie danach noch einmal an, so wie man Dinge nicht mehr ansieht, über die man eine Entscheidung getroffen hat, die man nicht bereuen will.
:51. Sie verlassen den Schuppen ohne etwas mitzunehmen und ohne etwas zu verändern, den Kalender auf dem Regal, die Gummistiefel auf dem Boden, den Benzinkanister in der Ecke, die Schwimmweste an der Wand.
:52. Alles steht an dem Platz, an den es gestellt wurde von jemandem, der beim Stellen dieser Dinge vielleicht schon ahnte, dass er nicht zurückkommen würde, und der diese Ahnung vielleicht nicht als Traurigkeit empfunden hat, sondern als eine Art stiller Übereinkunft mit dem, was unvermeidlich ist.
:53. Draußen vor dem Schuppen fällt der Regen schräg und ohne Abschwächung auf sie herab, und sie stehen darin, weder suchend nach Schutz noch gleichgültig dagegen, sondern einfach darin.
:54. Sie stehen darin, wie man in etwas steht, das größer ist als man selbst und das man deshalb in Ruhe lässt.
:55. Jon schließt das Vorhängeschloss, dreht kurz daran, um sicherzugehen, und lässt es dann los.
:56. Er lässt es mit einer Endgültigkeit los, die nicht inszeniert ist und gerade deshalb schwerer wiegt.
:57. Kari hält den Schlüssel in der geschlossenen Faust, ein kleines, schwer gewordenes Stück Metall, das in diesem Moment das ganze Gewicht eines Ortes trägt, den sie nun nicht mehr betreten werden.
:58. Sie schaut auf den Fjord, dessen Oberfläche der Regen in ein ständig sich neuordnendes Muster aus Kreisen verwandelt, die sich überlappen und auflösen und neu entstehen, ohne Pause, ohne Absicht.
:59. Dann holt sie aus und wirft den Schlüssel in einem langen, fast lässigen Bogen über das Ufer.
:60. Er dreht sich in der feuchten Luft, fällt ins Wasser mit einem Laut, der kaum zu hören ist und sich dennoch klar abhebt von allem anderen, und der kleine Kreis, der sich bildet, wird sofort von den Regenkreisen eingeholt und aufgelöst, als hätte das Wasser keine Zeit für Sonderbehandlung und keinen Grund, den Schlüssel anders zu empfangen als alles andere.
:61. Kari schaut nicht nach, wo er versunken ist.
:62. Sie dreht sich um und geht.
:63. Jon folgt ihr, keiner von beiden spricht auf dem Weg zum Auto.
:64. Das Auto wartet im Regen auf sie wie etwas, das gelernt hat zu warten, weil es keine andere Wahl hatte.
:65. Jon übernimmt diesmal das Steuer und setzt sich, ohne zu fragen, ans Steuer.
:66. Kari quittiert das mit einem kleinen, fast unmerklichen Nicken, das mehr sagt als ein Dankeschön.
:67. Sie lehnt die Schläfe gegen die kalte Scheibe, schließt die Augen halb, und der Motor springt an.
:68. Der Scheibenwischer nimmt seinen Dienst wieder auf, dasselbe Quietschen, derselbe leicht verschobene Takt, als wäre die Unterbrechung nicht gewesen oder als wäre sie gewesen und hätte nichts geändert an dem, was vorher war und was jetzt weitergeht – was vielleicht das Ehrlichste ist, was man über diesen Tag und über diese beiden Menschen sagen kann.
:69. Die Straße vor ihnen ist leer und nass und führt zurück in eine Welt, in der dieser Schuppen nicht mehr vorkommt, in der eine Angel auf einer Werkbank liegt und niemand kommt, sie zu holen.
:70. In dieser Welt bleibt ein Kalender auf dem März 2019 aufgeschlagen, bis das Papier selbst sich auflöst.
:71. Keiner von beiden sagt, was dieser Tag war, nicht weil die Worte fehlen.
:72. Es gibt Dinge, die man beschädigt, wenn man sie benennt, und beide wissen das, ohne jemals darüber gesprochen zu haben.
:73. Sie fahren, und der Regen hört nicht auf, und hinter ihnen verschwindet der Schuppen in der Kurve und in der Entfernung und im Rest ihres Lebens.
:74. Der Schuppen wird dennoch in ihrem Leben bleiben, nicht als Erinnerung, die man aufruft, sondern als etwas Tieferes und Beständigeres: als die stille, unauflösliche Gewissheit, dass es Orte gibt, die man nicht verlässt, auch wenn man nicht zurückkommt.
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=== 2 ===
:Tíz év
:1. Elena harminchat éves, húszéves kora óta dohányzik.
:2. Egy évtizedet élt Milánóban, annak a nőnek a konok következetességével, aki elhatározta, hogy a felejtés nem gyengeség, hanem túlélési stratégia.
:3. Aztán egy kedd este megszólalt a telefon, és egy idegen hang, akiről kiderült, hogy az anyja szomszédasszonya, közölte vele, hogy az idős asszony elment.
:4. Mintha a halál indulás volna, utazás jobb vidékekre, és nem valakinek a végleges, megmásíthatatlan elnémulása, akinek soha nem mondták elégszer azt, amit el kellett volna mondani.
:5. A házat el kell adni, és ez az egyetlen oka annak, hogy Elenának négy órával később már buszjegy van a zsebében.
:6. Ez az a képlet, amellyel átvészeli a hosszú órákig tartó utat, Basilicata kopár, felperzselt táján át, amely úgy húzódik el az ablak előtt, mint egy élet díszlete.
:7. Egy életé, amelyet valaha élt, és amelyről elhitette magával, hogy teljesen maga mögött hagyta.
:8. A mellette ülő öregember, aki fokhagymaszagú, és úgy tart az ölében egy hordozható rádiót, mint valami kincset, húszpercenként megpróbál neki elmagyarázni valamit az utak állapotáról.
:9. Elena csukott szemmel ül, és úgy tesz, mintha aludna, ami az egyetlen társasági hazugság, amelyet lelkiismeret-furdalás nélkül megenged magának.
:10. Amikor a busz megáll a piactéren, és az ajtók az ismerős pneumatikus sóhajjal kinyílnak, Elena utolsóként száll le, és egy pillanatra mozdulatlanul áll meg a régi macskakövön.
:11. Jobb kezében az utazótáskát tartja, bal kezével már a cigarettásdoboz után nyúl, miközben a szeptemberi hőség úgy telepszik rá, mint egy emlék, amelyet elég sokáig elfojtott az ember.
:12. A levegő érett paradicsom, burkolatlan mellékutcák pora és Carlo műhelyéből áradó nehéz, ásványos gépolajszag keveréke, a műhelyé, amely még mindig ott van mindjárt a sarkon túl.
:13. A műhely úgy áll ott, mintha a falu a maga csendes, makacs módján elhatározta volna, hogy megvárja őt, amíg elég erős lesz, és most, hogy visszatért, nyugodtan megállapítaná, hogy nem az.
:14. Meghallja Carlo nevetését, mielőtt meglátná őt – azt a széles, önmagáról gondtalanul meggyőződött nevetést, amelyet húszévesen valamiféle életerőnek tartott, annak bizonyítékának, hogy valaki teljesen benne áll az életben.
:15. Ma, mindazok után, ez egy olyan férfi szemtelenségének tűnik neki, aki átment azon, amit tett, anélkül hogy hegeket növesztett volna.
:16. Carlo feltűrt ujjakkal hajol egy behorpadt motorháztető fölé, alkarja fekete attól a zsíros kenőanyagtól, amelyet soha nem lehet teljesen lemosni.
:17. Olyan ijesztően változatlannak látszik, olyan szégyenletesen sértetlennek, hogy Elenának egy pillanatra az az érzése támad, az elmúlt tíz év csak benne történt meg, és sehol máshol a világon.
:18. Amikor megfordul és meglátja őt, nem jelenik meg meglepetés az arcán, sem megrendülés, sem zavar, még a megjátszott érintettség tisztességes udvariassága sem.
:19. Csak egy hosszú, nyugodt pillantás az egész, amely felismeri és besorolja őt, majd folytatja tovább, és ez, oly módon, amely ellen nincsenek szavai, mindennél rosszabb.
:20. Tizenhat évvel ezelőtt minden a templom mögött kezdődött, a nyári ünnep után, egy júliusi este meleg sötétjében, egy csókkal, amelynek akkor az ígéret minőségét tulajdonította.
:21. Elena azóta a tapasztalat hűvös bizonyosságával tudja, hogy nem volt naiv, amikor ezt hitte, hanem egyszerűen tizenkilenc éves volt, és még nem birtokolta azt a tudást, hogy a Carlo-féle férfiak nem azért törik meg az ígéreteiket, mert hazudnak, hanem mert abban a pillanatban, amikor adják őket, valóban hiszik, hogy be fogják tartani – ami, ha az ember belegondol, nem enyhítő, hanem súlyosbító körülmény.
:22. Amikor húszévesen teherbe esett, ezt olyan pontossággal értette meg, amely nem engedett irgalmat.
:23. Amikor Matteo márciusban világra jött, sötét hajjal, Carlo elkerülhetetlen szemével és olyan ártatlansággal, amelyet Elena elviselhetetlennek talált, mert nem gyermeket látott benne, hanem saját vereségének összesűrített, sikító összefoglalását.
:24. Ekkor ismerte fel, hogy a szerelemnek és a fájdalomnak lehet ugyanaz a címe, és hogy a gyermeknek ezért nem szabad fizetnie.
:25. Matteót Signora Graziának adta, Carlo anyjának, aki akkor hatvanéves volt, és soha nem rezdült az arca, és soha nem mondott ki vádat.
:26. Elena máig nem tudja, hogy ez jóság-e vagy ítélet.
:27. Az első nap estéjén Elena felveszi a régi virágos ruhát, amelyet tíz évvel ezelőtt elfelejtett magával vinni, és amely ma is ott lógott az anyja szekrényében, mintha pontosan erre az estére őrizték volna meg, pontosan erre a lehetetlen visszalépésre egy múltba, ahonnan az ember valójában nem tér vissza.
:28. Felmegy a lépcsőn Carlo lakásához azzal a szilárd, tudatos elhatározással, hogy csupán egyetlen dolgot mond ki, amit tíz éven át nem mondtak ki, és azzal a be nem vallott, önmaga előtt is alig tudatos tudással, hogy ez az elhatározás már abban a pillanatban hamis volt, amikor felvette a ruhát.
:29. Carlo foltos trikóban nyit ajtót, olyan pillantással néz rá, amely nem követel magyarázatot és nem mutat riadalmat, majd egy olyan hallgatás után, amelynek ölelésformája van, de nem ölelés, azt mondja: „Úgy nézel ki, mint az anyád.”
:30. Barátság nélkül mondja, kegyetlenség nélkül, annak a férfinak a sajátos tárgyilagosságával, aki kimond egy megfigyelést, amelyet olyan régóta hordoz magában, hogy az elveszített minden érzelmi töltetet, és már csak igaz, és talán ez a legkíméletlenebb dolog, amit valaha mondott neki.
:31. Elena nem szavakkal válaszol, hanem nyitott tenyérrel arcul üti, elég erősen ahhoz, hogy a hang visszhangozzon a rosszul szigetelt lépcsőházban, és a fölöttük lévő emeleten egy ajtó röviden megnyikorduljon, majd újra elhallgasson.
:32. Carlo nem mozdul, nem érinti meg kipirult arcát, nem mondja, hogy sajnálja, nem kér bocsánatot, és nem omlik össze.
:33. Ehelyett olyan szemekkel néz rá, amelyekben nincs megbánás, de ellenségesség sincs, csak valami nyugodt, sötét, feloldhatatlan, ami mindkettőnél rosszabb, mert nem hagy neki lehetőséget arra, hogy harcoljon ellene.
:34. Nem sokkal éjfél után ott áll az anyja háza előtt, anélkül hogy csengetett volna, anélkül hogy üzenetet küldött volna, egy üveg olcsó vörösborral a hóna alatt, és annak az embernek az arcával, aki teljesen biztos benne, hogy Elena amúgy sem aludt.
:35. Ez igaz, de Elena megtartja magának, mert ez az egyetlen dolog, amit ezen az estén megtart magának.
:36. A garázsban, két régi autóülésen, amelyek úgy állnak a csupasz betonpadlón, mint egy elhagyott lakás utolsó bútorai, Carlo kérdezés nélkül tölt.
:37. Ez rendben van, mert tudja, hogy Elena inni fog, és mert a kérdés nélküli töltés az egyetlen gesztus, amelyet ezen az éjszakán teljesen helyesen tesz.
:38. Amikor megfogja a kezét, az ujjai érdesek és melegek, és olyan gépolajszaguk van, amelyet a világ egyetlen vize sem mos le teljesen.
:39. Elena hagyja, mert a bor könnyűvé teszi a fejét, és mert azt mondja magának, hogy azoknak a dolgoknak, amelyek csak egyetlen éjszakáig tartanak, nem kell következményeiknek lenniük, ha az ember elég makacsul ragaszkodik hozzá, amiről tudja, hogy nem igaz, de ami ebben a pillanatban úgy működik, mint egy igazság, és ennek elégnek kell lennie.
:40. „Matteo soha nem kérdez rólam” – mondja végül, anélkül hogy ránézne, olyan hangon, amelynek közönyösen kellene hangzania.
:41. A hang sebnek hangzik, olyan sebnek, amely tízéves, és ezért nem kevésbé nyitott, csak megszokottabb.
:42. Carlo állja a pillantását, iszik egy hosszú kortyot, hagy megszületni egy szünetet, amely nem bizonytalanság, hanem tisztelet vagy valami, ami hasonlít rá, aztán kertelés és bocsánatkérés nélkül válaszol: „Megmutatom neki, hogyan kell motort javítani, és ez több, mint amit apám valaha adott nekem.”
:43. Elena olyan élességgel gyűlöli őt ezért a mondatért, amely már-már csodálatot érdemel, mert nem igazolás, nem vallomás és nem bocsánatkérés.
:44. Egyszerűen egy másik igazság volt, mint az övé, és minden igazságtalansága mellett ez a legelviselhetetlenebb: hogy a maga módján, a maga korlátozott, megbocsáthatatlan, tökéletesen emberi módján igaza lehet.
:45. Lassan kihúzza a kezét az övéből.
:46. Ő hagyja, hogy elvegye, tartás nélkül, kérdés nélkül, olyan mozdulat nélkül, amely arra kényszerítené, hogy megmagyarázzon valamit, amit önmagának sem tud megmagyarázni.
:47. Elena még napkelte előtt elhagyja a házat a szürke hajnalelőtti félhomályban, a táskája annak a nőnek a hatékonyságával összepakolva, aki már túl sokszor indult útnak ahhoz, hogy közben még érzéseket pazaroljon.
:48. Nem megy azonnal az állomásra, hanem kerülőt tesz az alvó sikátorokon át, amit nem vall be magának.
:49. Felszállni annak beismerése volna, hogy ez döntés, és nem gyengeség.
:50. Végül megáll Signora Grazia konyhaablaka előtt, amelyben meleg fény ég, mint évtizedek óta minden reggel, megingathatatlanul és magától értetődően, mint minden, ami ebben a faluban túlél.
:51. Matteo a konyhaasztalnál ül, és kenyeret márt tejbe, annak a gyermeknek a teljes, önmagába zárt koncentrációjával, aki pontosan tudja, hová tartozik, és eszébe sem jutna kételkedni benne.
:52. Ez a legszebb dolog, amit Elena valaha látott, és a legkegyetlenebb, és a kettő ugyanaz a dolog, és neki nincs nyelve hozzá, sem olaszul, sem semmilyen más nyelven.
:53. Sötét haja van, Carlo szája, és úgy tartja a vállát, hogy az Elenát önmagára emlékezteti.
:54. Elena egykori önmagának egy olyan változatára emlékezteti, abból az időből, mielőtt megértette volna, milyen sérülésekre képes az élet, és mielőtt megértette volna, hogy ő maga is e sérülések okai közé tartozik.
:55. Signora Grazia mögötte áll, és olyan lassúsággal simít végig a fején, amely nem gyengédség, hanem valami régebbi és tartósabb a gyengédségnél.
:56. Nem néz fel, de az arcán olyan asszony kifejezése van, aki már rég megbocsátotta azt, amit Elena önmagának soha nem fog megbocsátani.
:57. Ismeri ezt az aszimmetriát, és hallgat, mert a hallgatás néha az egyetlen, amit az ember egy másik nőnek fel tud ajánlani.
:58. Elena a hideg üveghez nyomja a homlokát, és némán elszámol hatvanig.
:59. Hatvannál megfordul, és elmegy, anélkül hogy hátranézne.
:60. Ez mindazok után az egyetlen fegyelem, amely megmaradt neki: nem visszanézni, vagy legalábbis nem hagyni, hogy közben lássák.
:61. A Milánóba tartó vonat a felkelő nap felé halad, és Basilicata tája odakint égve húzódik el az ablak mellett, közönyösen és pompásan, amilyen mindig is volt és mindig is lesz, érintetlenül attól, hogy az emberek mit hagynak benne hátra, vagy mit nem.
:62. Elena elszívja a doboz utolsó cigarettáját, könyökét az ablakpárkányra támasztva, tekintetét a mozgó tájra szegezve, anélkül hogy látná.
:63. Nem gondol semmire, vagy legalábbis megpróbálja annak a nőnek az elszántságával, aki tudja, hogy a gondolkodás ebben a pillanatban nem volna segítség.
:64. Megtanulta, hogy a fájdalom ellentéte nem a boldogság, hanem ez a sajátos, száraz, működő zsibbadtság, amelyben az ember vonatokra száll, ablakok mellett dohányzik, és megy tovább.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tíz év - Zehn Jahre
:1. Elena harminchat éves, húszéves kora óta dohányzik. - Elena ist sechsunddreißig Jahre alt, raucht seit dem zwanzigsten Lebensjahr.
:2. Egy évtizedet élt Milánóban, annak a nőnek a konok következetességével, aki elhatározta, hogy a felejtés nem gyengeség, hanem túlélési stratégia. - Sie hat ein Jahrzehnt in Mailand gelebt, mit der verbissenen Konsequenz einer Frau, die sich entschieden hat, dass Vergessen keine Schwäche ist, sondern eine Überlebensstrategie.
:3. Aztán egy kedd este megszólalt a telefon, és egy idegen hang, akiről kiderült, hogy az anyja szomszédasszonya, közölte vele, hogy az idős asszony elment. - Dann klingelte das Telefon an einem Dienstagabend, und eine fremde Stimme, die sich als Nachbarin ihrer Mutter herausstellte, teilte ihr mit, dass die alte Frau gegangen sei.
:4. Mintha a halál indulás volna, utazás jobb vidékekre, és nem valakinek a végleges, megmásíthatatlan elnémulása, akinek soha nem mondták elégszer azt, amit el kellett volna mondani. - So als wäre der Tod ein Aufbruch, eine Reise in bessere Gefilde, und nicht das endgültige, unverhandelbare Verstummen von jemandem, dem man nie genug gesagt hatte, was man hätte sagen sollen.
:5. A házat el kell adni, és ez az egyetlen oka annak, hogy Elenának négy órával később már buszjegy van a zsebében. - Das Haus muss verkauft werden, und das ist der einzige Grund, weshalb Elena vier Stunden später bereits ein Busticket in der Tasche hat.
:6. Ez az a képlet, amellyel átvészeli a hosszú órákig tartó utat, Basilicata kopár, felperzselt táján át, amely úgy húzódik el az ablak előtt, mint egy élet díszlete. - Das ist die Formel, mit der sie sich durch die stundenlange Fahrt trägt, durch die kahle, verbrennte Landschaft der Basilicata, die am Fenster vorbeizieht wie die Kulisse eines Lebens.
:7. Egy életé, amelyet valaha élt, és amelyről elhitette magával, hogy teljesen maga mögött hagyta. - Ein Leben, das sie einmal geführt hat und von dem sie sich einredete, es vollständig hinter sich gelassen zu haben.
:8. A mellette ülő öregember, aki fokhagymaszagú, és úgy tart az ölében egy hordozható rádiót, mint valami kincset, húszpercenként megpróbál neki elmagyarázni valamit az utak állapotáról. - Der alte Mann neben ihr, der nach Knoblauch riecht und ein tragbares Radio wie einen Schatz auf dem Schoß hält, versucht alle zwanzig Minuten, ihr etwas über den Zustand der Straßen zu erklären.
:9. Elena csukott szemmel ül, és úgy tesz, mintha aludna, ami az egyetlen társasági hazugság, amelyet lelkiismeret-furdalás nélkül megenged magának. - Elena sitzt mit geschlossenen Augen da und tut so, als würde sie schlafen, was die einzige soziale Lüge ist, die sie sich ohne Gewissensbisse gestattet.
:10. Amikor a busz megáll a piactéren, és az ajtók az ismerős pneumatikus sóhajjal kinyílnak, Elena utolsóként száll le, és egy pillanatra mozdulatlanul áll meg a régi macskakövön. - Als der Bus auf dem Marktplatz hält und die Türen mit dem vertrauten pneumatischen Seufzen aufgehen, steigt Elena als Letzte aus und bleibt einen Moment unbeweglich auf dem alten Kopfsteinpflaster stehen.
:11. Jobb kezében az utazótáskát tartja, bal kezével már a cigarettásdoboz után nyúl, miközben a szeptemberi hőség úgy telepszik rá, mint egy emlék, amelyet elég sokáig elfojtott az ember. - Sie hält die Reisetasche in der rechten Hand, greift mit der linken bereits nach der Zigarettenschachtel, während die Septemberhitze sich auf sie legt wie eine Erinnerung, die man lange genug verdrängt hat.
:12. A levegő érett paradicsom, burkolatlan mellékutcák pora és Carlo műhelyéből áradó nehéz, ásványos gépolajszag keveréke, a műhelyé, amely még mindig ott van mindjárt a sarkon túl. - Die Luft riecht nach reifen Tomaten, nach dem Staub ungepflasterter Seitengassen und nach dem schweren, mineralischen Geruch des Maschinenöls aus Carlos Werkstatt, die noch immer gleich um die Ecke liegt.
:13. A műhely úgy áll ott, mintha a falu a maga csendes, makacs módján elhatározta volna, hogy megvárja őt, amíg elég erős lesz, és most, hogy visszatért, nyugodtan megállapítaná, hogy nem az. - Die Werkstatt liegt dort, als hätte das Dorf in seiner stillen, beharrlichen Weise beschlossen, auf sie zu warten, bis sie stark genug wäre, und nun, da sie zurückgekehrt ist, mit einer Gelassenheit festzustellen, dass sie es nicht ist.
:14. Meghallja Carlo nevetését, mielőtt meglátná őt – azt a széles, önmagáról gondtalanul meggyőződött nevetést, amelyet húszévesen valamiféle életerőnek tartott, annak bizonyítékának, hogy valaki teljesen benne áll az életben. - Sie hört Carlos Lachen, bevor sie ihn sieht – dieses breite, von sich selbst unbekümmert überzeugte Lachen, das sie mit zwanzig Jahren für eine Art Vitalität gehalten hatte, für den Beweis, dass ein Mensch vollständig im Leben steht.
:15. Ma, mindazok után, ez egy olyan férfi szemtelenségének tűnik neki, aki átment azon, amit tett, anélkül hogy hegeket növesztett volna. - Heute kommt es ihr, nach allem, wie die Unverschämtheit eines Mannes vor, der durch das, was er getan hat, hindurchgegangen ist, ohne Narben anzusetzen.
:16. Carlo feltűrt ujjakkal hajol egy behorpadt motorháztető fölé, alkarja fekete attól a zsíros kenőanyagtól, amelyet soha nem lehet teljesen lemosni. - Carlo steht mit hochgekrempelten Ärmeln über eine zerbeulte Motorhaube gebeugt, die Unterarme schwarz von einer Schmiere, die sich nie vollständig abwaschen lässt.
:17. Olyan ijesztően változatlannak látszik, olyan szégyenletesen sértetlennek, hogy Elenának egy pillanatra az az érzése támad, az elmúlt tíz év csak benne történt meg, és sehol máshol a világon. - Er sieht so erschreckend unverändert aus, so beschämend unbeschädigt, dass Elena einen Moment lang das Gefühl hat, die letzten zehn Jahre hätten nur in ihr stattgefunden und nirgendwo sonst auf der Welt.
:18. Amikor megfordul és meglátja őt, nem jelenik meg meglepetés az arcán, sem megrendülés, sem zavar, még a megjátszott érintettség tisztességes udvariassága sem. - Als er sich umdreht und sie sieht, legt sich keine Überraschung in sein Gesicht, keine Erschütterung, keine Verlegenheit, nicht einmal die anständige Höflichkeit einer gespielten Betroffenheit.
:19. Csak egy hosszú, nyugodt pillantás az egész, amely felismeri és besorolja őt, majd folytatja tovább, és ez, oly módon, amely ellen nincsenek szavai, mindennél rosszabb. - Es ist nur ein langer, ruhiger Blick, der sie erkennt und einordnet und weitermacht, und das ist, auf eine Weise, gegen die sie keine Worte hat, das Schlimmste von allem.
:20. Tizenhat évvel ezelőtt minden a templom mögött kezdődött, a nyári ünnep után, egy júliusi este meleg sötétjében, egy csókkal, amelynek akkor az ígéret minőségét tulajdonította. - Vor sechzehn Jahren hatte alles hinter der Kirche begonnen, nach dem Sommerfest, in der warmen Dunkelheit eines Juliabends, mit einem Kuss, dem sie damals die Qualität eines Versprechens zugeschrieben hatte.
:21. Elena azóta a tapasztalat hűvös bizonyosságával tudja, hogy nem volt naiv, amikor ezt hitte, hanem egyszerűen tizenkilenc éves volt, és még nem birtokolta azt a tudást, hogy a Carlo-féle férfiak nem azért törik meg az ígéreteiket, mert hazudnak, hanem mert abban a pillanatban, amikor adják őket, valóban hiszik, hogy be fogják tartani – ami, ha az ember belegondol, nem enyhítő, hanem súlyosbító körülmény. - Elena weiß inzwischen mit der kühlen Sicherheit der Erfahrung, dass sie nicht naiv war, als sie das glaubte, sondern schlicht neunzehn Jahre alt und noch nicht im Besitz des Wissens, dass Männer wie Carlo Versprechen nicht brechen, weil sie lügen, sondern weil sie in dem Moment, in dem sie sie geben, tatsächlich glauben, dass sie halten werden – was, wenn man darüber nachdenkt, keine mildernde, sondern eine erschwerende Tatsache ist.
:22. Amikor húszévesen teherbe esett, ezt olyan pontossággal értette meg, amely nem engedett irgalmat. - Als sie mit zwanzig schwanger wurde, verstand sie das mit einer Präzision, die keine Gnade zuließ.
:23. Amikor Matteo márciusban világra jött, sötét hajjal, Carlo elkerülhetetlen szemével és olyan ártatlansággal, amelyet Elena elviselhetetlennek talált, mert nem gyermeket látott benne, hanem saját vereségének összesűrített, sikító összefoglalását. - Als Matteo im März zur Welt kam, mit dunklen Haaren und Carlos unvermeidlichen Augen und einer Unschuld, die Elena unerträglich fand, weil sie in ihm nicht ein Kind sah, sondern die kondensierte, schreiende Zusammenfassung ihrer eigenen Niederlage.
:24. Ekkor ismerte fel, hogy a szerelemnek és a fájdalomnak lehet ugyanaz a címe, és hogy a gyermeknek ezért nem szabad fizetnie. - Da erkannte sie, dass Liebe und Schmerz dieselbe Adresse haben können, und dass das Kind dafür nicht bezahlen durfte.
:25. Matteót Signora Graziának adta, Carlo anyjának, aki akkor hatvanéves volt, és soha nem rezdült az arca, és soha nem mondott ki vádat. - Sie gab Matteo an Signora Grazia, Carlos Mutter, die damals sechzig war und niemals eine Miene verzog und niemals eine Anklage aussprach.
:26. Elena máig nem tudja, hogy ez jóság-e vagy ítélet. - Elena weiß bis heute nicht, ob das Güte ist oder Urteil.
:27. Az első nap estéjén Elena felveszi a régi virágos ruhát, amelyet tíz évvel ezelőtt elfelejtett magával vinni, és amely ma is ott lógott az anyja szekrényében, mintha pontosan erre az estére őrizték volna meg, pontosan erre a lehetetlen visszalépésre egy múltba, ahonnan az ember valójában nem tér vissza. - Am Abend des ersten Tages zieht Elena das alte geblümte Kleid an, das sie vor zehn Jahren vergessen hatte mitzunehmen und das heute noch im Schrank ihrer Mutter hing, als wäre es dort aufbewahrt worden für genau diesen Abend, für genau diesen unmöglichen Rückgang in eine Vergangenheit, aus der man eigentlich nicht zurückkehrt.
:28. Felmegy a lépcsőn Carlo lakásához azzal a szilárd, tudatos elhatározással, hogy csupán egyetlen dolgot mond ki, amit tíz éven át nem mondtak ki, és azzal a be nem vallott, önmaga előtt is alig tudatos tudással, hogy ez az elhatározás már abban a pillanatban hamis volt, amikor felvette a ruhát. - Sie steigt die Treppe zu Carlos Wohnung hinauf mit dem festen, bewussten Vorsatz, lediglich eine Sache zu sagen, die zehn Jahre lang nicht ausgesprochen wurde, und mit dem uneingestandenen, ihr selbst kaum bewussten Wissen, dass dieser Vorsatz schon in dem Moment falsch war, als sie das Kleid anzog.
:29. Carlo foltos trikóban nyit ajtót, olyan pillantással néz rá, amely nem követel magyarázatot és nem mutat riadalmat, majd egy olyan hallgatás után, amelynek ölelésformája van, de nem ölelés, azt mondja: „Úgy nézel ki, mint az anyád.” - Carlo öffnet die Tür in einem fleckigen Unterhemd, schaut sie mit einem Blick an, der keine Erklärung einfordert und kein Erschrecken zeigt, und sagt nach einem Schweigen, das die Form einer Umarmung hat und keine ist: „Du siehst aus wie deine Mutter."
:30. Barátság nélkül mondja, kegyetlenség nélkül, annak a férfinak a sajátos tárgyilagosságával, aki kimond egy megfigyelést, amelyet olyan régóta hordoz magában, hogy az elveszített minden érzelmi töltetet, és már csak igaz, és talán ez a legkíméletlenebb dolog, amit valaha mondott neki. - Er sagt es ohne Freundlichkeit, ohne Grausamkeit, mit der eigentümlichen Sachlichkeit eines Mannes, der eine Beobachtung ausspricht, die er so lange mit sich herumgetragen hat, dass sie jede emotionale Ladung verloren hat und nur noch wahr ist, und das ist vielleicht das Rücksichtsloseste, was er je zu ihr gesagt hat.
:31. Elena nem szavakkal válaszol, hanem nyitott tenyérrel arcul üti, elég erősen ahhoz, hogy a hang visszhangozzon a rosszul szigetelt lépcsőházban, és a fölöttük lévő emeleten egy ajtó röviden megnyikorduljon, majd újra elhallgasson. - Elena antwortet nicht mit Worten, sondern schlägt ihm mit der flachen Hand ins Gesicht, fest genug, dass das Geräusch im schlecht isolierten Treppenhaus widerhallt und im Stockwerk darüber eine Tür kurz quietscht und wieder verstummt.
:32. Carlo nem mozdul, nem érinti meg kipirult arcát, nem mondja, hogy sajnálja, nem kér bocsánatot, és nem omlik össze. - Carlo bewegt sich nicht, fasst sich nicht an die gerötete Wange, sagt nicht, dass es ihm leidtut, entschuldigt sich nicht und bricht nicht zusammen.
:33. Ehelyett olyan szemekkel néz rá, amelyekben nincs megbánás, de ellenségesség sincs, csak valami nyugodt, sötét, feloldhatatlan, ami mindkettőnél rosszabb, mert nem hagy neki lehetőséget arra, hogy harcoljon ellene. - Er schaut sie stattdessen mit Augen an, in denen keine Reue ist, aber auch keine Feindseligkeit, nur etwas Ruhiges, Dunkles, Unauflösbares, das schlimmer ist als beides, weil es ihr keine Möglichkeit lässt, dagegen anzukämpfen.
:34. Nem sokkal éjfél után ott áll az anyja háza előtt, anélkül hogy csengetett volna, anélkül hogy üzenetet küldött volna, egy üveg olcsó vörösborral a hóna alatt, és annak az embernek az arcával, aki teljesen biztos benne, hogy Elena amúgy sem aludt. - Kurz nach Mitternacht steht er vor dem Haus ihrer Mutter, ohne geklingelt zu haben, ohne eine Nachricht geschickt zu haben, mit einer Flasche billigem Rotwein unter dem Arm und dem Gesicht eines Mannes, der sich absolut sicher ist, dass sie ohnehin nicht geschlafen hat.
:35. Ez igaz, de Elena megtartja magának, mert ez az egyetlen dolog, amit ezen az estén megtart magának. - Das stimmt, aber Elena behält es für sich, weil es das Einzige ist, das sie an diesem Abend für sich behält.
:36. A garázsban, két régi autóülésen, amelyek úgy állnak a csupasz betonpadlón, mint egy elhagyott lakás utolsó bútorai, Carlo kérdezés nélkül tölt. - In der Garage, auf zwei alten Autositzen, die auf dem nackten Betonboden stehen wie die letzten Möbel einer aufgegebenen Wohnung, schenkt Carlo ein, ohne zu fragen.
:37. Ez rendben van, mert tudja, hogy Elena inni fog, és mert a kérdés nélküli töltés az egyetlen gesztus, amelyet ezen az éjszakán teljesen helyesen tesz. - Das ist in Ordnung, weil er weiß, dass sie trinken wird, und weil das Einschenken ohne Frage die einzige Geste ist, die er in dieser Nacht vollständig richtig macht.
:38. Amikor megfogja a kezét, az ujjai érdesek és melegek, és olyan gépolajszaguk van, amelyet a világ egyetlen vize sem mos le teljesen. - Als er nach ihrer Hand greift, sind seine Finger rau und warm und riechen nach Maschinenöl, das kein Wasser der Welt vollständig fortwäscht.
:39. Elena hagyja, mert a bor könnyűvé teszi a fejét, és mert azt mondja magának, hogy azoknak a dolgoknak, amelyek csak egyetlen éjszakáig tartanak, nem kell következményeiknek lenniük, ha az ember elég makacsul ragaszkodik hozzá, amiről tudja, hogy nem igaz, de ami ebben a pillanatban úgy működik, mint egy igazság, és ennek elégnek kell lennie. - Elena lässt es zu, weil der Wein ihr den Kopf leicht macht und weil sie sich sagt, dass Dinge, die nur eine einzige Nacht dauern, keine Konsequenzen haben müssen, wenn man hartnäckig genug darauf besteht, was sie weiß, dass es nicht stimmt, aber was in diesem Moment funktioniert wie eine Wahrheit, und das muss reichen.
:40. „Matteo soha nem kérdez rólam” – mondja végül, anélkül hogy ránézne, olyan hangon, amelynek közönyösen kellene hangzania. - „Matteo fragt nie nach mir", sagt sie schließlich, ohne ihn anzusehen, in einem Ton, der nach Gleichgültigkeit klingen soll.
:41. A hang sebnek hangzik, olyan sebnek, amely tízéves, és ezért nem kevésbé nyitott, csak megszokottabb. - Der Ton klingt nach Wunde, nach einer Wunde, die zehn Jahre alt ist und deshalb nicht weniger offen, sondern nur gewohnter.
:42. Carlo állja a pillantását, iszik egy hosszú kortyot, hagy megszületni egy szünetet, amely nem bizonytalanság, hanem tisztelet vagy valami, ami hasonlít rá, aztán kertelés és bocsánatkérés nélkül válaszol: „Megmutatom neki, hogyan kell motort javítani, és ez több, mint amit apám valaha adott nekem.” - Carlo hält ihren Blick aus, trinkt einen langen Schluck, lässt eine Pause entstehen, die keine Unsicherheit ist, sondern Respekt oder etwas, das ihm ähnlich sieht, und antwortet dann, ohne Umschweife und ohne Entschuldigung: „Ich zeige ihm, wie man einen Motor repariert, und das ist mehr, als mein Vater mir je gegeben hat."
:43. Elena olyan élességgel gyűlöli őt ezért a mondatért, amely már-már csodálatot érdemel, mert nem igazolás, nem vallomás és nem bocsánatkérés. - Elena hasst ihn für diesen Satz mit einer Schärfe, die fast Bewunderung verdient, weil er keine Rechtfertigung ist und kein Geständnis und keine Bitte um Vergebung.
:44. Egyszerűen egy másik igazság volt, mint az övé, és minden igazságtalansága mellett ez a legelviselhetetlenebb: hogy a maga módján, a maga korlátozott, megbocsáthatatlan, tökéletesen emberi módján igaza lehet. - Es war schlicht eine andere Wahrheit als ihre, und das ist, bei aller Ungerechtigkeit, das Unerträglichste: dass er recht haben könnte, auf seine Weise, in seiner begrenzten, unentschuldbaren, vollkommen menschlichen Weise.
:45. Lassan kihúzza a kezét az övéből. - Sie nimmt langsam ihre Hand aus seiner.
:46. Ő hagyja, hogy elvegye, tartás nélkül, kérdés nélkül, olyan mozdulat nélkül, amely arra kényszerítené, hogy megmagyarázzon valamit, amit önmagának sem tud megmagyarázni. - Er lässt sie nehmen, ohne zu halten, ohne zu fragen, ohne eine Geste, die sie zwingen würde, etwas zu erklären, was sie sich selbst nicht erklären kann.
:47. Elena még napkelte előtt elhagyja a házat a szürke hajnalelőtti félhomályban, a táskája annak a nőnek a hatékonyságával összepakolva, aki már túl sokszor indult útnak ahhoz, hogy közben még érzéseket pazaroljon. - Noch vor Sonnenaufgang verlässt Elena das Haus im grauen Vordunkel, die Tasche gepackt mit der Effizienz einer Frau, die schon zu oft aufgebrochen ist, um dabei noch Gefühle zu verschwenden.
:48. Nem megy azonnal az állomásra, hanem kerülőt tesz az alvó sikátorokon át, amit nem vall be magának. - Sie geht nicht sofort zum Bahnhof, sondern macht einen Umweg durch die schlafenden Gassen, den sie sich nicht eingesteht.
:49. Felszállni annak beismerése volna, hogy ez döntés, és nem gyengeség. - Einsteigen wäre ein Eingeständnis, dass es eine Entscheidung ist, und keine Schwäche.
:50. Végül megáll Signora Grazia konyhaablaka előtt, amelyben meleg fény ég, mint évtizedek óta minden reggel, megingathatatlanul és magától értetődően, mint minden, ami ebben a faluban túlél. - Sie bleibt schließlich vor Signora Grazias Küchenfenster stehen, in dem warmes Licht brennt wie jeden Morgen seit Jahrzehnten, unerschütterlich und selbstverständlich wie alles, was in diesem Dorf überdauert.
:51. Matteo a konyhaasztalnál ül, és kenyeret márt tejbe, annak a gyermeknek a teljes, önmagába zárt koncentrációjával, aki pontosan tudja, hová tartozik, és eszébe sem jutna kételkedni benne. - Matteo sitzt am Küchentisch und tunkt Brot in Milch, mit der vollständigen, in sich geschlossenen Konzentration eines Kindes, das genau weiß, wo es hingehört und nicht auf die Idee käme, daran zu zweifeln.
:52. Ez a legszebb dolog, amit Elena valaha látott, és a legkegyetlenebb, és a kettő ugyanaz a dolog, és neki nincs nyelve hozzá, sem olaszul, sem semmilyen más nyelven. - Das ist das Schönste, was Elena je gesehen hat, und das Grausamste, und beide Dinge sind dasselbe Ding, und sie hat keine Sprache dafür, weder auf Italienisch noch in irgendeiner anderen.
:53. Sötét haja van, Carlo szája, és úgy tartja a vállát, hogy az Elenát önmagára emlékezteti. - Er hat dunkle Haare und Carlos Mund und eine Art, die Schultern zu halten, die Elena an sich selbst erinnert.
:54. Elena egykori önmagának egy olyan változatára emlékezteti, abból az időből, mielőtt megértette volna, milyen sérülésekre képes az élet, és mielőtt megértette volna, hogy ő maga is e sérülések okai közé tartozik. - Sie erinnert Elena an eine Version ihrer selbst aus der Zeit, bevor sie verstand, zu welchen Beschädigungen das Leben fähig ist, und bevor sie verstand, dass man selbst zu den Ursachen dieser Beschädigungen gehört.
:55. Signora Grazia mögötte áll, és olyan lassúsággal simít végig a fején, amely nem gyengédség, hanem valami régebbi és tartósabb a gyengédségnél. - Signora Grazia steht hinter ihm und streicht ihm mit einer Langsamkeit über den Kopf, die keine Zärtlichkeit ist, sondern etwas Älteres und Beständigeres als Zärtlichkeit.
:56. Nem néz fel, de az arcán olyan asszony kifejezése van, aki már rég megbocsátotta azt, amit Elena önmagának soha nem fog megbocsátani. - Sie schaut nicht auf, aber ihr Gesicht hat den Ausdruck einer Frau, die längst vergeben hat, was Elena sich selbst nie vergeben wird.
:57. Ismeri ezt az aszimmetriát, és hallgat, mert a hallgatás néha az egyetlen, amit az ember egy másik nőnek fel tud ajánlani. - Sie kennt diese Asymmetrie und schweigt, weil Schweigen manchmal das Einzige ist, das man einer anderen Frau anbieten kann.
:58. Elena a hideg üveghez nyomja a homlokát, és némán elszámol hatvanig. - Elena drückt die Stirn gegen das kalte Glas und zählt stumm bis sechzig.
:59. Hatvannál megfordul, és elmegy, anélkül hogy hátranézne. - Bei sechzig dreht sie sich um und geht, ohne sich umzusehen.
:60. Ez mindazok után az egyetlen fegyelem, amely megmaradt neki: nem visszanézni, vagy legalábbis nem hagyni, hogy közben lássák. - Das ist nach allem, die einzige Disziplin, die ihr geblieben ist: nicht zurückzuschauen, oder zumindest nicht dabei gesehen zu werden.
:61. A Milánóba tartó vonat a felkelő nap felé halad, és Basilicata tája odakint égve húzódik el az ablak mellett, közönyösen és pompásan, amilyen mindig is volt és mindig is lesz, érintetlenül attól, hogy az emberek mit hagynak benne hátra, vagy mit nem. - Der Zug nach Mailand fährt in die aufgehende Sonne, und die Landschaft der Basilicata brennt außen am Fenster vorbei, gleichgültig und prächtig, wie sie es immer war und immer sein wird, unberührt davon, was Menschen in ihr zurücklassen oder nicht.
:62. Elena elszívja a doboz utolsó cigarettáját, könyökét az ablakpárkányra támasztva, tekintetét a mozgó tájra szegezve, anélkül hogy látná. - Elena raucht die letzte Zigarette der Schachtel, den Ellbogen auf dem Fensterbrett, den Blick auf die fahrende Landschaft gerichtet, ohne sie zu sehen.
:63. Nem gondol semmire, vagy legalábbis megpróbálja annak a nőnek az elszántságával, aki tudja, hogy a gondolkodás ebben a pillanatban nem volna segítség. - Sie denkt an nichts, oder versucht es mit der Entschlossenheit einer Frau, die weiß, dass Denken in diesem Moment keine Hilfe wäre.
:64. Megtanulta, hogy a fájdalom ellentéte nem a boldogság, hanem ez a sajátos, száraz, működő zsibbadtság, amelyben az ember vonatokra száll, ablakok mellett dohányzik, és megy tovább. - Sie hat gelernt, dass das Gegenteil von Schmerz nicht Glück ist, sondern diese spezifische, trockene, funktionierende Taubheit, in der man Züge besteigt und Fenster raucht und weitermacht.
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:Zehn Jahre
:1. Elena ist sechsunddreißig Jahre alt, raucht seit dem zwanzigsten Lebensjahr.
:2. Sie hat ein Jahrzehnt in Mailand gelebt, mit der verbissenen Konsequenz einer Frau, die sich entschieden hat, dass Vergessen keine Schwäche ist, sondern eine Überlebensstrategie.
:3. Dann klingelte das Telefon an einem Dienstagabend, und eine fremde Stimme, die sich als Nachbarin ihrer Mutter herausstellte, teilte ihr mit, dass die alte Frau gegangen sei.
:4. So als wäre der Tod ein Aufbruch, eine Reise in bessere Gefilde, und nicht das endgültige, unverhandelbare Verstummen von jemandem, dem man nie genug gesagt hatte, was man hätte sagen sollen.
:5. Das Haus muss verkauft werden, und das ist der einzige Grund, weshalb Elena vier Stunden später bereits ein Busticket in der Tasche hat.
:6. Das ist die Formel, mit der sie sich durch die stundenlange Fahrt trägt, durch die kahle, verbrennte Landschaft der Basilicata, die am Fenster vorbeizieht wie die Kulisse eines Lebens.
:7. Ein Leben, das sie einmal geführt hat und von dem sie sich einredete, es vollständig hinter sich gelassen zu haben.
:8. Der alte Mann neben ihr, der nach Knoblauch riecht und ein tragbares Radio wie einen Schatz auf dem Schoß hält, versucht alle zwanzig Minuten, ihr etwas über den Zustand der Straßen zu erklären.
:9. Elena sitzt mit geschlossenen Augen da und tut so, als würde sie schlafen, was die einzige soziale Lüge ist, die sie sich ohne Gewissensbisse gestattet.
:10. Als der Bus auf dem Marktplatz hält und die Türen mit dem vertrauten pneumatischen Seufzen aufgehen, steigt Elena als Letzte aus und bleibt einen Moment unbeweglich auf dem alten Kopfsteinpflaster stehen.
:11. Sie hält die Reisetasche in der rechten Hand, greift mit der linken bereits nach der Zigarettenschachtel, während die Septemberhitze sich auf sie legt wie eine Erinnerung, die man lange genug verdrängt hat.
:12. Die Luft riecht nach reifen Tomaten, nach dem Staub ungepflasterter Seitengassen und nach dem schweren, mineralischen Geruch des Maschinenöls aus Carlos Werkstatt, die noch immer gleich um die Ecke liegt.
:13. Die Werkstatt liegt dort, als hätte das Dorf in seiner stillen, beharrlichen Weise beschlossen, auf sie zu warten, bis sie stark genug wäre, und nun, da sie zurückgekehrt ist, mit einer Gelassenheit festzustellen, dass sie es nicht ist.
:14. Sie hört Carlos Lachen, bevor sie ihn sieht – dieses breite, von sich selbst unbekümmert überzeugte Lachen, das sie mit zwanzig Jahren für eine Art Vitalität gehalten hatte, für den Beweis, dass ein Mensch vollständig im Leben steht.
:15. Heute kommt es ihr, nach allem, wie die Unverschämtheit eines Mannes vor, der durch das, was er getan hat, hindurchgegangen ist, ohne Narben anzusetzen.
:16. Carlo steht mit hochgekrempelten Ärmeln über eine zerbeulte Motorhaube gebeugt, die Unterarme schwarz von einer Schmiere, die sich nie vollständig abwaschen lässt.
:17. Er sieht so erschreckend unverändert aus, so beschämend unbeschädigt, dass Elena einen Moment lang das Gefühl hat, die letzten zehn Jahre hätten nur in ihr stattgefunden und nirgendwo sonst auf der Welt.
:18. Als er sich umdreht und sie sieht, legt sich keine Überraschung in sein Gesicht, keine Erschütterung, keine Verlegenheit, nicht einmal die anständige Höflichkeit einer gespielten Betroffenheit.
:19. Es ist nur ein langer, ruhiger Blick, der sie erkennt und einordnet und weitermacht, und das ist, auf eine Weise, gegen die sie keine Worte hat, das Schlimmste von allem.
:20. Vor sechzehn Jahren hatte alles hinter der Kirche begonnen, nach dem Sommerfest, in der warmen Dunkelheit eines Juliabends, mit einem Kuss, dem sie damals die Qualität eines Versprechens zugeschrieben hatte.
:21. Elena weiß inzwischen mit der kühlen Sicherheit der Erfahrung, dass sie nicht naiv war, als sie das glaubte, sondern schlicht neunzehn Jahre alt und noch nicht im Besitz des Wissens, dass Männer wie Carlo Versprechen nicht brechen, weil sie lügen, sondern weil sie in dem Moment, in dem sie sie geben, tatsächlich glauben, dass sie halten werden – was, wenn man darüber nachdenkt, keine mildernde, sondern eine erschwerende Tatsache ist.
:22. Als sie mit zwanzig schwanger wurde, verstand sie das mit einer Präzision, die keine Gnade zuließ.
:23. Als Matteo im März zur Welt kam, mit dunklen Haaren und Carlos unvermeidlichen Augen und einer Unschuld, die Elena unerträglich fand, weil sie in ihm nicht ein Kind sah, sondern die kondensierte, schreiende Zusammenfassung ihrer eigenen Niederlage.
:24. Da erkannte sie, dass Liebe und Schmerz dieselbe Adresse haben können, und dass das Kind dafür nicht bezahlen durfte.
:25. Sie gab Matteo an Signora Grazia, Carlos Mutter, die damals sechzig war und niemals eine Miene verzog und niemals eine Anklage aussprach.
:26. Elena weiß bis heute nicht, ob das Güte ist oder Urteil.
:27. Am Abend des ersten Tages zieht Elena das alte geblümte Kleid an, das sie vor zehn Jahren vergessen hatte mitzunehmen und das heute noch im Schrank ihrer Mutter hing, als wäre es dort aufbewahrt worden für genau diesen Abend, für genau diesen unmöglichen Rückgang in eine Vergangenheit, aus der man eigentlich nicht zurückkehrt.
:28. Sie steigt die Treppe zu Carlos Wohnung hinauf mit dem festen, bewussten Vorsatz, lediglich eine Sache zu sagen, die zehn Jahre lang nicht ausgesprochen wurde, und mit dem uneingestandenen, ihr selbst kaum bewussten Wissen, dass dieser Vorsatz schon in dem Moment falsch war, als sie das Kleid anzog.
:29. Carlo öffnet die Tür in einem fleckigen Unterhemd, schaut sie mit einem Blick an, der keine Erklärung einfordert und kein Erschrecken zeigt, und sagt nach einem Schweigen, das die Form einer Umarmung hat und keine ist: „Du siehst aus wie deine Mutter."
:30. Er sagt es ohne Freundlichkeit, ohne Grausamkeit, mit der eigentümlichen Sachlichkeit eines Mannes, der eine Beobachtung ausspricht, die er so lange mit sich herumgetragen hat, dass sie jede emotionale Ladung verloren hat und nur noch wahr ist, und das ist vielleicht das Rücksichtsloseste, was er je zu ihr gesagt hat.
:31. Elena antwortet nicht mit Worten, sondern schlägt ihm mit der flachen Hand ins Gesicht, fest genug, dass das Geräusch im schlecht isolierten Treppenhaus widerhallt und im Stockwerk darüber eine Tür kurz quietscht und wieder verstummt.
:32. Carlo bewegt sich nicht, fasst sich nicht an die gerötete Wange, sagt nicht, dass es ihm leidtut, entschuldigt sich nicht und bricht nicht zusammen.
:33. Er schaut sie stattdessen mit Augen an, in denen keine Reue ist, aber auch keine Feindseligkeit, nur etwas Ruhiges, Dunkles, Unauflösbares, das schlimmer ist als beides, weil es ihr keine Möglichkeit lässt, dagegen anzukämpfen.
:34. Kurz nach Mitternacht steht er vor dem Haus ihrer Mutter, ohne geklingelt zu haben, ohne eine Nachricht geschickt zu haben, mit einer Flasche billigem Rotwein unter dem Arm und dem Gesicht eines Mannes, der sich absolut sicher ist, dass sie ohnehin nicht geschlafen hat.
:35. Das stimmt, aber Elena behält es für sich, weil es das Einzige ist, das sie an diesem Abend für sich behält.
:36. In der Garage, auf zwei alten Autositzen, die auf dem nackten Betonboden stehen wie die letzten Möbel einer aufgegebenen Wohnung, schenkt Carlo ein, ohne zu fragen.
:37. Das ist in Ordnung, weil er weiß, dass sie trinken wird, und weil das Einschenken ohne Frage die einzige Geste ist, die er in dieser Nacht vollständig richtig macht.
:38. Als er nach ihrer Hand greift, sind seine Finger rau und warm und riechen nach Maschinenöl, das kein Wasser der Welt vollständig fortwäscht.
:39. Elena lässt es zu, weil der Wein ihr den Kopf leicht macht und weil sie sich sagt, dass Dinge, die nur eine einzige Nacht dauern, keine Konsequenzen haben müssen, wenn man hartnäckig genug darauf besteht, was sie weiß, dass es nicht stimmt, aber was in diesem Moment funktioniert wie eine Wahrheit, und das muss reichen.
:40. „Matteo fragt nie nach mir", sagt sie schließlich, ohne ihn anzusehen, in einem Ton, der nach Gleichgültigkeit klingen soll.
:41. Der Ton klingt nach Wunde, nach einer Wunde, die zehn Jahre alt ist und deshalb nicht weniger offen, sondern nur gewohnter.
:42. Carlo hält ihren Blick aus, trinkt einen langen Schluck, lässt eine Pause entstehen, die keine Unsicherheit ist, sondern Respekt oder etwas, das ihm ähnlich sieht, und antwortet dann, ohne Umschweife und ohne Entschuldigung: „Ich zeige ihm, wie man einen Motor repariert, und das ist mehr, als mein Vater mir je gegeben hat."
:43. Elena hasst ihn für diesen Satz mit einer Schärfe, die fast Bewunderung verdient, weil er keine Rechtfertigung ist und kein Geständnis und keine Bitte um Vergebung.
:44. Es war schlicht eine andere Wahrheit als ihre, und das ist, bei aller Ungerechtigkeit, das Unerträglichste: dass er recht haben könnte, auf seine Weise, in seiner begrenzten, unentschuldbaren, vollkommen menschlichen Weise.
:45. Sie nimmt langsam ihre Hand aus seiner.
:46. Er lässt sie nehmen, ohne zu halten, ohne zu fragen, ohne eine Geste, die sie zwingen würde, etwas zu erklären, was sie sich selbst nicht erklären kann.
:47. Noch vor Sonnenaufgang verlässt Elena das Haus im grauen Vordunkel, die Tasche gepackt mit der Effizienz einer Frau, die schon zu oft aufgebrochen ist, um dabei noch Gefühle zu verschwenden.
:48. Sie geht nicht sofort zum Bahnhof, sondern macht einen Umweg durch die schlafenden Gassen, den sie sich nicht eingesteht.
:49. Einsteigen wäre ein Eingeständnis, dass es eine Entscheidung ist, und keine Schwäche.
:50. Sie bleibt schließlich vor Signora Grazias Küchenfenster stehen, in dem warmes Licht brennt wie jeden Morgen seit Jahrzehnten, unerschütterlich und selbstverständlich wie alles, was in diesem Dorf überdauert.
:51. Matteo sitzt am Küchentisch und tunkt Brot in Milch, mit der vollständigen, in sich geschlossenen Konzentration eines Kindes, das genau weiß, wo es hingehört und nicht auf die Idee käme, daran zu zweifeln.
:52. Das ist das Schönste, was Elena je gesehen hat, und das Grausamste, und beide Dinge sind dasselbe Ding, und sie hat keine Sprache dafür, weder auf Italienisch noch in irgendeiner anderen.
:53. Er hat dunkle Haare und Carlos Mund und eine Art, die Schultern zu halten, die Elena an sich selbst erinnert.
:54. Sie erinnert Elena an eine Version ihrer selbst aus der Zeit, bevor sie verstand, zu welchen Beschädigungen das Leben fähig ist, und bevor sie verstand, dass man selbst zu den Ursachen dieser Beschädigungen gehört.
:55. Signora Grazia steht hinter ihm und streicht ihm mit einer Langsamkeit über den Kopf, die keine Zärtlichkeit ist, sondern etwas Älteres und Beständigeres als Zärtlichkeit.
:56. Sie schaut nicht auf, aber ihr Gesicht hat den Ausdruck einer Frau, die längst vergeben hat, was Elena sich selbst nie vergeben wird.
:57. Sie kennt diese Asymmetrie und schweigt, weil Schweigen manchmal das Einzige ist, das man einer anderen Frau anbieten kann.
:58. Elena drückt die Stirn gegen das kalte Glas und zählt stumm bis sechzig.
:59. Bei sechzig dreht sie sich um und geht, ohne sich umzusehen.
:60. Das ist nach allem, die einzige Disziplin, die ihr geblieben ist: nicht zurückzuschauen, oder zumindest nicht dabei gesehen zu werden.
:61. Der Zug nach Mailand fährt in die aufgehende Sonne, und die Landschaft der Basilicata brennt außen am Fenster vorbei, gleichgültig und prächtig, wie sie es immer war und immer sein wird, unberührt davon, was Menschen in ihr zurücklassen oder nicht.
:62. Elena raucht die letzte Zigarette der Schachtel, den Ellbogen auf dem Fensterbrett, den Blick auf die fahrende Landschaft gerichtet, ohne sie zu sehen.
:63. Sie denkt an nichts, oder versucht es mit der Entschlossenheit einer Frau, die weiß, dass Denken in diesem Moment keine Hilfe wäre.
:64. Sie hat gelernt, dass das Gegenteil von Schmerz nicht Glück ist, sondern diese spezifische, trockene, funktionierende Taubheit, in der man Züge besteigt und Fenster raucht und weitermacht.
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=== 3 ===
:Antonio és Chiara
:1. Antonio Ferrante negyvenkét éves, és aki csak futólag ismeri, azt mondaná, hogy trattoriát vezet Nápoly kikötőjében.
:2. Három asztal, nincs étlap, egy ablak a víz felé, amelyet soha nem tisztít meg, mert a rajta lévő kosz úgy töri meg a fényt, hogy azt szebbnek találja a tisztaságnál.
:3. De ez csak a külső héja volna egy történetnek, amelynek magja két éve abban áll, hogy egy férfi minden este ugyanazokat az ételeket főzi olyan vendégeknek, akik soha nem rendelték meg őket, mert az egyetlen ember, akinek valaha készítette őket, már nincs ott, hogy megegye őket.
:4. Lucia egy keddi napon halt meg, az esti kiszolgálás kellős közepén, leeső test zaja nélkül, dráma nélkül, a keze még egy vendég tányérjának peremén, aki semmit sem vett észre.
:5. Antonio a mai napig nem tud visszaemlékezni ennek a vendégnek az arcára, bár megpróbálta, mert azt gondolta, hogy a bűntudatnak horgonyra van szüksége, és ez a férfi volt az egyetlen kézzelfogható.
:6. Azóta Antonio egy összehajtott gyapjútakarón alszik a konyhapult mögött, nem azért, mert képtelen volna belépni a hálószobába, hanem valamiféle pontosan megválasztott büntetésből, amelyet saját magára rótt ki anélkül, hogy valaha eldöntötte volna, pontosan miért.
:7. Folytatja ezt a büntetést, mert az abbahagyás időközben magyarázatot követelne, amellyel senkinek sem tartozik, legkevésbé saját magának.
:8. A három étel – tészta kagylóval, sült cukkini, hideg citromtorta – nem rituálé szentimentális értelemben.
:9. Inkább szerkezeti elv, afféle napi állítás arról, hogy a világnak még mindig van rendje, még ha az indoka már el is tűnt.
:10. Chiara egy hónapja tűnt fel, huszonhét éves, Torinóból menekült el egy olyan nő tömör csomagjával, aki megtanulta, hogy kevesebbre van szükség, mint hinnénk, ha az ember csak kész abbahagyni, hogy olyan dolgokért fizessen, amelyek nem tartoznak hozzá.
:11. Egy apró olajbogyós fülbevalót visel, alig hallhatóan selypít, amikor a mondatok hosszabbak lesznek, és az első két hétben olyan keveset beszélt magáról, hogy Antonio a hallgatását az udvariasság egyik formájaként kezdte értelmezni, ami talán az is, vagy talán valami más, amit még nem akart megnevezni.
:12. Amit akkor tesz, amikor főzés közben figyeli őt, túl van a kíváncsiságon és innen a vonzalmon.
:13. Olyan ember figyelme ez, aki valami meghatározottat keres, és még nem tudja, megtalálta-e, vagy csak reméli, hogy talán ez az, amit keres.
:14. Az említett kedd estén, miután az utolsó vendég fizetett, és a konyha abban az állapotban van, amelyet Antonio szépnek nevez, és amely mindenki másnak rendetlenségnek tűnne – kagylóhéjak a mosogató peremén, olívaolaj a tűzhelyen, a petrezselyem még félig aprítatlanul –, lehajtott fejjel hagymát vág, és hagyja folyni a könnyeit.
:15. Nem azért teszi, mert gyászol, vagy nem csak azért, hanem mert valamikor felhagyott azzal, hogy különbséget tegyen a hagymakönnyek és a többi között, és ez a különbségnélküliség időközben az őszinteség egyik formájának érződik.
:16. Chiara a mosogatónál áll, és a páraelszívó zsírcseppektől erezett, homályos tükrében tekintetük egy olyan véletlen pontosságával találkozik, amely túl jól megrendezettnek hat ahhoz, hogy véletlen legyen.
:17. Ott tartják egymást egy pillanatig, amely elég hosszú ahhoz, hogy mindketten tudják, mit jelent, és elég rövid ahhoz, hogy egyikük se legyen kénytelen úgy tenni, mintha tudta volna.
:18. Anélkül, hogy abbahagyná a vágást, a lehető legmellékesebb hangon azt mondja: „Túl durvára vágod a petrezselymet.”
:19. Chiara egy lépéssel közelebb lép, kezét az övére teszi a kés nyelén, melegen, nedvesen, sósan a kagylóviztől, olyan magától értetődőséggel, amely semmiféle engedélyt nem kért, és nem is volt rá szüksége, ő pedig nem húzza vissza a kezét, mert a teste ebben a pillanatban okosabb az értelménél, vagy legalábbis gyorsabb, és az okosság kérdését későbbre halasztja.
:20. Így állnak, amíg a mobiltelefon rezegni nem kezd a nő kötényzsebében.
:21. A valóság visszaváltoztatja őket két emberré, akik petrezselymet aprítanak, kagylót mosnak, és semmi többé.
:22. Zárás után a hátsó ajtó előtti lépcsőn ülnek, megosztanak egy cigarettát egy olyan ritmusban, amely saját magát találta ki, és úgy hallgatnak, hogy az nem árul el kényelmetlenséget.
:23. Lucio Battistit hallgatják, aki a szemközti ablakon át lép be a sötétbe, olyan halkan, hogy éppúgy lehetne emlék, mint egy dal, amelyet éppen lejátszanak.
:24. Chiara megcsókolja őt anélkül, hogy bejelentené a pillanatot, anélkül a tétovaság nélkül, amely ambivalenciát feltételez, szája citrom és vörösbor ízű, és egy olyan nő csendes elszántságáé, aki eldöntötte, hogy vállalja a kockázatot.
:25. Antonio lehunyja a szemét, és kezét a nő tarkójára teszi, ujjai szinte fájdalmasan szorosan tartják, mintha a kapaszkodás pótolhatná azt, amit a nyelv nem tud, és a perc töredékére a világ erre az egy pontra hajtódik össze, melegségre, sóra, a távoli dalra, a kikötő szagára.
:26. Aztán kinyitja a szemét, és meglátja: egy kis sötét anyajegyet a bal kulcscsontja alatt, olyan konkrét, olyan változhatatlanul ismerős helyen, hogy az agya végrehajtja a társítást, mielőtt megakadályozhatná.
:27. Ezzel a társítással egyszerre tér vissza minden – nem fájdalomként, hanem valami hidegebbként, pontosabbként, mint egy sebészi vágás valamiben, amit gyógyultnak hitt az ember.
:28. Átmenetek nélküli teljességgel dermed meg, feláll és elmegy.
:29. A konyhaajtó valami végleges hangjával csukódik be mögötte, ő pedig az üres konyhában áll, hallja saját lélegzetét, és azon tűnődik, gyáva dolog-e, amit az imént tett, és nem jut eredményre.
:30. A következő két este Chiara helye üres, Antonio pedig egy olyan konyhában főz tovább, amelynek méretei ugyanazok, mint mindig, és mégis másnak érződik, talán tágasabbnak, vagy üresebbnek.
:31. Abban a sajátos értelemben üresebb, hogy hiányzik valami, ami nemrég még nem is volt ott, és amelynek hiányát ezért élesebben érzékeli, mint azokét a dolgokét, amelyek régebb óta hiányoztak.
:32. A harmadik éjszakán, éjfél után bezárja a trattoriát.
:33. Végigmegy a szűk sikátorokon, elhalad az öreg sütőolaj szaga és egy kapualjból jövő macskahang mellett, a pékség fölötti házhoz, egy ajtóhoz, amely résnyire nyitva áll.
:34. Az ajtó nyitva áll, mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha Chiara tudta volna, hogy jönni fog, ami ugyanarra fut ki.
:35. Chiara az ágyon ül, térdét a mellkasához húzva, a cigaretta az ujjai között, és olyan ember arckifejezésével néz rá, aki megnyert egy fogadást, amelyet nem akart megnyerni.
:36. Nem akarta megnyerni, mert az ár nem stimmel.
:37. Antonio leül mellé, megfogja a kezét, tenyérrel felfelé fordítja, és hüvelykujjával lassan, többször végigsimít az anyajegyen.
:38. Úgy teszi, mint aki ellenőrzi, hogy valami valóban ott van-e, vagy csak úgy néz ki, mint amit látni vár.
:39. „Ez nem az övé” – mondja végül.
:40. A hangja úgy hangzik, mint egy férfi hangja, aki valós időben próbálja meggyőzni saját magát arról, hogy igaza van.
:41. Chiara nem húzza vissza a kezét.
:42. Annak a nyugalmával felel, aki ezt a mondatot már előre látta jönni: „De ez az enyém.”
:43. Együtt alszanak, nem szenvedélyből, nem gyászból, és nem abból a tévedésből, hogy a testek meggyógyítják azt, amire a nyelv nem képes.
:44. Két felnőtt józan beleegyezésével teszik, akik mindketten tudják, hogy olyasmit tesznek, aminek következményei vannak, és akik úgy döntöttek, hogy a következményeket holnapra halasztják.
:45. Nem sokkal öt után Antonio felöltözik, visszamegy a trattoriába, begyújtja a tűzhelyet, és három tojást üt a vajba – tükörtojást, az egyetlen ételt, amelyet Lucia soha nem szeretett, és amelyet ő soha nem készített neki.
:46. Most a csendes konyhában valaminek az illata terjeng, amit kezdetnek nevezne, ha biztos volna benne, hogy az.
:47. A reggeli fény a piszkos ablakon át ráfekszik a munkafelületre.
:48. Megtört és szórt, azon a módon, amelyet szebbnek talál a tisztaságnál.
:49. Chiara egy órával később érkezik, minden előzetes bejelentés nélkül az ölébe ül, és az ő tányérjáról eszik annak a szokásnak a magától értetődőségével, amelyet éppen feltalál.
:50. Antonio nevet – egy rövid, valódi, saját magát is meglepő nevetéssel, amely úgy változtatja meg a teret, ahogy ő nem tudta volna leírni, de amit a nő olyan ember tekintetével regisztrál, aki figyel.
:51. Aztán megkérdezi, még mindig villával a kezében, tekintetét a tányérra szegezve, gondosan megszerkesztett mellékességgel: „Maradsz?”
:52. Antonio kinéz az ablakon a kikötőre, ahol egy teherhajó hangtalanul és sietség nélkül hagyja el a helyét, a nagy dolgok teljes közönyével aziránt, ami a peremükön történik, és azt mondja: „Már maradtam – csak nem itt.”
:53. Ez egy olyan mondat, amely abban a pillanatban igaz és hiányos, és a legjobb, amit fel tud ajánlani, és tudja, hogy a nő érti, mire gondol, és tudja, hogy az értés nem ugyanaz, mint az egyetértés.
:54. Chiara kézfejével megtörli a száját, egy olyan mozdulattal, amelyben nincs semmi drámai, és éppen ezért hat olyan véglegesnek, feláll, fogja a kabátját, és elmegy.
:55. Nem csap be ajtót, és nem fordul vissza, annak a méltóságával, aki őszinte választ kapott, és jobban szerette volna, ha nem kapja meg.
:56. Antonio az asztalnál marad ülve, kezei a kihűlt kávésbögre körül, és nem néz utána, nem néz a tojásokra, nem néz a kikötőre, és egyszerűen semmire sem néz, miközben a piszkos ablakon át a fény egyre világosabb és szórtabb lesz.
:57. Arra gondol, hogy most két éven belül másodszor ül egyedül ennél az asztalnál, és azon tűnődik, vajon ez minta-e vagy véletlen, és ahogy már legutóbb is, most sem jut semmiféle használható eredményre.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Antonio és Chiara - Antonio und Chiara
:1. Antonio Ferrante negyvenkét éves, és aki csak futólag ismeri, azt mondaná, hogy trattoriát vezet Nápoly kikötőjében. - Antonio Ferrante ist zweiundvierzig Jahre alt, und wer ihn nur flüchtig kennt, würde sagen, er betreibt eine Trattoria am Hafen von Neapel.
:2. Három asztal, nincs étlap, egy ablak a víz felé, amelyet soha nem tisztít meg, mert a rajta lévő kosz úgy töri meg a fényt, hogy azt szebbnek találja a tisztaságnál. - Drei Tische, keine Speisekarte, ein Fenster zum Wasser hin, das er nie putzt, weil der Schmutz darauf das Licht auf eine Weise bricht, die er schöner findet als Klarheit.
:3. De ez csak a külső héja volna egy történetnek, amelynek magja két éve abban áll, hogy egy férfi minden este ugyanazokat az ételeket főzi olyan vendégeknek, akik soha nem rendelték meg őket, mert az egyetlen ember, akinek valaha készítette őket, már nincs ott, hogy megegye őket. - Aber das wäre nur die äußere Schale einer Geschichte, deren Kern seit zwei Jahren darin besteht, dass ein Mann jeden Abend dieselben Gerichte kocht für Gäste, die sie nie bestellt haben, weil die einzige Person, für die er sie je gemacht hat, nicht mehr da ist, um sie zu essen.
:4. Lucia egy keddi napon halt meg, az esti kiszolgálás kellős közepén, leeső test zaja nélkül, dráma nélkül, a keze még egy vendég tányérjának peremén, aki semmit sem vett észre. - Lucia ist an einem Dienstag gestorben, mitten im Abendservice, ohne das Geräusch eines fallenden Körpers, ohne Drama, mit der Hand noch auf dem Tellerrand eines Gastes, der nichts bemerkt hatte.
:5. Antonio a mai napig nem tud visszaemlékezni ennek a vendégnek az arcára, bár megpróbálta, mert azt gondolta, hogy a bűntudatnak horgonyra van szüksége, és ez a férfi volt az egyetlen kézzelfogható. - Antonio kann sich bis heute nicht an das Gesicht dieses Gastes erinnern, obwohl er es versucht hat, weil er dachte, dass Schuld einen Anker braucht, und dieser Mann der einzige greifbare war.
:6. Azóta Antonio egy összehajtott gyapjútakarón alszik a konyhapult mögött, nem azért, mert képtelen volna belépni a hálószobába, hanem valamiféle pontosan megválasztott büntetésből, amelyet saját magára rótt ki anélkül, hogy valaha eldöntötte volna, pontosan miért. - Seitdem schläft Antonio auf einer gefalteten Wolldecke hinter der Küchentheke, nicht aus Unvermögen, das Schlafzimmer zu betreten, sondern aus einer Art präzise gewählter Bestrafung, die er sich selbst auferlegt hat ohne je zu entscheiden, wofür genau.
:7. Folytatja ezt a büntetést, mert az abbahagyás időközben magyarázatot követelne, amellyel senkinek sem tartozik, legkevésbé saját magának. - Er setzt diese Bestrafung fort, weil das Aufhören inzwischen eine Erklärung erfordern würde, die er niemandem schuldet und sich selbst am allerwenigsten.
:8. A három étel – tészta kagylóval, sült cukkini, hideg citromtorta – nem rituálé szentimentális értelemben. - Die drei Gerichte – Pasta mit Muscheln, frittierte Zucchini, kalter Zitronenkuchen – sind kein Ritual im sentimentalen Sinne.
:9. Inkább szerkezeti elv, afféle napi állítás arról, hogy a világnak még mindig van rendje, még ha az indoka már el is tűnt. - Sie sind eher ein strukturelles Prinzip, eine Art tägliche Behauptung, dass die Welt noch eine Ordnung hat, auch wenn ihre Begründung fortgefallen ist.
:10. Chiara egy hónapja tűnt fel, huszonhét éves, Torinóból menekült el egy olyan nő tömör csomagjával, aki megtanulta, hogy kevesebbre van szükség, mint hinnénk, ha az ember csak kész abbahagyni, hogy olyan dolgokért fizessen, amelyek nem tartoznak hozzá. - Chiara ist vor einem Monat aufgetaucht, siebenundzwanzig Jahre alt, aus Turin geflohen mit dem kompakten Gepäck einer Frau, die gelernt hat, dass man weniger braucht, als man denkt, wenn man nur bereit ist, aufzuhören, für Dinge zu bezahlen, die einem nicht gehören.
:11. Egy apró olajbogyós fülbevalót visel, alig hallhatóan selypít, amikor a mondatok hosszabbak lesznek, és az első két hétben olyan keveset beszélt magáról, hogy Antonio a hallgatását az udvariasság egyik formájaként kezdte értelmezni, ami talán az is, vagy talán valami más, amit még nem akart megnevezni. - Sie trägt einen Ohrring mit einer kleinen Olive, lispelt kaum hörbar, wenn die Sätze länger werden, und hat in den ersten zwei Wochen so wenig über sich selbst gesprochen, dass Antonio begann, ihr Schweigen als eine Form von Höflichkeit zu interpretieren, was es vielleicht auch ist, oder vielleicht auch etwas anderes, das er noch nicht benennen wollte.
:12. Amit akkor tesz, amikor főzés közben figyeli őt, túl van a kíváncsiságon és innen a vonzalmon. - Was sie tut, wenn sie ihm beim Kochen zuschaut, geht über Neugier hinaus und unter Zuneigung.
:13. Olyan ember figyelme ez, aki valami meghatározottat keres, és még nem tudja, megtalálta-e, vagy csak reméli, hogy talán ez az, amit keres. - Es ist die Aufmerksamkeit von jemandem, der etwas Bestimmtes sucht und noch nicht weiß, ob er es gefunden hat oder ob er nur hofft, es könnte das sein, wonach er sucht.
:14. Az említett kedd estén, miután az utolsó vendég fizetett, és a konyha abban az állapotban van, amelyet Antonio szépnek nevez, és amely mindenki másnak rendetlenségnek tűnne – kagylóhéjak a mosogató peremén, olívaolaj a tűzhelyen, a petrezselyem még félig aprítatlanul –, lehajtott fejjel hagymát vág, és hagyja folyni a könnyeit. - An besagtem Dienstagabend, nachdem der letzte Gast gezahlt hat und die Küche in dem Zustand ist, den Antonio schön nennt und der allen anderen wie Unordnung vorkäme – Muschelschalen am Rand der Spüle, Olivenöl auf dem Herd, die Petersilie noch halb ungehackt –, schneidet er Zwiebeln mit gesenktem Kopf und lässt die Tränen laufen.
:15. Nem azért teszi, mert gyászol, vagy nem csak azért, hanem mert valamikor felhagyott azzal, hogy különbséget tegyen a hagymakönnyek és a többi között, és ez a különbségnélküliség időközben az őszinteség egyik formájának érződik. - Er tut es nicht, weil er trauert, oder nicht nur, sondern weil er irgendwann aufgehört hat, zwischen Zwiebeltränen und den anderen zu unterscheiden, und diese Unterschiedslosigkeit sich inzwischen wie eine Form von Ehrlichkeit anfühlt.
:16. Chiara a mosogatónál áll, és a páraelszívó zsírcseppektől erezett, homályos tükrében tekintetük egy olyan véletlen pontosságával találkozik, amely túl jól megrendezettnek hat ahhoz, hogy véletlen legyen. - Chiara steht an der Spüle, und im trüben, von Fettflecken gemaserten Spiegel der Dunstabzugshaube treffen sich ihre Blicke mit der Präzision eines Zufalls, der zu gut inszeniert wirkt, um zufällig zu sein.
:17. Ott tartják egymást egy pillanatig, amely elég hosszú ahhoz, hogy mindketten tudják, mit jelent, és elég rövid ahhoz, hogy egyikük se legyen kénytelen úgy tenni, mintha tudta volna. - Sie halten sich dort einen Moment, der lang genug ist, dass beide wissen, was er bedeutet, und kurz genug, dass keiner gezwungen ist, so zu tun, als hätte er es gewusst.
:18. Anélkül, hogy abbahagyná a vágást, a lehető legmellékesebb hangon azt mondja: „Túl durvára vágod a petrezselymet.” - Er sagt, ohne aufzuhören zu schneiden, die Stimme so beiläufig wie möglich: „Du schneidest die Petersilie zu grob."
:19. Chiara egy lépéssel közelebb lép, kezét az övére teszi a kés nyelén, melegen, nedvesen, sósan a kagylóviztől, olyan magától értetődőséggel, amely semmiféle engedélyt nem kért, és nem is volt rá szüksége, ő pedig nem húzza vissza a kezét, mert a teste ebben a pillanatban okosabb az értelménél, vagy legalábbis gyorsabb, és az okosság kérdését későbbre halasztja. - Sie tritt einen Schritt näher, legt ihre Hand über seine am Messergriff, warm, feucht, salzig vom Muschelwasser, mit einer Selbstverständlichkeit, die keinerlei Erlaubnis eingeholt hat und keine brauchte, und er zieht die Hand nicht zurück, weil sein Körper in diesem Moment klüger ist als sein Verstand, oder wenigstens schneller, und die Frage der Klugheit auf später vertagt.
:20. Így állnak, amíg a mobiltelefon rezegni nem kezd a nő kötényzsebében. - Sie stehen so, bis das Handy in ihrer Schürzentasche vibriert.
:21. A valóság visszaváltoztatja őket két emberré, akik petrezselymet aprítanak, kagylót mosnak, és semmi többé. - Die Wirklichkeit verwandelt sie in zwei Menschen zurück, die Petersilie hacken und Muscheln waschen und nichts weiter.
:22. Zárás után a hátsó ajtó előtti lépcsőn ülnek, megosztanak egy cigarettát egy olyan ritmusban, amely saját magát találta ki, és úgy hallgatnak, hogy az nem árul el kényelmetlenséget. - Nach Ladenschluss sitzen sie auf der Treppe vor der Hintertür, teilen sich eine Zigarette in einem Rhythmus, der sich selbst erfunden hat, schweigen auf eine Art, die kein Unbehagen verrät.
:23. Lucio Battistit hallgatják, aki a szemközti ablakon át lép be a sötétbe, olyan halkan, hogy éppúgy lehetne emlék, mint egy dal, amelyet éppen lejátszanak. - Sie hören auf Lucio Battisti, der durch ein Fenster von gegenüber ins Dunkel tritt, so leise, dass er ebenso eine Erinnerung sein könnte wie ein Lied, das gerade gespielt wird.
:24. Chiara megcsókolja őt anélkül, hogy bejelentené a pillanatot, anélkül a tétovaság nélkül, amely ambivalenciát feltételez, szája citrom és vörösbor ízű, és egy olyan nő csendes elszántságáé, aki eldöntötte, hogy vállalja a kockázatot. - Chiara küsst ihn, ohne den Moment anzukündigen, ohne die Zögerlichkeit, die Ambivalenz voraussetzt, ihr Mund nach Zitrone und Rotwein und der stillen Entschlossenheit einer Frau, die beschlossen hat, dass sie das Risiko eingeht.
:25. Antonio lehunyja a szemét, és kezét a nő tarkójára teszi, ujjai szinte fájdalmasan szorosan tartják, mintha a kapaszkodás pótolhatná azt, amit a nyelv nem tud, és a perc töredékére a világ erre az egy pontra hajtódik össze, melegségre, sóra, a távoli dalra, a kikötő szagára. - Antonio schließt die Augen und legt die Hand in ihren Nacken, die Finger fast schmerzhaft fest, als könnte Festhalten das ersetzen, was Sprache nicht kann, und für den Bruchteil einer Minute ist die Welt auf diesen einen Punkt zusammengefaltet, auf Wärme, auf Salz, auf das ferne Lied, auf den Geruch des Hafens.
:26. Aztán kinyitja a szemét, és meglátja: egy kis sötét anyajegyet a bal kulcscsontja alatt, olyan konkrét, olyan változhatatlanul ismerős helyen, hogy az agya végrehajtja a társítást, mielőtt megakadályozhatná. - Dann öffnet er die Augen, und er sieht es: ein kleines dunkles Muttermal unter ihrem linken Schlüsselbein, an einer Stelle so spezifisch, so unveränderlich vertraut, dass sein Gehirn die Assoziation vollzieht, bevor er sie verhindern kann.
:27. Ezzel a társítással egyszerre tér vissza minden – nem fájdalomként, hanem valami hidegebbként, pontosabbként, mint egy sebészi vágás valamiben, amit gyógyultnak hitt az ember. - Mit dieser Assoziation kommt alles auf einmal zurück – nicht als Schmerz, sondern als etwas Kälteres, Präziseres, wie ein chirurgischer Schnitt in etwas, das man für verheilt gehalten hatte.
:28. Átmenetek nélküli teljességgel dermed meg, feláll és elmegy. - Er erstarrt mit einer Vollständigkeit, die keine Übergänge kennt, steht auf und geht.
:29. A konyhaajtó valami végleges hangjával csukódik be mögötte, ő pedig az üres konyhában áll, hallja saját lélegzetét, és azon tűnődik, gyáva dolog-e, amit az imént tett, és nem jut eredményre. - Die Küchentür schließt sich hinter ihm mit dem Laut von etwas Endgültigem, und er steht in der leeren Küche und hört seinen eigenen Atem und fragt sich, ob es feige ist, was er gerade getan hat, und kommt zu keinem Ergebnis.
:30. A következő két este Chiara helye üres, Antonio pedig egy olyan konyhában főz tovább, amelynek méretei ugyanazok, mint mindig, és mégis másnak érződik, talán tágasabbnak, vagy üresebbnek. - Die nächsten zwei Abende ist Chiaras Platz leer, und Antonio kocht in einer Küche, die dieselben Maße hat wie immer und sich trotzdem anders anfühlt, weiter vielleicht, oder leerer.
:31. Abban a sajátos értelemben üresebb, hogy hiányzik valami, ami nemrég még nem is volt ott, és amelynek hiányát ezért élesebben érzékeli, mint azokét a dolgokét, amelyek régebb óta hiányoztak. - Es ist leerer in dem spezifischen Sinne, dass etwas fehlt, das noch vor kurzem noch nicht da war und dessen Abwesenheit deshalb schärfer registriert wird als die von Dingen, die länger fehlten.
:32. A harmadik éjszakán, éjfél után bezárja a trattoriát. - In der dritten Nacht, nach Mitternacht, schließt er die Trattoria ab.
:33. Végigmegy a szűk sikátorokon, elhalad az öreg sütőolaj szaga és egy kapualjból jövő macskahang mellett, a pékség fölötti házhoz, egy ajtóhoz, amely résnyire nyitva áll. - Er geht durch die engen Gassen, vorbei an dem Geruch nach altem Frittieröl und dem Katzengeräusch in einer Einfahrt, zu dem Haus über der Bäckerei, zu einer Tür, die einen Spalt offen steht.
:34. Az ajtó nyitva áll, mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha Chiara tudta volna, hogy jönni fog, ami ugyanarra fut ki. - Die Tür steht offen, als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte Chiara gewusst, dass er kommen würde, was auf dasselbe hinausläuft.
:35. Chiara az ágyon ül, térdét a mellkasához húzva, a cigaretta az ujjai között, és olyan ember arckifejezésével néz rá, aki megnyert egy fogadást, amelyet nem akart megnyerni. - Sie sitzt auf dem Bett, die Knie an die Brust gezogen, die Zigarette zwischen den Fingern, und schaut ihn an mit dem Ausdruck von jemandem, der eine Wette gewonnen hat, die zu gewinnen er nicht wollte.
:36. Nem akarta megnyerni, mert az ár nem stimmel. - Er wollte sie nicht gewinnen, weil der Preis nicht stimmt.
:37. Antonio leül mellé, megfogja a kezét, tenyérrel felfelé fordítja, és hüvelykujjával lassan, többször végigsimít az anyajegyen. - Antonio setzt sich neben sie, nimmt ihre Hand, dreht die Innenfläche nach oben und streicht mit dem Daumen über das Muttermal, langsam, mehrmals.
:38. Úgy teszi, mint aki ellenőrzi, hogy valami valóban ott van-e, vagy csak úgy néz ki, mint amit látni vár. - Er tut es wie jemand, der überprüft, ob etwas wirklich da ist oder nur so aussieht wie das, was er zu sehen erwartet.
:39. „Ez nem az övé” – mondja végül. - „Es ist nicht ihres", sagt er schließlich.
:40. A hangja úgy hangzik, mint egy férfi hangja, aki valós időben próbálja meggyőzni saját magát arról, hogy igaza van. - Seine Stimme klingt wie die Stimme eines Mannes, der versucht, sich selbst in Echtzeit davon zu überzeugen, dass er recht hat.
:41. Chiara nem húzza vissza a kezét. - Chiara zieht die Hand nicht zurück.
:42. Annak a nyugalmával felel, aki ezt a mondatot már előre látta jönni: „De ez az enyém.” - Sie antwortet mit der Ruhe von jemandem, der diesen Satz schon kommen hat sehen: „Aber es ist meins."
:43. Együtt alszanak, nem szenvedélyből, nem gyászból, és nem abból a tévedésből, hogy a testek meggyógyítják azt, amire a nyelv nem képes. - Sie schlafen miteinander, nicht aus Leidenschaft und nicht aus Trauer und nicht aus dem Irrtum, dass Körper heilen, was Sprache nicht schafft.
:44. Két felnőtt józan beleegyezésével teszik, akik mindketten tudják, hogy olyasmit tesznek, aminek következményei vannak, és akik úgy döntöttek, hogy a következményeket holnapra halasztják. - Sie tun es mit der nüchternen Zustimmung zweier Erwachsener, die beide wissen, dass sie etwas tun, das Konsequenzen hat, und die sich entschieden haben, die Konsequenzen auf morgen zu verschieben.
:45. Nem sokkal öt után Antonio felöltözik, visszamegy a trattoriába, begyújtja a tűzhelyet, és három tojást üt a vajba – tükörtojást, az egyetlen ételt, amelyet Lucia soha nem szeretett, és amelyet ő soha nem készített neki. - Um kurz nach fünf zieht Antonio sich an, geht zurück in die Trattoria, zündet den Herd an und schlägt drei Eier in die Butter – Spiegeleier, das einzige Gericht, das Lucia nie gemocht hat, das er nie für sie gemacht hat.
:46. Most a csendes konyhában valaminek az illata terjeng, amit kezdetnek nevezne, ha biztos volna benne, hogy az. - Es riecht jetzt in der stillen Küche nach etwas, das er Anfang nennen würde, wenn er sich sicher wäre, ob das stimmt.
:47. A reggeli fény a piszkos ablakon át ráfekszik a munkafelületre. - Das Morgenlicht legt sich durch das schmutzige Fenster auf die Arbeitsfläche.
:48. Megtört és szórt, azon a módon, amelyet szebbnek talál a tisztaságnál. - Es ist gebrochen und diffus, auf die Weise, die er schöner findet als Klarheit.
:49. Chiara egy órával később érkezik, minden előzetes bejelentés nélkül az ölébe ül, és az ő tányérjáról eszik annak a szokásnak a magától értetődőségével, amelyet éppen feltalál. - Chiara kommt eine Stunde später, setzt sich ohne Vorankündigung auf seinen Schoß und isst von seinem Teller mit der Selbstverständlichkeit einer Gewohnheit, die sie gerade erfindet.
:50. Antonio nevet – egy rövid, valódi, saját magát is meglepő nevetéssel, amely úgy változtatja meg a teret, ahogy ő nem tudta volna leírni, de amit a nő olyan ember tekintetével regisztrál, aki figyel. - Antonio lacht – ein kurzes, echtes, von sich selbst überraschtes Lachen, das den Raum verändert auf eine Art, die er nicht hätte beschreiben können, das aber von ihr registriert wird mit dem Blick von jemandem, der aufpasst.
:51. Aztán megkérdezi, még mindig villával a kezében, tekintetét a tányérra szegezve, gondosan megszerkesztett mellékességgel: „Maradsz?” - Dann fragt sie, die Gabel noch in der Hand, den Blick auf den Teller gesenkt, mit einer Beiläufigkeit, die sorgfältig konstruiert ist: „Bleibst du?"
:52. Antonio kinéz az ablakon a kikötőre, ahol egy teherhajó hangtalanul és sietség nélkül hagyja el a helyét, a nagy dolgok teljes közönyével aziránt, ami a peremükön történik, és azt mondja: „Már maradtam – csak nem itt.” - Antonio schaut aus dem Fenster auf den Hafen, wo ein Frachtschiff lautlos und ohne Eile seinen Platz verlässt, mit der vollständigen Gleichgültigkeit großer Dinge gegenüber dem, was an ihren Rändern passiert, und sagt: „Ich bin schon geblieben – nur nicht hier."
:53. Ez egy olyan mondat, amely abban a pillanatban igaz és hiányos, és a legjobb, amit fel tud ajánlani, és tudja, hogy a nő érti, mire gondol, és tudja, hogy az értés nem ugyanaz, mint az egyetértés. - Es ist ein Satz, der in dem Moment wahr ist und unvollständig und das Beste, was er anbieten kann, und er weiß, dass sie versteht, was er meint, und er weiß, dass Verstehen nicht dasselbe ist wie Einverstanden-Sein.
:54. Chiara kézfejével megtörli a száját, egy olyan mozdulattal, amelyben nincs semmi drámai, és éppen ezért hat olyan véglegesnek, feláll, fogja a kabátját, és elmegy. - Chiara wischt sich den Mund mit dem Handrücken ab, mit einer Geste, die nichts Dramatisches hat und gerade deshalb so endgültig wirkt, steht auf, nimmt ihre Jacke und geht.
:55. Nem csap be ajtót, és nem fordul vissza, annak a méltóságával, aki őszinte választ kapott, és jobban szerette volna, ha nem kapja meg. - Sie schlägt keine Tür und dreht sich nicht um, mit der Würde von jemandem, der eine ehrliche Antwort erhalten hat und sie lieber nicht gehabt hätte.
:56. Antonio az asztalnál marad ülve, kezei a kihűlt kávésbögre körül, és nem néz utána, nem néz a tojásokra, nem néz a kikötőre, és egyszerűen semmire sem néz, miközben a piszkos ablakon át a fény egyre világosabb és szórtabb lesz. - Antonio bleibt am Tisch sitzen, die Hände um den erkalteten Kaffeebecher, und schaut ihr nicht nach und schaut nicht auf die Eier und schaut nicht auf den Hafen und schaut einfach nichts an, während das Licht durch das schmutzige Fenster heller und diffuser wird.
:57. Arra gondol, hogy most két éven belül másodszor ül egyedül ennél az asztalnál, és azon tűnődik, vajon ez minta-e vagy véletlen, és ahogy már legutóbb is, most sem jut semmiféle használható eredményre. - Er denkt daran, dass er jetzt zum zweiten Mal in zwei Jahren allein an diesem Tisch sitzt, und fragt sich, ob das ein Muster ist oder ein Zufall, und kommt, wie schon beim letzten Mal, zu keinem brauchbaren Ergebnis.
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:Antonio und Chiara
:1. Antonio Ferrante ist zweiundvierzig Jahre alt, und wer ihn nur flüchtig kennt, würde sagen, er betreibt eine Trattoria am Hafen von Neapel.
:2. Drei Tische, keine Speisekarte, ein Fenster zum Wasser hin, das er nie putzt, weil der Schmutz darauf das Licht auf eine Weise bricht, die er schöner findet als Klarheit.
:3. Aber das wäre nur die äußere Schale einer Geschichte, deren Kern seit zwei Jahren darin besteht, dass ein Mann jeden Abend dieselben Gerichte kocht für Gäste, die sie nie bestellt haben, weil die einzige Person, für die er sie je gemacht hat, nicht mehr da ist, um sie zu essen.
:4. Lucia ist an einem Dienstag gestorben, mitten im Abendservice, ohne das Geräusch eines fallenden Körpers, ohne Drama, mit der Hand noch auf dem Tellerrand eines Gastes, der nichts bemerkt hatte.
:5. Antonio kann sich bis heute nicht an das Gesicht dieses Gastes erinnern, obwohl er es versucht hat, weil er dachte, dass Schuld einen Anker braucht, und dieser Mann der einzige greifbare war.
:6. Seitdem schläft Antonio auf einer gefalteten Wolldecke hinter der Küchentheke, nicht aus Unvermögen, das Schlafzimmer zu betreten, sondern aus einer Art präzise gewählter Bestrafung, die er sich selbst auferlegt hat ohne je zu entscheiden, wofür genau.
:7. Er setzt diese Bestrafung fort, weil das Aufhören inzwischen eine Erklärung erfordern würde, die er niemandem schuldet und sich selbst am allerwenigsten.
:8. Die drei Gerichte – Pasta mit Muscheln, frittierte Zucchini, kalter Zitronenkuchen – sind kein Ritual im sentimentalen Sinne.
:9. Sie sind eher ein strukturelles Prinzip, eine Art tägliche Behauptung, dass die Welt noch eine Ordnung hat, auch wenn ihre Begründung fortgefallen ist.
:10. Chiara ist vor einem Monat aufgetaucht, siebenundzwanzig Jahre alt, aus Turin geflohen mit dem kompakten Gepäck einer Frau, die gelernt hat, dass man weniger braucht, als man denkt, wenn man nur bereit ist, aufzuhören, für Dinge zu bezahlen, die einem nicht gehören.
:11. Sie trägt einen Ohrring mit einer kleinen Olive, lispelt kaum hörbar, wenn die Sätze länger werden, und hat in den ersten zwei Wochen so wenig über sich selbst gesprochen, dass Antonio begann, ihr Schweigen als eine Form von Höflichkeit zu interpretieren, was es vielleicht auch ist, oder vielleicht auch etwas anderes, das er noch nicht benennen wollte.
:12. Was sie tut, wenn sie ihm beim Kochen zuschaut, geht über Neugier hinaus und unter Zuneigung.
:13. Es ist die Aufmerksamkeit von jemandem, der etwas Bestimmtes sucht und noch nicht weiß, ob er es gefunden hat oder ob er nur hofft, es könnte das sein, wonach er sucht.
:14. An besagtem Dienstagabend, nachdem der letzte Gast gezahlt hat und die Küche in dem Zustand ist, den Antonio schön nennt und der allen anderen wie Unordnung vorkäme – Muschelschalen am Rand der Spüle, Olivenöl auf dem Herd, die Petersilie noch halb ungehackt –, schneidet er Zwiebeln mit gesenktem Kopf und lässt die Tränen laufen.
:15. Er tut es nicht, weil er trauert, oder nicht nur, sondern weil er irgendwann aufgehört hat, zwischen Zwiebeltränen und den anderen zu unterscheiden, und diese Unterschiedslosigkeit sich inzwischen wie eine Form von Ehrlichkeit anfühlt.
:16. Chiara steht an der Spüle, und im trüben, von Fettflecken gemaserten Spiegel der Dunstabzugshaube treffen sich ihre Blicke mit der Präzision eines Zufalls, der zu gut inszeniert wirkt, um zufällig zu sein.
:17. Sie halten sich dort einen Moment, der lang genug ist, dass beide wissen, was er bedeutet, und kurz genug, dass keiner gezwungen ist, so zu tun, als hätte er es gewusst.
:18. Er sagt, ohne aufzuhören zu schneiden, die Stimme so beiläufig wie möglich: „Du schneidest die Petersilie zu grob."
:19. Sie tritt einen Schritt näher, legt ihre Hand über seine am Messergriff, warm, feucht, salzig vom Muschelwasser, mit einer Selbstverständlichkeit, die keinerlei Erlaubnis eingeholt hat und keine brauchte, und er zieht die Hand nicht zurück, weil sein Körper in diesem Moment klüger ist als sein Verstand, oder wenigstens schneller, und die Frage der Klugheit auf später vertagt.
:20. Sie stehen so, bis das Handy in ihrer Schürzentasche vibriert.
:21. Die Wirklichkeit verwandelt sie in zwei Menschen zurück, die Petersilie hacken und Muscheln waschen und nichts weiter.
:22. Nach Ladenschluss sitzen sie auf der Treppe vor der Hintertür, teilen sich eine Zigarette in einem Rhythmus, der sich selbst erfunden hat, schweigen auf eine Art, die kein Unbehagen verrät.
:23. Sie hören auf Lucio Battisti, der durch ein Fenster von gegenüber ins Dunkel tritt, so leise, dass er ebenso eine Erinnerung sein könnte wie ein Lied, das gerade gespielt wird.
:24. Chiara küsst ihn, ohne den Moment anzukündigen, ohne die Zögerlichkeit, die Ambivalenz voraussetzt, ihr Mund nach Zitrone und Rotwein und der stillen Entschlossenheit einer Frau, die beschlossen hat, dass sie das Risiko eingeht.
:25. Antonio schließt die Augen und legt die Hand in ihren Nacken, die Finger fast schmerzhaft fest, als könnte Festhalten das ersetzen, was Sprache nicht kann, und für den Bruchteil einer Minute ist die Welt auf diesen einen Punkt zusammengefaltet, auf Wärme, auf Salz, auf das ferne Lied, auf den Geruch des Hafens.
:26. Dann öffnet er die Augen, und er sieht es: ein kleines dunkles Muttermal unter ihrem linken Schlüsselbein, an einer Stelle so spezifisch, so unveränderlich vertraut, dass sein Gehirn die Assoziation vollzieht, bevor er sie verhindern kann.
:27. Mit dieser Assoziation kommt alles auf einmal zurück – nicht als Schmerz, sondern als etwas Kälteres, Präziseres, wie ein chirurgischer Schnitt in etwas, das man für verheilt gehalten hatte.
:28. Er erstarrt mit einer Vollständigkeit, die keine Übergänge kennt, steht auf und geht.
:29. Die Küchentür schließt sich hinter ihm mit dem Laut von etwas Endgültigem, und er steht in der leeren Küche und hört seinen eigenen Atem und fragt sich, ob es feige ist, was er gerade getan hat, und kommt zu keinem Ergebnis.
:30. Die nächsten zwei Abende ist Chiaras Platz leer, und Antonio kocht in einer Küche, die dieselben Maße hat wie immer und sich trotzdem anders anfühlt, weiter vielleicht, oder leerer.
:31. Es ist leerer in dem spezifischen Sinne, dass etwas fehlt, das noch vor kurzem noch nicht da war und dessen Abwesenheit deshalb schärfer registriert wird als die von Dingen, die länger fehlten.
:32. In der dritten Nacht, nach Mitternacht, schließt er die Trattoria ab.
:33. Er geht durch die engen Gassen, vorbei an dem Geruch nach altem Frittieröl und dem Katzengeräusch in einer Einfahrt, zu dem Haus über der Bäckerei, zu einer Tür, die einen Spalt offen steht.
:34. Die Tür steht offen, als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte Chiara gewusst, dass er kommen würde, was auf dasselbe hinausläuft.
:35. Sie sitzt auf dem Bett, die Knie an die Brust gezogen, die Zigarette zwischen den Fingern, und schaut ihn an mit dem Ausdruck von jemandem, der eine Wette gewonnen hat, die zu gewinnen er nicht wollte.
:36. Er wollte sie nicht gewinnen, weil der Preis nicht stimmt.
:37. Antonio setzt sich neben sie, nimmt ihre Hand, dreht die Innenfläche nach oben und streicht mit dem Daumen über das Muttermal, langsam, mehrmals.
:38. Er tut es wie jemand, der überprüft, ob etwas wirklich da ist oder nur so aussieht wie das, was er zu sehen erwartet.
:39. „Es ist nicht ihres", sagt er schließlich.
:40. Seine Stimme klingt wie die Stimme eines Mannes, der versucht, sich selbst in Echtzeit davon zu überzeugen, dass er recht hat.
:41. Chiara zieht die Hand nicht zurück.
:42. Sie antwortet mit der Ruhe von jemandem, der diesen Satz schon kommen hat sehen: „Aber es ist meins."
:43. Sie schlafen miteinander, nicht aus Leidenschaft und nicht aus Trauer und nicht aus dem Irrtum, dass Körper heilen, was Sprache nicht schafft.
:44. Sie tun es mit der nüchternen Zustimmung zweier Erwachsener, die beide wissen, dass sie etwas tun, das Konsequenzen hat, und die sich entschieden haben, die Konsequenzen auf morgen zu verschieben.
:45. Um kurz nach fünf zieht Antonio sich an, geht zurück in die Trattoria, zündet den Herd an und schlägt drei Eier in die Butter – Spiegeleier, das einzige Gericht, das Lucia nie gemocht hat, das er nie für sie gemacht hat.
:46. Es riecht jetzt in der stillen Küche nach etwas, das er Anfang nennen würde, wenn er sich sicher wäre, ob das stimmt.
:47. Das Morgenlicht legt sich durch das schmutzige Fenster auf die Arbeitsfläche.
:48. Es ist gebrochen und diffus, auf die Weise, die er schöner findet als Klarheit.
:49. Chiara kommt eine Stunde später, setzt sich ohne Vorankündigung auf seinen Schoß und isst von seinem Teller mit der Selbstverständlichkeit einer Gewohnheit, die sie gerade erfindet.
:50. Antonio lacht – ein kurzes, echtes, von sich selbst überraschtes Lachen, das den Raum verändert auf eine Art, die er nicht hätte beschreiben können, das aber von ihr registriert wird mit dem Blick von jemandem, der aufpasst.
:51. Dann fragt sie, die Gabel noch in der Hand, den Blick auf den Teller gesenkt, mit einer Beiläufigkeit, die sorgfältig konstruiert ist: „Bleibst du?"
:52. Antonio schaut aus dem Fenster auf den Hafen, wo ein Frachtschiff lautlos und ohne Eile seinen Platz verlässt, mit der vollständigen Gleichgültigkeit großer Dinge gegenüber dem, was an ihren Rändern passiert, und sagt: „Ich bin schon geblieben – nur nicht hier."
:53. Es ist ein Satz, der in dem Moment wahr ist und unvollständig und das Beste, was er anbieten kann, und er weiß, dass sie versteht, was er meint, und er weiß, dass Verstehen nicht dasselbe ist wie Einverstanden-Sein.
:54. Chiara wischt sich den Mund mit dem Handrücken ab, mit einer Geste, die nichts Dramatisches hat und gerade deshalb so endgültig wirkt, steht auf, nimmt ihre Jacke und geht.
:55. Sie schlägt keine Tür und dreht sich nicht um, mit der Würde von jemandem, der eine ehrliche Antwort erhalten hat und sie lieber nicht gehabt hätte.
:56. Antonio bleibt am Tisch sitzen, die Hände um den erkalteten Kaffeebecher, und schaut ihr nicht nach und schaut nicht auf die Eier und schaut nicht auf den Hafen und schaut einfach nichts an, während das Licht durch das schmutzige Fenster heller und diffuser wird.
:57. Er denkt daran, dass er jetzt zum zweiten Mal in zwei Jahren allein an diesem Tisch sitzt, und fragt sich, ob das ein Muster ist oder ein Zufall, und kommt, wie schon beim letzten Mal, zu keinem brauchbaren Ergebnis.
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=== 4 ===
:Dr. Stephen Harding lakása
:1. Dr. Stephen Harding lakása az évtizedek során különös állapotot ért el.
:2. Akadémiai körökben az ilyesmit olykor „lakott archívumnak” nevezték.
:3. Ez nem közönséges rendetlenség volt.
:4. Minden halom, minden keresztben fekvő kézirat és minden, az ablakpárkányokon felejtett szakfolyóirat pontosan ott látszott heverni, ahová tartozott.
:5. Ez a meggyőződés sugárzott minden tárgyból.
:6. Tiszta októberi délután volt Oxfordban.
:7. A fény takarékosan és pontosan hullott be az ablakokon.
:8. Szinte úgy hatott, mint egy tudatos dramaturgiai döntés.
:9. Stephen reggel óta tompa rossz érzést hordozott magában.
:10. Olyan embert kellett fogadnia, akinek már a puszta létezését is szívesebben figyelmen kívül hagyta volna.
:11. James Calloway nem maga volt a probléma.
:12. Vagy pontosabban: pontosan ő volt a probléma.
:13. A valódi okokat azonban nem volt szabad nyíltan megnevezni.
:14. A képesítései kifogástalanok voltak.
:15. Edinburgh-i híre makulátlan volt.
:16. A késő köztársaságkori retorikáról írt tanulmányai pontosak és jól érveltek voltak.
:17. Stephen kelletlenül kétszer is elolvasta őket.
:18. Be kellett ismernie: a munkák szilárdak voltak.
:19. Talán még többek is annál.
:20. Amit azonban az iratok nem tartalmaztak, azt Stephen azonnal felismerte.
:21. Három évtizednyi tapasztalat vizsgázókkal éles megfigyelővé tette.
:22. Jamesben különös fajta becsvágy volt.
:23. Ez a becsvágy olyan emberekben keletkezik, akikkel korán megértetik, hogy az ilyen termek valójában nem nekik vannak szánva.
:24. Ez a megszerzés becsvágya volt, nem a magától értetődő birtoklásé.
:25. Alapvetően különbözött régi családokból származó kollégái becsvágyától.
:26. Mrs. Pargetter fél négykor megterítette az ezüst teáskészletet.
:27. Nem az egyszerű, mindennapi készletet választotta.
:28. Ez a döntés a terület megjelölését szolgálta, nem a vendégszeretetet.
:29. Ezután visszavonult.
:30. Érezte, hogy jelenléte a következő beszélgetésnél nem kívánatos.
:31. A csengetés három perccel négy előtt hangzott fel.
:32. Stephen a karosszékében ült.
:33. Egy könyv nyitva feküdt a térdén, de nem olvasott.
:34. Hagyta csengeni.
:35. Megvárta a kandallóóra negyedet jelző ütését.
:36. Ezzel a türelemmel ő határozta meg a délután ritmusát.
:37. Az idő volt a házigazda legolcsóbb és leghatásosabb hatalmi eszköze.
:38. James Calloway megjelent az ajtókeretben.
:39. Jól szabott tweedzakót viselt, amely még nem simult igazán rá.
:40. A ruházat elárulta, hogy azért vásárolták, hogy az ember odatartozzon benne.
:41. A cipője halkan roppant a parkettán.
:42. A folyosó csendjében ez a hang világos hangjegynek tűnt.
:43. Mosolya az ajtóban fárasztó nyíltságot mutatott.
:44. Stephen ismerte a fiatal északi akadémikusoknál ezt az előadott fesztelenséget.
:45. Nem hamis mosoly volt.
:46. Kísérlet volt arra, hogy nyugalmat mutasson – és éppen ezzel bizonyította az ellenkezőjét.
:47. „Dr. Calloway” – mondta Stephen.
:48. Egy lépést oldalra lépett.
:49. Az üdvözlés hűvös maradt, és nélkülözte a szokásos melegséget.
:50. A nappali régi könyvek ismerős szagával, némi viasszal és a dohány távoli utózengésével fogadta őket.
:51. Stephen öt éve hagyta abba a dohányzást.
:52. A szag mégis tovább élt a falakban.
:53. Stephen kitöltötte a teát.
:54. Előbb a tejet, aztán a teát.
:55. Mindezt kommentár nélkül tette.
:56. Ez demonstráció volt, nem magyarázat.
:57. Aztán James felé tolta az elegáns Fortnum-&-Mason kekszesdobozt.
:58. A gesztus mellékesnek hatott, de pontosan ki volt számítva.
:59. James két kekszet vett.
:60. Stephen azonnal észrevette.
:61. A férfi vagy valóban éhes volt.
:62. Vagy azt akarta tesztelni, Stephen hogyan reagál rá.
:63. „Van egy nézet” – kezdte Stephen.
:64. Hangja egyenletesen és szinte fáradtan csengett, mint egy akadémiai előadáson.
:65. „Anyám adta tovább.
:66. Eszerint az, hogy valaki egy idegen asztalnál egy vagy két keksz között választ, többet árul el a neveltetéséről, mint bármely önéletrajz.
:67. Nem kívánom ezt a tételt sem megerősíteni, sem cáfolni.
:68. De megfontolásra érdemesnek tartom.”
:69. James nyelt egyet.
:70. Hagyott eltelni egy rövid pillanatot.
:71. Aztán barátságosan válaszolt.
:72. Szavai élét csak második hallásra lehetett érezni.
:73. „Az én szülői házamban volt egy hasonló tétel, csak éppen fordított előjellel.
:74. Ott azt mondták, hogy a visszafogottság egy idegen asztalnál nem neveltetést mutat, hanem félelmet az ítélettől.
:75. És ez a félelem – nem az éhség – az igazi osztályjel.”
:76. Nem támadt kínos csend.
:77. Ehelyett különös, szinte kollegiális nyugalom terült szét közöttük.
:78. Mindketten felismerték, hogy a másik ismeri a játékot.
:79. És mindketten mégis úgy döntöttek, hogy továbbjátsszák.
:80. A könyvtárról beszéltek, az alagsor felújításáról és egy emeritus kollégáról, aki nemrég megjelentette emlékiratait.
:81. Mindketten ugyanazokból az okokból olvasták a könyvet.
:82. Ugyanazokkal a hallgatag fenntartásokkal.
:83. Erről természetesen nem beszéltek nyíltan.
:84. Mindezekben a látszólag semleges mondatokban uralták az akadémiai világ valódi emelkedett nyelvét.
:85. Csak arról beszéltek, amit valójában nem mondtak ki.
:86. És olyan pontosan tették, hogy a másik pontosan értette, anélkül hogy ez valaha bizonyítható lett volna.
:87. Amikor James megemlítette Aldridge különleges gyűjteményének katalogizálását, és tudatosan exkluzívnak nevezte, Stephen ujjai röviden megmozdultak a karosszék karfáján.
:88. Csak egy nagyon figyelmes megfigyelő értelmezte volna helyesen ezt az apró rezdülést.
:89. „Aldridge” – mondta Stephen.
:90. A név a szájában egész tájként hangzott.
:91. „Aldridge hitt abban, hogy egy rendezési rendszernek nem kell mindenki számára hozzáférhetőnek lennie.
:92. Csak a megfelelő személyek számára.
:93. Ezt a tételt védhetőnek tartom, még ha ma bizonyos körökben reakciósnak számít is.”
:94. Felemelte a csészét.
:95. „Egyébként tizennyolc évig ült abban a karosszékben, amelyben most ön ül.
:96. Nemcsak a karosszéket és a rendszerét hagyta rám, hanem egy levelet is az utódlásról alkotott véleményével.
:97. Őrzöm ezt a levelet.”
:98. James rövid pillantást vetett a karfákra.
:99. Nem tűnt megilletődöttnek, de teljesen jelen volt.
:100. „Akkor kíváncsian várom, vajon a bőr megőrizte-e az érveit.
:101. A legérdekesebb gondolatok gyakran olyan bútorokban maradnak hátra, amelyeket az ember nem maga választott.”
:102. A beszélgetés jó egy órán át tartott.
:103. Felszínesen egyetemi politikáról, vendégelőadásokról és az időjárásról volt szó.
:104. Valójában gondosan vívott párbaj volt.
:105. Mindketten tudták, hogy nem keletkeznek majd látható sebek.
:106. Éppen ezért céloztak különösen pontosan.
:107. Amikor James felállt, kinyújtotta a kezét.
:108. Stephen megfogta.
:109. A kézfogás egy másodperccel túl sokáig tartott.
:110. A terület csendes kijelentése volt.
:111. „Szokássá kellene tennünk ezt” – mondta Stephen.
:112. A mondat a hangsúlytól függően két teljesen különböző dolgot jelenthetett.
:113. „Nagyon szívesen” – felelte James.
:114. „Előre kell azonban figyelmeztetnem.
:115. Nálam sem ilyen teáskészlet, sem ilyen kekszek nincsenek.
:116. Csak kávé – az északi robusztus változat, amelyről Oxford ellenére sem hagytam magam leszoktatni.”
:117. Az ajtónál még egyszer megfordult.
:118. Mosolya sem barátságos, sem ellenséges nem volt.
:119. Pontosan ez adta a minőségét.
:120. „A kekszek egyébként valóban kivételesek voltak.
:121. Régi családi recept?”
:122. „Anyámtól” – mondta Stephen.
:123. „Indiából?” – kérdezte James.
:124. Nem kérdésnek hangzott, hanem megállapításnak.
:125. Mintha egy kutatást zárna le.
:126. Az ajtó halk, pontos kattanással hullott a zárba.
:127. A hang még egy ideig visszhangzott.
:128. Stephen az ablaknál maradt állva, és figyelte, ahogy James kilép az utcára.
:129. Sietség nélkül.
:130. Anélkül, hogy visszanézne.
:131. James olyannak hatott, mint aki a délután eredményét már elrendezte magában.
:132. Két kekszmorzsát söpört le a hajtókájáról.
:133. Öntudatlan mozdulat volt.
:134. Éppen ezért árult el a legtöbbet.
:135. Aztán röviden és szinte kelletlenül elmosolyodott.
:136. Beismerés volt, amelyet csak ő maga látott.
:137. A férfi jó volt.
:138. Talán jobb, mint amennyit az állás megkívánt.
:139. A délután nem volt sem győzelem, sem vereség.
:140. Valami újnak a kezdete volt.
:141. Stephennek erre még nem volt neve.
:142. De olyan férfi nyugodt figyelmével fogja megfigyelni, aki a hosszú játszmákat szereti a legjobban.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Dr. Stephen Harding lakása - Die Wohnung von Dr. Stephen Harding
:1. Dr. Stephen Harding lakása az évtizedek során különös állapotot ért el. - Die Wohnung von Dr. Stephen Harding hatte im Laufe der Jahrzehnte einen besonderen Zustand erreicht.
:2. Akadémiai körökben az ilyesmit olykor „lakott archívumnak” nevezték. - In akademischen Kreisen nannte man so etwas gelegentlich ein „bewohntes Archiv“.
:3. Ez nem közönséges rendetlenség volt. - Es war keine gewöhnliche Unordnung.
:4. Minden halom, minden keresztben fekvő kézirat és minden, az ablakpárkányokon felejtett szakfolyóirat pontosan ott látszott heverni, ahová tartozott. - Jeder Stapel, jedes quer liegende Manuskript und jede vergessene Fachzeitschrift auf den Fensterbänken schien genau dort zu liegen, wo es hingehörte.
:5. Ez a meggyőződés sugárzott minden tárgyból. - Diese Überzeugung strahlte aus jedem Gegenstand.
:6. Tiszta októberi délután volt Oxfordban. - Es war ein klarer Oktobernachmittag in Oxford.
:7. A fény takarékosan és pontosan hullott be az ablakokon. - Das Licht fiel sparsam und präzise durch die Fenster.
:8. Szinte úgy hatott, mint egy tudatos dramaturgiai döntés. - Es wirkte fast wie eine bewusste dramaturgische Entscheidung.
:9. Stephen reggel óta tompa rossz érzést hordozott magában. - Stephen trug seit dem Morgen ein dumpfes Unbehagen in sich.
:10. Olyan embert kellett fogadnia, akinek már a puszta létezését is szívesebben figyelmen kívül hagyta volna. - Er sollte einen Menschen empfangen, dessen bloße Existenz er lieber ignoriert hätte.
:11. James Calloway nem maga volt a probléma. - James Calloway war nicht das Problem.
:12. Vagy pontosabban: pontosan ő volt a probléma. - Oder besser gesagt: Er war genau das Problem.
:13. A valódi okokat azonban nem volt szabad nyíltan megnevezni. - Doch die wahren Gründe durften nicht offen benannt werden.
:14. A képesítései kifogástalanok voltak. - Seine Qualifikationen waren einwandfrei.
:15. Edinburgh-i híre makulátlan volt. - Sein Ruf in Edinburgh war tadellos.
:16. A késő köztársaságkori retorikáról írt tanulmányai pontosak és jól érveltek voltak. - Seine Aufsätze zur spätrepublikanischen Rhetorik waren präzise und gut argumentiert.
:17. Stephen kelletlenül kétszer is elolvasta őket. - Stephen hatte sie widerwillig zweimal gelesen.
:18. Be kellett ismernie: a munkák szilárdak voltak. - Er musste zugeben: Die Arbeiten waren solide.
:19. Talán még többek is annál. - Vielleicht sogar mehr als das.
:20. Amit azonban az iratok nem tartalmaztak, azt Stephen azonnal felismerte. - Was jedoch nicht in den Akten stand, erkannte Stephen sofort.
:21. Három évtizednyi tapasztalat vizsgázókkal éles megfigyelővé tette. - Drei Jahrzehnte Erfahrung mit Examenskandidaten hatten ihn zu einem scharfen Beobachter gemacht.
:22. Jamesben különös fajta becsvágy volt. - James besaß eine besondere Art von Ehrgeiz.
:23. Ez a becsvágy olyan emberekben keletkezik, akikkel korán megértetik, hogy az ilyen termek valójában nem nekik vannak szánva. - Dieser Ehrgeiz entstand bei Menschen, denen früh klar gemacht wurde, dass solche Räume eigentlich nicht für sie bestimmt waren.
:24. Ez a megszerzés becsvágya volt, nem a magától értetődő birtoklásé. - Es war ein Ehrgeiz des Nehmens, nicht des selbstverständlichen Besitzens.
:25. Alapvetően különbözött régi családokból származó kollégái becsvágyától. - Er unterschied sich grundlegend vom Ehrgeiz seiner Kollegen aus alten Familien.
:26. Mrs. Pargetter fél négykor megterítette az ezüst teáskészletet. - Mrs. Pargetter hatte das silberne Teeservice um halb vier aufgedeckt.
:27. Nem az egyszerű, mindennapi készletet választotta. - Sie wählte nicht das schlichte Alltagsservice.
:28. Ez a döntés a terület megjelölését szolgálta, nem a vendégszeretetet. - Diese Entscheidung diente der territorialen Markierung, nicht der Gastfreundschaft.
:29. Ezután visszavonult. - Danach zog sie sich zurück.
:30. Érezte, hogy jelenléte a következő beszélgetésnél nem kívánatos. - Sie spürte, dass ihre Anwesenheit bei dem folgenden Gespräch unerwünscht war.
:31. A csengetés három perccel négy előtt hangzott fel. - Das Klingeln ertönte drei Minuten vor vier.
:32. Stephen a karosszékében ült. - Stephen saß in seinem Sessel.
:33. Egy könyv nyitva feküdt a térdén, de nem olvasott. - Ein Buch lag offen auf seinen Knien, doch er las nicht.
:34. Hagyta csengeni. - Er ließ es klingeln.
:35. Megvárta a kandallóóra negyedet jelző ütését. - Er wartete auf das Viertelsignal der Kaminuhr.
:36. Ezzel a türelemmel ő határozta meg a délután ritmusát. - Mit dieser Geduld setzte er den Rhythmus des Nachmittags.
:37. Az idő volt a házigazda legolcsóbb és leghatásosabb hatalmi eszköze. - Zeit war das billigste und wirkungsvollste Machtinstrument eines Gastgebers.
:38. James Calloway megjelent az ajtókeretben. - James Calloway erschien im Türrahmen.
:39. Jól szabott tweedzakót viselt, amely még nem simult igazán rá. - Er trug ein gut geschnittenes Tweedsakko, das noch nicht richtig eingelaufen war.
:40. A ruházat elárulta, hogy azért vásárolták, hogy az ember odatartozzon benne. - Die Kleidung verriet, dass sie gekauft worden war, um dazuzugehören.
:41. A cipője halkan roppant a parkettán. - Seine Schuhe knackten leise auf dem Parkett.
:42. A folyosó csendjében ez a hang világos hangjegynek tűnt. - In der Stille des Flurs klang dieses Geräusch wie eine deutliche Tonsignatur.
:43. Mosolya az ajtóban fárasztó nyíltságot mutatott. - Sein Lächeln an der Tür zeigte eine anstrengende Offenheit.
:44. Stephen ismerte a fiatal északi akadémikusoknál ezt az előadott fesztelenséget. - Stephen kannte diese Art von performter Unbefangenheit bei jungen Akademikern aus dem Norden.
:45. Nem hamis mosoly volt. - Es war kein falsches Lächeln.
:46. Kísérlet volt arra, hogy nyugalmat mutasson – és éppen ezzel bizonyította az ellenkezőjét. - Es war der Versuch, Gelassenheit zu zeigen – und bewies dadurch genau das Gegenteil.
:47. „Dr. Calloway” – mondta Stephen. - „Dr. Calloway“, sagte Stephen.
:48. Egy lépést oldalra lépett. - Er trat einen Schritt zur Seite.
:49. Az üdvözlés hűvös maradt, és nélkülözte a szokásos melegséget. - Die Begrüßung blieb kühl und ohne die übliche Wärme.
:50. A nappali régi könyvek ismerős szagával, némi viasszal és a dohány távoli utózengésével fogadta őket. - Das Wohnzimmer empfing sie mit dem vertrauten Geruch alter Bücher, etwas Wachs und einem fernen Nachklang von Tabak.
:51. Stephen öt éve hagyta abba a dohányzást. - Stephen hatte vor fünf Jahren aufgehört zu rauchen.
:52. A szag mégis tovább élt a falakban. - Der Geruch lebte dennoch weiter in den Wänden.
:53. Stephen kitöltötte a teát. - Stephen goss den Tee ein.
:54. Előbb a tejet, aztán a teát. - Zuerst die Milch, dann den Tee.
:55. Mindezt kommentár nélkül tette. - Er tat es ohne Kommentar.
:56. Ez demonstráció volt, nem magyarázat. - Es war eine Demonstration, keine Erklärung.
:57. Aztán James felé tolta az elegáns Fortnum-&-Mason kekszesdobozt. - Dann schob er die elegante Fortnum-&-Mason-Keksdose zu James hinüber.
:58. A gesztus mellékesnek hatott, de pontosan ki volt számítva. - Die Geste wirkte beiläufig, war aber genau kalkuliert.
:59. James két kekszet vett. - James nahm zwei Kekse.
:60. Stephen azonnal észrevette. - Stephen bemerkte es sofort.
:61. A férfi vagy valóban éhes volt. - Der Mann war entweder wirklich hungrig.
:62. Vagy azt akarta tesztelni, Stephen hogyan reagál rá. - Oder er wollte testen, wie Stephen darauf reagieren würde.
:63. „Van egy nézet” – kezdte Stephen. - „Es gibt eine Ansicht“, begann Stephen.
:64. Hangja egyenletesen és szinte fáradtan csengett, mint egy akadémiai előadáson. - Seine Stimme klang gleichmäßig und fast müde, wie bei einem akademischen Vortrag.
:65. „Anyám adta tovább. - „Meine Mutter hat sie weitergegeben.
:66. Eszerint az, hogy valaki egy idegen asztalnál egy vagy két keksz között választ, többet árul el a neveltetéséről, mint bármely önéletrajz. - Sie besagt, dass die Wahl zwischen einem und zwei Keksen an einem fremden Tisch mehr über die Erziehung verrät als jeder Lebenslauf.
:67. Nem kívánom ezt a tételt sem megerősíteni, sem cáfolni. - Ich möchte diese These weder bestätigen noch bestreiten.
:68. De megfontolásra érdemesnek tartom.” - Aber ich halte sie für überlegenswert.“
:69. James nyelt egyet. - James schluckte.
:70. Hagyott eltelni egy rövid pillanatot. - Er ließ einen kurzen Moment vergehen.
:71. Aztán barátságosan válaszolt. - Dann antwortete er freundlich.
:72. Szavai élét csak második hallásra lehetett érezni. - Die Schärfe in seinen Worten spürte man erst beim zweiten Hinhören.
:73. „Az én szülői házamban volt egy hasonló tétel, csak éppen fordított előjellel. - „In meinem Elternhaus gab es eine ähnliche These, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.
:74. Ott azt mondták, hogy a visszafogottság egy idegen asztalnál nem neveltetést mutat, hanem félelmet az ítélettől. - Dort hieß es, dass Zurückhaltung am fremden Tisch keine Erziehung zeigt, sondern Angst vor dem Urteil.
:75. És ez a félelem – nem az éhség – az igazi osztályjel.” - Und diese Angst – nicht der Hunger – sei das wahre Klassenzeichen.“
:76. Nem támadt kínos csend. - Es entstand keine peinliche Stille.
:77. Ehelyett különös, szinte kollegiális nyugalom terült szét közöttük. - Stattdessen breitete sich eine besondere, fast kollegiale Ruhe aus.
:78. Mindketten felismerték, hogy a másik ismeri a játékot. - Beide erkannten, dass der andere das Spiel kannte.
:79. És mindketten mégis úgy döntöttek, hogy továbbjátsszák. - Und beide beschlossen trotzdem, es weiterzuspielen.
:80. A könyvtárról beszéltek, az alagsor felújításáról és egy emeritus kollégáról, aki nemrég megjelentette emlékiratait. - Sie sprachen über die Bibliothek, über die Renovierung des Untergeschosses und über einen emeritierten Kollegen, der kürzlich seine Memoiren veröffentlicht hatte.
:81. Mindketten ugyanazokból az okokból olvasták a könyvet. - Beide hatten das Buch aus denselben Gründen gelesen.
:82. Ugyanazokkal a hallgatag fenntartásokkal. - Mit denselben stillen Vorbehalten.
:83. Erről természetesen nem beszéltek nyíltan. - Darüber sprachen sie natürlich nicht offen.
:84. Mindezekben a látszólag semleges mondatokban uralták az akadémiai világ valódi emelkedett nyelvét. - In all diesen scheinbar neutralen Sätzen beherrschten sie die wahre Hochsprache der akademischen Welt.
:85. Csak arról beszéltek, amit valójában nem mondtak ki. - Sie sprachen nur über das, was sie eigentlich nicht sagten.
:86. És olyan pontosan tették, hogy a másik pontosan értette, anélkül hogy ez valaha bizonyítható lett volna. - Und sie taten es so präzise, dass der andere es genau verstand, ohne dass es je beweisbar wurde.
:87. Amikor James megemlítette Aldridge különleges gyűjteményének katalogizálását, és tudatosan exkluzívnak nevezte, Stephen ujjai röviden megmozdultak a karosszék karfáján. - Als James die Katalogisierung von Aldridges Spezialsammlung erwähnte und sie als bewusst exklusiv beschrieb, bewegten sich Stephens Finger kurz auf der Sessellehne.
:88. Csak egy nagyon figyelmes megfigyelő értelmezte volna helyesen ezt az apró rezdülést. - Nur ein sehr aufmerksamer Beobachter hätte diese winzige Regung richtig gedeutet.
:89. „Aldridge” – mondta Stephen. - „Aldridge“, sagte Stephen.
:90. A név a szájában egész tájként hangzott. - Der Name klang in seinem Mund wie eine ganze Landschaft.
:91. „Aldridge hitt abban, hogy egy rendezési rendszernek nem kell mindenki számára hozzáférhetőnek lennie. - „Aldridge glaubte, dass ein Ordnungssystem nicht für alle zugänglich sein muss.
:92. Csak a megfelelő személyek számára. - Nur für die richtigen Personen.
:93. Ezt a tételt védhetőnek tartom, még ha ma bizonyos körökben reakciósnak számít is.” - Ich halte diese These für vertretbar, auch wenn sie heute in manchen Kreisen als reaktionär gilt.“
:94. Felemelte a csészét. - Er hob die Tasse.
:95. „Egyébként tizennyolc évig ült abban a karosszékben, amelyben most ön ül. - „Er saß übrigens achtzehn Jahre in dem Sessel, in dem Sie jetzt sitzen.
:96. Nemcsak a karosszéket és a rendszerét hagyta rám, hanem egy levelet is az utódlásról alkotott véleményével. - Er hinterließ mir nicht nur den Sessel und sein System, sondern auch einen Brief mit seiner Meinung zur Nachfolge.
:97. Őrzöm ezt a levelet.” - Ich bewahre diesen Brief auf.“
:98. James rövid pillantást vetett a karfákra. - James warf einen kurzen Blick auf die Armlehnen.
:99. Nem tűnt megilletődöttnek, de teljesen jelen volt. - Unbeeindruckt, aber vollkommen präsent.
:100. „Akkor kíváncsian várom, vajon a bőr megőrizte-e az érveit. - „Dann bin ich gespannt, ob das Leder seine Argumente gespeichert hat.
:101. A legérdekesebb gondolatok gyakran olyan bútorokban maradnak hátra, amelyeket az ember nem maga választott.” - Die interessantesten Gedanken bleiben oft in Möbeln zurück, die man nicht selbst ausgesucht hat.“
:102. A beszélgetés jó egy órán át tartott. - Das Gespräch dauerte gut eine Stunde.
:103. Felszínesen egyetemi politikáról, vendégelőadásokról és az időjárásról volt szó. - Oberflächlich ging es um Hochschulpolitik, Gastvorträge und das Wetter.
:104. Valójában gondosan vívott párbaj volt. - In Wahrheit war es ein sorgfältiges Fechten.
:105. Mindketten tudták, hogy nem keletkeznek majd látható sebek. - Beide wussten, dass keine sichtbaren Wunden entstehen würden.
:106. Éppen ezért céloztak különösen pontosan. - Gerade deshalb zielten sie besonders präzise.
:107. Amikor James felállt, kinyújtotta a kezét. - Als James aufstand, streckte er die Hand aus.
:108. Stephen megfogta. - Stephen ergriff sie.
:109. A kézfogás egy másodperccel túl sokáig tartott. - Der Händedruck dauerte eine Sekunde zu lang.
:110. A terület csendes kijelentése volt. - Es war eine stille Behauptung von Territorium.
:111. „Szokássá kellene tennünk ezt” – mondta Stephen. - „Wir sollten das zur Gewohnheit machen“, sagte Stephen.
:112. A mondat a hangsúlytól függően két teljesen különböző dolgot jelenthetett. - Der Satz konnte je nach Betonung zwei völlig verschiedene Dinge bedeuten.
:113. „Nagyon szívesen” – felelte James. - „Sehr gerne“, antwortete James.
:114. „Előre kell azonban figyelmeztetnem. - „Ich muss Sie allerdings vorwarnen.
:115. Nálam sem ilyen teáskészlet, sem ilyen kekszek nincsenek. - Bei mir gibt es weder dieses Teeservice noch diese Kekse.
:116. Csak kávé – az északi robusztus változat, amelyről Oxford ellenére sem hagytam magam leszoktatni.” - Nur Kaffee – die robuste Variante aus dem Norden, die ich mir trotz Oxford nicht habe austreiben lassen.“
:117. Az ajtónál még egyszer megfordult. - An der Tür drehte er sich noch einmal um.
:118. Mosolya sem barátságos, sem ellenséges nem volt. - Sein Lächeln war weder freundlich noch feindlich.
:119. Pontosan ez adta a minőségét. - Genau das machte seine Qualität aus.
:120. „A kekszek egyébként valóban kivételesek voltak. - „Die Kekse waren übrigens wirklich außergewöhnlich.
:121. Régi családi recept?” - Ein altes Familienrezept?“
:122. „Anyámtól” – mondta Stephen. - „Von meiner Mutter“, sagte Stephen.
:123. „Indiából?” – kérdezte James. - „Aus Indien?“, fragte James.
:124. Nem kérdésnek hangzott, hanem megállapításnak. - Es klang nicht wie eine Frage, sondern wie eine Feststellung.
:125. Mintha egy kutatást zárna le. - Als würde er eine Recherche abschließen.
:126. Az ajtó halk, pontos kattanással hullott a zárba. - Die Tür fiel mit einem leisen, präzisen Klicken ins Schloss.
:127. A hang még egy ideig visszhangzott. - Der Klang hallte noch eine Weile nach.
:128. Stephen az ablaknál maradt állva, és figyelte, ahogy James kilép az utcára. - Stephen blieb am Fenster stehen und beobachtete, wie James auf die Straße trat.
:129. Sietség nélkül. - Ohne Hast.
:130. Anélkül, hogy visszanézne. - Ohne zurückzublicken.
:131. James olyannak hatott, mint aki a délután eredményét már elrendezte magában. - James wirkte wie jemand, der das Ergebnis des Nachmittags bereits eingeordnet hatte.
:132. Két kekszmorzsát söpört le a hajtókájáról. - Er wischte zwei Kekskrümel von seinem Revers.
:133. Öntudatlan mozdulat volt. - Es war eine unbewusste Geste.
:134. Éppen ezért árult el a legtöbbet. - Gerade deshalb verriet sie am meisten.
:135. Aztán röviden és szinte kelletlenül elmosolyodott. - Dann lächelte er kurz und fast widerwillig.
:136. Beismerés volt, amelyet csak ő maga látott. - Ein Eingeständnis, das nur er selbst sah.
:137. A férfi jó volt. - Der Mann war gut.
:138. Talán jobb, mint amennyit az állás megkívánt. - Besser vielleicht, als die Stelle verlangte.
:139. A délután nem volt sem győzelem, sem vereség. - Der Nachmittag war weder Sieg noch Niederlage gewesen.
:140. Valami újnak a kezdete volt. - Er war der Beginn von etwas Neuem.
:141. Stephennek erre még nem volt neve. - Stephen hatte noch keinen Namen dafür.
:142. De olyan férfi nyugodt figyelmével fogja megfigyelni, aki a hosszú játszmákat szereti a legjobban. - Aber er würde es mit der ruhigen Aufmerksamkeit eines Mannes beobachten, dem die langen Spiele am liebsten waren.
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:Die Wohnung von Dr. Stephen Harding
:1. Die Wohnung von Dr. Stephen Harding hatte im Laufe der Jahrzehnte einen besonderen Zustand erreicht.
:2. In akademischen Kreisen nannte man so etwas gelegentlich ein „bewohntes Archiv“.
:3. Es war keine gewöhnliche Unordnung.
:4. Jeder Stapel, jedes quer liegende Manuskript und jede vergessene Fachzeitschrift auf den Fensterbänken schien genau dort zu liegen, wo es hingehörte.
:5. Diese Überzeugung strahlte aus jedem Gegenstand.
:6. Es war ein klarer Oktobernachmittag in Oxford.
:7. Das Licht fiel sparsam und präzise durch die Fenster.
:8. Es wirkte fast wie eine bewusste dramaturgische Entscheidung.
:9. Stephen trug seit dem Morgen ein dumpfes Unbehagen in sich.
:10. Er sollte einen Menschen empfangen, dessen bloße Existenz er lieber ignoriert hätte.
:11. James Calloway war nicht das Problem.
:12. Oder besser gesagt: Er war genau das Problem.
:13. Doch die wahren Gründe durften nicht offen benannt werden.
:14. Seine Qualifikationen waren einwandfrei.
:15. Sein Ruf in Edinburgh war tadellos.
:16. Seine Aufsätze zur spätrepublikanischen Rhetorik waren präzise und gut argumentiert.
:17. Stephen hatte sie widerwillig zweimal gelesen.
:18. Er musste zugeben: Die Arbeiten waren solide.
:19. Vielleicht sogar mehr als das.
:20. Was jedoch nicht in den Akten stand, erkannte Stephen sofort.
:21. Drei Jahrzehnte Erfahrung mit Examenskandidaten hatten ihn zu einem scharfen Beobachter gemacht.
:22. James besaß eine besondere Art von Ehrgeiz.
:23. Dieser Ehrgeiz entstand bei Menschen, denen früh klar gemacht wurde, dass solche Räume eigentlich nicht für sie bestimmt waren.
:24. Es war ein Ehrgeiz des Nehmens, nicht des selbstverständlichen Besitzens.
:25. Er unterschied sich grundlegend vom Ehrgeiz seiner Kollegen aus alten Familien.
:26. Mrs. Pargetter hatte das silberne Teeservice um halb vier aufgedeckt.
:27. Sie wählte nicht das schlichte Alltagsservice.
:28. Diese Entscheidung diente der territorialen Markierung, nicht der Gastfreundschaft.
:29. Danach zog sie sich zurück.
:30. Sie spürte, dass ihre Anwesenheit bei dem folgenden Gespräch unerwünscht war.
:31. Das Klingeln ertönte drei Minuten vor vier.
:32. Stephen saß in seinem Sessel.
:33. Ein Buch lag offen auf seinen Knien, doch er las nicht.
:34. Er ließ es klingeln.
:35. Er wartete auf das Viertelsignal der Kaminuhr.
:36. Mit dieser Geduld setzte er den Rhythmus des Nachmittags.
:37. Zeit war das billigste und wirkungsvollste Machtinstrument eines Gastgebers.
:38. James Calloway erschien im Türrahmen.
:39. Er trug ein gut geschnittenes Tweedsakko, das noch nicht richtig eingelaufen war.
:40. Die Kleidung verriet, dass sie gekauft worden war, um dazuzugehören.
:41. Seine Schuhe knackten leise auf dem Parkett.
:42. In der Stille des Flurs klang dieses Geräusch wie eine deutliche Tonsignatur.
:43. Sein Lächeln an der Tür zeigte eine anstrengende Offenheit.
:44. Stephen kannte diese Art von performter Unbefangenheit bei jungen Akademikern aus dem Norden.
:45. Es war kein falsches Lächeln.
:46. Es war der Versuch, Gelassenheit zu zeigen – und bewies dadurch genau das Gegenteil.
:47. „Dr. Calloway“, sagte Stephen.
:48. Er trat einen Schritt zur Seite.
:49. Die Begrüßung blieb kühl und ohne die übliche Wärme.
:50. Das Wohnzimmer empfing sie mit dem vertrauten Geruch alter Bücher, etwas Wachs und einem fernen Nachklang von Tabak.
:51. Stephen hatte vor fünf Jahren aufgehört zu rauchen.
:52. Der Geruch lebte dennoch weiter in den Wänden.
:53. Stephen goss den Tee ein.
:54. Zuerst die Milch, dann den Tee.
:55. Er tat es ohne Kommentar.
:56. Es war eine Demonstration, keine Erklärung.
:57. Dann schob er die elegante Fortnum-&-Mason-Keksdose zu James hinüber.
:58. Die Geste wirkte beiläufig, war aber genau kalkuliert.
:59. James nahm zwei Kekse.
:60. Stephen bemerkte es sofort.
:61. Der Mann war entweder wirklich hungrig.
:62. Oder er wollte testen, wie Stephen darauf reagieren würde.
:63. „Es gibt eine Ansicht“, begann Stephen.
:64. Seine Stimme klang gleichmäßig und fast müde, wie bei einem akademischen Vortrag.
:65. „Meine Mutter hat sie weitergegeben.
:66. Sie besagt, dass die Wahl zwischen einem und zwei Keksen an einem fremden Tisch mehr über die Erziehung verrät als jeder Lebenslauf.
:67. Ich möchte diese These weder bestätigen noch bestreiten.
:68. Aber ich halte sie für überlegenswert.“
:69. James schluckte.
:70. Er ließ einen kurzen Moment vergehen.
:71. Dann antwortete er freundlich.
:72. Die Schärfe in seinen Worten spürte man erst beim zweiten Hinhören.
:73. „In meinem Elternhaus gab es eine ähnliche These, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.
:74. Dort hieß es, dass Zurückhaltung am fremden Tisch keine Erziehung zeigt, sondern Angst vor dem Urteil.
:75. Und diese Angst – nicht der Hunger – sei das wahre Klassenzeichen.“
:76. Es entstand keine peinliche Stille.
:77. Stattdessen breitete sich eine besondere, fast kollegiale Ruhe aus.
:78. Beide erkannten, dass der andere das Spiel kannte.
:79. Und beide beschlossen trotzdem, es weiterzuspielen.
:80. Sie sprachen über die Bibliothek, über die Renovierung des Untergeschosses und über einen emeritierten Kollegen, der kürzlich seine Memoiren veröffentlicht hatte.
:81. Beide hatten das Buch aus denselben Gründen gelesen.
:82. Mit denselben stillen Vorbehalten.
:83. Darüber sprachen sie natürlich nicht offen.
:84. In all diesen scheinbar neutralen Sätzen beherrschten sie die wahre Hochsprache der akademischen Welt.
:85. Sie sprachen nur über das, was sie eigentlich nicht sagten.
:86. Und sie taten es so präzise, dass der andere es genau verstand, ohne dass es je beweisbar wurde.
:87. Als James die Katalogisierung von Aldridges Spezialsammlung erwähnte und sie als bewusst exklusiv beschrieb, bewegten sich Stephens Finger kurz auf der Sessellehne.
:88. Nur ein sehr aufmerksamer Beobachter hätte diese winzige Regung richtig gedeutet.
:89. „Aldridge“, sagte Stephen.
:90. Der Name klang in seinem Mund wie eine ganze Landschaft.
:91. „Aldridge glaubte, dass ein Ordnungssystem nicht für alle zugänglich sein muss.
:92. Nur für die richtigen Personen.
:93. Ich halte diese These für vertretbar, auch wenn sie heute in manchen Kreisen als reaktionär gilt.“
:94. Er hob die Tasse.
:95. „Er saß übrigens achtzehn Jahre in dem Sessel, in dem Sie jetzt sitzen.
:96. Er hinterließ mir nicht nur den Sessel und sein System, sondern auch einen Brief mit seiner Meinung zur Nachfolge.
:97. Ich bewahre diesen Brief auf.“
:98. James warf einen kurzen Blick auf die Armlehnen.
:99. Unbeeindruckt, aber vollkommen präsent.
:100. „Dann bin ich gespannt, ob das Leder seine Argumente gespeichert hat.
:101. Die interessantesten Gedanken bleiben oft in Möbeln zurück, die man nicht selbst ausgesucht hat.“
:102. Das Gespräch dauerte gut eine Stunde.
:103. Oberflächlich ging es um Hochschulpolitik, Gastvorträge und das Wetter.
:104. In Wahrheit war es ein sorgfältiges Fechten.
:105. Beide wussten, dass keine sichtbaren Wunden entstehen würden.
:106. Gerade deshalb zielten sie besonders präzise.
:107. Als James aufstand, streckte er die Hand aus.
:108. Stephen ergriff sie.
:109. Der Händedruck dauerte eine Sekunde zu lang.
:110. Es war eine stille Behauptung von Territorium.
:111. „Wir sollten das zur Gewohnheit machen“, sagte Stephen.
:112. Der Satz konnte je nach Betonung zwei völlig verschiedene Dinge bedeuten.
:113. „Sehr gerne“, antwortete James.
:114. „Ich muss Sie allerdings vorwarnen.
:115. Bei mir gibt es weder dieses Teeservice noch diese Kekse.
:116. Nur Kaffee – die robuste Variante aus dem Norden, die ich mir trotz Oxford nicht habe austreiben lassen.“
:117. An der Tür drehte er sich noch einmal um.
:118. Sein Lächeln war weder freundlich noch feindlich.
:119. Genau das machte seine Qualität aus.
:120. „Die Kekse waren übrigens wirklich außergewöhnlich.
:121. Ein altes Familienrezept?“
:122. „Von meiner Mutter“, sagte Stephen.
:123. „Aus Indien?“, fragte James.
:124. Es klang nicht wie eine Frage, sondern wie eine Feststellung.
:125. Als würde er eine Recherche abschließen.
:126. Die Tür fiel mit einem leisen, präzisen Klicken ins Schloss.
:127. Der Klang hallte noch eine Weile nach.
:128. Stephen blieb am Fenster stehen und beobachtete, wie James auf die Straße trat.
:129. Ohne Hast.
:130. Ohne zurückzublicken.
:131. James wirkte wie jemand, der das Ergebnis des Nachmittags bereits eingeordnet hatte.
:132. Er wischte zwei Kekskrümel von seinem Revers.
:133. Es war eine unbewusste Geste.
:134. Gerade deshalb verriet sie am meisten.
:135. Dann lächelte er kurz und fast widerwillig.
:136. Ein Eingeständnis, das nur er selbst sah.
:137. Der Mann war gut.
:138. Besser vielleicht, als die Stelle verlangte.
:139. Der Nachmittag war weder Sieg noch Niederlage gewesen.
:140. Er war der Beginn von etwas Neuem.
:141. Stephen hatte noch keinen Namen dafür.
:142. Aber er würde es mit der ruhigen Aufmerksamkeit eines Mannes beobachten, dem die langen Spiele am liebsten waren.
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=== 5 ===
:Dr. Stephen Harding lakása
:1. Dr. Stephen Harding lakása az évtizedek során elérte azt az állapotot, amelyet akadémiai körökben időnként „lakott archívumnak” neveznek.
:2. Ez az állapot nem annyira mértékében különbözik a közönséges rendetlenségtől, hanem abban a belső meggyőződésben, amellyel minden halom, minden keresztben letett kézirat és minden ablakpárkányon felejtett szakfolyóirat azt állítja magáról, hogy pontosan ott fekszik, ahová tartozik.
:3. Azok közé az októberi délutánok közé tartozott, amikor Oxford fölött a fény olyan takarékosan és ugyanakkor olyan pontosan hullik, hogy kevésbé tűnik természetes megvilágításnak, mint inkább dramaturgiai döntésnek.
:4. Stephen reggel óta magával hordozta azt a tompa, makacsul figyelmen kívül hagyott rossz érzést, amely akkor keletkezik, amikor az embernek olyan valakit kell fogadnia, akinek puszta létezését a saját világában legszívesebben tudomásul sem venné.
:5. James Calloway nem a probléma volt – vagy pontosabban: James Calloway pontosan maga volt a probléma, de nem azokból az okokból, amelyeket nyilvánosan meg lehetett volna nevezni.
:6. A képesítései kifogástalanok voltak, edinburghi híre makulátlan, és a késő köztársaságkori retorikáról írt három tanulmánya elég pontosan volt megérvelve ahhoz, hogy Stephen kelletlenül és titokban kétszer is elolvassa őket, anélkül hogy más ítéletre jutott volna, mint erre: szilárd, talán több is annál.
:7. Ami nem állt az aktákban, és amit Stephen annak az embernek a biztonságával tudott, aki három évtizeden át úgy tanulmányozta a vizsgajelölteket, ahogy az entomológusok a ritka bogarakat, az az a különös fajta becsvágy volt, amely olyan emberekben keletkezik, akikkel korán világosan közölték, hogy azok a termek, amelyekben most ülnek, nem nekik voltak szánva.
:8. Ez olyan becsvágy volt, amely alapvetően különbözött régi családokból származó kollégái becsvágyától, mert nem a birtoklás magától értetődőségéből fakadt, hanem az elvétel elhatározásából.
:9. Mrs. Pargetter fél négykor terítette fel a teaszervizt – az ezüstöt, nem az egyszerű hétköznapit, olyan választást, amelynek semmi köze nem volt a vendégszeretethez, hanem a területi jelölések logikájához.
:10. Aztán visszavonult, mintha megérezte volna, hogy jelenléte abban, ami következik, egy olyan tanú szerepét kapta volna, akit senki sem rendelt oda.
:11. A csengetés négy előtt három perccel érkezett, és Stephen, aki a karosszékében ült és nem olvasott, noha egy könyv nyitva feküdt a térdén, hagyta, hogy szóljon.
:12. Megvárta a kandallóóra negyedórás jelzését annak az embernek a türelmes hajthatatlanságával, aki tudja, hogy egy délután ritmusa már az első másodperceiben eldől, és hogy az idő a legolcsóbb és leghatásosabb hatalmi eszköz, amellyel egy házigazda rendelkezik.
:13. James Calloway az ajtókeretben olyan tweedzakót viselt, amely jó szabású volt, de még nem volt bejáratva – olyan ruhát, amelyet azért szereztek be, hogy az ember odatartozzon, és amely ezt még nem egészen felejtette el.
:14. Cipője a parkettára lépve halk reccsenést keltett, amely a folyosó csendjében egy hangjegy aláírásának tévedhetetlenségével volt hallható.
:15. Mosolya, amelyet az ajtóban bemutatott, azzal a fárasztó nyíltsággal bírt, amelyet Stephen fiatal északi akadémikusoknál már többször megfigyelt.
:16. Nem megjátszott mosoly volt, inkább egyfajta előadott elfogulatlanság, egy nekem-nincs-problémám-ezzel-a-helyzettel, ami természetesen éppen az ellenkezőjét jelentette.
:17. „Dr. Calloway” – mondta Stephen, egy lépést oldalra lépett, és a köszöntést ott hagyta a térben.
:18. Nem adta hozzá azt a szokásos meleget, amely valamilyen halmazállapotot kölcsönzött volna neki.
:19. A nappali régi könyvek szagával, némi viasszal és a dohány nagyon távoli, nagyon diszkrét utózengésével fogadta őket.
:20. Stephen öt éve abbahagyta ennek a dohánynak a szívását, és azóta az tovább élt a falakban, mint egy vendég, aki elszalasztotta a búcsúzást.
:21. Stephen töltött – először a tejet, aztán a teát, kommentár nélkül, olyan ember módjára, aki nem magyaráz, hanem demonstrál.
:22. Aztán a kekszesdobozt, a zöld feliratos, Westminster-motívumos Fortnum-&-Mason-dobozt, Calloway irányába tolta olyan mellékességgel, amely pontosan ki volt számítva.
:23. James kettőt vett, és Stephen abban a pillanatban tudta, hogy a férfi vagy éhes volt.
:24. Vagy James pontosan abból az okból vett kettőt, amelyből Stephen vele magával csak egyet vétetett volna: hogy lássa, ki mit kezd ezzel.
:25. „Létezik egy nézet” – mondta Stephen, és hangja közben az akadémiai előadás egyenletes, szinte fáradt tónusát vette fel, amelyben a lényeg soha nem magában az állításban rejlik, hanem abban, amit az állítás előfeltételez.
:26. „Ezt a nézetet anyám egyik nemzedékről a másikra adta tovább, és úgy szól, hogy az egy és két keksz közötti választás egy idegen asztalnál többet árul el a neveltetésről, mint bármely önéletrajz – egy tétel, amelyet sem megerősíteni, sem cáfolni nem szeretnék, de megfontolandónak tartok.”
:27. James nyelt, létrejönni hagyott egy pillanatot, majd olyan hangon válaszolt, amely annyira barátságos volt, hogy a benne lévő penge csak második hallásra vált érezhetővé.
:28. „Az én szülői házamban egy hasonló tétel élt, csak fordított előjellel: hogy a visszafogottság egy idegen asztalnál nem neveltetést jelez, hanem félelmet attól, hogy megítélnek, és hogy ez a félelem – nem az éhség – az igazi osztályjel, amely ilyen pillanatokban megmutatkozik.”
:29. Ami ezután keletkezett, nem a feszengés csendje volt, hanem az a különös, szinte kollegiális csend, amely akkor keletkezik, amikor két ember észreveszi, hogy a másik ismeri a játékot, amelyet játszanak.
:30. Mindketten úgy döntöttek, hogy ennek ellenére játsszák, és ez egészen más minőséget adott neki.
:31. A következőkben a könyvtárról, az alagsor felújításáról és egy emeritus kollégáról beszéltek, aki az előző nyáron megjelentette az emlékiratait – egy könyvről, amelyet mindketten ugyanazokból az okokból és ugyanazokkal a csendes fenntartásokkal olvastak, amelyekről itt nem volt helyénvaló beszélni.
:32. Mindezekben a látszólag semleges mondatokban olyan technika működött, amelyet Stephen az akadémiai kommunikáció tulajdonképpeni emelkedett nyelvének tartott: annak művészete, hogy kizárólag arról beszéljünk, amit valójában nem mondunk ki, és közben olyan pontosak legyünk, hogy a másik pontosan értse, anélkül hogy valaha bizonyíthatóvá válna.
:33. Amikor James megemlítette, hogy Aldridge különleges gyűjteményének katalogizálása olyan rendszer szerint látszik megszervezve lenni, amely a beavatottak számára talán értelmes lehetett, mindenki más számára azonban tudatos kizárás jellegét hordozta, Stephen ujjai egyetlen lélegzetvétel idejére megmozdultak a karosszék karfáján.
:34. Úgy mozdultak meg, ahogyan csak egy nagyon figyelmes megfigyelő értelmezhette volna annak, ami volt.
:35. „Aldridge” – mondta Stephen, és a név az ő kiejtésében kevésbé volt név, mint inkább táj.
:36. „Aldridge meg volt győződve arról, hogy egy rendrendszernek nem kell mindenki számára hozzáférhetőnek lennie, hanem csak a megfelelőek számára – olyan tétel ez, amelyet védhetőnek tartok, még ha tudom is, hogy bizonyos körökben ma reakciósnak számít.”
:37. Felemelte a csészét.
:38. „Mellesleg tizennyolc évig ült abban a karosszékben, amelyben Ön most ül. Hátrahagyta ezt a karosszéket, a rendszerét és egy véleményt az utódlásáról, amelyet egy levélben közölt velem, és amelyet megőrzök.”
:39. James pillantása az armfákra esett, röviden, érintetlenül és ugyanakkor teljesen jelen lévőn.
:40. Aztán így válaszolt: „Akkor kíváncsian várom, vajon a bőr eltárolta-e az érvelését – újra meg újra azt tapasztalom, hogy a legérdekesebb gondolatokat leggyakrabban olyan bútorokban hagyják hátra, amelyeket az ember nem maga választott.”
:41. Ami ezután következett, jó egyórányi beszélgetés volt, amely tartalma szerint egyetemi politikáról, vendégelőadás-programokról és az időjárásról szólt.
:42. Formája szerint gondosan vezetett vívás volt, amelyben mindkét fél tudta, hogy nem lesznek sebek, amelyeket meg lehetne mutatni, és hogy éppen ez az oka annak, amiért különösen pontosan céloztak.
:43. Amikor James felállt, kinyújtotta a kezét, és Stephen olyan fogással ragadta meg, amely egy másodperccel túl hosszú volt.
:44. Nem agresszív fogás volt, inkább egy territórium csendes állítása, mint egy mondat, amely szándékosan zárójel nélkül végződik.
:45. „Szokássá kellene tennünk ezt” – mondta Stephen.
:46. A mondatnak a hangsúlytól függően két teljesen különböző jelentése volt.
:47. „Nagyon szívesen” – válaszolta James –, „bár előre figyelmeztetnem kell, hogy nálam sem a teaszerviz, sem a kekszesdoboz nem tudja tartani a szintet – csak kávé, az északi ásványvizes-kávékávé-változat, amelyről Oxford ellenére sem sikerült még leszoktatnom magam.”
:48. Az ajtónál állt, keze a kilincsen.
:49. Aztán olyan mosollyal fordult meg, amelyet Stephen sem barátságosnak, sem ellenségesnek nem tudott volna besorolni, ami talán éppen a valódi minősége volt: „A kekszek egyébként valóban kivételesek voltak. Régi családi recept?”
:50. „Anyámtól” – mondta Stephen.
:51. „Indiából?” – mondta James; nem kérdezve, inkább megállapítva, olyan ember hanghordozásával, aki lezár egy kutatást.
:52. Az ajtó azzal a halk, pontos kattanással csukódott be, amely a lakás csendjében még egy ideig tovább visszhangzott.
:53. Stephen az ablaknál maradt állva, és figyelte, ahogy James megjelenik az utcán, sietség nélkül, anélkül hogy visszanézne.
:54. James olyannak hatott, mint valaki, aki egy délután eredményét már besorolta, mielőtt maga mögött behúzta volna az ajtót.
:55. Két ujjával lesöpört zakója hajtókájáról egy alig látható kekszmorzsanyomot.
:56. Olyan gesztus volt, amelyet nem szándékosan tett, és amelynek jelentésén nem gondolkodott el; talán éppen ezért volt az egész délután legárulkodóbb gesztusa.
:57. Aztán elmosolyodott, röviden és szinte kelletlenül, mint egy beismerés, amelyet az ember önmaga előtt tesz, amikor senki sem figyel.
:58. A férfi jó volt, talán jobb, mint amennyit az állás megkövetelt volna, és ami ma közöttük történt, az sem vereség, sem győzelem nem volt, hanem valaminek a kezdete, amire még nem volt neve, de amit annak az embernek a nyugodt figyelmével fog majd megfigyelni, akinek a hosszú játszmák a legkedvesebbek.
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:Dr. Stephen Harding lakása - Die Wohnung von Dr. Stephen Harding
:1. Dr. Stephen Harding lakása az évtizedek során elérte azt az állapotot, amelyet akadémiai körökben időnként „lakott archívumnak” neveznek. - Die Wohnung von Dr. Stephen Harding hatte im Laufe der Jahrzehnte jenen Zustand erreicht, der in akademischen Kreisen gelegentlich als „bewohntes Archiv" bezeichnet wird.
:2. Ez az állapot nem annyira mértékében különbözik a közönséges rendetlenségtől, hanem abban a belső meggyőződésben, amellyel minden halom, minden keresztben letett kézirat és minden ablakpárkányon felejtett szakfolyóirat azt állítja magáról, hogy pontosan ott fekszik, ahová tartozik. - Dieser Zustand unterscheidet sich von gewöhnlicher Unordnung weniger durch das Ausmaß als durch die innere Überzeugung, mit der jeder Stapel, jedes quer abgelegte Manuskript und jede auf Fensterbänken vergessene Fachzeitschrift behauptet, genau dort zu liegen, wo es hingehört.
:3. Azok közé az októberi délutánok közé tartozott, amikor Oxford fölött a fény olyan takarékosan és ugyanakkor olyan pontosan hullik, hogy kevésbé tűnik természetes megvilágításnak, mint inkább dramaturgiai döntésnek. - Es war einer jener Oktobernachmittage, an denen das Licht über Oxford so sparsam und zugleich so präzise fällt, dass es weniger wie natürliche Beleuchtung wirkt als wie eine dramaturgische Entscheidung.
:4. Stephen reggel óta magával hordozta azt a tompa, makacsul figyelmen kívül hagyott rossz érzést, amely akkor keletkezik, amikor az embernek olyan valakit kell fogadnia, akinek puszta létezését a saját világában legszívesebben tudomásul sem venné. - Stephen hatte seit dem Morgen das dumpfe, sich beharrlich ignorierende Unbehagen mit sich getragen, das entsteht, wenn man einen Menschen empfangen muss, dessen bloße Existenz in der eigenen Welt man lieber nicht zur Kenntnis nehmen würde.
:5. James Calloway nem a probléma volt – vagy pontosabban: James Calloway pontosan maga volt a probléma, de nem azokból az okokból, amelyeket nyilvánosan meg lehetett volna nevezni. - James Calloway war nicht das Problem – oder genauer gesagt, James Calloway war genau das Problem, aber nicht aus den Gründen, die sich hätten öffentlich benennen lassen.
:6. A képesítései kifogástalanok voltak, edinburghi híre makulátlan, és a késő köztársaságkori retorikáról írt három tanulmánya elég pontosan volt megérvelve ahhoz, hogy Stephen kelletlenül és titokban kétszer is elolvassa őket, anélkül hogy más ítéletre jutott volna, mint erre: szilárd, talán több is annál. - Seine Qualifikationen waren einwandfrei, sein Ruf in Edinburgh tadellos und seine drei Aufsätze über spätrepublikanische Rhetorik präzise genug argumentiert, dass Stephen sie widerwillig und heimlich zweimal gelesen hatte, ohne zu einem anderen Urteil zu gelangen als: solide, möglicherweise mehr.
:7. Ami nem állt az aktákban, és amit Stephen annak az embernek a biztonságával tudott, aki három évtizeden át úgy tanulmányozta a vizsgajelölteket, ahogy az entomológusok a ritka bogarakat, az az a különös fajta becsvágy volt, amely olyan emberekben keletkezik, akikkel korán világosan közölték, hogy azok a termek, amelyekben most ülnek, nem nekik voltak szánva. - Was nicht in den Akten stand und was Stephen mit der Sicherheit eines Mannes wusste, der drei Jahrzehnte lang Examenskandidaten studiert hatte wie Entomologen seltene Käfer, war jene besondere Art von Ehrgeiz, die in Menschen entsteht, denen früh klargemacht wurde, dass die Räume, in denen sie jetzt saßen, nicht für sie vorgesehen waren.
:8. Ez olyan becsvágy volt, amely alapvetően különbözött régi családokból származó kollégái becsvágyától, mert nem a birtoklás magától értetődőségéből fakadt, hanem az elvétel elhatározásából. - Es war ein Ehrgeiz, der sich von dem seiner Kollegen aus alten Familien fundamental unterschied, weil er nicht aus dem Selbstverständnis des Besitzens kam, sondern aus dem Entschluss des Nehmens.
:9. Mrs. Pargetter fél négykor terítette fel a teaszervizt – az ezüstöt, nem az egyszerű hétköznapit, olyan választást, amelynek semmi köze nem volt a vendégszeretethez, hanem a területi jelölések logikájához. - Mrs. Pargetter hatte das Teeservice um halb vier aufgedeckt – das silberne, nicht das schlichte Alltagsservice, eine Wahl, die nichts mit Gastfreundschaft zu tun hatte, sondern mit der Logik territorialer Markierungen.
:10. Aztán visszavonult, mintha megérezte volna, hogy jelenléte abban, ami következik, egy olyan tanú szerepét kapta volna, akit senki sem rendelt oda. - Dann hatte sie sich zurückgezogen, als habe sie gespürt, dass ihre Anwesenheit in dem, was folgen würde, die Funktion einer Zeugin gehabt hätte, die niemand bestellt hatte.
:11. A csengetés négy előtt három perccel érkezett, és Stephen, aki a karosszékében ült és nem olvasott, noha egy könyv nyitva feküdt a térdén, hagyta, hogy szóljon. - Das Klingeln kam um drei Minuten vor vier, und Stephen, der in seinem Sessel saß und nicht las, obwohl ein Buch offen auf seinen Knien lag, ließ es klingen.
:12. Megvárta a kandallóóra negyedórás jelzését annak az embernek a türelmes hajthatatlanságával, aki tudja, hogy egy délután ritmusa már az első másodperceiben eldől, és hogy az idő a legolcsóbb és leghatásosabb hatalmi eszköz, amellyel egy házigazda rendelkezik. - Er wartete auf das Viertelsignal der Kaminuhr mit der geduldigen Unnachgiebigkeit eines Mannes, der weiß, dass der Rhythmus eines Nachmittags bereits in seinen ersten Sekunden gesetzt wird und dass Zeit das billigste und wirkungsvollste Machtinstrument ist, das ein Gastgeber besitzt.
:13. James Calloway az ajtókeretben olyan tweedzakót viselt, amely jó szabású volt, de még nem volt bejáratva – olyan ruhát, amelyet azért szereztek be, hogy az ember odatartozzon, és amely ezt még nem egészen felejtette el. - James Calloway im Türrahmen trug ein Tweedsakko, das gut geschnitten, aber noch nicht eingelaufen war – Kleidung, die erworben worden war, um zu gehören, und die das noch nicht ganz vergessen hatte.
:14. Cipője a parkettára lépve halk reccsenést keltett, amely a folyosó csendjében egy hangjegy aláírásának tévedhetetlenségével volt hallható. - Seine Schuhe erzeugten beim Betreten des Parketbodens ein leises Knacken, das in der Stille des Flurs mit der Unfehlbarkeit einer Tonsignatur zu hören war.
:15. Mosolya, amelyet az ajtóban bemutatott, azzal a fárasztó nyíltsággal bírt, amelyet Stephen fiatal északi akadémikusoknál már többször megfigyelt. - Sein Lächeln, das er an der Tür präsentierte, hatte jene anstrengende Offenheit, die Stephen bei jungen Akademikern aus dem Norden schon öfter beobachtet hatte.
:16. Nem megjátszott mosoly volt, inkább egyfajta előadott elfogulatlanság, egy nekem-nincs-problémám-ezzel-a-helyzettel, ami természetesen éppen az ellenkezőjét jelentette. - Es war kein gespieltes Lächeln, eher eine Art performte Unbefangenheit, ein Ich-habe-kein-Problem-mit-dieser-Situation, das natürlich das genaue Gegenteil bedeutete.
:17. „Dr. Calloway” – mondta Stephen, egy lépést oldalra lépett, és a köszöntést ott hagyta a térben. - „Dr. Calloway", sagte Stephen, trat einen Schritt zur Seite und ließ die Begrüßung im Raum stehen.
:18. Nem adta hozzá azt a szokásos meleget, amely valamilyen halmazállapotot kölcsönzött volna neki. - Er gab ihr nicht die übliche Wärme mit, die ihr einen Aggregatzustand gegeben hätte.
:19. A nappali régi könyvek szagával, némi viasszal és a dohány nagyon távoli, nagyon diszkrét utózengésével fogadta őket. - Das Wohnzimmer empfing sie mit dem Geruch alter Bücher, ein wenig Wachs und dem sehr fernen, sehr diskreten Nachklang des Tabaks.
:20. Stephen öt éve abbahagyta ennek a dohánynak a szívását, és azóta az tovább élt a falakban, mint egy vendég, aki elszalasztotta a búcsúzást. - Stephen hatte vor fünf Jahren aufgehört, diesen Tabak zu rauchen, und seitdem lebte er in den Wänden weiter wie ein Gast, der die Verabschiedung übersehen hatte.
:21. Stephen töltött – először a tejet, aztán a teát, kommentár nélkül, olyan ember módjára, aki nem magyaráz, hanem demonstrál. - Stephen goss ein – zuerst die Milch, dann den Tee, ohne Kommentar, in der Weise eines Mannes, der nicht erklärt, sondern demonstriert.
:22. Aztán a kekszesdobozt, a zöld feliratos, Westminster-motívumos Fortnum-&-Mason-dobozt, Calloway irányába tolta olyan mellékességgel, amely pontosan ki volt számítva. - Dann schob er die Keksdose, die Fortnum-&-Mason-Dose mit dem grünen Aufdruck und dem Westminster-Motiv, in Calloways Richtung mit einer Beiläufigkeit, die genau kalkuliert war.
:23. James kettőt vett, és Stephen abban a pillanatban tudta, hogy a férfi vagy éhes volt. - James nahm zwei, und Stephen wusste in dem Moment, dass der Mann entweder hungrig war.
:24. Vagy James pontosan abból az okból vett kettőt, amelyből Stephen vele magával csak egyet vétetett volna: hogy lássa, ki mit kezd ezzel. - Oder James nahm aus genau dem Grund zwei, aus dem Stephen ihn selbst nur einen hätte nehmen lassen: um zu sehen, wer was daraus machte.
:25. „Létezik egy nézet” – mondta Stephen, és hangja közben az akadémiai előadás egyenletes, szinte fáradt tónusát vette fel, amelyben a lényeg soha nem magában az állításban rejlik, hanem abban, amit az állítás előfeltételez. - „Es gibt eine Ansicht", sagte Stephen, und seine Stimme hatte dabei den gleichmäßigen, fast müden Tonfall des akademischen Vortrags, in dem das Eigentliche nie in der Aussage selbst liegt, sondern in dem, was die Aussage voraussetzt.
:26. „Ezt a nézetet anyám egyik nemzedékről a másikra adta tovább, és úgy szól, hogy az egy és két keksz közötti választás egy idegen asztalnál többet árul el a neveltetésről, mint bármely önéletrajz – egy tétel, amelyet sem megerősíteni, sem cáfolni nem szeretnék, de megfontolandónak tartok.” - „Diese Ansicht hat meine Mutter von einer Generation in die nächste weitergegeben, und sie besagt, dass die Wahl zwischen einem und zwei Keksen an einem fremden Tisch mehr über Erziehung verrät als jeder Lebenslauf – eine These, die ich weder bestätigen noch bestreiten möchte, aber für überlegenswert halte."
:27. James nyelt, létrejönni hagyott egy pillanatot, majd olyan hangon válaszolt, amely annyira barátságos volt, hogy a benne lévő penge csak második hallásra vált érezhetővé. - James schluckte, ließ einen Moment entstehen und erwiderte dann in einem Ton, der so freundlich war, dass die Klinge darin erst beim zweiten Hinhören spürbar wurde.
:28. „Az én szülői házamban egy hasonló tétel élt, csak fordított előjellel: hogy a visszafogottság egy idegen asztalnál nem neveltetést jelez, hanem félelmet attól, hogy megítélnek, és hogy ez a félelem – nem az éhség – az igazi osztályjel, amely ilyen pillanatokban megmutatkozik.” - „In meinem Elternhaus galt eine ähnliche These, nur mit umgekehrtem Vorzeichen: dass die Zurückhaltung am fremden Tisch nicht Erziehung anzeigt, sondern Angst vor dem Geurteiltwerden, und dass diese Angst – nicht der Hunger – das eigentliche Klassenzeichen ist, das sich in solchen Momenten zeigt."
:29. Ami ezután keletkezett, nem a feszengés csendje volt, hanem az a különös, szinte kollegiális csend, amely akkor keletkezik, amikor két ember észreveszi, hogy a másik ismeri a játékot, amelyet játszanak. - Was daraufhin entstand, war keine Stille des Unbehagens, sondern jene besondere, fast kollegiale Stille, die entsteht, wenn zwei Menschen merken, dass der andere das Spiel kennt, das gespielt wird.
:30. Mindketten úgy döntöttek, hogy ennek ellenére játsszák, és ez egészen más minőséget adott neki. - Beide hatten beschlossen, es trotzdem zu spielen, was ihm eine vollkommen andere Qualität gab.
:31. A következőkben a könyvtárról, az alagsor felújításáról és egy emeritus kollégáról beszéltek, aki az előző nyáron megjelentette az emlékiratait – egy könyvről, amelyet mindketten ugyanazokból az okokból és ugyanazokkal a csendes fenntartásokkal olvastak, amelyekről itt nem volt helyénvaló beszélni. - Sie sprachen in der Folge über die Bibliothek, über die Renovierung des Untergeschosses und über einen emeritierten Kollegen, der im vergangenen Sommer seine Memoiren veröffentlicht hatte – ein Buch, das beide aus denselben Gründen und mit denselben stillen Vorbehalten gelesen hatten, über die zu sprechen hier nicht der Ort war.
:32. Mindezekben a látszólag semleges mondatokban olyan technika működött, amelyet Stephen az akadémiai kommunikáció tulajdonképpeni emelkedett nyelvének tartott: annak művészete, hogy kizárólag arról beszéljünk, amit valójában nem mondunk ki, és közben olyan pontosak legyünk, hogy a másik pontosan értse, anélkül hogy valaha bizonyíthatóvá válna. - In all diesen scheinbar neutralen Sätzen war eine Technik am Werk, die Stephen als die eigentliche Hochsprache der akademischen Kommunikation verstand: die Kunst, ausschließlich über das zu sprechen, was man eigentlich nicht sagt, und dabei so präzise zu sein, dass der andere es genau versteht, ohne dass es je beweisbar würde.
:33. Amikor James megemlítette, hogy Aldridge különleges gyűjteményének katalogizálása olyan rendszer szerint látszik megszervezve lenni, amely a beavatottak számára talán értelmes lehetett, mindenki más számára azonban tudatos kizárás jellegét hordozta, Stephen ujjai egyetlen lélegzetvétel idejére megmozdultak a karosszék karfáján. - Als James erwähnte, die Katalogisierung von Aldridges Spezialsammlung scheine nach einem System organisiert zu sein, das für Eingeweihte Sinn ergeben mochte, für jeden anderen aber den Charakter einer bewussten Exklusion habe, bewegten sich Stephens Finger auf der Lehne des Sessels für die Dauer eines einzigen Atemzuges.
:34. Úgy mozdultak meg, ahogyan csak egy nagyon figyelmes megfigyelő értelmezhette volna annak, ami volt. - Sie bewegten sich auf eine Weise, die nur ein sehr aufmerksamer Beobachter als das hätte deuten können, was es war.
:35. „Aldridge” – mondta Stephen, és a név az ő kiejtésében kevésbé volt név, mint inkább táj. - „Aldridge", sagte Stephen, und der Name war in seiner Aussprache weniger ein Name als eine Landschaft.
:36. „Aldridge meg volt győződve arról, hogy egy rendrendszernek nem kell mindenki számára hozzáférhetőnek lennie, hanem csak a megfelelőek számára – olyan tétel ez, amelyet védhetőnek tartok, még ha tudom is, hogy bizonyos körökben ma reakciósnak számít.” - „Aldridge hatte die Überzeugung, dass ein Ordnungssystem nicht für alle zugänglich sein muss, sondern für die richtigen – eine These, die ich für vertretbar halte, auch wenn ich weiß, dass sie heute in gewissen Kreisen als reaktionär gilt."
:37. Felemelte a csészét. - Er hob die Tasse.
:38. „Mellesleg tizennyolc évig ült abban a karosszékben, amelyben Ön most ül. Hátrahagyta ezt a karosszéket, a rendszerét és egy véleményt az utódlásáról, amelyet egy levélben közölt velem, és amelyet megőrzök.” - „Er saß übrigens achtzehn Jahre lang in dem Sessel, in dem Sie gerade sitzen. Er hinterließ diesen Sessel, sein System und eine Meinung über seine Nachfolge, die er mir in einem Brief mitgeteilt hat, den ich aufbewahre."
:39. James pillantása az armfákra esett, röviden, érintetlenül és ugyanakkor teljesen jelen lévőn. - James ließ einen Blick auf die Armlehnen fallen, kurz, unbeeindruckt und gleichzeitig vollkommen präsent.
:40. Aztán így válaszolt: „Akkor kíváncsian várom, vajon a bőr eltárolta-e az érvelését – újra meg újra azt tapasztalom, hogy a legérdekesebb gondolatokat leggyakrabban olyan bútorokban hagyják hátra, amelyeket az ember nem maga választott.” - Dann antwortete er: „Dann bin ich gespannt, ob das Leder seine Argumentation gespeichert hat – ich stelle immer wieder fest, dass die interessantesten Gedanken am häufigsten in Möbeln zurückgelassen werden, die man nicht ausgesucht hat."
:41. Ami ezután következett, jó egyórányi beszélgetés volt, amely tartalma szerint egyetemi politikáról, vendégelőadás-programokról és az időjárásról szólt. - Was folgte, war gut eine Stunde eines Gesprächs, das seinem Inhalt nach über Hochschulpolitik, Gastvortragsprogramme und das Wetter sprach.
:42. Formája szerint gondosan vezetett vívás volt, amelyben mindkét fél tudta, hogy nem lesznek sebek, amelyeket meg lehetne mutatni, és hogy éppen ez az oka annak, amiért különösen pontosan céloztak. - Seiner Form nach war es ein sorgfältig geführtes Fechten, bei dem beide Parteien wussten, dass es keine Wunden geben würde, die man zeigen könnte, und dass das der Grund war, weshalb man eben deshalb besonders präzise zielte.
:43. Amikor James felállt, kinyújtotta a kezét, és Stephen olyan fogással ragadta meg, amely egy másodperccel túl hosszú volt. - Als James aufstand, streckte er die Hand aus, und Stephen ergriff sie mit einem Griff, der eine Sekunde zu lang war.
:44. Nem agresszív fogás volt, inkább egy territórium csendes állítása, mint egy mondat, amely szándékosan zárójel nélkül végződik. - Es war kein aggressiver Griff, eher die stille Behauptung eines Territories, wie ein Satz, der absichtlich ohne Schlusszeichen endet.
:45. „Szokássá kellene tennünk ezt” – mondta Stephen. - „Wir sollten das zur Gewohnheit machen", sagte Stephen.
:46. A mondatnak a hangsúlytól függően két teljesen különböző jelentése volt. - Der Satz hatte je nach Betonung zwei vollkommen verschiedene Bedeutungen.
:47. „Nagyon szívesen” – válaszolta James –, „bár előre figyelmeztetnem kell, hogy nálam sem a teaszerviz, sem a kekszesdoboz nem tudja tartani a szintet – csak kávé, az északi ásványvizes-kávékávé-változat, amelyről Oxford ellenére sem sikerült még leszoktatnom magam.” - „Sehr gerne", antwortete James, „obwohl ich Sie vorwarnen muss, dass bei mir weder das Teeservice noch die Keksdose mithalten können – nur Kaffee, der Mineralwasserkaffeekaffeevariante aus dem Norden, die ich mir trotz Oxford noch nicht habe austreiben lassen."
:48. Az ajtónál állt, keze a kilincsen. - Er stand an der Tür, die Hand am Knauf.
:49. Aztán olyan mosollyal fordult meg, amelyet Stephen sem barátságosnak, sem ellenségesnek nem tudott volna besorolni, ami talán éppen a valódi minősége volt: „A kekszek egyébként valóban kivételesek voltak. Régi családi recept?” - Dann drehte er sich mit einem Lächeln um, das Stephen weder als freundlich noch als feindlich hätte kategorisieren können, was vielleicht seine eigentliche Qualität war: „Die Kekse, anbei bemerkt, waren wirklich außergewöhnlich. Ein altes Familienrezept?"
:50. „Anyámtól” – mondta Stephen. - „Von meiner Mutter", sagte Stephen.
:51. „Indiából?” – mondta James; nem kérdezve, inkább megállapítva, olyan ember hanghordozásával, aki lezár egy kutatást. - „Aus Indien?", sagte James – nicht fragend, eher feststellend, mit dem Tonfall eines Mannes, der eine Recherche abschließt.
:52. Az ajtó azzal a halk, pontos kattanással csukódott be, amely a lakás csendjében még egy ideig tovább visszhangzott. - Die Tür fiel zu mit dem leisen, präzisen Klicken, das in der Stille der Wohnung eine Weile nachklang.
:53. Stephen az ablaknál maradt állva, és figyelte, ahogy James megjelenik az utcán, sietség nélkül, anélkül hogy visszanézne. - Stephen blieb am Fenster stehen und beobachtete, wie James auf der Straße auftauchte, ohne Hast, ohne zurückzublicken.
:54. James olyannak hatott, mint valaki, aki egy délután eredményét már besorolta, mielőtt maga mögött behúzta volna az ajtót. - James wirkte wie jemand, der das Ergebnis eines Nachmittags bereits eingeordnet hat, bevor er die Tür hinter sich zuzog.
:55. Két ujjával lesöpört zakója hajtókájáról egy alig látható kekszmorzsanyomot. - Er wischte mit zwei Fingern eine kaum sichtbare Spur von Kekskrümeln vom Revers seines Jacketts.
:56. Olyan gesztus volt, amelyet nem szándékosan tett, és amelynek jelentésén nem gondolkodott el; talán éppen ezért volt az egész délután legárulkodóbb gesztusa. - Es war eine Geste, die er nicht beabsichtigt hatte und über deren Bedeutung er nicht nachdachte, vielleicht gerade deshalb die aufschlussreichste Geste des ganzen Nachmittags.
:57. Aztán elmosolyodott, röviden és szinte kelletlenül, mint egy beismerés, amelyet az ember önmaga előtt tesz, amikor senki sem figyel. - Dann lächelte er, kurz und fast ungern, wie ein Eingeständnis, das man sich selbst gegenüber macht, wenn niemand zuschaut.
:58. A férfi jó volt, talán jobb, mint amennyit az állás megkövetelt volna, és ami ma közöttük történt, az sem vereség, sem győzelem nem volt, hanem valaminek a kezdete, amire még nem volt neve, de amit annak az embernek a nyugodt figyelmével fog majd megfigyelni, akinek a hosszú játszmák a legkedvesebbek. - Der Mann war gut, besser vielleicht, als die Stelle es verlangt hätte, und das, was sich heute zwischen ihnen ereignet hatte, war weder Niederlage noch Sieg, sondern der Beginn von etwas, für das er noch keinen Namen hatte, aber das er mit der ruhigen Aufmerksamkeit eines Mannes beobachten würde, dem die langen Spiele die liebsten waren.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Wohnung von Dr. Stephen Harding
:1. Die Wohnung von Dr. Stephen Harding hatte im Laufe der Jahrzehnte jenen Zustand erreicht, der in akademischen Kreisen gelegentlich als „bewohntes Archiv" bezeichnet wird.
:2. Dieser Zustand unterscheidet sich von gewöhnlicher Unordnung weniger durch das Ausmaß als durch die innere Überzeugung, mit der jeder Stapel, jedes quer abgelegte Manuskript und jede auf Fensterbänken vergessene Fachzeitschrift behauptet, genau dort zu liegen, wo es hingehört.
:3. Es war einer jener Oktobernachmittage, an denen das Licht über Oxford so sparsam und zugleich so präzise fällt, dass es weniger wie natürliche Beleuchtung wirkt als wie eine dramaturgische Entscheidung.
:4. Stephen hatte seit dem Morgen das dumpfe, sich beharrlich ignorierende Unbehagen mit sich getragen, das entsteht, wenn man einen Menschen empfangen muss, dessen bloße Existenz in der eigenen Welt man lieber nicht zur Kenntnis nehmen würde.
:5. James Calloway war nicht das Problem – oder genauer gesagt, James Calloway war genau das Problem, aber nicht aus den Gründen, die sich hätten öffentlich benennen lassen.
:6. Seine Qualifikationen waren einwandfrei, sein Ruf in Edinburgh tadellos und seine drei Aufsätze über spätrepublikanische Rhetorik präzise genug argumentiert, dass Stephen sie widerwillig und heimlich zweimal gelesen hatte, ohne zu einem anderen Urteil zu gelangen als: solide, möglicherweise mehr.
:7. Was nicht in den Akten stand und was Stephen mit der Sicherheit eines Mannes wusste, der drei Jahrzehnte lang Examenskandidaten studiert hatte wie Entomologen seltene Käfer, war jene besondere Art von Ehrgeiz, die in Menschen entsteht, denen früh klargemacht wurde, dass die Räume, in denen sie jetzt saßen, nicht für sie vorgesehen waren.
:8. Es war ein Ehrgeiz, der sich von dem seiner Kollegen aus alten Familien fundamental unterschied, weil er nicht aus dem Selbstverständnis des Besitzens kam, sondern aus dem Entschluss des Nehmens.
:9. Mrs. Pargetter hatte das Teeservice um halb vier aufgedeckt – das silberne, nicht das schlichte Alltagsservice, eine Wahl, die nichts mit Gastfreundschaft zu tun hatte, sondern mit der Logik territorialer Markierungen.
:10. Dann hatte sie sich zurückgezogen, als habe sie gespürt, dass ihre Anwesenheit in dem, was folgen würde, die Funktion einer Zeugin gehabt hätte, die niemand bestellt hatte.
:11. Das Klingeln kam um drei Minuten vor vier, und Stephen, der in seinem Sessel saß und nicht las, obwohl ein Buch offen auf seinen Knien lag, ließ es klingen.
:12. Er wartete auf das Viertelsignal der Kaminuhr mit der geduldigen Unnachgiebigkeit eines Mannes, der weiß, dass der Rhythmus eines Nachmittags bereits in seinen ersten Sekunden gesetzt wird und dass Zeit das billigste und wirkungsvollste Machtinstrument ist, das ein Gastgeber besitzt.
:13. James Calloway im Türrahmen trug ein Tweedsakko, das gut geschnitten, aber noch nicht eingelaufen war – Kleidung, die erworben worden war, um zu gehören, und die das noch nicht ganz vergessen hatte.
:14. Seine Schuhe erzeugten beim Betreten des Parketbodens ein leises Knacken, das in der Stille des Flurs mit der Unfehlbarkeit einer Tonsignatur zu hören war.
:15. Sein Lächeln, das er an der Tür präsentierte, hatte jene anstrengende Offenheit, die Stephen bei jungen Akademikern aus dem Norden schon öfter beobachtet hatte.
:16. Es war kein gespieltes Lächeln, eher eine Art performte Unbefangenheit, ein Ich-habe-kein-Problem-mit-dieser-Situation, das natürlich das genaue Gegenteil bedeutete.
:17. „Dr. Calloway", sagte Stephen, trat einen Schritt zur Seite und ließ die Begrüßung im Raum stehen.
:18. Er gab ihr nicht die übliche Wärme mit, die ihr einen Aggregatzustand gegeben hätte.
:19. Das Wohnzimmer empfing sie mit dem Geruch alter Bücher, ein wenig Wachs und dem sehr fernen, sehr diskreten Nachklang des Tabaks.
:20. Stephen hatte vor fünf Jahren aufgehört, diesen Tabak zu rauchen, und seitdem lebte er in den Wänden weiter wie ein Gast, der die Verabschiedung übersehen hatte.
:21. Stephen goss ein – zuerst die Milch, dann den Tee, ohne Kommentar, in der Weise eines Mannes, der nicht erklärt, sondern demonstriert.
:22. Dann schob er die Keksdose, die Fortnum-&-Mason-Dose mit dem grünen Aufdruck und dem Westminster-Motiv, in Calloways Richtung mit einer Beiläufigkeit, die genau kalkuliert war.
:23. James nahm zwei, und Stephen wusste in dem Moment, dass der Mann entweder hungrig war.
:24. Oder James nahm aus genau dem Grund zwei, aus dem Stephen ihn selbst nur einen hätte nehmen lassen: um zu sehen, wer was daraus machte.
:25. „Es gibt eine Ansicht", sagte Stephen, und seine Stimme hatte dabei den gleichmäßigen, fast müden Tonfall des akademischen Vortrags, in dem das Eigentliche nie in der Aussage selbst liegt, sondern in dem, was die Aussage voraussetzt.
:26. „Diese Ansicht hat meine Mutter von einer Generation in die nächste weitergegeben, und sie besagt, dass die Wahl zwischen einem und zwei Keksen an einem fremden Tisch mehr über Erziehung verrät als jeder Lebenslauf – eine These, die ich weder bestätigen noch bestreiten möchte, aber für überlegenswert halte."
:27. James schluckte, ließ einen Moment entstehen und erwiderte dann in einem Ton, der so freundlich war, dass die Klinge darin erst beim zweiten Hinhören spürbar wurde.
:28. „In meinem Elternhaus galt eine ähnliche These, nur mit umgekehrtem Vorzeichen: dass die Zurückhaltung am fremden Tisch nicht Erziehung anzeigt, sondern Angst vor dem Geurteiltwerden, und dass diese Angst – nicht der Hunger – das eigentliche Klassenzeichen ist, das sich in solchen Momenten zeigt."
:29. Was daraufhin entstand, war keine Stille des Unbehagens, sondern jene besondere, fast kollegiale Stille, die entsteht, wenn zwei Menschen merken, dass der andere das Spiel kennt, das gespielt wird.
:30. Beide hatten beschlossen, es trotzdem zu spielen, was ihm eine vollkommen andere Qualität gab.
:31. Sie sprachen in der Folge über die Bibliothek, über die Renovierung des Untergeschosses und über einen emeritierten Kollegen, der im vergangenen Sommer seine Memoiren veröffentlicht hatte – ein Buch, das beide aus denselben Gründen und mit denselben stillen Vorbehalten gelesen hatten, über die zu sprechen hier nicht der Ort war.
:32. In all diesen scheinbar neutralen Sätzen war eine Technik am Werk, die Stephen als die eigentliche Hochsprache der akademischen Kommunikation verstand: die Kunst, ausschließlich über das zu sprechen, was man eigentlich nicht sagt, und dabei so präzise zu sein, dass der andere es genau versteht, ohne dass es je beweisbar würde.
:33. Als James erwähnte, die Katalogisierung von Aldridges Spezialsammlung scheine nach einem System organisiert zu sein, das für Eingeweihte Sinn ergeben mochte, für jeden anderen aber den Charakter einer bewussten Exklusion habe, bewegten sich Stephens Finger auf der Lehne des Sessels für die Dauer eines einzigen Atemzuges.
:34. Sie bewegten sich auf eine Weise, die nur ein sehr aufmerksamer Beobachter als das hätte deuten können, was es war.
:35. „Aldridge", sagte Stephen, und der Name war in seiner Aussprache weniger ein Name als eine Landschaft.
:36. „Aldridge hatte die Überzeugung, dass ein Ordnungssystem nicht für alle zugänglich sein muss, sondern für die richtigen – eine These, die ich für vertretbar halte, auch wenn ich weiß, dass sie heute in gewissen Kreisen als reaktionär gilt."
:37. Er hob die Tasse.
:38. „Er saß übrigens achtzehn Jahre lang in dem Sessel, in dem Sie gerade sitzen. Er hinterließ diesen Sessel, sein System und eine Meinung über seine Nachfolge, die er mir in einem Brief mitgeteilt hat, den ich aufbewahre."
:39. James ließ einen Blick auf die Armlehnen fallen, kurz, unbeeindruckt und gleichzeitig vollkommen präsent.
:40. Dann antwortete er: „Dann bin ich gespannt, ob das Leder seine Argumentation gespeichert hat – ich stelle immer wieder fest, dass die interessantesten Gedanken am häufigsten in Möbeln zurückgelassen werden, die man nicht ausgesucht hat."
:41. Was folgte, war gut eine Stunde eines Gesprächs, das seinem Inhalt nach über Hochschulpolitik, Gastvortragsprogramme und das Wetter sprach.
:42. Seiner Form nach war es ein sorgfältig geführtes Fechten, bei dem beide Parteien wussten, dass es keine Wunden geben würde, die man zeigen könnte, und dass das der Grund war, weshalb man eben deshalb besonders präzise zielte.
:43. Als James aufstand, streckte er die Hand aus, und Stephen ergriff sie mit einem Griff, der eine Sekunde zu lang war.
:44. Es war kein aggressiver Griff, eher die stille Behauptung eines Territories, wie ein Satz, der absichtlich ohne Schlusszeichen endet.
:45. „Wir sollten das zur Gewohnheit machen", sagte Stephen.
:46. Der Satz hatte je nach Betonung zwei vollkommen verschiedene Bedeutungen.
:47. „Sehr gerne", antwortete James, „obwohl ich Sie vorwarnen muss, dass bei mir weder das Teeservice noch die Keksdose mithalten können – nur Kaffee, der Mineralwasserkaffeekaffeevariante aus dem Norden, die ich mir trotz Oxford noch nicht habe austreiben lassen."
:48. Er stand an der Tür, die Hand am Knauf.
:49. Dann drehte er sich mit einem Lächeln um, das Stephen weder als freundlich noch als feindlich hätte kategorisieren können, was vielleicht seine eigentliche Qualität war: „Die Kekse, anbei bemerkt, waren wirklich außergewöhnlich. Ein altes Familienrezept?"
:50. „Von meiner Mutter", sagte Stephen.
:51. „Aus Indien?", sagte James – nicht fragend, eher feststellend, mit dem Tonfall eines Mannes, der eine Recherche abschließt.
:52. Die Tür fiel zu mit dem leisen, präzisen Klicken, das in der Stille der Wohnung eine Weile nachklang.
:53. Stephen blieb am Fenster stehen und beobachtete, wie James auf der Straße auftauchte, ohne Hast, ohne zurückzublicken.
:54. James wirkte wie jemand, der das Ergebnis eines Nachmittags bereits eingeordnet hat, bevor er die Tür hinter sich zuzog.
:55. Er wischte mit zwei Fingern eine kaum sichtbare Spur von Kekskrümeln vom Revers seines Jacketts.
:56. Es war eine Geste, die er nicht beabsichtigt hatte und über deren Bedeutung er nicht nachdachte, vielleicht gerade deshalb die aufschlussreichste Geste des ganzen Nachmittags.
:57. Dann lächelte er, kurz und fast ungern, wie ein Eingeständnis, das man sich selbst gegenüber macht, wenn niemand zuschaut.
:58. Der Mann war gut, besser vielleicht, als die Stelle es verlangt hätte, und das, was sich heute zwischen ihnen ereignet hatte, war weder Niederlage noch Sieg, sondern der Beginn von etwas, für das er noch keinen Namen hatte, aber das er mit der ruhigen Aufmerksamkeit eines Mannes beobachten würde, dem die langen Spiele die liebsten waren.
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=== 6 ===
:Mike és a műhely
:1. Amikor Mike kihúzta a felmondólevelet a borítékból, nem maga a hír találta el.
:2. A sorok hideg, bürokratikus tisztasága találta el, amelyek életének három évét néhány mondattal lezártnak nyilvánították – emberi hang nélkül, a sok korai reggel és azoknak a kompromisszumoknak az elismerése nélkül, amelyek őt lépésről lépésre megváltoztatták.
:3. Sarah vele szemben ült, kezét a kávéscsészéje köré kulcsolva.
:4. Hallgatott.
:5. Tudta, hogy a szavak most csak zavarnának.
:6. Időre volt szüksége.
:7. Nem a rossz hír miatt, amelyet már régóta sejtett, hanem az átmenethez abba, aminek most következnie kellett.
:8. Végül tömören azt mondta: „Elmegyek apám műhelyébe.”
:9. A város szélén álló garázs apja egy évvel korábbi halála óta érintetlenül maradt.
:10. Mike az esőben állt előtte, kezét a dzsekije zsebébe dugva, és érezte, hogy ez a hely nem egyszerűen csak várt.
:11. Pontosan erre a pillanatra várt – arra az időpontra, amikor Mike élete elég üres lett ahhoz, hogy újra helyet teremtsen valami újnak.
:12. A feszítővassal feltörte az első zárat.
:13. A fém tompa reccsenéssel engedett.
:14. Amikor kinyitotta a nyikorgó ajtót, belépett egy faforgácsból, gépolajból és csendes, elmúlt munkából álló világba.
:15. Apja gyalupadja még mindig pontosan ugyanott állt.
:16. Mellette ott függött a régi tábla a kifakult betűkkel: „Itt valami új születik.”
:17. Másnap reggel Sarah hozott egy bérleti szerződést.
:18. Három hónap bérleti díj nélkül, utána tisztességes összeg.
:19. Mike gondosan elolvasta, aláírta, és elfojtotta a fejében megszólaló figyelmeztető hangot, amely kockázatokról suttogott.
:20. Tom szombaton érkezett a furgonjával.
:21. Nem kérdezte meg, szükség van-e rá – egyszerűen látta.
:22. Miközben új vezetékeket húzott be, és a „bűnözői” elektromosság miatt káromkodott, Mike sebészi pontossággal szedte szét a régi gépeket.
:23. Három nap után a műhely már nem tűnt elhagyatottnak.
:24. Feszült várakozástól lüktetett.
:25. Az első megrendelés egy egyszerű apróhirdetésen keresztül érkezett.
:26. Egy fiatal nő egy technológiai vállalattól húsz dohányzóasztalt rendelt – egyszerűt, modernt és mindenekelőtt tartósat.
:27. Mike szűken kalkulált, fát vásárolt, és olyan összpontosítással dolgozott, amelyet régi állásában soha nem ismert.
:28. Nem sokkal a befejezés előtt több lap is elvetemedett a melegtől.
:29. Mike némán állt a kár előtt.
:30. Az idő és a pénz majdnem elfogyott.
:31. Ekkor Tom belépett, letette a kávéspoharakat, és szárazon azt mondta: „Sírás később. Csiszolás most.”
:32. Jóval éjfél utánig dolgoztak.
:33. Tizenkilenc asztalt meg tudtak menteni.
:34. Amikor Sarah étellel érkezett, és mesélt a vevő engedékenységéről, Mike kimerülten rogyott le a kanapéra.
:35. Nem mondott semmit.
:36. Nem is volt rá szükség.
:37. A beérkező pénzből jobb anyagot vásárolt.
:38. Megértette: minden megrendelés nem a végét jelentette valaminek, hanem a következő alapját.
:39. Ezzel párhuzamosan hosszú éjszakákon át egy elegáns bárszéksorozatot épített.
:40. Decemberben hat székkel állt a karácsonyi vásáron.
:41. A legtöbb ember elment mellette.
:42. Este azonban megállt egy idősebb úr.
:43. Megvizsgált minden illesztést, okos kérdéseket tett fel, és végül elmesélte, hogy egy idősek otthonát vezeti.
:44. Mike figyelt, hagyott egy rövid csendet kialakulni, majd azt mondta: „Az első ötöt számla nélkül szállítom. Ha három hónap múlva még állnak, tovább beszélünk.”
:45. Az úr halkan nevetett, és előleget fizetett.
:46. Egy évvel később Mike a kibővített műhelye előtt állt.
:47. Az ajtón egy masszív tölgyfatábla díszelgett, amelyet Tom saját kezűleg égetett bele: „Mike asztalosműhelye”.
:48. Sarah és Tom éppen egy nagy megrendelést rakodtak fel egy szállodai lánc számára a furgonra – egy megrendelést, amely az idősek otthonán keresztül érkezett.
:49. A minőség híre terjedt, halkan és megbízhatóan.
:50. A reggeli nap ferdén esett a fára.
:51. Mike egy pillanatra megállt, kezét a ponyván tartva.
:52. „Ez még csak az első lépés volt” – mondta nyugodtan.
:53. A hangjában már nem volt kimerültség, csak annak az embernek a mély bizonyossága, aki megértette: elkezdeni nem egyszeri döntés.
:54. Ez egy hozzáállás, amelyet az ember minden reggel újra választ.
:55. Sarah az ablakon keresztül odakiáltott: „Akkor tovább.”
:56. Tom beindította a motort.
:57. A kocsi mozgásba lendült, és a vörös hátsó lámpák lassan eltűntek a reggeli fényben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Mike és a műhely - Mike und die Werkstatt
:1. Amikor Mike kihúzta a felmondólevelet a borítékból, nem maga a hír találta el. - Als Mike den Kündigungsbrief aus dem Umschlag zog, traf ihn nicht die Nachricht selbst.
:2. A sorok hideg, bürokratikus tisztasága találta el, amelyek életének három évét néhány mondattal lezártnak nyilvánították – emberi hang nélkül, a sok korai reggel és azoknak a kompromisszumoknak az elismerése nélkül, amelyek őt lépésről lépésre megváltoztatták. - Ihn traf die kalte, bürokratische Sauberkeit der Zeilen, die drei Jahre seines Lebens mit wenigen Sätzen für beendet erklärten – ohne einen menschlichen Ton, ohne Anerkennung der vielen frühen Morgen und der Kompromisse, die ihn Stück für Stück verändert hatten.
:3. Sarah vele szemben ült, kezét a kávéscsészéje köré kulcsolva. - Sarah saß ihm gegenüber, die Hände um ihre Kaffeetasse gelegt.
:4. Hallgatott. - Sie schwieg.
:5. Tudta, hogy a szavak most csak zavarnának. - Sie wusste, dass Worte jetzt nur stören würden.
:6. Időre volt szüksége. - Er brauchte Zeit.
:7. Nem a rossz hír miatt, amelyet már régóta sejtett, hanem az átmenethez abba, aminek most következnie kellett. - Nicht für die schlechte Nachricht, die er längst geahnt hatte, sondern für den Übergang in das, was nun kommen musste.
:8. Végül tömören azt mondta: „Elmegyek apám műhelyébe.” - Schließlich sagte er knapp: „Ich fahre zur Werkstatt meines Vaters.“
:9. A város szélén álló garázs apja egy évvel korábbi halála óta érintetlenül maradt. - Die Garage am Stadtrand war seit dem Tod seines Vaters vor einem Jahr unberührt geblieben.
:10. Mike az esőben állt előtte, kezét a dzsekije zsebébe dugva, és érezte, hogy ez a hely nem egyszerűen csak várt. - Im Regen stand Mike davor, die Hände in den Jackentaschen, und spürte, dass dieser Ort nicht einfach gewartet hatte.
:11. Pontosan erre a pillanatra várt – arra az időpontra, amikor Mike élete elég üres lett ahhoz, hogy újra helyet teremtsen valami újnak. - Er hatte auf genau diesen Moment gewartet – auf den Augenblick, in dem Mikes Leben leer genug war, um wieder Platz für etwas Neues zu schaffen.
:12. A feszítővassal feltörte az első zárat. - Mit dem Brecheisen stemmte er das erste Schloss auf.
:13. A fém tompa reccsenéssel engedett. - Das Metall gab mit einem dumpfen Knacken nach.
:14. Amikor kinyitotta a nyikorgó ajtót, belépett egy faforgácsból, gépolajból és csendes, elmúlt munkából álló világba. - Als er die quietschende Tür öffnete, trat er ein in eine Welt aus Holzstaub, Maschinenöl und stiller, vergangener Arbeit.
:15. Apja gyalupadja még mindig pontosan ugyanott állt. - Die Hobelbank seines Vaters stand noch genau dort.
:16. Mellette ott függött a régi tábla a kifakult betűkkel: „Itt valami új születik.” - Daneben hing das alte Schild mit den verblichenen Buchstaben: „Hier entsteht was Neues.“
:17. Másnap reggel Sarah hozott egy bérleti szerződést. - Am nächsten Morgen brachte Sarah einen Mietvertrag.
:18. Három hónap bérleti díj nélkül, utána tisztességes összeg. - Drei Monate mietfrei, danach ein fairer Betrag.
:19. Mike gondosan elolvasta, aláírta, és elfojtotta a fejében megszólaló figyelmeztető hangot, amely kockázatokról suttogott. - Mike las ihn sorgfältig, unterschrieb und verdrängte die warnende Stimme in seinem Kopf, die von Risiken flüsterte.
:20. Tom szombaton érkezett a furgonjával. - Tom kam am Samstag mit seinem Transporter.
:21. Nem kérdezte meg, szükség van-e rá – egyszerűen látta. - Er fragte nicht, ob er gebraucht wurde – er sah es einfach.
:22. Miközben új vezetékeket húzott be, és a „bűnözői” elektromosság miatt káromkodott, Mike sebészi pontossággal szedte szét a régi gépeket. - Während er neue Leitungen zog und über die „kriminelle“ Elektrik fluchte, zerlegte Mike die alten Maschinen mit chirurgischer Präzision.
:23. Három nap után a műhely már nem tűnt elhagyatottnak. - Nach drei Tagen fühlte sich die Werkstatt nicht mehr verlassen an.
:24. Feszült várakozástól lüktetett. - Sie pulsierte vor gespannter Erwartung.
:25. Az első megrendelés egy egyszerű apróhirdetésen keresztül érkezett. - Der erste Auftrag kam durch eine schlichte Kleinanzeige.
:26. Egy fiatal nő egy technológiai vállalattól húsz dohányzóasztalt rendelt – egyszerűt, modernt és mindenekelőtt tartósat. - Eine junge Frau aus einem Technologieunternehmen bestellte zwanzig Couchtische – schlicht, modern und vor allem haltbar.
:27. Mike szűken kalkulált, fát vásárolt, és olyan összpontosítással dolgozott, amelyet régi állásában soha nem ismert. - Mike kalkulierte knapp, kaufte Holz und arbeitete mit einer Konzentration, die er in seinem alten Job nie gekannt hatte.
:28. Nem sokkal a befejezés előtt több lap is elvetemedett a melegtől. - Kurz vor der Fertigstellung verzogen sich mehrere Platten durch die Wärme.
:29. Mike némán állt a kár előtt. - Mike stand stumm vor dem Schaden.
:30. Az idő és a pénz majdnem elfogyott. - Zeit und Geld waren fast aufgebraucht.
:31. Ekkor Tom belépett, letette a kávéspoharakat, és szárazon azt mondta: „Sírás később. Csiszolás most.” - Da kam Tom herein, stellte die Kaffeebecher ab und sagte trocken: „Heulen später. Schleifen jetzt.“
:32. Jóval éjfél utánig dolgoztak. - Sie arbeiteten bis weit nach Mitternacht.
:33. Tizenkilenc asztalt meg tudtak menteni. - Neunzehn Tische konnten sie retten.
:34. Amikor Sarah étellel érkezett, és mesélt a vevő engedékenységéről, Mike kimerülten rogyott le a kanapéra. - Als Sarah mit Essen kam und von der Kulanz der Kundin erzählte, ließ Mike sich erschöpft aufs Sofa fallen.
:35. Nem mondott semmit. - Er sagte nichts.
:36. Nem is volt rá szükség. - Es war auch nicht nötig.
:37. A beérkező pénzből jobb anyagot vásárolt. - Mit dem eingehenden Geld kaufte er besseres Material.
:38. Megértette: minden megrendelés nem a végét jelentette valaminek, hanem a következő alapját. - Er hatte verstanden: Jeder Auftrag war nicht das Ende, sondern das Fundament des nächsten.
:39. Ezzel párhuzamosan hosszú éjszakákon át egy elegáns bárszéksorozatot épített. - Parallel dazu baute er in langen Nächten eine Serie eleganter Barhocker.
:40. Decemberben hat székkel állt a karácsonyi vásáron. - Im Dezember stand er mit sechs Hockern auf dem Weihnachtsmarkt.
:41. A legtöbb ember elment mellette. - Die meisten Leute gingen vorbei.
:42. Este azonban megállt egy idősebb úr. - Doch am Abend blieb ein älterer Herr stehen.
:43. Megvizsgált minden illesztést, okos kérdéseket tett fel, és végül elmesélte, hogy egy idősek otthonát vezeti. - Er prüfte jede Verbindung, stellte kluge Fragen und erzählte schließlich, dass er ein Seniorenheim leite.
:44. Mike figyelt, hagyott egy rövid csendet kialakulni, majd azt mondta: „Az első ötöt számla nélkül szállítom. Ha három hónap múlva még állnak, tovább beszélünk.” - Mike hörte zu, ließ eine kurze Stille entstehen und sagte dann: „Die ersten fünf liefere ich ohne Rechnung. Wenn sie nach drei Monaten noch stehen, reden wir weiter.“
:45. Az úr halkan nevetett, és előleget fizetett. - Der Herr lachte leise und zahlte eine Anzahlung.
:46. Egy évvel később Mike a kibővített műhelye előtt állt. - Ein Jahr später stand Mike vor seiner erweiterten Werkstatt.
:47. Az ajtón egy masszív tölgyfatábla díszelgett, amelyet Tom saját kezűleg égetett bele: „Mike asztalosműhelye”. - An der Tür prangte ein massives Eichen-Schild, das Tom eigenhändig eingebrannt hatte: „Mikes Tischlerei“.
:48. Sarah és Tom éppen egy nagy megrendelést rakodtak fel egy szállodai lánc számára a furgonra – egy megrendelést, amely az idősek otthonán keresztül érkezett. - Sarah und Tom luden gerade einen großen Auftrag für eine Hotelkette auf den Lieferwagen – ein Auftrag, der über das Seniorenheim gekommen war.
:49. A minőség híre terjedt, halkan és megbízhatóan. - Qualität sprach sich herum, leise und zuverlässig.
:50. A reggeli nap ferdén esett a fára. - Die Morgensonne fiel schräg auf das Holz.
:51. Mike egy pillanatra megállt, kezét a ponyván tartva. - Mike hielt einen Moment inne, die Hände an der Plane.
:52. „Ez még csak az első lépés volt” – mondta nyugodtan. - „Das war erst Schritt eins“, sagte er ruhig.
:53. A hangjában már nem volt kimerültség, csak annak az embernek a mély bizonyossága, aki megértette: elkezdeni nem egyszeri döntés. - In seiner Stimme lag keine Erschöpfung mehr, nur die tiefe Gewissheit eines Menschen, der verstanden hatte: Anfangen ist keine einmalige Entscheidung.
:54. Ez egy hozzáállás, amelyet az ember minden reggel újra választ. - Es ist eine Haltung, die man jeden Morgen neu wählt.
:55. Sarah az ablakon keresztül odakiáltott: „Akkor tovább.” - Sarah rief durch das Fenster: „Dann weiter.“
:56. Tom beindította a motort. - Tom startete den Motor.
:57. A kocsi mozgásba lendült, és a vörös hátsó lámpák lassan eltűntek a reggeli fényben. - Der Wagen setzte sich in Bewegung, und die roten Rücklichter verschwanden langsam im Morgenlicht.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Mike und die Werkstatt
:1. Als Mike den Kündigungsbrief aus dem Umschlag zog, traf ihn nicht die Nachricht selbst.
:2. Ihn traf die kalte, bürokratische Sauberkeit der Zeilen, die drei Jahre seines Lebens mit wenigen Sätzen für beendet erklärten – ohne einen menschlichen Ton, ohne Anerkennung der vielen frühen Morgen und der Kompromisse, die ihn Stück für Stück verändert hatten.
:3. Sarah saß ihm gegenüber, die Hände um ihre Kaffeetasse gelegt.
:4. Sie schwieg.
:5. Sie wusste, dass Worte jetzt nur stören würden.
:6. Er brauchte Zeit.
:7. Nicht für die schlechte Nachricht, die er längst geahnt hatte, sondern für den Übergang in das, was nun kommen musste.
:8. Schließlich sagte er knapp: „Ich fahre zur Werkstatt meines Vaters.“
:9. Die Garage am Stadtrand war seit dem Tod seines Vaters vor einem Jahr unberührt geblieben.
:10. Im Regen stand Mike davor, die Hände in den Jackentaschen, und spürte, dass dieser Ort nicht einfach gewartet hatte.
:11. Er hatte auf genau diesen Moment gewartet – auf den Augenblick, in dem Mikes Leben leer genug war, um wieder Platz für etwas Neues zu schaffen.
:12. Mit dem Brecheisen stemmte er das erste Schloss auf.
:13. Das Metall gab mit einem dumpfen Knacken nach.
:14. Als er die quietschende Tür öffnete, trat er ein in eine Welt aus Holzstaub, Maschinenöl und stiller, vergangener Arbeit.
:15. Die Hobelbank seines Vaters stand noch genau dort.
:16. Daneben hing das alte Schild mit den verblichenen Buchstaben: „Hier entsteht was Neues.“
:17. Am nächsten Morgen brachte Sarah einen Mietvertrag.
:18. Drei Monate mietfrei, danach ein fairer Betrag.
:19. Mike las ihn sorgfältig, unterschrieb und verdrängte die warnende Stimme in seinem Kopf, die von Risiken flüsterte.
:20. Tom kam am Samstag mit seinem Transporter.
:21. Er fragte nicht, ob er gebraucht wurde – er sah es einfach.
:22. Während er neue Leitungen zog und über die „kriminelle“ Elektrik fluchte, zerlegte Mike die alten Maschinen mit chirurgischer Präzision.
:23. Nach drei Tagen fühlte sich die Werkstatt nicht mehr verlassen an.
:24. Sie pulsierte vor gespannter Erwartung.
:25. Der erste Auftrag kam durch eine schlichte Kleinanzeige.
:26. Eine junge Frau aus einem Technologieunternehmen bestellte zwanzig Couchtische – schlicht, modern und vor allem haltbar.
:27. Mike kalkulierte knapp, kaufte Holz und arbeitete mit einer Konzentration, die er in seinem alten Job nie gekannt hatte.
:28. Kurz vor der Fertigstellung verzogen sich mehrere Platten durch die Wärme.
:29. Mike stand stumm vor dem Schaden.
:30. Zeit und Geld waren fast aufgebraucht.
:31. Da kam Tom herein, stellte die Kaffeebecher ab und sagte trocken: „Heulen später. Schleifen jetzt.“
:32. Sie arbeiteten bis weit nach Mitternacht.
:33. Neunzehn Tische konnten sie retten.
:34. Als Sarah mit Essen kam und von der Kulanz der Kundin erzählte, ließ Mike sich erschöpft aufs Sofa fallen.
:35. Er sagte nichts.
:36. Es war auch nicht nötig.
:37. Mit dem eingehenden Geld kaufte er besseres Material.
:38. Er hatte verstanden: Jeder Auftrag war nicht das Ende, sondern das Fundament des nächsten.
:39. Parallel dazu baute er in langen Nächten eine Serie eleganter Barhocker.
:40. Im Dezember stand er mit sechs Hockern auf dem Weihnachtsmarkt.
:41. Die meisten Leute gingen vorbei.
:42. Doch am Abend blieb ein älterer Herr stehen.
:43. Er prüfte jede Verbindung, stellte kluge Fragen und erzählte schließlich, dass er ein Seniorenheim leite.
:44. Mike hörte zu, ließ eine kurze Stille entstehen und sagte dann: „Die ersten fünf liefere ich ohne Rechnung. Wenn sie nach drei Monaten noch stehen, reden wir weiter.“
:45. Der Herr lachte leise und zahlte eine Anzahlung.
:46. Ein Jahr später stand Mike vor seiner erweiterten Werkstatt.
:47. An der Tür prangte ein massives Eichen-Schild, das Tom eigenhändig eingebrannt hatte: „Mikes Tischlerei“.
:48. Sarah und Tom luden gerade einen großen Auftrag für eine Hotelkette auf den Lieferwagen – ein Auftrag, der über das Seniorenheim gekommen war.
:49. Qualität sprach sich herum, leise und zuverlässig.
:50. Die Morgensonne fiel schräg auf das Holz.
:51. Mike hielt einen Moment inne, die Hände an der Plane.
:52. „Das war erst Schritt eins“, sagte er ruhig.
:53. In seiner Stimme lag keine Erschöpfung mehr, nur die tiefe Gewissheit eines Menschen, der verstanden hatte: Anfangen ist keine einmalige Entscheidung.
:54. Es ist eine Haltung, die man jeden Morgen neu wählt.
:55. Sarah rief durch das Fenster: „Dann weiter.“
:56. Tom startete den Motor.
:57. Der Wagen setzte sich in Bewegung, und die roten Rücklichter verschwanden langsam im Morgenlicht.
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=== 7 ===
:Mike és a műhely
:1. Amikor Mike kihúzta a felmondólevelet a borítékból, és elolvasta azt a néhány, bürokratikusan simára csiszolt mondatot, amely három év megélt munkáját egy könyvelő pontosságával nyilvánította befejezettnek, nem maga a hír találta el.
:2. Az találta el, hogy ezekből a sorokból teljesen hiányzott minden emberi hang, egy olyan írás tárgyilagos tisztasága, amelyet úgy fogalmaztak meg, mintha soha nem állt volna mögötte ember, aki reggel korán felkelt, határidőket dolgozott végig, és kompromisszumokat nyelt le, amelyek minden alkalommal elvettek tőle egy kis darabot abból, amit eredetileg egyszer maga elé tűzött.
:3. Sarah vele szemben ült, kezeit a kávéscsészéje köré fonva, és hagyta, hogy olvasson, anélkül hogy egy szót szólt volna, mert elég jól ismerte ahhoz, hogy tudja: a nyelv ebben a pillanatban nem vigasztalna, hanem csak zavarna.
:4. Időre volt szüksége, nem magához a hírhez, amelyet már régóta sejtett, hanem az átmenethez aközött, ami volt, és aközött, aminek most, akár akarta, akár nem, el kellett kezdődnie.
:5. Letette a papírt az asztalra, egy pillanatig úgy nézte, mintha olyan tárgy volna, amely nem tartozik hozzá, majd azt mondta, elmegy az apja műhelyéhez.
:6. Ez nem olyan mondat volt, amely magyarázatot kínált vagy beleegyezésért könyörgött, hanem egy irány tömör megnevezése, amely egy olyan belső tudásból fakadt, amely idősebb volt minden racionális megfontolásnál.
:7. A város szélén álló garázs apja egy évvel korábbi halála óta érintetlenül maradt, és amikor Mike az esőben ott állt előtte, kezeit a dzsekije zsebébe dugva, tekintetét a rozsdás lakatokra szegezve, különös érzés fogta el: ez a hely nem egyszerűen úgy várt rá, mint egy szoba a lakójára.
:8. Bizonyos értelemben mindig is erre a pillanatra dolgozott, erre a másodpercre, amelyben Mike élete kívül elég üressé válik ahhoz, hogy végre helyet adjon annak, ami idebent aludt.
:9. Befeszítette a feszítővasat az első lakat kengyele alá.
:10. Több kemény próbálkozás után a fém engedett azzal a tompa, szinte állati reccsenéssel, amely az eső csendjében hangosabban szólt a kelleténél, mintha maga a hely várt volna erre a jelre, hogy megnyíljon.
:11. Az első lépés a nyikorgó fémajtón át olyan atmoszférába vezette, amely kevésbé érződött egy garázs belsejének, mint egy régi emlék belsejének.
:12. Fa porából, gépolajból és a régi munka nehezen megnevezhető alaphangjából álló atmoszféra volt ez, amely úgy íródik bele falakba és padlókba, mint egy írás, amelyet egyetlen szem sem olvas, de minden test azonnal megért, amely valaha is ismerte ezt a helyiséget.
:13. Apja gyalupadja még mindig pontosan ott állt, ahol mindig is állt, felülete évtizedek kézműves munkájától erezett és karcos volt.
:14. Mellette lógott a kézzel írt tábla, ferdén, kifakulva, betűivel, amelyeket az idő valamiféle suttogássá tompított, anélkül azonban, hogy elvette volna olvashatóságukat: „Itt valami új születik” – egy mondat, amelyet Mike gyerekként soha nem szeretett, mert önelégültnek tűnt neki, és amely most, ebben az esőáztatta csendben úgy hatott rá, mint a legtömörebb program, amelyet egy ember az életére megfogalmazhat.
:15. Sarah másnap reggel egy bérleti szerződéssel a hóna alatt jelent meg, amelyet egy közös ismerősön keresztül szerzett, aki ismerte a bérbeadót.
:16. A papírt azzal a mellékes határozottsággal tette a gyalupadra, amely sajátja volt, amikor valamit eldöntöttnek tartott: három hónap bérleti díj nélkül, utána egy tisztességes havi összeg, elég kicsi ahhoz, hogy ne nyomja agyon, de elég nagy ahhoz, hogy ne hagyjon teret ábrándozásnak.
:17. Mike olyan ember akríbiájával olvasta el a szerződést, aki megtanulta, hogy a veszélyes mondatok mindig az apró betűs részben állnak, nem talált semmi aggályosat, fogta a tollat, és aláírta.
:18. Azelőtt írta alá, hogy agyának analitikus része, amely dominókövekként sorolja a kockázatokat, és közben mindig elfelejt rákérdezni az utolsóra, szót kérhetett volna.
:19. Tom szombaton jelent meg a furgonjával, szerszámokkal, kábelekkel és egy olyan férfi kimeríthetetlen, kissé nyers segítőkészségével megrakodva, aki a barátságot igének érti, nem állapotnak.
:20. Tom soha nem kérdezte, szükség van-e rá, mert egyszerűen látta.
:21. Miközben Tom feltárta a régi vezetékeket, újakat húzott, és közben szünet nélkül kommentárokat fűzött az elektromos szerelés állapotához, amelyet felváltva nevezett bűnösnek és kreatívnak, Mike egy sebész hűvös rendszerességével szedte szét a gépeket.
:22. Mike különbséget tett aközött, amit még meg lehet menteni, és aközött, aminek mennie kell, és nem ismert szentimentális kivételeket, és nem is ismerhetett, ha az eredménynek működnie kellett.
:23. Három nap múlva a műhely megszűnt olyan helynek lenni, amely elhagyatottnak hatott.
:24. Ehelyett elkezdte azt a sajátos energiát sugározni, amely azoknak a tereknek van, amelyekben valami konkrét éppen megszületni készül – feszültséget aközött, ami még hiányzik, és aközött, ami már bejelenti magát.
:25. Az első komoly megbízást egy apróhirdetés hozta, amelyet Mike késő este és különösebb várakozás nélkül tett fel az internetre.
:26. Már másnap délben arra késztetett egy fiatal nőt egy technológiai vállalattól, hogy felhívja őt, és húsz dohányzóasztalt rendeljen, egyszerűeket és moderneket, három héten belüli szállítással, miközben olyan hangon beszélt, amely világossá tette, hogy tartós kézműves munkához szokott, nem olyan bútorokhoz, amelyek csak addig néznek ki jól, amíg az első számlát ki nem fizetik.
:27. Mike olyan árat mondott, amely alig hagyott neki nyereséget, mert tudta, hogy ez az első megbízás nem kereskedelmi tranzakció volt, hanem bizonyítási próba, amelyet elsősorban önmaga előtt kellett letennie.
:28. Még ugyanazon a délutánon megvette a fát, bár ezzel olyan szintre vitte a számláját, amely már nem engedett volna meg egy második esélyt, és a következő napokban olyan koncentrációval dolgozott, amelyre régi állásában soha nem lett volna képes, mert ott a kudarc elvont volt, itt pedig kézzel fogható.
:29. A kudarcot ennek ellenére nem lehetett kizárni: néhány nappal a befejezés előtt Mike felismerte, hogy több furnérozott lap a műhely melegében helyrehozhatatlanul elvetemedett.
:30. Ez a pillanat, amikor némán állt a kár előtt, belül időt, pénzt és mozgásteret számolva, amelyekből már egyik sem volt jelen, volt az első, amikor komolyan kételkedni kezdett magában – nem a képességeiben, hanem abban a vak hitben, amellyel belevágott ebbe az egészbe, mintha az elszántság önmagában elegendő biztosítás volna az anyag alattomosságai ellen.
:31. Tom belépett az ajtón, látta a helyzetet, letette a két kávéspoharat, és egy olyan ember erőlködés nélküli szárazságával, akinek a problémák elsősorban cselekvési szükségletet jelentenek, ezt mondta: „Sírás később, csiszolás most.”
:32. Ez nem bátorítási kísérlet volt, hanem parancs, amely éppen azért működött, mert nem hagyott teret sem ellentmondásnak, sem önsajnálatnak.
:33. Jóval éjfél utánig dolgoztak, és a húsz asztalból tizenkilencet megmentettek olyan gondossággal, amely a kimerültség ellenére sem engedett.
:34. Amikor Sarah nem sokkal egy óra előtt étellel jelent meg, és mellékesen megemlítette, hogy az ügyfél egy hét késést kifejezetten problémamentesnek nyilvánított, Mike lerogyott a régi kanapéra, és lehunyta a szemét, anélkül hogy bármit mondott volna, mert mindent, ami lényeges volt, már elmondott azzal, amit az elmúlt órákban tett.
:35. A szállítás zökkenőmentesen zajlott, és a beérkező pénzből Mike azonnal jobb anyagot vásárolt, mert megértette, hogy minden lezárt megbízás nem egy erőfeszítés vége, hanem a következő alapja.
:36. Azt is megértette, hogy az eszközök minősége előbb-utóbb úgy tükrözi vissza a munka minőségét, mint egy tükör, amely nem hazudik.
:37. Ezzel párhuzamosan éjszakai vázlataiból egy bárszéksorozatot fordított át fába és kézműves munkába.
:38. Ezek a tervek álmatlan éjszakákon születtek, amikor a műhely sötétben feküdt, és a feje tovább dolgozott, tekintet nélkül arra, hogy a test már rég szünetet kért.
:39. Decemberben hat bárszékkel állt egy kis karácsonyi vásáron a belvárosban, és órákon át figyelte, ahogy az emberek egyenletesen vándorló tekintettel súrolják a standját.
:40. Ezzel a tekintettel megy el az ember olyan dolgok mellett, amelyeket nem keresett, és ezért megtalálni sem kész.
:41. Estefelé megállt egy idősebb úr, aki olyan módon szánt időt a nézelődésre, amely jelezte, hogy tudja, mit csinál.
:42. Megvizsgálta a kötéseket, végigtapintotta a felületeket, és olyan kérdéseket tett fel, amelyek nem árultak el félműveltséget, végül pedig elmagyarázta, hogy egy idősek otthonát vezeti, és olyan székeket keres, amelyek nemcsak tartanak, hanem elég méltóságteljesek is ahhoz, hogy olyan helyiségben álljanak, ahol idős emberek napjuk legnagyobb részét töltik.
:43. Mike hallgatta, rövid csendet engedett kialakulni, majd ezt mondta: „Az első ötöt számla nélkül szállítom, ha három hónap múlva még ugyanúgy állnak, mint ma.”
:44. Az ajánlat nem a nagylelkűség gesztusa volt, hanem egy olyan kézműves nyugodt kifejezése, aki nem meggyőződésből fektet a munkájába, mert nem maradt más választása, hanem mert kezdte megérteni, mit értett az apja azon a kifakult táblán.
:45. Az úr egy pillanatig nézte őt, majd halkan nevetett, olyan ember melegségével, akivel már rég nem találkozott így senki.
:46. Aztán előleget tett az asztalra, anélkül hogy alkudott volna az árról.
:47. Egy évvel később Mike a kibővített műhely előtt állt, amelynek ajtaját most masszív tölgyfából készült tábla díszítette, amelyet Tom saját kezűleg égetett be – „Mike asztalosműhelye” tiszta, mély betűkkel, amelyek úgy néztek ki, mintha soha nem is hiányoztak volna.
:48. Sarah és Tom közben egy szállodalánc utolsó megrendelését pakolták fel a furgonra, egy nagy megbízást, amely az idősek otthonának egyik kapcsolata révén jött létre, mint oly sok minden, ami növekszik, nem tervezés útján, hanem a minőség csendes logikája által, amely szájról szájra jár, gyorsabban, mint bármelyik hirdetés képes volna.
:49. A nap éppen a tetők fölé tolta magát, a reggeli fény ferdén esett a rakfelületre, a fára, az arcokra, és Mike egy pillanatra megállt.
:50. Keze a takaróponyván volt, tekintete semmi meghatározottra nem irányult, mintha ezt az állapotot az emlékezetébe akarta volna rögzíteni, mielőtt megszűnik valaminek a kezdete lenni, és egy továbbhaladó történet sok reggelének egyikévé válik.
:51. „Ez még csak az első lépés volt” – mondta, olyan hangon, amelyben már nem lehetett fáradtságot hallani.
:52. Ebben a hangban ott volt az a határozott nyugalom, amely azoknak az embereknek a sajátja, akik megtanulták, hogy az elkezdés nem egyszeri döntés, hanem tartás, amelyet az ember minden reggel újra felvesz.
:53. Sarah átkiáltott a nyitott ablakon: „Akkor tovább.”
:54. Tom beindította a motort, a kocsi mozgásba lendült, és a piros hátsó lámpák lassan levándoroltak az utcán.
:55. A kora reggel fénye elnyelte őket, mint minden mást, ami kész arra, hogy valahová tartozzon.
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:Mike és a műhely - Mike und die Werkstatt
:1. Amikor Mike kihúzta a felmondólevelet a borítékból, és elolvasta azt a néhány, bürokratikusan simára csiszolt mondatot, amely három év megélt munkáját egy könyvelő pontosságával nyilvánította befejezettnek, nem maga a hír találta el. - Als Mike den Kündigungsbrief aus dem Umschlag zog und die wenigen, bürokratisch glatten Sätze las, die drei Jahre gelebter Arbeit mit der Präzision eines Buchhalters für beendet erklärten, traf ihn nicht die Nachricht selbst.
:2. Az találta el, hogy ezekből a sorokból teljesen hiányzott minden emberi hang, egy olyan írás tárgyilagos tisztasága, amelyet úgy fogalmaztak meg, mintha soha nem állt volna mögötte ember, aki reggel korán felkelt, határidőket dolgozott végig, és kompromisszumokat nyelt le, amelyek minden alkalommal elvettek tőle egy kis darabot abból, amit eredetileg egyszer maga elé tűzött. - Ihn traf die vollständige Abwesenheit jedes menschlichen Tons in diesen Zeilen, die sachliche Sauberkeit eines Schreibens, das so formuliert war, als hätte nie ein Mensch dahintergesteckt, der morgens früh aufgestanden war, der Deadlines durchgearbeitet und Kompromisse geschluckt hatte, die ihm jedes Mal ein kleines Stück von dem abverlangten, was er sich ursprünglich einmal vorgenommen hatte.
:3. Sarah vele szemben ült, kezeit a kávéscsészéje köré fonva, és hagyta, hogy olvasson, anélkül hogy egy szót szólt volna, mert elég jól ismerte ahhoz, hogy tudja: a nyelv ebben a pillanatban nem vigasztalna, hanem csak zavarna. - Sarah saß ihm gegenüber, die Hände um ihre Kaffeetasse gelegt, und ließ ihn lesen, ohne ein Wort zu sagen, weil sie ihn gut genug kannte, um zu wissen, dass Sprache in diesem Moment nicht trösten, sondern nur stören würde.
:4. Időre volt szüksége, nem magához a hírhez, amelyet már régóta sejtett, hanem az átmenethez aközött, ami volt, és aközött, aminek most, akár akarta, akár nem, el kellett kezdődnie. - Er brauchte Zeit, nicht für die Nachricht selbst, die er längst geahnt hatte, sondern für den Übergang von dem, was gewesen war, zu dem, was jetzt, ob er wollte oder nicht, beginnen musste.
:5. Letette a papírt az asztalra, egy pillanatig úgy nézte, mintha olyan tárgy volna, amely nem tartozik hozzá, majd azt mondta, elmegy az apja műhelyéhez. - Er legte das Papier auf den Tisch, betrachtete es einen Moment lang, als wäre es ein Gegenstand, der ihm nicht gehörte, und sagte dann, er werde zur Werkstatt seines Vaters fahren.
:6. Ez nem olyan mondat volt, amely magyarázatot kínált vagy beleegyezésért könyörgött, hanem egy irány tömör megnevezése, amely egy olyan belső tudásból fakadt, amely idősebb volt minden racionális megfontolásnál. - Das war kein Satz, der eine Erklärung anbot oder eine Bitte um Zustimmung enthielt, sondern die knappe Benennung einer Richtung, die sich aus einem inneren Wissen heraus ergab, das älter war als jede rationale Überlegung.
:7. A város szélén álló garázs apja egy évvel korábbi halála óta érintetlenül maradt, és amikor Mike az esőben ott állt előtte, kezeit a dzsekije zsebébe dugva, tekintetét a rozsdás lakatokra szegezve, különös érzés fogta el: ez a hely nem egyszerűen úgy várt rá, mint egy szoba a lakójára. - Die Garage am Stadtrand war seit dem Tod seines Vaters vor einem Jahr unberührt geblieben, und als Mike im Regen davor stand, die Hände in den Jackentaschen, den Blick auf die verrosteten Vorhängeschlösser gerichtet, überkam ihn das seltsame Gefühl, dass dieser Ort nicht einfach auf ihn gewartet hatte wie ein Zimmer auf seinen Bewohner.
:8. Bizonyos értelemben mindig is erre a pillanatra dolgozott, erre a másodpercre, amelyben Mike élete kívül elég üressé válik ahhoz, hogy végre helyet adjon annak, ami idebent aludt. - Er hatte gewissermaßen schon immer auf diesen Moment hingearbeitet, auf diese Sekunde, in der Mikes Leben außen leer genug sein würde, um für das, was hier drinnen schlief, endlich Platz zu bieten.
:9. Befeszítette a feszítővasat az első lakat kengyele alá. - Er stemmte das Brecheisen unter den Bügel des ersten Schlosses.
:10. Több kemény próbálkozás után a fém engedett azzal a tompa, szinte állati reccsenéssel, amely az eső csendjében hangosabban szólt a kelleténél, mintha maga a hely várt volna erre a jelre, hogy megnyíljon. - Nach mehreren harten Versuchen gab das Metall nach mit jenem dumpfen, fast tierischen Knacken, das in der Stille des Regens lauter klang als beabsichtigt, als hätte der Ort selbst auf dieses Signal gewartet, um sich zu öffnen.
:11. Az első lépés a nyikorgó fémajtón át olyan atmoszférába vezette, amely kevésbé érződött egy garázs belsejének, mint egy régi emlék belsejének. - Der erste Schritt durch die quietschende Metalltür führte ihn in eine Atmosphäre, die sich weniger wie das Innere einer Garage anfühlte als wie das Innere einer alten Erinnerung.
:12. Fa porából, gépolajból és a régi munka nehezen megnevezhető alaphangjából álló atmoszféra volt ez, amely úgy íródik bele falakba és padlókba, mint egy írás, amelyet egyetlen szem sem olvas, de minden test azonnal megért, amely valaha is ismerte ezt a helyiséget. - Es war eine Atmosphäre aus Holzstaub, Maschinenöl und jenem schwer zu benennenden Grundton vergangener Arbeit, der sich in Wände und Böden einschreibt wie eine Schrift, die kein Auge liest, aber jeder Körper sofort versteht, der diesen Raum je gekannt hat.
:13. Apja gyalupadja még mindig pontosan ott állt, ahol mindig is állt, felülete évtizedek kézműves munkájától erezett és karcos volt. - Die Hobelbank seines Vaters stand noch genau dort, wo sie immer gestanden hatte, die Oberfläche genarbt und verkratzt von Jahrzehnten handwerklicher Arbeit.
:14. Mellette lógott a kézzel írt tábla, ferdén, kifakulva, betűivel, amelyeket az idő valamiféle suttogássá tompított, anélkül azonban, hogy elvette volna olvashatóságukat: „Itt valami új születik” – egy mondat, amelyet Mike gyerekként soha nem szeretett, mert önelégültnek tűnt neki, és amely most, ebben az esőáztatta csendben úgy hatott rá, mint a legtömörebb program, amelyet egy ember az életére megfogalmazhat. - Daneben hing das handgeschriebene Schild, schief, ausgeblichen, mit Buchstaben, die die Zeit zu einer Art Flüstern gedämpft hatte, ohne ihnen jedoch ihre Lesbarkeit zu nehmen: „Hier entsteht was Neues" – ein Satz, den Mike als Kind nie gemocht hatte, weil er ihm selbstgefällig vorkam, und der ihm jetzt, in dieser regennassen Stille, wie das konzentrierteste Programm erschien, das ein Mensch für sein Leben formulieren kann.
:15. Sarah másnap reggel egy bérleti szerződéssel a hóna alatt jelent meg, amelyet egy közös ismerősön keresztül szerzett, aki ismerte a bérbeadót. - Sarah erschien am nächsten Morgen mit einem Mietvertrag unter dem Arm, den sie über einen gemeinsamen Bekannten organisiert hatte, der den Vermieter kannte.
:16. A papírt azzal a mellékes határozottsággal tette a gyalupadra, amely sajátja volt, amikor valamit eldöntöttnek tartott: három hónap bérleti díj nélkül, utána egy tisztességes havi összeg, elég kicsi ahhoz, hogy ne nyomja agyon, de elég nagy ahhoz, hogy ne hagyjon teret ábrándozásnak. - Sie legte das Papier mit der beiläufigen Bestimmtheit auf die Hobelbank, die ihr eigen war, wenn sie etwas für entschieden hielt: drei Monate mietfrei, danach ein fairer monatlicher Betrag, der klein genug war, um nicht zu erdrücken, aber groß genug, um keinen Raum für Träumerei zu lassen.
:17. Mike olyan ember akríbiájával olvasta el a szerződést, aki megtanulta, hogy a veszélyes mondatok mindig az apró betűs részben állnak, nem talált semmi aggályosat, fogta a tollat, és aláírta. - Mike las den Vertrag mit der Akribie eines Menschen, der gelernt hat, dass die gefährlichen Sätze immer im Kleingedruckten stehen, fand nichts Bedenkliches, nahm den Stift und unterschrieb.
:18. Azelőtt írta alá, hogy agyának analitikus része, amely dominókövekként sorolja a kockázatokat, és közben mindig elfelejt rákérdezni az utolsóra, szót kérhetett volna. - Er unterschrieb, bevor der analytische Teil seines Gehirns, der Risiken wie Dominosteine aufzählt und dabei immer vergisst, nach dem letzten zu fragen, das Wort ergreifen konnte.
:19. Tom szombaton jelent meg a furgonjával, szerszámokkal, kábelekkel és egy olyan férfi kimeríthetetlen, kissé nyers segítőkészségével megrakodva, aki a barátságot igének érti, nem állapotnak. - Tom erschien am Samstag mit seinem Transporter, beladen mit Werkzeug, Kabeln und der unerschöpflichen, etwas ruppigen Hilfsbereitschaft eines Mannes, der Freundschaft als Verb versteht und nicht als Zustand.
:20. Tom soha nem kérdezte, szükség van-e rá, mert egyszerűen látta. - Tom fragte nie, ob er gebraucht wurde, weil er es einfach sah.
:21. Miközben Tom feltárta a régi vezetékeket, újakat húzott, és közben szünet nélkül kommentárokat fűzött az elektromos szerelés állapotához, amelyet felváltva nevezett bűnösnek és kreatívnak, Mike egy sebész hűvös rendszerességével szedte szét a gépeket. - Während Tom die alten Leitungen freielegte, neue zog und dabei unaufhörlich Kommentare über den Zustand der Elektroinstallation abgab, die er abwechselnd als kriminell und kreativ bezeichnete, zerlegte Mike die Maschinen mit der kühlen Systematik eines Chirurgen.
:22. Mike különbséget tett aközött, amit még meg lehet menteni, és aközött, aminek mennie kell, és nem ismert szentimentális kivételeket, és nem is ismerhetett, ha az eredménynek működnie kellett. - Mike unterschied zwischen dem, was noch zu retten ist, und dem, was gehen muss, und kannte keine sentimentalen Ausnahmen und durfte auch keine kennen, wenn das Ergebnis funktionieren sollte.
:23. Három nap múlva a műhely megszűnt olyan helynek lenni, amely elhagyatottnak hatott. - Nach drei Tagen hatte die Werkstatt aufgehört, ein Ort zu sein, der aufgegeben wirkte.
:24. Ehelyett elkezdte azt a sajátos energiát sugározni, amely azoknak a tereknek van, amelyekben valami konkrét éppen megszületni készül – feszültséget aközött, ami még hiányzik, és aközött, ami már bejelenti magát. - Stattdessen begann sie, jene eigenartige Energie auszustrahlen, die Räume haben, in denen etwas Konkretes im Begriff ist zu entstehen – eine Spannung zwischen dem, was noch fehlt, und dem, was sich bereits ankündigt.
:25. Az első komoly megbízást egy apróhirdetés hozta, amelyet Mike késő este és különösebb várakozás nélkül tett fel az internetre. - Den ersten ernsthaften Auftrag brachte eine Kleinanzeige, die Mike spätabends und ohne große Erwartung ins Internet gestellt hatte.
:26. Már másnap délben arra késztetett egy fiatal nőt egy technológiai vállalattól, hogy felhívja őt, és húsz dohányzóasztalt rendeljen, egyszerűeket és moderneket, három héten belüli szállítással, miközben olyan hangon beszélt, amely világossá tette, hogy tartós kézműves munkához szokott, nem olyan bútorokhoz, amelyek csak addig néznek ki jól, amíg az első számlát ki nem fizetik. - Schon am nächsten Mittag brachte sie eine junge Frau von einem Technologieunternehmen dazu anzurufen, die zwanzig Couchtische bestellte, schlicht und modern, innerhalb von drei Wochen lieferbar, und dabei in einem Ton sprach, der klarstellte, dass sie an Handwerk gewöhnt war, das hält, nicht an Möbeln, die gut aussehen, bis die erste Rechnung bezahlt ist.
:27. Mike olyan árat mondott, amely alig hagyott neki nyereséget, mert tudta, hogy ez az első megbízás nem kereskedelmi tranzakció volt, hanem bizonyítási próba, amelyet elsősorban önmaga előtt kellett letennie. - Mike nannte einen Preis, der ihm kaum Gewinn ließ, weil er wusste, dass dieser erste Auftrag keine kommerzielle Transaktion war, sondern eine Beweisprobe, die er in erster Linie vor sich selbst ablegen musste.
:28. Még ugyanazon a délutánon megvette a fát, bár ezzel olyan szintre vitte a számláját, amely már nem engedett volna meg egy második esélyt, és a következő napokban olyan koncentrációval dolgozott, amelyre régi állásában soha nem lett volna képes, mert ott a kudarc elvont volt, itt pedig kézzel fogható. - Er kaufte noch am selben Nachmittag das Holz, obwohl er damit sein Konto auf einen Stand brachte, der keine zweite Chance mehr erlaubt hätte, und arbeitete die folgenden Tage mit einer Konzentration, die er in seinem alten Job nie hatte aufbringen können, weil dort das Scheitern abstrakt war und hier mit den Händen zu greifen.
:29. A kudarcot ennek ellenére nem lehetett kizárni: néhány nappal a befejezés előtt Mike felismerte, hogy több furnérozott lap a műhely melegében helyrehozhatatlanul elvetemedett. - Das Scheitern ließ sich trotzdem nicht aussperren: Wenige Tage vor der Fertigstellung erkannte Mike, dass mehrere furnierte Platten sich unter der Werkstattwärme irreparabel verzogen hatten.
:30. Ez a pillanat, amikor némán állt a kár előtt, belül időt, pénzt és mozgásteret számolva, amelyekből már egyik sem volt jelen, volt az első, amikor komolyan kételkedni kezdett magában – nem a képességeiben, hanem abban a vak hitben, amellyel belevágott ebbe az egészbe, mintha az elszántság önmagában elegendő biztosítás volna az anyag alattomosságai ellen. - Dieser Moment des stillen Stehens vor dem Schaden, des inneren Berechnens von Zeit, Geld und Spielraum, von denen keiner mehr vorhanden war, war der erste, in dem er ernsthaft an sich zweifelte – nicht an seinen Fähigkeiten, sondern an dem blinden Glauben, mit dem er in diese Sache hineingelaufen war, als wäre Entschlossenheit allein eine ausreichende Versicherung gegen die Tücken des Materials.
:31. Tom belépett az ajtón, látta a helyzetet, letette a két kávéspoharat, és egy olyan ember erőlködés nélküli szárazságával, akinek a problémák elsősorban cselekvési szükségletet jelentenek, ezt mondta: „Sírás később, csiszolás most.” - Tom trat durch die Tür, sah die Lage, stellte die beiden Kaffeebecher ab und sagte mit der mühelosen Trockenheit eines Menschen, für den Probleme vor allem Handlungsbedarf sind: „Heulen später, schleifen jetzt."
:32. Ez nem bátorítási kísérlet volt, hanem parancs, amely éppen azért működött, mert nem hagyott teret sem ellentmondásnak, sem önsajnálatnak. - Das war kein Versuch einer Aufmunterung, sondern ein Befehl, der genau deshalb funktionierte, weil er keinen Raum für Widerspruch und keinen für Selbstmitleid ließ.
:33. Jóval éjfél utánig dolgoztak, és a húsz asztalból tizenkilencet megmentettek olyan gondossággal, amely a kimerültség ellenére sem engedett. - Sie arbeiteten bis weit nach Mitternacht und retteten neunzehn der zwanzig Tische mit einer Sorgfalt, die der Erschöpfung zum Trotz nicht nachließ.
:34. Amikor Sarah nem sokkal egy óra előtt étellel jelent meg, és mellékesen megemlítette, hogy az ügyfél egy hét késést kifejezetten problémamentesnek nyilvánított, Mike lerogyott a régi kanapéra, és lehunyta a szemét, anélkül hogy bármit mondott volna, mert mindent, ami lényeges volt, már elmondott azzal, amit az elmúlt órákban tett. - Als Sarah kurz vor ein Uhr mit Essen erschien und nebenbei erwähnte, dass der Kunde eine Woche Verzögerung ausdrücklich für unproblematisch erklärt habe, ließ Mike sich auf das alte Sofa fallen und schloss die Augen, ohne etwas zu sagen, weil er alles Wesentliche bereits gesagt hatte mit dem, was er in den letzten Stunden getan hatte.
:35. A szállítás zökkenőmentesen zajlott, és a beérkező pénzből Mike azonnal jobb anyagot vásárolt, mert megértette, hogy minden lezárt megbízás nem egy erőfeszítés vége, hanem a következő alapja. - Die Lieferung verlief reibungslos, und mit dem eingehenden Geld kaufte Mike sofort besseres Material, weil er verstand, dass jeder abgeschlossene Auftrag nicht das Ende einer Anstrengung war, sondern das Fundament der nächsten.
:36. Azt is megértette, hogy az eszközök minősége előbb-utóbb úgy tükrözi vissza a munka minőségét, mint egy tükör, amely nem hazudik. - Er verstand auch, dass die Qualität der Mittel über kurz oder lang die Qualität der Arbeit widerspiegelt wie ein Spiegel, der nicht lügt.
:37. Ezzel párhuzamosan éjszakai vázlataiból egy bárszéksorozatot fordított át fába és kézműves munkába. - Parallel dazu übersetzte er eine Barhockerserie aus seinen nächtlichen Skizzen in Holz und Handwerk.
:38. Ezek a tervek álmatlan éjszakákon születtek, amikor a műhely sötétben feküdt, és a feje tovább dolgozott, tekintet nélkül arra, hogy a test már rég szünetet kért. - Diese Entwürfe waren in schlaflosen Nächten entstanden, wenn die Werkstatt im Dunkeln lag und sein Kopf weiterarbeitete, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass der Körper längst Pause beantragt hatte.
:39. Decemberben hat bárszékkel állt egy kis karácsonyi vásáron a belvárosban, és órákon át figyelte, ahogy az emberek egyenletesen vándorló tekintettel súrolják a standját. - Im Dezember stand er mit sechs Barhockern auf einem kleinen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt und beobachtete stundenlang, wie die Leute seinen Stand mit dem gleichmäßig wandernden Blick streiften.
:40. Ezzel a tekintettel megy el az ember olyan dolgok mellett, amelyeket nem keresett, és ezért megtalálni sem kész. - Mit diesem Blick geht man an Dingen vorbei, die man nicht gesucht hat und daher auch nicht zu finden bereit ist.
:41. Estefelé megállt egy idősebb úr, aki olyan módon szánt időt a nézelődésre, amely jelezte, hogy tudja, mit csinál. - Gegen Abend blieb ein älterer Herr stehen, der sich Zeit nahm auf eine Art, die signalisierte, dass er wusste, was er tat.
:42. Megvizsgálta a kötéseket, végigtapintotta a felületeket, és olyan kérdéseket tett fel, amelyek nem árultak el félműveltséget, végül pedig elmagyarázta, hogy egy idősek otthonát vezeti, és olyan székeket keres, amelyek nemcsak tartanak, hanem elég méltóságteljesek is ahhoz, hogy olyan helyiségben álljanak, ahol idős emberek napjuk legnagyobb részét töltik. - Er prüfte die Verbindungen, befühlte die Oberflächen und stellte Fragen, die kein Halbwissen verrieten, und erklärte schließlich, er leite ein Seniorenheim und suche Stühle, die nicht nur halten, sondern auch würdevoll genug seien, um in einem Raum zu stehen, in dem alte Menschen den größten Teil ihres Tages verbringen.
:43. Mike hallgatta, rövid csendet engedett kialakulni, majd ezt mondta: „Az első ötöt számla nélkül szállítom, ha három hónap múlva még ugyanúgy állnak, mint ma.” - Mike hörte zu, ließ eine kurze Stille entstehen und sagte dann: „Die ersten fünf liefere ich ohne Rechnung, wenn sie nach drei Monaten noch genauso stehen wie heute."
:44. Az ajánlat nem a nagylelkűség gesztusa volt, hanem egy olyan kézműves nyugodt kifejezése, aki nem meggyőződésből fektet a munkájába, mert nem maradt más választása, hanem mert kezdte megérteni, mit értett az apja azon a kifakult táblán. - Das Angebot war keine Geste der Großzügigkeit, sondern der ruhige Ausdruck eines Handwerkers, der in seine Arbeit nicht aus Überzeugung investiert, weil ihm nichts anderes übrig bleibt, sondern weil er begonnen hat zu verstehen, was sein Vater mit diesem verblichenen Schild gemeint hatte.
:45. Az úr egy pillanatig nézte őt, majd halkan nevetett, olyan ember melegségével, akivel már rég nem találkozott így senki. - Der Herr sah ihn einen Moment lang an und lachte dann leise, mit der Wärme eines Menschen, dem lange niemand mehr so begegnet war.
:46. Aztán előleget tett az asztalra, anélkül hogy alkudott volna az árról. - Dann legte er eine Anzahlung auf den Tisch, ohne über den Preis zu verhandeln.
:47. Egy évvel később Mike a kibővített műhely előtt állt, amelynek ajtaját most masszív tölgyfából készült tábla díszítette, amelyet Tom saját kezűleg égetett be – „Mike asztalosműhelye” tiszta, mély betűkkel, amelyek úgy néztek ki, mintha soha nem is hiányoztak volna. - Ein Jahr später stand Mike vor der erweiterten Werkstatt, deren Tür jetzt ein Schild aus massiver Eiche zierte, das Tom eigenhändig eingebrannt hatte – „Mikes Tischlerei" in klaren, tiefen Buchstaben, die aussahen, als hätten sie nie gefehlt.
:48. Sarah és Tom közben egy szállodalánc utolsó megrendelését pakolták fel a furgonra, egy nagy megbízást, amely az idősek otthonának egyik kapcsolata révén jött létre, mint oly sok minden, ami növekszik, nem tervezés útján, hanem a minőség csendes logikája által, amely szájról szájra jár, gyorsabban, mint bármelyik hirdetés képes volna. - Sarah und Tom luden währenddessen den letzten Auftrag für eine Hotelkette auf den Lieferwagen, einen Großauftrag, der über einen Kontakt des Seniorenheims entstanden war, wie so vieles, was wächst, nicht durch Planung, sondern durch die stille Logik von Qualität, die sich von Mund zu Mund bewegt, schneller als jede Anzeige es könnte.
:49. A nap éppen a tetők fölé tolta magát, a reggeli fény ferdén esett a rakfelületre, a fára, az arcokra, és Mike egy pillanatra megállt. - Die Sonne schob sich gerade über die Dächer, das Morgenlicht fiel schräg auf die Ladefläche, auf das Holz, auf die Gesichter, und Mike hielt für einen Moment inne.
:50. Keze a takaróponyván volt, tekintete semmi meghatározottra nem irányult, mintha ezt az állapotot az emlékezetébe akarta volna rögzíteni, mielőtt megszűnik valaminek a kezdete lenni, és egy továbbhaladó történet sok reggelének egyikévé válik. - Er hatte die Hände an der Abdeckplane und den Blick auf nichts Bestimmtes gerichtet, so als wollte er diesen Zustand in der Erinnerung verankern, bevor er aufhörte, der Anfang von etwas zu sein, und zu einem von vielen Morgen in einer Geschichte wurde, die weiterging.
:51. „Ez még csak az első lépés volt” – mondta, olyan hangon, amelyben már nem lehetett fáradtságot hallani. - „Das war erst Schritt eins", sagte er, mit einer Stimme, in der keine Erschöpfung mehr zu hören war.
:52. Ebben a hangban ott volt az a határozott nyugalom, amely azoknak az embereknek a sajátja, akik megtanulták, hogy az elkezdés nem egyszeri döntés, hanem tartás, amelyet az ember minden reggel újra felvesz. - In dieser Stimme lag jene bestimmte Ruhe, die Menschen haben, die gelernt haben, dass Anfangen keine einmalige Entscheidung ist, sondern eine Haltung, die man jeden Morgen neu einnimmt.
:53. Sarah átkiáltott a nyitott ablakon: „Akkor tovább.” - Sarah rief durch das offene Fenster: „Dann weiter."
:54. Tom beindította a motort, a kocsi mozgásba lendült, és a piros hátsó lámpák lassan levándoroltak az utcán. - Tom startete den Motor, der Wagen setzte sich in Bewegung, und die roten Rücklichter wanderten langsam die Straße hinunter.
:55. A kora reggel fénye elnyelte őket, mint minden mást, ami kész arra, hogy valahová tartozzon. - Das Licht des frühen Morgens schluckte sie wie alles andere, das bereit ist, irgendwohin zu gehören.
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:Mike und die Werkstatt
:1. Als Mike den Kündigungsbrief aus dem Umschlag zog und die wenigen, bürokratisch glatten Sätze las, die drei Jahre gelebter Arbeit mit der Präzision eines Buchhalters für beendet erklärten, traf ihn nicht die Nachricht selbst.
:2. Ihn traf die vollständige Abwesenheit jedes menschlichen Tons in diesen Zeilen, die sachliche Sauberkeit eines Schreibens, das so formuliert war, als hätte nie ein Mensch dahintergesteckt, der morgens früh aufgestanden war, der Deadlines durchgearbeitet und Kompromisse geschluckt hatte, die ihm jedes Mal ein kleines Stück von dem abverlangten, was er sich ursprünglich einmal vorgenommen hatte.
:3. Sarah saß ihm gegenüber, die Hände um ihre Kaffeetasse gelegt, und ließ ihn lesen, ohne ein Wort zu sagen, weil sie ihn gut genug kannte, um zu wissen, dass Sprache in diesem Moment nicht trösten, sondern nur stören würde.
:4. Er brauchte Zeit, nicht für die Nachricht selbst, die er längst geahnt hatte, sondern für den Übergang von dem, was gewesen war, zu dem, was jetzt, ob er wollte oder nicht, beginnen musste.
:5. Er legte das Papier auf den Tisch, betrachtete es einen Moment lang, als wäre es ein Gegenstand, der ihm nicht gehörte, und sagte dann, er werde zur Werkstatt seines Vaters fahren.
:6. Das war kein Satz, der eine Erklärung anbot oder eine Bitte um Zustimmung enthielt, sondern die knappe Benennung einer Richtung, die sich aus einem inneren Wissen heraus ergab, das älter war als jede rationale Überlegung.
:7. Die Garage am Stadtrand war seit dem Tod seines Vaters vor einem Jahr unberührt geblieben, und als Mike im Regen davor stand, die Hände in den Jackentaschen, den Blick auf die verrosteten Vorhängeschlösser gerichtet, überkam ihn das seltsame Gefühl, dass dieser Ort nicht einfach auf ihn gewartet hatte wie ein Zimmer auf seinen Bewohner.
:8. Er hatte gewissermaßen schon immer auf diesen Moment hingearbeitet, auf diese Sekunde, in der Mikes Leben außen leer genug sein würde, um für das, was hier drinnen schlief, endlich Platz zu bieten.
:9. Er stemmte das Brecheisen unter den Bügel des ersten Schlosses.
:10. Nach mehreren harten Versuchen gab das Metall nach mit jenem dumpfen, fast tierischen Knacken, das in der Stille des Regens lauter klang als beabsichtigt, als hätte der Ort selbst auf dieses Signal gewartet, um sich zu öffnen.
:11. Der erste Schritt durch die quietschende Metalltür führte ihn in eine Atmosphäre, die sich weniger wie das Innere einer Garage anfühlte als wie das Innere einer alten Erinnerung.
:12. Es war eine Atmosphäre aus Holzstaub, Maschinenöl und jenem schwer zu benennenden Grundton vergangener Arbeit, der sich in Wände und Böden einschreibt wie eine Schrift, die kein Auge liest, aber jeder Körper sofort versteht, der diesen Raum je gekannt hat.
:13. Die Hobelbank seines Vaters stand noch genau dort, wo sie immer gestanden hatte, die Oberfläche genarbt und verkratzt von Jahrzehnten handwerklicher Arbeit.
:14. Daneben hing das handgeschriebene Schild, schief, ausgeblichen, mit Buchstaben, die die Zeit zu einer Art Flüstern gedämpft hatte, ohne ihnen jedoch ihre Lesbarkeit zu nehmen: „Hier entsteht was Neues" – ein Satz, den Mike als Kind nie gemocht hatte, weil er ihm selbstgefällig vorkam, und der ihm jetzt, in dieser regennassen Stille, wie das konzentrierteste Programm erschien, das ein Mensch für sein Leben formulieren kann.
:15. Sarah erschien am nächsten Morgen mit einem Mietvertrag unter dem Arm, den sie über einen gemeinsamen Bekannten organisiert hatte, der den Vermieter kannte.
:16. Sie legte das Papier mit der beiläufigen Bestimmtheit auf die Hobelbank, die ihr eigen war, wenn sie etwas für entschieden hielt: drei Monate mietfrei, danach ein fairer monatlicher Betrag, der klein genug war, um nicht zu erdrücken, aber groß genug, um keinen Raum für Träumerei zu lassen.
:17. Mike las den Vertrag mit der Akribie eines Menschen, der gelernt hat, dass die gefährlichen Sätze immer im Kleingedruckten stehen, fand nichts Bedenkliches, nahm den Stift und unterschrieb.
:18. Er unterschrieb, bevor der analytische Teil seines Gehirns, der Risiken wie Dominosteine aufzählt und dabei immer vergisst, nach dem letzten zu fragen, das Wort ergreifen konnte.
:19. Tom erschien am Samstag mit seinem Transporter, beladen mit Werkzeug, Kabeln und der unerschöpflichen, etwas ruppigen Hilfsbereitschaft eines Mannes, der Freundschaft als Verb versteht und nicht als Zustand.
:20. Tom fragte nie, ob er gebraucht wurde, weil er es einfach sah.
:21. Während Tom die alten Leitungen freielegte, neue zog und dabei unaufhörlich Kommentare über den Zustand der Elektroinstallation abgab, die er abwechselnd als kriminell und kreativ bezeichnete, zerlegte Mike die Maschinen mit der kühlen Systematik eines Chirurgen.
:22. Mike unterschied zwischen dem, was noch zu retten ist, und dem, was gehen muss, und kannte keine sentimentalen Ausnahmen und durfte auch keine kennen, wenn das Ergebnis funktionieren sollte.
:23. Nach drei Tagen hatte die Werkstatt aufgehört, ein Ort zu sein, der aufgegeben wirkte.
:24. Stattdessen begann sie, jene eigenartige Energie auszustrahlen, die Räume haben, in denen etwas Konkretes im Begriff ist zu entstehen – eine Spannung zwischen dem, was noch fehlt, und dem, was sich bereits ankündigt.
:25. Den ersten ernsthaften Auftrag brachte eine Kleinanzeige, die Mike spätabends und ohne große Erwartung ins Internet gestellt hatte.
:26. Schon am nächsten Mittag brachte sie eine junge Frau von einem Technologieunternehmen dazu anzurufen, die zwanzig Couchtische bestellte, schlicht und modern, innerhalb von drei Wochen lieferbar, und dabei in einem Ton sprach, der klarstellte, dass sie an Handwerk gewöhnt war, das hält, nicht an Möbeln, die gut aussehen, bis die erste Rechnung bezahlt ist.
:27. Mike nannte einen Preis, der ihm kaum Gewinn ließ, weil er wusste, dass dieser erste Auftrag keine kommerzielle Transaktion war, sondern eine Beweisprobe, die er in erster Linie vor sich selbst ablegen musste.
:28. Er kaufte noch am selben Nachmittag das Holz, obwohl er damit sein Konto auf einen Stand brachte, der keine zweite Chance mehr erlaubt hätte, und arbeitete die folgenden Tage mit einer Konzentration, die er in seinem alten Job nie hatte aufbringen können, weil dort das Scheitern abstrakt war und hier mit den Händen zu greifen.
:29. Das Scheitern ließ sich trotzdem nicht aussperren: Wenige Tage vor der Fertigstellung erkannte Mike, dass mehrere furnierte Platten sich unter der Werkstattwärme irreparabel verzogen hatten.
:30. Dieser Moment des stillen Stehens vor dem Schaden, des inneren Berechnens von Zeit, Geld und Spielraum, von denen keiner mehr vorhanden war, war der erste, in dem er ernsthaft an sich zweifelte – nicht an seinen Fähigkeiten, sondern an dem blinden Glauben, mit dem er in diese Sache hineingelaufen war, als wäre Entschlossenheit allein eine ausreichende Versicherung gegen die Tücken des Materials.
:31. Tom trat durch die Tür, sah die Lage, stellte die beiden Kaffeebecher ab und sagte mit der mühelosen Trockenheit eines Menschen, für den Probleme vor allem Handlungsbedarf sind: „Heulen später, schleifen jetzt."
:32. Das war kein Versuch einer Aufmunterung, sondern ein Befehl, der genau deshalb funktionierte, weil er keinen Raum für Widerspruch und keinen für Selbstmitleid ließ.
:33. Sie arbeiteten bis weit nach Mitternacht und retteten neunzehn der zwanzig Tische mit einer Sorgfalt, die der Erschöpfung zum Trotz nicht nachließ.
:34. Als Sarah kurz vor ein Uhr mit Essen erschien und nebenbei erwähnte, dass der Kunde eine Woche Verzögerung ausdrücklich für unproblematisch erklärt habe, ließ Mike sich auf das alte Sofa fallen und schloss die Augen, ohne etwas zu sagen, weil er alles Wesentliche bereits gesagt hatte mit dem, was er in den letzten Stunden getan hatte.
:35. Die Lieferung verlief reibungslos, und mit dem eingehenden Geld kaufte Mike sofort besseres Material, weil er verstand, dass jeder abgeschlossene Auftrag nicht das Ende einer Anstrengung war, sondern das Fundament der nächsten.
:36. Er verstand auch, dass die Qualität der Mittel über kurz oder lang die Qualität der Arbeit widerspiegelt wie ein Spiegel, der nicht lügt.
:37. Parallel dazu übersetzte er eine Barhockerserie aus seinen nächtlichen Skizzen in Holz und Handwerk.
:38. Diese Entwürfe waren in schlaflosen Nächten entstanden, wenn die Werkstatt im Dunkeln lag und sein Kopf weiterarbeitete, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass der Körper längst Pause beantragt hatte.
:39. Im Dezember stand er mit sechs Barhockern auf einem kleinen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt und beobachtete stundenlang, wie die Leute seinen Stand mit dem gleichmäßig wandernden Blick streiften.
:40. Mit diesem Blick geht man an Dingen vorbei, die man nicht gesucht hat und daher auch nicht zu finden bereit ist.
:41. Gegen Abend blieb ein älterer Herr stehen, der sich Zeit nahm auf eine Art, die signalisierte, dass er wusste, was er tat.
:42. Er prüfte die Verbindungen, befühlte die Oberflächen und stellte Fragen, die kein Halbwissen verrieten, und erklärte schließlich, er leite ein Seniorenheim und suche Stühle, die nicht nur halten, sondern auch würdevoll genug seien, um in einem Raum zu stehen, in dem alte Menschen den größten Teil ihres Tages verbringen.
:43. Mike hörte zu, ließ eine kurze Stille entstehen und sagte dann: „Die ersten fünf liefere ich ohne Rechnung, wenn sie nach drei Monaten noch genauso stehen wie heute."
:44. Das Angebot war keine Geste der Großzügigkeit, sondern der ruhige Ausdruck eines Handwerkers, der in seine Arbeit nicht aus Überzeugung investiert, weil ihm nichts anderes übrig bleibt, sondern weil er begonnen hat zu verstehen, was sein Vater mit diesem verblichenen Schild gemeint hatte.
:45. Der Herr sah ihn einen Moment lang an und lachte dann leise, mit der Wärme eines Menschen, dem lange niemand mehr so begegnet war.
:46. Dann legte er eine Anzahlung auf den Tisch, ohne über den Preis zu verhandeln.
:47. Ein Jahr später stand Mike vor der erweiterten Werkstatt, deren Tür jetzt ein Schild aus massiver Eiche zierte, das Tom eigenhändig eingebrannt hatte – „Mikes Tischlerei" in klaren, tiefen Buchstaben, die aussahen, als hätten sie nie gefehlt.
:48. Sarah und Tom luden währenddessen den letzten Auftrag für eine Hotelkette auf den Lieferwagen, einen Großauftrag, der über einen Kontakt des Seniorenheims entstanden war, wie so vieles, was wächst, nicht durch Planung, sondern durch die stille Logik von Qualität, die sich von Mund zu Mund bewegt, schneller als jede Anzeige es könnte.
:49. Die Sonne schob sich gerade über die Dächer, das Morgenlicht fiel schräg auf die Ladefläche, auf das Holz, auf die Gesichter, und Mike hielt für einen Moment inne.
:50. Er hatte die Hände an der Abdeckplane und den Blick auf nichts Bestimmtes gerichtet, so als wollte er diesen Zustand in der Erinnerung verankern, bevor er aufhörte, der Anfang von etwas zu sein, und zu einem von vielen Morgen in einer Geschichte wurde, die weiterging.
:51. „Das war erst Schritt eins", sagte er, mit einer Stimme, in der keine Erschöpfung mehr zu hören war.
:52. In dieser Stimme lag jene bestimmte Ruhe, die Menschen haben, die gelernt haben, dass Anfangen keine einmalige Entscheidung ist, sondern eine Haltung, die man jeden Morgen neu einnimmt.
:53. Sarah rief durch das offene Fenster: „Dann weiter."
:54. Tom startete den Motor, der Wagen setzte sich in Bewegung, und die roten Rücklichter wanderten langsam die Straße hinunter.
:55. Das Licht des frühen Morgens schluckte sie wie alles andere, das bereit ist, irgendwohin zu gehören.
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=== 1 ===
:A horgászbot
:1. Az eső még azelőtt ered el, hogy a várost valóban maguk mögött hagyták volna, eleinte puszta csepergésként a szélvédőn, amelyet az ember figyelmen kívül hagyhatna, ha akarna.
:2. Néhány percen belül azzá az egyenletes, súlyos dobolássá sűrűsödik, amely teljesen birtokba veszi a régi Volvo belső terét, és a beszélgetés minden formáját nem megakadályozza ugyan, de fölöslegessé teszi – ami ebben az esetben ugyanarra megy ki.
:3. Kari úgy vezet, ahogy mindig vezet, amikor valami nincs rendben: két kézzel a kormányon, hátát kissé előredöntve.
:4. Tekintete olyan intenzitással szegeződik az útra, amely inkább menekülésnek látszik, mint összpontosításnak, bár a kettő közötti határ, ha az ember őszinte, amúgy is elmosódik.
:5. Jon hátratolta az ülését, és fejét a fejtámlának vetette, nem aludt, de nem is volt igazán ébren abban az értelemben, hogy jelen lett volna.
:6. Tekintete a kinti tájra irányul, amely úgy húz el mellettük, mint valami, amit az ember már ismer, és ezért már nem is lát igazán – nedves mezők, szürke nyírfák, az ég olyan alacsonyan és egyformán, mintha elhatározta volna, hogy ezen a napon nem tesz különösebb erőfeszítést.
:7. Az ablaktörlő olyan ritmusban dolgozik, amely minimálisan eltolódik az eső ritmusához képest, és ez azt a sajátos befejezetlenségérzetet kelti, amely valahol az észlelés és az ideg között telepszik meg, anélkül, hogy valaha is valódi zavarrá nőné ki magát.
:8. Minden harmadik törlésnél a gumi rövid, magas nyikorgó hangot ad ki, amelyet Kari már rég nem hall, Jon pedig egyfajta tompa közönnyel vesz tudomásul, mintha valaki más életének egyik részlete volna.
:9. Amikor résnyire leengedi az ablakot, és beengedi a hideg vidéki levegőt, Kari anélkül, hogy ránézne vagy bármit mondana, a leggyorsabb fokozatra állítja az ablaktörlő kapcsolóját.
:10. Ebben, mint sok apró cselekvésben olyan testvérek között, akik ismerik egymást anélkül, hogy igazán ismernék egymást, egy egész történet rejlik közösen lakott gyermekkori évekről és a felnőtté válás lassú, feltartóztathatatlan sodródásáról, amely mindenkit a maga irányába hajt.
:11. Apjuk három hete halt meg, és ennek a mondatnak még mindig megvan az a zavarba ejtő minősége, hogy egyszerre közvetlen és valószerűtlen, amilyen minden végleges tény, mielőtt az ember valóban kapcsolatba kerül vele.
:12. A mondat létezik, pontosan és lezártan, valahol kettejükön kívül, és vár annak türelmével, ami megengedheti magának, hogy várjon.
:13. Kari az elmúlt három évben elkísérte az anyját annak hosszú haldoklásán keresztül, és közben ritkábban látogatta az apját, mint szerette volna.
:14. Ez a hiány nem bűntudatként él benne, hanem tompa, alig lokalizálható fájdalomként, amelyet nem lehet megnevezni, és talán éppen ezért nem is oldódik fel.
:15. Jon egy évtizede Bergenben él, évente kétszer jön haza egy hosszú hétvégére, és éveken át próbálta a távolságot rendszerességgel ellensúlyozni.
:16. Mélyen belül tudja, hogy ez nem működött, és talán nem is működhet, mert bizonyos dolgoknál nincs értelmes megfelelés gyakoriság és közelség között.
:17. Ma van az utolsó alkalom, ezt már az idefelé tartó vonatúton megmondta magának.
:18. Annak a csendes eltökéltségével mondta ezt magának, aki olyan döntést hoz, amelyet nem akar visszavonni, még mielőtt megadhatná magának erre az alkalmat.
:19. A kavicsos út a fészerhez az állandó esőtől felázott, a pocsolyák olyan szélesek és zavarosak, hogy Kari lépésben vezet.
:20. A Volvo minden egyenetlenségnél halkan nyög, mintha neki is volna véleménye minderről, amelyet azonban megtart magának.
:21. A fészer egy enyhe kanyar mögött bukkan fel, félig elrejtve három öreg nyírfa mögött, amelyeknek törzse feketén fénylik a nedvességtől, ágaik pedig úgy csapkodnak a szélben, mint valami, ami nem tud megnyugodni.
:22. A hullámlemez tető sötét és foltos, a fa homlokzat pedig az előrehaladott mállásnak abban az állapotában van, amelyet már nem pusztulásnak kell nevezni, hanem olyan dolgok természetes halmazállapotának, amelyek régóta senkit sem érdekelnek.
:23. Jon még azelőtt kiszáll, hogy a motort leállították volna, Kari pedig hallja, ahogy belerúg az ajtóba – egyszer, kétszer.
:24. Aztán az öreg fa nyikorgó, vonakodó kinyílása jelzi neki, hogy az ellenállást leküzdötték, ideiglenesen és erőszakkal, mint oly sok mindent ebben a családban.
:25. A belülről áradó szag nem metafora és nem emlék, mielőtt aztán mégis azzá válik: nedves, kemény fa, motorok régi olaja, amelyeken már régóta nem dolgozott senki.
:26. Mélyen alatta, kitartóan és eltörölhetetlenül, mint kommentár minden máshoz, ott van az apa ismerős dohányszaga, amely beette magát a fa pórusaiba, és ott is marad majd, sokkal az utolsó látogatás után, sokkal az utolsó lélegzet után.
:27. Kari átlép a küszöbön, és megáll, nem sokáig, de egy olyan pillanatra, amely észreveteti magát.
:28. A testnek néha szüksége van valamiféle zsilipre aközött, ami odakint van, és aközött, ami odabent vár.
:29. A bal oldali falon egy mentőmellény lóg, amelynek narancsszínét több évtized fénye halvány, mentegetőző sárgává fakította, a hevederek ernyedtek és porhanyósak, mintha csak azért tartanának még össze, mert nincs senki, aki szétszedné őket.
:30. Alatta két 45-ös gumicsizma áll, kiszáradt sár rétegével bélelve, amely annak az utolsó útszakasznak a negatívját rajzolja ki, amelyet valaki bennük megtett, valahol, valamikor, egy világban, amely most már nem érhető el.
:31. Egy polcon, amely kissé előredől, és évek óta vár egy javításra, amelyet már senki sem fog elvégezni, egy 2019-es falinaptár fekszik, márciusnál kinyitva.
:32. Ott két bejegyzés áll az apa szűk, szögletes kézírásával, amelyet Kari úgy olvas, hogy nem olvassa, és amelyek röviden felvillannak benne, mint valami, amit felismert az ember, majd azonnal újra eltűnnek.
:33. Jon a fészer közepén áll, és nem mozdul, csak lassan forgatja a fejét, mintha megpróbálna emlékezni valamire, amit soha nem tudott, vagy talán soha nem is akart tudni.
:34. Az eső a hullámlemez tetőn olyan kitartó és egyenletes, hogy kevésbé érződik hangnak, mint inkább a világ olyan állapotának, amely elől nem lehet kitérni, és amely ellen értelmetlen volna harcolni.
:35. A horgászbot a hátsó falon lóg két rozsdás szögen, szinte mellékesen, szinte úgy, mint valami, amit a helyiség berendezésekor elfelejtettek, és később már nem tettek el.
:36. A hely, amelyet elfoglalt, már hozzá tartozott.
:37. Jon meglátja, és felé indul annak lassú határozottságával, aki nem tudja, mit fog tenni, ha odaér.
:38. Mégis szükségesnek tartja, hogy odamenjen.
:39. Két kézzel veszi le a szögekről, óvatosan és sietség nélkül.
:40. Maga elé tartja olyan távolságban, amely sem közeli, sem távoli, és amely a horgászbotot valamiféle lebegésbe helyezi aközött, ami, és aközött, amit ebben a pillanatban jelent, vagy jelenthetne.
:41. A zsinór többszörösen önmaga köré tekeredett, a horog barna a rozsdától, a markolat két helyen simára és kopottra dörzsölődött ott, ahol egy kéz sok éven át tartotta.
:42. Nem az ő keze volt, de olyan kéz, amelyet ismert, amelynek gesztusait ismerte, anélkül, hogy valaha is egészen megértette volna, mi rejlett e gesztusok mögött.
:43. Kari oldalról figyeli őt, mozdulatlanul.
:44. Ebben a figyelésben nincs együttérzés és nincs távolság, hanem valami a kettő között, aminek nincs neve, és talán éppen ezért ez a legőszintébb, amit ebben a helyiségben egymásért fel tudnak mutatni.
:45. Végül odamegy hozzá, kérdezés nélkül kiveszi a kezéből a horgászbotot, és maga tartja egy darabig.
:46. Tenyerében érzi a szinte súlytalan súlyt, egy olyan tárgy súlyát, amelynek jelentése nehezebb, mint az anyaga, aztán visszaadja, mert semmi mást nem tud kezdeni vele, és nem is akar semmi mást.
:47. „Ezt nem visszük magunkkal” – mondja.
:48. Ez sem döntésnek, sem javaslatnak nem hangzik, hanem valami nyugodt kimondásának, ami már régen eldőlt, mielőtt beléptek volna a fészerbe, talán még mielőtt egyáltalán ideindultak volna.
:49. Jon a kis ablak alatti mállott munkapadra teszi a horgászbotot, és egy lépést hátralép.
:50. Ezután egyikük sem néz rá még egyszer, ahogy az ember már nem néz rá olyan dolgokra, amelyekről olyan döntést hozott, amelyet nem akar megbánni.
:51. Úgy hagyják el a fészert, hogy semmit nem visznek magukkal és semmit nem változtatnak meg: a naptár a polcon, a gumicsizma a földön, a benzineskanna a sarokban, a mentőmellény a falon marad.
:52. Minden azon a helyen áll, ahová valaki tette, aki e dolgok elhelyezésekor talán már sejtette, hogy nem fog visszatérni, és ezt a sejtést talán nem szomorúságként élte meg, hanem valamiféle csendes megegyezésként azzal, ami elkerülhetetlen.
:53. Odakint, a fészer előtt az eső ferdén és gyengülés nélkül zuhog rájuk, ők pedig benne állnak, nem menedéket keresve, és nem is közönyösen vele szemben, hanem egyszerűen benne.
:54. Úgy állnak benne, ahogy az ember valamiben áll, ami nagyobb nála, és amit ezért békén hagy.
:55. Jon bezárja a lakatot, röviden megforgatja, hogy megbizonyosodjon róla, majd elengedi.
:56. Olyan véglegességgel engedi el, amely nincs megrendezve, és éppen ezért súlyosabb.
:57. Kari zárt öklében tartja a kulcsot, egy kis, elnehezült fémdarabot, amely ebben a pillanatban egy egész hely súlyát hordozza, ahová most már nem fognak belépni.
:58. A fjordra néz, amelynek felszínét az eső szüntelenül újrarendeződő körök mintázatává változtatja, amelyek átfedik egymást, feloldódnak és újra keletkeznek, szünet nélkül, szándék nélkül.
:59. Aztán meglendíti a karját, és hosszú, szinte hanyag ívben a part fölött a vízbe hajítja a kulcsot.
:60. A kulcs megfordul a nedves levegőben, olyan hanggal esik a vízbe, amely alig hallható, és mégis tisztán kiválik minden másból, a kialakuló kis kört pedig azonnal utolérik és feloldják az eső körei, mintha a víznek nem volna ideje külön bánásmódra, és semmi oka nem volna a kulcsot másként fogadni, mint bármi mást.
:61. Kari nem nézi meg, hol süllyedt el.
:62. Megfordul, és elindul.
:63. Jon követi, egyikük sem beszél az autóig vezető úton.
:64. Az autó az esőben vár rájuk, mint valami, ami megtanult várni, mert nem volt más választása.
:65. Ezúttal Jon veszi át a vezetést, és kérdezés nélkül beül a volán mögé.
:66. Kari ezt egy kicsi, szinte észrevehetetlen bólintással nyugtázza, amely többet mond egy köszönömnél.
:67. Halántékát a hideg üvegnek támasztja, félig lehunyja a szemét, és a motor beindul.
:68. Az ablaktörlő újra szolgálatba áll, ugyanaz a nyikorgás, ugyanaz a kissé eltolódott ütem, mintha nem lett volna megszakítás, vagy mintha lett volna, de semmit sem változtatott volna azon, ami előtte volt, és ami most továbbmegy – ami talán a legőszintébb, amit erről a napról és erről a két emberről mondani lehet.
:69. Az előttük fekvő út üres és nedves, és visszavezet egy olyan világba, amelyben ez a fészer már nem fordul elő, amelyben egy horgászbot fekszik egy munkapadon, és senki sem jön, hogy elvigye.
:70. Ebben a világban egy naptár 2019 márciusánál marad kinyitva, amíg maga a papír fel nem oldódik.
:71. Egyikük sem mondja ki, mi volt ez a nap, nem azért, mert hiányoznak a szavak.
:72. Vannak dolgok, amelyeket az ember megsért, ha megnevezi őket, és ezt mindketten tudják, anélkül, hogy valaha beszéltek volna róla.
:73. Mennek tovább, az eső nem áll el, és mögöttük a fészer eltűnik a kanyarban, a távolságban és életük maradékában.
:74. A fészer mégis megmarad az életükben, nem olyan emlékként, amelyet előhív az ember, hanem valami mélyebbként és állandóbbként: annak csendes, feloldhatatlan bizonyosságaként, hogy vannak helyek, amelyeket az ember nem hagy el, akkor sem, ha nem tér vissza.
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:A horgászbot - Die Angel
:1. Az eső még azelőtt ered el, hogy a várost valóban maguk mögött hagyták volna, eleinte puszta csepergésként a szélvédőn, amelyet az ember figyelmen kívül hagyhatna, ha akarna. - Der Regen setzt ein, noch bevor sie die Stadt wirklich hinter sich gelassen haben, zunächst als bloßes Tröpfeln gegen die Windschutzscheibe, das man ignorieren könnte, wenn man wollte.
:2. Néhány percen belül azzá az egyenletes, súlyos dobolássá sűrűsödik, amely teljesen birtokba veszi a régi Volvo belső terét, és a beszélgetés minden formáját nem megakadályozza ugyan, de fölöslegessé teszi – ami ebben az esetben ugyanarra megy ki. - Binnen weniger Minuten verdichtet es sich zu jenem gleichmäßigen, schweren Trommeln, das den Innenraum des alten Volvo vollständig in Beschlag nimmt und jede Form von Gespräch nicht verhindert, aber überflüssig macht – was, in diesem Fall, auf dasselbe hinausläuft.
:3. Kari úgy vezet, ahogy mindig vezet, amikor valami nincs rendben: két kézzel a kormányon, hátát kissé előredöntve. - Kari fährt, wie sie immer fährt, wenn etwas nicht stimmt: beide Hände am Steuer, der Rücken leicht nach vorne geneigt.
:4. Tekintete olyan intenzitással szegeződik az útra, amely inkább menekülésnek látszik, mint összpontosításnak, bár a kettő közötti határ, ha az ember őszinte, amúgy is elmosódik. - Ihr Blick ist auf die Straße gerichtet mit einer Intensität, die mehr nach Flucht aussieht als nach Konzentration, obwohl die Grenze zwischen beidem, wenn man ehrlich ist, ohnehin fließend ist.
:5. Jon hátratolta az ülését, és fejét a fejtámlának vetette, nem aludt, de nem is volt igazán ébren abban az értelemben, hogy jelen lett volna. - Jon hat seinen Sitz zurückgeschoben und den Kopf gegen die Kopfstütze gelegt, nicht schlafend, aber auch nicht wirklich wach im Sinne von anwesend.
:6. Tekintete a kinti tájra irányul, amely úgy húz el mellettük, mint valami, amit az ember már ismer, és ezért már nem is lát igazán – nedves mezők, szürke nyírfák, az ég olyan alacsonyan és egyformán, mintha elhatározta volna, hogy ezen a napon nem tesz különösebb erőfeszítést. - Sein Blick ist auf die Landschaft gerichtet, die draußen vorbeizieht wie etwas, das man schon kennt und deshalb nicht mehr wirklich sieht – nasse Felder, graue Birken, der Himmel so niedrig und gleichförmig, als hätte er beschlossen, sich an diesem Tag keine besondere Mühe zu geben.
:7. Az ablaktörlő olyan ritmusban dolgozik, amely minimálisan eltolódik az eső ritmusához képest, és ez azt a sajátos befejezetlenségérzetet kelti, amely valahol az észlelés és az ideg között telepszik meg, anélkül, hogy valaha is valódi zavarrá nőné ki magát. - Der Scheibenwischer arbeitet in einem Rhythmus, der minimal versetzt ist zum Rhythmus des Regens, und das erzeugt jenes eigentümliche Gefühl von Unvollständigkeit, das sich irgendwo zwischen Wahrnehmung und Nerv einquartiert, ohne sich jemals zu einer echten Störung auszuwachsen.
:8. Minden harmadik törlésnél a gumi rövid, magas nyikorgó hangot ad ki, amelyet Kari már rég nem hall, Jon pedig egyfajta tompa közönnyel vesz tudomásul, mintha valaki más életének egyik részlete volna. - Bei jedem dritten Durchgang gibt das Gummi ein kurzes, hohes Quietschen von sich, das Kari längst nicht mehr hört und das Jon mit einer Art stumpfer Gleichgültigkeit registriert, als wäre es ein Detail aus dem Leben eines anderen.
:9. Amikor résnyire leengedi az ablakot, és beengedi a hideg vidéki levegőt, Kari anélkül, hogy ránézne vagy bármit mondana, a leggyorsabb fokozatra állítja az ablaktörlő kapcsolóját. - Als er das Fenster einen Spalt öffnet und die kalte Landluft hereinkommen lässt, dreht Kari den Wischerschalter auf die schnellste Stufe, ohne ihn anzuschauen, ohne etwas zu sagen.
:10. Ebben, mint sok apró cselekvésben olyan testvérek között, akik ismerik egymást anélkül, hogy igazán ismernék egymást, egy egész történet rejlik közösen lakott gyermekkori évekről és a felnőtté válás lassú, feltartóztathatatlan sodródásáról, amely mindenkit a maga irányába hajt. - Darin steckt, wie in vielen kleinen Handlungen zwischen Geschwistern, die sich kennen, ohne sich wirklich zu kennen, eine ganze Geschichte über gemeinsam bewohnte Kindheitsjahre und die langsame, unaufhaltsame Drift der Erwachsenenwerdung, die jeden in eine eigene Richtung treibt.
:11. Apjuk három hete halt meg, és ennek a mondatnak még mindig megvan az a zavarba ejtő minősége, hogy egyszerre közvetlen és valószerűtlen, amilyen minden végleges tény, mielőtt az ember valóban kapcsolatba kerül vele. - Ihr Vater ist vor drei Wochen gestorben, und dieser Satz hat noch immer jene verwirrende Qualität des Unmittelbaren und gleichzeitig Unwirklichen, die alle definitiven Tatsachen haben, bevor man wirklich mit ihnen in Berührung gekommen ist.
:12. A mondat létezik, pontosan és lezártan, valahol kettejükön kívül, és vár annak türelmével, ami megengedheti magának, hogy várjon. - Der Satz existiert, präzise und abgeschlossen, irgendwo außerhalb von beiden, und wartet mit der Geduld von etwas, das es sich leisten kann zu warten.
:13. Kari az elmúlt három évben elkísérte az anyját annak hosszú haldoklásán keresztül, és közben ritkábban látogatta az apját, mint szerette volna. - Kari hat in den letzten drei Jahren die Mutter durch deren langes Sterben begleitet und den Vater dabei seltener besucht, als sie wollte.
:14. Ez a hiány nem bűntudatként él benne, hanem tompa, alig lokalizálható fájdalomként, amelyet nem lehet megnevezni, és talán éppen ezért nem is oldódik fel. - Diese Lücke liegt in ihr nicht als Schuldgefühl, sondern als ein stumpfer, kaum lokalisierbarer Schmerz, der sich nicht benennen lässt und sich vielleicht auch deshalb nicht auflöst.
:15. Jon egy évtizede Bergenben él, évente kétszer jön haza egy hosszú hétvégére, és éveken át próbálta a távolságot rendszerességgel ellensúlyozni. - Jon ist seit einem Jahrzehnt in Bergen, kommt zweimal im Jahr für ein langes Wochenende und hat über Jahre hinweg versucht, die Distanz durch Regelmäßigkeit zu kompensieren.
:16. Mélyen belül tudja, hogy ez nem működött, és talán nem is működhet, mert bizonyos dolgoknál nincs értelmes megfelelés gyakoriság és közelség között. - Er weiß tief in sich, dass das nicht funktioniert hat und vielleicht auch nicht funktionieren kann, weil es bei manchen Dingen keine sinnvolle Entsprechung zwischen Häufigkeit und Nähe gibt.
:17. Ma van az utolsó alkalom, ezt már az idefelé tartó vonatúton megmondta magának. - Heute ist das letzte Mal, das hat er sich bereits auf der Bahnfahrt hierher gesagt.
:18. Annak a csendes eltökéltségével mondta ezt magának, aki olyan döntést hoz, amelyet nem akar visszavonni, még mielőtt megadhatná magának erre az alkalmat. - Er hat es sich mit der stillen Bestimmtheit von jemandem gesagt, der eine Entscheidung trifft, die er nicht rückgängig machen will, bevor er sich die Gelegenheit dazu nehmen kann.
:19. A kavicsos út a fészerhez az állandó esőtől felázott, a pocsolyák olyan szélesek és zavarosak, hogy Kari lépésben vezet. - Der Schotterweg zum Schuppen ist vom anhaltenden Regen aufgeweicht, die Pfützen so breit und trüb, dass Kari im Schritttempo fährt.
:20. A Volvo minden egyenetlenségnél halkan nyög, mintha neki is volna véleménye minderről, amelyet azonban megtart magának. - Der Volvo stöhnt bei jeder Unebenheit leise, als hätte auch er eine Meinung zu alledem, die er allerdings für sich behält.
:21. A fészer egy enyhe kanyar mögött bukkan fel, félig elrejtve három öreg nyírfa mögött, amelyeknek törzse feketén fénylik a nedvességtől, ágaik pedig úgy csapkodnak a szélben, mint valami, ami nem tud megnyugodni. - Der Schuppen taucht hinter einer sanften Biegung auf, halb verborgen hinter drei alten Birken, deren Stämme schwarz vor Nässe glänzen und deren Äste im Wind schlagen wie etwas, das sich nicht beruhigen kann.
:22. A hullámlemez tető sötét és foltos, a fa homlokzat pedig az előrehaladott mállásnak abban az állapotában van, amelyet már nem pusztulásnak kell nevezni, hanem olyan dolgok természetes halmazállapotának, amelyek régóta senkit sem érdekelnek. - Das Wellblechdach ist dunkel und gefleckt, die Holzfassade in jenem Zustand fortgeschrittener Verwitterung, der nicht mehr als Verfall zu bezeichnen ist, sondern als der natürliche Aggregatzustand von Dingen, die seit Langem niemanden mehr interessieren.
:23. Jon még azelőtt kiszáll, hogy a motort leállították volna, Kari pedig hallja, ahogy belerúg az ajtóba – egyszer, kétszer. - Jon steigt aus, noch bevor der Motor abgestellt ist, und Kari hört ihn gegen die Tür treten – einmal, zweimal.
:24. Aztán az öreg fa nyikorgó, vonakodó kinyílása jelzi neki, hogy az ellenállást leküzdötték, ideiglenesen és erőszakkal, mint oly sok mindent ebben a családban. - Dann signalisiert ihr das knarrende, widerstrebende Aufgehen des alten Holzes, dass der Widerstand überwunden ist, vorläufig und mit Gewalt, wie so vieles in dieser Familie.
:25. A belülről áradó szag nem metafora és nem emlék, mielőtt aztán mégis azzá válik: nedves, kemény fa, motorok régi olaja, amelyeken már régóta nem dolgozott senki. - Der Geruch, der aus dem Inneren kommt, ist keine Metapher und keine Erinnerung, bevor er es dann doch ist: feuchtes, hartes Holz, das alte Öl von Motoren, an denen schon lange niemand mehr gearbeitet hat.
:26. Mélyen alatta, kitartóan és eltörölhetetlenül, mint kommentár minden máshoz, ott van az apa ismerős dohányszaga, amely beette magát a fa pórusaiba, és ott is marad majd, sokkal az utolsó látogatás után, sokkal az utolsó lélegzet után. - Tief darunter liegt, beharrlich und unverwischbar wie ein Kommentar zu allem anderen, der vertraute Tabakgeruch des Vaters, der sich in die Poren des Holzes gefressen hat und dort bleiben wird, lange nach dem letzten Besuch, lange nach dem letzten Atemzug.
:27. Kari átlép a küszöbön, és megáll, nem sokáig, de egy olyan pillanatra, amely észreveteti magát. - Kari tritt über die Schwelle und hält inne, nicht lange, aber einen Moment, der sich bemerkbar macht.
:28. A testnek néha szüksége van valamiféle zsilipre aközött, ami odakint van, és aközött, ami odabent vár. - Der Körper braucht manchmal eine Art Schleuse zwischen dem, was draußen ist, und dem, was drinnen wartet.
:29. A bal oldali falon egy mentőmellény lóg, amelynek narancsszínét több évtized fénye halvány, mentegetőző sárgává fakította, a hevederek ernyedtek és porhanyósak, mintha csak azért tartanának még össze, mert nincs senki, aki szétszedné őket. - An der linken Wand hängt eine Schwimmweste, deren Orange das Licht mehrerer Jahrzehnte zu einem blassen, entschuldigenden Gelbton ausgebleicht hat, die Gurte schlaff und mürbe, als hielten sie nur noch zusammen, weil es niemanden gibt, der sie auseinandernehmen würde.
:30. Alatta két 45-ös gumicsizma áll, kiszáradt sár rétegével bélelve, amely annak az utolsó útszakasznak a negatívját rajzolja ki, amelyet valaki bennük megtett, valahol, valamikor, egy világban, amely most már nem érhető el. - Darunter stehen zwei Gummistiefel der Größe 45, ausgekleidet mit einer Schicht getrockneten Schlamms, die das Negativ der letzten Wegstrecke abbildet, die jemand in ihnen zurückgelegt hat, irgendwo, irgendwann, in einer Welt, die jetzt nicht mehr erreichbar ist.
:31. Egy polcon, amely kissé előredől, és évek óta vár egy javításra, amelyet már senki sem fog elvégezni, egy 2019-es falinaptár fekszik, márciusnál kinyitva. - Auf einem Regal, das leicht nach vorne geneigt ist und seit Jahren auf eine Reparatur wartet, die niemand mehr vornehmen wird, liegt ein Wandkalender von 2019, aufgeschlagen auf dem März.
:32. Ott két bejegyzés áll az apa szűk, szögletes kézírásával, amelyet Kari úgy olvas, hogy nem olvassa, és amelyek röviden felvillannak benne, mint valami, amit felismert az ember, majd azonnal újra eltűnnek. - Dort stehen zwei Einträge in der engen, eckigen Handschrift des Vaters, die Kari liest, ohne sie zu lesen, die kurz in ihr aufleuchten wie etwas, das man erkannt hat, und sofort wieder verschwinden.
:33. Jon a fészer közepén áll, és nem mozdul, csak lassan forgatja a fejét, mintha megpróbálna emlékezni valamire, amit soha nem tudott, vagy talán soha nem is akart tudni. - Jon steht in der Mitte des Schuppens und bewegt sich nicht, dreht nur langsam den Kopf, als würde er versuchen, sich an etwas zu erinnern, das er nie gewusst hat oder vielleicht nie wissen wollte.
:34. Az eső a hullámlemez tetőn olyan kitartó és egyenletes, hogy kevésbé érződik hangnak, mint inkább a világ olyan állapotának, amely elől nem lehet kitérni, és amely ellen értelmetlen volna harcolni. - Der Regen auf dem Wellblechdach ist so anhaltend und gleichmäßig, dass er sich weniger wie ein Geräusch anfühlt als wie ein Zustand der Welt, dem man sich nicht entziehen kann und gegen den zu kämpfen sinnlos wäre.
:35. A horgászbot a hátsó falon lóg két rozsdás szögen, szinte mellékesen, szinte úgy, mint valami, amit a helyiség berendezésekor elfelejtettek, és később már nem tettek el. - Die Angel hängt an zwei verrosteten Nägeln an der hinteren Wand, fast beiläufig, fast wie etwas, das man bei der Einrichtung des Raumes vergessen hat und später nicht mehr weggeräumt hat.
:36. A hely, amelyet elfoglalt, már hozzá tartozott. - Der Ort, den sie eingenommen hatte, gehörte bereits ihr.
:37. Jon meglátja, és felé indul annak lassú határozottságával, aki nem tudja, mit fog tenni, ha odaér. - Jon sieht sie und geht auf sie zu mit der langsamen Bestimmtheit von jemandem, der nicht weiß, was er tun wird, wenn er angekommen ist.
:38. Mégis szükségesnek tartja, hogy odamenjen. - Er hält es dennoch für notwendig hinzugehen.
:39. Két kézzel veszi le a szögekről, óvatosan és sietség nélkül. - Er nimmt sie mit beiden Händen von den Nägeln, behutsam und ohne Eile.
:40. Maga elé tartja olyan távolságban, amely sem közeli, sem távoli, és amely a horgászbotot valamiféle lebegésbe helyezi aközött, ami, és aközött, amit ebben a pillanatban jelent, vagy jelenthetne. - Er hält sie vor sich in einem Abstand, der weder nah noch fern ist und der die Angel in eine Art Schwebe versetzt zwischen dem, was sie ist, und dem, was sie in diesem Moment bedeutet oder bedeuten könnte.
:41. A zsinór többszörösen önmaga köré tekeredett, a horog barna a rozsdától, a markolat két helyen simára és kopottra dörzsölődött ott, ahol egy kéz sok éven át tartotta. - Die Schnur ist mehrfach um sich selbst gewickelt, der Haken braun vor Rost, der Griff an zwei Stellen blank und abgewetzt, dort, wo eine Hand ihn über viele Jahre gehalten hat.
:42. Nem az ő keze volt, de olyan kéz, amelyet ismert, amelynek gesztusait ismerte, anélkül, hogy valaha is egészen megértette volna, mi rejlett e gesztusok mögött. - Es war nicht seine Hand, aber eine Hand, die er kannte, deren Gesten er kannte, ohne je ganz verstanden zu haben, was sich hinter diesen Gesten verbarg.
:43. Kari oldalról figyeli őt, mozdulatlanul. - Kari beobachtet ihn von der Seite, ohne sich zu bewegen.
:44. Ebben a figyelésben nincs együttérzés és nincs távolság, hanem valami a kettő között, aminek nincs neve, és talán éppen ezért ez a legőszintébb, amit ebben a helyiségben egymásért fel tudnak mutatni. - In dieser Beobachtung liegt kein Mitgefühl und keine Distanz, sondern etwas dazwischen, das keinen Namen hat und vielleicht deshalb das Ehrlichste ist, was sie in diesem Raum füreinander aufbringen können.
:45. Végül odamegy hozzá, kérdezés nélkül kiveszi a kezéből a horgászbotot, és maga tartja egy darabig. - Sie geht schließlich zu ihm, nimmt ihm die Angel aus den Händen, ohne zu fragen, und hält sie selbst einen Moment lang.
:46. Tenyerében érzi a szinte súlytalan súlyt, egy olyan tárgy súlyát, amelynek jelentése nehezebb, mint az anyaga, aztán visszaadja, mert semmi mást nem tud kezdeni vele, és nem is akar semmi mást. - Sie spürt das fast gewichtslose Gewicht in den Handflächen, das Gewicht eines Gegenstands, dessen Bedeutung schwerer ist als seine Substanz, und gibt sie dann zurück, weil sie nichts anderes damit anfangen kann und auch nichts anderes will.
:47. „Ezt nem visszük magunkkal” – mondja. - „Den nehmen wir nicht mit", sagt sie.
:48. Ez sem döntésnek, sem javaslatnak nem hangzik, hanem valami nyugodt kimondásának, ami már régen eldőlt, mielőtt beléptek volna a fészerbe, talán még mielőtt egyáltalán ideindultak volna. - Es klingt weder wie eine Entscheidung noch wie ein Vorschlag, sondern wie das ruhige Aussprechen von etwas, das längst feststand, bevor sie den Schuppen betreten haben, möglicherweise bevor sie überhaupt hergefahren sind.
:49. Jon a kis ablak alatti mállott munkapadra teszi a horgászbotot, és egy lépést hátralép. - Jon legt die Angel auf die verwitterte Werkbank unter dem kleinen Fenster und tritt einen Schritt zurück.
:50. Ezután egyikük sem néz rá még egyszer, ahogy az ember már nem néz rá olyan dolgokra, amelyekről olyan döntést hozott, amelyet nem akar megbánni. - Keiner von beiden sieht sie danach noch einmal an, so wie man Dinge nicht mehr ansieht, über die man eine Entscheidung getroffen hat, die man nicht bereuen will.
:51. Úgy hagyják el a fészert, hogy semmit nem visznek magukkal és semmit nem változtatnak meg: a naptár a polcon, a gumicsizma a földön, a benzineskanna a sarokban, a mentőmellény a falon marad. - Sie verlassen den Schuppen ohne etwas mitzunehmen und ohne etwas zu verändern, den Kalender auf dem Regal, die Gummistiefel auf dem Boden, den Benzinkanister in der Ecke, die Schwimmweste an der Wand.
:52. Minden azon a helyen áll, ahová valaki tette, aki e dolgok elhelyezésekor talán már sejtette, hogy nem fog visszatérni, és ezt a sejtést talán nem szomorúságként élte meg, hanem valamiféle csendes megegyezésként azzal, ami elkerülhetetlen. - Alles steht an dem Platz, an den es gestellt wurde von jemandem, der beim Stellen dieser Dinge vielleicht schon ahnte, dass er nicht zurückkommen würde, und der diese Ahnung vielleicht nicht als Traurigkeit empfunden hat, sondern als eine Art stiller Übereinkunft mit dem, was unvermeidlich ist.
:53. Odakint, a fészer előtt az eső ferdén és gyengülés nélkül zuhog rájuk, ők pedig benne állnak, nem menedéket keresve, és nem is közönyösen vele szemben, hanem egyszerűen benne. - Draußen vor dem Schuppen fällt der Regen schräg und ohne Abschwächung auf sie herab, und sie stehen darin, weder suchend nach Schutz noch gleichgültig dagegen, sondern einfach darin.
:54. Úgy állnak benne, ahogy az ember valamiben áll, ami nagyobb nála, és amit ezért békén hagy. - Sie stehen darin, wie man in etwas steht, das größer ist als man selbst und das man deshalb in Ruhe lässt.
:55. Jon bezárja a lakatot, röviden megforgatja, hogy megbizonyosodjon róla, majd elengedi. - Jon schließt das Vorhängeschloss, dreht kurz daran, um sicherzugehen, und lässt es dann los.
:56. Olyan véglegességgel engedi el, amely nincs megrendezve, és éppen ezért súlyosabb. - Er lässt es mit einer Endgültigkeit los, die nicht inszeniert ist und gerade deshalb schwerer wiegt.
:57. Kari zárt öklében tartja a kulcsot, egy kis, elnehezült fémdarabot, amely ebben a pillanatban egy egész hely súlyát hordozza, ahová most már nem fognak belépni. - Kari hält den Schlüssel in der geschlossenen Faust, ein kleines, schwer gewordenes Stück Metall, das in diesem Moment das ganze Gewicht eines Ortes trägt, den sie nun nicht mehr betreten werden.
:58. A fjordra néz, amelynek felszínét az eső szüntelenül újrarendeződő körök mintázatává változtatja, amelyek átfedik egymást, feloldódnak és újra keletkeznek, szünet nélkül, szándék nélkül. - Sie schaut auf den Fjord, dessen Oberfläche der Regen in ein ständig sich neuordnendes Muster aus Kreisen verwandelt, die sich überlappen und auflösen und neu entstehen, ohne Pause, ohne Absicht.
:59. Aztán meglendíti a karját, és hosszú, szinte hanyag ívben a part fölött a vízbe hajítja a kulcsot. - Dann holt sie aus und wirft den Schlüssel in einem langen, fast lässigen Bogen über das Ufer.
:60. A kulcs megfordul a nedves levegőben, olyan hanggal esik a vízbe, amely alig hallható, és mégis tisztán kiválik minden másból, a kialakuló kis kört pedig azonnal utolérik és feloldják az eső körei, mintha a víznek nem volna ideje külön bánásmódra, és semmi oka nem volna a kulcsot másként fogadni, mint bármi mást. - Er dreht sich in der feuchten Luft, fällt ins Wasser mit einem Laut, der kaum zu hören ist und sich dennoch klar abhebt von allem anderen, und der kleine Kreis, der sich bildet, wird sofort von den Regenkreisen eingeholt und aufgelöst, als hätte das Wasser keine Zeit für Sonderbehandlung und keinen Grund, den Schlüssel anders zu empfangen als alles andere.
:61. Kari nem nézi meg, hol süllyedt el. - Kari schaut nicht nach, wo er versunken ist.
:62. Megfordul, és elindul. - Sie dreht sich um und geht.
:63. Jon követi, egyikük sem beszél az autóig vezető úton. - Jon folgt ihr, keiner von beiden spricht auf dem Weg zum Auto.
:64. Az autó az esőben vár rájuk, mint valami, ami megtanult várni, mert nem volt más választása. - Das Auto wartet im Regen auf sie wie etwas, das gelernt hat zu warten, weil es keine andere Wahl hatte.
:65. Ezúttal Jon veszi át a vezetést, és kérdezés nélkül beül a volán mögé. - Jon übernimmt diesmal das Steuer und setzt sich, ohne zu fragen, ans Steuer.
:66. Kari ezt egy kicsi, szinte észrevehetetlen bólintással nyugtázza, amely többet mond egy köszönömnél. - Kari quittiert das mit einem kleinen, fast unmerklichen Nicken, das mehr sagt als ein Dankeschön.
:67. Halántékát a hideg üvegnek támasztja, félig lehunyja a szemét, és a motor beindul. - Sie lehnt die Schläfe gegen die kalte Scheibe, schließt die Augen halb, und der Motor springt an.
:68. Az ablaktörlő újra szolgálatba áll, ugyanaz a nyikorgás, ugyanaz a kissé eltolódott ütem, mintha nem lett volna megszakítás, vagy mintha lett volna, de semmit sem változtatott volna azon, ami előtte volt, és ami most továbbmegy – ami talán a legőszintébb, amit erről a napról és erről a két emberről mondani lehet. - Der Scheibenwischer nimmt seinen Dienst wieder auf, dasselbe Quietschen, derselbe leicht verschobene Takt, als wäre die Unterbrechung nicht gewesen oder als wäre sie gewesen und hätte nichts geändert an dem, was vorher war und was jetzt weitergeht – was vielleicht das Ehrlichste ist, was man über diesen Tag und über diese beiden Menschen sagen kann.
:69. Az előttük fekvő út üres és nedves, és visszavezet egy olyan világba, amelyben ez a fészer már nem fordul elő, amelyben egy horgászbot fekszik egy munkapadon, és senki sem jön, hogy elvigye. - Die Straße vor ihnen ist leer und nass und führt zurück in eine Welt, in der dieser Schuppen nicht mehr vorkommt, in der eine Angel auf einer Werkbank liegt und niemand kommt, sie zu holen.
:70. Ebben a világban egy naptár 2019 márciusánál marad kinyitva, amíg maga a papír fel nem oldódik. - In dieser Welt bleibt ein Kalender auf dem März 2019 aufgeschlagen, bis das Papier selbst sich auflöst.
:71. Egyikük sem mondja ki, mi volt ez a nap, nem azért, mert hiányoznak a szavak. - Keiner von beiden sagt, was dieser Tag war, nicht weil die Worte fehlen.
:72. Vannak dolgok, amelyeket az ember megsért, ha megnevezi őket, és ezt mindketten tudják, anélkül, hogy valaha beszéltek volna róla. - Es gibt Dinge, die man beschädigt, wenn man sie benennt, und beide wissen das, ohne jemals darüber gesprochen zu haben.
:73. Mennek tovább, az eső nem áll el, és mögöttük a fészer eltűnik a kanyarban, a távolságban és életük maradékában. - Sie fahren, und der Regen hört nicht auf, und hinter ihnen verschwindet der Schuppen in der Kurve und in der Entfernung und im Rest ihres Lebens.
:74. A fészer mégis megmarad az életükben, nem olyan emlékként, amelyet előhív az ember, hanem valami mélyebbként és állandóbbként: annak csendes, feloldhatatlan bizonyosságaként, hogy vannak helyek, amelyeket az ember nem hagy el, akkor sem, ha nem tér vissza. - Der Schuppen wird dennoch in ihrem Leben bleiben, nicht als Erinnerung, die man aufruft, sondern als etwas Tieferes und Beständigeres: als die stille, unauflösliche Gewissheit, dass es Orte gibt, die man nicht verlässt, auch wenn man nicht zurückkommt.
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:Die Angel
:1. Der Regen setzt ein, noch bevor sie die Stadt wirklich hinter sich gelassen haben, zunächst als bloßes Tröpfeln gegen die Windschutzscheibe, das man ignorieren könnte, wenn man wollte.
:2. Binnen weniger Minuten verdichtet es sich zu jenem gleichmäßigen, schweren Trommeln, das den Innenraum des alten Volvo vollständig in Beschlag nimmt und jede Form von Gespräch nicht verhindert, aber überflüssig macht – was, in diesem Fall, auf dasselbe hinausläuft.
:3. Kari fährt, wie sie immer fährt, wenn etwas nicht stimmt: beide Hände am Steuer, der Rücken leicht nach vorne geneigt.
:4. Ihr Blick ist auf die Straße gerichtet mit einer Intensität, die mehr nach Flucht aussieht als nach Konzentration, obwohl die Grenze zwischen beidem, wenn man ehrlich ist, ohnehin fließend ist.
:5. Jon hat seinen Sitz zurückgeschoben und den Kopf gegen die Kopfstütze gelegt, nicht schlafend, aber auch nicht wirklich wach im Sinne von anwesend.
:6. Sein Blick ist auf die Landschaft gerichtet, die draußen vorbeizieht wie etwas, das man schon kennt und deshalb nicht mehr wirklich sieht – nasse Felder, graue Birken, der Himmel so niedrig und gleichförmig, als hätte er beschlossen, sich an diesem Tag keine besondere Mühe zu geben.
:7. Der Scheibenwischer arbeitet in einem Rhythmus, der minimal versetzt ist zum Rhythmus des Regens, und das erzeugt jenes eigentümliche Gefühl von Unvollständigkeit, das sich irgendwo zwischen Wahrnehmung und Nerv einquartiert, ohne sich jemals zu einer echten Störung auszuwachsen.
:8. Bei jedem dritten Durchgang gibt das Gummi ein kurzes, hohes Quietschen von sich, das Kari längst nicht mehr hört und das Jon mit einer Art stumpfer Gleichgültigkeit registriert, als wäre es ein Detail aus dem Leben eines anderen.
:9. Als er das Fenster einen Spalt öffnet und die kalte Landluft hereinkommen lässt, dreht Kari den Wischerschalter auf die schnellste Stufe, ohne ihn anzuschauen, ohne etwas zu sagen.
:10. Darin steckt, wie in vielen kleinen Handlungen zwischen Geschwistern, die sich kennen, ohne sich wirklich zu kennen, eine ganze Geschichte über gemeinsam bewohnte Kindheitsjahre und die langsame, unaufhaltsame Drift der Erwachsenenwerdung, die jeden in eine eigene Richtung treibt.
:11. Ihr Vater ist vor drei Wochen gestorben, und dieser Satz hat noch immer jene verwirrende Qualität des Unmittelbaren und gleichzeitig Unwirklichen, die alle definitiven Tatsachen haben, bevor man wirklich mit ihnen in Berührung gekommen ist.
:12. Der Satz existiert, präzise und abgeschlossen, irgendwo außerhalb von beiden, und wartet mit der Geduld von etwas, das es sich leisten kann zu warten.
:13. Kari hat in den letzten drei Jahren die Mutter durch deren langes Sterben begleitet und den Vater dabei seltener besucht, als sie wollte.
:14. Diese Lücke liegt in ihr nicht als Schuldgefühl, sondern als ein stumpfer, kaum lokalisierbarer Schmerz, der sich nicht benennen lässt und sich vielleicht auch deshalb nicht auflöst.
:15. Jon ist seit einem Jahrzehnt in Bergen, kommt zweimal im Jahr für ein langes Wochenende und hat über Jahre hinweg versucht, die Distanz durch Regelmäßigkeit zu kompensieren.
:16. Er weiß tief in sich, dass das nicht funktioniert hat und vielleicht auch nicht funktionieren kann, weil es bei manchen Dingen keine sinnvolle Entsprechung zwischen Häufigkeit und Nähe gibt.
:17. Heute ist das letzte Mal, das hat er sich bereits auf der Bahnfahrt hierher gesagt.
:18. Er hat es sich mit der stillen Bestimmtheit von jemandem gesagt, der eine Entscheidung trifft, die er nicht rückgängig machen will, bevor er sich die Gelegenheit dazu nehmen kann.
:19. Der Schotterweg zum Schuppen ist vom anhaltenden Regen aufgeweicht, die Pfützen so breit und trüb, dass Kari im Schritttempo fährt.
:20. Der Volvo stöhnt bei jeder Unebenheit leise, als hätte auch er eine Meinung zu alledem, die er allerdings für sich behält.
:21. Der Schuppen taucht hinter einer sanften Biegung auf, halb verborgen hinter drei alten Birken, deren Stämme schwarz vor Nässe glänzen und deren Äste im Wind schlagen wie etwas, das sich nicht beruhigen kann.
:22. Das Wellblechdach ist dunkel und gefleckt, die Holzfassade in jenem Zustand fortgeschrittener Verwitterung, der nicht mehr als Verfall zu bezeichnen ist, sondern als der natürliche Aggregatzustand von Dingen, die seit Langem niemanden mehr interessieren.
:23. Jon steigt aus, noch bevor der Motor abgestellt ist, und Kari hört ihn gegen die Tür treten – einmal, zweimal.
:24. Dann signalisiert ihr das knarrende, widerstrebende Aufgehen des alten Holzes, dass der Widerstand überwunden ist, vorläufig und mit Gewalt, wie so vieles in dieser Familie.
:25. Der Geruch, der aus dem Inneren kommt, ist keine Metapher und keine Erinnerung, bevor er es dann doch ist: feuchtes, hartes Holz, das alte Öl von Motoren, an denen schon lange niemand mehr gearbeitet hat.
:26. Tief darunter liegt, beharrlich und unverwischbar wie ein Kommentar zu allem anderen, der vertraute Tabakgeruch des Vaters, der sich in die Poren des Holzes gefressen hat und dort bleiben wird, lange nach dem letzten Besuch, lange nach dem letzten Atemzug.
:27. Kari tritt über die Schwelle und hält inne, nicht lange, aber einen Moment, der sich bemerkbar macht.
:28. Der Körper braucht manchmal eine Art Schleuse zwischen dem, was draußen ist, und dem, was drinnen wartet.
:29. An der linken Wand hängt eine Schwimmweste, deren Orange das Licht mehrerer Jahrzehnte zu einem blassen, entschuldigenden Gelbton ausgebleicht hat, die Gurte schlaff und mürbe, als hielten sie nur noch zusammen, weil es niemanden gibt, der sie auseinandernehmen würde.
:30. Darunter stehen zwei Gummistiefel der Größe 45, ausgekleidet mit einer Schicht getrockneten Schlamms, die das Negativ der letzten Wegstrecke abbildet, die jemand in ihnen zurückgelegt hat, irgendwo, irgendwann, in einer Welt, die jetzt nicht mehr erreichbar ist.
:31. Auf einem Regal, das leicht nach vorne geneigt ist und seit Jahren auf eine Reparatur wartet, die niemand mehr vornehmen wird, liegt ein Wandkalender von 2019, aufgeschlagen auf dem März.
:32. Dort stehen zwei Einträge in der engen, eckigen Handschrift des Vaters, die Kari liest, ohne sie zu lesen, die kurz in ihr aufleuchten wie etwas, das man erkannt hat, und sofort wieder verschwinden.
:33. Jon steht in der Mitte des Schuppens und bewegt sich nicht, dreht nur langsam den Kopf, als würde er versuchen, sich an etwas zu erinnern, das er nie gewusst hat oder vielleicht nie wissen wollte.
:34. Der Regen auf dem Wellblechdach ist so anhaltend und gleichmäßig, dass er sich weniger wie ein Geräusch anfühlt als wie ein Zustand der Welt, dem man sich nicht entziehen kann und gegen den zu kämpfen sinnlos wäre.
:35. Die Angel hängt an zwei verrosteten Nägeln an der hinteren Wand, fast beiläufig, fast wie etwas, das man bei der Einrichtung des Raumes vergessen hat und später nicht mehr weggeräumt hat.
:36. Der Ort, den sie eingenommen hatte, gehörte bereits ihr.
:37. Jon sieht sie und geht auf sie zu mit der langsamen Bestimmtheit von jemandem, der nicht weiß, was er tun wird, wenn er angekommen ist.
:38. Er hält es dennoch für notwendig hinzugehen.
:39. Er nimmt sie mit beiden Händen von den Nägeln, behutsam und ohne Eile.
:40. Er hält sie vor sich in einem Abstand, der weder nah noch fern ist und der die Angel in eine Art Schwebe versetzt zwischen dem, was sie ist, und dem, was sie in diesem Moment bedeutet oder bedeuten könnte.
:41. Die Schnur ist mehrfach um sich selbst gewickelt, der Haken braun vor Rost, der Griff an zwei Stellen blank und abgewetzt, dort, wo eine Hand ihn über viele Jahre gehalten hat.
:42. Es war nicht seine Hand, aber eine Hand, die er kannte, deren Gesten er kannte, ohne je ganz verstanden zu haben, was sich hinter diesen Gesten verbarg.
:43. Kari beobachtet ihn von der Seite, ohne sich zu bewegen.
:44. In dieser Beobachtung liegt kein Mitgefühl und keine Distanz, sondern etwas dazwischen, das keinen Namen hat und vielleicht deshalb das Ehrlichste ist, was sie in diesem Raum füreinander aufbringen können.
:45. Sie geht schließlich zu ihm, nimmt ihm die Angel aus den Händen, ohne zu fragen, und hält sie selbst einen Moment lang.
:46. Sie spürt das fast gewichtslose Gewicht in den Handflächen, das Gewicht eines Gegenstands, dessen Bedeutung schwerer ist als seine Substanz, und gibt sie dann zurück, weil sie nichts anderes damit anfangen kann und auch nichts anderes will.
:47. „Den nehmen wir nicht mit", sagt sie.
:48. Es klingt weder wie eine Entscheidung noch wie ein Vorschlag, sondern wie das ruhige Aussprechen von etwas, das längst feststand, bevor sie den Schuppen betreten haben, möglicherweise bevor sie überhaupt hergefahren sind.
:49. Jon legt die Angel auf die verwitterte Werkbank unter dem kleinen Fenster und tritt einen Schritt zurück.
:50. Keiner von beiden sieht sie danach noch einmal an, so wie man Dinge nicht mehr ansieht, über die man eine Entscheidung getroffen hat, die man nicht bereuen will.
:51. Sie verlassen den Schuppen ohne etwas mitzunehmen und ohne etwas zu verändern, den Kalender auf dem Regal, die Gummistiefel auf dem Boden, den Benzinkanister in der Ecke, die Schwimmweste an der Wand.
:52. Alles steht an dem Platz, an den es gestellt wurde von jemandem, der beim Stellen dieser Dinge vielleicht schon ahnte, dass er nicht zurückkommen würde, und der diese Ahnung vielleicht nicht als Traurigkeit empfunden hat, sondern als eine Art stiller Übereinkunft mit dem, was unvermeidlich ist.
:53. Draußen vor dem Schuppen fällt der Regen schräg und ohne Abschwächung auf sie herab, und sie stehen darin, weder suchend nach Schutz noch gleichgültig dagegen, sondern einfach darin.
:54. Sie stehen darin, wie man in etwas steht, das größer ist als man selbst und das man deshalb in Ruhe lässt.
:55. Jon schließt das Vorhängeschloss, dreht kurz daran, um sicherzugehen, und lässt es dann los.
:56. Er lässt es mit einer Endgültigkeit los, die nicht inszeniert ist und gerade deshalb schwerer wiegt.
:57. Kari hält den Schlüssel in der geschlossenen Faust, ein kleines, schwer gewordenes Stück Metall, das in diesem Moment das ganze Gewicht eines Ortes trägt, den sie nun nicht mehr betreten werden.
:58. Sie schaut auf den Fjord, dessen Oberfläche der Regen in ein ständig sich neuordnendes Muster aus Kreisen verwandelt, die sich überlappen und auflösen und neu entstehen, ohne Pause, ohne Absicht.
:59. Dann holt sie aus und wirft den Schlüssel in einem langen, fast lässigen Bogen über das Ufer.
:60. Er dreht sich in der feuchten Luft, fällt ins Wasser mit einem Laut, der kaum zu hören ist und sich dennoch klar abhebt von allem anderen, und der kleine Kreis, der sich bildet, wird sofort von den Regenkreisen eingeholt und aufgelöst, als hätte das Wasser keine Zeit für Sonderbehandlung und keinen Grund, den Schlüssel anders zu empfangen als alles andere.
:61. Kari schaut nicht nach, wo er versunken ist.
:62. Sie dreht sich um und geht.
:63. Jon folgt ihr, keiner von beiden spricht auf dem Weg zum Auto.
:64. Das Auto wartet im Regen auf sie wie etwas, das gelernt hat zu warten, weil es keine andere Wahl hatte.
:65. Jon übernimmt diesmal das Steuer und setzt sich, ohne zu fragen, ans Steuer.
:66. Kari quittiert das mit einem kleinen, fast unmerklichen Nicken, das mehr sagt als ein Dankeschön.
:67. Sie lehnt die Schläfe gegen die kalte Scheibe, schließt die Augen halb, und der Motor springt an.
:68. Der Scheibenwischer nimmt seinen Dienst wieder auf, dasselbe Quietschen, derselbe leicht verschobene Takt, als wäre die Unterbrechung nicht gewesen oder als wäre sie gewesen und hätte nichts geändert an dem, was vorher war und was jetzt weitergeht – was vielleicht das Ehrlichste ist, was man über diesen Tag und über diese beiden Menschen sagen kann.
:69. Die Straße vor ihnen ist leer und nass und führt zurück in eine Welt, in der dieser Schuppen nicht mehr vorkommt, in der eine Angel auf einer Werkbank liegt und niemand kommt, sie zu holen.
:70. In dieser Welt bleibt ein Kalender auf dem März 2019 aufgeschlagen, bis das Papier selbst sich auflöst.
:71. Keiner von beiden sagt, was dieser Tag war, nicht weil die Worte fehlen.
:72. Es gibt Dinge, die man beschädigt, wenn man sie benennt, und beide wissen das, ohne jemals darüber gesprochen zu haben.
:73. Sie fahren, und der Regen hört nicht auf, und hinter ihnen verschwindet der Schuppen in der Kurve und in der Entfernung und im Rest ihres Lebens.
:74. Der Schuppen wird dennoch in ihrem Leben bleiben, nicht als Erinnerung, die man aufruft, sondern als etwas Tieferes und Beständigeres: als die stille, unauflösliche Gewissheit, dass es Orte gibt, die man nicht verlässt, auch wenn man nicht zurückkommt.
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=== 2 ===
:Tíz év
:1. Elena harminchat éves, húszéves kora óta dohányzik.
:2. Egy évtizedet élt Milánóban, annak a nőnek a konok következetességével, aki elhatározta, hogy a felejtés nem gyengeség, hanem túlélési stratégia.
:3. Aztán egy kedd este megszólalt a telefon, és egy idegen hang, akiről kiderült, hogy az anyja szomszédasszonya, közölte vele, hogy az idős asszony elment.
:4. Mintha a halál indulás volna, utazás jobb vidékekre, és nem valakinek a végleges, megmásíthatatlan elnémulása, akinek soha nem mondták elégszer azt, amit el kellett volna mondani.
:5. A házat el kell adni, és ez az egyetlen oka annak, hogy Elenának négy órával később már buszjegy van a zsebében.
:6. Ez az a képlet, amellyel átvészeli a hosszú órákig tartó utat, Basilicata kopár, felperzselt táján át, amely úgy húzódik el az ablak előtt, mint egy élet díszlete.
:7. Egy életé, amelyet valaha élt, és amelyről elhitette magával, hogy teljesen maga mögött hagyta.
:8. A mellette ülő öregember, aki fokhagymaszagú, és úgy tart az ölében egy hordozható rádiót, mint valami kincset, húszpercenként megpróbál neki elmagyarázni valamit az utak állapotáról.
:9. Elena csukott szemmel ül, és úgy tesz, mintha aludna, ami az egyetlen társasági hazugság, amelyet lelkiismeret-furdalás nélkül megenged magának.
:10. Amikor a busz megáll a piactéren, és az ajtók az ismerős pneumatikus sóhajjal kinyílnak, Elena utolsóként száll le, és egy pillanatra mozdulatlanul áll meg a régi macskakövön.
:11. Jobb kezében az utazótáskát tartja, bal kezével már a cigarettásdoboz után nyúl, miközben a szeptemberi hőség úgy telepszik rá, mint egy emlék, amelyet elég sokáig elfojtott az ember.
:12. A levegő érett paradicsom, burkolatlan mellékutcák pora és Carlo műhelyéből áradó nehéz, ásványos gépolajszag keveréke, a műhelyé, amely még mindig ott van mindjárt a sarkon túl.
:13. A műhely úgy áll ott, mintha a falu a maga csendes, makacs módján elhatározta volna, hogy megvárja őt, amíg elég erős lesz, és most, hogy visszatért, nyugodtan megállapítaná, hogy nem az.
:14. Meghallja Carlo nevetését, mielőtt meglátná őt – azt a széles, önmagáról gondtalanul meggyőződött nevetést, amelyet húszévesen valamiféle életerőnek tartott, annak bizonyítékának, hogy valaki teljesen benne áll az életben.
:15. Ma, mindazok után, ez egy olyan férfi szemtelenségének tűnik neki, aki átment azon, amit tett, anélkül hogy hegeket növesztett volna.
:16. Carlo feltűrt ujjakkal hajol egy behorpadt motorháztető fölé, alkarja fekete attól a zsíros kenőanyagtól, amelyet soha nem lehet teljesen lemosni.
:17. Olyan ijesztően változatlannak látszik, olyan szégyenletesen sértetlennek, hogy Elenának egy pillanatra az az érzése támad, az elmúlt tíz év csak benne történt meg, és sehol máshol a világon.
:18. Amikor megfordul és meglátja őt, nem jelenik meg meglepetés az arcán, sem megrendülés, sem zavar, még a megjátszott érintettség tisztességes udvariassága sem.
:19. Csak egy hosszú, nyugodt pillantás az egész, amely felismeri és besorolja őt, majd folytatja tovább, és ez, oly módon, amely ellen nincsenek szavai, mindennél rosszabb.
:20. Tizenhat évvel ezelőtt minden a templom mögött kezdődött, a nyári ünnep után, egy júliusi este meleg sötétjében, egy csókkal, amelynek akkor az ígéret minőségét tulajdonította.
:21. Elena azóta a tapasztalat hűvös bizonyosságával tudja, hogy nem volt naiv, amikor ezt hitte, hanem egyszerűen tizenkilenc éves volt, és még nem birtokolta azt a tudást, hogy a Carlo-féle férfiak nem azért törik meg az ígéreteiket, mert hazudnak, hanem mert abban a pillanatban, amikor adják őket, valóban hiszik, hogy be fogják tartani – ami, ha az ember belegondol, nem enyhítő, hanem súlyosbító körülmény.
:22. Amikor húszévesen teherbe esett, ezt olyan pontossággal értette meg, amely nem engedett irgalmat.
:23. Amikor Matteo márciusban világra jött, sötét hajjal, Carlo elkerülhetetlen szemével és olyan ártatlansággal, amelyet Elena elviselhetetlennek talált, mert nem gyermeket látott benne, hanem saját vereségének összesűrített, sikító összefoglalását.
:24. Ekkor ismerte fel, hogy a szerelemnek és a fájdalomnak lehet ugyanaz a címe, és hogy a gyermeknek ezért nem szabad fizetnie.
:25. Matteót Signora Graziának adta, Carlo anyjának, aki akkor hatvanéves volt, és soha nem rezdült az arca, és soha nem mondott ki vádat.
:26. Elena máig nem tudja, hogy ez jóság-e vagy ítélet.
:27. Az első nap estéjén Elena felveszi a régi virágos ruhát, amelyet tíz évvel ezelőtt elfelejtett magával vinni, és amely ma is ott lógott az anyja szekrényében, mintha pontosan erre az estére őrizték volna meg, pontosan erre a lehetetlen visszalépésre egy múltba, ahonnan az ember valójában nem tér vissza.
:28. Felmegy a lépcsőn Carlo lakásához azzal a szilárd, tudatos elhatározással, hogy csupán egyetlen dolgot mond ki, amit tíz éven át nem mondtak ki, és azzal a be nem vallott, önmaga előtt is alig tudatos tudással, hogy ez az elhatározás már abban a pillanatban hamis volt, amikor felvette a ruhát.
:29. Carlo foltos trikóban nyit ajtót, olyan pillantással néz rá, amely nem követel magyarázatot és nem mutat riadalmat, majd egy olyan hallgatás után, amelynek ölelésformája van, de nem ölelés, azt mondja: „Úgy nézel ki, mint az anyád.”
:30. Barátság nélkül mondja, kegyetlenség nélkül, annak a férfinak a sajátos tárgyilagosságával, aki kimond egy megfigyelést, amelyet olyan régóta hordoz magában, hogy az elveszített minden érzelmi töltetet, és már csak igaz, és talán ez a legkíméletlenebb dolog, amit valaha mondott neki.
:31. Elena nem szavakkal válaszol, hanem nyitott tenyérrel arcul üti, elég erősen ahhoz, hogy a hang visszhangozzon a rosszul szigetelt lépcsőházban, és a fölöttük lévő emeleten egy ajtó röviden megnyikorduljon, majd újra elhallgasson.
:32. Carlo nem mozdul, nem érinti meg kipirult arcát, nem mondja, hogy sajnálja, nem kér bocsánatot, és nem omlik össze.
:33. Ehelyett olyan szemekkel néz rá, amelyekben nincs megbánás, de ellenségesség sincs, csak valami nyugodt, sötét, feloldhatatlan, ami mindkettőnél rosszabb, mert nem hagy neki lehetőséget arra, hogy harcoljon ellene.
:34. Nem sokkal éjfél után ott áll az anyja háza előtt, anélkül hogy csengetett volna, anélkül hogy üzenetet küldött volna, egy üveg olcsó vörösborral a hóna alatt, és annak az embernek az arcával, aki teljesen biztos benne, hogy Elena amúgy sem aludt.
:35. Ez igaz, de Elena megtartja magának, mert ez az egyetlen dolog, amit ezen az estén megtart magának.
:36. A garázsban, két régi autóülésen, amelyek úgy állnak a csupasz betonpadlón, mint egy elhagyott lakás utolsó bútorai, Carlo kérdezés nélkül tölt.
:37. Ez rendben van, mert tudja, hogy Elena inni fog, és mert a kérdés nélküli töltés az egyetlen gesztus, amelyet ezen az éjszakán teljesen helyesen tesz.
:38. Amikor megfogja a kezét, az ujjai érdesek és melegek, és olyan gépolajszaguk van, amelyet a világ egyetlen vize sem mos le teljesen.
:39. Elena hagyja, mert a bor könnyűvé teszi a fejét, és mert azt mondja magának, hogy azoknak a dolgoknak, amelyek csak egyetlen éjszakáig tartanak, nem kell következményeiknek lenniük, ha az ember elég makacsul ragaszkodik hozzá, amiről tudja, hogy nem igaz, de ami ebben a pillanatban úgy működik, mint egy igazság, és ennek elégnek kell lennie.
:40. „Matteo soha nem kérdez rólam” – mondja végül, anélkül hogy ránézne, olyan hangon, amelynek közönyösen kellene hangzania.
:41. A hang sebnek hangzik, olyan sebnek, amely tízéves, és ezért nem kevésbé nyitott, csak megszokottabb.
:42. Carlo állja a pillantását, iszik egy hosszú kortyot, hagy megszületni egy szünetet, amely nem bizonytalanság, hanem tisztelet vagy valami, ami hasonlít rá, aztán kertelés és bocsánatkérés nélkül válaszol: „Megmutatom neki, hogyan kell motort javítani, és ez több, mint amit apám valaha adott nekem.”
:43. Elena olyan élességgel gyűlöli őt ezért a mondatért, amely már-már csodálatot érdemel, mert nem igazolás, nem vallomás és nem bocsánatkérés.
:44. Egyszerűen egy másik igazság volt, mint az övé, és minden igazságtalansága mellett ez a legelviselhetetlenebb: hogy a maga módján, a maga korlátozott, megbocsáthatatlan, tökéletesen emberi módján igaza lehet.
:45. Lassan kihúzza a kezét az övéből.
:46. Ő hagyja, hogy elvegye, tartás nélkül, kérdés nélkül, olyan mozdulat nélkül, amely arra kényszerítené, hogy megmagyarázzon valamit, amit önmagának sem tud megmagyarázni.
:47. Elena még napkelte előtt elhagyja a házat a szürke hajnalelőtti félhomályban, a táskája annak a nőnek a hatékonyságával összepakolva, aki már túl sokszor indult útnak ahhoz, hogy közben még érzéseket pazaroljon.
:48. Nem megy azonnal az állomásra, hanem kerülőt tesz az alvó sikátorokon át, amit nem vall be magának.
:49. Felszállni annak beismerése volna, hogy ez döntés, és nem gyengeség.
:50. Végül megáll Signora Grazia konyhaablaka előtt, amelyben meleg fény ég, mint évtizedek óta minden reggel, megingathatatlanul és magától értetődően, mint minden, ami ebben a faluban túlél.
:51. Matteo a konyhaasztalnál ül, és kenyeret márt tejbe, annak a gyermeknek a teljes, önmagába zárt koncentrációjával, aki pontosan tudja, hová tartozik, és eszébe sem jutna kételkedni benne.
:52. Ez a legszebb dolog, amit Elena valaha látott, és a legkegyetlenebb, és a kettő ugyanaz a dolog, és neki nincs nyelve hozzá, sem olaszul, sem semmilyen más nyelven.
:53. Sötét haja van, Carlo szája, és úgy tartja a vállát, hogy az Elenát önmagára emlékezteti.
:54. Elena egykori önmagának egy olyan változatára emlékezteti, abból az időből, mielőtt megértette volna, milyen sérülésekre képes az élet, és mielőtt megértette volna, hogy ő maga is e sérülések okai közé tartozik.
:55. Signora Grazia mögötte áll, és olyan lassúsággal simít végig a fején, amely nem gyengédség, hanem valami régebbi és tartósabb a gyengédségnél.
:56. Nem néz fel, de az arcán olyan asszony kifejezése van, aki már rég megbocsátotta azt, amit Elena önmagának soha nem fog megbocsátani.
:57. Ismeri ezt az aszimmetriát, és hallgat, mert a hallgatás néha az egyetlen, amit az ember egy másik nőnek fel tud ajánlani.
:58. Elena a hideg üveghez nyomja a homlokát, és némán elszámol hatvanig.
:59. Hatvannál megfordul, és elmegy, anélkül hogy hátranézne.
:60. Ez mindazok után az egyetlen fegyelem, amely megmaradt neki: nem visszanézni, vagy legalábbis nem hagyni, hogy közben lássák.
:61. A Milánóba tartó vonat a felkelő nap felé halad, és Basilicata tája odakint égve húzódik el az ablak mellett, közönyösen és pompásan, amilyen mindig is volt és mindig is lesz, érintetlenül attól, hogy az emberek mit hagynak benne hátra, vagy mit nem.
:62. Elena elszívja a doboz utolsó cigarettáját, könyökét az ablakpárkányra támasztva, tekintetét a mozgó tájra szegezve, anélkül hogy látná.
:63. Nem gondol semmire, vagy legalábbis megpróbálja annak a nőnek az elszántságával, aki tudja, hogy a gondolkodás ebben a pillanatban nem volna segítség.
:64. Megtanulta, hogy a fájdalom ellentéte nem a boldogság, hanem ez a sajátos, száraz, működő zsibbadtság, amelyben az ember vonatokra száll, ablakok mellett dohányzik, és megy tovább.
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:Tíz év - Zehn Jahre
:1. Elena harminchat éves, húszéves kora óta dohányzik. - Elena ist sechsunddreißig Jahre alt, raucht seit dem zwanzigsten Lebensjahr.
:2. Egy évtizedet élt Milánóban, annak a nőnek a konok következetességével, aki elhatározta, hogy a felejtés nem gyengeség, hanem túlélési stratégia. - Sie hat ein Jahrzehnt in Mailand gelebt, mit der verbissenen Konsequenz einer Frau, die sich entschieden hat, dass Vergessen keine Schwäche ist, sondern eine Überlebensstrategie.
:3. Aztán egy kedd este megszólalt a telefon, és egy idegen hang, akiről kiderült, hogy az anyja szomszédasszonya, közölte vele, hogy az idős asszony elment. - Dann klingelte das Telefon an einem Dienstagabend, und eine fremde Stimme, die sich als Nachbarin ihrer Mutter herausstellte, teilte ihr mit, dass die alte Frau gegangen sei.
:4. Mintha a halál indulás volna, utazás jobb vidékekre, és nem valakinek a végleges, megmásíthatatlan elnémulása, akinek soha nem mondták elégszer azt, amit el kellett volna mondani. - So als wäre der Tod ein Aufbruch, eine Reise in bessere Gefilde, und nicht das endgültige, unverhandelbare Verstummen von jemandem, dem man nie genug gesagt hatte, was man hätte sagen sollen.
:5. A házat el kell adni, és ez az egyetlen oka annak, hogy Elenának négy órával később már buszjegy van a zsebében. - Das Haus muss verkauft werden, und das ist der einzige Grund, weshalb Elena vier Stunden später bereits ein Busticket in der Tasche hat.
:6. Ez az a képlet, amellyel átvészeli a hosszú órákig tartó utat, Basilicata kopár, felperzselt táján át, amely úgy húzódik el az ablak előtt, mint egy élet díszlete. - Das ist die Formel, mit der sie sich durch die stundenlange Fahrt trägt, durch die kahle, verbrennte Landschaft der Basilicata, die am Fenster vorbeizieht wie die Kulisse eines Lebens.
:7. Egy életé, amelyet valaha élt, és amelyről elhitette magával, hogy teljesen maga mögött hagyta. - Ein Leben, das sie einmal geführt hat und von dem sie sich einredete, es vollständig hinter sich gelassen zu haben.
:8. A mellette ülő öregember, aki fokhagymaszagú, és úgy tart az ölében egy hordozható rádiót, mint valami kincset, húszpercenként megpróbál neki elmagyarázni valamit az utak állapotáról. - Der alte Mann neben ihr, der nach Knoblauch riecht und ein tragbares Radio wie einen Schatz auf dem Schoß hält, versucht alle zwanzig Minuten, ihr etwas über den Zustand der Straßen zu erklären.
:9. Elena csukott szemmel ül, és úgy tesz, mintha aludna, ami az egyetlen társasági hazugság, amelyet lelkiismeret-furdalás nélkül megenged magának. - Elena sitzt mit geschlossenen Augen da und tut so, als würde sie schlafen, was die einzige soziale Lüge ist, die sie sich ohne Gewissensbisse gestattet.
:10. Amikor a busz megáll a piactéren, és az ajtók az ismerős pneumatikus sóhajjal kinyílnak, Elena utolsóként száll le, és egy pillanatra mozdulatlanul áll meg a régi macskakövön. - Als der Bus auf dem Marktplatz hält und die Türen mit dem vertrauten pneumatischen Seufzen aufgehen, steigt Elena als Letzte aus und bleibt einen Moment unbeweglich auf dem alten Kopfsteinpflaster stehen.
:11. Jobb kezében az utazótáskát tartja, bal kezével már a cigarettásdoboz után nyúl, miközben a szeptemberi hőség úgy telepszik rá, mint egy emlék, amelyet elég sokáig elfojtott az ember. - Sie hält die Reisetasche in der rechten Hand, greift mit der linken bereits nach der Zigarettenschachtel, während die Septemberhitze sich auf sie legt wie eine Erinnerung, die man lange genug verdrängt hat.
:12. A levegő érett paradicsom, burkolatlan mellékutcák pora és Carlo műhelyéből áradó nehéz, ásványos gépolajszag keveréke, a műhelyé, amely még mindig ott van mindjárt a sarkon túl. - Die Luft riecht nach reifen Tomaten, nach dem Staub ungepflasterter Seitengassen und nach dem schweren, mineralischen Geruch des Maschinenöls aus Carlos Werkstatt, die noch immer gleich um die Ecke liegt.
:13. A műhely úgy áll ott, mintha a falu a maga csendes, makacs módján elhatározta volna, hogy megvárja őt, amíg elég erős lesz, és most, hogy visszatért, nyugodtan megállapítaná, hogy nem az. - Die Werkstatt liegt dort, als hätte das Dorf in seiner stillen, beharrlichen Weise beschlossen, auf sie zu warten, bis sie stark genug wäre, und nun, da sie zurückgekehrt ist, mit einer Gelassenheit festzustellen, dass sie es nicht ist.
:14. Meghallja Carlo nevetését, mielőtt meglátná őt – azt a széles, önmagáról gondtalanul meggyőződött nevetést, amelyet húszévesen valamiféle életerőnek tartott, annak bizonyítékának, hogy valaki teljesen benne áll az életben. - Sie hört Carlos Lachen, bevor sie ihn sieht – dieses breite, von sich selbst unbekümmert überzeugte Lachen, das sie mit zwanzig Jahren für eine Art Vitalität gehalten hatte, für den Beweis, dass ein Mensch vollständig im Leben steht.
:15. Ma, mindazok után, ez egy olyan férfi szemtelenségének tűnik neki, aki átment azon, amit tett, anélkül hogy hegeket növesztett volna. - Heute kommt es ihr, nach allem, wie die Unverschämtheit eines Mannes vor, der durch das, was er getan hat, hindurchgegangen ist, ohne Narben anzusetzen.
:16. Carlo feltűrt ujjakkal hajol egy behorpadt motorháztető fölé, alkarja fekete attól a zsíros kenőanyagtól, amelyet soha nem lehet teljesen lemosni. - Carlo steht mit hochgekrempelten Ärmeln über eine zerbeulte Motorhaube gebeugt, die Unterarme schwarz von einer Schmiere, die sich nie vollständig abwaschen lässt.
:17. Olyan ijesztően változatlannak látszik, olyan szégyenletesen sértetlennek, hogy Elenának egy pillanatra az az érzése támad, az elmúlt tíz év csak benne történt meg, és sehol máshol a világon. - Er sieht so erschreckend unverändert aus, so beschämend unbeschädigt, dass Elena einen Moment lang das Gefühl hat, die letzten zehn Jahre hätten nur in ihr stattgefunden und nirgendwo sonst auf der Welt.
:18. Amikor megfordul és meglátja őt, nem jelenik meg meglepetés az arcán, sem megrendülés, sem zavar, még a megjátszott érintettség tisztességes udvariassága sem. - Als er sich umdreht und sie sieht, legt sich keine Überraschung in sein Gesicht, keine Erschütterung, keine Verlegenheit, nicht einmal die anständige Höflichkeit einer gespielten Betroffenheit.
:19. Csak egy hosszú, nyugodt pillantás az egész, amely felismeri és besorolja őt, majd folytatja tovább, és ez, oly módon, amely ellen nincsenek szavai, mindennél rosszabb. - Es ist nur ein langer, ruhiger Blick, der sie erkennt und einordnet und weitermacht, und das ist, auf eine Weise, gegen die sie keine Worte hat, das Schlimmste von allem.
:20. Tizenhat évvel ezelőtt minden a templom mögött kezdődött, a nyári ünnep után, egy júliusi este meleg sötétjében, egy csókkal, amelynek akkor az ígéret minőségét tulajdonította. - Vor sechzehn Jahren hatte alles hinter der Kirche begonnen, nach dem Sommerfest, in der warmen Dunkelheit eines Juliabends, mit einem Kuss, dem sie damals die Qualität eines Versprechens zugeschrieben hatte.
:21. Elena azóta a tapasztalat hűvös bizonyosságával tudja, hogy nem volt naiv, amikor ezt hitte, hanem egyszerűen tizenkilenc éves volt, és még nem birtokolta azt a tudást, hogy a Carlo-féle férfiak nem azért törik meg az ígéreteiket, mert hazudnak, hanem mert abban a pillanatban, amikor adják őket, valóban hiszik, hogy be fogják tartani – ami, ha az ember belegondol, nem enyhítő, hanem súlyosbító körülmény. - Elena weiß inzwischen mit der kühlen Sicherheit der Erfahrung, dass sie nicht naiv war, als sie das glaubte, sondern schlicht neunzehn Jahre alt und noch nicht im Besitz des Wissens, dass Männer wie Carlo Versprechen nicht brechen, weil sie lügen, sondern weil sie in dem Moment, in dem sie sie geben, tatsächlich glauben, dass sie halten werden – was, wenn man darüber nachdenkt, keine mildernde, sondern eine erschwerende Tatsache ist.
:22. Amikor húszévesen teherbe esett, ezt olyan pontossággal értette meg, amely nem engedett irgalmat. - Als sie mit zwanzig schwanger wurde, verstand sie das mit einer Präzision, die keine Gnade zuließ.
:23. Amikor Matteo márciusban világra jött, sötét hajjal, Carlo elkerülhetetlen szemével és olyan ártatlansággal, amelyet Elena elviselhetetlennek talált, mert nem gyermeket látott benne, hanem saját vereségének összesűrített, sikító összefoglalását. - Als Matteo im März zur Welt kam, mit dunklen Haaren und Carlos unvermeidlichen Augen und einer Unschuld, die Elena unerträglich fand, weil sie in ihm nicht ein Kind sah, sondern die kondensierte, schreiende Zusammenfassung ihrer eigenen Niederlage.
:24. Ekkor ismerte fel, hogy a szerelemnek és a fájdalomnak lehet ugyanaz a címe, és hogy a gyermeknek ezért nem szabad fizetnie. - Da erkannte sie, dass Liebe und Schmerz dieselbe Adresse haben können, und dass das Kind dafür nicht bezahlen durfte.
:25. Matteót Signora Graziának adta, Carlo anyjának, aki akkor hatvanéves volt, és soha nem rezdült az arca, és soha nem mondott ki vádat. - Sie gab Matteo an Signora Grazia, Carlos Mutter, die damals sechzig war und niemals eine Miene verzog und niemals eine Anklage aussprach.
:26. Elena máig nem tudja, hogy ez jóság-e vagy ítélet. - Elena weiß bis heute nicht, ob das Güte ist oder Urteil.
:27. Az első nap estéjén Elena felveszi a régi virágos ruhát, amelyet tíz évvel ezelőtt elfelejtett magával vinni, és amely ma is ott lógott az anyja szekrényében, mintha pontosan erre az estére őrizték volna meg, pontosan erre a lehetetlen visszalépésre egy múltba, ahonnan az ember valójában nem tér vissza. - Am Abend des ersten Tages zieht Elena das alte geblümte Kleid an, das sie vor zehn Jahren vergessen hatte mitzunehmen und das heute noch im Schrank ihrer Mutter hing, als wäre es dort aufbewahrt worden für genau diesen Abend, für genau diesen unmöglichen Rückgang in eine Vergangenheit, aus der man eigentlich nicht zurückkehrt.
:28. Felmegy a lépcsőn Carlo lakásához azzal a szilárd, tudatos elhatározással, hogy csupán egyetlen dolgot mond ki, amit tíz éven át nem mondtak ki, és azzal a be nem vallott, önmaga előtt is alig tudatos tudással, hogy ez az elhatározás már abban a pillanatban hamis volt, amikor felvette a ruhát. - Sie steigt die Treppe zu Carlos Wohnung hinauf mit dem festen, bewussten Vorsatz, lediglich eine Sache zu sagen, die zehn Jahre lang nicht ausgesprochen wurde, und mit dem uneingestandenen, ihr selbst kaum bewussten Wissen, dass dieser Vorsatz schon in dem Moment falsch war, als sie das Kleid anzog.
:29. Carlo foltos trikóban nyit ajtót, olyan pillantással néz rá, amely nem követel magyarázatot és nem mutat riadalmat, majd egy olyan hallgatás után, amelynek ölelésformája van, de nem ölelés, azt mondja: „Úgy nézel ki, mint az anyád.” - Carlo öffnet die Tür in einem fleckigen Unterhemd, schaut sie mit einem Blick an, der keine Erklärung einfordert und kein Erschrecken zeigt, und sagt nach einem Schweigen, das die Form einer Umarmung hat und keine ist: „Du siehst aus wie deine Mutter."
:30. Barátság nélkül mondja, kegyetlenség nélkül, annak a férfinak a sajátos tárgyilagosságával, aki kimond egy megfigyelést, amelyet olyan régóta hordoz magában, hogy az elveszített minden érzelmi töltetet, és már csak igaz, és talán ez a legkíméletlenebb dolog, amit valaha mondott neki. - Er sagt es ohne Freundlichkeit, ohne Grausamkeit, mit der eigentümlichen Sachlichkeit eines Mannes, der eine Beobachtung ausspricht, die er so lange mit sich herumgetragen hat, dass sie jede emotionale Ladung verloren hat und nur noch wahr ist, und das ist vielleicht das Rücksichtsloseste, was er je zu ihr gesagt hat.
:31. Elena nem szavakkal válaszol, hanem nyitott tenyérrel arcul üti, elég erősen ahhoz, hogy a hang visszhangozzon a rosszul szigetelt lépcsőházban, és a fölöttük lévő emeleten egy ajtó röviden megnyikorduljon, majd újra elhallgasson. - Elena antwortet nicht mit Worten, sondern schlägt ihm mit der flachen Hand ins Gesicht, fest genug, dass das Geräusch im schlecht isolierten Treppenhaus widerhallt und im Stockwerk darüber eine Tür kurz quietscht und wieder verstummt.
:32. Carlo nem mozdul, nem érinti meg kipirult arcát, nem mondja, hogy sajnálja, nem kér bocsánatot, és nem omlik össze. - Carlo bewegt sich nicht, fasst sich nicht an die gerötete Wange, sagt nicht, dass es ihm leidtut, entschuldigt sich nicht und bricht nicht zusammen.
:33. Ehelyett olyan szemekkel néz rá, amelyekben nincs megbánás, de ellenségesség sincs, csak valami nyugodt, sötét, feloldhatatlan, ami mindkettőnél rosszabb, mert nem hagy neki lehetőséget arra, hogy harcoljon ellene. - Er schaut sie stattdessen mit Augen an, in denen keine Reue ist, aber auch keine Feindseligkeit, nur etwas Ruhiges, Dunkles, Unauflösbares, das schlimmer ist als beides, weil es ihr keine Möglichkeit lässt, dagegen anzukämpfen.
:34. Nem sokkal éjfél után ott áll az anyja háza előtt, anélkül hogy csengetett volna, anélkül hogy üzenetet küldött volna, egy üveg olcsó vörösborral a hóna alatt, és annak az embernek az arcával, aki teljesen biztos benne, hogy Elena amúgy sem aludt. - Kurz nach Mitternacht steht er vor dem Haus ihrer Mutter, ohne geklingelt zu haben, ohne eine Nachricht geschickt zu haben, mit einer Flasche billigem Rotwein unter dem Arm und dem Gesicht eines Mannes, der sich absolut sicher ist, dass sie ohnehin nicht geschlafen hat.
:35. Ez igaz, de Elena megtartja magának, mert ez az egyetlen dolog, amit ezen az estén megtart magának. - Das stimmt, aber Elena behält es für sich, weil es das Einzige ist, das sie an diesem Abend für sich behält.
:36. A garázsban, két régi autóülésen, amelyek úgy állnak a csupasz betonpadlón, mint egy elhagyott lakás utolsó bútorai, Carlo kérdezés nélkül tölt. - In der Garage, auf zwei alten Autositzen, die auf dem nackten Betonboden stehen wie die letzten Möbel einer aufgegebenen Wohnung, schenkt Carlo ein, ohne zu fragen.
:37. Ez rendben van, mert tudja, hogy Elena inni fog, és mert a kérdés nélküli töltés az egyetlen gesztus, amelyet ezen az éjszakán teljesen helyesen tesz. - Das ist in Ordnung, weil er weiß, dass sie trinken wird, und weil das Einschenken ohne Frage die einzige Geste ist, die er in dieser Nacht vollständig richtig macht.
:38. Amikor megfogja a kezét, az ujjai érdesek és melegek, és olyan gépolajszaguk van, amelyet a világ egyetlen vize sem mos le teljesen. - Als er nach ihrer Hand greift, sind seine Finger rau und warm und riechen nach Maschinenöl, das kein Wasser der Welt vollständig fortwäscht.
:39. Elena hagyja, mert a bor könnyűvé teszi a fejét, és mert azt mondja magának, hogy azoknak a dolgoknak, amelyek csak egyetlen éjszakáig tartanak, nem kell következményeiknek lenniük, ha az ember elég makacsul ragaszkodik hozzá, amiről tudja, hogy nem igaz, de ami ebben a pillanatban úgy működik, mint egy igazság, és ennek elégnek kell lennie. - Elena lässt es zu, weil der Wein ihr den Kopf leicht macht und weil sie sich sagt, dass Dinge, die nur eine einzige Nacht dauern, keine Konsequenzen haben müssen, wenn man hartnäckig genug darauf besteht, was sie weiß, dass es nicht stimmt, aber was in diesem Moment funktioniert wie eine Wahrheit, und das muss reichen.
:40. „Matteo soha nem kérdez rólam” – mondja végül, anélkül hogy ránézne, olyan hangon, amelynek közönyösen kellene hangzania. - „Matteo fragt nie nach mir", sagt sie schließlich, ohne ihn anzusehen, in einem Ton, der nach Gleichgültigkeit klingen soll.
:41. A hang sebnek hangzik, olyan sebnek, amely tízéves, és ezért nem kevésbé nyitott, csak megszokottabb. - Der Ton klingt nach Wunde, nach einer Wunde, die zehn Jahre alt ist und deshalb nicht weniger offen, sondern nur gewohnter.
:42. Carlo állja a pillantását, iszik egy hosszú kortyot, hagy megszületni egy szünetet, amely nem bizonytalanság, hanem tisztelet vagy valami, ami hasonlít rá, aztán kertelés és bocsánatkérés nélkül válaszol: „Megmutatom neki, hogyan kell motort javítani, és ez több, mint amit apám valaha adott nekem.” - Carlo hält ihren Blick aus, trinkt einen langen Schluck, lässt eine Pause entstehen, die keine Unsicherheit ist, sondern Respekt oder etwas, das ihm ähnlich sieht, und antwortet dann, ohne Umschweife und ohne Entschuldigung: „Ich zeige ihm, wie man einen Motor repariert, und das ist mehr, als mein Vater mir je gegeben hat."
:43. Elena olyan élességgel gyűlöli őt ezért a mondatért, amely már-már csodálatot érdemel, mert nem igazolás, nem vallomás és nem bocsánatkérés. - Elena hasst ihn für diesen Satz mit einer Schärfe, die fast Bewunderung verdient, weil er keine Rechtfertigung ist und kein Geständnis und keine Bitte um Vergebung.
:44. Egyszerűen egy másik igazság volt, mint az övé, és minden igazságtalansága mellett ez a legelviselhetetlenebb: hogy a maga módján, a maga korlátozott, megbocsáthatatlan, tökéletesen emberi módján igaza lehet. - Es war schlicht eine andere Wahrheit als ihre, und das ist, bei aller Ungerechtigkeit, das Unerträglichste: dass er recht haben könnte, auf seine Weise, in seiner begrenzten, unentschuldbaren, vollkommen menschlichen Weise.
:45. Lassan kihúzza a kezét az övéből. - Sie nimmt langsam ihre Hand aus seiner.
:46. Ő hagyja, hogy elvegye, tartás nélkül, kérdés nélkül, olyan mozdulat nélkül, amely arra kényszerítené, hogy megmagyarázzon valamit, amit önmagának sem tud megmagyarázni. - Er lässt sie nehmen, ohne zu halten, ohne zu fragen, ohne eine Geste, die sie zwingen würde, etwas zu erklären, was sie sich selbst nicht erklären kann.
:47. Elena még napkelte előtt elhagyja a házat a szürke hajnalelőtti félhomályban, a táskája annak a nőnek a hatékonyságával összepakolva, aki már túl sokszor indult útnak ahhoz, hogy közben még érzéseket pazaroljon. - Noch vor Sonnenaufgang verlässt Elena das Haus im grauen Vordunkel, die Tasche gepackt mit der Effizienz einer Frau, die schon zu oft aufgebrochen ist, um dabei noch Gefühle zu verschwenden.
:48. Nem megy azonnal az állomásra, hanem kerülőt tesz az alvó sikátorokon át, amit nem vall be magának. - Sie geht nicht sofort zum Bahnhof, sondern macht einen Umweg durch die schlafenden Gassen, den sie sich nicht eingesteht.
:49. Felszállni annak beismerése volna, hogy ez döntés, és nem gyengeség. - Einsteigen wäre ein Eingeständnis, dass es eine Entscheidung ist, und keine Schwäche.
:50. Végül megáll Signora Grazia konyhaablaka előtt, amelyben meleg fény ég, mint évtizedek óta minden reggel, megingathatatlanul és magától értetődően, mint minden, ami ebben a faluban túlél. - Sie bleibt schließlich vor Signora Grazias Küchenfenster stehen, in dem warmes Licht brennt wie jeden Morgen seit Jahrzehnten, unerschütterlich und selbstverständlich wie alles, was in diesem Dorf überdauert.
:51. Matteo a konyhaasztalnál ül, és kenyeret márt tejbe, annak a gyermeknek a teljes, önmagába zárt koncentrációjával, aki pontosan tudja, hová tartozik, és eszébe sem jutna kételkedni benne. - Matteo sitzt am Küchentisch und tunkt Brot in Milch, mit der vollständigen, in sich geschlossenen Konzentration eines Kindes, das genau weiß, wo es hingehört und nicht auf die Idee käme, daran zu zweifeln.
:52. Ez a legszebb dolog, amit Elena valaha látott, és a legkegyetlenebb, és a kettő ugyanaz a dolog, és neki nincs nyelve hozzá, sem olaszul, sem semmilyen más nyelven. - Das ist das Schönste, was Elena je gesehen hat, und das Grausamste, und beide Dinge sind dasselbe Ding, und sie hat keine Sprache dafür, weder auf Italienisch noch in irgendeiner anderen.
:53. Sötét haja van, Carlo szája, és úgy tartja a vállát, hogy az Elenát önmagára emlékezteti. - Er hat dunkle Haare und Carlos Mund und eine Art, die Schultern zu halten, die Elena an sich selbst erinnert.
:54. Elena egykori önmagának egy olyan változatára emlékezteti, abból az időből, mielőtt megértette volna, milyen sérülésekre képes az élet, és mielőtt megértette volna, hogy ő maga is e sérülések okai közé tartozik. - Sie erinnert Elena an eine Version ihrer selbst aus der Zeit, bevor sie verstand, zu welchen Beschädigungen das Leben fähig ist, und bevor sie verstand, dass man selbst zu den Ursachen dieser Beschädigungen gehört.
:55. Signora Grazia mögötte áll, és olyan lassúsággal simít végig a fején, amely nem gyengédség, hanem valami régebbi és tartósabb a gyengédségnél. - Signora Grazia steht hinter ihm und streicht ihm mit einer Langsamkeit über den Kopf, die keine Zärtlichkeit ist, sondern etwas Älteres und Beständigeres als Zärtlichkeit.
:56. Nem néz fel, de az arcán olyan asszony kifejezése van, aki már rég megbocsátotta azt, amit Elena önmagának soha nem fog megbocsátani. - Sie schaut nicht auf, aber ihr Gesicht hat den Ausdruck einer Frau, die längst vergeben hat, was Elena sich selbst nie vergeben wird.
:57. Ismeri ezt az aszimmetriát, és hallgat, mert a hallgatás néha az egyetlen, amit az ember egy másik nőnek fel tud ajánlani. - Sie kennt diese Asymmetrie und schweigt, weil Schweigen manchmal das Einzige ist, das man einer anderen Frau anbieten kann.
:58. Elena a hideg üveghez nyomja a homlokát, és némán elszámol hatvanig. - Elena drückt die Stirn gegen das kalte Glas und zählt stumm bis sechzig.
:59. Hatvannál megfordul, és elmegy, anélkül hogy hátranézne. - Bei sechzig dreht sie sich um und geht, ohne sich umzusehen.
:60. Ez mindazok után az egyetlen fegyelem, amely megmaradt neki: nem visszanézni, vagy legalábbis nem hagyni, hogy közben lássák. - Das ist nach allem, die einzige Disziplin, die ihr geblieben ist: nicht zurückzuschauen, oder zumindest nicht dabei gesehen zu werden.
:61. A Milánóba tartó vonat a felkelő nap felé halad, és Basilicata tája odakint égve húzódik el az ablak mellett, közönyösen és pompásan, amilyen mindig is volt és mindig is lesz, érintetlenül attól, hogy az emberek mit hagynak benne hátra, vagy mit nem. - Der Zug nach Mailand fährt in die aufgehende Sonne, und die Landschaft der Basilicata brennt außen am Fenster vorbei, gleichgültig und prächtig, wie sie es immer war und immer sein wird, unberührt davon, was Menschen in ihr zurücklassen oder nicht.
:62. Elena elszívja a doboz utolsó cigarettáját, könyökét az ablakpárkányra támasztva, tekintetét a mozgó tájra szegezve, anélkül hogy látná. - Elena raucht die letzte Zigarette der Schachtel, den Ellbogen auf dem Fensterbrett, den Blick auf die fahrende Landschaft gerichtet, ohne sie zu sehen.
:63. Nem gondol semmire, vagy legalábbis megpróbálja annak a nőnek az elszántságával, aki tudja, hogy a gondolkodás ebben a pillanatban nem volna segítség. - Sie denkt an nichts, oder versucht es mit der Entschlossenheit einer Frau, die weiß, dass Denken in diesem Moment keine Hilfe wäre.
:64. Megtanulta, hogy a fájdalom ellentéte nem a boldogság, hanem ez a sajátos, száraz, működő zsibbadtság, amelyben az ember vonatokra száll, ablakok mellett dohányzik, és megy tovább. - Sie hat gelernt, dass das Gegenteil von Schmerz nicht Glück ist, sondern diese spezifische, trockene, funktionierende Taubheit, in der man Züge besteigt und Fenster raucht und weitermacht.
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:Zehn Jahre
:1. Elena ist sechsunddreißig Jahre alt, raucht seit dem zwanzigsten Lebensjahr.
:2. Sie hat ein Jahrzehnt in Mailand gelebt, mit der verbissenen Konsequenz einer Frau, die sich entschieden hat, dass Vergessen keine Schwäche ist, sondern eine Überlebensstrategie.
:3. Dann klingelte das Telefon an einem Dienstagabend, und eine fremde Stimme, die sich als Nachbarin ihrer Mutter herausstellte, teilte ihr mit, dass die alte Frau gegangen sei.
:4. So als wäre der Tod ein Aufbruch, eine Reise in bessere Gefilde, und nicht das endgültige, unverhandelbare Verstummen von jemandem, dem man nie genug gesagt hatte, was man hätte sagen sollen.
:5. Das Haus muss verkauft werden, und das ist der einzige Grund, weshalb Elena vier Stunden später bereits ein Busticket in der Tasche hat.
:6. Das ist die Formel, mit der sie sich durch die stundenlange Fahrt trägt, durch die kahle, verbrennte Landschaft der Basilicata, die am Fenster vorbeizieht wie die Kulisse eines Lebens.
:7. Ein Leben, das sie einmal geführt hat und von dem sie sich einredete, es vollständig hinter sich gelassen zu haben.
:8. Der alte Mann neben ihr, der nach Knoblauch riecht und ein tragbares Radio wie einen Schatz auf dem Schoß hält, versucht alle zwanzig Minuten, ihr etwas über den Zustand der Straßen zu erklären.
:9. Elena sitzt mit geschlossenen Augen da und tut so, als würde sie schlafen, was die einzige soziale Lüge ist, die sie sich ohne Gewissensbisse gestattet.
:10. Als der Bus auf dem Marktplatz hält und die Türen mit dem vertrauten pneumatischen Seufzen aufgehen, steigt Elena als Letzte aus und bleibt einen Moment unbeweglich auf dem alten Kopfsteinpflaster stehen.
:11. Sie hält die Reisetasche in der rechten Hand, greift mit der linken bereits nach der Zigarettenschachtel, während die Septemberhitze sich auf sie legt wie eine Erinnerung, die man lange genug verdrängt hat.
:12. Die Luft riecht nach reifen Tomaten, nach dem Staub ungepflasterter Seitengassen und nach dem schweren, mineralischen Geruch des Maschinenöls aus Carlos Werkstatt, die noch immer gleich um die Ecke liegt.
:13. Die Werkstatt liegt dort, als hätte das Dorf in seiner stillen, beharrlichen Weise beschlossen, auf sie zu warten, bis sie stark genug wäre, und nun, da sie zurückgekehrt ist, mit einer Gelassenheit festzustellen, dass sie es nicht ist.
:14. Sie hört Carlos Lachen, bevor sie ihn sieht – dieses breite, von sich selbst unbekümmert überzeugte Lachen, das sie mit zwanzig Jahren für eine Art Vitalität gehalten hatte, für den Beweis, dass ein Mensch vollständig im Leben steht.
:15. Heute kommt es ihr, nach allem, wie die Unverschämtheit eines Mannes vor, der durch das, was er getan hat, hindurchgegangen ist, ohne Narben anzusetzen.
:16. Carlo steht mit hochgekrempelten Ärmeln über eine zerbeulte Motorhaube gebeugt, die Unterarme schwarz von einer Schmiere, die sich nie vollständig abwaschen lässt.
:17. Er sieht so erschreckend unverändert aus, so beschämend unbeschädigt, dass Elena einen Moment lang das Gefühl hat, die letzten zehn Jahre hätten nur in ihr stattgefunden und nirgendwo sonst auf der Welt.
:18. Als er sich umdreht und sie sieht, legt sich keine Überraschung in sein Gesicht, keine Erschütterung, keine Verlegenheit, nicht einmal die anständige Höflichkeit einer gespielten Betroffenheit.
:19. Es ist nur ein langer, ruhiger Blick, der sie erkennt und einordnet und weitermacht, und das ist, auf eine Weise, gegen die sie keine Worte hat, das Schlimmste von allem.
:20. Vor sechzehn Jahren hatte alles hinter der Kirche begonnen, nach dem Sommerfest, in der warmen Dunkelheit eines Juliabends, mit einem Kuss, dem sie damals die Qualität eines Versprechens zugeschrieben hatte.
:21. Elena weiß inzwischen mit der kühlen Sicherheit der Erfahrung, dass sie nicht naiv war, als sie das glaubte, sondern schlicht neunzehn Jahre alt und noch nicht im Besitz des Wissens, dass Männer wie Carlo Versprechen nicht brechen, weil sie lügen, sondern weil sie in dem Moment, in dem sie sie geben, tatsächlich glauben, dass sie halten werden – was, wenn man darüber nachdenkt, keine mildernde, sondern eine erschwerende Tatsache ist.
:22. Als sie mit zwanzig schwanger wurde, verstand sie das mit einer Präzision, die keine Gnade zuließ.
:23. Als Matteo im März zur Welt kam, mit dunklen Haaren und Carlos unvermeidlichen Augen und einer Unschuld, die Elena unerträglich fand, weil sie in ihm nicht ein Kind sah, sondern die kondensierte, schreiende Zusammenfassung ihrer eigenen Niederlage.
:24. Da erkannte sie, dass Liebe und Schmerz dieselbe Adresse haben können, und dass das Kind dafür nicht bezahlen durfte.
:25. Sie gab Matteo an Signora Grazia, Carlos Mutter, die damals sechzig war und niemals eine Miene verzog und niemals eine Anklage aussprach.
:26. Elena weiß bis heute nicht, ob das Güte ist oder Urteil.
:27. Am Abend des ersten Tages zieht Elena das alte geblümte Kleid an, das sie vor zehn Jahren vergessen hatte mitzunehmen und das heute noch im Schrank ihrer Mutter hing, als wäre es dort aufbewahrt worden für genau diesen Abend, für genau diesen unmöglichen Rückgang in eine Vergangenheit, aus der man eigentlich nicht zurückkehrt.
:28. Sie steigt die Treppe zu Carlos Wohnung hinauf mit dem festen, bewussten Vorsatz, lediglich eine Sache zu sagen, die zehn Jahre lang nicht ausgesprochen wurde, und mit dem uneingestandenen, ihr selbst kaum bewussten Wissen, dass dieser Vorsatz schon in dem Moment falsch war, als sie das Kleid anzog.
:29. Carlo öffnet die Tür in einem fleckigen Unterhemd, schaut sie mit einem Blick an, der keine Erklärung einfordert und kein Erschrecken zeigt, und sagt nach einem Schweigen, das die Form einer Umarmung hat und keine ist: „Du siehst aus wie deine Mutter."
:30. Er sagt es ohne Freundlichkeit, ohne Grausamkeit, mit der eigentümlichen Sachlichkeit eines Mannes, der eine Beobachtung ausspricht, die er so lange mit sich herumgetragen hat, dass sie jede emotionale Ladung verloren hat und nur noch wahr ist, und das ist vielleicht das Rücksichtsloseste, was er je zu ihr gesagt hat.
:31. Elena antwortet nicht mit Worten, sondern schlägt ihm mit der flachen Hand ins Gesicht, fest genug, dass das Geräusch im schlecht isolierten Treppenhaus widerhallt und im Stockwerk darüber eine Tür kurz quietscht und wieder verstummt.
:32. Carlo bewegt sich nicht, fasst sich nicht an die gerötete Wange, sagt nicht, dass es ihm leidtut, entschuldigt sich nicht und bricht nicht zusammen.
:33. Er schaut sie stattdessen mit Augen an, in denen keine Reue ist, aber auch keine Feindseligkeit, nur etwas Ruhiges, Dunkles, Unauflösbares, das schlimmer ist als beides, weil es ihr keine Möglichkeit lässt, dagegen anzukämpfen.
:34. Kurz nach Mitternacht steht er vor dem Haus ihrer Mutter, ohne geklingelt zu haben, ohne eine Nachricht geschickt zu haben, mit einer Flasche billigem Rotwein unter dem Arm und dem Gesicht eines Mannes, der sich absolut sicher ist, dass sie ohnehin nicht geschlafen hat.
:35. Das stimmt, aber Elena behält es für sich, weil es das Einzige ist, das sie an diesem Abend für sich behält.
:36. In der Garage, auf zwei alten Autositzen, die auf dem nackten Betonboden stehen wie die letzten Möbel einer aufgegebenen Wohnung, schenkt Carlo ein, ohne zu fragen.
:37. Das ist in Ordnung, weil er weiß, dass sie trinken wird, und weil das Einschenken ohne Frage die einzige Geste ist, die er in dieser Nacht vollständig richtig macht.
:38. Als er nach ihrer Hand greift, sind seine Finger rau und warm und riechen nach Maschinenöl, das kein Wasser der Welt vollständig fortwäscht.
:39. Elena lässt es zu, weil der Wein ihr den Kopf leicht macht und weil sie sich sagt, dass Dinge, die nur eine einzige Nacht dauern, keine Konsequenzen haben müssen, wenn man hartnäckig genug darauf besteht, was sie weiß, dass es nicht stimmt, aber was in diesem Moment funktioniert wie eine Wahrheit, und das muss reichen.
:40. „Matteo fragt nie nach mir", sagt sie schließlich, ohne ihn anzusehen, in einem Ton, der nach Gleichgültigkeit klingen soll.
:41. Der Ton klingt nach Wunde, nach einer Wunde, die zehn Jahre alt ist und deshalb nicht weniger offen, sondern nur gewohnter.
:42. Carlo hält ihren Blick aus, trinkt einen langen Schluck, lässt eine Pause entstehen, die keine Unsicherheit ist, sondern Respekt oder etwas, das ihm ähnlich sieht, und antwortet dann, ohne Umschweife und ohne Entschuldigung: „Ich zeige ihm, wie man einen Motor repariert, und das ist mehr, als mein Vater mir je gegeben hat."
:43. Elena hasst ihn für diesen Satz mit einer Schärfe, die fast Bewunderung verdient, weil er keine Rechtfertigung ist und kein Geständnis und keine Bitte um Vergebung.
:44. Es war schlicht eine andere Wahrheit als ihre, und das ist, bei aller Ungerechtigkeit, das Unerträglichste: dass er recht haben könnte, auf seine Weise, in seiner begrenzten, unentschuldbaren, vollkommen menschlichen Weise.
:45. Sie nimmt langsam ihre Hand aus seiner.
:46. Er lässt sie nehmen, ohne zu halten, ohne zu fragen, ohne eine Geste, die sie zwingen würde, etwas zu erklären, was sie sich selbst nicht erklären kann.
:47. Noch vor Sonnenaufgang verlässt Elena das Haus im grauen Vordunkel, die Tasche gepackt mit der Effizienz einer Frau, die schon zu oft aufgebrochen ist, um dabei noch Gefühle zu verschwenden.
:48. Sie geht nicht sofort zum Bahnhof, sondern macht einen Umweg durch die schlafenden Gassen, den sie sich nicht eingesteht.
:49. Einsteigen wäre ein Eingeständnis, dass es eine Entscheidung ist, und keine Schwäche.
:50. Sie bleibt schließlich vor Signora Grazias Küchenfenster stehen, in dem warmes Licht brennt wie jeden Morgen seit Jahrzehnten, unerschütterlich und selbstverständlich wie alles, was in diesem Dorf überdauert.
:51. Matteo sitzt am Küchentisch und tunkt Brot in Milch, mit der vollständigen, in sich geschlossenen Konzentration eines Kindes, das genau weiß, wo es hingehört und nicht auf die Idee käme, daran zu zweifeln.
:52. Das ist das Schönste, was Elena je gesehen hat, und das Grausamste, und beide Dinge sind dasselbe Ding, und sie hat keine Sprache dafür, weder auf Italienisch noch in irgendeiner anderen.
:53. Er hat dunkle Haare und Carlos Mund und eine Art, die Schultern zu halten, die Elena an sich selbst erinnert.
:54. Sie erinnert Elena an eine Version ihrer selbst aus der Zeit, bevor sie verstand, zu welchen Beschädigungen das Leben fähig ist, und bevor sie verstand, dass man selbst zu den Ursachen dieser Beschädigungen gehört.
:55. Signora Grazia steht hinter ihm und streicht ihm mit einer Langsamkeit über den Kopf, die keine Zärtlichkeit ist, sondern etwas Älteres und Beständigeres als Zärtlichkeit.
:56. Sie schaut nicht auf, aber ihr Gesicht hat den Ausdruck einer Frau, die längst vergeben hat, was Elena sich selbst nie vergeben wird.
:57. Sie kennt diese Asymmetrie und schweigt, weil Schweigen manchmal das Einzige ist, das man einer anderen Frau anbieten kann.
:58. Elena drückt die Stirn gegen das kalte Glas und zählt stumm bis sechzig.
:59. Bei sechzig dreht sie sich um und geht, ohne sich umzusehen.
:60. Das ist nach allem, die einzige Disziplin, die ihr geblieben ist: nicht zurückzuschauen, oder zumindest nicht dabei gesehen zu werden.
:61. Der Zug nach Mailand fährt in die aufgehende Sonne, und die Landschaft der Basilicata brennt außen am Fenster vorbei, gleichgültig und prächtig, wie sie es immer war und immer sein wird, unberührt davon, was Menschen in ihr zurücklassen oder nicht.
:62. Elena raucht die letzte Zigarette der Schachtel, den Ellbogen auf dem Fensterbrett, den Blick auf die fahrende Landschaft gerichtet, ohne sie zu sehen.
:63. Sie denkt an nichts, oder versucht es mit der Entschlossenheit einer Frau, die weiß, dass Denken in diesem Moment keine Hilfe wäre.
:64. Sie hat gelernt, dass das Gegenteil von Schmerz nicht Glück ist, sondern diese spezifische, trockene, funktionierende Taubheit, in der man Züge besteigt und Fenster raucht und weitermacht.
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=== 3 ===
:Antonio és Chiara
:1. Antonio Ferrante negyvenkét éves, és aki csak futólag ismeri, azt mondaná, hogy trattoriát vezet Nápoly kikötőjében.
:2. Három asztal, nincs étlap, egy ablak a víz felé, amelyet soha nem tisztít meg, mert a rajta lévő kosz úgy töri meg a fényt, hogy azt szebbnek találja a tisztaságnál.
:3. De ez csak a külső héja volna egy történetnek, amelynek magja két éve abban áll, hogy egy férfi minden este ugyanazokat az ételeket főzi olyan vendégeknek, akik soha nem rendelték meg őket, mert az egyetlen ember, akinek valaha készítette őket, már nincs ott, hogy megegye őket.
:4. Lucia egy keddi napon halt meg, az esti kiszolgálás kellős közepén, leeső test zaja nélkül, dráma nélkül, a keze még egy vendég tányérjának peremén, aki semmit sem vett észre.
:5. Antonio a mai napig nem tud visszaemlékezni ennek a vendégnek az arcára, bár megpróbálta, mert azt gondolta, hogy a bűntudatnak horgonyra van szüksége, és ez a férfi volt az egyetlen kézzelfogható.
:6. Azóta Antonio egy összehajtott gyapjútakarón alszik a konyhapult mögött, nem azért, mert képtelen volna belépni a hálószobába, hanem valamiféle pontosan megválasztott büntetésből, amelyet saját magára rótt ki anélkül, hogy valaha eldöntötte volna, pontosan miért.
:7. Folytatja ezt a büntetést, mert az abbahagyás időközben magyarázatot követelne, amellyel senkinek sem tartozik, legkevésbé saját magának.
:8. A három étel – tészta kagylóval, sült cukkini, hideg citromtorta – nem rituálé szentimentális értelemben.
:9. Inkább szerkezeti elv, afféle napi állítás arról, hogy a világnak még mindig van rendje, még ha az indoka már el is tűnt.
:10. Chiara egy hónapja tűnt fel, huszonhét éves, Torinóból menekült el egy olyan nő tömör csomagjával, aki megtanulta, hogy kevesebbre van szükség, mint hinnénk, ha az ember csak kész abbahagyni, hogy olyan dolgokért fizessen, amelyek nem tartoznak hozzá.
:11. Egy apró olajbogyós fülbevalót visel, alig hallhatóan selypít, amikor a mondatok hosszabbak lesznek, és az első két hétben olyan keveset beszélt magáról, hogy Antonio a hallgatását az udvariasság egyik formájaként kezdte értelmezni, ami talán az is, vagy talán valami más, amit még nem akart megnevezni.
:12. Amit akkor tesz, amikor főzés közben figyeli őt, túl van a kíváncsiságon és innen a vonzalmon.
:13. Olyan ember figyelme ez, aki valami meghatározottat keres, és még nem tudja, megtalálta-e, vagy csak reméli, hogy talán ez az, amit keres.
:14. Az említett kedd estén, miután az utolsó vendég fizetett, és a konyha abban az állapotban van, amelyet Antonio szépnek nevez, és amely mindenki másnak rendetlenségnek tűnne – kagylóhéjak a mosogató peremén, olívaolaj a tűzhelyen, a petrezselyem még félig aprítatlanul –, lehajtott fejjel hagymát vág, és hagyja folyni a könnyeit.
:15. Nem azért teszi, mert gyászol, vagy nem csak azért, hanem mert valamikor felhagyott azzal, hogy különbséget tegyen a hagymakönnyek és a többi között, és ez a különbségnélküliség időközben az őszinteség egyik formájának érződik.
:16. Chiara a mosogatónál áll, és a páraelszívó zsírcseppektől erezett, homályos tükrében tekintetük egy olyan véletlen pontosságával találkozik, amely túl jól megrendezettnek hat ahhoz, hogy véletlen legyen.
:17. Ott tartják egymást egy pillanatig, amely elég hosszú ahhoz, hogy mindketten tudják, mit jelent, és elég rövid ahhoz, hogy egyikük se legyen kénytelen úgy tenni, mintha tudta volna.
:18. Anélkül, hogy abbahagyná a vágást, a lehető legmellékesebb hangon azt mondja: „Túl durvára vágod a petrezselymet.”
:19. Chiara egy lépéssel közelebb lép, kezét az övére teszi a kés nyelén, melegen, nedvesen, sósan a kagylóviztől, olyan magától értetődőséggel, amely semmiféle engedélyt nem kért, és nem is volt rá szüksége, ő pedig nem húzza vissza a kezét, mert a teste ebben a pillanatban okosabb az értelménél, vagy legalábbis gyorsabb, és az okosság kérdését későbbre halasztja.
:20. Így állnak, amíg a mobiltelefon rezegni nem kezd a nő kötényzsebében.
:21. A valóság visszaváltoztatja őket két emberré, akik petrezselymet aprítanak, kagylót mosnak, és semmi többé.
:22. Zárás után a hátsó ajtó előtti lépcsőn ülnek, megosztanak egy cigarettát egy olyan ritmusban, amely saját magát találta ki, és úgy hallgatnak, hogy az nem árul el kényelmetlenséget.
:23. Lucio Battistit hallgatják, aki a szemközti ablakon át lép be a sötétbe, olyan halkan, hogy éppúgy lehetne emlék, mint egy dal, amelyet éppen lejátszanak.
:24. Chiara megcsókolja őt anélkül, hogy bejelentené a pillanatot, anélkül a tétovaság nélkül, amely ambivalenciát feltételez, szája citrom és vörösbor ízű, és egy olyan nő csendes elszántságáé, aki eldöntötte, hogy vállalja a kockázatot.
:25. Antonio lehunyja a szemét, és kezét a nő tarkójára teszi, ujjai szinte fájdalmasan szorosan tartják, mintha a kapaszkodás pótolhatná azt, amit a nyelv nem tud, és a perc töredékére a világ erre az egy pontra hajtódik össze, melegségre, sóra, a távoli dalra, a kikötő szagára.
:26. Aztán kinyitja a szemét, és meglátja: egy kis sötét anyajegyet a bal kulcscsontja alatt, olyan konkrét, olyan változhatatlanul ismerős helyen, hogy az agya végrehajtja a társítást, mielőtt megakadályozhatná.
:27. Ezzel a társítással egyszerre tér vissza minden – nem fájdalomként, hanem valami hidegebbként, pontosabbként, mint egy sebészi vágás valamiben, amit gyógyultnak hitt az ember.
:28. Átmenetek nélküli teljességgel dermed meg, feláll és elmegy.
:29. A konyhaajtó valami végleges hangjával csukódik be mögötte, ő pedig az üres konyhában áll, hallja saját lélegzetét, és azon tűnődik, gyáva dolog-e, amit az imént tett, és nem jut eredményre.
:30. A következő két este Chiara helye üres, Antonio pedig egy olyan konyhában főz tovább, amelynek méretei ugyanazok, mint mindig, és mégis másnak érződik, talán tágasabbnak, vagy üresebbnek.
:31. Abban a sajátos értelemben üresebb, hogy hiányzik valami, ami nemrég még nem is volt ott, és amelynek hiányát ezért élesebben érzékeli, mint azokét a dolgokét, amelyek régebb óta hiányoztak.
:32. A harmadik éjszakán, éjfél után bezárja a trattoriát.
:33. Végigmegy a szűk sikátorokon, elhalad az öreg sütőolaj szaga és egy kapualjból jövő macskahang mellett, a pékség fölötti házhoz, egy ajtóhoz, amely résnyire nyitva áll.
:34. Az ajtó nyitva áll, mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha Chiara tudta volna, hogy jönni fog, ami ugyanarra fut ki.
:35. Chiara az ágyon ül, térdét a mellkasához húzva, a cigaretta az ujjai között, és olyan ember arckifejezésével néz rá, aki megnyert egy fogadást, amelyet nem akart megnyerni.
:36. Nem akarta megnyerni, mert az ár nem stimmel.
:37. Antonio leül mellé, megfogja a kezét, tenyérrel felfelé fordítja, és hüvelykujjával lassan, többször végigsimít az anyajegyen.
:38. Úgy teszi, mint aki ellenőrzi, hogy valami valóban ott van-e, vagy csak úgy néz ki, mint amit látni vár.
:39. „Ez nem az övé” – mondja végül.
:40. A hangja úgy hangzik, mint egy férfi hangja, aki valós időben próbálja meggyőzni saját magát arról, hogy igaza van.
:41. Chiara nem húzza vissza a kezét.
:42. Annak a nyugalmával felel, aki ezt a mondatot már előre látta jönni: „De ez az enyém.”
:43. Együtt alszanak, nem szenvedélyből, nem gyászból, és nem abból a tévedésből, hogy a testek meggyógyítják azt, amire a nyelv nem képes.
:44. Két felnőtt józan beleegyezésével teszik, akik mindketten tudják, hogy olyasmit tesznek, aminek következményei vannak, és akik úgy döntöttek, hogy a következményeket holnapra halasztják.
:45. Nem sokkal öt után Antonio felöltözik, visszamegy a trattoriába, begyújtja a tűzhelyet, és három tojást üt a vajba – tükörtojást, az egyetlen ételt, amelyet Lucia soha nem szeretett, és amelyet ő soha nem készített neki.
:46. Most a csendes konyhában valaminek az illata terjeng, amit kezdetnek nevezne, ha biztos volna benne, hogy az.
:47. A reggeli fény a piszkos ablakon át ráfekszik a munkafelületre.
:48. Megtört és szórt, azon a módon, amelyet szebbnek talál a tisztaságnál.
:49. Chiara egy órával később érkezik, minden előzetes bejelentés nélkül az ölébe ül, és az ő tányérjáról eszik annak a szokásnak a magától értetődőségével, amelyet éppen feltalál.
:50. Antonio nevet – egy rövid, valódi, saját magát is meglepő nevetéssel, amely úgy változtatja meg a teret, ahogy ő nem tudta volna leírni, de amit a nő olyan ember tekintetével regisztrál, aki figyel.
:51. Aztán megkérdezi, még mindig villával a kezében, tekintetét a tányérra szegezve, gondosan megszerkesztett mellékességgel: „Maradsz?”
:52. Antonio kinéz az ablakon a kikötőre, ahol egy teherhajó hangtalanul és sietség nélkül hagyja el a helyét, a nagy dolgok teljes közönyével aziránt, ami a peremükön történik, és azt mondja: „Már maradtam – csak nem itt.”
:53. Ez egy olyan mondat, amely abban a pillanatban igaz és hiányos, és a legjobb, amit fel tud ajánlani, és tudja, hogy a nő érti, mire gondol, és tudja, hogy az értés nem ugyanaz, mint az egyetértés.
:54. Chiara kézfejével megtörli a száját, egy olyan mozdulattal, amelyben nincs semmi drámai, és éppen ezért hat olyan véglegesnek, feláll, fogja a kabátját, és elmegy.
:55. Nem csap be ajtót, és nem fordul vissza, annak a méltóságával, aki őszinte választ kapott, és jobban szerette volna, ha nem kapja meg.
:56. Antonio az asztalnál marad ülve, kezei a kihűlt kávésbögre körül, és nem néz utána, nem néz a tojásokra, nem néz a kikötőre, és egyszerűen semmire sem néz, miközben a piszkos ablakon át a fény egyre világosabb és szórtabb lesz.
:57. Arra gondol, hogy most két éven belül másodszor ül egyedül ennél az asztalnál, és azon tűnődik, vajon ez minta-e vagy véletlen, és ahogy már legutóbb is, most sem jut semmiféle használható eredményre.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Antonio és Chiara - Antonio und Chiara
:1. Antonio Ferrante negyvenkét éves, és aki csak futólag ismeri, azt mondaná, hogy trattoriát vezet Nápoly kikötőjében. - Antonio Ferrante ist zweiundvierzig Jahre alt, und wer ihn nur flüchtig kennt, würde sagen, er betreibt eine Trattoria am Hafen von Neapel.
:2. Három asztal, nincs étlap, egy ablak a víz felé, amelyet soha nem tisztít meg, mert a rajta lévő kosz úgy töri meg a fényt, hogy azt szebbnek találja a tisztaságnál. - Drei Tische, keine Speisekarte, ein Fenster zum Wasser hin, das er nie putzt, weil der Schmutz darauf das Licht auf eine Weise bricht, die er schöner findet als Klarheit.
:3. De ez csak a külső héja volna egy történetnek, amelynek magja két éve abban áll, hogy egy férfi minden este ugyanazokat az ételeket főzi olyan vendégeknek, akik soha nem rendelték meg őket, mert az egyetlen ember, akinek valaha készítette őket, már nincs ott, hogy megegye őket. - Aber das wäre nur die äußere Schale einer Geschichte, deren Kern seit zwei Jahren darin besteht, dass ein Mann jeden Abend dieselben Gerichte kocht für Gäste, die sie nie bestellt haben, weil die einzige Person, für die er sie je gemacht hat, nicht mehr da ist, um sie zu essen.
:4. Lucia egy keddi napon halt meg, az esti kiszolgálás kellős közepén, leeső test zaja nélkül, dráma nélkül, a keze még egy vendég tányérjának peremén, aki semmit sem vett észre. - Lucia ist an einem Dienstag gestorben, mitten im Abendservice, ohne das Geräusch eines fallenden Körpers, ohne Drama, mit der Hand noch auf dem Tellerrand eines Gastes, der nichts bemerkt hatte.
:5. Antonio a mai napig nem tud visszaemlékezni ennek a vendégnek az arcára, bár megpróbálta, mert azt gondolta, hogy a bűntudatnak horgonyra van szüksége, és ez a férfi volt az egyetlen kézzelfogható. - Antonio kann sich bis heute nicht an das Gesicht dieses Gastes erinnern, obwohl er es versucht hat, weil er dachte, dass Schuld einen Anker braucht, und dieser Mann der einzige greifbare war.
:6. Azóta Antonio egy összehajtott gyapjútakarón alszik a konyhapult mögött, nem azért, mert képtelen volna belépni a hálószobába, hanem valamiféle pontosan megválasztott büntetésből, amelyet saját magára rótt ki anélkül, hogy valaha eldöntötte volna, pontosan miért. - Seitdem schläft Antonio auf einer gefalteten Wolldecke hinter der Küchentheke, nicht aus Unvermögen, das Schlafzimmer zu betreten, sondern aus einer Art präzise gewählter Bestrafung, die er sich selbst auferlegt hat ohne je zu entscheiden, wofür genau.
:7. Folytatja ezt a büntetést, mert az abbahagyás időközben magyarázatot követelne, amellyel senkinek sem tartozik, legkevésbé saját magának. - Er setzt diese Bestrafung fort, weil das Aufhören inzwischen eine Erklärung erfordern würde, die er niemandem schuldet und sich selbst am allerwenigsten.
:8. A három étel – tészta kagylóval, sült cukkini, hideg citromtorta – nem rituálé szentimentális értelemben. - Die drei Gerichte – Pasta mit Muscheln, frittierte Zucchini, kalter Zitronenkuchen – sind kein Ritual im sentimentalen Sinne.
:9. Inkább szerkezeti elv, afféle napi állítás arról, hogy a világnak még mindig van rendje, még ha az indoka már el is tűnt. - Sie sind eher ein strukturelles Prinzip, eine Art tägliche Behauptung, dass die Welt noch eine Ordnung hat, auch wenn ihre Begründung fortgefallen ist.
:10. Chiara egy hónapja tűnt fel, huszonhét éves, Torinóból menekült el egy olyan nő tömör csomagjával, aki megtanulta, hogy kevesebbre van szükség, mint hinnénk, ha az ember csak kész abbahagyni, hogy olyan dolgokért fizessen, amelyek nem tartoznak hozzá. - Chiara ist vor einem Monat aufgetaucht, siebenundzwanzig Jahre alt, aus Turin geflohen mit dem kompakten Gepäck einer Frau, die gelernt hat, dass man weniger braucht, als man denkt, wenn man nur bereit ist, aufzuhören, für Dinge zu bezahlen, die einem nicht gehören.
:11. Egy apró olajbogyós fülbevalót visel, alig hallhatóan selypít, amikor a mondatok hosszabbak lesznek, és az első két hétben olyan keveset beszélt magáról, hogy Antonio a hallgatását az udvariasság egyik formájaként kezdte értelmezni, ami talán az is, vagy talán valami más, amit még nem akart megnevezni. - Sie trägt einen Ohrring mit einer kleinen Olive, lispelt kaum hörbar, wenn die Sätze länger werden, und hat in den ersten zwei Wochen so wenig über sich selbst gesprochen, dass Antonio begann, ihr Schweigen als eine Form von Höflichkeit zu interpretieren, was es vielleicht auch ist, oder vielleicht auch etwas anderes, das er noch nicht benennen wollte.
:12. Amit akkor tesz, amikor főzés közben figyeli őt, túl van a kíváncsiságon és innen a vonzalmon. - Was sie tut, wenn sie ihm beim Kochen zuschaut, geht über Neugier hinaus und unter Zuneigung.
:13. Olyan ember figyelme ez, aki valami meghatározottat keres, és még nem tudja, megtalálta-e, vagy csak reméli, hogy talán ez az, amit keres. - Es ist die Aufmerksamkeit von jemandem, der etwas Bestimmtes sucht und noch nicht weiß, ob er es gefunden hat oder ob er nur hofft, es könnte das sein, wonach er sucht.
:14. Az említett kedd estén, miután az utolsó vendég fizetett, és a konyha abban az állapotban van, amelyet Antonio szépnek nevez, és amely mindenki másnak rendetlenségnek tűnne – kagylóhéjak a mosogató peremén, olívaolaj a tűzhelyen, a petrezselyem még félig aprítatlanul –, lehajtott fejjel hagymát vág, és hagyja folyni a könnyeit. - An besagtem Dienstagabend, nachdem der letzte Gast gezahlt hat und die Küche in dem Zustand ist, den Antonio schön nennt und der allen anderen wie Unordnung vorkäme – Muschelschalen am Rand der Spüle, Olivenöl auf dem Herd, die Petersilie noch halb ungehackt –, schneidet er Zwiebeln mit gesenktem Kopf und lässt die Tränen laufen.
:15. Nem azért teszi, mert gyászol, vagy nem csak azért, hanem mert valamikor felhagyott azzal, hogy különbséget tegyen a hagymakönnyek és a többi között, és ez a különbségnélküliség időközben az őszinteség egyik formájának érződik. - Er tut es nicht, weil er trauert, oder nicht nur, sondern weil er irgendwann aufgehört hat, zwischen Zwiebeltränen und den anderen zu unterscheiden, und diese Unterschiedslosigkeit sich inzwischen wie eine Form von Ehrlichkeit anfühlt.
:16. Chiara a mosogatónál áll, és a páraelszívó zsírcseppektől erezett, homályos tükrében tekintetük egy olyan véletlen pontosságával találkozik, amely túl jól megrendezettnek hat ahhoz, hogy véletlen legyen. - Chiara steht an der Spüle, und im trüben, von Fettflecken gemaserten Spiegel der Dunstabzugshaube treffen sich ihre Blicke mit der Präzision eines Zufalls, der zu gut inszeniert wirkt, um zufällig zu sein.
:17. Ott tartják egymást egy pillanatig, amely elég hosszú ahhoz, hogy mindketten tudják, mit jelent, és elég rövid ahhoz, hogy egyikük se legyen kénytelen úgy tenni, mintha tudta volna. - Sie halten sich dort einen Moment, der lang genug ist, dass beide wissen, was er bedeutet, und kurz genug, dass keiner gezwungen ist, so zu tun, als hätte er es gewusst.
:18. Anélkül, hogy abbahagyná a vágást, a lehető legmellékesebb hangon azt mondja: „Túl durvára vágod a petrezselymet.” - Er sagt, ohne aufzuhören zu schneiden, die Stimme so beiläufig wie möglich: „Du schneidest die Petersilie zu grob."
:19. Chiara egy lépéssel közelebb lép, kezét az övére teszi a kés nyelén, melegen, nedvesen, sósan a kagylóviztől, olyan magától értetődőséggel, amely semmiféle engedélyt nem kért, és nem is volt rá szüksége, ő pedig nem húzza vissza a kezét, mert a teste ebben a pillanatban okosabb az értelménél, vagy legalábbis gyorsabb, és az okosság kérdését későbbre halasztja. - Sie tritt einen Schritt näher, legt ihre Hand über seine am Messergriff, warm, feucht, salzig vom Muschelwasser, mit einer Selbstverständlichkeit, die keinerlei Erlaubnis eingeholt hat und keine brauchte, und er zieht die Hand nicht zurück, weil sein Körper in diesem Moment klüger ist als sein Verstand, oder wenigstens schneller, und die Frage der Klugheit auf später vertagt.
:20. Így állnak, amíg a mobiltelefon rezegni nem kezd a nő kötényzsebében. - Sie stehen so, bis das Handy in ihrer Schürzentasche vibriert.
:21. A valóság visszaváltoztatja őket két emberré, akik petrezselymet aprítanak, kagylót mosnak, és semmi többé. - Die Wirklichkeit verwandelt sie in zwei Menschen zurück, die Petersilie hacken und Muscheln waschen und nichts weiter.
:22. Zárás után a hátsó ajtó előtti lépcsőn ülnek, megosztanak egy cigarettát egy olyan ritmusban, amely saját magát találta ki, és úgy hallgatnak, hogy az nem árul el kényelmetlenséget. - Nach Ladenschluss sitzen sie auf der Treppe vor der Hintertür, teilen sich eine Zigarette in einem Rhythmus, der sich selbst erfunden hat, schweigen auf eine Art, die kein Unbehagen verrät.
:23. Lucio Battistit hallgatják, aki a szemközti ablakon át lép be a sötétbe, olyan halkan, hogy éppúgy lehetne emlék, mint egy dal, amelyet éppen lejátszanak. - Sie hören auf Lucio Battisti, der durch ein Fenster von gegenüber ins Dunkel tritt, so leise, dass er ebenso eine Erinnerung sein könnte wie ein Lied, das gerade gespielt wird.
:24. Chiara megcsókolja őt anélkül, hogy bejelentené a pillanatot, anélkül a tétovaság nélkül, amely ambivalenciát feltételez, szája citrom és vörösbor ízű, és egy olyan nő csendes elszántságáé, aki eldöntötte, hogy vállalja a kockázatot. - Chiara küsst ihn, ohne den Moment anzukündigen, ohne die Zögerlichkeit, die Ambivalenz voraussetzt, ihr Mund nach Zitrone und Rotwein und der stillen Entschlossenheit einer Frau, die beschlossen hat, dass sie das Risiko eingeht.
:25. Antonio lehunyja a szemét, és kezét a nő tarkójára teszi, ujjai szinte fájdalmasan szorosan tartják, mintha a kapaszkodás pótolhatná azt, amit a nyelv nem tud, és a perc töredékére a világ erre az egy pontra hajtódik össze, melegségre, sóra, a távoli dalra, a kikötő szagára. - Antonio schließt die Augen und legt die Hand in ihren Nacken, die Finger fast schmerzhaft fest, als könnte Festhalten das ersetzen, was Sprache nicht kann, und für den Bruchteil einer Minute ist die Welt auf diesen einen Punkt zusammengefaltet, auf Wärme, auf Salz, auf das ferne Lied, auf den Geruch des Hafens.
:26. Aztán kinyitja a szemét, és meglátja: egy kis sötét anyajegyet a bal kulcscsontja alatt, olyan konkrét, olyan változhatatlanul ismerős helyen, hogy az agya végrehajtja a társítást, mielőtt megakadályozhatná. - Dann öffnet er die Augen, und er sieht es: ein kleines dunkles Muttermal unter ihrem linken Schlüsselbein, an einer Stelle so spezifisch, so unveränderlich vertraut, dass sein Gehirn die Assoziation vollzieht, bevor er sie verhindern kann.
:27. Ezzel a társítással egyszerre tér vissza minden – nem fájdalomként, hanem valami hidegebbként, pontosabbként, mint egy sebészi vágás valamiben, amit gyógyultnak hitt az ember. - Mit dieser Assoziation kommt alles auf einmal zurück – nicht als Schmerz, sondern als etwas Kälteres, Präziseres, wie ein chirurgischer Schnitt in etwas, das man für verheilt gehalten hatte.
:28. Átmenetek nélküli teljességgel dermed meg, feláll és elmegy. - Er erstarrt mit einer Vollständigkeit, die keine Übergänge kennt, steht auf und geht.
:29. A konyhaajtó valami végleges hangjával csukódik be mögötte, ő pedig az üres konyhában áll, hallja saját lélegzetét, és azon tűnődik, gyáva dolog-e, amit az imént tett, és nem jut eredményre. - Die Küchentür schließt sich hinter ihm mit dem Laut von etwas Endgültigem, und er steht in der leeren Küche und hört seinen eigenen Atem und fragt sich, ob es feige ist, was er gerade getan hat, und kommt zu keinem Ergebnis.
:30. A következő két este Chiara helye üres, Antonio pedig egy olyan konyhában főz tovább, amelynek méretei ugyanazok, mint mindig, és mégis másnak érződik, talán tágasabbnak, vagy üresebbnek. - Die nächsten zwei Abende ist Chiaras Platz leer, und Antonio kocht in einer Küche, die dieselben Maße hat wie immer und sich trotzdem anders anfühlt, weiter vielleicht, oder leerer.
:31. Abban a sajátos értelemben üresebb, hogy hiányzik valami, ami nemrég még nem is volt ott, és amelynek hiányát ezért élesebben érzékeli, mint azokét a dolgokét, amelyek régebb óta hiányoztak. - Es ist leerer in dem spezifischen Sinne, dass etwas fehlt, das noch vor kurzem noch nicht da war und dessen Abwesenheit deshalb schärfer registriert wird als die von Dingen, die länger fehlten.
:32. A harmadik éjszakán, éjfél után bezárja a trattoriát. - In der dritten Nacht, nach Mitternacht, schließt er die Trattoria ab.
:33. Végigmegy a szűk sikátorokon, elhalad az öreg sütőolaj szaga és egy kapualjból jövő macskahang mellett, a pékség fölötti házhoz, egy ajtóhoz, amely résnyire nyitva áll. - Er geht durch die engen Gassen, vorbei an dem Geruch nach altem Frittieröl und dem Katzengeräusch in einer Einfahrt, zu dem Haus über der Bäckerei, zu einer Tür, die einen Spalt offen steht.
:34. Az ajtó nyitva áll, mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha Chiara tudta volna, hogy jönni fog, ami ugyanarra fut ki. - Die Tür steht offen, als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte Chiara gewusst, dass er kommen würde, was auf dasselbe hinausläuft.
:35. Chiara az ágyon ül, térdét a mellkasához húzva, a cigaretta az ujjai között, és olyan ember arckifejezésével néz rá, aki megnyert egy fogadást, amelyet nem akart megnyerni. - Sie sitzt auf dem Bett, die Knie an die Brust gezogen, die Zigarette zwischen den Fingern, und schaut ihn an mit dem Ausdruck von jemandem, der eine Wette gewonnen hat, die zu gewinnen er nicht wollte.
:36. Nem akarta megnyerni, mert az ár nem stimmel. - Er wollte sie nicht gewinnen, weil der Preis nicht stimmt.
:37. Antonio leül mellé, megfogja a kezét, tenyérrel felfelé fordítja, és hüvelykujjával lassan, többször végigsimít az anyajegyen. - Antonio setzt sich neben sie, nimmt ihre Hand, dreht die Innenfläche nach oben und streicht mit dem Daumen über das Muttermal, langsam, mehrmals.
:38. Úgy teszi, mint aki ellenőrzi, hogy valami valóban ott van-e, vagy csak úgy néz ki, mint amit látni vár. - Er tut es wie jemand, der überprüft, ob etwas wirklich da ist oder nur so aussieht wie das, was er zu sehen erwartet.
:39. „Ez nem az övé” – mondja végül. - „Es ist nicht ihres", sagt er schließlich.
:40. A hangja úgy hangzik, mint egy férfi hangja, aki valós időben próbálja meggyőzni saját magát arról, hogy igaza van. - Seine Stimme klingt wie die Stimme eines Mannes, der versucht, sich selbst in Echtzeit davon zu überzeugen, dass er recht hat.
:41. Chiara nem húzza vissza a kezét. - Chiara zieht die Hand nicht zurück.
:42. Annak a nyugalmával felel, aki ezt a mondatot már előre látta jönni: „De ez az enyém.” - Sie antwortet mit der Ruhe von jemandem, der diesen Satz schon kommen hat sehen: „Aber es ist meins."
:43. Együtt alszanak, nem szenvedélyből, nem gyászból, és nem abból a tévedésből, hogy a testek meggyógyítják azt, amire a nyelv nem képes. - Sie schlafen miteinander, nicht aus Leidenschaft und nicht aus Trauer und nicht aus dem Irrtum, dass Körper heilen, was Sprache nicht schafft.
:44. Két felnőtt józan beleegyezésével teszik, akik mindketten tudják, hogy olyasmit tesznek, aminek következményei vannak, és akik úgy döntöttek, hogy a következményeket holnapra halasztják. - Sie tun es mit der nüchternen Zustimmung zweier Erwachsener, die beide wissen, dass sie etwas tun, das Konsequenzen hat, und die sich entschieden haben, die Konsequenzen auf morgen zu verschieben.
:45. Nem sokkal öt után Antonio felöltözik, visszamegy a trattoriába, begyújtja a tűzhelyet, és három tojást üt a vajba – tükörtojást, az egyetlen ételt, amelyet Lucia soha nem szeretett, és amelyet ő soha nem készített neki. - Um kurz nach fünf zieht Antonio sich an, geht zurück in die Trattoria, zündet den Herd an und schlägt drei Eier in die Butter – Spiegeleier, das einzige Gericht, das Lucia nie gemocht hat, das er nie für sie gemacht hat.
:46. Most a csendes konyhában valaminek az illata terjeng, amit kezdetnek nevezne, ha biztos volna benne, hogy az. - Es riecht jetzt in der stillen Küche nach etwas, das er Anfang nennen würde, wenn er sich sicher wäre, ob das stimmt.
:47. A reggeli fény a piszkos ablakon át ráfekszik a munkafelületre. - Das Morgenlicht legt sich durch das schmutzige Fenster auf die Arbeitsfläche.
:48. Megtört és szórt, azon a módon, amelyet szebbnek talál a tisztaságnál. - Es ist gebrochen und diffus, auf die Weise, die er schöner findet als Klarheit.
:49. Chiara egy órával később érkezik, minden előzetes bejelentés nélkül az ölébe ül, és az ő tányérjáról eszik annak a szokásnak a magától értetődőségével, amelyet éppen feltalál. - Chiara kommt eine Stunde später, setzt sich ohne Vorankündigung auf seinen Schoß und isst von seinem Teller mit der Selbstverständlichkeit einer Gewohnheit, die sie gerade erfindet.
:50. Antonio nevet – egy rövid, valódi, saját magát is meglepő nevetéssel, amely úgy változtatja meg a teret, ahogy ő nem tudta volna leírni, de amit a nő olyan ember tekintetével regisztrál, aki figyel. - Antonio lacht – ein kurzes, echtes, von sich selbst überraschtes Lachen, das den Raum verändert auf eine Art, die er nicht hätte beschreiben können, das aber von ihr registriert wird mit dem Blick von jemandem, der aufpasst.
:51. Aztán megkérdezi, még mindig villával a kezében, tekintetét a tányérra szegezve, gondosan megszerkesztett mellékességgel: „Maradsz?” - Dann fragt sie, die Gabel noch in der Hand, den Blick auf den Teller gesenkt, mit einer Beiläufigkeit, die sorgfältig konstruiert ist: „Bleibst du?"
:52. Antonio kinéz az ablakon a kikötőre, ahol egy teherhajó hangtalanul és sietség nélkül hagyja el a helyét, a nagy dolgok teljes közönyével aziránt, ami a peremükön történik, és azt mondja: „Már maradtam – csak nem itt.” - Antonio schaut aus dem Fenster auf den Hafen, wo ein Frachtschiff lautlos und ohne Eile seinen Platz verlässt, mit der vollständigen Gleichgültigkeit großer Dinge gegenüber dem, was an ihren Rändern passiert, und sagt: „Ich bin schon geblieben – nur nicht hier."
:53. Ez egy olyan mondat, amely abban a pillanatban igaz és hiányos, és a legjobb, amit fel tud ajánlani, és tudja, hogy a nő érti, mire gondol, és tudja, hogy az értés nem ugyanaz, mint az egyetértés. - Es ist ein Satz, der in dem Moment wahr ist und unvollständig und das Beste, was er anbieten kann, und er weiß, dass sie versteht, was er meint, und er weiß, dass Verstehen nicht dasselbe ist wie Einverstanden-Sein.
:54. Chiara kézfejével megtörli a száját, egy olyan mozdulattal, amelyben nincs semmi drámai, és éppen ezért hat olyan véglegesnek, feláll, fogja a kabátját, és elmegy. - Chiara wischt sich den Mund mit dem Handrücken ab, mit einer Geste, die nichts Dramatisches hat und gerade deshalb so endgültig wirkt, steht auf, nimmt ihre Jacke und geht.
:55. Nem csap be ajtót, és nem fordul vissza, annak a méltóságával, aki őszinte választ kapott, és jobban szerette volna, ha nem kapja meg. - Sie schlägt keine Tür und dreht sich nicht um, mit der Würde von jemandem, der eine ehrliche Antwort erhalten hat und sie lieber nicht gehabt hätte.
:56. Antonio az asztalnál marad ülve, kezei a kihűlt kávésbögre körül, és nem néz utána, nem néz a tojásokra, nem néz a kikötőre, és egyszerűen semmire sem néz, miközben a piszkos ablakon át a fény egyre világosabb és szórtabb lesz. - Antonio bleibt am Tisch sitzen, die Hände um den erkalteten Kaffeebecher, und schaut ihr nicht nach und schaut nicht auf die Eier und schaut nicht auf den Hafen und schaut einfach nichts an, während das Licht durch das schmutzige Fenster heller und diffuser wird.
:57. Arra gondol, hogy most két éven belül másodszor ül egyedül ennél az asztalnál, és azon tűnődik, vajon ez minta-e vagy véletlen, és ahogy már legutóbb is, most sem jut semmiféle használható eredményre. - Er denkt daran, dass er jetzt zum zweiten Mal in zwei Jahren allein an diesem Tisch sitzt, und fragt sich, ob das ein Muster ist oder ein Zufall, und kommt, wie schon beim letzten Mal, zu keinem brauchbaren Ergebnis.
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:Antonio und Chiara
:1. Antonio Ferrante ist zweiundvierzig Jahre alt, und wer ihn nur flüchtig kennt, würde sagen, er betreibt eine Trattoria am Hafen von Neapel.
:2. Drei Tische, keine Speisekarte, ein Fenster zum Wasser hin, das er nie putzt, weil der Schmutz darauf das Licht auf eine Weise bricht, die er schöner findet als Klarheit.
:3. Aber das wäre nur die äußere Schale einer Geschichte, deren Kern seit zwei Jahren darin besteht, dass ein Mann jeden Abend dieselben Gerichte kocht für Gäste, die sie nie bestellt haben, weil die einzige Person, für die er sie je gemacht hat, nicht mehr da ist, um sie zu essen.
:4. Lucia ist an einem Dienstag gestorben, mitten im Abendservice, ohne das Geräusch eines fallenden Körpers, ohne Drama, mit der Hand noch auf dem Tellerrand eines Gastes, der nichts bemerkt hatte.
:5. Antonio kann sich bis heute nicht an das Gesicht dieses Gastes erinnern, obwohl er es versucht hat, weil er dachte, dass Schuld einen Anker braucht, und dieser Mann der einzige greifbare war.
:6. Seitdem schläft Antonio auf einer gefalteten Wolldecke hinter der Küchentheke, nicht aus Unvermögen, das Schlafzimmer zu betreten, sondern aus einer Art präzise gewählter Bestrafung, die er sich selbst auferlegt hat ohne je zu entscheiden, wofür genau.
:7. Er setzt diese Bestrafung fort, weil das Aufhören inzwischen eine Erklärung erfordern würde, die er niemandem schuldet und sich selbst am allerwenigsten.
:8. Die drei Gerichte – Pasta mit Muscheln, frittierte Zucchini, kalter Zitronenkuchen – sind kein Ritual im sentimentalen Sinne.
:9. Sie sind eher ein strukturelles Prinzip, eine Art tägliche Behauptung, dass die Welt noch eine Ordnung hat, auch wenn ihre Begründung fortgefallen ist.
:10. Chiara ist vor einem Monat aufgetaucht, siebenundzwanzig Jahre alt, aus Turin geflohen mit dem kompakten Gepäck einer Frau, die gelernt hat, dass man weniger braucht, als man denkt, wenn man nur bereit ist, aufzuhören, für Dinge zu bezahlen, die einem nicht gehören.
:11. Sie trägt einen Ohrring mit einer kleinen Olive, lispelt kaum hörbar, wenn die Sätze länger werden, und hat in den ersten zwei Wochen so wenig über sich selbst gesprochen, dass Antonio begann, ihr Schweigen als eine Form von Höflichkeit zu interpretieren, was es vielleicht auch ist, oder vielleicht auch etwas anderes, das er noch nicht benennen wollte.
:12. Was sie tut, wenn sie ihm beim Kochen zuschaut, geht über Neugier hinaus und unter Zuneigung.
:13. Es ist die Aufmerksamkeit von jemandem, der etwas Bestimmtes sucht und noch nicht weiß, ob er es gefunden hat oder ob er nur hofft, es könnte das sein, wonach er sucht.
:14. An besagtem Dienstagabend, nachdem der letzte Gast gezahlt hat und die Küche in dem Zustand ist, den Antonio schön nennt und der allen anderen wie Unordnung vorkäme – Muschelschalen am Rand der Spüle, Olivenöl auf dem Herd, die Petersilie noch halb ungehackt –, schneidet er Zwiebeln mit gesenktem Kopf und lässt die Tränen laufen.
:15. Er tut es nicht, weil er trauert, oder nicht nur, sondern weil er irgendwann aufgehört hat, zwischen Zwiebeltränen und den anderen zu unterscheiden, und diese Unterschiedslosigkeit sich inzwischen wie eine Form von Ehrlichkeit anfühlt.
:16. Chiara steht an der Spüle, und im trüben, von Fettflecken gemaserten Spiegel der Dunstabzugshaube treffen sich ihre Blicke mit der Präzision eines Zufalls, der zu gut inszeniert wirkt, um zufällig zu sein.
:17. Sie halten sich dort einen Moment, der lang genug ist, dass beide wissen, was er bedeutet, und kurz genug, dass keiner gezwungen ist, so zu tun, als hätte er es gewusst.
:18. Er sagt, ohne aufzuhören zu schneiden, die Stimme so beiläufig wie möglich: „Du schneidest die Petersilie zu grob."
:19. Sie tritt einen Schritt näher, legt ihre Hand über seine am Messergriff, warm, feucht, salzig vom Muschelwasser, mit einer Selbstverständlichkeit, die keinerlei Erlaubnis eingeholt hat und keine brauchte, und er zieht die Hand nicht zurück, weil sein Körper in diesem Moment klüger ist als sein Verstand, oder wenigstens schneller, und die Frage der Klugheit auf später vertagt.
:20. Sie stehen so, bis das Handy in ihrer Schürzentasche vibriert.
:21. Die Wirklichkeit verwandelt sie in zwei Menschen zurück, die Petersilie hacken und Muscheln waschen und nichts weiter.
:22. Nach Ladenschluss sitzen sie auf der Treppe vor der Hintertür, teilen sich eine Zigarette in einem Rhythmus, der sich selbst erfunden hat, schweigen auf eine Art, die kein Unbehagen verrät.
:23. Sie hören auf Lucio Battisti, der durch ein Fenster von gegenüber ins Dunkel tritt, so leise, dass er ebenso eine Erinnerung sein könnte wie ein Lied, das gerade gespielt wird.
:24. Chiara küsst ihn, ohne den Moment anzukündigen, ohne die Zögerlichkeit, die Ambivalenz voraussetzt, ihr Mund nach Zitrone und Rotwein und der stillen Entschlossenheit einer Frau, die beschlossen hat, dass sie das Risiko eingeht.
:25. Antonio schließt die Augen und legt die Hand in ihren Nacken, die Finger fast schmerzhaft fest, als könnte Festhalten das ersetzen, was Sprache nicht kann, und für den Bruchteil einer Minute ist die Welt auf diesen einen Punkt zusammengefaltet, auf Wärme, auf Salz, auf das ferne Lied, auf den Geruch des Hafens.
:26. Dann öffnet er die Augen, und er sieht es: ein kleines dunkles Muttermal unter ihrem linken Schlüsselbein, an einer Stelle so spezifisch, so unveränderlich vertraut, dass sein Gehirn die Assoziation vollzieht, bevor er sie verhindern kann.
:27. Mit dieser Assoziation kommt alles auf einmal zurück – nicht als Schmerz, sondern als etwas Kälteres, Präziseres, wie ein chirurgischer Schnitt in etwas, das man für verheilt gehalten hatte.
:28. Er erstarrt mit einer Vollständigkeit, die keine Übergänge kennt, steht auf und geht.
:29. Die Küchentür schließt sich hinter ihm mit dem Laut von etwas Endgültigem, und er steht in der leeren Küche und hört seinen eigenen Atem und fragt sich, ob es feige ist, was er gerade getan hat, und kommt zu keinem Ergebnis.
:30. Die nächsten zwei Abende ist Chiaras Platz leer, und Antonio kocht in einer Küche, die dieselben Maße hat wie immer und sich trotzdem anders anfühlt, weiter vielleicht, oder leerer.
:31. Es ist leerer in dem spezifischen Sinne, dass etwas fehlt, das noch vor kurzem noch nicht da war und dessen Abwesenheit deshalb schärfer registriert wird als die von Dingen, die länger fehlten.
:32. In der dritten Nacht, nach Mitternacht, schließt er die Trattoria ab.
:33. Er geht durch die engen Gassen, vorbei an dem Geruch nach altem Frittieröl und dem Katzengeräusch in einer Einfahrt, zu dem Haus über der Bäckerei, zu einer Tür, die einen Spalt offen steht.
:34. Die Tür steht offen, als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte Chiara gewusst, dass er kommen würde, was auf dasselbe hinausläuft.
:35. Sie sitzt auf dem Bett, die Knie an die Brust gezogen, die Zigarette zwischen den Fingern, und schaut ihn an mit dem Ausdruck von jemandem, der eine Wette gewonnen hat, die zu gewinnen er nicht wollte.
:36. Er wollte sie nicht gewinnen, weil der Preis nicht stimmt.
:37. Antonio setzt sich neben sie, nimmt ihre Hand, dreht die Innenfläche nach oben und streicht mit dem Daumen über das Muttermal, langsam, mehrmals.
:38. Er tut es wie jemand, der überprüft, ob etwas wirklich da ist oder nur so aussieht wie das, was er zu sehen erwartet.
:39. „Es ist nicht ihres", sagt er schließlich.
:40. Seine Stimme klingt wie die Stimme eines Mannes, der versucht, sich selbst in Echtzeit davon zu überzeugen, dass er recht hat.
:41. Chiara zieht die Hand nicht zurück.
:42. Sie antwortet mit der Ruhe von jemandem, der diesen Satz schon kommen hat sehen: „Aber es ist meins."
:43. Sie schlafen miteinander, nicht aus Leidenschaft und nicht aus Trauer und nicht aus dem Irrtum, dass Körper heilen, was Sprache nicht schafft.
:44. Sie tun es mit der nüchternen Zustimmung zweier Erwachsener, die beide wissen, dass sie etwas tun, das Konsequenzen hat, und die sich entschieden haben, die Konsequenzen auf morgen zu verschieben.
:45. Um kurz nach fünf zieht Antonio sich an, geht zurück in die Trattoria, zündet den Herd an und schlägt drei Eier in die Butter – Spiegeleier, das einzige Gericht, das Lucia nie gemocht hat, das er nie für sie gemacht hat.
:46. Es riecht jetzt in der stillen Küche nach etwas, das er Anfang nennen würde, wenn er sich sicher wäre, ob das stimmt.
:47. Das Morgenlicht legt sich durch das schmutzige Fenster auf die Arbeitsfläche.
:48. Es ist gebrochen und diffus, auf die Weise, die er schöner findet als Klarheit.
:49. Chiara kommt eine Stunde später, setzt sich ohne Vorankündigung auf seinen Schoß und isst von seinem Teller mit der Selbstverständlichkeit einer Gewohnheit, die sie gerade erfindet.
:50. Antonio lacht – ein kurzes, echtes, von sich selbst überraschtes Lachen, das den Raum verändert auf eine Art, die er nicht hätte beschreiben können, das aber von ihr registriert wird mit dem Blick von jemandem, der aufpasst.
:51. Dann fragt sie, die Gabel noch in der Hand, den Blick auf den Teller gesenkt, mit einer Beiläufigkeit, die sorgfältig konstruiert ist: „Bleibst du?"
:52. Antonio schaut aus dem Fenster auf den Hafen, wo ein Frachtschiff lautlos und ohne Eile seinen Platz verlässt, mit der vollständigen Gleichgültigkeit großer Dinge gegenüber dem, was an ihren Rändern passiert, und sagt: „Ich bin schon geblieben – nur nicht hier."
:53. Es ist ein Satz, der in dem Moment wahr ist und unvollständig und das Beste, was er anbieten kann, und er weiß, dass sie versteht, was er meint, und er weiß, dass Verstehen nicht dasselbe ist wie Einverstanden-Sein.
:54. Chiara wischt sich den Mund mit dem Handrücken ab, mit einer Geste, die nichts Dramatisches hat und gerade deshalb so endgültig wirkt, steht auf, nimmt ihre Jacke und geht.
:55. Sie schlägt keine Tür und dreht sich nicht um, mit der Würde von jemandem, der eine ehrliche Antwort erhalten hat und sie lieber nicht gehabt hätte.
:56. Antonio bleibt am Tisch sitzen, die Hände um den erkalteten Kaffeebecher, und schaut ihr nicht nach und schaut nicht auf die Eier und schaut nicht auf den Hafen und schaut einfach nichts an, während das Licht durch das schmutzige Fenster heller und diffuser wird.
:57. Er denkt daran, dass er jetzt zum zweiten Mal in zwei Jahren allein an diesem Tisch sitzt, und fragt sich, ob das ein Muster ist oder ein Zufall, und kommt, wie schon beim letzten Mal, zu keinem brauchbaren Ergebnis.
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=== 4 ===
:Dr. Stephen Harding lakása
:1. Dr. Stephen Harding lakása az évtizedek során különös állapotot ért el.
:2. Akadémiai körökben az ilyesmit olykor „lakott archívumnak” nevezték.
:3. Ez nem közönséges rendetlenség volt.
:4. Minden halom, minden keresztben fekvő kézirat és minden, az ablakpárkányokon felejtett szakfolyóirat pontosan ott látszott heverni, ahová tartozott.
:5. Ez a meggyőződés sugárzott minden tárgyból.
:6. Tiszta októberi délután volt Oxfordban.
:7. A fény takarékosan és pontosan hullott be az ablakokon.
:8. Szinte úgy hatott, mint egy tudatos dramaturgiai döntés.
:9. Stephen reggel óta tompa rossz érzést hordozott magában.
:10. Olyan embert kellett fogadnia, akinek már a puszta létezését is szívesebben figyelmen kívül hagyta volna.
:11. James Calloway nem maga volt a probléma.
:12. Vagy pontosabban: pontosan ő volt a probléma.
:13. A valódi okokat azonban nem volt szabad nyíltan megnevezni.
:14. A képesítései kifogástalanok voltak.
:15. Edinburgh-i híre makulátlan volt.
:16. A késő köztársaságkori retorikáról írt tanulmányai pontosak és jól érveltek voltak.
:17. Stephen kelletlenül kétszer is elolvasta őket.
:18. Be kellett ismernie: a munkák szilárdak voltak.
:19. Talán még többek is annál.
:20. Amit azonban az iratok nem tartalmaztak, azt Stephen azonnal felismerte.
:21. Három évtizednyi tapasztalat vizsgázókkal éles megfigyelővé tette.
:22. Jamesben különös fajta becsvágy volt.
:23. Ez a becsvágy olyan emberekben keletkezik, akikkel korán megértetik, hogy az ilyen termek valójában nem nekik vannak szánva.
:24. Ez a megszerzés becsvágya volt, nem a magától értetődő birtoklásé.
:25. Alapvetően különbözött régi családokból származó kollégái becsvágyától.
:26. Mrs. Pargetter fél négykor megterítette az ezüst teáskészletet.
:27. Nem az egyszerű, mindennapi készletet választotta.
:28. Ez a döntés a terület megjelölését szolgálta, nem a vendégszeretetet.
:29. Ezután visszavonult.
:30. Érezte, hogy jelenléte a következő beszélgetésnél nem kívánatos.
:31. A csengetés három perccel négy előtt hangzott fel.
:32. Stephen a karosszékében ült.
:33. Egy könyv nyitva feküdt a térdén, de nem olvasott.
:34. Hagyta csengeni.
:35. Megvárta a kandallóóra negyedet jelző ütését.
:36. Ezzel a türelemmel ő határozta meg a délután ritmusát.
:37. Az idő volt a házigazda legolcsóbb és leghatásosabb hatalmi eszköze.
:38. James Calloway megjelent az ajtókeretben.
:39. Jól szabott tweedzakót viselt, amely még nem simult igazán rá.
:40. A ruházat elárulta, hogy azért vásárolták, hogy az ember odatartozzon benne.
:41. A cipője halkan roppant a parkettán.
:42. A folyosó csendjében ez a hang világos hangjegynek tűnt.
:43. Mosolya az ajtóban fárasztó nyíltságot mutatott.
:44. Stephen ismerte a fiatal északi akadémikusoknál ezt az előadott fesztelenséget.
:45. Nem hamis mosoly volt.
:46. Kísérlet volt arra, hogy nyugalmat mutasson – és éppen ezzel bizonyította az ellenkezőjét.
:47. „Dr. Calloway” – mondta Stephen.
:48. Egy lépést oldalra lépett.
:49. Az üdvözlés hűvös maradt, és nélkülözte a szokásos melegséget.
:50. A nappali régi könyvek ismerős szagával, némi viasszal és a dohány távoli utózengésével fogadta őket.
:51. Stephen öt éve hagyta abba a dohányzást.
:52. A szag mégis tovább élt a falakban.
:53. Stephen kitöltötte a teát.
:54. Előbb a tejet, aztán a teát.
:55. Mindezt kommentár nélkül tette.
:56. Ez demonstráció volt, nem magyarázat.
:57. Aztán James felé tolta az elegáns Fortnum-&-Mason kekszesdobozt.
:58. A gesztus mellékesnek hatott, de pontosan ki volt számítva.
:59. James két kekszet vett.
:60. Stephen azonnal észrevette.
:61. A férfi vagy valóban éhes volt.
:62. Vagy azt akarta tesztelni, Stephen hogyan reagál rá.
:63. „Van egy nézet” – kezdte Stephen.
:64. Hangja egyenletesen és szinte fáradtan csengett, mint egy akadémiai előadáson.
:65. „Anyám adta tovább.
:66. Eszerint az, hogy valaki egy idegen asztalnál egy vagy két keksz között választ, többet árul el a neveltetéséről, mint bármely önéletrajz.
:67. Nem kívánom ezt a tételt sem megerősíteni, sem cáfolni.
:68. De megfontolásra érdemesnek tartom.”
:69. James nyelt egyet.
:70. Hagyott eltelni egy rövid pillanatot.
:71. Aztán barátságosan válaszolt.
:72. Szavai élét csak második hallásra lehetett érezni.
:73. „Az én szülői házamban volt egy hasonló tétel, csak éppen fordított előjellel.
:74. Ott azt mondták, hogy a visszafogottság egy idegen asztalnál nem neveltetést mutat, hanem félelmet az ítélettől.
:75. És ez a félelem – nem az éhség – az igazi osztályjel.”
:76. Nem támadt kínos csend.
:77. Ehelyett különös, szinte kollegiális nyugalom terült szét közöttük.
:78. Mindketten felismerték, hogy a másik ismeri a játékot.
:79. És mindketten mégis úgy döntöttek, hogy továbbjátsszák.
:80. A könyvtárról beszéltek, az alagsor felújításáról és egy emeritus kollégáról, aki nemrég megjelentette emlékiratait.
:81. Mindketten ugyanazokból az okokból olvasták a könyvet.
:82. Ugyanazokkal a hallgatag fenntartásokkal.
:83. Erről természetesen nem beszéltek nyíltan.
:84. Mindezekben a látszólag semleges mondatokban uralták az akadémiai világ valódi emelkedett nyelvét.
:85. Csak arról beszéltek, amit valójában nem mondtak ki.
:86. És olyan pontosan tették, hogy a másik pontosan értette, anélkül hogy ez valaha bizonyítható lett volna.
:87. Amikor James megemlítette Aldridge különleges gyűjteményének katalogizálását, és tudatosan exkluzívnak nevezte, Stephen ujjai röviden megmozdultak a karosszék karfáján.
:88. Csak egy nagyon figyelmes megfigyelő értelmezte volna helyesen ezt az apró rezdülést.
:89. „Aldridge” – mondta Stephen.
:90. A név a szájában egész tájként hangzott.
:91. „Aldridge hitt abban, hogy egy rendezési rendszernek nem kell mindenki számára hozzáférhetőnek lennie.
:92. Csak a megfelelő személyek számára.
:93. Ezt a tételt védhetőnek tartom, még ha ma bizonyos körökben reakciósnak számít is.”
:94. Felemelte a csészét.
:95. „Egyébként tizennyolc évig ült abban a karosszékben, amelyben most ön ül.
:96. Nemcsak a karosszéket és a rendszerét hagyta rám, hanem egy levelet is az utódlásról alkotott véleményével.
:97. Őrzöm ezt a levelet.”
:98. James rövid pillantást vetett a karfákra.
:99. Nem tűnt megilletődöttnek, de teljesen jelen volt.
:100. „Akkor kíváncsian várom, vajon a bőr megőrizte-e az érveit.
:101. A legérdekesebb gondolatok gyakran olyan bútorokban maradnak hátra, amelyeket az ember nem maga választott.”
:102. A beszélgetés jó egy órán át tartott.
:103. Felszínesen egyetemi politikáról, vendégelőadásokról és az időjárásról volt szó.
:104. Valójában gondosan vívott párbaj volt.
:105. Mindketten tudták, hogy nem keletkeznek majd látható sebek.
:106. Éppen ezért céloztak különösen pontosan.
:107. Amikor James felállt, kinyújtotta a kezét.
:108. Stephen megfogta.
:109. A kézfogás egy másodperccel túl sokáig tartott.
:110. A terület csendes kijelentése volt.
:111. „Szokássá kellene tennünk ezt” – mondta Stephen.
:112. A mondat a hangsúlytól függően két teljesen különböző dolgot jelenthetett.
:113. „Nagyon szívesen” – felelte James.
:114. „Előre kell azonban figyelmeztetnem.
:115. Nálam sem ilyen teáskészlet, sem ilyen kekszek nincsenek.
:116. Csak kávé – az északi robusztus változat, amelyről Oxford ellenére sem hagytam magam leszoktatni.”
:117. Az ajtónál még egyszer megfordult.
:118. Mosolya sem barátságos, sem ellenséges nem volt.
:119. Pontosan ez adta a minőségét.
:120. „A kekszek egyébként valóban kivételesek voltak.
:121. Régi családi recept?”
:122. „Anyámtól” – mondta Stephen.
:123. „Indiából?” – kérdezte James.
:124. Nem kérdésnek hangzott, hanem megállapításnak.
:125. Mintha egy kutatást zárna le.
:126. Az ajtó halk, pontos kattanással hullott a zárba.
:127. A hang még egy ideig visszhangzott.
:128. Stephen az ablaknál maradt állva, és figyelte, ahogy James kilép az utcára.
:129. Sietség nélkül.
:130. Anélkül, hogy visszanézne.
:131. James olyannak hatott, mint aki a délután eredményét már elrendezte magában.
:132. Két kekszmorzsát söpört le a hajtókájáról.
:133. Öntudatlan mozdulat volt.
:134. Éppen ezért árult el a legtöbbet.
:135. Aztán röviden és szinte kelletlenül elmosolyodott.
:136. Beismerés volt, amelyet csak ő maga látott.
:137. A férfi jó volt.
:138. Talán jobb, mint amennyit az állás megkívánt.
:139. A délután nem volt sem győzelem, sem vereség.
:140. Valami újnak a kezdete volt.
:141. Stephennek erre még nem volt neve.
:142. De olyan férfi nyugodt figyelmével fogja megfigyelni, aki a hosszú játszmákat szereti a legjobban.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Dr. Stephen Harding lakása - Die Wohnung von Dr. Stephen Harding
:1. Dr. Stephen Harding lakása az évtizedek során különös állapotot ért el. - Die Wohnung von Dr. Stephen Harding hatte im Laufe der Jahrzehnte einen besonderen Zustand erreicht.
:2. Akadémiai körökben az ilyesmit olykor „lakott archívumnak” nevezték. - In akademischen Kreisen nannte man so etwas gelegentlich ein „bewohntes Archiv“.
:3. Ez nem közönséges rendetlenség volt. - Es war keine gewöhnliche Unordnung.
:4. Minden halom, minden keresztben fekvő kézirat és minden, az ablakpárkányokon felejtett szakfolyóirat pontosan ott látszott heverni, ahová tartozott. - Jeder Stapel, jedes quer liegende Manuskript und jede vergessene Fachzeitschrift auf den Fensterbänken schien genau dort zu liegen, wo es hingehörte.
:5. Ez a meggyőződés sugárzott minden tárgyból. - Diese Überzeugung strahlte aus jedem Gegenstand.
:6. Tiszta októberi délután volt Oxfordban. - Es war ein klarer Oktobernachmittag in Oxford.
:7. A fény takarékosan és pontosan hullott be az ablakokon. - Das Licht fiel sparsam und präzise durch die Fenster.
:8. Szinte úgy hatott, mint egy tudatos dramaturgiai döntés. - Es wirkte fast wie eine bewusste dramaturgische Entscheidung.
:9. Stephen reggel óta tompa rossz érzést hordozott magában. - Stephen trug seit dem Morgen ein dumpfes Unbehagen in sich.
:10. Olyan embert kellett fogadnia, akinek már a puszta létezését is szívesebben figyelmen kívül hagyta volna. - Er sollte einen Menschen empfangen, dessen bloße Existenz er lieber ignoriert hätte.
:11. James Calloway nem maga volt a probléma. - James Calloway war nicht das Problem.
:12. Vagy pontosabban: pontosan ő volt a probléma. - Oder besser gesagt: Er war genau das Problem.
:13. A valódi okokat azonban nem volt szabad nyíltan megnevezni. - Doch die wahren Gründe durften nicht offen benannt werden.
:14. A képesítései kifogástalanok voltak. - Seine Qualifikationen waren einwandfrei.
:15. Edinburgh-i híre makulátlan volt. - Sein Ruf in Edinburgh war tadellos.
:16. A késő köztársaságkori retorikáról írt tanulmányai pontosak és jól érveltek voltak. - Seine Aufsätze zur spätrepublikanischen Rhetorik waren präzise und gut argumentiert.
:17. Stephen kelletlenül kétszer is elolvasta őket. - Stephen hatte sie widerwillig zweimal gelesen.
:18. Be kellett ismernie: a munkák szilárdak voltak. - Er musste zugeben: Die Arbeiten waren solide.
:19. Talán még többek is annál. - Vielleicht sogar mehr als das.
:20. Amit azonban az iratok nem tartalmaztak, azt Stephen azonnal felismerte. - Was jedoch nicht in den Akten stand, erkannte Stephen sofort.
:21. Három évtizednyi tapasztalat vizsgázókkal éles megfigyelővé tette. - Drei Jahrzehnte Erfahrung mit Examenskandidaten hatten ihn zu einem scharfen Beobachter gemacht.
:22. Jamesben különös fajta becsvágy volt. - James besaß eine besondere Art von Ehrgeiz.
:23. Ez a becsvágy olyan emberekben keletkezik, akikkel korán megértetik, hogy az ilyen termek valójában nem nekik vannak szánva. - Dieser Ehrgeiz entstand bei Menschen, denen früh klar gemacht wurde, dass solche Räume eigentlich nicht für sie bestimmt waren.
:24. Ez a megszerzés becsvágya volt, nem a magától értetődő birtoklásé. - Es war ein Ehrgeiz des Nehmens, nicht des selbstverständlichen Besitzens.
:25. Alapvetően különbözött régi családokból származó kollégái becsvágyától. - Er unterschied sich grundlegend vom Ehrgeiz seiner Kollegen aus alten Familien.
:26. Mrs. Pargetter fél négykor megterítette az ezüst teáskészletet. - Mrs. Pargetter hatte das silberne Teeservice um halb vier aufgedeckt.
:27. Nem az egyszerű, mindennapi készletet választotta. - Sie wählte nicht das schlichte Alltagsservice.
:28. Ez a döntés a terület megjelölését szolgálta, nem a vendégszeretetet. - Diese Entscheidung diente der territorialen Markierung, nicht der Gastfreundschaft.
:29. Ezután visszavonult. - Danach zog sie sich zurück.
:30. Érezte, hogy jelenléte a következő beszélgetésnél nem kívánatos. - Sie spürte, dass ihre Anwesenheit bei dem folgenden Gespräch unerwünscht war.
:31. A csengetés három perccel négy előtt hangzott fel. - Das Klingeln ertönte drei Minuten vor vier.
:32. Stephen a karosszékében ült. - Stephen saß in seinem Sessel.
:33. Egy könyv nyitva feküdt a térdén, de nem olvasott. - Ein Buch lag offen auf seinen Knien, doch er las nicht.
:34. Hagyta csengeni. - Er ließ es klingeln.
:35. Megvárta a kandallóóra negyedet jelző ütését. - Er wartete auf das Viertelsignal der Kaminuhr.
:36. Ezzel a türelemmel ő határozta meg a délután ritmusát. - Mit dieser Geduld setzte er den Rhythmus des Nachmittags.
:37. Az idő volt a házigazda legolcsóbb és leghatásosabb hatalmi eszköze. - Zeit war das billigste und wirkungsvollste Machtinstrument eines Gastgebers.
:38. James Calloway megjelent az ajtókeretben. - James Calloway erschien im Türrahmen.
:39. Jól szabott tweedzakót viselt, amely még nem simult igazán rá. - Er trug ein gut geschnittenes Tweedsakko, das noch nicht richtig eingelaufen war.
:40. A ruházat elárulta, hogy azért vásárolták, hogy az ember odatartozzon benne. - Die Kleidung verriet, dass sie gekauft worden war, um dazuzugehören.
:41. A cipője halkan roppant a parkettán. - Seine Schuhe knackten leise auf dem Parkett.
:42. A folyosó csendjében ez a hang világos hangjegynek tűnt. - In der Stille des Flurs klang dieses Geräusch wie eine deutliche Tonsignatur.
:43. Mosolya az ajtóban fárasztó nyíltságot mutatott. - Sein Lächeln an der Tür zeigte eine anstrengende Offenheit.
:44. Stephen ismerte a fiatal északi akadémikusoknál ezt az előadott fesztelenséget. - Stephen kannte diese Art von performter Unbefangenheit bei jungen Akademikern aus dem Norden.
:45. Nem hamis mosoly volt. - Es war kein falsches Lächeln.
:46. Kísérlet volt arra, hogy nyugalmat mutasson – és éppen ezzel bizonyította az ellenkezőjét. - Es war der Versuch, Gelassenheit zu zeigen – und bewies dadurch genau das Gegenteil.
:47. „Dr. Calloway” – mondta Stephen. - „Dr. Calloway“, sagte Stephen.
:48. Egy lépést oldalra lépett. - Er trat einen Schritt zur Seite.
:49. Az üdvözlés hűvös maradt, és nélkülözte a szokásos melegséget. - Die Begrüßung blieb kühl und ohne die übliche Wärme.
:50. A nappali régi könyvek ismerős szagával, némi viasszal és a dohány távoli utózengésével fogadta őket. - Das Wohnzimmer empfing sie mit dem vertrauten Geruch alter Bücher, etwas Wachs und einem fernen Nachklang von Tabak.
:51. Stephen öt éve hagyta abba a dohányzást. - Stephen hatte vor fünf Jahren aufgehört zu rauchen.
:52. A szag mégis tovább élt a falakban. - Der Geruch lebte dennoch weiter in den Wänden.
:53. Stephen kitöltötte a teát. - Stephen goss den Tee ein.
:54. Előbb a tejet, aztán a teát. - Zuerst die Milch, dann den Tee.
:55. Mindezt kommentár nélkül tette. - Er tat es ohne Kommentar.
:56. Ez demonstráció volt, nem magyarázat. - Es war eine Demonstration, keine Erklärung.
:57. Aztán James felé tolta az elegáns Fortnum-&-Mason kekszesdobozt. - Dann schob er die elegante Fortnum-&-Mason-Keksdose zu James hinüber.
:58. A gesztus mellékesnek hatott, de pontosan ki volt számítva. - Die Geste wirkte beiläufig, war aber genau kalkuliert.
:59. James két kekszet vett. - James nahm zwei Kekse.
:60. Stephen azonnal észrevette. - Stephen bemerkte es sofort.
:61. A férfi vagy valóban éhes volt. - Der Mann war entweder wirklich hungrig.
:62. Vagy azt akarta tesztelni, Stephen hogyan reagál rá. - Oder er wollte testen, wie Stephen darauf reagieren würde.
:63. „Van egy nézet” – kezdte Stephen. - „Es gibt eine Ansicht“, begann Stephen.
:64. Hangja egyenletesen és szinte fáradtan csengett, mint egy akadémiai előadáson. - Seine Stimme klang gleichmäßig und fast müde, wie bei einem akademischen Vortrag.
:65. „Anyám adta tovább. - „Meine Mutter hat sie weitergegeben.
:66. Eszerint az, hogy valaki egy idegen asztalnál egy vagy két keksz között választ, többet árul el a neveltetéséről, mint bármely önéletrajz. - Sie besagt, dass die Wahl zwischen einem und zwei Keksen an einem fremden Tisch mehr über die Erziehung verrät als jeder Lebenslauf.
:67. Nem kívánom ezt a tételt sem megerősíteni, sem cáfolni. - Ich möchte diese These weder bestätigen noch bestreiten.
:68. De megfontolásra érdemesnek tartom.” - Aber ich halte sie für überlegenswert.“
:69. James nyelt egyet. - James schluckte.
:70. Hagyott eltelni egy rövid pillanatot. - Er ließ einen kurzen Moment vergehen.
:71. Aztán barátságosan válaszolt. - Dann antwortete er freundlich.
:72. Szavai élét csak második hallásra lehetett érezni. - Die Schärfe in seinen Worten spürte man erst beim zweiten Hinhören.
:73. „Az én szülői házamban volt egy hasonló tétel, csak éppen fordított előjellel. - „In meinem Elternhaus gab es eine ähnliche These, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.
:74. Ott azt mondták, hogy a visszafogottság egy idegen asztalnál nem neveltetést mutat, hanem félelmet az ítélettől. - Dort hieß es, dass Zurückhaltung am fremden Tisch keine Erziehung zeigt, sondern Angst vor dem Urteil.
:75. És ez a félelem – nem az éhség – az igazi osztályjel.” - Und diese Angst – nicht der Hunger – sei das wahre Klassenzeichen.“
:76. Nem támadt kínos csend. - Es entstand keine peinliche Stille.
:77. Ehelyett különös, szinte kollegiális nyugalom terült szét közöttük. - Stattdessen breitete sich eine besondere, fast kollegiale Ruhe aus.
:78. Mindketten felismerték, hogy a másik ismeri a játékot. - Beide erkannten, dass der andere das Spiel kannte.
:79. És mindketten mégis úgy döntöttek, hogy továbbjátsszák. - Und beide beschlossen trotzdem, es weiterzuspielen.
:80. A könyvtárról beszéltek, az alagsor felújításáról és egy emeritus kollégáról, aki nemrég megjelentette emlékiratait. - Sie sprachen über die Bibliothek, über die Renovierung des Untergeschosses und über einen emeritierten Kollegen, der kürzlich seine Memoiren veröffentlicht hatte.
:81. Mindketten ugyanazokból az okokból olvasták a könyvet. - Beide hatten das Buch aus denselben Gründen gelesen.
:82. Ugyanazokkal a hallgatag fenntartásokkal. - Mit denselben stillen Vorbehalten.
:83. Erről természetesen nem beszéltek nyíltan. - Darüber sprachen sie natürlich nicht offen.
:84. Mindezekben a látszólag semleges mondatokban uralták az akadémiai világ valódi emelkedett nyelvét. - In all diesen scheinbar neutralen Sätzen beherrschten sie die wahre Hochsprache der akademischen Welt.
:85. Csak arról beszéltek, amit valójában nem mondtak ki. - Sie sprachen nur über das, was sie eigentlich nicht sagten.
:86. És olyan pontosan tették, hogy a másik pontosan értette, anélkül hogy ez valaha bizonyítható lett volna. - Und sie taten es so präzise, dass der andere es genau verstand, ohne dass es je beweisbar wurde.
:87. Amikor James megemlítette Aldridge különleges gyűjteményének katalogizálását, és tudatosan exkluzívnak nevezte, Stephen ujjai röviden megmozdultak a karosszék karfáján. - Als James die Katalogisierung von Aldridges Spezialsammlung erwähnte und sie als bewusst exklusiv beschrieb, bewegten sich Stephens Finger kurz auf der Sessellehne.
:88. Csak egy nagyon figyelmes megfigyelő értelmezte volna helyesen ezt az apró rezdülést. - Nur ein sehr aufmerksamer Beobachter hätte diese winzige Regung richtig gedeutet.
:89. „Aldridge” – mondta Stephen. - „Aldridge“, sagte Stephen.
:90. A név a szájában egész tájként hangzott. - Der Name klang in seinem Mund wie eine ganze Landschaft.
:91. „Aldridge hitt abban, hogy egy rendezési rendszernek nem kell mindenki számára hozzáférhetőnek lennie. - „Aldridge glaubte, dass ein Ordnungssystem nicht für alle zugänglich sein muss.
:92. Csak a megfelelő személyek számára. - Nur für die richtigen Personen.
:93. Ezt a tételt védhetőnek tartom, még ha ma bizonyos körökben reakciósnak számít is.” - Ich halte diese These für vertretbar, auch wenn sie heute in manchen Kreisen als reaktionär gilt.“
:94. Felemelte a csészét. - Er hob die Tasse.
:95. „Egyébként tizennyolc évig ült abban a karosszékben, amelyben most ön ül. - „Er saß übrigens achtzehn Jahre in dem Sessel, in dem Sie jetzt sitzen.
:96. Nemcsak a karosszéket és a rendszerét hagyta rám, hanem egy levelet is az utódlásról alkotott véleményével. - Er hinterließ mir nicht nur den Sessel und sein System, sondern auch einen Brief mit seiner Meinung zur Nachfolge.
:97. Őrzöm ezt a levelet.” - Ich bewahre diesen Brief auf.“
:98. James rövid pillantást vetett a karfákra. - James warf einen kurzen Blick auf die Armlehnen.
:99. Nem tűnt megilletődöttnek, de teljesen jelen volt. - Unbeeindruckt, aber vollkommen präsent.
:100. „Akkor kíváncsian várom, vajon a bőr megőrizte-e az érveit. - „Dann bin ich gespannt, ob das Leder seine Argumente gespeichert hat.
:101. A legérdekesebb gondolatok gyakran olyan bútorokban maradnak hátra, amelyeket az ember nem maga választott.” - Die interessantesten Gedanken bleiben oft in Möbeln zurück, die man nicht selbst ausgesucht hat.“
:102. A beszélgetés jó egy órán át tartott. - Das Gespräch dauerte gut eine Stunde.
:103. Felszínesen egyetemi politikáról, vendégelőadásokról és az időjárásról volt szó. - Oberflächlich ging es um Hochschulpolitik, Gastvorträge und das Wetter.
:104. Valójában gondosan vívott párbaj volt. - In Wahrheit war es ein sorgfältiges Fechten.
:105. Mindketten tudták, hogy nem keletkeznek majd látható sebek. - Beide wussten, dass keine sichtbaren Wunden entstehen würden.
:106. Éppen ezért céloztak különösen pontosan. - Gerade deshalb zielten sie besonders präzise.
:107. Amikor James felállt, kinyújtotta a kezét. - Als James aufstand, streckte er die Hand aus.
:108. Stephen megfogta. - Stephen ergriff sie.
:109. A kézfogás egy másodperccel túl sokáig tartott. - Der Händedruck dauerte eine Sekunde zu lang.
:110. A terület csendes kijelentése volt. - Es war eine stille Behauptung von Territorium.
:111. „Szokássá kellene tennünk ezt” – mondta Stephen. - „Wir sollten das zur Gewohnheit machen“, sagte Stephen.
:112. A mondat a hangsúlytól függően két teljesen különböző dolgot jelenthetett. - Der Satz konnte je nach Betonung zwei völlig verschiedene Dinge bedeuten.
:113. „Nagyon szívesen” – felelte James. - „Sehr gerne“, antwortete James.
:114. „Előre kell azonban figyelmeztetnem. - „Ich muss Sie allerdings vorwarnen.
:115. Nálam sem ilyen teáskészlet, sem ilyen kekszek nincsenek. - Bei mir gibt es weder dieses Teeservice noch diese Kekse.
:116. Csak kávé – az északi robusztus változat, amelyről Oxford ellenére sem hagytam magam leszoktatni.” - Nur Kaffee – die robuste Variante aus dem Norden, die ich mir trotz Oxford nicht habe austreiben lassen.“
:117. Az ajtónál még egyszer megfordult. - An der Tür drehte er sich noch einmal um.
:118. Mosolya sem barátságos, sem ellenséges nem volt. - Sein Lächeln war weder freundlich noch feindlich.
:119. Pontosan ez adta a minőségét. - Genau das machte seine Qualität aus.
:120. „A kekszek egyébként valóban kivételesek voltak. - „Die Kekse waren übrigens wirklich außergewöhnlich.
:121. Régi családi recept?” - Ein altes Familienrezept?“
:122. „Anyámtól” – mondta Stephen. - „Von meiner Mutter“, sagte Stephen.
:123. „Indiából?” – kérdezte James. - „Aus Indien?“, fragte James.
:124. Nem kérdésnek hangzott, hanem megállapításnak. - Es klang nicht wie eine Frage, sondern wie eine Feststellung.
:125. Mintha egy kutatást zárna le. - Als würde er eine Recherche abschließen.
:126. Az ajtó halk, pontos kattanással hullott a zárba. - Die Tür fiel mit einem leisen, präzisen Klicken ins Schloss.
:127. A hang még egy ideig visszhangzott. - Der Klang hallte noch eine Weile nach.
:128. Stephen az ablaknál maradt állva, és figyelte, ahogy James kilép az utcára. - Stephen blieb am Fenster stehen und beobachtete, wie James auf die Straße trat.
:129. Sietség nélkül. - Ohne Hast.
:130. Anélkül, hogy visszanézne. - Ohne zurückzublicken.
:131. James olyannak hatott, mint aki a délután eredményét már elrendezte magában. - James wirkte wie jemand, der das Ergebnis des Nachmittags bereits eingeordnet hatte.
:132. Két kekszmorzsát söpört le a hajtókájáról. - Er wischte zwei Kekskrümel von seinem Revers.
:133. Öntudatlan mozdulat volt. - Es war eine unbewusste Geste.
:134. Éppen ezért árult el a legtöbbet. - Gerade deshalb verriet sie am meisten.
:135. Aztán röviden és szinte kelletlenül elmosolyodott. - Dann lächelte er kurz und fast widerwillig.
:136. Beismerés volt, amelyet csak ő maga látott. - Ein Eingeständnis, das nur er selbst sah.
:137. A férfi jó volt. - Der Mann war gut.
:138. Talán jobb, mint amennyit az állás megkívánt. - Besser vielleicht, als die Stelle verlangte.
:139. A délután nem volt sem győzelem, sem vereség. - Der Nachmittag war weder Sieg noch Niederlage gewesen.
:140. Valami újnak a kezdete volt. - Er war der Beginn von etwas Neuem.
:141. Stephennek erre még nem volt neve. - Stephen hatte noch keinen Namen dafür.
:142. De olyan férfi nyugodt figyelmével fogja megfigyelni, aki a hosszú játszmákat szereti a legjobban. - Aber er würde es mit der ruhigen Aufmerksamkeit eines Mannes beobachten, dem die langen Spiele am liebsten waren.
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:Die Wohnung von Dr. Stephen Harding
:1. Die Wohnung von Dr. Stephen Harding hatte im Laufe der Jahrzehnte einen besonderen Zustand erreicht.
:2. In akademischen Kreisen nannte man so etwas gelegentlich ein „bewohntes Archiv“.
:3. Es war keine gewöhnliche Unordnung.
:4. Jeder Stapel, jedes quer liegende Manuskript und jede vergessene Fachzeitschrift auf den Fensterbänken schien genau dort zu liegen, wo es hingehörte.
:5. Diese Überzeugung strahlte aus jedem Gegenstand.
:6. Es war ein klarer Oktobernachmittag in Oxford.
:7. Das Licht fiel sparsam und präzise durch die Fenster.
:8. Es wirkte fast wie eine bewusste dramaturgische Entscheidung.
:9. Stephen trug seit dem Morgen ein dumpfes Unbehagen in sich.
:10. Er sollte einen Menschen empfangen, dessen bloße Existenz er lieber ignoriert hätte.
:11. James Calloway war nicht das Problem.
:12. Oder besser gesagt: Er war genau das Problem.
:13. Doch die wahren Gründe durften nicht offen benannt werden.
:14. Seine Qualifikationen waren einwandfrei.
:15. Sein Ruf in Edinburgh war tadellos.
:16. Seine Aufsätze zur spätrepublikanischen Rhetorik waren präzise und gut argumentiert.
:17. Stephen hatte sie widerwillig zweimal gelesen.
:18. Er musste zugeben: Die Arbeiten waren solide.
:19. Vielleicht sogar mehr als das.
:20. Was jedoch nicht in den Akten stand, erkannte Stephen sofort.
:21. Drei Jahrzehnte Erfahrung mit Examenskandidaten hatten ihn zu einem scharfen Beobachter gemacht.
:22. James besaß eine besondere Art von Ehrgeiz.
:23. Dieser Ehrgeiz entstand bei Menschen, denen früh klar gemacht wurde, dass solche Räume eigentlich nicht für sie bestimmt waren.
:24. Es war ein Ehrgeiz des Nehmens, nicht des selbstverständlichen Besitzens.
:25. Er unterschied sich grundlegend vom Ehrgeiz seiner Kollegen aus alten Familien.
:26. Mrs. Pargetter hatte das silberne Teeservice um halb vier aufgedeckt.
:27. Sie wählte nicht das schlichte Alltagsservice.
:28. Diese Entscheidung diente der territorialen Markierung, nicht der Gastfreundschaft.
:29. Danach zog sie sich zurück.
:30. Sie spürte, dass ihre Anwesenheit bei dem folgenden Gespräch unerwünscht war.
:31. Das Klingeln ertönte drei Minuten vor vier.
:32. Stephen saß in seinem Sessel.
:33. Ein Buch lag offen auf seinen Knien, doch er las nicht.
:34. Er ließ es klingeln.
:35. Er wartete auf das Viertelsignal der Kaminuhr.
:36. Mit dieser Geduld setzte er den Rhythmus des Nachmittags.
:37. Zeit war das billigste und wirkungsvollste Machtinstrument eines Gastgebers.
:38. James Calloway erschien im Türrahmen.
:39. Er trug ein gut geschnittenes Tweedsakko, das noch nicht richtig eingelaufen war.
:40. Die Kleidung verriet, dass sie gekauft worden war, um dazuzugehören.
:41. Seine Schuhe knackten leise auf dem Parkett.
:42. In der Stille des Flurs klang dieses Geräusch wie eine deutliche Tonsignatur.
:43. Sein Lächeln an der Tür zeigte eine anstrengende Offenheit.
:44. Stephen kannte diese Art von performter Unbefangenheit bei jungen Akademikern aus dem Norden.
:45. Es war kein falsches Lächeln.
:46. Es war der Versuch, Gelassenheit zu zeigen – und bewies dadurch genau das Gegenteil.
:47. „Dr. Calloway“, sagte Stephen.
:48. Er trat einen Schritt zur Seite.
:49. Die Begrüßung blieb kühl und ohne die übliche Wärme.
:50. Das Wohnzimmer empfing sie mit dem vertrauten Geruch alter Bücher, etwas Wachs und einem fernen Nachklang von Tabak.
:51. Stephen hatte vor fünf Jahren aufgehört zu rauchen.
:52. Der Geruch lebte dennoch weiter in den Wänden.
:53. Stephen goss den Tee ein.
:54. Zuerst die Milch, dann den Tee.
:55. Er tat es ohne Kommentar.
:56. Es war eine Demonstration, keine Erklärung.
:57. Dann schob er die elegante Fortnum-&-Mason-Keksdose zu James hinüber.
:58. Die Geste wirkte beiläufig, war aber genau kalkuliert.
:59. James nahm zwei Kekse.
:60. Stephen bemerkte es sofort.
:61. Der Mann war entweder wirklich hungrig.
:62. Oder er wollte testen, wie Stephen darauf reagieren würde.
:63. „Es gibt eine Ansicht“, begann Stephen.
:64. Seine Stimme klang gleichmäßig und fast müde, wie bei einem akademischen Vortrag.
:65. „Meine Mutter hat sie weitergegeben.
:66. Sie besagt, dass die Wahl zwischen einem und zwei Keksen an einem fremden Tisch mehr über die Erziehung verrät als jeder Lebenslauf.
:67. Ich möchte diese These weder bestätigen noch bestreiten.
:68. Aber ich halte sie für überlegenswert.“
:69. James schluckte.
:70. Er ließ einen kurzen Moment vergehen.
:71. Dann antwortete er freundlich.
:72. Die Schärfe in seinen Worten spürte man erst beim zweiten Hinhören.
:73. „In meinem Elternhaus gab es eine ähnliche These, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.
:74. Dort hieß es, dass Zurückhaltung am fremden Tisch keine Erziehung zeigt, sondern Angst vor dem Urteil.
:75. Und diese Angst – nicht der Hunger – sei das wahre Klassenzeichen.“
:76. Es entstand keine peinliche Stille.
:77. Stattdessen breitete sich eine besondere, fast kollegiale Ruhe aus.
:78. Beide erkannten, dass der andere das Spiel kannte.
:79. Und beide beschlossen trotzdem, es weiterzuspielen.
:80. Sie sprachen über die Bibliothek, über die Renovierung des Untergeschosses und über einen emeritierten Kollegen, der kürzlich seine Memoiren veröffentlicht hatte.
:81. Beide hatten das Buch aus denselben Gründen gelesen.
:82. Mit denselben stillen Vorbehalten.
:83. Darüber sprachen sie natürlich nicht offen.
:84. In all diesen scheinbar neutralen Sätzen beherrschten sie die wahre Hochsprache der akademischen Welt.
:85. Sie sprachen nur über das, was sie eigentlich nicht sagten.
:86. Und sie taten es so präzise, dass der andere es genau verstand, ohne dass es je beweisbar wurde.
:87. Als James die Katalogisierung von Aldridges Spezialsammlung erwähnte und sie als bewusst exklusiv beschrieb, bewegten sich Stephens Finger kurz auf der Sessellehne.
:88. Nur ein sehr aufmerksamer Beobachter hätte diese winzige Regung richtig gedeutet.
:89. „Aldridge“, sagte Stephen.
:90. Der Name klang in seinem Mund wie eine ganze Landschaft.
:91. „Aldridge glaubte, dass ein Ordnungssystem nicht für alle zugänglich sein muss.
:92. Nur für die richtigen Personen.
:93. Ich halte diese These für vertretbar, auch wenn sie heute in manchen Kreisen als reaktionär gilt.“
:94. Er hob die Tasse.
:95. „Er saß übrigens achtzehn Jahre in dem Sessel, in dem Sie jetzt sitzen.
:96. Er hinterließ mir nicht nur den Sessel und sein System, sondern auch einen Brief mit seiner Meinung zur Nachfolge.
:97. Ich bewahre diesen Brief auf.“
:98. James warf einen kurzen Blick auf die Armlehnen.
:99. Unbeeindruckt, aber vollkommen präsent.
:100. „Dann bin ich gespannt, ob das Leder seine Argumente gespeichert hat.
:101. Die interessantesten Gedanken bleiben oft in Möbeln zurück, die man nicht selbst ausgesucht hat.“
:102. Das Gespräch dauerte gut eine Stunde.
:103. Oberflächlich ging es um Hochschulpolitik, Gastvorträge und das Wetter.
:104. In Wahrheit war es ein sorgfältiges Fechten.
:105. Beide wussten, dass keine sichtbaren Wunden entstehen würden.
:106. Gerade deshalb zielten sie besonders präzise.
:107. Als James aufstand, streckte er die Hand aus.
:108. Stephen ergriff sie.
:109. Der Händedruck dauerte eine Sekunde zu lang.
:110. Es war eine stille Behauptung von Territorium.
:111. „Wir sollten das zur Gewohnheit machen“, sagte Stephen.
:112. Der Satz konnte je nach Betonung zwei völlig verschiedene Dinge bedeuten.
:113. „Sehr gerne“, antwortete James.
:114. „Ich muss Sie allerdings vorwarnen.
:115. Bei mir gibt es weder dieses Teeservice noch diese Kekse.
:116. Nur Kaffee – die robuste Variante aus dem Norden, die ich mir trotz Oxford nicht habe austreiben lassen.“
:117. An der Tür drehte er sich noch einmal um.
:118. Sein Lächeln war weder freundlich noch feindlich.
:119. Genau das machte seine Qualität aus.
:120. „Die Kekse waren übrigens wirklich außergewöhnlich.
:121. Ein altes Familienrezept?“
:122. „Von meiner Mutter“, sagte Stephen.
:123. „Aus Indien?“, fragte James.
:124. Es klang nicht wie eine Frage, sondern wie eine Feststellung.
:125. Als würde er eine Recherche abschließen.
:126. Die Tür fiel mit einem leisen, präzisen Klicken ins Schloss.
:127. Der Klang hallte noch eine Weile nach.
:128. Stephen blieb am Fenster stehen und beobachtete, wie James auf die Straße trat.
:129. Ohne Hast.
:130. Ohne zurückzublicken.
:131. James wirkte wie jemand, der das Ergebnis des Nachmittags bereits eingeordnet hatte.
:132. Er wischte zwei Kekskrümel von seinem Revers.
:133. Es war eine unbewusste Geste.
:134. Gerade deshalb verriet sie am meisten.
:135. Dann lächelte er kurz und fast widerwillig.
:136. Ein Eingeständnis, das nur er selbst sah.
:137. Der Mann war gut.
:138. Besser vielleicht, als die Stelle verlangte.
:139. Der Nachmittag war weder Sieg noch Niederlage gewesen.
:140. Er war der Beginn von etwas Neuem.
:141. Stephen hatte noch keinen Namen dafür.
:142. Aber er würde es mit der ruhigen Aufmerksamkeit eines Mannes beobachten, dem die langen Spiele am liebsten waren.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 14
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=== 1 ===
:Az ügyirat
:1. Vannak helyek, ahová az ember nem belép, hanem amelyekben magára talál, és ez a szoba ilyen hely.
:2. A falakon nincs kép, nincs jelölés, nincs repedés, mintha valaki külön úgy alakította volna ki őket, hogy semmit se áruljanak el.
:3. A fénycső olyan fényt ad, amely nem világít, hanem csupán a sötétséget a bizonytalanság egy világosabb fajtájává alakítja.
:4. Ül.
:5. Az asztalon egy nyomtatvány fekszik, amelyet időközben azzal a fáradt ismerősséggel szemlél, amelyet az ember máskülönben csak régi sebek iránt tanúsít.
:6. Tizenkét mező, amelyek közül a legtöbbet kitöltötte – nem azért, mert tudta a válaszokat, hanem mert az üres helyek itt nyilvánvalóan a vonakodás kifejezésének számítanak.
:7. A toll úgy fekszik az ujjai között, mint egy tárgy, amely elfelejtette eredeti rendeltetését, és most egyszerűen ott van, mert sehová máshová nem tartozik.
:8. Az óra tíz perccel tizenegy utánit mutat, és ő beletörődött abba, hogy nem hibás, hanem egyszerűen az idő egy másfajta felfogását követi.
:9. Elolvassa a kilencedik mezőt: „A kérelem alapjául szolgáló tényállás leírása, a vonatkozó ügyekre és azok számaira való hivatkozással.”
:10. A kérelem alapjául szolgáló tényállás az, hogy ő itt van, és nem tudja, miért, és hogy mindkettő az első pillanat óta változatlanul érvényes.
:11. Ezt írja: „A tényállás magából az ügyből következik”, és közben tudatában van annak, hogy ez nem válasz, hanem az a válaszforma, amelyet ez a hely létrehoz.
:12. Az ajtó kinyílik.
:13. Az ügyintézőnő annak nyugodt magától értetődőségével lép be, akinek az ajtók nem akadályok, hanem puszta átmenetek az itt és az ott között.
:14. Egy új köteget tesz az asztalra anélkül, hogy ránézne, mintha ő egy bútordarab volna, amely történetesen nyomtatványok átvételére is képes.
:15. „A fedőlap”, mondja, „nem felel meg a fedőlap érvényes változatának.”
:16. Megkérdezi, melyik változat érvényes, és közben észreveszi, hogy a hangja olyan higgadtságot vett fel, amelyet tudatosan nem sajátított el.
:17. A nő azt válaszolja, hogy az érvényes változat az, amely a kérelem benyújtásának időpontjában érvényes lett volna, feltéve, hogy a kérelem benyújtása az előírt időszakban történt.
:18. Megkérdezi, hogy a kérelem benyújtása az előírt időszakban történt-e.
:19. A nő azt mondja: „Ezt az akta vizsgálja”, és távozik.
:20. Ő ülve marad, és az új fedőlapot nézi, amely látszólag semmiben sem különbözik a régitől, azon kívül, hogy a jobb alsó sarokban egy verziószám áll, amely korábban nem volt ott.
:21. A verziószám 0.
:22. Elgondolkodik, vajon ez azt jelenti-e, hogy ez a fedőlap még egyáltalán nincs kész, vagy a nulla itt egyszerűen az a kezdet, amelytől számítva az összes többi változatot számozzák.
:23. A második értelmezés mellett dönt, mert az kevésbé csüggesztő, noha semmi oka sincs azt hinni, hogy igaz.
:24. A fénycső egyszer hosszan, aztán kétszer röviden villan, és ő először komolyan elgondolkodik azon, vajon ez kód lehet-e.
:25. Feljegyzi a sorrendet egy üres lapra: hosszú, rövid, rövid – alá pedig egy kérdőjelet, mert egy kérdőjel legalább őszintébb, mint egy hamis válasz.
:26. Amit ebben a szobában megtanult – ha a tanulás a megfelelő szó arra, ami akkor történik, amikor az ember abbahagyja a csodálkozást –, az az, hogy minden válasz új kérelmet szül.
:27. Az ügyszámba való betekintés iránti kérelem feltételezi az ügyszám ismeretét.
:28. Az eredeti dokumentumról szóló tájékoztatás iránti kérelem feltételezi az eredeti dokumentumot; az utólagos benyújtás engedélyezése iránti kérelem feltételezi az utólagos benyújtás engedélyezésének engedélyezését.
:29. Már nem érzi ezt ellentmondásnak, hanem inkább szerkezeti elvként szemléli, hasonlóan ahhoz a tényhez, hogy a padló tartja a széket, amely őt tartja.
:30. A következő reggelen – így nevezi, mert a fénycső olyan világosságot ért el, amely különbözik az éjszakaitól, bár nem tudná megmondani, miben áll a különbség – egy dokumentum fekszik az asztalon, amelyet még soha nem látott.
:31. A címe ez: „Közbenső értesítés a kérelmi eljárás előzetes állásáról – jogorvoslattal nem támadható.”
:32. Olyan gondossággal olvassa, amelyet korábban talán túlzottnak tartott volna, időközben azonban a legkevesebbnek tekint, amivel az ember egy dokumentumnak tartozik.
:33. A közbenső értesítés közli vele, hogy a kérelme beérkezett, és hogy a beérkezés vizsgálata még függőben van.
:34. A közbenső értesítés továbbá közölte, hogy a beérkezés vizsgálatának eredményéről megfelelő időben újabb közbenső értesítés fog születni.
:35. Kétszer olvassa el az utolsó mondatot, mert meg akar bizonyosodni arról, hogy helyesen értette.
:36. Helyesen értette.
:37. A határozat alá ezt írja: „Tudomásul véve”, és aláírja a nevével, mert ez az egyetlen cselekvés, amelyet ebben a pillanatban értelmesnek tart.
:38. Az ügyintézőnő, aki időközben ránéz, amikor belép – nem barátságosan, hanem valamiféle figyelemmel, amelyet ő nem tud hová tenni –, elveszi a határozatot, elolvassa a kiegészítését, és azt mondja: „A tudomásulvétel ebben az eljárási szakaszban nincs előirányozva.”
:39. Megkérdezi, mi van helyette előirányozva.
:40. A nő azt mondja: „A tudomásulvétel kérelmezhető.”
:41. Bólint, nem azért, mert egyetért, hanem mert a bólintás a leghatékonyabb formája annak, hogy az ember befejezzen egy beszélgetést, amelynek nem volt kezdete.
:42. Elővesz egy üres lapot: „Kérelem a kérelmi eljárás előzetes állásáról szóló közbenső értesítés tudomásulvételének engedélyezésére.”
:43. A mondat hosszú, de az az érzése, hogy a rövidséget itt hiányosságként értelmeznék.
:44. Az ügyintézőnő elveszi a kérelmet anélkül, hogy elolvasná, beteszi az iratgyűjtőbe, becsukja az iratgyűjtőt, és az asztal alá állítja.
:45. Megkérdezi: „Mikor döntenek róla?”
:46. A nő azt mondja: „Amikor az ügy teljes.”
:47. Megkérdezi: „Mi hiányzik még?”
:48. A nő azt mondja: „Ez az ügyből következik”, és távozik.
:49. A szoba megint csendes, olyan helyek csendjével, amelyek nem várnak valakire, hanem egyszerűen vannak.
:50. Ott ül, és arra gondol, hogy talán soha nem tudta, mit jelent a várakozás, mielőtt idekerült – nem a valamire való várakozás, hanem a várakozás mint állapot, amelynek már nincs szüksége tárgyra.
:51. Az óra tíz perccel tizenegy utánit mutat.
:52. Felveszi a tollat.
:53. Ír.
:54. Ez az ügy.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az ügyirat - Der Vorgang
:1. Vannak helyek, ahová az ember nem belép, hanem amelyekben magára talál, és ez a szoba ilyen hely. - Es gibt Orte, die man nicht betritt, sondern in denen man sich wiederfindet, und dieser Raum ist einer davon.
:2. A falakon nincs kép, nincs jelölés, nincs repedés, mintha valaki külön úgy alakította volna ki őket, hogy semmit se áruljanak el. - Die Wände tragen kein Bild, keine Markierung, keinen Riss, als hätte jemand sie eigens so gestaltet, dass sie nichts verraten.
:3. A fénycső olyan fényt ad, amely nem világít, hanem csupán a sötétséget a bizonytalanság egy világosabb fajtájává alakítja. - Die Leuchtstoffröhre gibt ein Licht ab, das nicht leuchtet, sondern bloß die Dunkelheit in eine hellere Art von Ungewissheit verwandelt.
:4. Ül. - Er sitzt.
:5. Az asztalon egy nyomtatvány fekszik, amelyet időközben azzal a fáradt ismerősséggel szemlél, amelyet az ember máskülönben csak régi sebek iránt tanúsít. - Auf dem Tisch liegt ein Formular, das er inzwischen mit der müden Vertrautheit betrachtet, die man sonst nur für alte Wunden aufbringt.
:6. Tizenkét mező, amelyek közül a legtöbbet kitöltötte – nem azért, mert tudta a válaszokat, hanem mert az üres helyek itt nyilvánvalóan a vonakodás kifejezésének számítanak. - Zwölf Felder, von denen er die meisten ausgefüllt hat – nicht weil er die Antworten kannte, sondern weil Leerstellen hier offenbar als Ausdruck von Unwillen gelten.
:7. A toll úgy fekszik az ujjai között, mint egy tárgy, amely elfelejtette eredeti rendeltetését, és most egyszerűen ott van, mert sehová máshová nem tartozik. - Der Stift liegt zwischen seinen Fingern wie ein Gegenstand, der seinen ursprünglichen Zweck vergessen hat und jetzt einfach da ist, weil er nirgendwo sonst hingehört.
:8. Az óra tíz perccel tizenegy utánit mutat, és ő beletörődött abba, hogy nem hibás, hanem egyszerűen az idő egy másfajta felfogását követi. - Die Uhr zeigt zehn nach elf, und er hat sich damit abgefunden, dass sie nicht defekt ist, sondern schlicht einer anderen Auffassung von Zeit folgt.
:9. Elolvassa a kilencedik mezőt: „A kérelem alapjául szolgáló tényállás leírása, a vonatkozó ügyekre és azok számaira való hivatkozással.” - Er liest Feld neun: „Beschreibung des Sachverhalts, der dem Antrag zugrunde liegt, unter Bezugnahme auf einschlägige Vorgänge und deren Nummern."
:10. A kérelem alapjául szolgáló tényállás az, hogy ő itt van, és nem tudja, miért, és hogy mindkettő az első pillanat óta változatlanul érvényes. - Der Sachverhalt, der dem Antrag zugrunde liegt, ist, dass er hier ist und nicht weiß, warum, und dass beides seit dem ersten Moment unverändert gilt.
:11. Ezt írja: „A tényállás magából az ügyből következik”, és közben tudatában van annak, hogy ez nem válasz, hanem az a válaszforma, amelyet ez a hely létrehoz. - Er schreibt: „Sachverhalt ergibt sich aus dem Vorgang selbst", und ist sich dabei bewusst, dass das keine Antwort ist, sondern die Antwortform, die dieser Ort hervorbringt.
:12. Az ajtó kinyílik. - Die Tür öffnet sich.
:13. Az ügyintézőnő annak nyugodt magától értetődőségével lép be, akinek az ajtók nem akadályok, hanem puszta átmenetek az itt és az ott között. - Die Sachbearbeiterin tritt ein mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Türen nicht Hindernisse sind, sondern bloße Übergänge zwischen dem Hier und dem Dort.
:14. Egy új köteget tesz az asztalra anélkül, hogy ránézne, mintha ő egy bútordarab volna, amely történetesen nyomtatványok átvételére is képes. - Sie legt einen neuen Stapel auf den Tisch, ohne ihn anzuschauen, als wäre er ein Möbelstück, das zufällig auch Formulare entgegennehmen kann.
:15. „A fedőlap”, mondja, „nem felel meg a fedőlap érvényes változatának.” - „Das Deckblatt", sagt sie, „entspricht nicht der gültigen Version des Deckblattes."
:16. Megkérdezi, melyik változat érvényes, és közben észreveszi, hogy a hangja olyan higgadtságot vett fel, amelyet tudatosan nem sajátított el. - Er fragt, welche Version gültig sei, und merkt dabei, dass seine Stimme eine Gelassenheit angenommen hat, die er sich nicht bewusst angeeignet hat.
:17. A nő azt válaszolja, hogy az érvényes változat az, amely a kérelem benyújtásának időpontjában érvényes lett volna, feltéve, hogy a kérelem benyújtása az előírt időszakban történt. - Sie antwortet, dass die gültige Version jene sei, die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig gewesen wäre, sofern die Antragstellung im vorgesehenen Zeitraum erfolgt sei.
:18. Megkérdezi, hogy a kérelem benyújtása az előírt időszakban történt-e. - Er fragt, ob die Antragstellung im vorgesehenen Zeitraum erfolgt sei.
:19. A nő azt mondja: „Ezt az akta vizsgálja”, és távozik. - Sie sagt: „Das prüft die Akte", und geht.
:20. Ő ülve marad, és az új fedőlapot nézi, amely látszólag semmiben sem különbözik a régitől, azon kívül, hogy a jobb alsó sarokban egy verziószám áll, amely korábban nem volt ott. - Er bleibt sitzen und betrachtet das neue Deckblatt, das sich vom alten nicht zu unterscheiden scheint, außer dass in der unteren rechten Ecke eine Versionsnummer steht, die vorher nicht da war.
:21. A verziószám 0. - Die Versionsnummer lautet 0.
:22. Elgondolkodik, vajon ez azt jelenti-e, hogy ez a fedőlap még egyáltalán nincs kész, vagy a nulla itt egyszerűen az a kezdet, amelytől számítva az összes többi változatot számozzák. - Er überlegt, ob das bedeutet, dass dieses Deckblatt noch gar nicht fertig ist, oder ob Null hier einfach der Anfang ist, von dem aus alle anderen Versionen gezählt werden.
:23. A második értelmezés mellett dönt, mert az kevésbé csüggesztő, noha semmi oka sincs azt hinni, hogy igaz. - Er entscheidet sich für die zweite Deutung, weil sie weniger entmutigend ist, obwohl er keinen Grund hat zu glauben, dass sie zutrifft.
:24. A fénycső egyszer hosszan, aztán kétszer röviden villan, és ő először komolyan elgondolkodik azon, vajon ez kód lehet-e. - Die Leuchtstoffröhre flackert einmal lang, dann zweimal kurz, und er fragt sich zum ersten Mal ernsthaft, ob das ein Code sein könnte.
:25. Feljegyzi a sorrendet egy üres lapra: hosszú, rövid, rövid – alá pedig egy kérdőjelet, mert egy kérdőjel legalább őszintébb, mint egy hamis válasz. - Er notiert die Abfolge auf einem leeren Blatt: lang, kurz, kurz – und darunter ein Fragezeichen, weil ein Fragezeichen zumindest ehrlicher ist als eine falsche Antwort.
:26. Amit ebben a szobában megtanult – ha a tanulás a megfelelő szó arra, ami akkor történik, amikor az ember abbahagyja a csodálkozást –, az az, hogy minden válasz új kérelmet szül. - Was er in diesem Raum gelernt hat – wenn Lernen das richtige Wort ist für das, was geschieht, wenn man aufhört, sich zu wundern –, ist, dass jede Antwort einen neuen Antrag gebiert.
:27. Az ügyszámba való betekintés iránti kérelem feltételezi az ügyszám ismeretét. - Der Antrag auf Einsicht in die Vorgangsnummer setzt die Kenntnis der Vorgangsnummer voraus.
:28. Az eredeti dokumentumról szóló tájékoztatás iránti kérelem feltételezi az eredeti dokumentumot; az utólagos benyújtás engedélyezése iránti kérelem feltételezi az utólagos benyújtás engedélyezésének engedélyezését. - Der Antrag auf Auskunft über das Ausgangsdokument setzt das Ausgangsdokument voraus; der Antrag auf Nachreichgenehmigung setzt die Genehmigung der Nachreichgenehmigung voraus.
:29. Már nem érzi ezt ellentmondásnak, hanem inkább szerkezeti elvként szemléli, hasonlóan ahhoz a tényhez, hogy a padló tartja a széket, amely őt tartja. - Er hat aufgehört, das als Widerspruch zu empfinden, und betrachtet es stattdessen als Strukturprinzip, ähnlich wie die Tatsache, dass der Boden den Stuhl trägt, der ihn trägt.
:30. A következő reggelen – így nevezi, mert a fénycső olyan világosságot ért el, amely különbözik az éjszakaitól, bár nem tudná megmondani, miben áll a különbség – egy dokumentum fekszik az asztalon, amelyet még soha nem látott. - Am folgenden Morgen – er nennt es so, weil die Leuchtstoffröhre eine Helligkeit erreicht hat, die sich von der nächtlichen unterscheidet, obwohl er nicht sagen könnte, worin der Unterschied besteht – liegt auf dem Tisch ein Dokument, das er noch nie gesehen hat.
:31. A címe ez: „Közbenső értesítés a kérelmi eljárás előzetes állásáról – jogorvoslattal nem támadható.” - Es trägt den Titel: „Zwischenbescheid über den vorläufigen Stand des Antragsverfahrens – nicht rechtsmittelfähig."
:32. Olyan gondossággal olvassa, amelyet korábban talán túlzottnak tartott volna, időközben azonban a legkevesebbnek tekint, amivel az ember egy dokumentumnak tartozik. - Er liest es mit einer Sorgfalt, die er früher vielleicht für übertrieben gehalten hätte, inzwischen aber als das Mindeste betrachtet, was man einem Dokument schuldet.
:33. A közbenső értesítés közli vele, hogy a kérelme beérkezett, és hogy a beérkezés vizsgálata még függőben van. - Der Zwischenbescheid teilt ihm mit, dass sein Antrag eingegangen sei, dass die Prüfung des Eingangs noch ausstehe.
:34. A közbenső értesítés továbbá közölte, hogy a beérkezés vizsgálatának eredményéről megfelelő időben újabb közbenső értesítés fog születni. - Der Zwischenbescheid teilte weiterhin mit, dass über das Ergebnis der Prüfung des Eingangs zu gegebener Zeit ein weiterer Zwischenbescheid ergehen werde.
:35. Kétszer olvassa el az utolsó mondatot, mert meg akar bizonyosodni arról, hogy helyesen értette. - Er liest den letzten Satz zweimal, weil er sichergehen will, dass er ihn richtig verstanden hat.
:36. Helyesen értette. - Er hat ihn richtig verstanden.
:37. A határozat alá ezt írja: „Tudomásul véve”, és aláírja a nevével, mert ez az egyetlen cselekvés, amelyet ebben a pillanatban értelmesnek tart. - Er schreibt unter den Bescheid: „Zur Kenntnis genommen", und unterschreibt mit seinem Namen, weil das die einzige Handlung ist, die er in diesem Moment für sinnvoll hält.
:38. Az ügyintézőnő, aki időközben ránéz, amikor belép – nem barátságosan, hanem valamiféle figyelemmel, amelyet ő nem tud hová tenni –, elveszi a határozatot, elolvassa a kiegészítését, és azt mondja: „A tudomásulvétel ebben az eljárási szakaszban nincs előirányozva.” - Die Sachbearbeiterin, die ihn inzwischen anschaut, wenn sie hereinkommt – nicht freundlich, aber mit einer Art Aufmerksamkeit, die er nicht einordnen kann –, nimmt den Bescheid, liest seinen Zusatz und sagt: „Eine Kenntnisnahme ist in diesem Verfahrensstadium nicht vorgesehen."
:39. Megkérdezi, mi van helyette előirányozva. - Er fragt, was stattdessen vorgesehen sei.
:40. A nő azt mondja: „A tudomásulvétel kérelmezhető.” - Sie sagt: „Eine Kenntnisnahme kann beantragt werden."
:41. Bólint, nem azért, mert egyetért, hanem mert a bólintás a leghatékonyabb formája annak, hogy az ember befejezzen egy beszélgetést, amelynek nem volt kezdete. - Er nickt, nicht weil er zustimmt, sondern weil Nicken die effizienteste Form ist, ein Gespräch zu beenden, das keinen Anfang hatte.
:42. Elővesz egy üres lapot: „Kérelem a kérelmi eljárás előzetes állásáról szóló közbenső értesítés tudomásulvételének engedélyezésére.” - Er nimmt ein leeres Blatt: „Antrag auf Genehmigung der Kenntnisnahme des Zwischenbescheids über den vorläufigen Stand des Antragsverfahrens."
:43. A mondat hosszú, de az az érzése, hogy a rövidséget itt hiányosságként értelmeznék. - Der Satz ist lang, aber er hat das Gefühl, dass Kürze hier als Unvollständigkeit ausgelegt würde.
:44. Az ügyintézőnő elveszi a kérelmet anélkül, hogy elolvasná, beteszi az iratgyűjtőbe, becsukja az iratgyűjtőt, és az asztal alá állítja. - Die Sachbearbeiterin nimmt den Antrag, ohne ihn zu lesen, legt ihn in die Mappe, schließt die Mappe und stellt sie unter den Tisch.
:45. Megkérdezi: „Mikor döntenek róla?” - Er fragt: „Wann wird darüber entschieden?"
:46. A nő azt mondja: „Amikor az ügy teljes.” - Sie sagt: „Wenn der Vorgang vollständig ist."
:47. Megkérdezi: „Mi hiányzik még?” - Er fragt: „Was fehlt noch?"
:48. A nő azt mondja: „Ez az ügyből következik”, és távozik. - Sie sagt: „Das ergibt sich aus dem Vorgang", und geht.
:49. A szoba megint csendes, olyan helyek csendjével, amelyek nem várnak valakire, hanem egyszerűen vannak. - Der Raum ist wieder still, mit der Stille von Orten, die nicht auf jemanden warten, sondern einfach sind.
:50. Ott ül, és arra gondol, hogy talán soha nem tudta, mit jelent a várakozás, mielőtt idekerült – nem a valamire való várakozás, hanem a várakozás mint állapot, amelynek már nincs szüksége tárgyra. - Er sitzt da und denkt, dass er vielleicht nie gewusst hat, was Warten bedeutet, bevor er hier war – nicht das Warten auf etwas, sondern das Warten als Zustand, der keinen Gegenstand mehr braucht.
:51. Az óra tíz perccel tizenegy utánit mutat. - Die Uhr zeigt zehn nach elf.
:52. Felveszi a tollat. - Er nimmt den Stift.
:53. Ír. - Er schreibt.
:54. Ez az ügy. - Das ist der Vorgang.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Vorgang
:1. Es gibt Orte, die man nicht betritt, sondern in denen man sich wiederfindet, und dieser Raum ist einer davon.
:2. Die Wände tragen kein Bild, keine Markierung, keinen Riss, als hätte jemand sie eigens so gestaltet, dass sie nichts verraten.
:3. Die Leuchtstoffröhre gibt ein Licht ab, das nicht leuchtet, sondern bloß die Dunkelheit in eine hellere Art von Ungewissheit verwandelt.
:4. Er sitzt.
:5. Auf dem Tisch liegt ein Formular, das er inzwischen mit der müden Vertrautheit betrachtet, die man sonst nur für alte Wunden aufbringt.
:6. Zwölf Felder, von denen er die meisten ausgefüllt hat – nicht weil er die Antworten kannte, sondern weil Leerstellen hier offenbar als Ausdruck von Unwillen gelten.
:7. Der Stift liegt zwischen seinen Fingern wie ein Gegenstand, der seinen ursprünglichen Zweck vergessen hat und jetzt einfach da ist, weil er nirgendwo sonst hingehört.
:8. Die Uhr zeigt zehn nach elf, und er hat sich damit abgefunden, dass sie nicht defekt ist, sondern schlicht einer anderen Auffassung von Zeit folgt.
:9. Er liest Feld neun: „Beschreibung des Sachverhalts, der dem Antrag zugrunde liegt, unter Bezugnahme auf einschlägige Vorgänge und deren Nummern."
:10. Der Sachverhalt, der dem Antrag zugrunde liegt, ist, dass er hier ist und nicht weiß, warum, und dass beides seit dem ersten Moment unverändert gilt.
:11. Er schreibt: „Sachverhalt ergibt sich aus dem Vorgang selbst", und ist sich dabei bewusst, dass das keine Antwort ist, sondern die Antwortform, die dieser Ort hervorbringt.
:12. Die Tür öffnet sich.
:13. Die Sachbearbeiterin tritt ein mit der ruhigen Selbstverständlichkeit von jemandem, für den Türen nicht Hindernisse sind, sondern bloße Übergänge zwischen dem Hier und dem Dort.
:14. Sie legt einen neuen Stapel auf den Tisch, ohne ihn anzuschauen, als wäre er ein Möbelstück, das zufällig auch Formulare entgegennehmen kann.
:15. „Das Deckblatt", sagt sie, „entspricht nicht der gültigen Version des Deckblattes."
:16. Er fragt, welche Version gültig sei, und merkt dabei, dass seine Stimme eine Gelassenheit angenommen hat, die er sich nicht bewusst angeeignet hat.
:17. Sie antwortet, dass die gültige Version jene sei, die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig gewesen wäre, sofern die Antragstellung im vorgesehenen Zeitraum erfolgt sei.
:18. Er fragt, ob die Antragstellung im vorgesehenen Zeitraum erfolgt sei.
:19. Sie sagt: „Das prüft die Akte", und geht.
:20. Er bleibt sitzen und betrachtet das neue Deckblatt, das sich vom alten nicht zu unterscheiden scheint, außer dass in der unteren rechten Ecke eine Versionsnummer steht, die vorher nicht da war.
:21. Die Versionsnummer lautet 0.
:22. Er überlegt, ob das bedeutet, dass dieses Deckblatt noch gar nicht fertig ist, oder ob Null hier einfach der Anfang ist, von dem aus alle anderen Versionen gezählt werden.
:23. Er entscheidet sich für die zweite Deutung, weil sie weniger entmutigend ist, obwohl er keinen Grund hat zu glauben, dass sie zutrifft.
:24. Die Leuchtstoffröhre flackert einmal lang, dann zweimal kurz, und er fragt sich zum ersten Mal ernsthaft, ob das ein Code sein könnte.
:25. Er notiert die Abfolge auf einem leeren Blatt: lang, kurz, kurz – und darunter ein Fragezeichen, weil ein Fragezeichen zumindest ehrlicher ist als eine falsche Antwort.
:26. Was er in diesem Raum gelernt hat – wenn Lernen das richtige Wort ist für das, was geschieht, wenn man aufhört, sich zu wundern –, ist, dass jede Antwort einen neuen Antrag gebiert.
:27. Der Antrag auf Einsicht in die Vorgangsnummer setzt die Kenntnis der Vorgangsnummer voraus.
:28. Der Antrag auf Auskunft über das Ausgangsdokument setzt das Ausgangsdokument voraus; der Antrag auf Nachreichgenehmigung setzt die Genehmigung der Nachreichgenehmigung voraus.
:29. Er hat aufgehört, das als Widerspruch zu empfinden, und betrachtet es stattdessen als Strukturprinzip, ähnlich wie die Tatsache, dass der Boden den Stuhl trägt, der ihn trägt.
:30. Am folgenden Morgen – er nennt es so, weil die Leuchtstoffröhre eine Helligkeit erreicht hat, die sich von der nächtlichen unterscheidet, obwohl er nicht sagen könnte, worin der Unterschied besteht – liegt auf dem Tisch ein Dokument, das er noch nie gesehen hat.
:31. Es trägt den Titel: „Zwischenbescheid über den vorläufigen Stand des Antragsverfahrens – nicht rechtsmittelfähig."
:32. Er liest es mit einer Sorgfalt, die er früher vielleicht für übertrieben gehalten hätte, inzwischen aber als das Mindeste betrachtet, was man einem Dokument schuldet.
:33. Der Zwischenbescheid teilt ihm mit, dass sein Antrag eingegangen sei, dass die Prüfung des Eingangs noch ausstehe.
:34. Der Zwischenbescheid teilte weiterhin mit, dass über das Ergebnis der Prüfung des Eingangs zu gegebener Zeit ein weiterer Zwischenbescheid ergehen werde.
:35. Er liest den letzten Satz zweimal, weil er sichergehen will, dass er ihn richtig verstanden hat.
:36. Er hat ihn richtig verstanden.
:37. Er schreibt unter den Bescheid: „Zur Kenntnis genommen", und unterschreibt mit seinem Namen, weil das die einzige Handlung ist, die er in diesem Moment für sinnvoll hält.
:38. Die Sachbearbeiterin, die ihn inzwischen anschaut, wenn sie hereinkommt – nicht freundlich, aber mit einer Art Aufmerksamkeit, die er nicht einordnen kann –, nimmt den Bescheid, liest seinen Zusatz und sagt: „Eine Kenntnisnahme ist in diesem Verfahrensstadium nicht vorgesehen."
:39. Er fragt, was stattdessen vorgesehen sei.
:40. Sie sagt: „Eine Kenntnisnahme kann beantragt werden."
:41. Er nickt, nicht weil er zustimmt, sondern weil Nicken die effizienteste Form ist, ein Gespräch zu beenden, das keinen Anfang hatte.
:42. Er nimmt ein leeres Blatt: „Antrag auf Genehmigung der Kenntnisnahme des Zwischenbescheids über den vorläufigen Stand des Antragsverfahrens."
:43. Der Satz ist lang, aber er hat das Gefühl, dass Kürze hier als Unvollständigkeit ausgelegt würde.
:44. Die Sachbearbeiterin nimmt den Antrag, ohne ihn zu lesen, legt ihn in die Mappe, schließt die Mappe und stellt sie unter den Tisch.
:45. Er fragt: „Wann wird darüber entschieden?"
:46. Sie sagt: „Wenn der Vorgang vollständig ist."
:47. Er fragt: „Was fehlt noch?"
:48. Sie sagt: „Das ergibt sich aus dem Vorgang", und geht.
:49. Der Raum ist wieder still, mit der Stille von Orten, die nicht auf jemanden warten, sondern einfach sind.
:50. Er sitzt da und denkt, dass er vielleicht nie gewusst hat, was Warten bedeutet, bevor er hier war – nicht das Warten auf etwas, sondern das Warten als Zustand, der keinen Gegenstand mehr braucht.
:51. Die Uhr zeigt zehn nach elf.
:52. Er nimmt den Stift.
:53. Er schreibt.
:54. Das ist der Vorgang.
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=== 2 ===
:A mindennapi késés
:1. Háromnegyed hatkor, abban a különös köztes órában, amikor az éjszaka még nem búcsúzott el, és a reggel még nem támaszt igényeket, László a megállóban áll, és azt gyakorolja, amit minden nap újra gyakorol: a várakozást várakozás nélkül.
:2. A mögötte lévő menetrendtábla egy időpontot mutat, amely hónapok óta már senkit sem téveszt meg, de senkit sem zavar, mert ezen a környéken a különbség aközött, ami ki van írva, és aközött, ami valóban történik, régóta természetes állapotként ivódott be az emberekbe.
:3. Az eső, amely ezen az éjszakán kezdődött, nem eső a szó tulajdonképpeni értelmében, hanem az a finom szemcsés lebegés, amely leülepszik a hajban, összegyűlik a gallérban, és úgy fekszik rá a bőrre, mint egy megjegyzés, amelyet az ember nem kért, és nem is tud elutasítani.
:4. Lászlónak nincs kapucnija, amióta valahol otthagyott egy kapucnis dzsekit, hogy pontosan mikor és hol, arra már nem emlékszik, mert azok a dolgok, amelyeket az ember anélkül veszít el, hogy észrevenné, az emlékezetben sem hagynak lenyomatot.
:5. Végignéz az utcán azzal a tekintettel, amely már nem keres, hanem csak regisztrál, annak az embernek a tekintetével, aki az ismétlődést olyan teljesen elfogadta, hogy az eltérés úgy lepné meg, mint egy hiba egy számításban, amelyet soha nem is állított fel.
:6. Maga a megálló olyan módon ismerős neki, amely túlmegy a látványon: a nedves beton és az állott cigarettafüst szaga, a menetrendtábla keretének halk nyikorgása a szélben, a bekarcolt 1987-es évszám, amelyet valaki egyszer bizonyára fontosnak tartott.
:7. Aztán meghallja azt a hangot, amely Erzsébetet mindig bejelenti, mielőtt láthatóvá válna: a nehéz műanyag szatyrok ritmikus csapódását a combjához, cipőjének csikorgását a nedves járdán, egy olyan asszony ziháló várakozását, aki egy történetet hordoz magával, mint egy terhet, amely egyszerre súly és megkönnyebbülés.
:8. Ötvenhat éves, közvetlenül fölötte lakik, és abban a nyolc évben, amióta László a panelházban él, olyan megbízhatóságról tett tanúbizonyságot, amelyet László titokban csodál, még ha ezt soha nem is mondaná ki, mert a kimondás bonyolultabbá tenné a dolgot, mint amilyennek lennie kell.
:9. „El sem hiszed”, mondja, még mielőtt egészen megállna, és a szatyrot olyan mozdulattal teszi le a földre, mint az az ember, aki ledobja a ballasztot, hogy mindkét keze szabad legyen az elbeszéléshez.
:10. János tegnap este hibásnak nyilvánította a nappali lámpáját, egy olyan villogás alapján, amely talán létezett, talán nem, és olyan elszántsággal csavarta ki az égőt, mint az a férfi, aki úgy old meg egy problémát, hogy láthatatlanná teszi.
:11. Három órán át ült a sötétben, nem azért, mert semmilyen megoldás nem lett volna elképzelhető, hanem mert az egyetlen elképzelhető megoldás egy kérést igényelt volna, a kérés pedig János számára a kapituláció egy formája, amelyet egész életében elkerült, és amelyet most, ötvennyolc évesen, amikor fő elfoglaltsága egy karosszék, sem szándékozik begyakorolni.
:12. „Hagytam, hadd üljön”, mondja Erzsébet, és ebben a mondatban nincs kegyetlenség, hanem annak az asszonynak a kimerült méltósága van benne, aki egy ponton felhagyott azzal, hogy magyarázza, amit már megmagyarázott, és elkezdett egyszerűen csak figyelni.
:13. László olyan figyelemmel hallgatja, amely őszintébb, mint amilyennek látszik, mert Erzsébet, úgy hiszi, tudja, hogy ő nem igazán figyel, és ő tudja, hogy Erzsébet ezt tudja, és mégis minden reggel így beszélgetnek egymással, mert a kölcsönös részvételnek ez a kis színjátéka mindkettőjüknek ad valamit, amit nem neveznének meg.
:14. A hallgatásnak László számára van még egy funkciója, amelyet önmagának sem vall be: amíg Erzsébet beszél, nem kell a csendbe süllyednie, és a csend az, amelyben előbukkannak azok a dolgok, amelyekre inkább nem gondol, a levél a konyhaasztalon, a palack, amely túl gyorsan ürül, az érzés, hogy az évek úgy múlnak el, mint buszutak egy olyan útvonalon, amely valahol véget ér, de sehová sem érkezik meg.
:15. A busz végül megjelenik az utca végén, lassan anyaggá válik a reggel szürkeségéből, mint egy állítás, amelyet nem lehet megcáfolni, de hinni sem kell benne, és tizennégy percet késik, ami ezen a vonalon szinte már pontosságnak számíthatna.
:16. László felszáll, megtalálja megszokott helyét az ablaknál, amely nem záródik, és annak az embernek a közönyével fogadja az ismerős hideg huzatot, aki megtanult különbséget tenni azok között a kényelmetlenségek között, amelyekkel érdemes küzdeni, és azok között, amelyeket az ember egyszerűen visel.
:17. Odakint elhúz mellette a városkép, amelyet olyan jól ismer, hogy csukott szemmel is le tudná írni: a panelházak, amelyek homlokzatai olyasvalaminek a színét viselik, aminek valaha bézsnek kellett lennie, a benzinkút a folyamatosan villogó árkijelzővel, a trafik, amelynek tulajdonosát László még soha nem látta nappali fényben.
:18. Aztán jön a gyár, és László odanéz, ahogy minden reggel teszi, azzal a makacs figyelemmel, amelyet önmagának sem tud megmagyarázni, mintha az épület évekkel ezelőtt megállapodott volna vele valamiben, és most arra várna, hogy ő teljesítse a megállapodás rá eső részét.
:19. A kiégett ablaküregek olyan közönnyel néznek vissza, mint valami, ami már túl van pusztuláson és megújuláson, túl a szándékon, túl mindenen, amit László szavakba tudna foglalni, aztán a gyár elmarad mögöttük, a busz továbbhalad, és a pillanat feloldódik, mint minden pillanat.
:20. Mögötte két öregember olyan beszélgetést folytat, amely már rég egy vita formáját öltötte, arról a kérdésről, hogy a pápa, ha valóban olyan szerény volna, mint amilyennek mondja magát, nem ment volna-e már rég biciklivel Budapestre, László pedig fél füllel hallgatja őket, és arra gondol, hogy a teológiai kérdéseknek a menetrend szerinti buszokon olyan állandóságuk van, amely a katedrális vitákból hiányzik.
:21. Belenyúl a dzsekije belső zsebébe, előhúzza a lapos üveget olyan mellékességgel, amely már nem titkolózás, hanem egy olyan cselekvés magától értetődősége, amelyet olyan sokszor ismételtek meg, hogy elvesztette minden jellegét, és most egyszerűen ott van, mint a lélegzés, és iszik egy kortyot, miközben a busz áthalad egy úthullámon, és röviden meginog.
:22. Senki sem fordul meg, amit László nem közönyként értelmez, hanem olyan emberek csendes szolidaritásaként, akik mind a saját üvegüket hordják a saját dzsekizsebükben, képletesen vagy másképp.
:23. Az ebédszünetet egy EUR-raklapon tölti a raktárcsarnok hátsó sarkában, ahol a neonfénynek olyan frekvenciája van, amely hosszú távon úgy hat a látásra, mint egy szakadatlanul túl halk hang az idegekre, és megeszik egy kolbászos zsemlét, amely reggel még elment volna reggelinek, most viszont inkább régészeti leletként volna besorolható.
:24. Tibor, a kollégája, leül mellé annak az embernek a feltartóztathatatlan energiájával, akinek egy történet égeti a nyelvét, és beszámol egy lottónyereményről, amely földrajzilag és genealógiailag olyan messze van magától Tibortól, hogy ennek a hírnek a relevanciája szinte filozófiai természetű.
:25. László hallgatja, és közben csendben elvégez a fejében egy számítást, amelyet nem akar végigvinni, mert ennek a számításnak a vége egy olyan szám lenne, amelyet ismer, és amelyre mégsem szeret ránézni, ahogyan az ember bizonyos tükröket kerül a lakásokban, mert tudja, mit mutatnak.
:26. Röviden felnevet, egy olyan hanggal, amely túl tömör ahhoz, hogy valódi nevetés legyen, és Tibor azzal a tekintettel néz rá, amelyet az emberek akkor használnak, amikor érzik, hogy valamit nem értettek meg, de nem akarnak kérdezni, mert a válasz talán jobban érintené őket, mint szeretnék.
:27. A délután elfolyik a munka mechanikájában, amelyet László nem becsül, de nem is vet meg, mert az a munka, amelyet az ember megvet, felemészti, míg az a munka, amellyel szemben közönyös, egyszerűen átengedi magán, mint a víz egy csatornát, nyomok hátrahagyása nélkül.
:28. Amikor este eléri a panelház betonlépcsőjét, megáll a második fokon, gondolkodás nélkül leül, és maga mellé teszi az üveget a kőre, nem szükségből, hanem az önmagával való csendes társas lét egyfajta formájaként, amelyet nyolc év panelházi élet alatt sajátított el.
:29. Valahol az épületben, nem tudja megmondani, melyik emeleten, valaki harmonikázik, és a hangok az open ablakon keresztül úgy hullanak az utcára, mint szavak egy beszélgetésből, amelyet az ember nem ért, de amelynek hangulatát mégis felfogja.
:30. A dallam nem egészen tiszta, néhány hang egy félhanggal eltéveszti a célját, de a játékos nem hagyja abba, és nem tart szüneteket a kételkedéshez, László pedig arra gondol, hogy ez a fajta meggyőződés, amely nincs tekintettel a tökéletességre, talán az egyetlen meggyőződés, amely a mindennapokban valóban kitart.
:31. János kilép a ház bejáratán annak a férfinak a motiválatlan léptével, akinek az este sem bent, sem kint nem tartozik semmivel, és aki ezért a kintet választotta, mert ott legalább nem villog semmi.
:32. Leül László mellé, bejelentés nélkül, köszönés nélkül, annak az embernek a magától értetődő határátlépésével, akinek a szomszédok közötti formaság már évek óta fölöslegesnek tűnik, és mindketten az utcát nézik, amelyen az este úgy terül szét, mint egy gondolat, amelyet az ember inkább nem gondol végig.
:33. A köztük lévő csend nem üres, tele van mindazzal, amit sem kimondani nem kell, sem kimondani nem volna szabad, e lépcső, e ház, e utca, e élet közös ismeretével, amelyet egyikük sem választott, és amelyet mindketten mégis olyan makacssággal élnek, amelyet az ember rezignációnak tarthatna, ha nem nézne oda pontosan.
:34. Egy idő után, amelynek nincs meghatározott hossza, mert egyikük sem néz az órára, János elveszi az üveget, iszik, visszaadja, és ez a mozdulat annyira bonyolítatlan és annyira teljesen mentes minden kommentártól, hogy ez a legtisztább dolog, ami ezen az estén történik.
:35. „Holnap is lesz nap”, mondja János, és a mondat az ő szájában nem vigasztalásnak hangzik, és nem is iróniának, hanem annak, ami: egyszerű megállapításnak az idő szerkezetéről, amelyet mindketten ismernek, és amely kimondva mégis megváltoztat valamit, mert a nyelv ezt teszi, akkor is, ha semmi újat nem mond.
:36. László bólint, és a harmonika tovább játszik, még mindig nem egészen jól, és az utcai lámpa sárgás fényébe meríti a nedves járdát, és valahol a távolban elhalad egy busz, amely pontos vagy nem pontos, mert ez most már nem számít.
:37. Olyan este ez, mint ez az este, nem több és nem kevesebb, és miközben László a betonlépcsőn ül, és a hamis harmonikát hallgatja, érez valamit, amit gondosan névtelenül hagy, mert tudja, hogy bizonyos dolgok abban a pillanatban megszűnnek létezni, amint nevet adunk nekik.
:38. Holnap reggel háromnegyed hatkor megint itt fog állni, a szitáló esőben, kapucni nélkül, és a busz késni fog, Erzsébet pedig be fog fordulni a sarkon, és beszélni kezd.
:39. Ő akkor majd hallgatni fogja, és mindez pontosan ugyanúgy lesz, mint ma, és mégsem ugyanaz lesz, mert ugyanabba a folyóba nem lép az ember kétszer, még akkor sem, ha a folyó ezt nem tudja, és közömbös is volna számára.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mindennapi késés - Die alltägliche Verspätung
:1. Háromnegyed hatkor, abban a különös köztes órában, amikor az éjszaka még nem búcsúzott el, és a reggel még nem támaszt igényeket, László a megállóban áll, és azt gyakorolja, amit minden nap újra gyakorol: a várakozást várakozás nélkül. - Um Viertel vor sechs, in jener eigenartigen Zwischenstunde, in der die Nacht sich nicht verabschiedet hat und der Morgen noch keine Ansprüche stellt, steht László an der Haltestelle und übt, was er jeden Tag aufs Neue übt: das Warten ohne Erwartung.
:2. A mögötte lévő menetrendtábla egy időpontot mutat, amely hónapok óta már senkit sem téveszt meg, de senkit sem zavar, mert ezen a környéken a különbség aközött, ami ki van írva, és aközött, ami valóban történik, régóta természetes állapotként ivódott be az emberekbe. - Der Fahrplankasten hinter ihm trägt eine Uhrzeit, die seit Monaten niemanden mehr täuscht, aber auch niemanden stört, weil in dieser Gegend die Differenz zwischen dem, was angeschrieben steht, und dem, was tatsächlich geschieht, längst als Normalzustand verinnerlicht worden ist.
:3. Az eső, amely ezen az éjszakán kezdődött, nem eső a szó tulajdonképpeni értelmében, hanem az a finom szemcsés lebegés, amely leülepszik a hajban, összegyűlik a gallérban, és úgy fekszik rá a bőrre, mint egy megjegyzés, amelyet az ember nem kért, és nem is tud elutasítani. - Der Regen, der in dieser Nacht begonnen hat, ist kein Regen im eigentlichen Sinne, sondern jene feinkörnige Schwebe, die sich in den Haaren niederschlägt, im Kragen sammelt und auf die Haut legt wie ein Kommentar, den man nicht angefordert hat und nicht abweisen kann.
:4. Lászlónak nincs kapucnija, amióta valahol otthagyott egy kapucnis dzsekit, hogy pontosan mikor és hol, arra már nem emlékszik, mert azok a dolgok, amelyeket az ember anélkül veszít el, hogy észrevenné, az emlékezetben sem hagynak lenyomatot. - László hat keine Kapuze, seit er eine Jacke mit Kapuze irgendwo zurückgelassen hat, wann genau und wo weiß er nicht mehr, weil Dinge, die man verliert, ohne es zu bemerken, auch in der Erinnerung keinen Abdruck hinterlassen.
:5. Végignéz az utcán azzal a tekintettel, amely már nem keres, hanem csak regisztrál, annak az embernek a tekintetével, aki az ismétlődést olyan teljesen elfogadta, hogy az eltérés úgy lepné meg, mint egy hiba egy számításban, amelyet soha nem is állított fel. - Er schaut die Straße entlang mit jenem Blick, der nicht mehr sucht, sondern registriert, der Blick eines Menschen, der die Wiederholung so vollständig akzeptiert hat, dass Abweichung ihn überraschen würde wie ein Fehler in einer Rechnung, die er nie aufgestellt hat.
:6. Maga a megálló olyan módon ismerős neki, amely túlmegy a látványon: a nedves beton és az állott cigarettafüst szaga, a menetrendtábla keretének halk nyikorgása a szélben, a bekarcolt 1987-es évszám, amelyet valaki egyszer bizonyára fontosnak tartott. - Die Haltestelle selbst ist ihm in einer Weise vertraut, die über das Visuelle hinausgeht: der Geruch von nassem Beton und abgestandenem Zigarettenrauch, das leise Quietschen des Fahrplankastenrahmens im Wind, die eingeritzte Jahreszahl 1987, die jemand einmal für wichtig gehalten haben muss.
:7. Aztán meghallja azt a hangot, amely Erzsébetet mindig bejelenti, mielőtt láthatóvá válna: a nehéz műanyag szatyrok ritmikus csapódását a combjához, cipőjének csikorgását a nedves járdán, egy olyan asszony ziháló várakozását, aki egy történetet hordoz magával, mint egy terhet, amely egyszerre súly és megkönnyebbülés. - Dann hört er das Geräusch, das Erzsébet immer ankündigt, bevor sie sichtbar wird: das rhythmische Schlagen schwerer Plastiktüten gegen Oberschenkel, das Knirschen ihrer Schuhe auf dem nassen Pflaster, die atemlose Vorfreude einer Frau, die eine Geschichte mit sich trägt wie eine Last, die gleichzeitig Gewicht und Erleichterung ist.
:8. Ötvenhat éves, közvetlenül fölötte lakik, és abban a nyolc évben, amióta László a panelházban él, olyan megbízhatóságról tett tanúbizonyságot, amelyet László titokban csodál, még ha ezt soha nem is mondaná ki, mert a kimondás bonyolultabbá tenné a dolgot, mint amilyennek lennie kell. - Sie ist 56 Jahre alt, wohnt unmittelbar über ihm, und hat in den acht Jahren, in denen László im Plattenbau lebt, eine Verlässlichkeit bewiesen, die er insgeheim bewundert, auch wenn er das niemals aussprechen würde, weil das Aussprechen die Sache komplizierter machen würde, als sie sein muss.
:9. „El sem hiszed”, mondja, még mielőtt egészen megállna, és a szatyrot olyan mozdulattal teszi le a földre, mint az az ember, aki ledobja a ballasztot, hogy mindkét keze szabad legyen az elbeszéléshez. - „Du glaubst es nicht", sagt sie, noch bevor sie ganz zum Stehen gekommen ist, und stellt die Tüte auf den Boden mit der Geste eines Menschen, der Ballast abwirft, um beide Hände für das Erzählen frei zu haben.
:10. János tegnap este hibásnak nyilvánította a nappali lámpáját, egy olyan villogás alapján, amely talán létezett, talán nem, és olyan elszántsággal csavarta ki az égőt, mint az a férfi, aki úgy old meg egy problémát, hogy láthatatlanná teszi. - János hat gestern Abend die Wohnzimmerlampe für defekt erklärt, auf der Grundlage eines Flackerns, das möglicherweise existiert hat und möglicherweise nicht, und hat die Glühbirne herausgedreht mit der Entschlossenheit eines Mannes, der ein Problem löst, indem er es unsichtbar macht.
:11. Három órán át ült a sötétben, nem azért, mert semmilyen megoldás nem lett volna elképzelhető, hanem mert az egyetlen elképzelhető megoldás egy kérést igényelt volna, a kérés pedig János számára a kapituláció egy formája, amelyet egész életében elkerült, és amelyet most, ötvennyolc évesen, amikor fő elfoglaltsága egy karosszék, sem szándékozik begyakorolni. - Drei Stunden saß er im Dunkeln, nicht weil keine Lösung denkbar gewesen wäre, sondern weil die einzig denkbare Lösung eine Bitte erfordert hätte, und Bitten ist für János eine Form der Kapitulation, die er sein Leben lang vermieden hat und die er auch jetzt, mit 58 Jahren und einem Sessel als Hauptbeschäftigung, nicht einzuüben gedenkt.
:12. „Hagytam, hadd üljön”, mondja Erzsébet, és ebben a mondatban nincs kegyetlenség, hanem annak az asszonynak a kimerült méltósága van benne, aki egy ponton felhagyott azzal, hogy magyarázza, amit már megmagyarázott, és elkezdett egyszerűen csak figyelni. - „Ich habe ihn sitzen lassen", sagt Erzsébet, und in diesem Satz steckt keine Grausamkeit, sondern die erschöpfte Würde einer Frau, die irgendwann aufgehört hat zu erklären, was sie erklärt hat, und begonnen hat, einfach zu beobachten.
:13. László olyan figyelemmel hallgatja, amely őszintébb, mint amilyennek látszik, mert Erzsébet, úgy hiszi, tudja, hogy ő nem igazán figyel, és ő tudja, hogy Erzsébet ezt tudja, és mégis minden reggel így beszélgetnek egymással, mert a kölcsönös részvételnek ez a kis színjátéka mindkettőjüknek ad valamit, amit nem neveznének meg. - László hört zu mit einer Aufmerksamkeit, die ehrlicher ist, als sie aussieht, denn Erzsébet weiß, glaube er, dass er nicht wirklich zuhört, und er weiß, dass sie das weiß, und trotzdem reden sie jeden Morgen so miteinander, weil diese kleine Inszenierung gegenseitiger Anteilnahme beiden etwas gibt, das sie nicht benennen würden.
:14. A hallgatásnak László számára van még egy funkciója, amelyet önmagának sem vall be: amíg Erzsébet beszél, nem kell a csendbe süllyednie, és a csend az, amelyben előbukkannak azok a dolgok, amelyekre inkább nem gondol, a levél a konyhaasztalon, a palack, amely túl gyorsan ürül, az érzés, hogy az évek úgy múlnak el, mint buszutak egy olyan útvonalon, amely valahol véget ér, de sehová sem érkezik meg. - Das Zuhören hat für László eine weitere Funktion, die er sich selbst gegenüber nicht eingesteht: Solange Erzsébet redet, muss er nicht in Stille versinken, und die Stille ist das, worin die Dinge auftauchen, über die er lieber nicht nachdenkt, der Brief auf dem Küchentisch, die Flasche, die sich zu schnell leert, das Gefühl, dass die Jahre vergehen wie Busfahrten auf einer Route, die irgendwo endet, aber nirgends ankommt.
:15. A busz végül megjelenik az utca végén, lassan anyaggá válik a reggel szürkeségéből, mint egy állítás, amelyet nem lehet megcáfolni, de hinni sem kell benne, és tizennégy percet késik, ami ezen a vonalon szinte már pontosságnak számíthatna. - Der Bus erscheint schließlich am Ende der Straße, materialisiert sich langsam aus dem Grau des Morgens wie eine Behauptung, die man nicht widerlegen kann, aber auch nicht glauben muss, und er ist vierzehn Minuten zu spät, was für diese Linie beinahe als Pünktlichkeit durchgehen könnte.
:16. László felszáll, megtalálja megszokott helyét az ablaknál, amely nem záródik, és annak az embernek a közönyével fogadja az ismerős hideg huzatot, aki megtanult különbséget tenni azok között a kényelmetlenségek között, amelyekkel érdemes küzdeni, és azok között, amelyeket az ember egyszerűen visel. - László steigt ein, findet seinen angestammten Platz am Fenster, das sich nicht schließt, und empfängt den vertrauten kalten Luftzug mit der Gleichmut eines Menschen, der gelernt hat, zwischen Unbequemlichkeiten zu unterscheiden, die sich lohnen zu bekämpfen, und solchen, die man einfach trägt.
:17. Odakint elhúz mellette a városkép, amelyet olyan jól ismer, hogy csukott szemmel is le tudná írni: a panelházak, amelyek homlokzatai olyasvalaminek a színét viselik, aminek valaha bézsnek kellett lennie, a benzinkút a folyamatosan villogó árkijelzővel, a trafik, amelynek tulajdonosát László még soha nem látta nappali fényben. - Draußen zieht das Stadtbild vorbei, das er so gut kennt, dass er es mit geschlossenen Augen beschreiben könnte: die Plattenbauten, deren Fassaden die Farbe von etwas haben, das einmal Beige gewesen sein soll, die Tankstelle mit dem dauerhaft blinkenden Preisschild, der Kiosk, dessen Besitzer László noch nie bei Tageslicht gesehen hat.
:18. Aztán jön a gyár, és László odanéz, ahogy minden reggel teszi, azzal a makacs figyelemmel, amelyet önmagának sem tud megmagyarázni, mintha az épület évekkel ezelőtt megállapodott volna vele valamiben, és most arra várna, hogy ő teljesítse a megállapodás rá eső részét. - Dann kommt die Fabrik, und László schaut hin, wie er es jeden Morgen tut, mit jener hartnäckigen Aufmerksamkeit, die er sich selbst nicht erklären kann, als hätte das Gebäude vor Jahren etwas mit ihm vereinbart und warte nun darauf, dass er seinen Teil der Abmachung erfüllt.
:19. A kiégett ablaküregek olyan közönnyel néznek vissza, mint valami, ami már túl van pusztuláson és megújuláson, túl a szándékon, túl mindenen, amit László szavakba tudna foglalni, aztán a gyár elmarad mögöttük, a busz továbbhalad, és a pillanat feloldódik, mint minden pillanat. - Die ausgebrannten Fensterhöhlen schauen zurück mit der Gleichgültigkeit von etwas, das jenseits von Verfall und Erneuerung angelangt ist, jenseits von Absicht, jenseits von allem, was László in Worte fassen könnte, und dann ist die Fabrik vorbei und der Bus fährt weiter, und der Moment löst sich auf wie alle Momente.
:20. Mögötte két öregember olyan beszélgetést folytat, amely már rég egy vita formáját öltötte, arról a kérdésről, hogy a pápa, ha valóban olyan szerény volna, mint amilyennek mondja magát, nem ment volna-e már rég biciklivel Budapestre, László pedig fél füllel hallgatja őket, és arra gondol, hogy a teológiai kérdéseknek a menetrend szerinti buszokon olyan állandóságuk van, amely a katedrális vitákból hiányzik. - Hinter ihm führen zwei alte Männer ein Gespräch, das längst die Form eines Streits angenommen hat, über die Frage, ob der Papst, wäre er wirklich so bescheiden, wie er behauptet zu sein, nicht längst auf dem Fahrrad nach Budapest gereist wäre, und László hört mit dem halben Ohr zu und denkt, dass theologische Fragen in Linienbussen eine Beständigkeit haben, die kathedralen Diskussionen fehlt.
:21. Belenyúl a dzsekije belső zsebébe, előhúzza a lapos üveget olyan mellékességgel, amely már nem titkolózás, hanem egy olyan cselekvés magától értetődősége, amelyet olyan sokszor ismételtek meg, hogy elvesztette minden jellegét, és most egyszerűen ott van, mint a lélegzés, és iszik egy kortyot, miközben a busz áthalad egy úthullámon, és röviden meginog. - Er greift in die Innentasche seiner Jacke, zieht die flache Flasche heraus mit einer Beiläufigkeit, die keine Heimlichkeit mehr ist, sondern die Selbstverständlichkeit einer Handlung, die so oft wiederholt wurde, dass sie jeden Charakter verloren hat und nun einfach da ist wie Atmen, und trinkt einen Schluck, während der Bus über eine Bodenwelle fährt und kurz schwankt.
:22. Senki sem fordul meg, amit László nem közönyként értelmez, hanem olyan emberek csendes szolidaritásaként, akik mind a saját üvegüket hordják a saját dzsekizsebükben, képletesen vagy másképp. - Niemand dreht sich um, was László nicht als Gleichgültigkeit interpretiert, sondern als die stille Solidarität von Menschen, die alle ihre eigenen Flaschen in ihren eigenen Jackentaschen tragen, metaphorisch oder anders.
:23. Az ebédszünetet egy EUR-raklapon tölti a raktárcsarnok hátsó sarkában, ahol a neonfénynek olyan frekvenciája van, amely hosszú távon úgy hat a látásra, mint egy szakadatlanul túl halk hang az idegekre, és megeszik egy kolbászos zsemlét, amely reggel még elment volna reggelinek, most viszont inkább régészeti leletként volna besorolható. - Die Mittagspause verbringt er auf einer Europalette in der hinteren Ecke der Lagerhalle, wo das Neonlicht eine Frequenz hat, die auf Dauer auf das Sehvermögen wirkt wie ein unaufhörlich zu leiser Ton auf die Nerven, und isst eine Wurstsemmel, die am Morgen noch als Frühstück durchgegangen wäre und jetzt eher als archäologischer Fund zu klassifizieren ist.
:24. Tibor, a kollégája, leül mellé annak az embernek a feltartóztathatatlan energiájával, akinek egy történet égeti a nyelvét, és beszámol egy lottónyereményről, amely földrajzilag és genealógiailag olyan messze van magától Tibortól, hogy ennek a hírnek a relevanciája szinte filozófiai természetű. - Tibor, sein Kollege, setzt sich neben ihn mit der unaufhaltsamen Energie eines Menschen, dem eine Geschichte auf der Zunge brennt, und berichtet von einem Lottogewinn, der geografisch und genealogisch so weit von Tibor selbst entfernt ist, dass die Relevanz dieser Nachricht fast philosophischer Natur ist.
:25. László hallgatja, és közben csendben elvégez a fejében egy számítást, amelyet nem akar végigvinni, mert ennek a számításnak a vége egy olyan szám lenne, amelyet ismer, és amelyre mégsem szeret ránézni, ahogyan az ember bizonyos tükröket kerül a lakásokban, mert tudja, mit mutatnak. - László hört zu und vollzieht dabei still im Kopf eine Kalkulation, die er nicht zu Ende führen will, weil das Ende dieser Rechnung eine Zahl wäre, die er kennt und die er dennoch lieber nicht anschaut, so wie man bestimmte Spiegel in Wohnungen meidet, weil man weiß, was sie zeigen.
:26. Röviden felnevet, egy olyan hanggal, amely túl tömör ahhoz, hogy valódi nevetés legyen, és Tibor azzal a tekintettel néz rá, amelyet az emberek akkor használnak, amikor érzik, hogy valamit nem értettek meg, de nem akarnak kérdezni, mert a válasz talán jobban érintené őket, mint szeretnék. - Er lacht kurz auf, ein Laut, der zu komprimiert ist, um wirkliches Lachen zu sein, und Tibor schaut ihn an mit jenem Blick, den Menschen verwenden, wenn sie spüren, dass sie etwas nicht verstanden haben, aber nicht fragen wollen, weil die Antwort sie vielleicht mehr angeht, als ihnen lieb wäre.
:27. A délután elfolyik a munka mechanikájában, amelyet László nem becsül, de nem is vet meg, mert az a munka, amelyet az ember megvet, felemészti, míg az a munka, amellyel szemben közönyös, egyszerűen átengedi magán, mint a víz egy csatornát, nyomok hátrahagyása nélkül. - Der Nachmittag verfließt in der Mechanik der Arbeit, die László nicht schätzt, aber auch nicht verachtet, weil Arbeit, die man verachtet, einen aufreibt, während Arbeit, der man gleichgültig gegenübersteht, einen einfach durchlässt wie Wasser einen Kanal, ohne Spuren zu hinterlassen.
:28. Amikor este eléri a panelház betonlépcsőjét, megáll a második fokon, gondolkodás nélkül leül, és maga mellé teszi az üveget a kőre, nem szükségből, hanem az önmagával való csendes társas lét egyfajta formájaként, amelyet nyolc év panelházi élet alatt sajátított el. - Als er am Abend die Betontreppe des Plattenbaus erreicht, bleibt er auf der zweiten Stufe stehen, setzt sich hin, ohne nachzudenken, und stellt die Flasche neben sich auf den Stein, nicht aus Bedürfnis, sondern aus einer Art stiller Geselligkeit mit sich selbst, die er sich in acht Jahren Plattenbauleben angeeignet hat.
:29. Valahol az épületben, nem tudja megmondani, melyik emeleten, valaki harmonikázik, és a hangok az open ablakon keresztül úgy hullanak az utcára, mint szavak egy beszélgetésből, amelyet az ember nem ért, de amelynek hangulatát mégis felfogja. - Irgendwo im Gebäude, er kann nicht sagen, in welchem Stockwerk, spielt jemand Akkordeon, und die Töne fallen durch das offene Fenster auf die Straße wie Worte aus einem Gespräch, das man nicht versteht, aber dessen Stimmung man trotzdem erfasst.
:30. A dallam nem egészen tiszta, néhány hang egy félhanggal eltéveszti a célját, de a játékos nem hagyja abba, és nem tart szüneteket a kételkedéshez, László pedig arra gondol, hogy ez a fajta meggyőződés, amely nincs tekintettel a tökéletességre, talán az egyetlen meggyőződés, amely a mindennapokban valóban kitart. - Die Melodie ist nicht ganz sauber, ein paar Töne verfehlen ihr Ziel um einen Halbton, aber der Spieler hört nicht auf und macht keine Pausen zum Zweifeln, und László denkt, dass diese Art von Überzeugung, die keine Rücksicht auf Perfektion nimmt, vielleicht die einzige Überzeugung ist, die im Alltag wirklich hält.
:31. János kilép a ház bejáratán annak a férfinak a motiválatlan léptével, akinek az este sem bent, sem kint nem tartozik semmivel, és aki ezért a kintet választotta, mert ott legalább nem villog semmi. - János tritt aus dem Hauseingang mit dem unmotivierten Schritt eines Mannes, dem der Abend weder drinnen noch draußen etwas schuldet und der sich deshalb für das Draußen entschieden hat, weil es dort wenigstens nicht flackert.
:32. Leül László mellé, bejelentés nélkül, köszönés nélkül, annak az embernek a magától értetődő határátlépésével, akinek a szomszédok közötti formaság már évek óta fölöslegesnek tűnik, és mindketten az utcát nézik, amelyen az este úgy terül szét, mint egy gondolat, amelyet az ember inkább nem gondol végig. - Er setzt sich neben László, ohne Ankündigung, ohne Begrüßung, mit der selbstverständlichen Grenzüberschreitung von jemandem, dem Förmlichkeit zwischen Nachbarn schon seit Jahren überflüssig erscheint, und beide schauen auf die Straße, auf der der Abend sich ausbreitet wie ein Gedanke, über den man lieber nicht zu Ende nachdenkt.
:33. A köztük lévő csend nem üres, tele van mindazzal, amit sem kimondani nem kell, sem kimondani nem volna szabad, e lépcső, e ház, e utca, e élet közös ismeretével, amelyet egyikük sem választott, és amelyet mindketten mégis olyan makacssággal élnek, amelyet az ember rezignációnak tarthatna, ha nem nézne oda pontosan. - Das Schweigen zwischen ihnen ist nicht leer, es ist gefüllt mit allem, was weder gesagt werden muss noch gesagt werden sollte, mit der gemeinsamen Kenntnis dieser Treppe, dieses Gebäudes, dieser Straße, dieses Lebens, das keiner von beiden gewählt hat und das beide trotzdem führen mit einer Beharrlichkeit, die man für Resignation halten könnte, wenn man nicht genau hinsähe.
:34. Egy idő után, amelynek nincs meghatározott hossza, mert egyikük sem néz az órára, János elveszi az üveget, iszik, visszaadja, és ez a mozdulat annyira bonyolítatlan és annyira teljesen mentes minden kommentártól, hogy ez a legtisztább dolog, ami ezen az estén történik. - Nach einer Weile, die keine bestimmte Länge hat, weil keiner von beiden auf die Uhr schaut, nimmt János die Flasche, trinkt, gibt sie zurück, und diese Geste ist so unkompliziert und so vollständig frei von Kommentar, dass sie das Reinste ist, was an diesem Abend geschieht.
:35. „Holnap is lesz nap”, mondja János, és a mondat az ő szájában nem vigasztalásnak hangzik, és nem is iróniának, hanem annak, ami: egyszerű megállapításnak az idő szerkezetéről, amelyet mindketten ismernek, és amely kimondva mégis megváltoztat valamit, mert a nyelv ezt teszi, akkor is, ha semmi újat nem mond. - „Morgen ist auch ein Tag", sagt János, und der Satz klingt in seinem Mund nicht nach Vertröstung und nicht nach Ironie, sondern nach dem, was er ist: eine schlichte Feststellung über die Struktur der Zeit, die beide kennen und die, ausgesprochen, dennoch etwas ändert, weil Sprache das tut, auch wenn sie nichts Neues sagt.
:36. László bólint, és a harmonika tovább játszik, még mindig nem egészen jól, és az utcai lámpa sárgás fényébe meríti a nedves járdát, és valahol a távolban elhalad egy busz, amely pontos vagy nem pontos, mert ez most már nem számít. - László nickt, und das Akkordeon spielt weiter, immer noch nicht ganz richtig, und die Straßenlaterne taucht den nassen Bürgersteig in sein gelbliches Licht, und irgendwo in der Ferne fährt ein Bus, der pünktlich ist oder nicht, weil es jetzt keine Rolle mehr spielt.
:37. Olyan este ez, mint ez az este, nem több és nem kevesebb, és miközben László a betonlépcsőn ül, és a hamis harmonikát hallgatja, érez valamit, amit gondosan névtelenül hagy, mert tudja, hogy bizonyos dolgok abban a pillanatban megszűnnek létezni, amint nevet adunk nekik. - Es ist ein Abend wie dieser Abend, nicht mehr und nicht weniger, und während László auf der Betonstufe sitzt und dem falschen Akkordeon lauscht, spürt er etwas, das er sorgfältig unbenannt lässt, weil er weiß, dass manche Dinge aufhören zu existieren, sobald man ihnen einen Namen gibt.
:38. Holnap reggel háromnegyed hatkor megint itt fog állni, a szitáló esőben, kapucni nélkül, és a busz késni fog, Erzsébet pedig be fog fordulni a sarkon, és beszélni kezd. - Morgen früh um Viertel vor sechs wird er wieder hier stehen, im Nieselregen, ohne Kapuze, und der Bus wird zu spät kommen, und Erzsébet wird um die Ecke biegen und anfangen zu reden.
:39. Ő akkor majd hallgatni fogja, és mindez pontosan ugyanúgy lesz, mint ma, és mégsem ugyanaz lesz, mert ugyanabba a folyóba nem lép az ember kétszer, még akkor sem, ha a folyó ezt nem tudja, és közömbös is volna számára. - Er wird dann zuhören, und das alles wird genau so sein wie heute, und trotzdem wird es nicht dasselbe sein, weil man in denselben Fluss nicht zweimal steigt, auch wenn der Fluss das nicht weiß und es ihm gleichgültig wäre.
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:Die alltägliche Verspätung
:1. Um Viertel vor sechs, in jener eigenartigen Zwischenstunde, in der die Nacht sich nicht verabschiedet hat und der Morgen noch keine Ansprüche stellt, steht László an der Haltestelle und übt, was er jeden Tag aufs Neue übt: das Warten ohne Erwartung.
:2. Der Fahrplankasten hinter ihm trägt eine Uhrzeit, die seit Monaten niemanden mehr täuscht, aber auch niemanden stört, weil in dieser Gegend die Differenz zwischen dem, was angeschrieben steht, und dem, was tatsächlich geschieht, längst als Normalzustand verinnerlicht worden ist.
:3. Der Regen, der in dieser Nacht begonnen hat, ist kein Regen im eigentlichen Sinne, sondern jene feinkörnige Schwebe, die sich in den Haaren niederschlägt, im Kragen sammelt und auf die Haut legt wie ein Kommentar, den man nicht angefordert hat und nicht abweisen kann.
:4. László hat keine Kapuze, seit er eine Jacke mit Kapuze irgendwo zurückgelassen hat, wann genau und wo weiß er nicht mehr, weil Dinge, die man verliert, ohne es zu bemerken, auch in der Erinnerung keinen Abdruck hinterlassen.
:5. Er schaut die Straße entlang mit jenem Blick, der nicht mehr sucht, sondern registriert, der Blick eines Menschen, der die Wiederholung so vollständig akzeptiert hat, dass Abweichung ihn überraschen würde wie ein Fehler in einer Rechnung, die er nie aufgestellt hat.
:6. Die Haltestelle selbst ist ihm in einer Weise vertraut, die über das Visuelle hinausgeht: der Geruch von nassem Beton und abgestandenem Zigarettenrauch, das leise Quietschen des Fahrplankastenrahmens im Wind, die eingeritzte Jahreszahl 1987, die jemand einmal für wichtig gehalten haben muss.
:7. Dann hört er das Geräusch, das Erzsébet immer ankündigt, bevor sie sichtbar wird: das rhythmische Schlagen schwerer Plastiktüten gegen Oberschenkel, das Knirschen ihrer Schuhe auf dem nassen Pflaster, die atemlose Vorfreude einer Frau, die eine Geschichte mit sich trägt wie eine Last, die gleichzeitig Gewicht und Erleichterung ist.
:8. Sie ist 56 Jahre alt, wohnt unmittelbar über ihm, und hat in den acht Jahren, in denen László im Plattenbau lebt, eine Verlässlichkeit bewiesen, die er insgeheim bewundert, auch wenn er das niemals aussprechen würde, weil das Aussprechen die Sache komplizierter machen würde, als sie sein muss.
:9. „Du glaubst es nicht", sagt sie, noch bevor sie ganz zum Stehen gekommen ist, und stellt die Tüte auf den Boden mit der Geste eines Menschen, der Ballast abwirft, um beide Hände für das Erzählen frei zu haben.
:10. János hat gestern Abend die Wohnzimmerlampe für defekt erklärt, auf der Grundlage eines Flackerns, das möglicherweise existiert hat und möglicherweise nicht, und hat die Glühbirne herausgedreht mit der Entschlossenheit eines Mannes, der ein Problem löst, indem er es unsichtbar macht.
:11. Drei Stunden saß er im Dunkeln, nicht weil keine Lösung denkbar gewesen wäre, sondern weil die einzig denkbare Lösung eine Bitte erfordert hätte, und Bitten ist für János eine Form der Kapitulation, die er sein Leben lang vermieden hat und die er auch jetzt, mit 58 Jahren und einem Sessel als Hauptbeschäftigung, nicht einzuüben gedenkt.
:12. „Ich habe ihn sitzen lassen", sagt Erzsébet, und in diesem Satz steckt keine Grausamkeit, sondern die erschöpfte Würde einer Frau, die irgendwann aufgehört hat zu erklären, was sie erklärt hat, und begonnen hat, einfach zu beobachten.
:13. László hört zu mit einer Aufmerksamkeit, die ehrlicher ist, als sie aussieht, denn Erzsébet weiß, glaube er, dass er nicht wirklich zuhört, und er weiß, dass sie das weiß, und trotzdem reden sie jeden Morgen so miteinander, weil diese kleine Inszenierung gegenseitiger Anteilnahme beiden etwas gibt, das sie nicht benennen würden.
:14. Das Zuhören hat für László eine weitere Funktion, die er sich selbst gegenüber nicht eingesteht: Solange Erzsébet redet, muss er nicht in Stille versinken, und die Stille ist das, worin die Dinge auftauchen, über die er lieber nicht nachdenkt, der Brief auf dem Küchentisch, die Flasche, die sich zu schnell leert, das Gefühl, dass die Jahre vergehen wie Busfahrten auf einer Route, die irgendwo endet, aber nirgends ankommt.
:15. Der Bus erscheint schließlich am Ende der Straße, materialisiert sich langsam aus dem Grau des Morgens wie eine Behauptung, die man nicht widerlegen kann, aber auch nicht glauben muss, und er ist vierzehn Minuten zu spät, was für diese Linie beinahe als Pünktlichkeit durchgehen könnte.
:16. László steigt ein, findet seinen angestammten Platz am Fenster, das sich nicht schließt, und empfängt den vertrauten kalten Luftzug mit der Gleichmut eines Menschen, der gelernt hat, zwischen Unbequemlichkeiten zu unterscheiden, die sich lohnen zu bekämpfen, und solchen, die man einfach trägt.
:17. Draußen zieht das Stadtbild vorbei, das er so gut kennt, dass er es mit geschlossenen Augen beschreiben könnte: die Plattenbauten, deren Fassaden die Farbe von etwas haben, das einmal Beige gewesen sein soll, die Tankstelle mit dem dauerhaft blinkenden Preisschild, der Kiosk, dessen Besitzer László noch nie bei Tageslicht gesehen hat.
:18. Dann kommt die Fabrik, und László schaut hin, wie er es jeden Morgen tut, mit jener hartnäckigen Aufmerksamkeit, die er sich selbst nicht erklären kann, als hätte das Gebäude vor Jahren etwas mit ihm vereinbart und warte nun darauf, dass er seinen Teil der Abmachung erfüllt.
:19. Die ausgebrannten Fensterhöhlen schauen zurück mit der Gleichgültigkeit von etwas, das jenseits von Verfall und Erneuerung angelangt ist, jenseits von Absicht, jenseits von allem, was László in Worte fassen könnte, und dann ist die Fabrik vorbei und der Bus fährt weiter, und der Moment löst sich auf wie alle Momente.
:20. Hinter ihm führen zwei alte Männer ein Gespräch, das längst die Form eines Streits angenommen hat, über die Frage, ob der Papst, wäre er wirklich so bescheiden, wie er behauptet zu sein, nicht längst auf dem Fahrrad nach Budapest gereist wäre, und László hört mit dem halben Ohr zu und denkt, dass theologische Fragen in Linienbussen eine Beständigkeit haben, die kathedralen Diskussionen fehlt.
:21. Er greift in die Innentasche seiner Jacke, zieht die flache Flasche heraus mit einer Beiläufigkeit, die keine Heimlichkeit mehr ist, sondern die Selbstverständlichkeit einer Handlung, die so oft wiederholt wurde, dass sie jeden Charakter verloren hat und nun einfach da ist wie Atmen, und trinkt einen Schluck, während der Bus über eine Bodenwelle fährt und kurz schwankt.
:22. Niemand dreht sich um, was László nicht als Gleichgültigkeit interpretiert, sondern als die stille Solidarität von Menschen, die alle ihre eigenen Flaschen in ihren eigenen Jackentaschen tragen, metaphorisch oder anders.
:23. Die Mittagspause verbringt er auf einer Europalette in der hinteren Ecke der Lagerhalle, wo das Neonlicht eine Frequenz hat, die auf Dauer auf das Sehvermögen wirkt wie ein unaufhörlich zu leiser Ton auf die Nerven, und isst eine Wurstsemmel, die am Morgen noch als Frühstück durchgegangen wäre und jetzt eher als archäologischer Fund zu klassifizieren ist.
:24. Tibor, sein Kollege, setzt sich neben ihn mit der unaufhaltsamen Energie eines Menschen, dem eine Geschichte auf der Zunge brennt, und berichtet von einem Lottogewinn, der geografisch und genealogisch so weit von Tibor selbst entfernt ist, dass die Relevanz dieser Nachricht fast philosophischer Natur ist.
:25. László hört zu und vollzieht dabei still im Kopf eine Kalkulation, die er nicht zu Ende führen will, weil das Ende dieser Rechnung eine Zahl wäre, die er kennt und die er dennoch lieber nicht anschaut, so wie man bestimmte Spiegel in Wohnungen meidet, weil man weiß, was sie zeigen.
:26. Er lacht kurz auf, ein Laut, der zu komprimiert ist, um wirkliches Lachen zu sein, und Tibor schaut ihn an mit jenem Blick, den Menschen verwenden, wenn sie spüren, dass sie etwas nicht verstanden haben, aber nicht fragen wollen, weil die Antwort sie vielleicht mehr angeht, als ihnen lieb wäre.
:27. Der Nachmittag verfließt in der Mechanik der Arbeit, die László nicht schätzt, aber auch nicht verachtet, weil Arbeit, die man verachtet, einen aufreibt, während Arbeit, der man gleichgültig gegenübersteht, einen einfach durchlässt wie Wasser einen Kanal, ohne Spuren zu hinterlassen.
:28. Als er am Abend die Betontreppe des Plattenbaus erreicht, bleibt er auf der zweiten Stufe stehen, setzt sich hin, ohne nachzudenken, und stellt die Flasche neben sich auf den Stein, nicht aus Bedürfnis, sondern aus einer Art stiller Geselligkeit mit sich selbst, die er sich in acht Jahren Plattenbauleben angeeignet hat.
:29. Irgendwo im Gebäude, er kann nicht sagen, in welchem Stockwerk, spielt jemand Akkordeon, und die Töne fallen durch das offene Fenster auf die Straße wie Worte aus einem Gespräch, das man nicht versteht, aber dessen Stimmung man trotzdem erfasst.
:30. Die Melodie ist nicht ganz sauber, ein paar Töne verfehlen ihr Ziel um einen Halbton, aber der Spieler hört nicht auf und macht keine Pausen zum Zweifeln, und László denkt, dass diese Art von Überzeugung, die keine Rücksicht auf Perfektion nimmt, vielleicht die einzige Überzeugung ist, die im Alltag wirklich hält.
:31. János tritt aus dem Hauseingang mit dem unmotivierten Schritt eines Mannes, dem der Abend weder drinnen noch draußen etwas schuldet und der sich deshalb für das Draußen entschieden hat, weil es dort wenigstens nicht flackert.
:32. Er setzt sich neben László, ohne Ankündigung, ohne Begrüßung, mit der selbstverständlichen Grenzüberschreitung von jemandem, dem Förmlichkeit zwischen Nachbarn schon seit Jahren überflüssig erscheint, und beide schauen auf die Straße, auf der der Abend sich ausbreitet wie ein Gedanke, über den man lieber nicht zu Ende nachdenkt.
:33. Das Schweigen zwischen ihnen ist nicht leer, es ist gefüllt mit allem, was weder gesagt werden muss noch gesagt werden sollte, mit der gemeinsamen Kenntnis dieser Treppe, dieses Gebäudes, dieser Straße, dieses Lebens, das keiner von beiden gewählt hat und das beide trotzdem führen mit einer Beharrlichkeit, die man für Resignation halten könnte, wenn man nicht genau hinsähe.
:34. Nach einer Weile, die keine bestimmte Länge hat, weil keiner von beiden auf die Uhr schaut, nimmt János die Flasche, trinkt, gibt sie zurück, und diese Geste ist so unkompliziert und so vollständig frei von Kommentar, dass sie das Reinste ist, was an diesem Abend geschieht.
:35. „Morgen ist auch ein Tag", sagt János, und der Satz klingt in seinem Mund nicht nach Vertröstung und nicht nach Ironie, sondern nach dem, was er ist: eine schlichte Feststellung über die Struktur der Zeit, die beide kennen und die, ausgesprochen, dennoch etwas ändert, weil Sprache das tut, auch wenn sie nichts Neues sagt.
:36. László nickt, und das Akkordeon spielt weiter, immer noch nicht ganz richtig, und die Straßenlaterne taucht den nassen Bürgersteig in sein gelbliches Licht, und irgendwo in der Ferne fährt ein Bus, der pünktlich ist oder nicht, weil es jetzt keine Rolle mehr spielt.
:37. Es ist ein Abend wie dieser Abend, nicht mehr und nicht weniger, und während László auf der Betonstufe sitzt und dem falschen Akkordeon lauscht, spürt er etwas, das er sorgfältig unbenannt lässt, weil er weiß, dass manche Dinge aufhören zu existieren, sobald man ihnen einen Namen gibt.
:38. Morgen früh um Viertel vor sechs wird er wieder hier stehen, im Nieselregen, ohne Kapuze, und der Bus wird zu spät kommen, und Erzsébet wird um die Ecke biegen und anfangen zu reden.
:39. Er wird dann zuhören, und das alles wird genau so sein wie heute, und trotzdem wird es nicht dasselbe sein, weil man in denselben Fluss nicht zweimal steigt, auch wenn der Fluss das nicht weiß und es ihm gleichgültig wäre.
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=== 3 ===
:A lakás
:1. Amikor Márta a kulcsot a zárba vezeti, és az ajtót azzal az évtizedek óta ismerős, enyhén ellenálló engedéssel nyomja fel, elfogja az abszurd gondolat, hogy ezt a mozdulatot az elmúlt három évben olyan sokszor végezte el, hogy az izmai ismerik, még akkor is, ha a feje éppen nincs jelen.
:2. Most mégis utoljára teszi meg, olyan tudatossággal, amely olyan érzés, mint egy túl világosra állított fény.
:3. Az előszobában olyan szag fogadja, amelynek még soha nem adott nevet, és amelyhez most, amikor utoljára találkozik vele, hiába keres nyelvet.
:4. Valami olyasmi ez, ami évtizedek egymásra rétegződéséből áll, levendulából és régi szövetből és azoknak a szobáknak a sajátos melegéből, amelyekben egy ember sokáig élt, anélkül hogy ez az ember még ott volna.
:5. A fogason a hét vállfa egyenletes távolságokban lóg, mintha az anyja szándékosan hagyta volna őket így elrendezve.
:6. Márta pontosan tudja, hogy az anyjának soha nem volt három kabátnál többje, és ezért a vállfáknak már évek óta üresnek kellett lenniük anélkül, hogy bárki eltávolította volna őket.
:7. Gábor belép mögötte, és olyan óvatossággal teszi le a táskáját, amely elárulja őt.
:8. Ő, aki tíz éve Berlinben él, mintha ezt a várost levetette volna magáról, mint egy túl szűk ruhadarabot, kisebbnek őrizte meg emlékezetében a lakást, és a valóság, amely most szemben áll vele, nyilvánvalóan a csendes újrakalibrálás egy pillanatát követeli meg.
:9. A telefon a szekreteren még mindig a megszokott ferde helyzetében fekszik, a kábel balra fordítva, a kagyló pontosan úgy, ahogy az anyja letette.
:10. Márta egy pillanatra ráteszi a kezét, mert nem tudja, mi mást kezdjen vele.
:11. Nem csörög.
:12. És mégis vár.
:13. A tűzhely alatti fióknak húsz éve saját logikája van: kissé meg kell emelni, miközben húzza az ember, és aki ezt nem tudja, kétszer is hiába húzza, ahogy Gábor most teszi.
:14. Ekkor Márta szó nélkül közbelép, és a megfelelő fogással húzza ki a fiókot, mintha ezzel akaratlanul is bizonyítaná azt, amit soha nem érzett kiváltságnak: hogy ő volt az, aki maradt, és ezért tudja, hogyan működnek itt a dolgok.
:15. Amit a fiók feltár, az egy olyan asszony készlettartásának régészeti keresztmetszete, aki soha nem dobott ki semmit, ami még használható lehetett.
:16. Benne háromféle lejárt paprika hever, egy megkezdett instantkávé-csomag abból az évből, amikor Márta az első állását elkezdte, és egészen hátul, minden mögött, egy befőttesüveg áll, amelynek kézzel írt címkéjén az anyja apró, pontos írásával ez a felirat olvasható: „Uborka – 2011 augusztus”.
:17. Márta azt mondja, talán még jó, nem azért, mert ezt valóban hiszi.
:18. Azért mondja, mert az alternatívát – a kidobást, annak eldöntését, hogy az anyja munkája már nem számít – ebben a pillanatban nem bírja elviselni.
:19. Gábor olyan arckifejezéssel fordul felé, amilyet akkor ölt magára, amikor nem akar vitatkozni, de azt sem gondolja, hogy egy ilyen állásponttal komolyan egyet lehetne érteni.
:20. Ekkor Márta fogja az üveget, lecsavarja a fedelét – az ismerős szívás, az engedő vákuum kis hangja –, beleszagol, és a szükségesnél tovább tartja az üveg fölé az orrát, mert időbe telik, amíg az ember a megfelelőt érzi.
:21. Az uborka ecetízű, és valami olyasmié, ami kivonja magát az ízlelés alól.
:22. Állva eszik ki az egész üveget, tányér nélkül, az ujjaikkal, és egyikük sem mond semmit az ízről, mert nem az ízről van szó.
:23. A hálószoba az ágy hiánya által olyan szobává változott, amely már nem ismeri önmagát.
:24. Az arányok már nem stimmelnek, a csend más természetet vett fel, és a fedetlen ablakon beeső világosság olyan padlóra terül, amely évtizedek óta nem állt fényben.
:25. Márta az első átvizsgáláskor nem vette észre az ablakpárkány alatti kartondobozt.
:26. Amikor most kinyitja, egy levélköteget talál benne, amelynek kifakult piros szalagja a kioldáskor szétesik, mintha csak erre az egyetlen utolsó alkalomra várt volna, hogy feloldódjon.
:27. A borítékokon idegen kézírás van, enyhén balra dőlő, a nagybetűknél különös lendülettel.
:28. Márta hiába keres benne valami ismerőset, ami segíthetne neki besorolni, honnan származnak ezek a levelek, és anyja életének melyik pontjához tartoztak.
:29. Hangosan olvas, nem az egész levelet, hanem csak az első mondatot.
:30. Az első mondatban már minden benne van: „Béla, ha kinyitod ezt a levelet, talán már Szegeden leszek.”
:31. Gábor megkérdezi, ki volt Béla, Márta pedig azzal a gondossággal teszi vissza a levelet, amellyel az ember olyan dolgokkal bánik, amelyeket nem ért, és ezért nem akar megsérteni.
:32. Erre a kérdésre nincs olyan válasz, amelyet egy ilyen délutánon még elő lehetne teremteni, és amelyet ne hamisítana meg már maga a keresés is.
:33. Az apjuk mindig is olyan pont volt a családi szerkezetben, amelyen úgy ment át az ember, mint egy korhadt padlódeszkán – nem azért, mert nem vette észre, hanem mert megszokta, hogy kikerülje.
:34. Talán Béla ugyanahhoz az elhallgatott életréteghez tartozott, amelyet az anyjuk a látható élet alatt élt.
:35. Gábor rágyújt egy cigarettára, és a szoba közepén szívja el.
:36. Márta látja ezt, és úgy dönt, hogy nem lép közbe, mert érzi, hogy némely tilalom azzal az emberrel ér véget, aki megfogalmazta, és hogy nem kegyelet az, ha az emberen túl is fenntartják.
:37. Este, miután a bútorszállító autó már régen elment, és a lakásban nem maradt más, csak falak, levegő, fény és egy élet szaga, amely még nem párolgott el egészen, leülnek a csupasz parkettára.
:38. Két olyan csészéből isznak teát, amelyek nem tartoznak össze, és amelyek pontosan emiatt élték túl egyedüliként a kiválasztási folyamatot – mert túl egységtelenek voltak ahhoz, hogy bárki háztartásában értelmes helyük legyen, kivéve ebben az egyben.
:39. A falak negatív formában mesélik el annak történetét, ami valaha itt függött.
:40. Különböző méretű világos téglalapok fekszenek azokon a helyeken, ahol harminc éven át képek vonták el a fényt attól, ami alattuk volt, és Márta ezekben a körvonalakban úgy olvas, mint egy olyan lakás térképében, amely már nem létezik, és mégis teljes egészében ott van.
:41. Gábor azt mondja, szerinte az anyjuk valójában soha nem volt igazán boldog.
:42. Olyan hangon mondja ezt, amelyen az ember egy felismerést mond ki, amelyet régóta magával hordott, anélkül hogy megtalálta volna a megfelelő helyét, és amelyet most itt tesz le, mert ez a szoba az egyetlen, amely be tudja fogadni.
:43. Márta a kezében forgatja a csészét, és gondolkodik, nem azért, mert a válasz nehéz volna, hanem mert a kérdés pontatlan, és nem akarja a rossz választ adni rá.
:44. A boldogság, mondja végül, nem olyan állapot, amelyben az ember valakit megtalál vagy nem talál meg, hanem valami, ami bizonyos pillanatokban bukkan fel, hívatlanul és múlékonyan, és az anyjuknak voltak ilyen pillanatai, csak éppen nem itt, nem ezekben a szobákban, nem abban az életben, amelyet ez a lakás úgy fogott körül, mint egy túl kicsi keret egy túl nagy képet.
:45. Gábor hallgatja és bólint, és ezután egyikük sem mond többet, nem zavarból.
:46. Eljutottak egy pontra, ahová testvérek néha csak a szüleik halála után jutnak el: az egyetértés nyugodt, majdnem súlytalan formájához, amelynek nincs szüksége szavakra, és amely talán az egyetlen fajta megbékélés, amelyet az élet valóban kínál.
:47. Lekapcsolják a villanyt, bezárják a lakás ajtaját – a bekattanó zár hangja ezúttal másként hangzik, véglegesebben, bár ugyanaz a zár, és ugyanaz a mechanika.
:48. Aztán lemennek a lépcsőn, amelyen a harmadik fok nyikorog, ahogy mindig is nyikorgott, és ahogy továbbra is nyikorogni fog, amikor itt már rég egy másik élet zajlik, és ebből itt semmilyen nyom sem lesz található.
:49. Az udvaron teljes virágzásban áll a hársfa, és a szag olyan közvetlenséggel találja el Mártát, amely nem jelenti be magát.
:50. Nyár illata van, és gyerekkoré, és mindazé, amit nem lehet megtartani, mert hatásának feltételeihez tartozik, hogy kicsússzon az ember kezéből.
:51. A sarki kioszknál vesznek egy üveg sört, és megosztják a járdán.
:52. A beszélgetés, amelyet közben folytatnak, semmi különösről nem szól – valamiről, amit később egyikük sem tud majd megnevezni, és ami talán éppen ezért a megfelelő.
:53. Aztán elindulnak egymás mellett, egy olyan irányba, amelyet egyikük sem választott ki kifejezetten.
:54. Márta észreveszi, hogy az az érzés, amelyre titokban felkészült – a súlyos, lezáró, amely az embert a földre nyomja és ott tartja –, nem érkezett meg, és hogy a helyén valami áll, ami, ha az ember őszinte, nem annyira a folytatástól különbözik, mint inkább a kezdéstől.
:55. Nincs olyan küszöb, amelynek átlépése után azt lehetne mondani, hogy a búcsú megtörtént.
:56. Az ember megy, és a menés nem valaminek a vége, hanem az egyetlen halmazállapot, amelyben az élet folytatódik – halkan, látványtalanul és panaszra ok nélkül.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A lakás - Die Wohnung
:1. Amikor Márta a kulcsot a zárba vezeti, és az ajtót azzal az évtizedek óta ismerős, enyhén ellenálló engedéssel nyomja fel, elfogja az abszurd gondolat, hogy ezt a mozdulatot az elmúlt három évben olyan sokszor végezte el, hogy az izmai ismerik, még akkor is, ha a feje éppen nincs jelen. - Als Márta den Schlüssel ins Schloss führt und die Tür mit dem ihr seit Jahrzehnten vertrauten, leicht widerstrebenden Nachgeben aufdrückt, überkommt sie der absurde Gedanke, dass sie diese Bewegung in den letzten drei Jahren so oft vollzogen hat, dass ihre Muskeln sie kennen, auch wenn der Kopf gerade nicht dabei ist.
:2. Most mégis utoljára teszi meg, olyan tudatossággal, amely olyan érzés, mint egy túl világosra állított fény. - Sie tut es nun trotzdem zum letzten Mal, mit einem Bewusstsein, das sich anfühlt wie ein zu hell eingestelltes Licht.
:3. Az előszobában olyan szag fogadja, amelynek még soha nem adott nevet, és amelyhez most, amikor utoljára találkozik vele, hiába keres nyelvet. - Im Flur empfängt sie ein Geruch, dem sie noch nie einen Namen gegeben hat und dem sie jetzt, da er zum letzten Mal auf sie trifft, vergeblich nach Sprache sucht.
:4. Valami olyasmi ez, ami évtizedek egymásra rétegződéséből áll, levendulából és régi szövetből és azoknak a szobáknak a sajátos melegéből, amelyekben egy ember sokáig élt, anélkül hogy ez az ember még ott volna. - Es ist etwas, das aus dem Übereinanderlegen von Jahrzehnten besteht, aus Lavendel und altem Stoff und der spezifischen Wärme von Räumen, in denen ein Mensch lange gelebt hat, ohne dass dieser Mensch noch da wäre.
:5. A fogason a hét vállfa egyenletes távolságokban lóg, mintha az anyja szándékosan hagyta volna őket így elrendezve. - Die sieben Kleiderbügel an der Garderobe hängen in gleichförmigen Abständen, als hätte die Mutter sie absichtlich so geordnet hinterlassen.
:6. Márta pontosan tudja, hogy az anyjának soha nem volt három kabátnál többje, és ezért a vállfáknak már évek óta üresnek kellett lenniük anélkül, hogy bárki eltávolította volna őket. - Márta weiß genau, dass ihre Mutter nie mehr als drei Jacken besessen hatte und die Bügel deshalb schon seit Jahren leer gewesen sein müssen, ohne dass irgendjemand sie entfernt hätte.
:7. Gábor belép mögötte, és olyan óvatossággal teszi le a táskáját, amely elárulja őt. - Gábor tritt hinter ihr ein und stellt seine Tasche mit einer Behutsamkeit ab, die ihn verrät.
:8. Ő, aki tíz éve Berlinben él, mintha ezt a várost levetette volna magáról, mint egy túl szűk ruhadarabot, kisebbnek őrizte meg emlékezetében a lakást, és a valóság, amely most szemben áll vele, nyilvánvalóan a csendes újrakalibrálás egy pillanatát követeli meg. - Er, der seit zehn Jahren in Berlin lebt, als hätte er diese Stadt abgestreift wie ein zu enges Kleidungsstück, hat die Wohnung kleiner in Erinnerung gehabt, und die Wirklichkeit, die ihm jetzt entgegensteht, erfordert offenbar einen Moment der stillen Neukalibrierung.
:9. A telefon a szekreteren még mindig a megszokott ferde helyzetében fekszik, a kábel balra fordítva, a kagyló pontosan úgy, ahogy az anyja letette. - Das Telefon auf dem Sekretär liegt noch in seiner angestammten Schräglage, das Kabel nach links gedreht, der Hörer genau so, wie die Mutter ihn abgelegt hatte.
:10. Márta egy pillanatra ráteszi a kezét, mert nem tudja, mi mást kezdjen vele. - Márta legt ihre Hand einen Augenblick darauf, weil sie nicht weiß, was sie sonst mit ihr anfangen soll.
:11. Nem csörög. - Es klingelt nicht.
:12. És mégis vár. - Und doch wartet sie.
:13. A tűzhely alatti fióknak húsz éve saját logikája van: kissé meg kell emelni, miközben húzza az ember, és aki ezt nem tudja, kétszer is hiába húzza, ahogy Gábor most teszi. - Die Schublade unter dem Herd hat seit zwanzig Jahren eine eigene Logik: Man muss sie leicht anheben, während man zieht, und wer das nicht weiß, zieht zweimal umsonst, so wie Gábor es jetzt tut.
:14. Ekkor Márta szó nélkül közbelép, és a megfelelő fogással húzza ki a fiókot, mintha ezzel akaratlanul is bizonyítaná azt, amit soha nem érzett kiváltságnak: hogy ő volt az, aki maradt, és ezért tudja, hogyan működnek itt a dolgok. - Dann greift Márta wortlos ein und zieht die Schublade mit dem richtigen Handgriff auf, als ob sie damit unwillkürlich unter Beweis stellte, was sie nie als Privileg empfunden hatte – dass sie die war, die geblieben ist und deshalb weiß, wie die Dinge hier funktionieren.
:15. Amit a fiók feltár, az egy olyan asszony készlettartásának régészeti keresztmetszete, aki soha nem dobott ki semmit, ami még használható lehetett. - Was die Schublade preisgibt, ist ein archäologischer Querschnitt durch die Vorratshaltung einer Frau, die nie wegwarf, was noch brauchbar sein könnte.
:16. Benne háromféle lejárt paprika hever, egy megkezdett instantkávé-csomag abból az évből, amikor Márta az első állását elkezdte, és egészen hátul, minden mögött, egy befőttesüveg áll, amelynek kézzel írt címkéjén az anyja apró, pontos írásával ez a felirat olvasható: „Uborka – 2011 augusztus”. - Darin liegen abgelaufener Paprika in drei Varianten, eine angebrochene Packung Instantkaffee aus dem Jahr, in dem Márta ihre erste Stelle angetreten hatte, und ganz hinten, hinter allem, ein Einmachglas, dessen handgeschriebenes Etikett in der kleinen, präzisen Schrift der Mutter die Aufschrift trägt: „Gurken – August 2011".
:17. Márta azt mondja, talán még jó, nem azért, mert ezt valóban hiszi. - Márta sagt, es sei möglicherweise noch gut, nicht weil sie das wirklich glaubt.
:18. Azért mondja, mert az alternatívát – a kidobást, annak eldöntését, hogy az anyja munkája már nem számít – ebben a pillanatban nem bírja elviselni. - Sie sagt es, weil sie die Alternative – das Wegwerfen, das Entscheiden, dass die Arbeit ihrer Mutter nicht mehr zählt – in diesem Moment nicht erträgt.
:19. Gábor olyan arckifejezéssel fordul felé, amilyet akkor ölt magára, amikor nem akar vitatkozni, de azt sem gondolja, hogy egy ilyen állásponttal komolyan egyet lehetne érteni. - Gábor dreht sich zu ihr um mit dem Gesichtsausdruck, den er aufsetzt, wenn er nicht streiten will, aber auch nicht der Meinung ist, dass man einer solchen Position ernsthaft zustimmen könnte.
:20. Ekkor Márta fogja az üveget, lecsavarja a fedelét – az ismerős szívás, az engedő vákuum kis hangja –, beleszagol, és a szükségesnél tovább tartja az üveg fölé az orrát, mert időbe telik, amíg az ember a megfelelőt érzi. - Dann nimmt Márta das Glas, dreht den Deckel auf – der vertraute Sog, das kleine Geräusch des nachgebenden Vakuums –, riecht hinein und hält dem Glas länger als nötig die Nase hin, weil es Zeit kostet, das Richtige zu fühlen.
:21. Az uborka ecetízű, és valami olyasmié, ami kivonja magát az ízlelés alól. - Die Gurken schmecken nach Essig und nach etwas, das sich dem Schmecken entzieht.
:22. Állva eszik ki az egész üveget, tányér nélkül, az ujjaikkal, és egyikük sem mond semmit az ízről, mert nem az ízről van szó. - Sie essen das ganze Glas stehend leer, ohne Teller, mit den Fingern, und keiner sagt etwas über den Geschmack, weil es nicht um den Geschmack geht.
:23. A hálószoba az ágy hiánya által olyan szobává változott, amely már nem ismeri önmagát. - Das Schlafzimmer hat sich durch das Fehlen des Bettes in einen Raum verwandelt, der sich selbst nicht mehr kennt.
:24. Az arányok már nem stimmelnek, a csend más természetet vett fel, és a fedetlen ablakon beeső világosság olyan padlóra terül, amely évtizedek óta nem állt fényben. - Die Proportionen stimmen nicht mehr, die Stille hat eine andere Beschaffenheit angenommen, und die Helligkeit, die durch das unverdeckte Fenster fällt, liegt auf einem Fußboden, der seit Jahrzehnten nicht im Licht gestanden hatte.
:25. Márta az első átvizsgáláskor nem vette észre az ablakpárkány alatti kartondobozt. - Den Karton unter dem Fensterbrett hatte Márta beim ersten Durchgang übersehen.
:26. Amikor most kinyitja, egy levélköteget talál benne, amelynek kifakult piros szalagja a kioldáskor szétesik, mintha csak erre az egyetlen utolsó alkalomra várt volna, hogy feloldódjon. - Als sie ihn jetzt öffnet, findet sie darin ein Bündel Briefe, deren ausgeblichenes rotes Band beim Aufknoten auseinanderfällt, als hätte es nur auf diesen einen letzten Anlass gewartet, um sich aufzulösen.
:27. A borítékokon idegen kézírás van, enyhén balra dőlő, a nagybetűknél különös lendülettel. - Die Handschrift auf den Umschlägen ist eine fremde, leicht linksgeneigte, mit einem eigentümlichen Schwung bei den Großbuchstaben.
:28. Márta hiába keres benne valami ismerőset, ami segíthetne neki besorolni, honnan származnak ezek a levelek, és anyja életének melyik pontjához tartoztak. - Márta sucht in ihr vergeblich nach etwas Vertrautem, das ihr helfen könnte, einzuordnen, woher diese Briefe stammen und an welchem Punkt ihrer Mutter Leben sie hineingehört haben.
:29. Hangosan olvas, nem az egész levelet, hanem csak az első mondatot. - Sie liest laut vor, nicht den ganzen Brief, sondern nur den ersten Satz.
:30. Az első mondatban már minden benne van: „Béla, ha kinyitod ezt a levelet, talán már Szegeden leszek.” - Der erste Satz enthält schon alles: „Béla, wenn du diesen Brief öffnest, bin ich vielleicht schon in Szeged."
:31. Gábor megkérdezi, ki volt Béla, Márta pedig azzal a gondossággal teszi vissza a levelet, amellyel az ember olyan dolgokkal bánik, amelyeket nem ért, és ezért nem akar megsérteni. - Gábor fragt, wer Béla gewesen sei, und Márta legt den Brief zurück mit der Sorgfalt, mit der man Dinge behandelt, die man nicht versteht und deshalb nicht beschädigen will.
:32. Erre a kérdésre nincs olyan válasz, amelyet egy ilyen délutánon még elő lehetne teremteni, és amelyet ne hamisítana meg már maga a keresés is. - Es gibt auf diese Frage keine Antwort, die sich an einem Nachmittag wie diesem noch herbeischaffen ließe und die nicht durch das bloße Suchen verfälscht würde.
:33. Az apjuk mindig is olyan pont volt a családi szerkezetben, amelyen úgy ment át az ember, mint egy korhadt padlódeszkán – nem azért, mert nem vette észre, hanem mert megszokta, hogy kikerülje. - Ihr Vater war immer eine Stelle im Familiengefüge gewesen, über die man hinging wie über eine morsche Diele – nicht weil man sie nicht bemerkte, sondern weil man sich daran gewöhnt hatte, ihr auszuweichen.
:34. Talán Béla ugyanahhoz az elhallgatott életréteghez tartozott, amelyet az anyjuk a látható élet alatt élt. - Vielleicht gehörte Béla zur selben Schicht des verschwiegenen Lebens, das ihre Mutter unter dem sichtbaren gelebt hatte.
:35. Gábor rágyújt egy cigarettára, és a szoba közepén szívja el. - Gábor zündet sich eine Zigarette an und raucht sie mitten im Zimmer.
:36. Márta látja ezt, és úgy dönt, hogy nem lép közbe, mert érzi, hogy némely tilalom azzal az emberrel ér véget, aki megfogalmazta, és hogy nem kegyelet az, ha az emberen túl is fenntartják. - Márta sieht es und entscheidet sich nicht dagegen einzuschreiten, weil sie spürt, dass manche Verbote mit dem Menschen enden, der sie formuliert hat, und dass es keine Pietät ist, sie über diesen Menschen hinaus aufrechtzuerhalten.
:37. Este, miután a bútorszállító autó már régen elment, és a lakásban nem maradt más, csak falak, levegő, fény és egy élet szaga, amely még nem párolgott el egészen, leülnek a csupasz parkettára. - Am Abend, nachdem der Möbelwagen längst abgefahren ist und die Wohnung nichts mehr enthält als Wände, Luft, Licht und den Geruch nach einem Leben, das noch nicht ganz verflüchtigt ist, setzen sie sich auf das nackte Parkett.
:38. Két olyan csészéből isznak teát, amelyek nem tartoznak össze, és amelyek pontosan emiatt élték túl egyedüliként a kiválasztási folyamatot – mert túl egységtelenek voltak ahhoz, hogy bárki háztartásában értelmes helyük legyen, kivéve ebben az egyben. - Sie trinken Tee aus zwei Tassen, die nicht zusammengehören und die aus genau diesem Grund als einzige den Auswahlprozess überlebt haben – weil sie zu uneinheitlich waren, um in irgendjemandes Haushalt einen sinnvollen Platz einzunehmen, außer in diesem hier.
:39. A falak negatív formában mesélik el annak történetét, ami valaha itt függött. - Die Wände erzählen in Negativform die Geschichte dessen, was einmal hier hing.
:40. Különböző méretű világos téglalapok fekszenek azokon a helyeken, ahol harminc éven át képek vonták el a fényt attól, ami alattuk volt, és Márta ezekben a körvonalakban úgy olvas, mint egy olyan lakás térképében, amely már nem létezik, és mégis teljes egészében ott van. - Helle Rechtecke unterschiedlicher Größe liegen an Stellen, wo dreißig Jahre lang Bilder dem Licht entzogen hatten, was darunter lag, und Márta liest in diesen Umrissen wie in einer Karte einer Wohnung, die nicht mehr existiert und trotzdem noch vollständig da ist.
:41. Gábor azt mondja, szerinte az anyjuk valójában soha nem volt igazán boldog. - Gábor sagt, er glaube, ihre Mutter sei eigentlich nie wirklich glücklich gewesen.
:42. Olyan hangon mondja ezt, amelyen az ember egy felismerést mond ki, amelyet régóta magával hordott, anélkül hogy megtalálta volna a megfelelő helyét, és amelyet most itt tesz le, mert ez a szoba az egyetlen, amely be tudja fogadni. - Er sagt es in dem Ton, in dem man eine Erkenntnis ausspricht, die man lange mit sich getragen hat, ohne ihr den richtigen Ort zu finden, und die man jetzt hier ablegt, weil dieser Raum der einzige ist, der sie aufnehmen kann.
:43. Márta a kezében forgatja a csészét, és gondolkodik, nem azért, mert a válasz nehéz volna, hanem mert a kérdés pontatlan, és nem akarja a rossz választ adni rá. - Márta dreht die Tasse zwischen den Händen und denkt nach, nicht weil die Antwort schwierig wäre, sondern weil die Frage ungenau ist und sie ihr nicht die falsche Antwort geben will.
:44. A boldogság, mondja végül, nem olyan állapot, amelyben az ember valakit megtalál vagy nem talál meg, hanem valami, ami bizonyos pillanatokban bukkan fel, hívatlanul és múlékonyan, és az anyjuknak voltak ilyen pillanatai, csak éppen nem itt, nem ezekben a szobákban, nem abban az életben, amelyet ez a lakás úgy fogott körül, mint egy túl kicsi keret egy túl nagy képet. - Glück, sagt sie schließlich, sei kein Zustand, in dem man jemanden vorfindet oder nicht vorfindet, sondern etwas, das in bestimmten Momenten auftaucht, ungebeten und flüchtig, und ihre Mutter habe solche Momente gehabt, nur eben nicht hier, nicht in diesen Zimmern, nicht in dem Leben, das diese Wohnung wie ein zu kleiner Rahmen um ein zu großes Bild umfasst hatte.
:45. Gábor hallgatja és bólint, és ezután egyikük sem mond többet, nem zavarból. - Gábor hört zu und nickt, und danach sagen beide nichts mehr, nicht aus Verlegenheit.
:46. Eljutottak egy pontra, ahová testvérek néha csak a szüleik halála után jutnak el: az egyetértés nyugodt, majdnem súlytalan formájához, amelynek nincs szüksége szavakra, és amely talán az egyetlen fajta megbékélés, amelyet az élet valóban kínál. - Sie sind an einem Punkt angelangt, an dem Geschwister manchmal erst nach dem Tod ihrer Eltern ankommen: der ruhigen, fast schwerelosen Form von Einverständnis, die keine Worte braucht und die vielleicht die einzige Art von Versöhnung ist, die das Leben wirklich anbietet.
:47. Lekapcsolják a villanyt, bezárják a lakás ajtaját – a bekattanó zár hangja ezúttal másként hangzik, véglegesebben, bár ugyanaz a zár, és ugyanaz a mechanika. - Sie schalten das Licht aus, schließen die Wohnungstür ab – das Geräusch des einschnappenden Schlosses klingt dieses Mal anders, endgültiger, obwohl es dasselbe Schloss ist und dieselbe Mechanik.
:48. Aztán lemennek a lépcsőn, amelyen a harmadik fok nyikorog, ahogy mindig is nyikorgott, és ahogy továbbra is nyikorogni fog, amikor itt már rég egy másik élet zajlik, és ebből itt semmilyen nyom sem lesz található. - Dann gehen sie die Treppe hinunter, auf der die dritte Stufe knarrt, wie sie es immer getan hat und wie sie es weiterhin tun wird, wenn hier längst ein anderes Leben stattfindet und von dieser hier keine Spur mehr zu finden ist.
:49. Az udvaron teljes virágzásban áll a hársfa, és a szag olyan közvetlenséggel találja el Mártát, amely nem jelenti be magát. - Im Hof steht die Linde in voller Blüte, und der Geruch trifft Márta mit einer Unvermitteltheit, die sich nicht ankündigt.
:50. Nyár illata van, és gyerekkoré, és mindazé, amit nem lehet megtartani, mert hatásának feltételeihez tartozik, hogy kicsússzon az ember kezéből. - Er riecht nach Sommer und nach Kindheit und nach allem, was man nicht festhalten kann, weil es zur Bedingung seiner Wirkung gehört, dass es einem entgleitet.
:51. A sarki kioszknál vesznek egy üveg sört, és megosztják a járdán. - Am Kiosk an der Ecke kaufen sie eine Flasche Bier und teilen sie sich auf dem Gehweg.
:52. A beszélgetés, amelyet közben folytatnak, semmi különösről nem szól – valamiről, amit később egyikük sem tud majd megnevezni, és ami talán éppen ezért a megfelelő. - Das Gespräch, das sie dabei führen, handelt von nichts Besonderem – von irgendetwas, das keiner von beiden später benennen können wird, und das vielleicht gerade deshalb das Richtige ist.
:53. Aztán elindulnak egymás mellett, egy olyan irányba, amelyet egyikük sem választott ki kifejezetten. - Dann gehen sie los, nebeneinander, in eine Richtung, die keiner von beiden ausdrücklich gewählt hat.
:54. Márta észreveszi, hogy az az érzés, amelyre titokban felkészült – a súlyos, lezáró, amely az embert a földre nyomja és ott tartja –, nem érkezett meg, és hogy a helyén valami áll, ami, ha az ember őszinte, nem annyira a folytatástól különbözik, mint inkább a kezdéstől. - Márta bemerkt, dass das Gefühl, auf das sie sich insgeheim vorbereitet hatte – das schwere, abschließende, das einen auf den Boden drückt und festhält –, nicht gekommen ist und dass an seiner Stelle etwas steht, das sich, wenn man ehrlich ist, nicht so sehr vom Weitermachen unterscheidet wie vom Anfangen.
:55. Nincs olyan küszöb, amelynek átlépése után azt lehetne mondani, hogy a búcsú megtörtént. - Es gibt keine Schwelle, nach deren Überschreiten man sagen könnte, dass der Abschied vollzogen ist.
:56. Az ember megy, és a menés nem valaminek a vége, hanem az egyetlen halmazállapot, amelyben az élet folytatódik – halkan, látványtalanul és panaszra ok nélkül. - Man geht, und das Gehen ist nicht das Ende von etwas, sondern der einzige Aggregatzustand, in dem das Leben sich fortsetzt – leise, unspektakulär und ohne Anlass zur Klage.
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:Die Wohnung
:1. Als Márta den Schlüssel ins Schloss führt und die Tür mit dem ihr seit Jahrzehnten vertrauten, leicht widerstrebenden Nachgeben aufdrückt, überkommt sie der absurde Gedanke, dass sie diese Bewegung in den letzten drei Jahren so oft vollzogen hat, dass ihre Muskeln sie kennen, auch wenn der Kopf gerade nicht dabei ist.
:2. Sie tut es nun trotzdem zum letzten Mal, mit einem Bewusstsein, das sich anfühlt wie ein zu hell eingestelltes Licht.
:3. Im Flur empfängt sie ein Geruch, dem sie noch nie einen Namen gegeben hat und dem sie jetzt, da er zum letzten Mal auf sie trifft, vergeblich nach Sprache sucht.
:4. Es ist etwas, das aus dem Übereinanderlegen von Jahrzehnten besteht, aus Lavendel und altem Stoff und der spezifischen Wärme von Räumen, in denen ein Mensch lange gelebt hat, ohne dass dieser Mensch noch da wäre.
:5. Die sieben Kleiderbügel an der Garderobe hängen in gleichförmigen Abständen, als hätte die Mutter sie absichtlich so geordnet hinterlassen.
:6. Márta weiß genau, dass ihre Mutter nie mehr als drei Jacken besessen hatte und die Bügel deshalb schon seit Jahren leer gewesen sein müssen, ohne dass irgendjemand sie entfernt hätte.
:7. Gábor tritt hinter ihr ein und stellt seine Tasche mit einer Behutsamkeit ab, die ihn verrät.
:8. Er, der seit zehn Jahren in Berlin lebt, als hätte er diese Stadt abgestreift wie ein zu enges Kleidungsstück, hat die Wohnung kleiner in Erinnerung gehabt, und die Wirklichkeit, die ihm jetzt entgegensteht, erfordert offenbar einen Moment der stillen Neukalibrierung.
:9. Das Telefon auf dem Sekretär liegt noch in seiner angestammten Schräglage, das Kabel nach links gedreht, der Hörer genau so, wie die Mutter ihn abgelegt hatte.
:10. Márta legt ihre Hand einen Augenblick darauf, weil sie nicht weiß, was sie sonst mit ihr anfangen soll.
:11. Es klingelt nicht.
:12. Und doch wartet sie.
:13. Die Schublade unter dem Herd hat seit zwanzig Jahren eine eigene Logik: Man muss sie leicht anheben, während man zieht, und wer das nicht weiß, zieht zweimal umsonst, so wie Gábor es jetzt tut.
:14. Dann greift Márta wortlos ein und zieht die Schublade mit dem richtigen Handgriff auf, als ob sie damit unwillkürlich unter Beweis stellte, was sie nie als Privileg empfunden hatte – dass sie die war, die geblieben ist und deshalb weiß, wie die Dinge hier funktionieren.
:15. Was die Schublade preisgibt, ist ein archäologischer Querschnitt durch die Vorratshaltung einer Frau, die nie wegwarf, was noch brauchbar sein könnte.
:16. Darin liegen abgelaufener Paprika in drei Varianten, eine angebrochene Packung Instantkaffee aus dem Jahr, in dem Márta ihre erste Stelle angetreten hatte, und ganz hinten, hinter allem, ein Einmachglas, dessen handgeschriebenes Etikett in der kleinen, präzisen Schrift der Mutter die Aufschrift trägt: „Gurken – August 2011".
:17. Márta sagt, es sei möglicherweise noch gut, nicht weil sie das wirklich glaubt.
:18. Sie sagt es, weil sie die Alternative – das Wegwerfen, das Entscheiden, dass die Arbeit ihrer Mutter nicht mehr zählt – in diesem Moment nicht erträgt.
:19. Gábor dreht sich zu ihr um mit dem Gesichtsausdruck, den er aufsetzt, wenn er nicht streiten will, aber auch nicht der Meinung ist, dass man einer solchen Position ernsthaft zustimmen könnte.
:20. Dann nimmt Márta das Glas, dreht den Deckel auf – der vertraute Sog, das kleine Geräusch des nachgebenden Vakuums –, riecht hinein und hält dem Glas länger als nötig die Nase hin, weil es Zeit kostet, das Richtige zu fühlen.
:21. Die Gurken schmecken nach Essig und nach etwas, das sich dem Schmecken entzieht.
:22. Sie essen das ganze Glas stehend leer, ohne Teller, mit den Fingern, und keiner sagt etwas über den Geschmack, weil es nicht um den Geschmack geht.
:23. Das Schlafzimmer hat sich durch das Fehlen des Bettes in einen Raum verwandelt, der sich selbst nicht mehr kennt.
:24. Die Proportionen stimmen nicht mehr, die Stille hat eine andere Beschaffenheit angenommen, und die Helligkeit, die durch das unverdeckte Fenster fällt, liegt auf einem Fußboden, der seit Jahrzehnten nicht im Licht gestanden hatte.
:25. Den Karton unter dem Fensterbrett hatte Márta beim ersten Durchgang übersehen.
:26. Als sie ihn jetzt öffnet, findet sie darin ein Bündel Briefe, deren ausgeblichenes rotes Band beim Aufknoten auseinanderfällt, als hätte es nur auf diesen einen letzten Anlass gewartet, um sich aufzulösen.
:27. Die Handschrift auf den Umschlägen ist eine fremde, leicht linksgeneigte, mit einem eigentümlichen Schwung bei den Großbuchstaben.
:28. Márta sucht in ihr vergeblich nach etwas Vertrautem, das ihr helfen könnte, einzuordnen, woher diese Briefe stammen und an welchem Punkt ihrer Mutter Leben sie hineingehört haben.
:29. Sie liest laut vor, nicht den ganzen Brief, sondern nur den ersten Satz.
:30. Der erste Satz enthält schon alles: „Béla, wenn du diesen Brief öffnest, bin ich vielleicht schon in Szeged."
:31. Gábor fragt, wer Béla gewesen sei, und Márta legt den Brief zurück mit der Sorgfalt, mit der man Dinge behandelt, die man nicht versteht und deshalb nicht beschädigen will.
:32. Es gibt auf diese Frage keine Antwort, die sich an einem Nachmittag wie diesem noch herbeischaffen ließe und die nicht durch das bloße Suchen verfälscht würde.
:33. Ihr Vater war immer eine Stelle im Familiengefüge gewesen, über die man hinging wie über eine morsche Diele – nicht weil man sie nicht bemerkte, sondern weil man sich daran gewöhnt hatte, ihr auszuweichen.
:34. Vielleicht gehörte Béla zur selben Schicht des verschwiegenen Lebens, das ihre Mutter unter dem sichtbaren gelebt hatte.
:35. Gábor zündet sich eine Zigarette an und raucht sie mitten im Zimmer.
:36. Márta sieht es und entscheidet sich nicht dagegen einzuschreiten, weil sie spürt, dass manche Verbote mit dem Menschen enden, der sie formuliert hat, und dass es keine Pietät ist, sie über diesen Menschen hinaus aufrechtzuerhalten.
:37. Am Abend, nachdem der Möbelwagen längst abgefahren ist und die Wohnung nichts mehr enthält als Wände, Luft, Licht und den Geruch nach einem Leben, das noch nicht ganz verflüchtigt ist, setzen sie sich auf das nackte Parkett.
:38. Sie trinken Tee aus zwei Tassen, die nicht zusammengehören und die aus genau diesem Grund als einzige den Auswahlprozess überlebt haben – weil sie zu uneinheitlich waren, um in irgendjemandes Haushalt einen sinnvollen Platz einzunehmen, außer in diesem hier.
:39. Die Wände erzählen in Negativform die Geschichte dessen, was einmal hier hing.
:40. Helle Rechtecke unterschiedlicher Größe liegen an Stellen, wo dreißig Jahre lang Bilder dem Licht entzogen hatten, was darunter lag, und Márta liest in diesen Umrissen wie in einer Karte einer Wohnung, die nicht mehr existiert und trotzdem noch vollständig da ist.
:41. Gábor sagt, er glaube, ihre Mutter sei eigentlich nie wirklich glücklich gewesen.
:42. Er sagt es in dem Ton, in dem man eine Erkenntnis ausspricht, die man lange mit sich getragen hat, ohne ihr den richtigen Ort zu finden, und die man jetzt hier ablegt, weil dieser Raum der einzige ist, der sie aufnehmen kann.
:43. Márta dreht die Tasse zwischen den Händen und denkt nach, nicht weil die Antwort schwierig wäre, sondern weil die Frage ungenau ist und sie ihr nicht die falsche Antwort geben will.
:44. Glück, sagt sie schließlich, sei kein Zustand, in dem man jemanden vorfindet oder nicht vorfindet, sondern etwas, das in bestimmten Momenten auftaucht, ungebeten und flüchtig, und ihre Mutter habe solche Momente gehabt, nur eben nicht hier, nicht in diesen Zimmern, nicht in dem Leben, das diese Wohnung wie ein zu kleiner Rahmen um ein zu großes Bild umfasst hatte.
:45. Gábor hört zu und nickt, und danach sagen beide nichts mehr, nicht aus Verlegenheit.
:46. Sie sind an einem Punkt angelangt, an dem Geschwister manchmal erst nach dem Tod ihrer Eltern ankommen: der ruhigen, fast schwerelosen Form von Einverständnis, die keine Worte braucht und die vielleicht die einzige Art von Versöhnung ist, die das Leben wirklich anbietet.
:47. Sie schalten das Licht aus, schließen die Wohnungstür ab – das Geräusch des einschnappenden Schlosses klingt dieses Mal anders, endgültiger, obwohl es dasselbe Schloss ist und dieselbe Mechanik.
:48. Dann gehen sie die Treppe hinunter, auf der die dritte Stufe knarrt, wie sie es immer getan hat und wie sie es weiterhin tun wird, wenn hier längst ein anderes Leben stattfindet und von dieser hier keine Spur mehr zu finden ist.
:49. Im Hof steht die Linde in voller Blüte, und der Geruch trifft Márta mit einer Unvermitteltheit, die sich nicht ankündigt.
:50. Er riecht nach Sommer und nach Kindheit und nach allem, was man nicht festhalten kann, weil es zur Bedingung seiner Wirkung gehört, dass es einem entgleitet.
:51. Am Kiosk an der Ecke kaufen sie eine Flasche Bier und teilen sie sich auf dem Gehweg.
:52. Das Gespräch, das sie dabei führen, handelt von nichts Besonderem – von irgendetwas, das keiner von beiden später benennen können wird, und das vielleicht gerade deshalb das Richtige ist.
:53. Dann gehen sie los, nebeneinander, in eine Richtung, die keiner von beiden ausdrücklich gewählt hat.
:54. Márta bemerkt, dass das Gefühl, auf das sie sich insgeheim vorbereitet hatte – das schwere, abschließende, das einen auf den Boden drückt und festhält –, nicht gekommen ist und dass an seiner Stelle etwas steht, das sich, wenn man ehrlich ist, nicht so sehr vom Weitermachen unterscheidet wie vom Anfangen.
:55. Es gibt keine Schwelle, nach deren Überschreiten man sagen könnte, dass der Abschied vollzogen ist.
:56. Man geht, und das Gehen ist nicht das Ende von etwas, sondern der einzige Aggregatzustand, in dem das Leben sich fortsetzt – leise, unspektakulär und ohne Anlass zur Klage.
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=== 4 ===
:A templomhoz vezető út
:1. Yuki nem döntötte el, hogy meglátogatja a templomot – csupán nem döntött ellene, ami, ahogy a vonatúton észrevette, talán ugyanaz volt.
:2. Három év olyan időtartam, amely elég rövid ahhoz, hogy az ember még ismerjen egy helyet, és elég hosszú ahhoz, hogy az a hely már ne várjon rá.
:3. Az állomásnak, ahol leszállt, már nem volt neve a táblán, vagy a név kifakult – nem nézte meg, mert úgyis még tudta.
:4. Az ősz ezen a reggelen azzal a különös visszafogottsággal rendezkedett be, amely a legszebb napjait jellemzi: sok fény, kevés meleg, semmi ígéret.
:5. A templomhoz vezető út egy sikátoron vitt keresztül, ahol a falak kétoldalt olyan közel voltak egymáshoz, hogy azt hihette volna az ember, maga az út akarja lelassítani a továbbhaladást.
:6. A kövön lévő moha éjjel ivott, és most olyan jóllakottság áradt belőle, amely csendes, szükségtelen teljességében szinte obszcénnek hatott.
:7. Yuki ezt az utat már nem az értelmével ismerte, hanem a testével – a tudás egy olyan fajtájával, amely megbízhatóbb, és nem törődik azzal, hogy az ember elő akarja-e hívni vagy sem.
:8. A kapu előtt megállt, annak ösztönösségével, aki egy idegen házban egy csukott ajtó előtt áll, és egy pillanatig hallgatózik, mielőtt kopogna.
:9. A kapu fája a korhadáson túl olyan méltóságot ért el, amelyet az új anyagok nem ismernek – azoknak a dolgoknak a méltóságát, amelyek nem próbáltak fiatalok maradni.
:10. Levette a cipőjét, nem kötelességtudatból, hanem mert ez a cselekedet olyan módon készítette fel, amelyet nem tudott volna elmagyarázni anélkül, hogy hamisat mondana.
:11. A mohával benőtt kövek hidege azonnal és mentegetőzés nélkül hatolt át az anyagon, és Yuki hagyta, hogy tegye, mert némely érzékelésnek joga van rá, hogy ráerőltesse magát az emberre.
:12. A kert olyan állapotban feküdt előtte, amelyet hanyatlásnak lehetett volna nevezni, ha a szó nem sugallna valami akaratlant, ami itt nem volt igaz.
:13. Inkább arról volt szó, hogy felhagyott egy bizonyos szándék követésével, és most olyan formát vett fel, amely a saját logikáját követte, nem az emberi rendképzetet.
:14. A bokrok elengedték körvonalaikat a bizonytalanba, a fű magasan állt a kőlapok hézagai között, és a levegő a rothadás és a növekedés lassú, termékeny munkájának szagát hordozta.
:15. Yuki annyiban követte az ösvényt, amennyiben az még ösvény volt, és hagyta, hogy vezesse, azzal a készséggel, amely azokhoz a dolgokhoz kell, amelyeket már nem irányítani, hanem csak kísérni lehet.
:16. A tó a végén úgy feküdt ott, mint egy kérdés, amelyre csak akkor lehet válaszolni, ha az ember már felhagyott azzal, hogy választ várjon.
:17. A víz színe a mélyzöld és a teljes fekete között mozgott, és a fény beesésétől meg a nézőponttól függően döntötte el, melyik akar lenni a kettő közül – vagy lehet-e mindkettő egyszerre.
:18. Yuki olyan pontossággal emlékezett a koi-pontyokra, amellyel az ember azokra a dolgokra emlékszik, amelyek egyszer megnyitották a szívét, anélkül hogy észrevette volna.
:19. Széles, lassú ívekben siklottak át a felszín alatt, mint mondatok, amelyeket az ember gondol, anélkül hogy végiggondolná őket – mozgásukban teljesek, önmagukban lezártak.
:20. Most egyetlen levél sodródott a vízen, a feloldódás előrehaladott állapotában, és töredékességében valamit tükrözött vissza, aminek Yuki nem akart nevet adni, mert a megnevezés néha elűz.
:21. Leereszkedett a partra annak a mozdulatával, aki nem leülni akar, hanem maradni – finom, de döntő különbség a testtartásban.
:22. A víz alig mozdult, és az a kevés mozgás, ami volt benne, belülről jött, a felszín alól, olyan forrásokból, amelyeket nem lehetett látni.
:23. Mögötte – egy olyan zaj jelezte, amely alig volt több, mint egy régi súly újraelhelyezkedése régi fán – egy férfi ült a zelkova-fa alatti ferde padon.
:24. Nao évtizedek óta gondozta a kertet, azzal a kitartó, igénytelen hűséggel, amely nem keres elismerést, mert nem tudja, hogy az elismerés olyasmi volna, amit keresni lehetne.
:25. Yuki felé nézett olyan tekintettel, amelyben nem zajlottak le a szokásos tranzakciók – sem felmérés, sem besorolás, sem egy reakció előkészítése arra az esetre, ha azt várnák.
:26. A rövid biccentés, amellyel tudomásul vette jelenlétét, azoknak a dolgoknak a pontosságával bírt, amelyek csak azt mondják, amit jelentenek, és semmi többet.
:27. Yuki felállt, odament a padhoz, és mellé ült olyan távolságban, amely nem igényelt megállapodást, mert magától adódott.
:28. Egy szitakötő jelent meg a víz fölött azzal a hirtelenséggel, amely csak azoknak a dolgoknak sajátja, amelyek mindig is ott voltak, és csak most veszik észre őket.
:29. Leszállt egy kiszáradt tavirózsaszárra, amelynek épsége a tél alatt paradoxnak hatott, és olyan mozdulatlanul maradt, hogy a mozgás egy pillanatra kivételnek tűnt.
:30. Nao hüvelykujjával végigsimított a pad támláján, ugyanazon a pályán, ugyanabba az irányba, egy olyan mozdulat egyenletességével, amely már nem utal célra, hanem maga lett a cél.
:31. Yuki a kezét nézte – a bőr a bütykök fölött feszes és foltos volt, a mozdulat egyenletes –, és arra gondolt, hogy némely ember a testével imádkozik, anélkül hogy tudná, és anélkül hogy ettől kevésbé volna igaz.
:32. A nagyanyjára gondolt, nem képként, hanem valamiféle gravitációként, amely még hatott, noha a forrása már nem volt ott.
:33. A nagyanyja nem magyarázott, hanem megmutatott – és amit megmutatott, az az itteni volt: ez a kert, ez a tó, ez a mód, ahogy az ember úgy ül egy helyen, mintha az elég volna.
:34. A felismerésben, hogy csak most értette meg, mit mutattak meg akkor, benne volt minden túl későn érkező felismerés keserű hangja – de annak különös vigasztaló ereje is, ami mindennek ellenére megérkezett.
:35. Az eső úgy kezdődött, ahogy a dolgok kezdődnek, amikor senki sem figyeli őket, és nincs szükség dramaturgiára: észrevétlenül, aztán tagadhatatlanul.
:36. Az első cseppek eltűntek a mohában, amely már telített volt, és nem hagytak nyomot, csak még mélyebb csendet.
:37. Aztán több csepp jött, majd az az egyenletes, teljes hang, amelyet az ember vagy korlátozásként, vagy felszabadulásként érzékelhet, attól függően, éppen hol áll.
:38. Nao felemelkedett, és ebben a mozdulatban olvasható volt egy test egész története, amely kompromisszumokat kötött, és megtanulta, hogy ezeket ne vereségként értelmezze.
:39. Bementek a teaház teteje alá, anélkül hogy megbeszélték volna, mert azok a dolgok, amelyek maguktól adódnak, nem tűrik a megbeszélést.
:40. A sötét cserepekből álló tető elnyelte az esőt, és ritmusként adta vissza, és ennek a ritmusnak megvolt némely zene tulajdonsága: nem követte a gondolatokat, hanem előttük járt.
:41. Yuki a fedett rész szélén állt, ott, ahol az eső még elérhető volt, és a bambuszcsorgót nézte, amely évek óta megjegyzés nélkül teljesítette feladatát.
:42. A víz a mohával borított kőre hullott, elszivárgott, valamikor máshol újra megjelent – egy körforgás, amely annyira teljes volt önmagában, hogy nem volt szüksége külső nézőpontra ahhoz, hogy működjön.
:43. Nao lehunyta a szemét, hátát a fafalnak támasztotta, karját a teste előtt keresztezte annak az embernek az ellazultságával, akinek az eső semmi váratlant nem közöl.
:44. Yuki azon tűnődött, vajon az öregség néha abból áll-e, hogy az ember felhagy azzal, hogy szembeszegüljön azzal, ami úgyis jön – és hogy ez beletörődés-e, vagy valami pontosabb, amire nincs jó szó.
:45. A könyvesboltjára gondolt, a könyvekre, amelyek nap mint nap átmentek a kezén, az emberekre, akik címek után kérdeztek, anélkül hogy meg tudták volna mondani, valójában mit keresnek.
:46. Itt a keresett dolog nem címekben volt és nem kategóriákban – hanem abban, ahogy a víz átitatta a mohát, hangtalanul és teljesen, és anélkül a vágy nélkül, hogy lássák.
:47. A szemközti kőfal hordozta a rajta lecsorgó vizet, anélkül hogy az megérintette volna, mert a dolgok, ha elég régiek, megtanulták, mit engednek át magukon és mit nem.
:48. Yuki észrevette, hogy a fájdalom, amelyet ebben a kertben várt megtalálni, nem maradt el, hanem más formát vett fel – nem hevenyet, hanem idültet, amely együtt jár a vérkeringéssel, és annyira magától értetődővé válik, hogy az ember már nem tesz különbséget közte és önmaga között.
:49. Némely búcsú, gondolta, nem egyetlen pillanatban megy végbe, hanem éveken át, kis, megfigyeletlen adagokban, míg az ember egy napon megállapítja, hogy már lezárt valamit, anélkül hogy a lezárást valaha aktívan végrehajtotta volna.
:50. Az eső elállt, és a csend, amely utána beállt, más sűrűségű volt, mint az előtte lévő csend – összenyomta az, amit magába fogadott, és ezáltal nehezebb és tartósabb lett.
:51. A fény, amely áttört a felszakadozó felhőtakarón, ferdén hullott be, az ősz sajátos intenzitásával, amely nem pazarol energiát, mert tudja, hogy a napok már rövidülnek.
:52. A kőfalon lévő moha olyan zöldben ragyogott, amely annyira mély volt, hogy kevésbé színnek tűnt, mint inkább maguknak a dolgoknak egy tulajdonságának – mintha a zöld nem a mohán feküdne, hanem belőle jönne elő.
:53. Yuki Nao felé fordult, aki kinyitotta a szemét, és olyan ember tekintetével nézett rá, aki nem támaszt elvárásokat a pillanattal szemben, és ezért teljesen benne tud lakni.
:54. Meghajolt – egy mozdulat, amely rövidségében többet fogott össze, mint bármely megfogalmazás képes lett volna, mert nem állítást tett, hanem tartást vett fel.
:55. Nao nem viszonozta semmivel, hagyott létrejönni egy szünetet, amely nem üres volt, hanem annak az embernek a magától értetődőségével telt meg, aki soha nem tanulta meg szavakkal védeni a csendet.
:56. Aztán azt mondta: „A pontyok nem tűntek el", és a mondatban ott volt valami nyugalma, amit nem kell bizonyítani, mert igaz, és ezt tudja.
:57. Tovább beszélt, anélkül hogy felemelte volna a hangját: „Az iszapban fekszenek a fenéken, a sötétben, és várják a meleget, amely eljön, mert mindig eljött, és mert a víz emlékszik, még akkor is, ha mi elfelejtjük."
:58. Yuki hallotta a mondatot, és arra gondolt, hogy talán a halakról beszél, talán a nagyanyjáról, talán róla magáról – és hogy ez az eldönthetetlenség nem elmosódottság volt, hanem pontosság.
:59. Felvette a táskáját, és elindult, mert az indulásoknak, ha helyesek, nincs szükségük előkészületre, és nem hagynak maguk után magyarázatot.
:60. A kapuhoz visszavezető út ugyanaz az út volt, mint az odafelé vezető, de megváltozott benne valaminek a minősége, amit nem lehet leírni anélkül, hogy az ember leírná, mit hordozott magában.
:61. A kapunál olyan mozdulatokkal vette fel a cipőjét, amelyek gondosak voltak, anélkül hogy ezt szándékosan tette volna, és egy pillanatra megállt, nem azért, hogy visszanézzen, hanem hogy regisztrálja az átmenetet.
:62. Mögötte a kert tovább létezett, a saját idejében, a saját logikája szerint, teljesen nélküle – és ez nem elhagyatottság volt, hanem valamiféle szabadság, amely mindkettejüké volt.
:63. Yuki ment tovább, és az állomáshoz vezető út rövidebb volt, mint odafelé, mert ezúttal nem hordozott magában ellenállást, amely ellen a lépéseinek küzdeniük kellett volna.
:64. A vonaton homlokát az ablaküvegnek támasztotta, amelynek hidege pontosan megfelelt a reggeli kövek hidegének, és nézte a mezőket, amelyek a lapos októberi fényben elvonultak mellette.
:65. Nem gondolkodott, hanem hagyta, hogy gondolkodjon benne valami – egy mód, amelyet a legtöbb ember csak akkor tanul meg, amikor elég régóta felhagyott azzal, hogy kikényszerítse.
:66. Az üresség ott volt, ahogy tudta, hogy ott lesz, de nem lyuk formáját öltötte, hanem medencéét – valamiét, ami tartani tud, ha az ember felhagy azzal, hogy megtöltse.
:67. Alatta, a sötétben, az iszapban, a várakozásban – az, ami nem hal meg, hanem alakot vált, és vár egy tavaszra, amely eljön, mert a víz megjegyezte magának, még akkor is, ha az ember elfelejtette.
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:A templomhoz vezető út - Der Weg zum Tempel
:1. Yuki nem döntötte el, hogy meglátogatja a templomot – csupán nem döntött ellene, ami, ahogy a vonatúton észrevette, talán ugyanaz volt. - Yuki hatte sich nicht entschieden, den Tempel zu besuchen – sie hatte sich lediglich nicht dagegen entschieden, was, wie sie auf der Zugfahrt bemerkte, möglicherweise dasselbe war.
:2. Három év olyan időtartam, amely elég rövid ahhoz, hogy az ember még ismerjen egy helyet, és elég hosszú ahhoz, hogy az a hely már ne várjon rá. - Drei Jahre sind eine Zeitspanne, die kurz genug ist, um einen Ort noch zu kennen, und lang genug, damit er aufgehört hat, auf einen zu warten.
:3. Az állomásnak, ahol leszállt, már nem volt neve a táblán, vagy a név kifakult – nem nézte meg, mert úgyis még tudta. - Die Station, an der sie ausstieg, hatte keinen Namen mehr auf dem Schild, oder der Name war verblasst – sie hatte nicht nachgeschaut, weil sie ihn ohnehin noch wusste.
:4. Az ősz ezen a reggelen azzal a különös visszafogottsággal rendezkedett be, amely a legszebb napjait jellemzi: sok fény, kevés meleg, semmi ígéret. - Der Herbst hatte sich an diesem Morgen mit jener eigentümlichen Zurückhaltung eingerichtet, die seine schönsten Tage kennzeichnet: viel Licht, wenig Wärme, keine Versprechen.
:5. A templomhoz vezető út egy sikátoron vitt keresztül, ahol a falak kétoldalt olyan közel voltak egymáshoz, hogy azt hihette volna az ember, maga az út akarja lelassítani a továbbhaladást. - Der Weg zum Tempel führte durch eine Gasse, in der die Mauern auf beiden Seiten so nah waren, dass man hätte meinen können, der Weg selbst wollte das Weitergehen verlangsamen.
:6. A kövön lévő moha éjjel ivott, és most olyan jóllakottság áradt belőle, amely csendes, szükségtelen teljességében szinte obszcénnek hatott. - Das Moos auf dem Stein hatte in der Nacht getrunken und war nun von einer Sattheit, die fast obszön wirkte in ihrer stillen, bedürfnislosen Vollständigkeit.
:7. Yuki ezt az utat már nem az értelmével ismerte, hanem a testével – a tudás egy olyan fajtájával, amely megbízhatóbb, és nem törődik azzal, hogy az ember elő akarja-e hívni vagy sem. - Yuki kannte diesen Weg nicht mehr mit dem Verstand, sondern mit dem Körper – eine Art von Wissen, das zuverlässiger ist und sich nicht darum schert, ob man es abrufen will oder nicht.
:8. A kapu előtt megállt, annak ösztönösségével, aki egy idegen házban egy csukott ajtó előtt áll, és egy pillanatig hallgatózik, mielőtt kopogna. - Vor dem Tor hielt sie inne mit der Instinktivität von jemandem, der in einem fremden Haus vor einer geschlossenen Tür steht und einen Moment lauscht, bevor er anklopft.
:9. A kapu fája a korhadáson túl olyan méltóságot ért el, amelyet az új anyagok nem ismernek – azoknak a dolgoknak a méltóságát, amelyek nem próbáltak fiatalok maradni. - Das Holz des Tores hatte jenseits der Verwitterung eine Würde erreicht, die neue Materialien nicht kennen – die Würde des Dinge, die nicht versucht haben, jung zu bleiben.
:10. Levette a cipőjét, nem kötelességtudatból, hanem mert ez a cselekedet olyan módon készítette fel, amelyet nem tudott volna elmagyarázni anélkül, hogy hamisat mondana. - Sie zog die Schuhe aus, nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil der Akt sie auf eine Art vorbereitete, die sie nicht hätte erklären können, ohne das Falsche zu sagen.
:11. A mohával benőtt kövek hidege azonnal és mentegetőzés nélkül hatolt át az anyagon, és Yuki hagyta, hogy tegye, mert némely érzékelésnek joga van rá, hogy ráerőltesse magát az emberre. - Die Kälte der moosbewachsenen Steine drang sofort und ohne Entschuldigung durch den Stoff, und Yuki ließ sie gewähren, weil manche Wahrnehmungen das Recht haben, sich aufzudrängen.
:12. A kert olyan állapotban feküdt előtte, amelyet hanyatlásnak lehetett volna nevezni, ha a szó nem sugallna valami akaratlant, ami itt nem volt igaz. - Der Garten lag vor ihr in einem Zustand, den man Verfall hätte nennen können, wenn das Wort nicht etwas Unfreiwilliges implizierte, das hier nicht zutraf.
:13. Inkább arról volt szó, hogy felhagyott egy bizonyos szándék követésével, és most olyan formát vett fel, amely a saját logikáját követte, nem az emberi rendképzetet. - Vielmehr hatte er aufgehört, eine bestimmte Absicht zu verfolgen, und nahm nun eine Form an, die seiner eigenen Logik folgte, nicht der menschlichen Vorstellung von Ordnung.
:14. A bokrok elengedték körvonalaikat a bizonytalanba, a fű magasan állt a kőlapok hézagai között, és a levegő a rothadás és a növekedés lassú, termékeny munkájának szagát hordozta. - Die Büsche hatten ihre Konturen in das Ungefähre entlassen, das Gras stand hoch zwischen den Fugen der Steinplatten, und die Luft roch nach dem langsamen, produktiven Arbeiten von Fäulnis und Wachstum.
:15. Yuki annyiban követte az ösvényt, amennyiben az még ösvény volt, és hagyta, hogy vezesse, azzal a készséggel, amely azokhoz a dolgokhoz kell, amelyeket már nem irányítani, hanem csak kísérni lehet. - Yuki folgte dem Pfad in dem Maße, in dem er noch Pfad war, und ließ sich von ihm führen mit der Bereitschaft, die man für Dinge braucht, die man nicht mehr steuern, sondern nur noch begleiten kann.
:16. A tó a végén úgy feküdt ott, mint egy kérdés, amelyre csak akkor lehet válaszolni, ha az ember már felhagyott azzal, hogy választ várjon. - Der Teich lag am Ende wie eine Frage, auf die man nur dann antworten kann, wenn man aufgehört hat, eine Antwort zu erwarten.
:17. A víz színe a mélyzöld és a teljes fekete között mozgott, és a fény beesésétől meg a nézőponttól függően döntötte el, melyik akar lenni a kettő közül – vagy lehet-e mindkettő egyszerre. - Das Wasser hatte eine Farbe, die sich zwischen tiefem Grün und absolutem Schwarz bewegte und je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel entschied, welche von beiden sie sein wollte – oder ob sie beide sein konnte.
:18. Yuki olyan pontossággal emlékezett a koi-pontyokra, amellyel az ember azokra a dolgokra emlékszik, amelyek egyszer megnyitották a szívét, anélkül hogy észrevette volna. - Yuki erinnerte sich an die Koi-Karpfen mit der Genauigkeit, mit der man sich an Dinge erinnert, die einem einmal das Herz geöffnet haben, ohne dass man es bemerkt hat.
:19. Széles, lassú ívekben siklottak át a felszín alatt, mint mondatok, amelyeket az ember gondol, anélkül hogy végiggondolná őket – mozgásukban teljesek, önmagukban lezártak. - Sie hatten in weiten, langsamen Bögen unter der Oberfläche hindurchgeglitten wie Sätze, die man denkt, ohne sie zu Ende zu denken – vollständig in ihrer Bewegung, abgeschlossen in sich selbst.
:20. Most egyetlen levél sodródott a vízen, a feloldódás előrehaladott állapotában, és töredékességében valamit tükrözött vissza, aminek Yuki nem akart nevet adni, mert a megnevezés néha elűz. - Jetzt trieb ein einzelnes Blatt auf dem Wasser, in einem fortgeschrittenen Stadium des Aufgelöstwerdens, und spiegelte in seiner Unvollständigkeit etwas wider, dem Yuki keinen Namen geben wollte, weil Benennen manchmal vertreibt.
:21. Leereszkedett a partra annak a mozdulatával, aki nem leülni akar, hanem maradni – finom, de döntő különbség a testtartásban. - Sie ließ sich ans Ufer nieder mit der Geste von jemandem, der nicht sichtsitzen will, sondern bleiben – ein feiner, aber entscheidender Unterschied in der Körperhaltung.
:22. A víz alig mozdult, és az a kevés mozgás, ami volt benne, belülről jött, a felszín alól, olyan forrásokból, amelyeket nem lehetett látni. - Das Wasser bewegte sich kaum, und die wenigen Bewegungen, die es gab, kamen von innen, von unter der Oberfläche, von Quellen, die man nicht sah.
:23. Mögötte – egy olyan zaj jelezte, amely alig volt több, mint egy régi súly újraelhelyezkedése régi fán – egy férfi ült a zelkova-fa alatti ferde padon. - Hinter ihr – durch ein Geräusch angekündigt, das kaum mehr war als die Neupositionierung eines alten Gewichts auf altem Holz – saß ein Mann auf der schiefen Bank unter dem Zelkova-Baum.
:24. Nao évtizedek óta gondozta a kertet, azzal a kitartó, igénytelen hűséggel, amely nem keres elismerést, mert nem tudja, hogy az elismerés olyasmi volna, amit keresni lehetne. - Nao hatte den Garten gepflegt, seit Jahrzehnten, mit jener beharrlichen, anspruchslosen Treue, die keine Anerkennung sucht, weil sie nicht weiß, dass Anerkennung etwas wäre, das man suchen könnte.
:25. Yuki felé nézett olyan tekintettel, amelyben nem zajlottak le a szokásos tranzakciók – sem felmérés, sem besorolás, sem egy reakció előkészítése arra az esetre, ha azt várnák. - Er sah Yuki an mit einem Blick, in dem keine der üblichen Transaktionen stattfanden – kein Taxieren, kein Einordnen, kein Bereitstellen einer Reaktion für den Fall, dass eine erwartet wurde.
:26. A rövid biccentés, amellyel tudomásul vette jelenlétét, azoknak a dolgoknak a pontosságával bírt, amelyek csak azt mondják, amit jelentenek, és semmi többet. - Das knappe Nicken, mit dem er ihre Anwesenheit bestätigte, hatte die Präzision von Dingen, die nur das sagen, was gemeint ist, und nichts dazu.
:27. Yuki felállt, odament a padhoz, és mellé ült olyan távolságban, amely nem igényelt megállapodást, mert magától adódott. - Yuki stand auf, ging zur Bank und setzte sich neben ihn in einem Abstand, der keiner Vereinbarung bedurft hatte, weil er sich von selbst ergab.
:28. Egy szitakötő jelent meg a víz fölött azzal a hirtelenséggel, amely csak azoknak a dolgoknak sajátja, amelyek mindig is ott voltak, és csak most veszik észre őket. - Eine Libelle erschien über dem Wasser mit jener Plötzlichkeit, die nur Dinge haben, die sich schon immer dort befunden haben und nur jetzt bemerkt werden.
:29. Leszállt egy kiszáradt tavirózsaszárra, amelynek épsége a tél alatt paradoxnak hatott, és olyan mozdulatlanul maradt, hogy a mozgás egy pillanatra kivételnek tűnt. - Sie landete auf einem vertrockneten Seerosenschaft, dessen Unversehrtheit unter dem Winter paradox wirkte, und blieb so reglos, dass Bewegung für einen Moment als Ausnahme erschien.
:30. Nao hüvelykujjával végigsimított a pad támláján, ugyanazon a pályán, ugyanabba az irányba, egy olyan mozdulat egyenletességével, amely már nem utal célra, hanem maga lett a cél. - Nao fuhr mit dem Daumen über die Lehne der Bank, dieselbe Bahn, dieselbe Richtung, mit der Gleichmäßigkeit einer Geste, die aufgehört hat, auf einen Zweck hinzuweisen, und nun Zweck ist.
:31. Yuki a kezét nézte – a bőr a bütykök fölött feszes és foltos volt, a mozdulat egyenletes –, és arra gondolt, hogy némely ember a testével imádkozik, anélkül hogy tudná, és anélkül hogy ettől kevésbé volna igaz. - Yuki betrachtete seine Hand – die Haut über den Knöcheln gespannt und fleckig, die Bewegung stetig – und dachte, dass manche Menschen mit dem Körper beten, ohne es zu wissen und ohne dass es dadurch weniger wahr würde.
:32. A nagyanyjára gondolt, nem képként, hanem valamiféle gravitációként, amely még hatott, noha a forrása már nem volt ott. - Sie dachte an ihre Großmutter, nicht als Bild, sondern als eine Art von Schwerkraft, die noch wirkte, obwohl ihre Quelle nicht mehr da war.
:33. A nagyanyja nem magyarázott, hanem megmutatott – és amit megmutatott, az az itteni volt: ez a kert, ez a tó, ez a mód, ahogy az ember úgy ül egy helyen, mintha az elég volna. - Ihre Großmutter hatte nicht erklärt, sie hatte gezeigt – und das Gezeigte war das Hiesige: dieser Garten, dieser Teich, diese Art, in einem Ort zu sitzen, als ob er ausreichte.
:34. A felismerésben, hogy csak most értette meg, mit mutattak meg akkor, benne volt minden túl későn érkező felismerés keserű hangja – de annak különös vigasztaló ereje is, ami mindennek ellenére megérkezett. - Die Erkenntnis, dass sie erst jetzt verstand, was damals gezeigt worden war, hatte die bittere Note aller Erkenntnisse, die zu spät kommen – aber auch die eigenartige Tröstlichkeit von etwas, das trotz allem angekommen ist.
:35. Az eső úgy kezdődött, ahogy a dolgok kezdődnek, amikor senki sem figyeli őket, és nincs szükség dramaturgiára: észrevétlenül, aztán tagadhatatlanul. - Der Regen begann, wie Dinge beginnen, wenn niemand zuschaut und keine Dramaturgie verlangt wird: unmerklich, dann unbestreitbar.
:36. Az első cseppek eltűntek a mohában, amely már telített volt, és nem hagytak nyomot, csak még mélyebb csendet. - Die ersten Tropfen verschwanden in dem Moos, das schon gesättigt war, und hinterließen keine Spur außer einer noch tieferen Stille.
:37. Aztán több csepp jött, majd az az egyenletes, teljes hang, amelyet az ember vagy korlátozásként, vagy felszabadulásként érzékelhet, attól függően, éppen hol áll. - Dann mehr Tropfen, dann das gleichmäßige, vollständige Geräusch, das man entweder als Einschränkung oder als Befreiung wahrnehmen kann, je nachdem, wo man gerade steht.
:38. Nao felemelkedett, és ebben a mozdulatban olvasható volt egy test egész története, amely kompromisszumokat kötött, és megtanulta, hogy ezeket ne vereségként értelmezze. - Nao erhob sich, und in dieser Bewegung war die ganze Geschichte eines Körpers lesbar, der Kompromisse eingegangen ist und gelernt hat, sie nicht als Niederlagen zu interpretieren.
:39. Bementek a teaház teteje alá, anélkül hogy megbeszélték volna, mert azok a dolgok, amelyek maguktól adódnak, nem tűrik a megbeszélést. - Sie gingen unter das Dach des Teehauses, ohne es zu besprechen, weil Dinge, die sich von selbst ergeben, keine Besprechung vertragen.
:40. A sötét cserepekből álló tető elnyelte az esőt, és ritmusként adta vissza, és ennek a ritmusnak megvolt némely zene tulajdonsága: nem követte a gondolatokat, hanem előttük járt. - Das Dach aus dunklen Ziegeln schluckte den Regen und gab ihn als Rhythmus zurück, und dieser Rhythmus hatte die Eigenschaft mancher Musik, den Gedanken nicht zu folgen, sondern ihnen voranzugehen.
:41. Yuki a fedett rész szélén állt, ott, ahol az eső még elérhető volt, és a bambuszcsorgót nézte, amely évek óta megjegyzés nélkül teljesítette feladatát. - Yuki stand am Rand des Überdachten, dort, wo der Regen noch zu greifen war, und betrachtete den Bambus-Brunnen, der seine Aufgabe seit Jahren ohne Kommentar erfüllte.
:42. A víz a mohával borított kőre hullott, elszivárgott, valamikor máshol újra megjelent – egy körforgás, amely annyira teljes volt önmagában, hogy nem volt szüksége külső nézőpontra ahhoz, hogy működjön. - Das Wasser fiel auf den bemoosten Stein, versickerte, erschien irgendwann anderswo wieder – ein Kreislauf, der so vollständig in sich war, dass er keine Außenperspektive brauchte, um zu funktionieren.
:43. Nao lehunyta a szemét, hátát a fafalnak támasztotta, karját a teste előtt keresztezte annak az embernek az ellazultságával, akinek az eső semmi váratlant nem közöl. - Nao hatte die Augen geschlossen und lehnte mit dem Rücken gegen die Holzwand, die Arme vor dem Körper gekreuzt mit der Entspanntheit von jemandem, dem der Regen nichts Unerwartetes mitteilt.
:44. Yuki azon tűnődött, vajon az öregség néha abból áll-e, hogy az ember felhagy azzal, hogy szembeszegüljön azzal, ami úgyis jön – és hogy ez beletörődés-e, vagy valami pontosabb, amire nincs jó szó. - Yuki fragte sich, ob Alter manchmal darin bestand, aufgehört zu haben, sich gegen das zu stellen, was ohnehin kommt – und ob das Resignation war oder etwas Genaueres, für das es kein gutes Wort gab.
:45. A könyvesboltjára gondolt, a könyvekre, amelyek nap mint nap átmentek a kezén, az emberekre, akik címek után kérdeztek, anélkül hogy meg tudták volna mondani, valójában mit keresnek. - Sie dachte an ihre Buchhandlung, an die Bücher, die täglich ihre Hände passierten, an die Menschen, die nach Titeln fragten, ohne sagen zu können, wonach sie eigentlich suchten.
:46. Itt a keresett dolog nem címekben volt és nem kategóriákban – hanem abban, ahogy a víz átitatta a mohát, hangtalanul és teljesen, és anélkül a vágy nélkül, hogy lássák. - Hier war das Gesuchte nicht in Titeln und nicht in Kategorien – es war in der Art, wie das Wasser das Moos durchtränkte, lautlos und vollständig und ohne den Wunsch, gesehen zu werden.
:47. A szemközti kőfal hordozta a rajta lecsorgó vizet, anélkül hogy az megérintette volna, mert a dolgok, ha elég régiek, megtanulták, mit engednek át magukon és mit nem. - Die Steinmauer gegenüber trug das Wasser, das an ihr herabrann, ohne sich davon affizieren zu lassen, weil Dinge, die alt genug sind, gelernt haben, was sie durchlässt und was nicht.
:48. Yuki észrevette, hogy a fájdalom, amelyet ebben a kertben várt megtalálni, nem maradt el, hanem más formát vett fel – nem hevenyet, hanem idültet, amely együtt jár a vérkeringéssel, és annyira magától értetődővé válik, hogy az ember már nem tesz különbséget közte és önmaga között. - Yuki bemerkte, dass der Schmerz, den sie erwartet hatte in diesem Garten zu finden, nicht ausgeblieben war, sondern eine andere Form angenommen hatte – keine akute, sondern eine chronische, die mit dem Blutkreislauf mitgeht und so selbstverständlich wird, dass man aufhört, zwischen ihr und sich selbst zu unterscheiden.
:49. Némely búcsú, gondolta, nem egyetlen pillanatban megy végbe, hanem éveken át, kis, megfigyeletlen adagokban, míg az ember egy napon megállapítja, hogy már lezárt valamit, anélkül hogy a lezárást valaha aktívan végrehajtotta volna. - Manche Abschiede, dachte sie, vollziehen sich nicht in einem Moment, sondern über Jahre, in kleinen, unbeobachteten Dosen, bis man eines Tages feststellt, dass man bereits abgeschlossen hat, ohne den Abschluss je aktiv vollzogen zu haben.
:50. Az eső elállt, és a csend, amely utána beállt, más sűrűségű volt, mint az előtte lévő csend – összenyomta az, amit magába fogadott, és ezáltal nehezebb és tartósabb lett. - Der Regen hörte auf, und die Stille, die danach eintrat, hatte eine andere Dichte als die Stille davor – komprimiert durch das, was sie aufgenommen hatte, und dadurch schwerer und haltbarer.
:51. A fény, amely áttört a felszakadozó felhőtakarón, ferdén hullott be, az ősz sajátos intenzitásával, amely nem pazarol energiát, mert tudja, hogy a napok már rövidülnek. - Das Licht, das durch die aufbrechende Wolkendecke drang, fiel schräg und mit der eigentümlichen Intensität des Herbstes, der keine Energie verschwendet, weil er weiß, dass die Tage bereits kürzer werden.
:52. A kőfalon lévő moha olyan zöldben ragyogott, amely annyira mély volt, hogy kevésbé színnek tűnt, mint inkább maguknak a dolgoknak egy tulajdonságának – mintha a zöld nem a mohán feküdne, hanem belőle jönne elő. - Das Moos auf der Steinmauer leuchtete in einem Grün, das so tief war, dass es weniger wie eine Farbe wirkte als wie eine Eigenschaft der Dinge selbst – als ob das Grün nicht auf dem Moos lag, sondern aus ihm heraus kam.
:53. Yuki Nao felé fordult, aki kinyitotta a szemét, és olyan ember tekintetével nézett rá, aki nem támaszt elvárásokat a pillanattal szemben, és ezért teljesen benne tud lakni. - Yuki wandte sich zu Nao um, der die Augen geöffnet hatte und sie ansah mit dem Blick eines Menschen, der keine Erwartungen an den Moment stellt und ihn deshalb vollständig bewohnen kann.
:54. Meghajolt – egy mozdulat, amely rövidségében többet fogott össze, mint bármely megfogalmazás képes lett volna, mert nem állítást tett, hanem tartást vett fel. - Sie verbeugte sich – eine Geste, die in ihrer Knappheit mehr fasste als jede Formulierung es hätte tun können, weil sie keine Aussage machte, sondern eine Haltung einnahm.
:55. Nao nem viszonozta semmivel, hagyott létrejönni egy szünetet, amely nem üres volt, hanem annak az embernek a magától értetődőségével telt meg, aki soha nem tanulta meg szavakkal védeni a csendet. - Nao erwiderte nichts, ließ eine Pause entstehen, die nicht leer war, sondern gefüllt mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, der nie gelernt hat, Stille mit Worten zu verteidigen.
:56. Aztán azt mondta: „A pontyok nem tűntek el", és a mondatban ott volt valami nyugalma, amit nem kell bizonyítani, mert igaz, és ezt tudja. - Dann sagte er: „Die Karpfen sind nicht fort", und der Satz hatte die Ruhe von etwas, das nicht bewiesen werden muss, weil es wahr ist, und das weiß.
:57. Tovább beszélt, anélkül hogy felemelte volna a hangját: „Az iszapban fekszenek a fenéken, a sötétben, és várják a meleget, amely eljön, mert mindig eljött, és mert a víz emlékszik, még akkor is, ha mi elfelejtjük." - Er sprach weiter, ohne die Stimme zu heben: „Sie liegen im Schlamm auf dem Grund, im Dunkeln, und warten auf eine Wärme, die kommt, weil sie immer kam und weil das Wasser sich erinnert, auch wenn wir es vergessen."
:58. Yuki hallotta a mondatot, és arra gondolt, hogy talán a halakról beszél, talán a nagyanyjáról, talán róla magáról – és hogy ez az eldönthetetlenség nem elmosódottság volt, hanem pontosság. - Yuki hörte den Satz und dachte, dass er vielleicht von den Fischen sprach, vielleicht von ihrer Großmutter, vielleicht von ihr selbst – und dass diese Unentscheidbarkeit nicht Unschärfe war, sondern Präzision.
:59. Felvette a táskáját, és elindult, mert az indulásoknak, ha helyesek, nincs szükségük előkészületre, és nem hagynak maguk után magyarázatot. - Sie nahm ihre Tasche und ging, weil Aufbrüche, wenn sie stimmen, keiner Vorbereitung bedürfen und keine Erklärung hinterlassen.
:60. A kapuhoz visszavezető út ugyanaz az út volt, mint az odafelé vezető, de megváltozott benne valaminek a minősége, amit nem lehet leírni anélkül, hogy az ember leírná, mit hordozott magában. - Der Weg zurück zum Tor war derselbe Weg wie der Hinweg, aber er hatte die Qualität von etwas gewechselt, das man nicht beschreiben kann, ohne zu beschreiben, was man selbst getragen hat.
:61. A kapunál olyan mozdulatokkal vette fel a cipőjét, amelyek gondosak voltak, anélkül hogy ezt szándékosan tette volna, és egy pillanatra megállt, nem azért, hogy visszanézzen, hanem hogy regisztrálja az átmenetet. - Am Tor zog sie die Schuhe an mit Bewegungen, die sorgfältig waren, ohne dass sie es beabsichtigt hatte, und blieb einen Moment stehen, nicht um zurückzuschauen, sondern um den Übergang zu registrieren.
:62. Mögötte a kert tovább létezett, a saját idejében, a saját logikája szerint, teljesen nélküle – és ez nem elhagyatottság volt, hanem valamiféle szabadság, amely mindkettejüké volt. - Hinter ihr bestand der Garten weiter, in seiner eigenen Zeit, nach seiner eigenen Logik, vollständig ohne sie – und das war nicht Verlassenheit, sondern eine Art von Freiheit, die beiden gehörte.
:63. Yuki ment tovább, és az állomáshoz vezető út rövidebb volt, mint odafelé, mert ezúttal nem hordozott magában ellenállást, amely ellen a lépéseinek küzdeniük kellett volna. - Yuki ging, und der Weg zur Station war kürzer als auf dem Hinweg, weil sie diesmal keinen Widerstand in sich trug, gegen den die Schritte ankämpfen mussten.
:64. A vonaton homlokát az ablaküvegnek támasztotta, amelynek hidege pontosan megfelelt a reggeli kövek hidegének, és nézte a mezőket, amelyek a lapos októberi fényben elvonultak mellette. - Im Zug lehnte sie die Stirn gegen das Fensterglas, dessen Kälte genau jener der Steine am Morgen entsprach, und schaute auf die Felder, die im flachen Oktoberlicht an ihr vorüberzogen.
:65. Nem gondolkodott, hanem hagyta, hogy gondolkodjon benne valami – egy mód, amelyet a legtöbb ember csak akkor tanul meg, amikor elég régóta felhagyott azzal, hogy kikényszerítse. - Sie dachte nicht nach, sie ließ denken – ein Modus, den die meisten Menschen erst lernen, wenn sie lange genug aufgehört haben, ihn zu erzwingen.
:66. Az üresség ott volt, ahogy tudta, hogy ott lesz, de nem lyuk formáját öltötte, hanem medencéét – valamiét, ami tartani tud, ha az ember felhagy azzal, hogy megtöltse. - Die Leere war da, wie sie gewusst hatte, dass sie da sein würde, aber sie hatte nicht die Form eines Lochs, sondern die Form eines Beckens – etwas, das halten kann, wenn man aufhört, es zu füllen.
:67. Alatta, a sötétben, az iszapban, a várakozásban – az, ami nem hal meg, hanem alakot vált, és vár egy tavaszra, amely eljön, mert a víz megjegyezte magának, még akkor is, ha az ember elfelejtette. - Darunter, im Dunkeln, im Schlamm, im Warten – das, was nicht stirbt, sondern die Form wechselt und auf einen Frühling wartet, der kommt, weil das Wasser es sich gemerkt hat, auch wenn man es vergessen hat.
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:Der Weg zum Tempel
:1. Yuki hatte sich nicht entschieden, den Tempel zu besuchen – sie hatte sich lediglich nicht dagegen entschieden, was, wie sie auf der Zugfahrt bemerkte, möglicherweise dasselbe war.
:2. Drei Jahre sind eine Zeitspanne, die kurz genug ist, um einen Ort noch zu kennen, und lang genug, damit er aufgehört hat, auf einen zu warten.
:3. Die Station, an der sie ausstieg, hatte keinen Namen mehr auf dem Schild, oder der Name war verblasst – sie hatte nicht nachgeschaut, weil sie ihn ohnehin noch wusste.
:4. Der Herbst hatte sich an diesem Morgen mit jener eigentümlichen Zurückhaltung eingerichtet, die seine schönsten Tage kennzeichnet: viel Licht, wenig Wärme, keine Versprechen.
:5. Der Weg zum Tempel führte durch eine Gasse, in der die Mauern auf beiden Seiten so nah waren, dass man hätte meinen können, der Weg selbst wollte das Weitergehen verlangsamen.
:6. Das Moos auf dem Stein hatte in der Nacht getrunken und war nun von einer Sattheit, die fast obszön wirkte in ihrer stillen, bedürfnislosen Vollständigkeit.
:7. Yuki kannte diesen Weg nicht mehr mit dem Verstand, sondern mit dem Körper – eine Art von Wissen, das zuverlässiger ist und sich nicht darum schert, ob man es abrufen will oder nicht.
:8. Vor dem Tor hielt sie inne mit der Instinktivität von jemandem, der in einem fremden Haus vor einer geschlossenen Tür steht und einen Moment lauscht, bevor er anklopft.
:9. Das Holz des Tores hatte jenseits der Verwitterung eine Würde erreicht, die neue Materialien nicht kennen – die Würde des Dinge, die nicht versucht haben, jung zu bleiben.
:10. Sie zog die Schuhe aus, nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil der Akt sie auf eine Art vorbereitete, die sie nicht hätte erklären können, ohne das Falsche zu sagen.
:11. Die Kälte der moosbewachsenen Steine drang sofort und ohne Entschuldigung durch den Stoff, und Yuki ließ sie gewähren, weil manche Wahrnehmungen das Recht haben, sich aufzudrängen.
:12. Der Garten lag vor ihr in einem Zustand, den man Verfall hätte nennen können, wenn das Wort nicht etwas Unfreiwilliges implizierte, das hier nicht zutraf.
:13. Vielmehr hatte er aufgehört, eine bestimmte Absicht zu verfolgen, und nahm nun eine Form an, die seiner eigenen Logik folgte, nicht der menschlichen Vorstellung von Ordnung.
:14. Die Büsche hatten ihre Konturen in das Ungefähre entlassen, das Gras stand hoch zwischen den Fugen der Steinplatten, und die Luft roch nach dem langsamen, produktiven Arbeiten von Fäulnis und Wachstum.
:15. Yuki folgte dem Pfad in dem Maße, in dem er noch Pfad war, und ließ sich von ihm führen mit der Bereitschaft, die man für Dinge braucht, die man nicht mehr steuern, sondern nur noch begleiten kann.
:16. Der Teich lag am Ende wie eine Frage, auf die man nur dann antworten kann, wenn man aufgehört hat, eine Antwort zu erwarten.
:17. Das Wasser hatte eine Farbe, die sich zwischen tiefem Grün und absolutem Schwarz bewegte und je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel entschied, welche von beiden sie sein wollte – oder ob sie beide sein konnte.
:18. Yuki erinnerte sich an die Koi-Karpfen mit der Genauigkeit, mit der man sich an Dinge erinnert, die einem einmal das Herz geöffnet haben, ohne dass man es bemerkt hat.
:19. Sie hatten in weiten, langsamen Bögen unter der Oberfläche hindurchgeglitten wie Sätze, die man denkt, ohne sie zu Ende zu denken – vollständig in ihrer Bewegung, abgeschlossen in sich selbst.
:20. Jetzt trieb ein einzelnes Blatt auf dem Wasser, in einem fortgeschrittenen Stadium des Aufgelöstwerdens, und spiegelte in seiner Unvollständigkeit etwas wider, dem Yuki keinen Namen geben wollte, weil Benennen manchmal vertreibt.
:21. Sie ließ sich ans Ufer nieder mit der Geste von jemandem, der nicht sichtsitzen will, sondern bleiben – ein feiner, aber entscheidender Unterschied in der Körperhaltung.
:22. Das Wasser bewegte sich kaum, und die wenigen Bewegungen, die es gab, kamen von innen, von unter der Oberfläche, von Quellen, die man nicht sah.
:23. Hinter ihr – durch ein Geräusch angekündigt, das kaum mehr war als die Neupositionierung eines alten Gewichts auf altem Holz – saß ein Mann auf der schiefen Bank unter dem Zelkova-Baum.
:24. Nao hatte den Garten gepflegt, seit Jahrzehnten, mit jener beharrlichen, anspruchslosen Treue, die keine Anerkennung sucht, weil sie nicht weiß, dass Anerkennung etwas wäre, das man suchen könnte.
:25. Er sah Yuki an mit einem Blick, in dem keine der üblichen Transaktionen stattfanden – kein Taxieren, kein Einordnen, kein Bereitstellen einer Reaktion für den Fall, dass eine erwartet wurde.
:26. Das knappe Nicken, mit dem er ihre Anwesenheit bestätigte, hatte die Präzision von Dingen, die nur das sagen, was gemeint ist, und nichts dazu.
:27. Yuki stand auf, ging zur Bank und setzte sich neben ihn in einem Abstand, der keiner Vereinbarung bedurft hatte, weil er sich von selbst ergab.
:28. Eine Libelle erschien über dem Wasser mit jener Plötzlichkeit, die nur Dinge haben, die sich schon immer dort befunden haben und nur jetzt bemerkt werden.
:29. Sie landete auf einem vertrockneten Seerosenschaft, dessen Unversehrtheit unter dem Winter paradox wirkte, und blieb so reglos, dass Bewegung für einen Moment als Ausnahme erschien.
:30. Nao fuhr mit dem Daumen über die Lehne der Bank, dieselbe Bahn, dieselbe Richtung, mit der Gleichmäßigkeit einer Geste, die aufgehört hat, auf einen Zweck hinzuweisen, und nun Zweck ist.
:31. Yuki betrachtete seine Hand – die Haut über den Knöcheln gespannt und fleckig, die Bewegung stetig – und dachte, dass manche Menschen mit dem Körper beten, ohne es zu wissen und ohne dass es dadurch weniger wahr würde.
:32. Sie dachte an ihre Großmutter, nicht als Bild, sondern als eine Art von Schwerkraft, die noch wirkte, obwohl ihre Quelle nicht mehr da war.
:33. Ihre Großmutter hatte nicht erklärt, sie hatte gezeigt – und das Gezeigte war das Hiesige: dieser Garten, dieser Teich, diese Art, in einem Ort zu sitzen, als ob er ausreichte.
:34. Die Erkenntnis, dass sie erst jetzt verstand, was damals gezeigt worden war, hatte die bittere Note aller Erkenntnisse, die zu spät kommen – aber auch die eigenartige Tröstlichkeit von etwas, das trotz allem angekommen ist.
:35. Der Regen begann, wie Dinge beginnen, wenn niemand zuschaut und keine Dramaturgie verlangt wird: unmerklich, dann unbestreitbar.
:36. Die ersten Tropfen verschwanden in dem Moos, das schon gesättigt war, und hinterließen keine Spur außer einer noch tieferen Stille.
:37. Dann mehr Tropfen, dann das gleichmäßige, vollständige Geräusch, das man entweder als Einschränkung oder als Befreiung wahrnehmen kann, je nachdem, wo man gerade steht.
:38. Nao erhob sich, und in dieser Bewegung war die ganze Geschichte eines Körpers lesbar, der Kompromisse eingegangen ist und gelernt hat, sie nicht als Niederlagen zu interpretieren.
:39. Sie gingen unter das Dach des Teehauses, ohne es zu besprechen, weil Dinge, die sich von selbst ergeben, keine Besprechung vertragen.
:40. Das Dach aus dunklen Ziegeln schluckte den Regen und gab ihn als Rhythmus zurück, und dieser Rhythmus hatte die Eigenschaft mancher Musik, den Gedanken nicht zu folgen, sondern ihnen voranzugehen.
:41. Yuki stand am Rand des Überdachten, dort, wo der Regen noch zu greifen war, und betrachtete den Bambus-Brunnen, der seine Aufgabe seit Jahren ohne Kommentar erfüllte.
:42. Das Wasser fiel auf den bemoosten Stein, versickerte, erschien irgendwann anderswo wieder – ein Kreislauf, der so vollständig in sich war, dass er keine Außenperspektive brauchte, um zu funktionieren.
:43. Nao hatte die Augen geschlossen und lehnte mit dem Rücken gegen die Holzwand, die Arme vor dem Körper gekreuzt mit der Entspanntheit von jemandem, dem der Regen nichts Unerwartetes mitteilt.
:44. Yuki fragte sich, ob Alter manchmal darin bestand, aufgehört zu haben, sich gegen das zu stellen, was ohnehin kommt – und ob das Resignation war oder etwas Genaueres, für das es kein gutes Wort gab.
:45. Sie dachte an ihre Buchhandlung, an die Bücher, die täglich ihre Hände passierten, an die Menschen, die nach Titeln fragten, ohne sagen zu können, wonach sie eigentlich suchten.
:46. Hier war das Gesuchte nicht in Titeln und nicht in Kategorien – es war in der Art, wie das Wasser das Moos durchtränkte, lautlos und vollständig und ohne den Wunsch, gesehen zu werden.
:47. Die Steinmauer gegenüber trug das Wasser, das an ihr herabrann, ohne sich davon affizieren zu lassen, weil Dinge, die alt genug sind, gelernt haben, was sie durchlässt und was nicht.
:48. Yuki bemerkte, dass der Schmerz, den sie erwartet hatte in diesem Garten zu finden, nicht ausgeblieben war, sondern eine andere Form angenommen hatte – keine akute, sondern eine chronische, die mit dem Blutkreislauf mitgeht und so selbstverständlich wird, dass man aufhört, zwischen ihr und sich selbst zu unterscheiden.
:49. Manche Abschiede, dachte sie, vollziehen sich nicht in einem Moment, sondern über Jahre, in kleinen, unbeobachteten Dosen, bis man eines Tages feststellt, dass man bereits abgeschlossen hat, ohne den Abschluss je aktiv vollzogen zu haben.
:50. Der Regen hörte auf, und die Stille, die danach eintrat, hatte eine andere Dichte als die Stille davor – komprimiert durch das, was sie aufgenommen hatte, und dadurch schwerer und haltbarer.
:51. Das Licht, das durch die aufbrechende Wolkendecke drang, fiel schräg und mit der eigentümlichen Intensität des Herbstes, der keine Energie verschwendet, weil er weiß, dass die Tage bereits kürzer werden.
:52. Das Moos auf der Steinmauer leuchtete in einem Grün, das so tief war, dass es weniger wie eine Farbe wirkte als wie eine Eigenschaft der Dinge selbst – als ob das Grün nicht auf dem Moos lag, sondern aus ihm heraus kam.
:53. Yuki wandte sich zu Nao um, der die Augen geöffnet hatte und sie ansah mit dem Blick eines Menschen, der keine Erwartungen an den Moment stellt und ihn deshalb vollständig bewohnen kann.
:54. Sie verbeugte sich – eine Geste, die in ihrer Knappheit mehr fasste als jede Formulierung es hätte tun können, weil sie keine Aussage machte, sondern eine Haltung einnahm.
:55. Nao erwiderte nichts, ließ eine Pause entstehen, die nicht leer war, sondern gefüllt mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, der nie gelernt hat, Stille mit Worten zu verteidigen.
:56. Dann sagte er: „Die Karpfen sind nicht fort", und der Satz hatte die Ruhe von etwas, das nicht bewiesen werden muss, weil es wahr ist, und das weiß.
:57. Er sprach weiter, ohne die Stimme zu heben: „Sie liegen im Schlamm auf dem Grund, im Dunkeln, und warten auf eine Wärme, die kommt, weil sie immer kam und weil das Wasser sich erinnert, auch wenn wir es vergessen."
:58. Yuki hörte den Satz und dachte, dass er vielleicht von den Fischen sprach, vielleicht von ihrer Großmutter, vielleicht von ihr selbst – und dass diese Unentscheidbarkeit nicht Unschärfe war, sondern Präzision.
:59. Sie nahm ihre Tasche und ging, weil Aufbrüche, wenn sie stimmen, keiner Vorbereitung bedürfen und keine Erklärung hinterlassen.
:60. Der Weg zurück zum Tor war derselbe Weg wie der Hinweg, aber er hatte die Qualität von etwas gewechselt, das man nicht beschreiben kann, ohne zu beschreiben, was man selbst getragen hat.
:61. Am Tor zog sie die Schuhe an mit Bewegungen, die sorgfältig waren, ohne dass sie es beabsichtigt hatte, und blieb einen Moment stehen, nicht um zurückzuschauen, sondern um den Übergang zu registrieren.
:62. Hinter ihr bestand der Garten weiter, in seiner eigenen Zeit, nach seiner eigenen Logik, vollständig ohne sie – und das war nicht Verlassenheit, sondern eine Art von Freiheit, die beiden gehörte.
:63. Yuki ging, und der Weg zur Station war kürzer als auf dem Hinweg, weil sie diesmal keinen Widerstand in sich trug, gegen den die Schritte ankämpfen mussten.
:64. Im Zug lehnte sie die Stirn gegen das Fensterglas, dessen Kälte genau jener der Steine am Morgen entsprach, und schaute auf die Felder, die im flachen Oktoberlicht an ihr vorüberzogen.
:65. Sie dachte nicht nach, sie ließ denken – ein Modus, den die meisten Menschen erst lernen, wenn sie lange genug aufgehört haben, ihn zu erzwingen.
:66. Die Leere war da, wie sie gewusst hatte, dass sie da sein würde, aber sie hatte nicht die Form eines Lochs, sondern die Form eines Beckens – etwas, das halten kann, wenn man aufhört, es zu füllen.
:67. Darunter, im Dunkeln, im Schlamm, im Warten – das, was nicht stirbt, sondern die Form wechselt und auf einen Frühling wartet, der kommt, weil das Wasser es sich gemerkt hat, auch wenn man es vergessen hat.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 15
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2026-05-18T16:42:01Z
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:Az horgászbot
:1. Az eső, amely éjszaka kezdődött, ahhoz a makacs északi fajtához tartozott, amely nem tombol és nem dramatizál, hanem egyszerűen hull, óráról órára, egy olyan jelenség közönyös kitartásával, amelynek nincs szüksége okra és nincs szüksége mentségre.
:2. Kari már azelőtt hallotta, hogy ébren lett volna, az álom utolsó rétegeiben valamiként érzékelte, ami kívülről jön és belül marad, és amikor végül felkelt és felhúzta a rolót, látta, hogy az eső a világot olyasmivé változtatta, ami sima és elutasító volt, mint egy felület, amelyen semmi sem tapad meg.
:3. Jon már a kocsiban ült, amikor Kari leért, kezei az ölében, tekintete egy pontra szegezve, amely a járművön és a pillanaton kívül feküdt, és Kari észrevette, hogy Jon hozott magával egy táskát, nagyobbat a szükségesnél, mintha éjjel elképzelte volna, mit fog magával vinni, majd ezt az elképzelést ébredéskor csendben és jelenet nélkül újra feladta volna.
:4. Nem kérdezett rá.
:5. Voltak közöttük kérdések, amelyeket azért nem tettek fel, mert mindketten ismerték a válaszokat, és olyanok is, amelyeket azért nem tettek fel, mert egyik válasz sem változtatott volna semmin.
:6. Kari olyan testiségében ismerte a parti utat, amely túlment az emlékezeten – a második kanyar előtti enyhe lejtést, az utána következő rövid emelkedőt, azt a helyet, ahol a szalagkorlát féme mindig rozsdásodik, mert ott felhúzódik a sós víz –, és gondolkodás nélkül vezetett, miközben Jon mellette ült, résnyire kinyitotta az ablakot, beengedte a nedves levegőt, amely tengeri moszat szagú volt és valami ásványié, amit nem lehet pontosan megnevezni, mégis azonnal és elkerülhetetlenül ennek a partsávnak az illatát hordozza, ennek a sajátos föld- és vízszakasznak az első és a kilencedik életév között.
:7. Kari feljebb tekerte a fűtést, Jon pedig úgy hagyta az ablakot, ahogy volt, és ez a kimondatlan kompromisszum, anélkül hogy bármelyikük tudta volna, az odaúton az egyetlen pillanat volt, amikor ugyanazt akarták.
:8. Az ablaktörlő zavarta, mert minden visszamenetnél világos, súrlódó nyikorgást adott ki, amely annak a sajátos kellemetlenségére emlékeztetett, amikor egy hang nem fáj, de nem hagyja abba, és mert ezt az ablaktörlőt évek óta nem javították meg, noha az apja minden tavasszal, többnyire márciusban, amikor a fény újra erősebb lett és az autóra gyakrabban volt szükség, azt mondta, ezt el kell intéznie, aztán mégsem intézte el, mert mindig közbejött valami más, vagy mert – ami valószínűbb volt – szüksége volt az apró, megjavítatlan dolgokra ahhoz, hogy elképzelhesse, még van idő megjavítani őket.
:9. A földút előtt parkoltak le, mert onnantól túl mély volt a sár, és az utolsó száz métert az esőben tették meg, amely úgy hullott a kabátjukra, mint valami, ami nem ismeri a rosszindulatot, és ezért a tekintetet sem – egyenletesen, kitartóan, teljesen közömbösen jelenlétük oka iránt.
:10. A fészer, amelyet Kari utoljára nyáron látott, kisebb volt, mint az emlékezetében, ami nem volt igaz, és ő mégis ezt gondolta, mert az emlékek nem méreteznek, hanem jelentenek, és mert ez a fészer gyermekkorában nagyobb helyet foglalt el, mint az alapterülete.
:11. A falapok azt a színt vették fel, amelyet az öreg, nedves fa vesz fel – egy szürkésbarnát, amely már nem fokozódik tovább, amely minden mállási folyamat végén áll, mint egy utolsó, nyugodt mondat egy hosszú szöveg után.
:12. Az ajtó szorult, mert a fa az őszi esőben megdagadt, és Jon kétszer belerúgott, nem türelmetlenséggel, hanem egy húsz éve fizikai munkát végző férfi pontos, erőtakarékos elszántságával, aki tudja, mennyi erő kell egy ajtónak, és mennyi lenne belőle puszta frusztráció.
:13. Ami eléjük áradt, amikor az ajtó engedett, kevésbé volt szag, mint inkább állapot – évtizedek dohányfüstjének sűrűsége, amely beleette magát a farostokba, motorolajé, amelyet valamikor kiöntöttek, és amely soha nem tűnt el egészen, sós levegőé, amely a falak minden repedésén áthúzott, és alatta, alapzöngéként, amelyet csak egy pillanat után vett észre az ember, valami organikus, nehéz, amit nem lehetett összerakni az alkotórészeiből, és amit Kari akarata ellenére teljesen és elválaszthatatlanul az apjával kapcsolt össze.
:14. Megállt a küszöbön, és egyszer mély levegőt vett, tudatosan, szinte módszeresen, mert megtanulta, hogy mindig az első pillanat dönti el, mennyi ellenőrzést tart meg az ember a nap hátralévő része fölött.
:15. Jon a hátsó fal előtt állt, és Kari azonnal látta, amit ő látott, még mielőtt odalépett volna: a horgászbotot, amely két szög között lógott, a zsinórt szabálytalan menetekben feltekerve, több helyen összecsomózva, mint valami, ami felhagyott azzal, hogy rendet állítson, anélkül hogy megszűnt volna ott lenni.
:16. A végén lévő horog mély, tompa vörösbarnára oxidálódott, és a szín felvette azt az egyenletességet és véglegességet, amely akkor keletkezik, amikor egy folyamat olyan sokáig tart, hogy már nem folyamatként mutatkozik, hanem állapotként, tulajdonságként, akként, ami a dolog egyszerűen most már.
:17. Jon levette a horgászbotot – lassan, két kézzel –, és ahogyan tartotta, többet mondott mindennél, amit ezen a napon mondott: kissé előrehajolva, vállát valamelyest leejtve, fejét megdöntve, mintha valamire figyelne, amit a bot talán még sugároz, és amit ő talán még fogni tud.
:18. Kari mozdulatlanul nézte őt, és felismerte a tartásában valamit, amit nem gyakran látott rajta – nem gyászt, mert a gyásznak iránya van, ennek pedig nem volt, inkább megállás volt, rövid felfüggesztése annak az előrehaladásnak, amelyet az élet követel, és amelyet az ember valamikor már olyan automatikusan végez, hogy elfelejti, vannak pillanatok, amikor áll.
:19. Mellé lépett, és kinyújtotta a kezét anélkül, hogy elmagyarázta volna, mit akar vele, ő pedig olyan magától értetődőséggel adta át neki a horgászbotot, amely azt jelentette, hogy megértette, mire gondol, még mielőtt Kari maga meg tudta volna nevezni.
:20. A markolat fája sima és száraz volt és könnyebb, mint várta, és ez a könnyűség olyan módon érte, amelyre nem volt kategóriája, mert a könnyűt néha nehezebb tartani, mint a nehezet.
:21. Letette a horgászbotot a munkapadra, anélkül hogy tovább gondolkodott volna rajta, és azt mondta: „Ezt nem visszük magunkkal” – egy mondatot, amely nem tartalmazott indoklást, mert minden indoklás kisebbé tette volna.
:22. Jon egyszer bólintott, és ez a bólintás egyetértés volt valamivel, ami nagyobb volt, mint a döntés egy rozsdás horgászbotról egy felszámolandó fészerben.
:23. A többit két ember csendes hatékonyságával intézték el, akik ugyanazt tanulták meg, még ha különböző helyeken tanulták is: egy üres láda, egy félig teli benzineskanna, két használhatatlan kampó, egy 2019-es naptár, márciusnál kinyitva, annál a hónapnál, amelyben Kari születésnapja volt, és amelyben az apja abban az évben, amennyire tudta, egyszer sem gondolt rá.
:24. Fogta a naptárt, és betette a táskájába, és ez nem szentimentális gesztus volt, hanem az ellenkezője: kísérlet arra, hogy megtartson valamit, aminek még nem volt fájdalma, mielőtt a fájdalom megérkezett volna, és mindent a közelébe vont volna.
:25. Kint az eső most ferdén hullott, hajtotta egy szél, amely akkor támadt fel, amíg ők bent voltak, és olyan közvetlenséggel csapódott a kabátjukhoz, amely nem ismert együttérzést, és nem is kellett ismernie.
:26. Jon feltette a lakatot, és a kattanás, keményen és véglegesen, pontosan az a hang volt, amelyre ennek a pillanatnak szüksége volt, anélkül hogy bárki kérte volna – egy lezárás, amelynek nem kellett hangosnak lennie ahhoz, hogy teljes legyen.
:27. Kari néhány lépéssel távolabb állt, a fjord partján, és a kulcsot tartotta, amely hideg volt és kisebbnek tűnt, mint amekkorának tűnnie kellett volna ahhoz képest, amit jelképezett, és amit mostantól már nem fog jelképezni.
:28. Habozás és szertartás nélkül dobta el, egész karjával, hosszú, egyenletes ívben a felkavart víz fölé, és a hang, amelyet becsapódáskor adott, alig volt több suttogásnál – rövid, azonnali eltűnés egy felületen, amely rögtön újra bezárult, mintha semmi sem történt volna, ami egyfajta igazság volt, ha az ember kész volt elfogadni.
:29. Visszafordulás nélkül mentek az autóhoz, és Kari hagyta Jont vezetni, mert nem akarta többé a kezét a kormányon tartani, nem ma, nem ezen az útszakaszon.
:30. Jon olyan gondossággal vezetett, amilyet a hétköznapokban ritkán mutatott, mintha tudná, hogy ez a visszaút olyasmi, amit nem szabad fölöslegesen megrázni.
:31. Az ablaktörlő elindult és nyikorgott, pontosan úgy, mint az odaúton, és Kari, aki egy órája nem hallotta ezt a hangot, most észrevette, hogy már nem zavarja, vagy hogy elhatározta, nem hagyja többé zavarni, ami ugyanarra ment ki.
:32. A fejét az ablaknak támasztotta, és figyelte, ahogy a part elvonul mellette, nedvesen, szürkén és teljesen ismerősen, egy tájként, amely nincs tekintettel azokra, akik áthaladnak rajta, és éppen ezért megbízható olyan módon, ahogyan az emberek ritkán azok.
:33. Jon bekapcsolta a rádiót, három másodpercre, aztán újra kikapcsolta, és a csend, amely hátramaradt, nem ugyanaz volt, mint amely az odaúton velük volt – nem elkerült csend, nem elhalasztott csend, nem olyan, amely valamire vár, hanem két ember nyugodt, nehéz, megfelelő csendje, akik megtettek valamit, amit meg kellett tenni, és most egymás mellett ülnek annak tudatában, hogy el van intézve, és abban az egyidejű, csendes tudásban, hogy az elintézve nem jelenti azt, hogy megszűnik.
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:Az horgászbot - Die Angel
:1. Az eső, amely éjszaka kezdődött, ahhoz a makacs északi fajtához tartozott, amely nem tombol és nem dramatizál, hanem egyszerűen hull, óráról órára, egy olyan jelenség közönyös kitartásával, amelynek nincs szüksége okra és nincs szüksége mentségre. - Der Regen, der in der Nacht begonnen hatte, gehörte zu jener beharrlichen nordischen Art, die nicht stürmt und nicht dramatisiert, sondern einfach fällt, Stunde um Stunde, mit der gleichmütigen Ausdauer eines Phänomens, das keinen Grund braucht und keine Entschuldigung.
:2. Kari már azelőtt hallotta, hogy ébren lett volna, az álom utolsó rétegeiben valamiként érzékelte, ami kívülről jön és belül marad, és amikor végül felkelt és felhúzta a rolót, látta, hogy az eső a világot olyasmivé változtatta, ami sima és elutasító volt, mint egy felület, amelyen semmi sem tapad meg. - Kari hatte ihn gehört, bevor sie wach war, hatte ihn in den letzten Schichten des Schlafs als etwas wahrgenommen, das von außen kommt und innen bleibt, und als sie schließlich aufstand und das Rollo hochzog, sah sie, dass er die Welt in etwas verwandelt hatte, das glatt und abweisend war wie eine Oberfläche, auf der nichts haftet.
:3. Jon már a kocsiban ült, amikor Kari leért, kezei az ölében, tekintete egy pontra szegezve, amely a járművön és a pillanaton kívül feküdt, és Kari észrevette, hogy Jon hozott magával egy táskát, nagyobbat a szükségesnél, mintha éjjel elképzelte volna, mit fog magával vinni, majd ezt az elképzelést ébredéskor csendben és jelenet nélkül újra feladta volna. - Jon saß bereits im Wagen, als sie hinunterkam, die Hände im Schoß, den Blick auf einen Punkt gerichtet, der außerhalb des Fahrzeugs und außerhalb des Augenblicks lag, und Kari bemerkte, dass er eine Tasche mitgebracht hatte, größer als nötig, so als hätte er sich in der Nacht eine Vorstellung davon gemacht, was er mitnehmen würde, und diese Vorstellung beim Aufwachen still und ohne Szene wieder aufgegeben.
:4. Nem kérdezett rá. - Sie fragte nicht danach.
:5. Voltak közöttük kérdések, amelyeket azért nem tettek fel, mert mindketten ismerték a válaszokat, és olyanok is, amelyeket azért nem tettek fel, mert egyik válasz sem változtatott volna semmin. - Es gab Fragen zwischen ihnen, die nicht gestellt wurden, weil beide die Antworten kannten, und solche, die nicht gestellt wurden, weil keine der Antworten etwas verändert hätte.
:6. Kari olyan testiségében ismerte a parti utat, amely túlment az emlékezeten – a második kanyar előtti enyhe lejtést, az utána következő rövid emelkedőt, azt a helyet, ahol a szalagkorlát féme mindig rozsdásodik, mert ott felhúzódik a sós víz –, és gondolkodás nélkül vezetett, miközben Jon mellette ült, résnyire kinyitotta az ablakot, beengedte a nedves levegőt, amely tengeri moszat szagú volt és valami ásványié, amit nem lehet pontosan megnevezni, mégis azonnal és elkerülhetetlenül ennek a partsávnak az illatát hordozza, ennek a sajátos föld- és vízszakasznak az első és a kilencedik életév között. - Die Küstenstraße kannte Kari mit einer Körperlichkeit, die über das Gedächtnis hinausging – die leichte Neigung vor der zweiten Kurve, die kurze Gegensteigung danach, die Stelle, wo das Leitplankenmetall immer rostet, weil das Salzwasser dort hochzieht – und sie fuhr, ohne zu denken, während Jon neben ihr saß und das Fenster einen Spalt öffnete, die feuchte Luft hereinließ, die nach Seetang roch und nach etwas Mineralischem, das man nicht genau benennen kann und das trotzdem sofort und unweigerlich nach diesem Küstenstreifen riecht, nach diesem spezifischen Abschnitt Erde und Wasser zwischen dem ersten und dem neunten Lebensjahr.
:7. Kari feljebb tekerte a fűtést, Jon pedig úgy hagyta az ablakot, ahogy volt, és ez a kimondatlan kompromisszum, anélkül hogy bármelyikük tudta volna, az odaúton az egyetlen pillanat volt, amikor ugyanazt akarták. - Kari drehte die Heizung höher, und Jon ließ das Fenster, wie es war, und dieser unausgesprochene Kompromiss war, ohne dass einer von ihnen es wusste, der einzige Moment auf der Hinfahrt, in dem sie dasselbe wollten.
:8. Az ablaktörlő zavarta, mert minden visszamenetnél világos, súrlódó nyikorgást adott ki, amely annak a sajátos kellemetlenségére emlékeztetett, amikor egy hang nem fáj, de nem hagyja abba, és mert ezt az ablaktörlőt évek óta nem javították meg, noha az apja minden tavasszal, többnyire márciusban, amikor a fény újra erősebb lett és az autóra gyakrabban volt szükség, azt mondta, ezt el kell intéznie, aztán mégsem intézte el, mert mindig közbejött valami más, vagy mert – ami valószínűbb volt – szüksége volt az apró, megjavítatlan dolgokra ahhoz, hogy elképzelhesse, még van idő megjavítani őket. - Der Scheibenwischer störte sie, weil er bei jedem Rückhub ein helles, schleifendes Quietschen erzeugte, das an die spezifische Unannehmlichkeit eines Geräusches erinnerte, das nicht wehtut, aber nicht aufhört, und weil dieser Wischer seit Jahren nicht repariert worden war, obwohl ihr Vater jedes Frühjahr, meistens im März, wenn das Licht wieder stärker wurde und man das Auto öfter brauchte, sagte, er müsse das erledigen, und es dann nicht erledigte, weil immer etwas anderes kam oder weil er, was wahrscheinlicher war, die kleinen unreparierten Dinge brauchte, um sich vorzustellen, dass noch Zeit war, sie zu reparieren.
:9. A földút előtt parkoltak le, mert onnantól túl mély volt a sár, és az utolsó száz métert az esőben tették meg, amely úgy hullott a kabátjukra, mint valami, ami nem ismeri a rosszindulatot, és ezért a tekintetet sem – egyenletesen, kitartóan, teljesen közömbösen jelenlétük oka iránt. - Sie parkten vor dem Feldweg, weil der Schlamm ab dort zu tief war, und gingen die letzten hundert Meter durch den Regen, der auf ihre Jacken fiel wie etwas, das keine Böswilligkeit kennt und daher auch keine Rücksicht – gleichmäßig, ausdauernd, vollkommen indifferent gegenüber dem Anlass ihrer Anwesenheit.
:10. A fészer, amelyet Kari utoljára nyáron látott, kisebb volt, mint az emlékezetében, ami nem volt igaz, és ő mégis ezt gondolta, mert az emlékek nem méreteznek, hanem jelentenek, és mert ez a fészer gyermekkorában nagyobb helyet foglalt el, mint az alapterülete. - Der Schuppen, den Kari zuletzt im Sommer gesehen hatte, war kleiner als in ihrer Erinnerung, was nicht stimmte und was sie trotzdem dachte, weil Erinnerungen nicht skalieren, sondern bedeuten, und weil dieser Schuppen in ihrer Kindheit mehr Raum eingenommen hatte als seine Grundfläche.
:11. A falapok azt a színt vették fel, amelyet az öreg, nedves fa vesz fel – egy szürkésbarnát, amely már nem fokozódik tovább, amely minden mállási folyamat végén áll, mint egy utolsó, nyugodt mondat egy hosszú szöveg után. - Die Holzwände hatten die Farbe angenommen, die altes, feuchtes Holz annimmt – ein Graubraun, das sich nicht mehr steigert, das am Ende aller Verwitterungsprozesse liegt wie ein letzter, ruhiger Satz nach einem langen Text.
:12. Az ajtó szorult, mert a fa az őszi esőben megdagadt, és Jon kétszer belerúgott, nem türelmetlenséggel, hanem egy húsz éve fizikai munkát végző férfi pontos, erőtakarékos elszántságával, aki tudja, mennyi erő kell egy ajtónak, és mennyi lenne belőle puszta frusztráció. - Die Tür klemmte, weil das Holz im Herbstregen gequollen war, und Jon trat zweimal dagegen, nicht mit Ungeduld, sondern mit der präzisen, kraftsparenden Entschlossenheit eines Mannes, der seit zwanzig Jahren körperlich arbeitet und weiß, wie viel Kraft eine Tür braucht und wie viel davon Frustration wäre.
:13. Ami eléjük áradt, amikor az ajtó engedett, kevésbé volt szag, mint inkább állapot – évtizedek dohányfüstjének sűrűsége, amely beleette magát a farostokba, motorolajé, amelyet valamikor kiöntöttek, és amely soha nem tűnt el egészen, sós levegőé, amely a falak minden repedésén áthúzott, és alatta, alapzöngéként, amelyet csak egy pillanat után vett észre az ember, valami organikus, nehéz, amit nem lehetett összerakni az alkotórészeiből, és amit Kari akarata ellenére teljesen és elválaszthatatlanul az apjával kapcsolt össze. - Was ihnen entgegenkam, als die Tür nachgab, war weniger ein Geruch als ein Zustand – eine Dichte aus Jahrzehnten von Tabakrauch, der sich in die Holzfasern gefressen hatte, aus Motoröl, das irgendwann verschüttet worden war und nie ganz verschwunden war, aus Salzluft, die durch jede Ritze der Wände zog, und darunter, als Grundton, den man erst nach einem Moment wahrnahm, etwas Organisches, Schweres, das sich nicht aus seinen Bestandteilen zusammensetzen ließ und das Kari, ohne es zu wollen, als vollständig und untrennbar mit ihrem Vater verband.
:14. Megállt a küszöbön, és egyszer mély levegőt vett, tudatosan, szinte módszeresen, mert megtanulta, hogy mindig az első pillanat dönti el, mennyi ellenőrzést tart meg az ember a nap hátralévő része fölött. - Sie blieb an der Schwelle stehen und atmete einmal durch, bewusst, fast methodisch, weil sie gelernt hatte, dass der erste Moment immer der ist, der entscheidet, wie viel Kontrolle man über den Rest des Tages behält.
:15. Jon a hátsó fal előtt állt, és Kari azonnal látta, amit ő látott, még mielőtt odalépett volna: a horgászbotot, amely két szög között lógott, a zsinórt szabálytalan menetekben feltekerve, több helyen összecsomózva, mint valami, ami felhagyott azzal, hogy rendet állítson, anélkül hogy megszűnt volna ott lenni. - Jon stand vor der hinteren Wand, und Kari sah sofort, was er sah, noch bevor sie herangetreten war: die Angel, die zwischen zwei Nägeln hing, die Schnur in unregelmäßigen Windungen aufgerollt, an mehreren Stellen verknotet, wie etwas, das aufgehört hat, Ordnung zu behaupten, ohne aufgehört zu haben, da zu sein.
:16. A végén lévő horog mély, tompa vörösbarnára oxidálódott, és a szín felvette azt az egyenletességet és véglegességet, amely akkor keletkezik, amikor egy folyamat olyan sokáig tart, hogy már nem folyamatként mutatkozik, hanem állapotként, tulajdonságként, akként, ami a dolog egyszerűen most már. - Der Haken am Ende war zu einem tiefen, matten Rotbraun oxidiert, und die Farbe hatte die Gleichmäßigkeit und Endgültigkeit angenommen, die entsteht, wenn ein Prozess so lange läuft, dass er sich nicht mehr als Prozess zeigt, sondern als Zustand, als Eigenschaft, als das, was die Sache nun einmal ist.
:17. Jon levette a horgászbotot – lassan, két kézzel –, és ahogyan tartotta, többet mondott mindennél, amit ezen a napon mondott: kissé előrehajolva, vállát valamelyest leejtve, fejét megdöntve, mintha valamire figyelne, amit a bot talán még sugároz, és amit ő talán még fogni tud. - Jon nahm die Angel herunter – langsam, mit beiden Händen – und die Art, wie er sie hielt, sagte mehr als alles, was er an diesem Tag gesagt hatte: leicht vorgebeugt, die Schultern etwas abgefallen, den Kopf geneigt, als lauschte er auf etwas, das die Angel vielleicht noch sendete und das er vielleicht noch empfangen konnte.
:18. Kari mozdulatlanul nézte őt, és felismerte a tartásában valamit, amit nem gyakran látott rajta – nem gyászt, mert a gyásznak iránya van, ennek pedig nem volt, inkább megállás volt, rövid felfüggesztése annak az előrehaladásnak, amelyet az élet követel, és amelyet az ember valamikor már olyan automatikusan végez, hogy elfelejti, vannak pillanatok, amikor áll. - Kari sah ihm zu, ohne sich zu bewegen, und sie erkannte in seiner Haltung etwas, das sie an ihm nicht oft gesehen hatte – nicht Trauer, weil Trauer eine Richtung hat, und das hier hatte keine, es war eher ein Innehalten, ein kurzes Anhalten jener Bewegung vorwärts, die das Leben verlangt und die man irgendwann so automatisch vollzieht, dass man vergisst, dass es auch Momente gibt, in denen man steht.
:19. Mellé lépett, és kinyújtotta a kezét anélkül, hogy elmagyarázta volna, mit akar vele, ő pedig olyan magától értetődőséggel adta át neki a horgászbotot, amely azt jelentette, hogy megértette, mire gondol, még mielőtt Kari maga meg tudta volna nevezni. - Sie trat neben ihn und streckte die Hand aus, ohne zu erklären, was sie damit vorhatte, und er gab ihr die Angel mit einer Selbstverständlichkeit, die bedeutete, dass er verstanden hatte, was gemeint war, bevor sie selbst es hätte benennen können.
:20. A markolat fája sima és száraz volt és könnyebb, mint várta, és ez a könnyűség olyan módon érte, amelyre nem volt kategóriája, mert a könnyűt néha nehezebb tartani, mint a nehezet. - Das Holz des Griffs war glatt und trocken und leichter als sie erwartet hatte, und diese Leichtigkeit traf sie auf eine Weise, für die sie keine Kategorie besaß, weil das Leichte manchmal schwerer zu halten ist als das Schwere.
:21. Letette a horgászbotot a munkapadra, anélkül hogy tovább gondolkodott volna rajta, és azt mondta: „Ezt nem visszük magunkkal” – egy mondatot, amely nem tartalmazott indoklást, mert minden indoklás kisebbé tette volna. - Sie legte die Angel auf die Werkbank, ohne weiter darüber nachzudenken, und sagte: „Den nehmen wir nicht mit" – einen Satz, der keine Begründung enthielt, weil jede Begründung ihn kleiner gemacht hätte.
:22. Jon egyszer bólintott, és ez a bólintás egyetértés volt valamivel, ami nagyobb volt, mint a döntés egy rozsdás horgászbotról egy felszámolandó fészerben. - Jon nickte einmal, und dieses Nicken war das Einverständnis mit etwas, das größer war als die Entscheidung über eine verrostete Angel in einem aufzulösenden Schuppen.
:23. A többit két ember csendes hatékonyságával intézték el, akik ugyanazt tanulták meg, még ha különböző helyeken tanulták is: egy üres láda, egy félig teli benzineskanna, két használhatatlan kampó, egy 2019-es naptár, márciusnál kinyitva, annál a hónapnál, amelyben Kari születésnapja volt, és amelyben az apja abban az évben, amennyire tudta, egyszer sem gondolt rá. - Den Rest erledigten sie mit der stillen Effizienz zweier Menschen, die dasselbe gelernt haben, auch wenn sie es an verschiedenen Orten gelernt haben: eine leere Kiste, ein halbvoller Benzinkanister, zwei Haken ohne Verwendung, ein Kalender von 2019, aufgeschlagen auf März, der Monat, in dem Kari Geburtstag hatte und in dem ihr Vater in diesem Jahr, soweit sie wusste, nie daran gedacht hatte.
:24. Fogta a naptárt, és betette a táskájába, és ez nem szentimentális gesztus volt, hanem az ellenkezője: kísérlet arra, hogy megtartson valamit, aminek még nem volt fájdalma, mielőtt a fájdalom megérkezett volna, és mindent a közelébe vont volna. - Sie nahm den Kalender und steckte ihn ein, und es war keine sentimentale Geste, sondern das Gegenteil davon: der Versuch, etwas zu behalten, das noch keinen Schmerz hatte, bevor der Schmerz ankam und alles in seine Nähe zog.
:25. Kint az eső most ferdén hullott, hajtotta egy szél, amely akkor támadt fel, amíg ők bent voltak, és olyan közvetlenséggel csapódott a kabátjukhoz, amely nem ismert együttérzést, és nem is kellett ismernie. - Draußen fiel der Regen jetzt schräg, getrieben von einem Wind, der aufgekommen war, während sie drinnen gewesen waren, und er peitschte gegen ihre Jacken mit einer Direktheit, die kein Mitgefühl kannte und keines zu kennen brauchte.
:26. Jon feltette a lakatot, és a kattanás, keményen és véglegesen, pontosan az a hang volt, amelyre ennek a pillanatnak szüksége volt, anélkül hogy bárki kérte volna – egy lezárás, amelynek nem kellett hangosnak lennie ahhoz, hogy teljes legyen. - Jon legte das Vorhängeschloss ein, und das Einrasten, hart und endgültig, war genau das Geräusch, das dieser Moment gebraucht hatte, ohne dass jemand darum gebeten hatte – eine Schließung, die nicht laut sein musste, um vollständig zu sein.
:27. Kari néhány lépéssel távolabb állt, a fjord partján, és a kulcsot tartotta, amely hideg volt és kisebbnek tűnt, mint amekkorának tűnnie kellett volna ahhoz képest, amit jelképezett, és amit mostantól már nem fog jelképezni. - Kari stand einige Schritte entfernt, am Ufer des Fjords, und hielt den Schlüssel, der kalt war und kleiner wirkte, als er hätte wirken sollen für das, was er darstellte und was er ab jetzt nicht mehr darstellen würde.
:28. Habozás és szertartás nélkül dobta el, egész karjával, hosszú, egyenletes ívben a felkavart víz fölé, és a hang, amelyet becsapódáskor adott, alig volt több suttogásnál – rövid, azonnali eltűnés egy felületen, amely rögtön újra bezárult, mintha semmi sem történt volna, ami egyfajta igazság volt, ha az ember kész volt elfogadni. - Sie warf ihn ohne Zögern und ohne Zeremonie, mit dem ganzen Arm, in einem langen, gleichmäßigen Bogen über das aufgewühlte Wasser, und das Geräusch, das er beim Aufprall machte, war kaum mehr als ein Flüstern – ein kurzes, sofortiges Verschwinden in einer Oberfläche, die sich sofort schloss, als wäre nichts gewesen, was eine Art Wahrheit war, wenn man bereit war, sie anzunehmen.
:29. Visszafordulás nélkül mentek az autóhoz, és Kari hagyta Jont vezetni, mert nem akarta többé a kezét a kormányon tartani, nem ma, nem ezen az útszakaszon. - Sie gingen zum Auto, ohne sich umzudrehen, und Kari ließ Jon fahren, weil sie die Hände nicht mehr auf dem Lenkrad haben wollte, nicht heute, nicht auf dieser Strecke.
:30. Jon olyan gondossággal vezetett, amilyet a hétköznapokban ritkán mutatott, mintha tudná, hogy ez a visszaút olyasmi, amit nem szabad fölöslegesen megrázni. - Er fuhr mit einer Sorgfalt, die er im Alltag selten zeigte, als ob er wüsste, dass dieser Rückweg etwas war, das man nicht unnötig erschüttern sollte.
:31. Az ablaktörlő elindult és nyikorgott, pontosan úgy, mint az odaúton, és Kari, aki egy órája nem hallotta ezt a hangot, most észrevette, hogy már nem zavarja, vagy hogy elhatározta, nem hagyja többé zavarni, ami ugyanarra ment ki. - Der Scheibenwischer lief an und quietschte, genau wie auf der Hinfahrt, und Kari, die das Geräusch seit einer Stunde nicht mehr gehört hatte, bemerkte jetzt, dass es sie nicht mehr störte, oder dass sie beschlossen hatte, es nicht mehr stören zu lassen, was auf dasselbe hinauslief.
:32. A fejét az ablaknak támasztotta, és figyelte, ahogy a part elvonul mellette, nedvesen, szürkén és teljesen ismerősen, egy tájként, amely nincs tekintettel azokra, akik áthaladnak rajta, és éppen ezért megbízható olyan módon, ahogyan az emberek ritkán azok. - Sie lehnte den Kopf gegen das Fenster und beobachtete, wie die Küste an ihr vorbeizog, nass und grau und vollständig vertraut, eine Landschaft, die keine Rücksicht auf die nahm, die durch sie fuhren, und die genau deshalb verlässlich war in einer Art, die Menschen es selten sind.
:33. Jon bekapcsolta a rádiót, három másodpercre, aztán újra kikapcsolta, és a csend, amely hátramaradt, nem ugyanaz volt, mint amely az odaúton velük volt – nem elkerült csend, nem elhalasztott csend, nem olyan, amely valamire vár, hanem két ember nyugodt, nehéz, megfelelő csendje, akik megtettek valamit, amit meg kellett tenni, és most egymás mellett ülnek annak tudatában, hogy el van intézve, és abban az egyidejű, csendes tudásban, hogy az elintézve nem jelenti azt, hogy megszűnik. - Jon schaltete das Radio ein, drei Sekunden lang, und dann wieder aus, und die Stille, die zurückblieb, war nicht dieselbe, die sie auf der Hinfahrt gehabt hatten – keine vermiedene Stille, keine aufgeschobene, keine, die auf etwas wartete, sondern die ruhige, schwere, angemessene Stille zweier Menschen, die etwas getan haben, das getan werden musste, und die jetzt nebeneinander sitzen in dem Wissen, dass es erledigt ist, und in dem gleichzeitigen, stillen Wissen, dass erledigt nicht bedeutet, dass es aufhört.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Angel
:1. Der Regen, der in der Nacht begonnen hatte, gehörte zu jener beharrlichen nordischen Art, die nicht stürmt und nicht dramatisiert, sondern einfach fällt, Stunde um Stunde, mit der gleichmütigen Ausdauer eines Phänomens, das keinen Grund braucht und keine Entschuldigung.
:2. Kari hatte ihn gehört, bevor sie wach war, hatte ihn in den letzten Schichten des Schlafs als etwas wahrgenommen, das von außen kommt und innen bleibt, und als sie schließlich aufstand und das Rollo hochzog, sah sie, dass er die Welt in etwas verwandelt hatte, das glatt und abweisend war wie eine Oberfläche, auf der nichts haftet.
:3. Jon saß bereits im Wagen, als sie hinunterkam, die Hände im Schoß, den Blick auf einen Punkt gerichtet, der außerhalb des Fahrzeugs und außerhalb des Augenblicks lag, und Kari bemerkte, dass er eine Tasche mitgebracht hatte, größer als nötig, so als hätte er sich in der Nacht eine Vorstellung davon gemacht, was er mitnehmen würde, und diese Vorstellung beim Aufwachen still und ohne Szene wieder aufgegeben.
:4. Sie fragte nicht danach.
:5. Es gab Fragen zwischen ihnen, die nicht gestellt wurden, weil beide die Antworten kannten, und solche, die nicht gestellt wurden, weil keine der Antworten etwas verändert hätte.
:6. Die Küstenstraße kannte Kari mit einer Körperlichkeit, die über das Gedächtnis hinausging – die leichte Neigung vor der zweiten Kurve, die kurze Gegensteigung danach, die Stelle, wo das Leitplankenmetall immer rostet, weil das Salzwasser dort hochzieht – und sie fuhr, ohne zu denken, während Jon neben ihr saß und das Fenster einen Spalt öffnete, die feuchte Luft hereinließ, die nach Seetang roch und nach etwas Mineralischem, das man nicht genau benennen kann und das trotzdem sofort und unweigerlich nach diesem Küstenstreifen riecht, nach diesem spezifischen Abschnitt Erde und Wasser zwischen dem ersten und dem neunten Lebensjahr.
:7. Kari drehte die Heizung höher, und Jon ließ das Fenster, wie es war, und dieser unausgesprochene Kompromiss war, ohne dass einer von ihnen es wusste, der einzige Moment auf der Hinfahrt, in dem sie dasselbe wollten.
:8. Der Scheibenwischer störte sie, weil er bei jedem Rückhub ein helles, schleifendes Quietschen erzeugte, das an die spezifische Unannehmlichkeit eines Geräusches erinnerte, das nicht wehtut, aber nicht aufhört, und weil dieser Wischer seit Jahren nicht repariert worden war, obwohl ihr Vater jedes Frühjahr, meistens im März, wenn das Licht wieder stärker wurde und man das Auto öfter brauchte, sagte, er müsse das erledigen, und es dann nicht erledigte, weil immer etwas anderes kam oder weil er, was wahrscheinlicher war, die kleinen unreparierten Dinge brauchte, um sich vorzustellen, dass noch Zeit war, sie zu reparieren.
:9. Sie parkten vor dem Feldweg, weil der Schlamm ab dort zu tief war, und gingen die letzten hundert Meter durch den Regen, der auf ihre Jacken fiel wie etwas, das keine Böswilligkeit kennt und daher auch keine Rücksicht – gleichmäßig, ausdauernd, vollkommen indifferent gegenüber dem Anlass ihrer Anwesenheit.
:10. Der Schuppen, den Kari zuletzt im Sommer gesehen hatte, war kleiner als in ihrer Erinnerung, was nicht stimmte und was sie trotzdem dachte, weil Erinnerungen nicht skalieren, sondern bedeuten, und weil dieser Schuppen in ihrer Kindheit mehr Raum eingenommen hatte als seine Grundfläche.
:11. Die Holzwände hatten die Farbe angenommen, die altes, feuchtes Holz annimmt – ein Graubraun, das sich nicht mehr steigert, das am Ende aller Verwitterungsprozesse liegt wie ein letzter, ruhiger Satz nach einem langen Text.
:12. Die Tür klemmte, weil das Holz im Herbstregen gequollen war, und Jon trat zweimal dagegen, nicht mit Ungeduld, sondern mit der präzisen, kraftsparenden Entschlossenheit eines Mannes, der seit zwanzig Jahren körperlich arbeitet und weiß, wie viel Kraft eine Tür braucht und wie viel davon Frustration wäre.
:13. Was ihnen entgegenkam, als die Tür nachgab, war weniger ein Geruch als ein Zustand – eine Dichte aus Jahrzehnten von Tabakrauch, der sich in die Holzfasern gefressen hatte, aus Motoröl, das irgendwann verschüttet worden war und nie ganz verschwunden war, aus Salzluft, die durch jede Ritze der Wände zog, und darunter, als Grundton, den man erst nach einem Moment wahrnahm, etwas Organisches, Schweres, das sich nicht aus seinen Bestandteilen zusammensetzen ließ und das Kari, ohne es zu wollen, als vollständig und untrennbar mit ihrem Vater verband.
:14. Sie blieb an der Schwelle stehen und atmete einmal durch, bewusst, fast methodisch, weil sie gelernt hatte, dass der erste Moment immer der ist, der entscheidet, wie viel Kontrolle man über den Rest des Tages behält.
:15. Jon stand vor der hinteren Wand, und Kari sah sofort, was er sah, noch bevor sie herangetreten war: die Angel, die zwischen zwei Nägeln hing, die Schnur in unregelmäßigen Windungen aufgerollt, an mehreren Stellen verknotet, wie etwas, das aufgehört hat, Ordnung zu behaupten, ohne aufgehört zu haben, da zu sein.
:16. Der Haken am Ende war zu einem tiefen, matten Rotbraun oxidiert, und die Farbe hatte die Gleichmäßigkeit und Endgültigkeit angenommen, die entsteht, wenn ein Prozess so lange läuft, dass er sich nicht mehr als Prozess zeigt, sondern als Zustand, als Eigenschaft, als das, was die Sache nun einmal ist.
:17. Jon nahm die Angel herunter – langsam, mit beiden Händen – und die Art, wie er sie hielt, sagte mehr als alles, was er an diesem Tag gesagt hatte: leicht vorgebeugt, die Schultern etwas abgefallen, den Kopf geneigt, als lauschte er auf etwas, das die Angel vielleicht noch sendete und das er vielleicht noch empfangen konnte.
:18. Kari sah ihm zu, ohne sich zu bewegen, und sie erkannte in seiner Haltung etwas, das sie an ihm nicht oft gesehen hatte – nicht Trauer, weil Trauer eine Richtung hat, und das hier hatte keine, es war eher ein Innehalten, ein kurzes Anhalten jener Bewegung vorwärts, die das Leben verlangt und die man irgendwann so automatisch vollzieht, dass man vergisst, dass es auch Momente gibt, in denen man steht.
:19. Sie trat neben ihn und streckte die Hand aus, ohne zu erklären, was sie damit vorhatte, und er gab ihr die Angel mit einer Selbstverständlichkeit, die bedeutete, dass er verstanden hatte, was gemeint war, bevor sie selbst es hätte benennen können.
:20. Das Holz des Griffs war glatt und trocken und leichter als sie erwartet hatte, und diese Leichtigkeit traf sie auf eine Weise, für die sie keine Kategorie besaß, weil das Leichte manchmal schwerer zu halten ist als das Schwere.
:21. Sie legte die Angel auf die Werkbank, ohne weiter darüber nachzudenken, und sagte: „Den nehmen wir nicht mit" – einen Satz, der keine Begründung enthielt, weil jede Begründung ihn kleiner gemacht hätte.
:22. Jon nickte einmal, und dieses Nicken war das Einverständnis mit etwas, das größer war als die Entscheidung über eine verrostete Angel in einem aufzulösenden Schuppen.
:23. Den Rest erledigten sie mit der stillen Effizienz zweier Menschen, die dasselbe gelernt haben, auch wenn sie es an verschiedenen Orten gelernt haben: eine leere Kiste, ein halbvoller Benzinkanister, zwei Haken ohne Verwendung, ein Kalender von 2019, aufgeschlagen auf März, der Monat, in dem Kari Geburtstag hatte und in dem ihr Vater in diesem Jahr, soweit sie wusste, nie daran gedacht hatte.
:24. Sie nahm den Kalender und steckte ihn ein, und es war keine sentimentale Geste, sondern das Gegenteil davon: der Versuch, etwas zu behalten, das noch keinen Schmerz hatte, bevor der Schmerz ankam und alles in seine Nähe zog.
:25. Draußen fiel der Regen jetzt schräg, getrieben von einem Wind, der aufgekommen war, während sie drinnen gewesen waren, und er peitschte gegen ihre Jacken mit einer Direktheit, die kein Mitgefühl kannte und keines zu kennen brauchte.
:26. Jon legte das Vorhängeschloss ein, und das Einrasten, hart und endgültig, war genau das Geräusch, das dieser Moment gebraucht hatte, ohne dass jemand darum gebeten hatte – eine Schließung, die nicht laut sein musste, um vollständig zu sein.
:27. Kari stand einige Schritte entfernt, am Ufer des Fjords, und hielt den Schlüssel, der kalt war und kleiner wirkte, als er hätte wirken sollen für das, was er darstellte und was er ab jetzt nicht mehr darstellen würde.
:28. Sie warf ihn ohne Zögern und ohne Zeremonie, mit dem ganzen Arm, in einem langen, gleichmäßigen Bogen über das aufgewühlte Wasser, und das Geräusch, das er beim Aufprall machte, war kaum mehr als ein Flüstern – ein kurzes, sofortiges Verschwinden in einer Oberfläche, die sich sofort schloss, als wäre nichts gewesen, was eine Art Wahrheit war, wenn man bereit war, sie anzunehmen.
:29. Sie gingen zum Auto, ohne sich umzudrehen, und Kari ließ Jon fahren, weil sie die Hände nicht mehr auf dem Lenkrad haben wollte, nicht heute, nicht auf dieser Strecke.
:30. Er fuhr mit einer Sorgfalt, die er im Alltag selten zeigte, als ob er wüsste, dass dieser Rückweg etwas war, das man nicht unnötig erschüttern sollte.
:31. Der Scheibenwischer lief an und quietschte, genau wie auf der Hinfahrt, und Kari, die das Geräusch seit einer Stunde nicht mehr gehört hatte, bemerkte jetzt, dass es sie nicht mehr störte, oder dass sie beschlossen hatte, es nicht mehr stören zu lassen, was auf dasselbe hinauslief.
:32. Sie lehnte den Kopf gegen das Fenster und beobachtete, wie die Küste an ihr vorbeizog, nass und grau und vollständig vertraut, eine Landschaft, die keine Rücksicht auf die nahm, die durch sie fuhren, und die genau deshalb verlässlich war in einer Art, die Menschen es selten sind.
:33. Jon schaltete das Radio ein, drei Sekunden lang, und dann wieder aus, und die Stille, die zurückblieb, war nicht dieselbe, die sie auf der Hinfahrt gehabt hatten – keine vermiedene Stille, keine aufgeschobene, keine, die auf etwas wartete, sondern die ruhige, schwere, angemessene Stille zweier Menschen, die etwas getan haben, das getan werden musste, und die jetzt nebeneinander sitzen in dem Wissen, dass es erledigt ist, und in dem gleichzeitigen, stillen Wissen, dass erledigt nicht bedeutet, dass es aufhört.
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=== 2 ===
:Elena visszatérése
:1. A busz hidraulikus sóhajjal áll meg a tér szélén, és Elena ülve marad, amíg a többi utas le nem száll, mert még egy pillanattal el akarja halasztani a megérkezést.
:2. Tíz év nem elvont szám, ezt most már tudja, ahogy a falu szaga betolakszik a nyitott ajtón – paradicsom, por, meleg kő, és alatta, alig észrevehetően, Carlos műhelyének olaja, amely mindjárt a sarkon kezdődik.
:3. Utolsóként száll le, leteszi a táskát a kövezetre, és a szeptember úgy csapja felé a hőséget, mint valamit, ami rá várt.
:4. A nevetés néhány lépés után éri el, még mielőtt meglátná őt, és a teste olyan közvetlenséggel reagál, amely átmenetileg felfüggeszti az önuralom minden gondolatát.
:5. Carlo a nyitott műhelyajtó előtt áll, alkarja könyékig bekenve zsírral, és egy fiatal szerelőnek magyaráz valamit egy felnyitott motornál, azzal a higgadt türelemmel, amelyet Elena mindig gyűlölt benne, mert neki magának nincs, és soha nem is volt.
:6. Úgy változott meg, ahogyan a férfiak változnak, amikor az idő inkább ad nekik valamit, mintsem elvesz, és úgy viseli a kort, mint valamit, ami magától értetődően megilleti.
:7. Elena elmegy a piactér mellett anélkül, hogy megállna, nem köszön senkinek, figyelmen kívül hagyja a zöldségesstandnál álló nőt, aki a nevét kiáltja, olyan hangerővel és jogosultságérzettel, mint valaki, aki azt hiszi, joga van válaszokat kapni.
:8. Anyja háza azt a különös csendet vette fel, amelyet a szobák akkor fejlesztenek ki, amikor hiányzik belőlük az ember, aki jelentést adott nekik, és ez a csend nem a zaj hiánya, hanem valami nehéznek a jelenléte.
:9. Kinyitja az összes ablakot, vizet iszik a csapból, leül a konyhaasztalhoz, és a kezek, amelyeket laposan az öreg fára tesz, idegennek tűnnek számára, túl nyugodtnak, túl fegyelmezettnek ahhoz képest, ami alattuk dolgozik.
:10. Este felveszi a virágos ruhát, amely tíz évvel ezelőtt az övé volt, és amelyet ennek ellenére becsomagolt anélkül, hogy rákényszerítette volna magát arra az őszinteségre, hogy megmagyarázza, miért.
:11. A Carlos lakásához vezető lépcső minden lépésnél ugyanazokon a helyeken nyikorog, mint régen, és ez a tudás, amelyet a teste az értelme engedélye nélkül birtokol, tudatosítja benne, milyen mélyen ülnek bizonyos dolgok.
:12. Carlo ajtót nyit, és a tekintete időt vesz magának, végigvándorol rajta lefelé, majd vissza felfelé olyan nyugalommal, amely rosszabb minden sietségnél, mert a nyugalom azt jelenti, hogy biztosnak érzi magát.
:13. „Úgy nézel ki, mint az anyád”, mondja olyan hangon, amely ezt nem kegyetlenségnek szánja, és éppen ez teszi a legteljesebb kegyetlenséggé, amelyet elkövethet vele.
:14. Elena megüti, mielőtt az erre vonatkozó elhatározás teljesen végiggondolódna benne, tenyérrel, laposan, olyan erővel, amely tíz évből torlódott fel, amely alatt nem tudta, nem volt szabad, nem akarta.
:15. Carlo nem hátrál meg, nem szorítja a tenyerét a piros foltra, csak minimálisan változtatja meg az arckifejezését, mintha egy információt venne tudomásul, amelyre valamikor számított.
:16. A szemében nincs megbánás, de meglepetés sincs, és a meglepetés hiánya az igazi sérülés, mélyebb mindennél, amit elképzelt magának.
:17. Megfordul, lemegy a lépcsőn furcsán engedő térdekkel, és odakint egymás után három cigarettát szív el anélkül, hogy érezné az ízüket, tekintetét egy sikátorra szegezve, amely sehová sem vezet.
:18. Amikor nem sokkal éjfél után kopognak, már az ablaknál áll, mert tudta, hogy a férfi el fog jönni, és mert pontosan ezért nem zárta be az ajtót, egy ténnyel, amellyel nem néz szembe.
:19. Carlo úgy tart egy üveg vörösbort, mint valaki, aki tudja, hogy nem hozott magával szavakat, és hogy az sem volna megoldás, Elena pedig szó nélkül beengedi, mert a csend közöttük mindig pontosabb volt minden nyelvnél, amelyet mindketten uraltak.
:20. A műhely gumi, benzin és annak a fémnek a sajátos szagát árasztja, amely évekig emberi kezekkel érintkezett, és a mennyezeten lógó csupasz villanykörte olyan fényt vet, amely inkább magyaráz, mint megvilágít.
:21. Két autóülésen ülnek, amelyeket Carlo valamilyen roncsból mentett ki, mert semmit nem dob ki, aminek még funkciója van, és poharakból isznak, amelyeket úgy húz elő a kabátjából, mintha ez normális volna.
:22. Amikor a férfi kérdés nélkül, anélkül, hogy felemelné a tekintetét, a kezére teszi a kezét, Elena érzi a pulzust a torkában, ezt a régi, megbízhatatlan testi árulást, amely semmit sem törődik a döntéseivel.
:23. A keze érdes, a bőr az ujjízületein repedezett és sötét a beledolgozódott olajtól, amelyet semmilyen mosás nem távolít el többé teljesen, és annyira teljesen változatlan, hogy az idő egy pillanatra megszűnik lineárisnak lenni.
:24. „Matteo soha nem kérdez rólam”, mondja végül, és a mondat nyugodtabbnak hangzik, mint amilyen, mert olyan sokszor mondta ki magában csendben, hogy elveszítette éles széleit anélkül, hogy elveszítette volna a tartalmát.
:25. Carlo hosszút kortyol, mielőtt válaszol, és Elena ismeri ezt a szünetet, ezt a szavak gondos mérlegelését, amely nála nem számítás, hanem valódi gondolkodás, ami őt minden ellenére jobb emberré teszi, mint őt.
:26. „Megmutatom neki, hogyan kell szétszedni egy motort”, mondja végül, „és hogyan kell újra összerakni, ha az ember olyan hibát követett el, amelyet nem lehet visszavonni.”
:27. Irónia nélkül mondja, ezt Elena tudja, de nem tudja abbahagyni, hogy mégis hallja benne, mert tíz éve mindenben keres valamit, amit a férfi mond, és mert ez az övé, nem a férfié.
:28. Visszahúzza a kezét, a poharat olyan gondossággal teszi a betonpadlóra, mintha a pohár törékeny volna, noha tudja, hogy nem az, aztán még egy órát marad, mert felállni döntést jelentene.
:29. A döntés végül magától jön, ahogyan a döntések jönnek, amikor az ember már felhagyott azzal, hogy várjon rájuk, és Elena búcsú nélkül megy el, Carlo pedig hagyja elmenni, ami a legokosabb dolog, amit valaha érte tett, és a legszomorúbb.
:30. Elena még napfelkelte előtt összepakolja a táskáját annak koncentrált hatékonyságával, akinek a habozás túl drágává vált, akinek a habozás túl sokba került, túl sok éven át.
:31. Nem kapcsol villanyt, mert anyja szobáját a sötétben teljesebben ismeri, mint világosban, és ez a felismerés, amikor megfogalmazza, összeszorítja a torkát.
:32. A hosszú utat választja az állomásig, azt az utat, amely Signora Grazia konyhaablaka mellett vezet el, és nem hazudja magának, hogy ez véletlen vagy megszokás vagy bármi más, mint ami.
:33. A konyhában már ég a lámpa, melegen és narancssárgán a kissé bepárásodott üveg mögött, Elena pedig megáll, a táskát szorosan a testéhez húzva, mintha egy tárgyba kapaszkodni megakadályozhatná a remegést.
:34. Matteo az asztalnál ül, és kenyeret mártogat tejbe annak álmos összpontosításával, aki még félig az álomban van, és nagyobb, mint várta, sokkal nagyobb, Carlos vállaival és az ő orrával és a fejbillentés olyan módjával, amely egyiküktől sem jön, és mégis mindkettőjüktől.
:35. Signora Grazia a kezét a fejére teszi, Matteo pedig röviden felnéz és elmosolyodik, ezzel a rövid, teljes reggeli mosollyal, amely olyan valakié, akinek a világ még rendben van.
:36. Elena a homlokát a hideg üveghez nyomja, lehunyja a szemét, és egy pillanatra csak az üveg van, a hideg, a szívverés, és ez nem elég, de ez minden.
:37. Aztán elszakítja magát, mert az embernek el kell szakadnia, mert az elszakadás az egyetlen mozdulat, amely még teljesen az övé, és elmegy.
:38. Az állomáson kávét vesz az automatából, amely égett tej és műanyag ízű, és állva issza meg, mert leülni olyan megérkezést jelentene, amelybe nem egyezett bele.
:39. A milánói vonat pontosan indul, azoknak a dolgoknak a közömbös megbízhatóságával, amelyeknek nincs történetük velünk, Elena pedig az ablaknál ül, a táska az ölében, kezei úgy záródnak a pántokra, mint valami köré, aminek nem szabad megszöknie.
:40. A nap felkel Basilicata dombjai fölött, szélesen és narancssárgán és olyan szépen, hogy ez már szinte sértés, és a mezőket meg a fehér házakat abba a súlyos, arany fénybe meríti, amelyet képeslapokra nyomtatnak, mert meg akarják tartani, mert nem lehet megtartani.
:41. Elena odanéz, mert a szépségnek csendes kötelessége van, hogy észrevegyék, akkor is, sőt éppen akkor, amikor az ember nem tudja befogadni, amikor közte és a világ között egy üveg van, amelyet ő maga húzott fel.
:42. A vonat továbbhalad, a dombok kisebbek lesznek, aztán laposabbak, aztán eltűnnek, és a nap magasabbra emelkedik, megszűnik szépnek lenni, és már csak fény lesz, és a fény felmelegíti az ablaküveget, de őt nem.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Elena visszatérése - Elenas Rückkehr
:1. A busz hidraulikus sóhajjal áll meg a tér szélén, és Elena ülve marad, amíg a többi utas le nem száll, mert még egy pillanattal el akarja halasztani a megérkezést. - Der Bus hält mit einem hydraulischen Seufzen am Rand des Platzes, und Elena bleibt sitzen, bis die anderen Fahrgäste ausgestiegen sind, weil sie das Ankommen noch einen Moment lang aufschieben will.
:2. Tíz év nem elvont szám, ezt most már tudja, ahogy a falu szaga betolakszik a nyitott ajtón – paradicsom, por, meleg kő, és alatta, alig észrevehetően, Carlos műhelyének olaja, amely mindjárt a sarkon kezdődik. - Zehn Jahre sind keine abstrakte Zahl, das weiß sie jetzt, da der Geruch des Dorfes durch die geöffnete Tür hereindrängt – Tomaten, Staub, warmer Stein und darunter, kaum wahrnehmbar, das Öl von Carlos Werkstatt, die gleich um die Ecke beginnt.
:3. Utolsóként száll le, leteszi a táskát a kövezetre, és a szeptember úgy csapja felé a hőséget, mint valamit, ami rá várt. - Sie steigt als letzte aus, stellt die Tasche auf das Pflaster, und der September schlägt ihr die Hitze entgegen wie etwas, das auf sie gewartet hat.
:4. A nevetés néhány lépés után éri el, még mielőtt meglátná őt, és a teste olyan közvetlenséggel reagál, amely átmenetileg felfüggeszti az önuralom minden gondolatát. - Das Lachen trifft sie nach wenigen Schritten, bevor sie ihn sieht, und ihr Körper reagiert mit einer Unmittelbarkeit, die jeden Gedanken an Kontrolle vorläufig suspendiert.
:5. Carlo a nyitott műhelyajtó előtt áll, alkarja könyékig bekenve zsírral, és egy fiatal szerelőnek magyaráz valamit egy felnyitott motornál, azzal a higgadt türelemmel, amelyet Elena mindig gyűlölt benne, mert neki magának nincs, és soha nem is volt. - Carlo steht vor der offenen Werkstatttür, die Unterarme bis zu den Ellbogen mit Schmiere eingerieben, und erklärt einem jungen Mechaniker etwas an einem aufgeklappten Motor, mit jener gleichmütigen Geduld, die Elena an ihm immer gehasst hat, weil sie selbst keine besitzt und nie besessen hat.
:6. Úgy változott meg, ahogyan a férfiak változnak, amikor az idő inkább ad nekik valamit, mintsem elvesz, és úgy viseli a kort, mint valamit, ami magától értetődően megilleti. - Er hat sich verändert auf die Weise, auf die Männer sich verändern, wenn die Zeit ihnen etwas gibt statt nimmt, und er trägt das Alter wie etwas, das ihm selbstverständlich zusteht.
:7. Elena elmegy a piactér mellett anélkül, hogy megállna, nem köszön senkinek, figyelmen kívül hagyja a zöldségesstandnál álló nőt, aki a nevét kiáltja, olyan hangerővel és jogosultságérzettel, mint valaki, aki azt hiszi, joga van válaszokat kapni. - Elena geht am Marktplatz vorbei, ohne innezuhalten, grüßt niemanden, ignoriert die Frau am Gemüsestand, die ihren Namen ruft, mit der Lautstärke und Berechtigung von jemandem, der glaubt, ein Recht auf Antworten zu haben.
:8. Anyja háza azt a különös csendet vette fel, amelyet a szobák akkor fejlesztenek ki, amikor hiányzik belőlük az ember, aki jelentést adott nekik, és ez a csend nem a zaj hiánya, hanem valami nehéznek a jelenléte. - Das Haus ihrer Mutter hat die besondere Stille angenommen, die Räume entwickeln, wenn die Person fehlt, die ihnen Bedeutung gegeben hat, und diese Stille ist keine Abwesenheit von Geräusch, sondern eine Anwesenheit von etwas Schwerem.
:9. Kinyitja az összes ablakot, vizet iszik a csapból, leül a konyhaasztalhoz, és a kezek, amelyeket laposan az öreg fára tesz, idegennek tűnnek számára, túl nyugodtnak, túl fegyelmezettnek ahhoz képest, ami alattuk dolgozik. - Sie öffnet alle Fenster, trinkt Wasser aus der Leitung, setzt sich an den Küchentisch, und die Hände, die sie flach auf das alte Holz legt, kommen ihr fremd vor, zu ruhig, zu beherrscht für das, was darunter arbeitet.
:10. Este felveszi a virágos ruhát, amely tíz évvel ezelőtt az övé volt, és amelyet ennek ellenére becsomagolt anélkül, hogy rákényszerítette volna magát arra az őszinteségre, hogy megmagyarázza, miért. - Am Abend zieht sie das geblümte Kleid an, das vor zehn Jahren ihres war und das sie trotzdem eingepackt hat, ohne sich selbst die Ehrlichkeit zuzumuten, zu erklären, warum.
:11. A Carlos lakásához vezető lépcső minden lépésnél ugyanazokon a helyeken nyikorog, mint régen, és ez a tudás, amelyet a teste az értelme engedélye nélkül birtokol, tudatosítja benne, milyen mélyen ülnek bizonyos dolgok. - Die Treppe zu Carlos Wohnung knarrt bei jedem Schritt an denselben Stellen wie früher, und dieses Wissen, das ihr Körper besitzt ohne Erlaubnis ihres Verstands, macht ihr bewusst, wie tief einige Dinge sitzen.
:12. Carlo ajtót nyit, és a tekintete időt vesz magának, végigvándorol rajta lefelé, majd vissza felfelé olyan nyugalommal, amely rosszabb minden sietségnél, mert a nyugalom azt jelenti, hogy biztosnak érzi magát. - Carlo öffnet, und sein Blick nimmt sich Zeit, wandert an ihr herunter und wieder hinauf mit einer Ruhe, die schlimmer ist als jede Eile, weil Ruhe bedeutet, dass er sich sicher fühlt.
:13. „Úgy nézel ki, mint az anyád”, mondja olyan hangon, amely ezt nem kegyetlenségnek szánja, és éppen ez teszi a legteljesebb kegyetlenséggé, amelyet elkövethet vele. - „Du siehst aus wie deine Mutter", sagt er, mit einer Stimme, die das nicht als Grausamkeit meint, was es zur vollständigsten Grausamkeit macht, die er ihr zufügen könnte.
:14. Elena megüti, mielőtt az erre vonatkozó elhatározás teljesen végiggondolódna benne, tenyérrel, laposan, olyan erővel, amely tíz évből torlódott fel, amely alatt nem tudta, nem volt szabad, nem akarta. - Elena schlägt ihn, bevor der Entschluss dazu fertig gedacht ist, flach mit der Hand, mit einer Kraft, die sich aus zehn Jahren aufgestaut hat, in denen sie es nicht konnte, nicht durfte, nicht wollte.
:15. Carlo nem hátrál meg, nem szorítja a tenyerét a piros foltra, csak minimálisan változtatja meg az arckifejezését, mintha egy információt venne tudomásul, amelyre valamikor számított. - Carlo weicht nicht zurück, er presst nicht die Handfläche gegen die rote Stelle, er verändert nur minimal den Ausdruck, als würde er eine Information registrieren, die er irgendwann erwartet hat.
:16. A szemében nincs megbánás, de meglepetés sincs, és a meglepetés hiánya az igazi sérülés, mélyebb mindennél, amit elképzelt magának. - In seinen Augen ist keine Reue, aber auch keine Überraschung, und das Fehlen der Überraschung ist die eigentliche Verletzung, tiefer als alles, was sie sich vorgestellt hatte.
:17. Megfordul, lemegy a lépcsőn furcsán engedő térdekkel, és odakint egymás után három cigarettát szív el anélkül, hogy érezné az ízüket, tekintetét egy sikátorra szegezve, amely sehová sem vezet. - Sie dreht sich um, geht die Treppe hinunter mit Knien, die merkwürdig nachgeben, und draußen raucht sie drei Zigaretten hintereinander, ohne sie zu schmecken, die Augen auf eine Gasse gerichtet, die nirgendwohin führt.
:18. Amikor nem sokkal éjfél után kopognak, már az ablaknál áll, mert tudta, hogy a férfi el fog jönni, és mert pontosan ezért nem zárta be az ajtót, egy ténnyel, amellyel nem néz szembe. - Als es kurz nach Mitternacht klopft, steht sie bereits am Fenster, weil sie gewusst hat, dass er kommen würde, und weil sie die Tür aus genau diesem Grund nicht abgesperrt hat, einer Tatsache, der sie sich nicht stellt.
:19. Carlo úgy tart egy üveg vörösbort, mint valaki, aki tudja, hogy nem hozott magával szavakat, és hogy az sem volna megoldás, Elena pedig szó nélkül beengedi, mert a csend közöttük mindig pontosabb volt minden nyelvnél, amelyet mindketten uraltak. - Carlo hält eine Flasche Rotwein wie jemand, der weiß, dass er keine Worte mitgebracht hat und dass das auch keine Lösung wäre, und Elena lässt ihn herein, ohne zu sprechen, weil Schweigen zwischen ihnen immer präziser war als jede Sprache, die sie beiden beherrschten.
:20. A műhely gumi, benzin és annak a fémnek a sajátos szagát árasztja, amely évekig emberi kezekkel érintkezett, és a mennyezeten lógó csupasz villanykörte olyan fényt vet, amely inkább magyaráz, mint megvilágít. - Die Werkstatt riecht nach Gummi, Benzin und dem spezifischen Geruch von Metall, das über Jahre mit menschlichen Händen in Kontakt war, und die nackte Glühbirne an der Decke wirft Licht, das mehr erklärt als erhellt.
:21. Két autóülésen ülnek, amelyeket Carlo valamilyen roncsból mentett ki, mert semmit nem dob ki, aminek még funkciója van, és poharakból isznak, amelyeket úgy húz elő a kabátjából, mintha ez normális volna. - Sie sitzen auf zwei Autositzen, die Carlo aus irgendeinem Wrack gerettet hat, weil er nichts wegwirft, was noch Funktion hat, und trinken aus Gläsern, die er aus der Jacke zieht, als wäre das normal.
:22. Amikor a férfi kérdés nélkül, anélkül, hogy felemelné a tekintetét, a kezére teszi a kezét, Elena érzi a pulzust a torkában, ezt a régi, megbízhatatlan testi árulást, amely semmit sem törődik a döntéseivel. - Als er die Hand auf ihre legt, ohne zu fragen, ohne den Blick zu heben, spürt Elena den Puls in ihrer Kehle, diesen alten, unzuverlässigen Körperverrat, der sich um keine ihrer Entscheidungen schert.
:23. A keze érdes, a bőr az ujjízületein repedezett és sötét a beledolgozódott olajtól, amelyet semmilyen mosás nem távolít el többé teljesen, és annyira teljesen változatlan, hogy az idő egy pillanatra megszűnik lineárisnak lenni. - Seine Hände sind rau, die Haut an den Knöcheln rissig und dunkel von eingearbeitetem Öl, das kein Waschen mehr vollständig entfernt, und sie sind so vollständig unverändert, dass die Zeit für einen Moment aufhört, linear zu sein.
:24. „Matteo soha nem kérdez rólam”, mondja végül, és a mondat nyugodtabbnak hangzik, mint amilyen, mert olyan sokszor mondta ki magában csendben, hogy elveszítette éles széleit anélkül, hogy elveszítette volna a tartalmát. - „Matteo fragt nie nach mir", sagt sie schließlich, und der Satz klingt ruhiger, als er ist, weil sie ihn so viele Male im Stillen gesagt hat, dass er seine scharfen Kanten verloren hat, ohne seinen Inhalt zu verlieren.
:25. Carlo hosszút kortyol, mielőtt válaszol, és Elena ismeri ezt a szünetet, ezt a szavak gondos mérlegelését, amely nála nem számítás, hanem valódi gondolkodás, ami őt minden ellenére jobb emberré teszi, mint őt. - Carlo nimmt einen langen Schluck, bevor er antwortet, und Elena kennt diese Pause, dieses sorgfältige Abwiegen von Worten, das bei ihm keine Berechnung ist, sondern echtes Nachdenken, was ihn, trotz allem, zu einem besseren Menschen macht als sie.
:26. „Megmutatom neki, hogyan kell szétszedni egy motort”, mondja végül, „és hogyan kell újra összerakni, ha az ember olyan hibát követett el, amelyet nem lehet visszavonni.” - „Ich zeige ihm, wie man einen Motor zerlegt", sagt er schließlich, „und wie man ihn wieder zusammensetzt, wenn man einen Fehler gemacht hat, der sich nicht rückgängig machen lässt."
:27. Irónia nélkül mondja, ezt Elena tudja, de nem tudja abbahagyni, hogy mégis hallja benne, mert tíz éve mindenben keres valamit, amit a férfi mond, és mert ez az övé, nem a férfié. - Er meint es ohne Ironie, das weiß sie, aber sie kann nicht aufhören, sie zu hören, weil sie seit zehn Jahren in allem sucht, was er sagt, und weil das ihres ist, nicht seins.
:28. Visszahúzza a kezét, a poharat olyan gondossággal teszi a betonpadlóra, mintha a pohár törékeny volna, noha tudja, hogy nem az, aztán még egy órát marad, mert felállni döntést jelentene. - Sie zieht die Hand zurück, stellt das Glas mit einer Sorgfalt auf den Betonboden, als wäre das Glas zerbrechlich, obwohl sie weiß, dass sie es nicht ist, und dann bleibt sie noch eine Stunde, weil Aufstehen eine Entscheidung bedeutet.
:29. A döntés végül magától jön, ahogyan a döntések jönnek, amikor az ember már felhagyott azzal, hogy várjon rájuk, és Elena búcsú nélkül megy el, Carlo pedig hagyja elmenni, ami a legokosabb dolog, amit valaha érte tett, és a legszomorúbb. - Die Entscheidung kommt schließlich von selbst, wie Entscheidungen kommen, wenn man aufgehört hat, auf sie zu warten, und sie geht, ohne Abschied, und Carlo lässt sie gehen, was das Klügste ist, das er je für sie getan hat, und das Traurigste.
:30. Elena még napfelkelte előtt összepakolja a táskáját annak koncentrált hatékonyságával, akinek a habozás túl drágává vált, akinek a habozás túl sokba került, túl sok éven át. - Noch vor Sonnenaufgang packt Elena ihre Tasche mit der konzentrierten Effizienz von jemandem, dem das Zögern zu teuer geworden ist, dem Zögern zu viel gekostet hat, über zu viele Jahre.
:31. Nem kapcsol villanyt, mert anyja szobáját a sötétben teljesebben ismeri, mint világosban, és ez a felismerés, amikor megfogalmazza, összeszorítja a torkát. - Sie macht das Licht nicht an, weil sie das Zimmer ihrer Mutter in der Dunkelheit vollständiger kennt als im Hellen, und diese Erkenntnis, als sie sie formuliert, schnürt ihr die Kehle zu.
:32. A hosszú utat választja az állomásig, azt az utat, amely Signora Grazia konyhaablaka mellett vezet el, és nem hazudja magának, hogy ez véletlen vagy megszokás vagy bármi más, mint ami. - Sie nimmt den langen Weg zum Bahnhof, den Weg, der an Signora Grazias Küchenfenster vorbeiführt, und lügt sich nicht an, dass es Zufall ist oder Gewohnheit oder irgendetwas anderes als das, was es ist.
:33. A konyhában már ég a lámpa, melegen és narancssárgán a kissé bepárásodott üveg mögött, Elena pedig megáll, a táskát szorosan a testéhez húzva, mintha egy tárgyba kapaszkodni megakadályozhatná a remegést. - Das Licht in der Küche brennt bereits, warm und orange hinter dem leicht beschlagenen Glas, und Elena bleibt stehen, die Tasche fest an den Körper gezogen, als könnte das Festhalten an einem Gegenstand das Zittern verhindern.
:34. Matteo az asztalnál ül, és kenyeret mártogat tejbe annak álmos összpontosításával, aki még félig az álomban van, és nagyobb, mint várta, sokkal nagyobb, Carlos vállaival és az ő orrával és a fejbillentés olyan módjával, amely egyiküktől sem jön, és mégis mindkettőjüktől. - Matteo sitzt am Tisch und tunkt Brot in Milch mit der schläfrigen Konzentration von jemandem, der noch halb im Traum ist, und er ist größer, als sie erwartet hat, viel größer, mit Carlos Schultern und ihrer Nase und einer Art, den Kopf zu neigen, die von keinem von beiden kommt und von beiden.
:35. Signora Grazia a kezét a fejére teszi, Matteo pedig röviden felnéz és elmosolyodik, ezzel a rövid, teljes reggeli mosollyal, amely olyan valakié, akinek a világ még rendben van. - Signora Grazia legt die Hand auf seinen Kopf, und Matteo blickt kurz auf und lächelt, dieses kurze, vollständige Morgenlächeln von jemandem, dem die Welt noch in Ordnung ist.
:36. Elena a homlokát a hideg üveghez nyomja, lehunyja a szemét, és egy pillanatra csak az üveg van, a hideg, a szívverés, és ez nem elég, de ez minden. - Elena drückt die Stirn gegen das kalte Glas, schließt die Augen, und für einen Moment gibt es nur das Glas, die Kälte, den Herzschlag, und das genügt nicht, aber es ist alles.
:37. Aztán elszakítja magát, mert az embernek el kell szakadnia, mert az elszakadás az egyetlen mozdulat, amely még teljesen az övé, és elmegy. - Dann löst sie sich, weil man sich lösen muss, weil das Lösen die einzige Bewegung ist, die ihr noch vollständig gehört, und geht.
:38. Az állomáson kávét vesz az automatából, amely égett tej és műanyag ízű, és állva issza meg, mert leülni olyan megérkezést jelentene, amelybe nem egyezett bele. - Am Bahnhof kauft sie Kaffee aus dem Automaten, der nach verbrannter Milch und Plastik schmeckt, und trinkt ihn stehend, weil Hinsetzen eine Ankunft bedeuten würde, zu der sie sich nicht bereit erklärt.
:39. A milánói vonat pontosan indul, azoknak a dolgoknak a közömbös megbízhatóságával, amelyeknek nincs történetük velünk, Elena pedig az ablaknál ül, a táska az ölében, kezei úgy záródnak a pántokra, mint valami köré, aminek nem szabad megszöknie. - Der Zug nach Mailand fährt pünktlich ab, mit der gleichgültigen Verlässlichkeit von Dingen, die keine Geschichte mit uns haben, und Elena sitzt am Fenster, die Tasche auf dem Schoß, die Hände um die Gurte geschlossen wie um etwas, das nicht entkommen soll.
:40. A nap felkel Basilicata dombjai fölött, szélesen és narancssárgán és olyan szépen, hogy ez már szinte sértés, és a mezőket meg a fehér házakat abba a súlyos, arany fénybe meríti, amelyet képeslapokra nyomtatnak, mert meg akarják tartani, mert nem lehet megtartani. - Die Sonne geht über den Hügeln der Basilicata auf, breit und orange und so schön, dass es fast eine Zumutung ist, und taucht die Felder und die weißen Häuser in das schwere, goldene Licht, das man auf Postkarten druckt, weil man es festhalten will, weil es sich nicht festhalten lässt.
:41. Elena odanéz, mert a szépségnek csendes kötelessége van, hogy észrevegyék, akkor is, sőt éppen akkor, amikor az ember nem tudja befogadni, amikor közte és a világ között egy üveg van, amelyet ő maga húzott fel. - Elena schaut hin, weil Schönheit eine stille Pflicht hat, wahrgenommen zu werden, auch und gerade dann, wenn man sie nicht empfangen kann, wenn zwischen einem und der Welt ein Glas ist, das man selbst eingezogen hat.
:42. A vonat továbbhalad, a dombok kisebbek lesznek, aztán laposabbak, aztán eltűnnek, és a nap magasabbra emelkedik, megszűnik szépnek lenni, és már csak fény lesz, és a fény felmelegíti az ablaküveget, de őt nem. - Der Zug fährt weiter, die Hügel werden kleiner und dann flacher und dann verschwinden sie, und die Sonne steigt höher und hört auf, schön zu sein und wird nur noch Licht, und das Licht wärmt die Scheibe, aber nicht sie.
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:Elenas Rückkehr
:1. Der Bus hält mit einem hydraulischen Seufzen am Rand des Platzes, und Elena bleibt sitzen, bis die anderen Fahrgäste ausgestiegen sind, weil sie das Ankommen noch einen Moment lang aufschieben will.
:2. Zehn Jahre sind keine abstrakte Zahl, das weiß sie jetzt, da der Geruch des Dorfes durch die geöffnete Tür hereindrängt – Tomaten, Staub, warmer Stein und darunter, kaum wahrnehmbar, das Öl von Carlos Werkstatt, die gleich um die Ecke beginnt.
:3. Sie steigt als letzte aus, stellt die Tasche auf das Pflaster, und der September schlägt ihr die Hitze entgegen wie etwas, das auf sie gewartet hat.
:4. Das Lachen trifft sie nach wenigen Schritten, bevor sie ihn sieht, und ihr Körper reagiert mit einer Unmittelbarkeit, die jeden Gedanken an Kontrolle vorläufig suspendiert.
:5. Carlo steht vor der offenen Werkstatttür, die Unterarme bis zu den Ellbogen mit Schmiere eingerieben, und erklärt einem jungen Mechaniker etwas an einem aufgeklappten Motor, mit jener gleichmütigen Geduld, die Elena an ihm immer gehasst hat, weil sie selbst keine besitzt und nie besessen hat.
:6. Er hat sich verändert auf die Weise, auf die Männer sich verändern, wenn die Zeit ihnen etwas gibt statt nimmt, und er trägt das Alter wie etwas, das ihm selbstverständlich zusteht.
:7. Elena geht am Marktplatz vorbei, ohne innezuhalten, grüßt niemanden, ignoriert die Frau am Gemüsestand, die ihren Namen ruft, mit der Lautstärke und Berechtigung von jemandem, der glaubt, ein Recht auf Antworten zu haben.
:8. Das Haus ihrer Mutter hat die besondere Stille angenommen, die Räume entwickeln, wenn die Person fehlt, die ihnen Bedeutung gegeben hat, und diese Stille ist keine Abwesenheit von Geräusch, sondern eine Anwesenheit von etwas Schwerem.
:9. Sie öffnet alle Fenster, trinkt Wasser aus der Leitung, setzt sich an den Küchentisch, und die Hände, die sie flach auf das alte Holz legt, kommen ihr fremd vor, zu ruhig, zu beherrscht für das, was darunter arbeitet.
:10. Am Abend zieht sie das geblümte Kleid an, das vor zehn Jahren ihres war und das sie trotzdem eingepackt hat, ohne sich selbst die Ehrlichkeit zuzumuten, zu erklären, warum.
:11. Die Treppe zu Carlos Wohnung knarrt bei jedem Schritt an denselben Stellen wie früher, und dieses Wissen, das ihr Körper besitzt ohne Erlaubnis ihres Verstands, macht ihr bewusst, wie tief einige Dinge sitzen.
:12. Carlo öffnet, und sein Blick nimmt sich Zeit, wandert an ihr herunter und wieder hinauf mit einer Ruhe, die schlimmer ist als jede Eile, weil Ruhe bedeutet, dass er sich sicher fühlt.
:13. „Du siehst aus wie deine Mutter", sagt er, mit einer Stimme, die das nicht als Grausamkeit meint, was es zur vollständigsten Grausamkeit macht, die er ihr zufügen könnte.
:14. Elena schlägt ihn, bevor der Entschluss dazu fertig gedacht ist, flach mit der Hand, mit einer Kraft, die sich aus zehn Jahren aufgestaut hat, in denen sie es nicht konnte, nicht durfte, nicht wollte.
:15. Carlo weicht nicht zurück, er presst nicht die Handfläche gegen die rote Stelle, er verändert nur minimal den Ausdruck, als würde er eine Information registrieren, die er irgendwann erwartet hat.
:16. In seinen Augen ist keine Reue, aber auch keine Überraschung, und das Fehlen der Überraschung ist die eigentliche Verletzung, tiefer als alles, was sie sich vorgestellt hatte.
:17. Sie dreht sich um, geht die Treppe hinunter mit Knien, die merkwürdig nachgeben, und draußen raucht sie drei Zigaretten hintereinander, ohne sie zu schmecken, die Augen auf eine Gasse gerichtet, die nirgendwohin führt.
:18. Als es kurz nach Mitternacht klopft, steht sie bereits am Fenster, weil sie gewusst hat, dass er kommen würde, und weil sie die Tür aus genau diesem Grund nicht abgesperrt hat, einer Tatsache, der sie sich nicht stellt.
:19. Carlo hält eine Flasche Rotwein wie jemand, der weiß, dass er keine Worte mitgebracht hat und dass das auch keine Lösung wäre, und Elena lässt ihn herein, ohne zu sprechen, weil Schweigen zwischen ihnen immer präziser war als jede Sprache, die sie beiden beherrschten.
:20. Die Werkstatt riecht nach Gummi, Benzin und dem spezifischen Geruch von Metall, das über Jahre mit menschlichen Händen in Kontakt war, und die nackte Glühbirne an der Decke wirft Licht, das mehr erklärt als erhellt.
:21. Sie sitzen auf zwei Autositzen, die Carlo aus irgendeinem Wrack gerettet hat, weil er nichts wegwirft, was noch Funktion hat, und trinken aus Gläsern, die er aus der Jacke zieht, als wäre das normal.
:22. Als er die Hand auf ihre legt, ohne zu fragen, ohne den Blick zu heben, spürt Elena den Puls in ihrer Kehle, diesen alten, unzuverlässigen Körperverrat, der sich um keine ihrer Entscheidungen schert.
:23. Seine Hände sind rau, die Haut an den Knöcheln rissig und dunkel von eingearbeitetem Öl, das kein Waschen mehr vollständig entfernt, und sie sind so vollständig unverändert, dass die Zeit für einen Moment aufhört, linear zu sein.
:24. „Matteo fragt nie nach mir", sagt sie schließlich, und der Satz klingt ruhiger, als er ist, weil sie ihn so viele Male im Stillen gesagt hat, dass er seine scharfen Kanten verloren hat, ohne seinen Inhalt zu verlieren.
:25. Carlo nimmt einen langen Schluck, bevor er antwortet, und Elena kennt diese Pause, dieses sorgfältige Abwiegen von Worten, das bei ihm keine Berechnung ist, sondern echtes Nachdenken, was ihn, trotz allem, zu einem besseren Menschen macht als sie.
:26. „Ich zeige ihm, wie man einen Motor zerlegt", sagt er schließlich, „und wie man ihn wieder zusammensetzt, wenn man einen Fehler gemacht hat, der sich nicht rückgängig machen lässt."
:27. Er meint es ohne Ironie, das weiß sie, aber sie kann nicht aufhören, sie zu hören, weil sie seit zehn Jahren in allem sucht, was er sagt, und weil das ihres ist, nicht seins.
:28. Sie zieht die Hand zurück, stellt das Glas mit einer Sorgfalt auf den Betonboden, als wäre das Glas zerbrechlich, obwohl sie weiß, dass sie es nicht ist, und dann bleibt sie noch eine Stunde, weil Aufstehen eine Entscheidung bedeutet.
:29. Die Entscheidung kommt schließlich von selbst, wie Entscheidungen kommen, wenn man aufgehört hat, auf sie zu warten, und sie geht, ohne Abschied, und Carlo lässt sie gehen, was das Klügste ist, das er je für sie getan hat, und das Traurigste.
:30. Noch vor Sonnenaufgang packt Elena ihre Tasche mit der konzentrierten Effizienz von jemandem, dem das Zögern zu teuer geworden ist, dem Zögern zu viel gekostet hat, über zu viele Jahre.
:31. Sie macht das Licht nicht an, weil sie das Zimmer ihrer Mutter in der Dunkelheit vollständiger kennt als im Hellen, und diese Erkenntnis, als sie sie formuliert, schnürt ihr die Kehle zu.
:32. Sie nimmt den langen Weg zum Bahnhof, den Weg, der an Signora Grazias Küchenfenster vorbeiführt, und lügt sich nicht an, dass es Zufall ist oder Gewohnheit oder irgendetwas anderes als das, was es ist.
:33. Das Licht in der Küche brennt bereits, warm und orange hinter dem leicht beschlagenen Glas, und Elena bleibt stehen, die Tasche fest an den Körper gezogen, als könnte das Festhalten an einem Gegenstand das Zittern verhindern.
:34. Matteo sitzt am Tisch und tunkt Brot in Milch mit der schläfrigen Konzentration von jemandem, der noch halb im Traum ist, und er ist größer, als sie erwartet hat, viel größer, mit Carlos Schultern und ihrer Nase und einer Art, den Kopf zu neigen, die von keinem von beiden kommt und von beiden.
:35. Signora Grazia legt die Hand auf seinen Kopf, und Matteo blickt kurz auf und lächelt, dieses kurze, vollständige Morgenlächeln von jemandem, dem die Welt noch in Ordnung ist.
:36. Elena drückt die Stirn gegen das kalte Glas, schließt die Augen, und für einen Moment gibt es nur das Glas, die Kälte, den Herzschlag, und das genügt nicht, aber es ist alles.
:37. Dann löst sie sich, weil man sich lösen muss, weil das Lösen die einzige Bewegung ist, die ihr noch vollständig gehört, und geht.
:38. Am Bahnhof kauft sie Kaffee aus dem Automaten, der nach verbrannter Milch und Plastik schmeckt, und trinkt ihn stehend, weil Hinsetzen eine Ankunft bedeuten würde, zu der sie sich nicht bereit erklärt.
:39. Der Zug nach Mailand fährt pünktlich ab, mit der gleichgültigen Verlässlichkeit von Dingen, die keine Geschichte mit uns haben, und Elena sitzt am Fenster, die Tasche auf dem Schoß, die Hände um die Gurte geschlossen wie um etwas, das nicht entkommen soll.
:40. Die Sonne geht über den Hügeln der Basilicata auf, breit und orange und so schön, dass es fast eine Zumutung ist, und taucht die Felder und die weißen Häuser in das schwere, goldene Licht, das man auf Postkarten druckt, weil man es festhalten will, weil es sich nicht festhalten lässt.
:41. Elena schaut hin, weil Schönheit eine stille Pflicht hat, wahrgenommen zu werden, auch und gerade dann, wenn man sie nicht empfangen kann, wenn zwischen einem und der Welt ein Glas ist, das man selbst eingezogen hat.
:42. Der Zug fährt weiter, die Hügel werden kleiner und dann flacher und dann verschwinden sie, und die Sonne steigt höher und hört auf, schön zu sein und wird nur noch Licht, und das Licht wärmt die Scheibe, aber nicht sie.
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=== 3 ===
:A porcelán
:1. Maureen Callahan ötvenhat éves, és ha a foglalkozásáról kérdezik, olyan pontossággal válaszol, amely minden további megjegyzést fölöslegessé tesz: „takarítónő” – egy szó, amelyet ugyanazzal a magától értetődőséggel mond ki, amellyel mások azt mondanák: „ügyvédnő” vagy „orvosnő”, mert korán megértette, hogy az ember büszkesége egy munkára nem kell, hogy attól függjön, miként értékeli azt a társadalom, ha az ember elég eltökélt abban, hogy ezt ne engedje meg.
:2. Húsz év alatt megtanulta, hogy a gazdag emberek lakásai ritkán néznek ki úgy, ahogyan maguk az emberek ki akarnak nézni – hogy Kensington súlyos ajtói mögött olyan rendetlenség lappang, amely pénzért nem megvásárolható, és hallgatással is csak szükségmegoldásként kezelhető, és hogy az, aki hetente érkezik a törlőkendővel, elkerülhetetlenül egy olyan igazság egyetlen tanújává válik, amelyet a lakó maga már nem képes észrevenni, mert túl régóta él benne.
:3. Lord Archibald Pemberton – hetvennyolc éves, mindennap öltönyben, windsori csomóra kötött nyakkendővel – egy éve szerepel a listáján, és ez idő alatt bebizonyította, hogy az arisztokrácia kevésbé rendi állapot, mint inkább magatartás, amelyet fenn lehet tartani mindaddig, amíg az ember nem hajlandó újramérni a viszonyokat: egyedül él egy hétszobás lakásban a Montpelier Streeten, amelyet valaha személyzettel rendelkező család számára terveztek, és amely most, családtól és személyzettől egyaránt elhagyva, mindannak a hiányát dokumentálja, aminek meg kellett volna töltenie, olyan csenddel, amely nem béke, hanem valaminek az utózengése, ami megszűnt szólni anélkül, hogy bárki kikapcsolta volna.
:4. A porcelán – meisseni étkészlet, fehér, kobaltkék indákkal és aranyszegéllyel, tizenhat személyre, üveg mögött egy rézzáras szekrényben – az egyetlen tárgy ebben a lakásban, amely Maureent valóban foglalkoztatja, nem azért, mert munkát ad, hanem mert Archie elnémul, amikor hozzáér: olyan elnémulás ez, amely más, mint a szokásos hallgatása, összpontosítottabb, feszültebb, mint annak a hallgatása, aki vigyáz, hogy valami el ne törjön, és közben maga sem egészen biztos benne, hogy a porcelánra gondol-e vagy önmagára.
:5. Egyszer megkérdezte tőle, kié ez a készlet, és ő azt mondta: „a feleségemé”, olyan rövidséggel, amely nem engedett meg semmilyen következő kérdést – nem azért, mert udvariatlan volt, hanem mert bizonyos mondatok éppen attól teljesek, hogy nem vezetik őket végig, és mert Maureen, aki sokat figyel és nagyon keveset kérdez, ezt azonnal megértette, és azóta mindkét kezét használja, amikor elveszi a csészéket.
:6. A kulcsot, amelyet Archie átadott neki, a mai napig „kölcsönadottnak” nevezi, és ez a szemantikai önfejűség, ahogyan Maureen egyszer elmagyarázta a nővérének, nem véletlen és nem hóbort, hanem az utolsó megmaradt terület, amely fölött még rendelkezik: a nyelv fölött, cselekedetei jelentése fölött, afölött a jog fölött, hogy a birtoklást és az ajándékozást ne engedje egybeesni, még akkor sem, ha régóta világos, hogy a kulcsot soha nem fogja visszakérni.
:7. Amikor hétfőnként kinyitja az ajtót, a teáskészlet a konyhaasztalon áll – minden alkalommal, kivétel nélkül, olyan kitartással, amely nem feledékenységre utal, hanem reményre, arra a fajta reményre, amely nem adja fel, mert tudja, hogy nincs alapja, és éppen ezért valamilyen különös méltóságban marad fenn, amelyet Maureen, bár soha nem iszik teát, és ezt egy éve nem is tette, nem kommentál, mert megérezte, hogy a teáskészlet nem neki szól, hanem annak a róla alkotott képnek, amelyre Archie-nak szüksége van ahhoz, hogy kibírja a hétfőt.
:8. „Á, Maureen” – mondja az előszobából egy olyan férfi hangján, akinek túl hosszúvá vált a hét, és akinek most végre valaki kinyitotta az ajtót –, „a csillár megint inog – nem vette észre?”
:9. Maureen minden alkalommal felnéz, ugyanazzal a rövid figyelemmel, amelyet egy nyomozónő szentel egy tetthelynek, amely nem hagyott nyomokat, és a csillár minden alkalommal tökéletes mozdulatlanságban függ, súlyosan és elutasítóan, mint egy tárgy, amely nem hajlandó részt venni egy elbeszélésben, amelyet nem maga kezdett – ezért Maureen minden alkalommal azt mondja: „Később megnézem”, és bemegy a fürdőszobába, mert ez olyan kijelentés, amely senkit sem kötelez semmire.
:10. Archie követi őt egészen a küszöbig, olyan férfi könnyedségével támaszkodik az ajtófélfának, akinek a határok mindig mások határai voltak, és elkezdi heti monológját, a sherrys pohárral már a kezében, noha alig fél tíz múlt, és noha a sherry, ezt Maureen kiszámolta, éves mennyiségben olyan szintre jut, amely elgondolkodtatja, de ez az ő dolga.
:11. Elbeszélései olyan dramaturgiát követnek, amely hónapok óta alig változott: az apa, aki állítólag Churchill-lel vacsorázott – ezeknek a vacsoráknak a vendéglistája minden ismétléssel nő –, a Wellington nevű ló, amely háromszor győzött Hampshire-ben, és végül a jelen, amellyel úgy bánik, mint egy látogatóval, akinek udvariasságból ajtót nyit az ember, de akit mégis legszívesebben nem hívott volna be.
:12. Maureen hallgatja, súrolja a csaptelepet, letörli a tükröt, és a megfelelő ütemben válaszol, mert megértette, hogy a figyelmes hallgatás ugyanolyan kézműves készség, mint bármely más – olyan készség, amelyet tökéletesíteni lehet anélkül, hogy az ember elveszne benne, amíg ismeri a vonalat aközött, ami hallatszani akar, és aközött, ami rá tartozik.
:13. „Tulajdonképpen elégedett, Maureen?” – ezt a kérdést időnként felteszi, és ez az egyetlen, amelynél Maureen valóban megáll, nem zavarában, és nem azért, mert hiányozna a válasz, hanem mert a kérdés olyan intimitást igényel magának, amely egy olyan férfi szájából jön, aki soha nem kérdezte meg tőle, hogy hívják a gyerekeit vagy honnan származik, és aki ezzel a kérdéssel, anélkül hogy tudná, az egyetlen dolgot érinti, amiről Maureen valóban nem akar beszélni: nem az elégedettséget, hanem azt a kérdést, hogy a szó még mindig a megfelelő mértékegység-e ahhoz, hogy ahhoz mérje, amivé az élet lett.
:14. „A törlőkendő lassan túl vékony lesz” – mondja, és Archie bólint, mintha valami fontosat mondott volna.
:15. Egy novemberi hétfőn – szürke ég, nedves utcák, az ajtórésen beszivárgó avar- és dízelszag – a lakás más, még mielőtt Maureen felkapcsolta volna a villanyt: a levegő olyan besűrűsödése ez, amelyet nem lehet mérni, de azonnal felismer az ember, ha annyi helyiséget ismer, mint ő, és ha megtanulta, hogy előbb érezzen, és csak azután nézzen oda.
:16. Archie reggeli köntösben ül az étkezőasztalnál – már ez önmagában elég szokatlan ahhoz, hogy minden mást előre sejteni lehessen –, és előtte egy feltépett levél fekszik, amely a borítékját a földön vesztette el, mintha a felnyitás a harag mozdulata lett volna, az olvasás pedig aztán valami egészen más.
:17. Kezei laposan fekszenek az asztalon, olyan kezek nyomásával, amelyeknek meg kell kapaszkodniuk valamiben, ami maga nem szilárd, és az arca azt a különös kifejezést mutatja, amelyet Maureen más lakások más pillanataiból ismer: annak az embernek a kifejezését, aki a hírt már teljesen megértette, de még nem fogadta el teljesen, mert a kettő együtt túl sok lenne egyszerre.
:18. „Giles kihúz engem a végrendeletből” – mondja anélkül, hogy felnézne, és ebben a mondatban – rövidségében, a magyarázatról való teljes lemondásában – több van, mint gyász: ott van egy férfi szégyene, aki nem érti, hogyan veszíthet el valakit az ember, akit soha nem volt igazán kész megismerni.
:19. Giles befektetési bankár, Archie világában főként üres helyként jelenik meg, és Maureen, aki az utóbbi években sokat gondolkodott fiúkon, további magyarázat nélkül megérti, hogy itt nem hirtelen kegyetlenségről van szó, hanem egy hosszú közöny végéről, amely mindkét oldalon ott ült, és amelyet most az egyik oldal döntésként fogalmazott meg.
:20. A konyhában áll, és Archie-t nézi, aztán meglátja a sherryt a tálalón, és abban a másodpercben, amelyben mindkettőt látta, a döntés már meg is született – nem hirtelen indulatként, nem szentimentális együttérzésként, hanem annak nyugodt felismeréseként, hogy vannak pillanatok, amikor az ember abbahagyja a távolság igazgatását, nem azért, mert a távolság rossz volt, hanem mert éppen nem az a helyes.
:21. Fogja az egyik kis poharat, megtölti egy olyan nő gondosságával, aki nem tesz fölösleges mozdulatokat, és leül Archie-val szemben – húsz év óta először ülve egy ügyfél lakásában, munkaidőben, és a legkülönösebb ebben az, milyen kevéssé különösnek érződik.
:22. „A fiam tavaly nem hívott fel a születésnapomon” – mondja, a poharat két kézzel tartva, tekintetét az asztalra szegezve, nem rá –, mert bizonyos mondatokat könnyebb kimondani, ha közben nem látják az embert –, „ez természetesen nem ugyanaz, nem akarok úgy tenni, mintha ugyanaz lenne – de azt hiszem, a gyerekek valamikor felhagynak azzal, hogy minket lássanak, és elkezdik azt látni, ami megkönnyebbíti őket, amikor így látnak minket.”
:23. A mondat nem csattanóval ér véget, mert nincs csattanó, és Maureen iszik, mert ennek a mondatnak a befejezetlensége többet mond, mint bármilyen befejezés mondhatna: azt mondja, hogy ő sem tudja, ez hogyan végződik, és hogy belenyugodott abba, hogy nem tudja.
:24. Archie felzokog – egyszer, röviden, félig elfojtva, annak a férfinak a szégyenével, akinek az érzés mindig túl nagy volt ahhoz a térhez képest, amelyet engedélyezett neki –, Maureen pedig leteszi a poharat az asztalra, és vár, nem annak feszült segítőkészségével, aki megoldást akar kínálni, hanem annak csendes szolidaritásával, aki tudja, hogy nincs megoldás, és mégsem áll fel – vagy éppen ezért nem.
:25. A következő héten gyakrabban gondol rá, mint valaha, de nem azzal a lágy szánalommal, amelyet az ember néha megenged magának, hogy saját magát együttérzőnek élje meg: inkább azzal a távolságtartó figyelemmel, amelyet akkor vesz észre magában az ember, amikor valami, amiről azt hitte, érti, hirtelen olyan mélységet mutat, amellyel nem számolt, és amelyet nem lehet figyelmen kívül hagyni anélkül, hogy az ember valamit megtagadna önmagától.
:26. Csütörtök este pogácsaszerű scone-okat süt az anyja receptje szerint – olyan recept szerint, amelyet kívülről tud, és évek óta nem használt, mert az anya halála után a sütés gyász ízű volt, nem konyháé, és mert Maureennek nem szokása önként előhívni a fájdalmat.
:27. Mégis süt, és a scone-ok kissé túl barnák lesznek, mert a sütő hazudik, és beteszi őket a műanyag dobozba, mert a melegség állítás, és mert nem akar másikat tenni, és jobbat sem ismer.
:28. A következő hétfőn csenget, bár a kulcs a táskájában van – apró gesztus, de tudatos, mert a csengetés választási lehetőséget ad a másiknak, és mert Maureen úgy döntött, hogy Archie-nak ezúttal legyen meg ez a választása, anélkül hogy tudná, hogy úgysem élne vele.
:29. Archie ajtót nyit – felöltözve, vasalt gallérral, még kissé kivörösödött szemmel, de olyan férfi tartásával, aki elismerte a vereséget, és most rájön, hogy az élet utána is folytatódik, ami egyszerre meglepő és nem meglepő.
:30. Maureen leteszi a dobozt az asztalra, megtölti a vízforralót, megkeresi a teát, megtalálja a rossz szekrénykében, kommentár nélkül kiveszi, és a közben keletkező csend nem üres, hanem sűrű – sűrű mindazoktól a dolgoktól, amelyeket nem kell kimondani, mert mindketten ott vannak.
:31. Ülnek, teát isznak és scone-okat esznek, és a beszélgetés, amely megtörténik, nem is beszélgetés, és mégis több, mint a legtöbb: olyan valaminek az állaga van, ami terv nélkül nőtt, ami nem tudja, hogyan hívják, és éppen ezért tart.
:32. „A csillár egyébként nem inog” – mondja Maureen valamikor, hangsúly nélkül, egy fizikai tény megállapításaként –, és Archie ránéz, egy másodpercig, kettőig, aztán elmosolyodik, olyan mosollyal, amely nem akar semmit: sem szánalmat, sem elnézést, sem olyan kötődést, amelyet ápolni kellene – egyszerűen mosoly, amely ott van, mert éppen nincs ott semmi, ami megakadályozná.
:33. „Tudom” – mondja.
:34. Odakint elhalad egy busz, és a régi ablaküvegek röviden megremegnek kereteikben, aztán a csend ismét rátelepszik a lakásra – ugyanaz a csend, mint mindig, ugyanazokkal a bútorokkal, ugyanazzal a porcelánnal, ugyanazzal a fénnyel, és mégis más, mert a csend, ahogyan mindenki tudja, aki sokáig ült benne, nem üres, hanem abból áll, amit belevittünk, és mert ezúttal, először, valami meleg van benne.
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:A porcelán - Das Porzellan
:1. Maureen Callahan ötvenhat éves, és ha a foglalkozásáról kérdezik, olyan pontossággal válaszol, amely minden további megjegyzést fölöslegessé tesz: „takarítónő” – egy szó, amelyet ugyanazzal a magától értetődőséggel mond ki, amellyel mások azt mondanák: „ügyvédnő” vagy „orvosnő”, mert korán megértette, hogy az ember büszkesége egy munkára nem kell, hogy attól függjön, miként értékeli azt a társadalom, ha az ember elég eltökélt abban, hogy ezt ne engedje meg. - Maureen Callahan ist sechsundfünfzig Jahre alt, und wenn man sie nach ihrem Beruf fragt, antwortet sie mit einer Präzision, die jeden weiteren Kommentar überflüssig macht: „Reinigungskraft" – ein Wort, das sie mit derselben Selbstverständlichkeit ausspricht, mit der andere „Anwältin" oder „Ärztin" sagen würden, weil sie früh begriffen hat, dass der Stolz auf eine Tätigkeit nicht von der gesellschaftlichen Bewertung dieser Tätigkeit abhängen muss, wenn man nur entschieden genug ist, das nicht zuzulassen.
:2. Húsz év alatt megtanulta, hogy a gazdag emberek lakásai ritkán néznek ki úgy, ahogyan maguk az emberek ki akarnak nézni – hogy Kensington súlyos ajtói mögött olyan rendetlenség lappang, amely pénzért nem megvásárolható, és hallgatással is csak szükségmegoldásként kezelhető, és hogy az, aki hetente érkezik a törlőkendővel, elkerülhetetlenül egy olyan igazság egyetlen tanújává válik, amelyet a lakó maga már nem képes észrevenni, mert túl régóta él benne. - In zwanzig Jahren hat sie gelernt, dass die Wohnungen reicher Leute selten so aussehen, wie die Leute selbst aussehen wollen – dass hinter den schweren Türen in Kensington eine Unordnung lauert, die mit Geld nicht zu kaufen ist und mit Schweigen nur notdürftig verwaltet werden kann, und dass derjenige, der wöchentlich mit dem Putztuch kommt, zwangsläufig zum einzigen Zeugen einer Wahrheit wird, die der Bewohner selbst nicht mehr wahrnehmen kann, weil er zu lange in ihr lebt.
:3. Lord Archibald Pemberton – hetvennyolc éves, mindennap öltönyben, windsori csomóra kötött nyakkendővel – egy éve szerepel a listáján, és ez idő alatt bebizonyította, hogy az arisztokrácia kevésbé rendi állapot, mint inkább magatartás, amelyet fenn lehet tartani mindaddig, amíg az ember nem hajlandó újramérni a viszonyokat: egyedül él egy hétszobás lakásban a Montpelier Streeten, amelyet valaha személyzettel rendelkező család számára terveztek, és amely most, családtól és személyzettől egyaránt elhagyva, mindannak a hiányát dokumentálja, aminek meg kellett volna töltenie, olyan csenddel, amely nem béke, hanem valaminek az utózengése, ami megszűnt szólni anélkül, hogy bárki kikapcsolta volna. - Lord Archibald Pemberton – achtundsiebzig Jahre alt, täglich im Anzug, Krawatte mit Windsorknoten – ist seit einem Jahr auf ihrer Liste und hat in dieser Zeit bewiesen, dass Aristokratie weniger ein Stand ist als eine Haltung, die man aufrechterhalten kann, solange man sich weigert, die Verhältnisse neu zu vermessen: Er lebt allein in einer Sieben-Zimmer-Wohnung in der Montpelier Street, die einst für eine Familie mit Personal ausgelegt war und die nun, von Familie und Personal gleichermaßen verlassen, die Abwesenheit all dessen dokumentiert, was sie hätte füllen sollen, mit einer Stille, die nicht Frieden ist, sondern der Nachhall von etwas, das aufgehört hat zu klingen, ohne dass jemand es ausgemacht hätte.
:4. A porcelán – meisseni étkészlet, fehér, kobaltkék indákkal és aranyszegéllyel, tizenhat személyre, üveg mögött egy rézzáras szekrényben – az egyetlen tárgy ebben a lakásban, amely Maureent valóban foglalkoztatja, nem azért, mert munkát ad, hanem mert Archie elnémul, amikor hozzáér: olyan elnémulás ez, amely más, mint a szokásos hallgatása, összpontosítottabb, feszültebb, mint annak a hallgatása, aki vigyáz, hogy valami el ne törjön, és közben maga sem egészen biztos benne, hogy a porcelánra gondol-e vagy önmagára. - Das Porzellan – Meißner Service, weiß mit kobaltblauen Ranken und Goldrand, für sechzehn Personen hinter Glas in einem Schrank mit Messingschloss – ist das einzige Objekt in dieser Wohnung, das Maureen wirklich beschäftigt, nicht weil es Arbeit macht, sondern weil Archie verstummt, wenn sie es anfasst: ein Verstummen, das anders ist als sein sonstiges Schweigen, konzentrierter, angespannter, wie das Schweigen von jemandem, der aufpasst, dass etwas nicht kaputtgeht, und dabei nicht ganz sicher ist, ob er das Porzellan meint oder sich selbst.
:5. Egyszer megkérdezte tőle, kié ez a készlet, és ő azt mondta: „a feleségemé”, olyan rövidséggel, amely nem engedett meg semmilyen következő kérdést – nem azért, mert udvariatlan volt, hanem mert bizonyos mondatok éppen attól teljesek, hogy nem vezetik őket végig, és mert Maureen, aki sokat figyel és nagyon keveset kérdez, ezt azonnal megértette, és azóta mindkét kezét használja, amikor elveszi a csészéket. - Sie hat ihn einmal gefragt, wessen Service das sei, und er hat „meiner Frau" gesagt mit einer Kürze, die keine Folgefrage zuließ – nicht weil er unhöflich war, sondern weil manche Sätze vollständig sind, gerade weil sie nicht zu Ende geführt werden, und weil Maureen, die viel beobachtet und sehr wenig fragt, das sofort verstanden hat und seitdem beide Hände benutzt, wenn sie die Tassen nimmt.
:6. A kulcsot, amelyet Archie átadott neki, a mai napig „kölcsönadottnak” nevezi, és ez a szemantikai önfejűség, ahogyan Maureen egyszer elmagyarázta a nővérének, nem véletlen és nem hóbort, hanem az utolsó megmaradt terület, amely fölött még rendelkezik: a nyelv fölött, cselekedetei jelentése fölött, afölött a jog fölött, hogy a birtoklást és az ajándékozást ne engedje egybeesni, még akkor sem, ha régóta világos, hogy a kulcsot soha nem fogja visszakérni. - Den Schlüssel, den Archie ihr übergeben hat, nennt er bis heute „geliehen", und dieser semantische Eigensinn ist, wie Maureen ihrer Schwester einmal erklärt hat, kein Versehen und keine Marotte, sondern der letzte verbliebene Bereich, in dem er noch verfügt: über die Sprache, über die Bedeutung seiner Handlungen, über das Recht, Besitz und Gabe nicht zusammenfallen zu lassen, selbst wenn längst klar ist, dass er den Schlüssel nie zurückfordern wird.
:7. Amikor hétfőnként kinyitja az ajtót, a teáskészlet a konyhaasztalon áll – minden alkalommal, kivétel nélkül, olyan kitartással, amely nem feledékenységre utal, hanem reményre, arra a fajta reményre, amely nem adja fel, mert tudja, hogy nincs alapja, és éppen ezért valamilyen különös méltóságban marad fenn, amelyet Maureen, bár soha nem iszik teát, és ezt egy éve nem is tette, nem kommentál, mert megérezte, hogy a teáskészlet nem neki szól, hanem annak a róla alkotott képnek, amelyre Archie-nak szüksége van ahhoz, hogy kibírja a hétfőt. - Wenn sie montags die Tür aufschließt, steht das Teegeschirr auf dem Küchentisch – jedes Mal, ohne Ausnahme, mit einer Beharrlichkeit, die nicht auf Vergessen deutet, sondern auf Hoffnung, auf die Art Hoffnung, die nicht aufgibt, weil sie weiß, dass sie keine Grundlage hat, und die genau deswegen in einer eigentümlichen Würde fortbesteht, die Maureen, obwohl sie nie Tee trinkt und das seit einem Jahr nicht getan hat, nicht kommentiert, weil sie gespürt hat, dass das Teegeschirr nicht für sie bestimmt ist, sondern für die Vorstellung von ihr, die Archie braucht, um den Montag auszuhalten.
:8. „Á, Maureen” – mondja az előszobából egy olyan férfi hangján, akinek túl hosszúvá vált a hét, és akinek most végre valaki kinyitotta az ajtót –, „a csillár megint inog – nem vette észre?” - „Ah, Maureen", sagt er aus dem Flur mit dem Ton eines Mannes, dem die Woche zu lang geworden ist und dem jetzt endlich jemand die Tür aufgemacht hat, „der Kronleuchter wackelt wieder – haben Sie das nicht bemerkt?"
:9. Maureen minden alkalommal felnéz, ugyanazzal a rövid figyelemmel, amelyet egy nyomozónő szentel egy tetthelynek, amely nem hagyott nyomokat, és a csillár minden alkalommal tökéletes mozdulatlanságban függ, súlyosan és elutasítóan, mint egy tárgy, amely nem hajlandó részt venni egy elbeszélésben, amelyet nem maga kezdett – ezért Maureen minden alkalommal azt mondja: „Később megnézem”, és bemegy a fürdőszobába, mert ez olyan kijelentés, amely senkit sem kötelez semmire. - Sie schaut jedes Mal nach oben, mit derselben kurzen Aufmerksamkeit, die eine Detektivin einem Tatort schenkt, der keine Spuren hinterlassen hat, und der Kronleuchter hängt jedes Mal in vollkommener Reglosigkeit, schwer und abweisend wie ein Objekt, das sich weigert, an einer Erzählung teilzunehmen, die es nicht selbst begonnen hat – weshalb Maureen jedes Mal „Ich schau später" sagt und ins Badezimmer geht, weil das eine Aussage ist, die niemanden zu irgendetwas verpflichtet.
:10. Archie követi őt egészen a küszöbig, olyan férfi könnyedségével támaszkodik az ajtófélfának, akinek a határok mindig mások határai voltak, és elkezdi heti monológját, a sherrys pohárral már a kezében, noha alig fél tíz múlt, és noha a sherry, ezt Maureen kiszámolta, éves mennyiségben olyan szintre jut, amely elgondolkodtatja, de ez az ő dolga. - Archie folgt ihr bis zur Schwelle, lehnt sich in den Türrahmen mit der Lässigkeit eines Mannes, für den Grenzen immer die Grenzen anderer waren, und beginnt seinen wöchentlichen Monolog, das Sherryglas bereits in der Hand, obwohl es kaum halb zehn ist und obwohl der Sherry, das hat Maureen berechnet, auf ein Jahresvolumen kommt, das sie nachdenklich stimmt, aber das ist seine Sache.
:11. Elbeszélései olyan dramaturgiát követnek, amely hónapok óta alig változott: az apa, aki állítólag Churchill-lel vacsorázott – ezeknek a vacsoráknak a vendéglistája minden ismétléssel nő –, a Wellington nevű ló, amely háromszor győzött Hampshire-ben, és végül a jelen, amellyel úgy bánik, mint egy látogatóval, akinek udvariasságból ajtót nyit az ember, de akit mégis legszívesebben nem hívott volna be. - Seine Erzählungen folgen einer Dramaturgie, die sich über Monate kaum verändert hat: Der Vater, der mit Churchill gespeist haben soll – die Gästeliste dieser Abendessen wächst mit jeder Wiederholung –, das Pferd Wellington, das dreimal in Hampshire siegte, und schließlich die Gegenwart, die er behandelt wie einen Besucher, dem man aus Höflichkeit öffnet und den man trotzdem am liebsten nicht hereingebeten hätte.
:12. Maureen hallgatja, súrolja a csaptelepet, letörli a tükröt, és a megfelelő ütemben válaszol, mert megértette, hogy a figyelmes hallgatás ugyanolyan kézműves készség, mint bármely más – olyan készség, amelyet tökéletesíteni lehet anélkül, hogy az ember elveszne benne, amíg ismeri a vonalat aközött, ami hallatszani akar, és aközött, ami rá tartozik. - Maureen hört zu, schrubbt die Armatur, wischt den Spiegel und antwortet im richtigen Takt, weil sie verstanden hat, dass aufmerksames Zuhören eine handwerkliche Fertigkeit ist wie jede andere – eine, die man perfektionieren kann, ohne sich selbst darin zu verlieren, solange man die Linie kennt zwischen dem, was gehört werden will, und dem, was einen angeht.
:13. „Tulajdonképpen elégedett, Maureen?” – ezt a kérdést időnként felteszi, és ez az egyetlen, amelynél Maureen valóban megáll, nem zavarában, és nem azért, mert hiányozna a válasz, hanem mert a kérdés olyan intimitást igényel magának, amely egy olyan férfi szájából jön, aki soha nem kérdezte meg tőle, hogy hívják a gyerekeit vagy honnan származik, és aki ezzel a kérdéssel, anélkül hogy tudná, az egyetlen dolgot érinti, amiről Maureen valóban nem akar beszélni: nem az elégedettséget, hanem azt a kérdést, hogy a szó még mindig a megfelelő mértékegység-e ahhoz, hogy ahhoz mérje, amivé az élet lett. - „Sind Sie eigentlich zufrieden, Maureen?" – diese Frage stellt er gelegentlich, und es ist die einzige, bei der sie tatsächlich innehält, nicht aus Verlegenheit und nicht, weil die Antwort fehlte, sondern weil die Frage eine Intimität beansprucht, die aus dem Mund eines Mannes kommt, der sie nie gefragt hat, wie ihre Kinder heißen oder woher sie kommt, und der mit dieser Frage, ohne es zu wissen, das Einzige berührt, worüber Maureen wirklich nicht sprechen will: nicht das Zufriede-Sein, sondern die Frage, ob das Wort noch die richtige Einheit ist, um das, was das Leben geworden ist, daran zu messen.
:14. „A törlőkendő lassan túl vékony lesz” – mondja, és Archie bólint, mintha valami fontosat mondott volna. - „Das Putztuch ist langsam zu dünn", sagt sie, und Archie nickt, als hätte sie etwas Wichtiges gesagt.
:15. Egy novemberi hétfőn – szürke ég, nedves utcák, az ajtórésen beszivárgó avar- és dízelszag – a lakás más, még mielőtt Maureen felkapcsolta volna a villanyt: a levegő olyan besűrűsödése ez, amelyet nem lehet mérni, de azonnal felismer az ember, ha annyi helyiséget ismer, mint ő, és ha megtanulta, hogy előbb érezzen, és csak azután nézzen oda. - An einem Montag im November – grauer Himmel, nasse Straßen, der Geruch von Laub und Diesel, der durch die Türritze dringt – ist die Wohnung anders, noch bevor Maureen das Licht angemacht hat: eine Verdichtung der Luft, die man nicht messen kann, aber sofort erkennt, wenn man so viele Räume kennt wie sie und wenn man gelernt hat, zuerst zu fühlen und erst dann hinzuschauen.
:16. Archie reggeli köntösben ül az étkezőasztalnál – már ez önmagában elég szokatlan ahhoz, hogy minden mást előre sejteni lehessen –, és előtte egy feltépett levél fekszik, amely a borítékját a földön vesztette el, mintha a felnyitás a harag mozdulata lett volna, az olvasás pedig aztán valami egészen más. - Archie sitzt im Morgenmantel am Esstisch – das allein ist ungewöhnlich genug, um alles andere schon vorauszuahnen –, und vor ihm liegt ein aufgerissener Brief, der auf dem Boden seinen Umschlag verloren hat, als wäre das Öffnen eine Geste der Wut gewesen und das Lesen dann etwas ganz anderes.
:17. Kezei laposan fekszenek az asztalon, olyan kezek nyomásával, amelyeknek meg kell kapaszkodniuk valamiben, ami maga nem szilárd, és az arca azt a különös kifejezést mutatja, amelyet Maureen más lakások más pillanataiból ismer: annak az embernek a kifejezését, aki a hírt már teljesen megértette, de még nem fogadta el teljesen, mert a kettő együtt túl sok lenne egyszerre. - Seine Hände liegen flach auf dem Tisch mit dem Druck von Händen, die sich festhalten müssen an etwas, das selbst nicht fest ist, und sein Gesicht zeigt jenen eigentümlichen Ausdruck, den Maureen kennt von anderen Momenten in anderen Wohnungen: den Ausdruck eines Menschen, der die Nachricht bereits vollständig verstanden und noch nicht vollständig angenommen hat, weil beides zusammen zu viel auf einmal wäre.
:18. „Giles kihúz engem a végrendeletből” – mondja anélkül, hogy felnézne, és ebben a mondatban – rövidségében, a magyarázatról való teljes lemondásában – több van, mint gyász: ott van egy férfi szégyene, aki nem érti, hogyan veszíthet el valakit az ember, akit soha nem volt igazán kész megismerni. - „Giles streicht mich aus dem Testament", sagt er, ohne aufzublicken, und in diesem Satz – in seiner Kürze, in seinem vollständigen Verzicht auf Erklärung – steckt mehr als Trauer: da ist die Scham eines Mannes, der nicht versteht, wie man jemanden verlieren kann, den man nie wirklich zu kennen bereit war.
:19. Giles befektetési bankár, Archie világában főként üres helyként jelenik meg, és Maureen, aki az utóbbi években sokat gondolkodott fiúkon, további magyarázat nélkül megérti, hogy itt nem hirtelen kegyetlenségről van szó, hanem egy hosszú közöny végéről, amely mindkét oldalon ott ült, és amelyet most az egyik oldal döntésként fogalmazott meg. - Giles ist Investmentbanker, taucht in Archies Welt hauptsächlich als Leerstelle auf, und Maureen, die viel über Söhne nachgedacht hat in den letzten Jahren, versteht ohne weitere Erklärung, dass hier keine plötzliche Grausamkeit vorliegt, sondern das Ende einer langen Gleichgültigkeit, die auf beiden Seiten saß und die jetzt eines der beiden Seiten als Entscheidung formuliert hat.
:20. A konyhában áll, és Archie-t nézi, aztán meglátja a sherryt a tálalón, és abban a másodpercben, amelyben mindkettőt látta, a döntés már meg is született – nem hirtelen indulatként, nem szentimentális együttérzésként, hanem annak nyugodt felismeréseként, hogy vannak pillanatok, amikor az ember abbahagyja a távolság igazgatását, nem azért, mert a távolság rossz volt, hanem mert éppen nem az a helyes. - Sie steht in der Küche und sieht Archie an, und dann sieht sie den Sherry auf dem Sideboard, und in der Sekunde, in der sie beides gesehen hat, ist die Entscheidung bereits gefallen – nicht als Impuls, nicht als sentimentales Mitgefühl, sondern als die ruhige Erkenntnis, dass es Momente gibt, in denen man aufhört, Distanz zu verwalten, nicht weil die Distanz falsch war, sondern weil sie gerade nicht das Richtige ist.
:21. Fogja az egyik kis poharat, megtölti egy olyan nő gondosságával, aki nem tesz fölösleges mozdulatokat, és leül Archie-val szemben – húsz év óta először ülve egy ügyfél lakásában, munkaidőben, és a legkülönösebb ebben az, milyen kevéssé különösnek érződik. - Sie nimmt eines der kleinen Gläser, füllt es mit der Sorgfalt einer Frau, die keine unnötigen Bewegungen macht, und setzt sich Archie gegenüber – zum ersten Mal in zwanzig Jahren sitzend in der Wohnung eines Kunden, in der Arbeitszeit, und das Merkwürdigste daran ist, wie wenig merkwürdig es sich anfühlt.
:22. „A fiam tavaly nem hívott fel a születésnapomon” – mondja, a poharat két kézzel tartva, tekintetét az asztalra szegezve, nem rá –, mert bizonyos mondatokat könnyebb kimondani, ha közben nem látják az embert –, „ez természetesen nem ugyanaz, nem akarok úgy tenni, mintha ugyanaz lenne – de azt hiszem, a gyerekek valamikor felhagynak azzal, hogy minket lássanak, és elkezdik azt látni, ami megkönnyebbíti őket, amikor így látnak minket.” - „Mein Sohn hat mich letztes Jahr nicht zum Geburtstag angerufen", sagt sie, das Glas mit beiden Händen haltend, den Blick auf den Tisch, nicht auf ihn – weil manche Sätze leichter fallen, wenn man nicht gesehen wird beim Sagen, „das ist natürlich nicht dasselbe, ich will nicht so tun als wäre es dasselbe – aber ich glaube, dass Kinder irgendwann aufhören, uns zu sehen, und anfangen, das zu sehen, was sie entlastet, wenn sie uns so sehen."
:23. A mondat nem csattanóval ér véget, mert nincs csattanó, és Maureen iszik, mert ennek a mondatnak a befejezetlensége többet mond, mint bármilyen befejezés mondhatna: azt mondja, hogy ő sem tudja, ez hogyan végződik, és hogy belenyugodott abba, hogy nem tudja. - Der Satz endet nicht mit einer Pointe, weil es keine gibt, und Maureen trinkt, weil das Unfertige dieses Satzes mehr sagt als jede Vollendung es könnte: es sagt, dass sie auch nicht weiß, wie das endet, und dass sie damit abgefunden hat, es nicht zu wissen.
:24. Archie felzokog – egyszer, röviden, félig elfojtva, annak a férfinak a szégyenével, akinek az érzés mindig túl nagy volt ahhoz a térhez képest, amelyet engedélyezett neki –, Maureen pedig leteszi a poharat az asztalra, és vár, nem annak feszült segítőkészségével, aki megoldást akar kínálni, hanem annak csendes szolidaritásával, aki tudja, hogy nincs megoldás, és mégsem áll fel – vagy éppen ezért nem. - Archie schluchzt – einmal, kurz, halb unterdrückt, mit der Scham eines Mannes, dem das Gefühl immer zu groß war für den Raum, den er ihm zugebilligt hat –, und Maureen legt das Glas auf den Tisch und wartet, nicht mit der gespannten Hilfsbereitschaft von jemandem, der eine Lösung anbieten will, sondern mit der stillen Solidarität von jemandem, der weiß, dass es keine gibt, und der trotzdem nicht aufsteht – oder gerade deswegen.
:25. A következő héten gyakrabban gondol rá, mint valaha, de nem azzal a lágy szánalommal, amelyet az ember néha megenged magának, hogy saját magát együttérzőnek élje meg: inkább azzal a távolságtartó figyelemmel, amelyet akkor vesz észre magában az ember, amikor valami, amiről azt hitte, érti, hirtelen olyan mélységet mutat, amellyel nem számolt, és amelyet nem lehet figyelmen kívül hagyni anélkül, hogy az ember valamit megtagadna önmagától. - In der Woche danach denkt sie öfter an ihn als je zuvor, aber nicht mit dem weichen Mitleid, das man sich manchmal gönnt, um sich selbst als mitfühlend zu erleben: eher mit jener distanzierten Aufmerksamkeit, die man in sich bemerkt, wenn etwas, das man glaubte zu verstehen, plötzlich eine Tiefe zeigt, die man nicht eingerechnet hatte, und die man nicht ignorieren kann, ohne sich selbst etwas zu verweigern.
:26. Csütörtök este pogácsaszerű scone-okat süt az anyja receptje szerint – olyan recept szerint, amelyet kívülről tud, és évek óta nem használt, mert az anya halála után a sütés gyász ízű volt, nem konyháé, és mert Maureennek nem szokása önként előhívni a fájdalmat. - Am Donnerstagabend backt sie Scones nach dem Rezept ihrer Mutter – einem Rezept, das sie auswendig kann und seit Jahren nicht benutzt hat, weil Backen nach dem Tod der Mutter nach Trauer schmeckte und nicht nach Küche, und weil Maureen keine Gewohnheit darin hat, Schmerz freiwillig aufzurufen.
:27. Mégis süt, és a scone-ok kissé túl barnák lesznek, mert a sütő hazudik, és beteszi őket a műanyag dobozba, mert a melegség állítás, és mert nem akar másikat tenni, és jobbat sem ismer. - Sie backt trotzdem, und die Scones werden etwas zu braun, weil das Backrohr lügt, und sie legt sie in die Tupperdose, weil Wärme eine Aussage ist und weil sie keine andere machen will und keine bessere kennt.
:28. A következő hétfőn csenget, bár a kulcs a táskájában van – apró gesztus, de tudatos, mert a csengetés választási lehetőséget ad a másiknak, és mert Maureen úgy döntött, hogy Archie-nak ezúttal legyen meg ez a választása, anélkül hogy tudná, hogy úgysem élne vele. - Am nächsten Montag klingelt sie, obwohl der Schlüssel in ihrer Tasche liegt – eine kleine Geste, aber eine bewusste, weil Klingeln dem anderen die Wahl gibt, und weil Maureen entschieden hat, dass Archie diese Wahl diesmal haben soll, ohne zu wissen, dass er sie sowieso nicht benutzen würde.
:29. Archie ajtót nyit – felöltözve, vasalt gallérral, még kissé kivörösödött szemmel, de olyan férfi tartásával, aki elismerte a vereséget, és most rájön, hogy az élet utána is folytatódik, ami egyszerre meglepő és nem meglepő. - Er öffnet – gekleidet, Kragen gebügelt, Augen noch leicht gerötet, aber mit der Haltung eines Mannes, der die Niederlage eingeräumt hat und nun herausfindet, dass das Leben danach weitergeht, was überraschend und nicht überraschend zugleich ist.
:30. Maureen leteszi a dobozt az asztalra, megtölti a vízforralót, megkeresi a teát, megtalálja a rossz szekrénykében, kommentár nélkül kiveszi, és a közben keletkező csend nem üres, hanem sűrű – sűrű mindazoktól a dolgoktól, amelyeket nem kell kimondani, mert mindketten ott vannak. - Maureen stellt die Dose auf den Tisch, füllt den Wasserkocher, sucht den Tee, findet ihn im falschen Schränkchen, nimmt ihn heraus ohne Kommentar, und die Stille, die dabei entsteht, ist nicht leer, sondern dicht – dicht von den Dingen, die nicht gesagt werden müssen, weil sie beide da sind.
:31. Ülnek, teát isznak és scone-okat esznek, és a beszélgetés, amely megtörténik, nem is beszélgetés, és mégis több, mint a legtöbb: olyan valaminek az állaga van, ami terv nélkül nőtt, ami nem tudja, hogyan hívják, és éppen ezért tart. - Sie sitzen und trinken Tee und essen die Scones, und das Gespräch, das stattfindet, ist keines und doch mehr als die meisten: es hat die Konsistenz von etwas, das gewachsen ist ohne Plan, das nicht weiß, wie es heißt, und das gerade deswegen hält.
:32. „A csillár egyébként nem inog” – mondja Maureen valamikor, hangsúly nélkül, egy fizikai tény megállapításaként –, és Archie ránéz, egy másodpercig, kettőig, aztán elmosolyodik, olyan mosollyal, amely nem akar semmit: sem szánalmat, sem elnézést, sem olyan kötődést, amelyet ápolni kellene – egyszerűen mosoly, amely ott van, mert éppen nincs ott semmi, ami megakadályozná. - „Der Kronleuchter wackelt übrigens nicht", sagt Maureen irgendwann, ohne Betonung, als Feststellung einer physikalischen Tatsache – und Archie sieht sie an, eine Sekunde, zwei, und dann lächelt er, ein Lächeln, das nichts will: kein Mitleid, keine Nachsicht, keine Verbundenheit, die man pflegen müsste – einfach ein Lächeln, das da ist, weil gerade nichts da ist, das es verhindert.
:33. „Tudom” – mondja. - „Ich weiß", sagt er.
:34. Odakint elhalad egy busz, és a régi ablaküvegek röviden megremegnek kereteikben, aztán a csend ismét rátelepszik a lakásra – ugyanaz a csend, mint mindig, ugyanazokkal a bútorokkal, ugyanazzal a porcelánnal, ugyanazzal a fénnyel, és mégis más, mert a csend, ahogyan mindenki tudja, aki sokáig ült benne, nem üres, hanem abból áll, amit belevittünk, és mert ezúttal, először, valami meleg van benne. - Draußen fährt ein Bus vorbei, und die alten Scheiben zittern kurz in ihren Rahmen, und dann legt sich die Stille wieder über die Wohnung – dieselbe Stille wie immer, mit denselben Möbeln, demselben Porzellan, demselben Licht, und doch eine andere, weil Stille, wie jeder weiß, der lange in ihr gesessen hat, nicht leer ist, sondern aus dem besteht, was man hineingebracht hat, und weil diesmal, zum ersten Mal, etwas Warmes darin ist.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Porzellan
:1. Maureen Callahan ist sechsundfünfzig Jahre alt, und wenn man sie nach ihrem Beruf fragt, antwortet sie mit einer Präzision, die jeden weiteren Kommentar überflüssig macht: „Reinigungskraft" – ein Wort, das sie mit derselben Selbstverständlichkeit ausspricht, mit der andere „Anwältin" oder „Ärztin" sagen würden, weil sie früh begriffen hat, dass der Stolz auf eine Tätigkeit nicht von der gesellschaftlichen Bewertung dieser Tätigkeit abhängen muss, wenn man nur entschieden genug ist, das nicht zuzulassen.
:2. In zwanzig Jahren hat sie gelernt, dass die Wohnungen reicher Leute selten so aussehen, wie die Leute selbst aussehen wollen – dass hinter den schweren Türen in Kensington eine Unordnung lauert, die mit Geld nicht zu kaufen ist und mit Schweigen nur notdürftig verwaltet werden kann, und dass derjenige, der wöchentlich mit dem Putztuch kommt, zwangsläufig zum einzigen Zeugen einer Wahrheit wird, die der Bewohner selbst nicht mehr wahrnehmen kann, weil er zu lange in ihr lebt.
:3. Lord Archibald Pemberton – achtundsiebzig Jahre alt, täglich im Anzug, Krawatte mit Windsorknoten – ist seit einem Jahr auf ihrer Liste und hat in dieser Zeit bewiesen, dass Aristokratie weniger ein Stand ist als eine Haltung, die man aufrechterhalten kann, solange man sich weigert, die Verhältnisse neu zu vermessen: Er lebt allein in einer Sieben-Zimmer-Wohnung in der Montpelier Street, die einst für eine Familie mit Personal ausgelegt war und die nun, von Familie und Personal gleichermaßen verlassen, die Abwesenheit all dessen dokumentiert, was sie hätte füllen sollen, mit einer Stille, die nicht Frieden ist, sondern der Nachhall von etwas, das aufgehört hat zu klingen, ohne dass jemand es ausgemacht hätte.
:4. Das Porzellan – Meißner Service, weiß mit kobaltblauen Ranken und Goldrand, für sechzehn Personen hinter Glas in einem Schrank mit Messingschloss – ist das einzige Objekt in dieser Wohnung, das Maureen wirklich beschäftigt, nicht weil es Arbeit macht, sondern weil Archie verstummt, wenn sie es anfasst: ein Verstummen, das anders ist als sein sonstiges Schweigen, konzentrierter, angespannter, wie das Schweigen von jemandem, der aufpasst, dass etwas nicht kaputtgeht, und dabei nicht ganz sicher ist, ob er das Porzellan meint oder sich selbst.
:5. Sie hat ihn einmal gefragt, wessen Service das sei, und er hat „meiner Frau" gesagt mit einer Kürze, die keine Folgefrage zuließ – nicht weil er unhöflich war, sondern weil manche Sätze vollständig sind, gerade weil sie nicht zu Ende geführt werden, und weil Maureen, die viel beobachtet und sehr wenig fragt, das sofort verstanden hat und seitdem beide Hände benutzt, wenn sie die Tassen nimmt.
:6. Den Schlüssel, den Archie ihr übergeben hat, nennt er bis heute „geliehen", und dieser semantische Eigensinn ist, wie Maureen ihrer Schwester einmal erklärt hat, kein Versehen und keine Marotte, sondern der letzte verbliebene Bereich, in dem er noch verfügt: über die Sprache, über die Bedeutung seiner Handlungen, über das Recht, Besitz und Gabe nicht zusammenfallen zu lassen, selbst wenn längst klar ist, dass er den Schlüssel nie zurückfordern wird.
:7. Wenn sie montags die Tür aufschließt, steht das Teegeschirr auf dem Küchentisch – jedes Mal, ohne Ausnahme, mit einer Beharrlichkeit, die nicht auf Vergessen deutet, sondern auf Hoffnung, auf die Art Hoffnung, die nicht aufgibt, weil sie weiß, dass sie keine Grundlage hat, und die genau deswegen in einer eigentümlichen Würde fortbesteht, die Maureen, obwohl sie nie Tee trinkt und das seit einem Jahr nicht getan hat, nicht kommentiert, weil sie gespürt hat, dass das Teegeschirr nicht für sie bestimmt ist, sondern für die Vorstellung von ihr, die Archie braucht, um den Montag auszuhalten.
:8. „Ah, Maureen", sagt er aus dem Flur mit dem Ton eines Mannes, dem die Woche zu lang geworden ist und dem jetzt endlich jemand die Tür aufgemacht hat, „der Kronleuchter wackelt wieder – haben Sie das nicht bemerkt?"
:9. Sie schaut jedes Mal nach oben, mit derselben kurzen Aufmerksamkeit, die eine Detektivin einem Tatort schenkt, der keine Spuren hinterlassen hat, und der Kronleuchter hängt jedes Mal in vollkommener Reglosigkeit, schwer und abweisend wie ein Objekt, das sich weigert, an einer Erzählung teilzunehmen, die es nicht selbst begonnen hat – weshalb Maureen jedes Mal „Ich schau später" sagt und ins Badezimmer geht, weil das eine Aussage ist, die niemanden zu irgendetwas verpflichtet.
:10. Archie folgt ihr bis zur Schwelle, lehnt sich in den Türrahmen mit der Lässigkeit eines Mannes, für den Grenzen immer die Grenzen anderer waren, und beginnt seinen wöchentlichen Monolog, das Sherryglas bereits in der Hand, obwohl es kaum halb zehn ist und obwohl der Sherry, das hat Maureen berechnet, auf ein Jahresvolumen kommt, das sie nachdenklich stimmt, aber das ist seine Sache.
:11. Seine Erzählungen folgen einer Dramaturgie, die sich über Monate kaum verändert hat: Der Vater, der mit Churchill gespeist haben soll – die Gästeliste dieser Abendessen wächst mit jeder Wiederholung –, das Pferd Wellington, das dreimal in Hampshire siegte, und schließlich die Gegenwart, die er behandelt wie einen Besucher, dem man aus Höflichkeit öffnet und den man trotzdem am liebsten nicht hereingebeten hätte.
:12. Maureen hört zu, schrubbt die Armatur, wischt den Spiegel und antwortet im richtigen Takt, weil sie verstanden hat, dass aufmerksames Zuhören eine handwerkliche Fertigkeit ist wie jede andere – eine, die man perfektionieren kann, ohne sich selbst darin zu verlieren, solange man die Linie kennt zwischen dem, was gehört werden will, und dem, was einen angeht.
:13. „Sind Sie eigentlich zufrieden, Maureen?" – diese Frage stellt er gelegentlich, und es ist die einzige, bei der sie tatsächlich innehält, nicht aus Verlegenheit und nicht, weil die Antwort fehlte, sondern weil die Frage eine Intimität beansprucht, die aus dem Mund eines Mannes kommt, der sie nie gefragt hat, wie ihre Kinder heißen oder woher sie kommt, und der mit dieser Frage, ohne es zu wissen, das Einzige berührt, worüber Maureen wirklich nicht sprechen will: nicht das Zufriede-Sein, sondern die Frage, ob das Wort noch die richtige Einheit ist, um das, was das Leben geworden ist, daran zu messen.
:14. „Das Putztuch ist langsam zu dünn", sagt sie, und Archie nickt, als hätte sie etwas Wichtiges gesagt.
:15. An einem Montag im November – grauer Himmel, nasse Straßen, der Geruch von Laub und Diesel, der durch die Türritze dringt – ist die Wohnung anders, noch bevor Maureen das Licht angemacht hat: eine Verdichtung der Luft, die man nicht messen kann, aber sofort erkennt, wenn man so viele Räume kennt wie sie und wenn man gelernt hat, zuerst zu fühlen und erst dann hinzuschauen.
:16. Archie sitzt im Morgenmantel am Esstisch – das allein ist ungewöhnlich genug, um alles andere schon vorauszuahnen –, und vor ihm liegt ein aufgerissener Brief, der auf dem Boden seinen Umschlag verloren hat, als wäre das Öffnen eine Geste der Wut gewesen und das Lesen dann etwas ganz anderes.
:17. Seine Hände liegen flach auf dem Tisch mit dem Druck von Händen, die sich festhalten müssen an etwas, das selbst nicht fest ist, und sein Gesicht zeigt jenen eigentümlichen Ausdruck, den Maureen kennt von anderen Momenten in anderen Wohnungen: den Ausdruck eines Menschen, der die Nachricht bereits vollständig verstanden und noch nicht vollständig angenommen hat, weil beides zusammen zu viel auf einmal wäre.
:18. „Giles streicht mich aus dem Testament", sagt er, ohne aufzublicken, und in diesem Satz – in seiner Kürze, in seinem vollständigen Verzicht auf Erklärung – steckt mehr als Trauer: da ist die Scham eines Mannes, der nicht versteht, wie man jemanden verlieren kann, den man nie wirklich zu kennen bereit war.
:19. Giles ist Investmentbanker, taucht in Archies Welt hauptsächlich als Leerstelle auf, und Maureen, die viel über Söhne nachgedacht hat in den letzten Jahren, versteht ohne weitere Erklärung, dass hier keine plötzliche Grausamkeit vorliegt, sondern das Ende einer langen Gleichgültigkeit, die auf beiden Seiten saß und die jetzt eines der beiden Seiten als Entscheidung formuliert hat.
:20. Sie steht in der Küche und sieht Archie an, und dann sieht sie den Sherry auf dem Sideboard, und in der Sekunde, in der sie beides gesehen hat, ist die Entscheidung bereits gefallen – nicht als Impuls, nicht als sentimentales Mitgefühl, sondern als die ruhige Erkenntnis, dass es Momente gibt, in denen man aufhört, Distanz zu verwalten, nicht weil die Distanz falsch war, sondern weil sie gerade nicht das Richtige ist.
:21. Sie nimmt eines der kleinen Gläser, füllt es mit der Sorgfalt einer Frau, die keine unnötigen Bewegungen macht, und setzt sich Archie gegenüber – zum ersten Mal in zwanzig Jahren sitzend in der Wohnung eines Kunden, in der Arbeitszeit, und das Merkwürdigste daran ist, wie wenig merkwürdig es sich anfühlt.
:22. „Mein Sohn hat mich letztes Jahr nicht zum Geburtstag angerufen", sagt sie, das Glas mit beiden Händen haltend, den Blick auf den Tisch, nicht auf ihn – weil manche Sätze leichter fallen, wenn man nicht gesehen wird beim Sagen, „das ist natürlich nicht dasselbe, ich will nicht so tun als wäre es dasselbe – aber ich glaube, dass Kinder irgendwann aufhören, uns zu sehen, und anfangen, das zu sehen, was sie entlastet, wenn sie uns so sehen."
:23. Der Satz endet nicht mit einer Pointe, weil es keine gibt, und Maureen trinkt, weil das Unfertige dieses Satzes mehr sagt als jede Vollendung es könnte: es sagt, dass sie auch nicht weiß, wie das endet, und dass sie damit abgefunden hat, es nicht zu wissen.
:24. Archie schluchzt – einmal, kurz, halb unterdrückt, mit der Scham eines Mannes, dem das Gefühl immer zu groß war für den Raum, den er ihm zugebilligt hat –, und Maureen legt das Glas auf den Tisch und wartet, nicht mit der gespannten Hilfsbereitschaft von jemandem, der eine Lösung anbieten will, sondern mit der stillen Solidarität von jemandem, der weiß, dass es keine gibt, und der trotzdem nicht aufsteht – oder gerade deswegen.
:25. In der Woche danach denkt sie öfter an ihn als je zuvor, aber nicht mit dem weichen Mitleid, das man sich manchmal gönnt, um sich selbst als mitfühlend zu erleben: eher mit jener distanzierten Aufmerksamkeit, die man in sich bemerkt, wenn etwas, das man glaubte zu verstehen, plötzlich eine Tiefe zeigt, die man nicht eingerechnet hatte, und die man nicht ignorieren kann, ohne sich selbst etwas zu verweigern.
:26. Am Donnerstagabend backt sie Scones nach dem Rezept ihrer Mutter – einem Rezept, das sie auswendig kann und seit Jahren nicht benutzt hat, weil Backen nach dem Tod der Mutter nach Trauer schmeckte und nicht nach Küche, und weil Maureen keine Gewohnheit darin hat, Schmerz freiwillig aufzurufen.
:27. Sie backt trotzdem, und die Scones werden etwas zu braun, weil das Backrohr lügt, und sie legt sie in die Tupperdose, weil Wärme eine Aussage ist und weil sie keine andere machen will und keine bessere kennt.
:28. Am nächsten Montag klingelt sie, obwohl der Schlüssel in ihrer Tasche liegt – eine kleine Geste, aber eine bewusste, weil Klingeln dem anderen die Wahl gibt, und weil Maureen entschieden hat, dass Archie diese Wahl diesmal haben soll, ohne zu wissen, dass er sie sowieso nicht benutzen würde.
:29. Er öffnet – gekleidet, Kragen gebügelt, Augen noch leicht gerötet, aber mit der Haltung eines Mannes, der die Niederlage eingeräumt hat und nun herausfindet, dass das Leben danach weitergeht, was überraschend und nicht überraschend zugleich ist.
:30. Maureen stellt die Dose auf den Tisch, füllt den Wasserkocher, sucht den Tee, findet ihn im falschen Schränkchen, nimmt ihn heraus ohne Kommentar, und die Stille, die dabei entsteht, ist nicht leer, sondern dicht – dicht von den Dingen, die nicht gesagt werden müssen, weil sie beide da sind.
:31. Sie sitzen und trinken Tee und essen die Scones, und das Gespräch, das stattfindet, ist keines und doch mehr als die meisten: es hat die Konsistenz von etwas, das gewachsen ist ohne Plan, das nicht weiß, wie es heißt, und das gerade deswegen hält.
:32. „Der Kronleuchter wackelt übrigens nicht", sagt Maureen irgendwann, ohne Betonung, als Feststellung einer physikalischen Tatsache – und Archie sieht sie an, eine Sekunde, zwei, und dann lächelt er, ein Lächeln, das nichts will: kein Mitleid, keine Nachsicht, keine Verbundenheit, die man pflegen müsste – einfach ein Lächeln, das da ist, weil gerade nichts da ist, das es verhindert.
:33. „Ich weiß", sagt er.
:34. Draußen fährt ein Bus vorbei, und die alten Scheiben zittern kurz in ihren Rahmen, und dann legt sich die Stille wieder über die Wohnung – dieselbe Stille wie immer, mit denselben Möbeln, demselben Porzellan, demselben Licht, und doch eine andere, weil Stille, wie jeder weiß, der lange in ihr gesessen hat, nicht leer ist, sondern aus dem besteht, was man hineingebracht hat, und weil diesmal, zum ersten Mal, etwas Warmes darin ist.
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=== 4 ===
:A híd
:1. Van a kimerültségnek egy bizonyos fajtája, amely nem az alvásból fakad, és nem is az ébrenlétből, hanem egy élet hosszú, egyenletes nyomásából, amelyet az ember úgy él, hogy soha nem döntött egészen mellette – és Lucía pontosan ezt a kimerültséget ismeri, miközben a kezei éjjel egy órakor még mindig átvezetik a tűt az anyagon, mintha már régen elszakadtak volna tőle, és most saját számlára dolgoznának.
:2. A Bogotá peremén álló gyár olyan hely, amely semmit sem ígér és semmit sem tart be, és talán éppen ez az egyetlen őszintesége: itt az ember tudja, mire számíthat.
:3. Javier soha nem dolgozott itt, ő soha nem volt olyan valaki, aki csendben megmarad egy helyen – megvolt benne az a nyugtalan minőség, amely egyes embereket nyugtalanná tesz, másokat pedig vonz, és Lucía mindkettőt megtapasztalta benne, néha ugyanabban a pillanatban.
:4. Két évvel ezelőtt elment, olyan búcsú nélkül, amely méltó lett volna erre a névre, és azóta Lucía megtanult együtt élni egy üres hellyel, amelyet sem gyász, sem bizonyosság nem tud kitölteni, mert a kormány küldött egy levelet, amely halottnak nyilvánította őt anélkül, hogy bármit is adott volna, ami lehetővé tenné, hogy ezt a szót komolyan vegyék.
:5. Ami marad, az már nem fájdalom a tulajdonképpeni értelemben, hanem valami tompább és tartósabb – egyfajta strukturális hiány, amelyet Lucía időközben annyira belsővé tett, hogy néha csak akkor veszi észre, amikor valaki megkérdezi, vannak-e testvérei, és neki egy pillanattal túl sokáig tart válaszolni.
:6. A szombat az ő napja, nem azért, mert különbözik a többitől, hanem mert egy döntés révén azzá tette, ami: az egyetlen nappá, amikor nem varr, nem ül a panzióban a plafont bámulva, hanem felszáll a buszra és elindul.
:7. Maga a busz egy saját kis univerzum, olyan emberekkel benépesítve, akik ilyen kora reggel már azoknak az embereknek az arcát viselik, akik tudják, hogy hosszú lesz a nap, és olyan állatokkal, amelyek mit sem sejtve utaznak velük, és olyan hőséggel, amely a horpadt karosszéria minden résén bekúszik, mintha személyesen hívták volna meg.
:8. Ezen a reggelen egy gyerek ül mellette, aki egy mandarint tart azzal a komoly gondossággal, amelyet a gyerekek néha olyan tárgyakra fordítanak, amelyeket a felnőttek már régen magától értetődőnek tartanak, és szó nélkül felajánlja neki a felét, mintha ez volna a világ legtermészetesebb gesztusa.
:9. Lucía elveszi a gyümölcsöt, és még mielőtt megérintené a héját, Javier már ott van – nem képként, hanem testi reakcióként, a veszteség valamiféle izomemlékezeteként –, mert Javier a mandarint mindig a fogaival tépte fel, türelmetlenül és nevetve, mintha a hámozás olyan időpazarlás volna, amelyet ő elvből megtagad magától.
:10. Az ablak felé fordítja az arcát, hogy a gyerek ne lássa a szemét, és erősen tartja a mandarint, amíg a busz lassítani nem kezd, és a fák között meg nem jelenik a híd, pontosan ott, ahol mindig megjelenik, azoknak a dolgoknak a közönyös megbízhatóságával, amelyek nem tudják, mit jelentenek.
:11. A Río Sumapaz fölötti híd tárgyilagosan nézve semmi különös: öregedő beton, rozsdásodó korlát, alatta barna víz, amely folyik anélkül, hogy valaha megkérdezné, mi veszik el vagy várakozik a partjainál, vagy mi nem tud dönteni a kettő között.
:12. De a helyek nem azt jelentik, amik, hanem azt, ami bennük történt, és Lucía itt látta utoljára Javier vállait, amelyek kissé előrehajoltak, mintha valamit cipelne, ami kívülről nem volt látható, és ez olyan emlék, amely nem halványul, hanem az idő múlásával inkább pontosabbá válik, élesebbé a részleteiben, mintha az agy pontossággal próbálná pótolni azt, amit a valóság már nem tud megadni.
:13. Odaáll a korláthoz, a vizet nézi, és vár – bár a várakozás szó itt félrevezető, mert irányt sugall, amely felé az ember vár, Lucía pedig ezt már régen feladta, ha egyáltalán valaha megvolt neki; amit tesz, inkább az idő csendes elviselése egy olyan helyen, amely az övé, olyan módon, amelyet semmilyen tulajdoni lap nem tudna leírni.
:14. Ezen a szombaton ott van egy öregember, aki egy felfordított vödrön ül, mintha ez teljesen megfelelő módja volna annak, hogy az ember berendezkedjen a világban, térdei között termoszkannával és olyan arccal, amely annyi réteget visel, hogy Lucía meg sem próbálja olvasni.
:15. Megkérdezi tőle, kér-e kávét, és a hangjában van valami, ami egy pillanatra megzavarja, mielőtt megértené, hogy nem az akcentus az, és nem is a hangerő, hanem valamiféle megfagyott távolság – mintha ez a hang nagyon sokáig hallgatott volna, és még nem érkezett volna vissza egészen a jelenbe.
:16. Bólint, aprópénz után kutat, és abban a pillanatban, amikor felnéz, hogy odaadja neki az érméket, pillantása a kezére esik, amely a kannát tartja, és megdermed olyan módon, amely nem teátrális, hanem csendes és abszolút – úgy, ahogyan egy test megáll, amikor felismer valamit, amit az értelem még nem ért utol.
:17. Az ujjak göcsörtösek, az ízületek felrepedezettek, a körmök megfeketedtek, és mindez semmi szokatlan nem volna ezen a vidéken; ami Lucíát megdermeszti, az ezeknek a kezeknek a geometriája – a középső ín szokatlan hossza, a hüvelykujjnál kiugró csont, az a mód, ahogyan a kisujj minimálisan eláll, mintha mindig övé akarna lenni az utolsó szó –, mert ez olyan geometria, amelyet ismer, olyan jól, mint a saját kezét, talán még jobban.
:18. Kérdések születnek benne – olyan sok és olyan gyorsan, és olyan különböző és lehetetlen következményekkel, hogy kölcsönösen eltorlaszolják egymást, mint az autók egy bedugult kereszteződésben, és egy sem jut el az ajkaiig, mert minden lehetséges válasz kockára tenne benne valamit, ami éppen még összetartja.
:19. Az öregember vár, anélkül hogy közben figyelné őt, úgy, ahogyan az ember vár valakire, akinek időre van szüksége, és ez már önmagában is olyasmi, amit Lucía nem fog elfelejteni: hogy várt, mintha tudná, hogy itt a várakozás a helyes.
:20. Megtölti a műanyag poharat, odaadja neki, és azt mondja: „Vigyázat, forró” – és ez minden, három szó, de a hangja közben úgy hangzik, mint valami, ami nagyon messziről utazott ide, és útközben felhagyott azzal, hogy a legszükségesebbnél többet mondjon.
:21. Lucía lassan iszik, és a kávé keserű és nehéz, és olyan utóíze van, amelyet nem tud besorolni, és amely ezért benne marad még jóval azután is, hogy a pohár kiürült.
:22. Nem tesz fel kérdéseket, alig mond valamit, és hogy ez gyávaság volt-e, vagy valamiféle bölcsesség, amelyért előbb meg kell dolgozni, mielőtt az ember felismeri, hogy nem az, ezt abban a pillanatban nem tudja, és talán soha nem is fogja tudni.
:23. Az ezt követő hét olyan hét, mint bármelyik másik, kivéve, hogy mégsem az, mert Lucía minden egyes napján úgy halad át, mint olyan vízen, amely kissé sűrűbb a szokásosnál, és a kávé íze még mindig ott fekszik a nyelvén, makacsul és némán, mint egy kérdés, amely nem hajlandó nyelvvé fordíttatni.
:24. A következő szombaton a szokásosnál korábban száll fel a buszra, mintha húsz perc eldönthetne bármit is, ami már eldőlt, és amikor megérkezik a hídhoz, a vödör még ott áll, de az öregember nem ül rajta, és egy fiatalabb árus foglalta el a helyét, aki kólát árul, és úgy néz ki, mintha soha életében nem hiányzott volna neki senki.
:25. Lucía megkérdezi a kávés férfi után, és az árus olyan pillantással néz rá, amely azt mondja, hogy ezt a kérdést már ismeri, még ha ma hallja is először, és így válaszol: „Továbbment. Vagy meghalt. Itt az ilyesmit nem kérdezi túl pontosan az ember, mert a válasz többnyire mindkettő.”
:26. Leül a vödörre, és iszik egy kólát, amely meleg és édes, és mindennek az íze benne van, csak annak nem, amire szüksége volna, és a vizet nézi, amely még mindig folyik, közönyösen és érintetlenül, mintha a közöny volna az egyetlen méltó reakció egy országra, amely olyan sok mindent elvett az embereitől.
:27. A korlát végén egy vörös fonal lóg, kifakultan és vékonyan, és senki sem veszi észre, csak valaki, aki megtanult figyelni a kis jelekre, mert a nagy jelek elmaradtak.
:28. Lucía kihúz egy szálat a kabátja szegélyéből – kéket, kissé kirojtosodottat, abból a fajta kékből, amely valaha erősebb volt –, és a vörös mellé köti, nem szentimentalizmusból, hanem egy olyan impulzusból, amelyet nem elemez, mert bizonyos cselekedetek elveszítik jelentésüket, ha az ember túl pontosan nézi őket.
:29. A két fonal egymás mellett lóg az enyhe szélben, anélkül hogy érintenék egymást, és anélkül hogy eltávolodnának egymástól, és talán ez a legpontosabb dolog, amit Lucía valaha Javierhez fűződő kapcsolatáról mondott, még ha közben egyetlen szót sem szólt.
:30. A buszon laposan a forró ablaküveghez teszi a kezét, és a hegyeket nézi, amelyek a déli hőségben valami meghatározhatatlanba oldódnak fel, az alak és az alaktalanság közötti átmenetbe, amely ma nem nyugtalanítónak tűnik számára, hanem őszinte kijelentésnek arról, milyenek is valójában a dolgok.
:31. Valahol ebben a feloldódásban ott van Javier – ez már nem remény és nem is meggyőződés, hanem belső tételezés, amelyet fenntart, mert egy embernek valahol lennie kell, még akkor is, ha ez a valahol minden ellenőrizhetőség alól kivonja magát.
:32. A kávé még mindig ott van, egy héttel később is, mélyen a torkában, a nyelve hegyén, idegenül és ismerősen egyetlen lélegzetben, mint egy nyelv, amelyet az ember gyerekként beszélt, és amely most már csak azokban a rétegekben ül, amelyek mélyebben vannak a tudatnál.
:33. Lucía jövő héten vissza fog jönni – nem reményből, nem is megszokásból a banális értelemben, hanem mert a hűség néha a méltóság egyetlen formája, amely az embernek megmarad, amikor minden más, amire számított, csönddé oldódott; és a méltóság, ezt megtanulta, nem érzés, hanem döntés, amelyet az ember minden szombaton újra meghoz.
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:A híd - Die Brücke
:1. Van a kimerültségnek egy bizonyos fajtája, amely nem az alvásból fakad, és nem is az ébrenlétből, hanem egy élet hosszú, egyenletes nyomásából, amelyet az ember úgy él, hogy soha nem döntött egészen mellette – és Lucía pontosan ezt a kimerültséget ismeri, miközben a kezei éjjel egy órakor még mindig átvezetik a tűt az anyagon, mintha már régen elszakadtak volna tőle, és most saját számlára dolgoznának. - Es gibt eine bestimmte Art von Erschöpfung, die nicht vom Schlafen kommt und nicht vom Wachen, sondern von dem langen, gleichmäßigen Druck eines Lebens, das man führt, ohne sich je ganz dazu entschieden zu haben – und genau diese Erschöpfung kennt Lucía, während ihre Hände um ein Uhr nachts noch immer die Nadel durch den Stoff führen, als hätten sie sich längst von ihr getrennt und arbeiten jetzt auf eigene Rechnung.
:2. A Bogotá peremén álló gyár olyan hely, amely semmit sem ígér és semmit sem tart be, és talán éppen ez az egyetlen őszintesége: itt az ember tudja, mire számíthat. - Die Fabrik am Rand von Bogotá ist ein Ort, der nichts verspricht und nichts hält, und vielleicht ist das seine einzige Ehrlichkeit: Hier weiß man, woran man ist.
:3. Javier soha nem dolgozott itt, ő soha nem volt olyan valaki, aki csendben megmarad egy helyen – megvolt benne az a nyugtalan minőség, amely egyes embereket nyugtalanná tesz, másokat pedig vonz, és Lucía mindkettőt megtapasztalta benne, néha ugyanabban a pillanatban. - Javier hat hier nie gearbeitet, er war nie jemand, der still an einem Platz blieb – er hatte diese ruhelose Qualität, die manche Menschen unruhig macht und andere anzieht, und Lucía hat beides an ihm erlebt, manchmal im selben Moment.
:4. Két évvel ezelőtt elment, olyan búcsú nélkül, amely méltó lett volna erre a névre, és azóta Lucía megtanult együtt élni egy üres hellyel, amelyet sem gyász, sem bizonyosság nem tud kitölteni, mert a kormány küldött egy levelet, amely halottnak nyilvánította őt anélkül, hogy bármit is adott volna, ami lehetővé tenné, hogy ezt a szót komolyan vegyék. - Vor zwei Jahren ist er gegangen, ohne einen Abschied, der diesen Namen verdient hätte, und seitdem hat sie gelernt, mit einer Leerstelle zu leben, die sich weder durch Trauer noch durch Gewissheit füllen lässt, weil die Regierung einen Brief geschickt hat, der ihn für tot erklärt, ohne irgendetwas zu liefern, das dieses Wort ernstzunehmen erlauben würde.
:5. Ami marad, az már nem fájdalom a tulajdonképpeni értelemben, hanem valami tompább és tartósabb – egyfajta strukturális hiány, amelyet Lucía időközben annyira belsővé tett, hogy néha csak akkor veszi észre, amikor valaki megkérdezi, vannak-e testvérei, és neki egy pillanattal túl sokáig tart válaszolni. - Was bleibt, ist kein Schmerz mehr im eigentlichen Sinne, sondern etwas Stumpferes und Beständigeres – eine Art strukturelle Abwesenheit, die Lucía inzwischen so verinnerlicht hat, dass sie sie manchmal erst dann bemerkt, wenn jemand fragt, ob sie Geschwister hat, und sie einen Moment zu lang braucht, um zu antworten.
:6. A szombat az ő napja, nem azért, mert különbözik a többitől, hanem mert egy döntés révén azzá tette, ami: az egyetlen nappá, amikor nem varr, nem ül a panzióban a plafont bámulva, hanem felszáll a buszra és elindul. - Der Samstag ist ihr Tag, nicht weil er sich von den anderen unterscheidet, sondern weil sie ihn durch eine Entscheidung zu dem gemacht hat, was er ist: dem einzigen Tag, an dem sie nicht näht, nicht in der Pension sitzt und auf die Decke schaut, sondern in den Bus steigt und fährt.
:7. Maga a busz egy saját kis univerzum, olyan emberekkel benépesítve, akik ilyen kora reggel már azoknak az embereknek az arcát viselik, akik tudják, hogy hosszú lesz a nap, és olyan állatokkal, amelyek mit sem sejtve utaznak velük, és olyan hőséggel, amely a horpadt karosszéria minden résén bekúszik, mintha személyesen hívták volna meg. - Der Bus selbst ist ein eigenes kleines Universum, bevölkert von Menschen, die so früh am Morgen schon die Gesichter von Leuten tragen, die wissen, dass der Tag lang wird, und von Tieren, die ahnungslos mitreisen, und von einer Hitze, die durch jede Lücke in der verbeulten Karosserie kriecht, als wäre sie persönlich eingeladen.
:8. Ezen a reggelen egy gyerek ül mellette, aki egy mandarint tart azzal a komoly gondossággal, amelyet a gyerekek néha olyan tárgyakra fordítanak, amelyeket a felnőttek már régen magától értetődőnek tartanak, és szó nélkül felajánlja neki a felét, mintha ez volna a világ legtermészetesebb gesztusa. - An diesem Morgen sitzt ein Kind neben ihr, das eine Mandarine hält mit der ernsthaften Sorgfalt, die Kinder manchmal für Gegenstände aufwenden, die Erwachsene längst für selbstverständlich halten, und das ihr wortlos die Hälfte anbietet, als wäre das die natürlichste Geste der Welt.
:9. Lucía elveszi a gyümölcsöt, és még mielőtt megérintené a héját, Javier már ott van – nem képként, hanem testi reakcióként, a veszteség valamiféle izomemlékezeteként –, mert Javier a mandarint mindig a fogaival tépte fel, türelmetlenül és nevetve, mintha a hámozás olyan időpazarlás volna, amelyet ő elvből megtagad magától. - Lucía nimmt die Frucht, und noch bevor sie die Schale berührt, ist Javier da – nicht als Bild, sondern als körperliche Reaktion, als eine Art Muskelgedächtnis des Verlustes – weil Javier Mandarinen immer mit den Zähnen aufriss, ungeduldig und lachend, als wäre das Schälen eine Zeitverschwendung, die er sich prinzipiell verweigerte.
:10. Az ablak felé fordítja az arcát, hogy a gyerek ne lássa a szemét, és erősen tartja a mandarint, amíg a busz lassítani nem kezd, és a fák között meg nem jelenik a híd, pontosan ott, ahol mindig megjelenik, azoknak a dolgoknak a közönyös megbízhatóságával, amelyek nem tudják, mit jelentenek. - Sie dreht das Gesicht zum Fenster, damit das Kind die Augen nicht sieht, und hält die Mandarine fest, bis der Bus langsamer wird und die Brücke zwischen den Bäumen erscheint, genau dort, wo sie immer erscheint, mit der gleichgültigen Verlässlichkeit von Dingen, die nicht wissen, was sie bedeuten.
:11. A Río Sumapaz fölötti híd tárgyilagosan nézve semmi különös: öregedő beton, rozsdásodó korlát, alatta barna víz, amely folyik anélkül, hogy valaha megkérdezné, mi veszik el vagy várakozik a partjainál, vagy mi nem tud dönteni a kettő között. - Die Brücke über den Río Sumapaz ist, objektiv betrachtet, nichts Besonderes: Beton, der altert, Geländer, das rostet, braunes Wasser darunter, das fließt, ohne je zu fragen, was an seinen Ufern verloren geht oder wartet oder sich nicht entscheiden kann zwischen beidem.
:12. De a helyek nem azt jelentik, amik, hanem azt, ami bennük történt, és Lucía itt látta utoljára Javier vállait, amelyek kissé előrehajoltak, mintha valamit cipelne, ami kívülről nem volt látható, és ez olyan emlék, amely nem halványul, hanem az idő múlásával inkább pontosabbá válik, élesebbé a részleteiben, mintha az agy pontossággal próbálná pótolni azt, amit a valóság már nem tud megadni. - Aber Orte bedeuten nicht, was sie sind, sondern was in ihnen geschehen ist, und hier hat Lucía zum letzten Mal Javiers Schultern gesehen, die leicht nach vorne geneigt waren, als trüge er etwas, das von außen nicht zu sehen war, und das ist eine Erinnerung, die sich nicht abschwächt, sondern mit der Zeit eher präziser wird, schärfer in den Details, als würde das Gehirn versuchen, durch Genauigkeit zu ersetzen, was die Realität nicht mehr liefern kann.
:13. Odaáll a korláthoz, a vizet nézi, és vár – bár a várakozás szó itt félrevezető, mert irányt sugall, amely felé az ember vár, Lucía pedig ezt már régen feladta, ha egyáltalán valaha megvolt neki; amit tesz, inkább az idő csendes elviselése egy olyan helyen, amely az övé, olyan módon, amelyet semmilyen tulajdoni lap nem tudna leírni. - Sie stellt sich ans Geländer, schaut auf das Wasser, und wartet – wobei das Wort Warten hier irreführend ist, weil es eine Richtung impliziert, auf die hin man wartet, und die hat Lucía längst aufgegeben, wenn sie sie je gehabt hat; was sie tut, ist eher ein stilles Aushalten von Zeit an einem Ort, der ihr gehört, auf eine Weise, die kein Besitztitel beschreiben könnte.
:14. Ezen a szombaton ott van egy öregember, aki egy felfordított vödrön ül, mintha ez teljesen megfelelő módja volna annak, hogy az ember berendezkedjen a világban, térdei között termoszkannával és olyan arccal, amely annyi réteget visel, hogy Lucía meg sem próbálja olvasni. - An diesem Samstag ist ein alter Mann da, der auf einem umgedrehten Eimer sitzt, als wäre das eine vollkommen angemessene Art, sich in der Welt einzurichten, mit einem Thermoskrug zwischen den Knien und einem Gesicht, das so viele Schichten trägt, dass Lucía nicht einmal versucht, es zu lesen.
:15. Megkérdezi tőle, kér-e kávét, és a hangjában van valami, ami egy pillanatra megzavarja, mielőtt megértené, hogy nem az akcentus az, és nem is a hangerő, hanem valamiféle megfagyott távolság – mintha ez a hang nagyon sokáig hallgatott volna, és még nem érkezett volna vissza egészen a jelenbe. - Er fragt sie, ob sie Kaffee möchte, und seine Stimme hat eine Qualität, die sie einen Moment lang irritiert, bevor sie versteht, dass es nicht der Akzent ist und nicht die Lautstärke, sondern eine Art eingefrorene Distanz – als hätte diese Stimme sehr lange geschwiegen und sei noch nicht ganz wieder in der Gegenwart angekommen.
:16. Bólint, aprópénz után kutat, és abban a pillanatban, amikor felnéz, hogy odaadja neki az érméket, pillantása a kezére esik, amely a kannát tartja, és megdermed olyan módon, amely nem teátrális, hanem csendes és abszolút – úgy, ahogyan egy test megáll, amikor felismer valamit, amit az értelem még nem ért utol. - Sie nickt, sucht das Kleingeld, und in dem Moment, als sie aufblickt, um ihm die Münzen zu geben, fällt ihr Blick auf seine Hände, die den Krug halten, und sie erstarrt auf eine Art, die nicht theatralisch ist, sondern still und absolut – die Art, in der ein Körper innehält, wenn er etwas erkennt, das der Verstand noch nicht eingeholt hat.
:17. Az ujjak göcsörtösek, az ízületek felrepedezettek, a körmök megfeketedtek, és mindez semmi szokatlan nem volna ezen a vidéken; ami Lucíát megdermeszti, az ezeknek a kezeknek a geometriája – a középső ín szokatlan hossza, a hüvelykujjnál kiugró csont, az a mód, ahogyan a kisujj minimálisan eláll, mintha mindig övé akarna lenni az utolsó szó –, mert ez olyan geometria, amelyet ismer, olyan jól, mint a saját kezét, talán még jobban. - Die Finger sind knotig, die Gelenke aufgebrochen, die Nägel geschwärzt, und das alles wäre nichts Ungewöhnliches in dieser Gegend; was Lucía erstarren lässt, ist die Geometrie dieser Hände – die ungewöhnliche Länge der Mittelsehne, der vorspringende Knochen am Daumen, die Art, wie der kleine Finger sich minimal abspreizt, als wolle er immer das letzte Wort haben –, weil das eine Geometrie ist, die sie kennt, so gut wie ihre eigenen Hände, vielleicht besser.
:18. Kérdések születnek benne – olyan sok és olyan gyorsan, és olyan különböző és lehetetlen következményekkel, hogy kölcsönösen eltorlaszolják egymást, mint az autók egy bedugult kereszteződésben, és egy sem jut el az ajkaiig, mert minden lehetséges válasz kockára tenne benne valamit, ami éppen még összetartja. - In ihr entstehen Fragen – so viele und so schnell und mit so unterschiedlichen und unmöglichen Konsequenzen, dass sie sich gegenseitig blockieren wie Autos in einer verstopften Kreuzung, und keine kommt durch bis zu den Lippen, weil jede mögliche Antwort etwas in ihr riskieren würde, das sie gerade noch zusammenhält.
:19. Az öregember vár, anélkül hogy közben figyelné őt, úgy, ahogyan az ember vár valakire, akinek időre van szüksége, és ez már önmagában is olyasmi, amit Lucía nem fog elfelejteni: hogy várt, mintha tudná, hogy itt a várakozás a helyes. - Der alte Mann wartet, ohne ihr dabei zuzusehen, wie man auf jemanden wartet, der Zeit braucht, und das ist in sich schon etwas, das Lucía nicht vergessen wird: dass er gewartet hat, als wüsste er, dass Warten hier das Richtige ist.
:20. Megtölti a műanyag poharat, odaadja neki, és azt mondja: „Vigyázat, forró” – és ez minden, három szó, de a hangja közben úgy hangzik, mint valami, ami nagyon messziről utazott ide, és útközben felhagyott azzal, hogy a legszükségesebbnél többet mondjon. - Er füllt die Plastiktasse, gibt sie ihr und sagt: „Vorsicht, heiß" – und das ist alles, drei Worte, aber seine Stimme dabei klingt wie etwas, das sehr weit gereist ist und unterwegs aufgehört hat, mehr zu sagen als das Notwendigste.
:21. Lucía lassan iszik, és a kávé keserű és nehéz, és olyan utóíze van, amelyet nem tud besorolni, és amely ezért benne marad még jóval azután is, hogy a pohár kiürült. - Lucía trinkt, langsam, und der Kaffee ist bitter und schwer und hat einen Nachgeschmack, den sie nicht einordnen kann und der deshalb in ihr hängen bleibt, lange nachdem die Tasse leer ist.
:22. Nem tesz fel kérdéseket, alig mond valamit, és hogy ez gyávaság volt-e, vagy valamiféle bölcsesség, amelyért előbb meg kell dolgozni, mielőtt az ember felismeri, hogy nem az, ezt abban a pillanatban nem tudja, és talán soha nem is fogja tudni. - Sie stellt keine Fragen, sie sagt kaum etwas, und ob das Feigheit war oder eine Art von Weisheit, die man sich erst erarbeiten muss, bevor man erkennt, dass sie keine ist, weiß sie in diesem Moment nicht und wird es vielleicht nie wissen.
:23. Az ezt követő hét olyan hét, mint bármelyik másik, kivéve, hogy mégsem az, mert Lucía minden egyes napján úgy halad át, mint olyan vízen, amely kissé sűrűbb a szokásosnál, és a kávé íze még mindig ott fekszik a nyelvén, makacsul és némán, mint egy kérdés, amely nem hajlandó nyelvvé fordíttatni. - Die Woche, die folgt, ist eine Woche wie jede andere, außer dass sie es nicht ist, weil Lucía durch jeden ihrer Tage geht wie durch Wasser, das leicht zäher ist als sonst, und der Geschmack des Kaffees liegt noch auf ihrer Zunge, hartnäckig und stumm, wie eine Frage, die sich weigert, in Sprache übersetzt zu werden.
:24. A következő szombaton a szokásosnál korábban száll fel a buszra, mintha húsz perc eldönthetne bármit is, ami már eldőlt, és amikor megérkezik a hídhoz, a vödör még ott áll, de az öregember nem ül rajta, és egy fiatalabb árus foglalta el a helyét, aki kólát árul, és úgy néz ki, mintha soha életében nem hiányzott volna neki senki. - Am nächsten Samstag steigt sie früher als gewöhnlich in den Bus, als könnten zwanzig Minuten irgendetwas entscheiden, das bereits entschieden ist, und als sie an der Brücke ankommt, steht der Eimer noch da, aber der alte Mann sitzt nicht darauf, und ein jüngerer Verkäufer hat seinen Platz eingenommen, der Cola verkauft und so aussieht, als hätte er noch nie jemanden vermisst.
:25. Lucía megkérdezi a kávés férfi után, és az árus olyan pillantással néz rá, amely azt mondja, hogy ezt a kérdést már ismeri, még ha ma hallja is először, és így válaszol: „Továbbment. Vagy meghalt. Itt az ilyesmit nem kérdezi túl pontosan az ember, mert a válasz többnyire mindkettő.” - Lucía fragt nach dem Mann mit dem Kaffee, und der Verkäufer schaut sie mit einem Blick an, der sagt, dass er diese Frage schon kennt, auch wenn er sie heute zum ersten Mal hört, und antwortet: „Weitergegangen. Oder gestorben. Hier fragt man das nicht so genau nach, weil die Antwort meistens beides ist."
:26. Leül a vödörre, és iszik egy kólát, amely meleg és édes, és mindennek az íze benne van, csak annak nem, amire szüksége volna, és a vizet nézi, amely még mindig folyik, közönyösen és érintetlenül, mintha a közöny volna az egyetlen méltó reakció egy országra, amely olyan sok mindent elvett az embereitől. - Sie setzt sich auf den Eimer und trinkt eine Cola, die warm und süß ist und nach allem schmeckt außer nach dem, was sie braucht, und schaut auf das Wasser, das immer noch fließt, gleichgültig und unbeeindruckt, als wäre Gleichgültigkeit die einzig würdige Reaktion auf ein Land, das seinen Menschen so viel weggenommen hat.
:27. A korlát végén egy vörös fonal lóg, kifakultan és vékonyan, és senki sem veszi észre, csak valaki, aki megtanult figyelni a kis jelekre, mert a nagy jelek elmaradtak. - Am Ende des Geländers hängt ein roter Faden, verblasst und dünn und von niemandem bemerkt außer von jemandem, der gelernt hat, auf die kleinen Zeichen zu achten, weil die großen Zeichen ausgeblieben sind.
:28. Lucía kihúz egy szálat a kabátja szegélyéből – kéket, kissé kirojtosodottat, abból a fajta kékből, amely valaha erősebb volt –, és a vörös mellé köti, nem szentimentalizmusból, hanem egy olyan impulzusból, amelyet nem elemez, mert bizonyos cselekedetek elveszítik jelentésüket, ha az ember túl pontosan nézi őket. - Lucía zieht einen Faden aus dem Saum ihrer Jacke – blau, ein wenig ausgefranst, der Art von blau, das einmal kräftiger war – und knüpft ihn neben den roten, nicht aus Sentimentalität, sondern aus einem Impuls, den sie nicht analysiert, weil manche Handlungen ihre Bedeutung verlieren, wenn man sie zu genau anschaut.
:29. A két fonal egymás mellett lóg az enyhe szélben, anélkül hogy érintenék egymást, és anélkül hogy eltávolodnának egymástól, és talán ez a legpontosabb dolog, amit Lucía valaha Javierhez fűződő kapcsolatáról mondott, még ha közben egyetlen szót sem szólt. - Die zwei Fäden hängen nebeneinander im leichten Wind, ohne sich zu berühren und ohne sich voneinander zu entfernen, und das ist vielleicht das Genaueste, was Lucía jemals über ihre Beziehung zu Javier gesagt hat, auch wenn sie kein Wort dabei gesprochen hat.
:30. A buszon laposan a forró ablaküveghez teszi a kezét, és a hegyeket nézi, amelyek a déli hőségben valami meghatározhatatlanba oldódnak fel, az alak és az alaktalanság közötti átmenetbe, amely ma nem nyugtalanítónak tűnik számára, hanem őszinte kijelentésnek arról, milyenek is valójában a dolgok. - Im Bus legt sie die Hand flach gegen das heiße Fensterglas und schaut auf die Berge, die sich in der Mittagshitze in etwas Unbestimmtes auflösen, in einen Übergang zwischen Form und Formlosigkeit, der ihr heute nicht beunruhigend vorkommt, sondern wie eine ehrliche Aussage darüber, wie die Dinge wirklich sind.
:31. Valahol ebben a feloldódásban ott van Javier – ez már nem remény és nem is meggyőződés, hanem belső tételezés, amelyet fenntart, mert egy embernek valahol lennie kell, még akkor is, ha ez a valahol minden ellenőrizhetőség alól kivonja magát. - Irgendwo in diesem Auflösen ist Javier – das ist keine Hoffnung mehr und keine Überzeugung, sondern eine innere Setzung, die sie aufrechterhält, weil ein Mensch irgendwo sein muss, auch wenn das Irgendwo sich jeder Verifikation entzieht.
:32. A kávé még mindig ott van, egy héttel később is, mélyen a torkában, a nyelve hegyén, idegenül és ismerősen egyetlen lélegzetben, mint egy nyelv, amelyet az ember gyerekként beszélt, és amely most már csak azokban a rétegekben ül, amelyek mélyebben vannak a tudatnál. - Der Kaffee ist noch da, eine Woche später, tief im Hals, auf der Zungenspitze, fremd und vertraut in einem Atemzug, wie eine Sprache, die man als Kind gesprochen hat und die jetzt nur noch in den Schichten sitzt, die tiefer liegen als das Bewusstsein.
:33. Lucía jövő héten vissza fog jönni – nem reményből, nem is megszokásból a banális értelemben, hanem mert a hűség néha a méltóság egyetlen formája, amely az embernek megmarad, amikor minden más, amire számított, csönddé oldódott; és a méltóság, ezt megtanulta, nem érzés, hanem döntés, amelyet az ember minden szombaton újra meghoz. - Lucía wird nächste Woche wiederkommen – nicht aus Hoffnung, nicht aus Gewohnheit im banalen Sinne, sondern weil Treue manchmal die einzige Form von Würde ist, die einem bleibt, wenn alles andere, worauf man gezählt hat, sich in Schweigen aufgelöst hat; und Würde, das hat sie gelernt, ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung, die man jeden Samstag von Neuem trifft.
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:Die Brücke
:1. Es gibt eine bestimmte Art von Erschöpfung, die nicht vom Schlafen kommt und nicht vom Wachen, sondern von dem langen, gleichmäßigen Druck eines Lebens, das man führt, ohne sich je ganz dazu entschieden zu haben – und genau diese Erschöpfung kennt Lucía, während ihre Hände um ein Uhr nachts noch immer die Nadel durch den Stoff führen, als hätten sie sich längst von ihr getrennt und arbeiten jetzt auf eigene Rechnung.
:2. Die Fabrik am Rand von Bogotá ist ein Ort, der nichts verspricht und nichts hält, und vielleicht ist das seine einzige Ehrlichkeit: Hier weiß man, woran man ist.
:3. Javier hat hier nie gearbeitet, er war nie jemand, der still an einem Platz blieb – er hatte diese ruhelose Qualität, die manche Menschen unruhig macht und andere anzieht, und Lucía hat beides an ihm erlebt, manchmal im selben Moment.
:4. Vor zwei Jahren ist er gegangen, ohne einen Abschied, der diesen Namen verdient hätte, und seitdem hat sie gelernt, mit einer Leerstelle zu leben, die sich weder durch Trauer noch durch Gewissheit füllen lässt, weil die Regierung einen Brief geschickt hat, der ihn für tot erklärt, ohne irgendetwas zu liefern, das dieses Wort ernstzunehmen erlauben würde.
:5. Was bleibt, ist kein Schmerz mehr im eigentlichen Sinne, sondern etwas Stumpferes und Beständigeres – eine Art strukturelle Abwesenheit, die Lucía inzwischen so verinnerlicht hat, dass sie sie manchmal erst dann bemerkt, wenn jemand fragt, ob sie Geschwister hat, und sie einen Moment zu lang braucht, um zu antworten.
:6. Der Samstag ist ihr Tag, nicht weil er sich von den anderen unterscheidet, sondern weil sie ihn durch eine Entscheidung zu dem gemacht hat, was er ist: dem einzigen Tag, an dem sie nicht näht, nicht in der Pension sitzt und auf die Decke schaut, sondern in den Bus steigt und fährt.
:7. Der Bus selbst ist ein eigenes kleines Universum, bevölkert von Menschen, die so früh am Morgen schon die Gesichter von Leuten tragen, die wissen, dass der Tag lang wird, und von Tieren, die ahnungslos mitreisen, und von einer Hitze, die durch jede Lücke in der verbeulten Karosserie kriecht, als wäre sie persönlich eingeladen.
:8. An diesem Morgen sitzt ein Kind neben ihr, das eine Mandarine hält mit der ernsthaften Sorgfalt, die Kinder manchmal für Gegenstände aufwenden, die Erwachsene längst für selbstverständlich halten, und das ihr wortlos die Hälfte anbietet, als wäre das die natürlichste Geste der Welt.
:9. Lucía nimmt die Frucht, und noch bevor sie die Schale berührt, ist Javier da – nicht als Bild, sondern als körperliche Reaktion, als eine Art Muskelgedächtnis des Verlustes – weil Javier Mandarinen immer mit den Zähnen aufriss, ungeduldig und lachend, als wäre das Schälen eine Zeitverschwendung, die er sich prinzipiell verweigerte.
:10. Sie dreht das Gesicht zum Fenster, damit das Kind die Augen nicht sieht, und hält die Mandarine fest, bis der Bus langsamer wird und die Brücke zwischen den Bäumen erscheint, genau dort, wo sie immer erscheint, mit der gleichgültigen Verlässlichkeit von Dingen, die nicht wissen, was sie bedeuten.
:11. Die Brücke über den Río Sumapaz ist, objektiv betrachtet, nichts Besonderes: Beton, der altert, Geländer, das rostet, braunes Wasser darunter, das fließt, ohne je zu fragen, was an seinen Ufern verloren geht oder wartet oder sich nicht entscheiden kann zwischen beidem.
:12. Aber Orte bedeuten nicht, was sie sind, sondern was in ihnen geschehen ist, und hier hat Lucía zum letzten Mal Javiers Schultern gesehen, die leicht nach vorne geneigt waren, als trüge er etwas, das von außen nicht zu sehen war, und das ist eine Erinnerung, die sich nicht abschwächt, sondern mit der Zeit eher präziser wird, schärfer in den Details, als würde das Gehirn versuchen, durch Genauigkeit zu ersetzen, was die Realität nicht mehr liefern kann.
:13. Sie stellt sich ans Geländer, schaut auf das Wasser, und wartet – wobei das Wort Warten hier irreführend ist, weil es eine Richtung impliziert, auf die hin man wartet, und die hat Lucía längst aufgegeben, wenn sie sie je gehabt hat; was sie tut, ist eher ein stilles Aushalten von Zeit an einem Ort, der ihr gehört, auf eine Weise, die kein Besitztitel beschreiben könnte.
:14. An diesem Samstag ist ein alter Mann da, der auf einem umgedrehten Eimer sitzt, als wäre das eine vollkommen angemessene Art, sich in der Welt einzurichten, mit einem Thermoskrug zwischen den Knien und einem Gesicht, das so viele Schichten trägt, dass Lucía nicht einmal versucht, es zu lesen.
:15. Er fragt sie, ob sie Kaffee möchte, und seine Stimme hat eine Qualität, die sie einen Moment lang irritiert, bevor sie versteht, dass es nicht der Akzent ist und nicht die Lautstärke, sondern eine Art eingefrorene Distanz – als hätte diese Stimme sehr lange geschwiegen und sei noch nicht ganz wieder in der Gegenwart angekommen.
:16. Sie nickt, sucht das Kleingeld, und in dem Moment, als sie aufblickt, um ihm die Münzen zu geben, fällt ihr Blick auf seine Hände, die den Krug halten, und sie erstarrt auf eine Art, die nicht theatralisch ist, sondern still und absolut – die Art, in der ein Körper innehält, wenn er etwas erkennt, das der Verstand noch nicht eingeholt hat.
:17. Die Finger sind knotig, die Gelenke aufgebrochen, die Nägel geschwärzt, und das alles wäre nichts Ungewöhnliches in dieser Gegend; was Lucía erstarren lässt, ist die Geometrie dieser Hände – die ungewöhnliche Länge der Mittelsehne, der vorspringende Knochen am Daumen, die Art, wie der kleine Finger sich minimal abspreizt, als wolle er immer das letzte Wort haben –, weil das eine Geometrie ist, die sie kennt, so gut wie ihre eigenen Hände, vielleicht besser.
:18. In ihr entstehen Fragen – so viele und so schnell und mit so unterschiedlichen und unmöglichen Konsequenzen, dass sie sich gegenseitig blockieren wie Autos in einer verstopften Kreuzung, und keine kommt durch bis zu den Lippen, weil jede mögliche Antwort etwas in ihr riskieren würde, das sie gerade noch zusammenhält.
:19. Der alte Mann wartet, ohne ihr dabei zuzusehen, wie man auf jemanden wartet, der Zeit braucht, und das ist in sich schon etwas, das Lucía nicht vergessen wird: dass er gewartet hat, als wüsste er, dass Warten hier das Richtige ist.
:20. Er füllt die Plastiktasse, gibt sie ihr und sagt: „Vorsicht, heiß" – und das ist alles, drei Worte, aber seine Stimme dabei klingt wie etwas, das sehr weit gereist ist und unterwegs aufgehört hat, mehr zu sagen als das Notwendigste.
:21. Lucía trinkt, langsam, und der Kaffee ist bitter und schwer und hat einen Nachgeschmack, den sie nicht einordnen kann und der deshalb in ihr hängen bleibt, lange nachdem die Tasse leer ist.
:22. Sie stellt keine Fragen, sie sagt kaum etwas, und ob das Feigheit war oder eine Art von Weisheit, die man sich erst erarbeiten muss, bevor man erkennt, dass sie keine ist, weiß sie in diesem Moment nicht und wird es vielleicht nie wissen.
:23. Die Woche, die folgt, ist eine Woche wie jede andere, außer dass sie es nicht ist, weil Lucía durch jeden ihrer Tage geht wie durch Wasser, das leicht zäher ist als sonst, und der Geschmack des Kaffees liegt noch auf ihrer Zunge, hartnäckig und stumm, wie eine Frage, die sich weigert, in Sprache übersetzt zu werden.
:24. Am nächsten Samstag steigt sie früher als gewöhnlich in den Bus, als könnten zwanzig Minuten irgendetwas entscheiden, das bereits entschieden ist, und als sie an der Brücke ankommt, steht der Eimer noch da, aber der alte Mann sitzt nicht darauf, und ein jüngerer Verkäufer hat seinen Platz eingenommen, der Cola verkauft und so aussieht, als hätte er noch nie jemanden vermisst.
:25. Lucía fragt nach dem Mann mit dem Kaffee, und der Verkäufer schaut sie mit einem Blick an, der sagt, dass er diese Frage schon kennt, auch wenn er sie heute zum ersten Mal hört, und antwortet: „Weitergegangen. Oder gestorben. Hier fragt man das nicht so genau nach, weil die Antwort meistens beides ist."
:26. Sie setzt sich auf den Eimer und trinkt eine Cola, die warm und süß ist und nach allem schmeckt außer nach dem, was sie braucht, und schaut auf das Wasser, das immer noch fließt, gleichgültig und unbeeindruckt, als wäre Gleichgültigkeit die einzig würdige Reaktion auf ein Land, das seinen Menschen so viel weggenommen hat.
:27. Am Ende des Geländers hängt ein roter Faden, verblasst und dünn und von niemandem bemerkt außer von jemandem, der gelernt hat, auf die kleinen Zeichen zu achten, weil die großen Zeichen ausgeblieben sind.
:28. Lucía zieht einen Faden aus dem Saum ihrer Jacke – blau, ein wenig ausgefranst, der Art von blau, das einmal kräftiger war – und knüpft ihn neben den roten, nicht aus Sentimentalität, sondern aus einem Impuls, den sie nicht analysiert, weil manche Handlungen ihre Bedeutung verlieren, wenn man sie zu genau anschaut.
:29. Die zwei Fäden hängen nebeneinander im leichten Wind, ohne sich zu berühren und ohne sich voneinander zu entfernen, und das ist vielleicht das Genaueste, was Lucía jemals über ihre Beziehung zu Javier gesagt hat, auch wenn sie kein Wort dabei gesprochen hat.
:30. Im Bus legt sie die Hand flach gegen das heiße Fensterglas und schaut auf die Berge, die sich in der Mittagshitze in etwas Unbestimmtes auflösen, in einen Übergang zwischen Form und Formlosigkeit, der ihr heute nicht beunruhigend vorkommt, sondern wie eine ehrliche Aussage darüber, wie die Dinge wirklich sind.
:31. Irgendwo in diesem Auflösen ist Javier – das ist keine Hoffnung mehr und keine Überzeugung, sondern eine innere Setzung, die sie aufrechterhält, weil ein Mensch irgendwo sein muss, auch wenn das Irgendwo sich jeder Verifikation entzieht.
:32. Der Kaffee ist noch da, eine Woche später, tief im Hals, auf der Zungenspitze, fremd und vertraut in einem Atemzug, wie eine Sprache, die man als Kind gesprochen hat und die jetzt nur noch in den Schichten sitzt, die tiefer liegen als das Bewusstsein.
:33. Lucía wird nächste Woche wiederkommen – nicht aus Hoffnung, nicht aus Gewohnheit im banalen Sinne, sondern weil Treue manchmal die einzige Form von Würde ist, die einem bleibt, wenn alles andere, worauf man gezählt hat, sich in Schweigen aufgelöst hat; und Würde, das hat sie gelernt, ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung, die man jeden Samstag von Neuem trifft.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten A1 Teil 16
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2026-05-18T15:55:00Z
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=== 1 ===
:Az elárasztott rét
:1. Három napja esik az eső.
:2. Maeve Dublinból tér vissza a régi falujába.
:3. Az út nedves és sötét.
:4. Az út végén megáll az autója.
:5. Kiszáll, és gyalog megy tovább.
:6. A sár húzza a csizmáját.
:7. Az eső az arcát veri.
:8. Csak egy kis bőröndöt visz magával.
:9. Az anyja háza a folyónál áll.
:10. A folyó kilépett a medréből.
:11. A víz az udvaron áll.
:12. Declan a nyitott bejárati ajtóban áll.
:13. Egy zseblámpát tart a kezében.
:14. A fény reszketve fut végig a nedves falon.
:15. „Úgy nézel ki, mint egy vízbe fúlt macska” – mondja.
:16. „Te meg úgy nézel ki, mint mindig” – mondja Maeve.
:17. Röviden megölelik egymást.
:18. Nedves fa és régi tea szaga érződik.
:19. A házban sötét van, mert elment az áram.
:20. Az anyjuk, Bridie, odafent ül a karosszékben.
:21. „Megmentetted apád övét?” – kérdezi.
:22. Maeve az üres kezére néz.
:23. Declan előveszi az övet a dzsekije zsebéből.
:24. Az anyja ölébe teszi.
:25. Bridie végigsimít a bőrön, és nem mond semmit.
:26. Aztán Maeve és Declan felviszik a régi komódot a lépcsőn.
:27. A komód nehéz.
:28. Declan írül káromkodik.
:29. Maeve ezen a napon először nevet fel.
:30. Székeket és dobozokat is felcipelnek.
:31. A víz a földszinten lassan emelkedik.
:32. Régi fényképek az apjukról a vízen úsznak.
:33. Declan meglátja őket, és azt mondja: „Papa most csónakázik.”
:34. Maeve felvesz egy fényképet, és szorosan fogja.
:35. Odakint a szomszédok homokzsákokkal segítenek.
:36. Maeve kimegy, és ő is segít.
:37. A keze kihűl.
:38. Egy óra múlva a vonal biztosítva van.
:39. A szomszédasszony, Aoife, forró teát hoz egy termoszban.
:40. Ez a legjobb tea, amelyet Maeve évek óta ivott.
:41. Éjfélre csendesebb lesz minden.
:42. Declan felmászik a fészer tetejére.
:43. Maeve utána mászik.
:44. A tető hullámbádogból van, és hideg.
:45. De innen fentről mindent látni.
:46. A víz fekete és mozdulatlan az udvaron.
:47. A parti nyírfák félig vízben állnak.
:48. Declan odaadja neki a whiskysüveget.
:49. Maeve nagyot kortyol belőle.
:50. „Miért nem mentél el soha?” – kérdezi.
:51. Declan megvonja a vállát.
:52. „Mert valakinek néznie kell, ahogy emelkedik a víz.”
:53. Egy darabig nem mondanak semmit.
:54. Aztán Maeve azt mondja: „Azt hittem, én itt már végeztem.”
:55. Declan így felel: „Az is vagy. De az, hogy végeztél, még nem ok arra, hogy ne gyere vissza.”
:56. Az eső újra elered, most halkabban.
:57. Még sokáig ülnek a tetőn.
:58. Reggelre a víz valamelyest visszahúzódott.
:59. Bridie az első emeleti ablaknál áll.
:60. Integet Maeve-nek, amikor az kihúzza a bőröndjét a sárból.
:61. Declan az ajtónak támaszkodik.
:62. „Legközelebb telefonálj előtte” – mondja.
:63. „Nem lesz legközelebb” – mondja Maeve.
:64. De mindketten tudják: lesz legközelebb.
:65. Beszáll az autóba.
:66. A rádió egy régi ír dalt játszik.
:67. A tükörben látja Declant az ajtóban állni.
:68. Felemeli a kezét.
:69. Maeve elindul.
:70. A víz csobban a kerekek alatt.
:71. Az árvíznek még nincs vége.
:72. De ma nem halt bele.
:73. Ez elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az elárasztott rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Három napja esik az eső. - Der Regen fällt seit drei Tagen.
:2. Maeve Dublinból tér vissza a régi falujába. - Maeve fährt aus Dublin zurück in ihr altes Dorf.
:3. Az út nedves és sötét. - Die Straße ist nass und dunkel.
:4. Az út végén megáll az autója. - Am Ende der Straße bleibt ihr Auto stehen.
:5. Kiszáll, és gyalog megy tovább. - Sie steigt aus und geht zu Fuß weiter.
:6. A sár húzza a csizmáját. - Der Matsch zieht an ihren Stiefeln.
:7. Az eső az arcát veri. - Der Regen trifft ihr Gesicht.
:8. Csak egy kis bőröndöt visz magával. - Sie trägt nur einen kleinen Koffer.
:9. Az anyja háza a folyónál áll. - Das Haus ihrer Mutter liegt am Fluss.
:10. A folyó kilépett a medréből. - Der Fluss ist über die Ufer getreten.
:11. A víz az udvaron áll. - Das Wasser steht im Hof.
:12. Declan a nyitott bejárati ajtóban áll. - Declan steht in der offenen Haustür.
:13. Egy zseblámpát tart a kezében. - Er hält eine Taschenlampe in der Hand.
:14. A fény reszketve fut végig a nedves falon. - Das Licht zittert über die nasse Wand.
:15. „Úgy nézel ki, mint egy vízbe fúlt macska” – mondja. - „Du siehst aus wie eine ertrunkene Katze", sagt er.
:16. „Te meg úgy nézel ki, mint mindig” – mondja Maeve. - „Du siehst aus wie immer", sagt sie.
:17. Röviden megölelik egymást. - Sie umarmen sich kurz.
:18. Nedves fa és régi tea szaga érződik. - Es riecht nach nassem Holz und altem Tee.
:19. A házban sötét van, mert elment az áram. - Im Haus ist es dunkel, weil der Strom weg ist.
:20. Az anyjuk, Bridie, odafent ül a karosszékben. - Ihre Mutter Bridie sitzt oben im Sessel.
:21. „Megmentetted apád övét?” – kérdezi. - „Hast du den Gürtel deines Vaters gerettet?", fragt sie.
:22. Maeve az üres kezére néz. - Maeve schaut auf ihre leeren Hände.
:23. Declan előveszi az övet a dzsekije zsebéből. - Declan nimmt den Gürtel aus seiner Jackentasche.
:24. Az anyja ölébe teszi. - Er legt ihn der Mutter auf den Schoß.
:25. Bridie végigsimít a bőrön, és nem mond semmit. - Bridie streicht über das Leder und sagt nichts.
:26. Aztán Maeve és Declan felviszik a régi komódot a lépcsőn. - Dann tragen Maeve und Declan die alte Kommode die Treppe hoch.
:27. A komód nehéz. - Die Kommode ist schwer.
:28. Declan írül káromkodik. - Declan flucht auf Irisch.
:29. Maeve ezen a napon először nevet fel. - Maeve lacht zum ersten Mal an diesem Tag.
:30. Székeket és dobozokat is felcipelnek. - Sie schleppen auch Stühle und Kartons nach oben.
:31. A víz a földszinten lassan emelkedik. - Das Wasser im Erdgeschoss steigt langsam.
:32. Régi fényképek az apjukról a vízen úsznak. - Alte Fotos vom Vater schwimmen auf dem Wasser.
:33. Declan meglátja őket, és azt mondja: „Papa most csónakázik.” - Declan sieht sie und sagt: „Papa macht jetzt eine Bootsfahrt."
:34. Maeve felvesz egy fényképet, és szorosan fogja. - Maeve nimmt ein Foto und hält es fest.
:35. Odakint a szomszédok homokzsákokkal segítenek. - Draußen helfen die Nachbarn mit Sandsäcken.
:36. Maeve kimegy, és ő is segít. - Maeve geht hinaus und hilft auch.
:37. A keze kihűl. - Ihre Hände werden kalt.
:38. Egy óra múlva a vonal biztosítva van. - Nach einer Stunde ist die Linie gesichert.
:39. A szomszédasszony, Aoife, forró teát hoz egy termoszban. - Die Nachbarin Aoife bringt heißen Tee in einer Thermoskanne.
:40. Ez a legjobb tea, amelyet Maeve évek óta ivott. - Es ist der beste Tee, den Maeve seit Jahren getrunken hat.
:41. Éjfélre csendesebb lesz minden. - Um Mitternacht ist es ruhiger.
:42. Declan felmászik a fészer tetejére. - Declan klettert auf das Dach des Schuppens.
:43. Maeve utána mászik. - Maeve klettert hinter ihm her.
:44. A tető hullámbádogból van, és hideg. - Das Dach ist aus Wellblech und kalt.
:45. De innen fentről mindent látni. - Aber von hier oben sieht man alles.
:46. A víz fekete és mozdulatlan az udvaron. - Das Wasser liegt schwarz und still im Hof.
:47. A parti nyírfák félig vízben állnak. - Die Birken am Ufer stehen halb im Wasser.
:48. Declan odaadja neki a whiskysüveget. - Declan gibt ihr die Whiskeyflasche.
:49. Maeve nagyot kortyol belőle. - Sie trinkt einen langen Schluck.
:50. „Miért nem mentél el soha?” – kérdezi. - „Warum bist du nie weggegangen?", fragt sie.
:51. Declan megvonja a vállát. - Er zuckt mit den Schultern.
:52. „Mert valakinek néznie kell, ahogy emelkedik a víz.” - „Weil jemand zusehen muss, wie das Wasser steigt."
:53. Egy darabig nem mondanak semmit. - Sie sagen eine Weile nichts.
:54. Aztán Maeve azt mondja: „Azt hittem, én itt már végeztem.” - Dann sagt Maeve: „Ich dachte, ich bin hier fertig."
:55. Declan így felel: „Az is vagy. De az, hogy végeztél, még nem ok arra, hogy ne gyere vissza.” - Declan antwortet: „Bist du auch. Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:56. Az eső újra elered, most halkabban. - Der Regen fängt wieder an, leiser jetzt.
:57. Még sokáig ülnek a tetőn. - Sie sitzen noch lange auf dem Dach.
:58. Reggelre a víz valamelyest visszahúzódott. - Am Morgen ist das Wasser etwas gesunken.
:59. Bridie az első emeleti ablaknál áll. - Bridie steht am Fenster im ersten Stock.
:60. Integet Maeve-nek, amikor az kihúzza a bőröndjét a sárból. - Sie winkt Maeve zu, als diese ihren Koffer aus dem Schlamm zieht.
:61. Declan az ajtónak támaszkodik. - Declan lehnt an der Tür.
:62. „Legközelebb telefonálj előtte” – mondja. - „Nächstes Mal ruf vorher an", sagt er.
:63. „Nem lesz legközelebb” – mondja Maeve. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagt Maeve.
:64. De mindketten tudják: lesz legközelebb. - Aber beide wissen: Es wird ein nächstes Mal geben.
:65. Beszáll az autóba. - Sie steigt ins Auto.
:66. A rádió egy régi ír dalt játszik. - Das Radio spielt ein altes irisches Lied.
:67. A tükörben látja Declant az ajtóban állni. - Im Spiegel sieht sie Declan in der Tür stehen.
:68. Felemeli a kezét. - Er hebt die Hand.
:69. Maeve elindul. - Sie fährt los.
:70. A víz csobban a kerekek alatt. - Das Wasser platscht unter den Reifen.
:71. Az árvíznek még nincs vége. - Die Flut ist nicht vorbei.
:72. De ma nem halt bele. - Aber sie ist heute nicht gestorben.
:73. Ez elég. - Das reicht.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Der Regen fällt seit drei Tagen.
:2. Maeve fährt aus Dublin zurück in ihr altes Dorf.
:3. Die Straße ist nass und dunkel.
:4. Am Ende der Straße bleibt ihr Auto stehen.
:5. Sie steigt aus und geht zu Fuß weiter.
:6. Der Matsch zieht an ihren Stiefeln.
:7. Der Regen trifft ihr Gesicht.
:8. Sie trägt nur einen kleinen Koffer.
:9. Das Haus ihrer Mutter liegt am Fluss.
:10. Der Fluss ist über die Ufer getreten.
:11. Das Wasser steht im Hof.
:12. Declan steht in der offenen Haustür.
:13. Er hält eine Taschenlampe in der Hand.
:14. Das Licht zittert über die nasse Wand.
:15. „Du siehst aus wie eine ertrunkene Katze", sagt er.
:16. „Du siehst aus wie immer", sagt sie.
:17. Sie umarmen sich kurz.
:18. Es riecht nach nassem Holz und altem Tee.
:19. Im Haus ist es dunkel, weil der Strom weg ist.
:20. Ihre Mutter Bridie sitzt oben im Sessel.
:21. „Hast du den Gürtel deines Vaters gerettet?", fragt sie.
:22. Maeve schaut auf ihre leeren Hände.
:23. Declan nimmt den Gürtel aus seiner Jackentasche.
:24. Er legt ihn der Mutter auf den Schoß.
:25. Bridie streicht über das Leder und sagt nichts.
:26. Dann tragen Maeve und Declan die alte Kommode die Treppe hoch.
:27. Die Kommode ist schwer.
:28. Declan flucht auf Irisch.
:29. Maeve lacht zum ersten Mal an diesem Tag.
:30. Sie schleppen auch Stühle und Kartons nach oben.
:31. Das Wasser im Erdgeschoss steigt langsam.
:32. Alte Fotos vom Vater schwimmen auf dem Wasser.
:33. Declan sieht sie und sagt: „Papa macht jetzt eine Bootsfahrt."
:34. Maeve nimmt ein Foto und hält es fest.
:35. Draußen helfen die Nachbarn mit Sandsäcken.
:36. Maeve geht hinaus und hilft auch.
:37. Ihre Hände werden kalt.
:38. Nach einer Stunde ist die Linie gesichert.
:39. Die Nachbarin Aoife bringt heißen Tee in einer Thermoskanne.
:40. Es ist der beste Tee, den Maeve seit Jahren getrunken hat.
:41. Um Mitternacht ist es ruhiger.
:42. Declan klettert auf das Dach des Schuppens.
:43. Maeve klettert hinter ihm her.
:44. Das Dach ist aus Wellblech und kalt.
:45. Aber von hier oben sieht man alles.
:46. Das Wasser liegt schwarz und still im Hof.
:47. Die Birken am Ufer stehen halb im Wasser.
:48. Declan gibt ihr die Whiskeyflasche.
:49. Sie trinkt einen langen Schluck.
:50. „Warum bist du nie weggegangen?", fragt sie.
:51. Er zuckt mit den Schultern.
:52. „Weil jemand zusehen muss, wie das Wasser steigt."
:53. Sie sagen eine Weile nichts.
:54. Dann sagt Maeve: „Ich dachte, ich bin hier fertig."
:55. Declan antwortet: „Bist du auch. Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:56. Der Regen fängt wieder an, leiser jetzt.
:57. Sie sitzen noch lange auf dem Dach.
:58. Am Morgen ist das Wasser etwas gesunken.
:59. Bridie steht am Fenster im ersten Stock.
:60. Sie winkt Maeve zu, als diese ihren Koffer aus dem Schlamm zieht.
:61. Declan lehnt an der Tür.
:62. „Nächstes Mal ruf vorher an", sagt er.
:63. „Es gibt kein nächstes Mal", sagt Maeve.
:64. Aber beide wissen: Es wird ein nächstes Mal geben.
:65. Sie steigt ins Auto.
:66. Das Radio spielt ein altes irisches Lied.
:67. Im Spiegel sieht sie Declan in der Tür stehen.
:68. Er hebt die Hand.
:69. Sie fährt los.
:70. Das Wasser platscht unter den Reifen.
:71. Die Flut ist nicht vorbei.
:72. Aber sie ist heute nicht gestorben.
:73. Das reicht.
|}
=== 1 ===
:Az utolsó műszakbeosztás
:1. Frank 47 éves.
:2. Egy régi gyárban dolgozik.
:3. A gyár mezőgazdasági gépeket gyárt.
:4. De tizenegy éve egyetlen gépet sem adott el.
:5. Frank minden reggel hatkor érkezik munkába.
:6. Felveszi a kék munkaköpenyét.
:7. A csarnokban egy régi kombájn áll.
:8. MTS-15-nek hívják, és 1988-ból való.
:9. Frank már hetek óta javítja.
:10. A motor beindul, de aztán újra lefullad.
:11. Frank még egyszer bekapcsolja.
:12. Ugyanez történik megint.
:13. Leül egy régi olajoshordóra.
:14. Kávét iszik a termoszából.
:15. Odakint egyetlen autó sem hajt el.
:16. A gyár messze kint fekszik, a város szélén.
:17. Kollégája, Bernd, 53 éves.
:18. Bernd régebben brigádvezető volt.
:19. Most keveset csinál.
:20. Gyakran fekszik egy régi matracon a csarnok sarkában.
:21. Fél tízkor egy sörösdobozzal Frankhez megy.
:22. Magasra tartja: „Kérsz?”
:23. Frank megrázza a fejét.
:24. Bernd vállat von, és egyedül iszik.
:25. Ulla 44 éves, és ő a művezető.
:26. Nagy szemüveget visel.
:27. Méret szerint válogatja a csavarokat – M8, M10, M12.
:28. Ezt a munkát senki sem rendelte meg.
:29. De Ulla mégis megcsinálja.
:30. Azt mondja: „Ha jön az ellenőr, legalább rend legyen nálunk.”
:31. Bernd röviden és szárazon nevet: „Az nem jön.”
:32. Frank nem mond semmit.
:33. Délben Frank bemegy a kantinba.
:34. A kantin egy kis helyiség, egyetlen asztallal.
:35. A falon egy 2009-es naptár lóg.
:36. Frank egy zacskó gulyáslevest melegít meg a mikrohullámú sütőben.
:37. Leül, és eszik.
:38. Ulla egy vajas kenyérrel jön, és leül vele szemben.
:39. Nyugodtan azt mondja: „A könyvelés telefonált.”
:40. „Ebben a hónapban lesz utoljára bér.”
:41. Frank a kanállal turkál a levesben.
:42. Azt mondja: „Ezt mondták múlt hónapban is.”
:43. Ulla megrázza a fejét: „Most tényleg komoly.”
:44. Frank tovább eszik.
:45. Egy idő után halkan azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:46. Ulla ránéz.
:47. „Tizenkét éve végzel a műszakkal, és mégis mindig visszajössz.”
:48. Frank eltolja a tányért.
:49. Nem mond többé semmit.
:50. Egy reggel sötét a csarnok.
:51. Kikapcsolták az áramot.
:52. Frank a sötétben áll, keze a zsebében.
:53. Bernd két sörösdobozzal jön.
:54. Odaad egyet Franknek.
:55. Ezúttal Frank elfogadja.
:56. Ulla leül a földre, és nekidől egy polcnak.
:57. Halkan azt mondja: „Most tényleg vége.”
:58. Bernd kinyitja a dobozát – hallani, ahogy szisszen.
:59. Frank azt mondja: „Holnap talán visszajön az áram.”
:60. Senki sem válaszol.
:61. Hallgatják az esőt a hullámbádog tetőn.
:62. Az eső hangos.
:63. Nem lesz világosabb.
:64. Délután háromkor hazamennek.
:65. Frank nem néz vissza.
:66. Másnap reggel hatkor ott áll az ajtó előtt.
:67. A csarnok még mindig sötét.
:68. Leül a hideg betonlépcsőre.
:69. Vár.
:70. Az eső nem állt el.
:71. Frank ülve marad.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakbeosztás - Der letzte Schichtplan
:1. Frank 47 éves. - Frank ist 47 Jahre alt.
:2. Egy régi gyárban dolgozik. - Er arbeitet in einer alten Fabrik.
:3. A gyár mezőgazdasági gépeket gyárt. - Die Fabrik stellt Landmaschinen her.
:4. De tizenegy éve egyetlen gépet sem adott el. - Aber seit elf Jahren hat sie keine einzige Maschine mehr verkauft.
:5. Frank minden reggel hatkor érkezik munkába. - Jeden Morgen um sechs kommt Frank zur Arbeit.
:6. Felveszi a kék munkaköpenyét. - Er zieht seinen blauen Arbeitskittel an.
:7. A csarnokban egy régi kombájn áll. - In der Halle steht ein alter Mähdrescher.
:8. MTS-15-nek hívják, és 1988-ból való. - Er heißt MTS-15 und ist aus dem Jahr 1988.
:9. Frank már hetek óta javítja. - Frank repariert ihn schon seit Wochen.
:10. A motor beindul, de aztán újra lefullad. - Der Motor springt an, aber dann stirbt er wieder ab.
:11. Frank még egyszer bekapcsolja. - Frank schaltet ihn noch einmal ein.
:12. Ugyanez történik megint. - Das Gleiche passiert wieder.
:13. Leül egy régi olajoshordóra. - Er setzt sich auf ein altes Ölfass.
:14. Kávét iszik a termoszából. - Er trinkt Kaffee aus seiner Thermoskanne.
:15. Odakint egyetlen autó sem hajt el. - Draußen fährt kein Auto vorbei.
:16. A gyár messze kint fekszik, a város szélén. - Die Fabrik liegt weit draußen am Rand der Stadt.
:17. Kollégája, Bernd, 53 éves. - Sein Kollege Bernd ist 53 Jahre alt.
:18. Bernd régebben brigádvezető volt. - Bernd war früher Brigadeleiter.
:19. Most keveset csinál. - Jetzt macht er wenig.
:20. Gyakran fekszik egy régi matracon a csarnok sarkában. - Er liegt oft auf einer alten Matratze in der Ecke der Halle.
:21. Fél tízkor egy sörösdobozzal Frankhez megy. - Um halb zehn kommt er mit einer Bierdose zu Frank.
:22. Magasra tartja: „Kérsz?” - Er hält sie hoch: „Willste?“
:23. Frank megrázza a fejét. - Frank schüttelt den Kopf.
:24. Bernd vállat von, és egyedül iszik. - Bernd zuckt mit den Schultern und trinkt allein.
:25. Ulla 44 éves, és ő a művezető. - Ulla ist 44 Jahre alt und die Meisterin.
:26. Nagy szemüveget visel. - Sie trägt eine große Brille.
:27. Méret szerint válogatja a csavarokat – M8, M10, M12. - Sie sortiert Schrauben nach Größe – M8, M10, M12.
:28. Ezt a munkát senki sem rendelte meg. - Niemand hat diese Arbeit bestellt.
:29. De Ulla mégis megcsinálja. - Aber Ulla macht sie trotzdem.
:30. Azt mondja: „Ha jön az ellenőr, legalább rend legyen nálunk.” - Sie sagt: „Wenn der Prüfer kommt, sollen wir wenigstens Ordnung haben.“
:31. Bernd röviden és szárazon nevet: „Az nem jön.” - Bernd lacht kurz und trocken: „Der kommt nicht.“
:32. Frank nem mond semmit. - Frank sagt nichts.
:33. Délben Frank bemegy a kantinba. - Mittags geht Frank in die Kantine.
:34. A kantin egy kis helyiség, egyetlen asztallal. - Die Kantine ist ein kleiner Raum mit einem einzigen Tisch.
:35. A falon egy 2009-es naptár lóg. - An der Wand hängt ein Kalender von 2009.
:36. Frank egy zacskó gulyáslevest melegít meg a mikrohullámú sütőben. - Frank wärmt eine Tüte Gulaschsuppe in der Mikrowelle.
:37. Leül, és eszik. - Er setzt sich und isst.
:38. Ulla egy vajas kenyérrel jön, és leül vele szemben. - Ulla kommt mit einem Butterbrot und setzt sich ihm gegenüber.
:39. Nyugodtan azt mondja: „A könyvelés telefonált.” - Sie sagt ruhig: „Die Buchhaltung hat angerufen.“
:40. „Ebben a hónapban lesz utoljára bér.” - „Dieser Monat ist das letzte Mal Lohn.“
:41. Frank a kanállal turkál a levesben. - Frank stochert mit dem Löffel in der Suppe.
:42. Azt mondja: „Ezt mondták múlt hónapban is.” - Er sagt: „Das hieß es letzten Monat auch.“
:43. Ulla megrázza a fejét: „Most tényleg komoly.” - Ulla schüttelt den Kopf: „Jetzt ist es wirklich ernst.“
:44. Frank tovább eszik. - Frank isst weiter.
:45. Egy idő után halkan azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Nach einer Weile sagt er leise: „Dann ist eben Feierabend.“
:46. Ulla ránéz. - Ulla schaut ihn an.
:47. „Tizenkét éve végzel a műszakkal, és mégis mindig visszajössz.” - „Seit zwölf Jahren machst du Feierabend und kommst trotzdem wieder.“
:48. Frank eltolja a tányért. - Frank schiebt den Teller weg.
:49. Nem mond többé semmit. - Er sagt nichts mehr.
:50. Egy reggel sötét a csarnok. - Eines Morgens ist die Halle dunkel.
:51. Kikapcsolták az áramot. - Der Strom ist abgestellt.
:52. Frank a sötétben áll, keze a zsebében. - Frank steht im Dunkeln, die Hände in den Taschen.
:53. Bernd két sörösdobozzal jön. - Bernd kommt mit zwei Bierdosen.
:54. Odaad egyet Franknek. - Er gibt Frank eine.
:55. Ezúttal Frank elfogadja. - Diesmal nimmt Frank sie an.
:56. Ulla leül a földre, és nekidől egy polcnak. - Ulla setzt sich auf den Boden und lehnt sich gegen ein Regal.
:57. Halkan azt mondja: „Most tényleg vége.” - Sie sagt leise: „Jetzt ist wirklich Ende.“
:58. Bernd kinyitja a dobozát – hallani, ahogy szisszen. - Bernd öffnet seine Dose – man hört sie zischen.
:59. Frank azt mondja: „Holnap talán visszajön az áram.” - Frank sagt: „Morgen kommt vielleicht der Strom wieder.“
:60. Senki sem válaszol. - Niemand antwortet.
:61. Hallgatják az esőt a hullámbádog tetőn. - Sie hören den Regen auf das Wellblechdach.
:62. Az eső hangos. - Der Regen ist laut.
:63. Nem lesz világosabb. - Es wird nicht heller.
:64. Délután háromkor hazamennek. - Um drei Uhr nachmittags gehen sie nach Hause.
:65. Frank nem néz vissza. - Frank schaut nicht zurück.
:66. Másnap reggel hatkor ott áll az ajtó előtt. - Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor der Tür.
:67. A csarnok még mindig sötét. - Die Halle ist noch dunkel.
:68. Leül a hideg betonlépcsőre. - Er setzt sich auf die kalte Betonstufe.
:69. Vár. - Er wartet.
:70. Az eső nem állt el. - Der Regen hat nicht aufgehört.
:71. Frank ülve marad. - Frank bleibt sitzen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Schichtplan
:1. Frank ist 47 Jahre alt.
:2. Er arbeitet in einer alten Fabrik.
:3. Die Fabrik stellt Landmaschinen her.
:4. Aber seit elf Jahren hat sie keine einzige Maschine mehr verkauft.
:5. Jeden Morgen um sechs kommt Frank zur Arbeit.
:6. Er zieht seinen blauen Arbeitskittel an.
:7. In der Halle steht ein alter Mähdrescher.
:8. Er heißt MTS-15 und ist aus dem Jahr 1988.
:9. Frank repariert ihn schon seit Wochen.
:10. Der Motor springt an, aber dann stirbt er wieder ab.
:11. Frank schaltet ihn noch einmal ein.
:12. Das Gleiche passiert wieder.
:13. Er setzt sich auf ein altes Ölfass.
:14. Er trinkt Kaffee aus seiner Thermoskanne.
:15. Draußen fährt kein Auto vorbei.
:16. Die Fabrik liegt weit draußen am Rand der Stadt.
:17. Sein Kollege Bernd ist 53 Jahre alt.
:18. Bernd war früher Brigadeleiter.
:19. Jetzt macht er wenig.
:20. Er liegt oft auf einer alten Matratze in der Ecke der Halle.
:21. Um halb zehn kommt er mit einer Bierdose zu Frank.
:22. Er hält sie hoch: „Willste?“
:23. Frank schüttelt den Kopf.
:24. Bernd zuckt mit den Schultern und trinkt allein.
:25. Ulla ist 44 Jahre alt und die Meisterin.
:26. Sie trägt eine große Brille.
:27. Sie sortiert Schrauben nach Größe – M8, M10, M12.
:28. Niemand hat diese Arbeit bestellt.
:29. Aber Ulla macht sie trotzdem.
:30. Sie sagt: „Wenn der Prüfer kommt, sollen wir wenigstens Ordnung haben.“
:31. Bernd lacht kurz und trocken: „Der kommt nicht.“
:32. Frank sagt nichts.
:33. Mittags geht Frank in die Kantine.
:34. Die Kantine ist ein kleiner Raum mit einem einzigen Tisch.
:35. An der Wand hängt ein Kalender von 2009.
:36. Frank wärmt eine Tüte Gulaschsuppe in der Mikrowelle.
:37. Er setzt sich und isst.
:38. Ulla kommt mit einem Butterbrot und setzt sich ihm gegenüber.
:39. Sie sagt ruhig: „Die Buchhaltung hat angerufen.“
:40. „Dieser Monat ist das letzte Mal Lohn.“
:41. Frank stochert mit dem Löffel in der Suppe.
:42. Er sagt: „Das hieß es letzten Monat auch.“
:43. Ulla schüttelt den Kopf: „Jetzt ist es wirklich ernst.“
:44. Frank isst weiter.
:45. Nach einer Weile sagt er leise: „Dann ist eben Feierabend.“
:46. Ulla schaut ihn an.
:47. „Seit zwölf Jahren machst du Feierabend und kommst trotzdem wieder.“
:48. Frank schiebt den Teller weg.
:49. Er sagt nichts mehr.
:50. Eines Morgens ist die Halle dunkel.
:51. Der Strom ist abgestellt.
:52. Frank steht im Dunkeln, die Hände in den Taschen.
:53. Bernd kommt mit zwei Bierdosen.
:54. Er gibt Frank eine.
:55. Diesmal nimmt Frank sie an.
:56. Ulla setzt sich auf den Boden und lehnt sich gegen ein Regal.
:57. Sie sagt leise: „Jetzt ist wirklich Ende.“
:58. Bernd öffnet seine Dose – man hört sie zischen.
:59. Frank sagt: „Morgen kommt vielleicht der Strom wieder.“
:60. Niemand antwortet.
:61. Sie hören den Regen auf das Wellblechdach.
:62. Der Regen ist laut.
:63. Es wird nicht heller.
:64. Um drei Uhr nachmittags gehen sie nach Hause.
:65. Frank schaut nicht zurück.
:66. Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor der Tür.
:67. Die Halle ist noch dunkel.
:68. Er setzt sich auf die kalte Betonstufe.
:69. Er wartet.
:70. Der Regen hat nicht aufgehört.
:71. Frank bleibt sitzen.
|}
=== 1 ===
:A lugas
:1. Jens ötvenkét éves.
:2. Egy kis lakásban él egyedül.
:3. A lakásának két szobája van.
:4. Meghalt az apja.
:5. Az apjának volt egy kerti háza.
:6. A kerti ház Magdeburg szélén áll.
:7. Jens örökli a kerti házat.
:8. Egy szombaton odamegy.
:9. A kapu rozsdás.
:10. Jens berúgja a zárat.
:11. A kapu hangosan csikorog.
:12. A kapu mögött szederbokrok nőnek.
:13. Egy régi fészer felborulva fekszik a földön.
:14. Egy kerekek nélküli kerékpár rozsdásodik a fűben.
:15. Jens felhúzza a kesztyűjét.
:16. Felemel egy üres sörösüveget.
:17. Nem szól semmit.
:18. A kerti ház még áll.
:19. De a festék lepattogzik róla.
:20. Az egyik ablaküveg megrepedt.
:21. Jens bemegy.
:22. Régi fa és por szaga van bent.
:23. A sörösüveget az asztalra teszi.
:24. Aztán elkezd takarítani.
:25. Otthon Jens elolvas egy levelet.
:26. A levél a kiskert-egyesülettől érkezik.
:27. Az egyesület neve „Egység”.
:28. Az egyesületet fel kell oszlatni.
:29. Túl kevés a tag.
:30. A bérleti szerződés szeptemberben lejár.
:31. Jens nővérét Heikének hívják.
:32. Negyvenkilenc éves.
:33. A konyhaasztalnál ül.
:34. Kávét iszik.
:35. „Bontsd le a kerti házat” – mondja.
:36. „Az pénzt takarít meg.”
:37. Jens összehajtja a levelet.
:38. Beteszi a zsebébe.
:39. „Szombaton kimegyek” – mondja.
:40. Heike megrázza a fejét.
:41. Letörli az asztalt.
:42. Nem mond többet.
:43. Jens minden szombaton kimegy a kerti házhoz.
:44. Lenyírja a füvet.
:45. Lefesti az ablakpárkányokat.
:46. Egyedül dolgozik.
:47. A kútnál egy régi pumpa áll.
:48. A pumpa évek óta nem ad vizet.
:49. Jens nézi.
:50. Előhozza a szerszámait.
:51. Csavaroz és kopogtat.
:52. Halkan káromkodik.
:53. Két óra múlva víz jön.
:54. Először barna.
:55. Aztán kitisztul.
:56. Jens a falnak támaszkodik.
:57. Egy idős asszony átnéz a kerítésen.
:58. Kramer asszonynak hívják.
:59. Hetvennyolc éves.
:60. Ő az utolsó kertész az egyesületben.
:61. „Megint működik?” – kérdezi.
:62. Jens bólint.
:63. „Az apja is mindig ezt csinálta” – mondja.
:64. Jens elzárja a vizet.
:65. Még csöpög egy kicsit utána.
:66. Egy szombaton Jens kipakolja a kerti házat.
:67. Az ágy alatt talál egy falapot.
:68. Alatta egy láda fekszik.
:69. A ládában régi üvegcímkék vannak.
:70. Egy régi munkáskabátot is lát.
:71. A kabáton ez áll: „VEB Molkerei Magdeburg”.
:72. A kezében tartja a kabátot.
:73. Régi dohány szaga van.
:74. A kabátot egy székre akasztja.
:75. Heike megjelenik az ajtóban.
:76. „Ez megy a kukába” – mondja.
:77. Jens leül a szék mellé.
:78. „Holnap” – mondja.
:79. Kinéz az ablakon.
:80. A nap lemegy.
:81. A panelházak narancsszínűvé válnak.
:82. Jens ülve marad.
:83. Addig ül ott, amíg be nem sötétedik.
:84. Az egyesületet feloszlatják.
:85. De a kerti ház még áll.
:86. Senki sem jön, hogy lebontsa.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A lugas - Die Laube
:1. Jens ötvenkét éves. - Jens ist 52 Jahre alt.
:2. Egy kis lakásban él egyedül. - Er lebt allein in einer kleinen Wohnung.
:3. A lakásának két szobája van. - Seine Wohnung hat zwei Zimmer.
:4. Meghalt az apja. - Sein Vater ist gestorben.
:5. Az apjának volt egy kerti háza. - Der Vater hatte eine Gartenlaube.
:6. A kerti ház Magdeburg szélén áll. - Die Laube steht am Rand von Magdeburg.
:7. Jens örökli a kerti házat. - Jens erbt die Laube.
:8. Egy szombaton odamegy. - Er fährt an einem Samstag hin.
:9. A kapu rozsdás. - Das Tor ist rostig.
:10. Jens berúgja a zárat. - Jens tritt das Schloss auf.
:11. A kapu hangosan csikorog. - Das Tor quietscht laut.
:12. A kapu mögött szederbokrok nőnek. - Hinter dem Tor wachsen Brombeeren.
:13. Egy régi fészer felborulva fekszik a földön. - Ein alter Schuppen liegt umgefallen am Boden.
:14. Egy kerekek nélküli kerékpár rozsdásodik a fűben. - Ein Fahrrad ohne Räder rostet im Gras.
:15. Jens felhúzza a kesztyűjét. - Jens zieht seine Handschuhe an.
:16. Felemel egy üres sörösüveget. - Er hebt eine leere Bierflasche auf.
:17. Nem szól semmit. - Er sagt nichts.
:18. A kerti ház még áll. - Die Laube steht noch.
:19. De a festék lepattogzik róla. - Aber die Farbe blättert ab.
:20. Az egyik ablaküveg megrepedt. - Ein Fensterglas ist gesprungen.
:21. Jens bemegy. - Jens geht hinein.
:22. Régi fa és por szaga van bent. - Es riecht nach altem Holz und Staub.
:23. A sörösüveget az asztalra teszi. - Er stellt die Bierflasche auf den Tisch.
:24. Aztán elkezd takarítani. - Dann fängt er an zu putzen.
:25. Otthon Jens elolvas egy levelet. - Zu Hause liest Jens einen Brief.
:26. A levél a kiskert-egyesülettől érkezik. - Der Brief kommt vom Kleingartenverein.
:27. Az egyesület neve „Egység”. - Der Verein heißt „Einheit".
:28. Az egyesületet fel kell oszlatni. - Der Verein soll aufgelöst werden.
:29. Túl kevés a tag. - Es gibt zu wenige Mitglieder.
:30. A bérleti szerződés szeptemberben lejár. - Der Pachtvertrag läuft im September aus.
:31. Jens nővérét Heikének hívják. - Jens' Schwester heißt Heike.
:32. Negyvenkilenc éves. - Sie ist 49 Jahre alt.
:33. A konyhaasztalnál ül. - Sie sitzt am Küchentisch.
:34. Kávét iszik. - Sie trinkt Kaffee.
:35. „Bontsd le a kerti házat” – mondja. - „Reiß die Laube ab", sagt sie.
:36. „Az pénzt takarít meg.” - „Das spart Geld."
:37. Jens összehajtja a levelet. - Jens faltet den Brief zusammen.
:38. Beteszi a zsebébe. - Er steckt ihn in die Tasche.
:39. „Szombaton kimegyek” – mondja. - „Ich fahre am Samstag hin", sagt er.
:40. Heike megrázza a fejét. - Heike schüttelt den Kopf.
:41. Letörli az asztalt. - Sie wischt den Tisch ab.
:42. Nem mond többet. - Sie sagt nichts mehr.
:43. Jens minden szombaton kimegy a kerti házhoz. - Jens fährt jeden Samstag zur Laube.
:44. Lenyírja a füvet. - Er mäht den Rasen.
:45. Lefesti az ablakpárkányokat. - Er streicht die Fensterbänke.
:46. Egyedül dolgozik. - Er arbeitet allein.
:47. A kútnál egy régi pumpa áll. - Am Brunnen steht eine alte Pumpe.
:48. A pumpa évek óta nem ad vizet. - Die Pumpe gibt seit Jahren kein Wasser mehr.
:49. Jens nézi. - Jens schaut sie an.
:50. Előhozza a szerszámait. - Er holt sein Werkzeug.
:51. Csavaroz és kopogtat. - Er schraubt und klopft.
:52. Halkan káromkodik. - Er flucht leise.
:53. Két óra múlva víz jön. - Nach zwei Stunden kommt Wasser.
:54. Először barna. - Zuerst ist es braun.
:55. Aztán kitisztul. - Dann wird es klar.
:56. Jens a falnak támaszkodik. - Jens lehnt sich an die Wand.
:57. Egy idős asszony átnéz a kerítésen. - Eine alte Frau schaut über den Zaun.
:58. Kramer asszonynak hívják. - Sie heißt Frau Kramer.
:59. Hetvennyolc éves. - Sie ist 78 Jahre alt.
:60. Ő az utolsó kertész az egyesületben. - Sie ist die letzte Gärtnerin im Verein.
:61. „Megint működik?” – kérdezi. - „Läuft wieder?", fragt sie.
:62. Jens bólint. - Jens nickt.
:63. „Az apja is mindig ezt csinálta” – mondja. - „Ihr Vater hat das auch immer gemacht", sagt sie.
:64. Jens elzárja a vizet. - Jens dreht das Wasser ab.
:65. Még csöpög egy kicsit utána. - Es tropft noch ein bisschen nach.
:66. Egy szombaton Jens kipakolja a kerti házat. - An einem Samstag räumt Jens die Laube aus.
:67. Az ágy alatt talál egy falapot. - Unter dem Bett findet er eine Holzplatte.
:68. Alatta egy láda fekszik. - Darunter liegt eine Kiste.
:69. A ládában régi üvegcímkék vannak. - In der Kiste sind alte Flaschenetiketten.
:70. Egy régi munkáskabátot is lát. - Er sieht auch eine alte Arbeitsjacke.
:71. A kabáton ez áll: „VEB Molkerei Magdeburg”. - Auf der Jacke steht „VEB Molkerei Magdeburg".
:72. A kezében tartja a kabátot. - Er hält die Jacke in der Hand.
:73. Régi dohány szaga van. - Sie riecht nach altem Tabak.
:74. A kabátot egy székre akasztja. - Er hängt die Jacke über einen Stuhl.
:75. Heike megjelenik az ajtóban. - Heike kommt zur Tür.
:76. „Ez megy a kukába” – mondja. - „Das kommt in die Tonne", sagt sie.
:77. Jens leül a szék mellé. - Jens setzt sich neben den Stuhl.
:78. „Holnap” – mondja. - „Morgen", sagt er.
:79. Kinéz az ablakon. - Er schaut aus dem Fenster.
:80. A nap lemegy. - Die Sonne geht unter.
:81. A panelházak narancsszínűvé válnak. - Die Plattenbauten werden orange.
:82. Jens ülve marad. - Jens bleibt sitzen.
:83. Addig ül ott, amíg be nem sötétedik. - Er sitzt, bis es dunkel wird.
:84. Az egyesületet feloszlatják. - Der Verein wird aufgelöst.
:85. De a kerti ház még áll. - Aber die Laube steht noch.
:86. Senki sem jön, hogy lebontsa. - Niemand kommt, um sie abzureißen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Die Laube
:1. Jens ist 52 Jahre alt.
:2. Er lebt allein in einer kleinen Wohnung.
:3. Seine Wohnung hat zwei Zimmer.
:4. Sein Vater ist gestorben.
:5. Der Vater hatte eine Gartenlaube.
:6. Die Laube steht am Rand von Magdeburg.
:7. Jens erbt die Laube.
:8. Er fährt an einem Samstag hin.
:9. Das Tor ist rostig.
:10. Jens tritt das Schloss auf.
:11. Das Tor quietscht laut.
:12. Hinter dem Tor wachsen Brombeeren.
:13. Ein alter Schuppen liegt umgefallen am Boden.
:14. Ein Fahrrad ohne Räder rostet im Gras.
:15. Jens zieht seine Handschuhe an.
:16. Er hebt eine leere Bierflasche auf.
:17. Er sagt nichts.
:18. Die Laube steht noch.
:19. Aber die Farbe blättert ab.
:20. Ein Fensterglas ist gesprungen.
:21. Jens geht hinein.
:22. Es riecht nach altem Holz und Staub.
:23. Er stellt die Bierflasche auf den Tisch.
:24. Dann fängt er an zu putzen.
:25. Zu Hause liest Jens einen Brief.
:26. Der Brief kommt vom Kleingartenverein.
:27. Der Verein heißt „Einheit".
:28. Der Verein soll aufgelöst werden.
:29. Es gibt zu wenige Mitglieder.
:30. Der Pachtvertrag läuft im September aus.
:31. Jens' Schwester heißt Heike.
:32. Sie ist 49 Jahre alt.
:33. Sie sitzt am Küchentisch.
:34. Sie trinkt Kaffee.
:35. „Reiß die Laube ab", sagt sie.
:36. „Das spart Geld."
:37. Jens faltet den Brief zusammen.
:38. Er steckt ihn in die Tasche.
:39. „Ich fahre am Samstag hin", sagt er.
:40. Heike schüttelt den Kopf.
:41. Sie wischt den Tisch ab.
:42. Sie sagt nichts mehr.
:43. Jens fährt jeden Samstag zur Laube.
:44. Er mäht den Rasen.
:45. Er streicht die Fensterbänke.
:46. Er arbeitet allein.
:47. Am Brunnen steht eine alte Pumpe.
:48. Die Pumpe gibt seit Jahren kein Wasser mehr.
:49. Jens schaut sie an.
:50. Er holt sein Werkzeug.
:51. Er schraubt und klopft.
:52. Er flucht leise.
:53. Nach zwei Stunden kommt Wasser.
:54. Zuerst ist es braun.
:55. Dann wird es klar.
:56. Jens lehnt sich an die Wand.
:57. Eine alte Frau schaut über den Zaun.
:58. Sie heißt Frau Kramer.
:59. Sie ist 78 Jahre alt.
:60. Sie ist die letzte Gärtnerin im Verein.
:61. „Läuft wieder?", fragt sie.
:62. Jens nickt.
:63. „Ihr Vater hat das auch immer gemacht", sagt sie.
:64. Jens dreht das Wasser ab.
:65. Es tropft noch ein bisschen nach.
:66. An einem Samstag räumt Jens die Laube aus.
:67. Unter dem Bett findet er eine Holzplatte.
:68. Darunter liegt eine Kiste.
:69. In der Kiste sind alte Flaschenetiketten.
:70. Er sieht auch eine alte Arbeitsjacke.
:71. Auf der Jacke steht „VEB Molkerei Magdeburg".
:72. Er hält die Jacke in der Hand.
:73. Sie riecht nach altem Tabak.
:74. Er hängt die Jacke über einen Stuhl.
:75. Heike kommt zur Tür.
:76. „Das kommt in die Tonne", sagt sie.
:77. Jens setzt sich neben den Stuhl.
:78. „Morgen", sagt er.
:79. Er schaut aus dem Fenster.
:80. Die Sonne geht unter.
:81. Die Plattenbauten werden orange.
:82. Jens bleibt sitzen.
:83. Er sitzt, bis es dunkel wird.
:84. Der Verein wird aufgelöst.
:85. Aber die Laube steht noch.
:86. Niemand kommt, um sie abzureißen.
|}
=== 1 ===
:Minden reggel
:1. Ninának van egy kis kioszkja a pályaudvaron.
:2. Mindennap reggel hatkor nyit ki.
:3. Kohl úr minden reggel jön.
:4. Mindig a Neustaedter Zeitungot veszi meg.
:5. Fizet, és azt mondja: „Köszönöm, Nina.”
:6. Nina azt mondja: „Szívesen, Kohl úr.”
:7. Ez minden.
:8. Kohl úr 73 éves.
:9. Mindig barna dzsekit visel.
:10. Nina három éve ismeri őt.
:11. Nem beszélnek sokat.
:12. Ez nem probléma.
:13. Két héttel ezelőtt Kohl úr nem jött.
:14. Nina félretette neki az újságot.
:15. Másnap sem jött.
:16. Nina kidobta az újságot.
:17. De a következő reggelen megint félretett egy újságot.
:18. Ezt most mindennap megteszi.
:19. Tulajdonképpen miért?
:20. Nem tudja.
:21. A kolléganője, Hanna megkérdezi: „Kinek van az újság?”
:22. Nina azt mondja: „Egy vevőnek.”
:23. Hanna megkérdezi: „Melyiknek?”
:24. Nina azt mondja: „Annak, aki barna dzsekit hord.”
:25. Hanna bólint.
:26. Ő is ismeri.
:27. A második héten Nina megnézte a vevőlistát.
:28. Kohl urat Werner Kohlnak hívják, és a Hauptstraße 12-ben lakik.
:29. Ez nincs messze a pályaudvartól.
:30. Werner Kohl.
:31. Nina újra becsukta a listát.
:32. Hétfőn egy új vevő jön.
:33. Ő is vesz egy újságot.
:34. De a sportújságot veszi meg, nem a Neustaedter Zeitungot.
:35. Nem mond semmit, és gyorsan újra elmegy.
:36. Nina mosolyog.
:37. Ő nem mosolyog vissza.
:38. Ez mindegy.
:39. A nap végén a Neustaedter Zeitung még mindig ott fekszik.
:40. Nina elteszi.
:41. Egy rövid pillanatra szomorú, de ezt nem mondja ki.
:42. Másnap reggel megint félretesz egy újságot.
:43. Ez most már az ő szokása, nem az övé.
:44. Ezt gondolja egy pillanatra, aztán folytatja a munkát.
:45. Este Nina elmegy a Hauptstraße 12 mellett.
:46. Nem direkt csinálja.
:47. Egyszerűen ezen az utcán megy haza.
:48. A földszinten, egy ablak mögött világosság ég.
:49. Nina rövid időre megáll.
:50. Aztán továbbmegy.
:51. Nem tudja, hogy az az ő ablaka-e.
:52. Nem tud sokat róla.
:53. Csak ennyit: barna dzseki, Neustaedter Zeitung, „Köszönöm, Nina.”
:54. Ez kevés.
:55. De azért valami.
:56. Másnap reggel Nina hatkor nyitja ki a kioszkot.
:57. A Neustaedter Zeitung készen ott fekszik.
:58. Kohl úr nem jön.
:59. Hanna megkérdezi: „Ma megint nincs neki újság?”
:60. Nina azt mondja: „De igen.”
:61. Félreteszi az újságot.
:62. Hanna megrázza a fejét, de nem rosszindulatúan.
:63. Hét óra van.
:64. Az első vonat elindul.
:65. Kohl úr nincs rajta.
:66. A kioszk nyitva van.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Minden reggel - Jeden Morgen
:1. Ninának van egy kis kioszkja a pályaudvaron. - Nina hat einen kleinen Kiosk am Bahnhof.
:2. Mindennap reggel hatkor nyit ki. - Sie öffnet jeden Tag um sechs Uhr früh.
:3. Kohl úr minden reggel jön. - Herr Kohl kommt jeden Morgen.
:4. Mindig a Neustaedter Zeitungot veszi meg. - Er kauft immer die Neustaedter Zeitung.
:5. Fizet, és azt mondja: „Köszönöm, Nina.” - Er bezahlt und sagt: „Danke, Nina."
:6. Nina azt mondja: „Szívesen, Kohl úr.” - Nina sagt: „Bitte, Herr Kohl."
:7. Ez minden. - Das ist alles.
:8. Kohl úr 73 éves. - Herr Kohl ist 73 Jahre alt.
:9. Mindig barna dzsekit visel. - Er trägt immer eine braune Jacke.
:10. Nina három éve ismeri őt. - Nina kennt ihn seit drei Jahren.
:11. Nem beszélnek sokat. - Sie reden nicht viel.
:12. Ez nem probléma. - Das ist kein Problem.
:13. Két héttel ezelőtt Kohl úr nem jött. - Vor zwei Wochen ist Herr Kohl nicht gekommen.
:14. Nina félretette neki az újságot. - Nina hat die Zeitung für ihn zurückgelegt.
:15. Másnap sem jött. - Am nächsten Tag ist er auch nicht gekommen.
:16. Nina kidobta az újságot. - Die Zeitung hat Nina weggeworfen.
:17. De a következő reggelen megint félretett egy újságot. - Aber am nächsten Morgen hat sie wieder eine Zeitung zurückgelegt.
:18. Ezt most mindennap megteszi. - Das macht sie jetzt jeden Tag.
:19. Tulajdonképpen miért? - Warum eigentlich?
:20. Nem tudja. - Sie weiß es nicht.
:21. A kolléganője, Hanna megkérdezi: „Kinek van az újság?” - Ihre Kollegin Hanna fragt: „Für wen ist die Zeitung?"
:22. Nina azt mondja: „Egy vevőnek.” - Nina sagt: „Für einen Kunden."
:23. Hanna megkérdezi: „Melyiknek?” - Hanna fragt: „Welchen?"
:24. Nina azt mondja: „Annak, aki barna dzsekit hord.” - Nina sagt: „Den mit der braunen Jacke."
:25. Hanna bólint. - Hanna nickt.
:26. Ő is ismeri. - Sie kennt ihn auch.
:27. A második héten Nina megnézte a vevőlistát. - In der zweiten Woche hat Nina die Kundenliste angeschaut.
:28. Kohl urat Werner Kohlnak hívják, és a Hauptstraße 12-ben lakik. - Herr Kohl heißt Werner Kohl und wohnt in der Hauptstraße 12.
:29. Ez nincs messze a pályaudvartól. - Das ist nicht weit vom Bahnhof.
:30. Werner Kohl. - Werner Kohl.
:31. Nina újra becsukta a listát. - Nina hat die Liste wieder zugeklappt.
:32. Hétfőn egy új vevő jön. - Am Montag kommt ein neuer Kunde.
:33. Ő is vesz egy újságot. - Er kauft auch eine Zeitung.
:34. De a sportújságot veszi meg, nem a Neustaedter Zeitungot. - Aber er kauft die Sportzeitung, nicht die Neustaedter Zeitung.
:35. Nem mond semmit, és gyorsan újra elmegy. - Er sagt nichts und geht schnell wieder.
:36. Nina mosolyog. - Nina lächelt.
:37. Ő nem mosolyog vissza. - Er lächelt nicht zurück.
:38. Ez mindegy. - Das ist egal.
:39. A nap végén a Neustaedter Zeitung még mindig ott fekszik. - Am Ende des Tages liegt die Neustaedter Zeitung noch da.
:40. Nina elteszi. - Nina legt sie weg.
:41. Egy rövid pillanatra szomorú, de ezt nem mondja ki. - Sie ist kurz traurig, aber sie sagt das nicht.
:42. Másnap reggel megint félretesz egy újságot. - Am nächsten Morgen legt sie wieder eine Zeitung zurück.
:43. Ez most már az ő szokása, nem az övé. - Das ist jetzt ihre Gewohnheit, nicht seine.
:44. Ezt gondolja egy pillanatra, aztán folytatja a munkát. - Das denkt sie kurz und macht dann weiter.
:45. Este Nina elmegy a Hauptstraße 12 mellett. - Am Abend geht Nina an der Hauptstraße 12 vorbei.
:46. Nem direkt csinálja. - Das macht sie nicht extra.
:47. Egyszerűen ezen az utcán megy haza. - Sie geht einfach diese Straße nach Hause.
:48. A földszinten, egy ablak mögött világosság ég. - Hinter einem Fenster im Erdgeschoss brennt Licht.
:49. Nina rövid időre megáll. - Nina bleibt kurz stehen.
:50. Aztán továbbmegy. - Dann geht sie weiter.
:51. Nem tudja, hogy az az ő ablaka-e. - Sie weiß nicht, ob das sein Fenster ist.
:52. Nem tud sokat róla. - Sie weiß nicht viel über ihn.
:53. Csak ennyit: barna dzseki, Neustaedter Zeitung, „Köszönöm, Nina.” - Nur: braune Jacke, Neustaedter Zeitung, „Danke, Nina."
:54. Ez kevés. - Das ist wenig.
:55. De azért valami. - Aber es ist auch etwas.
:56. Másnap reggel Nina hatkor nyitja ki a kioszkot. - Am nächsten Morgen öffnet Nina den Kiosk um sechs.
:57. A Neustaedter Zeitung készen ott fekszik. - Die Neustaedter Zeitung liegt bereit.
:58. Kohl úr nem jön. - Herr Kohl kommt nicht.
:59. Hanna megkérdezi: „Ma megint nincs neki újság?” - Hanna fragt: „Heute wieder keine Zeitung für ihn?"
:60. Nina azt mondja: „De igen.” - Nina sagt: „Doch."
:61. Félreteszi az újságot. - Sie legt die Zeitung auf die Seite.
:62. Hanna megrázza a fejét, de nem rosszindulatúan. - Hanna schüttelt den Kopf, aber nicht böse.
:63. Hét óra van. - Es ist sieben Uhr.
:64. Az első vonat elindul. - Der erste Zug fährt ab.
:65. Kohl úr nincs rajta. - Herr Kohl ist nicht dabei.
:66. A kioszk nyitva van. - Der Kiosk ist offen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jeden Morgen
:1. Nina hat einen kleinen Kiosk am Bahnhof.
:2. Sie öffnet jeden Tag um sechs Uhr früh.
:3. Herr Kohl kommt jeden Morgen.
:4. Er kauft immer die Neustaedter Zeitung.
:5. Er bezahlt und sagt: „Danke, Nina."
:6. Nina sagt: „Bitte, Herr Kohl."
:7. Das ist alles.
:8. Herr Kohl ist 73 Jahre alt.
:9. Er trägt immer eine braune Jacke.
:10. Nina kennt ihn seit drei Jahren.
:11. Sie reden nicht viel.
:12. Das ist kein Problem.
:13. Vor zwei Wochen ist Herr Kohl nicht gekommen.
:14. Nina hat die Zeitung für ihn zurückgelegt.
:15. Am nächsten Tag ist er auch nicht gekommen.
:16. Die Zeitung hat Nina weggeworfen.
:17. Aber am nächsten Morgen hat sie wieder eine Zeitung zurückgelegt.
:18. Das macht sie jetzt jeden Tag.
:19. Warum eigentlich?
:20. Sie weiß es nicht.
:21. Ihre Kollegin Hanna fragt: „Für wen ist die Zeitung?"
:22. Nina sagt: „Für einen Kunden."
:23. Hanna fragt: „Welchen?"
:24. Nina sagt: „Den mit der braunen Jacke."
:25. Hanna nickt.
:26. Sie kennt ihn auch.
:27. In der zweiten Woche hat Nina die Kundenliste angeschaut.
:28. Herr Kohl heißt Werner Kohl und wohnt in der Hauptstraße 12.
:29. Das ist nicht weit vom Bahnhof.
:30. Werner Kohl.
:31. Nina hat die Liste wieder zugeklappt.
:32. Am Montag kommt ein neuer Kunde.
:33. Er kauft auch eine Zeitung.
:34. Aber er kauft die Sportzeitung, nicht die Neustaedter Zeitung.
:35. Er sagt nichts und geht schnell wieder.
:36. Nina lächelt.
:37. Er lächelt nicht zurück.
:38. Das ist egal.
:39. Am Ende des Tages liegt die Neustaedter Zeitung noch da.
:40. Nina legt sie weg.
:41. Sie ist kurz traurig, aber sie sagt das nicht.
:42. Am nächsten Morgen legt sie wieder eine Zeitung zurück.
:43. Das ist jetzt ihre Gewohnheit, nicht seine.
:44. Das denkt sie kurz und macht dann weiter.
:45. Am Abend geht Nina an der Hauptstraße 12 vorbei.
:46. Das macht sie nicht extra.
:47. Sie geht einfach diese Straße nach Hause.
:48. Hinter einem Fenster im Erdgeschoss brennt Licht.
:49. Nina bleibt kurz stehen.
:50. Dann geht sie weiter.
:51. Sie weiß nicht, ob das sein Fenster ist.
:52. Sie weiß nicht viel über ihn.
:53. Nur: braune Jacke, Neustaedter Zeitung, „Danke, Nina."
:54. Das ist wenig.
:55. Aber es ist auch etwas.
:56. Am nächsten Morgen öffnet Nina den Kiosk um sechs.
:57. Die Neustaedter Zeitung liegt bereit.
:58. Herr Kohl kommt nicht.
:59. Hanna fragt: „Heute wieder keine Zeitung für ihn?"
:60. Nina sagt: „Doch."
:61. Sie legt die Zeitung auf die Seite.
:62. Hanna schüttelt den Kopf, aber nicht böse.
:63. Es ist sieben Uhr.
:64. Der erste Zug fährt ab.
:65. Herr Kohl ist nicht dabei.
:66. Der Kiosk ist offen.
|}
=== 1 ===
:A pecsét
:1. Mia T. negyvennyolc éves.
:2. A hamburgi repülőtéren dolgozik.
:3. A munkája az útlevél-ellenőrzés.
:4. Ezt már tíz éve csinálja.
:5. Mia minden reggel korán érkezik az irodába.
:6. Felveszi a kesztyűjét, és aztán ellenőrzi a pecsétet.
:7. Mindig először egy próbalapot pecsétel le.
:8. A tintának egyenletesnek kell lennie.
:9. Hat órakor megnyitja a határt.
:10. Mia készen áll.
:11. Az első utasok 6:10-kor érkeznek.
:12. Mia minden útlevelet kézbe vesz, és megnézi a fényképet.
:13. Ellenőrzi a dátumot, és aztán pecsétel.
:14. „Jó reggelt” – mondja minden utasnak.
:15. Ezt sokszor mondja egy nap.
:16. Közben nem gondolkodik sokat.
:17. A reggel nyugodt.
:18. Csütörtökön délután nyugodt a helyzet.
:19. Fél négy van.
:20. A következő utas fiatal.
:21. Világos haja és kék szeme van.
:22. Mia elveszi az útlevelét.
:23. Az útlevél német útlevél.
:24. Kinyitja az útlevelet, és megnézi a fényképet.
:25. Az arc fiatal, de ő ismeri.
:26. A világos haj, a kék szemek – ez Leon.
:27. Leon.
:28. A fia tizenkilenc éves.
:29. Mia hat éve nem látta őt.
:30. Az apjánál él Brémában, és Mia tudja ezt.
:31. Mia felnéz.
:32. Leon a telefonjára néz.
:33. Nem látta meg Miát.
:34. Mia felemeli a pecsétet.
:35. Rányomja az útlevél oldalára.
:36. „Üdvözlöm Németországban” – mondja.
:37. Leon elveszi az útlevelet, és elmegy.
:38. Nem mond semmit.
:39. Nem fordul meg.
:40. Mia a pecsétre néz.
:41. A dátum ott áll: március 3.
:42. „A következőt, kérem” – mondja.
:43. A műszak 18:00 órakor ér véget.
:44. Mia busszal megy haza.
:45. Stellingenben lakik, egyedül egy kis lakásban.
:46. Rizst főzött magának zöldséggel.
:47. Az asztalnál evett.
:48. Ezután a kanapén ül.
:49. A telefon előtte fekszik.
:50. Ismeri Leon apjának a számát.
:51. De nem hívja fel.
:52. Ír egy SMS-t: „Ma láttam Leont.”
:53. Elküldi az SMS-t.
:54. Nem érkezik válasz.
:55. Mia elmosogatja az edényeket.
:56. Korán lefekszik.
:57. Nem alszik el azonnal.
:58. Másnap reggel Mia korán érkezik.
:59. Odakint még sötét van.
:60. Felveszi a kesztyűjét.
:61. A pecsét a helyén van.
:62. Lepecsételi a próbalapot.
:63. A tinta egyenletes.
:64. Hat órakor megnyílik a határ.
:65. Megérkezik az első utas.
:66. Mia elveszi az útlevelét, és pecsétel.
:67. „Jó reggelt” – mondja.
:68. A férfi bólint.
:69. Továbbmegy.
:70. Mia a kijelzőtáblára néz.
:71. Következő érkezés: Bréma, 6:55, C kapu.
:72. Előveszi a kulacsát.
:73. A víz hideg.
:74. Iszik egy kortyot.
:75. „A következőt, kérem.”
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A pecsét - Der Stempel
:1. Mia T. negyvennyolc éves. - Mia T. ist 48 Jahre alt.
:2. A hamburgi repülőtéren dolgozik. - Sie arbeitet am Flughafen Hamburg.
:3. A munkája az útlevél-ellenőrzés. - Ihre Arbeit ist die Passkontrolle.
:4. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht sie schon seit zehn Jahren.
:5. Mia minden reggel korán érkezik az irodába. - Jeden Morgen kommt Mia früh ins Büro.
:6. Felveszi a kesztyűjét, és aztán ellenőrzi a pecsétet. - Sie zieht ihre Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:7. Mindig először egy próbalapot pecsétel le. - Sie stempelt immer zuerst ein Probeblatt.
:8. A tintának egyenletesnek kell lennie. - Die Tinte muss gleichmäßig sein.
:9. Hat órakor megnyitja a határt. - Um 6:00 Uhr öffnet sie die Grenze.
:10. Mia készen áll. - Mia ist bereit.
:11. Az első utasok 6:10-kor érkeznek. - Die ersten Reisenden kommen um 6:10 Uhr.
:12. Mia minden útlevelet kézbe vesz, és megnézi a fényképet. - Mia nimmt jeden Pass und schaut das Foto an.
:13. Ellenőrzi a dátumot, és aztán pecsétel. - Sie prüft das Datum und stempelt dann.
:14. „Jó reggelt” – mondja minden utasnak. - „Guten Morgen", sagt sie zu jedem Reisenden.
:15. Ezt sokszor mondja egy nap. - Das sagt sie viele Male am Tag.
:16. Közben nem gondolkodik sokat. - Sie denkt dabei nicht viel.
:17. A reggel nyugodt. - Der Morgen ist ruhig.
:18. Csütörtökön délután nyugodt a helyzet. - Am Donnerstag ist es ruhig am Nachmittag.
:19. Fél négy van. - Es ist 15:30 Uhr.
:20. A következő utas fiatal. - Der nächste Reisende ist jung.
:21. Világos haja és kék szeme van. - Er hat helle Haare und blaue Augen.
:22. Mia elveszi az útlevelét. - Mia nimmt seinen Pass.
:23. Az útlevél német útlevél. - Der Pass ist ein deutscher Reisepass.
:24. Kinyitja az útlevelet, és megnézi a fényképet. - Sie öffnet den Pass und schaut das Foto an.
:25. Az arc fiatal, de ő ismeri. - Das Gesicht ist jung, aber sie kennt es.
:26. A világos haj, a kék szemek – ez Leon. - Die hellen Haare, die blauen Augen – das ist Leon.
:27. Leon. - Leon.
:28. A fia tizenkilenc éves. - Ihr Sohn ist 19 Jahre alt.
:29. Mia hat éve nem látta őt. - Mia hat ihn seit sechs Jahren nicht gesehen.
:30. Az apjánál él Brémában, és Mia tudja ezt. - Er lebt bei seinem Vater in Bremen, und Mia weiß das.
:31. Mia felnéz. - Mia schaut auf.
:32. Leon a telefonjára néz. - Leon schaut auf sein Handy.
:33. Nem látta meg Miát. - Er hat Mia nicht gesehen.
:34. Mia felemeli a pecsétet. - Mia hebt den Stempel.
:35. Rányomja az útlevél oldalára. - Sie drückt ihn auf die Passseite.
:36. „Üdvözlöm Németországban” – mondja. - „Willkommen in Deutschland", sagt sie.
:37. Leon elveszi az útlevelet, és elmegy. - Leon nimmt den Pass und geht.
:38. Nem mond semmit. - Er sagt nichts.
:39. Nem fordul meg. - Er dreht sich nicht um.
:40. Mia a pecsétre néz. - Mia schaut auf den Stempel.
:41. A dátum ott áll: március 3. - Das Datum steht da: 3. März.
:42. „A következőt, kérem” – mondja. - „Nächster, bitte", sagt sie.
:43. A műszak 18:00 órakor ér véget. - Die Schicht ist um 18:00 Uhr zu Ende.
:44. Mia busszal megy haza. - Mia fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Stellingenben lakik, egyedül egy kis lakásban. - Sie wohnt in Stellingen, allein in einer kleinen Wohnung.
:46. Rizst főzött magának zöldséggel. - Sie hat sich Reis mit Gemüse gekocht.
:47. Az asztalnál evett. - Sie hat am Tisch gegessen.
:48. Ezután a kanapén ül. - Danach sitzt sie auf dem Sofa.
:49. A telefon előtte fekszik. - Das Telefon liegt vor ihr.
:50. Ismeri Leon apjának a számát. - Sie kennt die Nummer von Leons Vater.
:51. De nem hívja fel. - Aber sie ruft nicht an.
:52. Ír egy SMS-t: „Ma láttam Leont.” - Sie schreibt eine SMS: „Ich habe Leon heute gesehen."
:53. Elküldi az SMS-t. - Sie schickt die SMS ab.
:54. Nem érkezik válasz. - Keine Antwort kommt.
:55. Mia elmosogatja az edényeket. - Mia spült das Geschirr.
:56. Korán lefekszik. - Sie geht früh ins Bett.
:57. Nem alszik el azonnal. - Sie schläft nicht sofort.
:58. Másnap reggel Mia korán érkezik. - Am nächsten Morgen kommt Mia früh an.
:59. Odakint még sötét van. - Es ist noch dunkel draußen.
:60. Felveszi a kesztyűjét. - Sie zieht ihre Handschuhe an.
:61. A pecsét a helyén van. - Der Stempel liegt an seinem Platz.
:62. Lepecsételi a próbalapot. - Sie stempelt das Probeblatt.
:63. A tinta egyenletes. - Die Tinte ist gleichmäßig.
:64. Hat órakor megnyílik a határ. - Um 6:00 Uhr öffnet die Grenze.
:65. Megérkezik az első utas. - Der erste Reisende kommt.
:66. Mia elveszi az útlevelét, és pecsétel. - Mia nimmt seinen Pass und stempelt.
:67. „Jó reggelt” – mondja. - „Guten Morgen", sagt sie.
:68. A férfi bólint. - Der Mann nickt.
:69. Továbbmegy. - Er geht weiter.
:70. Mia a kijelzőtáblára néz. - Mia schaut auf die Anzeigetafel.
:71. Következő érkezés: Bréma, 6:55, C kapu. - Nächste Ankunft: Bremen, 6:55, Gate C.
:72. Előveszi a kulacsát. - Sie holt ihre Wasserflasche.
:73. A víz hideg. - Das Wasser ist kalt.
:74. Iszik egy kortyot. - Sie trinkt einen Schluck.
:75. „A következőt, kérem.” - „Nächster, bitte."
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Stempel
:1. Mia T. ist 48 Jahre alt.
:2. Sie arbeitet am Flughafen Hamburg.
:3. Ihre Arbeit ist die Passkontrolle.
:4. Das macht sie schon seit zehn Jahren.
:5. Jeden Morgen kommt Mia früh ins Büro.
:6. Sie zieht ihre Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:7. Sie stempelt immer zuerst ein Probeblatt.
:8. Die Tinte muss gleichmäßig sein.
:9. Um 6:00 Uhr öffnet sie die Grenze.
:10. Mia ist bereit.
:11. Die ersten Reisenden kommen um 6:10 Uhr.
:12. Mia nimmt jeden Pass und schaut das Foto an.
:13. Sie prüft das Datum und stempelt dann.
:14. „Guten Morgen", sagt sie zu jedem Reisenden.
:15. Das sagt sie viele Male am Tag.
:16. Sie denkt dabei nicht viel.
:17. Der Morgen ist ruhig.
:18. Am Donnerstag ist es ruhig am Nachmittag.
:19. Es ist 15:30 Uhr.
:20. Der nächste Reisende ist jung.
:21. Er hat helle Haare und blaue Augen.
:22. Mia nimmt seinen Pass.
:23. Der Pass ist ein deutscher Reisepass.
:24. Sie öffnet den Pass und schaut das Foto an.
:25. Das Gesicht ist jung, aber sie kennt es.
:26. Die hellen Haare, die blauen Augen – das ist Leon.
:27. Leon.
:28. Ihr Sohn ist 19 Jahre alt.
:29. Mia hat ihn seit sechs Jahren nicht gesehen.
:30. Er lebt bei seinem Vater in Bremen, und Mia weiß das.
:31. Mia schaut auf.
:32. Leon schaut auf sein Handy.
:33. Er hat Mia nicht gesehen.
:34. Mia hebt den Stempel.
:35. Sie drückt ihn auf die Passseite.
:36. „Willkommen in Deutschland", sagt sie.
:37. Leon nimmt den Pass und geht.
:38. Er sagt nichts.
:39. Er dreht sich nicht um.
:40. Mia schaut auf den Stempel.
:41. Das Datum steht da: 3. März.
:42. „Nächster, bitte", sagt sie.
:43. Die Schicht ist um 18:00 Uhr zu Ende.
:44. Mia fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie wohnt in Stellingen, allein in einer kleinen Wohnung.
:46. Sie hat sich Reis mit Gemüse gekocht.
:47. Sie hat am Tisch gegessen.
:48. Danach sitzt sie auf dem Sofa.
:49. Das Telefon liegt vor ihr.
:50. Sie kennt die Nummer von Leons Vater.
:51. Aber sie ruft nicht an.
:52. Sie schreibt eine SMS: „Ich habe Leon heute gesehen."
:53. Sie schickt die SMS ab.
:54. Keine Antwort kommt.
:55. Mia spült das Geschirr.
:56. Sie geht früh ins Bett.
:57. Sie schläft nicht sofort.
:58. Am nächsten Morgen kommt Mia früh an.
:59. Es ist noch dunkel draußen.
:60. Sie zieht ihre Handschuhe an.
:61. Der Stempel liegt an seinem Platz.
:62. Sie stempelt das Probeblatt.
:63. Die Tinte ist gleichmäßig.
:64. Um 6:00 Uhr öffnet die Grenze.
:65. Der erste Reisende kommt.
:66. Mia nimmt seinen Pass und stempelt.
:67. „Guten Morgen", sagt sie.
:68. Der Mann nickt.
:69. Er geht weiter.
:70. Mia schaut auf die Anzeigetafel.
:71. Nächste Ankunft: Bremen, 6:55, Gate C.
:72. Sie holt ihre Wasserflasche.
:73. Das Wasser ist kalt.
:74. Sie trinkt einen Schluck.
:75. „Nächster, bitte."
|}
=== 1 ===
:A műhely
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe.
:2. A műhely kicsi.
:3. Most már az övé.
:4. Régebben az apjáé volt.
:5. Az apja meghalt.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt.
:7. A műhelyben hideg van.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt.
:9. Meglátja a fűrészt.
:10. A fűrész a fal mellett áll.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt.
:12. Erik még nem használta.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik.
:14. Az apja elkezdte vágni.
:15. Még nincs kész.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja.
:17. Erik erre még emlékszik.
:18. Kávét főz.
:19. Megissza a kávét.
:20. Meleg.
:21. Kint hó fekszik.
:22. Odakint nagyon hideg van.
:23. Erik a fára néz.
:24. A fűrészre néz.
:25. Nem csinál semmit.
:26. Még több kávét iszik.
:27. A falon egy cédula lóg.
:28. Az apja írta a cédulát.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.”
:30. Erik elolvassa a cédulát.
:31. Minden reggel elolvassa.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő.
:33. Egy régi deszkát csiszol.
:34. A deszka már sima.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell.
:36. A deszka még simább lesz.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik.
:38. Kolbászt tett rá.
:39. Állva eszik.
:40. Az ablakon át látja a tavat.
:41. A tó be van fagyva.
:42. A hó a jégen fekszik.
:43. Minden fehér.
:44. „Szép”, mondja halkan.
:45. Aztán tovább eszik.
:46. Délután odamegy a fűrészhez.
:47. Megérinti.
:48. A fém hideg.
:49. Megnyomja a gombot.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt.
:53. Újra csend van.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához.
:55. Megérinti.
:56. Sima, jó fa.
:57. Az apja jól választotta ki.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:59. Hazamegy.
:60. Már sötét van.
:61. Lassan megy.
:62. Otthon levest eszik.
:63. Leül az asztalhoz.
:64. Az apjára gondol.
:65. A fűrészre gondol.
:66. A fára gondol.
:67. „Holnap”, mondja.
:68. Feláll, és lefekszik aludni.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe.
:70. Felkapcsolja a villanyt.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik.
:73. Minden olyan, mint tegnap.
:74. Kávét főz.
:75. Vár.
:76. Nem tudja.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A műhely - Die Werkstatt
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe. - Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. A műhely kicsi. - Die Werkstatt ist klein.
:3. Most már az övé. - Sie gehört jetzt ihm.
:4. Régebben az apjáé volt. - Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Az apja meghalt. - Sein Vater ist gestorben.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt. - Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. A műhelyben hideg van. - In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt. - Erik macht das Licht an.
:9. Meglátja a fűrészt. - Er sieht die Säge.
:10. A fűrész a fal mellett áll. - Die Säge steht an der Wand.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt. - Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik még nem használta. - Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik. - Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Az apja elkezdte vágni. - Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Még nincs kész. - Es ist noch nicht fertig.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja. - „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik erre még emlékszik. - Erik weiß das noch.
:18. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:19. Megissza a kávét. - Er trinkt den Kaffee.
:20. Meleg. - Er ist warm.
:21. Kint hó fekszik. - Draußen liegt Schnee.
:22. Odakint nagyon hideg van. - Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik a fára néz. - Erik schaut auf das Holz.
:24. A fűrészre néz. - Er schaut auf die Säge.
:25. Nem csinál semmit. - Er macht nichts.
:26. Még több kávét iszik. - Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. A falon egy cédula lóg. - An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Az apja írta a cédulát. - Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.” - Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik elolvassa a cédulát. - Erik liest den Zettel.
:31. Minden reggel elolvassa. - Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő. - Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Egy régi deszkát csiszol. - Er schleift ein altes Brett.
:34. A deszka már sima. - Das Brett ist schon glatt.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell. - Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. A deszka még simább lesz. - Das Brett wird noch glatter.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik. - Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Kolbászt tett rá. - Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Állva eszik. - Er steht und isst.
:40. Az ablakon át látja a tavat. - Durch das Fenster sieht er den See.
:41. A tó be van fagyva. - Der See ist zugefroren.
:42. A hó a jégen fekszik. - Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Minden fehér. - Es ist alles weiß.
:44. „Szép”, mondja halkan. - „Schön", sagt er leise.
:45. Aztán tovább eszik. - Dann isst er weiter.
:46. Délután odamegy a fűrészhez. - Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Megérinti. - Er fasst sie an.
:48. A fém hideg. - Das Metall ist kalt.
:49. Megnyomja a gombot. - Er drückt den Knopf.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki. - Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen. - Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt. - Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Újra csend van. - Es ist wieder still.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához. - Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Megérinti. - Er berührt es.
:56. Sima, jó fa. - Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Az apja jól választotta ki. - Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:60. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:61. Lassan megy. - Er geht langsam.
:62. Otthon levest eszik. - Zu Hause isst er Suppe.
:63. Leül az asztalhoz. - Er setzt sich an den Tisch.
:64. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:65. A fűrészre gondol. - Er denkt an die Säge.
:66. A fára gondol. - Er denkt an das Holz.
:67. „Holnap”, mondja. - „Morgen", sagt er.
:68. Feláll, és lefekszik aludni. - Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe. - Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Felkapcsolja a villanyt. - Er macht das Licht an.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll. - Die Säge steht noch an der Wand.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik. - Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Minden olyan, mint tegnap. - Alles ist wie gestern.
:74. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:75. Vár. - Er wartet.
:76. Nem tudja. - Er weiß es nicht.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Werkstatt
:1. Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein.
:3. Sie gehört jetzt ihm.
:4. Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Sein Vater ist gestorben.
:6. Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik macht das Licht an.
:9. Er sieht die Säge.
:10. Die Säge steht an der Wand.
:11. Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Es ist noch nicht fertig.
:16. „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik weiß das noch.
:18. Er macht Kaffee.
:19. Er trinkt den Kaffee.
:20. Er ist warm.
:21. Draußen liegt Schnee.
:22. Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik schaut auf das Holz.
:24. Er schaut auf die Säge.
:25. Er macht nichts.
:26. Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik liest den Zettel.
:31. Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Er schleift ein altes Brett.
:34. Das Brett ist schon glatt.
:35. Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. Das Brett wird noch glatter.
:37. Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Er steht und isst.
:40. Durch das Fenster sieht er den See.
:41. Der See ist zugefroren.
:42. Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Es ist alles weiß.
:44. „Schön", sagt er leise.
:45. Dann isst er weiter.
:46. Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Er fasst sie an.
:48. Das Metall ist kalt.
:49. Er drückt den Knopf.
:50. Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Es ist wieder still.
:54. Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Er berührt es.
:56. Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Er geht nach Hause.
:60. Es ist schon dunkel.
:61. Er geht langsam.
:62. Zu Hause isst er Suppe.
:63. Er setzt sich an den Tisch.
:64. Er denkt an seinen Vater.
:65. Er denkt an die Säge.
:66. Er denkt an das Holz.
:67. „Morgen", sagt er.
:68. Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Er macht das Licht an.
:71. Die Säge steht noch an der Wand.
:72. Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Alles ist wie gestern.
:74. Er macht Kaffee.
:75. Er wartet.
:76. Er weiß es nicht.
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=== 1 ===
:Az elárasztott rét
:1. Három napja esik az eső.
:2. Maeve Dublinból tér vissza a régi falujába.
:3. Az út nedves és sötét.
:4. Az út végén megáll az autója.
:5. Kiszáll, és gyalog megy tovább.
:6. A sár húzza a csizmáját.
:7. Az eső az arcát veri.
:8. Csak egy kis bőröndöt visz magával.
:9. Az anyja háza a folyónál áll.
:10. A folyó kilépett a medréből.
:11. A víz az udvaron áll.
:12. Declan a nyitott bejárati ajtóban áll.
:13. Egy zseblámpát tart a kezében.
:14. A fény reszketve fut végig a nedves falon.
:15. „Úgy nézel ki, mint egy vízbe fúlt macska” – mondja.
:16. „Te meg úgy nézel ki, mint mindig” – mondja Maeve.
:17. Röviden megölelik egymást.
:18. Nedves fa és régi tea szaga érződik.
:19. A házban sötét van, mert elment az áram.
:20. Az anyjuk, Bridie, odafent ül a karosszékben.
:21. „Megmentetted apád övét?” – kérdezi.
:22. Maeve az üres kezére néz.
:23. Declan előveszi az övet a dzsekije zsebéből.
:24. Az anyja ölébe teszi.
:25. Bridie végigsimít a bőrön, és nem mond semmit.
:26. Aztán Maeve és Declan felviszik a régi komódot a lépcsőn.
:27. A komód nehéz.
:28. Declan írül káromkodik.
:29. Maeve ezen a napon először nevet fel.
:30. Székeket és dobozokat is felcipelnek.
:31. A víz a földszinten lassan emelkedik.
:32. Régi fényképek az apjukról a vízen úsznak.
:33. Declan meglátja őket, és azt mondja: „Papa most csónakázik.”
:34. Maeve felvesz egy fényképet, és szorosan fogja.
:35. Odakint a szomszédok homokzsákokkal segítenek.
:36. Maeve kimegy, és ő is segít.
:37. A keze kihűl.
:38. Egy óra múlva a vonal biztosítva van.
:39. A szomszédasszony, Aoife, forró teát hoz egy termoszban.
:40. Ez a legjobb tea, amelyet Maeve évek óta ivott.
:41. Éjfélre csendesebb lesz minden.
:42. Declan felmászik a fészer tetejére.
:43. Maeve utána mászik.
:44. A tető hullámbádogból van, és hideg.
:45. De innen fentről mindent látni.
:46. A víz fekete és mozdulatlan az udvaron.
:47. A parti nyírfák félig vízben állnak.
:48. Declan odaadja neki a whiskysüveget.
:49. Maeve nagyot kortyol belőle.
:50. „Miért nem mentél el soha?” – kérdezi.
:51. Declan megvonja a vállát.
:52. „Mert valakinek néznie kell, ahogy emelkedik a víz.”
:53. Egy darabig nem mondanak semmit.
:54. Aztán Maeve azt mondja: „Azt hittem, én itt már végeztem.”
:55. Declan így felel: „Az is vagy. De az, hogy végeztél, még nem ok arra, hogy ne gyere vissza.”
:56. Az eső újra elered, most halkabban.
:57. Még sokáig ülnek a tetőn.
:58. Reggelre a víz valamelyest visszahúzódott.
:59. Bridie az első emeleti ablaknál áll.
:60. Integet Maeve-nek, amikor az kihúzza a bőröndjét a sárból.
:61. Declan az ajtónak támaszkodik.
:62. „Legközelebb telefonálj előtte” – mondja.
:63. „Nem lesz legközelebb” – mondja Maeve.
:64. De mindketten tudják: lesz legközelebb.
:65. Beszáll az autóba.
:66. A rádió egy régi ír dalt játszik.
:67. A tükörben látja Declant az ajtóban állni.
:68. Felemeli a kezét.
:69. Maeve elindul.
:70. A víz csobban a kerekek alatt.
:71. Az árvíznek még nincs vége.
:72. De ma nem halt bele.
:73. Ez elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az elárasztott rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Három napja esik az eső. - Der Regen fällt seit drei Tagen.
:2. Maeve Dublinból tér vissza a régi falujába. - Maeve fährt aus Dublin zurück in ihr altes Dorf.
:3. Az út nedves és sötét. - Die Straße ist nass und dunkel.
:4. Az út végén megáll az autója. - Am Ende der Straße bleibt ihr Auto stehen.
:5. Kiszáll, és gyalog megy tovább. - Sie steigt aus und geht zu Fuß weiter.
:6. A sár húzza a csizmáját. - Der Matsch zieht an ihren Stiefeln.
:7. Az eső az arcát veri. - Der Regen trifft ihr Gesicht.
:8. Csak egy kis bőröndöt visz magával. - Sie trägt nur einen kleinen Koffer.
:9. Az anyja háza a folyónál áll. - Das Haus ihrer Mutter liegt am Fluss.
:10. A folyó kilépett a medréből. - Der Fluss ist über die Ufer getreten.
:11. A víz az udvaron áll. - Das Wasser steht im Hof.
:12. Declan a nyitott bejárati ajtóban áll. - Declan steht in der offenen Haustür.
:13. Egy zseblámpát tart a kezében. - Er hält eine Taschenlampe in der Hand.
:14. A fény reszketve fut végig a nedves falon. - Das Licht zittert über die nasse Wand.
:15. „Úgy nézel ki, mint egy vízbe fúlt macska” – mondja. - „Du siehst aus wie eine ertrunkene Katze", sagt er.
:16. „Te meg úgy nézel ki, mint mindig” – mondja Maeve. - „Du siehst aus wie immer", sagt sie.
:17. Röviden megölelik egymást. - Sie umarmen sich kurz.
:18. Nedves fa és régi tea szaga érződik. - Es riecht nach nassem Holz und altem Tee.
:19. A házban sötét van, mert elment az áram. - Im Haus ist es dunkel, weil der Strom weg ist.
:20. Az anyjuk, Bridie, odafent ül a karosszékben. - Ihre Mutter Bridie sitzt oben im Sessel.
:21. „Megmentetted apád övét?” – kérdezi. - „Hast du den Gürtel deines Vaters gerettet?", fragt sie.
:22. Maeve az üres kezére néz. - Maeve schaut auf ihre leeren Hände.
:23. Declan előveszi az övet a dzsekije zsebéből. - Declan nimmt den Gürtel aus seiner Jackentasche.
:24. Az anyja ölébe teszi. - Er legt ihn der Mutter auf den Schoß.
:25. Bridie végigsimít a bőrön, és nem mond semmit. - Bridie streicht über das Leder und sagt nichts.
:26. Aztán Maeve és Declan felviszik a régi komódot a lépcsőn. - Dann tragen Maeve und Declan die alte Kommode die Treppe hoch.
:27. A komód nehéz. - Die Kommode ist schwer.
:28. Declan írül káromkodik. - Declan flucht auf Irisch.
:29. Maeve ezen a napon először nevet fel. - Maeve lacht zum ersten Mal an diesem Tag.
:30. Székeket és dobozokat is felcipelnek. - Sie schleppen auch Stühle und Kartons nach oben.
:31. A víz a földszinten lassan emelkedik. - Das Wasser im Erdgeschoss steigt langsam.
:32. Régi fényképek az apjukról a vízen úsznak. - Alte Fotos vom Vater schwimmen auf dem Wasser.
:33. Declan meglátja őket, és azt mondja: „Papa most csónakázik.” - Declan sieht sie und sagt: „Papa macht jetzt eine Bootsfahrt."
:34. Maeve felvesz egy fényképet, és szorosan fogja. - Maeve nimmt ein Foto und hält es fest.
:35. Odakint a szomszédok homokzsákokkal segítenek. - Draußen helfen die Nachbarn mit Sandsäcken.
:36. Maeve kimegy, és ő is segít. - Maeve geht hinaus und hilft auch.
:37. A keze kihűl. - Ihre Hände werden kalt.
:38. Egy óra múlva a vonal biztosítva van. - Nach einer Stunde ist die Linie gesichert.
:39. A szomszédasszony, Aoife, forró teát hoz egy termoszban. - Die Nachbarin Aoife bringt heißen Tee in einer Thermoskanne.
:40. Ez a legjobb tea, amelyet Maeve évek óta ivott. - Es ist der beste Tee, den Maeve seit Jahren getrunken hat.
:41. Éjfélre csendesebb lesz minden. - Um Mitternacht ist es ruhiger.
:42. Declan felmászik a fészer tetejére. - Declan klettert auf das Dach des Schuppens.
:43. Maeve utána mászik. - Maeve klettert hinter ihm her.
:44. A tető hullámbádogból van, és hideg. - Das Dach ist aus Wellblech und kalt.
:45. De innen fentről mindent látni. - Aber von hier oben sieht man alles.
:46. A víz fekete és mozdulatlan az udvaron. - Das Wasser liegt schwarz und still im Hof.
:47. A parti nyírfák félig vízben állnak. - Die Birken am Ufer stehen halb im Wasser.
:48. Declan odaadja neki a whiskysüveget. - Declan gibt ihr die Whiskeyflasche.
:49. Maeve nagyot kortyol belőle. - Sie trinkt einen langen Schluck.
:50. „Miért nem mentél el soha?” – kérdezi. - „Warum bist du nie weggegangen?", fragt sie.
:51. Declan megvonja a vállát. - Er zuckt mit den Schultern.
:52. „Mert valakinek néznie kell, ahogy emelkedik a víz.” - „Weil jemand zusehen muss, wie das Wasser steigt."
:53. Egy darabig nem mondanak semmit. - Sie sagen eine Weile nichts.
:54. Aztán Maeve azt mondja: „Azt hittem, én itt már végeztem.” - Dann sagt Maeve: „Ich dachte, ich bin hier fertig."
:55. Declan így felel: „Az is vagy. De az, hogy végeztél, még nem ok arra, hogy ne gyere vissza.” - Declan antwortet: „Bist du auch. Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:56. Az eső újra elered, most halkabban. - Der Regen fängt wieder an, leiser jetzt.
:57. Még sokáig ülnek a tetőn. - Sie sitzen noch lange auf dem Dach.
:58. Reggelre a víz valamelyest visszahúzódott. - Am Morgen ist das Wasser etwas gesunken.
:59. Bridie az első emeleti ablaknál áll. - Bridie steht am Fenster im ersten Stock.
:60. Integet Maeve-nek, amikor az kihúzza a bőröndjét a sárból. - Sie winkt Maeve zu, als diese ihren Koffer aus dem Schlamm zieht.
:61. Declan az ajtónak támaszkodik. - Declan lehnt an der Tür.
:62. „Legközelebb telefonálj előtte” – mondja. - „Nächstes Mal ruf vorher an", sagt er.
:63. „Nem lesz legközelebb” – mondja Maeve. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagt Maeve.
:64. De mindketten tudják: lesz legközelebb. - Aber beide wissen: Es wird ein nächstes Mal geben.
:65. Beszáll az autóba. - Sie steigt ins Auto.
:66. A rádió egy régi ír dalt játszik. - Das Radio spielt ein altes irisches Lied.
:67. A tükörben látja Declant az ajtóban állni. - Im Spiegel sieht sie Declan in der Tür stehen.
:68. Felemeli a kezét. - Er hebt die Hand.
:69. Maeve elindul. - Sie fährt los.
:70. A víz csobban a kerekek alatt. - Das Wasser platscht unter den Reifen.
:71. Az árvíznek még nincs vége. - Die Flut ist nicht vorbei.
:72. De ma nem halt bele. - Aber sie ist heute nicht gestorben.
:73. Ez elég. - Das reicht.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Der Regen fällt seit drei Tagen.
:2. Maeve fährt aus Dublin zurück in ihr altes Dorf.
:3. Die Straße ist nass und dunkel.
:4. Am Ende der Straße bleibt ihr Auto stehen.
:5. Sie steigt aus und geht zu Fuß weiter.
:6. Der Matsch zieht an ihren Stiefeln.
:7. Der Regen trifft ihr Gesicht.
:8. Sie trägt nur einen kleinen Koffer.
:9. Das Haus ihrer Mutter liegt am Fluss.
:10. Der Fluss ist über die Ufer getreten.
:11. Das Wasser steht im Hof.
:12. Declan steht in der offenen Haustür.
:13. Er hält eine Taschenlampe in der Hand.
:14. Das Licht zittert über die nasse Wand.
:15. „Du siehst aus wie eine ertrunkene Katze", sagt er.
:16. „Du siehst aus wie immer", sagt sie.
:17. Sie umarmen sich kurz.
:18. Es riecht nach nassem Holz und altem Tee.
:19. Im Haus ist es dunkel, weil der Strom weg ist.
:20. Ihre Mutter Bridie sitzt oben im Sessel.
:21. „Hast du den Gürtel deines Vaters gerettet?", fragt sie.
:22. Maeve schaut auf ihre leeren Hände.
:23. Declan nimmt den Gürtel aus seiner Jackentasche.
:24. Er legt ihn der Mutter auf den Schoß.
:25. Bridie streicht über das Leder und sagt nichts.
:26. Dann tragen Maeve und Declan die alte Kommode die Treppe hoch.
:27. Die Kommode ist schwer.
:28. Declan flucht auf Irisch.
:29. Maeve lacht zum ersten Mal an diesem Tag.
:30. Sie schleppen auch Stühle und Kartons nach oben.
:31. Das Wasser im Erdgeschoss steigt langsam.
:32. Alte Fotos vom Vater schwimmen auf dem Wasser.
:33. Declan sieht sie und sagt: „Papa macht jetzt eine Bootsfahrt."
:34. Maeve nimmt ein Foto und hält es fest.
:35. Draußen helfen die Nachbarn mit Sandsäcken.
:36. Maeve geht hinaus und hilft auch.
:37. Ihre Hände werden kalt.
:38. Nach einer Stunde ist die Linie gesichert.
:39. Die Nachbarin Aoife bringt heißen Tee in einer Thermoskanne.
:40. Es ist der beste Tee, den Maeve seit Jahren getrunken hat.
:41. Um Mitternacht ist es ruhiger.
:42. Declan klettert auf das Dach des Schuppens.
:43. Maeve klettert hinter ihm her.
:44. Das Dach ist aus Wellblech und kalt.
:45. Aber von hier oben sieht man alles.
:46. Das Wasser liegt schwarz und still im Hof.
:47. Die Birken am Ufer stehen halb im Wasser.
:48. Declan gibt ihr die Whiskeyflasche.
:49. Sie trinkt einen langen Schluck.
:50. „Warum bist du nie weggegangen?", fragt sie.
:51. Er zuckt mit den Schultern.
:52. „Weil jemand zusehen muss, wie das Wasser steigt."
:53. Sie sagen eine Weile nichts.
:54. Dann sagt Maeve: „Ich dachte, ich bin hier fertig."
:55. Declan antwortet: „Bist du auch. Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:56. Der Regen fängt wieder an, leiser jetzt.
:57. Sie sitzen noch lange auf dem Dach.
:58. Am Morgen ist das Wasser etwas gesunken.
:59. Bridie steht am Fenster im ersten Stock.
:60. Sie winkt Maeve zu, als diese ihren Koffer aus dem Schlamm zieht.
:61. Declan lehnt an der Tür.
:62. „Nächstes Mal ruf vorher an", sagt er.
:63. „Es gibt kein nächstes Mal", sagt Maeve.
:64. Aber beide wissen: Es wird ein nächstes Mal geben.
:65. Sie steigt ins Auto.
:66. Das Radio spielt ein altes irisches Lied.
:67. Im Spiegel sieht sie Declan in der Tür stehen.
:68. Er hebt die Hand.
:69. Sie fährt los.
:70. Das Wasser platscht unter den Reifen.
:71. Die Flut ist nicht vorbei.
:72. Aber sie ist heute nicht gestorben.
:73. Das reicht.
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=== 2 ===
:Az utolsó műszakbeosztás
:1. Frank 47 éves.
:2. Egy régi gyárban dolgozik.
:3. A gyár mezőgazdasági gépeket gyárt.
:4. De tizenegy éve egyetlen gépet sem adott el.
:5. Frank minden reggel hatkor érkezik munkába.
:6. Felveszi a kék munkaköpenyét.
:7. A csarnokban egy régi kombájn áll.
:8. MTS-15-nek hívják, és 1988-ból való.
:9. Frank már hetek óta javítja.
:10. A motor beindul, de aztán újra lefullad.
:11. Frank még egyszer bekapcsolja.
:12. Ugyanez történik megint.
:13. Leül egy régi olajoshordóra.
:14. Kávét iszik a termoszából.
:15. Odakint egyetlen autó sem hajt el.
:16. A gyár messze kint fekszik, a város szélén.
:17. Kollégája, Bernd, 53 éves.
:18. Bernd régebben brigádvezető volt.
:19. Most keveset csinál.
:20. Gyakran fekszik egy régi matracon a csarnok sarkában.
:21. Fél tízkor egy sörösdobozzal Frankhez megy.
:22. Magasra tartja: „Kérsz?”
:23. Frank megrázza a fejét.
:24. Bernd vállat von, és egyedül iszik.
:25. Ulla 44 éves, és ő a művezető.
:26. Nagy szemüveget visel.
:27. Méret szerint válogatja a csavarokat – M8, M10, M12.
:28. Ezt a munkát senki sem rendelte meg.
:29. De Ulla mégis megcsinálja.
:30. Azt mondja: „Ha jön az ellenőr, legalább rend legyen nálunk.”
:31. Bernd röviden és szárazon nevet: „Az nem jön.”
:32. Frank nem mond semmit.
:33. Délben Frank bemegy a kantinba.
:34. A kantin egy kis helyiség, egyetlen asztallal.
:35. A falon egy 2009-es naptár lóg.
:36. Frank egy zacskó gulyáslevest melegít meg a mikrohullámú sütőben.
:37. Leül, és eszik.
:38. Ulla egy vajas kenyérrel jön, és leül vele szemben.
:39. Nyugodtan azt mondja: „A könyvelés telefonált.”
:40. „Ebben a hónapban lesz utoljára bér.”
:41. Frank a kanállal turkál a levesben.
:42. Azt mondja: „Ezt mondták múlt hónapban is.”
:43. Ulla megrázza a fejét: „Most tényleg komoly.”
:44. Frank tovább eszik.
:45. Egy idő után halkan azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:46. Ulla ránéz.
:47. „Tizenkét éve végzel a műszakkal, és mégis mindig visszajössz.”
:48. Frank eltolja a tányért.
:49. Nem mond többé semmit.
:50. Egy reggel sötét a csarnok.
:51. Kikapcsolták az áramot.
:52. Frank a sötétben áll, keze a zsebében.
:53. Bernd két sörösdobozzal jön.
:54. Odaad egyet Franknek.
:55. Ezúttal Frank elfogadja.
:56. Ulla leül a földre, és nekidől egy polcnak.
:57. Halkan azt mondja: „Most tényleg vége.”
:58. Bernd kinyitja a dobozát – hallani, ahogy szisszen.
:59. Frank azt mondja: „Holnap talán visszajön az áram.”
:60. Senki sem válaszol.
:61. Hallgatják az esőt a hullámbádog tetőn.
:62. Az eső hangos.
:63. Nem lesz világosabb.
:64. Délután háromkor hazamennek.
:65. Frank nem néz vissza.
:66. Másnap reggel hatkor ott áll az ajtó előtt.
:67. A csarnok még mindig sötét.
:68. Leül a hideg betonlépcsőre.
:69. Vár.
:70. Az eső nem állt el.
:71. Frank ülve marad.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az utolsó műszakbeosztás - Der letzte Schichtplan
:1. Frank 47 éves. - Frank ist 47 Jahre alt.
:2. Egy régi gyárban dolgozik. - Er arbeitet in einer alten Fabrik.
:3. A gyár mezőgazdasági gépeket gyárt. - Die Fabrik stellt Landmaschinen her.
:4. De tizenegy éve egyetlen gépet sem adott el. - Aber seit elf Jahren hat sie keine einzige Maschine mehr verkauft.
:5. Frank minden reggel hatkor érkezik munkába. - Jeden Morgen um sechs kommt Frank zur Arbeit.
:6. Felveszi a kék munkaköpenyét. - Er zieht seinen blauen Arbeitskittel an.
:7. A csarnokban egy régi kombájn áll. - In der Halle steht ein alter Mähdrescher.
:8. MTS-15-nek hívják, és 1988-ból való. - Er heißt MTS-15 und ist aus dem Jahr 1988.
:9. Frank már hetek óta javítja. - Frank repariert ihn schon seit Wochen.
:10. A motor beindul, de aztán újra lefullad. - Der Motor springt an, aber dann stirbt er wieder ab.
:11. Frank még egyszer bekapcsolja. - Frank schaltet ihn noch einmal ein.
:12. Ugyanez történik megint. - Das Gleiche passiert wieder.
:13. Leül egy régi olajoshordóra. - Er setzt sich auf ein altes Ölfass.
:14. Kávét iszik a termoszából. - Er trinkt Kaffee aus seiner Thermoskanne.
:15. Odakint egyetlen autó sem hajt el. - Draußen fährt kein Auto vorbei.
:16. A gyár messze kint fekszik, a város szélén. - Die Fabrik liegt weit draußen am Rand der Stadt.
:17. Kollégája, Bernd, 53 éves. - Sein Kollege Bernd ist 53 Jahre alt.
:18. Bernd régebben brigádvezető volt. - Bernd war früher Brigadeleiter.
:19. Most keveset csinál. - Jetzt macht er wenig.
:20. Gyakran fekszik egy régi matracon a csarnok sarkában. - Er liegt oft auf einer alten Matratze in der Ecke der Halle.
:21. Fél tízkor egy sörösdobozzal Frankhez megy. - Um halb zehn kommt er mit einer Bierdose zu Frank.
:22. Magasra tartja: „Kérsz?” - Er hält sie hoch: „Willste?“
:23. Frank megrázza a fejét. - Frank schüttelt den Kopf.
:24. Bernd vállat von, és egyedül iszik. - Bernd zuckt mit den Schultern und trinkt allein.
:25. Ulla 44 éves, és ő a művezető. - Ulla ist 44 Jahre alt und die Meisterin.
:26. Nagy szemüveget visel. - Sie trägt eine große Brille.
:27. Méret szerint válogatja a csavarokat – M8, M10, M12. - Sie sortiert Schrauben nach Größe – M8, M10, M12.
:28. Ezt a munkát senki sem rendelte meg. - Niemand hat diese Arbeit bestellt.
:29. De Ulla mégis megcsinálja. - Aber Ulla macht sie trotzdem.
:30. Azt mondja: „Ha jön az ellenőr, legalább rend legyen nálunk.” - Sie sagt: „Wenn der Prüfer kommt, sollen wir wenigstens Ordnung haben.“
:31. Bernd röviden és szárazon nevet: „Az nem jön.” - Bernd lacht kurz und trocken: „Der kommt nicht.“
:32. Frank nem mond semmit. - Frank sagt nichts.
:33. Délben Frank bemegy a kantinba. - Mittags geht Frank in die Kantine.
:34. A kantin egy kis helyiség, egyetlen asztallal. - Die Kantine ist ein kleiner Raum mit einem einzigen Tisch.
:35. A falon egy 2009-es naptár lóg. - An der Wand hängt ein Kalender von 2009.
:36. Frank egy zacskó gulyáslevest melegít meg a mikrohullámú sütőben. - Frank wärmt eine Tüte Gulaschsuppe in der Mikrowelle.
:37. Leül, és eszik. - Er setzt sich und isst.
:38. Ulla egy vajas kenyérrel jön, és leül vele szemben. - Ulla kommt mit einem Butterbrot und setzt sich ihm gegenüber.
:39. Nyugodtan azt mondja: „A könyvelés telefonált.” - Sie sagt ruhig: „Die Buchhaltung hat angerufen.“
:40. „Ebben a hónapban lesz utoljára bér.” - „Dieser Monat ist das letzte Mal Lohn.“
:41. Frank a kanállal turkál a levesben. - Frank stochert mit dem Löffel in der Suppe.
:42. Azt mondja: „Ezt mondták múlt hónapban is.” - Er sagt: „Das hieß es letzten Monat auch.“
:43. Ulla megrázza a fejét: „Most tényleg komoly.” - Ulla schüttelt den Kopf: „Jetzt ist es wirklich ernst.“
:44. Frank tovább eszik. - Frank isst weiter.
:45. Egy idő után halkan azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Nach einer Weile sagt er leise: „Dann ist eben Feierabend.“
:46. Ulla ránéz. - Ulla schaut ihn an.
:47. „Tizenkét éve végzel a műszakkal, és mégis mindig visszajössz.” - „Seit zwölf Jahren machst du Feierabend und kommst trotzdem wieder.“
:48. Frank eltolja a tányért. - Frank schiebt den Teller weg.
:49. Nem mond többé semmit. - Er sagt nichts mehr.
:50. Egy reggel sötét a csarnok. - Eines Morgens ist die Halle dunkel.
:51. Kikapcsolták az áramot. - Der Strom ist abgestellt.
:52. Frank a sötétben áll, keze a zsebében. - Frank steht im Dunkeln, die Hände in den Taschen.
:53. Bernd két sörösdobozzal jön. - Bernd kommt mit zwei Bierdosen.
:54. Odaad egyet Franknek. - Er gibt Frank eine.
:55. Ezúttal Frank elfogadja. - Diesmal nimmt Frank sie an.
:56. Ulla leül a földre, és nekidől egy polcnak. - Ulla setzt sich auf den Boden und lehnt sich gegen ein Regal.
:57. Halkan azt mondja: „Most tényleg vége.” - Sie sagt leise: „Jetzt ist wirklich Ende.“
:58. Bernd kinyitja a dobozát – hallani, ahogy szisszen. - Bernd öffnet seine Dose – man hört sie zischen.
:59. Frank azt mondja: „Holnap talán visszajön az áram.” - Frank sagt: „Morgen kommt vielleicht der Strom wieder.“
:60. Senki sem válaszol. - Niemand antwortet.
:61. Hallgatják az esőt a hullámbádog tetőn. - Sie hören den Regen auf das Wellblechdach.
:62. Az eső hangos. - Der Regen ist laut.
:63. Nem lesz világosabb. - Es wird nicht heller.
:64. Délután háromkor hazamennek. - Um drei Uhr nachmittags gehen sie nach Hause.
:65. Frank nem néz vissza. - Frank schaut nicht zurück.
:66. Másnap reggel hatkor ott áll az ajtó előtt. - Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor der Tür.
:67. A csarnok még mindig sötét. - Die Halle ist noch dunkel.
:68. Leül a hideg betonlépcsőre. - Er setzt sich auf die kalte Betonstufe.
:69. Vár. - Er wartet.
:70. Az eső nem állt el. - Der Regen hat nicht aufgehört.
:71. Frank ülve marad. - Frank bleibt sitzen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Schichtplan
:1. Frank ist 47 Jahre alt.
:2. Er arbeitet in einer alten Fabrik.
:3. Die Fabrik stellt Landmaschinen her.
:4. Aber seit elf Jahren hat sie keine einzige Maschine mehr verkauft.
:5. Jeden Morgen um sechs kommt Frank zur Arbeit.
:6. Er zieht seinen blauen Arbeitskittel an.
:7. In der Halle steht ein alter Mähdrescher.
:8. Er heißt MTS-15 und ist aus dem Jahr 1988.
:9. Frank repariert ihn schon seit Wochen.
:10. Der Motor springt an, aber dann stirbt er wieder ab.
:11. Frank schaltet ihn noch einmal ein.
:12. Das Gleiche passiert wieder.
:13. Er setzt sich auf ein altes Ölfass.
:14. Er trinkt Kaffee aus seiner Thermoskanne.
:15. Draußen fährt kein Auto vorbei.
:16. Die Fabrik liegt weit draußen am Rand der Stadt.
:17. Sein Kollege Bernd ist 53 Jahre alt.
:18. Bernd war früher Brigadeleiter.
:19. Jetzt macht er wenig.
:20. Er liegt oft auf einer alten Matratze in der Ecke der Halle.
:21. Um halb zehn kommt er mit einer Bierdose zu Frank.
:22. Er hält sie hoch: „Willste?“
:23. Frank schüttelt den Kopf.
:24. Bernd zuckt mit den Schultern und trinkt allein.
:25. Ulla ist 44 Jahre alt und die Meisterin.
:26. Sie trägt eine große Brille.
:27. Sie sortiert Schrauben nach Größe – M8, M10, M12.
:28. Niemand hat diese Arbeit bestellt.
:29. Aber Ulla macht sie trotzdem.
:30. Sie sagt: „Wenn der Prüfer kommt, sollen wir wenigstens Ordnung haben.“
:31. Bernd lacht kurz und trocken: „Der kommt nicht.“
:32. Frank sagt nichts.
:33. Mittags geht Frank in die Kantine.
:34. Die Kantine ist ein kleiner Raum mit einem einzigen Tisch.
:35. An der Wand hängt ein Kalender von 2009.
:36. Frank wärmt eine Tüte Gulaschsuppe in der Mikrowelle.
:37. Er setzt sich und isst.
:38. Ulla kommt mit einem Butterbrot und setzt sich ihm gegenüber.
:39. Sie sagt ruhig: „Die Buchhaltung hat angerufen.“
:40. „Dieser Monat ist das letzte Mal Lohn.“
:41. Frank stochert mit dem Löffel in der Suppe.
:42. Er sagt: „Das hieß es letzten Monat auch.“
:43. Ulla schüttelt den Kopf: „Jetzt ist es wirklich ernst.“
:44. Frank isst weiter.
:45. Nach einer Weile sagt er leise: „Dann ist eben Feierabend.“
:46. Ulla schaut ihn an.
:47. „Seit zwölf Jahren machst du Feierabend und kommst trotzdem wieder.“
:48. Frank schiebt den Teller weg.
:49. Er sagt nichts mehr.
:50. Eines Morgens ist die Halle dunkel.
:51. Der Strom ist abgestellt.
:52. Frank steht im Dunkeln, die Hände in den Taschen.
:53. Bernd kommt mit zwei Bierdosen.
:54. Er gibt Frank eine.
:55. Diesmal nimmt Frank sie an.
:56. Ulla setzt sich auf den Boden und lehnt sich gegen ein Regal.
:57. Sie sagt leise: „Jetzt ist wirklich Ende.“
:58. Bernd öffnet seine Dose – man hört sie zischen.
:59. Frank sagt: „Morgen kommt vielleicht der Strom wieder.“
:60. Niemand antwortet.
:61. Sie hören den Regen auf das Wellblechdach.
:62. Der Regen ist laut.
:63. Es wird nicht heller.
:64. Um drei Uhr nachmittags gehen sie nach Hause.
:65. Frank schaut nicht zurück.
:66. Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor der Tür.
:67. Die Halle ist noch dunkel.
:68. Er setzt sich auf die kalte Betonstufe.
:69. Er wartet.
:70. Der Regen hat nicht aufgehört.
:71. Frank bleibt sitzen.
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=== 3 ===
:A lugas
:1. Jens ötvenkét éves.
:2. Egy kis lakásban él egyedül.
:3. A lakásának két szobája van.
:4. Meghalt az apja.
:5. Az apjának volt egy kerti háza.
:6. A kerti ház Magdeburg szélén áll.
:7. Jens örökli a kerti házat.
:8. Egy szombaton odamegy.
:9. A kapu rozsdás.
:10. Jens berúgja a zárat.
:11. A kapu hangosan csikorog.
:12. A kapu mögött szederbokrok nőnek.
:13. Egy régi fészer felborulva fekszik a földön.
:14. Egy kerekek nélküli kerékpár rozsdásodik a fűben.
:15. Jens felhúzza a kesztyűjét.
:16. Felemel egy üres sörösüveget.
:17. Nem szól semmit.
:18. A kerti ház még áll.
:19. De a festék lepattogzik róla.
:20. Az egyik ablaküveg megrepedt.
:21. Jens bemegy.
:22. Régi fa és por szaga van bent.
:23. A sörösüveget az asztalra teszi.
:24. Aztán elkezd takarítani.
:25. Otthon Jens elolvas egy levelet.
:26. A levél a kiskert-egyesülettől érkezik.
:27. Az egyesület neve „Egység”.
:28. Az egyesületet fel kell oszlatni.
:29. Túl kevés a tag.
:30. A bérleti szerződés szeptemberben lejár.
:31. Jens nővérét Heikének hívják.
:32. Negyvenkilenc éves.
:33. A konyhaasztalnál ül.
:34. Kávét iszik.
:35. „Bontsd le a kerti házat” – mondja.
:36. „Az pénzt takarít meg.”
:37. Jens összehajtja a levelet.
:38. Beteszi a zsebébe.
:39. „Szombaton kimegyek” – mondja.
:40. Heike megrázza a fejét.
:41. Letörli az asztalt.
:42. Nem mond többet.
:43. Jens minden szombaton kimegy a kerti házhoz.
:44. Lenyírja a füvet.
:45. Lefesti az ablakpárkányokat.
:46. Egyedül dolgozik.
:47. A kútnál egy régi pumpa áll.
:48. A pumpa évek óta nem ad vizet.
:49. Jens nézi.
:50. Előhozza a szerszámait.
:51. Csavaroz és kopogtat.
:52. Halkan káromkodik.
:53. Két óra múlva víz jön.
:54. Először barna.
:55. Aztán kitisztul.
:56. Jens a falnak támaszkodik.
:57. Egy idős asszony átnéz a kerítésen.
:58. Kramer asszonynak hívják.
:59. Hetvennyolc éves.
:60. Ő az utolsó kertész az egyesületben.
:61. „Megint működik?” – kérdezi.
:62. Jens bólint.
:63. „Az apja is mindig ezt csinálta” – mondja.
:64. Jens elzárja a vizet.
:65. Még csöpög egy kicsit utána.
:66. Egy szombaton Jens kipakolja a kerti házat.
:67. Az ágy alatt talál egy falapot.
:68. Alatta egy láda fekszik.
:69. A ládában régi üvegcímkék vannak.
:70. Egy régi munkáskabátot is lát.
:71. A kabáton ez áll: „VEB Molkerei Magdeburg”.
:72. A kezében tartja a kabátot.
:73. Régi dohány szaga van.
:74. A kabátot egy székre akasztja.
:75. Heike megjelenik az ajtóban.
:76. „Ez megy a kukába” – mondja.
:77. Jens leül a szék mellé.
:78. „Holnap” – mondja.
:79. Kinéz az ablakon.
:80. A nap lemegy.
:81. A panelházak narancsszínűvé válnak.
:82. Jens ülve marad.
:83. Addig ül ott, amíg be nem sötétedik.
:84. Az egyesületet feloszlatják.
:85. De a kerti ház még áll.
:86. Senki sem jön, hogy lebontsa.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A lugas - Die Laube
:1. Jens ötvenkét éves. - Jens ist 52 Jahre alt.
:2. Egy kis lakásban él egyedül. - Er lebt allein in einer kleinen Wohnung.
:3. A lakásának két szobája van. - Seine Wohnung hat zwei Zimmer.
:4. Meghalt az apja. - Sein Vater ist gestorben.
:5. Az apjának volt egy kerti háza. - Der Vater hatte eine Gartenlaube.
:6. A kerti ház Magdeburg szélén áll. - Die Laube steht am Rand von Magdeburg.
:7. Jens örökli a kerti házat. - Jens erbt die Laube.
:8. Egy szombaton odamegy. - Er fährt an einem Samstag hin.
:9. A kapu rozsdás. - Das Tor ist rostig.
:10. Jens berúgja a zárat. - Jens tritt das Schloss auf.
:11. A kapu hangosan csikorog. - Das Tor quietscht laut.
:12. A kapu mögött szederbokrok nőnek. - Hinter dem Tor wachsen Brombeeren.
:13. Egy régi fészer felborulva fekszik a földön. - Ein alter Schuppen liegt umgefallen am Boden.
:14. Egy kerekek nélküli kerékpár rozsdásodik a fűben. - Ein Fahrrad ohne Räder rostet im Gras.
:15. Jens felhúzza a kesztyűjét. - Jens zieht seine Handschuhe an.
:16. Felemel egy üres sörösüveget. - Er hebt eine leere Bierflasche auf.
:17. Nem szól semmit. - Er sagt nichts.
:18. A kerti ház még áll. - Die Laube steht noch.
:19. De a festék lepattogzik róla. - Aber die Farbe blättert ab.
:20. Az egyik ablaküveg megrepedt. - Ein Fensterglas ist gesprungen.
:21. Jens bemegy. - Jens geht hinein.
:22. Régi fa és por szaga van bent. - Es riecht nach altem Holz und Staub.
:23. A sörösüveget az asztalra teszi. - Er stellt die Bierflasche auf den Tisch.
:24. Aztán elkezd takarítani. - Dann fängt er an zu putzen.
:25. Otthon Jens elolvas egy levelet. - Zu Hause liest Jens einen Brief.
:26. A levél a kiskert-egyesülettől érkezik. - Der Brief kommt vom Kleingartenverein.
:27. Az egyesület neve „Egység”. - Der Verein heißt „Einheit".
:28. Az egyesületet fel kell oszlatni. - Der Verein soll aufgelöst werden.
:29. Túl kevés a tag. - Es gibt zu wenige Mitglieder.
:30. A bérleti szerződés szeptemberben lejár. - Der Pachtvertrag läuft im September aus.
:31. Jens nővérét Heikének hívják. - Jens' Schwester heißt Heike.
:32. Negyvenkilenc éves. - Sie ist 49 Jahre alt.
:33. A konyhaasztalnál ül. - Sie sitzt am Küchentisch.
:34. Kávét iszik. - Sie trinkt Kaffee.
:35. „Bontsd le a kerti házat” – mondja. - „Reiß die Laube ab", sagt sie.
:36. „Az pénzt takarít meg.” - „Das spart Geld."
:37. Jens összehajtja a levelet. - Jens faltet den Brief zusammen.
:38. Beteszi a zsebébe. - Er steckt ihn in die Tasche.
:39. „Szombaton kimegyek” – mondja. - „Ich fahre am Samstag hin", sagt er.
:40. Heike megrázza a fejét. - Heike schüttelt den Kopf.
:41. Letörli az asztalt. - Sie wischt den Tisch ab.
:42. Nem mond többet. - Sie sagt nichts mehr.
:43. Jens minden szombaton kimegy a kerti házhoz. - Jens fährt jeden Samstag zur Laube.
:44. Lenyírja a füvet. - Er mäht den Rasen.
:45. Lefesti az ablakpárkányokat. - Er streicht die Fensterbänke.
:46. Egyedül dolgozik. - Er arbeitet allein.
:47. A kútnál egy régi pumpa áll. - Am Brunnen steht eine alte Pumpe.
:48. A pumpa évek óta nem ad vizet. - Die Pumpe gibt seit Jahren kein Wasser mehr.
:49. Jens nézi. - Jens schaut sie an.
:50. Előhozza a szerszámait. - Er holt sein Werkzeug.
:51. Csavaroz és kopogtat. - Er schraubt und klopft.
:52. Halkan káromkodik. - Er flucht leise.
:53. Két óra múlva víz jön. - Nach zwei Stunden kommt Wasser.
:54. Először barna. - Zuerst ist es braun.
:55. Aztán kitisztul. - Dann wird es klar.
:56. Jens a falnak támaszkodik. - Jens lehnt sich an die Wand.
:57. Egy idős asszony átnéz a kerítésen. - Eine alte Frau schaut über den Zaun.
:58. Kramer asszonynak hívják. - Sie heißt Frau Kramer.
:59. Hetvennyolc éves. - Sie ist 78 Jahre alt.
:60. Ő az utolsó kertész az egyesületben. - Sie ist die letzte Gärtnerin im Verein.
:61. „Megint működik?” – kérdezi. - „Läuft wieder?", fragt sie.
:62. Jens bólint. - Jens nickt.
:63. „Az apja is mindig ezt csinálta” – mondja. - „Ihr Vater hat das auch immer gemacht", sagt sie.
:64. Jens elzárja a vizet. - Jens dreht das Wasser ab.
:65. Még csöpög egy kicsit utána. - Es tropft noch ein bisschen nach.
:66. Egy szombaton Jens kipakolja a kerti házat. - An einem Samstag räumt Jens die Laube aus.
:67. Az ágy alatt talál egy falapot. - Unter dem Bett findet er eine Holzplatte.
:68. Alatta egy láda fekszik. - Darunter liegt eine Kiste.
:69. A ládában régi üvegcímkék vannak. - In der Kiste sind alte Flaschenetiketten.
:70. Egy régi munkáskabátot is lát. - Er sieht auch eine alte Arbeitsjacke.
:71. A kabáton ez áll: „VEB Molkerei Magdeburg”. - Auf der Jacke steht „VEB Molkerei Magdeburg".
:72. A kezében tartja a kabátot. - Er hält die Jacke in der Hand.
:73. Régi dohány szaga van. - Sie riecht nach altem Tabak.
:74. A kabátot egy székre akasztja. - Er hängt die Jacke über einen Stuhl.
:75. Heike megjelenik az ajtóban. - Heike kommt zur Tür.
:76. „Ez megy a kukába” – mondja. - „Das kommt in die Tonne", sagt sie.
:77. Jens leül a szék mellé. - Jens setzt sich neben den Stuhl.
:78. „Holnap” – mondja. - „Morgen", sagt er.
:79. Kinéz az ablakon. - Er schaut aus dem Fenster.
:80. A nap lemegy. - Die Sonne geht unter.
:81. A panelházak narancsszínűvé válnak. - Die Plattenbauten werden orange.
:82. Jens ülve marad. - Jens bleibt sitzen.
:83. Addig ül ott, amíg be nem sötétedik. - Er sitzt, bis es dunkel wird.
:84. Az egyesületet feloszlatják. - Der Verein wird aufgelöst.
:85. De a kerti ház még áll. - Aber die Laube steht noch.
:86. Senki sem jön, hogy lebontsa. - Niemand kommt, um sie abzureißen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Laube
:1. Jens ist 52 Jahre alt.
:2. Er lebt allein in einer kleinen Wohnung.
:3. Seine Wohnung hat zwei Zimmer.
:4. Sein Vater ist gestorben.
:5. Der Vater hatte eine Gartenlaube.
:6. Die Laube steht am Rand von Magdeburg.
:7. Jens erbt die Laube.
:8. Er fährt an einem Samstag hin.
:9. Das Tor ist rostig.
:10. Jens tritt das Schloss auf.
:11. Das Tor quietscht laut.
:12. Hinter dem Tor wachsen Brombeeren.
:13. Ein alter Schuppen liegt umgefallen am Boden.
:14. Ein Fahrrad ohne Räder rostet im Gras.
:15. Jens zieht seine Handschuhe an.
:16. Er hebt eine leere Bierflasche auf.
:17. Er sagt nichts.
:18. Die Laube steht noch.
:19. Aber die Farbe blättert ab.
:20. Ein Fensterglas ist gesprungen.
:21. Jens geht hinein.
:22. Es riecht nach altem Holz und Staub.
:23. Er stellt die Bierflasche auf den Tisch.
:24. Dann fängt er an zu putzen.
:25. Zu Hause liest Jens einen Brief.
:26. Der Brief kommt vom Kleingartenverein.
:27. Der Verein heißt „Einheit".
:28. Der Verein soll aufgelöst werden.
:29. Es gibt zu wenige Mitglieder.
:30. Der Pachtvertrag läuft im September aus.
:31. Jens' Schwester heißt Heike.
:32. Sie ist 49 Jahre alt.
:33. Sie sitzt am Küchentisch.
:34. Sie trinkt Kaffee.
:35. „Reiß die Laube ab", sagt sie.
:36. „Das spart Geld."
:37. Jens faltet den Brief zusammen.
:38. Er steckt ihn in die Tasche.
:39. „Ich fahre am Samstag hin", sagt er.
:40. Heike schüttelt den Kopf.
:41. Sie wischt den Tisch ab.
:42. Sie sagt nichts mehr.
:43. Jens fährt jeden Samstag zur Laube.
:44. Er mäht den Rasen.
:45. Er streicht die Fensterbänke.
:46. Er arbeitet allein.
:47. Am Brunnen steht eine alte Pumpe.
:48. Die Pumpe gibt seit Jahren kein Wasser mehr.
:49. Jens schaut sie an.
:50. Er holt sein Werkzeug.
:51. Er schraubt und klopft.
:52. Er flucht leise.
:53. Nach zwei Stunden kommt Wasser.
:54. Zuerst ist es braun.
:55. Dann wird es klar.
:56. Jens lehnt sich an die Wand.
:57. Eine alte Frau schaut über den Zaun.
:58. Sie heißt Frau Kramer.
:59. Sie ist 78 Jahre alt.
:60. Sie ist die letzte Gärtnerin im Verein.
:61. „Läuft wieder?", fragt sie.
:62. Jens nickt.
:63. „Ihr Vater hat das auch immer gemacht", sagt sie.
:64. Jens dreht das Wasser ab.
:65. Es tropft noch ein bisschen nach.
:66. An einem Samstag räumt Jens die Laube aus.
:67. Unter dem Bett findet er eine Holzplatte.
:68. Darunter liegt eine Kiste.
:69. In der Kiste sind alte Flaschenetiketten.
:70. Er sieht auch eine alte Arbeitsjacke.
:71. Auf der Jacke steht „VEB Molkerei Magdeburg".
:72. Er hält die Jacke in der Hand.
:73. Sie riecht nach altem Tabak.
:74. Er hängt die Jacke über einen Stuhl.
:75. Heike kommt zur Tür.
:76. „Das kommt in die Tonne", sagt sie.
:77. Jens setzt sich neben den Stuhl.
:78. „Morgen", sagt er.
:79. Er schaut aus dem Fenster.
:80. Die Sonne geht unter.
:81. Die Plattenbauten werden orange.
:82. Jens bleibt sitzen.
:83. Er sitzt, bis es dunkel wird.
:84. Der Verein wird aufgelöst.
:85. Aber die Laube steht noch.
:86. Niemand kommt, um sie abzureißen.
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=== 4 ===
:Minden reggel
:1. Ninának van egy kis kioszkja a pályaudvaron.
:2. Mindennap reggel hatkor nyit ki.
:3. Kohl úr minden reggel jön.
:4. Mindig a Neustaedter Zeitungot veszi meg.
:5. Fizet, és azt mondja: „Köszönöm, Nina.”
:6. Nina azt mondja: „Szívesen, Kohl úr.”
:7. Ez minden.
:8. Kohl úr 73 éves.
:9. Mindig barna dzsekit visel.
:10. Nina három éve ismeri őt.
:11. Nem beszélnek sokat.
:12. Ez nem probléma.
:13. Két héttel ezelőtt Kohl úr nem jött.
:14. Nina félretette neki az újságot.
:15. Másnap sem jött.
:16. Nina kidobta az újságot.
:17. De a következő reggelen megint félretett egy újságot.
:18. Ezt most mindennap megteszi.
:19. Tulajdonképpen miért?
:20. Nem tudja.
:21. A kolléganője, Hanna megkérdezi: „Kinek van az újság?”
:22. Nina azt mondja: „Egy vevőnek.”
:23. Hanna megkérdezi: „Melyiknek?”
:24. Nina azt mondja: „Annak, aki barna dzsekit hord.”
:25. Hanna bólint.
:26. Ő is ismeri.
:27. A második héten Nina megnézte a vevőlistát.
:28. Kohl urat Werner Kohlnak hívják, és a Hauptstraße 12-ben lakik.
:29. Ez nincs messze a pályaudvartól.
:30. Werner Kohl.
:31. Nina újra becsukta a listát.
:32. Hétfőn egy új vevő jön.
:33. Ő is vesz egy újságot.
:34. De a sportújságot veszi meg, nem a Neustaedter Zeitungot.
:35. Nem mond semmit, és gyorsan újra elmegy.
:36. Nina mosolyog.
:37. Ő nem mosolyog vissza.
:38. Ez mindegy.
:39. A nap végén a Neustaedter Zeitung még mindig ott fekszik.
:40. Nina elteszi.
:41. Egy rövid pillanatra szomorú, de ezt nem mondja ki.
:42. Másnap reggel megint félretesz egy újságot.
:43. Ez most már az ő szokása, nem az övé.
:44. Ezt gondolja egy pillanatra, aztán folytatja a munkát.
:45. Este Nina elmegy a Hauptstraße 12 mellett.
:46. Nem direkt csinálja.
:47. Egyszerűen ezen az utcán megy haza.
:48. A földszinten, egy ablak mögött világosság ég.
:49. Nina rövid időre megáll.
:50. Aztán továbbmegy.
:51. Nem tudja, hogy az az ő ablaka-e.
:52. Nem tud sokat róla.
:53. Csak ennyit: barna dzseki, Neustaedter Zeitung, „Köszönöm, Nina.”
:54. Ez kevés.
:55. De azért valami.
:56. Másnap reggel Nina hatkor nyitja ki a kioszkot.
:57. A Neustaedter Zeitung készen ott fekszik.
:58. Kohl úr nem jön.
:59. Hanna megkérdezi: „Ma megint nincs neki újság?”
:60. Nina azt mondja: „De igen.”
:61. Félreteszi az újságot.
:62. Hanna megrázza a fejét, de nem rosszindulatúan.
:63. Hét óra van.
:64. Az első vonat elindul.
:65. Kohl úr nincs rajta.
:66. A kioszk nyitva van.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:Minden reggel - Jeden Morgen
:1. Ninának van egy kis kioszkja a pályaudvaron. - Nina hat einen kleinen Kiosk am Bahnhof.
:2. Mindennap reggel hatkor nyit ki. - Sie öffnet jeden Tag um sechs Uhr früh.
:3. Kohl úr minden reggel jön. - Herr Kohl kommt jeden Morgen.
:4. Mindig a Neustaedter Zeitungot veszi meg. - Er kauft immer die Neustaedter Zeitung.
:5. Fizet, és azt mondja: „Köszönöm, Nina.” - Er bezahlt und sagt: „Danke, Nina."
:6. Nina azt mondja: „Szívesen, Kohl úr.” - Nina sagt: „Bitte, Herr Kohl."
:7. Ez minden. - Das ist alles.
:8. Kohl úr 73 éves. - Herr Kohl ist 73 Jahre alt.
:9. Mindig barna dzsekit visel. - Er trägt immer eine braune Jacke.
:10. Nina három éve ismeri őt. - Nina kennt ihn seit drei Jahren.
:11. Nem beszélnek sokat. - Sie reden nicht viel.
:12. Ez nem probléma. - Das ist kein Problem.
:13. Két héttel ezelőtt Kohl úr nem jött. - Vor zwei Wochen ist Herr Kohl nicht gekommen.
:14. Nina félretette neki az újságot. - Nina hat die Zeitung für ihn zurückgelegt.
:15. Másnap sem jött. - Am nächsten Tag ist er auch nicht gekommen.
:16. Nina kidobta az újságot. - Die Zeitung hat Nina weggeworfen.
:17. De a következő reggelen megint félretett egy újságot. - Aber am nächsten Morgen hat sie wieder eine Zeitung zurückgelegt.
:18. Ezt most mindennap megteszi. - Das macht sie jetzt jeden Tag.
:19. Tulajdonképpen miért? - Warum eigentlich?
:20. Nem tudja. - Sie weiß es nicht.
:21. A kolléganője, Hanna megkérdezi: „Kinek van az újság?” - Ihre Kollegin Hanna fragt: „Für wen ist die Zeitung?"
:22. Nina azt mondja: „Egy vevőnek.” - Nina sagt: „Für einen Kunden."
:23. Hanna megkérdezi: „Melyiknek?” - Hanna fragt: „Welchen?"
:24. Nina azt mondja: „Annak, aki barna dzsekit hord.” - Nina sagt: „Den mit der braunen Jacke."
:25. Hanna bólint. - Hanna nickt.
:26. Ő is ismeri. - Sie kennt ihn auch.
:27. A második héten Nina megnézte a vevőlistát. - In der zweiten Woche hat Nina die Kundenliste angeschaut.
:28. Kohl urat Werner Kohlnak hívják, és a Hauptstraße 12-ben lakik. - Herr Kohl heißt Werner Kohl und wohnt in der Hauptstraße 12.
:29. Ez nincs messze a pályaudvartól. - Das ist nicht weit vom Bahnhof.
:30. Werner Kohl. - Werner Kohl.
:31. Nina újra becsukta a listát. - Nina hat die Liste wieder zugeklappt.
:32. Hétfőn egy új vevő jön. - Am Montag kommt ein neuer Kunde.
:33. Ő is vesz egy újságot. - Er kauft auch eine Zeitung.
:34. De a sportújságot veszi meg, nem a Neustaedter Zeitungot. - Aber er kauft die Sportzeitung, nicht die Neustaedter Zeitung.
:35. Nem mond semmit, és gyorsan újra elmegy. - Er sagt nichts und geht schnell wieder.
:36. Nina mosolyog. - Nina lächelt.
:37. Ő nem mosolyog vissza. - Er lächelt nicht zurück.
:38. Ez mindegy. - Das ist egal.
:39. A nap végén a Neustaedter Zeitung még mindig ott fekszik. - Am Ende des Tages liegt die Neustaedter Zeitung noch da.
:40. Nina elteszi. - Nina legt sie weg.
:41. Egy rövid pillanatra szomorú, de ezt nem mondja ki. - Sie ist kurz traurig, aber sie sagt das nicht.
:42. Másnap reggel megint félretesz egy újságot. - Am nächsten Morgen legt sie wieder eine Zeitung zurück.
:43. Ez most már az ő szokása, nem az övé. - Das ist jetzt ihre Gewohnheit, nicht seine.
:44. Ezt gondolja egy pillanatra, aztán folytatja a munkát. - Das denkt sie kurz und macht dann weiter.
:45. Este Nina elmegy a Hauptstraße 12 mellett. - Am Abend geht Nina an der Hauptstraße 12 vorbei.
:46. Nem direkt csinálja. - Das macht sie nicht extra.
:47. Egyszerűen ezen az utcán megy haza. - Sie geht einfach diese Straße nach Hause.
:48. A földszinten, egy ablak mögött világosság ég. - Hinter einem Fenster im Erdgeschoss brennt Licht.
:49. Nina rövid időre megáll. - Nina bleibt kurz stehen.
:50. Aztán továbbmegy. - Dann geht sie weiter.
:51. Nem tudja, hogy az az ő ablaka-e. - Sie weiß nicht, ob das sein Fenster ist.
:52. Nem tud sokat róla. - Sie weiß nicht viel über ihn.
:53. Csak ennyit: barna dzseki, Neustaedter Zeitung, „Köszönöm, Nina.” - Nur: braune Jacke, Neustaedter Zeitung, „Danke, Nina."
:54. Ez kevés. - Das ist wenig.
:55. De azért valami. - Aber es ist auch etwas.
:56. Másnap reggel Nina hatkor nyitja ki a kioszkot. - Am nächsten Morgen öffnet Nina den Kiosk um sechs.
:57. A Neustaedter Zeitung készen ott fekszik. - Die Neustaedter Zeitung liegt bereit.
:58. Kohl úr nem jön. - Herr Kohl kommt nicht.
:59. Hanna megkérdezi: „Ma megint nincs neki újság?” - Hanna fragt: „Heute wieder keine Zeitung für ihn?"
:60. Nina azt mondja: „De igen.” - Nina sagt: „Doch."
:61. Félreteszi az újságot. - Sie legt die Zeitung auf die Seite.
:62. Hanna megrázza a fejét, de nem rosszindulatúan. - Hanna schüttelt den Kopf, aber nicht böse.
:63. Hét óra van. - Es ist sieben Uhr.
:64. Az első vonat elindul. - Der erste Zug fährt ab.
:65. Kohl úr nincs rajta. - Herr Kohl ist nicht dabei.
:66. A kioszk nyitva van. - Der Kiosk ist offen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Jeden Morgen
:1. Nina hat einen kleinen Kiosk am Bahnhof.
:2. Sie öffnet jeden Tag um sechs Uhr früh.
:3. Herr Kohl kommt jeden Morgen.
:4. Er kauft immer die Neustaedter Zeitung.
:5. Er bezahlt und sagt: „Danke, Nina."
:6. Nina sagt: „Bitte, Herr Kohl."
:7. Das ist alles.
:8. Herr Kohl ist 73 Jahre alt.
:9. Er trägt immer eine braune Jacke.
:10. Nina kennt ihn seit drei Jahren.
:11. Sie reden nicht viel.
:12. Das ist kein Problem.
:13. Vor zwei Wochen ist Herr Kohl nicht gekommen.
:14. Nina hat die Zeitung für ihn zurückgelegt.
:15. Am nächsten Tag ist er auch nicht gekommen.
:16. Die Zeitung hat Nina weggeworfen.
:17. Aber am nächsten Morgen hat sie wieder eine Zeitung zurückgelegt.
:18. Das macht sie jetzt jeden Tag.
:19. Warum eigentlich?
:20. Sie weiß es nicht.
:21. Ihre Kollegin Hanna fragt: „Für wen ist die Zeitung?"
:22. Nina sagt: „Für einen Kunden."
:23. Hanna fragt: „Welchen?"
:24. Nina sagt: „Den mit der braunen Jacke."
:25. Hanna nickt.
:26. Sie kennt ihn auch.
:27. In der zweiten Woche hat Nina die Kundenliste angeschaut.
:28. Herr Kohl heißt Werner Kohl und wohnt in der Hauptstraße 12.
:29. Das ist nicht weit vom Bahnhof.
:30. Werner Kohl.
:31. Nina hat die Liste wieder zugeklappt.
:32. Am Montag kommt ein neuer Kunde.
:33. Er kauft auch eine Zeitung.
:34. Aber er kauft die Sportzeitung, nicht die Neustaedter Zeitung.
:35. Er sagt nichts und geht schnell wieder.
:36. Nina lächelt.
:37. Er lächelt nicht zurück.
:38. Das ist egal.
:39. Am Ende des Tages liegt die Neustaedter Zeitung noch da.
:40. Nina legt sie weg.
:41. Sie ist kurz traurig, aber sie sagt das nicht.
:42. Am nächsten Morgen legt sie wieder eine Zeitung zurück.
:43. Das ist jetzt ihre Gewohnheit, nicht seine.
:44. Das denkt sie kurz und macht dann weiter.
:45. Am Abend geht Nina an der Hauptstraße 12 vorbei.
:46. Das macht sie nicht extra.
:47. Sie geht einfach diese Straße nach Hause.
:48. Hinter einem Fenster im Erdgeschoss brennt Licht.
:49. Nina bleibt kurz stehen.
:50. Dann geht sie weiter.
:51. Sie weiß nicht, ob das sein Fenster ist.
:52. Sie weiß nicht viel über ihn.
:53. Nur: braune Jacke, Neustaedter Zeitung, „Danke, Nina."
:54. Das ist wenig.
:55. Aber es ist auch etwas.
:56. Am nächsten Morgen öffnet Nina den Kiosk um sechs.
:57. Die Neustaedter Zeitung liegt bereit.
:58. Herr Kohl kommt nicht.
:59. Hanna fragt: „Heute wieder keine Zeitung für ihn?"
:60. Nina sagt: „Doch."
:61. Sie legt die Zeitung auf die Seite.
:62. Hanna schüttelt den Kopf, aber nicht böse.
:63. Es ist sieben Uhr.
:64. Der erste Zug fährt ab.
:65. Herr Kohl ist nicht dabei.
:66. Der Kiosk ist offen.
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=== 5 ===
:A pecsét
:1. Mia T. negyvennyolc éves.
:2. A hamburgi repülőtéren dolgozik.
:3. A munkája az útlevél-ellenőrzés.
:4. Ezt már tíz éve csinálja.
:5. Mia minden reggel korán érkezik az irodába.
:6. Felveszi a kesztyűjét, és aztán ellenőrzi a pecsétet.
:7. Mindig először egy próbalapot pecsétel le.
:8. A tintának egyenletesnek kell lennie.
:9. Hat órakor megnyitja a határt.
:10. Mia készen áll.
:11. Az első utasok 6:10-kor érkeznek.
:12. Mia minden útlevelet kézbe vesz, és megnézi a fényképet.
:13. Ellenőrzi a dátumot, és aztán pecsétel.
:14. „Jó reggelt” – mondja minden utasnak.
:15. Ezt sokszor mondja egy nap.
:16. Közben nem gondolkodik sokat.
:17. A reggel nyugodt.
:18. Csütörtökön délután nyugodt a helyzet.
:19. Fél négy van.
:20. A következő utas fiatal.
:21. Világos haja és kék szeme van.
:22. Mia elveszi az útlevelét.
:23. Az útlevél német útlevél.
:24. Kinyitja az útlevelet, és megnézi a fényképet.
:25. Az arc fiatal, de ő ismeri.
:26. A világos haj, a kék szemek – ez Leon.
:27. Leon.
:28. A fia tizenkilenc éves.
:29. Mia hat éve nem látta őt.
:30. Az apjánál él Brémában, és Mia tudja ezt.
:31. Mia felnéz.
:32. Leon a telefonjára néz.
:33. Nem látta meg Miát.
:34. Mia felemeli a pecsétet.
:35. Rányomja az útlevél oldalára.
:36. „Üdvözlöm Németországban” – mondja.
:37. Leon elveszi az útlevelet, és elmegy.
:38. Nem mond semmit.
:39. Nem fordul meg.
:40. Mia a pecsétre néz.
:41. A dátum ott áll: március 3.
:42. „A következőt, kérem” – mondja.
:43. A műszak 18:00 órakor ér véget.
:44. Mia busszal megy haza.
:45. Stellingenben lakik, egyedül egy kis lakásban.
:46. Rizst főzött magának zöldséggel.
:47. Az asztalnál evett.
:48. Ezután a kanapén ül.
:49. A telefon előtte fekszik.
:50. Ismeri Leon apjának a számát.
:51. De nem hívja fel.
:52. Ír egy SMS-t: „Ma láttam Leont.”
:53. Elküldi az SMS-t.
:54. Nem érkezik válasz.
:55. Mia elmosogatja az edényeket.
:56. Korán lefekszik.
:57. Nem alszik el azonnal.
:58. Másnap reggel Mia korán érkezik.
:59. Odakint még sötét van.
:60. Felveszi a kesztyűjét.
:61. A pecsét a helyén van.
:62. Lepecsételi a próbalapot.
:63. A tinta egyenletes.
:64. Hat órakor megnyílik a határ.
:65. Megérkezik az első utas.
:66. Mia elveszi az útlevelét, és pecsétel.
:67. „Jó reggelt” – mondja.
:68. A férfi bólint.
:69. Továbbmegy.
:70. Mia a kijelzőtáblára néz.
:71. Következő érkezés: Bréma, 6:55, C kapu.
:72. Előveszi a kulacsát.
:73. A víz hideg.
:74. Iszik egy kortyot.
:75. „A következőt, kérem.”
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A pecsét - Der Stempel
:1. Mia T. negyvennyolc éves. - Mia T. ist 48 Jahre alt.
:2. A hamburgi repülőtéren dolgozik. - Sie arbeitet am Flughafen Hamburg.
:3. A munkája az útlevél-ellenőrzés. - Ihre Arbeit ist die Passkontrolle.
:4. Ezt már tíz éve csinálja. - Das macht sie schon seit zehn Jahren.
:5. Mia minden reggel korán érkezik az irodába. - Jeden Morgen kommt Mia früh ins Büro.
:6. Felveszi a kesztyűjét, és aztán ellenőrzi a pecsétet. - Sie zieht ihre Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:7. Mindig először egy próbalapot pecsétel le. - Sie stempelt immer zuerst ein Probeblatt.
:8. A tintának egyenletesnek kell lennie. - Die Tinte muss gleichmäßig sein.
:9. Hat órakor megnyitja a határt. - Um 6:00 Uhr öffnet sie die Grenze.
:10. Mia készen áll. - Mia ist bereit.
:11. Az első utasok 6:10-kor érkeznek. - Die ersten Reisenden kommen um 6:10 Uhr.
:12. Mia minden útlevelet kézbe vesz, és megnézi a fényképet. - Mia nimmt jeden Pass und schaut das Foto an.
:13. Ellenőrzi a dátumot, és aztán pecsétel. - Sie prüft das Datum und stempelt dann.
:14. „Jó reggelt” – mondja minden utasnak. - „Guten Morgen", sagt sie zu jedem Reisenden.
:15. Ezt sokszor mondja egy nap. - Das sagt sie viele Male am Tag.
:16. Közben nem gondolkodik sokat. - Sie denkt dabei nicht viel.
:17. A reggel nyugodt. - Der Morgen ist ruhig.
:18. Csütörtökön délután nyugodt a helyzet. - Am Donnerstag ist es ruhig am Nachmittag.
:19. Fél négy van. - Es ist 15:30 Uhr.
:20. A következő utas fiatal. - Der nächste Reisende ist jung.
:21. Világos haja és kék szeme van. - Er hat helle Haare und blaue Augen.
:22. Mia elveszi az útlevelét. - Mia nimmt seinen Pass.
:23. Az útlevél német útlevél. - Der Pass ist ein deutscher Reisepass.
:24. Kinyitja az útlevelet, és megnézi a fényképet. - Sie öffnet den Pass und schaut das Foto an.
:25. Az arc fiatal, de ő ismeri. - Das Gesicht ist jung, aber sie kennt es.
:26. A világos haj, a kék szemek – ez Leon. - Die hellen Haare, die blauen Augen – das ist Leon.
:27. Leon. - Leon.
:28. A fia tizenkilenc éves. - Ihr Sohn ist 19 Jahre alt.
:29. Mia hat éve nem látta őt. - Mia hat ihn seit sechs Jahren nicht gesehen.
:30. Az apjánál él Brémában, és Mia tudja ezt. - Er lebt bei seinem Vater in Bremen, und Mia weiß das.
:31. Mia felnéz. - Mia schaut auf.
:32. Leon a telefonjára néz. - Leon schaut auf sein Handy.
:33. Nem látta meg Miát. - Er hat Mia nicht gesehen.
:34. Mia felemeli a pecsétet. - Mia hebt den Stempel.
:35. Rányomja az útlevél oldalára. - Sie drückt ihn auf die Passseite.
:36. „Üdvözlöm Németországban” – mondja. - „Willkommen in Deutschland", sagt sie.
:37. Leon elveszi az útlevelet, és elmegy. - Leon nimmt den Pass und geht.
:38. Nem mond semmit. - Er sagt nichts.
:39. Nem fordul meg. - Er dreht sich nicht um.
:40. Mia a pecsétre néz. - Mia schaut auf den Stempel.
:41. A dátum ott áll: március 3. - Das Datum steht da: 3. März.
:42. „A következőt, kérem” – mondja. - „Nächster, bitte", sagt sie.
:43. A műszak 18:00 órakor ér véget. - Die Schicht ist um 18:00 Uhr zu Ende.
:44. Mia busszal megy haza. - Mia fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Stellingenben lakik, egyedül egy kis lakásban. - Sie wohnt in Stellingen, allein in einer kleinen Wohnung.
:46. Rizst főzött magának zöldséggel. - Sie hat sich Reis mit Gemüse gekocht.
:47. Az asztalnál evett. - Sie hat am Tisch gegessen.
:48. Ezután a kanapén ül. - Danach sitzt sie auf dem Sofa.
:49. A telefon előtte fekszik. - Das Telefon liegt vor ihr.
:50. Ismeri Leon apjának a számát. - Sie kennt die Nummer von Leons Vater.
:51. De nem hívja fel. - Aber sie ruft nicht an.
:52. Ír egy SMS-t: „Ma láttam Leont.” - Sie schreibt eine SMS: „Ich habe Leon heute gesehen."
:53. Elküldi az SMS-t. - Sie schickt die SMS ab.
:54. Nem érkezik válasz. - Keine Antwort kommt.
:55. Mia elmosogatja az edényeket. - Mia spült das Geschirr.
:56. Korán lefekszik. - Sie geht früh ins Bett.
:57. Nem alszik el azonnal. - Sie schläft nicht sofort.
:58. Másnap reggel Mia korán érkezik. - Am nächsten Morgen kommt Mia früh an.
:59. Odakint még sötét van. - Es ist noch dunkel draußen.
:60. Felveszi a kesztyűjét. - Sie zieht ihre Handschuhe an.
:61. A pecsét a helyén van. - Der Stempel liegt an seinem Platz.
:62. Lepecsételi a próbalapot. - Sie stempelt das Probeblatt.
:63. A tinta egyenletes. - Die Tinte ist gleichmäßig.
:64. Hat órakor megnyílik a határ. - Um 6:00 Uhr öffnet die Grenze.
:65. Megérkezik az első utas. - Der erste Reisende kommt.
:66. Mia elveszi az útlevelét, és pecsétel. - Mia nimmt seinen Pass und stempelt.
:67. „Jó reggelt” – mondja. - „Guten Morgen", sagt sie.
:68. A férfi bólint. - Der Mann nickt.
:69. Továbbmegy. - Er geht weiter.
:70. Mia a kijelzőtáblára néz. - Mia schaut auf die Anzeigetafel.
:71. Következő érkezés: Bréma, 6:55, C kapu. - Nächste Ankunft: Bremen, 6:55, Gate C.
:72. Előveszi a kulacsát. - Sie holt ihre Wasserflasche.
:73. A víz hideg. - Das Wasser ist kalt.
:74. Iszik egy kortyot. - Sie trinkt einen Schluck.
:75. „A következőt, kérem.” - „Nächster, bitte."
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Stempel
:1. Mia T. ist 48 Jahre alt.
:2. Sie arbeitet am Flughafen Hamburg.
:3. Ihre Arbeit ist die Passkontrolle.
:4. Das macht sie schon seit zehn Jahren.
:5. Jeden Morgen kommt Mia früh ins Büro.
:6. Sie zieht ihre Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:7. Sie stempelt immer zuerst ein Probeblatt.
:8. Die Tinte muss gleichmäßig sein.
:9. Um 6:00 Uhr öffnet sie die Grenze.
:10. Mia ist bereit.
:11. Die ersten Reisenden kommen um 6:10 Uhr.
:12. Mia nimmt jeden Pass und schaut das Foto an.
:13. Sie prüft das Datum und stempelt dann.
:14. „Guten Morgen", sagt sie zu jedem Reisenden.
:15. Das sagt sie viele Male am Tag.
:16. Sie denkt dabei nicht viel.
:17. Der Morgen ist ruhig.
:18. Am Donnerstag ist es ruhig am Nachmittag.
:19. Es ist 15:30 Uhr.
:20. Der nächste Reisende ist jung.
:21. Er hat helle Haare und blaue Augen.
:22. Mia nimmt seinen Pass.
:23. Der Pass ist ein deutscher Reisepass.
:24. Sie öffnet den Pass und schaut das Foto an.
:25. Das Gesicht ist jung, aber sie kennt es.
:26. Die hellen Haare, die blauen Augen – das ist Leon.
:27. Leon.
:28. Ihr Sohn ist 19 Jahre alt.
:29. Mia hat ihn seit sechs Jahren nicht gesehen.
:30. Er lebt bei seinem Vater in Bremen, und Mia weiß das.
:31. Mia schaut auf.
:32. Leon schaut auf sein Handy.
:33. Er hat Mia nicht gesehen.
:34. Mia hebt den Stempel.
:35. Sie drückt ihn auf die Passseite.
:36. „Willkommen in Deutschland", sagt sie.
:37. Leon nimmt den Pass und geht.
:38. Er sagt nichts.
:39. Er dreht sich nicht um.
:40. Mia schaut auf den Stempel.
:41. Das Datum steht da: 3. März.
:42. „Nächster, bitte", sagt sie.
:43. Die Schicht ist um 18:00 Uhr zu Ende.
:44. Mia fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie wohnt in Stellingen, allein in einer kleinen Wohnung.
:46. Sie hat sich Reis mit Gemüse gekocht.
:47. Sie hat am Tisch gegessen.
:48. Danach sitzt sie auf dem Sofa.
:49. Das Telefon liegt vor ihr.
:50. Sie kennt die Nummer von Leons Vater.
:51. Aber sie ruft nicht an.
:52. Sie schreibt eine SMS: „Ich habe Leon heute gesehen."
:53. Sie schickt die SMS ab.
:54. Keine Antwort kommt.
:55. Mia spült das Geschirr.
:56. Sie geht früh ins Bett.
:57. Sie schläft nicht sofort.
:58. Am nächsten Morgen kommt Mia früh an.
:59. Es ist noch dunkel draußen.
:60. Sie zieht ihre Handschuhe an.
:61. Der Stempel liegt an seinem Platz.
:62. Sie stempelt das Probeblatt.
:63. Die Tinte ist gleichmäßig.
:64. Um 6:00 Uhr öffnet die Grenze.
:65. Der erste Reisende kommt.
:66. Mia nimmt seinen Pass und stempelt.
:67. „Guten Morgen", sagt sie.
:68. Der Mann nickt.
:69. Er geht weiter.
:70. Mia schaut auf die Anzeigetafel.
:71. Nächste Ankunft: Bremen, 6:55, Gate C.
:72. Sie holt ihre Wasserflasche.
:73. Das Wasser ist kalt.
:74. Sie trinkt einen Schluck.
:75. „Nächster, bitte."
|}
=== 6 ===
:A műhely
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe.
:2. A műhely kicsi.
:3. Most már az övé.
:4. Régebben az apjáé volt.
:5. Az apja meghalt.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt.
:7. A műhelyben hideg van.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt.
:9. Meglátja a fűrészt.
:10. A fűrész a fal mellett áll.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt.
:12. Erik még nem használta.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik.
:14. Az apja elkezdte vágni.
:15. Még nincs kész.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja.
:17. Erik erre még emlékszik.
:18. Kávét főz.
:19. Megissza a kávét.
:20. Meleg.
:21. Kint hó fekszik.
:22. Odakint nagyon hideg van.
:23. Erik a fára néz.
:24. A fűrészre néz.
:25. Nem csinál semmit.
:26. Még több kávét iszik.
:27. A falon egy cédula lóg.
:28. Az apja írta a cédulát.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.”
:30. Erik elolvassa a cédulát.
:31. Minden reggel elolvassa.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő.
:33. Egy régi deszkát csiszol.
:34. A deszka már sima.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell.
:36. A deszka még simább lesz.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik.
:38. Kolbászt tett rá.
:39. Állva eszik.
:40. Az ablakon át látja a tavat.
:41. A tó be van fagyva.
:42. A hó a jégen fekszik.
:43. Minden fehér.
:44. „Szép”, mondja halkan.
:45. Aztán tovább eszik.
:46. Délután odamegy a fűrészhez.
:47. Megérinti.
:48. A fém hideg.
:49. Megnyomja a gombot.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt.
:53. Újra csend van.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához.
:55. Megérinti.
:56. Sima, jó fa.
:57. Az apja jól választotta ki.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:59. Hazamegy.
:60. Már sötét van.
:61. Lassan megy.
:62. Otthon levest eszik.
:63. Leül az asztalhoz.
:64. Az apjára gondol.
:65. A fűrészre gondol.
:66. A fára gondol.
:67. „Holnap”, mondja.
:68. Feláll, és lefekszik aludni.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe.
:70. Felkapcsolja a villanyt.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik.
:73. Minden olyan, mint tegnap.
:74. Kávét főz.
:75. Vár.
:76. Nem tudja.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A műhely - Die Werkstatt
:1. Erik minden reggel bemegy a műhelybe. - Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. A műhely kicsi. - Die Werkstatt ist klein.
:3. Most már az övé. - Sie gehört jetzt ihm.
:4. Régebben az apjáé volt. - Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Az apja meghalt. - Sein Vater ist gestorben.
:6. Ez három hónappal ezelőtt történt. - Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. A műhelyben hideg van. - In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik felkapcsolja a villanyt. - Erik macht das Licht an.
:9. Meglátja a fűrészt. - Er sieht die Säge.
:10. A fűrész a fal mellett áll. - Die Säge steht an der Wand.
:11. Az apja gyakran használta a fűrészt. - Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik még nem használta. - Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Egy asztalon egy darab fa fekszik. - Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Az apja elkezdte vágni. - Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Még nincs kész. - Es ist noch nicht fertig.
:16. „Ez egy padhoz lesz”, mondta az apja. - „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik erre még emlékszik. - Erik weiß das noch.
:18. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:19. Megissza a kávét. - Er trinkt den Kaffee.
:20. Meleg. - Er ist warm.
:21. Kint hó fekszik. - Draußen liegt Schnee.
:22. Odakint nagyon hideg van. - Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik a fára néz. - Erik schaut auf das Holz.
:24. A fűrészre néz. - Er schaut auf die Säge.
:25. Nem csinál semmit. - Er macht nichts.
:26. Még több kávét iszik. - Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. A falon egy cédula lóg. - An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Az apja írta a cédulát. - Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. A cédulán ez áll: „Padot befejezni.” - Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik elolvassa a cédulát. - Erik liest den Zettel.
:31. Minden reggel elolvassa. - Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Egy másik szerszámot vesz elő. - Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Egy régi deszkát csiszol. - Er schleift ein altes Brett.
:34. A deszka már sima. - Das Brett ist schon glatt.
:35. De tovább csiszolja, mert valamit tennie kell. - Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. A deszka még simább lesz. - Das Brett wird noch glatter.
:37. Tizenkét órakor kenyeret eszik. - Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Kolbászt tett rá. - Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Állva eszik. - Er steht und isst.
:40. Az ablakon át látja a tavat. - Durch das Fenster sieht er den See.
:41. A tó be van fagyva. - Der See ist zugefroren.
:42. A hó a jégen fekszik. - Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Minden fehér. - Es ist alles weiß.
:44. „Szép”, mondja halkan. - „Schön", sagt er leise.
:45. Aztán tovább eszik. - Dann isst er weiter.
:46. Délután odamegy a fűrészhez. - Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Megérinti. - Er fasst sie an.
:48. A fém hideg. - Das Metall ist kalt.
:49. Megnyomja a gombot. - Er drückt den Knopf.
:50. A fűrész hangos zajt ad ki. - Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. A zaj végigmegy a műhelyen. - Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik újra kikapcsolja a fűrészt. - Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Újra csend van. - Es ist wieder still.
:54. Odamegy az asztalon lévő fához. - Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Megérinti. - Er berührt es.
:56. Sima, jó fa. - Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Az apja jól választotta ki. - Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:60. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:61. Lassan megy. - Er geht langsam.
:62. Otthon levest eszik. - Zu Hause isst er Suppe.
:63. Leül az asztalhoz. - Er setzt sich an den Tisch.
:64. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:65. A fűrészre gondol. - Er denkt an die Säge.
:66. A fára gondol. - Er denkt an das Holz.
:67. „Holnap”, mondja. - „Morgen", sagt er.
:68. Feláll, és lefekszik aludni. - Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Másnap reggel megint bemegy a műhelybe. - Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Felkapcsolja a villanyt. - Er macht das Licht an.
:71. A fűrész még mindig a fal mellett áll. - Die Säge steht noch an der Wand.
:72. A fa még mindig az asztalon fekszik. - Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Minden olyan, mint tegnap. - Alles ist wie gestern.
:74. Kávét főz. - Er macht Kaffee.
:75. Vár. - Er wartet.
:76. Nem tudja. - Er weiß es nicht.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Werkstatt
:1. Erik geht jeden Morgen in die Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein.
:3. Sie gehört jetzt ihm.
:4. Früher hat sie seinem Vater gehört.
:5. Sein Vater ist gestorben.
:6. Das ist vor drei Monaten passiert.
:7. In der Werkstatt ist es kalt.
:8. Erik macht das Licht an.
:9. Er sieht die Säge.
:10. Die Säge steht an der Wand.
:11. Sein Vater hat die Säge oft benutzt.
:12. Erik hat sie noch nicht benutzt.
:13. Auf einem Tisch liegt ein Stück Holz.
:14. Sein Vater hat es angefangen zu schneiden.
:15. Es ist noch nicht fertig.
:16. „Das ist für eine Bank", hat sein Vater gesagt.
:17. Erik weiß das noch.
:18. Er macht Kaffee.
:19. Er trinkt den Kaffee.
:20. Er ist warm.
:21. Draußen liegt Schnee.
:22. Es ist sehr kalt draußen.
:23. Erik schaut auf das Holz.
:24. Er schaut auf die Säge.
:25. Er macht nichts.
:26. Er trinkt noch mehr Kaffee.
:27. An der Wand hängt ein Zettel.
:28. Sein Vater hat den Zettel geschrieben.
:29. Auf dem Zettel steht: „Bank fertig machen."
:30. Erik liest den Zettel.
:31. Er liest ihn jeden Morgen.
:32. Er nimmt ein anderes Werkzeug.
:33. Er schleift ein altes Brett.
:34. Das Brett ist schon glatt.
:35. Aber er schleift weiter, weil er etwas tun muss.
:36. Das Brett wird noch glatter.
:37. Um zwölf Uhr isst er Brot.
:38. Er hat Wurst draufgelegt.
:39. Er steht und isst.
:40. Durch das Fenster sieht er den See.
:41. Der See ist zugefroren.
:42. Der Schnee liegt auf dem Eis.
:43. Es ist alles weiß.
:44. „Schön", sagt er leise.
:45. Dann isst er weiter.
:46. Am Nachmittag geht er zur Säge.
:47. Er fasst sie an.
:48. Das Metall ist kalt.
:49. Er drückt den Knopf.
:50. Die Säge macht ein lautes Geräusch.
:51. Das Geräusch geht durch die Werkstatt.
:52. Erik macht die Säge wieder aus.
:53. Es ist wieder still.
:54. Er geht zu dem Holz auf dem Tisch.
:55. Er berührt es.
:56. Es ist glattes, gutes Holz.
:57. Sein Vater hat es gut ausgesucht.
:58. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:59. Er geht nach Hause.
:60. Es ist schon dunkel.
:61. Er geht langsam.
:62. Zu Hause isst er Suppe.
:63. Er setzt sich an den Tisch.
:64. Er denkt an seinen Vater.
:65. Er denkt an die Säge.
:66. Er denkt an das Holz.
:67. „Morgen", sagt er.
:68. Er steht auf und geht ins Bett.
:69. Am nächsten Morgen geht er wieder in die Werkstatt.
:70. Er macht das Licht an.
:71. Die Säge steht noch an der Wand.
:72. Das Holz liegt noch auf dem Tisch.
:73. Alles ist wie gestern.
:74. Er macht Kaffee.
:75. Er wartet.
:76. Er weiß es nicht.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten A2 Teil 16
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=== 2 ===
:Az elárasztott rét
:1. Maeve három napja nem aludt, mert a faluból érkező hírek egyre rosszabbak lettek.
:2. Becsomagol egy bőröndöt, de csak két napra.
:3. Dublinból kifelé menet az autópálya üres, és az eső keményen veri a szélvédőt.
:4. A kavicsos út végén már térdig áll a víz.
:5. Leállítja az autót, és az út hátralévő részét gyalog teszi meg.
:6. A sár olyan puha, hogy a csizmája minden lépésnél belesüpped.
:7. A ház kisebbnek látszik, mint ahogyan emlékezett rá.
:8. Declan zseblámpával áll az ajtóban, mert dél óta nincs áram.
:9. „Bőrig áztál” – mondja, és ez majdnem úgy hangzik, mint egy üdvözlés.
:10. Röviden megölelik egymást, és megveregetik egymás hátát, ahogy akkor szokás, amikor az ember nem tudja, mit mondjon.
:11. A házban nedves fa, régi kő és annak a teának a szaga érződik, amelyet Bridie mindig főz, amikor nem tudja, mi mást tehetne.
:12. Az anyja odafent ül a karosszékben, kezét az ölében tartja, és az ajtóra néz, amikor meglátja Maeve-et.
:13. „A víz még mindig emelkedik” – mondja Bridie anélkül, hogy köszönne.
:14. Maeve rövid időre leül mellé, de Declan már lentről kiált, hogy meg kell menteni a komódot.
:15. A komód tölgyfából van, és olyan nehéz, hogy Maeve megérti, miért várt rá Declan.
:16. Mindketten halkan káromkodnak, miközben felvonszolják azt a szűk lépcsőn.
:17. Amikor felérnek, nevetnek, mert ez néha könnyebb, mint semmit sem mondani.
:18. Declan elővesz egy gyertyát a konyhafiókból, és most a szoba szinte otthonosnak tűnik.
:19. De lent a víz halkan veri a falat, és ez nem hangzik otthonosan.
:20. Maeve visszamegy lefelé, és látja, hogy az apjáról készült régi fényképek a vízen sodródnak.
:21. Felvesz egyet, és magához szorítja, mielőtt elázna.
:22. Declan látja ezt, és azt mondja: „Apa mindig azt mondta nekünk, hogy szeret úszni.”
:23. Maeve nevet, bár ég a szeme.
:24. Odakint a szomszédok homokzsákokkal dolgoznak, és Maeve kimegy, hogy segítsen.
:25. Hideg van, és az eső nem tart szünetet.
:26. Aoife, a szemközti szomszédasszony, zsákokat cipel, pedig már hetvenéves.
:27. „Megint itt vagy” – mondja Aoife, mintha ez volna a világ legtermészetesebb dolga.
:28. Maeve bólint, és felveszi a következő zsákot.
:29. Két óra múlva elkészül a védelmi vonal, és valaki teát hoz egy régi kannában.
:30. Az esőben isszák meg, és nem sokat mondanak, mert a munka már mindent elmondott.
:31. Éjfélkor a víz egy időre nyugodt.
:32. Declan felmászik a fészer tetejére, és felé nyújtja a kezét.
:33. Onnan fentről látni az egész kiterjedését, mert a holdfény rövid időre áttör a felhőkön.
:34. Az iskolába vezető út, amelyen Maeve gyerekként járt, most fekete víz alatt fekszik.
:35. Declan előhúz a dzsekije zsebéből egy műanyag whiskeyspalackot, mert ő mindig fel van készülve az ilyen éjszakákra.
:36. Maeve iszik, és érzi, hogy a hideg egy kicsit enged.
:37. „Miért nem mentél el igazából soha?” – kérdezi, mert ezt már évek óta meg akarja kérdezni.
:38. Declan a vízre néz, és azt mondja: „Mert azt hittem, valakinek maradnia kell.”
:39. „Mama miatt?” – kérdezi Maeve.
:40. „Minden miatt” – mondja Declan.
:41. Egy ideig nem mondanak semmit, és ez így rendben van.
:42. Aztán Maeve azt mondja: „Azt hittem, én itt már végeztem.”
:43. Declan visszaveszi a palackot, és azt mondja: „Végeztél is. De az, hogy végeztél, még nem ok arra, hogy ne gyere vissza.”
:44. Az eső újra elered, de halkabban, mint korábban.
:45. Még egy órát ülnek a tetőn, amíg a palack ki nem ürül.
:46. Amikor Maeve reggel felébred, a víz valamennyit visszahúzódott.
:47. A földszinti bútorok a sárban állnak, de még állnak.
:48. Bridie teát főz, mert az áram visszajött, és mert ezt teszi mindig, amikor a legrosszabb rész elmúlt.
:49. „Maradsz még?” – kérdezi az anyja anélkül, hogy megfordulna.
:50. „Holnap vissza kell mennem” – mondja Maeve.
:51. Bridie bólint, mintha pontosan erre számított volna.
:52. Declan kenyeret eszik az asztalnál, és a telefonját nézi, de Maeve tudja, hogy figyel.
:53. A napot azzal töltik, hogy kilapátolják a sarat a földszintről.
:54. Ez a legnehezebb munka, amelyet Maeve évek óta végzett.
:55. De ez az egyetlen munka is, amelynél nem kell gondolkodnia.
:56. Este Maeve kihúzza a bőröndjét a ház előtti sárból.
:57. Declan az ajtóban támaszkodik, és azt mondja: „Legközelebb telefonálj előtte.”
:58. „Nem lesz legközelebb” – mondja Maeve.
:59. Declan mosolyog, mert mindketten tudják, hogy ez hazugság.
:60. Bridie az első emeleti ablaknál áll, és integet, amikor Maeve az autóhoz megy.
:61. A rádió olyan dalt játszik, amelyet Maeve a gyerekkorából ismer.
:62. A visszapillantó tükörben látja Declant, aki még mindig az ajtóban áll, és hagyja, hogy az eső az arcába essen.
:63. Elindul, és a víz csobban a kerekek alatt.
:64. Az árvíz még nincs egészen vége.
:65. De a ház még áll, és az emberek benne szintén.
:66. Ez mára elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az elárasztott rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Maeve három napja nem aludt, mert a faluból érkező hírek egyre rosszabbak lettek. - Maeve hat seit drei Tagen nicht geschlafen, weil die Nachrichten aus dem Dorf immer schlechter wurden.
:2. Becsomagol egy bőröndöt, de csak két napra. - Sie packt einen Koffer, aber nur für zwei Tage.
:3. Dublinból kifelé menet az autópálya üres, és az eső keményen veri a szélvédőt. - Auf der Fahrt aus Dublin ist die Autobahn leer, und der Regen schlägt hart auf die Windschutzscheibe.
:4. A kavicsos út végén már térdig áll a víz. - Am Ende der Schotterstraße steht das Wasser schon knietief.
:5. Leállítja az autót, és az út hátralévő részét gyalog teszi meg. - Sie stellt das Auto ab und geht den Rest zu Fuß.
:6. A sár olyan puha, hogy a csizmája minden lépésnél belesüpped. - Der Matsch ist so weich, dass ihre Stiefel bei jedem Schritt einsinken.
:7. A ház kisebbnek látszik, mint ahogyan emlékezett rá. - Das Haus sieht kleiner aus, als sie es in Erinnerung hat.
:8. Declan zseblámpával áll az ajtóban, mert dél óta nincs áram. - Declan steht in der Tür mit einer Taschenlampe, weil der Strom seit dem Mittag ausgefallen ist.
:9. „Bőrig áztál” – mondja, és ez majdnem úgy hangzik, mint egy üdvözlés. - „Du bist nass bis auf die Knochen", sagt er, und das klingt fast wie eine Begrüßung.
:10. Röviden megölelik egymást, és megveregetik egymás hátát, ahogy akkor szokás, amikor az ember nem tudja, mit mondjon. - Sie umarmen sich kurz und klopfen sich auf den Rücken, wie man es macht, wenn man nicht weiß, was man sagen soll.
:11. A házban nedves fa, régi kő és annak a teának a szaga érződik, amelyet Bridie mindig főz, amikor nem tudja, mi mást tehetne. - Im Haus riecht es nach nassem Holz, altem Stein und dem Tee, den Bridie immer kocht, wenn sie nicht weiß, was sie sonst tun soll.
:12. Az anyja odafent ül a karosszékben, kezét az ölében tartja, és az ajtóra néz, amikor meglátja Maeve-et. - Die Mutter sitzt oben im Sessel, die Hände im Schoß, und schaut auf die Tür, als sie Maeve sieht.
:13. „A víz még mindig emelkedik” – mondja Bridie anélkül, hogy köszönne. - „Das Wasser steigt noch", sagt Bridie, ohne Hallo zu sagen.
:14. Maeve rövid időre leül mellé, de Declan már lentről kiált, hogy meg kell menteni a komódot. - Maeve setzt sich kurz zu ihr, aber Declan ruft schon von unten, dass man die Kommode retten muss.
:15. A komód tölgyfából van, és olyan nehéz, hogy Maeve megérti, miért várt rá Declan. - Die Kommode ist aus Eichenholz und wiegt so viel, dass Maeve versteht, warum Declan auf sie gewartet hat.
:16. Mindketten halkan káromkodnak, miközben felvonszolják azt a szűk lépcsőn. - Sie fluchen beide leise, als sie das Ding die enge Treppe hinaufschleppen.
:17. Amikor felérnek, nevetnek, mert ez néha könnyebb, mint semmit sem mondani. - Oben angekommen lachen sie, weil das manchmal einfacher ist als nichts zu sagen.
:18. Declan elővesz egy gyertyát a konyhafiókból, és most a szoba szinte otthonosnak tűnik. - Declan holt eine Kerze aus der Küchenschublade, und jetzt sieht das Zimmer fast gemütlich aus.
:19. De lent a víz halkan veri a falat, és ez nem hangzik otthonosan. - Aber das Wasser unten schlägt leise gegen die Wand, und das klingt nicht gemütlich.
:20. Maeve visszamegy lefelé, és látja, hogy az apjáról készült régi fényképek a vízen sodródnak. - Maeve geht zurück nach unten und sieht, dass die alten Fotos vom Vater auf dem Wasser treiben.
:21. Felvesz egyet, és magához szorítja, mielőtt elázna. - Sie nimmt eines und drückt es an sich, bevor es nass wird.
:22. Declan látja ezt, és azt mondja: „Apa mindig azt mondta nekünk, hogy szeret úszni.” - Declan sieht das und sagt: „Papa hat uns immer gesagt, dass er gern schwimmt."
:23. Maeve nevet, bár ég a szeme. - Maeve lacht, obwohl ihr die Augen brennen.
:24. Odakint a szomszédok homokzsákokkal dolgoznak, és Maeve kimegy, hogy segítsen. - Draußen arbeiten die Nachbarn mit Sandsäcken, und Maeve geht hinaus, um zu helfen.
:25. Hideg van, és az eső nem tart szünetet. - Es ist kalt, und der Regen macht keine Pause.
:26. Aoife, a szemközti szomszédasszony, zsákokat cipel, pedig már hetvenéves. - Aoife, die Nachbarin von gegenüber, schleppt Säcke, obwohl sie schon siebzig ist.
:27. „Megint itt vagy” – mondja Aoife, mintha ez volna a világ legtermészetesebb dolga. - „Du bist wieder da", sagt Aoife, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.
:28. Maeve bólint, és felveszi a következő zsákot. - Maeve nickt und nimmt den nächsten Sack.
:29. Két óra múlva elkészül a védelmi vonal, és valaki teát hoz egy régi kannában. - Nach zwei Stunden ist die Linie fertig, und jemand bringt Tee in einer alten Kanne.
:30. Az esőben isszák meg, és nem sokat mondanak, mert a munka már mindent elmondott. - Sie trinken im Regen und sagen nicht viel, weil die Arbeit schon alles gesagt hat.
:31. Éjfélkor a víz egy időre nyugodt. - Um Mitternacht ist das Wasser für eine Weile ruhig.
:32. Declan felmászik a fészer tetejére, és felé nyújtja a kezét. - Declan klettert auf das Dach des Schuppens und streckt ihr die Hand entgegen.
:33. Onnan fentről látni az egész kiterjedését, mert a holdfény rövid időre áttör a felhőkön. - Von dort oben sieht man das ganze Ausmaß, weil das Mondlicht kurz durch die Wolken kommt.
:34. Az iskolába vezető út, amelyen Maeve gyerekként járt, most fekete víz alatt fekszik. - Der Schulweg, den Maeve als Kind gegangen ist, liegt jetzt unter schwarzem Wasser.
:35. Declan előhúz a dzsekije zsebéből egy műanyag whiskeyspalackot, mert ő mindig fel van készülve az ilyen éjszakákra. - Declan zieht eine Plastikflasche Whiskey aus der Jackentasche, weil er immer auf solche Nächte vorbereitet ist.
:36. Maeve iszik, és érzi, hogy a hideg egy kicsit enged. - Maeve trinkt und spürt, dass die Kälte ein bisschen nachlässt.
:37. „Miért nem mentél el igazából soha?” – kérdezi, mert ezt már évek óta meg akarja kérdezni. - „Warum bist du wirklich nie weggegangen?", fragt sie, weil sie das seit Jahren fragen will.
:38. Declan a vízre néz, és azt mondja: „Mert azt hittem, valakinek maradnia kell.” - Declan schaut auf das Wasser und sagt: „Weil ich dachte, dass jemand bleiben muss."
:39. „Mama miatt?” – kérdezi Maeve. - „Für Mama?", fragt sie.
:40. „Minden miatt” – mondja Declan. - „Für alles", sagt er.
:41. Egy ideig nem mondanak semmit, és ez így rendben van. - Eine Weile sagen sie nichts, und das ist in Ordnung.
:42. Aztán Maeve azt mondja: „Azt hittem, én itt már végeztem.” - Dann sagt Maeve: „Ich dachte, ich wäre hier fertig."
:43. Declan visszaveszi a palackot, és azt mondja: „Végeztél is. De az, hogy végeztél, még nem ok arra, hogy ne gyere vissza.” - Declan nimmt die Flasche zurück und sagt: „Bist du auch. Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:44. Az eső újra elered, de halkabban, mint korábban. - Der Regen fängt wieder an, aber leiser als vorher.
:45. Még egy órát ülnek a tetőn, amíg a palack ki nem ürül. - Sie sitzen noch eine Stunde auf dem Dach, bis die Flasche leer ist.
:46. Amikor Maeve reggel felébred, a víz valamennyit visszahúzódott. - Als Maeve am Morgen aufwacht, hat das Wasser ein Stück nachgegeben.
:47. A földszinti bútorok a sárban állnak, de még állnak. - Die Möbel im Erdgeschoss stehen im Schlamm, aber sie stehen noch.
:48. Bridie teát főz, mert az áram visszajött, és mert ezt teszi mindig, amikor a legrosszabb rész elmúlt. - Bridie kocht Tee, weil der Strom wieder da ist und weil sie das immer macht, wenn der schlimmste Teil vorbei ist.
:49. „Maradsz még?” – kérdezi az anyja anélkül, hogy megfordulna. - „Bleibt du noch?", fragt die Mutter, ohne sich umzudrehen.
:50. „Holnap vissza kell mennem” – mondja Maeve. - „Ich muss morgen zurück", sagt Maeve.
:51. Bridie bólint, mintha pontosan erre számított volna. - Bridie nickt, als hätte sie genau das erwartet.
:52. Declan kenyeret eszik az asztalnál, és a telefonját nézi, de Maeve tudja, hogy figyel. - Declan isst Brot am Tisch und schaut auf sein Telefon, aber Maeve weiß, dass er zuhört.
:53. A napot azzal töltik, hogy kilapátolják a sarat a földszintről. - Sie verbringen den Tag damit, den Schlamm aus dem Erdgeschoss zu schaufeln.
:54. Ez a legnehezebb munka, amelyet Maeve évek óta végzett. - Es ist die schwerste Arbeit, die Maeve seit Jahren gemacht hat.
:55. De ez az egyetlen munka is, amelynél nem kell gondolkodnia. - Aber es ist auch die einzige Arbeit, bei der sie nicht nachdenken muss.
:56. Este Maeve kihúzza a bőröndjét a ház előtti sárból. - Am Abend zieht Maeve ihren Koffer aus dem Schlamm vor dem Haus.
:57. Declan az ajtóban támaszkodik, és azt mondja: „Legközelebb telefonálj előtte.” - Declan lehnt in der Tür und sagt: „Nächstes Mal ruf vorher an."
:58. „Nem lesz legközelebb” – mondja Maeve. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagt sie.
:59. Declan mosolyog, mert mindketten tudják, hogy ez hazugság. - Er lächelt, weil sie beide wissen, dass das eine Lüge ist.
:60. Bridie az első emeleti ablaknál áll, és integet, amikor Maeve az autóhoz megy. - Bridie steht am Fenster im ersten Stock und winkt, als Maeve zum Auto geht.
:61. A rádió olyan dalt játszik, amelyet Maeve a gyerekkorából ismer. - Das Radio spielt ein Lied, das Maeve aus ihrer Kindheit kennt.
:62. A visszapillantó tükörben látja Declant, aki még mindig az ajtóban áll, és hagyja, hogy az eső az arcába essen. - Im Rückspiegel sieht sie Declan, der immer noch in der Tür steht und den Regen ins Gesicht lässt.
:63. Elindul, és a víz csobban a kerekek alatt. - Sie fährt los, und das Wasser platscht unter den Reifen.
:64. Az árvíz még nincs egészen vége. - Die Flut ist noch nicht ganz vorbei.
:65. De a ház még áll, és az emberek benne szintén. - Aber das Haus steht noch, und die Menschen darin auch.
:66. Ez mára elég. - Das reicht für heute.
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Maeve hat seit drei Tagen nicht geschlafen, weil die Nachrichten aus dem Dorf immer schlechter wurden.
:2. Sie packt einen Koffer, aber nur für zwei Tage.
:3. Auf der Fahrt aus Dublin ist die Autobahn leer, und der Regen schlägt hart auf die Windschutzscheibe.
:4. Am Ende der Schotterstraße steht das Wasser schon knietief.
:5. Sie stellt das Auto ab und geht den Rest zu Fuß.
:6. Der Matsch ist so weich, dass ihre Stiefel bei jedem Schritt einsinken.
:7. Das Haus sieht kleiner aus, als sie es in Erinnerung hat.
:8. Declan steht in der Tür mit einer Taschenlampe, weil der Strom seit dem Mittag ausgefallen ist.
:9. „Du bist nass bis auf die Knochen", sagt er, und das klingt fast wie eine Begrüßung.
:10. Sie umarmen sich kurz und klopfen sich auf den Rücken, wie man es macht, wenn man nicht weiß, was man sagen soll.
:11. Im Haus riecht es nach nassem Holz, altem Stein und dem Tee, den Bridie immer kocht, wenn sie nicht weiß, was sie sonst tun soll.
:12. Die Mutter sitzt oben im Sessel, die Hände im Schoß, und schaut auf die Tür, als sie Maeve sieht.
:13. „Das Wasser steigt noch", sagt Bridie, ohne Hallo zu sagen.
:14. Maeve setzt sich kurz zu ihr, aber Declan ruft schon von unten, dass man die Kommode retten muss.
:15. Die Kommode ist aus Eichenholz und wiegt so viel, dass Maeve versteht, warum Declan auf sie gewartet hat.
:16. Sie fluchen beide leise, als sie das Ding die enge Treppe hinaufschleppen.
:17. Oben angekommen lachen sie, weil das manchmal einfacher ist als nichts zu sagen.
:18. Declan holt eine Kerze aus der Küchenschublade, und jetzt sieht das Zimmer fast gemütlich aus.
:19. Aber das Wasser unten schlägt leise gegen die Wand, und das klingt nicht gemütlich.
:20. Maeve geht zurück nach unten und sieht, dass die alten Fotos vom Vater auf dem Wasser treiben.
:21. Sie nimmt eines und drückt es an sich, bevor es nass wird.
:22. Declan sieht das und sagt: „Papa hat uns immer gesagt, dass er gern schwimmt."
:23. Maeve lacht, obwohl ihr die Augen brennen.
:24. Draußen arbeiten die Nachbarn mit Sandsäcken, und Maeve geht hinaus, um zu helfen.
:25. Es ist kalt, und der Regen macht keine Pause.
:26. Aoife, die Nachbarin von gegenüber, schleppt Säcke, obwohl sie schon siebzig ist.
:27. „Du bist wieder da", sagt Aoife, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.
:28. Maeve nickt und nimmt den nächsten Sack.
:29. Nach zwei Stunden ist die Linie fertig, und jemand bringt Tee in einer alten Kanne.
:30. Sie trinken im Regen und sagen nicht viel, weil die Arbeit schon alles gesagt hat.
:31. Um Mitternacht ist das Wasser für eine Weile ruhig.
:32. Declan klettert auf das Dach des Schuppens und streckt ihr die Hand entgegen.
:33. Von dort oben sieht man das ganze Ausmaß, weil das Mondlicht kurz durch die Wolken kommt.
:34. Der Schulweg, den Maeve als Kind gegangen ist, liegt jetzt unter schwarzem Wasser.
:35. Declan zieht eine Plastikflasche Whiskey aus der Jackentasche, weil er immer auf solche Nächte vorbereitet ist.
:36. Maeve trinkt und spürt, dass die Kälte ein bisschen nachlässt.
:37. „Warum bist du wirklich nie weggegangen?", fragt sie, weil sie das seit Jahren fragen will.
:38. Declan schaut auf das Wasser und sagt: „Weil ich dachte, dass jemand bleiben muss."
:39. „Für Mama?", fragt sie.
:40. „Für alles", sagt er.
:41. Eine Weile sagen sie nichts, und das ist in Ordnung.
:42. Dann sagt Maeve: „Ich dachte, ich wäre hier fertig."
:43. Declan nimmt die Flasche zurück und sagt: „Bist du auch. Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:44. Der Regen fängt wieder an, aber leiser als vorher.
:45. Sie sitzen noch eine Stunde auf dem Dach, bis die Flasche leer ist.
:46. Als Maeve am Morgen aufwacht, hat das Wasser ein Stück nachgegeben.
:47. Die Möbel im Erdgeschoss stehen im Schlamm, aber sie stehen noch.
:48. Bridie kocht Tee, weil der Strom wieder da ist und weil sie das immer macht, wenn der schlimmste Teil vorbei ist.
:49. „Bleibt du noch?", fragt die Mutter, ohne sich umzudrehen.
:50. „Ich muss morgen zurück", sagt Maeve.
:51. Bridie nickt, als hätte sie genau das erwartet.
:52. Declan isst Brot am Tisch und schaut auf sein Telefon, aber Maeve weiß, dass er zuhört.
:53. Sie verbringen den Tag damit, den Schlamm aus dem Erdgeschoss zu schaufeln.
:54. Es ist die schwerste Arbeit, die Maeve seit Jahren gemacht hat.
:55. Aber es ist auch die einzige Arbeit, bei der sie nicht nachdenken muss.
:56. Am Abend zieht Maeve ihren Koffer aus dem Schlamm vor dem Haus.
:57. Declan lehnt in der Tür und sagt: „Nächstes Mal ruf vorher an."
:58. „Es gibt kein nächstes Mal", sagt sie.
:59. Er lächelt, weil sie beide wissen, dass das eine Lüge ist.
:60. Bridie steht am Fenster im ersten Stock und winkt, als Maeve zum Auto geht.
:61. Das Radio spielt ein Lied, das Maeve aus ihrer Kindheit kennt.
:62. Im Rückspiegel sieht sie Declan, der immer noch in der Tür steht und den Regen ins Gesicht lässt.
:63. Sie fährt los, und das Wasser platscht unter den Reifen.
:64. Die Flut ist noch nicht ganz vorbei.
:65. Aber das Haus steht noch, und die Menschen darin auch.
:66. Das reicht für heute.
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=== 2 ===
:Az utolsó műszakbeosztás
:1. Frank 47 éves, és a rendszerváltás óta ugyanabban a gyárban dolgozik.
:2. A gyár régen mezőgazdasági gépeket gyártott, de az már rég elmúlt.
:3. Tizenegy éve egyetlen gépet sem adott el.
:4. Frank ennek ellenére minden reggel hat órakor megérkezik dolgozni.
:5. Kinyitja a nehéz vaskaput, amely mindig egy kicsit szorul.
:6. Aztán felveszi a kék munkaköpenyét, és bemegy a csarnokba.
:7. A csarnok közepén egy 1988-as évjáratú kombájn áll.
:8. MTS-15-nek hívják, és Frank minden csavarját ismeri.
:9. A fröccsöntött házhoz való pótalkatrészt tegnap hozta el a roncstelepről.
:10. Beépíti, meghúzza a csavarokat, és beindítja a motort.
:11. A motor rángatózik, egyszer hangosan köhög, aztán leáll.
:12. Frank vár egy kicsit, újraindítja – ugyanaz az eredmény.
:13. Leül egy olajoshordóra, és kávét iszik a termoszból.
:14. Odakint csend van, egy autó sem hajt el, madarat sem hallani.
:15. Bernd fél tíz körül jön elő a csarnoknak abból a sarkából, amely az övé.
:16. 53 éves, régen brigádvezető volt, de ez ma már senkit sem érdekel.
:17. Egy régi matracon berendezett magának egy helyet, régi polcok és szerszámosládák között.
:18. Egy sörösdobozt nyújt Frank felé, és azt mondja: „Kérsz egyet?”
:19. Frank megrázza a fejét, anélkül hogy felnézne.
:20. Bernd vállat von, felnyitja a dobozt, és egyedül iszik.
:21. Nem iszik annyit, hogy igazán feltűnjön, de mindennap iszik.
:22. Ulla eközben fel-alá járkál a polcok között.
:23. 44 éves, nagy szemüveget visel, és ő az egyetlen művezetőnő, aki még ott van.
:24. Ma méret szerint válogatja a csavarokat: M8, M10, M12, mindent kis dobozokba.
:25. Senki sem rendelte meg ezt a munkát, és senkinek sem lesz rá szüksége.
:26. Ulla mégis csinálja, mert különben semmi dolga nem lenne.
:27. Azt mondja Berndnek: „Ha jön az ellenőr, legalább rendet lásson.”
:28. Bernd röviden és szárazon felnevet: „Az ellenőr nem jön, Ulla.”
:29. Frank nem szól hozzá, tovább csavaroz a motoron.
:30. A kantinban van egy asztal, egy mikrohullámú sütő és egy 2009-es naptár.
:31. Frank megmelegít magának egy zacskó gulyáslevest, és egyedül leül.
:32. Néhány perc múlva Ulla jön egy vajas kenyérrel, és leül vele szemben.
:33. Leteszi a kenyeret az asztalra, és nyugodtan azt mondja: „Ma reggel telefonált a könyvelés.”
:34. Frank nem néz rá, csak turkál a levesben.
:35. Ulla azt mondja: „Ebben a hónapban van utoljára fizetés.”
:36. Frank így felel: „Ezt múlt hónapban is mondták nekünk.”
:37. Ulla megrázza a fejét: „Ezúttal más. Ezúttal komolyan gondolják.”
:38. Frank tovább eszik, lassan, sietség nélkül.
:39. Aztán azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:40. Ulla hosszan néz rá, mielőtt válaszol: „Tizenkét éve fejezed be a műszakot, és másnap reggel mégis visszajössz.”
:41. Frank félretolja a tányért, és feláll.
:42. Többet nem mond semmit, mert nincs már mit mondani.
:43. Egyik reggel Frank bemegy a csarnokba, és sötét van.
:44. Valaki lekapcsolta a főbiztosítékot, nincs áram.
:45. Megáll, és vár, amíg a szeme hozzászokik a sötétséghez.
:46. Bernd nem sokkal később megérkezik, ezúttal két sörösdobozzal egy helyett.
:47. Odaadja Franknek a második dobozt, anélkül hogy bármit kérdezne.
:48. Frank ezúttal elveszi.
:49. Ulla érkezik utolsóként, röviden körülnéz, aztán leül a betonpadlóra.
:50. Nekidől egy régi polcnak, és azt mondja: „Most aztán tényleg ennyi volt.”
:51. Bernd felnyitja a dobozát, a szisszenés hangosan szól a csendes csarnokban.
:52. Frank azt mondja: „Talán holnapra visszajön az áram.”
:53. Erre egyikük sem válaszol.
:54. Odakint esni kezd, és hallani, ahogy az eső veri a hullámlemez tetőt.
:55. Egy ideig így ülnek, beszéd nélkül, és csak az esőt hallgatják.
:56. Délután háromkor felállnak, és hazamennek.
:57. Frank kifelé menet nem néz vissza.
:58. Másnap reggel hat órakor ott áll a vaskapu előtt.
:59. A mögötte lévő csarnok még sötét, egyetlen lámpa sem ég.
:60. Leül a betonlépcsőre, és könyökét a térdére támasztja.
:61. Az előző napi eső még nem múlt el egészen.
:62. Frank ül és vár, bár nem tudja, mire.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakbeosztás - Der letzte Schichtplan
:1. Frank 47 éves, és a rendszerváltás óta ugyanabban a gyárban dolgozik. - Frank ist 47 Jahre alt und arbeitet seit der Wende in derselben Fabrik.
:2. A gyár régen mezőgazdasági gépeket gyártott, de az már rég elmúlt. - Die Fabrik hat früher Landmaschinen hergestellt, aber das ist lange vorbei.
:3. Tizenegy éve egyetlen gépet sem adott el. - Seit elf Jahren hat sie keine einzige Maschine mehr verkauft.
:4. Frank ennek ellenére minden reggel hat órakor megérkezik dolgozni. - Trotzdem kommt Frank jeden Morgen um sechs Uhr zur Arbeit.
:5. Kinyitja a nehéz vaskaput, amely mindig egy kicsit szorul. - Er öffnet das schwere Eisentor, das immer ein bisschen klemmt.
:6. Aztán felveszi a kék munkaköpenyét, és bemegy a csarnokba. - Dann zieht er seinen blauen Arbeitskittel an und geht in die Halle.
:7. A csarnok közepén egy 1988-as évjáratú kombájn áll. - In der Mitte der Halle steht ein Mähdrescher aus dem Jahr 1988.
:8. MTS-15-nek hívják, és Frank minden csavarját ismeri. - Er heißt MTS-15, und Frank kennt jede Schraube an ihm.
:9. A fröccsöntött házhoz való pótalkatrészt tegnap hozta el a roncstelepről. - Das Ersatzteil für das Spritzgussgehäuse hat er gestern vom Schrottplatz geholt.
:10. Beépíti, meghúzza a csavarokat, és beindítja a motort. - Er baut es ein, dreht die Schrauben fest und startet den Motor.
:11. A motor rángatózik, egyszer hangosan köhög, aztán leáll. - Der Motor ruckelt, hustet einmal laut und stirbt dann ab.
:12. Frank vár egy kicsit, újraindítja – ugyanaz az eredmény. - Frank wartet kurz, startet ihn wieder – dasselbe Ergebnis.
:13. Leül egy olajoshordóra, és kávét iszik a termoszból. - Er setzt sich auf ein Ölfass und trinkt Kaffee aus der Thermoskanne.
:14. Odakint csend van, egy autó sem hajt el, madarat sem hallani. - Draußen ist es still, kein Auto fährt vorbei, kein Vogel ist zu hören.
:15. Bernd fél tíz körül jön elő a csarnoknak abból a sarkából, amely az övé. - Bernd kommt gegen halb zehn aus seiner Ecke der Halle.
:16. 53 éves, régen brigádvezető volt, de ez ma már senkit sem érdekel. - Er ist 53 Jahre alt und war früher Brigadeleiter, aber das interessiert heute niemanden mehr.
:17. Egy régi matracon berendezett magának egy helyet, régi polcok és szerszámosládák között. - Auf einer alten Matratze hat er sich einen Platz eingerichtet, zwischen alten Regalen und Werkzeugkisten.
:18. Egy sörösdobozt nyújt Frank felé, és azt mondja: „Kérsz egyet?” - Er hält Frank eine Bierdose hin und sagt: „Willste eine?"
:19. Frank megrázza a fejét, anélkül hogy felnézne. - Frank schüttelt den Kopf, ohne aufzuschauen.
:20. Bernd vállat von, felnyitja a dobozt, és egyedül iszik. - Bernd zuckt mit den Schultern, öffnet die Dose und trinkt allein.
:21. Nem iszik annyit, hogy igazán feltűnjön, de mindennap iszik. - Er trinkt nicht so viel, dass es wirklich auffällt, aber er trinkt jeden Tag.
:22. Ulla eközben fel-alá járkál a polcok között. - Ulla geht in dieser Zeit zwischen den Regalen auf und ab.
:23. 44 éves, nagy szemüveget visel, és ő az egyetlen művezetőnő, aki még ott van. - Sie ist 44, trägt eine große Brille und ist die einzige Meisterin, die noch da ist.
:24. Ma méret szerint válogatja a csavarokat: M8, M10, M12, mindent kis dobozokba. - Heute sortiert sie Schrauben nach Größe: M8, M10, M12, alles in kleine Schachteln.
:25. Senki sem rendelte meg ezt a munkát, és senkinek sem lesz rá szüksége. - Niemand hat diese Arbeit bestellt, und niemand wird sie brauchen.
:26. Ulla mégis csinálja, mert különben semmi dolga nem lenne. - Aber Ulla macht sie, weil sie sonst nichts zu tun hätte.
:27. Azt mondja Berndnek: „Ha jön az ellenőr, legalább rendet lásson.” - Sie sagt zu Bernd: „Wenn der Prüfer kommt, soll er wenigstens Ordnung sehen."
:28. Bernd röviden és szárazon felnevet: „Az ellenőr nem jön, Ulla.” - Bernd lacht kurz und trocken: „Der Prüfer kommt nicht, Ulla."
:29. Frank nem szól hozzá, tovább csavaroz a motoron. - Frank sagt nichts dazu, er schraubt weiter am Motor.
:30. A kantinban van egy asztal, egy mikrohullámú sütő és egy 2009-es naptár. - In der Kantine gibt es einen Tisch, eine Mikrowelle und einen Kalender von 2009.
:31. Frank megmelegít magának egy zacskó gulyáslevest, és egyedül leül. - Frank wärmt sich eine Tüte Gulaschsuppe auf und setzt sich allein hin.
:32. Néhány perc múlva Ulla jön egy vajas kenyérrel, és leül vele szemben. - Nach ein paar Minuten kommt Ulla mit einem Butterbrot und setzt sich ihm gegenüber.
:33. Leteszi a kenyeret az asztalra, és nyugodtan azt mondja: „Ma reggel telefonált a könyvelés.” - Sie legt das Brot auf den Tisch und sagt ruhig: „Die Buchhaltung hat heute Morgen angerufen."
:34. Frank nem néz rá, csak turkál a levesben. - Frank schaut sie nicht an, er stochert in der Suppe.
:35. Ulla azt mondja: „Ebben a hónapban van utoljára fizetés.” - Ulla sagt: „Diesen Monat gibt es das letzte Mal Lohn."
:36. Frank így felel: „Ezt múlt hónapban is mondták nekünk.” - Frank antwortet: „Das hat man uns letzten Monat auch gesagt."
:37. Ulla megrázza a fejét: „Ezúttal más. Ezúttal komolyan gondolják.” - Ulla schüttelt den Kopf: „Diesmal ist es anders. Diesmal meinen sie es ernst."
:38. Frank tovább eszik, lassan, sietség nélkül. - Frank isst weiter, langsam, ohne Eile.
:39. Aztán azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Dann sagt er: „Dann ist eben Feierabend."
:40. Ulla hosszan néz rá, mielőtt válaszol: „Tizenkét éve fejezed be a műszakot, és másnap reggel mégis visszajössz.” - Ulla schaut ihn lange an, bevor sie antwortet: „Seit zwölf Jahren machst du Feierabend und kommst am nächsten Morgen wieder."
:41. Frank félretolja a tányért, és feláll. - Frank schiebt den Teller zur Seite und steht auf.
:42. Többet nem mond semmit, mert nincs már mit mondani. - Er sagt nichts mehr, weil es nichts mehr zu sagen gibt.
:43. Egyik reggel Frank bemegy a csarnokba, és sötét van. - Eines Morgens kommt Frank in die Halle und es ist dunkel.
:44. Valaki lekapcsolta a főbiztosítékot, nincs áram. - Jemand hat die Hauptsicherung gelöst, der Strom ist weg.
:45. Megáll, és vár, amíg a szeme hozzászokik a sötétséghez. - Er bleibt stehen und wartet, bis seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen.
:46. Bernd nem sokkal később megérkezik, ezúttal két sörösdobozzal egy helyett. - Bernd kommt bald danach, diesmal mit zwei Bierdosen statt einer.
:47. Odaadja Franknek a második dobozt, anélkül hogy bármit kérdezne. - Er gibt Frank die zweite Dose, ohne etwas zu fragen.
:48. Frank ezúttal elveszi. - Diesmal nimmt Frank sie.
:49. Ulla érkezik utolsóként, röviden körülnéz, aztán leül a betonpadlóra. - Ulla kommt als letzte, schaut sich kurz um und setzt sich dann auf den Betonboden.
:50. Nekidől egy régi polcnak, és azt mondja: „Most aztán tényleg ennyi volt.” - Sie lehnt sich gegen ein altes Regal und sagt: „Das war's jetzt wirklich."
:51. Bernd felnyitja a dobozát, a szisszenés hangosan szól a csendes csarnokban. - Bernd öffnet seine Dose, das Zischen klingt laut in der stillen Halle.
:52. Frank azt mondja: „Talán holnapra visszajön az áram.” - Frank sagt: „Vielleicht ist der Strom morgen wieder da."
:53. Erre egyikük sem válaszol. - Keiner von ihnen antwortet darauf.
:54. Odakint esni kezd, és hallani, ahogy az eső veri a hullámlemez tetőt. - Draußen fängt es an zu regnen, und man hört es auf dem Wellblechdach.
:55. Egy ideig így ülnek, beszéd nélkül, és csak az esőt hallgatják. - Sie sitzen eine Weile so, ohne zu reden, und hören nur den Regen.
:56. Délután háromkor felállnak, és hazamennek. - Um drei Uhr nachmittags stehen sie auf und gehen nach Hause.
:57. Frank kifelé menet nem néz vissza. - Frank schaut beim Hinausgehen nicht zurück.
:58. Másnap reggel hat órakor ott áll a vaskapu előtt. - Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem Eisentor.
:59. A mögötte lévő csarnok még sötét, egyetlen lámpa sem ég. - Die Halle dahinter ist noch dunkel, kein Licht brennt.
:60. Leül a betonlépcsőre, és könyökét a térdére támasztja. - Er setzt sich auf die Betonstufe und stützt die Ellbogen auf die Knie.
:61. Az előző napi eső még nem múlt el egészen. - Der Regen vom Vortag ist noch nicht ganz vorbei.
:62. Frank ül és vár, bár nem tudja, mire. - Frank sitzt und wartet, obwohl er nicht weiß, worauf.
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:Der letzte Schichtplan
:1. Frank ist 47 Jahre alt und arbeitet seit der Wende in derselben Fabrik.
:2. Die Fabrik hat früher Landmaschinen hergestellt, aber das ist lange vorbei.
:3. Seit elf Jahren hat sie keine einzige Maschine mehr verkauft.
:4. Trotzdem kommt Frank jeden Morgen um sechs Uhr zur Arbeit.
:5. Er öffnet das schwere Eisentor, das immer ein bisschen klemmt.
:6. Dann zieht er seinen blauen Arbeitskittel an und geht in die Halle.
:7. In der Mitte der Halle steht ein Mähdrescher aus dem Jahr 1988.
:8. Er heißt MTS-15, und Frank kennt jede Schraube an ihm.
:9. Das Ersatzteil für das Spritzgussgehäuse hat er gestern vom Schrottplatz geholt.
:10. Er baut es ein, dreht die Schrauben fest und startet den Motor.
:11. Der Motor ruckelt, hustet einmal laut und stirbt dann ab.
:12. Frank wartet kurz, startet ihn wieder – dasselbe Ergebnis.
:13. Er setzt sich auf ein Ölfass und trinkt Kaffee aus der Thermoskanne.
:14. Draußen ist es still, kein Auto fährt vorbei, kein Vogel ist zu hören.
:15. Bernd kommt gegen halb zehn aus seiner Ecke der Halle.
:16. Er ist 53 Jahre alt und war früher Brigadeleiter, aber das interessiert heute niemanden mehr.
:17. Auf einer alten Matratze hat er sich einen Platz eingerichtet, zwischen alten Regalen und Werkzeugkisten.
:18. Er hält Frank eine Bierdose hin und sagt: „Willste eine?"
:19. Frank schüttelt den Kopf, ohne aufzuschauen.
:20. Bernd zuckt mit den Schultern, öffnet die Dose und trinkt allein.
:21. Er trinkt nicht so viel, dass es wirklich auffällt, aber er trinkt jeden Tag.
:22. Ulla geht in dieser Zeit zwischen den Regalen auf und ab.
:23. Sie ist 44, trägt eine große Brille und ist die einzige Meisterin, die noch da ist.
:24. Heute sortiert sie Schrauben nach Größe: M8, M10, M12, alles in kleine Schachteln.
:25. Niemand hat diese Arbeit bestellt, und niemand wird sie brauchen.
:26. Aber Ulla macht sie, weil sie sonst nichts zu tun hätte.
:27. Sie sagt zu Bernd: „Wenn der Prüfer kommt, soll er wenigstens Ordnung sehen."
:28. Bernd lacht kurz und trocken: „Der Prüfer kommt nicht, Ulla."
:29. Frank sagt nichts dazu, er schraubt weiter am Motor.
:30. In der Kantine gibt es einen Tisch, eine Mikrowelle und einen Kalender von 2009.
:31. Frank wärmt sich eine Tüte Gulaschsuppe auf und setzt sich allein hin.
:32. Nach ein paar Minuten kommt Ulla mit einem Butterbrot und setzt sich ihm gegenüber.
:33. Sie legt das Brot auf den Tisch und sagt ruhig: „Die Buchhaltung hat heute Morgen angerufen."
:34. Frank schaut sie nicht an, er stochert in der Suppe.
:35. Ulla sagt: „Diesen Monat gibt es das letzte Mal Lohn."
:36. Frank antwortet: „Das hat man uns letzten Monat auch gesagt."
:37. Ulla schüttelt den Kopf: „Diesmal ist es anders. Diesmal meinen sie es ernst."
:38. Frank isst weiter, langsam, ohne Eile.
:39. Dann sagt er: „Dann ist eben Feierabend."
:40. Ulla schaut ihn lange an, bevor sie antwortet: „Seit zwölf Jahren machst du Feierabend und kommst am nächsten Morgen wieder."
:41. Frank schiebt den Teller zur Seite und steht auf.
:42. Er sagt nichts mehr, weil es nichts mehr zu sagen gibt.
:43. Eines Morgens kommt Frank in die Halle und es ist dunkel.
:44. Jemand hat die Hauptsicherung gelöst, der Strom ist weg.
:45. Er bleibt stehen und wartet, bis seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen.
:46. Bernd kommt bald danach, diesmal mit zwei Bierdosen statt einer.
:47. Er gibt Frank die zweite Dose, ohne etwas zu fragen.
:48. Diesmal nimmt Frank sie.
:49. Ulla kommt als letzte, schaut sich kurz um und setzt sich dann auf den Betonboden.
:50. Sie lehnt sich gegen ein altes Regal und sagt: „Das war's jetzt wirklich."
:51. Bernd öffnet seine Dose, das Zischen klingt laut in der stillen Halle.
:52. Frank sagt: „Vielleicht ist der Strom morgen wieder da."
:53. Keiner von ihnen antwortet darauf.
:54. Draußen fängt es an zu regnen, und man hört es auf dem Wellblechdach.
:55. Sie sitzen eine Weile so, ohne zu reden, und hören nur den Regen.
:56. Um drei Uhr nachmittags stehen sie auf und gehen nach Hause.
:57. Frank schaut beim Hinausgehen nicht zurück.
:58. Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem Eisentor.
:59. Die Halle dahinter ist noch dunkel, kein Licht brennt.
:60. Er setzt sich auf die Betonstufe und stützt die Ellbogen auf die Knie.
:61. Der Regen vom Vortag ist noch nicht ganz vorbei.
:62. Frank sitzt und wartet, obwohl er nicht weiß, worauf.
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=== 2 ===
:A lugas
:1. Jens ötvenkét éves, és egyedül él egy kis lakásban a város szélén.
:2. Amióta a tejüzem bezárt, már nem dolgozik.
:3. Az apja három hónapja meghalt, és egy kerti házat hagyott rá.
:4. A kerti ház az „Egység” kiskert-egyesülethez tartozik Magdeburg szélén.
:5. Jens jól ismeri a kerti házat, mert gyerekként gyakran járt ott.
:6. De ennek már régen vége.
:7. Egy szombaton busszal megy oda, mert az autója a műhelyben van.
:8. A kert kapuja berozsdásodott, és alig lehet kinyitni.
:9. Jens nekifeszül, amíg a zár fel nem törik.
:10. A zsanérok hangosan csikorognak, és egy madár ijedten elrepül.
:11. A kapu mögött szederbokrokat, egy tönkrement fészert és egy régi, kerekek nélküli kerékpárt lát.
:12. A kerti ház még áll, de a festék lepattogzik a falakról.
:13. Az egyik ablaküveg megrepedt, és a párkány alatti fa sötét a nedvességtől.
:14. Jens felhúzza a kesztyűjét, és munkához lát.
:15. Otthon elolvasott egy levelet az egyesülettől.
:16. A levélfejen még a régi NDK-címer látható, az írás pedig gót betűs.
:17. Az egyesületet fel kell oszlatni, mert túl kevés a tag.
:18. A bérleti szerződés szeptember harmincadikán lejár.
:19. Jens nem dobta el a levelet, hanem betette a kabátzsebébe.
:20. Néha eszébe jut, amikor esténként ébren fekszik.
:21. A nővére, Heike azt mondta, hogy bontassa le a kerti házat.
:22. „Ez csak bérleti díjba és időbe kerül” – mondta.
:23. Heike negyvenkilenc éves, és egy ápolási intézményben dolgozik.
:24. Nincs ideje régi dolgokra.
:25. Jens nem mondott ellent neki, de azért minden szombaton kimegy.
:26. A kertben van egy régi vízpumpa, amely évek óta nem működik.
:27. Jens nézi, aztán előveszi a szerszámait a táskájából.
:28. Túl sok szerszám van nála egy ilyen egyszerű pumpához, de ez nem baj.
:29. Lecsavarja a fedelet, és látja, hogy a vezeték el van dugulva, a dugattyúrúd pedig berozsdásodott.
:30. Majdnem két órán át dolgozik, és lassan meleg lesz.
:31. Egyszer halkan káromkodik, amikor beüti a kezét.
:32. Aztán hirtelen víz jön – először barna és sáros, aztán egyre tisztább.
:33. Jens alátartja a kezét, és nézi, ahogy a víz végigfolyik az ujjain.
:34. A kerti ház falának támaszkodik, és mélyen kifújja a levegőt.
:35. Kramer asszony, mint mindig, a kerítésnél áll.
:36. Hetvennyolc éves, és ő az utolsó kertész, aki még kijár.
:37. A két sor salátája alig nő, de ő mindennap föléjük hajol.
:38. „Megint működik?” – kérdezi, anélkül hogy közvetlenül ránézne.
:39. „Igen” – mondja Jens.
:40. „Az apja is mindig megjavította” – mondja.
:41. Jens elzárja a vizet, és nem válaszol.
:42. A pumpából még lassan csöpög a víz, de ez nem zavarja.
:43. Röviden az apjára gondol, aztán abbahagyja.
:44. Az egyik utolsó szombaton Jens alaposan kipakolja a kerti házat.
:45. Félretolja az ágyat, és alatta egy régi falapot talál.
:46. Alatta egy láda fekszik, amelyet évek óta senki sem nyitott ki.
:47. A ládában a radebergi sörgyár üvegcímkéi és két csomag Kaffee Extra van, 1990-ben lejárva.
:48. Legalul egy munkáskabát fekszik „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval.
:49. Jens kiemeli a kabátot, és egy ideig a kezében tartja.
:50. Régi izzadság és dohány szaga van, és az anyaga még meglepően erős.
:51. A kabátot a szék támlájára akasztja, mintha valaki mindjárt felvenné.
:52. Aztán a kávécsomagokat mellé teszi az asztalra.
:53. Heike nem sokkal később belép az ajtón.
:54. Ránéz a székre a kabáttal, és azt mondja: „Mi akar ez lenni?”
:55. „Semmi” – mondja Jens.
:56. „Ez mind megy a kukába” – mondja.
:57. „Holnap” – mondja Jens, és nem úgy gondolja.
:58. Heike újra elmegy, anélkül hogy rendesen becsukná az ajtót.
:59. Jens leül a kabát melletti székre, és kinéz az ablakon.
:60. Kint lemegy a nap, és a panelházak rövid időre narancsszínűvé válnak.
:61. Csendben ül, amíg eltűnik a fény, és a szobában sötét lesz.
:62. Nem kapcsol villanyt.
:63. Az egyesületet októberben hivatalosan feloszlatják.
:64. De a kerti ház még áll, mert senki sem jön, hogy lebontsa.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A lugas - Die Laube
:1. Jens ötvenkét éves, és egyedül él egy kis lakásban a város szélén. - Jens ist zweiundfünfzig Jahre alt und lebt allein in einer kleinen Wohnung am Stadtrand.
:2. Amióta a tejüzem bezárt, már nem dolgozik. - Seit die Molkerei geschlossen hat, arbeitet er nicht mehr.
:3. Az apja három hónapja meghalt, és egy kerti házat hagyott rá. - Sein Vater ist vor drei Monaten gestorben und hat ihm eine Gartenlaube hinterlassen.
:4. A kerti ház az „Egység” kiskert-egyesülethez tartozik Magdeburg szélén. - Die Laube gehört zum Kleingartenverein „Einheit" am Rand von Magdeburg.
:5. Jens jól ismeri a kerti házat, mert gyerekként gyakran járt ott. - Jens kennt die Laube gut, denn er war als Kind oft dort.
:6. De ennek már régen vége. - Aber das ist lange her.
:7. Egy szombaton busszal megy oda, mert az autója a műhelyben van. - Er fährt an einem Samstag mit dem Bus hin, weil sein Auto in der Werkstatt ist.
:8. A kert kapuja berozsdásodott, és alig lehet kinyitni. - Das Tor zum Garten ist verrostet und lässt sich kaum öffnen.
:9. Jens nekifeszül, amíg a zár fel nem törik. - Jens drückt dagegen, bis das Schloss aufbricht.
:10. A zsanérok hangosan csikorognak, és egy madár ijedten elrepül. - Die Scharniere quietschen laut, und ein Vogel fliegt erschrocken davon.
:11. A kapu mögött szederbokrokat, egy tönkrement fészert és egy régi, kerekek nélküli kerékpárt lát. - Hinter dem Tor sieht er Brombeersträucher, einen kaputten Schuppen und ein altes Fahrrad ohne Räder.
:12. A kerti ház még áll, de a festék lepattogzik a falakról. - Die Laube steht noch, aber die Farbe blättert von den Wänden.
:13. Az egyik ablaküveg megrepedt, és a párkány alatti fa sötét a nedvességtől. - Ein Fensterglas ist gesprungen, und das Holz unter dem Sims ist dunkel vor Feuchtigkeit.
:14. Jens felhúzza a kesztyűjét, és munkához lát. - Jens zieht seine Handschuhe an und fängt an zu arbeiten.
:15. Otthon elolvasott egy levelet az egyesülettől. - Zu Hause hat er einen Brief vom Verein gelesen.
:16. A levélfejen még a régi NDK-címer látható, az írás pedig gót betűs. - Der Briefkopf zeigt noch das alte DDR-Wappen, und die Schrift ist altdeutsch.
:17. Az egyesületet fel kell oszlatni, mert túl kevés a tag. - Der Verein soll aufgelöst werden, weil es zu wenige Mitglieder gibt.
:18. A bérleti szerződés szeptember harmincadikán lejár. - Der Pachtvertrag läuft am dreißigsten September aus.
:19. Jens nem dobta el a levelet, hanem betette a kabátzsebébe. - Jens hat den Brief nicht weggeworfen, sondern in seine Jackentasche gesteckt.
:20. Néha eszébe jut, amikor esténként ébren fekszik. - Er denkt manchmal daran, wenn er abends wach liegt.
:21. A nővére, Heike azt mondta, hogy bontassa le a kerti házat. - Seine Schwester Heike hat gesagt, er soll die Laube abreißen lassen.
:22. „Ez csak bérleti díjba és időbe kerül” – mondta. - „Das kostet nur Pacht und Zeit", hat sie gesagt.
:23. Heike negyvenkilenc éves, és egy ápolási intézményben dolgozik. - Heike ist neunundvierzig und arbeitet in einer Pflegeeinrichtung.
:24. Nincs ideje régi dolgokra. - Sie hat keine Zeit für alte Dinge.
:25. Jens nem mondott ellent neki, de azért minden szombaton kimegy. - Jens hat ihr nicht widersprochen, aber er fährt trotzdem jeden Samstag hin.
:26. A kertben van egy régi vízpumpa, amely évek óta nem működik. - Im Garten ist eine alte Wasserpumpe, die seit Jahren nicht mehr funktioniert.
:27. Jens nézi, aztán előveszi a szerszámait a táskájából. - Jens schaut sie an und holt dann sein Werkzeug aus der Tasche.
:28. Túl sok szerszám van nála egy ilyen egyszerű pumpához, de ez nem baj. - Er hat zu viel Werkzeug dabei für so eine einfache Pumpe, aber das macht nichts.
:29. Lecsavarja a fedelet, és látja, hogy a vezeték el van dugulva, a dugattyúrúd pedig berozsdásodott. - Er schraubt den Deckel auf und sieht, dass die Leitung verstopft und die Kolbenstange verrostet ist.
:30. Majdnem két órán át dolgozik, és lassan meleg lesz. - Er arbeitet fast zwei Stunden, und es wird langsam heiß.
:31. Egyszer halkan káromkodik, amikor beüti a kezét. - Er flucht einmal leise, als er sich die Hand stößt.
:32. Aztán hirtelen víz jön – először barna és sáros, aztán egyre tisztább. - Dann kommt plötzlich Wasser – zuerst braun und schlammig, dann immer klarer.
:33. Jens alátartja a kezét, és nézi, ahogy a víz végigfolyik az ujjain. - Jens hält die Hand darunter und schaut zu, wie das Wasser über seine Finger läuft.
:34. A kerti ház falának támaszkodik, és mélyen kifújja a levegőt. - Er lehnt sich gegen die Laubenwand und atmet tief aus.
:35. Kramer asszony, mint mindig, a kerítésnél áll. - Frau Kramer steht wie immer am Zaun.
:36. Hetvennyolc éves, és ő az utolsó kertész, aki még kijár. - Sie ist achtundsiebzig Jahre alt und die letzte Gärtnerin, die noch kommt.
:37. A két sor salátája alig nő, de ő mindennap föléjük hajol. - Ihre zwei Reihen Salat wachsen kaum, aber sie beugt sich jeden Tag darüber.
:38. „Megint működik?” – kérdezi, anélkül hogy közvetlenül ránézne. - „Läuft wieder?", fragt sie, ohne ihn direkt anzusehen.
:39. „Igen” – mondja Jens. - „Ja", sagt Jens.
:40. „Az apja is mindig megjavította” – mondja. - „Ihr Vater hat das auch immer repariert", sagt sie.
:41. Jens elzárja a vizet, és nem válaszol. - Jens dreht das Wasser ab und antwortet nicht.
:42. A pumpából még lassan csöpög a víz, de ez nem zavarja. - Es tropft noch langsam aus der Pumpe, aber das stört ihn nicht.
:43. Röviden az apjára gondol, aztán abbahagyja. - Er denkt kurz an seinen Vater, dann hört er damit auf.
:44. Az egyik utolsó szombaton Jens alaposan kipakolja a kerti házat. - An einem der letzten Samstage räumt Jens die Laube gründlich aus.
:45. Félretolja az ágyat, és alatta egy régi falapot talál. - Er schiebt das Bett zur Seite und findet darunter eine alte Holzplatte.
:46. Alatta egy láda fekszik, amelyet évek óta senki sem nyitott ki. - Darunter liegt eine Kiste, die niemand in Jahren geöffnet hat.
:47. A ládában a radebergi sörgyár üvegcímkéi és két csomag Kaffee Extra van, 1990-ben lejárva. - In der Kiste sind Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg und zwei Packungen Kaffee Extra, abgelaufen 1990.
:48. Legalul egy munkáskabát fekszik „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval. - Ganz unten liegt eine Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg".
:49. Jens kiemeli a kabátot, és egy ideig a kezében tartja. - Jens hebt die Jacke heraus und hält sie eine Weile in den Händen.
:50. Régi izzadság és dohány szaga van, és az anyaga még meglepően erős. - Sie riecht nach altem Schweiß und Tabak, und der Stoff ist noch erstaunlich fest.
:51. A kabátot a szék támlájára akasztja, mintha valaki mindjárt felvenné. - Er hängt die Jacke über die Stuhllehne, als ob jemand sie gleich anziehen würde.
:52. Aztán a kávécsomagokat mellé teszi az asztalra. - Dann stellt er die Kaffeepackungen daneben auf den Tisch.
:53. Heike nem sokkal később belép az ajtón. - Heike kommt kurz danach zur Tür herein.
:54. Ránéz a székre a kabáttal, és azt mondja: „Mi akar ez lenni?” - Sie schaut auf den Stuhl mit der Jacke und sagt: „Was soll das werden?"
:55. „Semmi” – mondja Jens. - „Nichts", sagt Jens.
:56. „Ez mind megy a kukába” – mondja. - „Das kommt alles in die Tonne", sagt sie.
:57. „Holnap” – mondja Jens, és nem úgy gondolja. - „Morgen", sagt Jens, und er meint es nicht so.
:58. Heike újra elmegy, anélkül hogy rendesen becsukná az ajtót. - Heike geht wieder, ohne die Tür richtig zu schließen.
:59. Jens leül a kabát melletti székre, és kinéz az ablakon. - Jens setzt sich auf den Stuhl neben der Jacke und schaut aus dem Fenster.
:60. Kint lemegy a nap, és a panelházak rövid időre narancsszínűvé válnak. - Draußen geht die Sonne unter, und die Plattenbauten werden für eine kurze Zeit orange.
:61. Csendben ül, amíg eltűnik a fény, és a szobában sötét lesz. - Er sitzt still, bis das Licht weg ist und es im Raum dunkel wird.
:62. Nem kapcsol villanyt. - Er macht kein Licht an.
:63. Az egyesületet októberben hivatalosan feloszlatják. - Der Verein wird im Oktober offiziell aufgelöst.
:64. De a kerti ház még áll, mert senki sem jön, hogy lebontsa. - Aber die Laube steht noch, weil niemand kommt, um sie abzureißen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Laube
:1. Jens ist zweiundfünfzig Jahre alt und lebt allein in einer kleinen Wohnung am Stadtrand.
:2. Seit die Molkerei geschlossen hat, arbeitet er nicht mehr.
:3. Sein Vater ist vor drei Monaten gestorben und hat ihm eine Gartenlaube hinterlassen.
:4. Die Laube gehört zum Kleingartenverein „Einheit" am Rand von Magdeburg.
:5. Jens kennt die Laube gut, denn er war als Kind oft dort.
:6. Aber das ist lange her.
:7. Er fährt an einem Samstag mit dem Bus hin, weil sein Auto in der Werkstatt ist.
:8. Das Tor zum Garten ist verrostet und lässt sich kaum öffnen.
:9. Jens drückt dagegen, bis das Schloss aufbricht.
:10. Die Scharniere quietschen laut, und ein Vogel fliegt erschrocken davon.
:11. Hinter dem Tor sieht er Brombeersträucher, einen kaputten Schuppen und ein altes Fahrrad ohne Räder.
:12. Die Laube steht noch, aber die Farbe blättert von den Wänden.
:13. Ein Fensterglas ist gesprungen, und das Holz unter dem Sims ist dunkel vor Feuchtigkeit.
:14. Jens zieht seine Handschuhe an und fängt an zu arbeiten.
:15. Zu Hause hat er einen Brief vom Verein gelesen.
:16. Der Briefkopf zeigt noch das alte DDR-Wappen, und die Schrift ist altdeutsch.
:17. Der Verein soll aufgelöst werden, weil es zu wenige Mitglieder gibt.
:18. Der Pachtvertrag läuft am dreißigsten September aus.
:19. Jens hat den Brief nicht weggeworfen, sondern in seine Jackentasche gesteckt.
:20. Er denkt manchmal daran, wenn er abends wach liegt.
:21. Seine Schwester Heike hat gesagt, er soll die Laube abreißen lassen.
:22. „Das kostet nur Pacht und Zeit", hat sie gesagt.
:23. Heike ist neunundvierzig und arbeitet in einer Pflegeeinrichtung.
:24. Sie hat keine Zeit für alte Dinge.
:25. Jens hat ihr nicht widersprochen, aber er fährt trotzdem jeden Samstag hin.
:26. Im Garten ist eine alte Wasserpumpe, die seit Jahren nicht mehr funktioniert.
:27. Jens schaut sie an und holt dann sein Werkzeug aus der Tasche.
:28. Er hat zu viel Werkzeug dabei für so eine einfache Pumpe, aber das macht nichts.
:29. Er schraubt den Deckel auf und sieht, dass die Leitung verstopft und die Kolbenstange verrostet ist.
:30. Er arbeitet fast zwei Stunden, und es wird langsam heiß.
:31. Er flucht einmal leise, als er sich die Hand stößt.
:32. Dann kommt plötzlich Wasser – zuerst braun und schlammig, dann immer klarer.
:33. Jens hält die Hand darunter und schaut zu, wie das Wasser über seine Finger läuft.
:34. Er lehnt sich gegen die Laubenwand und atmet tief aus.
:35. Frau Kramer steht wie immer am Zaun.
:36. Sie ist achtundsiebzig Jahre alt und die letzte Gärtnerin, die noch kommt.
:37. Ihre zwei Reihen Salat wachsen kaum, aber sie beugt sich jeden Tag darüber.
:38. „Läuft wieder?", fragt sie, ohne ihn direkt anzusehen.
:39. „Ja", sagt Jens.
:40. „Ihr Vater hat das auch immer repariert", sagt sie.
:41. Jens dreht das Wasser ab und antwortet nicht.
:42. Es tropft noch langsam aus der Pumpe, aber das stört ihn nicht.
:43. Er denkt kurz an seinen Vater, dann hört er damit auf.
:44. An einem der letzten Samstage räumt Jens die Laube gründlich aus.
:45. Er schiebt das Bett zur Seite und findet darunter eine alte Holzplatte.
:46. Darunter liegt eine Kiste, die niemand in Jahren geöffnet hat.
:47. In der Kiste sind Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg und zwei Packungen Kaffee Extra, abgelaufen 1990.
:48. Ganz unten liegt eine Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg".
:49. Jens hebt die Jacke heraus und hält sie eine Weile in den Händen.
:50. Sie riecht nach altem Schweiß und Tabak, und der Stoff ist noch erstaunlich fest.
:51. Er hängt die Jacke über die Stuhllehne, als ob jemand sie gleich anziehen würde.
:52. Dann stellt er die Kaffeepackungen daneben auf den Tisch.
:53. Heike kommt kurz danach zur Tür herein.
:54. Sie schaut auf den Stuhl mit der Jacke und sagt: „Was soll das werden?"
:55. „Nichts", sagt Jens.
:56. „Das kommt alles in die Tonne", sagt sie.
:57. „Morgen", sagt Jens, und er meint es nicht so.
:58. Heike geht wieder, ohne die Tür richtig zu schließen.
:59. Jens setzt sich auf den Stuhl neben der Jacke und schaut aus dem Fenster.
:60. Draußen geht die Sonne unter, und die Plattenbauten werden für eine kurze Zeit orange.
:61. Er sitzt still, bis das Licht weg ist und es im Raum dunkel wird.
:62. Er macht kein Licht an.
:63. Der Verein wird im Oktober offiziell aufgelöst.
:64. Aber die Laube steht noch, weil niemand kommt, um sie abzureißen.
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=== 2 ===
:A zsemle
:1. Monikának van egy kis péksége Gröbmingben.
:2. Minden reggel hat órakor nyit.
:3. Zimmermann úr mindig hétkor jön.
:4. Két zsemlét és egy kávét vesz.
:5. Ezt már négy éve így csinálja.
:6. Leül az ablak melletti kis asztalhoz.
:7. Nem olvas újságot, csak egyszerűen kinéz.
:8. Fél óra múlva megint elmegy.
:9. Monika tudja a nevét, mert van törzsvásárlói kártyája.
:10. De nem beszél sokat vele.
:11. Ő sem.
:12. Így jó ez.
:13. Tíz nappal ezelőtt Zimmermann úr nem jött.
:14. Monika azt gondolta: talán tovább alszik.
:15. Másnap reggel sem volt ott.
:16. A két zsemléjét már kivette a polcról, de aztán visszatette őket.
:17. A harmadik reggelen félretette neki a zsemléket.
:18. Egy kis cédulát tett melléjük: „Fenntartva.”
:19. A kollégája, Felix megkérdezte, kinek.
:20. Monika azt mondta: „Egy törzsvendégnek.”
:21. Felix bólintott, és nem kérdezett tovább.
:22. Az ötödik reggelen Monika már nem tartotta fenn a zsemléket.
:23. Különben a többi vevő veszi meg őket.
:24. De hét órakor még mindig az ajtóra néz.
:25. Ezt Felix is észreveszi.
:26. De nem mond semmit.
:27. A Zimmermann úr nélküli második héten Monika előkereste a törzsvásárlói kártyáját.
:28. Karl Zimmermannnak hívják, és a Bachgasse 4-ben lakik.
:29. Ezt már tudta, de most el is olvasta.
:30. Karl Zimmermann.
:31. A kártyát visszatette a fiókba.
:32. Egy hétfőn egy fiatal férfi két zsemlét és egy kávét rendelt.
:33. Ő is leült a kis asztalhoz.
:34. De a telefonját nézte.
:35. Monika odavitte neki a kávét, és azt gondolta: ez nem ugyanaz.
:36. Aztán magában azt gondolta: persze hogy nem.
:37. Nem is kell, hogy ugyanaz legyen.
:38. A nap végén Felix megtisztította a kávégépet.
:39. Monika letörölte a pultot.
:40. Keveset beszéltek, mint mindig.
:41. Amikor Felix elment, Monika röviden a Bachgasse 4-re gondolt.
:42. Röviden elmehetne arra, de ilyet nem tesz csak úgy az ember.
:43. Az ember nem megy el egy vevőhöz otthonra.
:44. Az furcsa lenne.
:45. Vagy nem?
:46. Másnap reggel Monika hatkor kinyitotta a pékséget.
:47. Hétkor az ajtó zárva volt.
:48. Nyolckor is.
:49. Zimmermann úr nem jött.
:50. A rövid szünetében a törzshelyén ivott meg egy kávét.
:51. Ilyet még soha nem csinált.
:52. A hely meleg volt, mert besütött a nap.
:53. Ennyi volt az egész.
:54. Este megkérdezte Felixtől, hogy ismeri-e a Bachgassét.
:55. Felix azt mondta: „Az a templom mögött van, nem?”
:56. Monika azt mondta: „Igen, stimmt.”
:57. Többet nem.
:58. A következő reggel megint normális reggel volt.
:59. Két zsemle és egy kávé valakinek.
:60. Talán ugyanannak, talán nem.
:61. A pékség hatkor nyitva van.
:62. Zimmermann úr nem volt ott.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A zsemle - Die Semmel
:1. Monikának van egy kis péksége Gröbmingben. - Monika hat eine kleine Bäckerei in Gröbming.
:2. Minden reggel hat órakor nyit. - Sie öffnet jeden Morgen um sechs Uhr.
:3. Zimmermann úr mindig hétkor jön. - Herr Zimmermann kommt immer um sieben.
:4. Két zsemlét és egy kávét vesz. - Er kauft zwei Semmeln und einen Kaffee.
:5. Ezt már négy éve így csinálja. - Das macht er seit vier Jahren.
:6. Leül az ablak melletti kis asztalhoz. - Er setzt sich an den kleinen Tisch beim Fenster.
:7. Nem olvas újságot, csak egyszerűen kinéz. - Er liest keine Zeitung und schaut einfach raus.
:8. Fél óra múlva megint elmegy. - Nach einer halben Stunde geht er wieder.
:9. Monika tudja a nevét, mert van törzsvásárlói kártyája. - Monika kennt seinen Namen, denn er hat eine Kundenkarte.
:10. De nem beszél sokat vele. - Aber sie redet nicht viel mit ihm.
:11. Ő sem. - Er auch nicht.
:12. Így jó ez. - Das passt so.
:13. Tíz nappal ezelőtt Zimmermann úr nem jött. - Vor zehn Tagen ist Herr Zimmermann nicht gekommen.
:14. Monika azt gondolta: talán tovább alszik. - Monika hat gedacht: Er schläft vielleicht länger.
:15. Másnap reggel sem volt ott. - Am nächsten Morgen war er auch nicht da.
:16. A két zsemléjét már kivette a polcról, de aztán visszatette őket. - Sie hatte seine zwei Semmeln schon aus dem Regal genommen, aber dann hat sie sie wieder zurückgelegt.
:17. A harmadik reggelen félretette neki a zsemléket. - Am dritten Morgen hat sie die Semmeln für ihn zur Seite gelegt.
:18. Egy kis cédulát tett melléjük: „Fenntartva.” - Sie hat einen kleinen Zettel dazugelegt: „Reserviert."
:19. A kollégája, Felix megkérdezte, kinek. - Ihr Kollege Felix hat gefragt, für wen.
:20. Monika azt mondta: „Egy törzsvendégnek.” - Monika hat gesagt: „Für einen Stammkunden."
:21. Felix bólintott, és nem kérdezett tovább. - Felix hat genickt und nichts weiter gefragt.
:22. Az ötödik reggelen Monika már nem tartotta fenn a zsemléket. - Am fünften Morgen hat Monika die Semmeln nicht mehr reserviert.
:23. Különben a többi vevő veszi meg őket. - Die anderen Kunden kaufen sie sonst.
:24. De hét órakor még mindig az ajtóra néz. - Aber sie schaut immer noch um sieben Uhr auf die Tür.
:25. Ezt Felix is észreveszi. - Das merkt Felix auch.
:26. De nem mond semmit. - Er sagt aber nichts.
:27. A Zimmermann úr nélküli második héten Monika előkereste a törzsvásárlói kártyáját. - In der zweiten Woche ohne Herrn Zimmermann hat Monika seine Kundenkarte rausgesucht.
:28. Karl Zimmermannnak hívják, és a Bachgasse 4-ben lakik. - Er heißt Karl Zimmermann und wohnt in der Bachgasse 4.
:29. Ezt már tudta, de most el is olvasta. - Das wusste sie schon, aber jetzt hat sie es gelesen.
:30. Karl Zimmermann. - Karl Zimmermann.
:31. A kártyát visszatette a fiókba. - Sie hat die Karte wieder in die Schublade gelegt.
:32. Egy hétfőn egy fiatal férfi két zsemlét és egy kávét rendelt. - An einem Montag hat ein junger Mann zwei Semmeln und einen Kaffee bestellt.
:33. Ő is leült a kis asztalhoz. - Er hat sich auch an den kleinen Tisch gesetzt.
:34. De a telefonját nézte. - Aber er hat auf sein Handy geschaut.
:35. Monika odavitte neki a kávét, és azt gondolta: ez nem ugyanaz. - Monika hat ihm den Kaffee gebracht und gedacht: Das ist nicht dasselbe.
:36. Aztán magában azt gondolta: persze hogy nem. - Dann hat sie sich selbst gedacht: Natürlich nicht.
:37. Nem is kell, hogy ugyanaz legyen. - Das muss auch nicht dasselbe sein.
:38. A nap végén Felix megtisztította a kávégépet. - Am Ende des Tages hat Felix die Kaffeemaschine gereinigt.
:39. Monika letörölte a pultot. - Monika hat die Theke abgewischt.
:40. Keveset beszéltek, mint mindig. - Sie haben wenig geredet, wie immer.
:41. Amikor Felix elment, Monika röviden a Bachgasse 4-re gondolt. - Als Felix gegangen ist, hat Monika kurz an die Bachgasse 4 gedacht.
:42. Röviden elmehetne arra, de ilyet nem tesz csak úgy az ember. - Sie kann kurz dort vorbeigehen, aber das macht man nicht einfach so.
:43. Az ember nem megy el egy vevőhöz otthonra. - Man geht nicht zu einem Kunden nach Hause.
:44. Az furcsa lenne. - Das wäre seltsam.
:45. Vagy nem? - Oder?
:46. Másnap reggel Monika hatkor kinyitotta a pékséget. - Am nächsten Morgen hat Monika die Bäckerei um sechs geöffnet.
:47. Hétkor az ajtó zárva volt. - Um sieben war die Tür zu.
:48. Nyolckor is. - Um acht auch.
:49. Zimmermann úr nem jött. - Herr Zimmermann ist nicht gekommen.
:50. A rövid szünetében a törzshelyén ivott meg egy kávét. - In ihrer kurzen Pause hat sie an seinem Stammplatz einen Kaffee getrunken.
:51. Ilyet még soha nem csinált. - Das hat sie noch nie gemacht.
:52. A hely meleg volt, mert besütött a nap. - Der Platz war warm, denn die Sonne hat reingeschienen.
:53. Ennyi volt az egész. - Das war alles.
:54. Este megkérdezte Felixtől, hogy ismeri-e a Bachgassét. - Am Abend hat sie Felix gefragt, ob er die Bachgasse kennt.
:55. Felix azt mondta: „Az a templom mögött van, nem?” - Felix hat gesagt: „Die ist doch hinter der Kirche, oder?"
:56. Monika azt mondta: „Igen, stimmt.” - Monika hat gesagt: „Ja, stimmt."
:57. Többet nem. - Mehr nicht.
:58. A következő reggel megint normális reggel volt. - Der nächste Morgen war wieder ein normaler Morgen.
:59. Két zsemle és egy kávé valakinek. - Zwei Semmeln und ein Kaffee für jemanden.
:60. Talán ugyanannak, talán nem. - Vielleicht für denselben, vielleicht nicht.
:61. A pékség hatkor nyitva van. - Die Bäckerei ist um sechs geöffnet.
:62. Zimmermann úr nem volt ott. - Herr Zimmermann war nicht da.
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:Die Semmel
:1. Monika hat eine kleine Bäckerei in Gröbming.
:2. Sie öffnet jeden Morgen um sechs Uhr.
:3. Herr Zimmermann kommt immer um sieben.
:4. Er kauft zwei Semmeln und einen Kaffee.
:5. Das macht er seit vier Jahren.
:6. Er setzt sich an den kleinen Tisch beim Fenster.
:7. Er liest keine Zeitung und schaut einfach raus.
:8. Nach einer halben Stunde geht er wieder.
:9. Monika kennt seinen Namen, denn er hat eine Kundenkarte.
:10. Aber sie redet nicht viel mit ihm.
:11. Er auch nicht.
:12. Das passt so.
:13. Vor zehn Tagen ist Herr Zimmermann nicht gekommen.
:14. Monika hat gedacht: Er schläft vielleicht länger.
:15. Am nächsten Morgen war er auch nicht da.
:16. Sie hatte seine zwei Semmeln schon aus dem Regal genommen, aber dann hat sie sie wieder zurückgelegt.
:17. Am dritten Morgen hat sie die Semmeln für ihn zur Seite gelegt.
:18. Sie hat einen kleinen Zettel dazugelegt: „Reserviert."
:19. Ihr Kollege Felix hat gefragt, für wen.
:20. Monika hat gesagt: „Für einen Stammkunden."
:21. Felix hat genickt und nichts weiter gefragt.
:22. Am fünften Morgen hat Monika die Semmeln nicht mehr reserviert.
:23. Die anderen Kunden kaufen sie sonst.
:24. Aber sie schaut immer noch um sieben Uhr auf die Tür.
:25. Das merkt Felix auch.
:26. Er sagt aber nichts.
:27. In der zweiten Woche ohne Herrn Zimmermann hat Monika seine Kundenkarte rausgesucht.
:28. Er heißt Karl Zimmermann und wohnt in der Bachgasse 4.
:29. Das wusste sie schon, aber jetzt hat sie es gelesen.
:30. Karl Zimmermann.
:31. Sie hat die Karte wieder in die Schublade gelegt.
:32. An einem Montag hat ein junger Mann zwei Semmeln und einen Kaffee bestellt.
:33. Er hat sich auch an den kleinen Tisch gesetzt.
:34. Aber er hat auf sein Handy geschaut.
:35. Monika hat ihm den Kaffee gebracht und gedacht: Das ist nicht dasselbe.
:36. Dann hat sie sich selbst gedacht: Natürlich nicht.
:37. Das muss auch nicht dasselbe sein.
:38. Am Ende des Tages hat Felix die Kaffeemaschine gereinigt.
:39. Monika hat die Theke abgewischt.
:40. Sie haben wenig geredet, wie immer.
:41. Als Felix gegangen ist, hat Monika kurz an die Bachgasse 4 gedacht.
:42. Sie kann kurz dort vorbeigehen, aber das macht man nicht einfach so.
:43. Man geht nicht zu einem Kunden nach Hause.
:44. Das wäre seltsam.
:45. Oder?
:46. Am nächsten Morgen hat Monika die Bäckerei um sechs geöffnet.
:47. Um sieben war die Tür zu.
:48. Um acht auch.
:49. Herr Zimmermann ist nicht gekommen.
:50. In ihrer kurzen Pause hat sie an seinem Stammplatz einen Kaffee getrunken.
:51. Das hat sie noch nie gemacht.
:52. Der Platz war warm, denn die Sonne hat reingeschienen.
:53. Das war alles.
:54. Am Abend hat sie Felix gefragt, ob er die Bachgasse kennt.
:55. Felix hat gesagt: „Die ist doch hinter der Kirche, oder?"
:56. Monika hat gesagt: „Ja, stimmt."
:57. Mehr nicht.
:58. Der nächste Morgen war wieder ein normaler Morgen.
:59. Zwei Semmeln und ein Kaffee für jemanden.
:60. Vielleicht für denselben, vielleicht nicht.
:61. Die Bäckerei ist um sechs geöffnet.
:62. Herr Zimmermann war nicht da.
|}
=== 2 ===
:A pecsét
:1. Karl R. 53 éves, és a bécsi repülőtéren dolgozik.
:2. Ott minden nap útleveleket ellenőriz a határon.
:3. Ezt a munkát már tizenegy éve végzi.
:4. Minden reggel 6:00 órakor érkezik meg az ellenőrzőfülkéjébe.
:5. Felhúzza a kesztyűjét, aztán ellenőrzi a pecsétet.
:6. Mindig először egy próbalapot pecsétel le, hogy a tinta egyenletes legyen.
:7. Mindennek készen kell lennie, mielőtt a határ 6:30-kor megnyílik.
:8. Karl készen áll.
:9. Az utasok egymás után érkeznek, és leteszik az útlevelüket a pultra.
:10. Karl elvesz minden útlevelet, megnézi a fényképet, és ellenőrzi a dátumot.
:11. Aztán pecsétel, és azt mondja: „Jó reggelt” vagy „A következőt kérem.”
:12. Ezeket a szavakat mondja egész nap, mert ez a munkája.
:13. Közben már nem gondolkodik rajta.
:14. A délelőtt gyorsan és nyugodtan telik el.
:15. Szerda délután nyugalom van a határon.
:16. Nem sokkal 14 óra után van, és a váróterület majdnem üres.
:17. A következő utas fiatal, talán 21 vagy 22 éves.
:18. Sötét haja van, és nagy hátizsákot visel a hátán.
:19. Karl elveszi az útlevelét, és kinyitja.
:20. Német útlevél, és a fénykép öt évvel ezelőtti.
:21. Karl megnézi a fényképet, aztán megáll egy pillanatra.
:22. Az arc fiatal, de nagyon jól ismeri.
:23. A szemek, az orr, az anyajegy a bal arcán – mindent ismer.
:24. Tobias.
:25. Karl hét éve nem látta a fiát.
:26. Tobias akkor az anyjával Münchenbe ment, mert a válás nagyon nehéz volt.
:27. Karl felnéz az útlevélből, és ránéz a fiatal férfira.
:28. Tobias a telefonját nézi, és nem veszi észre Karlt.
:29. Karl felemeli a pecsétet, és erősen rányomja az útlevél oldalára.
:30. „Üdvözlöm Ausztriában” – mondja nyugodtan.
:31. Tobias elveszi az útlevelet, beteszi a zsebébe, és továbbmegy.
:32. Egy szót sem szól, és nem fordul vissza.
:33. Karl ránéz a pecsétre az útlevélben.
:34. A dátum tisztán áll ott: október 9.
:35. „A következőt kérem” – mondja.
:36. A műszak 17:00 órakor véget ér, és Karl metróval hazamegy.
:37. Floridsdorfban lakik, egyedül, egy kicsi, csendes lakásban.
:38. Készített magának kenyeret és sajtot, de keveset evett.
:39. Utána az asztalnál ült, és a telefonját nézte.
:40. Az anyja Grazban lakik, de gyakran telefonálnak egymással.
:41. Karl felhívta a számát.
:42. A telefon háromszor csengett, aztán felvette.
:43. „Karl? Minden rendben van?”
:44. Karl lassan azt mondta: „Ma láttam Tobiast.”
:45. „Átment az én ellenőrzőfülkémen.”
:46. Az anyja sokáig nem mondott semmit.
:47. Aztán megkérdezte: „Felismert téged?”
:48. Karl azt felelte: „Nem. A telefonját nézte.”
:49. „Ó, Karl” – mondta az anyja.
:50. Karl letette, és utána elmosogatta az edényeket.
:51. Korán lefeküdt, de sokáig nem tudott elaludni.
:52. Másnap reggel még sötét van, amikor Karl megérkezik.
:53. Bemegy a fülkéjébe, és felhúzza a kesztyűt.
:54. A pecsét a helyén fekszik a pulton.
:55. Lepecsételi a próbalapot, és a tinta egyenletes.
:56. 6:30-kor újra megnyílik a határ.
:57. Az első utas egy idősebb nő bőrönddel.
:58. Karl elveszi az útlevelét, ellenőrzi, és lepecsételi.
:59. „Jó reggelt” – mondja.
:60. A nő bólint, és továbbmegy.
:61. Karl ránéz a falon lévő kijelzőtáblára.
:62. Következő érkezés: München, 7:05, B kapu.
:63. Elveszi a termoszát, és iszik egy korty teát.
:64. A tea meleg.
:65. Visszateszi a kannát.
:66. „A következőt kérem.”
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A pecsét - Der Stempel
:1. Karl R. 53 éves, és a bécsi repülőtéren dolgozik. - Karl R. ist 53 Jahre alt und arbeitet am Flughafen Wien.
:2. Ott minden nap útleveleket ellenőriz a határon. - Er kontrolliert dort jeden Tag Pässe an der Grenze.
:3. Ezt a munkát már tizenegy éve végzi. - Diese Arbeit macht er schon seit elf Jahren.
:4. Minden reggel 6:00 órakor érkezik meg az ellenőrzőfülkéjébe. - Jeden Morgen kommt er um 6:00 Uhr in seine Kontrollkabine.
:5. Felhúzza a kesztyűjét, aztán ellenőrzi a pecsétet. - Er zieht seine Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:6. Mindig először egy próbalapot pecsétel le, hogy a tinta egyenletes legyen. - Er stempelt immer zuerst ein Probeblatt, damit die Tinte gleichmäßig ist.
:7. Mindennek készen kell lennie, mielőtt a határ 6:30-kor megnyílik. - Alles muss fertig sein, bevor die Grenze um 6:30 Uhr öffnet.
:8. Karl készen áll. - Karl ist bereit.
:9. Az utasok egymás után érkeznek, és leteszik az útlevelüket a pultra. - Die Reisenden kommen nacheinander und legen ihre Pässe auf den Tresen.
:10. Karl elvesz minden útlevelet, megnézi a fényképet, és ellenőrzi a dátumot. - Karl nimmt jeden Pass, schaut das Foto an und prüft das Datum.
:11. Aztán pecsétel, és azt mondja: „Jó reggelt” vagy „A következőt kérem.” - Dann stempelt er und sagt: „Guten Morgen" oder „Nächster, bitte."
:12. Ezeket a szavakat mondja egész nap, mert ez a munkája. - Diese Worte sagt er den ganzen Tag, denn das ist seine Arbeit.
:13. Közben már nem gondolkodik rajta. - Er denkt dabei nicht mehr nach.
:14. A délelőtt gyorsan és nyugodtan telik el. - Der Morgen vergeht schnell und ruhig.
:15. Szerda délután nyugalom van a határon. - Am Mittwochnachmittag ist es ruhig an der Grenze.
:16. Nem sokkal 14 óra után van, és a váróterület majdnem üres. - Es ist kurz nach 14 Uhr, und der Wartebereich ist fast leer.
:17. A következő utas fiatal, talán 21 vagy 22 éves. - Der nächste Reisende ist jung, vielleicht 21 oder 22 Jahre alt.
:18. Sötét haja van, és nagy hátizsákot visel a hátán. - Er hat dunkle Haare und trägt einen großen Rucksack auf dem Rücken.
:19. Karl elveszi az útlevelét, és kinyitja. - Karl nimmt seinen Pass und öffnet ihn.
:20. Német útlevél, és a fénykép öt évvel ezelőtti. - Es ist ein deutscher Reisepass, und das Foto ist fünf Jahre alt.
:21. Karl megnézi a fényképet, aztán megáll egy pillanatra. - Karl schaut das Foto an, und dann hält er inne.
:22. Az arc fiatal, de nagyon jól ismeri. - Das Gesicht ist jung, aber er kennt es sehr gut.
:23. A szemek, az orr, az anyajegy a bal arcán – mindent ismer. - Die Augen, die Nase, das Muttermal auf der linken Wange – er kennt alles.
:24. Tobias. - Tobias.
:25. Karl hét éve nem látta a fiát. - Karl hat seinen Sohn seit sieben Jahren nicht gesehen.
:26. Tobias akkor az anyjával Münchenbe ment, mert a válás nagyon nehéz volt. - Tobias ist damals mit seiner Mutter nach München gegangen, weil die Scheidung sehr schwer war.
:27. Karl felnéz az útlevélből, és ránéz a fiatal férfira. - Karl schaut vom Pass auf und schaut den jungen Mann an.
:28. Tobias a telefonját nézi, és nem veszi észre Karlt. - Tobias schaut auf sein Handy und bemerkt Karl nicht.
:29. Karl felemeli a pecsétet, és erősen rányomja az útlevél oldalára. - Karl hebt den Stempel und drückt ihn fest auf die Passseite.
:30. „Üdvözlöm Ausztriában” – mondja nyugodtan. - „Willkommen in Österreich", sagt er ruhig.
:31. Tobias elveszi az útlevelet, beteszi a zsebébe, és továbbmegy. - Tobias nimmt den Pass, steckt ihn in die Tasche und geht weiter.
:32. Egy szót sem szól, és nem fordul vissza. - Er sagt kein Wort und dreht sich nicht um.
:33. Karl ránéz a pecsétre az útlevélben. - Karl schaut auf den Stempel im Pass.
:34. A dátum tisztán áll ott: október 9. - Das Datum steht klar da: 9. Oktober.
:35. „A következőt kérem” – mondja. - „Nächster, bitte", sagt er.
:36. A műszak 17:00 órakor véget ér, és Karl metróval hazamegy. - Die Schicht endet um 17:00 Uhr, und Karl fährt mit der U-Bahn nach Hause.
:37. Floridsdorfban lakik, egyedül, egy kicsi, csendes lakásban. - Er wohnt in Floridsdorf, allein in einer kleinen, ruhigen Wohnung.
:38. Készített magának kenyeret és sajtot, de keveset evett. - Er hat sich Brot und Käse gemacht, aber er hat wenig gegessen.
:39. Utána az asztalnál ült, és a telefonját nézte. - Danach hat er am Tisch gesessen und auf sein Telefon geschaut.
:40. Az anyja Grazban lakik, de gyakran telefonálnak egymással. - Seine Mutter wohnt in Graz, aber sie telefonieren oft miteinander.
:41. Karl felhívta a számát. - Karl hat ihre Nummer gewählt.
:42. A telefon háromszor csengett, aztán felvette. - Das Telefon hat dreimal geklingelt, dann hat sie abgehoben.
:43. „Karl? Minden rendben van?” - „Karl? Ist alles gut?"
:44. Karl lassan azt mondta: „Ma láttam Tobiast.” - Karl hat langsam gesagt: „Ich habe heute Tobias gesehen."
:45. „Átment az én ellenőrzőfülkémen.” - „Er ist durch meine Kontrollkabine gegangen."
:46. Az anyja sokáig nem mondott semmit. - Seine Mutter hat lange nichts gesagt.
:47. Aztán megkérdezte: „Felismert téged?” - Dann hat sie gefragt: „Hat er dich erkannt?"
:48. Karl azt felelte: „Nem. A telefonját nézte.” - Karl hat geantwortet: „Nein. Er hat auf sein Handy geschaut."
:49. „Ó, Karl” – mondta az anyja. - „Ach, Karl", hat seine Mutter gesagt.
:50. Karl letette, és utána elmosogatta az edényeket. - Karl hat aufgelegt und danach das Geschirr gespült.
:51. Korán lefeküdt, de sokáig nem tudott elaludni. - Er ist früh ins Bett gegangen, aber er hat lange nicht schlafen können.
:52. Másnap reggel még sötét van, amikor Karl megérkezik. - Am nächsten Morgen ist es noch dunkel, als Karl ankommt.
:53. Bemegy a fülkéjébe, és felhúzza a kesztyűt. - Er geht in seine Kabine und zieht die Handschuhe an.
:54. A pecsét a helyén fekszik a pulton. - Der Stempel liegt an seinem Platz auf dem Tresen.
:55. Lepecsételi a próbalapot, és a tinta egyenletes. - Er stempelt das Probeblatt, und die Tinte ist gleichmäßig.
:56. 6:30-kor újra megnyílik a határ. - Um 6:30 Uhr öffnet die Grenze wieder.
:57. Az első utas egy idősebb nő bőrönddel. - Der erste Reisende ist eine ältere Frau mit Koffer.
:58. Karl elveszi az útlevelét, ellenőrzi, és lepecsételi. - Karl nimmt ihren Pass, prüft ihn und stempelt.
:59. „Jó reggelt” – mondja. - „Guten Morgen", sagt er.
:60. A nő bólint, és továbbmegy. - Die Frau nickt und geht weiter.
:61. Karl ránéz a falon lévő kijelzőtáblára. - Karl schaut auf die Anzeigetafel an der Wand.
:62. Következő érkezés: München, 7:05, B kapu. - Nächste Ankunft: München, 7:05, Gate B.
:63. Elveszi a termoszát, és iszik egy korty teát. - Er nimmt seine Thermoskanne und trinkt einen Schluck Tee.
:64. A tea meleg. - Der Tee ist warm.
:65. Visszateszi a kannát. - Er stellt die Kanne wieder hin.
:66. „A következőt kérem.” - „Nächster, bitte."
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Stempel
:1. Karl R. ist 53 Jahre alt und arbeitet am Flughafen Wien.
:2. Er kontrolliert dort jeden Tag Pässe an der Grenze.
:3. Diese Arbeit macht er schon seit elf Jahren.
:4. Jeden Morgen kommt er um 6:00 Uhr in seine Kontrollkabine.
:5. Er zieht seine Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:6. Er stempelt immer zuerst ein Probeblatt, damit die Tinte gleichmäßig ist.
:7. Alles muss fertig sein, bevor die Grenze um 6:30 Uhr öffnet.
:8. Karl ist bereit.
:9. Die Reisenden kommen nacheinander und legen ihre Pässe auf den Tresen.
:10. Karl nimmt jeden Pass, schaut das Foto an und prüft das Datum.
:11. Dann stempelt er und sagt: „Guten Morgen" oder „Nächster, bitte."
:12. Diese Worte sagt er den ganzen Tag, denn das ist seine Arbeit.
:13. Er denkt dabei nicht mehr nach.
:14. Der Morgen vergeht schnell und ruhig.
:15. Am Mittwochnachmittag ist es ruhig an der Grenze.
:16. Es ist kurz nach 14 Uhr, und der Wartebereich ist fast leer.
:17. Der nächste Reisende ist jung, vielleicht 21 oder 22 Jahre alt.
:18. Er hat dunkle Haare und trägt einen großen Rucksack auf dem Rücken.
:19. Karl nimmt seinen Pass und öffnet ihn.
:20. Es ist ein deutscher Reisepass, und das Foto ist fünf Jahre alt.
:21. Karl schaut das Foto an, und dann hält er inne.
:22. Das Gesicht ist jung, aber er kennt es sehr gut.
:23. Die Augen, die Nase, das Muttermal auf der linken Wange – er kennt alles.
:24. Tobias.
:25. Karl hat seinen Sohn seit sieben Jahren nicht gesehen.
:26. Tobias ist damals mit seiner Mutter nach München gegangen, weil die Scheidung sehr schwer war.
:27. Karl schaut vom Pass auf und schaut den jungen Mann an.
:28. Tobias schaut auf sein Handy und bemerkt Karl nicht.
:29. Karl hebt den Stempel und drückt ihn fest auf die Passseite.
:30. „Willkommen in Österreich", sagt er ruhig.
:31. Tobias nimmt den Pass, steckt ihn in die Tasche und geht weiter.
:32. Er sagt kein Wort und dreht sich nicht um.
:33. Karl schaut auf den Stempel im Pass.
:34. Das Datum steht klar da: 9. Oktober.
:35. „Nächster, bitte", sagt er.
:36. Die Schicht endet um 17:00 Uhr, und Karl fährt mit der U-Bahn nach Hause.
:37. Er wohnt in Floridsdorf, allein in einer kleinen, ruhigen Wohnung.
:38. Er hat sich Brot und Käse gemacht, aber er hat wenig gegessen.
:39. Danach hat er am Tisch gesessen und auf sein Telefon geschaut.
:40. Seine Mutter wohnt in Graz, aber sie telefonieren oft miteinander.
:41. Karl hat ihre Nummer gewählt.
:42. Das Telefon hat dreimal geklingelt, dann hat sie abgehoben.
:43. „Karl? Ist alles gut?"
:44. Karl hat langsam gesagt: „Ich habe heute Tobias gesehen."
:45. „Er ist durch meine Kontrollkabine gegangen."
:46. Seine Mutter hat lange nichts gesagt.
:47. Dann hat sie gefragt: „Hat er dich erkannt?"
:48. Karl hat geantwortet: „Nein. Er hat auf sein Handy geschaut."
:49. „Ach, Karl", hat seine Mutter gesagt.
:50. Karl hat aufgelegt und danach das Geschirr gespült.
:51. Er ist früh ins Bett gegangen, aber er hat lange nicht schlafen können.
:52. Am nächsten Morgen ist es noch dunkel, als Karl ankommt.
:53. Er geht in seine Kabine und zieht die Handschuhe an.
:54. Der Stempel liegt an seinem Platz auf dem Tresen.
:55. Er stempelt das Probeblatt, und die Tinte ist gleichmäßig.
:56. Um 6:30 Uhr öffnet die Grenze wieder.
:57. Der erste Reisende ist eine ältere Frau mit Koffer.
:58. Karl nimmt ihren Pass, prüft ihn und stempelt.
:59. „Guten Morgen", sagt er.
:60. Die Frau nickt und geht weiter.
:61. Karl schaut auf die Anzeigetafel an der Wand.
:62. Nächste Ankunft: München, 7:05, Gate B.
:63. Er nimmt seine Thermoskanne und trinkt einen Schluck Tee.
:64. Der Tee ist warm.
:65. Er stellt die Kanne wieder hin.
:66. „Nächster, bitte."
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=== 2 ===
:A műhely
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik.
:3. December van, és hideg van.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt.
:5. Most egyedül dolgozik.
:6. Az apja októberben halt meg.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet.
:10. Ezt mondta neki az apja.
:11. „Le kell festened a hajót”
:12. Olaf igent mondott.
:13. De még nem kezdte el.
:14. A műhely falán van egy tábla.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát.
:17. Még nem törölte le az írást.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik.
:19. Október óta ott fekszik.
:20. Olaf még nem használta.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz.
:22. A víz szürke.
:23. A szélén jég van.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben.
:26. Vár.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi.
:30. Lassan dolgozik.
:31. Nem gondolkodik sokat.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret.
:33. A munkapadnál áll, és eszik.
:34. Nincs asztal a műhelyben.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.”
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton.
:37. Ma nem nevet.
:38. Az apjára gondol.
:39. Délután jön egy kis napfény.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik.
:41. Olaf látja ezt, és megáll.
:42. Szereti ezt.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet.
:45. Erősen tartja.
:46. Ránéz kint a halászhajóra.
:47. Újra leteszi az ecsetet.
:48. Még nem.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:50. Hazamegy.
:51. Már sötét van.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben.
:53. Lassan megy.
:54. Otthon leveszi a kabátját.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van.
:58. A hajóra gondol.
:59. Az apjára gondol.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.”
:61. Ezt már régóta gondolja.
:62. De még hisz benne.
:63. Ez fontos.
:64. Korán lefekszik.
:65. Jól alszik.
:66. Holnap reggel újra felkel.
:67. Újra elmegy a műhelybe.
:68. Az ecset az asztalon fekszik.
:69. A hajó a kikötőben fekszik.
:70. Minden olyan, mint mindig.
:71. Ez így jó.
:72. Vagy talán nem.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A műhely - Die Werkstatt
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van. - Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik. - Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. December van, és hideg van. - Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt. - Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Most egyedül dolgozik. - Jetzt arbeitet er allein.
:6. Az apja októberben halt meg. - Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik. - Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement. - Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet. - Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Ezt mondta neki az apja. - Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Le kell festened a hajót” - mondta az apja. - „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf igent mondott. - Olaf hat ja gesagt.
:13. De még nem kezdte el. - Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. A műhely falán van egy tábla. - An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”. - Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát. - Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Még nem törölte le az írást. - Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik. - Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Október óta ott fekszik. - Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf még nem használta. - Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz. - Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. A víz szürke. - Das Wasser ist grau.
:23. A szélén jég van. - Am Rand liegt Eis.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen. - Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben. - Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Vár. - Es wartet.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz. - Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket. - Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi. - Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Lassan dolgozik. - Er arbeitet langsam.
:31. Nem gondolkodik sokat. - Er denkt nicht viel nach.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret. - Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. A munkapadnál áll, és eszik. - Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Nincs asztal a műhelyben. - Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.” - Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton. - Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Ma nem nevet. - Heute lacht er nicht.
:38. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:39. Délután jön egy kis napfény. - Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik. - Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf látja ezt, és megáll. - Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Szereti ezt. - Er mag das.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit. - Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet. - Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Erősen tartja. - Er hält ihn fest.
:46. Ránéz kint a halászhajóra. - Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Újra leteszi az ecsetet. - Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Még nem. - Noch nicht.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:51. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben. - Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Lassan megy. - Er geht langsam.
:54. Otthon leveszi a kabátját. - Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz. - Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon. - Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van. - Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. A hajóra gondol. - Er denkt an das Boot.
:59. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.” - Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Ezt már régóta gondolja. - Das denkt er schon lange.
:62. De még hisz benne. - Aber er glaubt es noch.
:63. Ez fontos. - Das ist wichtig.
:64. Korán lefekszik. - Er geht früh ins Bett.
:65. Jól alszik. - Er schläft gut.
:66. Holnap reggel újra felkel. - Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Újra elmegy a műhelybe. - Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Az ecset az asztalon fekszik. - Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. A hajó a kikötőben fekszik. - Das Boot liegt im Hafen.
:70. Minden olyan, mint mindig. - Alles ist wie immer.
:71. Ez így jó. - Das ist gut so.
:72. Vagy talán nem. - Oder vielleicht nicht.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Werkstatt
:1. Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Jetzt arbeitet er allein.
:6. Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf hat ja gesagt.
:13. Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. Das Wasser ist grau.
:23. Am Rand liegt Eis.
:24. Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Es wartet.
:27. Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Er arbeitet langsam.
:31. Er denkt nicht viel nach.
:32. Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Heute lacht er nicht.
:38. Er denkt an seinen Vater.
:39. Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Er mag das.
:43. Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Er hält ihn fest.
:46. Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Noch nicht.
:49. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Er geht nach Hause.
:51. Es ist schon dunkel.
:52. Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Er geht langsam.
:54. Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. Er denkt an das Boot.
:59. Er denkt an seinen Vater.
:60. Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Das denkt er schon lange.
:62. Aber er glaubt es noch.
:63. Das ist wichtig.
:64. Er geht früh ins Bett.
:65. Er schläft gut.
:66. Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. Das Boot liegt im Hafen.
:70. Alles ist wie immer.
:71. Das ist gut so.
:72. Oder vielleicht nicht.
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2026-05-18T16:15:53Z
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=== 1 ===
:Az elárasztott rét
:1. Maeve három napja nem aludt, mert a faluból érkező hírek egyre rosszabbak lettek.
:2. Becsomagol egy bőröndöt, de csak két napra.
:3. Dublinból kifelé menet az autópálya üres, és az eső keményen veri a szélvédőt.
:4. A kavicsos út végén már térdig áll a víz.
:5. Leállítja az autót, és az út hátralévő részét gyalog teszi meg.
:6. A sár olyan puha, hogy a csizmája minden lépésnél belesüpped.
:7. A ház kisebbnek látszik, mint ahogyan emlékezett rá.
:8. Declan zseblámpával áll az ajtóban, mert dél óta nincs áram.
:9. „Bőrig áztál” – mondja, és ez majdnem úgy hangzik, mint egy üdvözlés.
:10. Röviden megölelik egymást, és megveregetik egymás hátát, ahogy akkor szokás, amikor az ember nem tudja, mit mondjon.
:11. A házban nedves fa, régi kő és annak a teának a szaga érződik, amelyet Bridie mindig főz, amikor nem tudja, mi mást tehetne.
:12. Az anyja odafent ül a karosszékben, kezét az ölében tartja, és az ajtóra néz, amikor meglátja Maeve-et.
:13. „A víz még mindig emelkedik” – mondja Bridie anélkül, hogy köszönne.
:14. Maeve rövid időre leül mellé, de Declan már lentről kiált, hogy meg kell menteni a komódot.
:15. A komód tölgyfából van, és olyan nehéz, hogy Maeve megérti, miért várt rá Declan.
:16. Mindketten halkan káromkodnak, miközben felvonszolják azt a szűk lépcsőn.
:17. Amikor felérnek, nevetnek, mert ez néha könnyebb, mint semmit sem mondani.
:18. Declan elővesz egy gyertyát a konyhafiókból, és most a szoba szinte otthonosnak tűnik.
:19. De lent a víz halkan veri a falat, és ez nem hangzik otthonosan.
:20. Maeve visszamegy lefelé, és látja, hogy az apjáról készült régi fényképek a vízen sodródnak.
:21. Felvesz egyet, és magához szorítja, mielőtt elázna.
:22. Declan látja ezt, és azt mondja: „Apa mindig azt mondta nekünk, hogy szeret úszni.”
:23. Maeve nevet, bár ég a szeme.
:24. Odakint a szomszédok homokzsákokkal dolgoznak, és Maeve kimegy, hogy segítsen.
:25. Hideg van, és az eső nem tart szünetet.
:26. Aoife, a szemközti szomszédasszony, zsákokat cipel, pedig már hetvenéves.
:27. „Megint itt vagy” – mondja Aoife, mintha ez volna a világ legtermészetesebb dolga.
:28. Maeve bólint, és felveszi a következő zsákot.
:29. Két óra múlva elkészül a védelmi vonal, és valaki teát hoz egy régi kannában.
:30. Az esőben isszák meg, és nem sokat mondanak, mert a munka már mindent elmondott.
:31. Éjfélkor a víz egy időre nyugodt.
:32. Declan felmászik a fészer tetejére, és felé nyújtja a kezét.
:33. Onnan fentről látni az egész kiterjedését, mert a holdfény rövid időre áttör a felhőkön.
:34. Az iskolába vezető út, amelyen Maeve gyerekként járt, most fekete víz alatt fekszik.
:35. Declan előhúz a dzsekije zsebéből egy műanyag whiskeyspalackot, mert ő mindig fel van készülve az ilyen éjszakákra.
:36. Maeve iszik, és érzi, hogy a hideg egy kicsit enged.
:37. „Miért nem mentél el igazából soha?” – kérdezi, mert ezt már évek óta meg akarja kérdezni.
:38. Declan a vízre néz, és azt mondja: „Mert azt hittem, valakinek maradnia kell.”
:39. „Mama miatt?” – kérdezi Maeve.
:40. „Minden miatt” – mondja Declan.
:41. Egy ideig nem mondanak semmit, és ez így rendben van.
:42. Aztán Maeve azt mondja: „Azt hittem, én itt már végeztem.”
:43. Declan visszaveszi a palackot, és azt mondja: „Végeztél is. De az, hogy végeztél, még nem ok arra, hogy ne gyere vissza.”
:44. Az eső újra elered, de halkabban, mint korábban.
:45. Még egy órát ülnek a tetőn, amíg a palack ki nem ürül.
:46. Amikor Maeve reggel felébred, a víz valamennyit visszahúzódott.
:47. A földszinti bútorok a sárban állnak, de még állnak.
:48. Bridie teát főz, mert az áram visszajött, és mert ezt teszi mindig, amikor a legrosszabb rész elmúlt.
:49. „Maradsz még?” – kérdezi az anyja anélkül, hogy megfordulna.
:50. „Holnap vissza kell mennem” – mondja Maeve.
:51. Bridie bólint, mintha pontosan erre számított volna.
:52. Declan kenyeret eszik az asztalnál, és a telefonját nézi, de Maeve tudja, hogy figyel.
:53. A napot azzal töltik, hogy kilapátolják a sarat a földszintről.
:54. Ez a legnehezebb munka, amelyet Maeve évek óta végzett.
:55. De ez az egyetlen munka is, amelynél nem kell gondolkodnia.
:56. Este Maeve kihúzza a bőröndjét a ház előtti sárból.
:57. Declan az ajtóban támaszkodik, és azt mondja: „Legközelebb telefonálj előtte.”
:58. „Nem lesz legközelebb” – mondja Maeve.
:59. Declan mosolyog, mert mindketten tudják, hogy ez hazugság.
:60. Bridie az első emeleti ablaknál áll, és integet, amikor Maeve az autóhoz megy.
:61. A rádió olyan dalt játszik, amelyet Maeve a gyerekkorából ismer.
:62. A visszapillantó tükörben látja Declant, aki még mindig az ajtóban áll, és hagyja, hogy az eső az arcába essen.
:63. Elindul, és a víz csobban a kerekek alatt.
:64. Az árvíz még nincs egészen vége.
:65. De a ház még áll, és az emberek benne szintén.
:66. Ez mára elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az elárasztott rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Maeve három napja nem aludt, mert a faluból érkező hírek egyre rosszabbak lettek. - Maeve hat seit drei Tagen nicht geschlafen, weil die Nachrichten aus dem Dorf immer schlechter wurden.
:2. Becsomagol egy bőröndöt, de csak két napra. - Sie packt einen Koffer, aber nur für zwei Tage.
:3. Dublinból kifelé menet az autópálya üres, és az eső keményen veri a szélvédőt. - Auf der Fahrt aus Dublin ist die Autobahn leer, und der Regen schlägt hart auf die Windschutzscheibe.
:4. A kavicsos út végén már térdig áll a víz. - Am Ende der Schotterstraße steht das Wasser schon knietief.
:5. Leállítja az autót, és az út hátralévő részét gyalog teszi meg. - Sie stellt das Auto ab und geht den Rest zu Fuß.
:6. A sár olyan puha, hogy a csizmája minden lépésnél belesüpped. - Der Matsch ist so weich, dass ihre Stiefel bei jedem Schritt einsinken.
:7. A ház kisebbnek látszik, mint ahogyan emlékezett rá. - Das Haus sieht kleiner aus, als sie es in Erinnerung hat.
:8. Declan zseblámpával áll az ajtóban, mert dél óta nincs áram. - Declan steht in der Tür mit einer Taschenlampe, weil der Strom seit dem Mittag ausgefallen ist.
:9. „Bőrig áztál” – mondja, és ez majdnem úgy hangzik, mint egy üdvözlés. - „Du bist nass bis auf die Knochen", sagt er, und das klingt fast wie eine Begrüßung.
:10. Röviden megölelik egymást, és megveregetik egymás hátát, ahogy akkor szokás, amikor az ember nem tudja, mit mondjon. - Sie umarmen sich kurz und klopfen sich auf den Rücken, wie man es macht, wenn man nicht weiß, was man sagen soll.
:11. A házban nedves fa, régi kő és annak a teának a szaga érződik, amelyet Bridie mindig főz, amikor nem tudja, mi mást tehetne. - Im Haus riecht es nach nassem Holz, altem Stein und dem Tee, den Bridie immer kocht, wenn sie nicht weiß, was sie sonst tun soll.
:12. Az anyja odafent ül a karosszékben, kezét az ölében tartja, és az ajtóra néz, amikor meglátja Maeve-et. - Die Mutter sitzt oben im Sessel, die Hände im Schoß, und schaut auf die Tür, als sie Maeve sieht.
:13. „A víz még mindig emelkedik” – mondja Bridie anélkül, hogy köszönne. - „Das Wasser steigt noch", sagt Bridie, ohne Hallo zu sagen.
:14. Maeve rövid időre leül mellé, de Declan már lentről kiált, hogy meg kell menteni a komódot. - Maeve setzt sich kurz zu ihr, aber Declan ruft schon von unten, dass man die Kommode retten muss.
:15. A komód tölgyfából van, és olyan nehéz, hogy Maeve megérti, miért várt rá Declan. - Die Kommode ist aus Eichenholz und wiegt so viel, dass Maeve versteht, warum Declan auf sie gewartet hat.
:16. Mindketten halkan káromkodnak, miközben felvonszolják azt a szűk lépcsőn. - Sie fluchen beide leise, als sie das Ding die enge Treppe hinaufschleppen.
:17. Amikor felérnek, nevetnek, mert ez néha könnyebb, mint semmit sem mondani. - Oben angekommen lachen sie, weil das manchmal einfacher ist als nichts zu sagen.
:18. Declan elővesz egy gyertyát a konyhafiókból, és most a szoba szinte otthonosnak tűnik. - Declan holt eine Kerze aus der Küchenschublade, und jetzt sieht das Zimmer fast gemütlich aus.
:19. De lent a víz halkan veri a falat, és ez nem hangzik otthonosan. - Aber das Wasser unten schlägt leise gegen die Wand, und das klingt nicht gemütlich.
:20. Maeve visszamegy lefelé, és látja, hogy az apjáról készült régi fényképek a vízen sodródnak. - Maeve geht zurück nach unten und sieht, dass die alten Fotos vom Vater auf dem Wasser treiben.
:21. Felvesz egyet, és magához szorítja, mielőtt elázna. - Sie nimmt eines und drückt es an sich, bevor es nass wird.
:22. Declan látja ezt, és azt mondja: „Apa mindig azt mondta nekünk, hogy szeret úszni.” - Declan sieht das und sagt: „Papa hat uns immer gesagt, dass er gern schwimmt."
:23. Maeve nevet, bár ég a szeme. - Maeve lacht, obwohl ihr die Augen brennen.
:24. Odakint a szomszédok homokzsákokkal dolgoznak, és Maeve kimegy, hogy segítsen. - Draußen arbeiten die Nachbarn mit Sandsäcken, und Maeve geht hinaus, um zu helfen.
:25. Hideg van, és az eső nem tart szünetet. - Es ist kalt, und der Regen macht keine Pause.
:26. Aoife, a szemközti szomszédasszony, zsákokat cipel, pedig már hetvenéves. - Aoife, die Nachbarin von gegenüber, schleppt Säcke, obwohl sie schon siebzig ist.
:27. „Megint itt vagy” – mondja Aoife, mintha ez volna a világ legtermészetesebb dolga. - „Du bist wieder da", sagt Aoife, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.
:28. Maeve bólint, és felveszi a következő zsákot. - Maeve nickt und nimmt den nächsten Sack.
:29. Két óra múlva elkészül a védelmi vonal, és valaki teát hoz egy régi kannában. - Nach zwei Stunden ist die Linie fertig, und jemand bringt Tee in einer alten Kanne.
:30. Az esőben isszák meg, és nem sokat mondanak, mert a munka már mindent elmondott. - Sie trinken im Regen und sagen nicht viel, weil die Arbeit schon alles gesagt hat.
:31. Éjfélkor a víz egy időre nyugodt. - Um Mitternacht ist das Wasser für eine Weile ruhig.
:32. Declan felmászik a fészer tetejére, és felé nyújtja a kezét. - Declan klettert auf das Dach des Schuppens und streckt ihr die Hand entgegen.
:33. Onnan fentről látni az egész kiterjedését, mert a holdfény rövid időre áttör a felhőkön. - Von dort oben sieht man das ganze Ausmaß, weil das Mondlicht kurz durch die Wolken kommt.
:34. Az iskolába vezető út, amelyen Maeve gyerekként járt, most fekete víz alatt fekszik. - Der Schulweg, den Maeve als Kind gegangen ist, liegt jetzt unter schwarzem Wasser.
:35. Declan előhúz a dzsekije zsebéből egy műanyag whiskeyspalackot, mert ő mindig fel van készülve az ilyen éjszakákra. - Declan zieht eine Plastikflasche Whiskey aus der Jackentasche, weil er immer auf solche Nächte vorbereitet ist.
:36. Maeve iszik, és érzi, hogy a hideg egy kicsit enged. - Maeve trinkt und spürt, dass die Kälte ein bisschen nachlässt.
:37. „Miért nem mentél el igazából soha?” – kérdezi, mert ezt már évek óta meg akarja kérdezni. - „Warum bist du wirklich nie weggegangen?", fragt sie, weil sie das seit Jahren fragen will.
:38. Declan a vízre néz, és azt mondja: „Mert azt hittem, valakinek maradnia kell.” - Declan schaut auf das Wasser und sagt: „Weil ich dachte, dass jemand bleiben muss."
:39. „Mama miatt?” – kérdezi Maeve. - „Für Mama?", fragt sie.
:40. „Minden miatt” – mondja Declan. - „Für alles", sagt er.
:41. Egy ideig nem mondanak semmit, és ez így rendben van. - Eine Weile sagen sie nichts, und das ist in Ordnung.
:42. Aztán Maeve azt mondja: „Azt hittem, én itt már végeztem.” - Dann sagt Maeve: „Ich dachte, ich wäre hier fertig."
:43. Declan visszaveszi a palackot, és azt mondja: „Végeztél is. De az, hogy végeztél, még nem ok arra, hogy ne gyere vissza.” - Declan nimmt die Flasche zurück und sagt: „Bist du auch. Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:44. Az eső újra elered, de halkabban, mint korábban. - Der Regen fängt wieder an, aber leiser als vorher.
:45. Még egy órát ülnek a tetőn, amíg a palack ki nem ürül. - Sie sitzen noch eine Stunde auf dem Dach, bis die Flasche leer ist.
:46. Amikor Maeve reggel felébred, a víz valamennyit visszahúzódott. - Als Maeve am Morgen aufwacht, hat das Wasser ein Stück nachgegeben.
:47. A földszinti bútorok a sárban állnak, de még állnak. - Die Möbel im Erdgeschoss stehen im Schlamm, aber sie stehen noch.
:48. Bridie teát főz, mert az áram visszajött, és mert ezt teszi mindig, amikor a legrosszabb rész elmúlt. - Bridie kocht Tee, weil der Strom wieder da ist und weil sie das immer macht, wenn der schlimmste Teil vorbei ist.
:49. „Maradsz még?” – kérdezi az anyja anélkül, hogy megfordulna. - „Bleibt du noch?", fragt die Mutter, ohne sich umzudrehen.
:50. „Holnap vissza kell mennem” – mondja Maeve. - „Ich muss morgen zurück", sagt Maeve.
:51. Bridie bólint, mintha pontosan erre számított volna. - Bridie nickt, als hätte sie genau das erwartet.
:52. Declan kenyeret eszik az asztalnál, és a telefonját nézi, de Maeve tudja, hogy figyel. - Declan isst Brot am Tisch und schaut auf sein Telefon, aber Maeve weiß, dass er zuhört.
:53. A napot azzal töltik, hogy kilapátolják a sarat a földszintről. - Sie verbringen den Tag damit, den Schlamm aus dem Erdgeschoss zu schaufeln.
:54. Ez a legnehezebb munka, amelyet Maeve évek óta végzett. - Es ist die schwerste Arbeit, die Maeve seit Jahren gemacht hat.
:55. De ez az egyetlen munka is, amelynél nem kell gondolkodnia. - Aber es ist auch die einzige Arbeit, bei der sie nicht nachdenken muss.
:56. Este Maeve kihúzza a bőröndjét a ház előtti sárból. - Am Abend zieht Maeve ihren Koffer aus dem Schlamm vor dem Haus.
:57. Declan az ajtóban támaszkodik, és azt mondja: „Legközelebb telefonálj előtte.” - Declan lehnt in der Tür und sagt: „Nächstes Mal ruf vorher an."
:58. „Nem lesz legközelebb” – mondja Maeve. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagt sie.
:59. Declan mosolyog, mert mindketten tudják, hogy ez hazugság. - Er lächelt, weil sie beide wissen, dass das eine Lüge ist.
:60. Bridie az első emeleti ablaknál áll, és integet, amikor Maeve az autóhoz megy. - Bridie steht am Fenster im ersten Stock und winkt, als Maeve zum Auto geht.
:61. A rádió olyan dalt játszik, amelyet Maeve a gyerekkorából ismer. - Das Radio spielt ein Lied, das Maeve aus ihrer Kindheit kennt.
:62. A visszapillantó tükörben látja Declant, aki még mindig az ajtóban áll, és hagyja, hogy az eső az arcába essen. - Im Rückspiegel sieht sie Declan, der immer noch in der Tür steht und den Regen ins Gesicht lässt.
:63. Elindul, és a víz csobban a kerekek alatt. - Sie fährt los, und das Wasser platscht unter den Reifen.
:64. Az árvíz még nincs egészen vége. - Die Flut ist noch nicht ganz vorbei.
:65. De a ház még áll, és az emberek benne szintén. - Aber das Haus steht noch, und die Menschen darin auch.
:66. Ez mára elég. - Das reicht für heute.
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Maeve hat seit drei Tagen nicht geschlafen, weil die Nachrichten aus dem Dorf immer schlechter wurden.
:2. Sie packt einen Koffer, aber nur für zwei Tage.
:3. Auf der Fahrt aus Dublin ist die Autobahn leer, und der Regen schlägt hart auf die Windschutzscheibe.
:4. Am Ende der Schotterstraße steht das Wasser schon knietief.
:5. Sie stellt das Auto ab und geht den Rest zu Fuß.
:6. Der Matsch ist so weich, dass ihre Stiefel bei jedem Schritt einsinken.
:7. Das Haus sieht kleiner aus, als sie es in Erinnerung hat.
:8. Declan steht in der Tür mit einer Taschenlampe, weil der Strom seit dem Mittag ausgefallen ist.
:9. „Du bist nass bis auf die Knochen", sagt er, und das klingt fast wie eine Begrüßung.
:10. Sie umarmen sich kurz und klopfen sich auf den Rücken, wie man es macht, wenn man nicht weiß, was man sagen soll.
:11. Im Haus riecht es nach nassem Holz, altem Stein und dem Tee, den Bridie immer kocht, wenn sie nicht weiß, was sie sonst tun soll.
:12. Die Mutter sitzt oben im Sessel, die Hände im Schoß, und schaut auf die Tür, als sie Maeve sieht.
:13. „Das Wasser steigt noch", sagt Bridie, ohne Hallo zu sagen.
:14. Maeve setzt sich kurz zu ihr, aber Declan ruft schon von unten, dass man die Kommode retten muss.
:15. Die Kommode ist aus Eichenholz und wiegt so viel, dass Maeve versteht, warum Declan auf sie gewartet hat.
:16. Sie fluchen beide leise, als sie das Ding die enge Treppe hinaufschleppen.
:17. Oben angekommen lachen sie, weil das manchmal einfacher ist als nichts zu sagen.
:18. Declan holt eine Kerze aus der Küchenschublade, und jetzt sieht das Zimmer fast gemütlich aus.
:19. Aber das Wasser unten schlägt leise gegen die Wand, und das klingt nicht gemütlich.
:20. Maeve geht zurück nach unten und sieht, dass die alten Fotos vom Vater auf dem Wasser treiben.
:21. Sie nimmt eines und drückt es an sich, bevor es nass wird.
:22. Declan sieht das und sagt: „Papa hat uns immer gesagt, dass er gern schwimmt."
:23. Maeve lacht, obwohl ihr die Augen brennen.
:24. Draußen arbeiten die Nachbarn mit Sandsäcken, und Maeve geht hinaus, um zu helfen.
:25. Es ist kalt, und der Regen macht keine Pause.
:26. Aoife, die Nachbarin von gegenüber, schleppt Säcke, obwohl sie schon siebzig ist.
:27. „Du bist wieder da", sagt Aoife, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.
:28. Maeve nickt und nimmt den nächsten Sack.
:29. Nach zwei Stunden ist die Linie fertig, und jemand bringt Tee in einer alten Kanne.
:30. Sie trinken im Regen und sagen nicht viel, weil die Arbeit schon alles gesagt hat.
:31. Um Mitternacht ist das Wasser für eine Weile ruhig.
:32. Declan klettert auf das Dach des Schuppens und streckt ihr die Hand entgegen.
:33. Von dort oben sieht man das ganze Ausmaß, weil das Mondlicht kurz durch die Wolken kommt.
:34. Der Schulweg, den Maeve als Kind gegangen ist, liegt jetzt unter schwarzem Wasser.
:35. Declan zieht eine Plastikflasche Whiskey aus der Jackentasche, weil er immer auf solche Nächte vorbereitet ist.
:36. Maeve trinkt und spürt, dass die Kälte ein bisschen nachlässt.
:37. „Warum bist du wirklich nie weggegangen?", fragt sie, weil sie das seit Jahren fragen will.
:38. Declan schaut auf das Wasser und sagt: „Weil ich dachte, dass jemand bleiben muss."
:39. „Für Mama?", fragt sie.
:40. „Für alles", sagt er.
:41. Eine Weile sagen sie nichts, und das ist in Ordnung.
:42. Dann sagt Maeve: „Ich dachte, ich wäre hier fertig."
:43. Declan nimmt die Flasche zurück und sagt: „Bist du auch. Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:44. Der Regen fängt wieder an, aber leiser als vorher.
:45. Sie sitzen noch eine Stunde auf dem Dach, bis die Flasche leer ist.
:46. Als Maeve am Morgen aufwacht, hat das Wasser ein Stück nachgegeben.
:47. Die Möbel im Erdgeschoss stehen im Schlamm, aber sie stehen noch.
:48. Bridie kocht Tee, weil der Strom wieder da ist und weil sie das immer macht, wenn der schlimmste Teil vorbei ist.
:49. „Bleibt du noch?", fragt die Mutter, ohne sich umzudrehen.
:50. „Ich muss morgen zurück", sagt Maeve.
:51. Bridie nickt, als hätte sie genau das erwartet.
:52. Declan isst Brot am Tisch und schaut auf sein Telefon, aber Maeve weiß, dass er zuhört.
:53. Sie verbringen den Tag damit, den Schlamm aus dem Erdgeschoss zu schaufeln.
:54. Es ist die schwerste Arbeit, die Maeve seit Jahren gemacht hat.
:55. Aber es ist auch die einzige Arbeit, bei der sie nicht nachdenken muss.
:56. Am Abend zieht Maeve ihren Koffer aus dem Schlamm vor dem Haus.
:57. Declan lehnt in der Tür und sagt: „Nächstes Mal ruf vorher an."
:58. „Es gibt kein nächstes Mal", sagt sie.
:59. Er lächelt, weil sie beide wissen, dass das eine Lüge ist.
:60. Bridie steht am Fenster im ersten Stock und winkt, als Maeve zum Auto geht.
:61. Das Radio spielt ein Lied, das Maeve aus ihrer Kindheit kennt.
:62. Im Rückspiegel sieht sie Declan, der immer noch in der Tür steht und den Regen ins Gesicht lässt.
:63. Sie fährt los, und das Wasser platscht unter den Reifen.
:64. Die Flut ist noch nicht ganz vorbei.
:65. Aber das Haus steht noch, und die Menschen darin auch.
:66. Das reicht für heute.
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=== 2 ===
:Az utolsó műszakbeosztás
:1. Frank 47 éves, és a rendszerváltás óta ugyanabban a gyárban dolgozik.
:2. A gyár régen mezőgazdasági gépeket gyártott, de az már rég elmúlt.
:3. Tizenegy éve egyetlen gépet sem adott el.
:4. Frank ennek ellenére minden reggel hat órakor megérkezik dolgozni.
:5. Kinyitja a nehéz vaskaput, amely mindig egy kicsit szorul.
:6. Aztán felveszi a kék munkaköpenyét, és bemegy a csarnokba.
:7. A csarnok közepén egy 1988-as évjáratú kombájn áll.
:8. MTS-15-nek hívják, és Frank minden csavarját ismeri.
:9. A fröccsöntött házhoz való pótalkatrészt tegnap hozta el a roncstelepről.
:10. Beépíti, meghúzza a csavarokat, és beindítja a motort.
:11. A motor rángatózik, egyszer hangosan köhög, aztán leáll.
:12. Frank vár egy kicsit, újraindítja – ugyanaz az eredmény.
:13. Leül egy olajoshordóra, és kávét iszik a termoszból.
:14. Odakint csend van, egy autó sem hajt el, madarat sem hallani.
:15. Bernd fél tíz körül jön elő a csarnoknak abból a sarkából, amely az övé.
:16. 53 éves, régen brigádvezető volt, de ez ma már senkit sem érdekel.
:17. Egy régi matracon berendezett magának egy helyet, régi polcok és szerszámosládák között.
:18. Egy sörösdobozt nyújt Frank felé, és azt mondja: „Kérsz egyet?”
:19. Frank megrázza a fejét, anélkül hogy felnézne.
:20. Bernd vállat von, felnyitja a dobozt, és egyedül iszik.
:21. Nem iszik annyit, hogy igazán feltűnjön, de mindennap iszik.
:22. Ulla eközben fel-alá járkál a polcok között.
:23. 44 éves, nagy szemüveget visel, és ő az egyetlen művezetőnő, aki még ott van.
:24. Ma méret szerint válogatja a csavarokat: M8, M10, M12, mindent kis dobozokba.
:25. Senki sem rendelte meg ezt a munkát, és senkinek sem lesz rá szüksége.
:26. Ulla mégis csinálja, mert különben semmi dolga nem lenne.
:27. Azt mondja Berndnek: „Ha jön az ellenőr, legalább rendet lásson.”
:28. Bernd röviden és szárazon felnevet: „Az ellenőr nem jön, Ulla.”
:29. Frank nem szól hozzá, tovább csavaroz a motoron.
:30. A kantinban van egy asztal, egy mikrohullámú sütő és egy 2009-es naptár.
:31. Frank megmelegít magának egy zacskó gulyáslevest, és egyedül leül.
:32. Néhány perc múlva Ulla jön egy vajas kenyérrel, és leül vele szemben.
:33. Leteszi a kenyeret az asztalra, és nyugodtan azt mondja: „Ma reggel telefonált a könyvelés.”
:34. Frank nem néz rá, csak turkál a levesben.
:35. Ulla azt mondja: „Ebben a hónapban van utoljára fizetés.”
:36. Frank így felel: „Ezt múlt hónapban is mondták nekünk.”
:37. Ulla megrázza a fejét: „Ezúttal más. Ezúttal komolyan gondolják.”
:38. Frank tovább eszik, lassan, sietség nélkül.
:39. Aztán azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:40. Ulla hosszan néz rá, mielőtt válaszol: „Tizenkét éve fejezed be a műszakot, és másnap reggel mégis visszajössz.”
:41. Frank félretolja a tányért, és feláll.
:42. Többet nem mond semmit, mert nincs már mit mondani.
:43. Egyik reggel Frank bemegy a csarnokba, és sötét van.
:44. Valaki lekapcsolta a főbiztosítékot, nincs áram.
:45. Megáll, és vár, amíg a szeme hozzászokik a sötétséghez.
:46. Bernd nem sokkal később megérkezik, ezúttal két sörösdobozzal egy helyett.
:47. Odaadja Franknek a második dobozt, anélkül hogy bármit kérdezne.
:48. Frank ezúttal elveszi.
:49. Ulla érkezik utolsóként, röviden körülnéz, aztán leül a betonpadlóra.
:50. Nekidől egy régi polcnak, és azt mondja: „Most aztán tényleg ennyi volt.”
:51. Bernd felnyitja a dobozát, a szisszenés hangosan szól a csendes csarnokban.
:52. Frank azt mondja: „Talán holnapra visszajön az áram.”
:53. Erre egyikük sem válaszol.
:54. Odakint esni kezd, és hallani, ahogy az eső veri a hullámlemez tetőt.
:55. Egy ideig így ülnek, beszéd nélkül, és csak az esőt hallgatják.
:56. Délután háromkor felállnak, és hazamennek.
:57. Frank kifelé menet nem néz vissza.
:58. Másnap reggel hat órakor ott áll a vaskapu előtt.
:59. A mögötte lévő csarnok még sötét, egyetlen lámpa sem ég.
:60. Leül a betonlépcsőre, és könyökét a térdére támasztja.
:61. Az előző napi eső még nem múlt el egészen.
:62. Frank ül és vár, bár nem tudja, mire.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakbeosztás - Der letzte Schichtplan
:1. Frank 47 éves, és a rendszerváltás óta ugyanabban a gyárban dolgozik. - Frank ist 47 Jahre alt und arbeitet seit der Wende in derselben Fabrik.
:2. A gyár régen mezőgazdasági gépeket gyártott, de az már rég elmúlt. - Die Fabrik hat früher Landmaschinen hergestellt, aber das ist lange vorbei.
:3. Tizenegy éve egyetlen gépet sem adott el. - Seit elf Jahren hat sie keine einzige Maschine mehr verkauft.
:4. Frank ennek ellenére minden reggel hat órakor megérkezik dolgozni. - Trotzdem kommt Frank jeden Morgen um sechs Uhr zur Arbeit.
:5. Kinyitja a nehéz vaskaput, amely mindig egy kicsit szorul. - Er öffnet das schwere Eisentor, das immer ein bisschen klemmt.
:6. Aztán felveszi a kék munkaköpenyét, és bemegy a csarnokba. - Dann zieht er seinen blauen Arbeitskittel an und geht in die Halle.
:7. A csarnok közepén egy 1988-as évjáratú kombájn áll. - In der Mitte der Halle steht ein Mähdrescher aus dem Jahr 1988.
:8. MTS-15-nek hívják, és Frank minden csavarját ismeri. - Er heißt MTS-15, und Frank kennt jede Schraube an ihm.
:9. A fröccsöntött házhoz való pótalkatrészt tegnap hozta el a roncstelepről. - Das Ersatzteil für das Spritzgussgehäuse hat er gestern vom Schrottplatz geholt.
:10. Beépíti, meghúzza a csavarokat, és beindítja a motort. - Er baut es ein, dreht die Schrauben fest und startet den Motor.
:11. A motor rángatózik, egyszer hangosan köhög, aztán leáll. - Der Motor ruckelt, hustet einmal laut und stirbt dann ab.
:12. Frank vár egy kicsit, újraindítja – ugyanaz az eredmény. - Frank wartet kurz, startet ihn wieder – dasselbe Ergebnis.
:13. Leül egy olajoshordóra, és kávét iszik a termoszból. - Er setzt sich auf ein Ölfass und trinkt Kaffee aus der Thermoskanne.
:14. Odakint csend van, egy autó sem hajt el, madarat sem hallani. - Draußen ist es still, kein Auto fährt vorbei, kein Vogel ist zu hören.
:15. Bernd fél tíz körül jön elő a csarnoknak abból a sarkából, amely az övé. - Bernd kommt gegen halb zehn aus seiner Ecke der Halle.
:16. 53 éves, régen brigádvezető volt, de ez ma már senkit sem érdekel. - Er ist 53 Jahre alt und war früher Brigadeleiter, aber das interessiert heute niemanden mehr.
:17. Egy régi matracon berendezett magának egy helyet, régi polcok és szerszámosládák között. - Auf einer alten Matratze hat er sich einen Platz eingerichtet, zwischen alten Regalen und Werkzeugkisten.
:18. Egy sörösdobozt nyújt Frank felé, és azt mondja: „Kérsz egyet?” - Er hält Frank eine Bierdose hin und sagt: „Willste eine?"
:19. Frank megrázza a fejét, anélkül hogy felnézne. - Frank schüttelt den Kopf, ohne aufzuschauen.
:20. Bernd vállat von, felnyitja a dobozt, és egyedül iszik. - Bernd zuckt mit den Schultern, öffnet die Dose und trinkt allein.
:21. Nem iszik annyit, hogy igazán feltűnjön, de mindennap iszik. - Er trinkt nicht so viel, dass es wirklich auffällt, aber er trinkt jeden Tag.
:22. Ulla eközben fel-alá járkál a polcok között. - Ulla geht in dieser Zeit zwischen den Regalen auf und ab.
:23. 44 éves, nagy szemüveget visel, és ő az egyetlen művezetőnő, aki még ott van. - Sie ist 44, trägt eine große Brille und ist die einzige Meisterin, die noch da ist.
:24. Ma méret szerint válogatja a csavarokat: M8, M10, M12, mindent kis dobozokba. - Heute sortiert sie Schrauben nach Größe: M8, M10, M12, alles in kleine Schachteln.
:25. Senki sem rendelte meg ezt a munkát, és senkinek sem lesz rá szüksége. - Niemand hat diese Arbeit bestellt, und niemand wird sie brauchen.
:26. Ulla mégis csinálja, mert különben semmi dolga nem lenne. - Aber Ulla macht sie, weil sie sonst nichts zu tun hätte.
:27. Azt mondja Berndnek: „Ha jön az ellenőr, legalább rendet lásson.” - Sie sagt zu Bernd: „Wenn der Prüfer kommt, soll er wenigstens Ordnung sehen."
:28. Bernd röviden és szárazon felnevet: „Az ellenőr nem jön, Ulla.” - Bernd lacht kurz und trocken: „Der Prüfer kommt nicht, Ulla."
:29. Frank nem szól hozzá, tovább csavaroz a motoron. - Frank sagt nichts dazu, er schraubt weiter am Motor.
:30. A kantinban van egy asztal, egy mikrohullámú sütő és egy 2009-es naptár. - In der Kantine gibt es einen Tisch, eine Mikrowelle und einen Kalender von 2009.
:31. Frank megmelegít magának egy zacskó gulyáslevest, és egyedül leül. - Frank wärmt sich eine Tüte Gulaschsuppe auf und setzt sich allein hin.
:32. Néhány perc múlva Ulla jön egy vajas kenyérrel, és leül vele szemben. - Nach ein paar Minuten kommt Ulla mit einem Butterbrot und setzt sich ihm gegenüber.
:33. Leteszi a kenyeret az asztalra, és nyugodtan azt mondja: „Ma reggel telefonált a könyvelés.” - Sie legt das Brot auf den Tisch und sagt ruhig: „Die Buchhaltung hat heute Morgen angerufen."
:34. Frank nem néz rá, csak turkál a levesben. - Frank schaut sie nicht an, er stochert in der Suppe.
:35. Ulla azt mondja: „Ebben a hónapban van utoljára fizetés.” - Ulla sagt: „Diesen Monat gibt es das letzte Mal Lohn."
:36. Frank így felel: „Ezt múlt hónapban is mondták nekünk.” - Frank antwortet: „Das hat man uns letzten Monat auch gesagt."
:37. Ulla megrázza a fejét: „Ezúttal más. Ezúttal komolyan gondolják.” - Ulla schüttelt den Kopf: „Diesmal ist es anders. Diesmal meinen sie es ernst."
:38. Frank tovább eszik, lassan, sietség nélkül. - Frank isst weiter, langsam, ohne Eile.
:39. Aztán azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Dann sagt er: „Dann ist eben Feierabend."
:40. Ulla hosszan néz rá, mielőtt válaszol: „Tizenkét éve fejezed be a műszakot, és másnap reggel mégis visszajössz.” - Ulla schaut ihn lange an, bevor sie antwortet: „Seit zwölf Jahren machst du Feierabend und kommst am nächsten Morgen wieder."
:41. Frank félretolja a tányért, és feláll. - Frank schiebt den Teller zur Seite und steht auf.
:42. Többet nem mond semmit, mert nincs már mit mondani. - Er sagt nichts mehr, weil es nichts mehr zu sagen gibt.
:43. Egyik reggel Frank bemegy a csarnokba, és sötét van. - Eines Morgens kommt Frank in die Halle und es ist dunkel.
:44. Valaki lekapcsolta a főbiztosítékot, nincs áram. - Jemand hat die Hauptsicherung gelöst, der Strom ist weg.
:45. Megáll, és vár, amíg a szeme hozzászokik a sötétséghez. - Er bleibt stehen und wartet, bis seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen.
:46. Bernd nem sokkal később megérkezik, ezúttal két sörösdobozzal egy helyett. - Bernd kommt bald danach, diesmal mit zwei Bierdosen statt einer.
:47. Odaadja Franknek a második dobozt, anélkül hogy bármit kérdezne. - Er gibt Frank die zweite Dose, ohne etwas zu fragen.
:48. Frank ezúttal elveszi. - Diesmal nimmt Frank sie.
:49. Ulla érkezik utolsóként, röviden körülnéz, aztán leül a betonpadlóra. - Ulla kommt als letzte, schaut sich kurz um und setzt sich dann auf den Betonboden.
:50. Nekidől egy régi polcnak, és azt mondja: „Most aztán tényleg ennyi volt.” - Sie lehnt sich gegen ein altes Regal und sagt: „Das war's jetzt wirklich."
:51. Bernd felnyitja a dobozát, a szisszenés hangosan szól a csendes csarnokban. - Bernd öffnet seine Dose, das Zischen klingt laut in der stillen Halle.
:52. Frank azt mondja: „Talán holnapra visszajön az áram.” - Frank sagt: „Vielleicht ist der Strom morgen wieder da."
:53. Erre egyikük sem válaszol. - Keiner von ihnen antwortet darauf.
:54. Odakint esni kezd, és hallani, ahogy az eső veri a hullámlemez tetőt. - Draußen fängt es an zu regnen, und man hört es auf dem Wellblechdach.
:55. Egy ideig így ülnek, beszéd nélkül, és csak az esőt hallgatják. - Sie sitzen eine Weile so, ohne zu reden, und hören nur den Regen.
:56. Délután háromkor felállnak, és hazamennek. - Um drei Uhr nachmittags stehen sie auf und gehen nach Hause.
:57. Frank kifelé menet nem néz vissza. - Frank schaut beim Hinausgehen nicht zurück.
:58. Másnap reggel hat órakor ott áll a vaskapu előtt. - Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem Eisentor.
:59. A mögötte lévő csarnok még sötét, egyetlen lámpa sem ég. - Die Halle dahinter ist noch dunkel, kein Licht brennt.
:60. Leül a betonlépcsőre, és könyökét a térdére támasztja. - Er setzt sich auf die Betonstufe und stützt die Ellbogen auf die Knie.
:61. Az előző napi eső még nem múlt el egészen. - Der Regen vom Vortag ist noch nicht ganz vorbei.
:62. Frank ül és vár, bár nem tudja, mire. - Frank sitzt und wartet, obwohl er nicht weiß, worauf.
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:Der letzte Schichtplan
:1. Frank ist 47 Jahre alt und arbeitet seit der Wende in derselben Fabrik.
:2. Die Fabrik hat früher Landmaschinen hergestellt, aber das ist lange vorbei.
:3. Seit elf Jahren hat sie keine einzige Maschine mehr verkauft.
:4. Trotzdem kommt Frank jeden Morgen um sechs Uhr zur Arbeit.
:5. Er öffnet das schwere Eisentor, das immer ein bisschen klemmt.
:6. Dann zieht er seinen blauen Arbeitskittel an und geht in die Halle.
:7. In der Mitte der Halle steht ein Mähdrescher aus dem Jahr 1988.
:8. Er heißt MTS-15, und Frank kennt jede Schraube an ihm.
:9. Das Ersatzteil für das Spritzgussgehäuse hat er gestern vom Schrottplatz geholt.
:10. Er baut es ein, dreht die Schrauben fest und startet den Motor.
:11. Der Motor ruckelt, hustet einmal laut und stirbt dann ab.
:12. Frank wartet kurz, startet ihn wieder – dasselbe Ergebnis.
:13. Er setzt sich auf ein Ölfass und trinkt Kaffee aus der Thermoskanne.
:14. Draußen ist es still, kein Auto fährt vorbei, kein Vogel ist zu hören.
:15. Bernd kommt gegen halb zehn aus seiner Ecke der Halle.
:16. Er ist 53 Jahre alt und war früher Brigadeleiter, aber das interessiert heute niemanden mehr.
:17. Auf einer alten Matratze hat er sich einen Platz eingerichtet, zwischen alten Regalen und Werkzeugkisten.
:18. Er hält Frank eine Bierdose hin und sagt: „Willste eine?"
:19. Frank schüttelt den Kopf, ohne aufzuschauen.
:20. Bernd zuckt mit den Schultern, öffnet die Dose und trinkt allein.
:21. Er trinkt nicht so viel, dass es wirklich auffällt, aber er trinkt jeden Tag.
:22. Ulla geht in dieser Zeit zwischen den Regalen auf und ab.
:23. Sie ist 44, trägt eine große Brille und ist die einzige Meisterin, die noch da ist.
:24. Heute sortiert sie Schrauben nach Größe: M8, M10, M12, alles in kleine Schachteln.
:25. Niemand hat diese Arbeit bestellt, und niemand wird sie brauchen.
:26. Aber Ulla macht sie, weil sie sonst nichts zu tun hätte.
:27. Sie sagt zu Bernd: „Wenn der Prüfer kommt, soll er wenigstens Ordnung sehen."
:28. Bernd lacht kurz und trocken: „Der Prüfer kommt nicht, Ulla."
:29. Frank sagt nichts dazu, er schraubt weiter am Motor.
:30. In der Kantine gibt es einen Tisch, eine Mikrowelle und einen Kalender von 2009.
:31. Frank wärmt sich eine Tüte Gulaschsuppe auf und setzt sich allein hin.
:32. Nach ein paar Minuten kommt Ulla mit einem Butterbrot und setzt sich ihm gegenüber.
:33. Sie legt das Brot auf den Tisch und sagt ruhig: „Die Buchhaltung hat heute Morgen angerufen."
:34. Frank schaut sie nicht an, er stochert in der Suppe.
:35. Ulla sagt: „Diesen Monat gibt es das letzte Mal Lohn."
:36. Frank antwortet: „Das hat man uns letzten Monat auch gesagt."
:37. Ulla schüttelt den Kopf: „Diesmal ist es anders. Diesmal meinen sie es ernst."
:38. Frank isst weiter, langsam, ohne Eile.
:39. Dann sagt er: „Dann ist eben Feierabend."
:40. Ulla schaut ihn lange an, bevor sie antwortet: „Seit zwölf Jahren machst du Feierabend und kommst am nächsten Morgen wieder."
:41. Frank schiebt den Teller zur Seite und steht auf.
:42. Er sagt nichts mehr, weil es nichts mehr zu sagen gibt.
:43. Eines Morgens kommt Frank in die Halle und es ist dunkel.
:44. Jemand hat die Hauptsicherung gelöst, der Strom ist weg.
:45. Er bleibt stehen und wartet, bis seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen.
:46. Bernd kommt bald danach, diesmal mit zwei Bierdosen statt einer.
:47. Er gibt Frank die zweite Dose, ohne etwas zu fragen.
:48. Diesmal nimmt Frank sie.
:49. Ulla kommt als letzte, schaut sich kurz um und setzt sich dann auf den Betonboden.
:50. Sie lehnt sich gegen ein altes Regal und sagt: „Das war's jetzt wirklich."
:51. Bernd öffnet seine Dose, das Zischen klingt laut in der stillen Halle.
:52. Frank sagt: „Vielleicht ist der Strom morgen wieder da."
:53. Keiner von ihnen antwortet darauf.
:54. Draußen fängt es an zu regnen, und man hört es auf dem Wellblechdach.
:55. Sie sitzen eine Weile so, ohne zu reden, und hören nur den Regen.
:56. Um drei Uhr nachmittags stehen sie auf und gehen nach Hause.
:57. Frank schaut beim Hinausgehen nicht zurück.
:58. Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem Eisentor.
:59. Die Halle dahinter ist noch dunkel, kein Licht brennt.
:60. Er setzt sich auf die Betonstufe und stützt die Ellbogen auf die Knie.
:61. Der Regen vom Vortag ist noch nicht ganz vorbei.
:62. Frank sitzt und wartet, obwohl er nicht weiß, worauf.
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=== 3 ===
:A lugas
:1. Jens ötvenkét éves, és egyedül él egy kis lakásban a város szélén.
:2. Amióta a tejüzem bezárt, már nem dolgozik.
:3. Az apja három hónapja meghalt, és egy kerti házat hagyott rá.
:4. A kerti ház az „Egység” kiskert-egyesülethez tartozik Magdeburg szélén.
:5. Jens jól ismeri a kerti házat, mert gyerekként gyakran járt ott.
:6. De ennek már régen vége.
:7. Egy szombaton busszal megy oda, mert az autója a műhelyben van.
:8. A kert kapuja berozsdásodott, és alig lehet kinyitni.
:9. Jens nekifeszül, amíg a zár fel nem törik.
:10. A zsanérok hangosan csikorognak, és egy madár ijedten elrepül.
:11. A kapu mögött szederbokrokat, egy tönkrement fészert és egy régi, kerekek nélküli kerékpárt lát.
:12. A kerti ház még áll, de a festék lepattogzik a falakról.
:13. Az egyik ablaküveg megrepedt, és a párkány alatti fa sötét a nedvességtől.
:14. Jens felhúzza a kesztyűjét, és munkához lát.
:15. Otthon elolvasott egy levelet az egyesülettől.
:16. A levélfejen még a régi NDK-címer látható, az írás pedig gót betűs.
:17. Az egyesületet fel kell oszlatni, mert túl kevés a tag.
:18. A bérleti szerződés szeptember harmincadikán lejár.
:19. Jens nem dobta el a levelet, hanem betette a kabátzsebébe.
:20. Néha eszébe jut, amikor esténként ébren fekszik.
:21. A nővére, Heike azt mondta, hogy bontassa le a kerti házat.
:22. „Ez csak bérleti díjba és időbe kerül” – mondta.
:23. Heike negyvenkilenc éves, és egy ápolási intézményben dolgozik.
:24. Nincs ideje régi dolgokra.
:25. Jens nem mondott ellent neki, de azért minden szombaton kimegy.
:26. A kertben van egy régi vízpumpa, amely évek óta nem működik.
:27. Jens nézi, aztán előveszi a szerszámait a táskájából.
:28. Túl sok szerszám van nála egy ilyen egyszerű pumpához, de ez nem baj.
:29. Lecsavarja a fedelet, és látja, hogy a vezeték el van dugulva, a dugattyúrúd pedig berozsdásodott.
:30. Majdnem két órán át dolgozik, és lassan meleg lesz.
:31. Egyszer halkan káromkodik, amikor beüti a kezét.
:32. Aztán hirtelen víz jön – először barna és sáros, aztán egyre tisztább.
:33. Jens alátartja a kezét, és nézi, ahogy a víz végigfolyik az ujjain.
:34. A kerti ház falának támaszkodik, és mélyen kifújja a levegőt.
:35. Kramer asszony, mint mindig, a kerítésnél áll.
:36. Hetvennyolc éves, és ő az utolsó kertész, aki még kijár.
:37. A két sor salátája alig nő, de ő mindennap föléjük hajol.
:38. „Megint működik?” – kérdezi, anélkül hogy közvetlenül ránézne.
:39. „Igen” – mondja Jens.
:40. „Az apja is mindig megjavította” – mondja.
:41. Jens elzárja a vizet, és nem válaszol.
:42. A pumpából még lassan csöpög a víz, de ez nem zavarja.
:43. Röviden az apjára gondol, aztán abbahagyja.
:44. Az egyik utolsó szombaton Jens alaposan kipakolja a kerti házat.
:45. Félretolja az ágyat, és alatta egy régi falapot talál.
:46. Alatta egy láda fekszik, amelyet évek óta senki sem nyitott ki.
:47. A ládában a radebergi sörgyár üvegcímkéi és két csomag Kaffee Extra van, 1990-ben lejárva.
:48. Legalul egy munkáskabát fekszik „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval.
:49. Jens kiemeli a kabátot, és egy ideig a kezében tartja.
:50. Régi izzadság és dohány szaga van, és az anyaga még meglepően erős.
:51. A kabátot a szék támlájára akasztja, mintha valaki mindjárt felvenné.
:52. Aztán a kávécsomagokat mellé teszi az asztalra.
:53. Heike nem sokkal később belép az ajtón.
:54. Ránéz a székre a kabáttal, és azt mondja: „Mi akar ez lenni?”
:55. „Semmi” – mondja Jens.
:56. „Ez mind megy a kukába” – mondja.
:57. „Holnap” – mondja Jens, és nem úgy gondolja.
:58. Heike újra elmegy, anélkül hogy rendesen becsukná az ajtót.
:59. Jens leül a kabát melletti székre, és kinéz az ablakon.
:60. Kint lemegy a nap, és a panelházak rövid időre narancsszínűvé válnak.
:61. Csendben ül, amíg eltűnik a fény, és a szobában sötét lesz.
:62. Nem kapcsol villanyt.
:63. Az egyesületet októberben hivatalosan feloszlatják.
:64. De a kerti ház még áll, mert senki sem jön, hogy lebontsa.
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:A lugas - Die Laube
:1. Jens ötvenkét éves, és egyedül él egy kis lakásban a város szélén. - Jens ist zweiundfünfzig Jahre alt und lebt allein in einer kleinen Wohnung am Stadtrand.
:2. Amióta a tejüzem bezárt, már nem dolgozik. - Seit die Molkerei geschlossen hat, arbeitet er nicht mehr.
:3. Az apja három hónapja meghalt, és egy kerti házat hagyott rá. - Sein Vater ist vor drei Monaten gestorben und hat ihm eine Gartenlaube hinterlassen.
:4. A kerti ház az „Egység” kiskert-egyesülethez tartozik Magdeburg szélén. - Die Laube gehört zum Kleingartenverein „Einheit" am Rand von Magdeburg.
:5. Jens jól ismeri a kerti házat, mert gyerekként gyakran járt ott. - Jens kennt die Laube gut, denn er war als Kind oft dort.
:6. De ennek már régen vége. - Aber das ist lange her.
:7. Egy szombaton busszal megy oda, mert az autója a műhelyben van. - Er fährt an einem Samstag mit dem Bus hin, weil sein Auto in der Werkstatt ist.
:8. A kert kapuja berozsdásodott, és alig lehet kinyitni. - Das Tor zum Garten ist verrostet und lässt sich kaum öffnen.
:9. Jens nekifeszül, amíg a zár fel nem törik. - Jens drückt dagegen, bis das Schloss aufbricht.
:10. A zsanérok hangosan csikorognak, és egy madár ijedten elrepül. - Die Scharniere quietschen laut, und ein Vogel fliegt erschrocken davon.
:11. A kapu mögött szederbokrokat, egy tönkrement fészert és egy régi, kerekek nélküli kerékpárt lát. - Hinter dem Tor sieht er Brombeersträucher, einen kaputten Schuppen und ein altes Fahrrad ohne Räder.
:12. A kerti ház még áll, de a festék lepattogzik a falakról. - Die Laube steht noch, aber die Farbe blättert von den Wänden.
:13. Az egyik ablaküveg megrepedt, és a párkány alatti fa sötét a nedvességtől. - Ein Fensterglas ist gesprungen, und das Holz unter dem Sims ist dunkel vor Feuchtigkeit.
:14. Jens felhúzza a kesztyűjét, és munkához lát. - Jens zieht seine Handschuhe an und fängt an zu arbeiten.
:15. Otthon elolvasott egy levelet az egyesülettől. - Zu Hause hat er einen Brief vom Verein gelesen.
:16. A levélfejen még a régi NDK-címer látható, az írás pedig gót betűs. - Der Briefkopf zeigt noch das alte DDR-Wappen, und die Schrift ist altdeutsch.
:17. Az egyesületet fel kell oszlatni, mert túl kevés a tag. - Der Verein soll aufgelöst werden, weil es zu wenige Mitglieder gibt.
:18. A bérleti szerződés szeptember harmincadikán lejár. - Der Pachtvertrag läuft am dreißigsten September aus.
:19. Jens nem dobta el a levelet, hanem betette a kabátzsebébe. - Jens hat den Brief nicht weggeworfen, sondern in seine Jackentasche gesteckt.
:20. Néha eszébe jut, amikor esténként ébren fekszik. - Er denkt manchmal daran, wenn er abends wach liegt.
:21. A nővére, Heike azt mondta, hogy bontassa le a kerti házat. - Seine Schwester Heike hat gesagt, er soll die Laube abreißen lassen.
:22. „Ez csak bérleti díjba és időbe kerül” – mondta. - „Das kostet nur Pacht und Zeit", hat sie gesagt.
:23. Heike negyvenkilenc éves, és egy ápolási intézményben dolgozik. - Heike ist neunundvierzig und arbeitet in einer Pflegeeinrichtung.
:24. Nincs ideje régi dolgokra. - Sie hat keine Zeit für alte Dinge.
:25. Jens nem mondott ellent neki, de azért minden szombaton kimegy. - Jens hat ihr nicht widersprochen, aber er fährt trotzdem jeden Samstag hin.
:26. A kertben van egy régi vízpumpa, amely évek óta nem működik. - Im Garten ist eine alte Wasserpumpe, die seit Jahren nicht mehr funktioniert.
:27. Jens nézi, aztán előveszi a szerszámait a táskájából. - Jens schaut sie an und holt dann sein Werkzeug aus der Tasche.
:28. Túl sok szerszám van nála egy ilyen egyszerű pumpához, de ez nem baj. - Er hat zu viel Werkzeug dabei für so eine einfache Pumpe, aber das macht nichts.
:29. Lecsavarja a fedelet, és látja, hogy a vezeték el van dugulva, a dugattyúrúd pedig berozsdásodott. - Er schraubt den Deckel auf und sieht, dass die Leitung verstopft und die Kolbenstange verrostet ist.
:30. Majdnem két órán át dolgozik, és lassan meleg lesz. - Er arbeitet fast zwei Stunden, und es wird langsam heiß.
:31. Egyszer halkan káromkodik, amikor beüti a kezét. - Er flucht einmal leise, als er sich die Hand stößt.
:32. Aztán hirtelen víz jön – először barna és sáros, aztán egyre tisztább. - Dann kommt plötzlich Wasser – zuerst braun und schlammig, dann immer klarer.
:33. Jens alátartja a kezét, és nézi, ahogy a víz végigfolyik az ujjain. - Jens hält die Hand darunter und schaut zu, wie das Wasser über seine Finger läuft.
:34. A kerti ház falának támaszkodik, és mélyen kifújja a levegőt. - Er lehnt sich gegen die Laubenwand und atmet tief aus.
:35. Kramer asszony, mint mindig, a kerítésnél áll. - Frau Kramer steht wie immer am Zaun.
:36. Hetvennyolc éves, és ő az utolsó kertész, aki még kijár. - Sie ist achtundsiebzig Jahre alt und die letzte Gärtnerin, die noch kommt.
:37. A két sor salátája alig nő, de ő mindennap föléjük hajol. - Ihre zwei Reihen Salat wachsen kaum, aber sie beugt sich jeden Tag darüber.
:38. „Megint működik?” – kérdezi, anélkül hogy közvetlenül ránézne. - „Läuft wieder?", fragt sie, ohne ihn direkt anzusehen.
:39. „Igen” – mondja Jens. - „Ja", sagt Jens.
:40. „Az apja is mindig megjavította” – mondja. - „Ihr Vater hat das auch immer repariert", sagt sie.
:41. Jens elzárja a vizet, és nem válaszol. - Jens dreht das Wasser ab und antwortet nicht.
:42. A pumpából még lassan csöpög a víz, de ez nem zavarja. - Es tropft noch langsam aus der Pumpe, aber das stört ihn nicht.
:43. Röviden az apjára gondol, aztán abbahagyja. - Er denkt kurz an seinen Vater, dann hört er damit auf.
:44. Az egyik utolsó szombaton Jens alaposan kipakolja a kerti házat. - An einem der letzten Samstage räumt Jens die Laube gründlich aus.
:45. Félretolja az ágyat, és alatta egy régi falapot talál. - Er schiebt das Bett zur Seite und findet darunter eine alte Holzplatte.
:46. Alatta egy láda fekszik, amelyet évek óta senki sem nyitott ki. - Darunter liegt eine Kiste, die niemand in Jahren geöffnet hat.
:47. A ládában a radebergi sörgyár üvegcímkéi és két csomag Kaffee Extra van, 1990-ben lejárva. - In der Kiste sind Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg und zwei Packungen Kaffee Extra, abgelaufen 1990.
:48. Legalul egy munkáskabát fekszik „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval. - Ganz unten liegt eine Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg".
:49. Jens kiemeli a kabátot, és egy ideig a kezében tartja. - Jens hebt die Jacke heraus und hält sie eine Weile in den Händen.
:50. Régi izzadság és dohány szaga van, és az anyaga még meglepően erős. - Sie riecht nach altem Schweiß und Tabak, und der Stoff ist noch erstaunlich fest.
:51. A kabátot a szék támlájára akasztja, mintha valaki mindjárt felvenné. - Er hängt die Jacke über die Stuhllehne, als ob jemand sie gleich anziehen würde.
:52. Aztán a kávécsomagokat mellé teszi az asztalra. - Dann stellt er die Kaffeepackungen daneben auf den Tisch.
:53. Heike nem sokkal később belép az ajtón. - Heike kommt kurz danach zur Tür herein.
:54. Ránéz a székre a kabáttal, és azt mondja: „Mi akar ez lenni?” - Sie schaut auf den Stuhl mit der Jacke und sagt: „Was soll das werden?"
:55. „Semmi” – mondja Jens. - „Nichts", sagt Jens.
:56. „Ez mind megy a kukába” – mondja. - „Das kommt alles in die Tonne", sagt sie.
:57. „Holnap” – mondja Jens, és nem úgy gondolja. - „Morgen", sagt Jens, und er meint es nicht so.
:58. Heike újra elmegy, anélkül hogy rendesen becsukná az ajtót. - Heike geht wieder, ohne die Tür richtig zu schließen.
:59. Jens leül a kabát melletti székre, és kinéz az ablakon. - Jens setzt sich auf den Stuhl neben der Jacke und schaut aus dem Fenster.
:60. Kint lemegy a nap, és a panelházak rövid időre narancsszínűvé válnak. - Draußen geht die Sonne unter, und die Plattenbauten werden für eine kurze Zeit orange.
:61. Csendben ül, amíg eltűnik a fény, és a szobában sötét lesz. - Er sitzt still, bis das Licht weg ist und es im Raum dunkel wird.
:62. Nem kapcsol villanyt. - Er macht kein Licht an.
:63. Az egyesületet októberben hivatalosan feloszlatják. - Der Verein wird im Oktober offiziell aufgelöst.
:64. De a kerti ház még áll, mert senki sem jön, hogy lebontsa. - Aber die Laube steht noch, weil niemand kommt, um sie abzureißen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
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:Die Laube
:1. Jens ist zweiundfünfzig Jahre alt und lebt allein in einer kleinen Wohnung am Stadtrand.
:2. Seit die Molkerei geschlossen hat, arbeitet er nicht mehr.
:3. Sein Vater ist vor drei Monaten gestorben und hat ihm eine Gartenlaube hinterlassen.
:4. Die Laube gehört zum Kleingartenverein „Einheit" am Rand von Magdeburg.
:5. Jens kennt die Laube gut, denn er war als Kind oft dort.
:6. Aber das ist lange her.
:7. Er fährt an einem Samstag mit dem Bus hin, weil sein Auto in der Werkstatt ist.
:8. Das Tor zum Garten ist verrostet und lässt sich kaum öffnen.
:9. Jens drückt dagegen, bis das Schloss aufbricht.
:10. Die Scharniere quietschen laut, und ein Vogel fliegt erschrocken davon.
:11. Hinter dem Tor sieht er Brombeersträucher, einen kaputten Schuppen und ein altes Fahrrad ohne Räder.
:12. Die Laube steht noch, aber die Farbe blättert von den Wänden.
:13. Ein Fensterglas ist gesprungen, und das Holz unter dem Sims ist dunkel vor Feuchtigkeit.
:14. Jens zieht seine Handschuhe an und fängt an zu arbeiten.
:15. Zu Hause hat er einen Brief vom Verein gelesen.
:16. Der Briefkopf zeigt noch das alte DDR-Wappen, und die Schrift ist altdeutsch.
:17. Der Verein soll aufgelöst werden, weil es zu wenige Mitglieder gibt.
:18. Der Pachtvertrag läuft am dreißigsten September aus.
:19. Jens hat den Brief nicht weggeworfen, sondern in seine Jackentasche gesteckt.
:20. Er denkt manchmal daran, wenn er abends wach liegt.
:21. Seine Schwester Heike hat gesagt, er soll die Laube abreißen lassen.
:22. „Das kostet nur Pacht und Zeit", hat sie gesagt.
:23. Heike ist neunundvierzig und arbeitet in einer Pflegeeinrichtung.
:24. Sie hat keine Zeit für alte Dinge.
:25. Jens hat ihr nicht widersprochen, aber er fährt trotzdem jeden Samstag hin.
:26. Im Garten ist eine alte Wasserpumpe, die seit Jahren nicht mehr funktioniert.
:27. Jens schaut sie an und holt dann sein Werkzeug aus der Tasche.
:28. Er hat zu viel Werkzeug dabei für so eine einfache Pumpe, aber das macht nichts.
:29. Er schraubt den Deckel auf und sieht, dass die Leitung verstopft und die Kolbenstange verrostet ist.
:30. Er arbeitet fast zwei Stunden, und es wird langsam heiß.
:31. Er flucht einmal leise, als er sich die Hand stößt.
:32. Dann kommt plötzlich Wasser – zuerst braun und schlammig, dann immer klarer.
:33. Jens hält die Hand darunter und schaut zu, wie das Wasser über seine Finger läuft.
:34. Er lehnt sich gegen die Laubenwand und atmet tief aus.
:35. Frau Kramer steht wie immer am Zaun.
:36. Sie ist achtundsiebzig Jahre alt und die letzte Gärtnerin, die noch kommt.
:37. Ihre zwei Reihen Salat wachsen kaum, aber sie beugt sich jeden Tag darüber.
:38. „Läuft wieder?", fragt sie, ohne ihn direkt anzusehen.
:39. „Ja", sagt Jens.
:40. „Ihr Vater hat das auch immer repariert", sagt sie.
:41. Jens dreht das Wasser ab und antwortet nicht.
:42. Es tropft noch langsam aus der Pumpe, aber das stört ihn nicht.
:43. Er denkt kurz an seinen Vater, dann hört er damit auf.
:44. An einem der letzten Samstage räumt Jens die Laube gründlich aus.
:45. Er schiebt das Bett zur Seite und findet darunter eine alte Holzplatte.
:46. Darunter liegt eine Kiste, die niemand in Jahren geöffnet hat.
:47. In der Kiste sind Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg und zwei Packungen Kaffee Extra, abgelaufen 1990.
:48. Ganz unten liegt eine Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg".
:49. Jens hebt die Jacke heraus und hält sie eine Weile in den Händen.
:50. Sie riecht nach altem Schweiß und Tabak, und der Stoff ist noch erstaunlich fest.
:51. Er hängt die Jacke über die Stuhllehne, als ob jemand sie gleich anziehen würde.
:52. Dann stellt er die Kaffeepackungen daneben auf den Tisch.
:53. Heike kommt kurz danach zur Tür herein.
:54. Sie schaut auf den Stuhl mit der Jacke und sagt: „Was soll das werden?"
:55. „Nichts", sagt Jens.
:56. „Das kommt alles in die Tonne", sagt sie.
:57. „Morgen", sagt Jens, und er meint es nicht so.
:58. Heike geht wieder, ohne die Tür richtig zu schließen.
:59. Jens setzt sich auf den Stuhl neben der Jacke und schaut aus dem Fenster.
:60. Draußen geht die Sonne unter, und die Plattenbauten werden für eine kurze Zeit orange.
:61. Er sitzt still, bis das Licht weg ist und es im Raum dunkel wird.
:62. Er macht kein Licht an.
:63. Der Verein wird im Oktober offiziell aufgelöst.
:64. Aber die Laube steht noch, weil niemand kommt, um sie abzureißen.
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=== 4 ===
:A zsemle
:1. Monikának van egy kis péksége Gröbmingben.
:2. Minden reggel hat órakor nyit.
:3. Zimmermann úr mindig hétkor jön.
:4. Két zsemlét és egy kávét vesz.
:5. Ezt már négy éve így csinálja.
:6. Leül az ablak melletti kis asztalhoz.
:7. Nem olvas újságot, csak egyszerűen kinéz.
:8. Fél óra múlva megint elmegy.
:9. Monika tudja a nevét, mert van törzsvásárlói kártyája.
:10. De nem beszél sokat vele.
:11. Ő sem.
:12. Így jó ez.
:13. Tíz nappal ezelőtt Zimmermann úr nem jött.
:14. Monika azt gondolta: talán tovább alszik.
:15. Másnap reggel sem volt ott.
:16. A két zsemléjét már kivette a polcról, de aztán visszatette őket.
:17. A harmadik reggelen félretette neki a zsemléket.
:18. Egy kis cédulát tett melléjük: „Fenntartva.”
:19. A kollégája, Felix megkérdezte, kinek.
:20. Monika azt mondta: „Egy törzsvendégnek.”
:21. Felix bólintott, és nem kérdezett tovább.
:22. Az ötödik reggelen Monika már nem tartotta fenn a zsemléket.
:23. Különben a többi vevő veszi meg őket.
:24. De hét órakor még mindig az ajtóra néz.
:25. Ezt Felix is észreveszi.
:26. De nem mond semmit.
:27. A Zimmermann úr nélküli második héten Monika előkereste a törzsvásárlói kártyáját.
:28. Karl Zimmermannnak hívják, és a Bachgasse 4-ben lakik.
:29. Ezt már tudta, de most el is olvasta.
:30. Karl Zimmermann.
:31. A kártyát visszatette a fiókba.
:32. Egy hétfőn egy fiatal férfi két zsemlét és egy kávét rendelt.
:33. Ő is leült a kis asztalhoz.
:34. De a telefonját nézte.
:35. Monika odavitte neki a kávét, és azt gondolta: ez nem ugyanaz.
:36. Aztán magában azt gondolta: persze hogy nem.
:37. Nem is kell, hogy ugyanaz legyen.
:38. A nap végén Felix megtisztította a kávégépet.
:39. Monika letörölte a pultot.
:40. Keveset beszéltek, mint mindig.
:41. Amikor Felix elment, Monika röviden a Bachgasse 4-re gondolt.
:42. Röviden elmehetne arra, de ilyet nem tesz csak úgy az ember.
:43. Az ember nem megy el egy vevőhöz otthonra.
:44. Az furcsa lenne.
:45. Vagy nem?
:46. Másnap reggel Monika hatkor kinyitotta a pékséget.
:47. Hétkor az ajtó zárva volt.
:48. Nyolckor is.
:49. Zimmermann úr nem jött.
:50. A rövid szünetében a törzshelyén ivott meg egy kávét.
:51. Ilyet még soha nem csinált.
:52. A hely meleg volt, mert besütött a nap.
:53. Ennyi volt az egész.
:54. Este megkérdezte Felixtől, hogy ismeri-e a Bachgassét.
:55. Felix azt mondta: „Az a templom mögött van, nem?”
:56. Monika azt mondta: „Igen, stimmt.”
:57. Többet nem.
:58. A következő reggel megint normális reggel volt.
:59. Két zsemle és egy kávé valakinek.
:60. Talán ugyanannak, talán nem.
:61. A pékség hatkor nyitva van.
:62. Zimmermann úr nem volt ott.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A zsemle - Die Semmel
:1. Monikának van egy kis péksége Gröbmingben. - Monika hat eine kleine Bäckerei in Gröbming.
:2. Minden reggel hat órakor nyit. - Sie öffnet jeden Morgen um sechs Uhr.
:3. Zimmermann úr mindig hétkor jön. - Herr Zimmermann kommt immer um sieben.
:4. Két zsemlét és egy kávét vesz. - Er kauft zwei Semmeln und einen Kaffee.
:5. Ezt már négy éve így csinálja. - Das macht er seit vier Jahren.
:6. Leül az ablak melletti kis asztalhoz. - Er setzt sich an den kleinen Tisch beim Fenster.
:7. Nem olvas újságot, csak egyszerűen kinéz. - Er liest keine Zeitung und schaut einfach raus.
:8. Fél óra múlva megint elmegy. - Nach einer halben Stunde geht er wieder.
:9. Monika tudja a nevét, mert van törzsvásárlói kártyája. - Monika kennt seinen Namen, denn er hat eine Kundenkarte.
:10. De nem beszél sokat vele. - Aber sie redet nicht viel mit ihm.
:11. Ő sem. - Er auch nicht.
:12. Így jó ez. - Das passt so.
:13. Tíz nappal ezelőtt Zimmermann úr nem jött. - Vor zehn Tagen ist Herr Zimmermann nicht gekommen.
:14. Monika azt gondolta: talán tovább alszik. - Monika hat gedacht: Er schläft vielleicht länger.
:15. Másnap reggel sem volt ott. - Am nächsten Morgen war er auch nicht da.
:16. A két zsemléjét már kivette a polcról, de aztán visszatette őket. - Sie hatte seine zwei Semmeln schon aus dem Regal genommen, aber dann hat sie sie wieder zurückgelegt.
:17. A harmadik reggelen félretette neki a zsemléket. - Am dritten Morgen hat sie die Semmeln für ihn zur Seite gelegt.
:18. Egy kis cédulát tett melléjük: „Fenntartva.” - Sie hat einen kleinen Zettel dazugelegt: „Reserviert."
:19. A kollégája, Felix megkérdezte, kinek. - Ihr Kollege Felix hat gefragt, für wen.
:20. Monika azt mondta: „Egy törzsvendégnek.” - Monika hat gesagt: „Für einen Stammkunden."
:21. Felix bólintott, és nem kérdezett tovább. - Felix hat genickt und nichts weiter gefragt.
:22. Az ötödik reggelen Monika már nem tartotta fenn a zsemléket. - Am fünften Morgen hat Monika die Semmeln nicht mehr reserviert.
:23. Különben a többi vevő veszi meg őket. - Die anderen Kunden kaufen sie sonst.
:24. De hét órakor még mindig az ajtóra néz. - Aber sie schaut immer noch um sieben Uhr auf die Tür.
:25. Ezt Felix is észreveszi. - Das merkt Felix auch.
:26. De nem mond semmit. - Er sagt aber nichts.
:27. A Zimmermann úr nélküli második héten Monika előkereste a törzsvásárlói kártyáját. - In der zweiten Woche ohne Herrn Zimmermann hat Monika seine Kundenkarte rausgesucht.
:28. Karl Zimmermannnak hívják, és a Bachgasse 4-ben lakik. - Er heißt Karl Zimmermann und wohnt in der Bachgasse 4.
:29. Ezt már tudta, de most el is olvasta. - Das wusste sie schon, aber jetzt hat sie es gelesen.
:30. Karl Zimmermann. - Karl Zimmermann.
:31. A kártyát visszatette a fiókba. - Sie hat die Karte wieder in die Schublade gelegt.
:32. Egy hétfőn egy fiatal férfi két zsemlét és egy kávét rendelt. - An einem Montag hat ein junger Mann zwei Semmeln und einen Kaffee bestellt.
:33. Ő is leült a kis asztalhoz. - Er hat sich auch an den kleinen Tisch gesetzt.
:34. De a telefonját nézte. - Aber er hat auf sein Handy geschaut.
:35. Monika odavitte neki a kávét, és azt gondolta: ez nem ugyanaz. - Monika hat ihm den Kaffee gebracht und gedacht: Das ist nicht dasselbe.
:36. Aztán magában azt gondolta: persze hogy nem. - Dann hat sie sich selbst gedacht: Natürlich nicht.
:37. Nem is kell, hogy ugyanaz legyen. - Das muss auch nicht dasselbe sein.
:38. A nap végén Felix megtisztította a kávégépet. - Am Ende des Tages hat Felix die Kaffeemaschine gereinigt.
:39. Monika letörölte a pultot. - Monika hat die Theke abgewischt.
:40. Keveset beszéltek, mint mindig. - Sie haben wenig geredet, wie immer.
:41. Amikor Felix elment, Monika röviden a Bachgasse 4-re gondolt. - Als Felix gegangen ist, hat Monika kurz an die Bachgasse 4 gedacht.
:42. Röviden elmehetne arra, de ilyet nem tesz csak úgy az ember. - Sie kann kurz dort vorbeigehen, aber das macht man nicht einfach so.
:43. Az ember nem megy el egy vevőhöz otthonra. - Man geht nicht zu einem Kunden nach Hause.
:44. Az furcsa lenne. - Das wäre seltsam.
:45. Vagy nem? - Oder?
:46. Másnap reggel Monika hatkor kinyitotta a pékséget. - Am nächsten Morgen hat Monika die Bäckerei um sechs geöffnet.
:47. Hétkor az ajtó zárva volt. - Um sieben war die Tür zu.
:48. Nyolckor is. - Um acht auch.
:49. Zimmermann úr nem jött. - Herr Zimmermann ist nicht gekommen.
:50. A rövid szünetében a törzshelyén ivott meg egy kávét. - In ihrer kurzen Pause hat sie an seinem Stammplatz einen Kaffee getrunken.
:51. Ilyet még soha nem csinált. - Das hat sie noch nie gemacht.
:52. A hely meleg volt, mert besütött a nap. - Der Platz war warm, denn die Sonne hat reingeschienen.
:53. Ennyi volt az egész. - Das war alles.
:54. Este megkérdezte Felixtől, hogy ismeri-e a Bachgassét. - Am Abend hat sie Felix gefragt, ob er die Bachgasse kennt.
:55. Felix azt mondta: „Az a templom mögött van, nem?” - Felix hat gesagt: „Die ist doch hinter der Kirche, oder?"
:56. Monika azt mondta: „Igen, stimmt.” - Monika hat gesagt: „Ja, stimmt."
:57. Többet nem. - Mehr nicht.
:58. A következő reggel megint normális reggel volt. - Der nächste Morgen war wieder ein normaler Morgen.
:59. Két zsemle és egy kávé valakinek. - Zwei Semmeln und ein Kaffee für jemanden.
:60. Talán ugyanannak, talán nem. - Vielleicht für denselben, vielleicht nicht.
:61. A pékség hatkor nyitva van. - Die Bäckerei ist um sechs geöffnet.
:62. Zimmermann úr nem volt ott. - Herr Zimmermann war nicht da.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Semmel
:1. Monika hat eine kleine Bäckerei in Gröbming.
:2. Sie öffnet jeden Morgen um sechs Uhr.
:3. Herr Zimmermann kommt immer um sieben.
:4. Er kauft zwei Semmeln und einen Kaffee.
:5. Das macht er seit vier Jahren.
:6. Er setzt sich an den kleinen Tisch beim Fenster.
:7. Er liest keine Zeitung und schaut einfach raus.
:8. Nach einer halben Stunde geht er wieder.
:9. Monika kennt seinen Namen, denn er hat eine Kundenkarte.
:10. Aber sie redet nicht viel mit ihm.
:11. Er auch nicht.
:12. Das passt so.
:13. Vor zehn Tagen ist Herr Zimmermann nicht gekommen.
:14. Monika hat gedacht: Er schläft vielleicht länger.
:15. Am nächsten Morgen war er auch nicht da.
:16. Sie hatte seine zwei Semmeln schon aus dem Regal genommen, aber dann hat sie sie wieder zurückgelegt.
:17. Am dritten Morgen hat sie die Semmeln für ihn zur Seite gelegt.
:18. Sie hat einen kleinen Zettel dazugelegt: „Reserviert."
:19. Ihr Kollege Felix hat gefragt, für wen.
:20. Monika hat gesagt: „Für einen Stammkunden."
:21. Felix hat genickt und nichts weiter gefragt.
:22. Am fünften Morgen hat Monika die Semmeln nicht mehr reserviert.
:23. Die anderen Kunden kaufen sie sonst.
:24. Aber sie schaut immer noch um sieben Uhr auf die Tür.
:25. Das merkt Felix auch.
:26. Er sagt aber nichts.
:27. In der zweiten Woche ohne Herrn Zimmermann hat Monika seine Kundenkarte rausgesucht.
:28. Er heißt Karl Zimmermann und wohnt in der Bachgasse 4.
:29. Das wusste sie schon, aber jetzt hat sie es gelesen.
:30. Karl Zimmermann.
:31. Sie hat die Karte wieder in die Schublade gelegt.
:32. An einem Montag hat ein junger Mann zwei Semmeln und einen Kaffee bestellt.
:33. Er hat sich auch an den kleinen Tisch gesetzt.
:34. Aber er hat auf sein Handy geschaut.
:35. Monika hat ihm den Kaffee gebracht und gedacht: Das ist nicht dasselbe.
:36. Dann hat sie sich selbst gedacht: Natürlich nicht.
:37. Das muss auch nicht dasselbe sein.
:38. Am Ende des Tages hat Felix die Kaffeemaschine gereinigt.
:39. Monika hat die Theke abgewischt.
:40. Sie haben wenig geredet, wie immer.
:41. Als Felix gegangen ist, hat Monika kurz an die Bachgasse 4 gedacht.
:42. Sie kann kurz dort vorbeigehen, aber das macht man nicht einfach so.
:43. Man geht nicht zu einem Kunden nach Hause.
:44. Das wäre seltsam.
:45. Oder?
:46. Am nächsten Morgen hat Monika die Bäckerei um sechs geöffnet.
:47. Um sieben war die Tür zu.
:48. Um acht auch.
:49. Herr Zimmermann ist nicht gekommen.
:50. In ihrer kurzen Pause hat sie an seinem Stammplatz einen Kaffee getrunken.
:51. Das hat sie noch nie gemacht.
:52. Der Platz war warm, denn die Sonne hat reingeschienen.
:53. Das war alles.
:54. Am Abend hat sie Felix gefragt, ob er die Bachgasse kennt.
:55. Felix hat gesagt: „Die ist doch hinter der Kirche, oder?"
:56. Monika hat gesagt: „Ja, stimmt."
:57. Mehr nicht.
:58. Der nächste Morgen war wieder ein normaler Morgen.
:59. Zwei Semmeln und ein Kaffee für jemanden.
:60. Vielleicht für denselben, vielleicht nicht.
:61. Die Bäckerei ist um sechs geöffnet.
:62. Herr Zimmermann war nicht da.
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=== 5 ===
:A pecsét
:1. Karl R. 53 éves, és a bécsi repülőtéren dolgozik.
:2. Ott minden nap útleveleket ellenőriz a határon.
:3. Ezt a munkát már tizenegy éve végzi.
:4. Minden reggel 6:00 órakor érkezik meg az ellenőrzőfülkéjébe.
:5. Felhúzza a kesztyűjét, aztán ellenőrzi a pecsétet.
:6. Mindig először egy próbalapot pecsétel le, hogy a tinta egyenletes legyen.
:7. Mindennek készen kell lennie, mielőtt a határ 6:30-kor megnyílik.
:8. Karl készen áll.
:9. Az utasok egymás után érkeznek, és leteszik az útlevelüket a pultra.
:10. Karl elvesz minden útlevelet, megnézi a fényképet, és ellenőrzi a dátumot.
:11. Aztán pecsétel, és azt mondja: „Jó reggelt” vagy „A következőt kérem.”
:12. Ezeket a szavakat mondja egész nap, mert ez a munkája.
:13. Közben már nem gondolkodik rajta.
:14. A délelőtt gyorsan és nyugodtan telik el.
:15. Szerda délután nyugalom van a határon.
:16. Nem sokkal 14 óra után van, és a váróterület majdnem üres.
:17. A következő utas fiatal, talán 21 vagy 22 éves.
:18. Sötét haja van, és nagy hátizsákot visel a hátán.
:19. Karl elveszi az útlevelét, és kinyitja.
:20. Német útlevél, és a fénykép öt évvel ezelőtti.
:21. Karl megnézi a fényképet, aztán megáll egy pillanatra.
:22. Az arc fiatal, de nagyon jól ismeri.
:23. A szemek, az orr, az anyajegy a bal arcán – mindent ismer.
:24. Tobias.
:25. Karl hét éve nem látta a fiát.
:26. Tobias akkor az anyjával Münchenbe ment, mert a válás nagyon nehéz volt.
:27. Karl felnéz az útlevélből, és ránéz a fiatal férfira.
:28. Tobias a telefonját nézi, és nem veszi észre Karlt.
:29. Karl felemeli a pecsétet, és erősen rányomja az útlevél oldalára.
:30. „Üdvözlöm Ausztriában” – mondja nyugodtan.
:31. Tobias elveszi az útlevelet, beteszi a zsebébe, és továbbmegy.
:32. Egy szót sem szól, és nem fordul vissza.
:33. Karl ránéz a pecsétre az útlevélben.
:34. A dátum tisztán áll ott: október 9.
:35. „A következőt kérem” – mondja.
:36. A műszak 17:00 órakor véget ér, és Karl metróval hazamegy.
:37. Floridsdorfban lakik, egyedül, egy kicsi, csendes lakásban.
:38. Készített magának kenyeret és sajtot, de keveset evett.
:39. Utána az asztalnál ült, és a telefonját nézte.
:40. Az anyja Grazban lakik, de gyakran telefonálnak egymással.
:41. Karl felhívta a számát.
:42. A telefon háromszor csengett, aztán felvette.
:43. „Karl? Minden rendben van?”
:44. Karl lassan azt mondta: „Ma láttam Tobiast.”
:45. „Átment az én ellenőrzőfülkémen.”
:46. Az anyja sokáig nem mondott semmit.
:47. Aztán megkérdezte: „Felismert téged?”
:48. Karl azt felelte: „Nem. A telefonját nézte.”
:49. „Ó, Karl” – mondta az anyja.
:50. Karl letette, és utána elmosogatta az edényeket.
:51. Korán lefeküdt, de sokáig nem tudott elaludni.
:52. Másnap reggel még sötét van, amikor Karl megérkezik.
:53. Bemegy a fülkéjébe, és felhúzza a kesztyűt.
:54. A pecsét a helyén fekszik a pulton.
:55. Lepecsételi a próbalapot, és a tinta egyenletes.
:56. 6:30-kor újra megnyílik a határ.
:57. Az első utas egy idősebb nő bőrönddel.
:58. Karl elveszi az útlevelét, ellenőrzi, és lepecsételi.
:59. „Jó reggelt” – mondja.
:60. A nő bólint, és továbbmegy.
:61. Karl ránéz a falon lévő kijelzőtáblára.
:62. Következő érkezés: München, 7:05, B kapu.
:63. Elveszi a termoszát, és iszik egy korty teát.
:64. A tea meleg.
:65. Visszateszi a kannát.
:66. „A következőt kérem.”
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
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:A pecsét - Der Stempel
:1. Karl R. 53 éves, és a bécsi repülőtéren dolgozik. - Karl R. ist 53 Jahre alt und arbeitet am Flughafen Wien.
:2. Ott minden nap útleveleket ellenőriz a határon. - Er kontrolliert dort jeden Tag Pässe an der Grenze.
:3. Ezt a munkát már tizenegy éve végzi. - Diese Arbeit macht er schon seit elf Jahren.
:4. Minden reggel 6:00 órakor érkezik meg az ellenőrzőfülkéjébe. - Jeden Morgen kommt er um 6:00 Uhr in seine Kontrollkabine.
:5. Felhúzza a kesztyűjét, aztán ellenőrzi a pecsétet. - Er zieht seine Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:6. Mindig először egy próbalapot pecsétel le, hogy a tinta egyenletes legyen. - Er stempelt immer zuerst ein Probeblatt, damit die Tinte gleichmäßig ist.
:7. Mindennek készen kell lennie, mielőtt a határ 6:30-kor megnyílik. - Alles muss fertig sein, bevor die Grenze um 6:30 Uhr öffnet.
:8. Karl készen áll. - Karl ist bereit.
:9. Az utasok egymás után érkeznek, és leteszik az útlevelüket a pultra. - Die Reisenden kommen nacheinander und legen ihre Pässe auf den Tresen.
:10. Karl elvesz minden útlevelet, megnézi a fényképet, és ellenőrzi a dátumot. - Karl nimmt jeden Pass, schaut das Foto an und prüft das Datum.
:11. Aztán pecsétel, és azt mondja: „Jó reggelt” vagy „A következőt kérem.” - Dann stempelt er und sagt: „Guten Morgen" oder „Nächster, bitte."
:12. Ezeket a szavakat mondja egész nap, mert ez a munkája. - Diese Worte sagt er den ganzen Tag, denn das ist seine Arbeit.
:13. Közben már nem gondolkodik rajta. - Er denkt dabei nicht mehr nach.
:14. A délelőtt gyorsan és nyugodtan telik el. - Der Morgen vergeht schnell und ruhig.
:15. Szerda délután nyugalom van a határon. - Am Mittwochnachmittag ist es ruhig an der Grenze.
:16. Nem sokkal 14 óra után van, és a váróterület majdnem üres. - Es ist kurz nach 14 Uhr, und der Wartebereich ist fast leer.
:17. A következő utas fiatal, talán 21 vagy 22 éves. - Der nächste Reisende ist jung, vielleicht 21 oder 22 Jahre alt.
:18. Sötét haja van, és nagy hátizsákot visel a hátán. - Er hat dunkle Haare und trägt einen großen Rucksack auf dem Rücken.
:19. Karl elveszi az útlevelét, és kinyitja. - Karl nimmt seinen Pass und öffnet ihn.
:20. Német útlevél, és a fénykép öt évvel ezelőtti. - Es ist ein deutscher Reisepass, und das Foto ist fünf Jahre alt.
:21. Karl megnézi a fényképet, aztán megáll egy pillanatra. - Karl schaut das Foto an, und dann hält er inne.
:22. Az arc fiatal, de nagyon jól ismeri. - Das Gesicht ist jung, aber er kennt es sehr gut.
:23. A szemek, az orr, az anyajegy a bal arcán – mindent ismer. - Die Augen, die Nase, das Muttermal auf der linken Wange – er kennt alles.
:24. Tobias. - Tobias.
:25. Karl hét éve nem látta a fiát. - Karl hat seinen Sohn seit sieben Jahren nicht gesehen.
:26. Tobias akkor az anyjával Münchenbe ment, mert a válás nagyon nehéz volt. - Tobias ist damals mit seiner Mutter nach München gegangen, weil die Scheidung sehr schwer war.
:27. Karl felnéz az útlevélből, és ránéz a fiatal férfira. - Karl schaut vom Pass auf und schaut den jungen Mann an.
:28. Tobias a telefonját nézi, és nem veszi észre Karlt. - Tobias schaut auf sein Handy und bemerkt Karl nicht.
:29. Karl felemeli a pecsétet, és erősen rányomja az útlevél oldalára. - Karl hebt den Stempel und drückt ihn fest auf die Passseite.
:30. „Üdvözlöm Ausztriában” – mondja nyugodtan. - „Willkommen in Österreich", sagt er ruhig.
:31. Tobias elveszi az útlevelet, beteszi a zsebébe, és továbbmegy. - Tobias nimmt den Pass, steckt ihn in die Tasche und geht weiter.
:32. Egy szót sem szól, és nem fordul vissza. - Er sagt kein Wort und dreht sich nicht um.
:33. Karl ránéz a pecsétre az útlevélben. - Karl schaut auf den Stempel im Pass.
:34. A dátum tisztán áll ott: október 9. - Das Datum steht klar da: 9. Oktober.
:35. „A következőt kérem” – mondja. - „Nächster, bitte", sagt er.
:36. A műszak 17:00 órakor véget ér, és Karl metróval hazamegy. - Die Schicht endet um 17:00 Uhr, und Karl fährt mit der U-Bahn nach Hause.
:37. Floridsdorfban lakik, egyedül, egy kicsi, csendes lakásban. - Er wohnt in Floridsdorf, allein in einer kleinen, ruhigen Wohnung.
:38. Készített magának kenyeret és sajtot, de keveset evett. - Er hat sich Brot und Käse gemacht, aber er hat wenig gegessen.
:39. Utána az asztalnál ült, és a telefonját nézte. - Danach hat er am Tisch gesessen und auf sein Telefon geschaut.
:40. Az anyja Grazban lakik, de gyakran telefonálnak egymással. - Seine Mutter wohnt in Graz, aber sie telefonieren oft miteinander.
:41. Karl felhívta a számát. - Karl hat ihre Nummer gewählt.
:42. A telefon háromszor csengett, aztán felvette. - Das Telefon hat dreimal geklingelt, dann hat sie abgehoben.
:43. „Karl? Minden rendben van?” - „Karl? Ist alles gut?"
:44. Karl lassan azt mondta: „Ma láttam Tobiast.” - Karl hat langsam gesagt: „Ich habe heute Tobias gesehen."
:45. „Átment az én ellenőrzőfülkémen.” - „Er ist durch meine Kontrollkabine gegangen."
:46. Az anyja sokáig nem mondott semmit. - Seine Mutter hat lange nichts gesagt.
:47. Aztán megkérdezte: „Felismert téged?” - Dann hat sie gefragt: „Hat er dich erkannt?"
:48. Karl azt felelte: „Nem. A telefonját nézte.” - Karl hat geantwortet: „Nein. Er hat auf sein Handy geschaut."
:49. „Ó, Karl” – mondta az anyja. - „Ach, Karl", hat seine Mutter gesagt.
:50. Karl letette, és utána elmosogatta az edényeket. - Karl hat aufgelegt und danach das Geschirr gespült.
:51. Korán lefeküdt, de sokáig nem tudott elaludni. - Er ist früh ins Bett gegangen, aber er hat lange nicht schlafen können.
:52. Másnap reggel még sötét van, amikor Karl megérkezik. - Am nächsten Morgen ist es noch dunkel, als Karl ankommt.
:53. Bemegy a fülkéjébe, és felhúzza a kesztyűt. - Er geht in seine Kabine und zieht die Handschuhe an.
:54. A pecsét a helyén fekszik a pulton. - Der Stempel liegt an seinem Platz auf dem Tresen.
:55. Lepecsételi a próbalapot, és a tinta egyenletes. - Er stempelt das Probeblatt, und die Tinte ist gleichmäßig.
:56. 6:30-kor újra megnyílik a határ. - Um 6:30 Uhr öffnet die Grenze wieder.
:57. Az első utas egy idősebb nő bőrönddel. - Der erste Reisende ist eine ältere Frau mit Koffer.
:58. Karl elveszi az útlevelét, ellenőrzi, és lepecsételi. - Karl nimmt ihren Pass, prüft ihn und stempelt.
:59. „Jó reggelt” – mondja. - „Guten Morgen", sagt er.
:60. A nő bólint, és továbbmegy. - Die Frau nickt und geht weiter.
:61. Karl ránéz a falon lévő kijelzőtáblára. - Karl schaut auf die Anzeigetafel an der Wand.
:62. Következő érkezés: München, 7:05, B kapu. - Nächste Ankunft: München, 7:05, Gate B.
:63. Elveszi a termoszát, és iszik egy korty teát. - Er nimmt seine Thermoskanne und trinkt einen Schluck Tee.
:64. A tea meleg. - Der Tee ist warm.
:65. Visszateszi a kannát. - Er stellt die Kanne wieder hin.
:66. „A következőt kérem.” - „Nächster, bitte."
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Stempel
:1. Karl R. ist 53 Jahre alt und arbeitet am Flughafen Wien.
:2. Er kontrolliert dort jeden Tag Pässe an der Grenze.
:3. Diese Arbeit macht er schon seit elf Jahren.
:4. Jeden Morgen kommt er um 6:00 Uhr in seine Kontrollkabine.
:5. Er zieht seine Handschuhe an und prüft dann den Stempel.
:6. Er stempelt immer zuerst ein Probeblatt, damit die Tinte gleichmäßig ist.
:7. Alles muss fertig sein, bevor die Grenze um 6:30 Uhr öffnet.
:8. Karl ist bereit.
:9. Die Reisenden kommen nacheinander und legen ihre Pässe auf den Tresen.
:10. Karl nimmt jeden Pass, schaut das Foto an und prüft das Datum.
:11. Dann stempelt er und sagt: „Guten Morgen" oder „Nächster, bitte."
:12. Diese Worte sagt er den ganzen Tag, denn das ist seine Arbeit.
:13. Er denkt dabei nicht mehr nach.
:14. Der Morgen vergeht schnell und ruhig.
:15. Am Mittwochnachmittag ist es ruhig an der Grenze.
:16. Es ist kurz nach 14 Uhr, und der Wartebereich ist fast leer.
:17. Der nächste Reisende ist jung, vielleicht 21 oder 22 Jahre alt.
:18. Er hat dunkle Haare und trägt einen großen Rucksack auf dem Rücken.
:19. Karl nimmt seinen Pass und öffnet ihn.
:20. Es ist ein deutscher Reisepass, und das Foto ist fünf Jahre alt.
:21. Karl schaut das Foto an, und dann hält er inne.
:22. Das Gesicht ist jung, aber er kennt es sehr gut.
:23. Die Augen, die Nase, das Muttermal auf der linken Wange – er kennt alles.
:24. Tobias.
:25. Karl hat seinen Sohn seit sieben Jahren nicht gesehen.
:26. Tobias ist damals mit seiner Mutter nach München gegangen, weil die Scheidung sehr schwer war.
:27. Karl schaut vom Pass auf und schaut den jungen Mann an.
:28. Tobias schaut auf sein Handy und bemerkt Karl nicht.
:29. Karl hebt den Stempel und drückt ihn fest auf die Passseite.
:30. „Willkommen in Österreich", sagt er ruhig.
:31. Tobias nimmt den Pass, steckt ihn in die Tasche und geht weiter.
:32. Er sagt kein Wort und dreht sich nicht um.
:33. Karl schaut auf den Stempel im Pass.
:34. Das Datum steht klar da: 9. Oktober.
:35. „Nächster, bitte", sagt er.
:36. Die Schicht endet um 17:00 Uhr, und Karl fährt mit der U-Bahn nach Hause.
:37. Er wohnt in Floridsdorf, allein in einer kleinen, ruhigen Wohnung.
:38. Er hat sich Brot und Käse gemacht, aber er hat wenig gegessen.
:39. Danach hat er am Tisch gesessen und auf sein Telefon geschaut.
:40. Seine Mutter wohnt in Graz, aber sie telefonieren oft miteinander.
:41. Karl hat ihre Nummer gewählt.
:42. Das Telefon hat dreimal geklingelt, dann hat sie abgehoben.
:43. „Karl? Ist alles gut?"
:44. Karl hat langsam gesagt: „Ich habe heute Tobias gesehen."
:45. „Er ist durch meine Kontrollkabine gegangen."
:46. Seine Mutter hat lange nichts gesagt.
:47. Dann hat sie gefragt: „Hat er dich erkannt?"
:48. Karl hat geantwortet: „Nein. Er hat auf sein Handy geschaut."
:49. „Ach, Karl", hat seine Mutter gesagt.
:50. Karl hat aufgelegt und danach das Geschirr gespült.
:51. Er ist früh ins Bett gegangen, aber er hat lange nicht schlafen können.
:52. Am nächsten Morgen ist es noch dunkel, als Karl ankommt.
:53. Er geht in seine Kabine und zieht die Handschuhe an.
:54. Der Stempel liegt an seinem Platz auf dem Tresen.
:55. Er stempelt das Probeblatt, und die Tinte ist gleichmäßig.
:56. Um 6:30 Uhr öffnet die Grenze wieder.
:57. Der erste Reisende ist eine ältere Frau mit Koffer.
:58. Karl nimmt ihren Pass, prüft ihn und stempelt.
:59. „Guten Morgen", sagt er.
:60. Die Frau nickt und geht weiter.
:61. Karl schaut auf die Anzeigetafel an der Wand.
:62. Nächste Ankunft: München, 7:05, Gate B.
:63. Er nimmt seine Thermoskanne und trinkt einen Schluck Tee.
:64. Der Tee ist warm.
:65. Er stellt die Kanne wieder hin.
:66. „Nächster, bitte."
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=== 6 ===
:A műhely
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik.
:3. December van, és hideg van.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt.
:5. Most egyedül dolgozik.
:6. Az apja októberben halt meg.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet.
:10. Ezt mondta neki az apja.
:11. „Le kell festened a hajót”
:12. Olaf igent mondott.
:13. De még nem kezdte el.
:14. A műhely falán van egy tábla.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát.
:17. Még nem törölte le az írást.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik.
:19. Október óta ott fekszik.
:20. Olaf még nem használta.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz.
:22. A víz szürke.
:23. A szélén jég van.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben.
:26. Vár.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi.
:30. Lassan dolgozik.
:31. Nem gondolkodik sokat.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret.
:33. A munkapadnál áll, és eszik.
:34. Nincs asztal a műhelyben.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.”
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton.
:37. Ma nem nevet.
:38. Az apjára gondol.
:39. Délután jön egy kis napfény.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik.
:41. Olaf látja ezt, és megáll.
:42. Szereti ezt.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet.
:45. Erősen tartja.
:46. Ránéz kint a halászhajóra.
:47. Újra leteszi az ecsetet.
:48. Még nem.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt.
:50. Hazamegy.
:51. Már sötét van.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben.
:53. Lassan megy.
:54. Otthon leveszi a kabátját.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van.
:58. A hajóra gondol.
:59. Az apjára gondol.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.”
:61. Ezt már régóta gondolja.
:62. De még hisz benne.
:63. Ez fontos.
:64. Korán lefekszik.
:65. Jól alszik.
:66. Holnap reggel újra felkel.
:67. Újra elmegy a műhelybe.
:68. Az ecset az asztalon fekszik.
:69. A hajó a kikötőben fekszik.
:70. Minden olyan, mint mindig.
:71. Ez így jó.
:72. Vagy talán nem.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A műhely - Die Werkstatt
:1. Olaf minden reggel hét órakor a műhelyben van. - Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. A műhely kicsi, és közvetlenül a kikötőnél fekszik. - Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. December van, és hideg van. - Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf korábban az apjával dolgozott itt. - Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Most egyedül dolgozik. - Jetzt arbeitet er allein.
:6. Az apja októberben halt meg. - Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. A kikötőben egy régi halászhajó fekszik. - Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Piros és kék, de a festék régi és tönkrement. - Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olafnak újra kell festenie a hajótestet. - Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Ezt mondta neki az apja. - Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Le kell festened a hajót” - mondta az apja. - „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf igent mondott. - Olaf hat ja gesagt.
:13. De még nem kezdte el. - Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. A műhely falán van egy tábla. - An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. A táblára az apja azt írta: „Hajótestet festeni”. - Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf minden reggel látja a táblát. - Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Még nem törölte le az írást. - Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. A nagy ecset az asztalon fekszik. - Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Október óta ott fekszik. - Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf még nem használta. - Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Kávét iszik, és a kikötő felé néz. - Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. A víz szürke. - Das Wasser ist grau.
:23. A szélén jég van. - Am Rand liegt Eis.
:24. Tegnap havazott, és a hó ott fekszik a stégen. - Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. A hajó nyugodtan fekszik a vízben. - Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Vár. - Es wartet.
:27. Olaf odamegy egy másik hajóhoz. - Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Megtisztítja a horgonyokat, és ellenőrzi a köteleket. - Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Ez nem szükséges, de mégis megteszi. - Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Lassan dolgozik. - Er arbeitet langsam.
:31. Nem gondolkodik sokat. - Er denkt nicht viel nach.
:32. Tizenkét órakor megeszik egy megkent kenyeret. - Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. A munkapadnál áll, és eszik. - Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Nincs asztal a műhelyben. - Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Az apja mindig azt mondta: „Az asztal helypazarlás.” - Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf régebben nevetett ezen a mondaton. - Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Ma nem nevet. - Heute lacht er nicht.
:38. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:39. Délután jön egy kis napfény. - Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Bejön az ablakon, és a padlóra esik. - Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf látja ezt, és megáll. - Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Szereti ezt. - Er mag das.
:43. Egy darabig ott áll, és nem csinál semmit. - Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Aztán kézbe veszi a nagy ecsetet. - Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Erősen tartja. - Er hält ihn fest.
:46. Ránéz kint a halászhajóra. - Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Újra leteszi az ecsetet. - Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Még nem. - Noch nicht.
:49. Négy órakor bezárja a műhelyt. - Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Hazamegy. - Er geht nach Hause.
:51. Már sötét van. - Es ist schon dunkel.
:52. A hó egy kicsit világít a sötétben. - Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Lassan megy. - Er geht langsam.
:54. Otthon leveszi a kabátját. - Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Teát főz, és leül az asztalhoz. - Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Issza a teát, és kinéz az ablakon. - Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Kint semmit sem lehet látni, mert túl sötét van. - Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. A hajóra gondol. - Er denkt an das Boot.
:59. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:60. Azt gondolja: „Holnap megcsinálom.” - Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Ezt már régóta gondolja. - Das denkt er schon lange.
:62. De még hisz benne. - Aber er glaubt es noch.
:63. Ez fontos. - Das ist wichtig.
:64. Korán lefekszik. - Er geht früh ins Bett.
:65. Jól alszik. - Er schläft gut.
:66. Holnap reggel újra felkel. - Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Újra elmegy a műhelybe. - Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Az ecset az asztalon fekszik. - Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. A hajó a kikötőben fekszik. - Das Boot liegt im Hafen.
:70. Minden olyan, mint mindig. - Alles ist wie immer.
:71. Ez így jó. - Das ist gut so.
:72. Vagy talán nem. - Oder vielleicht nicht.
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:Die Werkstatt
:1. Olaf ist jeden Morgen um sieben Uhr in der Werkstatt.
:2. Die Werkstatt ist klein und liegt direkt am Hafen.
:3. Es ist Dezember und es ist kalt.
:4. Olaf hat früher mit seinem Vater hier gearbeitet.
:5. Jetzt arbeitet er allein.
:6. Sein Vater ist im Oktober gestorben.
:7. Im Hafen liegt ein altes Fischerboot.
:8. Es ist rot und blau, aber die Farbe ist alt und kaputt.
:9. Olaf muss den Rumpf neu streichen.
:10. Das hat sein Vater ihm gesagt.
:11. „Du musst das Boot streichen", hat sein Vater gesagt.
:12. Olaf hat ja gesagt.
:13. Aber er hat noch nicht angefangen.
:14. An der Wand in der Werkstatt ist eine Tafel.
:15. Auf der Tafel hat sein Vater „Rumpf streichen" geschrieben.
:16. Olaf sieht die Tafel jeden Morgen.
:17. Er hat die Schrift noch nicht weggewischt.
:18. Der große Pinsel liegt auf dem Tisch.
:19. Er liegt dort seit Oktober.
:20. Olaf hat ihn noch nicht benutzt.
:21. Er trinkt Kaffee und schaut zum Hafen.
:22. Das Wasser ist grau.
:23. Am Rand liegt Eis.
:24. Es hat gestern geschneit, und der Schnee liegt auf dem Steg.
:25. Das Boot liegt ruhig im Wasser.
:26. Es wartet.
:27. Olaf geht zu einem anderen Boot.
:28. Er reinigt die Anker und prüft die Seile.
:29. Das ist nicht nötig, aber er macht es trotzdem.
:30. Er arbeitet langsam.
:31. Er denkt nicht viel nach.
:32. Um zwölf Uhr isst er eine belegte Stulle.
:33. Er steht an der Werkbank und isst.
:34. Es gibt keinen Tisch in der Werkstatt.
:35. Sein Vater hat immer gesagt: „Ein Tisch ist Platzverschwendung."
:36. Olaf hat früher über diesen Satz gelacht.
:37. Heute lacht er nicht.
:38. Er denkt an seinen Vater.
:39. Am Nachmittag kommt ein bisschen Sonne.
:40. Sie kommt durch das Fenster und liegt auf dem Boden.
:41. Olaf sieht das und bleibt stehen.
:42. Er mag das.
:43. Er steht eine Weile da und macht nichts.
:44. Dann nimmt er den großen Pinsel in die Hand.
:45. Er hält ihn fest.
:46. Er schaut auf das Fischerboot draußen.
:47. Er legt den Pinsel wieder hin.
:48. Noch nicht.
:49. Um vier Uhr macht er die Werkstatt zu.
:50. Er geht nach Hause.
:51. Es ist schon dunkel.
:52. Der Schnee leuchtet ein bisschen im Dunkeln.
:53. Er geht langsam.
:54. Zu Hause zieht er die Jacke aus.
:55. Er kocht Tee und setzt sich an den Tisch.
:56. Er trinkt den Tee und schaut aus dem Fenster.
:57. Draußen ist nichts zu sehen, denn es ist zu dunkel.
:58. Er denkt an das Boot.
:59. Er denkt an seinen Vater.
:60. Er denkt: „Morgen mache ich es."
:61. Das denkt er schon lange.
:62. Aber er glaubt es noch.
:63. Das ist wichtig.
:64. Er geht früh ins Bett.
:65. Er schläft gut.
:66. Morgen früh steht er wieder auf.
:67. Er fährt wieder zur Werkstatt.
:68. Der Pinsel liegt auf dem Tisch.
:69. Das Boot liegt im Hafen.
:70. Alles ist wie immer.
:71. Das ist gut so.
:72. Oder vielleicht nicht.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B1 Teil 16
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2026-05-18T15:55:29Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
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=== 3 ===
:A víz alatti rét
:1. Az üzenet hajnali fél négykor érkezett, röviden és felkiáltójel nélkül: „A folyó már az udvarban áll.”
:2. Maeve még ébren feküdt, mert valahogy tudta, hogy ez fog történni.
:3. Bedobált néhány holmit a bőröndbe, nem azért, mert maradni akart, hanem mert az ilyen éjszakákra fel kell készülni.
:4. Az út Dublinból majdnem három óráig tartott, mert egy teherautó keresztben állt az országúton, és senki sem látszott tudni, miért.
:5. Az eső nem csillapodott, és az ablaktörlők úgy küzdöttek, mintha személyesen megsértették volna őket.
:6. A kavicsos út végén, ahol az aszfalt megszűnt, és a víz kezdődött, leállította az autót egy füves dombra, és kiszállt.
:7. A csizmája azonnal belesüllyedt, és a sárnak olyan szaga volt, amelyet évek óta nem érzett – nedves tőzeg, régi fű és valami olyan szaga, amit nem tudott megnevezni.
:8. A ház még állt, de másképp állt, mintha egy kicsit kisebb lett volna.
:9. Declan a nyitott ajtóban várta, zseblámpával a kezében, mögötte kialudt a fény.
:10. „Azt hittem, nem jössz el”, mondta, és ez sem szemrehányásnak, sem megkönnyebbülésnek nem hangzott, hanem egyszerűen megállapításnak.
:11. Úgy ölelték meg egymást, ahogy testvérek teszik, amikor a szavak túl nagyok – röviden, erősen, egy hátveregetéssel, amely azt jelentette: még itt vagyok.
:12. A házban gyertyafüst, nedves kő és annak a teának az illata volt, amelyet Bridie főzött, bár nem volt áram, és feltehetően a kempingfőzőn állt.
:13. A földszint víz alatt állt, nem mélyen, de eléggé ahhoz, hogy a legalsó lépcsőfok eltűnjön.
:14. Maeve látta, ahogy apja régi jegyzetfüzete a felszínen úszik, kinyílva, mint egy kis virág.
:15. Meg akarta ragadni, de Declan gyorsabb volt, és odanyújtotta neki, csuromvizesen és szinte olvashatatlanul.
:16. „A fontos dolgokat már felvittem”, mondta, „de a komód ellenállt.”
:17. Mindketten nevettek, mert a komód tölgyfából volt, ötven éve ugyanazon a helyen állt, és ezt még további ötven évig is így tervezte.
:18. Odafent Bridie a tetőablak alatti karosszékben ült, takaróval a térdén, és halkan számolt valamit, amit Maeve nem értett.
:19. „Mit számolsz?”, kérdezte Maeve.
:20. „A lenti palackokat”, mondta Bridie. „Egyet minden évért, amelyet itt éltem.”
:21. Maeve rövid időre leült mellé, amíg Declan oda nem kiáltott, hogy most neki kell állni a komódnak, mert a víz nem vár rájuk.
:22. A cipelés fáradságos és hangos volt, Declan pedig írül káromkodott, amit mindig akkor tett, amikor igazán dühös volt, mert szerinte az kevésbé hangzott rosszul.
:23. Odafent a falhoz állították a komódot, Maeve nekidőlt, és nagy levegőt vett.
:24. Az ablakon át látta, ahogy odakint a szomszédok homokzsákokat cipelnek, olyan esőkabátokban, amelyek úgy fénylettek, mint a nedves bőr.
:25. Kiment, és segített, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, vagy hová kell vinni a zsákokat.
:26. Aoife, aki negyven éve lakott mellettük, úgy lapátolta a földet a zsákokba, mintha harmincéves volna, és röviden felnézett.
:27. „Jól felöltöztél egy árvízhez”, mondta.
:28. „Szociális munkás vagyok”, mondta Maeve. „Mi mindig rosszul vagyunk felöltözve.”
:29. A munkában volt valami nyugodt, a hideg ellenére és az eső ellenére is, amely nem akart elállni.
:30. Nem kellett beszélni, nem kellett gondolkodni, csak vinni és rakásba tenni a zsákokat, aztán újra visszamenni.
:31. Éjfél felé a víz egy időre megállt, mintha azt fontolgatná, akar-e még többet.
:32. Declan felmászott a fészer hullámlemez tetejére, és kérdezés nélkül kezet nyújtott neki.
:33. Onnan fentről minden nyitva feküdt előttük: a fekete víz, amely megtöltötte az udvart, a parti nyírfák, amelyek félig elsüllyedtek, és hátrébb a sötét mezők, amelyek tengernek látszottak.
:34. „Ez az iskolába vezető út”, mondta Maeve, bár már nem lehetett látni.
:35. „Tudom”, mondta Declan.
:36. Előhúzott a zsebéből egy műanyag palackot, amelyet nyilván pontosan erre a pillanatra tartogatott.
:37. A whiskey kellemesen égetett, és Maeve többet ivott, mint akart, mert az éjszaka olyan csendes volt, és a csend többet követelt.
:38. „Miért maradtál itt igazából?”, kérdezte, mert tetőkön és éjjel őszintébben beszél az ember, mint máshol.
:39. Declan egy pillanatig hallgatott, nem azért, mert nem volt válasza, hanem mert a megfelelőt kereste.
:40. „Mert ez itt az enyém”, mondta végül. „Nem csak anyáé. Az enyém.”
:41. Maeve a vízre nézett, amely némán fénylett, mint a polírozott üveg, és arra gondolt, mennyi időre volt szüksége, hogy megértse: elmenni és lezárni valamit két különböző dolog.
:42. „Azt hittem, itt már végeztem”, mondta.
:43. „Végeztél is”, mondta ő. „De az, hogy végeztél, nem ok arra, hogy ne gyere vissza.”
:44. Az eső újra elkezdődött, halkabban, mint korábban, szinte úgy, mint egy válasz.
:45. Még egy órát ültek a tetőn, amíg a palack ki nem ürült, és a hideg át nem hatolt a kabátokon.
:46. Reggelre a víz engedett, nem sokat, de eleget ahhoz, hogy újra látni lehessen a legalsó lépcsőfokot.
:47. Bridie az első emeleti ablaknál állt, és a teáját itta, mintha ez egészen hétköznapi kilátás volna.
:48. Maeve és Declan kilapátolták a sarat a földszintről, lassan és kevés beszéddel, mert a munka megint önmagáért beszélt.
:49. Kora délután Maeve kihúzta a bőröndjét a ház előtti sárból, és egy régi törülközővel letörölte.
:50. Declan a bejárati ajtónak dőlt, és nézte, mintha ez volna a feladata.
:51. „Legközelebb előbb telefonálj”, mondta.
:52. „Nem lesz legközelebb”, mondta Maeve, és mindketten tudták, hogy ez barátságos hazugság.
:53. Bridie integetett az ablakból, apró, nyugodt intéssel, amely azt jelentette: láttalak.
:54. Maeve beszállt az autóba, és beindította a motort.
:55. A rádió egy olyan dalt játszott, amelyet az apja mindig szeretett, és ő hagyta szólni, bár fájt.
:56. A visszapillantó tükörben látta Declant, aki még mindig az ajtóban állt, és hagyta, hogy az eső az arcába essen, mintha ez tudatos döntés volna.
:57. Elindult, és a gumik alatti víz hangosan fröccsent a reggel csendjében.
:58. Az árvíz még nem ért véget, ezt tudta.
:59. De a ház állt, és a benne élő emberek is álltak, és néha ennyi elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A víz alatti rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Az üzenet hajnali fél négykor érkezett, röviden és felkiáltójel nélkül: „A folyó már az udvarban áll.” - Die Nachricht kam um halb vier morgens, kurz und ohne Ausrufezeichen: „Der Fluss steht im Hof."
:2. Maeve még ébren feküdt, mert valahogy tudta, hogy ez fog történni. - Maeve lag noch wach, weil sie es irgendwie gewusst hatte.
:3. Bedobált néhány holmit a bőröndbe, nem azért, mert maradni akart, hanem mert az ilyen éjszakákra fel kell készülni. - Sie warf ein paar Sachen in den Koffer, nicht weil sie bleiben wollte, sondern weil man für solche Nächte gewappnet sein muss.
:4. Az út Dublinból majdnem három óráig tartott, mert egy teherautó keresztben állt az országúton, és senki sem látszott tudni, miért. - Die Fahrt aus Dublin dauerte fast drei Stunden, weil ein Lastwagen quer auf der Nationalstraße stand und niemand zu wissen schien, warum.
:5. Az eső nem csillapodott, és az ablaktörlők úgy küzdöttek, mintha személyesen megsértették volna őket. - Der Regen ließ nicht nach, und die Scheibenwischer kämpften, als wären sie persönlich beleidigt.
:6. A kavicsos út végén, ahol az aszfalt megszűnt, és a víz kezdődött, leállította az autót egy füves dombra, és kiszállt. - Am Ende der Schotterstraße, wo der Asphalt aufhörte und das Wasser anfing, stellte sie das Auto auf einen Grashügel und stieg aus.
:7. A csizmája azonnal belesüllyedt, és a sárnak olyan szaga volt, amelyet évek óta nem érzett – nedves tőzeg, régi fű és valami olyan szaga, amit nem tudott megnevezni. - Die Stiefel sanken sofort ein, und der Matsch hatte einen Geruch, den sie seit Jahren nicht mehr gerochen hatte – nach nassem Torf und altem Gras und etwas, das sie nicht benennen konnte.
:8. A ház még állt, de másképp állt, mintha egy kicsit kisebb lett volna. - Das Haus stand noch, aber es stand anders, als wäre es ein bisschen kleiner geworden.
:9. Declan a nyitott ajtóban várta, zseblámpával a kezében, mögötte kialudt a fény. - Declan wartete in der offenen Tür, eine Taschenlampe in der Hand, das Licht hinter ihm erloschen.
:10. „Azt hittem, nem jössz el”, mondta, és ez sem szemrehányásnak, sem megkönnyebbülésnek nem hangzott, hanem egyszerűen megállapításnak. - „Ich dachte, du kommst nicht", sagte er, und das klang weder vorwurfsvoll noch erleichtert, sondern einfach wie eine Feststellung.
:11. Úgy ölelték meg egymást, ahogy testvérek teszik, amikor a szavak túl nagyok – röviden, erősen, egy hátveregetéssel, amely azt jelentette: még itt vagyok. - Sie umarmten sich auf die Art, wie Geschwister das tun, wenn die Worte zu groß sind – kurz, fest, mit einem Klopfen auf den Rücken, das bedeutete: Ich bin noch da.
:12. A házban gyertyafüst, nedves kő és annak a teának az illata volt, amelyet Bridie főzött, bár nem volt áram, és feltehetően a kempingfőzőn állt. - Im Haus roch es nach Kerzenrauch, nassem Stein und dem Tee, den Bridie gekocht hatte, obwohl kein Strom da war und sie vermutlich auf dem Campingkocher stand.
:13. A földszint víz alatt állt, nem mélyen, de eléggé ahhoz, hogy a legalsó lépcsőfok eltűnjön. - Das Erdgeschoss stand unter Wasser, nicht tief, aber genug, dass die unterste Treppenstufe verschwunden war.
:14. Maeve látta, ahogy apja régi jegyzetfüzete a felszínen úszik, kinyílva, mint egy kis virág. - Maeve sah, wie ein altes Notizbuch ihres Vaters auf der Oberfläche trieb, aufgegangen wie eine kleine Blüte.
:15. Meg akarta ragadni, de Declan gyorsabb volt, és odanyújtotta neki, csuromvizesen és szinte olvashatatlanul. - Sie wollte es greifen, aber Declan war schneller und hielt es ihr hin, triefend und fast unleserlich.
:16. „A fontos dolgokat már felvittem”, mondta, „de a komód ellenállt.” - „Ich hab die wichtigen Sachen schon hochgetragen", sagte er, „aber die Kommode hat sich gewehrt."
:17. Mindketten nevettek, mert a komód tölgyfából volt, ötven éve ugyanazon a helyen állt, és ezt még további ötven évig is így tervezte. - Sie lachten beide, weil die Kommode aus Eichenholz war und seit fünfzig Jahren an derselben Stelle stand und das auch noch weitere fünfzig Jahre vorhatte.
:18. Odafent Bridie a tetőablak alatti karosszékben ült, takaróval a térdén, és halkan számolt valamit, amit Maeve nem értett. - Oben saß Bridie im Sessel unter dem Dachfenster, eine Decke über den Knien, und zählte leise etwas, das Maeve nicht verstand.
:19. „Mit számolsz?”, kérdezte Maeve. - „Was zählst du?", fragte Maeve.
:20. „A lenti palackokat”, mondta Bridie. „Egyet minden évért, amelyet itt éltem.” - „Die Flaschen unten", sagte Bridie. „Eine für jedes Jahr, das ich hier lebe."
:21. Maeve rövid időre leült mellé, amíg Declan oda nem kiáltott, hogy most neki kell állni a komódnak, mert a víz nem vár rájuk. - Maeve setzte sich kurz neben sie, bis Declan rief, dass man jetzt die Kommode anpacken müsse, weil das Wasser nicht auf sie warte.
:22. A cipelés fáradságos és hangos volt, Declan pedig írül káromkodott, amit mindig akkor tett, amikor igazán dühös volt, mert szerinte az kevésbé hangzott rosszul. - Das Tragen war mühsam und laut, und Declan fluchte auf Irisch, was er immer tat, wenn er sich wirklich ärgerte, weil er der Meinung war, das klang weniger schlimm.
:23. Odafent a falhoz állították a komódot, Maeve nekidőlt, és nagy levegőt vett. - Oben stellten sie die Kommode an die Wand, und Maeve lehnte sich dagegen und atmete durch.
:24. Az ablakon át látta, ahogy odakint a szomszédok homokzsákokat cipelnek, olyan esőkabátokban, amelyek úgy fénylettek, mint a nedves bőr. - Durchs Fenster sah sie, wie die Nachbarn draußen Sandsäcke schleppten, in Regenjacken, die glänzten wie nasses Leder.
:25. Kiment, és segített, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, vagy hová kell vinni a zsákokat. - Sie ging hinaus und half, ohne zu fragen, wer sie brauchte oder wohin die Säcke mussten.
:26. Aoife, aki negyven éve lakott mellettük, úgy lapátolta a földet a zsákokba, mintha harmincéves volna, és röviden felnézett. - Aoife, die seit vierzig Jahren neben ihnen wohnte, schaufelte Erde in Säcke, als wäre sie dreißig, und schaute kurz auf.
:27. „Jól felöltöztél egy árvízhez”, mondta. - „Du bist gut angezogen für eine Überschwemmung", sagte sie.
:28. „Szociális munkás vagyok”, mondta Maeve. „Mi mindig rosszul vagyunk felöltözve.” - „Ich bin Sozialarbeiterin", sagte Maeve. „Wir sind immer falsch angezogen."
:29. A munkában volt valami nyugodt, a hideg ellenére és az eső ellenére is, amely nem akart elállni. - Die Arbeit hatte etwas Ruhiges, trotz der Kälte und trotz des Regens, der nicht aufhörte.
:30. Nem kellett beszélni, nem kellett gondolkodni, csak vinni és rakásba tenni a zsákokat, aztán újra visszamenni. - Man musste nicht reden, man musste nicht denken, man musste nur die Säcke tragen und stapeln und wieder zurückgehen.
:31. Éjfél felé a víz egy időre megállt, mintha azt fontolgatná, akar-e még többet. - Gegen Mitternacht stand das Wasser für eine Weile still, als würde es überlegen, ob es noch mehr wollte.
:32. Declan felmászott a fészer hullámlemez tetejére, és kérdezés nélkül kezet nyújtott neki. - Declan kletterte auf das Wellblechdach des Schuppens und reichte ihr die Hand, ohne sie zu fragen.
:33. Onnan fentről minden nyitva feküdt előttük: a fekete víz, amely megtöltötte az udvart, a parti nyírfák, amelyek félig elsüllyedtek, és hátrébb a sötét mezők, amelyek tengernek látszottak. - Von dort oben lag alles offen: das schwarze Wasser, das den Hof gefüllt hatte, die Birken am Ufer, die bis zur Hälfte versunken waren, und weiter hinten die dunklen Felder, die aussahen wie ein Meer.
:34. „Ez az iskolába vezető út”, mondta Maeve, bár már nem lehetett látni. - „Das ist der Schulweg", sagte Maeve, obwohl man ihn nicht mehr sehen konnte.
:35. „Tudom”, mondta Declan. - „Ich weiß", sagte Declan.
:36. Előhúzott a zsebéből egy műanyag palackot, amelyet nyilván pontosan erre a pillanatra tartogatott. - Er zog eine Plastikflasche aus der Tasche, die er anscheinend für genau diesen Moment aufgespart hatte.
:37. A whiskey kellemesen égetett, és Maeve többet ivott, mint akart, mert az éjszaka olyan csendes volt, és a csend többet követelt. - Der Whiskey brannte angenehm, und Maeve trank mehr, als sie wollte, weil die Nacht so still war und die Stille nach mehr verlangte.
:38. „Miért maradtál itt igazából?”, kérdezte, mert tetőkön és éjjel őszintébben beszél az ember, mint máshol. - „Warum bist du wirklich geblieben?", fragte sie, weil man auf Dächern und in der Nacht ehrlicher redet als anderswo.
:39. Declan egy pillanatig hallgatott, nem azért, mert nem volt válasza, hanem mert a megfelelőt kereste. - Declan schwieg einen Moment, nicht weil er keine Antwort hatte, sondern weil er die richtige suchte.
:40. „Mert ez itt az enyém”, mondta végül. „Nem csak anyáé. Az enyém.” - „Weil das hier meins ist", sagte er schließlich. „Nicht nur Mamas. Meins."
:41. Maeve a vízre nézett, amely némán fénylett, mint a polírozott üveg, és arra gondolt, mennyi időre volt szüksége, hogy megértse: elmenni és lezárni valamit két különböző dolog. - Maeve schaute auf das Wasser, das still glänzte wie poliertes Glas, und dachte daran, wie lange sie gebraucht hatte, um zu verstehen, dass Weggehen und Fertigsein zwei verschiedene Dinge sind.
:42. „Azt hittem, itt már végeztem”, mondta. - „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:43. „Végeztél is”, mondta ő. „De az, hogy végeztél, nem ok arra, hogy ne gyere vissza.” - „Bist du auch", sagte er. „Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:44. Az eső újra elkezdődött, halkabban, mint korábban, szinte úgy, mint egy válasz. - Der Regen fing wieder an, leiser als vorher, fast wie eine Antwort.
:45. Még egy órát ültek a tetőn, amíg a palack ki nem ürült, és a hideg át nem hatolt a kabátokon. - Sie saßen noch eine Stunde auf dem Dach, bis die Flasche leer war und die Kälte durch die Jacken drang.
:46. Reggelre a víz engedett, nem sokat, de eleget ahhoz, hogy újra látni lehessen a legalsó lépcsőfokot. - Am Morgen hatte das Wasser nachgegeben, nicht viel, aber genug, dass man wieder die unterste Treppenstufe sehen konnte.
:47. Bridie az első emeleti ablaknál állt, és a teáját itta, mintha ez egészen hétköznapi kilátás volna. - Bridie stand am Fenster im ersten Stock und trank ihren Tee, als wäre das eine ganz gewöhnliche Aussicht.
:48. Maeve és Declan kilapátolták a sarat a földszintről, lassan és kevés beszéddel, mert a munka megint önmagáért beszélt. - Maeve und Declan schaufelten den Schlamm aus dem Erdgeschoss, langsam und ohne viel zu reden, weil die Arbeit wieder für sich sprach.
:49. Kora délután Maeve kihúzta a bőröndjét a ház előtti sárból, és egy régi törülközővel letörölte. - Am frühen Nachmittag zog Maeve ihren Koffer aus dem Schlamm vor dem Haus und wischte ihn mit einem alten Handtuch ab.
:50. Declan a bejárati ajtónak dőlt, és nézte, mintha ez volna a feladata. - Declan lehnte an der Haustür und schaute zu, als wäre das seine Aufgabe.
:51. „Legközelebb előbb telefonálj”, mondta. - „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er.
:52. „Nem lesz legközelebb”, mondta Maeve, és mindketten tudták, hogy ez barátságos hazugság. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagte sie, und beide wussten, dass das eine freundliche Lüge war.
:53. Bridie integetett az ablakból, apró, nyugodt intéssel, amely azt jelentette: láttalak. - Bridie winkte vom Fenster, ein kleines, ruhiges Winken, das bedeutete: Ich hab dich gesehen.
:54. Maeve beszállt az autóba, és beindította a motort. - Maeve stieg ins Auto und ließ den Motor an.
:55. A rádió egy olyan dalt játszott, amelyet az apja mindig szeretett, és ő hagyta szólni, bár fájt. - Das Radio spielte ein Lied, das ihr Vater immer gemocht hatte, und sie ließ es laufen, obwohl es wehtat.
:56. A visszapillantó tükörben látta Declant, aki még mindig az ajtóban állt, és hagyta, hogy az eső az arcába essen, mintha ez tudatos döntés volna. - Im Rückspiegel sah sie Declan, der immer noch in der Tür stand und den Regen ins Gesicht ließ, als wäre das eine bewusste Entscheidung.
:57. Elindult, és a gumik alatti víz hangosan fröccsent a reggel csendjében. - Sie fuhr los, und das Wasser unter den Reifen platschte laut in der Stille des Morgens.
:58. Az árvíz még nem ért véget, ezt tudta. - Die Flut war noch nicht vorbei, das wusste sie.
:59. De a ház állt, és a benne élő emberek is álltak, és néha ennyi elég. - Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen auch, und manchmal ist das genug.
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Die Nachricht kam um halb vier morgens, kurz und ohne Ausrufezeichen: „Der Fluss steht im Hof."
:2. Maeve lag noch wach, weil sie es irgendwie gewusst hatte.
:3. Sie warf ein paar Sachen in den Koffer, nicht weil sie bleiben wollte, sondern weil man für solche Nächte gewappnet sein muss.
:4. Die Fahrt aus Dublin dauerte fast drei Stunden, weil ein Lastwagen quer auf der Nationalstraße stand und niemand zu wissen schien, warum.
:5. Der Regen ließ nicht nach, und die Scheibenwischer kämpften, als wären sie persönlich beleidigt.
:6. Am Ende der Schotterstraße, wo der Asphalt aufhörte und das Wasser anfing, stellte sie das Auto auf einen Grashügel und stieg aus.
:7. Die Stiefel sanken sofort ein, und der Matsch hatte einen Geruch, den sie seit Jahren nicht mehr gerochen hatte – nach nassem Torf und altem Gras und etwas, das sie nicht benennen konnte.
:8. Das Haus stand noch, aber es stand anders, als wäre es ein bisschen kleiner geworden.
:9. Declan wartete in der offenen Tür, eine Taschenlampe in der Hand, das Licht hinter ihm erloschen.
:10. „Ich dachte, du kommst nicht", sagte er, und das klang weder vorwurfsvoll noch erleichtert, sondern einfach wie eine Feststellung.
:11. Sie umarmten sich auf die Art, wie Geschwister das tun, wenn die Worte zu groß sind – kurz, fest, mit einem Klopfen auf den Rücken, das bedeutete: Ich bin noch da.
:12. Im Haus roch es nach Kerzenrauch, nassem Stein und dem Tee, den Bridie gekocht hatte, obwohl kein Strom da war und sie vermutlich auf dem Campingkocher stand.
:13. Das Erdgeschoss stand unter Wasser, nicht tief, aber genug, dass die unterste Treppenstufe verschwunden war.
:14. Maeve sah, wie ein altes Notizbuch ihres Vaters auf der Oberfläche trieb, aufgegangen wie eine kleine Blüte.
:15. Sie wollte es greifen, aber Declan war schneller und hielt es ihr hin, triefend und fast unleserlich.
:16. „Ich hab die wichtigen Sachen schon hochgetragen", sagte er, „aber die Kommode hat sich gewehrt."
:17. Sie lachten beide, weil die Kommode aus Eichenholz war und seit fünfzig Jahren an derselben Stelle stand und das auch noch weitere fünfzig Jahre vorhatte.
:18. Oben saß Bridie im Sessel unter dem Dachfenster, eine Decke über den Knien, und zählte leise etwas, das Maeve nicht verstand.
:19. „Was zählst du?", fragte Maeve.
:20. „Die Flaschen unten", sagte Bridie. „Eine für jedes Jahr, das ich hier lebe."
:21. Maeve setzte sich kurz neben sie, bis Declan rief, dass man jetzt die Kommode anpacken müsse, weil das Wasser nicht auf sie warte.
:22. Das Tragen war mühsam und laut, und Declan fluchte auf Irisch, was er immer tat, wenn er sich wirklich ärgerte, weil er der Meinung war, das klang weniger schlimm.
:23. Oben stellten sie die Kommode an die Wand, und Maeve lehnte sich dagegen und atmete durch.
:24. Durchs Fenster sah sie, wie die Nachbarn draußen Sandsäcke schleppten, in Regenjacken, die glänzten wie nasses Leder.
:25. Sie ging hinaus und half, ohne zu fragen, wer sie brauchte oder wohin die Säcke mussten.
:26. Aoife, die seit vierzig Jahren neben ihnen wohnte, schaufelte Erde in Säcke, als wäre sie dreißig, und schaute kurz auf.
:27. „Du bist gut angezogen für eine Überschwemmung", sagte sie.
:28. „Ich bin Sozialarbeiterin", sagte Maeve. „Wir sind immer falsch angezogen."
:29. Die Arbeit hatte etwas Ruhiges, trotz der Kälte und trotz des Regens, der nicht aufhörte.
:30. Man musste nicht reden, man musste nicht denken, man musste nur die Säcke tragen und stapeln und wieder zurückgehen.
:31. Gegen Mitternacht stand das Wasser für eine Weile still, als würde es überlegen, ob es noch mehr wollte.
:32. Declan kletterte auf das Wellblechdach des Schuppens und reichte ihr die Hand, ohne sie zu fragen.
:33. Von dort oben lag alles offen: das schwarze Wasser, das den Hof gefüllt hatte, die Birken am Ufer, die bis zur Hälfte versunken waren, und weiter hinten die dunklen Felder, die aussahen wie ein Meer.
:34. „Das ist der Schulweg", sagte Maeve, obwohl man ihn nicht mehr sehen konnte.
:35. „Ich weiß", sagte Declan.
:36. Er zog eine Plastikflasche aus der Tasche, die er anscheinend für genau diesen Moment aufgespart hatte.
:37. Der Whiskey brannte angenehm, und Maeve trank mehr, als sie wollte, weil die Nacht so still war und die Stille nach mehr verlangte.
:38. „Warum bist du wirklich geblieben?", fragte sie, weil man auf Dächern und in der Nacht ehrlicher redet als anderswo.
:39. Declan schwieg einen Moment, nicht weil er keine Antwort hatte, sondern weil er die richtige suchte.
:40. „Weil das hier meins ist", sagte er schließlich. „Nicht nur Mamas. Meins."
:41. Maeve schaute auf das Wasser, das still glänzte wie poliertes Glas, und dachte daran, wie lange sie gebraucht hatte, um zu verstehen, dass Weggehen und Fertigsein zwei verschiedene Dinge sind.
:42. „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:43. „Bist du auch", sagte er. „Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:44. Der Regen fing wieder an, leiser als vorher, fast wie eine Antwort.
:45. Sie saßen noch eine Stunde auf dem Dach, bis die Flasche leer war und die Kälte durch die Jacken drang.
:46. Am Morgen hatte das Wasser nachgegeben, nicht viel, aber genug, dass man wieder die unterste Treppenstufe sehen konnte.
:47. Bridie stand am Fenster im ersten Stock und trank ihren Tee, als wäre das eine ganz gewöhnliche Aussicht.
:48. Maeve und Declan schaufelten den Schlamm aus dem Erdgeschoss, langsam und ohne viel zu reden, weil die Arbeit wieder für sich sprach.
:49. Am frühen Nachmittag zog Maeve ihren Koffer aus dem Schlamm vor dem Haus und wischte ihn mit einem alten Handtuch ab.
:50. Declan lehnte an der Haustür und schaute zu, als wäre das seine Aufgabe.
:51. „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er.
:52. „Es gibt kein nächstes Mal", sagte sie, und beide wussten, dass das eine freundliche Lüge war.
:53. Bridie winkte vom Fenster, ein kleines, ruhiges Winken, das bedeutete: Ich hab dich gesehen.
:54. Maeve stieg ins Auto und ließ den Motor an.
:55. Das Radio spielte ein Lied, das ihr Vater immer gemocht hatte, und sie ließ es laufen, obwohl es wehtat.
:56. Im Rückspiegel sah sie Declan, der immer noch in der Tür stand und den Regen ins Gesicht ließ, als wäre das eine bewusste Entscheidung.
:57. Sie fuhr los, und das Wasser unter den Reifen platschte laut in der Stille des Morgens.
:58. Die Flut war noch nicht vorbei, das wusste sie.
:59. Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen auch, und manchmal ist das genug.
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=== 3 ===
:Az utolsó műszakterv
:1. Frank minden reggel hat órakor belép a gyárba, noha pontosan tudja, hogy itt már évek óta semmit sem gyártanak.
:2. Negyvenhét éves, tanult lakatos, és ezt a csarnokot jobban ismeri, mint a saját lakását.
:3. A kombinát régen mezőgazdasági gépeket gyártott, kombájnokat és traktorokat, amelyek az egész járás szövetkezeteiben jártak.
:4. A rendszerváltás óta ennek vége, de a hivatalos leállítást soha nem határozták el, és ezért Frank jön.
:5. Felakasztja az autókulcsot az ajtó melletti kampóra, felveszi a kék munkaköpenyt, és odamegy a géphez.
:6. A csarnok közepén áll az MTS-15, egy 1988-as kombájn, amelyet legalább öt éve nem mozdítottak meg.
:7. Frank tegnap beépített egy fröccsöntött házat, amelyet a gommerni roncstelepről szerzett, mert az eredeti már régen eltört.
:8. Beindítja a motort, amely röviden életre kel, aztán rángatni kezd és leáll.
:9. Vár tíz másodpercet, aztán újra beindítja.
:10. Ugyanaz történik.
:11. Nem készít róla jegyzeteket, mert senki sem olvasná el őket.
:12. Ehelyett leül egy olajoshordóra, lecsavarja a termosz kupakját, és kávét iszik, amely már túlságosan hideg.
:13. Odakint, az évek óta meg nem tisztított ablakok előtt, semmi sem mozdul.
:14. Bernd fél tíz körül bukkan fel, mint mindennap, a csarnok hátsó sarkából, ahol egy régi matracon rendezkedett be.
:15. Ötvenhárom éves, és régen brigádvezető volt, olyan beosztásban, amely a rendszerváltás után ugyanolyan gyorsan eltűnt, mint minden más.
:16. Egy sörösdobozt nyújt Frank felé szó nélkül, Frank pedig megrázza a fejét.
:17. Bernd vállat von, mintha a válasz közömbös volna számára, és egyedül iszik.
:18. Mindennap iszik, de nem annyit, hogy szóvá kellene tenni – ez a hallgatólagos megállapodás közöttük.
:19. Ulla ezzel szemben teremtett magának egy feladatot, amelyet senki sem kért tőle.
:20. Negyvennégy éves, széles, fekete keretes szemüveget visel, és méret szerint válogatja a csavarokat feliratozott dobozokba, mintha a jövő héten szállítmány érkezne.
:21. Miközben dolgozik, fejben kiszámolja, hány hónapig lehetséges még a bérfizetés, ha az ember ismeri azokat a tartalékokat, amelyeket ő ismer.
:22. Fel sem nézve azt mondja Berndnek: „Ha jön az üzemellenőr, legalább ne legyen nálunk rendetlenség.”
:23. Bernd szárazon válaszol: „Ulla, három éve nem jön, és most sem fog jönni.”
:24. Frank hallgatja őket, de nem mond semmit, mert mindkettőjüknek igaza van, és ez mégsem változtat semmin.
:25. A kantinban, amely egy asztalból, egy mikrohullámú sütőből és egy 2009-es naptárból áll, Frank délben egyedül eszik.
:26. Ulla odajön, leül vele szemben, és leteszi a vajas kenyerét az asztalra, mielőtt beszélni kezd.
:27. Azt mondja, hogy a könyvelés ma reggel telefonált, és hogy ebben a hónapban utalják át utoljára a bért.
:28. Frank a gulyáslevesében piszkál, és azt mondja, hogy ezt a múlt hónapban is mondták neki.
:29. Ulla megrázza a fejét: „Ezúttal számokat mondtak. Konkrét számokat.”
:30. Ő tovább eszik, mert ez az egyetlen válasz, amely a rendelkezésére áll.
:31. Hosszú szünet után azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:32. Ulla úgy néz rá, mintha most látná őt először igazán.
:33. „Te tizenkét éve fejezed be a műszakot, Frank, és másnap reggel mégis újra ott állsz a kapu előtt.”
:34. Félretolja a tányért, feláll, és nem mond semmit, mert nem tudja, mit mondhatna anélkül, hogy hazudna.
:35. A reggel, amikor lekapcsolják az áramot, egy kedd.
:36. Frank kinyitja a kaput, és belép egy csarnokba, amely teljesen sötét, mert valaki lekapcsolta a főbiztosítékot.
:37. Megáll, keze a munkáskabátja zsebében, és vár, amíg a szeme hozzászokik.
:38. Bernd nem sokkal később két sörösdobozzal jön a szokásos egy helyett, és szó nélkül Franknek adja az egyiket.
:39. Frank ezúttal elveszi, mert már nincs oka visszautasítani.
:40. Ulla jelenik meg utolsóként, röviden körülnéz a csarnokban, aztán leül a betonpadlóra, és nekidől egy polcnak.
:41. Drámaiság nélkül mondja: „Ez most a vég.”
:42. Bernd kinyitja a dobozát, és a szisszenés aránytalanul hangosnak tűnik a csendben.
:43. Frank azt mondja: „Talán holnap valaki megint bekapcsolja az áramot.”
:44. Senki sem mond ellent neki, de senki sem hiszi el.
:45. A sötétben ülnek, és hallgatják az esőt, amely a hullámlemez tetőre verődik, és nem hagyja abba.
:46. Nem kellemetlen hallgatás ez, de nem is vigasztaló.
:47. Délután három órakor felállnak anélkül, hogy ezt bárki javasolta volna, és hazamennek.
:48. Frank kifelé menet nem fordul vissza, mert tudja, hogy a látvány nem vinné őt előrébb.
:49. Másnap reggel hat órakor ott áll a kapu előtt.
:50. A mögötte lévő csarnok még mindig sötét, az áram nem jött vissza.
:51. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvar nedves aszfaltját nézi.
:52. Az eső elállt, de a pocsolyák még ott állnak.
:53. Frank vár, anélkül hogy tudná, tulajdonképpen mire vár.
:54. De ülve marad, mert elmenni még hamisabbnak érződne.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakterv - Der letzte Schichtplan
:1. Frank minden reggel hat órakor belép a gyárba, noha pontosan tudja, hogy itt már évek óta semmit sem gyártanak. - Jeden Morgen um sechs Uhr betritt Frank die Fabrik, obwohl er genau weiß, dass hier seit Jahren nichts mehr produziert wird.
:2. Negyvenhét éves, tanult lakatos, és ezt a csarnokot jobban ismeri, mint a saját lakását. - Er ist 47, gelernter Schlosser, und diese Halle kennt er besser als seine eigene Wohnung.
:3. A kombinát régen mezőgazdasági gépeket gyártott, kombájnokat és traktorokat, amelyek az egész járás szövetkezeteiben jártak. - Das Kombinat hat früher Landmaschinen gebaut, Mähdrescher und Traktoren, die in den Kooperativen des ganzen Bezirks fuhren.
:4. A rendszerváltás óta ennek vége, de a hivatalos leállítást soha nem határozták el, és ezért Frank jön. - Seit der Wende ist das vorbei, aber die offizielle Stilllegung wurde nie beschlossen, und so kommt Frank.
:5. Felakasztja az autókulcsot az ajtó melletti kampóra, felveszi a kék munkaköpenyt, és odamegy a géphez. - Er hängt den Autoschlüssel an den Haken neben der Tür, zieht den blauen Kittel an und geht zur Maschine.
:6. A csarnok közepén áll az MTS-15, egy 1988-as kombájn, amelyet legalább öt éve nem mozdítottak meg. - In der Mitte der Halle steht die MTS-15, ein Mähdrescher aus dem Jahr 1988, der seit mindestens fünf Jahren nicht mehr bewegt worden ist.
:7. Frank tegnap beépített egy fröccsöntött házat, amelyet a gommerni roncstelepről szerzett, mert az eredeti már régen eltört. - Frank hat gestern ein Spritzgussgehäuse eingebaut, das er vom Schrottplatz in Gommern besorgt hat, weil das originale längst gebrochen war.
:8. Beindítja a motort, amely röviden életre kel, aztán rángatni kezd és leáll. - Er startet den Motor, der kurz anspringt, dann ruckelt und stirbt.
:9. Vár tíz másodpercet, aztán újra beindítja. - Er wartet zehn Sekunden, startet ihn wieder.
:10. Ugyanaz történik. - Dasselbe.
:11. Nem készít róla jegyzeteket, mert senki sem olvasná el őket. - Er macht sich keine Notizen darüber, denn niemand würde sie lesen.
:12. Ehelyett leül egy olajoshordóra, lecsavarja a termosz kupakját, és kávét iszik, amely már túlságosan hideg. - Stattdessen setzt er sich auf ein Ölfass, schraubt den Deckel der Thermoskanne auf und trinkt Kaffee, der schon zu kalt ist.
:13. Odakint, az évek óta meg nem tisztított ablakok előtt, semmi sem mozdul. - Draußen vor den Fenstern, die seit Jahren nicht geputzt worden sind, bewegt sich nichts.
:14. Bernd fél tíz körül bukkan fel, mint mindennap, a csarnok hátsó sarkából, ahol egy régi matracon rendezkedett be. - Bernd taucht gegen halb zehn auf, wie jeden Tag, aus der hinteren Ecke der Halle, wo er sich auf einer alten Matratze eingerichtet hat.
:15. Ötvenhárom éves, és régen brigádvezető volt, olyan beosztásban, amely a rendszerváltás után ugyanolyan gyorsan eltűnt, mint minden más. - Er ist 53 Jahre alt und war früher Brigadeleiter, eine Funktion, die nach der Wende so schnell verschwand wie alles andere.
:16. Egy sörösdobozt nyújt Frank felé szó nélkül, Frank pedig megrázza a fejét. - Er hält Frank eine Bierdose hin, ohne ein Wort zu sagen, und Frank schüttelt den Kopf.
:17. Bernd vállat von, mintha a válasz közömbös volna számára, és egyedül iszik. - Bernd zuckt mit den Schultern, als wäre die Antwort ihm gleichgültig, und trinkt allein.
:18. Mindennap iszik, de nem annyit, hogy szóvá kellene tenni – ez a hallgatólagos megállapodás közöttük. - Er trinkt jeden Tag, aber nicht so viel, dass man ihn ansprechen müsste – das ist die stille Übereinkunft zwischen ihnen.
:19. Ulla ezzel szemben teremtett magának egy feladatot, amelyet senki sem kért tőle. - Ulla dagegen hat sich eine Aufgabe geschaffen, die niemand von ihr verlangt hat.
:20. Negyvennégy éves, széles, fekete keretes szemüveget visel, és méret szerint válogatja a csavarokat feliratozott dobozokba, mintha a jövő héten szállítmány érkezne. - Sie ist 44, trägt eine Brille mit breitem schwarzem Rahmen, und sortiert Schrauben nach Größe in beschriftete Schachteln, als ob nächste Woche eine Lieferung käme.
:21. Miközben dolgozik, fejben kiszámolja, hány hónapig lehetséges még a bérfizetés, ha az ember ismeri azokat a tartalékokat, amelyeket ő ismer. - Während sie arbeitet, rechnet sie im Kopf aus, wie viele Monate die Lohnzahlungen noch möglich sind, wenn man die Rücklagen kennt, die sie kennt.
:22. Fel sem nézve azt mondja Berndnek: „Ha jön az üzemellenőr, legalább ne legyen nálunk rendetlenség.” - Sie sagt zu Bernd, ohne aufzuschauen: „Wenn der Betriebsprüfer kommt, sollen wir wenigstens keine Unordnung haben."
:23. Bernd szárazon válaszol: „Ulla, három éve nem jön, és most sem fog jönni.” - Bernd antwortet trocken: „Ulla, der kommt seit drei Jahren nicht, und er wird auch jetzt nicht kommen."
:24. Frank hallgatja őket, de nem mond semmit, mert mindkettőjüknek igaza van, és ez mégsem változtat semmin. - Frank hört zu, aber er sagt nichts, weil beide recht haben und es trotzdem keinen Unterschied macht.
:25. A kantinban, amely egy asztalból, egy mikrohullámú sütőből és egy 2009-es naptárból áll, Frank délben egyedül eszik. - In der Kantine, die aus einem Tisch, einer Mikrowelle und einem Kalender von 2009 besteht, isst Frank mittags allein.
:26. Ulla odajön, leül vele szemben, és leteszi a vajas kenyerét az asztalra, mielőtt beszélni kezd. - Ulla kommt dazu, setzt sich ihm gegenüber und legt ihr Butterbrot auf den Tisch, bevor sie anfängt zu reden.
:27. Azt mondja, hogy a könyvelés ma reggel telefonált, és hogy ebben a hónapban utalják át utoljára a bért. - Sie sagt, dass die Buchhaltung heute Morgen angerufen hat, und dass dieser Monat das letzte Mal Lohn überwiesen wird.
:28. Frank a gulyáslevesében piszkál, és azt mondja, hogy ezt a múlt hónapban is mondták neki. - Frank stochert in seiner Gulaschsuppe und sagt, dass man ihm das letzten Monat auch gesagt hat.
:29. Ulla megrázza a fejét: „Ezúttal számokat mondtak. Konkrét számokat.” - Ulla schüttelt den Kopf: „Diesmal haben sie Zahlen genannt. Konkrete Zahlen."
:30. Ő tovább eszik, mert ez az egyetlen válasz, amely a rendelkezésére áll. - Er isst weiter, weil das die einzige Antwort ist, die er hat.
:31. Hosszú szünet után azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Nach einer langen Pause sagt er: „Dann ist eben Feierabend."
:32. Ulla úgy néz rá, mintha most látná őt először igazán. - Ulla schaut ihn so an, als ob sie ihn zum ersten Mal wirklich sieht.
:33. „Te tizenkét éve fejezed be a műszakot, Frank, és másnap reggel mégis újra ott állsz a kapu előtt.” - „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, Frank, und am nächsten Morgen stehst du trotzdem wieder vor dem Tor."
:34. Félretolja a tányért, feláll, és nem mond semmit, mert nem tudja, mit mondhatna anélkül, hogy hazudna. - Er schiebt den Teller weg, steht auf und sagt nichts, weil er nicht weiß, was er sagen könnte, ohne zu lügen.
:35. A reggel, amikor lekapcsolják az áramot, egy kedd. - Der Morgen, an dem der Strom abgestellt wird, ist ein Dienstag.
:36. Frank kinyitja a kaput, és belép egy csarnokba, amely teljesen sötét, mert valaki lekapcsolta a főbiztosítékot. - Frank öffnet das Tor und betritt eine Halle, die vollständig dunkel ist, weil jemand die Hauptsicherung gelöst hat.
:37. Megáll, keze a munkáskabátja zsebében, és vár, amíg a szeme hozzászokik. - Er bleibt stehen, die Hände in den Taschen seiner Arbeitsjacke, und wartet, bis seine Augen sich angepasst haben.
:38. Bernd nem sokkal később két sörösdobozzal jön a szokásos egy helyett, és szó nélkül Franknek adja az egyiket. - Bernd kommt kurz darauf mit zwei Bierdosen statt der üblichen einen, und gibt Frank wortlos eine davon.
:39. Frank ezúttal elveszi, mert már nincs oka visszautasítani. - Diesmal nimmt Frank sie, weil es keinen Grund mehr gibt, sie abzulehnen.
:40. Ulla jelenik meg utolsóként, röviden körülnéz a csarnokban, aztán leül a betonpadlóra, és nekidől egy polcnak. - Ulla erscheint als letzte, schaut sich kurz in der Halle um, dann setzt sie sich auf den Betonboden und lehnt sich gegen ein Regal.
:41. Drámaiság nélkül mondja: „Ez most a vég.” - Sie sagt, ohne Dramatik: „Das ist jetzt das Ende."
:42. Bernd kinyitja a dobozát, és a szisszenés aránytalanul hangosnak tűnik a csendben. - Bernd öffnet seine Dose, und das Zischen klingt unverhältnismäßig laut in der Stille.
:43. Frank azt mondja: „Talán holnap valaki megint bekapcsolja az áramot.” - Frank sagt: „Vielleicht schaltet jemand den Strom morgen wieder ein."
:44. Senki sem mond ellent neki, de senki sem hiszi el. - Keiner widerspricht ihm, aber keiner glaubt es auch.
:45. A sötétben ülnek, és hallgatják az esőt, amely a hullámlemez tetőre verődik, és nem hagyja abba. - Sie sitzen im Dunkeln und hören dem Regen zu, der aufs Wellblechdach trifft und nicht aufhört.
:46. Nem kellemetlen hallgatás ez, de nem is vigasztaló. - Es ist kein unangenehmes Schweigen, aber es ist auch kein tröstliches.
:47. Délután három órakor felállnak anélkül, hogy ezt bárki javasolta volna, és hazamennek. - Um drei Uhr nachmittags stehen sie auf, ohne dass jemand das vorgeschlagen hat, und gehen nach Hause.
:48. Frank kifelé menet nem fordul vissza, mert tudja, hogy a látvány nem vinné őt előrébb. - Frank dreht sich beim Hinausgehen nicht um, weil er weiß, dass der Anblick ihn nicht weiterbringen würde.
:49. Másnap reggel hat órakor ott áll a kapu előtt. - Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem Tor.
:50. A mögötte lévő csarnok még mindig sötét, az áram nem jött vissza. - Die Halle dahinter ist noch dunkel, der Strom ist nicht zurückgekommen.
:51. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvar nedves aszfaltját nézi. - Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie und schaut auf den nassen Asphalt des Hofes.
:52. Az eső elállt, de a pocsolyák még ott állnak. - Der Regen hat aufgehört, aber die Pfützen stehen noch.
:53. Frank vár, anélkül hogy tudná, tulajdonképpen mire vár. - Frank wartet, ohne zu wissen, worauf er eigentlich wartet.
:54. De ülve marad, mert elmenni még hamisabbnak érződne. - Aber er bleibt sitzen, weil Gehen sich noch falscher anfühlen würde.
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:Der letzte Schichtplan
:1. Jeden Morgen um sechs Uhr betritt Frank die Fabrik, obwohl er genau weiß, dass hier seit Jahren nichts mehr produziert wird.
:2. Er ist 47, gelernter Schlosser, und diese Halle kennt er besser als seine eigene Wohnung.
:3. Das Kombinat hat früher Landmaschinen gebaut, Mähdrescher und Traktoren, die in den Kooperativen des ganzen Bezirks fuhren.
:4. Seit der Wende ist das vorbei, aber die offizielle Stilllegung wurde nie beschlossen, und so kommt Frank.
:5. Er hängt den Autoschlüssel an den Haken neben der Tür, zieht den blauen Kittel an und geht zur Maschine.
:6. In der Mitte der Halle steht die MTS-15, ein Mähdrescher aus dem Jahr 1988, der seit mindestens fünf Jahren nicht mehr bewegt worden ist.
:7. Frank hat gestern ein Spritzgussgehäuse eingebaut, das er vom Schrottplatz in Gommern besorgt hat, weil das originale längst gebrochen war.
:8. Er startet den Motor, der kurz anspringt, dann ruckelt und stirbt.
:9. Er wartet zehn Sekunden, startet ihn wieder.
:10. Dasselbe.
:11. Er macht sich keine Notizen darüber, denn niemand würde sie lesen.
:12. Stattdessen setzt er sich auf ein Ölfass, schraubt den Deckel der Thermoskanne auf und trinkt Kaffee, der schon zu kalt ist.
:13. Draußen vor den Fenstern, die seit Jahren nicht geputzt worden sind, bewegt sich nichts.
:14. Bernd taucht gegen halb zehn auf, wie jeden Tag, aus der hinteren Ecke der Halle, wo er sich auf einer alten Matratze eingerichtet hat.
:15. Er ist 53 Jahre alt und war früher Brigadeleiter, eine Funktion, die nach der Wende so schnell verschwand wie alles andere.
:16. Er hält Frank eine Bierdose hin, ohne ein Wort zu sagen, und Frank schüttelt den Kopf.
:17. Bernd zuckt mit den Schultern, als wäre die Antwort ihm gleichgültig, und trinkt allein.
:18. Er trinkt jeden Tag, aber nicht so viel, dass man ihn ansprechen müsste – das ist die stille Übereinkunft zwischen ihnen.
:19. Ulla dagegen hat sich eine Aufgabe geschaffen, die niemand von ihr verlangt hat.
:20. Sie ist 44, trägt eine Brille mit breitem schwarzem Rahmen, und sortiert Schrauben nach Größe in beschriftete Schachteln, als ob nächste Woche eine Lieferung käme.
:21. Während sie arbeitet, rechnet sie im Kopf aus, wie viele Monate die Lohnzahlungen noch möglich sind, wenn man die Rücklagen kennt, die sie kennt.
:22. Sie sagt zu Bernd, ohne aufzuschauen: „Wenn der Betriebsprüfer kommt, sollen wir wenigstens keine Unordnung haben."
:23. Bernd antwortet trocken: „Ulla, der kommt seit drei Jahren nicht, und er wird auch jetzt nicht kommen."
:24. Frank hört zu, aber er sagt nichts, weil beide recht haben und es trotzdem keinen Unterschied macht.
:25. In der Kantine, die aus einem Tisch, einer Mikrowelle und einem Kalender von 2009 besteht, isst Frank mittags allein.
:26. Ulla kommt dazu, setzt sich ihm gegenüber und legt ihr Butterbrot auf den Tisch, bevor sie anfängt zu reden.
:27. Sie sagt, dass die Buchhaltung heute Morgen angerufen hat, und dass dieser Monat das letzte Mal Lohn überwiesen wird.
:28. Frank stochert in seiner Gulaschsuppe und sagt, dass man ihm das letzten Monat auch gesagt hat.
:29. Ulla schüttelt den Kopf: „Diesmal haben sie Zahlen genannt. Konkrete Zahlen."
:30. Er isst weiter, weil das die einzige Antwort ist, die er hat.
:31. Nach einer langen Pause sagt er: „Dann ist eben Feierabend."
:32. Ulla schaut ihn so an, als ob sie ihn zum ersten Mal wirklich sieht.
:33. „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, Frank, und am nächsten Morgen stehst du trotzdem wieder vor dem Tor."
:34. Er schiebt den Teller weg, steht auf und sagt nichts, weil er nicht weiß, was er sagen könnte, ohne zu lügen.
:35. Der Morgen, an dem der Strom abgestellt wird, ist ein Dienstag.
:36. Frank öffnet das Tor und betritt eine Halle, die vollständig dunkel ist, weil jemand die Hauptsicherung gelöst hat.
:37. Er bleibt stehen, die Hände in den Taschen seiner Arbeitsjacke, und wartet, bis seine Augen sich angepasst haben.
:38. Bernd kommt kurz darauf mit zwei Bierdosen statt der üblichen einen, und gibt Frank wortlos eine davon.
:39. Diesmal nimmt Frank sie, weil es keinen Grund mehr gibt, sie abzulehnen.
:40. Ulla erscheint als letzte, schaut sich kurz in der Halle um, dann setzt sie sich auf den Betonboden und lehnt sich gegen ein Regal.
:41. Sie sagt, ohne Dramatik: „Das ist jetzt das Ende."
:42. Bernd öffnet seine Dose, und das Zischen klingt unverhältnismäßig laut in der Stille.
:43. Frank sagt: „Vielleicht schaltet jemand den Strom morgen wieder ein."
:44. Keiner widerspricht ihm, aber keiner glaubt es auch.
:45. Sie sitzen im Dunkeln und hören dem Regen zu, der aufs Wellblechdach trifft und nicht aufhört.
:46. Es ist kein unangenehmes Schweigen, aber es ist auch kein tröstliches.
:47. Um drei Uhr nachmittags stehen sie auf, ohne dass jemand das vorgeschlagen hat, und gehen nach Hause.
:48. Frank dreht sich beim Hinausgehen nicht um, weil er weiß, dass der Anblick ihn nicht weiterbringen würde.
:49. Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem Tor.
:50. Die Halle dahinter ist noch dunkel, der Strom ist nicht zurückgekommen.
:51. Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie und schaut auf den nassen Asphalt des Hofes.
:52. Der Regen hat aufgehört, aber die Pfützen stehen noch.
:53. Frank wartet, ohne zu wissen, worauf er eigentlich wartet.
:54. Aber er bleibt sitzen, weil Gehen sich noch falscher anfühlen würde.
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=== 3 ===
:A kerti ház
:1. Jensnek esze ágában sem volt megtartani a kertet, amikor megkapta a kulcsot a közjegyzőtől.
:2. Egyszerűen igent mondott, mert nem tudott nemet mondani, nem ebben a helyzetben.
:3. Három héttel a temetés után ment ki először oda.
:4. A telep Magdeburg déli városszélén, két panelházblokk között feküdt, beszorítva egy vasútvonal és egy parkoló közé.
:5. A bejárati kapu ferdén lógott a pántjain, és a lakat annyira berozsdásodott, hogy Jensnek fel kellett rúgnia.
:6. Utána egy darabig mozdulatlanul állt, és nézte azt, ami mögötte volt.
:7. Egy felborult fészer, szederbokrok, amelyek ránőttek az útra, és mindennek a közepén az apja régi biciklije, amelyhez évek óta senki sem nyúlt.
:8. Maga a kerti ház kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezetében élt.
:9. Az „Einheit” kiskert-egyesület levele két nappal korábban volt a postaládájában.
:10. A konyhaasztalnál olvasta el, miközben Heike vele szemben ült, és az instant kávéját itta.
:11. A levélfejen még a régi egyesületi címer volt, és az értesítés tárgyilagosan volt megfogalmazva: megszűnés szeptember harmincadikával, túl kevés tag, túl magas költségek.
:12. „Akkor ez ezzel el is van intézve”, mondta Heike, anélkül hogy felnézett volna.
:13. Jens összehajtotta a levelet, és zsebre tette, anélkül hogy bármit válaszolt volna.
:14. Maga sem tudta, miért.
:15. Minden szombaton kiment oda, még akkor is, ha rossz volt az idő.
:16. Lenyírta a félig kiszáradt füvet, lefestette az ablakpárkányokat egy ecsettel, amelyet a kerti házban talált, és felsöpörte a bejárat előtti utat.
:17. Nem olyan munka volt, amelynek értelme lett volna, és ezt ő is tudta.
:18. De újra visszajött.
:19. A vízpumpa a kert hátsó végében legalább öt éve nem adott már vizet.
:20. Jens letérdelt elé, kinyitotta a házat, és azonnal látta, miért nem működik.
:21. A vezeték el volt dugulva, a dugattyúrúd pedig annyira berozsdásodott, hogy alig lehetett megmozdítani.
:22. Nála volt a szerszáma, több is, mint amennyi kellett volna, de ilyen volt ő.
:23. A kerti ház falának árnyékában dolgozott, és az izzadság lefolyt a tarkójába.
:24. Majdnem két óra után a pumpa engedett – egy vékony, barna sugár, amely lassan tisztább lett.
:25. Jens hagyta folyni a vizet, és hátradőlt, amíg meg nem hallotta a saját lélegzetét.
:26. Kramer asszony a kerítésnél állt, ahogy mindig, amikor Jens ott volt.
:27. Hetvennyolc éves volt, és naponta hajolt a két sor salátája fölé, amelyek alig nőttek, de ez láthatóan nem zavarta.
:28. „Apád ezt nem akarta volna”, mondta minden előzmény nélkül.
:29. Jens a kopár ágyásokra nézett, és nem válaszolt azonnal.
:30. „Mit nem akart volna?”, kérdezte végül.
:31. „Ezt itt”, mondta, és tett egy kézmozdulatot, amely bármit jelenthetett.
:32. Jens lassan bólintott, mintha egyetértene vele, bár nem értett egyet.
:33. „Az apám halott”, mondta.
:34. Kramer asszony hallgatott, Jens pedig elzárta a pumpát.
:35. Az egyik utolsó szombaton módszeresen kipakolta a kerti házat.
:36. Félretolta a régi összecsukható ágyat, és észrevette, hogy az egyik padlódeszka laza.
:37. Alatta, egy lapos fadobozban olyan dolgokat talált, amelyekre nem számított.
:38. A radebergi sörfőzde palackcímkéi, tisztán egymásra rakva, mint egy kis gyűjtemény.
:39. Egy munkáskabát „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval, az anyaga még meglepően erős.
:40. Két csomag Kaffee Extra, amelyeknek a lejárati dátumát nem kellett megnéznie.
:41. Sokáig tartotta a kabátot a kezében, mielőtt a szék támlájára akasztotta.
:42. A régi dohány és a gépolaj szaga még ott volt, gyengén, de egyértelműen.
:43. Heike késő délután jött el, ahogy előre bejelentette.
:44. Az ajtóban állt, a kabátos székre nézett, és nem szólt semmit, egy másodperccel túl sokáig.
:45. „Ez mind megy a kukába”, mondta aztán.
:46. „Tudom”, mondta Jens.
:47. „Akkor csináld.”
:48. „Holnap.”
:49. Heike behúzta maga mögött az ajtót, nem hangosan, de határozottan.
:50. Jens leült a kabát melletti székre, és kinézett az ablakon.
:51. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben hullott a szemközti panelházak betonfalaira.
:52. Nem az apjára gondolt, vagy legalábbis megpróbált nem rá gondolni.
:53. Csak ült, amíg a fény el nem tűnt, és a helyiség sötét nem lett.
:54. Nem kapcsolt villanyt.
:55. Az egyesületet októberben feloszlatták, pontosan és nagyobb értesítés nélkül.
:56. Jens nem kapott több levelet.
:57. A kerti ház még állt, amikor megjött az első fagy, és még januárban is állt.
:58. Úgy tűnt, senkit sem érdekel.
:59. Jens már nem ment ki minden szombaton, de még kiment.
:60. Maga sem tudta pontosan, miért.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kerti ház - Die Laube
:1. Jensnek esze ágában sem volt megtartani a kertet, amikor megkapta a kulcsot a közjegyzőtől. - Jens hatte nicht vorgehabt, den Garten zu behalten, als er den Schlüssel vom Notar bekam.
:2. Egyszerűen igent mondott, mert nem tudott nemet mondani, nem ebben a helyzetben. - Er hatte einfach Ja gesagt, weil er nicht Nein sagen konnte, nicht in dieser Situation.
:3. Három héttel a temetés után ment ki először oda. - Drei Wochen nach der Beerdigung fuhr er zum ersten Mal hin.
:4. A telep Magdeburg déli városszélén, két panelházblokk között feküdt, beszorítva egy vasútvonal és egy parkoló közé. - Die Anlage lag zwischen zwei Plattenbaublöcken am südlichen Stadtrand von Magdeburg, eingeklemmt zwischen einer Bahnlinie und einem Parkplatz.
:5. A bejárati kapu ferdén lógott a pántjain, és a lakat annyira berozsdásodott, hogy Jensnek fel kellett rúgnia. - Das Eingangstor hing schief in den Angeln, und das Vorhängeschloss war so verrostet, dass Jens es auftreten musste.
:6. Utána egy darabig mozdulatlanul állt, és nézte azt, ami mögötte volt. - Er stand danach eine Weile still und schaute auf das, was dahinter lag.
:7. Egy felborult fészer, szederbokrok, amelyek ránőttek az útra, és mindennek a közepén az apja régi biciklije, amelyhez évek óta senki sem nyúlt. - Ein umgefallener Schuppen, Brombeersträucher, die sich über den Weg gezogen hatten, und mittendrin das alte Fahrrad seines Vaters, das seit Jahren kein Mensch mehr angefasst hatte.
:8. Maga a kerti ház kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezetében élt. - Die Laube selbst wirkte kleiner, als er sie in Erinnerung hatte.
:9. Az „Einheit” kiskert-egyesület levele két nappal korábban volt a postaládájában. - Der Brief vom Kleingartenverein „Einheit" war zwei Tage zuvor in seinem Briefkasten gewesen.
:10. A konyhaasztalnál olvasta el, miközben Heike vele szemben ült, és az instant kávéját itta. - Er hatte ihn am Küchentisch gelesen, während Heike gegenüber saß und ihren löslichen Kaffee trank.
:11. A levélfejen még a régi egyesületi címer volt, és az értesítés tárgyilagosan volt megfogalmazva: megszűnés szeptember harmincadikával, túl kevés tag, túl magas költségek. - Der Briefkopf trug noch das alte Vereinswappen, und die Mitteilung war sachlich formuliert: Auflösung zum dreißigsten September, zu wenige Mitglieder, zu hohe Kosten.
:12. „Akkor ez ezzel el is van intézve”, mondta Heike, anélkül hogy felnézett volna. - „Dann ist das ja erledigt", hatte Heike gesagt, ohne aufzuschauen.
:13. Jens összehajtotta a levelet, és zsebre tette, anélkül hogy bármit válaszolt volna. - Jens hatte den Brief gefaltet und eingesteckt, ohne etwas zu erwidern.
:14. Maga sem tudta, miért. - Er wusste selbst nicht, warum.
:15. Minden szombaton kiment oda, még akkor is, ha rossz volt az idő. - Jeden Samstag fuhr er hin, auch wenn das Wetter schlecht war.
:16. Lenyírta a félig kiszáradt füvet, lefestette az ablakpárkányokat egy ecsettel, amelyet a kerti házban talált, és felsöpörte a bejárat előtti utat. - Er mähte den halb vertrockneten Rasen, strich die Fensterbänke mit einem Pinsel, den er in der Laube gefunden hatte, und kehrte den Weg vor dem Eingang.
:17. Nem olyan munka volt, amelynek értelme lett volna, és ezt ő is tudta. - Es war keine Arbeit, die einen Sinn ergab, und er wusste das.
:18. De újra visszajött. - Aber er kam wieder.
:19. A vízpumpa a kert hátsó végében legalább öt éve nem adott már vizet. - Die Wasserpumpe am hinteren Ende des Gartens hatte seit mindestens fünf Jahren kein Wasser mehr gegeben.
:20. Jens letérdelt elé, kinyitotta a házat, és azonnal látta, miért nem működik. - Jens kniete sich davor, öffnete das Gehäuse und sah sofort, warum sie nicht lief.
:21. A vezeték el volt dugulva, a dugattyúrúd pedig annyira berozsdásodott, hogy alig lehetett megmozdítani. - Die Leitung war verstopft, die Kolbenstange so verrostet, dass sie sich kaum bewegen ließ.
:22. Nála volt a szerszáma, több is, mint amennyi kellett volna, de ilyen volt ő. - Er hatte sein Werkzeug dabei, mehr als nötig, aber das war seine Art.
:23. A kerti ház falának árnyékában dolgozott, és az izzadság lefolyt a tarkójába. - Er arbeitete im Schatten der Laubenwand, und der Schweiß lief ihm in den Nacken.
:24. Majdnem két óra után a pumpa engedett – egy vékony, barna sugár, amely lassan tisztább lett. - Nach fast zwei Stunden gab die Pumpe nach – ein dünner, brauner Strahl, der langsam klarer wurde.
:25. Jens hagyta folyni a vizet, és hátradőlt, amíg meg nem hallotta a saját lélegzetét. - Jens ließ das Wasser laufen und lehnte sich zurück, bis er seinen eigenen Atem hörte.
:26. Kramer asszony a kerítésnél állt, ahogy mindig, amikor Jens ott volt. - Frau Kramer stand am Zaun, wie sie es immer tat, wenn Jens da war.
:27. Hetvennyolc éves volt, és naponta hajolt a két sor salátája fölé, amelyek alig nőttek, de ez láthatóan nem zavarta. - Sie war achtundsiebzig und beugte sich täglich über ihre zwei Reihen Salat, die kaum wuchsen, aber das schien sie nicht zu stören.
:28. „Apád ezt nem akarta volna”, mondta minden előzmény nélkül. - „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie, ohne Vorwarnung.
:29. Jens a kopár ágyásokra nézett, és nem válaszolt azonnal. - Jens schaute auf die kahlen Beete und antwortete nicht sofort.
:30. „Mit nem akart volna?”, kérdezte végül. - „Was hätte er nicht gewollt?", fragte er schließlich.
:31. „Ezt itt”, mondta, és tett egy kézmozdulatot, amely bármit jelenthetett. - „Das hier", sagte sie und machte eine Handbewegung, die alles bedeuten konnte.
:32. Jens lassan bólintott, mintha egyetértene vele, bár nem értett egyet. - Jens nickte langsam, als ob er ihr zustimmte, obwohl er es nicht tat.
:33. „Az apám halott”, mondta. - „Mein Vater ist tot", sagte er.
:34. Kramer asszony hallgatott, Jens pedig elzárta a pumpát. - Frau Kramer schwieg, und Jens drehte die Pumpe ab.
:35. Az egyik utolsó szombaton módszeresen kipakolta a kerti házat. - An einem der letzten Samstage räumte er die Laube systematisch aus.
:36. Félretolta a régi összecsukható ágyat, és észrevette, hogy az egyik padlódeszka laza. - Er schob das alte Klappbett beiseite und bemerkte, dass eine der Bodendielen locker war.
:37. Alatta, egy lapos fadobozban olyan dolgokat talált, amelyekre nem számított. - Darunter, in einer flachen Holzkiste, fand er Dinge, die er nicht erwartet hatte.
:38. A radebergi sörfőzde palackcímkéi, tisztán egymásra rakva, mint egy kis gyűjtemény. - Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg, sauber gestapelt wie eine kleine Sammlung.
:39. Egy munkáskabát „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval, az anyaga még meglepően erős. - Eine Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg", der Stoff noch erstaunlich fest.
:40. Két csomag Kaffee Extra, amelyeknek a lejárati dátumát nem kellett megnéznie. - Zwei Packungen Kaffee Extra, deren Verfallsdatum er sich nicht anschauen musste.
:41. Sokáig tartotta a kabátot a kezében, mielőtt a szék támlájára akasztotta. - Er hielt die Jacke lange in der Hand, bevor er sie über die Stuhllehne hängte.
:42. A régi dohány és a gépolaj szaga még ott volt, gyengén, de egyértelműen. - Der Geruch nach altem Tabak und Maschinenöl war noch da, schwach, aber eindeutig.
:43. Heike késő délután jött el, ahogy előre bejelentette. - Heike kam am späten Nachmittag vorbei, wie sie es angekündigt hatte.
:44. Az ajtóban állt, a kabátos székre nézett, és nem szólt semmit, egy másodperccel túl sokáig. - Sie stand in der Tür, schaute auf den Stuhl mit der Jacke und sagte nichts, eine Sekunde zu lang.
:45. „Ez mind megy a kukába”, mondta aztán. - „Das alles kommt in die Tonne", sagte sie dann.
:46. „Tudom”, mondta Jens. - „Ich weiß", sagte Jens.
:47. „Akkor csináld.” - „Dann mach es."
:48. „Holnap.” - „Morgen."
:49. Heike behúzta maga mögött az ajtót, nem hangosan, de határozottan. - Heike zog die Tür hinter sich zu, nicht laut, aber bestimmt.
:50. Jens leült a kabát melletti székre, és kinézett az ablakon. - Jens setzte sich auf den Stuhl neben der Jacke und schaute aus dem Fenster.
:51. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben hullott a szemközti panelházak betonfalaira. - Die Sonne stand tief, und das Licht fiel orange über die Betonwände der Plattenbauten gegenüber.
:52. Nem az apjára gondolt, vagy legalábbis megpróbált nem rá gondolni. - Er dachte nicht an seinen Vater, oder er versuchte es zumindest nicht.
:53. Csak ült, amíg a fény el nem tűnt, és a helyiség sötét nem lett. - Er saß einfach, bis das Licht weg war und der Raum dunkel wurde.
:54. Nem kapcsolt villanyt. - Er machte kein Licht an.
:55. Az egyesületet októberben feloszlatták, pontosan és nagyobb értesítés nélkül. - Der Verein wurde im Oktober aufgelöst, pünktlich und ohne große Mitteilung.
:56. Jens nem kapott több levelet. - Jens bekam keinen weiteren Brief.
:57. A kerti ház még állt, amikor megjött az első fagy, és még januárban is állt. - Die Laube stand noch, als der erste Frost kam, und sie stand noch im Januar.
:58. Úgy tűnt, senkit sem érdekel. - Niemand schien sich dafür zu interessieren.
:59. Jens már nem ment ki minden szombaton, de még kiment. - Jens fuhr nicht mehr jeden Samstag hin, aber er fuhr noch.
:60. Maga sem tudta pontosan, miért. - Er wusste selbst nicht genau, warum.
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:Die Laube
:1. Jens hatte nicht vorgehabt, den Garten zu behalten, als er den Schlüssel vom Notar bekam.
:2. Er hatte einfach Ja gesagt, weil er nicht Nein sagen konnte, nicht in dieser Situation.
:3. Drei Wochen nach der Beerdigung fuhr er zum ersten Mal hin.
:4. Die Anlage lag zwischen zwei Plattenbaublöcken am südlichen Stadtrand von Magdeburg, eingeklemmt zwischen einer Bahnlinie und einem Parkplatz.
:5. Das Eingangstor hing schief in den Angeln, und das Vorhängeschloss war so verrostet, dass Jens es auftreten musste.
:6. Er stand danach eine Weile still und schaute auf das, was dahinter lag.
:7. Ein umgefallener Schuppen, Brombeersträucher, die sich über den Weg gezogen hatten, und mittendrin das alte Fahrrad seines Vaters, das seit Jahren kein Mensch mehr angefasst hatte.
:8. Die Laube selbst wirkte kleiner, als er sie in Erinnerung hatte.
:9. Der Brief vom Kleingartenverein „Einheit" war zwei Tage zuvor in seinem Briefkasten gewesen.
:10. Er hatte ihn am Küchentisch gelesen, während Heike gegenüber saß und ihren löslichen Kaffee trank.
:11. Der Briefkopf trug noch das alte Vereinswappen, und die Mitteilung war sachlich formuliert: Auflösung zum dreißigsten September, zu wenige Mitglieder, zu hohe Kosten.
:12. „Dann ist das ja erledigt", hatte Heike gesagt, ohne aufzuschauen.
:13. Jens hatte den Brief gefaltet und eingesteckt, ohne etwas zu erwidern.
:14. Er wusste selbst nicht, warum.
:15. Jeden Samstag fuhr er hin, auch wenn das Wetter schlecht war.
:16. Er mähte den halb vertrockneten Rasen, strich die Fensterbänke mit einem Pinsel, den er in der Laube gefunden hatte, und kehrte den Weg vor dem Eingang.
:17. Es war keine Arbeit, die einen Sinn ergab, und er wusste das.
:18. Aber er kam wieder.
:19. Die Wasserpumpe am hinteren Ende des Gartens hatte seit mindestens fünf Jahren kein Wasser mehr gegeben.
:20. Jens kniete sich davor, öffnete das Gehäuse und sah sofort, warum sie nicht lief.
:21. Die Leitung war verstopft, die Kolbenstange so verrostet, dass sie sich kaum bewegen ließ.
:22. Er hatte sein Werkzeug dabei, mehr als nötig, aber das war seine Art.
:23. Er arbeitete im Schatten der Laubenwand, und der Schweiß lief ihm in den Nacken.
:24. Nach fast zwei Stunden gab die Pumpe nach – ein dünner, brauner Strahl, der langsam klarer wurde.
:25. Jens ließ das Wasser laufen und lehnte sich zurück, bis er seinen eigenen Atem hörte.
:26. Frau Kramer stand am Zaun, wie sie es immer tat, wenn Jens da war.
:27. Sie war achtundsiebzig und beugte sich täglich über ihre zwei Reihen Salat, die kaum wuchsen, aber das schien sie nicht zu stören.
:28. „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie, ohne Vorwarnung.
:29. Jens schaute auf die kahlen Beete und antwortete nicht sofort.
:30. „Was hätte er nicht gewollt?", fragte er schließlich.
:31. „Das hier", sagte sie und machte eine Handbewegung, die alles bedeuten konnte.
:32. Jens nickte langsam, als ob er ihr zustimmte, obwohl er es nicht tat.
:33. „Mein Vater ist tot", sagte er.
:34. Frau Kramer schwieg, und Jens drehte die Pumpe ab.
:35. An einem der letzten Samstage räumte er die Laube systematisch aus.
:36. Er schob das alte Klappbett beiseite und bemerkte, dass eine der Bodendielen locker war.
:37. Darunter, in einer flachen Holzkiste, fand er Dinge, die er nicht erwartet hatte.
:38. Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg, sauber gestapelt wie eine kleine Sammlung.
:39. Eine Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg", der Stoff noch erstaunlich fest.
:40. Zwei Packungen Kaffee Extra, deren Verfallsdatum er sich nicht anschauen musste.
:41. Er hielt die Jacke lange in der Hand, bevor er sie über die Stuhllehne hängte.
:42. Der Geruch nach altem Tabak und Maschinenöl war noch da, schwach, aber eindeutig.
:43. Heike kam am späten Nachmittag vorbei, wie sie es angekündigt hatte.
:44. Sie stand in der Tür, schaute auf den Stuhl mit der Jacke und sagte nichts, eine Sekunde zu lang.
:45. „Das alles kommt in die Tonne", sagte sie dann.
:46. „Ich weiß", sagte Jens.
:47. „Dann mach es."
:48. „Morgen."
:49. Heike zog die Tür hinter sich zu, nicht laut, aber bestimmt.
:50. Jens setzte sich auf den Stuhl neben der Jacke und schaute aus dem Fenster.
:51. Die Sonne stand tief, und das Licht fiel orange über die Betonwände der Plattenbauten gegenüber.
:52. Er dachte nicht an seinen Vater, oder er versuchte es zumindest nicht.
:53. Er saß einfach, bis das Licht weg war und der Raum dunkel wurde.
:54. Er machte kein Licht an.
:55. Der Verein wurde im Oktober aufgelöst, pünktlich und ohne große Mitteilung.
:56. Jens bekam keinen weiteren Brief.
:57. Die Laube stand noch, als der erste Frost kam, und sie stand noch im Januar.
:58. Niemand schien sich dafür zu interessieren.
:59. Jens fuhr nicht mehr jeden Samstag hin, aber er fuhr noch.
:60. Er wusste selbst nicht genau, warum.
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=== 3 ===
:Az üres tábla
:1. Thomas Bachner negyvenkét éves, és nyolc éve vezeti a waldkirchi sakk-klubot.
:2. Nem különösebben jó sakkozó, de megbízható.
:3. Ez fontosabb, mondják az idősebb tagok.
:4. Minden kedd este fél nyolckor Pfister úr megérkezett az egyesületi helyiségbe.
:5. A kabátját balról a második akasztóra akasztotta, és leült a harmadik asztalhoz.
:6. Pfister úr hetvenkét éves volt, és negyven éve sakkozott.
:7. Bárki ellen játszott, aki leült vele szemben, és ritkán veszített.
:8. Thomas három év alatt egyetlenegyszer sem nyert ellene.
:9. Ez nem volt kínos számára, mert Pfister úr valóban jól játszott.
:10. Pfister úr játék közben keveset beszélt.
:11. Néha azt mondta: „Ez hiba volt” – és ezzel a saját hibájára gondolt.
:12. Egyszer a játszma után megkérdezte, kér-e Thomas teát, és Thomas igent mondott.
:13. Ez volt a leghosszabb beszélgetés közöttük.
:14. Három héttel ezelőtt Pfister úr nem jött.
:15. Thomas ennek ellenére felállította a sakktáblát, mert ezt tette minden kedden.
:16. Fél kilencig várt, aztán elpakolta a figurákat.
:17. A következő kedden Pfister úr helye megint üres volt.
:18. Thomas arra gondolt, talán beteg.
:19. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 2 hét – ok ismeretlen.”
:20. Ez volt az ő módja arra, hogy a tisztázatlanságokkal bánjon.
:21. A harmadik héten megint felállította a táblát.
:22. Úgy állította fel a figurákat, ahogy az utolsó játszmában a hetedik lépés után álltak.
:23. Ezt még fejből tudta.
:24. Aztán ott ült, és nézte a táblát.
:25. Tíz perc múlva mindent megint elpakolt, anélkül hogy egy szót szólt volna.
:26. A kollégája, Rainer látta ezt, és megkérdezte: „Pfister miatt?”
:27. Thomas azt mondta: „Csak kipróbáltam valamit.”
:28. Rainer ezt nem hitte el, de annyiban hagyta.
:29. Thomasnak nem volt meg Pfister úr címe.
:30. Három év alatt soha nem kérdezett rá.
:31. Az egyesületben volt egy taglista, és az egy mappában feküdt a szekrényben.
:32. Thomas nem nyitotta ki a mappát.
:33. Röviden elgondolkodott rajta, aztán visszatolta.
:34. Tulajdonképpen miért nem?
:35. Nem tudott olyan választ, amelyet szívesen kimondott volna magának.
:36. Hazafelé Thomas elment a régi iskola mellett, ahol gyerekként tanult.
:37. Az iskola most orvosi központ volt.
:38. Arra gondolt: Minden megmarad, amíg már nem marad meg.
:39. Ez nem volt különösebben okos gondolat, de illett a helyzethez.
:40. Otthon kenyeret evett sajttal, és egy ideig kinézett az ablakon.
:41. Nem rakott fel sakkot.
:42. A következő kedden Thomas helyreigazította a harmadik asztalt, letörölte a lapját, és felállította a táblát.
:43. Rendesen felállította a figurákat: fehér balra, fekete jobbra.
:44. Pfister úr nem jött.
:45. Negyed kilenckor Rainer leült, és megkérdezte: „Szabad?”
:46. Thomas azt mondta: „Persze.”
:47. Játszottak egy partit, amelyet Thomas harminc lépés után megnyert.
:48. Ilyet ebben a teremben még soha nem sikerült elérnie senki ellen.
:49. Nem volt jó érzés.
:50. Rainer azt mondta: „Jól játszottál.”
:51. Thomas elpakolta a figurákat.
:52. Aztán összecsukta a táblát, és betette a szekrénybe.
:53. A tábla régi fatábla volt, amely Pfister úré volt.
:54. Azért állt az egyesületi helyiségben, mert Pfister úr évekkel korábban magával hozta.
:55. Thomas bezárta a szekrényt.
:56. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 4 hét.”
:57. Aztán áthúzta a sort.
:58. Rainer felvette a kabátját, és azt mondta: „Szia.”
:59. Thomas válaszolt: „A jövő hétig.”
:60. Lekapcsolta a villanyt.
:61. A szekrényben ott állt a tábla.
:62. Az akasztó, amelyen Pfister úr kabátja lógott, üres volt.
:63. Thomas hazament.
:64. Teljesen átlagos kedd este volt.
:65. Éppen ez volt benne a legrosszabb.
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:Az üres tábla - Das leere Brett
:1. Thomas Bachner negyvenkét éves, és nyolc éve vezeti a waldkirchi sakk-klubot. - Thomas Bachner ist 42 Jahre alt und leitet den Schachklub Waldkirch seit acht Jahren.
:2. Nem különösebben jó sakkozó, de megbízható. - Er ist kein besonders guter Schachspieler, aber er ist zuverlässig.
:3. Ez fontosabb, mondják az idősebb tagok. - Das ist wichtiger, sagen die älteren Mitglieder.
:4. Minden kedd este fél nyolckor Pfister úr megérkezett az egyesületi helyiségbe. - Jeden Dienstagabend um halb acht kam Herr Pfister in den Vereinsraum.
:5. A kabátját balról a második akasztóra akasztotta, és leült a harmadik asztalhoz. - Er hängte seinen Mantel an den zweiten Haken von links und setzte sich an Tisch drei.
:6. Pfister úr hetvenkét éves volt, és negyven éve sakkozott. - Herr Pfister war 72 Jahre alt und spielte seit vierzig Jahren Schach.
:7. Bárki ellen játszott, aki leült vele szemben, és ritkán veszített. - Er spielte gegen jeden, der sich hinsetzte, und er verlor selten.
:8. Thomas három év alatt egyetlenegyszer sem nyert ellene. - Thomas hatte gegen ihn in drei Jahren kein einziges Mal gewonnen.
:9. Ez nem volt kínos számára, mert Pfister úr valóban jól játszott. - Das war ihm nicht peinlich, denn Herr Pfister spielte wirklich gut.
:10. Pfister úr játék közben keveset beszélt. - Herr Pfister sprach wenig während des Spiels.
:11. Néha azt mondta: „Ez hiba volt” – és ezzel a saját hibájára gondolt. - Manchmal sagte er „Das war ein Fehler" – und meinte damit seinen eigenen.
:12. Egyszer a játszma után megkérdezte, kér-e Thomas teát, és Thomas igent mondott. - Einmal hatte er nach dem Spiel gefragt, ob Thomas Tee möchte, und Thomas hatte ja gesagt.
:13. Ez volt a leghosszabb beszélgetés közöttük. - Das war das längste Gespräch zwischen ihnen.
:14. Három héttel ezelőtt Pfister úr nem jött. - Vor drei Wochen kam Herr Pfister nicht.
:15. Thomas ennek ellenére felállította a sakktáblát, mert ezt tette minden kedden. - Thomas baute das Schachbrett trotzdem auf, weil er das jeden Dienstag tat.
:16. Fél kilencig várt, aztán elpakolta a figurákat. - Er wartete bis halb neun, dann räumte er die Figuren weg.
:17. A következő kedden Pfister úr helye megint üres volt. - Am nächsten Dienstag war Herr Pfisters Platz wieder leer.
:18. Thomas arra gondolt, talán beteg. - Thomas dachte, er ist vielleicht krank.
:19. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 2 hét – ok ismeretlen.” - Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 2 Wochen – Grund unbekannt."
:20. Ez volt az ő módja arra, hogy a tisztázatlanságokkal bánjon. - Das war seine Art, mit Unklarheiten umzugehen.
:21. A harmadik héten megint felállította a táblát. - In der dritten Woche stellte er das Brett wieder auf.
:22. Úgy állította fel a figurákat, ahogy az utolsó játszmában a hetedik lépés után álltak. - Er stellte die Figuren so hin, wie sie in der letzten Partie nach dem siebten Zug gestanden hatten.
:23. Ezt még fejből tudta. - Er wusste das noch auswendig.
:24. Aztán ott ült, és nézte a táblát. - Dann saß er da und schaute auf das Brett.
:25. Tíz perc múlva mindent megint elpakolt, anélkül hogy egy szót szólt volna. - Nach zehn Minuten räumte er alles wieder weg, ohne ein Wort zu sagen.
:26. A kollégája, Rainer látta ezt, és megkérdezte: „Pfister miatt?” - Sein Kollege Rainer sah es und fragte: „Wegen Pfister?"
:27. Thomas azt mondta: „Csak kipróbáltam valamit.” - Thomas sagte: „Hab nur was getestet."
:28. Rainer ezt nem hitte el, de annyiban hagyta. - Das glaubte Rainer nicht, aber er ließ es so stehen.
:29. Thomasnak nem volt meg Pfister úr címe. - Thomas hatte die Adresse von Herrn Pfister nicht.
:30. Három év alatt soha nem kérdezett rá. - Er hatte in drei Jahren nie danach gefragt.
:31. Az egyesületben volt egy taglista, és az egy mappában feküdt a szekrényben. - Im Verein gab es eine Mitgliederliste, und die lag in einem Ordner im Schrank.
:32. Thomas nem nyitotta ki a mappát. - Thomas öffnete den Ordner nicht.
:33. Röviden elgondolkodott rajta, aztán visszatolta. - Er überlegte es kurz, dann schob er ihn wieder rein.
:34. Tulajdonképpen miért nem? - Warum eigentlich nicht?
:35. Nem tudott olyan választ, amelyet szívesen kimondott volna magának. - Er wusste keine Antwort, die er sich hätte sagen wollen.
:36. Hazafelé Thomas elment a régi iskola mellett, ahol gyerekként tanult. - Auf dem Heimweg ging Thomas an der alten Schule vorbei, wo er als Kind gelernt hatte.
:37. Az iskola most orvosi központ volt. - Die Schule war jetzt ein Ärztezentrum.
:38. Arra gondolt: Minden megmarad, amíg már nem marad meg. - Er dachte: Alles bleibt, bis es nicht mehr bleibt.
:39. Ez nem volt különösebben okos gondolat, de illett a helyzethez. - Das war kein besonders kluger Gedanke, aber er passte.
:40. Otthon kenyeret evett sajttal, és egy ideig kinézett az ablakon. - Zu Hause aß er Brot mit Käse und schaute eine Weile aus dem Fenster.
:41. Nem rakott fel sakkot. - Er stellte kein Schach auf.
:42. A következő kedden Thomas helyreigazította a harmadik asztalt, letörölte a lapját, és felállította a táblát. - Am nächsten Dienstag rückte Thomas Tisch drei zurecht, wischte die Platte ab und stellte das Brett auf.
:43. Rendesen felállította a figurákat: fehér balra, fekete jobbra. - Er baute die Figuren ordentlich auf: Weiß links, Schwarz rechts.
:44. Pfister úr nem jött. - Herr Pfister kam nicht.
:45. Negyed kilenckor Rainer leült, és megkérdezte: „Szabad?” - Um Viertel nach acht setzte sich Rainer hin und fragte: „Darf ich?"
:46. Thomas azt mondta: „Persze.” - Thomas sagte: „Klar."
:47. Játszottak egy partit, amelyet Thomas harminc lépés után megnyert. - Sie spielten eine Partie, die Thomas nach dreißig Zügen gewann.
:48. Ilyet ebben a teremben még soha nem sikerült elérnie senki ellen. - Das hatte er noch nie gegen jemanden in diesem Raum geschafft.
:49. Nem volt jó érzés. - Es war kein gutes Gefühl.
:50. Rainer azt mondta: „Jól játszottál.” - Rainer sagte: „Gut gespielt."
:51. Thomas elpakolta a figurákat. - Thomas räumte die Figuren weg.
:52. Aztán összecsukta a táblát, és betette a szekrénybe. - Dann klappte er das Brett zusammen und legte es in den Schrank.
:53. A tábla régi fatábla volt, amely Pfister úré volt. - Das Brett war ein altes Holzbrett, das Herrn Pfister gehörte.
:54. Azért állt az egyesületi helyiségben, mert Pfister úr évekkel korábban magával hozta. - Es stand im Vereinsraum, weil Herr Pfister es vor Jahren mitgebracht hatte.
:55. Thomas bezárta a szekrényt. - Thomas schloss den Schrank.
:56. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 4 hét.” - Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 4 Wochen."
:57. Aztán áthúzta a sort. - Dann strich er die Zeile durch.
:58. Rainer felvette a kabátját, és azt mondta: „Szia.” - Rainer zog seinen Mantel an und sagte: „Tschüss."
:59. Thomas válaszolt: „A jövő hétig.” - Thomas antwortete: „Bis nächste Woche."
:60. Lekapcsolta a villanyt. - Er löschte das Licht.
:61. A szekrényben ott állt a tábla. - Im Schrank stand das Brett.
:62. Az akasztó, amelyen Pfister úr kabátja lógott, üres volt. - Der Haken, an dem Herr Pfisters Mantel gehangen hatte, war leer.
:63. Thomas hazament. - Thomas ging nach Hause.
:64. Teljesen átlagos kedd este volt. - Es war ein ganz normaler Dienstagabend.
:65. Éppen ez volt benne a legrosszabb. - Das war das Schlimmste daran.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das leere Brett
:1. Thomas Bachner ist 42 Jahre alt und leitet den Schachklub Waldkirch seit acht Jahren.
:2. Er ist kein besonders guter Schachspieler, aber er ist zuverlässig.
:3. Das ist wichtiger, sagen die älteren Mitglieder.
:4. Jeden Dienstagabend um halb acht kam Herr Pfister in den Vereinsraum.
:5. Er hängte seinen Mantel an den zweiten Haken von links und setzte sich an Tisch drei.
:6. Herr Pfister war 72 Jahre alt und spielte seit vierzig Jahren Schach.
:7. Er spielte gegen jeden, der sich hinsetzte, und er verlor selten.
:8. Thomas hatte gegen ihn in drei Jahren kein einziges Mal gewonnen.
:9. Das war ihm nicht peinlich, denn Herr Pfister spielte wirklich gut.
:10. Herr Pfister sprach wenig während des Spiels.
:11. Manchmal sagte er „Das war ein Fehler" – und meinte damit seinen eigenen.
:12. Einmal hatte er nach dem Spiel gefragt, ob Thomas Tee möchte, und Thomas hatte ja gesagt.
:13. Das war das längste Gespräch zwischen ihnen.
:14. Vor drei Wochen kam Herr Pfister nicht.
:15. Thomas baute das Schachbrett trotzdem auf, weil er das jeden Dienstag tat.
:16. Er wartete bis halb neun, dann räumte er die Figuren weg.
:17. Am nächsten Dienstag war Herr Pfisters Platz wieder leer.
:18. Thomas dachte, er ist vielleicht krank.
:19. Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 2 Wochen – Grund unbekannt."
:20. Das war seine Art, mit Unklarheiten umzugehen.
:21. In der dritten Woche stellte er das Brett wieder auf.
:22. Er stellte die Figuren so hin, wie sie in der letzten Partie nach dem siebten Zug gestanden hatten.
:23. Er wusste das noch auswendig.
:24. Dann saß er da und schaute auf das Brett.
:25. Nach zehn Minuten räumte er alles wieder weg, ohne ein Wort zu sagen.
:26. Sein Kollege Rainer sah es und fragte: „Wegen Pfister?"
:27. Thomas sagte: „Hab nur was getestet."
:28. Das glaubte Rainer nicht, aber er ließ es so stehen.
:29. Thomas hatte die Adresse von Herrn Pfister nicht.
:30. Er hatte in drei Jahren nie danach gefragt.
:31. Im Verein gab es eine Mitgliederliste, und die lag in einem Ordner im Schrank.
:32. Thomas öffnete den Ordner nicht.
:33. Er überlegte es kurz, dann schob er ihn wieder rein.
:34. Warum eigentlich nicht?
:35. Er wusste keine Antwort, die er sich hätte sagen wollen.
:36. Auf dem Heimweg ging Thomas an der alten Schule vorbei, wo er als Kind gelernt hatte.
:37. Die Schule war jetzt ein Ärztezentrum.
:38. Er dachte: Alles bleibt, bis es nicht mehr bleibt.
:39. Das war kein besonders kluger Gedanke, aber er passte.
:40. Zu Hause aß er Brot mit Käse und schaute eine Weile aus dem Fenster.
:41. Er stellte kein Schach auf.
:42. Am nächsten Dienstag rückte Thomas Tisch drei zurecht, wischte die Platte ab und stellte das Brett auf.
:43. Er baute die Figuren ordentlich auf: Weiß links, Schwarz rechts.
:44. Herr Pfister kam nicht.
:45. Um Viertel nach acht setzte sich Rainer hin und fragte: „Darf ich?"
:46. Thomas sagte: „Klar."
:47. Sie spielten eine Partie, die Thomas nach dreißig Zügen gewann.
:48. Das hatte er noch nie gegen jemanden in diesem Raum geschafft.
:49. Es war kein gutes Gefühl.
:50. Rainer sagte: „Gut gespielt."
:51. Thomas räumte die Figuren weg.
:52. Dann klappte er das Brett zusammen und legte es in den Schrank.
:53. Das Brett war ein altes Holzbrett, das Herrn Pfister gehörte.
:54. Es stand im Vereinsraum, weil Herr Pfister es vor Jahren mitgebracht hatte.
:55. Thomas schloss den Schrank.
:56. Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 4 Wochen."
:57. Dann strich er die Zeile durch.
:58. Rainer zog seinen Mantel an und sagte: „Tschüss."
:59. Thomas antwortete: „Bis nächste Woche."
:60. Er löschte das Licht.
:61. Im Schrank stand das Brett.
:62. Der Haken, an dem Herr Pfisters Mantel gehangen hatte, war leer.
:63. Thomas ging nach Hause.
:64. Es war ein ganz normaler Dienstagabend.
:65. Das war das Schlimmste daran.
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=== 3 ===
:Petra M.
:1. Petra M. 51 éves.
:2. Tizenhárom éve dolgozik a frankfurti repülőtér határellenőrzésén.
:3. Minden reggel 5:20-kor érkezik, még mielőtt a kolléganői megérkeznének.
:4. Felakasztja a kabátját a kabin mögötti kampóra.
:5. Aztán felhúzza a kék szolgálati kesztyűt.
:6. A pecsét mindig az asztal jobb oldalán fekszik.
:7. Ez a szokása, és a szokások biztonságot adnak neki.
:8. Lebélyegez egy próbalapot, hogy a tinta egyenletesen fogjon.
:9. Mindennek rendben kell lennie, mielőtt az első gép leszáll.
:10. 6:10-kor megnyílik a határsáv.
:11. Az utasok egyenként jöttek, némelyik álmosan, némelyik türelmetlenül.
:12. Petra minden útlevelet úgy nézett meg, mintha az volna a nap első útlevele.
:13. Összehasonlította a fényképet az arccal, ellenőrizte a dátumot, pecsételt.
:14. „Jó reggelt.” – „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.”
:15. Ezeket a mondatokat műszakonként százszor mondta el.
:16. A délelőtt nyugodtan telt.
:17. Kedden délután, röviddel 15 óra után, a határ szinte üres volt.
:18. A következő utas fiatal volt, körülbelül huszonöt éves.
:19. Hátizsákot viselt, és a telefonjára nézett.
:20. Petra átvette az útlevelet.
:21. A füzet sötétvörös volt – osztrák útlevél.
:22. Kinyitotta annál az oldalnál, ahol a fénykép volt.
:23. Rövid haj, keskeny arc, egy kis anyajegy a jobb halántékon.
:24. Ismerte ezt az anyajegyet.
:25. A keze egy pillanatra mozdulatlan maradt.
:26. Philipp.
:27. A fia huszonöt éves volt, és kilenc éve nem látta.
:28. Utoljára a bírósági tárgyaláson látta, amikor az apjával ment el.
:29. Felnézett.
:30. Philipp a telefonján gépelt.
:31. Nem nézett fel.
:32. Petra felemelte a pecsétet.
:33. Rányomta az oldalra – erősen, egyenletesen, habozás nélkül.
:34. „Üdvözlöm Németországban” – mondta, mint bárki másnak.
:35. Philipp elvette az útlevelet, eltette, továbbment.
:36. Nem fordult vissza.
:37. Petra a pecsétlenyomatot bámulta.
:38. A dátum világosan állt rajta: április 17.
:39. Aztán odaszólt: „A következőt kérem.”
:40. A műszak 18:00 órakor ért véget.
:41. Petra az S-Bahnnal Sachsenhausenbe ment, ahol a válás óta egyedül élt.
:42. A lakás kicsi volt, de rendezett.
:43. Megmelegített magának egy levest, mert túl fáradt volt bármi többhöz.
:44. Evés után az asztalnál ült, és a telefonját nézte.
:45. A nővére, Brigitte számát még fejből tudta.
:46. Brigitte régebben néha meglátogatta Philippet, mielőtt ez is abbamaradt volna.
:47. Petra tárcsázta a számot.
:48. Kétszer kicsöngött.
:49. Aztán Brigitte beleszólt: „Halló?”
:50. Petra azt mondta: „Ma átment az ellenőrzésemen.”
:51. Brigitte sokáig nem mondott semmit.
:52. Aztán halkan megkérdezte: „Beszéltetek?”
:53. „Nem. Nem ismert fel.”
:54. Petra letette a telefont az asztalra.
:55. Felállt, elmosogatta a levesestálat, betette a polcra.
:56. Aztán lefeküdt, mert másnap reggel 5:20-kor megint csörögni fog az ébresztő.
:57. Sokáig ébren feküdt.
:58. Másnap reggel még sötét volt, amikor megérkezett.
:59. A kabát a kampón lógott.
:60. A kék kesztyűk jól ültek.
:61. A pecsét az asztal jobb oldalán feküdt.
:62. Lebélyegezte a próbalapot: dátum, időpont, sor.
:63. Minden pontosan állt.
:64. 6:10-kor a határsáv újra megnyílt.
:65. Az első utas egy nő volt két kisgyerekkel.
:66. Petra átvette az útleveleket, ellenőrizte a fényképeket, pecsételt.
:67. „Jó reggelt.”
:68. A nő elmosolyodott, és köszönetet mondott.
:69. Petra bólintott.
:70. Kint az indulási táblán új érkezés jelent meg: Bécs, 6:52, D kapu.
:71. Petra kinyitotta a termoszát.
:72. A kávé még meleg volt.
:73. Ivott egy kortyot.
:74. Aztán a flakont újra letette, egyenesen.
:75. „A következőt kérem.”
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Petra M. - Petra M.
:1. Petra M. 51 éves. - Petra M. ist 51 Jahre alt.
:2. Tizenhárom éve dolgozik a frankfurti repülőtér határellenőrzésén. - Sie arbeitet seit dreizehn Jahren bei der Grenzkontrolle am Flughafen Frankfurt.
:3. Minden reggel 5:20-kor érkezik, még mielőtt a kolléganői megérkeznének. - Jeden Morgen kommt sie um 5:20 Uhr an, noch bevor ihre Kolleginnen eintreffen.
:4. Felakasztja a kabátját a kabin mögötti kampóra. - Sie hängt ihre Jacke auf den Haken hinter der Kabine.
:5. Aztán felhúzza a kék szolgálati kesztyűt. - Dann zieht sie die blauen Diensthandschuhe an.
:6. A pecsét mindig az asztal jobb oldalán fekszik. - Der Stempel liegt immer auf der rechten Seite des Tisches.
:7. Ez a szokása, és a szokások biztonságot adnak neki. - Das ist ihre Gewohnheit, und Gewohnheiten geben ihr Sicherheit.
:8. Lebélyegez egy próbalapot, hogy a tinta egyenletesen fogjon. - Sie stempelt einen Probebogen, damit die Tinte gleichmäßig sitzt.
:9. Mindennek rendben kell lennie, mielőtt az első gép leszáll. - Alles muss stimmen, bevor die erste Maschine landet.
:10. 6:10-kor megnyílik a határsáv. - Um 6:10 öffnet die Grenzspur.
:11. Az utasok egyenként jöttek, némelyik álmosan, némelyik türelmetlenül. - Die Reisenden kamen einzeln, manche schläfrig, manche ungeduldig.
:12. Petra minden útlevelet úgy nézett meg, mintha az volna a nap első útlevele. - Petra schaute jeden Pass an, als wäre er der erste des Tages.
:13. Összehasonlította a fényképet az arccal, ellenőrizte a dátumot, pecsételt. - Sie verglich das Foto mit dem Gesicht, prüfte das Datum, stempelte.
:14. „Jó reggelt.” – „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.” - „Guten Morgen." – „Schönen Aufenthalt." – „Nächster, bitte."
:15. Ezeket a mondatokat műszakonként százszor mondta el. - Diese Sätze sagte sie hundert Mal pro Schicht.
:16. A délelőtt nyugodtan telt. - Der Vormittag verging ruhig.
:17. Kedden délután, röviddel 15 óra után, a határ szinte üres volt. - Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, war die Grenze fast leer.
:18. A következő utas fiatal volt, körülbelül huszonöt éves. - Der nächste Reisende war jung, ungefähr 25.
:19. Hátizsákot viselt, és a telefonjára nézett. - Er trug einen Rucksack und schaute auf sein Handy.
:20. Petra átvette az útlevelet. - Petra nahm den Pass entgegen.
:21. A füzet sötétvörös volt – osztrák útlevél. - Das Heft war dunkelrot – österreichischer Reisepass.
:22. Kinyitotta annál az oldalnál, ahol a fénykép volt. - Sie schlug die Seite mit dem Foto auf.
:23. Rövid haj, keskeny arc, egy kis anyajegy a jobb halántékon. - Kurze Haare, ein schmales Gesicht, ein kleines Muttermal an der rechten Schläfe.
:24. Ismerte ezt az anyajegyet. - Sie kannte dieses Muttermal.
:25. A keze egy pillanatra mozdulatlan maradt. - Ihre Hand blieb kurz still.
:26. Philipp. - Philipp.
:27. A fia huszonöt éves volt, és kilenc éve nem látta. - Ihr Sohn war 25 Jahre alt, und sie hatte ihn seit neun Jahren nicht gesehen.
:28. Utoljára a bírósági tárgyaláson látta, amikor az apjával ment el. - Das letzte Mal war bei der Gerichtsverhandlung, als er mit seinem Vater mitgegangen ist.
:29. Felnézett. - Sie schaute hoch.
:30. Philipp a telefonján gépelt. - Philipp tippte auf seinem Handy.
:31. Nem nézett fel. - Er schaute nicht auf.
:32. Petra felemelte a pecsétet. - Petra hob den Stempel.
:33. Rányomta az oldalra – erősen, egyenletesen, habozás nélkül. - Sie drückte ihn auf die Seite – fest, gleichmäßig, ohne zu zögern.
:34. „Üdvözlöm Németországban” – mondta, mint bárki másnak. - „Willkommen in Deutschland", sagte sie, wie zu jedem anderen auch.
:35. Philipp elvette az útlevelet, eltette, továbbment. - Philipp nahm den Pass, steckte ihn ein, ging weiter.
:36. Nem fordult vissza. - Er drehte sich nicht um.
:37. Petra a pecsétlenyomatot bámulta. - Petra starrte auf den Stempelabdruck.
:38. A dátum világosan állt rajta: április 17. - Das Datum stand klar darauf: 17. April.
:39. Aztán odaszólt: „A következőt kérem.” - Dann rief sie: „Nächster, bitte."
:40. A műszak 18:00 órakor ért véget. - Die Schicht endete um 18:00 Uhr.
:41. Petra az S-Bahnnal Sachsenhausenbe ment, ahol a válás óta egyedül élt. - Petra fuhr mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo sie seit der Scheidung allein lebte.
:42. A lakás kicsi volt, de rendezett. - Die Wohnung war klein, aber ordentlich.
:43. Megmelegített magának egy levest, mert túl fáradt volt bármi többhöz. - Sie wärmte sich eine Suppe auf, weil sie zu müde war für mehr.
:44. Evés után az asztalnál ült, és a telefonját nézte. - Nach dem Essen saß sie am Tisch und schaute auf ihr Telefon.
:45. A nővére, Brigitte számát még fejből tudta. - Sie kannte die Nummer ihrer Schwester Brigitte noch auswendig.
:46. Brigitte régebben néha meglátogatta Philippet, mielőtt ez is abbamaradt volna. - Brigitte hatte früher Philipp manchmal besucht, bevor auch das aufgehört hatte.
:47. Petra tárcsázta a számot. - Petra wählte die Nummer.
:48. Kétszer kicsöngött. - Es klingelte zweimal.
:49. Aztán Brigitte beleszólt: „Halló?” - Dann meldete sich Brigitte: „Hallo?"
:50. Petra azt mondta: „Ma átment az ellenőrzésemen.” - Petra sagte: „Er ist heute durch meine Kontrolle gegangen."
:51. Brigitte sokáig nem mondott semmit. - Brigitte sagte lange nichts.
:52. Aztán halkan megkérdezte: „Beszéltetek?” - Dann fragte sie leise: „Habt ihr gesprochen?"
:53. „Nem. Nem ismert fel.” - „Nein. Er hat mich nicht erkannt."
:54. Petra letette a telefont az asztalra. - Petra legte das Telefon auf den Tisch.
:55. Felállt, elmosogatta a levesestálat, betette a polcra. - Sie stand auf, spülte die Suppenschüssel, stellte sie ins Regal.
:56. Aztán lefeküdt, mert másnap reggel 5:20-kor megint csörögni fog az ébresztő. - Dann ging sie ins Bett, weil morgen wieder um 5:20 der Wecker klingeln würde.
:57. Sokáig ébren feküdt. - Sie lag lange wach.
:58. Másnap reggel még sötét volt, amikor megérkezett. - Am nächsten Morgen war es noch dunkel, als sie ankam.
:59. A kabát a kampón lógott. - Die Jacke hing am Haken.
:60. A kék kesztyűk jól ültek. - Die blauen Handschuhe saßen.
:61. A pecsét az asztal jobb oldalán feküdt. - Der Stempel lag auf der rechten Seite.
:62. Lebélyegezte a próbalapot: dátum, időpont, sor. - Sie stempelte den Probebogen: Datum, Uhrzeit, Linie.
:63. Minden pontosan állt. - Alles saß.
:64. 6:10-kor a határsáv újra megnyílt. - Um 6:10 öffnete die Grenzspur wieder.
:65. Az első utas egy nő volt két kisgyerekkel. - Der erste Reisende war eine Frau mit zwei kleinen Kindern.
:66. Petra átvette az útleveleket, ellenőrizte a fényképeket, pecsételt. - Petra nahm die Pässe entgegen, prüfte die Fotos, stempelte.
:67. „Jó reggelt.” - „Guten Morgen."
:68. A nő elmosolyodott, és köszönetet mondott. - Die Frau lächelte und sagte Danke.
:69. Petra bólintott. - Petra nickte.
:70. Kint az indulási táblán új érkezés jelent meg: Bécs, 6:52, D kapu. - Auf der Anzeigetafel draußen erschien eine neue Ankunft: Wien, 6:52, Gate D.
:71. Petra kinyitotta a termoszát. - Petra öffnete ihre Thermosflasche.
:72. A kávé még meleg volt. - Der Kaffee war noch warm.
:73. Ivott egy kortyot. - Sie trank einen Schluck.
:74. Aztán a flakont újra letette, egyenesen. - Dann legte sie die Flasche wieder hin, gerade.
:75. „A következőt kérem.” - „Nächster, bitte."
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:Petra M.
:1. Petra M. ist 51 Jahre alt.
:2. Sie arbeitet seit dreizehn Jahren bei der Grenzkontrolle am Flughafen Frankfurt.
:3. Jeden Morgen kommt sie um 5:20 Uhr an, noch bevor ihre Kolleginnen eintreffen.
:4. Sie hängt ihre Jacke auf den Haken hinter der Kabine.
:5. Dann zieht sie die blauen Diensthandschuhe an.
:6. Der Stempel liegt immer auf der rechten Seite des Tisches.
:7. Das ist ihre Gewohnheit, und Gewohnheiten geben ihr Sicherheit.
:8. Sie stempelt einen Probebogen, damit die Tinte gleichmäßig sitzt.
:9. Alles muss stimmen, bevor die erste Maschine landet.
:10. Um 6:10 öffnet die Grenzspur.
:11. Die Reisenden kamen einzeln, manche schläfrig, manche ungeduldig.
:12. Petra schaute jeden Pass an, als wäre er der erste des Tages.
:13. Sie verglich das Foto mit dem Gesicht, prüfte das Datum, stempelte.
:14. „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.” - „Guten Morgen." – „Schönen Aufenthalt." – „Nächster, bitte."
:15. Diese Sätze sagte sie hundert Mal pro Schicht.
:16. Der Vormittag verging ruhig.
:17. Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, war die Grenze fast leer.
:18. Der nächste Reisende war jung, ungefähr 25.
:19. Er trug einen Rucksack und schaute auf sein Handy.
:20. Petra nahm den Pass entgegen.
:21. Das Heft war dunkelrot – österreichischer Reisepass.
:22. Sie schlug die Seite mit dem Foto auf.
:23. Kurze Haare, ein schmales Gesicht, ein kleines Muttermal an der rechten Schläfe.
:24. Sie kannte dieses Muttermal.
:25. Ihre Hand blieb kurz still.
:26. Philipp.
:27. Ihr Sohn war 25 Jahre alt, und sie hatte ihn seit neun Jahren nicht gesehen.
:28. Das letzte Mal war bei der Gerichtsverhandlung, als er mit seinem Vater mitgegangen ist.
:29. Sie schaute hoch.
:30. Philipp tippte auf seinem Handy.
:31. Er schaute nicht auf.
:32. Petra hob den Stempel.
:33. Sie drückte ihn auf die Seite – fest, gleichmäßig, ohne zu zögern.
:34. „Willkommen in Deutschland", sagte sie, wie zu jedem anderen auch.
:35. Philipp nahm den Pass, steckte ihn ein, ging weiter.
:36. Er drehte sich nicht um.
:37. Petra starrte auf den Stempelabdruck.
:38. Das Datum stand klar darauf: 17. April.
:39. Dann rief sie: „Nächster, bitte."
:40. Die Schicht endete um 18:00 Uhr.
:41. Petra fuhr mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo sie seit der Scheidung allein lebte.
:42. Die Wohnung war klein, aber ordentlich.
:43. Sie wärmte sich eine Suppe auf, weil sie zu müde war für mehr.
:44. Nach dem Essen saß sie am Tisch und schaute auf ihr Telefon.
:45. Sie kannte die Nummer ihrer Schwester Brigitte noch auswendig.
:46. Brigitte hatte früher Philipp manchmal besucht, bevor auch das aufgehört hatte.
:47. Petra wählte die Nummer.
:48. Es klingelte zweimal.
:49. Dann meldete sich Brigitte: „Hallo?"
:50. Petra sagte: „Er ist heute durch meine Kontrolle gegangen."
:51. Brigitte sagte lange nichts.
:52. Dann fragte sie leise: „Habt ihr gesprochen?"
:53. „Nein. Er hat mich nicht erkannt."
:54. Petra legte das Telefon auf den Tisch.
:55. Sie stand auf, spülte die Suppenschüssel, stellte sie ins Regal.
:56. Dann ging sie ins Bett, weil morgen wieder um 5:20 der Wecker klingeln würde.
:57. Sie lag lange wach.
:58. Am nächsten Morgen war es noch dunkel, als sie ankam.
:59. Die Jacke hing am Haken.
:60. Die blauen Handschuhe saßen.
:61. Der Stempel lag auf der rechten Seite.
:62. Sie stempelte den Probebogen: Datum, Uhrzeit, Linie.
:63. Alles saß.
:64. Um 6:10 öffnete die Grenzspur wieder.
:65. Der erste Reisende war eine Frau mit zwei kleinen Kindern.
:66. Petra nahm die Pässe entgegen, prüfte die Fotos, stempelte.
:67. „Guten Morgen."
:68. Die Frau lächelte und sagte Danke.
:69. Petra nickte.
:70. Auf der Anzeigetafel draußen erschien eine neue Ankunft: Wien, 6:52, Gate D.
:71. Petra öffnete ihre Thermosflasche.
:72. Der Kaffee war noch warm.
:73. Sie trank einen Schluck.
:74. Dann legte sie die Flasche wieder hin, gerade.
:75. „Nächster, bitte."
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=== 3 ===
:A csónak
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be.
:5. Ennek ellenére hideg volt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani.
:8. Soha nem fejezte be.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét.
:10. A gőz felszállt.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.”
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát.
:16. Még soha nem pipálta ki.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé.
:18. De nem csinálta meg.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte.
:22. Még nem volt itt az ideje.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot.
:28. Odakint még mindig sötét volt.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás.
:31. Nem fordult meg.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott.
:35. Az ablakon át látta az öblöt.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.”
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta.
:44. És egy kicsit nem.
:45. Délután világosabb lett.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette.
:55. Négy körül rendet rakott.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót.
:60. Odakint már megint sötét volt.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt.
:63. Szerette ezt a hangot.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét.
:68. Hideg volt.
:69. Mégis megitta.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit.
:71. A csónakra gondolt.
:72. Az apjára gondolt.
:73. Nem valami különösre – csak úgy.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel.
:76. De a szó helyesnek érződött.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A csónak - Das Boot.
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett. - Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt. - Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra. - Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be. - Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Ennek ellenére hideg volt. - Trotzdem war es kalt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel. - Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani. - Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Soha nem fejezte be. - Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét. - Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. A gőz felszállt. - Der Dampf stieg auf.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával. - An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie. - Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde. - Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.” - Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát. - Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Még soha nem pipálta ki. - Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé. - „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. De nem csinálta meg. - Aber er machte es nicht.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett. - Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta. - Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte. - Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Még nem volt itt az ideje. - Es war noch nicht Zeit.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta. - Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket. - Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott. - Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott. - Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot. - Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Odakint még mindig sötét volt. - Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben. - Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás. - Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Nem fordult meg. - Er drehte sich nicht um.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét. - Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat. - Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott. - Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Az ablakon át látta az öblöt. - Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt. - Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött. - Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta. - „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett. - Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát. - Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.” - An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek. - Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta. - Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. És egy kicsit nem. - Und ein bisschen nicht.
:45. Délután világosabb lett. - Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra. - Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt. - Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette. - Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig. - „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra. - Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat. - Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte. - Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat. - Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette. - Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Négy körül rendet rakott. - Gegen vier räumte er auf.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére. - Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette. - Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta. - Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót. - Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Odakint már megint sötét volt. - Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt. - Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt. - Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Szerette ezt a hangot. - Er mochte dieses Geräusch.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította. - Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette. - Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni. - Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét. - Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Hideg volt. - Er war kalt.
:69. Mégis megitta. - Er trank ihn trotzdem.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit. - Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. A csónakra gondolt. - Er dachte an das Boot.
:72. Az apjára gondolt. - Er dachte an seinen Vater.
:73. Nem valami különösre – csak úgy. - Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt. - „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel. - Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. De a szó helyesnek érződött. - Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Boot.
:1. Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Trotzdem war es kalt.
:6. Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. Der Dampf stieg auf.
:11. An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. Aber er machte es nicht.
:19. Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Es war noch nicht Zeit.
:23. Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Er drehte sich nicht um.
:32. Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. Und ein bisschen nicht.
:45. Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Gegen vier räumte er auf.
:56. Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Er mochte dieses Geräusch.
:64. Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Er war kalt.
:69. Er trank ihn trotzdem.
:70. Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. Er dachte an das Boot.
:72. Er dachte an seinen Vater.
:73. Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
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=== 1 ===
:A víz alatti rét
:1. Az üzenet hajnali fél négykor érkezett, röviden és felkiáltójel nélkül: „A folyó már az udvarban áll.”
:2. Maeve még ébren feküdt, mert valahogy tudta, hogy ez fog történni.
:3. Bedobált néhány holmit a bőröndbe, nem azért, mert maradni akart, hanem mert az ilyen éjszakákra fel kell készülni.
:4. Az út Dublinból majdnem három óráig tartott, mert egy teherautó keresztben állt az országúton, és senki sem látszott tudni, miért.
:5. Az eső nem csillapodott, és az ablaktörlők úgy küzdöttek, mintha személyesen megsértették volna őket.
:6. A kavicsos út végén, ahol az aszfalt megszűnt, és a víz kezdődött, leállította az autót egy füves dombra, és kiszállt.
:7. A csizmája azonnal belesüllyedt, és a sárnak olyan szaga volt, amelyet évek óta nem érzett – nedves tőzeg, régi fű és valami olyan szaga, amit nem tudott megnevezni.
:8. A ház még állt, de másképp állt, mintha egy kicsit kisebb lett volna.
:9. Declan a nyitott ajtóban várta, zseblámpával a kezében, mögötte kialudt a fény.
:10. „Azt hittem, nem jössz el”, mondta, és ez sem szemrehányásnak, sem megkönnyebbülésnek nem hangzott, hanem egyszerűen megállapításnak.
:11. Úgy ölelték meg egymást, ahogy testvérek teszik, amikor a szavak túl nagyok – röviden, erősen, egy hátveregetéssel, amely azt jelentette: még itt vagyok.
:12. A házban gyertyafüst, nedves kő és annak a teának az illata volt, amelyet Bridie főzött, bár nem volt áram, és feltehetően a kempingfőzőn állt.
:13. A földszint víz alatt állt, nem mélyen, de eléggé ahhoz, hogy a legalsó lépcsőfok eltűnjön.
:14. Maeve látta, ahogy apja régi jegyzetfüzete a felszínen úszik, kinyílva, mint egy kis virág.
:15. Meg akarta ragadni, de Declan gyorsabb volt, és odanyújtotta neki, csuromvizesen és szinte olvashatatlanul.
:16. „A fontos dolgokat már felvittem”, mondta, „de a komód ellenállt.”
:17. Mindketten nevettek, mert a komód tölgyfából volt, ötven éve ugyanazon a helyen állt, és ezt még további ötven évig is így tervezte.
:18. Odafent Bridie a tetőablak alatti karosszékben ült, takaróval a térdén, és halkan számolt valamit, amit Maeve nem értett.
:19. „Mit számolsz?”, kérdezte Maeve.
:20. „A lenti palackokat”, mondta Bridie. „Egyet minden évért, amelyet itt éltem.”
:21. Maeve rövid időre leült mellé, amíg Declan oda nem kiáltott, hogy most neki kell állni a komódnak, mert a víz nem vár rájuk.
:22. A cipelés fáradságos és hangos volt, Declan pedig írül káromkodott, amit mindig akkor tett, amikor igazán dühös volt, mert szerinte az kevésbé hangzott rosszul.
:23. Odafent a falhoz állították a komódot, Maeve nekidőlt, és nagy levegőt vett.
:24. Az ablakon át látta, ahogy odakint a szomszédok homokzsákokat cipelnek, olyan esőkabátokban, amelyek úgy fénylettek, mint a nedves bőr.
:25. Kiment, és segített, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, vagy hová kell vinni a zsákokat.
:26. Aoife, aki negyven éve lakott mellettük, úgy lapátolta a földet a zsákokba, mintha harmincéves volna, és röviden felnézett.
:27. „Jól felöltöztél egy árvízhez”, mondta.
:28. „Szociális munkás vagyok”, mondta Maeve. „Mi mindig rosszul vagyunk felöltözve.”
:29. A munkában volt valami nyugodt, a hideg ellenére és az eső ellenére is, amely nem akart elállni.
:30. Nem kellett beszélni, nem kellett gondolkodni, csak vinni és rakásba tenni a zsákokat, aztán újra visszamenni.
:31. Éjfél felé a víz egy időre megállt, mintha azt fontolgatná, akar-e még többet.
:32. Declan felmászott a fészer hullámlemez tetejére, és kérdezés nélkül kezet nyújtott neki.
:33. Onnan fentről minden nyitva feküdt előttük: a fekete víz, amely megtöltötte az udvart, a parti nyírfák, amelyek félig elsüllyedtek, és hátrébb a sötét mezők, amelyek tengernek látszottak.
:34. „Ez az iskolába vezető út”, mondta Maeve, bár már nem lehetett látni.
:35. „Tudom”, mondta Declan.
:36. Előhúzott a zsebéből egy műanyag palackot, amelyet nyilván pontosan erre a pillanatra tartogatott.
:37. A whiskey kellemesen égetett, és Maeve többet ivott, mint akart, mert az éjszaka olyan csendes volt, és a csend többet követelt.
:38. „Miért maradtál itt igazából?”, kérdezte, mert tetőkön és éjjel őszintébben beszél az ember, mint máshol.
:39. Declan egy pillanatig hallgatott, nem azért, mert nem volt válasza, hanem mert a megfelelőt kereste.
:40. „Mert ez itt az enyém”, mondta végül. „Nem csak anyáé. Az enyém.”
:41. Maeve a vízre nézett, amely némán fénylett, mint a polírozott üveg, és arra gondolt, mennyi időre volt szüksége, hogy megértse: elmenni és lezárni valamit két különböző dolog.
:42. „Azt hittem, itt már végeztem”, mondta.
:43. „Végeztél is”, mondta ő. „De az, hogy végeztél, nem ok arra, hogy ne gyere vissza.”
:44. Az eső újra elkezdődött, halkabban, mint korábban, szinte úgy, mint egy válasz.
:45. Még egy órát ültek a tetőn, amíg a palack ki nem ürült, és a hideg át nem hatolt a kabátokon.
:46. Reggelre a víz engedett, nem sokat, de eleget ahhoz, hogy újra látni lehessen a legalsó lépcsőfokot.
:47. Bridie az első emeleti ablaknál állt, és a teáját itta, mintha ez egészen hétköznapi kilátás volna.
:48. Maeve és Declan kilapátolták a sarat a földszintről, lassan és kevés beszéddel, mert a munka megint önmagáért beszélt.
:49. Kora délután Maeve kihúzta a bőröndjét a ház előtti sárból, és egy régi törülközővel letörölte.
:50. Declan a bejárati ajtónak dőlt, és nézte, mintha ez volna a feladata.
:51. „Legközelebb előbb telefonálj”, mondta.
:52. „Nem lesz legközelebb”, mondta Maeve, és mindketten tudták, hogy ez barátságos hazugság.
:53. Bridie integetett az ablakból, apró, nyugodt intéssel, amely azt jelentette: láttalak.
:54. Maeve beszállt az autóba, és beindította a motort.
:55. A rádió egy olyan dalt játszott, amelyet az apja mindig szeretett, és ő hagyta szólni, bár fájt.
:56. A visszapillantó tükörben látta Declant, aki még mindig az ajtóban állt, és hagyta, hogy az eső az arcába essen, mintha ez tudatos döntés volna.
:57. Elindult, és a gumik alatti víz hangosan fröccsent a reggel csendjében.
:58. Az árvíz még nem ért véget, ezt tudta.
:59. De a ház állt, és a benne élő emberek is álltak, és néha ennyi elég.
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:A víz alatti rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Az üzenet hajnali fél négykor érkezett, röviden és felkiáltójel nélkül: „A folyó már az udvarban áll.” - Die Nachricht kam um halb vier morgens, kurz und ohne Ausrufezeichen: „Der Fluss steht im Hof."
:2. Maeve még ébren feküdt, mert valahogy tudta, hogy ez fog történni. - Maeve lag noch wach, weil sie es irgendwie gewusst hatte.
:3. Bedobált néhány holmit a bőröndbe, nem azért, mert maradni akart, hanem mert az ilyen éjszakákra fel kell készülni. - Sie warf ein paar Sachen in den Koffer, nicht weil sie bleiben wollte, sondern weil man für solche Nächte gewappnet sein muss.
:4. Az út Dublinból majdnem három óráig tartott, mert egy teherautó keresztben állt az országúton, és senki sem látszott tudni, miért. - Die Fahrt aus Dublin dauerte fast drei Stunden, weil ein Lastwagen quer auf der Nationalstraße stand und niemand zu wissen schien, warum.
:5. Az eső nem csillapodott, és az ablaktörlők úgy küzdöttek, mintha személyesen megsértették volna őket. - Der Regen ließ nicht nach, und die Scheibenwischer kämpften, als wären sie persönlich beleidigt.
:6. A kavicsos út végén, ahol az aszfalt megszűnt, és a víz kezdődött, leállította az autót egy füves dombra, és kiszállt. - Am Ende der Schotterstraße, wo der Asphalt aufhörte und das Wasser anfing, stellte sie das Auto auf einen Grashügel und stieg aus.
:7. A csizmája azonnal belesüllyedt, és a sárnak olyan szaga volt, amelyet évek óta nem érzett – nedves tőzeg, régi fű és valami olyan szaga, amit nem tudott megnevezni. - Die Stiefel sanken sofort ein, und der Matsch hatte einen Geruch, den sie seit Jahren nicht mehr gerochen hatte – nach nassem Torf und altem Gras und etwas, das sie nicht benennen konnte.
:8. A ház még állt, de másképp állt, mintha egy kicsit kisebb lett volna. - Das Haus stand noch, aber es stand anders, als wäre es ein bisschen kleiner geworden.
:9. Declan a nyitott ajtóban várta, zseblámpával a kezében, mögötte kialudt a fény. - Declan wartete in der offenen Tür, eine Taschenlampe in der Hand, das Licht hinter ihm erloschen.
:10. „Azt hittem, nem jössz el”, mondta, és ez sem szemrehányásnak, sem megkönnyebbülésnek nem hangzott, hanem egyszerűen megállapításnak. - „Ich dachte, du kommst nicht", sagte er, und das klang weder vorwurfsvoll noch erleichtert, sondern einfach wie eine Feststellung.
:11. Úgy ölelték meg egymást, ahogy testvérek teszik, amikor a szavak túl nagyok – röviden, erősen, egy hátveregetéssel, amely azt jelentette: még itt vagyok. - Sie umarmten sich auf die Art, wie Geschwister das tun, wenn die Worte zu groß sind – kurz, fest, mit einem Klopfen auf den Rücken, das bedeutete: Ich bin noch da.
:12. A házban gyertyafüst, nedves kő és annak a teának az illata volt, amelyet Bridie főzött, bár nem volt áram, és feltehetően a kempingfőzőn állt. - Im Haus roch es nach Kerzenrauch, nassem Stein und dem Tee, den Bridie gekocht hatte, obwohl kein Strom da war und sie vermutlich auf dem Campingkocher stand.
:13. A földszint víz alatt állt, nem mélyen, de eléggé ahhoz, hogy a legalsó lépcsőfok eltűnjön. - Das Erdgeschoss stand unter Wasser, nicht tief, aber genug, dass die unterste Treppenstufe verschwunden war.
:14. Maeve látta, ahogy apja régi jegyzetfüzete a felszínen úszik, kinyílva, mint egy kis virág. - Maeve sah, wie ein altes Notizbuch ihres Vaters auf der Oberfläche trieb, aufgegangen wie eine kleine Blüte.
:15. Meg akarta ragadni, de Declan gyorsabb volt, és odanyújtotta neki, csuromvizesen és szinte olvashatatlanul. - Sie wollte es greifen, aber Declan war schneller und hielt es ihr hin, triefend und fast unleserlich.
:16. „A fontos dolgokat már felvittem”, mondta, „de a komód ellenállt.” - „Ich hab die wichtigen Sachen schon hochgetragen", sagte er, „aber die Kommode hat sich gewehrt."
:17. Mindketten nevettek, mert a komód tölgyfából volt, ötven éve ugyanazon a helyen állt, és ezt még további ötven évig is így tervezte. - Sie lachten beide, weil die Kommode aus Eichenholz war und seit fünfzig Jahren an derselben Stelle stand und das auch noch weitere fünfzig Jahre vorhatte.
:18. Odafent Bridie a tetőablak alatti karosszékben ült, takaróval a térdén, és halkan számolt valamit, amit Maeve nem értett. - Oben saß Bridie im Sessel unter dem Dachfenster, eine Decke über den Knien, und zählte leise etwas, das Maeve nicht verstand.
:19. „Mit számolsz?”, kérdezte Maeve. - „Was zählst du?", fragte Maeve.
:20. „A lenti palackokat”, mondta Bridie. „Egyet minden évért, amelyet itt éltem.” - „Die Flaschen unten", sagte Bridie. „Eine für jedes Jahr, das ich hier lebe."
:21. Maeve rövid időre leült mellé, amíg Declan oda nem kiáltott, hogy most neki kell állni a komódnak, mert a víz nem vár rájuk. - Maeve setzte sich kurz neben sie, bis Declan rief, dass man jetzt die Kommode anpacken müsse, weil das Wasser nicht auf sie warte.
:22. A cipelés fáradságos és hangos volt, Declan pedig írül káromkodott, amit mindig akkor tett, amikor igazán dühös volt, mert szerinte az kevésbé hangzott rosszul. - Das Tragen war mühsam und laut, und Declan fluchte auf Irisch, was er immer tat, wenn er sich wirklich ärgerte, weil er der Meinung war, das klang weniger schlimm.
:23. Odafent a falhoz állították a komódot, Maeve nekidőlt, és nagy levegőt vett. - Oben stellten sie die Kommode an die Wand, und Maeve lehnte sich dagegen und atmete durch.
:24. Az ablakon át látta, ahogy odakint a szomszédok homokzsákokat cipelnek, olyan esőkabátokban, amelyek úgy fénylettek, mint a nedves bőr. - Durchs Fenster sah sie, wie die Nachbarn draußen Sandsäcke schleppten, in Regenjacken, die glänzten wie nasses Leder.
:25. Kiment, és segített, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, vagy hová kell vinni a zsákokat. - Sie ging hinaus und half, ohne zu fragen, wer sie brauchte oder wohin die Säcke mussten.
:26. Aoife, aki negyven éve lakott mellettük, úgy lapátolta a földet a zsákokba, mintha harmincéves volna, és röviden felnézett. - Aoife, die seit vierzig Jahren neben ihnen wohnte, schaufelte Erde in Säcke, als wäre sie dreißig, und schaute kurz auf.
:27. „Jól felöltöztél egy árvízhez”, mondta. - „Du bist gut angezogen für eine Überschwemmung", sagte sie.
:28. „Szociális munkás vagyok”, mondta Maeve. „Mi mindig rosszul vagyunk felöltözve.” - „Ich bin Sozialarbeiterin", sagte Maeve. „Wir sind immer falsch angezogen."
:29. A munkában volt valami nyugodt, a hideg ellenére és az eső ellenére is, amely nem akart elállni. - Die Arbeit hatte etwas Ruhiges, trotz der Kälte und trotz des Regens, der nicht aufhörte.
:30. Nem kellett beszélni, nem kellett gondolkodni, csak vinni és rakásba tenni a zsákokat, aztán újra visszamenni. - Man musste nicht reden, man musste nicht denken, man musste nur die Säcke tragen und stapeln und wieder zurückgehen.
:31. Éjfél felé a víz egy időre megállt, mintha azt fontolgatná, akar-e még többet. - Gegen Mitternacht stand das Wasser für eine Weile still, als würde es überlegen, ob es noch mehr wollte.
:32. Declan felmászott a fészer hullámlemez tetejére, és kérdezés nélkül kezet nyújtott neki. - Declan kletterte auf das Wellblechdach des Schuppens und reichte ihr die Hand, ohne sie zu fragen.
:33. Onnan fentről minden nyitva feküdt előttük: a fekete víz, amely megtöltötte az udvart, a parti nyírfák, amelyek félig elsüllyedtek, és hátrébb a sötét mezők, amelyek tengernek látszottak. - Von dort oben lag alles offen: das schwarze Wasser, das den Hof gefüllt hatte, die Birken am Ufer, die bis zur Hälfte versunken waren, und weiter hinten die dunklen Felder, die aussahen wie ein Meer.
:34. „Ez az iskolába vezető út”, mondta Maeve, bár már nem lehetett látni. - „Das ist der Schulweg", sagte Maeve, obwohl man ihn nicht mehr sehen konnte.
:35. „Tudom”, mondta Declan. - „Ich weiß", sagte Declan.
:36. Előhúzott a zsebéből egy műanyag palackot, amelyet nyilván pontosan erre a pillanatra tartogatott. - Er zog eine Plastikflasche aus der Tasche, die er anscheinend für genau diesen Moment aufgespart hatte.
:37. A whiskey kellemesen égetett, és Maeve többet ivott, mint akart, mert az éjszaka olyan csendes volt, és a csend többet követelt. - Der Whiskey brannte angenehm, und Maeve trank mehr, als sie wollte, weil die Nacht so still war und die Stille nach mehr verlangte.
:38. „Miért maradtál itt igazából?”, kérdezte, mert tetőkön és éjjel őszintébben beszél az ember, mint máshol. - „Warum bist du wirklich geblieben?", fragte sie, weil man auf Dächern und in der Nacht ehrlicher redet als anderswo.
:39. Declan egy pillanatig hallgatott, nem azért, mert nem volt válasza, hanem mert a megfelelőt kereste. - Declan schwieg einen Moment, nicht weil er keine Antwort hatte, sondern weil er die richtige suchte.
:40. „Mert ez itt az enyém”, mondta végül. „Nem csak anyáé. Az enyém.” - „Weil das hier meins ist", sagte er schließlich. „Nicht nur Mamas. Meins."
:41. Maeve a vízre nézett, amely némán fénylett, mint a polírozott üveg, és arra gondolt, mennyi időre volt szüksége, hogy megértse: elmenni és lezárni valamit két különböző dolog. - Maeve schaute auf das Wasser, das still glänzte wie poliertes Glas, und dachte daran, wie lange sie gebraucht hatte, um zu verstehen, dass Weggehen und Fertigsein zwei verschiedene Dinge sind.
:42. „Azt hittem, itt már végeztem”, mondta. - „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:43. „Végeztél is”, mondta ő. „De az, hogy végeztél, nem ok arra, hogy ne gyere vissza.” - „Bist du auch", sagte er. „Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:44. Az eső újra elkezdődött, halkabban, mint korábban, szinte úgy, mint egy válasz. - Der Regen fing wieder an, leiser als vorher, fast wie eine Antwort.
:45. Még egy órát ültek a tetőn, amíg a palack ki nem ürült, és a hideg át nem hatolt a kabátokon. - Sie saßen noch eine Stunde auf dem Dach, bis die Flasche leer war und die Kälte durch die Jacken drang.
:46. Reggelre a víz engedett, nem sokat, de eleget ahhoz, hogy újra látni lehessen a legalsó lépcsőfokot. - Am Morgen hatte das Wasser nachgegeben, nicht viel, aber genug, dass man wieder die unterste Treppenstufe sehen konnte.
:47. Bridie az első emeleti ablaknál állt, és a teáját itta, mintha ez egészen hétköznapi kilátás volna. - Bridie stand am Fenster im ersten Stock und trank ihren Tee, als wäre das eine ganz gewöhnliche Aussicht.
:48. Maeve és Declan kilapátolták a sarat a földszintről, lassan és kevés beszéddel, mert a munka megint önmagáért beszélt. - Maeve und Declan schaufelten den Schlamm aus dem Erdgeschoss, langsam und ohne viel zu reden, weil die Arbeit wieder für sich sprach.
:49. Kora délután Maeve kihúzta a bőröndjét a ház előtti sárból, és egy régi törülközővel letörölte. - Am frühen Nachmittag zog Maeve ihren Koffer aus dem Schlamm vor dem Haus und wischte ihn mit einem alten Handtuch ab.
:50. Declan a bejárati ajtónak dőlt, és nézte, mintha ez volna a feladata. - Declan lehnte an der Haustür und schaute zu, als wäre das seine Aufgabe.
:51. „Legközelebb előbb telefonálj”, mondta. - „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er.
:52. „Nem lesz legközelebb”, mondta Maeve, és mindketten tudták, hogy ez barátságos hazugság. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagte sie, und beide wussten, dass das eine freundliche Lüge war.
:53. Bridie integetett az ablakból, apró, nyugodt intéssel, amely azt jelentette: láttalak. - Bridie winkte vom Fenster, ein kleines, ruhiges Winken, das bedeutete: Ich hab dich gesehen.
:54. Maeve beszállt az autóba, és beindította a motort. - Maeve stieg ins Auto und ließ den Motor an.
:55. A rádió egy olyan dalt játszott, amelyet az apja mindig szeretett, és ő hagyta szólni, bár fájt. - Das Radio spielte ein Lied, das ihr Vater immer gemocht hatte, und sie ließ es laufen, obwohl es wehtat.
:56. A visszapillantó tükörben látta Declant, aki még mindig az ajtóban állt, és hagyta, hogy az eső az arcába essen, mintha ez tudatos döntés volna. - Im Rückspiegel sah sie Declan, der immer noch in der Tür stand und den Regen ins Gesicht ließ, als wäre das eine bewusste Entscheidung.
:57. Elindult, és a gumik alatti víz hangosan fröccsent a reggel csendjében. - Sie fuhr los, und das Wasser unter den Reifen platschte laut in der Stille des Morgens.
:58. Az árvíz még nem ért véget, ezt tudta. - Die Flut war noch nicht vorbei, das wusste sie.
:59. De a ház állt, és a benne élő emberek is álltak, és néha ennyi elég. - Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen auch, und manchmal ist das genug.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Die Nachricht kam um halb vier morgens, kurz und ohne Ausrufezeichen: „Der Fluss steht im Hof."
:2. Maeve lag noch wach, weil sie es irgendwie gewusst hatte.
:3. Sie warf ein paar Sachen in den Koffer, nicht weil sie bleiben wollte, sondern weil man für solche Nächte gewappnet sein muss.
:4. Die Fahrt aus Dublin dauerte fast drei Stunden, weil ein Lastwagen quer auf der Nationalstraße stand und niemand zu wissen schien, warum.
:5. Der Regen ließ nicht nach, und die Scheibenwischer kämpften, als wären sie persönlich beleidigt.
:6. Am Ende der Schotterstraße, wo der Asphalt aufhörte und das Wasser anfing, stellte sie das Auto auf einen Grashügel und stieg aus.
:7. Die Stiefel sanken sofort ein, und der Matsch hatte einen Geruch, den sie seit Jahren nicht mehr gerochen hatte – nach nassem Torf und altem Gras und etwas, das sie nicht benennen konnte.
:8. Das Haus stand noch, aber es stand anders, als wäre es ein bisschen kleiner geworden.
:9. Declan wartete in der offenen Tür, eine Taschenlampe in der Hand, das Licht hinter ihm erloschen.
:10. „Ich dachte, du kommst nicht", sagte er, und das klang weder vorwurfsvoll noch erleichtert, sondern einfach wie eine Feststellung.
:11. Sie umarmten sich auf die Art, wie Geschwister das tun, wenn die Worte zu groß sind – kurz, fest, mit einem Klopfen auf den Rücken, das bedeutete: Ich bin noch da.
:12. Im Haus roch es nach Kerzenrauch, nassem Stein und dem Tee, den Bridie gekocht hatte, obwohl kein Strom da war und sie vermutlich auf dem Campingkocher stand.
:13. Das Erdgeschoss stand unter Wasser, nicht tief, aber genug, dass die unterste Treppenstufe verschwunden war.
:14. Maeve sah, wie ein altes Notizbuch ihres Vaters auf der Oberfläche trieb, aufgegangen wie eine kleine Blüte.
:15. Sie wollte es greifen, aber Declan war schneller und hielt es ihr hin, triefend und fast unleserlich.
:16. „Ich hab die wichtigen Sachen schon hochgetragen", sagte er, „aber die Kommode hat sich gewehrt."
:17. Sie lachten beide, weil die Kommode aus Eichenholz war und seit fünfzig Jahren an derselben Stelle stand und das auch noch weitere fünfzig Jahre vorhatte.
:18. Oben saß Bridie im Sessel unter dem Dachfenster, eine Decke über den Knien, und zählte leise etwas, das Maeve nicht verstand.
:19. „Was zählst du?", fragte Maeve.
:20. „Die Flaschen unten", sagte Bridie. „Eine für jedes Jahr, das ich hier lebe."
:21. Maeve setzte sich kurz neben sie, bis Declan rief, dass man jetzt die Kommode anpacken müsse, weil das Wasser nicht auf sie warte.
:22. Das Tragen war mühsam und laut, und Declan fluchte auf Irisch, was er immer tat, wenn er sich wirklich ärgerte, weil er der Meinung war, das klang weniger schlimm.
:23. Oben stellten sie die Kommode an die Wand, und Maeve lehnte sich dagegen und atmete durch.
:24. Durchs Fenster sah sie, wie die Nachbarn draußen Sandsäcke schleppten, in Regenjacken, die glänzten wie nasses Leder.
:25. Sie ging hinaus und half, ohne zu fragen, wer sie brauchte oder wohin die Säcke mussten.
:26. Aoife, die seit vierzig Jahren neben ihnen wohnte, schaufelte Erde in Säcke, als wäre sie dreißig, und schaute kurz auf.
:27. „Du bist gut angezogen für eine Überschwemmung", sagte sie.
:28. „Ich bin Sozialarbeiterin", sagte Maeve. „Wir sind immer falsch angezogen."
:29. Die Arbeit hatte etwas Ruhiges, trotz der Kälte und trotz des Regens, der nicht aufhörte.
:30. Man musste nicht reden, man musste nicht denken, man musste nur die Säcke tragen und stapeln und wieder zurückgehen.
:31. Gegen Mitternacht stand das Wasser für eine Weile still, als würde es überlegen, ob es noch mehr wollte.
:32. Declan kletterte auf das Wellblechdach des Schuppens und reichte ihr die Hand, ohne sie zu fragen.
:33. Von dort oben lag alles offen: das schwarze Wasser, das den Hof gefüllt hatte, die Birken am Ufer, die bis zur Hälfte versunken waren, und weiter hinten die dunklen Felder, die aussahen wie ein Meer.
:34. „Das ist der Schulweg", sagte Maeve, obwohl man ihn nicht mehr sehen konnte.
:35. „Ich weiß", sagte Declan.
:36. Er zog eine Plastikflasche aus der Tasche, die er anscheinend für genau diesen Moment aufgespart hatte.
:37. Der Whiskey brannte angenehm, und Maeve trank mehr, als sie wollte, weil die Nacht so still war und die Stille nach mehr verlangte.
:38. „Warum bist du wirklich geblieben?", fragte sie, weil man auf Dächern und in der Nacht ehrlicher redet als anderswo.
:39. Declan schwieg einen Moment, nicht weil er keine Antwort hatte, sondern weil er die richtige suchte.
:40. „Weil das hier meins ist", sagte er schließlich. „Nicht nur Mamas. Meins."
:41. Maeve schaute auf das Wasser, das still glänzte wie poliertes Glas, und dachte daran, wie lange sie gebraucht hatte, um zu verstehen, dass Weggehen und Fertigsein zwei verschiedene Dinge sind.
:42. „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:43. „Bist du auch", sagte er. „Aber fertig sein ist kein Grund, nicht zurückzukommen."
:44. Der Regen fing wieder an, leiser als vorher, fast wie eine Antwort.
:45. Sie saßen noch eine Stunde auf dem Dach, bis die Flasche leer war und die Kälte durch die Jacken drang.
:46. Am Morgen hatte das Wasser nachgegeben, nicht viel, aber genug, dass man wieder die unterste Treppenstufe sehen konnte.
:47. Bridie stand am Fenster im ersten Stock und trank ihren Tee, als wäre das eine ganz gewöhnliche Aussicht.
:48. Maeve und Declan schaufelten den Schlamm aus dem Erdgeschoss, langsam und ohne viel zu reden, weil die Arbeit wieder für sich sprach.
:49. Am frühen Nachmittag zog Maeve ihren Koffer aus dem Schlamm vor dem Haus und wischte ihn mit einem alten Handtuch ab.
:50. Declan lehnte an der Haustür und schaute zu, als wäre das seine Aufgabe.
:51. „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er.
:52. „Es gibt kein nächstes Mal", sagte sie, und beide wussten, dass das eine freundliche Lüge war.
:53. Bridie winkte vom Fenster, ein kleines, ruhiges Winken, das bedeutete: Ich hab dich gesehen.
:54. Maeve stieg ins Auto und ließ den Motor an.
:55. Das Radio spielte ein Lied, das ihr Vater immer gemocht hatte, und sie ließ es laufen, obwohl es wehtat.
:56. Im Rückspiegel sah sie Declan, der immer noch in der Tür stand und den Regen ins Gesicht ließ, als wäre das eine bewusste Entscheidung.
:57. Sie fuhr los, und das Wasser unter den Reifen platschte laut in der Stille des Morgens.
:58. Die Flut war noch nicht vorbei, das wusste sie.
:59. Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen auch, und manchmal ist das genug.
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=== 2 ===
:Az utolsó műszakterv
:1. Frank minden reggel hat órakor belép a gyárba, noha pontosan tudja, hogy itt már évek óta semmit sem gyártanak.
:2. Negyvenhét éves, tanult lakatos, és ezt a csarnokot jobban ismeri, mint a saját lakását.
:3. A kombinát régen mezőgazdasági gépeket gyártott, kombájnokat és traktorokat, amelyek az egész járás szövetkezeteiben jártak.
:4. A rendszerváltás óta ennek vége, de a hivatalos leállítást soha nem határozták el, és ezért Frank jön.
:5. Felakasztja az autókulcsot az ajtó melletti kampóra, felveszi a kék munkaköpenyt, és odamegy a géphez.
:6. A csarnok közepén áll az MTS-15, egy 1988-as kombájn, amelyet legalább öt éve nem mozdítottak meg.
:7. Frank tegnap beépített egy fröccsöntött házat, amelyet a gommerni roncstelepről szerzett, mert az eredeti már régen eltört.
:8. Beindítja a motort, amely röviden életre kel, aztán rángatni kezd és leáll.
:9. Vár tíz másodpercet, aztán újra beindítja.
:10. Ugyanaz történik.
:11. Nem készít róla jegyzeteket, mert senki sem olvasná el őket.
:12. Ehelyett leül egy olajoshordóra, lecsavarja a termosz kupakját, és kávét iszik, amely már túlságosan hideg.
:13. Odakint, az évek óta meg nem tisztított ablakok előtt, semmi sem mozdul.
:14. Bernd fél tíz körül bukkan fel, mint mindennap, a csarnok hátsó sarkából, ahol egy régi matracon rendezkedett be.
:15. Ötvenhárom éves, és régen brigádvezető volt, olyan beosztásban, amely a rendszerváltás után ugyanolyan gyorsan eltűnt, mint minden más.
:16. Egy sörösdobozt nyújt Frank felé szó nélkül, Frank pedig megrázza a fejét.
:17. Bernd vállat von, mintha a válasz közömbös volna számára, és egyedül iszik.
:18. Mindennap iszik, de nem annyit, hogy szóvá kellene tenni – ez a hallgatólagos megállapodás közöttük.
:19. Ulla ezzel szemben teremtett magának egy feladatot, amelyet senki sem kért tőle.
:20. Negyvennégy éves, széles, fekete keretes szemüveget visel, és méret szerint válogatja a csavarokat feliratozott dobozokba, mintha a jövő héten szállítmány érkezne.
:21. Miközben dolgozik, fejben kiszámolja, hány hónapig lehetséges még a bérfizetés, ha az ember ismeri azokat a tartalékokat, amelyeket ő ismer.
:22. Fel sem nézve azt mondja Berndnek: „Ha jön az üzemellenőr, legalább ne legyen nálunk rendetlenség.”
:23. Bernd szárazon válaszol: „Ulla, három éve nem jön, és most sem fog jönni.”
:24. Frank hallgatja őket, de nem mond semmit, mert mindkettőjüknek igaza van, és ez mégsem változtat semmin.
:25. A kantinban, amely egy asztalból, egy mikrohullámú sütőből és egy 2009-es naptárból áll, Frank délben egyedül eszik.
:26. Ulla odajön, leül vele szemben, és leteszi a vajas kenyerét az asztalra, mielőtt beszélni kezd.
:27. Azt mondja, hogy a könyvelés ma reggel telefonált, és hogy ebben a hónapban utalják át utoljára a bért.
:28. Frank a gulyáslevesében piszkál, és azt mondja, hogy ezt a múlt hónapban is mondták neki.
:29. Ulla megrázza a fejét: „Ezúttal számokat mondtak. Konkrét számokat.”
:30. Ő tovább eszik, mert ez az egyetlen válasz, amely a rendelkezésére áll.
:31. Hosszú szünet után azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:32. Ulla úgy néz rá, mintha most látná őt először igazán.
:33. „Te tizenkét éve fejezed be a műszakot, Frank, és másnap reggel mégis újra ott állsz a kapu előtt.”
:34. Félretolja a tányért, feláll, és nem mond semmit, mert nem tudja, mit mondhatna anélkül, hogy hazudna.
:35. A reggel, amikor lekapcsolják az áramot, egy kedd.
:36. Frank kinyitja a kaput, és belép egy csarnokba, amely teljesen sötét, mert valaki lekapcsolta a főbiztosítékot.
:37. Megáll, keze a munkáskabátja zsebében, és vár, amíg a szeme hozzászokik.
:38. Bernd nem sokkal később két sörösdobozzal jön a szokásos egy helyett, és szó nélkül Franknek adja az egyiket.
:39. Frank ezúttal elveszi, mert már nincs oka visszautasítani.
:40. Ulla jelenik meg utolsóként, röviden körülnéz a csarnokban, aztán leül a betonpadlóra, és nekidől egy polcnak.
:41. Drámaiság nélkül mondja: „Ez most a vég.”
:42. Bernd kinyitja a dobozát, és a szisszenés aránytalanul hangosnak tűnik a csendben.
:43. Frank azt mondja: „Talán holnap valaki megint bekapcsolja az áramot.”
:44. Senki sem mond ellent neki, de senki sem hiszi el.
:45. A sötétben ülnek, és hallgatják az esőt, amely a hullámlemez tetőre verődik, és nem hagyja abba.
:46. Nem kellemetlen hallgatás ez, de nem is vigasztaló.
:47. Délután három órakor felállnak anélkül, hogy ezt bárki javasolta volna, és hazamennek.
:48. Frank kifelé menet nem fordul vissza, mert tudja, hogy a látvány nem vinné őt előrébb.
:49. Másnap reggel hat órakor ott áll a kapu előtt.
:50. A mögötte lévő csarnok még mindig sötét, az áram nem jött vissza.
:51. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvar nedves aszfaltját nézi.
:52. Az eső elállt, de a pocsolyák még ott állnak.
:53. Frank vár, anélkül hogy tudná, tulajdonképpen mire vár.
:54. De ülve marad, mert elmenni még hamisabbnak érződne.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakterv - Der letzte Schichtplan
:1. Frank minden reggel hat órakor belép a gyárba, noha pontosan tudja, hogy itt már évek óta semmit sem gyártanak. - Jeden Morgen um sechs Uhr betritt Frank die Fabrik, obwohl er genau weiß, dass hier seit Jahren nichts mehr produziert wird.
:2. Negyvenhét éves, tanult lakatos, és ezt a csarnokot jobban ismeri, mint a saját lakását. - Er ist 47, gelernter Schlosser, und diese Halle kennt er besser als seine eigene Wohnung.
:3. A kombinát régen mezőgazdasági gépeket gyártott, kombájnokat és traktorokat, amelyek az egész járás szövetkezeteiben jártak. - Das Kombinat hat früher Landmaschinen gebaut, Mähdrescher und Traktoren, die in den Kooperativen des ganzen Bezirks fuhren.
:4. A rendszerváltás óta ennek vége, de a hivatalos leállítást soha nem határozták el, és ezért Frank jön. - Seit der Wende ist das vorbei, aber die offizielle Stilllegung wurde nie beschlossen, und so kommt Frank.
:5. Felakasztja az autókulcsot az ajtó melletti kampóra, felveszi a kék munkaköpenyt, és odamegy a géphez. - Er hängt den Autoschlüssel an den Haken neben der Tür, zieht den blauen Kittel an und geht zur Maschine.
:6. A csarnok közepén áll az MTS-15, egy 1988-as kombájn, amelyet legalább öt éve nem mozdítottak meg. - In der Mitte der Halle steht die MTS-15, ein Mähdrescher aus dem Jahr 1988, der seit mindestens fünf Jahren nicht mehr bewegt worden ist.
:7. Frank tegnap beépített egy fröccsöntött házat, amelyet a gommerni roncstelepről szerzett, mert az eredeti már régen eltört. - Frank hat gestern ein Spritzgussgehäuse eingebaut, das er vom Schrottplatz in Gommern besorgt hat, weil das originale längst gebrochen war.
:8. Beindítja a motort, amely röviden életre kel, aztán rángatni kezd és leáll. - Er startet den Motor, der kurz anspringt, dann ruckelt und stirbt.
:9. Vár tíz másodpercet, aztán újra beindítja. - Er wartet zehn Sekunden, startet ihn wieder.
:10. Ugyanaz történik. - Dasselbe.
:11. Nem készít róla jegyzeteket, mert senki sem olvasná el őket. - Er macht sich keine Notizen darüber, denn niemand würde sie lesen.
:12. Ehelyett leül egy olajoshordóra, lecsavarja a termosz kupakját, és kávét iszik, amely már túlságosan hideg. - Stattdessen setzt er sich auf ein Ölfass, schraubt den Deckel der Thermoskanne auf und trinkt Kaffee, der schon zu kalt ist.
:13. Odakint, az évek óta meg nem tisztított ablakok előtt, semmi sem mozdul. - Draußen vor den Fenstern, die seit Jahren nicht geputzt worden sind, bewegt sich nichts.
:14. Bernd fél tíz körül bukkan fel, mint mindennap, a csarnok hátsó sarkából, ahol egy régi matracon rendezkedett be. - Bernd taucht gegen halb zehn auf, wie jeden Tag, aus der hinteren Ecke der Halle, wo er sich auf einer alten Matratze eingerichtet hat.
:15. Ötvenhárom éves, és régen brigádvezető volt, olyan beosztásban, amely a rendszerváltás után ugyanolyan gyorsan eltűnt, mint minden más. - Er ist 53 Jahre alt und war früher Brigadeleiter, eine Funktion, die nach der Wende so schnell verschwand wie alles andere.
:16. Egy sörösdobozt nyújt Frank felé szó nélkül, Frank pedig megrázza a fejét. - Er hält Frank eine Bierdose hin, ohne ein Wort zu sagen, und Frank schüttelt den Kopf.
:17. Bernd vállat von, mintha a válasz közömbös volna számára, és egyedül iszik. - Bernd zuckt mit den Schultern, als wäre die Antwort ihm gleichgültig, und trinkt allein.
:18. Mindennap iszik, de nem annyit, hogy szóvá kellene tenni – ez a hallgatólagos megállapodás közöttük. - Er trinkt jeden Tag, aber nicht so viel, dass man ihn ansprechen müsste – das ist die stille Übereinkunft zwischen ihnen.
:19. Ulla ezzel szemben teremtett magának egy feladatot, amelyet senki sem kért tőle. - Ulla dagegen hat sich eine Aufgabe geschaffen, die niemand von ihr verlangt hat.
:20. Negyvennégy éves, széles, fekete keretes szemüveget visel, és méret szerint válogatja a csavarokat feliratozott dobozokba, mintha a jövő héten szállítmány érkezne. - Sie ist 44, trägt eine Brille mit breitem schwarzem Rahmen, und sortiert Schrauben nach Größe in beschriftete Schachteln, als ob nächste Woche eine Lieferung käme.
:21. Miközben dolgozik, fejben kiszámolja, hány hónapig lehetséges még a bérfizetés, ha az ember ismeri azokat a tartalékokat, amelyeket ő ismer. - Während sie arbeitet, rechnet sie im Kopf aus, wie viele Monate die Lohnzahlungen noch möglich sind, wenn man die Rücklagen kennt, die sie kennt.
:22. Fel sem nézve azt mondja Berndnek: „Ha jön az üzemellenőr, legalább ne legyen nálunk rendetlenség.” - Sie sagt zu Bernd, ohne aufzuschauen: „Wenn der Betriebsprüfer kommt, sollen wir wenigstens keine Unordnung haben."
:23. Bernd szárazon válaszol: „Ulla, három éve nem jön, és most sem fog jönni.” - Bernd antwortet trocken: „Ulla, der kommt seit drei Jahren nicht, und er wird auch jetzt nicht kommen."
:24. Frank hallgatja őket, de nem mond semmit, mert mindkettőjüknek igaza van, és ez mégsem változtat semmin. - Frank hört zu, aber er sagt nichts, weil beide recht haben und es trotzdem keinen Unterschied macht.
:25. A kantinban, amely egy asztalból, egy mikrohullámú sütőből és egy 2009-es naptárból áll, Frank délben egyedül eszik. - In der Kantine, die aus einem Tisch, einer Mikrowelle und einem Kalender von 2009 besteht, isst Frank mittags allein.
:26. Ulla odajön, leül vele szemben, és leteszi a vajas kenyerét az asztalra, mielőtt beszélni kezd. - Ulla kommt dazu, setzt sich ihm gegenüber und legt ihr Butterbrot auf den Tisch, bevor sie anfängt zu reden.
:27. Azt mondja, hogy a könyvelés ma reggel telefonált, és hogy ebben a hónapban utalják át utoljára a bért. - Sie sagt, dass die Buchhaltung heute Morgen angerufen hat, und dass dieser Monat das letzte Mal Lohn überwiesen wird.
:28. Frank a gulyáslevesében piszkál, és azt mondja, hogy ezt a múlt hónapban is mondták neki. - Frank stochert in seiner Gulaschsuppe und sagt, dass man ihm das letzten Monat auch gesagt hat.
:29. Ulla megrázza a fejét: „Ezúttal számokat mondtak. Konkrét számokat.” - Ulla schüttelt den Kopf: „Diesmal haben sie Zahlen genannt. Konkrete Zahlen."
:30. Ő tovább eszik, mert ez az egyetlen válasz, amely a rendelkezésére áll. - Er isst weiter, weil das die einzige Antwort ist, die er hat.
:31. Hosszú szünet után azt mondja: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Nach einer langen Pause sagt er: „Dann ist eben Feierabend."
:32. Ulla úgy néz rá, mintha most látná őt először igazán. - Ulla schaut ihn so an, als ob sie ihn zum ersten Mal wirklich sieht.
:33. „Te tizenkét éve fejezed be a műszakot, Frank, és másnap reggel mégis újra ott állsz a kapu előtt.” - „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, Frank, und am nächsten Morgen stehst du trotzdem wieder vor dem Tor."
:34. Félretolja a tányért, feláll, és nem mond semmit, mert nem tudja, mit mondhatna anélkül, hogy hazudna. - Er schiebt den Teller weg, steht auf und sagt nichts, weil er nicht weiß, was er sagen könnte, ohne zu lügen.
:35. A reggel, amikor lekapcsolják az áramot, egy kedd. - Der Morgen, an dem der Strom abgestellt wird, ist ein Dienstag.
:36. Frank kinyitja a kaput, és belép egy csarnokba, amely teljesen sötét, mert valaki lekapcsolta a főbiztosítékot. - Frank öffnet das Tor und betritt eine Halle, die vollständig dunkel ist, weil jemand die Hauptsicherung gelöst hat.
:37. Megáll, keze a munkáskabátja zsebében, és vár, amíg a szeme hozzászokik. - Er bleibt stehen, die Hände in den Taschen seiner Arbeitsjacke, und wartet, bis seine Augen sich angepasst haben.
:38. Bernd nem sokkal később két sörösdobozzal jön a szokásos egy helyett, és szó nélkül Franknek adja az egyiket. - Bernd kommt kurz darauf mit zwei Bierdosen statt der üblichen einen, und gibt Frank wortlos eine davon.
:39. Frank ezúttal elveszi, mert már nincs oka visszautasítani. - Diesmal nimmt Frank sie, weil es keinen Grund mehr gibt, sie abzulehnen.
:40. Ulla jelenik meg utolsóként, röviden körülnéz a csarnokban, aztán leül a betonpadlóra, és nekidől egy polcnak. - Ulla erscheint als letzte, schaut sich kurz in der Halle um, dann setzt sie sich auf den Betonboden und lehnt sich gegen ein Regal.
:41. Drámaiság nélkül mondja: „Ez most a vég.” - Sie sagt, ohne Dramatik: „Das ist jetzt das Ende."
:42. Bernd kinyitja a dobozát, és a szisszenés aránytalanul hangosnak tűnik a csendben. - Bernd öffnet seine Dose, und das Zischen klingt unverhältnismäßig laut in der Stille.
:43. Frank azt mondja: „Talán holnap valaki megint bekapcsolja az áramot.” - Frank sagt: „Vielleicht schaltet jemand den Strom morgen wieder ein."
:44. Senki sem mond ellent neki, de senki sem hiszi el. - Keiner widerspricht ihm, aber keiner glaubt es auch.
:45. A sötétben ülnek, és hallgatják az esőt, amely a hullámlemez tetőre verődik, és nem hagyja abba. - Sie sitzen im Dunkeln und hören dem Regen zu, der aufs Wellblechdach trifft und nicht aufhört.
:46. Nem kellemetlen hallgatás ez, de nem is vigasztaló. - Es ist kein unangenehmes Schweigen, aber es ist auch kein tröstliches.
:47. Délután három órakor felállnak anélkül, hogy ezt bárki javasolta volna, és hazamennek. - Um drei Uhr nachmittags stehen sie auf, ohne dass jemand das vorgeschlagen hat, und gehen nach Hause.
:48. Frank kifelé menet nem fordul vissza, mert tudja, hogy a látvány nem vinné őt előrébb. - Frank dreht sich beim Hinausgehen nicht um, weil er weiß, dass der Anblick ihn nicht weiterbringen würde.
:49. Másnap reggel hat órakor ott áll a kapu előtt. - Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem Tor.
:50. A mögötte lévő csarnok még mindig sötét, az áram nem jött vissza. - Die Halle dahinter ist noch dunkel, der Strom ist nicht zurückgekommen.
:51. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvar nedves aszfaltját nézi. - Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie und schaut auf den nassen Asphalt des Hofes.
:52. Az eső elállt, de a pocsolyák még ott állnak. - Der Regen hat aufgehört, aber die Pfützen stehen noch.
:53. Frank vár, anélkül hogy tudná, tulajdonképpen mire vár. - Frank wartet, ohne zu wissen, worauf er eigentlich wartet.
:54. De ülve marad, mert elmenni még hamisabbnak érződne. - Aber er bleibt sitzen, weil Gehen sich noch falscher anfühlen würde.
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:Der letzte Schichtplan
:1. Jeden Morgen um sechs Uhr betritt Frank die Fabrik, obwohl er genau weiß, dass hier seit Jahren nichts mehr produziert wird.
:2. Er ist 47, gelernter Schlosser, und diese Halle kennt er besser als seine eigene Wohnung.
:3. Das Kombinat hat früher Landmaschinen gebaut, Mähdrescher und Traktoren, die in den Kooperativen des ganzen Bezirks fuhren.
:4. Seit der Wende ist das vorbei, aber die offizielle Stilllegung wurde nie beschlossen, und so kommt Frank.
:5. Er hängt den Autoschlüssel an den Haken neben der Tür, zieht den blauen Kittel an und geht zur Maschine.
:6. In der Mitte der Halle steht die MTS-15, ein Mähdrescher aus dem Jahr 1988, der seit mindestens fünf Jahren nicht mehr bewegt worden ist.
:7. Frank hat gestern ein Spritzgussgehäuse eingebaut, das er vom Schrottplatz in Gommern besorgt hat, weil das originale längst gebrochen war.
:8. Er startet den Motor, der kurz anspringt, dann ruckelt und stirbt.
:9. Er wartet zehn Sekunden, startet ihn wieder.
:10. Dasselbe.
:11. Er macht sich keine Notizen darüber, denn niemand würde sie lesen.
:12. Stattdessen setzt er sich auf ein Ölfass, schraubt den Deckel der Thermoskanne auf und trinkt Kaffee, der schon zu kalt ist.
:13. Draußen vor den Fenstern, die seit Jahren nicht geputzt worden sind, bewegt sich nichts.
:14. Bernd taucht gegen halb zehn auf, wie jeden Tag, aus der hinteren Ecke der Halle, wo er sich auf einer alten Matratze eingerichtet hat.
:15. Er ist 53 Jahre alt und war früher Brigadeleiter, eine Funktion, die nach der Wende so schnell verschwand wie alles andere.
:16. Er hält Frank eine Bierdose hin, ohne ein Wort zu sagen, und Frank schüttelt den Kopf.
:17. Bernd zuckt mit den Schultern, als wäre die Antwort ihm gleichgültig, und trinkt allein.
:18. Er trinkt jeden Tag, aber nicht so viel, dass man ihn ansprechen müsste – das ist die stille Übereinkunft zwischen ihnen.
:19. Ulla dagegen hat sich eine Aufgabe geschaffen, die niemand von ihr verlangt hat.
:20. Sie ist 44, trägt eine Brille mit breitem schwarzem Rahmen, und sortiert Schrauben nach Größe in beschriftete Schachteln, als ob nächste Woche eine Lieferung käme.
:21. Während sie arbeitet, rechnet sie im Kopf aus, wie viele Monate die Lohnzahlungen noch möglich sind, wenn man die Rücklagen kennt, die sie kennt.
:22. Sie sagt zu Bernd, ohne aufzuschauen: „Wenn der Betriebsprüfer kommt, sollen wir wenigstens keine Unordnung haben."
:23. Bernd antwortet trocken: „Ulla, der kommt seit drei Jahren nicht, und er wird auch jetzt nicht kommen."
:24. Frank hört zu, aber er sagt nichts, weil beide recht haben und es trotzdem keinen Unterschied macht.
:25. In der Kantine, die aus einem Tisch, einer Mikrowelle und einem Kalender von 2009 besteht, isst Frank mittags allein.
:26. Ulla kommt dazu, setzt sich ihm gegenüber und legt ihr Butterbrot auf den Tisch, bevor sie anfängt zu reden.
:27. Sie sagt, dass die Buchhaltung heute Morgen angerufen hat, und dass dieser Monat das letzte Mal Lohn überwiesen wird.
:28. Frank stochert in seiner Gulaschsuppe und sagt, dass man ihm das letzten Monat auch gesagt hat.
:29. Ulla schüttelt den Kopf: „Diesmal haben sie Zahlen genannt. Konkrete Zahlen."
:30. Er isst weiter, weil das die einzige Antwort ist, die er hat.
:31. Nach einer langen Pause sagt er: „Dann ist eben Feierabend."
:32. Ulla schaut ihn so an, als ob sie ihn zum ersten Mal wirklich sieht.
:33. „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, Frank, und am nächsten Morgen stehst du trotzdem wieder vor dem Tor."
:34. Er schiebt den Teller weg, steht auf und sagt nichts, weil er nicht weiß, was er sagen könnte, ohne zu lügen.
:35. Der Morgen, an dem der Strom abgestellt wird, ist ein Dienstag.
:36. Frank öffnet das Tor und betritt eine Halle, die vollständig dunkel ist, weil jemand die Hauptsicherung gelöst hat.
:37. Er bleibt stehen, die Hände in den Taschen seiner Arbeitsjacke, und wartet, bis seine Augen sich angepasst haben.
:38. Bernd kommt kurz darauf mit zwei Bierdosen statt der üblichen einen, und gibt Frank wortlos eine davon.
:39. Diesmal nimmt Frank sie, weil es keinen Grund mehr gibt, sie abzulehnen.
:40. Ulla erscheint als letzte, schaut sich kurz in der Halle um, dann setzt sie sich auf den Betonboden und lehnt sich gegen ein Regal.
:41. Sie sagt, ohne Dramatik: „Das ist jetzt das Ende."
:42. Bernd öffnet seine Dose, und das Zischen klingt unverhältnismäßig laut in der Stille.
:43. Frank sagt: „Vielleicht schaltet jemand den Strom morgen wieder ein."
:44. Keiner widerspricht ihm, aber keiner glaubt es auch.
:45. Sie sitzen im Dunkeln und hören dem Regen zu, der aufs Wellblechdach trifft und nicht aufhört.
:46. Es ist kein unangenehmes Schweigen, aber es ist auch kein tröstliches.
:47. Um drei Uhr nachmittags stehen sie auf, ohne dass jemand das vorgeschlagen hat, und gehen nach Hause.
:48. Frank dreht sich beim Hinausgehen nicht um, weil er weiß, dass der Anblick ihn nicht weiterbringen würde.
:49. Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem Tor.
:50. Die Halle dahinter ist noch dunkel, der Strom ist nicht zurückgekommen.
:51. Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie und schaut auf den nassen Asphalt des Hofes.
:52. Der Regen hat aufgehört, aber die Pfützen stehen noch.
:53. Frank wartet, ohne zu wissen, worauf er eigentlich wartet.
:54. Aber er bleibt sitzen, weil Gehen sich noch falscher anfühlen würde.
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=== 3 ===
:A kerti ház
:1. Jensnek esze ágában sem volt megtartani a kertet, amikor megkapta a kulcsot a közjegyzőtől.
:2. Egyszerűen igent mondott, mert nem tudott nemet mondani, nem ebben a helyzetben.
:3. Három héttel a temetés után ment ki először oda.
:4. A telep Magdeburg déli városszélén, két panelházblokk között feküdt, beszorítva egy vasútvonal és egy parkoló közé.
:5. A bejárati kapu ferdén lógott a pántjain, és a lakat annyira berozsdásodott, hogy Jensnek fel kellett rúgnia.
:6. Utána egy darabig mozdulatlanul állt, és nézte azt, ami mögötte volt.
:7. Egy felborult fészer, szederbokrok, amelyek ránőttek az útra, és mindennek a közepén az apja régi biciklije, amelyhez évek óta senki sem nyúlt.
:8. Maga a kerti ház kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezetében élt.
:9. Az „Einheit” kiskert-egyesület levele két nappal korábban volt a postaládájában.
:10. A konyhaasztalnál olvasta el, miközben Heike vele szemben ült, és az instant kávéját itta.
:11. A levélfejen még a régi egyesületi címer volt, és az értesítés tárgyilagosan volt megfogalmazva: megszűnés szeptember harmincadikával, túl kevés tag, túl magas költségek.
:12. „Akkor ez ezzel el is van intézve”, mondta Heike, anélkül hogy felnézett volna.
:13. Jens összehajtotta a levelet, és zsebre tette, anélkül hogy bármit válaszolt volna.
:14. Maga sem tudta, miért.
:15. Minden szombaton kiment oda, még akkor is, ha rossz volt az idő.
:16. Lenyírta a félig kiszáradt füvet, lefestette az ablakpárkányokat egy ecsettel, amelyet a kerti házban talált, és felsöpörte a bejárat előtti utat.
:17. Nem olyan munka volt, amelynek értelme lett volna, és ezt ő is tudta.
:18. De újra visszajött.
:19. A vízpumpa a kert hátsó végében legalább öt éve nem adott már vizet.
:20. Jens letérdelt elé, kinyitotta a házat, és azonnal látta, miért nem működik.
:21. A vezeték el volt dugulva, a dugattyúrúd pedig annyira berozsdásodott, hogy alig lehetett megmozdítani.
:22. Nála volt a szerszáma, több is, mint amennyi kellett volna, de ilyen volt ő.
:23. A kerti ház falának árnyékában dolgozott, és az izzadság lefolyt a tarkójába.
:24. Majdnem két óra után a pumpa engedett – egy vékony, barna sugár, amely lassan tisztább lett.
:25. Jens hagyta folyni a vizet, és hátradőlt, amíg meg nem hallotta a saját lélegzetét.
:26. Kramer asszony a kerítésnél állt, ahogy mindig, amikor Jens ott volt.
:27. Hetvennyolc éves volt, és naponta hajolt a két sor salátája fölé, amelyek alig nőttek, de ez láthatóan nem zavarta.
:28. „Apád ezt nem akarta volna”, mondta minden előzmény nélkül.
:29. Jens a kopár ágyásokra nézett, és nem válaszolt azonnal.
:30. „Mit nem akart volna?”, kérdezte végül.
:31. „Ezt itt”, mondta, és tett egy kézmozdulatot, amely bármit jelenthetett.
:32. Jens lassan bólintott, mintha egyetértene vele, bár nem értett egyet.
:33. „Az apám halott”, mondta.
:34. Kramer asszony hallgatott, Jens pedig elzárta a pumpát.
:35. Az egyik utolsó szombaton módszeresen kipakolta a kerti házat.
:36. Félretolta a régi összecsukható ágyat, és észrevette, hogy az egyik padlódeszka laza.
:37. Alatta, egy lapos fadobozban olyan dolgokat talált, amelyekre nem számított.
:38. A radebergi sörfőzde palackcímkéi, tisztán egymásra rakva, mint egy kis gyűjtemény.
:39. Egy munkáskabát „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval, az anyaga még meglepően erős.
:40. Két csomag Kaffee Extra, amelyeknek a lejárati dátumát nem kellett megnéznie.
:41. Sokáig tartotta a kabátot a kezében, mielőtt a szék támlájára akasztotta.
:42. A régi dohány és a gépolaj szaga még ott volt, gyengén, de egyértelműen.
:43. Heike késő délután jött el, ahogy előre bejelentette.
:44. Az ajtóban állt, a kabátos székre nézett, és nem szólt semmit, egy másodperccel túl sokáig.
:45. „Ez mind megy a kukába”, mondta aztán.
:46. „Tudom”, mondta Jens.
:47. „Akkor csináld.”
:48. „Holnap.”
:49. Heike behúzta maga mögött az ajtót, nem hangosan, de határozottan.
:50. Jens leült a kabát melletti székre, és kinézett az ablakon.
:51. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben hullott a szemközti panelházak betonfalaira.
:52. Nem az apjára gondolt, vagy legalábbis megpróbált nem rá gondolni.
:53. Csak ült, amíg a fény el nem tűnt, és a helyiség sötét nem lett.
:54. Nem kapcsolt villanyt.
:55. Az egyesületet októberben feloszlatták, pontosan és nagyobb értesítés nélkül.
:56. Jens nem kapott több levelet.
:57. A kerti ház még állt, amikor megjött az első fagy, és még januárban is állt.
:58. Úgy tűnt, senkit sem érdekel.
:59. Jens már nem ment ki minden szombaton, de még kiment.
:60. Maga sem tudta pontosan, miért.
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:A kerti ház - Die Laube
:1. Jensnek esze ágában sem volt megtartani a kertet, amikor megkapta a kulcsot a közjegyzőtől. - Jens hatte nicht vorgehabt, den Garten zu behalten, als er den Schlüssel vom Notar bekam.
:2. Egyszerűen igent mondott, mert nem tudott nemet mondani, nem ebben a helyzetben. - Er hatte einfach Ja gesagt, weil er nicht Nein sagen konnte, nicht in dieser Situation.
:3. Három héttel a temetés után ment ki először oda. - Drei Wochen nach der Beerdigung fuhr er zum ersten Mal hin.
:4. A telep Magdeburg déli városszélén, két panelházblokk között feküdt, beszorítva egy vasútvonal és egy parkoló közé. - Die Anlage lag zwischen zwei Plattenbaublöcken am südlichen Stadtrand von Magdeburg, eingeklemmt zwischen einer Bahnlinie und einem Parkplatz.
:5. A bejárati kapu ferdén lógott a pántjain, és a lakat annyira berozsdásodott, hogy Jensnek fel kellett rúgnia. - Das Eingangstor hing schief in den Angeln, und das Vorhängeschloss war so verrostet, dass Jens es auftreten musste.
:6. Utána egy darabig mozdulatlanul állt, és nézte azt, ami mögötte volt. - Er stand danach eine Weile still und schaute auf das, was dahinter lag.
:7. Egy felborult fészer, szederbokrok, amelyek ránőttek az útra, és mindennek a közepén az apja régi biciklije, amelyhez évek óta senki sem nyúlt. - Ein umgefallener Schuppen, Brombeersträucher, die sich über den Weg gezogen hatten, und mittendrin das alte Fahrrad seines Vaters, das seit Jahren kein Mensch mehr angefasst hatte.
:8. Maga a kerti ház kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezetében élt. - Die Laube selbst wirkte kleiner, als er sie in Erinnerung hatte.
:9. Az „Einheit” kiskert-egyesület levele két nappal korábban volt a postaládájában. - Der Brief vom Kleingartenverein „Einheit" war zwei Tage zuvor in seinem Briefkasten gewesen.
:10. A konyhaasztalnál olvasta el, miközben Heike vele szemben ült, és az instant kávéját itta. - Er hatte ihn am Küchentisch gelesen, während Heike gegenüber saß und ihren löslichen Kaffee trank.
:11. A levélfejen még a régi egyesületi címer volt, és az értesítés tárgyilagosan volt megfogalmazva: megszűnés szeptember harmincadikával, túl kevés tag, túl magas költségek. - Der Briefkopf trug noch das alte Vereinswappen, und die Mitteilung war sachlich formuliert: Auflösung zum dreißigsten September, zu wenige Mitglieder, zu hohe Kosten.
:12. „Akkor ez ezzel el is van intézve”, mondta Heike, anélkül hogy felnézett volna. - „Dann ist das ja erledigt", hatte Heike gesagt, ohne aufzuschauen.
:13. Jens összehajtotta a levelet, és zsebre tette, anélkül hogy bármit válaszolt volna. - Jens hatte den Brief gefaltet und eingesteckt, ohne etwas zu erwidern.
:14. Maga sem tudta, miért. - Er wusste selbst nicht, warum.
:15. Minden szombaton kiment oda, még akkor is, ha rossz volt az idő. - Jeden Samstag fuhr er hin, auch wenn das Wetter schlecht war.
:16. Lenyírta a félig kiszáradt füvet, lefestette az ablakpárkányokat egy ecsettel, amelyet a kerti házban talált, és felsöpörte a bejárat előtti utat. - Er mähte den halb vertrockneten Rasen, strich die Fensterbänke mit einem Pinsel, den er in der Laube gefunden hatte, und kehrte den Weg vor dem Eingang.
:17. Nem olyan munka volt, amelynek értelme lett volna, és ezt ő is tudta. - Es war keine Arbeit, die einen Sinn ergab, und er wusste das.
:18. De újra visszajött. - Aber er kam wieder.
:19. A vízpumpa a kert hátsó végében legalább öt éve nem adott már vizet. - Die Wasserpumpe am hinteren Ende des Gartens hatte seit mindestens fünf Jahren kein Wasser mehr gegeben.
:20. Jens letérdelt elé, kinyitotta a házat, és azonnal látta, miért nem működik. - Jens kniete sich davor, öffnete das Gehäuse und sah sofort, warum sie nicht lief.
:21. A vezeték el volt dugulva, a dugattyúrúd pedig annyira berozsdásodott, hogy alig lehetett megmozdítani. - Die Leitung war verstopft, die Kolbenstange so verrostet, dass sie sich kaum bewegen ließ.
:22. Nála volt a szerszáma, több is, mint amennyi kellett volna, de ilyen volt ő. - Er hatte sein Werkzeug dabei, mehr als nötig, aber das war seine Art.
:23. A kerti ház falának árnyékában dolgozott, és az izzadság lefolyt a tarkójába. - Er arbeitete im Schatten der Laubenwand, und der Schweiß lief ihm in den Nacken.
:24. Majdnem két óra után a pumpa engedett – egy vékony, barna sugár, amely lassan tisztább lett. - Nach fast zwei Stunden gab die Pumpe nach – ein dünner, brauner Strahl, der langsam klarer wurde.
:25. Jens hagyta folyni a vizet, és hátradőlt, amíg meg nem hallotta a saját lélegzetét. - Jens ließ das Wasser laufen und lehnte sich zurück, bis er seinen eigenen Atem hörte.
:26. Kramer asszony a kerítésnél állt, ahogy mindig, amikor Jens ott volt. - Frau Kramer stand am Zaun, wie sie es immer tat, wenn Jens da war.
:27. Hetvennyolc éves volt, és naponta hajolt a két sor salátája fölé, amelyek alig nőttek, de ez láthatóan nem zavarta. - Sie war achtundsiebzig und beugte sich täglich über ihre zwei Reihen Salat, die kaum wuchsen, aber das schien sie nicht zu stören.
:28. „Apád ezt nem akarta volna”, mondta minden előzmény nélkül. - „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie, ohne Vorwarnung.
:29. Jens a kopár ágyásokra nézett, és nem válaszolt azonnal. - Jens schaute auf die kahlen Beete und antwortete nicht sofort.
:30. „Mit nem akart volna?”, kérdezte végül. - „Was hätte er nicht gewollt?", fragte er schließlich.
:31. „Ezt itt”, mondta, és tett egy kézmozdulatot, amely bármit jelenthetett. - „Das hier", sagte sie und machte eine Handbewegung, die alles bedeuten konnte.
:32. Jens lassan bólintott, mintha egyetértene vele, bár nem értett egyet. - Jens nickte langsam, als ob er ihr zustimmte, obwohl er es nicht tat.
:33. „Az apám halott”, mondta. - „Mein Vater ist tot", sagte er.
:34. Kramer asszony hallgatott, Jens pedig elzárta a pumpát. - Frau Kramer schwieg, und Jens drehte die Pumpe ab.
:35. Az egyik utolsó szombaton módszeresen kipakolta a kerti házat. - An einem der letzten Samstage räumte er die Laube systematisch aus.
:36. Félretolta a régi összecsukható ágyat, és észrevette, hogy az egyik padlódeszka laza. - Er schob das alte Klappbett beiseite und bemerkte, dass eine der Bodendielen locker war.
:37. Alatta, egy lapos fadobozban olyan dolgokat talált, amelyekre nem számított. - Darunter, in einer flachen Holzkiste, fand er Dinge, die er nicht erwartet hatte.
:38. A radebergi sörfőzde palackcímkéi, tisztán egymásra rakva, mint egy kis gyűjtemény. - Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg, sauber gestapelt wie eine kleine Sammlung.
:39. Egy munkáskabát „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval, az anyaga még meglepően erős. - Eine Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg", der Stoff noch erstaunlich fest.
:40. Két csomag Kaffee Extra, amelyeknek a lejárati dátumát nem kellett megnéznie. - Zwei Packungen Kaffee Extra, deren Verfallsdatum er sich nicht anschauen musste.
:41. Sokáig tartotta a kabátot a kezében, mielőtt a szék támlájára akasztotta. - Er hielt die Jacke lange in der Hand, bevor er sie über die Stuhllehne hängte.
:42. A régi dohány és a gépolaj szaga még ott volt, gyengén, de egyértelműen. - Der Geruch nach altem Tabak und Maschinenöl war noch da, schwach, aber eindeutig.
:43. Heike késő délután jött el, ahogy előre bejelentette. - Heike kam am späten Nachmittag vorbei, wie sie es angekündigt hatte.
:44. Az ajtóban állt, a kabátos székre nézett, és nem szólt semmit, egy másodperccel túl sokáig. - Sie stand in der Tür, schaute auf den Stuhl mit der Jacke und sagte nichts, eine Sekunde zu lang.
:45. „Ez mind megy a kukába”, mondta aztán. - „Das alles kommt in die Tonne", sagte sie dann.
:46. „Tudom”, mondta Jens. - „Ich weiß", sagte Jens.
:47. „Akkor csináld.” - „Dann mach es."
:48. „Holnap.” - „Morgen."
:49. Heike behúzta maga mögött az ajtót, nem hangosan, de határozottan. - Heike zog die Tür hinter sich zu, nicht laut, aber bestimmt.
:50. Jens leült a kabát melletti székre, és kinézett az ablakon. - Jens setzte sich auf den Stuhl neben der Jacke und schaute aus dem Fenster.
:51. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben hullott a szemközti panelházak betonfalaira. - Die Sonne stand tief, und das Licht fiel orange über die Betonwände der Plattenbauten gegenüber.
:52. Nem az apjára gondolt, vagy legalábbis megpróbált nem rá gondolni. - Er dachte nicht an seinen Vater, oder er versuchte es zumindest nicht.
:53. Csak ült, amíg a fény el nem tűnt, és a helyiség sötét nem lett. - Er saß einfach, bis das Licht weg war und der Raum dunkel wurde.
:54. Nem kapcsolt villanyt. - Er machte kein Licht an.
:55. Az egyesületet októberben feloszlatták, pontosan és nagyobb értesítés nélkül. - Der Verein wurde im Oktober aufgelöst, pünktlich und ohne große Mitteilung.
:56. Jens nem kapott több levelet. - Jens bekam keinen weiteren Brief.
:57. A kerti ház még állt, amikor megjött az első fagy, és még januárban is állt. - Die Laube stand noch, als der erste Frost kam, und sie stand noch im Januar.
:58. Úgy tűnt, senkit sem érdekel. - Niemand schien sich dafür zu interessieren.
:59. Jens már nem ment ki minden szombaton, de még kiment. - Jens fuhr nicht mehr jeden Samstag hin, aber er fuhr noch.
:60. Maga sem tudta pontosan, miért. - Er wusste selbst nicht genau, warum.
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:Die Laube
:1. Jens hatte nicht vorgehabt, den Garten zu behalten, als er den Schlüssel vom Notar bekam.
:2. Er hatte einfach Ja gesagt, weil er nicht Nein sagen konnte, nicht in dieser Situation.
:3. Drei Wochen nach der Beerdigung fuhr er zum ersten Mal hin.
:4. Die Anlage lag zwischen zwei Plattenbaublöcken am südlichen Stadtrand von Magdeburg, eingeklemmt zwischen einer Bahnlinie und einem Parkplatz.
:5. Das Eingangstor hing schief in den Angeln, und das Vorhängeschloss war so verrostet, dass Jens es auftreten musste.
:6. Er stand danach eine Weile still und schaute auf das, was dahinter lag.
:7. Ein umgefallener Schuppen, Brombeersträucher, die sich über den Weg gezogen hatten, und mittendrin das alte Fahrrad seines Vaters, das seit Jahren kein Mensch mehr angefasst hatte.
:8. Die Laube selbst wirkte kleiner, als er sie in Erinnerung hatte.
:9. Der Brief vom Kleingartenverein „Einheit" war zwei Tage zuvor in seinem Briefkasten gewesen.
:10. Er hatte ihn am Küchentisch gelesen, während Heike gegenüber saß und ihren löslichen Kaffee trank.
:11. Der Briefkopf trug noch das alte Vereinswappen, und die Mitteilung war sachlich formuliert: Auflösung zum dreißigsten September, zu wenige Mitglieder, zu hohe Kosten.
:12. „Dann ist das ja erledigt", hatte Heike gesagt, ohne aufzuschauen.
:13. Jens hatte den Brief gefaltet und eingesteckt, ohne etwas zu erwidern.
:14. Er wusste selbst nicht, warum.
:15. Jeden Samstag fuhr er hin, auch wenn das Wetter schlecht war.
:16. Er mähte den halb vertrockneten Rasen, strich die Fensterbänke mit einem Pinsel, den er in der Laube gefunden hatte, und kehrte den Weg vor dem Eingang.
:17. Es war keine Arbeit, die einen Sinn ergab, und er wusste das.
:18. Aber er kam wieder.
:19. Die Wasserpumpe am hinteren Ende des Gartens hatte seit mindestens fünf Jahren kein Wasser mehr gegeben.
:20. Jens kniete sich davor, öffnete das Gehäuse und sah sofort, warum sie nicht lief.
:21. Die Leitung war verstopft, die Kolbenstange so verrostet, dass sie sich kaum bewegen ließ.
:22. Er hatte sein Werkzeug dabei, mehr als nötig, aber das war seine Art.
:23. Er arbeitete im Schatten der Laubenwand, und der Schweiß lief ihm in den Nacken.
:24. Nach fast zwei Stunden gab die Pumpe nach – ein dünner, brauner Strahl, der langsam klarer wurde.
:25. Jens ließ das Wasser laufen und lehnte sich zurück, bis er seinen eigenen Atem hörte.
:26. Frau Kramer stand am Zaun, wie sie es immer tat, wenn Jens da war.
:27. Sie war achtundsiebzig und beugte sich täglich über ihre zwei Reihen Salat, die kaum wuchsen, aber das schien sie nicht zu stören.
:28. „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie, ohne Vorwarnung.
:29. Jens schaute auf die kahlen Beete und antwortete nicht sofort.
:30. „Was hätte er nicht gewollt?", fragte er schließlich.
:31. „Das hier", sagte sie und machte eine Handbewegung, die alles bedeuten konnte.
:32. Jens nickte langsam, als ob er ihr zustimmte, obwohl er es nicht tat.
:33. „Mein Vater ist tot", sagte er.
:34. Frau Kramer schwieg, und Jens drehte die Pumpe ab.
:35. An einem der letzten Samstage räumte er die Laube systematisch aus.
:36. Er schob das alte Klappbett beiseite und bemerkte, dass eine der Bodendielen locker war.
:37. Darunter, in einer flachen Holzkiste, fand er Dinge, die er nicht erwartet hatte.
:38. Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg, sauber gestapelt wie eine kleine Sammlung.
:39. Eine Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg", der Stoff noch erstaunlich fest.
:40. Zwei Packungen Kaffee Extra, deren Verfallsdatum er sich nicht anschauen musste.
:41. Er hielt die Jacke lange in der Hand, bevor er sie über die Stuhllehne hängte.
:42. Der Geruch nach altem Tabak und Maschinenöl war noch da, schwach, aber eindeutig.
:43. Heike kam am späten Nachmittag vorbei, wie sie es angekündigt hatte.
:44. Sie stand in der Tür, schaute auf den Stuhl mit der Jacke und sagte nichts, eine Sekunde zu lang.
:45. „Das alles kommt in die Tonne", sagte sie dann.
:46. „Ich weiß", sagte Jens.
:47. „Dann mach es."
:48. „Morgen."
:49. Heike zog die Tür hinter sich zu, nicht laut, aber bestimmt.
:50. Jens setzte sich auf den Stuhl neben der Jacke und schaute aus dem Fenster.
:51. Die Sonne stand tief, und das Licht fiel orange über die Betonwände der Plattenbauten gegenüber.
:52. Er dachte nicht an seinen Vater, oder er versuchte es zumindest nicht.
:53. Er saß einfach, bis das Licht weg war und der Raum dunkel wurde.
:54. Er machte kein Licht an.
:55. Der Verein wurde im Oktober aufgelöst, pünktlich und ohne große Mitteilung.
:56. Jens bekam keinen weiteren Brief.
:57. Die Laube stand noch, als der erste Frost kam, und sie stand noch im Januar.
:58. Niemand schien sich dafür zu interessieren.
:59. Jens fuhr nicht mehr jeden Samstag hin, aber er fuhr noch.
:60. Er wusste selbst nicht genau, warum.
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=== 4 ===
:Az üres tábla
:1. Thomas Bachner negyvenkét éves, és nyolc éve vezeti a waldkirchi sakk-klubot.
:2. Nem különösebben jó sakkozó, de megbízható.
:3. Ez fontosabb, mondják az idősebb tagok.
:4. Minden kedd este fél nyolckor Pfister úr megérkezett az egyesületi helyiségbe.
:5. A kabátját balról a második akasztóra akasztotta, és leült a harmadik asztalhoz.
:6. Pfister úr hetvenkét éves volt, és negyven éve sakkozott.
:7. Bárki ellen játszott, aki leült vele szemben, és ritkán veszített.
:8. Thomas három év alatt egyetlenegyszer sem nyert ellene.
:9. Ez nem volt kínos számára, mert Pfister úr valóban jól játszott.
:10. Pfister úr játék közben keveset beszélt.
:11. Néha azt mondta: „Ez hiba volt” – és ezzel a saját hibájára gondolt.
:12. Egyszer a játszma után megkérdezte, kér-e Thomas teát, és Thomas igent mondott.
:13. Ez volt a leghosszabb beszélgetés közöttük.
:14. Három héttel ezelőtt Pfister úr nem jött.
:15. Thomas ennek ellenére felállította a sakktáblát, mert ezt tette minden kedden.
:16. Fél kilencig várt, aztán elpakolta a figurákat.
:17. A következő kedden Pfister úr helye megint üres volt.
:18. Thomas arra gondolt, talán beteg.
:19. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 2 hét – ok ismeretlen.”
:20. Ez volt az ő módja arra, hogy a tisztázatlanságokkal bánjon.
:21. A harmadik héten megint felállította a táblát.
:22. Úgy állította fel a figurákat, ahogy az utolsó játszmában a hetedik lépés után álltak.
:23. Ezt még fejből tudta.
:24. Aztán ott ült, és nézte a táblát.
:25. Tíz perc múlva mindent megint elpakolt, anélkül hogy egy szót szólt volna.
:26. A kollégája, Rainer látta ezt, és megkérdezte: „Pfister miatt?”
:27. Thomas azt mondta: „Csak kipróbáltam valamit.”
:28. Rainer ezt nem hitte el, de annyiban hagyta.
:29. Thomasnak nem volt meg Pfister úr címe.
:30. Három év alatt soha nem kérdezett rá.
:31. Az egyesületben volt egy taglista, és az egy mappában feküdt a szekrényben.
:32. Thomas nem nyitotta ki a mappát.
:33. Röviden elgondolkodott rajta, aztán visszatolta.
:34. Tulajdonképpen miért nem?
:35. Nem tudott olyan választ, amelyet szívesen kimondott volna magának.
:36. Hazafelé Thomas elment a régi iskola mellett, ahol gyerekként tanult.
:37. Az iskola most orvosi központ volt.
:38. Arra gondolt: Minden megmarad, amíg már nem marad meg.
:39. Ez nem volt különösebben okos gondolat, de illett a helyzethez.
:40. Otthon kenyeret evett sajttal, és egy ideig kinézett az ablakon.
:41. Nem rakott fel sakkot.
:42. A következő kedden Thomas helyreigazította a harmadik asztalt, letörölte a lapját, és felállította a táblát.
:43. Rendesen felállította a figurákat: fehér balra, fekete jobbra.
:44. Pfister úr nem jött.
:45. Negyed kilenckor Rainer leült, és megkérdezte: „Szabad?”
:46. Thomas azt mondta: „Persze.”
:47. Játszottak egy partit, amelyet Thomas harminc lépés után megnyert.
:48. Ilyet ebben a teremben még soha nem sikerült elérnie senki ellen.
:49. Nem volt jó érzés.
:50. Rainer azt mondta: „Jól játszottál.”
:51. Thomas elpakolta a figurákat.
:52. Aztán összecsukta a táblát, és betette a szekrénybe.
:53. A tábla régi fatábla volt, amely Pfister úré volt.
:54. Azért állt az egyesületi helyiségben, mert Pfister úr évekkel korábban magával hozta.
:55. Thomas bezárta a szekrényt.
:56. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 4 hét.”
:57. Aztán áthúzta a sort.
:58. Rainer felvette a kabátját, és azt mondta: „Szia.”
:59. Thomas válaszolt: „A jövő hétig.”
:60. Lekapcsolta a villanyt.
:61. A szekrényben ott állt a tábla.
:62. Az akasztó, amelyen Pfister úr kabátja lógott, üres volt.
:63. Thomas hazament.
:64. Teljesen átlagos kedd este volt.
:65. Éppen ez volt benne a legrosszabb.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az üres tábla - Das leere Brett
:1. Thomas Bachner negyvenkét éves, és nyolc éve vezeti a waldkirchi sakk-klubot. - Thomas Bachner ist 42 Jahre alt und leitet den Schachklub Waldkirch seit acht Jahren.
:2. Nem különösebben jó sakkozó, de megbízható. - Er ist kein besonders guter Schachspieler, aber er ist zuverlässig.
:3. Ez fontosabb, mondják az idősebb tagok. - Das ist wichtiger, sagen die älteren Mitglieder.
:4. Minden kedd este fél nyolckor Pfister úr megérkezett az egyesületi helyiségbe. - Jeden Dienstagabend um halb acht kam Herr Pfister in den Vereinsraum.
:5. A kabátját balról a második akasztóra akasztotta, és leült a harmadik asztalhoz. - Er hängte seinen Mantel an den zweiten Haken von links und setzte sich an Tisch drei.
:6. Pfister úr hetvenkét éves volt, és negyven éve sakkozott. - Herr Pfister war 72 Jahre alt und spielte seit vierzig Jahren Schach.
:7. Bárki ellen játszott, aki leült vele szemben, és ritkán veszített. - Er spielte gegen jeden, der sich hinsetzte, und er verlor selten.
:8. Thomas három év alatt egyetlenegyszer sem nyert ellene. - Thomas hatte gegen ihn in drei Jahren kein einziges Mal gewonnen.
:9. Ez nem volt kínos számára, mert Pfister úr valóban jól játszott. - Das war ihm nicht peinlich, denn Herr Pfister spielte wirklich gut.
:10. Pfister úr játék közben keveset beszélt. - Herr Pfister sprach wenig während des Spiels.
:11. Néha azt mondta: „Ez hiba volt” – és ezzel a saját hibájára gondolt. - Manchmal sagte er „Das war ein Fehler" – und meinte damit seinen eigenen.
:12. Egyszer a játszma után megkérdezte, kér-e Thomas teát, és Thomas igent mondott. - Einmal hatte er nach dem Spiel gefragt, ob Thomas Tee möchte, und Thomas hatte ja gesagt.
:13. Ez volt a leghosszabb beszélgetés közöttük. - Das war das längste Gespräch zwischen ihnen.
:14. Három héttel ezelőtt Pfister úr nem jött. - Vor drei Wochen kam Herr Pfister nicht.
:15. Thomas ennek ellenére felállította a sakktáblát, mert ezt tette minden kedden. - Thomas baute das Schachbrett trotzdem auf, weil er das jeden Dienstag tat.
:16. Fél kilencig várt, aztán elpakolta a figurákat. - Er wartete bis halb neun, dann räumte er die Figuren weg.
:17. A következő kedden Pfister úr helye megint üres volt. - Am nächsten Dienstag war Herr Pfisters Platz wieder leer.
:18. Thomas arra gondolt, talán beteg. - Thomas dachte, er ist vielleicht krank.
:19. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 2 hét – ok ismeretlen.” - Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 2 Wochen – Grund unbekannt."
:20. Ez volt az ő módja arra, hogy a tisztázatlanságokkal bánjon. - Das war seine Art, mit Unklarheiten umzugehen.
:21. A harmadik héten megint felállította a táblát. - In der dritten Woche stellte er das Brett wieder auf.
:22. Úgy állította fel a figurákat, ahogy az utolsó játszmában a hetedik lépés után álltak. - Er stellte die Figuren so hin, wie sie in der letzten Partie nach dem siebten Zug gestanden hatten.
:23. Ezt még fejből tudta. - Er wusste das noch auswendig.
:24. Aztán ott ült, és nézte a táblát. - Dann saß er da und schaute auf das Brett.
:25. Tíz perc múlva mindent megint elpakolt, anélkül hogy egy szót szólt volna. - Nach zehn Minuten räumte er alles wieder weg, ohne ein Wort zu sagen.
:26. A kollégája, Rainer látta ezt, és megkérdezte: „Pfister miatt?” - Sein Kollege Rainer sah es und fragte: „Wegen Pfister?"
:27. Thomas azt mondta: „Csak kipróbáltam valamit.” - Thomas sagte: „Hab nur was getestet."
:28. Rainer ezt nem hitte el, de annyiban hagyta. - Das glaubte Rainer nicht, aber er ließ es so stehen.
:29. Thomasnak nem volt meg Pfister úr címe. - Thomas hatte die Adresse von Herrn Pfister nicht.
:30. Három év alatt soha nem kérdezett rá. - Er hatte in drei Jahren nie danach gefragt.
:31. Az egyesületben volt egy taglista, és az egy mappában feküdt a szekrényben. - Im Verein gab es eine Mitgliederliste, und die lag in einem Ordner im Schrank.
:32. Thomas nem nyitotta ki a mappát. - Thomas öffnete den Ordner nicht.
:33. Röviden elgondolkodott rajta, aztán visszatolta. - Er überlegte es kurz, dann schob er ihn wieder rein.
:34. Tulajdonképpen miért nem? - Warum eigentlich nicht?
:35. Nem tudott olyan választ, amelyet szívesen kimondott volna magának. - Er wusste keine Antwort, die er sich hätte sagen wollen.
:36. Hazafelé Thomas elment a régi iskola mellett, ahol gyerekként tanult. - Auf dem Heimweg ging Thomas an der alten Schule vorbei, wo er als Kind gelernt hatte.
:37. Az iskola most orvosi központ volt. - Die Schule war jetzt ein Ärztezentrum.
:38. Arra gondolt: Minden megmarad, amíg már nem marad meg. - Er dachte: Alles bleibt, bis es nicht mehr bleibt.
:39. Ez nem volt különösebben okos gondolat, de illett a helyzethez. - Das war kein besonders kluger Gedanke, aber er passte.
:40. Otthon kenyeret evett sajttal, és egy ideig kinézett az ablakon. - Zu Hause aß er Brot mit Käse und schaute eine Weile aus dem Fenster.
:41. Nem rakott fel sakkot. - Er stellte kein Schach auf.
:42. A következő kedden Thomas helyreigazította a harmadik asztalt, letörölte a lapját, és felállította a táblát. - Am nächsten Dienstag rückte Thomas Tisch drei zurecht, wischte die Platte ab und stellte das Brett auf.
:43. Rendesen felállította a figurákat: fehér balra, fekete jobbra. - Er baute die Figuren ordentlich auf: Weiß links, Schwarz rechts.
:44. Pfister úr nem jött. - Herr Pfister kam nicht.
:45. Negyed kilenckor Rainer leült, és megkérdezte: „Szabad?” - Um Viertel nach acht setzte sich Rainer hin und fragte: „Darf ich?"
:46. Thomas azt mondta: „Persze.” - Thomas sagte: „Klar."
:47. Játszottak egy partit, amelyet Thomas harminc lépés után megnyert. - Sie spielten eine Partie, die Thomas nach dreißig Zügen gewann.
:48. Ilyet ebben a teremben még soha nem sikerült elérnie senki ellen. - Das hatte er noch nie gegen jemanden in diesem Raum geschafft.
:49. Nem volt jó érzés. - Es war kein gutes Gefühl.
:50. Rainer azt mondta: „Jól játszottál.” - Rainer sagte: „Gut gespielt."
:51. Thomas elpakolta a figurákat. - Thomas räumte die Figuren weg.
:52. Aztán összecsukta a táblát, és betette a szekrénybe. - Dann klappte er das Brett zusammen und legte es in den Schrank.
:53. A tábla régi fatábla volt, amely Pfister úré volt. - Das Brett war ein altes Holzbrett, das Herrn Pfister gehörte.
:54. Azért állt az egyesületi helyiségben, mert Pfister úr évekkel korábban magával hozta. - Es stand im Vereinsraum, weil Herr Pfister es vor Jahren mitgebracht hatte.
:55. Thomas bezárta a szekrényt. - Thomas schloss den Schrank.
:56. Beírta a jegyzetfüzetébe: „HP – távollét 4 hét.” - Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 4 Wochen."
:57. Aztán áthúzta a sort. - Dann strich er die Zeile durch.
:58. Rainer felvette a kabátját, és azt mondta: „Szia.” - Rainer zog seinen Mantel an und sagte: „Tschüss."
:59. Thomas válaszolt: „A jövő hétig.” - Thomas antwortete: „Bis nächste Woche."
:60. Lekapcsolta a villanyt. - Er löschte das Licht.
:61. A szekrényben ott állt a tábla. - Im Schrank stand das Brett.
:62. Az akasztó, amelyen Pfister úr kabátja lógott, üres volt. - Der Haken, an dem Herr Pfisters Mantel gehangen hatte, war leer.
:63. Thomas hazament. - Thomas ging nach Hause.
:64. Teljesen átlagos kedd este volt. - Es war ein ganz normaler Dienstagabend.
:65. Éppen ez volt benne a legrosszabb. - Das war das Schlimmste daran.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das leere Brett
:1. Thomas Bachner ist 42 Jahre alt und leitet den Schachklub Waldkirch seit acht Jahren.
:2. Er ist kein besonders guter Schachspieler, aber er ist zuverlässig.
:3. Das ist wichtiger, sagen die älteren Mitglieder.
:4. Jeden Dienstagabend um halb acht kam Herr Pfister in den Vereinsraum.
:5. Er hängte seinen Mantel an den zweiten Haken von links und setzte sich an Tisch drei.
:6. Herr Pfister war 72 Jahre alt und spielte seit vierzig Jahren Schach.
:7. Er spielte gegen jeden, der sich hinsetzte, und er verlor selten.
:8. Thomas hatte gegen ihn in drei Jahren kein einziges Mal gewonnen.
:9. Das war ihm nicht peinlich, denn Herr Pfister spielte wirklich gut.
:10. Herr Pfister sprach wenig während des Spiels.
:11. Manchmal sagte er „Das war ein Fehler" – und meinte damit seinen eigenen.
:12. Einmal hatte er nach dem Spiel gefragt, ob Thomas Tee möchte, und Thomas hatte ja gesagt.
:13. Das war das längste Gespräch zwischen ihnen.
:14. Vor drei Wochen kam Herr Pfister nicht.
:15. Thomas baute das Schachbrett trotzdem auf, weil er das jeden Dienstag tat.
:16. Er wartete bis halb neun, dann räumte er die Figuren weg.
:17. Am nächsten Dienstag war Herr Pfisters Platz wieder leer.
:18. Thomas dachte, er ist vielleicht krank.
:19. Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 2 Wochen – Grund unbekannt."
:20. Das war seine Art, mit Unklarheiten umzugehen.
:21. In der dritten Woche stellte er das Brett wieder auf.
:22. Er stellte die Figuren so hin, wie sie in der letzten Partie nach dem siebten Zug gestanden hatten.
:23. Er wusste das noch auswendig.
:24. Dann saß er da und schaute auf das Brett.
:25. Nach zehn Minuten räumte er alles wieder weg, ohne ein Wort zu sagen.
:26. Sein Kollege Rainer sah es und fragte: „Wegen Pfister?"
:27. Thomas sagte: „Hab nur was getestet."
:28. Das glaubte Rainer nicht, aber er ließ es so stehen.
:29. Thomas hatte die Adresse von Herrn Pfister nicht.
:30. Er hatte in drei Jahren nie danach gefragt.
:31. Im Verein gab es eine Mitgliederliste, und die lag in einem Ordner im Schrank.
:32. Thomas öffnete den Ordner nicht.
:33. Er überlegte es kurz, dann schob er ihn wieder rein.
:34. Warum eigentlich nicht?
:35. Er wusste keine Antwort, die er sich hätte sagen wollen.
:36. Auf dem Heimweg ging Thomas an der alten Schule vorbei, wo er als Kind gelernt hatte.
:37. Die Schule war jetzt ein Ärztezentrum.
:38. Er dachte: Alles bleibt, bis es nicht mehr bleibt.
:39. Das war kein besonders kluger Gedanke, aber er passte.
:40. Zu Hause aß er Brot mit Käse und schaute eine Weile aus dem Fenster.
:41. Er stellte kein Schach auf.
:42. Am nächsten Dienstag rückte Thomas Tisch drei zurecht, wischte die Platte ab und stellte das Brett auf.
:43. Er baute die Figuren ordentlich auf: Weiß links, Schwarz rechts.
:44. Herr Pfister kam nicht.
:45. Um Viertel nach acht setzte sich Rainer hin und fragte: „Darf ich?"
:46. Thomas sagte: „Klar."
:47. Sie spielten eine Partie, die Thomas nach dreißig Zügen gewann.
:48. Das hatte er noch nie gegen jemanden in diesem Raum geschafft.
:49. Es war kein gutes Gefühl.
:50. Rainer sagte: „Gut gespielt."
:51. Thomas räumte die Figuren weg.
:52. Dann klappte er das Brett zusammen und legte es in den Schrank.
:53. Das Brett war ein altes Holzbrett, das Herrn Pfister gehörte.
:54. Es stand im Vereinsraum, weil Herr Pfister es vor Jahren mitgebracht hatte.
:55. Thomas schloss den Schrank.
:56. Er schrieb in sein Notizbuch: „HP – Abwesenheit 4 Wochen."
:57. Dann strich er die Zeile durch.
:58. Rainer zog seinen Mantel an und sagte: „Tschüss."
:59. Thomas antwortete: „Bis nächste Woche."
:60. Er löschte das Licht.
:61. Im Schrank stand das Brett.
:62. Der Haken, an dem Herr Pfisters Mantel gehangen hatte, war leer.
:63. Thomas ging nach Hause.
:64. Es war ein ganz normaler Dienstagabend.
:65. Das war das Schlimmste daran.
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=== 5 ===
:Petra M.
:1. Petra M. 51 éves.
:2. Tizenhárom éve dolgozik a frankfurti repülőtér határellenőrzésén.
:3. Minden reggel 5:20-kor érkezik, még mielőtt a kolléganői megérkeznének.
:4. Felakasztja a kabátját a kabin mögötti kampóra.
:5. Aztán felhúzza a kék szolgálati kesztyűt.
:6. A pecsét mindig az asztal jobb oldalán fekszik.
:7. Ez a szokása, és a szokások biztonságot adnak neki.
:8. Lebélyegez egy próbalapot, hogy a tinta egyenletesen fogjon.
:9. Mindennek rendben kell lennie, mielőtt az első gép leszáll.
:10. 6:10-kor megnyílik a határsáv.
:11. Az utasok egyenként jöttek, némelyik álmosan, némelyik türelmetlenül.
:12. Petra minden útlevelet úgy nézett meg, mintha az volna a nap első útlevele.
:13. Összehasonlította a fényképet az arccal, ellenőrizte a dátumot, pecsételt.
:14. „Jó reggelt.” – „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.”
:15. Ezeket a mondatokat műszakonként százszor mondta el.
:16. A délelőtt nyugodtan telt.
:17. Kedden délután, röviddel 15 óra után, a határ szinte üres volt.
:18. A következő utas fiatal volt, körülbelül huszonöt éves.
:19. Hátizsákot viselt, és a telefonjára nézett.
:20. Petra átvette az útlevelet.
:21. A füzet sötétvörös volt – osztrák útlevél.
:22. Kinyitotta annál az oldalnál, ahol a fénykép volt.
:23. Rövid haj, keskeny arc, egy kis anyajegy a jobb halántékon.
:24. Ismerte ezt az anyajegyet.
:25. A keze egy pillanatra mozdulatlan maradt.
:26. Philipp.
:27. A fia huszonöt éves volt, és kilenc éve nem látta.
:28. Utoljára a bírósági tárgyaláson látta, amikor az apjával ment el.
:29. Felnézett.
:30. Philipp a telefonján gépelt.
:31. Nem nézett fel.
:32. Petra felemelte a pecsétet.
:33. Rányomta az oldalra – erősen, egyenletesen, habozás nélkül.
:34. „Üdvözlöm Németországban” – mondta, mint bárki másnak.
:35. Philipp elvette az útlevelet, eltette, továbbment.
:36. Nem fordult vissza.
:37. Petra a pecsétlenyomatot bámulta.
:38. A dátum világosan állt rajta: április 17.
:39. Aztán odaszólt: „A következőt kérem.”
:40. A műszak 18:00 órakor ért véget.
:41. Petra az S-Bahnnal Sachsenhausenbe ment, ahol a válás óta egyedül élt.
:42. A lakás kicsi volt, de rendezett.
:43. Megmelegített magának egy levest, mert túl fáradt volt bármi többhöz.
:44. Evés után az asztalnál ült, és a telefonját nézte.
:45. A nővére, Brigitte számát még fejből tudta.
:46. Brigitte régebben néha meglátogatta Philippet, mielőtt ez is abbamaradt volna.
:47. Petra tárcsázta a számot.
:48. Kétszer kicsöngött.
:49. Aztán Brigitte beleszólt: „Halló?”
:50. Petra azt mondta: „Ma átment az ellenőrzésemen.”
:51. Brigitte sokáig nem mondott semmit.
:52. Aztán halkan megkérdezte: „Beszéltetek?”
:53. „Nem. Nem ismert fel.”
:54. Petra letette a telefont az asztalra.
:55. Felállt, elmosogatta a levesestálat, betette a polcra.
:56. Aztán lefeküdt, mert másnap reggel 5:20-kor megint csörögni fog az ébresztő.
:57. Sokáig ébren feküdt.
:58. Másnap reggel még sötét volt, amikor megérkezett.
:59. A kabát a kampón lógott.
:60. A kék kesztyűk jól ültek.
:61. A pecsét az asztal jobb oldalán feküdt.
:62. Lebélyegezte a próbalapot: dátum, időpont, sor.
:63. Minden pontosan állt.
:64. 6:10-kor a határsáv újra megnyílt.
:65. Az első utas egy nő volt két kisgyerekkel.
:66. Petra átvette az útleveleket, ellenőrizte a fényképeket, pecsételt.
:67. „Jó reggelt.”
:68. A nő elmosolyodott, és köszönetet mondott.
:69. Petra bólintott.
:70. Kint az indulási táblán új érkezés jelent meg: Bécs, 6:52, D kapu.
:71. Petra kinyitotta a termoszát.
:72. A kávé még meleg volt.
:73. Ivott egy kortyot.
:74. Aztán a flakont újra letette, egyenesen.
:75. „A következőt kérem.”
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Petra M. - Petra M.
:1. Petra M. 51 éves. - Petra M. ist 51 Jahre alt.
:2. Tizenhárom éve dolgozik a frankfurti repülőtér határellenőrzésén. - Sie arbeitet seit dreizehn Jahren bei der Grenzkontrolle am Flughafen Frankfurt.
:3. Minden reggel 5:20-kor érkezik, még mielőtt a kolléganői megérkeznének. - Jeden Morgen kommt sie um 5:20 Uhr an, noch bevor ihre Kolleginnen eintreffen.
:4. Felakasztja a kabátját a kabin mögötti kampóra. - Sie hängt ihre Jacke auf den Haken hinter der Kabine.
:5. Aztán felhúzza a kék szolgálati kesztyűt. - Dann zieht sie die blauen Diensthandschuhe an.
:6. A pecsét mindig az asztal jobb oldalán fekszik. - Der Stempel liegt immer auf der rechten Seite des Tisches.
:7. Ez a szokása, és a szokások biztonságot adnak neki. - Das ist ihre Gewohnheit, und Gewohnheiten geben ihr Sicherheit.
:8. Lebélyegez egy próbalapot, hogy a tinta egyenletesen fogjon. - Sie stempelt einen Probebogen, damit die Tinte gleichmäßig sitzt.
:9. Mindennek rendben kell lennie, mielőtt az első gép leszáll. - Alles muss stimmen, bevor die erste Maschine landet.
:10. 6:10-kor megnyílik a határsáv. - Um 6:10 öffnet die Grenzspur.
:11. Az utasok egyenként jöttek, némelyik álmosan, némelyik türelmetlenül. - Die Reisenden kamen einzeln, manche schläfrig, manche ungeduldig.
:12. Petra minden útlevelet úgy nézett meg, mintha az volna a nap első útlevele. - Petra schaute jeden Pass an, als wäre er der erste des Tages.
:13. Összehasonlította a fényképet az arccal, ellenőrizte a dátumot, pecsételt. - Sie verglich das Foto mit dem Gesicht, prüfte das Datum, stempelte.
:14. „Jó reggelt.” – „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.” - „Guten Morgen." – „Schönen Aufenthalt." – „Nächster, bitte."
:15. Ezeket a mondatokat műszakonként százszor mondta el. - Diese Sätze sagte sie hundert Mal pro Schicht.
:16. A délelőtt nyugodtan telt. - Der Vormittag verging ruhig.
:17. Kedden délután, röviddel 15 óra után, a határ szinte üres volt. - Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, war die Grenze fast leer.
:18. A következő utas fiatal volt, körülbelül huszonöt éves. - Der nächste Reisende war jung, ungefähr 25.
:19. Hátizsákot viselt, és a telefonjára nézett. - Er trug einen Rucksack und schaute auf sein Handy.
:20. Petra átvette az útlevelet. - Petra nahm den Pass entgegen.
:21. A füzet sötétvörös volt – osztrák útlevél. - Das Heft war dunkelrot – österreichischer Reisepass.
:22. Kinyitotta annál az oldalnál, ahol a fénykép volt. - Sie schlug die Seite mit dem Foto auf.
:23. Rövid haj, keskeny arc, egy kis anyajegy a jobb halántékon. - Kurze Haare, ein schmales Gesicht, ein kleines Muttermal an der rechten Schläfe.
:24. Ismerte ezt az anyajegyet. - Sie kannte dieses Muttermal.
:25. A keze egy pillanatra mozdulatlan maradt. - Ihre Hand blieb kurz still.
:26. Philipp. - Philipp.
:27. A fia huszonöt éves volt, és kilenc éve nem látta. - Ihr Sohn war 25 Jahre alt, und sie hatte ihn seit neun Jahren nicht gesehen.
:28. Utoljára a bírósági tárgyaláson látta, amikor az apjával ment el. - Das letzte Mal war bei der Gerichtsverhandlung, als er mit seinem Vater mitgegangen ist.
:29. Felnézett. - Sie schaute hoch.
:30. Philipp a telefonján gépelt. - Philipp tippte auf seinem Handy.
:31. Nem nézett fel. - Er schaute nicht auf.
:32. Petra felemelte a pecsétet. - Petra hob den Stempel.
:33. Rányomta az oldalra – erősen, egyenletesen, habozás nélkül. - Sie drückte ihn auf die Seite – fest, gleichmäßig, ohne zu zögern.
:34. „Üdvözlöm Németországban” – mondta, mint bárki másnak. - „Willkommen in Deutschland", sagte sie, wie zu jedem anderen auch.
:35. Philipp elvette az útlevelet, eltette, továbbment. - Philipp nahm den Pass, steckte ihn ein, ging weiter.
:36. Nem fordult vissza. - Er drehte sich nicht um.
:37. Petra a pecsétlenyomatot bámulta. - Petra starrte auf den Stempelabdruck.
:38. A dátum világosan állt rajta: április 17. - Das Datum stand klar darauf: 17. April.
:39. Aztán odaszólt: „A következőt kérem.” - Dann rief sie: „Nächster, bitte."
:40. A műszak 18:00 órakor ért véget. - Die Schicht endete um 18:00 Uhr.
:41. Petra az S-Bahnnal Sachsenhausenbe ment, ahol a válás óta egyedül élt. - Petra fuhr mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo sie seit der Scheidung allein lebte.
:42. A lakás kicsi volt, de rendezett. - Die Wohnung war klein, aber ordentlich.
:43. Megmelegített magának egy levest, mert túl fáradt volt bármi többhöz. - Sie wärmte sich eine Suppe auf, weil sie zu müde war für mehr.
:44. Evés után az asztalnál ült, és a telefonját nézte. - Nach dem Essen saß sie am Tisch und schaute auf ihr Telefon.
:45. A nővére, Brigitte számát még fejből tudta. - Sie kannte die Nummer ihrer Schwester Brigitte noch auswendig.
:46. Brigitte régebben néha meglátogatta Philippet, mielőtt ez is abbamaradt volna. - Brigitte hatte früher Philipp manchmal besucht, bevor auch das aufgehört hatte.
:47. Petra tárcsázta a számot. - Petra wählte die Nummer.
:48. Kétszer kicsöngött. - Es klingelte zweimal.
:49. Aztán Brigitte beleszólt: „Halló?” - Dann meldete sich Brigitte: „Hallo?"
:50. Petra azt mondta: „Ma átment az ellenőrzésemen.” - Petra sagte: „Er ist heute durch meine Kontrolle gegangen."
:51. Brigitte sokáig nem mondott semmit. - Brigitte sagte lange nichts.
:52. Aztán halkan megkérdezte: „Beszéltetek?” - Dann fragte sie leise: „Habt ihr gesprochen?"
:53. „Nem. Nem ismert fel.” - „Nein. Er hat mich nicht erkannt."
:54. Petra letette a telefont az asztalra. - Petra legte das Telefon auf den Tisch.
:55. Felállt, elmosogatta a levesestálat, betette a polcra. - Sie stand auf, spülte die Suppenschüssel, stellte sie ins Regal.
:56. Aztán lefeküdt, mert másnap reggel 5:20-kor megint csörögni fog az ébresztő. - Dann ging sie ins Bett, weil morgen wieder um 5:20 der Wecker klingeln würde.
:57. Sokáig ébren feküdt. - Sie lag lange wach.
:58. Másnap reggel még sötét volt, amikor megérkezett. - Am nächsten Morgen war es noch dunkel, als sie ankam.
:59. A kabát a kampón lógott. - Die Jacke hing am Haken.
:60. A kék kesztyűk jól ültek. - Die blauen Handschuhe saßen.
:61. A pecsét az asztal jobb oldalán feküdt. - Der Stempel lag auf der rechten Seite.
:62. Lebélyegezte a próbalapot: dátum, időpont, sor. - Sie stempelte den Probebogen: Datum, Uhrzeit, Linie.
:63. Minden pontosan állt. - Alles saß.
:64. 6:10-kor a határsáv újra megnyílt. - Um 6:10 öffnete die Grenzspur wieder.
:65. Az első utas egy nő volt két kisgyerekkel. - Der erste Reisende war eine Frau mit zwei kleinen Kindern.
:66. Petra átvette az útleveleket, ellenőrizte a fényképeket, pecsételt. - Petra nahm die Pässe entgegen, prüfte die Fotos, stempelte.
:67. „Jó reggelt.” - „Guten Morgen."
:68. A nő elmosolyodott, és köszönetet mondott. - Die Frau lächelte und sagte Danke.
:69. Petra bólintott. - Petra nickte.
:70. Kint az indulási táblán új érkezés jelent meg: Bécs, 6:52, D kapu. - Auf der Anzeigetafel draußen erschien eine neue Ankunft: Wien, 6:52, Gate D.
:71. Petra kinyitotta a termoszát. - Petra öffnete ihre Thermosflasche.
:72. A kávé még meleg volt. - Der Kaffee war noch warm.
:73. Ivott egy kortyot. - Sie trank einen Schluck.
:74. Aztán a flakont újra letette, egyenesen. - Dann legte sie die Flasche wieder hin, gerade.
:75. „A következőt kérem.” - „Nächster, bitte."
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Petra M.
:1. Petra M. ist 51 Jahre alt.
:2. Sie arbeitet seit dreizehn Jahren bei der Grenzkontrolle am Flughafen Frankfurt.
:3. Jeden Morgen kommt sie um 5:20 Uhr an, noch bevor ihre Kolleginnen eintreffen.
:4. Sie hängt ihre Jacke auf den Haken hinter der Kabine.
:5. Dann zieht sie die blauen Diensthandschuhe an.
:6. Der Stempel liegt immer auf der rechten Seite des Tisches.
:7. Das ist ihre Gewohnheit, und Gewohnheiten geben ihr Sicherheit.
:8. Sie stempelt einen Probebogen, damit die Tinte gleichmäßig sitzt.
:9. Alles muss stimmen, bevor die erste Maschine landet.
:10. Um 6:10 öffnet die Grenzspur.
:11. Die Reisenden kamen einzeln, manche schläfrig, manche ungeduldig.
:12. Petra schaute jeden Pass an, als wäre er der erste des Tages.
:13. Sie verglich das Foto mit dem Gesicht, prüfte das Datum, stempelte.
:14. „Kellemes tartózkodást.” – „A következőt kérem.” - „Guten Morgen." – „Schönen Aufenthalt." – „Nächster, bitte."
:15. Diese Sätze sagte sie hundert Mal pro Schicht.
:16. Der Vormittag verging ruhig.
:17. Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, war die Grenze fast leer.
:18. Der nächste Reisende war jung, ungefähr 25.
:19. Er trug einen Rucksack und schaute auf sein Handy.
:20. Petra nahm den Pass entgegen.
:21. Das Heft war dunkelrot – österreichischer Reisepass.
:22. Sie schlug die Seite mit dem Foto auf.
:23. Kurze Haare, ein schmales Gesicht, ein kleines Muttermal an der rechten Schläfe.
:24. Sie kannte dieses Muttermal.
:25. Ihre Hand blieb kurz still.
:26. Philipp.
:27. Ihr Sohn war 25 Jahre alt, und sie hatte ihn seit neun Jahren nicht gesehen.
:28. Das letzte Mal war bei der Gerichtsverhandlung, als er mit seinem Vater mitgegangen ist.
:29. Sie schaute hoch.
:30. Philipp tippte auf seinem Handy.
:31. Er schaute nicht auf.
:32. Petra hob den Stempel.
:33. Sie drückte ihn auf die Seite – fest, gleichmäßig, ohne zu zögern.
:34. „Willkommen in Deutschland", sagte sie, wie zu jedem anderen auch.
:35. Philipp nahm den Pass, steckte ihn ein, ging weiter.
:36. Er drehte sich nicht um.
:37. Petra starrte auf den Stempelabdruck.
:38. Das Datum stand klar darauf: 17. April.
:39. Dann rief sie: „Nächster, bitte."
:40. Die Schicht endete um 18:00 Uhr.
:41. Petra fuhr mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo sie seit der Scheidung allein lebte.
:42. Die Wohnung war klein, aber ordentlich.
:43. Sie wärmte sich eine Suppe auf, weil sie zu müde war für mehr.
:44. Nach dem Essen saß sie am Tisch und schaute auf ihr Telefon.
:45. Sie kannte die Nummer ihrer Schwester Brigitte noch auswendig.
:46. Brigitte hatte früher Philipp manchmal besucht, bevor auch das aufgehört hatte.
:47. Petra wählte die Nummer.
:48. Es klingelte zweimal.
:49. Dann meldete sich Brigitte: „Hallo?"
:50. Petra sagte: „Er ist heute durch meine Kontrolle gegangen."
:51. Brigitte sagte lange nichts.
:52. Dann fragte sie leise: „Habt ihr gesprochen?"
:53. „Nein. Er hat mich nicht erkannt."
:54. Petra legte das Telefon auf den Tisch.
:55. Sie stand auf, spülte die Suppenschüssel, stellte sie ins Regal.
:56. Dann ging sie ins Bett, weil morgen wieder um 5:20 der Wecker klingeln würde.
:57. Sie lag lange wach.
:58. Am nächsten Morgen war es noch dunkel, als sie ankam.
:59. Die Jacke hing am Haken.
:60. Die blauen Handschuhe saßen.
:61. Der Stempel lag auf der rechten Seite.
:62. Sie stempelte den Probebogen: Datum, Uhrzeit, Linie.
:63. Alles saß.
:64. Um 6:10 öffnete die Grenzspur wieder.
:65. Der erste Reisende war eine Frau mit zwei kleinen Kindern.
:66. Petra nahm die Pässe entgegen, prüfte die Fotos, stempelte.
:67. „Guten Morgen."
:68. Die Frau lächelte und sagte Danke.
:69. Petra nickte.
:70. Auf der Anzeigetafel draußen erschien eine neue Ankunft: Wien, 6:52, Gate D.
:71. Petra öffnete ihre Thermosflasche.
:72. Der Kaffee war noch warm.
:73. Sie trank einen Schluck.
:74. Dann legte sie die Flasche wieder hin, gerade.
:75. „Nächster, bitte."
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=== 6 ===
:A csónak
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be.
:5. Ennek ellenére hideg volt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani.
:8. Soha nem fejezte be.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét.
:10. A gőz felszállt.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.”
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát.
:16. Még soha nem pipálta ki.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé.
:18. De nem csinálta meg.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte.
:22. Még nem volt itt az ideje.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot.
:28. Odakint még mindig sötét volt.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás.
:31. Nem fordult meg.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott.
:35. Az ablakon át látta az öblöt.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.”
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta.
:44. És egy kicsit nem.
:45. Délután világosabb lett.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette.
:55. Négy körül rendet rakott.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót.
:60. Odakint már megint sötét volt.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt.
:63. Szerette ezt a hangot.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét.
:68. Hideg volt.
:69. Mégis megitta.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit.
:71. A csónakra gondolt.
:72. Az apjára gondolt.
:73. Nem valami különösre – csak úgy.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel.
:76. De a szó helyesnek érződött.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A csónak - Das Boot.
:1. Håkon kinyitotta a műhelyajtót, és belépett. - Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Fél hét volt, és odakint még sötét volt. - Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Levette a kesztyűjét, és letette a munkapadra. - Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. A fűtés már ment – előző este kapcsolta be. - Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Ennek ellenére hideg volt. - Trotzdem war es kalt.
:6. Az evezős csónak ott állt előtte – öreg, kicsi, törött gerinccel. - Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Az apja júniusban kezdte el megjavítani. - Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Soha nem fejezte be. - Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon elővette a termoszt a táskából, és töltött magának kávét. - Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. A gőz felszállt. - Der Dampf stieg auf.
:11. A falon egy darab kartonpapír lógott egy listával. - An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Az apja írta, nem sokkal azelőtt, hogy kórházba kellett mennie. - Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Az írás kicsi volt, és egy kicsit ferde. - Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Felül ez állt: „A gerincet megjavítani – aztán a feneket tömíteni.” - Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon minden reggel elolvasta a listát. - Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Még soha nem pipálta ki. - Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Ezt még meg kell csinálnom”, mondta néha hangosan maga elé. - „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. De nem csinálta meg. - Aber er machte es nicht.
:19. A gyalu egy deszkán feküdt a csónak mellett. - Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Éles volt, az apja mindig jól karbantartotta. - Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon röviden megérintette, aztán újra elengedte. - Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Még nem volt itt az ideje. - Es war noch nicht Zeit.
:23. Hogy miért gondolta ezt, maga sem tudta. - Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Odament egy másik csónakhoz, és elkezdte csiszolni az evezőket. - Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Az evezőknek erre egyáltalán nem volt szükségük, de adott neki valamit, amit csinálhatott. - Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. A csiszolás egyenletes hangot adott. - Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Lassan dolgozott, és hallgatta a hangot. - Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Odakint még mindig sötét volt. - Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Néha hallotta, ahogy a jég ropog a kikötőben. - Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Hangosnak és száraznak hangzott, mint egy durranás. - Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Nem fordult meg. - Er drehte sich nicht um.
:32. Tizenkettőkor megette a kenyerét. - Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Sajtot tett rá és egy kis vajat. - Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. A munkapadnál állt, és lassan rágott. - Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Az ablakon át látta az öblöt. - Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. A víz szürke volt, és a szélén jég feküdt. - Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Néhány sirály alacsonyan repült a víz fölött. - Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Szép nap”, mondta, bár valójában nem így gondolta. - „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Aztán röviden felnevetett, és tovább evett. - Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Az apja gyakran csinálta ezt a tréfát. - Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. Rossz napokon mindig azt mondta: „Szép nap.” - An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon gyerekként ezt nem találta viccesnek. - Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Most egy kicsit viccesnek találta. - Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. És egy kicsit nem. - Und ein bisschen nicht.
:45. Délután világosabb lett. - Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Gyenge fény jött be az ablakon, és ráesett az evezős csónakra. - Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. A csónak jól nézett ki, még ha a gerince még törött is volt. - Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Jó csónak volt, az apja maga építette. - Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „A csónak a családban marad”, mondta mindig. - „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon gyakran gondolt erre a mondatra. - Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Akkoriban nem gondolkodott rajta olyan sokat. - Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Most a csónak előtt állt, és nézte. - Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Aztán visszament a munkapadhoz, és elrendezte a szerszámokat. - Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. A szerszámoknak erre nem volt szükségük, de ő mégis megtette. - Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Négy körül rendet rakott. - Gegen vier räumte er auf.
:56. Minden szerszámot visszatett a helyére. - Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. A gyalut újra a csónak melletti deszkára tette. - Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Pontosan úgy, ahogy megtalálta. - Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Kikapcsolta a fűtést, és behúzta maga mögött az ajtót. - Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Odakint már megint sötét volt. - Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Felment az úton a házhoz, körülbelül kétszáz méter volt. - Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. A hó ropogott a csizmája alatt. - Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Szerette ezt a hangot. - Er mochte dieses Geräusch.
:64. Otthon levette a csizmáját, és az ajtó mellé állította. - Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Megmelegített egy levest, és a konyhaasztalnál megette. - Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. A termosz még az asztalon állt, elfelejtette magával vinni. - Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Kitöltötte magának az utolsó kávét. - Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Hideg volt. - Er war kalt.
:69. Mégis megitta. - Er trank ihn trotzdem.
:70. Aztán ült egy darabig, és nem csinált semmit. - Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. A csónakra gondolt. - Er dachte an das Boot.
:72. Az apjára gondolt. - Er dachte an seinen Vater.
:73. Nem valami különösre – csak úgy. - Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Holnap”, mondta végül, felállt, és lefeküdt. - „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Nem tudta pontosan, mire gondolt ezzel. - Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. De a szó helyesnek érződött. - Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Boot.
:1. Håkon öffnete die Werkstatttür und trat ein.
:2. Es war halb sieben, und draußen war es noch dunkel.
:3. Er zog seine Handschuhe aus und legte sie auf die Werkbank.
:4. Die Heizung lief schon – er hatte sie am Abend vorher eingeschaltet.
:5. Trotzdem war es kalt.
:6. Das Ruderboot stand vor ihm – alt, klein, mit einem gebrochenen Kiel.
:7. Sein Vater hatte es im Juni angefangen zu reparieren.
:8. Er hatte es nie fertiggemacht.
:9. Håkon holte die Thermoskanne aus der Tasche und goss sich Kaffee ein.
:10. Der Dampf stieg auf.
:11. An der Wand hing ein Stück Pappe mit einer Liste.
:12. Sein Vater hatte sie geschrieben, kurz bevor er ins Krankenhaus musste.
:13. Die Handschrift war klein und ein bisschen schief.
:14. Oben stand: „Kiel reparieren – dann Boden abdichten."
:15. Håkon las die Liste jeden Morgen.
:16. Er hatte sie noch nie abgehakt.
:17. „Das muss ich noch machen", sagte er manchmal laut vor sich hin.
:18. Aber er machte es nicht.
:19. Der Hobel lag auf einem Brett neben dem Boot.
:20. Er war scharf, sein Vater hatte ihn immer gut gepflegt.
:21. Håkon fasste ihn kurz an, dann ließ er ihn wieder los.
:22. Es war noch nicht Zeit.
:23. Warum er das dachte, wusste er selbst nicht.
:24. Er ging zu einem anderen Boot und fing an, die Ruder zu schleifen.
:25. Die Ruder brauchten das gar nicht, aber es gab ihm etwas zu tun.
:26. Das Schleifen machte ein gleichmäßiges Geräusch.
:27. Er arbeitete langsam und hörte dem Geräusch zu.
:28. Draußen war es noch immer dunkel.
:29. Manchmal hörte er das Eis am Hafen knacken.
:30. Es klang laut und trocken, wie ein Knall.
:31. Er drehte sich nicht um.
:32. Um zwölf aß er sein Brot.
:33. Er hatte Käse draufgelegt und etwas Butter.
:34. Er stand an der Werkbank und kaute langsam.
:35. Durch das Fenster sah er die Bucht.
:36. Das Wasser war grau, und am Rand lag Eis.
:37. Ein paar Möwen flogen tief über das Wasser.
:38. „Schöner Tag", sagte er, obwohl er das nicht wirklich meinte.
:39. Dann lachte er kurz und aß weiter.
:40. Sein Vater hatte diesen Witz oft gemacht.
:41. An schlechten Tagen hatte er immer „Schöner Tag" gesagt.
:42. Håkon hatte das als Kind nicht lustig gefunden.
:43. Jetzt fand er es ein bisschen lustig.
:44. Und ein bisschen nicht.
:45. Am Nachmittag wurde es heller.
:46. Ein schwaches Licht kam durch das Fenster und fiel auf das Ruderboot.
:47. Das Boot sah gut aus, auch wenn der Kiel noch kaputt war.
:48. Es war ein gutes Boot, sein Vater hatte es selbst gebaut.
:49. „Das Boot bleibt in der Familie", hatte er immer gesagt.
:50. Håkon dachte oft an diesen Satz.
:51. Er hatte damals nicht so viel darüber nachgedacht.
:52. Er stand jetzt vor dem Boot und sah es an.
:53. Dann ging er zurück zur Werkbank und ordnete die Werkzeuge.
:54. Die Werkzeuge brauchten das nicht, aber er tat es trotzdem.
:55. Gegen vier räumte er auf.
:56. Er legte alle Werkzeuge zurück an ihren Platz.
:57. Den Hobel legte er wieder auf das Brett neben dem Boot.
:58. Genau so, wie er ihn vorgefunden hatte.
:59. Er schaltete die Heizung aus und zog die Tür zu.
:60. Draußen war es schon wieder dunkel.
:61. Er ging den Weg zum Haus hinauf, es waren etwa zweihundert Meter.
:62. Der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln.
:63. Er mochte dieses Geräusch.
:64. Zu Hause zog er die Stiefel aus und stellte sie neben die Tür.
:65. Er wärmte Suppe auf und aß sie am Küchentisch.
:66. Die Thermoskanne stand noch auf dem Tisch, er hatte sie vergessen mitzunehmen.
:67. Er schenkte sich den letzten Kaffee ein.
:68. Er war kalt.
:69. Er trank ihn trotzdem.
:70. Dann saß er eine Weile und tat nichts.
:71. Er dachte an das Boot.
:72. Er dachte an seinen Vater.
:73. Nicht an etwas Besonderes – nur so.
:74. „Morgen", sagte er schließlich, stand auf und ging ins Bett.
:75. Er wusste nicht genau, was er damit meinte.
:76. Aber das Wort fühlte sich richtig an.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B2 Teil 16
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2026-05-18T15:55:41Z
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=== 4 ===
:Az elárasztott rét
:1. Az üzenet szöveges üzenetként érkezett, három szó, felkiáltójel nélkül, és éppen ez a józanság volt az, ami Maeve-et azonnal felállította.
:2. Hetek óta várt valamire, anélkül hogy tudta volna, mire, és most már tudta.
:3. A bőrönd húsz perc múlva készen állt az előszobában – túl kevés egy hétre, túl sok valakinek, aki nem akar maradni.
:4. A nyugat felé vezető út hosszú és hallgatag volt, az út két oldalán a mezők már lapos szürkeségbe merültek, mintha maga a táj is felhagyott volna azzal, hogy erőlködjön.
:5. Ahol a kavicsos út vízbe ment át, egy földtöltésen parkolt le, és kiszállt anélkül, hogy egészen leállította volna a motort, mintha szüksége volna a gyors menekülés lehetőségére.
:6. A sár elnyelte a lépteit, az eső olyan egykedvű állhatatossággal verte az arcát, mint valami, aminek semmiféle személyes szándéka nincs.
:7. A ház sötétben állt, csak fent, az egyik ablakban égett gyertyafény, amely át-átvillant az üvegen, és az előtte lévő vízen reszketett, mint egy állat, amely nem biztos magában.
:8. Declan kinyitotta az ajtót, mielőtt kopoghatott volna, és ő egy pillanatra elgondolkodott, vajon várt-e rá, vagy egyszerűen mindig az ajtó közelében élt.
:9. „Két órával tovább tartott, mint gondoltam”, mondta, és Maeve ebben sem szemrehányást, sem megkönnyebbülést nem hallott, hanem egy tény csendes elismerését.
:10. Úgy ölelték meg egymást, ahogy érett testvérek szokták – röviden, érzelgősség nélkül, egy hátveregetéssel, amely nagyjából azt jelentette: még itt vagyunk, ez elég.
:11. A földszint víz alatt állt, amely a gyertyafényben majdnem szépnek látszott, majdnem olyan volt, mint egy másik századból való enteriőr, ha nem lett volna ott a nedves kő szaga és azoknak a dolgoknak a doha, amelyeket nem vízre terveztek.
:12. A felszínen az apja jegyzetfüzete úszott, felduzzadva, mint egy kis könyv kezdet és vég nélkül, a tinta már szürke csíkokká folyt szét.
:13. Maeve utánakapott, és egy pillanatig úgy tartotta, hogy nem nézett rá, mert bizonyos dolgoknak idő kell, mielőtt az ember valóban rájuk tud nézni.
:14. Fent Bridie a tetőablak alatt ült, kezeit összekulcsolva, mint egy templomban, és halkan számolt, ajkai alig mozogtak.
:15. „A palackok odalent”, mondta anélkül, hogy bárki kérdezte volna, „egy minden évért, amelyet itt éltem.”
:16. Maeve leült mellé a karfára, mert nem volt második szék, és röviden rátette a kezét az anyjáéra, amely hidegnek és nyugodtnak érződött.
:17. Aztán Declan kiáltott, mert a komód nem fog magától felmenni a lépcsőn, és ezzel véget ért a csendes jelenet.
:18. A cipekedés egyszerre volt fáradságos és nevetséges, mert a komód szélesebb volt annál, mint amit a lépcsőház tulajdonképpen megengedett, és mert Declan írül káromkodott, amit kevésbé súlyosnak tartott, mint angolul, noha az anyja mindkettőt értette.
:19. Amikor végre fent letették a bútordarabot, Maeve a homlokát a hűvös fához támasztotta, és nevetett, mert néha ez az egyetlen, ami még megy.
:20. Odakint a szomszédok homokzsákokat cipeltek hosszú, hallgatag láncban, amely a sötétben szinte ünnepélyesnek látszott.
:21. Maeve újra felvette a nedves kabátot, és kilépett, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, mert az ilyen éjszakák nem küldenek meghívókat.
:22. Aoife, hetvenéves, négy évtizede a szomszéd ház lakója, olyan energiával lapátolta a földet, amely Maeve-et szégyenbe hozta, és közben csak röviden nézett fel.
:23. „Városi csizmák”, mondta Aoife, „de legalább felvetted őket.”
:24. A munkában volt valami szinte meditatív, a hideg és az eső és a kimerültség ellenére, amely lassan Maeve karjaiba ette magát – nem kellett gondolkodni, csak vinni kellett.
:25. Éjfél körül a víz megtorpant, mintha valóban fontolgatna valamit, és ebben a szünetben volt valami majdnem méltóságteljes, mintha a rituáléhoz tartozna.
:26. Declan felmászott a fészer tetejére, lenyújtotta neki a kezét, és Maeve habozás nélkül elfogadta, ami őt magát is meglepte.
:27. Fentről nyíltan látszott a táj egész átváltozása: az udvar fekete tó, a parton álló nyírfák mellkasig elsüllyedve, a mögöttük lévő mezők határ nélkül föld és ég között.
:28. „Ez az iskola felé vezető út”, mondta Maeve, bár már semmi nem látszott belőle.
:29. „Tudom”, mondta Declan, és ebben a tudomban benne volt minden, amit az évek alatt nem mondott ki.
:30. Előhúzott a zsebéből egy műanyag palackot, és a whiskey olcsó volt, mégis melegített, talán éppen ezért.
:31. A palack körbejárt közöttük, és Maeve többet ivott a szükségesnél, mert a tetőn ülő csend olyan minőségű volt, amely kitöltést követelt.
:32. „Mindig azon tűnődtem, megbántad-e valaha, hogy maradtál”, mondta végül, mert éjszaka a tetőkön olyan dolgokat is ki lehet mondani, amelyek a konyhaasztalnál nem volnának lehetségesek.
:33. Declan elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy azt higgye, nem fog válaszolni, aztán azt mondta: „A megbánás feltételezi, hogy lett volna egy másik lehetőség, amelyet valóban el tudtam képzelni.”
:34. Maeve arra gondolt, hogyan hajtott el huszonkét évesen, anélkül hogy visszafordult volna, meggyőződve arról, hogy a helyes mindig az, ami előre vezet.
:35. „Azt hittem, itt végeztem”, mondta.
:36. „Végeztél is”, mondta ő szünet nélkül, mintha ezt már régóta tudta volna. „De az, hogy az ember végzett valamivel, nem jelenti azt, hogy nem térhet vissza.”
:37. Az eső újra rákezdett, ezúttal halkabban, szinte udvarias visszafogottsággal.
:38. Még sokáig ültek a tetőn, amíg a palack ki nem ürült, és a hideg komolyabbá nem kezdett válni.
:39. Reggelre a víz három tenyérnyit visszahúzódott, ami kevés volt, és ugyanakkor minden, amit abban a pillanatban kívánni lehetett.
:40. Bridie már az ablaknál állt, a teát két kézzel fogva, és olyan higgadtsággal szemlélte az udvar pusztulását, amelyről Maeve nem tudta biztosan, csodálnia kellene-e vagy félnie tőle.
:41. Ketten lapátolták a sarat, lassan és egyenletesen, olyan ritmusban, amely magától állt be, mint egy régi ütem.
:42. Délután, amikor a legrosszabb részen túl voltak, Maeve kihúzta a bőröndjét a sárból, és letörölte egy törölközővel, amely amúgy is elveszett már.
:43. Declan ezt szó nélkül figyelte, vállát az ajtófélfának támasztva, azon a módon, amely azt jelentette: látlak, és nem mondok róla semmit.
:44. „Legközelebb hívj előtte”, mondta végül.
:45. „Nincs legközelebb”, mondta Maeve, és félig komolyan gondolta, ő pedig tudta ezt, és ő tudta, hogy ő tudja.
:46. Bridie intett az ablakból, egyszer, nyugodtan, dráma nélküli intés volt, amely többet mondott egy ölelésnél.
:47. Maeve elindult, a rádió egy dalt játszott, amelyet az apja szeretett, és hagyta szólni, amíg fájni nem kezdett, aztán még egy kicsit tovább.
:48. A visszapillantó tükörben Declan a ház ajtajában állt, arcát az eső felé emelve, mintha ez tudatos döntés volna a védelem ellen.
:49. A víz csattogott a kerekek alatt, az út még félig víz alatt volt, és Maeve lassan vezetett, mert még egy kicsit tovább látni akarta a házat a visszapillantó tükörben.
:50. Az árvíznek nem volt vége, ezt tudta, és a következő alkalom el fog jönni, akár legközelebbnek nevezte, akár nem.
:51. De a ház állt, és a benne lévő emberek is álltak, és néha az, ami megmarad, pontosan az, amire az embernek szüksége volt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az elárasztott rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Az üzenet szöveges üzenetként érkezett, három szó, felkiáltójel nélkül, és éppen ez a józanság volt az, ami Maeve-et azonnal felállította. - Die Nachricht kam als Textnachricht, drei Wörter, kein Ausrufezeichen, und genau diese Nüchternheit war es, die Maeve sofort aufstehen ließ.
:2. Hetek óta várt valamire, anélkül hogy tudta volna, mire, és most már tudta. - Sie hatte seit Wochen auf irgendetwas gewartet, ohne zu wissen worauf, und jetzt wusste sie es.
:3. A bőrönd húsz perc múlva készen állt az előszobában – túl kevés egy hétre, túl sok valakinek, aki nem akar maradni. - Der Koffer stand in zwanzig Minuten fertig am Flur – zu wenig für eine Woche, zu viel für jemanden, der nicht bleiben will.
:4. A nyugat felé vezető út hosszú és hallgatag volt, az út két oldalán a mezők már lapos szürkeségbe merültek, mintha maga a táj is felhagyott volna azzal, hogy erőlködjön. - Die Fahrt nach Westen war lang und schweigend, die Felder zu beiden Seiten der Straße bereits in flaches Grau getaucht, als hätte die Landschaft selbst aufgehört, sich Mühe zu geben.
:5. Ahol a kavicsos út vízbe ment át, egy földtöltésen parkolt le, és kiszállt anélkül, hogy egészen leállította volna a motort, mintha szüksége volna a gyors menekülés lehetőségére. - Wo die Schotterstraße ins Wasser überging, parkte sie auf einem Erdwall und stieg aus, ohne den Motor ganz auszumachen, als bräuchte sie die Möglichkeit zur schnellen Flucht.
:6. A sár elnyelte a lépteit, az eső olyan egykedvű állhatatossággal verte az arcát, mint valami, aminek semmiféle személyes szándéka nincs. - Der Matsch schluckte ihre Schritte, der Regen traf ihr Gesicht mit der gleichmütigen Beständigkeit von etwas, das keinerlei persönliche Absichten hat.
:7. A ház sötétben állt, csak fent, az egyik ablakban égett gyertyafény, amely át-átvillant az üvegen, és az előtte lévő vízen reszketett, mint egy állat, amely nem biztos magában. - Das Haus stand im Dunkeln, nur in einem Fenster oben brannte Kerzenlicht, das durch das Glas flackerte und auf dem Wasser davor zitterte wie ein Tier, das sich nicht sicher ist.
:8. Declan kinyitotta az ajtót, mielőtt kopoghatott volna, és ő egy pillanatra elgondolkodott, vajon várt-e rá, vagy egyszerűen mindig az ajtó közelében élt. - Declan öffnete die Tür, bevor sie klopfen konnte, und sie fragte sich kurz, ob er gewartet hatte oder ob er einfach immer in Türnähe lebte.
:9. „Két órával tovább tartott, mint gondoltam”, mondta, és Maeve ebben sem szemrehányást, sem megkönnyebbülést nem hallott, hanem egy tény csendes elismerését. - „Du hast zwei Stunden gebraucht länger als ich dachte", sagte er, und sie hörte darin weder Vorwurf noch Erleichterung, sondern die stille Anerkennung einer Tatsache.
:10. Úgy ölelték meg egymást, ahogy érett testvérek szokták – röviden, érzelgősség nélkül, egy hátveregetéssel, amely nagyjából azt jelentette: még itt vagyunk, ez elég. - Sie umarmten sich auf die Art gereifter Geschwister – kurz, ohne Sentimentalität, mit einem Klopfen auf den Rücken, das ungefähr bedeutete: Wir sind noch da, das reicht.
:11. A földszint víz alatt állt, amely a gyertyafényben majdnem szépnek látszott, majdnem olyan volt, mint egy másik századból való enteriőr, ha nem lett volna ott a nedves kő szaga és azoknak a dolgoknak a doha, amelyeket nem vízre terveztek. - Das Erdgeschoss stand unter Wasser, das im Kerzenlicht beinahe schön aussah, beinahe wie ein Interieur aus einem anderen Jahrhundert, wäre da nicht der Geruch nach nassem Stein und dem Moder von Dingen, die nicht für Wasser gedacht waren.
:12. A felszínen az apja jegyzetfüzete úszott, felduzzadva, mint egy kis könyv kezdet és vég nélkül, a tinta már szürke csíkokká folyt szét. - Auf der Oberfläche trieb das Notizbuch ihres Vaters, aufgegangen wie ein kleines Buch ohne Anfang und Ende, die Tinte bereits verlaufen zu grauen Schlieren.
:13. Maeve utánakapott, és egy pillanatig úgy tartotta, hogy nem nézett rá, mert bizonyos dolgoknak idő kell, mielőtt az ember valóban rájuk tud nézni. - Maeve griff danach und hielt es einen Moment, ohne es anzuschauen, weil manche Dinge Zeit brauchen, bevor man sie wirklich ansehen kann.
:14. Fent Bridie a tetőablak alatt ült, kezeit összekulcsolva, mint egy templomban, és halkan számolt, ajkai alig mozogtak. - Oben saß Bridie unter dem Dachfenster, die Hände gefaltet wie in einer Kirche, und zählte leise, die Lippen kaum bewegt.
:15. „A palackok odalent”, mondta anélkül, hogy bárki kérdezte volna, „egy minden évért, amelyet itt éltem.” - „Die Flaschen unten", sagte sie, ohne dass jemand gefragt hatte, „eine für jedes Jahr, das ich hier gelebt habe."
:16. Maeve leült mellé a karfára, mert nem volt második szék, és röviden rátette a kezét az anyjáéra, amely hidegnek és nyugodtnak érződött. - Maeve setzte sich neben sie auf die Armlehne, weil es keinen zweiten Stuhl gab, und legte kurz die Hand auf die ihrer Mutter, die sich kalt anfühlte und ruhig.
:17. Aztán Declan kiáltott, mert a komód nem fog magától felmenni a lépcsőn, és ezzel véget ért a csendes jelenet. - Dann rief Declan, weil die Kommode nicht von selbst die Treppe hochgehen würde, und das war das Ende der stillen Szene.
:18. A cipekedés egyszerre volt fáradságos és nevetséges, mert a komód szélesebb volt annál, mint amit a lépcsőház tulajdonképpen megengedett, és mert Declan írül káromkodott, amit kevésbé súlyosnak tartott, mint angolul, noha az anyja mindkettőt értette. - Das Tragen war mühselig und lächerlich zugleich, weil die Kommode breiter war als das Treppenhaus es eigentlich erlaubte und weil Declan auf Irisch fluchte, was er für weniger schlimm hielt als auf Englisch, obwohl die Mutter beides verstand.
:19. Amikor végre fent letették a bútordarabot, Maeve a homlokát a hűvös fához támasztotta, és nevetett, mert néha ez az egyetlen, ami még megy. - Als sie das Möbelstück endlich oben abstellten, lehnte Maeve die Stirn gegen das kühle Holz und lachte, weil das manchmal das Einzige ist, das noch geht.
:20. Odakint a szomszédok homokzsákokat cipeltek hosszú, hallgatag láncban, amely a sötétben szinte ünnepélyesnek látszott. - Draußen schleppten die Nachbarn Sandsäcke in einer langen, schweigenden Kette, die in der Dunkelheit fast feierlich aussah.
:21. Maeve újra felvette a nedves kabátot, és kilépett, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, mert az ilyen éjszakák nem küldenek meghívókat. - Maeve zog die nasse Jacke wieder an und trat hinaus, ohne zu fragen, wer sie brauchte, weil solche Nächte keine Einladungen verschicken.
:22. Aoife, hetvenéves, négy évtizede a szomszéd ház lakója, olyan energiával lapátolta a földet, amely Maeve-et szégyenbe hozta, és közben csak röviden nézett fel. - Aoife, siebzig, wohnhaft seit vier Jahrzehnten im Nachbarhaus, schaufelte Erde mit einer Energie, die Maeve beschämte, und schaute dabei nur kurz auf.
:23. „Városi csizmák”, mondta Aoife, „de legalább felvetted őket.” - „Städtische Stiefel", sagte Aoife, „aber du hast sie wenigstens angezogen."
:24. A munkában volt valami szinte meditatív, a hideg és az eső és a kimerültség ellenére, amely lassan Maeve karjaiba ette magát – nem kellett gondolkodni, csak vinni kellett. - Die Arbeit hatte etwas fast Meditatives, trotz Kälte und Regen und der Erschöpfung, die sich langsam in Maeves Arme fraß – man musste nicht denken, man musste nur tragen.
:25. Éjfél körül a víz megtorpant, mintha valóban fontolgatna valamit, és ebben a szünetben volt valami majdnem méltóságteljes, mintha a rituáléhoz tartozna. - Gegen Mitternacht hielt das Wasser inne, als würde es tatsächlich überlegen, und diese Pause hatte etwas beinahe Würdevolles, als gehörte sie zum Ritual.
:26. Declan felmászott a fészer tetejére, lenyújtotta neki a kezét, és Maeve habozás nélkül elfogadta, ami őt magát is meglepte. - Declan kletterte auf das Schuppendach und streckte ihr die Hand herunter, und Maeve nahm sie, ohne zu zögern, was sie selbst überraschte.
:27. Fentről nyíltan látszott a táj egész átváltozása: az udvar fekete tó, a parton álló nyírfák mellkasig elsüllyedve, a mögöttük lévő mezők határ nélkül föld és ég között. - Von oben lag die gesamte Verwandlung der Landschaft offen: der Hof ein schwarzer See, die Birken am Ufer versunken bis zur Brust, die Felder dahinter ohne Grenze zwischen Erde und Himmel.
:28. „Ez az iskola felé vezető út”, mondta Maeve, bár már semmi nem látszott belőle. - „Das ist der Weg zur Schule", sagte Maeve, obwohl nichts mehr davon zu sehen war.
:29. „Tudom”, mondta Declan, és ebben a tudomban benne volt minden, amit az évek alatt nem mondott ki. - „Ich weiß", sagte Declan, und in diesem Ich-weiß steckte alles, was er in all den Jahren nicht gesagt hatte.
:30. Előhúzott a zsebéből egy műanyag palackot, és a whiskey olcsó volt, mégis melegített, talán éppen ezért. - Er zog eine Plastikflasche aus der Tasche, und der Whiskey war billig und wärmte trotzdem, vielleicht sogar deswegen.
:31. A palack körbejárt közöttük, és Maeve többet ivott a szükségesnél, mert a tetőn ülő csend olyan minőségű volt, amely kitöltést követelt. - Die Flasche kreiste zwischen ihnen, und Maeve trank mehr als nötig, weil die Stille auf dem Dach von einer Qualität war, die nach Füllung verlangte.
:32. „Mindig azon tűnődtem, megbántad-e valaha, hogy maradtál”, mondta végül, mert éjszaka a tetőkön olyan dolgokat is ki lehet mondani, amelyek a konyhaasztalnál nem volnának lehetségesek. - „Ich habe mich immer gefragt, ob du je bereut hast, dass du geblieben bist", sagte sie schließlich, weil man auf Dächern in der Nacht Dinge sagen kann, die am Küchentisch nicht möglich wären.
:33. Declan elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy azt higgye, nem fog válaszolni, aztán azt mondta: „A megbánás feltételezi, hogy lett volna egy másik lehetőség, amelyet valóban el tudtam képzelni.” - Declan schwieg lange genug, dass sie dachte, er würde nicht antworten, und dann sagte er: „Reue setzt voraus, dass es eine andere Möglichkeit gegeben hätte, die ich mir wirklich vorstellen konnte."
:34. Maeve arra gondolt, hogyan hajtott el huszonkét évesen, anélkül hogy visszafordult volna, meggyőződve arról, hogy a helyes mindig az, ami előre vezet. - Maeve dachte daran, wie sie mit zweiundzwanzig abgefahren war, ohne sich umzudrehen, überzeugt, dass das Richtige immer das ist, was nach vorn geht.
:35. „Azt hittem, itt végeztem”, mondta. - „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:36. „Végeztél is”, mondta ő szünet nélkül, mintha ezt már régóta tudta volna. „De az, hogy az ember végzett valamivel, nem jelenti azt, hogy nem térhet vissza.” - „Bist du auch", sagte er, ohne Pause, als hätte er das schon lange gewusst. „Aber fertig sein bedeutet nicht, dass man nicht zurückkommen darf."
:37. Az eső újra rákezdett, ezúttal halkabban, szinte udvarias visszafogottsággal. - Der Regen setzte wieder ein, leiser diesmal, mit einer fast höflichen Zurückhaltung.
:38. Még sokáig ültek a tetőn, amíg a palack ki nem ürült, és a hideg komolyabbá nem kezdett válni. - Sie saßen noch lange auf dem Dach, bis die Flasche leer war und die Kälte anfing, ernsthafter zu werden.
:39. Reggelre a víz három tenyérnyit visszahúzódott, ami kevés volt, és ugyanakkor minden, amit abban a pillanatban kívánni lehetett. - Am Morgen hatte das Wasser drei Handbreit nachgegeben, was wenig war und gleichzeitig alles, was man sich für diesen Moment wünschen konnte.
:40. Bridie már az ablaknál állt, a teát két kézzel fogva, és olyan higgadtsággal szemlélte az udvar pusztulását, amelyről Maeve nem tudta biztosan, csodálnia kellene-e vagy félnie tőle. - Bridie stand bereits am Fenster, den Tee in beiden Händen, und betrachtete die Verwüstung im Hof mit einer Gelassenheit, die Maeve nicht sicher war, ob sie bewundern oder fürchten sollte.
:41. Ketten lapátolták a sarat, lassan és egyenletesen, olyan ritmusban, amely magától állt be, mint egy régi ütem. - Sie schaufelten den Schlamm zu zweit, langsam und gleichmäßig, in einem Rhythmus, der sich von selbst einstellte wie ein alter Takt.
:42. Délután, amikor a legrosszabb részen túl voltak, Maeve kihúzta a bőröndjét a sárból, és letörölte egy törölközővel, amely amúgy is elveszett már. - Am Nachmittag, als der schlimmste Teil geschafft war, zog Maeve ihren Koffer aus dem Matsch und wischte ihn mit einem Handtuch ab, das ohnehin schon verloren war.
:43. Declan ezt szó nélkül figyelte, vállát az ajtófélfának támasztva, azon a módon, amely azt jelentette: látlak, és nem mondok róla semmit. - Declan beobachtete das, ohne etwas zu sagen, die Schulter an den Türrahmen gelehnt, auf die Art, die bedeutete: Ich sehe dich, und ich sage nichts dazu.
:44. „Legközelebb hívj előtte”, mondta végül. - „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er schließlich.
:45. „Nincs legközelebb”, mondta Maeve, és félig komolyan gondolta, ő pedig tudta ezt, és ő tudta, hogy ő tudja. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagte Maeve, und sie meinte es halb, und er wusste das, und sie wusste, dass er es wusste.
:46. Bridie intett az ablakból, egyszer, nyugodtan, dráma nélküli intés volt, amely többet mondott egy ölelésnél. - Bridie winkte vom Fenster, einmal, ruhig, ein Winken ohne Drama, das mehr sagte als eine Umarmung.
:47. Maeve elindult, a rádió egy dalt játszott, amelyet az apja szeretett, és hagyta szólni, amíg fájni nem kezdett, aztán még egy kicsit tovább. - Maeve fuhr los, das Radio spielte ein Lied, das ihr Vater gemocht hatte, und sie ließ es laufen, bis es zu weh tat, und dann noch ein bisschen länger.
:48. A visszapillantó tükörben Declan a ház ajtajában állt, arcát az eső felé emelve, mintha ez tudatos döntés volna a védelem ellen. - Im Rückspiegel stand Declan in der Haustür, das Gesicht in den Regen gehoben, als wäre das eine bewusste Entscheidung gegen den Schutz.
:49. A víz csattogott a kerekek alatt, az út még félig víz alatt volt, és Maeve lassan vezetett, mert még egy kicsit tovább látni akarta a házat a visszapillantó tükörben. - Das Wasser unter den Reifen platschte, die Straße war noch halb überschwemmt, und Maeve fuhr langsam, weil sie das Haus noch ein bisschen länger im Rückspiegel sehen wollte.
:50. Az árvíznek nem volt vége, ezt tudta, és a következő alkalom el fog jönni, akár legközelebbnek nevezte, akár nem. - Die Flut war nicht vorbei, das wusste sie, und das nächste Mal würde kommen, ob sie es nächstes Mal nannte oder nicht.
:51. De a ház állt, és a benne lévő emberek is álltak, és néha az, ami megmarad, pontosan az, amire az embernek szüksége volt. - Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen auch, und manchmal ist das, was bleibt, genau das, was man gebraucht hat.
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Die Nachricht kam als Textnachricht, drei Wörter, kein Ausrufezeichen, und genau diese Nüchternheit war es, die Maeve sofort aufstehen ließ.
:2. Sie hatte seit Wochen auf irgendetwas gewartet, ohne zu wissen worauf, und jetzt wusste sie es.
:3. Der Koffer stand in zwanzig Minuten fertig am Flur – zu wenig für eine Woche, zu viel für jemanden, der nicht bleiben will.
:4. Die Fahrt nach Westen war lang und schweigend, die Felder zu beiden Seiten der Straße bereits in flaches Grau getaucht, als hätte die Landschaft selbst aufgehört, sich Mühe zu geben.
:5. Wo die Schotterstraße ins Wasser überging, parkte sie auf einem Erdwall und stieg aus, ohne den Motor ganz auszumachen, als bräuchte sie die Möglichkeit zur schnellen Flucht.
:6. Der Matsch schluckte ihre Schritte, der Regen traf ihr Gesicht mit der gleichmütigen Beständigkeit von etwas, das keinerlei persönliche Absichten hat.
:7. Das Haus stand im Dunkeln, nur in einem Fenster oben brannte Kerzenlicht, das durch das Glas flackerte und auf dem Wasser davor zitterte wie ein Tier, das sich nicht sicher ist.
:8. Declan öffnete die Tür, bevor sie klopfen konnte, und sie fragte sich kurz, ob er gewartet hatte oder ob er einfach immer in Türnähe lebte.
:9. „Du hast zwei Stunden gebraucht länger als ich dachte", sagte er, und sie hörte darin weder Vorwurf noch Erleichterung, sondern die stille Anerkennung einer Tatsache.
:10. Sie umarmten sich auf die Art gereifter Geschwister – kurz, ohne Sentimentalität, mit einem Klopfen auf den Rücken, das ungefähr bedeutete: Wir sind noch da, das reicht.
:11. Das Erdgeschoss stand unter Wasser, das im Kerzenlicht beinahe schön aussah, beinahe wie ein Interieur aus einem anderen Jahrhundert, wäre da nicht der Geruch nach nassem Stein und dem Moder von Dingen, die nicht für Wasser gedacht waren.
:12. Auf der Oberfläche trieb das Notizbuch ihres Vaters, aufgegangen wie ein kleines Buch ohne Anfang und Ende, die Tinte bereits verlaufen zu grauen Schlieren.
:13. Maeve griff danach und hielt es einen Moment, ohne es anzuschauen, weil manche Dinge Zeit brauchen, bevor man sie wirklich ansehen kann.
:14. Oben saß Bridie unter dem Dachfenster, die Hände gefaltet wie in einer Kirche, und zählte leise, die Lippen kaum bewegt.
:15. „Die Flaschen unten", sagte sie, ohne dass jemand gefragt hatte, „eine für jedes Jahr, das ich hier gelebt habe."
:16. Maeve setzte sich neben sie auf die Armlehne, weil es keinen zweiten Stuhl gab, und legte kurz die Hand auf die ihrer Mutter, die sich kalt anfühlte und ruhig.
:17. Dann rief Declan, weil die Kommode nicht von selbst die Treppe hochgehen würde, und das war das Ende der stillen Szene.
:18. Das Tragen war mühselig und lächerlich zugleich, weil die Kommode breiter war als das Treppenhaus es eigentlich erlaubte und weil Declan auf Irisch fluchte, was er für weniger schlimm hielt als auf Englisch, obwohl die Mutter beides verstand.
:19. Als sie das Möbelstück endlich oben abstellten, lehnte Maeve die Stirn gegen das kühle Holz und lachte, weil das manchmal das Einzige ist, das noch geht.
:20. Draußen schleppten die Nachbarn Sandsäcke in einer langen, schweigenden Kette, die in der Dunkelheit fast feierlich aussah.
:21. Maeve zog die nasse Jacke wieder an und trat hinaus, ohne zu fragen, wer sie brauchte, weil solche Nächte keine Einladungen verschicken.
:22. Aoife, siebzig, wohnhaft seit vier Jahrzehnten im Nachbarhaus, schaufelte Erde mit einer Energie, die Maeve beschämte, und schaute dabei nur kurz auf.
:23. „Städtische Stiefel", sagte Aoife, „aber du hast sie wenigstens angezogen."
:24. Die Arbeit hatte etwas fast Meditatives, trotz Kälte und Regen und der Erschöpfung, die sich langsam in Maeves Arme fraß – man musste nicht denken, man musste nur tragen.
:25. Gegen Mitternacht hielt das Wasser inne, als würde es tatsächlich überlegen, und diese Pause hatte etwas beinahe Würdevolles, als gehörte sie zum Ritual.
:26. Declan kletterte auf das Schuppendach und streckte ihr die Hand herunter, und Maeve nahm sie, ohne zu zögern, was sie selbst überraschte.
:27. Von oben lag die gesamte Verwandlung der Landschaft offen: der Hof ein schwarzer See, die Birken am Ufer versunken bis zur Brust, die Felder dahinter ohne Grenze zwischen Erde und Himmel.
:28. „Das ist der Weg zur Schule", sagte Maeve, obwohl nichts mehr davon zu sehen war.
:29. „Ich weiß", sagte Declan, und in diesem Ich-weiß steckte alles, was er in all den Jahren nicht gesagt hatte.
:30. Er zog eine Plastikflasche aus der Tasche, und der Whiskey war billig und wärmte trotzdem, vielleicht sogar deswegen.
:31. Die Flasche kreiste zwischen ihnen, und Maeve trank mehr als nötig, weil die Stille auf dem Dach von einer Qualität war, die nach Füllung verlangte.
:32. „Ich habe mich immer gefragt, ob du je bereut hast, dass du geblieben bist", sagte sie schließlich, weil man auf Dächern in der Nacht Dinge sagen kann, die am Küchentisch nicht möglich wären.
:33. Declan schwieg lange genug, dass sie dachte, er würde nicht antworten, und dann sagte er: „Reue setzt voraus, dass es eine andere Möglichkeit gegeben hätte, die ich mir wirklich vorstellen konnte."
:34. Maeve dachte daran, wie sie mit zweiundzwanzig abgefahren war, ohne sich umzudrehen, überzeugt, dass das Richtige immer das ist, was nach vorn geht.
:35. „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:36. „Bist du auch", sagte er, ohne Pause, als hätte er das schon lange gewusst. „Aber fertig sein bedeutet nicht, dass man nicht zurückkommen darf."
:37. Der Regen setzte wieder ein, leiser diesmal, mit einer fast höflichen Zurückhaltung.
:38. Sie saßen noch lange auf dem Dach, bis die Flasche leer war und die Kälte anfing, ernsthafter zu werden.
:39. Am Morgen hatte das Wasser drei Handbreit nachgegeben, was wenig war und gleichzeitig alles, was man sich für diesen Moment wünschen konnte.
:40. Bridie stand bereits am Fenster, den Tee in beiden Händen, und betrachtete die Verwüstung im Hof mit einer Gelassenheit, die Maeve nicht sicher war, ob sie bewundern oder fürchten sollte.
:41. Sie schaufelten den Schlamm zu zweit, langsam und gleichmäßig, in einem Rhythmus, der sich von selbst einstellte wie ein alter Takt.
:42. Am Nachmittag, als der schlimmste Teil geschafft war, zog Maeve ihren Koffer aus dem Matsch und wischte ihn mit einem Handtuch ab, das ohnehin schon verloren war.
:43. Declan beobachtete das, ohne etwas zu sagen, die Schulter an den Türrahmen gelehnt, auf die Art, die bedeutete: Ich sehe dich, und ich sage nichts dazu.
:44. „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er schließlich.
:45. „Es gibt kein nächstes Mal", sagte Maeve, und sie meinte es halb, und er wusste das, und sie wusste, dass er es wusste.
:46. Bridie winkte vom Fenster, einmal, ruhig, ein Winken ohne Drama, das mehr sagte als eine Umarmung.
:47. Maeve fuhr los, das Radio spielte ein Lied, das ihr Vater gemocht hatte, und sie ließ es laufen, bis es zu weh tat, und dann noch ein bisschen länger.
:48. Im Rückspiegel stand Declan in der Haustür, das Gesicht in den Regen gehoben, als wäre das eine bewusste Entscheidung gegen den Schutz.
:49. Das Wasser unter den Reifen platschte, die Straße war noch halb überschwemmt, und Maeve fuhr langsam, weil sie das Haus noch ein bisschen länger im Rückspiegel sehen wollte.
:50. Die Flut war nicht vorbei, das wusste sie, und das nächste Mal würde kommen, ob sie es nächstes Mal nannte oder nicht.
:51. Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen auch, und manchmal ist das, was bleibt, genau das, was man gebraucht hat.
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=== 4 ===
:Az utolsó műszakterv
:1. Frank soha nem kérdezte meg magától, hogy van-e értelme annak, amit csinál, mert maga a kérdés veszélyesebbnek tűnik számára, mint a válasz.
:2. Negyvenhét éves, tanult lakatos, kilenc éve elvált, és minden reggel fél hatkor ugyanazon az úton megy a gyárba, amelyen a rendszerváltás óta jár.
:3. Az út tizenegy percig tart, és minden kanyart olyan jól ismer, hogy valószínűleg csukott szemmel is végig tudna menni rajta.
:4. Ami a célban vár rá, megváltozott – vagy inkább: nem változott meg, miközben körülötte minden megváltozott, és éppen ez a probléma.
:5. A mezőgazdaságigép-gyártó kombinát még létezik, abban az értelemben, hogy az épületek állnak, és papíron senki sem határozta el a bezárását.
:6. Tizenegy éve nem ad el gépeket, három embert foglalkoztat, akiket valójában nem foglalkoztatnak, és olyan béreket fizet, amelyek eredetéről Frank nem kérdez.
:7. Felveszi a köpenyt, odamegy az MTS-15-höz – egy kombájnhoz, amely idősebb némelyik gondolatánál –, és munkához lát.
:8. Az alkatrész, amelyet tegnap beépített, a gommerni roncstelepről származik, ahol egy Kaczmarek nevű barátságos férfi nem tett fel neki kérdéseket.
:9. A motor beindul, három másodpercig jár, mintha komolyan gondolná, aztán újra összeomlik.
:10. Frank hagyja kihűlni, majd újra beindítja.
:11. Ugyanaz.
:12. Nem jegyez fel semmit, mert egy feljegyzés címzettet feltételezne.
:13. Bernd fél tíz körül érkezik, mint mindig, a régi anyagraktár csarnoka felől, ahol egy matracon alszik, amelyet két téllel ezelőtt tett le magának oda.
:14. Régebben brigádvezető volt, olyan cím birtokosa, amely a rendszerváltás után olyan gyorsan értelmét vesztette, mint a legtöbb cím, amely korábban sokat jelentett.
:15. Ma szó nélkül odatart Franknak egy dobozt, egy olyan ember mozdulatával, akinek a válasz már azelőtt közömbös, hogy megérkezne.
:16. Frank visszautasítja, Bernd egyedül iszik, és közöttük kialakul az a csend, amelynek már nincs szüksége magyarázatra.
:17. Naponta iszik, de annyira ellenőrzötten, hogy hivatalosan figyelmen kívül lehet hagyni – teljesítmény ez, amelyet Frank titokban tisztel.
:18. Ulla olyan rendet teremtett magának, amelyet senki sem kért tőle, és amelyet utána senki sem fog fenntartani.
:19. Csavarokat válogat dobozokba, felcímkézi a dobozokat, ellenőrzi a címkézést – M8, M10, M12 –, mintha ez egy nagyobb terv része volna, amely létezik, még ha vele soha nem is közölték.
:20. Közben számol, mert a számolás az egyetlen, ami azt az érzést adja neki, hogy érti a helyzetet, nem pedig csak benne ül.
:21. Azt mondja Berndnek, miközben leragaszt egy dobozt: „Ha jön az ellenőr, ne gondolja, hogy itt már senki sem dolgozik.”
:22. Bernd fel sem nézve válaszol: „Nem jön, Ulla. Ezt te is tudod.”
:23. Tudja, de ez semmit sem változtat azon, hogy a csavart a megfelelő dobozba teszi.
:24. Frank hallgatja őket, és nem mond semmit, mert a mondat, amelyre gondol, túl éles volna ahhoz, hogy kimondja.
:25. A kantin régi zsír és hideg kávé szagát árasztja, a falon lévő naptár pedig tizenhét éve ugyanazt a hónapot mutatja.
:26. Frank megmelegíti a gulyáslevest, leül, és amikor Ulla a vajas kenyerével szemben helyet foglal, már a szeme kifejezéséből tudja, hogy olyasmit fog mondani, amit nem akar hallani.
:27. Mégis kimondja, nyugodtan és kertelés nélkül: a könyvelés telefonált, ebben a hónapban lesz utoljára fizetés, ezúttal ez már nem bejelentés, hanem dátum.
:28. Frank a levesben turkál, és azt mondja, hogy ezt már múlt hónapban is mondták neki.
:29. Ulla megrázza a fejét, tenyerét laposan az asztalra teszi: „Számokat mondtak nekem, Frank. Valódi számokat.”
:30. Tovább eszik, mert az evés olyan cselekvés, amely nem kíván választ.
:31. Aztán, hosszú szünet után, amelyben csak a mikrohullámú sütő zúg: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:32. Ulla ránéz, és a tekintetében van valami, ami nem kritika, de nem is megértés.
:33. „Tizenkét éve van nálad műszak vége, és másnap reggel mégis újra visszajössz. Már nem tudom, hogy ez erő-e, vagy valami más.”
:34. Frank félretolja a tányért, feláll, és a szék hangja a betonpadlón hangosabban szól, mint szükséges volna.
:35. A kedd, amelyen kikapcsolják az áramot, eleinte nem különbözik a többi keddtől.
:36. Frank kinyitja a kaput, belép a csarnokba, és csak néhány másodperc múlva érti meg, hogy a sötétség nem az évszakból ered, hanem egy döntésből, amelyet nélküle hoztak meg.
:37. A főbiztosítékot lekapcsolták – valaki itt járt anélkül, hogy ő tudott volna róla, és olyasmit tett, amit nem lehet visszacsinálni.
:38. Megáll, kezét mélyen a dzsekije zsebébe dugja, és semmi meghatározottra nem vár.
:39. Bernd megjelenik két sörösdobozzal, szó nélkül odatart egyet Franknak, és Frank ezúttal habozás nélkül elveszi, mert ma reggel megszűnt az ok, amiért visszautasítsa.
:40. Ulla érkezik utoljára, körülnéz a sötét csarnokban, mintha leltárt készítene, majd leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak vetve.
:41. Azt mondja: „Azt hiszem, ez most a vége.”
:42. Nem drámaian mondja, hanem úgy, ahogyan egy olyan időjárás-előrejelzést beszél meg az ember, amelyre már napok óta számított.
:43. Bernd kinyitja a dobozát, a szisszenés végigvisszhangzik a csendben, és valahol víz csöpög a plafonról.
:44. Frank azt mondja: „Talán holnap valaki visszakapcsolja az áramot.”
:45. Senki sem válaszol, nem azért, mert ellent akarnak mondani neki, hanem mert a válasz magától értetődik.
:46. Dél körül kezd el esni az eső, és olyan hangerővel veri a hullámbádogtetőt, hogy minden beszélgetést fölöslegessé tesz.
:47. A sötétben ülnek, ki a dobozával, ki anélkül, és hallgatják az esőt, amely nincs tekintettel semmire.
:48. Ez nem vigasztaló csend, de nem is ellenséges – olyan emberek csendje, akik túl régóta voltak ugyanazon a helyen ahhoz, hogy még sok mindent magyarázniuk kelljen.
:49. Három órakor felállnak anélkül, hogy bárki javasolta volna, mintha az időpont egy régóta érvényes megbeszélés volna.
:50. Frank megy ki utolsóként, nem fordul vissza, mert tudja, hogy a sötét csarnok látványa nem juttatná el olyan elhatározásra, amelyet még nem hozott meg.
:51. Másnap reggel hatkor a kapu előtt áll.
:52. A mögötte lévő csarnok még mindig sötét.
:53. Leül a betonlépcsőre, könyökét a térdére támasztja, és az udvart nézi, ahol a tegnapi eső pocsolyái lassan kisebbek lesznek.
:54. Nincs magyarázata arra, miért ül itt, legalábbis olyan nincs, amelyet hangosan kimondhatna anélkül, hogy önmagának ellentmondana.
:55. De az ülés kevésbé érződik hibásnak, mint az elmenés, és egyelőre ez elég neki.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakterv - Der letzte Schichtplan
:1. Frank soha nem kérdezte meg magától, hogy van-e értelme annak, amit csinál, mert maga a kérdés veszélyesebbnek tűnik számára, mint a válasz. - Frank hat sich nie gefragt, ob das, was er tut, einen Sinn ergibt, weil die Frage selbst ihm gefährlicher erscheint als die Antwort.
:2. Negyvenhét éves, tanult lakatos, kilenc éve elvált, és minden reggel fél hatkor ugyanazon az úton megy a gyárba, amelyen a rendszerváltás óta jár. - Er ist 47, gelernter Schlosser, geschieden seit neun Jahren, und fährt jeden Morgen um halb sechs denselben Weg zur Fabrik, den er seit der Wende fährt.
:3. Az út tizenegy percig tart, és minden kanyart olyan jól ismer, hogy valószínűleg csukott szemmel is végig tudna menni rajta. - Die Strecke dauert elf Minuten, und er kennt jede Kurve so gut, dass er sie vermutlich mit geschlossenen Augen fahren könnte.
:4. Ami a célban vár rá, megváltozott – vagy inkább: nem változott meg, miközben körülötte minden megváltozott, és éppen ez a probléma. - Was am Ziel auf ihn wartet, hat sich verändert – oder vielmehr: es hat sich nicht verändert, obwohl sich alles drum herum verändert hat, und genau das ist das Problem.
:5. A mezőgazdaságigép-gyártó kombinát még létezik, abban az értelemben, hogy az épületek állnak, és papíron senki sem határozta el a bezárását. - Das Kombinat für Landmaschinenbau existiert noch, in dem Sinne, dass die Gebäude stehen und auf dem Papier niemand die Schließung beschlossen hat.
:6. Tizenegy éve nem ad el gépeket, három embert foglalkoztat, akiket valójában nem foglalkoztatnak, és olyan béreket fizet, amelyek eredetéről Frank nem kérdez. - Es verkauft seit elf Jahren keine Maschinen mehr, beschäftigt drei Menschen, die nicht beschäftigt werden, und zahlt Löhne, deren Herkunft Frank nicht nachfragt.
:7. Felveszi a köpenyt, odamegy az MTS-15-höz – egy kombájnhoz, amely idősebb némelyik gondolatánál –, és munkához lát. - Er zieht den Kittel an, geht zur MTS-15 – einem Mähdrescher, der älter ist als manche seiner Gedanken – und fängt an zu arbeiten.
:8. Az alkatrész, amelyet tegnap beépített, a gommerni roncstelepről származik, ahol egy Kaczmarek nevű barátságos férfi nem tett fel neki kérdéseket. - Das Ersatzteil, das er gestern eingebaut hat, stammt vom Schrottplatz in Gommern, wo ein freundlicher Mann namens Kaczmarek ihm keine Fragen gestellt hat.
:9. A motor beindul, három másodpercig jár, mintha komolyan gondolná, aztán újra összeomlik. - Der Motor springt an, läuft drei Sekunden lang, als ob er es ernst meinte, und bricht dann wieder zusammen.
:10. Frank hagyja kihűlni, majd újra beindítja. - Frank lässt ihn abkühlen, startet ihn erneut.
:11. Ugyanaz. - Dasselbe.
:12. Nem jegyez fel semmit, mert egy feljegyzés címzettet feltételezne. - Er notiert nichts, weil eine Notiz einen Adressaten voraussetzen würde.
:13. Bernd fél tíz körül érkezik, mint mindig, a régi anyagraktár csarnoka felől, ahol egy matracon alszik, amelyet két téllel ezelőtt tett le magának oda. - Bernd kommt gegen halb zehn, wie immer, aus der Richtung der alten Materiallagerhalle, wo er auf einer Matratze schläft, die er sich vor zwei Wintern dort hingelegt hat.
:14. Régebben brigádvezető volt, olyan cím birtokosa, amely a rendszerváltás után olyan gyorsan értelmét vesztette, mint a legtöbb cím, amely korábban sokat jelentett. - Er war früher Brigadeleiter, ein Titel, der nach der Wende so schnell bedeutungslos wurde wie die meisten Titel, die vorher viel bedeutet hatten.
:15. Ma szó nélkül odatart Franknak egy dobozt, egy olyan ember mozdulatával, akinek a válasz már azelőtt közömbös, hogy megérkezne. - Heute hält er Frank eine Dose hin, ohne Kommentar, mit der Geste eines Mannes, dem die Antwort gleichgültig ist, bevor sie kommt.
:16. Frank visszautasítja, Bernd egyedül iszik, és közöttük kialakul az a csend, amelynek már nincs szüksége magyarázatra. - Frank lehnt ab, Bernd trinkt allein, und zwischen ihnen entsteht das Schweigen, das keine Erklärung mehr braucht.
:17. Naponta iszik, de annyira ellenőrzötten, hogy hivatalosan figyelmen kívül lehet hagyni – teljesítmény ez, amelyet Frank titokban tisztel. - Er trinkt täglich, aber kontrolliert genug, dass es offiziell ignoriert werden kann – eine Leistung, die Frank insgeheim respektiert.
:18. Ulla olyan rendet teremtett magának, amelyet senki sem kért tőle, és amelyet utána senki sem fog fenntartani. - Ulla hat sich eine Ordnung geschaffen, die niemand von ihr verlangt hat und die niemand nach ihr aufrechterhalten wird.
:19. Csavarokat válogat dobozokba, felcímkézi a dobozokat, ellenőrzi a címkézést – M8, M10, M12 –, mintha ez egy nagyobb terv része volna, amely létezik, még ha vele soha nem is közölték. - Sie sortiert Schrauben in Schachteln, beschriftet die Schachteln, kontrolliert die Beschriftung – M8, M10, M12 –, als wäre das ein Teil eines größeren Plans, der existiert, auch wenn er ihr nie mitgeteilt wurde.
:20. Közben számol, mert a számolás az egyetlen, ami azt az érzést adja neki, hogy érti a helyzetet, nem pedig csak benne ül. - Nebenbei rechnet sie, denn Rechnen ist das Einzige, das ihr das Gefühl gibt, die Situation zu verstehen statt nur in ihr zu sitzen.
:21. Azt mondja Berndnek, miközben leragaszt egy dobozt: „Ha jön az ellenőr, ne gondolja, hogy itt már senki sem dolgozik.” - Sie sagt zu Bernd, während sie eine Schachtel zuklebt: „Wenn der Prüfer kommt, soll er nicht denken, dass hier niemand mehr arbeitet."
:22. Bernd fel sem nézve válaszol: „Nem jön, Ulla. Ezt te is tudod.” - Bernd antwortet, ohne aufzuschauen: „Er kommt nicht, Ulla. Das weißt du."
:23. Tudja, de ez semmit sem változtat azon, hogy a csavart a megfelelő dobozba teszi. - Sie weiß es, aber das ändert nichts daran, dass sie die Schraube in die richtige Schachtel legt.
:24. Frank hallgatja őket, és nem mond semmit, mert a mondat, amelyre gondol, túl éles volna ahhoz, hogy kimondja. - Frank hört zu und sagt nichts, weil der Satz, den er denkt, zu scharf wäre, um ihn auszusprechen.
:25. A kantin régi zsír és hideg kávé szagát árasztja, a falon lévő naptár pedig tizenhét éve ugyanazt a hónapot mutatja. - Die Kantine riecht nach altem Fett und kaltem Kaffee, und der Kalender an der Wand zeigt seit siebzehn Jahren denselben Monat.
:26. Frank megmelegíti a gulyáslevest, leül, és amikor Ulla a vajas kenyerével szemben helyet foglal, már a szeme kifejezéséből tudja, hogy olyasmit fog mondani, amit nem akar hallani. - Frank wärmt die Gulaschsuppe auf, setzt sich, und als Ulla mit ihrem Butterbrot gegenüberkommt, weiß er schon am Ausdruck ihrer Augen, dass sie etwas sagen wird, das er nicht hören will.
:27. Mégis kimondja, nyugodtan és kertelés nélkül: a könyvelés telefonált, ebben a hónapban lesz utoljára fizetés, ezúttal ez már nem bejelentés, hanem dátum. - Sie sagt es trotzdem, ruhig und ohne Umschweife: die Buchhaltung hat angerufen, dieser Monat ist das letzte Mal Lohn, diesmal ist es keine Ankündigung mehr, sondern ein Datum.
:28. Frank a levesben turkál, és azt mondja, hogy ezt már múlt hónapban is mondták neki. - Frank stochert in der Suppe und sagt, dass man ihm das auch letzten Monat gesagt hat.
:29. Ulla megrázza a fejét, tenyerét laposan az asztalra teszi: „Számokat mondtak nekem, Frank. Valódi számokat.” - Ulla schüttelt den Kopf, legt die Hände flach auf den Tisch: „Sie haben mir Zahlen genannt, Frank. Echte Zahlen."
:30. Tovább eszik, mert az evés olyan cselekvés, amely nem kíván választ. - Er isst weiter, weil Essen eine Handlung ist, die keine Antwort verlangt.
:31. Aztán, hosszú szünet után, amelyben csak a mikrohullámú sütő zúg: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Dann, nach einer langen Pause, in der nur die Mikrowelle summt: „Dann ist eben Feierabend."
:32. Ulla ránéz, és a tekintetében van valami, ami nem kritika, de nem is megértés. - Ulla schaut ihn an, und in ihrem Blick ist etwas, das keine Kritik ist, aber auch kein Verständnis.
:33. „Tizenkét éve van nálad műszak vége, és másnap reggel mégis újra visszajössz. Már nem tudom, hogy ez erő-e, vagy valami más.” - „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, und am nächsten Morgen kommst du trotzdem wieder. Ich weiß nicht mehr, ob das Stärke ist oder etwas anderes."
:34. Frank félretolja a tányért, feláll, és a szék hangja a betonpadlón hangosabban szól, mint szükséges volna. - Frank schiebt den Teller weg, steht auf, und das Geräusch des Stuhls auf dem Betonboden klingt lauter als nötig.
:35. A kedd, amelyen kikapcsolják az áramot, eleinte nem különbözik a többi keddtől. - Der Dienstag, an dem der Strom abgestellt wird, unterscheidet sich zunächst nicht von anderen Dienstagen.
:36. Frank kinyitja a kaput, belép a csarnokba, és csak néhány másodperc múlva érti meg, hogy a sötétség nem az évszakból ered, hanem egy döntésből, amelyet nélküle hoztak meg. - Frank öffnet das Tor, tritt in die Halle, und begreift erst nach ein paar Sekunden, dass die Dunkelheit nicht von der Jahreszeit kommt, sondern von einer Entscheidung, die ohne ihn getroffen wurde.
:37. A főbiztosítékot lekapcsolták – valaki itt járt anélkül, hogy ő tudott volna róla, és olyasmit tett, amit nem lehet visszacsinálni. - Die Hauptsicherung ist gelöst worden – jemand war hier, ohne dass er es gewusst hat, und hat etwas getan, das sich nicht rückgängig machen lässt.
:38. Megáll, kezét mélyen a dzsekije zsebébe dugja, és semmi meghatározottra nem vár. - Er bleibt stehen, die Hände tief in den Jackentaschen, und wartet auf nichts Bestimmtes.
:39. Bernd megjelenik két sörösdobozzal, szó nélkül odatart egyet Franknak, és Frank ezúttal habozás nélkül elveszi, mert ma reggel megszűnt az ok, amiért visszautasítsa. - Bernd erscheint mit zwei Bierdosen, hält Frank wortlos eine hin, und diesmal nimmt Frank sie, ohne zu zögern, weil der Grund, sie abzulehnen, sich heute Morgen erledigt hat.
:40. Ulla érkezik utoljára, körülnéz a sötét csarnokban, mintha leltárt készítene, majd leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak vetve. - Ulla kommt als letzte, schaut sich in der dunklen Halle um, als würde sie eine Inventur machen, und setzt sich dann auf den Betonboden, den Rücken gegen ein Regal gelehnt.
:41. Azt mondja: „Azt hiszem, ez most a vége.” - Sie sagt: „Das ist jetzt das Ende, glaube ich."
:42. Nem drámaian mondja, hanem úgy, ahogyan egy olyan időjárás-előrejelzést beszél meg az ember, amelyre már napok óta számított. - Sie sagt es nicht dramatisch, sondern so, wie man eine Wettervorhersage bespricht, die man schon seit Tagen erwartet hat.
:43. Bernd kinyitja a dobozát, a szisszenés végigvisszhangzik a csendben, és valahol víz csöpög a plafonról. - Bernd öffnet seine Dose, das Zischen hallt durch die Stille, und irgendwo tropft Wasser von der Decke.
:44. Frank azt mondja: „Talán holnap valaki visszakapcsolja az áramot.” - Frank sagt: „Vielleicht schaltet jemand den Strom morgen wieder ein."
:45. Senki sem válaszol, nem azért, mert ellent akarnak mondani neki, hanem mert a válasz magától értetődik. - Keiner antwortet, nicht weil sie ihm widersprechen wollen, sondern weil die Antwort sich von selbst versteht.
:46. Dél körül kezd el esni az eső, és olyan hangerővel veri a hullámbádogtetőt, hogy minden beszélgetést fölöslegessé tesz. - Der Regen beginnt gegen Mittag und trifft das Wellblechdach mit einer Lautstärke, die jedes Gespräch überflüssig macht.
:47. A sötétben ülnek, ki a dobozával, ki anélkül, és hallgatják az esőt, amely nincs tekintettel semmire. - Sie sitzen in der Dunkelheit, jeder mit seiner Dose oder ohne, und hören dem Regen zu, der keine Rücksicht nimmt.
:48. Ez nem vigasztaló csend, de nem is ellenséges – olyan emberek csendje, akik túl régóta voltak ugyanazon a helyen ahhoz, hogy még sok mindent magyarázniuk kelljen. - Es ist kein tröstliches Schweigen, aber es ist auch kein feindseliges – es ist das Schweigen von Menschen, die zu lange am selben Ort waren, um noch viel erklären zu müssen.
:49. Három órakor felállnak anélkül, hogy bárki javasolta volna, mintha az időpont egy régóta érvényes megbeszélés volna. - Um drei Uhr stehen sie auf, ohne dass jemand das vorgeschlagen hat, als wäre die Uhrzeit eine Verabredung, die schon lange gilt.
:50. Frank megy ki utolsóként, nem fordul vissza, mert tudja, hogy a sötét csarnok látványa nem juttatná el olyan elhatározásra, amelyet még nem hozott meg. - Frank geht als letzter hinaus, dreht sich nicht um, weil er weiß, dass der Anblick der Halle im Dunkeln ihn nicht zu einem Entschluss bringen würde, den er noch nicht gefasst hat.
:51. Másnap reggel hatkor a kapu előtt áll. - Am nächsten Morgen steht er um sechs vor dem Tor.
:52. A mögötte lévő csarnok még mindig sötét. - Die Halle dahinter ist noch dunkel.
:53. Leül a betonlépcsőre, könyökét a térdére támasztja, és az udvart nézi, ahol a tegnapi eső pocsolyái lassan kisebbek lesznek. - Er setzt sich auf die Betonstufe, die Ellbogen auf den Knien, und schaut auf den Hof, in dem die Pfützen vom gestrigen Regen langsam kleiner werden.
:54. Nincs magyarázata arra, miért ül itt, legalábbis olyan nincs, amelyet hangosan kimondhatna anélkül, hogy önmagának ellentmondana. - Er hat keine Erklärung dafür, warum er hier sitzt, keine, die er laut aussprechen könnte, ohne sich selbst zu widersprechen.
:55. De az ülés kevésbé érződik hibásnak, mint az elmenés, és egyelőre ez elég neki. - Aber das Sitzen fühlt sich weniger falsch an als das Gehen, und vorerst reicht ihm das.
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:Der letzte Schichtplan
:1. Frank hat sich nie gefragt, ob das, was er tut, einen Sinn ergibt, weil die Frage selbst ihm gefährlicher erscheint als die Antwort.
:2. Er ist 47, gelernter Schlosser, geschieden seit neun Jahren, und fährt jeden Morgen um halb sechs denselben Weg zur Fabrik, den er seit der Wende fährt.
:3. Die Strecke dauert elf Minuten, und er kennt jede Kurve so gut, dass er sie vermutlich mit geschlossenen Augen fahren könnte.
:4. Was am Ziel auf ihn wartet, hat sich verändert – oder vielmehr: es hat sich nicht verändert, obwohl sich alles drum herum verändert hat, und genau das ist das Problem.
:5. Das Kombinat für Landmaschinenbau existiert noch, in dem Sinne, dass die Gebäude stehen und auf dem Papier niemand die Schließung beschlossen hat.
:6. Es verkauft seit elf Jahren keine Maschinen mehr, beschäftigt drei Menschen, die nicht beschäftigt werden, und zahlt Löhne, deren Herkunft Frank nicht nachfragt.
:7. Er zieht den Kittel an, geht zur MTS-15 – einem Mähdrescher, der älter ist als manche seiner Gedanken – und fängt an zu arbeiten.
:8. Das Ersatzteil, das er gestern eingebaut hat, stammt vom Schrottplatz in Gommern, wo ein freundlicher Mann namens Kaczmarek ihm keine Fragen gestellt hat.
:9. Der Motor springt an, läuft drei Sekunden lang, als ob er es ernst meinte, und bricht dann wieder zusammen.
:10. Frank lässt ihn abkühlen, startet ihn erneut.
:11. Dasselbe.
:12. Er notiert nichts, weil eine Notiz einen Adressaten voraussetzen würde.
:13. Bernd kommt gegen halb zehn, wie immer, aus der Richtung der alten Materiallagerhalle, wo er auf einer Matratze schläft, die er sich vor zwei Wintern dort hingelegt hat.
:14. Er war früher Brigadeleiter, ein Titel, der nach der Wende so schnell bedeutungslos wurde wie die meisten Titel, die vorher viel bedeutet hatten.
:15. Heute hält er Frank eine Dose hin, ohne Kommentar, mit der Geste eines Mannes, dem die Antwort gleichgültig ist, bevor sie kommt.
:16. Frank lehnt ab, Bernd trinkt allein, und zwischen ihnen entsteht das Schweigen, das keine Erklärung mehr braucht.
:17. Er trinkt täglich, aber kontrolliert genug, dass es offiziell ignoriert werden kann – eine Leistung, die Frank insgeheim respektiert.
:18. Ulla hat sich eine Ordnung geschaffen, die niemand von ihr verlangt hat und die niemand nach ihr aufrechterhalten wird.
:19. Sie sortiert Schrauben in Schachteln, beschriftet die Schachteln, kontrolliert die Beschriftung – M8, M10, M12 –, als wäre das ein Teil eines größeren Plans, der existiert, auch wenn er ihr nie mitgeteilt wurde.
:20. Nebenbei rechnet sie, denn Rechnen ist das Einzige, das ihr das Gefühl gibt, die Situation zu verstehen statt nur in ihr zu sitzen.
:21. Sie sagt zu Bernd, während sie eine Schachtel zuklebt: „Wenn der Prüfer kommt, soll er nicht denken, dass hier niemand mehr arbeitet."
:22. Bernd antwortet, ohne aufzuschauen: „Er kommt nicht, Ulla. Das weißt du."
:23. Sie weiß es, aber das ändert nichts daran, dass sie die Schraube in die richtige Schachtel legt.
:24. Frank hört zu und sagt nichts, weil der Satz, den er denkt, zu scharf wäre, um ihn auszusprechen.
:25. Die Kantine riecht nach altem Fett und kaltem Kaffee, und der Kalender an der Wand zeigt seit siebzehn Jahren denselben Monat.
:26. Frank wärmt die Gulaschsuppe auf, setzt sich, und als Ulla mit ihrem Butterbrot gegenüberkommt, weiß er schon am Ausdruck ihrer Augen, dass sie etwas sagen wird, das er nicht hören will.
:27. Sie sagt es trotzdem, ruhig und ohne Umschweife: die Buchhaltung hat angerufen, dieser Monat ist das letzte Mal Lohn, diesmal ist es keine Ankündigung mehr, sondern ein Datum.
:28. Frank stochert in der Suppe und sagt, dass man ihm das auch letzten Monat gesagt hat.
:29. Ulla schüttelt den Kopf, legt die Hände flach auf den Tisch: „Sie haben mir Zahlen genannt, Frank. Echte Zahlen."
:30. Er isst weiter, weil Essen eine Handlung ist, die keine Antwort verlangt.
:31. Dann, nach einer langen Pause, in der nur die Mikrowelle summt: „Dann ist eben Feierabend."
:32. Ulla schaut ihn an, und in ihrem Blick ist etwas, das keine Kritik ist, aber auch kein Verständnis.
:33. „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, und am nächsten Morgen kommst du trotzdem wieder. Ich weiß nicht mehr, ob das Stärke ist oder etwas anderes."
:34. Frank schiebt den Teller weg, steht auf, und das Geräusch des Stuhls auf dem Betonboden klingt lauter als nötig.
:35. Der Dienstag, an dem der Strom abgestellt wird, unterscheidet sich zunächst nicht von anderen Dienstagen.
:36. Frank öffnet das Tor, tritt in die Halle, und begreift erst nach ein paar Sekunden, dass die Dunkelheit nicht von der Jahreszeit kommt, sondern von einer Entscheidung, die ohne ihn getroffen wurde.
:37. Die Hauptsicherung ist gelöst worden – jemand war hier, ohne dass er es gewusst hat, und hat etwas getan, das sich nicht rückgängig machen lässt.
:38. Er bleibt stehen, die Hände tief in den Jackentaschen, und wartet auf nichts Bestimmtes.
:39. Bernd erscheint mit zwei Bierdosen, hält Frank wortlos eine hin, und diesmal nimmt Frank sie, ohne zu zögern, weil der Grund, sie abzulehnen, sich heute Morgen erledigt hat.
:40. Ulla kommt als letzte, schaut sich in der dunklen Halle um, als würde sie eine Inventur machen, und setzt sich dann auf den Betonboden, den Rücken gegen ein Regal gelehnt.
:41. Sie sagt: „Das ist jetzt das Ende, glaube ich."
:42. Sie sagt es nicht dramatisch, sondern so, wie man eine Wettervorhersage bespricht, die man schon seit Tagen erwartet hat.
:43. Bernd öffnet seine Dose, das Zischen hallt durch die Stille, und irgendwo tropft Wasser von der Decke.
:44. Frank sagt: „Vielleicht schaltet jemand den Strom morgen wieder ein."
:45. Keiner antwortet, nicht weil sie ihm widersprechen wollen, sondern weil die Antwort sich von selbst versteht.
:46. Der Regen beginnt gegen Mittag und trifft das Wellblechdach mit einer Lautstärke, die jedes Gespräch überflüssig macht.
:47. Sie sitzen in der Dunkelheit, jeder mit seiner Dose oder ohne, und hören dem Regen zu, der keine Rücksicht nimmt.
:48. Es ist kein tröstliches Schweigen, aber es ist auch kein feindseliges – es ist das Schweigen von Menschen, die zu lange am selben Ort waren, um noch viel erklären zu müssen.
:49. Um drei Uhr stehen sie auf, ohne dass jemand das vorgeschlagen hat, als wäre die Uhrzeit eine Verabredung, die schon lange gilt.
:50. Frank geht als letzter hinaus, dreht sich nicht um, weil er weiß, dass der Anblick der Halle im Dunkeln ihn nicht zu einem Entschluss bringen würde, den er noch nicht gefasst hat.
:51. Am nächsten Morgen steht er um sechs vor dem Tor.
:52. Die Halle dahinter ist noch dunkel.
:53. Er setzt sich auf die Betonstufe, die Ellbogen auf den Knien, und schaut auf den Hof, in dem die Pfützen vom gestrigen Regen langsam kleiner werden.
:54. Er hat keine Erklärung dafür, warum er hier sitzt, keine, die er laut aussprechen könnte, ohne sich selbst zu widersprechen.
:55. Aber das Sitzen fühlt sich weniger falsch an als das Gehen, und vorerst reicht ihm das.
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=== 4 ===
:A lugas
:1. Jens elhatározta, hogy csak egyszer megy ki oda, hogy megnézze, mi van még egyáltalán meg.
:2. Ez áprilisban volt, röviddel azután, hogy a közjegyző átadta neki a kulcsot azzal a mellékes megjegyzéssel, hogy ezt persze nem kell megtartania.
:3. Most augusztus volt, és ő még mindig minden szombaton kiment oda.
:4. A telep hivatalosan „Kleingartenverein Einheit e.V.”-nek hívták, de a bejáratnál álló tábláról évek óta hiányzott egy betű, úgyhogy most „Kleingartenverein Einhei” állt rajta, ami Jensnek minden alkalommal feltűnt, anélkül hogy bármit tett volna ellene.
:5. Két panelháztömb közé szorítva, egyik oldalról egy használaton kívüli vasútvonal, a másikról egy szupermarket parkolója határolta a telepet, amelynek volt valami elfelejtett zárványszerű jellege, egy darab föld, amelyre senki sem tartott igényt, mert már senki sem tudta, mire lehetne jó.
:6. Huszonhárom parcella volt, amelyek közül még négyet műveltek, és azt is csak fél szívvel.
:7. Jens nem dobta ki az egyesülettől kapott levelet.
:8. A kabátja belső zsebében feküdt, összehajtva, a szélein már kissé foszladozva, mert időnként előhúzta és újra visszatette, anélkül hogy elolvasta volna.
:9. A feloszlatást szeptember harmincadikára határozták el, szűk többséggel, három szavazattal, miközben Kramer asszony volt az egyetlen, aki ellene szavazott.
:10. Heike azt mondta, örülnie kellene, hogy levették a válláról a döntést.
:11. Jens nem válaszolta azt, hogy senki sem vehet le róla egy olyan döntést, amelyet ő soha nem hozott meg.
:12. Terv nélkül dolgozott, ami azt jelentette, hogy többnyire azzal kezdte, amit először meglátott.
:13. Egyik szombaton a gyep volt az, egy másikon az ablakpárkányok, egy harmadikon az ereszcsatorna, amelyből még mindig nem távolították el az előző év őszi lombját.
:14. A munka nem volt szép, és semmilyen felismerhető előrelépést nem eredményezett, de mozgásban tartotta őt, amit a tejüzem bezárása óta megtanult értékelni.
:15. A vízpumpa került neki a legtöbb idejébe.
:16. A parcella hátsó végében állt, öntöttvasból készült, hosszú, ívelt karral, amelyet az apja feltehetően még maga szerelt be, és minden jel szerint legalább öt éve nem adott már vizet.
:17. Jens három egymást követő szombaton szétszedte, megtisztította, részben a belvárosi vaskereskedésből származó alkatrészekkel megjavította, és a negyedik alkalommal működött, vonakodva, fémes csikorgással, amely lassan alábbhagyott.
:18. Folyatta a vizet, amíg tiszta nem lett, aztán egyszerűen ott maradt állva, kezét a nadrágzsebébe dugva, mintha nem számított volna arra, hogy ez valóban sikerülni fog.
:19. Kramer asszony rendszeresen figyelte őt a kerítés mellől, annak a személynek a tárgyilagos figyelmével, akinek nincs sok vesztenivalója, és ezért megengedheti magának, hogy pontosan odanézzen.
:20. Egyszer azt mondta neki, hogy az apja büszke lett volna, máskor pedig azt, hogy az apja ezt az egészet már régen feladta volna, és Jensnek az volt az érzése, hogy mindkettő egyszerre lehet igaz.
:21. „Apád ezt nem akarta volna” – mondta azon a szombaton, amikor megjavította a pumpát.
:22. Jens a kopár ágyásokra nézett, amelyekben az apja feltehetően utoljára tíz évvel korábban termesztett valamit.
:23. „Az apám halott” – mondta, nem hidegen, de anélkül a szándék nélkül, hogy továbbvigye a beszélgetést.
:24. Kramer asszony bólintott, mintha valami értelmeset mondott volna.
:25. A laza padlódeszka alatti ládát csak azután találta meg, hogy elmozdította az ágyat, hogy felsöpörje a padlót.
:26. Könnyen elsiklott volna fölötte, de a talpa alatt hallható üreges hang megállásra késztette.
:27. A falapot egy csavarhúzóval fel lehetett emelni, és alatta egy lapos gyümölcsösláda feküdt, amelyet egy darab jutazsákkal takartak le.
:28. A radebergi sörfőzde palackcímkéi szépen, gondosan egymásra voltak rakva, mintha dokumentációs értékük volna, amelyet csak a gyűjtő ismert.
:29. A „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval ellátott munkáskabát még meglepően jó állapotban volt, az anyaga szürke és nehéz, a varrások erősek.
:30. Jens kiemelte, és úgy tartotta, mintha ellenőrizni akarná, vajon még jó-e rá, bár tudta, hogy ezt nem szándékozik megtenni.
:31. Régi dohány, gépolaj és valami olyan szaga volt, amit nem tudott megnevezni, de azonnal felismert.
:32. A szék támlájára akasztotta, mellé tette a két csomag Kaffee Extrát, amelyek 1990-ben jártak le, és egy lépést hátralépett.
:33. Heike fél hat körül jelent meg, korábban, mint jelezte, és az ajtóban állt annak az embernek az arckifejezésével, aki már tudja, mit fog mondani, és már csak a megfelelő pillanatot várja.
:34. „Ez mind megy a szemétbe” – mondta, amikor meglátta a ládát és a kabátot.
:35. „Tudom” – mondta Jens.
:36. „Akkor tedd is meg.”
:37. Leült a kabát melletti székre, anélkül hogy válaszolt volna.
:38. Heike egy pillanatig állva maradt, aztán felsóhajtott, nem barátságtalanul, hanem annak a kimerültségével, aki már túl régóta próbál meggyőzni valaki mást valamiről, amiről ő maga már régen lemondott.
:39. Behúzta maga mögött az ajtót.
:40. Jens a lugasban ült, amíg be nem sötétedett, ami augusztusban mindig tovább tartott, mint gondolta volna az ember.
:41. A szemközti panelházak rövid időre narancsszínűvé váltak, aztán szürkévé, aztán egyszerűen csak sötétek voltak.
:42. Nem kapcsolt villanyt, nem azért, mert elfelejtette volna, hanem mert a sötétség nem zavarta.
:43. Nem gondolt semmi meghatározottra, vagy túl sok mindenre gondolt ahhoz, hogy különbséget tudjon tenni közöttük.
:44. Az egyesületet októberben feloszlatták, szabályszerűen és feltűnés nélkül.
:45. A legtöbb parcella egyszerűen úgy maradt, ahogy volt, mert a bontás bürokratikus ráfordítása nyilvánvalóan nagyobb volt, mint a haszna.
:46. Jens novemberben még kétszer kiment oda, decemberben egyszer.
:47. A kabát még mindig a szék támláján lógott.
:48. Nem volt olyan érzése, hogy meg akarná őrizni.
:49. Csak nem volt olyan érzése, hogy ki tudná dobni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A lugas - Die Laube
:1. Jens elhatározta, hogy csak egyszer megy ki oda, hogy megnézze, mi van még egyáltalán meg. - Jens hatte sich vorgenommen, nur einmal hinzufahren, um nachzusehen, was überhaupt noch da war.
:2. Ez áprilisban volt, röviddel azután, hogy a közjegyző átadta neki a kulcsot azzal a mellékes megjegyzéssel, hogy ezt persze nem kell megtartania. - Das war im April gewesen, kurz nachdem der Notar ihm den Schlüssel überreicht hatte mit der beiläufigen Bemerkung, er müsse das ja nicht behalten.
:3. Most augusztus volt, és ő még mindig minden szombaton kiment oda. - Jetzt war August, und er fuhr immer noch jeden Samstag hin.
:4. A telep hivatalosan „Kleingartenverein Einheit e.V.”-nek hívták, de a bejáratnál álló tábláról évek óta hiányzott egy betű, úgyhogy most „Kleingartenverein Einhei” állt rajta, ami Jensnek minden alkalommal feltűnt, anélkül hogy bármit tett volna ellene. - Die Anlage hieß offiziell „Kleingartenverein Einheit e.V.", aber auf dem Schild am Eingang fehlte seit Jahren ein Buchstabe, sodass es nun „Kleingartenverein Einhei" hieß, was Jens jedes Mal auffiel, ohne dass er etwas dagegen unternahm.
:5. Két panelháztömb közé szorítva, egyik oldalról egy használaton kívüli vasútvonal, a másikról egy szupermarket parkolója határolta a telepet, amelynek volt valami elfelejtett zárványszerű jellege, egy darab föld, amelyre senki sem tartott igényt, mert már senki sem tudta, mire lehetne jó. - Zwischen zwei Plattenbauriegel gezwängt, von einer stillgelegten Bahnlinie auf der einen und einem Supermarktparkplatz auf der anderen Seite begrenzt, hatte die Anlage etwas von einem vergessenen Einschluss, einem Stück Land, das niemand beansprucht hatte, weil niemand mehr wusste, wozu es gut sein sollte.
:6. Huszonhárom parcella volt, amelyek közül még négyet műveltek, és azt is csak fél szívvel. - Dreiundzwanzig Parzellen, von denen noch vier bewirtschaftet wurden, und auch das nur halbherzig.
:7. Jens nem dobta ki az egyesülettől kapott levelet. - Den Brief vom Verein hatte Jens nicht weggeworfen.
:8. A kabátja belső zsebében feküdt, összehajtva, a szélein már kissé foszladozva, mert időnként előhúzta és újra visszatette, anélkül hogy elolvasta volna. - Er lag in der Innentasche seiner Jacke, gefaltet und schon ein wenig zerschlissen an den Kanten, weil er ihn gelegentlich herauszog und wieder einsteckte, ohne ihn zu lesen.
:9. A feloszlatást szeptember harmincadikára határozták el, szűk többséggel, három szavazattal, miközben Kramer asszony volt az egyetlen, aki ellene szavazott. - Die Auflösung war für den dreißigsten September beschlossen worden, knapp, mit drei Stimmen, wobei Frau Kramer als einzige dagegen gestimmt hatte.
:10. Heike azt mondta, örülnie kellene, hogy levették a válláról a döntést. - Heike hatte gesagt, er solle froh sein, dass ihm die Entscheidung abgenommen werde.
:11. Jens nem válaszolta azt, hogy senki sem vehet le róla egy olyan döntést, amelyet ő soha nem hozott meg. - Jens hatte nicht erwidert, dass niemand ihm eine Entscheidung abnehmen konnte, die er nie getroffen hatte.
:12. Terv nélkül dolgozott, ami azt jelentette, hogy többnyire azzal kezdte, amit először meglátott. - Er arbeitete ohne Plan, was bedeutete, dass er meist mit dem anfing, was er zuerst sah.
:13. Egyik szombaton a gyep volt az, egy másikon az ablakpárkányok, egy harmadikon az ereszcsatorna, amelyből még mindig nem távolították el az előző év őszi lombját. - An einem Samstag war es der Rasen, an einem anderen die Fensterbänke, an einem dritten die Rinne, aus der das Herbstlaub des Vorjahres noch nicht entfernt worden war.
:14. A munka nem volt szép, és semmilyen felismerhető előrelépést nem eredményezett, de mozgásban tartotta őt, amit a tejüzem bezárása óta megtanult értékelni. - Die Arbeit war nicht schön, und sie ergab keinen erkennbaren Fortschritt, aber sie hielt ihn in Bewegung, was er seit der Schließung der Molkerei schätzen gelernt hatte.
:15. A vízpumpa került neki a legtöbb idejébe. - Die Wasserpumpe hatte ihn am meisten Zeit gekostet.
:16. A parcella hátsó végében állt, öntöttvasból készült, hosszú, ívelt karral, amelyet az apja feltehetően még maga szerelt be, és minden jel szerint legalább öt éve nem adott már vizet. - Sie stand am hinteren Ende der Parzelle, aus Gusseisen, mit einem langen geschwungenen Hebel, den sein Vater vermutlich noch selbst eingebaut hatte, und sie hatte nach allem Anschein seit mindestens fünf Jahren kein Wasser mehr gegeben.
:17. Jens három egymást követő szombaton szétszedte, megtisztította, részben a belvárosi vaskereskedésből származó alkatrészekkel megjavította, és a negyedik alkalommal működött, vonakodva, fémes csikorgással, amely lassan alábbhagyott. - Jens hatte sie an drei aufeinanderfolgenden Samstagen auseinandergenommen, gereinigt, teils mit Teilen aus einem Eisenwarengeschäft in der Innenstadt repariert, und beim vierten Mal hatte sie funktioniert, widerwillig, mit einem metallischen Knirschen, das langsam nachließ.
:18. Folyatta a vizet, amíg tiszta nem lett, aztán egyszerűen ott maradt állva, kezét a nadrágzsebébe dugva, mintha nem számított volna arra, hogy ez valóban sikerülni fog. - Er hatte das Wasser laufen lassen, bis es klar wurde, und war dann einfach stehen geblieben, die Hände in den Hosentaschen, als hätte er nicht erwartet, dass es tatsächlich klappen würde.
:19. Kramer asszony rendszeresen figyelte őt a kerítés mellől, annak a személynek a tárgyilagos figyelmével, akinek nincs sok vesztenivalója, és ezért megengedheti magának, hogy pontosan odanézzen. - Frau Kramer beobachtete ihn regelmäßig vom Zaun aus, mit der sachlichen Aufmerksamkeit einer Person, die nicht viel zu verlieren hat und sich deshalb erlauben kann, genau hinzuschauen.
:20. Egyszer azt mondta neki, hogy az apja büszke lett volna, máskor pedig azt, hogy az apja ezt az egészet már régen feladta volna, és Jensnek az volt az érzése, hogy mindkettő egyszerre lehet igaz. - Sie hatte ihm einmal gesagt, sein Vater wäre stolz gewesen, und ein anderes Mal, sein Vater hätte das alles längst aufgegeben, und Jens hatte den Eindruck, dass beides gleichzeitig stimmen konnte.
:21. „Apád ezt nem akarta volna” – mondta azon a szombaton, amikor megjavította a pumpát. - „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie an dem Samstag, an dem er die Pumpe repariert hatte.
:22. Jens a kopár ágyásokra nézett, amelyekben az apja feltehetően utoljára tíz évvel korábban termesztett valamit. - Jens schaute auf die kahlen Beete, in denen sein Vater vermutlich zuletzt vor zehn Jahren etwas angebaut hatte.
:23. „Az apám halott” – mondta, nem hidegen, de anélkül a szándék nélkül, hogy továbbvigye a beszélgetést. - „Mein Vater ist tot", sagte er, nicht kalt, aber ohne die Absicht, das Gespräch weiterzuführen.
:24. Kramer asszony bólintott, mintha valami értelmeset mondott volna. - Frau Kramer nickte, als hätte er etwas Vernünftiges gesagt.
:25. A laza padlódeszka alatti ládát csak azután találta meg, hogy elmozdította az ágyat, hogy felsöpörje a padlót. - Die Kiste unter der losen Diele hatte er erst gefunden, nachdem er das Bett verrückt hatte, um den Boden zu fegen.
:26. Könnyen elsiklott volna fölötte, de a talpa alatt hallható üreges hang megállásra késztette. - Er hätte sie ohne weiteres übergehen können, aber der Hohlklang unter seinem Fuß hatte ihn innehalten lassen.
:27. A falapot egy csavarhúzóval fel lehetett emelni, és alatta egy lapos gyümölcsösláda feküdt, amelyet egy darab jutazsákkal takartak le. - Die Holzplatte ließ sich mit einem Schraubenzieher anheben, und darunter lag eine flache Obstkiste, die mit einem Stück Jutesack abgedeckt war.
:28. A radebergi sörfőzde palackcímkéi szépen, gondosan egymásra voltak rakva, mintha dokumentációs értékük volna, amelyet csak a gyűjtő ismert. - Die Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg waren fein säuberlich gestapelt, als hätten sie einen dokumentarischen Wert, den nur der Sammler kannte.
:29. A „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval ellátott munkáskabát még meglepően jó állapotban volt, az anyaga szürke és nehéz, a varrások erősek. - Die Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg" war noch erstaunlich gut erhalten, der Stoff grau und schwer, die Nähte fest.
:30. Jens kiemelte, és úgy tartotta, mintha ellenőrizni akarná, vajon még jó-e rá, bár tudta, hogy ezt nem szándékozik megtenni. - Jens hob sie heraus und hielt sie so, als wolle er prüfen, ob sie noch passte, obwohl er wusste, dass er das nicht vorhatte.
:31. Régi dohány, gépolaj és valami olyan szaga volt, amit nem tudott megnevezni, de azonnal felismert. - Sie roch nach altem Tabak, nach Maschinenöl und nach etwas, das er nicht benennen konnte, aber sofort erkannte.
:32. A szék támlájára akasztotta, mellé tette a két csomag Kaffee Extrát, amelyek 1990-ben jártak le, és egy lépést hátralépett. - Er hängte sie über die Stuhllehne, stellte die zwei Packungen Kaffee Extra daneben, abgelaufen 1990, und trat einen Schritt zurück.
:33. Heike fél hat körül jelent meg, korábban, mint jelezte, és az ajtóban állt annak az embernek az arckifejezésével, aki már tudja, mit fog mondani, és már csak a megfelelő pillanatot várja. - Heike erschien gegen halb sechs, früher als angekündigt, und stand in der Tür mit dem Ausdruck einer Person, die bereits weiß, was sie sagen wird, und nur noch den richtigen Moment abwartet.
:34. „Ez mind megy a szemétbe” – mondta, amikor meglátta a ládát és a kabátot. - „Das kommt alles weg", sagte sie, als sie die Kiste und die Jacke gesehen hatte.
:35. „Tudom” – mondta Jens. - „Ich weiß", sagte Jens.
:36. „Akkor tedd is meg.” - „Dann tu es auch."
:37. Leült a kabát melletti székre, anélkül hogy válaszolt volna. - Er setzte sich auf den Stuhl neben der Jacke, ohne zu antworten.
:38. Heike egy pillanatig állva maradt, aztán felsóhajtott, nem barátságtalanul, hanem annak a kimerültségével, aki már túl régóta próbál meggyőzni valaki mást valamiről, amiről ő maga már régen lemondott. - Heike blieb einen Moment stehen, dann seufzte sie, nicht unfreundlich, aber mit der Erschöpfung von jemandem, der schon zu lang versucht, jemand anderen von etwas zu überzeugen, was er selbst längst aufgegeben hat.
:39. Behúzta maga mögött az ajtót. - Sie zog die Tür hinter sich zu.
:40. Jens a lugasban ült, amíg be nem sötétedett, ami augusztusban mindig tovább tartott, mint gondolta volna az ember. - Jens saß in der Laube, bis es dunkel war, was im August immer länger dauerte, als man dachte.
:41. A szemközti panelházak rövid időre narancsszínűvé váltak, aztán szürkévé, aztán egyszerűen csak sötétek voltak. - Die Plattenbauten gegenüber wurden für eine kurze Zeit orange, dann grau, dann waren sie einfach nur dunkel.
:42. Nem kapcsolt villanyt, nem azért, mert elfelejtette volna, hanem mert a sötétség nem zavarta. - Er machte kein Licht an, nicht weil er es vergessen hätte, sondern weil das Dunkel ihn nicht störte.
:43. Nem gondolt semmi meghatározottra, vagy túl sok mindenre gondolt ahhoz, hogy különbséget tudjon tenni közöttük. - Er dachte an nichts Bestimmtes, oder er dachte an zu vieles, um es voneinander zu unterscheiden.
:44. Az egyesületet októberben feloszlatták, szabályszerűen és feltűnés nélkül. - Der Verein wurde im Oktober aufgelöst, formgerecht und ohne Aufsehen.
:45. A legtöbb parcella egyszerűen úgy maradt, ahogy volt, mert a bontás bürokratikus ráfordítása nyilvánvalóan nagyobb volt, mint a haszna. - Die meisten Parzellen blieben einfach stehen, wie sie waren, weil der bürokratische Aufwand des Abrisses offenbar größer war als der Nutzen.
:46. Jens novemberben még kétszer kiment oda, decemberben egyszer. - Jens fuhr im November noch zweimal hin, im Dezember einmal.
:47. A kabát még mindig a szék támláján lógott. - Die Jacke hing noch immer über der Stuhllehne.
:48. Nem volt olyan érzése, hogy meg akarná őrizni. - Er hatte nicht das Gefühl, dass er sie aufheben wollte.
:49. Csak nem volt olyan érzése, hogy ki tudná dobni. - Er hatte nur nicht das Gefühl, dass er sie wegwerfen konnte.
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:Die Laube
:1. Jens hatte sich vorgenommen, nur einmal hinzufahren, um nachzusehen, was überhaupt noch da war.
:2. Das war im April gewesen, kurz nachdem der Notar ihm den Schlüssel überreicht hatte mit der beiläufigen Bemerkung, er müsse das ja nicht behalten.
:3. Jetzt war August, und er fuhr immer noch jeden Samstag hin.
:4. Die Anlage hieß offiziell „Kleingartenverein Einheit e.V.", aber auf dem Schild am Eingang fehlte seit Jahren ein Buchstabe, sodass es nun „Kleingartenverein Einhei" hieß, was Jens jedes Mal auffiel, ohne dass er etwas dagegen unternahm.
:5. Zwischen zwei Plattenbauriegel gezwängt, von einer stillgelegten Bahnlinie auf der einen und einem Supermarktparkplatz auf der anderen Seite begrenzt, hatte die Anlage etwas von einem vergessenen Einschluss, einem Stück Land, das niemand beansprucht hatte, weil niemand mehr wusste, wozu es gut sein sollte.
:6. Dreiundzwanzig Parzellen, von denen noch vier bewirtschaftet wurden, und auch das nur halbherzig.
:7. Den Brief vom Verein hatte Jens nicht weggeworfen.
:8. Er lag in der Innentasche seiner Jacke, gefaltet und schon ein wenig zerschlissen an den Kanten, weil er ihn gelegentlich herauszog und wieder einsteckte, ohne ihn zu lesen.
:9. Die Auflösung war für den dreißigsten September beschlossen worden, knapp, mit drei Stimmen, wobei Frau Kramer als einzige dagegen gestimmt hatte.
:10. Heike hatte gesagt, er solle froh sein, dass ihm die Entscheidung abgenommen werde.
:11. Jens hatte nicht erwidert, dass niemand ihm eine Entscheidung abnehmen konnte, die er nie getroffen hatte.
:12. Er arbeitete ohne Plan, was bedeutete, dass er meist mit dem anfing, was er zuerst sah.
:13. An einem Samstag war es der Rasen, an einem anderen die Fensterbänke, an einem dritten die Rinne, aus der das Herbstlaub des Vorjahres noch nicht entfernt worden war.
:14. Die Arbeit war nicht schön, und sie ergab keinen erkennbaren Fortschritt, aber sie hielt ihn in Bewegung, was er seit der Schließung der Molkerei schätzen gelernt hatte.
:15. Die Wasserpumpe hatte ihn am meisten Zeit gekostet.
:16. Sie stand am hinteren Ende der Parzelle, aus Gusseisen, mit einem langen geschwungenen Hebel, den sein Vater vermutlich noch selbst eingebaut hatte, und sie hatte nach allem Anschein seit mindestens fünf Jahren kein Wasser mehr gegeben.
:17. Jens hatte sie an drei aufeinanderfolgenden Samstagen auseinandergenommen, gereinigt, teils mit Teilen aus einem Eisenwarengeschäft in der Innenstadt repariert, und beim vierten Mal hatte sie funktioniert, widerwillig, mit einem metallischen Knirschen, das langsam nachließ.
:18. Er hatte das Wasser laufen lassen, bis es klar wurde, und war dann einfach stehen geblieben, die Hände in den Hosentaschen, als hätte er nicht erwartet, dass es tatsächlich klappen würde.
:19. Frau Kramer beobachtete ihn regelmäßig vom Zaun aus, mit der sachlichen Aufmerksamkeit einer Person, die nicht viel zu verlieren hat und sich deshalb erlauben kann, genau hinzuschauen.
:20. Sie hatte ihm einmal gesagt, sein Vater wäre stolz gewesen, und ein anderes Mal, sein Vater hätte das alles längst aufgegeben, und Jens hatte den Eindruck, dass beides gleichzeitig stimmen konnte.
:21. „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie an dem Samstag, an dem er die Pumpe repariert hatte.
:22. Jens schaute auf die kahlen Beete, in denen sein Vater vermutlich zuletzt vor zehn Jahren etwas angebaut hatte.
:23. „Mein Vater ist tot", sagte er, nicht kalt, aber ohne die Absicht, das Gespräch weiterzuführen.
:24. Frau Kramer nickte, als hätte er etwas Vernünftiges gesagt.
:25. Die Kiste unter der losen Diele hatte er erst gefunden, nachdem er das Bett verrückt hatte, um den Boden zu fegen.
:26. Er hätte sie ohne weiteres übergehen können, aber der Hohlklang unter seinem Fuß hatte ihn innehalten lassen.
:27. Die Holzplatte ließ sich mit einem Schraubenzieher anheben, und darunter lag eine flache Obstkiste, die mit einem Stück Jutesack abgedeckt war.
:28. Die Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg waren fein säuberlich gestapelt, als hätten sie einen dokumentarischen Wert, den nur der Sammler kannte.
:29. Die Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg" war noch erstaunlich gut erhalten, der Stoff grau und schwer, die Nähte fest.
:30. Jens hob sie heraus und hielt sie so, als wolle er prüfen, ob sie noch passte, obwohl er wusste, dass er das nicht vorhatte.
:31. Sie roch nach altem Tabak, nach Maschinenöl und nach etwas, das er nicht benennen konnte, aber sofort erkannte.
:32. Er hängte sie über die Stuhllehne, stellte die zwei Packungen Kaffee Extra daneben, abgelaufen 1990, und trat einen Schritt zurück.
:33. Heike erschien gegen halb sechs, früher als angekündigt, und stand in der Tür mit dem Ausdruck einer Person, die bereits weiß, was sie sagen wird, und nur noch den richtigen Moment abwartet.
:34. „Das kommt alles weg", sagte sie, als sie die Kiste und die Jacke gesehen hatte.
:35. „Ich weiß", sagte Jens.
:36. „Dann tu es auch."
:37. Er setzte sich auf den Stuhl neben der Jacke, ohne zu antworten.
:38. Heike blieb einen Moment stehen, dann seufzte sie, nicht unfreundlich, aber mit der Erschöpfung von jemandem, der schon zu lang versucht, jemand anderen von etwas zu überzeugen, was er selbst längst aufgegeben hat.
:39. Sie zog die Tür hinter sich zu.
:40. Jens saß in der Laube, bis es dunkel war, was im August immer länger dauerte, als man dachte.
:41. Die Plattenbauten gegenüber wurden für eine kurze Zeit orange, dann grau, dann waren sie einfach nur dunkel.
:42. Er machte kein Licht an, nicht weil er es vergessen hätte, sondern weil das Dunkel ihn nicht störte.
:43. Er dachte an nichts Bestimmtes, oder er dachte an zu vieles, um es voneinander zu unterscheiden.
:44. Der Verein wurde im Oktober aufgelöst, formgerecht und ohne Aufsehen.
:45. Die meisten Parzellen blieben einfach stehen, wie sie waren, weil der bürokratische Aufwand des Abrisses offenbar größer war als der Nutzen.
:46. Jens fuhr im November noch zweimal hin, im Dezember einmal.
:47. Die Jacke hing noch immer über der Stuhllehne.
:48. Er hatte nicht das Gefühl, dass er sie aufheben wollte.
:49. Er hatte nur nicht das Gefühl, dass er sie wegwerfen konnte.
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=== 4 ===
:A szabad asztal
:1. Minden szerda délelőtt belépett egy világosszürke fedórás úr a tübingeni Schlossberg kávézóba, és leült a hetes asztalhoz, a Neckar-front felőli ablak mellé.
:2. Susanne Kettler tizenkét éve vezette a kávézót, és jobban ismerte a szokását, mint sok törzsvendég nevét.
:3. Mindig egy nagy tejeskávét és egy pohár szénsavmentes vizet rendelt.
:4. Aztán kivette a napilapot a tartóból, és az elejétől a végéig elolvasta.
:5. Érkezéskor és távozáskor mondott egy-egy rövid szót, de többet soha.
:6. A borravaló minden alkalommal egy euró húsz volt, az asztalra téve.
:7. Öt éve volt törzsvendég, mindig szerdán, mindig ugyanabban az időben.
:8. Susanne rászokott, hogy az érkezése előtt a napilapot a hetes asztalra tegye.
:9. Benny, az alkalmazottja, ugyanezt tette, amikor Susanne a raktárban volt.
:10. Ezt soha nem beszélték meg.
:11. Egyszerűen csak így alakult.
:12. Némely szokások ismétlésből születnek, nem megállapodásból.
:13. Egy november közepei szerdán nem jött el.
:14. Az újság majdnem délig ott feküdt a hetes asztalon, aztán Susanne szótlanul elrakta.
:15. A következő szerdán megint odatette az újságot, és újra hiába várt.
:16. A hetes asztal nem sokkal dél utánig üres maradt, amikor egy idősebb hölgy elfoglalta a helyet, és kamillateát rendelt.
:17. Susanne udvariasan kiszolgálta, majd utána leszedte az asztalt.
:18. Közben nem gondolt rá – akkor még azt sem tudta, hogyan hívják.
:19. A nélküle eltelt második héten Susanne reggel és délután is letörölte a hetes asztalt, noha senki sem ült ott.
:20. Benny észrevette, de nem kérdezett semmit.
:21. A harmadik héten Susanne újra megrendelte a napilapot, amelyet két évvel korábban lemondott, mert alig olvasta valaki.
:22. Amikor Benny megkérdezte, miért, azt mondta, hogy a vendégek mostanában megint többet akarnak olvasni.
:23. Benny ezt nem hitte el neki, de nem szólt semmit.
:24. A harmadik szerda nélküli délelőttön Susanne egy csendes órában maga ült le a hetes asztalhoz, és ott itta meg a kávéját, amit tizenkét év alatt még soha nem tett.
:25. A Neckarra nézett, amely szürkén és egyenletesen húzódott el az ablak mögött.
:26. Ennek az asztalnak olyan csendje volt, amilyen a többinek nem.
:27. Nem az üresség csendje volt, hanem egy olyan emberé, aki jól tudott hallgatni anélkül, hogy a beszélgetés véget ért volna.
:28. Susanne ezt csak most vette észre, amikor a hely üres volt.
:29. Öt perc múlva felállt, mert megszólalt a szállítmány csengője.
:30. Délután elővette a törzsvendégkártyát a fiókból.
:31. Werner Büchelnek hívták, születésnapja decemberben volt, cím nem volt bejegyezve.
:32. Susanne visszatolta a kártyát.
:33. Werner Büchel.
:34. Öt éven át szolgálta ki ezt a férfit anélkül, hogy ismerte volna.
:35. Akkor ez helyesnek érződött.
:36. Most tudta, hogy mulasztás volt, még ha nem is tudta volna megmagyarázni, pontosan miből állt.
:37. Ha valaki Werner Büchelről kérdezte volna, csak ennyit tudott volna mondani: világosszürke fedóra, tejeskávé, egy euró húsz borravaló.
:38. Ez volt az egyetlen, amije volt.
:39. Este röviden elgondolkodott azon, vajon lehetett volna-e írni neki, de nem volt címe, és nem volt egyetlen mondata sem, amely ezt igazolta volna.
:40. A következő szerdán Susanne nyolckor kinyitotta a kávézót, letette az újságot a hetes asztalra, és bemelegítette a kávégépet.
:41. Tíz perccel tizenegy előtt egy fiatal férfi lépett be a kávézóba, és megkérdezte, szabad-e az ablak melletti hely.
:42. Susanne azt mondta: „Igen”, és gondolkodás nélkül odatette mellé a pohár vizet.
:43. A férfi megkérdezte, miért van már ott a víz, mire ő azt felelte: „Itt így szokás.”
:44. Ez igaz is volt, meg nem is.
:45. A férfi zöld teát rendelt, kinyitott egy laptopot, és nem olvasott újságot.
:46. Nem hagyott borravalót, és távozáskor köszönt.
:47. Minden rendben volt.
:48. Az esti rendrakáskor Susanne a hetes asztalt törölte le utoljára, noha a megszokott útvonalán az volt az első.
:49. Benny felvette a kabátját, és megkérdezte: „Ma itt volt?”
:50. Susanne azt mondta: „Nem.”
:51. Benny azt mondta: „Akkor hát nem”, és elment.
:52. Susanne lezárta a kasszát, és lekapcsolta a villanyt.
:53. Odakint elhúzott a Neckar.
:54. Röviden megállt az ajtó előtt.
:55. Az újság holnap megint ott lesz.
:56. A hetes asztal holnap megint szabad lesz.
:57. És az azt követő szerdán is, és az azt követőn is.
:58. Susanne öt éven át számolta együtt egy idegen ritmusát anélkül, hogy tudta volna.
:59. Csak a hiánya mondta ezt el neki.
:60. Némely dolgok csak az eltűnésükben mutatkoznak meg.
:61. Bezárta az ajtót.
:62. Szerda elmúlt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A szabad asztal - Der freie Tisch
:1. Minden szerda délelőtt belépett egy világosszürke fedórás úr a tübingeni Schlossberg kávézóba, és leült a hetes asztalhoz, a Neckar-front felőli ablak mellé. - Jeden Mittwochvormittag betrat ein Herr mit einem hellgrauen Fedora das Café Schlossberg in Tübingen und setzte sich an Tisch sieben, den Fensterplatz zur Neckarfront.
:2. Susanne Kettler tizenkét éve vezette a kávézót, és jobban ismerte a szokását, mint sok törzsvendég nevét. - Susanne Kettler führte das Café seit zwölf Jahren und kannte seine Gewohnheit besser als die Namen vieler Stammgäste.
:3. Mindig egy nagy tejeskávét és egy pohár szénsavmentes vizet rendelt. - Er bestellte stets einen großen Milchkaffee und ein Glas stilles Wasser.
:4. Aztán kivette a napilapot a tartóból, és az elejétől a végéig elolvasta. - Dann holte er die Tageszeitung aus der Ablage und las sie von vorne bis hinten.
:5. Érkezéskor és távozáskor mondott egy-egy rövid szót, de többet soha. - Er sprach beim Kommen und Gehen ein kurzes Wort, aber mehr nie.
:6. A borravaló minden alkalommal egy euró húsz volt, az asztalra téve. - Das Trinkgeld betrug jedes Mal ein Euro zwanzig, auf den Tisch gelegt.
:7. Öt éve volt törzsvendég, mindig szerdán, mindig ugyanabban az időben. - Er war seit fünf Jahren Stammgast, immer mittwochs, immer zur selben Zeit.
:8. Susanne rászokott, hogy az érkezése előtt a napilapot a hetes asztalra tegye. - Susanne hatte sich angewöhnt, die Zeitung vor seiner Ankunft auf Tisch sieben zu legen.
:9. Benny, az alkalmazottja, ugyanezt tette, amikor Susanne a raktárban volt. - Benny, ihr Mitarbeiter, tat dasselbe, wenn Susanne im Lager war.
:10. Ezt soha nem beszélték meg. - Sie hatten das nie besprochen.
:11. Egyszerűen csak így alakult. - Es hatte sich einfach so ergeben.
:12. Némely szokások ismétlésből születnek, nem megállapodásból. - Manche Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung, nicht durch Absprache.
:13. Egy november közepei szerdán nem jött el. - Eines Mittwochs Mitte November kam er nicht.
:14. Az újság majdnem délig ott feküdt a hetes asztalon, aztán Susanne szótlanul elrakta. - Die Zeitung lag bis kurz vor zwölf auf Tisch sieben, dann räumte Susanne sie wortlos weg.
:15. A következő szerdán megint odatette az újságot, és újra hiába várt. - Am nächsten Mittwoch legte sie die Zeitung wieder dorthin und wartete erneut vergebens.
:16. A hetes asztal nem sokkal dél utánig üres maradt, amikor egy idősebb hölgy elfoglalta a helyet, és kamillateát rendelt. - Tisch sieben blieb leer bis kurz nach Mittag, als eine ältere Dame den Platz einnahm und Kamillentee bestellte.
:17. Susanne udvariasan kiszolgálta, majd utána leszedte az asztalt. - Susanne bediente sie höflich und räumte danach ab.
:18. Közben nem gondolt rá – akkor még azt sem tudta, hogyan hívják. - Sie dachte dabei nicht an ihn – sie wusste damals noch nicht einmal, wie er hieß.
:19. A nélküle eltelt második héten Susanne reggel és délután is letörölte a hetes asztalt, noha senki sem ült ott. - In der zweiten Woche ohne ihn wischte Susanne Tisch sieben morgens und nachmittags, obwohl niemand dort saß.
:20. Benny észrevette, de nem kérdezett semmit. - Benny bemerkte es und fragte nicht.
:21. A harmadik héten Susanne újra megrendelte a napilapot, amelyet két évvel korábban lemondott, mert alig olvasta valaki. - In der dritten Woche bestellte Susanne die Tageszeitung neu, die sie vor zwei Jahren abbestellt hatte, weil kaum jemand sie las.
:22. Amikor Benny megkérdezte, miért, azt mondta, hogy a vendégek mostanában megint többet akarnak olvasni. - Als Benny fragte warum, sagte sie, die Gäste würden in letzter Zeit wieder mehr lesen wollen.
:23. Benny ezt nem hitte el neki, de nem szólt semmit. - Benny glaubte ihr das nicht, sagte aber nichts.
:24. A harmadik szerda nélküli délelőttön Susanne egy csendes órában maga ült le a hetes asztalhoz, és ott itta meg a kávéját, amit tizenkét év alatt még soha nem tett. - Am dritten mittwochlosen Vormittag setzte Susanne sich in einer ruhigen Stunde selbst an Tisch sieben und trank dort ihren Kaffee, was sie in zwölf Jahren noch nie getan hatte.
:25. A Neckarra nézett, amely szürkén és egyenletesen húzódott el az ablak mögött. - Sie sah auf den Neckar, der grau und gleichmäßig hinter der Scheibe vorbeizog.
:26. Ennek az asztalnak olyan csendje volt, amilyen a többinek nem. - Dieser Tisch hatte eine Stille, die die anderen nicht hatten.
:27. Nem az üresség csendje volt, hanem egy olyan emberé, aki jól tudott hallgatni anélkül, hogy a beszélgetés véget ért volna. - Es war nicht die Stille des Leerseins, sondern die eines Menschen, der gut schweigen konnte, ohne dass das Gespräch aufgehört hätte.
:28. Susanne ezt csak most vette észre, amikor a hely üres volt. - Susanne hatte das erst jetzt bemerkt, da der Platz leer war.
:29. Öt perc múlva felállt, mert megszólalt a szállítmány csengője. - Nach fünf Minuten stand sie auf, weil eine Lieferung klingelte.
:30. Délután elővette a törzsvendégkártyát a fiókból. - Am Nachmittag holte sie die Stammkarte aus der Schublade.
:31. Werner Büchelnek hívták, születésnapja decemberben volt, cím nem volt bejegyezve. - Er hieß Werner Büchel, Geburtstag Dezember, Adresse nicht eingetragen.
:32. Susanne visszatolta a kártyát. - Susanne schob die Karte zurück.
:33. Werner Büchel. - Werner Büchel.
:34. Öt éven át szolgálta ki ezt a férfit anélkül, hogy ismerte volna. - Fünf Jahre hatte sie diesen Mann bedient, ohne ihn zu kennen.
:35. Akkor ez helyesnek érződött. - Das hatte sich damals richtig angefühlt.
:36. Most tudta, hogy mulasztás volt, még ha nem is tudta volna megmagyarázni, pontosan miből állt. - Jetzt wusste sie, dass es ein Versäumnis gewesen war, auch wenn sie nicht hätte erklären können, woraus genau.
:37. Ha valaki Werner Büchelről kérdezte volna, csak ennyit tudott volna mondani: világosszürke fedóra, tejeskávé, egy euró húsz borravaló. - Hätte jemand sie nach Werner Büchel gefragt, hätte sie nur sagen können: hellgrauer Fedora, Milchkaffee, ein Euro zwanzig Trinkgeld.
:38. Ez volt az egyetlen, amije volt. - Das war das Einzige, was sie hatte.
:39. Este röviden elgondolkodott azon, vajon lehetett volna-e írni neki, de nem volt címe, és nem volt egyetlen mondata sem, amely ezt igazolta volna. - Am Abend überlegte sie kurz, ob man ihm hätte schreiben können, aber sie hatte keine Adresse und keinen Satz, der das gerechtfertigt hätte.
:40. A következő szerdán Susanne nyolckor kinyitotta a kávézót, letette az újságot a hetes asztalra, és bemelegítette a kávégépet. - Am nächsten Mittwoch öffnete Susanne das Café um acht, legte die Zeitung auf Tisch sieben und machte die Kaffeemaschine warm.
:41. Tíz perccel tizenegy előtt egy fiatal férfi lépett be a kávézóba, és megkérdezte, szabad-e az ablak melletti hely. - Um zehn vor elf betrat ein junger Mann das Café und fragte, ob der Fensterplatz frei sei.
:42. Susanne azt mondta: „Igen”, és gondolkodás nélkül odatette mellé a pohár vizet. - Susanne sagte „Ja" und stellte, ohne nachzudenken, das Glas Wasser dazu.
:43. A férfi megkérdezte, miért van már ott a víz, mire ő azt felelte: „Itt így szokás.” - Er fragte, warum das Wasser schon da sei, und sie antwortete: „Macht man hier so."
:44. Ez igaz is volt, meg nem is. - Das stimmte und stimmte nicht.
:45. A férfi zöld teát rendelt, kinyitott egy laptopot, és nem olvasott újságot. - Er bestellte grünen Tee, öffnete einen Laptop und las keine Zeitung.
:46. Nem hagyott borravalót, és távozáskor köszönt. - Er ließ kein Trinkgeld und grüßte beim Gehen.
:47. Minden rendben volt. - Alles war in Ordnung.
:48. Az esti rendrakáskor Susanne a hetes asztalt törölte le utoljára, noha a megszokott útvonalán az volt az első. - Beim Abendaufräumen wischte Susanne Tisch sieben als letzten, obwohl er der erste in ihrer normalen Route war.
:49. Benny felvette a kabátját, és megkérdezte: „Ma itt volt?” - Benny zog den Mantel an und fragte: „War er heute da?"
:50. Susanne azt mondta: „Nem.” - Susanne sagte: „Nein."
:51. Benny azt mondta: „Akkor hát nem”, és elment. - Benny sagte: „Dann halt nicht" und ging.
:52. Susanne lezárta a kasszát, és lekapcsolta a villanyt. - Susanne räumte die Kasse ab und schaltete das Licht aus.
:53. Odakint elhúzott a Neckar. - Draußen zog der Neckar vorbei.
:54. Röviden megállt az ajtó előtt. - Sie blieb kurz vor der Tür stehen.
:55. Az újság holnap megint ott lesz. - Die Zeitung war morgen wieder da.
:56. A hetes asztal holnap megint szabad lesz. - Tisch sieben war morgen wieder frei.
:57. És az azt követő szerdán is, és az azt követőn is. - Und der Mittwoch danach, und der danach.
:58. Susanne öt éven át számolta együtt egy idegen ritmusát anélkül, hogy tudta volna. - Susanne hatte fünf Jahre lang einen fremden Rhythmus mitgezählt, ohne es zu wissen.
:59. Csak a hiánya mondta ezt el neki. - Erst sein Fehlen hatte ihr das gesagt.
:60. Némely dolgok csak az eltűnésükben mutatkoznak meg. - Manche Dinge zeigen sich nur im Wegfall.
:61. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:62. Szerda elmúlt. - Mittwoch war vorbei.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der freie Tisch
:1. Jeden Mittwochvormittag betrat ein Herr mit einem hellgrauen Fedora das Café Schlossberg in Tübingen und setzte sich an Tisch sieben, den Fensterplatz zur Neckarfront.
:2. Susanne Kettler führte das Café seit zwölf Jahren und kannte seine Gewohnheit besser als die Namen vieler Stammgäste.
:3. Er bestellte stets einen großen Milchkaffee und ein Glas stilles Wasser.
:4. Dann holte er die Tageszeitung aus der Ablage und las sie von vorne bis hinten.
:5. Er sprach beim Kommen und Gehen ein kurzes Wort, aber mehr nie.
:6. Das Trinkgeld betrug jedes Mal ein Euro zwanzig, auf den Tisch gelegt.
:7. Er war seit fünf Jahren Stammgast, immer mittwochs, immer zur selben Zeit.
:8. Susanne hatte sich angewöhnt, die Zeitung vor seiner Ankunft auf Tisch sieben zu legen.
:9. Benny, ihr Mitarbeiter, tat dasselbe, wenn Susanne im Lager war.
:10. Sie hatten das nie besprochen.
:11. Es hatte sich einfach so ergeben.
:12. Manche Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung, nicht durch Absprache.
:13. Eines Mittwochs Mitte November kam er nicht.
:14. Die Zeitung lag bis kurz vor zwölf auf Tisch sieben, dann räumte Susanne sie wortlos weg.
:15. Am nächsten Mittwoch legte sie die Zeitung wieder dorthin und wartete erneut vergebens.
:16. Tisch sieben blieb leer bis kurz nach Mittag, als eine ältere Dame den Platz einnahm und Kamillentee bestellte.
:17. Susanne bediente sie höflich und räumte danach ab.
:18. Sie dachte dabei nicht an ihn – sie wusste damals noch nicht einmal, wie er hieß.
:19. In der zweiten Woche ohne ihn wischte Susanne Tisch sieben morgens und nachmittags, obwohl niemand dort saß.
:20. Benny bemerkte es und fragte nicht.
:21. In der dritten Woche bestellte Susanne die Tageszeitung neu, die sie vor zwei Jahren abbestellt hatte, weil kaum jemand sie las.
:22. Als Benny fragte warum, sagte sie, die Gäste würden in letzter Zeit wieder mehr lesen wollen.
:23. Benny glaubte ihr das nicht, sagte aber nichts.
:24. Am dritten mittwochlosen Vormittag setzte Susanne sich in einer ruhigen Stunde selbst an Tisch sieben und trank dort ihren Kaffee, was sie in zwölf Jahren noch nie getan hatte.
:25. Sie sah auf den Neckar, der grau und gleichmäßig hinter der Scheibe vorbeizog.
:26. Dieser Tisch hatte eine Stille, die die anderen nicht hatten.
:27. Es war nicht die Stille des Leerseins, sondern die eines Menschen, der gut schweigen konnte, ohne dass das Gespräch aufgehört hätte.
:28. Susanne hatte das erst jetzt bemerkt, da der Platz leer war.
:29. Nach fünf Minuten stand sie auf, weil eine Lieferung klingelte.
:30. Am Nachmittag holte sie die Stammkarte aus der Schublade.
:31. Er hieß Werner Büchel, Geburtstag Dezember, Adresse nicht eingetragen.
:32. Susanne schob die Karte zurück.
:33. Werner Büchel.
:34. Fünf Jahre hatte sie diesen Mann bedient, ohne ihn zu kennen.
:35. Das hatte sich damals richtig angefühlt.
:36. Jetzt wusste sie, dass es ein Versäumnis gewesen war, auch wenn sie nicht hätte erklären können, woraus genau.
:37. Hätte jemand sie nach Werner Büchel gefragt, hätte sie nur sagen können: hellgrauer Fedora, Milchkaffee, ein Euro zwanzig Trinkgeld.
:38. Das war das Einzige, was sie hatte.
:39. Am Abend überlegte sie kurz, ob man ihm hätte schreiben können, aber sie hatte keine Adresse und keinen Satz, der das gerechtfertigt hätte.
:40. Am nächsten Mittwoch öffnete Susanne das Café um acht, legte die Zeitung auf Tisch sieben und machte die Kaffeemaschine warm.
:41. Um zehn vor elf betrat ein junger Mann das Café und fragte, ob der Fensterplatz frei sei.
:42. Susanne sagte „Ja" und stellte, ohne nachzudenken, das Glas Wasser dazu.
:43. Er fragte, warum das Wasser schon da sei, und sie antwortete: „Macht man hier so."
:44. Das stimmte und stimmte nicht.
:45. Er bestellte grünen Tee, öffnete einen Laptop und las keine Zeitung.
:46. Er ließ kein Trinkgeld und grüßte beim Gehen.
:47. Alles war in Ordnung.
:48. Beim Abendaufräumen wischte Susanne Tisch sieben als letzten, obwohl er der erste in ihrer normalen Route war.
:49. Benny zog den Mantel an und fragte: „War er heute da?"
:50. Susanne sagte: „Nein."
:51. Benny sagte: „Dann halt nicht" und ging.
:52. Susanne räumte die Kasse ab und schaltete das Licht aus.
:53. Draußen zog der Neckar vorbei.
:54. Sie blieb kurz vor der Tür stehen.
:55. Die Zeitung war morgen wieder da.
:56. Tisch sieben war morgen wieder frei.
:57. Und der Mittwoch danach, und der danach.
:58. Susanne hatte fünf Jahre lang einen fremden Rhythmus mitgezählt, ohne es zu wissen.
:59. Erst sein Fehlen hatte ihr das gesagt.
:60. Manche Dinge zeigen sich nur im Wegfall.
:61. Sie schloss die Tür.
:62. Mittwoch war vorbei.
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=== 4 ===
:A második akasztó
:1. Thomas R. tizennégy éve határőr a frankfurti repülőtéren.
:2. A B csarnokban, a 3-as ellenőrzőponton dolgozik, és olyan jól ismeri a helyét, hogy csukott szemmel is megtalálná.
:3. Minden reggel húsz perccel korábban érkezik, mint szükséges lenne.
:4. A kabátját a második akasztóra teszi, nem az elsőre, mert az első lötyög.
:5. Ellenőrzi a szkennert, egy kendővel megtisztítja az üvegfelületet, majd a kendőt pontosan összehajtva visszateszi.
:6. Egy papírlapon ellenőrzi a bélyegzőlenyomatot, és megnézi a dátumot és az időt.
:7. Aztán leül, és várja az első utast.
:8. A kollégák tudják, hogy ebben az időben nem szabad megszólítani.
:9. Neki így kezdődik a nap.
:10. És ez az ő módja arra is, hogy ne gondoljon arra, ami ezen a helyiségen kívül történik.
:11. Péntek, október 18., nem sokkal 17 óra előtt.
:12. A nap utolsó nagy hulláma a távolsági gépek területéről érkezik.
:13. Thomas nyolc órája dolgozik, de a mozdulatai még mindig pontosak.
:14. Egyik utas a másik után.
:15. Aztán megáll egy pillanatra.
:16. Egy fiatal férfi német útlevelet tesz a pultra – és Thomas felismeri a kezeket.
:17. Ismeri ezeket a kezeket, mert egyszer már tartotta őket, kicsik és melegek voltak, amikor a gyerek még nem tudott járni.
:18. Thomas kinyitja az útlevelet, és meglátja a fényképet.
:19. Nico.
:20. A fénykép hároméves, de a tekintet ugyanaz: egyenesen előre néz, kíváncsiság nélkül, mintha a világ már ismert volna.
:21. Thomas felnéz.
:22. A fia átnéz a kabin üvegén, valahová máshová.
:23. Thomas a bal kezét laposan a pultra teszi, hogy megszűnjön a remegés.
:24. Rányomja a bélyegzőt.
:25. „Üdvözlöm Frankfurtban” – mondja.
:26. A hangja nem törik meg.
:27. Nico elveszi az útlevelet, egyszer bólint, és elmegy.
:28. Thomas az útlevélben lévő lenyomatra néz.
:29. Tiszta.
:30. Felemeli a tekintetét.
:31. Még harminc utas, becsüli meg.
:32. Ledolgozza őket.
:33. A szolgálat 18:15-kor ér véget.
:34. Thomas S-Bahnnal megy Sachsenhausenbe, ahol a válás óta egy kétszobás lakása van.
:35. A lakás csendes, bár a rádió többnyire szól.
:36. Ma este nem kapcsolja be.
:37. Leül a konyhaasztalhoz, amelyen egy üres jegyzetfüzet fekszik.
:38. Hónapokkal ezelőtt vette, mert azt gondolta, elkezd majd írni.
:39. Eddig nem nyitotta ki.
:40. Ma este kinyitja, és egy ideig a kezében tartja a golyóstollat.
:41. Aztán leír egy mondatot: „Nico ma itt volt.”
:42. Ránéz a mondatra.
:43. Becsukja a füzetet.
:44. Arra gondol, hogy felhívja Miriamot, de nem teszi meg, mert nem tudja, mit mondjon.
:45. Odamegy az ablakhoz.
:46. Lent az utcán szokásos esti forgalom van.
:47. Egy ideig nézi, aztán megfordul.
:48. Rizst főz, némi zöldséggel megeszi, majd elpakol.
:49. 22 órakor lefekszik, bár nem alszik.
:50. Másnap reggel ismét húsz perccel korábban érkezik.
:51. A kabátját a második akasztóra teszi.
:52. Megtisztítja a szkenner üvegfelületét.
:53. A kendőt ezután pontosan összehajtva visszateszi.
:54. Petra kolléganője röviden benéz: „Már megint ilyen korán?”
:55. Thomas válaszol: „Különben a szkenner nem indul el tisztán.”
:56. Petra bólint, és elmegy.
:57. Thomas leül.
:58. Kinyitja a fiókot, és előveszi a bélyegzőhöz való póttintát.
:59. Kicseréli, bár a régi még jó lenne.
:60. Első érkezés: Bécs, 6:05, B csarnok.
:61. A kezét a pultra teszi.
:62. Vár.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A második akasztó - Der zweite Haken
:1. Thomas R. tizennégy éve határőr a frankfurti repülőtéren. - Thomas R. ist seit vierzehn Jahren Grenzbeamter am Frankfurter Flughafen.
:2. A B csarnokban, a 3-as ellenőrzőponton dolgozik, és olyan jól ismeri a helyét, hogy csukott szemmel is megtalálná. - Er arbeitet in Halle B, Kontrollpunkt 3, und er kennt seinen Platz so gut, dass er ihn auch mit geschlossenen Augen finden würde.
:3. Minden reggel húsz perccel korábban érkezik, mint szükséges lenne. - Jeden Morgen kommt er zwanzig Minuten früher als nötig.
:4. A kabátját a második akasztóra teszi, nem az elsőre, mert az első lötyög. - Er hängt den Mantel an den zweiten Haken, nicht den ersten, weil der erste wackelt.
:5. Ellenőrzi a szkennert, egy kendővel megtisztítja az üvegfelületet, majd a kendőt pontosan összehajtva visszateszi. - Er überprüft den Scanner, reinigt das Glasfeld mit einem Tuch und legt das Tuch danach genau gefaltet zurück.
:6. Egy papírlapon ellenőrzi a bélyegzőlenyomatot, és megnézi a dátumot és az időt. - Er prüft den Stempelabdruck auf einem Blatt Papier und kontrolliert Datum und Uhrzeit.
:7. Aztán leül, és várja az első utast. - Dann setzt er sich und wartet auf den ersten Reisenden.
:8. A kollégák tudják, hogy ebben az időben nem szabad megszólítani. - Die Kollegen wissen, dass man ihn in dieser Zeit nicht anspricht.
:9. Neki így kezdődik a nap. - Das ist seine Art, den Tag zu beginnen.
:10. És ez az ő módja arra is, hogy ne gondoljon arra, ami ezen a helyiségen kívül történik. - Es ist auch seine Art, nicht an das zu denken, was außerhalb dieses Raums passiert.
:11. Péntek, október 18., nem sokkal 17 óra előtt. - Freitag, 18. Oktober, kurz vor 17 Uhr.
:12. A nap utolsó nagy hulláma a távolsági gépek területéről érkezik. - Die letzte große Welle des Tages kommt aus dem Bereich der Langstreckenmaschinen.
:13. Thomas nyolc órája dolgozik, de a mozdulatai még mindig pontosak. - Thomas arbeitet seit acht Stunden, aber seine Bewegungen sind noch präzise.
:14. Egyik utas a másik után. - Ein Reisender nach dem anderen.
:15. Aztán megáll egy pillanatra. - Dann hält er inne.
:16. Egy fiatal férfi német útlevelet tesz a pultra – és Thomas felismeri a kezeket. - Ein junger Mann legt einen deutschen Pass auf den Tresen – und Thomas erkennt die Hände.
:17. Ismeri ezeket a kezeket, mert egyszer már tartotta őket, kicsik és melegek voltak, amikor a gyerek még nem tudott járni. - Er kennt diese Hände, weil er sie einmal gehalten hat, klein und warm, als das Kind noch nicht laufen konnte.
:18. Thomas kinyitja az útlevelet, és meglátja a fényképet. - Thomas öffnet den Pass und sieht das Foto.
:19. Nico. - Nico.
:20. A fénykép hároméves, de a tekintet ugyanaz: egyenesen előre néz, kíváncsiság nélkül, mintha a világ már ismert volna. - Das Foto ist drei Jahre alt, aber der Blick ist derselbe: geradeaus, ohne Neugier, als wäre die Welt schon bekannt.
:21. Thomas felnéz. - Thomas schaut auf.
:22. A fia átnéz a kabin üvegén, valahová máshová. - Sein Sohn schaut durch die Kabinenscheibe hindurch, irgendwohin.
:23. Thomas a bal kezét laposan a pultra teszi, hogy megszűnjön a remegés. - Thomas legt die linke Hand flach auf den Tresen, damit das Zittern aufhört.
:24. Rányomja a bélyegzőt. - Er drückt den Stempel.
:25. „Üdvözlöm Frankfurtban” – mondja. - „Willkommen in Frankfurt", sagt er.
:26. A hangja nem törik meg. - Seine Stimme bricht nicht.
:27. Nico elveszi az útlevelet, egyszer bólint, és elmegy. - Nico nimmt den Pass, nickt einmal, geht.
:28. Thomas az útlevélben lévő lenyomatra néz. - Thomas schaut auf den Abdruck im Pass.
:29. Tiszta. - Er ist sauber.
:30. Felemeli a tekintetét. - Er hebt den Blick.
:31. Még harminc utas, becsüli meg. - Noch dreißig Reisende, schätzt er.
:32. Ledolgozza őket. - Er arbeitet sie ab.
:33. A szolgálat 18:15-kor ér véget. - Der Dienst endet um 18:15 Uhr.
:34. Thomas S-Bahnnal megy Sachsenhausenbe, ahol a válás óta egy kétszobás lakása van. - Thomas fährt mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo er seit der Scheidung eine Zweizimmerwohnung hat.
:35. A lakás csendes, bár a rádió többnyire szól. - Die Wohnung ist ruhig, obwohl das Radio meistens läuft.
:36. Ma este nem kapcsolja be. - Er stellt es heute Abend nicht an.
:37. Leül a konyhaasztalhoz, amelyen egy üres jegyzetfüzet fekszik. - Er setzt sich an den Küchentisch, auf dem ein leeres Notizheft liegt.
:38. Hónapokkal ezelőtt vette, mert azt gondolta, elkezd majd írni. - Er hat es vor Monaten gekauft, weil er dachte, er würde anfangen zu schreiben.
:39. Eddig nem nyitotta ki. - Er hat es bisher nicht aufgeschlagen.
:40. Ma este kinyitja, és egy ideig a kezében tartja a golyóstollat. - Heute Abend öffnet er es und hält den Kugelschreiber eine Weile in der Hand.
:41. Aztán leír egy mondatot: „Nico ma itt volt.” - Dann schreibt er einen Satz: „Nico war heute hier."
:42. Ránéz a mondatra. - Er schaut auf den Satz.
:43. Becsukja a füzetet. - Er schließt das Heft.
:44. Arra gondol, hogy felhívja Miriamot, de nem teszi meg, mert nem tudja, mit mondjon. - Er denkt daran, Miriam anzurufen, aber er tut es nicht, weil er nicht weiß, was er sagen soll.
:45. Odamegy az ablakhoz. - Er geht ans Fenster.
:46. Lent az utcán szokásos esti forgalom van. - Unten auf der Straße ist normaler Abendverkehr.
:47. Egy ideig nézi, aztán megfordul. - Er schaut eine Weile zu, dann dreht er sich um.
:48. Rizst főz, némi zöldséggel megeszi, majd elpakol. - Er kocht Reis, isst ihn mit etwas Gemüse und räumt danach ab.
:49. 22 órakor lefekszik, bár nem alszik. - Er geht um 22 Uhr ins Bett, obwohl er nicht schläft.
:50. Másnap reggel ismét húsz perccel korábban érkezik. - Am nächsten Morgen kommt er wieder zwanzig Minuten früher.
:51. A kabátját a második akasztóra teszi. - Er hängt den Mantel an den zweiten Haken.
:52. Megtisztítja a szkenner üvegfelületét. - Er reinigt das Glasfeld des Scanners.
:53. A kendőt ezután pontosan összehajtva visszateszi. - Das Tuch legt er danach genau gefaltet zurück.
:54. Petra kolléganője röviden benéz: „Már megint ilyen korán?” - Kollegin Petra schaut kurz herein: „Schon wieder so früh?"
:55. Thomas válaszol: „Különben a szkenner nem indul el tisztán.” - Thomas antwortet: „Der Scanner läuft sonst nicht sauber an."
:56. Petra bólint, és elmegy. - Petra nickt und geht.
:57. Thomas leül. - Thomas setzt sich.
:58. Kinyitja a fiókot, és előveszi a bélyegzőhöz való póttintát. - Er öffnet die Schublade und holt die Ersatztinte für den Stempel heraus.
:59. Kicseréli, bár a régi még jó lenne. - Er wechselt sie, obwohl die alte noch gut wäre.
:60. Első érkezés: Bécs, 6:05, B csarnok. - Erste Ankunft: Wien, 6:05, Halle B.
:61. A kezét a pultra teszi. - Er legt die Hände auf den Tresen.
:62. Vár. - Er wartet.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der zweite Haken
:1. Thomas R. ist seit vierzehn Jahren Grenzbeamter am Frankfurter Flughafen.
:2. Er arbeitet in Halle B, Kontrollpunkt 3, und er kennt seinen Platz so gut, dass er ihn auch mit geschlossenen Augen finden würde.
:3. Jeden Morgen kommt er zwanzig Minuten früher als nötig.
:4. Er hängt den Mantel an den zweiten Haken, nicht den ersten, weil der erste wackelt.
:5. Er überprüft den Scanner, reinigt das Glasfeld mit einem Tuch und legt das Tuch danach genau gefaltet zurück.
:6. Er prüft den Stempelabdruck auf einem Blatt Papier und kontrolliert Datum und Uhrzeit.
:7. Dann setzt er sich und wartet auf den ersten Reisenden.
:8. Die Kollegen wissen, dass man ihn in dieser Zeit nicht anspricht.
:9. Das ist seine Art, den Tag zu beginnen.
:10. Es ist auch seine Art, nicht an das zu denken, was außerhalb dieses Raums passiert.
:11. Freitag, 18. Oktober, kurz vor 17 Uhr.
:12. Die letzte große Welle des Tages kommt aus dem Bereich der Langstreckenmaschinen.
:13. Thomas arbeitet seit acht Stunden, aber seine Bewegungen sind noch präzise.
:14. Ein Reisender nach dem anderen.
:15. Dann hält er inne.
:16. Ein junger Mann legt einen deutschen Pass auf den Tresen – und Thomas erkennt die Hände.
:17. Er kennt diese Hände, weil er sie einmal gehalten hat, klein und warm, als das Kind noch nicht laufen konnte.
:18. Thomas öffnet den Pass und sieht das Foto.
:19. Nico.
:20. Das Foto ist drei Jahre alt, aber der Blick ist derselbe: geradeaus, ohne Neugier, als wäre die Welt schon bekannt.
:21. Thomas schaut auf.
:22. Sein Sohn schaut durch die Kabinenscheibe hindurch, irgendwohin.
:23. Thomas legt die linke Hand flach auf den Tresen, damit das Zittern aufhört.
:24. Er drückt den Stempel.
:25. „Willkommen in Frankfurt", sagt er.
:26. Seine Stimme bricht nicht.
:27. Nico nimmt den Pass, nickt einmal, geht.
:28. Thomas schaut auf den Abdruck im Pass.
:29. Er ist sauber.
:30. Er hebt den Blick.
:31. Noch dreißig Reisende, schätzt er.
:32. Er arbeitet sie ab.
:33. Der Dienst endet um 18:15 Uhr.
:34. Thomas fährt mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo er seit der Scheidung eine Zweizimmerwohnung hat.
:35. Die Wohnung ist ruhig, obwohl das Radio meistens läuft.
:36. Er stellt es heute Abend nicht an.
:37. Er setzt sich an den Küchentisch, auf dem ein leeres Notizheft liegt.
:38. Er hat es vor Monaten gekauft, weil er dachte, er würde anfangen zu schreiben.
:39. Er hat es bisher nicht aufgeschlagen.
:40. Heute Abend öffnet er es und hält den Kugelschreiber eine Weile in der Hand.
:41. Dann schreibt er einen Satz: „Nico war heute hier."
:42. Er schaut auf den Satz.
:43. Er schließt das Heft.
:44. Er denkt daran, Miriam anzurufen, aber er tut es nicht, weil er nicht weiß, was er sagen soll.
:45. Er geht ans Fenster.
:46. Unten auf der Straße ist normaler Abendverkehr.
:47. Er schaut eine Weile zu, dann dreht er sich um.
:48. Er kocht Reis, isst ihn mit etwas Gemüse und räumt danach ab.
:49. Er geht um 22 Uhr ins Bett, obwohl er nicht schläft.
:50. Am nächsten Morgen kommt er wieder zwanzig Minuten früher.
:51. Er hängt den Mantel an den zweiten Haken.
:52. Er reinigt das Glasfeld des Scanners.
:53. Das Tuch legt er danach genau gefaltet zurück.
:54. Kollegin Petra schaut kurz herein: „Schon wieder so früh?"
:55. Thomas antwortet: „Der Scanner läuft sonst nicht sauber an."
:56. Petra nickt und geht.
:57. Thomas setzt sich.
:58. Er öffnet die Schublade und holt die Ersatztinte für den Stempel heraus.
:59. Er wechselt sie, obwohl die alte noch gut wäre.
:60. Erste Ankunft: Wien, 6:05, Halle B.
:61. Er legt die Hände auf den Tresen.
:62. Er wartet.
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=== 4 ===
:A letakart szalagfűrész
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt.
:5. Maga sem tudta, miért.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok.
:11. Petter értett a fakeretekhez.
:12. Ez nem volt probléma.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét.
:17. Jó fa.
:18. Száraz fa.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani.
:23. Petter tudta.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve.
:39. A méretek stimmeltek.
:40. A kötések jól voltak kigondolva.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen.
:51. Egy ideig hallgatta.
:52. Aztán újra kikapcsolta.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e.
:54. Valószínűleg igen.
:55. Valószínűleg nem is.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul.
:65. Az egyháztanácsra gondolt.
:66. A sarokban lévő fára gondolt.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi.
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:A letakart szalagfűrész - Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig. - Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt. - Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák. - Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt. - Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Maga sem tudta, miért. - Er wusste selbst nicht, warum.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést. - Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett. - Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik. - Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez. - An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok. - Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter értett a fakeretekhez. - Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Ez nem volt probléma. - Das war kein Problem.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi. - Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra. - Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt. - Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét. - Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Jó fa. - Gutes Holz.
:18. Száraz fa. - Trockenes Holz.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen. - Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva. - Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól. - Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani. - Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter tudta. - Petter wusste es.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt. - Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett. - Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte. - Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála. - Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt. - Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.” - Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor. - Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez. - Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket. - Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt. - Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet. - Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte. - Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt. - Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt. - Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve. - Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. A méretek stimmeltek. - Die Maße stimmten.
:40. A kötések jól voltak kigondolva. - Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna. - Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja. - Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban. - Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett. - Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen. - Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte. - Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat. - Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva. - Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot. - Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen. - Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Egy ideig hallgatta. - Er hörte eine Weile zu.
:52. Aztán újra kikapcsolta. - Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e. - Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:55. Valószínűleg nem is. - Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe. - Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig. - Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna. - So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta. - Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett. - Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve. - Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett. - Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük. - Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul. - Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Az egyháztanácsra gondolt. - Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. A sarokban lévő fára gondolt. - Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt. - Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta. - Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül. - Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt. - Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra. - Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon. - Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban. - Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen. - Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni. - Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi. - Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Er wusste selbst nicht, warum.
:6. Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Das war kein Problem.
:13. Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Gutes Holz.
:18. Trockenes Holz.
:19. Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter wusste es.
:24. Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. Die Maße stimmten.
:40. Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Er hörte eine Weile zu.
:52. Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Wahrscheinlich schon.
:55. Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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=== 1 ===
:Az elárasztott rét
:1. Az üzenet szöveges üzenetként érkezett, három szó, felkiáltójel nélkül, és éppen ez a józanság volt az, ami Maeve-et azonnal felállította.
:2. Hetek óta várt valamire, anélkül hogy tudta volna, mire, és most már tudta.
:3. A bőrönd húsz perc múlva készen állt az előszobában – túl kevés egy hétre, túl sok valakinek, aki nem akar maradni.
:4. A nyugat felé vezető út hosszú és hallgatag volt, az út két oldalán a mezők már lapos szürkeségbe merültek, mintha maga a táj is felhagyott volna azzal, hogy erőlködjön.
:5. Ahol a kavicsos út vízbe ment át, egy földtöltésen parkolt le, és kiszállt anélkül, hogy egészen leállította volna a motort, mintha szüksége volna a gyors menekülés lehetőségére.
:6. A sár elnyelte a lépteit, az eső olyan egykedvű állhatatossággal verte az arcát, mint valami, aminek semmiféle személyes szándéka nincs.
:7. A ház sötétben állt, csak fent, az egyik ablakban égett gyertyafény, amely át-átvillant az üvegen, és az előtte lévő vízen reszketett, mint egy állat, amely nem biztos magában.
:8. Declan kinyitotta az ajtót, mielőtt kopoghatott volna, és ő egy pillanatra elgondolkodott, vajon várt-e rá, vagy egyszerűen mindig az ajtó közelében élt.
:9. „Két órával tovább tartott, mint gondoltam”, mondta, és Maeve ebben sem szemrehányást, sem megkönnyebbülést nem hallott, hanem egy tény csendes elismerését.
:10. Úgy ölelték meg egymást, ahogy érett testvérek szokták – röviden, érzelgősség nélkül, egy hátveregetéssel, amely nagyjából azt jelentette: még itt vagyunk, ez elég.
:11. A földszint víz alatt állt, amely a gyertyafényben majdnem szépnek látszott, majdnem olyan volt, mint egy másik századból való enteriőr, ha nem lett volna ott a nedves kő szaga és azoknak a dolgoknak a doha, amelyeket nem vízre terveztek.
:12. A felszínen az apja jegyzetfüzete úszott, felduzzadva, mint egy kis könyv kezdet és vég nélkül, a tinta már szürke csíkokká folyt szét.
:13. Maeve utánakapott, és egy pillanatig úgy tartotta, hogy nem nézett rá, mert bizonyos dolgoknak idő kell, mielőtt az ember valóban rájuk tud nézni.
:14. Fent Bridie a tetőablak alatt ült, kezeit összekulcsolva, mint egy templomban, és halkan számolt, ajkai alig mozogtak.
:15. „A palackok odalent”, mondta anélkül, hogy bárki kérdezte volna, „egy minden évért, amelyet itt éltem.”
:16. Maeve leült mellé a karfára, mert nem volt második szék, és röviden rátette a kezét az anyjáéra, amely hidegnek és nyugodtnak érződött.
:17. Aztán Declan kiáltott, mert a komód nem fog magától felmenni a lépcsőn, és ezzel véget ért a csendes jelenet.
:18. A cipekedés egyszerre volt fáradságos és nevetséges, mert a komód szélesebb volt annál, mint amit a lépcsőház tulajdonképpen megengedett, és mert Declan írül káromkodott, amit kevésbé súlyosnak tartott, mint angolul, noha az anyja mindkettőt értette.
:19. Amikor végre fent letették a bútordarabot, Maeve a homlokát a hűvös fához támasztotta, és nevetett, mert néha ez az egyetlen, ami még megy.
:20. Odakint a szomszédok homokzsákokat cipeltek hosszú, hallgatag láncban, amely a sötétben szinte ünnepélyesnek látszott.
:21. Maeve újra felvette a nedves kabátot, és kilépett, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, mert az ilyen éjszakák nem küldenek meghívókat.
:22. Aoife, hetvenéves, négy évtizede a szomszéd ház lakója, olyan energiával lapátolta a földet, amely Maeve-et szégyenbe hozta, és közben csak röviden nézett fel.
:23. „Városi csizmák”, mondta Aoife, „de legalább felvetted őket.”
:24. A munkában volt valami szinte meditatív, a hideg és az eső és a kimerültség ellenére, amely lassan Maeve karjaiba ette magát – nem kellett gondolkodni, csak vinni kellett.
:25. Éjfél körül a víz megtorpant, mintha valóban fontolgatna valamit, és ebben a szünetben volt valami majdnem méltóságteljes, mintha a rituáléhoz tartozna.
:26. Declan felmászott a fészer tetejére, lenyújtotta neki a kezét, és Maeve habozás nélkül elfogadta, ami őt magát is meglepte.
:27. Fentről nyíltan látszott a táj egész átváltozása: az udvar fekete tó, a parton álló nyírfák mellkasig elsüllyedve, a mögöttük lévő mezők határ nélkül föld és ég között.
:28. „Ez az iskola felé vezető út”, mondta Maeve, bár már semmi nem látszott belőle.
:29. „Tudom”, mondta Declan, és ebben a tudomban benne volt minden, amit az évek alatt nem mondott ki.
:30. Előhúzott a zsebéből egy műanyag palackot, és a whiskey olcsó volt, mégis melegített, talán éppen ezért.
:31. A palack körbejárt közöttük, és Maeve többet ivott a szükségesnél, mert a tetőn ülő csend olyan minőségű volt, amely kitöltést követelt.
:32. „Mindig azon tűnődtem, megbántad-e valaha, hogy maradtál”, mondta végül, mert éjszaka a tetőkön olyan dolgokat is ki lehet mondani, amelyek a konyhaasztalnál nem volnának lehetségesek.
:33. Declan elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy azt higgye, nem fog válaszolni, aztán azt mondta: „A megbánás feltételezi, hogy lett volna egy másik lehetőség, amelyet valóban el tudtam képzelni.”
:34. Maeve arra gondolt, hogyan hajtott el huszonkét évesen, anélkül hogy visszafordult volna, meggyőződve arról, hogy a helyes mindig az, ami előre vezet.
:35. „Azt hittem, itt végeztem”, mondta.
:36. „Végeztél is”, mondta ő szünet nélkül, mintha ezt már régóta tudta volna. „De az, hogy az ember végzett valamivel, nem jelenti azt, hogy nem térhet vissza.”
:37. Az eső újra rákezdett, ezúttal halkabban, szinte udvarias visszafogottsággal.
:38. Még sokáig ültek a tetőn, amíg a palack ki nem ürült, és a hideg komolyabbá nem kezdett válni.
:39. Reggelre a víz három tenyérnyit visszahúzódott, ami kevés volt, és ugyanakkor minden, amit abban a pillanatban kívánni lehetett.
:40. Bridie már az ablaknál állt, a teát két kézzel fogva, és olyan higgadtsággal szemlélte az udvar pusztulását, amelyről Maeve nem tudta biztosan, csodálnia kellene-e vagy félnie tőle.
:41. Ketten lapátolták a sarat, lassan és egyenletesen, olyan ritmusban, amely magától állt be, mint egy régi ütem.
:42. Délután, amikor a legrosszabb részen túl voltak, Maeve kihúzta a bőröndjét a sárból, és letörölte egy törölközővel, amely amúgy is elveszett már.
:43. Declan ezt szó nélkül figyelte, vállát az ajtófélfának támasztva, azon a módon, amely azt jelentette: látlak, és nem mondok róla semmit.
:44. „Legközelebb hívj előtte”, mondta végül.
:45. „Nincs legközelebb”, mondta Maeve, és félig komolyan gondolta, ő pedig tudta ezt, és ő tudta, hogy ő tudja.
:46. Bridie intett az ablakból, egyszer, nyugodtan, dráma nélküli intés volt, amely többet mondott egy ölelésnél.
:47. Maeve elindult, a rádió egy dalt játszott, amelyet az apja szeretett, és hagyta szólni, amíg fájni nem kezdett, aztán még egy kicsit tovább.
:48. A visszapillantó tükörben Declan a ház ajtajában állt, arcát az eső felé emelve, mintha ez tudatos döntés volna a védelem ellen.
:49. A víz csattogott a kerekek alatt, az út még félig víz alatt volt, és Maeve lassan vezetett, mert még egy kicsit tovább látni akarta a házat a visszapillantó tükörben.
:50. Az árvíznek nem volt vége, ezt tudta, és a következő alkalom el fog jönni, akár legközelebbnek nevezte, akár nem.
:51. De a ház állt, és a benne lévő emberek is álltak, és néha az, ami megmarad, pontosan az, amire az embernek szüksége volt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az elárasztott rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Az üzenet szöveges üzenetként érkezett, három szó, felkiáltójel nélkül, és éppen ez a józanság volt az, ami Maeve-et azonnal felállította. - Die Nachricht kam als Textnachricht, drei Wörter, kein Ausrufezeichen, und genau diese Nüchternheit war es, die Maeve sofort aufstehen ließ.
:2. Hetek óta várt valamire, anélkül hogy tudta volna, mire, és most már tudta. - Sie hatte seit Wochen auf irgendetwas gewartet, ohne zu wissen worauf, und jetzt wusste sie es.
:3. A bőrönd húsz perc múlva készen állt az előszobában – túl kevés egy hétre, túl sok valakinek, aki nem akar maradni. - Der Koffer stand in zwanzig Minuten fertig am Flur – zu wenig für eine Woche, zu viel für jemanden, der nicht bleiben will.
:4. A nyugat felé vezető út hosszú és hallgatag volt, az út két oldalán a mezők már lapos szürkeségbe merültek, mintha maga a táj is felhagyott volna azzal, hogy erőlködjön. - Die Fahrt nach Westen war lang und schweigend, die Felder zu beiden Seiten der Straße bereits in flaches Grau getaucht, als hätte die Landschaft selbst aufgehört, sich Mühe zu geben.
:5. Ahol a kavicsos út vízbe ment át, egy földtöltésen parkolt le, és kiszállt anélkül, hogy egészen leállította volna a motort, mintha szüksége volna a gyors menekülés lehetőségére. - Wo die Schotterstraße ins Wasser überging, parkte sie auf einem Erdwall und stieg aus, ohne den Motor ganz auszumachen, als bräuchte sie die Möglichkeit zur schnellen Flucht.
:6. A sár elnyelte a lépteit, az eső olyan egykedvű állhatatossággal verte az arcát, mint valami, aminek semmiféle személyes szándéka nincs. - Der Matsch schluckte ihre Schritte, der Regen traf ihr Gesicht mit der gleichmütigen Beständigkeit von etwas, das keinerlei persönliche Absichten hat.
:7. A ház sötétben állt, csak fent, az egyik ablakban égett gyertyafény, amely át-átvillant az üvegen, és az előtte lévő vízen reszketett, mint egy állat, amely nem biztos magában. - Das Haus stand im Dunkeln, nur in einem Fenster oben brannte Kerzenlicht, das durch das Glas flackerte und auf dem Wasser davor zitterte wie ein Tier, das sich nicht sicher ist.
:8. Declan kinyitotta az ajtót, mielőtt kopoghatott volna, és ő egy pillanatra elgondolkodott, vajon várt-e rá, vagy egyszerűen mindig az ajtó közelében élt. - Declan öffnete die Tür, bevor sie klopfen konnte, und sie fragte sich kurz, ob er gewartet hatte oder ob er einfach immer in Türnähe lebte.
:9. „Két órával tovább tartott, mint gondoltam”, mondta, és Maeve ebben sem szemrehányást, sem megkönnyebbülést nem hallott, hanem egy tény csendes elismerését. - „Du hast zwei Stunden gebraucht länger als ich dachte", sagte er, und sie hörte darin weder Vorwurf noch Erleichterung, sondern die stille Anerkennung einer Tatsache.
:10. Úgy ölelték meg egymást, ahogy érett testvérek szokták – röviden, érzelgősség nélkül, egy hátveregetéssel, amely nagyjából azt jelentette: még itt vagyunk, ez elég. - Sie umarmten sich auf die Art gereifter Geschwister – kurz, ohne Sentimentalität, mit einem Klopfen auf den Rücken, das ungefähr bedeutete: Wir sind noch da, das reicht.
:11. A földszint víz alatt állt, amely a gyertyafényben majdnem szépnek látszott, majdnem olyan volt, mint egy másik századból való enteriőr, ha nem lett volna ott a nedves kő szaga és azoknak a dolgoknak a doha, amelyeket nem vízre terveztek. - Das Erdgeschoss stand unter Wasser, das im Kerzenlicht beinahe schön aussah, beinahe wie ein Interieur aus einem anderen Jahrhundert, wäre da nicht der Geruch nach nassem Stein und dem Moder von Dingen, die nicht für Wasser gedacht waren.
:12. A felszínen az apja jegyzetfüzete úszott, felduzzadva, mint egy kis könyv kezdet és vég nélkül, a tinta már szürke csíkokká folyt szét. - Auf der Oberfläche trieb das Notizbuch ihres Vaters, aufgegangen wie ein kleines Buch ohne Anfang und Ende, die Tinte bereits verlaufen zu grauen Schlieren.
:13. Maeve utánakapott, és egy pillanatig úgy tartotta, hogy nem nézett rá, mert bizonyos dolgoknak idő kell, mielőtt az ember valóban rájuk tud nézni. - Maeve griff danach und hielt es einen Moment, ohne es anzuschauen, weil manche Dinge Zeit brauchen, bevor man sie wirklich ansehen kann.
:14. Fent Bridie a tetőablak alatt ült, kezeit összekulcsolva, mint egy templomban, és halkan számolt, ajkai alig mozogtak. - Oben saß Bridie unter dem Dachfenster, die Hände gefaltet wie in einer Kirche, und zählte leise, die Lippen kaum bewegt.
:15. „A palackok odalent”, mondta anélkül, hogy bárki kérdezte volna, „egy minden évért, amelyet itt éltem.” - „Die Flaschen unten", sagte sie, ohne dass jemand gefragt hatte, „eine für jedes Jahr, das ich hier gelebt habe."
:16. Maeve leült mellé a karfára, mert nem volt második szék, és röviden rátette a kezét az anyjáéra, amely hidegnek és nyugodtnak érződött. - Maeve setzte sich neben sie auf die Armlehne, weil es keinen zweiten Stuhl gab, und legte kurz die Hand auf die ihrer Mutter, die sich kalt anfühlte und ruhig.
:17. Aztán Declan kiáltott, mert a komód nem fog magától felmenni a lépcsőn, és ezzel véget ért a csendes jelenet. - Dann rief Declan, weil die Kommode nicht von selbst die Treppe hochgehen würde, und das war das Ende der stillen Szene.
:18. A cipekedés egyszerre volt fáradságos és nevetséges, mert a komód szélesebb volt annál, mint amit a lépcsőház tulajdonképpen megengedett, és mert Declan írül káromkodott, amit kevésbé súlyosnak tartott, mint angolul, noha az anyja mindkettőt értette. - Das Tragen war mühselig und lächerlich zugleich, weil die Kommode breiter war als das Treppenhaus es eigentlich erlaubte und weil Declan auf Irisch fluchte, was er für weniger schlimm hielt als auf Englisch, obwohl die Mutter beides verstand.
:19. Amikor végre fent letették a bútordarabot, Maeve a homlokát a hűvös fához támasztotta, és nevetett, mert néha ez az egyetlen, ami még megy. - Als sie das Möbelstück endlich oben abstellten, lehnte Maeve die Stirn gegen das kühle Holz und lachte, weil das manchmal das Einzige ist, das noch geht.
:20. Odakint a szomszédok homokzsákokat cipeltek hosszú, hallgatag láncban, amely a sötétben szinte ünnepélyesnek látszott. - Draußen schleppten die Nachbarn Sandsäcke in einer langen, schweigenden Kette, die in der Dunkelheit fast feierlich aussah.
:21. Maeve újra felvette a nedves kabátot, és kilépett, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, mert az ilyen éjszakák nem küldenek meghívókat. - Maeve zog die nasse Jacke wieder an und trat hinaus, ohne zu fragen, wer sie brauchte, weil solche Nächte keine Einladungen verschicken.
:22. Aoife, hetvenéves, négy évtizede a szomszéd ház lakója, olyan energiával lapátolta a földet, amely Maeve-et szégyenbe hozta, és közben csak röviden nézett fel. - Aoife, siebzig, wohnhaft seit vier Jahrzehnten im Nachbarhaus, schaufelte Erde mit einer Energie, die Maeve beschämte, und schaute dabei nur kurz auf.
:23. „Városi csizmák”, mondta Aoife, „de legalább felvetted őket.” - „Städtische Stiefel", sagte Aoife, „aber du hast sie wenigstens angezogen."
:24. A munkában volt valami szinte meditatív, a hideg és az eső és a kimerültség ellenére, amely lassan Maeve karjaiba ette magát – nem kellett gondolkodni, csak vinni kellett. - Die Arbeit hatte etwas fast Meditatives, trotz Kälte und Regen und der Erschöpfung, die sich langsam in Maeves Arme fraß – man musste nicht denken, man musste nur tragen.
:25. Éjfél körül a víz megtorpant, mintha valóban fontolgatna valamit, és ebben a szünetben volt valami majdnem méltóságteljes, mintha a rituáléhoz tartozna. - Gegen Mitternacht hielt das Wasser inne, als würde es tatsächlich überlegen, und diese Pause hatte etwas beinahe Würdevolles, als gehörte sie zum Ritual.
:26. Declan felmászott a fészer tetejére, lenyújtotta neki a kezét, és Maeve habozás nélkül elfogadta, ami őt magát is meglepte. - Declan kletterte auf das Schuppendach und streckte ihr die Hand herunter, und Maeve nahm sie, ohne zu zögern, was sie selbst überraschte.
:27. Fentről nyíltan látszott a táj egész átváltozása: az udvar fekete tó, a parton álló nyírfák mellkasig elsüllyedve, a mögöttük lévő mezők határ nélkül föld és ég között. - Von oben lag die gesamte Verwandlung der Landschaft offen: der Hof ein schwarzer See, die Birken am Ufer versunken bis zur Brust, die Felder dahinter ohne Grenze zwischen Erde und Himmel.
:28. „Ez az iskola felé vezető út”, mondta Maeve, bár már semmi nem látszott belőle. - „Das ist der Weg zur Schule", sagte Maeve, obwohl nichts mehr davon zu sehen war.
:29. „Tudom”, mondta Declan, és ebben a tudomban benne volt minden, amit az évek alatt nem mondott ki. - „Ich weiß", sagte Declan, und in diesem Ich-weiß steckte alles, was er in all den Jahren nicht gesagt hatte.
:30. Előhúzott a zsebéből egy műanyag palackot, és a whiskey olcsó volt, mégis melegített, talán éppen ezért. - Er zog eine Plastikflasche aus der Tasche, und der Whiskey war billig und wärmte trotzdem, vielleicht sogar deswegen.
:31. A palack körbejárt közöttük, és Maeve többet ivott a szükségesnél, mert a tetőn ülő csend olyan minőségű volt, amely kitöltést követelt. - Die Flasche kreiste zwischen ihnen, und Maeve trank mehr als nötig, weil die Stille auf dem Dach von einer Qualität war, die nach Füllung verlangte.
:32. „Mindig azon tűnődtem, megbántad-e valaha, hogy maradtál”, mondta végül, mert éjszaka a tetőkön olyan dolgokat is ki lehet mondani, amelyek a konyhaasztalnál nem volnának lehetségesek. - „Ich habe mich immer gefragt, ob du je bereut hast, dass du geblieben bist", sagte sie schließlich, weil man auf Dächern in der Nacht Dinge sagen kann, die am Küchentisch nicht möglich wären.
:33. Declan elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy azt higgye, nem fog válaszolni, aztán azt mondta: „A megbánás feltételezi, hogy lett volna egy másik lehetőség, amelyet valóban el tudtam képzelni.” - Declan schwieg lange genug, dass sie dachte, er würde nicht antworten, und dann sagte er: „Reue setzt voraus, dass es eine andere Möglichkeit gegeben hätte, die ich mir wirklich vorstellen konnte."
:34. Maeve arra gondolt, hogyan hajtott el huszonkét évesen, anélkül hogy visszafordult volna, meggyőződve arról, hogy a helyes mindig az, ami előre vezet. - Maeve dachte daran, wie sie mit zweiundzwanzig abgefahren war, ohne sich umzudrehen, überzeugt, dass das Richtige immer das ist, was nach vorn geht.
:35. „Azt hittem, itt végeztem”, mondta. - „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:36. „Végeztél is”, mondta ő szünet nélkül, mintha ezt már régóta tudta volna. „De az, hogy az ember végzett valamivel, nem jelenti azt, hogy nem térhet vissza.” - „Bist du auch", sagte er, ohne Pause, als hätte er das schon lange gewusst. „Aber fertig sein bedeutet nicht, dass man nicht zurückkommen darf."
:37. Az eső újra rákezdett, ezúttal halkabban, szinte udvarias visszafogottsággal. - Der Regen setzte wieder ein, leiser diesmal, mit einer fast höflichen Zurückhaltung.
:38. Még sokáig ültek a tetőn, amíg a palack ki nem ürült, és a hideg komolyabbá nem kezdett válni. - Sie saßen noch lange auf dem Dach, bis die Flasche leer war und die Kälte anfing, ernsthafter zu werden.
:39. Reggelre a víz három tenyérnyit visszahúzódott, ami kevés volt, és ugyanakkor minden, amit abban a pillanatban kívánni lehetett. - Am Morgen hatte das Wasser drei Handbreit nachgegeben, was wenig war und gleichzeitig alles, was man sich für diesen Moment wünschen konnte.
:40. Bridie már az ablaknál állt, a teát két kézzel fogva, és olyan higgadtsággal szemlélte az udvar pusztulását, amelyről Maeve nem tudta biztosan, csodálnia kellene-e vagy félnie tőle. - Bridie stand bereits am Fenster, den Tee in beiden Händen, und betrachtete die Verwüstung im Hof mit einer Gelassenheit, die Maeve nicht sicher war, ob sie bewundern oder fürchten sollte.
:41. Ketten lapátolták a sarat, lassan és egyenletesen, olyan ritmusban, amely magától állt be, mint egy régi ütem. - Sie schaufelten den Schlamm zu zweit, langsam und gleichmäßig, in einem Rhythmus, der sich von selbst einstellte wie ein alter Takt.
:42. Délután, amikor a legrosszabb részen túl voltak, Maeve kihúzta a bőröndjét a sárból, és letörölte egy törölközővel, amely amúgy is elveszett már. - Am Nachmittag, als der schlimmste Teil geschafft war, zog Maeve ihren Koffer aus dem Matsch und wischte ihn mit einem Handtuch ab, das ohnehin schon verloren war.
:43. Declan ezt szó nélkül figyelte, vállát az ajtófélfának támasztva, azon a módon, amely azt jelentette: látlak, és nem mondok róla semmit. - Declan beobachtete das, ohne etwas zu sagen, die Schulter an den Türrahmen gelehnt, auf die Art, die bedeutete: Ich sehe dich, und ich sage nichts dazu.
:44. „Legközelebb hívj előtte”, mondta végül. - „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er schließlich.
:45. „Nincs legközelebb”, mondta Maeve, és félig komolyan gondolta, ő pedig tudta ezt, és ő tudta, hogy ő tudja. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagte Maeve, und sie meinte es halb, und er wusste das, und sie wusste, dass er es wusste.
:46. Bridie intett az ablakból, egyszer, nyugodtan, dráma nélküli intés volt, amely többet mondott egy ölelésnél. - Bridie winkte vom Fenster, einmal, ruhig, ein Winken ohne Drama, das mehr sagte als eine Umarmung.
:47. Maeve elindult, a rádió egy dalt játszott, amelyet az apja szeretett, és hagyta szólni, amíg fájni nem kezdett, aztán még egy kicsit tovább. - Maeve fuhr los, das Radio spielte ein Lied, das ihr Vater gemocht hatte, und sie ließ es laufen, bis es zu weh tat, und dann noch ein bisschen länger.
:48. A visszapillantó tükörben Declan a ház ajtajában állt, arcát az eső felé emelve, mintha ez tudatos döntés volna a védelem ellen. - Im Rückspiegel stand Declan in der Haustür, das Gesicht in den Regen gehoben, als wäre das eine bewusste Entscheidung gegen den Schutz.
:49. A víz csattogott a kerekek alatt, az út még félig víz alatt volt, és Maeve lassan vezetett, mert még egy kicsit tovább látni akarta a házat a visszapillantó tükörben. - Das Wasser unter den Reifen platschte, die Straße war noch halb überschwemmt, und Maeve fuhr langsam, weil sie das Haus noch ein bisschen länger im Rückspiegel sehen wollte.
:50. Az árvíznek nem volt vége, ezt tudta, és a következő alkalom el fog jönni, akár legközelebbnek nevezte, akár nem. - Die Flut war nicht vorbei, das wusste sie, und das nächste Mal würde kommen, ob sie es nächstes Mal nannte oder nicht.
:51. De a ház állt, és a benne lévő emberek is álltak, és néha az, ami megmarad, pontosan az, amire az embernek szüksége volt. - Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen auch, und manchmal ist das, was bleibt, genau das, was man gebraucht hat.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Die Nachricht kam als Textnachricht, drei Wörter, kein Ausrufezeichen, und genau diese Nüchternheit war es, die Maeve sofort aufstehen ließ.
:2. Sie hatte seit Wochen auf irgendetwas gewartet, ohne zu wissen worauf, und jetzt wusste sie es.
:3. Der Koffer stand in zwanzig Minuten fertig am Flur – zu wenig für eine Woche, zu viel für jemanden, der nicht bleiben will.
:4. Die Fahrt nach Westen war lang und schweigend, die Felder zu beiden Seiten der Straße bereits in flaches Grau getaucht, als hätte die Landschaft selbst aufgehört, sich Mühe zu geben.
:5. Wo die Schotterstraße ins Wasser überging, parkte sie auf einem Erdwall und stieg aus, ohne den Motor ganz auszumachen, als bräuchte sie die Möglichkeit zur schnellen Flucht.
:6. Der Matsch schluckte ihre Schritte, der Regen traf ihr Gesicht mit der gleichmütigen Beständigkeit von etwas, das keinerlei persönliche Absichten hat.
:7. Das Haus stand im Dunkeln, nur in einem Fenster oben brannte Kerzenlicht, das durch das Glas flackerte und auf dem Wasser davor zitterte wie ein Tier, das sich nicht sicher ist.
:8. Declan öffnete die Tür, bevor sie klopfen konnte, und sie fragte sich kurz, ob er gewartet hatte oder ob er einfach immer in Türnähe lebte.
:9. „Du hast zwei Stunden gebraucht länger als ich dachte", sagte er, und sie hörte darin weder Vorwurf noch Erleichterung, sondern die stille Anerkennung einer Tatsache.
:10. Sie umarmten sich auf die Art gereifter Geschwister – kurz, ohne Sentimentalität, mit einem Klopfen auf den Rücken, das ungefähr bedeutete: Wir sind noch da, das reicht.
:11. Das Erdgeschoss stand unter Wasser, das im Kerzenlicht beinahe schön aussah, beinahe wie ein Interieur aus einem anderen Jahrhundert, wäre da nicht der Geruch nach nassem Stein und dem Moder von Dingen, die nicht für Wasser gedacht waren.
:12. Auf der Oberfläche trieb das Notizbuch ihres Vaters, aufgegangen wie ein kleines Buch ohne Anfang und Ende, die Tinte bereits verlaufen zu grauen Schlieren.
:13. Maeve griff danach und hielt es einen Moment, ohne es anzuschauen, weil manche Dinge Zeit brauchen, bevor man sie wirklich ansehen kann.
:14. Oben saß Bridie unter dem Dachfenster, die Hände gefaltet wie in einer Kirche, und zählte leise, die Lippen kaum bewegt.
:15. „Die Flaschen unten", sagte sie, ohne dass jemand gefragt hatte, „eine für jedes Jahr, das ich hier gelebt habe."
:16. Maeve setzte sich neben sie auf die Armlehne, weil es keinen zweiten Stuhl gab, und legte kurz die Hand auf die ihrer Mutter, die sich kalt anfühlte und ruhig.
:17. Dann rief Declan, weil die Kommode nicht von selbst die Treppe hochgehen würde, und das war das Ende der stillen Szene.
:18. Das Tragen war mühselig und lächerlich zugleich, weil die Kommode breiter war als das Treppenhaus es eigentlich erlaubte und weil Declan auf Irisch fluchte, was er für weniger schlimm hielt als auf Englisch, obwohl die Mutter beides verstand.
:19. Als sie das Möbelstück endlich oben abstellten, lehnte Maeve die Stirn gegen das kühle Holz und lachte, weil das manchmal das Einzige ist, das noch geht.
:20. Draußen schleppten die Nachbarn Sandsäcke in einer langen, schweigenden Kette, die in der Dunkelheit fast feierlich aussah.
:21. Maeve zog die nasse Jacke wieder an und trat hinaus, ohne zu fragen, wer sie brauchte, weil solche Nächte keine Einladungen verschicken.
:22. Aoife, siebzig, wohnhaft seit vier Jahrzehnten im Nachbarhaus, schaufelte Erde mit einer Energie, die Maeve beschämte, und schaute dabei nur kurz auf.
:23. „Städtische Stiefel", sagte Aoife, „aber du hast sie wenigstens angezogen."
:24. Die Arbeit hatte etwas fast Meditatives, trotz Kälte und Regen und der Erschöpfung, die sich langsam in Maeves Arme fraß – man musste nicht denken, man musste nur tragen.
:25. Gegen Mitternacht hielt das Wasser inne, als würde es tatsächlich überlegen, und diese Pause hatte etwas beinahe Würdevolles, als gehörte sie zum Ritual.
:26. Declan kletterte auf das Schuppendach und streckte ihr die Hand herunter, und Maeve nahm sie, ohne zu zögern, was sie selbst überraschte.
:27. Von oben lag die gesamte Verwandlung der Landschaft offen: der Hof ein schwarzer See, die Birken am Ufer versunken bis zur Brust, die Felder dahinter ohne Grenze zwischen Erde und Himmel.
:28. „Das ist der Weg zur Schule", sagte Maeve, obwohl nichts mehr davon zu sehen war.
:29. „Ich weiß", sagte Declan, und in diesem Ich-weiß steckte alles, was er in all den Jahren nicht gesagt hatte.
:30. Er zog eine Plastikflasche aus der Tasche, und der Whiskey war billig und wärmte trotzdem, vielleicht sogar deswegen.
:31. Die Flasche kreiste zwischen ihnen, und Maeve trank mehr als nötig, weil die Stille auf dem Dach von einer Qualität war, die nach Füllung verlangte.
:32. „Ich habe mich immer gefragt, ob du je bereut hast, dass du geblieben bist", sagte sie schließlich, weil man auf Dächern in der Nacht Dinge sagen kann, die am Küchentisch nicht möglich wären.
:33. Declan schwieg lange genug, dass sie dachte, er würde nicht antworten, und dann sagte er: „Reue setzt voraus, dass es eine andere Möglichkeit gegeben hätte, die ich mir wirklich vorstellen konnte."
:34. Maeve dachte daran, wie sie mit zweiundzwanzig abgefahren war, ohne sich umzudrehen, überzeugt, dass das Richtige immer das ist, was nach vorn geht.
:35. „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:36. „Bist du auch", sagte er, ohne Pause, als hätte er das schon lange gewusst. „Aber fertig sein bedeutet nicht, dass man nicht zurückkommen darf."
:37. Der Regen setzte wieder ein, leiser diesmal, mit einer fast höflichen Zurückhaltung.
:38. Sie saßen noch lange auf dem Dach, bis die Flasche leer war und die Kälte anfing, ernsthafter zu werden.
:39. Am Morgen hatte das Wasser drei Handbreit nachgegeben, was wenig war und gleichzeitig alles, was man sich für diesen Moment wünschen konnte.
:40. Bridie stand bereits am Fenster, den Tee in beiden Händen, und betrachtete die Verwüstung im Hof mit einer Gelassenheit, die Maeve nicht sicher war, ob sie bewundern oder fürchten sollte.
:41. Sie schaufelten den Schlamm zu zweit, langsam und gleichmäßig, in einem Rhythmus, der sich von selbst einstellte wie ein alter Takt.
:42. Am Nachmittag, als der schlimmste Teil geschafft war, zog Maeve ihren Koffer aus dem Matsch und wischte ihn mit einem Handtuch ab, das ohnehin schon verloren war.
:43. Declan beobachtete das, ohne etwas zu sagen, die Schulter an den Türrahmen gelehnt, auf die Art, die bedeutete: Ich sehe dich, und ich sage nichts dazu.
:44. „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er schließlich.
:45. „Es gibt kein nächstes Mal", sagte Maeve, und sie meinte es halb, und er wusste das, und sie wusste, dass er es wusste.
:46. Bridie winkte vom Fenster, einmal, ruhig, ein Winken ohne Drama, das mehr sagte als eine Umarmung.
:47. Maeve fuhr los, das Radio spielte ein Lied, das ihr Vater gemocht hatte, und sie ließ es laufen, bis es zu weh tat, und dann noch ein bisschen länger.
:48. Im Rückspiegel stand Declan in der Haustür, das Gesicht in den Regen gehoben, als wäre das eine bewusste Entscheidung gegen den Schutz.
:49. Das Wasser unter den Reifen platschte, die Straße war noch halb überschwemmt, und Maeve fuhr langsam, weil sie das Haus noch ein bisschen länger im Rückspiegel sehen wollte.
:50. Die Flut war nicht vorbei, das wusste sie, und das nächste Mal würde kommen, ob sie es nächstes Mal nannte oder nicht.
:51. Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen auch, und manchmal ist das, was bleibt, genau das, was man gebraucht hat.
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=== 2 ===
:Az utolsó műszakterv
:1. Frank soha nem kérdezte meg magától, hogy van-e értelme annak, amit csinál, mert maga a kérdés veszélyesebbnek tűnik számára, mint a válasz.
:2. Negyvenhét éves, tanult lakatos, kilenc éve elvált, és minden reggel fél hatkor ugyanazon az úton megy a gyárba, amelyen a rendszerváltás óta jár.
:3. Az út tizenegy percig tart, és minden kanyart olyan jól ismer, hogy valószínűleg csukott szemmel is végig tudna menni rajta.
:4. Ami a célban vár rá, megváltozott – vagy inkább: nem változott meg, miközben körülötte minden megváltozott, és éppen ez a probléma.
:5. A mezőgazdaságigép-gyártó kombinát még létezik, abban az értelemben, hogy az épületek állnak, és papíron senki sem határozta el a bezárását.
:6. Tizenegy éve nem ad el gépeket, három embert foglalkoztat, akiket valójában nem foglalkoztatnak, és olyan béreket fizet, amelyek eredetéről Frank nem kérdez.
:7. Felveszi a köpenyt, odamegy az MTS-15-höz – egy kombájnhoz, amely idősebb némelyik gondolatánál –, és munkához lát.
:8. Az alkatrész, amelyet tegnap beépített, a gommerni roncstelepről származik, ahol egy Kaczmarek nevű barátságos férfi nem tett fel neki kérdéseket.
:9. A motor beindul, három másodpercig jár, mintha komolyan gondolná, aztán újra összeomlik.
:10. Frank hagyja kihűlni, majd újra beindítja.
:11. Ugyanaz.
:12. Nem jegyez fel semmit, mert egy feljegyzés címzettet feltételezne.
:13. Bernd fél tíz körül érkezik, mint mindig, a régi anyagraktár csarnoka felől, ahol egy matracon alszik, amelyet két téllel ezelőtt tett le magának oda.
:14. Régebben brigádvezető volt, olyan cím birtokosa, amely a rendszerváltás után olyan gyorsan értelmét vesztette, mint a legtöbb cím, amely korábban sokat jelentett.
:15. Ma szó nélkül odatart Franknak egy dobozt, egy olyan ember mozdulatával, akinek a válasz már azelőtt közömbös, hogy megérkezne.
:16. Frank visszautasítja, Bernd egyedül iszik, és közöttük kialakul az a csend, amelynek már nincs szüksége magyarázatra.
:17. Naponta iszik, de annyira ellenőrzötten, hogy hivatalosan figyelmen kívül lehet hagyni – teljesítmény ez, amelyet Frank titokban tisztel.
:18. Ulla olyan rendet teremtett magának, amelyet senki sem kért tőle, és amelyet utána senki sem fog fenntartani.
:19. Csavarokat válogat dobozokba, felcímkézi a dobozokat, ellenőrzi a címkézést – M8, M10, M12 –, mintha ez egy nagyobb terv része volna, amely létezik, még ha vele soha nem is közölték.
:20. Közben számol, mert a számolás az egyetlen, ami azt az érzést adja neki, hogy érti a helyzetet, nem pedig csak benne ül.
:21. Azt mondja Berndnek, miközben leragaszt egy dobozt: „Ha jön az ellenőr, ne gondolja, hogy itt már senki sem dolgozik.”
:22. Bernd fel sem nézve válaszol: „Nem jön, Ulla. Ezt te is tudod.”
:23. Tudja, de ez semmit sem változtat azon, hogy a csavart a megfelelő dobozba teszi.
:24. Frank hallgatja őket, és nem mond semmit, mert a mondat, amelyre gondol, túl éles volna ahhoz, hogy kimondja.
:25. A kantin régi zsír és hideg kávé szagát árasztja, a falon lévő naptár pedig tizenhét éve ugyanazt a hónapot mutatja.
:26. Frank megmelegíti a gulyáslevest, leül, és amikor Ulla a vajas kenyerével szemben helyet foglal, már a szeme kifejezéséből tudja, hogy olyasmit fog mondani, amit nem akar hallani.
:27. Mégis kimondja, nyugodtan és kertelés nélkül: a könyvelés telefonált, ebben a hónapban lesz utoljára fizetés, ezúttal ez már nem bejelentés, hanem dátum.
:28. Frank a levesben turkál, és azt mondja, hogy ezt már múlt hónapban is mondták neki.
:29. Ulla megrázza a fejét, tenyerét laposan az asztalra teszi: „Számokat mondtak nekem, Frank. Valódi számokat.”
:30. Tovább eszik, mert az evés olyan cselekvés, amely nem kíván választ.
:31. Aztán, hosszú szünet után, amelyben csak a mikrohullámú sütő zúg: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:32. Ulla ránéz, és a tekintetében van valami, ami nem kritika, de nem is megértés.
:33. „Tizenkét éve van nálad műszak vége, és másnap reggel mégis újra visszajössz. Már nem tudom, hogy ez erő-e, vagy valami más.”
:34. Frank félretolja a tányért, feláll, és a szék hangja a betonpadlón hangosabban szól, mint szükséges volna.
:35. A kedd, amelyen kikapcsolják az áramot, eleinte nem különbözik a többi keddtől.
:36. Frank kinyitja a kaput, belép a csarnokba, és csak néhány másodperc múlva érti meg, hogy a sötétség nem az évszakból ered, hanem egy döntésből, amelyet nélküle hoztak meg.
:37. A főbiztosítékot lekapcsolták – valaki itt járt anélkül, hogy ő tudott volna róla, és olyasmit tett, amit nem lehet visszacsinálni.
:38. Megáll, kezét mélyen a dzsekije zsebébe dugja, és semmi meghatározottra nem vár.
:39. Bernd megjelenik két sörösdobozzal, szó nélkül odatart egyet Franknak, és Frank ezúttal habozás nélkül elveszi, mert ma reggel megszűnt az ok, amiért visszautasítsa.
:40. Ulla érkezik utoljára, körülnéz a sötét csarnokban, mintha leltárt készítene, majd leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak vetve.
:41. Azt mondja: „Azt hiszem, ez most a vége.”
:42. Nem drámaian mondja, hanem úgy, ahogyan egy olyan időjárás-előrejelzést beszél meg az ember, amelyre már napok óta számított.
:43. Bernd kinyitja a dobozát, a szisszenés végigvisszhangzik a csendben, és valahol víz csöpög a plafonról.
:44. Frank azt mondja: „Talán holnap valaki visszakapcsolja az áramot.”
:45. Senki sem válaszol, nem azért, mert ellent akarnak mondani neki, hanem mert a válasz magától értetődik.
:46. Dél körül kezd el esni az eső, és olyan hangerővel veri a hullámbádogtetőt, hogy minden beszélgetést fölöslegessé tesz.
:47. A sötétben ülnek, ki a dobozával, ki anélkül, és hallgatják az esőt, amely nincs tekintettel semmire.
:48. Ez nem vigasztaló csend, de nem is ellenséges – olyan emberek csendje, akik túl régóta voltak ugyanazon a helyen ahhoz, hogy még sok mindent magyarázniuk kelljen.
:49. Három órakor felállnak anélkül, hogy bárki javasolta volna, mintha az időpont egy régóta érvényes megbeszélés volna.
:50. Frank megy ki utolsóként, nem fordul vissza, mert tudja, hogy a sötét csarnok látványa nem juttatná el olyan elhatározásra, amelyet még nem hozott meg.
:51. Másnap reggel hatkor a kapu előtt áll.
:52. A mögötte lévő csarnok még mindig sötét.
:53. Leül a betonlépcsőre, könyökét a térdére támasztja, és az udvart nézi, ahol a tegnapi eső pocsolyái lassan kisebbek lesznek.
:54. Nincs magyarázata arra, miért ül itt, legalábbis olyan nincs, amelyet hangosan kimondhatna anélkül, hogy önmagának ellentmondana.
:55. De az ülés kevésbé érződik hibásnak, mint az elmenés, és egyelőre ez elég neki.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakterv - Der letzte Schichtplan
:1. Frank soha nem kérdezte meg magától, hogy van-e értelme annak, amit csinál, mert maga a kérdés veszélyesebbnek tűnik számára, mint a válasz. - Frank hat sich nie gefragt, ob das, was er tut, einen Sinn ergibt, weil die Frage selbst ihm gefährlicher erscheint als die Antwort.
:2. Negyvenhét éves, tanult lakatos, kilenc éve elvált, és minden reggel fél hatkor ugyanazon az úton megy a gyárba, amelyen a rendszerváltás óta jár. - Er ist 47, gelernter Schlosser, geschieden seit neun Jahren, und fährt jeden Morgen um halb sechs denselben Weg zur Fabrik, den er seit der Wende fährt.
:3. Az út tizenegy percig tart, és minden kanyart olyan jól ismer, hogy valószínűleg csukott szemmel is végig tudna menni rajta. - Die Strecke dauert elf Minuten, und er kennt jede Kurve so gut, dass er sie vermutlich mit geschlossenen Augen fahren könnte.
:4. Ami a célban vár rá, megváltozott – vagy inkább: nem változott meg, miközben körülötte minden megváltozott, és éppen ez a probléma. - Was am Ziel auf ihn wartet, hat sich verändert – oder vielmehr: es hat sich nicht verändert, obwohl sich alles drum herum verändert hat, und genau das ist das Problem.
:5. A mezőgazdaságigép-gyártó kombinát még létezik, abban az értelemben, hogy az épületek állnak, és papíron senki sem határozta el a bezárását. - Das Kombinat für Landmaschinenbau existiert noch, in dem Sinne, dass die Gebäude stehen und auf dem Papier niemand die Schließung beschlossen hat.
:6. Tizenegy éve nem ad el gépeket, három embert foglalkoztat, akiket valójában nem foglalkoztatnak, és olyan béreket fizet, amelyek eredetéről Frank nem kérdez. - Es verkauft seit elf Jahren keine Maschinen mehr, beschäftigt drei Menschen, die nicht beschäftigt werden, und zahlt Löhne, deren Herkunft Frank nicht nachfragt.
:7. Felveszi a köpenyt, odamegy az MTS-15-höz – egy kombájnhoz, amely idősebb némelyik gondolatánál –, és munkához lát. - Er zieht den Kittel an, geht zur MTS-15 – einem Mähdrescher, der älter ist als manche seiner Gedanken – und fängt an zu arbeiten.
:8. Az alkatrész, amelyet tegnap beépített, a gommerni roncstelepről származik, ahol egy Kaczmarek nevű barátságos férfi nem tett fel neki kérdéseket. - Das Ersatzteil, das er gestern eingebaut hat, stammt vom Schrottplatz in Gommern, wo ein freundlicher Mann namens Kaczmarek ihm keine Fragen gestellt hat.
:9. A motor beindul, három másodpercig jár, mintha komolyan gondolná, aztán újra összeomlik. - Der Motor springt an, läuft drei Sekunden lang, als ob er es ernst meinte, und bricht dann wieder zusammen.
:10. Frank hagyja kihűlni, majd újra beindítja. - Frank lässt ihn abkühlen, startet ihn erneut.
:11. Ugyanaz. - Dasselbe.
:12. Nem jegyez fel semmit, mert egy feljegyzés címzettet feltételezne. - Er notiert nichts, weil eine Notiz einen Adressaten voraussetzen würde.
:13. Bernd fél tíz körül érkezik, mint mindig, a régi anyagraktár csarnoka felől, ahol egy matracon alszik, amelyet két téllel ezelőtt tett le magának oda. - Bernd kommt gegen halb zehn, wie immer, aus der Richtung der alten Materiallagerhalle, wo er auf einer Matratze schläft, die er sich vor zwei Wintern dort hingelegt hat.
:14. Régebben brigádvezető volt, olyan cím birtokosa, amely a rendszerváltás után olyan gyorsan értelmét vesztette, mint a legtöbb cím, amely korábban sokat jelentett. - Er war früher Brigadeleiter, ein Titel, der nach der Wende so schnell bedeutungslos wurde wie die meisten Titel, die vorher viel bedeutet hatten.
:15. Ma szó nélkül odatart Franknak egy dobozt, egy olyan ember mozdulatával, akinek a válasz már azelőtt közömbös, hogy megérkezne. - Heute hält er Frank eine Dose hin, ohne Kommentar, mit der Geste eines Mannes, dem die Antwort gleichgültig ist, bevor sie kommt.
:16. Frank visszautasítja, Bernd egyedül iszik, és közöttük kialakul az a csend, amelynek már nincs szüksége magyarázatra. - Frank lehnt ab, Bernd trinkt allein, und zwischen ihnen entsteht das Schweigen, das keine Erklärung mehr braucht.
:17. Naponta iszik, de annyira ellenőrzötten, hogy hivatalosan figyelmen kívül lehet hagyni – teljesítmény ez, amelyet Frank titokban tisztel. - Er trinkt täglich, aber kontrolliert genug, dass es offiziell ignoriert werden kann – eine Leistung, die Frank insgeheim respektiert.
:18. Ulla olyan rendet teremtett magának, amelyet senki sem kért tőle, és amelyet utána senki sem fog fenntartani. - Ulla hat sich eine Ordnung geschaffen, die niemand von ihr verlangt hat und die niemand nach ihr aufrechterhalten wird.
:19. Csavarokat válogat dobozokba, felcímkézi a dobozokat, ellenőrzi a címkézést – M8, M10, M12 –, mintha ez egy nagyobb terv része volna, amely létezik, még ha vele soha nem is közölték. - Sie sortiert Schrauben in Schachteln, beschriftet die Schachteln, kontrolliert die Beschriftung – M8, M10, M12 –, als wäre das ein Teil eines größeren Plans, der existiert, auch wenn er ihr nie mitgeteilt wurde.
:20. Közben számol, mert a számolás az egyetlen, ami azt az érzést adja neki, hogy érti a helyzetet, nem pedig csak benne ül. - Nebenbei rechnet sie, denn Rechnen ist das Einzige, das ihr das Gefühl gibt, die Situation zu verstehen statt nur in ihr zu sitzen.
:21. Azt mondja Berndnek, miközben leragaszt egy dobozt: „Ha jön az ellenőr, ne gondolja, hogy itt már senki sem dolgozik.” - Sie sagt zu Bernd, während sie eine Schachtel zuklebt: „Wenn der Prüfer kommt, soll er nicht denken, dass hier niemand mehr arbeitet."
:22. Bernd fel sem nézve válaszol: „Nem jön, Ulla. Ezt te is tudod.” - Bernd antwortet, ohne aufzuschauen: „Er kommt nicht, Ulla. Das weißt du."
:23. Tudja, de ez semmit sem változtat azon, hogy a csavart a megfelelő dobozba teszi. - Sie weiß es, aber das ändert nichts daran, dass sie die Schraube in die richtige Schachtel legt.
:24. Frank hallgatja őket, és nem mond semmit, mert a mondat, amelyre gondol, túl éles volna ahhoz, hogy kimondja. - Frank hört zu und sagt nichts, weil der Satz, den er denkt, zu scharf wäre, um ihn auszusprechen.
:25. A kantin régi zsír és hideg kávé szagát árasztja, a falon lévő naptár pedig tizenhét éve ugyanazt a hónapot mutatja. - Die Kantine riecht nach altem Fett und kaltem Kaffee, und der Kalender an der Wand zeigt seit siebzehn Jahren denselben Monat.
:26. Frank megmelegíti a gulyáslevest, leül, és amikor Ulla a vajas kenyerével szemben helyet foglal, már a szeme kifejezéséből tudja, hogy olyasmit fog mondani, amit nem akar hallani. - Frank wärmt die Gulaschsuppe auf, setzt sich, und als Ulla mit ihrem Butterbrot gegenüberkommt, weiß er schon am Ausdruck ihrer Augen, dass sie etwas sagen wird, das er nicht hören will.
:27. Mégis kimondja, nyugodtan és kertelés nélkül: a könyvelés telefonált, ebben a hónapban lesz utoljára fizetés, ezúttal ez már nem bejelentés, hanem dátum. - Sie sagt es trotzdem, ruhig und ohne Umschweife: die Buchhaltung hat angerufen, dieser Monat ist das letzte Mal Lohn, diesmal ist es keine Ankündigung mehr, sondern ein Datum.
:28. Frank a levesben turkál, és azt mondja, hogy ezt már múlt hónapban is mondták neki. - Frank stochert in der Suppe und sagt, dass man ihm das auch letzten Monat gesagt hat.
:29. Ulla megrázza a fejét, tenyerét laposan az asztalra teszi: „Számokat mondtak nekem, Frank. Valódi számokat.” - Ulla schüttelt den Kopf, legt die Hände flach auf den Tisch: „Sie haben mir Zahlen genannt, Frank. Echte Zahlen."
:30. Tovább eszik, mert az evés olyan cselekvés, amely nem kíván választ. - Er isst weiter, weil Essen eine Handlung ist, die keine Antwort verlangt.
:31. Aztán, hosszú szünet után, amelyben csak a mikrohullámú sütő zúg: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Dann, nach einer langen Pause, in der nur die Mikrowelle summt: „Dann ist eben Feierabend."
:32. Ulla ránéz, és a tekintetében van valami, ami nem kritika, de nem is megértés. - Ulla schaut ihn an, und in ihrem Blick ist etwas, das keine Kritik ist, aber auch kein Verständnis.
:33. „Tizenkét éve van nálad műszak vége, és másnap reggel mégis újra visszajössz. Már nem tudom, hogy ez erő-e, vagy valami más.” - „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, und am nächsten Morgen kommst du trotzdem wieder. Ich weiß nicht mehr, ob das Stärke ist oder etwas anderes."
:34. Frank félretolja a tányért, feláll, és a szék hangja a betonpadlón hangosabban szól, mint szükséges volna. - Frank schiebt den Teller weg, steht auf, und das Geräusch des Stuhls auf dem Betonboden klingt lauter als nötig.
:35. A kedd, amelyen kikapcsolják az áramot, eleinte nem különbözik a többi keddtől. - Der Dienstag, an dem der Strom abgestellt wird, unterscheidet sich zunächst nicht von anderen Dienstagen.
:36. Frank kinyitja a kaput, belép a csarnokba, és csak néhány másodperc múlva érti meg, hogy a sötétség nem az évszakból ered, hanem egy döntésből, amelyet nélküle hoztak meg. - Frank öffnet das Tor, tritt in die Halle, und begreift erst nach ein paar Sekunden, dass die Dunkelheit nicht von der Jahreszeit kommt, sondern von einer Entscheidung, die ohne ihn getroffen wurde.
:37. A főbiztosítékot lekapcsolták – valaki itt járt anélkül, hogy ő tudott volna róla, és olyasmit tett, amit nem lehet visszacsinálni. - Die Hauptsicherung ist gelöst worden – jemand war hier, ohne dass er es gewusst hat, und hat etwas getan, das sich nicht rückgängig machen lässt.
:38. Megáll, kezét mélyen a dzsekije zsebébe dugja, és semmi meghatározottra nem vár. - Er bleibt stehen, die Hände tief in den Jackentaschen, und wartet auf nichts Bestimmtes.
:39. Bernd megjelenik két sörösdobozzal, szó nélkül odatart egyet Franknak, és Frank ezúttal habozás nélkül elveszi, mert ma reggel megszűnt az ok, amiért visszautasítsa. - Bernd erscheint mit zwei Bierdosen, hält Frank wortlos eine hin, und diesmal nimmt Frank sie, ohne zu zögern, weil der Grund, sie abzulehnen, sich heute Morgen erledigt hat.
:40. Ulla érkezik utoljára, körülnéz a sötét csarnokban, mintha leltárt készítene, majd leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak vetve. - Ulla kommt als letzte, schaut sich in der dunklen Halle um, als würde sie eine Inventur machen, und setzt sich dann auf den Betonboden, den Rücken gegen ein Regal gelehnt.
:41. Azt mondja: „Azt hiszem, ez most a vége.” - Sie sagt: „Das ist jetzt das Ende, glaube ich."
:42. Nem drámaian mondja, hanem úgy, ahogyan egy olyan időjárás-előrejelzést beszél meg az ember, amelyre már napok óta számított. - Sie sagt es nicht dramatisch, sondern so, wie man eine Wettervorhersage bespricht, die man schon seit Tagen erwartet hat.
:43. Bernd kinyitja a dobozát, a szisszenés végigvisszhangzik a csendben, és valahol víz csöpög a plafonról. - Bernd öffnet seine Dose, das Zischen hallt durch die Stille, und irgendwo tropft Wasser von der Decke.
:44. Frank azt mondja: „Talán holnap valaki visszakapcsolja az áramot.” - Frank sagt: „Vielleicht schaltet jemand den Strom morgen wieder ein."
:45. Senki sem válaszol, nem azért, mert ellent akarnak mondani neki, hanem mert a válasz magától értetődik. - Keiner antwortet, nicht weil sie ihm widersprechen wollen, sondern weil die Antwort sich von selbst versteht.
:46. Dél körül kezd el esni az eső, és olyan hangerővel veri a hullámbádogtetőt, hogy minden beszélgetést fölöslegessé tesz. - Der Regen beginnt gegen Mittag und trifft das Wellblechdach mit einer Lautstärke, die jedes Gespräch überflüssig macht.
:47. A sötétben ülnek, ki a dobozával, ki anélkül, és hallgatják az esőt, amely nincs tekintettel semmire. - Sie sitzen in der Dunkelheit, jeder mit seiner Dose oder ohne, und hören dem Regen zu, der keine Rücksicht nimmt.
:48. Ez nem vigasztaló csend, de nem is ellenséges – olyan emberek csendje, akik túl régóta voltak ugyanazon a helyen ahhoz, hogy még sok mindent magyarázniuk kelljen. - Es ist kein tröstliches Schweigen, aber es ist auch kein feindseliges – es ist das Schweigen von Menschen, die zu lange am selben Ort waren, um noch viel erklären zu müssen.
:49. Három órakor felállnak anélkül, hogy bárki javasolta volna, mintha az időpont egy régóta érvényes megbeszélés volna. - Um drei Uhr stehen sie auf, ohne dass jemand das vorgeschlagen hat, als wäre die Uhrzeit eine Verabredung, die schon lange gilt.
:50. Frank megy ki utolsóként, nem fordul vissza, mert tudja, hogy a sötét csarnok látványa nem juttatná el olyan elhatározásra, amelyet még nem hozott meg. - Frank geht als letzter hinaus, dreht sich nicht um, weil er weiß, dass der Anblick der Halle im Dunkeln ihn nicht zu einem Entschluss bringen würde, den er noch nicht gefasst hat.
:51. Másnap reggel hatkor a kapu előtt áll. - Am nächsten Morgen steht er um sechs vor dem Tor.
:52. A mögötte lévő csarnok még mindig sötét. - Die Halle dahinter ist noch dunkel.
:53. Leül a betonlépcsőre, könyökét a térdére támasztja, és az udvart nézi, ahol a tegnapi eső pocsolyái lassan kisebbek lesznek. - Er setzt sich auf die Betonstufe, die Ellbogen auf den Knien, und schaut auf den Hof, in dem die Pfützen vom gestrigen Regen langsam kleiner werden.
:54. Nincs magyarázata arra, miért ül itt, legalábbis olyan nincs, amelyet hangosan kimondhatna anélkül, hogy önmagának ellentmondana. - Er hat keine Erklärung dafür, warum er hier sitzt, keine, die er laut aussprechen könnte, ohne sich selbst zu widersprechen.
:55. De az ülés kevésbé érződik hibásnak, mint az elmenés, és egyelőre ez elég neki. - Aber das Sitzen fühlt sich weniger falsch an als das Gehen, und vorerst reicht ihm das.
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:Der letzte Schichtplan
:1. Frank hat sich nie gefragt, ob das, was er tut, einen Sinn ergibt, weil die Frage selbst ihm gefährlicher erscheint als die Antwort.
:2. Er ist 47, gelernter Schlosser, geschieden seit neun Jahren, und fährt jeden Morgen um halb sechs denselben Weg zur Fabrik, den er seit der Wende fährt.
:3. Die Strecke dauert elf Minuten, und er kennt jede Kurve so gut, dass er sie vermutlich mit geschlossenen Augen fahren könnte.
:4. Was am Ziel auf ihn wartet, hat sich verändert – oder vielmehr: es hat sich nicht verändert, obwohl sich alles drum herum verändert hat, und genau das ist das Problem.
:5. Das Kombinat für Landmaschinenbau existiert noch, in dem Sinne, dass die Gebäude stehen und auf dem Papier niemand die Schließung beschlossen hat.
:6. Es verkauft seit elf Jahren keine Maschinen mehr, beschäftigt drei Menschen, die nicht beschäftigt werden, und zahlt Löhne, deren Herkunft Frank nicht nachfragt.
:7. Er zieht den Kittel an, geht zur MTS-15 – einem Mähdrescher, der älter ist als manche seiner Gedanken – und fängt an zu arbeiten.
:8. Das Ersatzteil, das er gestern eingebaut hat, stammt vom Schrottplatz in Gommern, wo ein freundlicher Mann namens Kaczmarek ihm keine Fragen gestellt hat.
:9. Der Motor springt an, läuft drei Sekunden lang, als ob er es ernst meinte, und bricht dann wieder zusammen.
:10. Frank lässt ihn abkühlen, startet ihn erneut.
:11. Dasselbe.
:12. Er notiert nichts, weil eine Notiz einen Adressaten voraussetzen würde.
:13. Bernd kommt gegen halb zehn, wie immer, aus der Richtung der alten Materiallagerhalle, wo er auf einer Matratze schläft, die er sich vor zwei Wintern dort hingelegt hat.
:14. Er war früher Brigadeleiter, ein Titel, der nach der Wende so schnell bedeutungslos wurde wie die meisten Titel, die vorher viel bedeutet hatten.
:15. Heute hält er Frank eine Dose hin, ohne Kommentar, mit der Geste eines Mannes, dem die Antwort gleichgültig ist, bevor sie kommt.
:16. Frank lehnt ab, Bernd trinkt allein, und zwischen ihnen entsteht das Schweigen, das keine Erklärung mehr braucht.
:17. Er trinkt täglich, aber kontrolliert genug, dass es offiziell ignoriert werden kann – eine Leistung, die Frank insgeheim respektiert.
:18. Ulla hat sich eine Ordnung geschaffen, die niemand von ihr verlangt hat und die niemand nach ihr aufrechterhalten wird.
:19. Sie sortiert Schrauben in Schachteln, beschriftet die Schachteln, kontrolliert die Beschriftung – M8, M10, M12 –, als wäre das ein Teil eines größeren Plans, der existiert, auch wenn er ihr nie mitgeteilt wurde.
:20. Nebenbei rechnet sie, denn Rechnen ist das Einzige, das ihr das Gefühl gibt, die Situation zu verstehen statt nur in ihr zu sitzen.
:21. Sie sagt zu Bernd, während sie eine Schachtel zuklebt: „Wenn der Prüfer kommt, soll er nicht denken, dass hier niemand mehr arbeitet."
:22. Bernd antwortet, ohne aufzuschauen: „Er kommt nicht, Ulla. Das weißt du."
:23. Sie weiß es, aber das ändert nichts daran, dass sie die Schraube in die richtige Schachtel legt.
:24. Frank hört zu und sagt nichts, weil der Satz, den er denkt, zu scharf wäre, um ihn auszusprechen.
:25. Die Kantine riecht nach altem Fett und kaltem Kaffee, und der Kalender an der Wand zeigt seit siebzehn Jahren denselben Monat.
:26. Frank wärmt die Gulaschsuppe auf, setzt sich, und als Ulla mit ihrem Butterbrot gegenüberkommt, weiß er schon am Ausdruck ihrer Augen, dass sie etwas sagen wird, das er nicht hören will.
:27. Sie sagt es trotzdem, ruhig und ohne Umschweife: die Buchhaltung hat angerufen, dieser Monat ist das letzte Mal Lohn, diesmal ist es keine Ankündigung mehr, sondern ein Datum.
:28. Frank stochert in der Suppe und sagt, dass man ihm das auch letzten Monat gesagt hat.
:29. Ulla schüttelt den Kopf, legt die Hände flach auf den Tisch: „Sie haben mir Zahlen genannt, Frank. Echte Zahlen."
:30. Er isst weiter, weil Essen eine Handlung ist, die keine Antwort verlangt.
:31. Dann, nach einer langen Pause, in der nur die Mikrowelle summt: „Dann ist eben Feierabend."
:32. Ulla schaut ihn an, und in ihrem Blick ist etwas, das keine Kritik ist, aber auch kein Verständnis.
:33. „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, und am nächsten Morgen kommst du trotzdem wieder. Ich weiß nicht mehr, ob das Stärke ist oder etwas anderes."
:34. Frank schiebt den Teller weg, steht auf, und das Geräusch des Stuhls auf dem Betonboden klingt lauter als nötig.
:35. Der Dienstag, an dem der Strom abgestellt wird, unterscheidet sich zunächst nicht von anderen Dienstagen.
:36. Frank öffnet das Tor, tritt in die Halle, und begreift erst nach ein paar Sekunden, dass die Dunkelheit nicht von der Jahreszeit kommt, sondern von einer Entscheidung, die ohne ihn getroffen wurde.
:37. Die Hauptsicherung ist gelöst worden – jemand war hier, ohne dass er es gewusst hat, und hat etwas getan, das sich nicht rückgängig machen lässt.
:38. Er bleibt stehen, die Hände tief in den Jackentaschen, und wartet auf nichts Bestimmtes.
:39. Bernd erscheint mit zwei Bierdosen, hält Frank wortlos eine hin, und diesmal nimmt Frank sie, ohne zu zögern, weil der Grund, sie abzulehnen, sich heute Morgen erledigt hat.
:40. Ulla kommt als letzte, schaut sich in der dunklen Halle um, als würde sie eine Inventur machen, und setzt sich dann auf den Betonboden, den Rücken gegen ein Regal gelehnt.
:41. Sie sagt: „Das ist jetzt das Ende, glaube ich."
:42. Sie sagt es nicht dramatisch, sondern so, wie man eine Wettervorhersage bespricht, die man schon seit Tagen erwartet hat.
:43. Bernd öffnet seine Dose, das Zischen hallt durch die Stille, und irgendwo tropft Wasser von der Decke.
:44. Frank sagt: „Vielleicht schaltet jemand den Strom morgen wieder ein."
:45. Keiner antwortet, nicht weil sie ihm widersprechen wollen, sondern weil die Antwort sich von selbst versteht.
:46. Der Regen beginnt gegen Mittag und trifft das Wellblechdach mit einer Lautstärke, die jedes Gespräch überflüssig macht.
:47. Sie sitzen in der Dunkelheit, jeder mit seiner Dose oder ohne, und hören dem Regen zu, der keine Rücksicht nimmt.
:48. Es ist kein tröstliches Schweigen, aber es ist auch kein feindseliges – es ist das Schweigen von Menschen, die zu lange am selben Ort waren, um noch viel erklären zu müssen.
:49. Um drei Uhr stehen sie auf, ohne dass jemand das vorgeschlagen hat, als wäre die Uhrzeit eine Verabredung, die schon lange gilt.
:50. Frank geht als letzter hinaus, dreht sich nicht um, weil er weiß, dass der Anblick der Halle im Dunkeln ihn nicht zu einem Entschluss bringen würde, den er noch nicht gefasst hat.
:51. Am nächsten Morgen steht er um sechs vor dem Tor.
:52. Die Halle dahinter ist noch dunkel.
:53. Er setzt sich auf die Betonstufe, die Ellbogen auf den Knien, und schaut auf den Hof, in dem die Pfützen vom gestrigen Regen langsam kleiner werden.
:54. Er hat keine Erklärung dafür, warum er hier sitzt, keine, die er laut aussprechen könnte, ohne sich selbst zu widersprechen.
:55. Aber das Sitzen fühlt sich weniger falsch an als das Gehen, und vorerst reicht ihm das.
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=== 3 ===
:A lugas
:1. Jens elhatározta, hogy csak egyszer megy ki oda, hogy megnézze, mi van még egyáltalán meg.
:2. Ez áprilisban volt, röviddel azután, hogy a közjegyző átadta neki a kulcsot azzal a mellékes megjegyzéssel, hogy ezt persze nem kell megtartania.
:3. Most augusztus volt, és ő még mindig minden szombaton kiment oda.
:4. A telep hivatalosan „Kleingartenverein Einheit e.V.”-nek hívták, de a bejáratnál álló tábláról évek óta hiányzott egy betű, úgyhogy most „Kleingartenverein Einhei” állt rajta, ami Jensnek minden alkalommal feltűnt, anélkül hogy bármit tett volna ellene.
:5. Két panelháztömb közé szorítva, egyik oldalról egy használaton kívüli vasútvonal, a másikról egy szupermarket parkolója határolta a telepet, amelynek volt valami elfelejtett zárványszerű jellege, egy darab föld, amelyre senki sem tartott igényt, mert már senki sem tudta, mire lehetne jó.
:6. Huszonhárom parcella volt, amelyek közül még négyet műveltek, és azt is csak fél szívvel.
:7. Jens nem dobta ki az egyesülettől kapott levelet.
:8. A kabátja belső zsebében feküdt, összehajtva, a szélein már kissé foszladozva, mert időnként előhúzta és újra visszatette, anélkül hogy elolvasta volna.
:9. A feloszlatást szeptember harmincadikára határozták el, szűk többséggel, három szavazattal, miközben Kramer asszony volt az egyetlen, aki ellene szavazott.
:10. Heike azt mondta, örülnie kellene, hogy levették a válláról a döntést.
:11. Jens nem válaszolta azt, hogy senki sem vehet le róla egy olyan döntést, amelyet ő soha nem hozott meg.
:12. Terv nélkül dolgozott, ami azt jelentette, hogy többnyire azzal kezdte, amit először meglátott.
:13. Egyik szombaton a gyep volt az, egy másikon az ablakpárkányok, egy harmadikon az ereszcsatorna, amelyből még mindig nem távolították el az előző év őszi lombját.
:14. A munka nem volt szép, és semmilyen felismerhető előrelépést nem eredményezett, de mozgásban tartotta őt, amit a tejüzem bezárása óta megtanult értékelni.
:15. A vízpumpa került neki a legtöbb idejébe.
:16. A parcella hátsó végében állt, öntöttvasból készült, hosszú, ívelt karral, amelyet az apja feltehetően még maga szerelt be, és minden jel szerint legalább öt éve nem adott már vizet.
:17. Jens három egymást követő szombaton szétszedte, megtisztította, részben a belvárosi vaskereskedésből származó alkatrészekkel megjavította, és a negyedik alkalommal működött, vonakodva, fémes csikorgással, amely lassan alábbhagyott.
:18. Folyatta a vizet, amíg tiszta nem lett, aztán egyszerűen ott maradt állva, kezét a nadrágzsebébe dugva, mintha nem számított volna arra, hogy ez valóban sikerülni fog.
:19. Kramer asszony rendszeresen figyelte őt a kerítés mellől, annak a személynek a tárgyilagos figyelmével, akinek nincs sok vesztenivalója, és ezért megengedheti magának, hogy pontosan odanézzen.
:20. Egyszer azt mondta neki, hogy az apja büszke lett volna, máskor pedig azt, hogy az apja ezt az egészet már régen feladta volna, és Jensnek az volt az érzése, hogy mindkettő egyszerre lehet igaz.
:21. „Apád ezt nem akarta volna” – mondta azon a szombaton, amikor megjavította a pumpát.
:22. Jens a kopár ágyásokra nézett, amelyekben az apja feltehetően utoljára tíz évvel korábban termesztett valamit.
:23. „Az apám halott” – mondta, nem hidegen, de anélkül a szándék nélkül, hogy továbbvigye a beszélgetést.
:24. Kramer asszony bólintott, mintha valami értelmeset mondott volna.
:25. A laza padlódeszka alatti ládát csak azután találta meg, hogy elmozdította az ágyat, hogy felsöpörje a padlót.
:26. Könnyen elsiklott volna fölötte, de a talpa alatt hallható üreges hang megállásra késztette.
:27. A falapot egy csavarhúzóval fel lehetett emelni, és alatta egy lapos gyümölcsösláda feküdt, amelyet egy darab jutazsákkal takartak le.
:28. A radebergi sörfőzde palackcímkéi szépen, gondosan egymásra voltak rakva, mintha dokumentációs értékük volna, amelyet csak a gyűjtő ismert.
:29. A „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval ellátott munkáskabát még meglepően jó állapotban volt, az anyaga szürke és nehéz, a varrások erősek.
:30. Jens kiemelte, és úgy tartotta, mintha ellenőrizni akarná, vajon még jó-e rá, bár tudta, hogy ezt nem szándékozik megtenni.
:31. Régi dohány, gépolaj és valami olyan szaga volt, amit nem tudott megnevezni, de azonnal felismert.
:32. A szék támlájára akasztotta, mellé tette a két csomag Kaffee Extrát, amelyek 1990-ben jártak le, és egy lépést hátralépett.
:33. Heike fél hat körül jelent meg, korábban, mint jelezte, és az ajtóban állt annak az embernek az arckifejezésével, aki már tudja, mit fog mondani, és már csak a megfelelő pillanatot várja.
:34. „Ez mind megy a szemétbe” – mondta, amikor meglátta a ládát és a kabátot.
:35. „Tudom” – mondta Jens.
:36. „Akkor tedd is meg.”
:37. Leült a kabát melletti székre, anélkül hogy válaszolt volna.
:38. Heike egy pillanatig állva maradt, aztán felsóhajtott, nem barátságtalanul, hanem annak a kimerültségével, aki már túl régóta próbál meggyőzni valaki mást valamiről, amiről ő maga már régen lemondott.
:39. Behúzta maga mögött az ajtót.
:40. Jens a lugasban ült, amíg be nem sötétedett, ami augusztusban mindig tovább tartott, mint gondolta volna az ember.
:41. A szemközti panelházak rövid időre narancsszínűvé váltak, aztán szürkévé, aztán egyszerűen csak sötétek voltak.
:42. Nem kapcsolt villanyt, nem azért, mert elfelejtette volna, hanem mert a sötétség nem zavarta.
:43. Nem gondolt semmi meghatározottra, vagy túl sok mindenre gondolt ahhoz, hogy különbséget tudjon tenni közöttük.
:44. Az egyesületet októberben feloszlatták, szabályszerűen és feltűnés nélkül.
:45. A legtöbb parcella egyszerűen úgy maradt, ahogy volt, mert a bontás bürokratikus ráfordítása nyilvánvalóan nagyobb volt, mint a haszna.
:46. Jens novemberben még kétszer kiment oda, decemberben egyszer.
:47. A kabát még mindig a szék támláján lógott.
:48. Nem volt olyan érzése, hogy meg akarná őrizni.
:49. Csak nem volt olyan érzése, hogy ki tudná dobni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A lugas - Die Laube
:1. Jens elhatározta, hogy csak egyszer megy ki oda, hogy megnézze, mi van még egyáltalán meg. - Jens hatte sich vorgenommen, nur einmal hinzufahren, um nachzusehen, was überhaupt noch da war.
:2. Ez áprilisban volt, röviddel azután, hogy a közjegyző átadta neki a kulcsot azzal a mellékes megjegyzéssel, hogy ezt persze nem kell megtartania. - Das war im April gewesen, kurz nachdem der Notar ihm den Schlüssel überreicht hatte mit der beiläufigen Bemerkung, er müsse das ja nicht behalten.
:3. Most augusztus volt, és ő még mindig minden szombaton kiment oda. - Jetzt war August, und er fuhr immer noch jeden Samstag hin.
:4. A telep hivatalosan „Kleingartenverein Einheit e.V.”-nek hívták, de a bejáratnál álló tábláról évek óta hiányzott egy betű, úgyhogy most „Kleingartenverein Einhei” állt rajta, ami Jensnek minden alkalommal feltűnt, anélkül hogy bármit tett volna ellene. - Die Anlage hieß offiziell „Kleingartenverein Einheit e.V.", aber auf dem Schild am Eingang fehlte seit Jahren ein Buchstabe, sodass es nun „Kleingartenverein Einhei" hieß, was Jens jedes Mal auffiel, ohne dass er etwas dagegen unternahm.
:5. Két panelháztömb közé szorítva, egyik oldalról egy használaton kívüli vasútvonal, a másikról egy szupermarket parkolója határolta a telepet, amelynek volt valami elfelejtett zárványszerű jellege, egy darab föld, amelyre senki sem tartott igényt, mert már senki sem tudta, mire lehetne jó. - Zwischen zwei Plattenbauriegel gezwängt, von einer stillgelegten Bahnlinie auf der einen und einem Supermarktparkplatz auf der anderen Seite begrenzt, hatte die Anlage etwas von einem vergessenen Einschluss, einem Stück Land, das niemand beansprucht hatte, weil niemand mehr wusste, wozu es gut sein sollte.
:6. Huszonhárom parcella volt, amelyek közül még négyet műveltek, és azt is csak fél szívvel. - Dreiundzwanzig Parzellen, von denen noch vier bewirtschaftet wurden, und auch das nur halbherzig.
:7. Jens nem dobta ki az egyesülettől kapott levelet. - Den Brief vom Verein hatte Jens nicht weggeworfen.
:8. A kabátja belső zsebében feküdt, összehajtva, a szélein már kissé foszladozva, mert időnként előhúzta és újra visszatette, anélkül hogy elolvasta volna. - Er lag in der Innentasche seiner Jacke, gefaltet und schon ein wenig zerschlissen an den Kanten, weil er ihn gelegentlich herauszog und wieder einsteckte, ohne ihn zu lesen.
:9. A feloszlatást szeptember harmincadikára határozták el, szűk többséggel, három szavazattal, miközben Kramer asszony volt az egyetlen, aki ellene szavazott. - Die Auflösung war für den dreißigsten September beschlossen worden, knapp, mit drei Stimmen, wobei Frau Kramer als einzige dagegen gestimmt hatte.
:10. Heike azt mondta, örülnie kellene, hogy levették a válláról a döntést. - Heike hatte gesagt, er solle froh sein, dass ihm die Entscheidung abgenommen werde.
:11. Jens nem válaszolta azt, hogy senki sem vehet le róla egy olyan döntést, amelyet ő soha nem hozott meg. - Jens hatte nicht erwidert, dass niemand ihm eine Entscheidung abnehmen konnte, die er nie getroffen hatte.
:12. Terv nélkül dolgozott, ami azt jelentette, hogy többnyire azzal kezdte, amit először meglátott. - Er arbeitete ohne Plan, was bedeutete, dass er meist mit dem anfing, was er zuerst sah.
:13. Egyik szombaton a gyep volt az, egy másikon az ablakpárkányok, egy harmadikon az ereszcsatorna, amelyből még mindig nem távolították el az előző év őszi lombját. - An einem Samstag war es der Rasen, an einem anderen die Fensterbänke, an einem dritten die Rinne, aus der das Herbstlaub des Vorjahres noch nicht entfernt worden war.
:14. A munka nem volt szép, és semmilyen felismerhető előrelépést nem eredményezett, de mozgásban tartotta őt, amit a tejüzem bezárása óta megtanult értékelni. - Die Arbeit war nicht schön, und sie ergab keinen erkennbaren Fortschritt, aber sie hielt ihn in Bewegung, was er seit der Schließung der Molkerei schätzen gelernt hatte.
:15. A vízpumpa került neki a legtöbb idejébe. - Die Wasserpumpe hatte ihn am meisten Zeit gekostet.
:16. A parcella hátsó végében állt, öntöttvasból készült, hosszú, ívelt karral, amelyet az apja feltehetően még maga szerelt be, és minden jel szerint legalább öt éve nem adott már vizet. - Sie stand am hinteren Ende der Parzelle, aus Gusseisen, mit einem langen geschwungenen Hebel, den sein Vater vermutlich noch selbst eingebaut hatte, und sie hatte nach allem Anschein seit mindestens fünf Jahren kein Wasser mehr gegeben.
:17. Jens három egymást követő szombaton szétszedte, megtisztította, részben a belvárosi vaskereskedésből származó alkatrészekkel megjavította, és a negyedik alkalommal működött, vonakodva, fémes csikorgással, amely lassan alábbhagyott. - Jens hatte sie an drei aufeinanderfolgenden Samstagen auseinandergenommen, gereinigt, teils mit Teilen aus einem Eisenwarengeschäft in der Innenstadt repariert, und beim vierten Mal hatte sie funktioniert, widerwillig, mit einem metallischen Knirschen, das langsam nachließ.
:18. Folyatta a vizet, amíg tiszta nem lett, aztán egyszerűen ott maradt állva, kezét a nadrágzsebébe dugva, mintha nem számított volna arra, hogy ez valóban sikerülni fog. - Er hatte das Wasser laufen lassen, bis es klar wurde, und war dann einfach stehen geblieben, die Hände in den Hosentaschen, als hätte er nicht erwartet, dass es tatsächlich klappen würde.
:19. Kramer asszony rendszeresen figyelte őt a kerítés mellől, annak a személynek a tárgyilagos figyelmével, akinek nincs sok vesztenivalója, és ezért megengedheti magának, hogy pontosan odanézzen. - Frau Kramer beobachtete ihn regelmäßig vom Zaun aus, mit der sachlichen Aufmerksamkeit einer Person, die nicht viel zu verlieren hat und sich deshalb erlauben kann, genau hinzuschauen.
:20. Egyszer azt mondta neki, hogy az apja büszke lett volna, máskor pedig azt, hogy az apja ezt az egészet már régen feladta volna, és Jensnek az volt az érzése, hogy mindkettő egyszerre lehet igaz. - Sie hatte ihm einmal gesagt, sein Vater wäre stolz gewesen, und ein anderes Mal, sein Vater hätte das alles längst aufgegeben, und Jens hatte den Eindruck, dass beides gleichzeitig stimmen konnte.
:21. „Apád ezt nem akarta volna” – mondta azon a szombaton, amikor megjavította a pumpát. - „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie an dem Samstag, an dem er die Pumpe repariert hatte.
:22. Jens a kopár ágyásokra nézett, amelyekben az apja feltehetően utoljára tíz évvel korábban termesztett valamit. - Jens schaute auf die kahlen Beete, in denen sein Vater vermutlich zuletzt vor zehn Jahren etwas angebaut hatte.
:23. „Az apám halott” – mondta, nem hidegen, de anélkül a szándék nélkül, hogy továbbvigye a beszélgetést. - „Mein Vater ist tot", sagte er, nicht kalt, aber ohne die Absicht, das Gespräch weiterzuführen.
:24. Kramer asszony bólintott, mintha valami értelmeset mondott volna. - Frau Kramer nickte, als hätte er etwas Vernünftiges gesagt.
:25. A laza padlódeszka alatti ládát csak azután találta meg, hogy elmozdította az ágyat, hogy felsöpörje a padlót. - Die Kiste unter der losen Diele hatte er erst gefunden, nachdem er das Bett verrückt hatte, um den Boden zu fegen.
:26. Könnyen elsiklott volna fölötte, de a talpa alatt hallható üreges hang megállásra késztette. - Er hätte sie ohne weiteres übergehen können, aber der Hohlklang unter seinem Fuß hatte ihn innehalten lassen.
:27. A falapot egy csavarhúzóval fel lehetett emelni, és alatta egy lapos gyümölcsösláda feküdt, amelyet egy darab jutazsákkal takartak le. - Die Holzplatte ließ sich mit einem Schraubenzieher anheben, und darunter lag eine flache Obstkiste, die mit einem Stück Jutesack abgedeckt war.
:28. A radebergi sörfőzde palackcímkéi szépen, gondosan egymásra voltak rakva, mintha dokumentációs értékük volna, amelyet csak a gyűjtő ismert. - Die Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg waren fein säuberlich gestapelt, als hätten sie einen dokumentarischen Wert, den nur der Sammler kannte.
:29. A „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval ellátott munkáskabát még meglepően jó állapotban volt, az anyaga szürke és nehéz, a varrások erősek. - Die Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg" war noch erstaunlich gut erhalten, der Stoff grau und schwer, die Nähte fest.
:30. Jens kiemelte, és úgy tartotta, mintha ellenőrizni akarná, vajon még jó-e rá, bár tudta, hogy ezt nem szándékozik megtenni. - Jens hob sie heraus und hielt sie so, als wolle er prüfen, ob sie noch passte, obwohl er wusste, dass er das nicht vorhatte.
:31. Régi dohány, gépolaj és valami olyan szaga volt, amit nem tudott megnevezni, de azonnal felismert. - Sie roch nach altem Tabak, nach Maschinenöl und nach etwas, das er nicht benennen konnte, aber sofort erkannte.
:32. A szék támlájára akasztotta, mellé tette a két csomag Kaffee Extrát, amelyek 1990-ben jártak le, és egy lépést hátralépett. - Er hängte sie über die Stuhllehne, stellte die zwei Packungen Kaffee Extra daneben, abgelaufen 1990, und trat einen Schritt zurück.
:33. Heike fél hat körül jelent meg, korábban, mint jelezte, és az ajtóban állt annak az embernek az arckifejezésével, aki már tudja, mit fog mondani, és már csak a megfelelő pillanatot várja. - Heike erschien gegen halb sechs, früher als angekündigt, und stand in der Tür mit dem Ausdruck einer Person, die bereits weiß, was sie sagen wird, und nur noch den richtigen Moment abwartet.
:34. „Ez mind megy a szemétbe” – mondta, amikor meglátta a ládát és a kabátot. - „Das kommt alles weg", sagte sie, als sie die Kiste und die Jacke gesehen hatte.
:35. „Tudom” – mondta Jens. - „Ich weiß", sagte Jens.
:36. „Akkor tedd is meg.” - „Dann tu es auch."
:37. Leült a kabát melletti székre, anélkül hogy válaszolt volna. - Er setzte sich auf den Stuhl neben der Jacke, ohne zu antworten.
:38. Heike egy pillanatig állva maradt, aztán felsóhajtott, nem barátságtalanul, hanem annak a kimerültségével, aki már túl régóta próbál meggyőzni valaki mást valamiről, amiről ő maga már régen lemondott. - Heike blieb einen Moment stehen, dann seufzte sie, nicht unfreundlich, aber mit der Erschöpfung von jemandem, der schon zu lang versucht, jemand anderen von etwas zu überzeugen, was er selbst längst aufgegeben hat.
:39. Behúzta maga mögött az ajtót. - Sie zog die Tür hinter sich zu.
:40. Jens a lugasban ült, amíg be nem sötétedett, ami augusztusban mindig tovább tartott, mint gondolta volna az ember. - Jens saß in der Laube, bis es dunkel war, was im August immer länger dauerte, als man dachte.
:41. A szemközti panelházak rövid időre narancsszínűvé váltak, aztán szürkévé, aztán egyszerűen csak sötétek voltak. - Die Plattenbauten gegenüber wurden für eine kurze Zeit orange, dann grau, dann waren sie einfach nur dunkel.
:42. Nem kapcsolt villanyt, nem azért, mert elfelejtette volna, hanem mert a sötétség nem zavarta. - Er machte kein Licht an, nicht weil er es vergessen hätte, sondern weil das Dunkel ihn nicht störte.
:43. Nem gondolt semmi meghatározottra, vagy túl sok mindenre gondolt ahhoz, hogy különbséget tudjon tenni közöttük. - Er dachte an nichts Bestimmtes, oder er dachte an zu vieles, um es voneinander zu unterscheiden.
:44. Az egyesületet októberben feloszlatták, szabályszerűen és feltűnés nélkül. - Der Verein wurde im Oktober aufgelöst, formgerecht und ohne Aufsehen.
:45. A legtöbb parcella egyszerűen úgy maradt, ahogy volt, mert a bontás bürokratikus ráfordítása nyilvánvalóan nagyobb volt, mint a haszna. - Die meisten Parzellen blieben einfach stehen, wie sie waren, weil der bürokratische Aufwand des Abrisses offenbar größer war als der Nutzen.
:46. Jens novemberben még kétszer kiment oda, decemberben egyszer. - Jens fuhr im November noch zweimal hin, im Dezember einmal.
:47. A kabát még mindig a szék támláján lógott. - Die Jacke hing noch immer über der Stuhllehne.
:48. Nem volt olyan érzése, hogy meg akarná őrizni. - Er hatte nicht das Gefühl, dass er sie aufheben wollte.
:49. Csak nem volt olyan érzése, hogy ki tudná dobni. - Er hatte nur nicht das Gefühl, dass er sie wegwerfen konnte.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Laube
:1. Jens hatte sich vorgenommen, nur einmal hinzufahren, um nachzusehen, was überhaupt noch da war.
:2. Das war im April gewesen, kurz nachdem der Notar ihm den Schlüssel überreicht hatte mit der beiläufigen Bemerkung, er müsse das ja nicht behalten.
:3. Jetzt war August, und er fuhr immer noch jeden Samstag hin.
:4. Die Anlage hieß offiziell „Kleingartenverein Einheit e.V.", aber auf dem Schild am Eingang fehlte seit Jahren ein Buchstabe, sodass es nun „Kleingartenverein Einhei" hieß, was Jens jedes Mal auffiel, ohne dass er etwas dagegen unternahm.
:5. Zwischen zwei Plattenbauriegel gezwängt, von einer stillgelegten Bahnlinie auf der einen und einem Supermarktparkplatz auf der anderen Seite begrenzt, hatte die Anlage etwas von einem vergessenen Einschluss, einem Stück Land, das niemand beansprucht hatte, weil niemand mehr wusste, wozu es gut sein sollte.
:6. Dreiundzwanzig Parzellen, von denen noch vier bewirtschaftet wurden, und auch das nur halbherzig.
:7. Den Brief vom Verein hatte Jens nicht weggeworfen.
:8. Er lag in der Innentasche seiner Jacke, gefaltet und schon ein wenig zerschlissen an den Kanten, weil er ihn gelegentlich herauszog und wieder einsteckte, ohne ihn zu lesen.
:9. Die Auflösung war für den dreißigsten September beschlossen worden, knapp, mit drei Stimmen, wobei Frau Kramer als einzige dagegen gestimmt hatte.
:10. Heike hatte gesagt, er solle froh sein, dass ihm die Entscheidung abgenommen werde.
:11. Jens hatte nicht erwidert, dass niemand ihm eine Entscheidung abnehmen konnte, die er nie getroffen hatte.
:12. Er arbeitete ohne Plan, was bedeutete, dass er meist mit dem anfing, was er zuerst sah.
:13. An einem Samstag war es der Rasen, an einem anderen die Fensterbänke, an einem dritten die Rinne, aus der das Herbstlaub des Vorjahres noch nicht entfernt worden war.
:14. Die Arbeit war nicht schön, und sie ergab keinen erkennbaren Fortschritt, aber sie hielt ihn in Bewegung, was er seit der Schließung der Molkerei schätzen gelernt hatte.
:15. Die Wasserpumpe hatte ihn am meisten Zeit gekostet.
:16. Sie stand am hinteren Ende der Parzelle, aus Gusseisen, mit einem langen geschwungenen Hebel, den sein Vater vermutlich noch selbst eingebaut hatte, und sie hatte nach allem Anschein seit mindestens fünf Jahren kein Wasser mehr gegeben.
:17. Jens hatte sie an drei aufeinanderfolgenden Samstagen auseinandergenommen, gereinigt, teils mit Teilen aus einem Eisenwarengeschäft in der Innenstadt repariert, und beim vierten Mal hatte sie funktioniert, widerwillig, mit einem metallischen Knirschen, das langsam nachließ.
:18. Er hatte das Wasser laufen lassen, bis es klar wurde, und war dann einfach stehen geblieben, die Hände in den Hosentaschen, als hätte er nicht erwartet, dass es tatsächlich klappen würde.
:19. Frau Kramer beobachtete ihn regelmäßig vom Zaun aus, mit der sachlichen Aufmerksamkeit einer Person, die nicht viel zu verlieren hat und sich deshalb erlauben kann, genau hinzuschauen.
:20. Sie hatte ihm einmal gesagt, sein Vater wäre stolz gewesen, und ein anderes Mal, sein Vater hätte das alles längst aufgegeben, und Jens hatte den Eindruck, dass beides gleichzeitig stimmen konnte.
:21. „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie an dem Samstag, an dem er die Pumpe repariert hatte.
:22. Jens schaute auf die kahlen Beete, in denen sein Vater vermutlich zuletzt vor zehn Jahren etwas angebaut hatte.
:23. „Mein Vater ist tot", sagte er, nicht kalt, aber ohne die Absicht, das Gespräch weiterzuführen.
:24. Frau Kramer nickte, als hätte er etwas Vernünftiges gesagt.
:25. Die Kiste unter der losen Diele hatte er erst gefunden, nachdem er das Bett verrückt hatte, um den Boden zu fegen.
:26. Er hätte sie ohne weiteres übergehen können, aber der Hohlklang unter seinem Fuß hatte ihn innehalten lassen.
:27. Die Holzplatte ließ sich mit einem Schraubenzieher anheben, und darunter lag eine flache Obstkiste, die mit einem Stück Jutesack abgedeckt war.
:28. Die Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg waren fein säuberlich gestapelt, als hätten sie einen dokumentarischen Wert, den nur der Sammler kannte.
:29. Die Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg" war noch erstaunlich gut erhalten, der Stoff grau und schwer, die Nähte fest.
:30. Jens hob sie heraus und hielt sie so, als wolle er prüfen, ob sie noch passte, obwohl er wusste, dass er das nicht vorhatte.
:31. Sie roch nach altem Tabak, nach Maschinenöl und nach etwas, das er nicht benennen konnte, aber sofort erkannte.
:32. Er hängte sie über die Stuhllehne, stellte die zwei Packungen Kaffee Extra daneben, abgelaufen 1990, und trat einen Schritt zurück.
:33. Heike erschien gegen halb sechs, früher als angekündigt, und stand in der Tür mit dem Ausdruck einer Person, die bereits weiß, was sie sagen wird, und nur noch den richtigen Moment abwartet.
:34. „Das kommt alles weg", sagte sie, als sie die Kiste und die Jacke gesehen hatte.
:35. „Ich weiß", sagte Jens.
:36. „Dann tu es auch."
:37. Er setzte sich auf den Stuhl neben der Jacke, ohne zu antworten.
:38. Heike blieb einen Moment stehen, dann seufzte sie, nicht unfreundlich, aber mit der Erschöpfung von jemandem, der schon zu lang versucht, jemand anderen von etwas zu überzeugen, was er selbst längst aufgegeben hat.
:39. Sie zog die Tür hinter sich zu.
:40. Jens saß in der Laube, bis es dunkel war, was im August immer länger dauerte, als man dachte.
:41. Die Plattenbauten gegenüber wurden für eine kurze Zeit orange, dann grau, dann waren sie einfach nur dunkel.
:42. Er machte kein Licht an, nicht weil er es vergessen hätte, sondern weil das Dunkel ihn nicht störte.
:43. Er dachte an nichts Bestimmtes, oder er dachte an zu vieles, um es voneinander zu unterscheiden.
:44. Der Verein wurde im Oktober aufgelöst, formgerecht und ohne Aufsehen.
:45. Die meisten Parzellen blieben einfach stehen, wie sie waren, weil der bürokratische Aufwand des Abrisses offenbar größer war als der Nutzen.
:46. Jens fuhr im November noch zweimal hin, im Dezember einmal.
:47. Die Jacke hing noch immer über der Stuhllehne.
:48. Er hatte nicht das Gefühl, dass er sie aufheben wollte.
:49. Er hatte nur nicht das Gefühl, dass er sie wegwerfen konnte.
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=== 4 ===
:A szabad asztal
:1. Minden szerda délelőtt belépett egy világosszürke fedórás úr a tübingeni Schlossberg kávézóba, és leült a hetes asztalhoz, a Neckar-front felőli ablak mellé.
:2. Susanne Kettler tizenkét éve vezette a kávézót, és jobban ismerte a szokását, mint sok törzsvendég nevét.
:3. Mindig egy nagy tejeskávét és egy pohár szénsavmentes vizet rendelt.
:4. Aztán kivette a napilapot a tartóból, és az elejétől a végéig elolvasta.
:5. Érkezéskor és távozáskor mondott egy-egy rövid szót, de többet soha.
:6. A borravaló minden alkalommal egy euró húsz volt, az asztalra téve.
:7. Öt éve volt törzsvendég, mindig szerdán, mindig ugyanabban az időben.
:8. Susanne rászokott, hogy az érkezése előtt a napilapot a hetes asztalra tegye.
:9. Benny, az alkalmazottja, ugyanezt tette, amikor Susanne a raktárban volt.
:10. Ezt soha nem beszélték meg.
:11. Egyszerűen csak így alakult.
:12. Némely szokások ismétlésből születnek, nem megállapodásból.
:13. Egy november közepei szerdán nem jött el.
:14. Az újság majdnem délig ott feküdt a hetes asztalon, aztán Susanne szótlanul elrakta.
:15. A következő szerdán megint odatette az újságot, és újra hiába várt.
:16. A hetes asztal nem sokkal dél utánig üres maradt, amikor egy idősebb hölgy elfoglalta a helyet, és kamillateát rendelt.
:17. Susanne udvariasan kiszolgálta, majd utána leszedte az asztalt.
:18. Közben nem gondolt rá – akkor még azt sem tudta, hogyan hívják.
:19. A nélküle eltelt második héten Susanne reggel és délután is letörölte a hetes asztalt, noha senki sem ült ott.
:20. Benny észrevette, de nem kérdezett semmit.
:21. A harmadik héten Susanne újra megrendelte a napilapot, amelyet két évvel korábban lemondott, mert alig olvasta valaki.
:22. Amikor Benny megkérdezte, miért, azt mondta, hogy a vendégek mostanában megint többet akarnak olvasni.
:23. Benny ezt nem hitte el neki, de nem szólt semmit.
:24. A harmadik szerda nélküli délelőttön Susanne egy csendes órában maga ült le a hetes asztalhoz, és ott itta meg a kávéját, amit tizenkét év alatt még soha nem tett.
:25. A Neckarra nézett, amely szürkén és egyenletesen húzódott el az ablak mögött.
:26. Ennek az asztalnak olyan csendje volt, amilyen a többinek nem.
:27. Nem az üresség csendje volt, hanem egy olyan emberé, aki jól tudott hallgatni anélkül, hogy a beszélgetés véget ért volna.
:28. Susanne ezt csak most vette észre, amikor a hely üres volt.
:29. Öt perc múlva felállt, mert megszólalt a szállítmány csengője.
:30. Délután elővette a törzsvendégkártyát a fiókból.
:31. Werner Büchelnek hívták, születésnapja decemberben volt, cím nem volt bejegyezve.
:32. Susanne visszatolta a kártyát.
:33. Werner Büchel.
:34. Öt éven át szolgálta ki ezt a férfit anélkül, hogy ismerte volna.
:35. Akkor ez helyesnek érződött.
:36. Most tudta, hogy mulasztás volt, még ha nem is tudta volna megmagyarázni, pontosan miből állt.
:37. Ha valaki Werner Büchelről kérdezte volna, csak ennyit tudott volna mondani: világosszürke fedóra, tejeskávé, egy euró húsz borravaló.
:38. Ez volt az egyetlen, amije volt.
:39. Este röviden elgondolkodott azon, vajon lehetett volna-e írni neki, de nem volt címe, és nem volt egyetlen mondata sem, amely ezt igazolta volna.
:40. A következő szerdán Susanne nyolckor kinyitotta a kávézót, letette az újságot a hetes asztalra, és bemelegítette a kávégépet.
:41. Tíz perccel tizenegy előtt egy fiatal férfi lépett be a kávézóba, és megkérdezte, szabad-e az ablak melletti hely.
:42. Susanne azt mondta: „Igen”, és gondolkodás nélkül odatette mellé a pohár vizet.
:43. A férfi megkérdezte, miért van már ott a víz, mire ő azt felelte: „Itt így szokás.”
:44. Ez igaz is volt, meg nem is.
:45. A férfi zöld teát rendelt, kinyitott egy laptopot, és nem olvasott újságot.
:46. Nem hagyott borravalót, és távozáskor köszönt.
:47. Minden rendben volt.
:48. Az esti rendrakáskor Susanne a hetes asztalt törölte le utoljára, noha a megszokott útvonalán az volt az első.
:49. Benny felvette a kabátját, és megkérdezte: „Ma itt volt?”
:50. Susanne azt mondta: „Nem.”
:51. Benny azt mondta: „Akkor hát nem”, és elment.
:52. Susanne lezárta a kasszát, és lekapcsolta a villanyt.
:53. Odakint elhúzott a Neckar.
:54. Röviden megállt az ajtó előtt.
:55. Az újság holnap megint ott lesz.
:56. A hetes asztal holnap megint szabad lesz.
:57. És az azt követő szerdán is, és az azt követőn is.
:58. Susanne öt éven át számolta együtt egy idegen ritmusát anélkül, hogy tudta volna.
:59. Csak a hiánya mondta ezt el neki.
:60. Némely dolgok csak az eltűnésükben mutatkoznak meg.
:61. Bezárta az ajtót.
:62. Szerda elmúlt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A szabad asztal - Der freie Tisch
:1. Minden szerda délelőtt belépett egy világosszürke fedórás úr a tübingeni Schlossberg kávézóba, és leült a hetes asztalhoz, a Neckar-front felőli ablak mellé. - Jeden Mittwochvormittag betrat ein Herr mit einem hellgrauen Fedora das Café Schlossberg in Tübingen und setzte sich an Tisch sieben, den Fensterplatz zur Neckarfront.
:2. Susanne Kettler tizenkét éve vezette a kávézót, és jobban ismerte a szokását, mint sok törzsvendég nevét. - Susanne Kettler führte das Café seit zwölf Jahren und kannte seine Gewohnheit besser als die Namen vieler Stammgäste.
:3. Mindig egy nagy tejeskávét és egy pohár szénsavmentes vizet rendelt. - Er bestellte stets einen großen Milchkaffee und ein Glas stilles Wasser.
:4. Aztán kivette a napilapot a tartóból, és az elejétől a végéig elolvasta. - Dann holte er die Tageszeitung aus der Ablage und las sie von vorne bis hinten.
:5. Érkezéskor és távozáskor mondott egy-egy rövid szót, de többet soha. - Er sprach beim Kommen und Gehen ein kurzes Wort, aber mehr nie.
:6. A borravaló minden alkalommal egy euró húsz volt, az asztalra téve. - Das Trinkgeld betrug jedes Mal ein Euro zwanzig, auf den Tisch gelegt.
:7. Öt éve volt törzsvendég, mindig szerdán, mindig ugyanabban az időben. - Er war seit fünf Jahren Stammgast, immer mittwochs, immer zur selben Zeit.
:8. Susanne rászokott, hogy az érkezése előtt a napilapot a hetes asztalra tegye. - Susanne hatte sich angewöhnt, die Zeitung vor seiner Ankunft auf Tisch sieben zu legen.
:9. Benny, az alkalmazottja, ugyanezt tette, amikor Susanne a raktárban volt. - Benny, ihr Mitarbeiter, tat dasselbe, wenn Susanne im Lager war.
:10. Ezt soha nem beszélték meg. - Sie hatten das nie besprochen.
:11. Egyszerűen csak így alakult. - Es hatte sich einfach so ergeben.
:12. Némely szokások ismétlésből születnek, nem megállapodásból. - Manche Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung, nicht durch Absprache.
:13. Egy november közepei szerdán nem jött el. - Eines Mittwochs Mitte November kam er nicht.
:14. Az újság majdnem délig ott feküdt a hetes asztalon, aztán Susanne szótlanul elrakta. - Die Zeitung lag bis kurz vor zwölf auf Tisch sieben, dann räumte Susanne sie wortlos weg.
:15. A következő szerdán megint odatette az újságot, és újra hiába várt. - Am nächsten Mittwoch legte sie die Zeitung wieder dorthin und wartete erneut vergebens.
:16. A hetes asztal nem sokkal dél utánig üres maradt, amikor egy idősebb hölgy elfoglalta a helyet, és kamillateát rendelt. - Tisch sieben blieb leer bis kurz nach Mittag, als eine ältere Dame den Platz einnahm und Kamillentee bestellte.
:17. Susanne udvariasan kiszolgálta, majd utána leszedte az asztalt. - Susanne bediente sie höflich und räumte danach ab.
:18. Közben nem gondolt rá – akkor még azt sem tudta, hogyan hívják. - Sie dachte dabei nicht an ihn – sie wusste damals noch nicht einmal, wie er hieß.
:19. A nélküle eltelt második héten Susanne reggel és délután is letörölte a hetes asztalt, noha senki sem ült ott. - In der zweiten Woche ohne ihn wischte Susanne Tisch sieben morgens und nachmittags, obwohl niemand dort saß.
:20. Benny észrevette, de nem kérdezett semmit. - Benny bemerkte es und fragte nicht.
:21. A harmadik héten Susanne újra megrendelte a napilapot, amelyet két évvel korábban lemondott, mert alig olvasta valaki. - In der dritten Woche bestellte Susanne die Tageszeitung neu, die sie vor zwei Jahren abbestellt hatte, weil kaum jemand sie las.
:22. Amikor Benny megkérdezte, miért, azt mondta, hogy a vendégek mostanában megint többet akarnak olvasni. - Als Benny fragte warum, sagte sie, die Gäste würden in letzter Zeit wieder mehr lesen wollen.
:23. Benny ezt nem hitte el neki, de nem szólt semmit. - Benny glaubte ihr das nicht, sagte aber nichts.
:24. A harmadik szerda nélküli délelőttön Susanne egy csendes órában maga ült le a hetes asztalhoz, és ott itta meg a kávéját, amit tizenkét év alatt még soha nem tett. - Am dritten mittwochlosen Vormittag setzte Susanne sich in einer ruhigen Stunde selbst an Tisch sieben und trank dort ihren Kaffee, was sie in zwölf Jahren noch nie getan hatte.
:25. A Neckarra nézett, amely szürkén és egyenletesen húzódott el az ablak mögött. - Sie sah auf den Neckar, der grau und gleichmäßig hinter der Scheibe vorbeizog.
:26. Ennek az asztalnak olyan csendje volt, amilyen a többinek nem. - Dieser Tisch hatte eine Stille, die die anderen nicht hatten.
:27. Nem az üresség csendje volt, hanem egy olyan emberé, aki jól tudott hallgatni anélkül, hogy a beszélgetés véget ért volna. - Es war nicht die Stille des Leerseins, sondern die eines Menschen, der gut schweigen konnte, ohne dass das Gespräch aufgehört hätte.
:28. Susanne ezt csak most vette észre, amikor a hely üres volt. - Susanne hatte das erst jetzt bemerkt, da der Platz leer war.
:29. Öt perc múlva felállt, mert megszólalt a szállítmány csengője. - Nach fünf Minuten stand sie auf, weil eine Lieferung klingelte.
:30. Délután elővette a törzsvendégkártyát a fiókból. - Am Nachmittag holte sie die Stammkarte aus der Schublade.
:31. Werner Büchelnek hívták, születésnapja decemberben volt, cím nem volt bejegyezve. - Er hieß Werner Büchel, Geburtstag Dezember, Adresse nicht eingetragen.
:32. Susanne visszatolta a kártyát. - Susanne schob die Karte zurück.
:33. Werner Büchel. - Werner Büchel.
:34. Öt éven át szolgálta ki ezt a férfit anélkül, hogy ismerte volna. - Fünf Jahre hatte sie diesen Mann bedient, ohne ihn zu kennen.
:35. Akkor ez helyesnek érződött. - Das hatte sich damals richtig angefühlt.
:36. Most tudta, hogy mulasztás volt, még ha nem is tudta volna megmagyarázni, pontosan miből állt. - Jetzt wusste sie, dass es ein Versäumnis gewesen war, auch wenn sie nicht hätte erklären können, woraus genau.
:37. Ha valaki Werner Büchelről kérdezte volna, csak ennyit tudott volna mondani: világosszürke fedóra, tejeskávé, egy euró húsz borravaló. - Hätte jemand sie nach Werner Büchel gefragt, hätte sie nur sagen können: hellgrauer Fedora, Milchkaffee, ein Euro zwanzig Trinkgeld.
:38. Ez volt az egyetlen, amije volt. - Das war das Einzige, was sie hatte.
:39. Este röviden elgondolkodott azon, vajon lehetett volna-e írni neki, de nem volt címe, és nem volt egyetlen mondata sem, amely ezt igazolta volna. - Am Abend überlegte sie kurz, ob man ihm hätte schreiben können, aber sie hatte keine Adresse und keinen Satz, der das gerechtfertigt hätte.
:40. A következő szerdán Susanne nyolckor kinyitotta a kávézót, letette az újságot a hetes asztalra, és bemelegítette a kávégépet. - Am nächsten Mittwoch öffnete Susanne das Café um acht, legte die Zeitung auf Tisch sieben und machte die Kaffeemaschine warm.
:41. Tíz perccel tizenegy előtt egy fiatal férfi lépett be a kávézóba, és megkérdezte, szabad-e az ablak melletti hely. - Um zehn vor elf betrat ein junger Mann das Café und fragte, ob der Fensterplatz frei sei.
:42. Susanne azt mondta: „Igen”, és gondolkodás nélkül odatette mellé a pohár vizet. - Susanne sagte „Ja" und stellte, ohne nachzudenken, das Glas Wasser dazu.
:43. A férfi megkérdezte, miért van már ott a víz, mire ő azt felelte: „Itt így szokás.” - Er fragte, warum das Wasser schon da sei, und sie antwortete: „Macht man hier so."
:44. Ez igaz is volt, meg nem is. - Das stimmte und stimmte nicht.
:45. A férfi zöld teát rendelt, kinyitott egy laptopot, és nem olvasott újságot. - Er bestellte grünen Tee, öffnete einen Laptop und las keine Zeitung.
:46. Nem hagyott borravalót, és távozáskor köszönt. - Er ließ kein Trinkgeld und grüßte beim Gehen.
:47. Minden rendben volt. - Alles war in Ordnung.
:48. Az esti rendrakáskor Susanne a hetes asztalt törölte le utoljára, noha a megszokott útvonalán az volt az első. - Beim Abendaufräumen wischte Susanne Tisch sieben als letzten, obwohl er der erste in ihrer normalen Route war.
:49. Benny felvette a kabátját, és megkérdezte: „Ma itt volt?” - Benny zog den Mantel an und fragte: „War er heute da?"
:50. Susanne azt mondta: „Nem.” - Susanne sagte: „Nein."
:51. Benny azt mondta: „Akkor hát nem”, és elment. - Benny sagte: „Dann halt nicht" und ging.
:52. Susanne lezárta a kasszát, és lekapcsolta a villanyt. - Susanne räumte die Kasse ab und schaltete das Licht aus.
:53. Odakint elhúzott a Neckar. - Draußen zog der Neckar vorbei.
:54. Röviden megállt az ajtó előtt. - Sie blieb kurz vor der Tür stehen.
:55. Az újság holnap megint ott lesz. - Die Zeitung war morgen wieder da.
:56. A hetes asztal holnap megint szabad lesz. - Tisch sieben war morgen wieder frei.
:57. És az azt követő szerdán is, és az azt követőn is. - Und der Mittwoch danach, und der danach.
:58. Susanne öt éven át számolta együtt egy idegen ritmusát anélkül, hogy tudta volna. - Susanne hatte fünf Jahre lang einen fremden Rhythmus mitgezählt, ohne es zu wissen.
:59. Csak a hiánya mondta ezt el neki. - Erst sein Fehlen hatte ihr das gesagt.
:60. Némely dolgok csak az eltűnésükben mutatkoznak meg. - Manche Dinge zeigen sich nur im Wegfall.
:61. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:62. Szerda elmúlt. - Mittwoch war vorbei.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der freie Tisch
:1. Jeden Mittwochvormittag betrat ein Herr mit einem hellgrauen Fedora das Café Schlossberg in Tübingen und setzte sich an Tisch sieben, den Fensterplatz zur Neckarfront.
:2. Susanne Kettler führte das Café seit zwölf Jahren und kannte seine Gewohnheit besser als die Namen vieler Stammgäste.
:3. Er bestellte stets einen großen Milchkaffee und ein Glas stilles Wasser.
:4. Dann holte er die Tageszeitung aus der Ablage und las sie von vorne bis hinten.
:5. Er sprach beim Kommen und Gehen ein kurzes Wort, aber mehr nie.
:6. Das Trinkgeld betrug jedes Mal ein Euro zwanzig, auf den Tisch gelegt.
:7. Er war seit fünf Jahren Stammgast, immer mittwochs, immer zur selben Zeit.
:8. Susanne hatte sich angewöhnt, die Zeitung vor seiner Ankunft auf Tisch sieben zu legen.
:9. Benny, ihr Mitarbeiter, tat dasselbe, wenn Susanne im Lager war.
:10. Sie hatten das nie besprochen.
:11. Es hatte sich einfach so ergeben.
:12. Manche Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung, nicht durch Absprache.
:13. Eines Mittwochs Mitte November kam er nicht.
:14. Die Zeitung lag bis kurz vor zwölf auf Tisch sieben, dann räumte Susanne sie wortlos weg.
:15. Am nächsten Mittwoch legte sie die Zeitung wieder dorthin und wartete erneut vergebens.
:16. Tisch sieben blieb leer bis kurz nach Mittag, als eine ältere Dame den Platz einnahm und Kamillentee bestellte.
:17. Susanne bediente sie höflich und räumte danach ab.
:18. Sie dachte dabei nicht an ihn – sie wusste damals noch nicht einmal, wie er hieß.
:19. In der zweiten Woche ohne ihn wischte Susanne Tisch sieben morgens und nachmittags, obwohl niemand dort saß.
:20. Benny bemerkte es und fragte nicht.
:21. In der dritten Woche bestellte Susanne die Tageszeitung neu, die sie vor zwei Jahren abbestellt hatte, weil kaum jemand sie las.
:22. Als Benny fragte warum, sagte sie, die Gäste würden in letzter Zeit wieder mehr lesen wollen.
:23. Benny glaubte ihr das nicht, sagte aber nichts.
:24. Am dritten mittwochlosen Vormittag setzte Susanne sich in einer ruhigen Stunde selbst an Tisch sieben und trank dort ihren Kaffee, was sie in zwölf Jahren noch nie getan hatte.
:25. Sie sah auf den Neckar, der grau und gleichmäßig hinter der Scheibe vorbeizog.
:26. Dieser Tisch hatte eine Stille, die die anderen nicht hatten.
:27. Es war nicht die Stille des Leerseins, sondern die eines Menschen, der gut schweigen konnte, ohne dass das Gespräch aufgehört hätte.
:28. Susanne hatte das erst jetzt bemerkt, da der Platz leer war.
:29. Nach fünf Minuten stand sie auf, weil eine Lieferung klingelte.
:30. Am Nachmittag holte sie die Stammkarte aus der Schublade.
:31. Er hieß Werner Büchel, Geburtstag Dezember, Adresse nicht eingetragen.
:32. Susanne schob die Karte zurück.
:33. Werner Büchel.
:34. Fünf Jahre hatte sie diesen Mann bedient, ohne ihn zu kennen.
:35. Das hatte sich damals richtig angefühlt.
:36. Jetzt wusste sie, dass es ein Versäumnis gewesen war, auch wenn sie nicht hätte erklären können, woraus genau.
:37. Hätte jemand sie nach Werner Büchel gefragt, hätte sie nur sagen können: hellgrauer Fedora, Milchkaffee, ein Euro zwanzig Trinkgeld.
:38. Das war das Einzige, was sie hatte.
:39. Am Abend überlegte sie kurz, ob man ihm hätte schreiben können, aber sie hatte keine Adresse und keinen Satz, der das gerechtfertigt hätte.
:40. Am nächsten Mittwoch öffnete Susanne das Café um acht, legte die Zeitung auf Tisch sieben und machte die Kaffeemaschine warm.
:41. Um zehn vor elf betrat ein junger Mann das Café und fragte, ob der Fensterplatz frei sei.
:42. Susanne sagte „Ja" und stellte, ohne nachzudenken, das Glas Wasser dazu.
:43. Er fragte, warum das Wasser schon da sei, und sie antwortete: „Macht man hier so."
:44. Das stimmte und stimmte nicht.
:45. Er bestellte grünen Tee, öffnete einen Laptop und las keine Zeitung.
:46. Er ließ kein Trinkgeld und grüßte beim Gehen.
:47. Alles war in Ordnung.
:48. Beim Abendaufräumen wischte Susanne Tisch sieben als letzten, obwohl er der erste in ihrer normalen Route war.
:49. Benny zog den Mantel an und fragte: „War er heute da?"
:50. Susanne sagte: „Nein."
:51. Benny sagte: „Dann halt nicht" und ging.
:52. Susanne räumte die Kasse ab und schaltete das Licht aus.
:53. Draußen zog der Neckar vorbei.
:54. Sie blieb kurz vor der Tür stehen.
:55. Die Zeitung war morgen wieder da.
:56. Tisch sieben war morgen wieder frei.
:57. Und der Mittwoch danach, und der danach.
:58. Susanne hatte fünf Jahre lang einen fremden Rhythmus mitgezählt, ohne es zu wissen.
:59. Erst sein Fehlen hatte ihr das gesagt.
:60. Manche Dinge zeigen sich nur im Wegfall.
:61. Sie schloss die Tür.
:62. Mittwoch war vorbei.
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=== 5 ===
:A második akasztó
:1. Thomas R. tizennégy éve határőr a frankfurti repülőtéren.
:2. A B csarnokban, a 3-as ellenőrzőponton dolgozik, és olyan jól ismeri a helyét, hogy csukott szemmel is megtalálná.
:3. Minden reggel húsz perccel korábban érkezik, mint szükséges lenne.
:4. A kabátját a második akasztóra teszi, nem az elsőre, mert az első lötyög.
:5. Ellenőrzi a szkennert, egy kendővel megtisztítja az üvegfelületet, majd a kendőt pontosan összehajtva visszateszi.
:6. Egy papírlapon ellenőrzi a bélyegzőlenyomatot, és megnézi a dátumot és az időt.
:7. Aztán leül, és várja az első utast.
:8. A kollégák tudják, hogy ebben az időben nem szabad megszólítani.
:9. Neki így kezdődik a nap.
:10. És ez az ő módja arra is, hogy ne gondoljon arra, ami ezen a helyiségen kívül történik.
:11. Péntek, október 18., nem sokkal 17 óra előtt.
:12. A nap utolsó nagy hulláma a távolsági gépek területéről érkezik.
:13. Thomas nyolc órája dolgozik, de a mozdulatai még mindig pontosak.
:14. Egyik utas a másik után.
:15. Aztán megáll egy pillanatra.
:16. Egy fiatal férfi német útlevelet tesz a pultra – és Thomas felismeri a kezeket.
:17. Ismeri ezeket a kezeket, mert egyszer már tartotta őket, kicsik és melegek voltak, amikor a gyerek még nem tudott járni.
:18. Thomas kinyitja az útlevelet, és meglátja a fényképet.
:19. Nico.
:20. A fénykép hároméves, de a tekintet ugyanaz: egyenesen előre néz, kíváncsiság nélkül, mintha a világ már ismert volna.
:21. Thomas felnéz.
:22. A fia átnéz a kabin üvegén, valahová máshová.
:23. Thomas a bal kezét laposan a pultra teszi, hogy megszűnjön a remegés.
:24. Rányomja a bélyegzőt.
:25. „Üdvözlöm Frankfurtban” – mondja.
:26. A hangja nem törik meg.
:27. Nico elveszi az útlevelet, egyszer bólint, és elmegy.
:28. Thomas az útlevélben lévő lenyomatra néz.
:29. Tiszta.
:30. Felemeli a tekintetét.
:31. Még harminc utas, becsüli meg.
:32. Ledolgozza őket.
:33. A szolgálat 18:15-kor ér véget.
:34. Thomas S-Bahnnal megy Sachsenhausenbe, ahol a válás óta egy kétszobás lakása van.
:35. A lakás csendes, bár a rádió többnyire szól.
:36. Ma este nem kapcsolja be.
:37. Leül a konyhaasztalhoz, amelyen egy üres jegyzetfüzet fekszik.
:38. Hónapokkal ezelőtt vette, mert azt gondolta, elkezd majd írni.
:39. Eddig nem nyitotta ki.
:40. Ma este kinyitja, és egy ideig a kezében tartja a golyóstollat.
:41. Aztán leír egy mondatot: „Nico ma itt volt.”
:42. Ránéz a mondatra.
:43. Becsukja a füzetet.
:44. Arra gondol, hogy felhívja Miriamot, de nem teszi meg, mert nem tudja, mit mondjon.
:45. Odamegy az ablakhoz.
:46. Lent az utcán szokásos esti forgalom van.
:47. Egy ideig nézi, aztán megfordul.
:48. Rizst főz, némi zöldséggel megeszi, majd elpakol.
:49. 22 órakor lefekszik, bár nem alszik.
:50. Másnap reggel ismét húsz perccel korábban érkezik.
:51. A kabátját a második akasztóra teszi.
:52. Megtisztítja a szkenner üvegfelületét.
:53. A kendőt ezután pontosan összehajtva visszateszi.
:54. Petra kolléganője röviden benéz: „Már megint ilyen korán?”
:55. Thomas válaszol: „Különben a szkenner nem indul el tisztán.”
:56. Petra bólint, és elmegy.
:57. Thomas leül.
:58. Kinyitja a fiókot, és előveszi a bélyegzőhöz való póttintát.
:59. Kicseréli, bár a régi még jó lenne.
:60. Első érkezés: Bécs, 6:05, B csarnok.
:61. A kezét a pultra teszi.
:62. Vár.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A második akasztó - Der zweite Haken
:1. Thomas R. tizennégy éve határőr a frankfurti repülőtéren. - Thomas R. ist seit vierzehn Jahren Grenzbeamter am Frankfurter Flughafen.
:2. A B csarnokban, a 3-as ellenőrzőponton dolgozik, és olyan jól ismeri a helyét, hogy csukott szemmel is megtalálná. - Er arbeitet in Halle B, Kontrollpunkt 3, und er kennt seinen Platz so gut, dass er ihn auch mit geschlossenen Augen finden würde.
:3. Minden reggel húsz perccel korábban érkezik, mint szükséges lenne. - Jeden Morgen kommt er zwanzig Minuten früher als nötig.
:4. A kabátját a második akasztóra teszi, nem az elsőre, mert az első lötyög. - Er hängt den Mantel an den zweiten Haken, nicht den ersten, weil der erste wackelt.
:5. Ellenőrzi a szkennert, egy kendővel megtisztítja az üvegfelületet, majd a kendőt pontosan összehajtva visszateszi. - Er überprüft den Scanner, reinigt das Glasfeld mit einem Tuch und legt das Tuch danach genau gefaltet zurück.
:6. Egy papírlapon ellenőrzi a bélyegzőlenyomatot, és megnézi a dátumot és az időt. - Er prüft den Stempelabdruck auf einem Blatt Papier und kontrolliert Datum und Uhrzeit.
:7. Aztán leül, és várja az első utast. - Dann setzt er sich und wartet auf den ersten Reisenden.
:8. A kollégák tudják, hogy ebben az időben nem szabad megszólítani. - Die Kollegen wissen, dass man ihn in dieser Zeit nicht anspricht.
:9. Neki így kezdődik a nap. - Das ist seine Art, den Tag zu beginnen.
:10. És ez az ő módja arra is, hogy ne gondoljon arra, ami ezen a helyiségen kívül történik. - Es ist auch seine Art, nicht an das zu denken, was außerhalb dieses Raums passiert.
:11. Péntek, október 18., nem sokkal 17 óra előtt. - Freitag, 18. Oktober, kurz vor 17 Uhr.
:12. A nap utolsó nagy hulláma a távolsági gépek területéről érkezik. - Die letzte große Welle des Tages kommt aus dem Bereich der Langstreckenmaschinen.
:13. Thomas nyolc órája dolgozik, de a mozdulatai még mindig pontosak. - Thomas arbeitet seit acht Stunden, aber seine Bewegungen sind noch präzise.
:14. Egyik utas a másik után. - Ein Reisender nach dem anderen.
:15. Aztán megáll egy pillanatra. - Dann hält er inne.
:16. Egy fiatal férfi német útlevelet tesz a pultra – és Thomas felismeri a kezeket. - Ein junger Mann legt einen deutschen Pass auf den Tresen – und Thomas erkennt die Hände.
:17. Ismeri ezeket a kezeket, mert egyszer már tartotta őket, kicsik és melegek voltak, amikor a gyerek még nem tudott járni. - Er kennt diese Hände, weil er sie einmal gehalten hat, klein und warm, als das Kind noch nicht laufen konnte.
:18. Thomas kinyitja az útlevelet, és meglátja a fényképet. - Thomas öffnet den Pass und sieht das Foto.
:19. Nico. - Nico.
:20. A fénykép hároméves, de a tekintet ugyanaz: egyenesen előre néz, kíváncsiság nélkül, mintha a világ már ismert volna. - Das Foto ist drei Jahre alt, aber der Blick ist derselbe: geradeaus, ohne Neugier, als wäre die Welt schon bekannt.
:21. Thomas felnéz. - Thomas schaut auf.
:22. A fia átnéz a kabin üvegén, valahová máshová. - Sein Sohn schaut durch die Kabinenscheibe hindurch, irgendwohin.
:23. Thomas a bal kezét laposan a pultra teszi, hogy megszűnjön a remegés. - Thomas legt die linke Hand flach auf den Tresen, damit das Zittern aufhört.
:24. Rányomja a bélyegzőt. - Er drückt den Stempel.
:25. „Üdvözlöm Frankfurtban” – mondja. - „Willkommen in Frankfurt", sagt er.
:26. A hangja nem törik meg. - Seine Stimme bricht nicht.
:27. Nico elveszi az útlevelet, egyszer bólint, és elmegy. - Nico nimmt den Pass, nickt einmal, geht.
:28. Thomas az útlevélben lévő lenyomatra néz. - Thomas schaut auf den Abdruck im Pass.
:29. Tiszta. - Er ist sauber.
:30. Felemeli a tekintetét. - Er hebt den Blick.
:31. Még harminc utas, becsüli meg. - Noch dreißig Reisende, schätzt er.
:32. Ledolgozza őket. - Er arbeitet sie ab.
:33. A szolgálat 18:15-kor ér véget. - Der Dienst endet um 18:15 Uhr.
:34. Thomas S-Bahnnal megy Sachsenhausenbe, ahol a válás óta egy kétszobás lakása van. - Thomas fährt mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo er seit der Scheidung eine Zweizimmerwohnung hat.
:35. A lakás csendes, bár a rádió többnyire szól. - Die Wohnung ist ruhig, obwohl das Radio meistens läuft.
:36. Ma este nem kapcsolja be. - Er stellt es heute Abend nicht an.
:37. Leül a konyhaasztalhoz, amelyen egy üres jegyzetfüzet fekszik. - Er setzt sich an den Küchentisch, auf dem ein leeres Notizheft liegt.
:38. Hónapokkal ezelőtt vette, mert azt gondolta, elkezd majd írni. - Er hat es vor Monaten gekauft, weil er dachte, er würde anfangen zu schreiben.
:39. Eddig nem nyitotta ki. - Er hat es bisher nicht aufgeschlagen.
:40. Ma este kinyitja, és egy ideig a kezében tartja a golyóstollat. - Heute Abend öffnet er es und hält den Kugelschreiber eine Weile in der Hand.
:41. Aztán leír egy mondatot: „Nico ma itt volt.” - Dann schreibt er einen Satz: „Nico war heute hier."
:42. Ránéz a mondatra. - Er schaut auf den Satz.
:43. Becsukja a füzetet. - Er schließt das Heft.
:44. Arra gondol, hogy felhívja Miriamot, de nem teszi meg, mert nem tudja, mit mondjon. - Er denkt daran, Miriam anzurufen, aber er tut es nicht, weil er nicht weiß, was er sagen soll.
:45. Odamegy az ablakhoz. - Er geht ans Fenster.
:46. Lent az utcán szokásos esti forgalom van. - Unten auf der Straße ist normaler Abendverkehr.
:47. Egy ideig nézi, aztán megfordul. - Er schaut eine Weile zu, dann dreht er sich um.
:48. Rizst főz, némi zöldséggel megeszi, majd elpakol. - Er kocht Reis, isst ihn mit etwas Gemüse und räumt danach ab.
:49. 22 órakor lefekszik, bár nem alszik. - Er geht um 22 Uhr ins Bett, obwohl er nicht schläft.
:50. Másnap reggel ismét húsz perccel korábban érkezik. - Am nächsten Morgen kommt er wieder zwanzig Minuten früher.
:51. A kabátját a második akasztóra teszi. - Er hängt den Mantel an den zweiten Haken.
:52. Megtisztítja a szkenner üvegfelületét. - Er reinigt das Glasfeld des Scanners.
:53. A kendőt ezután pontosan összehajtva visszateszi. - Das Tuch legt er danach genau gefaltet zurück.
:54. Petra kolléganője röviden benéz: „Már megint ilyen korán?” - Kollegin Petra schaut kurz herein: „Schon wieder so früh?"
:55. Thomas válaszol: „Különben a szkenner nem indul el tisztán.” - Thomas antwortet: „Der Scanner läuft sonst nicht sauber an."
:56. Petra bólint, és elmegy. - Petra nickt und geht.
:57. Thomas leül. - Thomas setzt sich.
:58. Kinyitja a fiókot, és előveszi a bélyegzőhöz való póttintát. - Er öffnet die Schublade und holt die Ersatztinte für den Stempel heraus.
:59. Kicseréli, bár a régi még jó lenne. - Er wechselt sie, obwohl die alte noch gut wäre.
:60. Első érkezés: Bécs, 6:05, B csarnok. - Erste Ankunft: Wien, 6:05, Halle B.
:61. A kezét a pultra teszi. - Er legt die Hände auf den Tresen.
:62. Vár. - Er wartet.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der zweite Haken
:1. Thomas R. ist seit vierzehn Jahren Grenzbeamter am Frankfurter Flughafen.
:2. Er arbeitet in Halle B, Kontrollpunkt 3, und er kennt seinen Platz so gut, dass er ihn auch mit geschlossenen Augen finden würde.
:3. Jeden Morgen kommt er zwanzig Minuten früher als nötig.
:4. Er hängt den Mantel an den zweiten Haken, nicht den ersten, weil der erste wackelt.
:5. Er überprüft den Scanner, reinigt das Glasfeld mit einem Tuch und legt das Tuch danach genau gefaltet zurück.
:6. Er prüft den Stempelabdruck auf einem Blatt Papier und kontrolliert Datum und Uhrzeit.
:7. Dann setzt er sich und wartet auf den ersten Reisenden.
:8. Die Kollegen wissen, dass man ihn in dieser Zeit nicht anspricht.
:9. Das ist seine Art, den Tag zu beginnen.
:10. Es ist auch seine Art, nicht an das zu denken, was außerhalb dieses Raums passiert.
:11. Freitag, 18. Oktober, kurz vor 17 Uhr.
:12. Die letzte große Welle des Tages kommt aus dem Bereich der Langstreckenmaschinen.
:13. Thomas arbeitet seit acht Stunden, aber seine Bewegungen sind noch präzise.
:14. Ein Reisender nach dem anderen.
:15. Dann hält er inne.
:16. Ein junger Mann legt einen deutschen Pass auf den Tresen – und Thomas erkennt die Hände.
:17. Er kennt diese Hände, weil er sie einmal gehalten hat, klein und warm, als das Kind noch nicht laufen konnte.
:18. Thomas öffnet den Pass und sieht das Foto.
:19. Nico.
:20. Das Foto ist drei Jahre alt, aber der Blick ist derselbe: geradeaus, ohne Neugier, als wäre die Welt schon bekannt.
:21. Thomas schaut auf.
:22. Sein Sohn schaut durch die Kabinenscheibe hindurch, irgendwohin.
:23. Thomas legt die linke Hand flach auf den Tresen, damit das Zittern aufhört.
:24. Er drückt den Stempel.
:25. „Willkommen in Frankfurt", sagt er.
:26. Seine Stimme bricht nicht.
:27. Nico nimmt den Pass, nickt einmal, geht.
:28. Thomas schaut auf den Abdruck im Pass.
:29. Er ist sauber.
:30. Er hebt den Blick.
:31. Noch dreißig Reisende, schätzt er.
:32. Er arbeitet sie ab.
:33. Der Dienst endet um 18:15 Uhr.
:34. Thomas fährt mit der S-Bahn nach Sachsenhausen, wo er seit der Scheidung eine Zweizimmerwohnung hat.
:35. Die Wohnung ist ruhig, obwohl das Radio meistens läuft.
:36. Er stellt es heute Abend nicht an.
:37. Er setzt sich an den Küchentisch, auf dem ein leeres Notizheft liegt.
:38. Er hat es vor Monaten gekauft, weil er dachte, er würde anfangen zu schreiben.
:39. Er hat es bisher nicht aufgeschlagen.
:40. Heute Abend öffnet er es und hält den Kugelschreiber eine Weile in der Hand.
:41. Dann schreibt er einen Satz: „Nico war heute hier."
:42. Er schaut auf den Satz.
:43. Er schließt das Heft.
:44. Er denkt daran, Miriam anzurufen, aber er tut es nicht, weil er nicht weiß, was er sagen soll.
:45. Er geht ans Fenster.
:46. Unten auf der Straße ist normaler Abendverkehr.
:47. Er schaut eine Weile zu, dann dreht er sich um.
:48. Er kocht Reis, isst ihn mit etwas Gemüse und räumt danach ab.
:49. Er geht um 22 Uhr ins Bett, obwohl er nicht schläft.
:50. Am nächsten Morgen kommt er wieder zwanzig Minuten früher.
:51. Er hängt den Mantel an den zweiten Haken.
:52. Er reinigt das Glasfeld des Scanners.
:53. Das Tuch legt er danach genau gefaltet zurück.
:54. Kollegin Petra schaut kurz herein: „Schon wieder so früh?"
:55. Thomas antwortet: „Der Scanner läuft sonst nicht sauber an."
:56. Petra nickt und geht.
:57. Thomas setzt sich.
:58. Er öffnet die Schublade und holt die Ersatztinte für den Stempel heraus.
:59. Er wechselt sie, obwohl die alte noch gut wäre.
:60. Erste Ankunft: Wien, 6:05, Halle B.
:61. Er legt die Hände auf den Tresen.
:62. Er wartet.
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=== 6 ===
:A letakart szalagfűrész
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt.
:5. Maga sem tudta, miért.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok.
:11. Petter értett a fakeretekhez.
:12. Ez nem volt probléma.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét.
:17. Jó fa.
:18. Száraz fa.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani.
:23. Petter tudta.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve.
:39. A méretek stimmeltek.
:40. A kötések jól voltak kigondolva.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen.
:51. Egy ideig hallgatta.
:52. Aztán újra kikapcsolta.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e.
:54. Valószínűleg igen.
:55. Valószínűleg nem is.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul.
:65. Az egyháztanácsra gondolt.
:66. A sarokban lévő fára gondolt.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A letakart szalagfűrész - Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter minden reggel ugyanazon az úton hajtott át az erdőn, hét kilométert a házától a nagybátyja műhelyéig. - Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Januárban fél nyolckor még sötét volt. - Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. A fényszórók megvilágították a nyírfákat, és a törzsük fehérnek látszott, mint a frissen gyalult deszkák. - Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Leparkolt a fagyott kavicsos téren, aztán mindig ült még egy pillanatig az autóban, mielőtt kiszállt. - Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Maga sem tudta, miért. - Er wusste selbst nicht, warum.
:6. A műhely fűrészpor- és hidegszagú volt, mert előző este mindig lekapcsolta a fűtést. - Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Feltekerte a szabályzót, és a ventilátor lassan működni kezdett. - Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Fél órába telt majd, mire a levegő felmelegszik. - Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. A bejárat melletti falon egy A2-es méretű rajzpapír lógott, rajta ceruzával készült terv egy tölgyfából való ablakkerethez. - An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. A tervet a nagybátyja tiszta kézírása látta el feliratokkal: méretek, faanyagvastagság, kötéstípusok. - Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter értett a fakeretekhez. - Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Ez nem volt probléma. - Das war kein Problem.
:13. A probléma valami más volt, de nem tudta volna megmondani, pontosan mi. - Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Felakasztotta a kabátját a kampóra, ivott egy korty kávét abból a bögréből, amelyet magával hozott, és letette a munkapadra. - Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Aztán odament ahhoz a tölgyfarakáshoz, amely október óta a hátsó sarokban feküdt. - Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Megfogott egy deszkát, és a hüvelykujjával végigtapogatta az erezetét. - Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Jó fa. - Gutes Holz.
:18. Száraz fa. - Trockenes Holz.
:19. Fa, amely arra várt, hogy valamivé legyen. - Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. A szalagfűrész a munkapadtól balra állt, egy darab vitorlavászonnal letakarva. - Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. A nagybátyja tizenkét évvel korábban vette, használtan, egy karlstadi asztalostól. - Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Jól működött, ha az ember tudta, hogyan kell beállítani. - Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter tudta. - Petter wusste es.
:24. Inasként kezdett ebben a műhelyben, majdnem húsz évvel ezelőtt. - Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Később elment, a városba, és más munkát végzett. - Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Most visszatért, de nem úgy, ahogyan elképzelte. - Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. A torsbyi egyháztanács kétszer jelentkezett nála. - Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Az első alkalommal Petter nem válaszolt. - Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. A második hívásnál azt mondta: „Gondoskodom róla.” - Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Azt nem mondta meg, mikor. - Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Tíz órakor deszkákat kezdett gyalulni egy szekrényhez, amelynek semmi köze nem volt az ablakkerethez. - Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Szüksége volt egy okra, hogy járassa a gépeket. - Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. A gyalulás zajt csapott, és a zaj jó volt. - Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Amikor abbahagyta, csend lett, és a csendben hallotta, ahogy a fa ropog a gerendákban – halk hang volt, amely akkor keletkezett, amikor változott a hőmérséklet. - Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. A nagybátyja régebben ezt a „ház lélegzésének” nevezte. - Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter ezt túl költőinek találta, de a szó mégis megmaradt. - Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Ebédre levest melegített a kis főzőlapon, amely a sarokban állt. - Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Állva evett, tekintetét a falon lévő tervre szegezve. - Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. A méretek stimmeltek. - Die Maße stimmten.
:40. A kötések jól voltak kigondolva. - Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. A nagybátyja nem volt költő, de szilárd kezű kézműves volt – ezt Petternek el kellett ismernie, még ha korábban soha nem is mondta volna. - Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Ritkán értették meg jól egymást, ő és a nagybátyja. - Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Ezt most nehezebb volt gondolni, mint korábban. - Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Délután a nap olyan mélyen sütött be az ablakon, hogy a fénysugár közvetlenül a letakart szalagfűrészre esett. - Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. A vitorlavászon felragyogott, sárgán és melegen. - Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter egy ideig ott állt, és nézte. - Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Aztán lehúzta a vitorlavásznat. - Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. A fűrész ott állt, mint mindig – feketén, tömören, a széles fűrészlap enyhén beolajozva és csillogva. - Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Kinyújtotta a kezét, és megnyomta a bekapcsológombot. - Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. A fűrész beindult, nyugodtan és egyenletesen. - Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Egy ideig hallgatta. - Er hörte eine Weile zu.
:52. Aztán újra kikapcsolta. - Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Nem tudta, hogy ez előrelépés volt-e. - Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:55. Valószínűleg nem is. - Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Fél öt körül összesöpörte a forgácsot, és beleöntötte a vödörbe. - Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. A fűtést leállította, és a lámpákat egymás után oltotta le, a műhely hátsó végétől az ajtóig. - Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. A nagybátyja mindig így csinálta, és Petter észrevette, hogy ő is pontosan így teszi, anélkül, hogy ezt eldöntötte volna. - So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Ez egy kicsit bosszantotta. - Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Odakint közben teljesen besötétedett. - Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. A hó magasan állt a kavicsos téren, és a saját reggeli lábnyomai még láthatók voltak, kissé besüppedve. - Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Röviden megállt, és rájuk nézett. - Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Holnap újabbak kerülnek majd melléjük. - Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Az autóban bekapcsolta a fűtést, és várt, amíg a szélvédő kitisztul. - Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Az egyháztanácsra gondolt. - Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. A sarokban lévő fára gondolt. - Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Arra gondolt, hogy a nagybátyja soha nem hagyott félbe egy megbízást – egyetlenegyet sem, több mint harminc év alatt. - Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Ezt Torsbyban mindenki tudta. - Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter hazahajtott a hét kilométeren, a sötét erdőn át, zene nélkül. - Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Otthon megette, ami még a hűtőben volt, és korán elaludt. - Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Másnap reggel megint elindul majd, megint megérkezik, megint leteszi a kávét a munkapadra. - Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. A terv még mindig ott fog lógni a falon. - Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. A fa még mindig ott fog feküdni a sarokban. - Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. És a szalagfűrész ott fog állni, a vitorlavászon immár eltéve, a lap fényesen és készen. - Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Nem azt kérdezte magától, mikor fog hozzákezdeni. - Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Csak azt kérdezte magától, milyen érzés lesz, amikor megteszi. - Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die abgedeckte Bandsäge
:1. Petter fuhr jeden Morgen die gleiche Straße durch den Wald, sieben Kilometer von seinem Haus bis zur Werkstatt seines Onkels.
:2. Im Januar war es um halb acht noch dunkel.
:3. Die Scheinwerfer leuchteten die Birken an, und ihre Stämme sahen weiß aus wie frisch gehobelte Bretter.
:4. Er parkte auf dem gefrorenen Kiesplatz und saß dann immer einen Moment im Auto, bevor er ausstieg.
:5. Er wusste selbst nicht, warum.
:6. Die Werkstatt roch nach Holzstaub und Kälte, weil er die Heizung am Vorabend immer abstellte.
:7. Er drehte den Regler auf, und das Gebläse begann langsam zu laufen.
:8. Es würde eine halbe Stunde dauern, bis die Luft sich erwärmte.
:9. An der Wand neben dem Eingang hing ein Blatt Zeichenpapier, A2-Format, mit einem Bleistiftplan für einen Fensterrahmen aus Eichenholz.
:10. Der Plan war in der sauberen Handschrift seines Onkels beschriftet: Maße, Holzstärke, Verbindungstypen.
:11. Petter kannte sich mit Holzrahmen aus.
:12. Das war kein Problem.
:13. Das Problem war etwas anderes, aber er hätte nicht sagen können, was genau.
:14. Er hängte seine Jacke auf den Haken, trank einen Schluck Kaffee aus dem Becher, den er mitgebracht hatte, und stellte ihn auf die Werkbank.
:15. Dann ging er zu dem Eichenholzstapel, der seit Oktober in der hinteren Ecke lag.
:16. Er fasste ein Brett an und befühlte die Maserung mit dem Daumen.
:17. Gutes Holz.
:18. Trockenes Holz.
:19. Holz, das darauf wartete, etwas zu werden.
:20. Die Bandsäge stand links von der Werkbank, abgedeckt mit einem Stück Segeltuch.
:21. Sein Onkel hatte sie vor zwölf Jahren gekauft, gebraucht, von einem Tischler aus Karlstad.
:22. Sie lief gut, wenn man wusste, wie man sie einstellte.
:23. Petter wusste es.
:24. Er hatte als Lehrling in dieser Werkstatt begonnen, vor fast zwanzig Jahren.
:25. Später war er weggegangen, in die Stadt, und hatte andere Arbeit gemacht.
:26. Jetzt war er zurückgekommen, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
:27. Der Kirchenvorstand aus Torsby hatte sich zweimal gemeldet.
:28. Das erste Mal hatte Petter nicht geantwortet.
:29. Beim zweiten Anruf hatte er gesagt: „Ich kümmere mich darum.”
:30. Er hatte nicht gesagt, wann.
:31. Um zehn Uhr begann er, Bretter für einen Schrank zu hobeln, der nichts mit dem Fensterrahmen zu tun hatte.
:32. Er brauchte einen Grund, die Maschinen laufen zu lassen.
:33. Das Hobeln machte Lärm, und Lärm war gut.
:34. Als er aufhörte, wurde es still, und in der Stille hörte er das Holz in den Balken knacken – ein leises Geräusch, das entstand, wenn die Temperatur wechselte.
:35. Sein Onkel hatte das früher das „Atmen des Hauses” genannt.
:36. Petter fand das zu poetisch, aber das Wort blieb trotzdem.
:37. Zum Mittagessen wärmte er Suppe auf der kleinen Herdplatte auf, die in der Ecke stand.
:38. Er aß stehend, mit dem Blick auf den Plan an der Wand.
:39. Die Maße stimmten.
:40. Die Verbindungen waren gut gedacht.
:41. Sein Onkel war kein Poet gewesen, aber ein solider Handwerker – das musste Petter zugeben, auch wenn er es früher nie gesagt hätte.
:42. Sie hatten sich selten gut verstanden, er und sein Onkel.
:43. Das war jetzt schwieriger zu denken als früher.
:44. Am Nachmittag fiel die Sonne so tief durch das Fenster, dass der Lichtstrahl direkt auf die abgedeckte Bandsäge traf.
:45. Das Segeltuch leuchtete auf, gelb und warm.
:46. Petter stand eine Weile da und sah hin.
:47. Dann zog er das Segeltuch weg.
:48. Die Säge stand da wie immer – schwarz, kompakt, das breite Sägeblatt leicht geölt und schimmernd.
:49. Er streckte die Hand aus und drückte den Einschaltknopf.
:50. Die Säge lief an, ruhig und gleichmäßig.
:51. Er hörte eine Weile zu.
:52. Dann schaltete er sie wieder aus.
:53. Er wusste nicht, ob das ein Fortschritt war.
:54. Wahrscheinlich schon.
:55. Wahrscheinlich auch nicht.
:56. Gegen halb fünf fegte er die Späne zusammen und schüttete sie in den Eimer.
:57. Die Heizung stellte er ab, und die Lichter löschte er nacheinander, vom hinteren Ende der Werkstatt bis zur Tür.
:58. So hatte es sein Onkel immer gemacht, und Petter merkte, dass er es genauso machte, ohne dass er das entschieden hatte.
:59. Das ärgerte ihn ein bisschen.
:60. Draußen war es inzwischen völlig dunkel.
:61. Der Schnee lag hoch auf dem Kiesplatz, und seine eigenen Fußabdrücke vom Morgen waren noch sichtbar, leicht eingesunken.
:62. Er blieb kurz stehen und sah sie an.
:63. Morgen würden wieder welche dazukommen.
:64. Im Auto schaltete er die Heizung ein und wartete, bis die Scheibe klar wurde.
:65. Er dachte an den Kirchenvorstand.
:66. Er dachte an das Holz in der Ecke.
:67. Er dachte daran, dass sein Onkel niemals einen Auftrag unfertig gelassen hatte – nicht einen einzigen, in über dreißig Jahren.
:68. Das wusste jeder in Torsby.
:69. Petter fuhr die sieben Kilometer nach Hause, durch den dunklen Wald, ohne Musik.
:70. Zu Hause aß er, was er noch im Kühlschrank hatte, und schlief früh ein.
:71. Morgen früh würde er wieder fahren, wieder ankommen, wieder den Kaffee auf die Werkbank stellen.
:72. Der Plan würde noch an der Wand hängen.
:73. Das Holz würde noch in der Ecke liegen.
:74. Und die Bandsäge würde da stehen, das Segeltuch jetzt weggeräumt, das Blatt blank und bereit.
:75. Er fragte sich nicht, wann er anfangen würde.
:76. Er fragte sich nur, wie es sich anfühlen würde, wenn er es tat.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 16
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2026-05-18T15:55:59Z
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=== 5 ===
:Az elárasztott rét
:1. Az üzenet olyan rövid volt, hogy Maeve-nek kétszer is el kellett olvasnia, nem azért, mert nem értette a szavakat, hanem mert maga a rövidség közölt valamit, ami túlmutatott a szavakon.
:2. Órák óta ébren feküdt, annak a különös, éber tisztaságnak az állapotában, amely azt jellemzi, aki vár valamire, anélkül hogy be akarná vallani magának, mire.
:3. A bőrönd húsz perc alatt össze volt pakolva, túl könnyű volt egy hétre, túl nehéz valakinek, aki őszinte lett volna önmagához.
:4. A nyugat felé vezető úton a táj valami ideiglenessé, átmenetivé változott, mintha maga a vidék is elhalasztotta volna a döntést, hogy mi akar lenni.
:5. Ott, ahol a kavicsos út vízbe ment át, megállt, és még egy pillanatig ott ült a lefullasztott motorban, amely halk meleget árasztott magából, mint egy állat, amely kibontakozik egy ölelésből.
:6. A sárnak olyan nyúlós türelme volt, mint valaminek, aminek van ideje, és ezt tudja is, és olyan mellékesen nyelte el a lépteit, hogy Maeve ezt személyesnek érezte.
:7. A ház a sötétben állt, csak odafent égett egyetlen ablak, és a gyertyafénynek, amely az ajtó előtti vízfelszínen tükröződött, volt valami bizonytalan jellege, mintha maga sem tudná, meleget vagy figyelmeztetést akar-e jelezni.
:8. Declan már az ajtóban állt, mielőtt még kopoghatott volna, és Maeve egy pillanatra eltűnődött, vajon várta-e őt, vagy ezen az éjszakán amúgy sem tudott aludni – egyik sem lepte volna meg.
:9. „Korábban is elindulhattál volna”, mondta, és ebben a mondatban minden benne volt: sem szemrehányás, sem megkönnyebbülés, csak annak a csendes elszámolása, aki már régen leszokott a számolásról.
:10. Úgy ölelték meg egymást, ahogyan az évtizedek alatt beidegződik, amikor az érzés túl nagy, és a test megtanulta, hogyan bánjon vele – röviden, szorosan, egy hátveregetéssel, amely nagyjából azt jelentette: Még állunk, ezt már megállapítottuk, beszéljünk tovább.
:11. A földszint víz alatt állt, amelynek a lobogó gyertyafényben szinte nyugtalanító szépsége volt, az a fajta szépség, amelyben nem bízunk, mert tudjuk, mi van alatta.
:12. Apja jegyzetfüzete a felszínen sodródott, felnyílva és felduzzadva, a kézírás szürke felhőkké folyt szét, amelyek már semmi konkrétra nem emlékeztettek – vagy talán éppen ezért mindenre.
:13. Maeve utána nyúlt, és egy pillanatig tartotta, anélkül hogy belenézett volna, mert bizonyos tárgyakat először súlyként kell hordozni, mielőtt az ember igazán szemügyre vehetné őket.
:14. Odafent Bridie a tetőablak alatt ült a karosszékben, kezeit egymásra téve, olyan csenddel, amely nem kimerültség volt, hanem valamiféle elhatározott nyugalom, amely Maeve-et mindig olyan vízre emlékeztette, amely elég mély ahhoz, hogy nyugodt legyen.
:15. „Az alsó palackokat számolom”, mondta Bridie, anélkül hogy bárki kérdezte volna, „egyet minden évért, amelyet itt éltem – ez most hatvannyolc, ha te is számoltad.”
:16. Maeve leült a karosszék karfájára, és kezét anyja kezére tette, amely hűvösnek érződött és száraznak, mint a papír, amelyet már régen elolvastak.
:17. Aztán Declan lentről kiáltott, mert a komód még állt, és a víz nem várt a szentimentalizmusra, és ez volt a csendes jelenet vége.
:18. A komód cipelése olyan módon volt fáradságos, amely már-már komikus volt – annak a vacaknak megvolt a régi bútorok elszánt makacssága, amelyek úgy döntöttek, hogy többé nem hagyják magukat megmozdítani –, és Declan írül káromkodott, amit kevésbé istenkáromlónak tartott, mint az angolt, bár Bridie mindkettőt hallotta, és mindkét nyelvet értette.
:19. Amikor odafent letették azt a vacakot, és Maeve homlokát a hűvös fához támasztotta, mindketten nevettek, mert a nevetés néha az egyetlen, ami nem sérti meg a kimerültséget.
:20. Odakint a szomszédok hosszú, néma láncban hordták a homokzsákokat az esőben, és a sötétben ennek szinte rituális jellege volt, mintha olyan szokáshoz tartozna, amelynek jelentését már nem ismerjük, de mégis végrehajtjuk, mert rendet ad az éjszakának.
:21. Maeve újra felvette a vizes kabátot, és kilépett, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, mert az ilyen éjszakák nem küldenek meghívót, és nem vezetnek jegyzőkönyvet.
:22. Aoife, aki hetvenéves volt, és negyven éve szomszéd, olyan pontossággal lapátolta a földet a zsákokba, hogy Maeve szégyenkezni kezdett, és közben alig nézett fel.
:23. „Két éve nem láttalak”, mondta Aoife olyan hangon, amely sem vádló, sem szívélyes nem volt, hanem egyszerűen pontos.
:24. A munkának megvolt annak a néma méltósága, amit el kell végezni, és aminek nincs szüksége kíséretre, és Maeve egy idő után érzett valamit, amit nem tudott rögtön besorolni – valamiféle testi tisztaságot, amely akkor keletkezik, amikor az értelem abbahagyja önmaga kommentálását.
:25. Éjfél felé a víz megtorpant, olyan hirtelenséggel, mintha döntés született volna, és ebben a szünetben volt valami szinte szuverén, mintha a víz nem természeti esemény volna, hanem szereplő, aki röviden magába száll.
:26. Declan felmászott a fészer hullámbádog tetejére, és lenyújtotta neki a kezét – magyarázat nélküli mozdulat volt, amelynek nem is volt szüksége magyarázatra.
:27. Onnan fentről nyitva feküdt előttük az egész átalakulás: az udvar fekete tükör volt, amelyben semmi sem tükröződött az égen kívül, a parti nyírfák törzsük feléig elsüllyedtek, a mögöttük lévő mezőkön pedig nem lehetett felismerni a határt aközött, ami föld volt, és aközött, aminek levegőnek kellett volna lennie.
:28. „Ott jártam iskolába”, mondta Maeve, bár az út víz alatt feküdt, és maga is tudta, hogy nem az útról beszél.
:29. „Tudom”, mondta Declan, és ebben a két szóban benne volt gyerekkoruk teljes aszimmetriája – ő mindent megőrzött, Maeve mindent magával vitt, és egyik sem volt hiba.
:30. Declan előhúzott a kabátzsebéből egy műanyag palackot, és a whiskey olyan fajta volt, amelyet az ember nem ír le, mert a pillanat fontosabb, mint az íz.
:31. A palack egy régi rítus nyugodt szabályosságával járt körbe közöttük, és az éjszaka úgy borult rájuk, mint valami, ami nem akar véget érni.
:32. „Mindig azon tűnődtem”, mondta végül Maeve, aztán egy ideig állni hagyta a mondatot, mielőtt befejezte volna, „volt-e valaha olyan pillanatod, amikor megértetted, miért maradtál.”
:33. Declan úgy hallgatott, hogy az nem zavar volt, hanem gondosság, annak a gondossága, aki megtanulta, hogy bizonyos kérdések nem viselik el a gyors válaszokat.
:34. „Ez feltételezi”, mondta végül, „hogy a maradás döntés volt, amelyet másként is meg lehetett volna hozni – de azt hiszem, bizonyos emberek egyszerűen egy bizonyos fajta földből vannak.”
:35. Maeve arra gondolt, hogyan hajtott el huszonkét évesen, hagyva, hogy a falu egyre kisebb legyen a visszapillantó tükörben, meggyőződve arról, hogy a távolság ugyanaz, mint a szabadság, és hogy mindkettő ugyanaz, mint a megérkezés.
:36. „Azt hittem, itt már végeztem”, mondta.
:37. Declan elvette a palackot, ivott, aztán anélkül, hogy ránézett volna, azt mondta: „Végeztél. De ez csak azt jelenti, hogy tudod, honnan jössz – nem azt, hogy megszűntél ide tartozni.”
:38. Az eső újra rákezdett, olyan visszafogottsággal, amely szinte udvariasnak hatott, mintha kivárta volna a beszélgetést.
:39. Még sokáig ültek a tetőn, köztük a palackkal, alattuk a vízzel, és Maeve érezte, ahogy valami, amit sokáig lezártságnak tartott, másnak bizonyul – valamiféle nyitott számlának, amely nem követel kiegyenlítést, csak időnkénti figyelmet.
:40. Reggelre a víz engedett, keveset, de olyan határozottsággal, amely garancia nélküli ígéretnek hatott.
:41. Bridie az ablaknál állt, a teát mindkét kezében tartva, és olyan higgadtsággal nézte az udvar sarát, amelyet Maeve csak most, ennyi év után ismert fel annak, ami mindig is volt: nem közönynek, hanem a kitartás egy nagyon régi formájának.
:42. Ketten lapátoltak, némán, olyan ritmusban, amely magától alakult ki, ahogyan a lélegzetvételek is kialakulnak, anélkül hogy az ember döntene róluk.
:43. Kora délután Maeve kihúzta a bőröndöt a sárból, letörölte egy már eleve elveszett törülközővel, és az autóhoz állította, és ennek a kis cselekedetnek volt valami véglegessége, amelyet ő maga nem szánt bele.
:44. Declan az ajtóban állt, vállát a keretnek támasztva, és olyan csenddel figyelte ezt, amely nem közöny volt, hanem annak a különös figyelme, aki valamit az emlékezetébe vés.
:45. „Legközelebb előbb telefonálj”, mondta.
:46. „Nem lesz legközelebb”, mondta Maeve, annak teljes tudatában, hogy hazudik, és Declan tudta ezt, és Maeve tudta, hogy Declan tudja, és ettől a hazugság valamiféle megállapodássá vált.
:47. Bridie egyszer intett, minden színpadiasság nélkül, egy apró, nyugodt intéssel az ablakból, amelyben több tartalom volt, mint a legtöbb ölelésben.
:48. Az autó rádiója egy olyan dalt játszott, amelyet apja mindig szeretett, és Maeve hagyta tovább szólni, akkor is, amikor fájni kezdett, mert bizonyos dolgok csak akkor teljesek, ha az ember a végükig tartja őket.
:49. A visszapillantó tükörben Declan a nyitott ajtóban állt, arcát az eső felé fordítva, mintha ez választás volna, és nem csupán testtartás – talán mindkettő volt.
:50. Lassan vezetett, mert az út még félig víz alatt állt, de azért is, mert még egy ideig meg akarta őrizni a képet a tükörben, mielőtt a kanyar elvette volna.
:51. A víznek nem volt vége, és a következő áradás el fog jönni, ugyanolyan tárgyilagos elkerülhetetlenséggel, mint ez, és Maeve újra el fog indulni, ez most már biztos volt, egy bőrönddel, amely túl könnyű volt egy hétre, és túl nehéz valakinek, aki őszinte lett volna önmagához.
:52. De a ház állt, és a benne lévő emberek álltak, és talán ez volt az egyetlen fajta elkészültség, amely a világban valóban érvényes.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az elárasztott rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Az üzenet olyan rövid volt, hogy Maeve-nek kétszer is el kellett olvasnia, nem azért, mert nem értette a szavakat, hanem mert maga a rövidség közölt valamit, ami túlmutatott a szavakon. - Die Nachricht war so kurz, dass Maeve sie zweimal lesen musste, nicht weil sie die Worte nicht verstand, sondern weil die Kürze selbst etwas mitteilte, das über die Worte hinausging.
:2. Órák óta ébren feküdt, annak a különös, éber tisztaságnak az állapotában, amely azt jellemzi, aki vár valamire, anélkül hogy be akarná vallani magának, mire. - Sie lag seit Stunden wach, mit der besonderen Hellwachheit von jemandem, der auf etwas wartet, ohne sich eingestehen zu wollen, worauf.
:3. A bőrönd húsz perc alatt össze volt pakolva, túl könnyű volt egy hétre, túl nehéz valakinek, aki őszinte lett volna önmagához. - Der Koffer war in zwanzig Minuten gepackt, zu leicht für eine Woche, zu schwer für jemanden, der ehrlich wäre mit sich selbst.
:4. A nyugat felé vezető úton a táj valami ideiglenessé, átmenetivé változott, mintha maga a vidék is elhalasztotta volna a döntést, hogy mi akar lenni. - Auf der Fahrt nach Westen verwandelte sich die Landschaft in etwas Vorläufiges, Überganghaftes, als hätte die Gegend selbst die Entscheidung vertagt, was sie sein wollte.
:5. Ott, ahol a kavicsos út vízbe ment át, megállt, és még egy pillanatig ott ült a lefullasztott motorban, amely halk meleget árasztott magából, mint egy állat, amely kibontakozik egy ölelésből. - Wo die Schotterstraße ins Wasser überging, hielt sie an und saß noch einen Moment im abgewürgten Motor, der leise Wärme abgab wie ein Tier, das sich aus einer Umarmung löst.
:6. A sárnak olyan nyúlós türelme volt, mint valaminek, aminek van ideje, és ezt tudja is, és olyan mellékesen nyelte el a lépteit, hogy Maeve ezt személyesnek érezte. - Der Matsch hatte die zähflüssige Geduld von etwas, das Zeit hat und das weiß, und er schluckte ihre Schritte mit einer Beiläufigkeit, die Maeve als persönlich empfand.
:7. A ház a sötétben állt, csak odafent égett egyetlen ablak, és a gyertyafénynek, amely az ajtó előtti vízfelszínen tükröződött, volt valami bizonytalan jellege, mintha maga sem tudná, meleget vagy figyelmeztetést akar-e jelezni. - Das Haus stand im Dunkel, nur ein einziges Fenster oben brannte, und das Kerzenlicht, das sich auf der Wasseroberfläche vor der Tür spiegelte, hatte etwas Unschlüssiges, als wüsste es selbst nicht, ob es Wärme oder Warnung signalisieren sollte.
:8. Declan már az ajtóban állt, mielőtt még kopoghatott volna, és Maeve egy pillanatra eltűnődött, vajon várta-e őt, vagy ezen az éjszakán amúgy sem tudott aludni – egyik sem lepte volna meg. - Declan stand in der Tür, noch bevor sie klopfen konnte, und sie fragte sich kurz, ob er gewartet hatte oder ob er in dieser Nacht ohnehin nicht schlafen konnte – beides hätte sie nicht überrascht.
:9. „Korábban is elindulhattál volna”, mondta, és ebben a mondatban minden benne volt: sem szemrehányás, sem megkönnyebbülés, csak annak a csendes elszámolása, aki már régen leszokott a számolásról. - „Du hättest früher fahren können", sagte er, und in diesem Satz lag alles: kein Vorwurf, keine Erleichterung, nur die stille Abrechnung von jemandem, der sich das Rechnen schon lange abgewöhnt hat.
:10. Úgy ölelték meg egymást, ahogyan az évtizedek alatt beidegződik, amikor az érzés túl nagy, és a test megtanulta, hogyan bánjon vele – röviden, szorosan, egy hátveregetéssel, amely nagyjából azt jelentette: Még állunk, ezt már megállapítottuk, beszéljünk tovább. - Sie umarmten sich auf die Art, die sich über Jahrzehnte einschleift, wenn das Gefühl zu groß ist und der Körper gelernt hat, damit umzugehen – kurz, fest, mit einem Klopfen auf den Rücken, das ungefähr bedeutete: Wir stehen noch, das haben wir schon festgestellt, reden wir weiter.
:11. A földszint víz alatt állt, amelynek a lobogó gyertyafényben szinte nyugtalanító szépsége volt, az a fajta szépség, amelyben nem bízunk, mert tudjuk, mi van alatta. - Das Erdgeschoss stand unter Wasser, das im flackernden Kerzenschein eine fast beunruhigende Schönheit hatte, die Art von Schönheit, der man misstraut, weil man weiß, was darunter liegt.
:12. Apja jegyzetfüzete a felszínen sodródott, felnyílva és felduzzadva, a kézírás szürke felhőkké folyt szét, amelyek már semmi konkrétra nem emlékeztettek – vagy talán éppen ezért mindenre. - Das Notizbuch ihres Vaters trieb auf der Oberfläche, aufgeblättert und aufgequollen, die Handschrift zu grauen Wolken verlaufen, die an nichts Konkretes mehr erinnerten – oder vielleicht gerade deshalb an alles.
:13. Maeve utána nyúlt, és egy pillanatig tartotta, anélkül hogy belenézett volna, mert bizonyos tárgyakat először súlyként kell hordozni, mielőtt az ember igazán szemügyre vehetné őket. - Maeve griff danach und hielt es einen Moment, ohne hineinzusehen, weil manche Objekte zunächst als Gewicht getragen werden müssen, bevor man sie wirklich betrachten kann.
:14. Odafent Bridie a tetőablak alatt ült a karosszékben, kezeit egymásra téve, olyan csenddel, amely nem kimerültség volt, hanem valamiféle elhatározott nyugalom, amely Maeve-et mindig olyan vízre emlékeztette, amely elég mély ahhoz, hogy nyugodt legyen. - Oben saß Bridie im Sessel unter dem Dachfenster, die Hände übereinandergelegt mit einer Stille, die keine Erschöpfung war, sondern eine Art beschlossene Ruhe, die Maeve immer an Wasser erinnert hatte, das tief genug ist, um ruhig zu sein.
:15. „Az alsó palackokat számolom”, mondta Bridie, anélkül hogy bárki kérdezte volna, „egyet minden évért, amelyet itt éltem – ez most hatvannyolc, ha te is számoltad.” - „Ich zähle die Flaschen unten", sagte Bridie, ohne dass jemand gefragt hatte, „eine für jedes Jahr, das ich hier gelebt habe – das sind jetzt achtundsechzig, falls du mitgezählt hast."
:16. Maeve leült a karosszék karfájára, és kezét anyja kezére tette, amely hűvösnek érződött és száraznak, mint a papír, amelyet már régen elolvastak. - Maeve setzte sich auf die Armlehne des Sessels und legte die Hand auf die der Mutter, die sich kühl anfühlte und trocken wie Papier, das schon lange gelesen wurde.
:17. Aztán Declan lentről kiáltott, mert a komód még állt, és a víz nem várt a szentimentalizmusra, és ez volt a csendes jelenet vége. - Dann rief Declan von unten, weil die Kommode noch stand und das Wasser nicht auf Sentimentalität wartete, und das war das Ende der stillen Szene.
:18. A komód cipelése olyan módon volt fáradságos, amely már-már komikus volt – annak a vacaknak megvolt a régi bútorok elszánt makacssága, amelyek úgy döntöttek, hogy többé nem hagyják magukat megmozdítani –, és Declan írül káromkodott, amit kevésbé istenkáromlónak tartott, mint az angolt, bár Bridie mindkettőt hallotta, és mindkét nyelvet értette. - Das Schleppen der Kommode war mühselig auf eine Weise, die fast komisch war – das Ding hatte den entschlossenen Eigensinn alter Möbel, die sich entschieden haben, dass sie sich nicht mehr bewegen lassen –, und Declan fluchte auf Irisch, was er für weniger gotteslästerlich hielt als auf Englisch, obwohl Bridie beides hörte und beide Sprachen verstand.
:19. Amikor odafent letették azt a vacakot, és Maeve homlokát a hűvös fához támasztotta, mindketten nevettek, mert a nevetés néha az egyetlen, ami nem sérti meg a kimerültséget. - Als sie das Ding oben abstellten und Maeve die Stirn gegen das kühle Holz lehnte, lachten sie beide, weil Lachen manchmal das Einzige ist, das die Erschöpfung nicht beleidigt.
:20. Odakint a szomszédok hosszú, néma láncban hordták a homokzsákokat az esőben, és a sötétben ennek szinte rituális jellege volt, mintha olyan szokáshoz tartozna, amelynek jelentését már nem ismerjük, de mégis végrehajtjuk, mert rendet ad az éjszakának. - Draußen schleppten die Nachbarn Sandsäcke in einer langen schweigenden Kette durch den Regen, und in der Dunkelheit hatte das etwas fast Rituelles, als gehörte es zu einem Brauch, dessen Bedeutung man nicht mehr kennt, den man aber trotzdem vollzieht, weil er der Nacht eine Ordnung gibt.
:21. Maeve újra felvette a vizes kabátot, és kilépett, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, mert az ilyen éjszakák nem küldenek meghívót, és nem vezetnek jegyzőkönyvet. - Maeve zog die nasse Jacke wieder an und trat hinaus, ohne zu fragen, wer sie brauchte, weil Nächte wie diese keine Einladungen versenden und keine Protokolle führen.
:22. Aoife, aki hetvenéves volt, és negyven éve szomszéd, olyan pontossággal lapátolta a földet a zsákokba, hogy Maeve szégyenkezni kezdett, és közben alig nézett fel. - Aoife, siebzig und seit vierzig Jahren Nachbarin, schaufelte Erde in Säcke mit einer Akkuratesse, die Maeve beschämte, und schaute dabei kaum auf.
:23. „Két éve nem láttalak”, mondta Aoife olyan hangon, amely sem vádló, sem szívélyes nem volt, hanem egyszerűen pontos. - „Ich hab dich seit zwei Jahren nicht gesehen", sagte Aoife, in einem Ton, der weder anklagend noch herzlich war, sondern einfach präzise.
:24. A munkának megvolt annak a néma méltósága, amit el kell végezni, és aminek nincs szüksége kíséretre, és Maeve egy idő után érzett valamit, amit nem tudott rögtön besorolni – valamiféle testi tisztaságot, amely akkor keletkezik, amikor az értelem abbahagyja önmaga kommentálását. - Die Arbeit hatte die schweigende Würde von etwas, das getan werden muss und das keine Begleitung braucht, und Maeve empfand nach einer Weile etwas, das sie nicht gleich einordnen konnte – eine Art körperlicher Klarheit, die entsteht, wenn der Verstand aufhört, sich selbst zu kommentieren.
:25. Éjfél felé a víz megtorpant, olyan hirtelenséggel, mintha döntés született volna, és ebben a szünetben volt valami szinte szuverén, mintha a víz nem természeti esemény volna, hanem szereplő, aki röviden magába száll. - Gegen Mitternacht hielt das Wasser inne, mit einer Abruptheit, als wäre eine Entscheidung gefallen, und diese Pause hatte etwas fast Souveränes, als wäre das Wasser kein Naturereignis, sondern ein Akteur, der sich kurz besinnt.
:26. Declan felmászott a fészer hullámbádog tetejére, és lenyújtotta neki a kezét – magyarázat nélküli mozdulat volt, amelynek nem is volt szüksége magyarázatra. - Declan kletterte auf das Wellblechdach des Schuppens und streckte ihr die Hand herunter – eine Geste ohne Erklärung, die keine brauchte.
:27. Onnan fentről nyitva feküdt előttük az egész átalakulás: az udvar fekete tükör volt, amelyben semmi sem tükröződött az égen kívül, a parti nyírfák törzsük feléig elsüllyedtek, a mögöttük lévő mezőkön pedig nem lehetett felismerni a határt aközött, ami föld volt, és aközött, aminek levegőnek kellett volna lennie. - Von dort oben lag die gesamte Transformation offen: der Hof ein schwarzer Spiegel, in dem nichts sich spiegelte außer dem Himmel, die Birken am Ufer versunken bis zur Hälfte ihrer Stämme, die Felder dahinter ohne erkennbare Grenze zwischen dem, was Boden gewesen war, und dem, was Luft sein sollte.
:28. „Ott jártam iskolába”, mondta Maeve, bár az út víz alatt feküdt, és maga is tudta, hogy nem az útról beszél. - „Ich bin dort lang zur Schule gegangen", sagte Maeve, obwohl der Weg unter Wasser lag und sie selbst wusste, dass sie nicht über den Weg sprach.
:29. „Tudom”, mondta Declan, és ebben a két szóban benne volt gyerekkoruk teljes aszimmetriája – ő mindent megőrzött, Maeve mindent magával vitt, és egyik sem volt hiba. - „Ich weiß", sagte Declan, und in diesen zwei Wörtern lag die gesamte Asymmetrie ihrer Kindheit – er hatte alles behalten, sie hatte alles mitgenommen, und keines von beiden war ein Fehler.
:30. Declan előhúzott a kabátzsebéből egy műanyag palackot, és a whiskey olyan fajta volt, amelyet az ember nem ír le, mert a pillanat fontosabb, mint az íz. - Er zog eine Plastikflasche aus der Jackentasche, und der Whiskey war von der Sorte, die man nicht beschreibt, weil der Moment wichtiger ist als der Geschmack.
:31. A palack egy régi rítus nyugodt szabályosságával járt körbe közöttük, és az éjszaka úgy borult rájuk, mint valami, ami nem akar véget érni. - Die Flasche kreiste zwischen ihnen mit der ruhigen Regelmäßigkeit eines alten Rituals, und die Nacht legte sich um sie wie etwas, das nicht beendet werden will.
:32. „Mindig azon tűnődtem”, mondta végül Maeve, aztán egy ideig állni hagyta a mondatot, mielőtt befejezte volna, „volt-e valaha olyan pillanatod, amikor megértetted, miért maradtál.” - „Ich habe mich immer gefragt", sagte Maeve schließlich, und dann ließ sie den Satz eine Weile stehen, bevor sie ihn vollendete, „ob du je einen Moment hattest, in dem du verstanden hast, warum du geblieben bist."
:33. Declan úgy hallgatott, hogy az nem zavar volt, hanem gondosság, annak a gondossága, aki megtanulta, hogy bizonyos kérdések nem viselik el a gyors válaszokat. - Declan schwieg auf eine Art, die keine Verlegenheit war, sondern Sorgfalt, die Sorgfalt von jemandem, der gelernt hat, dass manche Fragen keine schnellen Antworten vertragen.
:34. „Ez feltételezi”, mondta végül, „hogy a maradás döntés volt, amelyet másként is meg lehetett volna hozni – de azt hiszem, bizonyos emberek egyszerűen egy bizonyos fajta földből vannak.” - „Das setzt voraus", sagte er schließlich, „dass Bleiben eine Entscheidung war, die man hätte anders treffen können – aber ich glaube, manche Menschen sind einfach von einer bestimmten Art Boden."
:35. Maeve arra gondolt, hogyan hajtott el huszonkét évesen, hagyva, hogy a falu egyre kisebb legyen a visszapillantó tükörben, meggyőződve arról, hogy a távolság ugyanaz, mint a szabadság, és hogy mindkettő ugyanaz, mint a megérkezés. - Maeve dachte daran, wie sie mit zweiundzwanzig abgefahren war, das Dorf im Rückspiegel kleiner werden lassend, überzeugt, dass Distanz dasselbe sei wie Freiheit, und dass beides dasselbe sei wie Ankommen.
:36. „Azt hittem, itt már végeztem”, mondta. - „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:37. Declan elvette a palackot, ivott, aztán anélkül, hogy ránézett volna, azt mondta: „Végeztél. De ez csak azt jelenti, hogy tudod, honnan jössz – nem azt, hogy megszűntél ide tartozni.” - Declan nahm die Flasche, trank, und dann sagte er, ohne sie anzusehen: „Du bist fertig. Aber das bedeutet nur, dass du weißt, wo du herkommst – nicht, dass du aufgehört hast, hierherzugehören."
:38. Az eső újra rákezdett, olyan visszafogottsággal, amely szinte udvariasnak hatott, mintha kivárta volna a beszélgetést. - Der Regen setzte wieder ein, mit einer Zurückhaltung, die beinahe höflich wirkte, als hätte er das Gespräch abgewartet.
:39. Még sokáig ültek a tetőn, köztük a palackkal, alattuk a vízzel, és Maeve érezte, ahogy valami, amit sokáig lezártságnak tartott, másnak bizonyul – valamiféle nyitott számlának, amely nem követel kiegyenlítést, csak időnkénti figyelmet. - Sie saßen noch lange auf dem Dach, die Flasche zwischen ihnen, das Wasser unter ihnen, und Maeve spürte, wie etwas, das sie lange für Abgeschlossenheit gehalten hatte, sich als etwas anderes herausstellte – als eine Art offene Rechnung, die keine Begleichung verlangte, sondern nur gelegentliche Aufmerksamkeit.
:40. Reggelre a víz engedett, keveset, de olyan határozottsággal, amely garancia nélküli ígéretnek hatott. - Am Morgen hatte das Wasser nachgegeben, wenig, aber mit einer Entschiedenheit, die wirkte wie ein Versprechen ohne Garantie.
:41. Bridie az ablaknál állt, a teát mindkét kezében tartva, és olyan higgadtsággal nézte az udvar sarát, amelyet Maeve csak most, ennyi év után ismert fel annak, ami mindig is volt: nem közönynek, hanem a kitartás egy nagyon régi formájának. - Bridie stand am Fenster, den Tee in beiden Händen, und betrachtete den Schlamm im Hof mit einer Gelassenheit, die Maeve erst jetzt, nach all den Jahren, als das erkannte, was sie immer gewesen war: nicht Gleichmut, sondern eine sehr alte Form von Ausdauer.
:42. Ketten lapátoltak, némán, olyan ritmusban, amely magától alakult ki, ahogyan a lélegzetvételek is kialakulnak, anélkül hogy az ember döntene róluk. - Sie schaufelten zu zweit, schweigend, in einem Rhythmus, der sich von selbst einstellte, wie Atemzüge sich einstellen, ohne dass man es entscheidet.
:43. Kora délután Maeve kihúzta a bőröndöt a sárból, letörölte egy már eleve elveszett törülközővel, és az autóhoz állította, és ennek a kis cselekedetnek volt valami véglegessége, amelyet ő maga nem szánt bele. - Am frühen Nachmittag zog Maeve den Koffer aus dem Schlamm, wischte ihn mit einem bereits verlorenen Handtuch ab und stellte ihn ans Auto, und diese kleine Handlung hatte etwas Endgültiges, das sie selbst nicht gemeint hatte.
:44. Declan az ajtóban állt, vállát a keretnek támasztva, és olyan csenddel figyelte ezt, amely nem közöny volt, hanem annak a különös figyelme, aki valamit az emlékezetébe vés. - Declan stand in der Tür, die Schulter am Rahmen, und beobachtete das mit einer Stille, die keine Gleichgültigkeit war, sondern die besondere Aufmerksamkeit von jemandem, der sich etwas einprägt.
:45. „Legközelebb előbb telefonálj”, mondta. - „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er.
:46. „Nem lesz legközelebb”, mondta Maeve, annak teljes tudatában, hogy hazudik, és Declan tudta ezt, és Maeve tudta, hogy Declan tudja, és ettől a hazugság valamiféle megállapodássá vált. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagte sie, in dem vollen Bewusstsein, dass sie log, und er wusste das, und sie wusste, dass er es wusste, und das machte die Lüge zu einer Art Vereinbarung.
:47. Bridie egyszer intett, minden színpadiasság nélkül, egy apró, nyugodt intéssel az ablakból, amelyben több tartalom volt, mint a legtöbb ölelésben. - Bridie winkte einmal, ohne Theatralik, ein kleines, ruhiges Winken vom Fenster, das mehr Inhalt hatte als die meisten Umarmungen.
:48. Az autó rádiója egy olyan dalt játszott, amelyet apja mindig szeretett, és Maeve hagyta tovább szólni, akkor is, amikor fájni kezdett, mert bizonyos dolgok csak akkor teljesek, ha az ember a végükig tartja őket. - Das Radio im Auto spielte ein Lied, das ihr Vater immer gemocht hatte, und Maeve ließ es laufen, auch als es anfing wehzutun, weil manche Dinge nur vollständig sind, wenn man sie bis zum Ende hält.
:49. A visszapillantó tükörben Declan a nyitott ajtóban állt, arcát az eső felé fordítva, mintha ez választás volna, és nem csupán testtartás – talán mindkettő volt. - Im Rückspiegel stand Declan in der offenen Tür, das Gesicht dem Regen zugewandt, als wäre das eine Wahl und nicht nur eine Haltung – vielleicht war es beides.
:50. Lassan vezetett, mert az út még félig víz alatt állt, de azért is, mert még egy ideig meg akarta őrizni a képet a tükörben, mielőtt a kanyar elvette volna. - Sie fuhr langsam, weil die Straße noch halb überschwemmt war, aber auch weil sie das Bild im Spiegel eine Weile länger behalten wollte, bevor die Kurve es nahm.
:51. A víznek nem volt vége, és a következő áradás el fog jönni, ugyanolyan tárgyilagos elkerülhetetlenséggel, mint ez, és Maeve újra el fog indulni, ez most már biztos volt, egy bőrönddel, amely túl könnyű volt egy hétre, és túl nehéz valakinek, aki őszinte lett volna önmagához. - Das Wasser war nicht vorbei, und die nächste Flut würde kommen, mit derselben sachlichen Unausweichlichkeit wie diese, und Maeve würde wieder fahren, das stand jetzt fest, mit einem Koffer, der zu leicht war für eine Woche und zu schwer für jemanden, der ehrlich wäre mit sich selbst.
:52. De a ház állt, és a benne lévő emberek álltak, és talán ez volt az egyetlen fajta elkészültség, amely a világban valóban érvényes. - Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen, und vielleicht war das die einzige Art von Fertigsein, die in der Welt wirklich gilt.
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Die Nachricht war so kurz, dass Maeve sie zweimal lesen musste, nicht weil sie die Worte nicht verstand, sondern weil die Kürze selbst etwas mitteilte, das über die Worte hinausging.
:2. Sie lag seit Stunden wach, mit der besonderen Hellwachheit von jemandem, der auf etwas wartet, ohne sich eingestehen zu wollen, worauf.
:3. Der Koffer war in zwanzig Minuten gepackt, zu leicht für eine Woche, zu schwer für jemanden, der ehrlich wäre mit sich selbst.
:4. Auf der Fahrt nach Westen verwandelte sich die Landschaft in etwas Vorläufiges, Überganghaftes, als hätte die Gegend selbst die Entscheidung vertagt, was sie sein wollte.
:5. Wo die Schotterstraße ins Wasser überging, hielt sie an und saß noch einen Moment im abgewürgten Motor, der leise Wärme abgab wie ein Tier, das sich aus einer Umarmung löst.
:6. Der Matsch hatte die zähflüssige Geduld von etwas, das Zeit hat und das weiß, und er schluckte ihre Schritte mit einer Beiläufigkeit, die Maeve als persönlich empfand.
:7. Das Haus stand im Dunkel, nur ein einziges Fenster oben brannte, und das Kerzenlicht, das sich auf der Wasseroberfläche vor der Tür spiegelte, hatte etwas Unschlüssiges, als wüsste es selbst nicht, ob es Wärme oder Warnung signalisieren sollte.
:8. Declan stand in der Tür, noch bevor sie klopfen konnte, und sie fragte sich kurz, ob er gewartet hatte oder ob er in dieser Nacht ohnehin nicht schlafen konnte – beides hätte sie nicht überrascht.
:9. „Du hättest früher fahren können", sagte er, und in diesem Satz lag alles: kein Vorwurf, keine Erleichterung, nur die stille Abrechnung von jemandem, der sich das Rechnen schon lange abgewöhnt hat.
:10. Sie umarmten sich auf die Art, die sich über Jahrzehnte einschleift, wenn das Gefühl zu groß ist und der Körper gelernt hat, damit umzugehen – kurz, fest, mit einem Klopfen auf den Rücken, das ungefähr bedeutete: Wir stehen noch, das haben wir schon festgestellt, reden wir weiter.
:11. Das Erdgeschoss stand unter Wasser, das im flackernden Kerzenschein eine fast beunruhigende Schönheit hatte, die Art von Schönheit, der man misstraut, weil man weiß, was darunter liegt.
:12. Das Notizbuch ihres Vaters trieb auf der Oberfläche, aufgeblättert und aufgequollen, die Handschrift zu grauen Wolken verlaufen, die an nichts Konkretes mehr erinnerten – oder vielleicht gerade deshalb an alles.
:13. Maeve griff danach und hielt es einen Moment, ohne hineinzusehen, weil manche Objekte zunächst als Gewicht getragen werden müssen, bevor man sie wirklich betrachten kann.
:14. Oben saß Bridie im Sessel unter dem Dachfenster, die Hände übereinandergelegt mit einer Stille, die keine Erschöpfung war, sondern eine Art beschlossene Ruhe, die Maeve immer an Wasser erinnert hatte, das tief genug ist, um ruhig zu sein.
:15. „Ich zähle die Flaschen unten", sagte Bridie, ohne dass jemand gefragt hatte, „eine für jedes Jahr, das ich hier gelebt habe – das sind jetzt achtundsechzig, falls du mitgezählt hast."
:16. Maeve setzte sich auf die Armlehne des Sessels und legte die Hand auf die der Mutter, die sich kühl anfühlte und trocken wie Papier, das schon lange gelesen wurde.
:17. Dann rief Declan von unten, weil die Kommode noch stand und das Wasser nicht auf Sentimentalität wartete, und das war das Ende der stillen Szene.
:18. Das Schleppen der Kommode war mühselig auf eine Weise, die fast komisch war – das Ding hatte den entschlossenen Eigensinn alter Möbel, die sich entschieden haben, dass sie sich nicht mehr bewegen lassen –, und Declan fluchte auf Irisch, was er für weniger gotteslästerlich hielt als auf Englisch, obwohl Bridie beides hörte und beide Sprachen verstand.
:19. Als sie das Ding oben abstellten und Maeve die Stirn gegen das kühle Holz lehnte, lachten sie beide, weil Lachen manchmal das Einzige ist, das die Erschöpfung nicht beleidigt.
:20. Draußen schleppten die Nachbarn Sandsäcke in einer langen schweigenden Kette durch den Regen, und in der Dunkelheit hatte das etwas fast Rituelles, als gehörte es zu einem Brauch, dessen Bedeutung man nicht mehr kennt, den man aber trotzdem vollzieht, weil er der Nacht eine Ordnung gibt.
:21. Maeve zog die nasse Jacke wieder an und trat hinaus, ohne zu fragen, wer sie brauchte, weil Nächte wie diese keine Einladungen versenden und keine Protokolle führen.
:22. Aoife, siebzig und seit vierzig Jahren Nachbarin, schaufelte Erde in Säcke mit einer Akkuratesse, die Maeve beschämte, und schaute dabei kaum auf.
:23. „Ich hab dich seit zwei Jahren nicht gesehen", sagte Aoife, in einem Ton, der weder anklagend noch herzlich war, sondern einfach präzise.
:24. Die Arbeit hatte die schweigende Würde von etwas, das getan werden muss und das keine Begleitung braucht, und Maeve empfand nach einer Weile etwas, das sie nicht gleich einordnen konnte – eine Art körperlicher Klarheit, die entsteht, wenn der Verstand aufhört, sich selbst zu kommentieren.
:25. Gegen Mitternacht hielt das Wasser inne, mit einer Abruptheit, als wäre eine Entscheidung gefallen, und diese Pause hatte etwas fast Souveränes, als wäre das Wasser kein Naturereignis, sondern ein Akteur, der sich kurz besinnt.
:26. Declan kletterte auf das Wellblechdach des Schuppens und streckte ihr die Hand herunter – eine Geste ohne Erklärung, die keine brauchte.
:27. Von dort oben lag die gesamte Transformation offen: der Hof ein schwarzer Spiegel, in dem nichts sich spiegelte außer dem Himmel, die Birken am Ufer versunken bis zur Hälfte ihrer Stämme, die Felder dahinter ohne erkennbare Grenze zwischen dem, was Boden gewesen war, und dem, was Luft sein sollte.
:28. „Ich bin dort lang zur Schule gegangen", sagte Maeve, obwohl der Weg unter Wasser lag und sie selbst wusste, dass sie nicht über den Weg sprach.
:29. „Ich weiß", sagte Declan, und in diesen zwei Wörtern lag die gesamte Asymmetrie ihrer Kindheit – er hatte alles behalten, sie hatte alles mitgenommen, und keines von beiden war ein Fehler.
:30. Er zog eine Plastikflasche aus der Jackentasche, und der Whiskey war von der Sorte, die man nicht beschreibt, weil der Moment wichtiger ist als der Geschmack.
:31. Die Flasche kreiste zwischen ihnen mit der ruhigen Regelmäßigkeit eines alten Rituals, und die Nacht legte sich um sie wie etwas, das nicht beendet werden will.
:32. „Ich habe mich immer gefragt", sagte Maeve schließlich, und dann ließ sie den Satz eine Weile stehen, bevor sie ihn vollendete, „ob du je einen Moment hattest, in dem du verstanden hast, warum du geblieben bist."
:33. Declan schwieg auf eine Art, die keine Verlegenheit war, sondern Sorgfalt, die Sorgfalt von jemandem, der gelernt hat, dass manche Fragen keine schnellen Antworten vertragen.
:34. „Das setzt voraus", sagte er schließlich, „dass Bleiben eine Entscheidung war, die man hätte anders treffen können – aber ich glaube, manche Menschen sind einfach von einer bestimmten Art Boden."
:35. Maeve dachte daran, wie sie mit zweiundzwanzig abgefahren war, das Dorf im Rückspiegel kleiner werden lassend, überzeugt, dass Distanz dasselbe sei wie Freiheit, und dass beides dasselbe sei wie Ankommen.
:36. „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:37. Declan nahm die Flasche, trank, und dann sagte er, ohne sie anzusehen: „Du bist fertig. Aber das bedeutet nur, dass du weißt, wo du herkommst – nicht, dass du aufgehört hast, hierherzugehören."
:38. Der Regen setzte wieder ein, mit einer Zurückhaltung, die beinahe höflich wirkte, als hätte er das Gespräch abgewartet.
:39. Sie saßen noch lange auf dem Dach, die Flasche zwischen ihnen, das Wasser unter ihnen, und Maeve spürte, wie etwas, das sie lange für Abgeschlossenheit gehalten hatte, sich als etwas anderes herausstellte – als eine Art offene Rechnung, die keine Begleichung verlangte, sondern nur gelegentliche Aufmerksamkeit.
:40. Am Morgen hatte das Wasser nachgegeben, wenig, aber mit einer Entschiedenheit, die wirkte wie ein Versprechen ohne Garantie.
:41. Bridie stand am Fenster, den Tee in beiden Händen, und betrachtete den Schlamm im Hof mit einer Gelassenheit, die Maeve erst jetzt, nach all den Jahren, als das erkannte, was sie immer gewesen war: nicht Gleichmut, sondern eine sehr alte Form von Ausdauer.
:42. Sie schaufelten zu zweit, schweigend, in einem Rhythmus, der sich von selbst einstellte, wie Atemzüge sich einstellen, ohne dass man es entscheidet.
:43. Am frühen Nachmittag zog Maeve den Koffer aus dem Schlamm, wischte ihn mit einem bereits verlorenen Handtuch ab und stellte ihn ans Auto, und diese kleine Handlung hatte etwas Endgültiges, das sie selbst nicht gemeint hatte.
:44. Declan stand in der Tür, die Schulter am Rahmen, und beobachtete das mit einer Stille, die keine Gleichgültigkeit war, sondern die besondere Aufmerksamkeit von jemandem, der sich etwas einprägt.
:45. „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er.
:46. „Es gibt kein nächstes Mal", sagte sie, in dem vollen Bewusstsein, dass sie log, und er wusste das, und sie wusste, dass er es wusste, und das machte die Lüge zu einer Art Vereinbarung.
:47. Bridie winkte einmal, ohne Theatralik, ein kleines, ruhiges Winken vom Fenster, das mehr Inhalt hatte als die meisten Umarmungen.
:48. Das Radio im Auto spielte ein Lied, das ihr Vater immer gemocht hatte, und Maeve ließ es laufen, auch als es anfing wehzutun, weil manche Dinge nur vollständig sind, wenn man sie bis zum Ende hält.
:49. Im Rückspiegel stand Declan in der offenen Tür, das Gesicht dem Regen zugewandt, als wäre das eine Wahl und nicht nur eine Haltung – vielleicht war es beides.
:50. Sie fuhr langsam, weil die Straße noch halb überschwemmt war, aber auch weil sie das Bild im Spiegel eine Weile länger behalten wollte, bevor die Kurve es nahm.
:51. Das Wasser war nicht vorbei, und die nächste Flut würde kommen, mit derselben sachlichen Unausweichlichkeit wie diese, und Maeve würde wieder fahren, das stand jetzt fest, mit einem Koffer, der zu leicht war für eine Woche und zu schwer für jemanden, der ehrlich wäre mit sich selbst.
:52. Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen, und vielleicht war das die einzige Art von Fertigsein, die in der Welt wirklich gilt.
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=== 5 ===
:Az utolsó műszakterv
:1. Frank minden reggel hat órakor egy régi gyárhoz hajt, bár ott már évek óta nem gyártanak semmit.
:2. Régebben az épület előtti tér parkoló volt.
:3. Időközben már csak egy mohával benőtt négyszög egy csarnok előtt, amely hivatalosan már alig látszik létezni.
:4. Frank már nem gondolkodik azon, miért jön mégis.
:5. Ez a szokás olyan mélyen gyökerezik benne, hogy számára már nem érződik döntésnek.
:6. Frank 47 éves.
:7. Élete nagy részét ebben a gyárban töltötte.
:8. Ismeri a helyiségeket, az utakat, a nehéz vaskaput, amely mint mindig, most is szorul.
:9. Számára még ebben az ellenállásban is van valami ismerős.
:10. Majdnem olyan, mintha a gyár a maga ügyetlen módján üdvözölné őt.
:11. A csarnok közepén ott áll az MTS-15, egy régi aratógép.
:12. Úgy hat, mint egy emlékmű, csak éppen ezt az emlékművet soha senki nem avatta fel.
:13. A gépet 1988-ban építették, egy olyan országban, amely már nem létezik, egy olyan mezőgazdaság számára, amely már régen megváltozott.
:14. Frank mégis javítja.
:15. Nem azért, mert ennek még valódi haszna volna, hanem mert érti ezt a munkát.
:16. Előző nap beépített egy pótalkatrészt, amelyet egy gommerni roncstelepen talált.
:17. Egy ugyanolyan típusú gépből származik, amelyből már csak rom maradt.
:18. Az alkatrész jól ül, de a motor nem jár.
:19. Röviden beindul, rándul egyet, újra leáll, és visszahull a csendbe.
:20. Frank még egyszer megpróbálja, aztán harmadszor is, egy idő után már nem számolja.
:21. A próbálkozások száma már semmit sem mond arról, hogy a végén sikerülni fog-e.
:22. Leül egy régi olajoshordóra, amely már évek óta ott áll a csarnokban, lecsavarja a termoszát, és kávét iszik.
:23. A kávé hidegebb, mint amilyennek lennie kellene.
:24. A poros ablakokon át az udvarra néz.
:25. Ott hónapok óta egyetlen jármű sem mozdult meg.
:26. A csend ebben a gyárban nem egyszerűen a zajok hiánya.
:27. Úgy hat, mint valami önálló dolog, mintha maga töltené be a teret.
:28. Aztán Bernd kijön a hátsó csarnokból.
:29. Mint mindig, most is majdnem hangtalanul jelenik meg, mintha a berendezés egyik része volna, amely időnként magától bekapcsol.
:30. Bernd két tél óta egy matracon alszik a magasraktári polcok mögött.
:31. Erről nem beszélnek.
:32. Éppen ezért mintha ehhez a helyhez tartozna, mintha mindig is így lett volna.
:33. Bernd 53 éves.
:34. Fáradtnak látszik, de kimerültsége olyan egyenletessé vált, hogy az ember majdnem nyugalomnak hihetné.
:35. Egy doboz sört kínál Franknak.
:36. Frank visszautasítja.
:37. Bernd tudomásul veszi.
:38. Nem kellemetlen hallgatás keletkezik közöttük, hanem ismerős.
:39. Sok közös reggelből nőtt ki.
:40. Bernd mindennap iszik, de annyira ellenőrzötten, hogy hivatalosan senkinek sem tűnik fel.
:41. Frank egy idő után úgy döntött, hogy ebben valamiféle fegyelmet lát.
:42. Ulla is ott van.
:43. A polcok között mozog, és csavarokat válogat.
:44. M8 ebbe a dobozba, M10 abba.
:45. Feliratoz, ellenőriz, és újrarendez.
:46. Közben fejben számokat számol végig: tartalékokat, bérköltségeket, fennmaradó futamidőket.
:47. Az eredmény mindig ugyanaz, de ő tovább számol.
:48. A számolás azt az érzést adja neki, hogy a valósággal legalább rendezett módon még szembe tud nézni.
:49. Ulla azt mondja, rendnek kell lennie, ha jönne az ellenőr.
:50. Ez nem hangzik naivnak.
:51. Úgy hangzik, mint egy hosszú belső vita utolsó maradéka.
:52. Bernd szárazon azt feleli, hogy az ellenőr nem fog jönni, és hogy ezt ő is tudja.
:53. Ulla valóban tudja.
:54. Mégis a megfelelő dobozba teszi a csavart.
:55. Frank nem mond semmit.
:56. A mondat, amely eszébe jutna, túl sok mindent rombolna szét.
:57. Később Frank és Ulla a kantinban ülnek.
:58. Ez a helyiség is túlélte önmagát.
:59. A falon még egy 2009-es naptár függ.
:60. A mikrohullámú sütőnek tovább tart minden, mint ami rá van írva.
:61. Az egyetlen asztal számtalan étkezés nyomait viseli.
:62. Frank eszik.
:63. Amikor Ulla leül vele szemben, és laposan az asztalra teszi a kezét, Frank azonnal észreveszi, hogy olyasmit fog mondani, amit már nem lehet tovább halogatni.
:64. Kerülőutak nélkül beszél.
:65. A könyvelés telefonált.
:66. Ebben a hónapban fizetik ki utoljára a bért.
:67. Ezúttal számlaszám és dátum is van.
:68. Tehát ez már nem pletyka, hanem ügyintézési folyamat.
:69. Frank azt mondja, hogy ezt már a múlt hónapban is mondták neki.
:70. Ulla megrázza a fejét.
:71. Érti, hogy Frank nem egyszerűen nehéz felfogású.
:72. Érteni akarja, de ugyanakkor nem tudja.
:73. Frank tovább eszik.
:74. A kanalazás olyan kis cselekvésnek tűnik, amely a testében tartja őt, miközben belül valami enged.
:75. Aztán csak ennyit mond: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:76. Ulla hosszan nézi.
:77. A válasza nem kemény, de pontos.
:78. Azt mondja, hogy Frank tizenkét éve zárja le a munkanapot, és mégis minden reggel újra ott áll a kapu előtt.
:79. Mostanra már nem tudja, hogy ez kitartás-e, vagy Frank egyszerűen nem ismer más nyelvet.
:80. Frank eltolja a tányért.
:81. A porcelán hangja a fémen úgy hangzik, mint pont egy mondat végén, amelyet nem akart kimondani.
:82. Valamivel később lekapcsolják az áramot.
:83. Nincs előzetes figyelmeztetés.
:84. Frank bemegy a csarnokba, és csak egy pillanat múlva veszi észre, hogy a sötétség nem az időjárásból vagy az évszakból ered.
:85. Valaki lekapcsolta a főbiztosítékot, és nem hagyott üzenetet.
:86. De maga a cselekedet az üzenet.
:87. Frank megáll, kezét a zsebében tartja.
:88. Ebben a pillanatban megérti, hogy korábban minden csak haladék volt: a rángatózó motor, a roncstelepről hozott pótalkatrész, a szétválogatott csavarok, a beszélgetések a kantinban.
:89. Mindez még egy kicsit távol tartotta a valóságot.
:90. Most ez a távolság elfogyott.
:91. Bernd két doboz sörrel jön, és az egyiket Franknak adja.
:92. Frank ezúttal habozás nélkül elveszi.
:93. Az ok, amiért visszautasította volna, az árammal együtt eltűnt.
:94. Ulla leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak támasztja, és nagy gesztus nélkül azt mondja: „Ez most a vége.”
:95. Bernd kinyitja a dobozát.
:96. A szisszenés visszhangzik az üres csarnokban.
:97. Oda nem illőnek hangzik, majdnem úgy, mint válasz egy kérdésre, amelyet senki sem tett fel.
:98. Frank azt mondja: „Holnap talán megint lesz áram.”
:99. Senki nem mond ellent.
:100. Éppen ettől lesz rosszabb a mondat.
:101. Mert mindhárman tudják, hogy Frank maga sem hisz benne.
:102. Dél felé esni kezd.
:103. Az eső kitartóan veri a hullámbádogtetőt.
:104. Hárman hallgatják, anélkül hogy beszélnének egymással.
:105. A szavak elfogytak.
:106. Ami marad, az a várakozás közössége.
:107. Három órakor felállnak, anélkül hogy megbeszélnék.
:108. Mintha ennek az időpontnak még volna tekintélye, bár szinte minden más eltűnt.
:109. Frank megy el utolsóként.
:110. Nem fordul meg.
:111. Nem azért, mert nem szeretné még egyszer látni a csarnokot, hanem mert tudja, hogy ez a látvány olyan döntésre kényszerítené, amelyet még nem tud meghozni.
:112. Másnap reggel Frank megint hat órakor ott áll a zárt kapu előtt.
:113. A mögötte lévő csarnok sötét.
:114. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvart nézi.
:115. A pocsolyákban egy égbolt tükröződik, amely maga sem tud dönteni.
:116. Franknak nincs olyan magyarázata, amely önmaga előtt megállná a helyét.
:117. Talán éppen ezért nem is keres ilyet.
:118. A kapu előtti ülés nem döntés.
:119. De nem is vereség.
:120. Ez az egyetlen dolog, amely ebben a pillanatban igaznak érződik számára.
:121. És erre a pillanatra ez elég neki.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakterv - Der letzte Schichtplan
:1. Frank minden reggel hat órakor egy régi gyárhoz hajt, bár ott már évek óta nem gyártanak semmit. - Frank fährt jeden Morgen um sechs Uhr zu einer alten Fabrik, obwohl dort seit Jahren nichts mehr hergestellt wird.
:2. Régebben az épület előtti tér parkoló volt. - Früher war der Platz vor dem Gebäude ein Parkplatz.
:3. Időközben már csak egy mohával benőtt négyszög egy csarnok előtt, amely hivatalosan már alig látszik létezni. - Inzwischen ist er nur noch ein moosbewachsenes Rechteck vor einer Halle, die offiziell kaum noch zu existieren scheint.
:4. Frank már nem gondolkodik azon, miért jön mégis. - Frank denkt nicht mehr darüber nach, warum er trotzdem kommt.
:5. Ez a szokás olyan mélyen gyökerezik benne, hogy számára már nem érződik döntésnek. - Diese Gewohnheit ist so tief in ihm verankert, dass sie sich für ihn nicht mehr wie eine Entscheidung anfühlt.
:6. Frank 47 éves. - Frank ist 47 Jahre alt.
:7. Élete nagy részét ebben a gyárban töltötte. - Einen großen Teil seines Lebens hat er in dieser Fabrik verbracht.
:8. Ismeri a helyiségeket, az utakat, a nehéz vaskaput, amely mint mindig, most is szorul. - Er kennt die Räume, die Wege, das schwere Eisentor, das wie immer klemmt.
:9. Számára még ebben az ellenállásban is van valami ismerős. - Für ihn hat selbst dieser Widerstand etwas Vertrautes.
:10. Majdnem olyan, mintha a gyár a maga ügyetlen módján üdvözölné őt. - Es ist fast, als würde ihn die Fabrik auf ihre eigene, unbeholfene Weise begrüßen.
:11. A csarnok közepén ott áll az MTS-15, egy régi aratógép. - In der Mitte der Halle steht die MTS-15, ein alter Mähdrescher.
:12. Úgy hat, mint egy emlékmű, csak éppen ezt az emlékművet soha senki nem avatta fel. - Er wirkt wie ein Denkmal, nur dass niemand dieses Denkmal je eingeweiht hat.
:13. A gépet 1988-ban építették, egy olyan országban, amely már nem létezik, egy olyan mezőgazdaság számára, amely már régen megváltozott. - Die Maschine wurde 1988 gebaut, in einem Land, das es nicht mehr gibt, für eine Landwirtschaft, die sich längst verändert hat.
:14. Frank mégis javítja. - Trotzdem repariert Frank sie.
:15. Nem azért, mert ennek még valódi haszna volna, hanem mert érti ezt a munkát. - Nicht, weil es noch einen wirklichen Nutzen hätte, sondern weil er diese Arbeit versteht.
:16. Előző nap beépített egy pótalkatrészt, amelyet egy gommerni roncstelepen talált. - Am Vortag hat er ein Ersatzteil eingebaut, das er auf einem Schrottplatz in Gommern gefunden hat.
:17. Egy ugyanolyan típusú gépből származik, amelyből már csak rom maradt. - Es stammt aus einer baugleichen Maschine, die nur noch als Ruine übrig war.
:18. Az alkatrész jól ül, de a motor nem jár. - Das Teil sitzt richtig, aber der Motor läuft nicht.
:19. Röviden beindul, rándul egyet, újra leáll, és visszahull a csendbe. - Er springt kurz an, ruckt, bricht wieder ab und fällt zurück in die Stille.
:20. Frank még egyszer megpróbálja, aztán harmadszor is, egy idő után már nem számolja. - Frank versucht es noch einmal, dann ein drittes Mal, irgendwann hört er auf zu zählen.
:21. A próbálkozások száma már semmit sem mond arról, hogy a végén sikerülni fog-e. - Die Zahl der Versuche sagt nichts mehr darüber aus, ob es am Ende gelingen wird.
:22. Leül egy régi olajoshordóra, amely már évek óta ott áll a csarnokban, lecsavarja a termoszát, és kávét iszik. - Er setzt sich auf ein altes Ölfass, das schon seit Jahren in der Halle steht, schraubt seine Thermoskanne auf und trinkt Kaffee.
:23. A kávé hidegebb, mint amilyennek lennie kellene. - Der Kaffee ist kälter, als er sein sollte.
:24. A poros ablakokon át az udvarra néz. - Durch die staubigen Fenster schaut er auf den Hof.
:25. Ott hónapok óta egyetlen jármű sem mozdult meg. - Dort hat sich seit Monaten kein Fahrzeug mehr bewegt.
:26. A csend ebben a gyárban nem egyszerűen a zajok hiánya. - Die Stille in dieser Fabrik ist nicht einfach das Fehlen von Geräuschen.
:27. Úgy hat, mint valami önálló dolog, mintha maga töltené be a teret. - Sie wirkt wie etwas Eigenes, als würde sie selbst den Raum füllen.
:28. Aztán Bernd kijön a hátsó csarnokból. - Dann kommt Bernd aus der hinteren Halle.
:29. Mint mindig, most is majdnem hangtalanul jelenik meg, mintha a berendezés egyik része volna, amely időnként magától bekapcsol. - Er erscheint wie immer fast lautlos, als wäre er ein Teil der Anlage, der sich gelegentlich von selbst einschaltet.
:30. Bernd két tél óta egy matracon alszik a magasraktári polcok mögött. - Seit zwei Wintern schläft Bernd auf einer Matratze hinter den Hochregalen.
:31. Erről nem beszélnek. - Darüber wird nicht gesprochen.
:32. Éppen ezért mintha ehhez a helyhez tartozna, mintha mindig is így lett volna. - Gerade deshalb scheint es zu diesem Ort zu gehören, als sei es immer so gewesen.
:33. Bernd 53 éves. - Bernd ist 53 Jahre alt.
:34. Fáradtnak látszik, de kimerültsége olyan egyenletessé vált, hogy az ember majdnem nyugalomnak hihetné. - Er sieht müde aus, aber seine Erschöpfung ist so gleichmäßig geworden, dass man sie beinahe für Ruhe halten könnte.
:35. Egy doboz sört kínál Franknak. - Er bietet Frank eine Bierdose an.
:36. Frank visszautasítja. - Frank lehnt ab.
:37. Bernd tudomásul veszi. - Bernd nimmt es hin.
:38. Nem kellemetlen hallgatás keletkezik közöttük, hanem ismerős. - Zwischen ihnen entsteht kein unangenehmes Schweigen, sondern ein vertrautes.
:39. Sok közös reggelből nőtt ki. - Es ist aus vielen gemeinsamen Morgen gewachsen.
:40. Bernd mindennap iszik, de annyira ellenőrzötten, hogy hivatalosan senkinek sem tűnik fel. - Bernd trinkt jeden Tag, aber so kontrolliert, dass es offiziell niemandem auffällt.
:41. Frank egy idő után úgy döntött, hogy ebben valamiféle fegyelmet lát. - Frank hat irgendwann beschlossen, darin eine Art Disziplin zu sehen.
:42. Ulla is ott van. - Auch Ulla ist da.
:43. A polcok között mozog, és csavarokat válogat. - Sie bewegt sich zwischen den Regalen und sortiert Schrauben.
:44. M8 ebbe a dobozba, M10 abba. - M8 in diese Schachtel, M10 in jene.
:45. Feliratoz, ellenőriz, és újrarendez. - Sie beschriftet, kontrolliert und ordnet neu.
:46. Közben fejben számokat számol végig: tartalékokat, bérköltségeket, fennmaradó futamidőket. - Dabei rechnet sie im Kopf Zahlen durch: Rücklagen, Lohnkosten, Restlaufzeiten.
:47. Az eredmény mindig ugyanaz, de ő tovább számol. - Das Ergebnis ist immer dasselbe, aber sie rechnet weiter.
:48. A számolás azt az érzést adja neki, hogy a valósággal legalább rendezett módon még szembe tud nézni. - Das Rechnen gibt ihr das Gefühl, der Realität wenigstens noch auf geordnete Weise begegnen zu können.
:49. Ulla azt mondja, rendnek kell lennie, ha jönne az ellenőr. - Ulla sagt, es müsse Ordnung herrschen, falls der Prüfer komme.
:50. Ez nem hangzik naivnak. - Das klingt nicht naiv.
:51. Úgy hangzik, mint egy hosszú belső vita utolsó maradéka. - Es klingt wie der letzte Rest einer langen inneren Debatte.
:52. Bernd szárazon azt feleli, hogy az ellenőr nem fog jönni, és hogy ezt ő is tudja. - Bernd antwortet trocken, dass der Prüfer nicht kommen werde, und dass sie das wisse.
:53. Ulla valóban tudja. - Ulla weiß es tatsächlich.
:54. Mégis a megfelelő dobozba teszi a csavart. - Trotzdem legt sie die Schraube in die richtige Schachtel.
:55. Frank nem mond semmit. - Frank sagt nichts.
:56. A mondat, amely eszébe jutna, túl sok mindent rombolna szét. - Der Satz, der ihm einfiele, würde zu viel zerstören.
:57. Később Frank és Ulla a kantinban ülnek. - Später sitzen Frank und Ulla in der Kantine.
:58. Ez a helyiség is túlélte önmagát. - Auch dieser Raum hat sich selbst überlebt.
:59. A falon még egy 2009-es naptár függ. - An der Wand hängt noch ein Kalender von 2009.
:60. A mikrohullámú sütőnek tovább tart minden, mint ami rá van írva. - Die Mikrowelle braucht länger, als auf ihr steht.
:61. Az egyetlen asztal számtalan étkezés nyomait viseli. - Der einzige Tisch trägt die Spuren unzähliger Mahlzeiten.
:62. Frank eszik. - Frank isst.
:63. Amikor Ulla leül vele szemben, és laposan az asztalra teszi a kezét, Frank azonnal észreveszi, hogy olyasmit fog mondani, amit már nem lehet tovább halogatni. - Als Ulla sich ihm gegenübersetzt und die Hände flach auf den Tisch legt, merkt er sofort, dass sie etwas sagen wird, das nicht länger aufgeschoben werden kann.
:64. Kerülőutak nélkül beszél. - Sie spricht ohne Umwege.
:65. A könyvelés telefonált. - Die Buchhaltung habe angerufen.
:66. Ebben a hónapban fizetik ki utoljára a bért. - In diesem Monat werde zum letzten Mal Lohn gezahlt.
:67. Ezúttal számlaszám és dátum is van. - Diesmal gebe es auch eine Kontonummer und ein Datum.
:68. Tehát ez már nem pletyka, hanem ügyintézési folyamat. - Es sei also kein Gerücht mehr, sondern ein Vorgang.
:69. Frank azt mondja, hogy ezt már a múlt hónapban is mondták neki. - Frank sagt, dass man ihm das im letzten Monat auch schon gesagt habe.
:70. Ulla megrázza a fejét. - Ulla schüttelt den Kopf.
:71. Érti, hogy Frank nem egyszerűen nehéz felfogású. - Sie versteht, dass Frank nicht einfach begriffsstutzig ist.
:72. Érteni akarja, de ugyanakkor nem tudja. - Er will verstehen, aber zugleich kann er es nicht.
:73. Frank tovább eszik. - Frank isst weiter.
:74. A kanalazás olyan kis cselekvésnek tűnik, amely a testében tartja őt, miközben belül valami enged. - Das Löffeln wirkt wie eine kleine Handlung, die ihn im Körper hält, während innerlich etwas nachgibt.
:75. Aztán csak ennyit mond: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Dann sagt er nur: „Dann ist eben Feierabend.“
:76. Ulla hosszan nézi. - Ulla schaut ihn lange an.
:77. A válasza nem kemény, de pontos. - Ihre Antwort ist nicht hart, aber genau.
:78. Azt mondja, hogy Frank tizenkét éve zárja le a munkanapot, és mégis minden reggel újra ott áll a kapu előtt. - Sie sagt, dass er seit zwölf Jahren Feierabend mache und trotzdem jeden Morgen wieder vor dem Tor stehe.
:79. Mostanra már nem tudja, hogy ez kitartás-e, vagy Frank egyszerűen nem ismer más nyelvet. - Sie wisse inzwischen nicht mehr, ob das Beharrlichkeit sei oder ob er einfach keine andere Sprache kenne.
:80. Frank eltolja a tányért. - Frank schiebt den Teller weg.
:81. A porcelán hangja a fémen úgy hangzik, mint pont egy mondat végén, amelyet nem akart kimondani. - Das Geräusch des Porzellans auf dem Metall klingt wie ein Punkt am Ende eines Satzes, den er nicht aussprechen wollte.
:82. Valamivel később lekapcsolják az áramot. - Einige Zeit später wird der Strom abgestellt.
:83. Nincs előzetes figyelmeztetés. - Es gibt keine Vorwarnung.
:84. Frank bemegy a csarnokba, és csak egy pillanat múlva veszi észre, hogy a sötétség nem az időjárásból vagy az évszakból ered. - Frank kommt in die Halle und merkt erst nach einem Moment, dass die Dunkelheit nicht vom Wetter oder von der Jahreszeit kommt.
:85. Valaki lekapcsolta a főbiztosítékot, és nem hagyott üzenetet. - Jemand hat die Hauptsicherung abgeschaltet und keine Nachricht hinterlassen.
:86. De maga a cselekedet az üzenet. - Aber die Handlung selbst ist die Nachricht.
:87. Frank megáll, kezét a zsebében tartja. - Frank bleibt stehen, die Hände in den Taschen.
:88. Ebben a pillanatban megérti, hogy korábban minden csak haladék volt: a rángatózó motor, a roncstelepről hozott pótalkatrész, a szétválogatott csavarok, a beszélgetések a kantinban. - In diesem Moment versteht er, dass alles vorher nur ein Aufschub war: der ruckelnde Motor, das Ersatzteil vom Schrottplatz, die sortierten Schrauben, die Gespräche in der Kantine.
:89. Mindez még egy kicsit távol tartotta a valóságot. - All das hatte die Wirklichkeit noch ein wenig auf Abstand gehalten.
:90. Most ez a távolság elfogyott. - Jetzt ist dieser Abstand verbraucht.
:91. Bernd két doboz sörrel jön, és az egyiket Franknak adja. - Bernd kommt mit zwei Dosen Bier und gibt Frank eine.
:92. Frank ezúttal habozás nélkül elveszi. - Diesmal nimmt Frank sie ohne Zögern.
:93. Az ok, amiért visszautasította volna, az árammal együtt eltűnt. - Der Grund, sie abzulehnen, ist mit dem Strom verschwunden.
:94. Ulla leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak támasztja, és nagy gesztus nélkül azt mondja: „Ez most a vége.” - Ulla setzt sich auf den Betonboden, lehnt den Rücken gegen ein Regal und sagt ohne große Geste: „Das ist jetzt das Ende.“
:95. Bernd kinyitja a dobozát. - Bernd öffnet seine Dose.
:96. A szisszenés visszhangzik az üres csarnokban. - Das Zischen hallt durch die leere Halle.
:97. Oda nem illőnek hangzik, majdnem úgy, mint válasz egy kérdésre, amelyet senki sem tett fel. - Es klingt unpassend, fast wie eine Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat.
:98. Frank azt mondja: „Holnap talán megint lesz áram.” - Frank sagt: „Morgen ist vielleicht der Strom wieder da.“
:99. Senki nem mond ellent. - Niemand widerspricht.
:100. Éppen ettől lesz rosszabb a mondat. - Gerade das macht den Satz schlimmer.
:101. Mert mindhárman tudják, hogy Frank maga sem hisz benne. - Denn alle drei wissen, dass Frank selbst nicht daran glaubt.
:102. Dél felé esni kezd. - Gegen Mittag beginnt es zu regnen.
:103. Az eső kitartóan veri a hullámbádogtetőt. - Der Regen schlägt beharrlich auf das Wellblechdach.
:104. Hárman hallgatják, anélkül hogy beszélnének egymással. - Die drei hören ihm zu, ohne miteinander zu reden.
:105. A szavak elfogytak. - Worte sind aufgebraucht.
:106. Ami marad, az a várakozás közössége. - Was bleibt, ist eine Gemeinschaft des Wartens.
:107. Három órakor felállnak, anélkül hogy megbeszélnék. - Um drei Uhr stehen sie auf, ohne es abzusprechen.
:108. Mintha ennek az időpontnak még volna tekintélye, bár szinte minden más eltűnt. - Es ist, als hätte diese Uhrzeit noch eine Autorität, obwohl fast alles andere verschwunden ist.
:109. Frank megy el utolsóként. - Frank geht als Letzter.
:110. Nem fordul meg. - Er dreht sich nicht um.
:111. Nem azért, mert nem szeretné még egyszer látni a csarnokot, hanem mert tudja, hogy ez a látvány olyan döntésre kényszerítené, amelyet még nem tud meghozni. - Nicht, weil er die Halle nicht noch einmal sehen möchte, sondern weil er weiß, dass dieser Anblick ihn zu einer Entscheidung zwingen würde, die er noch nicht treffen kann.
:112. Másnap reggel Frank megint hat órakor ott áll a zárt kapu előtt. - Am nächsten Morgen steht Frank wieder um sechs Uhr vor dem geschlossenen Tor.
:113. A mögötte lévő csarnok sötét. - Die Halle dahinter ist dunkel.
:114. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvart nézi. - Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie und sieht auf den Hof.
:115. A pocsolyákban egy égbolt tükröződik, amely maga sem tud dönteni. - In den Pfützen spiegelt sich ein Himmel, der sich selbst nicht entscheiden kann.
:116. Franknak nincs olyan magyarázata, amely önmaga előtt megállná a helyét. - Frank hat keine Erklärung, die vor ihm selbst Bestand hätte.
:117. Talán éppen ezért nem is keres ilyet. - Vielleicht sucht er gerade deshalb keine.
:118. A kapu előtti ülés nem döntés. - Das Sitzen vor dem Tor ist keine Entscheidung.
:119. De nem is vereség. - Aber es ist auch keine Niederlage.
:120. Ez az egyetlen dolog, amely ebben a pillanatban igaznak érződik számára. - Es ist das Einzige, was sich in diesem Moment für ihn wahr anfühlt.
:121. És erre a pillanatra ez elég neki. - Und für den Augenblick genügt ihm das.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Schichtplan
:1. Frank fährt jeden Morgen um sechs Uhr zu einer alten Fabrik, obwohl dort seit Jahren nichts mehr hergestellt wird.
:2. Früher war der Platz vor dem Gebäude ein Parkplatz.
:3. Inzwischen ist er nur noch ein moosbewachsenes Rechteck vor einer Halle, die offiziell kaum noch zu existieren scheint.
:4. Frank denkt nicht mehr darüber nach, warum er trotzdem kommt.
:5. Diese Gewohnheit ist so tief in ihm verankert, dass sie sich für ihn nicht mehr wie eine Entscheidung anfühlt.
:6. Frank ist 47 Jahre alt.
:7. Einen großen Teil seines Lebens hat er in dieser Fabrik verbracht.
:8. Er kennt die Räume, die Wege, das schwere Eisentor, das wie immer klemmt.
:9. Für ihn hat selbst dieser Widerstand etwas Vertrautes.
:10. Es ist fast, als würde ihn die Fabrik auf ihre eigene, unbeholfene Weise begrüßen.
:11. In der Mitte der Halle steht die MTS-15, ein alter Mähdrescher.
:12. Er wirkt wie ein Denkmal, nur dass niemand dieses Denkmal je eingeweiht hat.
:13. Die Maschine wurde 1988 gebaut, in einem Land, das es nicht mehr gibt, für eine Landwirtschaft, die sich längst verändert hat.
:14. Trotzdem repariert Frank sie.
:15. Nicht, weil es noch einen wirklichen Nutzen hätte, sondern weil er diese Arbeit versteht.
:16. Am Vortag hat er ein Ersatzteil eingebaut, das er auf einem Schrottplatz in Gommern gefunden hat.
:17. Es stammt aus einer baugleichen Maschine, die nur noch als Ruine übrig war.
:18. Das Teil sitzt richtig, aber der Motor läuft nicht.
:19. Er springt kurz an, ruckt, bricht wieder ab und fällt zurück in die Stille.
:20. Frank versucht es noch einmal, dann ein drittes Mal, irgendwann hört er auf zu zählen.
:21. Die Zahl der Versuche sagt nichts mehr darüber aus, ob es am Ende gelingen wird.
:22. Er setzt sich auf ein altes Ölfass, das schon seit Jahren in der Halle steht, schraubt seine Thermoskanne auf und trinkt Kaffee.
:23. Der Kaffee ist kälter, als er sein sollte.
:24. Durch die staubigen Fenster schaut er auf den Hof.
:25. Dort hat sich seit Monaten kein Fahrzeug mehr bewegt.
:26. Die Stille in dieser Fabrik ist nicht einfach das Fehlen von Geräuschen.
:27. Sie wirkt wie etwas Eigenes, als würde sie selbst den Raum füllen.
:28. Dann kommt Bernd aus der hinteren Halle.
:29. Er erscheint wie immer fast lautlos, als wäre er ein Teil der Anlage, der sich gelegentlich von selbst einschaltet.
:30. Seit zwei Wintern schläft Bernd auf einer Matratze hinter den Hochregalen.
:31. Darüber wird nicht gesprochen.
:32. Gerade deshalb scheint es zu diesem Ort zu gehören, als sei es immer so gewesen.
:33. Bernd ist 53 Jahre alt.
:34. Er sieht müde aus, aber seine Erschöpfung ist so gleichmäßig geworden, dass man sie beinahe für Ruhe halten könnte.
:35. Er bietet Frank eine Bierdose an.
:36. Frank lehnt ab.
:37. Bernd nimmt es hin.
:38. Zwischen ihnen entsteht kein unangenehmes Schweigen, sondern ein vertrautes.
:39. Es ist aus vielen gemeinsamen Morgen gewachsen.
:40. Bernd trinkt jeden Tag, aber so kontrolliert, dass es offiziell niemandem auffällt.
:41. Frank hat irgendwann beschlossen, darin eine Art Disziplin zu sehen.
:42. Auch Ulla ist da.
:43. Sie bewegt sich zwischen den Regalen und sortiert Schrauben.
:44. M8 in diese Schachtel, M10 in jene.
:45. Sie beschriftet, kontrolliert und ordnet neu.
:46. Dabei rechnet sie im Kopf Zahlen durch: Rücklagen, Lohnkosten, Restlaufzeiten.
:47. Das Ergebnis ist immer dasselbe, aber sie rechnet weiter.
:48. Das Rechnen gibt ihr das Gefühl, der Realität wenigstens noch auf geordnete Weise begegnen zu können.
:49. Ulla sagt, es müsse Ordnung herrschen, falls der Prüfer komme.
:50. Das klingt nicht naiv.
:51. Es klingt wie der letzte Rest einer langen inneren Debatte.
:52. Bernd antwortet trocken, dass der Prüfer nicht kommen werde, und dass sie das wisse.
:53. Ulla weiß es tatsächlich.
:54. Trotzdem legt sie die Schraube in die richtige Schachtel.
:55. Frank sagt nichts.
:56. Der Satz, der ihm einfiele, würde zu viel zerstören.
:57. Später sitzen Frank und Ulla in der Kantine.
:58. Auch dieser Raum hat sich selbst überlebt.
:59. An der Wand hängt noch ein Kalender von 2009.
:60. Die Mikrowelle braucht länger, als auf ihr steht.
:61. Der einzige Tisch trägt die Spuren unzähliger Mahlzeiten.
:62. Frank isst.
:63. Als Ulla sich ihm gegenübersetzt und die Hände flach auf den Tisch legt, merkt er sofort, dass sie etwas sagen wird, das nicht länger aufgeschoben werden kann.
:64. Sie spricht ohne Umwege.
:65. Die Buchhaltung habe angerufen.
:66. In diesem Monat werde zum letzten Mal Lohn gezahlt.
:67. Diesmal gebe es auch eine Kontonummer und ein Datum.
:68. Es sei also kein Gerücht mehr, sondern ein Vorgang.
:69. Frank sagt, dass man ihm das im letzten Monat auch schon gesagt habe.
:70. Ulla schüttelt den Kopf.
:71. Sie versteht, dass Frank nicht einfach begriffsstutzig ist.
:72. Er will verstehen, aber zugleich kann er es nicht.
:73. Frank isst weiter.
:74. Das Löffeln wirkt wie eine kleine Handlung, die ihn im Körper hält, während innerlich etwas nachgibt.
:75. Dann sagt er nur: „Dann ist eben Feierabend.“
:76. Ulla schaut ihn lange an.
:77. Ihre Antwort ist nicht hart, aber genau.
:78. Sie sagt, dass er seit zwölf Jahren Feierabend mache und trotzdem jeden Morgen wieder vor dem Tor stehe.
:79. Sie wisse inzwischen nicht mehr, ob das Beharrlichkeit sei oder ob er einfach keine andere Sprache kenne.
:80. Frank schiebt den Teller weg.
:81. Das Geräusch des Porzellans auf dem Metall klingt wie ein Punkt am Ende eines Satzes, den er nicht aussprechen wollte.
:82. Einige Zeit später wird der Strom abgestellt.
:83. Es gibt keine Vorwarnung.
:84. Frank kommt in die Halle und merkt erst nach einem Moment, dass die Dunkelheit nicht vom Wetter oder von der Jahreszeit kommt.
:85. Jemand hat die Hauptsicherung abgeschaltet und keine Nachricht hinterlassen.
:86. Aber die Handlung selbst ist die Nachricht.
:87. Frank bleibt stehen, die Hände in den Taschen.
:88. In diesem Moment versteht er, dass alles vorher nur ein Aufschub war: der ruckelnde Motor, das Ersatzteil vom Schrottplatz, die sortierten Schrauben, die Gespräche in der Kantine.
:89. All das hatte die Wirklichkeit noch ein wenig auf Abstand gehalten.
:90. Jetzt ist dieser Abstand verbraucht.
:91. Bernd kommt mit zwei Dosen Bier und gibt Frank eine.
:92. Diesmal nimmt Frank sie ohne Zögern.
:93. Der Grund, sie abzulehnen, ist mit dem Strom verschwunden.
:94. Ulla setzt sich auf den Betonboden, lehnt den Rücken gegen ein Regal und sagt ohne große Geste: „Das ist jetzt das Ende.“
:95. Bernd öffnet seine Dose.
:96. Das Zischen hallt durch die leere Halle.
:97. Es klingt unpassend, fast wie eine Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat.
:98. Frank sagt: „Morgen ist vielleicht der Strom wieder da.“
:99. Niemand widerspricht.
:100. Gerade das macht den Satz schlimmer.
:101. Denn alle drei wissen, dass Frank selbst nicht daran glaubt.
:102. Gegen Mittag beginnt es zu regnen.
:103. Der Regen schlägt beharrlich auf das Wellblechdach.
:104. Die drei hören ihm zu, ohne miteinander zu reden.
:105. Worte sind aufgebraucht.
:106. Was bleibt, ist eine Gemeinschaft des Wartens.
:107. Um drei Uhr stehen sie auf, ohne es abzusprechen.
:108. Es ist, als hätte diese Uhrzeit noch eine Autorität, obwohl fast alles andere verschwunden ist.
:109. Frank geht als Letzter.
:110. Er dreht sich nicht um.
:111. Nicht, weil er die Halle nicht noch einmal sehen möchte, sondern weil er weiß, dass dieser Anblick ihn zu einer Entscheidung zwingen würde, die er noch nicht treffen kann.
:112. Am nächsten Morgen steht Frank wieder um sechs Uhr vor dem geschlossenen Tor.
:113. Die Halle dahinter ist dunkel.
:114. Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie und sieht auf den Hof.
:115. In den Pfützen spiegelt sich ein Himmel, der sich selbst nicht entscheiden kann.
:116. Frank hat keine Erklärung, die vor ihm selbst Bestand hätte.
:117. Vielleicht sucht er gerade deshalb keine.
:118. Das Sitzen vor dem Tor ist keine Entscheidung.
:119. Aber es ist auch keine Niederlage.
:120. Es ist das Einzige, was sich in diesem Moment für ihn wahr anfühlt.
:121. Und für den Augenblick genügt ihm das.
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=== 6 ===
:Az utolsó műszakterv
:1. Vannak szokások, amelyek olyan mélyen beleíródnak a testbe, hogy megszűnnek döntések lenni, és Frank már nem gondolkodik azon, miért hajt be minden reggel hatkor ugyanarra a parkolóra, amely évek óta már nem is parkoló, hanem mohával benőtt téglalap egy olyan épület előtt, amely már egyetlen iparűzési bejelentésben sem szerepel.
:2. Negyvenhét éves, és életének felét olyan helyiségekben töltötte, amelyek rendeltetése már túlélte önmagát, mielőtt ő ezt észrevette volna.
:3. A vaskapu szorul, mint mindig, és az ellenállás, amelyet kifejt, Frank számára már régen az üdvözlés jellegét öltötte magára.
:4. Az MTS-15 a csarnok közepén áll, mint egy emlékmű, amelyet senki sem avatott fel.
:5. A kombájnt 1988-ban építették, egy országban, amely már nem létezik, egy olyan mezőgazdaság számára, amely teljesen újra feltalálta önmagát, Frank pedig azért javítja, mert ez az a munka, amelyet ért, még ha sehová sem vezet.
:6. A fröccsöntött ház, amelyet tegnap beszerelt – egy lelet a gommerni roncstelepről, amelyet egy azonos típusú roncsból törtek ki –, tisztán ül a helyén, de a motor úgy indul be, mint egy ember, aki rémálomból riad fel: röviden, ellenőrizetlenül, aztán újra vissza a csendbe.
:7. Frank másodszor is beindítja, harmadszor is, és valamikor abbahagyja a számolást, mert a szám semmit sem árul el a kimenetelről.
:8. Leül az olajoshordóra, amelyet évekkel ezelőtt állított ide, lecsavarja a termosz kupakját, és megissza a kávét, amely hidegebb, mint szándékolta, és a poros ablaküvegeken át egy udvarra néz, ahol hónapok óta egyetlen jármű sem mozdult meg.
:9. A csend itt nem a zajok hiánya, hanem saját anyag, valami, ami helyet foglal el.
:10. Bernd úgy jön, ahogy mindig jön: hangtalanul a hátsó csarnokból, mintha a berendezés része volna, amely időről időre magától aktiválódik.
:11. Két tél óta egy matracon alszik a magasraktári polcok mögött, egy olyan megállapodásban, amelyről soha nem beszéltek, és amely ezért úgy létezik, mintha mindig is így lett volna.
:12. Ötvenhárom évesen olyan férfi arca van, akinek a kimerültség annyira ismerőssé vált, hogy nyugalomnak is lehetne tartani, és egy sörösdobozt nyújt Frank felé olyan ember mozdulatával, aki már régen felhagyott azzal, hogy egy bizonyos választ reméljen.
:13. Frank visszautasítja, Bernd tudomásul veszi, és közöttük létrejön az a hallgatás, amelyben nincsenek törések, mert túl sok közös reggelből nőtt össze.
:14. Naponta iszik, elég kontrolláltan ahhoz, hogy minden hivatalos észlelési küszöb alatt maradjon, és Frank valamikor úgy döntött, hogy ezt a fegyelem egyik formájaként tiszteli.
:15. Ulla olyan nő koncentrációjával mozog a polcok között, aki egy feladatot védelmez, amelynek értelmében ő maga már nem hisz teljesen, de amelyet nem hajlandó feladni, mert a feladás olyan beismerés volna, amelyre még nem áll készen.
:16. Csavarokat válogat – M8 ebbe a dobozba, M10 abba –, feliratoz, ellenőriz, újraválogat, és közben fejben végigszámolja azokat a számokat, amelyeket ismer, és amelyek senki mást nem érdekelnek: tartalékok, bérköltségek, hátralévő futamidő.
:17. Az eredmény minden alkalommal ugyanaz, és ő mégis számol, mert a számolás az egyetlen, ami azt az érzést adja neki, hogy megérinti a valóságot, ahelyett hogy a valóság érintené meg őt.
:18. Amikor azt mondja, hogy rendnek kellene lennie, ha jönne az ellenőr, ez nem naivan hangzik, hanem úgy, mint egy nagyon hosszú vita utolsó érve, amelyet önmagával folytat.
:19. Bernd szárazon és ellenségesség nélkül válaszol: az ellenőr nem jön, ezt ő is tudja.
:20. Tudja, mégis a megfelelő dobozba teszi a csavart, Frank pedig nem mond semmit, mert az a mondat, amely eszébe jutna, túl sokat rombolna ahhoz, hogy igazolni lehessen.
:21. A kantin olyan helyiség, amely túlélte önmagát, és ezt minden látogatáskor újra érezni lehet: a 2009-es naptár, a mikrohullámú sütő, amely tovább tart, mint jelezve van, az egyetlen asztal, amelynek felülete több étkezés lenyomatát hordozza, mint amennyit bárki meg tudna számolni.
:22. Frank eszik, és amikor Ulla leül vele szemben, abból, ahogyan a kezét az asztalra teszi – laposan, mintha stabilizálni akarná magát –, felismeri, hogy amit mondani fog, nem halasztható el.
:23. Kerülő nélkül mondja ki, mert Ulla az egyetlen, aki megtanulta, hogy a kerülők itt csak ráfordítást jelentenek hozam nélkül: a könyvelés telefonált, ebben a hónapban lesz utoljára bér, és ezúttal volt hozzá egy számlaszám és egy dátum is, tehát már nem pletyka, hanem ügyirat.
:24. Frank azt mondja, hogy ezt múlt hónapban is mondták neki.
:25. Ulla olyan ember türelmével rázza meg a fejét, aki felfogja, hogy a másik nem nem érti, hanem érteni akarja, és közben mégsem képes rá.
:26. Tovább eszik, és a kanalazásban van valami rituális, valami, ami a testében tartja, miközben a tér alatta engedni kezd.
:27. Aztán: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:28. Ulla hosszan nézi, és amikor válaszol, a hangja se nem hideg, se nem meleg, hanem pontos: „Te tizenkét éve fejezed be a műszakot, Frank, és másnap reggel mégis újra ott állsz a kapu előtt, és én időközben már nem tudom, hogy ez kitartás-e, vagy egyszerűen nem ismersz más nyelvet.”
:29. Elhúzza a tányért, és a porcelán hangja a fémen olyan, mint egy írásjel, amelyet nem akart kitenni.
:30. A reggel, amelyen lekapcsolják az áramot, nem adott előre figyelmeztetést.
:31. Frank belép a csarnokba, és szüksége van egy pillanatra, hogy felfogja: a sötétség nem az évszakból ered, hanem egy cselekvésből – valaki leoldotta a főbiztosítékot, aztán megint elment, és közben nem hagyott üzenetet, mert maga a cselekvés az üzenet.
:32. Megáll, keze a zsebében, és ebben a pillanatban megérti, hogy az összes korábbi pillanat – a rángatózó motor, a roncstelepi vásárlás, a szétválogatott csavarok, a gulyásleves – haladék volt, amely most elfogyott.
:33. Bernd két dobozzal jelenik meg, az egyiket odaadja neki, Frank pedig habozás nélkül elveszi, mert az ok, amiért visszautasította volna, az árammal együtt megszűnt.
:34. Ulla leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak veti, és drámaiság nélkül, olyan tárgyilagossággal, amely súlyosabb minden panasznál, azt mondja: „Ez most a vége.”
:35. Bernd kinyitja a dobozát, a szisszenés úgy visszhangzik az üres csarnokban, mint egy oda nem illő válasz valamire, ami nem tett fel kérdést.
:36. Frank azt mondja: „Holnap talán megint lesz áram.”
:37. Senki sem mond ellent, és ez rosszabb az ellentmondásnál, mert azt jelenti, hogy mindhárman tudják: ő maga sem hiszi el.
:38. Az eső dél körül kezdődik, és olyan kitartással veri a hullámlemez tetőt, amely nincs tekintettel arra, ami alatta ül.
:39. Hallgatják, anélkül hogy beszélnének egymással, mert a beszéd elhasználódott, és ami marad, az a várakozás közössége, amelynek nincs neve, de van formája.
:40. Délután három órakor megbeszélés nélkül felállnak, mintha az időpontnak olyan tekintélye volna, amely ebben a térben még érvényes, amikor minden más már kihullott.
:41. Frank megy el utolsónak, és nem fordul meg, nem azért, mert nem akarja még egyszer látni a csarnokot, hanem mert tudja, hogy a látvány olyan döntésbe kényszerítené, amelyet még nem tud megragadni.
:42. Másnap reggel hat órakor a zárt kapu előtt áll.
:43. A mögötte lévő csarnok sötét.
:44. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvart nézi, ahol a pocsolyák kis tükrökként állnak, amelyek azt az eget mutatják, amely nem tud dönteni.
:45. Nincs rá olyan magyarázata, amely önmaga előtt megállná a helyét, és talán éppen ez az oka annak, hogy nem próbál egyet sem találni.
:46. Az ülés nem döntés.
:47. De nem is vereség.
:48. Ez az egyetlen, amit pillanatnyilag igaznak tud tartani, és egyelőre ez elég neki.
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:Az utolsó műszakterv - Der letzte Schichtplan
:1. Vannak szokások, amelyek olyan mélyen beleíródnak a testbe, hogy megszűnnek döntések lenni, és Frank már nem gondolkodik azon, miért hajt be minden reggel hatkor ugyanarra a parkolóra, amely évek óta már nem is parkoló, hanem mohával benőtt téglalap egy olyan épület előtt, amely már egyetlen iparűzési bejelentésben sem szerepel. - Es gibt Gewohnheiten, die so tief in den Körper eingeschrieben sind, dass sie aufhören, Entscheidungen zu sein, und Frank denkt nicht mehr darüber nach, warum er jeden Morgen um sechs Uhr auf denselben Parkplatz fährt, der seit Jahren kein Parkplatz mehr ist, sondern ein mit Moos überwachsenes Rechteck vor einem Gebäude, das auf keiner Gewerbemeldung mehr auftaucht.
:2. Negyvenhét éves, és életének felét olyan helyiségekben töltötte, amelyek rendeltetése már túlélte önmagát, mielőtt ő ezt észrevette volna. - Er ist 47, und die Hälfte dieses Lebens hat er in Räumen verbracht, deren Zweck sich überlebt hat, bevor er es bemerkt hat.
:3. A vaskapu szorul, mint mindig, és az ellenállás, amelyet kifejt, Frank számára már régen az üdvözlés jellegét öltötte magára. - Das Eisentor klemmt, wie immer, und der Widerstand, den es bietet, hat für Frank längst den Charakter einer Begrüßung angenommen.
:4. Az MTS-15 a csarnok közepén áll, mint egy emlékmű, amelyet senki sem avatott fel. - Die MTS-15 steht in der Hallenmitte wie ein Denkmal, das niemand eingeweiht hat.
:5. A kombájnt 1988-ban építették, egy országban, amely már nem létezik, egy olyan mezőgazdaság számára, amely teljesen újra feltalálta önmagát, Frank pedig azért javítja, mert ez az a munka, amelyet ért, még ha sehová sem vezet. - Der Mähdrescher ist 1988 gebaut worden, in einem Land, das es nicht mehr gibt, für eine Landwirtschaft, die sich vollständig neu erfunden hat, und Frank repariert ihn, weil das die Arbeit ist, die er versteht, auch wenn sie nirgendwo hinführt.
:6. A fröccsöntött ház, amelyet tegnap beszerelt – egy lelet a gommerni roncstelepről, amelyet egy azonos típusú roncsból törtek ki –, tisztán ül a helyén, de a motor úgy indul be, mint egy ember, aki rémálomból riad fel: röviden, ellenőrizetlenül, aztán újra vissza a csendbe. - Das Spritzgussgehäuse, das er gestern eingebaut hat – ein Fund vom Schrottplatz in Gommern, herausgebrochen aus einer baugleichen Ruine –, sitzt sauber, aber der Motor springt an wie ein Mensch, der aus einem Albtraum hochschreckt: kurz, unkontrolliert, dann wieder in die Stille zurück.
:7. Frank másodszor is beindítja, harmadszor is, és valamikor abbahagyja a számolást, mert a szám semmit sem árul el a kimenetelről. - Frank startet ihn ein zweites Mal, ein drittes, und irgendwann hört er auf zu zählen, weil die Zahl nichts über den Ausgang verrät.
:8. Leül az olajoshordóra, amelyet évekkel ezelőtt állított ide, lecsavarja a termosz kupakját, és megissza a kávét, amely hidegebb, mint szándékolta, és a poros ablaküvegeken át egy udvarra néz, ahol hónapok óta egyetlen jármű sem mozdult meg. - Er setzt sich auf das Ölfass, das er vor Jahren hierher gestellt hat, schraubt den Deckel der Thermoskanne auf und trinkt den Kaffee, der kälter ist als beabsichtigt, und schaut durch die staubigen Fensterscheiben auf einen Hof, auf dem sich seit Monaten kein Fahrzeug bewegt hat.
:9. A csend itt nem a zajok hiánya, hanem saját anyag, valami, ami helyet foglal el. - Die Stille ist hier keine Abwesenheit von Geräuschen, sondern eine eigene Substanz, etwas, das Raum einnimmt.
:10. Bernd úgy jön, ahogy mindig jön: hangtalanul a hátsó csarnokból, mintha a berendezés része volna, amely időről időre magától aktiválódik. - Bernd kommt, wie er immer kommt: lautlos aus der hinteren Halle, als wäre er ein Teil der Anlage, der sich hin und wieder von selbst aktiviert.
:11. Két tél óta egy matracon alszik a magasraktári polcok mögött, egy olyan megállapodásban, amelyről soha nem beszéltek, és amely ezért úgy létezik, mintha mindig is így lett volna. - Er schläft seit zwei Wintern auf einer Matratze hinter den Hochregalen, ein Arrangement, über das nie gesprochen worden ist und das deshalb existiert, als wäre es schon immer so gewesen.
:12. Ötvenhárom évesen olyan férfi arca van, akinek a kimerültség annyira ismerőssé vált, hogy nyugalomnak is lehetne tartani, és egy sörösdobozt nyújt Frank felé olyan ember mozdulatával, aki már régen felhagyott azzal, hogy egy bizonyos választ reméljen. - Mit 53 trägt er das Gesicht eines Mannes, dem die Erschöpfung so vertraut geworden ist, dass man sie für Ruhe halten könnte, und er hält Frank eine Bierdose hin mit der Geste eines Menschen, der längst aufgehört hat, auf eine bestimmte Antwort zu hoffen.
:13. Frank visszautasítja, Bernd tudomásul veszi, és közöttük létrejön az a hallgatás, amelyben nincsenek törések, mert túl sok közös reggelből nőtt össze. - Frank lehnt ab, Bernd nimmt es zur Kenntnis, und zwischen ihnen entsteht das Schweigen, das keine Brüche hat, weil es aus zu vielen gemeinsamen Morgen zusammengewachsen ist.
:14. Naponta iszik, elég kontrolláltan ahhoz, hogy minden hivatalos észlelési küszöb alatt maradjon, és Frank valamikor úgy döntött, hogy ezt a fegyelem egyik formájaként tiszteli. - Er trinkt täglich, kontrolliert genug, um unterhalb jeder offiziellen Wahrnehmungsschwelle zu bleiben, und Frank hat sich irgendwann entschieden, das als eine Form von Disziplin zu respektieren.
:15. Ulla olyan nő koncentrációjával mozog a polcok között, aki egy feladatot védelmez, amelynek értelmében ő maga már nem hisz teljesen, de amelyet nem hajlandó feladni, mert a feladás olyan beismerés volna, amelyre még nem áll készen. - Ulla bewegt sich zwischen den Regalen mit der Konzentration einer Frau, die eine Aufgabe verteidigt, deren Sinn sie selbst nicht mehr vollständig glaubt, die sie aber aufzugeben sich weigert, weil das Aufgeben einen Eingeständnis wäre, zu dem sie noch nicht bereit ist.
:16. Csavarokat válogat – M8 ebbe a dobozba, M10 abba –, feliratoz, ellenőriz, újraválogat, és közben fejben végigszámolja azokat a számokat, amelyeket ismer, és amelyek senki mást nem érdekelnek: tartalékok, bérköltségek, hátralévő futamidő. - Sie sortiert Schrauben – M8 in diese Schachtel, M10 in jene –, beschriftet, kontrolliert, sortiert neu, und rechnet dabei im Kopf die Zahlen durch, die sie kennt und die niemanden sonst interessieren: Rücklagen, Lohnkosten, Restlaufzeit.
:17. Az eredmény minden alkalommal ugyanaz, és ő mégis számol, mert a számolás az egyetlen, ami azt az érzést adja neki, hogy megérinti a valóságot, ahelyett hogy a valóság érintené meg őt. - Das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe, und sie rechnet trotzdem, weil Rechnen das Einzige ist, das ihr das Gefühl gibt, die Realität zu berühren statt von ihr berührt zu werden.
:18. Amikor azt mondja, hogy rendnek kellene lennie, ha jönne az ellenőr, ez nem naivan hangzik, hanem úgy, mint egy nagyon hosszú vita utolsó érve, amelyet önmagával folytat. - Als sie sagt, dass Ordnung vorhanden sein solle, wenn der Prüfer käme, klingt es nicht naiv, sondern wie das letzte Argument einer sehr langen Debatte, die sie mit sich selbst führt.
:19. Bernd szárazon és ellenségesség nélkül válaszol: az ellenőr nem jön, ezt ő is tudja. - Bernd antwortet, trocken und ohne Feindseligkeit: der Prüfer komme nicht, das wisse sie.
:20. Tudja, mégis a megfelelő dobozba teszi a csavart, Frank pedig nem mond semmit, mert az a mondat, amely eszébe jutna, túl sokat rombolna ahhoz, hogy igazolni lehessen. - Sie weiß es, legt die Schraube trotzdem in die richtige Schachtel, und Frank sagt nichts, weil der Satz, der ihm einfiele, zu viel zerstören würde, um ihn zu rechtfertigen.
:21. A kantin olyan helyiség, amely túlélte önmagát, és ezt minden látogatáskor újra érezni lehet: a 2009-es naptár, a mikrohullámú sütő, amely tovább tart, mint jelezve van, az egyetlen asztal, amelynek felülete több étkezés lenyomatát hordozza, mint amennyit bárki meg tudna számolni. - Die Kantine ist ein Raum, der sich selbst überlebt hat, und das fühlt man bei jedem Besuch neu: der Kalender von 2009, die Mikrowelle, die länger braucht als angegeben, der einzige Tisch, dessen Oberfläche die Abdrücke von mehr Mahlzeiten trägt als irgendjemand zählen könnte.
:22. Frank eszik, és amikor Ulla leül vele szemben, abból, ahogyan a kezét az asztalra teszi – laposan, mintha stabilizálni akarná magát –, felismeri, hogy amit mondani fog, nem halasztható el. - Frank isst, und als Ulla sich ihm gegenübersetzt, erkennt er an der Art, wie sie die Hände auf den Tisch legt – flach, wie zur Stabilisierung –, dass das, was sie sagen wird, nicht aufgeschoben werden kann.
:23. Kerülő nélkül mondja ki, mert Ulla az egyetlen, aki megtanulta, hogy a kerülők itt csak ráfordítást jelentenek hozam nélkül: a könyvelés telefonált, ebben a hónapban lesz utoljára bér, és ezúttal volt hozzá egy számlaszám és egy dátum is, tehát már nem pletyka, hanem ügyirat. - Sie sagt es ohne Umschweife, weil Ulla die Einzige ist, die gelernt hat, dass Umschweife hier nur Aufwand ohne Ertrag sind: die Buchhaltung hat angerufen, dieser Monat ist das letzte Mal Lohn, und diesmal war eine Kontonummer dabei und ein Datum, also kein Gerücht mehr, sondern ein Vorgang.
:24. Frank azt mondja, hogy ezt múlt hónapban is mondták neki. - Frank sagt, dass man ihm das letzten Monat auch gesagt habe.
:25. Ulla olyan ember türelmével rázza meg a fejét, aki felfogja, hogy a másik nem nem érti, hanem érteni akarja, és közben mégsem képes rá. - Ulla schüttelt den Kopf mit der Geduld eines Menschen, der begreift, dass das Gegenüber nicht nicht versteht, sondern verstehen will und gleichzeitig nicht kann.
:26. Tovább eszik, és a kanalazásban van valami rituális, valami, ami a testében tartja, miközben a tér alatta engedni kezd. - Er isst weiter, und das Löffeln hat etwas Rituelles, etwas, das ihn im Körper hält, während der Raum unter ihm nachgibt.
:27. Aztán: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Dann: „Dann ist eben Feierabend.“
:28. Ulla hosszan nézi, és amikor válaszol, a hangja se nem hideg, se nem meleg, hanem pontos: „Te tizenkét éve fejezed be a műszakot, Frank, és másnap reggel mégis újra ott állsz a kapu előtt, és én időközben már nem tudom, hogy ez kitartás-e, vagy egyszerűen nem ismersz más nyelvet.” - Ulla schaut ihn an, lange, und als sie antwortet, ist ihre Stimme weder kalt noch warm, sondern präzise: „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, Frank, und jeden Morgen stehst du trotzdem wieder vor dem Tor, und ich weiß inzwischen nicht mehr, ob das Beharrlichkeit ist oder ob du einfach keine andere Sprache kennst.“
:29. Elhúzza a tányért, és a porcelán hangja a fémen olyan, mint egy írásjel, amelyet nem akart kitenni. - Er schiebt den Teller weg, und das Geräusch des Porzellans auf dem Metall klingt wie ein Satzzeichen, das er nicht setzen wollte.
:30. A reggel, amelyen lekapcsolják az áramot, nem adott előre figyelmeztetést. - Der Morgen, an dem der Strom abgestellt wird, hat keine Vorwarnung gegeben.
:31. Frank belép a csarnokba, és szüksége van egy pillanatra, hogy felfogja: a sötétség nem az évszakból ered, hanem egy cselekvésből – valaki leoldotta a főbiztosítékot, aztán megint elment, és közben nem hagyott üzenetet, mert maga a cselekvés az üzenet. - Frank tritt in die Halle und braucht einen Moment, um zu begreifen, dass die Dunkelheit nicht von der Jahreszeit kommt, sondern von einer Handlung – jemand hat die Hauptsicherung gelöst, ist wieder gegangen, und hat dabei keine Nachricht hinterlassen, weil die Handlung selbst die Nachricht ist.
:32. Megáll, keze a zsebében, és ebben a pillanatban megérti, hogy az összes korábbi pillanat – a rángatózó motor, a roncstelepi vásárlás, a szétválogatott csavarok, a gulyásleves – haladék volt, amely most elfogyott. - Er bleibt stehen, die Hände in den Taschen, und in diesem Moment versteht er, dass alle vorherigen Momente – der ruckelnde Motor, der Schrottplatzkauf, die sortierten Schrauben, die Gulaschsuppe – Aufschübe waren, die jetzt aufgebraucht sind.
:33. Bernd két dobozzal jelenik meg, az egyiket odaadja neki, Frank pedig habozás nélkül elveszi, mert az ok, amiért visszautasította volna, az árammal együtt megszűnt. - Bernd erscheint mit zwei Dosen, gibt ihm eine, und Frank nimmt sie ohne Zögern, weil der Grund, sie abzulehnen, sich mit dem Strom erledigt hat.
:34. Ulla leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak veti, és drámaiság nélkül, olyan tárgyilagossággal, amely súlyosabb minden panasznál, azt mondja: „Ez most a vége.” - Ulla setzt sich auf den Betonboden, den Rücken gegen ein Regal, und sagt, ohne Dramatik, mit einer Sachlichkeit, die schwerer wiegt als jede Klage: „Das ist jetzt das Ende.“
:35. Bernd kinyitja a dobozát, a szisszenés úgy visszhangzik az üres csarnokban, mint egy oda nem illő válasz valamire, ami nem tett fel kérdést. - Bernd öffnet seine Dose, das Zischen hallt durch die leere Halle wie eine unangemessene Antwort auf etwas, das keine Frage gestellt hat.
:36. Frank azt mondja: „Holnap talán megint lesz áram.” - Frank sagt: „Morgen ist vielleicht der Strom wieder da.“
:37. Senki sem mond ellent, és ez rosszabb az ellentmondásnál, mert azt jelenti, hogy mindhárman tudják: ő maga sem hiszi el. - Niemand widerspricht, und das ist schlimmer als Widerspruch, weil es bedeutet, dass alle drei wissen, dass er es selbst nicht glaubt.
:38. Az eső dél körül kezdődik, és olyan kitartással veri a hullámlemez tetőt, amely nincs tekintettel arra, ami alatta ül. - Der Regen beginnt gegen Mittag und trifft das Wellblechdach mit einer Beharrlichkeit, die keine Rücksicht auf das nimmt, was darunter sitzt.
:39. Hallgatják, anélkül hogy beszélnének egymással, mert a beszéd elhasználódott, és ami marad, az a várakozás közössége, amelynek nincs neve, de van formája. - Sie hören ihm zu, ohne miteinander zu reden, weil das Reden sich verbraucht hat, und was bleibt, ist eine Gemeinschaft des Wartens, die keinen Namen hat, aber eine Form.
:40. Délután három órakor megbeszélés nélkül felállnak, mintha az időpontnak olyan tekintélye volna, amely ebben a térben még érvényes, amikor minden más már kihullott. - Um drei Uhr nachmittags erheben sie sich, ohne Absprache, als hätte die Uhrzeit eine Autorität, die in diesem Raum noch gilt, wenn alles andere schon weggefallen ist.
:41. Frank megy el utolsónak, és nem fordul meg, nem azért, mert nem akarja még egyszer látni a csarnokot, hanem mert tudja, hogy a látvány olyan döntésbe kényszerítené, amelyet még nem tud megragadni. - Frank geht als letzter, und er dreht sich nicht um, nicht weil er die Halle nicht noch einmal sehen will, sondern weil er weiß, dass der Anblick ihn in eine Entscheidung zwingen würde, die er noch nicht fassen kann.
:42. Másnap reggel hat órakor a zárt kapu előtt áll. - Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem geschlossenen Tor.
:43. A mögötte lévő csarnok sötét. - Die Halle dahinter ist dunkel.
:44. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvart nézi, ahol a pocsolyák kis tükrökként állnak, amelyek azt az eget mutatják, amely nem tud dönteni. - Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie, und schaut auf den Hof, in dem die Pfützen stehen wie kleine Spiegel, die den Himmel zeigen, der sich nicht entscheiden kann.
:45. Nincs rá olyan magyarázata, amely önmaga előtt megállná a helyét, és talán éppen ez az oka annak, hogy nem próbál egyet sem találni. - Er hat keine Erklärung dafür, die er vor sich selbst bestehen könnte, und vielleicht ist das der Grund, warum er nicht versucht, eine zu finden.
:46. Az ülés nem döntés. - Das Sitzen ist keine Entscheidung.
:47. De nem is vereség. - Aber es ist auch keine Niederlage.
:48. Ez az egyetlen, amit pillanatnyilag igaznak tud tartani, és egyelőre ez elég neki. - Es ist das Einzige, was er im Moment für wahr halten kann, und vorerst reicht ihm das.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Schichtplan
:1. Es gibt Gewohnheiten, die so tief in den Körper eingeschrieben sind, dass sie aufhören, Entscheidungen zu sein, und Frank denkt nicht mehr darüber nach, warum er jeden Morgen um sechs Uhr auf denselben Parkplatz fährt, der seit Jahren kein Parkplatz mehr ist, sondern ein mit Moos überwachsenes Rechteck vor einem Gebäude, das auf keiner Gewerbemeldung mehr auftaucht.
:2. Er ist 47, und die Hälfte dieses Lebens hat er in Räumen verbracht, deren Zweck sich überlebt hat, bevor er es bemerkt hat.
:3. Das Eisentor klemmt, wie immer, und der Widerstand, den es bietet, hat für Frank längst den Charakter einer Begrüßung angenommen.
:4. Die MTS-15 steht in der Hallenmitte wie ein Denkmal, das niemand eingeweiht hat.
:5. Der Mähdrescher ist 1988 gebaut worden, in einem Land, das es nicht mehr gibt, für eine Landwirtschaft, die sich vollständig neu erfunden hat, und Frank repariert ihn, weil das die Arbeit ist, die er versteht, auch wenn sie nirgendwo hinführt.
:6. Das Spritzgussgehäuse, das er gestern eingebaut hat – ein Fund vom Schrottplatz in Gommern, herausgebrochen aus einer baugleichen Ruine –, sitzt sauber, aber der Motor springt an wie ein Mensch, der aus einem Albtraum hochschreckt: kurz, unkontrolliert, dann wieder in die Stille zurück.
:7. Frank startet ihn ein zweites Mal, ein drittes, und irgendwann hört er auf zu zählen, weil die Zahl nichts über den Ausgang verrät.
:8. Er setzt sich auf das Ölfass, das er vor Jahren hierher gestellt hat, schraubt den Deckel der Thermoskanne auf und trinkt den Kaffee, der kälter ist als beabsichtigt, und schaut durch die staubigen Fensterscheiben auf einen Hof, auf dem sich seit Monaten kein Fahrzeug bewegt hat.
:9. Die Stille ist hier keine Abwesenheit von Geräuschen, sondern eine eigene Substanz, etwas, das Raum einnimmt.
:10. Bernd kommt, wie er immer kommt: lautlos aus der hinteren Halle, als wäre er ein Teil der Anlage, der sich hin und wieder von selbst aktiviert.
:11. Er schläft seit zwei Wintern auf einer Matratze hinter den Hochregalen, ein Arrangement, über das nie gesprochen worden ist und das deshalb existiert, als wäre es schon immer so gewesen.
:12. Mit 53 trägt er das Gesicht eines Mannes, dem die Erschöpfung so vertraut geworden ist, dass man sie für Ruhe halten könnte, und er hält Frank eine Bierdose hin mit der Geste eines Menschen, der längst aufgehört hat, auf eine bestimmte Antwort zu hoffen.
:13. Frank lehnt ab, Bernd nimmt es zur Kenntnis, und zwischen ihnen entsteht das Schweigen, das keine Brüche hat, weil es aus zu vielen gemeinsamen Morgen zusammengewachsen ist.
:14. Er trinkt täglich, kontrolliert genug, um unterhalb jeder offiziellen Wahrnehmungsschwelle zu bleiben, und Frank hat sich irgendwann entschieden, das als eine Form von Disziplin zu respektieren.
:15. Ulla bewegt sich zwischen den Regalen mit der Konzentration einer Frau, die eine Aufgabe verteidigt, deren Sinn sie selbst nicht mehr vollständig glaubt, die sie aber aufzugeben sich weigert, weil das Aufgeben einen Eingeständnis wäre, zu dem sie noch nicht bereit ist.
:16. Sie sortiert Schrauben – M8 in diese Schachtel, M10 in jene –, beschriftet, kontrolliert, sortiert neu, und rechnet dabei im Kopf die Zahlen durch, die sie kennt und die niemanden sonst interessieren: Rücklagen, Lohnkosten, Restlaufzeit.
:17. Das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe, und sie rechnet trotzdem, weil Rechnen das Einzige ist, das ihr das Gefühl gibt, die Realität zu berühren statt von ihr berührt zu werden.
:18. Als sie sagt, dass Ordnung vorhanden sein solle, wenn der Prüfer käme, klingt es nicht naiv, sondern wie das letzte Argument einer sehr langen Debatte, die sie mit sich selbst führt.
:19. Bernd antwortet, trocken und ohne Feindseligkeit: der Prüfer komme nicht, das wisse sie.
:20. Sie weiß es, legt die Schraube trotzdem in die richtige Schachtel, und Frank sagt nichts, weil der Satz, der ihm einfiele, zu viel zerstören würde, um ihn zu rechtfertigen.
:21. Die Kantine ist ein Raum, der sich selbst überlebt hat, und das fühlt man bei jedem Besuch neu: der Kalender von 2009, die Mikrowelle, die länger braucht als angegeben, der einzige Tisch, dessen Oberfläche die Abdrücke von mehr Mahlzeiten trägt als irgendjemand zählen könnte.
:22. Frank isst, und als Ulla sich ihm gegenübersetzt, erkennt er an der Art, wie sie die Hände auf den Tisch legt – flach, wie zur Stabilisierung –, dass das, was sie sagen wird, nicht aufgeschoben werden kann.
:23. Sie sagt es ohne Umschweife, weil Ulla die Einzige ist, die gelernt hat, dass Umschweife hier nur Aufwand ohne Ertrag sind: die Buchhaltung hat angerufen, dieser Monat ist das letzte Mal Lohn, und diesmal war eine Kontonummer dabei und ein Datum, also kein Gerücht mehr, sondern ein Vorgang.
:24. Frank sagt, dass man ihm das letzten Monat auch gesagt habe.
:25. Ulla schüttelt den Kopf mit der Geduld eines Menschen, der begreift, dass das Gegenüber nicht nicht versteht, sondern verstehen will und gleichzeitig nicht kann.
:26. Er isst weiter, und das Löffeln hat etwas Rituelles, etwas, das ihn im Körper hält, während der Raum unter ihm nachgibt.
:27. Dann: „Dann ist eben Feierabend.“
:28. Ulla schaut ihn an, lange, und als sie antwortet, ist ihre Stimme weder kalt noch warm, sondern präzise: „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, Frank, und jeden Morgen stehst du trotzdem wieder vor dem Tor, und ich weiß inzwischen nicht mehr, ob das Beharrlichkeit ist oder ob du einfach keine andere Sprache kennst.“
:29. Er schiebt den Teller weg, und das Geräusch des Porzellans auf dem Metall klingt wie ein Satzzeichen, das er nicht setzen wollte.
:30. Der Morgen, an dem der Strom abgestellt wird, hat keine Vorwarnung gegeben.
:31. Frank tritt in die Halle und braucht einen Moment, um zu begreifen, dass die Dunkelheit nicht von der Jahreszeit kommt, sondern von einer Handlung – jemand hat die Hauptsicherung gelöst, ist wieder gegangen, und hat dabei keine Nachricht hinterlassen, weil die Handlung selbst die Nachricht ist.
:32. Er bleibt stehen, die Hände in den Taschen, und in diesem Moment versteht er, dass alle vorherigen Momente – der ruckelnde Motor, der Schrottplatzkauf, die sortierten Schrauben, die Gulaschsuppe – Aufschübe waren, die jetzt aufgebraucht sind.
:33. Bernd erscheint mit zwei Dosen, gibt ihm eine, und Frank nimmt sie ohne Zögern, weil der Grund, sie abzulehnen, sich mit dem Strom erledigt hat.
:34. Ulla setzt sich auf den Betonboden, den Rücken gegen ein Regal, und sagt, ohne Dramatik, mit einer Sachlichkeit, die schwerer wiegt als jede Klage: „Das ist jetzt das Ende.“
:35. Bernd öffnet seine Dose, das Zischen hallt durch die leere Halle wie eine unangemessene Antwort auf etwas, das keine Frage gestellt hat.
:36. Frank sagt: „Morgen ist vielleicht der Strom wieder da.“
:37. Niemand widerspricht, und das ist schlimmer als Widerspruch, weil es bedeutet, dass alle drei wissen, dass er es selbst nicht glaubt.
:38. Der Regen beginnt gegen Mittag und trifft das Wellblechdach mit einer Beharrlichkeit, die keine Rücksicht auf das nimmt, was darunter sitzt.
:39. Sie hören ihm zu, ohne miteinander zu reden, weil das Reden sich verbraucht hat, und was bleibt, ist eine Gemeinschaft des Wartens, die keinen Namen hat, aber eine Form.
:40. Um drei Uhr nachmittags erheben sie sich, ohne Absprache, als hätte die Uhrzeit eine Autorität, die in diesem Raum noch gilt, wenn alles andere schon weggefallen ist.
:41. Frank geht als letzter, und er dreht sich nicht um, nicht weil er die Halle nicht noch einmal sehen will, sondern weil er weiß, dass der Anblick ihn in eine Entscheidung zwingen würde, die er noch nicht fassen kann.
:42. Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem geschlossenen Tor.
:43. Die Halle dahinter ist dunkel.
:44. Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie, und schaut auf den Hof, in dem die Pfützen stehen wie kleine Spiegel, die den Himmel zeigen, der sich nicht entscheiden kann.
:45. Er hat keine Erklärung dafür, die er vor sich selbst bestehen könnte, und vielleicht ist das der Grund, warum er nicht versucht, eine zu finden.
:46. Das Sitzen ist keine Entscheidung.
:47. Aber es ist auch keine Niederlage.
:48. Es ist das Einzige, was er im Moment für wahr halten kann, und vorerst reicht ihm das.
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=== 5 ===
:Az apja kerti háza
:1. Jens elutazik elhunyt apja régi kerti házához.
:2. Nem kötelességtudatból.
:3. Inkább rossz lelkiismeretből.
:4. Megörökölte a kerti házat, noha valójában nem akarja.
:5. De egyszerűen visszautasítani sem tudja.
:6. A kerttelep Magdeburg peremén fekszik.
:7. Egy használaton kívüli vasúti pálya és egy szupermarket között.
:8. Sok kert elvadult.
:9. Az emberek egy idő után felhagytak azzal, hogy a gyom ellen küzdjenek.
:10. Jens feltöri a régi lakatot, és belép a parcellára.
:11. Minden elhagyatottnak hat.
:12. Mégis mostantól minden szombaton eljön.
:13. Füvet nyír, fát fest, és felsöpri az utakat.
:14. Valójában mindez már semmit sem ér.
:15. Az egyesületet hamarosan fel kell oszlatni.
:16. De a kerti házban másként telik az idő, mint a lakásában.
:17. Heike nem érti, Jens miért foglalkozik ezzel.
:18. Számára az ügy le van zárva.
:19. Az egyesület feloszlatásáról szóló levél ott fekszik.
:20. Csak nem kell tenni semmit, és akkor minden magától megoldódik.
:21. Jens nem mond ellent neki.
:22. Ő maga sem tudja pontosan megmagyarázni, miért utazik ki újra meg újra.
:23. Hátul, a parcellán egy régi, öntöttvas vízpumpa áll.
:24. Az apja annak idején maga építette be.
:25. Jens több szombaton át javítja.
:26. A javítás nem különösebben nehéz.
:27. De minden apró előrelépés után megáll.
:28. Gondolkodik, anélkül hogy valóban jutna valamire.
:29. Amikor végre ismét víz jön a pumpából, Jens ott áll mellette.
:30. Először barna a víz, aztán tisztább lesz.
:31. Olyan érzés, mintha válaszra várt volna.
:32. Csak már nem tudja pontosan, milyen kérdés állt mögötte.
:33. Kramer asszony, a telep egyik szomszédja, minden nap eljön.
:34. Gondozza a salátasorait, noha már alig nő valami.
:35. Nem reményből teszi.
:36. Inkább azért, mert feladni még rosszabb volna.
:37. Egy nap azt mondja, az apja nem akarta volna a telep feloszlatását.
:38. Jens az üres ágyásokra néz.
:39. Aztán csak ennyit mond: „Az apám halott.“
:40. Ez nem támadás.
:41. Egyszerűen csak megállapítás.
:42. Számára ez a mondat mindent megváltoztat.
:43. Később Jens a padlódeszkák alatt egy régi ládát talál.
:44. Üvegcímkék vannak benne, gondosan sorba rendezve.
:45. Ezenkívül megtalálja apja egyik munkakabátját is, rajta a „VEB Molkerei Magdeburg“ felvarróval.
:46. A kabát dohány és gépolaj szagát árasztja.
:47. Jens számára ez hirtelen nagyon jelenvalóvá válik.
:48. A kabátot egy szék támlájára akasztja.
:49. Aztán a széket az ablakhoz állítja.
:50. Apró cselekedet.
:51. De majdnem úgy hat, mint egy néma jel.
:52. Amikor Heike később megérkezik, meglátja a széket a kabáttal.
:53. Nem igazán tudja, mit kezdjen vele.
:54. Azt mondja: „Ez azért nem megoldás.“
:55. A mondat homályos marad.
:56. Jens nem válaszol.
:57. Heike újra elmegy.
:58. Jens még sokáig ülve marad a kerti házban.
:59. Odakint besötétedik.
:60. A kerítés mögötti házak lassan eltűnnek az árnyékban.
:61. Az apjára gondol.
:62. Nemcsak arra, hogy ki volt ez a férfi.
:63. Hanem főleg arra, mit nem kérdezett meg tőle soha.
:64. Az egyesületet végül szabályszerűen feloszlatják.
:65. A csekély egyesületi vagyon egy másik egyesülethez kerül.
:66. A kerti házak állva maradnak, mert senki sem akarja kifizetni a bontást, és mert a bürokrácia gyakran önmagát késlelteti.
:67. Jens télen is kimegy még néha.
:68. Már nem minden szombaton.
:69. De elég gyakran ahhoz, hogy lássa, nincs por a kabáton.
:70. Letörli, amikor megérkezik.
:71. Nem tudja, hogy ez csak megszokás-e.
:72. Vagy valami más.
:73. Úgy dönt, nyitva hagyja a kérdést.
:74. A kerti házban mintha jobb helyen volna, mint bárhol máshol.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az apja kerti háza - Die Gartenlaube seines Vaters
:1. Jens elutazik elhunyt apja régi kerti házához. - Jens fährt zur alten Gartenlaube seines verstorbenen Vaters.
:2. Nem kötelességtudatból. - Nicht aus Pflichtgefühl.
:3. Inkább rossz lelkiismeretből. - Eher aus schlechtem Gewissen.
:4. Megörökölte a kerti házat, noha valójában nem akarja. - Er hat die Laube geerbt, obwohl er sie eigentlich nicht will.
:5. De egyszerűen visszautasítani sem tudja. - Aber er kann sie auch nicht einfach ablehnen.
:6. A kerttelep Magdeburg peremén fekszik. - Die Gartenanlage liegt am Rand von Magdeburg.
:7. Egy használaton kívüli vasúti pálya és egy szupermarket között. - Zwischen einer stillgelegten Bahntrasse und einem Supermarkt.
:8. Sok kert elvadult. - Viele Gärten sind verwildert.
:9. Az emberek egy idő után felhagytak azzal, hogy a gyom ellen küzdjenek. - Die Menschen haben irgendwann aufgehört, gegen das Unkraut anzukämpfen.
:10. Jens feltöri a régi lakatot, és belép a parcellára. - Jens bricht das alte Schloss auf und betritt die Parzelle.
:11. Minden elhagyatottnak hat. - Alles wirkt verlassen.
:12. Mégis mostantól minden szombaton eljön. - Trotzdem kommt er von nun an jeden Samstag.
:13. Füvet nyír, fát fest, és felsöpri az utakat. - Er mäht den Rasen, streicht Holz und fegt Wege.
:14. Valójában mindez már semmit sem ér. - Eigentlich bringt das alles nichts mehr.
:15. Az egyesületet hamarosan fel kell oszlatni. - Der Verein soll bald aufgelöst werden.
:16. De a kerti házban másként telik az idő, mint a lakásában. - Aber in der Laube vergeht die Zeit anders als in seiner Wohnung.
:17. Heike nem érti, Jens miért foglalkozik ezzel. - Heike versteht nicht, warum Jens sich damit beschäftigt.
:18. Számára az ügy le van zárva. - Für sie ist die Sache erledigt.
:19. Az egyesület feloszlatásáról szóló levél ott fekszik. - Der Brief zur Vereinsauflösung liegt da.
:20. Csak nem kell tenni semmit, és akkor minden magától megoldódik. - Man muss nur nichts tun, dann löst sich alles von selbst.
:21. Jens nem mond ellent neki. - Jens widerspricht ihr nicht.
:22. Ő maga sem tudja pontosan megmagyarázni, miért utazik ki újra meg újra. - Er kann selbst nicht genau erklären, warum er immer wieder hinfährt.
:23. Hátul, a parcellán egy régi, öntöttvas vízpumpa áll. - Hinten auf der Parzelle steht eine alte Wasserpumpe aus Gusseisen.
:24. Az apja annak idején maga építette be. - Sein Vater hat sie früher selbst eingebaut.
:25. Jens több szombaton át javítja. - Jens repariert sie über mehrere Samstage hinweg.
:26. A javítás nem különösebben nehéz. - Die Reparatur ist nicht besonders schwer.
:27. De minden apró előrelépés után megáll. - Aber nach jedem kleinen Fortschritt hält er inne.
:28. Gondolkodik, anélkül hogy valóban jutna valamire. - Er denkt nach, ohne wirklich zu einem Ergebnis zu kommen.
:29. Amikor végre ismét víz jön a pumpából, Jens ott áll mellette. - Als endlich wieder Wasser aus der Pumpe kommt, steht Jens daneben.
:30. Először barna a víz, aztán tisztább lesz. - Erst ist das Wasser braun, dann wird es klarer.
:31. Olyan érzés, mintha válaszra várt volna. - Es fühlt sich an, als hätte er auf eine Antwort gewartet.
:32. Csak már nem tudja pontosan, milyen kérdés állt mögötte. - Nur weiß er nicht mehr genau, welche Frage dahinterstand.
:33. Kramer asszony, a telep egyik szomszédja, minden nap eljön. - Frau Kramer, eine Nachbarin aus der Anlage, kommt jeden Tag.
:34. Gondozza a salátasorait, noha már alig nő valami. - Sie kümmert sich um ihre Salatreihen, obwohl kaum noch etwas wächst.
:35. Nem reményből teszi. - Sie macht das nicht aus Hoffnung.
:36. Inkább azért, mert feladni még rosszabb volna. - Eher, weil Aufgeben noch schlechter wäre.
:37. Egy nap azt mondja, az apja nem akarta volna a telep feloszlatását. - Eines Tages sagt sie, sein Vater hätte die Auflösung der Anlage nicht gewollt.
:38. Jens az üres ágyásokra néz. - Jens schaut auf die leeren Beete.
:39. Aztán csak ennyit mond: „Az apám halott.“ - Dann sagt er nur: „Mein Vater ist tot.“
:40. Ez nem támadás. - Das ist kein Angriff.
:41. Egyszerűen csak megállapítás. - Es ist einfach eine Feststellung.
:42. Számára ez a mondat mindent megváltoztat. - Für ihn verändert dieser Satz alles.
:43. Később Jens a padlódeszkák alatt egy régi ládát talál. - Später findet Jens unter den Dielen eine alte Kiste.
:44. Üvegcímkék vannak benne, gondosan sorba rendezve. - Darin liegen Flaschenetiketten, sorgfältig geordnet.
:45. Ezenkívül megtalálja apja egyik munkakabátját is, rajta a „VEB Molkerei Magdeburg“ felvarróval. - Außerdem findet er eine Arbeitsjacke seines Vaters mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg“.
:46. A kabát dohány és gépolaj szagát árasztja. - Die Jacke riecht nach Tabak und Maschinenöl.
:47. Jens számára ez hirtelen nagyon jelenvalóvá válik. - Für Jens ist das plötzlich sehr gegenwärtig.
:48. A kabátot egy szék támlájára akasztja. - Er hängt die Jacke über eine Stuhllehne.
:49. Aztán a széket az ablakhoz állítja. - Dann stellt er den Stuhl ans Fenster.
:50. Apró cselekedet. - Es ist eine kleine Handlung.
:51. De majdnem úgy hat, mint egy néma jel. - Aber sie wirkt fast wie ein stilles Zeichen.
:52. Amikor Heike később megérkezik, meglátja a széket a kabáttal. - Als Heike später kommt, sieht sie den Stuhl mit der Jacke.
:53. Nem igazán tudja, mit kezdjen vele. - Sie weiß nicht recht, was sie davon halten soll.
:54. Azt mondja: „Ez azért nem megoldás.“ - Sie sagt: „Das ist doch keine Art.“
:55. A mondat homályos marad. - Der Satz bleibt unklar.
:56. Jens nem válaszol. - Jens antwortet nicht.
:57. Heike újra elmegy. - Heike geht wieder.
:58. Jens még sokáig ülve marad a kerti házban. - Jens bleibt noch lange in der Laube sitzen.
:59. Odakint besötétedik. - Draußen wird es dunkel.
:60. A kerítés mögötti házak lassan eltűnnek az árnyékban. - Die Häuser hinter dem Zaun verschwinden langsam im Schatten.
:61. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:62. Nemcsak arra, hogy ki volt ez a férfi. - Nicht nur daran, wer dieser Mann war.
:63. Hanem főleg arra, mit nem kérdezett meg tőle soha. - Sondern vor allem daran, was er ihn nie gefragt hat.
:64. Az egyesületet végül szabályszerűen feloszlatják. - Der Verein wird schließlich ordnungsgemäß aufgelöst.
:65. A csekély egyesületi vagyon egy másik egyesülethez kerül. - Das wenige Vereinsvermögen geht an einen anderen Verein.
:66. A kerti házak állva maradnak, mert senki sem akarja kifizetni a bontást, és mert a bürokrácia gyakran önmagát késlelteti. - Die Lauben bleiben stehen, weil niemand den Abriss bezahlen will und weil sich Bürokratie oft selbst verzögert.
:67. Jens télen is kimegy még néha. - Jens fährt auch im Winter noch manchmal hin.
:68. Már nem minden szombaton. - Nicht mehr jeden Samstag.
:69. De elég gyakran ahhoz, hogy lássa, nincs por a kabáton. - Aber oft genug, um zu sehen, dass auf der Jacke kein Staub liegt.
:70. Letörli, amikor megérkezik. - Er wischt sie ab, wenn er kommt.
:71. Nem tudja, hogy ez csak megszokás-e. - Er weiß nicht, ob das nur Gewohnheit ist.
:72. Vagy valami más. - Oder etwas anderes.
:73. Úgy dönt, nyitva hagyja a kérdést. - Er entscheidet sich, die Frage offen zu lassen.
:74. A kerti házban mintha jobb helyen volna, mint bárhol máshol. - In der Laube scheint sie besser aufgehoben zu sein als irgendwo sonst.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Gartenlaube seines Vaters
:1. Jens fährt zur alten Gartenlaube seines verstorbenen Vaters.
:2. Nicht aus Pflichtgefühl.
:3. Eher aus schlechtem Gewissen.
:4. Er hat die Laube geerbt, obwohl er sie eigentlich nicht will.
:5. Aber er kann sie auch nicht einfach ablehnen.
:6. Die Gartenanlage liegt am Rand von Magdeburg.
:7. Zwischen einer stillgelegten Bahntrasse und einem Supermarkt.
:8. Viele Gärten sind verwildert.
:9. Die Menschen haben irgendwann aufgehört, gegen das Unkraut anzukämpfen.
:10. Jens bricht das alte Schloss auf und betritt die Parzelle.
:11. Alles wirkt verlassen.
:12. Trotzdem kommt er von nun an jeden Samstag.
:13. Er mäht den Rasen, streicht Holz und fegt Wege.
:14. Eigentlich bringt das alles nichts mehr.
:15. Der Verein soll bald aufgelöst werden.
:16. Aber in der Laube vergeht die Zeit anders als in seiner Wohnung.
:17. Heike versteht nicht, warum Jens sich damit beschäftigt.
:18. Für sie ist die Sache erledigt.
:19. Der Brief zur Vereinsauflösung liegt da.
:20. Man muss nur nichts tun, dann löst sich alles von selbst.
:21. Jens widerspricht ihr nicht.
:22. Er kann selbst nicht genau erklären, warum er immer wieder hinfährt.
:23. Hinten auf der Parzelle steht eine alte Wasserpumpe aus Gusseisen.
:24. Sein Vater hat sie früher selbst eingebaut.
:25. Jens repariert sie über mehrere Samstage hinweg.
:26. Die Reparatur ist nicht besonders schwer.
:27. Aber nach jedem kleinen Fortschritt hält er inne.
:28. Er denkt nach, ohne wirklich zu einem Ergebnis zu kommen.
:29. Als endlich wieder Wasser aus der Pumpe kommt, steht Jens daneben.
:30. Erst ist das Wasser braun, dann wird es klarer.
:31. Es fühlt sich an, als hätte er auf eine Antwort gewartet.
:32. Nur weiß er nicht mehr genau, welche Frage dahinterstand.
:33. Frau Kramer, eine Nachbarin aus der Anlage, kommt jeden Tag.
:34. Sie kümmert sich um ihre Salatreihen, obwohl kaum noch etwas wächst.
:35. Sie macht das nicht aus Hoffnung.
:36. Eher, weil Aufgeben noch schlechter wäre.
:37. Eines Tages sagt sie, sein Vater hätte die Auflösung der Anlage nicht gewollt.
:38. Jens schaut auf die leeren Beete.
:39. Aztán csak ennyit mond: „Az apám halott.“ - Dann sagt er nur: „Mein Vater ist tot.“
:40. Das ist kein Angriff.
:41. Es ist einfach eine Feststellung.
:42. Für ihn verändert dieser Satz alles.
:43. Später findet Jens unter den Dielen eine alte Kiste.
:44. Darin liegen Flaschenetiketten, sorgfältig geordnet.
:45. Außerdem findet er eine Arbeitsjacke seines Vaters mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg“.
:46. Die Jacke riecht nach Tabak und Maschinenöl.
:47. Für Jens ist das plötzlich sehr gegenwärtig.
:48. Er hängt die Jacke über eine Stuhllehne.
:49. Dann stellt er den Stuhl ans Fenster.
:50. Es ist eine kleine Handlung.
:51. Aber sie wirkt fast wie ein stilles Zeichen.
:52. Als Heike später kommt, sieht sie den Stuhl mit der Jacke.
:53. Sie weiß nicht recht, was sie davon halten soll.
:54. Azt mondja: „Ez azért nem megoldás.“ - Sie sagt: „Das ist doch keine Art.“
:55. Der Satz bleibt unklar.
:56. Jens antwortet nicht.
:57. Heike geht wieder.
:58. Jens bleibt noch lange in der Laube sitzen.
:59. Draußen wird es dunkel.
:60. Die Häuser hinter dem Zaun verschwinden langsam im Schatten.
:61. Er denkt an seinen Vater.
:62. Nicht nur daran, wer dieser Mann war.
:63. Sondern vor allem daran, was er ihn nie gefragt hat.
:64. Der Verein wird schließlich ordnungsgemäß aufgelöst.
:65. Das wenige Vereinsvermögen geht an einen anderen Verein.
:66. Die Lauben bleiben stehen, weil niemand den Abriss bezahlen will und weil sich Bürokratie oft selbst verzögert.
:67. Jens fährt auch im Winter noch manchmal hin.
:68. Nicht mehr jeden Samstag.
:69. Aber oft genug, um zu sehen, dass auf der Jacke kein Staub liegt.
:70. Er wischt sie ab, wenn er kommt.
:71. Er weiß nicht, ob das nur Gewohnheit ist.
:72. Oder etwas anderes.
:73. Er entscheidet sich, die Frage offen zu lassen.
:74. In der Laube scheint sie besser aufgehoben zu sein als irgendwo sonst.
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=== 6 ===
:Az lugas
:1. Az, hogy egyáltalán kiment oda, kevésbé volt kötelességérzet kérdése, mint inkább rossz lelkiismereté egy örökséggel szemben, amelyet nem akart, de vissza sem tudott utasítani anélkül, hogy közben be kellett volna vallania magának valamit.
:2. A kulcs úgy feküdt a közjegyző asztalán, mint egy tárgy, amely már régóta vár valakire, aki elviszi, anélkül, hogy tudná, mire való.
:3. Jens zsebre tette.
:4. A telep ott feküdt, ahol Magdeburg felhagyott azzal, hogy erőfeszítést tegyen: egy használaton kívüli teherpálya nyomvonala és egy szupermarket háta között, amelynek szellőzőberendezését apja parcellájáról hallani lehetett, ha délről fújt a szél.
:5. Huszonhárom kert volt ott, amelyeknek a többségét már rég átengedték a gyomba való fokozatos visszahúzódásnak, mintha a természet itt nem győzedelmeskedett volna, hanem egyszerűen benyomult volna a helyükre, mert az emberek egy ponton reménytelennek ismerték fel a visszaszorítás munkáját.
:6. Jens felrúgta a lakatot, és a kapu olyasvalaminek a hangjával nyílt ki, amit már régóta nem kérdeztek meg.
:7. A levelet nem dobta ki, és nem is válaszolta meg, ami ugyanarra ment ki, de más érzés volt.
:8. Az egyesület feloszlatását szeptember harmincadikára határozták el, olyan szűkszavúsággal, amely az ügyet kevésbé döntésnek, mint inkább kimerülésnek láttatta.
:9. Heike elolvasta a levelet, és visszatette, olyan ember pontosságával, aki nem pazarol energiát olyan dolgokra, amelyek úgyis maguktól elintéződnek.
:10. „Te nehezebbé teszed magadnak az életet, mint amilyen”, mondta, Jens pedig nem mondott ellent, mert az ellenkezője túl bonyolult lett volna.
:11. Minden szombaton kiment oda, amit önmaga számára sem tudott teljesen megmagyarázni, és ezért meg sem próbálta.
:12. A munka nem volt termelékeny olyan értelemben, amelyet fel tudott volna mutatni: füvet nyírt, amely kiszáradt; fát festett, amely korhadt; ösvényeket söpört, amelyeken rajta kívül már senki sem járt.
:13. De az órák közben másként teltek, mint a lakásában, ahol az időnek nem volt formája, hanem egyszerűen csak felhalmozódott.
:14. Az öntöttvas vízpumpa, amelyet apja a nyolcvanas évek elején maga épített be, hátul állt a parcellán, mint egy emlékműve a saját kezű munka gyakorlatának, amely azzal a nemzedékkel, amely ápolta, nagyrészt eltűnt.
:15. Jensnek négy szombatra volt szüksége, hogy újra működésre bírja, nem azért, mert a javítás olyan nehéz lett volna, hanem mert minden előrelépés után megállt és gondolkodott, anélkül, hogy eredményre jutott volna.
:16. Amikor végül folyni kezdett a víz, eleinte barnán, aztán egyre tisztábban, úgy állt ott mellette, mint valaki, aki válaszra vár, amelyről már abban sem biztos, hogy ismeri-e még a kérdést.
:17. Kramer asszony naponta megjelent, olyan kitartással, amelynek semmi köze nem volt a reményhez, inkább ahhoz a tudáshoz, hogy az alternatíva rosszabb lenne.
:18. Két sor salátája alig nőtt, de minden reggel föléjük hajolt, olyan ember összpontosított odafordulásával, aki megértette, hogy a figyelem az egyetlen, amit korlátozás nélkül adni lehet.
:19. „Apád ezt nem akarta volna”, mondta egy délután, nem vádló szándékkal, inkább úgy, mint egy megállapítást, amelyet már régóta magával hordott.
:20. Jens az üres ágyásokra nézett, amelyeket apja utoljára talán egy évtizeddel korábban ültetett be, és röviden elgondolkodott azon, mit kellene tudnia ahhoz, hogy ellentmondjon neki.
:21. „Apám halott”, mondta végül, nem ellenvetésként, hanem egy tény elismeréseként, amely minden mást viszonylagossá tett.
:22. Kramer asszony úgy nézett rá, mintha valami bátrabbat mondott volna, mint amilyet szándékában állt mondani.
:23. A padlódeszkák alatti ládát azért találta meg, mert az egyik deszka engedett a súlya alatt, halk üreges hanggal, amely a lugas csendjében szokatlanul élesen szólt.
:24. Egyszerűen továbbmehetett volna, de letérdelt, felemelte a lapot, és alatta egy lapos gyümölcsösládát talált, egy összehajtott jutazsákdarabbal letakarva, mintha az elrejtés a gondoskodás gesztusa lett volna, nem pedig az elfedésé.
:25. A Radeberg sörfőzde palackcímkéi olyan rendben feküdtek ott, amely többet árult el arról a férfiról, aki belerakta őket, mint bármilyen beszélgetés valaha is tette volna: gondosan, céltalanul, kitartóan.
:26. A „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval ellátott munkáskabát még olyan jó állapotban volt, hogy Jens egy pillanatig nem volt biztos benne, viselték-e, vagy csak megőrizték.
:27. Kiemelte, és maga elé tartotta, tekintetét a kifakult felvarróra szegezve, miközben a dohány és a gépolaj szaga úgy terjedt szét a helyiségben, mint valami, ami alkalomra várt.
:28. Aztán a kabátot a szék támlájára akasztotta, olyan gondossággal, amelyet ő maga nem kommentált volna.
:29. Úgy állította oda a széket, hogy az az ablak felé forduljon.
:30. Heike este felé érkezett, egy olyan ember enyhén türelmetlenül előreirányuló energiájával, aki már túl sok más kötelezettséget tud maga mögött.
:31. Megállt az ajtóban, látta a széket a kabáttal, látta a kávécsomagokat az asztalon, Jens pedig figyelte, ahogy a helyzetet besorolja és elveti, besorolja és újra elveti.
:32. „Ez mégsem való így”, mondta végül, ami mindent jelenthetett, és ezért semmit sem jelentett.
:33. Jens nem válaszolt, Heike pedig behúzta az ajtót, olyan visszafogottsággal, amely talán tekintet volt, vagy talán csak fáradtság.
:34. Még sokáig ült ott, miután odakint eltűnt a fény, egy helyiségben, amely lassan úgy telt meg sötéttel, mint egy edény, amelyet megbillentenek.
:35. A kerítésen túli panelházak sziluettekké váltak, aztán árnyakká, aztán valamivé, amit inkább sejtett az ember, mint látott, Jens pedig ott ült közben, és semmit sem tett ellene.
:36. Úgy gondolt az apjára, ahogyan az ember arra gondol valakire, akinek életében nem tette fel a megfelelő kérdéseket, és aki most hiányzik neki, nem amiatt, ami volt, hanem amiatt, amit most már soha többé nem fog tudni megkérdezni.
:37. Az egyesületet feloszlatták, pontosan és szabályszerűen, az egyesületi vagyont pedig, amely egy fűnyíróból és egy kerti locsolótömlőből állt, átadták egy szomszédos egyesületnek.
:38. A lugasok állva maradtak, mert senkit sem érdekelt, mennyibe kerülne a lebontásuk, és mert a bürokratikus eljárásoknak megvan az a tulajdonságuk, hogy elhalasztják önmagukat, ha senki sem hajtja őket előre.
:39. Jens télen is kiment még időnként, nem minden szombaton, de elég gyakran ahhoz, hogy észrevegye: a széken lévő kabáton nem rakódik le porréteg.
:40. Letörölte, amikor megérkezett.
:41. Nem tudta, hogy ez szokás volt-e, vagy valami más.
:42. Nyitva hagyta a kérdést, mert ott jobban megőrizte magát, mint bárhol máshol.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az lugas - Die Laube
:1. Az, hogy egyáltalán kiment oda, kevésbé volt kötelességérzet kérdése, mint inkább rossz lelkiismereté egy örökséggel szemben, amelyet nem akart, de vissza sem tudott utasítani anélkül, hogy közben be kellett volna vallania magának valamit. - Dass er überhaupt hingefahren war, hatte weniger mit Pflichtgefühl zu tun als mit dem schlechten Gewissen gegenüber einer Erbschaft, die er weder wollte noch zurückweisen konnte, ohne sich dabei irgendetwas einzugestehen.
:2. A kulcs úgy feküdt a közjegyző asztalán, mint egy tárgy, amely már régóta vár valakire, aki elviszi, anélkül, hogy tudná, mire való. - Der Schlüssel hatte auf dem Tisch des Notars gelegen wie ein Gegenstand, der schon lange auf jemanden wartet, der ihn abholt, ohne zu wissen, wozu.
:3. Jens zsebre tette. - Jens hatte ihn eingesteckt.
:4. A telep ott feküdt, ahol Magdeburg felhagyott azzal, hogy erőfeszítést tegyen: egy használaton kívüli teherpálya nyomvonala és egy szupermarket háta között, amelynek szellőzőberendezését apja parcellájáról hallani lehetett, ha délről fújt a szél. - Die Anlage lag dort, wo Magdeburg aufhörte, sich Mühe zu geben: zwischen einer stillgelegten Güterbahntrasse und dem Rücken eines Supermarkts, dessen Lüftungsanlage man von der Parzelle seines Vaters aus hören konnte, wenn der Wind aus Süden kam.
:5. Huszonhárom kert volt ott, amelyeknek a többségét már rég átengedték a gyomba való fokozatos visszahúzódásnak, mintha a természet itt nem győzedelmeskedett volna, hanem egyszerűen benyomult volna a helyükre, mert az emberek egy ponton reménytelennek ismerték fel a visszaszorítás munkáját. - Dreiundzwanzig Gärten, von denen die meisten längst dem sukzessiven Rückzug ins Unkraut überlassen worden waren, als hätte sich die Natur hier nicht durchgesetzt, sondern einfach nachgerückt, weil die Menschen die Arbeit des Zurückdrängens irgendwann als aussichtslos erkannt hatten.
:6. Jens felrúgta a lakatot, és a kapu olyasvalaminek a hangjával nyílt ki, amit már régóta nem kérdeztek meg. - Jens trat das Vorhängeschloss auf, und das Tor öffnete sich mit dem Geräusch von etwas, das lange nicht gefragt worden war.
:7. A levelet nem dobta ki, és nem is válaszolta meg, ami ugyanarra ment ki, de más érzés volt. - Den Brief hatte er nicht weggeworfen, und er hatte ihn auch nicht beantwortet, was auf dasselbe hinauslief, aber sich anders anfühlte.
:8. Az egyesület feloszlatását szeptember harmincadikára határozták el, olyan szűkszavúsággal, amely az ügyet kevésbé döntésnek, mint inkább kimerülésnek láttatta. - Die Auflösung des Vereins war zum dreißigsten September beschlossen worden, mit einer Knappheit, die den Vorgang weniger nach Entscheidung als nach Erschöpfung aussehen ließ.
:9. Heike elolvasta a levelet, és visszatette, olyan ember pontosságával, aki nem pazarol energiát olyan dolgokra, amelyek úgyis maguktól elintéződnek. - Heike hatte den Brief gelesen und zurückgelegt, mit der Präzision von jemandem, der keine Energie auf Dinge verwendet, die sich ohnehin von selbst erledigen.
:10. „Te nehezebbé teszed magadnak az életet, mint amilyen”, mondta, Jens pedig nem mondott ellent, mert az ellenkezője túl bonyolult lett volna. - „Du machst dir das Leben schwerer als es ist", hatte sie gesagt, und Jens hatte nicht widersprochen, weil das Gegenteil zu kompliziert gewesen wäre.
:11. Minden szombaton kiment oda, amit önmaga számára sem tudott teljesen megmagyarázni, és ezért meg sem próbálta. - Er fuhr jeden Samstag hin, was er sich selbst nicht vollständig erklären konnte und deshalb gar nicht erst versuchte.
:12. A munka nem volt termelékeny olyan értelemben, amelyet fel tudott volna mutatni: füvet nyírt, amely kiszáradt; fát festett, amely korhadt; ösvényeket söpört, amelyeken rajta kívül már senki sem járt. - Die Arbeit war nicht produktiv in einem Sinn, den er hätte vorweisen können: Er mähte Rasen, der verdorrte; er strich Holz, das verfaulte; er kehrte Wege, auf denen außer ihm niemand mehr ging.
:13. De az órák közben másként teltek, mint a lakásában, ahol az időnek nem volt formája, hanem egyszerűen csak felhalmozódott. - Aber die Stunden vergingen dabei anders als in seiner Wohnung, wo die Zeit keine Form hatte, sondern sich einfach anhäufte.
:14. Az öntöttvas vízpumpa, amelyet apja a nyolcvanas évek elején maga épített be, hátul állt a parcellán, mint egy emlékműve a saját kezű munka gyakorlatának, amely azzal a nemzedékkel, amely ápolta, nagyrészt eltűnt. - Die Wasserpumpe aus Gusseisen, die sein Vater in den frühen achtziger Jahren selbst eingebaut hatte, stand hinten an der Parzelle wie ein Denkmal für eine Praxis des Selbermachens, die mit der Generation, die sie gepflegt hatte, größtenteils verschwunden war.
:15. Jensnek négy szombatra volt szüksége, hogy újra működésre bírja, nem azért, mert a javítás olyan nehéz lett volna, hanem mert minden előrelépés után megállt és gondolkodott, anélkül, hogy eredményre jutott volna. - Jens hatte vier Samstage gebraucht, um sie wieder zum Laufen zu bringen, nicht weil die Reparatur so schwierig gewesen wäre, sondern weil er nach jedem Fortschritt innehielt und nachdachte, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
:16. Amikor végül folyni kezdett a víz, eleinte barnán, aztán egyre tisztábban, úgy állt ott mellette, mint valaki, aki válaszra vár, amelyről már abban sem biztos, hogy ismeri-e még a kérdést. - Als das Wasser schließlich floss, braun zunächst, dann zunehmend klar, stand er dabei wie jemand, der auf eine Antwort wartet, von der er nicht mehr sicher ist, ob er die Frage noch kennt.
:17. Kramer asszony naponta megjelent, olyan kitartással, amelynek semmi köze nem volt a reményhez, inkább ahhoz a tudáshoz, hogy az alternatíva rosszabb lenne. - Frau Kramer erschien täglich, mit einer Beharrlichkeit, die nichts mit Hoffnung zu tun hatte, sondern eher mit dem Wissen, dass die Alternative schlechter wäre.
:18. Két sor salátája alig nőtt, de minden reggel föléjük hajolt, olyan ember összpontosított odafordulásával, aki megértette, hogy a figyelem az egyetlen, amit korlátozás nélkül adni lehet. - Ihre zwei Reihen Salat wuchsen kaum, aber sie beugte sich jeden Morgen darüber, mit der konzentrierten Zuwendung einer Person, die verstanden hat, dass Aufmerksamkeit das Einzige ist, das man uneingeschränkt geben kann.
:19. „Apád ezt nem akarta volna”, mondta egy délután, nem vádló szándékkal, inkább úgy, mint egy megállapítást, amelyet már régóta magával hordott. - „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie eines Nachmittags, ohne anklagende Absicht, eher wie eine Feststellung, die sie schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:20. Jens az üres ágyásokra nézett, amelyeket apja utoljára talán egy évtizeddel korábban ültetett be, és röviden elgondolkodott azon, mit kellene tudnia ahhoz, hogy ellentmondjon neki. - Jens schaute auf die leeren Beete, die sein Vater zuletzt vielleicht vor einem Jahrzehnt bepflanzt hatte, und überlegte kurz, was er wissen müsste, um ihr zu widersprechen.
:21. „Apám halott”, mondta végül, nem ellenvetésként, hanem egy tény elismeréseként, amely minden mást viszonylagossá tett. - „Mein Vater ist tot", sagte er schließlich, nicht als Einwand, sondern als Einräumung einer Tatsache, die alle anderen relativierte.
:22. Kramer asszony úgy nézett rá, mintha valami bátrabbat mondott volna, mint amilyet szándékában állt mondani. - Frau Kramer sah ihn an, als hätte er etwas Mutigeres gesagt, als er beabsichtigt hatte.
:23. A padlódeszkák alatti ládát azért találta meg, mert az egyik deszka engedett a súlya alatt, halk üreges hanggal, amely a lugas csendjében szokatlanul élesen szólt. - Die Kiste unter den Dielen hatte er gefunden, weil eine der Bohlen unter seinem Gewicht nachgegeben hatte, ein leiser Hohlklang, der in der Stille der Laube ungewöhnlich deutlich klang.
:24. Egyszerűen továbbmehetett volna, de letérdelt, felemelte a lapot, és alatta egy lapos gyümölcsösládát talált, egy összehajtott jutazsákdarabbal letakarva, mintha az elrejtés a gondoskodás gesztusa lett volna, nem pedig az elfedésé. - Er hätte einfach weitergehen können, aber er kniete sich hin, hob die Platte an und fand darunter eine flache Obstkiste, abgedeckt mit einem gefalteten Stück Jutesack, als wäre das Verstecken eine Geste der Fürsorge gewesen und nicht der Verbergung.
:25. A Radeberg sörfőzde palackcímkéi olyan rendben feküdtek ott, amely többet árult el arról a férfiról, aki belerakta őket, mint bármilyen beszélgetés valaha is tette volna: gondosan, céltalanul, kitartóan. - Die Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg lagen in einer Ordnung, die mehr über den Mann verriet, der sie hineingelegt hatte, als irgendein Gespräch es je getan hatte: sorgfältig, zwecklos, beharrlich.
:26. A „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval ellátott munkáskabát még olyan jó állapotban volt, hogy Jens egy pillanatig nem volt biztos benne, viselték-e, vagy csak megőrizték. - Die Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg" war noch so gut erhalten, dass Jens einen Moment lang nicht sicher war, ob sie getragen oder nur aufbewahrt worden war.
:27. Kiemelte, és maga elé tartotta, tekintetét a kifakult felvarróra szegezve, miközben a dohány és a gépolaj szaga úgy terjedt szét a helyiségben, mint valami, ami alkalomra várt. - Er hob sie heraus und hielt sie vor sich, den Blick auf den verblassten Aufnäher gerichtet, während der Geruch nach Tabak und Maschinenöl sich im Raum ausbreitete wie etwas, das auf eine Gelegenheit gewartet hatte.
:28. Aztán a kabátot a szék támlájára akasztotta, olyan gondossággal, amelyet ő maga nem kommentált volna. - Dann hängte er die Jacke über die Stuhllehne, mit einer Sorgfalt, die er selbst nicht kommentiert hätte.
:29. Úgy állította oda a széket, hogy az az ablak felé forduljon. - Er stellte den Stuhl so, dass er dem Fenster zugewandt war.
:30. Heike este felé érkezett, egy olyan ember enyhén türelmetlenül előreirányuló energiájával, aki már túl sok más kötelezettséget tud maga mögött. - Heike kam gegen Abend, mit der leicht ungeduldig vorwärtsgerichteten Energie einer Person, die bereits zu viele andere Verpflichtungen hinter sich hat.
:31. Megállt az ajtóban, látta a széket a kabáttal, látta a kávécsomagokat az asztalon, Jens pedig figyelte, ahogy a helyzetet besorolja és elveti, besorolja és újra elveti. - Sie stand in der Tür, sah den Stuhl mit der Jacke, sah die Kaffeepackungen auf dem Tisch, und Jens beobachtete, wie sie die Situation einordnete und verwarf, einordnete und wieder verwarf.
:32. „Ez mégsem való így”, mondta végül, ami mindent jelenthetett, és ezért semmit sem jelentett. - „Das ist doch keine Art", sagte sie schließlich, was alles bedeuten konnte und deshalb nichts bedeutete.
:33. Jens nem válaszolt, Heike pedig behúzta az ajtót, olyan visszafogottsággal, amely talán tekintet volt, vagy talán csak fáradtság. - Jens antwortete nicht, und Heike zog die Tür zu, mit einer Zurückhaltung, die vielleicht Rücksicht war oder vielleicht nur Ermüdung.
:34. Még sokáig ült ott, miután odakint eltűnt a fény, egy helyiségben, amely lassan úgy telt meg sötéttel, mint egy edény, amelyet megbillentenek. - Er saß noch lange, nachdem das Licht draußen weggegangen war, in einem Raum, der sich langsam mit Dunkel füllte wie ein Behälter, der gekippt wird.
:35. A kerítésen túli panelházak sziluettekké váltak, aztán árnyakká, aztán valamivé, amit inkább sejtett az ember, mint látott, Jens pedig ott ült közben, és semmit sem tett ellene. - Die Plattenbauten jenseits des Zauns wurden zu Silhouetten, dann zu Schatten, dann zu etwas, das man mehr ahnte als sah, und Jens saß dabei und tat nichts dagegen.
:36. Úgy gondolt az apjára, ahogyan az ember arra gondol valakire, akinek életében nem tette fel a megfelelő kérdéseket, és aki most hiányzik neki, nem amiatt, ami volt, hanem amiatt, amit most már soha többé nem fog tudni megkérdezni. - Er dachte an seinen Vater in der Weise, wie man an jemanden denkt, dem man zu Lebzeiten nicht die richtigen Fragen gestellt hat, und der einem jetzt fehlt, nicht wegen dem, was er war, sondern wegen dem, was man nun nie mehr wird fragen können.
:37. Az egyesületet feloszlatták, pontosan és szabályszerűen, az egyesületi vagyont pedig, amely egy fűnyíróból és egy kerti locsolótömlőből állt, átadták egy szomszédos egyesületnek. - Der Verein wurde aufgelöst, pünktlich und formgerecht, und das Vereinsvermögen, das aus einem Rasenmäher und einem Gartenschlauch bestand, wurde an einen benachbarten Verein übertragen.
:38. A lugasok állva maradtak, mert senkit sem érdekelt, mennyibe kerülne a lebontásuk, és mert a bürokratikus eljárásoknak megvan az a tulajdonságuk, hogy elhalasztják önmagukat, ha senki sem hajtja őket előre. - Die Lauben standen, weil niemand Interesse an dem hatte, was ihr Abriss kosten würde, und weil bürokratische Verfahren die Eigenschaft haben, sich selbst aufzuschieben, wenn niemand sie antreibt.
:39. Jens télen is kiment még időnként, nem minden szombaton, de elég gyakran ahhoz, hogy észrevegye: a széken lévő kabáton nem rakódik le porréteg. - Jens fuhr auch im Winter noch gelegentlich hin, nicht jeden Samstag, aber oft genug, um zu bemerken, dass die Jacke auf dem Stuhl keine Staubschicht ansetzte.
:40. Letörölte, amikor megérkezett. - Er wischte sie ab, wenn er kam.
:41. Nem tudta, hogy ez szokás volt-e, vagy valami más. - Er wusste nicht, ob das Gewohnheit war oder etwas anderes.
:42. Nyitva hagyta a kérdést, mert ott jobban megőrizte magát, mint bárhol máshol. - Er ließ die Frage offen, weil sie sich dort besser hielt als irgendwo sonst.
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:Die Laube
:1. Dass er überhaupt hingefahren war, hatte weniger mit Pflichtgefühl zu tun als mit dem schlechten Gewissen gegenüber einer Erbschaft, die er weder wollte noch zurückweisen konnte, ohne sich dabei irgendetwas einzugestehen.
:2. Der Schlüssel hatte auf dem Tisch des Notars gelegen wie ein Gegenstand, der schon lange auf jemanden wartet, der ihn abholt, ohne zu wissen, wozu.
:3. Jens hatte ihn eingesteckt.
:4. Die Anlage lag dort, wo Magdeburg aufhörte, sich Mühe zu geben: zwischen einer stillgelegten Güterbahntrasse und dem Rücken eines Supermarkts, dessen Lüftungsanlage man von der Parzelle seines Vaters aus hören konnte, wenn der Wind aus Süden kam.
:5. Dreiundzwanzig Gärten, von denen die meisten längst dem sukzessiven Rückzug ins Unkraut überlassen worden waren, als hätte sich die Natur hier nicht durchgesetzt, sondern einfach nachgerückt, weil die Menschen die Arbeit des Zurückdrängens irgendwann als aussichtslos erkannt hatten.
:6. Jens trat das Vorhängeschloss auf, und das Tor öffnete sich mit dem Geräusch von etwas, das lange nicht gefragt worden war.
:7. Den Brief hatte er nicht weggeworfen, und er hatte ihn auch nicht beantwortet, was auf dasselbe hinauslief, aber sich anders anfühlte.
:8. Die Auflösung des Vereins war zum dreißigsten September beschlossen worden, mit einer Knappheit, die den Vorgang weniger nach Entscheidung als nach Erschöpfung aussehen ließ.
:9. Heike hatte den Brief gelesen und zurückgelegt, mit der Präzision von jemandem, der keine Energie auf Dinge verwendet, die sich ohnehin von selbst erledigen.
:10. „Du machst dir das Leben schwerer als es ist", hatte sie gesagt, und Jens hatte nicht widersprochen, weil das Gegenteil zu kompliziert gewesen wäre.
:11. Er fuhr jeden Samstag hin, was er sich selbst nicht vollständig erklären konnte und deshalb gar nicht erst versuchte.
:12. Die Arbeit war nicht produktiv in einem Sinn, den er hätte vorweisen können: Er mähte Rasen, der verdorrte; er strich Holz, das verfaulte; er kehrte Wege, auf denen außer ihm niemand mehr ging.
:13. Aber die Stunden vergingen dabei anders als in seiner Wohnung, wo die Zeit keine Form hatte, sondern sich einfach anhäufte.
:14. Die Wasserpumpe aus Gusseisen, die sein Vater in den frühen achtziger Jahren selbst eingebaut hatte, stand hinten an der Parzelle wie ein Denkmal für eine Praxis des Selbermachens, die mit der Generation, die sie gepflegt hatte, größtenteils verschwunden war.
:15. Jens hatte vier Samstage gebraucht, um sie wieder zum Laufen zu bringen, nicht weil die Reparatur so schwierig gewesen wäre, sondern weil er nach jedem Fortschritt innehielt und nachdachte, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
:16. Als das Wasser schließlich floss, braun zunächst, dann zunehmend klar, stand er dabei wie jemand, der auf eine Antwort wartet, von der er nicht mehr sicher ist, ob er die Frage noch kennt.
:17. Frau Kramer erschien täglich, mit einer Beharrlichkeit, die nichts mit Hoffnung zu tun hatte, sondern eher mit dem Wissen, dass die Alternative schlechter wäre.
:18. Ihre zwei Reihen Salat wuchsen kaum, aber sie beugte sich jeden Morgen darüber, mit der konzentrierten Zuwendung einer Person, die verstanden hat, dass Aufmerksamkeit das Einzige ist, das man uneingeschränkt geben kann.
:19. „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie eines Nachmittags, ohne anklagende Absicht, eher wie eine Feststellung, die sie schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:20. Jens schaute auf die leeren Beete, die sein Vater zuletzt vielleicht vor einem Jahrzehnt bepflanzt hatte, und überlegte kurz, was er wissen müsste, um ihr zu widersprechen.
:21. „Mein Vater ist tot", sagte er schließlich, nicht als Einwand, sondern als Einräumung einer Tatsache, die alle anderen relativierte.
:22. Frau Kramer sah ihn an, als hätte er etwas Mutigeres gesagt, als er beabsichtigt hatte.
:23. Die Kiste unter den Dielen hatte er gefunden, weil eine der Bohlen unter seinem Gewicht nachgegeben hatte, ein leiser Hohlklang, der in der Stille der Laube ungewöhnlich deutlich klang.
:24. Er hätte einfach weitergehen können, aber er kniete sich hin, hob die Platte an und fand darunter eine flache Obstkiste, abgedeckt mit einem gefalteten Stück Jutesack, als wäre das Verstecken eine Geste der Fürsorge gewesen und nicht der Verbergung.
:25. Die Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg lagen in einer Ordnung, die mehr über den Mann verriet, der sie hineingelegt hatte, als irgendein Gespräch es je getan hatte: sorgfältig, zwecklos, beharrlich.
:26. Die Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg" war noch so gut erhalten, dass Jens einen Moment lang nicht sicher war, ob sie getragen oder nur aufbewahrt worden war.
:27. Er hob sie heraus und hielt sie vor sich, den Blick auf den verblassten Aufnäher gerichtet, während der Geruch nach Tabak und Maschinenöl sich im Raum ausbreitete wie etwas, das auf eine Gelegenheit gewartet hatte.
:28. Dann hängte er die Jacke über die Stuhllehne, mit einer Sorgfalt, die er selbst nicht kommentiert hätte.
:29. Er stellte den Stuhl so, dass er dem Fenster zugewandt war.
:30. Heike kam gegen Abend, mit der leicht ungeduldig vorwärtsgerichteten Energie einer Person, die bereits zu viele andere Verpflichtungen hinter sich hat.
:31. Sie stand in der Tür, sah den Stuhl mit der Jacke, sah die Kaffeepackungen auf dem Tisch, und Jens beobachtete, wie sie die Situation einordnete und verwarf, einordnete und wieder verwarf.
:32. „Das ist doch keine Art", sagte sie schließlich, was alles bedeuten konnte und deshalb nichts bedeutete.
:33. Jens antwortete nicht, und Heike zog die Tür zu, mit einer Zurückhaltung, die vielleicht Rücksicht war oder vielleicht nur Ermüdung.
:34. Er saß noch lange, nachdem das Licht draußen weggegangen war, in einem Raum, der sich langsam mit Dunkel füllte wie ein Behälter, der gekippt wird.
:35. Die Plattenbauten jenseits des Zauns wurden zu Silhouetten, dann zu Schatten, dann zu etwas, das man mehr ahnte als sah, und Jens saß dabei und tat nichts dagegen.
:36. Er dachte an seinen Vater in der Weise, wie man an jemanden denkt, dem man zu Lebzeiten nicht die richtigen Fragen gestellt hat, und der einem jetzt fehlt, nicht wegen dem, was er war, sondern wegen dem, was man nun nie mehr wird fragen können.
:37. Der Verein wurde aufgelöst, pünktlich und formgerecht, und das Vereinsvermögen, das aus einem Rasenmäher und einem Gartenschlauch bestand, wurde an einen benachbarten Verein übertragen.
:38. Die Lauben standen, weil niemand Interesse an dem hatte, was ihr Abriss kosten würde, und weil bürokratische Verfahren die Eigenschaft haben, sich selbst aufzuschieben, wenn niemand sie antreibt.
:39. Jens fuhr auch im Winter noch gelegentlich hin, nicht jeden Samstag, aber oft genug, um zu bemerken, dass die Jacke auf dem Stuhl keine Staubschicht ansetzte.
:40. Er wischte sie ab, wenn er kam.
:41. Er wusste nicht, ob das Gewohnheit war oder etwas anderes.
:42. Er ließ die Frage offen, weil sie sich dort besser hielt als irgendwo sonst.
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=== 5 ===
:Non finito
:1. Havonta kétszer, egy pénteki napon egy frankfurti úr lépett be az apátsági könyvtár kézirattárába, és Dr. Elise Ranner elolvashatta volna a nevét a kérőlapon – négy éven át nem tette meg.
:2. Ez a körülmény nem tűnt fel neki, amíg a férfi rendszeresen megjelent.
:3. Mindig a KR-Ms-073b jelzetet kérte ki: egy befejezetlen zongoraversenyt a korai tizennyolcadik századból, amelynek szerzője mindmáig azonosítatlan maradt.
:4. Kopott szürke tweedkabátot viselt, amelynek bal hajtókáját Elise tíz méterről is felismerte.
:5. Nem írt jegyzeteket.
:6. Az ablaknál ült, felnyitotta a mappát, és olyan figyelemmel nézte az oldalakat, amely Elise-t kevésbé kutatómunkára, mint inkább egy csendes, magántermészetű beszélgetésre emlékeztette – valakivel, aki nem válaszolt.
:7. Néha felállt, az ablakhoz lépett, és kinézett az apátsági kertbe.
:8. Aztán visszatért.
:9. Soha semmit nem kért, ami nem állt a kérőlapon.
:10. Elise egyszer mérte az időt: ritkán volt rövidebb másfél óránál, soha nem hosszabb kettőnél.
:11. Egyszer távozáskor azt mondta: „Köszönöm”, anélkül hogy megfordult volna, ő pedig azt felelte: „Szívesen”, anélkül hogy felnézett volna.
:12. Ez volt ezeknek a termeknek a természete.
:13. Októberben nem jelent meg.
:14. Elise nem jegyezte fel az eltérést – de észrevette azzal a pontossággal, amellyel az ember egy halk elmaradást észrevesz anélkül, hogy felemelné a fejét.
:15. A második és a harmadik péntek sem hozta el őt.
:16. Anélkül, hogy eldöntötte volna, elkezdte csütörtökönként felhozni a kéziratmappát a raktárból, és a pult mögötti lerakóra tenni.
:17. Ez ellentmondott a belső eljárási kézikönyvnek.
:18. Amikor ez feltűnt neki, visszatolta a mappát, és azt mondta magának, hogy ez nem jelent semmit.
:19. A következő csütörtökön újra elővette.
:20. Egy hétfőn Elise kinyitotta az irattári fiókot az elmúlt négy év kérőlapjaival, és megkereste a férfi bejegyzését.
:21. Ruprecht Vollnak hívták.
:22. Elolvasta a nevet, visszatette a nyomtatványt, és becsukta a fiókot anélkül, hogy bármit feljegyzett volna magának.
:23. Egy hétköznapi név egy hétköznapi ember számára, aki négy éven át magától értetődő volt számára.
:24. A név nem változtatta meg a férfi feltűnésmentességét.
:25. Most Ruprecht Vollnak hívták, és még mindig távol volt.
:26. Ugyanazon az estén megnyitotta a mappa digitalizált változatát, és a hetedik oldalhoz lapozott – ahhoz az egyetlen szakaszhoz, amelyet a kérőlap adatai szerint valaha is kért.
:27. Egy adagio volt, amely hirtelen megszakadt.
:28. Alatta más kézírással, alig megfejthetően ez állt: „Non finito.”
:29. Nem befejezve.
:30. Elise sokáig ült a képernyő előtt.
:31. Nem Ruprecht Vollra gondolt, hanem a széljegyzetre, amelyet valaki más hagyott hátra – mintha a befejezetlenség megállapítás volna, nem bűn.
:32. Hazafelé megállt a Krems fölötti hídon, és nézte a vizet, amelynek ebben az évszakban olyan színe volt, amely egyik levéltári fogalmának sem felelt meg.
:33. Sok megnevezést ismert a papír állapotára: töredékes, károsodott, hiányos, elveszett.
:34. Arra, amit éppen érzett, nem volt egy sem.
:35. Otthon megmelegített egy levest, és állva ette meg, amit csak akkor tett, amikor elfelejtett leülni.
:36. Aztán Scarlattit játszott – nem örömből, hanem mert a kezei ismerték, és közben békén hagyták a fejét.
:37. Húsz perc után abbahagyta.
:38. A kérdés, amelyet négy éven át nem tett fel, most úgy ült a csendben, mint egy félmondat, amelyből hiányzik a második rész.
:39. A kézirattárban a kutatók kérdeztek, a személyzet pedig válaszolt – nem fordítva.
:40. Ez volt a rend.
:41. Ez volt a helyes.
:42. Ez egy ketrec volt.
:43. Nem azért, mert valaki bezárta volna, hanem mert a rend olyan pontosan illett rá, hogy nem vette észre, mikor csapódott be az ajtó.
:44. A következő pénteken pontosan kilenckor kinyitotta a könyvtárat.
:45. A kéziratmappa a raktárban feküdt, szabályosan besorolva, gerince egy vonalban.
:46. Fél tizenegykor valaki kikérte a KR-Ms-073b-t: egy müncheni zenetudósnő, aki az egész délelőttöt jegyzeteléssel töltötte, és időnként halkan maga elé mormolt.
:47. Elise kiadta a mappát, igazolta az átvételt, és mosolygott.
:48. Minden működött.
:49. Délben a fiatal nő visszaadta a mappát, és megkérdezte, hogy a zeneszerzőt időközben azonosították-e.
:50. Elise így válaszolt: „Jelenlegi ismereteink szerint nem.”
:51. A fiatal nő bólintott, és elment.
:52. Elise betolta a mappát a polcra.
:53. Mondhatta volna, hogy egy frankfurti úr négy éven át tanulmányozta a hetedik oldalt anélkül, hogy választ hagyott volna maga után.
:54. Ez nem lett volna levéltári tájékoztatás.
:55. De valami lett volna.
:56. Hallgatott.
:57. Hazafelé megint megállt a Krems fölötti hídon.
:58. A víznek ugyanaz a színe volt, mint az előző héten.
:59. Ez a péntek elmúlt.
:60. Nem volt tweedkabát.
:61. Nem volt Frankfurt.
:62. Nem volt Non finito.
:63. Csak a következő csütörtök, amikor majd ügyelni fog arra, hogy ne tegye ki a mappát.
:64. És az azt követő péntek, amikor senki sem jönne.
:65. És a rend, amely mindkettőt szabályosan elkönyvelné.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Non finito - Non finito
:1. Havonta kétszer, egy pénteki napon egy frankfurti úr lépett be az apátsági könyvtár kézirattárába, és Dr. Elise Ranner elolvashatta volna a nevét a kérőlapon – négy éven át nem tette meg. - Zweimal im Monat trat an einem Freitag ein Herr aus Frankfurt in die Handschriftenabteilung der Stiftsbibliothek, und Dr. Elise Ranner hätte seinen Namen auf dem Bestellformular nachlesen können – sie hatte es vier Jahre lang nicht getan.
:2. Ez a körülmény nem tűnt fel neki, amíg a férfi rendszeresen megjelent. - Dieser Umstand war ihr nicht aufgefallen, solange er regelmäßig erschien.
:3. Mindig a KR-Ms-073b jelzetet kérte ki: egy befejezetlen zongoraversenyt a korai tizennyolcadik századból, amelynek szerzője mindmáig azonosítatlan maradt. - Er bestellte stets Signatur KR-Ms-073b: ein unvollständiges Klavierkonzert aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert, dessen Komponist bis heute unidentifiziert geblieben war.
:4. Kopott szürke tweedkabátot viselt, amelynek bal hajtókáját Elise tíz méterről is felismerte. - Er trug einen Tweedmantel in abgenutztem Grau, dessen linkes Revers Elise auf zehn Meter erkannte.
:5. Nem írt jegyzeteket. - Er schrieb keine Notizen.
:6. Az ablaknál ült, felnyitotta a mappát, és olyan figyelemmel nézte az oldalakat, amely Elise-t kevésbé kutatómunkára, mint inkább egy csendes, magántermészetű beszélgetésre emlékeztette – valakivel, aki nem válaszolt. - Er saß am Fenster, schlug die Mappe auf und betrachtete die Seiten mit einer Aufmerksamkeit, die Elise weniger an Forschungsarbeit als an ein stilles, privates Gespräch erinnerte – mit jemandem, der nicht antwortete.
:7. Néha felállt, az ablakhoz lépett, és kinézett az apátsági kertbe. - Manchmal stand er auf, trat ans Fenster und sah in den Stiftsgarten.
:8. Aztán visszatért. - Dann kehrte er zurück.
:9. Soha semmit nem kért, ami nem állt a kérőlapon. - Er hatte nie etwas verlangt, was nicht auf dem Bestellformular stand.
:10. Elise egyszer mérte az időt: ritkán volt rövidebb másfél óránál, soha nem hosszabb kettőnél. - Elise hatte einmal die Zeit gemessen: selten kürzer als eineinhalb Stunden, nie länger als zwei.
:11. Egyszer távozáskor azt mondta: „Köszönöm”, anélkül hogy megfordult volna, ő pedig azt felelte: „Szívesen”, anélkül hogy felnézett volna. - Einmal hatte er beim Gehen „Danke" gesagt, ohne sich umzudrehen, und sie hatte „Bitte" geantwortet, ohne aufzublicken.
:12. Ez volt ezeknek a termeknek a természete. - Das war die Natur dieser Räume.
:13. Októberben nem jelent meg. - Im Oktober erschien er nicht.
:14. Elise nem jegyezte fel az eltérést – de észrevette azzal a pontossággal, amellyel az ember egy halk elmaradást észrevesz anélkül, hogy felemelné a fejét. - Elise vermerkte die Abweichung nicht – aber sie bemerkte sie mit der Genauigkeit, mit der man ein leises Ausbleiben bemerkt, ohne den Kopf zu heben.
:15. A második és a harmadik péntek sem hozta el őt. - Auch der zweite und der dritte Freitag brachten ihn nicht.
:16. Anélkül, hogy eldöntötte volna, elkezdte csütörtökönként felhozni a kéziratmappát a raktárból, és a pult mögötti lerakóra tenni. - Ohne es zu entscheiden, hatte sie begonnen, die Handschriftenmappe donnerstags aus dem Magazin zu holen und auf die Ablage hinter dem Schalter zu legen.
:17. Ez ellentmondott a belső eljárási kézikönyvnek. - Das widersprach dem internen Verfahrenshandbuch.
:18. Amikor ez feltűnt neki, visszatolta a mappát, és azt mondta magának, hogy ez nem jelent semmit. - Als ihr das auffiel, schob sie die Mappe zurück und sagte sich, es bedeute nichts.
:19. A következő csütörtökön újra elővette. - Am nächsten Donnerstag holte sie sie erneut heraus.
:20. Egy hétfőn Elise kinyitotta az irattári fiókot az elmúlt négy év kérőlapjaival, és megkereste a férfi bejegyzését. - An einem Montag öffnete Elise die Archivschublade mit den Bestellformularen der letzten vier Jahre und suchte nach seinem Eintrag.
:21. Ruprecht Vollnak hívták. - Er hieß Ruprecht Voll.
:22. Elolvasta a nevet, visszatette a nyomtatványt, és becsukta a fiókot anélkül, hogy bármit feljegyzett volna magának. - Sie las den Namen, legte das Formular zurück und schloss die Schublade, ohne sich etwas zu notieren.
:23. Egy hétköznapi név egy hétköznapi ember számára, aki négy éven át magától értetődő volt számára. - Ein gewöhnlicher Name für einen gewöhnlichen Menschen, der ihr vier Jahre lang selbstverständlich gewesen war.
:24. A név nem változtatta meg a férfi feltűnésmentességét. - Der Name hatte die Unauffälligkeit des Mannes nicht verändert.
:25. Most Ruprecht Vollnak hívták, és még mindig távol volt. - Er hieß jetzt Ruprecht Voll und war immer noch fort.
:26. Ugyanazon az estén megnyitotta a mappa digitalizált változatát, és a hetedik oldalhoz lapozott – ahhoz az egyetlen szakaszhoz, amelyet a kérőlap adatai szerint valaha is kért. - Am selben Abend rief sie die Digitalisierung der Mappe auf und blätterte zur siebten Seite – dem einzigen Abschnitt, den er laut Formularangaben je angefordert hatte.
:27. Egy adagio volt, amely hirtelen megszakadt. - Es war ein Adagio, das unvermittelt abbrach.
:28. Alatta más kézírással, alig megfejthetően ez állt: „Non finito.” - Darunter stand in einer anderen Handschrift, kaum entzifferbar: „Non finito."
:29. Nem befejezve. - Nicht beendet.
:30. Elise sokáig ült a képernyő előtt. - Elise saß lange vor dem Bildschirm.
:31. Nem Ruprecht Vollra gondolt, hanem a széljegyzetre, amelyet valaki más hagyott hátra – mintha a befejezetlenség megállapítás volna, nem bűn. - Sie dachte nicht an Ruprecht Voll, sondern an die Randnotiz, die jemand anderes hinterlassen hatte – als wäre das Unfertige ein Befund, keine Schuld.
:32. Hazafelé megállt a Krems fölötti hídon, és nézte a vizet, amelynek ebben az évszakban olyan színe volt, amely egyik levéltári fogalmának sem felelt meg. - Auf dem Heimweg blieb sie an der Brücke über die Krems stehen und sah auf das Wasser, das in dieser Jahreszeit eine Farbe hatte, die keinem ihrer Archivbegriffe entsprach.
:33. Sok megnevezést ismert a papír állapotára: töredékes, károsodott, hiányos, elveszett. - Sie kannte viele Bezeichnungen für den Zustand von Papier: fragmentarisch, degradiert, unvollständig, verloren.
:34. Arra, amit éppen érzett, nem volt egy sem. - Für das, was sie gerade empfand, hatte sie keine.
:35. Otthon megmelegített egy levest, és állva ette meg, amit csak akkor tett, amikor elfelejtett leülni. - Zu Hause erwärmte sie eine Suppe und aß sie stehend, was sie nur tat, wenn sie vergessen hatte, sich zu setzen.
:36. Aztán Scarlattit játszott – nem örömből, hanem mert a kezei ismerték, és közben békén hagyták a fejét. - Dann spielte sie Scarlatti – nicht aus Freude, sondern weil die Hände es kannten und den Kopf dabei in Ruhe ließen.
:37. Húsz perc után abbahagyta. - Nach zwanzig Minuten hörte sie auf.
:38. A kérdés, amelyet négy éven át nem tett fel, most úgy ült a csendben, mint egy félmondat, amelyből hiányzik a második rész. - Die Frage, die sie vier Jahre lang nicht gestellt hatte, saß jetzt in der Stille wie ein Halbsatz, dem der zweite fehlt.
:39. A kézirattárban a kutatók kérdeztek, a személyzet pedig válaszolt – nem fordítva. - In der Handschriftenabteilung fragten die Forschenden, und das Personal antwortete – nicht umgekehrt.
:40. Ez volt a rend. - Das war die Ordnung.
:41. Ez volt a helyes. - Das war korrekt.
:42. Ez egy ketrec volt. - Das war ein Käfig.
:43. Nem azért, mert valaki bezárta volna, hanem mert a rend olyan pontosan illett rá, hogy nem vette észre, mikor csapódott be az ajtó. - Nicht weil jemand sie eingesperrt hätte, sondern weil die Ordnung so präzise passte, dass sie nicht gemerkt hatte, wann die Tür zugefallen war.
:44. A következő pénteken pontosan kilenckor kinyitotta a könyvtárat. - Am nächsten Freitag öffnete sie die Bibliothek pünktlich um neun.
:45. A kéziratmappa a raktárban feküdt, szabályosan besorolva, gerince egy vonalban. - Die Handschriftenmappe lag im Magazin, korrekt eingeordnet, Rücken bündig.
:46. Fél tizenegykor valaki kikérte a KR-Ms-073b-t: egy müncheni zenetudósnő, aki az egész délelőttöt jegyzeteléssel töltötte, és időnként halkan maga elé mormolt. - Um halb elf bestellte jemand KR-Ms-073b: eine Musikwissenschaftlerin aus München, die sich den ganzen Vormittag Notizen machte und gelegentlich leise vor sich hin murmelte.
:47. Elise kiadta a mappát, igazolta az átvételt, és mosolygott. - Elise händigte die Mappe aus, quittierte und lächelte.
:48. Minden működött. - Alles funktionierte.
:49. Délben a fiatal nő visszaadta a mappát, és megkérdezte, hogy a zeneszerzőt időközben azonosították-e. - Um Mittag gab die junge Frau die Mappe zurück und fragte, ob der Komponist inzwischen identifiziert worden sei.
:50. Elise így válaszolt: „Jelenlegi ismereteink szerint nem.” - Elise antwortete: „Nicht nach unserem Kenntnisstand."
:51. A fiatal nő bólintott, és elment. - Die junge Frau nickte und ging.
:52. Elise betolta a mappát a polcra. - Elise schob die Mappe ins Regal.
:53. Mondhatta volna, hogy egy frankfurti úr négy éven át tanulmányozta a hetedik oldalt anélkül, hogy választ hagyott volna maga után. - Sie hätte sagen können, dass ein Herr aus Frankfurt die siebte Seite vier Jahre lang studiert hatte, ohne eine Antwort zu hinterlassen.
:54. Ez nem lett volna levéltári tájékoztatás. - Das wäre keine Archivauskunft gewesen.
:55. De valami lett volna. - Aber es wäre etwas gewesen.
:56. Hallgatott. - Sie schwieg.
:57. Hazafelé megint megállt a Krems fölötti hídon. - An der Brücke über die Krems blieb sie auf dem Heimweg wieder stehen.
:58. A víznek ugyanaz a színe volt, mint az előző héten. - Das Wasser hatte dieselbe Farbe wie in der Woche davor.
:59. Ez a péntek elmúlt. - Dieser Freitag war vorbei.
:60. Nem volt tweedkabát. - Kein Tweedmantel.
:61. Nem volt Frankfurt. - Kein Frankfurt.
:62. Nem volt Non finito. - Kein Non finito.
:63. Csak a következő csütörtök, amikor majd ügyelni fog arra, hogy ne tegye ki a mappát. - Nur der nächste Donnerstag, an dem sie darauf achten würde, die Mappe nicht herauszulegen.
:64. És az azt követő péntek, amikor senki sem jönne. - Und der Freitag danach, an dem niemand käme.
:65. És a rend, amely mindkettőt szabályosan elkönyvelné. - Und die Ordnung, die beides korrekt verbuchen würde.
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:Non finito
:1. Zweimal im Monat trat an einem Freitag ein Herr aus Frankfurt in die Handschriftenabteilung der Stiftsbibliothek, und Dr. Elise Ranner hätte seinen Namen auf dem Bestellformular nachlesen können – sie hatte es vier Jahre lang nicht getan.
:2. Dieser Umstand war ihr nicht aufgefallen, solange er regelmäßig erschien.
:3. Er bestellte stets Signatur KR-Ms-073b: ein unvollständiges Klavierkonzert aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert, dessen Komponist bis heute unidentifiziert geblieben war.
:4. Er trug einen Tweedmantel in abgenutztem Grau, dessen linkes Revers Elise auf zehn Meter erkannte.
:5. Er schrieb keine Notizen.
:6. Er saß am Fenster, schlug die Mappe auf und betrachtete die Seiten mit einer Aufmerksamkeit, die Elise weniger an Forschungsarbeit als an ein stilles, privates Gespräch erinnerte – mit jemandem, der nicht antwortete.
:7. Manchmal stand er auf, trat ans Fenster und sah in den Stiftsgarten.
:8. Dann kehrte er zurück.
:9. Er hatte nie etwas verlangt, was nicht auf dem Bestellformular stand.
:10. Elise hatte einmal die Zeit gemessen: selten kürzer als eineinhalb Stunden, nie länger als zwei.
:11. Einmal hatte er beim Gehen „Danke" gesagt, ohne sich umzudrehen, und sie hatte „Bitte" geantwortet, ohne aufzublicken.
:12. Das war die Natur dieser Räume.
:13. Im Oktober erschien er nicht.
:14. Elise vermerkte die Abweichung nicht – aber sie bemerkte sie mit der Genauigkeit, mit der man ein leises Ausbleiben bemerkt, ohne den Kopf zu heben.
:15. Auch der zweite und der dritte Freitag brachten ihn nicht.
:16. Ohne es zu entscheiden, hatte sie begonnen, die Handschriftenmappe donnerstags aus dem Magazin zu holen und auf die Ablage hinter dem Schalter zu legen.
:17. Das widersprach dem internen Verfahrenshandbuch.
:18. Als ihr das auffiel, schob sie die Mappe zurück und sagte sich, es bedeute nichts.
:19. Am nächsten Donnerstag holte sie sie erneut heraus.
:20. An einem Montag öffnete Elise die Archivschublade mit den Bestellformularen der letzten vier Jahre und suchte nach seinem Eintrag.
:21. Er hieß Ruprecht Voll.
:22. Sie las den Namen, legte das Formular zurück und schloss die Schublade, ohne sich etwas zu notieren.
:23. Ein gewöhnlicher Name für einen gewöhnlichen Menschen, der ihr vier Jahre lang selbstverständlich gewesen war.
:24. Der Name hatte die Unauffälligkeit des Mannes nicht verändert.
:25. Er hieß jetzt Ruprecht Voll und war immer noch fort.
:26. Am selben Abend rief sie die Digitalisierung der Mappe auf und blätterte zur siebten Seite – dem einzigen Abschnitt, den er laut Formularangaben je angefordert hatte.
:27. Es war ein Adagio, das unvermittelt abbrach.
:28. Darunter stand in einer anderen Handschrift, kaum entzifferbar: „Non finito."
:29. Nicht beendet.
:30. Elise saß lange vor dem Bildschirm.
:31. Sie dachte nicht an Ruprecht Voll, sondern an die Randnotiz, die jemand anderes hinterlassen hatte – als wäre das Unfertige ein Befund, keine Schuld.
:32. Auf dem Heimweg blieb sie an der Brücke über die Krems stehen und sah auf das Wasser, das in dieser Jahreszeit eine Farbe hatte, die keinem ihrer Archivbegriffe entsprach.
:33. Sie kannte viele Bezeichnungen für den Zustand von Papier: fragmentarisch, degradiert, unvollständig, verloren.
:34. Für das, was sie gerade empfand, hatte sie keine.
:35. Zu Hause erwärmte sie eine Suppe und aß sie stehend, was sie nur tat, wenn sie vergessen hatte, sich zu setzen.
:36. Dann spielte sie Scarlatti – nicht aus Freude, sondern weil die Hände es kannten und den Kopf dabei in Ruhe ließen.
:37. Nach zwanzig Minuten hörte sie auf.
:38. Die Frage, die sie vier Jahre lang nicht gestellt hatte, saß jetzt in der Stille wie ein Halbsatz, dem der zweite fehlt.
:39. In der Handschriftenabteilung fragten die Forschenden, und das Personal antwortete – nicht umgekehrt.
:40. Das war die Ordnung.
:41. Das war korrekt.
:42. Das war ein Käfig.
:43. Nicht weil jemand sie eingesperrt hätte, sondern weil die Ordnung so präzise passte, dass sie nicht gemerkt hatte, wann die Tür zugefallen war.
:44. Am nächsten Freitag öffnete sie die Bibliothek pünktlich um neun.
:45. Die Handschriftenmappe lag im Magazin, korrekt eingeordnet, Rücken bündig.
:46. Um halb elf bestellte jemand KR-Ms-073b: eine Musikwissenschaftlerin aus München, die sich den ganzen Vormittag Notizen machte und gelegentlich leise vor sich hin murmelte.
:47. Elise händigte die Mappe aus, quittierte und lächelte.
:48. Alles funktionierte.
:49. Um Mittag gab die junge Frau die Mappe zurück und fragte, ob der Komponist inzwischen identifiziert worden sei.
:50. Elise antwortete: „Nicht nach unserem Kenntnisstand."
:51. Die junge Frau nickte und ging.
:52. Elise schob die Mappe ins Regal.
:53. Sie hätte sagen können, dass ein Herr aus Frankfurt die siebte Seite vier Jahre lang studiert hatte, ohne eine Antwort zu hinterlassen.
:54. Das wäre keine Archivauskunft gewesen.
:55. Aber es wäre etwas gewesen.
:56. Sie schwieg.
:57. An der Brücke über die Krems blieb sie auf dem Heimweg wieder stehen.
:58. Das Wasser hatte dieselbe Farbe wie in der Woche davor.
:59. Dieser Freitag war vorbei.
:60. Kein Tweedmantel.
:61. Kein Frankfurt.
:62. Kein Non finito.
:63. Nur der nächste Donnerstag, an dem sie darauf achten würde, die Mappe nicht herauszulegen.
:64. Und der Freitag danach, an dem niemand käme.
:65. Und die Ordnung, die beides korrekt verbuchen würde.
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=== 5 ===
:A pecsét
:1. Werner K., negyvenkilenc éves, olyan pontosan ismeri munkája ritmusát, hogy azt már alig érzékeli ritmusként.
:2. Tizennyolc év útlevél-ellenőrzés úgy formálta őt, ahogy a víz a követ – csendesen, drámai vágás nélkül, olyan eredménnyel, amely csak távolabbról rajzolódik ki.
:3. 5:20-kor belép a müncheni repülőtér 2-es termináljába.
:4. Lesimítja a latexkesztyűket, egyszer rányomja a pecsétet a próbapapírra, és ellenőrzi a lenyomatot.
:5. Dátum, időpont, a vonalak pontossága – minden a helyén van.
:6. A termoszt balra teszi, mert jobbra áll a szkenner, olyan sorrend ez, amelyet évekkel ezelőtt egyszer meghatározott, anélkül hogy azóta valaha újragondolta volna.
:7. Sonja kolléganője elhalad mellette, és biccent neki; ő röviden felemeli a kezét, anélkül hogy felnézne.
:8. Ez nem ellenszenvből fakadó hallgatás.
:9. Annak az embernek a koncentrációja ez, aki tudja, hogy az a figyelem, amelyet itt tanúsít, az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely még megmaradt neki.
:10. Szerda, március 12., 11:47.
:11. A Hamburgból huszonkét perces késéssel érkezett gép most egyszerre zúdítja utasait az ellenőrző folyosóra.
:12. Werner gyorsan dolgozik: fénykép, arc, dátum, pecsét.
:13. Aztán valaki egy német útlevelet nyújt át a pult fölött.
:14. Werner kinyitja, és a keze abbahagyja a mozgást.
:15. A fénykép egy arcot mutat, amelyet ismer – egy arcot, amelynek körvonalait hat év alatt sem tudta elfelejteni, noha soha nem próbált emlékezni rájuk.
:16. Az arccsontok.
:17. Az egyenes orr.
:18. Az anyajegy közvetlenül a bal fül alatt, amelyet még mindig el tud képzelni, mert egyszer megérintette a hüvelykujjával, amikor a fia még kicsi volt.
:19. Felix.
:20. Werner felnéz, és amit lát, az egy fiatal férfi, aki mindkét hüvelykujjával egy mobiltelefonon gépel, teljesen távol, teljesen ezen a kabinon, ezen a repülőtéren, ezen a találkozáson kívül.
:21. Ha Felix egy pillanatig tétovázott volna, vagy véletlenül felnézett volna, talán valami lehetséges lett volna.
:22. Nem néz fel.
:23. Werner felemeli a pecsétet.
:24. Lassan kifújja a levegőt, hogy semmi se legyen hallható belőle.
:25. Rányomja.
:26. „Belépés engedélyezve”, mondja, és a hangja úgy cseng, mintha ugyanezt az imént Felix poggyászának mondta volna.
:27. Felix elveszi az útlevelet, és a dzsekije zsebébe dugja.
:28. Werner elengedi, anélkül hogy egy szót szólna.
:29. Werner a friss lenyomatra néz – a dátum ott áll, hibátlanul, mint bármelyik másik útlevélben.
:30. „Következőt, kérem.”
:31. A hátralévő négy óra úgy telik el, ahogy a szolgálati idők mindig eltelnek, ha az ember nem figyel rájuk: észrevétlenül és túl gyorsan.
:32. Werner kitölti a jegyzőkönyveket, elpakolja a pecsétpárnát, lehúzza a kesztyűket.
:33. Senkivel sem beszél.
:34. Nincs mit mondani.
:35. 20:15-kor a sendlingi lakásában ül.
:36. A lakás nem rendetlen, de nem lakják – ez az a különbség, amely időnként feltűnik neki, ha a szükségesnél tovább marad állva egy szobában.
:37. Tárcsázza Claudia számát, amelyet soha nem mentett el, mert fejből tudja, és valamikor megesküdött magának, hogy egy napon el fogja felejteni.
:38. Négy csöngés.
:39. A hangposta.
:40. Leteszi.
:41. Csendben ül.
:42. Aztán még egyszer tárcsáz.
:43. Ugyanaz a hang, ugyanaz az üzenet, amelyet hat év alatt egyszer sem hallott megváltozni.
:44. Megvárja, amíg megszólal a jelzés, aztán úgy beszél a készülékbe, mintha egy álmos hivatalnoknak diktálna le egy leletet.
:45. „Átjutott.”
:46. „Jól néz ki.”
:47. „Csak ezt akartam mondani.”
:48. Leteszi.
:49. Nem tudja, Claudia meg fogja-e hallgatni az üzenetet.
:50. Nem tudja, Felix egyáltalán tudja-e, hol dolgozik az apja – és ha Felix tudná is, ezzel semmit sem nyernének, és semmi sem volna megmagyarázva.
:51. Tésztát főz paradicsomszósszal, a konyhaasztalnál eszik, anélkül hogy bekapcsolná a rádiót.
:52. Elöblíti a tányért.
:53. Az ablak egy belső udvarra néz, ahol nem ég fény.
:54. Másnap reggel 5:20-kor belép az ellenőrzési területre.
:55. A pecsétpárnát előző este újra átitatta, mert tudta, hogy különben a korai lenyomat túl halvány lenne – és a túl halvány lenyomat olyan lenyomat, amelyet kétségbe lehet vonni.
:56. Rányomja a pecsétet a próbapapírra.
:57. A lenyomat a helyén van.
:58. Úgy ül, ahogy mindig ül.
:59. Bauer kolléga megkopogtatja a kabinfalat.
:60. „Minden rendben?”
:61. Werner biccent.
:62. „A pecsétre lassan ráférne egy új szín”, mondja.
:63. Bauer úgy biccent, mintha ez válasz volna egy kérdésre, amelyet nem tett fel, és elmegy.
:64. Werner az indulási-érkezési táblára néz.
:65. Következő érkezés: Berlin, 6:40, 2-es terminál, D kapu.
:66. Kinyitja a termoszt.
:67. A kávé még forró.
:68. Iszik.
:69. Vár.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A pecsét - Der Stempel
:1. Werner K., negyvenkilenc éves, olyan pontosan ismeri munkája ritmusát, hogy azt már alig érzékeli ritmusként. - Werner K., neunundvierzig Jahre alt, kennt den Rhythmus seiner Arbeit so genau, dass er ihn kaum noch als Rhythmus wahrnimmt.
:2. Tizennyolc év útlevél-ellenőrzés úgy formálta őt, ahogy a víz a követ – csendesen, drámai vágás nélkül, olyan eredménnyel, amely csak távolabbról rajzolódik ki. - Achtzehn Jahre Passkontrolle haben ihn geformt wie Wasser den Stein – still, ohne dramatischen Schnitt, mit einem Ergebnis, das sich erst aus der Distanz abzeichnet.
:3. 5:20-kor belép a müncheni repülőtér 2-es termináljába. - Um 5:20 Uhr betritt er Terminal 2 des Flughafens München.
:4. Lesimítja a latexkesztyűket, egyszer rányomja a pecsétet a próbapapírra, és ellenőrzi a lenyomatot. - Er zieht die Latexhandschuhe glatt, drückt den Stempel einmal auf das Testpapier und prüft den Abdruck.
:5. Dátum, időpont, a vonalak pontossága – minden a helyén van. - Datum, Uhrzeit, Liniengenauigkeit – alles sitzt.
:6. A termoszt balra teszi, mert jobbra áll a szkenner, olyan sorrend ez, amelyet évekkel ezelőtt egyszer meghatározott, anélkül hogy azóta valaha újragondolta volna. - Die Thermoskanne stellt er links, weil rechts der Scanner steht, eine Reihenfolge, die er vor Jahren einmal festgelegt hat, ohne sie seitdem je neu zu überdenken.
:7. Sonja kolléganője elhalad mellette, és biccent neki; ő röviden felemeli a kezét, anélkül hogy felnézne. - Kollegin Sonja kommt vorbei und nickt ihm zu; er hebt kurz die Hand, ohne aufzublicken.
:8. Ez nem ellenszenvből fakadó hallgatás. - Das ist kein Schweigen aus Abneigung.
:9. Annak az embernek a koncentrációja ez, aki tudja, hogy az a figyelem, amelyet itt tanúsít, az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely még megmaradt neki. - Es ist die Konzentration dessen, der weiß, dass die Aufmerksamkeit, die er hier aufbringt, die einzige Form von Kontrolle ist, die er noch hat.
:10. Szerda, március 12., 11:47. - Mittwoch, 12. März, 11:47 Uhr.
:11. A Hamburgból huszonkét perces késéssel érkezett gép most egyszerre zúdítja utasait az ellenőrző folyosóra. - Die aus Hamburg mit zweiundzwanzig Minuten Verspätung angekommene Maschine schickt ihre Passagiere jetzt geballt durch den Kontrollkorridor.
:12. Werner gyorsan dolgozik: fénykép, arc, dátum, pecsét. - Werner arbeitet schnell: Foto, Gesicht, Datum, Stempel.
:13. Aztán valaki egy német útlevelet nyújt át a pult fölött. - Dann reicht jemand einen deutschen Reisepass über den Tresen.
:14. Werner kinyitja, és a keze abbahagyja a mozgást. - Werner schlägt ihn auf, und seine Hand hört auf, sich zu bewegen.
:15. A fénykép egy arcot mutat, amelyet ismer – egy arcot, amelynek körvonalait hat év alatt sem tudta elfelejteni, noha soha nem próbált emlékezni rájuk. - Das Foto zeigt ein Gesicht, das er kennt – ein Gesicht, dessen Konturen er in sechs Jahren nicht hat vergessen können, obwohl er nie versucht hat, sie zu erinnern.
:16. Az arccsontok. - Die Wangenknochen.
:17. Az egyenes orr. - Die gerade Nase.
:18. Az anyajegy közvetlenül a bal fül alatt, amelyet még mindig el tud képzelni, mert egyszer megérintette a hüvelykujjával, amikor a fia még kicsi volt. - Das Muttermal knapp unterhalb des linken Ohrs, das er sich noch vorstellen kann, weil er es einmal mit dem Daumen berührt hatte, als sein Sohn noch klein war.
:19. Felix. - Felix.
:20. Werner felnéz, és amit lát, az egy fiatal férfi, aki mindkét hüvelykujjával egy mobiltelefonon gépel, teljesen távol, teljesen ezen a kabinon, ezen a repülőtéren, ezen a találkozáson kívül. - Werner blickt auf, und was er sieht, ist ein junger Mann, der mit beiden Daumen auf ein Handy tippt, vollständig abwesend, vollständig jenseits dieser Kabine, dieses Flughafens, dieser Begegnung.
:21. Ha Felix egy pillanatig tétovázott volna, vagy véletlenül felnézett volna, talán valami lehetséges lett volna. - Hätte Felix einen Moment gezögert oder zufällig aufgeblickt, wäre vielleicht irgendetwas möglich gewesen.
:22. Nem néz fel. - Er blickt nicht auf.
:23. Werner felemeli a pecsétet. - Werner hebt den Stempel.
:24. Lassan kifújja a levegőt, hogy semmi se legyen hallható belőle. - Er atmet aus, langsam, damit nichts davon zu hören ist.
:25. Rányomja. - Er drückt ab.
:26. „Belépés engedélyezve”, mondja, és a hangja úgy cseng, mintha ugyanezt az imént Felix poggyászának mondta volna. - „Einreise genehmigt", sagt er, und seine Stimme klingt, als hätte er dasselbe gerade dem Gepäck vor Felix gesagt.
:27. Felix elveszi az útlevelet, és a dzsekije zsebébe dugja. - Felix nimmt den Pass und steckt ihn in die Jackentasche.
:28. Werner elengedi, anélkül hogy egy szót szólna. - Werner lässt ihn gehen, ohne ein Wort zu sagen.
:29. Werner a friss lenyomatra néz – a dátum ott áll, hibátlanul, mint bármelyik másik útlevélben. - Werner schaut auf den frischen Abdruck – das Datum steht da, tadellos, wie auf jedem anderen Pass.
:30. „Következőt, kérem.” - „Nächster, bitte."
:31. A hátralévő négy óra úgy telik el, ahogy a szolgálati idők mindig eltelnek, ha az ember nem figyel rájuk: észrevétlenül és túl gyorsan. - Die verbleibenden vier Stunden verstreichen, wie Dienstzeiten immer verstreichen, wenn man nicht auf sie achtet: unmerklich und zu schnell.
:32. Werner kitölti a jegyzőkönyveket, elpakolja a pecsétpárnát, lehúzza a kesztyűket. - Werner füllt die Protokolle aus, räumt das Stempelkissen ein, zieht die Handschuhe aus.
:33. Senkivel sem beszél. - Er spricht mit niemandem.
:34. Nincs mit mondani. - Es gibt nichts zu sagen.
:35. 20:15-kor a sendlingi lakásában ül. - Um 20:15 Uhr sitzt er in seiner Wohnung in Sendling.
:36. A lakás nem rendetlen, de nem lakják – ez az a különbség, amely időnként feltűnik neki, ha a szükségesnél tovább marad állva egy szobában. - Die Wohnung ist nicht unordentlich, aber sie ist nicht bewohnt – das ist der Unterschied, der ihm gelegentlich auffällt, wenn er länger als nötig in einem Zimmer stehenbleibt.
:37. Tárcsázza Claudia számát, amelyet soha nem mentett el, mert fejből tudja, és valamikor megesküdött magának, hogy egy napon el fogja felejteni. - Er wählt Claudias Nummer, die er nie gespeichert hat, weil er sie auswendig kennt und sich irgendwann geschworen hatte, sie eines Tages zu vergessen.
:38. Négy csöngés. - Vier Freizeichen.
:39. A hangposta. - Die Mailbox.
:40. Leteszi. - Er legt auf.
:41. Csendben ül. - Er sitzt still.
:42. Aztán még egyszer tárcsáz. - Dann wählt er noch einmal.
:43. Ugyanaz a hang, ugyanaz az üzenet, amelyet hat év alatt egyszer sem hallott megváltozni. - Dieselbe Stimme, dieselbe Ansage, die er in sechs Jahren nicht hat ändern hören.
:44. Megvárja, amíg megszólal a jelzés, aztán úgy beszél a készülékbe, mintha egy álmos hivatalnoknak diktálna le egy leletet. - Er wartet, bis der Ton kommt, und spricht dann in das Gerät, als würde er einem schläfrigen Beamten einen Befund diktieren.
:45. „Átjutott.” - „Er ist durchgekommen."
:46. „Jól néz ki.” - „Er sieht gut aus."
:47. „Csak ezt akartam mondani.” - „Ich wollte das nur sagen."
:48. Leteszi. - Er legt auf.
:49. Nem tudja, Claudia meg fogja-e hallgatni az üzenetet. - Er weiß nicht, ob Claudia die Nachricht abhören wird.
:50. Nem tudja, Felix egyáltalán tudja-e, hol dolgozik az apja – és ha Felix tudná is, ezzel semmit sem nyernének, és semmi sem volna megmagyarázva. - Er weiß nicht, ob Felix überhaupt weiß, wo sein Vater arbeitet – und wüsste Felix es, wäre damit nichts gewonnen und nichts erklärt.
:51. Tésztát főz paradicsomszósszal, a konyhaasztalnál eszik, anélkül hogy bekapcsolná a rádiót. - Er kocht Nudeln mit Tomatensauce, isst am Küchentisch, ohne das Radio einzuschalten.
:52. Elöblíti a tányért. - Er spült den Teller ab.
:53. Az ablak egy belső udvarra néz, ahol nem ég fény. - Das Fenster zeigt auf einen Innenhof, in dem kein Licht brennt.
:54. Másnap reggel 5:20-kor belép az ellenőrzési területre. - Am nächsten Morgen betritt er den Kontrollbereich um 5:20 Uhr.
:55. A pecsétpárnát előző este újra átitatta, mert tudta, hogy különben a korai lenyomat túl halvány lenne – és a túl halvány lenyomat olyan lenyomat, amelyet kétségbe lehet vonni. - Das Stempelkissen hat er am Vorabend neu getränkt, weil er wusste, dass der frühe Abdruck sonst zu hell ausfiele – und ein zu heller Abdruck ist ein Abdruck, den man anzweifeln kann.
:56. Rányomja a pecsétet a próbapapírra. - Er drückt den Stempel auf das Testpapier.
:57. A lenyomat a helyén van. - Der Abdruck sitzt.
:58. Úgy ül, ahogy mindig ül. - Er sitzt, wie er immer sitzt.
:59. Bauer kolléga megkopogtatja a kabinfalat. - Kollege Bauer klopft an die Kabinenwand.
:60. „Minden rendben?” - „Alles okay?"
:61. Werner biccent. - Werner nickt.
:62. „A pecsétre lassan ráférne egy új szín”, mondja. - „Der Stempel könnte bald eine neue Farbe gebrauchen", sagt er.
:63. Bauer úgy biccent, mintha ez válasz volna egy kérdésre, amelyet nem tett fel, és elmegy. - Bauer nickt, als wäre das eine Antwort auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, und geht.
:64. Werner az indulási-érkezési táblára néz. - Werner schaut auf die Anzeigetafel.
:65. Következő érkezés: Berlin, 6:40, 2-es terminál, D kapu. - Nächste Ankunft: Berlin, 6:40, Terminal 2, Gate D.
:66. Kinyitja a termoszt. - Er öffnet die Thermoskanne.
:67. A kávé még forró. - Der Kaffee ist noch heiß.
:68. Iszik. - Er trinkt.
:69. Vár. - Er wartet.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Stempel
:1. Werner K., neunundvierzig Jahre alt, kennt den Rhythmus seiner Arbeit so genau, dass er ihn kaum noch als Rhythmus wahrnimmt.
:2. Achtzehn Jahre Passkontrolle haben ihn geformt wie Wasser den Stein – still, ohne dramatischen Schnitt, mit einem Ergebnis, das sich erst aus der Distanz abzeichnet.
:3. Um 5:20 Uhr betritt er Terminal 2 des Flughafens München.
:4. Er zieht die Latexhandschuhe glatt, drückt den Stempel einmal auf das Testpapier und prüft den Abdruck.
:5. Datum, Uhrzeit, Liniengenauigkeit – alles sitzt.
:6. Die Thermoskanne stellt er links, weil rechts der Scanner steht, eine Reihenfolge, die er vor Jahren einmal festgelegt hat, ohne sie seitdem je neu zu überdenken.
:7. Kollegin Sonja kommt vorbei und nickt ihm zu; er hebt kurz die Hand, ohne aufzublicken.
:8. Das ist kein Schweigen aus Abneigung.
:9. Es ist die Konzentration dessen, der weiß, dass die Aufmerksamkeit, die er hier aufbringt, die einzige Form von Kontrolle ist, die er noch hat.
:10. Mittwoch, 12. März, 11:47 Uhr.
:11. Die aus Hamburg mit zweiundzwanzig Minuten Verspätung angekommene Maschine schickt ihre Passagiere jetzt geballt durch den Kontrollkorridor.
:12. Werner arbeitet schnell: Foto, Gesicht, Datum, Stempel.
:13. Dann reicht jemand einen deutschen Reisepass über den Tresen.
:14. Werner schlägt ihn auf, und seine Hand hört auf, sich zu bewegen.
:15. Das Foto zeigt ein Gesicht, das er kennt – ein Gesicht, dessen Konturen er in sechs Jahren nicht hat vergessen können, obwohl er nie versucht hat, sie zu erinnern.
:16. Die Wangenknochen.
:17. Die gerade Nase.
:18. Das Muttermal knapp unterhalb des linken Ohrs, das er sich noch vorstellen kann, weil er es einmal mit dem Daumen berührt hatte, als sein Sohn noch klein war.
:19. Felix.
:20. Werner blickt auf, und was er sieht, ist ein junger Mann, der mit beiden Daumen auf ein Handy tippt, vollständig abwesend, vollständig jenseits dieser Kabine, dieses Flughafens, dieser Begegnung.
:21. Hätte Felix einen Moment gezögert oder zufällig aufgeblickt, wäre vielleicht irgendetwas möglich gewesen.
:22. Er blickt nicht auf.
:23. Werner hebt den Stempel.
:24. Er atmet aus, langsam, damit nichts davon zu hören ist.
:25. Er drückt ab.
:26. „Einreise genehmigt", sagt er, und seine Stimme klingt, als hätte er dasselbe gerade dem Gepäck vor Felix gesagt.
:27. Felix nimmt den Pass und steckt ihn in die Jackentasche.
:28. Werner lässt ihn gehen, ohne ein Wort zu sagen.
:29. Werner schaut auf den frischen Abdruck – das Datum steht da, tadellos, wie auf jedem anderen Pass.
:30. „Nächster, bitte."
:31. Die verbleibenden vier Stunden verstreichen, wie Dienstzeiten immer verstreichen, wenn man nicht auf sie achtet: unmerklich und zu schnell.
:32. Werner füllt die Protokolle aus, räumt das Stempelkissen ein, zieht die Handschuhe aus.
:33. Er spricht mit niemandem.
:34. Es gibt nichts zu sagen.
:35. Um 20:15 Uhr sitzt er in seiner Wohnung in Sendling.
:36. Die Wohnung ist nicht unordentlich, aber sie ist nicht bewohnt – das ist der Unterschied, der ihm gelegentlich auffällt, wenn er länger als nötig in einem Zimmer stehenbleibt.
:37. Er wählt Claudias Nummer, die er nie gespeichert hat, weil er sie auswendig kennt und sich irgendwann geschworen hatte, sie eines Tages zu vergessen.
:38. Vier Freizeichen.
:39. Die Mailbox.
:40. Er legt auf.
:41. Er sitzt still.
:42. Dann wählt er noch einmal.
:43. Dieselbe Stimme, dieselbe Ansage, die er in sechs Jahren nicht hat ändern hören.
:44. Er wartet, bis der Ton kommt, und spricht dann in das Gerät, als würde er einem schläfrigen Beamten einen Befund diktieren.
:45. „Er ist durchgekommen."
:46. „Er sieht gut aus."
:47. „Ich wollte das nur sagen."
:48. Er legt auf.
:49. Er weiß nicht, ob Claudia die Nachricht abhören wird.
:50. Er weiß nicht, ob Felix überhaupt weiß, wo sein Vater arbeitet – und wüsste Felix es, wäre damit nichts gewonnen und nichts erklärt.
:51. Er kocht Nudeln mit Tomatensauce, isst am Küchentisch, ohne das Radio einzuschalten.
:52. Er spült den Teller ab.
:53. Das Fenster zeigt auf einen Innenhof, in dem kein Licht brennt.
:54. Am nächsten Morgen betritt er den Kontrollbereich um 5:20 Uhr.
:55. Das Stempelkissen hat er am Vorabend neu getränkt, weil er wusste, dass der frühe Abdruck sonst zu hell ausfiele – und ein zu heller Abdruck ist ein Abdruck, den man anzweifeln kann.
:56. Er drückt den Stempel auf das Testpapier.
:57. Der Abdruck sitzt.
:58. Er sitzt, wie er immer sitzt.
:59. Kollege Bauer klopft an die Kabinenwand.
:60. „Alles okay?"
:61. Werner nickt.
:62. „Der Stempel könnte bald eine neue Farbe gebrauchen", sagt er.
:63. Bauer nickt, als wäre das eine Antwort auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, und geht.
:64. Werner schaut auf die Anzeigetafel.
:65. Nächste Ankunft: Berlin, 6:40, Terminal 2, Gate D.
:66. Er öffnet die Thermoskanne.
:67. Der Kaffee ist noch heiß.
:68. Er trinkt.
:69. Er wartet.
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=== 5 ===
:Torben és a jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni.
:2. Hagytam sikítani.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett.
:4. Torben semminek sem nevezte.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén.
:8. Torben odanézett.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt.
:10. Ez legalább fizetve volt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt.
:13. Nem – ez nem volt igaz.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben.
:15. Torben letette a reszelőt.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.”
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.”
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz.
:21. Nem kérdezte meg.
:22. Már nem is kérdezhette meg.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott.
:24. Szerette az esőt a bádogon.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt.
:32. Négyujjnyi.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte.
:34. Vagy több.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:50. Aztán visszatette.
:51. Még nem.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta.
:58. Valószínűleg igen.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani.
:60. A ház felé vezető úton megint esett.
:61. Az öböl már nem volt látható.
:62. Azt gondolta: holnap.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet.
:66. Hidegen itta meg.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé.
:68. Ott ült, amíg besötétedett.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot.
:73. Még nem.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Torben és a jolle - Torben und die Jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni. - Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Hagytam sikítani. - Er ließ sie schreien.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett. - Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben semminek sem nevezte. - Torben nannte es gar nichts.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki. - Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú. - Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén. - Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben odanézett. - Torben sah hin.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt. - Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Ez legalább fizetve volt. - Das war wenigstens bezahlt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt. - Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt. - Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nem – ez nem volt igaz. - Nein – das stimmte nicht.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben. - Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben letette a reszelőt. - Torben legte die Feile ab.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket. - Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget. - Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.” - Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.” - Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz. - Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Nem kérdezte meg. - Er hatte nicht gefragt.
:22. Már nem is kérdezhette meg. - Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott. - Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Szerette az esőt a bádogon. - Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja. - Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg. - Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva. - Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott. - Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt. - Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást. - Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt. - Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Négyujjnyi. - Vier Fingerbreit.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte. - Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Vagy több. - Oder mehr.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna. - Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott. - Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül. - Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki. - Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek. - Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért. - Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva. - Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt. - Die Bucht lag blank und still.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon. - Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg. - Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek. - Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit. - Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt. - Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára. - Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Aztán visszatette. - Dann legte er ihn zurück.
:51. Még nem. - Noch nicht.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta. - Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el. - Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt. - Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb. - Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta. - Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta. - Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani. - Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. A ház felé vezető úton megint esett. - Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Az öböl már nem volt látható. - Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Azt gondolta: holnap. - Er dachte: Morgen.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított. - Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz. - Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet. - Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Hidegen itta meg. - Er trank ihn kalt.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé. - In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Ott ült, amíg besötétedett. - Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje. - Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert. - Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra. - Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot. - Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Még nem. - Noch nicht.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Torben und die Jolle
:1. Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Er ließ sie schreien.
:3. Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben nannte es gar nichts.
:5. Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben sah hin.
:9. Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Das war wenigstens bezahlt.
:11. Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nein – das stimmte nicht.
:14. Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben legte die Feile ab.
:16. Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Er hatte nicht gefragt.
:22. Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Vier Fingerbreit.
:33. Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Oder mehr.
:35. Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Die Bucht lag blank und still.
:43. Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Dann legte er ihn zurück.
:51. Noch nicht.
:52. Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Wahrscheinlich schon.
:59. Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Er dachte: Morgen.
:63. Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Er trank ihn kalt.
:67. In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Noch nicht.
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2026-05-18T16:43:11Z
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=== 1 ===
:Az elárasztott rét
:1. Az üzenet olyan rövid volt, hogy Maeve-nek kétszer is el kellett olvasnia, nem azért, mert nem értette a szavakat, hanem mert maga a rövidség közölt valamit, ami túlmutatott a szavakon.
:2. Órák óta ébren feküdt, annak a különös, éber tisztaságnak az állapotában, amely azt jellemzi, aki vár valamire, anélkül hogy be akarná vallani magának, mire.
:3. A bőrönd húsz perc alatt össze volt pakolva, túl könnyű volt egy hétre, túl nehéz valakinek, aki őszinte lett volna önmagához.
:4. A nyugat felé vezető úton a táj valami ideiglenessé, átmenetivé változott, mintha maga a vidék is elhalasztotta volna a döntést, hogy mi akar lenni.
:5. Ott, ahol a kavicsos út vízbe ment át, megállt, és még egy pillanatig ott ült a lefullasztott motorban, amely halk meleget árasztott magából, mint egy állat, amely kibontakozik egy ölelésből.
:6. A sárnak olyan nyúlós türelme volt, mint valaminek, aminek van ideje, és ezt tudja is, és olyan mellékesen nyelte el a lépteit, hogy Maeve ezt személyesnek érezte.
:7. A ház a sötétben állt, csak odafent égett egyetlen ablak, és a gyertyafénynek, amely az ajtó előtti vízfelszínen tükröződött, volt valami bizonytalan jellege, mintha maga sem tudná, meleget vagy figyelmeztetést akar-e jelezni.
:8. Declan már az ajtóban állt, mielőtt még kopoghatott volna, és Maeve egy pillanatra eltűnődött, vajon várta-e őt, vagy ezen az éjszakán amúgy sem tudott aludni – egyik sem lepte volna meg.
:9. „Korábban is elindulhattál volna”, mondta, és ebben a mondatban minden benne volt: sem szemrehányás, sem megkönnyebbülés, csak annak a csendes elszámolása, aki már régen leszokott a számolásról.
:10. Úgy ölelték meg egymást, ahogyan az évtizedek alatt beidegződik, amikor az érzés túl nagy, és a test megtanulta, hogyan bánjon vele – röviden, szorosan, egy hátveregetéssel, amely nagyjából azt jelentette: Még állunk, ezt már megállapítottuk, beszéljünk tovább.
:11. A földszint víz alatt állt, amelynek a lobogó gyertyafényben szinte nyugtalanító szépsége volt, az a fajta szépség, amelyben nem bízunk, mert tudjuk, mi van alatta.
:12. Apja jegyzetfüzete a felszínen sodródott, felnyílva és felduzzadva, a kézírás szürke felhőkké folyt szét, amelyek már semmi konkrétra nem emlékeztettek – vagy talán éppen ezért mindenre.
:13. Maeve utána nyúlt, és egy pillanatig tartotta, anélkül hogy belenézett volna, mert bizonyos tárgyakat először súlyként kell hordozni, mielőtt az ember igazán szemügyre vehetné őket.
:14. Odafent Bridie a tetőablak alatt ült a karosszékben, kezeit egymásra téve, olyan csenddel, amely nem kimerültség volt, hanem valamiféle elhatározott nyugalom, amely Maeve-et mindig olyan vízre emlékeztette, amely elég mély ahhoz, hogy nyugodt legyen.
:15. „Az alsó palackokat számolom”, mondta Bridie, anélkül hogy bárki kérdezte volna, „egyet minden évért, amelyet itt éltem – ez most hatvannyolc, ha te is számoltad.”
:16. Maeve leült a karosszék karfájára, és kezét anyja kezére tette, amely hűvösnek érződött és száraznak, mint a papír, amelyet már régen elolvastak.
:17. Aztán Declan lentről kiáltott, mert a komód még állt, és a víz nem várt a szentimentalizmusra, és ez volt a csendes jelenet vége.
:18. A komód cipelése olyan módon volt fáradságos, amely már-már komikus volt – annak a vacaknak megvolt a régi bútorok elszánt makacssága, amelyek úgy döntöttek, hogy többé nem hagyják magukat megmozdítani –, és Declan írül káromkodott, amit kevésbé istenkáromlónak tartott, mint az angolt, bár Bridie mindkettőt hallotta, és mindkét nyelvet értette.
:19. Amikor odafent letették azt a vacakot, és Maeve homlokát a hűvös fához támasztotta, mindketten nevettek, mert a nevetés néha az egyetlen, ami nem sérti meg a kimerültséget.
:20. Odakint a szomszédok hosszú, néma láncban hordták a homokzsákokat az esőben, és a sötétben ennek szinte rituális jellege volt, mintha olyan szokáshoz tartozna, amelynek jelentését már nem ismerjük, de mégis végrehajtjuk, mert rendet ad az éjszakának.
:21. Maeve újra felvette a vizes kabátot, és kilépett, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, mert az ilyen éjszakák nem küldenek meghívót, és nem vezetnek jegyzőkönyvet.
:22. Aoife, aki hetvenéves volt, és negyven éve szomszéd, olyan pontossággal lapátolta a földet a zsákokba, hogy Maeve szégyenkezni kezdett, és közben alig nézett fel.
:23. „Két éve nem láttalak”, mondta Aoife olyan hangon, amely sem vádló, sem szívélyes nem volt, hanem egyszerűen pontos.
:24. A munkának megvolt annak a néma méltósága, amit el kell végezni, és aminek nincs szüksége kíséretre, és Maeve egy idő után érzett valamit, amit nem tudott rögtön besorolni – valamiféle testi tisztaságot, amely akkor keletkezik, amikor az értelem abbahagyja önmaga kommentálását.
:25. Éjfél felé a víz megtorpant, olyan hirtelenséggel, mintha döntés született volna, és ebben a szünetben volt valami szinte szuverén, mintha a víz nem természeti esemény volna, hanem szereplő, aki röviden magába száll.
:26. Declan felmászott a fészer hullámbádog tetejére, és lenyújtotta neki a kezét – magyarázat nélküli mozdulat volt, amelynek nem is volt szüksége magyarázatra.
:27. Onnan fentről nyitva feküdt előttük az egész átalakulás: az udvar fekete tükör volt, amelyben semmi sem tükröződött az égen kívül, a parti nyírfák törzsük feléig elsüllyedtek, a mögöttük lévő mezőkön pedig nem lehetett felismerni a határt aközött, ami föld volt, és aközött, aminek levegőnek kellett volna lennie.
:28. „Ott jártam iskolába”, mondta Maeve, bár az út víz alatt feküdt, és maga is tudta, hogy nem az útról beszél.
:29. „Tudom”, mondta Declan, és ebben a két szóban benne volt gyerekkoruk teljes aszimmetriája – ő mindent megőrzött, Maeve mindent magával vitt, és egyik sem volt hiba.
:30. Declan előhúzott a kabátzsebéből egy műanyag palackot, és a whiskey olyan fajta volt, amelyet az ember nem ír le, mert a pillanat fontosabb, mint az íz.
:31. A palack egy régi rítus nyugodt szabályosságával járt körbe közöttük, és az éjszaka úgy borult rájuk, mint valami, ami nem akar véget érni.
:32. „Mindig azon tűnődtem”, mondta végül Maeve, aztán egy ideig állni hagyta a mondatot, mielőtt befejezte volna, „volt-e valaha olyan pillanatod, amikor megértetted, miért maradtál.”
:33. Declan úgy hallgatott, hogy az nem zavar volt, hanem gondosság, annak a gondossága, aki megtanulta, hogy bizonyos kérdések nem viselik el a gyors válaszokat.
:34. „Ez feltételezi”, mondta végül, „hogy a maradás döntés volt, amelyet másként is meg lehetett volna hozni – de azt hiszem, bizonyos emberek egyszerűen egy bizonyos fajta földből vannak.”
:35. Maeve arra gondolt, hogyan hajtott el huszonkét évesen, hagyva, hogy a falu egyre kisebb legyen a visszapillantó tükörben, meggyőződve arról, hogy a távolság ugyanaz, mint a szabadság, és hogy mindkettő ugyanaz, mint a megérkezés.
:36. „Azt hittem, itt már végeztem”, mondta.
:37. Declan elvette a palackot, ivott, aztán anélkül, hogy ránézett volna, azt mondta: „Végeztél. De ez csak azt jelenti, hogy tudod, honnan jössz – nem azt, hogy megszűntél ide tartozni.”
:38. Az eső újra rákezdett, olyan visszafogottsággal, amely szinte udvariasnak hatott, mintha kivárta volna a beszélgetést.
:39. Még sokáig ültek a tetőn, köztük a palackkal, alattuk a vízzel, és Maeve érezte, ahogy valami, amit sokáig lezártságnak tartott, másnak bizonyul – valamiféle nyitott számlának, amely nem követel kiegyenlítést, csak időnkénti figyelmet.
:40. Reggelre a víz engedett, keveset, de olyan határozottsággal, amely garancia nélküli ígéretnek hatott.
:41. Bridie az ablaknál állt, a teát mindkét kezében tartva, és olyan higgadtsággal nézte az udvar sarát, amelyet Maeve csak most, ennyi év után ismert fel annak, ami mindig is volt: nem közönynek, hanem a kitartás egy nagyon régi formájának.
:42. Ketten lapátoltak, némán, olyan ritmusban, amely magától alakult ki, ahogyan a lélegzetvételek is kialakulnak, anélkül hogy az ember döntene róluk.
:43. Kora délután Maeve kihúzta a bőröndöt a sárból, letörölte egy már eleve elveszett törülközővel, és az autóhoz állította, és ennek a kis cselekedetnek volt valami véglegessége, amelyet ő maga nem szánt bele.
:44. Declan az ajtóban állt, vállát a keretnek támasztva, és olyan csenddel figyelte ezt, amely nem közöny volt, hanem annak a különös figyelme, aki valamit az emlékezetébe vés.
:45. „Legközelebb előbb telefonálj”, mondta.
:46. „Nem lesz legközelebb”, mondta Maeve, annak teljes tudatában, hogy hazudik, és Declan tudta ezt, és Maeve tudta, hogy Declan tudja, és ettől a hazugság valamiféle megállapodássá vált.
:47. Bridie egyszer intett, minden színpadiasság nélkül, egy apró, nyugodt intéssel az ablakból, amelyben több tartalom volt, mint a legtöbb ölelésben.
:48. Az autó rádiója egy olyan dalt játszott, amelyet apja mindig szeretett, és Maeve hagyta tovább szólni, akkor is, amikor fájni kezdett, mert bizonyos dolgok csak akkor teljesek, ha az ember a végükig tartja őket.
:49. A visszapillantó tükörben Declan a nyitott ajtóban állt, arcát az eső felé fordítva, mintha ez választás volna, és nem csupán testtartás – talán mindkettő volt.
:50. Lassan vezetett, mert az út még félig víz alatt állt, de azért is, mert még egy ideig meg akarta őrizni a képet a tükörben, mielőtt a kanyar elvette volna.
:51. A víznek nem volt vége, és a következő áradás el fog jönni, ugyanolyan tárgyilagos elkerülhetetlenséggel, mint ez, és Maeve újra el fog indulni, ez most már biztos volt, egy bőrönddel, amely túl könnyű volt egy hétre, és túl nehéz valakinek, aki őszinte lett volna önmagához.
:52. De a ház állt, és a benne lévő emberek álltak, és talán ez volt az egyetlen fajta elkészültség, amely a világban valóban érvényes.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az elárasztott rét - Die Wiese unter Wasser
:1. Az üzenet olyan rövid volt, hogy Maeve-nek kétszer is el kellett olvasnia, nem azért, mert nem értette a szavakat, hanem mert maga a rövidség közölt valamit, ami túlmutatott a szavakon. - Die Nachricht war so kurz, dass Maeve sie zweimal lesen musste, nicht weil sie die Worte nicht verstand, sondern weil die Kürze selbst etwas mitteilte, das über die Worte hinausging.
:2. Órák óta ébren feküdt, annak a különös, éber tisztaságnak az állapotában, amely azt jellemzi, aki vár valamire, anélkül hogy be akarná vallani magának, mire. - Sie lag seit Stunden wach, mit der besonderen Hellwachheit von jemandem, der auf etwas wartet, ohne sich eingestehen zu wollen, worauf.
:3. A bőrönd húsz perc alatt össze volt pakolva, túl könnyű volt egy hétre, túl nehéz valakinek, aki őszinte lett volna önmagához. - Der Koffer war in zwanzig Minuten gepackt, zu leicht für eine Woche, zu schwer für jemanden, der ehrlich wäre mit sich selbst.
:4. A nyugat felé vezető úton a táj valami ideiglenessé, átmenetivé változott, mintha maga a vidék is elhalasztotta volna a döntést, hogy mi akar lenni. - Auf der Fahrt nach Westen verwandelte sich die Landschaft in etwas Vorläufiges, Überganghaftes, als hätte die Gegend selbst die Entscheidung vertagt, was sie sein wollte.
:5. Ott, ahol a kavicsos út vízbe ment át, megállt, és még egy pillanatig ott ült a lefullasztott motorban, amely halk meleget árasztott magából, mint egy állat, amely kibontakozik egy ölelésből. - Wo die Schotterstraße ins Wasser überging, hielt sie an und saß noch einen Moment im abgewürgten Motor, der leise Wärme abgab wie ein Tier, das sich aus einer Umarmung löst.
:6. A sárnak olyan nyúlós türelme volt, mint valaminek, aminek van ideje, és ezt tudja is, és olyan mellékesen nyelte el a lépteit, hogy Maeve ezt személyesnek érezte. - Der Matsch hatte die zähflüssige Geduld von etwas, das Zeit hat und das weiß, und er schluckte ihre Schritte mit einer Beiläufigkeit, die Maeve als persönlich empfand.
:7. A ház a sötétben állt, csak odafent égett egyetlen ablak, és a gyertyafénynek, amely az ajtó előtti vízfelszínen tükröződött, volt valami bizonytalan jellege, mintha maga sem tudná, meleget vagy figyelmeztetést akar-e jelezni. - Das Haus stand im Dunkel, nur ein einziges Fenster oben brannte, und das Kerzenlicht, das sich auf der Wasseroberfläche vor der Tür spiegelte, hatte etwas Unschlüssiges, als wüsste es selbst nicht, ob es Wärme oder Warnung signalisieren sollte.
:8. Declan már az ajtóban állt, mielőtt még kopoghatott volna, és Maeve egy pillanatra eltűnődött, vajon várta-e őt, vagy ezen az éjszakán amúgy sem tudott aludni – egyik sem lepte volna meg. - Declan stand in der Tür, noch bevor sie klopfen konnte, und sie fragte sich kurz, ob er gewartet hatte oder ob er in dieser Nacht ohnehin nicht schlafen konnte – beides hätte sie nicht überrascht.
:9. „Korábban is elindulhattál volna”, mondta, és ebben a mondatban minden benne volt: sem szemrehányás, sem megkönnyebbülés, csak annak a csendes elszámolása, aki már régen leszokott a számolásról. - „Du hättest früher fahren können", sagte er, und in diesem Satz lag alles: kein Vorwurf, keine Erleichterung, nur die stille Abrechnung von jemandem, der sich das Rechnen schon lange abgewöhnt hat.
:10. Úgy ölelték meg egymást, ahogyan az évtizedek alatt beidegződik, amikor az érzés túl nagy, és a test megtanulta, hogyan bánjon vele – röviden, szorosan, egy hátveregetéssel, amely nagyjából azt jelentette: Még állunk, ezt már megállapítottuk, beszéljünk tovább. - Sie umarmten sich auf die Art, die sich über Jahrzehnte einschleift, wenn das Gefühl zu groß ist und der Körper gelernt hat, damit umzugehen – kurz, fest, mit einem Klopfen auf den Rücken, das ungefähr bedeutete: Wir stehen noch, das haben wir schon festgestellt, reden wir weiter.
:11. A földszint víz alatt állt, amelynek a lobogó gyertyafényben szinte nyugtalanító szépsége volt, az a fajta szépség, amelyben nem bízunk, mert tudjuk, mi van alatta. - Das Erdgeschoss stand unter Wasser, das im flackernden Kerzenschein eine fast beunruhigende Schönheit hatte, die Art von Schönheit, der man misstraut, weil man weiß, was darunter liegt.
:12. Apja jegyzetfüzete a felszínen sodródott, felnyílva és felduzzadva, a kézírás szürke felhőkké folyt szét, amelyek már semmi konkrétra nem emlékeztettek – vagy talán éppen ezért mindenre. - Das Notizbuch ihres Vaters trieb auf der Oberfläche, aufgeblättert und aufgequollen, die Handschrift zu grauen Wolken verlaufen, die an nichts Konkretes mehr erinnerten – oder vielleicht gerade deshalb an alles.
:13. Maeve utána nyúlt, és egy pillanatig tartotta, anélkül hogy belenézett volna, mert bizonyos tárgyakat először súlyként kell hordozni, mielőtt az ember igazán szemügyre vehetné őket. - Maeve griff danach und hielt es einen Moment, ohne hineinzusehen, weil manche Objekte zunächst als Gewicht getragen werden müssen, bevor man sie wirklich betrachten kann.
:14. Odafent Bridie a tetőablak alatt ült a karosszékben, kezeit egymásra téve, olyan csenddel, amely nem kimerültség volt, hanem valamiféle elhatározott nyugalom, amely Maeve-et mindig olyan vízre emlékeztette, amely elég mély ahhoz, hogy nyugodt legyen. - Oben saß Bridie im Sessel unter dem Dachfenster, die Hände übereinandergelegt mit einer Stille, die keine Erschöpfung war, sondern eine Art beschlossene Ruhe, die Maeve immer an Wasser erinnert hatte, das tief genug ist, um ruhig zu sein.
:15. „Az alsó palackokat számolom”, mondta Bridie, anélkül hogy bárki kérdezte volna, „egyet minden évért, amelyet itt éltem – ez most hatvannyolc, ha te is számoltad.” - „Ich zähle die Flaschen unten", sagte Bridie, ohne dass jemand gefragt hatte, „eine für jedes Jahr, das ich hier gelebt habe – das sind jetzt achtundsechzig, falls du mitgezählt hast."
:16. Maeve leült a karosszék karfájára, és kezét anyja kezére tette, amely hűvösnek érződött és száraznak, mint a papír, amelyet már régen elolvastak. - Maeve setzte sich auf die Armlehne des Sessels und legte die Hand auf die der Mutter, die sich kühl anfühlte und trocken wie Papier, das schon lange gelesen wurde.
:17. Aztán Declan lentről kiáltott, mert a komód még állt, és a víz nem várt a szentimentalizmusra, és ez volt a csendes jelenet vége. - Dann rief Declan von unten, weil die Kommode noch stand und das Wasser nicht auf Sentimentalität wartete, und das war das Ende der stillen Szene.
:18. A komód cipelése olyan módon volt fáradságos, amely már-már komikus volt – annak a vacaknak megvolt a régi bútorok elszánt makacssága, amelyek úgy döntöttek, hogy többé nem hagyják magukat megmozdítani –, és Declan írül káromkodott, amit kevésbé istenkáromlónak tartott, mint az angolt, bár Bridie mindkettőt hallotta, és mindkét nyelvet értette. - Das Schleppen der Kommode war mühselig auf eine Weise, die fast komisch war – das Ding hatte den entschlossenen Eigensinn alter Möbel, die sich entschieden haben, dass sie sich nicht mehr bewegen lassen –, und Declan fluchte auf Irisch, was er für weniger gotteslästerlich hielt als auf Englisch, obwohl Bridie beides hörte und beide Sprachen verstand.
:19. Amikor odafent letették azt a vacakot, és Maeve homlokát a hűvös fához támasztotta, mindketten nevettek, mert a nevetés néha az egyetlen, ami nem sérti meg a kimerültséget. - Als sie das Ding oben abstellten und Maeve die Stirn gegen das kühle Holz lehnte, lachten sie beide, weil Lachen manchmal das Einzige ist, das die Erschöpfung nicht beleidigt.
:20. Odakint a szomszédok hosszú, néma láncban hordták a homokzsákokat az esőben, és a sötétben ennek szinte rituális jellege volt, mintha olyan szokáshoz tartozna, amelynek jelentését már nem ismerjük, de mégis végrehajtjuk, mert rendet ad az éjszakának. - Draußen schleppten die Nachbarn Sandsäcke in einer langen schweigenden Kette durch den Regen, und in der Dunkelheit hatte das etwas fast Rituelles, als gehörte es zu einem Brauch, dessen Bedeutung man nicht mehr kennt, den man aber trotzdem vollzieht, weil er der Nacht eine Ordnung gibt.
:21. Maeve újra felvette a vizes kabátot, és kilépett, anélkül hogy megkérdezte volna, kinek van rá szüksége, mert az ilyen éjszakák nem küldenek meghívót, és nem vezetnek jegyzőkönyvet. - Maeve zog die nasse Jacke wieder an und trat hinaus, ohne zu fragen, wer sie brauchte, weil Nächte wie diese keine Einladungen versenden und keine Protokolle führen.
:22. Aoife, aki hetvenéves volt, és negyven éve szomszéd, olyan pontossággal lapátolta a földet a zsákokba, hogy Maeve szégyenkezni kezdett, és közben alig nézett fel. - Aoife, siebzig und seit vierzig Jahren Nachbarin, schaufelte Erde in Säcke mit einer Akkuratesse, die Maeve beschämte, und schaute dabei kaum auf.
:23. „Két éve nem láttalak”, mondta Aoife olyan hangon, amely sem vádló, sem szívélyes nem volt, hanem egyszerűen pontos. - „Ich hab dich seit zwei Jahren nicht gesehen", sagte Aoife, in einem Ton, der weder anklagend noch herzlich war, sondern einfach präzise.
:24. A munkának megvolt annak a néma méltósága, amit el kell végezni, és aminek nincs szüksége kíséretre, és Maeve egy idő után érzett valamit, amit nem tudott rögtön besorolni – valamiféle testi tisztaságot, amely akkor keletkezik, amikor az értelem abbahagyja önmaga kommentálását. - Die Arbeit hatte die schweigende Würde von etwas, das getan werden muss und das keine Begleitung braucht, und Maeve empfand nach einer Weile etwas, das sie nicht gleich einordnen konnte – eine Art körperlicher Klarheit, die entsteht, wenn der Verstand aufhört, sich selbst zu kommentieren.
:25. Éjfél felé a víz megtorpant, olyan hirtelenséggel, mintha döntés született volna, és ebben a szünetben volt valami szinte szuverén, mintha a víz nem természeti esemény volna, hanem szereplő, aki röviden magába száll. - Gegen Mitternacht hielt das Wasser inne, mit einer Abruptheit, als wäre eine Entscheidung gefallen, und diese Pause hatte etwas fast Souveränes, als wäre das Wasser kein Naturereignis, sondern ein Akteur, der sich kurz besinnt.
:26. Declan felmászott a fészer hullámbádog tetejére, és lenyújtotta neki a kezét – magyarázat nélküli mozdulat volt, amelynek nem is volt szüksége magyarázatra. - Declan kletterte auf das Wellblechdach des Schuppens und streckte ihr die Hand herunter – eine Geste ohne Erklärung, die keine brauchte.
:27. Onnan fentről nyitva feküdt előttük az egész átalakulás: az udvar fekete tükör volt, amelyben semmi sem tükröződött az égen kívül, a parti nyírfák törzsük feléig elsüllyedtek, a mögöttük lévő mezőkön pedig nem lehetett felismerni a határt aközött, ami föld volt, és aközött, aminek levegőnek kellett volna lennie. - Von dort oben lag die gesamte Transformation offen: der Hof ein schwarzer Spiegel, in dem nichts sich spiegelte außer dem Himmel, die Birken am Ufer versunken bis zur Hälfte ihrer Stämme, die Felder dahinter ohne erkennbare Grenze zwischen dem, was Boden gewesen war, und dem, was Luft sein sollte.
:28. „Ott jártam iskolába”, mondta Maeve, bár az út víz alatt feküdt, és maga is tudta, hogy nem az útról beszél. - „Ich bin dort lang zur Schule gegangen", sagte Maeve, obwohl der Weg unter Wasser lag und sie selbst wusste, dass sie nicht über den Weg sprach.
:29. „Tudom”, mondta Declan, és ebben a két szóban benne volt gyerekkoruk teljes aszimmetriája – ő mindent megőrzött, Maeve mindent magával vitt, és egyik sem volt hiba. - „Ich weiß", sagte Declan, und in diesen zwei Wörtern lag die gesamte Asymmetrie ihrer Kindheit – er hatte alles behalten, sie hatte alles mitgenommen, und keines von beiden war ein Fehler.
:30. Declan előhúzott a kabátzsebéből egy műanyag palackot, és a whiskey olyan fajta volt, amelyet az ember nem ír le, mert a pillanat fontosabb, mint az íz. - Er zog eine Plastikflasche aus der Jackentasche, und der Whiskey war von der Sorte, die man nicht beschreibt, weil der Moment wichtiger ist als der Geschmack.
:31. A palack egy régi rítus nyugodt szabályosságával járt körbe közöttük, és az éjszaka úgy borult rájuk, mint valami, ami nem akar véget érni. - Die Flasche kreiste zwischen ihnen mit der ruhigen Regelmäßigkeit eines alten Rituals, und die Nacht legte sich um sie wie etwas, das nicht beendet werden will.
:32. „Mindig azon tűnődtem”, mondta végül Maeve, aztán egy ideig állni hagyta a mondatot, mielőtt befejezte volna, „volt-e valaha olyan pillanatod, amikor megértetted, miért maradtál.” - „Ich habe mich immer gefragt", sagte Maeve schließlich, und dann ließ sie den Satz eine Weile stehen, bevor sie ihn vollendete, „ob du je einen Moment hattest, in dem du verstanden hast, warum du geblieben bist."
:33. Declan úgy hallgatott, hogy az nem zavar volt, hanem gondosság, annak a gondossága, aki megtanulta, hogy bizonyos kérdések nem viselik el a gyors válaszokat. - Declan schwieg auf eine Art, die keine Verlegenheit war, sondern Sorgfalt, die Sorgfalt von jemandem, der gelernt hat, dass manche Fragen keine schnellen Antworten vertragen.
:34. „Ez feltételezi”, mondta végül, „hogy a maradás döntés volt, amelyet másként is meg lehetett volna hozni – de azt hiszem, bizonyos emberek egyszerűen egy bizonyos fajta földből vannak.” - „Das setzt voraus", sagte er schließlich, „dass Bleiben eine Entscheidung war, die man hätte anders treffen können – aber ich glaube, manche Menschen sind einfach von einer bestimmten Art Boden."
:35. Maeve arra gondolt, hogyan hajtott el huszonkét évesen, hagyva, hogy a falu egyre kisebb legyen a visszapillantó tükörben, meggyőződve arról, hogy a távolság ugyanaz, mint a szabadság, és hogy mindkettő ugyanaz, mint a megérkezés. - Maeve dachte daran, wie sie mit zweiundzwanzig abgefahren war, das Dorf im Rückspiegel kleiner werden lassend, überzeugt, dass Distanz dasselbe sei wie Freiheit, und dass beides dasselbe sei wie Ankommen.
:36. „Azt hittem, itt már végeztem”, mondta. - „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:37. Declan elvette a palackot, ivott, aztán anélkül, hogy ránézett volna, azt mondta: „Végeztél. De ez csak azt jelenti, hogy tudod, honnan jössz – nem azt, hogy megszűntél ide tartozni.” - Declan nahm die Flasche, trank, und dann sagte er, ohne sie anzusehen: „Du bist fertig. Aber das bedeutet nur, dass du weißt, wo du herkommst – nicht, dass du aufgehört hast, hierherzugehören."
:38. Az eső újra rákezdett, olyan visszafogottsággal, amely szinte udvariasnak hatott, mintha kivárta volna a beszélgetést. - Der Regen setzte wieder ein, mit einer Zurückhaltung, die beinahe höflich wirkte, als hätte er das Gespräch abgewartet.
:39. Még sokáig ültek a tetőn, köztük a palackkal, alattuk a vízzel, és Maeve érezte, ahogy valami, amit sokáig lezártságnak tartott, másnak bizonyul – valamiféle nyitott számlának, amely nem követel kiegyenlítést, csak időnkénti figyelmet. - Sie saßen noch lange auf dem Dach, die Flasche zwischen ihnen, das Wasser unter ihnen, und Maeve spürte, wie etwas, das sie lange für Abgeschlossenheit gehalten hatte, sich als etwas anderes herausstellte – als eine Art offene Rechnung, die keine Begleichung verlangte, sondern nur gelegentliche Aufmerksamkeit.
:40. Reggelre a víz engedett, keveset, de olyan határozottsággal, amely garancia nélküli ígéretnek hatott. - Am Morgen hatte das Wasser nachgegeben, wenig, aber mit einer Entschiedenheit, die wirkte wie ein Versprechen ohne Garantie.
:41. Bridie az ablaknál állt, a teát mindkét kezében tartva, és olyan higgadtsággal nézte az udvar sarát, amelyet Maeve csak most, ennyi év után ismert fel annak, ami mindig is volt: nem közönynek, hanem a kitartás egy nagyon régi formájának. - Bridie stand am Fenster, den Tee in beiden Händen, und betrachtete den Schlamm im Hof mit einer Gelassenheit, die Maeve erst jetzt, nach all den Jahren, als das erkannte, was sie immer gewesen war: nicht Gleichmut, sondern eine sehr alte Form von Ausdauer.
:42. Ketten lapátoltak, némán, olyan ritmusban, amely magától alakult ki, ahogyan a lélegzetvételek is kialakulnak, anélkül hogy az ember döntene róluk. - Sie schaufelten zu zweit, schweigend, in einem Rhythmus, der sich von selbst einstellte, wie Atemzüge sich einstellen, ohne dass man es entscheidet.
:43. Kora délután Maeve kihúzta a bőröndöt a sárból, letörölte egy már eleve elveszett törülközővel, és az autóhoz állította, és ennek a kis cselekedetnek volt valami véglegessége, amelyet ő maga nem szánt bele. - Am frühen Nachmittag zog Maeve den Koffer aus dem Schlamm, wischte ihn mit einem bereits verlorenen Handtuch ab und stellte ihn ans Auto, und diese kleine Handlung hatte etwas Endgültiges, das sie selbst nicht gemeint hatte.
:44. Declan az ajtóban állt, vállát a keretnek támasztva, és olyan csenddel figyelte ezt, amely nem közöny volt, hanem annak a különös figyelme, aki valamit az emlékezetébe vés. - Declan stand in der Tür, die Schulter am Rahmen, und beobachtete das mit einer Stille, die keine Gleichgültigkeit war, sondern die besondere Aufmerksamkeit von jemandem, der sich etwas einprägt.
:45. „Legközelebb előbb telefonálj”, mondta. - „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er.
:46. „Nem lesz legközelebb”, mondta Maeve, annak teljes tudatában, hogy hazudik, és Declan tudta ezt, és Maeve tudta, hogy Declan tudja, és ettől a hazugság valamiféle megállapodássá vált. - „Es gibt kein nächstes Mal", sagte sie, in dem vollen Bewusstsein, dass sie log, und er wusste das, und sie wusste, dass er es wusste, und das machte die Lüge zu einer Art Vereinbarung.
:47. Bridie egyszer intett, minden színpadiasság nélkül, egy apró, nyugodt intéssel az ablakból, amelyben több tartalom volt, mint a legtöbb ölelésben. - Bridie winkte einmal, ohne Theatralik, ein kleines, ruhiges Winken vom Fenster, das mehr Inhalt hatte als die meisten Umarmungen.
:48. Az autó rádiója egy olyan dalt játszott, amelyet apja mindig szeretett, és Maeve hagyta tovább szólni, akkor is, amikor fájni kezdett, mert bizonyos dolgok csak akkor teljesek, ha az ember a végükig tartja őket. - Das Radio im Auto spielte ein Lied, das ihr Vater immer gemocht hatte, und Maeve ließ es laufen, auch als es anfing wehzutun, weil manche Dinge nur vollständig sind, wenn man sie bis zum Ende hält.
:49. A visszapillantó tükörben Declan a nyitott ajtóban állt, arcát az eső felé fordítva, mintha ez választás volna, és nem csupán testtartás – talán mindkettő volt. - Im Rückspiegel stand Declan in der offenen Tür, das Gesicht dem Regen zugewandt, als wäre das eine Wahl und nicht nur eine Haltung – vielleicht war es beides.
:50. Lassan vezetett, mert az út még félig víz alatt állt, de azért is, mert még egy ideig meg akarta őrizni a képet a tükörben, mielőtt a kanyar elvette volna. - Sie fuhr langsam, weil die Straße noch halb überschwemmt war, aber auch weil sie das Bild im Spiegel eine Weile länger behalten wollte, bevor die Kurve es nahm.
:51. A víznek nem volt vége, és a következő áradás el fog jönni, ugyanolyan tárgyilagos elkerülhetetlenséggel, mint ez, és Maeve újra el fog indulni, ez most már biztos volt, egy bőrönddel, amely túl könnyű volt egy hétre, és túl nehéz valakinek, aki őszinte lett volna önmagához. - Das Wasser war nicht vorbei, und die nächste Flut würde kommen, mit derselben sachlichen Unausweichlichkeit wie diese, und Maeve würde wieder fahren, das stand jetzt fest, mit einem Koffer, der zu leicht war für eine Woche und zu schwer für jemanden, der ehrlich wäre mit sich selbst.
:52. De a ház állt, és a benne lévő emberek álltak, és talán ez volt az egyetlen fajta elkészültség, amely a világban valóban érvényes. - Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen, und vielleicht war das die einzige Art von Fertigsein, die in der Welt wirklich gilt.
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:Die Wiese unter Wasser
:1. Die Nachricht war so kurz, dass Maeve sie zweimal lesen musste, nicht weil sie die Worte nicht verstand, sondern weil die Kürze selbst etwas mitteilte, das über die Worte hinausging.
:2. Sie lag seit Stunden wach, mit der besonderen Hellwachheit von jemandem, der auf etwas wartet, ohne sich eingestehen zu wollen, worauf.
:3. Der Koffer war in zwanzig Minuten gepackt, zu leicht für eine Woche, zu schwer für jemanden, der ehrlich wäre mit sich selbst.
:4. Auf der Fahrt nach Westen verwandelte sich die Landschaft in etwas Vorläufiges, Überganghaftes, als hätte die Gegend selbst die Entscheidung vertagt, was sie sein wollte.
:5. Wo die Schotterstraße ins Wasser überging, hielt sie an und saß noch einen Moment im abgewürgten Motor, der leise Wärme abgab wie ein Tier, das sich aus einer Umarmung löst.
:6. Der Matsch hatte die zähflüssige Geduld von etwas, das Zeit hat und das weiß, und er schluckte ihre Schritte mit einer Beiläufigkeit, die Maeve als persönlich empfand.
:7. Das Haus stand im Dunkel, nur ein einziges Fenster oben brannte, und das Kerzenlicht, das sich auf der Wasseroberfläche vor der Tür spiegelte, hatte etwas Unschlüssiges, als wüsste es selbst nicht, ob es Wärme oder Warnung signalisieren sollte.
:8. Declan stand in der Tür, noch bevor sie klopfen konnte, und sie fragte sich kurz, ob er gewartet hatte oder ob er in dieser Nacht ohnehin nicht schlafen konnte – beides hätte sie nicht überrascht.
:9. „Du hättest früher fahren können", sagte er, und in diesem Satz lag alles: kein Vorwurf, keine Erleichterung, nur die stille Abrechnung von jemandem, der sich das Rechnen schon lange abgewöhnt hat.
:10. Sie umarmten sich auf die Art, die sich über Jahrzehnte einschleift, wenn das Gefühl zu groß ist und der Körper gelernt hat, damit umzugehen – kurz, fest, mit einem Klopfen auf den Rücken, das ungefähr bedeutete: Wir stehen noch, das haben wir schon festgestellt, reden wir weiter.
:11. Das Erdgeschoss stand unter Wasser, das im flackernden Kerzenschein eine fast beunruhigende Schönheit hatte, die Art von Schönheit, der man misstraut, weil man weiß, was darunter liegt.
:12. Das Notizbuch ihres Vaters trieb auf der Oberfläche, aufgeblättert und aufgequollen, die Handschrift zu grauen Wolken verlaufen, die an nichts Konkretes mehr erinnerten – oder vielleicht gerade deshalb an alles.
:13. Maeve griff danach und hielt es einen Moment, ohne hineinzusehen, weil manche Objekte zunächst als Gewicht getragen werden müssen, bevor man sie wirklich betrachten kann.
:14. Oben saß Bridie im Sessel unter dem Dachfenster, die Hände übereinandergelegt mit einer Stille, die keine Erschöpfung war, sondern eine Art beschlossene Ruhe, die Maeve immer an Wasser erinnert hatte, das tief genug ist, um ruhig zu sein.
:15. „Ich zähle die Flaschen unten", sagte Bridie, ohne dass jemand gefragt hatte, „eine für jedes Jahr, das ich hier gelebt habe – das sind jetzt achtundsechzig, falls du mitgezählt hast."
:16. Maeve setzte sich auf die Armlehne des Sessels und legte die Hand auf die der Mutter, die sich kühl anfühlte und trocken wie Papier, das schon lange gelesen wurde.
:17. Dann rief Declan von unten, weil die Kommode noch stand und das Wasser nicht auf Sentimentalität wartete, und das war das Ende der stillen Szene.
:18. Das Schleppen der Kommode war mühselig auf eine Weise, die fast komisch war – das Ding hatte den entschlossenen Eigensinn alter Möbel, die sich entschieden haben, dass sie sich nicht mehr bewegen lassen –, und Declan fluchte auf Irisch, was er für weniger gotteslästerlich hielt als auf Englisch, obwohl Bridie beides hörte und beide Sprachen verstand.
:19. Als sie das Ding oben abstellten und Maeve die Stirn gegen das kühle Holz lehnte, lachten sie beide, weil Lachen manchmal das Einzige ist, das die Erschöpfung nicht beleidigt.
:20. Draußen schleppten die Nachbarn Sandsäcke in einer langen schweigenden Kette durch den Regen, und in der Dunkelheit hatte das etwas fast Rituelles, als gehörte es zu einem Brauch, dessen Bedeutung man nicht mehr kennt, den man aber trotzdem vollzieht, weil er der Nacht eine Ordnung gibt.
:21. Maeve zog die nasse Jacke wieder an und trat hinaus, ohne zu fragen, wer sie brauchte, weil Nächte wie diese keine Einladungen versenden und keine Protokolle führen.
:22. Aoife, siebzig und seit vierzig Jahren Nachbarin, schaufelte Erde in Säcke mit einer Akkuratesse, die Maeve beschämte, und schaute dabei kaum auf.
:23. „Ich hab dich seit zwei Jahren nicht gesehen", sagte Aoife, in einem Ton, der weder anklagend noch herzlich war, sondern einfach präzise.
:24. Die Arbeit hatte die schweigende Würde von etwas, das getan werden muss und das keine Begleitung braucht, und Maeve empfand nach einer Weile etwas, das sie nicht gleich einordnen konnte – eine Art körperlicher Klarheit, die entsteht, wenn der Verstand aufhört, sich selbst zu kommentieren.
:25. Gegen Mitternacht hielt das Wasser inne, mit einer Abruptheit, als wäre eine Entscheidung gefallen, und diese Pause hatte etwas fast Souveränes, als wäre das Wasser kein Naturereignis, sondern ein Akteur, der sich kurz besinnt.
:26. Declan kletterte auf das Wellblechdach des Schuppens und streckte ihr die Hand herunter – eine Geste ohne Erklärung, die keine brauchte.
:27. Von dort oben lag die gesamte Transformation offen: der Hof ein schwarzer Spiegel, in dem nichts sich spiegelte außer dem Himmel, die Birken am Ufer versunken bis zur Hälfte ihrer Stämme, die Felder dahinter ohne erkennbare Grenze zwischen dem, was Boden gewesen war, und dem, was Luft sein sollte.
:28. „Ich bin dort lang zur Schule gegangen", sagte Maeve, obwohl der Weg unter Wasser lag und sie selbst wusste, dass sie nicht über den Weg sprach.
:29. „Ich weiß", sagte Declan, und in diesen zwei Wörtern lag die gesamte Asymmetrie ihrer Kindheit – er hatte alles behalten, sie hatte alles mitgenommen, und keines von beiden war ein Fehler.
:30. Er zog eine Plastikflasche aus der Jackentasche, und der Whiskey war von der Sorte, die man nicht beschreibt, weil der Moment wichtiger ist als der Geschmack.
:31. Die Flasche kreiste zwischen ihnen mit der ruhigen Regelmäßigkeit eines alten Rituals, und die Nacht legte sich um sie wie etwas, das nicht beendet werden will.
:32. „Ich habe mich immer gefragt", sagte Maeve schließlich, und dann ließ sie den Satz eine Weile stehen, bevor sie ihn vollendete, „ob du je einen Moment hattest, in dem du verstanden hast, warum du geblieben bist."
:33. Declan schwieg auf eine Art, die keine Verlegenheit war, sondern Sorgfalt, die Sorgfalt von jemandem, der gelernt hat, dass manche Fragen keine schnellen Antworten vertragen.
:34. „Das setzt voraus", sagte er schließlich, „dass Bleiben eine Entscheidung war, die man hätte anders treffen können – aber ich glaube, manche Menschen sind einfach von einer bestimmten Art Boden."
:35. Maeve dachte daran, wie sie mit zweiundzwanzig abgefahren war, das Dorf im Rückspiegel kleiner werden lassend, überzeugt, dass Distanz dasselbe sei wie Freiheit, und dass beides dasselbe sei wie Ankommen.
:36. „Ich dachte, ich wäre hier fertig", sagte sie.
:37. Declan nahm die Flasche, trank, und dann sagte er, ohne sie anzusehen: „Du bist fertig. Aber das bedeutet nur, dass du weißt, wo du herkommst – nicht, dass du aufgehört hast, hierherzugehören."
:38. Der Regen setzte wieder ein, mit einer Zurückhaltung, die beinahe höflich wirkte, als hätte er das Gespräch abgewartet.
:39. Sie saßen noch lange auf dem Dach, die Flasche zwischen ihnen, das Wasser unter ihnen, und Maeve spürte, wie etwas, das sie lange für Abgeschlossenheit gehalten hatte, sich als etwas anderes herausstellte – als eine Art offene Rechnung, die keine Begleichung verlangte, sondern nur gelegentliche Aufmerksamkeit.
:40. Am Morgen hatte das Wasser nachgegeben, wenig, aber mit einer Entschiedenheit, die wirkte wie ein Versprechen ohne Garantie.
:41. Bridie stand am Fenster, den Tee in beiden Händen, und betrachtete den Schlamm im Hof mit einer Gelassenheit, die Maeve erst jetzt, nach all den Jahren, als das erkannte, was sie immer gewesen war: nicht Gleichmut, sondern eine sehr alte Form von Ausdauer.
:42. Sie schaufelten zu zweit, schweigend, in einem Rhythmus, der sich von selbst einstellte, wie Atemzüge sich einstellen, ohne dass man es entscheidet.
:43. Am frühen Nachmittag zog Maeve den Koffer aus dem Schlamm, wischte ihn mit einem bereits verlorenen Handtuch ab und stellte ihn ans Auto, und diese kleine Handlung hatte etwas Endgültiges, das sie selbst nicht gemeint hatte.
:44. Declan stand in der Tür, die Schulter am Rahmen, und beobachtete das mit einer Stille, die keine Gleichgültigkeit war, sondern die besondere Aufmerksamkeit von jemandem, der sich etwas einprägt.
:45. „Nächstes Mal ruf vorher an", sagte er.
:46. „Es gibt kein nächstes Mal", sagte sie, in dem vollen Bewusstsein, dass sie log, und er wusste das, und sie wusste, dass er es wusste, und das machte die Lüge zu einer Art Vereinbarung.
:47. Bridie winkte einmal, ohne Theatralik, ein kleines, ruhiges Winken vom Fenster, das mehr Inhalt hatte als die meisten Umarmungen.
:48. Das Radio im Auto spielte ein Lied, das ihr Vater immer gemocht hatte, und Maeve ließ es laufen, auch als es anfing wehzutun, weil manche Dinge nur vollständig sind, wenn man sie bis zum Ende hält.
:49. Im Rückspiegel stand Declan in der offenen Tür, das Gesicht dem Regen zugewandt, als wäre das eine Wahl und nicht nur eine Haltung – vielleicht war es beides.
:50. Sie fuhr langsam, weil die Straße noch halb überschwemmt war, aber auch weil sie das Bild im Spiegel eine Weile länger behalten wollte, bevor die Kurve es nahm.
:51. Das Wasser war nicht vorbei, und die nächste Flut würde kommen, mit derselben sachlichen Unausweichlichkeit wie diese, und Maeve würde wieder fahren, das stand jetzt fest, mit einem Koffer, der zu leicht war für eine Woche und zu schwer für jemanden, der ehrlich wäre mit sich selbst.
:52. Aber das Haus stand, und die Menschen darin standen, und vielleicht war das die einzige Art von Fertigsein, die in der Welt wirklich gilt.
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=== 2 ===
:Az utolsó műszakterv
:1. Frank minden reggel hat órakor egy régi gyárhoz hajt, bár ott már évek óta nem gyártanak semmit.
:2. Régebben az épület előtti tér parkoló volt.
:3. Időközben már csak egy mohával benőtt négyszög egy csarnok előtt, amely hivatalosan már alig látszik létezni.
:4. Frank már nem gondolkodik azon, miért jön mégis.
:5. Ez a szokás olyan mélyen gyökerezik benne, hogy számára már nem érződik döntésnek.
:6. Frank 47 éves.
:7. Élete nagy részét ebben a gyárban töltötte.
:8. Ismeri a helyiségeket, az utakat, a nehéz vaskaput, amely mint mindig, most is szorul.
:9. Számára még ebben az ellenállásban is van valami ismerős.
:10. Majdnem olyan, mintha a gyár a maga ügyetlen módján üdvözölné őt.
:11. A csarnok közepén ott áll az MTS-15, egy régi aratógép.
:12. Úgy hat, mint egy emlékmű, csak éppen ezt az emlékművet soha senki nem avatta fel.
:13. A gépet 1988-ban építették, egy olyan országban, amely már nem létezik, egy olyan mezőgazdaság számára, amely már régen megváltozott.
:14. Frank mégis javítja.
:15. Nem azért, mert ennek még valódi haszna volna, hanem mert érti ezt a munkát.
:16. Előző nap beépített egy pótalkatrészt, amelyet egy gommerni roncstelepen talált.
:17. Egy ugyanolyan típusú gépből származik, amelyből már csak rom maradt.
:18. Az alkatrész jól ül, de a motor nem jár.
:19. Röviden beindul, rándul egyet, újra leáll, és visszahull a csendbe.
:20. Frank még egyszer megpróbálja, aztán harmadszor is, egy idő után már nem számolja.
:21. A próbálkozások száma már semmit sem mond arról, hogy a végén sikerülni fog-e.
:22. Leül egy régi olajoshordóra, amely már évek óta ott áll a csarnokban, lecsavarja a termoszát, és kávét iszik.
:23. A kávé hidegebb, mint amilyennek lennie kellene.
:24. A poros ablakokon át az udvarra néz.
:25. Ott hónapok óta egyetlen jármű sem mozdult meg.
:26. A csend ebben a gyárban nem egyszerűen a zajok hiánya.
:27. Úgy hat, mint valami önálló dolog, mintha maga töltené be a teret.
:28. Aztán Bernd kijön a hátsó csarnokból.
:29. Mint mindig, most is majdnem hangtalanul jelenik meg, mintha a berendezés egyik része volna, amely időnként magától bekapcsol.
:30. Bernd két tél óta egy matracon alszik a magasraktári polcok mögött.
:31. Erről nem beszélnek.
:32. Éppen ezért mintha ehhez a helyhez tartozna, mintha mindig is így lett volna.
:33. Bernd 53 éves.
:34. Fáradtnak látszik, de kimerültsége olyan egyenletessé vált, hogy az ember majdnem nyugalomnak hihetné.
:35. Egy doboz sört kínál Franknak.
:36. Frank visszautasítja.
:37. Bernd tudomásul veszi.
:38. Nem kellemetlen hallgatás keletkezik közöttük, hanem ismerős.
:39. Sok közös reggelből nőtt ki.
:40. Bernd mindennap iszik, de annyira ellenőrzötten, hogy hivatalosan senkinek sem tűnik fel.
:41. Frank egy idő után úgy döntött, hogy ebben valamiféle fegyelmet lát.
:42. Ulla is ott van.
:43. A polcok között mozog, és csavarokat válogat.
:44. M8 ebbe a dobozba, M10 abba.
:45. Feliratoz, ellenőriz, és újrarendez.
:46. Közben fejben számokat számol végig: tartalékokat, bérköltségeket, fennmaradó futamidőket.
:47. Az eredmény mindig ugyanaz, de ő tovább számol.
:48. A számolás azt az érzést adja neki, hogy a valósággal legalább rendezett módon még szembe tud nézni.
:49. Ulla azt mondja, rendnek kell lennie, ha jönne az ellenőr.
:50. Ez nem hangzik naivnak.
:51. Úgy hangzik, mint egy hosszú belső vita utolsó maradéka.
:52. Bernd szárazon azt feleli, hogy az ellenőr nem fog jönni, és hogy ezt ő is tudja.
:53. Ulla valóban tudja.
:54. Mégis a megfelelő dobozba teszi a csavart.
:55. Frank nem mond semmit.
:56. A mondat, amely eszébe jutna, túl sok mindent rombolna szét.
:57. Később Frank és Ulla a kantinban ülnek.
:58. Ez a helyiség is túlélte önmagát.
:59. A falon még egy 2009-es naptár függ.
:60. A mikrohullámú sütőnek tovább tart minden, mint ami rá van írva.
:61. Az egyetlen asztal számtalan étkezés nyomait viseli.
:62. Frank eszik.
:63. Amikor Ulla leül vele szemben, és laposan az asztalra teszi a kezét, Frank azonnal észreveszi, hogy olyasmit fog mondani, amit már nem lehet tovább halogatni.
:64. Kerülőutak nélkül beszél.
:65. A könyvelés telefonált.
:66. Ebben a hónapban fizetik ki utoljára a bért.
:67. Ezúttal számlaszám és dátum is van.
:68. Tehát ez már nem pletyka, hanem ügyintézési folyamat.
:69. Frank azt mondja, hogy ezt már a múlt hónapban is mondták neki.
:70. Ulla megrázza a fejét.
:71. Érti, hogy Frank nem egyszerűen nehéz felfogású.
:72. Érteni akarja, de ugyanakkor nem tudja.
:73. Frank tovább eszik.
:74. A kanalazás olyan kis cselekvésnek tűnik, amely a testében tartja őt, miközben belül valami enged.
:75. Aztán csak ennyit mond: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:76. Ulla hosszan nézi.
:77. A válasza nem kemény, de pontos.
:78. Azt mondja, hogy Frank tizenkét éve zárja le a munkanapot, és mégis minden reggel újra ott áll a kapu előtt.
:79. Mostanra már nem tudja, hogy ez kitartás-e, vagy Frank egyszerűen nem ismer más nyelvet.
:80. Frank eltolja a tányért.
:81. A porcelán hangja a fémen úgy hangzik, mint pont egy mondat végén, amelyet nem akart kimondani.
:82. Valamivel később lekapcsolják az áramot.
:83. Nincs előzetes figyelmeztetés.
:84. Frank bemegy a csarnokba, és csak egy pillanat múlva veszi észre, hogy a sötétség nem az időjárásból vagy az évszakból ered.
:85. Valaki lekapcsolta a főbiztosítékot, és nem hagyott üzenetet.
:86. De maga a cselekedet az üzenet.
:87. Frank megáll, kezét a zsebében tartja.
:88. Ebben a pillanatban megérti, hogy korábban minden csak haladék volt: a rángatózó motor, a roncstelepről hozott pótalkatrész, a szétválogatott csavarok, a beszélgetések a kantinban.
:89. Mindez még egy kicsit távol tartotta a valóságot.
:90. Most ez a távolság elfogyott.
:91. Bernd két doboz sörrel jön, és az egyiket Franknak adja.
:92. Frank ezúttal habozás nélkül elveszi.
:93. Az ok, amiért visszautasította volna, az árammal együtt eltűnt.
:94. Ulla leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak támasztja, és nagy gesztus nélkül azt mondja: „Ez most a vége.”
:95. Bernd kinyitja a dobozát.
:96. A szisszenés visszhangzik az üres csarnokban.
:97. Oda nem illőnek hangzik, majdnem úgy, mint válasz egy kérdésre, amelyet senki sem tett fel.
:98. Frank azt mondja: „Holnap talán megint lesz áram.”
:99. Senki nem mond ellent.
:100. Éppen ettől lesz rosszabb a mondat.
:101. Mert mindhárman tudják, hogy Frank maga sem hisz benne.
:102. Dél felé esni kezd.
:103. Az eső kitartóan veri a hullámbádogtetőt.
:104. Hárman hallgatják, anélkül hogy beszélnének egymással.
:105. A szavak elfogytak.
:106. Ami marad, az a várakozás közössége.
:107. Három órakor felállnak, anélkül hogy megbeszélnék.
:108. Mintha ennek az időpontnak még volna tekintélye, bár szinte minden más eltűnt.
:109. Frank megy el utolsóként.
:110. Nem fordul meg.
:111. Nem azért, mert nem szeretné még egyszer látni a csarnokot, hanem mert tudja, hogy ez a látvány olyan döntésre kényszerítené, amelyet még nem tud meghozni.
:112. Másnap reggel Frank megint hat órakor ott áll a zárt kapu előtt.
:113. A mögötte lévő csarnok sötét.
:114. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvart nézi.
:115. A pocsolyákban egy égbolt tükröződik, amely maga sem tud dönteni.
:116. Franknak nincs olyan magyarázata, amely önmaga előtt megállná a helyét.
:117. Talán éppen ezért nem is keres ilyet.
:118. A kapu előtti ülés nem döntés.
:119. De nem is vereség.
:120. Ez az egyetlen dolog, amely ebben a pillanatban igaznak érződik számára.
:121. És erre a pillanatra ez elég neki.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az utolsó műszakterv - Der letzte Schichtplan
:1. Frank minden reggel hat órakor egy régi gyárhoz hajt, bár ott már évek óta nem gyártanak semmit. - Frank fährt jeden Morgen um sechs Uhr zu einer alten Fabrik, obwohl dort seit Jahren nichts mehr hergestellt wird.
:2. Régebben az épület előtti tér parkoló volt. - Früher war der Platz vor dem Gebäude ein Parkplatz.
:3. Időközben már csak egy mohával benőtt négyszög egy csarnok előtt, amely hivatalosan már alig látszik létezni. - Inzwischen ist er nur noch ein moosbewachsenes Rechteck vor einer Halle, die offiziell kaum noch zu existieren scheint.
:4. Frank már nem gondolkodik azon, miért jön mégis. - Frank denkt nicht mehr darüber nach, warum er trotzdem kommt.
:5. Ez a szokás olyan mélyen gyökerezik benne, hogy számára már nem érződik döntésnek. - Diese Gewohnheit ist so tief in ihm verankert, dass sie sich für ihn nicht mehr wie eine Entscheidung anfühlt.
:6. Frank 47 éves. - Frank ist 47 Jahre alt.
:7. Élete nagy részét ebben a gyárban töltötte. - Einen großen Teil seines Lebens hat er in dieser Fabrik verbracht.
:8. Ismeri a helyiségeket, az utakat, a nehéz vaskaput, amely mint mindig, most is szorul. - Er kennt die Räume, die Wege, das schwere Eisentor, das wie immer klemmt.
:9. Számára még ebben az ellenállásban is van valami ismerős. - Für ihn hat selbst dieser Widerstand etwas Vertrautes.
:10. Majdnem olyan, mintha a gyár a maga ügyetlen módján üdvözölné őt. - Es ist fast, als würde ihn die Fabrik auf ihre eigene, unbeholfene Weise begrüßen.
:11. A csarnok közepén ott áll az MTS-15, egy régi aratógép. - In der Mitte der Halle steht die MTS-15, ein alter Mähdrescher.
:12. Úgy hat, mint egy emlékmű, csak éppen ezt az emlékművet soha senki nem avatta fel. - Er wirkt wie ein Denkmal, nur dass niemand dieses Denkmal je eingeweiht hat.
:13. A gépet 1988-ban építették, egy olyan országban, amely már nem létezik, egy olyan mezőgazdaság számára, amely már régen megváltozott. - Die Maschine wurde 1988 gebaut, in einem Land, das es nicht mehr gibt, für eine Landwirtschaft, die sich längst verändert hat.
:14. Frank mégis javítja. - Trotzdem repariert Frank sie.
:15. Nem azért, mert ennek még valódi haszna volna, hanem mert érti ezt a munkát. - Nicht, weil es noch einen wirklichen Nutzen hätte, sondern weil er diese Arbeit versteht.
:16. Előző nap beépített egy pótalkatrészt, amelyet egy gommerni roncstelepen talált. - Am Vortag hat er ein Ersatzteil eingebaut, das er auf einem Schrottplatz in Gommern gefunden hat.
:17. Egy ugyanolyan típusú gépből származik, amelyből már csak rom maradt. - Es stammt aus einer baugleichen Maschine, die nur noch als Ruine übrig war.
:18. Az alkatrész jól ül, de a motor nem jár. - Das Teil sitzt richtig, aber der Motor läuft nicht.
:19. Röviden beindul, rándul egyet, újra leáll, és visszahull a csendbe. - Er springt kurz an, ruckt, bricht wieder ab und fällt zurück in die Stille.
:20. Frank még egyszer megpróbálja, aztán harmadszor is, egy idő után már nem számolja. - Frank versucht es noch einmal, dann ein drittes Mal, irgendwann hört er auf zu zählen.
:21. A próbálkozások száma már semmit sem mond arról, hogy a végén sikerülni fog-e. - Die Zahl der Versuche sagt nichts mehr darüber aus, ob es am Ende gelingen wird.
:22. Leül egy régi olajoshordóra, amely már évek óta ott áll a csarnokban, lecsavarja a termoszát, és kávét iszik. - Er setzt sich auf ein altes Ölfass, das schon seit Jahren in der Halle steht, schraubt seine Thermoskanne auf und trinkt Kaffee.
:23. A kávé hidegebb, mint amilyennek lennie kellene. - Der Kaffee ist kälter, als er sein sollte.
:24. A poros ablakokon át az udvarra néz. - Durch die staubigen Fenster schaut er auf den Hof.
:25. Ott hónapok óta egyetlen jármű sem mozdult meg. - Dort hat sich seit Monaten kein Fahrzeug mehr bewegt.
:26. A csend ebben a gyárban nem egyszerűen a zajok hiánya. - Die Stille in dieser Fabrik ist nicht einfach das Fehlen von Geräuschen.
:27. Úgy hat, mint valami önálló dolog, mintha maga töltené be a teret. - Sie wirkt wie etwas Eigenes, als würde sie selbst den Raum füllen.
:28. Aztán Bernd kijön a hátsó csarnokból. - Dann kommt Bernd aus der hinteren Halle.
:29. Mint mindig, most is majdnem hangtalanul jelenik meg, mintha a berendezés egyik része volna, amely időnként magától bekapcsol. - Er erscheint wie immer fast lautlos, als wäre er ein Teil der Anlage, der sich gelegentlich von selbst einschaltet.
:30. Bernd két tél óta egy matracon alszik a magasraktári polcok mögött. - Seit zwei Wintern schläft Bernd auf einer Matratze hinter den Hochregalen.
:31. Erről nem beszélnek. - Darüber wird nicht gesprochen.
:32. Éppen ezért mintha ehhez a helyhez tartozna, mintha mindig is így lett volna. - Gerade deshalb scheint es zu diesem Ort zu gehören, als sei es immer so gewesen.
:33. Bernd 53 éves. - Bernd ist 53 Jahre alt.
:34. Fáradtnak látszik, de kimerültsége olyan egyenletessé vált, hogy az ember majdnem nyugalomnak hihetné. - Er sieht müde aus, aber seine Erschöpfung ist so gleichmäßig geworden, dass man sie beinahe für Ruhe halten könnte.
:35. Egy doboz sört kínál Franknak. - Er bietet Frank eine Bierdose an.
:36. Frank visszautasítja. - Frank lehnt ab.
:37. Bernd tudomásul veszi. - Bernd nimmt es hin.
:38. Nem kellemetlen hallgatás keletkezik közöttük, hanem ismerős. - Zwischen ihnen entsteht kein unangenehmes Schweigen, sondern ein vertrautes.
:39. Sok közös reggelből nőtt ki. - Es ist aus vielen gemeinsamen Morgen gewachsen.
:40. Bernd mindennap iszik, de annyira ellenőrzötten, hogy hivatalosan senkinek sem tűnik fel. - Bernd trinkt jeden Tag, aber so kontrolliert, dass es offiziell niemandem auffällt.
:41. Frank egy idő után úgy döntött, hogy ebben valamiféle fegyelmet lát. - Frank hat irgendwann beschlossen, darin eine Art Disziplin zu sehen.
:42. Ulla is ott van. - Auch Ulla ist da.
:43. A polcok között mozog, és csavarokat válogat. - Sie bewegt sich zwischen den Regalen und sortiert Schrauben.
:44. M8 ebbe a dobozba, M10 abba. - M8 in diese Schachtel, M10 in jene.
:45. Feliratoz, ellenőriz, és újrarendez. - Sie beschriftet, kontrolliert und ordnet neu.
:46. Közben fejben számokat számol végig: tartalékokat, bérköltségeket, fennmaradó futamidőket. - Dabei rechnet sie im Kopf Zahlen durch: Rücklagen, Lohnkosten, Restlaufzeiten.
:47. Az eredmény mindig ugyanaz, de ő tovább számol. - Das Ergebnis ist immer dasselbe, aber sie rechnet weiter.
:48. A számolás azt az érzést adja neki, hogy a valósággal legalább rendezett módon még szembe tud nézni. - Das Rechnen gibt ihr das Gefühl, der Realität wenigstens noch auf geordnete Weise begegnen zu können.
:49. Ulla azt mondja, rendnek kell lennie, ha jönne az ellenőr. - Ulla sagt, es müsse Ordnung herrschen, falls der Prüfer komme.
:50. Ez nem hangzik naivnak. - Das klingt nicht naiv.
:51. Úgy hangzik, mint egy hosszú belső vita utolsó maradéka. - Es klingt wie der letzte Rest einer langen inneren Debatte.
:52. Bernd szárazon azt feleli, hogy az ellenőr nem fog jönni, és hogy ezt ő is tudja. - Bernd antwortet trocken, dass der Prüfer nicht kommen werde, und dass sie das wisse.
:53. Ulla valóban tudja. - Ulla weiß es tatsächlich.
:54. Mégis a megfelelő dobozba teszi a csavart. - Trotzdem legt sie die Schraube in die richtige Schachtel.
:55. Frank nem mond semmit. - Frank sagt nichts.
:56. A mondat, amely eszébe jutna, túl sok mindent rombolna szét. - Der Satz, der ihm einfiele, würde zu viel zerstören.
:57. Később Frank és Ulla a kantinban ülnek. - Später sitzen Frank und Ulla in der Kantine.
:58. Ez a helyiség is túlélte önmagát. - Auch dieser Raum hat sich selbst überlebt.
:59. A falon még egy 2009-es naptár függ. - An der Wand hängt noch ein Kalender von 2009.
:60. A mikrohullámú sütőnek tovább tart minden, mint ami rá van írva. - Die Mikrowelle braucht länger, als auf ihr steht.
:61. Az egyetlen asztal számtalan étkezés nyomait viseli. - Der einzige Tisch trägt die Spuren unzähliger Mahlzeiten.
:62. Frank eszik. - Frank isst.
:63. Amikor Ulla leül vele szemben, és laposan az asztalra teszi a kezét, Frank azonnal észreveszi, hogy olyasmit fog mondani, amit már nem lehet tovább halogatni. - Als Ulla sich ihm gegenübersetzt und die Hände flach auf den Tisch legt, merkt er sofort, dass sie etwas sagen wird, das nicht länger aufgeschoben werden kann.
:64. Kerülőutak nélkül beszél. - Sie spricht ohne Umwege.
:65. A könyvelés telefonált. - Die Buchhaltung habe angerufen.
:66. Ebben a hónapban fizetik ki utoljára a bért. - In diesem Monat werde zum letzten Mal Lohn gezahlt.
:67. Ezúttal számlaszám és dátum is van. - Diesmal gebe es auch eine Kontonummer und ein Datum.
:68. Tehát ez már nem pletyka, hanem ügyintézési folyamat. - Es sei also kein Gerücht mehr, sondern ein Vorgang.
:69. Frank azt mondja, hogy ezt már a múlt hónapban is mondták neki. - Frank sagt, dass man ihm das im letzten Monat auch schon gesagt habe.
:70. Ulla megrázza a fejét. - Ulla schüttelt den Kopf.
:71. Érti, hogy Frank nem egyszerűen nehéz felfogású. - Sie versteht, dass Frank nicht einfach begriffsstutzig ist.
:72. Érteni akarja, de ugyanakkor nem tudja. - Er will verstehen, aber zugleich kann er es nicht.
:73. Frank tovább eszik. - Frank isst weiter.
:74. A kanalazás olyan kis cselekvésnek tűnik, amely a testében tartja őt, miközben belül valami enged. - Das Löffeln wirkt wie eine kleine Handlung, die ihn im Körper hält, während innerlich etwas nachgibt.
:75. Aztán csak ennyit mond: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Dann sagt er nur: „Dann ist eben Feierabend.“
:76. Ulla hosszan nézi. - Ulla schaut ihn lange an.
:77. A válasza nem kemény, de pontos. - Ihre Antwort ist nicht hart, aber genau.
:78. Azt mondja, hogy Frank tizenkét éve zárja le a munkanapot, és mégis minden reggel újra ott áll a kapu előtt. - Sie sagt, dass er seit zwölf Jahren Feierabend mache und trotzdem jeden Morgen wieder vor dem Tor stehe.
:79. Mostanra már nem tudja, hogy ez kitartás-e, vagy Frank egyszerűen nem ismer más nyelvet. - Sie wisse inzwischen nicht mehr, ob das Beharrlichkeit sei oder ob er einfach keine andere Sprache kenne.
:80. Frank eltolja a tányért. - Frank schiebt den Teller weg.
:81. A porcelán hangja a fémen úgy hangzik, mint pont egy mondat végén, amelyet nem akart kimondani. - Das Geräusch des Porzellans auf dem Metall klingt wie ein Punkt am Ende eines Satzes, den er nicht aussprechen wollte.
:82. Valamivel később lekapcsolják az áramot. - Einige Zeit später wird der Strom abgestellt.
:83. Nincs előzetes figyelmeztetés. - Es gibt keine Vorwarnung.
:84. Frank bemegy a csarnokba, és csak egy pillanat múlva veszi észre, hogy a sötétség nem az időjárásból vagy az évszakból ered. - Frank kommt in die Halle und merkt erst nach einem Moment, dass die Dunkelheit nicht vom Wetter oder von der Jahreszeit kommt.
:85. Valaki lekapcsolta a főbiztosítékot, és nem hagyott üzenetet. - Jemand hat die Hauptsicherung abgeschaltet und keine Nachricht hinterlassen.
:86. De maga a cselekedet az üzenet. - Aber die Handlung selbst ist die Nachricht.
:87. Frank megáll, kezét a zsebében tartja. - Frank bleibt stehen, die Hände in den Taschen.
:88. Ebben a pillanatban megérti, hogy korábban minden csak haladék volt: a rángatózó motor, a roncstelepről hozott pótalkatrész, a szétválogatott csavarok, a beszélgetések a kantinban. - In diesem Moment versteht er, dass alles vorher nur ein Aufschub war: der ruckelnde Motor, das Ersatzteil vom Schrottplatz, die sortierten Schrauben, die Gespräche in der Kantine.
:89. Mindez még egy kicsit távol tartotta a valóságot. - All das hatte die Wirklichkeit noch ein wenig auf Abstand gehalten.
:90. Most ez a távolság elfogyott. - Jetzt ist dieser Abstand verbraucht.
:91. Bernd két doboz sörrel jön, és az egyiket Franknak adja. - Bernd kommt mit zwei Dosen Bier und gibt Frank eine.
:92. Frank ezúttal habozás nélkül elveszi. - Diesmal nimmt Frank sie ohne Zögern.
:93. Az ok, amiért visszautasította volna, az árammal együtt eltűnt. - Der Grund, sie abzulehnen, ist mit dem Strom verschwunden.
:94. Ulla leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak támasztja, és nagy gesztus nélkül azt mondja: „Ez most a vége.” - Ulla setzt sich auf den Betonboden, lehnt den Rücken gegen ein Regal und sagt ohne große Geste: „Das ist jetzt das Ende.“
:95. Bernd kinyitja a dobozát. - Bernd öffnet seine Dose.
:96. A szisszenés visszhangzik az üres csarnokban. - Das Zischen hallt durch die leere Halle.
:97. Oda nem illőnek hangzik, majdnem úgy, mint válasz egy kérdésre, amelyet senki sem tett fel. - Es klingt unpassend, fast wie eine Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat.
:98. Frank azt mondja: „Holnap talán megint lesz áram.” - Frank sagt: „Morgen ist vielleicht der Strom wieder da.“
:99. Senki nem mond ellent. - Niemand widerspricht.
:100. Éppen ettől lesz rosszabb a mondat. - Gerade das macht den Satz schlimmer.
:101. Mert mindhárman tudják, hogy Frank maga sem hisz benne. - Denn alle drei wissen, dass Frank selbst nicht daran glaubt.
:102. Dél felé esni kezd. - Gegen Mittag beginnt es zu regnen.
:103. Az eső kitartóan veri a hullámbádogtetőt. - Der Regen schlägt beharrlich auf das Wellblechdach.
:104. Hárman hallgatják, anélkül hogy beszélnének egymással. - Die drei hören ihm zu, ohne miteinander zu reden.
:105. A szavak elfogytak. - Worte sind aufgebraucht.
:106. Ami marad, az a várakozás közössége. - Was bleibt, ist eine Gemeinschaft des Wartens.
:107. Három órakor felállnak, anélkül hogy megbeszélnék. - Um drei Uhr stehen sie auf, ohne es abzusprechen.
:108. Mintha ennek az időpontnak még volna tekintélye, bár szinte minden más eltűnt. - Es ist, als hätte diese Uhrzeit noch eine Autorität, obwohl fast alles andere verschwunden ist.
:109. Frank megy el utolsóként. - Frank geht als Letzter.
:110. Nem fordul meg. - Er dreht sich nicht um.
:111. Nem azért, mert nem szeretné még egyszer látni a csarnokot, hanem mert tudja, hogy ez a látvány olyan döntésre kényszerítené, amelyet még nem tud meghozni. - Nicht, weil er die Halle nicht noch einmal sehen möchte, sondern weil er weiß, dass dieser Anblick ihn zu einer Entscheidung zwingen würde, die er noch nicht treffen kann.
:112. Másnap reggel Frank megint hat órakor ott áll a zárt kapu előtt. - Am nächsten Morgen steht Frank wieder um sechs Uhr vor dem geschlossenen Tor.
:113. A mögötte lévő csarnok sötét. - Die Halle dahinter ist dunkel.
:114. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvart nézi. - Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie und sieht auf den Hof.
:115. A pocsolyákban egy égbolt tükröződik, amely maga sem tud dönteni. - In den Pfützen spiegelt sich ein Himmel, der sich selbst nicht entscheiden kann.
:116. Franknak nincs olyan magyarázata, amely önmaga előtt megállná a helyét. - Frank hat keine Erklärung, die vor ihm selbst Bestand hätte.
:117. Talán éppen ezért nem is keres ilyet. - Vielleicht sucht er gerade deshalb keine.
:118. A kapu előtti ülés nem döntés. - Das Sitzen vor dem Tor ist keine Entscheidung.
:119. De nem is vereség. - Aber es ist auch keine Niederlage.
:120. Ez az egyetlen dolog, amely ebben a pillanatban igaznak érződik számára. - Es ist das Einzige, was sich in diesem Moment für ihn wahr anfühlt.
:121. És erre a pillanatra ez elég neki. - Und für den Augenblick genügt ihm das.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Schichtplan
:1. Frank fährt jeden Morgen um sechs Uhr zu einer alten Fabrik, obwohl dort seit Jahren nichts mehr hergestellt wird.
:2. Früher war der Platz vor dem Gebäude ein Parkplatz.
:3. Inzwischen ist er nur noch ein moosbewachsenes Rechteck vor einer Halle, die offiziell kaum noch zu existieren scheint.
:4. Frank denkt nicht mehr darüber nach, warum er trotzdem kommt.
:5. Diese Gewohnheit ist so tief in ihm verankert, dass sie sich für ihn nicht mehr wie eine Entscheidung anfühlt.
:6. Frank ist 47 Jahre alt.
:7. Einen großen Teil seines Lebens hat er in dieser Fabrik verbracht.
:8. Er kennt die Räume, die Wege, das schwere Eisentor, das wie immer klemmt.
:9. Für ihn hat selbst dieser Widerstand etwas Vertrautes.
:10. Es ist fast, als würde ihn die Fabrik auf ihre eigene, unbeholfene Weise begrüßen.
:11. In der Mitte der Halle steht die MTS-15, ein alter Mähdrescher.
:12. Er wirkt wie ein Denkmal, nur dass niemand dieses Denkmal je eingeweiht hat.
:13. Die Maschine wurde 1988 gebaut, in einem Land, das es nicht mehr gibt, für eine Landwirtschaft, die sich längst verändert hat.
:14. Trotzdem repariert Frank sie.
:15. Nicht, weil es noch einen wirklichen Nutzen hätte, sondern weil er diese Arbeit versteht.
:16. Am Vortag hat er ein Ersatzteil eingebaut, das er auf einem Schrottplatz in Gommern gefunden hat.
:17. Es stammt aus einer baugleichen Maschine, die nur noch als Ruine übrig war.
:18. Das Teil sitzt richtig, aber der Motor läuft nicht.
:19. Er springt kurz an, ruckt, bricht wieder ab und fällt zurück in die Stille.
:20. Frank versucht es noch einmal, dann ein drittes Mal, irgendwann hört er auf zu zählen.
:21. Die Zahl der Versuche sagt nichts mehr darüber aus, ob es am Ende gelingen wird.
:22. Er setzt sich auf ein altes Ölfass, das schon seit Jahren in der Halle steht, schraubt seine Thermoskanne auf und trinkt Kaffee.
:23. Der Kaffee ist kälter, als er sein sollte.
:24. Durch die staubigen Fenster schaut er auf den Hof.
:25. Dort hat sich seit Monaten kein Fahrzeug mehr bewegt.
:26. Die Stille in dieser Fabrik ist nicht einfach das Fehlen von Geräuschen.
:27. Sie wirkt wie etwas Eigenes, als würde sie selbst den Raum füllen.
:28. Dann kommt Bernd aus der hinteren Halle.
:29. Er erscheint wie immer fast lautlos, als wäre er ein Teil der Anlage, der sich gelegentlich von selbst einschaltet.
:30. Seit zwei Wintern schläft Bernd auf einer Matratze hinter den Hochregalen.
:31. Darüber wird nicht gesprochen.
:32. Gerade deshalb scheint es zu diesem Ort zu gehören, als sei es immer so gewesen.
:33. Bernd ist 53 Jahre alt.
:34. Er sieht müde aus, aber seine Erschöpfung ist so gleichmäßig geworden, dass man sie beinahe für Ruhe halten könnte.
:35. Er bietet Frank eine Bierdose an.
:36. Frank lehnt ab.
:37. Bernd nimmt es hin.
:38. Zwischen ihnen entsteht kein unangenehmes Schweigen, sondern ein vertrautes.
:39. Es ist aus vielen gemeinsamen Morgen gewachsen.
:40. Bernd trinkt jeden Tag, aber so kontrolliert, dass es offiziell niemandem auffällt.
:41. Frank hat irgendwann beschlossen, darin eine Art Disziplin zu sehen.
:42. Auch Ulla ist da.
:43. Sie bewegt sich zwischen den Regalen und sortiert Schrauben.
:44. M8 in diese Schachtel, M10 in jene.
:45. Sie beschriftet, kontrolliert und ordnet neu.
:46. Dabei rechnet sie im Kopf Zahlen durch: Rücklagen, Lohnkosten, Restlaufzeiten.
:47. Das Ergebnis ist immer dasselbe, aber sie rechnet weiter.
:48. Das Rechnen gibt ihr das Gefühl, der Realität wenigstens noch auf geordnete Weise begegnen zu können.
:49. Ulla sagt, es müsse Ordnung herrschen, falls der Prüfer komme.
:50. Das klingt nicht naiv.
:51. Es klingt wie der letzte Rest einer langen inneren Debatte.
:52. Bernd antwortet trocken, dass der Prüfer nicht kommen werde, und dass sie das wisse.
:53. Ulla weiß es tatsächlich.
:54. Trotzdem legt sie die Schraube in die richtige Schachtel.
:55. Frank sagt nichts.
:56. Der Satz, der ihm einfiele, würde zu viel zerstören.
:57. Später sitzen Frank und Ulla in der Kantine.
:58. Auch dieser Raum hat sich selbst überlebt.
:59. An der Wand hängt noch ein Kalender von 2009.
:60. Die Mikrowelle braucht länger, als auf ihr steht.
:61. Der einzige Tisch trägt die Spuren unzähliger Mahlzeiten.
:62. Frank isst.
:63. Als Ulla sich ihm gegenübersetzt und die Hände flach auf den Tisch legt, merkt er sofort, dass sie etwas sagen wird, das nicht länger aufgeschoben werden kann.
:64. Sie spricht ohne Umwege.
:65. Die Buchhaltung habe angerufen.
:66. In diesem Monat werde zum letzten Mal Lohn gezahlt.
:67. Diesmal gebe es auch eine Kontonummer und ein Datum.
:68. Es sei also kein Gerücht mehr, sondern ein Vorgang.
:69. Frank sagt, dass man ihm das im letzten Monat auch schon gesagt habe.
:70. Ulla schüttelt den Kopf.
:71. Sie versteht, dass Frank nicht einfach begriffsstutzig ist.
:72. Er will verstehen, aber zugleich kann er es nicht.
:73. Frank isst weiter.
:74. Das Löffeln wirkt wie eine kleine Handlung, die ihn im Körper hält, während innerlich etwas nachgibt.
:75. Dann sagt er nur: „Dann ist eben Feierabend.“
:76. Ulla schaut ihn lange an.
:77. Ihre Antwort ist nicht hart, aber genau.
:78. Sie sagt, dass er seit zwölf Jahren Feierabend mache und trotzdem jeden Morgen wieder vor dem Tor stehe.
:79. Sie wisse inzwischen nicht mehr, ob das Beharrlichkeit sei oder ob er einfach keine andere Sprache kenne.
:80. Frank schiebt den Teller weg.
:81. Das Geräusch des Porzellans auf dem Metall klingt wie ein Punkt am Ende eines Satzes, den er nicht aussprechen wollte.
:82. Einige Zeit später wird der Strom abgestellt.
:83. Es gibt keine Vorwarnung.
:84. Frank kommt in die Halle und merkt erst nach einem Moment, dass die Dunkelheit nicht vom Wetter oder von der Jahreszeit kommt.
:85. Jemand hat die Hauptsicherung abgeschaltet und keine Nachricht hinterlassen.
:86. Aber die Handlung selbst ist die Nachricht.
:87. Frank bleibt stehen, die Hände in den Taschen.
:88. In diesem Moment versteht er, dass alles vorher nur ein Aufschub war: der ruckelnde Motor, das Ersatzteil vom Schrottplatz, die sortierten Schrauben, die Gespräche in der Kantine.
:89. All das hatte die Wirklichkeit noch ein wenig auf Abstand gehalten.
:90. Jetzt ist dieser Abstand verbraucht.
:91. Bernd kommt mit zwei Dosen Bier und gibt Frank eine.
:92. Diesmal nimmt Frank sie ohne Zögern.
:93. Der Grund, sie abzulehnen, ist mit dem Strom verschwunden.
:94. Ulla setzt sich auf den Betonboden, lehnt den Rücken gegen ein Regal und sagt ohne große Geste: „Das ist jetzt das Ende.“
:95. Bernd öffnet seine Dose.
:96. Das Zischen hallt durch die leere Halle.
:97. Es klingt unpassend, fast wie eine Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat.
:98. Frank sagt: „Morgen ist vielleicht der Strom wieder da.“
:99. Niemand widerspricht.
:100. Gerade das macht den Satz schlimmer.
:101. Denn alle drei wissen, dass Frank selbst nicht daran glaubt.
:102. Gegen Mittag beginnt es zu regnen.
:103. Der Regen schlägt beharrlich auf das Wellblechdach.
:104. Die drei hören ihm zu, ohne miteinander zu reden.
:105. Worte sind aufgebraucht.
:106. Was bleibt, ist eine Gemeinschaft des Wartens.
:107. Um drei Uhr stehen sie auf, ohne es abzusprechen.
:108. Es ist, als hätte diese Uhrzeit noch eine Autorität, obwohl fast alles andere verschwunden ist.
:109. Frank geht als Letzter.
:110. Er dreht sich nicht um.
:111. Nicht, weil er die Halle nicht noch einmal sehen möchte, sondern weil er weiß, dass dieser Anblick ihn zu einer Entscheidung zwingen würde, die er noch nicht treffen kann.
:112. Am nächsten Morgen steht Frank wieder um sechs Uhr vor dem geschlossenen Tor.
:113. Die Halle dahinter ist dunkel.
:114. Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie und sieht auf den Hof.
:115. In den Pfützen spiegelt sich ein Himmel, der sich selbst nicht entscheiden kann.
:116. Frank hat keine Erklärung, die vor ihm selbst Bestand hätte.
:117. Vielleicht sucht er gerade deshalb keine.
:118. Das Sitzen vor dem Tor ist keine Entscheidung.
:119. Aber es ist auch keine Niederlage.
:120. Es ist das Einzige, was sich in diesem Moment für ihn wahr anfühlt.
:121. Und für den Augenblick genügt ihm das.
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=== 3 ===
:Az utolsó műszakterv
:1. Vannak szokások, amelyek olyan mélyen beleíródnak a testbe, hogy megszűnnek döntések lenni, és Frank már nem gondolkodik azon, miért hajt be minden reggel hatkor ugyanarra a parkolóra, amely évek óta már nem is parkoló, hanem mohával benőtt téglalap egy olyan épület előtt, amely már egyetlen iparűzési bejelentésben sem szerepel.
:2. Negyvenhét éves, és életének felét olyan helyiségekben töltötte, amelyek rendeltetése már túlélte önmagát, mielőtt ő ezt észrevette volna.
:3. A vaskapu szorul, mint mindig, és az ellenállás, amelyet kifejt, Frank számára már régen az üdvözlés jellegét öltötte magára.
:4. Az MTS-15 a csarnok közepén áll, mint egy emlékmű, amelyet senki sem avatott fel.
:5. A kombájnt 1988-ban építették, egy országban, amely már nem létezik, egy olyan mezőgazdaság számára, amely teljesen újra feltalálta önmagát, Frank pedig azért javítja, mert ez az a munka, amelyet ért, még ha sehová sem vezet.
:6. A fröccsöntött ház, amelyet tegnap beszerelt – egy lelet a gommerni roncstelepről, amelyet egy azonos típusú roncsból törtek ki –, tisztán ül a helyén, de a motor úgy indul be, mint egy ember, aki rémálomból riad fel: röviden, ellenőrizetlenül, aztán újra vissza a csendbe.
:7. Frank másodszor is beindítja, harmadszor is, és valamikor abbahagyja a számolást, mert a szám semmit sem árul el a kimenetelről.
:8. Leül az olajoshordóra, amelyet évekkel ezelőtt állított ide, lecsavarja a termosz kupakját, és megissza a kávét, amely hidegebb, mint szándékolta, és a poros ablaküvegeken át egy udvarra néz, ahol hónapok óta egyetlen jármű sem mozdult meg.
:9. A csend itt nem a zajok hiánya, hanem saját anyag, valami, ami helyet foglal el.
:10. Bernd úgy jön, ahogy mindig jön: hangtalanul a hátsó csarnokból, mintha a berendezés része volna, amely időről időre magától aktiválódik.
:11. Két tél óta egy matracon alszik a magasraktári polcok mögött, egy olyan megállapodásban, amelyről soha nem beszéltek, és amely ezért úgy létezik, mintha mindig is így lett volna.
:12. Ötvenhárom évesen olyan férfi arca van, akinek a kimerültség annyira ismerőssé vált, hogy nyugalomnak is lehetne tartani, és egy sörösdobozt nyújt Frank felé olyan ember mozdulatával, aki már régen felhagyott azzal, hogy egy bizonyos választ reméljen.
:13. Frank visszautasítja, Bernd tudomásul veszi, és közöttük létrejön az a hallgatás, amelyben nincsenek törések, mert túl sok közös reggelből nőtt össze.
:14. Naponta iszik, elég kontrolláltan ahhoz, hogy minden hivatalos észlelési küszöb alatt maradjon, és Frank valamikor úgy döntött, hogy ezt a fegyelem egyik formájaként tiszteli.
:15. Ulla olyan nő koncentrációjával mozog a polcok között, aki egy feladatot védelmez, amelynek értelmében ő maga már nem hisz teljesen, de amelyet nem hajlandó feladni, mert a feladás olyan beismerés volna, amelyre még nem áll készen.
:16. Csavarokat válogat – M8 ebbe a dobozba, M10 abba –, feliratoz, ellenőriz, újraválogat, és közben fejben végigszámolja azokat a számokat, amelyeket ismer, és amelyek senki mást nem érdekelnek: tartalékok, bérköltségek, hátralévő futamidő.
:17. Az eredmény minden alkalommal ugyanaz, és ő mégis számol, mert a számolás az egyetlen, ami azt az érzést adja neki, hogy megérinti a valóságot, ahelyett hogy a valóság érintené meg őt.
:18. Amikor azt mondja, hogy rendnek kellene lennie, ha jönne az ellenőr, ez nem naivan hangzik, hanem úgy, mint egy nagyon hosszú vita utolsó érve, amelyet önmagával folytat.
:19. Bernd szárazon és ellenségesség nélkül válaszol: az ellenőr nem jön, ezt ő is tudja.
:20. Tudja, mégis a megfelelő dobozba teszi a csavart, Frank pedig nem mond semmit, mert az a mondat, amely eszébe jutna, túl sokat rombolna ahhoz, hogy igazolni lehessen.
:21. A kantin olyan helyiség, amely túlélte önmagát, és ezt minden látogatáskor újra érezni lehet: a 2009-es naptár, a mikrohullámú sütő, amely tovább tart, mint jelezve van, az egyetlen asztal, amelynek felülete több étkezés lenyomatát hordozza, mint amennyit bárki meg tudna számolni.
:22. Frank eszik, és amikor Ulla leül vele szemben, abból, ahogyan a kezét az asztalra teszi – laposan, mintha stabilizálni akarná magát –, felismeri, hogy amit mondani fog, nem halasztható el.
:23. Kerülő nélkül mondja ki, mert Ulla az egyetlen, aki megtanulta, hogy a kerülők itt csak ráfordítást jelentenek hozam nélkül: a könyvelés telefonált, ebben a hónapban lesz utoljára bér, és ezúttal volt hozzá egy számlaszám és egy dátum is, tehát már nem pletyka, hanem ügyirat.
:24. Frank azt mondja, hogy ezt múlt hónapban is mondták neki.
:25. Ulla olyan ember türelmével rázza meg a fejét, aki felfogja, hogy a másik nem nem érti, hanem érteni akarja, és közben mégsem képes rá.
:26. Tovább eszik, és a kanalazásban van valami rituális, valami, ami a testében tartja, miközben a tér alatta engedni kezd.
:27. Aztán: „Akkor hát vége a műszaknak.”
:28. Ulla hosszan nézi, és amikor válaszol, a hangja se nem hideg, se nem meleg, hanem pontos: „Te tizenkét éve fejezed be a műszakot, Frank, és másnap reggel mégis újra ott állsz a kapu előtt, és én időközben már nem tudom, hogy ez kitartás-e, vagy egyszerűen nem ismersz más nyelvet.”
:29. Elhúzza a tányért, és a porcelán hangja a fémen olyan, mint egy írásjel, amelyet nem akart kitenni.
:30. A reggel, amelyen lekapcsolják az áramot, nem adott előre figyelmeztetést.
:31. Frank belép a csarnokba, és szüksége van egy pillanatra, hogy felfogja: a sötétség nem az évszakból ered, hanem egy cselekvésből – valaki leoldotta a főbiztosítékot, aztán megint elment, és közben nem hagyott üzenetet, mert maga a cselekvés az üzenet.
:32. Megáll, keze a zsebében, és ebben a pillanatban megérti, hogy az összes korábbi pillanat – a rángatózó motor, a roncstelepi vásárlás, a szétválogatott csavarok, a gulyásleves – haladék volt, amely most elfogyott.
:33. Bernd két dobozzal jelenik meg, az egyiket odaadja neki, Frank pedig habozás nélkül elveszi, mert az ok, amiért visszautasította volna, az árammal együtt megszűnt.
:34. Ulla leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak veti, és drámaiság nélkül, olyan tárgyilagossággal, amely súlyosabb minden panasznál, azt mondja: „Ez most a vége.”
:35. Bernd kinyitja a dobozát, a szisszenés úgy visszhangzik az üres csarnokban, mint egy oda nem illő válasz valamire, ami nem tett fel kérdést.
:36. Frank azt mondja: „Holnap talán megint lesz áram.”
:37. Senki sem mond ellent, és ez rosszabb az ellentmondásnál, mert azt jelenti, hogy mindhárman tudják: ő maga sem hiszi el.
:38. Az eső dél körül kezdődik, és olyan kitartással veri a hullámlemez tetőt, amely nincs tekintettel arra, ami alatta ül.
:39. Hallgatják, anélkül hogy beszélnének egymással, mert a beszéd elhasználódott, és ami marad, az a várakozás közössége, amelynek nincs neve, de van formája.
:40. Délután három órakor megbeszélés nélkül felállnak, mintha az időpontnak olyan tekintélye volna, amely ebben a térben még érvényes, amikor minden más már kihullott.
:41. Frank megy el utolsónak, és nem fordul meg, nem azért, mert nem akarja még egyszer látni a csarnokot, hanem mert tudja, hogy a látvány olyan döntésbe kényszerítené, amelyet még nem tud megragadni.
:42. Másnap reggel hat órakor a zárt kapu előtt áll.
:43. A mögötte lévő csarnok sötét.
:44. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvart nézi, ahol a pocsolyák kis tükrökként állnak, amelyek azt az eget mutatják, amely nem tud dönteni.
:45. Nincs rá olyan magyarázata, amely önmaga előtt megállná a helyét, és talán éppen ez az oka annak, hogy nem próbál egyet sem találni.
:46. Az ülés nem döntés.
:47. De nem is vereség.
:48. Ez az egyetlen, amit pillanatnyilag igaznak tud tartani, és egyelőre ez elég neki.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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:Az utolsó műszakterv - Der letzte Schichtplan
:1. Vannak szokások, amelyek olyan mélyen beleíródnak a testbe, hogy megszűnnek döntések lenni, és Frank már nem gondolkodik azon, miért hajt be minden reggel hatkor ugyanarra a parkolóra, amely évek óta már nem is parkoló, hanem mohával benőtt téglalap egy olyan épület előtt, amely már egyetlen iparűzési bejelentésben sem szerepel. - Es gibt Gewohnheiten, die so tief in den Körper eingeschrieben sind, dass sie aufhören, Entscheidungen zu sein, und Frank denkt nicht mehr darüber nach, warum er jeden Morgen um sechs Uhr auf denselben Parkplatz fährt, der seit Jahren kein Parkplatz mehr ist, sondern ein mit Moos überwachsenes Rechteck vor einem Gebäude, das auf keiner Gewerbemeldung mehr auftaucht.
:2. Negyvenhét éves, és életének felét olyan helyiségekben töltötte, amelyek rendeltetése már túlélte önmagát, mielőtt ő ezt észrevette volna. - Er ist 47, und die Hälfte dieses Lebens hat er in Räumen verbracht, deren Zweck sich überlebt hat, bevor er es bemerkt hat.
:3. A vaskapu szorul, mint mindig, és az ellenállás, amelyet kifejt, Frank számára már régen az üdvözlés jellegét öltötte magára. - Das Eisentor klemmt, wie immer, und der Widerstand, den es bietet, hat für Frank längst den Charakter einer Begrüßung angenommen.
:4. Az MTS-15 a csarnok közepén áll, mint egy emlékmű, amelyet senki sem avatott fel. - Die MTS-15 steht in der Hallenmitte wie ein Denkmal, das niemand eingeweiht hat.
:5. A kombájnt 1988-ban építették, egy országban, amely már nem létezik, egy olyan mezőgazdaság számára, amely teljesen újra feltalálta önmagát, Frank pedig azért javítja, mert ez az a munka, amelyet ért, még ha sehová sem vezet. - Der Mähdrescher ist 1988 gebaut worden, in einem Land, das es nicht mehr gibt, für eine Landwirtschaft, die sich vollständig neu erfunden hat, und Frank repariert ihn, weil das die Arbeit ist, die er versteht, auch wenn sie nirgendwo hinführt.
:6. A fröccsöntött ház, amelyet tegnap beszerelt – egy lelet a gommerni roncstelepről, amelyet egy azonos típusú roncsból törtek ki –, tisztán ül a helyén, de a motor úgy indul be, mint egy ember, aki rémálomból riad fel: röviden, ellenőrizetlenül, aztán újra vissza a csendbe. - Das Spritzgussgehäuse, das er gestern eingebaut hat – ein Fund vom Schrottplatz in Gommern, herausgebrochen aus einer baugleichen Ruine –, sitzt sauber, aber der Motor springt an wie ein Mensch, der aus einem Albtraum hochschreckt: kurz, unkontrolliert, dann wieder in die Stille zurück.
:7. Frank másodszor is beindítja, harmadszor is, és valamikor abbahagyja a számolást, mert a szám semmit sem árul el a kimenetelről. - Frank startet ihn ein zweites Mal, ein drittes, und irgendwann hört er auf zu zählen, weil die Zahl nichts über den Ausgang verrät.
:8. Leül az olajoshordóra, amelyet évekkel ezelőtt állított ide, lecsavarja a termosz kupakját, és megissza a kávét, amely hidegebb, mint szándékolta, és a poros ablaküvegeken át egy udvarra néz, ahol hónapok óta egyetlen jármű sem mozdult meg. - Er setzt sich auf das Ölfass, das er vor Jahren hierher gestellt hat, schraubt den Deckel der Thermoskanne auf und trinkt den Kaffee, der kälter ist als beabsichtigt, und schaut durch die staubigen Fensterscheiben auf einen Hof, auf dem sich seit Monaten kein Fahrzeug bewegt hat.
:9. A csend itt nem a zajok hiánya, hanem saját anyag, valami, ami helyet foglal el. - Die Stille ist hier keine Abwesenheit von Geräuschen, sondern eine eigene Substanz, etwas, das Raum einnimmt.
:10. Bernd úgy jön, ahogy mindig jön: hangtalanul a hátsó csarnokból, mintha a berendezés része volna, amely időről időre magától aktiválódik. - Bernd kommt, wie er immer kommt: lautlos aus der hinteren Halle, als wäre er ein Teil der Anlage, der sich hin und wieder von selbst aktiviert.
:11. Két tél óta egy matracon alszik a magasraktári polcok mögött, egy olyan megállapodásban, amelyről soha nem beszéltek, és amely ezért úgy létezik, mintha mindig is így lett volna. - Er schläft seit zwei Wintern auf einer Matratze hinter den Hochregalen, ein Arrangement, über das nie gesprochen worden ist und das deshalb existiert, als wäre es schon immer so gewesen.
:12. Ötvenhárom évesen olyan férfi arca van, akinek a kimerültség annyira ismerőssé vált, hogy nyugalomnak is lehetne tartani, és egy sörösdobozt nyújt Frank felé olyan ember mozdulatával, aki már régen felhagyott azzal, hogy egy bizonyos választ reméljen. - Mit 53 trägt er das Gesicht eines Mannes, dem die Erschöpfung so vertraut geworden ist, dass man sie für Ruhe halten könnte, und er hält Frank eine Bierdose hin mit der Geste eines Menschen, der längst aufgehört hat, auf eine bestimmte Antwort zu hoffen.
:13. Frank visszautasítja, Bernd tudomásul veszi, és közöttük létrejön az a hallgatás, amelyben nincsenek törések, mert túl sok közös reggelből nőtt össze. - Frank lehnt ab, Bernd nimmt es zur Kenntnis, und zwischen ihnen entsteht das Schweigen, das keine Brüche hat, weil es aus zu vielen gemeinsamen Morgen zusammengewachsen ist.
:14. Naponta iszik, elég kontrolláltan ahhoz, hogy minden hivatalos észlelési küszöb alatt maradjon, és Frank valamikor úgy döntött, hogy ezt a fegyelem egyik formájaként tiszteli. - Er trinkt täglich, kontrolliert genug, um unterhalb jeder offiziellen Wahrnehmungsschwelle zu bleiben, und Frank hat sich irgendwann entschieden, das als eine Form von Disziplin zu respektieren.
:15. Ulla olyan nő koncentrációjával mozog a polcok között, aki egy feladatot védelmez, amelynek értelmében ő maga már nem hisz teljesen, de amelyet nem hajlandó feladni, mert a feladás olyan beismerés volna, amelyre még nem áll készen. - Ulla bewegt sich zwischen den Regalen mit der Konzentration einer Frau, die eine Aufgabe verteidigt, deren Sinn sie selbst nicht mehr vollständig glaubt, die sie aber aufzugeben sich weigert, weil das Aufgeben einen Eingeständnis wäre, zu dem sie noch nicht bereit ist.
:16. Csavarokat válogat – M8 ebbe a dobozba, M10 abba –, feliratoz, ellenőriz, újraválogat, és közben fejben végigszámolja azokat a számokat, amelyeket ismer, és amelyek senki mást nem érdekelnek: tartalékok, bérköltségek, hátralévő futamidő. - Sie sortiert Schrauben – M8 in diese Schachtel, M10 in jene –, beschriftet, kontrolliert, sortiert neu, und rechnet dabei im Kopf die Zahlen durch, die sie kennt und die niemanden sonst interessieren: Rücklagen, Lohnkosten, Restlaufzeit.
:17. Az eredmény minden alkalommal ugyanaz, és ő mégis számol, mert a számolás az egyetlen, ami azt az érzést adja neki, hogy megérinti a valóságot, ahelyett hogy a valóság érintené meg őt. - Das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe, und sie rechnet trotzdem, weil Rechnen das Einzige ist, das ihr das Gefühl gibt, die Realität zu berühren statt von ihr berührt zu werden.
:18. Amikor azt mondja, hogy rendnek kellene lennie, ha jönne az ellenőr, ez nem naivan hangzik, hanem úgy, mint egy nagyon hosszú vita utolsó érve, amelyet önmagával folytat. - Als sie sagt, dass Ordnung vorhanden sein solle, wenn der Prüfer käme, klingt es nicht naiv, sondern wie das letzte Argument einer sehr langen Debatte, die sie mit sich selbst führt.
:19. Bernd szárazon és ellenségesség nélkül válaszol: az ellenőr nem jön, ezt ő is tudja. - Bernd antwortet, trocken und ohne Feindseligkeit: der Prüfer komme nicht, das wisse sie.
:20. Tudja, mégis a megfelelő dobozba teszi a csavart, Frank pedig nem mond semmit, mert az a mondat, amely eszébe jutna, túl sokat rombolna ahhoz, hogy igazolni lehessen. - Sie weiß es, legt die Schraube trotzdem in die richtige Schachtel, und Frank sagt nichts, weil der Satz, der ihm einfiele, zu viel zerstören würde, um ihn zu rechtfertigen.
:21. A kantin olyan helyiség, amely túlélte önmagát, és ezt minden látogatáskor újra érezni lehet: a 2009-es naptár, a mikrohullámú sütő, amely tovább tart, mint jelezve van, az egyetlen asztal, amelynek felülete több étkezés lenyomatát hordozza, mint amennyit bárki meg tudna számolni. - Die Kantine ist ein Raum, der sich selbst überlebt hat, und das fühlt man bei jedem Besuch neu: der Kalender von 2009, die Mikrowelle, die länger braucht als angegeben, der einzige Tisch, dessen Oberfläche die Abdrücke von mehr Mahlzeiten trägt als irgendjemand zählen könnte.
:22. Frank eszik, és amikor Ulla leül vele szemben, abból, ahogyan a kezét az asztalra teszi – laposan, mintha stabilizálni akarná magát –, felismeri, hogy amit mondani fog, nem halasztható el. - Frank isst, und als Ulla sich ihm gegenübersetzt, erkennt er an der Art, wie sie die Hände auf den Tisch legt – flach, wie zur Stabilisierung –, dass das, was sie sagen wird, nicht aufgeschoben werden kann.
:23. Kerülő nélkül mondja ki, mert Ulla az egyetlen, aki megtanulta, hogy a kerülők itt csak ráfordítást jelentenek hozam nélkül: a könyvelés telefonált, ebben a hónapban lesz utoljára bér, és ezúttal volt hozzá egy számlaszám és egy dátum is, tehát már nem pletyka, hanem ügyirat. - Sie sagt es ohne Umschweife, weil Ulla die Einzige ist, die gelernt hat, dass Umschweife hier nur Aufwand ohne Ertrag sind: die Buchhaltung hat angerufen, dieser Monat ist das letzte Mal Lohn, und diesmal war eine Kontonummer dabei und ein Datum, also kein Gerücht mehr, sondern ein Vorgang.
:24. Frank azt mondja, hogy ezt múlt hónapban is mondták neki. - Frank sagt, dass man ihm das letzten Monat auch gesagt habe.
:25. Ulla olyan ember türelmével rázza meg a fejét, aki felfogja, hogy a másik nem nem érti, hanem érteni akarja, és közben mégsem képes rá. - Ulla schüttelt den Kopf mit der Geduld eines Menschen, der begreift, dass das Gegenüber nicht nicht versteht, sondern verstehen will und gleichzeitig nicht kann.
:26. Tovább eszik, és a kanalazásban van valami rituális, valami, ami a testében tartja, miközben a tér alatta engedni kezd. - Er isst weiter, und das Löffeln hat etwas Rituelles, etwas, das ihn im Körper hält, während der Raum unter ihm nachgibt.
:27. Aztán: „Akkor hát vége a műszaknak.” - Dann: „Dann ist eben Feierabend.“
:28. Ulla hosszan nézi, és amikor válaszol, a hangja se nem hideg, se nem meleg, hanem pontos: „Te tizenkét éve fejezed be a műszakot, Frank, és másnap reggel mégis újra ott állsz a kapu előtt, és én időközben már nem tudom, hogy ez kitartás-e, vagy egyszerűen nem ismersz más nyelvet.” - Ulla schaut ihn an, lange, und als sie antwortet, ist ihre Stimme weder kalt noch warm, sondern präzise: „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, Frank, und jeden Morgen stehst du trotzdem wieder vor dem Tor, und ich weiß inzwischen nicht mehr, ob das Beharrlichkeit ist oder ob du einfach keine andere Sprache kennst.“
:29. Elhúzza a tányért, és a porcelán hangja a fémen olyan, mint egy írásjel, amelyet nem akart kitenni. - Er schiebt den Teller weg, und das Geräusch des Porzellans auf dem Metall klingt wie ein Satzzeichen, das er nicht setzen wollte.
:30. A reggel, amelyen lekapcsolják az áramot, nem adott előre figyelmeztetést. - Der Morgen, an dem der Strom abgestellt wird, hat keine Vorwarnung gegeben.
:31. Frank belép a csarnokba, és szüksége van egy pillanatra, hogy felfogja: a sötétség nem az évszakból ered, hanem egy cselekvésből – valaki leoldotta a főbiztosítékot, aztán megint elment, és közben nem hagyott üzenetet, mert maga a cselekvés az üzenet. - Frank tritt in die Halle und braucht einen Moment, um zu begreifen, dass die Dunkelheit nicht von der Jahreszeit kommt, sondern von einer Handlung – jemand hat die Hauptsicherung gelöst, ist wieder gegangen, und hat dabei keine Nachricht hinterlassen, weil die Handlung selbst die Nachricht ist.
:32. Megáll, keze a zsebében, és ebben a pillanatban megérti, hogy az összes korábbi pillanat – a rángatózó motor, a roncstelepi vásárlás, a szétválogatott csavarok, a gulyásleves – haladék volt, amely most elfogyott. - Er bleibt stehen, die Hände in den Taschen, und in diesem Moment versteht er, dass alle vorherigen Momente – der ruckelnde Motor, der Schrottplatzkauf, die sortierten Schrauben, die Gulaschsuppe – Aufschübe waren, die jetzt aufgebraucht sind.
:33. Bernd két dobozzal jelenik meg, az egyiket odaadja neki, Frank pedig habozás nélkül elveszi, mert az ok, amiért visszautasította volna, az árammal együtt megszűnt. - Bernd erscheint mit zwei Dosen, gibt ihm eine, und Frank nimmt sie ohne Zögern, weil der Grund, sie abzulehnen, sich mit dem Strom erledigt hat.
:34. Ulla leül a betonpadlóra, hátát egy polcnak veti, és drámaiság nélkül, olyan tárgyilagossággal, amely súlyosabb minden panasznál, azt mondja: „Ez most a vége.” - Ulla setzt sich auf den Betonboden, den Rücken gegen ein Regal, und sagt, ohne Dramatik, mit einer Sachlichkeit, die schwerer wiegt als jede Klage: „Das ist jetzt das Ende.“
:35. Bernd kinyitja a dobozát, a szisszenés úgy visszhangzik az üres csarnokban, mint egy oda nem illő válasz valamire, ami nem tett fel kérdést. - Bernd öffnet seine Dose, das Zischen hallt durch die leere Halle wie eine unangemessene Antwort auf etwas, das keine Frage gestellt hat.
:36. Frank azt mondja: „Holnap talán megint lesz áram.” - Frank sagt: „Morgen ist vielleicht der Strom wieder da.“
:37. Senki sem mond ellent, és ez rosszabb az ellentmondásnál, mert azt jelenti, hogy mindhárman tudják: ő maga sem hiszi el. - Niemand widerspricht, und das ist schlimmer als Widerspruch, weil es bedeutet, dass alle drei wissen, dass er es selbst nicht glaubt.
:38. Az eső dél körül kezdődik, és olyan kitartással veri a hullámlemez tetőt, amely nincs tekintettel arra, ami alatta ül. - Der Regen beginnt gegen Mittag und trifft das Wellblechdach mit einer Beharrlichkeit, die keine Rücksicht auf das nimmt, was darunter sitzt.
:39. Hallgatják, anélkül hogy beszélnének egymással, mert a beszéd elhasználódott, és ami marad, az a várakozás közössége, amelynek nincs neve, de van formája. - Sie hören ihm zu, ohne miteinander zu reden, weil das Reden sich verbraucht hat, und was bleibt, ist eine Gemeinschaft des Wartens, die keinen Namen hat, aber eine Form.
:40. Délután három órakor megbeszélés nélkül felállnak, mintha az időpontnak olyan tekintélye volna, amely ebben a térben még érvényes, amikor minden más már kihullott. - Um drei Uhr nachmittags erheben sie sich, ohne Absprache, als hätte die Uhrzeit eine Autorität, die in diesem Raum noch gilt, wenn alles andere schon weggefallen ist.
:41. Frank megy el utolsónak, és nem fordul meg, nem azért, mert nem akarja még egyszer látni a csarnokot, hanem mert tudja, hogy a látvány olyan döntésbe kényszerítené, amelyet még nem tud megragadni. - Frank geht als letzter, und er dreht sich nicht um, nicht weil er die Halle nicht noch einmal sehen will, sondern weil er weiß, dass der Anblick ihn in eine Entscheidung zwingen würde, die er noch nicht fassen kann.
:42. Másnap reggel hat órakor a zárt kapu előtt áll. - Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem geschlossenen Tor.
:43. A mögötte lévő csarnok sötét. - Die Halle dahinter ist dunkel.
:44. Leül a betonlépcsőre, alkarját a térdére támasztja, és az udvart nézi, ahol a pocsolyák kis tükrökként állnak, amelyek azt az eget mutatják, amely nem tud dönteni. - Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie, und schaut auf den Hof, in dem die Pfützen stehen wie kleine Spiegel, die den Himmel zeigen, der sich nicht entscheiden kann.
:45. Nincs rá olyan magyarázata, amely önmaga előtt megállná a helyét, és talán éppen ez az oka annak, hogy nem próbál egyet sem találni. - Er hat keine Erklärung dafür, die er vor sich selbst bestehen könnte, und vielleicht ist das der Grund, warum er nicht versucht, eine zu finden.
:46. Az ülés nem döntés. - Das Sitzen ist keine Entscheidung.
:47. De nem is vereség. - Aber es ist auch keine Niederlage.
:48. Ez az egyetlen, amit pillanatnyilag igaznak tud tartani, és egyelőre ez elég neki. - Es ist das Einzige, was er im Moment für wahr halten kann, und vorerst reicht ihm das.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Schichtplan
:1. Es gibt Gewohnheiten, die so tief in den Körper eingeschrieben sind, dass sie aufhören, Entscheidungen zu sein, und Frank denkt nicht mehr darüber nach, warum er jeden Morgen um sechs Uhr auf denselben Parkplatz fährt, der seit Jahren kein Parkplatz mehr ist, sondern ein mit Moos überwachsenes Rechteck vor einem Gebäude, das auf keiner Gewerbemeldung mehr auftaucht.
:2. Er ist 47, und die Hälfte dieses Lebens hat er in Räumen verbracht, deren Zweck sich überlebt hat, bevor er es bemerkt hat.
:3. Das Eisentor klemmt, wie immer, und der Widerstand, den es bietet, hat für Frank längst den Charakter einer Begrüßung angenommen.
:4. Die MTS-15 steht in der Hallenmitte wie ein Denkmal, das niemand eingeweiht hat.
:5. Der Mähdrescher ist 1988 gebaut worden, in einem Land, das es nicht mehr gibt, für eine Landwirtschaft, die sich vollständig neu erfunden hat, und Frank repariert ihn, weil das die Arbeit ist, die er versteht, auch wenn sie nirgendwo hinführt.
:6. Das Spritzgussgehäuse, das er gestern eingebaut hat – ein Fund vom Schrottplatz in Gommern, herausgebrochen aus einer baugleichen Ruine –, sitzt sauber, aber der Motor springt an wie ein Mensch, der aus einem Albtraum hochschreckt: kurz, unkontrolliert, dann wieder in die Stille zurück.
:7. Frank startet ihn ein zweites Mal, ein drittes, und irgendwann hört er auf zu zählen, weil die Zahl nichts über den Ausgang verrät.
:8. Er setzt sich auf das Ölfass, das er vor Jahren hierher gestellt hat, schraubt den Deckel der Thermoskanne auf und trinkt den Kaffee, der kälter ist als beabsichtigt, und schaut durch die staubigen Fensterscheiben auf einen Hof, auf dem sich seit Monaten kein Fahrzeug bewegt hat.
:9. Die Stille ist hier keine Abwesenheit von Geräuschen, sondern eine eigene Substanz, etwas, das Raum einnimmt.
:10. Bernd kommt, wie er immer kommt: lautlos aus der hinteren Halle, als wäre er ein Teil der Anlage, der sich hin und wieder von selbst aktiviert.
:11. Er schläft seit zwei Wintern auf einer Matratze hinter den Hochregalen, ein Arrangement, über das nie gesprochen worden ist und das deshalb existiert, als wäre es schon immer so gewesen.
:12. Mit 53 trägt er das Gesicht eines Mannes, dem die Erschöpfung so vertraut geworden ist, dass man sie für Ruhe halten könnte, und er hält Frank eine Bierdose hin mit der Geste eines Menschen, der längst aufgehört hat, auf eine bestimmte Antwort zu hoffen.
:13. Frank lehnt ab, Bernd nimmt es zur Kenntnis, und zwischen ihnen entsteht das Schweigen, das keine Brüche hat, weil es aus zu vielen gemeinsamen Morgen zusammengewachsen ist.
:14. Er trinkt täglich, kontrolliert genug, um unterhalb jeder offiziellen Wahrnehmungsschwelle zu bleiben, und Frank hat sich irgendwann entschieden, das als eine Form von Disziplin zu respektieren.
:15. Ulla bewegt sich zwischen den Regalen mit der Konzentration einer Frau, die eine Aufgabe verteidigt, deren Sinn sie selbst nicht mehr vollständig glaubt, die sie aber aufzugeben sich weigert, weil das Aufgeben einen Eingeständnis wäre, zu dem sie noch nicht bereit ist.
:16. Sie sortiert Schrauben – M8 in diese Schachtel, M10 in jene –, beschriftet, kontrolliert, sortiert neu, und rechnet dabei im Kopf die Zahlen durch, die sie kennt und die niemanden sonst interessieren: Rücklagen, Lohnkosten, Restlaufzeit.
:17. Das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe, und sie rechnet trotzdem, weil Rechnen das Einzige ist, das ihr das Gefühl gibt, die Realität zu berühren statt von ihr berührt zu werden.
:18. Als sie sagt, dass Ordnung vorhanden sein solle, wenn der Prüfer käme, klingt es nicht naiv, sondern wie das letzte Argument einer sehr langen Debatte, die sie mit sich selbst führt.
:19. Bernd antwortet, trocken und ohne Feindseligkeit: der Prüfer komme nicht, das wisse sie.
:20. Sie weiß es, legt die Schraube trotzdem in die richtige Schachtel, und Frank sagt nichts, weil der Satz, der ihm einfiele, zu viel zerstören würde, um ihn zu rechtfertigen.
:21. Die Kantine ist ein Raum, der sich selbst überlebt hat, und das fühlt man bei jedem Besuch neu: der Kalender von 2009, die Mikrowelle, die länger braucht als angegeben, der einzige Tisch, dessen Oberfläche die Abdrücke von mehr Mahlzeiten trägt als irgendjemand zählen könnte.
:22. Frank isst, und als Ulla sich ihm gegenübersetzt, erkennt er an der Art, wie sie die Hände auf den Tisch legt – flach, wie zur Stabilisierung –, dass das, was sie sagen wird, nicht aufgeschoben werden kann.
:23. Sie sagt es ohne Umschweife, weil Ulla die Einzige ist, die gelernt hat, dass Umschweife hier nur Aufwand ohne Ertrag sind: die Buchhaltung hat angerufen, dieser Monat ist das letzte Mal Lohn, und diesmal war eine Kontonummer dabei und ein Datum, also kein Gerücht mehr, sondern ein Vorgang.
:24. Frank sagt, dass man ihm das letzten Monat auch gesagt habe.
:25. Ulla schüttelt den Kopf mit der Geduld eines Menschen, der begreift, dass das Gegenüber nicht nicht versteht, sondern verstehen will und gleichzeitig nicht kann.
:26. Er isst weiter, und das Löffeln hat etwas Rituelles, etwas, das ihn im Körper hält, während der Raum unter ihm nachgibt.
:27. Dann: „Dann ist eben Feierabend.“
:28. Ulla schaut ihn an, lange, und als sie antwortet, ist ihre Stimme weder kalt noch warm, sondern präzise: „Du machst seit zwölf Jahren Feierabend, Frank, und jeden Morgen stehst du trotzdem wieder vor dem Tor, und ich weiß inzwischen nicht mehr, ob das Beharrlichkeit ist oder ob du einfach keine andere Sprache kennst.“
:29. Er schiebt den Teller weg, und das Geräusch des Porzellans auf dem Metall klingt wie ein Satzzeichen, das er nicht setzen wollte.
:30. Der Morgen, an dem der Strom abgestellt wird, hat keine Vorwarnung gegeben.
:31. Frank tritt in die Halle und braucht einen Moment, um zu begreifen, dass die Dunkelheit nicht von der Jahreszeit kommt, sondern von einer Handlung – jemand hat die Hauptsicherung gelöst, ist wieder gegangen, und hat dabei keine Nachricht hinterlassen, weil die Handlung selbst die Nachricht ist.
:32. Er bleibt stehen, die Hände in den Taschen, und in diesem Moment versteht er, dass alle vorherigen Momente – der ruckelnde Motor, der Schrottplatzkauf, die sortierten Schrauben, die Gulaschsuppe – Aufschübe waren, die jetzt aufgebraucht sind.
:33. Bernd erscheint mit zwei Dosen, gibt ihm eine, und Frank nimmt sie ohne Zögern, weil der Grund, sie abzulehnen, sich mit dem Strom erledigt hat.
:34. Ulla setzt sich auf den Betonboden, den Rücken gegen ein Regal, und sagt, ohne Dramatik, mit einer Sachlichkeit, die schwerer wiegt als jede Klage: „Das ist jetzt das Ende.“
:35. Bernd öffnet seine Dose, das Zischen hallt durch die leere Halle wie eine unangemessene Antwort auf etwas, das keine Frage gestellt hat.
:36. Frank sagt: „Morgen ist vielleicht der Strom wieder da.“
:37. Niemand widerspricht, und das ist schlimmer als Widerspruch, weil es bedeutet, dass alle drei wissen, dass er es selbst nicht glaubt.
:38. Der Regen beginnt gegen Mittag und trifft das Wellblechdach mit einer Beharrlichkeit, die keine Rücksicht auf das nimmt, was darunter sitzt.
:39. Sie hören ihm zu, ohne miteinander zu reden, weil das Reden sich verbraucht hat, und was bleibt, ist eine Gemeinschaft des Wartens, die keinen Namen hat, aber eine Form.
:40. Um drei Uhr nachmittags erheben sie sich, ohne Absprache, als hätte die Uhrzeit eine Autorität, die in diesem Raum noch gilt, wenn alles andere schon weggefallen ist.
:41. Frank geht als letzter, und er dreht sich nicht um, nicht weil er die Halle nicht noch einmal sehen will, sondern weil er weiß, dass der Anblick ihn in eine Entscheidung zwingen würde, die er noch nicht fassen kann.
:42. Am nächsten Morgen steht er um sechs Uhr vor dem geschlossenen Tor.
:43. Die Halle dahinter ist dunkel.
:44. Er setzt sich auf die Betonstufe, stützt die Unterarme auf die Knie, und schaut auf den Hof, in dem die Pfützen stehen wie kleine Spiegel, die den Himmel zeigen, der sich nicht entscheiden kann.
:45. Er hat keine Erklärung dafür, die er vor sich selbst bestehen könnte, und vielleicht ist das der Grund, warum er nicht versucht, eine zu finden.
:46. Das Sitzen ist keine Entscheidung.
:47. Aber es ist auch keine Niederlage.
:48. Es ist das Einzige, was er im Moment für wahr halten kann, und vorerst reicht ihm das.
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=== 4 ===
:Az apja kerti háza
:1. Jens elutazik elhunyt apja régi kerti házához.
:2. Nem kötelességtudatból.
:3. Inkább rossz lelkiismeretből.
:4. Megörökölte a kerti házat, noha valójában nem akarja.
:5. De egyszerűen visszautasítani sem tudja.
:6. A kerttelep Magdeburg peremén fekszik.
:7. Egy használaton kívüli vasúti pálya és egy szupermarket között.
:8. Sok kert elvadult.
:9. Az emberek egy idő után felhagytak azzal, hogy a gyom ellen küzdjenek.
:10. Jens feltöri a régi lakatot, és belép a parcellára.
:11. Minden elhagyatottnak hat.
:12. Mégis mostantól minden szombaton eljön.
:13. Füvet nyír, fát fest, és felsöpri az utakat.
:14. Valójában mindez már semmit sem ér.
:15. Az egyesületet hamarosan fel kell oszlatni.
:16. De a kerti házban másként telik az idő, mint a lakásában.
:17. Heike nem érti, Jens miért foglalkozik ezzel.
:18. Számára az ügy le van zárva.
:19. Az egyesület feloszlatásáról szóló levél ott fekszik.
:20. Csak nem kell tenni semmit, és akkor minden magától megoldódik.
:21. Jens nem mond ellent neki.
:22. Ő maga sem tudja pontosan megmagyarázni, miért utazik ki újra meg újra.
:23. Hátul, a parcellán egy régi, öntöttvas vízpumpa áll.
:24. Az apja annak idején maga építette be.
:25. Jens több szombaton át javítja.
:26. A javítás nem különösebben nehéz.
:27. De minden apró előrelépés után megáll.
:28. Gondolkodik, anélkül hogy valóban jutna valamire.
:29. Amikor végre ismét víz jön a pumpából, Jens ott áll mellette.
:30. Először barna a víz, aztán tisztább lesz.
:31. Olyan érzés, mintha válaszra várt volna.
:32. Csak már nem tudja pontosan, milyen kérdés állt mögötte.
:33. Kramer asszony, a telep egyik szomszédja, minden nap eljön.
:34. Gondozza a salátasorait, noha már alig nő valami.
:35. Nem reményből teszi.
:36. Inkább azért, mert feladni még rosszabb volna.
:37. Egy nap azt mondja, az apja nem akarta volna a telep feloszlatását.
:38. Jens az üres ágyásokra néz.
:39. Aztán csak ennyit mond: „Az apám halott.“
:40. Ez nem támadás.
:41. Egyszerűen csak megállapítás.
:42. Számára ez a mondat mindent megváltoztat.
:43. Később Jens a padlódeszkák alatt egy régi ládát talál.
:44. Üvegcímkék vannak benne, gondosan sorba rendezve.
:45. Ezenkívül megtalálja apja egyik munkakabátját is, rajta a „VEB Molkerei Magdeburg“ felvarróval.
:46. A kabát dohány és gépolaj szagát árasztja.
:47. Jens számára ez hirtelen nagyon jelenvalóvá válik.
:48. A kabátot egy szék támlájára akasztja.
:49. Aztán a széket az ablakhoz állítja.
:50. Apró cselekedet.
:51. De majdnem úgy hat, mint egy néma jel.
:52. Amikor Heike később megérkezik, meglátja a széket a kabáttal.
:53. Nem igazán tudja, mit kezdjen vele.
:54. Azt mondja: „Ez azért nem megoldás.“
:55. A mondat homályos marad.
:56. Jens nem válaszol.
:57. Heike újra elmegy.
:58. Jens még sokáig ülve marad a kerti házban.
:59. Odakint besötétedik.
:60. A kerítés mögötti házak lassan eltűnnek az árnyékban.
:61. Az apjára gondol.
:62. Nemcsak arra, hogy ki volt ez a férfi.
:63. Hanem főleg arra, mit nem kérdezett meg tőle soha.
:64. Az egyesületet végül szabályszerűen feloszlatják.
:65. A csekély egyesületi vagyon egy másik egyesülethez kerül.
:66. A kerti házak állva maradnak, mert senki sem akarja kifizetni a bontást, és mert a bürokrácia gyakran önmagát késlelteti.
:67. Jens télen is kimegy még néha.
:68. Már nem minden szombaton.
:69. De elég gyakran ahhoz, hogy lássa, nincs por a kabáton.
:70. Letörli, amikor megérkezik.
:71. Nem tudja, hogy ez csak megszokás-e.
:72. Vagy valami más.
:73. Úgy dönt, nyitva hagyja a kérdést.
:74. A kerti házban mintha jobb helyen volna, mint bárhol máshol.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az apja kerti háza - Die Gartenlaube seines Vaters
:1. Jens elutazik elhunyt apja régi kerti házához. - Jens fährt zur alten Gartenlaube seines verstorbenen Vaters.
:2. Nem kötelességtudatból. - Nicht aus Pflichtgefühl.
:3. Inkább rossz lelkiismeretből. - Eher aus schlechtem Gewissen.
:4. Megörökölte a kerti házat, noha valójában nem akarja. - Er hat die Laube geerbt, obwohl er sie eigentlich nicht will.
:5. De egyszerűen visszautasítani sem tudja. - Aber er kann sie auch nicht einfach ablehnen.
:6. A kerttelep Magdeburg peremén fekszik. - Die Gartenanlage liegt am Rand von Magdeburg.
:7. Egy használaton kívüli vasúti pálya és egy szupermarket között. - Zwischen einer stillgelegten Bahntrasse und einem Supermarkt.
:8. Sok kert elvadult. - Viele Gärten sind verwildert.
:9. Az emberek egy idő után felhagytak azzal, hogy a gyom ellen küzdjenek. - Die Menschen haben irgendwann aufgehört, gegen das Unkraut anzukämpfen.
:10. Jens feltöri a régi lakatot, és belép a parcellára. - Jens bricht das alte Schloss auf und betritt die Parzelle.
:11. Minden elhagyatottnak hat. - Alles wirkt verlassen.
:12. Mégis mostantól minden szombaton eljön. - Trotzdem kommt er von nun an jeden Samstag.
:13. Füvet nyír, fát fest, és felsöpri az utakat. - Er mäht den Rasen, streicht Holz und fegt Wege.
:14. Valójában mindez már semmit sem ér. - Eigentlich bringt das alles nichts mehr.
:15. Az egyesületet hamarosan fel kell oszlatni. - Der Verein soll bald aufgelöst werden.
:16. De a kerti házban másként telik az idő, mint a lakásában. - Aber in der Laube vergeht die Zeit anders als in seiner Wohnung.
:17. Heike nem érti, Jens miért foglalkozik ezzel. - Heike versteht nicht, warum Jens sich damit beschäftigt.
:18. Számára az ügy le van zárva. - Für sie ist die Sache erledigt.
:19. Az egyesület feloszlatásáról szóló levél ott fekszik. - Der Brief zur Vereinsauflösung liegt da.
:20. Csak nem kell tenni semmit, és akkor minden magától megoldódik. - Man muss nur nichts tun, dann löst sich alles von selbst.
:21. Jens nem mond ellent neki. - Jens widerspricht ihr nicht.
:22. Ő maga sem tudja pontosan megmagyarázni, miért utazik ki újra meg újra. - Er kann selbst nicht genau erklären, warum er immer wieder hinfährt.
:23. Hátul, a parcellán egy régi, öntöttvas vízpumpa áll. - Hinten auf der Parzelle steht eine alte Wasserpumpe aus Gusseisen.
:24. Az apja annak idején maga építette be. - Sein Vater hat sie früher selbst eingebaut.
:25. Jens több szombaton át javítja. - Jens repariert sie über mehrere Samstage hinweg.
:26. A javítás nem különösebben nehéz. - Die Reparatur ist nicht besonders schwer.
:27. De minden apró előrelépés után megáll. - Aber nach jedem kleinen Fortschritt hält er inne.
:28. Gondolkodik, anélkül hogy valóban jutna valamire. - Er denkt nach, ohne wirklich zu einem Ergebnis zu kommen.
:29. Amikor végre ismét víz jön a pumpából, Jens ott áll mellette. - Als endlich wieder Wasser aus der Pumpe kommt, steht Jens daneben.
:30. Először barna a víz, aztán tisztább lesz. - Erst ist das Wasser braun, dann wird es klarer.
:31. Olyan érzés, mintha válaszra várt volna. - Es fühlt sich an, als hätte er auf eine Antwort gewartet.
:32. Csak már nem tudja pontosan, milyen kérdés állt mögötte. - Nur weiß er nicht mehr genau, welche Frage dahinterstand.
:33. Kramer asszony, a telep egyik szomszédja, minden nap eljön. - Frau Kramer, eine Nachbarin aus der Anlage, kommt jeden Tag.
:34. Gondozza a salátasorait, noha már alig nő valami. - Sie kümmert sich um ihre Salatreihen, obwohl kaum noch etwas wächst.
:35. Nem reményből teszi. - Sie macht das nicht aus Hoffnung.
:36. Inkább azért, mert feladni még rosszabb volna. - Eher, weil Aufgeben noch schlechter wäre.
:37. Egy nap azt mondja, az apja nem akarta volna a telep feloszlatását. - Eines Tages sagt sie, sein Vater hätte die Auflösung der Anlage nicht gewollt.
:38. Jens az üres ágyásokra néz. - Jens schaut auf die leeren Beete.
:39. Aztán csak ennyit mond: „Az apám halott.“ - Dann sagt er nur: „Mein Vater ist tot.“
:40. Ez nem támadás. - Das ist kein Angriff.
:41. Egyszerűen csak megállapítás. - Es ist einfach eine Feststellung.
:42. Számára ez a mondat mindent megváltoztat. - Für ihn verändert dieser Satz alles.
:43. Később Jens a padlódeszkák alatt egy régi ládát talál. - Später findet Jens unter den Dielen eine alte Kiste.
:44. Üvegcímkék vannak benne, gondosan sorba rendezve. - Darin liegen Flaschenetiketten, sorgfältig geordnet.
:45. Ezenkívül megtalálja apja egyik munkakabátját is, rajta a „VEB Molkerei Magdeburg“ felvarróval. - Außerdem findet er eine Arbeitsjacke seines Vaters mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg“.
:46. A kabát dohány és gépolaj szagát árasztja. - Die Jacke riecht nach Tabak und Maschinenöl.
:47. Jens számára ez hirtelen nagyon jelenvalóvá válik. - Für Jens ist das plötzlich sehr gegenwärtig.
:48. A kabátot egy szék támlájára akasztja. - Er hängt die Jacke über eine Stuhllehne.
:49. Aztán a széket az ablakhoz állítja. - Dann stellt er den Stuhl ans Fenster.
:50. Apró cselekedet. - Es ist eine kleine Handlung.
:51. De majdnem úgy hat, mint egy néma jel. - Aber sie wirkt fast wie ein stilles Zeichen.
:52. Amikor Heike később megérkezik, meglátja a széket a kabáttal. - Als Heike später kommt, sieht sie den Stuhl mit der Jacke.
:53. Nem igazán tudja, mit kezdjen vele. - Sie weiß nicht recht, was sie davon halten soll.
:54. Azt mondja: „Ez azért nem megoldás.“ - Sie sagt: „Das ist doch keine Art.“
:55. A mondat homályos marad. - Der Satz bleibt unklar.
:56. Jens nem válaszol. - Jens antwortet nicht.
:57. Heike újra elmegy. - Heike geht wieder.
:58. Jens még sokáig ülve marad a kerti házban. - Jens bleibt noch lange in der Laube sitzen.
:59. Odakint besötétedik. - Draußen wird es dunkel.
:60. A kerítés mögötti házak lassan eltűnnek az árnyékban. - Die Häuser hinter dem Zaun verschwinden langsam im Schatten.
:61. Az apjára gondol. - Er denkt an seinen Vater.
:62. Nemcsak arra, hogy ki volt ez a férfi. - Nicht nur daran, wer dieser Mann war.
:63. Hanem főleg arra, mit nem kérdezett meg tőle soha. - Sondern vor allem daran, was er ihn nie gefragt hat.
:64. Az egyesületet végül szabályszerűen feloszlatják. - Der Verein wird schließlich ordnungsgemäß aufgelöst.
:65. A csekély egyesületi vagyon egy másik egyesülethez kerül. - Das wenige Vereinsvermögen geht an einen anderen Verein.
:66. A kerti házak állva maradnak, mert senki sem akarja kifizetni a bontást, és mert a bürokrácia gyakran önmagát késlelteti. - Die Lauben bleiben stehen, weil niemand den Abriss bezahlen will und weil sich Bürokratie oft selbst verzögert.
:67. Jens télen is kimegy még néha. - Jens fährt auch im Winter noch manchmal hin.
:68. Már nem minden szombaton. - Nicht mehr jeden Samstag.
:69. De elég gyakran ahhoz, hogy lássa, nincs por a kabáton. - Aber oft genug, um zu sehen, dass auf der Jacke kein Staub liegt.
:70. Letörli, amikor megérkezik. - Er wischt sie ab, wenn er kommt.
:71. Nem tudja, hogy ez csak megszokás-e. - Er weiß nicht, ob das nur Gewohnheit ist.
:72. Vagy valami más. - Oder etwas anderes.
:73. Úgy dönt, nyitva hagyja a kérdést. - Er entscheidet sich, die Frage offen zu lassen.
:74. A kerti házban mintha jobb helyen volna, mint bárhol máshol. - In der Laube scheint sie besser aufgehoben zu sein als irgendwo sonst.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Gartenlaube seines Vaters
:1. Jens fährt zur alten Gartenlaube seines verstorbenen Vaters.
:2. Nicht aus Pflichtgefühl.
:3. Eher aus schlechtem Gewissen.
:4. Er hat die Laube geerbt, obwohl er sie eigentlich nicht will.
:5. Aber er kann sie auch nicht einfach ablehnen.
:6. Die Gartenanlage liegt am Rand von Magdeburg.
:7. Zwischen einer stillgelegten Bahntrasse und einem Supermarkt.
:8. Viele Gärten sind verwildert.
:9. Die Menschen haben irgendwann aufgehört, gegen das Unkraut anzukämpfen.
:10. Jens bricht das alte Schloss auf und betritt die Parzelle.
:11. Alles wirkt verlassen.
:12. Trotzdem kommt er von nun an jeden Samstag.
:13. Er mäht den Rasen, streicht Holz und fegt Wege.
:14. Eigentlich bringt das alles nichts mehr.
:15. Der Verein soll bald aufgelöst werden.
:16. Aber in der Laube vergeht die Zeit anders als in seiner Wohnung.
:17. Heike versteht nicht, warum Jens sich damit beschäftigt.
:18. Für sie ist die Sache erledigt.
:19. Der Brief zur Vereinsauflösung liegt da.
:20. Man muss nur nichts tun, dann löst sich alles von selbst.
:21. Jens widerspricht ihr nicht.
:22. Er kann selbst nicht genau erklären, warum er immer wieder hinfährt.
:23. Hinten auf der Parzelle steht eine alte Wasserpumpe aus Gusseisen.
:24. Sein Vater hat sie früher selbst eingebaut.
:25. Jens repariert sie über mehrere Samstage hinweg.
:26. Die Reparatur ist nicht besonders schwer.
:27. Aber nach jedem kleinen Fortschritt hält er inne.
:28. Er denkt nach, ohne wirklich zu einem Ergebnis zu kommen.
:29. Als endlich wieder Wasser aus der Pumpe kommt, steht Jens daneben.
:30. Erst ist das Wasser braun, dann wird es klarer.
:31. Es fühlt sich an, als hätte er auf eine Antwort gewartet.
:32. Nur weiß er nicht mehr genau, welche Frage dahinterstand.
:33. Frau Kramer, eine Nachbarin aus der Anlage, kommt jeden Tag.
:34. Sie kümmert sich um ihre Salatreihen, obwohl kaum noch etwas wächst.
:35. Sie macht das nicht aus Hoffnung.
:36. Eher, weil Aufgeben noch schlechter wäre.
:37. Eines Tages sagt sie, sein Vater hätte die Auflösung der Anlage nicht gewollt.
:38. Jens schaut auf die leeren Beete.
:39. Aztán csak ennyit mond: „Az apám halott.“ - Dann sagt er nur: „Mein Vater ist tot.“
:40. Das ist kein Angriff.
:41. Es ist einfach eine Feststellung.
:42. Für ihn verändert dieser Satz alles.
:43. Später findet Jens unter den Dielen eine alte Kiste.
:44. Darin liegen Flaschenetiketten, sorgfältig geordnet.
:45. Außerdem findet er eine Arbeitsjacke seines Vaters mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg“.
:46. Die Jacke riecht nach Tabak und Maschinenöl.
:47. Für Jens ist das plötzlich sehr gegenwärtig.
:48. Er hängt die Jacke über eine Stuhllehne.
:49. Dann stellt er den Stuhl ans Fenster.
:50. Es ist eine kleine Handlung.
:51. Aber sie wirkt fast wie ein stilles Zeichen.
:52. Als Heike später kommt, sieht sie den Stuhl mit der Jacke.
:53. Sie weiß nicht recht, was sie davon halten soll.
:54. Azt mondja: „Ez azért nem megoldás.“ - Sie sagt: „Das ist doch keine Art.“
:55. Der Satz bleibt unklar.
:56. Jens antwortet nicht.
:57. Heike geht wieder.
:58. Jens bleibt noch lange in der Laube sitzen.
:59. Draußen wird es dunkel.
:60. Die Häuser hinter dem Zaun verschwinden langsam im Schatten.
:61. Er denkt an seinen Vater.
:62. Nicht nur daran, wer dieser Mann war.
:63. Sondern vor allem daran, was er ihn nie gefragt hat.
:64. Der Verein wird schließlich ordnungsgemäß aufgelöst.
:65. Das wenige Vereinsvermögen geht an einen anderen Verein.
:66. Die Lauben bleiben stehen, weil niemand den Abriss bezahlen will und weil sich Bürokratie oft selbst verzögert.
:67. Jens fährt auch im Winter noch manchmal hin.
:68. Nicht mehr jeden Samstag.
:69. Aber oft genug, um zu sehen, dass auf der Jacke kein Staub liegt.
:70. Er wischt sie ab, wenn er kommt.
:71. Er weiß nicht, ob das nur Gewohnheit ist.
:72. Oder etwas anderes.
:73. Er entscheidet sich, die Frage offen zu lassen.
:74. In der Laube scheint sie besser aufgehoben zu sein als irgendwo sonst.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 17
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2026-05-18T16:05:35Z
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=== 1 ===
:Tizennegyedik sorozat
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik.
:4. Már nem visel kesztyűt.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve.
:15. Marta nem volt ott.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna.
:18. „Nem szenvedett” – mondta.
:19. Marta ezt soha nem hitte el.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett.
:31. Nem tartotta meg.
:32. Öt perc.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne.
:41. „Mi történt?”
:42. „Egy részeg.”
:43. „Rendőrség?”
:44. „Igen” – mondja Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött.
:64. Nem néz oda.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tizennegyedik sorozat - Reihe vierzehn
:1. A göteborgi komp éjfélkor indul, és Marta mindig akkor kezdi a műszakját, amikor az utolsó hajó elhagyta a kikötőt. - Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. A B várócsarnok a terminál legrégebbi részében fekszik, egy hosszúkás épületben a korai hetvenes évekből, amelynek betonszerkezetét még az új vakolat alatt is sejteni lehet. - Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta kitolja a takarítókocsit a raktárhelyiségből, amely ammóniától és nedves rongytól szaglik. - Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Már nem visel kesztyűt. - Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Három évvel ezelőtt hagyta abba, anélkül hogy eleinte észrevette volna. - Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. A padló szürke terrazzo fehér zárványokkal, amely nedvesen úgy viselkedik, mint a jég, és a felmosó alatt olyan fényt kap, amely reggelig kitart. - Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta hosszú, párhuzamos sávokban törli fel, az ablakfronttól a kijárati ajtóig, mindig ebben az irányban, soha másként. - Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Van egy rend, és aki ismeri a rendet, annak nem kell gondolkodnia. - Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. A fölötte lévő neoncsövek olyan frekvencián zümmögnek, amely éppen a tudatos érzékelés alatt van, de mégis érezhető, ha az ember elég sokáig áll mozdulatlanul. - Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta soha nem áll sokáig mozdulatlanul. - Marta steht nie lange still.
:11. Megtanulta, hogy a megállás semmi jót nem tanít neki. - Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Az üléssorok világosszürke műanyagból vannak, minden ülés előre felhajtva, és mindegyik közepén egy mélyedés nyomódott be, amely sok várakozó test súlyáról beszél. - Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Hét év telt el azóta, hogy Helge itt ült. - Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Arra a kompra várt, amely harminc percet késett, és valamikor – a második kávé és a kijelzőtáblához tett harmadik út között – megszűnt verni a szíve. - Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta nem volt ott. - Marta war nicht dabei.
:16. Otthon várta őt, a vacsorával a tűzhelyen, a páraelszívóval alacsony fokozaton. - Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Egy rendőrnő telefonált, olyan hangon, amely gyakorlottan hatott, mintha a rossz hírek közlése kézműves készség volna. - Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Nem szenvedett” – mondta. - „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta ezt soha nem hitte el. - Marta hat das nie geglaubt.
:20. De néha mégis ezt mondja magának, amikor a víz a vödörben zavarossá válik, és még nem akarja kicserélni. - Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. A csarnok másként szaglik, mint más helyiségek, ahol emberek várakoznak: nem izzadságtól vagy ételtől, hanem magától a hosszú mozdulatlan ülésétől, valamiféle félretett lélegzettől. - Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta ismeri ezt a szagot, anélkül hogy meg tudná nevezni. - Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. A tizennegyedik sor a harmadik tartóoszlopnál kezdődik, szemben az egykori pénzváltóval, amely most egy rozsdásodó redőnyrács mögött fekszik. - Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Feltörli az előtte lévő sort, áthúzza a felmosót az ülőfelületek alatt, és a hang megváltozik, mert a széklábak közötti távolság itt szűkebb, mint az első sorokban. - Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Ez csak ma tűnik fel neki újra, noha mindig is tudta. - Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. A felmosót az oszlopnak támasztja, hogy egy pillanatra szabad legyen a keze, és leül a hatos ülésre. - Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. A műbőr huzat hideg, nyáron is, órák után is, amikor száz ember ült rajta. - Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helge kabátjának olyan szaga volt, mint minden kabátnak, amelyet túl sokáig viselnek – dohány és a saját test szaga, azé, ami megmarad valakiből, amikor elmegy. - Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Már nem emlékszik az arcára, amikor megpróbál emlékezni rá – csak amikor nem próbálja, jelenik meg néha valami. - Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. De pontosan emlékszik annak az estének a pulóvermintájára: antracitszürke volt, beleszőtt vonalmintával, amelyet soha nem szeretett. - Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Nem tartotta meg. - Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Öt perc. - Fünf Minuten.
:33. Ez az egyezség, amelyet önmagával kötött, és még soha nem szegte meg, még abban a télben sem, amikor az ülés különösen nehéz volt. - Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Aztán fogja a felmosót, feltöröl a hatos ülés alatt, és továbbmegy. - Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. A zavaros víz sötétebb nyomot hagy maga után, amely rövid ideig látható marad, aztán megszárad. - Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Fél háromkor Marta a biztonsági központ mögötti pihenőhelyiségben ül. - Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. A gépből jövő kávénak semmi meghatározott íze nincs, de forró. - Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Radek, a biztonsági őr, bejön, bólint, vizet tölt magának. - Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Két éve van itt, magas férfi nyugodt járással, akinek feltűnésmentességében mintha volna valami szándékos. - Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Az A csarnokban ma balhé volt” – mondja, anélkül hogy Martára nézne. - „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Mi történt?” - „Was denn?"
:42. „Egy részeg.” - „Betrunkener."
:43. „Rendőrség?” - „Polizei?"
:44. „Igen” – mondja Radek. - „Ja", sagt Radek.
:45. Leül, kinyitja a telefonját, azonnal újra leteszi. - Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta látja, ahogy röviden átnéz hozzá, egyenesen és kertelés nélkül, aztán elfordítja a tekintetét. - Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Tud róla, ezt Marta tudja – egy éjszakai műszakban az emberek megtudnak dolgokat egymásról, anélkül hogy valaha is kérdezték volna őket. - Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta megissza a kávét, a bögrét a mosogatóba teszi, és visszamegy a csarnokba. - Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Lépéseinek hangja a terrazzón többnek hangzik, mint amennyi ő maga. - Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Ötkor a terminál újra kezd megtelni: először a reggeli műszak takarítócsapata, aztán az első utasok a dániai komphoz. - Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta visszatolja a kocsit a raktárhelyiségbe, a piszkos vizet a padlólefolyóba önti, amely olyan hangot ad ki, mint egy rövid, kimerült kilégzés. - Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Kiöblíti a vödröt, ferdén leteszi száradni, a felmosót a keresztmerevítő fölé akasztja. - Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. A szekrényén ott lóg a kabát, amelyet öt éve visel. - An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Az anyag az ujjaknál olyan színt vett fel, amely a szürke és a barna között van, és nincs neve. - Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. A cipzár az utolsó centiméternél akad, és ő minden alkalommal éppen addig húzza fel. - Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Fogja a táskáját, és az oldalkijáraton át kimegy a reggelbe. - Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. A levegő sós víztől és dízelkipufogótól szaglik, a kikötőtől, amely soha nem alszik. - Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Odaát a mólón a következő komp még a kikötőlámpák árnyékzónájában fekszik, félig láthatóan, félig nem. - Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta a megállóhoz megy, anélkül hogy visszafordulna. - Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. A megállónál áll egy tábla, amely hónapok óta néhány fokkal nincs függőben. - An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Senki nem igazította meg, és a dolgok rendjéről árulkodik, hogy ez láthatóan senkit sem zavar. - Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. A busz pontosan érkezik, felszáll, leül az ablak mellé. - Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. A kikötő eltűnik a kanyar mögött. - Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Nem néz oda. - Sie schaut nicht hin.
:65. Az ég szürkéje és a tenger szürkéje ma nem különböztethető meg, mintha valaki elfelejtett volna vonalat húzni közéjük. - Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Reihe vierzehn
:1. Die Fähre nach Göteborg legt um Mitternacht ab, und Marta beginnt ihre Schicht immer dann, wenn das letzte Schiff den Hafen verlassen hat.
:2. Wartehalle B liegt im ältesten Teil des Terminals, ein langgestreckter Bau aus den frühen Siebzigern, dessen Betonkonstruktion man auch durch den neuen Verputz noch erahnt.
:3. Marta schiebt den Reinigungswagen aus dem Lagerraum, der nach Ammoniak und feuchtem Tuch riecht.
:4. Sie trägt keine Handschuhe mehr.
:5. Vor drei Jahren hat sie damit aufgehört, ohne es zunächst zu bemerken.
:6. Der Boden ist grauer Terrazzo mit weißen Einschlüssen, der sich bei Nässe wie Eis verhält und unter dem Mopp einen Glanz annimmt, der bis zum Morgen hält.
:7. Marta wischt ihn in langen, parallelen Bahnen, von der Fensterfront zur Ausgangstür, immer in dieser Richtung, nie anders.
:8. Es gibt eine Ordnung, und wer die Ordnung kennt, braucht nicht nachzudenken.
:9. Die Neonröhren über ihr surren auf einer Frequenz, die knapp unterhalb der bewussten Wahrnehmung liegt, aber trotzdem spürbar ist, wenn man lange genug stillsteht.
:10. Marta steht nie lange still.
:11. Sie hat gelernt, dass Stillstand ihr nichts Gutes lehrt.
:12. Die Sitzreihen sind aus hellgrauem Kunststoff, alle Sitze nach vorne weggeklappt, und in der Mitte eines jeden hat sich eine Mulde eingedrückt, die von dem Gewicht vieler wartender Körper spricht.
:13. Sieben Jahre sind vergangen, seit Helge hier saß.
:14. Er hatte auf die Fähre gewartet, die dreißig Minuten Verspätung hatte, und irgendwann – zwischen dem zweiten Kaffee und dem dritten Gang zur Anzeigetafel – war sein Herz aufgehört.
:15. Marta war nicht dabei.
:16. Sie hatte zu Hause auf ihn gewartet, mit dem Abendessen auf dem Herd, der Dunstabzugshaube auf niedriger Stufe.
:17. Eine Polizistin hatte angerufen, mit einer Stimme, die trainiert wirkte, als wäre das Überbringen schlechter Nachrichten eine handwerkliche Fertigkeit.
:18. „Er hat nicht gelitten", hatte sie gesagt.
:19. Marta hat das nie geglaubt.
:20. Aber sie sagt es sich manchmal trotzdem, wenn das Wasser im Eimer trüb wird und sie es noch nicht wechseln will.
:21. Die Halle riecht anders als andere Räume, in denen Menschen warten: nicht nach Schweiß oder Essen, sondern nach dem langen Stillsitzen selbst, nach einer Art aufgespartem Atem.
:22. Marta kennt diesen Geruch, ohne ihn benennen zu können.
:23. Reihe vierzehn beginnt am dritten Tragpfeiler, gegenüber der ehemaligen Wechselstube, die jetzt hinter einem angerosteten Rollgitter liegt.
:24. Sie wischt die Reihe davor aus, zieht den Mopp unter die Sitzflächen hindurch, und das Geräusch verändert sich, weil der Abstand zwischen den Stuhlbeinen hier enger ist als in den vorderen Reihen.
:25. Das fällt ihr erst heute wieder auf, obwohl sie es schon immer gewusst hat.
:26. Sie lehnt den Mopp an den Pfeiler, um einen Moment freie Hände zu haben, und setzt sich auf Sitz sechs.
:27. Der Kunstlederbezug ist kalt, auch im Sommer, auch nach Stunden mit hundert Menschen darauf.
:28. Helges Jacke hatte gerochen wie alle Jacken riechen, die man zu lange trägt – nach Tabak und nach dem eigenen Körper, nach dem, was von jemandem übrig bleibt, wenn er geht.
:29. Sie erinnert sich nicht mehr an sein Gesicht, wenn sie versucht, es zu erinnern – nur wenn sie es nicht versucht, erscheint manchmal etwas.
:30. Aber sie erinnert sich genau an das Muster seines Pullovers von jenem Abend: anthrazitgrau mit eingewirktem Strichmuster, das sie nie mochte.
:31. Sie hat ihn nicht behalten.
:32. Fünf Minuten.
:33. Das ist die Abmachung, die sie mit sich getroffen hat, und sie hat sie noch nie gebrochen, nicht einmal in dem Winter, als das Sitzen besonders schwer war.
:34. Dann nimmt sie den Mopp, wischt unter Sitz sechs hindurch, geht weiter.
:35. Das trübe Wasser hinterlässt eine dunklere Spur, die kurz sichtbar bleibt und dann trocknet.
:36. Um halb drei sitzt Marta im Pausenraum hinter der Sicherheitszentrale.
:37. Der Kaffee aus der Maschine schmeckt nach nichts Bestimmtem, aber er ist heiß.
:38. Der Wachmann Radek kommt herein, nickt, schenkt sich Wasser ein.
:39. Er ist seit zwei Jahren hier, ein großer Mann mit einem ruhigen Gang, dessen Unauffälligkeit etwas Beabsichtigtes zu haben scheint.
:40. „Halle A hatte heute Ärger", sagt er, ohne Marta anzusehen.
:41. „Was denn?"
:42. „Betrunkener."
:43. „Polizei?"
:44. „Ja", sagt Radek.
:45. Er setzt sich, öffnet sein Handy, legt es sofort wieder hin.
:46. Marta sieht, wie er kurz zu ihr hinüberblickt, direkt und ohne Umschweife, dann wegschaut.
:47. Er weiß von ihr, das weiß sie – in einer Nachtschicht erfahren die Menschen voneinander, ohne je danach gefragt zu haben.
:48. Marta trinkt den Kaffee aus, stellt den Becher in die Spüle, geht zurück in die Halle.
:49. Das Geräusch ihrer Schritte auf dem Terrazzo klingt nach mehr als sie ist.
:50. Um fünf beginnt das Terminal sich wieder zu füllen: zuerst das Reinigungsteam der Frühschicht, dann die ersten Passagiere für die Dänemarkfähre.
:51. Marta schiebt den Wagen zurück in den Lagerraum, kippt das schmutzige Wasser in den Bodenabfluss, der ein Geräusch macht wie ein kurzes, erschöpftes Ausatmen.
:52. Sie spült den Eimer aus, stellt ihn schräg zum Trocknen ab, hängt den Mopp über die Querstrebe.
:53. An ihrem Spind hängt die Jacke, die sie seit fünf Jahren trägt.
:54. Der Stoff hat an den Ärmeln eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Braun liegt und keinen Namen hat.
:55. Der Reißverschluss klemmt im letzten Zentimeter, und sie zieht ihn jedes Mal bis kurz davor.
:56. Sie nimmt ihre Tasche, geht durch den Seitenausgang in den Morgen.
:57. Die Luft riecht nach Salzwasser und Dieselabgasen, nach dem Hafen, der nie schläft.
:58. Drüben am Pier liegt die nächste Fähre noch im Schattenbereich der Hafenlampen, halb sichtbar, halb nicht.
:59. Marta geht zur Haltestelle, ohne sich umzudrehen.
:60. An der Haltestelle steht ein Schild, das seit Monaten einige Grad aus dem Lot ist.
:61. Niemand hat es gerichtet, und es spricht für die Ordnung der Dinge, dass das niemanden zu stören scheint.
:62. Der Bus kommt pünktlich, sie steigt ein, setzt sich ans Fenster.
:63. Der Hafen verschwindet hinter der Kurve.
:64. Sie schaut nicht hin.
:65. Das Grau des Himmels und das Grau des Meeres sind heute nicht zu unterscheiden, als hätte jemand vergessen, zwischen ihnen eine Linie zu ziehen.
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=== 2 ===
:Az ispica-i mandulák (Szicília)
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.”
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.”
:11. Luca nem válaszolt.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „Hogy eladjam a házat.”
:22. „És aztán?”
:23. Luca még egyszer ivott.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna.
:29. A lány hagyta.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt.
:37. A lány először nevetett igazán.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.”
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?”
:42. „Nem akarom tudni.”
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.”
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett.
:45. „És te – te mit mondtál?”
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet.
:47. „Semmit.”
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel.
:55. Nem állt Luca és az apja közé.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca.
:57. Senki sem válaszolt.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt.
:61. „Maradj holnapig.”
:62. „Túl sokáig maradtam.”
:63. Nem csókolta meg.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá.
:65. Aztán elhajtott.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe.
:67. Nem állt meg.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az ispica-i mandulák (Szicília) - Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro egy keddi délután érkezett meg Ispicába, amikor a nap olyan alacsonyan állt, hogy a fehér házfalakat ragyogó narancsszínbe mártotta. - Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Huszonhét éve nem lépett be a faluba – nem közönyből, hanem a hallgatás miatt, amelyet az apja tilalom helyett alkalmazott. - Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Nonna háza a Via Corvo végén állt, egy kovácsoltvas kapu mögött, amelynek rozsdabarna díszei úgy néztek ki, mint begyógyult sebek. - Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Kiszállt a bérelt autóból, és megállt. - Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso annak a citromfának támaszkodott, amely a családja udvarába nyúlt, mintha az a fa az övé volna – és vele együtt minden, ami alatta volt. - Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Az arcát nem ismerte, de a nevét azóta ismerte, amióta az eszét tudta: Gattuso. - Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Te vagy a Ferraro fiú”, mondta a lány anélkül, hogy ránézett volna, mintha az érkezése apróság lenne, amely nem érdemel különösebb figyelmet. - „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Te pedig annak a férfinak a lánya vagy, aki kisajátította a nagyapámat.” - „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Lassan fordult felé, olyan arckifejezéssel, amelyet Luca nem tudott hová tenni. - Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „A kisajátítás nagy szó arra, amit a nagyapád maga idézett elő.” - „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Luca nem válaszolt. - Er antwortete nicht.
:12. A lány leszakított egy citromot az ágról, egy pillanatig nézte, mintha egy döntést mérlegelne, aztán hagyta leesni. - Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Aztán eltűnt a hátsó ajtón át a szomszédos telken, anélkül hogy még egyszer visszanézett volna. - Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. Az éjszaka Luca nem tudott aludni. - In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. A ház régi halotti misék viaszának és három évtized meg nem élt idő porának szagát árasztotta. - Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Kilépett a teraszra, és a lány már ott ült a terméskő falon, amely elválasztotta a telkeket – mintha tudta volna, hogy jönni fog, vagy mintha egész éjjel ott ült volna. - Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Egy üveg Nero d’Avola volt a kezében, poharak nem. - Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Luca kérdés nélkül leült vele szemben. - Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. A lány odanyújtotta neki az üveget; ő habozás nélkül ivott belőle. - Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Hogy eladjam a házat.” - „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „És aztán?” - „Und dann?"
:23. Luca még egyszer ivott. - Er trank noch einmal.
:24. A bor föld és érett szilva ízű volt, és Luca tudta, hogy hazudna, ha válaszolna – ezért hallgatott. - Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. A lány nevetett, röviden és keményen, öröm nélkül. - Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. A nevetés olyan hirtelen szakadt meg, mintha valaki becsapott volna egy ajtót. - Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. A lány ránézett, és ő ránézett a lányra, és egy pillanatra a köztük álló fal olyannak érződött, mint a levegő. - Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Luca a keze után nyúlt – nem gyengéden, hanem úgy, mint valaki, aki megkapaszkodik, mielőtt lezuhanna. - Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. A lány hagyta. - Sie ließ es zu.
:30. Az első csók borízű volt, és két család felgyülemlett haragjának ízét hordozta, amely valamivé átalakult anélkül, hogy megszűnt volna haragnak lenni. - Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. A fal kövei érdesen nyomták a vállát. - Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Semmire sem gondolt, ami máskor mozgatta. - Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Öt napon át a ház mögötti régi manduláskertben találkoztak, amelyet évek óta nem műveltek. - Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Az évtizedes elhanyagoltságtól megfeketedett törzsek a déli fényben úgy álltak, mint alakok, amelyek valamire vártak, ami már nem jött el. - Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola keveset beszélt, de amikor beszélt, olyan pontossággal tette, amely Lucát azokra az építészeti rajzokra emlékeztette, amelyeken Torinóban dolgozott – minden vonal a helyén volt, egy sem fölösleges. - Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Luca mesélt neki a negyedik emeleti irodájáról, a felhőkarcolókról, amelyeket tervezett, és a liftről, amely forró napokon mindig elakadt. - Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. A lány először nevetett igazán. - Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Másoknak tervezel házakat, és hagyod pusztulni a családod egyetlen házát.” - „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Luca hallgatott, mert igaza volt. - Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. Az egyik ilyen délutánon a lány hanyatt feküdt a földön, és az elágazó koronákon át a fehér égbe bámult. - An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Tudod, mit mondott az apám, amikor meglátta, hogy megérkezel?” - „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Nem akarom tudni.” - „Ich will es nicht wissen."
:43. „Azt mondta, a Ferraro fiú azért jön, hogy elvegye magának azt, ami soha nem volt az övé.” - „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca az oldalára fordult, és ránézett. - Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „És te – te mit mondtál?” - „Und du – was hast du gesagt?"
:46. A lány elég sokáig hallgatott ahhoz, hogy a kabócák betölthessék a csendet. - Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Semmit.” - „Gar nichts."
:48. Ez volt a legőszintébb válasz, amelyet a lány valaha adni fog neki, és Luca ezt abban a pillanatban tudta, amikor kimondta. - Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. A délutáni hőségben szerették egymást, lassan és szinte szomorúan, mintha valamit alapítanának meg, aminek nem szabadna jövője lennie. - Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. Az utolsó éjszakán Luca fél négy körül felébredt. - In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Az ablakzsalugáter előtt az ég régi réz színű volt. - Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Kinyitotta a zsalugátert, és azonnal megérezte: füst, nehéz és édeskés, az égő mandulafa összetéveszthetetlen szaga. - Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Kirohant, mezítláb a még forró kövezeten, és meglátta Viola apját a mező szélén állni – karba tett kézzel, alakja feketén rajzolódott ki a tűz előtt, mint egy arc nélküli papírkivágás. - Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola nem sokkal később kilépett családja házából, kibontott hajjal, üres szemmel. - Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Nem állt Luca és az apja közé. - Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Ez gyújtogatás”, mondta Luca. - „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Senki sem válaszolt. - Niemand antwortete.
:58. Luca megértette anélkül, hogy bárkinek is ki kellett volna mondania, hogy ez a föld nem akarja őt – talán soha nem is akarta –, és hogy ezt a lehetőséget csak ő maga teremtette meg magának. - Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Húsz perc alatt összepakolta azt, amit három nap alatt szétterített. - Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola az ajtóban állt, amikor Luca levitte a bőröndöt. - Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Maradj holnapig.” - „Bleib bis morgen."
:62. „Túl sokáig maradtam.” - „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Nem csókolta meg. - Er küsste sie nicht.
:64. Ránézett – elég hosszan ahhoz, hogy megőrizze a képet, anélkül hogy tudta volna, mire lesz majd szüksége rá. - Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:66. Az észak felé vezető autópályán keleten még vöröses volt az ég, mintha a tűz beleette volna magát a felhőkbe. - Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Nem állt meg. - Er hielt nicht an.
:68. Torinóban a kabátja még két hétig füstszagú volt, és nem vitte tisztítóba. - In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola egyszer írt neki – egy olyan rövid üzenetet, hogy kétszer kellett elolvasnia. - Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Elolvasta, letette a telefont az asztalra, és nem válaszolt. - Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Ha tudta volna, hogy a föld égni fog, talán akkor is elment volna. - Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Ez volt az a gondolat, amelyet a legtovább hordozott magával. - Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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:Die Mandeln von Ispica
:1. Luca Ferraro kam an einem Dienstagnachmittag in Ispica an, als die Sonne so tief stand, dass sie die weißen Hausfassaden in leuchtendes Orange tauchte.
:2. Er hatte das Dorf seit siebenundzwanzig Jahren nicht betreten – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern wegen des Schweigens, das sein Vater statt eines Verbots eingesetzt hatte.
:3. Das Haus seiner Nonna stand am Ende der Via Corvo, hinter einem schmiedeeisernen Tor, dessen rostbraune Ornamente aussahen wie verheilte Wunden.
:4. Er stieg aus dem Leihwagen und blieb stehen.
:5. Viola Gattuso lehnte an dem Zitronenbaum, der in den Hof seiner Familie ragte, als gehörte ihr dieser Baum – und mit ihm alles darunter.
:6. Er kannte ihr Gesicht nicht, aber den Namen kannte er, seit er denken konnte: Gattuso.
:7. „Du bist der Ferraro-Sohn", sagte sie, ohne ihn anzusehen, als wäre seine Ankunft eine Kleinigkeit, die keiner besonderen Aufmerksamkeit bedurfte.
:8. „Und du bist die Tochter des Mannes, der meinen Großvater enteignet hat."
:9. Sie drehte sich zu ihm um, langsam, mit einem Ausdruck, den er nicht einordnen konnte.
:10. „Enteignet ist ein großes Wort für das, was dein Großvater selbst herbeigeführt hat."
:11. Er antwortete nicht.
:12. Sie pflückte eine Zitrone vom Ast, betrachtete sie einen Moment, als wöge sie eine Entscheidung, und ließ sie dann fallen.
:13. Dann verschwand sie durch die Hintertür in das angrenzende Grundstück, ohne sich noch einmal umzusehen.
:14. In der Nacht konnte er nicht schlafen.
:15. Das Haus roch nach dem Wachs alter Totenmessen und dem Staub von drei Jahrzehnten ungelebter Zeit.
:16. Er trat auf die Terrasse, und sie saß bereits auf der Bruchsteinmauer, die die Grundstücke trennte – als hätte sie gewusst, dass er kommen würde, oder als hätte sie die ganze Nacht dort gesessen.
:17. Sie hatte eine Flasche Nero d'Avola in der Hand, keine Gläser.
:18. Er setzte sich ihr gegenüber, ohne gefragt zu werden.
:19. Sie reichte ihm die Flasche; er trank, ohne zu zögern.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", fragte sie.
:21. „Um das Haus zu verkaufen."
:22. „Und dann?"
:23. Er trank noch einmal.
:24. Der Wein schmeckte nach Erde und reifen Pflaumen, und er wusste, dass er lügen würde, wenn er antwortete – also schwieg er.
:25. Sie lachte, kurz und hart, ohne Fröhlichkeit.
:26. Das Lachen hörte auf, so abrupt, als hätte jemand eine Tür zugeworfen.
:27. Sie sah ihn an, und er sah sie an, und für einen Moment fühlte die Mauer zwischen ihnen sich an wie Luft.
:28. Er griff nach ihrer Hand – nicht zärtlich, sondern wie jemand, der sich festhält, bevor er fällt.
:29. Sie ließ es zu.
:30. Der erste Kuss schmeckte nach Wein und nach dem aufgestauten Zorn zweier Familien, der sich in etwas verwandelt hatte, ohne aufgehört zu haben, Zorn zu sein.
:31. Die Steine der Mauer waren rau an seiner Schulter.
:32. Er dachte an nichts, was ihn sonst bewegte.
:33. Fünf Tage lang trafen sie sich im alten Mandelgarten hinter dem Haus, der seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet worden war.
:34. Die von jahrzehntelanger Vernachlässigung geschwärzten Stämme standen im Mittagslicht wie Figuren, die auf etwas warteten, das nicht mehr kam.
:35. Viola sprach wenig, aber wenn sie sprach, tat sie es mit einer Präzision, die ihn an die Architekturzeichnungen erinnerte, an denen er in Turin arbeitete – jede Linie gesetzt, keine überflüssig.
:36. Er erzählte ihr von seinem Büro im vierten Stock, von den Hochhäusern, die er entwarf, von dem Aufzug, der an heißen Tagen immer stecken blieb.
:37. Sie lachte das erste Mal wirklich.
:38. „Du entwirfst Häuser für andere und lässt das einzige deiner Familie verfallen."
:39. Er schwieg, weil sie recht hatte.
:40. An einem dieser Nachmittage lag sie mit dem Rücken auf dem Boden und starrte durch die verästelten Kronen in den weißen Himmel.
:41. „Weißt du, was mein Vater gesagt hat, als er dich ankommen sah?"
:42. „Ich will es nicht wissen."
:43. „Er sagte, der Ferraro-Junge würde kommen, um sich zu holen, was ihm nie gehört habe."
:44. Luca drehte sich auf die Seite, sah sie an.
:45. „Und du – was hast du gesagt?"
:46. Sie schwieg lange genug, dass die Zikaden die Stille füllen konnten.
:47. „Gar nichts."
:48. Das war die ehrlichste Antwort, die sie ihm je geben würde, und er wusste es in dem Moment, in dem sie es sagte.
:49. Sie liebten sich in der Nachmittagshitze, langsam und fast traurig, als begründen sie etwas, das keine Zukunft haben durfte.
:50. In der letzten Nacht wachte Luca gegen halb vier auf.
:51. Der Himmel vor dem Fensterladen hatte die Farbe von altem Kupfer.
:52. Er öffnete den Laden und roch es sofort: Rauch, schwer und süßlich, der unverwechselbare Geruch von brennendem Mandelholz.
:53. Er lief hinaus, barfuß auf dem noch heißen Pflaster, und sah Violas Vater am Rand des Feldes stehen – die Arme verschränkt, die Gestalt schwarz vor dem Feuer wie ein Scherenschnitt ohne Gesicht.
:54. Viola trat kurz darauf aus dem Haus ihrer Familie, das Haar offen, die Augen leer.
:55. Sie stellte sich nicht zwischen Luca und ihren Vater.
:56. „Das ist Brandstiftung", sagte er.
:57. Niemand antwortete.
:58. Er verstand, ohne dass jemand es ihm sagen musste, dass dieser Boden ihn nicht wollte – vielleicht nie gewollt hatte – und dass er sich diese Möglichkeit nur selbst erschaffen hatte.
:59. Er packte in zwanzig Minuten, was er in drei Tagen ausgebreitet hatte.
:60. Viola stand in der Tür, als er den Koffer herunterbrachte.
:61. „Bleib bis morgen."
:62. „Ich bin zu lange geblieben."
:63. Er küsste sie nicht.
:64. Er sah sie an – lange genug, um das Bild zu behalten, ohne zu wissen, wozu er es brauchen würde.
:65. Dann fuhr er.
:66. Auf der Autobahn nach Norden war der Himmel im Osten noch rötlich, als hätte sich das Feuer in die Wolken gefressen.
:67. Er hielt nicht an.
:68. In Turin roch sein Mantel noch zwei Wochen nach Rauch, und er brachte ihn nicht in die Reinigung.
:69. Viola schrieb ihm einmal – eine Nachricht, so kurz, dass er sie zweimal lesen musste.
:70. Er las sie, legte das Telefon auf den Tisch, antwortete nicht.
:71. Hätte er gewusst, dass der Boden brennen würde, wäre er vielleicht trotzdem gefahren.
:72. Das war der Gedanke, den er am längsten mit sich trug.
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:Az alentejói paratölgyek
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb.
:9. „Nem fogsz találni.”
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.”
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott.
:19. Egyikük sem szólt.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.”
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?”
:39. Manuel sokáig hallgatott.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal.
:41. Vera nem húzta el a kezét.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna.
:44. Egyikük sem mondott semmit.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni.
:46. Ez nem árulás volt.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel.
:48. Reggel Manuel korán felkelt.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait.
:50. Az ágyban maradt.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve.
:52. Nem várt rá.
:53. Ez így volt helyes.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna.
:55. „Nem is kértelek rá.”
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban.
:57. „Vera.”
:58. „Menj”, mondta Vera.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál.
:61. Elment.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett.
:64. Aztán kiment a földre.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett.
:67. Manuel is.
:68. Ez volt az új.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az alentejói paratölgyek - Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera a hallgatást örökölte – nem Ruitól, hanem magától a földtől, amely nem engedett meg sietős kérdéseket. - Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Tizennyolc hónapon át övé volt a tanya, egészen, osztatlanul, de vigasz nélkül is. - Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. A paratölgyek úgy álltak ott, mint tanúk, akik soha nem fognak vallomást tenni. - Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Augusztusban megérkezett Manuel. - Im August kam Manuel.
:5. Vera harminc éve ismerte őt – az egyetlen barátot, akinek Rui soha nem hazudott. - Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Bérautóval hajtott be az udvarra, túl simával ehhez a kavicshoz, túl újjal ehhez a fényhez. - Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Segítenem kellene neked vevőt találni”, mondta, amikor kiszállt. - „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Vera ránézett: a vászoningre, amely Lisszabon illatát hordozta, a szemekre, amelyek öregebbnek tűntek, mint legutóbb. - Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Nem fogsz találni.” - „Du wirst keinen finden."
:10. „Tudom”, mondta, „mégis itt vagyok.” - „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. A vacsora hallgatásban telt, azzal a borral, amelyet Rui maga palackozott – címke nélküli üvegekbe. - Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel az utolsó fénybe tartotta a poharát, mintha valami feladatot keresne benne. - Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera figyelte őt közben, és felismerte, hogy Ruinak ugyanez a mozdulata volt. - Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nem először kérdezte magától, mit tesznek az évek két férfival, akik valaha egymásnak mindent jelentettek. - Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Másnap reggel magyarázat nélkül magával vitte őt a földre. - Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. A paratölgy hántása olyan munka, amelynél a kezeknek tudniuk kell, amit az értelem még nem döntött el. - Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Vera az első vágáshoz vezette Manuel kezét – hogy érezze, mit követel az embertől a szerszám, mielőtt megértené. - Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Az érintés egy másodperccel túl sokáig tartott. - Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Egyikük sem szólt. - Keiner sprach.
:20. A fák között gyanta és száraz fű illata lebegett, amely Verát arra a nyárra emlékeztette, amikor megismerte Ruit. - Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Ha kevésbé lett volna fáradt, talán elfordult volna. - Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. De a fáradtság, amelyet a gyász maga után hagy, nem gyengeség – hanem őszinteség. - Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel jól dolgozott, jobban, mint várta, olyan kézzel, amely meg tudta becsülni egy parafalap súlyát. - Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. A Rui évtizedes munkájától megkopott szerszám úgy feküdt közöttük, mint egy néma megállapodás. - Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera segített neki megbillenteni a nehéz lapot, anélkül hogy megkérdezte volna, szüksége van-e segítségre. - Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Délután, az öreg fa árnyékában Manuel a harmadik szemeszteri fogadásról beszélt – egy adósságról, amelyet Rui soha nem rendezett. - Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera felnevetett – röviden, élesen, olyan hangon, amely saját magának is idegen testnek tűnt. - Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. A temetés óta ez volt az első alkalom. - Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Azonnal a szájára szorította a kezét. - Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Azt akarta, hogy nevess”, mondta Manuel. - „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Ezt mondja mindenki”, válaszolta Vera, „egyikőtök sem tudja, mit akart.” - „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Élesség nélkül mondta, puszta megállapításként, és Manuel bólintott, mintha semmi mást nem is várt volna. - Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Este kimentek a régi kúthoz a birtok keleti szélén. - Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Ez volt az első alkalom, hogy Vera odament, amióta Rui meghalt. - Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Nem tudta, miért éppen most – azon kívül, hogy olyasvalakivel akart ott lenni, aki ismerte Ruit. - Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel vizet merített, Vera a falazatnak támaszkodott, és az este úgy borult a tölgyekre, mint egy bőr. - Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Megkérdezte, szándékában áll-e eladni. - Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Vera ellenkérdéssel válaszolt: „Miféle ember lenne az, aki el tudna menni innen anélkül, hogy önmagát elveszítené?” - Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel sokáig hallgatott. - Manuel schwieg lange.
:40. Aztán a kezét Vera kezére tette – nem a gyengédség mozdulatával, inkább egy olyan emberével, aki felhagyott az óvatossággal. - Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera nem húzta el a kezét. - Vera entzog sie nicht.
:42. Az éjszaka beszivárgott a völgybe, és vele együtt megérkezett a levendula illata, amely vadon nőtt a kút peremén. - Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Ha egyikük kimondott volna egy szót, talán semmi sem történt volna. - Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Egyikük sem mondott semmit. - Keiner sagte etwas.
:45. Ami ezután következett, csendes és lassú volt, és semmi köze nem volt ahhoz, amit Vera valaha megtiltott volna magának elképzelni. - Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Ez nem árulás volt. - Es war nicht Verrat.
:47. Valami olyan volt, amire a nyelv még nem épült meg – egy szó, amelyet még nem találtak fel. - Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Reggel Manuel korán felkelt. - Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hallotta őt a konyhában – a szék súrlódását, a kávésedény csörrenését, egy idegen jelenlét ismerős zajait. - Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Az ágyban maradt. - Sie blieb im Bett.
:51. Amikor lement, Manuel az asztalnál ült, már teljesen felöltözve, a kávéja félig kiürítve. - Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Nem várt rá. - Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Ez így volt helyes. - Das war richtig.
:54. „Nem fogok árat mondani”, mondta anélkül, hogy felnézett volna. - „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Nem is kértelek rá.” - „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Manuel felállt, felvette a bőröndjét, és egy pillanatra megállt az ajtóban. - Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera.” - „Vera."
:58. „Menj”, mondta Vera. - „Fahr", sagte sie.
:59. Manuel ránézett – egy olyan férfi arcával, aki visszatart valamit, mert nem tudja, visszatér-e még. - Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Aztán homlokon csókolta – egy olyan ember mozdulatával, aki távolságot keres, és közelséget talál. - Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Elment. - Er ging.
:62. A bérautó lefelé haladt a kavicsos úton, lassabban, mint ahogy érkezett. - Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera az udvaron állt, karjai a teste mellett, kezei nyitva, amíg a por le nem ülepedett. - Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Aztán kiment a földre. - Dann ging sie aufs Feld.
:65. Parát hántott, egyedül, módszeresen, a kezei úgy tudtak, mint mindig. - Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui ott volt minden vágásban, abban, ahogyan a kéreg engedett. - Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel is. - Manuel auch.
:68. Ez volt az új. - Das war das Neue.
:69. Nem bűn – hanem egy súly, amely nevet viselhetett volna, ha időt adnak neki. - Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. A paratölgyek ott álltak az augusztusi hőségben, és hagyták, hogy lehántsák őket, panasz nélkül. - Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Ez volt a lényük: lecsupaszodni és tovább nőni. - Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera arra gondolt, hogy ebből még tanulhatna. - Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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:Die Korkeichen von Alentejo
:1. Vera hatte das Schweigen geerbt – nicht von Rui, sondern vom Boden selbst, der keine hastigen Fragen erlaubte.
:2. Achtzehn Monate lang war der Hof ihr gewesen, ganz, ohne Teilung, aber auch ohne Trost.
:3. Die Korkeichen standen wie Zeugen, die nie aussagen würden.
:4. Im August kam Manuel.
:5. Vera kannte ihn seit dreißig Jahren – den einzigen Freund, dem Rui nie gelogen hatte.
:6. Er fuhr in einem Mietwagen vor, zu glatt für diesen Schotter, zu neu für dieses Licht.
:7. „Ich soll dir helfen, einen Käufer zu finden", sagte er, als er ausstieg.
:8. Sie sah ihn an: das Leinenhemd, das nach Lissabon roch, die Augen, die älter wirkten als beim letzten Mal.
:9. „Du wirst keinen finden."
:10. „Ich weiß", sagte er, „ich bin trotzdem hier."
:11. Das Abendessen verlief schweigend, mit dem Wein, den Rui selbst abgefüllt hatte – in Flaschen ohne Etiketten.
:12. Manuel hielt sein Glas ins letzte Licht, als suche er darin nach einer Aufgabe.
:13. Vera beobachtete ihn dabei und erkannte, dass Rui dieselbe Geste gehabt hatte.
:14. Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, was die Jahre aus zwei Männern machen, die sich einmal alles gewesen waren.
:15. Am nächsten Morgen zog sie ihn ohne Erklärung mit aufs Feld.
:16. Das Schälen der Korkeiche ist eine Arbeit, bei der die Hände wissen müssen, was der Verstand noch nicht entschieden hat.
:17. Sie führte seine Hand zum ersten Schnitt – damit er spürte, was das Werkzeug von einem verlangt, bevor man es versteht.
:18. Die Berührung dauerte eine Sekunde zu lang.
:19. Keiner sprach.
:20. Zwischen den Bäumen hing ein Geruch nach Harz und trockenem Gras, der Vera an den Sommer erinnerte, in dem sie Rui kennengelernt hatte.
:21. Wäre sie weniger müde gewesen, hätte sie sich vielleicht abgewendet.
:22. Aber die Müdigkeit, die Trauer hinterlässt, ist keine Schwäche – sie ist Ehrlichkeit.
:23. Manuel arbeitete gut, besser als erwartet, mit Händen, die das Gewicht einer Korkplatte einzuschätzen wussten.
:24. Das von Ruis jahrzehntelanger Arbeit abgegriffene Werkzeug lag zwischen ihnen wie eine stille Übereinkunft.
:25. Vera half ihm, die schwere Platte zu kippen, ohne zu fragen, ob er Hilfe brauche.
:26. Am Nachmittag, im Schatten des alten Baumes, sprach Manuel von der Wette aus dem dritten Semester – einer Schuld, die Rui nie beglichen hatte.
:27. Vera lachte – kurz, scharf, ein Laut, der ihr selbst wie ein Fremdkörper vorkam.
:28. Es war das erste Mal seit dem Begräbnis.
:29. Sie presste sofort die Hand auf den Mund.
:30. „Er wollte, dass du lachst", sagte Manuel.
:31. „Das sagen alle", erwiderte Vera, „keiner von euch weiß, was er wollte."
:32. Sie sagte es ohne Schärfe, nur als Feststellung, und Manuel nickte, als hätte er nichts anderes erwartet.
:33. Am Abend gingen sie zum alten Brunnen am östlichen Rand des Anwesens.
:34. Es war das erste Mal, dass Vera dorthin ging, seit Rui gestorben war.
:35. Sie wusste nicht, warum gerade jetzt – außer dass sie mit jemandem dort sein wollte, der Rui kannte.
:36. Manuel schöpfte Wasser, Vera lehnte am Mauerwerk, und der Abend legte sich über die Eichen wie eine Haut.
:37. Er fragte, ob sie vorhabe zu verkaufen.
:38. Sie antwortete mit einer Gegenfrage: „Was wäre das für ein Mensch, der von hier weggehen könnte, ohne sich selbst zu verlieren?"
:39. Manuel schwieg lange.
:40. Dann legte er seine Hand auf ihre – keine Geste der Zuneigung, eher die eines Menschen, der aufgehört hat, vorsichtig zu sein.
:41. Vera entzog sie nicht.
:42. Die Nacht sickerte in das Tal, und mit ihr kam der Geruch des Lavendels, der am Brunnenrand wild wuchs.
:43. Hätte einer von beiden ein Wort gesagt, wäre vielleicht nichts passiert.
:44. Keiner sagte etwas.
:45. Was folgte, war still und langsam und hatte nichts von dem, was Vera sich einst verboten hätte vorzustellen.
:46. Es war nicht Verrat.
:47. Es war etwas, wofür die Sprache noch nicht gebaut worden war – ein Wort, das noch nicht erfunden worden war.
:48. Am Morgen stand Manuel früh auf.
:49. Vera hörte ihn in der Küche – das Schaben des Stuhls, das Klirren des Kaffeegeschirrs, die vertrauten Geräusche einer fremden Anwesenheit.
:50. Sie blieb im Bett.
:51. Als sie herunterkam, saß er am Tisch, fertig angezogen, den Kaffee halb leer.
:52. Er hatte nicht auf sie gewartet.
:53. Das war richtig.
:54. „Ich werde keinen Preis nennen", sagte er, ohne aufzusehen.
:55. „Ich habe dich nicht darum gebeten."
:56. Er stand auf, nahm seinen Koffer, blieb einen Moment in der Tür.
:57. „Vera."
:58. „Fahr", sagte sie.
:59. Er sah sie an – mit dem Gesicht eines Mannes, der sich etwas aufhebt, weil er nicht weiß, ob er wiederkommt.
:60. Dann küsste er sie auf die Stirn – die Geste eines Menschen, der Abstand sucht und Nähe findet.
:61. Er ging.
:62. Der Mietwagen fuhr die Schotterstraße hinab, langsamer, als er gekommen war.
:63. Vera stand im Hof, die Arme an den Seiten, die Hände offen, bis der Staub sich legte.
:64. Dann ging sie aufs Feld.
:65. Sie schälte Kork, allein, methodisch, die Hände wissend wie immer.
:66. Rui war in jedem Schnitt, in der Art, wie die Rinde nachgab.
:67. Manuel auch.
:68. Das war das Neue.
:69. Nicht Schuld – aber ein Gewicht, das einen Namen hätte tragen können, wenn man ihm Zeit gegeben hätte.
:70. Die Korkeichen standen in der Augusthitze und ließen sich schälen, ohne Klage.
:71. Das war ihr Wesen: sich entblößen und weiterwachsen.
:72. Vera dachte, dass sie davon noch lernen könnte.
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=== 4 ===
:A számvetés
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz.
:3. Thomas pontosan érkezett.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.”
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket.
:13. Az első döntések könnyűek voltak.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?”
:18. Röviden elgondolkodott.
:19. „Fogalmam sincs.”
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott.
:23. Nem vitatkoztak.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve.
:27. Megfordította.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:32. „Marta.”
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá.
:34. Thomas felemelte a fotót.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot.
:39. Marta hagyta.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket.
:44. Marta megrázta a fejét.
:45. „Hagyd őket itt.”
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.”
:47. „Tudom.”
:48. A félig kiürített polcra nézett.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.”
:50. Thomas röviden felnevetett.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt.
:55. Egyikük sem vette fel.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte.
:57. A folyosón megállt.
:58. „Az állólámpa.”
:59. „Mi van vele?”
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.”
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá.
:62. „Most nem.”
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába.
:71. A fotó maradt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A számvetés - Die Inventur
:1. A lakás egy lipcsei, századfordulós bérház harmadik emeletén volt, amelynek stukkómennyezete évek óta lassan málladozott. - Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta vasárnap délutánra tette az időpontot, mert a vasárnapok mindig a lehető legalkalmatlanabb napoknak tűntek számára a vitákhoz. - Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas pontosan érkezett. - Thomas kam pünktlich.
:4. Letett egy üveg ásványvizet az asztalra, anélkül hogy megkérdezte volna, kér-e valami mást. - Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. A nappaliban még érződött annak a faolajnak a szaga, amelyet ő minden évben beledolgozott a polcokba, mintha a bútorok ápolása csendes pótcselekvése lett volna mindannak, amit kettejük között ápolni kellett volna. - Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta egy kézzel írt listát hozott magával – két oszlopban: balra az albumcímek, jobbra a kezdőbetűk. - Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Mindent a kiadóhoz való tartozás szerint rendeztem el”, mondta, mintha ezt magától értetődőnek tekintené. - „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas levette a kabátját, és annak a széknek a támlájára akasztotta, amelyen mindig ülni szokott. - Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Most már nem ő ült rajta, de a szék még mindig hozzá tartozott. - Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Az ECM-albumok mind hozzád kerülnek”, mondta. - „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Te mindig gyakrabban tetted fel őket, mint én.” - „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Letérdelt a polc elé, amely a nappali teljes nyugati falát elfoglalta, és elkezdte kihúzni a lemezeket. - Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Az első döntések könnyűek voltak. - Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Amit a közös idejük előtt vett, nála maradt; amit ő hozott magával, nála maradt. - Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. A harmadik rekesznél a folyamat érezhetően lelassult. - Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Ez a Monk karácsonyi ajándék”, mondta Thomas anélkül, hogy felnézett volna. - „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Tőlem neked, vagy fordítva?” - „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Röviden elgondolkodott. - Er überlegte kurz.
:19. „Fogalmam sincs.” - „Keine Ahnung."
:20. Az albumot egyikük kupacára sem tették. - Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. A fény korán sárgásra váltott, ahogy Lipcsében októberben szokott. - Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta felkapcsolta az állólámpát, amelyet Thomas mindig túl élesnek tartott. - Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Nem vitatkoztak. - Sie stritten nicht.
:24. Ez mindkettőjüket meglepte – nem azért, mert vitára számítottak volna, hanem mert a csend, amely ehelyett beállt, egészen más minőségű volt, mint az elmúlt hónapok csendje. - Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas kihúzott egy albumot, amelynek borítóját először nem tudta hová tenni. - Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Keith Jarrett The Köln Concert című albuma volt, az eredeti 1975-ös bakelit, a bal felső sarka kissé megütődve. - Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Megfordította. - Er drehte es um.
:28. A belső borító és a bakelit közé egy fotó volt becsúsztatva, amelyről teljesen megfeledkezett. - Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Kettejüket mutatta egy portói hídon, 2008 tavaszán készült, nem sokkal azután, hogy eldöntötték: most már komoly a dolog. - Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta mögötte állt, karjait lazán a vállára tette, és az arca mellett nevetett bele egy kamerába, amelynek tulajdonosát ő már nem tudta rekonstruálni. - Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. A fotót két kezében tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta.” - „Marta."
:33. A nő kérdés nélkül odament hozzá. - Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Thomas felemelte a fotót. - Er hielt das Foto hoch.
:35. Marta kivette a kezéből, a szükségesnél hosszabban nézte, aztán letette az asztalra – nem az ő kupacába, nem a sajátjába, hanem pontosan kettejük közé. - Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Ezt tényleg elfelejtettem”, mondta. - „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. A hangjában volt valami nehezen megnevezhető árnyalat: nem vágyakozás, nem szemrehányás, inkább egy veszteség tárgyilagos tudomásulvétele, amelyet az ember csak akkor fog fel, amikor hirtelen a kezében tartja. - Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas megjegyzés nélkül a saját kupacára tette a Jarrett-albumot. - Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Marta hagyta. - Sie ließ es zu.
:40. A délután elhúzódott, anélkül hogy nehezebbé vált volna. - Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Fél ötre a gyűjtemény háromnegyedét felosztották. - Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. A megmaradt húsz albumot, amelyeknek eredetét már nem lehetett kétséget kizáróan meghatározni, félretolták a szélére. - Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas azt javasolta, hogy véletlenszerűen osszák szét őket. - Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta megrázta a fejét. - Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Hagyd őket itt.” - „Lass sie hier."
:46. „De ez a lakás hamarosan már nem az enyém lesz.” - „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Tudom.” - „Ich weiß."
:48. A félig kiürített polcra nézett. - Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Akkor szerezz vele örömet valaki másnak.” - „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas röviden felnevetett. - Thomas lachte kurz.
:51. Nem meleg nevetés volt, de nem is keserű – inkább annak az embernek a nevetése, aki megért valamit, ami nem tetszik neki. - Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Fél hét körül Thomas három vászontáskába pakolta a saját kupacát; a táskákat előrelátóan magával hozta. - Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta összegöngyölte a listáját, és eltette. - Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. A fotó még mindig az asztalon feküdt. - Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Egyikük sem vette fel. - Keiner hob es auf.
:56. Thomas az első táskát az ajtóhoz vitte. - Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. A folyosón megállt. - Im Flur blieb er stehen.
:58. „Az állólámpa.” - „Die Stehlampe."
:59. „Mi van vele?” - „Was ist damit?"
:60. „Mindig itt hagyod, amikor elmész.” - „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta a lámpára nézett, aztán rá. - Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Most nem.” - „Diesmal nicht."
:63. Bólintott, mintha ez lenne a válasz egy kérdésre, amelyet már régóta magával hordozott. - Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. A lépcsőházban Marta egészen a földszintig hallotta a lépteit. - Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Aztán becsukódott a bejárati ajtó – nem hangosan, de a véglegesség határozott hangjával. - Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta az ablaknál állt, és megvárta, amíg az autója befordul a sarkon. - Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. A polc most furcsán üresnek hatott, mint egy mondat, amelyből kivették a szavak felét, anélkül hogy megszűnt volna olvashatónak lenni. - Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. A húsz album egészen bal oldalon állt, mint megoldatlan kérdések rövid sora. - Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. A fotó még mindig ott feküdt, ahová letette. - Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Otthagyta, és kiment a konyhába. - Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. A fotó maradt. - Das Foto blieb.
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:Die Inventur
:1. Das Apartment lag im dritten Stock eines Gründerzeithauses in Leipzig, dessen Stuckdecke seit Jahren langsam abbröckelte.
:2. Marta hatte den Termin auf den Sonntagnachmittag gelegt, weil Sonntage ihr immer als die denkbar ungeeignetsten Tage für Auseinandersetzungen erschienen.
:3. Thomas kam pünktlich.
:4. Er stellte eine Flasche Mineralwasser auf den Tisch, ohne zu fragen, ob sie etwas anderes gewünscht hätte.
:5. Das Wohnzimmer roch noch nach dem Holzöl, das er alljährlich in die Regale eingearbeitet hatte, als wäre das Pflegen der Möbel eine stille Ersatzhandlung für alles, was zwischen ihnen hätte gepflegt werden müssen.
:6. Marta hatte eine handgeschriebene Liste mitgebracht – zweispaltig, Albumtitel links, Initiale rechts.
:7. „Ich habe alles nach Labelzugehörigkeit geordnet", sagte sie, als setze sie das als selbstverständlich voraus.
:8. Thomas zog seinen Mantel aus und hängte ihn über den Stuhl, auf dem er immer gesessen hatte.
:9. Jetzt saß er dort nicht mehr, aber der Stuhl war noch seiner.
:10. „Die ECM-Alben gehen alle an dich", sagte er.
:11. „Du hast sie immer häufiger aufgelegt als ich."
:12. Er kniete vor dem Regal, das die gesamte Westwand des Salons besetzte, und begann, die Platten herauszuziehen.
:13. Die ersten Entscheidungen waren leicht.
:14. Was er vor ihrer gemeinsamen Zeit gekauft hatte, blieb bei ihm; was sie mitgebracht hatte, blieb bei ihr.
:15. Beim dritten Fach verlangsamte sich der Prozess merklich.
:16. „Dieser Monk ist ein Weihnachtsgeschenk", sagte Thomas, ohne aufzusehen.
:17. „Von mir an dich oder umgekehrt?"
:18. Er überlegte kurz.
:19. „Keine Ahnung."
:20. Sie trugen das Album keiner Seite zu.
:21. Das Licht wurde früh gelb, wie es in Leipzig im Oktober wurde.
:22. Marta schaltete die Stehlampe ein, die Thomas stets für zu grell gehalten hatte.
:23. Sie stritten nicht.
:24. Das überraschte sie beide – nicht, weil sie Streit erwartet hätten, sondern weil die Stille, die sich stattdessen einstellte, von ganz anderer Qualität war als die Stille der letzten Monate.
:25. Thomas zog ein Album heraus, dessen Hülle er zunächst nicht einordnen konnte.
:26. Es war das Köln Concert von Keith Jarrett, das Originalvinyl von 1975, die linke obere Ecke leicht angestoßen.
:27. Er drehte es um.
:28. Zwischen Innenhülle und Vinyl war ein Foto geschoben worden, das er völlig vergessen hatte.
:29. Es zeigte sie beide auf einer Brücke in Porto, aufgenommen im Frühjahr 2008, kurz nachdem sie beschlossen hatten, es wäre jetzt ernst.
:30. Marta stand hinter ihm, die Arme locker über seine Schultern gelegt, und lachte an seiner Wange vorbei in eine Kamera, deren Besitzer er nicht mehr rekonstruieren konnte.
:31. Er hielt das Foto in beiden Händen, ohne etwas zu tun.
:32. „Marta."
:33. Sie kam ohne Nachfrage herüber.
:34. Er hielt das Foto hoch.
:35. Sie nahm es ihm aus der Hand, betrachtete es länger als nötig und legte es dann auf den Tisch – nicht in seinen Stapel, nicht in ihren, sondern genau zwischen beide.
:36. „Das hatte ich wirklich vergessen", sagte sie.
:37. Ihre Stimme hatte einen Ton, der sich schwer benennen ließ: keine Wehmut, kein Vorwurf, eher die sachliche Registrierung eines Verlustes, den man erst bemerkt, wenn man ihn plötzlich in den Händen hält.
:38. Thomas legte das Jarrett-Album kommentarlos zu seinem Stapel.
:39. Sie ließ es zu.
:40. Der Nachmittag zog sich hin, ohne schwerer zu werden.
:41. Um halb fünf hatten sie drei Viertel der Sammlung aufgeteilt.
:42. Die verbleibenden zwanzig Alben, deren Herkunft sich nicht mehr zweifelsfrei bestimmen ließ, schoben sie an den Rand.
:43. Thomas schlug vor, sie nach dem Zufallsprinzip zu vergeben.
:44. Marta schüttelte den Kopf.
:45. „Lass sie hier."
:46. „Hier ist aber bald nicht mehr meins."
:47. „Ich weiß."
:48. Sie sah das halbgeleerte Regal an.
:49. „Dann mach jemand anderem damit eine Freude."
:50. Thomas lachte kurz.
:51. Es war kein warmes Lachen, aber auch kein bitteres – eher das Lachen eines Menschen, der etwas begreift, das ihm nicht gefällt.
:52. Gegen halb sieben räumte Thomas seinen Stapel in drei Leinentaschen, die er vorausschauend mitgebracht hatte.
:53. Marta rollte ihre Liste zusammen und steckte sie ein.
:54. Das Foto lag noch auf dem Tisch.
:55. Keiner hob es auf.
:56. Thomas trug die erste Tasche zur Tür.
:57. Im Flur blieb er stehen.
:58. „Die Stehlampe."
:59. „Was ist damit?"
:60. „Du lässt sie immer zurück, wenn du gehst."
:61. Marta sah zur Lampe, dann zu ihm.
:62. „Diesmal nicht."
:63. Er nickte, als wäre das die Antwort auf eine Frage, die er schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:64. Auf der Treppe hörte sie seine Schritte bis ins Erdgeschoss.
:65. Dann fiel die Haustür ins Schloss – nicht laut, aber mit dem bestimmten Ton des Endgültigen.
:66. Marta stand am Fenster und wartete, bis sein Wagen um die Ecke gebogen war.
:67. Das Regal wirkte jetzt seltsam leer, wie ein Satz, dem man die Hälfte der Wörter entnommen hat, ohne dass er aufgehört hätte, lesbar zu sein.
:68. Die zwanzig Alben standen ganz links, eine kurze Reihe ungelöster Fragen.
:69. Das Foto lag noch immer dort, wo sie es hingelegt hatte.
:70. Sie ließ es liegen und ging in die Küche.
:71. Das Foto blieb.
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=== 5 ===
:Az állóóra
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt.
:5. Ez volt a szándék.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit.
:9. Senki sem kérte rá.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül.
:12. Maximilian nem válaszolt.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban.
:17. Aztán az állóóra.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal.
:22. Eduard megköszörülte a torkát.
:23. „Akarod, gondolom.”
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian.
:25. „Ez nem érv.”
:26. „Én más véleményen vagyok.”
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.”
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.”
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.”
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.”
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.”
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni.
:46. Maximilian aláírta.
:47. Eduard aláírta.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?”
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon.
:51. „Mit akar ez jelenteni?”
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.”
:53. Maximilian erre nem mondott semmit.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni.
:64. Soha nem fogja felhúzni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az állóóra - Die Standuhr
:1. Albrecht Frenzel közjegyző irodája a Lorenzgasse egyik alapítás kori házának harmadik emeletén volt, amelynek homlokzata évek óta olyan felújításra várt, amelyet soha nem engedélyeztek. - Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, ötvenöt éves történelemtanár egy gimnáziumban, elsőként lépett be oda. - Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Megfontoltan választotta meg az időpontot – tíz perccel a megbeszélt idő előtt. - Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard tudni fogja, hogy ő várt. - Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Ez volt a szándék. - Das war die Absicht.
:6. A titkárnő kávét kínált; ő visszautasította, bár reggeli óta semmit sem ivott. - Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Leült az ablak melletti székre, és egy iratcsomót tett a térdére. - Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Harminc oldalt tartalmazott, amelyeken három éve dokumentáltatta az ápolási teljesítményeket – orvosi látogatásokat, gyógyszerterveket, az éjszakai ápolás költségeit. - Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Senki sem kérte rá. - Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard tizenkét perccel a megállapodott idő után érkezett, még le sem vette a kabátját, a nyakkendője túl lazán állt. - Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Te mindig is a pontos ember voltál” – mondta köszönés nélkül. - „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian nem válaszolt. - Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel alacsony, gondos ember volt, olyan szemüveggel, amelynek lencséi nagyobbak voltak, mint amekkorát az arca megkívánni látszott, és azzal a szokással, hogy szünetekben a mandzsettagombjait forgatta. - Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Kerülő beszéd nélkül olvasta fel a végrendeletet, annak az embernek a hivatásos fáradtságával, aki ezt a jelenetet túl gyakran látta. - Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. A házat már eladták, a bevételt kettejük között kellett felosztani. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. A számla: tizennégyezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Aztán az állóóra. - Dann die Standuhr.
:18. Maximilian tudta, hogy ez a rész el fog következni – ez a pillanat, amikor a szoba három másodpercre megáll. - Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Az óra kilencven éve állt a szülői ház előszobájában Erlangenben. - Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Nehéz volt, sötét, és az ütése olyan hangos, hogy a látogatók összerezzentek. - Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Az anya minden reggel felhúzta, egy kék szalagon lógó kulccsal. - Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard megköszörülte a torkát. - Eduard räusperte sich.
:23. „Akarod, gondolom.” - „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Három éven át minden reggel néztem, ahogy anya felhúzta” – mondta Maximilian. - „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Ez nem érv.” - „Das ist kein Argument."
:26. „Én más véleményen vagyok.” - „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel a bal mandzsettagombját forgatta. - Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Azt javasolta, amit mindig javasolni szokott: becslés, utána árverés, a bevétel felosztása. - Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Az óra nem ért sokat – ötszáz eurót, ha szerencséjük volt. - Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Nem az ötszáz euróról volt szó. - Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard hátradőlt, karba tett kézzel. - Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Nem akarom. Ketyeg. A feleségem ezt nem viselné el.” - „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Akkor megspórolhattuk volna ezt a beszélgetést.” - „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nem egészen. Ha te viszed az órát, én igényt tartok apa írógépére.” - „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Ha Eduard ezt nem mondta volna, Maximilian még aznap este hazautazott volna, gondolkodás nélkül. - Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Az írógép húsz éve állt a dolgozószobájában – apjuk halála után vitte magával, mert Eduard Kanadában volt, és mert senki más nem akarta. - Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Hogy a testvére most hirtelen igényt tartott rá, annyira abszurd volt, hogy egy pillanatig azt hitte, félreértette. - Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Az írógép húsz éve nálam van.” - „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Az én beleegyezésem nélkül.” - „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel írt valamit a jegyzettömbjére anélkül, hogy felnézett volna. - Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian az iratcsomót az asztalra tette. - Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Nem tolta oda; egyszerűen csak ott hagyta feküdni, láthatóan, feliratozva, az évszámmal a fedőlapon. - Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard ránézett, de nem szólt semmit. - Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Az alku, amelyet végül megkötöttek, a következő volt: Maximilian megkapja az állóórát, Eduard az írógépet. - Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Ezenfelül Eduard megkapja a pince tartalmát – szerszámokat, kerti bútorokat, három láda könyvet, amelyeket senki sem gondolt elolvasni. - Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian aláírta. - Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard aláírta. - Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel bevezette az eredményeket a jegyzőkönyvbe, ahogy mindig tette: gondosan, értékelés nélkül. - Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. A lépcsőn, amikor az iroda ajtaja már bezárult mögöttük, Eduard megkérdezte: „Tényleg akarod az órát?” - Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian megállt a második lépcsőfokon. - Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Mit akar ez jelenteni?” - „Was soll das bedeuten?"
:52. „Éjszaka ketyeg. Egyedül élsz.” - „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian erre nem mondott semmit. - Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Arra gondolt, ahogy az anya minden reggel hatkor levette a kulcsot az akasztóról, köntösben, és ahogy az óra első ütése végigvándorolt az egész házon. - Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Arra gondolt, hogy ha Eduard nem lett volna, soha nem vágyott volna az órára. - Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Jól áll neked” – mondta Eduard, és ez nem hangzott bóknak. - „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Lement a lépcső maradék részén anélkül, hogy visszafordult volna, és lent benyomta a külső ajtót. - Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian még egy pillanatig a lépcsőfokon állt. - Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. A kék szalagos kulcs a zakója zsebében volt. - Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Akkor tette el, amikor az anyát bevitték az idősek otthonába, és soha nem tette vissza. - Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Az állóóra az előszobában fog állni. - Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Ketyegni fog, hangosan, az éjszakában. - Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. A kulcsot a fiókba fogja tenni. - Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Soha nem fogja felhúzni. - Sie würde er nie aufziehen.
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:Die Standuhr
:1. Das Büro des Notars Albrecht Frenzel lag im dritten Stock eines gründerzeitlichen Hauses in der Lorenzgasse, dessen Fassade seit Jahren auf eine Sanierung wartete, die nie bewilligt worden war.
:2. Maximilian Bergner, fünfundfünfzig, Gymnasiallehrer für Geschichte, betrat es als erster.
:3. Er hatte die Uhrzeit mit Bedacht gewählt – zehn Minuten vor dem Termin.
:4. Eduard würde wissen, dass er gewartet hatte.
:5. Das war die Absicht.
:6. Die Sekretärin bot Kaffee an; er lehnte ab, obwohl er seit dem Frühstück nichts getrunken hatte.
:7. Er setzte sich auf den Stuhl nahe am Fenster und legte eine Akte auf seine Knie.
:8. Sie enthielt dreißig Seiten, auf denen er seit drei Jahren die Pflegeleistungen hatte dokumentieren lassen – Arztbesuche, Medikamentenpläne, die Kosten der Nachtpflege.
:9. Niemand hatte ihn darum gebeten.
:10. Eduard kam zwölf Minuten nach der vereinbarten Zeit, den Mantel noch nicht ausgezogen, die Krawatte zu locker.
:11. „Du warst schon immer der Pünktliche", sagte er, ohne zu grüßen.
:12. Maximilian antwortete nicht.
:13. Frenzel war ein kleiner, sorgfältiger Mann mit einer Brille, deren Gläser größer waren als sein Gesicht zu verlangen schien, und mit der Angewohnheit, bei Pausen an seinen Manschettenknöpfen zu drehen.
:14. Er verlas das Testament ohne Umschweife, mit der professionellen Müdigkeit eines Mannes, der diese Szene zu oft gesehen hat.
:15. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös unter beiden aufzuteilen.
:16. Das Konto: vierzehntausend Euro, je zur Hälfte.
:17. Dann die Standuhr.
:18. Maximilian hatte gewusst, dass diese Stelle kommen würde – dieser Moment, in dem das Zimmer für drei Sekunden stillsteht.
:19. Die Uhr stand seit neunzig Jahren im Flur des elterlichen Hauses in Erlangen.
:20. Sie war schwer, dunkel, und ihr Schlag war so laut, dass Besucher zusammenzuckten.
:21. Die Mutter hatte sie jeden Morgen aufgezogen, mit einem Schlüssel an einem blauen Band.
:22. Eduard räusperte sich.
:23. „Du willst sie, nehme ich an."
:24. „Ich habe drei Jahre lang jeden Morgen zugesehen, wie Mutter sie aufgezogen hat", sagte Maximilian.
:25. „Das ist kein Argument."
:26. „Ich bin anderer Meinung."
:27. Frenzel drehte am linken Manschettenknopf.
:28. Er schlug vor, was er immer vorschlug: eine Schätzung, danach Versteigerung, Erlösteilung.
:29. Die Uhr war nicht viel wert – fünfhundert Euro, wenn man Glück hatte.
:30. Es ging nicht um die fünfhundert Euro.
:31. Eduard lehnte sich zurück, die Arme verschränkt.
:32. „Ich will sie nicht. Sie tickt. Meine Frau würde das nicht ertragen."
:33. „Dann hätten wir uns das Gespräch sparen können."
:34. „Nicht ganz. Wenn du sie nimmst, beanspruche ich die Schreibmaschine von Vater."
:35. Hätte Eduard das nicht gesagt, wäre Maximilian am selben Abend nach Hause gefahren, ohne nachzudenken.
:36. Die Schreibmaschine stand seit zwanzig Jahren in seinem Arbeitszimmer – mitgenommen nach dem Tod des Vaters, weil Eduard in Kanada gewesen war und weil niemand sonst sie gewollt hatte.
:37. Dass sein Bruder sie jetzt plötzlich beanspruchte, war so absurd, dass er einen Moment glaubte, falsch verstanden zu haben.
:38. „Die Schreibmaschine steht seit zwanzig Jahren bei mir."
:39. „Ohne mein Einverständnis."
:40. Frenzel schrieb etwas auf seinen Block, ohne aufzuschauen.
:41. Maximilian legte die Akte auf den Tisch.
:42. Er schob sie nicht hinüber; er ließ sie einfach liegen, sichtbar, beschriftet, mit der Jahreszahl auf dem Deckblatt.
:43. Eduard sah sie an, sagte aber nichts.
:44. Der Handel, den sie schließlich schlossen, war folgender: Maximilian bekäme die Standuhr, Eduard die Schreibmaschine.
:45. Dazu erhielte Eduard den Inhalt des Kellers – Werkzeug, Gartenmöbel, drei Kisten Bücher, die niemand zu lesen gedacht hatte.
:46. Maximilian unterschrieb.
:47. Eduard unterschrieb.
:48. Frenzel trug die Ergebnisse in das Protokoll ein, wie er es immer tat: sorgfältig, ohne Wertung.
:49. Auf der Treppe, die Tür des Büros bereits hinter ihnen geschlossen, fragte Eduard: „Willst du die Uhr wirklich?"
:50. Maximilian blieb auf der zweiten Stufe stehen.
:51. „Was soll das bedeuten?"
:52. „Sie tickt nachts. Du lebst allein."
:53. Maximilian sagte nichts darauf.
:54. Er dachte daran, wie die Mutter jeden Morgen um sechs den Schlüssel vom Haken genommen hatte, im Morgenmantel, und wie der erste Schlag der Uhr durch das ganze Haus gewandert war.
:55. Er dachte daran, dass er, wäre Eduard nicht gewesen, die Uhr nie begehrt hätte.
:56. „Sie steht dir gut", sagte Eduard – und es klang nicht wie ein Kompliment.
:57. Er stieg die restliche Treppe hinunter, ohne sich umzudrehen, und drückte unten die Außentür auf.
:58. Maximilian blieb noch einen Moment auf der Stufe stehen.
:59. Der Schlüssel mit dem blauen Band steckte in seiner Jackentasche.
:60. Er hatte ihn eingesteckt, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen war, und nie zurückgelegt.
:61. Die Standuhr würde im Flur stehen.
:62. Sie würde ticken, laut, in der Nacht.
:63. Er würde den Schlüssel in die Schublade legen.
:64. Sie würde er nie aufziehen.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B2 Teil 17
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2026-05-18T16:06:59Z
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=== 1 ===
:A terem
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka.
:5. Egyszerűen így van.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége.
:14. De nem állt fel többé.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben.
:18. Aztán abbahagyta.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült.
:28. Három percre, nem tovább.
:29. Az ülés nem volt rituálé.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki.
:34. Még mindig hitt benne.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt.
:39. „Mára kész?”, kérdezte.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett.
:42. „Jól néz ki a padló.”
:43. „Rendben van”, mondta Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba.
:46. Aztán egyedül volt.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt.
:51. A víz zúgva folyt le.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta.
:60. Ennek ellenére lassan ment.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e.
:64. Természetesen eljön.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz.
:66. Befordult a saját utcájába.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt.
:69. Meleg volt és fölösleges.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba.
:71. Égve hagyta a villanyt.
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:A terem - Der Saal
:1. Thomas minden este tizenkilenc órakor zárja be a közösségi házat, amikor az utolsó csoportok is elmentek. - Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Hét éve házmester itt, és ismer minden szekrényt, minden biztosítékot, minden elromlott kilincset. - Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. A nagyterem takarítását mindig utoljára végzi. - Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Ennek nincs gyakorlati oka. - Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Egyszerűen így van. - Es ist einfach so.
:6. A teremben százharminc személy fér el, ha minden széket felállítanak. - Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Keddenként itt próbál az egyházi kórus, csütörtökön a tornaklub, szombatonként néha egy násznép. - Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas minden rendezvény után elrakja a székeket, a falhoz tolja az asztalokat, és felmossa a padlót. - Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. A munka nagyjából egy óráig tart. - Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Közben nincs szüksége rádióra, podcastra, zenére. - Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara két évvel ezelőtt halt meg, egy novemberi kedd estén. - Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Húsz éve énekelt a kórusban, altot. - Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. A próba közepén leült, és a többiek azt gondolták, csak rövid szünetre van szüksége. - Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. De nem állt fel többé. - Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. A mentőorvos kilenc perc múlva ott volt, számolt be később a karnagy. - Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas megjegyezte magának, hogy kilenc perc volt. - Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Néha kiszámolta, mi minden alakulhatott volna másként ebben a kilenc percben. - Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Aztán abbahagyta. - Dann hörte er auf damit.
:19. Hosszú, egyenes sávokban mosta fel a termet, miközben odakint az utolsó autók is kihajtottak a parkolóból. - Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. A padló parketta volt, amelyet évente kétszer be kellett olajoznia. - Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Szép padló ez, mondta mindig a polgármester, amikor betért. - Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas ilyenkor egyetértett, mert igaz volt, és mert az egyetértés nem került semmibe. - Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Az a hely, ahol Klara ült, balról a negyedik széksorban volt, a harmadik széken. - Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Pontosan már nem lehetett meghatározni, mert a székeket minden alkalommal újra felállították. - Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Thomas azonban tudta, hol volt a negyedik sor: közvetlenül a kis színpad előtt, a második ablak magasságában. - Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Ezt a zónát különösen gondosan mosta fel, anélkül hogy ezt tudatosan kimondta volna magának. - Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Amikor a terület tiszta volt, odatett egy széket, és leült. - Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Három percre, nem tovább. - Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Az ülés nem volt rituálé. - Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Olyan szokás volt, amely magától alakult ki. - Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hangosan énekelt, hangosabban, mint a többiek a kórusban. - Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. A karnagy ezt soha nem mondta ki nyíltan, de Thomas észrevette. - Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Klara mindig azt állította, hogy „szívből énekel, nem technikából”, és Thomas ezt elhitte neki. - Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Még mindig hitt benne. - Er glaubte es noch.
:35. A kottái otthon feküdtek a polcon, egy keskeny dossziéban. - Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Nem rakta el őket, bár kétszer is nekifogott. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Fél nyolckor megérkezett Haas asszony a népfőiskoláról, amely ugyanabban az épületben tartotta a tanfolyamait. - Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. A kézitáskáját a vállára akasztotta, és a kulcs már a kezében volt. - Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Mára kész?”, kérdezte. - „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Majdnem”, mondta Thomas. - „Fast", sagte Thomas.
:41. Röviden körülnézett a teremben, aztán ránézett. - Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Jól néz ki a padló.” - „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Rendben van”, mondta Thomas. - „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Haas asszony azt mondta: „Jó éjszakát”, és elment. - Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hallotta, ahogy mögötte a bejárati ajtó becsapódik a zárba. - Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Aztán egyedül volt. - Dann war er allein.
:47. Betolta az utolsó székeket a mellékhelyiségbe, úgyhogy a terem ismét üresen állt. - Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Lekapcsolta a nagy mennyezeti reflektorokat. - Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. A vészvilágítás égve maradt, halvány zöld fényként a falon. - Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas betolta a takarítókocsit a tárolókamrába, és kiürítette a vödröt. - Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. A víz zúgva folyt le. - Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Kimosta a vödröt, egy ronggyal megszárította, és fejjel lefelé a polcra tette. - Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Ezután felvette a kabátot, amely egy kampón lógott. - Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Bezárta a hátsó ajtót, aztán az oldalajtót, aztán a főbejáratot. - Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Mindhárom ajtót, mindig ebben a sorrendben. - Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Odakint a levegő nedves fű és a délután lehullott eső szagát hordozta. - Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. A közösségi ház a régi városrész szélén állt, a templom mögött. - Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Az út hazáig gyalog hét percig tartott. - Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas olyan jól ismerte, hogy sötétben is végig tudott volna menni rajta. - Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Ennek ellenére lassan ment. - Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. A távolban ugatott egy kutya, egyszer, aztán megint csend lett. - In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Az utca üres volt, a házak sötétek, néhány ablakot kivéve. - Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas nem gondolt arra, hogy holnap megint eljön-e. - Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Természetesen eljön. - Natürlich würde er kommen.
:65. Minden este, amíg másképp nem lesz. - Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Befordult a saját utcájába. - Er bog in seine Straße ein.
:67. Lakásának konyhaablaka sárgásan világított. - Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Elfelejtette lekapcsolni a villanyt. - Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Meleg volt és fölösleges. - Es war warm und unnötig.
:70. Thomas kinyitotta a ház ajtaját, belépett, és hagyta, hogy becsapódjon a zárba. - Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Égve hagyta a villanyt. - Er ließ das Licht brennen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Saal
:1. Thomas schließt jeden Abend um neunzehn Uhr das Gemeindezentrum ab, wenn die letzten Gruppen gegangen sind.
:2. Er ist seit sieben Jahren Hausmeister hier, und er kennt jeden Schrank, jede Sicherung, jeden kaputten Türgriff.
:3. Die Reinigung des großen Saals macht er immer zuletzt.
:4. Das hat keinen praktischen Grund.
:5. Es ist einfach so.
:6. Der Saal fasst hundertdreißig Personen, wenn alle Stühle aufgestellt sind.
:7. Am Dienstag probt hier der Kirchenchor, am Donnerstag der Turnverein, am Samstag manchmal eine Hochzeitsgesellschaft.
:8. Thomas räumt nach jeder Veranstaltung die Stühle weg, schiebt die Tische zur Wand und wischt den Boden.
:9. Die Arbeit dauert ungefähr eine Stunde.
:10. Er braucht dabei kein Radio, keinen Podcast, keine Musik.
:11. Klara war vor zwei Jahren gestorben, an einem Dienstagabend im November.
:12. Sie hatte im Chor gesungen, Alt, seit zwanzig Jahren.
:13. Mitten in der Probe hatte sie sich hingesetzt, und die anderen hatten gedacht, sie brauche kurz eine Pause.
:14. Aber sie war nicht wieder aufgestanden.
:15. Der Notarzt war in neun Minuten da gewesen, hatte der Chorleiter später berichtet.
:16. Thomas hatte sich gemerkt, dass es neun Minuten gewesen waren.
:17. Manchmal rechnete er nach, was in diesen neun Minuten alles hätte anders sein können.
:18. Dann hörte er auf damit.
:19. Er wischte den Saal in langen, geraden Bahnen, während draußen die letzten Autos vom Parkplatz fuhren.
:20. Der Boden war Parkett, das er zweimal im Jahr einölen musste.
:21. Es war ein schöner Boden, sagte immer der Bürgermeister, wenn er vorbeikam.
:22. Thomas stimmte dann zu, weil es stimmte und weil es nichts kostete, zuzustimmen.
:23. Der Platz, an dem Klara gesessen hatte, war in der vierten Stuhlreihe von links, Sitz drei.
:24. Man konnte ihn nicht mehr genau bestimmen, weil die Stühle jedes Mal neu aufgestellt wurden.
:25. Aber Thomas wusste, wo die vierte Reihe gewesen war: direkt vor der kleinen Bühne, auf Höhe des zweiten Fensters.
:26. Er wischte diese Zone besonders sorgfältig, ohne es sich bewusst zu sagen.
:27. Wenn der Bereich sauber war, stellte er einen Stuhl hin und setzte sich.
:28. Drei Minuten, nicht mehr.
:29. Das Sitzen war kein Ritual.
:30. Es war eine Gewohnheit, die sich von selbst ergeben hatte.
:31. Klara hatte laut gesungen, lauter als die anderen im Chor.
:32. Der Chorleiter hatte das nie offen gesagt, aber Thomas hatte es bemerkt.
:33. Sie hatte immer behauptet, sie singe „mit Herz statt mit Technik", und das hatte er ihr geglaubt.
:34. Er glaubte es noch.
:35. Ihre Noten lagen zu Hause im Regal, in einem schmalen Ordner.
:36. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er zweimal angefangen hatte, es zu tun.
:37. Um halb acht kam Frau Haas von der Volkshochschule, die im selben Gebäude ihre Kurse abhielt.
:38. Sie hatte die Handtasche über die Schulter gehängt und den Schlüssel schon in der Hand.
:39. „Fertig für heute?", fragte sie.
:40. „Fast", sagte Thomas.
:41. Sie schaute sich kurz im Saal um, dann ihn an.
:42. „Der Boden sieht gut aus."
:43. „Er ist in Ordnung", sagte Thomas.
:44. Frau Haas sagte „Gute Nacht" und ging.
:45. Thomas hörte, wie die Eingangstür hinter ihr ins Schloss fiel.
:46. Dann war er allein.
:47. Er schob die letzten Stühle in den Nebenraum, sodass der Saal wieder leer dastand.
:48. Er schaltete die großen Deckenstrahler aus.
:49. Das Notlicht blieb an, ein schwaches Grün an der Wand.
:50. Thomas schob den Reinigungswagen in die Abstellkammer und leerte den Eimer.
:51. Das Wasser floss rauschend ab.
:52. Er wusch den Eimer, trocknete ihn mit einem Lappen, stellte ihn verkehrt auf das Regal.
:53. Danach zog er die Jacke an, die an einem Haken hing.
:54. Er schloss die Hintertür ab, dann die Seitentür, dann den Haupteingang.
:55. Alle drei Türen, immer in dieser Reihenfolge.
:56. Draußen roch die Luft nach nassem Gras und nach dem Regen, der am Nachmittag gefallen war.
:57. Das Gemeindezentrum lag am Rand des alten Ortsviertels, hinter der Kirche.
:58. Der Weg nach Hause dauerte sieben Minuten zu Fuß.
:59. Thomas kannte ihn so gut, dass er ihn im Dunkeln gehen konnte.
:60. Er ging ihn trotzdem langsam.
:61. In der Ferne bellte ein Hund, einmal, dann war es wieder still.
:62. Die Straße war leer, die Häuser dunkel bis auf einzelne Fenster.
:63. Thomas dachte nicht daran, ob er morgen wieder kommen würde.
:64. Natürlich würde er kommen.
:65. Jeden Abend, bis es anders wäre.
:66. Er bog in seine Straße ein.
:67. Das Küchenfenster seiner Wohnung leuchtete gelblich.
:68. Er hatte vergessen, das Licht auszumachen.
:69. Es war warm und unnötig.
:70. Thomas öffnete die Haustür, trat ein, ließ sie ins Schloss fallen.
:71. Er ließ das Licht brennen.
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=== 2 ===
:Tortolì tengere
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte.
:6. A nő nem nézett fel.
:7. „Dolgozom.”
:8. „Ez az apám csónakja.”
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját.
:11. Nyelt egyet.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?”
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.”
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.”
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.”
:24. „Mindenkinek van lehetősége.”
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte.
:28. Visszaadta neki az üveget.
:29. „Nem.”
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná.
:32. Nem húzódott vissza.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta.
:34. Aztán visszacsókolta.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia.
:40. „Már nem tudom pontosan.”
:41. Ránézett, mosoly nélkül.
:42. „Ezt elhiszem neked.”
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Tortolì tengere - Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti egy péntek reggelen érkezett meg Tortolìba, amikor a kikötő még az éjszaka és az öreg hal szagát árasztotta, és az első halászok kiterítették a hálóikat. - Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Nyolc éve nem járt már itt, mert nem látta előre apja halálát – és a bűnt ezért nem csak ő egyedül viselte. - Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Apja csónakja a hátsó stégnél feküdt, kisebbnek tűnt, mint ahogy emlékezett rá, de még ott volt. - Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru a faron ült, és egy hálót foltozott, mintha a csónak már az övé volna. - Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte. - „Was machst du hier?", fragte er.
:6. A nő nem nézett fel. - Sie sah nicht auf.
:7. „Dolgozom.” - „Ich arbeite."
:8. „Ez az apám csónakja.” - „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Most felnézett, és a szeme sötét volt és nyugodt, szinte közömbös. - Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „Az apád csónakja volt”, mondta, anélkül hogy felemelte volna a hangját. - „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Nyelt egyet. - Er schluckte.
:12. „Ki engedte meg neked, hogy itt legyél?” - „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Elmagyarázom neked, ha nyugodtabb leszel.” - „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Nem volt nyugodt, de leült a rakpartfalra, és várt, mert nem volt jobb választása. - Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Néhány mondatban elmagyarázta neki: az apja átvállalta az adósságokat, amikor Matteo apja már nem tudott fizetni, és a csónak volt az egyetlen biztosíték. - Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Ez nem volt egészen igaz, és ő tudta ezt – de nem voltak nála iratok, amelyek az ellenkezőjét bizonyították volna. - Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Felállt, röviden kinyújtózott, és elment, anélkül hogy visszanézett volna. - Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Este a rakpartfalon ült, és egy sört ivott, amely túlságosan meleg volt. - Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna, akarja-e ezt. - Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Tudom, mit gondolsz az apámról”, mondta. - „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Akkor nem kell elmagyaráznom neked.” - „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Rövid ideig hallgatott, és a vízre nézett, amely csillogott a kikötő fényében. - Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Apámnak nem volt más lehetősége, amikor feljelentette a családodat – különben elveszítette volna az üzemét.” - „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Mindenkinek van lehetősége.” - „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. A víz nyugodtan és egyenletesen csapódott a kőhöz. - Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Kivette a kezéből a sört, és ivott belőle egy kortyot, anélkül hogy megkérdezte volna, ő pedig hagyta megtörténni, mert nem tudta, mit tehetne különben. - Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Te is megtetted volna?”, kérdezte. - „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Visszaadta neki az üveget. - Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nem.” - „Nein."
:30. Ez volt minden, és elég volt ahhoz, hogy összezavarja. - Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Később, amikor a kikötői lámpák kigyulladtak, megcsókolta őt – gyorsan és gondolkodás nélkül, ahogy az ember megtesz valamit, mielőtt megbánná. - Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Nem húzódott vissza. - Sie wich nicht zurück.
:33. „Ezt nem kellett volna megtenned”, mondta. - „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Aztán visszacsókolta. - Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Három napon át kihajóztak a csónakkal, noha tulajdonképpen el kellett volna adni. - Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. A fok mögötti öböl olyan csendes volt, hogy szinte hallani lehetett a vizet a hajótest alatt. - Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara jobban úszott nála, ami meglepte, bár nem lett volna oka a meglepetésre. - Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. A fedélzeten feküdtek, és száradtak a napon, miközben a sirályok köröztek fölöttük. - Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Miért vagy még itt?”, kérdezte egy reggel, amikor már rég el kellett volna utaznia. - „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Már nem tudom pontosan.” - „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Ránézett, mosoly nélkül. - Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Ezt elhiszem neked.” - „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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:Das Meer von Tortolì
:1. Matteo Conti kam an einem Freitagmorgen in Tortolì an, als der Hafen noch nach Nacht und altem Fisch roch und die ersten Fischer ihre Netze ausbreiteten.
:2. Er war seit acht Jahren nicht mehr hier gewesen, weil er den Tod seines Vaters nicht hatte kommen sehen – und die Schuld daran trug nicht nur er allein.
:3. Das Boot seines Vaters lag am hinteren Steg, kleiner als er es in Erinnerung hatte, aber noch da.
:4. Chiara Soru saß auf dem Heck und flickte ein Netz, als gehörte ihr das Boot schon.
:5. „Was machst du hier?", fragte er.
:6. Sie sah nicht auf.
:7. „Ich arbeite."
:8. „Das ist das Boot meines Vaters."
:9. Jetzt sah sie auf, und ihre Augen waren dunkel und ruhig, fast gleichgültig.
:10. „War das Boot deines Vaters", sagte sie, ohne die Stimme zu heben.
:11. Er schluckte.
:12. „Wer hat dir erlaubt, hier zu sein?"
:13. „Das erkläre ich dir, wenn du ruhiger bist."
:14. Er war nicht ruhig, aber er setzte sich auf die Kaimauer und wartete, weil er keine bessere Wahl hatte.
:15. Sie erklärte es ihm in wenigen Sätzen: Ihr Vater hatte Schulden übernommen, als Matteos Vater nicht mehr zahlen konnte, und das Boot war die einzige Sicherheit gewesen.
:16. Das stimmte nicht ganz, und er wusste es – aber er hatte keine Unterlagen dabei, die das Gegenteil bewiesen hätten.
:17. Sie stand auf, streckte sich kurz und ging, ohne sich umzusehen.
:18. Am Abend saß er auf der Kaimauer und trank ein Bier, das viel zu warm war.
:19. Chiara setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen, ob er das wollte.
:20. „Ich weiß, was du von meinem Vater denkst", sagte sie.
:21. „Dann brauch ich es dir nicht erklären."
:22. Sie schwieg kurz und sah auf das Wasser, das im Hafenlicht glänzte.
:23. „Mein Vater hatte keine andere Möglichkeit, als er deine Familie anzeigte – er hätte sonst seinen Betrieb verloren."
:24. „Jeder hat eine Möglichkeit."
:25. Das Wasser schlug ruhig und gleichmäßig gegen den Stein.
:26. Sie nahm ihm das Bier aus der Hand und trank einen Schluck, ohne ihn zu fragen, und er ließ es geschehen, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:27. „Hättest du das auch getan?", fragte er.
:28. Sie gab ihm die Flasche zurück.
:29. „Nein."
:30. Das war alles, und es reichte, um ihn zu verwirren.
:31. Später, als die Hafenlampen angingen, küsste er sie – schnell und ohne nachzudenken, wie man etwas tut, bevor man es bereut.
:32. Sie wich nicht zurück.
:33. „Das solltest du nicht getan haben", sagte sie.
:34. Dann küsste sie ihn zurück.
:35. Drei Tage lang fuhren sie mit dem Boot hinaus, obwohl es eigentlich verkauft werden sollte.
:36. Die Bucht hinter dem Kap war so still, dass man das Wasser unter dem Rumpf fast hören konnte.
:37. Chiara schwamm besser als er, was ihn überraschte, obwohl er keinen Grund zur Überraschung gehabt hätte.
:38. Sie lagen auf dem Deck und trockneten in der Sonne, während die Möwen über ihnen kreisten.
:39. „Warum bist du noch hier?", fragte sie eines Morgens, als er längst hätte abreisen sollen.
:40. „Ich weiß es nicht mehr genau."
:41. Sie sah ihn an, ohne zu lächeln.
:42. „Das glaube ich dir."
:43. Mesélt neki Genováról, a laborról, a Pr - Er erzählte ihr von Genua, von dem Labor, von den Pr
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=== 3 ===
:A mecklenburgi méhész
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez.
:4. Ő nem.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták.
:19. Jochen tudta, mit csinál.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.”
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.”
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára.
:45. Hanne nem húzódott el.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen.
:48. Hanne bólintott.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.”
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.”
:51. Maradt.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.”
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé.
:57. „Hanne.”
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.”
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni.
:61. Aztán elhajtott.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet.
:65. A méhek dolgoztak.
:66. Ők mindig.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat.
:68. A munka várt.
:69. A nyár még nem ért véget.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mecklenburgi méhész - Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne viselte a fátylat, bár a méhek már régóta ismerték. - Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Karl fátyla volt – túl bő, túl régi, de Hanne szerette az anyag szagát. - Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Két éve egyedül dolgozott a méhesben, és a méhek hozzászoktak ehhez. - Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Ő nem. - Sie nicht.
:5. Egy augusztusi kedden megérkezett Jochen. - An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Telefonált előtte, de Hanne elfelejtette az időpontot. - Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Amikor az autója behajtott az udvarra, Hanne a kaptárok között állt, és nem tudott elmenni. - Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Zavarok” – kiáltotta Jochen a kaputól. - „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nem” – mondta Hanne, bár Jochen zavarta. - „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen Karl legfiatalabb tanítványa volt – az egyetlen, aki soha nem hagyta abba a kérdezést. - Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl kedvelte őt, jobban, mint ahogy bevallotta. - Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Most Jochen a kerítésnél állt, és nem méhésznek látszott, hanem könyvelőnek. - Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. De a kezeit Hanne még ismerte: szélesek, nyugodtak, egy olyan férfi kezei, aki érti a méheket. - Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „A felszerelést akarod” – mondta Hanne. - „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Meg akartam kérdezni, hogy szükséged van-e segítségre” – mondta Jochen. - „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Ez nem ugyanaz volt, de Hanne így hagyta. - Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Jochen átöltözött, felvette Karl régi öltözetét, amely túl nagy volt rá, és nem panaszkodott. - Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Egymás mellett dolgoztak, a kaptárokat kinyitották, a lépeket átvizsgálták. - Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen tudta, mit csinál. - Jochen wusste, was er tat.
:20. Ez jobban meglepte Hannét, mint kellett volna. - Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Néha már akkor odanyújtott neki egy szerszámot, mielőtt Hanne érte nyúlhatott volna – ahogy Karl tette. - Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Hanne nem szólt hozzá semmit. - Sie sagte nichts dazu.
:23. Délután az egyik régebbi kaptárban találtak egy lépet Karl kézírásos jelölésével. - Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne végighúzta a hüvelykujját a kifakult dátumon: 2019. május 14. - Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Mindig ráírta a dátumot” – mondta Jochen halkan. - „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Mindent megjelölt” – mondta Hanne –, „mintha ezzel meg tudna tartani valamit.” - „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. A méhek egyenletesen, izgalom nélkül zümmögtek körülöttük. - Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. A zümmögés volt a legnyugodtabb hang, amelyet Hanne ismert. - Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Amikor a munka kész volt, Hanne két sört hozott a hűtőházból. - Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Leültek a méhes előtti fapadra, a zümmögés még a hátuk mögött volt. - Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen az első Karl-féle tanfolyamáról mesélt – arról, hogyan borított fel egy egész lépet, és Karl csak nevetett. - Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Nem nevetett sokat” – mondta Hanne. - „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Velem igen” – mondta Jochen –, „te más oldaláról ismerted.” - „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Ez igaz volt, és Hanne egy ideig elgondolkodott rajta. - Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. A nap alacsonyan állt, és a fény narancsszínben feküdt a kaptárokon. - Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne észrevette, hogy már egy órája beszélgetnek. - Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. A mögöttük lévő méhek tovább zümmögtek, mintha semmi sem változott volna. - Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Maradj vacsorára” – mondta Hanne. - „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Úgy hangzott, mint egy kérdés, de nem az volt. - Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Vacsora után még kint ültek, amikor már sötét volt. - Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hozott magával egy üveg bort, amelyet csak most vett elő. - Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Azt gondoltam, talán ez a megfelelő pillanat” – mondta. - „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne töltött magának egy pohárral, anélkül hogy válaszolt volna. - Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Valamikor Jochen röviden és nyomás nélkül rátette a kezét Hanne karjára. - Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Hanne nem húzódott el. - Sie zog sich nicht zurück.
:46. Az éjszaka meleg és csendes volt, csak a méhek nem aludtak egészen. - Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Nekem is hiányzik” – mondta Jochen. - „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne bólintott. - Hanne nickte.
:49. Aztán ezt mondta: „Te nem ő vagy.” - Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nem” – mondta Jochen –, „ezt tudom.” - „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Maradt. - Er blieb.
:52. Másnap reggel Hanne már korán a konyhaasztalnál ült, amikor Jochen lejött. - Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Udvarias volt, nyugodt, kávét ivott, és kinézett az ablakon. - Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne hallgatott, amíg Jochen kávéja el nem fogyott. - Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Elviheted a felszerelést” – mondta aztán –, „a legtöbbjét.” - „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen bólintott, de nem mozdult az ajtó felé. - Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne.” - „Hanne."
:58. „Tudom” – mondta Hanne –, „menj.” - „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Jochen felállt, kivitte a táskáját az autóhoz, majd még egyszer visszajött. - Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. Az ajtóban röviden és erősen átölelte Hannét, ahogy az ember azt öleli át, akit nem akar elengedni. - In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Aztán elhajtott. - Dann fuhr er.
:62. Hanne az udvaron állt, és hallgatta a motor távolodó hangját. - Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Amikor a zaj elhalt, odament a kaptárokhoz. - Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Kinyitotta a régi kaptárt Karl dátumával, és sokáig nézte a lépet. - Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. A méhek dolgoztak. - Die Bienen arbeiteten.
:66. Ők mindig. - Sie immer.
:67. Hanne bezárta a kaptárt, és feltette a fátylat. - Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. A munka várt. - Die Arbeit wartete.
:69. A nyár még nem ért véget. - Der Sommer war noch nicht vorbei.
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:Der Imker von Mecklenburg
:1. Hanne trug den Schleier, obwohl die Bienen sie schon lange kannten.
:2. Es war Karls Schleier – zu weit, zu alt, aber sie mochte den Geruch des Stoffs.
:3. Seit zwei Jahren arbeitete sie allein im Bienenhaus, und die Bienen hatten sich daran gewöhnt.
:4. Sie nicht.
:5. An einem Dienstag im August kam Jochen.
:6. Er hatte angerufen, aber Hanne hatte den Termin vergessen.
:7. Als sein Wagen auf den Hof fuhr, stand sie mitten in den Bienenkästen und konnte nicht weggehen.
:8. „Ich störe", rief er vom Tor aus.
:9. „Nein", sagte sie, obwohl er störte.
:10. Jochen war Karls jüngster Schüler gewesen – der Einzige, der nie aufgehört hatte zu fragen.
:11. Karl hatte ihn gemocht, mehr als er zugab.
:12. Jetzt stand Jochen am Zaun und sah nicht nach Imker aus, sondern nach Buchhalter.
:13. Aber seine Hände kannte Hanne noch: breit, ruhig, die Hände eines Mannes, der Bienen versteht.
:14. „Du willst die Ausrüstung", sagte Hanne.
:15. „Ich wollte fragen, ob du Hilfe brauchst", sagte er.
:16. Das war nicht dasselbe, aber Hanne ließ es so stehen.
:17. Er zog sich um, zog Karls alten Anzug an, der zu groß war, ohne zu klagen.
:18. Sie arbeiteten nebeneinander, die Kästen wurden geöffnet, die Waben geprüft.
:19. Jochen wusste, was er tat.
:20. Das überraschte Hanne mehr, als es sollte.
:21. Manchmal reichte er ihr ein Werkzeug, bevor sie danach greifen konnte – wie Karl es getan hatte.
:22. Sie sagte nichts dazu.
:23. Am Nachmittag fanden sie in einem der älteren Kästen eine Wabe mit Karls handschriftlicher Markierung.
:24. Hanne strich mit dem Daumen über das verblasste Datum: 14. Mai 2019.
:25. „Er hat immer Datum gemacht", sagte Jochen leise.
:26. „Er hat alles markiert", sagte Hanne, „als könnte er damit etwas festhalten."
:27. Die Bienen summten um sie herum, gleichmäßig, ohne Aufregung.
:28. Das Summen war der ruhigste Laut, den Hanne kannte.
:29. Als die Arbeit getan war, holte sie zwei Bier aus dem Kühlhaus.
:30. Sie setzten sich auf die Holzbank vor dem Bienenhaus, das Summen noch im Rücken.
:31. Jochen erzählte von seinem ersten Kurs bei Karl – wie er eine ganze Wabe umgekippt hatte und Karl nur gelacht hatte.
:32. „Er hat nicht viel gelacht", sagte Hanne.
:33. „Mit mir schon", sagte Jochen, „du hast ihn von einer anderen Seite gekannt."
:34. Das stimmte, und Hanne dachte eine Weile darüber nach.
:35. Die Sonne stand tief, und das Licht lag orange auf den Kästen.
:36. Hanne merkte, dass sie schon eine Stunde geredet hatten.
:37. Die Bienen hinter ihnen summten weiter, als hätte sich nichts verändert.
:38. „Bleib zum Essen", sagte Hanne.
:39. Es klang wie eine Frage, war aber keine.
:40. Nach dem Essen saßen sie noch draußen, als es schon dunkel war.
:41. Jochen hatte eine Flasche Wein mitgebracht, die er erst jetzt holte.
:42. „Ich dachte, es wäre vielleicht der richtige Moment", sagte er.
:43. Hanne goss sich ein Glas ein, ohne zu antworten.
:44. Irgendwann legte Jochen seine Hand auf ihren Arm, kurz und ohne Druck.
:45. Sie zog sich nicht zurück.
:46. Die Nacht war warm und still, nur die Bienen schliefen nicht ganz.
:47. „Ich vermisse ihn auch", sagte Jochen.
:48. Hanne nickte.
:49. Dann sagte sie: „Du bist nicht er."
:50. „Nein", sagte Jochen, „das weiß ich."
:51. Er blieb.
:52. Am nächsten Morgen saß Hanne schon früh am Küchentisch, als Jochen herunterkam.
:53. Er war höflich, ruhig, trank Kaffee und sah aus dem Fenster.
:54. Hanne schwieg, bis sein Kaffee leer war.
:55. „Du kannst die Ausrüstung nehmen", sagte sie dann, „die meiste."
:56. Jochen nickte, aber er bewegte sich nicht zur Tür.
:57. „Hanne."
:58. „Ich weiß", sagte sie, „fahr."
:59. Er stand auf, trug seine Tasche zum Wagen, kam noch einmal zurück.
:60. In der Tür umarmte er sie kurz und fest, wie man jemanden umarmt, den man nicht gehen lassen will.
:61. Dann fuhr er.
:62. Hanne stand auf dem Hof und hörte dem Motor nach.
:63. Als der Lärm verstummt war, ging sie zu den Kästen.
:64. Sie öffnete den alten Kasten mit Karls Datum und sah lange auf die Wabe.
:65. Die Bienen arbeiteten.
:66. Sie immer.
:67. Hanne schloss den Kasten und setzte den Schleier auf.
:68. Die Arbeit wartete.
:69. Der Sommer war noch nicht vorbei.
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=== 4 ===
:Az utolsó szombat
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna.
:6. „Kávét?”, kérdezte.
:7. „Inkább ne”, mondta.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.”
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.”
:15. Sandra beleegyezett.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.”
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.”
:20. Egymásra néztek.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?”
:36. „Igen”, mondta Marco.
:37. „Még emlékszem.”
:38. Az évet nem mondta ki hangosan.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt.
:40. Elfelejtette, hogy eltette.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta.
:42. Letette a dobozt az asztalra.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott.
:45. „Biztos lennél ebben?”
:46. „Igen”, mondta Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra.
:51. Marco bólintott.
:52. „Nekem is jobban megfelel.”
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani.
:54. Sandra segített neki a nehézzel.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.”
:59. Marco röviden nevetett.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.”
:64. „Megfelel.”
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz.
:66. Sandra az ablakból nézett utána.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó.
:72. Bezárta az ajtót.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően.
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:Az utolsó szombat - Der letzte Samstag
:1. Sandra szabaddá tette magának a hétvégét, bár azt kívánta, bárcsak még egy kicsit elhalaszthatná. - Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Szeptember vége volt, hűvös és felhős idő, és a ház előtti gesztenyefa már hullatni kezdte az első leveleit. - Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco tízkor érkezett, ahogy megbeszélték. - Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Elhozta a régi furgonját, és leparkolta a kocsibejárón. - Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra kinyitotta az ajtót, mielőtt csengethetett volna. - Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kávét?”, kérdezte. - „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Inkább ne”, mondta. - „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Kezdjünk egyszerűen hozzá.” - „Fangen wir einfach an."
:9. Megállapodtak abban, hogy először a nappalit csinálják meg, mert ott állt a legtöbb holmi. - Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. A könyvespolc az egész falat elfoglalta, és fentről lefelé teljesen tele volt pakolva. - Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandránál volt egy jegyzettömb, és mindent felírt, amit felosztottak. - Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco vitte a nehéz ládákat, amelyeket a furgonhoz hordott. - Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „A szakácskönyveket mind elviszem”, mondta Marco. - „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Ezeket még én vettem, mielőtt összeköltöztünk.” - „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra beleegyezett. - Sandra stimmte zu.
:16. A regényeknél nehezebb volt, mert már nem emlékeztek, ki melyik könyvet hozta magával. - Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „A Mankellt én ajándékoztam neked a születésnapodra”, mondta Sandra. - „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Akkor vedd vissza.” - „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nem, én neked ajándékoztam.” - „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Egymásra néztek. - Sie sahen sich an.
:21. Egyikük sem akart elsőként engedni. - Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Végül Sandra Marco kupacára tette a könyvet, anélkül hogy még bármit is hozzátett volna. - Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Majdnem két órán át dolgoztak. - Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Többnyire világos volt, kié egy könyv, és akkor gyors volt a döntés. - Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Néha nem volt világos, és akkor segített mindent felírni, mert írni könnyebb volt, mint beszélni róla. - Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Dél körülre a könyvek körülbelül kétharmadát felosztották. - Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco kivitte az alsó polcrekeszből az utolsó ládát, és letette a földre. - Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Nehezebb volt, mint gondolta. - Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Felül régi folyóiratok feküdtek, alattuk pedig egy kis, virágmintás bádogdoboz rejtőzött. - Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Mi ez itt?”, kérdezte Marco, és felemelte. - „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra letérdelt, és kinyitotta a fedelet. - Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Benne három koncertjegy feküdt, egy összehajtott papírlap és egy polaroidfotó, amely kissé megsárgult. - Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. A fotón mindketten láthatók voltak, fiatalabban, egy nagy tömegben, poharakkal a kezükben. - Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Ez a strasbourgi koncert volt”, mondta Sandra. - „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Emlékszel még, melyik évben?” - „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Igen”, mondta Marco. - „Ja", sagte Marco.
:37. „Még emlékszem.” - „Ich weiß es noch."
:38. Az évet nem mondta ki hangosan. - Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. A lap egy kézzel írt üzenet volt, amelyet Sandra akkoriban Marcónak írt. - Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Elfelejtette, hogy eltette. - Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco széthajtotta a lapot, röviden olvasott belőle, majd újra összehajtotta. - Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Letette a dobozt az asztalra. - Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Tartsd meg a dobozt, ha szeretnéd”, mondta Sandra. - „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco röviden elgondolkodott. - Marco überlegte kurz.
:45. „Biztos lennél ebben?” - „Wärst du sicher damit?"
:46. „Igen”, mondta Sandra. - „Ja", sagte Sandra.
:47. Betette a dobozt a dzsekije zsebébe. - Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Még egy órán át folytatták, de a hangulat most egy kicsit más volt. - Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nem rosszabb, csak csendesebb – mintha a kis doboz behozott volna valamit a szobába, ami korábban nem volt ott. - Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „A konyhát megcsinálhatjuk jövő héten”, mondta végül Sandra. - „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco bólintott. - Marco nickte.
:52. „Nekem is jobban megfelel.” - „Passt mir auch besser."
:53. Elkezdte az utolsó ládákat az ajtóhoz hordani. - Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra segített neki a nehézzel. - Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Az előszobában még két kabát lógott, amelyeket már senkihez sem lehetett hozzárendelni. - Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „A zöld a húgodé”, mondta Marco. - „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Igaz”, mondta Sandra, és levette a fogasról. - „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Azt már örökkévalóság óta nem kereste.” - „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco röviden nevetett. - Marco lachte kurz.
:60. Ez volt az első alkalom ezen a napon, hogy egyszerre nevettek mindketten. - Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. Az ajtónál rövid időre megálltak. - An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Mikor jövő héten?”, kérdezte Marco. - „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Szombaton megint, ha neked megfelel.” - „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Megfelel.” - „Passt."
:65. Bólintott, és kivitte az első ládát a furgonhoz. - Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra az ablakból nézett utána. - Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Aztán fogta a jegyzettömböt, és átnézte a listáját. - Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Még tizenkilenc pont volt nyitva. - Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Hármat kihúzott, amelyeket elfelejtett kipipálni. - Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Mielőtt bezárta volna a lakásajtót, még egyszer benézett a nappaliba. - Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. A polc félig üres volt, és a benne lévő hézagok furcsán néztek ki – mintha valamire mutatnának, amire nem volt szó. - Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Bezárta az ajtót. - Sie schloss die Tür.
:73. A polc ott maradt, félig tele vagy félig üresen, attól függően. - Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der letzte Samstag
:1. Sandra hatte sich das Wochenende freigehalten, obwohl sie sich gewünscht hätte, es noch ein bisschen aufschieben zu können.
:2. Es war Ende September, kühl und bewölkt, und die Kastanie vor dem Haus verlor bereits die ersten Blätter.
:3. Marco kam um zehn, wie sie es verabredet hatten.
:4. Er hatte seinen alten Transporter mitgebracht und parkte ihn auf der Einfahrt.
:5. Sandra öffnete die Tür, bevor er klingeln konnte.
:6. „Kaffee?", fragte sie.
:7. „Lieber nicht", sagte er.
:8. „Fangen wir einfach an."
:9. Sie hatten vereinbart, das Wohnzimmer zuerst zu machen, weil dort das meiste stand.
:10. Das Bücherregal nahm die ganze Wand ein und war von oben bis unten vollgestellt.
:11. Sandra hatte einen Block dabei und notierte alles, was aufgeteilt wurde.
:12. Marco trug die schweren Kisten, die er zum Transporter brachte.
:13. „Die Kochbücher nehme ich alle", sagte Marco.
:14. „Die habe ich selbst gekauft, bevor wir zusammengezogen sind."
:15. Sandra stimmte zu.
:16. Bei den Romanen war es schwieriger, weil sie sich nicht mehr erinnerten, wer welches Buch mitgebracht hatte.
:17. „Den Mankell habe ich dir zum Geburtstag geschenkt", sagte Sandra.
:18. „Dann nimm ihn zurück."
:19. „Nein, ich habe ihn dir geschenkt."
:20. Sie sahen sich an.
:21. Keiner wollte als Erster nachgeben.
:22. Schließlich legte Sandra das Buch auf Marcos Stapel, ohne noch etwas dazu zu sagen.
:23. Sie arbeiteten fast zwei Stunden lang.
:24. Meistens war es klar, wem ein Buch gehörte, und dann war die Entscheidung schnell.
:25. Manchmal war es unklar, und dann half es, alles aufzuschreiben, weil das Schreiben leichter war als das Reden darüber.
:26. Gegen Mittag hatten sie etwa zwei Drittel der Bücher aufgeteilt.
:27. Marco trug die letzte Kiste aus dem untersten Regalfach und stellte sie auf den Boden.
:28. Sie war schwerer als er gedacht hatte.
:29. Obenauf lagen alte Zeitschriften, und darunter steckte eine kleine Blechdose mit Blumenmuster.
:30. „Was ist das hier?", fragte Marco und hob sie hoch.
:31. Sandra kniete sich hin und öffnete den Deckel.
:32. Darin lagen drei Konzerttickets, ein gefaltetes Blatt Papier und ein Polaroidfoto, das leicht vergilbt war.
:33. Auf dem Foto waren sie beide zu sehen, jünger, in einer großen Menge, mit Bechern in der Hand.
:34. „Das war das Konzert in Straßburg", sagte Sandra.
:35. „Weißt du noch, welches Jahr?"
:36. „Ja", sagte Marco.
:37. „Ich weiß es noch."
:38. Er sagte das Jahr nicht laut.
:39. Das Blatt war eine handgeschriebene Notiz, die Sandra damals für Marco geschrieben hatte.
:40. Sie hatte vergessen, dass sie sie aufgehoben hatte.
:41. Marco faltete das Blatt auseinander, las kurz und faltete es wieder zusammen.
:42. Er legte die Dose auf den Tisch.
:43. „Behalt die Dose, wenn du möchtest", sagte Sandra.
:44. Marco überlegte kurz.
:45. „Wärst du sicher damit?"
:46. „Ja", sagte Sandra.
:47. Er steckte die Dose in seine Jackentasche.
:48. Sie machten noch eine Stunde weiter, aber die Stimmung war jetzt ein bisschen anders.
:49. Nicht schlechter, nur ruhiger – als ob die kleine Dose etwas in den Raum gebracht hätte, das vorher nicht da gewesen war.
:50. „Die Küche können wir nächste Woche machen", sagte Sandra schließlich.
:51. Marco nickte.
:52. „Passt mir auch besser."
:53. Er begann, die letzten Kisten zur Tür zu tragen.
:54. Sandra half ihm mit der schweren.
:55. Im Flur hingen noch zwei Jacken, die niemandem mehr zuzuordnen waren.
:56. „Die grüne ist von deiner Schwester", sagte Marco.
:57. „Stimmt", sagte Sandra und nahm sie vom Haken.
:58. „Die hat sie schon ewig nicht gesucht."
:59. Marco lachte kurz.
:60. Es war das erste Mal an diesem Tag, dass sie beide gleichzeitig lachten.
:61. An der Tür blieben sie kurz stehen.
:62. „Wann nächste Woche?", fragte Marco.
:63. „Samstag wieder, wenn es dir passt."
:64. „Passt."
:65. Er nickte und trug die erste Kiste zum Transporter.
:66. Sandra sah ihm aus dem Fenster nach.
:67. Dann nahm sie den Block und sah ihre Liste durch.
:68. Noch neunzehn Punkte offen.
:69. Sie strich drei durch, die sie vergessen hatte abzuhaken.
:70. Bevor sie die Wohnungstür schloss, sah sie noch einmal ins Wohnzimmer.
:71. Das Regal war halb leer, und die Lücken darin sahen merkwürdig aus – als würden sie auf etwas zeigen, für das es kein Wort gab.
:72. Sie schloss die Tür.
:73. Das Regal blieb, halb voll oder halb leer, je nachdem.
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=== 5 ===
:A balerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar.
:4. Ez még a demencia előtt volt.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként.
:7. Sandra egyszer bólintott.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták.
:12. Aztán a figura következett.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.”
:19. Petra szólalt meg először.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.”
:21. Sandra a húgára nézett.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.”
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.”
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.”
:25. Körner egy tollat tett az asztalra.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.”
:27. Egyik nővér sem válaszolt.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.”
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.”
:33. Petra nem szólt semmit.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.”
:36. Sandra pislogott.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna.
:39. Soha életében nem varrt.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra.
:41. „Tudom.”
:42. Körner várt, kezében a tollal.
:43. Sandra gondolkodott.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.”
:45. Petra bólintott.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna.
:48. Odakint esett az eső.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?”
:51. „Majd jelentkezem.”
:52. „Jó.”
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.”
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.”
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik.
:69. Petra nem fog jelentkezni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A balerina - Die Ballerina
:1. Körner ügyvéd irodája egy épület földszintjén volt, a stuttgarti piactéren, és régi papír szaga volt benne. - Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß tíz perccel korábban érkezett. - Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Ismerte az irodát, mert már járt itt egyszer, amikor az apja még maga el tudta dönteni, mit akar. - Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Ez még a demencia előtt volt. - Das war vor der Demenz.
:5. Petra vizes cipőben érkezett, és olyan mosollyal, amely túl széles volt ehhez a helyzethez. - Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „A vonat”, mondta bocsánatkérésként. - „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra egyszer bólintott. - Sandra nickte einmal.
:8. Körner úr megkérte őket, hogy foglaljanak helyet, és kinyitotta az irattartóját. - Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Felolvasta, amit az apjuk hátrahagyott, nyugodtan és megjegyzés nélkül. - Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. A számla: ezerkilencszáz euró, felosztandó. - Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. A lakást már eladták, a bevételt átutalták. - Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Aztán a figura következett. - Dann die Figur.
:13. A porcelánbalerina az ablakpárkányon állt, amióta Sandra csak emlékezni tudott. - Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Az anyjuk hozta magával egy prágai utazásról, negyven évvel ezelőtt. - Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Amikor az apa már egyedül élt, betette a nappaliba. - Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Nem tette el, bár egyébként mindent átrendezett. - Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner rövid időre becsukta az irattartóját. - Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Végrendeleti kedvezményezett nincs megjelölve.” - „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra szólalt meg először. - Petra sprach zuerst.
:20. „Mama azt akarta volna, hogy én kapjam meg.” - „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra a húgára nézett. - Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Évente háromszor voltál itt. Én minden kedden itt voltam.” - „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Ennek semmi köze ahhoz, hogy ki kapja meg a figurát.” - „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „De igen”, mondta Sandra. „Pontosan ehhez van köze.” - „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner egy tollat tett az asztalra. - Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Lehetséges volna felbecsültetni a figurát, és az értéket fele-fele arányban megosztani.” - „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Egyik nővér sem válaszolt. - Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra elővett egy fényképet a táskájából, és letette az asztalra. - Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Az anyjukat mutatta az ablaknál, mögötte jól láthatóan a balerinával. - Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ezt a fényképet mindig magamnál tartom.” - „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra egy pillanatig nézte, aztán visszatette. - Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Húsz hónapon át én szerveztem a gondozószolgálatot, én hívtam az orvosokat, és én intéztem az elszámolást, miközben te Münchenben voltál.” - „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra nem szólt semmit. - Petra sagte nichts.
:34. Szünet támadt, amelyben Körner úgy nézte a tollát, mintha még soha nem látta volna. - Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Végül Petra azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én akarom Mama varródobozát.” - Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra pislogott. - Sandra blinzelte.
:37. A varródoboz két éve az ő lakásában állt. - Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Magával vitte, amikor az anyjuk az idősotthonba került, mert különben a szemétbe dobták volna. - Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Soha életében nem varrt. - Sie hatte noch nie genäht.
:40. „A varródoboz nálam van”, mondta Sandra. - „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Tudom.” - „Ich weiß."
:42. Körner várt, kezében a tollal. - Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra gondolkodott. - Sandra dachte nach.
:44. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a varródobozt. Én megkapom a balerinát.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra bólintott. - Petra nickte.
:46. Körner leírta, és megkérte őket, hogy írják alá. - Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Aláírták, anélkül hogy egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Odakint esett az eső. - Draußen regnete es.
:49. Petra összehúzta a kabátját, és végignézett az utcán. - Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Mikor vihetem el a varródobozt?” - „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Majd jelentkezem.” - „Ich melde mich."
:52. „Jó.” - „Gut."
:53. Egy pillanatig egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Aztán Petra azt mondta: „Nem akarta volna, hogy veszekedjünk.” - Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Nem veszekedtünk”, mondta Sandra. - „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Tárgyaltunk.” - „Wir haben verhandelt."
:57. Petra röviden elmosolyodott, aztán elment. - Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra még egy pillanatig ott maradt. - Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. A táskát, amelyben a figura be volt csomagolva, két kézzel tartotta. - Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. A villamoson az ölébe tette a táskát, és kinézett az ablakon. - In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Nem arra gondolt, hová fogja tenni a balerinát. - Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Arra gondolt, hogyan húzta elő Petra a fényképet a táskájából, mintha bizonyíték volna. - Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Otthon Sandra a konyhaasztalra tette a figurát. - Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Egy ideig nézte, anélkül hogy levette volna a kabátját. - Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Aztán betolta a sarokba, a fal és a kenyértartó közé. - Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Holnap majd eldönti, hová tartozik a figura. - Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. A varródoboz miatt nem fog telefonálni. - Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Várni fog, amíg Petra jelentkezik. - Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra nem fog jelentkezni. - Petra würde sich nicht melden.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Ballerina
:1. Das Büro des Anwalts Körner lag im Erdgeschoss eines Gebäudes am Stuttgarter Marktplatz, und es roch nach altem Papier.
:2. Sandra Weiß war zehn Minuten zu früh da.
:3. Sie kannte das Büro, weil sie hier schon einmal gewesen war, als ihr Vater noch selbst entscheiden konnte, was er wollte.
:4. Das war vor der Demenz.
:5. Petra kam mit nassen Schuhen und einem Lächeln, das zu breit war für die Situation.
:6. „Die Bahn", sagte sie, als Entschuldigung.
:7. Sandra nickte einmal.
:8. Herr Körner bat sie, Platz zu nehmen, und schlug seine Mappe auf.
:9. Er las vor, was ihr Vater hinterlassen hatte, ruhig und ohne Kommentar.
:10. Das Konto: neunzehnhundert Euro, aufzuteilen.
:11. Die Wohnung war bereits verkauft worden, der Erlös überwiesen.
:12. Dann die Figur.
:13. Die Porzellanballerina hatte auf der Fensterbank gestanden, solange Sandra denken konnte.
:14. Ihre Mutter hatte sie aus einer Reise nach Prag mitgebracht, vor vierzig Jahren.
:15. Als der Vater allein lebte, hatte er sie ins Wohnzimmer gestellt.
:16. Er hatte sie nicht weggeräumt, obwohl er sonst alles umgestellt hatte.
:17. Körner schloss seine Mappe kurz.
:18. „Ein Vermächtnisnehmer ist nicht angegeben."
:19. Petra sprach zuerst.
:20. „Mama hätte gewollt, dass ich sie bekomme."
:21. Sandra sah ihre Schwester an.
:22. „Du warst dreimal im Jahr hier. Ich war jeden Dienstag da."
:23. „Das hat nichts damit zu tun, wer die Figur bekommt."
:24. „Doch", sagte Sandra. „Das hat genau damit zu tun."
:25. Körner legte einen Stift auf den Tisch.
:26. „Es wäre möglich, die Figur schätzen zu lassen und den Wert hälftig aufzuteilen."
:27. Keine der Schwestern antwortete.
:28. Petra holte ein Foto aus ihrer Tasche und legte es auf den Tisch.
:29. Es zeigte die Mutter am Fenster, die Ballerina gut sichtbar dahinter.
:30. „Ich habe dieses Foto immer dabei."
:31. Sandra betrachtete es einen Moment, dann legte sie es zurück.
:32. „Ich habe zwanzig Monate lang den Pflegedienst organisiert, die Ärzte angerufen und die Abrechnung gemacht, während du in München warst."
:33. Petra sagte nichts.
:34. Es entstand eine Pause, in der Körner seinen Stift betrachtete, als hätte er ihn noch nie gesehen.
:35. Schließlich sagte Petra: „Du kannst sie haben. Aber dann will ich den Nähkasten von Mama."
:36. Sandra blinzelte.
:37. Der Nähkasten stand seit zwei Jahren in ihrer Wohnung.
:38. Sie hatte ihn mitgenommen, als die Mutter ins Pflegeheim kam, weil er sonst in den Müll gegangen wäre.
:39. Sie hatte noch nie genäht.
:40. „Der Nähkasten steht bei mir", sagte Sandra.
:41. „Ich weiß."
:42. Körner wartete, den Stift in der Hand.
:43. Sandra dachte nach.
:44. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst den Nähkasten. Ich bekomme die Ballerina."
:45. Petra nickte.
:46. Körner schrieb es auf und bat sie zu unterschreiben.
:47. Sie unterschrieben, ohne sich anzusehen.
:48. Draußen regnete es.
:49. Petra zog ihren Mantel zu und sah die Straße entlang.
:50. „Wann kann ich den Nähkasten abholen?"
:51. „Ich melde mich."
:52. „Gut."
:53. Sie standen einen Moment nebeneinander auf dem nassen Bürgersteig.
:54. Dann sagte Petra: „Sie hätte nicht gewollt, dass wir uns streiten."
:55. „Wir haben uns nicht gestritten", sagte Sandra.
:56. „Wir haben verhandelt."
:57. Petra lächelte kurz, dann ging sie.
:58. Sandra blieb noch einen Moment stehen.
:59. Sie hielt die Tasche, in der die Figur eingewickelt lag, mit beiden Händen.
:60. In der Straßenbahn legte sie die Tasche auf den Schoß und schaute aus dem Fenster.
:61. Sie dachte nicht daran, wohin sie die Ballerina stellen würde.
:62. Sie dachte daran, wie Petra das Foto aus der Tasche gezogen hatte, als wäre es ein Beweis.
:63. Zu Hause stellte Sandra die Figur auf den Küchentisch.
:64. Sie betrachtete sie eine Weile, ohne den Mantel auszuziehen.
:65. Dann schob sie sie in die Ecke zwischen Wand und Brotkasten.
:66. Sie würde morgen entscheiden, wohin die Figur gehörte.
:67. Wegen des Nähkastens würde sie nicht anrufen.
:68. Sie würde warten, bis Petra sich meldete.
:69. Petra würde sich nicht melden.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten B1 Teil 17
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2026-05-18T16:08:12Z
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=== 1 ===
:A sportcsarnok
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás.
:10. Nem csak ezért.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon.
:15. Egy októberi szerda volt.
:16. Lena szíve megállt.
:17. Még csak tizenhat éves volt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg.
:22. A régi már nem törölt jól.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül.
:24. Nincs szüksége közben zenére.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra.
:30. A padlót nézi.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül.
:32. Egyszerűen csak néz.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment.
:36. Öt percig ülve marad a padon.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza.
:39. Aztán tovább töröl.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?”
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.”
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította.
:51. Tizenegyre elkészül.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba.
:53. A víz zúgva folyik le.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot.
:59. De tudja, hol van.
:60. Felveszi a kabátját.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul.
:64. Odakint halkan esik az eső.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében.
:66. Kemal hazamegy.
:67. Az út gyalog húsz percig tart.
:68. Minden este végigmegy rajta.
:69. Ma Lena nevetésére gondol.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta.
:71. Ez furcsa, gondolja.
:72. De így van.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A sportcsarnok - Die Sporthalle
:1. Kemal minden este nyolc órakor érkezik a Carl-Schurz-iskola sportcsarnokához. - Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Kinyitja az oldalsó ajtót, felkapcsolja a villanyt, és előveszi a takarítóvödröt a szekrényből. - Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. A víznek, amelyet a vödörbe tölt, fertőtlenítőszer-szaga van. - Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Szereti ezt a szagot, mert akkor rögtön elkezdődik a munka. - Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. A sportcsarnok nagy, és este nagyon csendesnek hat. - Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Csak a kosárlabdapalánkok lógnak fent a falakon, a félhomályban. - Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal három éve dolgozik itt, és ismeri a csarnok minden zugát. - Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Azelőtt egy gyárban dolgozott, de az már rég elmúlt. - Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Jelentkezett az iskolánál, mert megüresedett az állás. - Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nem csak ezért. - Nicht nur deshalb.
:11. Lena ebben a csarnokban röplabdázott, minden csütörtökön iskola után. - Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Ő volt a libero, a kis játékos, aki mindig elsőként ért a labdához. - Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal gyakran nézte őt, amikor elment érte. - Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Három évvel ezelőtt itt esett össze, az iskolai sportnapon. - Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Egy októberi szerda volt. - Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Lena szíve megállt. - Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Még csak tizenhat éves volt. - Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. A sürgősségi orvos hét perc alatt odaért, de már nem segített. - Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal ezt soha nem felejtette el. - Kemal hat das nie vergessen.
:20. A csarnok közepén kezdi, és hosszú, egyenes sávokban törli fel a padlót. - Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. A felmosó új, csak egy hónapja van meg. - Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. A régi már nem törölt jól. - Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal egyenletesen töröl, sietség nélkül. - Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Nincs szüksége közben zenére. - Er braucht keine Musik dabei.
:25. Az üres csarnok csendje nem zavarja. - Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Amikor a nézőpadokhoz ér, lassabban töröl. - Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Itt volt Lena, amikor elesett. - Hier war Lena, als sie fiel.
:28. A középvonal sárga csíkján, majdnem pontosan középen. - Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal leteszi a vödröt, és leül az edzőpadra. - Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. A padlót nézi. - Er schaut auf den Boden.
:31. Nem szavakban gondolkodik, amikor itt ül. - Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Egyszerűen csak néz. - Er schaut einfach.
:33. Egy tanárnő később elmesélte neki, hogy Lena nem sokkal előtte még nevetett. - Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Olyan boldog volt, Yildiz úr”, mondta a tanárnő. - „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal azt mondta: „Köszönöm”, és elment. - Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Öt percig ülve marad a padon. - Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Aztán felveszi a felmosót, és feltörli a sárga csíkot. - Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Kétszer töröl át rajta, egyszer oda, egyszer vissza. - Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Aztán tovább töröl. - Dann wischt er weiter.
:40. Fél tízkor rövid kopogás hallatszik az oldalsó ajtón. - Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Mehmet az, a kollégája a szomszédos tornateremből. - Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Minden rendben?”, kérdezi Mehmet. - „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Igen”, mondja Kemal. - „Ja", sagt Kemal.
:44. „Mindjárt szünetet tartok. Jössz velem?” - „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Később”, mondja Kemal. „Még nem végeztem.” - „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet bólint, és újra becsukja az ajtót. - Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal örül, hogy Mehmet nem kérdezett tovább. - Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Iszik egy korty vizet az üvegéből. - Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Feltörli az öltözőket és a folyosókat. - Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Pontosan ismer minden helyiséget, mert már olyan sokszor kitakarította. - Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Tizenegyre elkészül. - Um elf ist er fertig.
:52. Kiüríti a piszkos vödröt a lefolyóba. - Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. A víz zúgva folyik le. - Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Kiöblíti a vödröt, és beteszi a szekrénybe. - Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Aztán lekapcsolja a villanyt. - Dann schaltet er das Licht aus.
:56. A csarnokban most majdnem teljesen sötét van, csak a piros vészvilágítás ég. - In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal rövid ideig az ajtónál áll, és a sötétségbe néz. - Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Már nem látja a padlón a sárga csíkot. - Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. De tudja, hol van. - Aber er weiß, wo er ist.
:60. Felveszi a kabátját. - Er zieht seine Jacke an.
:61. Egy vékony kabát, túl vékony novemberre. - Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Még régről van meg neki, és nem akarja odaadni. - Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Bezárja az oldalsó ajtót, és elindul. - Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Odakint halkan esik az eső. - Draußen regnet es leise.
:65. Az iskola előtti utca nedvesen csillog a lámpák fényében. - Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal hazamegy. - Kemal geht nach Hause.
:67. Az út gyalog húsz percig tart. - Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Minden este végigmegy rajta. - Er geht ihn jeden Abend.
:69. Ma Lena nevetésére gondol. - Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Jól el tudja képzelni, bár ő maga nem látta. - Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Ez furcsa, gondolja. - Das ist seltsam, denkt er.
:72. De így van. - Aber es stimmt.
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:Die Sporthalle
:1. Kemal kommt jeden Abend um acht Uhr zur Sporthalle der Carl-Schurz-Schule.
:2. Er schließt die Seitentür auf, stellt das Licht an und holt den Putzeimer aus dem Schrank.
:3. Das Wasser, das er in den Eimer füllt, riecht nach Desinfektionsmittel.
:4. Er mag diesen Geruch, weil dann die Arbeit gleich beginnt.
:5. Die Sporthalle ist groß und wirkt am Abend sehr still.
:6. Nur die Basketballkörbe hängen oben an den Wänden, im Halbdunkel.
:7. Kemal arbeitet seit drei Jahren hier, und er kennt jeden Winkel der Halle.
:8. Davor hat er in einer Fabrik gearbeitet, aber das ist lange vorbei.
:9. Er hat sich bei der Schule beworben, weil die Stelle frei war.
:10. Nicht nur deshalb.
:11. Lena hat in dieser Halle Volleyball gespielt, jeden Donnerstag nach der Schule.
:12. Sie war die Libero, die kleine Spielerin, die immer als erste beim Ball war.
:13. Kemal hat ihr oft zugeschaut, wenn er sie abgeholt hat.
:14. Vor drei Jahren ist sie hier zusammengebrochen, beim Schulsporttag.
:15. Es war ein Mittwoch im Oktober.
:16. Das Herz von Lena hat aufgehört zu schlagen.
:17. Sie war erst sechzehn Jahre alt.
:18. Der Notarzt kam in sieben Minuten, aber es hat nicht mehr geholfen.
:19. Kemal hat das nie vergessen.
:20. Er fängt in der Mitte der Halle an und wischt lange, gerade Bahnen.
:21. Der Mopp ist neu, erst seit einem Monat.
:22. Der alte hat nicht mehr gut gewischt.
:23. Kemal wischt gleichmäßig, ohne zu eilen.
:24. Er braucht keine Musik dabei.
:25. Die Stille in der leeren Halle stört ihn nicht.
:26. Wenn er bis zu den Zuschauerbänken kommt, wischt er langsamer.
:27. Hier war Lena, als sie fiel.
:28. Auf dem gelben Strich der Mittellinie, fast genau in der Mitte.
:29. Kemal stellt den Eimer ab und setzt sich auf die Trainerbank.
:30. Er schaut auf den Boden.
:31. Er denkt nicht in Worten, wenn er hier sitzt.
:32. Er schaut einfach.
:33. Eine Lehrerin hat ihm später erzählt, dass Lena kurz vorher noch gelacht hat.
:34. „Sie war so glücklich, Herr Yildiz", hat die Lehrerin gesagt.
:35. Kemal hat „Danke" gesagt und ist gegangen.
:36. Er bleibt fünf Minuten auf der Bank sitzen.
:37. Dann nimmt er den Mopp und wischt den gelben Strich.
:38. Er wischt zweimal darüber, einmal hin, einmal zurück.
:39. Dann wischt er weiter.
:40. Um halb zehn klopft es kurz an der Seitentür.
:41. Es ist Mehmet, sein Kollege aus der Turnhalle nebenan.
:42. „Alles okay?", fragt Mehmet.
:43. „Ja", sagt Kemal.
:44. „Ich mache gleich Pause. Kommst du mit?"
:45. „Später", sagt Kemal. „Ich bin noch nicht fertig."
:46. Mehmet nickt und schließt die Tür wieder.
:47. Kemal ist froh, dass Mehmet nicht mehr gefragt hat.
:48. Er trinkt einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
:49. Er wischt die Umkleidekabinen und die Gänge.
:50. Er kennt jeden Raum genau, weil er ihn schon so oft gereinigt hat.
:51. Um elf ist er fertig.
:52. Er leert den schmutzigen Eimer in den Abfluss.
:53. Das Wasser läuft rauschend ab.
:54. Er spült den Eimer aus und stellt ihn in den Schrank.
:55. Dann schaltet er das Licht aus.
:56. In der Halle ist es jetzt fast dunkel, nur das rote Notlicht brennt.
:57. Kemal steht kurz an der Tür und schaut in die Dunkelheit.
:58. Er kann den gelben Strich auf dem Boden nicht mehr sehen.
:59. Aber er weiß, wo er ist.
:60. Er zieht seine Jacke an.
:61. Es ist eine dünne Jacke, zu dünn für November.
:62. Er hat sie noch von früher und möchte sie nicht weggeben.
:63. Er schließt die Seitentür ab und geht.
:64. Draußen regnet es leise.
:65. Die Straße vor der Schule glänzt nass im Licht der Laternen.
:66. Kemal geht nach Hause.
:67. Der Weg dauert zwanzig Minuten zu Fuß.
:68. Er geht ihn jeden Abend.
:69. Heute denkt er an Lenas Lachen.
:70. Er kann es sich gut vorstellen, obwohl er es nicht selbst gesehen hat.
:71. Das ist seltsam, denkt er.
:72. Aber es stimmt.
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=== 2 ===
:Maratea szőlőskertje
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?”
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.”
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta.
:10. Sofia megvonta a vállát.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett.
:29. „Ez hiba volt”, mondta.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?”
:37. „Nincs. És neked?”
:38. „Nincs.”
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.”
:42. „Melyik kerítéstől?”
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.”
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt.
:47. De maradt.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű.
:51. A szőlőskert égett.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia.
:58. „Ez az én földem!”
:59. „Már nincs ott semmi.”
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt.
:63. „Maradj még egy éjszakát.”
:64. „Nem.”
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Maratea szőlőskertje - Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco öt év után tért vissza szülőfalujába, mert el kellett adnia a nagyanyja házát. - Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Leparkolta a bérelt autót a régi kőház előtt, és azonnal látta, hogy valami nincs rendben. - Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. A szőlőskert kerítésénél egy nő állt. - Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sötét szeme volt és fekete haja, amely az arcába hullott. - Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „A szőlőskert most már a miénk”, mondta, anélkül hogy köszönt volna. - „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco kiszállt, és megkérdezte: „Ki vagy te?” - Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Apám húsz évvel ezelőtt kapta meg a földet.” - „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco ismerte ezt a nevet, mert az anyja gyakran átkozta. - Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „A kapta nem a megfelelő szó”, mondta. - „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia megvonta a vállát. - Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Megfordult, és lassan elindult a földúton. - Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco utána nézett, amíg már nem láthatta. - Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Este a lépcsőfokokon ült, és bort ivott. - Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. A dombok sötétek voltak, és a csillagok alacsonyan álltak. - Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Aztán lépteket hallott a kavicsos úton. - Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia hirtelen előtte állt, kezét a zsebébe dugva. - Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Nem akartam udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Pedig az voltál”, felelte ő. - „Warst du aber", antwortete er.
:19. Leült mellé, anélkül hogy megkérdezte volna. - Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Töltött neki egy pohárral, mert nem tudta, mi mást kellene tennie. - Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Egy ideig hallgattak, és a tücsköket hallgatták. - Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Apám azt mondja, a családod maga veszítette el a földet”, mondta Sofia. - „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Az apád hazudik”, mondta Marco nyugodtan. - „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia nem válaszolt, de nem is mondott ellent. - Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Az éjszaka meleg volt, és a levegő kakukkfűillatú volt. - Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Mindmáig nem tudja, melyikük hajolt először közelebb. - Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sofia röviden és keményen megcsókolta, mintha ezzel akarna bizonyítani valamit. - Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Aztán hátralépett, és ránézett. - Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Ez hiba volt”, mondta. - „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Valószínűleg”, mondta ő. - „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. De egyikük sem tett egy lépést sem hátra. - Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Hat napon át találkoztak a szőlőskertben, amikor a déli hőség mindenki mást a házba kergetett. - Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. A szőlőtőkék elvadultak, mert évek óta senki sem gondozta őket. - Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő bort hozott. - Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Mindenről beszéltek, kivéve a családjaikat. - Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Egyszer Sofia megkérdezte: „Van valakid Bolognában?” - Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nincs. És neked?” - „Nein. Und du?"
:38. „Nincs.” - „Nein."
:39. Ez volt minden, amit az ezeken az órákon kívüli életükről mondtak. - Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Egy délután megmutatott neki egy heget a bal kezén. - Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „A kerítéstől”, mondta. „Tizenkét éves voltam.” - „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Melyik kerítéstől?” - „Welcher Zaun?"
:43. „Attól a kerítéstől, amelyet apád a földjeink közé állított.” - „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Hallgatott, mert emlékezett rá. - Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Egymás mellett feküdtek a magas fűben, és a nap merőlegesen állt fölöttük. - Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Arra gondolt, hogy talán túl sokáig maradt. - Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. De maradt. - Aber er blieb.
:48. Az utolsó éjszakán a szagra ébredt. - In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Füstöt érzett, mielőtt kinyitotta volna a szemét. - Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Az ablakon át látta, hogy az ég narancsszínű. - Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. A szőlőskert égett. - Das Weinfeld brannte.
:52. Mezítláb rohant ki, és meglátta Sofia apját a föld szélén állni. - Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Az öregember karba tett kézzel állt, és nézte, ahogy égnek a szőlőtőkék. - Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia néhány méterrel mögötte állt, mozdulatlanul. - Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Mit csinál ott?”, kiáltotta Marco. - „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofia apja nem fordult meg. - Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Menj el, Marco”, mondta Sofia. - „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Ez az én földem!” - „Das ist mein Land!"
:59. „Már nincs ott semmi.” - „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco ott állt, és megértette, hogy már veszített. - Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Amikor leért, Sofia az ajtóban állt. - Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Maradj még egy éjszakát.” - „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nem.” - „Nein."
:65. Sokáig nézte őt, de már nem mondott semmit. - Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Bedobta a bőröndöt a csomagtartóba, és beindította a motort. - Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. A visszapillantó tükörben látta mögötte a tüzet. - Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Egyre kisebb lett, míg be nem vette a kanyart. - Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Egész éjjel vezetett, megállás nélkül. - Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. Bolognában a pulóvere még mindig füstszagú volt. - In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Elvitte a tisztítóba, de a szag megmaradt. - Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia nem írt neki, és ő sem írt Sofiának. - Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. A szőlőskert eltűnt, és ő soha többé nem beszélt róla. - Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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:Das Weinfeld von Maratea
:1. Marco kam nach fünf Jahren zurück in sein Heimatdorf, weil er das Haus seiner Großmutter verkaufen musste.
:2. Er parkte das Mietauto vor dem alten Steinhaus und sah sofort, dass etwas nicht stimmte.
:3. Am Zaun des Weinfelds stand eine Frau.
:4. Sie hatte dunkle Augen und schwarze Haare, die ihr ins Gesicht fielen.
:5. „Das Weinfeld gehört uns jetzt", sagte sie, ohne Hallo zu sagen.
:6. Marco stieg aus und fragte: „Wer bist du?"
:7. „Sofia Marini. Mein Vater hat das Feld vor zwanzig Jahren bekommen."
:8. Marco kannte diesen Namen, denn seine Mutter hatte ihn oft verflucht.
:9. „Bekommen ist das falsche Wort", sagte er.
:10. Sofia zuckte mit den Schultern.
:11. Sie drehte sich um und ging langsam den Feldweg entlang.
:12. Marco schaute ihr nach, bis er sie nicht mehr sehen konnte.
:13. Am Abend saß er auf den Treppenstufen und trank einen Wein.
:14. Die Hügel waren dunkel, und die Sterne standen tief.
:15. Dann hörte er Schritte auf dem Kiesweg.
:16. Sofia stand plötzlich vor ihm, die Hände in den Taschen.
:17. „Ich wollte nicht unhöflich sein", sagte sie.
:18. „Warst du aber", antwortete er.
:19. Sie setzte sich neben ihn, ohne ihn zu fragen.
:20. Er schenkte ihr ein Glas ein, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte.
:21. Sie schwiegen eine Weile und hörten den Grillen zu.
:22. „Mein Vater sagt, deine Familie hat das Feld selbst verloren", sagte Sofia.
:23. „Dein Vater lügt", sagte Marco ruhig.
:24. Sofia antwortete nicht, aber sie widersprach auch nicht.
:25. Die Nacht war warm, und die Luft roch nach Thymian.
:26. Er weiß bis heute nicht, wer von beiden zuerst näherkam.
:27. Sie küsste ihn kurz und hart, als wollte sie damit etwas beweisen.
:28. Dann trat sie zurück und sah ihn an.
:29. „Das war ein Fehler", sagte sie.
:30. „Wahrscheinlich", sagte er.
:31. Aber keiner von beiden machte einen Schritt weg.
:32. Sechs Tage lang trafen sie sich im Weinfeld, wenn die Mittagshitze alle anderen ins Haus trieb.
:33. Die Reben waren verwildert, weil niemand sie seit Jahren gepflegt hatte.
:34. Sofia brachte Brot und Käse, er brachte Wein.
:35. Sie redeten über alles außer über ihre Familien.
:36. Einmal fragte Sofia: „Hast du in Bologna jemanden?"
:37. „Nein. Und du?"
:38. „Nein."
:39. Das war alles, was sie über ihr Leben außerhalb dieser Stunden sagten.
:40. Eines Nachmittags zeigte sie ihm eine Narbe an der linken Hand.
:41. „Vom Zaun", sagte sie. „Ich war zwölf."
:42. „Welcher Zaun?"
:43. „Der Zaun, den dein Vater zwischen unseren Feldern gesetzt hat."
:44. Er schwieg, weil er sich daran erinnerte.
:45. Sie lagen nebeneinander im hohen Gras, und die Sonne stand senkrecht über ihnen.
:46. Er dachte, dass er vielleicht zu lange geblieben war.
:47. Aber er blieb.
:48. In der letzten Nacht wachte er vom Geruch auf.
:49. Er roch Rauch, bevor er die Augen aufmachte.
:50. Durchs Fenster sah er, dass der Himmel orange war.
:51. Das Weinfeld brannte.
:52. Er rannte hinaus, barfuß, und sah Sofias Vater am Rand des Feldes stehen.
:53. Der alte Mann hatte die Arme verschränkt und schaute zu, wie die Reben brannten.
:54. Sofia stand ein paar Meter hinter ihm, ohne sich zu bewegen.
:55. „Was macht er da?", schrie Marco.
:56. Sofias Vater drehte sich nicht um.
:57. „Geh weg, Marco", sagte Sofia.
:58. „Das ist mein Land!"
:59. „Es ist nichts mehr da."
:60. Marco stand da und verstand, dass er schon verloren hatte.
:61. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:62. Als er nach unten kam, stand Sofia in der Tür.
:63. „Bleib noch eine Nacht."
:64. „Nein."
:65. Er sah sie lange an, aber er sagte nichts mehr.
:66. Er warf den Koffer in den Kofferraum und startete den Motor.
:67. Im Rückspiegel sah er das Feuer hinter ihr.
:68. Sie wurde kleiner, bis er die Kurve nahm.
:69. Er fuhr die ganze Nacht durch, ohne anzuhalten.
:70. In Bologna hat sein Pullover noch nach Rauch gerochen.
:71. Er hat ihn zur Reinigung gebracht, aber der Geruch ist geblieben.
:72. Sofia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr auch nicht geschrieben.
:73. Das Weinfeld ist weg, und er hat nie mehr darüber gesprochen.
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=== 3 ===
:A levendulamező
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden.
:24. Sylvie megállt, és ránézett.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie.
:30. „Tudom”, mondta ő.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.”
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.”
:48. Sylvie ezt megértette.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött.
:52. Sylvie nem húzódott el.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie.
:55. „Tudom.”
:56. Még három napig maradt.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.”
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult.
:66. „Telefonálok”, mondta.
:67. „Jó”, mondta Sylvie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve.
:72. Most Jean-Paul is benne volt.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A levendulamező - Das Lavendelfeld
:1. Sylvie hajnalban az udvaron állt, és levendulaágakat kötött össze kis csokrokba. - Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. A levegő gyógynövények illatát hordozta, és a harmatét a hosszú sorokon. - Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Marc halála óta egyedül gazdálkodott a birtokon, panasz nélkül és segítség nélkül. - Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. A régi kalapja még mindig az ajtón lógott, pontosan ott, ahová mindig felakasztotta. - Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Szerdán Jean-Paul megérkezett Lyonból, vonattal és egy városi bőrönddel. - Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Marc öccse volt, és Sylvie a temetés óta nem látta őt. - Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Olyan cipőt viselt, amelyet nem erre a kavicsra készítettek. - Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Itt vagyok”, mondta a gazdaság kapujánál. - „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Látom”, válaszolta Sylvie, anélkül hogy abbahagyta volna a munkát. - „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul megígérte, hogy segít neki a birtok eladásában. - Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. De először azt kérdezte, segíthet-e. - Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Miben?”, kérdezte Sylvie. - „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „A levendulában”, mondta ő. - „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sylvie kesztyűt és egy kosarat adott neki, minden további magyarázat nélkül. - Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Délután együtt mentek ki a ház mögötti nagy mezőre. - Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. A nap magasan állt, és a hőség súlyosan ült a lila sorok fölött. - Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul lassan dolgozott, mert még nem ismerte a technikát. - Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie megmutatta neki, hogyan kell levágni az ágakat anélkül, hogy megsértené a növényt. - Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. A kezük közben közel került egymáshoz, egy pillanattal túl sokáig. - Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sylvie egy lépést hátralépett, és nem szólt semmit. - Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul jól dolgozott, jobban, mint Sylvie várta. - Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Korábban már segített a birtokon, mondta ő – akkoriban, fiatalemberként. - Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc mindig elküldött”, nevetett fel röviden. - „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie megállt, és ránézett. - Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc mindig mindent egyedül csinált”, mondta. - „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul bólintott, mintha ezt mindig is tudta volna. - Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Késő délutánra a kosarak nehezebbek lettek, és a munka még mindig nem volt elvégezve. - Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul egyszerre két kosarat vitt, hogy Sylvie tarthasson egy rövid szünetet. - Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Ezt nem kell megtenned”, mondta Sylvie. - „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Tudom”, mondta ő. - „Ich weiß", sagte er.
:31. Amikor lement a nap, leültek a ház elé a régi kőpadra. - Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie hozott két pohár rozét és egy kis kenyeret. - Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Csendben ettek, és ez nem volt kellemetlen. - Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul megkérdezte, hogy esténként mindig egyedül eszik-e. - Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Mindig”, mondta Sylvie. - „Immer", sagte Sylvie.
:36. Jean-Paul ránézett, ő pedig a poharára nézett. - Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Szép a birtok”, mondta egy idő után. - „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Tudom, hogy el kell adnom”, mondta Sylvie. - „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Én nem ezt mondtam.” - „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Az éjszaka meleg volt, és a tücskök nagy zajt csaptak. - Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie még sokáig ülve maradt, miután Jean-Paul bement a házba. - Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Marcra gondolt, de nem azzal a fájdalommal, amelyre számított. - Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Másnap ismét együtt dolgoztak a mezőn. - Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hólyagokat kapott, de egy szót sem szólt róla. - Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Megvan benned Marc kitartása”, mondta Sylvie, anélkül hogy ránézett volna. - „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul nem válaszolt azonnal. - Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Aztán azt mondta: „Testvérek voltunk. De én mindig a másik voltam.” - Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie ezt megértette. - Sylvie verstand das.
:49. Este rövid ideig esett az eső, aztán az ég tiszta és közeli volt. - Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Megint kint ültek, ezúttal egymás mellett a padon. - Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul a karját a támla mögé tette, Sylvie mögött. - Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie nem húzódott el. - Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Még maradok néhány napot”, mondta Jean-Paul. - „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Ezt nem kérdeztem”, mondta Sylvie. - „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Tudom.” - „Ich weiß."
:56. Még három napig maradt. - Er blieb noch drei Tage.
:57. Az utolsó reggelen segített neki megtölteni az utolsó kosarakat, mielőtt elutazott. - Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Utána a konyhában ültek, az összepakolt bőröndje az ajtónál állt. - Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie leült vele szemben, és először nem mondott semmit. - Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Aztán azt mondta: „Visszajöhetsz, ha akarsz.” - Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul egy ideig nézte őt. - Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Akarod ezt?”, kérdezte. - „Willst du das?", fragte er.
:63. „Kimondtam”, válaszolta Sylvie. - „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Felállt, felvette a bőröndjét, és az ajtóhoz ment. - Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. A gazdaság kapujánál még egyszer megfordult. - Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Telefonálok”, mondta. - „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Jó”, mondta Sylvie. - „Gut", sagte sie.
:68. Nézett utána, amíg el nem tűnt a kanyarban. - Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Aztán kiment a mezőre, egyedül, mint minden reggel. - Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. A levendula erősen illatozott a napfényben, ahogy mindig is tette. - Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc benne volt ebben az illatban, húsz éve. - Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Most Jean-Paul is benne volt. - Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Dolgozott, és nem gondolt tovább semmire. - Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Lavendelfeld
:1. Sylvie stand im Morgengrauen auf dem Hof und band Lavendelzweige zu kleinen Bündeln zusammen.
:2. Die Luft roch nach Kräutern und nach dem Tau auf den langen Reihen.
:3. Seit Marcs Tod hatte sie den Hof allein bewirtschaftet, ohne Klage und ohne Hilfe.
:4. Sein alter Hut hing noch an der Tür, genau da, wo er ihn immer hingehängt hatte.
:5. Am Mittwoch ist Jean-Paul aus Lyon angekommen, mit dem Zug und mit einem Stadtkoffer.
:6. Er war Marcs jüngerer Bruder, und Sylvie hatte ihn seit der Beerdigung nicht mehr gesehen.
:7. Er trug Schuhe, die für diesen Schotter nicht gemacht waren.
:8. „Ich bin da", sagte er am Hoftor.
:9. „Ich sehe das", antwortete Sylvie, ohne aufzuhören zu arbeiten.
:10. Jean-Paul hatte versprochen, ihr beim Verkauf des Hofes zu helfen.
:11. Aber als Erstes fragte er, ob er mithelfen dürfe.
:12. „Womit?", fragte Sylvie.
:13. „Mit dem Lavendel", sagte er.
:14. Sie gab ihm Handschuhe und einen Korb, ohne weitere Erklärung.
:15. Am Nachmittag gingen sie zusammen auf das große Feld hinter dem Haus.
:16. Die Sonne stand hoch, und die Hitze lag schwer über den lila Reihen.
:17. Jean-Paul arbeitete langsam, weil er die Technik noch nicht kannte.
:18. Sylvie zeigte ihm, wie man die Zweige schneidet, ohne die Pflanze zu verletzen.
:19. Ihre Hände kamen sich dabei nah, einen Moment zu lang.
:20. Sie wich einen Schritt zurück und sagte nichts.
:21. Jean-Paul arbeitete gut, besser als Sylvie erwartet hatte.
:22. Er hat früher schon auf dem Hof geholfen, sagte er – damals, als junger Mann.
:23. „Marc hat mich immer weggeschickt", lachte er kurz.
:24. Sylvie blieb stehen und sah ihn an.
:25. „Marc hat immer alles alleine gemacht", sagte sie.
:26. Jean-Paul nickte, als hätte er das schon immer gewusst.
:27. Am späten Nachmittag wurden die Körbe schwerer, und noch war die Arbeit nicht getan.
:28. Jean-Paul trug zwei Körbe auf einmal, damit Sylvie eine kurze Pause machen konnte.
:29. „Du musst das nicht tun", sagte sie.
:30. „Ich weiß", sagte er.
:31. Als die Sonne sank, setzten sie sich vor dem Haus auf die alte Steinbank.
:32. Sylvie holte zwei Gläser Rosé und etwas Brot.
:33. Sie aßen schweigend, und das war nicht unangenehm.
:34. Jean-Paul fragte, ob sie abends immer allein esse.
:35. „Immer", sagte Sylvie.
:36. Er sah sie an, und sie schaute auf ihr Glas.
:37. „Der Hof ist schön", sagte er nach einer Weile.
:38. „Ich weiß, dass ich ihn verkaufen soll", sagte Sylvie.
:39. „Das habe ich nicht gesagt."
:40. Die Nacht war warm, und die Grillen machten viel Lärm.
:41. Sylvie blieb lange sitzen, nachdem Jean-Paul ins Haus gegangen war.
:42. Sie dachte an Marc, aber nicht mit dem Schmerz, den sie erwartet hatte.
:43. Am nächsten Tag haben sie wieder zusammen auf dem Feld gearbeitet.
:44. Jean-Paul hat Schwielen bekommen, aber er hat kein Wort davon gesagt.
:45. „Du hast Marcs Ausdauer", sagte Sylvie, ohne ihn anzuschauen.
:46. Jean-Paul hat nicht sofort geantwortet.
:47. Dann sagte er: „Wir waren Brüder. Aber ich war immer der Andere."
:48. Sylvie verstand das.
:49. Am Abend regnete es kurz, dann war der Himmel klar und nah.
:50. Sie saßen wieder draußen, diesmal nebeneinander auf der Bank.
:51. Jean-Paul legte seinen Arm auf die Rückenlehne hinter ihr.
:52. Sylvie rückte nicht weg.
:53. „Ich bleibe noch ein paar Tage", sagte er.
:54. „Das habe ich nicht gefragt", sagte Sylvie.
:55. „Ich weiß."
:56. Er blieb noch drei Tage.
:57. Am letzten Morgen half er ihr, die letzten Körbe zu füllen, bevor er fuhr.
:58. Danach saßen sie in der Küche, sein gepackter Koffer an der Tür.
:59. Sylvie setzte sich ihm gegenüber und sagte zunächst nichts.
:60. Dann sagte sie: „Du kannst wiederkommen, wenn du willst."
:61. Jean-Paul sah sie eine Weile an.
:62. „Willst du das?", fragte er.
:63. „Ich habe es gesagt", antwortete sie.
:64. Er stand auf, nahm seinen Koffer und ging zur Tür.
:65. Am Hoftor drehte er sich noch einmal um.
:66. „Ich rufe an", sagte er.
:67. „Gut", sagte sie.
:68. Sie sah ihm nach, bis er um die Kurve verschwunden war.
:69. Dann ist sie auf das Feld gegangen, allein wie jeden Morgen.
:70. Der Lavendel duftete stark in der Sonne, so wie er es immer getan hatte.
:71. Marc war in diesem Duft, seit zwanzig Jahren.
:72. Jetzt war Jean-Paul auch darin.
:73. Sie arbeitete und dachte nichts weiter.
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=== 4 ===
:A visszatérés
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő.
:14. „Sofia vagyok.”
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?”
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ.
:36. „Már nem tudom”, mondta.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia.
:58. Hitt neki.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban.
:65. Nem porolta le.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A visszatérés - Die Rückkehr
:1. Marco tíz éve nem járt már a szülőfalujában. - Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. A falu egy dombon fekszik Trapani közelében, csendesen és forrón augusztusban. - Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. A bérelt autóval felhajtott a keskeny hegyi úton. - Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Csak el akarta adni a nagyapja házát, aztán vissza akart térni Torinóba. - Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, hosszú fekete hajjal. - Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Cigaretta volt a szája szegletében, és hidegen nézett rá. - Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco kiszállt a kocsiból, és várt, amíg a nő mond valamit. - Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Te Donato fia vagy”, mondta mosoly nélkül. - „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Ismerte ezt a hangot – éppúgy a faluhoz tartozott, mint a por az utcákon. - Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Az apja harminc évvel ezelőtt ellopta Marco családjától a földet. - Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. A faluban mindenki tudta ezt, de soha senki nem beszélt róla hangosan. - Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „A ház az apámé”, mondta a nő. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Ez nem igaz”, mondta ő. - „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Sofia vagyok.” - „Ich bin Sofia."
:15. A nő elnyomta a cigarettát a falon, és elment anélkül, hogy hátrafordult volna. - Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco utána nézett, amíg a sikátor el nem nyelte. - Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. A régi ház por, fa és elmúlt nyarak szagát árasztotta. - Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. A zöld spalettákról hámlott a festék, a konyha üres volt, egyetlen széket leszámítva. - Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Letette a bőröndjét a padlóra, és kinyitotta az összes ablakot. - Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Torinóban ritkán gondolt erre a házra, de most megint mindenütt ott volt. - Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Este lépteket hallott az udvar kövezetén. - Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia kint állt, egy pohár borral a kezében, a vörös kendővel a vállán. - Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Az apám azt mondja, gyorsan adj el mindent, és tűnj el”, mondta. - „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „És te mit mondasz erre?”, kérdezte ő. - „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Ivott egy korty bort, és nem válaszolt azonnal. - Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Az éjszaka meleg volt, és a hold az udvar régi köveire sütött. - Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. A nő közelebb lépett a falhoz, ő nem lépett hátra. - Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Megcsókolta őt, mielőtt bármit mondhatott volna. - Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Az éjszaka hosszú volt, és a faluban senki sem aludt nyugodtan. - Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. A következő három napban a régi olajfaligetben találkoztak. - Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. A fák ősöregek voltak, alattuk a föld száraz és repedezett. - Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia kenyeret és sajtot hozott, ő a bort hozta. - Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Keveset beszéltek, de sokáig feküdtek egymás mellett. - Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Egyszer Sofia megkérdezte: „Szereted még a falut?” - Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Nem válaszolt azonnal, mert nem ismerte a választ. - Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Már nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Én sem”, mondta a nő, és ez nem szomorúan hangzott, csak fáradtan. - „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Ezekben a napokban nem gondolt Torinóra. - Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Sofia arcára gondolt, és arra, amit a nő nem mondott ki. - Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. A negyedik reggelen füstszag volt a levegőben. - Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco kinyitotta az ablakot, és látta, hogy ég az olajfaliget. - Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Mezítláb rohant ki az utcára. - Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. A föld szélén egy öregember állt keresztbe font karral. - Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Sofia apja volt az – ezt Marco azonnal tudta. - Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Az öregember úgy nézte a tüzet, mintha ez a jó joga volna. - Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia két lépéssel mögötte állt, és nem mozdult. - Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. A lángok gyorsan és zaj nélkül falták fel a régi ágakat. - Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Ez volt az a föld, amely harminc évvel ezelőtt a családjáé volt. - Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Visszament a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia bejött, mielőtt befejezte volna a pakolást. - Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Ne menj el”, mondta, és a hangja nyugodt volt, szinte tárgyilagos. - „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Most el kellett mennie, ezt tudta. - Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Ez itt már nem az én helyem”, mondta. - „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Lehetne a te helyed”, mondta halkan a nő. - „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Becsukta a bőröndöt, és az ajtóhoz vitte. - Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Nem fogok rád várni”, mondta Sofia. - „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Hitt neki. - Er glaubte ihr.
:59. Igaz volt, és ezt már korábban is tudta. - Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Elindult, anélkül hogy hátrafordult volna. - Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. A visszapillantó tükörben látta, ahogy a ház előtt áll. - Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Mögötte narancssárga volt az ég a tűztől. - Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Egész éjjel észak felé hajtott, a rádió kikapcsolva maradt. - Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Hetekkel később hamut talált a kabátján Torinóban. - Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Nem porolta le. - Er hat sie nicht weggeklopft.
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:Die Rückkehr
:1. Marco ist seit zehn Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gewesen.
:2. Das Dorf liegt auf einem Hügel nahe Trapani, still und heiß im August.
:3. Er fuhr mit dem Mietwagen die enge Bergstraße hinauf.
:4. Er wollte nur das Haus seines Großvaters verkaufen, dann zurück nach Turin.
:5. Vor dem Haus stand eine junge Frau mit langen schwarzen Haaren.
:6. Sie hatte eine Zigarette im Mundwinkel und schaute ihn kalt an.
:7. Marco stieg aus dem Wagen und wartete, bis sie etwas sagte.
:8. „Du bist der Sohn von Donato", sagte sie, ohne zu lächeln.
:9. Er kannte diesen Ton – er gehörte zum Dorf wie der Staub auf den Straßen.
:10. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren Marcos Familie das Feld gestohlen.
:11. Alle im Dorf wussten das, aber niemand hatte je laut gesprochen.
:12. „Das Haus gehört meinem Vater", sagte sie.
:13. „Das stimmt nicht", sagte er.
:14. „Ich bin Sofia."
:15. Sie drückte die Zigarette an der Mauer aus und ging, ohne sich umzudrehen.
:16. Marco schaute ihr nach, bis die Gasse sie verschwinden ließ.
:17. Das alte Haus roch nach Staub, Holz und vergangenen Sommern.
:18. Die grünen Fensterläden blätterten ab, die Küche war leer bis auf einen Stuhl.
:19. Er stellte seinen Koffer auf den Boden und öffnete alle Fenster.
:20. Er hat in Turin selten an dieses Haus gedacht, aber jetzt war es wieder überall.
:21. Am Abend hörte er Schritte auf dem Pflaster des Hofes.
:22. Sofia stand draußen, ein Glas Wein in der Hand, das rote Tuch über der Schulter.
:23. „Mein Vater sagt, du sollst schnell verkaufen und verschwinden", sagte sie.
:24. „Was sagst du dazu?", fragte er.
:25. Sie trank einen Schluck Wein und antwortete nicht sofort.
:26. Die Nacht war warm, und der Mond schien auf die alten Steine des Hofes.
:27. Sie trat näher an die Mauer, er trat nicht zurück.
:28. Sie küsste ihn, bevor er etwas sagen konnte.
:29. Die Nacht war lang, und niemand im Dorf schlief ruhig.
:30. Die nächsten drei Tage trafen sie sich im alten Olivenhain.
:31. Die Bäume waren uralt, der Boden darunter trocken und rissig.
:32. Sofia brachte Brot und Käse mit, er brachte den Wein.
:33. Sie haben wenig geredet, aber sie haben lange nebeneinander gelegen.
:34. Einmal fragte Sofia: „Magst du das Dorf noch?"
:35. Er antwortete nicht sofort, weil er die Antwort nicht kannte.
:36. „Ich weiß es nicht mehr", sagte er.
:37. „Ich auch nicht", sagte sie, und es klang nicht traurig, nur müde.
:38. Er hat in diesen Tagen nicht an Turin gedacht.
:39. Er hat an Sofias Gesicht gedacht und an das, was sie nicht sagte.
:40. Am vierten Morgen roch die Luft nach Rauch.
:41. Marco öffnete das Fenster und sah, dass der Olivenhain brannte.
:42. Er rannte barfuß auf die Straße.
:43. Am Rand des Feldes stand ein alter Mann mit verschränkten Armen.
:44. Das war Sofias Vater – das hat Marco sofort gewusst.
:45. Der alte Mann schaute auf das Feuer, als wäre das sein gutes Recht.
:46. Sofia stand zwei Schritte hinter ihm und bewegte sich nicht.
:47. Marco schrie laut, aber niemand antwortete.
:48. Die Flammen fraßen die alten Äste schnell und ohne Lärm.
:49. Das war das Feld, das vor dreißig Jahren der Familie gehört hatte.
:50. Er ging zurück ins Haus und packte seinen Koffer.
:51. Sofia kam herein, bevor er mit dem Packen fertig war.
:52. „Geh nicht", sagte sie, und ihre Stimme war ruhig, fast sachlich.
:53. Er musste jetzt gehen, das wusste er.
:54. „Das hier ist nicht mehr mein Ort", sagte er.
:55. „Es könnte dein Ort werden", sagte sie leise.
:56. Er schloss den Koffer und trug ihn zur Tür.
:57. „Ich warte nicht auf dich", sagte Sofia.
:58. Er glaubte ihr.
:59. Es stimmte, und er wusste das schon vorher.
:60. Er fuhr los, ohne sich umzudrehen.
:61. Im Rückspiegel sah er sie vor dem Haus stehen.
:62. Hinter ihr war der Himmel orange vom Feuer.
:63. Er fuhr die ganze Nacht nach Norden, das Radio blieb aus.
:64. Wochen später fand er Asche auf seinem Mantel in Turin.
:65. Er hat sie nicht weggeklopft.
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=== 5 ===
:A kép a folyosón.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban.
:12. Aztán a kép.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név.
:17. Markus szólalt meg elsőként.
:18. „Én akarom a képet.”
:19. Anna ránézett.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.”
:21. „Ennek semmi köze a képhez.”
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.”
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.”
:25. „Én is” – mondta Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt.
:28. Mindketten hallgattak.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.”
:34. Anna pislogott egyet.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta.
:38. „Tudom.”
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.”
:42. Markus bólintott.
:43. Dr. Hess mindent felírt.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?”
:48. „Hívj fel.”
:49. „Rendben.”
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.”
:52. „Igen” – mondta Anna.
:53. „Neked is tetszik?”
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt.
:55. „Nem különösebben.”
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak.
:57. Elnyomta a cigarettát.
:58. „Akkor miért akarod?”
:59. Anna nem válaszolt.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet.
:62. Egy darabig nézte.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett.
:65. Ez volt az ok.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele.
:68. Soha nem fog dönteni.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kép a folyosón. - Das Bild im Flur.
:1. Dr. Hess irodája Dortmund belvárosában volt, egy régi téglaház harmadik emeletén. - Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, ötvennégy éves, már a kanapén ült, amikor a bátyja, Markus megérkezett. - Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Egy iratokkal teli táskát tett le maga mellé a székre. - Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus sötét öltönyt viselt, amely kissé szűk lett rá. - Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Azt hittem, késni fogsz” – mondta köszönés nélkül. - „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Én soha nem kések” – mondta Anna. - „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess megkérte őket, hogy foglaljanak helyet. - Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Nyugodt férfi volt, aki lassan és érthetően beszélt. - Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Felolvasta a végrendeletet, szünet nélkül, megjegyzés nélkül. - Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. A házat már eladták, a bevételt felosztották. - Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. A számla: nyolcezer euró, fele-fele arányban. - Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Aztán a kép. - Dann das Bild.
:13. A kép harminc éve függött a szülői lakás folyosóján Bochumban. - Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Kis tájkép volt fakeretben, nem ért sokat. - Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. De az anyjuk minden reggel ránézett, amikor munkába indult. - Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess azt mondta, hogy a végrendeletben nem szerepelt név. - Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus szólalt meg elsőként. - Markus sprach als erster.
:18. „Én akarom a képet.” - „Ich will das Bild haben."
:19. Anna ránézett. - Anna sah ihn an.
:20. „Évente kétszer voltál nála. Én minden szerdán ott voltam mellette.” - „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Ennek semmi köze a képhez.” - „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „De igen” – mondta Anna. „Nagyon is sok köze van hozzá.” - „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus hátradőlt, és összefonta a karját. - Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Gyerekként mindennap láttam azt a képet.” - „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Én is” – mondta Anna. - „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess megköszörülte a torkát. - Dr. Hess räusperte sich.
:27. Azt javasolta, hogy becsültessék fel a képet, és osszák meg a bevételt. - Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Mindketten hallgattak. - Beide schwiegen.
:29. Anna kinyitotta a táskáját, és elővett egy naptárt. - Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Tele volt jegyzetekkel – orvosi időpontokkal, gyógyszerlistákkal, az ápolószolgálat telefonszámaival. - Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Letette az asztalra, anélkül hogy bármit mondott volna. - Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus ránézett, röviden, aztán félrenézett. - Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Aztán azt mondta: „Megkaphatod a képet. De akkor én akarom apa hanglemezeit.” - Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna pislogott egyet. - Anna blinzelte.
:35. A hanglemezek az ő lakásában voltak, mert Markusnak már nem volt lemezjátszója. - Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Magával vitte őket, hogy el ne vesszenek. - Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „A hanglemezek nálam vannak” – mondta. - „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Tudom.” - „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess várt, és egy tollat forgatott az ujjai között. - Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna gondolkodott egy pillanatig. - Anna dachte einen Moment nach.
:41. Aztán azt mondta: „Rendben. Te megkapod a hanglemezeket. Én megkapom a képet.” - Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus bólintott. - Markus nickte.
:43. Dr. Hess mindent felírt. - Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Mindketten aláírták, anélkül hogy közben egymásra néztek volna. - Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Az utcán, az iroda előtt, elállt az eső. - Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus azonnal rágyújtott egy cigarettára. - Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Mikor vihetem el a hanglemezeket?” - „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:49. „Rendben.” - „Okay."
:50. Egymás mellett álltak a nedves járdán. - Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus azt mondta: „Tényleg nagyon tetszett neki az a kép, tudod.” - Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Igen” – mondta Anna. - „Ja", sagte Anna.
:53. „Neked is tetszik?” - „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna röviden elgondolkodott, mielőtt válaszolt. - Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nem különösebben.” - „Nicht besonders."
:56. Markus egyszer felnevetett, de nem hangzott vidámnak. - Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Elnyomta a cigarettát. - Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Akkor miért akarod?” - „Dann warum willst du es?"
:59. Anna nem válaszolt. - Anna antwortete nicht.
:60. Röviden biccentettek egymásnak, és különböző irányokba indultak. - Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Otthon Anna a nappaliban az ablakpárkányra állította a képet. - Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Egy darabig nézte. - Sie betrachtete es eine Weile.
:63. A színek kifakultak, és a keret egyik oldalán repedés volt. - Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Arra gondolt, ahogy Markus ránézett a naptárra – egy másodpercig, aztán félrenézett. - Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Ez volt az ok. - Das war der Grund.
:66. Bevitte a képet a kamrába, és a falnak támasztotta. - Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Ott fog állni, amíg el nem dönti, mit kezdjen vele. - Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Soha nem fog dönteni. - Sie würde nie entscheiden.
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:Das Bild im Flur.
:1. Das Büro von Dr. Hess lag in der Dortmunder Innenstadt, im dritten Stock eines alten Backsteingebäudes.
:2. Anna Sommer, vierundfünfzig Jahre alt, saß bereits auf dem Sofa, als ihr Bruder Markus ankam.
:3. Sie hatte eine Tasche mit Unterlagen auf dem Stuhl neben sich abgestellt.
:4. Markus trug einen dunklen Anzug, der ihm etwas zu eng geworden war.
:5. „Ich dachte, du kommst zu spät", sagte er, ohne zu grüßen.
:6. „Ich komme nie zu spät", sagte Anna.
:7. Dr. Hess bat sie, Platz zu nehmen.
:8. Er war ein ruhiger Mann, der langsam und deutlich sprach.
:9. Er las das Testament vor, ohne Pause, ohne Kommentar.
:10. Das Haus war bereits verkauft worden, der Erlös wurde aufgeteilt.
:11. Das Konto: achttausend Euro, je zur Hälfte.
:12. Dann das Bild.
:13. Das Bild hing seit dreißig Jahren im Flur der elterlichen Wohnung in Bochum.
:14. Es war eine kleine Landschaft im Holzrahmen, nicht viel wert.
:15. Aber die Mutter hatte es jeden Morgen angeschaut, wenn sie zur Arbeit gegangen war.
:16. Dr. Hess sagte, dass kein Name im Testament stand.
:17. Markus sprach als erster.
:18. „Ich will das Bild haben."
:19. Anna sah ihn an.
:20. „Du warst zweimal im Jahr da. Ich war jeden Mittwoch bei ihr."
:21. „Das hat doch nichts mit dem Bild zu tun."
:22. „Doch", sagte Anna. „Das hat sehr viel damit zu tun."
:23. Markus lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.
:24. „Ich habe das Bild als Kind jeden Tag gesehen."
:25. „Ich auch", sagte Anna.
:26. Dr. Hess räusperte sich.
:27. Er machte den Vorschlag, das Bild schätzen zu lassen und den Erlös zu teilen.
:28. Beide schwiegen.
:29. Anna öffnete ihre Tasche und holte einen Kalender heraus.
:30. Er war voll mit Notizen – Arzttermine, Medikamentenlisten, Telefonnummern des Pflegedienstes.
:31. Sie legte ihn auf den Tisch, ohne etwas zu sagen.
:32. Markus schaute ihn an, kurz, dann weg.
:33. Dann sagte er: „Du kannst das Bild haben. Aber dann will ich die Schallplatten von Vater."
:34. Anna blinzelte.
:35. Die Schallplatten standen in ihrer Wohnung, weil Markus keinen Plattenspieler mehr hatte.
:36. Sie hatte sie mitgenommen, damit sie nicht verloren gingen.
:37. „Die Schallplatten sind bei mir", sagte sie.
:38. „Das weiß ich."
:39. Dr. Hess wartete und drehte einen Stift zwischen den Fingern.
:40. Anna dachte einen Moment nach.
:41. Dann sagte sie: „Gut. Du bekommst die Schallplatten. Ich bekomme das Bild."
:42. Markus nickte.
:43. Dr. Hess schrieb alles auf.
:44. Sie unterschrieben beide, ohne sich dabei anzusehen.
:45. Auf der Straße vor dem Büro hatte es aufgehört zu regnen.
:46. Markus zündete sich sofort eine Zigarette an.
:47. „Wann kann ich die Schallplatten holen?"
:48. „Ruf mich an."
:49. „Okay."
:50. Sie standen nebeneinander auf dem feuchten Bürgersteig.
:51. Markus sagte: „Das Bild hat ihr wirklich gefallen, weißt du."
:52. „Ja", sagte Anna.
:53. „Gefällt es dir auch?"
:54. Anna überlegte kurz, bevor sie antwortete.
:55. „Nicht besonders."
:56. Markus lachte einmal auf, aber es klang nicht fröhlich.
:57. Er drückte die Zigarette aus.
:58. „Dann warum willst du es?"
:59. Anna antwortete nicht.
:60. Sie nickten sich kurz zu und gingen in verschiedene Richtungen.
:61. Zu Hause stellte Anna das Bild auf die Fensterbank im Wohnzimmer.
:62. Sie betrachtete es eine Weile.
:63. Die Farben waren verblasst und der Rahmen hatte an einer Seite einen Riss.
:64. Sie dachte daran, wie Markus den Kalender angeschaut hatte – eine Sekunde, dann weggeschaut.
:65. Das war der Grund.
:66. Sie trug das Bild in die Abstellkammer und stellte es gegen die Wand.
:67. Es würde dort stehen, bis sie entschied, was damit zu tun war.
:68. Sie würde nie entscheiden.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten A2 Teil 17
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2026-05-18T16:10:17Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
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=== 1 ===
:Zimmer tizenöt
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége.
:5. Az idősek otthonának három emelete van.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik.
:7. Ott volt Karl, a férje.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát.
:11. Ez nagyon fájt neki.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában.
:15. Elvállalta az állást.
:16. Senki sem kérdezte, miért.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után.
:22. Lassan és gondosan dolgozik.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?”
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.”
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe.
:37. Három percig ül.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat.
:39. Csend van.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.”
:44. Birgit röviden ránéz.
:45. „Jól van?”
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt.
:51. Most felveszi a kabátját.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át.
:54. Odakint hideg van és sötét.
:55. Az utca majdnem üres.
:56. Egy busz elhalad mellette.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog.
:58. Az út tizenöt percig tart.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta.
:62. Petra röviden ránéz.
:63. Aztán lefekszik.
:64. Néha gyorsan elalszik.
:65. Néha sokáig ébren fekszik.
:66. De holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Zimmer tizenöt - Zimmer fünfzehn
:1. Petra minden este a drezdai Sonnenschein idősek otthonában dolgozik. - Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Tizenhét órakor kezd, és huszonkét órakor fejezi be. - Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. A folyosókat, a közös helyiségeket és a fürdőszobákat takarítja. - Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra szereti ezt a munkát, mert világos, és van vége. - Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Az idősek otthonának három emelete van. - Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra legszívesebben a második emeleten dolgozik. - Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Ott volt Karl, a férje. - Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl két évvel ezelőtt halt meg. - Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Egy évig élt a tizenötös szobában, mert már nem tudott egyedül lenni. - Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Demenciája volt, és néha már nem ismerte fel Petrát. - Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Ez nagyon fájt neki. - Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. De ő ennek ellenére mindennap eljött hozzá. - Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra Karl halála után sokáig nem dolgozott. - Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Aztán talált egy állást az idősek otthonában. - Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Elvállalta az állást. - Sie hat die Stelle genommen.
:16. Senki sem kérdezte, miért. - Niemand hat gefragt warum.
:17. Most a második emeleti folyosót mossa fel. - Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. A padló linóleumból van, és halk hangot ad. - Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. A szobák ajtói többnyire zárva vannak. - Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Néha zenét hall az ajtók mögül, de éjszaka csend van. - Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra balról jobbra mos fel, sávot sáv után. - Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Lassan és gondosan dolgozik. - Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. A tizenötös szoba előtt röviden megáll. - Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. A szoba nem üres, egy új lakó alszik benne. - Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Winkler asszonynak hívják, és fehér haja van. - Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra egy kicsit ismeri őt, mert az ő szobáját is takarítja. - Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Petra régebben is takarította ezt a szobát, amikor Karl még ott volt. - Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Felmosta a padlót, és megtisztította az ablakot. - Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl néha az ágyon ült, és nézte őt. - Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Egyszer azt mondta: „Ki vagy te?” - Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra azt válaszolta: „A feleséged vagyok, Karl.” - Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Ő mosolygott, de nem ismerte fel. - Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Petra gyakran gondol erre a pillanatra. - Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Most bemegy a folyosó végén lévő társalgóba. - Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Ott két fotel és egy kis asztal áll. - Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra leül az ablak melletti fotelbe. - Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Három percig ül. - Sie sitzt drei Minuten.
:38. Az ablakon át látja az utcát és a lámpákat. - Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Csend van. - Es ist still.
:40. Aztán feláll, és felmossa a társalgót. - Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Nyolc órakor megérkezik Birgit, az éjszakás nővér. - Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Schreiber asszony, kér kávét?” kérdezi. - „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nem, köszönöm” mondja Petra. „Mindjárt kész vagyok.” - „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit röviden ránéz. - Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Jól van?” - „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Igen, megvagyok” mondja Petra. - „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit bólint, és továbbmegy. - Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra készre mossa az utolsó folyosót. - Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Huszonkét órakor Petra kész van. - Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Kiürítette a vödröt, és mindent elpakolt. - Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Most felveszi a kabátját. - Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. A kabát kék, és egy kicsit régi. - Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra kimegy a főbejáraton át. - Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Odakint hideg van és sötét. - Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Az utca majdnem üres. - Die Straße ist fast leer.
:56. Egy busz elhalad mellette. - Ein Bus fährt vorbei.
:57. De Petra szívesebben megy haza gyalog. - Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Az út tizenöt percig tart. - Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Ugyanazon az úton megy, mint mindig. - Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Otthon Karl fényképe lóg a falon. - Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Régi fénykép, Karl nevet rajta. - Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra röviden ránéz. - Petra schaut es kurz an.
:63. Aztán lefekszik. - Dann geht sie ins Bett.
:64. Néha gyorsan elalszik. - Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Néha sokáig ébren fekszik. - Manchmal liegt sie lange wach.
:66. De holnap újra eljön. - Aber morgen kommt sie wieder.
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:Zimmer fünfzehn
:1. Petra arbeitet jeden Abend im Altenheim Sonnenschein in Dresden.
:2. Sie fängt um siebzehn Uhr an und hört um zweiundzwanzig Uhr auf.
:3. Sie reinigt die Gänge, die Gemeinschaftsräume und die Bäder.
:4. Petra mag diese Arbeit, denn sie ist klar und hat ein Ende.
:5. Das Altenheim hat drei Stockwerke.
:6. Petra arbeitet am liebsten im zweiten Stock.
:7. Dort war Karl, ihr Mann.
:8. Karl ist vor zwei Jahren gestorben.
:9. Er hat ein Jahr lang in Zimmer fünfzehn gelebt, denn er konnte nicht mehr alleine sein.
:10. Er hatte Demenz und hat Petra manchmal nicht mehr erkannt.
:11. Das hat ihr sehr wehgetan.
:12. Aber sie ist trotzdem jeden Tag zu ihm gekommen.
:13. Petra hat nach Karls Tod lange nicht gearbeitet.
:14. Dann hat sie im Altenheim eine Stelle gefunden.
:15. Sie hat die Stelle genommen.
:16. Niemand hat gefragt warum.
:17. Jetzt wischt sie den Gang im zweiten Stock.
:18. Der Boden ist aus Linoleum und macht ein leises Geräusch.
:19. Die Türen der Zimmer sind meistens geschlossen.
:20. Manchmal hört sie Musik hinter den Türen, aber nachts ist es ruhig.
:21. Petra wischt von links nach rechts, Bahn für Bahn.
:22. Sie arbeitet langsam und sorgfältig.
:23. Vor Zimmer fünfzehn bleibt sie kurz stehen.
:24. Das Zimmer ist nicht leer, eine neue Bewohnerin schläft dort.
:25. Sie heißt Frau Winkler und hat weiße Haare.
:26. Petra kennt sie ein bisschen, denn sie putzt auch ihr Zimmer.
:27. Früher hat Petra dieses Zimmer auch gereinigt, als Karl noch dort war.
:28. Sie hat den Boden gewischt und das Fenster geputzt.
:29. Karl hat manchmal auf dem Bett gesessen und zugeschaut.
:30. Einmal hat er gesagt: „Wer bist du?"
:31. Petra hat geantwortet: „Ich bin deine Frau, Karl."
:32. Er hat gelächelt, aber er hat sie nicht erkannt.
:33. Sie denkt oft an diesen Moment.
:34. Jetzt geht sie in den Aufenthaltsraum am Ende des Ganges.
:35. Dort stehen zwei Sessel und ein kleiner Tisch.
:36. Petra setzt sich in den Sessel am Fenster.
:37. Sie sitzt drei Minuten.
:38. Durch das Fenster sieht sie die Straße und die Laternen.
:39. Es ist still.
:40. Dann steht sie auf und wischt den Aufenthaltsraum.
:41. Um acht Uhr kommt die Nachtschwester Birgit.
:42. „Frau Schreiber, möchten Sie Kaffee?", fragt sie.
:43. „Nein, danke", sagt Petra. „Ich bin gleich fertig."
:44. Birgit schaut sie kurz an.
:45. „Geht es Ihnen gut?"
:46. „Ja, es geht", sagt Petra.
:47. Birgit nickt und geht weiter.
:48. Petra wischt den letzten Gang fertig.
:49. Um zweiundzwanzig Uhr ist Petra fertig.
:50. Sie hat den Eimer geleert und alles aufgeräumt.
:51. Jetzt zieht sie ihre Jacke an.
:52. Die Jacke ist blau und ein bisschen alt.
:53. Petra geht durch den Haupteingang hinaus.
:54. Draußen ist es kalt und dunkel.
:55. Die Straße ist fast leer.
:56. Ein Bus fährt vorbei.
:57. Aber Petra geht lieber zu Fuß nach Hause.
:58. Der Weg dauert fünfzehn Minuten.
:59. Sie geht denselben Weg wie immer.
:60. Zu Hause hängt ein Foto von Karl an der Wand.
:61. Es ist ein altes Foto, Karl lacht darauf.
:62. Petra schaut es kurz an.
:63. Dann geht sie ins Bett.
:64. Manchmal schläft sie schnell ein.
:65. Manchmal liegt sie lange wach.
:66. Aber morgen kommt sie wieder.
|}
=== 2 ===
:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország)
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat.
:2. Hét éve nem látta már a házat.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment.
:12. Nico nem futott utána.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek.
:15. Aztán lépéseket hallott.
:16. Giulia megint ott volt.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.”
:22. „És a liget?”
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.”
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit.
:25. Nagyon nagy csend volt.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia.
:28. „Talán”, válaszolta Nico.
:29. De Giulia nem ment el.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt.
:32. Együtt ettek és beszélgettek.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget.
:36. „Mi ez?”, kérdezte.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.”
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.”
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat.
:46. Nico kiszaladt.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt.
:48. Balta volt a kezében.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból.
:51. Nem mondott semmit.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico.
:53. Giulia nem válaszolt.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre.
:55. Akkor mindent megértett.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét.
:57. Ez nem tartott sokáig.
:58. Giulia az ajtóban állt.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico.
:61. Röviden ránézett.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult.
:63. Giulia nem mozdult.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat.
:65. Nem nézett vissza.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Reggio Calabria narancsligete (Olaszország) - Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico vonattal hazautazott, mert el akarja adni a régi házat. - Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Hét éve nem látta már a házat. - Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. A ház az utca végén áll, a régi narancsliget mellett. - Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. A ház előtt Nico meglátott egy lányt. - Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Fekete haja volt, és régi farmert viselt. - Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Mit csinálsz itt?”, kérdezte Nico. - „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „A liget az én családomé”, mondta a lány. - „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Giuliának hívták, az apját pedig Ferrettinek. - Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico ismerte ezt a nevet, mert az apja gyűlölte őt. - Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Ez nem igaz”, mondta Nico. - „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „De igen”, mondta Giulia, aztán elment. - „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico nem futott utána. - Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Este Nico egyedül ült a teraszon. - Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Forróság volt, és a tücskök hangosan ciripeltek. - Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Aztán lépéseket hallott. - Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia megint ott volt. - Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Nem akartam ilyen udvariatlan lenni”, mondta. - „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „Pedig az voltál”, válaszolta Nico. - „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Leült, ő pedig vizet adott neki. - Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Miért vagy valójában itt?”, kérdezte a lány. - „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „El akarom adni a házat, aztán megint elutazom.” - „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „És a liget?” - „Und der Hain?"
:23. „A ligetet nem tartom meg, mert már nem itt lakom.” - „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia ránézett, de nem mondott semmit. - Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Nagyon nagy csend volt. - Es war sehr still.
:26. Aztán megcsókolta őt, Nico pedig nem mozdult. - Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Ez hiba volt”, mondta Giulia. - „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Talán”, válaszolta Nico. - „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. De Giulia nem ment el. - Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Öt napon át a narancsligetben találkoztak. - Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. A narancsok érettek voltak, és jó illatuk volt. - Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Együtt ettek és beszélgettek. - Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Tulajdonképpen mit akarsz csinálni?”, kérdezte Nico. - „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Nem tudom”, mondta Giulia. - „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Egyszer megfogta Nico kezét, és meglátott egy heget. - Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Mi ez?”, kérdezte. - „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Egy régi baleset. Semmi fontos.” - „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Egymás mellett feküdtek a fák alatt. - Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Az ég kék volt, és a levegő meleg. - Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia azt mondta: „Én mindig itt maradok.” - Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „És ha máshol is élhetnél?”, kérdezte Nico. - „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Giulia nem válaszolt, mert a válasz nehéz volt. - Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. Az utolsó éjszakán Nico hangos zajt hallott. - In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Felébredt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. A ligetben valaki kivágta a fákat. - Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico kiszaladt. - Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulia apja a kivágott fák előtt állt. - Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Balta volt a kezében. - Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Miért?”, kiáltotta Nico. - „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia kijött a szomszéd házból. - Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Nem mondott semmit. - Sie hat nichts gesagt.
:52. „Az apád tette ezt?”, kérdezte Nico. - „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia nem válaszolt. - Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico ránézett, aztán az öregemberre. - Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Akkor mindent megértett. - Dann hat er alles verstanden.
:56. Bement a házba, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Ez nem tartott sokáig. - Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia az ajtóban állt. - Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Kérlek, maradj”, mondta. - „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Nem tudok”, válaszolta Nico. - „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Röviden ránézett. - Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Aztán fogta a bőröndjét, és elindult. - Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia nem mozdult. - Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. A tükörben Nico látta a kivágott fákat. - Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Nem nézett vissza. - Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. Nápolyban három napon át nem aludt jól. - In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia nem írt neki, és ő sem írt Giuliának. - Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. A fák a földön feküdtek, és senki sem takarította el őket. - Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico soha többé nem beszélt a ligetről. - Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
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:Der Orangenhain von Reggio Calabria
:1. Nico ist mit dem Zug nach Hause gefahren, weil er das alte Haus verkaufen will.
:2. Er hat das Haus seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.
:3. Das Haus steht am Ende der Straße, neben dem alten Orangenhain.
:4. Vor dem Haus hat Nico ein Mädchen gesehen.
:5. Sie hat schwarze Haare und trägt alte Jeans.
:6. „Was machst du hier?", hat Nico gefragt.
:7. „Der Hain gehört meiner Familie", hat sie gesagt.
:8. Ihr Name ist Giulia, und ihr Vater heißt Ferretti.
:9. Nico kennt diesen Namen, denn sein Vater hat ihn gehasst.
:10. „Das stimmt nicht", hat Nico gesagt.
:11. „Doch", hat Giulia gesagt, und dann ist sie gegangen.
:12. Nico ist ihr nicht nachgelaufen.
:13. Am Abend hat Nico allein auf der Terrasse gesessen.
:14. Es war heiß, und die Grillen haben laut gezirpt.
:15. Dann hat er Schritte gehört.
:16. Giulia ist wieder da gewesen.
:17. „Ich wollte nicht so unhöflich sein", hat sie gesagt.
:18. „War es aber", hat Nico geantwortet.
:19. Sie hat sich hingesetzt, und er hat ihr Wasser gegeben.
:20. „Warum bist du wirklich hier?", hat sie gefragt.
:21. „Ich will das Haus verkaufen und dann wieder wegfahren."
:22. „Und der Hain?"
:23. „Den Hain behalte ich nicht, denn ich wohne nicht mehr hier."
:24. Giulia hat ihn angesehen, aber nichts gesagt.
:25. Es war sehr still.
:26. Dann hat sie ihn geküsst, und er hat sich nicht bewegt.
:27. „Das war falsch", hat sie gesagt.
:28. „Vielleicht", hat er geantwortet.
:29. Aber sie ist nicht weggegangen.
:30. Fünf Tage lang haben sie sich im Orangenhain getroffen.
:31. Die Orangen waren reif und haben gut gerochen.
:32. Sie haben zusammen gegessen und geredet.
:33. „Was willst du eigentlich machen?", hat Nico gefragt.
:34. „Ich weiß es nicht", hat sie gesagt.
:35. Einmal hat sie seine Hand gehalten und eine Narbe gesehen.
:36. „Was ist das?", hat sie gefragt.
:37. „Ein alter Unfall. Nichts Wichtiges."
:38. Sie haben nebeneinander unter den Bäumen gelegen.
:39. Der Himmel war blau und die Luft war warm.
:40. Giulia hat gesagt: „Ich bleibe immer hier."
:41. „Und wenn du woanders leben könntest?", hat Nico gefragt.
:42. Sie hat nicht geantwortet, denn die Antwort war schwer.
:43. In der letzten Nacht hat Nico ein lautes Geräusch gehört.
:44. Er ist aufgewacht und hat aus dem Fenster geschaut.
:45. Im Hain hat jemand die Bäume gefällt.
:46. Nico ist hinausgelaufen.
:47. Giulias Vater hat vor den gefällten Bäumen gestanden.
:48. Er hat eine Axt in der Hand gehabt.
:49. „Warum?", hat Nico geschrien.
:50. Giulia ist aus dem Nachbarhaus gekommen.
:51. Sie hat nichts gesagt.
:52. „Hat dein Vater das gemacht?", hat Nico gefragt.
:53. Giulia hat nicht geantwortet.
:54. Nico hat sie angeschaut und dann den alten Mann.
:55. Dann hat er alles verstanden.
:56. Er ist ins Haus gegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:57. Das hat nicht lange gedauert.
:58. Giulia hat in der Tür gestanden.
:59. „Bleib bitte", hat sie gesagt.
:60. „Ich kann nicht", hat er geantwortet.
:61. Er hat sie kurz angeschaut.
:62. Dann hat er seinen Koffer genommen und ist losgefahren.
:63. Giulia hat sich nicht bewegt.
:64. Im Spiegel hat er die gefällten Bäume gesehen.
:65. Er hat nicht zurückgeschaut.
:66. In Neapel hat er drei Tage lang nicht gut geschlafen.
:67. Giulia hat ihm nicht geschrieben, und er hat ihr nicht geschrieben.
:68. Die Bäume haben auf dem Boden gelegen, und niemand hat sie weggeräumt.
:69. Nico hat nie mehr über den Hain gesprochen.
|}
=== 3 ===
:A kikötőben
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást.
:4. Fritz halott volt.
:5. Szívrohamot kapott.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel.
:9. A temetés óta nem látták egymást.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma.
:11. „Szia, Inge”, mondta.
:12. „Szia”, mondta a nő.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna.
:17. Werner leült mellé.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte.
:19. Inge röviden elgondolkodott.
:20. „Ha akarsz”, mondta.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek.
:23. Ez így jó volt.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.”
:29. Inge egy ideig hallgatott.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.”
:31. Werner röviden felnevetett.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta.
:33. Öt órára elkészült a munka.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához.
:39. Inge levest és kenyeret készített.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett.
:45. Evés után kint ültek.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt.
:50. Werner tíz óráig maradt.
:51. Aztán elköszönt.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge.
:54. Werner az ajtóban állt.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki.
:56. Inge ezt észrevette.
:57. „Gyere újra”, mondta.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.”
:60. Werner bólintott.
:61. Elment.
:62. Inge utána nézett.
:63. Aztán becsukta az ajtót.
:64. Elmosogatta a tányérokat.
:65. Fritzre gondolt.
:66. És Wernerre is.
:67. Ez új volt.
:68. Korán lefeküdt aludni.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott.
:70. A kikötő csendes volt.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt.
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|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A kikötőben - Am Hafen
:1. Inge a kikötőben ült, és halászhálókat foltozott. - Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Jó volt az idő, de a munka nehéz volt. - Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz sok évvel korábban tanította meg neki a foltozást. - Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz halott volt. - Fritz war tot.
:5. Szívrohamot kapott. - Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Ez tizennyolc hónappal ezelőtt volt. - Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner egy keddi napon érkezett meg. - Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Sok éven át dolgozott együtt Fritzcel. - Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. A temetés óta nem látták egymást. - Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Egy régi kabát volt rajta és csizma. - Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Szia, Inge”, mondta. - „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Szia”, mondta a nő. - „Hallo", sagte sie.
:13. Inge nem tudta, hogy jönni fog. - Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „El akartam vinni a hálókat”, mondta Werner. - „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Ott vannak amott”, mondta Inge. - „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Tovább dolgozott, anélkül hogy felnézett volna. - Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner leült mellé. - Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Segíthetek?”, kérdezte. - „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge röviden elgondolkodott. - Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Ha akarsz”, mondta. - „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner ismerte a munkát, mert halász volt. - Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Egymás mellett dolgoztak, és keveset beszéltek. - Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Ez így jó volt. - Das war gut so.
:24. Délután Werner kávét vett elő a termoszából. - Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Te is kérsz?”, kérdezte. - „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Igen, szívesen”, mondta Inge. - „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Kávét ittak, és a tengert nézték. - Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner azt mondta: „Fritz sok mindenre megtanított engem.” - Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge egy ideig hallgatott. - Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Aztán azt mondta: „Engem is.” - Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner röviden felnevetett. - Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge elmosolyodott, először hetek óta. - Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Öt órára elkészült a munka. - Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. A hálók tisztán feküdtek egymás mellett. - Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner vitte a nehéz kosarakat. - Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Ez az én munkám”, mondta Inge. - „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Ma nem”, mondta Werner. - „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Együtt mentek Inge házához. - Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge levest és kenyeret készített. - Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner az asztalnál ült, és nézte. - Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Nem kell főznöd”, mondta. - „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Szeretek főzni”, mondta Inge. - „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. De már régóta nem főzött két emberre. - Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Az étel jó volt, és Werner mindent megevett. - Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Evés után kint ültek. - Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. A nap lement, és a kikötő csendes volt. - Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner Fritzről mesélt – egy régi viharról és egy régi viccről. - Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hallgatta, és nem mondott semmit. - Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Nem felejtette el Fritzet, de ez rendben volt. - Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner tíz óráig maradt. - Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Aztán elköszönt. - Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Köszönöm az ételt”, mondta. - „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Köszönöm a segítséget”, mondta Inge. - „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner az ajtóban állt. - Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Még mondani akart valamit, de nem mondta ki. - Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge ezt észrevette. - Inge hat das gemerkt.
:57. „Gyere újra”, mondta. - „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Tényleg?”, kérdezte Werner. - „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Igen”, mondta Inge, „ha akarsz.” - „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner bólintott. - Werner hat genickt.
:61. Elment. - Er ist gegangen.
:62. Inge utána nézett. - Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Aztán becsukta az ajtót. - Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Elmosogatta a tányérokat. - Sie hat die Teller gespült.
:65. Fritzre gondolt. - Sie hat an Fritz gedacht.
:66. És Wernerre is. - Und auch an Werner.
:67. Ez új volt. - Das war neu.
:68. Korán lefeküdt aludni. - Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Másnap reggel újra hálókat foltozott. - Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. A kikötő csendes volt. - Der Hafen war still.
:71. A tenger szürke volt és nyugodt. - Das Meer war grau und ruhig.
|}
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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|
:Am Hafen
:1. Inge hat am Hafen gesessen und Fischernetze geflickt.
:2. Das Wetter war gut, aber die Arbeit war schwer.
:3. Fritz hatte ihr das Flicken vor vielen Jahren beigebracht.
:4. Fritz war tot.
:5. Er hatte einen Herzinfarkt bekommen.
:6. Das war vor achtzehn Monaten.
:7. Werner ist an einem Dienstag angekommen.
:8. Er hat viele Jahre lang mit Fritz zusammen gearbeitet.
:9. Sie haben sich seit der Beerdigung nicht gesehen.
:10. Er hatte eine alte Jacke an und Stiefel.
:11. „Hallo, Inge", sagte er.
:12. „Hallo", sagte sie.
:13. Inge hat nicht gewusst, dass er kommt.
:14. „Ich wollte die Netze holen", sagte Werner.
:15. „Die sind da drüben", sagte Inge.
:16. Sie hat weiter gearbeitet, ohne aufzuschauen.
:17. Werner hat sich neben sie gesetzt.
:18. „Darf ich helfen?", fragte er.
:19. Inge hat kurz nachgedacht.
:20. „Wenn du willst", sagte sie.
:21. Werner hat die Arbeit gekannt, denn er war Fischer.
:22. Sie haben nebeneinander gearbeitet und wenig geredet.
:23. Das war gut so.
:24. Am Nachmittag hat Werner Kaffee aus seiner Thermoskanne geholt.
:25. „Möchtest du auch?", fragte er.
:26. „Ja, gerne", sagte Inge.
:27. Sie haben Kaffee getrunken und aufs Meer geschaut.
:28. Werner hat gesagt: „Fritz hat mich viel gelehrt."
:29. Inge hat eine Weile geschwiegen.
:30. Dann hat sie gesagt: „Mich auch."
:31. Werner hat kurz gelacht.
:32. Inge hat gelächelt, zum ersten Mal seit Wochen.
:33. Um fünf Uhr war die Arbeit fertig.
:34. Die Netze haben sauber nebeneinander gelegen.
:35. Werner hat die schweren Körbe getragen.
:36. „Das ist meine Arbeit", sagte Inge.
:37. „Heute nicht", sagte Werner.
:38. Sie sind zusammen zu Inges Haus gegangen.
:39. Inge hat Suppe und Brot gemacht.
:40. Werner hat am Tisch gesessen und zugeschaut.
:41. „Du musst nicht kochen", sagte er.
:42. „Ich koche gern", sagte Inge.
:43. Aber sie hat lange nicht mehr für zwei gekocht.
:44. Das Essen war gut, und Werner hat alles gegessen.
:45. Nach dem Essen haben sie draußen gesessen.
:46. Die Sonne ist untergegangen, und der Hafen war ruhig.
:47. Werner hat von Fritz erzählt – von einem alten Sturm und einem alten Witz.
:48. Inge hat zugehört und nichts gesagt.
:49. Sie hat Fritz nicht vergessen, aber das war in Ordnung.
:50. Werner ist bis zehn Uhr geblieben.
:51. Dann hat er sich verabschiedet.
:52. „Danke für das Essen", sagte er.
:53. „Danke für die Hilfe", sagte Inge.
:54. Werner hat an der Tür gestanden.
:55. Er wollte noch etwas sagen, aber er hat es nicht gesagt.
:56. Inge hat das gemerkt.
:57. „Komm wieder", sagte sie.
:58. „Wirklich?", fragte Werner.
:59. „Ja", sagte Inge, „wenn du willst."
:60. Werner hat genickt.
:61. Er ist gegangen.
:62. Inge hat ihm nachgeschaut.
:63. Dann hat sie die Tür zugemacht.
:64. Sie hat die Teller gespült.
:65. Sie hat an Fritz gedacht.
:66. Und auch an Werner.
:67. Das war neu.
:68. Sie ist früh schlafen gegangen.
:69. Am nächsten Morgen hat sie wieder Netze geflickt.
:70. Der Hafen war still.
:71. Das Meer war grau und ruhig.
|}
=== 4 ===
:A hamu
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra.
:18. Este valaki kopogott az ajtón.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el.
:28. Másnap a parton találkoztak.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara.
:33. „Még nem tudom”, mondta.
:34. De másnap még ott maradt.
:35. A második napon együtt főztek.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.”
:39. A csónak még mindig az apjáé volt.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját.
:62. A kabátja szövetén hamu volt.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hamu - Die Asche
:1. Nico nyolc éve nem élt már a szülőfalujában. - Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. A falu közvetlenül a tenger mellett fekszik Apuliában. - Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Azért tért vissza, mert el akarta adni a nagybátyja házát. - Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Gyorsan vissza akart menni Bolognába. - Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. A ház előtt egy fiatal nő állt, és cigarettázott. - Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Hosszú, sötét haja és vörös ajka volt. - Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „A ház most az apámé”, mondta. - „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico nem ismerte fel, de az apját jól ismerte. - Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Régen az apja elvette Nico családjától a csónakot. - Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Ez már sok éve történt, de Nico nem felejtette el. - Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Chiara a nevem”, mondta a nő. - „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. A cigarettát elnyomta a falon, és elment. - Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico utána nézett, amíg be nem fordult a sarkon. - Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. A ház öreg volt, és nedvességszaga volt. - Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico kinyitotta az összes ablakot, és körülnézett. - Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Minden kisebb volt, mint az emlékeiben. - Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. A gyerekkorára gondolt, és az ellopott csónakra. - Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Este valaki kopogott az ajtón. - Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara állt az ajtóban, egy üveg borral a kezében. - Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ma barátságtalan voltam veled, sajnálom”, mondta. - „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Kinyitotta az ajtót, és beengedte. - Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Az udvaron ültek, és együtt bort ittak. - Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Az apád ellopta a csónakot a családomtól”, mondta Nico. - „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Ezt pontosan tudom”, mondta Chiara. - „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Valóban nem jó ember”, tette még hozzá. - „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Az este meleg volt, és a hold a tengerre világított. - Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara megfogta a kezét, ő pedig nem húzta el. - Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Másnap a parton találkoztak. - Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Együtt úsztak, és a víznél ettek. - Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico már nem gondolt az eladásra. - Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Gondolt a bolognai munkájára, de nem akart elmenni. - Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Maradsz még néhány napot?”, kérdezte Chiara. - „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Még nem tudom”, mondta. - „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. De másnap még ott maradt. - Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. A második napon együtt főztek. - Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. A harmadik napon felmentek a ház tetejére. - Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Fentről látni lehetett a tengert és a kis kikötőt. - Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara a vízre mutatott, és azt mondta: „Ott van a csónak.” - Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. A csónak még mindig az apjáé volt. - Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Röviden nevetett, de csak egy pillanatra. - Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. Egy reggelen Nico füstszagot érzett. - An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Felkelt, és kinézett az ablakon. - Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. A régi halászhajó a kikötőben égett. - Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Olyan gyorsan futott ki, amilyen gyorsan csak tudott. - Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. A kikötőben Chiara apja állt, és nézte. - Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Az öregember nem tett semmit, és senkit sem hívott. - Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara mellette állt, és nem mozdult. - Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hangosan kiáltott, de senki sem válaszolt. - Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Visszament, és összepakolta a bőröndjét. - Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Nem sokkal később Chiara is bejött. - Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Kérlek, ne menj el”, mondta halkan. - „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Nem maradhatok itt”, mondta. - „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. A lány ránézett, de már nem mondott semmit. - Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Betette a bőröndöt a kocsiba. - Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Még egyszer utoljára ránézett Chiarára. - Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Aztán beindította a motort, és elindult. - Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. A tükörben látta Chiarát a ház előtt. - Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Mögötte világított az ég, mert a tűz még égett. - Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Nem kapcsolta be a rádiót, az egész úton nem. - Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Egész éjjel vezetett Bolognáig. - Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. Bolognában felakasztotta a kabátját. - In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. A kabátja szövetén hamu volt. - Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara a következő hetekben egyszer sem hívta fel. - Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Ő sem hívta fel ebben az időben. - Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Asche
:1. Nico hat seit acht Jahren nicht mehr in seinem Heimatdorf gelebt.
:2. Das Dorf liegt direkt am Meer in Apulien.
:3. Er ist zurückgekommen, weil er das Haus seines Onkels verkaufen wollte.
:4. Er wollte schnell wieder nach Bologna fahren.
:5. Vor dem Haus hat eine junge Frau gestanden und eine Zigarette geraucht.
:6. Sie hat lange dunkle Haare und rote Lippen gehabt.
:7. „Das Haus gehört jetzt meinem Vater", hat sie gesagt.
:8. Nico hat sie nicht erkannt, aber er hat ihren Vater gut gekannt.
:9. Früher hat ihr Vater Nicos Familie das Boot weggenommen.
:10. Das ist schon viele Jahre her, aber Nico hat es nicht vergessen.
:11. „Mein Name ist Chiara", hat die Frau gesagt.
:12. Sie hat die Zigarette an der Mauer ausgedrückt und ist weggegangen.
:13. Nico hat ihr nachgeschaut, bis sie um die Ecke gebogen ist.
:14. Das Haus war alt und es hat nach Feuchtigkeit gerochen.
:15. Nico hat alle Fenster aufgemacht und sich umgeschaut.
:16. Es war alles kleiner als in seiner Erinnerung.
:17. Er hat an seine Kindheit gedacht und an das gestohlene Boot.
:18. Am Abend hat jemand an die Tür geklopft.
:19. Chiara hat an der Tür gestanden, eine Flasche Wein in der Hand.
:20. „Ich war heute unfreundlich zu dir, das tut mir leid", hat sie gesagt.
:21. Er hat die Tür aufgemacht und sie hereingelassen.
:22. Sie haben im Hof gesessen und zusammen Wein getrunken.
:23. „Dein Vater hat meiner Familie das Boot gestohlen", hat Nico gesagt.
:24. „Das weiß ich genau", hat Chiara gesagt.
:25. „Er ist wirklich kein guter Mensch", hat sie noch hinzugefügt.
:26. Der Abend war warm und der Mond hat aufs Meer geschienen.
:27. Chiara hat seine Hand genommen, und er hat sie nicht weggenommen.
:28. Am nächsten Tag haben sie sich am Strand getroffen.
:29. Sie sind zusammen geschwommen und haben am Wasser gegessen.
:30. Nico hat nicht mehr an den Verkauf gedacht.
:31. Er hat an seine Arbeit in Bologna gedacht, aber er wollte nicht fahren.
:32. „Bleibst du noch ein paar Tage?", hat Chiara gefragt.
:33. „Ich weiß es noch nicht", hat er gesagt.
:34. Aber am nächsten Tag ist er noch dort geblieben.
:35. Am zweiten Tag haben sie zusammen gekocht.
:36. Am dritten Tag sind sie aufs Dach des Hauses gestiegen.
:37. Von oben hat man das Meer und den kleinen Hafen gesehen.
:38. Chiara hat auf das Wasser gezeigt und gesagt: „Dort liegt das Boot."
:39. Das Boot hat noch immer ihrem Vater gehört.
:40. Er hat kurz gelacht, aber nur für einen Moment.
:41. An einem Morgen hat Nico Rauch gerochen.
:42. Er ist aufgestanden und hat aus dem Fenster geschaut.
:43. Das alte Fischerboot am Hafen hat gebrannt.
:44. Er ist so schnell wie möglich rausgelaufen.
:45. Am Hafen hat Chiaras Vater gestanden und zugeschaut.
:46. Der alte Mann hat nichts getan und niemanden gerufen.
:47. Chiara hat neben ihm gestanden und sich nicht bewegt.
:48. Nico hat laut gerufen, aber niemand hat geantwortet.
:49. Er ist zurückgegangen und hat seinen Koffer gepackt.
:50. Kurz danach ist Chiara auch hereingekommen.
:51. „Bitte geh nicht weg", hat sie leise gesagt.
:52. „Ich kann hier nicht bleiben", hat er gesagt.
:53. Sie hat ihn angeschaut, aber sie hat nichts mehr gesagt.
:54. Er hat den Koffer in den Wagen gestellt.
:55. Er hat Chiara ein letztes Mal angeschaut.
:56. Dann hat er den Motor gestartet und ist losgefahren.
:57. Im Spiegel hat er Chiara vor dem Haus gesehen.
:58. Hinter ihr hat der Himmel geleuchtet, denn das Feuer hat noch gebrannt.
:59. Er hat das Radio nicht angemacht, die ganze Fahrt nicht.
:60. Er ist die ganze Nacht bis nach Bologna gefahren.
:61. In Bologna hat er seinen Mantel aufgehängt.
:62. Auf dem Stoff seines Mantels war Asche.
:63. Chiara hat ihn in den folgenden Wochen nie angerufen.
:64. Er hat sie in dieser Zeit auch nicht angerufen.
|}
=== 5 ===
:A kerékpár
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal.
:5. „Milyen volt az út?”
:6. „Nagyon hosszú.”
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját.
:8. Felolvasta a végrendeletet.
:9. A házat már eladták.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.”
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt.
:18. Paul és Stefan hallgattak.
:19. Stefan szólalt meg először.
:20. „Én akarom a kerékpárt.”
:21. Paul ránézett.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.”
:23. „A kerékpár mindkettőnké.”
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.”
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra.
:26. Stefan röviden elgondolkodott.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.”
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul.
:32. „Tudom.”
:33. Schreiber úr várt.
:34. Paul elgondolkodott.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.”
:36. Stefan bólintott.
:37. Schreiber úr mindent leírt.
:38. Paul és Stefan aláírták.
:39. Odakint nedves volt az utca.
:40. Stefan felvette a kabátját.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?”
:42. „Hívj fel.”
:43. Stefan bólintott, és elment.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni.
:47. De nem ez volt a lényeg.
:48. Busszal ment haza.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből.
:50. Bevitte a garázsába.
:51. Most az autója mellett volt.
:52. Megnézte a kerékpárt.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt.
:57. Paul sem telefonál.
:58. A kerékpár a garázsban áll.
:59. Paul nem tudja, miért akarta.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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|
:A kerékpár - Das Fahrrad
:1. A közjegyzőt Schreibernek hívták, és az irodája Hamburgban volt. - Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer tíz perccel korábban érkezett. - Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Volt nála egy táska, de nem nyitotta ki. - Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan pontosan érkezett, és kezet fogott Paullal. - Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Milyen volt az út?” - „Wie war die Fahrt?"
:6. „Nagyon hosszú.” - „Sehr lang."
:7. Schreiber úr kinyitotta az irattáskáját. - Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Felolvasta a végrendeletet. - Er hat das Testament vorgelesen.
:9. A házat már eladták. - Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. A számlán hatezer euró volt, és a pénzt felosztják. - Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Aztán Schreiber úr azt mondta: „A kerékpár nem szerepel a végrendeletben.” - Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. A kerékpár negyven éve állt a pincében. - Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Az apa minden szombaton azzal ment, amíg már nem tudott. - Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Régi volt és zöld, elöl pedig kosár volt rajta. - Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul gondozta a kerékpárt, mert az apa már nem tudta. - Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan Münchenben lakott, és csak karácsonykor jött. - Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Schreiber úr azt javasolta, hogy adják el a kerékpárt. - Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul és Stefan hallgattak. - Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan szólalt meg először. - Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Én akarom a kerékpárt.” - „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul ránézett. - Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Te soha nem voltál ott. Én csináltam mindent.” - „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „A kerékpár mindkettőnké.” - „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nem” – mondta Paul. „Három éven át én gondoztam.” - „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Schreiber úr letette a tollát az asztalra. - Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan röviden elgondolkodott. - Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Aztán azt mondta: „Megkaphatod. De akkor én apánk szerszámait akarom.” - Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. A szerszámok Paul garázsában álltak. - Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Magával vitte őket, mert nem volt szabad, hogy elvesszenek. - Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Valójában nem volt rájuk szüksége. - Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „A szerszámok nálam vannak” – mondta Paul. - „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Tudom.” - „Ich weiß."
:33. Schreiber úr várt. - Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul elgondolkodott. - Paul hat nachgedacht.
:35. Aztán azt mondta: „Jó. Te megkapod a szerszámokat. Én megkapom a kerékpárt.” - Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan bólintott. - Stefan hat genickt.
:37. Schreiber úr mindent leírt. - Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul és Stefan aláírták. - Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Odakint nedves volt az utca. - Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan felvette a kabátját. - Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Mikor mehetek el a szerszámokért?” - „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Hívj fel.” - „Ruf mich an."
:43. Stefan bólintott, és elment. - Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul még egy pillanatig az iroda előtt állt. - Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Az apára gondolt, aki szombatonként a pékségbe ment. - Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Arra is gondolt, hogy ő maga nem szeretett kerékpározni. - Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. De nem ez volt a lényeg. - Aber das war nicht der Punkt.
:48. Busszal ment haza. - Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. A kerékpárt másnap hozta fel a pincéből. - Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Bevitte a garázsába. - Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Most az autója mellett volt. - Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Megnézte a kerékpárt. - Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. A kosár rozsdás volt, a nyereg pedig szakadt. - Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Fogalma sem volt, mit kellene kezdenie vele. - Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Egy régi takarót terített a kerékpárra. - Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan nem telefonál a szerszámok miatt. - Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul sem telefonál. - Paul ruft auch nicht an.
:58. A kerékpár a garázsban áll. - Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul nem tudja, miért akarta. - Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. De azt tudja, miért nem kaphatta meg Stefan. - Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Das Fahrrad
:1. Der Notar hieß Schreiber und sein Büro war in Hamburg.
:2. Paul Fischer ist zehn Minuten zu früh gekommen.
:3. Er hatte eine Tasche dabei, aber er hat sie nicht geöffnet.
:4. Stefan ist pünktlich gekommen und hat Paul die Hand gegeben.
:5. „Wie war die Fahrt?"
:6. „Sehr lang."
:7. Herr Schreiber hat seine Mappe geöffnet.
:8. Er hat das Testament vorgelesen.
:9. Das Haus haben sie schon verkauft.
:10. Auf dem Konto waren sechstausend Euro, und das Geld wird aufgeteilt.
:11. Dann hat Herr Schreiber gesagt: „Das Fahrrad steht nicht im Testament."
:12. Das Fahrrad hat seit vierzig Jahren im Keller gestanden.
:13. Der Vater ist jeden Samstag damit gefahren, bis er es nicht mehr konnte.
:14. Es war alt und grün und hatte vorne einen Korb.
:15. Paul hat das Fahrrad gepflegt, weil der Vater es nicht mehr konnte.
:16. Stefan hat in München gewohnt und ist nur zu Weihnachten gekommen.
:17. Herr Schreiber hat vorgeschlagen, das Fahrrad zu verkaufen.
:18. Paul und Stefan haben geschwiegen.
:19. Stefan hat zuerst gesprochen.
:20. „Ich will das Fahrrad haben."
:21. Paul hat ihn angeschaut.
:22. „Du warst nie da. Ich habe alles gemacht."
:23. „Das Fahrrad gehört uns beiden."
:24. „Nein", hat Paul gesagt. „Ich habe es drei Jahre lang gepflegt."
:25. Herr Schreiber hat seinen Stift auf den Tisch gelegt.
:26. Stefan hat kurz nachgedacht.
:27. Dann hat er gesagt: „Du kannst es haben. Aber dann will ich das Werkzeug von Vater."
:28. Das Werkzeug hat in Pauls Garage gestanden.
:29. Er hatte es mitgenommen, denn es sollte nicht verloren gehen.
:30. Er hat es nicht wirklich gebraucht.
:31. „Das Werkzeug ist bei mir", hat Paul gesagt.
:32. „Ich weiß."
:33. Herr Schreiber hat gewartet.
:34. Paul hat nachgedacht.
:35. Dann hat er gesagt: „Gut. Du bekommst das Werkzeug. Ich bekomme das Fahrrad."
:36. Stefan hat genickt.
:37. Herr Schreiber hat alles aufgeschrieben.
:38. Paul und Stefan haben unterschrieben.
:39. Draußen war die Straße nass.
:40. Stefan hat seinen Mantel angezogen.
:41. „Wann kann ich das Werkzeug holen?"
:42. „Ruf mich an."
:43. Stefan hat genickt und ist gegangen.
:44. Paul ist noch einen Moment vor dem Büro gestanden.
:45. Er hat an den Vater gedacht, der samstags zur Bäckerei gefahren ist.
:46. Er hat auch daran gedacht, dass er selbst kein Fahrrad fahren mochte.
:47. Aber das war nicht der Punkt.
:48. Er ist mit dem Bus nach Hause gefahren.
:49. Das Fahrrad hat er am nächsten Tag aus dem Keller geholt.
:50. Er hat es in seine Garage getragen.
:51. Es war jetzt neben seinem Auto.
:52. Er hat das Fahrrad angeschaut.
:53. Der Korb war verrostet und der Sattel war gerissen.
:54. Er hatte keinen Plan, was er damit machen sollte.
:55. Er hat eine alte Decke über das Fahrrad gelegt.
:56. Stefan ruft wegen des Werkzeugs nicht an.
:57. Paul ruft auch nicht an.
:58. Das Fahrrad steht in der Garage.
:59. Paul weiß nicht, warum er es wollte.
:60. Aber er weiß, warum Stefan es nicht bekommen durfte.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten A1 Teil 17
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2026-05-18T16:12:39Z
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=== 1 ===
:Osztályterem négy
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít.
:2. Délután háromkor kezd.
:3. A gyerekek akkor már elmentek.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található.
:6. Anna négy éve dolgozik itt.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló.
:8. A 4a osztályba járt.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg.
:10. Nyolcéves volt.
:11. Súlyos betegsége volt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt.
:14. Most már nem sír.
:15. Dolgozik.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel.
:19. A víz tisztítószerszagú.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja.
:23. Ez az utolsó helyisége.
:24. Ez volt Tim osztályterme.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját.
:26. A terem nem nagy.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne.
:28. A falak világossárgák.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ.
:30. Anna leteszi a vödröt.
:31. Leül egy székre.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki.
:34. Anna erre a helyre néz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának.
:37. Néhány percig ott ül.
:38. Nem mond semmit.
:39. Timre gondol.
:40. Aztán Anna feláll.
:41. Fogja a felmosót.
:42. Felmossa a padlót.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.”
:46. „Szia” – mondja Vera.
:47. Anna int.
:48. Egyedül dolgozik tovább.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van.
:50. Mindent tisztára takarított.
:51. Kiüríti a vödröt.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe.
:53. Aztán felveszi a kabátját.
:54. A kabát zöld.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron.
:56. Még világos van.
:57. Néhány levél fekszik a földön.
:58. Anna hazamegy.
:59. Az út tíz percig tart.
:60. Otthon teát készít.
:61. Az asztalnál ül és iszik.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről.
:63. Tim nevet a fényképen.
:64. Piros póló van rajta.
:65. Anna nézi a fényképet.
:66. Holnap újra eljön.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Osztályterem négy - Klassenraum vier
:1. Anna mindennap egy általános iskolát takarít. - Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Délután háromkor kezd. - Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. A gyerekek akkor már elmentek. - Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Az iskola neve Grundschule am Park. - Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Erfurtban található. - Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna négy éve dolgozik itt. - Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. A fia, Tim itt volt tanuló. - Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. A 4a osztályba járt. - Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim öt évvel ezelőtt halt meg. - Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Nyolcéves volt. - Er war acht Jahre alt.
:11. Súlyos betegsége volt. - Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Ez nagyon szörnyű volt. - Das war sehr schlimm.
:13. Anna sokáig sírt, amikor ez történt. - Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Most már nem sír. - Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Dolgozik. - Sie arbeitet.
:16. Anna mindennap először a folyosókat takarítja. - Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Aztán jönnek az osztálytermek. - Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Van nála egy felmosó és egy vödör meleg vízzel. - Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. A víz tisztítószerszagú. - Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna ismeri az iskola minden helyiségét. - Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Tudja, mennyi idő kell neki minden egyes helyiséghez. - Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. A végén mindig a négyes termet takarítja. - Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Ez az utolsó helyisége. - Das ist ihr letzter Raum.
:24. Ez volt Tim osztályterme. - Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna kinyitja a négyes terem ajtaját. - Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. A terem nem nagy. - Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Húsz asztal és húsz szék van benne. - Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. A falak világossárgák. - Die Wände sind hellgelb.
:29. Elöl egy nagy zöld tábla függ. - Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna leteszi a vödröt. - Anna stellt den Eimer ab.
:31. Leül egy székre. - Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim itt, elöl jobb oldalon ült. - Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Ezt a tanítónő mondta neki. - Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna erre a helyre néz. - Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Tudja, hogy Tim szerette ezt a termet. - Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Sokat mesélt róla az anyjának. - Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Néhány percig ott ül. - Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:39. Timre gondol. - Sie denkt an Tim.
:40. Aztán Anna feláll. - Dann steht Anna auf.
:41. Fogja a felmosót. - Sie nimmt den Mopp.
:42. Felmossa a padlót. - Sie putzt den Boden.
:43. Vera, a kolléganője, rövid időre bejön. - Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Én most megyek” – mondja Vera. - „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Rendben” – mondja Anna. „Holnap találkozunk.” - „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Szia” – mondja Vera. - „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna int. - Anna winkt.
:48. Egyedül dolgozik tovább. - Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Tizenhét órakor Anna kész van. - Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Mindent tisztára takarított. - Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Kiüríti a vödröt. - Sie leert den Eimer aus.
:52. Beteszi a felmosót a szekrénybe. - Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Aztán felveszi a kabátját. - Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. A kabát zöld. - Die Jacke ist grün.
:55. Anna átmegy az iskolaudvaron. - Anna geht durch den Schulhof.
:56. Még világos van. - Es ist noch hell.
:57. Néhány levél fekszik a földön. - Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna hazamegy. - Anna geht nach Hause.
:59. Az út tíz percig tart. - Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Otthon teát készít. - Zu Hause macht sie Tee.
:61. Az asztalnál ül és iszik. - Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Az asztalon van egy fényképe Timről. - Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim nevet a fényképen. - Tim lacht auf dem Foto.
:64. Piros póló van rajta. - Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna nézi a fényképet. - Anna schaut das Foto an.
:66. Holnap újra eljön. - Morgen kommt sie wieder.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Klassenraum vier
:1. Anna putzt jeden Tag eine Grundschule.
:2. Sie fängt um fünfzehn Uhr an.
:3. Die Kinder sind dann schon weg.
:4. Die Schule heißt Grundschule am Park.
:5. Sie liegt in Erfurt.
:6. Anna arbeitet hier seit vier Jahren.
:7. Ihr Sohn Tim war hier Schüler.
:8. Er war in der Klasse 4a.
:9. Tim ist vor fünf Jahren gestorben.
:10. Er war acht Jahre alt.
:11. Er hat eine schwere Krankheit gehabt.
:12. Das war sehr schlimm.
:13. Anna hat lange geweint, als das passiert ist.
:14. Jetzt weint sie nicht mehr.
:15. Sie arbeitet.
:16. Jeden Tag putzt Anna zuerst die Flure.
:17. Dann kommen die Klassenzimmer.
:18. Sie hat einen Mopp und einen Eimer mit warmem Wasser.
:19. Das Wasser riecht nach Putzmittel.
:20. Anna kennt jeden Raum in der Schule.
:21. Sie weiß, wie lange sie für jeden Raum braucht.
:22. Am Ende putzt sie immer Zimmer vier.
:23. Das ist ihr letzter Raum.
:24. Das war das Klassenzimmer von Tim.
:25. Anna öffnet die Tür von Zimmer vier.
:26. Das Zimmer ist nicht groß.
:27. Es hat zwanzig Tische und zwanzig Stühle.
:28. Die Wände sind hellgelb.
:29. Vorne hängt eine große grüne Tafel.
:30. Anna stellt den Eimer ab.
:31. Sie setzt sich auf einen Stuhl.
:32. Tim hat hier vorne rechts gesessen.
:33. Das hat ihr die Lehrerin gesagt.
:34. Anna schaut auf diesen Platz.
:35. Sie weiß, dass Tim dieses Zimmer geliebt hat.
:36. Er hat seiner Mutter viel davon erzählt.
:37. Sie sitzt ein paar Minuten da.
:38. Sie sagt nichts.
:39. Sie denkt an Tim.
:40. Dann steht Anna auf.
:41. Sie nimmt den Mopp.
:42. Sie putzt den Boden.
:43. Die Kollegin Vera kommt kurz herein.
:44. „Ich gehe jetzt", sagt Vera.
:45. „Okay", sagt Anna. „Bis morgen."
:46. „Tschüss", sagt Vera.
:47. Anna winkt.
:48. Sie arbeitet alleine weiter.
:49. Um siebzehn Uhr ist Anna fertig.
:50. Sie hat alles sauber gemacht.
:51. Sie leert den Eimer aus.
:52. Sie stellt den Mopp in den Schrank.
:53. Dann zieht sie ihre Jacke an.
:54. Die Jacke ist grün.
:55. Anna geht durch den Schulhof.
:56. Es ist noch hell.
:57. Ein paar Blätter liegen auf dem Boden.
:58. Anna geht nach Hause.
:59. Der Weg dauert zehn Minuten.
:60. Zu Hause macht sie Tee.
:61. Sie sitzt am Tisch und trinkt.
:62. Sie hat ein Foto von Tim auf dem Tisch.
:63. Tim lacht auf dem Foto.
:64. Er hat ein rotes T-Shirt an.
:65. Anna schaut das Foto an.
:66. Morgen kommt sie wieder.
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=== 2 ===
:A tűz a kertben
:1. Toni visszatér a faluba.
:2. Régóta nem látta a falut.
:3. El akarja adni a régi házat.
:4. A ház a nagyanyjáé.
:5. A nagyanyja meghalt.
:6. A ház előtt egy nő áll.
:7. Fekete haja van.
:8. Elena a neve.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni.
:12. Elena elmegy.
:13. Toni utána néz.
:14. Este Toni a ház előtt ül.
:15. Forróság van.
:16. A nap lemegy.
:17. Aztán Elena visszatér.
:18. „Sajnálom”, mondja.
:19. Toni nem mond semmit.
:20. Elena leül mellé.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet.
:22. Együtt isznak.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni.
:25. „És aztán megint elmész?”
:26. „Igen.”
:27. Csend van.
:28. Elena ránéz.
:29. Aztán megcsókolja.
:30. Toni meglepődik.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni.
:33. De Elena marad.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben.
:35. A fák nagyok és öregek.
:36. Elena ételt hoz.
:37. Toni bort hoz.
:38. Beszélgetnek és nevetnek.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?”
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?”
:41. „Nem.”
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena.
:44. „Régi. Semmi.”
:45. Elena fogja a kezét.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben.
:47. Az ég kék.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok.
:49. De nem mondja ki.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez.
:51. Az ablakhoz megy.
:52. A kert ég.
:53. Toni kiszalad.
:54. Meglátja Elena apját.
:55. A férfi a tűz előtt áll.
:56. Nem tesz semmit.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni.
:58. Elena is kijön.
:59. Nem mond semmit.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni.
:61. Elena nem néz rá.
:62. Toni megérti.
:63. Visszamegy a házba.
:64. Összepakolja a bőröndjét.
:65. Gyorsan megy.
:66. Elena az ajtóban áll.
:67. „Maradj”, mondja.
:68. „Nem”, mondja Toni.
:69. Ránéz.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt.
:71. Kimegy.
:72. Elindul az autóval.
:73. A tükörben látja a tüzet.
:74. Nem néz vissza.
:75. Rómában néha Elenára gondol.
:76. Nem ír neki.
:77. Ő sem ír.
:78. A kert eltűnt.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A tűz a kertben - Das Feuer im Garten
:1. Toni visszatér a faluba. - Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Régóta nem látta a falut. - Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. El akarja adni a régi házat. - Er will das alte Haus verkaufen.
:4. A ház a nagyanyjáé. - Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. A nagyanyja meghalt. - Seine Großmutter ist tot.
:6. A ház előtt egy nő áll. - Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Fekete haja van. - Sie hat schwarze Haare.
:8. Elena a neve. - Ihr Name ist Elena.
:9. „Mit csinálsz itt?”, kérdezi Toni. - „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Ez a mi kertünk”, mondja Elena. - „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Ez nem igaz”, mondja Toni. - „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena elmegy. - Elena geht weg.
:13. Toni utána néz. - Toni schaut ihr nach.
:14. Este Toni a ház előtt ül. - Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Forróság van. - Es ist heiß.
:16. A nap lemegy. - Die Sonne geht unter.
:17. Aztán Elena visszatér. - Dann kommt Elena zurück.
:18. „Sajnálom”, mondja. - „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni nem mond semmit. - Toni sagt nichts.
:20. Elena leül mellé. - Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni ad neki egy pohár vizet. - Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Együtt isznak. - Sie trinken zusammen.
:23. „Miért vagy itt?”, kérdezi Elena. - „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Eladom a házat”, mondja Toni. - „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „És aztán megint elmész?” - „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Igen.” - „Ja."
:27. Csend van. - Es ist still.
:28. Elena ránéz. - Elena schaut ihn an.
:29. Aztán megcsókolja. - Dann küsst sie ihn.
:30. Toni meglepődik. - Toni ist überrascht.
:31. „Ez hiba volt”, mondja Elena. - „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Talán”, mondja Toni. - „Vielleicht", sagt Toni.
:33. De Elena marad. - Aber sie bleibt.
:34. Négy napon át találkoznak a régi kertben. - Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. A fák nagyok és öregek. - Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena ételt hoz. - Elena bringt Essen.
:37. Toni bort hoz. - Toni bringt Wein.
:38. Beszélgetnek és nevetnek. - Sie reden und lachen.
:39. Egyszer Elena megkérdezi: „Szeretsz valakit Rómában?” - Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nem”, mondja Toni. „És te?” - „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nem.” - „Nein."
:42. Egyszer Toni megmutat egy heget a kezén. - Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Mi ez?”, kérdezi Elena. - „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Régi. Semmi.” - „Alt. Nichts."
:45. Elena fogja a kezét. - Elena hält seine Hand.
:46. Egymás mellett fekszenek a fűben. - Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Az ég kék. - Der Himmel ist blau.
:48. Toni azt gondolja: Talán tovább maradok. - Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. De nem mondja ki. - Aber er sagt es nicht.
:50. Éjszaka Toni füstszagot érez. - In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Az ablakhoz megy. - Er geht zum Fenster.
:52. A kert ég. - Der Garten brennt.
:53. Toni kiszalad. - Toni läuft hinaus.
:54. Meglátja Elena apját. - Er sieht Elenas Vater.
:55. A férfi a tűz előtt áll. - Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Nem tesz semmit. - Er macht nichts.
:57. „Mit művelsz itt?”, kiáltja Toni. - „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena is kijön. - Elena kommt auch raus.
:59. Nem mond semmit. - Sie sagt nichts.
:60. „Apád tette ezt?”, kérdezi Toni. - „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena nem néz rá. - Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni megérti. - Toni versteht.
:63. Visszamegy a házba. - Er geht zurück ins Haus.
:64. Összepakolja a bőröndjét. - Er packt seinen Koffer.
:65. Gyorsan megy. - Es geht schnell.
:66. Elena az ajtóban áll. - Elena steht in der Tür.
:67. „Maradj”, mondja. - „Bleib", sagt sie.
:68. „Nem”, mondja Toni. - „Nein", sagt Toni.
:69. Ránéz. - Er schaut sie an.
:70. Aztán felveszi a bőröndöt. - Dann nimmt er den Koffer.
:71. Kimegy. - Er geht raus.
:72. Elindul az autóval. - Er fährt los.
:73. A tükörben látja a tüzet. - Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Nem néz vissza. - Er schaut nicht zurück.
:75. Rómában néha Elenára gondol. - In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Nem ír neki. - Er schreibt ihr nicht.
:77. Ő sem ír. - Sie schreibt auch nicht.
:78. A kert eltűnt. - Der Garten ist weg.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Feuer im Garten
:1. Toni kommt zurück ins Dorf.
:2. Er hat das Dorf lange nicht gesehen.
:3. Er will das alte Haus verkaufen.
:4. Das Haus gehört seiner Großmutter.
:5. Seine Großmutter ist tot.
:6. Vor dem Haus steht eine Frau.
:7. Sie hat schwarze Haare.
:8. Ihr Name ist Elena.
:9. „Was machst du hier?", fragt Toni.
:10. „Das ist unser Garten", sagt Elena.
:11. „Das stimmt nicht", sagt Toni.
:12. Elena geht weg.
:13. Toni schaut ihr nach.
:14. Am Abend sitzt Toni vor dem Haus.
:15. Es ist heiß.
:16. Die Sonne geht unter.
:17. Dann kommt Elena zurück.
:18. „Es tut mir leid", sagt sie.
:19. Toni sagt nichts.
:20. Elena setzt sich neben ihn.
:21. Toni gibt ihr ein Glas Wasser.
:22. Sie trinken zusammen.
:23. „Warum bist du hier?", fragt Elena.
:24. „Ich verkaufe das Haus", sagt Toni.
:25. „Und dann fährst du wieder weg?"
:26. „Ja."
:27. Es ist still.
:28. Elena schaut ihn an.
:29. Dann küsst sie ihn.
:30. Toni ist überrascht.
:31. „Das war falsch", sagt Elena.
:32. „Vielleicht", sagt Toni.
:33. Aber sie bleibt.
:34. Vier Tage lang treffen sie sich im alten Garten.
:35. Die Bäume sind groß und alt.
:36. Elena bringt Essen.
:37. Toni bringt Wein.
:38. Sie reden und lachen.
:39. Einmal fragt Elena: „Liebst du jemanden in Rom?"
:40. „Nein", sagt Toni. „Und du?"
:41. „Nein."
:42. Einmal zeigt Toni eine Narbe an der Hand.
:43. „Was ist das?", fragt Elena.
:44. „Alt. Nichts."
:45. Elena hält seine Hand.
:46. Sie liegen nebeneinander im Gras.
:47. Der Himmel ist blau.
:48. Toni denkt: Vielleicht bleibe ich länger.
:49. Aber er sagt es nicht.
:50. In der Nacht riecht Toni Rauch.
:51. Er geht zum Fenster.
:52. Der Garten brennt.
:53. Toni läuft hinaus.
:54. Er sieht Elenas Vater.
:55. Der Mann steht vor dem Feuer.
:56. Er macht nichts.
:57. „Was tust du da?", schreit Toni.
:58. Elena kommt auch raus.
:59. Sie sagt nichts.
:60. „Hat dein Vater das gemacht?", fragt Toni.
:61. Elena schaut ihn nicht an.
:62. Toni versteht.
:63. Er geht zurück ins Haus.
:64. Er packt seinen Koffer.
:65. Es geht schnell.
:66. Elena steht in der Tür.
:67. „Bleib", sagt sie.
:68. „Nein", sagt Toni.
:69. Er schaut sie an.
:70. Dann nimmt er den Koffer.
:71. Er geht raus.
:72. Er fährt los.
:73. Im Spiegel sieht er das Feuer.
:74. Er schaut nicht zurück.
:75. In Rom denkt er manchmal an Elena.
:76. Er schreibt ihr nicht.
:77. Sie schreibt auch nicht.
:78. Der Garten ist weg.
|}
=== 3 ===
:Az almák
:1. Anna a kertben áll.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket.
:3. A fa nagy és öreg.
:4. Josef ültette ezt a fát.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt.
:6. Anna most egyedül dolgozik.
:7. Ma Karl jön.
:8. Karl Josef öccse.
:9. Tegnap telefonált.
:10. Segíteni akar.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála.
:13. „Szia, Anna” – mondja.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő.
:15. Anna örül, hogy itt van.
:16. De ezt nem mondja ki.
:17. Karl megnézi a fát.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja.
:19. „Igen” – mondja Anna.
:20. Ad neki egy kosarat.
:21. Együtt dolgoznak.
:22. Karl magas és erős.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat.
:24. Anna az alsókat szedi.
:25. Ma meleg van.
:26. Süt a nap, és forróság van.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát.
:30. „Tudom” – mondja halkan.
:31. Aztán tovább dolgoznak.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak.
:33. Annánál kenyér és sajt van.
:34. Leülnek a fa alá.
:35. Jólesik az árnyékban lenni.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna.
:38. Karl bólint.
:39. Esznek, és keveset beszélnek.
:40. Ez így rendben van.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak.
:42. Karl mindet beviszi a házba.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl.
:45. Anna kávét főzött.
:46. Együtt kávéznak a konyhában.
:47. Karl körülnéz.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg.
:49. Karl nem mond semmit.
:50. Anna sem.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.”
:52. Anna a kávéjára néz.
:53. „Tudom” – mondja.
:54. Csend lesz.
:55. Karl feláll.
:56. „Most mennem kell” – mondja.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.”
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz.
:62. Együtt esznek az asztalnál.
:63. Jó érzés.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről.
:65. Anna egyszer nevet.
:66. Ez nem gyakran fordul elő.
:67. Másnap reggel Karl elutazik.
:68. Anna a ház előtt áll.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.”
:71. Elhajt.
:72. Anna utána néz.
:73. Aztán bemegy a kertbe.
:74. A fa még mindig ott áll.
:75. Leszed egy almát.
:76. Piros és édes.
:77. Josefra gondol.
:78. És Karlra.
:79. Aztán tovább dolgozik.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az almák - Die Äpfel
:1. Anna a kertben áll. - Anna steht im Garten.
:2. Almákat szed, és egy kosárba teszi őket. - Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. A fa nagy és öreg. - Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef ültette ezt a fát. - Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef egy évvel ezelőtt meghalt. - Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna most egyedül dolgozik. - Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Ma Karl jön. - Heute kommt Karl.
:8. Karl Josef öccse. - Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Tegnap telefonált. - Er hat gestern angerufen.
:10. Segíteni akar. - Er will helfen.
:11. Karl tíz órakor érkezik meg. - Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Kék kabátot visel, és hátizsák van nála. - Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Szia, Anna” – mondja. - „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Szia, Karl” – mondja ő. - „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna örül, hogy itt van. - Anna ist froh, dass er da ist.
:16. De ezt nem mondja ki. - Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl megnézi a fát. - Karl schaut den Baum an.
:18. „Ez nagyon sok alma” – mondja. - „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Igen” – mondja Anna. - „Ja", sagt Anna.
:20. Ad neki egy kosarat. - Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Együtt dolgoznak. - Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl magas és erős. - Karl ist groß und stark.
:23. Ő szedi le a magasan lévő almákat. - Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna az alsókat szedi. - Anna pflückt die unteren.
:25. Ma meleg van. - Es ist warm heute.
:26. Süt a nap, és forróság van. - Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl jól és gyorsan dolgozik. - Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef is így csinálta” – mondja Anna. - „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl rövid időre abbahagyja a munkát. - Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Tudom” – mondja halkan. - „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Aztán tovább dolgoznak. - Dann arbeiten sie weiter.
:32. Tizenkét órakor szünetet tartanak. - Um zwölf machen sie Pause.
:33. Annánál kenyér és sajt van. - Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Leülnek a fa alá. - Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Jólesik az árnyékban lenni. - Es ist schön im Schatten.
:36. „Hogy vagy?” – kérdezi Karl. - „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Megvagyok” – mondja Anna. - „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl bólint. - Karl nickt.
:39. Esznek, és keveset beszélnek. - Sie essen und reden wenig.
:40. Ez így rendben van. - Das ist in Ordnung.
:41. Délutánra tele vannak a kosarak. - Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl mindet beviszi a házba. - Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Ezt nem kell megtenned” – mondja Anna. - „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Szívesen csinálom” – mondja Karl. - „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna kávét főzött. - Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Együtt kávéznak a konyhában. - Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl körülnéz. - Karl schaut sich um.
:48. Josef kabátja még mindig az ajtón lóg. - Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl nem mond semmit. - Karl sagt nichts.
:50. Anna sem. - Anna auch nicht.
:51. Aztán Karl azt mondja: „Nagyon szeretett téged.” - Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna a kávéjára néz. - Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Tudom” – mondja. - „Ich weiß", sagt sie.
:54. Csend lesz. - Es wird still.
:55. Karl feláll. - Karl steht auf.
:56. „Most mennem kell” – mondja. - „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Még ma?” – kérdezi Anna. - „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Igen, de holnap reggel újra jövök.” - „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Maradj vacsorára” – mondja Anna. - „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Szívesen” – mondja Karl. - „Gern", sagt Karl.
:61. Anna levest és tésztát főz. - Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Együtt esznek az asztalnál. - Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Jó érzés. - Es ist schön.
:64. Karl Josefről mesél, a régi időkről. - Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna egyszer nevet. - Anna lacht einmal.
:66. Ez nem gyakran fordul elő. - Das passiert nicht oft.
:67. Másnap reggel Karl elutazik. - Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna a ház előtt áll. - Anna steht vor dem Haus.
:69. „Gyere vissza hamar” – mondja. - „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Igen” – mondja Karl –, „jövök.” - „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Elhajt. - Er fährt ab.
:72. Anna utána néz. - Anna schaut ihm nach.
:73. Aztán bemegy a kertbe. - Dann geht sie in den Garten.
:74. A fa még mindig ott áll. - Der Baum steht noch da.
:75. Leszed egy almát. - Sie pflückt einen Apfel.
:76. Piros és édes. - Er ist rot und süß.
:77. Josefra gondol. - Sie denkt an Josef.
:78. És Karlra. - Und an Karl.
:79. Aztán tovább dolgozik. - Dann arbeitet sie weiter.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Die Äpfel
:1. Anna steht im Garten.
:2. Sie pflückt Äpfel und legt sie in einen Korb.
:3. Der Baum ist groß und alt.
:4. Josef hat diesen Baum gepflanzt.
:5. Josef ist vor einem Jahr gestorben.
:6. Anna arbeitet jetzt allein.
:7. Heute kommt Karl.
:8. Karl ist Josefs jüngerer Bruder.
:9. Er hat gestern angerufen.
:10. Er will helfen.
:11. Karl kommt um zehn Uhr an.
:12. Er trägt eine blaue Jacke und hat einen Rucksack dabei.
:13. „Hallo, Anna", sagt er.
:14. „Hallo, Karl", sagt sie.
:15. Anna ist froh, dass er da ist.
:16. Aber sie sagt das nicht.
:17. Karl schaut den Baum an.
:18. „Das sind viele Äpfel", sagt er.
:19. „Ja", sagt Anna.
:20. Sie gibt ihm einen Korb.
:21. Sie arbeiten zusammen.
:22. Karl ist groß und stark.
:23. Er pflückt die hohen Äpfel.
:24. Anna pflückt die unteren.
:25. Es ist warm heute.
:26. Die Sonne scheint, und es ist heiß.
:27. Karl arbeitet gut und schnell.
:28. „Josef hat das auch so gemacht", sagt Anna.
:29. Karl hört kurz auf zu arbeiten.
:30. „Ich weiß", sagt er leise.
:31. Dann arbeiten sie weiter.
:32. Um zwölf machen sie Pause.
:33. Anna hat Brot und Käse dabei.
:34. Sie setzen sich unter den Baum.
:35. Es ist schön im Schatten.
:36. „Wie geht es dir?", fragt Karl.
:37. „Es geht", sagt Anna.
:38. Karl nickt.
:39. Sie essen und reden wenig.
:40. Das ist in Ordnung.
:41. Am Nachmittag sind die Körbe voll.
:42. Karl trägt sie alle ins Haus.
:43. „Du musst das nicht machen", sagt Anna.
:44. „Ich mache das gern", sagt Karl.
:45. Anna hat Kaffee gekocht.
:46. Sie trinken Kaffee zusammen in der Küche.
:47. Karl schaut sich um.
:48. Josefs Jacke hängt noch an der Tür.
:49. Karl sagt nichts.
:50. Anna auch nicht.
:51. Dann sagt Karl: „Er hat dich sehr geliebt."
:52. Anna schaut auf ihren Kaffee.
:53. „Ich weiß", sagt sie.
:54. Es wird still.
:55. Karl steht auf.
:56. „Ich muss jetzt gehen", sagt er.
:57. „Heute noch?", fragt Anna.
:58. „Ja, aber ich komme morgen früh wieder."
:59. „Bleib zum Abendessen", sagt Anna.
:60. „Gern", sagt Karl.
:61. Anna kocht Suppe und Nudeln.
:62. Sie essen zusammen am Tisch.
:63. Es ist schön.
:64. Karl erzählt von Josef – von früher.
:65. Anna lacht einmal.
:66. Das passiert nicht oft.
:67. Am nächsten Morgen fährt Karl.
:68. Anna steht vor dem Haus.
:69. „Komm bald wieder", sagt sie.
:70. „Ja", sagt Karl, „ich komme."
:71. Er fährt ab.
:72. Anna schaut ihm nach.
:73. Dann geht sie in den Garten.
:74. Der Baum steht noch da.
:75. Sie pflückt einen Apfel.
:76. Er ist rot und süß.
:77. Sie denkt an Josef.
:78. Und an Karl.
:79. Dann arbeitet sie weiter.
|}
=== 4 ===
:A bőrönd
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát.
:5. Kiszáll az autóból.
:6. Odakint nagyon meleg van.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll.
:8. Hosszú fekete haja van.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra.
:10. „A ház az apámé”, mondja.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet.
:12. Ez már nagyon régen volt.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő.
:15. Megfordul, és elmegy.
:16. Leone sokáig néz utána.
:17. A ház öreg, és por szaga van.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot.
:19. Leül a régi konyha padlójára.
:20. Régóta nem élt már itt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta.
:22. Este valaki kopog az ajtón.
:23. Fiora az, egy üveg borral.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót.
:26. Együtt leülnek az udvaron.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora.
:30. „Sajnálom.”
:31. Megfogja a kezét, és hallgat.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba.
:39. De még nem akar menni.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone.
:42. Még néhány napig marad.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik.
:44. Leone kinéz az ablakon.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud.
:47. A föld szélén egy öregember áll.
:48. A férfi csak a tüzet nézi.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit.
:50. Ez Fiora apja.
:51. Fiora is mellette áll.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud.
:54. De senki sem válaszol.
:55. Leone visszamegy a házba.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét.
:57. Aztán Fiora is bejön.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.”
:61. Fiora többé egy szót sem szól.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára.
:64. Beindítja az autót, és elindul.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt.
:66. Mögötte narancssárga az ég.
:67. A tűz még mindig ég.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót.
:69. Egész éjjel vezet.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba.
:71. Felakasztja a kabátját.
:72. A kabáton hamu van.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:A bőrönd - Der Koffer
:1. Leone Nápolyból visszatér a szülőfalujába. - Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Hét évvel ezelőtt hagyta el a falut. - Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. A falu Calabria hegyei között fekszik. - Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone el akarja adni a nagyanyja házát. - Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Kiszáll az autóból. - Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Odakint nagyon meleg van. - Es ist sehr heiß draußen.
:7. A ház előtt egy fiatal nő áll. - Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Hosszú fekete haja van. - Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Nem néz barátságosan Leonéra. - Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „A ház az apámé”, mondja. - „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Az apja elvette Leone családjától a földet. - Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Ez már nagyon régen volt. - Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone akkor még nagyon fiatal volt. - Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Fiorának hívnak”, mondja a nő. - „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Megfordul, és elmegy. - Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone sokáig néz utána. - Leone schaut ihr lange nach.
:17. A ház öreg, és por szaga van. - Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone kinyitja az összes ablakot. - Leone macht alle Fenster auf.
:19. Leül a régi konyha padlójára. - Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Régóta nem élt már itt. - Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Minden kisebb, mint gondolta. - Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Este valaki kopog az ajtón. - Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Fiora az, egy üveg borral. - Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ma nem voltam kedves hozzád”, mondja. - „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone azonnal kinyitja az ajtót. - Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Együtt leülnek az udvaron. - Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Bort isznak, és a holdat nézik. - Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Apád elvette tőlünk a földet”, mondja Leone. - „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Tudom”, mondja Fiora. - „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Sajnálom.” - „Es tut mir leid."
:31. Megfogja a kezét, és hallgat. - Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Másnap reggel elmennek a régi olajfaligethez. - Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Az ottani fák nagyon öregek és nagyok. - Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „A föld régen a ti családotoké volt”, mondja Fiora. - „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Igen, erre még emlékszem”, mondja Leone. - „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. A száraz fűben fekszenek, és beszélgetnek. - Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone még soha nem ismerte meg Fiorát ilyen jól. - Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Tudja, hogy hamarosan vissza kell mennie Nápolyba. - Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. De még nem akar menni. - Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Maradj még egy kicsit”, mondja Fiora egy este. - „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Nem tudom”, mondja Leone. - „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Még néhány napig marad. - Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Egyik reggel tűz szaga érződik. - Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone kinéz az ablakon. - Leone schaut aus dem Fenster.
:45. A mezőnél álló olajfák égnek. - Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone olyan gyorsan fut ki, ahogy csak tud. - Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. A föld szélén egy öregember áll. - Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. A férfi csak a tüzet nézi. - Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Egyáltalán nem tesz ellene semmit. - Er tut gar nichts dagegen.
:50. Ez Fiora apja. - Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora is mellette áll. - Fiora steht auch daneben.
:52. Nem mozdul, és nem mond semmit. - Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone olyan hangosan kiált, ahogy csak tud. - Leone ruft so laut er kann.
:54. De senki sem válaszol. - Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone visszamegy a házba. - Leone geht zurück ins Haus.
:56. Gyorsan összepakolja a bőröndjét. - Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Aztán Fiora is bejön. - Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Kérlek, ne menj el”, mondja. - „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Nápolyba kell mennem”, mondja Leone. - „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Nem maradhatok itt.” - „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora többé egy szót sem szól. - Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone kiviszi a bőröndöt az autóhoz. - Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Még egyszer ránéz Fiorára. - Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Beindítja az autót, és elindul. - Er startet das Auto und fährt los.
:65. A tükörben látja Fiorát a ház előtt. - Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Mögötte narancssárga az ég. - Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. A tűz még mindig ég. - Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone nem kapcsolja be a rádiót. - Leone macht kein Radio an.
:69. Egész éjjel vezet. - Er fährt die ganze Nacht.
:70. Reggel érkezik meg Nápolyba. - Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Felakasztja a kabátját. - Er hängt seinen Mantel auf.
:72. A kabáton hamu van. - Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Egyszerűen ott hagyja a hamut. - Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora soha nem hívta fel Leonét. - Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Ő sem hívta fel Fiorát. - Er hat sie auch nicht angerufen.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der Koffer
:1. Leone kommt aus Neapel in sein Heimatdorf zurück.
:2. Er hat das Dorf vor sieben Jahren verlassen.
:3. Das Dorf liegt in den Bergen in Kalabrien.
:4. Leone will das Haus seiner Großmutter verkaufen.
:5. Er steigt aus dem Auto aus.
:6. Es ist sehr heiß draußen.
:7. Vor dem Haus steht eine junge Frau.
:8. Sie hat lange schwarze Haare.
:9. Sie schaut Leone nicht freundlich an.
:10. „Das Haus gehört meinem Vater", sagt sie.
:11. Ihr Vater hat Leones Familie das Feld weggenommen.
:12. Das ist schon sehr lange her.
:13. Leone war damals noch sehr jung.
:14. „Ich heiße Fiora", sagt die Frau.
:15. Sie dreht sich um und geht weg.
:16. Leone schaut ihr lange nach.
:17. Das Haus ist alt und riecht nach Staub.
:18. Leone macht alle Fenster auf.
:19. Er setzt sich auf den Boden der alten Küche.
:20. Er hat lange nicht mehr hier gelebt.
:21. Alles ist kleiner als er gedacht hat.
:22. Am Abend klopft jemand an die Tür.
:23. Es ist Fiora, mit einer Flasche Wein.
:24. „Ich war heute nicht nett zu dir", sagt sie.
:25. Leone macht sofort die Tür auf.
:26. Sie setzen sich zusammen in den Hof.
:27. Sie trinken Wein und schauen den Mond an.
:28. „Dein Vater hat uns das Feld genommen", sagt Leone.
:29. „Das weiß ich", sagt Fiora.
:30. „Es tut mir leid."
:31. Sie nimmt seine Hand und schweigt.
:32. Am nächsten Morgen gehen sie zum alten Olivenfeld.
:33. Die Bäume dort sind sehr alt und groß.
:34. „Das Feld hat früher eurer Familie gehört", sagt Fiora.
:35. „Ja, das weiß ich noch", sagt Leone.
:36. Sie liegen auf dem trockenen Gras und reden.
:37. Leone hat Fiora noch nie so gut kennengelernt.
:38. Er weiß, dass er bald nach Neapel fahren muss.
:39. Aber er will noch nicht fahren.
:40. „Bleib noch ein bisschen", sagt Fiora eines Abends.
:41. „Ich weiß es nicht", sagt Leone.
:42. Er bleibt noch ein paar Tage.
:43. Eines Morgens riecht es nach Feuer.
:44. Leone schaut aus dem Fenster.
:45. Die Olivenbäume am Feld brennen.
:46. Leone läuft so schnell er kann hinaus.
:47. Am Feldrand steht ein alter Mann.
:48. Der Mann schaut nur auf das Feuer.
:49. Er tut gar nichts dagegen.
:50. Das ist der Vater von Fiora.
:51. Fiora steht auch daneben.
:52. Sie bewegt sich nicht und sagt nichts.
:53. Leone ruft so laut er kann.
:54. Aber niemand hat geantwortet.
:55. Leone geht zurück ins Haus.
:56. Er packt schnell seinen Koffer.
:57. Dann kommt Fiora auch herein.
:58. „Geh bitte nicht weg", sagt sie.
:59. „Ich muss nach Neapel fahren", sagt Leone.
:60. „Ich kann nicht hier bleiben."
:61. Fiora sagt kein Wort mehr.
:62. Leone trägt den Koffer zum Auto.
:63. Er schaut Fiora noch einmal an.
:64. Er startet das Auto und fährt los.
:65. Im Spiegel sieht er Fiora vor dem Haus.
:66. Hinter ihr ist der Himmel orange.
:67. Das Feuer brennt immer noch.
:68. Leone macht kein Radio an.
:69. Er fährt die ganze Nacht.
:70. Er kommt morgens in Neapel an.
:71. Er hängt seinen Mantel auf.
:72. Auf dem Mantel ist Asche.
:73. Er lässt die Asche einfach da.
:74. Fiora hat Leone nie angerufen.
:75. Er hat sie auch nicht angerufen.
|}
=== 5 ===
:A piros csésze
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá.
:3. Testvérek.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet.
:6. A pénzt már felosztották.
:7. Aztán következik a csésze.
:8. A csésze piros porcelánból van.
:9. Nem nagy, és nem drága.
:10. De az anya minden reggel használta.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.”
:12. Marie szólal meg először.
:13. „Én akarom a csészét.”
:14. Lisa Marie-ra néz.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.”
:16. „Tudom”, mondja Marie.
:17. „De én akarom a csészét.”
:18. Lisa megrázza a fejét.
:19. „Nem. A csésze az enyém.”
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.”
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit.
:22. Marie gondolkodik.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.”
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.”
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta.
:27. De Lisa nem főz sokat.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa.
:29. „Tudom.”
:30. Berger úr vár.
:31. Lisa röviden elgondolkodik.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.”
:33. „Én megkapom a csészét.”
:34. Marie bólint.
:35. Berger úr mindent felír.
:36. Lisa és Marie aláírják.
:37. Kint hideg van.
:38. Marie felveszi a kabátját.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?”
:40. „Felhívlak.”
:41. Marie bólint, és elmegy.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével.
:44. Lisa busszal megy haza.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét.
:47. Sokáig nézi a csészét.
:48. A csésze piros, fehér peremmel.
:49. Lisa nem iszik kávét.
:50. Teát iszik.
:51. A csésze kávéhoz való.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe.
:53. Nem hívja fel Marie-t.
:54. Vár.
:55. Marie sem telefonál.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki.
:58. A csésze a szekrényben áll.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt.
:60. Akkor meglátja a csészét.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
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:A piros csésze - Die rote Tasse
:1. Berger úr ügyvéd Kölnben. - Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Ma Lisa és Marie jönnek hozzá. - Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Testvérek. - Sie sind Schwestern.
:4. Az anyjuk egy hónappal ezelőtt meghalt. - Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Berger úr felolvassa a végrendeletet. - Herr Berger liest das Testament vor.
:6. A pénzt már felosztották. - Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Aztán következik a csésze. - Dann kommt die Tasse.
:8. A csésze piros porcelánból van. - Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Nem nagy, és nem drága. - Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. De az anya minden reggel használta. - Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Berger úr azt mondja: „A csésze nem szerepel a végrendeletben.” - Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie szólal meg először. - Marie spricht zuerst.
:13. „Én akarom a csészét.” - „Ich will die Tasse."
:14. Lisa Marie-ra néz. - Lisa sieht Marie an.
:15. „Három éven át ápoltam mamát.” - „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Tudom”, mondja Marie. - „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „De én akarom a csészét.” - „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa megrázza a fejét. - Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nem. A csésze az enyém.” - „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Berger úr azt mondja: „Eladhatom a csészét.” - Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa és Marie nem mondanak semmit. - Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie gondolkodik. - Marie denkt nach.
:23. Aztán azt mondja: „Tiéd lehet a csésze.” - Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „De akkor én akarom mama szakácskönyvét.” - „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. A szakácskönyv Lisa otthonában van. - Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa azért vitte el, mert mama neki adta. - Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. De Lisa nem főz sokat. - Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „A szakácskönyv nálam van”, mondja Lisa. - „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Tudom.” - „Ich weiß das."
:30. Berger úr vár. - Herr Berger wartet.
:31. Lisa röviden elgondolkodik. - Lisa denkt kurz nach.
:32. „Jó”, mondja. „Megkapod a szakácskönyvet.” - „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Én megkapom a csészét.” - „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie bólint. - Marie nickt.
:35. Berger úr mindent felír. - Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa és Marie aláírják. - Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Kint hideg van. - Draußen ist es kalt.
:38. Marie felveszi a kabátját. - Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Mikor mehetek el a szakácskönyvért?” - „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Felhívlak.” - „Ich rufe dich an."
:41. Marie bólint, és elmegy. - Marie nickt und geht.
:42. Lisa még egy pillanatig az iroda előtt áll. - Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. A kezében tartja a zacskót a csészével. - Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa busszal megy haza. - Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Egész idő alatt szorosan fogja a zacskót. - Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Otthon az asztalra teszi a csészét. - Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sokáig nézi a csészét. - Sie schaut die Tasse lange an.
:48. A csésze piros, fehér peremmel. - Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa nem iszik kávét. - Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Teát iszik. - Sie trinkt Tee.
:51. A csésze kávéhoz való. - Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa beteszi a csészét a szekrénybe. - Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Nem hívja fel Marie-t. - Sie ruft Marie nicht an.
:54. Vár. - Sie wartet.
:55. Marie sem telefonál. - Marie ruft auch nicht an.
:56. A szakácskönyv még mindig a polcon fekszik. - Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa soha nem nyitotta ki. - Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. A csésze a szekrényben áll. - Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa néha kinyitja a szekrényt. - Lisa öffnet den Schrank manchmal.
:60. Akkor meglátja a csészét. - Dann sieht sie die Tasse.
:61. Aztán újra becsukja a szekrényt. - Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die rote Tasse
:1. Herr Berger ist Anwalt in Köln.
:2. Heute kommen Lisa und Marie zu ihm.
:3. Sie sind Schwestern.
:4. Ihre Mutter ist vor einem Monat gestorben.
:5. Herr Berger liest das Testament vor.
:6. Das Geld haben sie aufgeteilt.
:7. Dann kommt die Tasse.
:8. Die Tasse ist aus rotem Porzellan.
:9. Sie ist nicht groß und nicht teuer.
:10. Aber die Mutter hat sie jeden Morgen benutzt.
:11. Herr Berger sagt: „Die Tasse steht nicht im Testament."
:12. Marie spricht zuerst.
:13. „Ich will die Tasse."
:14. Lisa sieht Marie an.
:15. „Ich habe Mama drei Jahre lang gepflegt."
:16. „Das weiß ich", sagt Marie.
:17. „Aber ich will die Tasse."
:18. Lisa schüttelt den Kopf.
:19. „Nein. Die Tasse gehört mir."
:20. Herr Berger sagt: „Ich kann die Tasse verkaufen."
:21. Lisa und Marie sagen nichts.
:22. Marie denkt nach.
:23. Dann sagt sie: „Du kannst die Tasse haben."
:24. „Aber dann will ich das Kochbuch von Mama."
:25. Das Kochbuch liegt bei Lisa zu Hause.
:26. Lisa hat es genommen, weil Mama es ihr gegeben hat.
:27. Aber Lisa kocht nicht viel.
:28. „Das Kochbuch ist bei mir", sagt Lisa.
:29. „Ich weiß das."
:30. Herr Berger wartet.
:31. Lisa denkt kurz nach.
:32. „Gut", sagt sie. „Du bekommst das Kochbuch."
:33. „Ich bekomme die Tasse."
:34. Marie nickt.
:35. Herr Berger schreibt alles auf.
:36. Lisa und Marie unterschreiben.
:37. Draußen ist es kalt.
:38. Marie zieht ihren Mantel an.
:39. „Wann kann ich das Kochbuch holen?"
:40. „Ich rufe dich an."
:41. Marie nickt und geht.
:42. Lisa steht noch einen Moment vor dem Büro.
:43. Sie hält den Beutel mit der Tasse in der Hand.
:44. Lisa fährt mit dem Bus nach Hause.
:45. Sie hält den Beutel die ganze Zeit fest.
:46. Zu Hause stellt sie die Tasse auf den Tisch.
:47. Sie schaut die Tasse lange an.
:48. Die Tasse ist rot mit einem weißen Rand.
:49. Lisa trinkt keinen Kaffee.
:50. Sie trinkt Tee.
:51. Die Tasse ist für Kaffee.
:52. Lisa stellt die Tasse in den Schrank.
:53. Sie ruft Marie nicht an.
:54. Sie wartet.
:55. Marie ruft auch nicht an.
:56. Das Kochbuch liegt noch auf dem Regal.
:57. Lisa hat es nie aufgemacht.
:58. Die Tasse steht im Schrank.
:59. Lisa öffnet den Schrank manchmal.
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:61. Dann macht sie den Schrank wieder zu.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 2a
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2026-05-18T16:24:58Z
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=== 1 ===
:Máté nem a naiv módon csodálta Veronikát, ahogyan az ember példaképeket csodál, mielőtt megérti, mik is a példaképek – ő bizonyítékként tekintett rá, empirikus igazolásként egy olyan tételhez, amelyre szüksége volt ahhoz, hogy ebben a cégben dolgozni tudjon anélkül, hogy azt érezné, a munka idővel olyanná alakítja, amilyenné nem akar válni.
:1. A tétel nagyjából így szólt: hogy a szakmai kompromisszummentesség és az emberekkel szembeni tisztesség nem egymással versengő, hanem egymást kiegészítő értékek, és hogy aki ezt megtestesíti, az nem a karrierje ellenére működik, hanem vele együtt, ami különbséget tesz egy elképzelt és egy fenntartható világkép között.
:2. Veronika tizenkét éven át ennek a tételnek tűnt bizonyítéka lenni, olyan következetességgel, amelyről Máténak utólag fel kellett volna ismernie, hogy vagy jellem, vagy nagyon jó módszer, és a különbség azokban a pillanatokban mutatkozik meg, amelyeknek nincsenek tanúi.
:3. Ez a pillanat egy keddi ebédidőben jött el egy étteremben, két utcával az iroda mellett, minden olyan külső jeggyel, amely a később fordulópontként értelmezett pillanatokra jellemző: kávé, ebédzaj, egy beszélgetés egy kiosztásra váró projektről.
:4. A Gábor jelentéséről szóló mondat olyan mellékesen hangzott el, mintha nem döntés lenne, hanem keretezés – egy értékelés, amely tárgyilagosnak hangzott, és ezért valóságként lépett be a térbe, mielőtt Máté azonosíthatta volna, mi is volt valójában: beavatkozás egy még meg nem hozott döntésbe egy hamis adatpont célzott elhelyezésével.
:5. Máté olvasta a jelentést, ismerte a tényleges minőségét, és a leírás és az emlékezete közötti eltérés azt a fajta kognitív disszonanciát hozta létre, amelyet vagy a percepció korrekciójával, vagy a megfigyelés megmagyarázásával lehet feloldani, és ő az utóbbit választotta.
:6. Gábor nem kapta meg a projektet, és Máté délután olyan nyugtalansággal ült az asztalánál, amelyet semmilyen racionális magyarázat nem tudott teljesen feloldani.
:7. Felkereste Veronikát a visszajelzés ürügyével, amely keretet adott a kérdésnek anélkül, hogy azonnal váddá vált volna.
:8. Nem a tagadás hiánya lepte meg, hanem annak teljes hiánya, és az a készség, hogy a történteket egy koherens világképbe illessze.
:9. Veronika az integritást luxusként, az eredményeket egyetlen érvényes valutaként, az erőforrások irányítását kompetenciaként írta le, és a hangjában annak a nyugalma volt, aki teljesen internalizálta a rendszer logikáját.
:10. Ez nyugtalanítóbb volt, mint a cinizmus, mert a cinizmus még tudja, mit adott fel.
:11. Az ajánlat ennek a logikának a természetes folytatása volt, és Máté megértette, hogy nem teszt, hanem valódi meghívás.
:12. Ez azt jelentette, hogy Veronika képesnek tartotta őt erre a lépésre, ami önmagában nyugtalanító volt.
:13. Máté nemet mondott, magyarázat nélkül, és Veronika ezt egyenletes távolságtartással elfogadta.
:14. Máté úgy hagyta el az irodát, hogy tudta, a távozás módja az egyetlen következmények nélküli kijelentés.
:15. A nap hátralévő részében mechanikus megbízhatósággal dolgozott, amely nem a produktivitást szolgálta, hanem az elfedést.
:16. A döntés, hogy nem konfrontálja Veronikát, nem tudatos volt, hanem egy automatikus kalkuláció eredménye.
:17. Ez a kalkuláció szerkezetében ugyanaz volt, mint Veronikáé, ami jobban zavarta, mint maga a történés.
:18. Hazafelé menet megpróbált egy korábbi jelet találni, amelyet észrevehetett volna.
:19. Nem talált, ami azt jelentette, hogy vagy Veronika volt következetes, vagy ő volt túl készséges.
:20. Ez a felismerés nem megnyugtató volt, hanem egy másik diagnózis.
:21. A buszon ülve a várost nézte, és arra gondolt, hogy a kiábrándulás nem drámai, hanem olyan, mint egy szoba, amelyből lassan eltűnik a levegő.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Máté nem a naiv módon csodálta Veronikát, ahogyan az ember példaképeket csodál, mielőtt megérti, mik is a példaképek – ő bizonyítékként tekintett rá, empirikus igazolásként egy olyan tételhez, amelyre szüksége volt ahhoz, hogy ebben a cégben dolgozni tudjon anélkül, hogy azt érezné, a munka idővel olyanná alakítja, amilyenné nem akar válni. - Máté hatte Veronika nicht bewundert auf die naive Art, mit der man Vorbilder bewundert, bevor man versteht, was Vorbilder sind – er hatte sie als Beweis betrachtet, als empirischen Beleg für eine These, die er brauchte, um in dieser Firma zu arbeiten, ohne das Gefühl zu entwickeln, dass die Arbeit ihn über die Zeit in etwas verwandelte, das er nicht werden wollte.
:1. A tétel nagyjából így szólt: hogy a szakmai kompromisszummentesség és az emberekkel szembeni tisztesség nem egymással versengő, hanem egymást kiegészítő értékek, és hogy aki ezt megtestesíti, az nem a karrierje ellenére működik, hanem vele együtt, ami különbséget tesz egy elképzelt és egy fenntartható világkép között. - Die These lautete ungefähr so: dass Kompromisslosigkeit in der Sache und Anstand gegenüber Menschen keine konkurrierenden Werte waren, sondern komplementäre, und dass jemand, der das verkörperte, nicht trotz seiner Karriere funktionierte, sondern mit ihr.
:2. Veronika tizenkét éven át ennek a tételnek tűnt bizonyítéka lenni, olyan következetességgel, amelyről Máténak utólag fel kellett volna ismernie, hogy vagy jellem, vagy nagyon jó módszer, és a különbség azokban a pillanatokban mutatkozik meg, amelyeknek nincsenek tanúi. - Veronika hatte diese These zwölf Jahre lang zu belegen geschienen, mit einer Konsistenz, die entweder Charakter ist oder sehr gute Methode.
:3. Ez a pillanat egy keddi ebédidőben jött el egy étteremben, két utcával az iroda mellett, minden olyan külső jeggyel, amely a később fordulópontként értelmezett pillanatokra jellemző: kávé, ebédzaj, egy beszélgetés egy kiosztásra váró projektről. - Dieser Moment kam an einem Dienstagmittag in einem Restaurant zwei Straßen vom Büro entfernt.
:4. A Gábor jelentéséről szóló mondat olyan mellékesen hangzott el, mintha nem döntés lenne, hanem keretezés – egy értékelés, amely tárgyilagosnak hangzott, és ezért valóságként lépett be a térbe, mielőtt Máté azonosíthatta volna, mi is volt valójában: beavatkozás egy még meg nem hozott döntésbe egy hamis adatpont célzott elhelyezésével. - Der Satz über Gábors Bericht kam beiläufig und wirkte sachlich, war aber eine Intervention in eine Entscheidung durch die gezielte Platzierung eines falschen Datenpunkts.
:5. Máté olvasta a jelentést, ismerte a tényleges minőségét, és a leírás és az emlékezete közötti eltérés azt a fajta kognitív disszonanciát hozta létre, amelyet vagy a percepció korrekciójával, vagy a megfigyelés megmagyarázásával lehet feloldani, és ő az utóbbit választotta. - Máté kannte den Bericht, und die Diskrepanz erzeugte kognitive Dissonanz, die er durch Wegerklären auflöste.
:6. Gábor nem kapta meg a projektet, és Máté délután olyan nyugtalansággal ült az asztalánál, amelyet semmilyen racionális magyarázat nem tudott teljesen feloldani. - Gábor bekam das Projekt nicht, und Máté blieb mit einem Unbehagen zurück.
:7. Felkereste Veronikát a visszajelzés ürügyével, amely keretet adott a kérdésnek anélkül, hogy azonnal váddá vált volna. - Er suchte das Gespräch unter dem Vorwand des Feedbacks.
:8. Nem a tagadás hiánya lepte meg, hanem annak teljes hiánya, és az a készség, hogy a történteket egy koherens világképbe illessze. - Was ihn überraschte, war die vollständige Abwesenheit von Leugnen.
:9. Veronika az integritást luxusként, az eredményeket egyetlen érvényes valutaként, az erőforrások irányítását kompetenciaként írta le, és a hangjában annak a nyugalma volt, aki teljesen internalizálta a rendszer logikáját. - Veronika sprach über Integrität als Luxus, Ergebnisse als Währung und Steuerung als Kompetenz.
:10. Ez nyugtalanítóbb volt, mint a cinizmus, mert a cinizmus még tudja, mit adott fel. - Das war erschreckender als Zynismus.
:11. Az ajánlat ennek a logikának a természetes folytatása volt, és Máté megértette, hogy nem teszt, hanem valódi meghívás. - Das Angebot war die logische Fortsetzung und keine Prüfung, sondern eine Einladung.
:12. Ez azt jelentette, hogy Veronika képesnek tartotta őt erre a lépésre, ami önmagában nyugtalanító volt. - Das bedeutete, dass Veronika ihn für fähig hielt.
:13. Máté nemet mondott, magyarázat nélkül, és Veronika ezt egyenletes távolságtartással elfogadta. - Er sagte nein, und Veronika akzeptierte es.
:14. Máté úgy hagyta el az irodát, hogy tudta, a távozás módja az egyetlen következmények nélküli kijelentés. - Er verließ das Büro kontrolliert.
:15. A nap hátralévő részében mechanikus megbízhatósággal dolgozott, amely nem a produktivitást szolgálta, hanem az elfedést. - Er arbeitete mechanisch weiter, als Tarnung.
:16. A döntés, hogy nem konfrontálja Veronikát, nem tudatos volt, hanem egy automatikus kalkuláció eredménye. - Die Entscheidung zur Nicht-Konfrontation entstand automatisch.
:17. Ez a kalkuláció szerkezetében ugyanaz volt, mint Veronikáé, ami jobban zavarta, mint maga a történés. - Diese Kalkulation ähnelte strukturell Veronikas.
:18. Hazafelé menet megpróbált egy korábbi jelet találni, amelyet észrevehetett volna. - Er suchte rückwirkend nach einem Zeichen.
:19. Nem talált, ami azt jelentette, hogy vagy Veronika volt következetes, vagy ő volt túl készséges. - Er fand keines.
:20. Ez a felismerés nem megnyugtató volt, hanem egy másik diagnózis. - Das war kein Trost, sondern eine Diagnose.
:21. A buszon ülve a várost nézte, és arra gondolt, hogy a kiábrándulás nem drámai, hanem olyan, mint egy szoba, amelyből lassan eltűnik a levegő. - Er dachte, Ernüchterung sei weniger dramatisch, eher wie ein Raum, aus dem langsam die Luft weicht.
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:Máté hatte Veronika nicht bewundert auf die naive Art, mit der man Vorbilder bewundert, bevor man versteht, was Vorbilder sind – er hatte sie als Beweis betrachtet, als empirischen Beleg für eine These, die er brauchte, um in dieser Firma zu arbeiten, ohne das Gefühl zu entwickeln, dass die Arbeit ihn über die Zeit in etwas verwandelte, das er nicht werden wollte.
:1. Die These lautete ungefähr so: dass Kompromisslosigkeit in der Sache und Anstand gegenüber Menschen keine konkurrierenden Werte waren, sondern komplementäre, und dass jemand, der das verkörperte, nicht trotz seiner Karriere funktionierte, sondern mit ihr.
:2. Veronika hatte diese These zwölf Jahre lang zu belegen geschienen, mit einer Konsistenz, die entweder Charakter ist oder sehr gute Methode.
:3. Dieser Moment kam an einem Dienstagmittag in einem Restaurant zwei Straßen vom Büro entfernt.
:4. Der Satz über Gábors Bericht kam beiläufig und wirkte sachlich, war aber eine Intervention in eine Entscheidung durch die gezielte Platzierung eines falschen Datenpunkts.
:5. Máté kannte den Bericht, und die Diskrepanz erzeugte kognitive Dissonanz, die er durch Wegerklären auflöste.
:6. Gábor bekam das Projekt nicht, und Máté blieb mit einem Unbehagen zurück.
:7. Er suchte das Gespräch unter dem Vorwand des Feedbacks.
:8. Was ihn überraschte, war die vollständige Abwesenheit von Leugnen.
:9. Veronika sprach über Integrität als Luxus, Ergebnisse als Währung und Steuerung als Kompetenz.
:10. Das war erschreckender als Zynismus.
:11. Das Angebot war die logische Fortsetzung und keine Prüfung, sondern eine Einladung.
:12. Das bedeutete, dass Veronika ihn für fähig hielt.
:13. Er sagte nein, und Veronika akzeptierte es.
:14. Er verließ das Büro kontrolliert.
:15. Er arbeitete mechanisch weiter, als Tarnung.
:16. Die Entscheidung zur Nicht-Konfrontation entstand automatisch.
:17. Diese Kalkulation ähnelte strukturell Veronikas.
:18. Er suchte rückwirkend nach einem Zeichen.
:19. Er fand keines.
:20. Das war kein Trost, sondern eine Diagnose.
:21. Er dachte, Ernüchterung sei weniger dramatisch, eher wie ein Raum, aus dem langsam die Luft weicht.
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=== 2 ===
:Lukács nem választotta Dánielt, hanem elfogadta.
:1. Ez egy különbség, amely a döntés pillanatában kicsinek tűnik.
:2. Hónapok alatt azonban valamivé válik, ami áthatja a lakást, mint a nedvesség a falat.
:3. Először láthatatlan, aztán elszíneződés, végül szerkezeti probléma.
:4. Olyan probléma, amelyet korábban kellett volna szóvá tenni.
:5. De most már nem lehet, mert túl sok idő telt el.
:6. A közös terekben az idő nem semleges, hanem szokásokká alakul.
:7. Ezek a szokások szerződéseket helyettesítenek.
:8. A serpenyő soha nem volt maga a probléma.
:9. Nem is a probléma szimbóluma volt.
:10. Egy mélyebb inkompatibilitás látható kivetülése volt.
:11. Az inkompatibilitások mindig konkrét tárgyban jelennek meg.
:12. A serpenyő erre alkalmas volt a heti ismétlődésével.
:13. Egy kimondatlan érv volt, amelyet nem mondtak ki.
:14. Mert a kimondás többe kerülne, mint a hallgatás.
:15. Lukács elmosta a serpenyőt.
:16. Ez egy kompromisszum volt, amelyet nem ismert fel kompromisszumként.
:17. A valódi kompromisszum tárgyalást igényel.
:18. Ő azonban nem tárgyalt, hanem engedett.
:19. Ez pragmatizmusnak tűnt.
:20. Valójában lassú önaláásás volt.
:21. Haragot halmozott fel levezetés nélkül.
:22. Mert nem volt beépített levezetés.
:23. A levezetés konfrontációt igényelt volna.
:24. Ő ezt drágábbnak tartotta.
:25. Ez a számítás addig működött, amíg nem működött.
:26. Az a kedd este, amikor a cetlit írta, nem volt különleges.
:27. Nem volt drámai fordulópont.
:28. Egy fáradtság-pillanat volt.
:29. Olyan, amikor az ember máshogy cselekszik, mint józanul tenné.
:30. És mégsem hibás.
:31. A cetli tárgyilagos és udvarias volt.
:32. Olyan ember hangján íródott, aki külön kezeli a hangnemet és a tartalmat.
:33. Az elsőt uralni akarta.
:34. A másodikat most kezdte.
:35. Ez működik, ha a másik fél ugyanazokat a szabályokat követi.
:36. Dániel nem így tett.
:37. Ő kezdő lépésnek látta a cetlit.
:38. A válasz gyorsan jött.
:39. Nem volt előkészítve, mégis késznek tűnt.
:40. A folyosói villany lett az érv.
:41. Elég igaz volt, hogy ne lehessen cáfolni.
:42. Elég irreleváns, hogy látszódjon: nem erről van szó.
:43. A következő napokat ez a logika határozta meg.
:44. A cetlik igazságot igényelnek, de nem arányosságot.
:45. Ezért alkalmasak kis háborúkra, nem tisztázásra.
:46. Ami történt, eszkaláció volt.
:47. Mindketten fenntartották.
:48. Senki nem akarta, mégis mindketten akarták.
:49. Mert a folytatás olcsóbbnak tűnt, mint a megállás.
:50. Pedig ez ellentmondás volt.
:51. A konyha két nap alatt jelek rendszerévé vált.
:52. Két kézírás, három szín.
:53. Tárgyakról, szokásokról, költségekről szóltak.
:54. De nem arról, ami számított volna.
:55. Azt nem lehet cetlire írni.
:56. Beszélgetés kellett volna hozzá.
:57. A beszélgetést elkerülték.
:58. Pedig több energiába került, mint maga a beszélgetés.
:59. Lukács ezt felismerte egy pillanatra.
:60. Aztán félretolta.
:61. A szombat este elkerülhetetlen volt.
:62. Mindketten tudták, hogy eljön.
:63. Nem készültek rá.
:64. Mert az felkészülés döntést jelentett volna.
:65. És a nem-döntés volt az egyetlen döntésük.
:66. Egymás mellett álltak a tűzhelynél.
:67. Ugyanabban a térben voltak, de nem együtt.
:68. A csend nem nyugalom volt, hanem visszatartott zaj.
:69. Több erőfeszítés volt benne, mint a beszédben.
:70. És nem hozott eredményt.
:71. A cetlik ott lógtak.
:72. Senki nem vette le őket.
:73. Mert a levétel jelentést hordozott volna.
:74. És egyikük sem akart jelenteni semmit.
:75. Dániel eltűnt egy „Jó éjszakát”-tal.
:76. Egy szóval, amely kitöltötte a helyet, de nem jelentett semmit.
:77. Lukács egyedül evett.
:78. A cetlikre nézett.
:79. Ezek dokumentálták az elmúlt napokat.
:80. De nem oldottak meg semmit.
:81. Mindketten tudták ezt.
:82. És ez nem változtatott semmit.
:83. Lefeküdt.
:84. Hallotta Dánielt a falon túl.
:85. Egy jelenlévő, mégis távoli embert.
:86. Lakásportálokra gondolt.
:87. Mint valaki, aki úszásra gondol, miközben süllyed.
:88. Van oka, de nincs ereje.
:89. A különbség fontosabb volt, mint a döntés.
:90. Ezért maradni fog még egy ideig.
:91. Egy lakásban, amely túl szűk két embernek.
:92. Akik nem beszélnek egymással.
:93. De még nem annyira szűk, hogy ne lehessen kikerülni egymást.
:94. Ez volt a valódi probléma.
:95. Hogy még működött, éppen csak.
:96. És ez elég volt ahhoz, hogy semmi ne változzon.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Lukács nem választotta Dánielt, hanem elfogadta. - Lukács hatte Dániel nicht ausgesucht, er hatte ihn genommen.
:1. Ez egy különbség, amely a döntés pillanatában kicsinek tűnik. - Das ist ein Unterschied, der im Moment der Entscheidung klein erscheint.
:2. Hónapok alatt azonban valamivé válik, ami áthatja a lakást, mint a nedvesség a falat. - Über Monate weitet er sich zu etwas aus, das die Wohnung durchzieht wie Feuchtigkeit eine Wand.
:3. Először láthatatlan, aztán elszíneződés, végül szerkezeti probléma. - Zuerst unsichtbar, dann Verfärbung, dann ein Substanzproblem.
:4. Olyan probléma, amelyet korábban kellett volna szóvá tenni. - Ein Problem, das man früher hätte ansprechen sollen.
:5. De most már nem lehet, mert túl sok idő telt el. - Jetzt nicht mehr, weil zu viel Zeit vergangen ist.
:6. A közös terekben az idő nem semleges, hanem szokásokká alakul. - Zeit vergeht in geteilten Räumen nicht neutral, sondern wird zu Gewohnheiten.
:7. Ezek a szokások szerződéseket helyettesítenek. - Diese Gewohnheiten ersetzen Verträge.
:8. A serpenyő soha nem volt maga a probléma. - Die Pfanne war nie das Problem.
:9. Nem is a probléma szimbóluma volt. - Auch kein Symbol.
:10. Egy mélyebb inkompatibilitás látható kivetülése volt. - Sie war der sichtbare Ausläufer einer tieferen Inkompatibilität.
:11. Az inkompatibilitások mindig konkrét tárgyban jelennek meg. - Inkompatibilitäten brauchen einen konkreten Gegenstand.
:12. A serpenyő erre alkalmas volt a heti ismétlődésével. - Die Pfanne bot sich dafür mit wöchentlicher Verlässlichkeit an.
:13. Egy kimondatlan érv volt, amelyet nem mondtak ki. - Ein unausgesprochenes Argument.
:14. Mert a kimondás többe kerülne, mint a hallgatás. - Weil Aussprechen mehr kostet als Schweigen.
:15. Lukács elmosta a serpenyőt. - Lukács wusch sie ab.
:16. Ez egy kompromisszum volt, amelyet nem ismert fel kompromisszumként. - Das war ein Kompromiss, den er nicht als solchen erkannte.
:17. A valódi kompromisszum tárgyalást igényel. - Echter Kompromiss setzt Verhandlung voraus.
:18. Ő azonban nem tárgyalt, hanem engedett. - Er hatte nicht verhandelt, sondern nachgegeben.
:19. Ez pragmatizmusnak tűnt. - Es fühlte sich wie Pragmatismus an.
:20. Valójában lassú önaláásás volt. - In Wirklichkeit war es Selbstunterminierung.
:21. Haragot halmozott fel levezetés nélkül. - Es sammelte Ärger ohne Ventil.
:22. Mert nem volt beépített levezetés. - Weil kein Ventil existierte.
:23. A levezetés konfrontációt igényelt volna. - Ein Ventil hätte Konfrontation bedeutet.
:24. Ő ezt drágábbnak tartotta. - Das hielt er für teurer.
:25. Ez a számítás addig működött, amíg nem működött. - Diese Kalkulation stimmte, bis sie nicht mehr stimmte.
:26. Az a kedd este, amikor a cetlit írta, nem volt különleges. - Der Dienstagabend war kein besonderer Abend.
:27. Nem volt drámai fordulópont. - Kein dramatischer Wendepunkt.
:28. Egy fáradtság-pillanat volt. - Ein Moment der Erschöpfung.
:29. Olyan, amikor az ember máshogy cselekszik, mint józanul tenné. - Einer, in dem man anders handelt als nüchtern.
:30. És mégsem hibás. - Und trotzdem nicht falsch.
:31. A cetli tárgyilagos és udvarias volt. - Der Zettel war sachlich und höflich.
:32. Olyan ember hangján íródott, aki külön kezeli a hangnemet és a tartalmat. - Im Ton von jemandem, der Form und Inhalt trennt.
:33. Az elsőt uralni akarta. - Die erste Schlacht wollte er gewinnen.
:34. A másodikat most kezdte. - Die zweite führte er erstmals.
:35. Ez működik, ha a másik fél ugyanazokat a szabályokat követi. - Das funktioniert, wenn beide dieselben Regeln akzeptieren.
:36. Dániel nem így tett. - Dániel tat das nicht.
:37. Ő kezdő lépésnek látta a cetlit. - Er sah es als Eröffnungszug.
:38. A válasz gyorsan jött. - Die Antwort kam schnell.
:39. Nem volt előkészítve, mégis késznek tűnt. - Nicht vorbereitet, aber bereit.
:40. A folyosói villany lett az érv. - Das Flurlicht wurde zum Argument.
:41. Elég igaz volt, hogy ne lehessen cáfolni. - Wahr genug, um nicht widerlegt zu werden.
:42. Elég irreleváns, hogy látszódjon: nem erről van szó. - Irrelevant genug, um zu zeigen, dass es nicht darum ging.
:43. A következő napokat ez a logika határozta meg. - Das bestimmte die nächsten 48 Stunden.
:44. A cetlik igazságot igényelnek, de nem arányosságot. - Zettel verlangen Wahrheit, aber keine Verhältnismäßigkeit.
:45. Ezért alkalmasak kis háborúkra, nem tisztázásra. - Deshalb eignen sie sich für Kleinkrieg, nicht für Klärung.
:46. Ami történt, eszkaláció volt. - Es war eine Eskalation.
:47. Mindketten fenntartották. - Beide betrieben sie.
:48. Senki nem akarta, mégis mindketten akarták. - Niemand wollte sie, und beide doch.
:49. Mert a folytatás olcsóbbnak tűnt, mint a megállás. - Weil Fortführen billiger erschien als Beenden.
:50. Pedig ez ellentmondás volt. - Obwohl das ein Paradox war.
:51. A konyha két nap alatt jelek rendszerévé vált. - Die Küche wurde zu einem Zeichensystem.
:52. Két kézírás, három szín. - Zwei Handschriften, drei Farben.
:53. Tárgyakról, szokásokról, költségekről szóltak. - Über Dinge, Gewohnheiten, Kosten.
:54. De nem arról, ami számított volna. - Nicht über das Wesentliche.
:55. Azt nem lehet cetlire írni. - Das passt nicht auf einen Zettel.
:56. Beszélgetés kellett volna hozzá. - Es hätte ein Gespräch gebraucht.
:57. A beszélgetést elkerülték. - Das Gespräch wurde vermieden.
:58. Pedig több energiába került, mint maga a beszélgetés. - Obwohl das mehr Energie kostete.
:59. Lukács ezt felismerte egy pillanatra. - Lukács erkannte das kurz.
:60. Aztán félretolta. - Dann schob er es weg.
:61. A szombat este elkerülhetetlen volt. - Der Samstagabend war unvermeidlich.
:62. Mindketten tudták, hogy eljön. - Beide wussten es.
:63. Nem készültek rá. - Sie bereiteten sich nicht vor.
:64. Mert az felkészülés döntést jelentett volna. - Vorbereitung hätte Entscheidung bedeutet.
:65. És a nem-döntés volt az egyetlen döntésük. - Und Nicht-Entscheiden war ihre einzige Entscheidung.
:66. Egymás mellett álltak a tűzhelynél. - Sie standen nebeneinander am Herd.
:67. Ugyanabban a térben voltak, de nem együtt. - Im selben Raum, aber nicht gemeinsam.
:68. A csend nem nyugalom volt, hanem visszatartott zaj. - Die Stille war zurückgehaltener Lärm.
:69. Több erőfeszítés volt benne, mint a beszédben. - Sie kostete mehr Kraft als Reden.
:70. És nem hozott eredményt. - Und brachte kein Ergebnis.
:71. A cetlik ott lógtak. - Die Zettel hingen.
:72. Senki nem vette le őket. - Niemand räumte sie weg.
:73. Mert a levétel jelentést hordozott volna. - Weil Entfernen eine Aussage gewesen wäre.
:74. És egyikük sem akart jelenteni semmit. - Und keiner wollte etwas bedeuten.
:75. Dániel eltűnt egy „Jó éjszakát”-tal. - Dániel verschwand mit einem „Gute Nacht“.
:76. Egy szóval, amely kitöltötte a helyet, de nem jelentett semmit. - Ein Wort, das Raum füllt, aber nichts sagt.
:77. Lukács egyedül evett. - Lukács aß allein.
:78. A cetlikre nézett. - Er schaute auf die Zettel.
:79. Ezek dokumentálták az elmúlt napokat. - Sie dokumentierten die letzten Tage.
:80. De nem oldottak meg semmit. - Aber sie klärten nichts.
:81. Mindketten tudták ezt. - Beide wussten es.
:82. És ez nem változtatott semmit. - Und das änderte nichts.
:83. Lefeküdt. - Er legte sich ins Bett.
:84. Hallotta Dánielt a falon túl. - Er hörte Dániel durch die Wand.
:85. Egy jelenlévő, mégis távoli embert. - Einen, der da war und nicht da war.
:86. Lakásportálokra gondolt. - Er dachte an Wohnungsportale.
:87. Mint valaki, aki úszásra gondol, miközben süllyed. - Wie jemand, der ans Schwimmen denkt, während er sinkt.
:88. Van oka, de nincs ereje. - Mit Grund, aber ohne Antrieb.
:89. A különbség fontosabb volt, mint a döntés. - Der Unterschied war größer als die Entscheidung.
:90. Ezért maradni fog még egy ideig. - Deshalb würde er bleiben.
:91. Egy lakásban, amely túl szűk két embernek. - In einer Wohnung, die zu eng war.
:92. Akik nem beszélnek egymással. - Die nicht miteinander sprechen.
:93. De még nem annyira szűk, hogy ne lehessen kikerülni egymást. - Aber nicht so eng, dass Ausweichen unmöglich wäre.
:94. Ez volt a valódi probléma. - Das war das eigentliche Problem.
:95. Hogy még működött, éppen csak. - Dass es noch ging, gerade so.
:96. És ez elég volt ahhoz, hogy semmi ne változzon. - Und das reichte, damit sich nichts änderte.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Lukács hatte Dániel nicht ausgesucht, er hatte ihn genommen.
:1. Das ist ein Unterschied, der im Moment der Entscheidung klein erscheint.
:2. Über Monate weitet er sich zu etwas aus, das die Wohnung durchzieht wie Feuchtigkeit eine Wand.
:3. Zuerst unsichtbar, dann Verfärbung, dann ein Substanzproblem.
:4. Ein Problem, das man früher hätte ansprechen sollen.
:5. Jetzt nicht mehr, weil zu viel Zeit vergangen ist.
:6. Zeit vergeht in geteilten Räumen nicht neutral, sondern wird zu Gewohnheiten.
:7. Diese Gewohnheiten ersetzen Verträge.
:8. Die Pfanne war nie das Problem.
:9. Auch kein Symbol.
:10. Sie war der sichtbare Ausläufer einer tieferen Inkompatibilität.
:11. Inkompatibilitäten brauchen einen konkreten Gegenstand.
:12. Die Pfanne bot sich dafür mit wöchentlicher Verlässlichkeit an.
:13. Ein unausgesprochenes Argument.
:14. Weil Aussprechen mehr kostet als Schweigen.
:15. Lukács wusch sie ab.
:16. Das war ein Kompromiss, den er nicht als solchen erkannte.
:17. Echter Kompromiss setzt Verhandlung voraus.
:18. Er hatte nicht verhandelt, sondern nachgegeben.
:19. Es fühlte sich wie Pragmatismus an.
:20. In Wirklichkeit war es Selbstunterminierung.
:21. Es sammelte Ärger ohne Ventil.
:22. Weil kein Ventil existierte.
:23. Ein Ventil hätte Konfrontation bedeutet.
:24. Das hielt er für teurer.
:25. Diese Kalkulation stimmte, bis sie nicht mehr stimmte.
:26. Der Dienstagabend war kein besonderer Abend.
:27. Kein dramatischer Wendepunkt.
:28. Ein Moment der Erschöpfung.
:29. Einer, in dem man anders handelt als nüchtern.
:30. Und trotzdem nicht falsch.
:31. Der Zettel war sachlich und höflich.
:32. Im Ton von jemandem, der Form und Inhalt trennt.
:33. Die erste Schlacht wollte er gewinnen.
:34. Die zweite führte er erstmals.
:35. Das funktioniert, wenn beide dieselben Regeln akzeptieren.
:36. Dániel tat das nicht.
:37. Er sah es als Eröffnungszug.
:38. Die Antwort kam schnell.
:39. Nicht vorbereitet, aber bereit.
:40. Das Flurlicht wurde zum Argument.
:41. Wahr genug, um nicht widerlegt zu werden.
:42. Irrelevant genug, um zu zeigen, dass es nicht darum ging.
:43. Das bestimmte die nächsten 48 Stunden.
:44. Zettel verlangen Wahrheit, aber keine Verhältnismäßigkeit.
:45. Deshalb eignen sie sich für Kleinkrieg, nicht für Klärung.
:46. Es war eine Eskalation.
:47. Beide betrieben sie.
:48. Niemand wollte sie, und beide doch.
:49. Weil Fortführen billiger erschien als Beenden.
:50. Obwohl das ein Paradox war.
:51. Die Küche wurde zu einem Zeichensystem.
:52. Zwei Handschriften, drei Farben.
:53. Über Dinge, Gewohnheiten, Kosten.
:54. Nicht über das Wesentliche.
:55. Das passt nicht auf einen Zettel.
:56. Es hätte ein Gespräch gebraucht.
:57. Das Gespräch wurde vermieden.
:58. Obwohl das mehr Energie kostete.
:59. Lukács erkannte das kurz.
:60. Dann schob er es weg.
:61. Der Samstagabend war unvermeidlich.
:62. Beide wussten es.
:63. Sie bereiteten sich nicht vor.
:64. Vorbereitung hätte Entscheidung bedeutet.
:65. Und Nicht-Entscheiden war ihre einzige Entscheidung.
:66. Sie standen nebeneinander am Herd.
:67. Im selben Raum, aber nicht gemeinsam.
:68. Die Stille war zurückgehaltener Lärm.
:69. Sie kostete mehr Kraft als Reden.
:70. Und brachte kein Ergebnis.
:71. Die Zettel hingen.
:72. Niemand räumte sie weg.
:73. Weil Entfernen eine Aussage gewesen wäre.
:74. Und keiner wollte etwas bedeuten.
:75. Dániel verschwand mit einem „Gute Nacht“.
:76. Ein Wort, das Raum füllt, aber nichts sagt.
:77. Lukács aß allein.
:78. Er schaute auf die Zettel.
:79. Sie dokumentierten die letzten Tage.
:80. Aber sie klärten nichts.
:81. Beide wussten es.
:82. Und das änderte nichts.
:83. Er legte sich ins Bett.
:84. Er hörte Dániel durch die Wand.
:85. Einen, der da war und nicht da war.
:86. Er dachte an Wohnungsportale.
:87. Wie jemand, der ans Schwimmen denkt, während er sinkt.
:88. Mit Grund, aber ohne Antrieb.
:89. Der Unterschied war größer als die Entscheidung.
:90. Deshalb würde er bleiben.
:91. In einer Wohnung, die zu eng war.
:92. Die nicht miteinander sprechen.
:93. Aber nicht so eng, dass Ausweichen unmöglich wäre.
:94. Das war das eigentliche Problem.
:95. Dass es noch ging, gerade so.
:96. Und das reichte, damit sich nichts änderte.
|}
=== 3 ===
:Az este csendes lezárása.
:1. Jean az asztalnál ült könyv és zene nélkül, és az utcát figyelte, ahol az emberek esernyő alatt siettek.
:2. Örült annak, hogy neki ma nem kell sietnie és célt követnie.
:3. Ez az öröm nem volt ítélet mások felett, hanem csendes hála a saját állapotáért.
:4. Ez a képesség, hogy összehasonlítson anélkül, hogy értékelne, nem mindig volt meg benne.
:5. De jó vasárnapokon néha sikerült neki.
:6. Az este a nappali fény lassú eltűnésével érkezett, amit Jean különösen szeretett.
:7. Ez az átmenet olyan lassú volt, hogy csak utólag lehetett észrevenni.
:8. Ez más, hasonlóan észrevétlen változásokra emlékeztette.
:9. Bort töltött, és az ablaknál ülve figyelte, ahogy a város fényei kigyulladnak.
:10. Gondolatai jöttek és mentek, anélkül hogy követte volna őket.
:11. Ez volt a gondolkodás legkellemesebb formája.
:12. És egyben a legritkább is.
:13. A hétfőre gondolt, nyugodt elfogadással.
:14. Úgy tekintett rá, mint egy formára, amelyben az élet zajlik.
:15. Tudta, hogy nem a forma számít, hanem az, amit belehelyez.
:16. Ez a vasárnap eseménytelen volt, mégis teljes.
:17. Nem volt történet, amit elmesélhetett volna, de mégis értékes maradt.
:18. Jean ezt az állapotot nem tekintette magától értetődőnek.
:19. Tudta, hogy ez a tudás különbözteti meg az élést a puszta működéstől.
:20. Lefeküdt, miközben az eső egyenletesen hullott a háttérben.
:21. Az eső nem volt sem vidám, sem szomorú, csak jelen volt.
:22. Ez a fajta állandóság adta a megbízhatóság érzetét.
:23. Jean csendes elégedettséggel aludt el.
:24. Nem tett semmi különöset, és semmit nem mulasztott el.
:25. Ez nem volt diadal, de őszinte lezárás volt.
:26. És egy vasárnapon az őszinteség elegendő volt.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
|-
|
:Az este csendes lezárása. - Der stille Abschluss des Abends.
:1. Jean az asztalnál ült könyv és zene nélkül, és az utcát figyelte, ahol az emberek esernyő alatt siettek. - Jean saß am Tisch ohne Buch und ohne Musik und schaute auf die Straße, wo Menschen unter Schirmen schnell gingen.
:2. Örült annak, hogy neki ma nem kell sietnie és célt követnie. - Er war froh, dass er heute nicht schnell und zielgerichtet sein musste.
:3. Ez az öröm nem volt ítélet mások felett, hanem csendes hála a saját állapotáért. - Dieses Frohsein war kein Urteil über die anderen, sondern stille Dankbarkeit für seinen eigenen Zustand.
:4. Ez a képesség, hogy összehasonlítson anélkül, hogy értékelne, nem mindig volt meg benne. - Diese Fähigkeit, zu vergleichen ohne zu werten, hatte er nicht immer.
:5. De jó vasárnapokon néha sikerült neki. - Aber an guten Sonntagen gelang es ihm manchmal.
:6. Az este a nappali fény lassú eltűnésével érkezett, amit Jean különösen szeretett. - Der Abend kam mit dem langsamen Verschwinden des Tageslichts, das Jean liebte.
:7. Ez az átmenet olyan lassú volt, hogy csak utólag lehetett észrevenni. - Dieser Übergang war so langsam, dass man ihn erst im Nachhinein bemerkte.
:8. Ez más, hasonlóan észrevétlen változásokra emlékeztette. - Das erinnerte ihn an andere unmerkliche Übergänge.
:9. Bort töltött, és az ablaknál ülve figyelte, ahogy a város fényei kigyulladnak. - Er schenkte sich Wein ein und beobachtete am Fenster die Lichter der Stadt.
:10. Gondolatai jöttek és mentek, anélkül hogy követte volna őket. - Seine Gedanken kamen und gingen, ohne dass er ihnen folgte.
:11. Ez volt a gondolkodás legkellemesebb formája. - Das war die angenehmste Form des Denkens.
:12. És egyben a legritkább is. - Und zugleich die seltenste.
:13. A hétfőre gondolt, nyugodt elfogadással. - Er dachte an den Montag mit ruhiger Akzeptanz.
:14. Úgy tekintett rá, mint egy formára, amelyben az élet zajlik. - Er sah ihn als eine Form, in die das Leben gegossen wird.
:15. Tudta, hogy nem a forma számít, hanem az, amit belehelyez. - Er wusste, dass nicht die Form entscheidend ist, sondern das, was man hineinlegt.
:16. Ez a vasárnap eseménytelen volt, mégis teljes. - Dieser Sonntag war ereignislos und doch vollständig.
:17. Nem volt történet, amit elmesélhetett volna, de mégis értékes maradt. - Es gab keine Geschichte, die man erzählen könnte, und doch war er wertvoll.
:18. Jean ezt az állapotot nem tekintette magától értetődőnek. - Jean hielt diesen Zustand nicht für selbstverständlich.
:19. Tudta, hogy ez a tudás különbözteti meg az élést a puszta működéstől. - Er wusste, dass dieses Wissen den Unterschied macht zwischen Leben und Verwalten.
:20. Lefeküdt, miközben az eső egyenletesen hullott a háttérben. - Er legte sich ins Bett, während der Regen gleichmäßig fiel.
:21. Az eső nem volt sem vidám, sem szomorú, csak jelen volt. - Der Regen war weder fröhlich noch traurig, sondern einfach da.
:22. Ez a fajta állandóság adta a megbízhatóság érzetét. - Diese Gleichmäßigkeit vermittelte Verlässlichkeit.
:23. Jean csendes elégedettséggel aludt el. - Jean schlief mit stiller Zufriedenheit ein.
:24. Nem tett semmi különöset, és semmit nem mulasztott el. - Er hatte nichts Besonderes getan und nichts versäumt.
:25. Ez nem volt diadal, de őszinte lezárás volt. - Es war kein Triumph, aber ein ehrlicher Abschluss.
:26. És egy vasárnapon az őszinteség elegendő volt. - Und an einem Sonntag war Ehrlichkeit genug.
|}
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
|-
|
:Der stille Abschluss des Abends.
:1. Jean saß am Tisch ohne Buch und ohne Musik und schaute auf die Straße, wo Menschen unter Schirmen schnell gingen.
:2. Er war froh, dass er heute nicht schnell und zielgerichtet sein musste.
:3. Dieses Frohsein war kein Urteil über die anderen, sondern stille Dankbarkeit für seinen eigenen Zustand.
:4. Diese Fähigkeit, zu vergleichen ohne zu werten, hatte er nicht immer.
:5. Aber an guten Sonntagen gelang es ihm manchmal.
:6. Der Abend kam mit dem langsamen Verschwinden des Tageslichts, das Jean liebte.
:7. Dieser Übergang war so langsam, dass man ihn erst im Nachhinein bemerkte.
:8. Das erinnerte ihn an andere unmerkliche Übergänge.
:9. Er schenkte sich Wein ein und beobachtete am Fenster die Lichter der Stadt.
:10. Seine Gedanken kamen und gingen, ohne dass er ihnen folgte.
:11. Das war die angenehmste Form des Denkens.
:12. Und zugleich die seltenste.
:13. Er dachte an den Montag mit ruhiger Akzeptanz.
:14. Er sah ihn als eine Form, in die das Leben gegossen wird.
:15. Er wusste, dass nicht die Form entscheidend ist, sondern das, was man hineinlegt.
:16. Dieser Sonntag war ereignislos und doch vollständig.
:17. Es gab keine Geschichte, die man erzählen könnte, und doch war er wertvoll.
:18. Jean hielt diesen Zustand nicht für selbstverständlich.
:19. Er wusste, dass dieses Wissen den Unterschied macht zwischen Leben und Verwalten.
:20. Er legte sich ins Bett, während der Regen gleichmäßig fiel.
:21. Der Regen war weder fröhlich noch traurig, sondern einfach da.
:22. Diese Gleichmäßigkeit vermittelte Verlässlichkeit.
:23. Jean schlief mit stiller Zufriedenheit ein.
:24. Er hatte nichts Besonderes getan und nichts versäumt.
:25. Es war kein Triumph, aber ein ehrlicher Abschluss.
:26. Und an einem Sonntag war Ehrlichkeit genug.
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=== 4 ===
:Egy vasárnap finom tudatossága.
:1. Jean ébresztő nélkül ébredt fel, és lassan tért vissza a tudatába, mert a teste döntötte el, mikor elég az alvás.
:2. Ez az ébredés annyira különbözött a kényszerítettől, hogy elgondolkodott, miért nem engedi meg ezt gyakrabban magának.
:3. Ezt a kérdést minden vasárnap feltette, de hétközben újra elfelejtette.
:4. Ez jól mutatta a különbséget aközött, amit tud, és aközött, ahogyan él.
:5. A lakás csendje világos és ártatlan volt, mint egy nap, amely még nem döntött.
:6. Jean fekve maradt, mert tudatosan hagyta, hogy gondolatai szabadon mozogjanak.
:7. Ez egy figyelmi gyakorlat volt, amelyet nem nevezett meg, mert a megnevezés gyakran elrontja a lényeget.
:8. A kávéfőzés rituálé volt számára, amely megszabadította a döntések terhétől.
:9. Ez a reggeli önmagáról való gondoskodás egyik formája volt.
:10. Az ablaknál állva nyitott figyelemmel nézte az utcát.
:11. Egy nő a szemközti házban ruhát teregetett teljes jelenléttel.
:12. Jean számára ez a jelenlét megnyugtató volt, még ha nem is tudta pontosan miért.
:13. Úgy érezte, hogy az egyszerű dolgoknak önmagukban is van értékük.
:14. Ezt elméletben tudta, de a gyakorlatban újra és újra meg kellett tanulnia.
:15. Röviden egymásra néztek, majd visszatértek a saját világukhoz.
:16. Ez a távolság tiszteleten alapult, nem közönyön.
:17. Claire hívása kellemes volt, mert vele beszélni nem vett el energiát, hanem adott.
:18. Jean ezt a különbséget csak harminc körül kezdte megérteni.
:19. Ez lett az egyik fő szempontja a kapcsolatai értékelésében.
:20. A beszélgetésüknek nem volt drámai mélysége, mégis tartalmas volt.
:21. Ez a minőség nem a témából, hanem a jelenlétből fakadt.
:22. Amikor Claire letette, egy meleg érzés maradt a szobában.
:23. Ez a melegség lassan eltűnt, de egy ideig megmaradt.
:24. Jean úgy gondolta, hogy az ilyen barátságok saját törvények szerint működnek.
:25. Nem a gyakoriság számít, hanem a minőség.
:26. Délután olvasott, de nem kötelességként, hanem lehetőségként.
:27. Többször letette és újra felvette a könyvet, ami számára a szabadság jele volt.
:28. Ez nem bizonytalanság volt, hanem döntési szabadság.
:29. Az eső újra elkezdődött, és megváltoztatta a fényt és a levegőt.
:30. Jean szerette ezt a sűrűbb hangulatot, amely egyszerre volt nehezebb és melegebb.
:31. Kinyitotta az ablakot, és beengedte a nedves kő és az ősz illatát.
:32. Ez az érzés számára valaminek a végét és valami új kezdetét jelentette.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Egy vasárnap finom tudatossága. - Die feine Bewusstheit eines Sonntags.
:1. Jean ébresztő nélkül ébredt fel, és lassan tért vissza a tudatába, mert a teste döntötte el, mikor elég az alvás. - Jean wachte ohne Wecker auf und kehrte langsam ins Bewusstsein zurück, weil sein Körper entschieden hatte, wann genug Schlaf war.
:2. Ez az ébredés annyira különbözött a kényszerítettől, hogy elgondolkodott, miért nem engedi meg ezt gyakrabban magának. - Dieses Aufwachen unterschied sich so sehr vom geweckten, dass er sich fragte, warum er sich das nicht öfter erlaubt.
:3. Ezt a kérdést minden vasárnap feltette, de hétközben újra elfelejtette. - Diese Frage stellte er sich jeden Sonntag, vergaß sie aber unter der Woche wieder.
:4. Ez jól mutatta a különbséget aközött, amit tud, és aközött, ahogyan él. - Das zeigte den Unterschied zwischen dem, was man weiß, und wie man lebt.
:5. A lakás csendje világos és ártatlan volt, mint egy nap, amely még nem döntött. - Die Wohnung hatte eine helle, unschuldige Stille, wie ein Tag, der sich noch nicht entschieden hat.
:6. Jean fekve maradt, mert tudatosan hagyta, hogy gondolatai szabadon mozogjanak. - Jean blieb liegen, weil er bewusst seine Gedanken treiben ließ.
:7. Ez egy figyelmi gyakorlat volt, amelyet nem nevezett meg, mert a megnevezés gyakran elrontja a lényeget. - Es war eine Praxis der Aufmerksamkeit, die er nicht benannte, weil Benennen manchmal zerstört.
:8. A kávéfőzés rituálé volt számára, amely megszabadította a döntések terhétől. - Das Kaffeekochen war ein Ritual, das ihn vom Entscheiden befreite.
:9. Ez a reggeli önmagáról való gondoskodás egyik formája volt. - Es war eine Form der Selbstfürsorge am Morgen.
:10. Az ablaknál állva nyitott figyelemmel nézte az utcát. - Am Fenster stand er und betrachtete die Straße mit offener Aufmerksamkeit.
:11. Egy nő a szemközti házban ruhát teregetett teljes jelenléttel. - Eine Frau im Haus gegenüber hing Wäsche mit voller Präsenz auf.
:12. Jean számára ez a jelenlét megnyugtató volt, még ha nem is tudta pontosan miért. - Für Jean war diese Präsenz beruhigend, auch wenn er nicht genau wusste warum.
:13. Úgy érezte, hogy az egyszerű dolgoknak önmagukban is van értékük. - Er empfand, dass das Unmittelbare einen eigenen Wert hat.
:14. Ezt elméletben tudta, de a gyakorlatban újra és újra meg kellett tanulnia. - Das wusste er theoretisch, musste es aber praktisch immer wieder neu lernen.
:15. Röviden egymásra néztek, majd visszatértek a saját világukhoz. - Sie sahen sich kurz an und kehrten dann in ihre eigenen Welten zurück.
:16. Ez a távolság tiszteleten alapult, nem közönyön. - Diese Distanz beruhte auf Respekt, nicht auf Gleichgültigkeit.
:17. Claire hívása kellemes volt, mert vele beszélni nem vett el energiát, hanem adott. - Claires Anruf war angenehm, weil das Gespräch Energie gab statt nahm.
:18. Jean ezt a különbséget csak harminc körül kezdte megérteni. - Jean verstand diesen Unterschied erst mit Anfang dreißig.
:19. Ez lett az egyik fő szempontja a kapcsolatai értékelésében. - Es wurde eines seiner wichtigsten Kriterien für Beziehungen.
:20. A beszélgetésüknek nem volt drámai mélysége, mégis tartalmas volt. - Ihr Gespräch hatte keine dramatische Tiefe, aber Substanz.
:21. Ez a minőség nem a témából, hanem a jelenlétből fakadt. - Diese Qualität entstand nicht aus dem Inhalt, sondern aus der Anwesenheit.
:22. Amikor Claire letette, egy meleg érzés maradt a szobában. - Als Claire auflegte, blieb eine Wärme im Raum.
:23. Ez a melegség lassan eltűnt, de egy ideig megmaradt. - Diese Wärme verschwand langsam, blieb aber eine Weile.
:24. Jean úgy gondolta, hogy az ilyen barátságok saját törvények szerint működnek. - Jean dachte, dass solche Freundschaften einer eigenen Logik folgen.
:25. Nem a gyakoriság számít, hanem a minőség. - Nicht die Häufigkeit zählt, sondern die Qualität.
:26. Délután olvasott, de nem kötelességként, hanem lehetőségként. - Am Nachmittag las er, nicht als Pflicht, sondern als Angebot.
:27. Többször letette és újra felvette a könyvet, ami számára a szabadság jele volt. - Er legte das Buch mehrmals weg und nahm es wieder auf, was für ihn Freiheit bedeutete.
:28. Ez nem bizonytalanság volt, hanem döntési szabadság. - Das war keine Unentschlossenheit, sondern Freiheit.
:29. Az eső újra elkezdődött, és megváltoztatta a fényt és a levegőt. - Der Regen begann wieder und veränderte Licht und Luft.
:30. Jean szerette ezt a sűrűbb hangulatot, amely egyszerre volt nehezebb és melegebb. - Jean mochte diese dichtere Atmosphäre, die schwerer und zugleich wärmer war.
:31. Kinyitotta az ablakot, és beengedte a nedves kő és az ősz illatát. - Er öffnete das Fenster und ließ den Geruch von nassem Stein und Herbst herein.
:32. Ez az érzés számára valaminek a végét és valami új kezdetét jelentette. - Dieses Gefühl bedeutete für ihn das Ende von etwas und den Anfang von etwas Neuem.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die feine Bewusstheit eines Sonntags.
:1. Jean wachte ohne Wecker auf und kehrte langsam ins Bewusstsein zurück, weil sein Körper entschieden hatte, wann genug Schlaf war.
:2. Dieses Aufwachen unterschied sich so sehr vom geweckten, dass er sich fragte, warum er sich das nicht öfter erlaubt.
:3. Diese Frage stellte er sich jeden Sonntag, vergaß sie aber unter der Woche wieder.
:4. Das zeigte den Unterschied zwischen dem, was man weiß, und wie man lebt.
:5. Die Wohnung hatte eine helle, unschuldige Stille, wie ein Tag, der sich noch nicht entschieden hat.
:6. Jean blieb liegen, weil er bewusst seine Gedanken treiben ließ.
:7. Es war eine Praxis der Aufmerksamkeit, die er nicht benannte, weil Benennen manchmal zerstört.
:8. Das Kaffeekochen war ein Ritual, das ihn vom Entscheiden befreite.
:9. Es war eine Form der Selbstfürsorge am Morgen.
:10. Am Fenster stand er und betrachtete die Straße mit offener Aufmerksamkeit.
:11. Eine Frau im Haus gegenüber hing Wäsche mit voller Präsenz auf.
:12. Für Jean war diese Präsenz beruhigend, auch wenn er nicht genau wusste warum.
:13. Er empfand, dass das Unmittelbare einen eigenen Wert hat.
:14. Das wusste er theoretisch, musste es aber praktisch immer wieder neu lernen.
:15. Sie sahen sich kurz an und kehrten dann in ihre eigenen Welten zurück.
:16. Diese Distanz beruhte auf Respekt, nicht auf Gleichgültigkeit.
:17. Claires Anruf war angenehm, weil das Gespräch Energie gab statt nahm.
:18. Jean verstand diesen Unterschied erst mit Anfang dreißig.
:19. Es wurde eines seiner wichtigsten Kriterien für Beziehungen.
:20. Ihr Gespräch hatte keine dramatische Tiefe, aber Substanz.
:21. Diese Qualität entstand nicht aus dem Inhalt, sondern aus der Anwesenheit.
:22. Als Claire auflegte, blieb eine Wärme im Raum.
:23. Diese Wärme verschwand langsam, blieb aber eine Weile.
:24. Jean dachte, dass solche Freundschaften einer eigenen Logik folgen.
:25. Nicht die Häufigkeit zählt, sondern die Qualität.
:26. Am Nachmittag las er, nicht als Pflicht, sondern als Angebot.
:27. Er legte das Buch mehrmals weg und nahm es wieder auf, was für ihn Freiheit bedeutete.
:28. Das war keine Unentschlossenheit, sondern Freiheit.
:29. Der Regen begann wieder und veränderte Licht und Luft.
:30. Jean mochte diese dichtere Atmosphäre, die schwerer und zugleich wärmer war.
:31. Er öffnete das Fenster und ließ den Geruch von nassem Stein und Herbst herein.
:32. Dieses Gefühl bedeutete für ihn das Ende von etwas und den Anfang von etwas Neuem.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 4a
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2026-05-18T16:27:08Z
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=== 1 ===
:Luc egy szerda esti története Bécsben.
:1. Luc aznap tizenhárom órát dolgozott, ami számára nem volt különleges, hanem egyszerűen egy szerda.
:2. Belépett a bécsi hotelszobába azzal az automatikus rutinnal, amely azoké, akiknek a hotelszobák már nem helyek, hanem állapotok.
:3. Ezek az állapotok a hely hiányát jelentették, egyfajta szervezett ürességet két élethelyzet között.
:4. Olyan tereket lakott be, amelyeket nem birtokolt, ami hatékony életforma volt, de ára volt.
:5. Ezt az árat általában nem vette észre, de azon az estén már nem tudta figyelmen kívül hagyni.
:6. A szoba személytelenül rendezett volt, olyan módon, hogy mindenkinek megfeleljen, de senkinek se tartozzon.
:7. Ez volt a kompromisszum legtisztább formája.
:8. Luc leült az ágyra, annak a súlyával, aki nem csak a munkától fáradt.
:9. Attól is fáradt volt, hogy egész nap a megfelelő változatát mutatta önmagának.
:10. Ez a változat mindig a megfelelő dolgokat mondta és kérdezte, és a megfelelő módon mosolygott.
:11. Olyan sokáig élte ezt a szerepet, hogy néha elfelejtette, hogy ez csak egy szerep.
:12. Este, a hotelszobában jutott eszébe, amikor már nem volt rá szükség.
:13. Ilyenkor felmerült a kérdés, mi van alatta.
:14. Ezt a kérdést általában nem gondolta végig.
:15. Ma este azonban tovább ment benne.
:16. Az ablakhoz lépett és lenézett az utcára, amely nedves volt és a lámpák fényében csillogott.
:17. A látvány csendesen szép volt, anélkül hogy szép akart volna lenni.
:18. Az emberek gyorsan mentek, céltudatosan, mert tudták, hová tartanak.
:19. Luc ezt enyhe idegenséggel figyelte, mert egyszerre volt része a helynek és mégsem.
:20. Az ablak mögül nézett, és megértette, hogy nem az üveg a határ.
:21. A kérdés az volt, mit tenne odakint.
:22. Hová menne, és ki várná.
:23. A fürdőszobában a tükörbe nézett, figyelmesen és szokatlanul hosszan.
:24. Nem hiúságból, hanem hogy ellenőrizze önmagát.
:25. Azt, hogy amit lát, még egyezik-e azzal, amit ismer.
:26. Az arc ismerős volt, mégis kissé más.
:27. Talán fáradtabb, vagy egyszerűen őszintébb.
:28. Este a tükrök őszintébbek, mert kevesebb energia marad a korrekcióra.
:29. Az őszinteség néha meglepő, még ha a saját arcunkról van is szó.
:30. Megnyitotta a képet, amelyet Camille küldött délután.
:31. Léa mosolygott rajta, foghiánnyal, az első kiesett fog után.
:32. Ez egy mérföldkő volt, amelynél nem volt jelen.
:33. Nem azért, mert nem akarta volna, hanem mert Bécsben volt.
:34. Ez a távolság sok apró döntés eredménye volt.
:35. Nem ellene döntött, hanem más dolgok mellett.
:36. A következmény mégis ugyanaz lett.
:37. Ez a különbség a következmény és az érzés között ma este fontos lett számára.
:38. Egy szívet küldött válaszként, ami őszinte volt, de nem volt elég.
:39. Tudta, hogy egy ikon nem helyettesíti az érintést.
:40. Mégis elküldte, mert ennyije volt abban a pillanatban.
:41. Ez a felismerés jobban zavarta, mint maga a helyzet.
:42. Elővette a jegyzetfüzetét a zakója zsebéből.
:43. Általában megbeszélésekhez használta.
:44. Most másra használta.
:45. Írni kezdett, nem ünnepélyes fogadalomként.
:46. Inkább józan megfigyelésként.
:47. Léa koncertje márciusban.
:48. Egy szombat laptop nélkül.
:49. Kevesebb utazás a második negyedévben.
:50. Ez nem volt új gondolat.
:51. Korábban is eszébe jutott már.
:52. Most azonban leírta.
:53. Az írás távolságot teremtett.
:54. Ez segített tisztábban látni.
:55. Nem tudta, lesz-e változás.
:56. De nem is várt biztosítékot.
:57. Tudta, hogy a megértésre várni nem vezet sehova.
:58. Lezuhanyozott és felvette a pizsamáját.
:59. Lefeküdt az ágyba.
:60. Hallotta az esőt az ablakon át.
:61. A hang egyenletes volt és szándék nélküli.
:62. Semmit sem várt tőle.
:63. Ez volt a legmegnyugtatóbb az estén.
:64. Az eső nem kér és nem ítél.
:65. Néha pontosan erre van szükség.
:66. Léára gondolt és a péntekre.
:67. Holnapután hazarepül.
:68. Ez a gondolat konkrét volt és biztos.
:69. Mint egy fix pont a mozgásban.
:70. Ez elég volt.
:71. Lehunyta a szemét és hallgatta az esőt.
:72. Az eső lett az utolsó hang.
:73. Így ért véget az este.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Luc egy szerda esti története Bécsben. - Eine Mittwochabendgeschichte von Luc in Wien.
:1. Luc aznap tizenhárom órát dolgozott, ami számára nem volt különleges, hanem egyszerűen egy szerda. - Luc hatte an diesem Tag dreizehn Stunden gearbeitet, was für ihn kein besonderer Tag war, sondern einfach ein Mittwoch.
:2. Belépett a bécsi hotelszobába azzal az automatikus rutinnal, amely azoké, akiknek a hotelszobák már nem helyek, hanem állapotok. - Er trat in das Hotelzimmer in Wien mit der automatischen Routine von jemandem ein, für den Hotelzimmer keine Orte mehr sind, sondern Zustände geworden sind.
:3. Ezek az állapotok a hely hiányát jelentették, egyfajta szervezett ürességet két élethelyzet között. - Diese Zustände bedeuteten die Abwesenheit von Ort, eine organisierte Leere zwischen zwei Kontexten.
:4. Olyan tereket lakott be, amelyeket nem birtokolt, ami hatékony életforma volt, de ára volt. - Er bewohnte Räume, die er nicht besaß, was eine effiziente Lebensform war, die jedoch einen Preis hatte.
:5. Ezt az árat általában nem vette észre, de azon az estén már nem tudta figyelmen kívül hagyni. - Diesen Preis ignorierte er meist, aber an diesem Abend konnte er ihn nicht mehr übersehen.
:6. A szoba személytelenül rendezett volt, olyan módon, hogy mindenkinek megfeleljen, de senkinek se tartozzon. - Das Zimmer war unpersönlich ordentlich, so eingerichtet, dass es für alle funktionierte, aber niemandem gehörte.
:7. Ez volt a kompromisszum legtisztább formája. - Es war die reinste Form des Kompromisses.
:8. Luc leült az ágyra, annak a súlyával, aki nem csak a munkától fáradt. - Luc setzte sich auf das Bett mit der Schwere von jemandem, der nicht nur von der Arbeit müde ist.
:9. Attól is fáradt volt, hogy egész nap a megfelelő változatát mutatta önmagának. - Er war auch müde von der Anstrengung, den ganzen Tag die richtige Version seiner selbst gewesen zu sein.
:10. Ez a változat mindig a megfelelő dolgokat mondta és kérdezte, és a megfelelő módon mosolygott. - Diese Version sagte und fragte immer das Richtige und lächelte auf die richtige Weise.
:11. Olyan sokáig élte ezt a szerepet, hogy néha elfelejtette, hogy ez csak egy szerep. - Er hatte diese Rolle so lange gelebt, dass er manchmal vergaß, dass es nur eine Version war.
:12. Este, a hotelszobában jutott eszébe, amikor már nem volt rá szükség. - Erst am Abend im Hotelzimmer fiel ihm das auf, wenn diese Version nicht mehr gebraucht wurde.
:13. Ilyenkor felmerült a kérdés, mi van alatta. - Dann stellte sich die Frage, was darunter ist.
:14. Ezt a kérdést általában nem gondolta végig. - Diese Frage dachte er meist nicht zu Ende.
:15. Ma este azonban tovább ment benne. - An diesem Abend dachte er sie weiter.
:16. Az ablakhoz lépett és lenézett az utcára, amely nedves volt és a lámpák fényében csillogott. - Er trat ans Fenster und schaute auf die Straße hinunter, die nass war und im Licht der Laternen glänzte.
:17. A látvány csendesen szép volt, anélkül hogy szép akart volna lenni. - Die Szene war still schön, ohne es beabsichtigen zu wollen.
:18. Az emberek gyorsan mentek, céltudatosan, mert tudták, hová tartanak. - Die Menschen gingen schnell und zielgerichtet, weil sie wussten, wohin sie gehen.
:19. Luc ezt enyhe idegenséggel figyelte, mert egyszerre volt része a helynek és mégsem. - Luc betrachtete das mit einer leichten Fremdheit, weil er zugleich Teil des Ortes war und es doch nicht war.
:20. Az ablak mögül nézett, és megértette, hogy nem az üveg a határ. - Er schaute durch das Fenster und verstand, dass nicht das Glas die Grenze ist.
:21. A kérdés az volt, mit tenne odakint. - Die Frage war, was er draußen tun würde.
:22. Hová menne, és ki várná. - Wohin er gehen würde und wer dort wäre.
:23. A fürdőszobában a tükörbe nézett, figyelmesen és szokatlanul hosszan. - Im Badezimmer schaute er aufmerksam und länger als üblich in den Spiegel.
:24. Nem hiúságból, hanem hogy ellenőrizze önmagát. - Nicht aus Eitelkeit, sondern um sich selbst zu überprüfen.
:25. Azt, hogy amit lát, még egyezik-e azzal, amit ismer. - Ob das, was er sieht, noch mit dem übereinstimmt, was er kennt.
:26. Az arc ismerős volt, mégis kissé más. - Das Gesicht war vertraut und dennoch etwas anders.
:27. Talán fáradtabb, vagy egyszerűen őszintébb. - Vielleicht müder oder einfach ehrlicher.
:28. Este a tükrök őszintébbek, mert kevesebb energia marad a korrekcióra. - Am Abend sind Spiegel ehrlicher, weil weniger Energie bleibt, das Gesehene zu korrigieren.
:29. Az őszinteség néha meglepő, még ha a saját arcunkról van is szó. - Ehrlichkeit kann überraschen, selbst wenn es das eigene Gesicht ist.
:30. Megnyitotta a képet, amelyet Camille küldött délután. - Er öffnete das Foto, das Camille am Nachmittag geschickt hatte.
:31. Léa mosolygott rajta, foghiánnyal, az első kiesett fog után. - Léa lächelte darauf mit einer Lücke, nach dem ersten verlorenen Zahn.
:32. Ez egy mérföldkő volt, amelynél nem volt jelen. - Es war ein Meilenstein, bei dem er nicht dabei gewesen war.
:33. Nem azért, mert nem akarta volna, hanem mert Bécsben volt. - Nicht weil er es nicht gewollt hätte, sondern weil er in Wien war.
:34. Ez a távolság sok apró döntés eredménye volt. - Diese Distanz war das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen.
:35. Nem ellene döntött, hanem más dolgok mellett. - Er hatte nicht gegen sie entschieden, sondern für anderes.
:36. A következmény mégis ugyanaz lett. - Die Konsequenz war dennoch dieselbe.
:37. Ez a különbség a következmény és az érzés között ma este fontos lett számára. - Dieser Unterschied zwischen Konsequenz und Gefühl wurde ihm an diesem Abend wichtig.
:38. Egy szívet küldött válaszként, ami őszinte volt, de nem volt elég. - Er antwortete mit einem Herz, das ehrlich war, aber nicht ausreichte.
:39. Tudta, hogy egy ikon nem helyettesíti az érintést. - Er wusste, dass ein Symbol keine Berührung ersetzt.
:40. Mégis elküldte, mert ennyije volt abban a pillanatban. - Er schickte es dennoch, weil das alles war, was er in diesem Moment hatte.
:41. Ez a felismerés jobban zavarta, mint maga a helyzet. - Diese Erkenntnis störte ihn mehr als die Situation selbst.
:42. Elővette a jegyzetfüzetét a zakója zsebéből. - Er nahm das Notizbuch aus der Jackentasche.
:43. Általában megbeszélésekhez használta. - Er nutzte es normalerweise für Meetings.
:44. Most másra használta. - Jetzt benutzte er es für etwas anderes.
:45. Írni kezdett, nem ünnepélyes fogadalomként. - Er begann zu schreiben, nicht als feierlichen Vorsatz.
:46. Inkább józan megfigyelésként. - Sondern als nüchterne Festhaltung von Gedanken.
:47. Léa koncertje márciusban. - Léas Konzert im März.
:48. Egy szombat laptop nélkül. - Ein Samstag ohne Laptop.
:49. Kevesebb utazás a második negyedévben. - Weniger Reisen im zweiten Quartal.
:50. Ez nem volt új gondolat. - Das war kein neuer Gedanke.
:51. Korábban is eszébe jutott már. - Er hatte ihn schon früher gehabt.
:52. Most azonban leírta. - Jetzt schrieb er ihn auf.
:53. Az írás távolságot teremtett. - Das Schreiben schuf Distanz.
:54. Ez segített tisztábban látni. - Das half, klarer zu sehen.
:55. Nem tudta, lesz-e változás. - Er wusste nicht, ob sich etwas ändern würde.
:56. De nem is várt biztosítékot. - Aber er erwartete auch keine Garantie.
:57. Tudta, hogy a megértésre várni nem vezet sehova. - Er wusste, dass Warten auf vollständiges Verstehen nichts bringt.
:58. Lezuhanyozott és felvette a pizsamáját. - Er duschte und zog den Pyjama an.
:59. Lefeküdt az ágyba. - Er legte sich ins Bett.
:60. Hallotta az esőt az ablakon át. - Er hörte den Regen durch das Fenster.
:61. A hang egyenletes volt és szándék nélküli. - Das Geräusch war gleichmäßig und ohne Absicht.
:62. Semmit sem várt tőle. - Es erwartete nichts von ihm.
:63. Ez volt a legmegnyugtatóbb az estén. - Das war das Beruhigendste an diesem Abend.
:64. Az eső nem kér és nem ítél. - Der Regen verlangt nichts und urteilt nicht.
:65. Néha pontosan erre van szükség. - Manchmal ist genau das nötig.
:66. Léára gondolt és a péntekre. - Er dachte an Léa und an Freitag.
:67. Holnapután hazarepül. - Übermorgen wird er nach Hause fliegen.
:68. Ez a gondolat konkrét volt és biztos. - Dieser Gedanke war konkret und sicher.
:69. Mint egy fix pont a mozgásban. - Wie ein fester Punkt in der Bewegung.
:70. Ez elég volt. - Das war genug.
:71. Lehunyta a szemét és hallgatta az esőt. - Er schloss die Augen und hörte den Regen.
:72. Az eső lett az utolsó hang. - Der Regen wurde zum letzten Geräusch.
:73. Így ért véget az este. - So endete der Abend.
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:Eine Mittwochabendgeschichte von Luc in Wien.
:1. Luc hatte an diesem Tag dreizehn Stunden gearbeitet, was für ihn kein besonderer Tag war, sondern einfach ein Mittwoch.
:2. Er trat in das Hotelzimmer in Wien mit der automatischen Routine von jemandem ein, für den Hotelzimmer keine Orte mehr sind, sondern Zustände geworden sind.
:3. Diese Zustände bedeuteten die Abwesenheit von Ort, eine organisierte Leere zwischen zwei Kontexten.
:4. Er bewohnte Räume, die er nicht besaß, was eine effiziente Lebensform war, die jedoch einen Preis hatte.
:5. Diesen Preis ignorierte er meist, aber an diesem Abend konnte er ihn nicht mehr übersehen.
:6. Das Zimmer war unpersönlich ordentlich, so eingerichtet, dass es für alle funktionierte, aber niemandem gehörte.
:7. Es war die reinste Form des Kompromisses.
:8. Luc setzte sich auf das Bett mit der Schwere von jemandem, der nicht nur von der Arbeit müde ist.
:9. Er war auch müde von der Anstrengung, den ganzen Tag die richtige Version seiner selbst gewesen zu sein.
:10. Diese Version sagte und fragte immer das Richtige und lächelte auf die richtige Weise.
:11. Er hatte diese Rolle so lange gelebt, dass er manchmal vergaß, dass es nur eine Version war.
:12. Erst am Abend im Hotelzimmer fiel ihm das auf, wenn diese Version nicht mehr gebraucht wurde.
:13. Dann stellte sich die Frage, was darunter ist.
:14. Diese Frage dachte er meist nicht zu Ende.
:15. An diesem Abend dachte er sie weiter.
:16. Er trat ans Fenster und schaute auf die Straße hinunter, die nass war und im Licht der Laternen glänzte.
:17. Die Szene war still schön, ohne es beabsichtigen zu wollen.
:18. Die Menschen gingen schnell und zielgerichtet, weil sie wussten, wohin sie gehen.
:19. Luc betrachtete das mit einer leichten Fremdheit, weil er zugleich Teil des Ortes war und es doch nicht war.
:20. Er schaute durch das Fenster und verstand, dass nicht das Glas die Grenze ist.
:21. Die Frage war, was er draußen tun würde.
:22. Wohin er gehen würde und wer dort wäre.
:23. Im Badezimmer schaute er aufmerksam und länger als üblich in den Spiegel.
:24. Nicht aus Eitelkeit, sondern um sich selbst zu überprüfen.
:25. Ob das, was er sieht, noch mit dem übereinstimmt, was er kennt.
:26. Das Gesicht war vertraut und dennoch etwas anders.
:27. Vielleicht müder oder einfach ehrlicher.
:28. Am Abend sind Spiegel ehrlicher, weil weniger Energie bleibt, das Gesehene zu korrigieren.
:29. Ehrlichkeit kann überraschen, selbst wenn es das eigene Gesicht ist.
:30. Er öffnete das Foto, das Camille am Nachmittag geschickt hatte.
:31. Léa lächelte darauf mit einer Lücke, nach dem ersten verlorenen Zahn.
:32. Es war ein Meilenstein, bei dem er nicht dabei gewesen war.
:33. Nicht weil er es nicht gewollt hätte, sondern weil er in Wien war.
:34. Diese Distanz war das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen.
:35. Er hatte nicht gegen sie entschieden, sondern für anderes.
:36. Die Konsequenz war dennoch dieselbe.
:37. Dieser Unterschied zwischen Konsequenz und Gefühl wurde ihm an diesem Abend wichtig.
:38. Er antwortete mit einem Herz, das ehrlich war, aber nicht ausreichte.
:39. Er wusste, dass ein Symbol keine Berührung ersetzt.
:40. Er schickte es dennoch, weil das alles war, was er in diesem Moment hatte.
:41. Diese Erkenntnis störte ihn mehr als die Situation selbst.
:42. Er nahm das Notizbuch aus der Jackentasche.
:43. Er nutzte es normalerweise für Meetings.
:44. Jetzt benutzte er es für etwas anderes.
:45. Er begann zu schreiben, nicht als feierlichen Vorsatz.
:46. Sondern als nüchterne Festhaltung von Gedanken.
:47. Léas Konzert im März.
:48. Ein Samstag ohne Laptop.
:49. Weniger Reisen im zweiten Quartal.
:50. Das war kein neuer Gedanke.
:51. Er hatte ihn schon früher gehabt.
:52. Jetzt schrieb er ihn auf.
:53. Das Schreiben schuf Distanz.
:54. Das half, klarer zu sehen.
:55. Er wusste nicht, ob sich etwas ändern würde.
:56. Aber er erwartete auch keine Garantie.
:57. Er wusste, dass Warten auf vollständiges Verstehen nichts bringt.
:58. Er duschte und zog den Pyjama an.
:59. Er legte sich ins Bett.
:60. Er hörte den Regen durch das Fenster.
:61. Das Geräusch war gleichmäßig und ohne Absicht.
:62. Es erwartete nichts von ihm.
:63. Das war das Beruhigendste an diesem Abend.
:64. Der Regen verlangt nichts und urteilt nicht.
:65. Manchmal ist genau das nötig.
:66. Er dachte an Léa und an Freitag.
:67. Übermorgen wird er nach Hause fliegen.
:68. Dieser Gedanke war konkret und sicher.
:69. Wie ein fester Punkt in der Bewegung.
:70. Das war genug.
:71. Er schloss die Augen und hörte den Regen.
:72. Der Regen wurde zum letzten Geräusch.
:73. So endete der Abend.
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=== 2 ===
:György és Bori egy őszi délutánon.
:1. György minden délután kiment a parkba, mióta Erzsébet meghalt, csendes kitartással, mert a szokások tartják meg a nap szerkezetét, amikor a belső rend megszűnik.
:2. Nem örömből tette, hanem mert a park csendje más volt, mint a lakás csendje, és ez a különbség számított számára.
:3. A park csendje semleges volt, míg a lakás csendje Erzsébet hiányának formáját hordozta, pontosan és mindenütt jelen.
:4. Ott volt a karosszékben, ahol ült, a konyhában, ahol főzött, és az ágyban, amely most túl nagy volt egyedül.
:5. Ez nem érzelgős részlet volt, hanem napi, testi tapasztalat.
:6. Hetvennyolc éves volt, és lassan járt, ami különös figyelmet adott neki.
:7. A sietség egyfajta vakság, amelyet az ember csak akkor vesz észre, amikor már nem siet.
:8. Most már látta azt, ami mindig is ott volt, de korábban nem vette észre.
:9. A fényt a fák között, egy kutyát, amely galambot szimatolt, és a piros kabátos gyereket.
:10. A gyerek a játszótér felől jött, és leült mellé a pad másik oldalára, minden különösebb kérdés nélkül.
:11. Ez a természetesség a gyerekek sajátja, mielőtt megtanulják a láthatatlan határokat.
:12. A neve Bori volt, és hét éves, amit hamar megtudott.
:13. Bori a lehulló levelekről kérdezett, valódi kíváncsisággal és komolysággal.
:14. Nem beszélgetést akart kezdeni, hanem választ keresett.
:15. György a fák alvásáról és a tavaszról beszélt, mert ez volt az igaz válasz, és már nem akart egyszerűsíteni.
:16. Néha az igaz és az egyszerű ugyanaz, de nem mindig.
:17. Beszéltek a levelek miatti szomorúságról, és mindketten egy kicsit szomorúak voltak.
:18. Györgyöt ez nem lepte meg, de megérintette a közvetlensége miatt.
:19. A gyerek nem csomagolta be az érzéseit, ahogy a felnőttek szokták.
:20. A legtöbben ezt valahol hét és húsz éves kor között vesztik el.
:21. Bori kérdése a félelemről hirtelen jött és minden kerülés nélkül.
:22. György kitérhetett volna, ahogy felnőttekkel gyakran tette.
:23. De itt az kitérés hazugság lett volna.
:24. Nem volt már energiája az ilyen hazugságokra.
:25. Azt mondta, hogy néha fél.
:26. Bori azt mondta, ő is fél néha, kérdés nélkül.
:27. György megkérdezte, mitől.
:28. Bori azt mondta, nem tudja, csak néha így van.
:29. György bólintott, mert ismerte ezt az ok nélküli érzést.
:30. Gyerekként is volt, és most is van, csak most már meg tudja nevezni.
:31. Ez azt jelentette, hogy nem probléma, amit meg kell oldani, hanem állapot, amivel együtt kell élni.
:32. Ez nem lemondás volt, hanem felszabadítás.
:33. György azt mondta, hogy ismeri ezt az érzést.
:34. Bori arcán megkönnyebbülés jelent meg.
:35. Nem megoldás volt ez, hanem megerősítés.
:36. Az, hogy amit érez, nem hibás, mert más is érzi.
:37. Ez a vigasz egyik legegyszerűbb és leghatékonyabb formája.
:38. A piros levél lassan hullott le eléjük, méltósággal.
:39. György ezt a méltóságot mostanában gyakrabban észrevette.
:40. Talán mert ő maga is öregebb lett.
:41. A méltóság látása a zuhanásban egyfajta vigasz.
:42. Bori felvette a levelet, és szó nélkül odaadta neki.
:43. A gesztus nem igényelt szavakat.
:44. György tudta, hogy nem csak egy levelet kap.
:45. Hanem egy pillanatot, amely tiszta és szándék nélküli.
:46. Ez a gyermeki nyitottság ritka és értékes.
:47. György megköszönte, Bori pedig azt mondta, hogy szívesen.
:48. Az anyja hívta a park széléről.
:49. Bori felugrott, elköszönt, és elszaladt.
:50. György utána nézett, a levelet a kezében tartva.
:51. A park újra csendes lett.
:52. De ez már nem a hiány csendje volt.
:53. Hanem egy beszélgetés utáni csend.
:54. Melegebb és könnyebb.
:55. György még egy ideig ott maradt.
:56. Nem gondolt arra, hogy Bori visszajön-e.
:57. A beszélgetés önmagában teljes volt.
:58. Nem igényelt folytatást.
:59. Ez ritka a legtöbb beszélgetésnél.
:60. Arra gondolt, hogy talán ezt tudják a gyerekek.
:61. Teljesen jelen lenni abban, ami éppen van.
:62. Anélkül, hogy mássá akarnák tenni.
:63. A nap alacsonyan állt, és hosszú árnyékokat vetett.
:64. György lassan felállt, a levelet még mindig a kezében tartva.
:65. Hazafelé indult az ismerős utcákon.
:66. Lassan ment, mert már nem sietett.
:67. Az út önmagában elég volt számára, ami korábban nem így volt.
:68. Ez nem volt diadal, inkább egy kezdet vagy egy lezárás.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:György és Bori egy őszi délutánon. - György und Bori an einem Herbstnachmittag.
:1. György minden délután kiment a parkba, mióta Erzsébet meghalt, csendes kitartással, mert a szokások tartják meg a nap szerkezetét, amikor a belső rend megszűnik. - György kam jeden Nachmittag in den Park, seit Erzsébet gestorben war, mit ruhiger Beharrlichkeit, weil Gewohnheiten die einzige Struktur sind, die bleibt, wenn die innere Ordnung wegfällt.
:2. Nem örömből tette, hanem mert a park csendje más volt, mint a lakás csendje, és ez a különbség számított számára. - Er tat es nicht aus Freude, sondern weil die Stille des Parks sich von der der Wohnung unterschied, und dieser Unterschied war entscheidend.
:3. A park csendje semleges volt, míg a lakás csendje Erzsébet hiányának formáját hordozta, pontosan és mindenütt jelen. - Die Stille des Parks war neutral, während die Stille der Wohnung die Form von Erzsébets Abwesenheit hatte, präzise und überall.
:4. Ott volt a karosszékben, ahol ült, a konyhában, ahol főzött, és az ágyban, amely most túl nagy volt egyedül. - Sie war im Sessel, in dem sie gesessen hatte, in der Küche, in der sie gekocht hatte, und im Bett, das jetzt zu groß war.
:5. Ez nem érzelgős részlet volt, hanem napi, testi tapasztalat. - Das war kein sentimentales Detail, sondern eine tägliche körperliche Erfahrung.
:6. Hetvennyolc éves volt, és lassan járt, ami különös figyelmet adott neki. - Er war achtundsiebzig und ging langsam, was ihm eine besondere Aufmerksamkeit gab.
:7. A sietség egyfajta vakság, amelyet az ember csak akkor vesz észre, amikor már nem siet. - Eilen ist eine Form von Blindheit, die man erst erkennt, wenn man aufgehört hat zu eilen.
:8. Most már látta azt, ami mindig is ott volt, de korábban nem vette észre. - Jetzt sah er die Dinge, die immer da gewesen waren, die er aber früher nicht gesehen hatte.
:9. A fényt a fák között, egy kutyát, amely galambot szimatolt, és a piros kabátos gyereket. - Das Licht zwischen den Bäumen, einen Hund, der eine Taube beschnupperte, und das Kind mit der roten Jacke.
:10. A gyerek a játszótér felől jött, és leült mellé a pad másik oldalára, minden különösebb kérdés nélkül. - Das Kind kam vom Weg zum Spielplatz und setzte sich auf die andere Seite der Bank, ohne zu fragen.
:11. Ez a természetesség a gyerekek sajátja, mielőtt megtanulják a láthatatlan határokat. - Diese Selbstverständlichkeit ist Kindern eigen, bevor sie lernen, unsichtbare Grenzen zu respektieren.
:12. A neve Bori volt, és hét éves, amit hamar megtudott. - Sie hieß Bori und war sieben, was er in den ersten Minuten erfuhr.
:13. Bori a lehulló levelekről kérdezett, valódi kíváncsisággal és komolysággal. - Bori stellte die Frage über die fallenden Blätter mit echtem Interesse und Ernst.
:14. Nem beszélgetést akart kezdeni, hanem választ keresett. - Sie wollte kein Gespräch eröffnen, sondern eine echte Antwort.
:15. György a fák alvásáról és a tavaszról beszélt, mert ez volt az igaz válasz, és már nem akart egyszerűsíteni. - György sprach vom Schlaf der Bäume und vom Frühling, weil das stimmte, und weil er aufgehört hatte, Antworten zu geben, die vereinfachen.
:16. Néha az igaz és az egyszerű ugyanaz, de nem mindig. - Manchmal sind richtige und vereinfachte Antworten dasselbe, aber nicht immer.
:17. Beszéltek a levelek miatti szomorúságról, és mindketten egy kicsit szomorúak voltak. - Sie sprachen über die Traurigkeit wegen der Blätter, und beide waren ein wenig traurig.
:18. Györgyöt ez nem lepte meg, de megérintette a közvetlensége miatt. - Das überraschte György nicht, aber es berührte ihn wegen der Direktheit.
:19. A gyerek nem csomagolta be az érzéseit, ahogy a felnőttek szokták. - Das Kind verpackte seine Gefühle nicht, wie Erwachsene es tun.
:20. A legtöbben ezt valahol hét és húsz éves kor között vesztik el. - Die meisten verlieren das irgendwann zwischen sieben und zwanzig Jahren.
:21. Bori kérdése a félelemről hirtelen jött és minden kerülés nélkül. - Boris Frage nach der Angst kam direkt und ohne Vorsicht.
:22. György kitérhetett volna, ahogy felnőttekkel gyakran tette. - György hätte ausweichen können, wie er es bei Erwachsenen oft tat.
:23. De itt az kitérés hazugság lett volna. - Aber hier wäre Ausweichen eine Lüge gewesen.
:24. Nem volt már energiája az ilyen hazugságokra. - Er hatte keine Energie mehr für solche Lügen.
:25. Azt mondta, hogy néha fél. - Er sagte, dass er manchmal Angst hat.
:26. Bori azt mondta, ő is fél néha, kérdés nélkül. - Bori sagte, dass sie auch manchmal Angst hat, ohne dass er gefragt hatte.
:27. György megkérdezte, mitől. - György fragte, wovor.
:28. Bori azt mondta, nem tudja, csak néha így van. - Bori sagte, sie wisse es nicht genau, es sei einfach so.
:29. György bólintott, mert ismerte ezt az ok nélküli érzést. - György nickte, weil er dieses grundlose Gefühl kannte.
:30. Gyerekként is volt, és most is van, csak most már meg tudja nevezni. - Es war schon als Kind da und ist es noch, nur kann er es jetzt benennen.
:31. Ez azt jelentette, hogy nem probléma, amit meg kell oldani, hanem állapot, amivel együtt kell élni. - Das bedeutete, dass es kein Problem ist, das gelöst werden muss, sondern ein Zustand, mit dem man lebt.
:32. Ez nem lemondás volt, hanem felszabadítás. - Das war keine Resignation, sondern eine Befreiung.
:33. György azt mondta, hogy ismeri ezt az érzést. - György sagte, dass er es kennt.
:34. Bori arcán megkönnyebbülés jelent meg. - In Boris Gesicht erschien Erleichterung.
:35. Nem megoldás volt ez, hanem megerősítés. - Es war keine Lösung, sondern eine Bestätigung.
:36. Az, hogy amit érez, nem hibás, mert más is érzi. - Dass das Gefühl nicht falsch ist, weil es jemand anderes auch fühlt.
:37. Ez a vigasz egyik legegyszerűbb és leghatékonyabb formája. - Das ist eine der einfachsten und wirksamsten Formen von Trost.
:38. A piros levél lassan hullott le eléjük, méltósággal. - Das rote Blatt fiel langsam und würdevoll vor ihnen zu Boden.
:39. György ezt a méltóságot mostanában gyakrabban észrevette. - György bemerkte diese Würde in letzter Zeit häufiger.
:40. Talán mert ő maga is öregebb lett. - Vielleicht, weil er selbst älter geworden war.
:41. A méltóság látása a zuhanásban egyfajta vigasz. - Würde im Fallen zu sehen ist eine Form von Trost.
:42. Bori felvette a levelet, és szó nélkül odaadta neki. - Bori hob das Blatt auf und gab es ihm ohne Erklärung.
:43. A gesztus nem igényelt szavakat. - Die Geste brauchte keine Worte.
:44. György tudta, hogy nem csak egy levelet kap. - György wusste, dass er nicht nur ein Blatt bekommt.
:45. Hanem egy pillanatot, amely tiszta és szándék nélküli. - Sondern einen Moment, der rein und ohne Hintergedanken ist.
:46. Ez a gyermeki nyitottság ritka és értékes. - Diese kindliche Offenheit ist selten und wertvoll.
:47. György megköszönte, Bori pedig azt mondta, hogy szívesen. - György dankte, und Bori sagte „Bitte“.
:48. Az anyja hívta a park széléről. - Ihre Mutter rief sie vom Rand des Parks.
:49. Bori felugrott, elköszönt, és elszaladt. - Bori sprang auf, verabschiedete sich und lief.
:50. György utána nézett, a levelet a kezében tartva. - György schaute ihr nach und hielt das Blatt in der Hand.
:51. A park újra csendes lett. - Der Park wurde wieder still.
:52. De ez már nem a hiány csendje volt. - Aber es war nicht mehr die Stille der Abwesenheit.
:53. Hanem egy beszélgetés utáni csend. - Sondern die Stille nach einem Gespräch.
:54. Melegebb és könnyebb. - Wärmer und leichter.
:55. György még egy ideig ott maradt. - György blieb noch eine Weile sitzen.
:56. Nem gondolt arra, hogy Bori visszajön-e. - Er dachte nicht daran, ob Bori wiederkommt.
:57. A beszélgetés önmagában teljes volt. - Das Gespräch war in sich vollständig.
:58. Nem igényelt folytatást. - Es brauchte keine Fortsetzung.
:59. Ez ritka a legtöbb beszélgetésnél. - Das ist bei den meisten Gesprächen selten.
:60. Arra gondolt, hogy talán ezt tudják a gyerekek. - Er dachte, dass Kinder das vielleicht können.
:61. Teljesen jelen lenni abban, ami éppen van. - Ganz im Moment anwesend sein.
:62. Anélkül, hogy mássá akarnák tenni. - Ohne es in etwas anderes zu verwandeln.
:63. A nap alacsonyan állt, és hosszú árnyékokat vetett. - Die Sonne stand tief und warf lange Schatten.
:64. György lassan felállt, a levelet még mindig a kezében tartva. - György stand langsam auf und hielt das Blatt noch in der Hand.
:65. Hazafelé indult az ismerős utcákon. - Er ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:66. Lassan ment, mert már nem sietett. - Er ging langsam, weil er nicht mehr eilte.
:67. Az út önmagában elég volt számára, ami korábban nem így volt. - Der Weg selbst war ihm genug, was früher nicht so gewesen war.
:68. Ez nem volt diadal, inkább egy kezdet vagy egy lezárás. - Das war kein Triumph, sondern eher ein Anfang oder vielleicht ein Ende.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:György und Bori an einem Herbstnachmittag.
:1. György kam jeden Nachmittag in den Park, seit Erzsébet gestorben war, mit ruhiger Beharrlichkeit, weil Gewohnheiten die einzige Struktur sind, die bleibt, wenn die innere Ordnung wegfällt.
:2. Er tat es nicht aus Freude, sondern weil die Stille des Parks sich von der der Wohnung unterschied, und dieser Unterschied war entscheidend.
:3. Die Stille des Parks war neutral, während die Stille der Wohnung die Form von Erzsébets Abwesenheit hatte, präzise und überall.
:4. Sie war im Sessel, in dem sie gesessen hatte, in der Küche, in der sie gekocht hatte, und im Bett, das jetzt zu groß war.
:5. Das war kein sentimentales Detail, sondern eine tägliche körperliche Erfahrung.
:6. Er war achtundsiebzig und ging langsam, was ihm eine besondere Aufmerksamkeit gab.
:7. Eilen ist eine Form von Blindheit, die man erst erkennt, wenn man aufgehört hat zu eilen.
:8. Jetzt sah er die Dinge, die immer da gewesen waren, die er aber früher nicht gesehen hatte.
:9. Das Licht zwischen den Bäumen, einen Hund, der eine Taube beschnupperte, und das Kind mit der roten Jacke.
:10. Das Kind kam vom Weg zum Spielplatz und setzte sich auf die andere Seite der Bank, ohne zu fragen.
:11. Diese Selbstverständlichkeit ist Kindern eigen, bevor sie lernen, unsichtbare Grenzen zu respektieren.
:12. Sie hieß Bori und war sieben, was er in den ersten Minuten erfuhr.
:13. Bori stellte die Frage über die fallenden Blätter mit echtem Interesse und Ernst.
:14. Sie wollte kein Gespräch eröffnen, sondern eine echte Antwort.
:15. György sprach vom Schlaf der Bäume und vom Frühling, weil das stimmte, und weil er aufgehört hatte, Antworten zu geben, die vereinfachen.
:16. Manchmal sind richtige und vereinfachte Antworten dasselbe, aber nicht immer.
:17. Sie sprachen über die Traurigkeit wegen der Blätter, und beide waren ein wenig traurig.
:18. Das überraschte György nicht, aber es berührte ihn wegen der Direktheit.
:19. Das Kind verpackte seine Gefühle nicht, wie Erwachsene es tun.
:20. Die meisten verlieren das irgendwann zwischen sieben und zwanzig Jahren.
:21. Boris Frage nach der Angst kam direkt und ohne Vorsicht.
:22. György hätte ausweichen können, wie er es bei Erwachsenen oft tat.
:23. Aber hier wäre Ausweichen eine Lüge gewesen.
:24. Er hatte keine Energie mehr für solche Lügen.
:25. Er sagte, dass er manchmal Angst hat.
:26. Bori sagte, dass sie auch manchmal Angst hat, ohne dass er gefragt hatte.
:27. György fragte, wovor.
:28. Bori sagte, sie wisse es nicht genau, es sei einfach so.
:29. György nickte, weil er dieses grundlose Gefühl kannte.
:30. Es war schon als Kind da und ist es noch, nur kann er es jetzt benennen.
:31. Das bedeutete, dass es kein Problem ist, das gelöst werden muss, sondern ein Zustand, mit dem man lebt.
:32. Das war keine Resignation, sondern eine Befreiung.
:33. György sagte, dass er es kennt.
:34. In Boris Gesicht erschien Erleichterung.
:35. Es war keine Lösung, sondern eine Bestätigung.
:36. Dass das Gefühl nicht falsch ist, weil es jemand anderes auch fühlt.
:37. Das ist eine der einfachsten und wirksamsten Formen von Trost.
:38. Das rote Blatt fiel langsam und würdevoll vor ihnen zu Boden.
:39. György bemerkte diese Würde in letzter Zeit häufiger.
:40. Vielleicht, weil er selbst älter geworden war.
:41. Würde im Fallen zu sehen ist eine Form von Trost.
:42. Bori hob das Blatt auf und gab es ihm ohne Erklärung.
:43. Die Geste brauchte keine Worte.
:44. György wusste, dass er nicht nur ein Blatt bekommt.
:45. Sondern einen Moment, der rein und ohne Hintergedanken ist.
:46. Diese kindliche Offenheit ist selten und wertvoll.
:47. György dankte, und Bori sagte „Bitte“.
:48. Ihre Mutter rief sie vom Rand des Parks.
:49. Bori sprang auf, verabschiedete sich und lief.
:50. György schaute ihr nach und hielt das Blatt in der Hand.
:51. Der Park wurde wieder still.
:52. Aber es war nicht mehr die Stille der Abwesenheit.
:53. Sondern die Stille nach einem Gespräch.
:54. Wärmer und leichter.
:55. György blieb noch eine Weile sitzen.
:56. Er dachte nicht daran, ob Bori wiederkommt.
:57. Das Gespräch war in sich vollständig.
:58. Es brauchte keine Fortsetzung.
:59. Das ist bei den meisten Gesprächen selten.
:60. Er dachte, dass Kinder das vielleicht können.
:61. Ganz im Moment anwesend sein.
:62. Ohne es in etwas anderes zu verwandeln.
:63. Die Sonne stand tief und warf lange Schatten.
:64. György stand langsam auf und hielt das Blatt noch in der Hand.
:65. Er ging nach Hause durch die vertrauten Straßen.
:66. Er ging langsam, weil er nicht mehr eilte.
:67. Der Weg selbst war ihm genug, was früher nicht so gewesen war.
:68. Das war kein Triumph, sondern eher ein Anfang oder vielleicht ein Ende.
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=== 3 ===
:A helyes kérdés
:1. Nóra huszonnyolc évesen alapította a reklámügynökségét, a lakása egyik szobájában.
:2. Három ügyféllel, és azzal a meggyőződéssel, hogy a meggyőződés önmagában nem elég, de nélküle semmi sem megy.
:3. Négy évvel később a szoba iroda lett, hat munkatárssal.
:4. Az iroda pedig közel állt a végéhez.
:5. Ez nem drámaian jelentkezett, hanem csendesen.
:6. Számlák formájában, amelyek tovább feküdtek az asztalon, mint máskor.
:7. A Horváth Bencénél tartandó pitch volt az utolsó reális lehetőség.
:8. Ezt világosan kimondta magának.
:9. Mert az önámítás ilyen pillanatokban drága.
:10. Az üzenet este érkezett, röviden és magyarázat nélkül.
:11. A másnap bonyolult lesz, írta, lehet, hogy el kell halasztania az időpontot.
:12. Nóra elolvasta az üzenetet, félretette a telefonját, és egy ideig csendben ült.
:13. Ez nem beletörődés volt, hanem energia gyűjtése.
:14. Nem azt gondolta, hogy veszítettem.
:15. Hanem azt, hogy rossz érvet használok, és ez megoldható probléma.
:16. Kinyitotta a laptopot.
:17. Nem a meglévő prezentációval kezdte, hanem azzal a kérdéssel, mire van Horváth Bencének valójában szüksége.
:18. Ez más kérdés volt, mint amelyet addig feltett.
:19. És más kérdések más válaszokhoz vezetnek.
:20. Ez lett a következő órák lényege.
:21. Dolgozott.
:22. Amit csinált, az nem kétségbeesés volt, hanem annak az ellenkezője.
:23. Egy nehéz probléma koncentrált élvezete.
:24. Éjfélre új kampánystratégiája volt.
:25. Ez nem az elérésre épített, hanem a pontosságra.
:26. Ez olcsóbb volt és hatékonyabb.
:27. Mindent végigszámolt, újra felépítette a prezentációt.
:28. Hajnali négykor készen volt, abban az értelemben, hogy a munka stimmelt.
:29. Három órát aludt, ébresztő nélkül felébredt, és elment a megbeszélésre.
:30. Annak az embernek a nyugodt figyelmével, aki felkészült.
:31. A felkészültség nem érzelmi állapot, hanem tárgyi.
:32. A különbség abban a pillanatban látszik meg, amikor nehézzé válik a helyzet.
:33. A tárgyaló nagy volt és hűvös.
:34. Horváth Bence az asztal végén ült.
:35. A testbeszéde azt mondta: győzz meg, ha tudsz.
:36. Nóra nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte.
:37. Hanem az új stratégiával, közvetlenül és kerülő nélkül.
:38. Amit bemutatott, nem ötlet volt, hanem számokkal alátámasztott koncepció.
:39. A számok kérdéseket teremtenek, nem csendet.
:40. Horváth Bence kérdéseket tett fel.
:41. Jó kérdéseket, amelyek megmutatták, hogy figyel.
:42. Nóra nyugodtan és habozás nélkül válaszolt rájuk.
:43. Nem habozott, mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezeket a kérdéseket előre lássa.
:44. Ez volt az éjszakai munka valódi értéke.
:45. A végén Horváth Bence egy pillanatig hallgatott.
:46. Nem bizonytalanságból.
:47. Hanem annak az embernek a szokásából, aki nem sieti el a döntéseket.
:48. Aztán azt mondta, hogy ez meggyőző.
:49. És kezet nyújtott, tárgyilagosan és színpadiasság nélkül.
:50. Ez az ígéret legjobb fajtája.
:51. Nóra kilépett a szabadba, és rövid időre megállt.
:52. Hagyta, hogy a pillanat az legyen, ami volt.
:53. Nem csúcspont, hanem egy pont egy hosszú úton.
:54. Az éjszakára gondolt.
:55. Arra a kérdésre, amelyet újra feltett magának.
:56. És arra, hogy a helyes kérdés néha az egyetlen munka, amely számít.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A helyes kérdés - Die richtige Frage
:1. Nóra huszonnyolc évesen alapította a reklámügynökségét, a lakása egyik szobájában. - Nóra hatte ihre Werbeagentur mit achtundzwanzig gegründet, in einem Zimmer ihrer Wohnung.
:2. Három ügyféllel, és azzal a meggyőződéssel, hogy a meggyőződés önmagában nem elég, de nélküle semmi sem megy. - Mit drei Kunden und der Überzeugung, dass Überzeugung allein nicht reicht, aber ohne sie gar nichts geht.
:3. Négy évvel később a szoba iroda lett, hat munkatárssal. - Vier Jahre später war das Zimmer ein Büro mit sechs Mitarbeitern.
:4. Az iroda pedig közel állt a végéhez. - Und das Büro stand kurz vor dem Ende.
:5. Ez nem drámaian jelentkezett, hanem csendesen. - Das hatte sich nicht dramatisch angekündigt, sondern leise.
:6. Számlák formájában, amelyek tovább feküdtek az asztalon, mint máskor. - In Form von Rechnungen, die länger lagen als üblich.
:7. A Horváth Bencénél tartandó pitch volt az utolsó reális lehetőség. - Der Pitch bei Horváth Bence war die letzte realistische Möglichkeit.
:8. Ezt világosan kimondta magának. - Das sagte sie sich selbst klar.
:9. Mert az önámítás ilyen pillanatokban drága. - Weil Selbsttäuschung in solchen Momenten teuer ist.
:10. Az üzenet este érkezett, röviden és magyarázat nélkül. - Die Nachricht kam abends, kurz und ohne Erklärung.
:11. A másnap bonyolult lesz, írta, lehet, hogy el kell halasztania az időpontot. - Morgen sei kompliziert, er müsse den Termin eventuell verschieben.
:12. Nóra elolvasta az üzenetet, félretette a telefonját, és egy ideig csendben ült. - Nóra las die Nachricht, legte das Handy weg, und blieb eine Weile still sitzen.
:13. Ez nem beletörődés volt, hanem energia gyűjtése. - Das war keine Resignation, sondern das Sammeln von Energie.
:14. Nem azt gondolta, hogy veszítettem. - Sie dachte nicht: Ich habe verloren.
:15. Hanem azt, hogy rossz érvet használok, és ez megoldható probléma. - Sondern: Ich habe das falsche Argument, und das ist ein lösbares Problem.
:16. Kinyitotta a laptopot. - Sie öffnete den Laptop.
:17. Nem a meglévő prezentációval kezdte, hanem azzal a kérdéssel, mire van Horváth Bencének valójában szüksége. - Sie begann nicht mit der bestehenden Präsentation, sondern mit der Frage, was Horváth Bence wirklich brauchte.
:18. Ez más kérdés volt, mint amelyet addig feltett. - Das war eine andere Frage als die, die sie bisher gestellt hatte.
:19. És más kérdések más válaszokhoz vezetnek. - Und andere Fragen führen zu anderen Antworten.
:20. Ez lett a következő órák lényege. - Das wurde der Kern der nächsten Stunden.
:21. Dolgozott. - Sie arbeitete.
:22. Amit csinált, az nem kétségbeesés volt, hanem annak az ellenkezője. - Was sie machte, war keine Verzweiflung, sondern das Gegenteil.
:23. Egy nehéz probléma koncentrált élvezete. - Das konzentrierte Vergnügen an einem schwierigen Problem.
:24. Éjfélre új kampánystratégiája volt. - Um Mitternacht hatte sie eine neue Kampagnenstrategie.
:25. Ez nem az elérésre épített, hanem a pontosságra. - Die nicht auf Reichweite setzte, sondern auf Präzision.
:26. Ez olcsóbb volt és hatékonyabb. - Das war billiger und wirkungsvoller.
:27. Mindent végigszámolt, újra felépítette a prezentációt. - Sie rechnete alles durch, baute die Präsentation neu.
:28. Hajnali négykor készen volt, abban az értelemben, hogy a munka stimmelt. - Um vier Uhr morgens war sie fertig, in dem Sinne, dass die Arbeit stimmte.
:29. Három órát aludt, ébresztő nélkül felébredt, és elment a megbeszélésre. - Sie schlief drei Stunden, wachte ohne Wecker auf, und fuhr zum Meeting.
:30. Annak az embernek a nyugodt figyelmével, aki felkészült. - Mit der ruhigen Aufmerksamkeit von jemandem, der vorbereitet ist.
:31. A felkészültség nem érzelmi állapot, hanem tárgyi. - Vorbereitet ist kein emotionaler Zustand, sondern ein sachlicher.
:32. A különbség abban a pillanatban látszik meg, amikor nehézzé válik a helyzet. - Und der Unterschied zeigt sich in dem Moment, wenn es schwierig wird.
:33. A tárgyaló nagy volt és hűvös. - Der Konferenzraum war groß und kühl.
:34. Horváth Bence az asztal végén ült. - Horváth Bence saß am Ende des Tisches.
:35. A testbeszéde azt mondta: győzz meg, ha tudsz. - Seine Körpersprache sagte: überzeug mich, wenn du kannst.
:36. Nóra nem a korábbi számok miatti mentegetőzéssel kezdte. - Nóra begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:37. Hanem az új stratégiával, közvetlenül és kerülő nélkül. - Sondern mit der neuen Strategie, direkt und ohne Umweg.
:38. Amit bemutatott, nem ötlet volt, hanem számokkal alátámasztott koncepció. - Was sie präsentierte, war keine Idee, sondern ein Konzept mit Zahlen.
:39. A számok kérdéseket teremtenek, nem csendet. - Zahlen erzeugen Fragen, keine Stille.
:40. Horváth Bence kérdéseket tett fel. - Horváth Bence stellte Fragen.
:41. Jó kérdéseket, amelyek megmutatták, hogy figyel. - Gute Fragen, die zeigten, dass er zuhörte.
:42. Nóra nyugodtan és habozás nélkül válaszolt rájuk. - Nóra beantwortete sie ruhig und ohne zu zögern.
:43. Nem habozott, mert az éjszakát azzal töltötte, hogy pontosan ezeket a kérdéseket előre lássa. - Sie zögerte nicht, weil sie die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu antizipieren.
:44. Ez volt az éjszakai munka valódi értéke. - Das war der eigentliche Wert der Nachtarbeit.
:45. A végén Horváth Bence egy pillanatig hallgatott. - Am Ende schwieg Horváth Bence einen Moment.
:46. Nem bizonytalanságból. - Nicht aus Unsicherheit.
:47. Hanem annak az embernek a szokásából, aki nem sieti el a döntéseket. - Sondern aus der Gewohnheit von jemandem, der Entscheidungen nicht überstürzt.
:48. Aztán azt mondta, hogy ez meggyőző. - Dann sagte er, das sei überzeugend.
:49. És kezet nyújtott, tárgyilagosan és színpadiasság nélkül. - Und reichte die Hand, sachlich und ohne Theatralik.
:50. Ez az ígéret legjobb fajtája. - Das ist die beste Art von Zusage.
:51. Nóra kilépett a szabadba, és rövid időre megállt. - Nóra trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:52. Hagyta, hogy a pillanat az legyen, ami volt. - Sie ließ den Moment sein, was er war.
:53. Nem csúcspont, hanem egy pont egy hosszú úton. - Nicht der Höhepunkt, sondern ein Punkt auf einer langen Strecke.
:54. Az éjszakára gondolt. - Sie dachte an die Nacht.
:55. Arra a kérdésre, amelyet újra feltett magának. - An die Frage, die sie sich neu gestellt hatte.
:56. És arra, hogy a helyes kérdés néha az egyetlen munka, amely számít. - Und daran, dass die richtige Frage manchmal die einzige Arbeit ist, die zählt.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die richtige Frage
:1. Nóra hatte ihre Werbeagentur mit achtundzwanzig gegründet, in einem Zimmer ihrer Wohnung.
:2. Mit drei Kunden und der Überzeugung, dass Überzeugung allein nicht reicht, aber ohne sie gar nichts geht.
:3. Vier Jahre später war das Zimmer ein Büro mit sechs Mitarbeitern.
:4. Und das Büro stand kurz vor dem Ende.
:5. Das hatte sich nicht dramatisch angekündigt, sondern leise.
:6. In Form von Rechnungen, die länger lagen als üblich.
:7. Der Pitch bei Horváth Bence war die letzte realistische Möglichkeit.
:8. Das sagte sie sich selbst klar.
:9. Weil Selbsttäuschung in solchen Momenten teuer ist.
:10. Die Nachricht kam abends, kurz und ohne Erklärung.
:11. Morgen sei kompliziert, er müsse den Termin eventuell verschieben.
:12. Nóra las die Nachricht, legte das Handy weg, und blieb eine Weile still sitzen.
:13. Das war keine Resignation, sondern das Sammeln von Energie.
:14. Sie dachte nicht: Ich habe verloren.
:15. Sondern: Ich habe das falsche Argument, und das ist ein lösbares Problem.
:16. Sie öffnete den Laptop.
:17. Sie begann nicht mit der bestehenden Präsentation, sondern mit der Frage, was Horváth Bence wirklich brauchte.
:18. Das war eine andere Frage als die, die sie bisher gestellt hatte.
:19. Und andere Fragen führen zu anderen Antworten.
:20. Das wurde der Kern der nächsten Stunden.
:21. Sie arbeitete.
:22. Was sie machte, war keine Verzweiflung, sondern das Gegenteil.
:23. Das konzentrierte Vergnügen an einem schwierigen Problem.
:24. Um Mitternacht hatte sie eine neue Kampagnenstrategie.
:25. Die nicht auf Reichweite setzte, sondern auf Präzision.
:26. Das war billiger und wirkungsvoller.
:27. Sie rechnete alles durch, baute die Präsentation neu.
:28. Um vier Uhr morgens war sie fertig, in dem Sinne, dass die Arbeit stimmte.
:29. Sie schlief drei Stunden, wachte ohne Wecker auf, und fuhr zum Meeting.
:30. Mit der ruhigen Aufmerksamkeit von jemandem, der vorbereitet ist.
:31. Vorbereitet ist kein emotionaler Zustand, sondern ein sachlicher.
:32. Und der Unterschied zeigt sich in dem Moment, wenn es schwierig wird.
:33. Der Konferenzraum war groß und kühl.
:34. Horváth Bence saß am Ende des Tisches.
:35. Seine Körpersprache sagte: überzeug mich, wenn du kannst.
:36. Nóra begann nicht mit einer Entschuldigung für die bisherigen Zahlen.
:37. Sondern mit der neuen Strategie, direkt und ohne Umweg.
:38. Was sie präsentierte, war keine Idee, sondern ein Konzept mit Zahlen.
:39. Zahlen erzeugen Fragen, keine Stille.
:40. Horváth Bence stellte Fragen.
:41. Gute Fragen, die zeigten, dass er zuhörte.
:42. Nóra beantwortete sie ruhig und ohne zu zögern.
:43. Sie zögerte nicht, weil sie die Nacht damit verbracht hatte, genau diese Fragen zu antizipieren.
:44. Das war der eigentliche Wert der Nachtarbeit.
:45. Am Ende schwieg Horváth Bence einen Moment.
:46. Nicht aus Unsicherheit.
:47. Sondern aus der Gewohnheit von jemandem, der Entscheidungen nicht überstürzt.
:48. Dann sagte er, das sei überzeugend.
:49. Und reichte die Hand, sachlich und ohne Theatralik.
:50. Das ist die beste Art von Zusage.
:51. Nóra trat ins Freie, blieb kurz stehen.
:52. Sie ließ den Moment sein, was er war.
:53. Nicht der Höhepunkt, sondern ein Punkt auf einer langen Strecke.
:54. Sie dachte an die Nacht.
:55. An die Frage, die sie sich neu gestellt hatte.
:56. Und daran, dass die richtige Frage manchmal die einzige Arbeit ist, die zählt.
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=== 4 ===
:A nyitott gondolat.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek.
:2. Mert valamiről tudni és azt átélni két különböző dolog, amelyek csak a bekövetkezés pillanatában esnek egybe.
:3. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz.
:4. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség.
:5. Mert éveken át azt hitte, hogy a struktúra végét akarja.
:6. Most pedig, hogy megkapta, észrevette, hogy szüksége volt a struktúrára.
:7. Hogy ne kelljen ránéznie arra, ami alatta volt.
:8. Ami alatta volt, nem üresség volt.
:9. Hanem a kérdés, ki ő, ha levonják belőle azt, amivel azonosította magát.
:10. Ez kellemetlen kérdés, de szükséges.
:11. És a legtöbb ember egész életében elkerüli azzal, hogy elfoglalt marad.
:12. Az első heteknek annak az időnek a szétfolyó minősége volt, amelyet az ember kezel, ahelyett hogy benne élne.
:13. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet.
:14. Mert a mozgás nem oldja meg a gondolkodást, de rendezi.
:15. Ez néha az első lépés a megoldás felé.
:16. A telket ismerte.
:17. Százszor elment már mellette.
:18. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment.
:19. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így vannak, megszűnnek kérdéseket feltenni.
:20. És akkoriban nem volt ideje kérdésekre.
:21. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül.
:22. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt.
:23. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának.
:24. Mert senki sem állt meg.
:25. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe.
:26. Aztán megértette, miért.
:27. Az egyszerű gondolatoknak idő kell.
:28. Ideje pedig korábban nem volt.
:29. Pontosabban: nem vett rá időt.
:30. Ez nem ugyanaz, de ugyanolyannak érződik.
:31. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett.
:32. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte.
:33. Mert megtanulta, hogy a habozás nem óvatosság, hanem többnyire félelem.
:34. A félelem pedig nem jó tanácsadó az első ásónyomhoz.
:35. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet.
:36. Nehéz volt és kevéssé látványos.
:37. Régi műanyag és föld szagával.
:38. És azzal a tudattal, hogy senki sem nézi, és senki sem tapsol.
:39. Ez a legőszintébb állapot, amelyben az ember megtudja, valóban akarja-e azt, amiről azt hiszi, hogy akarja.
:40. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy.
:41. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni.
:42. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb.
:43. Mert az összetettség ilyen pillanatokban nem segítség.
:44. Tibor a második napon jött.
:45. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadik napon kesztyűvel jelent meg.
:46. Ez az egyetértés legelegánsabb formája.
:47. Cselekvés bejelentés nélkül.
:48. Jelenlét kommentár nélkül.
:49. A szomszédok követték őt.
:50. Mert annak, ami láthatóan jobbá válik, saját vonzereje van, amelyet nem kell magyarázni.
:51. Mert önmagát magyarázza.
:52. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami növekszik.
:53. Ez alapvető szükséglet, amely gyakran nem talál nyelvet.
:54. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet.
:55. Azt mondta, ez nincs engedélyezve.
:56. Annak az embernek a hangján, aki arra számít, hogy ezzel véget is ér a beszélgetés.
:57. Mert többnyire valóban az.
:58. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott.
:59. Mert a nyugalom ilyen pillanatokban nem tulajdonság, hanem döntés.
:60. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő.
:61. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni.
:62. És mert az ellenállásra való felkészülés az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely bürokratikus helyzetekben megmarad.
:63. A férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták.
:64. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, és ellenőriznie kell.
:65. Ez nem beleegyezés volt, hanem nyitás.
:66. Nyitásokra van csak szükség, ha az ember tudja, mit kezdjen velük.
:67. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város segíteni tud.
:68. Ez megmutatta, hogy a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma.
:69. És hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem számított kinyitni.
:70. Tavasszal együtt ültettek.
:71. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden.
:72. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás meghal.
:73. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi.
:74. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített.
:75. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt.
:76. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad.
:77. Akkor is, ha ő maga továbbmegy.
:78. Még mindig nem volt állása.
:79. Ez kevésbé zavarta, mint várta.
:80. Nem azért, mert a probléma eltűnt.
:81. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van.
:82. Hanem abból, amit tesz, és amiért teszi.
:83. Ez régi felismerés, amelyet az embernek mégis magának kell megszereznie, hogy valóban tudja.
:84. Tibor bejelentés nélkül leült mellé.
:85. A napon ültek.
:86. A kert paradicsom, meleg föld és a nyár illatát árasztotta, amelynek még volt ideje.
:87. Sámuel arra gondolt, hogy nem tudja, mi következik.
:88. Ez korábban nyugtalanító gondolat lett volna.
:89. Most azonban nyitott gondolat volt.
:90. Talán ez volt ezeknek a hónapoknak a valódi nyeresége.
:91. Nem a kert, hanem az a képesség, hogy elviselje a nyitottságot anélkül, hogy azonnal be kellene zárnia.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A nyitott gondolat. - Der offene Gedanke.
:1. Sámuel egy csütörtöki napon veszítette el az állását, azoknak az eseményeknek a tárgyilagos véglegességével, amelyeket az ember lát közeledni, és amelyek mégis meglepik, amikor bekövetkeznek. - Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Mert valamiről tudni és azt átélni két különböző dolog, amelyek csak a bekövetkezés pillanatában esnek egybe. - Weil das Wissen über etwas und das Erleben davon zwei verschiedene Dinge sind, die erst im Moment des Eintretens zusammenfallen.
:3. Azt hitte, a szabadság jó érzés lesz. - Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:4. De nem volt jó érzés, és ez jobban meglepte, mint maga a veszteség. - Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:5. Mert éveken át azt hitte, hogy a struktúra végét akarja. - Weil er jahrelang geglaubt hatte, er wolle das Ende der Struktur.
:6. Most pedig, hogy megkapta, észrevette, hogy szüksége volt a struktúrára. - Und jetzt, da er es hatte, merkte er, dass er die Struktur gebraucht hatte.
:7. Hogy ne kelljen ránéznie arra, ami alatta volt. - Um das, was darunter lag, nicht ansehen zu müssen.
:8. Ami alatta volt, nem üresség volt. - Was darunter lag, war keine Leere.
:9. Hanem a kérdés, ki ő, ha levonják belőle azt, amivel azonosította magát. - Sondern die Frage, wer er war, wenn man das abzog, womit er sich identifiziert hatte.
:10. Ez kellemetlen kérdés, de szükséges. - Das ist eine Frage, die unangenehm ist, aber notwendig.
:11. És a legtöbb ember egész életében elkerüli azzal, hogy elfoglalt marad. - Und die die meisten Menschen ihr Leben lang vermeiden, indem sie beschäftigt bleiben.
:12. Az első heteknek annak az időnek a szétfolyó minősége volt, amelyet az ember kezel, ahelyett hogy benne élne. - Die ersten Wochen hatten die diffuse Qualität von Zeit, die man verwaltet, statt sie zu bewohnen.
:13. Álláspályázatokkal, amelyek keveset hoztak, és sétákkal, amelyek többet. - Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:14. Mert a mozgás nem oldja meg a gondolkodást, de rendezi. - Weil Bewegung das Denken nicht löst, aber ordnet.
:15. Ez néha az első lépés a megoldás felé. - Was manchmal der erste Schritt zur Lösung ist.
:16. A telket ismerte. - Das Grundstück kannte er.
:17. Százszor elment már mellette. - Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:18. Tudomásul vette a szemetet, és továbbment. - Und hatte den Müll registriert und war weitergegangen.
:19. Mert azok a dolgok, amelyek mindig így vannak, megszűnnek kérdéseket feltenni. - Weil Dinge, die immer so sind, aufhören, Fragen zu stellen.
:20. És akkoriban nem volt ideje kérdésekre. - Und er damals keine Zeit für Fragen gehabt hatte.
:21. Egy kedd délelőtt megállt, különösebb ok nélkül. - An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, ohne besonderen Anlass.
:22. Átnézett a szeméten arra, ami alatta volt. - Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:23. A földre, a helyre, a lehetőségre, amelyet még senki sem igényelt magának. - Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:24. Mert senki sem állt meg. - Weil niemand stehen geblieben war.
:25. A gondolat olyan egyszerű volt, hogy csodálkozott, miért nem jutott még soha eszébe. - Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:26. Aztán megértette, miért. - Und dann verstand er, warum.
:27. Az egyszerű gondolatoknak idő kell. - Einfache Gedanken brauchen Zeit.
:28. Ideje pedig korábban nem volt. - Und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:29. Pontosabban: nem vett rá időt. - Oder genauer, er hatte sie nicht genommen.
:30. Ez nem ugyanaz, de ugyanolyannak érződik. - Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich gleich an.
:31. Kesztyűt, gereblyét és zsákokat vett. - Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:32. Visszajött, és habozás nélkül elkezdte. - Er kam zurück, und begann ohne Zögern.
:33. Mert megtanulta, hogy a habozás nem óvatosság, hanem többnyire félelem. - Weil er gelernt hatte, dass Zögern nicht Vorsicht ist, sondern meistens Angst.
:34. A félelem pedig nem jó tanácsadó az első ásónyomhoz. - Und Angst kein guter Ratgeber für den ersten Spatenstich ist.
:35. Az első óráknak annak a munkának a romantikátlan minősége volt, amelyet el kell végezni, mielőtt valamiből valami lehet. - Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:36. Nehéz volt és kevéssé látványos. - Schwer und wenig spektakulär.
:37. Régi műanyag és föld szagával. - Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:38. És azzal a tudattal, hogy senki sem nézi, és senki sem tapsol. - Und mit dem Bewusstsein, dass niemand zusah und niemand applaudierte.
:39. Ez a legőszintébb állapot, amelyben az ember megtudja, valóban akarja-e azt, amiről azt hiszi, hogy akarja. - Das ist der ehrlichste Zustand, in dem man herausfindet, ob man wirklich will, was man zu wollen glaubt.
:40. Folytatta, mert abbahagyni azt jelentette volna, hogy visszamegy. - Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:41. Visszamenni pedig rosszabb volt, mint folytatni. - Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:42. Ez egyszerű számítás, de néha a leghatásosabb. - Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:43. Mert az összetettség ilyen pillanatokban nem segítség. - Weil Komplexität in solchen Momenten keine Hilfe ist.
:44. Tibor a második napon jött. - Tibor kam am zweiten Tag.
:45. Meghallgatta, hallgatott, és a harmadik napon kesztyűvel jelent meg. - Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:46. Ez az egyetértés legelegánsabb formája. - Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:47. Cselekvés bejelentés nélkül. - Die Handlung ohne die Ankündigung.
:48. Jelenlét kommentár nélkül. - Die Anwesenheit ohne den Kommentar.
:49. A szomszédok követték őt. - Die Nachbarn folgten.
:50. Mert annak, ami láthatóan jobbá válik, saját vonzereje van, amelyet nem kell magyarázni. - Weil etwas, das sichtbar besser wird, eine eigene Anziehungskraft hat, die nicht erklärt werden muss.
:51. Mert önmagát magyarázza. - Weil sie selbst erklärt.
:52. És mert az emberek részesei akarnak lenni valaminek, ami növekszik. - Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das wächst.
:53. Ez alapvető szükséglet, amely gyakran nem talál nyelvet. - Das ist ein Grundbedürfnis, das oft keine Sprache findet.
:54. A várostól érkező férfi annak az embernek az arckifejezésével jött, aki helyreállítja a rendet. - Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:55. Azt mondta, ez nincs engedélyezve. - Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:56. Annak az embernek a hangján, aki arra számít, hogy ezzel véget is ér a beszélgetés. - Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:57. Mert többnyire valóban az. - Weil es das meistens ist.
:58. Sámuel nyugodt maradt, ami nehezebb volt, mint amilyennek látszott. - Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:59. Mert a nyugalom ilyen pillanatokban nem tulajdonság, hanem döntés. - Weil Ruhe in solchen Momenten keine Eigenschaft ist, sondern eine Entscheidung.
:60. Elővette a mappát, amelyet három éjszakán át készített elő. - Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:61. Mert tudta, hogy ez a pillanat el fog jönni. - Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:62. És mert az ellenállásra való felkészülés az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely bürokratikus helyzetekben megmarad. - Und weil die Vorbereitung auf Widerstand die einzige Form von Kontrolle ist, die man in bürokratischen Situationen hat.
:63. A férfi mindent végigolvasott, lassabban, mint várták. - Der Mann las alles durch, langsamer als erwartet.
:64. Aztán azt mondta, ez jól van előkészítve, és ellenőriznie kell. - Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:65. Ez nem beleegyezés volt, hanem nyitás. - Das war keine Zustimmung, aber eine Öffnung.
:66. Nyitásokra van csak szükség, ha az ember tudja, mit kezdjen velük. - Und Öffnungen sind alles, was man braucht, wenn man weiß, was man damit macht.
:67. Egy héttel később visszajött azzal a hírrel, hogy a város segíteni tud. - Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt helfen könne.
:68. Ez megmutatta, hogy a bürokráciák reagálnak a rendre, még akkor is, ha a saját rendjük gyakran maga a probléma. - Das zeigte, dass Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:69. És hogy egy átgondolt koncepció néha olyan ajtókat nyit ki, amelyeket az ember nem számított kinyitni. - Und dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:70. Tavasszal együtt ültettek. - Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:71. Tibor elmagyarázta a gyerekeknek, hogyan működik minden. - Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:72. Annak az embernek a türelmével, aki tudja, hogy az át nem adott tudás meghal. - Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, stirbt.
:73. Ez a veszteség egyik csendesebb formája, de nem kevésbé valódi. - Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:74. Nyáron Sámuel azon a padon ült, amelyet maga épített. - Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:75. A kertet nézte, amely hónapokkal korábban még szemét volt. - Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:76. Annak az embernek a nyugodt tudatával, aki olyasmit tett, ami megmarad. - Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:77. Akkor is, ha ő maga továbbmegy. - Auch wenn er selbst weiterzieht.
:78. Még mindig nem volt állása. - Er hatte immer noch keine Stelle.
:79. Ez kevésbé zavarta, mint várta. - Das störte ihn weniger als erwartet.
:80. Nem azért, mert a probléma eltűnt. - Nicht weil das Problem verschwunden war.
:81. Hanem mert megértette, hogy az identitás nem abból keletkezik, amije az embernek van. - Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:82. Hanem abból, amit tesz, és amiért teszi. - Sondern aus dem, was man tut und warum man es tut.
:83. Ez régi felismerés, amelyet az embernek mégis magának kell megszereznie, hogy valóban tudja. - Das ist eine alte Einsicht, die man trotzdem selbst machen muss, um sie wirklich zu wissen.
:84. Tibor bejelentés nélkül leült mellé. - Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:85. A napon ültek. - Und sie saßen in der Sonne.
:86. A kert paradicsom, meleg föld és a nyár illatát árasztotta, amelynek még volt ideje. - Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch Zeit hatte.
:87. Sámuel arra gondolt, hogy nem tudja, mi következik. - Sámuel dachte, dass er nicht wusste, was als nächstes kommen würde.
:88. Ez korábban nyugtalanító gondolat lett volna. - Das wäre früher ein beunruhigender Gedanke gewesen.
:89. Most azonban nyitott gondolat volt. - Und jetzt war es ein offener.
:90. Talán ez volt ezeknek a hónapoknak a valódi nyeresége. - Vielleicht war das der eigentliche Gewinn dieser Monate.
:91. Nem a kert, hanem az a képesség, hogy elviselje a nyitottságot anélkül, hogy azonnal be kellene zárnia. - Nicht der Garten, sondern die Fähigkeit, Offenheit auszuhalten, ohne sie sofort schließen zu müssen.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der offene Gedanke.
:1. Sámuel hatte seinen Job an einem Donnerstag verloren, mit der sachlichen Endgültigkeit von Ereignissen, die man kommen sieht und die trotzdem überraschen, wenn sie da sind.
:2. Weil das Wissen über etwas und das Erleben davon zwei verschiedene Dinge sind, die erst im Moment des Eintretens zusammenfallen.
:3. Er hatte gedacht, Freiheit würde sich gut anfühlen.
:4. Und sie hatte sich nicht gut angefühlt, was ihn mehr überraschte als der Verlust selbst.
:5. Weil er jahrelang geglaubt hatte, er wolle das Ende der Struktur.
:6. Und jetzt, da er es hatte, merkte er, dass er die Struktur gebraucht hatte.
:7. Um das, was darunter lag, nicht ansehen zu müssen.
:8. Was darunter lag, war keine Leere.
:9. Sondern die Frage, wer er war, wenn man das abzog, womit er sich identifiziert hatte.
:10. Das ist eine Frage, die unangenehm ist, aber notwendig.
:11. Und die die meisten Menschen ihr Leben lang vermeiden, indem sie beschäftigt bleiben.
:12. Die ersten Wochen hatten die diffuse Qualität von Zeit, die man verwaltet, statt sie zu bewohnen.
:13. Mit Bewerbungen, die wenig brachten, und Spaziergängen, die mehr brachten.
:14. Weil Bewegung das Denken nicht löst, aber ordnet.
:15. Was manchmal der erste Schritt zur Lösung ist.
:16. Das Grundstück kannte er.
:17. Er war hundertmal daran vorbeigegangen.
:18. Und hatte den Müll registriert und war weitergegangen.
:19. Weil Dinge, die immer so sind, aufhören, Fragen zu stellen.
:20. Und er damals keine Zeit für Fragen gehabt hatte.
:21. An einem Dienstagvormittag blieb er stehen, ohne besonderen Anlass.
:22. Und schaute durch den Müll hindurch auf das, was darunter war.
:23. Die Erde, den Platz, die Möglichkeit, die noch niemand beansprucht hatte.
:24. Weil niemand stehen geblieben war.
:25. Der Gedanke war so einfach, dass er sich wunderte, warum er ihn noch nie gehabt hatte.
:26. Und dann verstand er, warum.
:27. Einfache Gedanken brauchen Zeit.
:28. Und Zeit hatte er vorher nicht gehabt.
:29. Oder genauer, er hatte sie nicht genommen.
:30. Das ist nicht dasselbe, aber es fühlt sich gleich an.
:31. Er kaufte Handschuhe und Rechen und Säcke.
:32. Er kam zurück, und begann ohne Zögern.
:33. Weil er gelernt hatte, dass Zögern nicht Vorsicht ist, sondern meistens Angst.
:34. Und Angst kein guter Ratgeber für den ersten Spatenstich ist.
:35. Die ersten Stunden hatten die unromantische Qualität von Arbeit, die getan werden muss, bevor etwas werden kann.
:36. Schwer und wenig spektakulär.
:37. Mit dem Geruch von altem Plastik und Erde.
:38. Und mit dem Bewusstsein, dass niemand zusah und niemand applaudierte.
:39. Das ist der ehrlichste Zustand, in dem man herausfindet, ob man wirklich will, was man zu wollen glaubt.
:40. Er machte weiter, weil Aufhören bedeutet hätte, zurückzugehen.
:41. Und zurückgehen war schlechter als weitermachen.
:42. Das ist ein einfaches Kalkül, aber manchmal das wirksamste.
:43. Weil Komplexität in solchen Momenten keine Hilfe ist.
:44. Tibor kam am zweiten Tag.
:45. Er hörte zu, schwieg, und erschien am dritten mit Handschuhen.
:46. Das ist die eleganteste Form von Zustimmung.
:47. Die Handlung ohne die Ankündigung.
:48. Die Anwesenheit ohne den Kommentar.
:49. Die Nachbarn folgten.
:50. Weil etwas, das sichtbar besser wird, eine eigene Anziehungskraft hat, die nicht erklärt werden muss.
:51. Weil sie selbst erklärt.
:52. Und weil Menschen Teil von etwas sein wollen, das wächst.
:53. Das ist ein Grundbedürfnis, das oft keine Sprache findet.
:54. Der Mann von der Stadt kam mit dem Ausdruck von jemandem, der Ordnung wiederherstellt.
:55. Und sagte, das sei nicht genehmigt.
:56. Mit dem Tonfall von jemandem, der erwartet, dass das das Ende des Gesprächs ist.
:57. Weil es das meistens ist.
:58. Sámuel blieb ruhig, was schwieriger war als es aussah.
:59. Weil Ruhe in solchen Momenten keine Eigenschaft ist, sondern eine Entscheidung.
:60. Und nahm den Ordner heraus, den er drei Nächte lang vorbereitet hatte.
:61. Weil er gewusst hatte, dass dieser Moment kommen würde.
:62. Und weil die Vorbereitung auf Widerstand die einzige Form von Kontrolle ist, die man in bürokratischen Situationen hat.
:63. Der Mann las alles durch, langsamer als erwartet.
:64. Und sagte dann, das sei gut gemacht, er müsse es prüfen.
:65. Das war keine Zustimmung, aber eine Öffnung.
:66. Und Öffnungen sind alles, was man braucht, wenn man weiß, was man damit macht.
:67. Eine Woche später kam er zurück mit der Nachricht, dass die Stadt helfen könne.
:68. Das zeigte, dass Bürokratien auf Ordnung reagieren, auch wenn ihre eigene Ordnung oft das Problem ist.
:69. Und dass ein durchdachtes Konzept manchmal Türen öffnet, die man nicht zu öffnen erwartet hatte.
:70. Im Frühling pflanzten sie zusammen.
:71. Und Tibor erklärte den Kindern, wie alles funktionierte.
:72. Mit der Geduld von jemandem, der weiß, dass Wissen, das nicht weitergegeben wird, stirbt.
:73. Das ist eine Form von Verlust, die leiser ist als andere, aber nicht weniger real.
:74. Im Sommer saß Sámuel auf der Bank, die er selbst gebaut hatte.
:75. Und schaute auf den Garten, der vor Monaten noch Müll gewesen war.
:76. Mit dem ruhigen Bewusstsein von jemandem, der etwas getan hat, das bleibt.
:77. Auch wenn er selbst weiterzieht.
:78. Er hatte immer noch keine Stelle.
:79. Das störte ihn weniger als erwartet.
:80. Nicht weil das Problem verschwunden war.
:81. Sondern weil er verstanden hatte, dass Identität nicht aus dem entsteht, was man hat.
:82. Sondern aus dem, was man tut und warum man es tut.
:83. Das ist eine alte Einsicht, die man trotzdem selbst machen muss, um sie wirklich zu wissen.
:84. Tibor setzte sich neben ihn ohne Ankündigung.
:85. Und sie saßen in der Sonne.
:86. Der Garten roch nach Tomaten und warmem Boden und dem Sommer, der noch Zeit hatte.
:87. Sámuel dachte, dass er nicht wusste, was als nächstes kommen würde.
:88. Das wäre früher ein beunruhigender Gedanke gewesen.
:89. Und jetzt war es ein offener.
:90. Vielleicht war das der eigentliche Gewinn dieser Monate.
:91. Nicht der Garten, sondern die Fähigkeit, Offenheit auszuhalten, ohne sie sofort schließen zu müssen.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 6a
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2026-05-18T16:32:44Z
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=== 1 ===
:A kert, amely holnap vár.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre.
:53. És néha ez minden, amire szükség van.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A kert, amely holnap vár. - Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai soha nem hagyta el a nagyapja kertjét, sem a kevesebb termés éveiben, sem most, amikor a november elvitt mindent, amit az október meghagyott. - Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Tudta, hogy a fagy két, talán három hét múlva megérkezik, annak tárgyilagos bizonyosságával, aki az évszakokat tényként kezeli, nem metaforaként. - Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. A tények megbízhatóbbak, és a kertnek nem volt szüksége metaforákra ahhoz, hogy fontos legyen. - Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. A munkának olyan ritmusa volt, amelyet az ember olyan régóta végez, hogy megszűnik döntésnek lenni, és állapottá kezd válni. - Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Ez kívülről ugyanolyannak látszik, belülről azonban más, mert az állapotoknak már nincs szükségük indokra, a döntéseknek viszont mindig. - Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai értékelte ezt az indoklásoktól való szabadságot, még ha soha nem is nevezte volna így. - Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. A köd korán jött, és maradt, ahogy a novemberi köd ezen a vidéken maradni szokott: sietség és tekintet nélkül. - Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. A falunak olyan csendes minősége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek már nem növekednek, de létezni sem szűntek meg. - Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Ez a méltóság saját formája, még akkor is, ha kívülről néha hanyatlásnak látszik. - Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia olyan közvetlenséggel jelent meg a ködből, mint valaki, akit az ember várt, anélkül hogy tudta volna. - Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Először alak volt, aztán nő, aztán valaki, akinek az arcát Nikolainak le kellett fordítania. - Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Mert tizenkét év nem drámai változásokat hoz létre, hanem apró eltolódások felhalmozódását, amelyek együtt többet adnak ki, mint az összegük. - Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Ezt észrevette, mielőtt megértette volna. - Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Kimondták egymás nevét, kérdésként és válaszként, ami a legpontosabb, amit hosszú idő után mondani lehet. - Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Mert ez semmit sem feltételez, semmit sem állít, csak megerősíti, hogy mindketten ott vannak. - Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. És ez néha elég ahhoz, hogy az ember elkezdjen valamit. - Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Behívta, mert a hideg lerövidíti a beszélgetést, és mert az ilyen beszélgetéseknek időre van szükségük. - Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nem azért, mert mélynek kell lenniük, hanem mert meg kell találniuk, mik is valójában. - Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Ehhez meleg kellett, tea, és a régi asztal repedései, amely ugyanúgy nézett ki, mint mindig. - Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Ez ebben az esetben vigasztalóbb volt, mint a változás. - Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia leült, és annak az embernek a sajátos figyelmével nézett körül, aki ismer egy szobát, és közben először látja. - Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Mert tizenkét év megváltoztatja a tekintetet anélkül, hogy kitörölné az emléket. - Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Ez vezet az akkor és a most egymásra rétegződéséhez ugyanabban a térben. - Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Ez néha a legfurcsább, néha pedig a leggazdagabb állapot, amelyben az ember lehet. - Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Beszéltek a szülői házról, a faluról és apró, konkrét dolgokról, amelyeknek nincs nagy jelentőségük. - Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Ezek mégis a legőszintébb anyagai azoknak a beszélgetéseknek, amelyek még nem tudják, milyen mélyre akarnak menni. - Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Ezért a felszínen kezdenek, mert a felszín a helyes kezdet, ha az ember nem tudja, mi van alatta. - Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Vagy ha tudja, és időre van szüksége, hogy odáig eljusson. - Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Amikor Sofia megkérdezte, dolgozik-e még a kertben, novemberben is, Nikolai azt mondta, igen, különösen novemberben. - Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. A mosoly, amely erre megjelent az arcán, bejelentés nélkül jött, ahogy az igazi reakciók szoktak. - Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Mert az igazi reakciók nem ismernek előkészületet, és nincs is szükségük rá. - Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Akkor keletkeznek, amikor valami kimondott dolog eltalál valamit, ami már ott volt. - Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Elmesélte, hogy néha segített az apjának, amit Sofia nem tudott. - Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Ez a nem tudás olyan felfedezések csendes minőségét hordozta, amelyeket arról teszünk, akiről azt hisszük, ismerjük. - Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Kis eltolódás volt a képben, amely nem kijavítja a képet, hanem teljesebbé teszi. - Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Ez néha ugyanaz, mint megérteni. - Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. A mondatok közötti csend olyan ember csendje volt, akinek nem kell semmit bizonyítani. - Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Ez a csend legjobb fajtája, mert nem fogyaszt energiát. - Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. És mert olyan kapcsolat jele, amely elég régi ahhoz, hogy forma és tartalom egybeessen. - Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Újabb kapcsolatoknál ez még nem lehetséges, mert a forma még kell ahhoz, hogy megvédje a tartalmat. - Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Amikor Sofia felállt, Nikolai azt mondta, jöjjön holnap újra, mert a kert szép a ködben. - Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Ez furcsa meghívás volt, és a legpontosabb, amelyet adhatott. - Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Mert ezzel azt mondta, amit mondani akart, anélkül hogy a közvetlen utat választotta volna. - Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. A közvetlen út néha kevésbé pontos, mint a kerülőút, mert néha túl sokat kér egyszerre. - Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia egy pillanatig ránézett, annak az embernek a tekintetével, aki olyan kérdést hall, amely nem közvetlen választ vár, hanem valódit. - Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Azt mondta, talán, ami ebben az összefüggésben több volt, mint lehetőség. - Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Mert egy őszintén gondolt talán közelebb van az igenhez, mint egy udvariasan mondott igen. - Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai a konyhában maradt a két üres csészével, a kályhával és a kinti köddel. - Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Arra gondolt, hogy holnap a kert újra várni fogja, mint mindig. - Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. És hogy ennek most volt egy kicsi, új oka, amelynek nem kellett név. - Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Mert bizonyos dolgok pontosabbak maradnak, ha az ember nem nevezi meg őket. - Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Ez az ok, bármilyen kicsi volt is, elég volt erre az estére és holnap reggelre. - Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. És néha ez minden, amire szükség van. - Und manchmal ist das alles, was man braucht.
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:Der Garten, der morgen wartet.
:1. Nikolai hatte den Garten seines Großvaters nie aufgegeben, nicht in den Jahren des Weniger-Tragens und nicht jetzt, wo der November alles geholt hatte, was der Oktober übrig gelassen hatte.
:2. Er wusste, dass der Frost in zwei, vielleicht drei Wochen kommen würde, mit der sachlichen Gewissheit von jemandem, der Jahreszeiten als Tatsachen behandelt und nicht als Metaphern.
:3. Tatsachen sind verlässlicher, und der Garten brauchte keine Metaphern, um wichtig zu sein.
:4. Die Arbeit hatte den Rhythmus von etwas, das man so lange tut, dass es aufgehört hat, Entscheidung zu sein, und begonnen hat, Zustand zu sein.
:5. Das sieht von außen gleich aus und ist von innen anders, weil Zustände keine Begründung mehr brauchen und Entscheidungen immer.
:6. Nikolai schätzte diese Freiheit von Begründungen, auch wenn er sie nie so benannt hätte.
:7. Der Nebel kam früh und blieb, wie Novembernebel in dieser Gegend bleibt, ohne Eile und ohne Rücksicht.
:8. Das Dorf hatte die stille Qualität von Orten, die aufgehört haben zu wachsen, ohne aufgehört zu haben zu sein.
:9. Das ist eine eigene Form von Würde, auch wenn sie von außen manchmal wie Verfall aussieht.
:10. Sofia erschien aus dem Nebel mit der Unvermitteltheit von jemandem, den man erwartet hatte, ohne es zu wissen.
:11. Zuerst als Form, dann als Frau, dann als jemand, dessen Gesicht er übersetzen musste.
:12. Weil zwölf Jahre keine dramatischen Veränderungen produzieren, sondern eine Akkumulation kleiner Verschiebungen, die zusammen mehr ergeben als ihre Summe.
:13. Das bemerkte er, bevor er es verstand.
:14. Sie sagten sich ihre Namen, Frage und Antwort, was das Präziseste ist, was nach langer Zeit gesagt werden kann.
:15. Weil es nichts voraussetzt und nichts behauptet, nur bestätigt, dass beide da sind.
:16. Und das ist manchmal genug, um anzufangen.
:17. Er lud sie ein, weil Kälte das Gespräch kürzt, und weil Gespräche dieser Art Zeit brauchen.
:18. Nicht weil sie tief sein müssen, sondern weil sie finden müssen, was sie sind.
:19. Dafür brauchte es Wärme und Tee und die Risse des alten Tisches, der aussah wie immer.
:20. Was in diesem Fall tröstlicher war als Veränderung.
:21. Sofia setzte sich und schaute sich um mit der spezifischen Aufmerksamkeit von jemandem, der einen Raum kennt und gleichzeitig zum ersten Mal sieht.
:22. Weil zwölf Jahre den Blick verändern ohne die Erinnerung zu löschen.
:23. Das führt zu dieser Überlagerung von damals und jetzt im selben Raum.
:24. Das ist manchmal der seltsamste und manchmal der reichste Zustand, den ein Mensch haben kann.
:25. Sie sprachen über das Elternhaus, über das Dorf, über konkrete kleine Dinge, die keine große Bedeutung haben.
:26. Sie sind trotzdem das ehrlichste Material von Gesprächen, die noch nicht wissen, wie tief sie gehen wollen.
:27. Sie beginnen deswegen bei der Oberfläche, weil die Oberfläche der richtige Anfang ist, wenn man nicht weiß, was darunter liegt.
:28. Oder wenn man es weiß und Zeit braucht, um dahin zu kommen.
:29. Als Sofia fragte, ob er noch im Garten arbeite, auch im November, sagte er ja, besonders im November.
:30. Das Lächeln, das sie darauf zeigte, kam ohne Ankündigung, was die echten tun.
:31. Weil echte Reaktionen keine Vorbereitung kennen und keine brauchen.
:32. Sie entstehen, wenn etwas Gesagtes etwas trifft, das schon da war.
:33. Er erzählte, dass er ihrem Vater manchmal geholfen hatte, was sie nicht gewusst hatte.
:34. Dieses Nicht-Gewusst-Haben hatte die stille Qualität von Entdeckungen, die man über jemanden macht, den man zu kennen glaubt.
:35. Eine kleine Verschiebung im Bild, die das Bild nicht korrigiert, sondern vollständiger macht.
:36. Das ist manchmal dasselbe wie verstehen.
:37. Die Stille zwischen den Sätzen war die Stille von jemandem, dem man nichts beweisen muss.
:38. Das ist die beste Art von Stille, weil sie keine Energie verbraucht.
:39. Und weil sie das Zeichen einer Verbindung ist, die alt genug ist, um Form und Inhalt übereinstimmen zu lassen.
:40. Bei neueren Verbindungen ist das noch nicht möglich, weil die Form noch gebraucht wird, um den Inhalt zu schützen.
:41. Als Sofia aufstand, sagte Nikolai, sie solle morgen wieder vorbeikommen, der Garten sei schön im Nebel.
:42. Das war eine seltsame Einladung und die genaueste, die er machen konnte.
:43. Weil er damit das sagte, was er sagen wollte, ohne den direkten Weg zu nehmen.
:44. Der direkte Weg ist manchmal weniger präzise als der Umweg, weil direkte Wege manchmal zu viel auf einmal fordern.
:45. Sofia schaute ihn an, einen Moment lang, mit dem Blick von jemandem, der eine Frage hört, die keine direkte Antwort erwartet, sondern eine echte.
:46. Sie sagte vielleicht, was in diesem Zusammenhang mehr war als eine Möglichkeit.
:47. Weil ein vielleicht, das ehrlich gemeint ist, näher an einem ja ist als ein ja, das höflich gemeint ist.
:48. Nikolai blieb in der Küche, mit den zwei leeren Tassen und dem Ofen und dem Nebel draußen.
:49. Er dachte, dass morgen der Garten wieder auf ihn warten würde, wie immer.
:50. Und dass das jetzt einen kleinen, neuen Grund hatte, der keinen Namen brauchte.
:51. Weil manche Dinge präziser bleiben, wenn man sie nicht benennt.
:52. Dieser Grund, so klein er war, war genug für heute Abend und für morgen früh.
:53. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
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=== 2 ===
:Petr.
:1. Petr húsz évig dolgozott a vidéki közigazgatásban, és ez a húsz év olyan idő minőségét vette fel, amely nem múlik el, hanem rétegződik.
:2. Úgy rétegződik, mint a papír a polcokon, vízszintesen és teljesen, Petr pedig már felhagyott azzal, hogy ezt az időt mérje.
:3. Ez nem lemondás volt, hanem annak az embernek az érettsége, aki megértette, hogy a mérés azoknak való tevékenység, akik még nem tudják, hol vannak.
:4. Ő pedig tudta, hol van.
:5. Az irodának olyan patinája volt, mint azoknak a helyeknek, amelyeknek régóta ugyanaz a funkciójuk.
:6. Papír, régi fa és annak a folyosói automatából származó teának a szaga volt benne, amely húsz éve ugyanazt az ízt hordozta.
:7. Petr ezt nem pangásként érzékelte, hanem megbízhatóságként, mert a megbízható dolgok az ígéret egy olyan formáját tartják be, amely őszintébb az emberek egymásnak adott legtöbb ígéreténél.
:8. A fénycső úgy villogott, ahogy már három hete villogott.
:9. Petr jelentette, a jelentést felvették, és a villogás tovább tartott.
:10. Ezt a bürokratikus időbeliség pontos, bár nem szándékos leírásának tartotta.
:11. Nem a rendszer kritikájaként, hanem megfigyelésként arról, ahogyan az intézmények bánnak az idővel.
:12. Ez nem hasonlít arra, ahogyan az emberek bánnak az idővel, ami nem kudarc, hanem szerkezeti különbség.
:13. Ezt az ember vagy megérti, vagy harcol ellene, Petr pedig az utóbbit tartotta terméketlenebb lehetőségnek.
:14. Semjon délelőtt jelent meg, olyan ember vizes kabátjában, aki gyalog érkezett.
:15. A kérdésének olyan nyugodt határozottsága volt, mint valaminek, amit régóta előkészítettek.
:16. Nem azért, mert a kérdés nehéz volt, hanem mert azok az emberek, akik ritkán mennek hivatalokba, otthon végiggondolják az ügyeiket, mielőtt megérkeznek.
:17. Petr ezt felismerte, és ez megmutatta neki, hogy a kérelem ennek az embernek a formálison túlmutató jelentőséggel bírt.
:18. Meghallgatta, feltette azokat a kérdéseket, amelyeket fel kellett tennie, és meghallgatta azt a többletet is, amelyet Semjon a kérdések közé szőtt.
:19. Az apát, a burgonyát, a nyolcvanas éveket.
:20. Mert megtanulta, hogy a közigazgatási kérelmeknek két rétegük van, a formális és az emberi.
:21. És hogy az emberi réteg többnyire régebbi és nehezebb, és hogy valakit meghallgatni azt jelenti, hogy mindkettőt hallja az ember.
:22. Ez volt a munka azon része, amely egyetlen kézikönyvben sem állt, amelynek nem volt címe és nem volt illetékessége.
:23. Mégis ez volt az a rész, amely különbséget tett az elvégzett munka és a megértett munka között.
:24. Ez nem ugyanaz, még akkor sem, ha kívülről ugyanúgy néz ki.
:25. Az ebédszünetben az ablaknál evett, és hagyta, hogy a nedves utca elvonuljon előtte.
:26. Az embereket a kabátjaikban, az autókat, az esőt.
:27. Arra gondolt, nem először és nem drámaian, hogy ma négy kérelmet dolgozott fel.
:28. Ezek közül mindegyik valakinek konkrét dolgot jelentett, amelyet pecséttel és dátummal lehetett megerősíteni.
:29. Ez nem költői megfontolás volt, hanem igaz.
:30. Az igaz megfontolásoknak pedig nincs szükségük díszítésre ahhoz, hogy érvényesek legyenek.
:31. Végigdolgozta a délutánt annak az embernek a nyugodt koncentrációjával, aki a rutinokat annak érti, amik a jó rutinok.
:32. Nem robotpilótának, hanem tapasztalat alkalmazásának ismert szerkezetekre.
:33. Ennek más minősége van, mint az újnak, kevésbé izgalmas és megbízhatóbb.
:34. A megbízhatóság pedig az volt, amit ez a munka kínált, és amire az embereknek, akik hozzá jöttek, többnyire szükségük volt.
:35. Amikor este bezárta az irodát, és kilépett a nedves utcára, a levegő hideg volt, és aszfalt meg ősz szaga volt.
:36. Hazament a pocsolyákon át, és Semjonra, a krumpliföldre meg a dokumentumra gondolt, amely a következő héten elkészül majd.
:37. Arra is gondolt, hogy ez a kicsi, konkrét és megbízható dolog volt az, amit fel tudott ajánlani.
:38. Ez nem szerény gondolat volt, hanem pontos.
:39. Mert a saját munkáról szóló pontosság őszintébb, mint bármilyen túlzás bármelyik irányban.
:40. Ezt elegendőnek tartotta, nem azért, mert semmi mást nem ismert.
:41. Hanem mert megértette, hogy az elegendő nem lemondás, hanem egy hosszú és őszinte önbeszélgetés eredménye arról, hogy mit tesz az ember és miért teszi.
:42. Ez a beszélgetés húsz évig tartott, és erre az eredményre jutott.
:43. Petr ezt jó eredménynek tartotta.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Petr.
:1. Petr húsz évig dolgozott a vidéki közigazgatásban, és ez a húsz év olyan idő minőségét vette fel, amely nem múlik el, hanem rétegződik. - Petr hatte zwanzig Jahre in der Provinzverwaltung gearbeitet, und die zwanzig Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die nicht vergeht, sondern sich schichtet.
:2. Úgy rétegződik, mint a papír a polcokon, vízszintesen és teljesen, Petr pedig már felhagyott azzal, hogy ezt az időt mérje. - Wie Papier in Regalen, horizontal und vollständig, und Petr hatte aufgehört, diese Zeit zu messen.
:3. Ez nem lemondás volt, hanem annak az embernek az érettsége, aki megértette, hogy a mérés azoknak való tevékenység, akik még nem tudják, hol vannak. - Das war keine Resignation, sondern die Reife von jemandem, der verstanden hatte, dass Messen eine Tätigkeit für Menschen ist, die noch nicht wissen, wo sie sind.
:4. Ő pedig tudta, hol van. - Und er wusste, wo er war.
:5. Az irodának olyan patinája volt, mint azoknak a helyeknek, amelyeknek régóta ugyanaz a funkciójuk. - Das Büro hatte die Patina von Orten, die lange dieselbe Funktion hatten.
:6. Papír, régi fa és annak a folyosói automatából származó teának a szaga volt benne, amely húsz éve ugyanazt az ízt hordozta. - Mit dem Geruch nach Papier und altem Holz und dem Tee aus dem Automaten im Flur, der seit zwanzig Jahren denselben Geschmack hatte.
:7. Petr ezt nem pangásként érzékelte, hanem megbízhatóságként, mert a megbízható dolgok az ígéret egy olyan formáját tartják be, amely őszintébb az emberek egymásnak adott legtöbb ígéreténél. - Petr nahm das nicht als Stagnation wahr, sondern als Verlässlichkeit, weil verlässliche Dinge eine Form von Versprechen halten, die ehrlicher ist als die meisten Versprechen, die Menschen einander geben.
:8. A fénycső úgy villogott, ahogy már három hete villogott. - Die Leuchtstoffröhre flackerte, wie sie seit drei Wochen flackerte.
:9. Petr jelentette, a jelentést felvették, és a villogás tovább tartott. - Petr hatte es gemeldet, und die Meldung war aufgenommen worden, und das Flackern dauerte an.
:10. Ezt a bürokratikus időbeliség pontos, bár nem szándékos leírásának tartotta. - Das hielt er für eine akkurate, wenn auch unbeabsichtigte Beschreibung bürokratischer Zeitlichkeit.
:11. Nem a rendszer kritikájaként, hanem megfigyelésként arról, ahogyan az intézmények bánnak az idővel. - Nicht als Kritik am System, sondern als Beobachtung über die Art, wie Institutionen mit Zeit umgehen.
:12. Ez nem hasonlít arra, ahogyan az emberek bánnak az idővel, ami nem kudarc, hanem szerkezeti különbség. - Das ähnelt nicht der Art, wie Menschen mit Zeit umgehen, was kein Versagen ist, sondern ein struktureller Unterschied.
:13. Ezt az ember vagy megérti, vagy harcol ellene, Petr pedig az utóbbit tartotta terméketlenebb lehetőségnek. - Man versteht das entweder oder kämpft dagegen, was Petr für die unproduktivere Option hielt.
:14. Semjon délelőtt jelent meg, olyan ember vizes kabátjában, aki gyalog érkezett. - Semjon erschien am Vormittag mit dem nassen Mantel von jemandem, der zu Fuß gekommen war.
:15. A kérdésének olyan nyugodt határozottsága volt, mint valaminek, amit régóta előkészítettek. - Seine Frage hatte die ruhige Bestimmtheit von etwas, das lange vorbereitet worden war.
:16. Nem azért, mert a kérdés nehéz volt, hanem mert azok az emberek, akik ritkán mennek hivatalokba, otthon végiggondolják az ügyeiket, mielőtt megérkeznek. - Nicht weil die Frage schwierig war, sondern weil Menschen, die selten in Ämter gehen, ihre Anliegen zu Hause durchgehen, bevor sie kommen.
:17. Petr ezt felismerte, és ez megmutatta neki, hogy a kérelem ennek az embernek a formálison túlmutató jelentőséggel bírt. - Petr erkannte das, und es zeigte ihm, dass der Antrag für diesen Mann eine Bedeutung hatte, die über das Formelle hinausging.
:18. Meghallgatta, feltette azokat a kérdéseket, amelyeket fel kellett tennie, és meghallgatta azt a többletet is, amelyet Semjon a kérdések közé szőtt. - Er hörte zu, stellte die Fragen, die er stellen musste, und hörte auch das Zusätzliche zu, das Semjon zwischen den Fragen einflocht.
:19. Az apát, a burgonyát, a nyolcvanas éveket. - Den Vater, die Kartoffeln, die achtziger Jahre.
:20. Mert megtanulta, hogy a közigazgatási kérelmeknek két rétegük van, a formális és az emberi. - Weil er gelernt hatte, dass Anträge in Verwaltungen zwei Schichten haben, die formelle und die menschliche.
:21. És hogy az emberi réteg többnyire régebbi és nehezebb, és hogy valakit meghallgatni azt jelenti, hogy mindkettőt hallja az ember. - Und dass die menschliche Schicht meistens älter ist und schwerer, und dass jemandem zuzuhören bedeutet, beide zu hören.
:22. Ez volt a munka azon része, amely egyetlen kézikönyvben sem állt, amelynek nem volt címe és nem volt illetékessége. - Das war der Teil der Arbeit, der in keinem Handbuch stand, der keine Überschrift hatte und keine Zuständigkeit.
:23. Mégis ez volt az a rész, amely különbséget tett az elvégzett munka és a megértett munka között. - Und der trotzdem der Teil war, der den Unterschied machte zwischen Arbeit, die erledigt wird, und Arbeit, die verstanden wird.
:24. Ez nem ugyanaz, még akkor sem, ha kívülről ugyanúgy néz ki. - Das ist nicht dasselbe, auch wenn es von außen gleich aussieht.
:25. Az ebédszünetben az ablaknál evett, és hagyta, hogy a nedves utca elvonuljon előtte. - In der Mittagspause aß er am Fenster und ließ die nasse Straße an sich vorbeigehen.
:26. Az embereket a kabátjaikban, az autókat, az esőt. - Die Menschen in ihren Mänteln, die Autos, den Regen.
:27. Arra gondolt, nem először és nem drámaian, hogy ma négy kérelmet dolgozott fel. - Er dachte, nicht zum ersten Mal und nicht mit Dramatik, dass er heute vier Anträge bearbeitet hatte.
:28. Ezek közül mindegyik valakinek konkrét dolgot jelentett, amelyet pecséttel és dátummal lehetett megerősíteni. - Von denen jeder für jemanden eine konkrete Sache bedeutete, die mit einem Stempel und einem Datum besiegelt werden konnte.
:29. Ez nem költői megfontolás volt, hanem igaz. - Das war keine poetische Überlegung, aber eine wahre.
:30. Az igaz megfontolásoknak pedig nincs szükségük díszítésre ahhoz, hogy érvényesek legyenek. - Und wahre Überlegungen brauchen keine Ausschmückung, um zu gelten.
:31. Végigdolgozta a délutánt annak az embernek a nyugodt koncentrációjával, aki a rutinokat annak érti, amik a jó rutinok. - Er arbeitete den Nachmittag durch mit der ruhigen Konzentration von jemandem, der Routinen als das versteht, was gute Routinen sind.
:32. Nem robotpilótának, hanem tapasztalat alkalmazásának ismert szerkezetekre. - Nicht Autopilot, sondern die Anwendung von Erfahrung auf bekannte Strukturen.
:33. Ennek más minősége van, mint az újnak, kevésbé izgalmas és megbízhatóbb. - Das hat eine andere Qualität als das Neue, weniger aufregend und verlässlicher.
:34. A megbízhatóság pedig az volt, amit ez a munka kínált, és amire az embereknek, akik hozzá jöttek, többnyire szükségük volt. - Und Verlässlichkeit war das, was diese Arbeit anbot, und was die Menschen, die zu ihm kamen, meistens brauchten.
:35. Amikor este bezárta az irodát, és kilépett a nedves utcára, a levegő hideg volt, és aszfalt meg ősz szaga volt. - Als er am Abend das Büro abschloss und auf die nasse Straße trat, war die Luft kalt und roch nach Asphalt und Herbst.
:36. Hazament a pocsolyákon át, és Semjonra, a krumpliföldre meg a dokumentumra gondolt, amely a következő héten elkészül majd. - Er ging nach Hause durch die Pfützen und dachte an Semjon, an das Kartoffelfeld, an das Dokument, das nächste Woche fertig sein würde.
:37. Arra is gondolt, hogy ez a kicsi, konkrét és megbízható dolog volt az, amit fel tudott ajánlani. - Und daran, dass diese kleine, konkrete, verlässliche Sache das war, was er anbieten konnte.
:38. Ez nem szerény gondolat volt, hanem pontos. - Das war kein bescheidener Gedanke, sondern ein präziser.
:39. Mert a saját munkáról szóló pontosság őszintébb, mint bármilyen túlzás bármelyik irányban. - Weil Präzision über die eigene Arbeit ehrlicher ist als jede Übertreibung in beide Richtungen.
:40. Ezt elegendőnek tartotta, nem azért, mert semmi mást nem ismert. - Er hielt das für ausreichend, nicht weil er nichts anderes kannte.
:41. Hanem mert megértette, hogy az elegendő nem lemondás, hanem egy hosszú és őszinte önbeszélgetés eredménye arról, hogy mit tesz az ember és miért teszi. - Sondern weil er verstanden hatte, dass ausreichend keine Resignation ist, sondern das Ergebnis eines langen und ehrlichen Gesprächs mit sich selbst über das, was man tut und warum man es tut.
:42. Ez a beszélgetés húsz évig tartott, és erre az eredményre jutott. - Dieses Gespräch hatte zwanzig Jahre gedauert und war zu diesem Ergebnis gekommen.
:43. Petr ezt jó eredménynek tartotta. - Petr hielt das für ein gutes Ergebnis.
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:Petr.
:1. Petr hatte zwanzig Jahre in der Provinzverwaltung gearbeitet, und die zwanzig Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die nicht vergeht, sondern sich schichtet.
:2. Wie Papier in Regalen, horizontal und vollständig, und Petr hatte aufgehört, diese Zeit zu messen.
:3. Das war keine Resignation, sondern die Reife von jemandem, der verstanden hatte, dass Messen eine Tätigkeit für Menschen ist, die noch nicht wissen, wo sie sind.
:4. Und er wusste, wo er war.
:5. Das Büro hatte die Patina von Orten, die lange dieselbe Funktion hatten.
:6. Mit dem Geruch nach Papier und altem Holz und dem Tee aus dem Automaten im Flur, der seit zwanzig Jahren denselben Geschmack hatte.
:7. Petr nahm das nicht als Stagnation wahr, sondern als Verlässlichkeit, weil verlässliche Dinge eine Form von Versprechen halten, die ehrlicher ist als die meisten Versprechen, die Menschen einander geben.
:8. Die Leuchtstoffröhre flackerte, wie sie seit drei Wochen flackerte.
:9. Petr hatte es gemeldet, und die Meldung war aufgenommen worden, und das Flackern dauerte an.
:10. Das hielt er für eine akkurate, wenn auch unbeabsichtigte Beschreibung bürokratischer Zeitlichkeit.
:11. Nicht als Kritik am System, sondern als Beobachtung über die Art, wie Institutionen mit Zeit umgehen.
:12. Das ähnelt nicht der Art, wie Menschen mit Zeit umgehen, was kein Versagen ist, sondern ein struktureller Unterschied.
:13. Man versteht das entweder oder kämpft dagegen, was Petr für die unproduktivere Option hielt.
:14. Semjon erschien am Vormittag mit dem nassen Mantel von jemandem, der zu Fuß gekommen war.
:15. Seine Frage hatte die ruhige Bestimmtheit von etwas, das lange vorbereitet worden war.
:16. Nicht weil die Frage schwierig war, sondern weil Menschen, die selten in Ämter gehen, ihre Anliegen zu Hause durchgehen, bevor sie kommen.
:17. Petr erkannte das, und es zeigte ihm, dass der Antrag für diesen Mann eine Bedeutung hatte, die über das Formelle hinausging.
:18. Er hörte zu, stellte die Fragen, die er stellen musste, und hörte auch das Zusätzliche zu, das Semjon zwischen den Fragen einflocht.
:19. Den Vater, die Kartoffeln, die achtziger Jahre.
:20. Weil er gelernt hatte, dass Anträge in Verwaltungen zwei Schichten haben, die formelle und die menschliche.
:21. Und dass die menschliche Schicht meistens älter ist und schwerer, und dass jemandem zuzuhören bedeutet, beide zu hören.
:22. Das war der Teil der Arbeit, der in keinem Handbuch stand, der keine Überschrift hatte und keine Zuständigkeit.
:23. Und der trotzdem der Teil war, der den Unterschied machte zwischen Arbeit, die erledigt wird, und Arbeit, die verstanden wird.
:24. Das ist nicht dasselbe, auch wenn es von außen gleich aussieht.
:25. In der Mittagspause aß er am Fenster und ließ die nasse Straße an sich vorbeigehen.
:26. Die Menschen in ihren Mänteln, die Autos, den Regen.
:27. Er dachte, nicht zum ersten Mal und nicht mit Dramatik, dass er heute vier Anträge bearbeitet hatte.
:28. Von denen jeder für jemanden eine konkrete Sache bedeutete, die mit einem Stempel und einem Datum besiegelt werden konnte.
:29. Das war keine poetische Überlegung, aber eine wahre.
:30. Und wahre Überlegungen brauchen keine Ausschmückung, um zu gelten.
:31. Er arbeitete den Nachmittag durch mit der ruhigen Konzentration von jemandem, der Routinen als das versteht, was gute Routinen sind.
:32. Nicht Autopilot, sondern die Anwendung von Erfahrung auf bekannte Strukturen.
:33. Das hat eine andere Qualität als das Neue, weniger aufregend und verlässlicher.
:34. Und Verlässlichkeit war das, was diese Arbeit anbot, und was die Menschen, die zu ihm kamen, meistens brauchten.
:35. Als er am Abend das Büro abschloss und auf die nasse Straße trat, war die Luft kalt und roch nach Asphalt und Herbst.
:36. Er ging nach Hause durch die Pfützen und dachte an Semjon, an das Kartoffelfeld, an das Dokument, das nächste Woche fertig sein würde.
:37. Und daran, dass diese kleine, konkrete, verlässliche Sache das war, was er anbieten konnte.
:38. Das war kein bescheidener Gedanke, sondern ein präziser.
:39. Weil Präzision über die eigene Arbeit ehrlicher ist als jede Übertreibung in beide Richtungen.
:40. Er hielt das für ausreichend, nicht weil er nichts anderes kannte.
:41. Sondern weil er verstanden hatte, dass ausreichend keine Resignation ist, sondern das Ergebnis eines langen und ehrlichen Gesprächs mit sich selbst über das, was man tut und warum man es tut.
:42. Dieses Gespräch hatte zwanzig Jahre gedauert und war zu diesem Ergebnis gekommen.
:43. Petr hielt das für ein gutes Ergebnis.
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=== 3 ===
:A hibás módszer.
:1. Viktor három héttel ezelőtt kezdte el felmérni a lakást, annak az embernek a sajátos komolyságával, aki felismert egy problémát, és az egyetlen rendelkezésére álló módszert alkalmazza.
:2. Akkor is ezt a módszert használta, ha nem volt biztos benne, hogy a módszer illik-e a kérdéshez.
:3. Ez olyan bizonytalanság volt, amely megvolt benne, de félretette, mert félretenni gyorsabban megy, mint feloldani.
:4. A rossz közérzet, amely reggel felébresztette, olyan érzés volt, amelynek nincs nyelve, és ezért nem enged közvetlen kezelést.
:5. A mérés Viktor kísérlete volt arra, hogy ezt valami olyasmivé fordítsa le, aminek számai vannak.
:6. Mert a számok olyan pontosságot ígérnek, amellyel maga az érzés nem rendelkezik.
:7. És mert ez az ígéret, még ha nem is teljesül, legalább irányt kínál, ami jobb, mint ha semmilyen irány sincs.
:8. Minden reggel a sarkokban és a falaknál állt, mért, jegyzetelt, összehasonlított.
:9. A különbségek, amelyeket talált, olyan leletek sajátos minőségével bírtak, amelyek túl kicsik ahhoz, hogy egyértelműek legyenek, és túl nagyok ahhoz, hogy jelentéktelenek legyenek.
:10. Ez a legpontosabb leírása azoknak a problémáknak, amelyek úgy maradnak fenn, hogy közben kivonják magukat.
:11. Mindig éppen annyira vannak jelen, hogy az ember ne tudjon felhagyni a követésükkel, és soha nem annyira világosak, hogy tudja, merre kell mennie.
:12. A füzet megtelt számokkal, amelyek egy olyan teret írtak le, amely nem egészen egyezett azzal a térrel, amelyben Viktor tartózkodott.
:13. Ez nem volt meglepő, mert a leírások és a leírt dolgok két különböző dolog, amelyek csak közelíteni tudnak egymáshoz.
:14. A közelítés pedig a legtöbb, amit a nyelv és a mérés kínálni tud.
:15. Viktor ezt tudta, de ez nem akadályozta meg abban, hogy teljesebb egyezést keressen.
:16. Mert egy módszer határainak ismerete nem elégséges érv a módszer alkalmazása ellen, ha az embernek nincs jobb módszere.
:17. Bútorokat tolt arrébb, újra mért, és a számok megváltoztak, ahogy a számok megváltoznak, ha az ember megváltoztatja a feltételeket.
:18. Ez azt jelentette, hogy nem a rossz közérzet okát változtatta meg, hanem csak annak felszínéből hozott létre egy másik változatot.
:19. Ezt a felismerést többször is megtette, és többször sem vonta le belőle a következményt.
:20. Mert a készség, hogy egy felismerést cselekvéssé fordítson az ember, olyan elszántságot igényel, amely éppen nem volt jelen.
:21. És mert ennek az elszántságnak a hiánya maga is a probléma része volt, amit Viktor tudott, de ettől a probléma nem lett kisebb.
:22. Radovan csütörtök délután jött, és a lakásra vetett pillantása olyan ember pillantása volt, aki nem hibákat keres, és ezért nem is talál hibákat.
:23. Ez nem felületesség volt, hanem a figyelem egy másik fajtája.
:24. Olyan figyelem, amely a meglévőt úgy veszi, ahogy van, anélkül hogy egy ideálhoz mérné.
:25. Viktor ezt néha naivitásnak tartotta, most viszont olyan képességnek, amellyel ő maga nem rendelkezett.
:26. Radovan megkérdezte, mit keres tulajdonképpen, Viktor pedig azt mondta, hogy nem tudja pontosan.
:27. Ez volt a legőszintébb válasz, amely a rendelkezésére állt.
:28. Radovan azt mondta, hogy talán éppen ez a probléma.
:29. Ez olyan egyszerű mondat volt, hogy nehezebb volt, mint a bonyolult mondatok lettek volna.
:30. Mert az egyszerű mondatok nem kínálnak menekülőutakat, míg a bonyolult mondatoknak annyi szintjük van, hogy az ember elveszhet bennük anélkül, hogy eljutna ahhoz, amit mondanak.
:31. Radovannál ültek, Viktor pedig otthagyta a füzetet az asztalon, mert elfelejtette, vagy mert el akarta felejteni, ami talán ugyanaz volt.
:32. A lakás várt, ahogy a lakások várnak, elvárás és ítélet nélkül.
:33. Ez a terek legmegbízhatóbb tulajdonsága: teljes közönyük azzal szemben, ami bennük történik.
:34. Ez nem hidegség, hanem a türelem olyan formája, amelyre egyetlen élőlény sem képes.
:35. Viktor visszatért, megállt a szoba közepén, körülnézett, és a lakás úgy nézett ki, mint a lakás.
:36. Ezt most nem a probléma megerősítéseként olvasta, hanem annak lehetőségeként, hogy a probléma nem a lakásban van.
:37. Ez nem volt teljes válasz, de elmozdulás volt.
:38. Az elmozdulások néha az egyetlen dolgok, amelyek a feloldás irányába mozognak.
:39. Mert a feloldások ritkán ott találhatók, ahol az ember keres, hanem többnyire ott, ahol abbahagyta, hogy rossz irányba keressen.
:40. Betette a colstokot a fiókba, mellé tette a füzetet, annak az embernek a nyugodt készségével, aki felad egy módszert.
:41. Nem azért adta fel, mert a kérdést adta fel, hanem mert megértette, hogy a módszer volt hibás.
:42. Ez a haladás egyik formája, még akkor is, ha nem érződik annak.
:43. Mert a haladás többnyire akkor kezdődik, amikor az ember elenged valamit.
:44. És mert az elengedés ritkán érződik előrehaladásnak, még akkor is, ha éppen az.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hibás módszer. - Die falsche Methode.
:1. Viktor három héttel ezelőtt kezdte el felmérni a lakást, annak az embernek a sajátos komolyságával, aki felismert egy problémát, és az egyetlen rendelkezésére álló módszert alkalmazza. - Viktor hatte vor drei Wochen angefangen, die Wohnung zu vermessen, mit der spezifischen Ernsthaftigkeit von jemandem, der ein Problem erkannt hat und der die einzige Methode anwendet, die ihm zur Verfügung steht.
:2. Akkor is ezt a módszert használta, ha nem volt biztos benne, hogy a módszer illik-e a kérdéshez. - Auch wenn er nicht sicher ist, ob die Methode zur Frage passt.
:3. Ez olyan bizonytalanság volt, amely megvolt benne, de félretette, mert félretenni gyorsabban megy, mint feloldani. - Das war eine Unsicherheit, die er hatte und die er beiseitegelegt hatte, weil Beiseitelegen schneller geht als Auflösen.
:4. A rossz közérzet, amely reggel felébresztette, olyan érzés volt, amelynek nincs nyelve, és ezért nem enged közvetlen kezelést. - Das Unbehagen, das ihn morgens aufgeweckt hatte, war die Art von Gefühl, die keine Sprache hat und deswegen keine direkte Behandlung zulässt.
:5. A mérés Viktor kísérlete volt arra, hogy ezt valami olyasmivé fordítsa le, aminek számai vannak. - Das Messen war sein Versuch, es in etwas zu übersetzen, das Zahlen hatte.
:6. Mert a számok olyan pontosságot ígérnek, amellyel maga az érzés nem rendelkezik. - Weil Zahlen eine Präzision versprechen, die das Gefühl selbst nicht hat.
:7. És mert ez az ígéret, még ha nem is teljesül, legalább irányt kínál, ami jobb, mint ha semmilyen irány sincs. - Und weil dieses Versprechen, auch wenn es nicht eingelöst wird, zumindest eine Richtung anbietet, was besser ist als keine.
:8. Minden reggel a sarkokban és a falaknál állt, mért, jegyzetelt, összehasonlított. - Er stand jeden Morgen in den Ecken und an den Wänden, maß, notierte, verglich.
:9. A különbségek, amelyeket talált, olyan leletek sajátos minőségével bírtak, amelyek túl kicsik ahhoz, hogy egyértelműek legyenek, és túl nagyok ahhoz, hogy jelentéktelenek legyenek. - Die Differenzen, die er fand, hatten die spezifische Qualität von Befunden, die zu klein sind, um eindeutig und zu groß, um irrelevant zu sein.
:10. Ez a legpontosabb leírása azoknak a problémáknak, amelyek úgy maradnak fenn, hogy közben kivonják magukat. - Das ist die präziseste Beschreibung von Problemen, die sich halten, indem sie sich entziehen.
:11. Mindig éppen annyira vannak jelen, hogy az ember ne tudjon felhagyni a követésükkel, és soha nem annyira világosak, hogy tudja, merre kell mennie. - Sie sind immer gerade so anwesend, dass man nicht aufhören kann, ihnen nachzugehen, und nie so klar, dass man weiß, wohin.
:12. A füzet megtelt számokkal, amelyek egy olyan teret írtak le, amely nem egészen egyezett azzal a térrel, amelyben Viktor tartózkodott. - Das Heft füllte sich mit Zahlen, die einen Raum beschrieben, der nicht ganz mit dem Raum übereinstimmte, in dem er sich befand.
:13. Ez nem volt meglepő, mert a leírások és a leírt dolgok két különböző dolog, amelyek csak közelíteni tudnak egymáshoz. - Das war keine Überraschung, weil Beschreibungen und das Beschriebene zwei verschiedene Dinge sind, die sich nur annähern können.
:14. A közelítés pedig a legtöbb, amit a nyelv és a mérés kínálni tud. - Annäherung ist das Beste, was Sprache und Messung anbieten können.
:15. Viktor ezt tudta, de ez nem akadályozta meg abban, hogy teljesebb egyezést keressen. - Viktor wusste das, aber es hielt ihn nicht davon ab, nach einer vollständigeren Übereinstimmung zu suchen.
:16. Mert egy módszer határainak ismerete nem elégséges érv a módszer alkalmazása ellen, ha az embernek nincs jobb módszere. - Weil Wissen über die Grenzen einer Methode kein ausreichendes Argument gegen ihre Anwendung ist, wenn man keine bessere hat.
:17. Bútorokat tolt arrébb, újra mért, és a számok megváltoztak, ahogy a számok megváltoznak, ha az ember megváltoztatja a feltételeket. - Er rückte Möbel, maß erneut, und die Zahlen änderten sich, wie Zahlen sich ändern, wenn man die Bedingungen ändert.
:18. Ez azt jelentette, hogy nem a rossz közérzet okát változtatta meg, hanem csak annak felszínéből hozott létre egy másik változatot. - Das bedeutete, dass er nicht die Ursache des Unbehagens verändert hatte, sondern nur eine andere Version seiner Oberfläche erzeugt hatte.
:19. Ezt a felismerést többször is megtette, és többször sem vonta le belőle a következményt. - Diese Erkenntnis hatte er mehrfach, und mehrfach machte er sie nicht zur Konsequenz.
:20. Mert a készség, hogy egy felismerést cselekvéssé fordítson az ember, olyan elszántságot igényel, amely éppen nem volt jelen. - Weil die Bereitschaft, eine Erkenntnis in eine Handlung zu übersetzen, eine Entschlossenheit erfordert, die gerade nicht da war.
:21. És mert ennek az elszántságnak a hiánya maga is a probléma része volt, amit Viktor tudott, de ettől a probléma nem lett kisebb. - Und weil das Fehlen dieser Entschlossenheit selbst Teil des Problems war, was er wusste, was das Problem nicht kleiner machte.
:22. Radovan csütörtök délután jött, és a lakásra vetett pillantása olyan ember pillantása volt, aki nem hibákat keres, és ezért nem is talál hibákat. - Radovan kam am Donnerstagnachmittag, und sein Blick auf die Wohnung war der Blick von jemandem, der keine Fehler sucht und deswegen keine findet.
:23. Ez nem felületesség volt, hanem a figyelem egy másik fajtája. - Das war keine Oberflächlichkeit, sondern eine andere Art von Aufmerksamkeit.
:24. Olyan figyelem, amely a meglévőt úgy veszi, ahogy van, anélkül hogy egy ideálhoz mérné. - Eine Aufmerksamkeit, die das Vorhandene nimmt, wie es ist, ohne es gegen ein Ideal zu messen.
:25. Viktor ezt néha naivitásnak tartotta, most viszont olyan képességnek, amellyel ő maga nem rendelkezett. - Viktor hielt das manchmal für Naivität und jetzt für eine Fähigkeit, die er selbst nicht hatte.
:26. Radovan megkérdezte, mit keres tulajdonképpen, Viktor pedig azt mondta, hogy nem tudja pontosan. - Radovan fragte, was er eigentlich suche, und Viktor sagte, er wisse es nicht genau.
:27. Ez volt a legőszintébb válasz, amely a rendelkezésére állt. - Das war die ehrlichste Antwort, die er hatte.
:28. Radovan azt mondta, hogy talán éppen ez a probléma. - Radovan sagte, das sei vielleicht das Problem.
:29. Ez olyan egyszerű mondat volt, hogy nehezebb volt, mint a bonyolult mondatok lettek volna. - Das war ein Satz, der so einfach war, dass er schwerer war als komplizierte Sätze es gewesen wären.
:30. Mert az egyszerű mondatok nem kínálnak menekülőutakat, míg a bonyolult mondatoknak annyi szintjük van, hogy az ember elveszhet bennük anélkül, hogy eljutna ahhoz, amit mondanak. - Weil einfache Sätze keine Ausweichmöglichkeiten bieten, während komplizierte Sätze so viele Ebenen haben, dass man sich in ihnen verlieren kann, ohne an dem anzukommen, was sie sagen.
:31. Radovannál ültek, Viktor pedig otthagyta a füzetet az asztalon, mert elfelejtette, vagy mert el akarta felejteni, ami talán ugyanaz volt. - Sie saßen bei Radovan, und Viktor ließ das Heft auf dem Tisch liegen, weil er es vergaß oder weil er es vergessen wollte, was möglicherweise dasselbe war.
:32. A lakás várt, ahogy a lakások várnak, elvárás és ítélet nélkül. - Die Wohnung wartete, wie Wohnungen warten, ohne Erwartung und ohne Urteil.
:33. Ez a terek legmegbízhatóbb tulajdonsága: teljes közönyük azzal szemben, ami bennük történik. - Das ist die verlässlichste Eigenschaft von Räumen, diese vollständige Gleichgültigkeit gegenüber dem, was in ihnen passiert.
:34. Ez nem hidegség, hanem a türelem olyan formája, amelyre egyetlen élőlény sem képes. - Das ist keine Kälte, sondern eine Form von Geduld, die kein Lebewesen aufbringen kann.
:35. Viktor visszatért, megállt a szoba közepén, körülnézett, és a lakás úgy nézett ki, mint a lakás. - Er kam zurück, stand in der Mitte des Zimmers, schaute sich um, und die Wohnung sah aus wie die Wohnung.
:36. Ezt most nem a probléma megerősítéseként olvasta, hanem annak lehetőségeként, hogy a probléma nem a lakásban van. - Das las er diesmal nicht als Bestätigung des Problems, sondern als die Möglichkeit, dass das Problem nicht in der Wohnung war.
:37. Ez nem volt teljes válasz, de elmozdulás volt. - Das war keine vollständige Antwort, aber eine Verschiebung.
:38. Az elmozdulások néha az egyetlen dolgok, amelyek a feloldás irányába mozognak. - Verschiebungen sind manchmal das Einzige, was sich in Richtung Auflösung bewegt.
:39. Mert a feloldások ritkán ott találhatók, ahol az ember keres, hanem többnyire ott, ahol abbahagyta, hogy rossz irányba keressen. - Weil Auflösungen selten dort zu finden sind, wo man sucht, sondern meistens dort, wo man aufgehört hat, in die falsche Richtung zu suchen.
:40. Betette a colstokot a fiókba, mellé tette a füzetet, annak az embernek a nyugodt készségével, aki felad egy módszert. - Er legte den Zollstock in die Schublade, das Heft daneben, mit der ruhigen Bereitschaft von jemandem, der eine Methode aufgibt.
:41. Nem azért adta fel, mert a kérdést adta fel, hanem mert megértette, hogy a módszer volt hibás. - Nicht weil er die Frage aufgibt, sondern weil er verstanden hat, dass die Methode die falsche war.
:42. Ez a haladás egyik formája, még akkor is, ha nem érződik annak. - Das ist eine Form von Fortschritt, auch wenn sie sich nicht so anfühlt.
:43. Mert a haladás többnyire akkor kezdődik, amikor az ember elenged valamit. - Weil Fortschritt meistens dann anfängt, wenn man etwas loslässt.
:44. És mert az elengedés ritkán érződik előrehaladásnak, még akkor is, ha éppen az. - Und weil Loslassen sich selten wie Vorwärtsbewegen anfühlt, auch wenn es das ist.
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:Die falsche Methode.
:1. Viktor hatte vor drei Wochen angefangen, die Wohnung zu vermessen, mit der spezifischen Ernsthaftigkeit von jemandem, der ein Problem erkannt hat und der die einzige Methode anwendet, die ihm zur Verfügung steht.
:2. Auch wenn er nicht sicher ist, ob die Methode zur Frage passt.
:3. Das war eine Unsicherheit, die er hatte und die er beiseitegelegt hatte, weil Beiseitelegen schneller geht als Auflösen.
:4. Das Unbehagen, das ihn morgens aufgeweckt hatte, war die Art von Gefühl, die keine Sprache hat und deswegen keine direkte Behandlung zulässt.
:5. Das Messen war sein Versuch, es in etwas zu übersetzen, das Zahlen hatte.
:6. Weil Zahlen eine Präzision versprechen, die das Gefühl selbst nicht hat.
:7. Und weil dieses Versprechen, auch wenn es nicht eingelöst wird, zumindest eine Richtung anbietet, was besser ist als keine.
:8. Er stand jeden Morgen in den Ecken und an den Wänden, maß, notierte, verglich.
:9. Die Differenzen, die er fand, hatten die spezifische Qualität von Befunden, die zu klein sind, um eindeutig und zu groß, um irrelevant zu sein.
:10. Das ist die präziseste Beschreibung von Problemen, die sich halten, indem sie sich entziehen.
:11. Sie sind immer gerade so anwesend, dass man nicht aufhören kann, ihnen nachzugehen, und nie so klar, dass man weiß, wohin.
:12. Das Heft füllte sich mit Zahlen, die einen Raum beschrieben, der nicht ganz mit dem Raum übereinstimmte, in dem er sich befand.
:13. Das war keine Überraschung, weil Beschreibungen und das Beschriebene zwei verschiedene Dinge sind, die sich nur annähern können.
:14. Annäherung ist das Beste, was Sprache und Messung anbieten können.
:15. Viktor wusste das, aber es hielt ihn nicht davon ab, nach einer vollständigeren Übereinstimmung zu suchen.
:16. Weil Wissen über die Grenzen einer Methode kein ausreichendes Argument gegen ihre Anwendung ist, wenn man keine bessere hat.
:17. Er rückte Möbel, maß erneut, und die Zahlen änderten sich, wie Zahlen sich ändern, wenn man die Bedingungen ändert.
:18. Das bedeutete, dass er nicht die Ursache des Unbehagens verändert hatte, sondern nur eine andere Version seiner Oberfläche erzeugt hatte.
:19. Diese Erkenntnis hatte er mehrfach, und mehrfach machte er sie nicht zur Konsequenz.
:20. Weil die Bereitschaft, eine Erkenntnis in eine Handlung zu übersetzen, eine Entschlossenheit erfordert, die gerade nicht da war.
:21. Und weil das Fehlen dieser Entschlossenheit selbst Teil des Problems war, was er wusste, was das Problem nicht kleiner machte.
:22. Radovan kam am Donnerstagnachmittag, und sein Blick auf die Wohnung war der Blick von jemandem, der keine Fehler sucht und deswegen keine findet.
:23. Das war keine Oberflächlichkeit, sondern eine andere Art von Aufmerksamkeit.
:24. Eine Aufmerksamkeit, die das Vorhandene nimmt, wie es ist, ohne es gegen ein Ideal zu messen.
:25. Viktor hielt das manchmal für Naivität und jetzt für eine Fähigkeit, die er selbst nicht hatte.
:26. Radovan fragte, was er eigentlich suche, und Viktor sagte, er wisse es nicht genau.
:27. Das war die ehrlichste Antwort, die er hatte.
:28. Radovan sagte, das sei vielleicht das Problem.
:29. Das war ein Satz, der so einfach war, dass er schwerer war als komplizierte Sätze es gewesen wären.
:30. Weil einfache Sätze keine Ausweichmöglichkeiten bieten, während komplizierte Sätze so viele Ebenen haben, dass man sich in ihnen verlieren kann, ohne an dem anzukommen, was sie sagen.
:31. Sie saßen bei Radovan, und Viktor ließ das Heft auf dem Tisch liegen, weil er es vergaß oder weil er es vergessen wollte, was möglicherweise dasselbe war.
:32. Die Wohnung wartete, wie Wohnungen warten, ohne Erwartung und ohne Urteil.
:33. Das ist die verlässlichste Eigenschaft von Räumen, diese vollständige Gleichgültigkeit gegenüber dem, was in ihnen passiert.
:34. Das ist keine Kälte, sondern eine Form von Geduld, die kein Lebewesen aufbringen kann.
:35. Er kam zurück, stand in der Mitte des Zimmers, schaute sich um, und die Wohnung sah aus wie die Wohnung.
:36. Das las er diesmal nicht als Bestätigung des Problems, sondern als die Möglichkeit, dass das Problem nicht in der Wohnung war.
:37. Das war keine vollständige Antwort, aber eine Verschiebung.
:38. Verschiebungen sind manchmal das Einzige, was sich in Richtung Auflösung bewegt.
:39. Weil Auflösungen selten dort zu finden sind, wo man sucht, sondern meistens dort, wo man aufgehört hat, in die falsche Richtung zu suchen.
:40. Er legte den Zollstock in die Schublade, das Heft daneben, mit der ruhigen Bereitschaft von jemandem, der eine Methode aufgibt.
:41. Nicht weil er die Frage aufgibt, sondern weil er verstanden hat, dass die Methode die falsche war.
:42. Das ist eine Form von Fortschritt, auch wenn sie sich nicht so anfühlt.
:43. Weil Fortschritt meistens dann anfängt, wenn man etwas loslässt.
:44. Und weil Loslassen sich selten wie Vorwärtsbewegen anfühlt, auch wenn es das ist.
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=== 4 ===
:Egy délután
:1. A november ezen a napon a legrosszabb oldalát mutatta.
:2. Kora reggel óta megszakítás nélkül esett az eső, és az ég alacsonyan, szürkésbarnán függött a háztetők fölött.
:3. Jean két óra körül ment be a kávézóba, különösebb ok nélkül.
:4. Ugyanúgy otthon is maradhatott volna, de a lakás már túl csendes lett számára.
:5. A kávézó majdnem üres volt.
:6. A pultnál egy idősebb férfi ült egy sörrel, amelybe nem ivott bele.
:7. Jean leült az ablak melletti asztalhoz, és rendelt egy kávét.
:8. Ivott egy kortyot, aztán otthagyta a csészét.
:9. Odakint az esőcseppek végigfutottak az ablaküvegen.
:10. Jean utánuk nézett, mintha volna irányuk, amelyet érdemes követni.
:11. Nem volt nála könyv, sem újság, sem feladat.
:12. Ez szándékosan volt így.
:13. Néha szüksége van az embernek egy helyre, ahol egyszerűen ülhet és várhat, anélkül hogy tudná, mire.
:14. Kétszer is felvette a telefonját, majd újra letette.
:15. Nem volt rajta semmi fontos.
:16. Nem sokkal három után kinyílt az ajtó, és Anne lépett be.
:17. Jean egy laza ismeretségi körből ismerte őt, amellyel ritkán találkozott.
:18. Talán ötször beszéltek egymással.
:19. Anne röviden körülnézett, felismerte Jeant, és habozás nélkül az asztalához ment.
:20. „Egyedül ülsz”, mondta.
:21. „Ahogy látható”, mondta Jean.
:22. Levette a nedves kabátját, és a szék támlájára akasztotta.
:23. A pincérnő odajött, Anne rendelt egy kávét, Jean pedig rendelt egy másodikat, bár az elsőhöz alig nyúlt hozzá.
:24. „Rossz nap?”, kérdezte Anne.
:25. „Nem rosszabb, mint mások”, mondta Jean.
:26. Anne bólintott, mintha ez teljes válasz volna.
:27. Beszéltek az időjárásról, egy kiállításról, amelyet egyikük sem látott, és egy közös ismerősről, akit egyikük sem kedvelt.
:28. Nem volt jó beszélgetés, de rossz sem.
:29. Kitöltötte az időt anélkül, hogy elpazarolta volna.
:30. Jean figyelte Anne-t beszéd közben.
:31. Gondosan választotta meg a szavait, anélkül hogy közben úgy nézett volna ki, mint aki gondolkodik.
:32. Ez olyan képesség volt, amely Jeanból mindig hiányzott.
:33. Odakint az eső gyengült, aztán újra erősebb lett.
:34. Egy idő után szünet támadt, amely valamivel hosszabb volt a szükségesnél.
:35. „Itt laksz a közelben?”, kérdezte Anne.
:36. „Igen, három percre”, mondta Jean.
:37. Anne megitta a kávéját, és egy halk kattanással letette a csészét az alátétre.
:38. „Akkor menjünk”, mondta.
:39. Jean fizetett.
:40. Odakint még esett az eső, de emiatt egyikük sem ment gyorsabban.
:41. A lakás rendetlen volt, mint mindig.
:42. Könyvek hevertek a padlón, egy tányér még előző napról ott állt az asztalon.
:43. Anne ezt nem kommentálta.
:44. Jean nem tett semmiféle mozdulatot, hogy bármit is elpakoljon.
:45. Ez furcsa lett volna, valamiféle ígéret, amelyet nem akart betartani.
:46. Az állólámpa fénye sárgás és meleg volt.
:47. Beszéltek még egy ideig, de a mondatok egyre rövidebbek lettek.
:48. Egy idő után fölöslegessé váltak.
:49. Utána egy ideig csendben feküdtek.
:50. A szoba nyugodt volt.
:51. Odakint az eső egyenletesen zúgott az ablak ellen.
:52. Jean már majdnem elaludt, amikor meghallotta, hogy Anne felkel.
:53. Nem nyitotta ki a szemét.
:54. Hallotta ruhájának halk suhogását, lépteit a fapadlón.
:55. Aztán a lakásajtó kattanását.
:56. Csend.
:57. Jean kinyitotta a szemét, és a mennyezetet nézte.
:58. A lámpa még égett.
:59. Nem Anne-ra gondolt.
:60. Nem gondolt semmi meghatározottra.
:61. A szobában ugyanaz a hőmérséklet volt, mint korábban, ugyanaz a csend.
:62. Semmi sem változott meg, és ez így volt helyénvaló.
:63. Odakint tovább esett az eső.
:64. Jean az oldalára fordult, és újra becsukta a szemét.
:65. A benne lévő üresség tiszta és nyugodt volt.
:66. Nem volt szüksége magyarázatra, sem mentegetőzésre, sem folytatásra.
:67. Egyszerűen ott volt.
:68. És ez elég volt.
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:Egy délután - Ein Nachmittag
:1. A november ezen a napon a legrosszabb oldalát mutatta. - Der November hatte sich an diesem Tag von seiner schlechtesten Seite gezeigt.
:2. Kora reggel óta megszakítás nélkül esett az eső, és az ég alacsonyan, szürkésbarnán függött a háztetők fölött. - Seit dem frühen Morgen regnete es ohne Unterbrechung, und der Himmel hing tief und graubraun über den Dächern.
:3. Jean két óra körül ment be a kávézóba, különösebb ok nélkül. - Jean war gegen zwei Uhr in das Café gegangen, ohne einen bestimmten Grund.
:4. Ugyanúgy otthon is maradhatott volna, de a lakás már túl csendes lett számára. - Er hätte genauso gut zu Hause bleiben können, aber die Wohnung war ihm zu still geworden.
:5. A kávézó majdnem üres volt. - Das Café war fast leer.
:6. A pultnál egy idősebb férfi ült egy sörrel, amelybe nem ivott bele. - An der Theke saß ein älterer Mann mit einem Bier, das er nicht antrank.
:7. Jean leült az ablak melletti asztalhoz, és rendelt egy kávét. - Jean hatte sich an den Fenstertisch gesetzt und einen Kaffee bestellt.
:8. Ivott egy kortyot, aztán otthagyta a csészét. - Er trank einen Schluck, dann ließ er die Tasse stehen.
:9. Odakint az esőcseppek végigfutottak az ablaküvegen. - Draußen liefen die Regentropfen die Scheibe herunter.
:10. Jean utánuk nézett, mintha volna irányuk, amelyet érdemes követni. - Jean schaute ihnen nach, als hätten sie eine Richtung, die sich lohnte zu verfolgen.
:11. Nem volt nála könyv, sem újság, sem feladat. - Er hatte kein Buch dabei, keine Zeitung, keine Aufgabe.
:12. Ez szándékosan volt így. - Das war mit Absicht so.
:13. Néha szüksége van az embernek egy helyre, ahol egyszerűen ülhet és várhat, anélkül hogy tudná, mire. - Manchmal brauchte man einen Ort, an dem man einfach sitzen und warten konnte, ohne zu wissen, worauf.
:14. Kétszer is felvette a telefonját, majd újra letette. - Er hatte sein Handy zweimal aufgehoben und wieder weggelegt.
:15. Nem volt rajta semmi fontos. - Es gab nichts Wichtiges darauf.
:16. Nem sokkal három után kinyílt az ajtó, és Anne lépett be. - Um kurz nach drei ging die Tür auf, und Anne trat herein.
:17. Jean egy laza ismeretségi körből ismerte őt, amellyel ritkán találkozott. - Jean kannte sie aus einem losen Bekanntenkreis, den er selten traf.
:18. Talán ötször beszéltek egymással. - Sie hatten vielleicht fünfmal miteinander gesprochen.
:19. Anne röviden körülnézett, felismerte Jeant, és habozás nélkül az asztalához ment. - Anne sah sich kurz um, erkannte Jean, und kam ohne Zögern zu seinem Tisch.
:20. „Egyedül ülsz”, mondta. - „Du sitzt allein", sagte sie.
:21. „Ahogy látható”, mondta Jean. - „Wie man sieht", sagte Jean.
:22. Levette a nedves kabátját, és a szék támlájára akasztotta. - Sie zog die nasse Jacke aus und hängte sie über die Stuhllehne.
:23. A pincérnő odajött, Anne rendelt egy kávét, Jean pedig rendelt egy másodikat, bár az elsőhöz alig nyúlt hozzá. - Die Kellnerin kam, Anne bestellte einen Kaffee, Jean bestellte einen zweiten, obwohl er den ersten kaum angerührt hatte.
:24. „Rossz nap?”, kérdezte Anne. - „Schlechter Tag?", fragte Anne.
:25. „Nem rosszabb, mint mások”, mondta Jean. - „Nicht schlechter als andere", sagte Jean.
:26. Anne bólintott, mintha ez teljes válasz volna. - Anne nickte, als wäre das eine vollständige Antwort.
:27. Beszéltek az időjárásról, egy kiállításról, amelyet egyikük sem látott, és egy közös ismerősről, akit egyikük sem kedvelt. - Sie sprachen über das Wetter, über eine Ausstellung, die beide nicht besucht hatten, über einen gemeinsamen Bekannten, den keiner von ihnen mochte.
:28. Nem volt jó beszélgetés, de rossz sem. - Es war kein gutes Gespräch, aber auch kein schlechtes.
:29. Kitöltötte az időt anélkül, hogy elpazarolta volna. - Es füllte die Zeit, ohne sie zu verschwenden.
:30. Jean figyelte Anne-t beszéd közben. - Jean beobachtete Anne beim Reden.
:31. Gondosan választotta meg a szavait, anélkül hogy közben úgy nézett volna ki, mint aki gondolkodik. - Sie wählte ihre Worte sorgfältig, ohne dabei so auszusehen, als würde sie nachdenken.
:32. Ez olyan képesség volt, amely Jeanból mindig hiányzott. - Das war eine Fähigkeit, die Jean nie gehabt hatte.
:33. Odakint az eső gyengült, aztán újra erősebb lett. - Der Regen draußen wurde schwächer, dann wieder stärker.
:34. Egy idő után szünet támadt, amely valamivel hosszabb volt a szükségesnél. - Nach einer Weile entstand eine Pause, die etwas länger war als nötig.
:35. „Itt laksz a közelben?”, kérdezte Anne. - „Wohnst du hier in der Nähe?", fragte Anne.
:36. „Igen, három percre”, mondta Jean. - „Ja, drei Minuten", sagte Jean.
:37. Anne megitta a kávéját, és egy halk kattanással letette a csészét az alátétre. - Anne trank ihren Kaffee aus und stellte die Tasse mit einem kleinen Klicken auf den Unterteller.
:38. „Akkor menjünk”, mondta. - „Dann gehen wir", sagte sie.
:39. Jean fizetett. - Jean zahlte.
:40. Odakint még esett az eső, de emiatt egyikük sem ment gyorsabban. - Draußen regnete es noch, aber keiner von ihnen lief deswegen schneller.
:41. A lakás rendetlen volt, mint mindig. - Die Wohnung war unordentlich, wie immer.
:42. Könyvek hevertek a padlón, egy tányér még előző napról ott állt az asztalon. - Bücher lagen auf dem Boden, ein Teller stand noch vom Vortag auf dem Tisch.
:43. Anne ezt nem kommentálta. - Anne kommentierte das nicht.
:44. Jean nem tett semmiféle mozdulatot, hogy bármit is elpakoljon. - Jean machte keine Anstalten, etwas wegzuräumen.
:45. Ez furcsa lett volna, valamiféle ígéret, amelyet nem akart betartani. - Das wäre seltsam gewesen, eine Art Versprechen, das er nicht halten wollte.
:46. Az állólámpa fénye sárgás és meleg volt. - Das Licht der Stehlampe war gelblich und warm.
:47. Beszéltek még egy ideig, de a mondatok egyre rövidebbek lettek. - Sie redeten noch eine Weile, aber die Sätze wurden kürzer.
:48. Egy idő után fölöslegessé váltak. - Irgendwann waren sie unnötig geworden.
:49. Utána egy ideig csendben feküdtek. - Danach lagen sie eine Zeit lang still.
:50. A szoba nyugodt volt. - Das Zimmer war ruhig.
:51. Odakint az eső egyenletesen zúgott az ablak ellen. - Draußen rauschte der Regen gleichmäßig gegen das Fenster.
:52. Jean már majdnem elaludt, amikor meghallotta, hogy Anne felkel. - Jean war fast eingeschlafen, als er hörte, wie Anne aufstand.
:53. Nem nyitotta ki a szemét. - Er öffnete die Augen nicht.
:54. Hallotta ruhájának halk suhogását, lépteit a fapadlón. - Er hörte das leise Rascheln ihrer Kleidung, ihre Schritte auf dem Holzboden.
:55. Aztán a lakásajtó kattanását. - Dann das Klicken der Wohnungstür.
:56. Csend. - Stille.
:57. Jean kinyitotta a szemét, és a mennyezetet nézte. - Jean öffnete die Augen und schaute an die Decke.
:58. A lámpa még égett. - Die Lampe brannte noch.
:59. Nem Anne-ra gondolt. - Er dachte nicht an Anne.
:60. Nem gondolt semmi meghatározottra. - Er dachte an nichts Bestimmtes.
:61. A szobában ugyanaz a hőmérséklet volt, mint korábban, ugyanaz a csend. - Das Zimmer hatte dieselbe Temperatur wie vorher, dieselbe Stille.
:62. Semmi sem változott meg, és ez így volt helyénvaló. - Es hatte sich nichts verändert, und das stimmte.
:63. Odakint tovább esett az eső. - Draußen regnete es weiter.
:64. Jean az oldalára fordult, és újra becsukta a szemét. - Jean drehte sich auf die Seite und schloss die Augen wieder.
:65. A benne lévő üresség tiszta és nyugodt volt. - Die Leere in ihm war sauber und ruhig.
:66. Nem volt szüksége magyarázatra, sem mentegetőzésre, sem folytatásra. - Sie brauchte keine Erklärung, keine Entschuldigung, keine Fortsetzung.
:67. Egyszerűen ott volt. - Sie war einfach da.
:68. És ez elég volt. - Und das war genug.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Ein Nachmittag
:1. Der November hatte sich an diesem Tag von seiner schlechtesten Seite gezeigt.
:2. Seit dem frühen Morgen regnete es ohne Unterbrechung, und der Himmel hing tief und graubraun über den Dächern.
:3. Jean war gegen zwei Uhr in das Café gegangen, ohne einen bestimmten Grund.
:4. Er hätte genauso gut zu Hause bleiben können, aber die Wohnung war ihm zu still geworden.
:5. Das Café war fast leer.
:6. An der Theke saß ein älterer Mann mit einem Bier, das er nicht antrank.
:7. Jean hatte sich an den Fenstertisch gesetzt und einen Kaffee bestellt.
:8. Er trank einen Schluck, dann ließ er die Tasse stehen.
:9. Draußen liefen die Regentropfen die Scheibe herunter.
:10. Jean schaute ihnen nach, als hätten sie eine Richtung, die sich lohnte zu verfolgen.
:11. Er hatte kein Buch dabei, keine Zeitung, keine Aufgabe.
:12. Das war mit Absicht so.
:13. Manchmal brauchte man einen Ort, an dem man einfach sitzen und warten konnte, ohne zu wissen, worauf.
:14. Er hatte sein Handy zweimal aufgehoben und wieder weggelegt.
:15. Es gab nichts Wichtiges darauf.
:16. Um kurz nach drei ging die Tür auf, und Anne trat herein.
:17. Jean kannte sie aus einem losen Bekanntenkreis, den er selten traf.
:18. Sie hatten vielleicht fünfmal miteinander gesprochen.
:19. Anne sah sich kurz um, erkannte Jean, und kam ohne Zögern zu seinem Tisch.
:20. „Du sitzt allein", sagte sie.
:21. „Wie man sieht", sagte Jean.
:22. Sie zog die nasse Jacke aus und hängte sie über die Stuhllehne.
:23. Die Kellnerin kam, Anne bestellte einen Kaffee, Jean bestellte einen zweiten, obwohl er den ersten kaum angerührt hatte.
:24. „Schlechter Tag?", fragte Anne.
:25. „Nicht schlechter als andere", sagte Jean.
:26. Anne nickte, als wäre das eine vollständige Antwort.
:27. Sie sprachen über das Wetter, über eine Ausstellung, die beide nicht besucht hatten, über einen gemeinsamen Bekannten, den keiner von ihnen mochte.
:28. Es war kein gutes Gespräch, aber auch kein schlechtes.
:29. Es füllte die Zeit, ohne sie zu verschwenden.
:30. Jean beobachtete Anne beim Reden.
:31. Sie wählte ihre Worte sorgfältig, ohne dabei so auszusehen, als würde sie nachdenken.
:32. Das war eine Fähigkeit, die Jean nie gehabt hatte.
:33. Der Regen draußen wurde schwächer, dann wieder stärker.
:34. Nach einer Weile entstand eine Pause, die etwas länger war als nötig.
:35. „Wohnst du hier in der Nähe?", fragte Anne.
:36. „Ja, drei Minuten", sagte Jean.
:37. Anne trank ihren Kaffee aus und stellte die Tasse mit einem kleinen Klicken auf den Unterteller.
:38. „Dann gehen wir", sagte sie.
:39. Jean zahlte.
:40. Draußen regnete es noch, aber keiner von ihnen lief deswegen schneller.
:41. Die Wohnung war unordentlich, wie immer.
:42. Bücher lagen auf dem Boden, ein Teller stand noch vom Vortag auf dem Tisch.
:43. Anne kommentierte das nicht.
:44. Jean machte keine Anstalten, etwas wegzuräumen.
:45. Das wäre seltsam gewesen, eine Art Versprechen, das er nicht halten wollte.
:46. Das Licht der Stehlampe war gelblich und warm.
:47. Sie redeten noch eine Weile, aber die Sätze wurden kürzer.
:48. Irgendwann waren sie unnötig geworden.
:49. Danach lagen sie eine Zeit lang still.
:50. Das Zimmer war ruhig.
:51. Draußen rauschte der Regen gleichmäßig gegen das Fenster.
:52. Jean war fast eingeschlafen, als er hörte, wie Anne aufstand.
:53. Er öffnete die Augen nicht.
:54. Er hörte das leise Rascheln ihrer Kleidung, ihre Schritte auf dem Holzboden.
:55. Dann das Klicken der Wohnungstür.
:56. Stille.
:57. Jean öffnete die Augen und schaute an die Decke.
:58. Die Lampe brannte noch.
:59. Er dachte nicht an Anne.
:60. Er dachte an nichts Bestimmtes.
:61. Das Zimmer hatte dieselbe Temperatur wie vorher, dieselbe Stille.
:62. Es hatte sich nichts verändert, und das stimmte.
:63. Draußen regnete es weiter.
:64. Jean drehte sich auf die Seite und schloss die Augen wieder.
:65. Die Leere in ihm war sauber und ruhig.
:66. Sie brauchte keine Erklärung, keine Entschuldigung, keine Fortsetzung.
:67. Sie war einfach da.
:68. Und das war genug.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 8a
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2026-05-18T16:34:07Z
Thirunavukkarasye-Raveendran
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=== 1 ===
:A hiány leltára
:1. Benedek egy hatóságon keresztül kapta az állást, azoknak a folyamatoknak a személytelen hatékonyságával, amelyek senkit sem ismernek, és ezért mindenki számára egyformák, amit ő nem közönyként olvasott, hanem a kedvencek nélküli rendszerek sajátos igazságosságaként, olyan igazságosságként, amely hideg, és éppen ezért megbízhatóbb annál, amely meleg, mert a meleg igazságosságnak érzései vannak, az érzések pedig kivételeket hoznak létre.
:2. A feladatot egyszerű volt leírni, de nehezebb volt végiggondolni: naponta leltárba venni egy üres raktárcsarnokot, ami azt jelentette, hogy tárgyak hiányát kellett beírni egy olyan nyomtatványba, amelyet senki sem olvasott, és amelynek nem voltak következményei, amit Benedek már azelőtt tudott, hogy elkezdte volna, és amit megengedett magának tudni anélkül, hogy érvként használta volna a tevékenység ellen, mert az olyan tevékenységek elleni érvek, amelyeket az ember mégis gyakorol, olyan energiát fogyasztanak, amelyet jobb magára a gyakorlásra fordítani.
:3. A csarnoknak megvolt azoknak a tereknek a sajátos csendje, amelyek túl nagyok ahhoz, hogy valóban csendesek legyenek, olyan csendje, amelynek teste és súlya van, Benedek pedig az első héten még hallotta lépéseinek visszhangját, a második héten azonban már nem, és ez volt az a pillanat, amikor a tér megszűnt tárgy lenni, és elkezdett kontextussá válni, ami csendes átmenet, amely nem jelenti be magát, és ezért csak utólag válik felismerhetővé.
:4. Olyan ember nyugodt pontosságával töltötte ki a nyomtatványt, aki megértette, hogy a végrehajtás minősége független a tartalomtól, hogy a gondosságnak nincs szüksége anyagra ahhoz, hogy gondosság legyen, és hogy az, ahogyan az ember valamit csinál, többet mond róla, mint az, amit csinál, ami olyan meggyőződés volt, amelyet nem filozófiai mondatként fogalmazott meg, hanem annak az embernek a megélt logikájaként, aki nem akarta a saját jellemét a feladat jelentőségétől függővé tenni.
:5. Zoltán néha benézett, annak az embernek a laza mellékességével, akinek szünetre van szüksége, és ürügyre is hozzá, és megkérdezte, van-e ma valami új, ami olyan kérdés volt, amely ismerte a saját válaszát, és amelyet mégis feltettek, mert a kérdés feltevésének a választól függetlenül volt funkciója, a kapcsolat funkciója, annak rövid bizonyítéka, hogy két ember ugyanabban a negyedben tölti az idejét, és ezt tudják egymásról.
:6. Benedek azt mondta, hogy nincs, Zoltán pedig röviden nevetett, és ez volt a beszélgetésük, amelynek nem volt mélysége, mégis volt benne valami, aminek van mélysége: annak a megbízhatósága, ami mindig ugyanaz marad, ami a bizalom sajátos formája, amelynek nincs szüksége történetre, csak ismétlésre.
:7. Egy keddi napon a nyomtatvány közepén megállt, és annak az embernek a távolságával szemlélte azt, amit csinált, aki rövid időre kilépett a végrehajtásból, hogy lássa, mit hajt végre, és arra gondolt, hogy három hónapja ugyanazt az ürességet dokumentálja, ami megfigyelés volt, nem panasz, mert a panaszkodás csalódott elvárást feltételez, neki pedig nem voltak elvárásai, amikor elfogadta az állást, ami néha a lehető legőszintébb kiindulóhelyzet.
:8. Tovább írt, mert a nyomtatvány még nem volt kész, ami a legegyszerűbb és egyben a legteljesebb ok arra, hogy az ember folytasson valamit: a befejezetlenség, amely a saját feloldását követeli, függetlenül attól, hogy az, amit teljessé tesznek, jelentős-e, mert a teljesség a maga jelentését hordozza.
:9. Amikor bezárta az ajtót, hallotta a zár száraz kattanását, amelyet szeretett, mert olyan hang volt, amely azt mondta, amit mondott, értelmezés és az átértelmezés lehetősége nélkül, olyan befejezés, amely befejezésnek érződött, ami ritkább, mint gondolnánk, mert a legtöbb befejezés megszakításnak érződik.
:10. Hazament a régi ipari negyeden át, amelynek az esti fényben olyan méltósága volt, amelyet nem kiérdemelt, hanem amely ráhullott azáltal, hogy felhagyott eredeti céljának betöltésével, ami a hanyatlás egyik különös ajándéka, hogy néha feltárja azt, ami a funkció alatt volt, és hogy a feltárt dolog néha szebb, mint az, ami befedte.
:11. Arra gondolt, hogy holnap a nyomtatvány megint üres lesz, és hogy ő megint ki fogja tölteni, és hogy ez a következő nap teljes leírása, nem kielégítő, de igaz, az igaz leírások pedig megőrzik az értéküket akkor is, amikor a kielégítőbbeket már régen elfelejtették.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hiány leltára - Das Inventar der Abwesenheit.
:1. Benedek egy hatóságon keresztül kapta az állást, azoknak a folyamatoknak a személytelen hatékonyságával, amelyek senkit sem ismernek, és ezért mindenki számára egyformák, amit ő nem közönyként olvasott, hanem a kedvencek nélküli rendszerek sajátos igazságosságaként, olyan igazságosságként, amely hideg, és éppen ezért megbízhatóbb annál, amely meleg, mert a meleg igazságosságnak érzései vannak, az érzések pedig kivételeket hoznak létre. - Benedek hatte die Stelle über eine Behörde bekommen, mit der unpersönlichen Effizienz von Prozessen, die niemanden kennen und die deswegen für alle gleich sind, was er nicht als Gleichgültigkeit las, sondern als die spezifische Gerechtigkeit von Systemen ohne Vorlieben, eine Gerechtigkeit, die kalt ist und deswegen zuverlässiger als die, die warm ist, weil warme Gerechtigkeit Gefühle hat und Gefühle Ausnahmen produzieren.
:2. A feladatot egyszerű volt leírni, de nehezebb volt végiggondolni: naponta leltárba venni egy üres raktárcsarnokot, ami azt jelentette, hogy tárgyak hiányát kellett beírni egy olyan nyomtatványba, amelyet senki sem olvasott, és amelynek nem voltak következményei, amit Benedek már azelőtt tudott, hogy elkezdte volna, és amit megengedett magának tudni anélkül, hogy érvként használta volna a tevékenység ellen, mert az olyan tevékenységek elleni érvek, amelyeket az ember mégis gyakorol, olyan energiát fogyasztanak, amelyet jobb magára a gyakorlásra fordítani. - Die Aufgabe war einfach zu beschreiben und schwieriger zu denken: eine leere Lagerhalle täglich zu inventarisieren, was bedeutete, die Abwesenheit von Gegenständen in ein Formular einzutragen, das niemand las und das keine Konsequenzen hatte, was Benedek gewusst hatte, bevor er angefangen hatte, und was er sich erlaubt hatte zu wissen, ohne es als Argument gegen die Tätigkeit zu benutzen, weil Argumente gegen Tätigkeiten, die man trotzdem ausübt, eine Energie verbrauchen, die man besser für das Ausüben verwendet.
:3. A csarnoknak megvolt azoknak a tereknek a sajátos csendje, amelyek túl nagyok ahhoz, hogy valóban csendesek legyenek, olyan csendje, amelynek teste és súlya van, Benedek pedig az első héten még hallotta lépéseinek visszhangját, a második héten azonban már nem, és ez volt az a pillanat, amikor a tér megszűnt tárgy lenni, és elkezdett kontextussá válni, ami csendes átmenet, amely nem jelenti be magát, és ezért csak utólag válik felismerhetővé. - Die Halle hatte das spezifische Schweigen von Räumen, die zu groß sind, um wirklich still zu sein, eine Stille, die Körper hat und Gewicht, und Benedek hatte das Echo seiner Schritte in der ersten Woche gehört und in der zweiten nicht mehr, was der Moment gewesen war, in dem der Raum aufgehört hatte, Objekt zu sein, und angefangen hatte, Kontext zu sein, was ein stiller Übergang ist, der sich nicht ankündigt und der deswegen erst im Nachhinein erkennbar wird.
:4. Olyan ember nyugodt pontosságával töltötte ki a nyomtatványt, aki megértette, hogy a végrehajtás minősége független a tartalomtól, hogy a gondosságnak nincs szüksége anyagra ahhoz, hogy gondosság legyen, és hogy az, ahogyan az ember valamit csinál, többet mond róla, mint az, amit csinál, ami olyan meggyőződés volt, amelyet nem filozófiai mondatként fogalmazott meg, hanem annak az embernek a megélt logikájaként, aki nem akarta a saját jellemét a feladat jelentőségétől függővé tenni. - Er füllte das Formular aus mit der ruhigen Präzision von jemandem, der verstanden hatte, dass die Qualität einer Ausführung vom Inhalt unabhängig ist, dass Sorgfalt kein Material braucht, um Sorgfalt zu sein, und dass die Art, wie man etwas tut, mehr über einen sagt als was man tut, was eine Überzeugung war, die er nicht als philosophischen Satz formuliert hatte, sondern als die gelebte Logik von jemandem, der seinen Charakter nicht von der Bedeutung der Aufgabe abhängig machen wollte.
:5. Zoltán néha benézett, annak az embernek a laza mellékességével, akinek szünetre van szüksége, és ürügyre is hozzá, és megkérdezte, van-e ma valami új, ami olyan kérdés volt, amely ismerte a saját válaszát, és amelyet mégis feltettek, mert a kérdés feltevésének a választól függetlenül volt funkciója, a kapcsolat funkciója, annak rövid bizonyítéka, hogy két ember ugyanabban a negyedben tölti az idejét, és ezt tudják egymásról. - Zoltán kam manchmal vorbei, mit der lockeren Beiläufigkeit von jemandem, der eine Pause braucht und einen Vorwand dafür, und fragte, ob es heute etwas Neues gebe, was eine Frage war, die ihre eigene Antwort kannte und die trotzdem gestellt wurde, weil das Stellen der Frage eine Funktion hatte, unabhängig von der Antwort, die Funktion des Kontakts, des kurzen Beweises, dass zwei Menschen im selben Viertel ihre Zeit verbrachten und das voneinander wussten.
:6. Benedek azt mondta, hogy nincs, Zoltán pedig röviden nevetett, és ez volt a beszélgetésük, amelynek nem volt mélysége, mégis volt benne valami, aminek van mélysége: annak a megbízhatósága, ami mindig ugyanaz marad, ami a bizalom sajátos formája, amelynek nincs szüksége történetre, csak ismétlésre. - Benedek sagte nein, und Zoltán lachte kurz, und das war ihr Gespräch, das keine Tiefe hatte und das trotzdem etwas hatte, das Tiefe hat, die Verlässlichkeit von etwas, das immer gleich bleibt, was eine eigene Form von Vertrauen ist, die keine Geschichte braucht, sondern nur Wiederholung.
:7. Egy keddi napon a nyomtatvány közepén megállt, és annak az embernek a távolságával szemlélte azt, amit csinált, aki rövid időre kilépett a végrehajtásból, hogy lássa, mit hajt végre, és arra gondolt, hogy három hónapja ugyanazt az ürességet dokumentálja, ami megfigyelés volt, nem panasz, mert a panaszkodás csalódott elvárást feltételez, neki pedig nem voltak elvárásai, amikor elfogadta az állást, ami néha a lehető legőszintébb kiindulóhelyzet. - An einem Dienstag hielt er inne, in der Mitte des Formulars, und betrachtete das, was er tat, mit der Distanz von jemandem, der kurz aus dem Ausführen herausgetreten ist, um zu sehen, was er ausführt, und dachte, dass er seit drei Monaten dieselbe Leere dokumentierte, was eine Beobachtung war und keine Klage, weil Klagen eine enttäuschte Erwartung voraussetzen, und er hatte keine Erwartungen gehabt, als er die Stelle angenommen hatte, was manchmal die ehrlichste Ausgangslage ist, die man haben kann.
:8. Tovább írt, mert a nyomtatvány még nem volt kész, ami a legegyszerűbb és egyben a legteljesebb ok arra, hogy az ember folytasson valamit: a befejezetlenség, amely a saját feloldását követeli, függetlenül attól, hogy az, amit teljessé tesznek, jelentős-e, mert a teljesség a maga jelentését hordozza. - Er schrieb weiter, weil das Formular noch nicht fertig war, was der einfachste und gleichzeitig vollständigste Grund ist, etwas fortzusetzen, die Unvollständigkeit, die nach ihrer eigenen Auflösung verlangt, unabhängig davon, ob das, was vervollständigt wird, bedeutsam ist, weil Vollständigkeit ihre eigene Bedeutung trägt.
:9. Amikor bezárta az ajtót, hallotta a zár száraz kattanását, amelyet szeretett, mert olyan hang volt, amely azt mondta, amit mondott, értelmezés és az átértelmezés lehetősége nélkül, olyan befejezés, amely befejezésnek érződött, ami ritkább, mint gondolnánk, mert a legtöbb befejezés megszakításnak érződik. - Als er die Tür abschloss, hörte er das trockene Klicken des Schlosses, das er mochte, weil es ein Geräusch war, das sagte, was es sagte, ohne Auslegung und ohne Möglichkeit zur Umdeutung, ein Ende, das sich wie ein Ende anfühlte, was seltener ist, als man denkt, weil die meisten Enden sich anfühlen wie Unterbrechungen.
:10. Hazament a régi ipari negyeden át, amelynek az esti fényben olyan méltósága volt, amelyet nem kiérdemelt, hanem amely ráhullott azáltal, hogy felhagyott eredeti céljának betöltésével, ami a hanyatlás egyik különös ajándéka, hogy néha feltárja azt, ami a funkció alatt volt, és hogy a feltárt dolog néha szebb, mint az, ami befedte. - Er ging nach Hause durch das alte Industrieviertel, das im Abendlicht eine Würde hatte, die es sich nicht erarbeitet hatte, sondern die ihm zugefallen war durch das Aufhören, seinen ursprünglichen Zweck zu erfüllen, was eine der seltsamen Gaben des Verfalls ist, dass er manchmal das freilegt, was unter der Funktion lag, und dass das Freigelegte manchmal schöner ist als das, was es bedeckt hatte.
:11. Arra gondolt, hogy holnap a nyomtatvány megint üres lesz, és hogy ő megint ki fogja tölteni, és hogy ez a következő nap teljes leírása, nem kielégítő, de igaz, az igaz leírások pedig megőrzik az értéküket akkor is, amikor a kielégítőbbeket már régen elfelejtették. - Er dachte, dass morgen das Formular wieder leer sein würde, und dass er es wieder ausfüllen würde, und dass das eine vollständige Beschreibung des nächsten Tages war, nicht eine befriedigende, aber eine wahre, und wahre Beschreibungen behalten ihren Wert, auch wenn die befriedigenden längst vergessen sind.
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:Das Inventar der Abwesenheit.
:1. Benedek hatte die Stelle über eine Behörde bekommen, mit der unpersönlichen Effizienz von Prozessen, die niemanden kennen und die deswegen für alle gleich sind, was er nicht als Gleichgültigkeit las, sondern als die spezifische Gerechtigkeit von Systemen ohne Vorlieben, eine Gerechtigkeit, die kalt ist und deswegen zuverlässiger als die, die warm ist, weil warme Gerechtigkeit Gefühle hat und Gefühle Ausnahmen produzieren.
:2. Die Aufgabe war einfach zu beschreiben und schwieriger zu denken: eine leere Lagerhalle täglich zu inventarisieren, was bedeutete, die Abwesenheit von Gegenständen in ein Formular einzutragen, das niemand las und das keine Konsequenzen hatte, was Benedek gewusst hatte, bevor er angefangen hatte, und was er sich erlaubt hatte zu wissen, ohne es als Argument gegen die Tätigkeit zu benutzen, weil Argumente gegen Tätigkeiten, die man trotzdem ausübt, eine Energie verbrauchen, die man besser für das Ausüben verwendet.
:3. Die Halle hatte das spezifische Schweigen von Räumen, die zu groß sind, um wirklich still zu sein, eine Stille, die Körper hat und Gewicht, und Benedek hatte das Echo seiner Schritte in der ersten Woche gehört und in der zweiten nicht mehr, was der Moment gewesen war, in dem der Raum aufgehört hatte, Objekt zu sein, und angefangen hatte, Kontext zu sein, was ein stiller Übergang ist, der sich nicht ankündigt und der deswegen erst im Nachhinein erkennbar wird.
:4. Er füllte das Formular aus mit der ruhigen Präzision von jemandem, der verstanden hatte, dass die Qualität einer Ausführung vom Inhalt unabhängig ist, dass Sorgfalt kein Material braucht, um Sorgfalt zu sein, und dass die Art, wie man etwas tut, mehr über einen sagt als was man tut, was eine Überzeugung war, die er nicht als philosophischen Satz formuliert hatte, sondern als die gelebte Logik von jemandem, der seinen Charakter nicht von der Bedeutung der Aufgabe abhängig machen wollte.
:5. Zoltán kam manchmal vorbei, mit der lockeren Beiläufigkeit von jemandem, der eine Pause braucht und einen Vorwand dafür, und fragte, ob es heute etwas Neues gebe, was eine Frage war, die ihre eigene Antwort kannte und die trotzdem gestellt wurde, weil das Stellen der Frage eine Funktion hatte, unabhängig von der Antwort, die Funktion des Kontakts, des kurzen Beweises, dass zwei Menschen im selben Viertel ihre Zeit verbrachten und das voneinander wussten.
:6. Benedek sagte nein, und Zoltán lachte kurz, und das war ihr Gespräch, das keine Tiefe hatte und das trotzdem etwas hatte, das Tiefe hat, die Verlässlichkeit von etwas, das immer gleich bleibt, was eine eigene Form von Vertrauen ist, die keine Geschichte braucht, sondern nur Wiederholung.
:7. An einem Dienstag hielt er inne, in der Mitte des Formulars, und betrachtete das, was er tat, mit der Distanz von jemandem, der kurz aus dem Ausführen herausgetreten ist, um zu sehen, was er ausführt, und dachte, dass er seit drei Monaten dieselbe Leere dokumentierte, was eine Beobachtung war und keine Klage, weil Klagen eine enttäuschte Erwartung voraussetzen, und er hatte keine Erwartungen gehabt, als er die Stelle angenommen hatte, was manchmal die ehrlichste Ausgangslage ist, die man haben kann.
:8. Er schrieb weiter, weil das Formular noch nicht fertig war, was der einfachste und gleichzeitig vollständigste Grund ist, etwas fortzusetzen, die Unvollständigkeit, die nach ihrer eigenen Auflösung verlangt, unabhängig davon, ob das, was vervollständigt wird, bedeutsam ist, weil Vollständigkeit ihre eigene Bedeutung trägt.
:9. Als er die Tür abschloss, hörte er das trockene Klicken des Schlosses, das er mochte, weil es ein Geräusch war, das sagte, was es sagte, ohne Auslegung und ohne Möglichkeit zur Umdeutung, ein Ende, das sich wie ein Ende anfühlte, was seltener ist, als man denkt, weil die meisten Enden sich anfühlen wie Unterbrechungen.
:10. Er ging nach Hause durch das alte Industrieviertel, das im Abendlicht eine Würde hatte, die es sich nicht erarbeitet hatte, sondern die ihm zugefallen war durch das Aufhören, seinen ursprünglichen Zweck zu erfüllen, was eine der seltsamen Gaben des Verfalls ist, dass er manchmal das freilegt, was unter der Funktion lag, und dass das Freigelegte manchmal schöner ist als das, was es bedeckt hatte.
:11. Er dachte, dass morgen das Formular wieder leer sein würde, und dass er es wieder ausfüllen würde, und dass das eine vollständige Beschreibung des nächsten Tages war, nicht eine befriedigende, aber eine wahre, und wahre Beschreibungen behalten ihren Wert, auch wenn die befriedigenden längst vergessen sind.
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=== 2 ===
:A mutatók nélküli szoba
:1. Tomáš a váróteremben ült, anélkül hogy tudta volna, mióta ül már ott, ami kevésbé zavarta, mint az a kérdés, hogy miért nem zavarja, egy kérdés, amelyet röviden szemügyre vett, aztán félretett, mert azokat a kérdéseket, amelyek nem hoznak létre válaszokat, többnyire jobb félretenni, mint továbbgondolni, nem azért, mert jelentéktelenek, hanem mert a továbbgondolás bizonyos esetekben már nem gondolkodás, hanem körben forgás, a körben forgás pedig nem produktív formája a mozgásnak.
:2. Nem volt időpontja, ami azt jelentette, hogy nem kellett várnia, ugyanakkor oka sem volt arra, hogy ne várjon, ami olyan helyzetet hozott létre, amely formailag nem különbözött a várakozástól, de más belső szerkezete volt, inkább a maradás szerkezete, mint a várakozásé, ami finomabb és bizonyos értelemben szabadabb, mert a várakozás valamire mutat, ami még nincs ott, míg a maradás annál van, ami már ott van.
:3. A szobának olyan tárgyilagos teljessége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a saját céljuknál, azzal a szürkeséggel, amely nem tett kijelentést, hanem egyszerűen csak ott volt, és az órával, amelynek nem voltak mutatói, és amely ezért nem hozott létre kötelezettségeket, ami néha a legkellemesebb dolog, amit egy óra tehet: a teljes tartózkodás az idő zsarnokságától, amely barátságosan úgy néz ki, mint egy óra, és ezért nem hiányzik, hanem egyszerűen csendes.
:4. Az ajtó kinyílt és becsukódott anélkül, hogy bárki belépett vagy kiment volna, Tomáš pedig felhagyott azzal, hogy jelentést keressen benne, mert megtanulta, amit az ajtó tanított, hogy nem minden, ami mozog, mutat valamire, és hogy ennek a ténynek az elfogadása a szabadság egyik formája, amelyet az ember csak akkor ért meg, amikor már felhagyott azzal, hogy mindenből jelet csináljon.
:5. A kezére nézett, amely a térdén feküdt, azoknak a dolgoknak a sajátos idegenségével, amelyeket az ember néz, anélkül hogy használná őket, mert a használat ismerősséget hoz létre, a szemlélés pedig távolságot, a saját kéztől való távolság pedig az egyik legfurcsább formája annak a távolságnak, amellyel az ember rendelkezhet, mert tudja, hogy a keze hozzá tartozik, és mert ez a tudás nem megszünteti az idegenséget, hanem pontosabbá teszi, mivel a saját iránti idegenség más minőségű, mint a másik iránti idegenség.
:6. Az idős asszony kötött, annak az embernek az egyenletes hangjával, aki annyira teljesen belsővé tett egy tevékenységet, hogy az már nem igényel figyelmet, és ebben a hangban volt valami, amit Tomáš nem akart megnevezni, mert a megnevezés néha valaminek a vége, ami jobb, ha megnevezetlen marad.
:7. A hangszóró bemondott egy nevet, az újságos férfi elment, a szoba pedig ugyanaz maradt, ami a szobák legmegbízhatóbb tulajdonsága, ez a közöny mindazzal szemben, ami bennük történik, amely nem hidegség, hanem az állandóság egyik formája, amely nem támaszt igényeket, és ezért csalódásokat sem ismer.
:8. Tomáš várt annak az embernek a nyugodt készenlétével, aki megértette, hogy a várakozás nem passzív tartás, ha az ember választja, mert a választás tevékenység, ő pedig azt választotta, hogy ül, ami azt jelentette, hogy az ülés az ő döntése volt, nem pedig a feltétele, ami olyan különbséget jelentett, amelyet kívülről nem látni, de belülről érezni: a különbséget aközött, amit az ember tesz, és aközött, ami történik vele, azt a legkeskenyebb és legfontosabb határt, amely egy emberi életben létezik.
:9. A fény sötétebb lett, odakint pedig még világos volt, Tomáš ült, és a csendnek olyan minősége volt, mint valaminek, ami nem vár és nem sürget, hanem egyszerűen az, ami, ami néha pontosan az, amire az embernek szüksége van ahhoz, hogy megértse, már ott van, ahol lennie kell.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A mutatók nélküli szoba - Das Zimmer ohne Zeiger.
:1. Tomáš a váróteremben ült, anélkül hogy tudta volna, mióta ül már ott, ami kevésbé zavarta, mint az a kérdés, hogy miért nem zavarja, egy kérdés, amelyet röviden szemügyre vett, aztán félretett, mert azokat a kérdéseket, amelyek nem hoznak létre válaszokat, többnyire jobb félretenni, mint továbbgondolni, nem azért, mert jelentéktelenek, hanem mert a továbbgondolás bizonyos esetekben már nem gondolkodás, hanem körben forgás, a körben forgás pedig nem produktív formája a mozgásnak. - Tomáš saß in dem Wartezimmer, ohne zu wissen, wie lange er schon dort saß, was ihn weniger störte als die Frage, warum es ihn nicht störte, eine Frage, die er kurz betrachtete und dann weglegte, weil Fragen, die keine Antworten produzieren, meistens besser weggelegt als weitergedacht werden, nicht weil sie unwichtig sind, sondern weil das Weiterdenken in manchen Fällen kein Denken mehr ist, sondern ein Drehen, und Drehen ist keine produktive Form von Bewegung.
:2. Nem volt időpontja, ami azt jelentette, hogy nem kellett várnia, ugyanakkor oka sem volt arra, hogy ne várjon, ami olyan helyzetet hozott létre, amely formailag nem különbözött a várakozástól, de más belső szerkezete volt, inkább a maradás szerkezete, mint a várakozásé, ami finomabb és bizonyos értelemben szabadabb, mert a várakozás valamire mutat, ami még nincs ott, míg a maradás annál van, ami már ott van. - Er hatte keinen Termin, was bedeutete, dass er nicht warten musste, und gleichzeitig keinen Grund hatte, nicht zu warten, was eine Situation produzierte, die sich formal nicht vom Warten unterschied, aber eine andere innere Struktur hatte, die Struktur des Bleibens statt des Wartens, was subtiler ist und in gewissem Sinne freier, weil Warten auf etwas zeigt, das noch nicht da ist, während Bleiben bei dem ist, was schon da ist.
:3. A szobának olyan tárgyilagos teljessége volt, mint azoknak a helyeknek, amelyek soha nem támasztottak igényt arra, hogy többek legyenek a saját céljuknál, azzal a szürkeséggel, amely nem tett kijelentést, hanem egyszerűen csak ott volt, és az órával, amelynek nem voltak mutatói, és amely ezért nem hozott létre kötelezettségeket, ami néha a legkellemesebb dolog, amit egy óra tehet: a teljes tartózkodás az idő zsarnokságától, amely barátságosan úgy néz ki, mint egy óra, és ezért nem hiányzik, hanem egyszerűen csendes. - Das Zimmer hatte die sachliche Vollständigkeit von Orten, die nie den Anspruch gestellt haben, mehr zu sein als ihr Zweck, mit dem Grau, das keine Aussage machte, sondern einfach da war, und der Uhr, die keine Zeiger hatte und die deswegen keine Verpflichtungen erzeugte, was manchmal das Angenehmste ist, was eine Uhr tun kann, die vollständige Enthaltung von der Tyrannei der Zeit, die freundlicherweise so aussieht wie eine Uhr und deswegen nicht fehlt, sondern einfach still ist.
:4. Az ajtó kinyílt és becsukódott anélkül, hogy bárki belépett vagy kiment volna, Tomáš pedig felhagyott azzal, hogy jelentést keressen benne, mert megtanulta, amit az ajtó tanított, hogy nem minden, ami mozog, mutat valamire, és hogy ennek a ténynek az elfogadása a szabadság egyik formája, amelyet az ember csak akkor ért meg, amikor már felhagyott azzal, hogy mindenből jelet csináljon. - Die Tür ging auf und zu, ohne dass jemand eintrat oder herausging, und Tomáš hatte aufgehört, darin eine Bedeutung zu suchen, weil er gelernt hatte, was die Tür lehrte, dass nicht alles, was sich bewegt, auf etwas zeigt, und dass das Akzeptieren dieser Tatsache eine Form von Freiheit ist, die man erst versteht, wenn man aufgehört hat, aus allem ein Signal zu machen.
:5. A kezére nézett, amely a térdén feküdt, azoknak a dolgoknak a sajátos idegenségével, amelyeket az ember néz, anélkül hogy használná őket, mert a használat ismerősséget hoz létre, a szemlélés pedig távolságot, a saját kéztől való távolság pedig az egyik legfurcsább formája annak a távolságnak, amellyel az ember rendelkezhet, mert tudja, hogy a keze hozzá tartozik, és mert ez a tudás nem megszünteti az idegenséget, hanem pontosabbá teszi, mivel a saját iránti idegenség más minőségű, mint a másik iránti idegenség. - Er schaute auf seine Hände, die auf den Knien lagen, mit der spezifischen Fremdheit von Dingen, die man betrachtet, ohne sie zu benutzen, weil Benutzen Vertrautheit erzeugt und Betrachten Distanz, und Distanz von den eigenen Händen ist eine der seltsamsten Formen von Distanz, die man haben kann, weil man weiß, dass sie einem gehören, und weil dieses Wissen die Fremdheit nicht aufhebt, sondern präzisiert, weil Fremdheit gegenüber dem Eigenen eine andere Qualität hat als Fremdheit gegenüber dem Anderen.
:6. Az idős asszony kötött, annak az embernek az egyenletes hangjával, aki annyira teljesen belsővé tett egy tevékenységet, hogy az már nem igényel figyelmet, és ebben a hangban volt valami, amit Tomáš nem akart megnevezni, mert a megnevezés néha valaminek a vége, ami jobb, ha megnevezetlen marad. - Die alte Frau strickte, mit dem gleichmäßigen Geräusch von jemandem, der eine Tätigkeit so vollständig verinnerlicht hat, dass sie aufgehört hat, Aufmerksamkeit zu erfordern, und in diesem Geräusch war etwas, das Tomáš nicht benennen wollte, weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das besser bleibt, wenn es unbenannt ist.
:7. A hangszóró bemondott egy nevet, az újságos férfi elment, a szoba pedig ugyanaz maradt, ami a szobák legmegbízhatóbb tulajdonsága, ez a közöny mindazzal szemben, ami bennük történik, amely nem hidegség, hanem az állandóság egyik formája, amely nem támaszt igényeket, és ezért csalódásokat sem ismer. - Der Lautsprecher rief einen Namen, und der Mann mit der Zeitung ging, und das Zimmer blieb dasselbe, was die verlässlichste Eigenschaft von Zimmern ist, diese Gleichgültigkeit gegenüber dem, was in ihnen passiert, die keine Kälte ist, sondern eine Form von Beständigkeit, die keine Ansprüche stellt und deswegen keine Enttäuschungen kennt.
:8. Tomáš várt annak az embernek a nyugodt készenlétével, aki megértette, hogy a várakozás nem passzív tartás, ha az ember választja, mert a választás tevékenység, ő pedig azt választotta, hogy ül, ami azt jelentette, hogy az ülés az ő döntése volt, nem pedig a feltétele, ami olyan különbséget jelentett, amelyet kívülről nem látni, de belülről érezni: a különbséget aközött, amit az ember tesz, és aközött, ami történik vele, azt a legkeskenyebb és legfontosabb határt, amely egy emberi életben létezik. - Tomáš wartete, mit der ruhigen Bereitschaft von jemandem, der verstanden hatte, dass Warten keine passive Haltung ist, wenn man sie wählt, weil Wählen eine Aktivität ist, und er hatte gewählt zu sitzen, was bedeutete, dass das Sitzen seine Entscheidung war und nicht seine Bedingung, was einen Unterschied machte, den man von außen nicht sieht, aber von innen fühlt, die Differenz zwischen dem, was man tut, und dem, was mit einem passiert, die schmalste und wichtigste Grenze, die es in einem menschlichen Leben gibt.
:9. A fény sötétebb lett, odakint pedig még világos volt, Tomáš ült, és a csendnek olyan minősége volt, mint valaminek, ami nem vár és nem sürget, hanem egyszerűen az, ami, ami néha pontosan az, amire az embernek szüksége van ahhoz, hogy megértse, már ott van, ahol lennie kell. - Das Licht wurde dunkler, und draußen war es noch hell, und Tomáš saß, und die Stille hatte die Qualität von etwas, das nicht wartet und nicht drängt, sondern einfach ist, was es ist, was manchmal genau das ist, was man braucht, um zu verstehen, dass man bereits dort ist, wo man sein muss.
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:Das Zimmer ohne Zeiger.
:1. Tomáš saß in dem Wartezimmer, ohne zu wissen, wie lange er schon dort saß, was ihn weniger störte als die Frage, warum es ihn nicht störte, eine Frage, die er kurz betrachtete und dann weglegte, weil Fragen, die keine Antworten produzieren, meistens besser weggelegt als weitergedacht werden, nicht weil sie unwichtig sind, sondern weil das Weiterdenken in manchen Fällen kein Denken mehr ist, sondern ein Drehen, und Drehen ist keine produktive Form von Bewegung.
:2. Er hatte keinen Termin, was bedeutete, dass er nicht warten musste, und gleichzeitig keinen Grund hatte, nicht zu warten, was eine Situation produzierte, die sich formal nicht vom Warten unterschied, aber eine andere innere Struktur hatte, die Struktur des Bleibens statt des Wartens, was subtiler ist und in gewissem Sinne freier, weil Warten auf etwas zeigt, das noch nicht da ist, während Bleiben bei dem ist, was schon da ist.
:3. Das Zimmer hatte die sachliche Vollständigkeit von Orten, die nie den Anspruch gestellt haben, mehr zu sein als ihr Zweck, mit dem Grau, das keine Aussage machte, sondern einfach da war, und der Uhr, die keine Zeiger hatte und die deswegen keine Verpflichtungen erzeugte, was manchmal das Angenehmste ist, was eine Uhr tun kann, die vollständige Enthaltung von der Tyrannei der Zeit, die freundlicherweise so aussieht wie eine Uhr und deswegen nicht fehlt, sondern einfach still ist.
:4. Die Tür ging auf und zu, ohne dass jemand eintrat oder herausging, und Tomáš hatte aufgehört, darin eine Bedeutung zu suchen, weil er gelernt hatte, was die Tür lehrte, dass nicht alles, was sich bewegt, auf etwas zeigt, und dass das Akzeptieren dieser Tatsache eine Form von Freiheit ist, die man erst versteht, wenn man aufgehört hat, aus allem ein Signal zu machen.
:5. Er schaute auf seine Hände, die auf den Knien lagen, mit der spezifischen Fremdheit von Dingen, die man betrachtet, ohne sie zu benutzen, weil Benutzen Vertrautheit erzeugt und Betrachten Distanz, und Distanz von den eigenen Händen ist eine der seltsamsten Formen von Distanz, die man haben kann, weil man weiß, dass sie einem gehören, und weil dieses Wissen die Fremdheit nicht aufhebt, sondern präzisiert, weil Fremdheit gegenüber dem Eigenen eine andere Qualität hat als Fremdheit gegenüber dem Anderen.
:6. Die alte Frau strickte, mit dem gleichmäßigen Geräusch von jemandem, der eine Tätigkeit so vollständig verinnerlicht hat, dass sie aufgehört hat, Aufmerksamkeit zu erfordern, und in diesem Geräusch war etwas, das Tomáš nicht benennen wollte, weil Benennen manchmal das Ende von etwas ist, das besser bleibt, wenn es unbenannt ist.
:7. Der Lautsprecher rief einen Namen, und der Mann mit der Zeitung ging, und das Zimmer blieb dasselbe, was die verlässlichste Eigenschaft von Zimmern ist, diese Gleichgültigkeit gegenüber dem, was in ihnen passiert, die keine Kälte ist, sondern eine Form von Beständigkeit, die keine Ansprüche stellt und deswegen keine Enttäuschungen kennt.
:8. Tomáš wartete, mit der ruhigen Bereitschaft von jemandem, der verstanden hatte, dass Warten keine passive Haltung ist, wenn man sie wählt, weil Wählen eine Aktivität ist, und er hatte gewählt zu sitzen, was bedeutete, dass das Sitzen seine Entscheidung war und nicht seine Bedingung, was einen Unterschied machte, den man von außen nicht sieht, aber von innen fühlt, die Differenz zwischen dem, was man tut, und dem, was mit einem passiert, die schmalste und wichtigste Grenze, die es in einem menschlichen Leben gibt.
:9. Das Licht wurde dunkler, und draußen war es noch hell, und Tomáš saß, und die Stille hatte die Qualität von etwas, das nicht wartet und nicht drängt, sondern einfach ist, was es ist, was manchmal genau das ist, was man braucht, um zu verstehen, dass man bereits dort ist, wo man sein muss.
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:A pusztulás állandósága.
:1. Miloš öt évvel ezelőtt kezdte el a munkát, és ez az öt év olyan idő minőségét vette fel, amely megszűnt esemény lenni.
:2. Elkezdett egyszerűen lenni, ami olyan különbség, amelyet csak akkor ért meg az ember, ha elég sokáig marad egy helyen.
:3. Akkor észreveszi, hogy a maradás és az elmúlás nem ellentétek, hanem ugyanaz a jelenség, csak különböző oldalakról nézve.
:4. Úgy vállalta el a munkát, hogy nem tudta, meddig fogja végezni, ami utólag a legjobb feltételnek bizonyult.
:5. Mert az időtartam ismerete elvárást teremt, az elvárások pedig nehezebbé teszik a tevékenységeket, mint amilyeneknek lenniük kell.
:6. Összekötik a végrehajtást az értékeléssel, pedig ez két külön tevékenység, amelyet külön kell tartani, ha az ember jól akar dolgozni.
:7. A kerítés egy parlagon hagyott területet választott el egy üres utcától, és ennek a funkciónak évek óta nem volt gyakorlati jelentősége.
:8. Miloš ezt nem értelmetlenségként olvasta, hanem olyan munka sajátos szabadságaként, amely nem hordoz elvárásokat.
:9. Mert az elvárások mércéket állítanak fel, a mércék ítéleteket hoznak létre, az ítéletek pedig a munkát önmagán túlmutatóvá teszik.
:10. Ez néha szükséges, máskor viszont éppen ez akadályozza meg, hogy az ember egyszerűen megtegye, amit meg kell tenni.
:11. A sós levegő gyorsabban ette le a festéket, mint ahogy ő fel tudta vinni, és ezt a munka feltételének tekintette.
:12. Ez különbözik a vereségtől, amelyet le kell győzni, mert egy feltételt el lehet fogadni, míg a vereség reakciót követel.
:13. A reakciók energiát fogyasztanak, amelyre neki a festéshez volt szüksége, és ez pragmatikus különbségtétel volt, amely naponta bevált.
:14. Minden reggel megérkezett, és ott kezdte, ahol abbahagyta, azzal a mozgással, amely már nem külön döntésekből állt.
:15. A mozgás egyetlen folyamatos végrehajtássá kezdett válni, amit egyesek a tudatosság elvesztésének neveznének.
:16. Miloš azonban annak tekintette, ami volt: a tudás áthelyeződésének a fejből a kezekbe.
:17. Ez az áthelyeződés sebességet nyer, és kontrollt ad le, ami az ő munkájában nem volt probléma.
:18. Mert az a kontroll, amelyet leadott, éppen az volt, amelyre nem volt szüksége.
:19. Egy helyen a friss festék alatt meglátta a rozsdát, amely a nedvesség alatt feltört.
:20. Ezt annak tárgyilagos figyelmével vette tudomásul, aki tudja, mit lát, és nem von le következtetéseket a látottakon túl.
:21. Mert a látott dolog elég volt, és mert az ilyen következtetések többnyire kevesebbet mondanak a látottról, mint a keresés készségéről.
:22. Arról a készségről, hogy az ember többet találjon, mint amennyi valójában ott van.
:23. A járókelő, aki elment mellette anélkül, hogy odanézett volna, részlet volt, amelyet Miloš észrevett, de amely nem kívánt reakciót.
:24. Mert munkája minőségének nem volt szüksége elismerésre ahhoz, hogy minőség legyen, és ezt a meggyőződést nem fogalmazta meg meggyőződésként.
:25. Azok a meggyőződések ugyanis, amelyeket az ember megfogalmaz, viták tárgyává kezdenek válni, ezt pedig nem kellett megvitatni.
:26. Az ereje éppen abban állt, hogy nem volt nyelve.
:27. Este annak az embernek a gondosságával tisztította meg a kefét, aki a szerszámot annak érti, ami.
:28. Nem puszta eszköznek a célhoz, hanem magának a tevékenységnek a részének, mert a megértett szerszámok tovább tartanak.
:29. Tovább tartanak, mint azok, amelyeket csak használnak, és ez olyan különbség, amely nem egy pillanatban mutatkozik meg, hanem az időben.
:30. Ez a legmegbízhatóbb módja annak, ahogyan a különbségek megmutatkoznak.
:31. Mindent előkészített, nem nézett vissza a kerítésre, és hazament az alkonyatban.
:32. Az alkonyat a parlagot olyasmivé változtatta, ami nyugodtabb volt, mint nappal, amit Miloš néha észrevett.
:33. Nem próbálta rögzíteni, mert bizonyos dolgok csak akkor maradnak azok, amik, ha az ember nem rögzíti őket.
:34. Talán ez a legpontosabb mondat, amelyet figyelem és veszteség kapcsolatáról mondani lehet.
:35. Arra gondolt, hogy holnap a rozsda újra látható lesz, és ez volt a legmegbízhatóbb állítás, amelyet a következő napról tehetett.
:36. Úgy találta, hogy a megbízható állításoknak olyan minőségük van, amely nem öröm és nem lelkesedés.
:37. Hanem annak az embernek a nyugodt bizonyossága, aki tudja, mi következik, és ezt a tudást nem cserélné el magára a következésre.
:38. Mert a tudás és a következés együtt több, mint bármelyikük önmagában.
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:A pusztulás állandósága. - Die Beständigkeit des Verfalls.
:1. Miloš öt évvel ezelőtt kezdte el a munkát, és ez az öt év olyan idő minőségét vette fel, amely megszűnt esemény lenni. - Miloš hatte die Arbeit vor fünf Jahren begonnen, und die fünf Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, sich zu ereignen.
:2. Elkezdett egyszerűen lenni, ami olyan különbség, amelyet csak akkor ért meg az ember, ha elég sokáig marad egy helyen. - Sie hatte angefangen, einfach zu sein, was ein Unterschied ist, den man erst versteht, wenn man lange genug an einer Stelle geblieben ist.
:3. Akkor észreveszi, hogy a maradás és az elmúlás nem ellentétek, hanem ugyanaz a jelenség, csak különböző oldalakról nézve. - Dann merkt man, dass Bleiben und Vergehen keine Gegensätze sind, sondern dasselbe Phänomen, von verschiedenen Seiten betrachtet.
:4. Úgy vállalta el a munkát, hogy nem tudta, meddig fogja végezni, ami utólag a legjobb feltételnek bizonyult. - Er hatte die Arbeit angenommen, ohne zu wissen, wie lange er sie tun würde, was im Nachhinein die beste Voraussetzung gewesen war.
:5. Mert az időtartam ismerete elvárást teremt, az elvárások pedig nehezebbé teszik a tevékenységeket, mint amilyeneknek lenniük kell. - Denn Wissen über die Dauer erzeugt Erwartung, und Erwartungen machen Tätigkeiten schwerer, als sie sein müssen.
:6. Összekötik a végrehajtást az értékeléssel, pedig ez két külön tevékenység, amelyet külön kell tartani, ha az ember jól akar dolgozni. - Sie verbinden Ausführen mit Bewerten, obwohl das zwei verschiedene Tätigkeiten sind, die man trennen muss, wenn man gut arbeiten will.
:7. A kerítés egy parlagon hagyott területet választott el egy üres utcától, és ennek a funkciónak évek óta nem volt gyakorlati jelentősége. - Der Zaun trennte ein Brachland von einer leeren Straße, und diese Funktion hatte seit Jahren keine praktische Bedeutung mehr.
:8. Miloš ezt nem értelmetlenségként olvasta, hanem olyan munka sajátos szabadságaként, amely nem hordoz elvárásokat. - Miloš las das nicht als Sinnlosigkeit, sondern als die spezifische Freiheit von Arbeit, die keine Erwartungen trägt.
:9. Mert az elvárások mércéket állítanak fel, a mércék ítéleteket hoznak létre, az ítéletek pedig a munkát önmagán túlmutatóvá teszik. - Denn Erwartungen setzen Maßstäbe, Maßstäbe produzieren Urteile, und Urteile machen Arbeit zu etwas, das über sich selbst hinauszeigt.
:10. Ez néha szükséges, máskor viszont éppen ez akadályozza meg, hogy az ember egyszerűen megtegye, amit meg kell tenni. - Das ist manchmal nötig, manchmal aber genau das, was verhindert, dass man einfach tut, was getan werden soll.
:11. A sós levegő gyorsabban ette le a festéket, mint ahogy ő fel tudta vinni, és ezt a munka feltételének tekintette. - Die salzige Luft fraß die Farbe schneller, als er sie auftragen konnte, und er betrachtete das als die Bedingung der Arbeit.
:12. Ez különbözik a vereségtől, amelyet le kell győzni, mert egy feltételt el lehet fogadni, míg a vereség reakciót követel. - Das ist anders als eine Niederlage, die überwunden werden muss, denn eine Bedingung kann man akzeptieren, während eine Niederlage Reaktion verlangt.
:13. A reakciók energiát fogyasztanak, amelyre neki a festéshez volt szüksége, és ez pragmatikus különbségtétel volt, amely naponta bevált. - Reaktionen verbrauchen Energie, die er zum Streichen brauchte, und das war eine pragmatische Unterscheidung, die sich täglich bewährte.
:14. Minden reggel megérkezett, és ott kezdte, ahol abbahagyta, azzal a mozgással, amely már nem külön döntésekből állt. - Er kam jeden Morgen und begann dort, wo er aufgehört hatte, mit der Bewegung, die nicht mehr aus einzelnen Entscheidungen bestand.
:15. A mozgás egyetlen folyamatos végrehajtássá kezdett válni, amit egyesek a tudatosság elvesztésének neveznének. - Die Bewegung begann, ein einziger kontinuierlicher Vollzug zu sein, was manche als Verlust von Bewusstsein beschreiben würden.
:16. Miloš azonban annak tekintette, ami volt: a tudás áthelyeződésének a fejből a kezekbe. - Miloš betrachtete es aber als das, was es war: die Verlagerung von Können aus dem Kopf in die Hände.
:17. Ez az áthelyeződés sebességet nyer, és kontrollt ad le, ami az ő munkájában nem volt probléma. - Diese Verlagerung gewinnt Geschwindigkeit und gibt Kontrolle ab, was in seiner Tätigkeit kein Problem war.
:18. Mert az a kontroll, amelyet leadott, éppen az volt, amelyre nem volt szüksége. - Denn die Kontrolle, die er abgab, war genau die, die er nicht brauchte.
:19. Egy helyen a friss festék alatt meglátta a rozsdát, amely a nedvesség alatt feltört. - An einer Stelle sah er unter dem frischen Anstrich den Rost, der unter der Feuchtigkeit aufgebrochen war.
:20. Ezt annak tárgyilagos figyelmével vette tudomásul, aki tudja, mit lát, és nem von le következtetéseket a látottakon túl. - Das registrierte er mit der sachlichen Aufmerksamkeit von jemandem, der weiß, was er sieht, und keine Schlüsse über das Gesehene hinaus zieht.
:21. Mert a látott dolog elég volt, és mert az ilyen következtetések többnyire kevesebbet mondanak a látottról, mint a keresés készségéről. - Denn das Gesehene war genug, und solche Schlüsse sagen meist weniger über das Gesehene als über die Bereitschaft zu suchen.
:22. Arról a készségről, hogy az ember többet találjon, mint amennyi valójában ott van. - Über die Bereitschaft, mehr zu finden, als tatsächlich da ist.
:23. A járókelő, aki elment mellette anélkül, hogy odanézett volna, részlet volt, amelyet Miloš észrevett, de amely nem kívánt reakciót. - Der Passant, der vorbeikam ohne zu schauen, war ein Detail, das Miloš bemerkte und das keine Reaktion verlangte.
:24. Mert munkája minőségének nem volt szüksége elismerésre ahhoz, hogy minőség legyen, és ezt a meggyőződést nem fogalmazta meg meggyőződésként. - Denn die Qualität seiner Arbeit brauchte keine Anerkennung, um Qualität zu sein, und diese Überzeugung formulierte er nicht als Überzeugung.
:25. Azok a meggyőződések ugyanis, amelyeket az ember megfogalmaz, viták tárgyává kezdenek válni, ezt pedig nem kellett megvitatni. - Denn Überzeugungen, die man formuliert, beginnen diskutiert zu werden, und diese sollte nicht diskutiert werden.
:26. Az ereje éppen abban állt, hogy nem volt nyelve. - Ihre Stärke lag gerade darin, dass sie keine Sprache hatte.
:27. Este annak az embernek a gondosságával tisztította meg a kefét, aki a szerszámot annak érti, ami. - Am Abend reinigte er die Bürste mit der Sorgfalt von jemandem, der das Werkzeug als das versteht, was es ist.
:28. Nem puszta eszköznek a célhoz, hanem magának a tevékenységnek a részének, mert a megértett szerszámok tovább tartanak. - Nicht als bloßes Mittel zum Zweck, sondern als Teil der Tätigkeit selbst, denn verstandene Werkzeuge halten länger.
:29. Tovább tartanak, mint azok, amelyeket csak használnak, és ez olyan különbség, amely nem egy pillanatban mutatkozik meg, hanem az időben. - Sie halten länger als Werkzeuge, die nur benutzt werden, und dieser Unterschied zeigt sich nicht in einem Moment, sondern in der Zeit.
:30. Ez a legmegbízhatóbb módja annak, ahogyan a különbségek megmutatkoznak. - Das ist die verlässlichste Art, wie Unterschiede sich zeigen.
:31. Mindent előkészített, nem nézett vissza a kerítésre, és hazament az alkonyatban. - Er legte alles bereit, schaute nicht zurück auf den Zaun, und ging nach Hause durch die Dämmerung.
:32. Az alkonyat a parlagot olyasmivé változtatta, ami nyugodtabb volt, mint nappal, amit Miloš néha észrevett. - Die Dämmerung verwandelte das Brachland in etwas, das ruhiger war als tagsüber, was Miloš manchmal bemerkte.
:33. Nem próbálta rögzíteni, mert bizonyos dolgok csak akkor maradnak azok, amik, ha az ember nem rögzíti őket. - Er versuchte nicht, es festzuhalten, weil manche Dinge nur dann bleiben, was sie sind, wenn man sie nicht festhält.
:34. Talán ez a legpontosabb mondat, amelyet figyelem és veszteség kapcsolatáról mondani lehet. - Das ist vielleicht der genaueste Satz, den man über die Beziehung zwischen Aufmerksamkeit und Verlust sagen kann.
:35. Arra gondolt, hogy holnap a rozsda újra látható lesz, és ez volt a legmegbízhatóbb állítás, amelyet a következő napról tehetett. - Er dachte, dass morgen der Rost wieder sichtbar sein würde, was die verlässlichste Aussage war, die er über den nächsten Tag treffen konnte.
:36. Úgy találta, hogy a megbízható állításoknak olyan minőségük van, amely nem öröm és nem lelkesedés. - Er fand, dass verlässliche Aussagen eine Qualität haben, die keine Freude ist und keine Begeisterung.
:37. Hanem annak az embernek a nyugodt bizonyossága, aki tudja, mi következik, és ezt a tudást nem cserélné el magára a következésre. - Sondern die ruhige Gewissheit von jemandem, der weiß, was kommt, und der dieses Wissen nicht gegen das Kommen eintauschen würde.
:38. Mert a tudás és a következés együtt több, mint bármelyikük önmagában. - Weil Wissen und Kommen zusammen mehr sind als jedes von beidem allein.
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:Die Beständigkeit des Verfalls.
:1. Miloš hatte die Arbeit vor fünf Jahren begonnen, und die fünf Jahre hatten die Qualität von Zeit angenommen, die aufgehört hat, sich zu ereignen.
:2. Sie hatte angefangen, einfach zu sein, was ein Unterschied ist, den man erst versteht, wenn man lange genug an einer Stelle geblieben ist.
:3. Dann merkt man, dass Bleiben und Vergehen keine Gegensätze sind, sondern dasselbe Phänomen, von verschiedenen Seiten betrachtet.
:4. Er hatte die Arbeit angenommen, ohne zu wissen, wie lange er sie tun würde, was im Nachhinein die beste Voraussetzung gewesen war.
:5. Denn Wissen über die Dauer erzeugt Erwartung, und Erwartungen machen Tätigkeiten schwerer, als sie sein müssen.
:6. Sie verbinden Ausführen mit Bewerten, obwohl das zwei verschiedene Tätigkeiten sind, die man trennen muss, wenn man gut arbeiten will.
:7. Der Zaun trennte ein Brachland von einer leeren Straße, und diese Funktion hatte seit Jahren keine praktische Bedeutung mehr.
:8. Miloš las das nicht als Sinnlosigkeit, sondern als die spezifische Freiheit von Arbeit, die keine Erwartungen trägt.
:9. Denn Erwartungen setzen Maßstäbe, Maßstäbe produzieren Urteile, und Urteile machen Arbeit zu etwas, das über sich selbst hinauszeigt.
:10. Das ist manchmal nötig, manchmal aber genau das, was verhindert, dass man einfach tut, was getan werden soll.
:11. Die salzige Luft fraß die Farbe schneller, als er sie auftragen konnte, und er betrachtete das als die Bedingung der Arbeit.
:12. Das ist anders als eine Niederlage, die überwunden werden muss, denn eine Bedingung kann man akzeptieren, während eine Niederlage Reaktion verlangt.
:13. Reaktionen verbrauchen Energie, die er zum Streichen brauchte, und das war eine pragmatische Unterscheidung, die sich täglich bewährte.
:14. Er kam jeden Morgen und begann dort, wo er aufgehört hatte, mit der Bewegung, die nicht mehr aus einzelnen Entscheidungen bestand.
:15. Die Bewegung begann, ein einziger kontinuierlicher Vollzug zu sein, was manche als Verlust von Bewusstsein beschreiben würden.
:16. Miloš betrachtete es aber als das, was es war: die Verlagerung von Können aus dem Kopf in die Hände.
:17. Diese Verlagerung gewinnt Geschwindigkeit und gibt Kontrolle ab, was in seiner Tätigkeit kein Problem war.
:18. Denn die Kontrolle, die er abgab, war genau die, die er nicht brauchte.
:19. An einer Stelle sah er unter dem frischen Anstrich den Rost, der unter der Feuchtigkeit aufgebrochen war.
:20. Das registrierte er mit der sachlichen Aufmerksamkeit von jemandem, der weiß, was er sieht, und keine Schlüsse über das Gesehene hinaus zieht.
:21. Denn das Gesehene war genug, und solche Schlüsse sagen meist weniger über das Gesehene als über die Bereitschaft zu suchen.
:22. Über die Bereitschaft, mehr zu finden, als tatsächlich da ist.
:23. Der Passant, der vorbeikam ohne zu schauen, war ein Detail, das Miloš bemerkte und das keine Reaktion verlangte.
:24. Denn die Qualität seiner Arbeit brauchte keine Anerkennung, um Qualität zu sein, und diese Überzeugung formulierte er nicht als Überzeugung.
:25. Denn Überzeugungen, die man formuliert, beginnen diskutiert zu werden, und diese sollte nicht diskutiert werden.
:26. Ihre Stärke lag gerade darin, dass sie keine Sprache hatte.
:27. Am Abend reinigte er die Bürste mit der Sorgfalt von jemandem, der das Werkzeug als das versteht, was es ist.
:28. Nicht als bloßes Mittel zum Zweck, sondern als Teil der Tätigkeit selbst, denn verstandene Werkzeuge halten länger.
:29. Sie halten länger als Werkzeuge, die nur benutzt werden, und dieser Unterschied zeigt sich nicht in einem Moment, sondern in der Zeit.
:30. Das ist die verlässlichste Art, wie Unterschiede sich zeigen.
:31. Er legte alles bereit, schaute nicht zurück auf den Zaun, und ging nach Hause durch die Dämmerung.
:32. Die Dämmerung verwandelte das Brachland in etwas, das ruhiger war als tagsüber, was Miloš manchmal bemerkte.
:33. Er versuchte nicht, es festzuhalten, weil manche Dinge nur dann bleiben, was sie sind, wenn man sie nicht festhält.
:34. Das ist vielleicht der genaueste Satz, den man über die Beziehung zwischen Aufmerksamkeit und Verlust sagen kann.
:35. Er dachte, dass morgen der Rost wieder sichtbar sein würde, was die verlässlichste Aussage war, die er über den nächsten Tag treffen konnte.
:36. Er fand, dass verlässliche Aussagen eine Qualität haben, die keine Freude ist und keine Begeisterung.
:37. Sondern die ruhige Gewissheit von jemandem, der weiß, was kommt, und der dieses Wissen nicht gegen das Kommen eintauschen würde.
:38. Weil Wissen und Kommen zusammen mehr sind als jedes von beidem allein.
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=== 4 ===
:A profilok között.
:1. Anna nem elhatározásból törölte az alkalmazásokat, hanem olyan állapotból, amely már túl volt az elhatározásokon.
:2. Ez a teljes kimerültség állapota volt, amelynek már nincs energiája megkülönböztetni azt, amit tenni akar, attól, amit egyszerűen megtesz.
:3. Ez néha a változások legőszintébb kiindulópontja, mert nem ismer igazolást, és nem tervez visszavonást.
:4. A randi nem volt rossz, ami az esték sajátosan legkevésbé kielégítő formája.
:5. Mert a rossz lehetővé tesz egy olyan reakciót, amelynek energiája és iránya van.
:6. A rossz hiánya viszont csak azt a csendet hagyja hátra, amelyben az ember észreveszi, hogy ez a csend nem új diagnózis.
:7. Hanem olyan diagnózis, amelyet már régen fel lehetett volna állítani, és amelyet az ember azzal került el, hogy elfoglalt maradt.
:8. Egymás után törölte az ikonokat, és a mozdulatnak olyan véglegessége volt, amely meglepte.
:9. Mert azt hitte, ideiglenesebbnek fog érződni, és mert a saját véglegességén való meglepődés elárult valamit arról az állapotról, amelyből cselekedett.
:10. Ez annak az embernek az állapota volt, aki már nem mérlegel, mert a mérlegelés megszűnt értelmes folyamat lenni.
:11. Másnap reggel a metrón a hüvelykujja az üres helyre nyúlt, olyan reflexként, amely teljesen beíródott a testébe.
:12. Ez a reflex megtörtént, mielőtt a tudat meg tudta volna állítani.
:13. Anna tárgyilagos kíváncsisággal figyelte a mozdulatot, mint valaki, aki felfedez egy szokást, amelyet soha nem ismert fel szokásként.
:14. Mert azok a szokások, amelyek szükségszerűségnek álcázzák magukat, csak akkor válnak láthatóvá, amikor a szükségszerűség megszűnik.
:15. Elővette a könyvet, a város pedig elsuhant az ablak mellett, és a kocsiban ülő embereknek olyan arcuk volt, amelyeket ilyen világossággal nem ismert.
:16. Mert a telefon olyan módszeresen húzta lefelé a tekintetét, hogy már nem vette észre, mi van egyenesen előtte.
:17. Ez nem drámai felismerés volt, hanem tárgyilagos: annak felismerése, hogy kevesebbet látott, mint amennyit láthatott volna.
:18. A kávézót évek óta ismerte, de valójában nem ismerte, mert a lehajtott tekintettel lakott helyeket az ember díszletként lakja be.
:19. Nem térként lakja be őket, és ez olyan különbség, amelyet csak akkor ért meg, amikor felemeli a tekintetét.
:20. Akkor veszi észre, hogy a tér többet tartalmaz, mint azoknak a háttérelemeknek a halmaza, amelyeknek addig tartotta.
:21. A sarokasztalnál ülő személy a második délután tűnt fel neki, azzal a könyvvel, amelyet már az első napon is a kezében tartott.
:22. Egymásra néztek, azoknak az embereknek a rövid, kommentálatlan mosolyával, akik ugyanazt a helyet ugyanabban az időben jónak találják.
:23. Ez az egyetértés saját formája, amelynek nincs szüksége nyelvre, mert a nyelv előtt helyezkedik el.
:24. A harmadik napon az illető lecsukta a laptopot, és a keletkező szünetnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a pillanatoknak, amelyek nem tartalmaznak döntést.
:25. Hanem megkövetelnek egyet, és ez a különbség azok között a helyzetek között, amelyek maguktól adódnak, és azok között, amelyeket aktívan be kell lakni.
:26. Mert a belakás olyan készséget igényel, amely vagy kialakul, vagy nem.
:27. Anna felállt, és odament az asztalhoz előre elkészített mondatok nélkül.
:28. Ez volt a legőszintébb, amit tehetett, mert az előre elkészített mondatok mindig annak hangzanak, amik.
:29. És mert az egyetlen kérdés, amely stimmelt, az volt, amely valóban benne volt: egy egyszerű kérdés a könyvről, amelyet a másik személy olvasott.
:30. Ez nem stratégia volt, és nem belépő, hanem egyszerűen az, amit tudni akart.
:31. A válasz rövid volt, de az, ahogyan a másik személy felnézett, többet mondott magánál a válasznál.
:32. Egy pillanatra egymással szemben ültek, kimondott szavakkal és közvetlen pillantásokkal, anélkül hogy bármi közéjük állt volna.
:33. Ez szokatlan volt olyan módon, amely nem keltett rossz érzést, hanem azt az érzést adta, hogy valami pontosan úgy van, ahogy lennie kell.
:34. Ez néha ugyanaz az érzés, de nem mindig, és a különbség abban áll, hogy az ember észreveszi-e.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A profilok között. - Zwischen den Profilen.
:1. Anna nem elhatározásból törölte az alkalmazásokat, hanem olyan állapotból, amely már túl volt az elhatározásokon. - Anna hatte die Apps nicht aus einem Entschluss gelöscht, sondern aus einem Zustand, der jenseits von Entschlüssen lag.
:2. Ez a teljes kimerültség állapota volt, amelynek már nincs energiája megkülönböztetni azt, amit tenni akar, attól, amit egyszerűen megtesz. - Es war der Zustand vollständiger Erschöpfung, die keine Energie mehr hat für die Unterscheidung zwischen dem, was man tun will, und dem, was man einfach tut.
:3. Ez néha a változások legőszintébb kiindulópontja, mert nem ismer igazolást, és nem tervez visszavonást. - Das ist manchmal der ehrlichste Ausgangspunkt für Veränderungen, weil er keine Rechtfertigung kennt und keine Rücknahme plant.
:4. A randi nem volt rossz, ami az esték sajátosan legkevésbé kielégítő formája. - Das Date war nicht schlecht gewesen, was die spezifisch unbefriedigendste Form von Abend ist.
:5. Mert a rossz lehetővé tesz egy olyan reakciót, amelynek energiája és iránya van. - Weil Schlechtes eine Reaktion erlaubt, die Energie hat und Richtung.
:6. A rossz hiánya viszont csak azt a csendet hagyja hátra, amelyben az ember észreveszi, hogy ez a csend nem új diagnózis. - Die Abwesenheit von Schlechtem hinterlässt nur die Stille, in der man merkt, dass die Stille keine neue Diagnose ist.
:7. Hanem olyan diagnózis, amelyet már régen fel lehetett volna állítani, és amelyet az ember azzal került el, hogy elfoglalt maradt. - Sondern eine Diagnose, die schon lange gestellt werden konnte und die man vermieden hatte, indem man beschäftigt blieb.
:8. Egymás után törölte az ikonokat, és a mozdulatnak olyan véglegessége volt, amely meglepte. - Sie löschte die Icons nacheinander, und die Geste hatte eine Endgültigkeit, die sie überraschte.
:9. Mert azt hitte, ideiglenesebbnek fog érződni, és mert a saját véglegességén való meglepődés elárult valamit arról az állapotról, amelyből cselekedett. - Weil sie gedacht hatte, es würde sich vorläufiger anfühlen, und weil die Überraschung über die eigene Endgültigkeit etwas über den Zustand sagte, aus dem heraus sie handelte.
:10. Ez annak az embernek az állapota volt, aki már nem mérlegel, mert a mérlegelés megszűnt értelmes folyamat lenni. - Es war der Zustand von jemandem, der nicht mehr abwägt, weil Abwägen aufgehört hat, ein sinnvoller Prozess zu sein.
:11. Másnap reggel a metrón a hüvelykujja az üres helyre nyúlt, olyan reflexként, amely teljesen beíródott a testébe. - In der U-Bahn am nächsten Morgen griff ihr Daumen zu der leeren Stelle, ein Reflex, der vollständig in den Körper eingeschrieben war.
:12. Ez a reflex megtörtént, mielőtt a tudat meg tudta volna állítani. - Dieser Reflex fand statt, bevor das Bewusstsein ihn hätte aufhalten können.
:13. Anna tárgyilagos kíváncsisággal figyelte a mozdulatot, mint valaki, aki felfedez egy szokást, amelyet soha nem ismert fel szokásként. - Anna betrachtete die Bewegung mit der sachlichen Neugier von jemandem, die eine Gewohnheit entdeckt, die sie nie als Gewohnheit erkannt hatte.
:14. Mert azok a szokások, amelyek szükségszerűségnek álcázzák magukat, csak akkor válnak láthatóvá, amikor a szükségszerűség megszűnik. - Weil Gewohnheiten, die sich als Notwendigkeiten tarnen, erst dann sichtbar werden, wenn die Notwendigkeit wegfällt.
:15. Elővette a könyvet, a város pedig elsuhant az ablak mellett, és a kocsiban ülő embereknek olyan arcuk volt, amelyeket ilyen világossággal nem ismert. - Sie nahm das Buch heraus, die Stadt fuhr am Fenster vorbei, und die Menschen im Waggon hatten Gesichter, die sie in dieser Deutlichkeit nicht kannte.
:16. Mert a telefon olyan módszeresen húzta lefelé a tekintetét, hogy már nem vette észre, mi van egyenesen előtte. - Weil das Handy den Blick so systematisch nach unten gezogen hatte, dass sie aufgehört hatte zu bemerken, was geradeaus war.
:17. Ez nem drámai felismerés volt, hanem tárgyilagos: annak felismerése, hogy kevesebbet látott, mint amennyit láthatott volna. - Das war keine dramatische Erkenntnis, sondern eine sachliche: die Erkenntnis, dass sie weniger gesehen hatte, als möglich gewesen wäre.
:18. A kávézót évek óta ismerte, de valójában nem ismerte, mert a lehajtott tekintettel lakott helyeket az ember díszletként lakja be. - Das Café kannte sie seit Jahren, aber gekannt hatte sie es nicht, weil man Orte mit gesenktem Blick als Kulissen bewohnt.
:19. Nem térként lakja be őket, és ez olyan különbség, amelyet csak akkor ért meg, amikor felemeli a tekintetét. - Man bewohnt sie nicht als Räume, und das ist ein Unterschied, den man erst versteht, wenn man den Blick hebt.
:20. Akkor veszi észre, hogy a tér többet tartalmaz, mint azoknak a háttérelemeknek a halmaza, amelyeknek addig tartotta. - Dann merkt man, dass der Raum mehr enthält als die Ansammlung von Hintergrundelementen, für die man ihn gehalten hatte.
:21. A sarokasztalnál ülő személy a második délután tűnt fel neki, azzal a könyvvel, amelyet már az első napon is a kezében tartott. - Die Person am Ecktisch fiel ihr am zweiten Nachmittag auf, mit dem Buch, das sie auch am ersten Tag gehalten hatte.
:22. Egymásra néztek, azoknak az embereknek a rövid, kommentálatlan mosolyával, akik ugyanazt a helyet ugyanabban az időben jónak találják. - Sie schauten sich an, mit dem kurzen, unkommentierten Lächeln von Menschen, die denselben Ort zur selben Zeit gut finden.
:23. Ez az egyetértés saját formája, amelynek nincs szüksége nyelvre, mert a nyelv előtt helyezkedik el. - Das ist eine eigene Form von Einverständnis, die keine Sprache braucht, weil sie vor der Sprache liegt.
:24. A harmadik napon az illető lecsukta a laptopot, és a keletkező szünetnek olyan sajátos minősége volt, mint azoknak a pillanatoknak, amelyek nem tartalmaznak döntést. - Am dritten Tag klappte die Person den Laptop zu, und die Pause hatte die spezifische Qualität von Momenten, die keine Entscheidung enthalten.
:25. Hanem megkövetelnek egyet, és ez a különbség azok között a helyzetek között, amelyek maguktól adódnak, és azok között, amelyeket aktívan be kell lakni. - Sondern eine verlangen, was der Unterschied ist zwischen Situationen, die sich ergeben, und solchen, die man aktiv bewohnen muss.
:26. Mert a belakás olyan készséget igényel, amely vagy kialakul, vagy nem. - Weil Bewohnen eine Bereitschaft erfordert, die sich einstellen kann oder nicht.
:27. Anna felállt, és odament az asztalhoz előre elkészített mondatok nélkül. - Anna stand auf und ging zu dem Tisch, ohne vorbereitete Sätze.
:28. Ez volt a legőszintébb, amit tehetett, mert az előre elkészített mondatok mindig annak hangzanak, amik. - Das war das Ehrlichste, das sie tun konnte, weil vorbereitete Sätze immer nach dem klingen, was sie sind.
:29. És mert az egyetlen kérdés, amely stimmelt, az volt, amely valóban benne volt: egy egyszerű kérdés a könyvről, amelyet a másik személy olvasott. - Und weil die einzige Frage, die stimmte, die war, die sie tatsächlich hatte: eine einfache Frage nach dem Buch, das die andere Person las.
:30. Ez nem stratégia volt, és nem belépő, hanem egyszerűen az, amit tudni akart. - Das war keine Strategie und kein Einstieg, sondern einfach das, was sie wissen wollte.
:31. A válasz rövid volt, de az, ahogyan a másik személy felnézett, többet mondott magánál a válasznál. - Die Antwort war kurz, aber die Art des Aufschauens sagte mehr als die Antwort.
:32. Egy pillanatra egymással szemben ültek, kimondott szavakkal és közvetlen pillantásokkal, anélkül hogy bármi közéjük állt volna. - Für einen Moment saßen sie sich gegenüber, mit gesprochenen Worten und direkten Blicken, ohne dass etwas dazwischenstand.
:33. Ez szokatlan volt olyan módon, amely nem keltett rossz érzést, hanem azt az érzést adta, hogy valami pontosan úgy van, ahogy lennie kell. - Das war ungewohnt auf eine Art, die keine Unbehaglichkeit produzierte, sondern das Gefühl gab, dass etwas genau so war, wie es sein sollte.
:34. Ez néha ugyanaz az érzés, de nem mindig, és a különbség abban áll, hogy az ember észreveszi-e. - Das ist manchmal dasselbe Gefühl, aber nicht immer, und der Unterschied liegt darin, ob man es bemerkt.
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:Zwischen den Profilen.
:1. Anna hatte die Apps nicht aus einem Entschluss gelöscht, sondern aus einem Zustand, der jenseits von Entschlüssen lag.
:2. Es war der Zustand vollständiger Erschöpfung, die keine Energie mehr hat für die Unterscheidung zwischen dem, was man tun will, und dem, was man einfach tut.
:3. Das ist manchmal der ehrlichste Ausgangspunkt für Veränderungen, weil er keine Rechtfertigung kennt und keine Rücknahme plant.
:4. Das Date war nicht schlecht gewesen, was die spezifisch unbefriedigendste Form von Abend ist.
:5. Weil Schlechtes eine Reaktion erlaubt, die Energie hat und Richtung.
:6. Die Abwesenheit von Schlechtem hinterlässt nur die Stille, in der man merkt, dass die Stille keine neue Diagnose ist.
:7. Sondern eine Diagnose, die schon lange gestellt werden konnte und die man vermieden hatte, indem man beschäftigt blieb.
:8. Sie löschte die Icons nacheinander, und die Geste hatte eine Endgültigkeit, die sie überraschte.
:9. Weil sie gedacht hatte, es würde sich vorläufiger anfühlen, und weil die Überraschung über die eigene Endgültigkeit etwas über den Zustand sagte, aus dem heraus sie handelte.
:10. Es war der Zustand von jemandem, der nicht mehr abwägt, weil Abwägen aufgehört hat, ein sinnvoller Prozess zu sein.
:11. In der U-Bahn am nächsten Morgen griff ihr Daumen zu der leeren Stelle, ein Reflex, der vollständig in den Körper eingeschrieben war.
:12. Dieser Reflex fand statt, bevor das Bewusstsein ihn hätte aufhalten können.
:13. Anna betrachtete die Bewegung mit der sachlichen Neugier von jemandem, die eine Gewohnheit entdeckt, die sie nie als Gewohnheit erkannt hatte.
:14. Weil Gewohnheiten, die sich als Notwendigkeiten tarnen, erst dann sichtbar werden, wenn die Notwendigkeit wegfällt.
:15. Sie nahm das Buch heraus, die Stadt fuhr am Fenster vorbei, und die Menschen im Waggon hatten Gesichter, die sie in dieser Deutlichkeit nicht kannte.
:16. Weil das Handy den Blick so systematisch nach unten gezogen hatte, dass sie aufgehört hatte zu bemerken, was geradeaus war.
:17. Das war keine dramatische Erkenntnis, sondern eine sachliche: die Erkenntnis, dass sie weniger gesehen hatte, als möglich gewesen wäre.
:18. Das Café kannte sie seit Jahren, aber gekannt hatte sie es nicht, weil man Orte mit gesenktem Blick als Kulissen bewohnt.
:19. Man bewohnt sie nicht als Räume, und das ist ein Unterschied, den man erst versteht, wenn man den Blick hebt.
:20. Dann merkt man, dass der Raum mehr enthält als die Ansammlung von Hintergrundelementen, für die man ihn gehalten hatte.
:21. Die Person am Ecktisch fiel ihr am zweiten Nachmittag auf, mit dem Buch, das sie auch am ersten Tag gehalten hatte.
:22. Sie schauten sich an, mit dem kurzen, unkommentierten Lächeln von Menschen, die denselben Ort zur selben Zeit gut finden.
:23. Das ist eine eigene Form von Einverständnis, die keine Sprache braucht, weil sie vor der Sprache liegt.
:24. Am dritten Tag klappte die Person den Laptop zu, und die Pause hatte die spezifische Qualität von Momenten, die keine Entscheidung enthalten.
:25. Sondern eine verlangen, was der Unterschied ist zwischen Situationen, die sich ergeben, und solchen, die man aktiv bewohnen muss.
:26. Weil Bewohnen eine Bereitschaft erfordert, die sich einstellen kann oder nicht.
:27. Anna stand auf und ging zu dem Tisch, ohne vorbereitete Sätze.
:28. Das war das Ehrlichste, das sie tun konnte, weil vorbereitete Sätze immer nach dem klingen, was sie sind.
:29. Und weil die einzige Frage, die stimmte, die war, die sie tatsächlich hatte: eine einfache Frage nach dem Buch, das die andere Person las.
:30. Das war keine Strategie und kein Einstieg, sondern einfach das, was sie wissen wollte.
:31. Die Antwort war kurz, aber die Art des Aufschauens sagte mehr als die Antwort.
:32. Für einen Moment saßen sie sich gegenüber, mit gesprochenen Worten und direkten Blicken, ohne dass etwas dazwischenstand.
:33. Das war ungewohnt auf eine Art, die keine Unbehaglichkeit produzierte, sondern das Gefühl gab, dass etwas genau so war, wie es sein sollte.
:34. Das ist manchmal dasselbe Gefühl, aber nicht immer, und der Unterschied liegt darin, ob man es bemerkt.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 10a
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2026-05-18T16:35:28Z
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=== 1 ===
:Egy délután
:1. Jean egy esőcsepp útját követte az ablaküvegen, amely lustán átfúrta magát a kisebb cseppeken, és közben tömeget nyert, anélkül hogy irányt nyert volna.
:2. A kávé legalább egy órája hideg volt.
:3. A sütemény, amelyet valamikor egy futó szándék túláradásában rendelt, érintetlenül feküdt a tányéron, mellette a villa egy olyan tárgy demonstratív haszontalanságában, amely már feladta rendeltetését.
:4. A pincér hosszú, egyforma ívekben törölte a pultot, anélkül hogy felnézett volna, mintha Jean a berendezés része volna, akit már nem kellett külön figyelembe venni.
:5. Ez nem volt kellemetlen.
:6. Odakint az utca olyan eső alatt feküdt, amely sem elég erős nem volt ahhoz, hogy drámai legyen, sem elég gyenge ahhoz, hogy elálljon: vélemény nélküli eső.
:7. Jean nem gondolt semmi meghatározottra, ami annyiban különbözött a gondolkodástól, hogy semmiféle erőfeszítést nem igényelt, és semmiféle eredményt nem hozott létre.
:8. Kétszer vette fel a telefonját, és kétszer tette le újra, mindkét alkalommal ugyanazzal az eredménnyel, vagyis semmivel.
:9. Aztán megérkezett Anne.
:10. Habozás nélkül Jean asztalához ment, kérdés nélkül odahúzott magának egy széket, és annak az embernek a magától értetődőségével ült le, aki tudja, hogy az elutasítás komolyan nem jöhetne számításba.
:11. „Jean”, mondta, miközben levette a kabátját, úgy, ahogy az ember egy elhasznált tárgyat a nevén nevez, semlegesen és hangsúly nélkül, puszta címkeként.
:12. Jean azt mondta: „Anne.”
:13. Ez üdvözlésnek teljesen elegendő volt.
:14. A pincérnő hozott Anne-nak egy kávét, amelyet nem rendelt, vagy talán rendelt is, Jean nem vette észre.
:15. Anne röviden szemügyre vette az érintetlen süteményt, de nem szólt róla semmit, amit Jean az értelmessége kis bizonyítékaként könyvelt el.
:16. Beszélni kezdtek, úgy, ahogy az ember akkor beszél, amikor a tartalmat már előre jelentéktelennek minősítette, és csupán a forma játszik még szerény szerepet.
:17. Anne azt mondta, fontolgatta, hogy októberben Lisszabonba utazik, de aztán hagyta az egészet.
:18. „Értelmetlen”, mondta, és ezzel nem Lisszabonra gondolt, hanem általában a nyaralásokra, erre az elképzelésre, amely szerint a helyváltoztatások valamiféle belső újrarendeződést idéznek elő, amelyet otthon nem sikerül elérni.
:19. Jean egyetértett, meggyőződés nélkül, de ellentmondás nélkül is.
:20. Beszéltek a negyedről, amelynek hanyatlása az utóbbi években azzal a közönyös következetességgel ment végbe, amely a hanyatlási folyamatokat jellemzi: egyik üzlet zárt be a másik után, újak rövid időre kinyitottak, majd megint bezártak, a homlokzatok fakóbbak lettek, a bérleti díjak mégis emelkedtek.
:21. „Mintha valaki elhatározta volna, hogy elpusztítja, de lelkesedés nélkül”, mondta Anne.
:22. Jean ezt pontosnak találta.
:23. A beszélgetés azon a saját frekvencián mozgott, amely akkor keletkezik, amikor két ember hasonlóan keveset vár egymástól, és ezt az elvárást kölcsönösen honorálja.
:24. Semmi próbálkozás, hogy tessenek egymásnak.
:25. Semmi próbálkozás, hogy hatást tegyenek egymásra.
:26. Csak megfigyelések szűkszavú cseréje, amelyeket mindketten amúgy is már megtettek.
:27. Odakint az eső állandó maradt.
:28. Anne mindkét kezével körbefogta a csészéjét, és Jeanra nézett, nem kutatóan, nem hívogatóan, egyszerűen közvetlenül.
:29. „Még mindig abban az utcában laksz?”, kérdezte.
:30. „Igen.”
:31. Kiitta.
:32. Jean fizetett, Anne pedig hagyta, hogy ez megtörténjen, anélkül hogy kommentálta volna a gesztust, vagy egy köszönömmel nagyobb jelentőséget adott volna neki, mint amekkora volt.
:33. Odakint a levegő nedves beton és a csatornázás enyhén rothadt leheletének szagát hordozta, amely esőben mindig erősebben észrevehetővé válik.
:34. Egymás mellett mentek, beszéd nélkül.
:35. A hallgatás nem volt zavart, csupán gazdaságos volt.
:36. A lakás olyan volt, amilyen volt, ami azt jelentette: nem volt rendbe rakva, de nem is volt elhanyagolt, egyszerűen lakott volt olyan módon, amely nem kalkulált tekintettel a látogatókra.
:37. Anne lerúgta a cipőjét, és nem hagyta, hogy bármi tovább elterelje a figyelmét.
:38. A hálószoba félhomályban feküdt; a reluxák keskeny fénycsíkokat vetettek a falra és az ágytakaróra, azt a fakó, rácsszerű mintát, amely a szobáknak valami átmeneti dolog kifejezését adja.
:39. Ami következett, néma volt, és a hatékonyság tulajdonságával bírt: két test, amely valamiféle megállapodásra jutott egymással, anélkül hogy szavakra szükség lett volna hozzá, vagy hogy azok hasznosak lettek volna.
:40. Valahol a falban egy vízvezeték zümmögött, egyenletesen és szünet nélkül, a ház mechanikus életjeleként.
:41. Utána egymás mellett feküdtek, és levegőhöz jutottak.
:42. Jean a mennyezetet bámulta, ahol a vakolat repedései hiányos mintát alkottak, amelyet csak akkor ismert fel mintának az ember, ha hajlandó volt nagyon nagyvonalú lenni.
:43. Ő erre nem volt hajlandó.
:44. Hallotta Anne lélegzetvételeit, amelyek egy idő után megváltoztak, nyugodtabbak lettek, aztán megszűntek terhelni az ágyat.
:45. Felállt.
:46. Jean hallotta, ahogy a félhomályban a ruhái után nyúl, azokkal a halk, pontos mozdulatokkal, amelyek olyan emberre jellemzők, aki egy másik ember felébresztését alapvetően fölöslegesnek tartja.
:47. Nem nyitotta ki a szemét.
:48. Hallotta a lépteit a folyosó irányába.
:49. Ott egy pillanatig csend volt.
:50. Elképzelte, ahogy a tompa, enyhén bepárásodott tükör előtt áll, és begombolja a blúzát, annak az embernek az összpontosított közönyével, aki a saját tükörképét puszta működésellenőrzésként fogja fel.
:51. Aztán meghallotta a lakásajtót.
:52. A zár fémes bekattanását.
:53. Csend.
:54. Jean kinyitotta a szemét.
:55. A reluxák még mindig közönyös csíkjaikat rajzolták a mennyezetre.
:56. A vízvezeték zümmögött.
:57. Nem gondolt Anne-ra, nem arra, hogy most az utcán megy-e lefelé, vagy gondol-e valamire, vagy egyáltalán gondol-e valamire.
:58. Ezek a kérdések nem érdekelték, mert nem igényeltek olyan válaszokat, amelyek bármit is megváltoztattak volna.
:59. Arról sem gondolkodott, mi volt ez a délután, hogy kudarcot jelentett-e, vagy a kudarc hiányát, vagy egyszerűen semmit, ami osztályozásra szorult volna.
:60. A gondolat, amely végül felbukkant, nem volt gondolat a szó tulajdonképpeni értelmében, inkább egy meglévő tény nyugodt leolvasása: hogy az élet így nézve aligha éri meg a fáradságot, és hogy ez volt a legtisztább gondolat, amelyet hetek óta gondolt.
:61. Közben sem megbánást, sem megkönnyebbülést nem érzett.
:62. Éppen mindkettő elmaradása volt az egyetlen dolog, ami azon a délutánon valamennyire pontosan sikerültnek tűnt számára.
:63. Odakint még esett az eső.
:64. Jean a takarót a mellkasáig húzta, a karjait oldalt leengedte, és becsukta a szemét.
:65. A csendnek olyan textúrája volt, amelyet ismert, és amely nem zavarta.
:66. Olyan módon volt üres, amely már nem kívánt feltöltést.
:67. Ez nem vigasz volt, de nem is a vigasz ellentéte.
:68. Egyszerűen az volt, ami maradt.
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:Egy délután - Ein Nachmittag
:1. Jean egy esőcsepp útját követte az ablaküvegen, amely lustán átfúrta magát a kisebb cseppeken, és közben tömeget nyert, anélkül hogy irányt nyert volna. - Jean verfolgte den Weg eines Regentropfens an der Fensterscheibe, der sich träge durch kleinere Tropfen hindurchwühlte und dabei an Masse gewann, ohne an Richtung zu gewinnen.
:2. A kávé legalább egy órája hideg volt. - Der Kaffee war seit mindestens einer Stunde kalt.
:3. A sütemény, amelyet valamikor egy futó szándék túláradásában rendelt, érintetlenül feküdt a tányéron, mellette a villa egy olyan tárgy demonstratív haszontalanságában, amely már feladta rendeltetését. - Der Kuchen, den er irgendwann im Überschwang einer flüchtigen Absicht bestellt hatte, lag unberührt auf dem Teller, die Gabel daneben in der demonstrativen Nutzlosigkeit eines Gegenstandes, der seinen Verwendungszweck bereits aufgegeben hatte.
:4. A pincér hosszú, egyforma ívekben törölte a pultot, anélkül hogy felnézett volna, mintha Jean a berendezés része volna, akit már nem kellett külön figyelembe venni. - Der Kellner wischte in langen, gleichförmigen Bögen über den Tresen, ohne aufzusehen, als sei Jean ein Teil der Einrichtung, den man nicht mehr gesondert berücksichtigen musste.
:5. Ez nem volt kellemetlen. - Das war nicht unangenehm.
:6. Odakint az utca olyan eső alatt feküdt, amely sem elég erős nem volt ahhoz, hogy drámai legyen, sem elég gyenge ahhoz, hogy elálljon: vélemény nélküli eső. - Draußen lag die Straße unter einem Regen, der weder stark genug war, um dramatisch zu sein, noch schwach genug, um aufzuhören: ein Regen ohne Meinungen.
:7. Jean nem gondolt semmi meghatározottra, ami annyiban különbözött a gondolkodástól, hogy semmiféle erőfeszítést nem igényelt, és semmiféle eredményt nem hozott létre. - Jean dachte an nichts Bestimmtes, was sich von Denken insofern unterschied, als es keinerlei Anstrengung erforderte und keinerlei Ergebnis produzierte.
:8. Kétszer vette fel a telefonját, és kétszer tette le újra, mindkét alkalommal ugyanazzal az eredménnyel, vagyis semmivel. - Er hatte das Handy zweimal aufgehoben und zweimal weggelegt, bei beiden Malen mit dem gleichen Ergebnis, nämlich keinem.
:9. Aztán megérkezett Anne. - Dann kam Anne.
:10. Habozás nélkül Jean asztalához ment, kérdés nélkül odahúzott magának egy széket, és annak az embernek a magától értetődőségével ült le, aki tudja, hogy az elutasítás komolyan nem jöhetne számításba. - Sie kam ohne Zögern auf seinen Tisch zu, zog sich einen Stuhl heran, ohne zu fragen, und setzte sich mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, der weiß, dass eine Ablehnung nicht ernsthaft in Betracht käme.
:11. „Jean”, mondta, miközben levette a kabátját, úgy, ahogy az ember egy elhasznált tárgyat a nevén nevez, semlegesen és hangsúly nélkül, puszta címkeként. - „Jean", sagte sie, als sie die Jacke auszog, wie man einen abgenutzten Gegenstand beim Namen nennt, neutral und ohne Betonung, ein bloßes Label.
:12. Jean azt mondta: „Anne.” - Jean sagte: „Anne."
:13. Ez üdvözlésnek teljesen elegendő volt. - Das genügte als Begrüßung vollkommen.
:14. A pincérnő hozott Anne-nak egy kávét, amelyet nem rendelt, vagy talán rendelt is, Jean nem vette észre. - Die Kellnerin brachte Anne einen Kaffee, den sie nicht bestellt hatte, oder hatte sie bestellt, Jean hatte es nicht mitbekommen.
:15. Anne röviden szemügyre vette az érintetlen süteményt, de nem szólt róla semmit, amit Jean az értelmessége kis bizonyítékaként könyvelt el. - Anne betrachtete kurz den unberührten Kuchen, sagte jedoch nichts dazu, was Jean als kleinen Beweis ihrer Vernunft verbuchte.
:16. Beszélni kezdtek, úgy, ahogy az ember akkor beszél, amikor a tartalmat már előre jelentéktelennek minősítette, és csupán a forma játszik még szerény szerepet. - Sie begannen zu reden, auf die Art, wie man redet, wenn der Inhalt schon im Voraus als unwichtig klassifiziert wurde und lediglich die Form noch eine bescheidene Rolle spielt.
:17. Anne azt mondta, fontolgatta, hogy októberben Lisszabonba utazik, de aztán hagyta az egészet. - Anne sagte, sie habe überlegt, im Oktober nach Lissabon zu fahren, es dann aber gelassen.
:18. „Értelmetlen”, mondta, és ezzel nem Lisszabonra gondolt, hanem általában a nyaralásokra, erre az elképzelésre, amely szerint a helyváltoztatások valamiféle belső újrarendeződést idéznek elő, amelyet otthon nem sikerül elérni. - „Sinnlos", sagte sie, und meinte damit nicht Lissabon, sondern Urlaube im Allgemeinen, dieses Konzept, wonach Ortsveränderungen eine Art innere Neuordnung herbeiführen sollen, die man zu Hause nicht hinbekommt.
:19. Jean egyetértett, meggyőződés nélkül, de ellentmondás nélkül is. - Jean stimmte zu, ohne Überzeugung, aber auch ohne Widerspruch.
:20. Beszéltek a negyedről, amelynek hanyatlása az utóbbi években azzal a közönyös következetességgel ment végbe, amely a hanyatlási folyamatokat jellemzi: egyik üzlet zárt be a másik után, újak rövid időre kinyitottak, majd megint bezártak, a homlokzatok fakóbbak lettek, a bérleti díjak mégis emelkedtek. - Sie redeten über das Viertel, dessen Verfall sich in den letzten Jahren mit der gleichmütigen Konsequenz vollzogen hatte, die Verfallsprozesse kennzeichnet: ein Laden nach dem anderen schloss, neue öffneten kurz und schlossen wieder, die Fassaden wurden matter, die Mieten stiegen trotzdem.
:21. „Mintha valaki elhatározta volna, hogy elpusztítja, de lelkesedés nélkül”, mondta Anne. - „Als hätte jemand beschlossen, es zu zerstören, aber ohne Enthusiasmus", sagte Anne.
:22. Jean ezt pontosnak találta. - Jean fand das präzise.
:23. A beszélgetés azon a saját frekvencián mozgott, amely akkor keletkezik, amikor két ember hasonlóan keveset vár egymástól, és ezt az elvárást kölcsönösen honorálja. - Das Gespräch bewegte sich in jener Eigenfrequenz, die entsteht, wenn zwei Menschen ähnlich wenig voneinander erwarten und diese Erwartung gegenseitig honorieren.
:24. Semmi próbálkozás, hogy tessenek egymásnak. - Kein Versuch, zu gefallen.
:25. Semmi próbálkozás, hogy hatást tegyenek egymásra. - Kein Versuch, zu imponieren.
:26. Csak megfigyelések szűkszavú cseréje, amelyeket mindketten amúgy is már megtettek. - Nur der knappe Austausch von Beobachtungen, die beide ohnehin schon gemacht hatten.
:27. Odakint az eső állandó maradt. - Draußen blieb der Regen konstant.
:28. Anne mindkét kezével körbefogta a csészéjét, és Jeanra nézett, nem kutatóan, nem hívogatóan, egyszerűen közvetlenül. - Anne umschloss ihre Tasse mit beiden Händen und schaute Jean an, nicht forschend, nicht einladend, einfach direkt.
:29. „Még mindig abban az utcában laksz?”, kérdezte. - „Wohnst du noch in der Straße?", fragte sie.
:30. „Igen.” - „Ja."
:31. Kiitta. - Sie trank aus.
:32. Jean fizetett, Anne pedig hagyta, hogy ez megtörténjen, anélkül hogy kommentálta volna a gesztust, vagy egy köszönömmel nagyobb jelentőséget adott volna neki, mint amekkora volt. - Jean zahlte, Anne ließ es geschehen, ohne die Geste zu kommentieren oder ihr durch ein Dankeschön mehr Bedeutung zu verleihen, als sie hatte.
:33. Odakint a levegő nedves beton és a csatornázás enyhén rothadt leheletének szagát hordozta, amely esőben mindig erősebben észrevehetővé válik. - Draußen roch die Luft nach nassem Beton und dem leicht fauligen Hauch der Kanalisation, der sich im Regen immer stärker bemerkbar macht.
:34. Egymás mellett mentek, beszéd nélkül. - Sie gingen nebeneinander, ohne zu reden.
:35. A hallgatás nem volt zavart, csupán gazdaságos volt. - Das Schweigen war nicht verlegen, es war lediglich ökonomisch.
:36. A lakás olyan volt, amilyen volt, ami azt jelentette: nem volt rendbe rakva, de nem is volt elhanyagolt, egyszerűen lakott volt olyan módon, amely nem kalkulált tekintettel a látogatókra. - Die Wohnung war so, wie sie war, was bedeutete: nicht aufgeräumt, aber nicht verwahrlost, einfach bewohnt auf eine Art, die keine Rücksicht auf Besucher einkalkulierte.
:37. Anne lerúgta a cipőjét, és nem hagyta, hogy bármi tovább elterelje a figyelmét. - Anne streifte die Schuhe ab und ließ sich nicht weiter ablenken.
:38. A hálószoba félhomályban feküdt; a reluxák keskeny fénycsíkokat vetettek a falra és az ágytakaróra, azt a fakó, rácsszerű mintát, amely a szobáknak valami átmeneti dolog kifejezését adja. - Das Schlafzimmer lag im Halbdunkel; die Jalousien warfen schmale Lichtstreifen auf die Wand und die Bettdecke, dieses fahle, gitterartige Muster, das Räumen den Ausdruck von etwas Vorübergehendem gibt.
:39. Ami következett, néma volt, és a hatékonyság tulajdonságával bírt: két test, amely valamiféle megállapodásra jutott egymással, anélkül hogy szavakra szükség lett volna hozzá, vagy hogy azok hasznosak lettek volna. - Was folgte, war schweigsam und hatte die Eigenschaft des Effizienten: zwei Körper, die miteinander eine Art Einigung erzielten, ohne dass Worte dafür nötig gewesen wären oder hilfreich gewesen wären.
:40. Valahol a falban egy vízvezeték zümmögött, egyenletesen és szünet nélkül, a ház mechanikus életjeleként. - Irgendwo in der Wand summte eine Wasserleitung, gleichmäßig und ohne Pause, ein mechanisches Lebenszeichen des Hauses.
:41. Utána egymás mellett feküdtek, és levegőhöz jutottak. - Danach lagen sie nebeneinander und kamen zu Atem.
:42. Jean a mennyezetet bámulta, ahol a vakolat repedései hiányos mintát alkottak, amelyet csak akkor ismert fel mintának az ember, ha hajlandó volt nagyon nagyvonalú lenni. - Jean starrte an die Decke, wo die Risse im Gips ein unvollständiges Muster bildeten, das man nur dann als Muster erkannte, wenn man bereit war, sehr großzügig zu sein.
:43. Ő erre nem volt hajlandó. - Er war dazu nicht bereit.
:44. Hallotta Anne lélegzetvételeit, amelyek egy idő után megváltoztak, nyugodtabbak lettek, aztán megszűntek terhelni az ágyat. - Er hörte Annes Atemzüge, die sich nach einer Weile veränderten, ruhiger wurden, dann aufhörten, das Bett zu belasten.
:45. Felállt. - Sie stand auf.
:46. Jean hallotta, ahogy a félhomályban a ruhái után nyúl, azokkal a halk, pontos mozdulatokkal, amelyek olyan emberre jellemzők, aki egy másik ember felébresztését alapvetően fölöslegesnek tartja. - Jean hörte sie im Halbdunkel nach ihrer Kleidung greifen, die leisen, präzisen Bewegungen von jemandem, der das Aufwecken eines anderen grundsätzlich als überflüssig betrachtet.
:47. Nem nyitotta ki a szemét. - Er öffnete die Augen nicht.
:48. Hallotta a lépteit a folyosó irányába. - Er hörte ihre Schritte in Richtung Korridor.
:49. Ott egy pillanatig csend volt. - Dort war es einen Moment still.
:50. Elképzelte, ahogy a tompa, enyhén bepárásodott tükör előtt áll, és begombolja a blúzát, annak az embernek az összpontosított közönyével, aki a saját tükörképét puszta működésellenőrzésként fogja fel. - Er stellte sich vor, wie sie vor dem stumpfen, leicht beschlagenen Spiegel stand und die Bluse zuknöpfte, mit dem konzentrierten Gleichmut von jemandem, der die eigene Spiegelung als bloße Funktionsprüfung begreift.
:51. Aztán meghallotta a lakásajtót. - Dann hörte er die Wohnungstür.
:52. A zár fémes bekattanását. - Das metallische Einschnappen des Schlosses.
:53. Csend. - Stille.
:54. Jean kinyitotta a szemét. - Jean öffnete die Augen.
:55. A reluxák még mindig közönyös csíkjaikat rajzolták a mennyezetre. - Die Jalousien zeichneten noch immer ihre gleichgültigen Streifen an die Decke.
:56. A vízvezeték zümmögött. - Die Wasserleitung summte.
:57. Nem gondolt Anne-ra, nem arra, hogy most az utcán megy-e lefelé, vagy gondol-e valamire, vagy egyáltalán gondol-e valamire. - Er dachte nicht an Anne, nicht daran, ob sie jetzt die Straße hinunterging oder ob sie an etwas dachte oder ob sie überhaupt an etwas dachte.
:58. Ezek a kérdések nem érdekelték, mert nem igényeltek olyan válaszokat, amelyek bármit is megváltoztattak volna. - Diese Fragen interessierten ihn nicht, weil sie keine Antworten erforderten, die irgendetwas verändert hätten.
:59. Arról sem gondolkodott, mi volt ez a délután, hogy kudarcot jelentett-e, vagy a kudarc hiányát, vagy egyszerűen semmit, ami osztályozásra szorult volna. - Er dachte auch nicht darüber nach, was der Nachmittag gewesen war, ob er ein Scheitern darstellte oder eine Abwesenheit von Scheitern oder schlicht nichts, das einer Klassifikation bedurfte.
:60. A gondolat, amely végül felbukkant, nem volt gondolat a szó tulajdonképpeni értelmében, inkább egy meglévő tény nyugodt leolvasása: hogy az élet így nézve aligha éri meg a fáradságot, és hogy ez volt a legtisztább gondolat, amelyet hetek óta gondolt. - Der Gedanke, der schließlich auftauchte, war kein Gedanke im eigentlichen Sinne, eher ein ruhiges Ablesen einer vorhandenen Tatsache: dass das Leben, so betrachtet, kaum der Mühe wert war, und dass dies der klarste Gedanke war, den er seit Wochen gehabt hatte.
:61. Közben sem megbánást, sem megkönnyebbülést nem érzett. - Er empfand dabei weder Bedauern noch Erleichterung.
:62. Éppen mindkettő elmaradása volt az egyetlen dolog, ami azon a délutánon valamennyire pontosan sikerültnek tűnt számára. - Genau dieses Ausbleiben beider war das Einzige, was ihm an dem Nachmittag als halbwegs präzise gelungen erschien.
:63. Odakint még esett az eső. - Draußen regnete es noch.
:64. Jean a takarót a mellkasáig húzta, a karjait oldalt leengedte, és becsukta a szemét. - Jean zog die Bettdecke bis zur Brust, ließ die Arme seitlich fallen und schloss die Augen.
:65. A csendnek olyan textúrája volt, amelyet ismert, és amely nem zavarta. - Die Stille hatte eine Textur, die er kannte und die ihn nicht störte.
:66. Olyan módon volt üres, amely már nem kívánt feltöltést. - Sie war leer auf eine Weise, die keine Auffüllung mehr verlangte.
:67. Ez nem vigasz volt, de nem is a vigasz ellentéte. - Das war kein Trost, aber es war auch kein Gegenteil von Trost.
:68. Egyszerűen az volt, ami maradt. - Es war einfach das, was blieb.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Ein Nachmittag
:1. Jean verfolgte den Weg eines Regentropfens an der Fensterscheibe, der sich träge durch kleinere Tropfen hindurchwühlte und dabei an Masse gewann, ohne an Richtung zu gewinnen.
:2. Der Kaffee war seit mindestens einer Stunde kalt.
:3. Der Kuchen, den er irgendwann im Überschwang einer flüchtigen Absicht bestellt hatte, lag unberührt auf dem Teller, die Gabel daneben in der demonstrativen Nutzlosigkeit eines Gegenstandes, der seinen Verwendungszweck bereits aufgegeben hatte.
:4. Der Kellner wischte in langen, gleichförmigen Bögen über den Tresen, ohne aufzusehen, als sei Jean ein Teil der Einrichtung, den man nicht mehr gesondert berücksichtigen musste.
:5. Das war nicht unangenehm.
:6. Draußen lag die Straße unter einem Regen, der weder stark genug war, um dramatisch zu sein, noch schwach genug, um aufzuhören: ein Regen ohne Meinungen.
:7. Jean dachte an nichts Bestimmtes, was sich von Denken insofern unterschied, als es keinerlei Anstrengung erforderte und keinerlei Ergebnis produzierte.
:8. Er hatte das Handy zweimal aufgehoben und zweimal weggelegt, bei beiden Malen mit dem gleichen Ergebnis, nämlich keinem.
:9. Dann kam Anne.
:10. Sie kam ohne Zögern auf seinen Tisch zu, zog sich einen Stuhl heran, ohne zu fragen, und setzte sich mit der Selbstverständlichkeit von jemandem, der weiß, dass eine Ablehnung nicht ernsthaft in Betracht käme.
:11. „Jean", sagte sie, als sie die Jacke auszog, wie man einen abgenutzten Gegenstand beim Namen nennt, neutral und ohne Betonung, ein bloßes Label.
:12. Jean sagte: „Anne."
:13. Das genügte als Begrüßung vollkommen.
:14. Die Kellnerin brachte Anne einen Kaffee, den sie nicht bestellt hatte, oder hatte sie bestellt, Jean hatte es nicht mitbekommen.
:15. Anne betrachtete kurz den unberührten Kuchen, sagte jedoch nichts dazu, was Jean als kleinen Beweis ihrer Vernunft verbuchte.
:16. Sie begannen zu reden, auf die Art, wie man redet, wenn der Inhalt schon im Voraus als unwichtig klassifiziert wurde und lediglich die Form noch eine bescheidene Rolle spielt.
:17. Anne sagte, sie habe überlegt, im Oktober nach Lissabon zu fahren, es dann aber gelassen.
:18. „Sinnlos", sagte sie, und meinte damit nicht Lissabon, sondern Urlaube im Allgemeinen, dieses Konzept, wonach Ortsveränderungen eine Art innere Neuordnung herbeiführen sollen, die man zu Hause nicht hinbekommt.
:19. Jean stimmte zu, ohne Überzeugung, aber auch ohne Widerspruch.
:20. Sie redeten über das Viertel, dessen Verfall sich in den letzten Jahren mit der gleichmütigen Konsequenz vollzogen hatte, die Verfallsprozesse kennzeichnet: ein Laden nach dem anderen schloss, neue öffneten kurz und schlossen wieder, die Fassaden wurden matter, die Mieten stiegen trotzdem.
:21. „Als hätte jemand beschlossen, es zu zerstören, aber ohne Enthusiasmus", sagte Anne.
:22. Jean fand das präzise.
:23. Das Gespräch bewegte sich in jener Eigenfrequenz, die entsteht, wenn zwei Menschen ähnlich wenig voneinander erwarten und diese Erwartung gegenseitig honorieren.
:24. Kein Versuch, zu gefallen.
:25. Kein Versuch, zu imponieren.
:26. Nur der knappe Austausch von Beobachtungen, die beide ohnehin schon gemacht hatten.
:27. Draußen blieb der Regen konstant.
:28. Anne umschloss ihre Tasse mit beiden Händen und schaute Jean an, nicht forschend, nicht einladend, einfach direkt.
:29. „Wohnst du noch in der Straße?", fragte sie.
:30. „Ja."
:31. Sie trank aus.
:32. Jean zahlte, Anne ließ es geschehen, ohne die Geste zu kommentieren oder ihr durch ein Dankeschön mehr Bedeutung zu verleihen, als sie hatte.
:33. Draußen roch die Luft nach nassem Beton und dem leicht fauligen Hauch der Kanalisation, der sich im Regen immer stärker bemerkbar macht.
:34. Sie gingen nebeneinander, ohne zu reden.
:35. Das Schweigen war nicht verlegen, es war lediglich ökonomisch.
:36. Die Wohnung war so, wie sie war, was bedeutete: nicht aufgeräumt, aber nicht verwahrlost, einfach bewohnt auf eine Art, die keine Rücksicht auf Besucher einkalkulierte.
:37. Anne streifte die Schuhe ab und ließ sich nicht weiter ablenken.
:38. Das Schlafzimmer lag im Halbdunkel; die Jalousien warfen schmale Lichtstreifen auf die Wand und die Bettdecke, dieses fahle, gitterartige Muster, das Räumen den Ausdruck von etwas Vorübergehendem gibt.
:39. Was folgte, war schweigsam und hatte die Eigenschaft des Effizienten: zwei Körper, die miteinander eine Art Einigung erzielten, ohne dass Worte dafür nötig gewesen wären oder hilfreich gewesen wären.
:40. Irgendwo in der Wand summte eine Wasserleitung, gleichmäßig und ohne Pause, ein mechanisches Lebenszeichen des Hauses.
:41. Danach lagen sie nebeneinander und kamen zu Atem.
:42. Jean starrte an die Decke, wo die Risse im Gips ein unvollständiges Muster bildeten, das man nur dann als Muster erkannte, wenn man bereit war, sehr großzügig zu sein.
:43. Er war dazu nicht bereit.
:44. Er hörte Annes Atemzüge, die sich nach einer Weile veränderten, ruhiger wurden, dann aufhörten, das Bett zu belasten.
:45. Sie stand auf.
:46. Jean hörte sie im Halbdunkel nach ihrer Kleidung greifen, die leisen, präzisen Bewegungen von jemandem, der das Aufwecken eines anderen grundsätzlich als überflüssig betrachtet.
:47. Er öffnete die Augen nicht.
:48. Er hörte ihre Schritte in Richtung Korridor.
:49. Dort war es einen Moment still.
:50. Er stellte sich vor, wie sie vor dem stumpfen, leicht beschlagenen Spiegel stand und die Bluse zuknöpfte, mit dem konzentrierten Gleichmut von jemandem, der die eigene Spiegelung als bloße Funktionsprüfung begreift.
:51. Dann hörte er die Wohnungstür.
:52. Das metallische Einschnappen des Schlosses.
:53. Stille.
:54. Jean öffnete die Augen.
:55. Die Jalousien zeichneten noch immer ihre gleichgültigen Streifen an die Decke.
:56. Die Wasserleitung summte.
:57. Er dachte nicht an Anne, nicht daran, ob sie jetzt die Straße hinunterging oder ob sie an etwas dachte oder ob sie überhaupt an etwas dachte.
:58. Diese Fragen interessierten ihn nicht, weil sie keine Antworten erforderten, die irgendetwas verändert hätten.
:59. Er dachte auch nicht darüber nach, was der Nachmittag gewesen war, ob er ein Scheitern darstellte oder eine Abwesenheit von Scheitern oder schlicht nichts, das einer Klassifikation bedurfte.
:60. Der Gedanke, der schließlich auftauchte, war kein Gedanke im eigentlichen Sinne, eher ein ruhiges Ablesen einer vorhandenen Tatsache: dass das Leben, so betrachtet, kaum der Mühe wert war, und dass dies der klarste Gedanke war, den er seit Wochen gehabt hatte.
:61. Er empfand dabei weder Bedauern noch Erleichterung.
:62. Genau dieses Ausbleiben beider war das Einzige, was ihm an dem Nachmittag als halbwegs präzise gelungen erschien.
:63. Draußen regnete es noch.
:64. Jean zog die Bettdecke bis zur Brust, ließ die Arme seitlich fallen und schloss die Augen.
:65. Die Stille hatte eine Textur, die er kannte und die ihn nicht störte.
:66. Sie war leer auf eine Weise, die keine Auffüllung mehr verlangte.
:67. Das war kein Trost, aber es war auch kein Gegenteil von Trost.
:68. Es war einfach das, was blieb.
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=== 2 ===
:Szerelem, nagyjából
:1. Marc elérte azt a kort, amikor az ember már felhagy azzal, hogy a saját életét ideiglenesnek tekintse, és amikor ez a felismerés sem fel nem szabadít, sem le nem sújt, hanem egyszerűen újabb környezeti vonásként illeszkedik bele abba az általános képbe, amelyet az ember önmagáról hord, mint egy ruhát, amelyet már nem választ, mert már ez az egyetlen elérhető.
:2. Negyvenkét éves volt, egy biztosítónál dolgozott, nyolc éve ugyanabban a lakásban lakott, és ezeknek a számoknak a szimmetriája olykor feltűnt neki, anélkül hogy bármit is tudott volna kezdeni vele.
:3. Az utolsó kapcsolata három évvel korábban volt.
:4. Úgy gondolt rá, mint egy betegségre, amelyen az ember túlesett, anélkül hogy igazán értené, miben is betegedett meg tulajdonképpen: két ember tartós félreértésére, akik ugyanazt a szót használták, és teljesen különböző dolgokat értettek rajta, míg a szó végül engedett ennek az eltérésnek a súlya alatt.
:5. Ezt nem hiányolta.
:6. Valami mást hiányolt, amit nem tudott pontosan megnevezni, és amit ezért képzelgésnek tartott.
:7. Nathalie októberben költözött be az alatta lévő emeletre, annak az embernek a tétova lelkesedésével, aki lehetségesnek tart egy újrakezdést, noha ismeri az ilyen vállalkozások eddigi mérlegét.
:8. Marc a lépcsőn találkozott vele, segített neki egy polccal, amelynek szerelési útmutatója a felhasználóval szembeni szokásos ellenségességet mutatta, majd kávét ivott nála, a még el nem rendezett könyvek és a diszperziós festék friss szaga között, amely Marcban mindig azt a benyomást keltette, hogy valaki megpróbál egy múltat átfesteni.
:9. A szokásos lágyító szűrők nélkül beszélt, amelyekkel az emberek a kijelentéseiket a lehetséges elutasítás ellen impregnálják.
:10. Azt mondta, azért ment el Lyonból, mert azt hitte, a probléma Lyonban van, és időközben megértette, hogy a probléma benne van, ami ugyan nem oldja meg a problémát, de legalább lokalizálja.
:11. Marc ezt figyelemre méltóan őszintének találta, és nem mondott semmit, ami ezt az őszinteséget megmérgezhette volna.
:12. Ami a következő hetekben kialakult, kivonta magát a kapcsolatok szokásos taxonómiája alól, amelyben minden szakasznak neve és funkciója van, és bizonyos pontokon bizonyos beszélgetéseket kell lefolytatni, amelyek valójában tárgyalások, érzelemcserének álcázva.
:13. Ilyen pontok nem voltak.
:14. Úgy töltöttek időt egymással, hogy ez két ember ugyanabban a házban való jelenlétéből és bizonyos kölcsönös elviselhetőségből szinte kényszerítően következett, anélkül hogy bárkinek ki kellett volna mondania, hogy így akarja.
:15. Egy péntek este Nathalie vörösborral jelent meg, és azzal az egyszerű megállapítással, hogy nincs kedve egyedül ülni.
:16. Marcnak sem volt kedve egyedül ülni, amit elegendő alapnak tartott.
:17. Itak.
:18. A beszélgetés a második pohárral elvesztette az irányát, nem azért, mert a gondolatok homályosabbá váltak, hanem mert elpárolgott annak szükségessége, hogy a gondolatokat egyáltalán mondatokká alakítsák.
:19. Ami következett, abban megvolt az a nyugodt testiség, amely Marcot korábban csalódással töltötte volna el, mert azt várta, hogy az intimitásnak olyasminek kell lennie, ami meghaladja a hétköznapokat, és időközben megértette, hogy maga ez az elvárás volt a probléma, nem az intimitás.
:20. Közeli volt, szerepjáték nélküli, és mellékességében őszintébb, mint a korábbi évek összes túlfűtött pillanata, amelyekben mindkét résztvevő annyira eltökélten akart átélni valamit, hogy elfelejtettek egyszerűen jelen lenni.
:21. Ezután Marc hallgatta, ahogy az eső a reluxákon dolgozik, és nem gondolt semmire, aminek nyelvre lett volna szüksége.
:22. Ez új volt.
:23. Vagy talán régi volt, olyan régi, hogy elfelejtette.
:24. Az ezutáni heteknek nem volt architektúrájuk.
:25. Néha lefeküdtek egymással, néha nem.
:26. Néha együtt ettek, néha nem.
:27. Találkoztak a lépcsőházban, és olyan mondatokat váltottak egymással, amelyeknek a funkciója nem az információtartalomban, hanem magában a csere puszta tényében állt.
:28. Marc korábban azt hitte, hogy a kapcsolatok a meghatározatlanságukon buknak el, és időközben lehetségesnek tartotta, hogy éppen ezen maradnak életben, mert a meghatározás mindig egyben körülhatárolás is, a körülhatárolások pedig mindig okokat is szolgáltatnak arra, miért túl kicsi az, amit körülhatároltak.
:29. Egy este Nathalie azt mondta: „Azt hiszem, tényleg kedvellek.”
:30. A hit kötőszavát meghagyta állni, mert a mondat legtisztességesebb partikulumának tartotta.
:31. Azokat az érzéseket, amelyek teljesen biztosak voltak önmagukban, mindig halk bizalmatlansággal szemlélte, mintha a kétely hiánya kevésbé az erő jele volna, mint inkább a pontosság hiányáé.
:32. „Én is téged”, mondta.
:33. Közben többre gondolt: Nathalie sajátos hazugságmódjára, vagyis arra, hogy egyáltalán nem hazudik; arra, ahogyan hallgat, anélkül hogy a hallgatásnak üzenetet kellene hordoznia; arra, ahogyan ránéz, mintha valóban őt látná, és nem azt a képet, amelyet egy hozzá hasonló emberről alkotott magának.
:34. De mindezt nyelvvé alakítani azt jelentette volna, hogy kisebbé teszi, és Marc elég idős volt ahhoz, hogy tudja, mikor kell abbahagyni a beszédet.
:35. Odakint a november mélyebb és hidegebb lett.
:36. Marc akkor is a lépcsőt használta, amikor a liftet már megjavították, mert az öt emeletet azon kevés mindennapi helyzet egyikeként becsülte, amelyekben senki sem várt tőle semmit.
:37. Felfelé menet Nathalie-ra gondolt, nem azzal a vágyakozó súllyal, amelyet a szó általában magában hord, hanem nyugodt figyelemmel, ahogyan az ember olyasmire gondol, amije van, és amelynek birtoklását nem kell naponta vággyal igazolnia.
:38. Tudta, hogy ez múlandó.
:39. Minden múlandó volt.
:40. De a múlandóság nem érv volt a jelen ellen, csupán annak kontextusa.
:41. És ebben a kontextusban, ebben a házban, ebben a novemberben az, ami közte és Nathalie között volt, teljesen elegendő volt.
:42. Nem azért, mert minden volt.
:43. Hanem azért, mert az volt, ami ténylegesen létezett.
:44. Marc szerint ez volt az egyetlen mérce, amely hosszú távon bevált.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Szerelem, nagyjából - Liebe, ungefähr
:1. Marc elérte azt a kort, amikor az ember már felhagy azzal, hogy a saját életét ideiglenesnek tekintse, és amikor ez a felismerés sem fel nem szabadít, sem le nem sújt, hanem egyszerűen újabb környezeti vonásként illeszkedik bele abba az általános képbe, amelyet az ember önmagáról hord, mint egy ruhát, amelyet már nem választ, mert már ez az egyetlen elérhető. - Marc hatte das Alter erreicht, in dem man aufgehört hat, das eigene Leben als vorläufig zu betrachten, und in dem diese Einsicht weder befreit noch niederschmettert, sondern sich schlicht als weiterer Umgebungszug in das allgemeine Bild einfügt, das man von sich selbst trägt wie eine Kleidung, die man nicht mehr wählt, weil sie bereits die einzig verfügbare ist.
:2. Negyvenkét éves volt, egy biztosítónál dolgozott, nyolc éve ugyanabban a lakásban lakott, és ezeknek a számoknak a szimmetriája olykor feltűnt neki, anélkül hogy bármit is tudott volna kezdeni vele. - Er war zweiundvierzig, arbeitete in einer Versicherung, wohnte seit acht Jahren in derselben Wohnung, und die Symmetrie dieser Zahlen fiel ihm bisweilen auf, ohne dass er irgendwas damit anzufangen wusste.
:3. Az utolsó kapcsolata három évvel korábban volt. - Die letzte Beziehung lag drei Jahre zurück.
:4. Úgy gondolt rá, mint egy betegségre, amelyen az ember túlesett, anélkül hogy igazán értené, miben is betegedett meg tulajdonképpen: két ember tartós félreértésére, akik ugyanazt a szót használták, és teljesen különböző dolgokat értettek rajta, míg a szó végül engedett ennek az eltérésnek a súlya alatt. - Er dachte daran wie an eine Krankheit, die man überstanden hatte, ohne recht zu verstehen, woran man eigentlich erkrankt gewesen war: dieses anhaltende Missverständnis zweier Menschen, die dasselbe Wort benutzten und damit vollständig verschiedene Dinge meinten, bis das Wort unter dem Gewicht dieser Diskrepanz nachgegeben hatte.
:5. Ezt nem hiányolta. - Er vermisste das nicht.
:6. Valami mást hiányolt, amit nem tudott pontosan megnevezni, és amit ezért képzelgésnek tartott. - Er vermisste etwas anderes, das er nicht genau benennen konnte und das er deshalb für Einbildung hielt.
:7. Nathalie októberben költözött be az alatta lévő emeletre, annak az embernek a tétova lelkesedésével, aki lehetségesnek tart egy újrakezdést, noha ismeri az ilyen vállalkozások eddigi mérlegét. - Nathalie zog im Oktober in das Stockwerk unter seinem ein, mit dem zögernden Enthusiasmus von jemandem, der einen Neuanfang für möglich hält, obwohl er die bisherige Bilanz solcher Vorhaben kennt.
:8. Marc a lépcsőn találkozott vele, segített neki egy polccal, amelynek szerelési útmutatója a felhasználóval szembeni szokásos ellenségességet mutatta, majd kávét ivott nála, a még el nem rendezett könyvek és a diszperziós festék friss szaga között, amely Marcban mindig azt a benyomást keltette, hogy valaki megpróbál egy múltat átfesteni. - Marc begegnete ihr auf der Treppe, half ihr mit einem Regal, dessen Montageanleitung die übliche Feindseligkeit gegenüber dem Benutzer an den Tag legte, und trank danach Kaffee bei ihr, zwischen noch nicht eingeräumten Büchern und dem frischen Geruch von Dispersionsfarbe, der ihm immer den Eindruck gibt, dass jemand versucht, eine Vergangenheit zu übertünchen.
:9. A szokásos lágyító szűrők nélkül beszélt, amelyekkel az emberek a kijelentéseiket a lehetséges elutasítás ellen impregnálják. - Sie redete ohne die üblichen Weichzeichner, mit denen Menschen ihre Aussagen gegen mögliche Ablehnung imprägnieren.
:10. Azt mondta, azért ment el Lyonból, mert azt hitte, a probléma Lyonban van, és időközben megértette, hogy a probléma benne van, ami ugyan nem oldja meg a problémát, de legalább lokalizálja. - Sie sagte, sie sei aus Lyon weggegangen, weil sie geglaubt habe, das Problem liege an Lyon, und habe inzwischen verstanden, dass das Problem an ihr lag, was das Problem nicht löse, aber zumindest lokalisiere.
:11. Marc ezt figyelemre méltóan őszintének találta, és nem mondott semmit, ami ezt az őszinteséget megmérgezhette volna. - Marc fand das bemerkenswert ehrlich und sagte nichts, was diese Ehrlichkeit hätte vergiften können.
:12. Ami a következő hetekben kialakult, kivonta magát a kapcsolatok szokásos taxonómiája alól, amelyben minden szakasznak neve és funkciója van, és bizonyos pontokon bizonyos beszélgetéseket kell lefolytatni, amelyek valójában tárgyalások, érzelemcserének álcázva. - Was sich in den folgenden Wochen entwickelte, entzog sich der üblichen Taxonomie von Beziehungen, in der jede Phase einen Namen und eine Funktion hat und man an bestimmten Punkten bestimmte Gespräche zu führen hat, die eigentlich Verhandlungen sind, verkleidet als Gefühlsaustausch.
:13. Ilyen pontok nem voltak. - Es gab keinen dieser Punkte.
:14. Úgy töltöttek időt egymással, hogy ez két ember ugyanabban a házban való jelenlétéből és bizonyos kölcsönös elviselhetőségből szinte kényszerítően következett, anélkül hogy bárkinek ki kellett volna mondania, hogy így akarja. - Sie verbrachten Zeit miteinander auf eine Weise, die sich aus dem Vorhandensein zweier Menschen im selben Haus und einer gewissen gegenseitigen Duldbarkeit fast zwingend ergab, ohne dass jemand hätte sagen müssen, dass er es so wollte.
:15. Egy péntek este Nathalie vörösborral jelent meg, és azzal az egyszerű megállapítással, hogy nincs kedve egyedül ülni. - An einem Freitagabend erschien Nathalie mit Rotwein und dem schlichten Befund, sie habe keine Lust, alleine zu sitzen.
:16. Marcnak sem volt kedve egyedül ülni, amit elegendő alapnak tartott. - Marc hatte auch keine Lust, alleine zu sitzen, was er für eine hinreichende Grundlage hielt.
:17. Itak. - Sie tranken.
:18. A beszélgetés a második pohárral elvesztette az irányát, nem azért, mert a gondolatok homályosabbá váltak, hanem mert elpárolgott annak szükségessége, hogy a gondolatokat egyáltalán mondatokká alakítsák. - Das Gespräch verlor mit dem zweiten Glas seine Richtung, nicht weil die Gedanken unschärfer wurden, sondern weil die Notwendigkeit, Gedanken überhaupt in Sätze zu überführen, sich verflüchtigte.
:19. Ami következett, abban megvolt az a nyugodt testiség, amely Marcot korábban csalódással töltötte volna el, mert azt várta, hogy az intimitásnak olyasminek kell lennie, ami meghaladja a hétköznapokat, és időközben megértette, hogy maga ez az elvárás volt a probléma, nem az intimitás. - Was folgte, hatte jene ruhige Körperlichkeit, die Marc früher enttäuscht hätte, weil er erwartet hatte, dass Intimität etwas sein müsste, das den Alltag transzendiert, und inzwischen verstand, dass diese Erwartung selbst das Problem gewesen war, nicht die Intimität.
:20. Közeli volt, szerepjáték nélküli, és mellékességében őszintébb, mint a korábbi évek összes túlfűtött pillanata, amelyekben mindkét résztvevő annyira eltökélten akart átélni valamit, hogy elfelejtettek egyszerűen jelen lenni. - Es war nah und ohne Aufführung und in seiner Beiläufigkeit ehrlicher als all die aufgeladenen Momente früherer Jahre, in denen beide Beteiligten so entschlossen gewesen waren, etwas zu erleben, dass sie vergessen hatten, einfach da zu sein.
:21. Ezután Marc hallgatta, ahogy az eső a reluxákon dolgozik, és nem gondolt semmire, aminek nyelvre lett volna szüksége. - Danach hörte Marc den Regen an den Jalousien arbeiten und dachte an nichts, was einer Sprache bedurft hätte.
:22. Ez új volt. - Das war neu.
:23. Vagy talán régi volt, olyan régi, hogy elfelejtette. - Oder vielleicht war es alt, so alt, dass er es vergessen hatte.
:24. Az ezutáni heteknek nem volt architektúrájuk. - Die Wochen danach hatten keine Architektur.
:25. Néha lefeküdtek egymással, néha nem. - Sie schliefen miteinander manchmal, manchmal nicht.
:26. Néha együtt ettek, néha nem. - Sie aßen manchmal zusammen, manchmal nicht.
:27. Találkoztak a lépcsőházban, és olyan mondatokat váltottak egymással, amelyeknek a funkciója nem az információtartalomban, hanem magában a csere puszta tényében állt. - Sie begegneten sich im Treppenhaus und tauschten Sätze aus, die ihre Funktion nicht im Informationsgehalt, sondern in der bloßen Tatsache des Austauschs hatten.
:28. Marc korábban azt hitte, hogy a kapcsolatok a meghatározatlanságukon buknak el, és időközben lehetségesnek tartotta, hogy éppen ezen maradnak életben, mert a meghatározás mindig egyben körülhatárolás is, a körülhatárolások pedig mindig okokat is szolgáltatnak arra, miért túl kicsi az, amit körülhatároltak. - Marc hatte früher geglaubt, dass Beziehungen an ihrer Undefiniertheit scheitern, und hielt es inzwischen für möglich, dass sie genau daran überleben, weil die Definition immer auch eine Eingrenzung ist und Eingrenzungen immer auch Gründe liefern, warum das Eingegrenzte zu klein ist.
:29. Egy este Nathalie azt mondta: „Azt hiszem, tényleg kedvellek.” - Eines Abends sagte Nathalie: „Ich glaube, ich mag dich wirklich."
:30. A hit kötőszavát meghagyta állni, mert a mondat legtisztességesebb partikulumának tartotta. - Die Konjunktion des Glaubens ließ er stehen, weil er sie für die redlichste Partikel des Satzes hielt.
:31. Azokat az érzéseket, amelyek teljesen biztosak voltak önmagukban, mindig halk bizalmatlansággal szemlélte, mintha a kétely hiánya kevésbé az erő jele volna, mint inkább a pontosság hiányáé. - Gefühle, die ihrer selbst vollständig sicher waren, hatte er immer mit einem leisen Misstrauen betrachtet, als sei die Abwesenheit von Zweifel weniger ein Zeichen von Stärke als von mangelnder Genauigkeit.
:32. „Én is téged”, mondta. - „Ich dich auch", sagte er.
:33. Közben többre gondolt: Nathalie sajátos hazugságmódjára, vagyis arra, hogy egyáltalán nem hazudik; arra, ahogyan hallgat, anélkül hogy a hallgatásnak üzenetet kellene hordoznia; arra, ahogyan ránéz, mintha valóban őt látná, és nem azt a képet, amelyet egy hozzá hasonló emberről alkotott magának. - Er dachte dabei an mehr, an die spezifische Art, wie Nathalie log, nämlich gar nicht, an die Art, wie sie schwieg, ohne dass das Schweigen eine Botschaft transportieren musste, an die Art, wie sie ihn ansah, als sähe sie tatsächlich ihn und nicht das Bild, das sie sich von jemandem wie ihm gemacht hatte.
:34. De mindezt nyelvvé alakítani azt jelentette volna, hogy kisebbé teszi, és Marc elég idős volt ahhoz, hogy tudja, mikor kell abbahagyni a beszédet. - Aber das alles in Sprache zu überführen hätte bedeutet, es zu verkleinern, und Marc war alt genug, um zu wissen, wann man aufhören sollte zu reden.
:35. Odakint a november mélyebb és hidegebb lett. - Draußen wurde der November tiefer und kälter.
:36. Marc akkor is a lépcsőt használta, amikor a liftet már megjavították, mert az öt emeletet azon kevés mindennapi helyzet egyikeként becsülte, amelyekben senki sem várt tőle semmit. - Marc benutzte die Treppe, auch nachdem der Aufzug repariert worden war, weil er die fünf Stockwerke als eine der wenigen täglichen Situationen schätzte, in denen niemand etwas von ihm erwartete.
:37. Felfelé menet Nathalie-ra gondolt, nem azzal a vágyakozó súllyal, amelyet a szó általában magában hord, hanem nyugodt figyelemmel, ahogyan az ember olyasmire gondol, amije van, és amelynek birtoklását nem kell naponta vággyal igazolnia. - Er dachte auf dem Weg nach oben an Nathalie, nicht mit dem sehnsüchtigen Gewicht, das das Wort normalerweise impliziert, sondern mit einer ruhigen Aufmerksamkeit, wie man an etwas denkt, das man hat und dessen Besitz man nicht täglich durch Begehren bestätigen muss.
:38. Tudta, hogy ez múlandó. - Er wusste, dass das vergänglich war.
:39. Minden múlandó volt. - Alles war vergänglich.
:40. De a múlandóság nem érv volt a jelen ellen, csupán annak kontextusa. - Aber Vergänglichkeit war kein Argument gegen Gegenwart, sie war lediglich deren Kontext.
:41. És ebben a kontextusban, ebben a házban, ebben a novemberben az, ami közte és Nathalie között volt, teljesen elegendő volt. - Und in diesem Kontext, in diesem Haus, in diesem November, reichte das, was zwischen ihm und Nathalie war, vollständig aus.
:42. Nem azért, mert minden volt. - Nicht weil es alles war.
:43. Hanem azért, mert az volt, ami ténylegesen létezett. - Sondern weil es das war, was tatsächlich existierte.
:44. Marc szerint ez volt az egyetlen mérce, amely hosszú távon bevált. - Das, fand Marc, war der einzige Maßstab, der sich auf Dauer bewährt hatte.
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:Liebe, ungefähr
:1. Marc hatte das Alter erreicht, in dem man aufgehört hat, das eigene Leben als vorläufig zu betrachten, und in dem diese Einsicht weder befreit noch niederschmettert, sondern sich schlicht als weiterer Umgebungszug in das allgemeine Bild einfügt, das man von sich selbst trägt wie eine Kleidung, die man nicht mehr wählt, weil sie bereits die einzig verfügbare ist.
:2. Er war zweiundvierzig, arbeitete in einer Versicherung, wohnte seit acht Jahren in derselben Wohnung, und die Symmetrie dieser Zahlen fiel ihm bisweilen auf, ohne dass er irgendwas damit anzufangen wusste.
:3. Die letzte Beziehung lag drei Jahre zurück.
:4. Er dachte daran wie an eine Krankheit, die man überstanden hatte, ohne recht zu verstehen, woran man eigentlich erkrankt gewesen war: dieses anhaltende Missverständnis zweier Menschen, die dasselbe Wort benutzten und damit vollständig verschiedene Dinge meinten, bis das Wort unter dem Gewicht dieser Diskrepanz nachgegeben hatte.
:5. Er vermisste das nicht.
:6. Er vermisste etwas anderes, das er nicht genau benennen konnte und das er deshalb für Einbildung hielt.
:7. Nathalie zog im Oktober in das Stockwerk unter seinem ein, mit dem zögernden Enthusiasmus von jemandem, der einen Neuanfang für möglich hält, obwohl er die bisherige Bilanz solcher Vorhaben kennt.
:8. Marc begegnete ihr auf der Treppe, half ihr mit einem Regal, dessen Montageanleitung die übliche Feindseligkeit gegenüber dem Benutzer an den Tag legte, und trank danach Kaffee bei ihr, zwischen noch nicht eingeräumten Büchern und dem frischen Geruch von Dispersionsfarbe, der ihm immer den Eindruck gibt, dass jemand versucht, eine Vergangenheit zu übertünchen.
:9. Sie redete ohne die üblichen Weichzeichner, mit denen Menschen ihre Aussagen gegen mögliche Ablehnung imprägnieren.
:10. Sie sagte, sie sei aus Lyon weggegangen, weil sie geglaubt habe, das Problem liege an Lyon, und habe inzwischen verstanden, dass das Problem an ihr lag, was das Problem nicht löse, aber zumindest lokalisiere.
:11. Marc fand das bemerkenswert ehrlich und sagte nichts, was diese Ehrlichkeit hätte vergiften können.
:12. Was sich in den folgenden Wochen entwickelte, entzog sich der üblichen Taxonomie von Beziehungen, in der jede Phase einen Namen und eine Funktion hat und man an bestimmten Punkten bestimmte Gespräche zu führen hat, die eigentlich Verhandlungen sind, verkleidet als Gefühlsaustausch.
:13. Es gab keinen dieser Punkte.
:14. Sie verbrachten Zeit miteinander auf eine Weise, die sich aus dem Vorhandensein zweier Menschen im selben Haus und einer gewissen gegenseitigen Duldbarkeit fast zwingend ergab, ohne dass jemand hätte sagen müssen, dass er es so wollte.
:15. An einem Freitagabend erschien Nathalie mit Rotwein und dem schlichten Befund, sie habe keine Lust, alleine zu sitzen.
:16. Marc hatte auch keine Lust, alleine zu sitzen, was er für eine hinreichende Grundlage hielt.
:17. Sie tranken.
:18. Das Gespräch verlor mit dem zweiten Glas seine Richtung, nicht weil die Gedanken unschärfer wurden, sondern weil die Notwendigkeit, Gedanken überhaupt in Sätze zu überführen, sich verflüchtigte.
:19. Was folgte, hatte jene ruhige Körperlichkeit, die Marc früher enttäuscht hätte, weil er erwartet hatte, dass Intimität etwas sein müsste, das den Alltag transzendiert, und inzwischen verstand, dass diese Erwartung selbst das Problem gewesen war, nicht die Intimität.
:20. Es war nah und ohne Aufführung und in seiner Beiläufigkeit ehrlicher als all die aufgeladenen Momente früherer Jahre, in denen beide Beteiligten so entschlossen gewesen waren, etwas zu erleben, dass sie vergessen hatten, einfach da zu sein.
:21. Danach hörte Marc den Regen an den Jalousien arbeiten und dachte an nichts, was einer Sprache bedurft hätte.
:22. Das war neu.
:23. Oder vielleicht war es alt, so alt, dass er es vergessen hatte.
:24. Die Wochen danach hatten keine Architektur.
:25. Sie schliefen miteinander manchmal, manchmal nicht.
:26. Sie aßen manchmal zusammen, manchmal nicht.
:27. Sie begegneten sich im Treppenhaus und tauschten Sätze aus, die ihre Funktion nicht im Informationsgehalt, sondern in der bloßen Tatsache des Austauschs hatten.
:28. Marc hatte früher geglaubt, dass Beziehungen an ihrer Undefiniertheit scheitern, und hielt es inzwischen für möglich, dass sie genau daran überleben, weil die Definition immer auch eine Eingrenzung ist und Eingrenzungen immer auch Gründe liefern, warum das Eingegrenzte zu klein ist.
:29. Eines Abends sagte Nathalie: „Ich glaube, ich mag dich wirklich."
:30. Die Konjunktion des Glaubens ließ er stehen, weil er sie für die redlichste Partikel des Satzes hielt.
:31. Gefühle, die ihrer selbst vollständig sicher waren, hatte er immer mit einem leisen Misstrauen betrachtet, als sei die Abwesenheit von Zweifel weniger ein Zeichen von Stärke als von mangelnder Genauigkeit.
:32. „Ich dich auch", sagte er.
:33. Er dachte dabei an mehr, an die spezifische Art, wie Nathalie log, nämlich gar nicht, an die Art, wie sie schwieg, ohne dass das Schweigen eine Botschaft transportieren musste, an die Art, wie sie ihn ansah, als sähe sie tatsächlich ihn und nicht das Bild, das sie sich von jemandem wie ihm gemacht hatte.
:34. Aber das alles in Sprache zu überführen hätte bedeutet, es zu verkleinern, und Marc war alt genug, um zu wissen, wann man aufhören sollte zu reden.
:35. Draußen wurde der November tiefer und kälter.
:36. Marc benutzte die Treppe, auch nachdem der Aufzug repariert worden war, weil er die fünf Stockwerke als eine der wenigen täglichen Situationen schätzte, in denen niemand etwas von ihm erwartete.
:37. Er dachte auf dem Weg nach oben an Nathalie, nicht mit dem sehnsüchtigen Gewicht, das das Wort normalerweise impliziert, sondern mit einer ruhigen Aufmerksamkeit, wie man an etwas denkt, das man hat und dessen Besitz man nicht täglich durch Begehren bestätigen muss.
:38. Er wusste, dass das vergänglich war.
:39. Alles war vergänglich.
:40. Aber Vergänglichkeit war kein Argument gegen Gegenwart, sie war lediglich deren Kontext.
:41. Und in diesem Kontext, in diesem Haus, in diesem November, reichte das, was zwischen ihm und Nathalie war, vollständig aus.
:42. Nicht weil es alles war.
:43. Sondern weil es das war, was tatsächlich existierte.
:44. Das, fand Marc, war der einzige Maßstab, der sich auf Dauer bewährt hatte.
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=== 3 ===
:A gyenge pont
:1. A hírszerzési szakirodalomban van egy fogalom, amely a kiképzési kézikönyvekben különböző címek alatt bukkan fel, és amely a gyakorlatban többnyire ugyanarra fut ki: MICE, a Money, Ideology, Compromise, Ego rövidítése, vagyis a négy klasszikus emelőkaré, amelyeken keresztül embereket együttműködésre lehet bírni, ha az ember megtalálja a megfelelőt, és megfelelő erővel alkalmazza.
:2. Amit a kézikönyvek kevésbé részletesen írnak le, az az idő, amely ahhoz kell, hogy az ember megtalálja a megfelelő emelőkarot, mert az emberek összetettek, és a gyenge pontjaik ritkán ott vannak, ahol az ember először keresi őket, és mert maga a keresés is művészet, amelyet sem teljesen megtanítani, sem teljesen megtanulni nem lehet, hanem években, hibákban és alkalmi sikerekben sűrűsödik valamivé, amit jobb leírás híján ítélőképességnek nevezünk.
:3. Isabel Vargának megvolt ez az ítélőképessége.
:4. Negyvenhárom éves volt, egy nyugati szolgálatnak dolgozott olyan beosztásban, amely névjegykártyákon nem szerepelt, és tizenhat év alatt tizenkilenc embert vett rá együttműködésre, akik közül tizenöt még élt, tizenkettő pedig még aktív volt.
:5. Ez olyan arány volt, amelyre némelyek büszkék lettek volna.
:6. Varga ebben az összefüggésben a büszkeséget helytelennek tartotta.
:7. Az ügyet, amelyen nyolc hónapja dolgozott, belsőleg Meridiannek hívták, és egy Alekszej Frolov nevű orosz diplomatát érintett, aki negyvenhárom éves volt, két éve kereskedelmi attaséként akkreditálták Bécsben, valójában pedig az SVR alezredesi rangú tagja volt, és közép-európai beszerzési műveletek koordinálásáért felelt.
:8. Frolov nem véletlenszerű célpont volt.
:9. Egy tizennyolc hónapos elemzés eredménye volt, amely egy egyszerű kérdéssel kezdődött: a bécsi orosz nagykövetségen kinek van hozzáférése azokhoz az információkhoz, amelyekre szükségünk van, és e személyek közül kinek van a legnagyobb elméleti fogékonysága egy megközelítésre?
:10. A kérdés első részére a válasz hét névből álló lista volt.
:11. A második részre adott válasz nyolc hónapig tartott.
:12. Varga azzal kezdte, amivel mindig kezdeni kellett: nyílt forrásokkal, mindennel, ami Frolovról nyilvánosan hozzáférhető volt, követségi rendezvényeken készült fényképekkel, gazdasági jegyzőkönyvekben szereplő említésekkel, alkalmi megjelenésekkel a bécsi társasági életben, amelyek ezen a szinten lévő diplomaták számára kötelezők voltak.
:13. Ez első, durva szemcsézetű képet adott: egy férfiról, aki komolyan veszi a hivatását, aki társaságilag kompetens, de nem társasági ember, aki úgy iszik, hogy nem iszik, úgy eszik, hogy nem eszik, úgy mosolyog, hogy nem mosolyog, ami azt jelentette, hogy a társas érintkezést eszközként érti, és semmi másként, ami szakmailag hasznossá, magánemberként viszont olvashatatlanná tette.
:14. A magánember Frolov volt az a rész, amely Vargát érdekelte, és ehhez a részhez több kellett, mint nyílt források.
:15. Felépített egy legendát, egy Maria Seidl nevű osztrák kulturális menedzserét, aki a harmincas évei végén járt, művészeti körökben eléggé ismert volt ahhoz, hogy hihető legyen, követségi körökben pedig eléggé ismeretlen ahhoz, hogy ne váljon feltűnővé.
:16. Maria Seidlként először a Gazdasági Kamara egyik fogadásán látta Frolovot.
:17. Nem beszélt vele.
:18. Csak látta, hogyan mozog, kivel beszél, mennyi ideig, hogyan búcsúzik, ki keresi fel őt, és ő kit keres fel.
:19. Az első találkozás három hónappal később történt, egy belvárosi vernisszázson, látszólag véletlenül, öt köztes lépésen keresztül megtervezve, amelyek közül az utolsó Frolov egyik ismerősének az ismerőse volt, aki gondoskodott róla, hogy mindketten ugyanazon a vendéglistán szerepeljenek.
:20. A beszélgetés négy percig tartott, és teljesen jelentéktelen volt.
:21. Varga ennek ellenére teljes egészében jegyzőkönyvezte, mert a jelentéktelen beszélgetések jelentéktelen emberekkel szolgáltatják a legmegbízhatóbb adatokat, mivel az emberek jelentéktelen helyzetekben nem fordítanak energiát arra, hogy kontrollálják magukat.
:22. Frolov a műalkotásokra mutatott, és mondott valamit a fényvezetésről, ami pontos és enyhén lekezelő volt, ami elárult egy véleményt, amelyet ő felsőbbrendűnek tartott, és röviden, lelkesedés nélkül hallgatta, amikor Maria Seidl válaszolt, ami azt jelentette, hogy a beszélgetés untatta, de a formát megőrizte, ez pedig a maga részéről lehetett professzionalizmus vagy udvariasság, és Vargának kezdetben nem segített tovább.
:23. A következő hónapokban megfigyelésekből hálót szőtt, finomat és türelmeset, olyan forrásokból, amelyek nem tudtak egymásról.
:24. Egy forrásból az orosz követségen, aki Frolovot nem ismerte, de a közvetlen kollégáját eléggé ahhoz, hogy pletykákat és hangulatokat fogjon fel.
:25. Egy olyan cég technikusából, amely rendezvényeket szervezett a követségnek, és időnként szünethelyzetekben beszélgetéseket hallott.
:26. És egy Naschmarkt közelében lévő étterem tulajdonosából, akinél Frolov törzsvendég volt, mindig egyedül, mindig szerda esténként, mindig ugyanannál az asztalnál.
:27. Ez az utolsó körülmény olyan módon keltette fel Varga figyelmét, amelyet kezdetben nem tudott pontosan megnevezni.
:28. Egy társasági funkcióval rendelkező diplomata, aki szerda esténként egyedül megy vacsorázni, rendszeresen, ugyanahhoz az asztalhoz, olyan rutint alakított ki, amelynek nem volt operatív indítéka, mert az operatív rutinokat többnyire variálják.
:29. Személyes rutin volt.
:30. Olyasvalaki rutinja, aki az egyedüllétet nem állapotként szenvedi el, hanem aktívan keresi, ami a megfigyeletlenség vágyát jelentette, egy olyan tér vágyát, amely nem része a szolgálatnak.
:31. Ez volt az első valódi adatpont a magánember Frolovról.
:32. Varga elkezdte kutatni a szerda estéket, nem megfigyeléssel, ahhoz még túl korai lett volna, hanem azon keresztül, amit az étteremtulajdonos normális beszélgetésekben elárult törzsvendégéről, mert az étteremtulajdonosok beszélnek a törzsvendégekről, ha az ember megkérdezi őket, anélkül hogy ez gyanúsnak tűnne.
:33. Amit megtudott: Frolov fehérbort ivott, mindig osztrákot, mindig Grüner Veltlinert, ami lehetett tudás vagy szokás.
:34. Evés közben olvasott, többnyire könyveket, nem újságokat.
:35. Evés közben soha nem telefonált.
:36. És kétszer, amikor azt hitte, hogy senki sem látja, megnézett egy fényképet, amelyet a belső zsebéből húzott elő.
:37. Egy fényképet, nem képernyőt.
:38. Analógot.
:39. Személyeset.
:40. Varga ezt észrevette, és továbbgondolta.
:41. Hátterének elemzése kimutatta, hogy Frolovnak van egy lánya, kilencéves, az első házasságából, amelyből hat éve vált el.
:42. A lánya Moszkvában élt az anyjánál.
:43. Az anya újra férjhez ment.
:44. Frolov, amennyire rekonstruálni lehetett, ritkán látta a lányát.
:45. Ez volt az emelőkar, de nem a zsarolás vagy a kényszerítés emelőkarja, amit Varga rövid távon hatékonynak, hosszú távon viszont megbízhatatlannak tartott, mert a nyomás alatt álló emberek hibáznak vagy bosszút állnak.
:46. Az emelőkar valami más volt: a lánya mint egy olyan élet tükre, amelyet Frolov nem élt, mint egy szerda esti asztal csendes témája a Naschmarkt melletti étteremben, mint annak az embernek az emberi maradéka, aki minden mást szolgálattá alakított, amelyből ez a maradék nem volt eltávolítható.
:47. Varga erre a pontra összpontosított, és a következő három hónapot azzal töltötte, hogy megértse, nem pedig azzal, hogy eszközzé tegye.
:48. Információkat gyűjtött arról, hogyan gondolkodik Frolov a helyzetéről, nem közvetlen megfigyeléssel, hanem azokkal a közvetett következtetésekkel, amelyeket olyan emberek viselkedéséből von le az ember, akik nem tudják, hogy megfigyelik őket.
:49. Frolov a fogadásokon nem ivott többet egy pohárnál.
:50. Nem voltak regisztrálható adósságai.
:51. Nem voltak ismert ideológiai állásfoglalásai, amelyek túlmentek volna a megbízatásán.
:52. De mellékbeszélgetésekben rendezvényeken kétszer is használt olyan megfogalmazásokat, amelyek feltűntek Vargának: nem kritikusakat, nem felforgatóakat, hanem inkább kimerülteket, olyan mondatokat, amelyeket az emberek akkor mondanak, amikor elég régóta dolgoztak egy ügyért ahhoz, hogy megértsék, az ügy összetett, és amikor ez a felismerés eljutott arra a pontra, ahol már nem lehet teljesen visszatartani.
:53. Ez nem volt bizonyíték kiábrándultságra.
:54. Ez utalás volt egy lehetséges készségre, hogy olyan kérdéseket tegyen fel, amelyeket még saját magának sem tett fel.
:55. Vargának nyolc hónapra volt szüksége, hogy eljusson eddig a pontig.
:56. Most készen állt az első komoly találkozásra.
:57. Nem a beszervezésre.
:58. Az még hónapokra volt.
:59. Hanem arra a találkozásra, amelyből kapcsolat keletkezhetett, amely egy napon lehetővé tette volna a beszervezést, ha minden stimmelt, ha Frolov készen állt, ha Varga jól mérte fel, és ha az, amit róla tudott, valóban igaz volt, és nem az, amit ő akart tudatni vele.
:60. Ez az utolsó lehetőség soha nem engedte el.
:61. Ez volt az oka annak, hogy a beszervezések kudarcot vallottak, amikor kudarcot vallottak: nem azért, mert az ember nem találta meg a gyenge pontot, hanem mert a gyenge pont olyan volt, amelyet a célszemély maga helyezett el.
:62. Varga ezt gondolta, miközben egy októberi szerda estén egy utcányira a Naschmarkt melletti étteremtől egy kávézóban ült, és az óráját nézte.
:63. Frolov húsz perc múlva fog megérkezni.
:64. Maria Seidl véletlenül fog találkozni vele, mert egy közös ismerős véletlenül szintén ott lesz, mert az ilyen fajta véletlenek előállíthatók, ha az embernek nyolc hónapja van.
:65. A belső zsebében lévő fényképre gondolt.
:66. Kiitta a kávéját.
:67. Arra gondolt, hogy ebben a munkában nem a gyenge pontok megtalálása a legnehezebb.
:68. A legnehezebb az volt, ami utána következett: az a pillanat, amikor az ember ismeri a gyenge pontot, és úgy dönt, hogy használja.
:69. Mert ez nem operatív döntés volt.
:70. Ez másfajta döntés volt, amelynek bizonyos ára volt, amely nem szerepelt a kézikönyvekben, mert a kézikönyvek sikerekről szóltak, nem pedig arról, mibe kerülnek a sikerek.
:71. Varga felállt, megigazította a kabátját, és elindult.
:72. Már Maria Seidl volt, mielőtt kinyitotta volna az étterem ajtaját.
:73. Teljesen.
:74. Ez volt az igazi művészet.
:75. Nem a másik ember gyenge pontjának megtalálása.
:76. Hanem az eltűnés önmagában.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A gyenge pont - Die Schwachstelle
:1. A hírszerzési szakirodalomban van egy fogalom, amely a kiképzési kézikönyvekben különböző címek alatt bukkan fel, és amely a gyakorlatban többnyire ugyanarra fut ki: MICE, a Money, Ideology, Compromise, Ego rövidítése, vagyis a négy klasszikus emelőkaré, amelyeken keresztül embereket együttműködésre lehet bírni, ha az ember megtalálja a megfelelőt, és megfelelő erővel alkalmazza. - Es gibt in der nachrichtendienstlichen Literatur einen Begriff, der in Ausbildungshandbüchern unter verschiedenen Überschriften auftaucht und der in der Praxis meistens auf dasselbe hinausläuft: MICE, ein Akronym für Money, Ideology, Compromise, Ego, die vier klassischen Hebel, über die Menschen zur Zusammenarbeit bewegt werden können, wenn man den richtigen findet und mit der richtigen Kraft ansetzt.
:2. Amit a kézikönyvek kevésbé részletesen írnak le, az az idő, amely ahhoz kell, hogy az ember megtalálja a megfelelő emelőkarot, mert az emberek összetettek, és a gyenge pontjaik ritkán ott vannak, ahol az ember először keresi őket, és mert maga a keresés is művészet, amelyet sem teljesen megtanítani, sem teljesen megtanulni nem lehet, hanem években, hibákban és alkalmi sikerekben sűrűsödik valamivé, amit jobb leírás híján ítélőképességnek nevezünk. - Was die Handbücher weniger ausführlich beschreiben, ist die Zeit, die es braucht, den richtigen Hebel zu finden, weil Menschen komplex sind und ihre Schwachstellen selten dort liegen, wo man zuerst sucht, und weil das Suchen selbst eine Kunst ist, die man weder vollständig lehren noch vollständig lernen kann, sondern die sich in Jahren und Fehlern und gelegentlichen Erfolgen zu etwas verdichtet, das man mangels besserer Beschreibung Urteilsvermögen nennt.
:3. Isabel Vargának megvolt ez az ítélőképessége. - Isabel Varga hatte dieses Urteilsvermögen.
:4. Negyvenhárom éves volt, egy nyugati szolgálatnak dolgozott olyan beosztásban, amely névjegykártyákon nem szerepelt, és tizenhat év alatt tizenkilenc embert vett rá együttműködésre, akik közül tizenöt még élt, tizenkettő pedig még aktív volt. - Sie war dreiundvierzig, arbeitete für einen westlichen Dienst in einer Funktion, die auf Visitenkarten nicht stand, und hatte in sechzehn Jahren neunzehn Menschen zur Zusammenarbeit gebracht, von denen fünfzehn noch lebten und zwölf noch aktiv waren.
:5. Ez olyan arány volt, amelyre némelyek büszkék lettek volna. - Das war eine Quote, auf die manche stolz gewesen wären.
:6. Varga ebben az összefüggésben a büszkeséget helytelennek tartotta. - Varga hielt Stolz in diesem Zusammenhang für unangemessen.
:7. Az ügyet, amelyen nyolc hónapja dolgozott, belsőleg Meridiannek hívták, és egy Alekszej Frolov nevű orosz diplomatát érintett, aki negyvenhárom éves volt, két éve kereskedelmi attaséként akkreditálták Bécsben, valójában pedig az SVR alezredesi rangú tagja volt, és közép-európai beszerzési műveletek koordinálásáért felelt. - Der Fall, an dem sie seit acht Monaten arbeitete, hieß intern Meridian und betraf einen russischen Diplomaten namens Aleksej Frolow, dreiundvierzig Jahre alt, seit zwei Jahren als Handelsattaché in Wien akkreditiert, tatsächlich Angehöriger des SVR im Rang eines Oberstleutnants, zuständig für die Koordination von Beschaffungsoperationen in Mitteleuropa.
:8. Frolov nem véletlenszerű célpont volt. - Frolow war kein Zufallsziel.
:9. Egy tizennyolc hónapos elemzés eredménye volt, amely egy egyszerű kérdéssel kezdődött: a bécsi orosz nagykövetségen kinek van hozzáférése azokhoz az információkhoz, amelyekre szükségünk van, és e személyek közül kinek van a legnagyobb elméleti fogékonysága egy megközelítésre? - Er war das Ergebnis einer achtzehnsmonatigen Analyse, die mit einer einfachen Frage begonnen hatte: Wer in der russischen Botschaft in Wien hat Zugang zu den Informationen, die wir brauchen, und wer von diesen Personen hat die höchste theoretische Anfälligkeit für eine Ansprache?
:10. A kérdés első részére a válasz hét névből álló lista volt. - Die Antwort auf den ersten Teil der Frage war eine Liste von sieben Namen.
:11. A második részre adott válasz nyolc hónapig tartott. - Die Antwort auf den zweiten Teil hatte acht Monate gedauert.
:12. Varga azzal kezdte, amivel mindig kezdeni kellett: nyílt forrásokkal, mindennel, ami Frolovról nyilvánosan hozzáférhető volt, követségi rendezvényeken készült fényképekkel, gazdasági jegyzőkönyvekben szereplő említésekkel, alkalmi megjelenésekkel a bécsi társasági életben, amelyek ezen a szinten lévő diplomaták számára kötelezők voltak. - Varga hatte mit dem begonnen, was immer der Anfang war: offene Quellen, alles, was über Frolow öffentlich zugänglich war, Fotos auf Botschaftsveranstaltungen, Erwähnungen in Wirtschaftsprotokollen, gelegentliche Auftritte in der Wiener Gesellschaft, die für Diplomaten dieser Ebene obligatorisch waren.
:13. Ez első, durva szemcsézetű képet adott: egy férfiról, aki komolyan veszi a hivatását, aki társaságilag kompetens, de nem társasági ember, aki úgy iszik, hogy nem iszik, úgy eszik, hogy nem eszik, úgy mosolyog, hogy nem mosolyog, ami azt jelentette, hogy a társas érintkezést eszközként érti, és semmi másként, ami szakmailag hasznossá, magánemberként viszont olvashatatlanná tette. - Das ergab ein erstes, grobkörniges Bild: ein Mann, der seinen Beruf ernst nahm, der sozial kompetent, aber nicht gesellig war, der trank ohne zu trinken, aß ohne zu essen, lächelte ohne zu lächeln, was bedeutete, dass er das Soziale als Instrument verstand und als nichts anderes, was ihn professionell nützlich machte, aber privat unlesbar.
:14. A magánember Frolov volt az a rész, amely Vargát érdekelte, és ehhez a részhez több kellett, mint nyílt források. - Das private Frolow war der Teil, der Varga interessierte, und für diesen Teil brauchte man mehr als offene Quellen.
:15. Felépített egy legendát, egy Maria Seidl nevű osztrák kulturális menedzserét, aki a harmincas évei végén járt, művészeti körökben eléggé ismert volt ahhoz, hogy hihető legyen, követségi körökben pedig eléggé ismeretlen ahhoz, hogy ne váljon feltűnővé. - Sie hatte eine Legende aufgebaut, eine österreichische Kulturmanagerin namens Maria Seidl, Ende dreißig, in Kunstkreisen bekannt genug, um glaubwürdig zu sein, und in Botschaftskreisen unbekannt genug, um nicht auffällig zu werden.
:16. Maria Seidlként először a Gazdasági Kamara egyik fogadásán látta Frolovot. - Als Maria Seidl hatte sie Frolow zum ersten Mal auf einem Empfang der Wirtschaftskammer gesehen.
:17. Nem beszélt vele. - Nicht gesprochen.
:18. Csak látta, hogyan mozog, kivel beszél, mennyi ideig, hogyan búcsúzik, ki keresi fel őt, és ő kit keres fel. - Nur gesehen, wie er sich bewegte, mit wem er sprach, wie lange, wie er verabschiedete, wer ihn aufsuchte und wer er selbst aufsuchte.
:19. Az első találkozás három hónappal később történt, egy belvárosi vernisszázson, látszólag véletlenül, öt köztes lépésen keresztül megtervezve, amelyek közül az utolsó Frolov egyik ismerősének az ismerőse volt, aki gondoskodott róla, hogy mindketten ugyanazon a vendéglistán szerepeljenek. - Die erste Begegnung war drei Monate später, auf einer Vernissage in der Innenstadt, scheinbar zufällig, herbeigeplant durch fünf Zwischenschritte, von denen der letzte ein Bekannter eines Bekannten Frolows war, der dafür sorgte, dass beide auf derselben Gästeliste standen.
:20. A beszélgetés négy percig tartott, és teljesen jelentéktelen volt. - Das Gespräch hatte vier Minuten gedauert und war vollständig unerheblich gewesen.
:21. Varga ennek ellenére teljes egészében jegyzőkönyvezte, mert a jelentéktelen beszélgetések jelentéktelen emberekkel szolgáltatják a legmegbízhatóbb adatokat, mivel az emberek jelentéktelen helyzetekben nem fordítanak energiát arra, hogy kontrollálják magukat. - Varga hatte es trotzdem vollständig protokolliert, weil unerhebliche Gespräche mit unerheblichen Menschen die zuverlässigsten Daten liefern, weil Menschen in unerheblichen Situationen keine Energie darauf verwenden, sich zu kontrollieren.
:22. Frolov a műalkotásokra mutatott, és mondott valamit a fényvezetésről, ami pontos és enyhén lekezelő volt, ami elárult egy véleményt, amelyet ő felsőbbrendűnek tartott, és röviden, lelkesedés nélkül hallgatta, amikor Maria Seidl válaszolt, ami azt jelentette, hogy a beszélgetés untatta, de a formát megőrizte, ez pedig a maga részéről lehetett professzionalizmus vagy udvariasság, és Vargának kezdetben nem segített tovább. - Frolow hatte auf die Kunstwerke gezeigt und etwas über Lichtführung gesagt, das präzise und leicht herablassend gewesen war, was eine Meinung verriet, die er für überlegen hielt, und er hatte kurz und ohne Begeisterung zugehört, als Maria Seidl geantwortet hatte, was bedeutete, dass ihn das Gespräch langweilte, aber die Form wahrte, was seinerseits Professionalität oder Höflichkeit sein konnte und Varga zunächst nicht weiterhalf.
:23. A következő hónapokban megfigyelésekből hálót szőtt, finomat és türelmeset, olyan forrásokból, amelyek nem tudtak egymásról. - In den folgenden Monaten hatte sie ein Netz aus Beobachtungen geknüpft, fein und geduldig, aus Quellen, die nichts voneinander wussten.
:24. Egy forrásból az orosz követségen, aki Frolovot nem ismerte, de a közvetlen kollégáját eléggé ahhoz, hogy pletykákat és hangulatokat fogjon fel. - Eine Quelle in der russischen Botschaft, die Frolow nicht kannte, aber seinen unmittelbaren Kollegen gut genug, um Gerüchte und Stimmungen aufzufangen.
:25. Egy olyan cég technikusából, amely rendezvényeket szervezett a követségnek, és időnként szünethelyzetekben beszélgetéseket hallott. - Ein Techniker eines Unternehmens, das Veranstaltungen für die Botschaft ausrichtete und gelegentlich Gespräche in Pausensituationen miterlebte.
:26. És egy Naschmarkt közelében lévő étterem tulajdonosából, akinél Frolov törzsvendég volt, mindig egyedül, mindig szerda esténként, mindig ugyanannál az asztalnál. - Und ein Restaurantbesitzer in der Nähe des Naschmarkts, der Frolow als Stammgast hatte, immer allein, immer mittwochabends, immer an demselben Tisch.
:27. Ez az utolsó körülmény olyan módon keltette fel Varga figyelmét, amelyet kezdetben nem tudott pontosan megnevezni. - Dieser letzte Umstand hatte Vargas Aufmerksamkeit auf eine Weise geweckt, die sie zunächst nicht genau benennen konnte.
:28. Egy társasági funkcióval rendelkező diplomata, aki szerda esténként egyedül megy vacsorázni, rendszeresen, ugyanahhoz az asztalhoz, olyan rutint alakított ki, amelynek nem volt operatív indítéka, mert az operatív rutinokat többnyire variálják. - Ein Diplomaten mit sozialer Funktion, der mittwochabends allein essen geht, regelmäßig, an demselben Tisch, hatte eine Routine etabliert, die kein operatives Motiv hatte, weil operative Routinen meistens variiert werden.
:29. Személyes rutin volt. - Es war eine persönliche Routine.
:30. Olyasvalaki rutinja, aki az egyedüllétet nem állapotként szenvedi el, hanem aktívan keresi, ami a megfigyeletlenség vágyát jelentette, egy olyan tér vágyát, amely nem része a szolgálatnak. - Die Routine von jemandem, der Einsamkeit nicht als Zustand erleidet, sondern aktiv sucht, was ein Wunsch nach Unbeobachtetsein war, nach einem Raum, der nicht Teil des Dienstes war.
:31. Ez volt az első valódi adatpont a magánember Frolovról. - Das war ein erster echter Datenpunkt über den privaten Frolow.
:32. Varga elkezdte kutatni a szerda estéket, nem megfigyeléssel, ahhoz még túl korai lett volna, hanem azon keresztül, amit az étteremtulajdonos normális beszélgetésekben elárult törzsvendégéről, mert az étteremtulajdonosok beszélnek a törzsvendégekről, ha az ember megkérdezi őket, anélkül hogy ez gyanúsnak tűnne. - Varga hatte begonnen, die Mittwochabende zu recherchieren, nicht durch Observation, das wäre zu früh gewesen, sondern durch das, was der Restaurantbesitzer in normalen Gesprächen über seinen Stammgast preisgab, weil Restaurantbesitzer über Stammgäste reden, wenn man sie fragt, ohne dass es verdächtig aussieht.
:33. Amit megtudott: Frolov fehérbort ivott, mindig osztrákot, mindig Grüner Veltlinert, ami lehetett tudás vagy szokás. - Was sie erfuhr: Frolow trank Weißwein, immer österreichischen, immer Grünen Veltliner, was Kenntnis oder Gewohnheit sein konnte.
:34. Evés közben olvasott, többnyire könyveket, nem újságokat. - Er las beim Essen, meistens Bücher, keine Zeitungen.
:35. Evés közben soha nem telefonált. - Er telefonierte nie beim Essen.
:36. És kétszer, amikor azt hitte, hogy senki sem látja, megnézett egy fényképet, amelyet a belső zsebéből húzott elő. - Und er hatte zweimal, wenn er dachte, dass es niemand sah, ein Foto angeschaut, das er aus seiner Innentasche gezogen hatte.
:37. Egy fényképet, nem képernyőt. - Ein Foto, kein Bildschirm.
:38. Analógot. - Analog.
:39. Személyeset. - Persönlich.
:40. Varga ezt észrevette, és továbbgondolta. - Varga hatte das gemerkt und weitergedacht.
:41. Hátterének elemzése kimutatta, hogy Frolovnak van egy lánya, kilencéves, az első házasságából, amelyből hat éve vált el. - Die Analyse seines Hintergrunds hatte ergeben, dass Frolow eine Tochter hatte, neun Jahre alt, aus einer ersten Ehe, die er vor sechs Jahren geschieden hatte.
:42. A lánya Moszkvában élt az anyjánál. - Die Tochter lebte in Moskau bei der Mutter.
:43. Az anya újra férjhez ment. - Die Mutter hatte neu geheiratet.
:44. Frolov, amennyire rekonstruálni lehetett, ritkán látta a lányát. - Frolow sah die Tochter, nach allem, was rekonstruierbar war, selten.
:45. Ez volt az emelőkar, de nem a zsarolás vagy a kényszerítés emelőkarja, amit Varga rövid távon hatékonynak, hosszú távon viszont megbízhatatlannak tartott, mert a nyomás alatt álló emberek hibáznak vagy bosszút állnak. - Das war der Hebel, aber es war nicht der Hebel der Erpressung oder der Nötigung, was Varga für kurzfristig wirksam und langfristig unzuverlässig hielt, weil Menschen, die unter Druck stehen, Fehler machen oder sich rächen.
:46. Az emelőkar valami más volt: a lánya mint egy olyan élet tükre, amelyet Frolov nem élt, mint egy szerda esti asztal csendes témája a Naschmarkt melletti étteremben, mint annak az embernek az emberi maradéka, aki minden mást szolgálattá alakított, amelyből ez a maradék nem volt eltávolítható. - Der Hebel war etwas anderes: die Tochter als Spiegel eines Lebens, das Frolow nicht führte, als stilles Thema eines Mittwochabends an einem Tisch im Naschmarkt-Restaurant, als der menschliche Rest eines Mannes, der alles andere in einen Dienst verwandelt hatte, aus dem dieser Rest nicht eliminierbar war.
:47. Varga erre a pontra összpontosított, és a következő három hónapot azzal töltötte, hogy megértse, nem pedig azzal, hogy eszközzé tegye. - Varga hatte sich auf diesen Punkt konzentriert und die anderen drei Monate damit verbracht, ihn zu verstehen, nicht zu instrumentalisieren.
:48. Információkat gyűjtött arról, hogyan gondolkodik Frolov a helyzetéről, nem közvetlen megfigyeléssel, hanem azokkal a közvetett következtetésekkel, amelyeket olyan emberek viselkedéséből von le az ember, akik nem tudják, hogy megfigyelik őket. - Sie hatte Informationen darüber gesammelt, wie Frolow über seine Situation dachte, nicht durch Direktbeobachtung, sondern durch die Art indirekter Schlüsse, die man aus dem Verhalten von Menschen zieht, die nicht wissen, dass sie beobachtet werden.
:49. Frolov a fogadásokon nem ivott többet egy pohárnál. - Frolow trank auf den Empfängen nicht mehr als ein Glas.
:50. Nem voltak regisztrálható adósságai. - Er machte keine Schulden, die registrierbar waren.
:51. Nem voltak ismert ideológiai állásfoglalásai, amelyek túlmentek volna a megbízatásán. - Er hatte keine bekannten ideologischen Positionierungen, die über seinen Auftrag hinausgingen.
:52. De mellékbeszélgetésekben rendezvényeken kétszer is használt olyan megfogalmazásokat, amelyek feltűntek Vargának: nem kritikusakat, nem felforgatóakat, hanem inkább kimerülteket, olyan mondatokat, amelyeket az emberek akkor mondanak, amikor elég régóta dolgoztak egy ügyért ahhoz, hogy megértsék, az ügy összetett, és amikor ez a felismerés eljutott arra a pontra, ahol már nem lehet teljesen visszatartani. - Aber er hatte zweimal in Nebengesprächen bei Veranstaltungen Formulierungen verwendet, die Varga aufgefallen waren: keine kritischen, keine subversiven, sondern eher erschöpfte, die Art von Sätzen, die Menschen machen, wenn sie lange genug für eine Sache gearbeitet haben, um zu verstehen, dass die Sache komplex ist, und wenn diese Erkenntnis an einem Punkt angelangt ist, an dem sie nicht mehr vollständig zurückgehalten werden kann.
:53. Ez nem volt bizonyíték kiábrándultságra. - Das war kein Beweis für Desillusionierung.
:54. Ez utalás volt egy lehetséges készségre, hogy olyan kérdéseket tegyen fel, amelyeket még saját magának sem tett fel. - Es war der Hinweis auf eine mögliche Bereitschaft, Fragen zu stellen, die man sich selbst noch nicht gestellt hatte.
:55. Vargának nyolc hónapra volt szüksége, hogy eljusson eddig a pontig. - Varga hatte acht Monate gebraucht, um zu diesem Punkt zu kommen.
:56. Most készen állt az első komoly találkozásra. - Sie war jetzt bereit für die erste ernsthafte Begegnung.
:57. Nem a beszervezésre. - Nicht die Anwerbung.
:58. Az még hónapokra volt. - Die war noch Monate entfernt.
:59. Hanem arra a találkozásra, amelyből kapcsolat keletkezhetett, amely egy napon lehetővé tette volna a beszervezést, ha minden stimmelt, ha Frolov készen állt, ha Varga jól mérte fel, és ha az, amit róla tudott, valóban igaz volt, és nem az, amit ő akart tudatni vele. - Aber die Begegnung, aus der eine Beziehung entstehen könnte, die eines Tages die Anwerbung ermöglichte, wenn alles stimmte, wenn Frolow bereit war, wenn Varga das richtig einschätzte, und wenn das, was sie über ihn wusste, tatsächlich stimmte und nicht das war, was er sie wissen lassen wollte.
:60. Ez az utolsó lehetőség soha nem engedte el. - Diese letzte Möglichkeit ließ sie nie los.
:61. Ez volt az oka annak, hogy a beszervezések kudarcot vallottak, amikor kudarcot vallottak: nem azért, mert az ember nem találta meg a gyenge pontot, hanem mert a gyenge pont olyan volt, amelyet a célszemély maga helyezett el. - Sie war der Grund, warum Anwerbungen scheiterten, wenn sie scheiterten: nicht weil man die Schwachstelle nicht gefunden hatte, sondern weil die Schwachstelle eine war, die die Zielperson selbst gelegt hatte.
:62. Varga ezt gondolta, miközben egy októberi szerda estén egy utcányira a Naschmarkt melletti étteremtől egy kávézóban ült, és az óráját nézte. - Varga dachte das, während sie an einem Mittwochabend im Oktober eine Straße vom Naschmarkt-Restaurant entfernt in einem Café saß und auf die Uhr schaute.
:63. Frolov húsz perc múlva fog megérkezni. - Frolow würde in zwanzig Minuten ankommen.
:64. Maria Seidl véletlenül fog találkozni vele, mert egy közös ismerős véletlenül szintén ott lesz, mert az ilyen fajta véletlenek előállíthatók, ha az embernek nyolc hónapja van. - Maria Seidl würde ihn zufällig treffen, weil ein gemeinsamer Bekannter zufällig ebenfalls dort war, weil Zufälle dieser Art produzierbar waren, wenn man acht Monate Zeit hatte.
:65. A belső zsebében lévő fényképre gondolt. - Sie dachte an das Foto in seiner Innentasche.
:66. Kiitta a kávéját. - Sie trank ihren Kaffee aus.
:67. Arra gondolt, hogy ebben a munkában nem a gyenge pontok megtalálása a legnehezebb. - Sie dachte daran, dass das Schwierigste an dieser Arbeit nicht das Finden von Schwachstellen war.
:68. A legnehezebb az volt, ami utána következett: az a pillanat, amikor az ember ismeri a gyenge pontot, és úgy dönt, hogy használja. - Das Schwierigste war das, was folgte: der Moment, in dem man die Schwachstelle kannte und entschied, sie zu benutzen.
:69. Mert ez nem operatív döntés volt. - Weil das keine operative Entscheidung war.
:70. Ez másfajta döntés volt, amelynek bizonyos ára volt, amely nem szerepelt a kézikönyvekben, mert a kézikönyvek sikerekről szóltak, nem pedig arról, mibe kerülnek a sikerek. - Es war eine andere Art von Entscheidung, die einen bestimmten Preis hatte, der nicht in den Handbüchern stand, weil die Handbücher von Erfolgen handelten und nicht davon, was Erfolge kosten.
:71. Varga felállt, megigazította a kabátját, és elindult. - Varga stand auf, zog die Jacke zurecht und ging.
:72. Már Maria Seidl volt, mielőtt kinyitotta volna az étterem ajtaját. - Sie war Maria Seidl, bevor sie die Tür des Restaurants öffnete.
:73. Teljesen. - Vollständig.
:74. Ez volt az igazi művészet. - Das war die eigentliche Kunst.
:75. Nem a másik ember gyenge pontjának megtalálása. - Nicht das Finden der Schwachstelle im anderen.
:76. Hanem az eltűnés önmagában. - Sondern das Verschwinden in sich selbst.
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:Die Schwachstelle
:1. Es gibt in der nachrichtendienstlichen Literatur einen Begriff, der in Ausbildungshandbüchern unter verschiedenen Überschriften auftaucht und der in der Praxis meistens auf dasselbe hinausläuft: MICE, ein Akronym für Money, Ideology, Compromise, Ego, die vier klassischen Hebel, über die Menschen zur Zusammenarbeit bewegt werden können, wenn man den richtigen findet und mit der richtigen Kraft ansetzt.
:2. Was die Handbücher weniger ausführlich beschreiben, ist die Zeit, die es braucht, den richtigen Hebel zu finden, weil Menschen komplex sind und ihre Schwachstellen selten dort liegen, wo man zuerst sucht, und weil das Suchen selbst eine Kunst ist, die man weder vollständig lehren noch vollständig lernen kann, sondern die sich in Jahren und Fehlern und gelegentlichen Erfolgen zu etwas verdichtet, das man mangels besserer Beschreibung Urteilsvermögen nennt.
:3. Isabel Varga hatte dieses Urteilsvermögen.
:4. Sie war dreiundvierzig, arbeitete für einen westlichen Dienst in einer Funktion, die auf Visitenkarten nicht stand, und hatte in sechzehn Jahren neunzehn Menschen zur Zusammenarbeit gebracht, von denen fünfzehn noch lebten und zwölf noch aktiv waren.
:5. Das war eine Quote, auf die manche stolz gewesen wären.
:6. Varga hielt Stolz in diesem Zusammenhang für unangemessen.
:7. Der Fall, an dem sie seit acht Monaten arbeitete, hieß intern Meridian und betraf einen russischen Diplomaten namens Aleksej Frolow, dreiundvierzig Jahre alt, seit zwei Jahren als Handelsattaché in Wien akkreditiert, tatsächlich Angehöriger des SVR im Rang eines Oberstleutnants, zuständig für die Koordination von Beschaffungsoperationen in Mitteleuropa.
:8. Frolow war kein Zufallsziel.
:9. Er war das Ergebnis einer achtzehnsmonatigen Analyse, die mit einer einfachen Frage begonnen hatte: Wer in der russischen Botschaft in Wien hat Zugang zu den Informationen, die wir brauchen, und wer von diesen Personen hat die höchste theoretische Anfälligkeit für eine Ansprache?
:10. Die Antwort auf den ersten Teil der Frage war eine Liste von sieben Namen.
:11. Die Antwort auf den zweiten Teil hatte acht Monate gedauert.
:12. Varga hatte mit dem begonnen, was immer der Anfang war: offene Quellen, alles, was über Frolow öffentlich zugänglich war, Fotos auf Botschaftsveranstaltungen, Erwähnungen in Wirtschaftsprotokollen, gelegentliche Auftritte in der Wiener Gesellschaft, die für Diplomaten dieser Ebene obligatorisch waren.
:13. Das ergab ein erstes, grobkörniges Bild: ein Mann, der seinen Beruf ernst nahm, der sozial kompetent, aber nicht gesellig war, der trank ohne zu trinken, aß ohne zu essen, lächelte ohne zu lächeln, was bedeutete, dass er das Soziale als Instrument verstand und als nichts anderes, was ihn professionell nützlich machte, aber privat unlesbar.
:14. Das private Frolow war der Teil, der Varga interessierte, und für diesen Teil brauchte man mehr als offene Quellen.
:15. Sie hatte eine Legende aufgebaut, eine österreichische Kulturmanagerin namens Maria Seidl, Ende dreißig, in Kunstkreisen bekannt genug, um glaubwürdig zu sein, und in Botschaftskreisen unbekannt genug, um nicht auffällig zu werden.
:16. Als Maria Seidl hatte sie Frolow zum ersten Mal auf einem Empfang der Wirtschaftskammer gesehen.
:17. Nicht gesprochen.
:18. Nur gesehen, wie er sich bewegte, mit wem er sprach, wie lange, wie er verabschiedete, wer ihn aufsuchte und wer er selbst aufsuchte.
:19. Die erste Begegnung war drei Monate später, auf einer Vernissage in der Innenstadt, scheinbar zufällig, herbeigeplant durch fünf Zwischenschritte, von denen der letzte ein Bekannter eines Bekannten Frolows war, der dafür sorgte, dass beide auf derselben Gästeliste standen.
:20. Das Gespräch hatte vier Minuten gedauert und war vollständig unerheblich gewesen.
:21. Varga hatte es trotzdem vollständig protokolliert, weil unerhebliche Gespräche mit unerheblichen Menschen die zuverlässigsten Daten liefern, weil Menschen in unerheblichen Situationen keine Energie darauf verwenden, sich zu kontrollieren.
:22. Frolow hatte auf die Kunstwerke gezeigt und etwas über Lichtführung gesagt, das präzise und leicht herablassend gewesen war, was eine Meinung verriet, die er für überlegen hielt, und er hatte kurz und ohne Begeisterung zugehört, als Maria Seidl geantwortet hatte, was bedeutete, dass ihn das Gespräch langweilte, aber die Form wahrte, was seinerseits Professionalität oder Höflichkeit sein konnte und Varga zunächst nicht weiterhalf.
:23. In den folgenden Monaten hatte sie ein Netz aus Beobachtungen geknüpft, fein und geduldig, aus Quellen, die nichts voneinander wussten.
:24. Eine Quelle in der russischen Botschaft, die Frolow nicht kannte, aber seinen unmittelbaren Kollegen gut genug, um Gerüchte und Stimmungen aufzufangen.
:25. Ein Techniker eines Unternehmens, das Veranstaltungen für die Botschaft ausrichtete und gelegentlich Gespräche in Pausensituationen miterlebte.
:26. Und ein Restaurantbesitzer in der Nähe des Naschmarkts, der Frolow als Stammgast hatte, immer allein, immer mittwochabends, immer an demselben Tisch.
:27. Dieser letzte Umstand hatte Vargas Aufmerksamkeit auf eine Weise geweckt, die sie zunächst nicht genau benennen konnte.
:28. Ein Diplomaten mit sozialer Funktion, der mittwochabends allein essen geht, regelmäßig, an demselben Tisch, hatte eine Routine etabliert, die kein operatives Motiv hatte, weil operative Routinen meistens variiert werden.
:29. Es war eine persönliche Routine.
:30. Die Routine von jemandem, der Einsamkeit nicht als Zustand erleidet, sondern aktiv sucht, was ein Wunsch nach Unbeobachtetsein war, nach einem Raum, der nicht Teil des Dienstes war.
:31. Das war ein erster echter Datenpunkt über den privaten Frolow.
:32. Varga hatte begonnen, die Mittwochabende zu recherchieren, nicht durch Observation, das wäre zu früh gewesen, sondern durch das, was der Restaurantbesitzer in normalen Gesprächen über seinen Stammgast preisgab, weil Restaurantbesitzer über Stammgäste reden, wenn man sie fragt, ohne dass es verdächtig aussieht.
:33. Was sie erfuhr: Frolow trank Weißwein, immer österreichischen, immer Grünen Veltliner, was Kenntnis oder Gewohnheit sein konnte.
:34. Er las beim Essen, meistens Bücher, keine Zeitungen.
:35. Er telefonierte nie beim Essen.
:36. Und er hatte zweimal, wenn er dachte, dass es niemand sah, ein Foto angeschaut, das er aus seiner Innentasche gezogen hatte.
:37. Ein Foto, kein Bildschirm.
:38. Analog.
:39. Persönlich.
:40. Varga hatte das gemerkt und weitergedacht.
:41. Die Analyse seines Hintergrunds hatte ergeben, dass Frolow eine Tochter hatte, neun Jahre alt, aus einer ersten Ehe, die er vor sechs Jahren geschieden hatte.
:42. Die Tochter lebte in Moskau bei der Mutter.
:43. Die Mutter hatte neu geheiratet.
:44. Frolow sah die Tochter, nach allem, was rekonstruierbar war, selten.
:45. Das war der Hebel, aber es war nicht der Hebel der Erpressung oder der Nötigung, was Varga für kurzfristig wirksam und langfristig unzuverlässig hielt, weil Menschen, die unter Druck stehen, Fehler machen oder sich rächen.
:46. Der Hebel war etwas anderes: die Tochter als Spiegel eines Lebens, das Frolow nicht führte, als stilles Thema eines Mittwochabends an einem Tisch im Naschmarkt-Restaurant, als der menschliche Rest eines Mannes, der alles andere in einen Dienst verwandelt hatte, aus dem dieser Rest nicht eliminierbar war.
:47. Varga hatte sich auf diesen Punkt konzentriert und die anderen drei Monate damit verbracht, ihn zu verstehen, nicht zu instrumentalisieren.
:48. Sie hatte Informationen darüber gesammelt, wie Frolow über seine Situation dachte, nicht durch Direktbeobachtung, sondern durch die Art indirekter Schlüsse, die man aus dem Verhalten von Menschen zieht, die nicht wissen, dass sie beobachtet werden.
:49. Frolow trank auf den Empfängen nicht mehr als ein Glas.
:50. Er machte keine Schulden, die registrierbar waren.
:51. Er hatte keine bekannten ideologischen Positionierungen, die über seinen Auftrag hinausgingen.
:52. Aber er hatte zweimal in Nebengesprächen bei Veranstaltungen Formulierungen verwendet, die Varga aufgefallen waren: keine kritischen, keine subversiven, sondern eher erschöpfte, die Art von Sätzen, die Menschen machen, wenn sie lange genug für eine Sache gearbeitet haben, um zu verstehen, dass die Sache komplex ist, und wenn diese Erkenntnis an einem Punkt angelangt ist, an dem sie nicht mehr vollständig zurückgehalten werden kann.
:53. Das war kein Beweis für Desillusionierung.
:54. Es war der Hinweis auf eine mögliche Bereitschaft, Fragen zu stellen, die man sich selbst noch nicht gestellt hatte.
:55. Varga hatte acht Monate gebraucht, um zu diesem Punkt zu kommen.
:56. Sie war jetzt bereit für die erste ernsthafte Begegnung.
:57. Nicht die Anwerbung.
:58. Die war noch Monate entfernt.
:59. Aber die Begegnung, aus der eine Beziehung entstehen könnte, die eines Tages die Anwerbung ermöglichte, wenn alles stimmte, wenn Frolow bereit war, wenn Varga das richtig einschätzte, und wenn das, was sie über ihn wusste, tatsächlich stimmte und nicht das war, was er sie wissen lassen wollte.
:60. Diese letzte Möglichkeit ließ sie nie los.
:61. Sie war der Grund, warum Anwerbungen scheiterten, wenn sie scheiterten: nicht weil man die Schwachstelle nicht gefunden hatte, sondern weil die Schwachstelle eine war, die die Zielperson selbst gelegt hatte.
:62. Varga dachte das, während sie an einem Mittwochabend im Oktober eine Straße vom Naschmarkt-Restaurant entfernt in einem Café saß und auf die Uhr schaute.
:63. Frolow würde in zwanzig Minuten ankommen.
:64. Maria Seidl würde ihn zufällig treffen, weil ein gemeinsamer Bekannter zufällig ebenfalls dort war, weil Zufälle dieser Art produzierbar waren, wenn man acht Monate Zeit hatte.
:65. Sie dachte an das Foto in seiner Innentasche.
:66. Sie trank ihren Kaffee aus.
:67. Sie dachte daran, dass das Schwierigste an dieser Arbeit nicht das Finden von Schwachstellen war.
:68. Das Schwierigste war das, was folgte: der Moment, in dem man die Schwachstelle kannte und entschied, sie zu benutzen.
:69. Weil das keine operative Entscheidung war.
:70. Es war eine andere Art von Entscheidung, die einen bestimmten Preis hatte, der nicht in den Handbüchern stand, weil die Handbücher von Erfolgen handelten und nicht davon, was Erfolge kosten.
:71. Varga stand auf, zog die Jacke zurecht und ging.
:72. Sie war Maria Seidl, bevor sie die Tür des Restaurants öffnete.
:73. Vollständig.
:74. Das war die eigentliche Kunst.
:75. Nicht das Finden der Schwachstelle im anderen.
:76. Sondern das Verschwinden in sich selbst.
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=== 4 ===
:A kézirat
:1. A kéziratnak nem volt címe, nem voltak oldalszámai, nem volt szerzőneve.
:2. Csak kétszáznegyven oldal sűrűn teleírt papír volt egy savmentes levéltári dobozban, amely 1971-ben egy elhunyt bécsi orientalista hagyatékában bukkant fel, és azóta olvasatlanul maradt.
:3. Bence puszta véletlenből találta meg: egy egészen más férfi leveleit kereste, és a rossz dobozt nyitotta ki.
:4. Ez az archívumokban gyakrabban történik meg, mint azt a kívülállók sejtik, és ritkán jelentős.
:5. Ezúttal más volt.
:6. Bence nem romantikus alkat volt, hanem paleográfus: olyan ember, aki kézírásokat elemez, datál, kontextusba helyez, és aki már régóta hozzászoktatta magát ahhoz, hogy a lelkesedéssel módszeresen bizalmatlan legyen.
:7. Ennek ellenére három órával később még mindig ugyanannál az asztalnál ült.
:8. A kézirat egy utazást írt le, ez volt az első dolog, ami kiderült.
:9. Valaki bejárt egy útvonalat a délkeleti Kárpát-medencén keresztül, valószínűleg a kora középkorban, és közben szokatlan pontosságú megfigyeléseket rögzített.
:10. Topográfiai részleteket, népességbecsléseket, megjegyzéseket termesztési módszerekről, erődítmények leírásait.
:11. A zavarba ejtő nem a tartalom volt, hanem a szöveg hallgatólagos előfeltevése.
:12. A szerző nyilvánvalóan feltételezte, hogy olvasói tudják, miről beszél.
:13. Úgy nevezett meg helyneveket, mintha azok közismertek volnának, úgy utalt eseményekre, mintha ismertek volnának, olyan társadalmi szerkezetekre használt fogalmakat, amelyeket Bence egyetlen korabeli párhuzamos szövegből sem ismert.
:14. Olyan volt, mintha az ember egy levelezést olvasna, amelyből csak az egyik oldal van meg, és az is csak töredékesen.
:15. Ami a szöveget végképp kiemelte az ismert hagyományozás keretéből, az maga a nyelv volt.
:16. Nem tartozott azokhoz a nyelvekhez, amelyeket Bence ismert, pedig kilencet ismert.
:17. Olyan sem volt, amelyet a szakirodalomból ismert volna.
:18. Nem állt rokonságban a magyarral, nem a törökkel, nem a szláv szerkezetekkel, mégis voltak olyan vonásai, amelyek mindháromra utaltak, és ugyanakkor egyikhez sem illettek.
:19. Bence lefényképezte az egész kéziratot, betekintést kért a hagyatéki aktákba, és este visszautazott Budapestre.
:20. Rosszul aludt, nem izgalmában, hanem mert nem hagyta nyugodni egy módszertani kérdés.
:21. Mit kezd az ember egy olyan lelettel, amelynek megítéléséhez hiányoznak az eszközök?
:22. A szokásos válasz így hangzik: létrehozza az eszközöket.
:23. De ez a válasz feltételezi, hogy az ember tudja, milyen fajta eszköz hiányzik.
:24. Itt ez nem volt világos.
:25. A nyelvet nem lehetett osztályozni, mert nem volt összehasonlítási alap.
:26. A szöveget nem lehetett datálni, mert a nyelvi kritériumok kudarcot vallottak, az anyagi támpontok pedig ellentmondásosak voltak.
:27. A történelmi kontextust nem lehetett rekonstruálni, mert maga a szöveg volt az egyetlen tanúja egy világnak, amelyből egyébként látszólag semmi sem maradt fenn.
:28. Ez ismeretelméletileg csapdás helyzet volt, és Bence ezt meg tudta nevezni.
:29. Ismerte az ismeretlen ismeretlen fogalmát az ismeretelméletből, de mindig inkább filozófiai aperçu-ként kezelte, azoknak a megfogalmazásoknak egyikeként, amelyeket az ember idéz, aztán félretesz.
:30. Most ott ült előtte, kétszáz oldal megsárgult papírban materializálódva.
:31. Egy civilizáció vagy legalábbis egy írást használó közösség, amelyről a kutatás nem tudta, hogy nem tud róla.
:32. Ez volt a döntő különbség egy közönséges kutatási hézaghoz képest.
:33. Egy kutatási hézagnak vannak kontúrjai: az ember tudja, hogy a népvándorlás korának adatállománya a középső Duna-vidéken vékony, és dolgozik rajta.
:34. Ennek itt nem voltak kontúrjai, mert senki sem ismerte a hiányzó dolog körvonalát.
:35. Nem volt olyan kutatási agenda, amely ezt a nyelvet kereste volna, mert senki sem tartotta lehetségesnek a létezését.
:36. Bence kapcsolatba lépett egy leideni kolléganővel, aki történeti kontaktlingvisztikára szakosodott.
:37. Eszter telefonon szkeptikus volt, e-mailben viszont kíváncsi lett, miután meglátta az első húsz oldal fénymásolatát.
:38. Három héttel később Bécsben találkozott vele, és két napot ültek az eredeti kézirat mellett.
:39. Amit együtt kidolgoztak, nem fordítás és nem osztályozás volt, hanem a nemtudás kartográfiája.
:40. Módszeresen leírták, mit feltételez a szöveg anélkül, hogy megmagyarázná, mely szerkezetek ismerhetők fel anélkül, hogy besorolhatók volnának, mely tudásterületeket kellene egyáltalán aktiválni ahhoz, hogy akár csak értelmes kérdéseket lehessen feltenni.
:41. Szokatlan munka volt ez: olyan tudományos termelés, amely nem válaszokra, hanem a kérdések pontos megfogalmazására irányult.
:42. Bizonyos értelemben a gondolkodás régészete volt.
:43. Az ember nem tárgyak után ás, hanem azok után a kategóriák után, amelyek hiányoznak ahhoz, hogy tárgyakat felismerjen.
:44. Eszter valamikor a második estén azt mondta, olyan érzése van, mintha egy olyan világ teljesen fennmaradt tanúsága előtt ülnének, amely olyan nyomtalanul tűnt el, hogy még a hiányát sem vették észre.
:45. Hozzátette, hogy tulajdonképpen ez a legijesztőbb lelet.
:46. Nem az, hogy valami eltűnt, mert ez a történelem normális esete.
:47. Hanem az, hogy a hiánya nem hagyott maga után olyan rést, amely bárkiben felvetette volna a kérdezés gondolatát.
:48. Bence értette, mire gondol, és azt is értette, miért foglalkoztatta ez.
:49. Minden történeti kutatás hallgatólagos kánonfogalommal dolgozik.
:50. Az ember azt keresi, amit a hagyományozás jelentősként jelöl meg: birodalmakat, dinasztiákat, vallásokat, írással rendelkező nyelveket és olyan hordozórétegeket, amelyek ápolták az írást.
:51. Ami ezen a kánonon kívül esik, az nem réseként jelenik meg a tudatban.
:52. Egyáltalán nem jelenik meg.
:53. Ez nem jelenti azt, hogy a kutatók hanyagok vagy figyelmen kívül hagyják a hagyományokat.
:54. Azt jelenti, hogy minden tudományág a már ismertből építi fel a megismerési rácsát, és hogy ez a rács szerkezetileg vak arra, ami nem illik a hálószemeibe.
:55. Egy ilyen lelet áthalad a rácson anélkül, hogy fennakadna rajta, hacsak valaki véletlenül ki nem nyitja a rossz levéltári dobozt.
:56. A kéziratot végül közös tanulmányban mutatták be, óvatosan megfogalmazva, sok fenntartással ellátva.
:57. A reakciók jellegzetesen megosztottak voltak.
:58. A szakma egy része a leletet a kora középkori Duna-vidék kulturális kapcsolatainak lehetséges újraértékeléseként üdvözölte.
:59. Egy másik része kétségbe vonta a hitelességét, nem konkrét paleográfiai okokból, hanem abból a szerkezeti reflexből, hogy valami ennyire alapvető nem feküdhetett volna évtizedeken át észrevétlenül egy levéltári dobozban.
:60. Bence ezt az ellenvetést megvilágítónak találta, ha nem is a szándékolt értelemben.
:61. Hiszen pontosan ez volt a lényeg: észrevétlenül feküdt egy levéltári dobozban.
:62. Az a meggyőződés, hogy a jelentős dolgok érvényesülnek, hogy felismerik őket, hogy a kutatástörténet valamiféle természetes szelekcióként működik, amely a fontosat felszínre sodorja: ez a meggyőződés maga is az episztemikus vakság egyik formája volt.
:63. Az archívumok tele vannak olyan dolgokkal, amelyeket senki sem olvas.
:64. A múlt tele van olyan világokkal, amelyek után senki sem kutat, mert senki sem tudja, hogy kutatnia kellene.
:65. Bence a következő években intenzíven dolgozott a kéziraton.
:66. Megtanulta olvasni, nem teljesen, nem biztosan, de egyre inkább ráérezve a belső logikájára.
:67. Sajátos intellektuális tapasztalat volt közeledni egy olyan gondolatvilághoz, amely nem használt ismert koordináta-rendszert.
:68. Egy ilyen találkozást nem lehet felgyorsítani.
:69. El kell fogadni, hogy a megértés nem ott kezdődik, ahol az ember áll, hanem hogy előbb el kell mozdulnia, mielőtt tudná, merre.
:70. Ez nem a türelem metaforája.
:71. Ez annak pontos leírása, mit jelent az episztemikus kitágulás.
:72. Az ismeretlen ismeretlent nem lehet a saját tudás pereméről feltárni.
:73. Az embernek be kell mennie az ismeretlenbe, mielőtt egyáltalán megértené, mit nem tudott.
:74. A kézirat ma a Magyar Nemzeti Levéltárban található, konzerválva és digitalizálva.
:75. Kapott egy ideiglenes címet, egy jelzetbetűt és egy leltári számot.
:76. De szerzője még mindig nincs, és nyelve sincs: csak egy megnevezése van: Ismeretlen nyelv A, Kárpát-medence, kora középkor, lehetséges.
:77. A „lehetséges” szócska tudományosan korrekt, és egyben egy határ beismerése.
:78. Bence maga írta be a lehetségest a leltári kartonra.
:79. Ez volt a legpontosabb, amit mondani tudott, és nem volt elégedetlen vele.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:A kézirat - Das Manuskript
:1. A kéziratnak nem volt címe, nem voltak oldalszámai, nem volt szerzőneve. - Das Manuskript hatte keinen Titel, keine Seitenzahlen, keinen Verfassernamen.
:2. Csak kétszáznegyven oldal sűrűn teleírt papír volt egy savmentes levéltári dobozban, amely 1971-ben egy elhunyt bécsi orientalista hagyatékában bukkant fel, és azóta olvasatlanul maradt. - Nur zweihundertvierzig Seiten eng beschriebenes Papier in einer säurefreien Archivbox, die 1971 im Nachlass eines verstorbenen Wiener Orientalisten aufgetaucht und seitdem ungelesen geblieben war.
:3. Bence puszta véletlenből találta meg: egy egészen más férfi leveleit kereste, és a rossz dobozt nyitotta ki. - Bence hatte es durch reinen Zufall gefunden – er suchte nach Briefen eines ganz anderen Mannes und hatte die falsche Schachtel geöffnet.
:4. Ez az archívumokban gyakrabban történik meg, mint azt a kívülállók sejtik, és ritkán jelentős. - Das passiert in Archiven häufiger, als Außenstehende ahnen, und es ist selten bedeutsam.
:5. Ezúttal más volt. - Diesmal war es anders.
:6. Bence nem romantikus alkat volt, hanem paleográfus: olyan ember, aki kézírásokat elemez, datál, kontextusba helyez, és aki már régóta hozzászoktatta magát ahhoz, hogy a lelkesedéssel módszeresen bizalmatlan legyen. - Bence war kein Romantiker, er war Paläograf – jemand, der Handschriften analysiert, datiert, kontextualisiert, und der sich seit langem angewöhnt hatte, Aufregung methodisch zu misstrauen.
:7. Ennek ellenére három órával később még mindig ugyanannál az asztalnál ült. - Trotzdem saß er drei Stunden später noch immer am selben Tisch.
:8. A kézirat egy utazást írt le, ez volt az első dolog, ami kiderült. - Das Manuskript beschrieb eine Reise, das war das erste, was sich erschloss.
:9. Valaki bejárt egy útvonalat a délkeleti Kárpát-medencén keresztül, valószínűleg a kora középkorban, és közben szokatlan pontosságú megfigyeléseket rögzített. - Jemand hatte eine Route durch das südöstliche Karpatenbecken zurückgelegt, wahrscheinlich im frühen Mittelalter, und dabei Beobachtungen festgehalten, die von ungewöhnlicher Präzision waren.
:10. Topográfiai részleteket, népességbecsléseket, megjegyzéseket termesztési módszerekről, erődítmények leírásait. - Topografische Details, Populationsschätzungen, Notizen zu Anbaumethoden, Beschreibungen von Befestigungsanlagen.
:11. A zavarba ejtő nem a tartalom volt, hanem a szöveg hallgatólagos előfeltevése. - Das Verstörende war nicht der Inhalt, sondern die implizite Voraussetzung des Textes.
:12. A szerző nyilvánvalóan feltételezte, hogy olvasói tudják, miről beszél. - Der Verfasser setzte offensichtlich voraus, dass seine Leser wussten, wovon er sprach.
:13. Úgy nevezett meg helyneveket, mintha azok közismertek volnának, úgy utalt eseményekre, mintha ismertek volnának, olyan társadalmi szerkezetekre használt fogalmakat, amelyeket Bence egyetlen korabeli párhuzamos szövegből sem ismert. - Er nannte Ortsnamen, als wären sie geläufig, verwies auf Ereignisse, als wären sie bekannt, benutzte Begriffe für soziale Strukturen, die Bence in keinem zeitgenössischen Paralleltext kannte.
:14. Olyan volt, mintha az ember egy levelezést olvasna, amelyből csak az egyik oldal van meg, és az is csak töredékesen. - Es war, als läse man eine Korrespondenz, bei der man nur eine Seite des Austauschs besaß, und auch die nur fragmentarisch.
:15. Ami a szöveget végképp kiemelte az ismert hagyományozás keretéből, az maga a nyelv volt. - Was den Text vollends aus dem Rahmen bekannter Überlieferung hob, war die Sprache selbst.
:16. Nem tartozott azokhoz a nyelvekhez, amelyeket Bence ismert, pedig kilencet ismert. - Sie war keine der Sprachen, die Bence beherrschte – und er beherrschte ihrer neun.
:17. Olyan sem volt, amelyet a szakirodalomból ismert volna. - Sie war auch keine, die er aus der Sekundärliteratur kannte.
:18. Nem állt rokonságban a magyarral, nem a törökkel, nem a szláv szerkezetekkel, mégis voltak olyan vonásai, amelyek mindháromra utaltak, és ugyanakkor egyikhez sem illettek. - Sie war nicht verwandt mit dem Ungarischen, nicht mit dem Türkischen, nicht mit slawischen Strukturen, hatte aber Merkmale, die auf alle drei hindeuteten und gleichzeitig zu keinem passten.
:19. Bence lefényképezte az egész kéziratot, betekintést kért a hagyatéki aktákba, és este visszautazott Budapestre. - Bence fotografierte das gesamte Manuskript, beantragte Einsicht in die Nachlassakten und fuhr am Abend nach Budapest zurück.
:20. Rosszul aludt, nem izgalmában, hanem mert nem hagyta nyugodni egy módszertani kérdés. - Er schlief schlecht, nicht aus Aufregung, sondern weil ihn eine methodische Frage nicht losließ.
:21. Mit kezd az ember egy olyan lelettel, amelynek megítéléséhez hiányoznak az eszközök? - Was tut man mit einem Fund, für dessen Beurteilung die Werkzeuge fehlen?
:22. A szokásos válasz így hangzik: létrehozza az eszközöket. - Die übliche Antwort lautet: Man schafft die Werkzeuge.
:23. De ez a válasz feltételezi, hogy az ember tudja, milyen fajta eszköz hiányzik. - Aber diese Antwort setzt voraus, dass man weiß, welche Art von Werkzeug fehlt.
:24. Itt ez nem volt világos. - Hier war das nicht klar.
:25. A nyelvet nem lehetett osztályozni, mert nem volt összehasonlítási alap. - Man konnte die Sprache nicht klassifizieren, weil man keine Vergleichsbasis hatte.
:26. A szöveget nem lehetett datálni, mert a nyelvi kritériumok kudarcot vallottak, az anyagi támpontok pedig ellentmondásosak voltak. - Man konnte den Text nicht datieren, weil die sprachlichen Kriterien versagten und die materiellen Indizien widersprüchlich waren.
:27. A történelmi kontextust nem lehetett rekonstruálni, mert maga a szöveg volt az egyetlen tanúja egy világnak, amelyből egyébként látszólag semmi sem maradt fenn. - Man konnte den historischen Kontext nicht rekonstruieren, weil der Text selbst der einzige Zeuge einer Welt war, von der sonst nichts übrig geblieben zu sein schien.
:28. Ez ismeretelméletileg csapdás helyzet volt, és Bence ezt meg tudta nevezni. - Das war epistemisch eine vertrackte Situation, und Bence wusste das zu benennen.
:29. Ismerte az ismeretlen ismeretlen fogalmát az ismeretelméletből, de mindig inkább filozófiai aperçu-ként kezelte, azoknak a megfogalmazásoknak egyikeként, amelyeket az ember idéz, aztán félretesz. - Er kannte den Begriff des unbekannten Unbekannten aus der Erkenntnistheorie, hatte ihn aber immer als eher philosophisches Aperçu behandelt, als eine jener Formulierungen, die man zitiert und dann beiseitelegt.
:30. Most ott ült előtte, kétszáz oldal megsárgult papírban materializálódva. - Jetzt saß es vor ihm, materialisiert in zweihundert Seiten vergilbtem Papier.
:31. Egy civilizáció vagy legalábbis egy írást használó közösség, amelyről a kutatás nem tudta, hogy nem tud róla. - Eine Zivilisation oder zumindest eine schrifttragende Gemeinschaft, von der die Forschung nicht wusste, dass sie nicht wusste.
:32. Ez volt a döntő különbség egy közönséges kutatási hézaghoz képest. - Das war der entscheidende Unterschied zu einer gewöhnlichen Forschungslücke.
:33. Egy kutatási hézagnak vannak kontúrjai: az ember tudja, hogy a népvándorlás korának adatállománya a középső Duna-vidéken vékony, és dolgozik rajta. - Eine Forschungslücke hat Konturen – man weiß, dass die Datenlage zur Völkerwanderungszeit im mittleren Donauraum dünn ist, man arbeitet daran.
:34. Ennek itt nem voltak kontúrjai, mert senki sem ismerte a hiányzó dolog körvonalát. - Das hier hatte keine Konturen, weil niemand den Umriss des Fehlenden kannte.
:35. Nem volt olyan kutatási agenda, amely ezt a nyelvet kereste volna, mert senki sem tartotta lehetségesnek a létezését. - Es gab keine Forschungsagenda, die nach dieser Sprache gesucht hätte, weil niemand ihre Existenz für möglich gehalten hatte.
:36. Bence kapcsolatba lépett egy leideni kolléganővel, aki történeti kontaktlingvisztikára szakosodott. - Bence kontaktierte eine Kollegin in Leiden, die auf historische Kontaktlinguistik spezialisiert war.
:37. Eszter telefonon szkeptikus volt, e-mailben viszont kíváncsi lett, miután meglátta az első húsz oldal fénymásolatát. - Eszter war skeptisch am Telefon und neugierig per E-Mail, nachdem sie die ersten zwanzig Seiten in der Fotokopie gesehen hatte.
:38. Három héttel később Bécsben találkozott vele, és két napot ültek az eredeti kézirat mellett. - Sie traf ihn drei Wochen später in Wien, und sie saßen zwei Tage lang mit dem Originalmanuskript.
:39. Amit együtt kidolgoztak, nem fordítás és nem osztályozás volt, hanem a nemtudás kartográfiája. - Was sie gemeinsam erarbeiteten, war keine Übersetzung und keine Klassifikation, sondern eine Kartografie des Nichtwissens.
:40. Módszeresen leírták, mit feltételez a szöveg anélkül, hogy megmagyarázná, mely szerkezetek ismerhetők fel anélkül, hogy besorolhatók volnának, mely tudásterületeket kellene egyáltalán aktiválni ahhoz, hogy akár csak értelmes kérdéseket lehessen feltenni. - Sie beschrieben systematisch, was der Text voraussetzte ohne es zu erklären, welche Strukturen erkennbar waren ohne einordbar zu sein, welche Wissensbereiche überhaupt erst aktiviert werden müssten, um auch nur sinnvolle Fragen zu stellen.
:41. Szokatlan munka volt ez: olyan tudományos termelés, amely nem válaszokra, hanem a kérdések pontos megfogalmazására irányult. - Das war ungewohnte Arbeit – wissenschaftliche Produktion, die nicht auf Antworten, sondern auf die präzise Formulierung von Fragen zielte.
:42. Bizonyos értelemben a gondolkodás régészete volt. - In gewissem Sinne war es Archäologie des Denkens.
:43. Az ember nem tárgyak után ás, hanem azok után a kategóriák után, amelyek hiányoznak ahhoz, hogy tárgyakat felismerjen. - Man gräbt nicht nach Objekten, sondern nach den Kategorien, die fehlen, um Objekte zu erkennen.
:44. Eszter valamikor a második estén azt mondta, olyan érzése van, mintha egy olyan világ teljesen fennmaradt tanúsága előtt ülnének, amely olyan nyomtalanul tűnt el, hogy még a hiányát sem vették észre. - Eszter sagte irgendwann am zweiten Abend, dass sie das Gefühl habe, man sitze vor einem vollständig erhaltenen Zeugnis einer Welt, die so spurlos verschwunden sei, dass nicht einmal ihre Abwesenheit bemerkt worden war.
:45. Hozzátette, hogy tulajdonképpen ez a legijesztőbb lelet. - Das sei, fügte sie hinzu, eigentlich der erschreckendste Befund.
:46. Nem az, hogy valami eltűnt, mert ez a történelem normális esete. - Nicht dass etwas verschwunden sei – das ist der Normalfall der Geschichte.
:47. Hanem az, hogy a hiánya nem hagyott maga után olyan rést, amely bárkiben felvetette volna a kérdezés gondolatát. - Sondern dass seine Abwesenheit keine Lücke hinterlassen habe, die irgendjemanden auf die Idee gebracht hätte zu fragen.
:48. Bence értette, mire gondol, és azt is értette, miért foglalkoztatta ez. - Bence verstand, was sie meinte, und er verstand auch, warum ihn das beschäftigte.
:49. Minden történeti kutatás hallgatólagos kánonfogalommal dolgozik. - Alle historische Forschung operiert mit einem impliziten Kanonbegriff.
:50. Az ember azt keresi, amit a hagyományozás jelentősként jelöl meg: birodalmakat, dinasztiákat, vallásokat, írással rendelkező nyelveket és olyan hordozórétegeket, amelyek ápolták az írást. - Man sucht nach dem, was in der Überlieferung als bedeutsam markiert ist – Reiche, Dynastien, Religionen, Sprachen mit Schrift und mit Trägerschichten, die Schrift pflegten.
:51. Ami ezen a kánonon kívül esik, az nem réseként jelenik meg a tudatban. - Was außerhalb dieses Kanons liegt, taucht nicht als Lücke im Bewusstsein auf.
:52. Egyáltalán nem jelenik meg. - Es taucht gar nicht auf.
:53. Ez nem jelenti azt, hogy a kutatók hanyagok vagy figyelmen kívül hagyják a hagyományokat. - Das bedeutet nicht, dass Forscher nachlässig sind oder Überlieferungen ignorieren.
:54. Azt jelenti, hogy minden tudományág a már ismertből építi fel a megismerési rácsát, és hogy ez a rács szerkezetileg vak arra, ami nem illik a hálószemeibe. - Es bedeutet, dass jede Disziplin ihr Erkenntnisraster aus dem aufbaut, was sie bereits weiß, und dass dieses Raster strukturell blind ist für das, was nicht in seine Maschen passt.
:55. Egy ilyen lelet áthalad a rácson anélkül, hogy fennakadna rajta, hacsak valaki véletlenül ki nem nyitja a rossz levéltári dobozt. - Ein Fund wie dieser durchquert das Raster, ohne hängen zu bleiben – es sei denn, jemand öffnet zufällig die falsche Archivschachtel.
:56. A kéziratot végül közös tanulmányban mutatták be, óvatosan megfogalmazva, sok fenntartással ellátva. - Das Manuskript wurde schließlich in einem gemeinsamen Aufsatz vorgestellt, vorsichtig formuliert, mit vielen Vorbehalten versehen.
:57. A reakciók jellegzetesen megosztottak voltak. - Die Reaktionen waren charakteristisch gespalten.
:58. A szakma egy része a leletet a kora középkori Duna-vidék kulturális kapcsolatainak lehetséges újraértékeléseként üdvözölte. - Ein Teil des Faches begrüßte den Fund als mögliche Neubewertung der Kulturkontakte im frühmittelalterlichen Donauraum.
:59. Egy másik része kétségbe vonta a hitelességét, nem konkrét paleográfiai okokból, hanem abból a szerkezeti reflexből, hogy valami ennyire alapvető nem feküdhetett volna évtizedeken át észrevétlenül egy levéltári dobozban. - Ein anderer Teil zweifelte an der Authentizität, nicht aus konkreten paläografischen Gründen, sondern aus dem strukturellen Reflex, dass etwas so Grundlegendes nicht über Jahrzehnte hätte unbemerkt in einer Archivbox liegen können.
:60. Bence ezt az ellenvetést megvilágítónak találta, ha nem is a szándékolt értelemben. - Bence fand diesen Einwand erhellend, wenn auch nicht im intendierten Sinn.
:61. Hiszen pontosan ez volt a lényeg: észrevétlenül feküdt egy levéltári dobozban. - Denn genau das war ja die Pointe: Es hatte unbemerkt in einer Archivbox gelegen.
:62. Az a meggyőződés, hogy a jelentős dolgok érvényesülnek, hogy felismerik őket, hogy a kutatástörténet valamiféle természetes szelekcióként működik, amely a fontosat felszínre sodorja: ez a meggyőződés maga is az episztemikus vakság egyik formája volt. - Die Überzeugung, dass Bedeutsames sich durchsetzt, dass es erkannt wird, dass die Forschungsgeschichte eine Art natürlicher Selektion darstellt, die das Wichtige nach oben spült – diese Überzeugung war selbst eine Form von epistemischer Blindheit.
:63. Az archívumok tele vannak olyan dolgokkal, amelyeket senki sem olvas. - Archive sind voll von Dingen, die niemand liest.
:64. A múlt tele van olyan világokkal, amelyek után senki sem kutat, mert senki sem tudja, hogy kutatnia kellene. - Die Vergangenheit ist voll von Welten, nach denen niemand sucht, weil niemand weiß, dass er suchen sollte.
:65. Bence a következő években intenzíven dolgozott a kéziraton. - Bence arbeitete die folgenden Jahre intensiv an dem Manuskript.
:66. Megtanulta olvasni, nem teljesen, nem biztosan, de egyre inkább ráérezve a belső logikájára. - Er lernte, es zu lesen – nicht vollständig, nicht sicher, aber zunehmend mit einem Gefühl für seine innere Logik.
:67. Sajátos intellektuális tapasztalat volt közeledni egy olyan gondolatvilághoz, amely nem használt ismert koordináta-rendszert. - Es war eine eigentümliche intellektuelle Erfahrung, einer Denkwelt entgegenzukommen, die kein bekanntes Koordinatensystem benutzte.
:68. Egy ilyen találkozást nem lehet felgyorsítani. - Man kann eine solche Begegnung nicht beschleunigen.
:69. El kell fogadni, hogy a megértés nem ott kezdődik, ahol az ember áll, hanem hogy előbb el kell mozdulnia, mielőtt tudná, merre. - Man muss akzeptieren, dass das Verstehen nicht dort beginnt, wo man steht, sondern dass man sich erst bewegen muss, bevor man weiß, wohin.
:70. Ez nem a türelem metaforája. - Das ist keine Metapher für Geduld.
:71. Ez annak pontos leírása, mit jelent az episztemikus kitágulás. - Es ist eine präzise Beschreibung dessen, was epistemische Erweiterung bedeutet.
:72. Az ismeretlen ismeretlent nem lehet a saját tudás pereméről feltárni. - Das unbekannte Unbekannte lässt sich nicht vom Rand des eigenen Wissens aus erschließen.
:73. Az embernek be kell mennie az ismeretlenbe, mielőtt egyáltalán megértené, mit nem tudott. - Man muss ins Unbekannte hineingehen, bevor man überhaupt versteht, was man nicht wusste.
:74. A kézirat ma a Magyar Nemzeti Levéltárban található, konzerválva és digitalizálva. - Das Manuskript liegt heute im Ungarischen Nationalarchiv, konserviert und digitalisiert.
:75. Kapott egy ideiglenes címet, egy jelzetbetűt és egy leltári számot. - Es hat einen vorläufigen Titel bekommen, einen Signaturbuchstaben und eine Inventarnummer.
:76. De szerzője még mindig nincs, és nyelve sincs: csak egy megnevezése van: Ismeretlen nyelv A, Kárpát-medence, kora középkor, lehetséges. - Aber einen Verfasser hat es noch immer nicht, und eine Sprache auch nicht – nur eine Bezeichnung: Unbekannte Sprache A, Karpatenbecken, frühes Mittelalter, möglicherweise.
:77. A „lehetséges” szócska tudományosan korrekt, és egyben egy határ beismerése. - Das Wörtchen möglicherweise ist wissenschaftlich korrekt und zugleich das Eingeständnis einer Grenze.
:78. Bence maga írta be a lehetségest a leltári kartonra. - Bence hat das Möglicherweise selbst in die Inventarkarte geschrieben.
:79. Ez volt a legpontosabb, amit mondani tudott, és nem volt elégedetlen vele. - Es war das Präziseste, was er sagen konnte, und er war nicht unzufrieden damit.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Das Manuskript
:1. Das Manuskript hatte keinen Titel, keine Seitenzahlen, keinen Verfassernamen.
:2. Nur zweihundertvierzig Seiten eng beschriebenes Papier in einer säurefreien Archivbox, die 1971 im Nachlass eines verstorbenen Wiener Orientalisten aufgetaucht und seitdem ungelesen geblieben war.
:3. Bence hatte es durch reinen Zufall gefunden – er suchte nach Briefen eines ganz anderen Mannes und hatte die falsche Schachtel geöffnet.
:4. Das passiert in Archiven häufiger, als Außenstehende ahnen, und es ist selten bedeutsam.
:5. Diesmal war es anders.
:6. Bence war kein Romantiker, er war Paläograf – jemand, der Handschriften analysiert, datiert, kontextualisiert, und der sich seit langem angewöhnt hatte, Aufregung methodisch zu misstrauen.
:7. Trotzdem saß er drei Stunden später noch immer am selben Tisch.
:8. Das Manuskript beschrieb eine Reise, das war das erste, was sich erschloss.
:9. Jemand hatte eine Route durch das südöstliche Karpatenbecken zurückgelegt, wahrscheinlich im frühen Mittelalter, und dabei Beobachtungen festgehalten, die von ungewöhnlicher Präzision waren.
:10. Topografische Details, Populationsschätzungen, Notizen zu Anbaumethoden, Beschreibungen von Befestigungsanlagen.
:11. Das Verstörende war nicht der Inhalt, sondern die implizite Voraussetzung des Textes.
:12. Der Verfasser setzte offensichtlich voraus, dass seine Leser wussten, wovon er sprach.
:13. Er nannte Ortsnamen, als wären sie geläufig, verwies auf Ereignisse, als wären sie bekannt, benutzte Begriffe für soziale Strukturen, die Bence in keinem zeitgenössischen Paralleltext kannte.
:14. Es war, als läse man eine Korrespondenz, bei der man nur eine Seite des Austauschs besaß, und auch die nur fragmentarisch.
:15. Was den Text vollends aus dem Rahmen bekannter Überlieferung hob, war die Sprache selbst.
:16. Sie war keine der Sprachen, die Bence beherrschte – und er beherrschte ihrer neun.
:17. Sie war auch keine, die er aus der Sekundärliteratur kannte.
:18. Sie war nicht verwandt mit dem Ungarischen, nicht mit dem Türkischen, nicht mit slawischen Strukturen, hatte aber Merkmale, die auf alle drei hindeuteten und gleichzeitig zu keinem passten.
:19. Bence fotografierte das gesamte Manuskript, beantragte Einsicht in die Nachlassakten und fuhr am Abend nach Budapest zurück.
:20. Er schlief schlecht, nicht aus Aufregung, sondern weil ihn eine methodische Frage nicht losließ.
:21. Was tut man mit einem Fund, für dessen Beurteilung die Werkzeuge fehlen?
:22. Die übliche Antwort lautet: Man schafft die Werkzeuge.
:23. Aber diese Antwort setzt voraus, dass man weiß, welche Art von Werkzeug fehlt.
:24. Hier war das nicht klar.
:25. Man konnte die Sprache nicht klassifizieren, weil man keine Vergleichsbasis hatte.
:26. Man konnte den Text nicht datieren, weil die sprachlichen Kriterien versagten und die materiellen Indizien widersprüchlich waren.
:27. Man konnte den historischen Kontext nicht rekonstruieren, weil der Text selbst der einzige Zeuge einer Welt war, von der sonst nichts übrig geblieben zu sein schien.
:28. Das war epistemisch eine vertrackte Situation, und Bence wusste das zu benennen.
:29. Er kannte den Begriff des unbekannten Unbekannten aus der Erkenntnistheorie, hatte ihn aber immer als eher philosophisches Aperçu behandelt, als eine jener Formulierungen, die man zitiert und dann beiseitelegt.
:30. Jetzt saß es vor ihm, materialisiert in zweihundert Seiten vergilbtem Papier.
:31. Eine Zivilisation oder zumindest eine schrifttragende Gemeinschaft, von der die Forschung nicht wusste, dass sie nicht wusste.
:32. Das war der entscheidende Unterschied zu einer gewöhnlichen Forschungslücke.
:33. Eine Forschungslücke hat Konturen – man weiß, dass die Datenlage zur Völkerwanderungszeit im mittleren Donauraum dünn ist, man arbeitet daran.
:34. Das hier hatte keine Konturen, weil niemand den Umriss des Fehlenden kannte.
:35. Es gab keine Forschungsagenda, die nach dieser Sprache gesucht hätte, weil niemand ihre Existenz für möglich gehalten hatte.
:36. Bence kontaktierte eine Kollegin in Leiden, die auf historische Kontaktlinguistik spezialisiert war.
:37. Eszter war skeptisch am Telefon und neugierig per E-Mail, nachdem sie die ersten zwanzig Seiten in der Fotokopie gesehen hatte.
:38. Sie traf ihn drei Wochen später in Wien, und sie saßen zwei Tage lang mit dem Originalmanuskript.
:39. Was sie gemeinsam erarbeiteten, war keine Übersetzung und keine Klassifikation, sondern eine Kartografie des Nichtwissens.
:40. Sie beschrieben systematisch, was der Text voraussetzte ohne es zu erklären, welche Strukturen erkennbar waren ohne einordbar zu sein, welche Wissensbereiche überhaupt erst aktiviert werden müssten, um auch nur sinnvolle Fragen zu stellen.
:41. Das war ungewohnte Arbeit – wissenschaftliche Produktion, die nicht auf Antworten, sondern auf die präzise Formulierung von Fragen zielte.
:42. In gewissem Sinne war es Archäologie des Denkens.
:43. Man gräbt nicht nach Objekten, sondern nach den Kategorien, die fehlen, um Objekte zu erkennen.
:44. Eszter sagte irgendwann am zweiten Abend, dass sie das Gefühl habe, man sitze vor einem vollständig erhaltenen Zeugnis einer Welt, die so spurlos verschwunden sei, dass nicht einmal ihre Abwesenheit bemerkt worden war.
:45. Das sei, fügte sie hinzu, eigentlich der erschreckendste Befund.
:46. Nicht dass etwas verschwunden sei – das ist der Normalfall der Geschichte.
:47. Sondern dass seine Abwesenheit keine Lücke hinterlassen habe, die irgendjemanden auf die Idee gebracht hätte zu fragen.
:48. Bence verstand, was sie meinte, und er verstand auch, warum ihn das beschäftigte.
:49. Alle historische Forschung operiert mit einem impliziten Kanonbegriff.
:50. Man sucht nach dem, was in der Überlieferung als bedeutsam markiert ist – Reiche, Dynastien, Religionen, Sprachen mit Schrift und mit Trägerschichten, die Schrift pflegten.
:51. Was außerhalb dieses Kanons liegt, taucht nicht als Lücke im Bewusstsein auf.
:52. Es taucht gar nicht auf.
:53. Das bedeutet nicht, dass Forscher nachlässig sind oder Überlieferungen ignorieren.
:54. Es bedeutet, dass jede Disziplin ihr Erkenntnisraster aus dem aufbaut, was sie bereits weiß, und dass dieses Raster strukturell blind ist für das, was nicht in seine Maschen passt.
:55. Ein Fund wie dieser durchquert das Raster, ohne hängen zu bleiben – es sei denn, jemand öffnet zufällig die falsche Archivschachtel.
:56. Das Manuskript wurde schließlich in einem gemeinsamen Aufsatz vorgestellt, vorsichtig formuliert, mit vielen Vorbehalten versehen.
:57. Die Reaktionen waren charakteristisch gespalten.
:58. Ein Teil des Faches begrüßte den Fund als mögliche Neubewertung der Kulturkontakte im frühmittelalterlichen Donauraum.
:59. Ein anderer Teil zweifelte an der Authentizität, nicht aus konkreten paläografischen Gründen, sondern aus dem strukturellen Reflex, dass etwas so Grundlegendes nicht über Jahrzehnte hätte unbemerkt in einer Archivbox liegen können.
:60. Bence fand diesen Einwand erhellend, wenn auch nicht im intendierten Sinn.
:61. Denn genau das war ja die Pointe: Es hatte unbemerkt in einer Archivbox gelegen.
:62. Die Überzeugung, dass Bedeutsames sich durchsetzt, dass es erkannt wird, dass die Forschungsgeschichte eine Art natürlicher Selektion darstellt, die das Wichtige nach oben spült – diese Überzeugung war selbst eine Form von epistemischer Blindheit.
:63. Archive sind voll von Dingen, die niemand liest.
:64. Die Vergangenheit ist voll von Welten, nach denen niemand sucht, weil niemand weiß, dass er suchen sollte.
:65. Bence arbeitete die folgenden Jahre intensiv an dem Manuskript.
:66. Er lernte, es zu lesen – nicht vollständig, nicht sicher, aber zunehmend mit einem Gefühl für seine innere Logik.
:67. Es war eine eigentümliche intellektuelle Erfahrung, einer Denkwelt entgegenzukommen, die kein bekanntes Koordinatensystem benutzte.
:68. Man kann eine solche Begegnung nicht beschleunigen.
:69. Man muss akzeptieren, dass das Verstehen nicht dort beginnt, wo man steht, sondern dass man sich erst bewegen muss, bevor man weiß, wohin.
:70. Das ist keine Metapher für Geduld.
:71. Es ist eine präzise Beschreibung dessen, was epistemische Erweiterung bedeutet.
:72. Das unbekannte Unbekannte lässt sich nicht vom Rand des eigenen Wissens aus erschließen.
:73. Man muss ins Unbekannte hineingehen, bevor man überhaupt versteht, was man nicht wusste.
:74. Das Manuskript liegt heute im Ungarischen Nationalarchiv, konserviert und digitalisiert.
:75. Es hat einen vorläufigen Titel bekommen, einen Signaturbuchstaben und eine Inventarnummer.
:76. Aber einen Verfasser hat es noch immer nicht, und eine Sprache auch nicht – nur eine Bezeichnung: Unbekannte Sprache A, Karpatenbecken, frühes Mittelalter, möglicherweise.
:77. Das Wörtchen möglicherweise ist wissenschaftlich korrekt und zugleich das Eingeständnis einer Grenze.
:78. Bence hat das Möglicherweise selbst in die Inventarkarte geschrieben.
:79. Es war das Präziseste, was er sagen konnte, und er war nicht unzufrieden damit.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 12a
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2026-05-18T16:38:37Z
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=== 1 ===
:A régi ház
:1. A vonat, amely azon a novemberi estén visszavitte Ivan Petrovicsot gyermekkora városába, nem késett.
:2. Ez különösnek tűnt neki, mintha a pontosság tapintatlanság volna, annak a kis haladéknak a megtagadása, amelyet titokban kívánt magának.
:3. Az út utolsó húsz percében egyenesen ült, és nem olvasott.
:4. Tekintete az ablaküvegre szegeződött, amelyen az elővárosok fényei hosszú sárga csíkokká húzódtak, amelyek semmit sem jelentettek, és éppen ezért nehéz volt elviselni őket.
:5. Anyja halála óta, amelynek híre három héttel korábban táviratban érte utol, miközben egy idegen város konyhájában ült, és olyan munkára várt, amely nem jött, az volt az érzése, hogy valamilyen mozgásban van.
:6. Ezt a mozgást sem meg nem állította, sem igazán el nem kezdte.
:7. A ház még állt, amit ő nem vett magától értetődőnek.
:8. Ha megkérdezték volna, azt azonban nem tudta volna megmondani, mit várt helyette.
:9. A hársfa, amely gyermekkora nyarain olyan magasra nőtt, hogy mögötte már nem lehetett látni a tetőt, a novemberi évek alatt veszített valamit az önérvényesítő erejéből.
:10. Most áttetsző vázként állt a homlokzat előtt, amely a sötétségben nem annyira szürkének hatott, mint inkább egyszerűen távollévőnek.
:11. A kulcs, amelyet a jegyző egy borítékban küldött el neki, amely tartalmáról semmit sem árult el, nem illett a zárba, ahogy ezt a második próbálkozás után megállapította.
:12. Miközben az esőben állt a zárt ajtó előtt, és a kulcsot nézte, mintha a hosszabb szemlélés megváltoztathatná a helyzetet, világossá vált számára, hogy valaki valamikor úgy döntött, kicseréli a zárat, anélkül hogy ez a döntés bármilyen formában utat talált volna hozzá.
:13. A kamra ablaka a ház oldalán, amely, ha az ember alulról megnyomta a megviselt keretet, befelé engedett, még mindig ugyanaz az ablak volt, mint húsz évvel ezelőtt.
:14. Ivan átmászott rajta annak távolságtartó otthonosságával, aki egy olyan testen cselekszik, amelyre hite szerint már régen nincs többé igénye.
:15. Odabent nem volt olyan hideg, mint félt tőle, de az a hideg, amely ott volt, nehezebb hideg volt, mert semmi köze nem volt a hőmérséklethez.
:16. Ott ült a függőlámpa csendjében, a harmat egyenletességében, amely a lyukas tetőgerendáról a cinkvödörbe csöpögött.
:17. Ivan leült az asztalhoz, amelynél anyja harminc éven át ült.
:18. Olyan sokáig ült ott, amíg a vödörbe hulló csöpögés már nem zavarta.
:19. A nő, aki a második estén kopogott, olyan ember nyugodt nyomatékával lépett be a házba, akit ugyan nem vártak, de mégis tudja, hogy jó helyen van.
:20. Ez Ivant, aki ajtót nyitott neki, nem ingerelte, hanem inkább megkönnyebbítette olyan módon, amelyet nem akart megmagyarázni magának.
:21. Katja Mihajlovna, harminckét éves, könyvtáros, tizenöt éve szomszéd, letette a befőttesüveget és a virágos kendőbe csavart kenyeret az asztalra, mintha magától értetődő tárgyak volnának egy magától értetődő helyen.
:22. Leült a kályhapadra, kabátban, és úgy ült ott, mintha bármelyik pillanatban újra felállhatna, de úgy is, mintha semmi szándéka nem volna ezt tenni.
:23. Nem beszélt sokat, és amit mondott, úgy volt megfogalmazva, hogy az ember észrevette, nem készítette elő magának.
:24. Ez paradox módon oda vezetett, hogy pontosabban hangzott, mint bármi előre elrendezett.
:25. A bátyja, Dmitrij, mondta egyszer, miközben kinézett az ablakon, amelyen az eső csíkokban gyűlt össze, tíz évvel ezelőtt októberben az első reggeli vonattal Moszkvába utazott.
:26. Egy kis utazótáskával ment el, amelyet egy szomszédtól kért kölcsön.
:27. Azzal az ígérettel ment el, hogy írni fog, amint lesz címe, ami akkor teljesen hihetően hangzó megfogalmazás volt.
:28. Ezt olyan hangon mondta, amelyben nem volt keserűség, mert a keserűség az elvárás valamely formáját feltételezi.
:29. Katja, úgy tűnt Ivannak, nem tette le az elvárást, hanem egyszerűen elfelejtette, hová tette, ami végül ugyanarra megy ki, de más érzés.
:30. Ivan mondhatott volna valamit, de minden, ami eszébe jutott, vagy túl keveset, vagy túl sokat nyomott volna.
:31. Így hát hallgatott, a szamovár zümmögött, és ez elég volt.
:32. A következő napokban Ivan kiürítette a házat, nem az elintézés buzgalmával, hanem annak taktikus lassúságával, aki azért végez el egy feladatot, mert nincs alternatívája.
:33. De nem volt hajlandó megengedni ennek a feladatnak, hogy gyorsabban haladjon, mint ő maga.
:34. Talált dolgokat, amelyeket ismert, és dolgokat, amelyeket még soha nem látott.
:35. A különbség nem mindig volt olyan jelentős, mint remélte: néha egy idegen dolog kevésbé volt fájdalmas, mint egy ismerős, mert az ismerős igényt támasztott, amely elől az idegen kitért.
:36. Egy fénykép az anyját mutatta egy nyáron, amelyet nem tudott elhelyezni, olyan arckifejezéssel, amelyet életében soha nem hitt volna el neki.
:37. Nem volt boldognak mondható a szó teljes értelmében, de olyan békében volt, amelyet nem kiharcoltak, hanem megtaláltak, valahol egy kerti padon egy már nem rekonstruálható júliusban.
:38. A fényképet az ablakpárkányra állította, mert az ablakpárkány a legőszintébb hely egy házban.
:39. Nem megőrzés és nem kidobás, hanem egy megoldatlan kérdés beismerése.
:40. Katja minden este eljött, és látogatásai megbeszélés nélkül olyan formába rendeződtek, amelyet egyikük sem nevezett volna meg.
:41. Mindketten ösztönösen tiszteletben tartották ezt a formát, úgy, ahogy az ember tiszteletben tart egy pallót, amely úgy néz ki, mintha éppen még elbírná a saját súlyát.
:42. Beszéltek a házról, a télről, a könyvtárról, amelyben évek óta ugyanaz a tizenkét olvasó ugyanazokat a könyveket kölcsönözte ki.
:43. Néha a gyerekkorukról is beszéltek, amelyet ugyanabban a városban töltöttek el anélkül, hogy valaha találkoztak volna, amit mindketten teljesen normális lehetetlenségnek tartottak.
:44. Ivan a harmadik éjszakán négy óra tájban felébredt, anélkül hogy tudta volna, miért.
:45. Ez ritkán fordult elő vele, mert különben ő maga volt az alvás, ahogy egyszer olvasta, hogy vannak ilyen emberek: egyszerű és alapos, átmenetek nélkül.
:46. A hang, amely felébresztette, vagy egy állat volt, vagy maga a ház, amely a hidegben dolgozott.
:47. Felkelt anélkül, hogy ellene döntött volna, a hálóingére húzta a kabátját, és a sötét folyosón át kiment.
:48. Katja a hátsó kertben ült a régi kútnál, a falazott peremen, amelyen nyáron gaz nőtt, arcát mindkét kezébe temetve.
:49. A válla sem felhúzva nem volt, sem le nem ereszkedett, hanem olyan tartásban állt, amely valahol a kimerültség és a koncentráció között volt, mintha olyan munkát végezne, amelyhez nincs szükség kézre.
:50. Ivan leült mellé, kérdés nélkül, vigasztalás nélkül, anélkül hogy úgy tett volna, mintha bármi magyarázatra szorulna.
:51. Ez volt a leghelyesebb dolog, amit ebben a városban érkezése óta tett.
:52. A kert csendes volt, a levegő metszően tiszta.
:53. Fölöttük olyan sötét és üres ég állt, hogy nem engedett meg metaforákat.
:54. Egy olyan idő után, amelyet nem lehetett percekben mérni, Katja azt mondta, hogy a várakozás megszűnt, mégpedig nem döntésként, hanem állapotként.
:55. Ezt az állapotot egy napon úgy találta ott, mint egy széket, amely mindig is ott állt, mielőtt az ember észrevette volna.
:56. De a várakozás megszűnése, tette hozzá, nem megérkezés.
:57. Mert a megérkezés feltételezi, hogy az ember valahonnan elindult, és éppen ez a bizonyosság hiányzik neki tíz éve.
:58. Ivan egyetlen lángnál két cigarettára gyújtott rá, és az egyiket neki adta.
:59. A közös hallgatásban dohányoztak, amely nem vigasz volt és nem megoldás, hanem jelenlét, és néha a jelenlét a legpontosabb forma, amelyben az ember elmondhatja valakinek, hogy nem tűnt el.
:60. Elutazása reggelén, miután a bőrönd már becsomagolva állt az ajtónál, és a csészék a csepegtetőn feküdtek, mint egy lezárt kijelentés, Ivan lement a pincébe, és egy tekercs tapétával tért vissza.
:61. Egy polc mögött találta: halvány, az idő által bézsbe fakított virágfonadék volt 1987-ből.
:62. A papír olyan törékeny volt, hogy hüvelykujja nyomása alatt repedéseket képzett, mint a jég, amely még nem ismeri a saját vastagságát.
:63. Bevitte a tekercset a gyerekszobába, és gondolkodás nélkül, cselekvési terv nélkül, valamint anélkül, hogy valaha is szándékában állt volna megítélni az eredményt, elkezdte kicserélni a régi gyerekágy fölötti hosszú, szakadt csíkot.
:64. Ezt megtette, noha a minta már nem illett ahhoz, ami jobbról és balról a falon tapadt.
:65. Megtette, noha a hígított ragasztó, amelyet egy zacskó maradékából kevert ki, túl kevéssé tapadt ahhoz, hogy a törékeny papírt tartósan megtartsa.
:66. Hasznon túli cselekedet volt.
:67. De éppen ez adott neki olyan fajta integritást, amelyet hasznos cselekedetek ritkán érnek el.
:68. Katja két csészével jelent meg, amelyeket az ablakpárkányra tett anélkül, hogy belépett volna.
:69. Úgy hatott, mintha még nem volna biztos benne, hogy ez a reggel olyan reggel-e, amelybe be kell lépni, vagy olyan, amelytől távolságot kell tartani.
:70. Egymásra néztek, és ebben a tekintetben minden, amit el lehetett volna mondani, abban a formában volt távol, amely a legvilágosabban mutatja, hogy az ember nem fogja kimondani.
:71. Nem volt mosoly, amely kisebbé tette volna, nem volt szó, amely leegyszerűsítette volna, nem volt búcsú, amely úgy tett volna, mintha vég volna.
:72. Ivan elejtette a tapétatekercset, felvette a kabátját és a táskáját, és kilépett az ajtón a novemberi reggelbe.
:73. A novemberi reggel olyan szürke és olyan egyenletes volt, hogy nem adott irányt, csak mozgást.
:74. Elindult a pályaudvar felé vezető úton, amelyet vakon is végig tudott volna menni, és nem fordult hátra.
:75. Nem hidegségből tette, és nem elszántságból, hanem mert megértette, hogy a hátrafordulás ebben az esetben nem emlékezés, hanem kétely lett volna.
:76. A kételyre az egész úton tudatosan nem hagyott magának időt.
:77. A peron majdnem üres volt, a vonat már készen állt, és Ivan felszállt, majd helyet talált az ablaknál, a megfelelő oldalon.
:78. Nem azért választotta ezt a helyet, mert azt tervezte, hogy még egyszer látni fogja a házat, hanem mert tudta, hogy látni fogja.
:79. Látná, akár melyik oldalon ülne is, és ezzel a tudással nyugodtan akart szembenézni.
:80. Amikor a vonat lassan elindult, a tető felbukkant az utolsó fák között, egy pillanatra, nem tovább.
:81. Aztán azonnal újra eltűnt a ködben, amely azon a reggelen olyan sűrű volt, hogy úgy nézett ki, mint egy döntés.
:82. Katja még a kerítés előtt állt, kezét kissé felemelve, majd leengedte olyan mozdulattal, amely sem búcsú nem volt, sem köszönés.
:83. Egy tény csendes feljegyzése volt: hogy valami volt, egészen biztosan, még ha sem ő, sem Ivan nem tudta volna megmondani, mi is volt pontosan.
:84. Ott maradt állva, amíg a vonatot már nem lehetett hallani, aztán megfordult, és visszament a házba.
:85. Nem lassan ment és nem gyorsan, hanem annak lépéshosszával, aki nem tudja, mi várja odabent, de azt sem várja, hogy valami olyan lesz, ami meglepi, és aki ezzel, mindezek után, egészen jól együtt tud élni.
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:A régi ház - Das alte Haus
:1. A vonat, amely azon a novemberi estén visszavitte Ivan Petrovicsot gyermekkora városába, nem késett. - Der Zug, der Iwan Petrowitsch an jenem Novemberabend in die Stadt seiner Kindheit zurückbrachte, hatte keine Verspätung.
:2. Ez különösnek tűnt neki, mintha a pontosság tapintatlanság volna, annak a kis haladéknak a megtagadása, amelyet titokban kívánt magának. - Das kam ihm seltsam vor, als wäre die Pünktlichkeit eine Taktlosigkeit, eine Verweigerung des kleinen Aufschubs, den er sich insgeheim gewünscht hatte.
:3. Az út utolsó húsz percében egyenesen ült, és nem olvasott. - Er saß die letzten zwanzig Minuten der Fahrt aufrecht und ohne zu lesen.
:4. Tekintete az ablaküvegre szegeződött, amelyen az elővárosok fényei hosszú sárga csíkokká húzódtak, amelyek semmit sem jelentettek, és éppen ezért nehéz volt elviselni őket. - Sein Blick war auf die Scheibe gerichtet, auf der sich die Lichter der Vororte zu langen gelben Strichen zogen, die nichts bedeuteten und genau deshalb schwer zu ertragen waren.
:5. Anyja halála óta, amelynek híre három héttel korábban táviratban érte utol, miközben egy idegen város konyhájában ült, és olyan munkára várt, amely nem jött, az volt az érzése, hogy valamilyen mozgásban van. - Seit dem Tod seiner Mutter, der ihn vor drei Wochen per Telegramm erreicht hatte, während er in einer Küche in einer fremden Stadt saß und auf Arbeit wartete, die nicht kam, hatte er das Gefühl gehabt, sich in einer Bewegung zu befinden.
:6. Ezt a mozgást sem meg nem állította, sem igazán el nem kezdte. - Diese Bewegung hatte er weder angehalten noch wirklich begonnen.
:7. A ház még állt, amit ő nem vett magától értetődőnek. - Das Haus stand noch, was er sich nicht selbstverständlich vorgestellt hatte.
:8. Ha megkérdezték volna, azt azonban nem tudta volna megmondani, mit várt helyette. - Wenn man ihn gefragt hätte, hätte er allerdings nicht sagen können, was er stattdessen erwartet hatte.
:9. A hársfa, amely gyermekkora nyarain olyan magasra nőtt, hogy mögötte már nem lehetett látni a tetőt, a novemberi évek alatt veszített valamit az önérvényesítő erejéből. - Die Linde, die im Sommer seiner Kindheit so hoch gewachsen war, dass man das Dach dahinter nicht mehr sehen konnte, hatte in den Novemberjahren etwas von ihrer Behauptungskraft verloren.
:10. Most áttetsző vázként állt a homlokzat előtt, amely a sötétségben nem annyira szürkének hatott, mint inkább egyszerűen távollévőnek. - Sie stand nun als transparentes Gerüst vor der Fassade, die in der Dunkelheit weniger grau wirkte als schlicht abwesend.
:11. A kulcs, amelyet a jegyző egy borítékban küldött el neki, amely tartalmáról semmit sem árult el, nem illett a zárba, ahogy ezt a második próbálkozás után megállapította. - Der Schlüssel, den der Notar ihm in einem Umschlag übersandt hatte, der nach seinem Inhalt nichts ankündigte, passte nicht, wie er nach dem zweiten Versuch feststellte.
:12. Miközben az esőben állt a zárt ajtó előtt, és a kulcsot nézte, mintha a hosszabb szemlélés megváltoztathatná a helyzetet, világossá vált számára, hogy valaki valamikor úgy döntött, kicseréli a zárat, anélkül hogy ez a döntés bármilyen formában utat talált volna hozzá. - Während er im Regen vor der verschlossenen Tür stand und den Schlüssel betrachtete, als könnte eine längere Betrachtung die Situation verändern, wurde ihm klar, dass irgendjemand irgendwann beschlossen hatte, das Schloss auszutauschen, ohne dass dieser Beschluss in irgendeiner Form seinen Weg zu ihm gefunden hatte.
:13. A kamra ablaka a ház oldalán, amely, ha az ember alulról megnyomta a megviselt keretet, befelé engedett, még mindig ugyanaz az ablak volt, mint húsz évvel ezelőtt. - Das Fenster der Vorratskammer auf der Seite des Hauses, das sich, wenn man von unten gegen den verwitterten Rahmen drückte, nach innen geben ließ, war noch immer dasselbe Fenster wie vor zwanzig Jahren.
:14. Ivan átmászott rajta annak távolságtartó otthonosságával, aki egy olyan testen cselekszik, amelyre hite szerint már régen nincs többé igénye. - Iwan kletterte hindurch mit der distanzierten Vertrautheit dessen, der an einem Körper handelt, an dem er glaubte, längst keinen Anspruch mehr zu haben.
:15. Odabent nem volt olyan hideg, mint félt tőle, de az a hideg, amely ott volt, nehezebb hideg volt, mert semmi köze nem volt a hőmérséklethez. - Drinnen war es nicht so kalt, wie er gefürchtet hatte, aber die Kälte, die da war, war die schwierigere, weil sie nichts mit der Temperatur zu tun hatte.
:16. Ott ült a függőlámpa csendjében, a harmat egyenletességében, amely a lyukas tetőgerendáról a cinkvödörbe csöpögött. - Sie saß in der Stille der abgehängten Lampe, in der Gleichmäßigkeit des Taus, das vom undichten Dachbalken in den Zinkeimer tropfte.
:17. Ivan leült az asztalhoz, amelynél anyja harminc éven át ült. - Iwan setzte sich an den Tisch, an dem seine Mutter dreißig Jahre lang gesessen hatte.
:18. Olyan sokáig ült ott, amíg a vödörbe hulló csöpögés már nem zavarta. - Er blieb so lange sitzen, bis das Tropfen im Eimer aufgehört hatte, ihn zu stören.
:19. A nő, aki a második estén kopogott, olyan ember nyugodt nyomatékával lépett be a házba, akit ugyan nem vártak, de mégis tudja, hogy jó helyen van. - Die Frau, die am zweiten Abend klopfte, betrat das Haus mit dem ruhigen Nachdruck jemandes, der zwar nicht erwartet worden ist, aber dennoch weiß, dass er am richtigen Ort ist.
:20. Ez Ivant, aki ajtót nyitott neki, nem ingerelte, hanem inkább megkönnyebbítette olyan módon, amelyet nem akart megmagyarázni magának. - Das irritierte Iwan, der ihr die Tür geöffnet hatte, nicht, sondern erleichterte ihn eher auf eine Art, die er sich nicht erklären wollte.
:21. Katja Mihajlovna, harminckét éves, könyvtáros, tizenöt éve szomszéd, letette a befőttesüveget és a virágos kendőbe csavart kenyeret az asztalra, mintha magától értetődő tárgyak volnának egy magától értetődő helyen. - Katja Michailowna, zweiunddreißig Jahre alt, Bibliothekarin, seit fünfzehn Jahren Nachbarin, stellte das Einmachglas und das in ein geblümtes Tuch gewickelte Brot auf den Tisch, als wären es selbstverständliche Gegenstände an einem selbstverständlichen Ort.
:22. Leült a kályhapadra, kabátban, és úgy ült ott, mintha bármelyik pillanatban újra felállhatna, de úgy is, mintha semmi szándéka nem volna ezt tenni. - Sie setzte sich auf die Ofenbank, wo sie den Mantel anhatte und so saß, als könnte sie jeden Moment wieder aufstehen, aber auch als hätte sie keine Absicht, das zu tun.
:23. Nem beszélt sokat, és amit mondott, úgy volt megfogalmazva, hogy az ember észrevette, nem készítette elő magának. - Sie sprach nicht viel, und das, was sie sagte, war so formuliert, dass man merkte, dass sie es sich nicht zurechtgelegt hatte.
:24. Ez paradox módon oda vezetett, hogy pontosabban hangzott, mint bármi előre elrendezett. - Das führte paradoxerweise dazu, dass es präziser klang als alles Zurechtgelegte.
:25. A bátyja, Dmitrij, mondta egyszer, miközben kinézett az ablakon, amelyen az eső csíkokban gyűlt össze, tíz évvel ezelőtt októberben az első reggeli vonattal Moszkvába utazott. - Ihr Bruder Dmitri, sagte sie irgendwann, während sie aus dem Fenster schaute, auf dem sich der Regen in Schlieren sammelte, sei vor zehn Jahren im Oktober mit dem ersten Morgenzug nach Moskau gefahren.
:26. Egy kis utazótáskával ment el, amelyet egy szomszédtól kért kölcsön. - Er sei mit einer kleinen Reisetasche gefahren, die er sich von einem Nachbarn geliehen hatte.
:27. Azzal az ígérettel ment el, hogy írni fog, amint lesz címe, ami akkor teljesen hihetően hangzó megfogalmazás volt. - Er war mit dem Versprechen gegangen, zu schreiben, sobald er eine Adresse hätte, was eine Formulierung gewesen sei, die damals vollkommen plausibel geklungen habe.
:28. Ezt olyan hangon mondta, amelyben nem volt keserűség, mert a keserűség az elvárás valamely formáját feltételezi. - Sie sagte das in einem Tonfall, der keine Bitterkeit enthielt, weil Bitterkeit eine Form von Erwartung voraussetzt.
:29. Katja, úgy tűnt Ivannak, nem tette le az elvárást, hanem egyszerűen elfelejtette, hová tette, ami végül ugyanarra megy ki, de más érzés. - Katja, so schien es Iwan, hatte die Erwartung nicht abgelegt, sondern einfach vergessen, wo sie sie hingelegt hatte, was am Ende auf dasselbe hinausläuft, aber sich anders anfühlt.
:30. Ivan mondhatott volna valamit, de minden, ami eszébe jutott, vagy túl keveset, vagy túl sokat nyomott volna. - Iwan hätte etwas sagen können, aber alles, was ihm einfiel, hätte entweder zu wenig oder zu viel gewogen.
:31. Így hát hallgatott, a szamovár zümmögött, és ez elég volt. - So schwieg er, und der Samowar summte, und das war genug.
:32. A következő napokban Ivan kiürítette a házat, nem az elintézés buzgalmával, hanem annak taktikus lassúságával, aki azért végez el egy feladatot, mert nincs alternatívája. - In den folgenden Tagen räumte Iwan das Haus aus, nicht mit dem Eifer des Erledigens, sondern mit der taktischen Langsamkeit jemandes, der eine Aufgabe tut, weil er keine Alternative hat.
:33. De nem volt hajlandó megengedni ennek a feladatnak, hogy gyorsabban haladjon, mint ő maga. - Er war aber nicht bereit, dieser Aufgabe zu erlauben, schneller zu gehen als er selbst.
:34. Talált dolgokat, amelyeket ismert, és dolgokat, amelyeket még soha nem látott. - Er fand Dinge, die er kannte, und Dinge, die er noch nie gesehen hatte.
:35. A különbség nem mindig volt olyan jelentős, mint remélte: néha egy idegen dolog kevésbé volt fájdalmas, mint egy ismerős, mert az ismerős igényt támasztott, amely elől az idegen kitért. - Nicht immer war der Unterschied so bedeutsam, wie er sich erhofft hatte: Manchmal war ein fremdes Ding weniger schmerzhaft als ein vertrautes, weil das Vertraute einen Anspruch stellte, dem das Fremde sich entzog.
:36. Egy fénykép az anyját mutatta egy nyáron, amelyet nem tudott elhelyezni, olyan arckifejezéssel, amelyet életében soha nem hitt volna el neki. - Ein Foto zeigte seine Mutter in einem Sommer, den er nicht zuordnen konnte, mit einem Ausdruck, den er ihr zu Lebzeiten nie abgenommen hatte.
:37. Nem volt boldognak mondható a szó teljes értelmében, de olyan békében volt, amelyet nem kiharcoltak, hanem megtaláltak, valahol egy kerti padon egy már nem rekonstruálható júliusban. - Sie wirkte nicht glücklich im vollen Sinn des Wortes, aber in einem Frieden, der nicht erkämpft, sondern aufgefunden worden war, irgendwo auf einer Gartenbank in einem nicht mehr rekonstruierbaren Juli.
:38. A fényképet az ablakpárkányra állította, mert az ablakpárkány a legőszintébb hely egy házban. - Er stellte das Foto auf das Fensterbrett, weil der Fensterbrett der ehrlichste Ort in einem Haus ist.
:39. Nem megőrzés és nem kidobás, hanem egy megoldatlan kérdés beismerése. - Es ist weder Aufbewahrung noch Entsorgung, sondern das Eingeständnis einer ungelösten Frage.
:40. Katja minden este eljött, és látogatásai megbeszélés nélkül olyan formába rendeződtek, amelyet egyikük sem nevezett volna meg. - Katja kam jeden Abend, und ihre Besuche hatten sich ohne Absprache in eine Form eingespielt, die keiner von beiden benannt hätte.
:41. Mindketten ösztönösen tiszteletben tartották ezt a formát, úgy, ahogy az ember tiszteletben tart egy pallót, amely úgy néz ki, mintha éppen még elbírná a saját súlyát. - Beide respektierten diese Form instinktiv, so wie man einen Steg respektiert, der aussieht, als könnte er das eigene Gewicht gerade noch tragen.
:42. Beszéltek a házról, a télről, a könyvtárról, amelyben évek óta ugyanaz a tizenkét olvasó ugyanazokat a könyveket kölcsönözte ki. - Sie redeten über das Haus, über den Winter, über die Bibliothek, in der seit Jahren dieselben zwölf Benutzer dieselben Bücher ausliehen.
:43. Néha a gyerekkorukról is beszéltek, amelyet ugyanabban a városban töltöttek el anélkül, hogy valaha találkoztak volna, amit mindketten teljesen normális lehetetlenségnek tartottak. - Manchmal redeten sie auch über ihre Kindheiten, die sie in derselben Stadt verbracht hatten, ohne sich je begegnet zu sein, was sie beide für eine vollkommen normale Unmöglichkeit hielten.
:44. Ivan a harmadik éjszakán négy óra tájban felébredt, anélkül hogy tudta volna, miért. - Iwan wachte in der dritten Nacht gegen vier Uhr auf, ohne zu wissen warum.
:45. Ez ritkán fordult elő vele, mert különben ő maga volt az alvás, ahogy egyszer olvasta, hogy vannak ilyen emberek: egyszerű és alapos, átmenetek nélkül. - Das kam bei ihm selten vor, da er sonst der Schlaf war, wie er einmal gelesen hatte, dass manche Menschen es sind: einfach und gründlich und ohne Zwischentöne.
:46. A hang, amely felébresztette, vagy egy állat volt, vagy maga a ház, amely a hidegben dolgozott. - Das Geräusch, das ihn geweckt hatte, war entweder ein Tier oder das Haus selbst gewesen, das in der Kälte arbeitete.
:47. Felkelt anélkül, hogy ellene döntött volna, a hálóingére húzta a kabátját, és a sötét folyosón át kiment. - Er stand auf, ohne sich dagegen zu entscheiden, zog seinen Mantel über das Nachthemd und ging durch den dunklen Flur nach draußen.
:48. Katja a hátsó kertben ült a régi kútnál, a falazott peremen, amelyen nyáron gaz nőtt, arcát mindkét kezébe temetve. - Katja saß am alten Brunnen im hinteren Garten, auf dem gemauerten Rand, über den im Sommer das Unkraut wuchs, das Gesicht in beiden Händen.
:49. A válla sem felhúzva nem volt, sem le nem ereszkedett, hanem olyan tartásban állt, amely valahol a kimerültség és a koncentráció között volt, mintha olyan munkát végezne, amelyhez nincs szükség kézre. - Ihre Schultern waren weder hochgezogen noch hängend, sondern in einer Haltung, die irgendwo zwischen Erschöpfung und Konzentration lag, als vollführe sie eine Arbeit, für die man keine Hände braucht.
:50. Ivan leült mellé, kérdés nélkül, vigasztalás nélkül, anélkül hogy úgy tett volna, mintha bármi magyarázatra szorulna. - Iwan setzte sich neben sie, ohne zu fragen, ohne zu trösten, ohne so zu tun, als sei irgendetwas erklärungsbedürftig.
:51. Ez volt a leghelyesebb dolog, amit ebben a városban érkezése óta tett. - Das war das Richtigste, was er in dieser Stadt seit seiner Ankunft getan hatte.
:52. A kert csendes volt, a levegő metszően tiszta. - Der Garten war still, die Luft schneidend klar.
:53. Fölöttük olyan sötét és üres ég állt, hogy nem engedett meg metaforákat. - Über ihnen stand ein Himmel, der so dunkel und leer war, dass er keine Metaphern erlaubte.
:54. Egy olyan idő után, amelyet nem lehetett percekben mérni, Katja azt mondta, hogy a várakozás megszűnt, mégpedig nem döntésként, hanem állapotként. - Nach einer Zeit, die sich nicht in Minuten messen ließ, sagte Katja, dass das Warten aufgehört habe, und zwar nicht als Entscheid, sondern als Zustand.
:55. Ezt az állapotot egy napon úgy találta ott, mint egy széket, amely mindig is ott állt, mielőtt az ember észrevette volna. - Sie habe diesen Zustand eines Tages vorgefunden wie einen Stuhl, der schon immer da gestanden hatte, bevor man ihn bemerkte.
:56. De a várakozás megszűnése, tette hozzá, nem megérkezés. - Aber das Aufhören des Wartens, fügte sie hinzu, sei kein Ankommen.
:57. Mert a megérkezés feltételezi, hogy az ember valahonnan elindult, és éppen ez a bizonyosság hiányzik neki tíz éve. - Denn Ankommen setze voraus, dass man irgendwo abgefahren sei, und genau diese Gewissheit fehle ihr seit zehn Jahren.
:58. Ivan egyetlen lángnál két cigarettára gyújtott rá, és az egyiket neki adta. - Iwan zündete zwei Zigaretten an einer Flamme an und gab ihr eine.
:59. A közös hallgatásban dohányoztak, amely nem vigasz volt és nem megoldás, hanem jelenlét, és néha a jelenlét a legpontosabb forma, amelyben az ember elmondhatja valakinek, hogy nem tűnt el. - Sie rauchten in dem gemeinsamen Schweigen, das kein Trost war und keine Lösung, aber eine Anwesenheit, und manchmal ist Anwesenheit die genaueste Form, in der man einem Menschen sagen kann, dass er nicht verschwunden ist.
:60. Elutazása reggelén, miután a bőrönd már becsomagolva állt az ajtónál, és a csészék a csepegtetőn feküdtek, mint egy lezárt kijelentés, Ivan lement a pincébe, és egy tekercs tapétával tért vissza. - Am Morgen seiner Abreise, nachdem der Koffer bereits gepackt an der Tür stand und die Tassen auf dem Abtropfbrett lagen wie eine abgeschlossene Aussage, stieg Iwan in den Keller und kam mit einer Rolle Tapete wieder herauf.
:61. Egy polc mögött találta: halvány, az idő által bézsbe fakított virágfonadék volt 1987-ből. - Er hatte sie hinter einem Regal gefunden: ein blasses, von der Zeit ins Beige verblichenes Blumengeflecht aus dem Jahr 1987.
:62. A papír olyan törékeny volt, hogy hüvelykujja nyomása alatt repedéseket képzett, mint a jég, amely még nem ismeri a saját vastagságát. - Das Papier war so spröde, dass es unter dem Daumendruck Risse bildete wie Eis, das die eigene Dicke noch nicht kennt.
:63. Bevitte a tekercset a gyerekszobába, és gondolkodás nélkül, cselekvési terv nélkül, valamint anélkül, hogy valaha is szándékában állt volna megítélni az eredményt, elkezdte kicserélni a régi gyerekágy fölötti hosszú, szakadt csíkot. - Er trug die Rolle ins Kinderzimmer und begann, ohne nachzudenken, ohne Handlungsplan und ohne die Absicht, das Ergebnis jemals zu beurteilen, den langen zerrissenen Streifen über dem alten Kinderbett zu ersetzen.
:64. Ezt megtette, noha a minta már nem illett ahhoz, ami jobbról és balról a falon tapadt. - Das tat er, obwohl das Muster nicht mehr zu dem passte, was rechts und links an der Wand klebte.
:65. Megtette, noha a hígított ragasztó, amelyet egy zacskó maradékából kevert ki, túl kevéssé tapadt ahhoz, hogy a törékeny papírt tartósan megtartsa. - Er tat es obwohl der verdünnte Kleister, den er aus einem Tütenrest angerührt hatte, zu wenig Haftung hatte, um das spröde Papier dauerhaft zu halten.
:66. Hasznon túli cselekedet volt. - Es war eine Handlung jenseits des Nutzens.
:67. De éppen ez adott neki olyan fajta integritást, amelyet hasznos cselekedetek ritkán érnek el. - Aber gerade das gab ihr eine Art Integrität, die nützliche Handlungen selten erreichen.
:68. Katja két csészével jelent meg, amelyeket az ablakpárkányra tett anélkül, hogy belépett volna. - Katja erschien mit zwei Tassen, die sie auf die Fensterbank stellte, ohne einzutreten.
:69. Úgy hatott, mintha még nem volna biztos benne, hogy ez a reggel olyan reggel-e, amelybe be kell lépni, vagy olyan, amelytől távolságot kell tartani. - Sie wirkte, als wäre sie noch nicht sicher, ob dieser Morgen ein Morgen war, den man betreten oder von dem man Abstand halten sollte.
:70. Egymásra néztek, és ebben a tekintetben minden, amit el lehetett volna mondani, abban a formában volt távol, amely a legvilágosabban mutatja, hogy az ember nem fogja kimondani. - Sie sahen sich an, und in diesem Blick war alles, was gesagt werden hätte können, in der Form abwesend, die am deutlichsten zeigt, dass man es nicht sagen wird.
:71. Nem volt mosoly, amely kisebbé tette volna, nem volt szó, amely leegyszerűsítette volna, nem volt búcsú, amely úgy tett volna, mintha vég volna. - Es gab kein Lächeln, das verkleinerte, kein Wort, das vereinfachte, keinen Abschied, der tat, als wäre er ein Ende.
:72. Ivan elejtette a tapétatekercset, felvette a kabátját és a táskáját, és kilépett az ajtón a novemberi reggelbe. - Iwan ließ die Tapetenrolle fallen, nahm seinen Mantel und seine Tasche und ging durch die Tür in den Novembermorgen.
:73. A novemberi reggel olyan szürke és olyan egyenletes volt, hogy nem adott irányt, csak mozgást. - Der Novembermorgen war so grau und so gleichmäßig, dass er keine Richtung vorgab, sondern nur Bewegung.
:74. Elindult a pályaudvar felé vezető úton, amelyet vakon is végig tudott volna menni, és nem fordult hátra. - Er lief den Weg zum Bahnhof, den er hätte blind gehen können, und drehte sich nicht um.
:75. Nem hidegségből tette, és nem elszántságból, hanem mert megértette, hogy a hátrafordulás ebben az esetben nem emlékezés, hanem kétely lett volna. - Er tat es nicht aus Kälte und nicht aus Entschlossenheit, sondern weil er verstanden hatte, dass Umdrehen in diesem Fall nicht Erinnerung, sondern Zweifel gewesen wäre.
:76. A kételyre az egész úton tudatosan nem hagyott magának időt. - Für Zweifel hatte er sich die ganze Strecke bewusst keine Zeit gelassen.
:77. A peron majdnem üres volt, a vonat már készen állt, és Ivan felszállt, majd helyet talált az ablaknál, a megfelelő oldalon. - Der Bahnsteig war fast leer, der Zug stand bereits bereit, und Iwan stieg ein und fand einen Platz am Fenster auf der richtigen Seite.
:78. Nem azért választotta ezt a helyet, mert azt tervezte, hogy még egyszer látni fogja a házat, hanem mert tudta, hogy látni fogja. - Er wählte diesen Platz nicht, weil er geplant hatte, das Haus noch einmal zu sehen, sondern weil er wusste, dass er es sehen würde.
:79. Látná, akár melyik oldalon ülne is, és ezzel a tudással nyugodtan akart szembenézni. - Er würde es sehen egal auf welcher Seite er saß, und dass er diesem Wissen ruhig begegnen wollte.
:80. Amikor a vonat lassan elindult, a tető felbukkant az utolsó fák között, egy pillanatra, nem tovább. - Als der Zug langsam anfuhr, tauchte das Dach zwischen den letzten Bäumen auf, einen Moment lang, nicht länger.
:81. Aztán azonnal újra eltűnt a ködben, amely azon a reggelen olyan sűrű volt, hogy úgy nézett ki, mint egy döntés. - Dann verschwand es sofort wieder im Nebel, der an diesem Morgen so dicht war, dass er aussah wie eine Entscheidung.
:82. Katja még a kerítés előtt állt, kezét kissé felemelve, majd leengedte olyan mozdulattal, amely sem búcsú nem volt, sem köszönés. - Katja stand noch vor dem Gartenzaun, die Hand ein Stück weit gehoben, und ließ sie dann sinken mit einer Geste, die weder Abschied noch Gruß war.
:83. Egy tény csendes feljegyzése volt: hogy valami volt, egészen biztosan, még ha sem ő, sem Ivan nem tudta volna megmondani, mi is volt pontosan. - Es war die stille Notiz einer Tatsache: dass etwas gewesen ist, ganz bestimmt, auch wenn weder sie noch er hätten sagen können, was es genau war.
:84. Ott maradt állva, amíg a vonatot már nem lehetett hallani, aztán megfordult, és visszament a házba. - Sie blieb stehen, bis der Zug nicht mehr zu hören war, drehte sich dann um und ging zurück ins Haus.
:85. Nem lassan ment és nem gyorsan, hanem annak lépéshosszával, aki nem tudja, mi várja odabent, de azt sem várja, hogy valami olyan lesz, ami meglepi, és aki ezzel, mindezek után, egészen jól együtt tud élni. - Sie ging nicht langsam und nicht schnell, sondern mit der Schrittlänge jemandes, der nicht weiß, was ihn drinnen erwartet, aber auch nicht erwartet, dass es etwas sein wird, das ihn überrascht, und der damit, nach allem, ganz gut leben kann.
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:Das alte Haus
:1. Der Zug, der Iwan Petrowitsch an jenem Novemberabend in die Stadt seiner Kindheit zurückbrachte, hatte keine Verspätung.
:2. Das kam ihm seltsam vor, als wäre die Pünktlichkeit eine Taktlosigkeit, eine Verweigerung des kleinen Aufschubs, den er sich insgeheim gewünscht hatte.
:3. Er saß die letzten zwanzig Minuten der Fahrt aufrecht und ohne zu lesen.
:4. Sein Blick war auf die Scheibe gerichtet, auf der sich die Lichter der Vororte zu langen gelben Strichen zogen, die nichts bedeuteten und genau deshalb schwer zu ertragen waren.
:5. Seit dem Tod seiner Mutter, der ihn vor drei Wochen per Telegramm erreicht hatte, während er in einer Küche in einer fremden Stadt saß und auf Arbeit wartete, die nicht kam, hatte er das Gefühl gehabt, sich in einer Bewegung zu befinden.
:6. Diese Bewegung hatte er weder angehalten noch wirklich begonnen.
:7. Das Haus stand noch, was er sich nicht selbstverständlich vorgestellt hatte.
:8. Wenn man ihn gefragt hätte, hätte er allerdings nicht sagen können, was er stattdessen erwartet hatte.
:9. Die Linde, die im Sommer seiner Kindheit so hoch gewachsen war, dass man das Dach dahinter nicht mehr sehen konnte, hatte in den Novemberjahren etwas von ihrer Behauptungskraft verloren.
:10. Sie stand nun als transparentes Gerüst vor der Fassade, die in der Dunkelheit weniger grau wirkte als schlicht abwesend.
:11. Der Schlüssel, den der Notar ihm in einem Umschlag übersandt hatte, der nach seinem Inhalt nichts ankündigte, passte nicht, wie er nach dem zweiten Versuch feststellte.
:12. Während er im Regen vor der verschlossenen Tür stand und den Schlüssel betrachtete, als könnte eine längere Betrachtung die Situation verändern, wurde ihm klar, dass irgendjemand irgendwann beschlossen hatte, das Schloss auszutauschen, ohne dass dieser Beschluss in irgendeiner Form seinen Weg zu ihm gefunden hatte.
:13. Das Fenster der Vorratskammer auf der Seite des Hauses, das sich, wenn man von unten gegen den verwitterten Rahmen drückte, nach innen geben ließ, war noch immer dasselbe Fenster wie vor zwanzig Jahren.
:14. Iwan kletterte hindurch mit der distanzierten Vertrautheit dessen, der an einem Körper handelt, an dem er glaubte, längst keinen Anspruch mehr zu haben.
:15. Drinnen war es nicht so kalt, wie er gefürchtet hatte, aber die Kälte, die da war, war die schwierigere, weil sie nichts mit der Temperatur zu tun hatte.
:16. Sie saß in der Stille der abgehängten Lampe, in der Gleichmäßigkeit des Taus, das vom undichten Dachbalken in den Zinkeimer tropfte.
:17. Iwan setzte sich an den Tisch, an dem seine Mutter dreißig Jahre lang gesessen hatte.
:18. Er blieb so lange sitzen, bis das Tropfen im Eimer aufgehört hatte, ihn zu stören.
:19. Die Frau, die am zweiten Abend klopfte, betrat das Haus mit dem ruhigen Nachdruck jemandes, der zwar nicht erwartet worden ist, aber dennoch weiß, dass er am richtigen Ort ist.
:20. Das irritierte Iwan, der ihr die Tür geöffnet hatte, nicht, sondern erleichterte ihn eher auf eine Art, die er sich nicht erklären wollte.
:21. Katja Michailowna, zweiunddreißig Jahre alt, Bibliothekarin, seit fünfzehn Jahren Nachbarin, stellte das Einmachglas und das in ein geblümtes Tuch gewickelte Brot auf den Tisch, als wären es selbstverständliche Gegenstände an einem selbstverständlichen Ort.
:22. Sie setzte sich auf die Ofenbank, wo sie den Mantel anhatte und so saß, als könnte sie jeden Moment wieder aufstehen, aber auch als hätte sie keine Absicht, das zu tun.
:23. Sie sprach nicht viel, und das, was sie sagte, war so formuliert, dass man merkte, dass sie es sich nicht zurechtgelegt hatte.
:24. Das führte paradoxerweise dazu, dass es präziser klang als alles Zurechtgelegte.
:25. Ihr Bruder Dmitri, sagte sie irgendwann, während sie aus dem Fenster schaute, auf dem sich der Regen in Schlieren sammelte, sei vor zehn Jahren im Oktober mit dem ersten Morgenzug nach Moskau gefahren.
:26. Er sei mit einer kleinen Reisetasche gefahren, die er sich von einem Nachbarn geliehen hatte.
:27. Er war mit dem Versprechen gegangen, zu schreiben, sobald er eine Adresse hätte, was eine Formulierung gewesen sei, die damals vollkommen plausibel geklungen habe.
:28. Sie sagte das in einem Tonfall, der keine Bitterkeit enthielt, weil Bitterkeit eine Form von Erwartung voraussetzt.
:29. Katja, so schien es Iwan, hatte die Erwartung nicht abgelegt, sondern einfach vergessen, wo sie sie hingelegt hatte, was am Ende auf dasselbe hinausläuft, aber sich anders anfühlt.
:30. Iwan hätte etwas sagen können, aber alles, was ihm einfiel, hätte entweder zu wenig oder zu viel gewogen.
:31. So schwieg er, und der Samowar summte, und das war genug.
:32. In den folgenden Tagen räumte Iwan das Haus aus, nicht mit dem Eifer des Erledigens, sondern mit der taktischen Langsamkeit jemandes, der eine Aufgabe tut, weil er keine Alternative hat.
:33. Er war aber nicht bereit, dieser Aufgabe zu erlauben, schneller zu gehen als er selbst.
:34. Er fand Dinge, die er kannte, und Dinge, die er noch nie gesehen hatte.
:35. Nicht immer war der Unterschied so bedeutsam, wie er sich erhofft hatte: Manchmal war ein fremdes Ding weniger schmerzhaft als ein vertrautes, weil das Vertraute einen Anspruch stellte, dem das Fremde sich entzog.
:36. Ein Foto zeigte seine Mutter in einem Sommer, den er nicht zuordnen konnte, mit einem Ausdruck, den er ihr zu Lebzeiten nie abgenommen hatte.
:37. Sie wirkte nicht glücklich im vollen Sinn des Wortes, aber in einem Frieden, der nicht erkämpft, sondern aufgefunden worden war, irgendwo auf einer Gartenbank in einem nicht mehr rekonstruierbaren Juli.
:38. Er stellte das Foto auf das Fensterbrett, weil der Fensterbrett der ehrlichste Ort in einem Haus ist.
:39. Es ist weder Aufbewahrung noch Entsorgung, sondern das Eingeständnis einer ungelösten Frage.
:40. Katja kam jeden Abend, und ihre Besuche hatten sich ohne Absprache in eine Form eingespielt, die keiner von beiden benannt hätte.
:41. Beide respektierten diese Form instinktiv, so wie man einen Steg respektiert, der aussieht, als könnte er das eigene Gewicht gerade noch tragen.
:42. Sie redeten über das Haus, über den Winter, über die Bibliothek, in der seit Jahren dieselben zwölf Benutzer dieselben Bücher ausliehen.
:43. Manchmal redeten sie auch über ihre Kindheiten, die sie in derselben Stadt verbracht hatten, ohne sich je begegnet zu sein, was sie beide für eine vollkommen normale Unmöglichkeit hielten.
:44. Iwan wachte in der dritten Nacht gegen vier Uhr auf, ohne zu wissen warum.
:45. Das kam bei ihm selten vor, da er sonst der Schlaf war, wie er einmal gelesen hatte, dass manche Menschen es sind: einfach und gründlich und ohne Zwischentöne.
:46. Das Geräusch, das ihn geweckt hatte, war entweder ein Tier oder das Haus selbst gewesen, das in der Kälte arbeitete.
:47. Er stand auf, ohne sich dagegen zu entscheiden, zog seinen Mantel über das Nachthemd und ging durch den dunklen Flur nach draußen.
:48. Katja saß am alten Brunnen im hinteren Garten, auf dem gemauerten Rand, über den im Sommer das Unkraut wuchs, das Gesicht in beiden Händen.
:49. Ihre Schultern waren weder hochgezogen noch hängend, sondern in einer Haltung, die irgendwo zwischen Erschöpfung und Konzentration lag, als vollführe sie eine Arbeit, für die man keine Hände braucht.
:50. Iwan setzte sich neben sie, ohne zu fragen, ohne zu trösten, ohne so zu tun, als sei irgendetwas erklärungsbedürftig.
:51. Das war das Richtigste, was er in dieser Stadt seit seiner Ankunft getan hatte.
:52. Der Garten war still, die Luft schneidend klar.
:53. Über ihnen stand ein Himmel, der so dunkel und leer war, dass er keine Metaphern erlaubte.
:54. Nach einer Zeit, die sich nicht in Minuten messen ließ, sagte Katja, dass das Warten aufgehört habe, und zwar nicht als Entscheid, sondern als Zustand.
:55. Sie habe diesen Zustand eines Tages vorgefunden wie einen Stuhl, der schon immer da gestanden hatte, bevor man ihn bemerkte.
:56. Aber das Aufhören des Wartens, fügte sie hinzu, sei kein Ankommen.
:57. Denn Ankommen setze voraus, dass man irgendwo abgefahren sei, und genau diese Gewissheit fehle ihr seit zehn Jahren.
:58. Iwan zündete zwei Zigaretten an einer Flamme an und gab ihr eine.
:59. Sie rauchten in dem gemeinsamen Schweigen, das kein Trost war und keine Lösung, aber eine Anwesenheit, und manchmal ist Anwesenheit die genaueste Form, in der man einem Menschen sagen kann, dass er nicht verschwunden ist.
:60. Am Morgen seiner Abreise, nachdem der Koffer bereits gepackt an der Tür stand und die Tassen auf dem Abtropfbrett lagen wie eine abgeschlossene Aussage, stieg Iwan in den Keller und kam mit einer Rolle Tapete wieder herauf.
:61. Er hatte sie hinter einem Regal gefunden: ein blasses, von der Zeit ins Beige verblichenes Blumengeflecht aus dem Jahr 1987.
:62. Das Papier war so spröde, dass es unter dem Daumendruck Risse bildete wie Eis, das die eigene Dicke noch nicht kennt.
:63. Er trug die Rolle ins Kinderzimmer und begann, ohne nachzudenken, ohne Handlungsplan und ohne die Absicht, das Ergebnis jemals zu beurteilen, den langen zerrissenen Streifen über dem alten Kinderbett zu ersetzen.
:64. Das tat er, obwohl das Muster nicht mehr zu dem passte, was rechts und links an der Wand klebte.
:65. Er tat es obwohl der verdünnte Kleister, den er aus einem Tütenrest angerührt hatte, zu wenig Haftung hatte, um das spröde Papier dauerhaft zu halten.
:66. Es war eine Handlung jenseits des Nutzens.
:67. Aber gerade das gab ihr eine Art Integrität, die nützliche Handlungen selten erreichen.
:68. Katja erschien mit zwei Tassen, die sie auf die Fensterbank stellte, ohne einzutreten.
:69. Sie wirkte, als wäre sie noch nicht sicher, ob dieser Morgen ein Morgen war, den man betreten oder von dem man Abstand halten sollte.
:70. Sie sahen sich an, und in diesem Blick war alles, was gesagt werden hätte können, in der Form abwesend, die am deutlichsten zeigt, dass man es nicht sagen wird.
:71. Es gab kein Lächeln, das verkleinerte, kein Wort, das vereinfachte, keinen Abschied, der tat, als wäre er ein Ende.
:72. Iwan ließ die Tapetenrolle fallen, nahm seinen Mantel und seine Tasche und ging durch die Tür in den Novembermorgen.
:73. Der Novembermorgen war so grau und so gleichmäßig, dass er keine Richtung vorgab, sondern nur Bewegung.
:74. Er lief den Weg zum Bahnhof, den er hätte blind gehen können, und drehte sich nicht um.
:75. Er tat es nicht aus Kälte und nicht aus Entschlossenheit, sondern weil er verstanden hatte, dass Umdrehen in diesem Fall nicht Erinnerung, sondern Zweifel gewesen wäre.
:76. Für Zweifel hatte er sich die ganze Strecke bewusst keine Zeit gelassen.
:77. Der Bahnsteig war fast leer, der Zug stand bereits bereit, und Iwan stieg ein und fand einen Platz am Fenster auf der richtigen Seite.
:78. Er wählte diesen Platz nicht, weil er geplant hatte, das Haus noch einmal zu sehen, sondern weil er wusste, dass er es sehen würde.
:79. Er würde es sehen egal auf welcher Seite er saß, und dass er diesem Wissen ruhig begegnen wollte.
:80. Als der Zug langsam anfuhr, tauchte das Dach zwischen den letzten Bäumen auf, einen Moment lang, nicht länger.
:81. Dann verschwand es sofort wieder im Nebel, der an diesem Morgen so dicht war, dass er aussah wie eine Entscheidung.
:82. Katja stand noch vor dem Gartenzaun, die Hand ein Stück weit gehoben, und ließ sie dann sinken mit einer Geste, die weder Abschied noch Gruß war.
:83. Es war die stille Notiz einer Tatsache: dass etwas gewesen ist, ganz bestimmt, auch wenn weder sie noch er hätten sagen können, was es genau war.
:84. Sie blieb stehen, bis der Zug nicht mehr zu hören war, drehte sich dann um und ging zurück ins Haus.
:85. Sie ging nicht langsam und nicht schnell, sondern mit der Schrittlänge jemandes, der nicht weiß, was ihn drinnen erwartet, aber auch nicht erwartet, dass es etwas sein wird, das ihn überrascht, und der damit, nach allem, ganz gut leben kann.
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=== 2 ===
:Az első lépés.
:1. A boríték három napig feküdt a konyhaasztalon.
:2. Nem azért, mert Mike elfelejtette, mi áll benne, hanem mert ösztönösen tudta, hogy az olvasás eltörölné a bizonytalanság utolsó maradékát, amely még valamiféle védelemnek érződött.
:3. Amikor végül kinyitotta, a levél nyelve olyan sima és személytelen volt, hogy az állítás csak késéssel ülepedett le benne.
:4. Négy év, jó számok, két kitüntetés – és a végén az az egyetlen tárgyilagos mondat, amely nem engedett választ, mert nem is irányzott elő ilyet.
:5. Sarah vele szemben ült, és a legokosabbat tette, amit tehetett: semmit.
:6. Sem kávé, sem biztató gesztus, sem óvatosan megfogalmazott tanács – csak a nyugodt készség arra, hogy jelen legyen, anélkül hogy kezelni akarná a csendet.
:7. Ez volt az a minősége, amely Mike-nak évek óta mindennél többet jelentett benne.
:8. Ezt szavakban alig lehetett elmondani.
:9. Amikor végül megszólalt, halkan tette, bevezetés nélkül.
:10. „Azt hiszem, átveszem a műhelyt.”
:11. Nem készítette elő ezt a mondatot.
:12. Egyszerűen adódott, ahogy a dolgok adódnak, amikor az ember abbahagyja, hogy ellenük gondolkodjon.
:13. Apja asztalosműhelye másfél éve üresen állt, a februári szívroham óta.
:14. Ez a szívroham nem adott előzetes figyelmeztetést, és nem hagyott alkalmat a búcsúvételre.
:15. Mike azóta kerülte a területet – nem közönyből, hanem valamiféle fordított hűségből.
:16. Az az ösztön volt ez, hogy megkíméljen valamit, amelybe belépni fájna.
:17. Most, hogy amúgy sem volt már mit kímélnie, odahajtott.
:18. A város szélén lévő iparterület ezen a novemberi reggelen azt a sajátos vigasztalanságot kínálta, amely akkor keletkezik, amikor célépítészet és rossz fény találkozik.
:19. Lapostetők, vak ablaküvegek és olajhártyás pocsolyák a kövezeten mind hozzátartoztak.
:20. Apja műhelye a terület végén állt.
:21. Beszorítva állt egy gumiszerviz és egy névtelen raktárépület közé, amelynek rendeltetése nem tárult fel.
:22. A tolóajtón a festék hosszú, görbült csíkokban pergett le.
:23. A lakat zöldesre színeződött, és a külső falon egy meghatározhatatlan múltból származó, olvashatatlan graffitifelirat maradt fenn.
:24. Mike-nak tovább kellett használnia a feszítővasat, mint várta.
:25. De az ajtó engedett – olyan hanggal, amely kevésbé hangzott elindulásnak, mint vonakodó beleegyezésnek.
:26. Belül nem pusztulás uralkodott, hanem valami különösebb.
:27. Valamiféle megfagyott rend volt ez, mintha a helyiség úgy döntött volna, hogy megvárja utolsó használója visszatérését.
:28. A gépek portakarók alatt álltak, a polcok még rendezve voltak.
:29. A munkapadon apja kézírásával egy félig kész rajz feküdt egy székről, amelynek befejezését most már senki sem tervezte.
:30. A pad fölött az a tábla lógott, amelyet Mike már gyerekként is ismert: „Itt valami új születik.”
:31. Nagy, kissé egyenetlen betűkkel állt ott, amelyek a mondatnak valami kézzel készített jelleget adtak, amit a nyomtatott írás nem ér el.
:32. Megállt előtte, kezét a nadrágzsebébe dugva, és hagyta, hogy a helyiség hasson rá.
:33. Aztán azt mondta Sarah-nak, aki az ajtónyílásban állt: „Hétfőn kezdünk.”
:34. Tomnak, mint mindig, nem volt szüksége hosszú magyarázatra.
:35. Hétfő reggel megjelent a furgonnal, egy nehéz szerszámosládával és azzal a lakonikus közléssel, hogy kivett két hét szabadságot, mert amúgy sem volt jobb dolga.
:36. A régi műhely elektromos szereléseit a szakember tárgyilagos rosszérzésével szemlélte.
:37. A szakembernek nem kellett megmondani, mit lát: „Nem illegális, de vallomás.”
:38. A második héten kezdtek beérkezni az első megbízások – szerények, de valóságosak.
:39. Volt köztük egy polcbeépítés egy kézművesplatformon keresztül, érdeklődések az apa régi névjegykártyáján át, és egy beszélgetés egy szomszéddal, amelyből megbízás lett.
:40. Az első valódi terhelési próbát egy startup hozta, amelynek húsz dohányzóasztalra volt szüksége az új irodájába.
:41. „Egyszerű, világos, skandináv, valahogy”, ahogy a projektvezető fogalmazott, mintha egy hangulatra tippelt volna, amelynek a nyelvtanát nem egészen ismerte.
:42. Mike olyan árat mondott, amely alig fedezte az árrését.
:43. Még ugyanannak a napnak a délutánján nekilátott.
:44. A munka visszahozott valamit, amire nem számított.
:45. Emlékezet volt ez mint testi tudás, a szerszámok olyan biztonságú megfogása, amelyet nem tudatosan dolgozott ki magának, és amely mégis ott volt, mert kamaszként éveken át állt ebben a helyiségben, és nézte, mi történik, anélkül hogy sejtette volna, hogy közben tanul.
:46. A nyolcadik gyártási nap a véletlen pontos közönyével szedte szét ezt az újonnan megtalált nyugalmat.
:47. A furnérozott fedőlapok elvetemedtek – nem katasztrofálisan, de letagadhatatlanul, és eléggé teljesen ahhoz, hogy veszélybe sodorják a megbízást.
:48. Mike a lapok előtt állt, és egy jó ideig úgy viselkedett, mint valaki.
:49. Ez a valaki koncentrált hallgatással akarta megváltoztatni a helyzetet.
:50. Tom letett egy kávét a munkapadra, leült az egyik félig kész hokedlire, és várt.
:51. Ezt úgy tette, hogy nem hallgatott és nem is beszélt – olyan művészet volt ez, amelyet a legtöbb embernél jobban uralt.
:52. „Utángyaluljuk, és újrafurnérozzuk őket” – mondta végül Mike.
:53. Olyan ember nyugalmával mondta, aki éppen eldöntötte, hogy nem omlik össze.
:54. Átdolgozták az éjszakát.
:55. Ez a koncentrált kimerültségnek az az állapota volt, amelyben az idő megszűnik órákra tagolódni, és helyette munkaegységekben múlik el.
:56. Fél négy körül tizenkilenc kifogástalan asztal feküdt a műhely padlóján.
:57. A huszadikat nem lehetett megmenteni, de ez olyan igazság volt, amellyel együtt lehetett élni.
:58. Sarah éjfél körül érkezett étellel, és nem sokkal később elaludt egy raklapon.
:59. Amikor felébredt, meglátta a kész darabok sorát, és írt az ügyfélnek anélkül, hogy megkérdezte volna, van-e ennek értelme.
:60. A válasz húsz perc múlva megérkezett: szállítás jövő héten, semmi probléma.
:61. Mike hideg pizzát evett a padlón, hátát a munkapadnak támasztva, és nem mondott semmit.
:62. De a hallgatásának más minősége volt, mint az előbbinek.
:63. A decemberi karácsonyi vásári stand Sarah ötlete volt.
:64. Mike nem mondott ellent, mert nem talált jó okot rá, és mert titokban sejtette, hogy Sarah-nak igaza van.
:65. Az előző hetekben világos kőrisből épített egy bárszék-sorozatot.
:66. Nyolc modell volt két változatban, a proporciókat többször átdolgozta, a kötéseket gondosabban kivitelezte, mint amennyit az ár indokolt.
:67. A piacon az emberek azzal a karácsony előtti céltudatossággal haladtak el mellette.
:68. Ez a céltudatosság mindent, ami nem forralt bor vagy csomagolópapír, valamiféle háttérré redukált.
:69. Mike olyan arckifejezéssel figyelte a nyüzsgést, amelyet Tom később „kontrollált reménytelenségként” írt volna le.
:70. Ez nem is volt egészen jogtalan.
:71. Az idősebb úr, aki estefelé megállt, olyan módon tette ezt, amely kitűnt a tömegből.
:72. Nem sietséggel vagy lelkesedéssel, hanem olyan nyugodt figyelemmel, amely azonnal ítélőképességnek látszott.
:73. Felemelte az egyik bárszéket, megbillentette, és a hozzáértő rövid, határozott pillantásával megnézte a csapolások alsó oldalát.
:74. Aztán visszatette.
:75. „Hagyományos technika” – mondta –, „de következetesen végiggondolva.”
:76. Egy idősek otthona vezetője volt, és olyan székeket keresett, amelyek kibírják a mindennapokat anélkül, hogy megszűnnének szépek lenni.
:77. Ezt a követelményt azzal a mellékességgel fogalmazta meg, amely akkor keletkezik, ha valakit elég sokáig csalódás ért ahhoz, hogy már ne legyenek nagy elvárásai.
:78. Mike hallgatott, számolt, majd mondott valamit.
:79. Egy pillanattal azután, hogy kimondta, ő maga is hibának tartotta: „Az első ötöt nem számítom fel önnek, ha egy évig kitartanak.”
:80. Rövid csend támadt, amelyben az idős úr azzal a leplezetlen figyelemmel nézte őt, amelyet ritkán szentelünk olyan embereknek, akik ajánlanak nekünk valamit.
:81. Aztán további alkudozás nélkül kezet nyújtott.
:82. A gesztusnak volt valami lezáró jellege.
:83. Az utána következő év kivonta magát minden egyszerű elbeszélés alól.
:84. Voltak hónapok, amikor a megbízási helyzet gyér volt, és Mike esténként azzal a néma makacssággal számolta újra meg újra a számokat, amely nem hoz létre megoldást, de legalább azt az érzést adja, hogy az ember nem veszítette el teljesen az ellenőrzést.
:85. Voltak hetek technikai visszaesésekkel, és egyes napok, amikor minden a helyére került.
:86. Ezeken a napokon futottak a gépek, és a műhely felvette azt a karaktert, amelyet remélt tőle: olyan hely lett, ahol a munka és az értelem kivételesen fedésbe kerültek.
:87. Megtanulta úgy kalkulálni az ajánlatokat, hogy azok biztosítsák a létét.
:88. Azt is megtanulta, hogy a szállítási határidőket úgy kell kitűzni, hogy be is tudja tartani őket, anélkül hogy közben becsapná önmagát.
:89. Tommal közösen vett egy használt CNC-marót, amely először új problémákat hozott nekik, aztán új lehetőségeket.
:90. Gépeknél többnyire ebben a sorrendben megy ez.
:91. Sarah megtanította neki a rendes könyvelés alapjait, azzal a türelemmel, amelyet tanárként megtanult előteremteni.
:92. Ezt a legcsekélyebb leereszkedés nélkül tette, amit Mike jobban értékelt, mint amennyire bevallotta neki.
:93. A második év őszén egy közepes méretű szállodalánc telefonált.
:94. Három házát akarta új szobabútorokkal berendezni – kézműves gyártásban, nem katalógusból, kompromisszumok nélkül az anyagban.
:95. Mike egyedül ült a csendes műhelyben, a telefon még a kezében.
:96. Egyszerűen ott ült egy pillanatig, amelyben a kimerültség és valami más, nehezebb egymásra rétegződött.
:97. Aztán felhívta Tomot.
:98. A műhelyajtó fölötti táblát ő maga marta ki egy régi tölgyfa pallóból, és lenolajjal dörzsölte be: „Mike asztalosműhelye.”
:99. A betűk nem voltak teljesen egyenletesek, ami nem hanyagság volt, hanem döntés.
:100. Egy kora novemberi reggelen mindhárman a megrakott teherautó előtt álltak.
:101. A nyirkos, avarszagú levegőben álltak, amely valaminek a végére és valami másnak a kezdetére emlékeztetett.
:102. A nap még mélyen állt, hosszú fényt vetett a területre, és a műhely ismerős körvonalait sárga árnyalatban láttatta.
:103. Ez a sárga árnyalat indulásnak látszott, vagy legalábbis lehetett így olvasni.
:104. Mike az ajtó fölötti táblát nézte, aztán a teherautót, aztán Sarah-t és Tomot.
:105. Az apjára gondolt – és hosszú idő óta először tette ezt a mulasztás mellékzöngéje nélkül, anélkül az érzés nélkül, hogy valamivel adós maradt volna.
:106. „Első lépés” – mondta.
:107. Sarah azzal a tekintettel nézett rá, amelyet Mike a legjobban szeretett benne – nem csodálón, nem megerősítőn, hanem egyszerűen teljesen jelen lévőn.
:108. „A második lépés már vár” – mondta.
:109. Tom egyszer dudált, röviden és magyarázat nélkül.
:110. Olyan volt, mintha egy olyan kijelentést kommentálna, amellyel egyetért, anélkül hogy nagyobb súlyt akarna adni neki, mint amennyi szükséges.
:111. Elindultak.
:112. A hátsó lámpák eltűntek a reggeli párában, mintha soha nem is álltak volna.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az első lépés. - Der erste Schritt.
:1. A boríték három napig feküdt a konyhaasztalon. - Der Umschlag hatte drei Tage auf dem Küchentisch gelegen.
:2. Nem azért, mert Mike elfelejtette, mi áll benne, hanem mert ösztönösen tudta, hogy az olvasás eltörölné a bizonytalanság utolsó maradékát, amely még valamiféle védelemnek érződött. - Nicht weil Mike vergessen hatte, was drinstand, sondern weil er instinktiv wusste, dass das Lesen den letzten Rest Ungewissheit tilgen würde, der sich noch wie eine Art Schutz anfühlte.
:3. Amikor végül kinyitotta, a levél nyelve olyan sima és személytelen volt, hogy az állítás csak késéssel ülepedett le benne. - Als er ihn schließlich öffnete, war die Sprache des Briefes so glatt und entpersonalisiert, dass die Aussage sich erst mit Verzögerung setzte.
:4. Négy év, jó számok, két kitüntetés – és a végén az az egyetlen tárgyilagos mondat, amely nem engedett választ, mert nem is irányzott elő ilyet. - Vier Jahre, gute Zahlen, zwei Auszeichnungen – und am Ende dieser eine sachliche Satz, der keine Antwort erlaubte, weil er keine vorgesehen hatte.
:5. Sarah vele szemben ült, és a legokosabbat tette, amit tehetett: semmit. - Sarah saß ihm gegenüber und tat das Klügste, was sie tun konnte: nichts.
:6. Sem kávé, sem biztató gesztus, sem óvatosan megfogalmazott tanács – csak a nyugodt készség arra, hogy jelen legyen, anélkül hogy kezelni akarná a csendet. - Kein Kaffee, keine aufmunternde Geste, kein vorsichtig formulierter Ratschlag – nur die ruhige Bereitschaft, da zu sein, ohne die Stille zu verwalten.
:7. Ez volt az a minősége, amely Mike-nak évek óta mindennél többet jelentett benne. - Es war diese Qualität an ihr, die Mike seit Jahren mehr bedeutete als alles.
:8. Ezt szavakban alig lehetett elmondani. - Das ließ sich in Worten kaum sagen.
:9. Amikor végül megszólalt, halkan tette, bevezetés nélkül. - Als er schließlich sprach, tat er es leise und ohne Einleitung.
:10. „Azt hiszem, átveszem a műhelyt.” - „Ich glaube, ich nehme die Werkstatt.“
:11. Nem készítette elő ezt a mondatot. - Er hatte den Satz nicht vorbereitet.
:12. Egyszerűen adódott, ahogy a dolgok adódnak, amikor az ember abbahagyja, hogy ellenük gondolkodjon. - Er hatte sich einfach ergeben, wie Dinge sich ergeben, wenn man aufhört, gegen sie anzudenken.
:13. Apja asztalosműhelye másfél éve üresen állt, a februári szívroham óta. - Die Tischlerei seines Vaters stand seit anderthalb Jahren leer, seit dem Herzinfarkt im Februar.
:14. Ez a szívroham nem adott előzetes figyelmeztetést, és nem hagyott alkalmat a búcsúvételre. - Dieser Herzinfarkt hatte keine Vorwarnung gegeben und keine Gelegenheit zum Abschiednehmen gelassen.
:15. Mike azóta kerülte a területet – nem közönyből, hanem valamiféle fordított hűségből. - Mike hatte das Gelände seither gemieden – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus einer Art umgekehrter Treue.
:16. Az az ösztön volt ez, hogy megkíméljen valamit, amelybe belépni fájna. - Es war der Impuls, etwas zu schonen, das zu betreten schmerzen würde.
:17. Most, hogy amúgy sem volt már mit kímélnie, odahajtott. - Jetzt, da er ohnehin nichts mehr zu schonen hatte, fuhr er hin.
:18. A város szélén lévő iparterület ezen a novemberi reggelen azt a sajátos vigasztalanságot kínálta, amely akkor keletkezik, amikor célépítészet és rossz fény találkozik. - Das Gewerbegebiet am Stadtrand bot an diesem Novembermorgen jene spezifische Trostlosigkeit, die entsteht, wenn Zweckarchitektur und schlechtes Licht aufeinandertreffen.
:19. Lapostetők, vak ablaküvegek és olajhártyás pocsolyák a kövezeten mind hozzátartoztak. - Flachdächer, blinde Fensterscheiben und Pfützen mit Ölschleiern auf dem Pflaster gehörten dazu.
:20. Apja műhelye a terület végén állt. - Die Werkstatt seines Vaters lag am Ende des Geländes.
:21. Beszorítva állt egy gumiszerviz és egy névtelen raktárépület közé, amelynek rendeltetése nem tárult fel. - Sie war eingepfercht zwischen einem Reifendienst und einem namenlosen Lagerhaus, dessen Zweck sich nicht erschloss.
:22. A tolóajtón a festék hosszú, görbült csíkokban pergett le. - Der Lack an der Schiebetür blätterte in langen, gekrümmten Streifen ab.
:23. A lakat zöldesre színeződött, és a külső falon egy meghatározhatatlan múltból származó, olvashatatlan graffitifelirat maradt fenn. - Das Vorhängeschloss hatte sich grünlich verfärbt, und auf der Außenwand überdauerte ein unleserlicher Graffiti-Schriftzug aus einer unbestimmten Vergangenheit.
:24. Mike-nak tovább kellett használnia a feszítővasat, mint várta. - Mike brauchte das Brecheisen länger als erwartet.
:25. De az ajtó engedett – olyan hanggal, amely kevésbé hangzott elindulásnak, mint vonakodó beleegyezésnek. - Aber die Tür gab nach – mit einem Laut, der weniger nach Aufbruch klang als nach widerwilligem Einverständnis.
:26. Belül nem pusztulás uralkodott, hanem valami különösebb. - Innen herrschte keine Verwüstung, sondern etwas Merkwürdigeres.
:27. Valamiféle megfagyott rend volt ez, mintha a helyiség úgy döntött volna, hogy megvárja utolsó használója visszatérését. - Es war eine Art eingefrorener Ordnung, als hätte der Raum beschlossen, auf die Rückkehr seines letzten Benutzers zu warten.
:28. A gépek portakarók alatt álltak, a polcok még rendezve voltak. - Die Maschinen standen unter Staubtüchern, die Regale waren noch sortiert.
:29. A munkapadon apja kézírásával egy félig kész rajz feküdt egy székről, amelynek befejezését most már senki sem tervezte. - Auf der Werkbank lag, in der Handschrift seines Vaters, eine halbfertige Zeichnung für einen Stuhl, dessen Fertigstellung nun niemand mehr plante.
:30. A pad fölött az a tábla lógott, amelyet Mike már gyerekként is ismert: „Itt valami új születik.” - Über der Bank hing das Schild, das Mike als Kind schon gekannt hatte: „Hier entsteht was Neues“.
:31. Nagy, kissé egyenetlen betűkkel állt ott, amelyek a mondatnak valami kézzel készített jelleget adtak, amit a nyomtatott írás nem ér el. - Es stand dort in großen, leicht ungeraden Buchstaben, die dem Satz etwas Handgemachtes gaben, das gedruckte Schrift nicht erreicht.
:32. Megállt előtte, kezét a nadrágzsebébe dugva, és hagyta, hogy a helyiség hasson rá. - Er blieb davor stehen, die Hände in den Hosentaschen, und ließ den Raum auf sich wirken.
:33. Aztán azt mondta Sarah-nak, aki az ajtónyílásban állt: „Hétfőn kezdünk.” - Dann sagte er zu Sarah, die in der Türöffnung stand: „Wir fangen Montag an.“
:34. Tomnak, mint mindig, nem volt szüksége hosszú magyarázatra. - Tom bedurfte, wie immer, keiner langen Erklärung.
:35. Hétfő reggel megjelent a furgonnal, egy nehéz szerszámosládával és azzal a lakonikus közléssel, hogy kivett két hét szabadságot, mert amúgy sem volt jobb dolga. - Er erschien am Montagmorgen mit dem Lieferwagen, einem schweren Werkzeugkoffer und der lakonischen Mitteilung, er habe sich zwei Wochen Urlaub genommen, weil er ohnehin nichts Besseres vorhatte.
:36. A régi műhely elektromos szereléseit a szakember tárgyilagos rosszérzésével szemlélte. - Die Elektroinstallationen der alten Werkstatt betrachtete er mit dem sachlichen Unbehagen des Fachmanns.
:37. A szakembernek nem kellett megmondani, mit lát: „Nem illegális, de vallomás.” - Dem Fachmann musste man nicht sagen, was er sieht: „Nicht illegal, aber ein Geständnis.“
:38. A második héten kezdtek beérkezni az első megbízások – szerények, de valóságosak. - In der zweiten Woche begannen die ersten Aufträge einzutreffen – bescheiden, aber real.
:39. Volt köztük egy polcbeépítés egy kézművesplatformon keresztül, érdeklődések az apa régi névjegykártyáján át, és egy beszélgetés egy szomszéddal, amelyből megbízás lett. - Es waren ein Regaleinbau über eine Handwerkerplattform, Anfragen über eine alte Visitenkarte des Vaters und ein Gespräch mit einem Nachbarn, aus dem ein Auftrag entstand.
:40. Az első valódi terhelési próbát egy startup hozta, amelynek húsz dohányzóasztalra volt szüksége az új irodájába. - Den ersten echten Belastungstest lieferte ein Startup, das zwanzig Couchtische für sein neues Büro benötigte.
:41. „Egyszerű, világos, skandináv, valahogy”, ahogy a projektvezető fogalmazott, mintha egy hangulatra tippelt volna, amelynek a nyelvtanát nem egészen ismerte. - „Schlicht, hell, skandinavisch, irgendwie“, wie die Projektleiterin formulierte, als hätte sie auf eine Stimmung getippt, deren Grammatik sie nicht ganz kannte.
:42. Mike olyan árat mondott, amely alig fedezte az árrését. - Mike nannte einen Preis, der seine Marge kaum deckte.
:43. Még ugyanannak a napnak a délutánján nekilátott. - Er begann noch am Nachmittag des gleichen Tages.
:44. A munka visszahozott valamit, amire nem számított. - Die Arbeit brachte etwas zurück, das er nicht erwartet hatte.
:45. Emlékezet volt ez mint testi tudás, a szerszámok olyan biztonságú megfogása, amelyet nem tudatosan dolgozott ki magának, és amely mégis ott volt, mert kamaszként éveken át állt ebben a helyiségben, és nézte, mi történik, anélkül hogy sejtette volna, hogy közben tanul. - Es war Erinnerung als körperliches Wissen, das Greifen der Werkzeuge mit einer Sicherheit, die er sich nicht bewusst erarbeitet hatte und die dennoch da war, weil er als Halbwüchsiger jahrelang in diesem Raum gestanden und zugeschaut hatte, ohne zu ahnen, dass er dabei lernte.
:46. A nyolcadik gyártási nap a véletlen pontos közönyével szedte szét ezt az újonnan megtalált nyugalmat. - Der achte Produktionstag zerlegte diese neu gefundene Ruhe mit der präzisen Gleichgültigkeit des Zufalls.
:47. A furnérozott fedőlapok elvetemedtek – nem katasztrofálisan, de letagadhatatlanul, és eléggé teljesen ahhoz, hogy veszélybe sodorják a megbízást. - Die furnierten Deckplatten hatten sich verzogen – nicht katastrophisch, aber unabweisbar, und vollständig genug, um den Auftrag zu gefährden.
:48. Mike a lapok előtt állt, és egy jó ideig úgy viselkedett, mint valaki. - Mike stand vor den Platten und verhielt sich für eine ganze Weile wie jemand.
:49. Ez a valaki koncentrált hallgatással akarta megváltoztatni a helyzetet. - Dieser Jemand wollte die Situation durch konzentriertes Schweigen verändern.
:50. Tom letett egy kávét a munkapadra, leült az egyik félig kész hokedlire, és várt. - Tom stellte einen Kaffee auf die Werkbank, setzte sich auf einen der halbfertigen Hocker und wartete.
:51. Ezt úgy tette, hogy nem hallgatott és nem is beszélt – olyan művészet volt ez, amelyet a legtöbb embernél jobban uralt. - Er tat das, ohne zu schweigen und ohne zu reden – eine Kunst, die er besser beherrschte als die meisten.
:52. „Utángyaluljuk, és újrafurnérozzuk őket” – mondta végül Mike. - „Wir hobeln nach und furnieren neu“, sagte Mike schließlich.
:53. Olyan ember nyugalmával mondta, aki éppen eldöntötte, hogy nem omlik össze. - Er sagte es mit der Ruhe von jemandem, der gerade entschieden hat, nicht zusammenzubrechen.
:54. Átdolgozták az éjszakát. - Sie arbeiteten durch die Nacht.
:55. Ez a koncentrált kimerültségnek az az állapota volt, amelyben az idő megszűnik órákra tagolódni, és helyette munkaegységekben múlik el. - Es war jener Zustand konzentrierter Erschöpfung, in dem die Zeit aufhört, sich in Stunden zu gliedern und stattdessen in Arbeitseinheiten vergeht.
:56. Fél négy körül tizenkilenc kifogástalan asztal feküdt a műhely padlóján. - Gegen halb vier lagen neunzehn tadellose Tische auf dem Werkstattboden.
:57. A huszadikat nem lehetett megmenteni, de ez olyan igazság volt, amellyel együtt lehetett élni. - Der zwanzigste war nicht zu retten gewesen, aber das war eine Wahrheit, mit der sich leben ließ.
:58. Sarah éjfél körül érkezett étellel, és nem sokkal később elaludt egy raklapon. - Sarah war gegen Mitternacht mit Essen gekommen und kurz darauf auf einer Palette eingeschlafen.
:59. Amikor felébredt, meglátta a kész darabok sorát, és írt az ügyfélnek anélkül, hogy megkérdezte volna, van-e ennek értelme. - Als sie aufwachte, sah sie die Reihe der fertigen Stücke und schrieb dem Kunden, ohne zu fragen, ob das sinnvoll sei.
:60. A válasz húsz perc múlva megérkezett: szállítás jövő héten, semmi probléma. - Die Antwort kam in zwanzig Minuten: Lieferung nächste Woche, kein Problem.
:61. Mike hideg pizzát evett a padlón, hátát a munkapadnak támasztva, és nem mondott semmit. - Mike aß kalte Pizza auf dem Boden, den Rücken gegen die Werkbank gelehnt, und sagte nichts.
:62. De a hallgatásának más minősége volt, mint az előbbinek. - Aber sein Schweigen hatte eine andere Qualität als das zuvor.
:63. A decemberi karácsonyi vásári stand Sarah ötlete volt. - Der Weihnachtsmarktstand im Dezember war Sarahs Einfall.
:64. Mike nem mondott ellent, mert nem talált jó okot rá, és mert titokban sejtette, hogy Sarah-nak igaza van. - Mike hatte nicht widersprochen, weil er keinen guten Grund gefunden hatte, es zu tun, und weil er insgeheim ahnte, dass sie Recht hatte.
:65. Az előző hetekben világos kőrisből épített egy bárszék-sorozatot. - Er baute in den Wochen davor eine Barhocker-Serie aus heller Esche.
:66. Nyolc modell volt két változatban, a proporciókat többször átdolgozta, a kötéseket gondosabban kivitelezte, mint amennyit az ár indokolt. - Es waren acht Modelle in zwei Varianten, die Proportionen mehrfach überarbeitet, die Verbindungen sorgfältiger ausgeführt, als es der Preis rechtfertigte.
:67. A piacon az emberek azzal a karácsony előtti céltudatossággal haladtak el mellette. - Am Markt liefen die Menschen vorbei mit jenem vorweihnachtlichen Zweck im Gang.
:68. Ez a céltudatosság mindent, ami nem forralt bor vagy csomagolópapír, valamiféle háttérré redukált. - Dieser Zweck reduzierte alles, was nicht Glühwein oder Geschenkpapier ist, auf eine Art Hintergrund.
:69. Mike olyan arckifejezéssel figyelte a nyüzsgést, amelyet Tom később „kontrollált reménytelenségként” írt volna le. - Mike beobachtete das Treiben mit einem Ausdruck, den Tom später als „kontrollierte Hoffnungslosigkeit“ beschreiben würde.
:70. Ez nem is volt egészen jogtalan. - Das war nicht ganz zu Unrecht.
:71. Az idősebb úr, aki estefelé megállt, olyan módon tette ezt, amely kitűnt a tömegből. - Der ältere Herr, der gegen Abend stehen blieb, tat es auf eine Weise, die aus der Masse herausstach.
:72. Nem sietséggel vagy lelkesedéssel, hanem olyan nyugodt figyelemmel, amely azonnal ítélőképességnek látszott. - Nicht durch Hast oder Begeisterung, sondern durch eine ruhige Aufmerksamkeit, die sofort nach Urteilsvermögen aussah.
:73. Felemelte az egyik bárszéket, megbillentette, és a hozzáértő rövid, határozott pillantásával megnézte a csapolások alsó oldalát. - Er hob einen Barhocker an, kippte ihn, betrachtete die Unterseite der Zapfenverbindungen mit dem kurzen, bestimmten Blick des Kenners.
:74. Aztán visszatette. - Dann stellte er ihn wieder hin.
:75. „Hagyományos technika” – mondta –, „de következetesen végiggondolva.” - „Traditionelle Technik“, sagte er, „aber konsequent zu Ende gedacht.“
:76. Egy idősek otthona vezetője volt, és olyan székeket keresett, amelyek kibírják a mindennapokat anélkül, hogy megszűnnének szépek lenni. - Er war Heimleiter eines Seniorenheims und suchte Stühle, die den Alltag überstehen würden, ohne aufzuhören, schön zu sein.
:77. Ezt a követelményt azzal a mellékességgel fogalmazta meg, amely akkor keletkezik, ha valakit elég sokáig csalódás ért ahhoz, hogy már ne legyenek nagy elvárásai. - Diese Anforderung formulierte er mit der Beiläufigkeit, die entsteht, wenn jemand lange genug enttäuscht worden ist, um keine hohen Erwartungen mehr zu haben.
:78. Mike hallgatott, számolt, majd mondott valamit. - Mike hörte zu, rechnete und sagte dann etwas.
:79. Egy pillanattal azután, hogy kimondta, ő maga is hibának tartotta: „Az első ötöt nem számítom fel önnek, ha egy évig kitartanak.” - Einen Moment nach dem Aussprechen hielt er es selbst für einen Fehler: „Die ersten fünf rechne ich Ihnen nicht, wenn sie ein Jahr halten.“
:80. Rövid csend támadt, amelyben az idős úr azzal a leplezetlen figyelemmel nézte őt, amelyet ritkán szentelünk olyan embereknek, akik ajánlanak nekünk valamit. - Eine kurze Stille entstand, in der der alte Herr ihn mit der unverstellten Aufmerksamkeit betrachtete, die man Menschen selten widmet, die einem etwas anbieten.
:81. Aztán további alkudozás nélkül kezet nyújtott. - Dann streckte er die Hand aus, ohne weiteres Verhandeln.
:82. A gesztusnak volt valami lezáró jellege. - Die Geste hatte etwas Abschließendes.
:83. Az utána következő év kivonta magát minden egyszerű elbeszélés alól. - Das Jahr danach entzog sich jeder einfachen Erzählung.
:84. Voltak hónapok, amikor a megbízási helyzet gyér volt, és Mike esténként azzal a néma makacssággal számolta újra meg újra a számokat, amely nem hoz létre megoldást, de legalább azt az érzést adja, hogy az ember nem veszítette el teljesen az ellenőrzést. - Es gab Monate, in denen die Auftragslage dünn war und Mike abends die Zahlen mit der stillen Verbissenheit durchrechnete, die keine Lösung produziert, aber wenigstens das Gefühl gibt, die Kontrolle nicht vollständig verloren zu haben.
:85. Voltak hetek technikai visszaesésekkel, és egyes napok, amikor minden a helyére került. - Es gab Wochen mit technischen Rückschlägen und einzelne Tage, an denen alles saß.
:86. Ezeken a napokon futottak a gépek, és a műhely felvette azt a karaktert, amelyet remélt tőle: olyan hely lett, ahol a munka és az értelem kivételesen fedésbe kerültek. - An diesen Tagen liefen die Maschinen, und die Werkstatt nahm den Charakter an, den er sich von ihr erhofft hatte: einen Ort, an dem Arbeit und Sinn ausnahmsweise deckungsgleich wurden.
:87. Megtanulta úgy kalkulálni az ajánlatokat, hogy azok biztosítsák a létét. - Er lernte, Angebote so zu kalkulieren, dass sie seine Existenz sicherten.
:88. Azt is megtanulta, hogy a szállítási határidőket úgy kell kitűzni, hogy be is tudja tartani őket, anélkül hogy közben becsapná önmagát. - Er lernte auch, Liefertermine so zu setzen, dass er sie halten konnte, ohne sich dabei selbst zu betrügen.
:89. Tommal közösen vett egy használt CNC-marót, amely először új problémákat hozott nekik, aztán új lehetőségeket. - Er kaufte gemeinsam mit Tom eine gebrauchte CNC-Fräse, die ihnen zunächst neue Probleme bescherte und danach neue Möglichkeiten.
:90. Gépeknél többnyire ebben a sorrendben megy ez. - In dieser Reihenfolge läuft es bei Maschinen meistens.
:91. Sarah megtanította neki a rendes könyvelés alapjait, azzal a türelemmel, amelyet tanárként megtanult előteremteni. - Sarah brachte ihm die Grundlagen ordentlicher Buchführung bei, mit der Geduld, die sie als Lehrerin gelernt hatte aufzubringen.
:92. Ezt a legcsekélyebb leereszkedés nélkül tette, amit Mike jobban értékelt, mint amennyire bevallotta neki. - Sie tat es ohne die leiseste Herablassung, was Mike mehr schätzte, als er ihr gegenüber zugab.
:93. A második év őszén egy közepes méretű szállodalánc telefonált. - Im Herbst des zweiten Jahres rief eine mittelgroße Hotelkette an.
:94. Három házát akarta új szobabútorokkal berendezni – kézműves gyártásban, nem katalógusból, kompromisszumok nélkül az anyagban. - Sie wollte Zimmermöbel für drei ihrer Häuser neu ausstatten – handwerklich gefertigt, kein Katalogkauf, keine Kompromisse beim Material.
:95. Mike egyedül ült a csendes műhelyben, a telefon még a kezében. - Mike saß allein in der stillen Werkstatt, das Telefon noch in der Hand.
:96. Egyszerűen ott ült egy pillanatig, amelyben a kimerültség és valami más, nehezebb egymásra rétegződött. - Er saß einfach da, für einen Moment, in dem sich Erschöpfung und etwas anderes, Schwereres überlagerten.
:97. Aztán felhívta Tomot. - Dann rief er Tom an.
:98. A műhelyajtó fölötti táblát ő maga marta ki egy régi tölgyfa pallóból, és lenolajjal dörzsölte be: „Mike asztalosműhelye.” - Das Schild über der Werkstatttür hatte er selbst aus einer alten Eichenbohle gefräst und mit Leinöl eingerieben: „Mikes Tischlerei“.
:99. A betűk nem voltak teljesen egyenletesek, ami nem hanyagság volt, hanem döntés. - Die Buchstaben waren nicht ganz gleichmäßig, was keine Nachlässigkeit war, sondern eine Entscheidung.
:100. Egy kora novemberi reggelen mindhárman a megrakott teherautó előtt álltak. - An einem frühen Novembermorgen standen alle drei vor dem beladenen Lastwagen.
:101. A nyirkos, avarszagú levegőben álltak, amely valaminek a végére és valami másnak a kezdetére emlékeztetett. - Sie standen in der feuchten, blättrigen Luft, die nach dem Ende von etwas und dem Anfang von etwas anderem roch.
:102. A nap még mélyen állt, hosszú fényt vetett a területre, és a műhely ismerős körvonalait sárga árnyalatban láttatta. - Die Sonne stand noch tief, warf langes Licht über das Gelände und ließ die vertrauten Konturen der Werkstatt in einem Gelbton erscheinen.
:103. Ez a sárga árnyalat indulásnak látszott, vagy legalábbis lehetett így olvasni. - Dieser Gelbton sah nach Aufbruch aus oder konnte zumindest so gelesen werden.
:104. Mike az ajtó fölötti táblát nézte, aztán a teherautót, aztán Sarah-t és Tomot. - Mike betrachtete das Schild über der Tür, dann den Lastwagen, dann Sarah und Tom.
:105. Az apjára gondolt – és hosszú idő óta először tette ezt a mulasztás mellékzöngéje nélkül, anélkül az érzés nélkül, hogy valamivel adós maradt volna. - Er dachte an seinen Vater – und zum ersten Mal seit langer Zeit tat er es ohne den Beiklang von Versäumnis, ohne das Gefühl, etwas schuldig geblieben zu sein.
:106. „Első lépés” – mondta. - „Schritt eins“, sagte er.
:107. Sarah azzal a tekintettel nézett rá, amelyet Mike a legjobban szeretett benne – nem csodálón, nem megerősítőn, hanem egyszerűen teljesen jelen lévőn. - Sarah sah ihn an mit dem Blick, den er an ihr am meisten mochte – nicht bewundernd, nicht bestätigend, sondern einfach vollständig präsent.
:108. „A második lépés már vár” – mondta. - „Schritt zwei wartet schon“, sagte sie.
:109. Tom egyszer dudált, röviden és magyarázat nélkül. - Tom hupte einmal, knapp und ohne Erläuterung.
:110. Olyan volt, mintha egy olyan kijelentést kommentálna, amellyel egyetért, anélkül hogy nagyobb súlyt akarna adni neki, mint amennyi szükséges. - Es war, als kommentiere er eine Aussage, der er zustimmt, ohne ihr mehr Gewicht geben zu wollen, als nötig ist.
:111. Elindultak. - Sie fuhren.
:112. A hátsó lámpák eltűntek a reggeli párában, mintha soha nem is álltak volna. - Die Rücklichter verschwanden im Morgendunst, als hätten sie nie gestanden.
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{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der erste Schritt.
:1. Der Umschlag hatte drei Tage auf dem Küchentisch gelegen.
:2. Nicht weil Mike vergessen hatte, was drinstand, sondern weil er instinktiv wusste, dass das Lesen den letzten Rest Ungewissheit tilgen würde, der sich noch wie eine Art Schutz anfühlte.
:3. Als er ihn schließlich öffnete, war die Sprache des Briefes so glatt und entpersonalisiert, dass die Aussage sich erst mit Verzögerung setzte.
:4. Vier Jahre, gute Zahlen, zwei Auszeichnungen – und am Ende dieser eine sachliche Satz, der keine Antwort erlaubte, weil er keine vorgesehen hatte.
:5. Sarah saß ihm gegenüber und tat das Klügste, was sie tun konnte: nichts.
:6. Kein Kaffee, keine aufmunternde Geste, kein vorsichtig formulierter Ratschlag – nur die ruhige Bereitschaft, da zu sein, ohne die Stille zu verwalten.
:7. Es war diese Qualität an ihr, die Mike seit Jahren mehr bedeutete als alles.
:8. Das ließ sich in Worten kaum sagen.
:9. Als er schließlich sprach, tat er es leise und ohne Einleitung.
:10. „Ich glaube, ich nehme die Werkstatt.“
:11. Er hatte den Satz nicht vorbereitet.
:12. Er hatte sich einfach ergeben, wie Dinge sich ergeben, wenn man aufhört, gegen sie anzudenken.
:13. Die Tischlerei seines Vaters stand seit anderthalb Jahren leer, seit dem Herzinfarkt im Februar.
:14. Dieser Herzinfarkt hatte keine Vorwarnung gegeben und keine Gelegenheit zum Abschiednehmen gelassen.
:15. Mike hatte das Gelände seither gemieden – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus einer Art umgekehrter Treue.
:16. Es war der Impuls, etwas zu schonen, das zu betreten schmerzen würde.
:17. Jetzt, da er ohnehin nichts mehr zu schonen hatte, fuhr er hin.
:18. Das Gewerbegebiet am Stadtrand bot an diesem Novembermorgen jene spezifische Trostlosigkeit, die entsteht, wenn Zweckarchitektur und schlechtes Licht aufeinandertreffen.
:19. Flachdächer, blinde Fensterscheiben und Pfützen mit Ölschleiern auf dem Pflaster gehörten dazu.
:20. Die Werkstatt seines Vaters lag am Ende des Geländes.
:21. Sie war eingepfercht zwischen einem Reifendienst und einem namenlosen Lagerhaus, dessen Zweck sich nicht erschloss.
:22. Der Lack an der Schiebetür blätterte in langen, gekrümmten Streifen ab.
:23. Das Vorhängeschloss hatte sich grünlich verfärbt, und auf der Außenwand überdauerte ein unleserlicher Graffiti-Schriftzug aus einer unbestimmten Vergangenheit.
:24. Mike brauchte das Brecheisen länger als erwartet.
:25. Aber die Tür gab nach – mit einem Laut, der weniger nach Aufbruch klang als nach widerwilligem Einverständnis.
:26. Innen herrschte keine Verwüstung, sondern etwas Merkwürdigeres.
:27. Es war eine Art eingefrorener Ordnung, als hätte der Raum beschlossen, auf die Rückkehr seines letzten Benutzers zu warten.
:28. Die Maschinen standen unter Staubtüchern, die Regale waren noch sortiert.
:29. Auf der Werkbank lag, in der Handschrift seines Vaters, eine halbfertige Zeichnung für einen Stuhl, dessen Fertigstellung nun niemand mehr plante.
:30. Über der Bank hing das Schild, das Mike als Kind schon gekannt hatte: „Hier entsteht was Neues“.
:31. Es stand dort in großen, leicht ungeraden Buchstaben, die dem Satz etwas Handgemachtes gaben, das gedruckte Schrift nicht erreicht.
:32. Er blieb davor stehen, die Hände in den Hosentaschen, und ließ den Raum auf sich wirken.
:33. Dann sagte er zu Sarah, die in der Türöffnung stand: „Wir fangen Montag an.“
:34. Tom bedurfte, wie immer, keiner langen Erklärung.
:35. Er erschien am Montagmorgen mit dem Lieferwagen, einem schweren Werkzeugkoffer und der lakonischen Mitteilung, er habe sich zwei Wochen Urlaub genommen, weil er ohnehin nichts Besseres vorhatte.
:36. Die Elektroinstallationen der alten Werkstatt betrachtete er mit dem sachlichen Unbehagen des Fachmanns.
:37. Dem Fachmann musste man nicht sagen, was er sieht: „Nicht illegal, aber ein Geständnis.“
:38. In der zweiten Woche begannen die ersten Aufträge einzutreffen – bescheiden, aber real.
:39. Es waren ein Regaleinbau über eine Handwerkerplattform, Anfragen über eine alte Visitenkarte des Vaters und ein Gespräch mit einem Nachbarn, aus dem ein Auftrag entstand.
:40. Den ersten echten Belastungstest lieferte ein Startup, das zwanzig Couchtische für sein neues Büro benötigte.
:41. „Schlicht, hell, skandinavisch, irgendwie“, wie die Projektleiterin formulierte, als hätte sie auf eine Stimmung getippt, deren Grammatik sie nicht ganz kannte.
:42. Mike nannte einen Preis, der seine Marge kaum deckte.
:43. Er begann noch am Nachmittag des gleichen Tages.
:44. Die Arbeit brachte etwas zurück, das er nicht erwartet hatte.
:45. Es war Erinnerung als körperliches Wissen, das Greifen der Werkzeuge mit einer Sicherheit, die er sich nicht bewusst erarbeitet hatte und die dennoch da war, weil er als Halbwüchsiger jahrelang in diesem Raum gestanden und zugeschaut hatte, ohne zu ahnen, dass er dabei lernte.
:46. Der achte Produktionstag zerlegte diese neu gefundene Ruhe mit der präzisen Gleichgültigkeit des Zufalls.
:47. Die furnierten Deckplatten hatten sich verzogen – nicht katastrophisch, aber unabweisbar, und vollständig genug, um den Auftrag zu gefährden.
:48. Mike stand vor den Platten und verhielt sich für eine ganze Weile wie jemand.
:49. Dieser Jemand wollte die Situation durch konzentriertes Schweigen verändern.
:50. Tom stellte einen Kaffee auf die Werkbank, setzte sich auf einen der halbfertigen Hocker und wartete.
:51. Er tat das, ohne zu schweigen und ohne zu reden – eine Kunst, die er besser beherrschte als die meisten.
:52. „Wir hobeln nach und furnieren neu“, sagte Mike schließlich.
:53. Er sagte es mit der Ruhe von jemandem, der gerade entschieden hat, nicht zusammenzubrechen.
:54. Sie arbeiteten durch die Nacht.
:55. Es war jener Zustand konzentrierter Erschöpfung, in dem die Zeit aufhört, sich in Stunden zu gliedern und stattdessen in Arbeitseinheiten vergeht.
:56. Gegen halb vier lagen neunzehn tadellose Tische auf dem Werkstattboden.
:57. Der zwanzigste war nicht zu retten gewesen, aber das war eine Wahrheit, mit der sich leben ließ.
:58. Sarah war gegen Mitternacht mit Essen gekommen und kurz darauf auf einer Palette eingeschlafen.
:59. Als sie aufwachte, sah sie die Reihe der fertigen Stücke und schrieb dem Kunden, ohne zu fragen, ob das sinnvoll sei.
:60. Die Antwort kam in zwanzig Minuten: Lieferung nächste Woche, kein Problem.
:61. Mike aß kalte Pizza auf dem Boden, den Rücken gegen die Werkbank gelehnt, und sagte nichts.
:62. Aber sein Schweigen hatte eine andere Qualität als das zuvor.
:63. Der Weihnachtsmarktstand im Dezember war Sarahs Einfall.
:64. Mike hatte nicht widersprochen, weil er keinen guten Grund gefunden hatte, es zu tun, und weil er insgeheim ahnte, dass sie Recht hatte.
:65. Er baute in den Wochen davor eine Barhocker-Serie aus heller Esche.
:66. Es waren acht Modelle in zwei Varianten, die Proportionen mehrfach überarbeitet, die Verbindungen sorgfältiger ausgeführt, als es der Preis rechtfertigte.
:67. Am Markt liefen die Menschen vorbei mit jenem vorweihnachtlichen Zweck im Gang.
:68. Dieser Zweck reduzierte alles, was nicht Glühwein oder Geschenkpapier ist, auf eine Art Hintergrund.
:69. Mike beobachtete das Treiben mit einem Ausdruck, den Tom später als „kontrollierte Hoffnungslosigkeit“ beschreiben würde.
:70. Das war nicht ganz zu Unrecht.
:71. Der ältere Herr, der gegen Abend stehen blieb, tat es auf eine Weise, die aus der Masse herausstach.
:72. Nicht durch Hast oder Begeisterung, sondern durch eine ruhige Aufmerksamkeit, die sofort nach Urteilsvermögen aussah.
:73. Er hob einen Barhocker an, kippte ihn, betrachtete die Unterseite der Zapfenverbindungen mit dem kurzen, bestimmten Blick des Kenners.
:74. Dann stellte er ihn wieder hin.
:75. „Traditionelle Technik“, sagte er, „aber konsequent zu Ende gedacht.“
:76. Er war Heimleiter eines Seniorenheims und suchte Stühle, die den Alltag überstehen würden, ohne aufzuhören, schön zu sein.
:77. Diese Anforderung formulierte er mit der Beiläufigkeit, die entsteht, wenn jemand lange genug enttäuscht worden ist, um keine hohen Erwartungen mehr zu haben.
:78. Mike hörte zu, rechnete und sagte dann etwas.
:79. Einen Moment nach dem Aussprechen hielt er es selbst für einen Fehler: „Die ersten fünf rechne ich Ihnen nicht, wenn sie ein Jahr halten.“
:80. Eine kurze Stille entstand, in der der alte Herr ihn mit der unverstellten Aufmerksamkeit betrachtete, die man Menschen selten widmet, die einem etwas anbieten.
:81. Dann streckte er die Hand aus, ohne weiteres Verhandeln.
:82. Die Geste hatte etwas Abschließendes.
:83. Das Jahr danach entzog sich jeder einfachen Erzählung.
:84. Es gab Monate, in denen die Auftragslage dünn war und Mike abends die Zahlen mit der stillen Verbissenheit durchrechnete, die keine Lösung produziert, aber wenigstens das Gefühl gibt, die Kontrolle nicht vollständig verloren zu haben.
:85. Es gab Wochen mit technischen Rückschlägen und einzelne Tage, an denen alles saß.
:86. An diesen Tagen liefen die Maschinen, und die Werkstatt nahm den Charakter an, den er sich von ihr erhofft hatte: einen Ort, an dem Arbeit und Sinn ausnahmsweise deckungsgleich wurden.
:87. Er lernte, Angebote so zu kalkulieren, dass sie seine Existenz sicherten.
:88. Er lernte auch, Liefertermine so zu setzen, dass er sie halten konnte, ohne sich dabei selbst zu betrügen.
:89. Er kaufte gemeinsam mit Tom eine gebrauchte CNC-Fräse, die ihnen zunächst neue Probleme bescherte und danach neue Möglichkeiten.
:90. In dieser Reihenfolge läuft es bei Maschinen meistens.
:91. Sarah brachte ihm die Grundlagen ordentlicher Buchführung bei, mit der Geduld, die sie als Lehrerin gelernt hatte aufzubringen.
:92. Sie tat es ohne die leiseste Herablassung, was Mike mehr schätzte, als er ihr gegenüber zugab.
:93. Im Herbst des zweiten Jahres rief eine mittelgroße Hotelkette an.
:94. Sie wollte Zimmermöbel für drei ihrer Häuser neu ausstatten – handwerklich gefertigt, kein Katalogkauf, keine Kompromisse beim Material.
:95. Mike saß allein in der stillen Werkstatt, das Telefon noch in der Hand.
:96. Er saß einfach da, für einen Moment, in dem sich Erschöpfung und etwas anderes, Schwereres überlagerten.
:97. Dann rief er Tom an.
:98. Das Schild über der Werkstatttür hatte er selbst aus einer alten Eichenbohle gefräst und mit Leinöl eingerieben: „Mikes Tischlerei“.
:99. Die Buchstaben waren nicht ganz gleichmäßig, was keine Nachlässigkeit war, sondern eine Entscheidung.
:100. An einem frühen Novembermorgen standen alle drei vor dem beladenen Lastwagen.
:101. Sie standen in der feuchten, blättrigen Luft, die nach dem Ende von etwas und dem Anfang von etwas anderem roch.
:102. Die Sonne stand noch tief, warf langes Licht über das Gelände und ließ die vertrauten Konturen der Werkstatt in einem Gelbton erscheinen.
:103. Dieser Gelbton sah nach Aufbruch aus oder konnte zumindest so gelesen werden.
:104. Mike betrachtete das Schild über der Tür, dann den Lastwagen, dann Sarah und Tom.
:105. Er dachte an seinen Vater – und zum ersten Mal seit langer Zeit tat er es ohne den Beiklang von Versäumnis, ohne das Gefühl, etwas schuldig geblieben zu sein.
:106. „Schritt eins“, sagte er.
:107. Sarah sah ihn an mit dem Blick, den er an ihr am meisten mochte – nicht bewundernd, nicht bestätigend, sondern einfach vollständig präsent.
:108. „Schritt zwei wartet schon“, sagte sie.
:109. Tom hupte einmal, knapp und ohne Erläuterung.
:110. Es war, als kommentiere er eine Aussage, der er zustimmt, ohne ihr mehr Gewicht geben zu wollen, als nötig ist.
:111. Sie fuhren.
:112. Die Rücklichter verschwanden im Morgendunst, als hätten sie nie gestanden.
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=== 3 ===
:Az eljárás
:1. Vannak helyiségek, amelyeket nem arra terveztek, hogy belépjenek beléjük, hanem arra, hogy legyenek.
:2. Ez itt ilyen helyiség.
:3. Két méter három méter, egy neoncső, amely úgy villódzik, mint egy gondolat közvetlenül elalvás előtt, és egy óra, amelynek mutatói nem mérik az időt, hanem konzerválják.
:4. Tizenegy óra tíz – nem időpontként, hanem állapotként.
:5. Három napja van ebben az állapotban, vagy abban, amit három napnak tart, mert semmi más nem áll rendelkezésére, csak a becslés.
:6. Az asztalon lévő kupac ezalatt nem lett kisebb, noha űrlapokat töltött ki.
:7. Megtanulta, hogy a kitöltött űrlapok itt nem tüntetnek el űrlapokat, hanem újakat hoznak létre, mint valami bürokratikus sejtosztódás, csendesen és feltartóztathatatlanul.
:8. Az első lapot kívülről tudja: „Kérelem a kérelmezőképesség megállapítására.”
:9. Mondat, amely saját előfeltételét kérdőjelezi meg, mint egy zár, amely a nyitásához szükséges kulcsot belül őrzi.
:10. Ezt észrevette, és közölte az ügyintézőnővel, annak az embernek a pontosságával, aki hiszi, hogy a pontosság segít.
:11. A nő hallgatta, kissé félrehajtott fejjel, a testi jelenlét melletti teljes távollét professzionális arckifejezésével.
:12. „Idő előtti volna” – mondta –, „szerkezeti észrevételeket benyújtani az elővizsgálati eljárás lezárása előtt.”
:13. Megkérdezte, mikor zárul le az elővizsgálati eljárás.
:14. A nő azt mondta: „Ez majd a folyamat során kiderülne.”
:15. A folyamat eddig semmit nem eredményezett, további űrlapokon kívül.
:16. Az ügyintézőnő négyóránként megjelenik, kopogás nélkül, miközben ő egyre inkább kételkedik abban, hogy az ajtót belülről egyáltalán ki lehetne-e nyitni.
:17. Mindennap ugyanazt a szürke köpenyt viseli, és kizárólag feltételes módban beszél, mintha a valóság számára olyan tervezet volna, amelyről még tárgyalni kellene.
:18. Ebben a feltételes módban van valami megnyugtató és valami rémisztő, és sokáig tartott neki megértenie, hogy mindkettő egyszerre igaz.
:19. Ő maga a második nap óta kijelentő módban ír, olyan határozottsággal, amelyet nem érez, de megfelelőnek tart.
:20. „Kérelmező: Ő” áll a fedőlapon, középre igazítva, szinte magabiztosan.
:21. Alatta egy születési dátum, amelyet kitalált, mert a mező megkövetelte, és mert egy kitalált dátum pontosabb, mint a semmilyen.
:22. A golyóstollnak, amellyel ír, nincs kupakja.
:23. Ez nem olyan részlet, amelyet elfelejtett volna megemlíteni – ez olyan részlet, amelyet nem tud elfelejteni.
:24. Valaki eldöntötte ezt a kupaknélküliséget, és benne olyan filozófia rejlik, amelyet még nem látott át teljesen.
:25. Talán a kupak az, amit az ember itt lead.
:26. Talán itt minden az, amit az ember lead.
:27. A második éjszaka, a széken, amelyet nem éjszakákra szántak, arra gondolt: Mi van, ha a várakozás nem eszköz a célhoz, hanem maga a cél?
:28. Mi van, ha a nem besorolt ügyek hivatala pontosan ezt kezeli – a nem besoroltat, a lezáratlant, a köztest?
:29. Akkor nem a nem-tudás ellenére volna itt, hanem miatta.
:30. Ő volna az ügy.
:31. A harmadik napon ennek ellenére megpróbálta kinyitni az ajtót.
:32. A kilincs engedett, de az ajtó nem mozdult, annak passzivitásával, ami elvileg tudna, de szerkezetileg nincs előirányozva.
:33. Kopogott, kétszer, tenyérrel.
:34. A visszhang úgy hangzott, mint egy elutasított űrlap.
:35. Az ügyintézőnő nem sokkal később ugyanazon az ajtón át jelent meg, hangtalanul, mintha nem belépett volna, hanem keletkezett volna.
:36. Megkérdezte, hogyan csinálja ezt.
:37. A nő azt mondta: „A hozzáféréseket funkciójuknak megfelelően kellene használni.”
:38. Hallgatott, mert a válasz sem nem hamis, sem nem igaz volt, hanem merőleges mindarra, amit kérdezni akart.
:39. A kilencedik űrlap a kérelem benyújtásának késedelmére vonatkozó okot kérdezte.
:40. Ezt írta: „A kérelem tárgyának ismerethiánya.”
:41. A tizedik űrlap azokat az intézkedéseket kérdezte, amelyeket ezen ismeret megszerzése érdekében megtettek.
:42. Ezt írta: „Várakozás.”
:43. A tizenegyedik űrlap azt kérdezte, sikeres volt-e a várakozás.
:44. A mezőt üresen hagyta, és helyette gondos vízszintes vonalat húzott, nem rezignációból, hanem mert egy vonal őszintébb válasz, mint egy kitalált.
:45. A neoncső ebben a pillanatban úgy villódzott, mintegy megerősítésképpen.
:46. Elkezdte úgy olvasni a villódzását, mint valami központozást, amelyet maga a helyiség tesz ki.
:47. Néha vessző, néha gondolatjel, ritkán pont.
:48. Az ügyintézőnő kommentár nélkül elvette a kupacot, és újat tett le.
:49. Azt mondta: „Lehetséges volna, hogy a következő szakasz világosabb lehetne.”
:50. Megkérdezte: „Mihez képest világosabb?”
:51. A nő nem válaszolt, de a hallgatásának olyan válaszminősége volt, amelyet ő csak még nem tudott lefordítani.
:52. Elveszi az új kupac legfelső lapját.
:53. Elolvassa az első kérdést.
:54. Ezúttal azonnal megérti, ami gyanakvóvá teszi.
:55. Még egyszer elolvassa.
:56. A gyanakvás nő.
:57. Az óra tizenegy óra tízet mutat.
:58. Ír.
:59. Ez az ügy.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az eljárás - Der Vorgang
:1. Vannak helyiségek, amelyeket nem arra terveztek, hogy belépjenek beléjük, hanem arra, hogy legyenek. - Es gibt Räume, die nicht darauf ausgelegt sind, betreten zu werden, sondern darauf, zu sein.
:2. Ez itt ilyen helyiség. - Dieser hier ist so ein Raum.
:3. Két méter három méter, egy neoncső, amely úgy villódzik, mint egy gondolat közvetlenül elalvás előtt, és egy óra, amelynek mutatói nem mérik az időt, hanem konzerválják. - Zwei mal drei Meter, eine Leuchtstoffröhre, die flackert wie ein Gedanke kurz vor dem Einschlafen, und eine Uhr, deren Zeiger die Zeit nicht messen, sondern konservieren.
:4. Tizenegy óra tíz – nem időpontként, hanem állapotként. - Zehn nach elf – nicht als Zeitpunkt, sondern als Zustand.
:5. Három napja van ebben az állapotban, vagy abban, amit három napnak tart, mert semmi más nem áll rendelkezésére, csak a becslés. - Er ist seit drei Tagen in diesem Zustand, oder was er für drei Tage hält, weil ihm nichts anderes zur Verfügung steht als Schätzung.
:6. Az asztalon lévő kupac ezalatt nem lett kisebb, noha űrlapokat töltött ki. - Der Stapel auf dem Tisch hat sich in dieser Zeit nicht verringert, obwohl er Formulare ausgefüllt hat.
:7. Megtanulta, hogy a kitöltött űrlapok itt nem tüntetnek el űrlapokat, hanem újakat hoznak létre, mint valami bürokratikus sejtosztódás, csendesen és feltartóztathatatlanul. - Er hat gelernt, dass ausgefüllte Formulare hier keine Formulare verschwinden lassen, sondern neue erzeugen, wie eine bürokratische Zellteilung, still und unaufhaltsam.
:8. Az első lapot kívülről tudja: „Kérelem a kérelmezőképesség megállapítására.” - Das erste Blatt kennt er auswendig: „Antrag auf Feststellung der Antragsfähigkeit."
:9. Mondat, amely saját előfeltételét kérdőjelezi meg, mint egy zár, amely a nyitásához szükséges kulcsot belül őrzi. - Ein Satz, der seine eigene Voraussetzung in Frage stellt, wie ein Schloss, das den Schlüssel zu seiner Öffnung im Inneren verwahrt.
:10. Ezt észrevette, és közölte az ügyintézőnővel, annak az embernek a pontosságával, aki hiszi, hogy a pontosság segít. - Er hat das bemerkt und es der Sachbearbeiterin mitgeteilt, mit der Präzision von jemandem, der glaubt, dass Präzision hilft.
:11. A nő hallgatta, kissé félrehajtott fejjel, a testi jelenlét melletti teljes távollét professzionális arckifejezésével. - Sie hörte zu, den Kopf leicht geneigt, mit dem professionellen Ausdruck vollständiger Abwesenheit bei körperlicher Anwesenheit.
:12. „Idő előtti volna” – mondta –, „szerkezeti észrevételeket benyújtani az elővizsgálati eljárás lezárása előtt.” - „Es wäre verfrüht", sagte sie, „strukturelle Anmerkungen vor Abschluss des Vorprüfungsverfahrens einzubringen."
:13. Megkérdezte, mikor zárul le az elővizsgálati eljárás. - Er fragte, wann das Vorprüfungsverfahren abgeschlossen sei.
:14. A nő azt mondta: „Ez majd a folyamat során kiderülne.” - Sie sagte: „Das würde sich im Verlauf ergeben."
:15. A folyamat eddig semmit nem eredményezett, további űrlapokon kívül. - Der Verlauf ergab bislang nichts außer weiteren Formularen.
:16. Az ügyintézőnő négyóránként megjelenik, kopogás nélkül, miközben ő egyre inkább kételkedik abban, hogy az ajtót belülről egyáltalán ki lehetne-e nyitni. - Die Sachbearbeiterin erscheint alle vier Stunden, ohne anzuklopfen, wobei er zunehmend bezweifelt, dass die Tür von innen überhaupt zu öffnen wäre.
:17. Mindennap ugyanazt a szürke köpenyt viseli, és kizárólag feltételes módban beszél, mintha a valóság számára olyan tervezet volna, amelyről még tárgyalni kellene. - Sie trägt jeden Tag denselben grauen Kittel und spricht ausschließlich im Konjunktiv, als wäre die Wirklichkeit für sie ein Entwurf, über den noch zu verhandeln sei.
:18. Ebben a feltételes módban van valami megnyugtató és valami rémisztő, és sokáig tartott neki megértenie, hogy mindkettő egyszerre igaz. - Dieser Konjunktiv hat etwas Beruhigendes und etwas Erschreckendes, und er hat lange gebraucht, um zu verstehen, dass beides gleichzeitig stimmt.
:19. Ő maga a második nap óta kijelentő módban ír, olyan határozottsággal, amelyet nem érez, de megfelelőnek tart. - Er selbst schreibt seit dem zweiten Tag im Indikativ, mit einer Bestimmtheit, die er nicht empfindet, aber für angemessen hält.
:20. „Kérelmező: Ő” áll a fedőlapon, középre igazítva, szinte magabiztosan. - „Antragsteller: Er" steht auf dem Deckblatt, zentriert, fast selbstbewusst.
:21. Alatta egy születési dátum, amelyet kitalált, mert a mező megkövetelte, és mert egy kitalált dátum pontosabb, mint a semmilyen. - Darunter ein Geburtsdatum, das er sich ausgedacht hat, weil das Feld es verlangte und weil ein erfundenes Datum präziser ist als gar keines.
:22. A golyóstollnak, amellyel ír, nincs kupakja. - Der Kugelschreiber, mit dem er schreibt, hat keine Kappe.
:23. Ez nem olyan részlet, amelyet elfelejtett volna megemlíteni – ez olyan részlet, amelyet nem tud elfelejteni. - Das ist kein Detail, das er vergessen hätte zu erwähnen – es ist ein Detail, das er nicht vergessen kann.
:24. Valaki eldöntötte ezt a kupaknélküliséget, és benne olyan filozófia rejlik, amelyet még nem látott át teljesen. - Jemand hat diese Kappenlosigkeit entschieden, und in ihr steckt eine Philosophie, die er noch nicht ganz durchschaut hat.
:25. Talán a kupak az, amit az ember itt lead. - Vielleicht ist die Kappe das, was man hier abgibt.
:26. Talán itt minden az, amit az ember lead. - Vielleicht ist alles hier das, was man abgibt.
:27. A második éjszaka, a széken, amelyet nem éjszakákra szántak, arra gondolt: Mi van, ha a várakozás nem eszköz a célhoz, hanem maga a cél? - In der zweiten Nacht, auf dem Stuhl, der für Nächte nicht gedacht ist, dachte er: Was wäre, wenn das Warten nicht Mittel zum Zweck ist, sondern der Zweck selbst?
:28. Mi van, ha a nem besorolt ügyek hivatala pontosan ezt kezeli – a nem besoroltat, a lezáratlant, a köztest? - Was wäre, wenn die Behörde für nicht zugeordnete Vorgänge genau das verwaltet – das Nicht-Zugeordnete, das Unabgeschlossene, das Dazwischen?
:29. Akkor nem a nem-tudás ellenére volna itt, hanem miatta. - Dann wäre er hier nicht trotz des Nicht-Wissens, sondern wegen ihm.
:30. Ő volna az ügy. - Er wäre der Vorgang.
:31. A harmadik napon ennek ellenére megpróbálta kinyitni az ajtót. - Am dritten Tag versuchte er trotzdem, die Tür zu öffnen.
:32. A kilincs engedett, de az ajtó nem mozdult, annak passzivitásával, ami elvileg tudna, de szerkezetileg nincs előirányozva. - Die Klinke gab nach, aber die Tür bewegte sich nicht, mit der Passivität von etwas, das prinzipiell könnte, aber strukturell nicht vorgesehen ist.
:33. Kopogott, kétszer, tenyérrel. - Er klopfte, zweimal, mit der flachen Hand.
:34. A visszhang úgy hangzott, mint egy elutasított űrlap. - Das Echo klang wie ein Formular, das abgelehnt wird.
:35. Az ügyintézőnő nem sokkal később ugyanazon az ajtón át jelent meg, hangtalanul, mintha nem belépett volna, hanem keletkezett volna. - Die Sachbearbeiterin erschien kurz darauf durch dieselbe Tür, lautlos, als wäre sie nicht eingetreten, sondern entstanden.
:36. Megkérdezte, hogyan csinálja ezt. - Er fragte, wie sie das mache.
:37. A nő azt mondta: „A hozzáféréseket funkciójuknak megfelelően kellene használni.” - Sie sagte: „Zugänge wären ihrer Funktion entsprechend zu nutzen."
:38. Hallgatott, mert a válasz sem nem hamis, sem nem igaz volt, hanem merőleges mindarra, amit kérdezni akart. - Er schwieg, weil die Antwort weder falsch noch richtig war, sondern orthogonal zu allem, was er fragen wollte.
:39. A kilencedik űrlap a kérelem benyújtásának késedelmére vonatkozó okot kérdezte. - Formular neun fragte nach dem Grund für die Verzögerung der Antragseinreichung.
:40. Ezt írta: „A kérelem tárgyának ismerethiánya.” - Er schrieb: „Fehlende Kenntnis des Antragsgegenstands."
:41. A tizedik űrlap azokat az intézkedéseket kérdezte, amelyeket ezen ismeret megszerzése érdekében megtettek. - Formular zehn fragte nach Maßnahmen, die ergriffen wurden, um diese Kenntnis zu erlangen.
:42. Ezt írta: „Várakozás.” - Er schrieb: „Warten."
:43. A tizenegyedik űrlap azt kérdezte, sikeres volt-e a várakozás. - Formular elf fragte, ob das Warten erfolgreich gewesen sei.
:44. A mezőt üresen hagyta, és helyette gondos vízszintes vonalat húzott, nem rezignációból, hanem mert egy vonal őszintébb válasz, mint egy kitalált. - Er ließ das Feld leer und zog stattdessen eine sorgfältige horizontale Linie, nicht aus Resignation, sondern weil eine Linie eine ehrlichere Antwort ist als eine erfundene.
:45. A neoncső ebben a pillanatban úgy villódzott, mintegy megerősítésképpen. - Die Leuchtstoffröhre flackerte in diesem Moment wie zur Bestätigung.
:46. Elkezdte úgy olvasni a villódzását, mint valami központozást, amelyet maga a helyiség tesz ki. - Er hat angefangen, ihr Flackern zu lesen wie eine Interpunktion, die der Raum selbst setzt.
:47. Néha vessző, néha gondolatjel, ritkán pont. - Manchmal ein Komma, manchmal ein Gedankenstrich, selten ein Punkt.
:48. Az ügyintézőnő kommentár nélkül elvette a kupacot, és újat tett le. - Die Sachbearbeiterin nahm den Stapel, ohne ihn zu kommentieren, und legte einen neuen hin.
:49. Azt mondta: „Lehetséges volna, hogy a következő szakasz világosabb lehetne.” - Sie sagte: „Es wäre möglich, dass der nächste Abschnitt klarer sein könnte."
:50. Megkérdezte: „Mihez képest világosabb?” - Er fragte: „Klarer als was?"
:51. A nő nem válaszolt, de a hallgatásának olyan válaszminősége volt, amelyet ő csak még nem tudott lefordítani. - Sie antwortete nicht, aber ihr Schweigen hatte die Qualität einer Antwort, die er nur noch nicht übersetzen konnte.
:52. Elveszi az új kupac legfelső lapját. - Er nimmt das oberste Blatt des neuen Stapels.
:53. Elolvassa az első kérdést. - Er liest die erste Frage.
:54. Ezúttal azonnal megérti, ami gyanakvóvá teszi. - Er versteht sie diesmal sofort, was ihn misstrauisch macht.
:55. Még egyszer elolvassa. - Er liest sie noch einmal.
:56. A gyanakvás nő. - Das Misstrauen wächst.
:57. Az óra tizenegy óra tízet mutat. - Die Uhr zeigt zehn nach elf.
:58. Ír. - Er schreibt.
:59. Ez az ügy. - Das ist der Vorgang.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Vorgang
:1. Es gibt Räume, die nicht darauf ausgelegt sind, betreten zu werden, sondern darauf, zu sein.
:2. Dieser hier ist so ein Raum.
:3. Zwei mal drei Meter, eine Leuchtstoffröhre, die flackert wie ein Gedanke kurz vor dem Einschlafen, und eine Uhr, deren Zeiger die Zeit nicht messen, sondern konservieren.
:4. Zehn nach elf – nicht als Zeitpunkt, sondern als Zustand.
:5. Er ist seit drei Tagen in diesem Zustand, oder was er für drei Tage hält, weil ihm nichts anderes zur Verfügung steht als Schätzung.
:6. Der Stapel auf dem Tisch hat sich in dieser Zeit nicht verringert, obwohl er Formulare ausgefüllt hat.
:7. Er hat gelernt, dass ausgefüllte Formulare hier keine Formulare verschwinden lassen, sondern neue erzeugen, wie eine bürokratische Zellteilung, still und unaufhaltsam.
:8. Das erste Blatt kennt er auswendig: „Antrag auf Feststellung der Antragsfähigkeit."
:9. Ein Satz, der seine eigene Voraussetzung in Frage stellt, wie ein Schloss, das den Schlüssel zu seiner Öffnung im Inneren verwahrt.
:10. Er hat das bemerkt und es der Sachbearbeiterin mitgeteilt, mit der Präzision von jemandem, der glaubt, dass Präzision hilft.
:11. Sie hörte zu, den Kopf leicht geneigt, mit dem professionellen Ausdruck vollständiger Abwesenheit bei körperlicher Anwesenheit.
:12. „Es wäre verfrüht", sagte sie, „strukturelle Anmerkungen vor Abschluss des Vorprüfungsverfahrens einzubringen."
:13. Er fragte, wann das Vorprüfungsverfahren abgeschlossen sei.
:14. Sie sagte: „Das würde sich im Verlauf ergeben."
:15. Der Verlauf ergab bislang nichts außer weiteren Formularen.
:16. Die Sachbearbeiterin erscheint alle vier Stunden, ohne anzuklopfen, wobei er zunehmend bezweifelt, dass die Tür von innen überhaupt zu öffnen wäre.
:17. Sie trägt jeden Tag denselben grauen Kittel und spricht ausschließlich im Konjunktiv, als wäre die Wirklichkeit für sie ein Entwurf, über den noch zu verhandeln sei.
:18. Dieser Konjunktiv hat etwas Beruhigendes und etwas Erschreckendes, und er hat lange gebraucht, um zu verstehen, dass beides gleichzeitig stimmt.
:19. Er selbst schreibt seit dem zweiten Tag im Indikativ, mit einer Bestimmtheit, die er nicht empfindet, aber für angemessen hält.
:20. „Antragsteller: Er" steht auf dem Deckblatt, zentriert, fast selbstbewusst.
:21. Darunter ein Geburtsdatum, das er sich ausgedacht hat, weil das Feld es verlangte und weil ein erfundenes Datum präziser ist als gar keines.
:22. Der Kugelschreiber, mit dem er schreibt, hat keine Kappe.
:23. Das ist kein Detail, das er vergessen hätte zu erwähnen – es ist ein Detail, das er nicht vergessen kann.
:24. Jemand hat diese Kappenlosigkeit entschieden, und in ihr steckt eine Philosophie, die er noch nicht ganz durchschaut hat.
:25. Vielleicht ist die Kappe das, was man hier abgibt.
:26. Vielleicht ist alles hier das, was man abgibt.
:27. In der zweiten Nacht, auf dem Stuhl, der für Nächte nicht gedacht ist, dachte er: Was wäre, wenn das Warten nicht Mittel zum Zweck ist, sondern der Zweck selbst?
:28. Was wäre, wenn die Behörde für nicht zugeordnete Vorgänge genau das verwaltet – das Nicht-Zugeordnete, das Unabgeschlossene, das Dazwischen?
:29. Dann wäre er hier nicht trotz des Nicht-Wissens, sondern wegen ihm.
:30. Er wäre der Vorgang.
:31. Am dritten Tag versuchte er trotzdem, die Tür zu öffnen.
:32. Die Klinke gab nach, aber die Tür bewegte sich nicht, mit der Passivität von etwas, das prinzipiell könnte, aber strukturell nicht vorgesehen ist.
:33. Er klopfte, zweimal, mit der flachen Hand.
:34. Das Echo klang wie ein Formular, das abgelehnt wird.
:35. Die Sachbearbeiterin erschien kurz darauf durch dieselbe Tür, lautlos, als wäre sie nicht eingetreten, sondern entstanden.
:36. Er fragte, wie sie das mache.
:37. Sie sagte: „Zugänge wären ihrer Funktion entsprechend zu nutzen."
:38. Er schwieg, weil die Antwort weder falsch noch richtig war, sondern orthogonal zu allem, was er fragen wollte.
:39. Formular neun fragte nach dem Grund für die Verzögerung der Antragseinreichung.
:40. Er schrieb: „Fehlende Kenntnis des Antragsgegenstands."
:41. Formular zehn fragte nach Maßnahmen, die ergriffen wurden, um diese Kenntnis zu erlangen.
:42. Er schrieb: „Warten."
:43. Formular elf fragte, ob das Warten erfolgreich gewesen sei.
:44. Er ließ das Feld leer und zog stattdessen eine sorgfältige horizontale Linie, nicht aus Resignation, sondern weil eine Linie eine ehrlichere Antwort ist als eine erfundene.
:45. Die Leuchtstoffröhre flackerte in diesem Moment wie zur Bestätigung.
:46. Er hat angefangen, ihr Flackern zu lesen wie eine Interpunktion, die der Raum selbst setzt.
:47. Manchmal ein Komma, manchmal ein Gedankenstrich, selten ein Punkt.
:48. Die Sachbearbeiterin nahm den Stapel, ohne ihn zu kommentieren, und legte einen neuen hin.
:49. Sie sagte: „Es wäre möglich, dass der nächste Abschnitt klarer sein könnte."
:50. Er fragte: „Klarer als was?"
:51. Sie antwortete nicht, aber ihr Schweigen hatte die Qualität einer Antwort, die er nur noch nicht übersetzen konnte.
:52. Er nimmt das oberste Blatt des neuen Stapels.
:53. Er liest die erste Frage.
:54. Er versteht sie diesmal sofort, was ihn misstrauisch macht.
:55. Er liest sie noch einmal.
:56. Das Misstrauen wächst.
:57. Die Uhr zeigt zehn nach elf.
:58. Er schreibt.
:59. Das ist der Vorgang.
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=== 4 ===
:Október
:1. Anders a konyhaasztalnál ül, és két kezében egy csészét tart, amely legalább egy órája hideg, anélkül hogy ez zavarná, vagy akár csak késztetést érezne arra, hogy felálljon és újratöltse.
:2. A csésze ebben a pillanatban már nem a kávéivást szolgálja, hanem magát a kézben tartást, azt az érzést, hogy valami olyasmit fog körül, aminek formája van, aminek volt melege, és amit meg lehet tartani anélkül, hogy eltávozna.
:3. Odakint a szél azzal a lapos, engesztelhetetlen erővel veri az esőt a régi templomablaknak, amely októberben sajátja ennek a partvidéknek, és amely nem tévesztendő össze az atlanti viharok drámai széllökéseivel, hanem inkább tartós nyomásra emlékeztet, meteorológiai állításra, amely nem tűr ellentmondást.
:4. Az elvetemedett fakeret, amely már itteni jelenlétének első telén felhagyott azzal, hogy valóban záródjon, vékony hideg levegőszálat enged befelé, amely az ablakpárkányon álló gyertyacsonkokat enyhe, szakadatlan ingásba hozza, mintha valamire akarnának mutatni, ami csendes, és mégis mozog.
:5. Október közepe van, és a fjord felvette azt a sajátos nehézséget, amelyet csak ezekben a hetekben hord, amikor a fény már nem hull, hanem szivárog, amikor a víz sötéten és sűrűn fekszik, mint valami, ami gondolkodik.
:6. Az ég olyan alacsonyan függ, és annyira azonos színű az alatta lévő felszínnel, hogy a táj mintha feladná saját geometriáját, a víz és a levegő közötti határ feloldódik, és az embernek az az érzése támad, hogy odakint már nem irányok léteznek, hanem csak a szürkeség fokozatai.
:7. A fűtőtestről pontosan kimért időközönként leválik egy csepp, és a padlón álló bádogvödörbe hull: világos, pontos plink, amely úgy írja bele magát a szoba csendjébe, mint széljegyzet egy olyan szöveghez, amelyet senki sem fogalmazott meg, és amely addig ismétlődik, amíg már nem zaj, hanem szerkezet.
:8. Anders hallgatja, nem azért, mert akarja, vagy mert a csöpögés bármilyen módon megindítaná, hanem mert a hallgatózás az egyetlen, amit ez a pillanat követel tőle, és ő valamikor az elmúlt két évben felhagyott azzal, hogy több legyen annál, amit az adott pillanat követel tőle.
:9. A ház, amelyben él, egykor fatemplom volt, valamikor a huszadik század első évtizedeiben emelték egy gyülekezet számára, amelyből ma már semmi sem maradt, csak néhány időjárás verte sírkő a ház mögött, amelyeknek feliratait a zuzmó már félig visszahódította.
:10. Egy olyan partszakaszon áll, amely egyetlen térképen sem számít említésre méltónak, és amelynek létezése lényegében abban merül ki, hogy ott van: nedvesen, sziklásan, a széltől megdolgozva, a fjord felé fordulva olyan állhatatossággal, amelyet méltóságnak is lehetne tartani, ha az ember tulajdonítani akarna neki valamit.
:11. A házat egy nagybátyjától örökölte, akit gyerekként kétszer látott, és akiről semmit sem tudott azon kívül, hogy hallgatott, dohányzott és a tengert nézte.
:12. Ezek a tulajdonságok Anders számára akkoriban a szegénység formáinak tűntek, ma pedig a megelégedettség formáinak tűnnek, ami néha arra készteti, hogy azt gondolja, az örökség többet tartalmazott kőnél és fánál.
:13. Maradt, anélkül hogy valaha is született volna olyan döntés, amely megérdemelte volna ezt a nevet, úgy, ahogyan az ember néha ott marad egy helyen, nem azért, mert az a helyes, hanem mert az elmenés feltételezné a hová világosságát, amely nem áll be.
:14. Egy idő után ennek a világosságnak a hiányát már nem hiányként érzékeli az ember, hanem olyan állapotként, amely többé nem különbözik attól, amit más emberek otthonnak neveznek, ha őszinték.
:15. A tető beázik, a kályha szeszélyes, a homokkő keresztelőmedence mosogatóként szolgál, és ezt a rendeltetésbeli eltolódást, amelyet sokan elhanyagoltságnak látnának, Anders az életnek megfelelő dologként érzékeli.
:16. A dolgok túlélhetnek azáltal, hogy újra meghatározhatóvá válnak, a vakolat repedése nem seb, hanem krónika, és egy ház, amely lélegzik, előnyben részesítendő egy halott házzal szemben, még akkor is, ha a lélegzés huzatot jelent.
:17. Csónakmotorokat javít annak a partszakasznak a kevés megmaradt szomszédja számára, olyan embereknek, akik hallgatagságukban és távolságtartásukban hasonlítanak rá, mintha a vidék csak ilyeneket vonzott volna magához, vagy csak ilyeneket hagyott volna hátra.
:18. Fizetségük többnyire kávéból áll, olykor dohányból, néha semmi másból, csak egy olyan férfi rövid, száraz biccentéséből, aki kapott valamit, és ezt tudja, és az erről való tudást elegendőnek tartja, Anders pedig már felhagyott azzal, hogy megkülönböztesse, ő is így látja-e, vagy egyszerűen csak hozzászokott, ami az eredményt tekintve ugyanarra vezet.
:19. Csónaképítő volt, Bergenben tanulta egy mesternél, aki a munkát minden fölé helyezte, és a róla való beszédet elfelejtette, és ennek a hierarchiának valami része beleíródott Andersbe, mint egy nyelvtan, amelyet nem ő választott, de amely szerint gondolkodik.
:20. A cselekvés megelőzi a beszédet, a kezek többet tudnak, mint a száj, és egy motor, amely jár, minden hozzáfűzött megjegyzést fölöslegessé tesz.
:21. Az ajtó kinyílik anélkül, hogy bárki kopogna, és Lars belép egy olyan ember nyugodt, magától értetődő súlyosságával, akinek a világ nem meghívottságra és meg nem hívottságra oszlik, hanem helyekre, ahová az ember tartozik, és helyekre, ahová nem.
:22. Ez a hely itt az első kategóriába tartozik, mert van közöttük egy megállapodás, amelyet soha nem fogalmaztak meg, és éppen ezért tart: hogy az ember jön, amikor akar, megy, amikor akar, és hogy a közbeeső hallgatás nem a kommunikáció kudarca, hanem annak legtökéletesebb formája.
:23. Hatvannyolc éves, és az évek során keskennyé és csontossá vált, mintha a szél évtizedek alatt a lényegre redukálta volna, olyan kezekkel, amelyek annyira repedezettek és pontosak, hogy önmagukért beszélnek egy életről, amely nem a beszédből állt.
:24. Leül a kályha melletti fapadra, leteszi a dohánycsomagot az asztalra, és egy olyan ember teljességével hallgat, akinek soha eszébe sem jutott volna bocsánatot kérni a hallgatásért.
:25. Az eső egyenletes, sürgető ritmusában veri az ablakot, a fűtés csöpög, a falióra azzal a könnyű utózengéssel ketyeg minden második ütésnél, amelyet Anders soha nem javított meg, mert az apró szabálytalanság az egyetlen, ami az órát megkülönbözteti egy mechanizmustól.
:26. Körülbelül tíz perc múlva Lars anélkül, hogy felnézne, egy olyan férfi hangján, akinek a nyelv eszköz, nem dísz, azt mondja: „Björn kuttere megint jár.”
:27. Anders bólint, és ebben a bólintásban benne rejlik egymással való érintkezésük teljes gazdaságtana: hogy az információ megérkezett, hogy elismerést kapott, hogy nincs szükség további reakcióra, mert a tény önmagáért áll.
:28. Lars nem azért jött, hogy reakciókat arasson, hanem mert ez a hely mindkettőjük számára az egyetlen, ahol a csendet nem kell megmagyarázni.
:29. Lars feláll, az ajtóhoz megy egy olyan férfi hosszú, kissé ringó járásával, aki az életét hajókon töltötte, és maga mögött becsukja az ajtót azzal az ismerős óvatossággal, amellyel az ember régi fának tartozik.
:30. A dohány az asztalon marad, mint egy kicsi, néma ajánlat, amelynek érvényessége nem attól függ, elfogadják-e.
:31. Az ablakpárkányon egy képeslap fekszik, amely ma reggel érkezett a komppal, egy számla és egy prospektus között, amelyet Anders nem nyitott ki.
:32. A kéretlen közlésekre való reagálás szokását már régen, különösebb esemény nélkül levetette, mint egy ruhadarabot, amely soha nem is igazán illett rá.
:33. A kép az oslói kikötőt mutatja olyan konstruáltan barátságos és túltelített fényben, hogy hazugságnak hat a városok lényegéről, olyan ígéretnek, amelyet azzal a szándékkal tesznek, hogy ne váltsák be.
:34. Anders egy olyan férfi lassú ujjaival fordítja meg a lapot, akinek van ideje, és mégsem pazarolja, mert az idő számára nem fogyóban lévő készlet, hanem az a közeg, amelyben a dolgok egyszerűen vannak.
:35. Ezt olvassa: „Gyere Oslóba. Nem várok. De kérdezd meg magadtól, mit akarsz itt.”
:36. A kézírás Mettéé: ferde, szűkebb a szükségesnél, azzal a könnyű nyomással, amelyet csak akkor fejt ki, amikor olyasmit ír, aminél a kéz gyorsabb akar lenni, mint az őt követő gondolat.
:37. A hat hónap, amelyben egyetlen szó, egyetlen üzenet, egyetlen jel sem érkezett tőle, ebben az egy mondatban sűrűsödik össze, mint pára a hideg üvegen: olyan világossággá, amely egyszerre áthatolhatatlan, kezelési terv nélküli diagnózissá, olyan kérdéssé, amelyet annak tudatában tesznek fel, hogy a válasz már azelőtt megadatott, mielőtt megfogalmazták volna.
:38. Kétszer olvassa el a mondatot, aztán harmadszor is, nem értetlenségből, hanem abból a tiszteletből, amellyel mindennek adózik, amit valóban komolyan gondolnak.
:39. Aztán a lapot képpel lefelé visszateszi a párkányra, mert nem tudja elviselni a kikötőkép színeit, nem ma, ezen a délutánon, amikor minden, ami túlságosan telített, olyan állításnak hat, amelyet nem akar aláírni.
:40. Odakint a délutáni komp lassan elhalad az ablak előtt, motorzaja úgy duzzad fel, mint egy kérdés, amely rövid időre hangossá válik, aztán elfújja a szél, mint egy választ, amely úgy döntött, nem marad.
:41. A fjord mögötte annak az egykedvűségével zárul össze, amit olyan sokszor szeltek már át, hogy felhagyott azzal, hogy az átszelést eseményként regisztrálja.
:42. Négy órakor, amikor a sötétség nem lehull, hanem a vízből és a kőzetből emelkedik fel, és nehezebbé, sűrűbbé teszi a levegőt, mintha a fény nem hiányozna, hanem valami nagyobb súlyú dologgal helyettesítették volna, Anders elővesz egy gyertyát a konyhafiókból.
:43. A fiókban ott fekszik Lars dohánya is, még csomagolásban, mintha azok a dolgok, amelyek érintetlenek maradnak, a maguk módján teljesebbek volnának, mint azok, amelyeket használnak.
:44. A gyertyát az északi falnál álló régi zongorára teszi, amelynek fekete lakkozása a szélein pattogzik, és amely a vakolat repedése alatt áll, amely az elmúlt télen szélesebb lett.
:45. Anders egyszer végighúzta az ujját a repedésen, lassan és különösebb ok nélkül, úgy, ahogyan az ember néha követ egy vonalat, nem azért, mert az vezet valahová, hanem mert a követés mozdulata maga jelent valamit, amit nem lehet nyelvre lefordítani.
:46. Tudomása szerint soha senki nem játszott ezen a zongorán, és mégis ott áll azzal a csendes, tárgyilagos makacssággal, amellyel az elhagyott hangszerek néha rendelkeznek.
:47. Nem szűnt meg hangszernek lenni csak azért, mert már nincs ott játékos, mintha a zene lehetősége tovább létezne mindaddig, amíg létezik a tárgy, amely magában hordozza, és Anders ezt nem gyásznak, nem szentimentalizmusnak érzi, hanem egyfajta jelenlétnek, amely megfelel neki, mert semmit sem követel tőle.
:48. Meggyújtja a gyertyát, leül a zongoraszékre, amelynek egyik lába egy összehajtott kartondarabon nyugszik, és a lángba néz.
:49. A láng ingadozik az alig érezhető huzatban, amely egyenletes, lapos lélegzetvételként járja át a házat, olyan lassú ritmusban, hogy az ember nem biztos benne, mozgást lát-e, vagy csak saját szeme nyugtalanságát vetíti ki.
:50. Nem gondol Mettére, és nem gondol a kérdésre sem, amelyet a nő feltett, nem azért, mert a kérdés nem érte volna el, hanem mert bizonyos kérdések nem arra valók, hogy megválaszolják őket, hanem arra, hogy hordozzák őket.
:51. Anders hordozza, anélkül hogy megnevezné, úgy, ahogyan az ember olyan súlyt hordoz, amelyet olyan régóta birtokol, hogy megszűnt súlyként érzékelődni, és elkezdett a saját testtartás részévé válni.
:52. A fűtés csöpög, a víz puha, tompa lökésekkel csapódik odakint a kikötőhely régi facölöpjeinek.
:53. A gyertya olyan türelemmel és egyenes vonalúsággal ég le, amely megszégyeníti mindazt az emberit, ami körülötte habozik, kételkedik és marad, anélkül hogy tudná, miért.
:54. Aztán havazni kezd, olyan észrevétlenül és fokozatosan, hogy Anders nem tudná megmondani, pontosan mikor történt meg az átmenet, mintha az éjszaka úgy döntött volna, hogy megváltoztatja az állagát anélkül, hogy erre rámutatna.
:55. A hó hull a fjord fekete vizére, a régi templom mohával borított tetejére és az ablakpárkányra, ahol a képeslap képpel lefelé fekszik, és a fjord befogadja a havat, ahogyan mindent befogad: megjegyzés nélkül, változás nélkül, anélkül hogy szándékában állna emlékeztetni magára.
:56. Nem fog Oslóba utazni, és ez nem döntés, mert egy döntés feszültséget feltételez két olyan lehetőség között, amelyek mindketten valóságosak, és benne ez a feszültség nincs jelen, nem lemondás vagy kimerültség eredményeként.
:57. Valamikor az elmúlt két évben felhagyott azzal a hittel, hogy az élet máshol teljesebb volna, mint itt, teljesebb, mint ebben a házban, amely beázik és huzatos, ennél a fjordnál, amely szürke és nehéz, és olyan tökéletesen közömbös az ő jelenléte iránt, hogy ez a közömbösség az ő számára az őszinteség egyetlen még elviselhető formájának érződik.
:58. Hull a hó, jön az éjszaka, ég a gyertya, és odakint a fjord olyan csendesen, sötéten és teljesen fekszik, mintha soha semmi mást nem tett volna, csak ott lett volna.
:59. Létezni nem a legkevesebb, hanem a legvégső.
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:Október - Oktober
:1. Anders a konyhaasztalnál ül, és két kezében egy csészét tart, amely legalább egy órája hideg, anélkül hogy ez zavarná, vagy akár csak késztetést érezne arra, hogy felálljon és újratöltse. - Anders sitzt am Küchentisch und hält eine Tasse in beiden Händen, die seit mindestens einer Stunde kalt ist, ohne dass ihn das stören würde oder er auch nur den Impuls verspürte, aufzustehen und sie nachzufüllen.
:2. A csésze ebben a pillanatban már nem a kávéivást szolgálja, hanem magát a kézben tartást, azt az érzést, hogy valami olyasmit fog körül, aminek formája van, aminek volt melege, és amit meg lehet tartani anélkül, hogy eltávozna. - Die Tasse dient in diesem Moment nicht mehr dem Kaffeetrinken, sondern dem Händehalten schlechthin, dem Gefühl, etwas zu umschließen, das Form hat und Wärme gehabt hat und das man festhalten kann, ohne dass es sich davonmacht.
:3. Odakint a szél azzal a lapos, engesztelhetetlen erővel veri az esőt a régi templomablaknak, amely októberben sajátja ennek a partvidéknek, és amely nem tévesztendő össze az atlanti viharok drámai széllökéseivel, hanem inkább tartós nyomásra emlékeztet, meteorológiai állításra, amely nem tűr ellentmondást. - Draußen treibt der Wind den Regen mit jener flachen, unnachgiebigen Wucht gegen das alte Kirchenfenster, die dieser Küste im Oktober eigentümlich ist und die nicht mit dem dramatischen Böenwind der Atlantikstürme zu verwechseln ist, sondern eher einem Dauerdruck gleicht, einer meteorologischen Behauptung, die keinen Widerspruch duldet.
:4. Az elvetemedett fakeret, amely már itteni jelenlétének első telén felhagyott azzal, hogy valóban záródjon, vékony hideg levegőszálat enged befelé, amely az ablakpárkányon álló gyertyacsonkokat enyhe, szakadatlan ingásba hozza, mintha valamire akarnának mutatni, ami csendes, és mégis mozog. - Der verzogene Holzrahmen, der schon im ersten Winter seiner Anwesenheit hier aufgehört hatte, wirklich zu schließen, lässt einen Faden kalter Luft ins Innere, der die Kerzenreste auf dem Fensterbrett in ein leichtes, unaufhörliches Schwanken versetzt, als wollten sie auf etwas hinweisen, das still ist und sich trotzdem bewegt.
:5. Október közepe van, és a fjord felvette azt a sajátos nehézséget, amelyet csak ezekben a hetekben hord, amikor a fény már nem hull, hanem szivárog, amikor a víz sötéten és sűrűn fekszik, mint valami, ami gondolkodik. - Es ist Mitte Oktober, und der Fjord hat jene eigentümliche Schwere angenommen, die er nur in diesen Wochen trägt, wenn das Licht nicht mehr fällt, sondern sickert, wenn das Wasser dunkel liegt und dicht wie etwas, das denkt.
:6. Az ég olyan alacsonyan függ, és annyira azonos színű az alatta lévő felszínnel, hogy a táj mintha feladná saját geometriáját, a víz és a levegő közötti határ feloldódik, és az embernek az az érzése támad, hogy odakint már nem irányok léteznek, hanem csak a szürkeség fokozatai. - Der Himmel hängt so tief und ist so gleichfarbig mit der Oberfläche darunter, dass die Landschaft ihre eigene Geometrie aufzugeben scheint, die Grenze zwischen Wasser und Luft sich auflöst und man das Gefühl bekommt, dass draußen nicht mehr Richtungen existieren, sondern nur noch Grade von Grau.
:7. A fűtőtestről pontosan kimért időközönként leválik egy csepp, és a padlón álló bádogvödörbe hull: világos, pontos plink, amely úgy írja bele magát a szoba csendjébe, mint széljegyzet egy olyan szöveghez, amelyet senki sem fogalmazott meg, és amely addig ismétlődik, amíg már nem zaj, hanem szerkezet. - Von der Heizung löst sich in genau abgemessenen Abständen ein Tropfen und fällt in den Blecheimer auf dem Boden: ein helles, präzises Plink, das sich in die Stille des Raumes einschreibt wie eine Randnotiz zu einem Text, den niemand verfasst hat, und das sich wiederholt, bis es nicht mehr Geräusch ist, sondern Struktur.
:8. Anders hallgatja, nem azért, mert akarja, vagy mert a csöpögés bármilyen módon megindítaná, hanem mert a hallgatózás az egyetlen, amit ez a pillanat követel tőle, és ő valamikor az elmúlt két évben felhagyott azzal, hogy több legyen annál, amit az adott pillanat követel tőle. - Anders hört zu, nicht weil er will oder weil das Tropfen ihn in irgendeiner Weise bewegte, sondern weil das Zuhören das Einzige ist, was dieser Augenblick von ihm verlangt, und er hat, irgendwann in den vergangenen zwei Jahren, aufgehört, mehr zu sein als das, was der jeweilige Augenblick von ihm verlangt.
:9. A ház, amelyben él, egykor fatemplom volt, valamikor a huszadik század első évtizedeiben emelték egy gyülekezet számára, amelyből ma már semmi sem maradt, csak néhány időjárás verte sírkő a ház mögött, amelyeknek feliratait a zuzmó már félig visszahódította. - Das Haus, in dem er lebt, war eine Holzkirche, irgendwann in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts errichtet für eine Gemeinde, von der heute nichts mehr übrig ist als ein paar verwitterte Grabsteine hinter dem Haus, deren Inschriften der Flechtenbefall schon halb zurückerobert hat.
:10. Egy olyan partszakaszon áll, amely egyetlen térképen sem számít említésre méltónak, és amelynek létezése lényegében abban merül ki, hogy ott van: nedvesen, sziklásan, a széltől megdolgozva, a fjord felé fordulva olyan állhatatossággal, amelyet méltóságnak is lehetne tartani, ha az ember tulajdonítani akarna neki valamit. - Es steht an einem Fleckchen Küste, das in keiner Karte als erwähnenswert gilt und dessen Existenz sich im Wesentlichen darin erschöpft, da zu sein: nass, felsig, vom Wind bearbeitet, dem Fjord zugewandt mit einer Beständigkeit, die man für Würde halten könnte, wenn man ihr etwas unterstellen wollte.
:11. A házat egy nagybátyjától örökölte, akit gyerekként kétszer látott, és akiről semmit sem tudott azon kívül, hogy hallgatott, dohányzott és a tengert nézte. - Er hat das Haus von einem Onkel geerbt, den er als Kind zweimal gesehen hatte und von dem er nichts wusste außer dass er schwieg und rauchte und die See anschaute.
:12. Ezek a tulajdonságok Anders számára akkoriban a szegénység formáinak tűntek, ma pedig a megelégedettség formáinak tűnnek, ami néha arra készteti, hogy azt gondolja, az örökség többet tartalmazott kőnél és fánál. - Diese Eigenschaften waren Anders damals als Formen von Armut erschienen und erscheinen ihm heute als Formen von Genügsamkeit, was ihn manchmal denken lässt, dass das Erbe mehr enthielt als Steine und Holz.
:13. Maradt, anélkül hogy valaha is született volna olyan döntés, amely megérdemelte volna ezt a nevet, úgy, ahogyan az ember néha ott marad egy helyen, nem azért, mert az a helyes, hanem mert az elmenés feltételezné a hová világosságát, amely nem áll be. - Er ist geblieben, ohne dass je eine Entscheidung getroffen worden wäre, die diesen Namen verdient hätte, so wie man manchmal an einem Ort bleibt, nicht weil er der richtige ist, sondern weil das Weggehen eine Klarheit über das Wohin voraussetzt, die sich nicht einstellt.
:14. Egy idő után ennek a világosságnak a hiányát már nem hiányként érzékeli az ember, hanem olyan állapotként, amely többé nem különbözik attól, amit más emberek otthonnak neveznek, ha őszinték. - Irgendwann hört die Abwesenheit dieser Klarheit auf, als Mangel wahrgenommen zu werden, und wird zu einem Zustand, der sich nicht mehr von dem unterscheidet, was andere Menschen Zuhause nennen, wenn sie ehrlich sind.
:15. A tető beázik, a kályha szeszélyes, a homokkő keresztelőmedence mosogatóként szolgál, és ezt a rendeltetésbeli eltolódást, amelyet sokan elhanyagoltságnak látnának, Anders az életnek megfelelő dologként érzékeli. - Das Dach ist undicht, der Ofen launisch, das Taufbecken aus Sandstein dient als Spülbecken, und diese Verschiebung des Zwecks, die manchen als Verwahrlosung erscheinen würde, empfindet Anders als etwas dem Leben Gemäßes.
:16. A dolgok túlélhetnek azáltal, hogy újra meghatározhatóvá válnak, a vakolat repedése nem seb, hanem krónika, és egy ház, amely lélegzik, előnyben részesítendő egy halott házzal szemben, még akkor is, ha a lélegzés huzatot jelent. - Dinge dürfen überleben, indem sie sich neu definieren lassen, der Riss im Putz ist keine Wunde, sondern eine Chronik, und ein Haus, das atmet, ist einem toten Haus vorzuziehen, auch wenn das Atmen Zugluft bedeutet.
:17. Csónakmotorokat javít annak a partszakasznak a kevés megmaradt szomszédja számára, olyan embereknek, akik hallgatagságukban és távolságtartásukban hasonlítanak rá, mintha a vidék csak ilyeneket vonzott volna magához, vagy csak ilyeneket hagyott volna hátra. - Er repariert Bootsmotoren für die wenigen verbliebenen Nachbarn an diesem Küstenabschnitt, Menschen, die ihm in ihrer Schweigsamkeit und ihrer Abstandswahrung ähneln, als hätte die Gegend nur solche angezogen oder übrig gelassen.
:18. Fizetségük többnyire kávéból áll, olykor dohányból, néha semmi másból, csak egy olyan férfi rövid, száraz biccentéséből, aki kapott valamit, és ezt tudja, és az erről való tudást elegendőnek tartja, Anders pedig már felhagyott azzal, hogy megkülönböztesse, ő is így látja-e, vagy egyszerűen csak hozzászokott, ami az eredményt tekintve ugyanarra vezet. - Deren Bezahlung besteht meistens aus Kaffee, gelegentlich aus Tabak, manchmal aus nichts außer dem kurzen, trockenen Nicken eines Mannes, der etwas bekommen hat und das weiß und der das Wissen darum für ausreichend hält, und Anders hat aufgehört zu unterscheiden, ob er das genauso sieht oder ob er sich schlicht daran gewöhnt hat, was im Ergebnis auf dasselbe hinausläuft.
:19. Csónaképítő volt, Bergenben tanulta egy mesternél, aki a munkát minden fölé helyezte, és a róla való beszédet elfelejtette, és ennek a hierarchiának valami része beleíródott Andersbe, mint egy nyelvtan, amelyet nem ő választott, de amely szerint gondolkodik. - Er war Bootsbauer, hat das in Bergen gelernt bei einem Meister, der die Arbeit über alles stellte und die Sprache darüber vergaß, und etwas von dieser Hierarchie hat sich in ihn eingeschrieben wie eine Grammatik, die er nicht gewählt hat, nach der er aber denkt.
:20. A cselekvés megelőzi a beszédet, a kezek többet tudnak, mint a száj, és egy motor, amely jár, minden hozzáfűzött megjegyzést fölöslegessé tesz. - Das Machen geht dem Reden voraus, die Hände wissen mehr als der Mund, und ein Motor, der läuft, macht jeden Kommentar dazu überflüssig.
:21. Az ajtó kinyílik anélkül, hogy bárki kopogna, és Lars belép egy olyan ember nyugodt, magától értetődő súlyosságával, akinek a világ nem meghívottságra és meg nem hívottságra oszlik, hanem helyekre, ahová az ember tartozik, és helyekre, ahová nem. - Die Tür geht auf, ohne dass jemand klopft, und Lars tritt herein mit der ruhigen, selbstverständlichen Schwere eines Menschen, für den die Welt sich nicht in Geladensein und Nichtgeladensein aufteilt, sondern in Orte, an denen man hingehört, und Orte, an denen man es nicht tut.
:22. Ez a hely itt az első kategóriába tartozik, mert van közöttük egy megállapodás, amelyet soha nem fogalmaztak meg, és éppen ezért tart: hogy az ember jön, amikor akar, megy, amikor akar, és hogy a közbeeső hallgatás nem a kommunikáció kudarca, hanem annak legtökéletesebb formája. - Dieser Ort hier gehört in die erste Kategorie, weil es zwischen ihnen eine Abmachung gibt, die nie formuliert wurde und gerade deshalb hält: dass man kommt, wenn man will, dass man geht, wenn man will, und dass das Schweigen dazwischen kein Versagen der Kommunikation ist, sondern ihre vollkommenste Form.
:23. Hatvannyolc éves, és az évek során keskennyé és csontossá vált, mintha a szél évtizedek alatt a lényegre redukálta volna, olyan kezekkel, amelyek annyira repedezettek és pontosak, hogy önmagukért beszélnek egy életről, amely nem a beszédből állt. - Er ist 68 und mit den Jahren schmal und knochig geworden, als hätte der Wind ihn über die Jahrzehnte auf das Wesentliche reduziert, mit Händen, die so rissig und präzise sind, dass sie für sich selbst sprechen über ein Leben, das nicht im Reden bestanden hat.
:24. Leül a kályha melletti fapadra, leteszi a dohánycsomagot az asztalra, és egy olyan ember teljességével hallgat, akinek soha eszébe sem jutott volna bocsánatot kérni a hallgatásért. - Er setzt sich auf die Holzbank neben dem Ofen, legt das Päckchen Tabak auf den Tisch und schweigt mit der Vollständigkeit eines Menschen, dem es nie eingefallen wäre, das Schweigen zu entschuldigen.
:25. Az eső egyenletes, sürgető ritmusában veri az ablakot, a fűtés csöpög, a falióra azzal a könnyű utózengéssel ketyeg minden második ütésnél, amelyet Anders soha nem javított meg, mert az apró szabálytalanság az egyetlen, ami az órát megkülönbözteti egy mechanizmustól. - Der Regen schlägt gegen das Fenster in seinem gleichmäßigen, drängenden Rhythmus, die Heizung tropft, die Uhr an der Wand tickt mit jenem leichten Nachklang bei jedem zweiten Schlag, den Anders nie repariert hat, weil die kleine Unregelmäßigkeit das Einzige ist, was die Uhr von einem Mechanismus unterscheidet.
:26. Körülbelül tíz perc múlva Lars anélkül, hogy felnézne, egy olyan férfi hangján, akinek a nyelv eszköz, nem dísz, azt mondja: „Björn kuttere megint jár.” - Nach etwa zehn Minuten sagt Lars, ohne aufzublicken, mit der Stimme eines Mannes, für den Sprache ein Werkzeug ist und kein Ornament: „Der Kutter von Björn läuft wieder."
:27. Anders bólint, és ebben a bólintásban benne rejlik egymással való érintkezésük teljes gazdaságtana: hogy az információ megérkezett, hogy elismerést kapott, hogy nincs szükség további reakcióra, mert a tény önmagáért áll. - Anders nickt, und in diesem Nicken liegt die gesamte Ökonomie ihres Umgangs miteinander beschlossen: dass die Information angekommen ist, dass sie gewürdigt wird, dass keine weitere Reaktion nötig ist, weil die Tatsache für sich selbst steht.
:28. Lars nem azért jött, hogy reakciókat arasson, hanem mert ez a hely mindkettőjük számára az egyetlen, ahol a csendet nem kell megmagyarázni. - Lars ist nicht gekommen, um Reaktionen zu ernten, sondern weil dieser Ort für beide der einzige ist, an dem die Stille nicht erklärt werden muss.
:29. Lars feláll, az ajtóhoz megy egy olyan férfi hosszú, kissé ringó járásával, aki az életét hajókon töltötte, és maga mögött becsukja az ajtót azzal az ismerős óvatossággal, amellyel az ember régi fának tartozik. - Lars steht auf, geht zur Tür mit dem langen, leicht schaukelnden Gang eines Mannes, der sein Leben auf Booten verbracht hat, und zieht die Tür mit der vertrauten Behutsamkeit hinter sich zu, die man altem Holz schuldet.
:30. A dohány az asztalon marad, mint egy kicsi, néma ajánlat, amelynek érvényessége nem attól függ, elfogadják-e. - Der Tabak bleibt auf dem Tisch wie ein kleines, stummes Angebot, das seine Gültigkeit nicht davon abhängig macht, ob es angenommen wird.
:31. Az ablakpárkányon egy képeslap fekszik, amely ma reggel érkezett a komppal, egy számla és egy prospektus között, amelyet Anders nem nyitott ki. - Auf dem Fenstersims liegt eine Postkarte, die heute Morgen mit der Fähre gekommen ist, zwischen einer Rechnung und einem Prospekt, den Anders nicht geöffnet hat.
:32. A kéretlen közlésekre való reagálás szokását már régen, különösebb esemény nélkül levetette, mint egy ruhadarabot, amely soha nem is igazán illett rá. - Er hat die Gewohnheit, auf ungebetene Mitteilungen einzugehen, vor langer Zeit und ohne besonderes Ereignis abgelegt wie ein Kleidungsstück, das einem nie wirklich gepasst hat.
:33. A kép az oslói kikötőt mutatja olyan konstruáltan barátságos és túltelített fényben, hogy hazugságnak hat a városok lényegéről, olyan ígéretnek, amelyet azzal a szándékkal tesznek, hogy ne váltsák be. - Das Motiv zeigt den Osloer Hafen in einem Licht, das so konstruiert freundlich und übersättigt ist, dass es wie eine Lüge über das Wesen von Städten wirkt, wie ein Versprechen, das mit der Absicht gemacht wird, nicht eingelöst zu werden.
:34. Anders egy olyan férfi lassú ujjaival fordítja meg a lapot, akinek van ideje, és mégsem pazarolja, mert az idő számára nem fogyóban lévő készlet, hanem az a közeg, amelyben a dolgok egyszerűen vannak. - Anders dreht die Karte mit den langsamen Fingern eines Mannes um, der Zeit hat und sie trotzdem nicht verschwendet, weil Zeit für ihn kein Vorrat ist, der zur Neige geht, sondern das Medium, in dem die Dinge einfach sind.
:35. Ezt olvassa: „Gyere Oslóba. Nem várok. De kérdezd meg magadtól, mit akarsz itt.” - Er liest: „Komm nach Oslo. Ich warte nicht. Aber frag dich, was du hier willst."
:36. A kézírás Mettéé: ferde, szűkebb a szükségesnél, azzal a könnyű nyomással, amelyet csak akkor fejt ki, amikor olyasmit ír, aminél a kéz gyorsabb akar lenni, mint az őt követő gondolat. - Die Handschrift ist Mettes: schräg, enger als nötig, mit dem leichten Druck, den sie nur dann ausübt, wenn sie etwas schreibt, bei dem die Hand schneller sein will als der Gedanke, der ihr folgt.
:37. A hat hónap, amelyben egyetlen szó, egyetlen üzenet, egyetlen jel sem érkezett tőle, ebben az egy mondatban sűrűsödik össze, mint pára a hideg üvegen: olyan világossággá, amely egyszerre áthatolhatatlan, kezelési terv nélküli diagnózissá, olyan kérdéssé, amelyet annak tudatában tesznek fel, hogy a válasz már azelőtt megadatott, mielőtt megfogalmazták volna. - Die sechs Monate, in denen kein Wort, keine Nachricht, kein Zeichen von ihr gekommen ist, kondensieren in diesem einen Satz wie Feuchtigkeit an kaltem Glas: zu einer Klarheit, die gleichzeitig undurchdringlich ist, zu einer Diagnose ohne Behandlungsplan, zu einer Frage, die mit dem Wissen gestellt wird, dass die Antwort bereits gegeben wurde, bevor sie formuliert worden ist.
:38. Kétszer olvassa el a mondatot, aztán harmadszor is, nem értetlenségből, hanem abból a tiszteletből, amellyel mindennek adózik, amit valóban komolyan gondolnak. - Er liest den Satz zweimal, dann ein drittes Mal, nicht aus Unverständnis, sondern aus dem Respekt, den er allem entgegenbringt, was wirklich gemeint ist.
:39. Aztán a lapot képpel lefelé visszateszi a párkányra, mert nem tudja elviselni a kikötőkép színeit, nem ma, ezen a délutánon, amikor minden, ami túlságosan telített, olyan állításnak hat, amelyet nem akar aláírni. - Dann legt er die Karte mit der Vorderseite nach unten auf den Sims zurück, weil er die Farben des Hafenbilds nicht ertragen kann, nicht heute, an diesem Nachmittag, an dem alles, was zu gesättigt ist, wie eine Behauptung wirkt, die er nicht unterschreiben will.
:40. Odakint a délutáni komp lassan elhalad az ablak előtt, motorzaja úgy duzzad fel, mint egy kérdés, amely rövid időre hangossá válik, aztán elfújja a szél, mint egy választ, amely úgy döntött, nem marad. - Draußen zieht die Nachmittagsfähre langsam am Fenster vorbei, ihr Motorgeräusch schwillt an wie eine Frage, die kurz laut wird, und verweht dann im Wind wie eine Antwort, die sich entschieden hat, nicht zu bleiben.
:41. A fjord mögötte annak az egykedvűségével zárul össze, amit olyan sokszor szeltek már át, hogy felhagyott azzal, hogy az átszelést eseményként regisztrálja. - Der Fjord schließt sich hinter ihr mit der Gleichmütigkeit von etwas, das durchquert worden ist so oft, dass es aufgehört hat, das Durchquertwerden als Ereignis zu registrieren.
:42. Négy órakor, amikor a sötétség nem lehull, hanem a vízből és a kőzetből emelkedik fel, és nehezebbé, sűrűbbé teszi a levegőt, mintha a fény nem hiányozna, hanem valami nagyobb súlyú dologgal helyettesítették volna, Anders elővesz egy gyertyát a konyhafiókból. - Um vier Uhr, wenn die Dunkelheit nicht fällt, sondern aus dem Wasser und dem Gestein aufsteigt und die Luft schwerer und dichter macht, als wäre das Licht nicht abwesend, sondern ersetzt worden durch etwas mit mehr Gewicht, holt Anders eine Kerze aus der Küchenschublade.
:43. A fiókban ott fekszik Lars dohánya is, még csomagolásban, mintha azok a dolgok, amelyek érintetlenek maradnak, a maguk módján teljesebbek volnának, mint azok, amelyeket használnak. - In der Schublade liegt auch der Tabak von Lars, noch in der Verpackung, so als wären Dinge, die unangetastet bleiben, auf ihre Weise vollständiger als solche, die benutzt werden.
:44. A gyertyát az északi falnál álló régi zongorára teszi, amelynek fekete lakkozása a szélein pattogzik, és amely a vakolat repedése alatt áll, amely az elmúlt télen szélesebb lett. - Er stellt die Kerze auf das alte Klavier an der Nordwand, dessen schwarzer Lack an den Kanten blättert und das unter dem Riss im Putz steht, der im letzten Winter breiter geworden ist.
:45. Anders egyszer végighúzta az ujját a repedésen, lassan és különösebb ok nélkül, úgy, ahogyan az ember néha követ egy vonalat, nem azért, mert az vezet valahová, hanem mert a követés mozdulata maga jelent valamit, amit nem lehet nyelvre lefordítani. - Anders ist dem Riss einmal mit dem Finger nachgefahren, langsam und ohne bestimmten Grund, so wie man manchmal eine Linie verfolgt, nicht weil sie irgendwohin führt, sondern weil die Bewegung des Nachfolgens selbst etwas bedeutet, das sich nicht in Sprache übersetzen lässt.
:46. Tudomása szerint soha senki nem játszott ezen a zongorán, és mégis ott áll azzal a csendes, tárgyilagos makacssággal, amellyel az elhagyott hangszerek néha rendelkeznek. - Niemand hat je auf diesem Klavier gespielt, soweit er weiß, und doch steht es da mit jener stillen, sachlichen Insistenz, die verlassene Instrumente manchmal haben.
:47. Nem szűnt meg hangszernek lenni csak azért, mert már nincs ott játékos, mintha a zene lehetősége tovább létezne mindaddig, amíg létezik a tárgy, amely magában hordozza, és Anders ezt nem gyásznak, nem szentimentalizmusnak érzi, hanem egyfajta jelenlétnek, amely megfelel neki, mert semmit sem követel tőle. - Es ist nicht aufgehört, Instrument zu sein, nur weil kein Spieler mehr da ist, als würde die Möglichkeit der Musik weiterexistieren, solange das Objekt existiert, das sie enthält, und Anders empfindet das nicht als Trauer, nicht als Sentimentalität, sondern als eine Art Anwesenheit, die ihm recht ist, weil sie nichts von ihm verlangt.
:48. Meggyújtja a gyertyát, leül a zongoraszékre, amelynek egyik lába egy összehajtott kartondarabon nyugszik, és a lángba néz. - Er zündet die Kerze an, setzt sich auf den Klavierstuhl, dessen eines Bein auf einem gefalteten Stück Pappe ruht, und schaut in die Flamme.
:49. A láng ingadozik az alig érezhető huzatban, amely egyenletes, lapos lélegzetvételként járja át a házat, olyan lassú ritmusban, hogy az ember nem biztos benne, mozgást lát-e, vagy csak saját szeme nyugtalanságát vetíti ki. - Die Flamme schwankt in dem kaum spürbaren Durchzug, der das Haus wie ein gleichmäßiger, flacher Atemzug durchläuft, in einem so langsamen Rhythmus, dass man nicht sicher ist, ob man eine Bewegung sieht oder nur die Unruhe des eigenen Auges projiziert.
:50. Nem gondol Mettére, és nem gondol a kérdésre sem, amelyet a nő feltett, nem azért, mert a kérdés nem érte volna el, hanem mert bizonyos kérdések nem arra valók, hogy megválaszolják őket, hanem arra, hogy hordozzák őket. - Er denkt nicht an Mette und nicht an die Frage, die sie gestellt hat, nicht weil die Frage ihn nicht erreicht hätte, sondern weil manche Fragen nicht dazu da sind, beantwortet zu werden, sondern dazu, getragen zu werden.
:51. Anders hordozza, anélkül hogy megnevezné, úgy, ahogyan az ember olyan súlyt hordoz, amelyet olyan régóta birtokol, hogy megszűnt súlyként érzékelődni, és elkezdett a saját testtartás részévé válni. - Anders trägt sie, ohne sie zu benennen, so wie man ein Gewicht trägt, das man so lange hat, dass es aufgehört hat, als Gewicht wahrgenommen zu werden, und angefangen hat, Teil der eigenen Statur zu sein.
:52. A fűtés csöpög, a víz puha, tompa lökésekkel csapódik odakint a kikötőhely régi facölöpjeinek. - Die Heizung tropft, das Wasser schlägt in weichen, dumpfen Stößen gegen die alten Holzpfähle der Anlegestelle draußen.
:53. A gyertya olyan türelemmel és egyenes vonalúsággal ég le, amely megszégyeníti mindazt az emberit, ami körülötte habozik, kételkedik és marad, anélkül hogy tudná, miért. - Die Kerze brennt herunter mit einer Geduld und Gradlinigkeit, die alles Menschliche beschämt, das um sie herum zögert und zweifelt und bleibt, ohne zu wissen warum.
:54. Aztán havazni kezd, olyan észrevétlenül és fokozatosan, hogy Anders nem tudná megmondani, pontosan mikor történt meg az átmenet, mintha az éjszaka úgy döntött volna, hogy megváltoztatja az állagát anélkül, hogy erre rámutatna. - Dann beginnt es zu schneien, so unmerklich und allmählich, dass Anders nicht sagen könnte, wann genau der Übergang stattgefunden hat, als hätte die Nacht beschlossen, ihre Konsistenz zu wechseln, ohne darauf hinzuweisen.
:55. A hó hull a fjord fekete vizére, a régi templom mohával borított tetejére és az ablakpárkányra, ahol a képeslap képpel lefelé fekszik, és a fjord befogadja a havat, ahogyan mindent befogad: megjegyzés nélkül, változás nélkül, anélkül hogy szándékában állna emlékeztetni magára. - Der Schnee fällt auf das schwarze Wasser des Fjords und auf das moosbedeckte Dach der alten Kirche und auf den Fenstersims, wo die Postkarte liegt mit der Vorderseite nach unten, und der Fjord nimmt den Schnee auf wie er alles aufnimmt: ohne Kommentar, ohne Veränderung, ohne die Absicht, sich erinnern zu lassen.
:56. Nem fog Oslóba utazni, és ez nem döntés, mert egy döntés feszültséget feltételez két olyan lehetőség között, amelyek mindketten valóságosak, és benne ez a feszültség nincs jelen, nem lemondás vagy kimerültség eredményeként. - Er wird nicht nach Oslo fahren, und das ist keine Entscheidung, weil eine Entscheidung eine Spannung voraussetzt zwischen zwei Möglichkeiten, die beide real sind, und in ihm ist diese Spannung nicht vorhanden, nicht als Ergebnis von Resignation oder Erschöpfung.
:57. Valamikor az elmúlt két évben felhagyott azzal a hittel, hogy az élet máshol teljesebb volna, mint itt, teljesebb, mint ebben a házban, amely beázik és huzatos, ennél a fjordnál, amely szürke és nehéz, és olyan tökéletesen közömbös az ő jelenléte iránt, hogy ez a közömbösség az ő számára az őszinteség egyetlen még elviselhető formájának érződik. - Er hat irgendwann in den vergangenen zwei Jahren aufgehört zu glauben, dass das Leben anderswo vollständiger wäre als hier, vollständiger als in diesem Haus, das leckt und zieht, an diesem Fjord, der grau ist und schwer und so vollkommen gleichgültig gegenüber seiner Anwesenheit, dass diese Gleichgültigkeit sich anfühlt wie die einzige Form von Ehrlichkeit, die er noch erträgt.
:58. Hull a hó, jön az éjszaka, ég a gyertya, és odakint a fjord olyan csendesen, sötéten és teljesen fekszik, mintha soha semmi mást nem tett volna, csak ott lett volna. - Der Schnee fällt, die Nacht kommt, die Kerze brennt, und draußen liegt der Fjord so still und dunkel und vollständig, als hätte er nie etwas anderes getan als da sein.
:59. Létezni nem a legkevesebb, hanem a legvégső. - Dasein ist nicht das Mindeste, sondern das Äußerste.
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:Oktober
:1. Anders sitzt am Küchentisch und hält eine Tasse in beiden Händen, die seit mindestens einer Stunde kalt ist, ohne dass ihn das stören würde oder er auch nur den Impuls verspürte, aufzustehen und sie nachzufüllen.
:2. Die Tasse dient in diesem Moment nicht mehr dem Kaffeetrinken, sondern dem Händehalten schlechthin, dem Gefühl, etwas zu umschließen, das Form hat und Wärme gehabt hat und das man festhalten kann, ohne dass es sich davonmacht.
:3. Draußen treibt der Wind den Regen mit jener flachen, unnachgiebigen Wucht gegen das alte Kirchenfenster, die dieser Küste im Oktober eigentümlich ist und die nicht mit dem dramatischen Böenwind der Atlantikstürme zu verwechseln ist, sondern eher einem Dauerdruck gleicht, einer meteorologischen Behauptung, die keinen Widerspruch duldet.
:4. Der verzogene Holzrahmen, der schon im ersten Winter seiner Anwesenheit hier aufgehört hatte, wirklich zu schließen, lässt einen Faden kalter Luft ins Innere, der die Kerzenreste auf dem Fensterbrett in ein leichtes, unaufhörliches Schwanken versetzt, als wollten sie auf etwas hinweisen, das still ist und sich trotzdem bewegt.
:5. Es ist Mitte Oktober, und der Fjord hat jene eigentümliche Schwere angenommen, die er nur in diesen Wochen trägt, wenn das Licht nicht mehr fällt, sondern sickert, wenn das Wasser dunkel liegt und dicht wie etwas, das denkt.
:6. Der Himmel hängt so tief und ist so gleichfarbig mit der Oberfläche darunter, dass die Landschaft ihre eigene Geometrie aufzugeben scheint, die Grenze zwischen Wasser und Luft sich auflöst und man das Gefühl bekommt, dass draußen nicht mehr Richtungen existieren, sondern nur noch Grade von Grau.
:7. Von der Heizung löst sich in genau abgemessenen Abständen ein Tropfen und fällt in den Blecheimer auf dem Boden: ein helles, präzises Plink, das sich in die Stille des Raumes einschreibt wie eine Randnotiz zu einem Text, den niemand verfasst hat, und das sich wiederholt, bis es nicht mehr Geräusch ist, sondern Struktur.
:8. Anders hört zu, nicht weil er will oder weil das Tropfen ihn in irgendeiner Weise bewegte, sondern weil das Zuhören das Einzige ist, was dieser Augenblick von ihm verlangt, und er hat, irgendwann in den vergangenen zwei Jahren, aufgehört, mehr zu sein als das, was der jeweilige Augenblick von ihm verlangt.
:9. Das Haus, in dem er lebt, war eine Holzkirche, irgendwann in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts errichtet für eine Gemeinde, von der heute nichts mehr übrig ist als ein paar verwitterte Grabsteine hinter dem Haus, deren Inschriften der Flechtenbefall schon halb zurückerobert hat.
:10. Es steht an einem Fleckchen Küste, das in keiner Karte als erwähnenswert gilt und dessen Existenz sich im Wesentlichen darin erschöpft, da zu sein: nass, felsig, vom Wind bearbeitet, dem Fjord zugewandt mit einer Beständigkeit, die man für Würde halten könnte, wenn man ihr etwas unterstellen wollte.
:11. Er hat das Haus von einem Onkel geerbt, den er als Kind zweimal gesehen hatte und von dem er nichts wusste außer dass er schwieg und rauchte und die See anschaute.
:12. Diese Eigenschaften waren Anders damals als Formen von Armut erschienen und erscheinen ihm heute als Formen von Genügsamkeit, was ihn manchmal denken lässt, dass das Erbe mehr enthielt als Steine und Holz.
:13. Er ist geblieben, ohne dass je eine Entscheidung getroffen worden wäre, die diesen Namen verdient hätte, so wie man manchmal an einem Ort bleibt, nicht weil er der richtige ist, sondern weil das Weggehen eine Klarheit über das Wohin voraussetzt, die sich nicht einstellt.
:14. Irgendwann hört die Abwesenheit dieser Klarheit auf, als Mangel wahrgenommen zu werden, und wird zu einem Zustand, der sich nicht mehr von dem unterscheidet, was andere Menschen Zuhause nennen, wenn sie ehrlich sind.
:15. Das Dach ist undicht, der Ofen launisch, das Taufbecken aus Sandstein dient als Spülbecken, und diese Verschiebung des Zwecks, die manchen als Verwahrlosung erscheinen würde, empfindet Anders als etwas dem Leben Gemäßes.
:16. Dinge dürfen überleben, indem sie sich neu definieren lassen, der Riss im Putz ist keine Wunde, sondern eine Chronik, und ein Haus, das atmet, ist einem toten Haus vorzuziehen, auch wenn das Atmen Zugluft bedeutet.
:17. Er repariert Bootsmotoren für die wenigen verbliebenen Nachbarn an diesem Küstenabschnitt, Menschen, die ihm in ihrer Schweigsamkeit und ihrer Abstandswahrung ähneln, als hätte die Gegend nur solche angezogen oder übrig gelassen.
:18. Deren Bezahlung besteht meistens aus Kaffee, gelegentlich aus Tabak, manchmal aus nichts außer dem kurzen, trockenen Nicken eines Mannes, der etwas bekommen hat und das weiß und der das Wissen darum für ausreichend hält, und Anders hat aufgehört zu unterscheiden, ob er das genauso sieht oder ob er sich schlicht daran gewöhnt hat, was im Ergebnis auf dasselbe hinausläuft.
:19. Er war Bootsbauer, hat das in Bergen gelernt bei einem Meister, der die Arbeit über alles stellte und die Sprache darüber vergaß, und etwas von dieser Hierarchie hat sich in ihn eingeschrieben wie eine Grammatik, die er nicht gewählt hat, nach der er aber denkt.
:20. Das Machen geht dem Reden voraus, die Hände wissen mehr als der Mund, und ein Motor, der läuft, macht jeden Kommentar dazu überflüssig.
:21. Die Tür geht auf, ohne dass jemand klopft, und Lars tritt herein mit der ruhigen, selbstverständlichen Schwere eines Menschen, für den die Welt sich nicht in Geladensein und Nichtgeladensein aufteilt, sondern in Orte, an denen man hingehört, und Orte, an denen man es nicht tut.
:22. Dieser Ort hier gehört in die erste Kategorie, weil es zwischen ihnen eine Abmachung gibt, die nie formuliert wurde und gerade deshalb hält: dass man kommt, wenn man will, dass man geht, wenn man will, und dass das Schweigen dazwischen kein Versagen der Kommunikation ist, sondern ihre vollkommenste Form.
:23. Er ist 68 und mit den Jahren schmal und knochig geworden, als hätte der Wind ihn über die Jahrzehnte auf das Wesentliche reduziert, mit Händen, die so rissig und präzise sind, dass sie für sich selbst sprechen über ein Leben, das nicht im Reden bestanden hat.
:24. Er setzt sich auf die Holzbank neben dem Ofen, legt das Päckchen Tabak auf den Tisch und schweigt mit der Vollständigkeit eines Menschen, dem es nie eingefallen wäre, das Schweigen zu entschuldigen.
:25. Der Regen schlägt gegen das Fenster in seinem gleichmäßigen, drängenden Rhythmus, die Heizung tropft, die Uhr an der Wand tickt mit jenem leichten Nachklang bei jedem zweiten Schlag, den Anders nie repariert hat, weil die kleine Unregelmäßigkeit das Einzige ist, was die Uhr von einem Mechanismus unterscheidet.
:26. Nach etwa zehn Minuten sagt Lars, ohne aufzublicken, mit der Stimme eines Mannes, für den Sprache ein Werkzeug ist und kein Ornament: „Der Kutter von Björn läuft wieder."
:27. Anders nickt, und in diesem Nicken liegt die gesamte Ökonomie ihres Umgangs miteinander beschlossen: dass die Information angekommen ist, dass sie gewürdigt wird, dass keine weitere Reaktion nötig ist, weil die Tatsache für sich selbst steht.
:28. Lars ist nicht gekommen, um Reaktionen zu ernten, sondern weil dieser Ort für beide der einzige ist, an dem die Stille nicht erklärt werden muss.
:29. Lars steht auf, geht zur Tür mit dem langen, leicht schaukelnden Gang eines Mannes, der sein Leben auf Booten verbracht hat, und zieht die Tür mit der vertrauten Behutsamkeit hinter sich zu, die man altem Holz schuldet.
:30. Der Tabak bleibt auf dem Tisch wie ein kleines, stummes Angebot, das seine Gültigkeit nicht davon abhängig macht, ob es angenommen wird.
:31. Auf dem Fenstersims liegt eine Postkarte, die heute Morgen mit der Fähre gekommen ist, zwischen einer Rechnung und einem Prospekt, den Anders nicht geöffnet hat.
:32. Er hat die Gewohnheit, auf ungebetene Mitteilungen einzugehen, vor langer Zeit und ohne besonderes Ereignis abgelegt wie ein Kleidungsstück, das einem nie wirklich gepasst hat.
:33. Das Motiv zeigt den Osloer Hafen in einem Licht, das so konstruiert freundlich und übersättigt ist, dass es wie eine Lüge über das Wesen von Städten wirkt, wie ein Versprechen, das mit der Absicht gemacht wird, nicht eingelöst zu werden.
:34. Anders dreht die Karte mit den langsamen Fingern eines Mannes um, der Zeit hat und sie trotzdem nicht verschwendet, weil Zeit für ihn kein Vorrat ist, der zur Neige geht, sondern das Medium, in dem die Dinge einfach sind.
:35. Er liest: „Komm nach Oslo. Ich warte nicht. Aber frag dich, was du hier willst."
:36. Die Handschrift ist Mettes: schräg, enger als nötig, mit dem leichten Druck, den sie nur dann ausübt, wenn sie etwas schreibt, bei dem die Hand schneller sein will als der Gedanke, der ihr folgt.
:37. Die sechs Monate, in denen kein Wort, keine Nachricht, kein Zeichen von ihr gekommen ist, kondensieren in diesem einen Satz wie Feuchtigkeit an kaltem Glas: zu einer Klarheit, die gleichzeitig undurchdringlich ist, zu einer Diagnose ohne Behandlungsplan, zu einer Frage, die mit dem Wissen gestellt wird, dass die Antwort bereits gegeben wurde, bevor sie formuliert worden ist.
:38. Er liest den Satz zweimal, dann ein drittes Mal, nicht aus Unverständnis, sondern aus dem Respekt, den er allem entgegenbringt, was wirklich gemeint ist.
:39. Dann legt er die Karte mit der Vorderseite nach unten auf den Sims zurück, weil er die Farben des Hafenbilds nicht ertragen kann, nicht heute, an diesem Nachmittag, an dem alles, was zu gesättigt ist, wie eine Behauptung wirkt, die er nicht unterschreiben will.
:40. Draußen zieht die Nachmittagsfähre langsam am Fenster vorbei, ihr Motorgeräusch schwillt an wie eine Frage, die kurz laut wird, und verweht dann im Wind wie eine Antwort, die sich entschieden hat, nicht zu bleiben.
:41. Der Fjord schließt sich hinter ihr mit der Gleichmütigkeit von etwas, das durchquert worden ist so oft, dass es aufgehört hat, das Durchquertwerden als Ereignis zu registrieren.
:42. Um vier Uhr, wenn die Dunkelheit nicht fällt, sondern aus dem Wasser und dem Gestein aufsteigt und die Luft schwerer und dichter macht, als wäre das Licht nicht abwesend, sondern ersetzt worden durch etwas mit mehr Gewicht, holt Anders eine Kerze aus der Küchenschublade.
:43. In der Schublade liegt auch der Tabak von Lars, noch in der Verpackung, so als wären Dinge, die unangetastet bleiben, auf ihre Weise vollständiger als solche, die benutzt werden.
:44. Er stellt die Kerze auf das alte Klavier an der Nordwand, dessen schwarzer Lack an den Kanten blättert und das unter dem Riss im Putz steht, der im letzten Winter breiter geworden ist.
:45. Anders ist dem Riss einmal mit dem Finger nachgefahren, langsam und ohne bestimmten Grund, so wie man manchmal eine Linie verfolgt, nicht weil sie irgendwohin führt, sondern weil die Bewegung des Nachfolgens selbst etwas bedeutet, das sich nicht in Sprache übersetzen lässt.
:46. Niemand hat je auf diesem Klavier gespielt, soweit er weiß, und doch steht es da mit jener stillen, sachlichen Insistenz, die verlassene Instrumente manchmal haben.
:47. Es ist nicht aufgehört, Instrument zu sein, nur weil kein Spieler mehr da ist, als würde die Möglichkeit der Musik weiterexistieren, solange das Objekt existiert, das sie enthält, und Anders empfindet das nicht als Trauer, nicht als Sentimentalität, sondern als eine Art Anwesenheit, die ihm recht ist, weil sie nichts von ihm verlangt.
:48. Er zündet die Kerze an, setzt sich auf den Klavierstuhl, dessen eines Bein auf einem gefalteten Stück Pappe ruht, und schaut in die Flamme.
:49. Die Flamme schwankt in dem kaum spürbaren Durchzug, der das Haus wie ein gleichmäßiger, flacher Atemzug durchläuft, in einem so langsamen Rhythmus, dass man nicht sicher ist, ob man eine Bewegung sieht oder nur die Unruhe des eigenen Auges projiziert.
:50. Er denkt nicht an Mette und nicht an die Frage, die sie gestellt hat, nicht weil die Frage ihn nicht erreicht hätte, sondern weil manche Fragen nicht dazu da sind, beantwortet zu werden, sondern dazu, getragen zu werden.
:51. Anders trägt sie, ohne sie zu benennen, so wie man ein Gewicht trägt, das man so lange hat, dass es aufgehört hat, als Gewicht wahrgenommen zu werden, und angefangen hat, Teil der eigenen Statur zu sein.
:52. Die Heizung tropft, das Wasser schlägt in weichen, dumpfen Stößen gegen die alten Holzpfähle der Anlegestelle draußen.
:53. Die Kerze brennt herunter mit einer Geduld und Gradlinigkeit, die alles Menschliche beschämt, das um sie herum zögert und zweifelt und bleibt, ohne zu wissen warum.
:54. Dann beginnt es zu schneien, so unmerklich und allmählich, dass Anders nicht sagen könnte, wann genau der Übergang stattgefunden hat, als hätte die Nacht beschlossen, ihre Konsistenz zu wechseln, ohne darauf hinzuweisen.
:55. Der Schnee fällt auf das schwarze Wasser des Fjords und auf das moosbedeckte Dach der alten Kirche und auf den Fenstersims, wo die Postkarte liegt mit der Vorderseite nach unten, und der Fjord nimmt den Schnee auf wie er alles aufnimmt: ohne Kommentar, ohne Veränderung, ohne die Absicht, sich erinnern zu lassen.
:56. Er wird nicht nach Oslo fahren, und das ist keine Entscheidung, weil eine Entscheidung eine Spannung voraussetzt zwischen zwei Möglichkeiten, die beide real sind, und in ihm ist diese Spannung nicht vorhanden, nicht als Ergebnis von Resignation oder Erschöpfung.
:57. Er hat irgendwann in den vergangenen zwei Jahren aufgehört zu glauben, dass das Leben anderswo vollständiger wäre als hier, vollständiger als in diesem Haus, das leckt und zieht, an diesem Fjord, der grau ist und schwer und so vollkommen gleichgültig gegenüber seiner Anwesenheit, dass diese Gleichgültigkeit sich anfühlt wie die einzige Form von Ehrlichkeit, die er noch erträgt.
:58. Der Schnee fällt, die Nacht kommt, die Kerze brennt, und draußen liegt der Fjord so still und dunkel und vollständig, als hätte er nie etwas anderes getan als da sein.
:59. Dasein ist nicht das Mindeste, sondern das Äußerste.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 14a
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2026-05-18T16:41:23Z
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=== 1 ===
:Dr. Stephen Harding lakása
:1. Dr. Stephen Harding lakása az évtizedek során elérte azt az állapotot, amelyet akadémiai körökben időnként „lakott archívumnak” neveznek.
:2. Ez az állapot nem annyira mértékében különbözik a közönséges rendetlenségtől, hanem abban a belső meggyőződésben, amellyel minden halom, minden keresztben letett kézirat és minden ablakpárkányon felejtett szakfolyóirat azt állítja magáról, hogy pontosan ott fekszik, ahová tartozik.
:3. Azok közé az októberi délutánok közé tartozott, amikor Oxford fölött a fény olyan takarékosan és ugyanakkor olyan pontosan hullik, hogy kevésbé tűnik természetes megvilágításnak, mint inkább dramaturgiai döntésnek.
:4. Stephen reggel óta magával hordozta azt a tompa, makacsul figyelmen kívül hagyott rossz érzést, amely akkor keletkezik, amikor az embernek olyan valakit kell fogadnia, akinek puszta létezését a saját világában legszívesebben tudomásul sem venné.
:5. James Calloway nem a probléma volt – vagy pontosabban: James Calloway pontosan maga volt a probléma, de nem azokból az okokból, amelyeket nyilvánosan meg lehetett volna nevezni.
:6. A képesítései kifogástalanok voltak, edinburghi híre makulátlan, és a késő köztársaságkori retorikáról írt három tanulmánya elég pontosan volt megérvelve ahhoz, hogy Stephen kelletlenül és titokban kétszer is elolvassa őket, anélkül hogy más ítéletre jutott volna, mint erre: szilárd, talán több is annál.
:7. Ami nem állt az aktákban, és amit Stephen annak az embernek a biztonságával tudott, aki három évtizeden át úgy tanulmányozta a vizsgajelölteket, ahogy az entomológusok a ritka bogarakat, az az a különös fajta becsvágy volt, amely olyan emberekben keletkezik, akikkel korán világosan közölték, hogy azok a termek, amelyekben most ülnek, nem nekik voltak szánva.
:8. Ez olyan becsvágy volt, amely alapvetően különbözött régi családokból származó kollégái becsvágyától, mert nem a birtoklás magától értetődőségéből fakadt, hanem az elvétel elhatározásából.
:9. Mrs. Pargetter fél négykor terítette fel a teaszervizt – az ezüstöt, nem az egyszerű hétköznapit, olyan választást, amelynek semmi köze nem volt a vendégszeretethez, hanem a területi jelölések logikájához.
:10. Aztán visszavonult, mintha megérezte volna, hogy jelenléte abban, ami következik, egy olyan tanú szerepét kapta volna, akit senki sem rendelt oda.
:11. A csengetés négy előtt három perccel érkezett, és Stephen, aki a karosszékében ült és nem olvasott, noha egy könyv nyitva feküdt a térdén, hagyta, hogy szóljon.
:12. Megvárta a kandallóóra negyedórás jelzését annak az embernek a türelmes hajthatatlanságával, aki tudja, hogy egy délután ritmusa már az első másodperceiben eldől, és hogy az idő a legolcsóbb és leghatásosabb hatalmi eszköz, amellyel egy házigazda rendelkezik.
:13. James Calloway az ajtókeretben olyan tweedzakót viselt, amely jó szabású volt, de még nem volt bejáratva – olyan ruhát, amelyet azért szereztek be, hogy az ember odatartozzon, és amely ezt még nem egészen felejtette el.
:14. Cipője a parkettára lépve halk reccsenést keltett, amely a folyosó csendjében egy hangjegy aláírásának tévedhetetlenségével volt hallható.
:15. Mosolya, amelyet az ajtóban bemutatott, azzal a fárasztó nyíltsággal bírt, amelyet Stephen fiatal északi akadémikusoknál már többször megfigyelt.
:16. Nem megjátszott mosoly volt, inkább egyfajta előadott elfogulatlanság, egy nekem-nincs-problémám-ezzel-a-helyzettel, ami természetesen éppen az ellenkezőjét jelentette.
:17. „Dr. Calloway” – mondta Stephen, egy lépést oldalra lépett, és a köszöntést ott hagyta a térben.
:18. Nem adta hozzá azt a szokásos meleget, amely valamilyen halmazállapotot kölcsönzött volna neki.
:19. A nappali régi könyvek szagával, némi viasszal és a dohány nagyon távoli, nagyon diszkrét utózengésével fogadta őket.
:20. Stephen öt éve abbahagyta ennek a dohánynak a szívását, és azóta az tovább élt a falakban, mint egy vendég, aki elszalasztotta a búcsúzást.
:21. Stephen töltött – először a tejet, aztán a teát, kommentár nélkül, olyan ember módjára, aki nem magyaráz, hanem demonstrál.
:22. Aztán a kekszesdobozt, a zöld feliratos, Westminster-motívumos Fortnum-&-Mason-dobozt, Calloway irányába tolta olyan mellékességgel, amely pontosan ki volt számítva.
:23. James kettőt vett, és Stephen abban a pillanatban tudta, hogy a férfi vagy éhes volt.
:24. Vagy James pontosan abból az okból vett kettőt, amelyből Stephen vele magával csak egyet vétetett volna: hogy lássa, ki mit kezd ezzel.
:25. „Létezik egy nézet” – mondta Stephen, és hangja közben az akadémiai előadás egyenletes, szinte fáradt tónusát vette fel, amelyben a lényeg soha nem magában az állításban rejlik, hanem abban, amit az állítás előfeltételez.
:26. „Ezt a nézetet anyám egyik nemzedékről a másikra adta tovább, és úgy szól, hogy az egy és két keksz közötti választás egy idegen asztalnál többet árul el a neveltetésről, mint bármely önéletrajz – egy tétel, amelyet sem megerősíteni, sem cáfolni nem szeretnék, de megfontolandónak tartok.”
:27. James nyelt, létrejönni hagyott egy pillanatot, majd olyan hangon válaszolt, amely annyira barátságos volt, hogy a benne lévő penge csak második hallásra vált érezhetővé.
:28. „Az én szülői házamban egy hasonló tétel élt, csak fordított előjellel: hogy a visszafogottság egy idegen asztalnál nem neveltetést jelez, hanem félelmet attól, hogy megítélnek, és hogy ez a félelem – nem az éhség – az igazi osztályjel, amely ilyen pillanatokban megmutatkozik.”
:29. Ami ezután keletkezett, nem a feszengés csendje volt, hanem az a különös, szinte kollegiális csend, amely akkor keletkezik, amikor két ember észreveszi, hogy a másik ismeri a játékot, amelyet játszanak.
:30. Mindketten úgy döntöttek, hogy ennek ellenére játsszák, és ez egészen más minőséget adott neki.
:31. A következőkben a könyvtárról, az alagsor felújításáról és egy emeritus kollégáról beszéltek, aki az előző nyáron megjelentette az emlékiratait – egy könyvről, amelyet mindketten ugyanazokból az okokból és ugyanazokkal a csendes fenntartásokkal olvastak, amelyekről itt nem volt helyénvaló beszélni.
:32. Mindezekben a látszólag semleges mondatokban olyan technika működött, amelyet Stephen az akadémiai kommunikáció tulajdonképpeni emelkedett nyelvének tartott: annak művészete, hogy kizárólag arról beszéljünk, amit valójában nem mondunk ki, és közben olyan pontosak legyünk, hogy a másik pontosan értse, anélkül hogy valaha bizonyíthatóvá válna.
:33. Amikor James megemlítette, hogy Aldridge különleges gyűjteményének katalogizálása olyan rendszer szerint látszik megszervezve lenni, amely a beavatottak számára talán értelmes lehetett, mindenki más számára azonban tudatos kizárás jellegét hordozta, Stephen ujjai egyetlen lélegzetvétel idejére megmozdultak a karosszék karfáján.
:34. Úgy mozdultak meg, ahogyan csak egy nagyon figyelmes megfigyelő értelmezhette volna annak, ami volt.
:35. „Aldridge” – mondta Stephen, és a név az ő kiejtésében kevésbé volt név, mint inkább táj.
:36. „Aldridge meg volt győződve arról, hogy egy rendrendszernek nem kell mindenki számára hozzáférhetőnek lennie, hanem csak a megfelelőek számára – olyan tétel ez, amelyet védhetőnek tartok, még ha tudom is, hogy bizonyos körökben ma reakciósnak számít.”
:37. Felemelte a csészét.
:38. „Mellesleg tizennyolc évig ült abban a karosszékben, amelyben Ön most ül. Hátrahagyta ezt a karosszéket, a rendszerét és egy véleményt az utódlásáról, amelyet egy levélben közölt velem, és amelyet megőrzök.”
:39. James pillantása az armfákra esett, röviden, érintetlenül és ugyanakkor teljesen jelen lévőn.
:40. Aztán így válaszolt: „Akkor kíváncsian várom, vajon a bőr eltárolta-e az érvelését – újra meg újra azt tapasztalom, hogy a legérdekesebb gondolatokat leggyakrabban olyan bútorokban hagyják hátra, amelyeket az ember nem maga választott.”
:41. Ami ezután következett, jó egyórányi beszélgetés volt, amely tartalma szerint egyetemi politikáról, vendégelőadás-programokról és az időjárásról szólt.
:42. Formája szerint gondosan vezetett vívás volt, amelyben mindkét fél tudta, hogy nem lesznek sebek, amelyeket meg lehetne mutatni, és hogy éppen ez az oka annak, amiért különösen pontosan céloztak.
:43. Amikor James felállt, kinyújtotta a kezét, és Stephen olyan fogással ragadta meg, amely egy másodperccel túl hosszú volt.
:44. Nem agresszív fogás volt, inkább egy territórium csendes állítása, mint egy mondat, amely szándékosan zárójel nélkül végződik.
:45. „Szokássá kellene tennünk ezt” – mondta Stephen.
:46. A mondatnak a hangsúlytól függően két teljesen különböző jelentése volt.
:47. „Nagyon szívesen” – válaszolta James –, „bár előre figyelmeztetnem kell, hogy nálam sem a teaszerviz, sem a kekszesdoboz nem tudja tartani a szintet – csak kávé, az északi ásványvizes-kávékávé-változat, amelyről Oxford ellenére sem sikerült még leszoktatnom magam.”
:48. Az ajtónál állt, keze a kilincsen.
:49. Aztán olyan mosollyal fordult meg, amelyet Stephen sem barátságosnak, sem ellenségesnek nem tudott volna besorolni, ami talán éppen a valódi minősége volt: „A kekszek egyébként valóban kivételesek voltak. Régi családi recept?”
:50. „Anyámtól” – mondta Stephen.
:51. „Indiából?” – mondta James; nem kérdezve, inkább megállapítva, olyan ember hanghordozásával, aki lezár egy kutatást.
:52. Az ajtó azzal a halk, pontos kattanással csukódott be, amely a lakás csendjében még egy ideig tovább visszhangzott.
:53. Stephen az ablaknál maradt állva, és figyelte, ahogy James megjelenik az utcán, sietség nélkül, anélkül hogy visszanézne.
:54. James olyannak hatott, mint valaki, aki egy délután eredményét már besorolta, mielőtt maga mögött behúzta volna az ajtót.
:55. Két ujjával lesöpört zakója hajtókájáról egy alig látható kekszmorzsanyomot.
:56. Olyan gesztus volt, amelyet nem szándékosan tett, és amelynek jelentésén nem gondolkodott el; talán éppen ezért volt az egész délután legárulkodóbb gesztusa.
:57. Aztán elmosolyodott, röviden és szinte kelletlenül, mint egy beismerés, amelyet az ember önmaga előtt tesz, amikor senki sem figyel.
:58. A férfi jó volt, talán jobb, mint amennyit az állás megkövetelt volna, és ami ma közöttük történt, az sem vereség, sem győzelem nem volt, hanem valaminek a kezdete, amire még nem volt neve, de amit annak az embernek a nyugodt figyelmével fog majd megfigyelni, akinek a hosszú játszmák a legkedvesebbek.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Dr. Stephen Harding lakása - Die Wohnung von Dr. Stephen Harding
:1. Dr. Stephen Harding lakása az évtizedek során elérte azt az állapotot, amelyet akadémiai körökben időnként „lakott archívumnak” neveznek. - Die Wohnung von Dr. Stephen Harding hatte im Laufe der Jahrzehnte jenen Zustand erreicht, der in akademischen Kreisen gelegentlich als „bewohntes Archiv" bezeichnet wird.
:2. Ez az állapot nem annyira mértékében különbözik a közönséges rendetlenségtől, hanem abban a belső meggyőződésben, amellyel minden halom, minden keresztben letett kézirat és minden ablakpárkányon felejtett szakfolyóirat azt állítja magáról, hogy pontosan ott fekszik, ahová tartozik. - Dieser Zustand unterscheidet sich von gewöhnlicher Unordnung weniger durch das Ausmaß als durch die innere Überzeugung, mit der jeder Stapel, jedes quer abgelegte Manuskript und jede auf Fensterbänken vergessene Fachzeitschrift behauptet, genau dort zu liegen, wo es hingehört.
:3. Azok közé az októberi délutánok közé tartozott, amikor Oxford fölött a fény olyan takarékosan és ugyanakkor olyan pontosan hullik, hogy kevésbé tűnik természetes megvilágításnak, mint inkább dramaturgiai döntésnek. - Es war einer jener Oktobernachmittage, an denen das Licht über Oxford so sparsam und zugleich so präzise fällt, dass es weniger wie natürliche Beleuchtung wirkt als wie eine dramaturgische Entscheidung.
:4. Stephen reggel óta magával hordozta azt a tompa, makacsul figyelmen kívül hagyott rossz érzést, amely akkor keletkezik, amikor az embernek olyan valakit kell fogadnia, akinek puszta létezését a saját világában legszívesebben tudomásul sem venné. - Stephen hatte seit dem Morgen das dumpfe, sich beharrlich ignorierende Unbehagen mit sich getragen, das entsteht, wenn man einen Menschen empfangen muss, dessen bloße Existenz in der eigenen Welt man lieber nicht zur Kenntnis nehmen würde.
:5. James Calloway nem a probléma volt – vagy pontosabban: James Calloway pontosan maga volt a probléma, de nem azokból az okokból, amelyeket nyilvánosan meg lehetett volna nevezni. - James Calloway war nicht das Problem – oder genauer gesagt, James Calloway war genau das Problem, aber nicht aus den Gründen, die sich hätten öffentlich benennen lassen.
:6. A képesítései kifogástalanok voltak, edinburghi híre makulátlan, és a késő köztársaságkori retorikáról írt három tanulmánya elég pontosan volt megérvelve ahhoz, hogy Stephen kelletlenül és titokban kétszer is elolvassa őket, anélkül hogy más ítéletre jutott volna, mint erre: szilárd, talán több is annál. - Seine Qualifikationen waren einwandfrei, sein Ruf in Edinburgh tadellos und seine drei Aufsätze über spätrepublikanische Rhetorik präzise genug argumentiert, dass Stephen sie widerwillig und heimlich zweimal gelesen hatte, ohne zu einem anderen Urteil zu gelangen als: solide, möglicherweise mehr.
:7. Ami nem állt az aktákban, és amit Stephen annak az embernek a biztonságával tudott, aki három évtizeden át úgy tanulmányozta a vizsgajelölteket, ahogy az entomológusok a ritka bogarakat, az az a különös fajta becsvágy volt, amely olyan emberekben keletkezik, akikkel korán világosan közölték, hogy azok a termek, amelyekben most ülnek, nem nekik voltak szánva. - Was nicht in den Akten stand und was Stephen mit der Sicherheit eines Mannes wusste, der drei Jahrzehnte lang Examenskandidaten studiert hatte wie Entomologen seltene Käfer, war jene besondere Art von Ehrgeiz, die in Menschen entsteht, denen früh klargemacht wurde, dass die Räume, in denen sie jetzt saßen, nicht für sie vorgesehen waren.
:8. Ez olyan becsvágy volt, amely alapvetően különbözött régi családokból származó kollégái becsvágyától, mert nem a birtoklás magától értetődőségéből fakadt, hanem az elvétel elhatározásából. - Es war ein Ehrgeiz, der sich von dem seiner Kollegen aus alten Familien fundamental unterschied, weil er nicht aus dem Selbstverständnis des Besitzens kam, sondern aus dem Entschluss des Nehmens.
:9. Mrs. Pargetter fél négykor terítette fel a teaszervizt – az ezüstöt, nem az egyszerű hétköznapit, olyan választást, amelynek semmi köze nem volt a vendégszeretethez, hanem a területi jelölések logikájához. - Mrs. Pargetter hatte das Teeservice um halb vier aufgedeckt – das silberne, nicht das schlichte Alltagsservice, eine Wahl, die nichts mit Gastfreundschaft zu tun hatte, sondern mit der Logik territorialer Markierungen.
:10. Aztán visszavonult, mintha megérezte volna, hogy jelenléte abban, ami következik, egy olyan tanú szerepét kapta volna, akit senki sem rendelt oda. - Dann hatte sie sich zurückgezogen, als habe sie gespürt, dass ihre Anwesenheit in dem, was folgen würde, die Funktion einer Zeugin gehabt hätte, die niemand bestellt hatte.
:11. A csengetés négy előtt három perccel érkezett, és Stephen, aki a karosszékében ült és nem olvasott, noha egy könyv nyitva feküdt a térdén, hagyta, hogy szóljon. - Das Klingeln kam um drei Minuten vor vier, und Stephen, der in seinem Sessel saß und nicht las, obwohl ein Buch offen auf seinen Knien lag, ließ es klingen.
:12. Megvárta a kandallóóra negyedórás jelzését annak az embernek a türelmes hajthatatlanságával, aki tudja, hogy egy délután ritmusa már az első másodperceiben eldől, és hogy az idő a legolcsóbb és leghatásosabb hatalmi eszköz, amellyel egy házigazda rendelkezik. - Er wartete auf das Viertelsignal der Kaminuhr mit der geduldigen Unnachgiebigkeit eines Mannes, der weiß, dass der Rhythmus eines Nachmittags bereits in seinen ersten Sekunden gesetzt wird und dass Zeit das billigste und wirkungsvollste Machtinstrument ist, das ein Gastgeber besitzt.
:13. James Calloway az ajtókeretben olyan tweedzakót viselt, amely jó szabású volt, de még nem volt bejáratva – olyan ruhát, amelyet azért szereztek be, hogy az ember odatartozzon, és amely ezt még nem egészen felejtette el. - James Calloway im Türrahmen trug ein Tweedsakko, das gut geschnitten, aber noch nicht eingelaufen war – Kleidung, die erworben worden war, um zu gehören, und die das noch nicht ganz vergessen hatte.
:14. Cipője a parkettára lépve halk reccsenést keltett, amely a folyosó csendjében egy hangjegy aláírásának tévedhetetlenségével volt hallható. - Seine Schuhe erzeugten beim Betreten des Parketbodens ein leises Knacken, das in der Stille des Flurs mit der Unfehlbarkeit einer Tonsignatur zu hören war.
:15. Mosolya, amelyet az ajtóban bemutatott, azzal a fárasztó nyíltsággal bírt, amelyet Stephen fiatal északi akadémikusoknál már többször megfigyelt. - Sein Lächeln, das er an der Tür präsentierte, hatte jene anstrengende Offenheit, die Stephen bei jungen Akademikern aus dem Norden schon öfter beobachtet hatte.
:16. Nem megjátszott mosoly volt, inkább egyfajta előadott elfogulatlanság, egy nekem-nincs-problémám-ezzel-a-helyzettel, ami természetesen éppen az ellenkezőjét jelentette. - Es war kein gespieltes Lächeln, eher eine Art performte Unbefangenheit, ein Ich-habe-kein-Problem-mit-dieser-Situation, das natürlich das genaue Gegenteil bedeutete.
:17. „Dr. Calloway” – mondta Stephen, egy lépést oldalra lépett, és a köszöntést ott hagyta a térben. - „Dr. Calloway", sagte Stephen, trat einen Schritt zur Seite und ließ die Begrüßung im Raum stehen.
:18. Nem adta hozzá azt a szokásos meleget, amely valamilyen halmazállapotot kölcsönzött volna neki. - Er gab ihr nicht die übliche Wärme mit, die ihr einen Aggregatzustand gegeben hätte.
:19. A nappali régi könyvek szagával, némi viasszal és a dohány nagyon távoli, nagyon diszkrét utózengésével fogadta őket. - Das Wohnzimmer empfing sie mit dem Geruch alter Bücher, ein wenig Wachs und dem sehr fernen, sehr diskreten Nachklang des Tabaks.
:20. Stephen öt éve abbahagyta ennek a dohánynak a szívását, és azóta az tovább élt a falakban, mint egy vendég, aki elszalasztotta a búcsúzást. - Stephen hatte vor fünf Jahren aufgehört, diesen Tabak zu rauchen, und seitdem lebte er in den Wänden weiter wie ein Gast, der die Verabschiedung übersehen hatte.
:21. Stephen töltött – először a tejet, aztán a teát, kommentár nélkül, olyan ember módjára, aki nem magyaráz, hanem demonstrál. - Stephen goss ein – zuerst die Milch, dann den Tee, ohne Kommentar, in der Weise eines Mannes, der nicht erklärt, sondern demonstriert.
:22. Aztán a kekszesdobozt, a zöld feliratos, Westminster-motívumos Fortnum-&-Mason-dobozt, Calloway irányába tolta olyan mellékességgel, amely pontosan ki volt számítva. - Dann schob er die Keksdose, die Fortnum-&-Mason-Dose mit dem grünen Aufdruck und dem Westminster-Motiv, in Calloways Richtung mit einer Beiläufigkeit, die genau kalkuliert war.
:23. James kettőt vett, és Stephen abban a pillanatban tudta, hogy a férfi vagy éhes volt. - James nahm zwei, und Stephen wusste in dem Moment, dass der Mann entweder hungrig war.
:24. Vagy James pontosan abból az okból vett kettőt, amelyből Stephen vele magával csak egyet vétetett volna: hogy lássa, ki mit kezd ezzel. - Oder James nahm aus genau dem Grund zwei, aus dem Stephen ihn selbst nur einen hätte nehmen lassen: um zu sehen, wer was daraus machte.
:25. „Létezik egy nézet” – mondta Stephen, és hangja közben az akadémiai előadás egyenletes, szinte fáradt tónusát vette fel, amelyben a lényeg soha nem magában az állításban rejlik, hanem abban, amit az állítás előfeltételez. - „Es gibt eine Ansicht", sagte Stephen, und seine Stimme hatte dabei den gleichmäßigen, fast müden Tonfall des akademischen Vortrags, in dem das Eigentliche nie in der Aussage selbst liegt, sondern in dem, was die Aussage voraussetzt.
:26. „Ezt a nézetet anyám egyik nemzedékről a másikra adta tovább, és úgy szól, hogy az egy és két keksz közötti választás egy idegen asztalnál többet árul el a neveltetésről, mint bármely önéletrajz – egy tétel, amelyet sem megerősíteni, sem cáfolni nem szeretnék, de megfontolandónak tartok.” - „Diese Ansicht hat meine Mutter von einer Generation in die nächste weitergegeben, und sie besagt, dass die Wahl zwischen einem und zwei Keksen an einem fremden Tisch mehr über Erziehung verrät als jeder Lebenslauf – eine These, die ich weder bestätigen noch bestreiten möchte, aber für überlegenswert halte."
:27. James nyelt, létrejönni hagyott egy pillanatot, majd olyan hangon válaszolt, amely annyira barátságos volt, hogy a benne lévő penge csak második hallásra vált érezhetővé. - James schluckte, ließ einen Moment entstehen und erwiderte dann in einem Ton, der so freundlich war, dass die Klinge darin erst beim zweiten Hinhören spürbar wurde.
:28. „Az én szülői házamban egy hasonló tétel élt, csak fordított előjellel: hogy a visszafogottság egy idegen asztalnál nem neveltetést jelez, hanem félelmet attól, hogy megítélnek, és hogy ez a félelem – nem az éhség – az igazi osztályjel, amely ilyen pillanatokban megmutatkozik.” - „In meinem Elternhaus galt eine ähnliche These, nur mit umgekehrtem Vorzeichen: dass die Zurückhaltung am fremden Tisch nicht Erziehung anzeigt, sondern Angst vor dem Geurteiltwerden, und dass diese Angst – nicht der Hunger – das eigentliche Klassenzeichen ist, das sich in solchen Momenten zeigt."
:29. Ami ezután keletkezett, nem a feszengés csendje volt, hanem az a különös, szinte kollegiális csend, amely akkor keletkezik, amikor két ember észreveszi, hogy a másik ismeri a játékot, amelyet játszanak. - Was daraufhin entstand, war keine Stille des Unbehagens, sondern jene besondere, fast kollegiale Stille, die entsteht, wenn zwei Menschen merken, dass der andere das Spiel kennt, das gespielt wird.
:30. Mindketten úgy döntöttek, hogy ennek ellenére játsszák, és ez egészen más minőséget adott neki. - Beide hatten beschlossen, es trotzdem zu spielen, was ihm eine vollkommen andere Qualität gab.
:31. A következőkben a könyvtárról, az alagsor felújításáról és egy emeritus kollégáról beszéltek, aki az előző nyáron megjelentette az emlékiratait – egy könyvről, amelyet mindketten ugyanazokból az okokból és ugyanazokkal a csendes fenntartásokkal olvastak, amelyekről itt nem volt helyénvaló beszélni. - Sie sprachen in der Folge über die Bibliothek, über die Renovierung des Untergeschosses und über einen emeritierten Kollegen, der im vergangenen Sommer seine Memoiren veröffentlicht hatte – ein Buch, das beide aus denselben Gründen und mit denselben stillen Vorbehalten gelesen hatten, über die zu sprechen hier nicht der Ort war.
:32. Mindezekben a látszólag semleges mondatokban olyan technika működött, amelyet Stephen az akadémiai kommunikáció tulajdonképpeni emelkedett nyelvének tartott: annak művészete, hogy kizárólag arról beszéljünk, amit valójában nem mondunk ki, és közben olyan pontosak legyünk, hogy a másik pontosan értse, anélkül hogy valaha bizonyíthatóvá válna. - In all diesen scheinbar neutralen Sätzen war eine Technik am Werk, die Stephen als die eigentliche Hochsprache der akademischen Kommunikation verstand: die Kunst, ausschließlich über das zu sprechen, was man eigentlich nicht sagt, und dabei so präzise zu sein, dass der andere es genau versteht, ohne dass es je beweisbar würde.
:33. Amikor James megemlítette, hogy Aldridge különleges gyűjteményének katalogizálása olyan rendszer szerint látszik megszervezve lenni, amely a beavatottak számára talán értelmes lehetett, mindenki más számára azonban tudatos kizárás jellegét hordozta, Stephen ujjai egyetlen lélegzetvétel idejére megmozdultak a karosszék karfáján. - Als James erwähnte, die Katalogisierung von Aldridges Spezialsammlung scheine nach einem System organisiert zu sein, das für Eingeweihte Sinn ergeben mochte, für jeden anderen aber den Charakter einer bewussten Exklusion habe, bewegten sich Stephens Finger auf der Lehne des Sessels für die Dauer eines einzigen Atemzuges.
:34. Úgy mozdultak meg, ahogyan csak egy nagyon figyelmes megfigyelő értelmezhette volna annak, ami volt. - Sie bewegten sich auf eine Weise, die nur ein sehr aufmerksamer Beobachter als das hätte deuten können, was es war.
:35. „Aldridge” – mondta Stephen, és a név az ő kiejtésében kevésbé volt név, mint inkább táj. - „Aldridge", sagte Stephen, und der Name war in seiner Aussprache weniger ein Name als eine Landschaft.
:36. „Aldridge meg volt győződve arról, hogy egy rendrendszernek nem kell mindenki számára hozzáférhetőnek lennie, hanem csak a megfelelőek számára – olyan tétel ez, amelyet védhetőnek tartok, még ha tudom is, hogy bizonyos körökben ma reakciósnak számít.” - „Aldridge hatte die Überzeugung, dass ein Ordnungssystem nicht für alle zugänglich sein muss, sondern für die richtigen – eine These, die ich für vertretbar halte, auch wenn ich weiß, dass sie heute in gewissen Kreisen als reaktionär gilt."
:37. Felemelte a csészét. - Er hob die Tasse.
:38. „Mellesleg tizennyolc évig ült abban a karosszékben, amelyben Ön most ül. Hátrahagyta ezt a karosszéket, a rendszerét és egy véleményt az utódlásáról, amelyet egy levélben közölt velem, és amelyet megőrzök.” - „Er saß übrigens achtzehn Jahre lang in dem Sessel, in dem Sie gerade sitzen. Er hinterließ diesen Sessel, sein System und eine Meinung über seine Nachfolge, die er mir in einem Brief mitgeteilt hat, den ich aufbewahre."
:39. James pillantása az armfákra esett, röviden, érintetlenül és ugyanakkor teljesen jelen lévőn. - James ließ einen Blick auf die Armlehnen fallen, kurz, unbeeindruckt und gleichzeitig vollkommen präsent.
:40. Aztán így válaszolt: „Akkor kíváncsian várom, vajon a bőr eltárolta-e az érvelését – újra meg újra azt tapasztalom, hogy a legérdekesebb gondolatokat leggyakrabban olyan bútorokban hagyják hátra, amelyeket az ember nem maga választott.” - Dann antwortete er: „Dann bin ich gespannt, ob das Leder seine Argumentation gespeichert hat – ich stelle immer wieder fest, dass die interessantesten Gedanken am häufigsten in Möbeln zurückgelassen werden, die man nicht ausgesucht hat."
:41. Ami ezután következett, jó egyórányi beszélgetés volt, amely tartalma szerint egyetemi politikáról, vendégelőadás-programokról és az időjárásról szólt. - Was folgte, war gut eine Stunde eines Gesprächs, das seinem Inhalt nach über Hochschulpolitik, Gastvortragsprogramme und das Wetter sprach.
:42. Formája szerint gondosan vezetett vívás volt, amelyben mindkét fél tudta, hogy nem lesznek sebek, amelyeket meg lehetne mutatni, és hogy éppen ez az oka annak, amiért különösen pontosan céloztak. - Seiner Form nach war es ein sorgfältig geführtes Fechten, bei dem beide Parteien wussten, dass es keine Wunden geben würde, die man zeigen könnte, und dass das der Grund war, weshalb man eben deshalb besonders präzise zielte.
:43. Amikor James felállt, kinyújtotta a kezét, és Stephen olyan fogással ragadta meg, amely egy másodperccel túl hosszú volt. - Als James aufstand, streckte er die Hand aus, und Stephen ergriff sie mit einem Griff, der eine Sekunde zu lang war.
:44. Nem agresszív fogás volt, inkább egy territórium csendes állítása, mint egy mondat, amely szándékosan zárójel nélkül végződik. - Es war kein aggressiver Griff, eher die stille Behauptung eines Territories, wie ein Satz, der absichtlich ohne Schlusszeichen endet.
:45. „Szokássá kellene tennünk ezt” – mondta Stephen. - „Wir sollten das zur Gewohnheit machen", sagte Stephen.
:46. A mondatnak a hangsúlytól függően két teljesen különböző jelentése volt. - Der Satz hatte je nach Betonung zwei vollkommen verschiedene Bedeutungen.
:47. „Nagyon szívesen” – válaszolta James –, „bár előre figyelmeztetnem kell, hogy nálam sem a teaszerviz, sem a kekszesdoboz nem tudja tartani a szintet – csak kávé, az északi ásványvizes-kávékávé-változat, amelyről Oxford ellenére sem sikerült még leszoktatnom magam.” - „Sehr gerne", antwortete James, „obwohl ich Sie vorwarnen muss, dass bei mir weder das Teeservice noch die Keksdose mithalten können – nur Kaffee, der Mineralwasserkaffeekaffeevariante aus dem Norden, die ich mir trotz Oxford noch nicht habe austreiben lassen."
:48. Az ajtónál állt, keze a kilincsen. - Er stand an der Tür, die Hand am Knauf.
:49. Aztán olyan mosollyal fordult meg, amelyet Stephen sem barátságosnak, sem ellenségesnek nem tudott volna besorolni, ami talán éppen a valódi minősége volt: „A kekszek egyébként valóban kivételesek voltak. Régi családi recept?” - Dann drehte er sich mit einem Lächeln um, das Stephen weder als freundlich noch als feindlich hätte kategorisieren können, was vielleicht seine eigentliche Qualität war: „Die Kekse, anbei bemerkt, waren wirklich außergewöhnlich. Ein altes Familienrezept?"
:50. „Anyámtól” – mondta Stephen. - „Von meiner Mutter", sagte Stephen.
:51. „Indiából?” – mondta James; nem kérdezve, inkább megállapítva, olyan ember hanghordozásával, aki lezár egy kutatást. - „Aus Indien?", sagte James – nicht fragend, eher feststellend, mit dem Tonfall eines Mannes, der eine Recherche abschließt.
:52. Az ajtó azzal a halk, pontos kattanással csukódott be, amely a lakás csendjében még egy ideig tovább visszhangzott. - Die Tür fiel zu mit dem leisen, präzisen Klicken, das in der Stille der Wohnung eine Weile nachklang.
:53. Stephen az ablaknál maradt állva, és figyelte, ahogy James megjelenik az utcán, sietség nélkül, anélkül hogy visszanézne. - Stephen blieb am Fenster stehen und beobachtete, wie James auf der Straße auftauchte, ohne Hast, ohne zurückzublicken.
:54. James olyannak hatott, mint valaki, aki egy délután eredményét már besorolta, mielőtt maga mögött behúzta volna az ajtót. - James wirkte wie jemand, der das Ergebnis eines Nachmittags bereits eingeordnet hat, bevor er die Tür hinter sich zuzog.
:55. Két ujjával lesöpört zakója hajtókájáról egy alig látható kekszmorzsanyomot. - Er wischte mit zwei Fingern eine kaum sichtbare Spur von Kekskrümeln vom Revers seines Jacketts.
:56. Olyan gesztus volt, amelyet nem szándékosan tett, és amelynek jelentésén nem gondolkodott el; talán éppen ezért volt az egész délután legárulkodóbb gesztusa. - Es war eine Geste, die er nicht beabsichtigt hatte und über deren Bedeutung er nicht nachdachte, vielleicht gerade deshalb die aufschlussreichste Geste des ganzen Nachmittags.
:57. Aztán elmosolyodott, röviden és szinte kelletlenül, mint egy beismerés, amelyet az ember önmaga előtt tesz, amikor senki sem figyel. - Dann lächelte er, kurz und fast ungern, wie ein Eingeständnis, das man sich selbst gegenüber macht, wenn niemand zuschaut.
:58. A férfi jó volt, talán jobb, mint amennyit az állás megkövetelt volna, és ami ma közöttük történt, az sem vereség, sem győzelem nem volt, hanem valaminek a kezdete, amire még nem volt neve, de amit annak az embernek a nyugodt figyelmével fog majd megfigyelni, akinek a hosszú játszmák a legkedvesebbek. - Der Mann war gut, besser vielleicht, als die Stelle es verlangt hätte, und das, was sich heute zwischen ihnen ereignet hatte, war weder Niederlage noch Sieg, sondern der Beginn von etwas, für das er noch keinen Namen hatte, aber das er mit der ruhigen Aufmerksamkeit eines Mannes beobachten würde, dem die langen Spiele die liebsten waren.
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:Die Wohnung von Dr. Stephen Harding
:1. Die Wohnung von Dr. Stephen Harding hatte im Laufe der Jahrzehnte jenen Zustand erreicht, der in akademischen Kreisen gelegentlich als „bewohntes Archiv" bezeichnet wird.
:2. Dieser Zustand unterscheidet sich von gewöhnlicher Unordnung weniger durch das Ausmaß als durch die innere Überzeugung, mit der jeder Stapel, jedes quer abgelegte Manuskript und jede auf Fensterbänken vergessene Fachzeitschrift behauptet, genau dort zu liegen, wo es hingehört.
:3. Es war einer jener Oktobernachmittage, an denen das Licht über Oxford so sparsam und zugleich so präzise fällt, dass es weniger wie natürliche Beleuchtung wirkt als wie eine dramaturgische Entscheidung.
:4. Stephen hatte seit dem Morgen das dumpfe, sich beharrlich ignorierende Unbehagen mit sich getragen, das entsteht, wenn man einen Menschen empfangen muss, dessen bloße Existenz in der eigenen Welt man lieber nicht zur Kenntnis nehmen würde.
:5. James Calloway war nicht das Problem – oder genauer gesagt, James Calloway war genau das Problem, aber nicht aus den Gründen, die sich hätten öffentlich benennen lassen.
:6. Seine Qualifikationen waren einwandfrei, sein Ruf in Edinburgh tadellos und seine drei Aufsätze über spätrepublikanische Rhetorik präzise genug argumentiert, dass Stephen sie widerwillig und heimlich zweimal gelesen hatte, ohne zu einem anderen Urteil zu gelangen als: solide, möglicherweise mehr.
:7. Was nicht in den Akten stand und was Stephen mit der Sicherheit eines Mannes wusste, der drei Jahrzehnte lang Examenskandidaten studiert hatte wie Entomologen seltene Käfer, war jene besondere Art von Ehrgeiz, die in Menschen entsteht, denen früh klargemacht wurde, dass die Räume, in denen sie jetzt saßen, nicht für sie vorgesehen waren.
:8. Es war ein Ehrgeiz, der sich von dem seiner Kollegen aus alten Familien fundamental unterschied, weil er nicht aus dem Selbstverständnis des Besitzens kam, sondern aus dem Entschluss des Nehmens.
:9. Mrs. Pargetter hatte das Teeservice um halb vier aufgedeckt – das silberne, nicht das schlichte Alltagsservice, eine Wahl, die nichts mit Gastfreundschaft zu tun hatte, sondern mit der Logik territorialer Markierungen.
:10. Dann hatte sie sich zurückgezogen, als habe sie gespürt, dass ihre Anwesenheit in dem, was folgen würde, die Funktion einer Zeugin gehabt hätte, die niemand bestellt hatte.
:11. Das Klingeln kam um drei Minuten vor vier, und Stephen, der in seinem Sessel saß und nicht las, obwohl ein Buch offen auf seinen Knien lag, ließ es klingen.
:12. Er wartete auf das Viertelsignal der Kaminuhr mit der geduldigen Unnachgiebigkeit eines Mannes, der weiß, dass der Rhythmus eines Nachmittags bereits in seinen ersten Sekunden gesetzt wird und dass Zeit das billigste und wirkungsvollste Machtinstrument ist, das ein Gastgeber besitzt.
:13. James Calloway im Türrahmen trug ein Tweedsakko, das gut geschnitten, aber noch nicht eingelaufen war – Kleidung, die erworben worden war, um zu gehören, und die das noch nicht ganz vergessen hatte.
:14. Seine Schuhe erzeugten beim Betreten des Parketbodens ein leises Knacken, das in der Stille des Flurs mit der Unfehlbarkeit einer Tonsignatur zu hören war.
:15. Sein Lächeln, das er an der Tür präsentierte, hatte jene anstrengende Offenheit, die Stephen bei jungen Akademikern aus dem Norden schon öfter beobachtet hatte.
:16. Es war kein gespieltes Lächeln, eher eine Art performte Unbefangenheit, ein Ich-habe-kein-Problem-mit-dieser-Situation, das natürlich das genaue Gegenteil bedeutete.
:17. „Dr. Calloway", sagte Stephen, trat einen Schritt zur Seite und ließ die Begrüßung im Raum stehen.
:18. Er gab ihr nicht die übliche Wärme mit, die ihr einen Aggregatzustand gegeben hätte.
:19. Das Wohnzimmer empfing sie mit dem Geruch alter Bücher, ein wenig Wachs und dem sehr fernen, sehr diskreten Nachklang des Tabaks.
:20. Stephen hatte vor fünf Jahren aufgehört, diesen Tabak zu rauchen, und seitdem lebte er in den Wänden weiter wie ein Gast, der die Verabschiedung übersehen hatte.
:21. Stephen goss ein – zuerst die Milch, dann den Tee, ohne Kommentar, in der Weise eines Mannes, der nicht erklärt, sondern demonstriert.
:22. Dann schob er die Keksdose, die Fortnum-&-Mason-Dose mit dem grünen Aufdruck und dem Westminster-Motiv, in Calloways Richtung mit einer Beiläufigkeit, die genau kalkuliert war.
:23. James nahm zwei, und Stephen wusste in dem Moment, dass der Mann entweder hungrig war.
:24. Oder James nahm aus genau dem Grund zwei, aus dem Stephen ihn selbst nur einen hätte nehmen lassen: um zu sehen, wer was daraus machte.
:25. „Es gibt eine Ansicht", sagte Stephen, und seine Stimme hatte dabei den gleichmäßigen, fast müden Tonfall des akademischen Vortrags, in dem das Eigentliche nie in der Aussage selbst liegt, sondern in dem, was die Aussage voraussetzt.
:26. „Diese Ansicht hat meine Mutter von einer Generation in die nächste weitergegeben, und sie besagt, dass die Wahl zwischen einem und zwei Keksen an einem fremden Tisch mehr über Erziehung verrät als jeder Lebenslauf – eine These, die ich weder bestätigen noch bestreiten möchte, aber für überlegenswert halte."
:27. James schluckte, ließ einen Moment entstehen und erwiderte dann in einem Ton, der so freundlich war, dass die Klinge darin erst beim zweiten Hinhören spürbar wurde.
:28. „In meinem Elternhaus galt eine ähnliche These, nur mit umgekehrtem Vorzeichen: dass die Zurückhaltung am fremden Tisch nicht Erziehung anzeigt, sondern Angst vor dem Geurteiltwerden, und dass diese Angst – nicht der Hunger – das eigentliche Klassenzeichen ist, das sich in solchen Momenten zeigt."
:29. Was daraufhin entstand, war keine Stille des Unbehagens, sondern jene besondere, fast kollegiale Stille, die entsteht, wenn zwei Menschen merken, dass der andere das Spiel kennt, das gespielt wird.
:30. Beide hatten beschlossen, es trotzdem zu spielen, was ihm eine vollkommen andere Qualität gab.
:31. Sie sprachen in der Folge über die Bibliothek, über die Renovierung des Untergeschosses und über einen emeritierten Kollegen, der im vergangenen Sommer seine Memoiren veröffentlicht hatte – ein Buch, das beide aus denselben Gründen und mit denselben stillen Vorbehalten gelesen hatten, über die zu sprechen hier nicht der Ort war.
:32. In all diesen scheinbar neutralen Sätzen war eine Technik am Werk, die Stephen als die eigentliche Hochsprache der akademischen Kommunikation verstand: die Kunst, ausschließlich über das zu sprechen, was man eigentlich nicht sagt, und dabei so präzise zu sein, dass der andere es genau versteht, ohne dass es je beweisbar würde.
:33. Als James erwähnte, die Katalogisierung von Aldridges Spezialsammlung scheine nach einem System organisiert zu sein, das für Eingeweihte Sinn ergeben mochte, für jeden anderen aber den Charakter einer bewussten Exklusion habe, bewegten sich Stephens Finger auf der Lehne des Sessels für die Dauer eines einzigen Atemzuges.
:34. Sie bewegten sich auf eine Weise, die nur ein sehr aufmerksamer Beobachter als das hätte deuten können, was es war.
:35. „Aldridge", sagte Stephen, und der Name war in seiner Aussprache weniger ein Name als eine Landschaft.
:36. „Aldridge hatte die Überzeugung, dass ein Ordnungssystem nicht für alle zugänglich sein muss, sondern für die richtigen – eine These, die ich für vertretbar halte, auch wenn ich weiß, dass sie heute in gewissen Kreisen als reaktionär gilt."
:37. Er hob die Tasse.
:38. „Er saß übrigens achtzehn Jahre lang in dem Sessel, in dem Sie gerade sitzen. Er hinterließ diesen Sessel, sein System und eine Meinung über seine Nachfolge, die er mir in einem Brief mitgeteilt hat, den ich aufbewahre."
:39. James ließ einen Blick auf die Armlehnen fallen, kurz, unbeeindruckt und gleichzeitig vollkommen präsent.
:40. Dann antwortete er: „Dann bin ich gespannt, ob das Leder seine Argumentation gespeichert hat – ich stelle immer wieder fest, dass die interessantesten Gedanken am häufigsten in Möbeln zurückgelassen werden, die man nicht ausgesucht hat."
:41. Was folgte, war gut eine Stunde eines Gesprächs, das seinem Inhalt nach über Hochschulpolitik, Gastvortragsprogramme und das Wetter sprach.
:42. Seiner Form nach war es ein sorgfältig geführtes Fechten, bei dem beide Parteien wussten, dass es keine Wunden geben würde, die man zeigen könnte, und dass das der Grund war, weshalb man eben deshalb besonders präzise zielte.
:43. Als James aufstand, streckte er die Hand aus, und Stephen ergriff sie mit einem Griff, der eine Sekunde zu lang war.
:44. Es war kein aggressiver Griff, eher die stille Behauptung eines Territories, wie ein Satz, der absichtlich ohne Schlusszeichen endet.
:45. „Wir sollten das zur Gewohnheit machen", sagte Stephen.
:46. Der Satz hatte je nach Betonung zwei vollkommen verschiedene Bedeutungen.
:47. „Sehr gerne", antwortete James, „obwohl ich Sie vorwarnen muss, dass bei mir weder das Teeservice noch die Keksdose mithalten können – nur Kaffee, der Mineralwasserkaffeekaffeevariante aus dem Norden, die ich mir trotz Oxford noch nicht habe austreiben lassen."
:48. Er stand an der Tür, die Hand am Knauf.
:49. Dann drehte er sich mit einem Lächeln um, das Stephen weder als freundlich noch als feindlich hätte kategorisieren können, was vielleicht seine eigentliche Qualität war: „Die Kekse, anbei bemerkt, waren wirklich außergewöhnlich. Ein altes Familienrezept?"
:50. „Von meiner Mutter", sagte Stephen.
:51. „Aus Indien?", sagte James – nicht fragend, eher feststellend, mit dem Tonfall eines Mannes, der eine Recherche abschließt.
:52. Die Tür fiel zu mit dem leisen, präzisen Klicken, das in der Stille der Wohnung eine Weile nachklang.
:53. Stephen blieb am Fenster stehen und beobachtete, wie James auf der Straße auftauchte, ohne Hast, ohne zurückzublicken.
:54. James wirkte wie jemand, der das Ergebnis eines Nachmittags bereits eingeordnet hat, bevor er die Tür hinter sich zuzog.
:55. Er wischte mit zwei Fingern eine kaum sichtbare Spur von Kekskrümeln vom Revers seines Jacketts.
:56. Es war eine Geste, die er nicht beabsichtigt hatte und über deren Bedeutung er nicht nachdachte, vielleicht gerade deshalb die aufschlussreichste Geste des ganzen Nachmittags.
:57. Dann lächelte er, kurz und fast ungern, wie ein Eingeständnis, das man sich selbst gegenüber macht, wenn niemand zuschaut.
:58. Der Mann war gut, besser vielleicht, als die Stelle es verlangt hätte, und das, was sich heute zwischen ihnen ereignet hatte, war weder Niederlage noch Sieg, sondern der Beginn von etwas, für das er noch keinen Namen hatte, aber das er mit der ruhigen Aufmerksamkeit eines Mannes beobachten würde, dem die langen Spiele die liebsten waren.
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=== 2 ===
:Mike és a műhely
:1. Amikor Mike kihúzta a felmondólevelet a borítékból, nem maga a hír találta el.
:2. A sorok hideg, bürokratikus tisztasága találta el, amelyek életének három évét néhány mondattal lezártnak nyilvánították – emberi hang nélkül, a sok korai reggel és azoknak a kompromisszumoknak az elismerése nélkül, amelyek őt lépésről lépésre megváltoztatták.
:3. Sarah vele szemben ült, kezét a kávéscsészéje köré kulcsolva.
:4. Hallgatott.
:5. Tudta, hogy a szavak most csak zavarnának.
:6. Időre volt szüksége.
:7. Nem a rossz hír miatt, amelyet már régóta sejtett, hanem az átmenethez abba, aminek most következnie kellett.
:8. Végül tömören azt mondta: „Elmegyek apám műhelyébe.”
:9. A város szélén álló garázs apja egy évvel korábbi halála óta érintetlenül maradt.
:10. Mike az esőben állt előtte, kezét a dzsekije zsebébe dugva, és érezte, hogy ez a hely nem egyszerűen csak várt.
:11. Pontosan erre a pillanatra várt – arra az időpontra, amikor Mike élete elég üres lett ahhoz, hogy újra helyet teremtsen valami újnak.
:12. A feszítővassal feltörte az első zárat.
:13. A fém tompa reccsenéssel engedett.
:14. Amikor kinyitotta a nyikorgó ajtót, belépett egy faforgácsból, gépolajból és csendes, elmúlt munkából álló világba.
:15. Apja gyalupadja még mindig pontosan ugyanott állt.
:16. Mellette ott függött a régi tábla a kifakult betűkkel: „Itt valami új születik.”
:17. Másnap reggel Sarah hozott egy bérleti szerződést.
:18. Három hónap bérleti díj nélkül, utána tisztességes összeg.
:19. Mike gondosan elolvasta, aláírta, és elfojtotta a fejében megszólaló figyelmeztető hangot, amely kockázatokról suttogott.
:20. Tom szombaton érkezett a furgonjával.
:21. Nem kérdezte meg, szükség van-e rá – egyszerűen látta.
:22. Miközben új vezetékeket húzott be, és a „bűnözői” elektromosság miatt káromkodott, Mike sebészi pontossággal szedte szét a régi gépeket.
:23. Három nap után a műhely már nem tűnt elhagyatottnak.
:24. Feszült várakozástól lüktetett.
:25. Az első megrendelés egy egyszerű apróhirdetésen keresztül érkezett.
:26. Egy fiatal nő egy technológiai vállalattól húsz dohányzóasztalt rendelt – egyszerűt, modernt és mindenekelőtt tartósat.
:27. Mike szűken kalkulált, fát vásárolt, és olyan összpontosítással dolgozott, amelyet régi állásában soha nem ismert.
:28. Nem sokkal a befejezés előtt több lap is elvetemedett a melegtől.
:29. Mike némán állt a kár előtt.
:30. Az idő és a pénz majdnem elfogyott.
:31. Ekkor Tom belépett, letette a kávéspoharakat, és szárazon azt mondta: „Sírás később. Csiszolás most.”
:32. Jóval éjfél utánig dolgoztak.
:33. Tizenkilenc asztalt meg tudtak menteni.
:34. Amikor Sarah étellel érkezett, és mesélt a vevő engedékenységéről, Mike kimerülten rogyott le a kanapéra.
:35. Nem mondott semmit.
:36. Nem is volt rá szükség.
:37. A beérkező pénzből jobb anyagot vásárolt.
:38. Megértette: minden megrendelés nem a végét jelentette valaminek, hanem a következő alapját.
:39. Ezzel párhuzamosan hosszú éjszakákon át egy elegáns bárszéksorozatot épített.
:40. Decemberben hat székkel állt a karácsonyi vásáron.
:41. A legtöbb ember elment mellette.
:42. Este azonban megállt egy idősebb úr.
:43. Megvizsgált minden illesztést, okos kérdéseket tett fel, és végül elmesélte, hogy egy idősek otthonát vezeti.
:44. Mike figyelt, hagyott egy rövid csendet kialakulni, majd azt mondta: „Az első ötöt számla nélkül szállítom. Ha három hónap múlva még állnak, tovább beszélünk.”
:45. Az úr halkan nevetett, és előleget fizetett.
:46. Egy évvel később Mike a kibővített műhelye előtt állt.
:47. Az ajtón egy masszív tölgyfatábla díszelgett, amelyet Tom saját kezűleg égetett bele: „Mike asztalosműhelye”.
:48. Sarah és Tom éppen egy nagy megrendelést rakodtak fel egy szállodai lánc számára a furgonra – egy megrendelést, amely az idősek otthonán keresztül érkezett.
:49. A minőség híre terjedt, halkan és megbízhatóan.
:50. A reggeli nap ferdén esett a fára.
:51. Mike egy pillanatra megállt, kezét a ponyván tartva.
:52. „Ez még csak az első lépés volt” – mondta nyugodtan.
:53. A hangjában már nem volt kimerültség, csak annak az embernek a mély bizonyossága, aki megértette: elkezdeni nem egyszeri döntés.
:54. Ez egy hozzáállás, amelyet az ember minden reggel újra választ.
:55. Sarah az ablakon keresztül odakiáltott: „Akkor tovább.”
:56. Tom beindította a motort.
:57. A kocsi mozgásba lendült, és a vörös hátsó lámpák lassan eltűntek a reggeli fényben.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Mike és a műhely - Mike und die Werkstatt
:1. Amikor Mike kihúzta a felmondólevelet a borítékból, nem maga a hír találta el. - Als Mike den Kündigungsbrief aus dem Umschlag zog, traf ihn nicht die Nachricht selbst.
:2. A sorok hideg, bürokratikus tisztasága találta el, amelyek életének három évét néhány mondattal lezártnak nyilvánították – emberi hang nélkül, a sok korai reggel és azoknak a kompromisszumoknak az elismerése nélkül, amelyek őt lépésről lépésre megváltoztatták. - Ihn traf die kalte, bürokratische Sauberkeit der Zeilen, die drei Jahre seines Lebens mit wenigen Sätzen für beendet erklärten – ohne einen menschlichen Ton, ohne Anerkennung der vielen frühen Morgen und der Kompromisse, die ihn Stück für Stück verändert hatten.
:3. Sarah vele szemben ült, kezét a kávéscsészéje köré kulcsolva. - Sarah saß ihm gegenüber, die Hände um ihre Kaffeetasse gelegt.
:4. Hallgatott. - Sie schwieg.
:5. Tudta, hogy a szavak most csak zavarnának. - Sie wusste, dass Worte jetzt nur stören würden.
:6. Időre volt szüksége. - Er brauchte Zeit.
:7. Nem a rossz hír miatt, amelyet már régóta sejtett, hanem az átmenethez abba, aminek most következnie kellett. - Nicht für die schlechte Nachricht, die er längst geahnt hatte, sondern für den Übergang in das, was nun kommen musste.
:8. Végül tömören azt mondta: „Elmegyek apám műhelyébe.” - Schließlich sagte er knapp: „Ich fahre zur Werkstatt meines Vaters.“
:9. A város szélén álló garázs apja egy évvel korábbi halála óta érintetlenül maradt. - Die Garage am Stadtrand war seit dem Tod seines Vaters vor einem Jahr unberührt geblieben.
:10. Mike az esőben állt előtte, kezét a dzsekije zsebébe dugva, és érezte, hogy ez a hely nem egyszerűen csak várt. - Im Regen stand Mike davor, die Hände in den Jackentaschen, und spürte, dass dieser Ort nicht einfach gewartet hatte.
:11. Pontosan erre a pillanatra várt – arra az időpontra, amikor Mike élete elég üres lett ahhoz, hogy újra helyet teremtsen valami újnak. - Er hatte auf genau diesen Moment gewartet – auf den Augenblick, in dem Mikes Leben leer genug war, um wieder Platz für etwas Neues zu schaffen.
:12. A feszítővassal feltörte az első zárat. - Mit dem Brecheisen stemmte er das erste Schloss auf.
:13. A fém tompa reccsenéssel engedett. - Das Metall gab mit einem dumpfen Knacken nach.
:14. Amikor kinyitotta a nyikorgó ajtót, belépett egy faforgácsból, gépolajból és csendes, elmúlt munkából álló világba. - Als er die quietschende Tür öffnete, trat er ein in eine Welt aus Holzstaub, Maschinenöl und stiller, vergangener Arbeit.
:15. Apja gyalupadja még mindig pontosan ugyanott állt. - Die Hobelbank seines Vaters stand noch genau dort.
:16. Mellette ott függött a régi tábla a kifakult betűkkel: „Itt valami új születik.” - Daneben hing das alte Schild mit den verblichenen Buchstaben: „Hier entsteht was Neues.“
:17. Másnap reggel Sarah hozott egy bérleti szerződést. - Am nächsten Morgen brachte Sarah einen Mietvertrag.
:18. Három hónap bérleti díj nélkül, utána tisztességes összeg. - Drei Monate mietfrei, danach ein fairer Betrag.
:19. Mike gondosan elolvasta, aláírta, és elfojtotta a fejében megszólaló figyelmeztető hangot, amely kockázatokról suttogott. - Mike las ihn sorgfältig, unterschrieb und verdrängte die warnende Stimme in seinem Kopf, die von Risiken flüsterte.
:20. Tom szombaton érkezett a furgonjával. - Tom kam am Samstag mit seinem Transporter.
:21. Nem kérdezte meg, szükség van-e rá – egyszerűen látta. - Er fragte nicht, ob er gebraucht wurde – er sah es einfach.
:22. Miközben új vezetékeket húzott be, és a „bűnözői” elektromosság miatt káromkodott, Mike sebészi pontossággal szedte szét a régi gépeket. - Während er neue Leitungen zog und über die „kriminelle“ Elektrik fluchte, zerlegte Mike die alten Maschinen mit chirurgischer Präzision.
:23. Három nap után a műhely már nem tűnt elhagyatottnak. - Nach drei Tagen fühlte sich die Werkstatt nicht mehr verlassen an.
:24. Feszült várakozástól lüktetett. - Sie pulsierte vor gespannter Erwartung.
:25. Az első megrendelés egy egyszerű apróhirdetésen keresztül érkezett. - Der erste Auftrag kam durch eine schlichte Kleinanzeige.
:26. Egy fiatal nő egy technológiai vállalattól húsz dohányzóasztalt rendelt – egyszerűt, modernt és mindenekelőtt tartósat. - Eine junge Frau aus einem Technologieunternehmen bestellte zwanzig Couchtische – schlicht, modern und vor allem haltbar.
:27. Mike szűken kalkulált, fát vásárolt, és olyan összpontosítással dolgozott, amelyet régi állásában soha nem ismert. - Mike kalkulierte knapp, kaufte Holz und arbeitete mit einer Konzentration, die er in seinem alten Job nie gekannt hatte.
:28. Nem sokkal a befejezés előtt több lap is elvetemedett a melegtől. - Kurz vor der Fertigstellung verzogen sich mehrere Platten durch die Wärme.
:29. Mike némán állt a kár előtt. - Mike stand stumm vor dem Schaden.
:30. Az idő és a pénz majdnem elfogyott. - Zeit und Geld waren fast aufgebraucht.
:31. Ekkor Tom belépett, letette a kávéspoharakat, és szárazon azt mondta: „Sírás később. Csiszolás most.” - Da kam Tom herein, stellte die Kaffeebecher ab und sagte trocken: „Heulen später. Schleifen jetzt.“
:32. Jóval éjfél utánig dolgoztak. - Sie arbeiteten bis weit nach Mitternacht.
:33. Tizenkilenc asztalt meg tudtak menteni. - Neunzehn Tische konnten sie retten.
:34. Amikor Sarah étellel érkezett, és mesélt a vevő engedékenységéről, Mike kimerülten rogyott le a kanapéra. - Als Sarah mit Essen kam und von der Kulanz der Kundin erzählte, ließ Mike sich erschöpft aufs Sofa fallen.
:35. Nem mondott semmit. - Er sagte nichts.
:36. Nem is volt rá szükség. - Es war auch nicht nötig.
:37. A beérkező pénzből jobb anyagot vásárolt. - Mit dem eingehenden Geld kaufte er besseres Material.
:38. Megértette: minden megrendelés nem a végét jelentette valaminek, hanem a következő alapját. - Er hatte verstanden: Jeder Auftrag war nicht das Ende, sondern das Fundament des nächsten.
:39. Ezzel párhuzamosan hosszú éjszakákon át egy elegáns bárszéksorozatot épített. - Parallel dazu baute er in langen Nächten eine Serie eleganter Barhocker.
:40. Decemberben hat székkel állt a karácsonyi vásáron. - Im Dezember stand er mit sechs Hockern auf dem Weihnachtsmarkt.
:41. A legtöbb ember elment mellette. - Die meisten Leute gingen vorbei.
:42. Este azonban megállt egy idősebb úr. - Doch am Abend blieb ein älterer Herr stehen.
:43. Megvizsgált minden illesztést, okos kérdéseket tett fel, és végül elmesélte, hogy egy idősek otthonát vezeti. - Er prüfte jede Verbindung, stellte kluge Fragen und erzählte schließlich, dass er ein Seniorenheim leite.
:44. Mike figyelt, hagyott egy rövid csendet kialakulni, majd azt mondta: „Az első ötöt számla nélkül szállítom. Ha három hónap múlva még állnak, tovább beszélünk.” - Mike hörte zu, ließ eine kurze Stille entstehen und sagte dann: „Die ersten fünf liefere ich ohne Rechnung. Wenn sie nach drei Monaten noch stehen, reden wir weiter.“
:45. Az úr halkan nevetett, és előleget fizetett. - Der Herr lachte leise und zahlte eine Anzahlung.
:46. Egy évvel később Mike a kibővített műhelye előtt állt. - Ein Jahr später stand Mike vor seiner erweiterten Werkstatt.
:47. Az ajtón egy masszív tölgyfatábla díszelgett, amelyet Tom saját kezűleg égetett bele: „Mike asztalosműhelye”. - An der Tür prangte ein massives Eichen-Schild, das Tom eigenhändig eingebrannt hatte: „Mikes Tischlerei“.
:48. Sarah és Tom éppen egy nagy megrendelést rakodtak fel egy szállodai lánc számára a furgonra – egy megrendelést, amely az idősek otthonán keresztül érkezett. - Sarah und Tom luden gerade einen großen Auftrag für eine Hotelkette auf den Lieferwagen – ein Auftrag, der über das Seniorenheim gekommen war.
:49. A minőség híre terjedt, halkan és megbízhatóan. - Qualität sprach sich herum, leise und zuverlässig.
:50. A reggeli nap ferdén esett a fára. - Die Morgensonne fiel schräg auf das Holz.
:51. Mike egy pillanatra megállt, kezét a ponyván tartva. - Mike hielt einen Moment inne, die Hände an der Plane.
:52. „Ez még csak az első lépés volt” – mondta nyugodtan. - „Das war erst Schritt eins“, sagte er ruhig.
:53. A hangjában már nem volt kimerültség, csak annak az embernek a mély bizonyossága, aki megértette: elkezdeni nem egyszeri döntés. - In seiner Stimme lag keine Erschöpfung mehr, nur die tiefe Gewissheit eines Menschen, der verstanden hatte: Anfangen ist keine einmalige Entscheidung.
:54. Ez egy hozzáállás, amelyet az ember minden reggel újra választ. - Es ist eine Haltung, die man jeden Morgen neu wählt.
:55. Sarah az ablakon keresztül odakiáltott: „Akkor tovább.” - Sarah rief durch das Fenster: „Dann weiter.“
:56. Tom beindította a motort. - Tom startete den Motor.
:57. A kocsi mozgásba lendült, és a vörös hátsó lámpák lassan eltűntek a reggeli fényben. - Der Wagen setzte sich in Bewegung, und die roten Rücklichter verschwanden langsam im Morgenlicht.
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:Mike und die Werkstatt
:1. Als Mike den Kündigungsbrief aus dem Umschlag zog, traf ihn nicht die Nachricht selbst.
:2. Ihn traf die kalte, bürokratische Sauberkeit der Zeilen, die drei Jahre seines Lebens mit wenigen Sätzen für beendet erklärten – ohne einen menschlichen Ton, ohne Anerkennung der vielen frühen Morgen und der Kompromisse, die ihn Stück für Stück verändert hatten.
:3. Sarah saß ihm gegenüber, die Hände um ihre Kaffeetasse gelegt.
:4. Sie schwieg.
:5. Sie wusste, dass Worte jetzt nur stören würden.
:6. Er brauchte Zeit.
:7. Nicht für die schlechte Nachricht, die er längst geahnt hatte, sondern für den Übergang in das, was nun kommen musste.
:8. Schließlich sagte er knapp: „Ich fahre zur Werkstatt meines Vaters.“
:9. Die Garage am Stadtrand war seit dem Tod seines Vaters vor einem Jahr unberührt geblieben.
:10. Im Regen stand Mike davor, die Hände in den Jackentaschen, und spürte, dass dieser Ort nicht einfach gewartet hatte.
:11. Er hatte auf genau diesen Moment gewartet – auf den Augenblick, in dem Mikes Leben leer genug war, um wieder Platz für etwas Neues zu schaffen.
:12. Mit dem Brecheisen stemmte er das erste Schloss auf.
:13. Das Metall gab mit einem dumpfen Knacken nach.
:14. Als er die quietschende Tür öffnete, trat er ein in eine Welt aus Holzstaub, Maschinenöl und stiller, vergangener Arbeit.
:15. Die Hobelbank seines Vaters stand noch genau dort.
:16. Daneben hing das alte Schild mit den verblichenen Buchstaben: „Hier entsteht was Neues.“
:17. Am nächsten Morgen brachte Sarah einen Mietvertrag.
:18. Drei Monate mietfrei, danach ein fairer Betrag.
:19. Mike las ihn sorgfältig, unterschrieb und verdrängte die warnende Stimme in seinem Kopf, die von Risiken flüsterte.
:20. Tom kam am Samstag mit seinem Transporter.
:21. Er fragte nicht, ob er gebraucht wurde – er sah es einfach.
:22. Während er neue Leitungen zog und über die „kriminelle“ Elektrik fluchte, zerlegte Mike die alten Maschinen mit chirurgischer Präzision.
:23. Nach drei Tagen fühlte sich die Werkstatt nicht mehr verlassen an.
:24. Sie pulsierte vor gespannter Erwartung.
:25. Der erste Auftrag kam durch eine schlichte Kleinanzeige.
:26. Eine junge Frau aus einem Technologieunternehmen bestellte zwanzig Couchtische – schlicht, modern und vor allem haltbar.
:27. Mike kalkulierte knapp, kaufte Holz und arbeitete mit einer Konzentration, die er in seinem alten Job nie gekannt hatte.
:28. Kurz vor der Fertigstellung verzogen sich mehrere Platten durch die Wärme.
:29. Mike stand stumm vor dem Schaden.
:30. Zeit und Geld waren fast aufgebraucht.
:31. Da kam Tom herein, stellte die Kaffeebecher ab und sagte trocken: „Heulen später. Schleifen jetzt.“
:32. Sie arbeiteten bis weit nach Mitternacht.
:33. Neunzehn Tische konnten sie retten.
:34. Als Sarah mit Essen kam und von der Kulanz der Kundin erzählte, ließ Mike sich erschöpft aufs Sofa fallen.
:35. Er sagte nichts.
:36. Es war auch nicht nötig.
:37. Mit dem eingehenden Geld kaufte er besseres Material.
:38. Er hatte verstanden: Jeder Auftrag war nicht das Ende, sondern das Fundament des nächsten.
:39. Parallel dazu baute er in langen Nächten eine Serie eleganter Barhocker.
:40. Im Dezember stand er mit sechs Hockern auf dem Weihnachtsmarkt.
:41. Die meisten Leute gingen vorbei.
:42. Doch am Abend blieb ein älterer Herr stehen.
:43. Er prüfte jede Verbindung, stellte kluge Fragen und erzählte schließlich, dass er ein Seniorenheim leite.
:44. Mike hörte zu, ließ eine kurze Stille entstehen und sagte dann: „Die ersten fünf liefere ich ohne Rechnung. Wenn sie nach drei Monaten noch stehen, reden wir weiter.“
:45. Der Herr lachte leise und zahlte eine Anzahlung.
:46. Ein Jahr später stand Mike vor seiner erweiterten Werkstatt.
:47. An der Tür prangte ein massives Eichen-Schild, das Tom eigenhändig eingebrannt hatte: „Mikes Tischlerei“.
:48. Sarah und Tom luden gerade einen großen Auftrag für eine Hotelkette auf den Lieferwagen – ein Auftrag, der über das Seniorenheim gekommen war.
:49. Qualität sprach sich herum, leise und zuverlässig.
:50. Die Morgensonne fiel schräg auf das Holz.
:51. Mike hielt einen Moment inne, die Hände an der Plane.
:52. „Das war erst Schritt eins“, sagte er ruhig.
:53. In seiner Stimme lag keine Erschöpfung mehr, nur die tiefe Gewissheit eines Menschen, der verstanden hatte: Anfangen ist keine einmalige Entscheidung.
:54. Es ist eine Haltung, die man jeden Morgen neu wählt.
:55. Sarah rief durch das Fenster: „Dann weiter.“
:56. Tom startete den Motor.
:57. Der Wagen setzte sich in Bewegung, und die roten Rücklichter verschwanden langsam im Morgenlicht.
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=== 3 ===
:Mike és a műhely
:1. Amikor Mike kihúzta a felmondólevelet a borítékból, és elolvasta azt a néhány, bürokratikusan simára csiszolt mondatot, amely három év megélt munkáját egy könyvelő pontosságával nyilvánította befejezettnek, nem maga a hír találta el.
:2. Az találta el, hogy ezekből a sorokból teljesen hiányzott minden emberi hang, egy olyan írás tárgyilagos tisztasága, amelyet úgy fogalmaztak meg, mintha soha nem állt volna mögötte ember, aki reggel korán felkelt, határidőket dolgozott végig, és kompromisszumokat nyelt le, amelyek minden alkalommal elvettek tőle egy kis darabot abból, amit eredetileg egyszer maga elé tűzött.
:3. Sarah vele szemben ült, kezeit a kávéscsészéje köré fonva, és hagyta, hogy olvasson, anélkül hogy egy szót szólt volna, mert elég jól ismerte ahhoz, hogy tudja: a nyelv ebben a pillanatban nem vigasztalna, hanem csak zavarna.
:4. Időre volt szüksége, nem magához a hírhez, amelyet már régóta sejtett, hanem az átmenethez aközött, ami volt, és aközött, aminek most, akár akarta, akár nem, el kellett kezdődnie.
:5. Letette a papírt az asztalra, egy pillanatig úgy nézte, mintha olyan tárgy volna, amely nem tartozik hozzá, majd azt mondta, elmegy az apja műhelyéhez.
:6. Ez nem olyan mondat volt, amely magyarázatot kínált vagy beleegyezésért könyörgött, hanem egy irány tömör megnevezése, amely egy olyan belső tudásból fakadt, amely idősebb volt minden racionális megfontolásnál.
:7. A város szélén álló garázs apja egy évvel korábbi halála óta érintetlenül maradt, és amikor Mike az esőben ott állt előtte, kezeit a dzsekije zsebébe dugva, tekintetét a rozsdás lakatokra szegezve, különös érzés fogta el: ez a hely nem egyszerűen úgy várt rá, mint egy szoba a lakójára.
:8. Bizonyos értelemben mindig is erre a pillanatra dolgozott, erre a másodpercre, amelyben Mike élete kívül elég üressé válik ahhoz, hogy végre helyet adjon annak, ami idebent aludt.
:9. Befeszítette a feszítővasat az első lakat kengyele alá.
:10. Több kemény próbálkozás után a fém engedett azzal a tompa, szinte állati reccsenéssel, amely az eső csendjében hangosabban szólt a kelleténél, mintha maga a hely várt volna erre a jelre, hogy megnyíljon.
:11. Az első lépés a nyikorgó fémajtón át olyan atmoszférába vezette, amely kevésbé érződött egy garázs belsejének, mint egy régi emlék belsejének.
:12. Fa porából, gépolajból és a régi munka nehezen megnevezhető alaphangjából álló atmoszféra volt ez, amely úgy íródik bele falakba és padlókba, mint egy írás, amelyet egyetlen szem sem olvas, de minden test azonnal megért, amely valaha is ismerte ezt a helyiséget.
:13. Apja gyalupadja még mindig pontosan ott állt, ahol mindig is állt, felülete évtizedek kézműves munkájától erezett és karcos volt.
:14. Mellette lógott a kézzel írt tábla, ferdén, kifakulva, betűivel, amelyeket az idő valamiféle suttogássá tompított, anélkül azonban, hogy elvette volna olvashatóságukat: „Itt valami új születik” – egy mondat, amelyet Mike gyerekként soha nem szeretett, mert önelégültnek tűnt neki, és amely most, ebben az esőáztatta csendben úgy hatott rá, mint a legtömörebb program, amelyet egy ember az életére megfogalmazhat.
:15. Sarah másnap reggel egy bérleti szerződéssel a hóna alatt jelent meg, amelyet egy közös ismerősön keresztül szerzett, aki ismerte a bérbeadót.
:16. A papírt azzal a mellékes határozottsággal tette a gyalupadra, amely sajátja volt, amikor valamit eldöntöttnek tartott: három hónap bérleti díj nélkül, utána egy tisztességes havi összeg, elég kicsi ahhoz, hogy ne nyomja agyon, de elég nagy ahhoz, hogy ne hagyjon teret ábrándozásnak.
:17. Mike olyan ember akríbiájával olvasta el a szerződést, aki megtanulta, hogy a veszélyes mondatok mindig az apró betűs részben állnak, nem talált semmi aggályosat, fogta a tollat, és aláírta.
:18. Azelőtt írta alá, hogy agyának analitikus része, amely dominókövekként sorolja a kockázatokat, és közben mindig elfelejt rákérdezni az utolsóra, szót kérhetett volna.
:19. Tom szombaton jelent meg a furgonjával, szerszámokkal, kábelekkel és egy olyan férfi kimeríthetetlen, kissé nyers segítőkészségével megrakodva, aki a barátságot igének érti, nem állapotnak.
:20. Tom soha nem kérdezte, szükség van-e rá, mert egyszerűen látta.
:21. Miközben Tom feltárta a régi vezetékeket, újakat húzott, és közben szünet nélkül kommentárokat fűzött az elektromos szerelés állapotához, amelyet felváltva nevezett bűnösnek és kreatívnak, Mike egy sebész hűvös rendszerességével szedte szét a gépeket.
:22. Mike különbséget tett aközött, amit még meg lehet menteni, és aközött, aminek mennie kell, és nem ismert szentimentális kivételeket, és nem is ismerhetett, ha az eredménynek működnie kellett.
:23. Három nap múlva a műhely megszűnt olyan helynek lenni, amely elhagyatottnak hatott.
:24. Ehelyett elkezdte azt a sajátos energiát sugározni, amely azoknak a tereknek van, amelyekben valami konkrét éppen megszületni készül – feszültséget aközött, ami még hiányzik, és aközött, ami már bejelenti magát.
:25. Az első komoly megbízást egy apróhirdetés hozta, amelyet Mike késő este és különösebb várakozás nélkül tett fel az internetre.
:26. Már másnap délben arra késztetett egy fiatal nőt egy technológiai vállalattól, hogy felhívja őt, és húsz dohányzóasztalt rendeljen, egyszerűeket és moderneket, három héten belüli szállítással, miközben olyan hangon beszélt, amely világossá tette, hogy tartós kézműves munkához szokott, nem olyan bútorokhoz, amelyek csak addig néznek ki jól, amíg az első számlát ki nem fizetik.
:27. Mike olyan árat mondott, amely alig hagyott neki nyereséget, mert tudta, hogy ez az első megbízás nem kereskedelmi tranzakció volt, hanem bizonyítási próba, amelyet elsősorban önmaga előtt kellett letennie.
:28. Még ugyanazon a délutánon megvette a fát, bár ezzel olyan szintre vitte a számláját, amely már nem engedett volna meg egy második esélyt, és a következő napokban olyan koncentrációval dolgozott, amelyre régi állásában soha nem lett volna képes, mert ott a kudarc elvont volt, itt pedig kézzel fogható.
:29. A kudarcot ennek ellenére nem lehetett kizárni: néhány nappal a befejezés előtt Mike felismerte, hogy több furnérozott lap a műhely melegében helyrehozhatatlanul elvetemedett.
:30. Ez a pillanat, amikor némán állt a kár előtt, belül időt, pénzt és mozgásteret számolva, amelyekből már egyik sem volt jelen, volt az első, amikor komolyan kételkedni kezdett magában – nem a képességeiben, hanem abban a vak hitben, amellyel belevágott ebbe az egészbe, mintha az elszántság önmagában elegendő biztosítás volna az anyag alattomosságai ellen.
:31. Tom belépett az ajtón, látta a helyzetet, letette a két kávéspoharat, és egy olyan ember erőlködés nélküli szárazságával, akinek a problémák elsősorban cselekvési szükségletet jelentenek, ezt mondta: „Sírás később, csiszolás most.”
:32. Ez nem bátorítási kísérlet volt, hanem parancs, amely éppen azért működött, mert nem hagyott teret sem ellentmondásnak, sem önsajnálatnak.
:33. Jóval éjfél utánig dolgoztak, és a húsz asztalból tizenkilencet megmentettek olyan gondossággal, amely a kimerültség ellenére sem engedett.
:34. Amikor Sarah nem sokkal egy óra előtt étellel jelent meg, és mellékesen megemlítette, hogy az ügyfél egy hét késést kifejezetten problémamentesnek nyilvánított, Mike lerogyott a régi kanapéra, és lehunyta a szemét, anélkül hogy bármit mondott volna, mert mindent, ami lényeges volt, már elmondott azzal, amit az elmúlt órákban tett.
:35. A szállítás zökkenőmentesen zajlott, és a beérkező pénzből Mike azonnal jobb anyagot vásárolt, mert megértette, hogy minden lezárt megbízás nem egy erőfeszítés vége, hanem a következő alapja.
:36. Azt is megértette, hogy az eszközök minősége előbb-utóbb úgy tükrözi vissza a munka minőségét, mint egy tükör, amely nem hazudik.
:37. Ezzel párhuzamosan éjszakai vázlataiból egy bárszéksorozatot fordított át fába és kézműves munkába.
:38. Ezek a tervek álmatlan éjszakákon születtek, amikor a műhely sötétben feküdt, és a feje tovább dolgozott, tekintet nélkül arra, hogy a test már rég szünetet kért.
:39. Decemberben hat bárszékkel állt egy kis karácsonyi vásáron a belvárosban, és órákon át figyelte, ahogy az emberek egyenletesen vándorló tekintettel súrolják a standját.
:40. Ezzel a tekintettel megy el az ember olyan dolgok mellett, amelyeket nem keresett, és ezért megtalálni sem kész.
:41. Estefelé megállt egy idősebb úr, aki olyan módon szánt időt a nézelődésre, amely jelezte, hogy tudja, mit csinál.
:42. Megvizsgálta a kötéseket, végigtapintotta a felületeket, és olyan kérdéseket tett fel, amelyek nem árultak el félműveltséget, végül pedig elmagyarázta, hogy egy idősek otthonát vezeti, és olyan székeket keres, amelyek nemcsak tartanak, hanem elég méltóságteljesek is ahhoz, hogy olyan helyiségben álljanak, ahol idős emberek napjuk legnagyobb részét töltik.
:43. Mike hallgatta, rövid csendet engedett kialakulni, majd ezt mondta: „Az első ötöt számla nélkül szállítom, ha három hónap múlva még ugyanúgy állnak, mint ma.”
:44. Az ajánlat nem a nagylelkűség gesztusa volt, hanem egy olyan kézműves nyugodt kifejezése, aki nem meggyőződésből fektet a munkájába, mert nem maradt más választása, hanem mert kezdte megérteni, mit értett az apja azon a kifakult táblán.
:45. Az úr egy pillanatig nézte őt, majd halkan nevetett, olyan ember melegségével, akivel már rég nem találkozott így senki.
:46. Aztán előleget tett az asztalra, anélkül hogy alkudott volna az árról.
:47. Egy évvel később Mike a kibővített műhely előtt állt, amelynek ajtaját most masszív tölgyfából készült tábla díszítette, amelyet Tom saját kezűleg égetett be – „Mike asztalosműhelye” tiszta, mély betűkkel, amelyek úgy néztek ki, mintha soha nem is hiányoztak volna.
:48. Sarah és Tom közben egy szállodalánc utolsó megrendelését pakolták fel a furgonra, egy nagy megbízást, amely az idősek otthonának egyik kapcsolata révén jött létre, mint oly sok minden, ami növekszik, nem tervezés útján, hanem a minőség csendes logikája által, amely szájról szájra jár, gyorsabban, mint bármelyik hirdetés képes volna.
:49. A nap éppen a tetők fölé tolta magát, a reggeli fény ferdén esett a rakfelületre, a fára, az arcokra, és Mike egy pillanatra megállt.
:50. Keze a takaróponyván volt, tekintete semmi meghatározottra nem irányult, mintha ezt az állapotot az emlékezetébe akarta volna rögzíteni, mielőtt megszűnik valaminek a kezdete lenni, és egy továbbhaladó történet sok reggelének egyikévé válik.
:51. „Ez még csak az első lépés volt” – mondta, olyan hangon, amelyben már nem lehetett fáradtságot hallani.
:52. Ebben a hangban ott volt az a határozott nyugalom, amely azoknak az embereknek a sajátja, akik megtanulták, hogy az elkezdés nem egyszeri döntés, hanem tartás, amelyet az ember minden reggel újra felvesz.
:53. Sarah átkiáltott a nyitott ablakon: „Akkor tovább.”
:54. Tom beindította a motort, a kocsi mozgásba lendült, és a piros hátsó lámpák lassan levándoroltak az utcán.
:55. A kora reggel fénye elnyelte őket, mint minden mást, ami kész arra, hogy valahová tartozzon.
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:Mike és a műhely - Mike und die Werkstatt
:1. Amikor Mike kihúzta a felmondólevelet a borítékból, és elolvasta azt a néhány, bürokratikusan simára csiszolt mondatot, amely három év megélt munkáját egy könyvelő pontosságával nyilvánította befejezettnek, nem maga a hír találta el. - Als Mike den Kündigungsbrief aus dem Umschlag zog und die wenigen, bürokratisch glatten Sätze las, die drei Jahre gelebter Arbeit mit der Präzision eines Buchhalters für beendet erklärten, traf ihn nicht die Nachricht selbst.
:2. Az találta el, hogy ezekből a sorokból teljesen hiányzott minden emberi hang, egy olyan írás tárgyilagos tisztasága, amelyet úgy fogalmaztak meg, mintha soha nem állt volna mögötte ember, aki reggel korán felkelt, határidőket dolgozott végig, és kompromisszumokat nyelt le, amelyek minden alkalommal elvettek tőle egy kis darabot abból, amit eredetileg egyszer maga elé tűzött. - Ihn traf die vollständige Abwesenheit jedes menschlichen Tons in diesen Zeilen, die sachliche Sauberkeit eines Schreibens, das so formuliert war, als hätte nie ein Mensch dahintergesteckt, der morgens früh aufgestanden war, der Deadlines durchgearbeitet und Kompromisse geschluckt hatte, die ihm jedes Mal ein kleines Stück von dem abverlangten, was er sich ursprünglich einmal vorgenommen hatte.
:3. Sarah vele szemben ült, kezeit a kávéscsészéje köré fonva, és hagyta, hogy olvasson, anélkül hogy egy szót szólt volna, mert elég jól ismerte ahhoz, hogy tudja: a nyelv ebben a pillanatban nem vigasztalna, hanem csak zavarna. - Sarah saß ihm gegenüber, die Hände um ihre Kaffeetasse gelegt, und ließ ihn lesen, ohne ein Wort zu sagen, weil sie ihn gut genug kannte, um zu wissen, dass Sprache in diesem Moment nicht trösten, sondern nur stören würde.
:4. Időre volt szüksége, nem magához a hírhez, amelyet már régóta sejtett, hanem az átmenethez aközött, ami volt, és aközött, aminek most, akár akarta, akár nem, el kellett kezdődnie. - Er brauchte Zeit, nicht für die Nachricht selbst, die er längst geahnt hatte, sondern für den Übergang von dem, was gewesen war, zu dem, was jetzt, ob er wollte oder nicht, beginnen musste.
:5. Letette a papírt az asztalra, egy pillanatig úgy nézte, mintha olyan tárgy volna, amely nem tartozik hozzá, majd azt mondta, elmegy az apja műhelyéhez. - Er legte das Papier auf den Tisch, betrachtete es einen Moment lang, als wäre es ein Gegenstand, der ihm nicht gehörte, und sagte dann, er werde zur Werkstatt seines Vaters fahren.
:6. Ez nem olyan mondat volt, amely magyarázatot kínált vagy beleegyezésért könyörgött, hanem egy irány tömör megnevezése, amely egy olyan belső tudásból fakadt, amely idősebb volt minden racionális megfontolásnál. - Das war kein Satz, der eine Erklärung anbot oder eine Bitte um Zustimmung enthielt, sondern die knappe Benennung einer Richtung, die sich aus einem inneren Wissen heraus ergab, das älter war als jede rationale Überlegung.
:7. A város szélén álló garázs apja egy évvel korábbi halála óta érintetlenül maradt, és amikor Mike az esőben ott állt előtte, kezeit a dzsekije zsebébe dugva, tekintetét a rozsdás lakatokra szegezve, különös érzés fogta el: ez a hely nem egyszerűen úgy várt rá, mint egy szoba a lakójára. - Die Garage am Stadtrand war seit dem Tod seines Vaters vor einem Jahr unberührt geblieben, und als Mike im Regen davor stand, die Hände in den Jackentaschen, den Blick auf die verrosteten Vorhängeschlösser gerichtet, überkam ihn das seltsame Gefühl, dass dieser Ort nicht einfach auf ihn gewartet hatte wie ein Zimmer auf seinen Bewohner.
:8. Bizonyos értelemben mindig is erre a pillanatra dolgozott, erre a másodpercre, amelyben Mike élete kívül elég üressé válik ahhoz, hogy végre helyet adjon annak, ami idebent aludt. - Er hatte gewissermaßen schon immer auf diesen Moment hingearbeitet, auf diese Sekunde, in der Mikes Leben außen leer genug sein würde, um für das, was hier drinnen schlief, endlich Platz zu bieten.
:9. Befeszítette a feszítővasat az első lakat kengyele alá. - Er stemmte das Brecheisen unter den Bügel des ersten Schlosses.
:10. Több kemény próbálkozás után a fém engedett azzal a tompa, szinte állati reccsenéssel, amely az eső csendjében hangosabban szólt a kelleténél, mintha maga a hely várt volna erre a jelre, hogy megnyíljon. - Nach mehreren harten Versuchen gab das Metall nach mit jenem dumpfen, fast tierischen Knacken, das in der Stille des Regens lauter klang als beabsichtigt, als hätte der Ort selbst auf dieses Signal gewartet, um sich zu öffnen.
:11. Az első lépés a nyikorgó fémajtón át olyan atmoszférába vezette, amely kevésbé érződött egy garázs belsejének, mint egy régi emlék belsejének. - Der erste Schritt durch die quietschende Metalltür führte ihn in eine Atmosphäre, die sich weniger wie das Innere einer Garage anfühlte als wie das Innere einer alten Erinnerung.
:12. Fa porából, gépolajból és a régi munka nehezen megnevezhető alaphangjából álló atmoszféra volt ez, amely úgy íródik bele falakba és padlókba, mint egy írás, amelyet egyetlen szem sem olvas, de minden test azonnal megért, amely valaha is ismerte ezt a helyiséget. - Es war eine Atmosphäre aus Holzstaub, Maschinenöl und jenem schwer zu benennenden Grundton vergangener Arbeit, der sich in Wände und Böden einschreibt wie eine Schrift, die kein Auge liest, aber jeder Körper sofort versteht, der diesen Raum je gekannt hat.
:13. Apja gyalupadja még mindig pontosan ott állt, ahol mindig is állt, felülete évtizedek kézműves munkájától erezett és karcos volt. - Die Hobelbank seines Vaters stand noch genau dort, wo sie immer gestanden hatte, die Oberfläche genarbt und verkratzt von Jahrzehnten handwerklicher Arbeit.
:14. Mellette lógott a kézzel írt tábla, ferdén, kifakulva, betűivel, amelyeket az idő valamiféle suttogássá tompított, anélkül azonban, hogy elvette volna olvashatóságukat: „Itt valami új születik” – egy mondat, amelyet Mike gyerekként soha nem szeretett, mert önelégültnek tűnt neki, és amely most, ebben az esőáztatta csendben úgy hatott rá, mint a legtömörebb program, amelyet egy ember az életére megfogalmazhat. - Daneben hing das handgeschriebene Schild, schief, ausgeblichen, mit Buchstaben, die die Zeit zu einer Art Flüstern gedämpft hatte, ohne ihnen jedoch ihre Lesbarkeit zu nehmen: „Hier entsteht was Neues" – ein Satz, den Mike als Kind nie gemocht hatte, weil er ihm selbstgefällig vorkam, und der ihm jetzt, in dieser regennassen Stille, wie das konzentrierteste Programm erschien, das ein Mensch für sein Leben formulieren kann.
:15. Sarah másnap reggel egy bérleti szerződéssel a hóna alatt jelent meg, amelyet egy közös ismerősön keresztül szerzett, aki ismerte a bérbeadót. - Sarah erschien am nächsten Morgen mit einem Mietvertrag unter dem Arm, den sie über einen gemeinsamen Bekannten organisiert hatte, der den Vermieter kannte.
:16. A papírt azzal a mellékes határozottsággal tette a gyalupadra, amely sajátja volt, amikor valamit eldöntöttnek tartott: három hónap bérleti díj nélkül, utána egy tisztességes havi összeg, elég kicsi ahhoz, hogy ne nyomja agyon, de elég nagy ahhoz, hogy ne hagyjon teret ábrándozásnak. - Sie legte das Papier mit der beiläufigen Bestimmtheit auf die Hobelbank, die ihr eigen war, wenn sie etwas für entschieden hielt: drei Monate mietfrei, danach ein fairer monatlicher Betrag, der klein genug war, um nicht zu erdrücken, aber groß genug, um keinen Raum für Träumerei zu lassen.
:17. Mike olyan ember akríbiájával olvasta el a szerződést, aki megtanulta, hogy a veszélyes mondatok mindig az apró betűs részben állnak, nem talált semmi aggályosat, fogta a tollat, és aláírta. - Mike las den Vertrag mit der Akribie eines Menschen, der gelernt hat, dass die gefährlichen Sätze immer im Kleingedruckten stehen, fand nichts Bedenkliches, nahm den Stift und unterschrieb.
:18. Azelőtt írta alá, hogy agyának analitikus része, amely dominókövekként sorolja a kockázatokat, és közben mindig elfelejt rákérdezni az utolsóra, szót kérhetett volna. - Er unterschrieb, bevor der analytische Teil seines Gehirns, der Risiken wie Dominosteine aufzählt und dabei immer vergisst, nach dem letzten zu fragen, das Wort ergreifen konnte.
:19. Tom szombaton jelent meg a furgonjával, szerszámokkal, kábelekkel és egy olyan férfi kimeríthetetlen, kissé nyers segítőkészségével megrakodva, aki a barátságot igének érti, nem állapotnak. - Tom erschien am Samstag mit seinem Transporter, beladen mit Werkzeug, Kabeln und der unerschöpflichen, etwas ruppigen Hilfsbereitschaft eines Mannes, der Freundschaft als Verb versteht und nicht als Zustand.
:20. Tom soha nem kérdezte, szükség van-e rá, mert egyszerűen látta. - Tom fragte nie, ob er gebraucht wurde, weil er es einfach sah.
:21. Miközben Tom feltárta a régi vezetékeket, újakat húzott, és közben szünet nélkül kommentárokat fűzött az elektromos szerelés állapotához, amelyet felváltva nevezett bűnösnek és kreatívnak, Mike egy sebész hűvös rendszerességével szedte szét a gépeket. - Während Tom die alten Leitungen freielegte, neue zog und dabei unaufhörlich Kommentare über den Zustand der Elektroinstallation abgab, die er abwechselnd als kriminell und kreativ bezeichnete, zerlegte Mike die Maschinen mit der kühlen Systematik eines Chirurgen.
:22. Mike különbséget tett aközött, amit még meg lehet menteni, és aközött, aminek mennie kell, és nem ismert szentimentális kivételeket, és nem is ismerhetett, ha az eredménynek működnie kellett. - Mike unterschied zwischen dem, was noch zu retten ist, und dem, was gehen muss, und kannte keine sentimentalen Ausnahmen und durfte auch keine kennen, wenn das Ergebnis funktionieren sollte.
:23. Három nap múlva a műhely megszűnt olyan helynek lenni, amely elhagyatottnak hatott. - Nach drei Tagen hatte die Werkstatt aufgehört, ein Ort zu sein, der aufgegeben wirkte.
:24. Ehelyett elkezdte azt a sajátos energiát sugározni, amely azoknak a tereknek van, amelyekben valami konkrét éppen megszületni készül – feszültséget aközött, ami még hiányzik, és aközött, ami már bejelenti magát. - Stattdessen begann sie, jene eigenartige Energie auszustrahlen, die Räume haben, in denen etwas Konkretes im Begriff ist zu entstehen – eine Spannung zwischen dem, was noch fehlt, und dem, was sich bereits ankündigt.
:25. Az első komoly megbízást egy apróhirdetés hozta, amelyet Mike késő este és különösebb várakozás nélkül tett fel az internetre. - Den ersten ernsthaften Auftrag brachte eine Kleinanzeige, die Mike spätabends und ohne große Erwartung ins Internet gestellt hatte.
:26. Már másnap délben arra késztetett egy fiatal nőt egy technológiai vállalattól, hogy felhívja őt, és húsz dohányzóasztalt rendeljen, egyszerűeket és moderneket, három héten belüli szállítással, miközben olyan hangon beszélt, amely világossá tette, hogy tartós kézműves munkához szokott, nem olyan bútorokhoz, amelyek csak addig néznek ki jól, amíg az első számlát ki nem fizetik. - Schon am nächsten Mittag brachte sie eine junge Frau von einem Technologieunternehmen dazu anzurufen, die zwanzig Couchtische bestellte, schlicht und modern, innerhalb von drei Wochen lieferbar, und dabei in einem Ton sprach, der klarstellte, dass sie an Handwerk gewöhnt war, das hält, nicht an Möbeln, die gut aussehen, bis die erste Rechnung bezahlt ist.
:27. Mike olyan árat mondott, amely alig hagyott neki nyereséget, mert tudta, hogy ez az első megbízás nem kereskedelmi tranzakció volt, hanem bizonyítási próba, amelyet elsősorban önmaga előtt kellett letennie. - Mike nannte einen Preis, der ihm kaum Gewinn ließ, weil er wusste, dass dieser erste Auftrag keine kommerzielle Transaktion war, sondern eine Beweisprobe, die er in erster Linie vor sich selbst ablegen musste.
:28. Még ugyanazon a délutánon megvette a fát, bár ezzel olyan szintre vitte a számláját, amely már nem engedett volna meg egy második esélyt, és a következő napokban olyan koncentrációval dolgozott, amelyre régi állásában soha nem lett volna képes, mert ott a kudarc elvont volt, itt pedig kézzel fogható. - Er kaufte noch am selben Nachmittag das Holz, obwohl er damit sein Konto auf einen Stand brachte, der keine zweite Chance mehr erlaubt hätte, und arbeitete die folgenden Tage mit einer Konzentration, die er in seinem alten Job nie hatte aufbringen können, weil dort das Scheitern abstrakt war und hier mit den Händen zu greifen.
:29. A kudarcot ennek ellenére nem lehetett kizárni: néhány nappal a befejezés előtt Mike felismerte, hogy több furnérozott lap a műhely melegében helyrehozhatatlanul elvetemedett. - Das Scheitern ließ sich trotzdem nicht aussperren: Wenige Tage vor der Fertigstellung erkannte Mike, dass mehrere furnierte Platten sich unter der Werkstattwärme irreparabel verzogen hatten.
:30. Ez a pillanat, amikor némán állt a kár előtt, belül időt, pénzt és mozgásteret számolva, amelyekből már egyik sem volt jelen, volt az első, amikor komolyan kételkedni kezdett magában – nem a képességeiben, hanem abban a vak hitben, amellyel belevágott ebbe az egészbe, mintha az elszántság önmagában elegendő biztosítás volna az anyag alattomosságai ellen. - Dieser Moment des stillen Stehens vor dem Schaden, des inneren Berechnens von Zeit, Geld und Spielraum, von denen keiner mehr vorhanden war, war der erste, in dem er ernsthaft an sich zweifelte – nicht an seinen Fähigkeiten, sondern an dem blinden Glauben, mit dem er in diese Sache hineingelaufen war, als wäre Entschlossenheit allein eine ausreichende Versicherung gegen die Tücken des Materials.
:31. Tom belépett az ajtón, látta a helyzetet, letette a két kávéspoharat, és egy olyan ember erőlködés nélküli szárazságával, akinek a problémák elsősorban cselekvési szükségletet jelentenek, ezt mondta: „Sírás később, csiszolás most.” - Tom trat durch die Tür, sah die Lage, stellte die beiden Kaffeebecher ab und sagte mit der mühelosen Trockenheit eines Menschen, für den Probleme vor allem Handlungsbedarf sind: „Heulen später, schleifen jetzt."
:32. Ez nem bátorítási kísérlet volt, hanem parancs, amely éppen azért működött, mert nem hagyott teret sem ellentmondásnak, sem önsajnálatnak. - Das war kein Versuch einer Aufmunterung, sondern ein Befehl, der genau deshalb funktionierte, weil er keinen Raum für Widerspruch und keinen für Selbstmitleid ließ.
:33. Jóval éjfél utánig dolgoztak, és a húsz asztalból tizenkilencet megmentettek olyan gondossággal, amely a kimerültség ellenére sem engedett. - Sie arbeiteten bis weit nach Mitternacht und retteten neunzehn der zwanzig Tische mit einer Sorgfalt, die der Erschöpfung zum Trotz nicht nachließ.
:34. Amikor Sarah nem sokkal egy óra előtt étellel jelent meg, és mellékesen megemlítette, hogy az ügyfél egy hét késést kifejezetten problémamentesnek nyilvánított, Mike lerogyott a régi kanapéra, és lehunyta a szemét, anélkül hogy bármit mondott volna, mert mindent, ami lényeges volt, már elmondott azzal, amit az elmúlt órákban tett. - Als Sarah kurz vor ein Uhr mit Essen erschien und nebenbei erwähnte, dass der Kunde eine Woche Verzögerung ausdrücklich für unproblematisch erklärt habe, ließ Mike sich auf das alte Sofa fallen und schloss die Augen, ohne etwas zu sagen, weil er alles Wesentliche bereits gesagt hatte mit dem, was er in den letzten Stunden getan hatte.
:35. A szállítás zökkenőmentesen zajlott, és a beérkező pénzből Mike azonnal jobb anyagot vásárolt, mert megértette, hogy minden lezárt megbízás nem egy erőfeszítés vége, hanem a következő alapja. - Die Lieferung verlief reibungslos, und mit dem eingehenden Geld kaufte Mike sofort besseres Material, weil er verstand, dass jeder abgeschlossene Auftrag nicht das Ende einer Anstrengung war, sondern das Fundament der nächsten.
:36. Azt is megértette, hogy az eszközök minősége előbb-utóbb úgy tükrözi vissza a munka minőségét, mint egy tükör, amely nem hazudik. - Er verstand auch, dass die Qualität der Mittel über kurz oder lang die Qualität der Arbeit widerspiegelt wie ein Spiegel, der nicht lügt.
:37. Ezzel párhuzamosan éjszakai vázlataiból egy bárszéksorozatot fordított át fába és kézműves munkába. - Parallel dazu übersetzte er eine Barhockerserie aus seinen nächtlichen Skizzen in Holz und Handwerk.
:38. Ezek a tervek álmatlan éjszakákon születtek, amikor a műhely sötétben feküdt, és a feje tovább dolgozott, tekintet nélkül arra, hogy a test már rég szünetet kért. - Diese Entwürfe waren in schlaflosen Nächten entstanden, wenn die Werkstatt im Dunkeln lag und sein Kopf weiterarbeitete, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass der Körper längst Pause beantragt hatte.
:39. Decemberben hat bárszékkel állt egy kis karácsonyi vásáron a belvárosban, és órákon át figyelte, ahogy az emberek egyenletesen vándorló tekintettel súrolják a standját. - Im Dezember stand er mit sechs Barhockern auf einem kleinen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt und beobachtete stundenlang, wie die Leute seinen Stand mit dem gleichmäßig wandernden Blick streiften.
:40. Ezzel a tekintettel megy el az ember olyan dolgok mellett, amelyeket nem keresett, és ezért megtalálni sem kész. - Mit diesem Blick geht man an Dingen vorbei, die man nicht gesucht hat und daher auch nicht zu finden bereit ist.
:41. Estefelé megállt egy idősebb úr, aki olyan módon szánt időt a nézelődésre, amely jelezte, hogy tudja, mit csinál. - Gegen Abend blieb ein älterer Herr stehen, der sich Zeit nahm auf eine Art, die signalisierte, dass er wusste, was er tat.
:42. Megvizsgálta a kötéseket, végigtapintotta a felületeket, és olyan kérdéseket tett fel, amelyek nem árultak el félműveltséget, végül pedig elmagyarázta, hogy egy idősek otthonát vezeti, és olyan székeket keres, amelyek nemcsak tartanak, hanem elég méltóságteljesek is ahhoz, hogy olyan helyiségben álljanak, ahol idős emberek napjuk legnagyobb részét töltik. - Er prüfte die Verbindungen, befühlte die Oberflächen und stellte Fragen, die kein Halbwissen verrieten, und erklärte schließlich, er leite ein Seniorenheim und suche Stühle, die nicht nur halten, sondern auch würdevoll genug seien, um in einem Raum zu stehen, in dem alte Menschen den größten Teil ihres Tages verbringen.
:43. Mike hallgatta, rövid csendet engedett kialakulni, majd ezt mondta: „Az első ötöt számla nélkül szállítom, ha három hónap múlva még ugyanúgy állnak, mint ma.” - Mike hörte zu, ließ eine kurze Stille entstehen und sagte dann: „Die ersten fünf liefere ich ohne Rechnung, wenn sie nach drei Monaten noch genauso stehen wie heute."
:44. Az ajánlat nem a nagylelkűség gesztusa volt, hanem egy olyan kézműves nyugodt kifejezése, aki nem meggyőződésből fektet a munkájába, mert nem maradt más választása, hanem mert kezdte megérteni, mit értett az apja azon a kifakult táblán. - Das Angebot war keine Geste der Großzügigkeit, sondern der ruhige Ausdruck eines Handwerkers, der in seine Arbeit nicht aus Überzeugung investiert, weil ihm nichts anderes übrig bleibt, sondern weil er begonnen hat zu verstehen, was sein Vater mit diesem verblichenen Schild gemeint hatte.
:45. Az úr egy pillanatig nézte őt, majd halkan nevetett, olyan ember melegségével, akivel már rég nem találkozott így senki. - Der Herr sah ihn einen Moment lang an und lachte dann leise, mit der Wärme eines Menschen, dem lange niemand mehr so begegnet war.
:46. Aztán előleget tett az asztalra, anélkül hogy alkudott volna az árról. - Dann legte er eine Anzahlung auf den Tisch, ohne über den Preis zu verhandeln.
:47. Egy évvel később Mike a kibővített műhely előtt állt, amelynek ajtaját most masszív tölgyfából készült tábla díszítette, amelyet Tom saját kezűleg égetett be – „Mike asztalosműhelye” tiszta, mély betűkkel, amelyek úgy néztek ki, mintha soha nem is hiányoztak volna. - Ein Jahr später stand Mike vor der erweiterten Werkstatt, deren Tür jetzt ein Schild aus massiver Eiche zierte, das Tom eigenhändig eingebrannt hatte – „Mikes Tischlerei" in klaren, tiefen Buchstaben, die aussahen, als hätten sie nie gefehlt.
:48. Sarah és Tom közben egy szállodalánc utolsó megrendelését pakolták fel a furgonra, egy nagy megbízást, amely az idősek otthonának egyik kapcsolata révén jött létre, mint oly sok minden, ami növekszik, nem tervezés útján, hanem a minőség csendes logikája által, amely szájról szájra jár, gyorsabban, mint bármelyik hirdetés képes volna. - Sarah und Tom luden währenddessen den letzten Auftrag für eine Hotelkette auf den Lieferwagen, einen Großauftrag, der über einen Kontakt des Seniorenheims entstanden war, wie so vieles, was wächst, nicht durch Planung, sondern durch die stille Logik von Qualität, die sich von Mund zu Mund bewegt, schneller als jede Anzeige es könnte.
:49. A nap éppen a tetők fölé tolta magát, a reggeli fény ferdén esett a rakfelületre, a fára, az arcokra, és Mike egy pillanatra megállt. - Die Sonne schob sich gerade über die Dächer, das Morgenlicht fiel schräg auf die Ladefläche, auf das Holz, auf die Gesichter, und Mike hielt für einen Moment inne.
:50. Keze a takaróponyván volt, tekintete semmi meghatározottra nem irányult, mintha ezt az állapotot az emlékezetébe akarta volna rögzíteni, mielőtt megszűnik valaminek a kezdete lenni, és egy továbbhaladó történet sok reggelének egyikévé válik. - Er hatte die Hände an der Abdeckplane und den Blick auf nichts Bestimmtes gerichtet, so als wollte er diesen Zustand in der Erinnerung verankern, bevor er aufhörte, der Anfang von etwas zu sein, und zu einem von vielen Morgen in einer Geschichte wurde, die weiterging.
:51. „Ez még csak az első lépés volt” – mondta, olyan hangon, amelyben már nem lehetett fáradtságot hallani. - „Das war erst Schritt eins", sagte er, mit einer Stimme, in der keine Erschöpfung mehr zu hören war.
:52. Ebben a hangban ott volt az a határozott nyugalom, amely azoknak az embereknek a sajátja, akik megtanulták, hogy az elkezdés nem egyszeri döntés, hanem tartás, amelyet az ember minden reggel újra felvesz. - In dieser Stimme lag jene bestimmte Ruhe, die Menschen haben, die gelernt haben, dass Anfangen keine einmalige Entscheidung ist, sondern eine Haltung, die man jeden Morgen neu einnimmt.
:53. Sarah átkiáltott a nyitott ablakon: „Akkor tovább.” - Sarah rief durch das offene Fenster: „Dann weiter."
:54. Tom beindította a motort, a kocsi mozgásba lendült, és a piros hátsó lámpák lassan levándoroltak az utcán. - Tom startete den Motor, der Wagen setzte sich in Bewegung, und die roten Rücklichter wanderten langsam die Straße hinunter.
:55. A kora reggel fénye elnyelte őket, mint minden mást, ami kész arra, hogy valahová tartozzon. - Das Licht des frühen Morgens schluckte sie wie alles andere, das bereit ist, irgendwohin zu gehören.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Mike und die Werkstatt
:1. Als Mike den Kündigungsbrief aus dem Umschlag zog und die wenigen, bürokratisch glatten Sätze las, die drei Jahre gelebter Arbeit mit der Präzision eines Buchhalters für beendet erklärten, traf ihn nicht die Nachricht selbst.
:2. Ihn traf die vollständige Abwesenheit jedes menschlichen Tons in diesen Zeilen, die sachliche Sauberkeit eines Schreibens, das so formuliert war, als hätte nie ein Mensch dahintergesteckt, der morgens früh aufgestanden war, der Deadlines durchgearbeitet und Kompromisse geschluckt hatte, die ihm jedes Mal ein kleines Stück von dem abverlangten, was er sich ursprünglich einmal vorgenommen hatte.
:3. Sarah saß ihm gegenüber, die Hände um ihre Kaffeetasse gelegt, und ließ ihn lesen, ohne ein Wort zu sagen, weil sie ihn gut genug kannte, um zu wissen, dass Sprache in diesem Moment nicht trösten, sondern nur stören würde.
:4. Er brauchte Zeit, nicht für die Nachricht selbst, die er längst geahnt hatte, sondern für den Übergang von dem, was gewesen war, zu dem, was jetzt, ob er wollte oder nicht, beginnen musste.
:5. Er legte das Papier auf den Tisch, betrachtete es einen Moment lang, als wäre es ein Gegenstand, der ihm nicht gehörte, und sagte dann, er werde zur Werkstatt seines Vaters fahren.
:6. Das war kein Satz, der eine Erklärung anbot oder eine Bitte um Zustimmung enthielt, sondern die knappe Benennung einer Richtung, die sich aus einem inneren Wissen heraus ergab, das älter war als jede rationale Überlegung.
:7. Die Garage am Stadtrand war seit dem Tod seines Vaters vor einem Jahr unberührt geblieben, und als Mike im Regen davor stand, die Hände in den Jackentaschen, den Blick auf die verrosteten Vorhängeschlösser gerichtet, überkam ihn das seltsame Gefühl, dass dieser Ort nicht einfach auf ihn gewartet hatte wie ein Zimmer auf seinen Bewohner.
:8. Er hatte gewissermaßen schon immer auf diesen Moment hingearbeitet, auf diese Sekunde, in der Mikes Leben außen leer genug sein würde, um für das, was hier drinnen schlief, endlich Platz zu bieten.
:9. Er stemmte das Brecheisen unter den Bügel des ersten Schlosses.
:10. Nach mehreren harten Versuchen gab das Metall nach mit jenem dumpfen, fast tierischen Knacken, das in der Stille des Regens lauter klang als beabsichtigt, als hätte der Ort selbst auf dieses Signal gewartet, um sich zu öffnen.
:11. Der erste Schritt durch die quietschende Metalltür führte ihn in eine Atmosphäre, die sich weniger wie das Innere einer Garage anfühlte als wie das Innere einer alten Erinnerung.
:12. Es war eine Atmosphäre aus Holzstaub, Maschinenöl und jenem schwer zu benennenden Grundton vergangener Arbeit, der sich in Wände und Böden einschreibt wie eine Schrift, die kein Auge liest, aber jeder Körper sofort versteht, der diesen Raum je gekannt hat.
:13. Die Hobelbank seines Vaters stand noch genau dort, wo sie immer gestanden hatte, die Oberfläche genarbt und verkratzt von Jahrzehnten handwerklicher Arbeit.
:14. Daneben hing das handgeschriebene Schild, schief, ausgeblichen, mit Buchstaben, die die Zeit zu einer Art Flüstern gedämpft hatte, ohne ihnen jedoch ihre Lesbarkeit zu nehmen: „Hier entsteht was Neues" – ein Satz, den Mike als Kind nie gemocht hatte, weil er ihm selbstgefällig vorkam, und der ihm jetzt, in dieser regennassen Stille, wie das konzentrierteste Programm erschien, das ein Mensch für sein Leben formulieren kann.
:15. Sarah erschien am nächsten Morgen mit einem Mietvertrag unter dem Arm, den sie über einen gemeinsamen Bekannten organisiert hatte, der den Vermieter kannte.
:16. Sie legte das Papier mit der beiläufigen Bestimmtheit auf die Hobelbank, die ihr eigen war, wenn sie etwas für entschieden hielt: drei Monate mietfrei, danach ein fairer monatlicher Betrag, der klein genug war, um nicht zu erdrücken, aber groß genug, um keinen Raum für Träumerei zu lassen.
:17. Mike las den Vertrag mit der Akribie eines Menschen, der gelernt hat, dass die gefährlichen Sätze immer im Kleingedruckten stehen, fand nichts Bedenkliches, nahm den Stift und unterschrieb.
:18. Er unterschrieb, bevor der analytische Teil seines Gehirns, der Risiken wie Dominosteine aufzählt und dabei immer vergisst, nach dem letzten zu fragen, das Wort ergreifen konnte.
:19. Tom erschien am Samstag mit seinem Transporter, beladen mit Werkzeug, Kabeln und der unerschöpflichen, etwas ruppigen Hilfsbereitschaft eines Mannes, der Freundschaft als Verb versteht und nicht als Zustand.
:20. Tom fragte nie, ob er gebraucht wurde, weil er es einfach sah.
:21. Während Tom die alten Leitungen freielegte, neue zog und dabei unaufhörlich Kommentare über den Zustand der Elektroinstallation abgab, die er abwechselnd als kriminell und kreativ bezeichnete, zerlegte Mike die Maschinen mit der kühlen Systematik eines Chirurgen.
:22. Mike unterschied zwischen dem, was noch zu retten ist, und dem, was gehen muss, und kannte keine sentimentalen Ausnahmen und durfte auch keine kennen, wenn das Ergebnis funktionieren sollte.
:23. Nach drei Tagen hatte die Werkstatt aufgehört, ein Ort zu sein, der aufgegeben wirkte.
:24. Stattdessen begann sie, jene eigenartige Energie auszustrahlen, die Räume haben, in denen etwas Konkretes im Begriff ist zu entstehen – eine Spannung zwischen dem, was noch fehlt, und dem, was sich bereits ankündigt.
:25. Den ersten ernsthaften Auftrag brachte eine Kleinanzeige, die Mike spätabends und ohne große Erwartung ins Internet gestellt hatte.
:26. Schon am nächsten Mittag brachte sie eine junge Frau von einem Technologieunternehmen dazu anzurufen, die zwanzig Couchtische bestellte, schlicht und modern, innerhalb von drei Wochen lieferbar, und dabei in einem Ton sprach, der klarstellte, dass sie an Handwerk gewöhnt war, das hält, nicht an Möbeln, die gut aussehen, bis die erste Rechnung bezahlt ist.
:27. Mike nannte einen Preis, der ihm kaum Gewinn ließ, weil er wusste, dass dieser erste Auftrag keine kommerzielle Transaktion war, sondern eine Beweisprobe, die er in erster Linie vor sich selbst ablegen musste.
:28. Er kaufte noch am selben Nachmittag das Holz, obwohl er damit sein Konto auf einen Stand brachte, der keine zweite Chance mehr erlaubt hätte, und arbeitete die folgenden Tage mit einer Konzentration, die er in seinem alten Job nie hatte aufbringen können, weil dort das Scheitern abstrakt war und hier mit den Händen zu greifen.
:29. Das Scheitern ließ sich trotzdem nicht aussperren: Wenige Tage vor der Fertigstellung erkannte Mike, dass mehrere furnierte Platten sich unter der Werkstattwärme irreparabel verzogen hatten.
:30. Dieser Moment des stillen Stehens vor dem Schaden, des inneren Berechnens von Zeit, Geld und Spielraum, von denen keiner mehr vorhanden war, war der erste, in dem er ernsthaft an sich zweifelte – nicht an seinen Fähigkeiten, sondern an dem blinden Glauben, mit dem er in diese Sache hineingelaufen war, als wäre Entschlossenheit allein eine ausreichende Versicherung gegen die Tücken des Materials.
:31. Tom trat durch die Tür, sah die Lage, stellte die beiden Kaffeebecher ab und sagte mit der mühelosen Trockenheit eines Menschen, für den Probleme vor allem Handlungsbedarf sind: „Heulen später, schleifen jetzt."
:32. Das war kein Versuch einer Aufmunterung, sondern ein Befehl, der genau deshalb funktionierte, weil er keinen Raum für Widerspruch und keinen für Selbstmitleid ließ.
:33. Sie arbeiteten bis weit nach Mitternacht und retteten neunzehn der zwanzig Tische mit einer Sorgfalt, die der Erschöpfung zum Trotz nicht nachließ.
:34. Als Sarah kurz vor ein Uhr mit Essen erschien und nebenbei erwähnte, dass der Kunde eine Woche Verzögerung ausdrücklich für unproblematisch erklärt habe, ließ Mike sich auf das alte Sofa fallen und schloss die Augen, ohne etwas zu sagen, weil er alles Wesentliche bereits gesagt hatte mit dem, was er in den letzten Stunden getan hatte.
:35. Die Lieferung verlief reibungslos, und mit dem eingehenden Geld kaufte Mike sofort besseres Material, weil er verstand, dass jeder abgeschlossene Auftrag nicht das Ende einer Anstrengung war, sondern das Fundament der nächsten.
:36. Er verstand auch, dass die Qualität der Mittel über kurz oder lang die Qualität der Arbeit widerspiegelt wie ein Spiegel, der nicht lügt.
:37. Parallel dazu übersetzte er eine Barhockerserie aus seinen nächtlichen Skizzen in Holz und Handwerk.
:38. Diese Entwürfe waren in schlaflosen Nächten entstanden, wenn die Werkstatt im Dunkeln lag und sein Kopf weiterarbeitete, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass der Körper längst Pause beantragt hatte.
:39. Im Dezember stand er mit sechs Barhockern auf einem kleinen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt und beobachtete stundenlang, wie die Leute seinen Stand mit dem gleichmäßig wandernden Blick streiften.
:40. Mit diesem Blick geht man an Dingen vorbei, die man nicht gesucht hat und daher auch nicht zu finden bereit ist.
:41. Gegen Abend blieb ein älterer Herr stehen, der sich Zeit nahm auf eine Art, die signalisierte, dass er wusste, was er tat.
:42. Er prüfte die Verbindungen, befühlte die Oberflächen und stellte Fragen, die kein Halbwissen verrieten, und erklärte schließlich, er leite ein Seniorenheim und suche Stühle, die nicht nur halten, sondern auch würdevoll genug seien, um in einem Raum zu stehen, in dem alte Menschen den größten Teil ihres Tages verbringen.
:43. Mike hörte zu, ließ eine kurze Stille entstehen und sagte dann: „Die ersten fünf liefere ich ohne Rechnung, wenn sie nach drei Monaten noch genauso stehen wie heute."
:44. Das Angebot war keine Geste der Großzügigkeit, sondern der ruhige Ausdruck eines Handwerkers, der in seine Arbeit nicht aus Überzeugung investiert, weil ihm nichts anderes übrig bleibt, sondern weil er begonnen hat zu verstehen, was sein Vater mit diesem verblichenen Schild gemeint hatte.
:45. Der Herr sah ihn einen Moment lang an und lachte dann leise, mit der Wärme eines Menschen, dem lange niemand mehr so begegnet war.
:46. Dann legte er eine Anzahlung auf den Tisch, ohne über den Preis zu verhandeln.
:47. Ein Jahr später stand Mike vor der erweiterten Werkstatt, deren Tür jetzt ein Schild aus massiver Eiche zierte, das Tom eigenhändig eingebrannt hatte – „Mikes Tischlerei" in klaren, tiefen Buchstaben, die aussahen, als hätten sie nie gefehlt.
:48. Sarah und Tom luden währenddessen den letzten Auftrag für eine Hotelkette auf den Lieferwagen, einen Großauftrag, der über einen Kontakt des Seniorenheims entstanden war, wie so vieles, was wächst, nicht durch Planung, sondern durch die stille Logik von Qualität, die sich von Mund zu Mund bewegt, schneller als jede Anzeige es könnte.
:49. Die Sonne schob sich gerade über die Dächer, das Morgenlicht fiel schräg auf die Ladefläche, auf das Holz, auf die Gesichter, und Mike hielt für einen Moment inne.
:50. Er hatte die Hände an der Abdeckplane und den Blick auf nichts Bestimmtes gerichtet, so als wollte er diesen Zustand in der Erinnerung verankern, bevor er aufhörte, der Anfang von etwas zu sein, und zu einem von vielen Morgen in einer Geschichte wurde, die weiterging.
:51. „Das war erst Schritt eins", sagte er, mit einer Stimme, in der keine Erschöpfung mehr zu hören war.
:52. In dieser Stimme lag jene bestimmte Ruhe, die Menschen haben, die gelernt haben, dass Anfangen keine einmalige Entscheidung ist, sondern eine Haltung, die man jeden Morgen neu einnimmt.
:53. Sarah rief durch das offene Fenster: „Dann weiter."
:54. Tom startete den Motor, der Wagen setzte sich in Bewegung, und die roten Rücklichter wanderten langsam die Straße hinunter.
:55. Das Licht des frühen Morgens schluckte sie wie alles andere, das bereit ist, irgendwohin zu gehören.
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=== 4 ===
:A hűtőszekrény zúgása
:1. Nem sokkal éjfél előtt van, amikor Hana kinyitja a lakás ajtaját, és még mielőtt belépne, meghallja a hűtőszekrény zúgását, azt a tompa, egyenletes brummogást, amely átnyomul a faajtón a lépcsőházba, mintha bizonyítéka volna annak, hogy odabent még valami életben van, még ha az az élet, amelyet ő oda elképzelt magának, időközben máshová rendeződött is.
:2. Belép.
:3. A lakás sötétsége nem ellenségesen fogadja, hanem semlegesen, azoknak a tereknek a közönyével, amelyek már felhagytak a várakozással, és Hana hálás ezért, mert a közönyt könnyebb elviselni, mint az ellenkezőjét.
:4. Nem kapcsol lámpát, nem megszokásból, hanem mert a fény megváltoztatja az arányokat, láthatóbbá teszi az ürességet, kiemeli a második párnát, az ajtó melletti használatlan akasztót, amelyen fél éve nem lógott már idegen kabát.
:5. Leveszi a cipőjét, azzal a pontos mellékességgel állítja oda, amely akkor keletkezik, ha az ember egy cselekvést elég gyakran ismétel ahhoz, hogy az megszűnjön döntés lenni, és melléjük teszi Ryo tornacipőit, feketéket, az ő lábára túl kicsiket, érintetlenül azóta a nap óta, amikor Ryo behúzta maga mögött az ajtót anélkül, hogy becsapta volna, ami rosszabb volt, mint ha becsapta volna.
:6. A hűtőszekrény tejszerű fénye kiszűrődik az ajtórésen, és torz téglalapot vet a linóleumpadlóra, amelynek felpúposodott sarkát Hana elhaladtában a lábujjával lapítja le, egy kicsi, értelmetlen mozdulattal, amelyet mégis megtesz, mert a test rítusokat fejleszt ki ott, ahol a szellem már nem akar döntéseket hozni.
:7. A fürdőszobában fény nélkül talál oda a mosdókagylóhoz, keze olyan biztonsággal találja meg a poharat, amely néha kísérteties számára, mert megmutatja, milyen teljesen írta bele magát a hiányzás a mozgásába, a kis esték izomemlékezeteibe, amelyek mind ugyanúgy néznek ki, és mégsem szűnnek meg jelenteni valamit.
:8. Két fogkefe áll a pohárban, egy piros és egy kék, és Hana olyan magától értetődőséggel veszi el a kéket, amelyet egyszerre tilt meg és enged meg magának, a kezében tartja, és érzékeli a sörték keménységét, amelyek semmit sem felejtettek el, mert nincs mit elfelejteniük, mert semmit sem használtak rajtuk azóta, hogy Ryo itt hagyta őket, nem elfelejtette, hanem hagyta, ami különbség, amelyet Hana hónapok óta ide-oda forgat magában, anélkül hogy eredményre jutna.
:9. Visszateszi a fogkefét, a kimerültség mechanikus pontosságával fogat mos, és az öblítéskor a hideg víz egy pillanatra kirántja az elmúlt órák tompa egyformaságából, körvonalat ad neki, anélkül hogy bármi fontosat közölne vele.
:10. Az arcát ebben a fényben nem látni a tükörben, amit Hana helyénvalónak érez, mert az az arc, amelyet ott többnyire találni szokott, olyan kérdést tesz fel, amelyre még nincs válasza.
:11. A szobában leereszkedik a padlóra a nyitott hűtőszekrény elé, nem éhségből, nem szomjúságból, hanem mert ott a fény meleg és állandó, és a zúgás ilyen közelségből testiséget kap, amely társaságnak érződik, amit azonnal szentimentális gondolatnak tart, aztán mégis érvényben hagy, mert éjfél után már túl késő van a korrektséghez.
:12. A hűtőszekrény tartalma hetek óta alig változott: a fél citrom az első polcon, gondosan folpackba csomagolva, bár Hana már nem főz, és a citrom egyszer majd egyszerűen ott lesz, anélkül hogy valaha használták volna, mint némely más dolog is.
:13. Két sörösdoboz a második polcon, érintetlenül és hidegen, amelyek után Hana nyúl, majd visszateszi őket, mert egy dobozt egyedül kinyitni éjfélkor kijelentés volna, amelyet még nem kész megtenni, még nem, bár ez a még nem minden estével valamivel kisebb lesz.
:14. Leghátul, a tofutartó mögött, amelynek zavaros vize azt mondja neki, hogy holnap cselekednie kellene, ott fekszik a kartondoboz a cseresznyékkel, amelyeket Hana öt napja egy hirtelen indíttatásból vett, amelyet nem tud egészen megmagyarázni magának, azon kívül, hogy a doboz úgy nézett ki, mintha két embernek szánták volna, és hogy mégis elvette, talán éppen ezért.
:15. Elvesz egy cseresznyét, lassan eszi meg, olyan figyelemmel, amely magányt teremt, ha túl sok teret adnak neki, és a mag aztán úgy fekszik a tenyerében, mint egy érv, amelyet nem akar lefolytatni, de letenni sem tud.
:16. Az ablaknál odateszi a többiekhez, hét vagy nyolc, már nem számolja őket, mert a szám megszűnt információnak lenni, és valamiféle váddá vált, hogy pontosan ki ellen, azt Hana nem tudja, ami nem teszi jobbá a dolgot.
:17. Az ágyban a hátán fekszik, szemét a mennyezetre szegezve, és követi a hűtőszekrény zúgását, amely az egész lakáson átviszi magát azoknak a dolgoknak a makacsságával, amelyeknek nincs szükségük okra ahhoz, hogy folytassák, mert a működésük nem feltételez tudatot, nem feltételez akaratot, nem feltételez emléket arról, ami egyszer volt, és éppen ebben van valami, amit Hana vigasznak érez, bár nem használná rá ezt a szót, ha megkérdeznék.
:18. A termosztát kikapcsol.
:19. A csend, amely ezután következik, olyan teljességű, hogy Hana testileg érzékeli, valaminek az enyhülése, amit nem érzékelt nyomásként, amíg ott volt, és észreveszi, hogy visszatartja a lélegzetét, vár, semmi meghatározottra, csak a bekapcsolásra, amely néhány másodperc múlva megérkezik, megbízhatóan, iránta érdektelenül, és ebben a közönyös nyugalomban rejlik a valódi megnyugvás: a hűtőszekrény tovább zúg, anélkül hogy neki bármit tennie kellene érte.
:20. Odakint egy éjszakai vonat siklik át a távoli állomáson, zaja annyira tompított, hogy kevésbé hangnak érződik, mint a csend besűrűsödésének, rövid jelnek, hogy máshol mozgás történik, emberek egyik helyről a másikra, csomaggal és szándékokkal, miközben Hana mozdulatlanul fekszik, és egy hűtőszekrény zúgását számolja.
:21. Ryóra gondol, vagy pontosabban: megengedi, hogy Ryo belépjen abba a csendbe, amelyet a termosztát létrehozott, egy arc élesség nélkül, egy hang szöveg nélkül, inkább textúra, mint kép, és tudja, hogy ami itt a sötétben tovább működik, nem gyász abban az értelemben, amelyet a szó sugall, hanem valami csendesebb és szívósabb: egy élet lassú átszerveződése, amelyből hiányzik egy ellensúly, amelyet soha nem nevezett kifejezetten ellensúlynak, amíg ott volt.
:22. A fogkefe a pohárban áll.
:23. A cipők az ajtónál állnak.
:24. A cseresznyemagok az ablakpárkányon fekszenek.
:25. A hűtőszekrény zúg.
:26. Hana lehunyja a szemét, nem azért, mert aludni akar, hanem mert a szemhéja mögötti sötétség legalább olyan sötétség, amelyet ő maga választott, és ez ezen az éjszakán elég.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A hűtőszekrény zúgása - Das Summen des Kühlschranks
:1. Nem sokkal éjfél előtt van, amikor Hana kinyitja a lakás ajtaját, és még mielőtt belépne, meghallja a hűtőszekrény zúgását, azt a tompa, egyenletes brummogást, amely átnyomul a faajtón a lépcsőházba, mintha bizonyítéka volna annak, hogy odabent még valami életben van, még ha az az élet, amelyet ő oda elképzelt magának, időközben máshová rendeződött is. - Es ist kurz vor Mitternacht, als Hana die Wohnungstür aufschließt und noch bevor sie eintritt das Summen des Kühlschranks wahrnimmt, dieses dumpfe, gleichmäßige Brummen, das sich durch die Holztür ins Treppenhaus schiebt wie ein Beweis dafür, dass drinnen noch etwas am Leben ist, auch wenn das Leben, das sie sich darin vorgestellt hatte, sich inzwischen anders verteilt hat.
:2. Belép. - Sie tritt ein.
:3. A lakás sötétsége nem ellenségesen fogadja, hanem semlegesen, azoknak a tereknek a közönyével, amelyek már felhagytak a várakozással, és Hana hálás ezért, mert a közönyt könnyebb elviselni, mint az ellenkezőjét. - Die Dunkelheit der Wohnung empfängt sie nicht feindlich, sondern neutral, mit der Gleichgültigkeit von Räumen, die aufgehört haben zu warten, und Hana ist dankbar dafür, weil Gleichgültigkeit sich leichter tragen lässt als das Gegenteil.
:4. Nem kapcsol lámpát, nem megszokásból, hanem mert a fény megváltoztatja az arányokat, láthatóbbá teszi az ürességet, kiemeli a második párnát, az ajtó melletti használatlan akasztót, amelyen fél éve nem lógott már idegen kabát. - Sie macht kein Licht, nicht aus Gewohnheit, sondern weil das Licht die Proportionen verändert, die Leere sichtbarer macht, das zweite Kissen betont, den ungenutzten Haken neben der Tür, an dem seit einem halben Jahr keine fremde Jacke mehr hängt.
:5. Leveszi a cipőjét, azzal a pontos mellékességgel állítja oda, amely akkor keletkezik, ha az ember egy cselekvést elég gyakran ismétel ahhoz, hogy az megszűnjön döntés lenni, és melléjük teszi Ryo tornacipőit, feketéket, az ő lábára túl kicsiket, érintetlenül azóta a nap óta, amikor Ryo behúzta maga mögött az ajtót anélkül, hogy becsapta volna, ami rosszabb volt, mint ha becsapta volna. - Die Schuhe zieht sie aus, stellt sie mit der präzisen Beiläufigkeit hin, die entsteht, wenn man eine Handlung oft genug wiederholt, dass sie aufgehört hat, eine Entscheidung zu sein, und daneben stellt sie Ryos Sneakers, schwarz, zu klein für ihre Füße, unberührt seit dem Tag, an dem er die Tür hinter sich zugezogen hat, ohne zu schlagen, was schlimmer war als schlagen.
:6. A hűtőszekrény tejszerű fénye kiszűrődik az ajtórésen, és torz téglalapot vet a linóleumpadlóra, amelynek felpúposodott sarkát Hana elhaladtában a lábujjával lapítja le, egy kicsi, értelmetlen mozdulattal, amelyet mégis megtesz, mert a test rítusokat fejleszt ki ott, ahol a szellem már nem akar döntéseket hozni. - Der Kühlschrank wirft sein milchiges Licht durch den Türspalt und legt ein verzerrtes Rechteck auf den Linoleumboden, dessen angehobene Ecke Hana beim Vorbeigehen mit dem Zeh flachhält, eine kleine, sinnlose Geste, die sie trotzdem macht, weil der Körper Rituale entwickelt, wo der Geist keine Entscheidungen mehr treffen will.
:7. A fürdőszobában fény nélkül talál oda a mosdókagylóhoz, keze olyan biztonsággal találja meg a poharat, amely néha kísérteties számára, mert megmutatja, milyen teljesen írta bele magát a hiányzás a mozgásába, a kis esték izomemlékezeteibe, amelyek mind ugyanúgy néznek ki, és mégsem szűnnek meg jelenteni valamit. - Im Bad navigiert sie ohne Licht zum Waschbecken, ihre Hand findet den Becher mit einer Sicherheit, die ihr manchmal unheimlich ist, weil sie zeigt, wie vollständig sich das Vermissen in die Motorik eingeschrieben hat, in die Muskelgedächtnisse kleiner Abende, die alle gleich aussehen und trotzdem nicht aufhören, etwas zu bedeuten.
:8. Két fogkefe áll a pohárban, egy piros és egy kék, és Hana olyan magától értetődőséggel veszi el a kéket, amelyet egyszerre tilt meg és enged meg magának, a kezében tartja, és érzékeli a sörték keménységét, amelyek semmit sem felejtettek el, mert nincs mit elfelejteniük, mert semmit sem használtak rajtuk azóta, hogy Ryo itt hagyta őket, nem elfelejtette, hanem hagyta, ami különbség, amelyet Hana hónapok óta ide-oda forgat magában, anélkül hogy eredményre jutna. - Zwei Zahnbürsten stehen im Becher, eine rote, eine blaue, und Hana nimmt die blaue mit einer Selbstverständlichkeit, die sie sich gleichzeitig verbietet und erlaubt, hält sie in der Hand und registriert die Härte der Borsten, die nichts vergessen haben, weil sie nichts zu vergessen haben, weil nichts an ihnen gebraucht wurde, seit Ryo sie hier zurückgelassen hat, nicht vergessen, gelassen, was ein Unterschied ist, den Hana seit Monaten hin und her wendet, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
:9. Visszateszi a fogkefét, a kimerültség mechanikus pontosságával fogat mos, és az öblítéskor a hideg víz egy pillanatra kirántja az elmúlt órák tompa egyformaságából, körvonalat ad neki, anélkül hogy bármi fontosat közölne vele. - Sie stellt die Zahnbürste zurück, putzt sich die Zähne mit der mechanischen Präzision der Erschöpfung, und das kalte Wasser beim Abwaschen zieht sie für einen Moment aus der tauben Gleichförmigkeit der letzten Stunden heraus, gibt ihr Kontur, ohne ihr etwas Wichtiges mitzuteilen.
:10. Az arcát ebben a fényben nem látni a tükörben, amit Hana helyénvalónak érez, mert az az arc, amelyet ott többnyire találni szokott, olyan kérdést tesz fel, amelyre még nincs válasza. - Ihr Gesicht im Spiegel ist bei diesem Licht nicht zu sehen, was Hana als angemessen empfindet, weil das Gesicht, das sie dort meistens vorfindet, eine Frage stellt, auf die sie noch keine Antwort hat.
:11. A szobában leereszkedik a padlóra a nyitott hűtőszekrény elé, nem éhségből, nem szomjúságból, hanem mert ott a fény meleg és állandó, és a zúgás ilyen közelségből testiséget kap, amely társaságnak érződik, amit azonnal szentimentális gondolatnak tart, aztán mégis érvényben hagy, mert éjfél után már túl késő van a korrektséghez. - Im Zimmer lässt sie sich vor dem offenen Kühlschrank auf den Boden sinken, nicht aus Hunger, nicht aus Durst, sondern weil das Licht dort warm und beständig ist und das Summen aus dieser Nähe eine Körperlichkeit bekommt, die sich anfühlt wie Gesellschaft, was sie sofort für einen sentimentalen Gedanken hält und dann doch gelten lässt, weil es nach Mitternacht für Korrektheit zu spät ist.
:12. A hűtőszekrény tartalma hetek óta alig változott: a fél citrom az első polcon, gondosan folpackba csomagolva, bár Hana már nem főz, és a citrom egyszer majd egyszerűen ott lesz, anélkül hogy valaha használták volna, mint némely más dolog is. - Der Kühlschrankinhalt hat sich seit Wochen kaum verändert: die halbe Zitrone im ersten Fach, sorgfältig in Klarsichtfolie gewickelt, obwohl Hana nicht mehr kocht und die Zitrone irgendwann einfach da sein wird, ohne jemals gebraucht worden zu sein, wie manches andere auch.
:13. Két sörösdoboz a második polcon, érintetlenül és hidegen, amelyek után Hana nyúl, majd visszateszi őket, mert egy dobozt egyedül kinyitni éjfélkor kijelentés volna, amelyet még nem kész megtenni, még nem, bár ez a még nem minden estével valamivel kisebb lesz. - Zwei Bierdosen im zweiten Fach, unberührt und kalt, nach denen Hana greift und die sie zurückstellt, weil das Öffnen einer Dose allein um Mitternacht eine Aussage wäre, die sie noch nicht bereit ist zu machen, noch nicht, obwohl das noch nicht mit jedem Abend etwas kleiner wird.
:14. Leghátul, a tofutartó mögött, amelynek zavaros vize azt mondja neki, hogy holnap cselekednie kellene, ott fekszik a kartondoboz a cseresznyékkel, amelyeket Hana öt napja egy hirtelen indíttatásból vett, amelyet nem tud egészen megmagyarázni magának, azon kívül, hogy a doboz úgy nézett ki, mintha két embernek szánták volna, és hogy mégis elvette, talán éppen ezért. - Ganz hinten, hinter dem Tofubehälter, dessen trübes Wasser ihr sagt, dass sie morgen handeln müsste, liegt die Pappschachtel mit den Kirschen, die Hana vor fünf Tagen in einem Impuls gekauft hat, den sie sich nicht ganz erklären kann, außer dass die Schachtel so ausgesehen hat, als wäre sie für zwei Menschen gedacht, und dass sie sie trotzdem genommen hat, vielleicht gerade deshalb.
:15. Elvesz egy cseresznyét, lassan eszi meg, olyan figyelemmel, amely magányt teremt, ha túl sok teret adnak neki, és a mag aztán úgy fekszik a tenyerében, mint egy érv, amelyet nem akar lefolytatni, de letenni sem tud. - Sie nimmt eine Kirsche, isst sie langsam, mit einer Aufmerksamkeit, die Einsamkeit erzeugt, wenn man ihr zu viel Raum gibt, und der Kern liegt dann in ihrer Handfläche wie ein Argument, das sie nicht führen will, aber auch nicht ablegen kann.
:16. Az ablaknál odateszi a többiekhez, hét vagy nyolc, már nem számolja őket, mert a szám megszűnt információnak lenni, és valamiféle váddá vált, hogy pontosan ki ellen, azt Hana nem tudja, ami nem teszi jobbá a dolgot. - Am Fenster legt sie ihn zu den anderen, sieben oder acht, sie zählt sie nicht mehr, weil die Zahl aufgehört hat, Information zu sein, und eine Art Anklage geworden ist, gegen wen genau, weiß Hana nicht, was die Sache nicht besser macht.
:17. Az ágyban a hátán fekszik, szemét a mennyezetre szegezve, és követi a hűtőszekrény zúgását, amely az egész lakáson átviszi magát azoknak a dolgoknak a makacsságával, amelyeknek nincs szükségük okra ahhoz, hogy folytassák, mert a működésük nem feltételez tudatot, nem feltételez akaratot, nem feltételez emléket arról, ami egyszer volt, és éppen ebben van valami, amit Hana vigasznak érez, bár nem használná rá ezt a szót, ha megkérdeznék. - Im Bett liegt sie auf dem Rücken, die Augen an die Decke gerichtet, und folgt dem Summen des Kühlschranks, das durch die Wohnung trägt mit der Beharrlichkeit von Dingen, die keinen Grund brauchen weiterzumachen, weil ihre Funktion kein Bewusstsein voraussetzt, kein Wollen, keine Erinnerung an das, was einmal gewesen ist, und gerade darin liegt etwas, das Hana als Trost empfindet, obwohl sie das Wort dafür nicht verwenden würde, wenn sie gefragt würde.
:18. A termosztát kikapcsol. - Das Thermostat schaltet ab.
:19. A csend, amely ezután következik, olyan teljességű, hogy Hana testileg érzékeli, valaminek az enyhülése, amit nem érzékelt nyomásként, amíg ott volt, és észreveszi, hogy visszatartja a lélegzetét, vár, semmi meghatározottra, csak a bekapcsolásra, amely néhány másodperc múlva megérkezik, megbízhatóan, iránta érdektelenül, és ebben a közönyös nyugalomban rejlik a valódi megnyugvás: a hűtőszekrény tovább zúg, anélkül hogy neki bármit tennie kellene érte. - Die Stille, die folgt, ist von einer Vollständigkeit, die Hana körperlich wahrnimmt, ein Nachlassen von etwas, das sie nicht als Druck registriert hatte, solange es da war, und sie merkt, dass sie die Luft anhält, wartet, auf nichts Bestimmtes außer dem Einschalten, das nach einigen Sekunden kommt, zuverlässig, uninteressiert an ihr, und in diesem Gleichmut liegt die eigentliche Beruhigung: der Kühlschrank summt weiter, ohne dass sie etwas dafür tun muss.
:20. Odakint egy éjszakai vonat siklik át a távoli állomáson, zaja annyira tompított, hogy kevésbé hangnak érződik, mint a csend besűrűsödésének, rövid jelnek, hogy máshol mozgás történik, emberek egyik helyről a másikra, csomaggal és szándékokkal, miközben Hana mozdulatlanul fekszik, és egy hűtőszekrény zúgását számolja. - Draußen streicht ein Nachtzug durch den fernen Bahnhof, sein Rauschen so weit gedämpft, dass es sich weniger wie ein Geräusch anfühlt als wie eine Verdichtung der Stille, ein kurzes Zeichen, dass anderswo Bewegung stattfindet, Menschen von einem Ort zum anderen, mit Gepäck und Absichten, während Hana still liegt und das Summen eines Kühlschranks zählt.
:21. Ryóra gondol, vagy pontosabban: megengedi, hogy Ryo belépjen abba a csendbe, amelyet a termosztát létrehozott, egy arc élesség nélkül, egy hang szöveg nélkül, inkább textúra, mint kép, és tudja, hogy ami itt a sötétben tovább működik, nem gyász abban az értelemben, amelyet a szó sugall, hanem valami csendesebb és szívósabb: egy élet lassú átszerveződése, amelyből hiányzik egy ellensúly, amelyet soha nem nevezett kifejezetten ellensúlynak, amíg ott volt. - Sie denkt an Ryo, oder genauer: sie lässt zu, dass er in die Stille eintritt, die das Thermostat erzeugt hat, ein Gesicht ohne Schärfe, eine Stimme ohne Wortlaut, mehr Textur als Bild, und sie weiß, dass das, was hier im Dunkeln weiterläuft, kein Trauern ist in dem Sinne, den das Wort vorschlägt, sondern etwas Ruhigeres und Zäheres: das langsame Umorganisieren eines Lebens, dem ein Gegengewicht fehlt, das es nie explizit als Gegengewicht bezeichnet hat, solange es da war.
:22. A fogkefe a pohárban áll. - Die Zahnbürste steht im Becher.
:23. A cipők az ajtónál állnak. - Die Schuhe stehen an der Tür.
:24. A cseresznyemagok az ablakpárkányon fekszenek. - Die Kirschkerne liegen auf der Fensterbank.
:25. A hűtőszekrény zúg. - Der Kühlschrank summt.
:26. Hana lehunyja a szemét, nem azért, mert aludni akar, hanem mert a szemhéja mögötti sötétség legalább olyan sötétség, amelyet ő maga választott, és ez ezen az éjszakán elég. - Hana schließt die Augen, nicht weil sie schlafen will, sondern weil die Dunkelheit hinter den Lidern wenigstens eine ist, die sie selbst gewählt hat, und das, in dieser Nacht, genug ist.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Das Summen des Kühlschranks
:1. Es ist kurz vor Mitternacht, als Hana die Wohnungstür aufschließt und noch bevor sie eintritt das Summen des Kühlschranks wahrnimmt, dieses dumpfe, gleichmäßige Brummen, das sich durch die Holztür ins Treppenhaus schiebt wie ein Beweis dafür, dass drinnen noch etwas am Leben ist, auch wenn das Leben, das sie sich darin vorgestellt hatte, sich inzwischen anders verteilt hat.
:2. Sie tritt ein.
:3. Die Dunkelheit der Wohnung empfängt sie nicht feindlich, sondern neutral, mit der Gleichgültigkeit von Räumen, die aufgehört haben zu warten, und Hana ist dankbar dafür, weil Gleichgültigkeit sich leichter tragen lässt als das Gegenteil.
:4. Sie macht kein Licht, nicht aus Gewohnheit, sondern weil das Licht die Proportionen verändert, die Leere sichtbarer macht, das zweite Kissen betont, den ungenutzten Haken neben der Tür, an dem seit einem halben Jahr keine fremde Jacke mehr hängt.
:5. Die Schuhe zieht sie aus, stellt sie mit der präzisen Beiläufigkeit hin, die entsteht, wenn man eine Handlung oft genug wiederholt, dass sie aufgehört hat, eine Entscheidung zu sein, und daneben stellt sie Ryos Sneakers, schwarz, zu klein für ihre Füße, unberührt seit dem Tag, an dem er die Tür hinter sich zugezogen hat, ohne zu schlagen, was schlimmer war als schlagen.
:6. Der Kühlschrank wirft sein milchiges Licht durch den Türspalt und legt ein verzerrtes Rechteck auf den Linoleumboden, dessen angehobene Ecke Hana beim Vorbeigehen mit dem Zeh flachhält, eine kleine, sinnlose Geste, die sie trotzdem macht, weil der Körper Rituale entwickelt, wo der Geist keine Entscheidungen mehr treffen will.
:7. Im Bad navigiert sie ohne Licht zum Waschbecken, ihre Hand findet den Becher mit einer Sicherheit, die ihr manchmal unheimlich ist, weil sie zeigt, wie vollständig sich das Vermissen in die Motorik eingeschrieben hat, in die Muskelgedächtnisse kleiner Abende, die alle gleich aussehen und trotzdem nicht aufhören, etwas zu bedeuten.
:8. Zwei Zahnbürsten stehen im Becher, eine rote, eine blaue, und Hana nimmt die blaue mit einer Selbstverständlichkeit, die sie sich gleichzeitig verbietet und erlaubt, hält sie in der Hand und registriert die Härte der Borsten, die nichts vergessen haben, weil sie nichts zu vergessen haben, weil nichts an ihnen gebraucht wurde, seit Ryo sie hier zurückgelassen hat, nicht vergessen, gelassen, was ein Unterschied ist, den Hana seit Monaten hin und her wendet, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
:9. Sie stellt die Zahnbürste zurück, putzt sich die Zähne mit der mechanischen Präzision der Erschöpfung, und das kalte Wasser beim Abwaschen zieht sie für einen Moment aus der tauben Gleichförmigkeit der letzten Stunden heraus, gibt ihr Kontur, ohne ihr etwas Wichtiges mitzuteilen.
:10. Ihr Gesicht im Spiegel ist bei diesem Licht nicht zu sehen, was Hana als angemessen empfindet, weil das Gesicht, das sie dort meistens vorfindet, eine Frage stellt, auf die sie noch keine Antwort hat.
:11. Im Zimmer lässt sie sich vor dem offenen Kühlschrank auf den Boden sinken, nicht aus Hunger, nicht aus Durst, sondern weil das Licht dort warm und beständig ist und das Summen aus dieser Nähe eine Körperlichkeit bekommt, die sich anfühlt wie Gesellschaft, was sie sofort für einen sentimentalen Gedanken hält und dann doch gelten lässt, weil es nach Mitternacht für Korrektheit zu spät ist.
:12. Der Kühlschrankinhalt hat sich seit Wochen kaum verändert: die halbe Zitrone im ersten Fach, sorgfältig in Klarsichtfolie gewickelt, obwohl Hana nicht mehr kocht und die Zitrone irgendwann einfach da sein wird, ohne jemals gebraucht worden zu sein, wie manches andere auch.
:13. Zwei Bierdosen im zweiten Fach, unberührt und kalt, nach denen Hana greift und die sie zurückstellt, weil das Öffnen einer Dose allein um Mitternacht eine Aussage wäre, die sie noch nicht bereit ist zu machen, noch nicht, obwohl das noch nicht mit jedem Abend etwas kleiner wird.
:14. Ganz hinten, hinter dem Tofubehälter, dessen trübes Wasser ihr sagt, dass sie morgen handeln müsste, liegt die Pappschachtel mit den Kirschen, die Hana vor fünf Tagen in einem Impuls gekauft hat, den sie sich nicht ganz erklären kann, außer dass die Schachtel so ausgesehen hat, als wäre sie für zwei Menschen gedacht, und dass sie sie trotzdem genommen hat, vielleicht gerade deshalb.
:15. Sie nimmt eine Kirsche, isst sie langsam, mit einer Aufmerksamkeit, die Einsamkeit erzeugt, wenn man ihr zu viel Raum gibt, und der Kern liegt dann in ihrer Handfläche wie ein Argument, das sie nicht führen will, aber auch nicht ablegen kann.
:16. Am Fenster legt sie ihn zu den anderen, sieben oder acht, sie zählt sie nicht mehr, weil die Zahl aufgehört hat, Information zu sein, und eine Art Anklage geworden ist, gegen wen genau, weiß Hana nicht, was die Sache nicht besser macht.
:17. Im Bett liegt sie auf dem Rücken, die Augen an die Decke gerichtet, und folgt dem Summen des Kühlschranks, das durch die Wohnung trägt mit der Beharrlichkeit von Dingen, die keinen Grund brauchen weiterzumachen, weil ihre Funktion kein Bewusstsein voraussetzt, kein Wollen, keine Erinnerung an das, was einmal gewesen ist, und gerade darin liegt etwas, das Hana als Trost empfindet, obwohl sie das Wort dafür nicht verwenden würde, wenn sie gefragt würde.
:18. Das Thermostat schaltet ab.
:19. Die Stille, die folgt, ist von einer Vollständigkeit, die Hana körperlich wahrnimmt, ein Nachlassen von etwas, das sie nicht als Druck registriert hatte, solange es da war, und sie merkt, dass sie die Luft anhält, wartet, auf nichts Bestimmtes außer dem Einschalten, das nach einigen Sekunden kommt, zuverlässig, uninteressiert an ihr, und in diesem Gleichmut liegt die eigentliche Beruhigung: der Kühlschrank summt weiter, ohne dass sie etwas dafür tun muss.
:20. Draußen streicht ein Nachtzug durch den fernen Bahnhof, sein Rauschen so weit gedämpft, dass es sich weniger wie ein Geräusch anfühlt als wie eine Verdichtung der Stille, ein kurzes Zeichen, dass anderswo Bewegung stattfindet, Menschen von einem Ort zum anderen, mit Gepäck und Absichten, während Hana still liegt und das Summen eines Kühlschranks zählt.
:21. Sie denkt an Ryo, oder genauer: sie lässt zu, dass er in die Stille eintritt, die das Thermostat erzeugt hat, ein Gesicht ohne Schärfe, eine Stimme ohne Wortlaut, mehr Textur als Bild, und sie weiß, dass das, was hier im Dunkeln weiterläuft, kein Trauern ist in dem Sinne, den das Wort vorschlägt, sondern etwas Ruhigeres und Zäheres: das langsame Umorganisieren eines Lebens, dem ein Gegengewicht fehlt, das es nie explizit als Gegengewicht bezeichnet hat, solange es da war.
:22. Die Zahnbürste steht im Becher.
:23. Die Schuhe stehen an der Tür.
:24. Die Kirschkerne liegen auf der Fensterbank.
:25. Der Kühlschrank summt.
:26. Hana schließt die Augen, nicht weil sie schlafen will, sondern weil die Dunkelheit hinter den Lidern wenigstens eine ist, die sie selbst gewählt hat, und das, in dieser Nacht, genug ist.
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=== 5 ===
:Október
:1. Anders harminchat éves, és azóta felhagyott az idő mérésével, mióta megértette, hogy a napok számolása olyan emberek tevékenysége, akiknek még el kell jutniuk valahová.
:2. A templom, amelyet két évvel ezelőtt örökölt anélkül, hogy megkérdezték volna róla, egy kavicsos út végén áll, amelyet a fjord három oldalról fog közre, mint egy mondatot, amely önmagának mond ellent.
:3. A külső falak fája olyan színt vett fel, amely valahol a szürke és a felejtés között van, és a tető ott enged meg, ahol mindig is engedett, megbízhatóan, mint egy régi jellem.
:4. A három beázó helyet kívülről tudja, és sötétben teszi oda a vödröket, nem megszokásból, hanem mert a test átvesz bizonyos dolgokat, amikor a fej már nem tartja őket fontosnak.
:5. Plink, aztán megint, és a fűtés a maga saját ritmusával válaszol, úgyhogy a ház néha úgy hangzik, mint egy hangszer, amelyet senki sem hangolt fel, és amely mégis játszik.
:6. Az október ezen a parton nem évszak a szokásos értelemben, hanem inkább halmazállapot, amelyben a fény soha nem érkezik meg egészen, és az eső már felhagyott azzal, hogy bocsánatot kérjen.
:7. Anders reggel a konyhaasztalnál ül, kezét egy régen kihűlt csésze köré fonva, és a fjordot nézi, amelynek ma ugyanaz a színe van, mint tegnap és tegnapelőtt, egy szürke, amelynek nincs szüksége árnyalatokra.
:8. Valaha hajóépítő volt Bergenben, jó munkát végzett, és ezt tudta is, de ez a múlt olyan messze van mögötte, hogy már csak harmadik személyben gondol rá, mintha valaki más élte volna azt az életet.
:9. Most a megmaradt szomszédok külmotorjait javítja, alaposan és minden felhajtás nélkül teszi, és a fizetség kérdése többnyire fel sem merül, mert mindkét oldal tudja, hogy a kávé és a hallgatás az őszintébb valuták.
:10. Lars, hatvannyolc éves, minden második nap bejön kopogás nélkül, nem szemtelenségből, hanem mert egy ajtó két olyan ember között, akik semmit sem akarnak egymástól a jelenléten kívül, fölösleges gesztus volna.
:11. A dohányos zacskóját annak az embernek a gondtalanságával teszi a konyhaasztalra, aki soha semmit nem azért tesz le, hogy visszakapja, leül a padra, és hátát a repedezett falnak veti.
:12. A hallgatás, amelyen osztoznak, olyan minőségű, amelyet Anders korábban nem ismert, és amelyet most azon kevés dolgok egyikének tart, amelyeket nem megtanulni lehet, hanem csak megtalálni, amikor az ember felhagyott a keresésükkel.
:13. Ma Lars egy súlytalan idő után a szobába mondja, anélkül hogy felemelné a fejét: „Björn kuttere megint működik.”
:14. Anders bólint, Lars feláll, elmegy, az ajtó tompa fa-a-fán hanggal becsapódik a zárba, és a dohány az asztalon marad, elfelejtve vagy otthagyva, ez ugyanaz a kérdés.
:15. A posta a délutáni komppal érkezik, és többnyire nem éri meg emiatt kimenni a postaládához, de ma két számla között egy képeslap fekszik, amelyet a kézírásról felismer, még mielőtt teljesen megfordította volna.
:16. A kép az oslói kikötőt mutatja olyan fényben, amely délibbnek hat, mint Oslo megérdemelné, túl melegnek, túl bizakodónak, olyan képként, amelyet városok készítenek magukról, amikor turistákra gondolnak, nem igazságra.
:17. Megfordítja a lapot, és Mette ezt írta: „Nem várok. De kérdezd meg magadtól, mit akarsz itt.”
:18. A mondat rövid, ami azt jelenti, hogy sokáig gondolkodott rajta, mert az efféle rövidség nem sietségből fakad, hanem mindannak hosszú kihúzásából, ami túl sok volna.
:19. Hat hónap rádiócsend, és aztán semmi szemrehányás, semmi magyarázat, csak ez az egy mondat, amely nem nyit ki ajtót és nem is zár be, hanem egyszerűen megmutatja, hol van egy fal.
:20. Háromszor elolvassa, a lapot képpel lefelé az ablakpárkányra teszi, mint valamit, amit az ember nem dob el és nem is őriz meg, hanem egyszerűen letesz valahová, hogy lássa, mi történik.
:21. Az esti komp átvág a fjordon, motorja mélyen és egyenletesen hordja hangját a víz fölött, és Anders addig néz utána, amíg a zaj olyan kicsivé nem válik, hogy már nem biztos benne, hallja-e még, vagy csak gondolja.
:22. Négykor fekete az ég, és Anders gyertyát gyújt, mert nem szereti a mennyezeti lámpát, amely mindent egyformán világít meg, anélkül hogy különbséget tenne aközött, ami fényt érdemel, és aközött, aminek jobb sötétben maradnia.
:23. A régi zongorára teszi a sarokban, amely ott áll, mióta beköltözött, egy hangszer történet nélkül ebben a házban, vagy olyan történettel, amely előtte ér véget, és amelyről soha nem kérdezett.
:24. Leül az előtte álló székre, nem azért, hogy játsszon, hanem mert a szék az egyetlen hely a szobában, ahonnan látni lehet a gyertyát anélkül, hogy a fjord az ember háta mögött volna.
:25. A láng nyugodtan ég, ebben a házban ebben az órában nincs huzat, és Anders nézi anélkül, hogy egyetlen gondolatot is megtartana, mert a gondolatok ma laposak, mint odakint a fény, és ugyanilyen keveset érnek el.
:26. Odakint a víz rövid, türelmes lökésekkel veri az öreg kikötőhely cölöpjeit, bent a fűtés válaszol a maga cseppjeivel, és a ház olyan ritmusban lélegzik, amelynek semmi köze Andershez, ő mégis hallgatja.
:27. A gyertya leég, egyenletesen, sietség nélkül, és amikor kialszik, ő ülve marad a sötétben, és nem gyújt világot, mert a pillanat nem kívánja, és mert megtanulta, hogy a pillanatokat nem kell rábeszélni.
:28. Nem fog Oslóba utazni, és ez nem meghozott döntés, hanem annak csendes megállapítása, hogy az utazás oka nem létezik, legalábbis nem olyan formában, amely nehezebben nyomna a latban, mint a maradás oka, amely szintén nem létezik.
:29. Mette mondata még ott függ a szobában, „kérdezd meg magadtól, mit akarsz itt”, és a válasz, ha van ilyen, nem az, hogy semmit, hanem pontosan ez: ez a ház, ez a csepp, ez a fjord, ez a csend, amely nem valaminek a hiánya, hanem mindannak a jelenléte, ami megmarad, amikor az ember felhagyott azzal, hogy másként akarja.
:30. Odakint havazni kezd, bejelentés nélkül, anélkül az átmenet nélkül, amelyet a hó máshol megtesz, egyszerűen hirtelen ott van, mintha az ég úgy döntött volna, hogy ma nincs szükség magyarázatokra.
:31. A pelyhek a fjord fekete vizére hullanak, és abban a pillanatban eltűnnek, amelyben megérkeznek, nyomtalanul, mintha maga a hullás volna az egyetlen cél, nem a fekvés, nem a maradás.
:32. Anders a sötétben ül, és a havat hallgatja, amely semmilyen hangot nem ad, és talán ez a legtisztább mondat, amelyet ez az este kínál: hogy némely dolgot csak akkor lehet meghallani, amikor az ember felhagyott azzal, hogy valami hallhatóra várjon.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Október - Oktober
:1. Anders harminchat éves, és azóta felhagyott az idő mérésével, mióta megértette, hogy a napok számolása olyan emberek tevékenysége, akiknek még el kell jutniuk valahová. - Anders ist sechsunddreißig, und er hat aufgehört, die Zeit zu messen, seit er begriffen hat, dass das Zählen von Tagen eine Aktivität für Menschen ist, die noch irgendwo hinmüssen.
:2. A templom, amelyet két évvel ezelőtt örökölt anélkül, hogy megkérdezték volna róla, egy kavicsos út végén áll, amelyet a fjord három oldalról fog közre, mint egy mondatot, amely önmagának mond ellent. - Die Kirche, die er vor zwei Jahren geerbt hat, ohne danach gefragt zu werden, steht am Ende einer Schotterstraße, die der Fjord auf drei Seiten einschließt wie ein Satz, der sich selbst widerspricht.
:3. A külső falak fája olyan színt vett fel, amely valahol a szürke és a felejtés között van, és a tető ott enged meg, ahol mindig is engedett, megbízhatóan, mint egy régi jellem. - Das Holz der Außenwände hat eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Vergessen liegt, und das Dach gibt nach, wo es immer nachgegeben hat, zuverlässig wie ein alter Charakter.
:4. A három beázó helyet kívülről tudja, és sötétben teszi oda a vödröket, nem megszokásból, hanem mert a test átvesz bizonyos dolgokat, amikor a fej már nem tartja őket fontosnak. - Er kennt die drei undichten Stellen auswendig und stellt die Eimer im Dunkeln, nicht aus Routine, sondern weil der Körper manche Dinge übernimmt, wenn der Kopf aufgehört hat, sie für wichtig zu halten.
:5. Plink, aztán megint, és a fűtés a maga saját ritmusával válaszol, úgyhogy a ház néha úgy hangzik, mint egy hangszer, amelyet senki sem hangolt fel, és amely mégis játszik. - Plink, und dann wieder, und die Heizung antwortet mit ihrem eigenen Rhythmus, sodass das Haus manchmal klingt wie ein Instrument, das niemand gestimmt hat und das trotzdem spielt.
:6. Az október ezen a parton nem évszak a szokásos értelemben, hanem inkább halmazállapot, amelyben a fény soha nem érkezik meg egészen, és az eső már felhagyott azzal, hogy bocsánatot kérjen. - Der Oktober an dieser Küste ist keine Jahreszeit im üblichen Sinn, sondern eher ein Aggregatzustand, in dem das Licht nie ganz ankommt und der Regen aufgehört hat, sich zu entschuldigen.
:7. Anders reggel a konyhaasztalnál ül, kezét egy régen kihűlt csésze köré fonva, és a fjordot nézi, amelynek ma ugyanaz a színe van, mint tegnap és tegnapelőtt, egy szürke, amelynek nincs szüksége árnyalatokra. - Anders sitzt am Morgen am Küchentisch, die Hände um eine längst erkaltete Tasse, und schaut auf den Fjord, der heute dieselbe Farbe hat wie gestern und vorgestern, ein Grau, das keine Nuancen braucht.
:8. Valaha hajóépítő volt Bergenben, jó munkát végzett, és ezt tudta is, de ez a múlt olyan messze van mögötte, hogy már csak harmadik személyben gondol rá, mintha valaki más élte volna azt az életet. - Er war einmal Bootsbauer in Bergen, er hat gute Arbeit gemacht und das gewusst, aber diese Vergangenheit liegt so weit hinter ihm, dass er sie nur noch in der dritten Person denkt, als hätte jemand anders dieses Leben geführt.
:9. Most a megmaradt szomszédok külmotorjait javítja, alaposan és minden felhajtás nélkül teszi, és a fizetség kérdése többnyire fel sem merül, mert mindkét oldal tudja, hogy a kávé és a hallgatás az őszintébb valuták. - Jetzt repariert er die Außenbordmotoren der verbliebenen Nachbarn, er tut es gründlich und ohne Aufhebens, und die Frage der Bezahlung ist meist gar keine, weil beide Seiten wissen, dass Kaffee und Schweigen die ehrlicheren Währungen sind.
:10. Lars, hatvannyolc éves, minden második nap bejön kopogás nélkül, nem szemtelenségből, hanem mert egy ajtó két olyan ember között, akik semmit sem akarnak egymástól a jelenléten kívül, fölösleges gesztus volna. - Lars, achtundsechzig, kommt jeden zweiten Tag herein, ohne zu klopfen, nicht aus Unverschämtheit, sondern weil eine Tür zwischen zwei Menschen, die nichts voneinander wollen als Anwesenheit, eine überflüssige Geste wäre.
:11. A dohányos zacskóját annak az embernek a gondtalanságával teszi a konyhaasztalra, aki soha semmit nem azért tesz le, hogy visszakapja, leül a padra, és hátát a repedezett falnak veti. - Er legt sein Tabakpäckchen auf den Küchentisch mit der Sorglosigkeit von jemandem, der nie etwas ablegt, um es zurückzubekommen, setzt sich auf die Bank und lehnt den Rücken gegen die rissige Wand.
:12. A hallgatás, amelyen osztoznak, olyan minőségű, amelyet Anders korábban nem ismert, és amelyet most azon kevés dolgok egyikének tart, amelyeket nem megtanulni lehet, hanem csak megtalálni, amikor az ember felhagyott a keresésükkel. - Das Schweigen, das sie teilen, ist von einer Qualität, die Anders früher nicht kannte und die er jetzt für eines der wenigen Dinge hält, die man nicht lernen kann, sondern nur findet, wenn man aufgehört hat, es zu suchen.
:13. Ma Lars egy súlytalan idő után a szobába mondja, anélkül hogy felemelné a fejét: „Björn kuttere megint működik.” - Heute sagt Lars, nach einer Weile, die kein Gewicht hat, in den Raum hinein, ohne den Kopf zu heben: „Der Kutter von Björn läuft wieder."
:14. Anders bólint, Lars feláll, elmegy, az ajtó tompa fa-a-fán hanggal becsapódik a zárba, és a dohány az asztalon marad, elfelejtve vagy otthagyva, ez ugyanaz a kérdés. - Anders nickt, Lars steht auf, geht, die Tür fällt ins Schloss mit dem dumpfen Laut von Holz auf Holz, und der Tabak liegt auf dem Tisch, vergessen oder hinterlassen, das ist dieselbe Frage.
:15. A posta a délutáni komppal érkezik, és többnyire nem éri meg emiatt kimenni a postaládához, de ma két számla között egy képeslap fekszik, amelyet a kézírásról felismer, még mielőtt teljesen megfordította volna. - Die Post kommt mit der Nachmittagsfähre, und meistens lohnt es sich nicht, deshalb zum Briefkasten zu gehen, aber heute liegt zwischen zwei Rechnungen eine Postkarte, die er an der Handschrift erkennt, noch bevor er sie vollständig gedreht hat.
:16. A kép az oslói kikötőt mutatja olyan fényben, amely délibbnek hat, mint Oslo megérdemelné, túl melegnek, túl bizakodónak, olyan képként, amelyet városok készítenek magukról, amikor turistákra gondolnak, nem igazságra. - Das Bild zeigt den Osloer Hafen in einem Licht, das südlicher wirkt, als Oslo es verdient, zu warm, zu zuversichtlich, die Art von Bild, die Städte von sich machen, wenn sie Touristen meinen, nicht Wahrheit.
:17. Megfordítja a lapot, és Mette ezt írta: „Nem várok. De kérdezd meg magadtól, mit akarsz itt.” - Er dreht die Karte um, und Mette hat geschrieben: „Ich warte nicht. Aber frag dich, was du hier willst."
:18. A mondat rövid, ami azt jelenti, hogy sokáig gondolkodott rajta, mert az efféle rövidség nem sietségből fakad, hanem mindannak hosszú kihúzásából, ami túl sok volna. - Der Satz ist kurz, was bedeutet, dass sie lange über ihn nachgedacht hat, denn Kürze dieser Art kommt nicht aus Eile, sondern aus dem langen Streichen von allem, was zu viel wäre.
:19. Hat hónap rádiócsend, és aztán semmi szemrehányás, semmi magyarázat, csak ez az egy mondat, amely nem nyit ki ajtót és nem is zár be, hanem egyszerűen megmutatja, hol van egy fal. - Sechs Monate Funkstille, und dann kein Vorwurf, keine Erklärung, nur dieser eine Satz, der keine Tür öffnet und keine schließt, sondern einfach zeigt, wo eine Wand ist.
:20. Háromszor elolvassa, a lapot képpel lefelé az ablakpárkányra teszi, mint valamit, amit az ember nem dob el és nem is őriz meg, hanem egyszerűen letesz valahová, hogy lássa, mi történik. - Er liest ihn dreimal, legt die Karte mit dem Bild nach unten auf den Fenstersims wie etwas, das man nicht wegwirft und nicht aufbewahrt, sondern einfach irgendwo hinlegt, um zu sehen, was passiert.
:21. Az esti komp átvág a fjordon, motorja mélyen és egyenletesen hordja hangját a víz fölött, és Anders addig néz utána, amíg a zaj olyan kicsivé nem válik, hogy már nem biztos benne, hallja-e még, vagy csak gondolja. - Die Abendfähre zieht durch den Fjord, ihr Motor trägt tief und gleichmäßig über das Wasser, und Anders schaut ihr nach, bis das Geräusch so klein geworden ist, dass er nicht mehr sicher ist, ob er es noch hört oder nur noch denkt.
:22. Négykor fekete az ég, és Anders gyertyát gyújt, mert nem szereti a mennyezeti lámpát, amely mindent egyformán világít meg, anélkül hogy különbséget tenne aközött, ami fényt érdemel, és aközött, aminek jobb sötétben maradnia. - Um vier ist der Himmel schwarz, und Anders zündet eine Kerze an, weil er das Deckenlicht nicht mag, das alles gleich beleuchtet, ohne zu unterscheiden zwischen dem, was Licht verdient, und dem, was besser im Dunkeln bleibt.
:23. A régi zongorára teszi a sarokban, amely ott áll, mióta beköltözött, egy hangszer történet nélkül ebben a házban, vagy olyan történettel, amely előtte ér véget, és amelyről soha nem kérdezett. - Er stellt sie auf das alte Klavier in der Ecke, das dort steht, seit er eingezogen ist, ein Instrument ohne Geschichte in diesem Haus, oder mit einer Geschichte, die vor ihm endet und die er nie gefragt hat.
:24. Leül az előtte álló székre, nem azért, hogy játsszon, hanem mert a szék az egyetlen hely a szobában, ahonnan látni lehet a gyertyát anélkül, hogy a fjord az ember háta mögött volna. - Er setzt sich auf den Hocker davor, nicht um zu spielen, sondern weil der Hocker der einzige Platz im Zimmer ist, von dem aus man die Kerze sehen kann, ohne den Fjord im Rücken zu haben.
:25. A láng nyugodtan ég, ebben a házban ebben az órában nincs huzat, és Anders nézi anélkül, hogy egyetlen gondolatot is megtartana, mert a gondolatok ma laposak, mint odakint a fény, és ugyanilyen keveset érnek el. - Die Flamme brennt ruhig, kein Luftzug in diesem Haus um diese Stunde, und Anders schaut sie an, ohne einen Gedanken festzuhalten, weil die Gedanken heute flach sind wie das Licht draußen und genauso wenig ausrichten.
:26. Odakint a víz rövid, türelmes lökésekkel veri az öreg kikötőhely cölöpjeit, bent a fűtés válaszol a maga cseppjeivel, és a ház olyan ritmusban lélegzik, amelynek semmi köze Andershez, ő mégis hallgatja. - Draußen schlägt das Wasser in kurzen, geduldigen Stößen gegen die Pfähle der alten Anlegestelle, drinnen antwortet die Heizung mit ihrem Tropfen, und das Haus atmet in einem Rhythmus, der nichts mit Anders zu tun hat und dem er trotzdem zuhört.
:27. A gyertya leég, egyenletesen, sietség nélkül, és amikor kialszik, ő ülve marad a sötétben, és nem gyújt világot, mert a pillanat nem kívánja, és mert megtanulta, hogy a pillanatokat nem kell rábeszélni. - Die Kerze brennt herunter, gleichmäßig, ohne Eile, und als sie ausgeht, bleibt er im Dunkeln sitzen und macht kein Licht, weil der Moment es nicht verlangt und weil er gelernt hat, Momente nicht zu überreden.
:28. Nem fog Oslóba utazni, és ez nem meghozott döntés, hanem annak csendes megállapítása, hogy az utazás oka nem létezik, legalábbis nem olyan formában, amely nehezebben nyomna a latban, mint a maradás oka, amely szintén nem létezik. - Er wird nicht nach Oslo fahren, und das ist kein Entschluss, der gefällt wurde, sondern die stille Feststellung, dass der Grund zum Fahren nicht existiert, zumindest nicht in einer Form, die schwerer wiegt als der Grund zu bleiben, der auch nicht existiert.
:29. Mette mondata még ott függ a szobában, „kérdezd meg magadtól, mit akarsz itt”, és a válasz, ha van ilyen, nem az, hogy semmit, hanem pontosan ez: ez a ház, ez a csepp, ez a fjord, ez a csend, amely nem valaminek a hiánya, hanem mindannak a jelenléte, ami megmarad, amikor az ember felhagyott azzal, hogy másként akarja. - Mettes Satz hängt noch im Raum, „frag dich, was du hier willst", und die Antwort, wenn es eine gibt, lautet nicht nichts, sondern genau das: dieses Haus, dieser Tropfen, dieser Fjord, diese Stille, die keine Abwesenheit von etwas ist, sondern eine Anwesenheit von allem, was übrigbleibt, wenn man aufgehört hat, es anders zu wollen.
:30. Odakint havazni kezd, bejelentés nélkül, anélkül az átmenet nélkül, amelyet a hó máshol megtesz, egyszerűen hirtelen ott van, mintha az ég úgy döntött volna, hogy ma nincs szükség magyarázatokra. - Draußen beginnt es zu schneien, ohne Ankündigung, ohne den Übergang, den Schnee anderswo macht, einfach plötzlich da, als hätte der Himmel entschieden, dass Erklärungen heute nicht nötig sind.
:31. A pelyhek a fjord fekete vizére hullanak, és abban a pillanatban eltűnnek, amelyben megérkeznek, nyomtalanul, mintha maga a hullás volna az egyetlen cél, nem a fekvés, nem a maradás. - Die Flocken fallen auf das schwarze Wasser des Fjords und verschwinden in dem Moment, in dem sie ankommen, spurlos, als wäre das Fallen selbst der einzige Zweck, nicht das Liegen, nicht das Bleiben.
:32. Anders a sötétben ül, és a havat hallgatja, amely semmilyen hangot nem ad, és talán ez a legtisztább mondat, amelyet ez az este kínál: hogy némely dolgot csak akkor lehet meghallani, amikor az ember felhagyott azzal, hogy valami hallhatóra várjon. - Anders sitzt im Dunkeln und hört dem Schnee zu, der kein Geräusch macht, und vielleicht ist das der klarste Satz, den dieser Abend anbietet: dass manches nur dann gehört werden kann, wenn man aufgehört hat, auf etwas Hörbares zu warten.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Oktober
:1. Anders ist sechsunddreißig, und er hat aufgehört, die Zeit zu messen, seit er begriffen hat, dass das Zählen von Tagen eine Aktivität für Menschen ist, die noch irgendwo hinmüssen.
:2. Die Kirche, die er vor zwei Jahren geerbt hat, ohne danach gefragt zu werden, steht am Ende einer Schotterstraße, die der Fjord auf drei Seiten einschließt wie ein Satz, der sich selbst widerspricht.
:3. Das Holz der Außenwände hat eine Farbe angenommen, die zwischen Grau und Vergessen liegt, und das Dach gibt nach, wo es immer nachgegeben hat, zuverlässig wie ein alter Charakter.
:4. Er kennt die drei undichten Stellen auswendig und stellt die Eimer im Dunkeln, nicht aus Routine, sondern weil der Körper manche Dinge übernimmt, wenn der Kopf aufgehört hat, sie für wichtig zu halten.
:5. Plink, und dann wieder, und die Heizung antwortet mit ihrem eigenen Rhythmus, sodass das Haus manchmal klingt wie ein Instrument, das niemand gestimmt hat und das trotzdem spielt.
:6. Der Oktober an dieser Küste ist keine Jahreszeit im üblichen Sinn, sondern eher ein Aggregatzustand, in dem das Licht nie ganz ankommt und der Regen aufgehört hat, sich zu entschuldigen.
:7. Anders sitzt am Morgen am Küchentisch, die Hände um eine längst erkaltete Tasse, und schaut auf den Fjord, der heute dieselbe Farbe hat wie gestern und vorgestern, ein Grau, das keine Nuancen braucht.
:8. Er war einmal Bootsbauer in Bergen, er hat gute Arbeit gemacht und das gewusst, aber diese Vergangenheit liegt so weit hinter ihm, dass er sie nur noch in der dritten Person denkt, als hätte jemand anders dieses Leben geführt.
:9. Jetzt repariert er die Außenbordmotoren der verbliebenen Nachbarn, er tut es gründlich und ohne Aufhebens, und die Frage der Bezahlung ist meist gar keine, weil beide Seiten wissen, dass Kaffee und Schweigen die ehrlicheren Währungen sind.
:10. Lars, achtundsechzig, kommt jeden zweiten Tag herein, ohne zu klopfen, nicht aus Unverschämtheit, sondern weil eine Tür zwischen zwei Menschen, die nichts voneinander wollen als Anwesenheit, eine überflüssige Geste wäre.
:11. Er legt sein Tabakpäckchen auf den Küchentisch mit der Sorglosigkeit von jemandem, der nie etwas ablegt, um es zurückzubekommen, setzt sich auf die Bank und lehnt den Rücken gegen die rissige Wand.
:12. Das Schweigen, das sie teilen, ist von einer Qualität, die Anders früher nicht kannte und die er jetzt für eines der wenigen Dinge hält, die man nicht lernen kann, sondern nur findet, wenn man aufgehört hat, es zu suchen.
:13. Heute sagt Lars, nach einer Weile, die kein Gewicht hat, in den Raum hinein, ohne den Kopf zu heben: „Der Kutter von Björn läuft wieder."
:14. Anders nickt, Lars steht auf, geht, die Tür fällt ins Schloss mit dem dumpfen Laut von Holz auf Holz, und der Tabak liegt auf dem Tisch, vergessen oder hinterlassen, das ist dieselbe Frage.
:15. Die Post kommt mit der Nachmittagsfähre, und meistens lohnt es sich nicht, deshalb zum Briefkasten zu gehen, aber heute liegt zwischen zwei Rechnungen eine Postkarte, die er an der Handschrift erkennt, noch bevor er sie vollständig gedreht hat.
:16. Das Bild zeigt den Osloer Hafen in einem Licht, das südlicher wirkt, als Oslo es verdient, zu warm, zu zuversichtlich, die Art von Bild, die Städte von sich machen, wenn sie Touristen meinen, nicht Wahrheit.
:17. Er dreht die Karte um, und Mette hat geschrieben: „Ich warte nicht. Aber frag dich, was du hier willst."
:18. Der Satz ist kurz, was bedeutet, dass sie lange über ihn nachgedacht hat, denn Kürze dieser Art kommt nicht aus Eile, sondern aus dem langen Streichen von allem, was zu viel wäre.
:19. Sechs Monate Funkstille, und dann kein Vorwurf, keine Erklärung, nur dieser eine Satz, der keine Tür öffnet und keine schließt, sondern einfach zeigt, wo eine Wand ist.
:20. Er liest ihn dreimal, legt die Karte mit dem Bild nach unten auf den Fenstersims wie etwas, das man nicht wegwirft und nicht aufbewahrt, sondern einfach irgendwo hinlegt, um zu sehen, was passiert.
:21. Die Abendfähre zieht durch den Fjord, ihr Motor trägt tief und gleichmäßig über das Wasser, und Anders schaut ihr nach, bis das Geräusch so klein geworden ist, dass er nicht mehr sicher ist, ob er es noch hört oder nur noch denkt.
:22. Um vier ist der Himmel schwarz, und Anders zündet eine Kerze an, weil er das Deckenlicht nicht mag, das alles gleich beleuchtet, ohne zu unterscheiden zwischen dem, was Licht verdient, und dem, was besser im Dunkeln bleibt.
:23. Er stellt sie auf das alte Klavier in der Ecke, das dort steht, seit er eingezogen ist, ein Instrument ohne Geschichte in diesem Haus, oder mit einer Geschichte, die vor ihm endet und die er nie gefragt hat.
:24. Er setzt sich auf den Hocker davor, nicht um zu spielen, sondern weil der Hocker der einzige Platz im Zimmer ist, von dem aus man die Kerze sehen kann, ohne den Fjord im Rücken zu haben.
:25. Die Flamme brennt ruhig, kein Luftzug in diesem Haus um diese Stunde, und Anders schaut sie an, ohne einen Gedanken festzuhalten, weil die Gedanken heute flach sind wie das Licht draußen und genauso wenig ausrichten.
:26. Draußen schlägt das Wasser in kurzen, geduldigen Stößen gegen die Pfähle der alten Anlegestelle, drinnen antwortet die Heizung mit ihrem Tropfen, und das Haus atmet in einem Rhythmus, der nichts mit Anders zu tun hat und dem er trotzdem zuhört.
:27. Die Kerze brennt herunter, gleichmäßig, ohne Eile, und als sie ausgeht, bleibt er im Dunkeln sitzen und macht kein Licht, weil der Moment es nicht verlangt und weil er gelernt hat, Momente nicht zu überreden.
:28. Er wird nicht nach Oslo fahren, und das ist kein Entschluss, der gefällt wurde, sondern die stille Feststellung, dass der Grund zum Fahren nicht existiert, zumindest nicht in einer Form, die schwerer wiegt als der Grund zu bleiben, der auch nicht existiert.
:29. Mettes Satz hängt noch im Raum, „frag dich, was du hier willst", und die Antwort, wenn es eine gibt, lautet nicht nichts, sondern genau das: dieses Haus, dieser Tropfen, dieser Fjord, diese Stille, die keine Abwesenheit von etwas ist, sondern eine Anwesenheit von allem, was übrigbleibt, wenn man aufgehört hat, es anders zu wollen.
:30. Draußen beginnt es zu schneien, ohne Ankündigung, ohne den Übergang, den Schnee anderswo macht, einfach plötzlich da, als hätte der Himmel entschieden, dass Erklärungen heute nicht nötig sind.
:31. Die Flocken fallen auf das schwarze Wasser des Fjords und verschwinden in dem Moment, in dem sie ankommen, spurlos, als wäre das Fallen selbst der einzige Zweck, nicht das Liegen, nicht das Bleiben.
:32. Anders sitzt im Dunkeln und hört dem Schnee zu, der kein Geräusch macht, und vielleicht ist das der klarste Satz, den dieser Abend anbietet: dass manches nur dann gehört werden kann, wenn man aufgehört hat, auf etwas Hörbares zu warten.
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Ungarisch/Ungarisch-Lesebuch-Kurzgeschichten/Kurzgeschichten C1 Teil 16a
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=== 1 ===
:María keresztelője
:1. Doña Clara ezen az éjszakán nem talált valódi álmot, csak azt a sekély, nyugtalan eszméletlenséget, amely akkor áll be, amikor a test kimerült, de az elme nem akarja abbahagyni a munkát.
:2. Felkel, még mielőtt a fény eldöntötte volna magát, és kilép az udvarra, a kora reggel kék hidegébe, amely nedves fű és annak a tűznek a fája után illatozik, amelyet most meggyújt, mert a kezeknek szükségük van valamire, amit követhetnek.
:3. A rizs a nagy fazékban még hideg, és ő mégis keveri, gépiesen, azzal a nyugodt makacssággal, amelyet az emberek akkor fejlesztenek ki, amikor a cselekvés fontosabbá vált, mint az eredménye.
:4. Hamu telepszik a homlokára és az arcára, és nem törli le, nem közönyből, hanem mert ez egy módja annak, hogy a nap terhét már reggel láthatóan viselje, mielőtt megérkeznek a vendégek, és mindennek el kell tűnnie a kedvesség mögött.
:5. Ma María keresztelőjét ünneplik, fia, Santiago első gyermekéét, egy kis életét, amely úgy jött a világra, hogy az apját soha nem látta, és talán soha nem is fogja.
:6. A szomszédok korán és hívatlanul jelennek meg, mert a falu tudja, hogy Doña Clarának segítségre van szüksége, és mert az ilyen pillanatokban a közös munka az egyetlen nyelv, amely nem hazudik és nem követel túl sokat.
:7. Férfiak asztalokat cipelnek át a göröngyös udvaron, sörösrekeszeket raknak egymásra az eresz alatt, és minden fölött ott fekszik ez a nehéz, ismerős szag, a fafüsté és a főtt húsé, amely ünnepeket jelent be, és ugyanakkor mindazokra a többi ünnepekre emlékeztet, amelyek már elmúltak.
:8. Elena kijön a házból, a nehéz kosárral a karhajlatában, és leül az anyja mellé anélkül, hogy köszöntené, mert anyák és lányok között, akik úgy ismerik egymást, mint ők ketten, egy köszönés néha túl sok volna.
:9. A kés után nyúl, és némán, egyenletesen elkezdi vágni a hagymát, és a könnyek, amelyek végigfolynak az arcán, olyan anyagból vannak, amelyet ezen a reggelen nem akar az ember egymástól megkülönböztetni.
:10. Egyszer csak rövid, kemény hanggal leteszi a kést a földre, egyenesen a füstbe néz, és olyan ember hangján mondja, aki egy igazságot sokáig őrzött, de most már nem bírja tovább: „Nem jön el, Mama, és te tudod ezt.”
:11. Doña Clara tovább kever, anélkül hogy megváltoztatná a sebességet vagy felemelné a tekintetét, és csak az, aki nagyon pontosan ismeri őt, veszi észre vállának rövid megállásán, hogy a mondat úgy találta el, mint egy kő, amelynek jövetelét nem látja az ember.
:12. „A lánya keresztelőjére eljön egy férfi”, mondja, és ez a mondat nem hit vallási értelemben, és nem remény racionális értelemben, hanem az a harmadik dolog, amelyre nincs jó szó: ragaszkodás egy lehetőséghez, nem azért, mert valószínű, hanem mert az ellenkezőjét nem lehetne elviselni.
:13. Elena az anyja kezére néz, amely a kanalat tartja, és közben egészen enyhén remeg, alig láthatóan, de félreismerhetetlenül annak, aki ezt a kezet gyermekkora óta ismeri, és az ellenkezés elapad benne, mielőtt szavakig jutna.
:14. Felveszi a kést a földről, tovább hámoz, és a könnyek nem szűnnek meg, de ez nem baj, mert itt az udvaron, a füsttel és a hagyma szagával, senkinek sem kell megmagyaráznia, miért nedvesedik meg a szeme.
:15. A vendégek kora délután érkeznek, először tétován, majd abban az önmagát erősítő hullámban, amely akkor keletkezik, amikor már elég ember van jelen ahhoz, hogy az érkezőknek azt az érzést adja, hogy semmiről sem maradhatnak le.
:16. A ház megtelik hangokkal, gyermekkiáltásokkal, egy öreg harmonika szomorúan ünnepi panaszával, amely olyan keringőt játszik, amelyet már más alkalmakkor is játszottak, és ezért van benne valami disszonáns, valami, ami egyszerre illik és nem illik.
:17. Doña Clara úgy mozog a tömegben, mint egy asszony, aki nagyon jól megtanult egy szerepet, és aki tudja, hogy a gyengeség volna az utolsó, amit a vendégek elhinnének neki anélkül, hogy a szemére vetnék.
:18. Mosolyog, ha megszólítják, elfogadja az öleléseket, dicséri az ételt és a gyerekeket, és mindezt olyan pontossággal teszi, amely utánozza a szívélyességet anélkül, hogy érezné, nem hamisságból, hanem kimerültségből.
:19. Amikor alkalom nyílik, hangtalanul kiszabadítja magát az ünnep szövetéből, végigmegy a keskeny folyosón a kamrába, és olyan ember gondosságával csukja be maga mögött az ajtót, aki a csendet akarja megvédeni a zajtól.
:20. A régi faszekrény ott áll, ahol mindig is állt, és levendulaillatot áraszt, meg magának az időnek az illatát, megőrzött dolgok porát, amelyeket sem kidobni, sem megérinteni nem lehet.
:21. Egészen hátul, gondosan összehajtott kendők mögött, amelyeket ő maga tett oda, ott áll a rumosüveg, a piros szalag érintetlenül, a címke egy vékony porréteg alatt olvashatóan, egy tárgy, amely három évig várt a maga pillanatára, anélkül hogy tudta volna, miféle pillanat lesz az.
:22. Santiago ezt az üveget hozta neki a születésnapjára, két kézzel, azzal a mosollyal, amely ráncossá tette a szemét, és azt mondta, tegye félre egy különleges alkalomra, és most különleges alkalom van, ő pedig nincs itt.
:23. Doña Clara sokáig áll a kamrában, kezében tartja az üveget anélkül, hogy kinyitná, és a négy fal közötti csendben egyetlen pillanatra megengedi magának azt, amit egész nap nem engedett meg magának: megállni és érezni, milyen nehéz mindez.
:24. Aztán kimegy a konyhába, az üveget bejelentés és magyarázat nélkül a nagy asztal pontos közepére állítja, a kenyér és a boroskancsó közé, mintha oda tartozna, mintha ez magától értetődő volna, mintha ezt mindig is tudta volna.
:25. Rosa néni, akinek az élete kimondatlan dolgok regisztrálásából áll, és aki ebben a képességben olyan művészi készséget fejlesztett ki, amely néha a kegyetlenséget súrolja, azonnal előrehajol, és megkérdezi: „Ezt ma még felbontják?”
:26. „Nem azért vettem, hogy egyedül igyam meg”, mondja Doña Clara olyan nyugalommal, amely nem vár választ és nem is tűr el, és a mondat úgy függ a szobában, mint valami, amit mindig is mindenki tudott, anélkül hogy valaha megfogalmazta volna.
:27. A harmonika egy ütemre megáll, szinte észrevétlenül, mintha a játékos is hallgatózott volna, aztán újra megszólal, és az este továbbviszi magát, mintha semmi sem történt volna, ami ne tartozna az ünnephez.
:28. Senki sem nyúl az üveg után, egész este nem, még az iszákosabbak sem, még a meggondolatlanok sem, mert valami abban, ahogyan az asztalon áll, és abban, ahogyan Doña Clara odatette, félreérthetetlenül azt mondja, hogy nem ivásra van ott.
:29. Éjfél után a ház kiürül abban a lassú, feltartóztathatatlan folyamatban, amely minden estét lezár, amikor az ünnep energiája elfogyott, és az embereknek vissza kell találniuk önmagukhoz.
:30. Doña Clara leveszi az üveget az asztalról, kiviszi az éjszaka hűvös csendjébe, és leül a ház előtti régi fapadra, mintha ez olyan döntés volna, amelyet már reggel meghozott.
:31. Elena nem sokkal később követi egy nehéz gyapjútakaróval, a vállára teríti egy olyan mozdulattal, amely túl gyengéd ahhoz, hogy szó kelljen mellé, és olyan közel ül le, hogy a válluk összeér.
:32. Mindketten a burkolatlan útra néznek, amely az udvarból a sötétbe vezet, arra az útra, amelyen Santiago három évvel ezelőtt azon a napon elment, anélkül hogy hátrafordult vagy szólt volna, és amelyen azóta csak a távollét tért vissza.
:33. Valahol a falu mögött egy kutya kétszer ugat, röviden és nyomaték nélkül, aztán visszatér a csend, teljesen és ismerősen, mint egy szoba, amelyben az ember már régóta lakik.
:34. Elena suttogja, olyan hangon, amely még nem döntötte el, hogy imádkozni akar-e vagy állítani: „Látja a gyertyákat, bárhol is legyen.”
:35. Doña Clara szünet nélkül válaszol, anélkül hogy elfordítaná a fejét, anélkül hogy előbb helyet hagyna a csendnek: „Látja őket.”
:36. Ülnek, míg az utolsó gyertya az ablakpárkányon önmagába roskad, és a fény kialszik, halkan és teljesen, azzal a méltósággal, amely azoknak a dolgoknak van, amelyek betöltötték a céljukat, és most megszűnhetnek.
:37. A rumosüveg a lábuk között áll, bontatlanul, a piros szalag még mindig megkötve, üvegbe és agyagba zárt ígéretként, amelyet senki sem váltott be, és amely talán éppen ezért még nem hunyt ki.
:38. Eljön a reggel, ahogy mindig eljön, engedély és bejelentés nélkül, egyenletesen és kérlelhetetlenül, és a maga közönyében olyan módon, amelyet, ha az ember akarja, kegyelemnek is nevezhet.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:María keresztelője - Marías Taufe
:1. Doña Clara ezen az éjszakán nem talált valódi álmot, csak azt a sekély, nyugtalan eszméletlenséget, amely akkor áll be, amikor a test kimerült, de az elme nem akarja abbahagyni a munkát. - Doña Clara hat in dieser Nacht keinen wirklichen Schlaf gefunden, sondern nur jene flache, unruhige Bewusstlosigkeit, die sich einstellt, wenn der Körper erschöpft ist, der Geist aber nicht aufhören will zu arbeiten.
:2. Felkel, még mielőtt a fény eldöntötte volna magát, és kilép az udvarra, a kora reggel kék hidegébe, amely nedves fű és annak a tűznek a fája után illatozik, amelyet most meggyújt, mert a kezeknek szükségük van valamire, amit követhetnek. - Sie steht auf, noch bevor das Licht sich entschieden hat, und tritt in den Hof hinaus, in die blaue Kälte des frühen Morgens, der nach nassem Gras und nach dem Holz des Feuers riecht, das sie nun entfacht, weil die Hände etwas brauchen, dem sie folgen können.
:3. A rizs a nagy fazékban még hideg, és ő mégis keveri, gépiesen, azzal a nyugodt makacssággal, amelyet az emberek akkor fejlesztenek ki, amikor a cselekvés fontosabbá vált, mint az eredménye. - Der Reis im großen Topf ist noch kalt, und sie rührt ihn trotzdem, mechanisch, mit jener ruhigen Hartnäckigkeit, die Menschen entwickeln, wenn das Tun wichtiger geworden ist als sein Ergebnis.
:4. Hamu telepszik a homlokára és az arcára, és nem törli le, nem közönyből, hanem mert ez egy módja annak, hogy a nap terhét már reggel láthatóan viselje, mielőtt megérkeznek a vendégek, és mindennek el kell tűnnie a kedvesség mögött. - Asche legt sich auf ihre Stirn und ihre Wangen, und sie wischt sie nicht ab, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil es eine Art ist, die Last des Tages schon am Morgen sichtbar zu tragen, bevor die Gäste kommen und alles hinter Freundlichkeit verschwinden muss.
:5. Ma María keresztelőjét ünneplik, fia, Santiago első gyermekéét, egy kis életét, amely úgy jött a világra, hogy az apját soha nem látta, és talán soha nem is fogja. - Heute wird Marías Taufe gefeiert, das erste Kind ihres Sohnes Santiago, ein kleines Leben, das in die Welt gekommen ist, ohne seinen Vater je gesehen zu haben, und das es vielleicht nie tun wird.
:6. A szomszédok korán és hívatlanul jelennek meg, mert a falu tudja, hogy Doña Clarának segítségre van szüksége, és mert az ilyen pillanatokban a közös munka az egyetlen nyelv, amely nem hazudik és nem követel túl sokat. - Die Nachbarn erscheinen früh und ungebeten, weil das Dorf weiß, dass Doña Clara Hilfe braucht, und weil kollektives Arbeiten in solchen Momenten die einzige Sprache ist, die nicht lügt und nicht zu viel verlangt.
:7. Férfiak asztalokat cipelnek át a göröngyös udvaron, sörösrekeszeket raknak egymásra az eresz alatt, és minden fölött ott fekszik ez a nehéz, ismerős szag, a fafüsté és a főtt húsé, amely ünnepeket jelent be, és ugyanakkor mindazokra a többi ünnepekre emlékeztet, amelyek már elmúltak. - Männer schleppen Tische über den holprigen Hof, stapeln Bierkästen unter dem Vordach, und über allem liegt dieser schwere, vertraute Geruch von Holzrauch und Kochfleisch, der Feste ankündigt und gleichzeitig an all die anderen Feste erinnert, die schon gewesen sind.
:8. Elena kijön a házból, a nehéz kosárral a karhajlatában, és leül az anyja mellé anélkül, hogy köszöntené, mert anyák és lányok között, akik úgy ismerik egymást, mint ők ketten, egy köszönés néha túl sok volna. - Elena kommt aus dem Haus, den schweren Korb in der Armbeuge, und setzt sich neben ihre Mutter, ohne sie zu grüßen, weil zwischen Müttern und Töchtern, die sich kennen wie diese beiden, ein Gruß manchmal zu viel wäre.
:9. A kés után nyúl, és némán, egyenletesen elkezdi vágni a hagymát, és a könnyek, amelyek végigfolynak az arcán, olyan anyagból vannak, amelyet ezen a reggelen nem akar az ember egymástól megkülönböztetni. - Sie greift nach dem Messer und beginnt die Zwiebeln zu schneiden, schweigend und gleichmäßig, und die Tränen, die ihr über das Gesicht laufen, sind aus einem Material, das man an diesem Morgen nicht voneinander unterscheiden will.
:10. Egyszer csak rövid, kemény hanggal leteszi a kést a földre, egyenesen a füstbe néz, és olyan ember hangján mondja, aki egy igazságot sokáig őrzött, de most már nem bírja tovább: „Nem jön el, Mama, és te tudod ezt.” - Irgendwann legt sie das Messer mit einem kurzen, harten Geräusch auf den Boden, schaut geradeaus in den Rauch, und sagt mit der Stimme eines Menschen, der eine Wahrheit lange aufbewahrt hat und nun nicht mehr kann: „Er kommt nicht, Mama, und du weißt es."
:11. Doña Clara tovább kever, anélkül hogy megváltoztatná a sebességet vagy felemelné a tekintetét, és csak az, aki nagyon pontosan ismeri őt, veszi észre vállának rövid megállásán, hogy a mondat úgy találta el, mint egy kő, amelynek jövetelét nem látja az ember. - Doña Clara rührt weiter, ohne die Geschwindigkeit zu verändern oder den Blick zu heben, und nur wer sie sehr genau kennt, erkennt am kurzen Innehalten ihrer Schultern, dass der Satz sie getroffen hat wie ein Stein, den man nicht kommen sieht.
:12. „A lánya keresztelőjére eljön egy férfi”, mondja, és ez a mondat nem hit vallási értelemben, és nem remény racionális értelemben, hanem az a harmadik dolog, amelyre nincs jó szó: ragaszkodás egy lehetőséghez, nem azért, mert valószínű, hanem mert az ellenkezőjét nem lehetne elviselni. - „Zur Taufe seiner Tochter kommt ein Mann", sagt sie, und dieser Satz ist kein Glaube im religiösen Sinne und keine Hoffnung im rationalen, sondern jene dritte Sache, für die es kein gutes Wort gibt, das Festhalten an einer Möglichkeit, nicht weil sie wahrscheinlich ist, sondern weil das Gegenteil nicht auszuhalten wäre.
:13. Elena az anyja kezére néz, amely a kanalat tartja, és közben egészen enyhén remeg, alig láthatóan, de félreismerhetetlenül annak, aki ezt a kezet gyermekkora óta ismeri, és az ellenkezés elapad benne, mielőtt szavakig jutna. - Elena schaut auf die Hand ihrer Mutter, die den Löffel hält und dabei ganz leicht zittert, kaum sichtbar, aber unübersehbar für jemanden, der diese Hand seit der Kindheit kennt, und das Widersprechen versiegt in ihr, bevor es zur Sprache findet.
:14. Felveszi a kést a földről, tovább hámoz, és a könnyek nem szűnnek meg, de ez nem baj, mert itt az udvaron, a füsttel és a hagyma szagával, senkinek sem kell megmagyaráznia, miért nedvesedik meg a szeme. - Sie nimmt das Messer vom Boden, schält weiter, und die Tränen hören nicht auf, aber das macht nichts, denn hier im Hof, mit dem Rauch und dem Geruch von Zwiebeln, braucht niemand zu erklären, warum Augen nass werden.
:15. A vendégek kora délután érkeznek, először tétován, majd abban az önmagát erősítő hullámban, amely akkor keletkezik, amikor már elég ember van jelen ahhoz, hogy az érkezőknek azt az érzést adja, hogy semmiről sem maradhatnak le. - Die Gäste kommen am frühen Nachmittag, zunächst zögerlich, dann in jener selbstverstärkenden Welle, die entsteht, wenn genug Menschen bereits da sind, um den Ankömmlingen das Gefühl zu geben, dass sie nichts verpassen dürfen.
:16. A ház megtelik hangokkal, gyermekkiáltásokkal, egy öreg harmonika szomorúan ünnepi panaszával, amely olyan keringőt játszik, amelyet már más alkalmakkor is játszottak, és ezért van benne valami disszonáns, valami, ami egyszerre illik és nem illik. - Das Haus füllt sich mit Stimmen, mit Kindergeschrei, mit dem traurig-festlichen Klagen einer alten Ziehharmonika, die einen Walzer spielt, der schon zu anderen Anlässen gespielt wurde und deshalb etwas Unstimmiges hat, etwas, das passt und nicht passt zugleich.
:17. Doña Clara úgy mozog a tömegben, mint egy asszony, aki nagyon jól megtanult egy szerepet, és aki tudja, hogy a gyengeség volna az utolsó, amit a vendégek elhinnének neki anélkül, hogy a szemére vetnék. - Doña Clara bewegt sich durch die Menge wie eine Frau, die eine Rolle sehr gut gelernt hat und die weiß, dass Schwäche das Letzte wäre, was ihr die Gäste abnehmen würden, ohne es ihr vorzuwerfen.
:18. Mosolyog, ha megszólítják, elfogadja az öleléseket, dicséri az ételt és a gyerekeket, és mindezt olyan pontossággal teszi, amely utánozza a szívélyességet anélkül, hogy érezné, nem hamisságból, hanem kimerültségből. - Sie lächelt, wenn man sie anspricht, nimmt Umarmungen an, lobt das Essen und die Kinder, und tut das alles mit einer Präzision, die Herzlichkeit imitiert ohne sie zu fühlen, nicht aus Falschheit, sondern aus Erschöpfung.
:19. Amikor alkalom nyílik, hangtalanul kiszabadítja magát az ünnep szövetéből, végigmegy a keskeny folyosón a kamrába, és olyan ember gondosságával csukja be maga mögött az ajtót, aki a csendet akarja megvédeni a zajtól. - Als sich eine Gelegenheit öffnet, löst sie sich lautlos aus dem Gewebe der Feier, geht durch den schmalen Korridor in die Kammer und schließt die Tür hinter sich mit der Sorgfalt eines Menschen, der die Stille vor dem Geräusch schützen will.
:20. A régi faszekrény ott áll, ahol mindig is állt, és levendulaillatot áraszt, meg magának az időnek az illatát, megőrzött dolgok porát, amelyeket sem kidobni, sem megérinteni nem lehet. - Der alte Holzschrank steht dort, wo er immer gestanden hat, und riecht nach Lavendel und nach der Zeit selbst, nach dem Staub aufgehobener Dinge, die man weder wegwerfen noch anfassen kann.
:21. Egészen hátul, gondosan összehajtott kendők mögött, amelyeket ő maga tett oda, ott áll a rumosüveg, a piros szalag érintetlenül, a címke egy vékony porréteg alatt olvashatóan, egy tárgy, amely három évig várt a maga pillanatára, anélkül hogy tudta volna, miféle pillanat lesz az. - Ganz hinten, hinter sorgfältig gefalteten Tüchern, die sie selbst dort abgelegt hat, steht die Rumflasche, das rote Band unberührt, das Etikett unter einer dünnen Staubschicht leserlich, ein Objekt, das drei Jahre lang auf seinen Moment gewartet hat, ohne zu wissen, was für ein Moment das sein würde.
:22. Santiago ezt az üveget hozta neki a születésnapjára, két kézzel, azzal a mosollyal, amely ráncossá tette a szemét, és azt mondta, tegye félre egy különleges alkalomra, és most különleges alkalom van, ő pedig nincs itt. - Santiago hatte ihr diese Flasche zum Geburtstag gebracht, mit beiden Händen, mit diesem Lächeln, das seine Augen faltig werden ließ, und hatte gesagt, sie solle sie für einen besonderen Anlass aufheben, und nun ist ein besonderer Anlass, und er ist nicht da.
:23. Doña Clara sokáig áll a kamrában, kezében tartja az üveget anélkül, hogy kinyitná, és a négy fal közötti csendben egyetlen pillanatra megengedi magának azt, amit egész nap nem engedett meg magának: megállni és érezni, milyen nehéz mindez. - Doña Clara steht lange in der Kammer, hält die Flasche in den Händen ohne sie zu öffnen, und in der Stille zwischen diesen vier Wänden erlaubt sie sich für einen einzigen Moment das, was sie sich den ganzen Tag nicht erlaubt hat: stillzuhalten und zu spüren, wie schwer das alles ist.
:24. Aztán kimegy a konyhába, az üveget bejelentés és magyarázat nélkül a nagy asztal pontos közepére állítja, a kenyér és a boroskancsó közé, mintha oda tartozna, mintha ez magától értetődő volna, mintha ezt mindig is tudta volna. - Dann geht sie in die Küche, stellt die Flasche ohne Ankündigung und ohne Erklärung in die genaue Mitte des großen Tisches, zwischen Brot und Weinkaraffe, als gehöre sie dorthin, als wäre das selbstverständlich, als hätte sie das schon immer gewusst.
:25. Rosa néni, akinek az élete kimondatlan dolgok regisztrálásából áll, és aki ebben a képességben olyan művészi készséget fejlesztett ki, amely néha a kegyetlenséget súrolja, azonnal előrehajol, és megkérdezi: „Ezt ma még felbontják?” - Tante Rosa, deren Leben aus dem Registrieren unausgesprochener Dinge besteht und die in dieser Fähigkeit eine Kunstfertigkeit entwickelt hat, die manchmal Grausamkeit berührt, beugt sich sofort vor und fragt: „Wird die heute noch aufgemacht?"
:26. „Nem azért vettem, hogy egyedül igyam meg”, mondja Doña Clara olyan nyugalommal, amely nem vár választ és nem is tűr el, és a mondat úgy függ a szobában, mint valami, amit mindig is mindenki tudott, anélkül hogy valaha megfogalmazta volna. - „Ich habe sie nicht gekauft, um sie allein zu trinken", sagt Doña Clara mit einer Ruhe, die keine Antwort erwartet und keine duldet, und der Satz hängt im Raum wie etwas, das alle schon immer gewusst haben, ohne es je formuliert zu haben.
:27. A harmonika egy ütemre megáll, szinte észrevétlenül, mintha a játékos is hallgatózott volna, aztán újra megszólal, és az este továbbviszi magát, mintha semmi sem történt volna, ami ne tartozna az ünnephez. - Die Ziehharmonika hält für einen Takt inne, fast unmerklich, als hätte auch der Spieler zugehört, und dann setzt sie wieder ein, und der Abend trägt sich weiter, als wäre nichts geschehen, was nicht zum Fest gehörte.
:28. Senki sem nyúl az üveg után, egész este nem, még az iszákosabbak sem, még a meggondolatlanok sem, mert valami abban, ahogyan az asztalon áll, és abban, ahogyan Doña Clara odatette, félreérthetetlenül azt mondja, hogy nem ivásra van ott. - Niemand greift nach der Flasche, über den ganzen Abend nicht, nicht einmal die Trinkfreudigen, nicht einmal die Gedankenlosen, weil etwas in ihrer Aufstellung am Tisch und in der Art, wie Doña Clara sie hingestellt hat, unmissverständlich sagt, dass sie nicht zum Trinken da ist.
:29. Éjfél után a ház kiürül abban a lassú, feltartóztathatatlan folyamatban, amely minden estét lezár, amikor az ünnep energiája elfogyott, és az embereknek vissza kell találniuk önmagukhoz. - Nach Mitternacht leert sich das Haus in jenem langsamen, unaufhaltsamen Prozess, der jeden Abend beschließt, wenn die Energie der Feier verbraucht ist und die Menschen wieder zu sich selbst zurückfinden müssen.
:30. Doña Clara leveszi az üveget az asztalról, kiviszi az éjszaka hűvös csendjébe, és leül a ház előtti régi fapadra, mintha ez olyan döntés volna, amelyet már reggel meghozott. - Doña Clara nimmt die Flasche vom Tisch, trägt sie nach draußen in die kühle Stille der Nacht und setzt sich auf die alte Holzbank vor dem Haus, als wäre das eine Entscheidung, die sie schon am Morgen getroffen hat.
:31. Elena nem sokkal később követi egy nehéz gyapjútakaróval, a vállára teríti egy olyan mozdulattal, amely túl gyengéd ahhoz, hogy szó kelljen mellé, és olyan közel ül le, hogy a válluk összeér. - Elena folgt ihr kurz darauf mit einer schweren Wolldecke, legt sie ihr um die Schultern mit einer Geste, die zu zärtlich ist, um ein Wort daneben zu brauchen, und setzt sich so nah, dass die Schultern sich berühren.
:32. Mindketten a burkolatlan útra néznek, amely az udvarból a sötétbe vezet, arra az útra, amelyen Santiago három évvel ezelőtt azon a napon elment, anélkül hogy hátrafordult vagy szólt volna, és amelyen azóta csak a távollét tért vissza. - Beide schauen auf den unbefestigten Weg, der aus dem Hof ins Dunkel führt, diesen Weg, den Santiago gegangen ist an jenem Tag vor drei Jahren, ohne sich umzudrehen oder Bescheid zu sagen, und auf dem seither nur Abwesenheit zurückgekehrt ist.
:33. Valahol a falu mögött egy kutya kétszer ugat, röviden és nyomaték nélkül, aztán visszatér a csend, teljesen és ismerősen, mint egy szoba, amelyben az ember már régóta lakik. - Irgendwo hinter dem Dorf bellt ein Hund zweimal, kurz und ohne Nachdruck, und dann kehrt die Stille zurück, vollständig und vertraut, wie ein Raum, in dem man schon lange wohnt.
:34. Elena suttogja, olyan hangon, amely még nem döntötte el, hogy imádkozni akar-e vagy állítani: „Látja a gyertyákat, bárhol is legyen.” - Elena flüstert, mit einer Stimme, die sich nicht entschieden hat, ob sie beten oder behaupten will: „Er sieht die Kerzen, von wo er auch sein mag."
:35. Doña Clara szünet nélkül válaszol, anélkül hogy elfordítaná a fejét, anélkül hogy előbb helyet hagyna a csendnek: „Látja őket.” - Doña Clara antwortet ohne Pause, ohne den Kopf zu drehen, ohne die Stille erst zu lassen: „Er sieht sie."
:36. Ülnek, míg az utolsó gyertya az ablakpárkányon önmagába roskad, és a fény kialszik, halkan és teljesen, azzal a méltósággal, amely azoknak a dolgoknak van, amelyek betöltötték a céljukat, és most megszűnhetnek. - Sie sitzen, bis die letzte Kerze auf dem Fensterbrett in sich zusammengesunken ist und das Licht erlischt, leise und vollständig, mit jener Würde, die Dinge haben, die ihren Zweck erfüllt haben und nun aufhören dürfen.
:37. A rumosüveg a lábuk között áll, bontatlanul, a piros szalag még mindig megkötve, üvegbe és agyagba zárt ígéretként, amelyet senki sem váltott be, és amely talán éppen ezért még nem hunyt ki. - Die Rumflasche steht zwischen ihren Füßen, ungeöffnet, das rote Band noch immer gebunden, ein Versprechen in Glas und Ton, das niemand eingelöst hat, und das vielleicht gerade deswegen noch nicht erloschen ist.
:38. Eljön a reggel, ahogy mindig eljön, engedély és bejelentés nélkül, egyenletesen és kérlelhetetlenül, és a maga közönyében olyan módon, amelyet, ha az ember akarja, kegyelemnek is nevezhet. - Der Morgen kommt, wie er immer kommt, ohne Erlaubnis und ohne Ankündigung, gleichmäßig und unerbittlich und in seiner Gleichgültigkeit auf eine Art, die man, wenn man will, auch Gnade nennen kann.
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:Marías Taufe
:1. Doña Clara hat in dieser Nacht keinen wirklichen Schlaf gefunden, sondern nur jene flache, unruhige Bewusstlosigkeit, die sich einstellt, wenn der Körper erschöpft ist, der Geist aber nicht aufhören will zu arbeiten.
:2. Sie steht auf, noch bevor das Licht sich entschieden hat, und tritt in den Hof hinaus, in die blaue Kälte des frühen Morgens, der nach nassem Gras und nach dem Holz des Feuers riecht, das sie nun entfacht, weil die Hände etwas brauchen, dem sie folgen können.
:3. Der Reis im großen Topf ist noch kalt, und sie rührt ihn trotzdem, mechanisch, mit jener ruhigen Hartnäckigkeit, die Menschen entwickeln, wenn das Tun wichtiger geworden ist als sein Ergebnis.
:4. Asche legt sich auf ihre Stirn und ihre Wangen, und sie wischt sie nicht ab, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil es eine Art ist, die Last des Tages schon am Morgen sichtbar zu tragen, bevor die Gäste kommen und alles hinter Freundlichkeit verschwinden muss.
:5. Heute wird Marías Taufe gefeiert, das erste Kind ihres Sohnes Santiago, ein kleines Leben, das in die Welt gekommen ist, ohne seinen Vater je gesehen zu haben, und das es vielleicht nie tun wird.
:6. Die Nachbarn erscheinen früh und ungebeten, weil das Dorf weiß, dass Doña Clara Hilfe braucht, und weil kollektives Arbeiten in solchen Momenten die einzige Sprache ist, die nicht lügt und nicht zu viel verlangt.
:7. Männer schleppen Tische über den holprigen Hof, stapeln Bierkästen unter dem Vordach, und über allem liegt dieser schwere, vertraute Geruch von Holzrauch und Kochfleisch, der Feste ankündigt und gleichzeitig an all die anderen Feste erinnert, die schon gewesen sind.
:8. Elena kommt aus dem Haus, den schweren Korb in der Armbeuge, und setzt sich neben ihre Mutter, ohne sie zu grüßen, weil zwischen Müttern und Töchtern, die sich kennen wie diese beiden, ein Gruß manchmal zu viel wäre.
:9. Sie greift nach dem Messer und beginnt die Zwiebeln zu schneiden, schweigend und gleichmäßig, und die Tränen, die ihr über das Gesicht laufen, sind aus einem Material, das man an diesem Morgen nicht voneinander unterscheiden will.
:10. Irgendwann legt sie das Messer mit einem kurzen, harten Geräusch auf den Boden, schaut geradeaus in den Rauch, und sagt mit der Stimme eines Menschen, der eine Wahrheit lange aufbewahrt hat und nun nicht mehr kann: „Er kommt nicht, Mama, und du weißt es."
:11. Doña Clara rührt weiter, ohne die Geschwindigkeit zu verändern oder den Blick zu heben, und nur wer sie sehr genau kennt, erkennt am kurzen Innehalten ihrer Schultern, dass der Satz sie getroffen hat wie ein Stein, den man nicht kommen sieht.
:12. „Zur Taufe seiner Tochter kommt ein Mann", sagt sie, und dieser Satz ist kein Glaube im religiösen Sinne und keine Hoffnung im rationalen, sondern jene dritte Sache, für die es kein gutes Wort gibt, das Festhalten an einer Möglichkeit, nicht weil sie wahrscheinlich ist, sondern weil das Gegenteil nicht auszuhalten wäre.
:13. Elena schaut auf die Hand ihrer Mutter, die den Löffel hält und dabei ganz leicht zittert, kaum sichtbar, aber unübersehbar für jemanden, der diese Hand seit der Kindheit kennt, und das Widersprechen versiegt in ihr, bevor es zur Sprache findet.
:14. Sie nimmt das Messer vom Boden, schält weiter, und die Tränen hören nicht auf, aber das macht nichts, denn hier im Hof, mit dem Rauch und dem Geruch von Zwiebeln, braucht niemand zu erklären, warum Augen nass werden.
:15. Die Gäste kommen am frühen Nachmittag, zunächst zögerlich, dann in jener selbstverstärkenden Welle, die entsteht, wenn genug Menschen bereits da sind, um den Ankömmlingen das Gefühl zu geben, dass sie nichts verpassen dürfen.
:16. Das Haus füllt sich mit Stimmen, mit Kindergeschrei, mit dem traurig-festlichen Klagen einer alten Ziehharmonika, die einen Walzer spielt, der schon zu anderen Anlässen gespielt wurde und deshalb etwas Unstimmiges hat, etwas, das passt und nicht passt zugleich.
:17. Doña Clara bewegt sich durch die Menge wie eine Frau, die eine Rolle sehr gut gelernt hat und die weiß, dass Schwäche das Letzte wäre, was ihr die Gäste abnehmen würden, ohne es ihr vorzuwerfen.
:18. Sie lächelt, wenn man sie anspricht, nimmt Umarmungen an, lobt das Essen und die Kinder, und tut das alles mit einer Präzision, die Herzlichkeit imitiert ohne sie zu fühlen, nicht aus Falschheit, sondern aus Erschöpfung.
:19. Als sich eine Gelegenheit öffnet, löst sie sich lautlos aus dem Gewebe der Feier, geht durch den schmalen Korridor in die Kammer und schließt die Tür hinter sich mit der Sorgfalt eines Menschen, der die Stille vor dem Geräusch schützen will.
:20. Der alte Holzschrank steht dort, wo er immer gestanden hat, und riecht nach Lavendel und nach der Zeit selbst, nach dem Staub aufgehobener Dinge, die man weder wegwerfen noch anfassen kann.
:21. Ganz hinten, hinter sorgfältig gefalteten Tüchern, die sie selbst dort abgelegt hat, steht die Rumflasche, das rote Band unberührt, das Etikett unter einer dünnen Staubschicht leserlich, ein Objekt, das drei Jahre lang auf seinen Moment gewartet hat, ohne zu wissen, was für ein Moment das sein würde.
:22. Santiago hatte ihr diese Flasche zum Geburtstag gebracht, mit beiden Händen, mit diesem Lächeln, das seine Augen faltig werden ließ, und hatte gesagt, sie solle sie für einen besonderen Anlass aufheben, und nun ist ein besonderer Anlass, und er ist nicht da.
:23. Doña Clara steht lange in der Kammer, hält die Flasche in den Händen ohne sie zu öffnen, und in der Stille zwischen diesen vier Wänden erlaubt sie sich für einen einzigen Moment das, was sie sich den ganzen Tag nicht erlaubt hat: stillzuhalten und zu spüren, wie schwer das alles ist.
:24. Dann geht sie in die Küche, stellt die Flasche ohne Ankündigung und ohne Erklärung in die genaue Mitte des großen Tisches, zwischen Brot und Weinkaraffe, als gehöre sie dorthin, als wäre das selbstverständlich, als hätte sie das schon immer gewusst.
:25. Tante Rosa, deren Leben aus dem Registrieren unausgesprochener Dinge besteht und die in dieser Fähigkeit eine Kunstfertigkeit entwickelt hat, die manchmal Grausamkeit berührt, beugt sich sofort vor und fragt: „Wird die heute noch aufgemacht?"
:26. „Ich habe sie nicht gekauft, um sie allein zu trinken", sagt Doña Clara mit einer Ruhe, die keine Antwort erwartet und keine duldet, und der Satz hängt im Raum wie etwas, das alle schon immer gewusst haben, ohne es je formuliert zu haben.
:27. Die Ziehharmonika hält für einen Takt inne, fast unmerklich, als hätte auch der Spieler zugehört, und dann setzt sie wieder ein, und der Abend trägt sich weiter, als wäre nichts geschehen, was nicht zum Fest gehörte.
:28. Niemand greift nach der Flasche, über den ganzen Abend nicht, nicht einmal die Trinkfreudigen, nicht einmal die Gedankenlosen, weil etwas in ihrer Aufstellung am Tisch und in der Art, wie Doña Clara sie hingestellt hat, unmissverständlich sagt, dass sie nicht zum Trinken da ist.
:29. Nach Mitternacht leert sich das Haus in jenem langsamen, unaufhaltsamen Prozess, der jeden Abend beschließt, wenn die Energie der Feier verbraucht ist und die Menschen wieder zu sich selbst zurückfinden müssen.
:30. Doña Clara nimmt die Flasche vom Tisch, trägt sie nach draußen in die kühle Stille der Nacht und setzt sich auf die alte Holzbank vor dem Haus, als wäre das eine Entscheidung, die sie schon am Morgen getroffen hat.
:31. Elena folgt ihr kurz darauf mit einer schweren Wolldecke, legt sie ihr um die Schultern mit einer Geste, die zu zärtlich ist, um ein Wort daneben zu brauchen, und setzt sich so nah, dass die Schultern sich berühren.
:32. Beide schauen auf den unbefestigten Weg, der aus dem Hof ins Dunkel führt, diesen Weg, den Santiago gegangen ist an jenem Tag vor drei Jahren, ohne sich umzudrehen oder Bescheid zu sagen, und auf dem seither nur Abwesenheit zurückgekehrt ist.
:33. Irgendwo hinter dem Dorf bellt ein Hund zweimal, kurz und ohne Nachdruck, und dann kehrt die Stille zurück, vollständig und vertraut, wie ein Raum, in dem man schon lange wohnt.
:34. Elena flüstert, mit einer Stimme, die sich nicht entschieden hat, ob sie beten oder behaupten will: „Er sieht die Kerzen, von wo er auch sein mag."
:35. Doña Clara antwortet ohne Pause, ohne den Kopf zu drehen, ohne die Stille erst zu lassen: „Er sieht sie."
:36. Sie sitzen, bis die letzte Kerze auf dem Fensterbrett in sich zusammengesunken ist und das Licht erlischt, leise und vollständig, mit jener Würde, die Dinge haben, die ihren Zweck erfüllt haben und nun aufhören dürfen.
:37. Die Rumflasche steht zwischen ihren Füßen, ungeöffnet, das rote Band noch immer gebunden, ein Versprechen in Glas und Ton, das niemand eingelöst hat, und das vielleicht gerade deswegen noch nicht erloschen ist.
:38. Der Morgen kommt, wie er immer kommt, ohne Erlaubnis und ohne Ankündigung, gleichmäßig und unerbittlich und in seiner Gleichgültigkeit auf eine Art, die man, wenn man will, auch Gnade nennen kann.
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=== 2 ===
:A latin szavak
:1. Vannak szokások, amelyeket az ember már nem indokol meg, mert az indoklás valamikor magában az ismétlésben tűnt el, és Niall vasárnapjai öt éve ebbe a kategóriába tartoznak.
:2. Nem sokkal hét előtt leveszi a kulcsot az ajtó melletti akasztóról, gondolkodás nélkül felveszi a kabátját, és kilép az esőbe, amely három hete esik, mintha már nem meteorológiai esemény volna, hanem a nyugati partvidék halmazállapota.
:3. A falu abban a sajátos vasárnapi csendben fekszik, amely nem nyugalom, hanem távollét – nincsenek emberek az utcán, nincsenek hangok, csak az eső egyenletes zúgása a kő és a tető ellen, és néha egy sirály, amely küzd ellene, mintha jobban tudná.
:4. Az utca végén álló templom olyan épület, amely túlélte rendeltetését, de ettől, ahogy Niall öt évnyi vasárnap reggel után tudja, nem kevésbé igaz, csak nehezebben magyarázható.
:5. A zár nyikorog, ahogy emberemlékezet óta nyikorog, és ez a hang már nem zavarja, mert megtanulta, hogy az állandóságnak egy olyan helyen, amelyet az elhagyás és az elmenés jár át, megvan a maga értéke.
:6. Odabent az a szag fogadja, amely hosszú évek alatt bevésődött a kő pórusaiba: tömjén, nedvesség, a padok tompa fája, és alatta, alig észrevehetően, valami, amit gyerekként szentségnek tartott, és amit ma már nem nevez meg, mert minden név hamisan hangzik rá.
:7. Két gyertyát gyújt meg, mert a harmadik tartó húsvét óta üresen áll, és ez az üresség időközben annyira magától értetődővé vált, hogy már nem állítás, hanem egyszerűen tény.
:8. A pislákoló fény az üres padokra esik, és olyan árnyékokat vet, amelyek úgy mozognak, mint jelenlévők, és Niall hagyja megtörténni ezt a benyomást, anélkül hogy helyreigazítaná.
:9. Végigmegy a keskeny, esőtől nedves úton a plébánia felé, és Father Brennan már az előszobában áll, bal karjára vetve a miseruhát annak az embernek a szertartásos gondosságával, aki tudja, hogy a forma az, ami megmarad, amikor a tartalom gyengül.
:10. „Elkéstél” – mondja Brennan, és ez nem az időpontokról szóló megállapítás, hanem kijelentés a világ természetéről, amelyet az öreg pap évtizedek óta túl lassúnak talál.
:11. Niall elmagyarázza, amit el tud magyarázni – negyed nyolc, harang fél nyolckor, minden rendben van –, de annak az embernek a fél szívű meggyőződésével magyarázza, aki tudja, hogy beszélgetőtársa nem ellenvéleményt vár, hanem társaságot.
:12. Egymás mellett mennek a templomhoz vezető úton, Brennan fél lépéssel elöl, és ez az elrendezés annyira magától értetődővé vált, hogy már nem elsőbbséget jelent, hanem egyszerűen azt: így van.
:13. Az öregember lassabban jár, mint még két évvel ezelőtt, vállait kissé előrehúzza az eső ellen, és Niall gondolkodás nélkül igazítja hozzá lépteit, azzal az észrevétlen figyelmességgel, amely olyan emberek között alakul ki, akik rendszeresen töltenek együtt időt anélkül, hogy sokat beszélnének.
:14. A templomtérben Brennan azonnal elfoglalja helyét az oltár előtt, mintha számára nem létezne átmeneti idő megérkezés és elkezdés között, Niall pedig leül az első padba, megszokott helyére, miközben mögötte hallgatnak az üres sorok.
:15. Ez az üresség sokáig foglalkoztatta Niallt, az első hónapokban még vádként, aztán kérdésként, végül pedig olyasmiként, ami már nem szorul kategorizálásra, mert egyszerűen ez az az állapot, amelyben a mise történik.
:16. Az eltűnt gyülekezet mégis jelen van, oly módon, amely kicsúszik a leírása alól: az öregasszonyok, akik úgy tartották kezükben a rózsafüzért, mint valami szükségszerűséget, a tőzegtől elszíneződött kezű férfiak, a gyerekek, akik csúszkáltak a padokon, és elnyerték anyjuk oldalra vetett pillantásait.
:17. Elmentek, a legtöbben meghaltak, néhányan elköltöztek, és a különbség a nyugati partvidéken kisebb, mint máshol volna.
:18. Brennan minderre nem beletörődéssel reagált, hanem olyan makacssággal, amelyet Niall minél tovább lát, annál inkább csodál: egyszerűen folytatta, megtartotta a misét, csendben, latinul, püspöki engedély nélkül, közönség nélkül, mert az alternatíva – abbahagyni – számára nem logikus következmény volt, hanem kapituláció, amelyet nem szándékozott végrehajtani.
:19. Niall mellette maradt, nem hitből, mert ahhoz túl őszinte volna önmagával szemben, hanem olyan kötelességérzetből, amelynek nincs vallási alapja, de emberi igen, és amely talán nincs is olyan messze attól, mint ahogy hangzik.
:20. A latin úgy tölti be a templomot, ahogy a víz egy edényt, vagyis: felveszi a tér alakját anélkül, hogy megváltoztatná, egyenletesen, folyamatosan, Brennan hangja hallhatóan öregszik minden évvel, de a ritmusa nem.
:21. Niall válaszol, amikor rá kerül a sor, olyan szavakkal, amelyeket emlékezete két évtizeden át őrzött, mint dolgokat, amelyeket az ember elraktároz a pincében és elfelejt, amíg szüksége nem lesz rájuk: „Et cum spiritu tuo”, „Sed libera nos a malo”, a ministráns rövid válaszait, amelyeket hétévesen tanult meg kívülről, anélkül hogy tudta volna, huszonhét évesen is mondani fogja őket.
:22. „Dominus vobiscum” – Brennan röviden megfordul, jó szeme az évtizedes megszokás rendíthetetlen biztonságával találja meg Niallt, és ebben a pillantásban nincs sem kérdés, sem hála, csak a csendes elvárás, hogy ott legyen, aminek ott kell lennie.
:23. „Et cum spiritu tuo” – válaszolja Niall, Brennan pedig bólint, és visszafordul, és ebben a kis cserében van valami liturgiaszerű, még akkor is, ha egyikük sem nevezné így.
:24. A mise az öreg struktúrák nehézkedésével halad előre, amelyek nem azért tartanak, mert hisznek bennük, hanem mert olyan gyakran ismételték őket, hogy saját súlyuk lett.
:25. Aztán elérkezik az átváltoztatás, Brennan a kezében tartja az ostyát, a szája kinyílik, és nem jön szó.
:26. Nem drámai pillanat ez, nem összeomlás – csak egy nyitott száj, egy félbeszakadt kezdőhang, és mögötte egy csend, amely különbözik az üres padok csendjétől, mert nem üres, hanem megszakított.
:27. Niall tekintete azonnal Brennan kezére siklik, amely olyan erővel fogja körül az ostyát, mintha kapaszkodás volna, mintha az ujjak meg tudnák tartani azt, amit a szellem már nem talál, és látja az izzadságot az öregember homlokán, és a vak szemet, amely az apszis sötétjébe irányul, mintha ott keresné azt, ami elöl már nem megragadható.
:28. Vár, mert reméli, hogy a szavak maguktól visszatérnek, ahogy néha teszik, ha az ember időt hagy nekik, és nem húzza őket.
:29. Nem jönnek.
:30. Eltelik egy másodperc, aztán még egy, és a templom visszatartja a lélegzetét, és Niall is visszatartja, aztán történik valami, amit utólag nem tud megmagyarázni: hallja saját magát beszélni, halkan, szinte hallhatatlanul, mintha a szavak nem Brennannak szólnának, hanem a térnek: „Hanc igitur oblationem servitutis nostrae …”
:31. Hívás nélkül jönnek, erőfeszítés nélkül, önmaga egy olyan részéből, amely nyilvánvalóan soha nem szűnt meg hétévesnek és ministránsnak lenni, és amely mindezeken az éveken át úgy hordozta ezt a mondatot, mint egy adósságot, amelyről az ember nem tud, amíg valaki rá nem kérdez.
:32. Brennan egy pillanatra lehunyja a szemét annak az embernek a kifejezésével, aki olyasmit kap, amit sem nem érdemelt ki, sem nem várt, és amikor újra kinyitja, nyugodtan és egyenletesen folytatja, mintha a misében soha nem lett volna szakadás.
:33. Az ostya felemelkedik, és az átváltoztatás többi része a megszokott csendben megy végbe, Niall pedig észreveszi, hogy az ő keze remeg, nem Brennané.
:34. A mise úgy ér véget, ahogy mindig véget ér: feltűnés nélkül, közönség nélkül, taps nélkül, amely egyetlen misének sem jár, ennek pedig kevésbé, mint bármely másiknak.
:35. Niall eloltja a gyertyákat, Brennan annak az embernek az akkurátus lassúságával veszi le a miseruhát, akinek egyetlen mozdulat sem közömbös, és elhagyják a templomot, és arról, ami történt, semmit sem mondanak, mert bármit is lehetne róla mondani, az vagy túl kevés volna, vagy túl sok.
:36. Az eső nem enyhült.
:37. A kocsmában kabátjaik a székeken lógnak, és a fapadlóra csöpögnek, a kocsmáros pedig leteszi a poharakat, és kérés nélkül halkabbra veszi a rádiót, mert húsz év alatt megtanulta, mire van szüksége ennek a két férfinak vasárnap reggel, és mire nincs.
:38. Brennan sokáig csendben ül, kezét a pohár köré fonja, ujjai még enyhén remegnek, és a sötét sörbe néz annak az embernek az arcával, aki mérlegeli, vajon a beszéd vagy a hallgatás a helyesebb.
:39. „Tizenkét éves koromban tanultam latint” – mondja végül annak az embernek a csendjével, akinek már nincs szüksége bevezetésre, mert túl öreg a kerülőutakhoz –, „egy tanteremben, amely télen soha nem melegedett fel, és kréta meg nedves gyapjúszövet szaga volt.”
:40. „Ez volt az egyetlen nyelv, amelynél éreztem, hogy hordoz valamit, ami nem belőle magából jön – valamit, ami használja a szavakat, anélkül hogy bennük lakna.”
:41. Rövid szünetet tart, amelyben a rádió mormogása és a távoli esőkopogás betölti a teret.
:42. „Most már mindez semmit sem számít, és nem tudom, hogy ez a nyelven múlik-e, vagy rajtam, vagy azon, ami a kettő között eltűnt.”
:43. Niall ránéz, aztán a poharára, és ebben a hallgatásban nincs zavar, hanem két férfi nyugodt egyetértése, akik megtanulták, hogy a legtöbb mondatnak nincs szüksége válaszra, csak tanúkra.
:44. „Akkor igyunk a semmire” – mondja.
:45. Felemelik a poharakat, koccintanak, mosoly nélkül, ünnepélyesség nélkül, egy olyan gesztus hordozott magától értetődésével, amelyet olyan gyakran ismételtek, hogy megszűnt jelképes lenni, és egyszerűen igaz lett.
:46. Odakint eláll az eső.
:47. Egyszerűen eláll, három hét után, ennek a meg nem figyelt pillanatnak a közepén, és a sápadt fény, amely most ferdén hullik be a felhők résén át, úgy terül rá a nedves utcára, mint egy kijelentés, amelyhez senkinek sincs nyelve.
:48. Egyikük sem fordul az ablak felé.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A latin szavak - Die lateinischen Worte
:1. Vannak szokások, amelyeket az ember már nem indokol meg, mert az indoklás valamikor magában az ismétlésben tűnt el, és Niall vasárnapjai öt éve ebbe a kategóriába tartoznak. - Es gibt Gewohnheiten, die man nicht mehr begründet, weil die Begründung irgendwann in der Wiederholung selbst verschwunden ist, und Nialls Sonntage gehören seit fünf Jahren zu dieser Kategorie.
:2. Nem sokkal hét előtt leveszi a kulcsot az ajtó melletti akasztóról, gondolkodás nélkül felveszi a kabátját, és kilép az esőbe, amely három hete esik, mintha már nem meteorológiai esemény volna, hanem a nyugati partvidék halmazállapota. - Um kurz vor sieben nimmt er den Schlüssel vom Haken neben der Tür, zieht die Jacke über, ohne nachzudenken, und tritt in den Regen, der seit drei Wochen fällt, als wäre er kein meteorologisches Ereignis mehr, sondern ein Aggregatzustand der Westküste.
:3. A falu abban a sajátos vasárnapi csendben fekszik, amely nem nyugalom, hanem távollét – nincsenek emberek az utcán, nincsenek hangok, csak az eső egyenletes zúgása a kő és a tető ellen, és néha egy sirály, amely küzd ellene, mintha jobban tudná. - Das Dorf liegt in jener spezifischen Sonntagsstille, die nicht Ruhe ist, sondern Abwesenheit – keine Menschen auf der Straße, keine Stimmen, nur das gleichmäßige Rauschen des Regens gegen Stein und Dach und die gelegentliche Möwe, die dagegen ankämpft, als wüsste sie es besser.
:4. Az utca végén álló templom olyan épület, amely túlélte rendeltetését, de ettől, ahogy Niall öt évnyi vasárnap reggel után tudja, nem kevésbé igaz, csak nehezebben magyarázható. - Die Kirche am Ende der Straße ist ein Gebäude, das seine Zweckbestimmung überlebt hat, aber das macht es, wie Niall nach fünf Jahren Sonntagmorgen weiß, nicht weniger wahr, sondern nur schwerer zu erklären.
:5. A zár nyikorog, ahogy emberemlékezet óta nyikorog, és ez a hang már nem zavarja, mert megtanulta, hogy az állandóságnak egy olyan helyen, amelyet az elhagyás és az elmenés jár át, megvan a maga értéke. - Das Schloss quietscht, wie es seit Menschengedenken quietscht, und dieser Laut hat aufgehört, ihn zu stören, weil er gelernt hat, dass Beständigkeit in einem Ort, der von Aufgabe und Weggang durchzogen ist, ihren eigenen Wert hat.
:6. Odabent az a szag fogadja, amely hosszú évek alatt bevésődött a kő pórusaiba: tömjén, nedvesség, a padok tompa fája, és alatta, alig észrevehetően, valami, amit gyerekként szentségnek tartott, és amit ma már nem nevez meg, mert minden név hamisan hangzik rá. - Drinnen empfängt ihn der Geruch, der sich in langen Jahren in die Poren des Steins eingegraben hat: Weihrauch, Feuchtigkeit, das stumpfe Holz der Bänke und darunter, kaum wahrnehmbar, etwas, das er als Kind für Heiligkeit hielt und das er heute nicht mehr benennt, weil jeder Name dafür falsch klingt.
:7. Két gyertyát gyújt meg, mert a harmadik tartó húsvét óta üresen áll, és ez az üresség időközben annyira magától értetődővé vált, hogy már nem állítás, hanem egyszerűen tény. - Er zündet zwei Kerzen an, weil der dritte Ständer seit Ostern leer steht und diese Leere inzwischen so selbstverständlich geworden ist, dass sie aufgehört hat, eine Aussage zu sein, und einfach Tatsache ist.
:8. A pislákoló fény az üres padokra esik, és olyan árnyékokat vet, amelyek úgy mozognak, mint jelenlévők, és Niall hagyja megtörténni ezt a benyomást, anélkül hogy helyreigazítaná. - Das flackernde Licht trifft die leeren Bänke und wirft Schatten, die sich bewegen wie Anwesende, und Niall lässt diesen Eindruck geschehen, ohne ihn zu korrigieren.
:9. Végigmegy a keskeny, esőtől nedves úton a plébánia felé, és Father Brennan már az előszobában áll, bal karjára vetve a miseruhát annak az embernek a szertartásos gondosságával, aki tudja, hogy a forma az, ami megmarad, amikor a tartalom gyengül. - Er geht den schmalen, regennassen Weg zum Pfarrhaus, und Father Brennan steht bereits im Flur, das Messgewand mit der zeremonösen Sorgfalt eines Mannes über den linken Arm gelegt, der weiß, dass Form das ist, was bleibt, wenn der Inhalt schwächer wird.
:10. „Elkéstél” – mondja Brennan, és ez nem az időpontokról szóló megállapítás, hanem kijelentés a világ természetéről, amelyet az öreg pap évtizedek óta túl lassúnak talál. - „Du bist zu spät", sagt Brennan, und es ist keine Feststellung über Uhrzeiten, sondern eine Aussage über die Beschaffenheit der Welt, die der alte Priester seit Jahrzehnten zu langsam findet.
:11. Niall elmagyarázza, amit el tud magyarázni – negyed nyolc, harang fél nyolckor, minden rendben van –, de annak az embernek a fél szívű meggyőződésével magyarázza, aki tudja, hogy beszélgetőtársa nem ellenvéleményt vár, hanem társaságot. - Niall erklärt, was er erklären kann – Viertel nach sieben, Glocke um halb acht, alles im Rahmen –, aber er erklärt es mit der halbherzigen Überzeugung eines Mannes, der weiß, dass sein Gesprächspartner keine Gegenmeinung erwartet, sondern Gesellschaft.
:12. Egymás mellett mennek a templomhoz vezető úton, Brennan fél lépéssel elöl, és ez az elrendezés annyira magától értetődővé vált, hogy már nem elsőbbséget jelent, hanem egyszerűen azt: így van. - Sie gehen nebeneinander den Weg zur Kirche, Brennan einen halben Schritt voraus, und diese Anordnung ist so selbstverständlich geworden, dass sie nicht mehr Vorrang bedeutet, sondern einfach: so ist es.
:13. Az öregember lassabban jár, mint még két évvel ezelőtt, vállait kissé előrehúzza az eső ellen, és Niall gondolkodás nélkül igazítja hozzá lépteit, azzal az észrevétlen figyelmességgel, amely olyan emberek között alakul ki, akik rendszeresen töltenek együtt időt anélkül, hogy sokat beszélnének. - Der alte Mann geht langsamer als noch vor zwei Jahren, die Schultern ein wenig vorgezogen gegen den Regen, und Niall passt seinen Schritt an, ohne darüber nachzudenken, mit jener unbemerkten Rücksicht, die sich zwischen Menschen entwickelt, die regelmäßig Zeit miteinander verbringen, ohne viel zu reden.
:14. A templomtérben Brennan azonnal elfoglalja helyét az oltár előtt, mintha számára nem létezne átmeneti idő megérkezés és elkezdés között, Niall pedig leül az első padba, megszokott helyére, miközben mögötte hallgatnak az üres sorok. - Im Kirchenraum nimmt Brennan sofort seinen Platz vor dem Altar ein, als existiere für ihn keine Übergangszeit zwischen Kommen und Beginnen, und Niall setzt sich auf die erste Bank, seinen angestammten Platz, während hinter ihm die leeren Reihen schweigen.
:15. Ez az üresség sokáig foglalkoztatta Niallt, az első hónapokban még vádként, aztán kérdésként, végül pedig olyasmiként, ami már nem szorul kategorizálásra, mert egyszerűen ez az az állapot, amelyben a mise történik. - Diese Leere hat Niall lange beschäftigt, in den ersten Monaten noch als Vorwurf, dann als Frage, und schließlich als etwas, das keiner Kategorisierung mehr bedarf, weil es einfach der Zustand ist, in dem die Messe stattfindet.
:16. Az eltűnt gyülekezet mégis jelen van, oly módon, amely kicsúszik a leírása alól: az öregasszonyok, akik úgy tartották kezükben a rózsafüzért, mint valami szükségszerűséget, a tőzegtől elszíneződött kezű férfiak, a gyerekek, akik csúszkáltak a padokon, és elnyerték anyjuk oldalra vetett pillantásait. - Die verschwundene Gemeinde ist trotzdem anwesend, in einer Weise, die sich seiner Beschreibung entzieht: die alten Frauen, die den Rosenkranz wie eine Notwendigkeit in den Händen hielten, die Männer mit den vom Torf gefärbten Händen, die Kinder, die auf den Bänken rutschten und Seitenblicke der Mütter ernteten.
:17. Elmentek, a legtöbben meghaltak, néhányan elköltöztek, és a különbség a nyugati partvidéken kisebb, mint máshol volna. - Sie sind fort, die meisten gestorben, manche weggezogen, und der Unterschied ist an der Westküste geringer, als er anderswo wäre.
:18. Brennan minderre nem beletörődéssel reagált, hanem olyan makacssággal, amelyet Niall minél tovább lát, annál inkább csodál: egyszerűen folytatta, megtartotta a misét, csendben, latinul, püspöki engedély nélkül, közönség nélkül, mert az alternatíva – abbahagyni – számára nem logikus következmény volt, hanem kapituláció, amelyet nem szándékozott végrehajtani. - Brennan hat auf all das nicht mit Resignation reagiert, sondern mit einer Sturheit, die Niall je länger, desto mehr bewundert: Er hat einfach weitergemacht, die Messe gehalten, still, auf Latein, ohne bischöfliche Genehmigung, ohne Publikum, weil die Alternative – aufzuhören – für ihn keine logische Konsequenz, sondern eine Kapitulation war, die er nicht zu vollziehen gedachte.
:19. Niall mellette maradt, nem hitből, mert ahhoz túl őszinte volna önmagával szemben, hanem olyan kötelességérzetből, amelynek nincs vallási alapja, de emberi igen, és amely talán nincs is olyan messze attól, mint ahogy hangzik. - Niall ist bei ihm geblieben, nicht aus Glauben, denn dazu wäre er zu ehrlich sich selbst gegenüber, sondern aus einem Pflichtgefühl, das keine religiöse Grundlage hat, aber eine menschliche, und das vielleicht nicht so weit auseinanderliegt, wie es klingt.
:20. A latin úgy tölti be a templomot, ahogy a víz egy edényt, vagyis: felveszi a tér alakját anélkül, hogy megváltoztatná, egyenletesen, folyamatosan, Brennan hangja hallhatóan öregszik minden évvel, de a ritmusa nem. - Das Latein füllt die Kirche wie Wasser einen Behälter, das heißt: es nimmt die Form des Raumes an, ohne ihn zu verändern, gleichmäßig, kontinuierlich, Brennans Stimme altert hörbar mit jedem Jahr, aber ihr Rhythmus nicht.
:21. Niall válaszol, amikor rá kerül a sor, olyan szavakkal, amelyeket emlékezete két évtizeden át őrzött, mint dolgokat, amelyeket az ember elraktároz a pincében és elfelejt, amíg szüksége nem lesz rájuk: „Et cum spiritu tuo”, „Sed libera nos a malo”, a ministráns rövid válaszait, amelyeket hétévesen tanult meg kívülről, anélkül hogy tudta volna, huszonhét évesen is mondani fogja őket. - Niall antwortet, wenn er dran ist, mit Worten, die sein Gedächtnis über zwei Jahrzehnte bewahrt hat wie Dinge, die man in einem Keller einlagert und vergisst, bis man sie braucht: „Et cum spiritu tuo", „Sed libera nos a malo", die kurzen Antworten des Ministranten, die er mit sieben Jahren auswendig lernte, ohne zu wissen, dass er sie mit siebenundzwanzig noch sprechen würde.
:22. „Dominus vobiscum” – Brennan röviden megfordul, jó szeme az évtizedes megszokás rendíthetetlen biztonságával találja meg Niallt, és ebben a pillantásban nincs sem kérdés, sem hála, csak a csendes elvárás, hogy ott legyen, aminek ott kell lennie. - „Dominus vobiscum" – Brennan dreht sich kurz um, sein gutes Auge findet Niall mit der unbeirrten Sicherheit jahrzehntelanger Gewohnheit, und in diesem Blick liegt weder Frage noch Dank, nur die stille Erwartung, dass da ist, was da sein soll.
:23. „Et cum spiritu tuo” – válaszolja Niall, Brennan pedig bólint, és visszafordul, és ebben a kis cserében van valami liturgiaszerű, még akkor is, ha egyikük sem nevezné így. - „Et cum spiritu tuo" – Niall antwortet, und Brennan nickt und dreht sich zurück, und in diesem kleinen Austausch liegt so etwas wie Liturgie, auch wenn keiner von beiden es so nennen würde.
:24. A mise az öreg struktúrák nehézkedésével halad előre, amelyek nem azért tartanak, mert hisznek bennük, hanem mert olyan gyakran ismételték őket, hogy saját súlyuk lett. - Die Messe bewegt sich vorwärts mit der Schwerkraft alter Strukturen, die nicht deswegen tragen, weil man an sie glaubt, sondern weil sie so oft wiederholt wurden, dass sie ein eigenes Gewicht entwickelt haben.
:25. Aztán elérkezik az átváltoztatás, Brennan a kezében tartja az ostyát, a szája kinyílik, és nem jön szó. - Dann kommt die Wandlung, und Brennan hält die Hostie in den Händen, und sein Mund öffnet sich, und kein Wort kommt.
:26. Nem drámai pillanat ez, nem összeomlás – csak egy nyitott száj, egy félbeszakadt kezdőhang, és mögötte egy csend, amely különbözik az üres padok csendjétől, mert nem üres, hanem megszakított. - Es ist kein dramatischer Moment, kein Zusammenbruch – nur ein offener Mund, ein abgebrochener Anlaut, und dahinter eine Stille, die sich von der Stille der leeren Bänke unterscheidet, weil sie nicht leer, sondern unterbrochen ist.
:27. Niall tekintete azonnal Brennan kezére siklik, amely olyan erővel fogja körül az ostyát, mintha kapaszkodás volna, mintha az ujjak meg tudnák tartani azt, amit a szellem már nem talál, és látja az izzadságot az öregember homlokán, és a vak szemet, amely az apszis sötétjébe irányul, mintha ott keresné azt, ami elöl már nem megragadható. - Nialls Blick geht sofort zu Brennans Händen, die die Hostie mit einer Kraft umschließen, die wie Festhalten aussieht, als könnten die Finger halten, was der Geist nicht mehr findet, und er sieht den Schweiß auf der Stirn des alten Mannes und das blinde Auge, das ins Dunkel der Apsis gerichtet ist, als suchte es dort, was vorne nicht mehr greifbar ist.
:28. Vár, mert reméli, hogy a szavak maguktól visszatérnek, ahogy néha teszik, ha az ember időt hagy nekik, és nem húzza őket. - Er wartet, weil er hofft, dass die Worte von selbst zurückkehren, wie sie es manchmal tun, wenn man ihnen Zeit lässt und nicht zieht.
:29. Nem jönnek. - Sie kommen nicht.
:30. Eltelik egy másodperc, aztán még egy, és a templom visszatartja a lélegzetét, és Niall is visszatartja, aztán történik valami, amit utólag nem tud megmagyarázni: hallja saját magát beszélni, halkan, szinte hallhatatlanul, mintha a szavak nem Brennannak szólnának, hanem a térnek: „Hanc igitur oblationem servitutis nostrae …” - Eine Sekunde vergeht, dann noch eine, und die Kirche hält den Atem an, und Niall hält ihn auch, und dann passiert etwas, das er im Nachhinein nicht erklären kann: Er hört sich selbst sprechen, leise, fast unhörbar, als wären die Worte nicht für Brennan bestimmt, sondern für den Raum: „Hanc igitur oblationem servitutis nostrae …"
:31. Hívás nélkül jönnek, erőfeszítés nélkül, önmaga egy olyan részéből, amely nyilvánvalóan soha nem szűnt meg hétévesnek és ministránsnak lenni, és amely mindezeken az éveken át úgy hordozta ezt a mondatot, mint egy adósságot, amelyről az ember nem tud, amíg valaki rá nem kérdez. - Sie kommen ohne Abruf, ohne Anstrengung, aus einem Teil seiner selbst, der offenbar nie aufgehört hat, sieben Jahre alt und Ministrant zu sein, und der den Satz all diese Jahre getragen hat wie eine Schuld, die man nicht kennt, bis jemand nach ihr fragt.
:32. Brennan egy pillanatra lehunyja a szemét annak az embernek a kifejezésével, aki olyasmit kap, amit sem nem érdemelt ki, sem nem várt, és amikor újra kinyitja, nyugodtan és egyenletesen folytatja, mintha a misében soha nem lett volna szakadás. - Brennan schließt die Augen, einen Moment lang, mit dem Ausdruck eines Mannes, der etwas empfängt, das er weder verdient noch erwartet hat, und als er sie wieder öffnet, spricht er weiter, ruhig und gleichmäßig, als wäre der Riss in der Messe niemals gewesen.
:33. Az ostya felemelkedik, és az átváltoztatás többi része a megszokott csendben megy végbe, Niall pedig észreveszi, hogy az ő keze remeg, nem Brennané. - Die Hostie hebt sich, und der Rest der Wandlung vollzieht sich in der gewohnten Stille, und Niall bemerkt, dass seine Hände zittern, nicht seine.
:34. A mise úgy ér véget, ahogy mindig véget ér: feltűnés nélkül, közönség nélkül, taps nélkül, amely egyetlen misének sem jár, ennek pedig kevésbé, mint bármely másiknak. - Die Messe endet, wie sie immer endet: ohne Aufsehen, ohne Publikum, ohne den Applaus, den keine Messe je hat und diese weniger als alle anderen.
:35. Niall eloltja a gyertyákat, Brennan annak az embernek az akkurátus lassúságával veszi le a miseruhát, akinek egyetlen mozdulat sem közömbös, és elhagyják a templomot, és arról, ami történt, semmit sem mondanak, mert bármit is lehetne róla mondani, az vagy túl kevés volna, vagy túl sok. - Niall löscht die Kerzen, Brennan legt das Messgewand mit der akkuraten Langsamkeit eines Mannes ab, für den kein Handgriff gleichgültig ist, und sie verlassen die Kirche, und über das, was passiert ist, sagen sie nichts, weil alles, was man dazu sagen könnte, entweder zu wenig oder zu viel wäre.
:36. Az eső nem enyhült. - Der Regen hat nicht nachgelassen.
:37. A kocsmában kabátjaik a székeken lógnak, és a fapadlóra csöpögnek, a kocsmáros pedig leteszi a poharakat, és kérés nélkül halkabbra veszi a rádiót, mert húsz év alatt megtanulta, mire van szüksége ennek a két férfinak vasárnap reggel, és mire nincs. - Im Pub hängen ihre Jacken an den Stühlen und tropfen auf den Holzboden, und der Wirt stellt die Gläser ab und dreht das Radio leiser, ohne gefragt zu werden, weil er in zwanzig Jahren gelernt hat, was diese zwei Männer an Sonntagmorgen brauchen und was nicht.
:38. Brennan sokáig csendben ül, kezét a pohár köré fonja, ujjai még enyhén remegnek, és a sötét sörbe néz annak az embernek az arcával, aki mérlegeli, vajon a beszéd vagy a hallgatás a helyesebb. - Brennan sitzt lange still, die Hände um das Glas gelegt, die Finger noch leicht zitternd, und schaut in das dunkle Bier mit dem Gesicht eines Mannes, der abwägt, ob sprechen oder schweigen das Richtigere ist.
:39. „Tizenkét éves koromban tanultam latint” – mondja végül annak az embernek a csendjével, akinek már nincs szüksége bevezetésre, mert túl öreg a kerülőutakhoz –, „egy tanteremben, amely télen soha nem melegedett fel, és kréta meg nedves gyapjúszövet szaga volt.” - „Ich habe Latein gelernt, als ich zwölf war", sagt er schließlich, mit der Stille eines Mannes, der keine Einleitung mehr braucht, weil er zu alt ist, um Umwege zu machen, „in einem Klassenzimmer, das im Winter nie warm wurde und nach Kreide und nassem Wollstoff roch."
:40. „Ez volt az egyetlen nyelv, amelynél éreztem, hogy hordoz valamit, ami nem belőle magából jön – valamit, ami használja a szavakat, anélkül hogy bennük lakna.” - „Es war die einzige Sprache, bei der ich spürte, dass sie etwas trägt, das nicht von ihr selbst kommt – etwas, das die Worte benutzt, ohne in ihnen zu wohnen."
:41. Rövid szünetet tart, amelyben a rádió mormogása és a távoli esőkopogás betölti a teret. - Er macht eine kurze Pause, in der das Radiomurren und das entfernte Regenprasseln den Raum füllen.
:42. „Most már mindez semmit sem számít, és nem tudom, hogy ez a nyelven múlik-e, vagy rajtam, vagy azon, ami a kettő között eltűnt.” - „Jetzt zählt das alles nichts mehr, und ich weiß nicht, ob das an der Sprache liegt oder an mir oder an dem, was zwischen den beiden verschwunden ist."
:43. Niall ránéz, aztán a poharára, és ebben a hallgatásban nincs zavar, hanem két férfi nyugodt egyetértése, akik megtanulták, hogy a legtöbb mondatnak nincs szüksége válaszra, csak tanúkra. - Niall schaut ihn an, dann auf sein Glas, und in diesem Schweigen liegt keine Verlegenheit, sondern das ruhige Einverständnis zweier Männer, die gelernt haben, dass die meisten Sätze keine Antwort brauchen, sondern nur Zeugen.
:44. „Akkor igyunk a semmire” – mondja. - „Dann trinken wir auf nichts", sagt er.
:45. Felemelik a poharakat, koccintanak, mosoly nélkül, ünnepélyesség nélkül, egy olyan gesztus hordozott magától értetődésével, amelyet olyan gyakran ismételtek, hogy megszűnt jelképes lenni, és egyszerűen igaz lett. - Sie heben die Gläser, stoßen an, ohne Lächeln, ohne Feierlichkeit, mit der getragenen Selbstverständlichkeit einer Geste, die so oft wiederholt wurde, dass sie aufgehört hat, symbolisch zu sein, und einfach wahr ist.
:46. Odakint eláll az eső. - Draußen hört der Regen auf.
:47. Egyszerűen eláll, három hét után, ennek a meg nem figyelt pillanatnak a közepén, és a sápadt fény, amely most ferdén hullik be a felhők résén át, úgy terül rá a nedves utcára, mint egy kijelentés, amelyhez senkinek sincs nyelve. - Er hört einfach auf, nach drei Wochen, mitten in diesem unbetrachteten Moment, und das blasse Licht, das jetzt schräg durch die Wolkenlücke fällt, legt sich auf die nasse Straße wie eine Aussage, für die niemand die Sprache hat.
:48. Egyikük sem fordul az ablak felé. - Keiner von beiden dreht sich zum Fenster.
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:Die lateinischen Worte
:1. Es gibt Gewohnheiten, die man nicht mehr begründet, weil die Begründung irgendwann in der Wiederholung selbst verschwunden ist, und Nialls Sonntage gehören seit fünf Jahren zu dieser Kategorie.
:2. Um kurz vor sieben nimmt er den Schlüssel vom Haken neben der Tür, zieht die Jacke über, ohne nachzudenken, und tritt in den Regen, der seit drei Wochen fällt, als wäre er kein meteorologisches Ereignis mehr, sondern ein Aggregatzustand der Westküste.
:3. Das Dorf liegt in jener spezifischen Sonntagsstille, die nicht Ruhe ist, sondern Abwesenheit – keine Menschen auf der Straße, keine Stimmen, nur das gleichmäßige Rauschen des Regens gegen Stein und Dach und die gelegentliche Möwe, die dagegen ankämpft, als wüsste sie es besser.
:4. Die Kirche am Ende der Straße ist ein Gebäude, das seine Zweckbestimmung überlebt hat, aber das macht es, wie Niall nach fünf Jahren Sonntagmorgen weiß, nicht weniger wahr, sondern nur schwerer zu erklären.
:5. Das Schloss quietscht, wie es seit Menschengedenken quietscht, und dieser Laut hat aufgehört, ihn zu stören, weil er gelernt hat, dass Beständigkeit in einem Ort, der von Aufgabe und Weggang durchzogen ist, ihren eigenen Wert hat.
:6. Drinnen empfängt ihn der Geruch, der sich in langen Jahren in die Poren des Steins eingegraben hat: Weihrauch, Feuchtigkeit, das stumpfe Holz der Bänke und darunter, kaum wahrnehmbar, etwas, das er als Kind für Heiligkeit hielt und das er heute nicht mehr benennt, weil jeder Name dafür falsch klingt.
:7. Er zündet zwei Kerzen an, weil der dritte Ständer seit Ostern leer steht und diese Leere inzwischen so selbstverständlich geworden ist, dass sie aufgehört hat, eine Aussage zu sein, und einfach Tatsache ist.
:8. Das flackernde Licht trifft die leeren Bänke und wirft Schatten, die sich bewegen wie Anwesende, und Niall lässt diesen Eindruck geschehen, ohne ihn zu korrigieren.
:9. Er geht den schmalen, regennassen Weg zum Pfarrhaus, und Father Brennan steht bereits im Flur, das Messgewand mit der zeremonösen Sorgfalt eines Mannes über den linken Arm gelegt, der weiß, dass Form das ist, was bleibt, wenn der Inhalt schwächer wird.
:10. „Du bist zu spät", sagt Brennan, und es ist keine Feststellung über Uhrzeiten, sondern eine Aussage über die Beschaffenheit der Welt, die der alte Priester seit Jahrzehnten zu langsam findet.
:11. Niall erklärt, was er erklären kann – Viertel nach sieben, Glocke um halb acht, alles im Rahmen –, aber er erklärt es mit der halbherzigen Überzeugung eines Mannes, der weiß, dass sein Gesprächspartner keine Gegenmeinung erwartet, sondern Gesellschaft.
:12. Sie gehen nebeneinander den Weg zur Kirche, Brennan einen halben Schritt voraus, und diese Anordnung ist so selbstverständlich geworden, dass sie nicht mehr Vorrang bedeutet, sondern einfach: so ist es.
:13. Der alte Mann geht langsamer als noch vor zwei Jahren, die Schultern ein wenig vorgezogen gegen den Regen, und Niall passt seinen Schritt an, ohne darüber nachzudenken, mit jener unbemerkten Rücksicht, die sich zwischen Menschen entwickelt, die regelmäßig Zeit miteinander verbringen, ohne viel zu reden.
:14. Im Kirchenraum nimmt Brennan sofort seinen Platz vor dem Altar ein, als existiere für ihn keine Übergangszeit zwischen Kommen und Beginnen, und Niall setzt sich auf die erste Bank, seinen angestammten Platz, während hinter ihm die leeren Reihen schweigen.
:15. Diese Leere hat Niall lange beschäftigt, in den ersten Monaten noch als Vorwurf, dann als Frage, und schließlich als etwas, das keiner Kategorisierung mehr bedarf, weil es einfach der Zustand ist, in dem die Messe stattfindet.
:16. Die verschwundene Gemeinde ist trotzdem anwesend, in einer Weise, die sich seiner Beschreibung entzieht: die alten Frauen, die den Rosenkranz wie eine Notwendigkeit in den Händen hielten, die Männer mit den vom Torf gefärbten Händen, die Kinder, die auf den Bänken rutschten und Seitenblicke der Mütter ernteten.
:17. Sie sind fort, die meisten gestorben, manche weggezogen, und der Unterschied ist an der Westküste geringer, als er anderswo wäre.
:18. Brennan hat auf all das nicht mit Resignation reagiert, sondern mit einer Sturheit, die Niall je länger, desto mehr bewundert: Er hat einfach weitergemacht, die Messe gehalten, still, auf Latein, ohne bischöfliche Genehmigung, ohne Publikum, weil die Alternative – aufzuhören – für ihn keine logische Konsequenz, sondern eine Kapitulation war, die er nicht zu vollziehen gedachte.
:19. Niall ist bei ihm geblieben, nicht aus Glauben, denn dazu wäre er zu ehrlich sich selbst gegenüber, sondern aus einem Pflichtgefühl, das keine religiöse Grundlage hat, aber eine menschliche, und das vielleicht nicht so weit auseinanderliegt, wie es klingt.
:20. Das Latein füllt die Kirche wie Wasser einen Behälter, das heißt: es nimmt die Form des Raumes an, ohne ihn zu verändern, gleichmäßig, kontinuierlich, Brennans Stimme altert hörbar mit jedem Jahr, aber ihr Rhythmus nicht.
:21. Niall antwortet, wenn er dran ist, mit Worten, die sein Gedächtnis über zwei Jahrzehnte bewahrt hat wie Dinge, die man in einem Keller einlagert und vergisst, bis man sie braucht: „Et cum spiritu tuo", „Sed libera nos a malo", die kurzen Antworten des Ministranten, die er mit sieben Jahren auswendig lernte, ohne zu wissen, dass er sie mit siebenundzwanzig noch sprechen würde.
:22. „Dominus vobiscum" – Brennan dreht sich kurz um, sein gutes Auge findet Niall mit der unbeirrten Sicherheit jahrzehntelanger Gewohnheit, und in diesem Blick liegt weder Frage noch Dank, nur die stille Erwartung, dass da ist, was da sein soll.
:23. „Et cum spiritu tuo" – Niall antwortet, und Brennan nickt und dreht sich zurück, und in diesem kleinen Austausch liegt so etwas wie Liturgie, auch wenn keiner von beiden es so nennen würde.
:24. Die Messe bewegt sich vorwärts mit der Schwerkraft alter Strukturen, die nicht deswegen tragen, weil man an sie glaubt, sondern weil sie so oft wiederholt wurden, dass sie ein eigenes Gewicht entwickelt haben.
:25. Dann kommt die Wandlung, und Brennan hält die Hostie in den Händen, und sein Mund öffnet sich, und kein Wort kommt.
:26. Es ist kein dramatischer Moment, kein Zusammenbruch – nur ein offener Mund, ein abgebrochener Anlaut, und dahinter eine Stille, die sich von der Stille der leeren Bänke unterscheidet, weil sie nicht leer, sondern unterbrochen ist.
:27. Nialls Blick geht sofort zu Brennans Händen, die die Hostie mit einer Kraft umschließen, die wie Festhalten aussieht, als könnten die Finger halten, was der Geist nicht mehr findet, und er sieht den Schweiß auf der Stirn des alten Mannes und das blinde Auge, das ins Dunkel der Apsis gerichtet ist, als suchte es dort, was vorne nicht mehr greifbar ist.
:28. Er wartet, weil er hofft, dass die Worte von selbst zurückkehren, wie sie es manchmal tun, wenn man ihnen Zeit lässt und nicht zieht.
:29. Sie kommen nicht.
:30. Eltelik egy másodperc, aztán még egy, és a templom visszatartja a lélegzetét, és Niall is visszatartja, aztán történik valami, amit utólag nem tud megmagyarázni: hallja saját magát beszélni, halkan, szinte hallhatatlanul, mintha a szavak nem Brennannak szólnának, hanem a térnek: „Hanc igitur oblationem servitutis nostrae …” - Eine Sekunde vergeht, dann noch eine, und die Kirche hält den Atem an, und Niall hält ihn auch, und dann passiert etwas, das er im Nachhinein nicht erklären kann: Er hört sich selbst sprechen, leise, fast unhörbar, als wären die Worte nicht für Brennan bestimmt, sondern für den Raum: „Hanc igitur oblationem servitutis nostrae …"
:31. Sie kommen ohne Abruf, ohne Anstrengung, aus einem Teil seiner selbst, der offenbar nie aufgehört hat, sieben Jahre alt und Ministrant zu sein, und der den Satz all diese Jahre getragen hat wie eine Schuld, die man nicht kennt, bis jemand nach ihr fragt.
:32. Brennan schließt die Augen, einen Moment lang, mit dem Ausdruck eines Mannes, der etwas empfängt, das er weder verdient noch erwartet hat, und als er sie wieder öffnet, spricht er weiter, ruhig und gleichmäßig, als wäre der Riss in der Messe niemals gewesen.
:33. Die Hostie hebt sich, und der Rest der Wandlung vollzieht sich in der gewohnten Stille, und Niall bemerkt, dass seine Hände zittern, nicht seine.
:34. Die Messe endet, wie sie immer endet: ohne Aufsehen, ohne Publikum, ohne den Applaus, den keine Messe je hat und diese weniger als alle anderen.
:35. Niall löscht die Kerzen, Brennan legt das Messgewand mit der akkuraten Langsamkeit eines Mannes ab, für den kein Handgriff gleichgültig ist, und sie verlassen die Kirche, und über das, was passiert ist, sagen sie nichts, weil alles, was man dazu sagen könnte, entweder zu wenig oder zu viel wäre.
:36. Der Regen hat nicht nachgelassen.
:37. Im Pub hängen ihre Jacken an den Stühlen und tropfen auf den Holzboden, und der Wirt stellt die Gläser ab und dreht das Radio leiser, ohne gefragt zu werden, weil er in zwanzig Jahren gelernt hat, was diese zwei Männer an Sonntagmorgen brauchen und was nicht.
:38. Brennan sitzt lange still, die Hände um das Glas gelegt, die Finger noch leicht zitternd, und schaut in das dunkle Bier mit dem Gesicht eines Mannes, der abwägt, ob sprechen oder schweigen das Richtigere ist.
:39. „Ich habe Latein gelernt, als ich zwölf war", sagt er schließlich, mit der Stille eines Mannes, der keine Einleitung mehr braucht, weil er zu alt ist, um Umwege zu machen, „in einem Klassenzimmer, das im Winter nie warm wurde und nach Kreide und nassem Wollstoff roch."
:40. „Es war die einzige Sprache, bei der ich spürte, dass sie etwas trägt, das nicht von ihr selbst kommt – etwas, das die Worte benutzt, ohne in ihnen zu wohnen."
:41. Er macht eine kurze Pause, in der das Radiomurren und das entfernte Regenprasseln den Raum füllen.
:42. „Jetzt zählt das alles nichts mehr, und ich weiß nicht, ob das an der Sprache liegt oder an mir oder an dem, was zwischen den beiden verschwunden ist."
:43. Niall schaut ihn an, dann auf sein Glas, und in diesem Schweigen liegt keine Verlegenheit, sondern das ruhige Einverständnis zweier Männer, die gelernt haben, dass die meisten Sätze keine Antwort brauchen, sondern nur Zeugen.
:44. „Dann trinken wir auf nichts", sagt er.
:45. Sie heben die Gläser, stoßen an, ohne Lächeln, ohne Feierlichkeit, mit der getragenen Selbstverständlichkeit einer Geste, die so oft wiederholt wurde, dass sie aufgehört hat, symbolisch zu sein, und einfach wahr ist.
:46. Draußen hört der Regen auf.
:47. Er hört einfach auf, nach drei Wochen, mitten in diesem unbetrachteten Moment, und das blasse Licht, das jetzt schräg durch die Wolkenlücke fällt, legt sich auf die nasse Straße wie eine Aussage, für die niemand die Sprache hat.
:48. Keiner von beiden dreht sich zum Fenster.
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=== 3 ===
:Az lugas
:1. Az, hogy egyáltalán kiment oda, kevésbé volt kötelességérzet kérdése, mint inkább rossz lelkiismereté egy örökséggel szemben, amelyet nem akart, de vissza sem tudott utasítani anélkül, hogy közben be kellett volna vallania magának valamit.
:2. A kulcs úgy feküdt a közjegyző asztalán, mint egy tárgy, amely már régóta vár valakire, aki elviszi, anélkül, hogy tudná, mire való.
:3. Jens zsebre tette.
:4. A telep ott feküdt, ahol Magdeburg felhagyott azzal, hogy erőfeszítést tegyen: egy használaton kívüli teherpálya nyomvonala és egy szupermarket háta között, amelynek szellőzőberendezését apja parcellájáról hallani lehetett, ha délről fújt a szél.
:5. Huszonhárom kert volt ott, amelyeknek a többségét már rég átengedték a gyomba való fokozatos visszahúzódásnak, mintha a természet itt nem győzedelmeskedett volna, hanem egyszerűen benyomult volna a helyükre, mert az emberek egy ponton reménytelennek ismerték fel a visszaszorítás munkáját.
:6. Jens felrúgta a lakatot, és a kapu olyasvalaminek a hangjával nyílt ki, amit már régóta nem kérdeztek meg.
:7. A levelet nem dobta ki, és nem is válaszolta meg, ami ugyanarra ment ki, de más érzés volt.
:8. Az egyesület feloszlatását szeptember harmincadikára határozták el, olyan szűkszavúsággal, amely az ügyet kevésbé döntésnek, mint inkább kimerülésnek láttatta.
:9. Heike elolvasta a levelet, és visszatette, olyan ember pontosságával, aki nem pazarol energiát olyan dolgokra, amelyek úgyis maguktól elintéződnek.
:10. „Te nehezebbé teszed magadnak az életet, mint amilyen”, mondta, Jens pedig nem mondott ellent, mert az ellenkezője túl bonyolult lett volna.
:11. Minden szombaton kiment oda, amit önmaga számára sem tudott teljesen megmagyarázni, és ezért meg sem próbálta.
:12. A munka nem volt termelékeny olyan értelemben, amelyet fel tudott volna mutatni: füvet nyírt, amely kiszáradt; fát festett, amely korhadt; ösvényeket söpört, amelyeken rajta kívül már senki sem járt.
:13. De az órák közben másként teltek, mint a lakásában, ahol az időnek nem volt formája, hanem egyszerűen csak felhalmozódott.
:14. Az öntöttvas vízpumpa, amelyet apja a nyolcvanas évek elején maga épített be, hátul állt a parcellán, mint egy emlékműve a saját kezű munka gyakorlatának, amely azzal a nemzedékkel, amely ápolta, nagyrészt eltűnt.
:15. Jensnek négy szombatra volt szüksége, hogy újra működésre bírja, nem azért, mert a javítás olyan nehéz lett volna, hanem mert minden előrelépés után megállt és gondolkodott, anélkül, hogy eredményre jutott volna.
:16. Amikor végül folyni kezdett a víz, eleinte barnán, aztán egyre tisztábban, úgy állt ott mellette, mint valaki, aki válaszra vár, amelyről már abban sem biztos, hogy ismeri-e még a kérdést.
:17. Kramer asszony naponta megjelent, olyan kitartással, amelynek semmi köze nem volt a reményhez, inkább ahhoz a tudáshoz, hogy az alternatíva rosszabb lenne.
:18. Két sor salátája alig nőtt, de minden reggel föléjük hajolt, olyan ember összpontosított odafordulásával, aki megértette, hogy a figyelem az egyetlen, amit korlátozás nélkül adni lehet.
:19. „Apád ezt nem akarta volna”, mondta egy délután, nem vádló szándékkal, inkább úgy, mint egy megállapítást, amelyet már régóta magával hordott.
:20. Jens az üres ágyásokra nézett, amelyeket apja utoljára talán egy évtizeddel korábban ültetett be, és röviden elgondolkodott azon, mit kellene tudnia ahhoz, hogy ellentmondjon neki.
:21. „Apám halott”, mondta végül, nem ellenvetésként, hanem egy tény elismeréseként, amely minden mást viszonylagossá tett.
:22. Kramer asszony úgy nézett rá, mintha valami bátrabbat mondott volna, mint amilyet szándékában állt mondani.
:23. A padlódeszkák alatti ládát azért találta meg, mert az egyik deszka engedett a súlya alatt, halk üreges hanggal, amely a lugas csendjében szokatlanul élesen szólt.
:24. Egyszerűen továbbmehetett volna, de letérdelt, felemelte a lapot, és alatta egy lapos gyümölcsösládát talált, egy összehajtott jutazsákdarabbal letakarva, mintha az elrejtés a gondoskodás gesztusa lett volna, nem pedig az elfedésé.
:25. A Radeberg sörfőzde palackcímkéi olyan rendben feküdtek ott, amely többet árult el arról a férfiról, aki belerakta őket, mint bármilyen beszélgetés valaha is tette volna: gondosan, céltalanul, kitartóan.
:26. A „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval ellátott munkáskabát még olyan jó állapotban volt, hogy Jens egy pillanatig nem volt biztos benne, viselték-e, vagy csak megőrizték.
:27. Kiemelte, és maga elé tartotta, tekintetét a kifakult felvarróra szegezve, miközben a dohány és a gépolaj szaga úgy terjedt szét a helyiségben, mint valami, ami alkalomra várt.
:28. Aztán a kabátot a szék támlájára akasztotta, olyan gondossággal, amelyet ő maga nem kommentált volna.
:29. Úgy állította oda a széket, hogy az az ablak felé forduljon.
:30. Heike este felé érkezett, egy olyan ember enyhén türelmetlenül előreirányuló energiájával, aki már túl sok más kötelezettséget tud maga mögött.
:31. Megállt az ajtóban, látta a széket a kabáttal, látta a kávécsomagokat az asztalon, Jens pedig figyelte, ahogy a helyzetet besorolja és elveti, besorolja és újra elveti.
:32. „Ez mégsem való így”, mondta végül, ami mindent jelenthetett, és ezért semmit sem jelentett.
:33. Jens nem válaszolt, Heike pedig behúzta az ajtót, olyan visszafogottsággal, amely talán tekintet volt, vagy talán csak fáradtság.
:34. Még sokáig ült ott, miután odakint eltűnt a fény, egy helyiségben, amely lassan úgy telt meg sötéttel, mint egy edény, amelyet megbillentenek.
:35. A kerítésen túli panelházak sziluettekké váltak, aztán árnyakká, aztán valamivé, amit inkább sejtett az ember, mint látott, Jens pedig ott ült közben, és semmit sem tett ellene.
:36. Úgy gondolt az apjára, ahogyan az ember arra gondol valakire, akinek életében nem tette fel a megfelelő kérdéseket, és aki most hiányzik neki, nem amiatt, ami volt, hanem amiatt, amit most már soha többé nem fog tudni megkérdezni.
:37. Az egyesületet feloszlatták, pontosan és szabályszerűen, az egyesületi vagyont pedig, amely egy fűnyíróból és egy kerti locsolótömlőből állt, átadták egy szomszédos egyesületnek.
:38. A lugasok állva maradtak, mert senkit sem érdekelt, mennyibe kerülne a lebontásuk, és mert a bürokratikus eljárásoknak megvan az a tulajdonságuk, hogy elhalasztják önmagukat, ha senki sem hajtja őket előre.
:39. Jens télen is kiment még időnként, nem minden szombaton, de elég gyakran ahhoz, hogy észrevegye: a széken lévő kabáton nem rakódik le porréteg.
:40. Letörölte, amikor megérkezett.
:41. Nem tudta, hogy ez szokás volt-e, vagy valami más.
:42. Nyitva hagyta a kérdést, mert ott jobban megőrizte magát, mint bárhol máshol.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Az lugas - Die Laube
:1. Az, hogy egyáltalán kiment oda, kevésbé volt kötelességérzet kérdése, mint inkább rossz lelkiismereté egy örökséggel szemben, amelyet nem akart, de vissza sem tudott utasítani anélkül, hogy közben be kellett volna vallania magának valamit. - Dass er überhaupt hingefahren war, hatte weniger mit Pflichtgefühl zu tun als mit dem schlechten Gewissen gegenüber einer Erbschaft, die er weder wollte noch zurückweisen konnte, ohne sich dabei irgendetwas einzugestehen.
:2. A kulcs úgy feküdt a közjegyző asztalán, mint egy tárgy, amely már régóta vár valakire, aki elviszi, anélkül, hogy tudná, mire való. - Der Schlüssel hatte auf dem Tisch des Notars gelegen wie ein Gegenstand, der schon lange auf jemanden wartet, der ihn abholt, ohne zu wissen, wozu.
:3. Jens zsebre tette. - Jens hatte ihn eingesteckt.
:4. A telep ott feküdt, ahol Magdeburg felhagyott azzal, hogy erőfeszítést tegyen: egy használaton kívüli teherpálya nyomvonala és egy szupermarket háta között, amelynek szellőzőberendezését apja parcellájáról hallani lehetett, ha délről fújt a szél. - Die Anlage lag dort, wo Magdeburg aufhörte, sich Mühe zu geben: zwischen einer stillgelegten Güterbahntrasse und dem Rücken eines Supermarkts, dessen Lüftungsanlage man von der Parzelle seines Vaters aus hören konnte, wenn der Wind aus Süden kam.
:5. Huszonhárom kert volt ott, amelyeknek a többségét már rég átengedték a gyomba való fokozatos visszahúzódásnak, mintha a természet itt nem győzedelmeskedett volna, hanem egyszerűen benyomult volna a helyükre, mert az emberek egy ponton reménytelennek ismerték fel a visszaszorítás munkáját. - Dreiundzwanzig Gärten, von denen die meisten längst dem sukzessiven Rückzug ins Unkraut überlassen worden waren, als hätte sich die Natur hier nicht durchgesetzt, sondern einfach nachgerückt, weil die Menschen die Arbeit des Zurückdrängens irgendwann als aussichtslos erkannt hatten.
:6. Jens felrúgta a lakatot, és a kapu olyasvalaminek a hangjával nyílt ki, amit már régóta nem kérdeztek meg. - Jens trat das Vorhängeschloss auf, und das Tor öffnete sich mit dem Geräusch von etwas, das lange nicht gefragt worden war.
:7. A levelet nem dobta ki, és nem is válaszolta meg, ami ugyanarra ment ki, de más érzés volt. - Den Brief hatte er nicht weggeworfen, und er hatte ihn auch nicht beantwortet, was auf dasselbe hinauslief, aber sich anders anfühlte.
:8. Az egyesület feloszlatását szeptember harmincadikára határozták el, olyan szűkszavúsággal, amely az ügyet kevésbé döntésnek, mint inkább kimerülésnek láttatta. - Die Auflösung des Vereins war zum dreißigsten September beschlossen worden, mit einer Knappheit, die den Vorgang weniger nach Entscheidung als nach Erschöpfung aussehen ließ.
:9. Heike elolvasta a levelet, és visszatette, olyan ember pontosságával, aki nem pazarol energiát olyan dolgokra, amelyek úgyis maguktól elintéződnek. - Heike hatte den Brief gelesen und zurückgelegt, mit der Präzision von jemandem, der keine Energie auf Dinge verwendet, die sich ohnehin von selbst erledigen.
:10. „Te nehezebbé teszed magadnak az életet, mint amilyen”, mondta, Jens pedig nem mondott ellent, mert az ellenkezője túl bonyolult lett volna. - „Du machst dir das Leben schwerer als es ist", hatte sie gesagt, und Jens hatte nicht widersprochen, weil das Gegenteil zu kompliziert gewesen wäre.
:11. Minden szombaton kiment oda, amit önmaga számára sem tudott teljesen megmagyarázni, és ezért meg sem próbálta. - Er fuhr jeden Samstag hin, was er sich selbst nicht vollständig erklären konnte und deshalb gar nicht erst versuchte.
:12. A munka nem volt termelékeny olyan értelemben, amelyet fel tudott volna mutatni: füvet nyírt, amely kiszáradt; fát festett, amely korhadt; ösvényeket söpört, amelyeken rajta kívül már senki sem járt. - Die Arbeit war nicht produktiv in einem Sinn, den er hätte vorweisen können: Er mähte Rasen, der verdorrte; er strich Holz, das verfaulte; er kehrte Wege, auf denen außer ihm niemand mehr ging.
:13. De az órák közben másként teltek, mint a lakásában, ahol az időnek nem volt formája, hanem egyszerűen csak felhalmozódott. - Aber die Stunden vergingen dabei anders als in seiner Wohnung, wo die Zeit keine Form hatte, sondern sich einfach anhäufte.
:14. Az öntöttvas vízpumpa, amelyet apja a nyolcvanas évek elején maga épített be, hátul állt a parcellán, mint egy emlékműve a saját kezű munka gyakorlatának, amely azzal a nemzedékkel, amely ápolta, nagyrészt eltűnt. - Die Wasserpumpe aus Gusseisen, die sein Vater in den frühen achtziger Jahren selbst eingebaut hatte, stand hinten an der Parzelle wie ein Denkmal für eine Praxis des Selbermachens, die mit der Generation, die sie gepflegt hatte, größtenteils verschwunden war.
:15. Jensnek négy szombatra volt szüksége, hogy újra működésre bírja, nem azért, mert a javítás olyan nehéz lett volna, hanem mert minden előrelépés után megállt és gondolkodott, anélkül, hogy eredményre jutott volna. - Jens hatte vier Samstage gebraucht, um sie wieder zum Laufen zu bringen, nicht weil die Reparatur so schwierig gewesen wäre, sondern weil er nach jedem Fortschritt innehielt und nachdachte, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
:16. Amikor végül folyni kezdett a víz, eleinte barnán, aztán egyre tisztábban, úgy állt ott mellette, mint valaki, aki válaszra vár, amelyről már abban sem biztos, hogy ismeri-e még a kérdést. - Als das Wasser schließlich floss, braun zunächst, dann zunehmend klar, stand er dabei wie jemand, der auf eine Antwort wartet, von der er nicht mehr sicher ist, ob er die Frage noch kennt.
:17. Kramer asszony naponta megjelent, olyan kitartással, amelynek semmi köze nem volt a reményhez, inkább ahhoz a tudáshoz, hogy az alternatíva rosszabb lenne. - Frau Kramer erschien täglich, mit einer Beharrlichkeit, die nichts mit Hoffnung zu tun hatte, sondern eher mit dem Wissen, dass die Alternative schlechter wäre.
:18. Két sor salátája alig nőtt, de minden reggel föléjük hajolt, olyan ember összpontosított odafordulásával, aki megértette, hogy a figyelem az egyetlen, amit korlátozás nélkül adni lehet. - Ihre zwei Reihen Salat wuchsen kaum, aber sie beugte sich jeden Morgen darüber, mit der konzentrierten Zuwendung einer Person, die verstanden hat, dass Aufmerksamkeit das Einzige ist, das man uneingeschränkt geben kann.
:19. „Apád ezt nem akarta volna”, mondta egy délután, nem vádló szándékkal, inkább úgy, mint egy megállapítást, amelyet már régóta magával hordott. - „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie eines Nachmittags, ohne anklagende Absicht, eher wie eine Feststellung, die sie schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:20. Jens az üres ágyásokra nézett, amelyeket apja utoljára talán egy évtizeddel korábban ültetett be, és röviden elgondolkodott azon, mit kellene tudnia ahhoz, hogy ellentmondjon neki. - Jens schaute auf die leeren Beete, die sein Vater zuletzt vielleicht vor einem Jahrzehnt bepflanzt hatte, und überlegte kurz, was er wissen müsste, um ihr zu widersprechen.
:21. „Apám halott”, mondta végül, nem ellenvetésként, hanem egy tény elismeréseként, amely minden mást viszonylagossá tett. - „Mein Vater ist tot", sagte er schließlich, nicht als Einwand, sondern als Einräumung einer Tatsache, die alle anderen relativierte.
:22. Kramer asszony úgy nézett rá, mintha valami bátrabbat mondott volna, mint amilyet szándékában állt mondani. - Frau Kramer sah ihn an, als hätte er etwas Mutigeres gesagt, als er beabsichtigt hatte.
:23. A padlódeszkák alatti ládát azért találta meg, mert az egyik deszka engedett a súlya alatt, halk üreges hanggal, amely a lugas csendjében szokatlanul élesen szólt. - Die Kiste unter den Dielen hatte er gefunden, weil eine der Bohlen unter seinem Gewicht nachgegeben hatte, ein leiser Hohlklang, der in der Stille der Laube ungewöhnlich deutlich klang.
:24. Egyszerűen továbbmehetett volna, de letérdelt, felemelte a lapot, és alatta egy lapos gyümölcsösládát talált, egy összehajtott jutazsákdarabbal letakarva, mintha az elrejtés a gondoskodás gesztusa lett volna, nem pedig az elfedésé. - Er hätte einfach weitergehen können, aber er kniete sich hin, hob die Platte an und fand darunter eine flache Obstkiste, abgedeckt mit einem gefalteten Stück Jutesack, als wäre das Verstecken eine Geste der Fürsorge gewesen und nicht der Verbergung.
:25. A Radeberg sörfőzde palackcímkéi olyan rendben feküdtek ott, amely többet árult el arról a férfiról, aki belerakta őket, mint bármilyen beszélgetés valaha is tette volna: gondosan, céltalanul, kitartóan. - Die Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg lagen in einer Ordnung, die mehr über den Mann verriet, der sie hineingelegt hatte, als irgendein Gespräch es je getan hatte: sorgfältig, zwecklos, beharrlich.
:26. A „VEB Molkerei Magdeburg” felvarróval ellátott munkáskabát még olyan jó állapotban volt, hogy Jens egy pillanatig nem volt biztos benne, viselték-e, vagy csak megőrizték. - Die Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg" war noch so gut erhalten, dass Jens einen Moment lang nicht sicher war, ob sie getragen oder nur aufbewahrt worden war.
:27. Kiemelte, és maga elé tartotta, tekintetét a kifakult felvarróra szegezve, miközben a dohány és a gépolaj szaga úgy terjedt szét a helyiségben, mint valami, ami alkalomra várt. - Er hob sie heraus und hielt sie vor sich, den Blick auf den verblassten Aufnäher gerichtet, während der Geruch nach Tabak und Maschinenöl sich im Raum ausbreitete wie etwas, das auf eine Gelegenheit gewartet hatte.
:28. Aztán a kabátot a szék támlájára akasztotta, olyan gondossággal, amelyet ő maga nem kommentált volna. - Dann hängte er die Jacke über die Stuhllehne, mit einer Sorgfalt, die er selbst nicht kommentiert hätte.
:29. Úgy állította oda a széket, hogy az az ablak felé forduljon. - Er stellte den Stuhl so, dass er dem Fenster zugewandt war.
:30. Heike este felé érkezett, egy olyan ember enyhén türelmetlenül előreirányuló energiájával, aki már túl sok más kötelezettséget tud maga mögött. - Heike kam gegen Abend, mit der leicht ungeduldig vorwärtsgerichteten Energie einer Person, die bereits zu viele andere Verpflichtungen hinter sich hat.
:31. Megállt az ajtóban, látta a széket a kabáttal, látta a kávécsomagokat az asztalon, Jens pedig figyelte, ahogy a helyzetet besorolja és elveti, besorolja és újra elveti. - Sie stand in der Tür, sah den Stuhl mit der Jacke, sah die Kaffeepackungen auf dem Tisch, und Jens beobachtete, wie sie die Situation einordnete und verwarf, einordnete und wieder verwarf.
:32. „Ez mégsem való így”, mondta végül, ami mindent jelenthetett, és ezért semmit sem jelentett. - „Das ist doch keine Art", sagte sie schließlich, was alles bedeuten konnte und deshalb nichts bedeutete.
:33. Jens nem válaszolt, Heike pedig behúzta az ajtót, olyan visszafogottsággal, amely talán tekintet volt, vagy talán csak fáradtság. - Jens antwortete nicht, und Heike zog die Tür zu, mit einer Zurückhaltung, die vielleicht Rücksicht war oder vielleicht nur Ermüdung.
:34. Még sokáig ült ott, miután odakint eltűnt a fény, egy helyiségben, amely lassan úgy telt meg sötéttel, mint egy edény, amelyet megbillentenek. - Er saß noch lange, nachdem das Licht draußen weggegangen war, in einem Raum, der sich langsam mit Dunkel füllte wie ein Behälter, der gekippt wird.
:35. A kerítésen túli panelházak sziluettekké váltak, aztán árnyakká, aztán valamivé, amit inkább sejtett az ember, mint látott, Jens pedig ott ült közben, és semmit sem tett ellene. - Die Plattenbauten jenseits des Zauns wurden zu Silhouetten, dann zu Schatten, dann zu etwas, das man mehr ahnte als sah, und Jens saß dabei und tat nichts dagegen.
:36. Úgy gondolt az apjára, ahogyan az ember arra gondol valakire, akinek életében nem tette fel a megfelelő kérdéseket, és aki most hiányzik neki, nem amiatt, ami volt, hanem amiatt, amit most már soha többé nem fog tudni megkérdezni. - Er dachte an seinen Vater in der Weise, wie man an jemanden denkt, dem man zu Lebzeiten nicht die richtigen Fragen gestellt hat, und der einem jetzt fehlt, nicht wegen dem, was er war, sondern wegen dem, was man nun nie mehr wird fragen können.
:37. Az egyesületet feloszlatták, pontosan és szabályszerűen, az egyesületi vagyont pedig, amely egy fűnyíróból és egy kerti locsolótömlőből állt, átadták egy szomszédos egyesületnek. - Der Verein wurde aufgelöst, pünktlich und formgerecht, und das Vereinsvermögen, das aus einem Rasenmäher und einem Gartenschlauch bestand, wurde an einen benachbarten Verein übertragen.
:38. A lugasok állva maradtak, mert senkit sem érdekelt, mennyibe kerülne a lebontásuk, és mert a bürokratikus eljárásoknak megvan az a tulajdonságuk, hogy elhalasztják önmagukat, ha senki sem hajtja őket előre. - Die Lauben standen, weil niemand Interesse an dem hatte, was ihr Abriss kosten würde, und weil bürokratische Verfahren die Eigenschaft haben, sich selbst aufzuschieben, wenn niemand sie antreibt.
:39. Jens télen is kiment még időnként, nem minden szombaton, de elég gyakran ahhoz, hogy észrevegye: a széken lévő kabáton nem rakódik le porréteg. - Jens fuhr auch im Winter noch gelegentlich hin, nicht jeden Samstag, aber oft genug, um zu bemerken, dass die Jacke auf dem Stuhl keine Staubschicht ansetzte.
:40. Letörölte, amikor megérkezett. - Er wischte sie ab, wenn er kam.
:41. Nem tudta, hogy ez szokás volt-e, vagy valami más. - Er wusste nicht, ob das Gewohnheit war oder etwas anderes.
:42. Nyitva hagyta a kérdést, mert ott jobban megőrizte magát, mint bárhol máshol. - Er ließ die Frage offen, weil sie sich dort besser hielt als irgendwo sonst.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Die Laube
:1. Dass er überhaupt hingefahren war, hatte weniger mit Pflichtgefühl zu tun als mit dem schlechten Gewissen gegenüber einer Erbschaft, die er weder wollte noch zurückweisen konnte, ohne sich dabei irgendetwas einzugestehen.
:2. Der Schlüssel hatte auf dem Tisch des Notars gelegen wie ein Gegenstand, der schon lange auf jemanden wartet, der ihn abholt, ohne zu wissen, wozu.
:3. Jens hatte ihn eingesteckt.
:4. Die Anlage lag dort, wo Magdeburg aufhörte, sich Mühe zu geben: zwischen einer stillgelegten Güterbahntrasse und dem Rücken eines Supermarkts, dessen Lüftungsanlage man von der Parzelle seines Vaters aus hören konnte, wenn der Wind aus Süden kam.
:5. Dreiundzwanzig Gärten, von denen die meisten längst dem sukzessiven Rückzug ins Unkraut überlassen worden waren, als hätte sich die Natur hier nicht durchgesetzt, sondern einfach nachgerückt, weil die Menschen die Arbeit des Zurückdrängens irgendwann als aussichtslos erkannt hatten.
:6. Jens trat das Vorhängeschloss auf, und das Tor öffnete sich mit dem Geräusch von etwas, das lange nicht gefragt worden war.
:7. Den Brief hatte er nicht weggeworfen, und er hatte ihn auch nicht beantwortet, was auf dasselbe hinauslief, aber sich anders anfühlte.
:8. Die Auflösung des Vereins war zum dreißigsten September beschlossen worden, mit einer Knappheit, die den Vorgang weniger nach Entscheidung als nach Erschöpfung aussehen ließ.
:9. Heike hatte den Brief gelesen und zurückgelegt, mit der Präzision von jemandem, der keine Energie auf Dinge verwendet, die sich ohnehin von selbst erledigen.
:10. „Du machst dir das Leben schwerer als es ist", hatte sie gesagt, und Jens hatte nicht widersprochen, weil das Gegenteil zu kompliziert gewesen wäre.
:11. Er fuhr jeden Samstag hin, was er sich selbst nicht vollständig erklären konnte und deshalb gar nicht erst versuchte.
:12. Die Arbeit war nicht produktiv in einem Sinn, den er hätte vorweisen können: Er mähte Rasen, der verdorrte; er strich Holz, das verfaulte; er kehrte Wege, auf denen außer ihm niemand mehr ging.
:13. Aber die Stunden vergingen dabei anders als in seiner Wohnung, wo die Zeit keine Form hatte, sondern sich einfach anhäufte.
:14. Die Wasserpumpe aus Gusseisen, die sein Vater in den frühen achtziger Jahren selbst eingebaut hatte, stand hinten an der Parzelle wie ein Denkmal für eine Praxis des Selbermachens, die mit der Generation, die sie gepflegt hatte, größtenteils verschwunden war.
:15. Jens hatte vier Samstage gebraucht, um sie wieder zum Laufen zu bringen, nicht weil die Reparatur so schwierig gewesen wäre, sondern weil er nach jedem Fortschritt innehielt und nachdachte, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.
:16. Als das Wasser schließlich floss, braun zunächst, dann zunehmend klar, stand er dabei wie jemand, der auf eine Antwort wartet, von der er nicht mehr sicher ist, ob er die Frage noch kennt.
:17. Frau Kramer erschien täglich, mit einer Beharrlichkeit, die nichts mit Hoffnung zu tun hatte, sondern eher mit dem Wissen, dass die Alternative schlechter wäre.
:18. Ihre zwei Reihen Salat wuchsen kaum, aber sie beugte sich jeden Morgen darüber, mit der konzentrierten Zuwendung einer Person, die verstanden hat, dass Aufmerksamkeit das Einzige ist, das man uneingeschränkt geben kann.
:19. „Dein Vater hätte das nicht gewollt", sagte sie eines Nachmittags, ohne anklagende Absicht, eher wie eine Feststellung, die sie schon länger mit sich herumgetragen hatte.
:20. Jens schaute auf die leeren Beete, die sein Vater zuletzt vielleicht vor einem Jahrzehnt bepflanzt hatte, und überlegte kurz, was er wissen müsste, um ihr zu widersprechen.
:21. „Mein Vater ist tot", sagte er schließlich, nicht als Einwand, sondern als Einräumung einer Tatsache, die alle anderen relativierte.
:22. Frau Kramer sah ihn an, als hätte er etwas Mutigeres gesagt, als er beabsichtigt hatte.
:23. Die Kiste unter den Dielen hatte er gefunden, weil eine der Bohlen unter seinem Gewicht nachgegeben hatte, ein leiser Hohlklang, der in der Stille der Laube ungewöhnlich deutlich klang.
:24. Er hätte einfach weitergehen können, aber er kniete sich hin, hob die Platte an und fand darunter eine flache Obstkiste, abgedeckt mit einem gefalteten Stück Jutesack, als wäre das Verstecken eine Geste der Fürsorge gewesen und nicht der Verbergung.
:25. Die Flaschenetiketten der Brauerei Radeberg lagen in einer Ordnung, die mehr über den Mann verriet, der sie hineingelegt hatte, als irgendein Gespräch es je getan hatte: sorgfältig, zwecklos, beharrlich.
:26. Die Arbeitsjacke mit dem Aufnäher „VEB Molkerei Magdeburg" war noch so gut erhalten, dass Jens einen Moment lang nicht sicher war, ob sie getragen oder nur aufbewahrt worden war.
:27. Er hob sie heraus und hielt sie vor sich, den Blick auf den verblassten Aufnäher gerichtet, während der Geruch nach Tabak und Maschinenöl sich im Raum ausbreitete wie etwas, das auf eine Gelegenheit gewartet hatte.
:28. Dann hängte er die Jacke über die Stuhllehne, mit einer Sorgfalt, die er selbst nicht kommentiert hätte.
:29. Er stellte den Stuhl so, dass er dem Fenster zugewandt war.
:30. Heike kam gegen Abend, mit der leicht ungeduldig vorwärtsgerichteten Energie einer Person, die bereits zu viele andere Verpflichtungen hinter sich hat.
:31. Sie stand in der Tür, sah den Stuhl mit der Jacke, sah die Kaffeepackungen auf dem Tisch, und Jens beobachtete, wie sie die Situation einordnete und verwarf, einordnete und wieder verwarf.
:32. „Das ist doch keine Art", sagte sie schließlich, was alles bedeuten konnte und deshalb nichts bedeutete.
:33. Jens antwortete nicht, und Heike zog die Tür zu, mit einer Zurückhaltung, die vielleicht Rücksicht war oder vielleicht nur Ermüdung.
:34. Er saß noch lange, nachdem das Licht draußen weggegangen war, in einem Raum, der sich langsam mit Dunkel füllte wie ein Behälter, der gekippt wird.
:35. Die Plattenbauten jenseits des Zauns wurden zu Silhouetten, dann zu Schatten, dann zu etwas, das man mehr ahnte als sah, und Jens saß dabei und tat nichts dagegen.
:36. Er dachte an seinen Vater in der Weise, wie man an jemanden denkt, dem man zu Lebzeiten nicht die richtigen Fragen gestellt hat, und der einem jetzt fehlt, nicht wegen dem, was er war, sondern wegen dem, was man nun nie mehr wird fragen können.
:37. Der Verein wurde aufgelöst, pünktlich und formgerecht, und das Vereinsvermögen, das aus einem Rasenmäher und einem Gartenschlauch bestand, wurde an einen benachbarten Verein übertragen.
:38. Die Lauben standen, weil niemand Interesse an dem hatte, was ihr Abriss kosten würde, und weil bürokratische Verfahren die Eigenschaft haben, sich selbst aufzuschieben, wenn niemand sie antreibt.
:39. Jens fuhr auch im Winter noch gelegentlich hin, nicht jeden Samstag, aber oft genug, um zu bemerken, dass die Jacke auf dem Stuhl keine Staubschicht ansetzte.
:40. Er wischte sie ab, wenn er kam.
:41. Er wusste nicht, ob das Gewohnheit war oder etwas anderes.
:42. Er ließ die Frage offen, weil sie sich dort besser hielt als irgendwo sonst.
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=== 4 ===
:Non finito
:1. Havonta kétszer, egy pénteki napon egy frankfurti úr lépett be az apátsági könyvtár kézirattárába, és Dr. Elise Ranner elolvashatta volna a nevét a kérőlapon – négy éven át nem tette meg.
:2. Ez a körülmény nem tűnt fel neki, amíg a férfi rendszeresen megjelent.
:3. Mindig a KR-Ms-073b jelzetet kérte ki: egy befejezetlen zongoraversenyt a korai tizennyolcadik századból, amelynek szerzője mindmáig azonosítatlan maradt.
:4. Kopott szürke tweedkabátot viselt, amelynek bal hajtókáját Elise tíz méterről is felismerte.
:5. Nem írt jegyzeteket.
:6. Az ablaknál ült, felnyitotta a mappát, és olyan figyelemmel nézte az oldalakat, amely Elise-t kevésbé kutatómunkára, mint inkább egy csendes, magántermészetű beszélgetésre emlékeztette – valakivel, aki nem válaszolt.
:7. Néha felállt, az ablakhoz lépett, és kinézett az apátsági kertbe.
:8. Aztán visszatért.
:9. Soha semmit nem kért, ami nem állt a kérőlapon.
:10. Elise egyszer mérte az időt: ritkán volt rövidebb másfél óránál, soha nem hosszabb kettőnél.
:11. Egyszer távozáskor azt mondta: „Köszönöm”, anélkül hogy megfordult volna, ő pedig azt felelte: „Szívesen”, anélkül hogy felnézett volna.
:12. Ez volt ezeknek a termeknek a természete.
:13. Októberben nem jelent meg.
:14. Elise nem jegyezte fel az eltérést – de észrevette azzal a pontossággal, amellyel az ember egy halk elmaradást észrevesz anélkül, hogy felemelné a fejét.
:15. A második és a harmadik péntek sem hozta el őt.
:16. Anélkül, hogy eldöntötte volna, elkezdte csütörtökönként felhozni a kéziratmappát a raktárból, és a pult mögötti lerakóra tenni.
:17. Ez ellentmondott a belső eljárási kézikönyvnek.
:18. Amikor ez feltűnt neki, visszatolta a mappát, és azt mondta magának, hogy ez nem jelent semmit.
:19. A következő csütörtökön újra elővette.
:20. Egy hétfőn Elise kinyitotta az irattári fiókot az elmúlt négy év kérőlapjaival, és megkereste a férfi bejegyzését.
:21. Ruprecht Vollnak hívták.
:22. Elolvasta a nevet, visszatette a nyomtatványt, és becsukta a fiókot anélkül, hogy bármit feljegyzett volna magának.
:23. Egy hétköznapi név egy hétköznapi ember számára, aki négy éven át magától értetődő volt számára.
:24. A név nem változtatta meg a férfi feltűnésmentességét.
:25. Most Ruprecht Vollnak hívták, és még mindig távol volt.
:26. Ugyanazon az estén megnyitotta a mappa digitalizált változatát, és a hetedik oldalhoz lapozott – ahhoz az egyetlen szakaszhoz, amelyet a kérőlap adatai szerint valaha is kért.
:27. Egy adagio volt, amely hirtelen megszakadt.
:28. Alatta más kézírással, alig megfejthetően ez állt: „Non finito.”
:29. Nem befejezve.
:30. Elise sokáig ült a képernyő előtt.
:31. Nem Ruprecht Vollra gondolt, hanem a széljegyzetre, amelyet valaki más hagyott hátra – mintha a befejezetlenség megállapítás volna, nem bűn.
:32. Hazafelé megállt a Krems fölötti hídon, és nézte a vizet, amelynek ebben az évszakban olyan színe volt, amely egyik levéltári fogalmának sem felelt meg.
:33. Sok megnevezést ismert a papír állapotára: töredékes, károsodott, hiányos, elveszett.
:34. Arra, amit éppen érzett, nem volt egy sem.
:35. Otthon megmelegített egy levest, és állva ette meg, amit csak akkor tett, amikor elfelejtett leülni.
:36. Aztán Scarlattit játszott – nem örömből, hanem mert a kezei ismerték, és közben békén hagyták a fejét.
:37. Húsz perc után abbahagyta.
:38. A kérdés, amelyet négy éven át nem tett fel, most úgy ült a csendben, mint egy félmondat, amelyből hiányzik a második rész.
:39. A kézirattárban a kutatók kérdeztek, a személyzet pedig válaszolt – nem fordítva.
:40. Ez volt a rend.
:41. Ez volt a helyes.
:42. Ez egy ketrec volt.
:43. Nem azért, mert valaki bezárta volna, hanem mert a rend olyan pontosan illett rá, hogy nem vette észre, mikor csapódott be az ajtó.
:44. A következő pénteken pontosan kilenckor kinyitotta a könyvtárat.
:45. A kéziratmappa a raktárban feküdt, szabályosan besorolva, gerince egy vonalban.
:46. Fél tizenegykor valaki kikérte a KR-Ms-073b-t: egy müncheni zenetudósnő, aki az egész délelőttöt jegyzeteléssel töltötte, és időnként halkan maga elé mormolt.
:47. Elise kiadta a mappát, igazolta az átvételt, és mosolygott.
:48. Minden működött.
:49. Délben a fiatal nő visszaadta a mappát, és megkérdezte, hogy a zeneszerzőt időközben azonosították-e.
:50. Elise így válaszolt: „Jelenlegi ismereteink szerint nem.”
:51. A fiatal nő bólintott, és elment.
:52. Elise betolta a mappát a polcra.
:53. Mondhatta volna, hogy egy frankfurti úr négy éven át tanulmányozta a hetedik oldalt anélkül, hogy választ hagyott volna maga után.
:54. Ez nem lett volna levéltári tájékoztatás.
:55. De valami lett volna.
:56. Hallgatott.
:57. Hazafelé megint megállt a Krems fölötti hídon.
:58. A víznek ugyanaz a színe volt, mint az előző héten.
:59. Ez a péntek elmúlt.
:60. Nem volt tweedkabát.
:61. Nem volt Frankfurt.
:62. Nem volt Non finito.
:63. Csak a következő csütörtök, amikor majd ügyelni fog arra, hogy ne tegye ki a mappát.
:64. És az azt követő péntek, amikor senki sem jönne.
:65. És a rend, amely mindkettőt szabályosan elkönyvelné.
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!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:Non finito - Non finito
:1. Havonta kétszer, egy pénteki napon egy frankfurti úr lépett be az apátsági könyvtár kézirattárába, és Dr. Elise Ranner elolvashatta volna a nevét a kérőlapon – négy éven át nem tette meg. - Zweimal im Monat trat an einem Freitag ein Herr aus Frankfurt in die Handschriftenabteilung der Stiftsbibliothek, und Dr. Elise Ranner hätte seinen Namen auf dem Bestellformular nachlesen können – sie hatte es vier Jahre lang nicht getan.
:2. Ez a körülmény nem tűnt fel neki, amíg a férfi rendszeresen megjelent. - Dieser Umstand war ihr nicht aufgefallen, solange er regelmäßig erschien.
:3. Mindig a KR-Ms-073b jelzetet kérte ki: egy befejezetlen zongoraversenyt a korai tizennyolcadik századból, amelynek szerzője mindmáig azonosítatlan maradt. - Er bestellte stets Signatur KR-Ms-073b: ein unvollständiges Klavierkonzert aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert, dessen Komponist bis heute unidentifiziert geblieben war.
:4. Kopott szürke tweedkabátot viselt, amelynek bal hajtókáját Elise tíz méterről is felismerte. - Er trug einen Tweedmantel in abgenutztem Grau, dessen linkes Revers Elise auf zehn Meter erkannte.
:5. Nem írt jegyzeteket. - Er schrieb keine Notizen.
:6. Az ablaknál ült, felnyitotta a mappát, és olyan figyelemmel nézte az oldalakat, amely Elise-t kevésbé kutatómunkára, mint inkább egy csendes, magántermészetű beszélgetésre emlékeztette – valakivel, aki nem válaszolt. - Er saß am Fenster, schlug die Mappe auf und betrachtete die Seiten mit einer Aufmerksamkeit, die Elise weniger an Forschungsarbeit als an ein stilles, privates Gespräch erinnerte – mit jemandem, der nicht antwortete.
:7. Néha felállt, az ablakhoz lépett, és kinézett az apátsági kertbe. - Manchmal stand er auf, trat ans Fenster und sah in den Stiftsgarten.
:8. Aztán visszatért. - Dann kehrte er zurück.
:9. Soha semmit nem kért, ami nem állt a kérőlapon. - Er hatte nie etwas verlangt, was nicht auf dem Bestellformular stand.
:10. Elise egyszer mérte az időt: ritkán volt rövidebb másfél óránál, soha nem hosszabb kettőnél. - Elise hatte einmal die Zeit gemessen: selten kürzer als eineinhalb Stunden, nie länger als zwei.
:11. Egyszer távozáskor azt mondta: „Köszönöm”, anélkül hogy megfordult volna, ő pedig azt felelte: „Szívesen”, anélkül hogy felnézett volna. - Einmal hatte er beim Gehen „Danke" gesagt, ohne sich umzudrehen, und sie hatte „Bitte" geantwortet, ohne aufzublicken.
:12. Ez volt ezeknek a termeknek a természete. - Das war die Natur dieser Räume.
:13. Októberben nem jelent meg. - Im Oktober erschien er nicht.
:14. Elise nem jegyezte fel az eltérést – de észrevette azzal a pontossággal, amellyel az ember egy halk elmaradást észrevesz anélkül, hogy felemelné a fejét. - Elise vermerkte die Abweichung nicht – aber sie bemerkte sie mit der Genauigkeit, mit der man ein leises Ausbleiben bemerkt, ohne den Kopf zu heben.
:15. A második és a harmadik péntek sem hozta el őt. - Auch der zweite und der dritte Freitag brachten ihn nicht.
:16. Anélkül, hogy eldöntötte volna, elkezdte csütörtökönként felhozni a kéziratmappát a raktárból, és a pult mögötti lerakóra tenni. - Ohne es zu entscheiden, hatte sie begonnen, die Handschriftenmappe donnerstags aus dem Magazin zu holen und auf die Ablage hinter dem Schalter zu legen.
:17. Ez ellentmondott a belső eljárási kézikönyvnek. - Das widersprach dem internen Verfahrenshandbuch.
:18. Amikor ez feltűnt neki, visszatolta a mappát, és azt mondta magának, hogy ez nem jelent semmit. - Als ihr das auffiel, schob sie die Mappe zurück und sagte sich, es bedeute nichts.
:19. A következő csütörtökön újra elővette. - Am nächsten Donnerstag holte sie sie erneut heraus.
:20. Egy hétfőn Elise kinyitotta az irattári fiókot az elmúlt négy év kérőlapjaival, és megkereste a férfi bejegyzését. - An einem Montag öffnete Elise die Archivschublade mit den Bestellformularen der letzten vier Jahre und suchte nach seinem Eintrag.
:21. Ruprecht Vollnak hívták. - Er hieß Ruprecht Voll.
:22. Elolvasta a nevet, visszatette a nyomtatványt, és becsukta a fiókot anélkül, hogy bármit feljegyzett volna magának. - Sie las den Namen, legte das Formular zurück und schloss die Schublade, ohne sich etwas zu notieren.
:23. Egy hétköznapi név egy hétköznapi ember számára, aki négy éven át magától értetődő volt számára. - Ein gewöhnlicher Name für einen gewöhnlichen Menschen, der ihr vier Jahre lang selbstverständlich gewesen war.
:24. A név nem változtatta meg a férfi feltűnésmentességét. - Der Name hatte die Unauffälligkeit des Mannes nicht verändert.
:25. Most Ruprecht Vollnak hívták, és még mindig távol volt. - Er hieß jetzt Ruprecht Voll und war immer noch fort.
:26. Ugyanazon az estén megnyitotta a mappa digitalizált változatát, és a hetedik oldalhoz lapozott – ahhoz az egyetlen szakaszhoz, amelyet a kérőlap adatai szerint valaha is kért. - Am selben Abend rief sie die Digitalisierung der Mappe auf und blätterte zur siebten Seite – dem einzigen Abschnitt, den er laut Formularangaben je angefordert hatte.
:27. Egy adagio volt, amely hirtelen megszakadt. - Es war ein Adagio, das unvermittelt abbrach.
:28. Alatta más kézírással, alig megfejthetően ez állt: „Non finito.” - Darunter stand in einer anderen Handschrift, kaum entzifferbar: „Non finito."
:29. Nem befejezve. - Nicht beendet.
:30. Elise sokáig ült a képernyő előtt. - Elise saß lange vor dem Bildschirm.
:31. Nem Ruprecht Vollra gondolt, hanem a széljegyzetre, amelyet valaki más hagyott hátra – mintha a befejezetlenség megállapítás volna, nem bűn. - Sie dachte nicht an Ruprecht Voll, sondern an die Randnotiz, die jemand anderes hinterlassen hatte – als wäre das Unfertige ein Befund, keine Schuld.
:32. Hazafelé megállt a Krems fölötti hídon, és nézte a vizet, amelynek ebben az évszakban olyan színe volt, amely egyik levéltári fogalmának sem felelt meg. - Auf dem Heimweg blieb sie an der Brücke über die Krems stehen und sah auf das Wasser, das in dieser Jahreszeit eine Farbe hatte, die keinem ihrer Archivbegriffe entsprach.
:33. Sok megnevezést ismert a papír állapotára: töredékes, károsodott, hiányos, elveszett. - Sie kannte viele Bezeichnungen für den Zustand von Papier: fragmentarisch, degradiert, unvollständig, verloren.
:34. Arra, amit éppen érzett, nem volt egy sem. - Für das, was sie gerade empfand, hatte sie keine.
:35. Otthon megmelegített egy levest, és állva ette meg, amit csak akkor tett, amikor elfelejtett leülni. - Zu Hause erwärmte sie eine Suppe und aß sie stehend, was sie nur tat, wenn sie vergessen hatte, sich zu setzen.
:36. Aztán Scarlattit játszott – nem örömből, hanem mert a kezei ismerték, és közben békén hagyták a fejét. - Dann spielte sie Scarlatti – nicht aus Freude, sondern weil die Hände es kannten und den Kopf dabei in Ruhe ließen.
:37. Húsz perc után abbahagyta. - Nach zwanzig Minuten hörte sie auf.
:38. A kérdés, amelyet négy éven át nem tett fel, most úgy ült a csendben, mint egy félmondat, amelyből hiányzik a második rész. - Die Frage, die sie vier Jahre lang nicht gestellt hatte, saß jetzt in der Stille wie ein Halbsatz, dem der zweite fehlt.
:39. A kézirattárban a kutatók kérdeztek, a személyzet pedig válaszolt – nem fordítva. - In der Handschriftenabteilung fragten die Forschenden, und das Personal antwortete – nicht umgekehrt.
:40. Ez volt a rend. - Das war die Ordnung.
:41. Ez volt a helyes. - Das war korrekt.
:42. Ez egy ketrec volt. - Das war ein Käfig.
:43. Nem azért, mert valaki bezárta volna, hanem mert a rend olyan pontosan illett rá, hogy nem vette észre, mikor csapódott be az ajtó. - Nicht weil jemand sie eingesperrt hätte, sondern weil die Ordnung so präzise passte, dass sie nicht gemerkt hatte, wann die Tür zugefallen war.
:44. A következő pénteken pontosan kilenckor kinyitotta a könyvtárat. - Am nächsten Freitag öffnete sie die Bibliothek pünktlich um neun.
:45. A kéziratmappa a raktárban feküdt, szabályosan besorolva, gerince egy vonalban. - Die Handschriftenmappe lag im Magazin, korrekt eingeordnet, Rücken bündig.
:46. Fél tizenegykor valaki kikérte a KR-Ms-073b-t: egy müncheni zenetudósnő, aki az egész délelőttöt jegyzeteléssel töltötte, és időnként halkan maga elé mormolt. - Um halb elf bestellte jemand KR-Ms-073b: eine Musikwissenschaftlerin aus München, die sich den ganzen Vormittag Notizen machte und gelegentlich leise vor sich hin murmelte.
:47. Elise kiadta a mappát, igazolta az átvételt, és mosolygott. - Elise händigte die Mappe aus, quittierte und lächelte.
:48. Minden működött. - Alles funktionierte.
:49. Délben a fiatal nő visszaadta a mappát, és megkérdezte, hogy a zeneszerzőt időközben azonosították-e. - Um Mittag gab die junge Frau die Mappe zurück und fragte, ob der Komponist inzwischen identifiziert worden sei.
:50. Elise így válaszolt: „Jelenlegi ismereteink szerint nem.” - Elise antwortete: „Nicht nach unserem Kenntnisstand."
:51. A fiatal nő bólintott, és elment. - Die junge Frau nickte und ging.
:52. Elise betolta a mappát a polcra. - Elise schob die Mappe ins Regal.
:53. Mondhatta volna, hogy egy frankfurti úr négy éven át tanulmányozta a hetedik oldalt anélkül, hogy választ hagyott volna maga után. - Sie hätte sagen können, dass ein Herr aus Frankfurt die siebte Seite vier Jahre lang studiert hatte, ohne eine Antwort zu hinterlassen.
:54. Ez nem lett volna levéltári tájékoztatás. - Das wäre keine Archivauskunft gewesen.
:55. De valami lett volna. - Aber es wäre etwas gewesen.
:56. Hallgatott. - Sie schwieg.
:57. Hazafelé megint megállt a Krems fölötti hídon. - An der Brücke über die Krems blieb sie auf dem Heimweg wieder stehen.
:58. A víznek ugyanaz a színe volt, mint az előző héten. - Das Wasser hatte dieselbe Farbe wie in der Woche davor.
:59. Ez a péntek elmúlt. - Dieser Freitag war vorbei.
:60. Nem volt tweedkabát. - Kein Tweedmantel.
:61. Nem volt Frankfurt. - Kein Frankfurt.
:62. Nem volt Non finito. - Kein Non finito.
:63. Csak a következő csütörtök, amikor majd ügyelni fog arra, hogy ne tegye ki a mappát. - Nur der nächste Donnerstag, an dem sie darauf achten würde, die Mappe nicht herauszulegen.
:64. És az azt követő péntek, amikor senki sem jönne. - Und der Freitag danach, an dem niemand käme.
:65. És a rend, amely mindkettőt szabályosan elkönyvelné. - Und die Ordnung, die beides korrekt verbuchen würde.
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:Non finito
:1. Zweimal im Monat trat an einem Freitag ein Herr aus Frankfurt in die Handschriftenabteilung der Stiftsbibliothek, und Dr. Elise Ranner hätte seinen Namen auf dem Bestellformular nachlesen können – sie hatte es vier Jahre lang nicht getan.
:2. Dieser Umstand war ihr nicht aufgefallen, solange er regelmäßig erschien.
:3. Er bestellte stets Signatur KR-Ms-073b: ein unvollständiges Klavierkonzert aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert, dessen Komponist bis heute unidentifiziert geblieben war.
:4. Er trug einen Tweedmantel in abgenutztem Grau, dessen linkes Revers Elise auf zehn Meter erkannte.
:5. Er schrieb keine Notizen.
:6. Er saß am Fenster, schlug die Mappe auf und betrachtete die Seiten mit einer Aufmerksamkeit, die Elise weniger an Forschungsarbeit als an ein stilles, privates Gespräch erinnerte – mit jemandem, der nicht antwortete.
:7. Manchmal stand er auf, trat ans Fenster und sah in den Stiftsgarten.
:8. Dann kehrte er zurück.
:9. Er hatte nie etwas verlangt, was nicht auf dem Bestellformular stand.
:10. Elise hatte einmal die Zeit gemessen: selten kürzer als eineinhalb Stunden, nie länger als zwei.
:11. Einmal hatte er beim Gehen „Danke" gesagt, ohne sich umzudrehen, und sie hatte „Bitte" geantwortet, ohne aufzublicken.
:12. Das war die Natur dieser Räume.
:13. Im Oktober erschien er nicht.
:14. Elise vermerkte die Abweichung nicht – aber sie bemerkte sie mit der Genauigkeit, mit der man ein leises Ausbleiben bemerkt, ohne den Kopf zu heben.
:15. Auch der zweite und der dritte Freitag brachten ihn nicht.
:16. Ohne es zu entscheiden, hatte sie begonnen, die Handschriftenmappe donnerstags aus dem Magazin zu holen und auf die Ablage hinter dem Schalter zu legen.
:17. Das widersprach dem internen Verfahrenshandbuch.
:18. Als ihr das auffiel, schob sie die Mappe zurück und sagte sich, es bedeute nichts.
:19. Am nächsten Donnerstag holte sie sie erneut heraus.
:20. An einem Montag öffnete Elise die Archivschublade mit den Bestellformularen der letzten vier Jahre und suchte nach seinem Eintrag.
:21. Er hieß Ruprecht Voll.
:22. Sie las den Namen, legte das Formular zurück und schloss die Schublade, ohne sich etwas zu notieren.
:23. Ein gewöhnlicher Name für einen gewöhnlichen Menschen, der ihr vier Jahre lang selbstverständlich gewesen war.
:24. Der Name hatte die Unauffälligkeit des Mannes nicht verändert.
:25. Er hieß jetzt Ruprecht Voll und war immer noch fort.
:26. Am selben Abend rief sie die Digitalisierung der Mappe auf und blätterte zur siebten Seite – dem einzigen Abschnitt, den er laut Formularangaben je angefordert hatte.
:27. Es war ein Adagio, das unvermittelt abbrach.
:28. Darunter stand in einer anderen Handschrift, kaum entzifferbar: „Non finito."
:29. Nicht beendet.
:30. Elise saß lange vor dem Bildschirm.
:31. Sie dachte nicht an Ruprecht Voll, sondern an die Randnotiz, die jemand anderes hinterlassen hatte – als wäre das Unfertige ein Befund, keine Schuld.
:32. Auf dem Heimweg blieb sie an der Brücke über die Krems stehen und sah auf das Wasser, das in dieser Jahreszeit eine Farbe hatte, die keinem ihrer Archivbegriffe entsprach.
:33. Sie kannte viele Bezeichnungen für den Zustand von Papier: fragmentarisch, degradiert, unvollständig, verloren.
:34. Für das, was sie gerade empfand, hatte sie keine.
:35. Zu Hause erwärmte sie eine Suppe und aß sie stehend, was sie nur tat, wenn sie vergessen hatte, sich zu setzen.
:36. Dann spielte sie Scarlatti – nicht aus Freude, sondern weil die Hände es kannten und den Kopf dabei in Ruhe ließen.
:37. Nach zwanzig Minuten hörte sie auf.
:38. Die Frage, die sie vier Jahre lang nicht gestellt hatte, saß jetzt in der Stille wie ein Halbsatz, dem der zweite fehlt.
:39. In der Handschriftenabteilung fragten die Forschenden, und das Personal antwortete – nicht umgekehrt.
:40. Das war die Ordnung.
:41. Das war korrekt.
:42. Das war ein Käfig.
:43. Nicht weil jemand sie eingesperrt hätte, sondern weil die Ordnung so präzise passte, dass sie nicht gemerkt hatte, wann die Tür zugefallen war.
:44. Am nächsten Freitag öffnete sie die Bibliothek pünktlich um neun.
:45. Die Handschriftenmappe lag im Magazin, korrekt eingeordnet, Rücken bündig.
:46. Um halb elf bestellte jemand KR-Ms-073b: eine Musikwissenschaftlerin aus München, die sich den ganzen Vormittag Notizen machte und gelegentlich leise vor sich hin murmelte.
:47. Elise händigte die Mappe aus, quittierte und lächelte.
:48. Alles funktionierte.
:49. Um Mittag gab die junge Frau die Mappe zurück und fragte, ob der Komponist inzwischen identifiziert worden sei.
:50. Elise antwortete: „Nicht nach unserem Kenntnisstand."
:51. Die junge Frau nickte und ging.
:52. Elise schob die Mappe ins Regal.
:53. Sie hätte sagen können, dass ein Herr aus Frankfurt die siebte Seite vier Jahre lang studiert hatte, ohne eine Antwort zu hinterlassen.
:54. Das wäre keine Archivauskunft gewesen.
:55. Aber es wäre etwas gewesen.
:56. Sie schwieg.
:57. An der Brücke über die Krems blieb sie auf dem Heimweg wieder stehen.
:58. Das Wasser hatte dieselbe Farbe wie in der Woche davor.
:59. Dieser Freitag war vorbei.
:60. Kein Tweedmantel.
:61. Kein Frankfurt.
:62. Kein Non finito.
:63. Nur der nächste Donnerstag, an dem sie darauf achten würde, die Mappe nicht herauszulegen.
:64. Und der Freitag danach, an dem niemand käme.
:65. Und die Ordnung, die beides korrekt verbuchen würde.
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=== 5 ===
:A pecsét
:1. Werner K., negyvenkilenc éves, olyan pontosan ismeri munkája ritmusát, hogy azt már alig érzékeli ritmusként.
:2. Tizennyolc év útlevél-ellenőrzés úgy formálta őt, ahogy a víz a követ – csendesen, drámai vágás nélkül, olyan eredménnyel, amely csak távolabbról rajzolódik ki.
:3. 5:20-kor belép a müncheni repülőtér 2-es termináljába.
:4. Lesimítja a latexkesztyűket, egyszer rányomja a pecsétet a próbapapírra, és ellenőrzi a lenyomatot.
:5. Dátum, időpont, a vonalak pontossága – minden a helyén van.
:6. A termoszt balra teszi, mert jobbra áll a szkenner, olyan sorrend ez, amelyet évekkel ezelőtt egyszer meghatározott, anélkül hogy azóta valaha újragondolta volna.
:7. Sonja kolléganője elhalad mellette, és biccent neki; ő röviden felemeli a kezét, anélkül hogy felnézne.
:8. Ez nem ellenszenvből fakadó hallgatás.
:9. Annak az embernek a koncentrációja ez, aki tudja, hogy az a figyelem, amelyet itt tanúsít, az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely még megmaradt neki.
:10. Szerda, március 12., 11:47.
:11. A Hamburgból huszonkét perces késéssel érkezett gép most egyszerre zúdítja utasait az ellenőrző folyosóra.
:12. Werner gyorsan dolgozik: fénykép, arc, dátum, pecsét.
:13. Aztán valaki egy német útlevelet nyújt át a pult fölött.
:14. Werner kinyitja, és a keze abbahagyja a mozgást.
:15. A fénykép egy arcot mutat, amelyet ismer – egy arcot, amelynek körvonalait hat év alatt sem tudta elfelejteni, noha soha nem próbált emlékezni rájuk.
:16. Az arccsontok.
:17. Az egyenes orr.
:18. Az anyajegy közvetlenül a bal fül alatt, amelyet még mindig el tud képzelni, mert egyszer megérintette a hüvelykujjával, amikor a fia még kicsi volt.
:19. Felix.
:20. Werner felnéz, és amit lát, az egy fiatal férfi, aki mindkét hüvelykujjával egy mobiltelefonon gépel, teljesen távol, teljesen ezen a kabinon, ezen a repülőtéren, ezen a találkozáson kívül.
:21. Ha Felix egy pillanatig tétovázott volna, vagy véletlenül felnézett volna, talán valami lehetséges lett volna.
:22. Nem néz fel.
:23. Werner felemeli a pecsétet.
:24. Lassan kifújja a levegőt, hogy semmi se legyen hallható belőle.
:25. Rányomja.
:26. „Belépés engedélyezve”, mondja, és a hangja úgy cseng, mintha ugyanezt az imént Felix poggyászának mondta volna.
:27. Felix elveszi az útlevelet, és a dzsekije zsebébe dugja.
:28. Werner elengedi, anélkül hogy egy szót szólna.
:29. Werner a friss lenyomatra néz – a dátum ott áll, hibátlanul, mint bármelyik másik útlevélben.
:30. „Következőt, kérem.”
:31. A hátralévő négy óra úgy telik el, ahogy a szolgálati idők mindig eltelnek, ha az ember nem figyel rájuk: észrevétlenül és túl gyorsan.
:32. Werner kitölti a jegyzőkönyveket, elpakolja a pecsétpárnát, lehúzza a kesztyűket.
:33. Senkivel sem beszél.
:34. Nincs mit mondani.
:35. 20:15-kor a sendlingi lakásában ül.
:36. A lakás nem rendetlen, de nem lakják – ez az a különbség, amely időnként feltűnik neki, ha a szükségesnél tovább marad állva egy szobában.
:37. Tárcsázza Claudia számát, amelyet soha nem mentett el, mert fejből tudja, és valamikor megesküdött magának, hogy egy napon el fogja felejteni.
:38. Négy csöngés.
:39. A hangposta.
:40. Leteszi.
:41. Csendben ül.
:42. Aztán még egyszer tárcsáz.
:43. Ugyanaz a hang, ugyanaz az üzenet, amelyet hat év alatt egyszer sem hallott megváltozni.
:44. Megvárja, amíg megszólal a jelzés, aztán úgy beszél a készülékbe, mintha egy álmos hivatalnoknak diktálna le egy leletet.
:45. „Átjutott.”
:46. „Jól néz ki.”
:47. „Csak ezt akartam mondani.”
:48. Leteszi.
:49. Nem tudja, Claudia meg fogja-e hallgatni az üzenetet.
:50. Nem tudja, Felix egyáltalán tudja-e, hol dolgozik az apja – és ha Felix tudná is, ezzel semmit sem nyernének, és semmi sem volna megmagyarázva.
:51. Tésztát főz paradicsomszósszal, a konyhaasztalnál eszik, anélkül hogy bekapcsolná a rádiót.
:52. Elöblíti a tányért.
:53. Az ablak egy belső udvarra néz, ahol nem ég fény.
:54. Másnap reggel 5:20-kor belép az ellenőrzési területre.
:55. A pecsétpárnát előző este újra átitatta, mert tudta, hogy különben a korai lenyomat túl halvány lenne – és a túl halvány lenyomat olyan lenyomat, amelyet kétségbe lehet vonni.
:56. Rányomja a pecsétet a próbapapírra.
:57. A lenyomat a helyén van.
:58. Úgy ül, ahogy mindig ül.
:59. Bauer kolléga megkopogtatja a kabinfalat.
:60. „Minden rendben?”
:61. Werner biccent.
:62. „A pecsétre lassan ráférne egy új szín”, mondja.
:63. Bauer úgy biccent, mintha ez válasz volna egy kérdésre, amelyet nem tett fel, és elmegy.
:64. Werner az indulási-érkezési táblára néz.
:65. Következő érkezés: Berlin, 6:40, 2-es terminál, D kapu.
:66. Kinyitja a termoszt.
:67. A kávé még forró.
:68. Iszik.
:69. Vár.
{| class="mw-collapsible mw-collapsed wikitable" style="width: 100%"
|-
!'''<span style="color:#F0F;">magyar - német</span> '''
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:A pecsét - Der Stempel
:1. Werner K., negyvenkilenc éves, olyan pontosan ismeri munkája ritmusát, hogy azt már alig érzékeli ritmusként. - Werner K., neunundvierzig Jahre alt, kennt den Rhythmus seiner Arbeit so genau, dass er ihn kaum noch als Rhythmus wahrnimmt.
:2. Tizennyolc év útlevél-ellenőrzés úgy formálta őt, ahogy a víz a követ – csendesen, drámai vágás nélkül, olyan eredménnyel, amely csak távolabbról rajzolódik ki. - Achtzehn Jahre Passkontrolle haben ihn geformt wie Wasser den Stein – still, ohne dramatischen Schnitt, mit einem Ergebnis, das sich erst aus der Distanz abzeichnet.
:3. 5:20-kor belép a müncheni repülőtér 2-es termináljába. - Um 5:20 Uhr betritt er Terminal 2 des Flughafens München.
:4. Lesimítja a latexkesztyűket, egyszer rányomja a pecsétet a próbapapírra, és ellenőrzi a lenyomatot. - Er zieht die Latexhandschuhe glatt, drückt den Stempel einmal auf das Testpapier und prüft den Abdruck.
:5. Dátum, időpont, a vonalak pontossága – minden a helyén van. - Datum, Uhrzeit, Liniengenauigkeit – alles sitzt.
:6. A termoszt balra teszi, mert jobbra áll a szkenner, olyan sorrend ez, amelyet évekkel ezelőtt egyszer meghatározott, anélkül hogy azóta valaha újragondolta volna. - Die Thermoskanne stellt er links, weil rechts der Scanner steht, eine Reihenfolge, die er vor Jahren einmal festgelegt hat, ohne sie seitdem je neu zu überdenken.
:7. Sonja kolléganője elhalad mellette, és biccent neki; ő röviden felemeli a kezét, anélkül hogy felnézne. - Kollegin Sonja kommt vorbei und nickt ihm zu; er hebt kurz die Hand, ohne aufzublicken.
:8. Ez nem ellenszenvből fakadó hallgatás. - Das ist kein Schweigen aus Abneigung.
:9. Annak az embernek a koncentrációja ez, aki tudja, hogy az a figyelem, amelyet itt tanúsít, az egyetlen formája az ellenőrzésnek, amely még megmaradt neki. - Es ist die Konzentration dessen, der weiß, dass die Aufmerksamkeit, die er hier aufbringt, die einzige Form von Kontrolle ist, die er noch hat.
:10. Szerda, március 12., 11:47. - Mittwoch, 12. März, 11:47 Uhr.
:11. A Hamburgból huszonkét perces késéssel érkezett gép most egyszerre zúdítja utasait az ellenőrző folyosóra. - Die aus Hamburg mit zweiundzwanzig Minuten Verspätung angekommene Maschine schickt ihre Passagiere jetzt geballt durch den Kontrollkorridor.
:12. Werner gyorsan dolgozik: fénykép, arc, dátum, pecsét. - Werner arbeitet schnell: Foto, Gesicht, Datum, Stempel.
:13. Aztán valaki egy német útlevelet nyújt át a pult fölött. - Dann reicht jemand einen deutschen Reisepass über den Tresen.
:14. Werner kinyitja, és a keze abbahagyja a mozgást. - Werner schlägt ihn auf, und seine Hand hört auf, sich zu bewegen.
:15. A fénykép egy arcot mutat, amelyet ismer – egy arcot, amelynek körvonalait hat év alatt sem tudta elfelejteni, noha soha nem próbált emlékezni rájuk. - Das Foto zeigt ein Gesicht, das er kennt – ein Gesicht, dessen Konturen er in sechs Jahren nicht hat vergessen können, obwohl er nie versucht hat, sie zu erinnern.
:16. Az arccsontok. - Die Wangenknochen.
:17. Az egyenes orr. - Die gerade Nase.
:18. Az anyajegy közvetlenül a bal fül alatt, amelyet még mindig el tud képzelni, mert egyszer megérintette a hüvelykujjával, amikor a fia még kicsi volt. - Das Muttermal knapp unterhalb des linken Ohrs, das er sich noch vorstellen kann, weil er es einmal mit dem Daumen berührt hatte, als sein Sohn noch klein war.
:19. Felix. - Felix.
:20. Werner felnéz, és amit lát, az egy fiatal férfi, aki mindkét hüvelykujjával egy mobiltelefonon gépel, teljesen távol, teljesen ezen a kabinon, ezen a repülőtéren, ezen a találkozáson kívül. - Werner blickt auf, und was er sieht, ist ein junger Mann, der mit beiden Daumen auf ein Handy tippt, vollständig abwesend, vollständig jenseits dieser Kabine, dieses Flughafens, dieser Begegnung.
:21. Ha Felix egy pillanatig tétovázott volna, vagy véletlenül felnézett volna, talán valami lehetséges lett volna. - Hätte Felix einen Moment gezögert oder zufällig aufgeblickt, wäre vielleicht irgendetwas möglich gewesen.
:22. Nem néz fel. - Er blickt nicht auf.
:23. Werner felemeli a pecsétet. - Werner hebt den Stempel.
:24. Lassan kifújja a levegőt, hogy semmi se legyen hallható belőle. - Er atmet aus, langsam, damit nichts davon zu hören ist.
:25. Rányomja. - Er drückt ab.
:26. „Belépés engedélyezve”, mondja, és a hangja úgy cseng, mintha ugyanezt az imént Felix poggyászának mondta volna. - „Einreise genehmigt", sagt er, und seine Stimme klingt, als hätte er dasselbe gerade dem Gepäck vor Felix gesagt.
:27. Felix elveszi az útlevelet, és a dzsekije zsebébe dugja. - Felix nimmt den Pass und steckt ihn in die Jackentasche.
:28. Werner elengedi, anélkül hogy egy szót szólna. - Werner lässt ihn gehen, ohne ein Wort zu sagen.
:29. Werner a friss lenyomatra néz – a dátum ott áll, hibátlanul, mint bármelyik másik útlevélben. - Werner schaut auf den frischen Abdruck – das Datum steht da, tadellos, wie auf jedem anderen Pass.
:30. „Következőt, kérem.” - „Nächster, bitte."
:31. A hátralévő négy óra úgy telik el, ahogy a szolgálati idők mindig eltelnek, ha az ember nem figyel rájuk: észrevétlenül és túl gyorsan. - Die verbleibenden vier Stunden verstreichen, wie Dienstzeiten immer verstreichen, wenn man nicht auf sie achtet: unmerklich und zu schnell.
:32. Werner kitölti a jegyzőkönyveket, elpakolja a pecsétpárnát, lehúzza a kesztyűket. - Werner füllt die Protokolle aus, räumt das Stempelkissen ein, zieht die Handschuhe aus.
:33. Senkivel sem beszél. - Er spricht mit niemandem.
:34. Nincs mit mondani. - Es gibt nichts zu sagen.
:35. 20:15-kor a sendlingi lakásában ül. - Um 20:15 Uhr sitzt er in seiner Wohnung in Sendling.
:36. A lakás nem rendetlen, de nem lakják – ez az a különbség, amely időnként feltűnik neki, ha a szükségesnél tovább marad állva egy szobában. - Die Wohnung ist nicht unordentlich, aber sie ist nicht bewohnt – das ist der Unterschied, der ihm gelegentlich auffällt, wenn er länger als nötig in einem Zimmer stehenbleibt.
:37. Tárcsázza Claudia számát, amelyet soha nem mentett el, mert fejből tudja, és valamikor megesküdött magának, hogy egy napon el fogja felejteni. - Er wählt Claudias Nummer, die er nie gespeichert hat, weil er sie auswendig kennt und sich irgendwann geschworen hatte, sie eines Tages zu vergessen.
:38. Négy csöngés. - Vier Freizeichen.
:39. A hangposta. - Die Mailbox.
:40. Leteszi. - Er legt auf.
:41. Csendben ül. - Er sitzt still.
:42. Aztán még egyszer tárcsáz. - Dann wählt er noch einmal.
:43. Ugyanaz a hang, ugyanaz az üzenet, amelyet hat év alatt egyszer sem hallott megváltozni. - Dieselbe Stimme, dieselbe Ansage, die er in sechs Jahren nicht hat ändern hören.
:44. Megvárja, amíg megszólal a jelzés, aztán úgy beszél a készülékbe, mintha egy álmos hivatalnoknak diktálna le egy leletet. - Er wartet, bis der Ton kommt, und spricht dann in das Gerät, als würde er einem schläfrigen Beamten einen Befund diktieren.
:45. „Átjutott.” - „Er ist durchgekommen."
:46. „Jól néz ki.” - „Er sieht gut aus."
:47. „Csak ezt akartam mondani.” - „Ich wollte das nur sagen."
:48. Leteszi. - Er legt auf.
:49. Nem tudja, Claudia meg fogja-e hallgatni az üzenetet. - Er weiß nicht, ob Claudia die Nachricht abhören wird.
:50. Nem tudja, Felix egyáltalán tudja-e, hol dolgozik az apja – és ha Felix tudná is, ezzel semmit sem nyernének, és semmi sem volna megmagyarázva. - Er weiß nicht, ob Felix überhaupt weiß, wo sein Vater arbeitet – und wüsste Felix es, wäre damit nichts gewonnen und nichts erklärt.
:51. Tésztát főz paradicsomszósszal, a konyhaasztalnál eszik, anélkül hogy bekapcsolná a rádiót. - Er kocht Nudeln mit Tomatensauce, isst am Küchentisch, ohne das Radio einzuschalten.
:52. Elöblíti a tányért. - Er spült den Teller ab.
:53. Az ablak egy belső udvarra néz, ahol nem ég fény. - Das Fenster zeigt auf einen Innenhof, in dem kein Licht brennt.
:54. Másnap reggel 5:20-kor belép az ellenőrzési területre. - Am nächsten Morgen betritt er den Kontrollbereich um 5:20 Uhr.
:55. A pecsétpárnát előző este újra átitatta, mert tudta, hogy különben a korai lenyomat túl halvány lenne – és a túl halvány lenyomat olyan lenyomat, amelyet kétségbe lehet vonni. - Das Stempelkissen hat er am Vorabend neu getränkt, weil er wusste, dass der frühe Abdruck sonst zu hell ausfiele – und ein zu heller Abdruck ist ein Abdruck, den man anzweifeln kann.
:56. Rányomja a pecsétet a próbapapírra. - Er drückt den Stempel auf das Testpapier.
:57. A lenyomat a helyén van. - Der Abdruck sitzt.
:58. Úgy ül, ahogy mindig ül. - Er sitzt, wie er immer sitzt.
:59. Bauer kolléga megkopogtatja a kabinfalat. - Kollege Bauer klopft an die Kabinenwand.
:60. „Minden rendben?” - „Alles okay?"
:61. Werner biccent. - Werner nickt.
:62. „A pecsétre lassan ráférne egy új szín”, mondja. - „Der Stempel könnte bald eine neue Farbe gebrauchen", sagt er.
:63. Bauer úgy biccent, mintha ez válasz volna egy kérdésre, amelyet nem tett fel, és elmegy. - Bauer nickt, als wäre das eine Antwort auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, und geht.
:64. Werner az indulási-érkezési táblára néz. - Werner schaut auf die Anzeigetafel.
:65. Következő érkezés: Berlin, 6:40, 2-es terminál, D kapu. - Nächste Ankunft: Berlin, 6:40, Terminal 2, Gate D.
:66. Kinyitja a termoszt. - Er öffnet die Thermoskanne.
:67. A kávé még forró. - Der Kaffee ist noch heiß.
:68. Iszik. - Er trinkt.
:69. Vár. - Er wartet.
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!'''<span style="color:#F0F;">deutsch</span> '''
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:Der Stempel
:1. Werner K., neunundvierzig Jahre alt, kennt den Rhythmus seiner Arbeit so genau, dass er ihn kaum noch als Rhythmus wahrnimmt.
:2. Achtzehn Jahre Passkontrolle haben ihn geformt wie Wasser den Stein – still, ohne dramatischen Schnitt, mit einem Ergebnis, das sich erst aus der Distanz abzeichnet.
:3. Um 5:20 Uhr betritt er Terminal 2 des Flughafens München.
:4. Er zieht die Latexhandschuhe glatt, drückt den Stempel einmal auf das Testpapier und prüft den Abdruck.
:5. Datum, Uhrzeit, Liniengenauigkeit – alles sitzt.
:6. Die Thermoskanne stellt er links, weil rechts der Scanner steht, eine Reihenfolge, die er vor Jahren einmal festgelegt hat, ohne sie seitdem je neu zu überdenken.
:7. Kollegin Sonja kommt vorbei und nickt ihm zu; er hebt kurz die Hand, ohne aufzublicken.
:8. Das ist kein Schweigen aus Abneigung.
:9. Es ist die Konzentration dessen, der weiß, dass die Aufmerksamkeit, die er hier aufbringt, die einzige Form von Kontrolle ist, die er noch hat.
:10. Mittwoch, 12. März, 11:47 Uhr.
:11. Die aus Hamburg mit zweiundzwanzig Minuten Verspätung angekommene Maschine schickt ihre Passagiere jetzt geballt durch den Kontrollkorridor.
:12. Werner arbeitet schnell: Foto, Gesicht, Datum, Stempel.
:13. Dann reicht jemand einen deutschen Reisepass über den Tresen.
:14. Werner schlägt ihn auf, und seine Hand hört auf, sich zu bewegen.
:15. Das Foto zeigt ein Gesicht, das er kennt – ein Gesicht, dessen Konturen er in sechs Jahren nicht hat vergessen können, obwohl er nie versucht hat, sie zu erinnern.
:16. Die Wangenknochen.
:17. Die gerade Nase.
:18. Das Muttermal knapp unterhalb des linken Ohrs, das er sich noch vorstellen kann, weil er es einmal mit dem Daumen berührt hatte, als sein Sohn noch klein war.
:19. Felix.
:20. Werner blickt auf, und was er sieht, ist ein junger Mann, der mit beiden Daumen auf ein Handy tippt, vollständig abwesend, vollständig jenseits dieser Kabine, dieses Flughafens, dieser Begegnung.
:21. Hätte Felix einen Moment gezögert oder zufällig aufgeblickt, wäre vielleicht irgendetwas möglich gewesen.
:22. Er blickt nicht auf.
:23. Werner hebt den Stempel.
:24. Er atmet aus, langsam, damit nichts davon zu hören ist.
:25. Er drückt ab.
:26. „Einreise genehmigt", sagt er, und seine Stimme klingt, als hätte er dasselbe gerade dem Gepäck vor Felix gesagt.
:27. Felix nimmt den Pass und steckt ihn in die Jackentasche.
:28. Werner lässt ihn gehen, ohne ein Wort zu sagen.
:29. Werner schaut auf den frischen Abdruck – das Datum steht da, tadellos, wie auf jedem anderen Pass.
:30. „Nächster, bitte."
:31. Die verbleibenden vier Stunden verstreichen, wie Dienstzeiten immer verstreichen, wenn man nicht auf sie achtet: unmerklich und zu schnell.
:32. Werner füllt die Protokolle aus, räumt das Stempelkissen ein, zieht die Handschuhe aus.
:33. Er spricht mit niemandem.
:34. Es gibt nichts zu sagen.
:35. Um 20:15 Uhr sitzt er in seiner Wohnung in Sendling.
:36. Die Wohnung ist nicht unordentlich, aber sie ist nicht bewohnt – das ist der Unterschied, der ihm gelegentlich auffällt, wenn er länger als nötig in einem Zimmer stehenbleibt.
:37. Er wählt Claudias Nummer, die er nie gespeichert hat, weil er sie auswendig kennt und sich irgendwann geschworen hatte, sie eines Tages zu vergessen.
:38. Vier Freizeichen.
:39. Die Mailbox.
:40. Er legt auf.
:41. Er sitzt still.
:42. Dann wählt er noch einmal.
:43. Dieselbe Stimme, dieselbe Ansage, die er in sechs Jahren nicht hat ändern hören.
:44. Er wartet, bis der Ton kommt, und spricht dann in das Gerät, als würde er einem schläfrigen Beamten einen Befund diktieren.
:45. „Er ist durchgekommen."
:46. „Er sieht gut aus."
:47. „Ich wollte das nur sagen."
:48. Er legt auf.
:49. Er weiß nicht, ob Claudia die Nachricht abhören wird.
:50. Er weiß nicht, ob Felix überhaupt weiß, wo sein Vater arbeitet – und wüsste Felix es, wäre damit nichts gewonnen und nichts erklärt.
:51. Er kocht Nudeln mit Tomatensauce, isst am Küchentisch, ohne das Radio einzuschalten.
:52. Er spült den Teller ab.
:53. Das Fenster zeigt auf einen Innenhof, in dem kein Licht brennt.
:54. Am nächsten Morgen betritt er den Kontrollbereich um 5:20 Uhr.
:55. Das Stempelkissen hat er am Vorabend neu getränkt, weil er wusste, dass der frühe Abdruck sonst zu hell ausfiele – und ein zu heller Abdruck ist ein Abdruck, den man anzweifeln kann.
:56. Er drückt den Stempel auf das Testpapier.
:57. Der Abdruck sitzt.
:58. Er sitzt, wie er immer sitzt.
:59. Kollege Bauer klopft an die Kabinenwand.
:60. „Alles okay?"
:61. Werner nickt.
:62. „Der Stempel könnte bald eine neue Farbe gebrauchen", sagt er.
:63. Bauer nickt, als wäre das eine Antwort auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, und geht.
:64. Werner schaut auf die Anzeigetafel.
:65. Nächste Ankunft: Berlin, 6:40, Terminal 2, Gate D.
:66. Er öffnet die Thermoskanne.
:67. Der Kaffee ist noch heiß.
:68. Er trinkt.
:69. Er wartet.
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=== 6 ===
:Torben és a jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni.
:2. Hagytam sikítani.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett.
:4. Torben semminek sem nevezte.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén.
:8. Torben odanézett.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt.
:10. Ez legalább fizetve volt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt.
:13. Nem – ez nem volt igaz.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben.
:15. Torben letette a reszelőt.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.”
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.”
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz.
:21. Nem kérdezte meg.
:22. Már nem is kérdezhette meg.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott.
:24. Szerette az esőt a bádogon.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt.
:32. Négyujjnyi.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte.
:34. Vagy több.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna.
:50. Aztán visszatette.
:51. Még nem.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta.
:58. Valószínűleg igen.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani.
:60. A ház felé vezető úton megint esett.
:61. Az öböl már nem volt látható.
:62. Azt gondolta: holnap.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet.
:66. Hidegen itta meg.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé.
:68. Ott ült, amíg besötétedett.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot.
:73. Még nem.
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:Torben és a jolle - Torben und die Jolle
:1. Torben hat hete nem olajozta meg a fészer ajtaját, és az nyitáskor úgy sikított, mint valami, ami nem akart kinyílni. - Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Hagytam sikítani. - Er ließ sie schreien.
:3. A mennyezeti lámpának három másodpercre volt szüksége, mire kigyulladt – egy sajátosság, amelyet az apja a „lámpa gondolkodásának” nevezett. - Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben semminek sem nevezte. - Torben nannte es gar nichts.
:5. Letette a bádogbögrét a munkapadra, és kávét töltött a termoszból, lassan, hogy semmi se löttyenjen ki. - Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Odakint őszi köd feküdt Marstal öble fölött, sűrűn, mint a nedves gyapjú. - Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Az apja jolléja – egy hetvenes évekbeli klinkerépítésű csónak, amelynek hátsó harmada március óta befejezetlen maradt – két bakon feküdt a fészer közepén. - Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben odanézett. - Torben sah hin.
:9. Aztán elfordult, és dolgozni kezdett egy külmotoron, amely a faluból való egyik halászé volt, és hetek óta várt. - Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Ez legalább fizetve volt. - Das war wenigstens bezahlt.
:11. A fémreszelő házhoz dörzsölődő kaparása betöltötte a helyiséget, amíg a zaj megszűnt zajnak lenni, és már csak háttér maradt. - Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Az apja akkor vette neki a külmotort, amikor tizenkét éves volt. - Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nem – ez nem volt igaz. - Nein – das stimmte nicht.
:14. Az egy másik külmotor volt, még régebben. - Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben letette a reszelőt. - Torben legte die Feile ab.
:16. Mostanában gyakrabban összekevert olyan dolgokat, amelyeket az apja valóban megtett, olyanokkal, amelyekről csak azt kívánta, bárcsak az apja megtette volna őket. - Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Fontosnak tűnt ismerni a különbséget. - Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Az ajtó melletti deszkán, a fa felületébe karcolva, ott függött egy sor az apja kézírásával: „Klinker új – aztán kálfátozni.” - Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Alatta, ceruzával, a kiegészítés: „nem elfelejteni: tetőlécek.” - Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben sosem értette, mi közük van a tetőléceknek a jolléhoz. - Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Nem kérdezte meg. - Er hatte nicht gefragt.
:22. Már nem is kérdezhette meg. - Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Tizenegy körül esni kezdett, eleinte halkan, aztán erősebben, míg a dobolás a hullámlemeztetőn minden más gondolatot elnyomott. - Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Szerette az esőt a bádogon. - Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Az apja nem szerette; mindig azt mondta, az ember közben a saját értelmét sem hallja. - Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben arra gondolt, hogy talán éppen ez a lényeg. - Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Fél egykor megette, amit magával hozott: két darab sajtos rugbrødöt, sütőpapírba csomagolva. - Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Leült a felfordított vödörre, amely évek óta erre a célra állt ott. - Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. A jolle most közvetlenül előtte volt. - Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. A repedezett palánkrészre nézett, amely megszakította apja munkáját, mintha valaki egy mondat közepén hagyta volna abba az írást. - Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. A rés az utoljára felhelyezett palánk és a mögötte lévő nyers fa között körülbelül négyujjnyi volt. - Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Négyujjnyi. - Vier Fingerbreit.
:33. Ez azt jelentette, hogy az apjának azon a napon, amelyen meghalt, négyujjnyi munka állt még előtte. - Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Vagy több. - Oder mehr.
:35. Talán fáradt volt, és korábban hagyta abba, mint amikor a cél valóban közel lett volna. - Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben nem tudta, mert nem volt ott. - Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. A jolléhoz a fészer átvétele óta háromszor nyúlt hozzá – egyszer, hogy letörölje róla a port, egyszer, hogy ellenőrizze a fa szárazságát, és egyszer minden ok nélkül. - Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. A harmadik alkalom visszatekintve a legőszintébbnek tűnt neki. - Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. A rugbrød nem ízlett semmi különösnek. - Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Délután fél órára előbújt a nap, ferdén és melegség nélkül, úgy, ahogy októberben Ærøn mindig szokott – jelen volt, mintha bocsánatot kérne a létezéséért. - Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben feltolta a fészer ajtaját, és odakint állt, kezét a nadrágzsebébe dugva. - Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Az öböl fényesen és csendesen feküdt. - Die Bucht lag blank und still.
:43. Valahol messze kint egy halászhajó észak felé mozgott, szinte túl lassan ahhoz, hogy mozogjon. - Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Arra gondolt, hogy az apjának ugyanez a látvány évtizedeken át ugyanerről a helyről adatott meg. - Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Ő maga gyerekként sosem találta érdekesnek. - Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Most értett rajta valamit, anélkül hogy pontosan meg tudta volna nevezni, mit. - Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Bent ismét a jolle előtt állt. - Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Belenyúlt a szerszámosládába, és elővette a bárdot, amelyet az apja mindig használt – a pengéje fényes, a nyele hosszú évek alatt kopott simára. - Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Egy ideig tartotta, anélkül hogy bármit tett volna. - Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Aztán visszatette. - Dann legte er ihn zurück.
:51. Még nem. - Noch nicht.
:52. Maga sem tudta, miért gondolta ezt, de nagy határozottsággal gondolta. - Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. A munka a külmotoron négy körül készült el. - Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Beírta az órákat abba a füzetbe, amelybe apja halála óta már csak ő írt. - Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Apja kézírása töltötte ki az első kétharmadot, az övé az utolsó harmadot – a betűk kisebbek, szögletesebbek, kevésbé magabiztosak voltak, noha ő volt a fiatalabb. - Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Letörölte a munkapadot egy ronggyal, amelyet utána úgy hajtogatott össze, ahogy találta. - Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Hogy az apja hajtotta-e így össze, nem tudta. - Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Valószínűleg igen. - Wahrscheinlich schon.
:59. Lekapcsolta a lámpát – a lámpa gondolkodása kikapcsoláskor is érvényes volt, három másodperc villódzás –, behúzta az ajtót, és hagyta visítani. - Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. A ház felé vezető úton megint esett. - Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Az öböl már nem volt látható. - Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Azt gondolta: holnap. - Er dachte: Morgen.
:63. Aztán már semmit sem gondolt, és a sáros útra összpontosított. - Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Otthon felakasztotta a kabátját, kezet mosott, és leült a konyhaasztalhoz. - Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. A termosz még félig tele volt; töltött magának egyet. - Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Hidegen itta meg. - Er trank ihn kalt.
:67. A konyhában annak a fának a szaga érződött, amelyet egész nap érintett, és semmi másé. - In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Ott ült, amíg besötétedett. - Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Aztán felállt, minden meghatározott ok nélkül, azon kívül, hogy úgy tűnt, itt az ideje. - Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Tudta, hogy holnap reggel megint ki fogja nyitni a fészert. - Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Tudta, hogy megint rá fog nézni a jolléra. - Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. És tudta, anélkül hogy biztos lett volna benne, jó-e ez vagy rossz, hogy holnap nem fogja megérinteni a szerszámot. - Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Még nem. - Noch nicht.
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:Torben und die Jolle
:1. Torben hatte die Schuppentür seit sechs Wochen nicht geölt, und sie schrie beim Öffnen wie etwas, das nicht öffnen wollte.
:2. Er ließ sie schreien.
:3. Die Lampe an der Decke brauchte drei Sekunden, bis sie anging – eine Eigenart, die sein Vater das „Überlegen der Lampe" genannt hatte.
:4. Torben nannte es gar nichts.
:5. Er stellte den Blechbecher auf die Werkbank und goss Kaffee aus der Thermoskanne, langsam, damit nichts schwappte.
:6. Draußen lag Herbstnebel über der Bucht von Marstal, dicht wie nasse Wolle.
:7. Die Jolle seines Vaters – eine Klinkerbauweise aus den siebziger Jahren, deren hinteres Drittel seit März unfertig geblieben war – lag auf zwei Böcken in der Mitte des Schuppens.
:8. Torben sah hin.
:9. Dann wandte er sich ab und begann, an einem Außenborder zu arbeiten, der einem Fischer aus dem Dorf gehörte und seit Wochen wartete.
:10. Das war wenigstens bezahlt.
:11. Das Schaben der Metallfeile gegen das Gehäuse füllte den Raum, bis der Lärm aufgehört hatte, Lärm zu sein, und nur noch Hintergrund war.
:12. Sein Vater hatte den Außenborder für ihn gekauft, als er zwölf war.
:13. Nein – das stimmte nicht.
:14. Das war ein anderer Außenborder gewesen, vor noch längerer Zeit.
:15. Torben legte die Feile ab.
:16. Er hatte in letzter Zeit öfter Dinge verwechselt, die sein Vater wirklich getan hatte, mit Dingen, die er sich nur wünschte, sein Vater hätte sie getan.
:17. Es schien wichtig, den Unterschied zu kennen.
:18. Am Brett neben der Tür hing, in die Holzoberfläche geritzt, eine Zeile in der Handschrift seines Vaters: „Klinker neu – dann Kalfatern."
:19. Darunter, mit Bleistift, der Zusatz: „nicht vergessen: Dachlatten."
:20. Torben hatte nie verstanden, was Dachlatten mit der Jolle zu tun hatten.
:21. Er hatte nicht gefragt.
:22. Er würde es nicht mehr fragen können.
:23. Gegen elf begann es zu regnen, leise zunächst, dann schwerer, bis das Trommeln auf dem Wellblechdach jeden anderen Gedanken übertönte.
:24. Er mochte den Regen auf Blech.
:25. Sein Vater hatte ihn nicht gemocht; er hatte immer gesagt, man könne dabei seinen eigenen Verstand nicht hören.
:26. Torben dachte, dass das vielleicht der Punkt sei.
:27. Um halb eins aß er, was er mitgebracht hatte: zwei Stücke Rugbrød mit Käse, in Backpapier gewickelt.
:28. Er setzte sich auf den umgestülpten Eimer, der seit Jahren für diesen Zweck dort stand.
:29. Die Jolle war jetzt direkt vor ihm.
:30. Er sah auf den rissigen Plankenbereich, der das Werk seines Vaters unterbrach, als hätte jemand mitten in einem Satz aufgehört zu schreiben.
:31. Der Spalt zwischen der letzten gesetzten Planke und dem Rohholz dahinter maß ungefähr vier Fingerbreit.
:32. Vier Fingerbreit.
:33. Das bedeutete, dass sein Vater an dem Tag, an dem er gestorben war, vier Fingerbreit Arbeit vor sich gehabt hatte.
:34. Oder mehr.
:35. Vielleicht war er müde gewesen und hatte früher aufgehört, als das Ziel wirklich nah war.
:36. Torben wusste es nicht, weil er nicht dabei gewesen war.
:37. Er hatte die Jolle seit der Übernahme des Schuppens dreimal angefasst – einmal, um Staub abzuwischen, einmal, um die Trockenheit des Holzes zu prüfen, und einmal ohne Grund.
:38. Das dritte Mal schien ihm rückblickend das ehrlichste.
:39. Das Rugbrød schmeckte nach nichts Besonderem.
:40. Nachmittags kam für eine halbe Stunde die Sonne durch, schräg und ohne Wärme, so wie sie im Oktober auf Ærø immer war – da, als entschuldigte sie sich für das Dasein.
:41. Torben schob die Schuppentür auf und stand draußen, die Hände in den Hosentaschen.
:42. Die Bucht lag blank und still.
:43. Ein Fischerboot irgendwo weit draußen bewegte sich nach Norden, fast zu langsam, um sich zu bewegen.
:44. Er dachte daran, dass sein Vater diesen Blick von derselben Stelle aus jahrzehntelang gehabt hatte.
:45. Er selbst hatte ihn als Kind nie interessant gefunden.
:46. Jetzt verstand er etwas daran, ohne genau benennen zu können, was.
:47. Drinnen stand er wieder vor der Jolle.
:48. Er griff in den Werkzeugkasten und holte den Dechsel heraus, den sein Vater immer benutzt hatte – das Blatt blank, der Stiel von langen Jahren abgegriffen.
:49. Er hielt ihn eine Weile, ohne etwas zu tun.
:50. Dann legte er ihn zurück.
:51. Noch nicht.
:52. Er wusste selbst nicht, warum er das dachte, aber er dachte es mit großer Bestimmtheit.
:53. Die Arbeit am Außenborder war gegen vier fertig.
:54. Er notierte die Stunden in das Heft, das seit dem Tod seines Vaters nur noch von ihm beschrieben wurde.
:55. Die Handschrift seines Vaters füllte die ersten zwei Drittel, seine eigene das letzte Drittel – die Buchstaben kleiner, eckiger, weniger zuversichtlich, obwohl er der Jüngere war.
:56. Er wischte die Werkbank ab, mit einem Lappen, den er danach so faltete, wie er ihn vorgefunden hatte.
:57. Ob sein Vater ihn so gefaltet hatte, wusste er nicht.
:58. Wahrscheinlich schon.
:59. Er löschte die Lampe – das Überlegen der Lampe galt auch beim Ausschalten, drei Sekunden Flackern –, zog die Tür zu und ließ sie kreischen.
:60. Auf dem Weg zum Haus regnete es wieder.
:61. Die Bucht war nicht mehr zu sehen.
:62. Er dachte: Morgen.
:63. Dann dachte er nichts mehr und konzentrierte sich auf den schlammigen Weg.
:64. Zu Hause hängte er die Jacke auf, wusch sich die Hände, setzte sich an den Küchentisch.
:65. Die Thermoskanne war noch halb voll; er goss sich einen ein.
:66. Er trank ihn kalt.
:67. In der Küche roch es nach dem Holz, das er den ganzen Tag berührt hatte, und nach nichts anderem.
:68. Er saß dort, bis es dunkel wurde.
:69. Dann stand er auf, ohne einen bestimmten Grund, außer dass es Zeit schien.
:70. Er wusste, dass er morgen früh wieder den Schuppen aufschließen würde.
:71. Er wusste, dass er wieder auf die Jolle sehen würde.
:72. Und er wusste, ohne sicher zu sein, ob das gut oder schlecht war, dass er das Werkzeug morgen nicht anfassen würde.
:73. Noch nicht.
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